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E_1935_Zeitung_Nr.013

E_1935_Zeitung_Nr.013

zu erstellende

zu erstellende Paßstrasse gelangen wird. Nach diesem Projekt soll die ganze Sirasse mit einem Teppichbelag von 4 cm versehen werden, wogegen die Kurven mit Kleinpflästerung ausgebaut würden. Die Linienführung der Strasse sei derart gewählt, dass Lawinenzüge umgangen werden, um die Strecke auch im Winter befahren zu können. Der vorsichtig aufgestellte Voranschlag rechnet für das auf Schwyzerboden gelegene Teilstflck mit einer Summe von 4 Millionen Franken. et Eine neue Alpenstrasse in Vorarlberg. Die Hochtannbergstrasse, eine herrliche Vorarlbarger Hochalpenstrasse, die das Gebiet des Bregenzerwaldes über den Tannberg mit dem Lechtal und dem Arlberg verbindet, wjrd ausgebaut. "Das ausserordentliche Arbeitsbeschaffungsprogramm der Bundesregierung hat durch Gewährung eines ersten Teilbetrages von S. 800,000 im Herbst 1933 den Beginn dieser längst ersehnten Verbindungsstrasse gebracht. Im Oktober 1933 wurden die Arbeiten gleichzeitig !n Schröcken und in Warth in Angriff genommen. Bis Mitte Juli 1935 wird die in 1270 m Meereshöhe Hegende Ortschaft Schröcken an den Strassenzug des Bregenzerwaldes angeschlossen sein. Die letzte Teilstrecke zwischen Schoppernau und Schröcken steht zurzeit in Arbeit, wobei unter anderrn auch eine 70 m weitgespannte Eisenbetonbriicke zu erstellen ist, deren Leergerüst mit 50 m Höhe bereits fertiggestellt wurde. Diese gewaltige Höllbrücke hofft man bis Ende Juni vollendet zu haben. Auch auf Seite des Lechtales sind die Arbeiten von Warth aus aufgenommen worden. Der freiwillige Arbeitsdienst hat bis heute die Strecke von Warth bis Wolfegsjen nahezu vollendet. Keine scharfen unübersichtlichen Kurven, eine schöne Breite (5.5 m in ihrer ganzen 16 km betragenden Länge), eine massige Steigung (6 % vom Körperkreuz bis in die Gegend des Körbersees) werden diese Höhenstrasse in herrlicher Gebirgslandschaft des Tannberges zu einer der schönsten Vorarlbergs machen. Es wird angestrebt, noch im Laufe des kömmenden Sommers das am Fuss des Widdersteins gelegene Hochkrumbach zu erreichen. Durch den Ausbau dieses Strassenteiles wird für den Automobilisten die Möglichkeit geschaffen, von der Lechtaler utid Flexenstrasse aus auf einer rund 5 km langen Strecke vorerst bis zur Höhe des Hoehtannbergoasses auf 1670 m Meereshöhe in das herrliche Gebiet des Körbersees vorzudringen. Der restliche Ausbau der Verbindunarsstr'eeke von Schröcken bis zur Höhe des ffochtarinbergpasses wird später erfolgen. §•» Stfa».a*x«»mi s«§. Der Sport am Genfer Salon. Die Vorbereitungen für die Genfer Salon- Sporttage gehen'mit raschen Schritten vorwärts und lassen erwarten, dass den beiden gewöhnten Veranstaltungen, nämlich der Sternfahrt vom 16. März und dem Kilometerrennen vom 17. März, der verdiente Erfolg beschieden sein wird. Für die Sternfahrt, die dieses Mal auf ganz neuen und vielversprechenden Grundlagen organisiert wird, sind bereits die ersten drei Nennungen eingegangen: Dr. Maurice Bourgeois (Lausanne) Henry Sandoz (Neuenburg) Seinrieb Siess-Haas (Basel). Fort mit den Alleen? In deutschen Fachschriften wird gegenwärtig die Frage nach der Daseinsberechtigung der Bäume längs von Autostrassen eifrig erörtert. Unbestreitbar sind die Bäume sehr oft die Ursache schwerer Unfälle. Gerät ein Motorfahrzeug infolge Schleuderns oder aus sonstigen Gründen neben die Fahrbahn, so geht es fast nie ohne Trümmer ab, während eine Hecke oder ein Graben als Strassenbegrenzung sehr oft nur in willkommener Weise abbremsend wirken. Auch vom Standpunkt des Strasseribaues aus sind die Alleen unerwünscht, da sie nach Regenperioden das Austrocknen der Strasse verzögern und dadurch die Strassenlebensdauer herabsetzen. Anderseits wird darauf hingewiesen, dass beim Fahren im Nebel die Bäume ein wertvolles Orientierungsmittel bilden und dass bei ihrer Beseitigung wenigstens ein ähnlich wirkender Ersatz beschafft werden müsste, sei es nun in der Gestalt von leichten Markierungspfosten, Hecken oder sonstiger über die St rassenober fläche emporragender Begrenzungen, Amerikanischer Automobilexport Die Ausfuhr von Automobilen und Zubehörteilen erreichte im Monat Dezember 1934 einen Wert von 12J8 Mill. Dollar, was gegenüber der vorjährigen Parallelperiode einer Zunahme um 33 Prozent gleichkommt. Steuerfreiheit für Gasgeneratorenautos in Frankreich. Nach einem kürzlich erlassenen Gesetz wird in Frankreich allen Haltern von Motorfahrzeugen, die mit einem durch Holzgas oder komprimiertem Gas getriebenen Motor ausgerüstet sind, Befreiung von den « Droits de circulation» und den «Taxes aux poids et d Xencombrement» gewährt. Amerikanische Autoproduktion. Im Monat Januar 1935 wurden in den amerikanischen und kanadischen Automobilfabriken rund 306,000 Einheiten hergestellt, ge- Auch die Kontrollkommissäre sind in der ganzen Schweiz schon bestimmt worden, und ihre Namen sowie die genaue Lage der-^ Kontrollposten gelangen in einem besonderen' Zirkular bereits zur Versendung an die Konkurrenten. Wie uns die Organisatoren mitteilen, haben verschiedene Interessenten die Bitte vorgebracht, die Reihe der Startorte möchte noch erweitert werden, um ihre Teilnahme bequemer zu gestalten. Diesem Ersuchen konnte selbstverständlich nicht entsprochen werden, denn einmal darf ein Reglement nachträglich nicht solchen eingreifenden Modifikationen unterzogen werden, und anderseits sind die Kontrollen über das ganze Land so dicht verstreut, dass es nur einer relativ kurzen Fahrt zum nächsten Startort bedarf. Ferner wurde auch der Wunsch ausgesprochen, das Reglement möchte eine Unterscheidung in zwei Klassen, entsprechend dem Zylinderinhalt, vorsehen. Auch hier konnten die Organisatoren nicht entgegenkommen, da die Unterteilung bei einer Sternfahrt dieser Art praktisch gar keinen Zweck mehr hat. Die kleineren Wagen sind den grossen Maschinen bei einer solchen Konkurrenz zum mindesten ebenbürtig. Bei den verschiedensten grösseren und kleineren Tourenfahrten der letzten Zeit haben sich immer AUTOMOBIL-BEVUE 1935 - N» istischer genßber 188,000 wägen im Dezember 1934 die Zuverlässigkeitsfahrt mit keinem einzigen Fehler behaftet, also genau dem idealen und 163J000 Automobilen im Januar des Vorjahres. In diesen Ziffern ist die Produktion Fahrplan entsprechend, absolvierte. Dagegen der Ford-Werke nicht inbegriffen. Dieser wurde sein Markenkollege Lares, der in dieser Prüfung an zweiter Stelle steht, Preis- Konzern stellte im Januar 1935 rund 105,000 Wagen her, gegenüber 61,800 in der vorjährigen Parallelperiode. Auf die amerikanischen Gesamtkonkurrenz bereits gebührend mit träger, nachdem Bosshardt als Erster der Werke entfielen 91J000 resp. 52,000Einheiten. Trophäen bedacht worden war. Vergleicht Italienische Automobilmontage In Afrika. Zur Zeit schweben Verhandlungen innerhalb der italienischen Automobilindustrie mit dem Ziele, in Kairo und Johannesburg grössere Montagewerkstätten zu errichten. Von diesen Niederlassungen aus sollen die Märkte des nahen und fernem Ostens wie auch Südafrikas bearbeitet und bedient werden. Aus der italienischen Automobflindustrie. Der monatliche Durchschnittsverkauf italienischer Automobilmarken stellte sich im letzten Jahr auf 2500 Wagen, gegenüber 2300 Einheiten im Vorjahr. Im Jahre 1932 betrug der Monatsdurchschnitt nur 1588 Wagen, so dass im letzten Jahr im Vergleich zu 1932 eine Zunahme um 58%, gegenüber 1933 eine solche um 9% ausgewiesen wird. Autobusverkehr in Paris. Der Gemeinderat von Paris hat eine Anleihe in der Höhe von 58£ Mill. franz. Fr. genehmigt zwecks Anschaffung von 640 neuen Autobussen, womit etwa 900 Wagen der noch im Verkehr stehenden Modelle ersetzt werden sollen. Wie schnell fahrt man in Amerika ? Ohne Wissen der Fahrer sind auf verschiedenen Landstrassen des amerikanischen Staates Connecticut die Fahrgeschwindigkeiten von 45,000 Personenwagen, Omnibussen und Lastwagen ermittelt worden. An Hand dieser Ergebnisse wird berechnet, dass man nachstehende Duchschnittsgeschwindigkelten annehmen kann: Personenwagen 66 km pro Stunde, Omnibusse 71 km pro Stunde und Lastwagen 55 km pro Stunde. wieder gerade .die Kleinwagen in erstaunlichster Weise durchgesetzt. „Auch das Kilometerrennen von Saconnex ist auf gutem Wege. Das Reglement für die Veranstaltung wird noch Ende dieser Woche erscheinen und sofort zum Versand gelangen. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass der Anlass als erStef Lauf für die schweizerische Automobilmeistersehaft 1935 gilt. Das Rennen verdient im übrigen ganz besondere Beachtung, da es dieses Jahr bekanntlich mit fliegendem Start durchgeführt wird und so die Schnelligkeiten bedeutend ansteigen werden. Die Trainingszeiten sind folgendermassen festgesetzt: Freitag, den 15. März: 7T—8 Uhr, Samstag/den 16. März: 8—9 Uhr. Die Fahrer haben keine Anmeldungsgelder einzuzahlen und die Organisatoren rechnen deshalb mit Recht auf eine bedeutende Beteiligung. Bekanntlich steht an der Sprtze der Organisation, sowohl der Sternfahrt wie des Kilometerrennens, Herr Geneux, der Präsident der Sektion Genf des A. C. S. Als Sportkommissäre für das Rennen wurden bestimmt: die Herren Töndury (Zürich), Napp (Basel) und Zwahlen (Genf). Der Vizepräsident der N. S. K., Herr Decrauzat, wird in gewohnter Weise ebenfalls anwesend sein. bo. Zur I. Schweiz. Winterprüfungsfahrt Nachdem nun die Wertungs- resp. Strafpunkte im Detail für die drei verschiedenen Konkurrenzen vorliegen, lassen wir diese, wenigstens für die zehn bestplazierten Konkurrenten, noch folgen. Aus der Tabelle ergibt sich, dass der Tagessieger Bosshardt man die drei Punktkolonnen miteinander, so fällt auf, dass bei der Zuverlässigkeitsfahrt und dem Slalom weit mehr Strafpunkte « gesammelt » werden konnten, als bei der Startprüfung. Nachdem aber gerade dieser Teil der Konkurrenz in technischer Hinsicht weitaus der interessanteste war, so dürfte sich hier eine Aenderung des Regimentes für das nächste Jahr rechtfertigen. Dann käme die gute Leistung eines Wagens nach der durchstandenen Winter- und Frostnacht besser und gerechter zur Geltung. Sehr gut gehalten haben sich bei dieser Konkurrenz neben dem Sieger und den bereits erwähnten Marken der kleine Hanomag. sowie der Röhr jun. So steht der Hanomagfahrer in der Startprüfung bereits an dritter Stelle. Dtes bestätigt nur die interessante Beobachtung, dass die kleineren Maschinen im allgemeinen die Winternacht viel besser überstanden haben, als ihre grösseren Brüder. Im Slalom erwies sich Corrodi auf Röhr jun. als der geschickteste Mann am Steuer. Dennoch benötigte er für den Kurs überraschend wenig Zeit. Auf alle Fälle weniger als mancher der ordentlich mit Punkten bedachten Teilnehmer. Nachzutragen ist auch noch die Erwähnung der kleinen Ausstellung von Winterzubehör, die allerdings nur von wenisren Firmen, so von Brun & Co in Nebikon für Schneeketten, und Ferrier, Güdel, Luzern, für Frostschutzscheiben und Skihalter beschickt worden war. Auch hier darf bei der zweiten Veranstaltung mit einer regeren Beteiligung gerechnet werden. Name Strafpunkte Zn»er- Stert Slalom TMsl liMlfkeU Strafpanttt 1. Bossard (Mercedes) 0 58 119 IST* 2 Lares (Mercedes) 70 44 142 25ß S. Bucher (Belage) 80 100 148 828. 4. Baumann (Peugeot) 90 100 14fi 836 5. Guebelin (Plrmoutti) 160 36 143 3i9" 6. Koch (Fiat) 170 18 163 851 7. Moret (Onel) 160 73 129 362 8. Corrodi (Röhr) 230 39 93 862** 9. Campolongo (Hanom.) 240 34 140 414 10. Imfeid (Chrysler) 2«0 15 188 443»** • Sieger im Gesamtklassement und Sieger In der ZuYPrlässigkeitsfahrt. *• Sieger im Slalom. **• Sieger in der Startkonkurrens. S|»40>vt Ausland Wldengren gewinnt den Grossen Wlnterprels von Norwegen. Der letzt'ährige Grosse Preis von Norwegen auf dem Eise wurde bei Li'lehammer ausgetragen, das rund 150 km von Oslo entfernt liegt Die relativ grosse Distanz wirkte sich in einem geringen Publikumsbesuch aus, so dass die Organisatoren in diesem Jahre den günstig gelegenen Bogstadsee auswählten, der nur 10 km von der Hauptstadt entfernt ist. Auf diesem eefrorenen See hatten die Konkurrenten am letzten Sonntag: ihre spannenden Kämpfe auszutragen. Die Rennen führten über 100 Runden der 5 km langen Rundstrecke. Das Eisrennen nahm einen erfolgreichen Verlauf und wickelte sich trotz ungünstiger "Und das dieses leblose Ding Kraft besitze, Bitternis auch nur in einen Augenblick seiner Beziehung zu dieser Frau zu tragen, das empörte John Lester mehr als irgend etwas. Dieser Fetzen von einem Gobelin, der da an der Wand hing, hatte ihn nicht nur zwei Drittel seines gesamten Monatseinkommens gekostet, sondern mehr, schmählich mehr an Ekel in Verstand und Gefühl. Selenes Liebe zu Dingen. Manchmal, nachdem sie zu Bett gegangen war, restlos erschöpft von ihrer Arbeit im Haushalt den Tag über und der Arbeit an der schier unendlichen Näherei des Abends, musste John Lester, sein Buch vorn auf den Knien und seine müden Augen mit den Fingern reibend, denken, denken, denken über diese sonderbaren Eigenschaften seines Weibes, das er so liebte, und sein Geist irrte durch das Dschungel der Probleme, die sein Kampf ums Dasein bedeuten. Die Liebe zu Dingen. Wie eine Drohung hing sie über Selene, gleich Schilden und Armreifen, die, in einem Schauer niederstürzend, ersticken und begraben. Leblose Dinge, die doch niemals mehr bedeuten konnten als eine gewisse Befriedigung des weiblichen Kaufinstinkts. Die Liebe zu Din- £en. John Lester, tief in der Arbeit, die ihn später berühmt machen sollte, pflegte dann auf seine Gefährtin zu schauen, als sehe er sie.zum erstenmal. Die Liebe zu Dingen. Und in seinem Bedauern für sie, da ihr doch so weite Ausblicke verschlossen waren, die Ausblicke seiner Reisen in das dunkle, abgeschlossene geistige Gebiet der menschlichen Psyche, war er ein wenig milder und ein wenig toleranter; und, höchst Sonderbarerweise, nach iedem dieser Auftritte ein wenig verliebter. Mitleid für Selene. Sie hätte darüber gelacht. Denn,, wenn jemals ein Mensch Behandlung und Führung brauchte, war es John Lester. Das war ihr schon an jenem ersten Tage klar gewesen, da sie ihn bei dem Erdbeerfest in Peekskill gesehen hatte, als er mit einem Jungen aus Peekskill zusammen Rechtswissenschaften studierte, im ersten Jahr nach dem College. Und eine Führung durch jemanden, der klug genug sein müsste, ihn ein bisschen besorgt zu machen. Selene Herricks Augen waren nicht umsonst so grau und klar. Sie waren die Augen eines Kopfes, der kühl denken konnte. Dabei bedurfte es nicht einmal besonders klaren Denkens oder subtiler Abschätzung, um bei John Lester auf Erfolg rechnen zu dürfen. Er war offenkundig aus Erfolgholz geschnitzt. Es stand etwas in diesen ruhigen, fast mürrischen, gewissenhaften Augen. In diesem breiten ehrlichen Lächeln. Eine fanatische Liebe zu seinem Beruf. Eignung. Aussergewöhnliche Anlage dazu. John Lester konnte es weit bringen, wenn man ihm Anregung und Hilfe war. Mit sorgfältig verborgener Anregung und Hilfe, sodass sich, dachte John Lester an seine Frau, in seinen Augen bloss jenes zarte, gedankenvolle Mitleid spiegeln sollte, das er für die Schwächen seiner Gattin empfand. Eine fast bewundernde Sympthie für diese Schwächen, die trotz allem an Selene doch bewundernswert waren. Jawohl. John Lester würde weit kommen, wenn man ihm emsige Anregung und sorgfältige Hilfe war. Zum Beispiel der Fall Garfinkle. In ihrem Innern erglühte Selene bei dem Gedanken, dass John Lester, ein aufstrebender Anwalt mit nur erst einem etwas berühmteren Fall, es gewagt hätte, die Sache Garfinkle zurückzuweisen, die ihm noch dazu durch den Zufall einer Namensverwechslung zugefallen wäre. Sje erglühte bei dem Gedanken, mit einem Mann verheiratet zu sein, von so überlege-1 nem Wesen, von geistigem Mut und Unäntastbarkeit, vielleicht gar Unverschämtheit, dass er einen solchen Fall zurückzuweisen vermochte. Und das gerade zu einer Zeit, als sogar die ersten Sprossen auf der Leiter zu Johns Erfolgen so unerreichbar waren. Sie zahlte jedoch auch für dieses Erglühen. Denn, indem er durch seinen Mut sich den Fall Garfinkle verscherzte, verscherzte er ihr die Erfüllung ihres geheimsten und unmittelbarsten Ehrgeizes. Den Ehrgeiz, ein Kindermädchen halten zu können. Aber trotzdem, wenn man Selene Herrick ist, mit den kühlen grauen Augen und dem kühlen Denken, ist man um nichts weniger stolz. Stolz auf John Lesters Verzicht. John Lester war überzeugt, dass der junge Garfinkle des niedrigen Verbrechens, dessen man ihn anklagte, schuldig war. Und trotz dem grossen Vermögen der Garfinkles, die bereit waren, für eine Entlastung bis zum Aeussersten zu gehen, wagte es John Lester in seiner sehr langsamen und eher mürrischen Weise, den Fall zurückzuweisen, der für ihn eine bedeutende Popularität bedeutet hätte, nach welcher Richtung auch immer der Wind der Entscheidung geblasen hätte. (Fortsetzung folgt.)

N» 13 - 1935 XÜTOMOBIL-REVUB Witterung vor einer grossen Zuschauermenge ab. Die Hauptzahl der Konkurrenten beschränkte sich auf skandinavische Fahrer, als einer der wenigen Kontinentaleuropäer startete bekanntlich auch der Schweizer Ruesch auf Maserati. Beim «Grossen Schnelügkeitspreis > setzte sich gleich von Anfang an Widengren auf Alfa Romeo an die Spitze. Er legte die 20 Runden in sehr regelmässiger Fahrweise zurück und kam 3 Minuten vor dem Zweiten durchs Ziel. Um diesen zweiten Platz entstand zwischen Björnstad auf Alfa Romeo und dem Finnländer Ebb auf Mercedes-Benz ein erbitterter Kampf, der sich schliesslich für Ebb entschied, da Biörnstad wegen Maschinendefektes zurückfiel. Der Schweizer Ruesch hielt sich sehr tapfer und kam auf den guten 3. Platz. Sundstedts Bugatti überschlug sich in der 5. Runde bei der Südkurve. Glücklicherweise kam der Fahrer ohne Verletzungen davon. In der Sportwagenkategorie siegte Johannsen auf « Winfield Special > mit 1 Std. 5 Sek. Die Resultate des «Grossen Preises»: 't P. W. Widengren (Alfa Romeo). 50 Min. 5 Sek. V«. t. Karl Ebb (Mercedes-Benz), 53 Min. 2 Sek. 3. Hans Ruesch (Maserati), 54 Min. 29 Sek. iJ. E. Isberg (Bugatti), 55 Min. 28 Sek. 6. Eugen Björnstad (Bugatti), 56 Min. 30 Sek. 6. Binar Alm (Ford-Spezial), 59 Min. 14 Sek. ,, durchblicken, dass er am meisten seine Landsleute fürchtet: die Untertürkheimer Ende der Titlsee-WInteriahrt 1935. DasMannschaft. Er kennt die Leistungsfähigkeit Programm der Titisee-Motorsportwoche erfuhr bekanntlich durch den Ausfall der Titi- noch besser als die neuen Bugatti- und Alfa der Mercedes-Benz-Wagen, heute jedenfalls see-Eisrennen eine empfindliche Aenderung. Romeo-Maschinen. Die neuen Rekordfahrten Als Ersatz für diese Konkurrenz musste die stellen denn auch nur eine weitere Phase im auf letzten Samstag angesetzte Rundstrecken- Kampfe der beiden deutschen Firmen um das Hochleistungsprüfung in Neustadt dienen. sportliche und technische Primat dar. 43 Konkurrenten (Wagen- und Motorradfahrer) beteiligten sich an der interessanten Prüfung, bei der relativ hohe Stundenmittel vorgeschrieben waren. Die Strecke war 3,8 km lang und führte mitten durch den Ort Neustadt. Sie wies Steigungen und Gefälle bis zu 15 % und zahlreiche schwierige Kurven auf. Da die Strassen mit Schnee bedeckt waren, hatten die Teilnehmer sehr grosse Mühe. Die gute Strassenlage spielte hier eine sehr grosse Rolle. Es ereigneten sich eine ganze Anzahl von Stürzen und Karambolagen, die glücklicherweise keine ernsten Folgen hatten. Nur ein kleiner Teil der Konkurrenten konnte die vorgeschriebenen Mittel innehalten. In der grossen Wagenklasse war Schweder auf einem 2 1 Adler-Sportwagen der einzige, der die geforderte Geschwindigkeit von 56,2 km/St, halten konnte. In der kleinen Wagenklasse erfüllten Heinle auf Adler Junior, Sonderhoff auf D.K.W, und Wagner auf D.K.W. die Aufgaben. Angesichts des schlechten Zustandes der Strecke, die sich allmählich in die reinste Eisbahn verwandelte, so dass die Wagen die tollsten Schleuderbewegungen machten, wurde das Mittel der Wagen bis 1500 ccm von 55 auf 52,2 km/ St herabgesetzt, dieses Mittel erreichte allein Illmann auf D.K.W. Gewinner des Deutschlandpokals, der sich aus der Gesamtberechnung der Ergebnisse der Deutschlandfahrt und der Hochleistungsprüfung wurde Meffert auf Opel. errechnete, Die Resultate. Rundstrecken-HochleistungsprDfung: Wagen bis 1100 ccm: Heinle (Adler), 1:35:02 {52,2 km/St.); Sonderhoff (D.K.W.), 1:36:39,3 (51,3 km/St.); Wagner (D.K.W.), 1:39:06,1 (50 fan/St.). Wagen bis 1500 ccm: Illmann (B.K.W.), 1:31: 01,4 (54,4 km/St.). Wagen über 1500 ccm: Schweder (Adler), 1: 28:19,4 (56,2 km/St.); P. v. Guilleaume (Adler), 1:30: 33,2 (54,8 km/St.); Baecker (Adler), 1 : 31 : 41,1 (54 km/St.); G. v. Guilleaume (Opel), 1:35: 04 (52,2 km/St.). Kombination Deutschlandfahrt Rundstreckenprüfunn: 1. Meffert (Opel), 637 Punkte; 2. C. v. Guilleaume (Opel), 551,14 Punkte; 3. Grai Westerholt (Adler). 540,46 P.; 4. Enjesser (Opel), 473,14 P. Interview mit Stuck undVarzl. Stuck weilt zur Zeit in Italien, wo er die Welt mit Rekorden in Erstaunen setzen will. Er hat dabei auch Gelegenheit genug, mit seinem neuen Stallgefährten Varzi in engeren Kontakt zu kommen. Der ausgezeichnete Autosportredaktor der Mailänder «Gazetta dello Sport», Canestrini, hat die beiden neugebackenen Freunde zusammen aufgespürt und sich mit ihnen über verschiedene interessante Sportfragen unterhalten, die vor allem die Zwei selber betreffen, welche doch heute im Autosport eine erste Rolle spielen. Aus dem Interview erfährt man nun, dass sowohl Varzi wie auch Stuck beim Grossen Preis von Monaco auf jeden Fall debütieren werden. Dieses Rennen wird für die Auto-Union keine leichte Sache werden, wenn man die Schwierigkeiten der Rundstrecke bedenkt, auf der sich die langen Auto-Union-Wagen mit ihrem nach hinten verlagerten Hauptgewicht nicht ohne weiteres zurechtfinden werden. Beide Fahrer sehen jedoch dem Rennen mit Hoffnung entgegen. Dann werden sie auch gemeinsam den Grossen Preis von Tripolis bestreiten, der schon allein wegen der dort ausgesetzten Preise eines Besuches mehr als wert ist Stuck gab im übrigen seiner Ueberzeugung Ausdruck, dass sich in der kommenden Saison in vermehrtem Masse der faire sportliche Kampf der einzelnen Fahrer untereinander — auch innerhalb der gleichen Mannschaften — um die Vorherrschaft fortsetzen werde. Also nicht Kampf auf der äusseren, sondern auf der inneren Front! Er fügte, gewissermassen zur Bestätigung, bei, es sei ein offenes Geheimnis, dass Caracciola und Fagioli die letzte Saison in offener Rivalität beendet hätten und dass sie nur darauf warteten, um den Kampf wieder aufzunehmen. Nuvolaris Eintritt in die Scuderia Ferrari wird dem Mantuaner Gelegenheit geben, sich mit aller Kraft durchzusetzen, und man weiss auch, dass dieser Fahrer im entscheidenden Augenblick die vor dem Rennen vereinbarten Abmachungen gerne — vergisst. Chiron und Dreyfus sind zwei scharfe Rivalen, tind Dreyfus und.Brivio ihrerseits haben bereits auf Bugattiwagen Gelegenheit gehabt, sich gegenseitig zu messen. In der Scuderia Subalpina wird voraussichtlich Etancelin der stärkste Mann werden, und bei Bugatti geben sich Taruffi und Wimille Mühe, mit Erfolg gegen den älteren Benoist zu bestehen. Stuck und Varzi: das dürfte ein weiteres grosses Rivalenpaar geben, in aller Freundschaft, wohlverstanden. Varzis Eintritt in die Auto-Union soll nämlich durch Stuck stark gefördert worden sein. Nach den technischen Kräften der Gegner befragt, Hess Stuck Neue Rekordversuche Stucks auf der Autostrada Florenz-Viaregglo. Wie wir bereits gemeldet haben, plante die Auto-Union zuerst die Durchführung neuer Rekordversuche auf der bekannten Autostrada Bergamo- Brescia. Da diese im Augenblick einer Visite durch Ingenieur Walb und Stuck jedoch von Schnee bedeckt war, und ihr Belag und auch die Dichte des Verkehrs dem Unternehmen nicht günstig sind, wurde das Projekt wieder fallen gelassen und nun endgültig auf der Autostrasse Florenz-Viareggio bei Pescia eine günstige Strassenpartie ausgewählt. Der R;A.C.I. hat die Versuche offiziell autorisiert und stellt eine ganze Reihe von Kommissären und Chronometreuren zur Verfügung. Die Angriffe Stucks, die mit dem neuen Stromlinienwagen der Auto-Union ausgeführt werden, richten sich bekanntlich gegen die internationalen Bestzeiten über einen Schweizerarbeit, Präzisionsarbeit! Kilometer und eine Meile mit fliegendem Start, die Caracciola Ende des letzten Jahres in Gyon in Ungarn auf Mercedes-Benz erkämpfte. Die Versuche dürften gerade bei Blattabschluss stattfinden,' sie sind nämlich als eine eindrucksvolle Manifestation des deutschen Autosportes zur Eröffnung der grossen Berliner Automobilausstellung gedacht Es geht los! Die Nennliste für den Grossen Preis von Pau, der am 24. Februar den Ein- 'eitungskampf zur Saison 1935 bringen wird, hat nun doch recht wichtige Namen aufzuweisen. Nachdem bereits der Schweizer Ruesch auf Maserati, ferner Etancelin auf Maserati, Zanelli auf Nacional Pescara. Veyron auf Bugatti, Cazaux auf Bugatti und Mlle Helle-Nice auf Alfa Romeo ihre Meldungen abgegeben haben, kommt soeben die überraschende Nachricht, dass sich die Scuderia Ferrari in Paumit zwei Fahrern vertreten lässt. Sie hat für dieses Rennen nicht etwa die zweite Garnitur bestimmt, sondern entsendet ausgerechnet die beiden Vertreter, auf die sich das grösste Interesse richtet: Nuvolari und Dreyfus. So erhält nun also schon der Grosse Preis von Pau die Mitwirkung des zur Ferrarimannschaft zurückgekehrten Nuvolari, dessen Start auf einem Alfa-Romeo-Monoposto den andern Konkurrenten schwere Sorge bereiten dürfte. Dreyfus fährt in Pau gleichfalls zum erstenmale auf einem Alfa-Romeo-Wagen. Als weiterer leistungsfähiger Fahrer hat sich Lehoux auf einem Bugatti 2300 ccm eingetragen. Lehoux kehrt damit nach seinen Versuchen auf Alfa Romeo und Maserati wieder zu. seiner alten Liebe zurück. Ferner startet Brunet mit seinem neuen Maserati und Delorme auf einem Bugatti 2300 ccm. Da die Zahl der Konkurrenten auf 14 beschränkt ist, bleibt nur noch für wenige Fahrer Gelegenheit, sich für dieses Eröffnungsrennen einzuschreiben. Das Reglement der Mille Miglia. In diesen Tagen erscheint das neue Reglement der IX. Mille Miglia, die im April im alten Glänze erstehen wird. Die Bestimmungen sind in ihren hauptsächlichen Linien nicht verändert worden und das Reglement ist erneut für 5 Klassen der Sportwagen offen. Die ersten 7 Mille Miglia-Läufe führten über den folgenden, 1640 km langen Parcours: Brescia, Bologna, Rom, Ancona, Bologna, Padua, Feltre, Darum sind FIRIH-BATTERIEN so gut. — Ihre besonderen Vorzüge sind: 1. Extrastarke Platten, darum grösste Kraftreserven. fc« Holz- und Hartgummi Separatoren, das Beste zur Kurzschlussverhütung. Nur Luxus-Batterien weisen in der Regel diese Konfektion auf. O« Besonders kräftige Hartgummikasten von hoherWiderstandsf ähigkeit gegen Schläge und Stösse. Reichliche Kapazität bei allen Temperaturen. Wenn Sie von einer Batterie !n der Standard-Preislage grössere Widerstandsfähigkeit und längere Lebensdauer wünschen, dann wählen Sie am besten FIRIM. Sie wird bestimmt die Leistung vollbringen, welche Sie von ihr erwarten. Erhältlich In allen guten Garagen. — Bezugsquellennachweis durch die BASEL ZÜRICH LAUSANNE ST. GALLEN WIL Tel. 24.885 Tel.44.780 Tel. 31.112 Tel. 51.08 Tel. 550 nun die Strecke anlässlich der Verbindung Venedigs mit dem Festland durch die Littorio-Brücke eine Veränderung, indem Venedig gleichfalls in die Route einbezogen wurde. Dadurch fiel die kleine Etappe Treviso-Feltre-Verona weg und die Strecke wurde um 20 km verkürzt Auf diesem neuen Kurs erzielte Varzi 1934 mit einem Alfa Romeo, trotz schlechten Witterungsverhältnissen, das Mittel.von 114,3 km/St Im Gegensatz zum letzten Jahre wird man also dieses Jahr wieder eine Vergleichsmöglichkeit hinsichtlich der Geschwindigkeiten haben. Im folgenden nennen wir noch einige Details aus dem Reglement: Die Mille Miglia 1935 zählt für die italienische Sportwagenmeisterschaft und für die Meisterschaft der Dilletanten. Die gesamte Rennstrecke wird wiederum während der Veranstaltung .dem Verkehr geöffnet sein, so dass sich die Konkurrenten streng an die Verkehrsvorschriften zu halten haben. Jedes Fahrzeug darf höchstens mit zwei Piloten besetzt sein, die sich gegenseitig in der Führung der Maschine ablösen dürfen. Das Klassement richtet sich ausschliesslich nach der gefahrenen Zeit über die ganze Strecke. Für die Wagen bis 1100 ccm ist ein Minimalmittel von 65 km/St vorgeschrieben, für die Wagen bis 1500 ccm ein solches von 73 km/St, bis 2000 ccm von 77 km/St, und über 2000 ccm von 85 km/St Die Meldegebühr beträgt für jede Maschine 400 Lire. Einfacher Meldeschluss: 30. März, Nennungsschluss mit doppelter Gebühr i. 6. April. Alle Einschreibungen nimmt entgegen: «Commissione Sportiva del Reale Automobile Club d'Italia», Via Po N. 14, Roma. Der absolute Erste des Gesamtklassements erhält 25,000 Lire, der Zweite 15,000, der Dritte 10,000 Lire usw. Die Ersten der .Klassen bis 1100, bis 1500, bis 2000 und über 3000 ccm bekommen je 2500 Lire, die Zweiten je 2000 Lire usw., der Erste der Klasse bis 3000 ccm sogar 5000 Lire. Der Start in früheT Morgenstunde des 14. April ist folgendermassen geordnet:' Zuerst Wagen bis 1100, dann bis 1500, bis 2000 und schliesslich alle Wagen über 2000 ccm. Da sich die für die Mille Miglia zugelassenen modernen Sportwagen immer mehr dem Rennwagen annähern und mit einem Tourenwagen kaum mehr verglichen werden können, wurden in den letzten Jahren —mit Ausnahme von 1934 — auch die Gebrauchswagen Verona, Brescia. Auf dieser Strecke stellte bekanntlich der unvergessliche Borzacchini in einer besonderen Kategorie zu den Rennen zugelassen. Wie bereits angekündigt, auf Alfa Romeo mit dem Mittel von 109,8 km/St, den Rekord auf. Letztes Jahr erfuhr sollte dieses System nach dem Ausfall der FIRESTONE IMPORT A.G. Italien-Rundfahrt 1935 wieder aufgenommen werden; wie es sich nun jedoch zeigt, nur in einer unvollständigen Art. Das Reglement sieht nämlich die Schaffung einer Spezial- Abteilung von Wagen mit Zylinde'rinhalten von 1100 und 1500 ccm vor, die «der gegenwärtigen Konstruktion entsprechen, keinen Kompressor und keinen Spezialzylinderkopf aufweisen». Das ist die Definition des Reglementes, unter der alle Wagenarten vertreten sein können, sogar Rennwagen. Die Bestimmung ist also ausserordentlich undeutlich und hat auch in Italien zu Protesten geführt. Die Sache wird noch undurchsichtiger, wenn man den Kommentar des organisierenden Clubs liest, der ausdrücklich betont, dass durch die Schaffung dieser beiden Klassen auf die Kategorie der Gebrauchswagen verzichtet werden könne. Tourenwagen mit grösseren Zylinderinhalten sind überhaupt nicht zugelassen. Allem Anschein nach möchte das Reglement nur ganz sportsmässig frisierte Tourenwagen berücksichtigen, die keinen Kompressor besitzen, aber doch mit aller Deutlichkeit sich vom normalen Tourenwagen unterscheiden. Ausscheidungsläufe um das Bol d'Or-Rennen. Am 3. März finden in Montlhery die Ausscheidungsläufe für das Bol d'Or-Rennen statt. Die Veranstaltung führt über 8 Stunden, und die besten Fahrer haben dann das Recht, an dem bekannten 24-Stunden-Rennen für Kleinwagen vom 5. März teilzunehmen. Die Organisatoren erhielten eine grosse Zahl von Nennungen, unter denen sich die meisten französischen Kleinwagenfahrer befinden. Eine Austin-Equipe. Aus England wird die Schaffung einer neuen Austin-Equipe gemeldet, die mit den bekannten 750-ccm-Maschinen an zahlreichen Rennen der Saison konkurrieren wird. Als Fahrer wurden Pat Driscoll, Dodson und Stanley Woods bestimmt So geht also nach Dodson auch der berühmte Motorradrennfahrer Woods wenigstens teilweise zum Automobilsport über. Deutsche Lastwagenprüfung verschoben. Die deutsche Leistungsprüfungsfahrt für Lastwagen, die am 24. März zur Durchführung kommen sollte, ist auf einen späteren Termin verlegt worden. Ein Rundstreckenrennen in Genua. In Genua beschäftigt man sich zurzeit ernsthaft mit dem Plan, noch auf diesen Sommer hin ein grosses Auto-Rundstreckenrennen durch die Strassen der Stadt vorzubereiten. Für den Circuit käme ein Teil der wichtigsten Strassen der italienischen Hafenstadt in Betracht