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E_1935_Zeitung_Nr.015

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N» 15 WÄ «.ftl 'dies Die amerikanische Automobilproduktion und deren Verteilung auf die einzelnen Fabriken geht aus nachstehender Zusammenstellung hervor, welche die Ergebnisse der ersten 9 Monate des Jahres 1934 umfasst. Ford, Chevrolet und 'Plymouth weisen demnach für diese Zeit unbestritten die grösste Produktion auf, wobei es Ford gelungen ist, gegenüber dem Vorjahre die Führung an sich zu ziehen, Dodge ist an vierte Stelle gerückt. Eine Reihe anderer Marken, so Nash,, Studebaker und Buick konnten ihre Position noch verbessern, während andere wieder, wie Chrysler, Graham und La Salle ihren letztjährigen Rang beizubehalten vermochten. Die übrigen Marken weisen zum Teil nicht unwesentliche Rückgänge ihrer Produktion auf. Position Produktion 1934 1934. 1933 Ford 1 454,526 242,947 Chevrolet 2 434,282 394,833 Plymouth 3 254,932 193,043 Dodge 4 73,737 66,693 Pontiac 5 61,625 71,784 Oldsmobilo 6 58,379 29,788 Buick 7 49,302 38,687 Studebaker 8 33,842 26,826 Terraplane 9 33,172 29,677 Chrysler 10 21,428 24,147 Hudson 11 15,851 2,534 Nash 12 11,498 8,244 Graham 13 10,616 8,317 De Soto 14 9,275 17,335 Lafayette 15 6,576 — Willys 16 5,595 13,281 Packard 17 4,837 7,204 Hupmobile 18 4,635 5,495 La Salle 19 4,169 3,018 Auburn 20 4,052 4,344 Cadillac 21 3,915 3,306 Reo 22 3,048 2,645 Lincoln 23 1,595 1,752 Divers — 3,783 8,762 Aus dena l.«««e>»I«»«f« (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Um die Einführung von Höchstgeschwindigkeltsgrenzen in Luzern. Wie aus den Luzerner Zeitungen zu entnehmen ist, beschäftigte sich der hohe Stadtrat mit einer neuen Verordnung über den Verkehr auf öffentlichen Strassen, Plätzen und Biücken der Stadt Luzern. In einer längern Auseinandersetzung betr. Maximalgeschwindigkeit auf 40 km für PersonenautoinoMle und Motorräder, 30 km für Lastwagen und Camione, unterlag der Antrag der Kommission auf Fallenlassen der Höchstgeschwindigkeiten mit 12 gegt* 14 zum stadträtlichen Entwurf. Herr Dr. Hübscher widerlegte den stadträtlichen [Antrag in sehr beredten Worten und glaubt mit vollem Recht, dass die Stadt Luzern als Fremdenzentrum solche Schikanen unterlassen solle, indem solche doch nur zu Bussen- und Geldzwecken dienen, und mahnte den Rat, abzulehnen, damit 6ich die Stadt eine Blamage erspare. In Anbetracht der vielen, durch die Kraftfahrzeuge verursachten Unfälle muss zum Schütze der Bevölkerung etwas getan werden, worüber sich •wohl der grösste Teil der Automobilisten und Motorradfahrer einig ist. Dass man aber zur Beseitigung dieses TJebels keine andere Lösung finden konnte als eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeiten, ist bedauerlich. Als alter Automobilist kann ich mich der Auffassung der Luzerner Regierung nicht anschlieesen. Es entspricht nicht der Tatsache, dass es nur diejenigen sind, die Unfälle verursachen, -welche schnell fahren, sondern vielmehr diejenigen, welche den Wagen in einem schlechten Zustande halten. Mit einer rücksichtslos strengen Kontrolle der Bremsen, Signalapparate, Lichtanlagen und Winker wäre ein grosser Schritt zur Vermeidung vieler Unfälle getan. Ferner ist den betrunkenen Automobilisten und Motorfahrern etwas energischer auf den Leib zu rücken. E. M. in K. Au€«*leuzustande, am 1. Dezember 1934 in Verkehr gesetzt, umständehalber m. voller Garantie äusserst günstig abzugeben. H. Kessler-Maag, Zürich 8, Feldeggstr. Nr. 88. Tel. 28.122, ausser Geschäftszeit Nr. 25.492. IOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOC Schöner, geschl. FIAT 503 4 PL, 7,5 PS, geprüft u. abgenommen, fast neue Batt, nur bar Fr. 350.—. R. 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kehrsfrägen befasst. » Dies ist aber absolut" r ttnrichtig. Diese Amtsstelle füngiert eigentlich'nur als polizeiliche Kontrolle und hat auf den- gesamten Fragenkomplex des Verkehrs nur einen relativ kleinen Einfluss. Der Schreibende ist absolut nicht Freund von noch weiterer Vergrösserung des Staatsapparates : und Schaffung von Aemtern bestimmt nicht —, aber es fehlt uns eine Zentralstelle; die den Gesamtverkehr und alles, was damit zusammenhängt, überwacht Zu dieser Aufgabe gehört nicht nur die Anwendung gewisser gesetzlicher und polizeilicher Vorschriften, es gehört auch die Anpassung und Ueberwachung unserer Strassen in baulicher Hinsicht etc. dazu. Mit einem Wort, dieses neu zu schaffende Strassenverkehrsamt, das mit den betr. kantonalen Instanzen Hand in Hand arbeitet, soll alle Fragen, die den Verkehr betreffen, behandeln üpd darin eine bestimmte Kompetenz erhalten. Nur auf diese Art und Weise wird es möglich sein, den Verkehr zweckmässig und einheitlich zu gestalten und unser kleines Land dahin zu bringen, dass überall dieselben Auffassungen und dieselben Vorschriften gelten, und zwar in praktischer Ausführung, nicht bloss auf dem Papier. Es wird schwierig sein, die geeigneten Persönlichkeiten für diese Aufgabe zu finden, denn es braucht dazu Verkehrsfachleute, die in langjähriger Erfahrung sich auf diesem Gebiete auskennen und die den nötigen offenen Blick haben, um Lösungen zu finden, die für das Gesamtwohl das Richtige sind. • Es ist klar, dass, wollen wir wirklich.einen geregelten Verkehr schaffen und damit die Unfallziffer herabsetzen, auch vor ganz einschneidenden Massnahmen nicht zurückgeschreckt werden darf und dass das Problem in gewissen Beziehungen, neu angepackt werden muss. Wir haben aus dem' früheren Verkehr, als er noch klein und unbedeutend war eine Unmenge Gewohnheiten und Vorschriften bis auf den heutigen Tag beibehalten, die für den Verkehr, wie er sich in letzter Zeit entwickelt hat und wie er sich noch weiterhin entwikkeln wird, nicht mehr passen. Gewiss, jede Massnthme, die in althergebrachte Gewohnheiten ein-. greift, ist unpopulär, und wenn-erst -jemand kommt, der überhaupt anderer Auffassung ist und neue Gedanken in die Sache bringt, so wird er meistens verlacht und hat für oberflächliche Kritik nicht besorgt zu sein — sie ist sofort da —, bis es ihm schliesslieh doch gelingt, seine Ideen durchzusetzen. (Fortsetzung folgt.) Der Wahrheit zur Ehr! Auch wir erachten einen offiziellen Disput zwischen Automobilverbänden als nicht wünschenswert. Deshalb haben wir all die Jahre her geschwiegen, obwohl wir oft Grund genug gehabt hätten, den uns von der Sektion, Zürich des A.C.S. in mehr oder weniger offener Form hingeworfenen Handschuh aufzunehmen. Aber der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Die langatmigen und entstellenden Ausführungen in Nr. 13 der «Automobil-Revue» vom 15. Februar 1935 in der Angelegenheit der T.C.S.-Verkehrserziehungstage zwingen uns noch: zu - nachfolgender Berichtigung, wobei wir aber ausdrücklich erklären, dass wir auf eine- weitere Pressedebatte nicht : mehr eintreten werden : «Die Sektion Zürich des A.C.S. schreibt, dass ihr Club schon in den Jähren 19S3 und 1934 an der Vorbereitung von sog. Verkehrswochen gearbeitet und vorgesehen habe, unter andern auch den T.C-S. stur Mitarbeit einzuladen. Wir stellen fest, dass weder }>ehn Zentralsitz des T. C. S. in Genf noch bei unserer Sektion in Zürich von dieser Einladung bisher etwas bekannt ist. Da der Beschluss schon vom Mai 1934 datieren und die finanziell weittragende Aktion vor der Türe stehen seil, sind wir zürn mindesten Berechtigt, den guten Willen des A.C.S. für eine Zusammenarbeit mit dem T. C. S. in Zweifel zu ziehen. In unserem Zweifel werden wir weiter bestärkt durch die schriftliche Erklärung des vom A. C. S- zitierten Vertrauensmannes. (Es handelt sich nicht um-eine Vertrauensperson des T. C. S., sc-n-dern um ein Kommissionsmitglied der Sektion Zürich des A. C. S.) Wir erhielten von diesem Herrn eine dieser evasiven Antworten, wie wir sie von der Sektion Zürich des A. C. S. von jeher gewohnt sind. Mal} erklärt sich wohlwollend und herablassend, jässt aber immer eine Türe offen, die auf die lange Bank führt Man wird es uns nicht verübeln, wenn wir es endlich satt haben, vom A. C. S. ,als die armen Verwandten behandelt zu werden. Weiter heisst es in der Einsendung, die Sektion Zürich des A. C- S. habe mit Schreiben vom 5. September 1934- die kantonale Verkehrs-Lisa ersucht, eine Besprechung mit der kantonalen Polizei-Direktion zwecks Diskussion aller Massnahmen zur Unfallverhütung nachzusuchen. Wenn damit, wie siC/h die Sektion Zürich des A.C.S. den Anschein geben will, die Organisation von Verkehrswochen gemeint war, warum hat man dann das Kind nicht beim Namen genannt? Die Sache wäre wichtig genug ge-. wesen, um von der Strassenverkebrs-Liga eine eigene Sitzung zur Behandlung als selbständige« Traktandum zu verlangen. Welchen Sinn hat es dann gehabt, gewissermaseen Verstecken zu spielen? Die Antwort liegt auf der Hand. Die Sektion Zürich des A. C. S. war zürn mindesten noch nicht bereit, die Organisation der Verkehrswochen von • Stapel zu lassen. Die durch die Liga in der Fo-lge mit der kantonalen Polizei-Direktion nachgesuchte Sitzung hat am 29. Januar 1935 stattgefunden. Wie die Einsendung in der «Atitomobil-Revue» richtig sagt, «erwähnte» der Sprecher des A. C. S. beiläufig unter anderm auch die Durchführung von Verkahrswöchen. Dies aber absolut ohne jede verbindliche Betonung, was angesichts der vor der Tür stehenden wichtigen •und weittragenden -Aktion, die die Mitarbeit der Behörden erfordert, sehr seltsam anmutet. Auch als unser Vertreter an der gleichen Sitzung der kantonalen Polizei-Direktion erklärte, beim T. C. S. liege für die Durchführung von Verkehrter» ziehunfstagen in der Schweiz ein Projekt vor, das inzwischen vom Zentralsitz genehmigt wurde. Hess sich der Sprecher des A. C. S. zu keinerlei Erklärungen hinsichtlich einer vom A.C.S. bzw. der Liga geplanten Aktion herbei. Erst als der T. C.S. sein Projekt vollends aus der Tasche zog und verwirklichen wollte,, erwachte man im Lager der Sektion Zürich des A. C. S. und Hess alle Klingen springen, um. dem T. C. S. das Wasser abzugraben. Dabei, und das ist das Bedauerliche ari der ganzen Sache; 'erwies die Sektion Zürich des A. C. S. der Wahrheit die Ehre nicht. ', flie Sektion Zürich des. A. C, S. wollte, den.kan tonalen und städtischen Behörden,, welche dem T.G.S. bereits ihre volle Unterstützung für die au den Monat April angesetzten Verkehrserziehungs tage in Zürich und Winterthur zugesagt hatten, glaubhaft njachen, die kantonale Liga der Verkehrsinteressenten als Dachorganisation habe seit geraumer Zeit vorgesehen, im Monat Mai eine ähnliche Veranstaltung grosszügig durchzuführen."" Dies stimmt- nun aber nicht: Die Liga schreibt uns unterm 14. Februar 1935 folgendes: «In Erledigung Ihres Chargebriefes vom-12. ds. teilen wir Ihnen mit, dass ein solcher Beschluss betreffend Durchführung einer Verkehra-Woehe von der «Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Züieh» nicht gefasst worden ist.» Wir überlassen das Urteil über ein solches Vorgehen der Sektion Zürich des A. C. S. den Lesern der «Automobil-Revue», wobei wir ihnen die Frage vorlegen möchten, ob es eines Clubs, vom Ansehen des Ä. C. S. würdig ist. durch Irreführung unserer Behörden, aus blossem Konkurrenzeifer, eine Aktion zu untergraben, die der T. C. S. im Interesse der. Hebung der Stras-senverkehrssicherheit zu unternehmen beabsichtigte. Dass vom A. C. S. schon früher in La Chauxde-Fonds und Lausanne Verkehrswochen durchgeführt wurden, haben wir nie bestritten. Verkehrswochen sind schon äange kein Novum mehr und niemand kann für solche eine Monopolstellung beanspruchen.» Wir stellen resümierend lediglich folgendes fest: « 1. Angesicht der herrschenden Mißstände im Sfrassenverkehr hat der T. C. S. in Verfolgung seiner seit Jahren geführten Kampagne für die Hebung der Verkehrssicherheit beschlossen, Verkehrsorziehungs-Tage durchzuführen. 2. Die Sektion Zürich des T. C. S. wollte in den Städten Zürich und Winterthur im April 1935 den Anfang damit machen, kündete ihr Vorhaben den kantonalen und städtischen Behörden an und erhielt sofort das Protektorat der kantonalen Polizei-Direktion, sowie der Stadtpräsidenten von Zürich und Winterthur. - 3. Die Sektion Zürich des A. C. S. hat nachträglich unter Anwendung nicht einwandfreier Mittel und Wege versucht, unsere im Interesse aller Strassenbenützer liegende Aktion zu verunmöglichen. 4. Da es wenig erfreulich ist. eine derart grosszügige Organisation, wie es die Verkehrserziehungstage sein sollten, unter einem uns aufgezwungenen Kampf durchzuführen, lassen wir unser Projekt vorderhand fallen. Die Verantwortung dafür überlassen wir der Sektion Zürich des A. C. S. » Auto-Sektion des T. C.S. T.C.S. Die Februar-SKzung des T. C. S.-Verwaltungsrats-Ausschusses. Einem althergebrachten Brauch entsprechend, versammelt sich der Ausschuss des Verwaltungsrates des T. C. S. allmonatlich, um die laufenden Angelegenheiten zu besprechen. Die letzte Sitzung fand am 18.'Februar statt;-aus der reichhaltigen, Tagesordnung berühren, wir nur wenige Punkte. 1. Die nächste Sitzung des Verwaltung s r a t e s. Sie wird am 16. März am Zentral-Sitz des T. C. S. stattfinden, um einige aktuelle Fragen zu besprechen. — 2. Str as senhilf sdi&ns t. Nach eingehenden Besprechungen, die bis auf den Herbst ,1934 zurückreichen, hat der Ausschuss des Verwaltungsrates über die Reorganisation des Strassenhilfsdienstes Beschluss gefasst.. Dem Wunsche des.. Verwaltungsrates entsprechend, kam man überein, die Verteilung der Straesen-Agenten zweckentsprechender vorzunehmen. In Anbetracht der Entwicklung des Garagisten-Gewerbes und der modernen Verfahren bei Bau und Reparatur des Strassenkörpers, wurde ' eine Anpasi supg des Strassenhilfedienstes an die modernen Verhältnisse erforderlich. Es wurde grundsätzlich beschlossen, den Dienst auf Hauptverkehrastrassen einzustellen und ihn dafür auf kurvenreichen und gebirgigen Strassen neu aufzunehmen. Trotzdem wird im Jahre 1935 auf gewissen Häuptstrassen der Hilfsdienst weiter durchgeführt werden, soweit diese Strassen einen besonderen Charakter aufweisen oder als Verbindungsstrecken zwischen" zwei Hilfsdienstliniert» zu betrachten sind. Wir werden in Bälde den end-* gültigen Verteilungsplan veröffentlichen, wie er'letzten Montag angenommen wurde. Die Aufnahme des Strassenhilfsdienstes wird in den ersten* Tagen des Monats Mai und seine Beendigung auf Schluss des Monats September erfolgen. Wir' werden noch Gelegenheit haben, näheres ?u berichten, _ r .., ;.; 8. B,ek amp f ung der Strassenunf ä 1 le durch Erziehung des. Publikums, insbesondere der Schuljugend/ die Ausarbeitung eines allgemeinen Programms für besondere Veranstaltungen, welche die Mitglieder des T.C. S. interessieren dürften, sowie administrative Fragen, bildeten,, die restlichen Punkte, über die sich der Ausschuss des VerwalfiWs'srates zu änssern hatte. • ; Autosektion St. Gallen-Appenzell. ORTSGRUPPE ST. GALLER OBERLAND. Einladung zur Hauptversammlung auf Sonntag; den 24. Februar 1935, nachmittags ^3 Uhr, im Gasthaus zum Schäfji, Buchs. — Traktanden: 1. Appell; 2. Wahl der Stimmenzähler; 3. Protokoll; 4. Mutationen; ß. Jahresrechnung 1933/34; 6. Bericht der Revisoren; 7. Bericht des Präsidenten; 8. Wahlen; 9. Landgemeinde •> betr. Erhöhung der Autotaxen und des Benzinzplles. Herabsetzung der Taxen für ältere Wagen etc.;,. 10. Niveauübergänge Buchs- Schaan und Haagerstrasse (Ochsensand); 11. Allgemeine Umfrage: ; In Anbetracht der wichtigen TraManSenilste hoffen wir auf einen vollzähligen Aufmarsch aller Mitglied Die Kommission; AUTOSEKTION ZÜRICH. T.C.S.-Verkehrserziehungstage In Zürich und Wlnterihur. Wie in der Presse bereits veröffentlicht wurde, hat der Touring-Club der Schweiz, d. h. seine Sektion Zürich, vorgesehen, in den Städten Zürich und Winterthur Verkehrserziehungstage durchzuführen mit dem Zwecke* durch (systematische Aufklärung und Belehrung aller Strassenbenützer die Verkehrssicherheit und die Disziplin auf der Strasse zu heben. Das wohldurchdachte Projekt hat durch die massgebenden kantonalen, und städtischen Behörden volle Anerkennung gefunden und sollte im Monat April zur Durchführung gelangen. , Nachträglich erklärt nun die Sektion' Zürich des A.C.S., Sass auf ihren Antrag die'Liga der Verkehrs-Interessenten, des Kantons Zürich beschlossen habe, eine ähnliche Aktion im Monat Mai zu unternehmen... Im Interesse aller Stras'seribenützer und um r ÄÜtÖMOBIL-REVÜE 11 Zwei parallel laufende gleiche Veranstaltungen zu vermeiden, zieht deshalb der T. C. S. sein Projekt für dep Kanton Zürich zurück' und überlässt die Organisation von Verkehrserziehungstagen- der Liga. SEKTION BERN. Winterfahrt nach Schlegwegbäd. Falsch geraten liebes Clubmitglied hast du, wenn du letzten Sonntag angesichts des morgendlichen Dauerregens und der schwülen Föhnlage den Schnee zu Wasser werden «ahest und wohlmeinend zu Hause bliebst. So unwahrscheinlich es auch klingen mag, das Ziel der Winterfahrt lag unter fusshohem Schnee begraben und es brauchte hier und dort eine feste Steuerband um den tiefeingefahrenen Wagenfurchen Herr zu werden. Die Winterfahrt war in zwei deutlich voneinander abweichenden Wettbewerben gegliedert, wovon die eine als Regelmässigkeitsprüfung zwischen Oppligen und Schlegwegbad ausgetragen, das gefühlsmässige Erraten zweier diktierter Kilometer-Tempi zum Gelenstand . hatte, während die andere Konkurrenz, frei von Benzin und Oelgeruch auf den weiten Schneefeldern um das Bad zur Durchführung gelangte. Wenn man den frohen Gesichtern der gegen 40 Teilnehmern Glauben schenken will, so darf die SpoTtkommission mit;ihrer ersten diesjährigen Veranstaltung recht zufrieden sein. Dabei sei allerdings zugegeben, dass das Wetter prächtig mithalf und der einträchtigen Gesellschaft einen blendend schönen Winternachmittag bescherte, wie man ihn nur auf Bergeshöhen richtig zu erleben vermag. -Resultate; i.l, R e g e 1 m ä 6 s i g k e i t s p r ü f u n g: 1, Seh och Hermann, Belp 66 Strafpunkte 5. FrL,Schmidt Erna, Bern 15.50 » 3. Schütte 1 rennen: 1. Fortmann Bernhard, Bern 115 Minuten 2. Garbani Walter, Bern 1.20 » 8. Huber W. Ed., Bern 1.25 » 4. Frl. Fortmann Margrit, Bern 1.37 » 5. Frau Garbani. Bern 1-40 » Kommende Veranstaltungen: 26. Februar, 20 Uhr, Kornhauskeller, Hock der Sportkömmission (Besprechung der Sternfahrt nach Genf)... 4. März, 20 Uhr, Hotel Schweizerhof, Stuck «prieht über den Rennsport. 18