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E_1935_Zeitung_Nr.064

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N°64 Luftfahrt Die Probleme des regelmassigen Alpenfluges. Von Walter Mittelholzer. Der tragische Unfall der holländischen Verkehrsmaschine auf der neuen Alpenflugstrecke Frankfurt- Mailand hat zu zahlreichen berufenen und unberufenen Kommentaren geführt! Es sei deshalb einem Fachmann, der seit zwei Jahrzehnten der Lösung dieser Probleme einen Teil seiner Lebensaufgabe gewidmet hat, gestattet, die heutigen Methoden für die Durchführung des Alpenluftverkehrs dem Laien verständlich zu machen. Bis vor wenigen Jahren konnte man von einem regelmässigen Luftverkehr über die Alpen nicht sprechen. Es blieb immer bei mehr oder weniger Schönwetter-Flügen, d. h. die Alpen konnten nur dann traversiert werden, wenn der Flieger Bodensicht hatte. Hie und da versuchten besonders Waghalsige, meistens waren es unerfahrene, junge Piloten, in den Alpen durch Nebel und Wolken durchzustechen. Allein in den Schweizer Alpen haben diese Versuche mit unzulänglichen Mitteln in den letzten 15 Jahren über ein halbes Dutzend Opfer unter den Piloten gefordert. Auch der Schreiber dieser Zeilen hatte es nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass vor 13 Jahren ein Schneehang mit metertiefem Neuschnee seinen Sturz in die Tiefe bedeutend weicher abgebremst hat, als die nur einige hundert Meter davon entfernte Felswand es voraussichtlich getan hätte. Es war dies am 1. April 1923 in den Glarner Alpen. Die Südseite der Alpen, von wo ich aufstieg, war klar, während nördlich des Gotthards ein Nebelmeer sich bis auf 4000 m Höhe ausbreitete, in welchem es in dichten Flocken bis zur Talsohle stürmte und schneite. Auf ähnliche Weise, nämlich durch Anprall an die nebelverhängten Felswände, sind die meisten Fliegerunfälle in den Alpen entstanden. Erst mit der allmählichen Entwicklung des Blindfluges vermittels Instrumenten, die dem Flieger an Stelle des im Nebel verloren gegangenen. Horizontes einen künstlichen schaffen, dann aber vor allem dank der Funknavigation, konnte man daran denken, die Alpen regehnässig zu traversieren. Dabei war man sich auf Grund der meteorologischen Aufzeichnungen der letzten Jahrzehnte klar, dass zirka während 250 Tagen eines Jahres die Alpen im totalen oder teilweisen Blindflug und vor allem in genügend sicherer Höhe überflogen werden müssen. Dass dies heute tagtäglich funktioniert, ergibt sich aus der Statistik der Deutschen Lufthansa, welche die Linie Frankfurt-Mailand seit der Eröffnung ab 1. Mai dieses Jahres mit 100% Regelmässigkeit durchführt. Dabei hatten wir in diesem Mai ganz schlechtes Wetter mit noch riesigen Schneefällen in den Alpen. Mit den modernen, starken, mehrmotorigen und rasch steigenden Verkehrsflugzeugen wird bei der Methode des Blindfluges eine Mindesthöhe von 4000 m eingehalten. Ist die Luft in dieser untern Zone noch zu turbulent, so wird bis auf 6000 m Höhe gestiegen, wo dann in den allermeisten Fällen ein ruhiger Flug möglich ist. Durch die eigene Furikpeilanlage an Bord der Flugzeuge ist der Flugkapitän sozusagen jede Minute im Klaren über sei- Fahrt durchs Blaue nach dem Lido Luzern Sonntag, den 18. August 1935 Verlangen Sie kostenlos das REGLEMENT durch das Touristik-Bureau der Automobil-Revue, Strandbad Lido Luzern, ein Office des A. C. S. oder T. C. S., oder ein Verkehrs- und Reise - Bureau. Oberuivnen- und seeial das ideale Ausflugs- und Kurgebiet. Wassersport am Hallwiler- u. Baldeggersee. Historische Stätten (Schlösser Lenzburg und Hallwil, Beromünster etc.) Glänzendes Panorama vom Homberg aus. Telephon 8.33. Prospekte d. olfiz. Verkehrsbüro Birrwil. Autohaft Luzern Die Initiative zur Gründung einer Haftpflichtig Unfall-Versicherungs-Genossenschaft der Automobil-Besitzer inderSchweiz hat überall ein sehr grosses Interesse hervorgerufen. Der Gründung steht grundsätzlich nichts im Wege. Wenn die Automobilisten geschlossen zusammenstehen, wird der Erfolg sicher sein. Wer Fragebogen und Zeichnungsschein noch nicht ein« gesandt hat, besorge dies umgehend. Die Treuhandstelle Postfach ORIGINAL-ERSATZTEILE NEU UND OCCASION Reparatur werkstatte GUST. BÄUERLEIN, WALLISELLEN-ZÜRICH Ob. Kirchstrasse 8 Telephon 932.188 BEI UNFÄLLEN und Sachschäden verfasst Gutachten und Schadenberechnungen Dr. Ina. H. EIMER • AUTO-EXPERTE KREUZUNGEN Teleohon Luzern 1243 In den Vereinigten Staaten wird gegenwärtig mit grossem Eifer an der Erschaffung billiger, leistungsfähiger Touristikflugzeuge gearbeitet. An einem vom amerikanischen Handelsdepartement ausgeschriebenen Wettbewerb nehmen dabei auch Amateur-Konstrukteure und andere Aussenseiter teil. Der oben abgebildete Tiefdecker wurde vom Detroiter Studenten Hammon entworfen und gebaut. Er zeigt äusserlich einige recht originelle Einzelheiten, so den doppelten Rumpf, die Kabine mit Heckmotor und das ganz nach vorn verlegte dritte Rad, das ein Kapotieren der Maschine ausschliesst. nen Standort. Er kommt nacheinander in Verbindurg mit den Funkstationen von Frankfurt, Stuttgart, Basel, Zürich und Mailand, die ihn über die Wetteränderungen der Tiefe informieren. Im allgemeinen kümmert sich der Pilot beim Blindflug in grosser Höhe kaum um diese Angaben. Sein Hauptaugenmerk ist auf die exakte Navigation zur Erreichung seines Endflughafens gerichtet. Zu diesem Zwecke verlangt er bei der Traversierung der Alpen von der Funkstelle Zürich Kurspeilungen nach rückwärts so lange, bis er von Mailand seinen kürzesten Kurs nach dort erhält. Aus den Abweichungen dieser Peilungen von seinem Kartenkurs errechnet er seine Abdrift durch die Winde und nimmt die entsprechenden Korrekturen vor. Dazu ist zu sagen, dass bei den heutigen modernen Flugzeugen mit Stundengeschwindigkeiten von 270 Kilometer auch ein starker Seitenwind keine grossen Abweichungen vom Kurs ergeben kann. Die Einrichtung von Funkbaken, wie sie in Dübendorf vor kurzem erstellt worden ist, ermöglicht den Piloten, die Maschine auf 10 Meter genau zu dem gewünschten Zielflughafen zu steuern, so dass lediglich zur Ausführung der Landung noch eine Bodensicht von 50 m in der vertikalen und 500 m in der horizontalen Richtung nötig ist. Nur nach dieser oben beschriebenen Methode darf heute an eine regelmässige Alpenfluglinie herangegangen werden. Sie erfordert ein jahrelanges, strenges Training der Verkehrspiloten. Dabei spielt die genaue Kenntnis des zu überfliegenden Geländes gar keine Rolle mehr. Wichtiger und- an die Leistungen der Piloten sowie des Flugmaterials grössere Anforderungen stellend, ist die Umgehung der Vereisungsgefahr. Wohl lässt sich dieselbe bei schlechtem Wetter nicht vermeiden, doch wird der erfahrene Blindflieger sich allmählich einen «Flair» aneignen, um die stärksten, eisabsetzenden Wolken und Schichten zu meiden. Für unsere heutiges, starken Hochleistungsflugzeuge ist die halbstündige Traversierung des Alpenwalles auch bei Vereisung ertragbar, um so mehr, als mit der Zunahme der Höhe der Eisansatz immer geringer wird. Auf keinen Fall aber sind die Gefahren der Vereisung hei Blindflug durch die Wolken mit denjenigen des Tieffluges in Parallele zu setzen. ' ! ~Fffr Schiebedach 100 % wasserdicht einfach, billig, gut Carrossene H. LANGE ERLENBÄCH-Zch. Tel. 910.8S9 Zu verkaufen Zu verkaufen Fo* 3 Zyl. Roadster, 2/4plätzig, wenig gefahren, aus Privathand, mit fünffacher Bereifung, in einwandfreiem Zustande, 11750 Fr. 1500.— ,. Anfragen unter Chiffre 15023 an die Automobil-Revue, Bern. 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Keiner unserer Swissair-Piloten, und am wenigsten der Schreiber selber, die in den Alpen zuhause sind, würden bei schlechtem Wetter den Flugweg unten durch nehmen. Als am 12. Mai a. c. Walter Ackermann einen Krankentransport von Mailand nach Wien bei scheusslichstem Regen- und Schneewetter, das man sich denken kann, durchführen musste, so flog er nach der modernen Methode des Blindfluges mit dauernder Funknavigation nach allen Seiten. Sofort nach dem Start in Dübendorf verschwand er in den nassen Regenwolken. Die Alpen wurden in einer sichern Höhe von 5000 m in Vi Std. nach Mailand traversiert. Fünf Minuten vor der Landung sah er wieder Boden. Das gleiche war der Fall bei dem 600 km langen Flug über die Ostalpen nach Wien. Trotz erheblichen Niederschlägen auf beiden Seiten der Alpen war die Vereisung dank der rasch steigenden Douglas-Maschine minim. Für den heutigen Stand der Aviatik haben die Alpen aufgehört, ein Hindernis zu sein, das nicht zu überwinden wäre. Allein nur in der richtigen Anwendung der uns heute durch die Technik gebotenen Mitteln liegt der Erfolg eines regelmässigen und vor allem sichern Alpenluftverkehrs. II. Nationales Segelfliegerlager auf der Rigi. Rigikulm, den 8 August 1935. Der Ostwind, der am Montag auf eine Stärke bis zu 8 Sekunden anstieg, brachte endlich die klare Sicht und gleichzeitig die ebenso erwünschte Umlagerung der Atmosphäre, die für den Segelflug notwendig ist. Als Erster, der sich mit den neuen Verhältnissen vertraut machen wollte, startete am Dienstag der Berner Suter auf einer Condor. Er hatte die Absicht, vor allem einmal die Luftverhältnisse über dem Berg zu sondieren, daher auch die KLEIN- AUTOS 5 PS FORD geschl., 4pl., erst 9000 km gefahren, wie neu. 5 PS FORD geschl., 4pl., revidiert, in ganz Ia. Zustand. 6 PS OPEL! Cabriolet, 4pl., wenig gefahren, neuwertig. 9 PS OPEL. Limousine, 4pL, in einwandfreier Fahrbereitsch. Sämtliche Wagen sind kontrollbereit u. verdienen jedes Vertrauen. 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Neu zu den verbliebenen Piloten waren gekommen der Lenzburger Sandmeier auf einer Spyr 3, sowie der Basler Martinaglia, ebenfalls auf Spyr 3. Der Morgen sollte vor allem wieder den Entkundigungsflügen gewidmet sein. Dabei musste man, um zu grösseren Leistungen starten zu können, vor allem einmal die Verhältnisse auf und um den Rigi kennen lernen. Insgesamt' wurden vier Flüge durchgeführt, alle mit Landung in Steinen am Lowerzersee. Am Mittag Hess sich dann Sandmeier auf seiner Spyr starten. Auf der Nordseite der Rigi, die er über Staffel erreicht hatte, trug ihn ein günstiger Aufwind über den Zugersee gegen die Höhe 1 des Zugerberges. Dort wurde er von einem neuen Hangwindfeld erfasst, konnte darin Zug gewinnen und landete gegen Abend im 40 km entfernten Mettmenstetten im Kanton Zürich. Aber auch der Berner Suter auf seiner Condor hatte sich die Ausführungen seines Stallgefährten Schreiber zu Herzen genommen und versuchte, über den Brünig Bern, seinen Heimathafen, ansteuern zu können. Richtung Stanserhorn hatte er einen sehT guten Aufwind, konnte die Höhe über Sarnen noch etwas vergrössern, musste dann aber kurz vor der Brünigpasshöhe den Versuch, diesen zu traversieren, aufgeben, da von oben jeder Aufwind fehlte. Er machte kehrt und flog zurück auf den Flugplatz von Buochs. Als Dritter startete der Berner Schreiber auf Spyr 3, gewann sofort Höhe, musste jedoch wider Erwarten im 7,7 km entfernten Adligenschwil notlanden, da sein Seitensteuer einen Defekt aufwies. Die genauen Resultate können erst nach Eintreffen der Barographen eruiert werden, die mit den Flugzeugen in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag auf Rigikulm zurückgekehrt sind. Für die Besucher des Rigi, die vor allem einen Grossbetrieb zu erwarten haben auf dieses Wochenende, hat die Arth-Rigi-Bahn entgegenkommenderweise den Fahrpreis nach Rigikulm auf Fr. 5.— reduziert. Man hofft, dass eine ansehnliche Besucherzahl durch diese Gelegenheit nicht nur den Rigi, sondern auch den Segelflugsport kennen lernen kann. Die Wettermeldung der Flugwarte Dübendorf lautet günstig wie noch nie. In die Luft geschossene Minen zur Luftverteidigung. In Japan finden gegenwärtig Versuche mit sog. Luftminen statt, einer neuartigen Luftverteidigungswaffe, die durch einen bekannten japanischen Schiffsbauingenieur vorgeschlagen wurde. Bei drohender Angriffsgefahr durch Flugzeuge werden diese Minen durch besondere Geschütze in die Luft «gelegt». Sie fallen deshalb nicht sofort wieder herunter, weil sich nach dem Absohuss in einstellbarer Zeit ein kleiner Fallschirm öffnet, der nun dem Sprengkörper nur eine ganz langsame Bewegung gestattet. Kommt die Mine nicht zur Auslösung, so sorgt ein Zeitzünder iür selbsttätige Entladung bevor zu grosse Erdnähe erreicht ist. Obacht! FORD-Besitzer! Obacht! Wtr andern Ihren Ford-Motor 4-Cylinder 17 HP auf 10,4 HP oder 12 HP um. 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N° 64 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 Die ungerechte Zollerhöhung. Nach der Benteinzollerhöhung vom 1. Juli ist ziemlich viel geschrieben und polemisiert worden, heute scheint die Sache bei den Verbänden verschiedener Art verstummt zu sein. Klagen darüber hört man aber immer und immer wieder bei den Tankstellen. Diese Klagen sind aber auch durchaus gerechtfertigt, denn es ist einfach empörend, dass von Bern aus von einem Tag auf den andern Zonerhöhungen diktiert werden, speziell auf Stoffe wie das Benzin, das ohnehin mit Zoll schon viel zu stark belastet ist. In andern Ländern versucht man, die allgemeine Wirtschaft zu fördern, hier in der Schweiz wird sie gedrosselt. Wenn argumentiert wird, dass die breiteren Volksschichten von dem Benzinzoll nicht betroffen würden, so ist da s eine Kurzsichtigkeit sondergleichen. T>er Reisende braucht sein Automobil, um Aufträge für sein Geschäft einzubringen und das Geschäft braucht Automobile, um die Aufträge zu erledigen. Es ist heute nicht mehr angebracht, dass man das Automobil als Luxus anspricht. Nach dem Kriege sind die Verhältnisse eben anders geworden. Wird der Handel stets verteuert, muss sich dies doch logisoherweise auf das ganze Wirtschaftsleben auswirken. Bei der Privatwirtschaft können nicht einfach Schulden gemacht werden, um diese dann zuguterletzt auf die Allgemeinheit abzuschütteln! Hier muss jeder sehen, wie er am besten wegkommt. Die Preise •ebenfalls steigern, das geht nicht, wo der Absatz heute schon ungenügend ist, also gibt es nichts anderes, als weitere Einsparungen, Senkung der Löhne usw. zu machen. Wer leidet nun darunter? Dies ist doch gewiss die breitere Volksschicht. Während des Weltkrieges 1914—18 ist man an der Grenze gestanden, hat dabei vieles geopfert, nachher geduldig Kriegssteuorn bezahlt im Hoffen, dass auch wieder einmal andere Verhältnisse eintreten werden. Nun sind sie da! Wir wollen ea keinem Staatsbediensteten vergönnen, wenn er dies alles nicht mitgemacht hat oder dann doch seinen Lohn bezogen hat. Für diese Leute ist gesorgt, während wir heute vor dem Nichts stehen; darum ist es einfach nicht richtig, dass alles auf die Privatwirtschaft abgewälzt wird. Vielleicht kommt die Zeit, wo man dies einsieht, auf alle Fälle aber zu spät. Das Automobilgewerbe ist besonders stark mitgenommen. Die Reparaturen sind stark zurückgegangen und der Benzinkonsum hat seit dem Zollaufschlag stark abgenommen. Wir richten daher an alle Automobilisten die Bitte, beim Tanken die Garagen zu berücksichtigen, hier finden sie alles, was sie benötigen. Zudem werden bei Bezug von Benzin und Oel Kleinigkeiten ohne Verrechnung instand gestellt. Sollte am Tag oder bei Nacht das Benzin ausgehen oder sonst etwas passieren, wird man ihnen die Dienste nicht versagen, welche sie von den sogenannten Service-Stellen, Wirtschaften und Spezereihändlern nicht zu erwarten haben. H. W. in S. T. 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Die Zuteilung in die Hotels wird vom Sekretariat vorgenommen. 19.00 Uhr: Nachtessen im Hotel. 20. 30 Uhr: Abendunterhaltung im Kursaal Interlaken. Sonntag, 18. August: 7.00 Uhr: Tagwache und Frühstück im Hotel. 7. 30 Uhr: Abfahrt mit den eigenen Wagen nach Lauterbrunnen. 8. 15 Uhr: Abfahrt nach Jungfraujoch. 11.00 Uhr- Ankunft auf Jungfraujoch, 12.00 Uhr: Mittagessen im Berghaus. 14.15 Uhr (event. 15.25): Talfahrt nach Lauterbrunnen. 17.00 Uhr (event. 17.57) Ankunft in Lauterbrunnen und individuelle Heimfahrt. Für diejenigen Mitglieder, welche aus irgend einem Grunde am Samstag, den 17. August nicht nach Interlaken kommen wollen, die Jungfraufahrt aber trotzdem mitmachen möchten, sind ersucht, sich am Sonntag, den 18. August spätestens 7.30 Uhr in Lauterbrunnen einzufinden. In diesem Falle beträgt der Preis der Ausfahrt (Bahnfahrt nach dem Jungfraujoch und Mittagessen im Berghaus) Fr. 26. — (Kinder bis 10 Jahren Fr. 14. —). Anmeldungen nimmt das Sekretariat der Auto- Sektion Zürich des T. C. S. bis Montag, den 12. August, mittags 12 Uhr, entgegen. Strassendienst des T. C. S. Die Strassenagenten des T.C.S. haben im Monat Juli 357 Automobilisten, 232 Motorradfahrern, 62 Radfahrern aus der Panne geholfen. 85 Personen wurde die erste Hilfe geleistet und 10 Verletzte wurden ins Spital verbracht. Zu verkaufen FIAT BALILLA 4 Zylinder, 6 PS, Limousine, 4türig, Modell 1935, sehr wenig gefahren, in neuwertigem Zustande, fünffache Bereifung und NebeÜampe. hydr. Brems., Fr. 3200.— Anfragen unter Chiffre 15017 an die 15027 an die 11750 Automobil-Revue, Bern. Automobil-Revue. Bern. Tausch MINERVA Einwanfreier FORD- Lastwagen, XYt Tonnen, 8 Zyl., 20 PS, Mod. 31, 1932, wird umgetauscht Limousine, '7plätzig, aus gegen 2—3-Tonnen-Lastwagen, nach Vereinbarun- Herrschaftshaus, sehr wenig gefahren, in neuwertigem Zustand. Chevrolet oder Internatiogen. Nur Marken Ford, MINERVA nal kommen in Frage. 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Im übrigen verweisen wir auf die Bekanntmachung der Sektion Zürich in der gleichen Rubrik. UNTERSEKTION WIGGERTAL. TJeber die Zweckmässigkeit von Clubausfahrten herrschen in den Kreisen der Mitglieder vielerorts auseinandergehende Meinungen. Die Ausfahrt- der Untersektion vom 4. August in die Freiberge war für den Berichterstatter ein Beweis, dass solche gemeinsame Fahrten eine Notwendigkeit sind, um das Glubgefühl zu wecken und zu vertiefen und die beste Gelegenheit bieten, eich zu treffen, alte Freunde -zu begrüssen und neue Bekanntschaften anzuknüpfen. Trotz nicht allzu einladender Witterung fanden sich doch eine schöne Zahl von Glubfreunden zur Ausfahrt ein, in der Hoffnung, es werde doch noch ein schöner Tag sich entwickeln, was dann leider nicht zutraf. In gemütlichem, schönem Tempo führte uns unser erprobter Tourenleiter Gusti durchs Gäu vorerst nach Choindez, die oberitalienischen Seen, für den 7. September die Autoschönheitskonkurrenz und für den 29. September die Autogymkhana in Winterthur voTgesehen ist. muss wegen « Ueberlastung » des Kalenders das vorgesehene Burgfest auf der Kyburg für dieses Jahr abgesegt und auf den Sommer 1936 verscho- wo ein allen willkommener Znünihalt gemacht wurde. Weiter ging die Fahrt via Delsberg auf die ben werden. Gaquerelle, welche leider ganz im Nebel war, so dass eine schöne Partie fürs Auge vollständig leer ausging. Dafür hatten wir eine andere schöne Au««» obilwirfsdiaft Entschädigung* Beim Denkmal auf Les Rangiers sammelten sich zu gleicher Zeit einige hundert Schützen zum fünften historischen Rangier- Neugrundung. Schiessen, verbunden mit einer kurzen patriotischen Feier und Kranzspende. Das ganze bot ein d'Automobiles (SPEA) Genf. Unter dieser Firma Societe de participations ä des entreprises überaus farbenprächtiges Bild dem Beschauer und wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital wird uns allen unvergesslich bleiben. Aber auch von Fr. 25 000.— gegründet. Zweck der Unternehmung ist die Uebernahme oder Beteiligung an Be- das wirklich schöne, so eindrucksvolle Denkmal des Soldaten hat auf uns alle einen tiefen Eindruck trieben industrieller Art oder kaufmännischer Unternehmen vorab der Automobilbranche. Einziger gemacht, namentlich auf alle jene, welche auch die Zeit der Grenzbesetzung 1914—1918 aktiv mitgemacht haben und heute nun bald schon zur altern Verwaltungsrat ist P. De l'Harpe, Banquier in Genf. Er führt rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Domizil: beim Bankhaus de l'Harpe & Cie., Boulevard Garde zählen. Weiter gings nach Saignelegier, wo durstige Seelen sich vorbereiteten aufs Picknick, welches in der Nähe von Noirmont auf schönem Platze allen aufs beste schmeckte bei einem richtigen Lagerfeuer. In Noirmont wieder Halt für den obligatorischen Cafe noir, verbunden mit Tanz. Nur schwer konnte sich namentlich die jüngere Abteilung trennen von dieser fidelen Art des Stundenhaltes. Ohne Pardon und weitere Zwischenhalte fügte uns unser Fahrchef nach Buren a. A.'zu einem guten Tropfen, wo gar bald die Stimmung stieg und sogar tapfer gesungen wurde. Der Präsident verdankte in kurzen Worten die Teilnahme an der Fahrt, aber auch die flotte Kameradschaft und Kollegialität. Ohne einen Schlummerbecher gings aber nicht ab, und so versammelten sich noch viele zu einem Hock im Bahnhof Rothrist, wobei unser Aktuar als wahres Finanzgenie sich entpuppte und nun wohl bald der eidgenössischen Finanzverwaltung zugeteilt wird. SEKTION ZÜRICH. Der autotouristische Dienst hat eine Broschüre «Autofahren und Bergsteigen» herausgegeben, welche eine grosse Zahl von Tourenprojekten für Auto- und Bergtouren enthält. Dem Autofahrer wird dadurch die Möglichkeit gegeben, mit seinem Wagen die bestehenden, besten Zufahrtsrouten für lohnende Bergtouren zu wählen und hiebei bestgeeignete Parkierungsorte zu benützen. Die sehr sorgfältig abgefasste Broschüre hat Herrn E. Erb, alt Zentralpräsident des Schweiz. Alpen-Club, zum Verfasser. Für das Hindernisfahren vom 18. August in Dübendorf macht sich bereits reges Interesse geltend. Nachdem den Konkurrenten Gelegenheit geboten werden soll, möglichst zahlreiche Runden der mit Chikanen ausgerüsteten Prüfungsstrecke zu absolvieren, wurde der Beginn der Veranstaltung auf 7.30 Uhr vorgerückt. Der Wettbewerb wird sich alsdann bis gegen 13 Uhr hinziehen, wobei vorerst zum Einzelfahren und nachher zum Paarfahren gestartet wird. Anschliessend findet die Preisverteilung statt. Nachdem nun für die Zeit vom 29. August bis 1. September die Au slandstou renfahrt an BUICK 6/7-Plätzer-Limousine, starker, robuster Wagen, in tadellos. Zustand, wird sehr billig abgegeben. — Tausch- an Kleinwagen, Schreibmasch., Möbel od. sonst Passendes nicht ausgeschl. — Fritz Zlmmerli, Lotawll. 68881 Zu verkaufen ESSEX Limousine, öplätz., 13 PS, in gutem Zust.; in Tausch werd. Schreinerbretter etc. genomin., ev. Kleinwagen. 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Müller & Co., mit Sitz in Löhningen und Zweigniederlassung in Zürich, hat in St. Gallen unter derselben Firma eine weitere Zweigniederlassung errichtet. Auf die Zweigniederlassung St. Gallen beschränkt wurde an 0. Schlauer Einzelprokura erteilt. Die Firma betreibt eine Schmiede und mechanische Werkstätte sowie eine Autogarage. Domizil: St. Leonhardstrasse. Nachlassvertrag. Fritz Zulauf, Autogarage, Brugg. Stundungsbewilligung vom 28. Juni. Eingabefrist bis 9. August. Gläubigerversammlung am 26. August. V^vscfaieden^s Strassensperre in Cham. Am Sonntag, den 18. August 1935, findet in Cham ein Rundstreckenrennen statt für Radfahrer-Amateure. Während dieser Veranstaltung wird ein Teilstück der Knonauerstrasse für jeden Fahrverkehr gesperrt, weshalb eine teilweise Verkehrsumleitung stattfindet. Für die geschätzten Auto- und Motorradfahrer diene zur Kenntnis, dass der Durchgangsverkehr von Cham nach Knonau-Affoltern, ab Rest. Sternen Cham, über Steinhausen-Biebersee-Knonau umgeleitet wird. Ferner haben Fahrzeuge, von Knonau kommend, bei der Kreuzung, Löbernstrasse- Papierfabrik Cham, die Fahrbahn rechts nach der Papierfabrik-Obermühlestrasse, zu benützen mit Einmündung in die Hauptstrasse, Richtung Zug oder Luzern, beim Bärenplatz. Im weitern werden Polizeiorgane für einen reibungslosen Verkehr sorgen. Zeitdauer der Strassensperre von 13.30 bis zirka 17.00 Uhr. Radfahrer-Verein S. R. B., Cham-Hagendorn. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Buch!, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. Hansa Limousine 6 Zylinder, fabrikneu, ungefähren, umständehalber billig zu verkaufen Offerten unter Chiffre Z 3460 an die 12095 Automobil-Revue, Bureau Zürich. Wegen Nichtgebrauch billig zu verkaufen: LIEFERUNGSWAGEN VA—2 Tonnen, MERCEDES-BENZ, 18,7 PS, fast neue Bereifung, in gutem, fahrbereitem Zustande. 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