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E_1935_Zeitung_Nr.080

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Meerstrecken per Schiff

Meerstrecken per Schiff ergeben, zu kompensieren, sind für die entsprechenden Etappen gewisse Neutralisationen vorgesehen, die zwischen einer halben und fünf Stunden liegen. Jeder Teilnehmer muss vor der Abfahrt an seinem Fahrzeug das Chassis, den Motor, die Vorder- und die Hinterachse und den Kühler plombieren lassen. Jede fehlende Plombe wird mit fünf Punkten bestraft. Bei der Ankunft in Monte Carlo werden auch die Motorhauben plombiert. Anschliessend an die Sternfahrt finden in Monte Carlo am 30. Januar 1936 noch verschiedene Sonderprüfungen statt, wobei hauptsächlich die Bremsen, die Beschleunigung und die Wendigkeit des Fahrzeuges massgebend sein werden. Als Preise gelangen 150,000 franz. Franken zur Verteilung, wovon dem Sieger im Gesamtklassement neben dem Cup des internationalen Sporting-Clubs 50,000 zufallen. Neben dem Gesamtklassement gelangt noch ein solches der Fahrzeuge bis 1500 ccm Inhalt zur Durchführung, das dem Ersten neben 12,000 Franken die «Coupe de la Riviera» in Aussicht stellt. Als Sonderpreis kommt noch die «Coupe des Dames» mit 5000 Franken zur Verteilung. Anmeldungen für die Sternfahrt nach Monte Carlo sind zwischen dem 1. November und dem 24. Dezember an den internationalen Sporting-Club in Monaco zu richten. Die Höhe der Nenngelder sind bereits oben erwähnt •worden. Das Programm. Mittwoch, den 29. Januar: 7.00—16.00 Uhr: Ankunft der Sternfahrer in Monte Carlo. Donnerstag, den 30. Januar: 8.00—16.00 Uhr: Sonderprüfungen auf dem «Quai Albert I er ». Freitag, den 31. Januar: Ruhetag. Samstag, den 1. Februar: 10.00—13.00 Uhr: Wettbewerb des Komforts und des Aussehens des Motors. Sonntag, den 2. Februar: 10.00 Ulrr: Sammlung der Fahrzeuge auf dem «Quai de Plaisance». 10.30 Uhr: Defile. 11.00 Uhr: Preisverteilung auf dem «Place du' Palais». Der Grosse Preis von Akropolis (Griechenland), der am 27. Oktober hätte zur Austragung kommen sollen, musste infolge der politischen Lage abgesagt werden. Doch hoffen die Organisatoren (Automobil- und Touring-Club von Griechenland), im kommenden Jahr diese Veranstaltung durchführen zu können. «•» «t in s«s» Kein Klausenrennen 1936. AUTOMOBIL-REVUE 1935 — NO 80 An einer kürzlich von Vertretern der für die Organisation des Klausenrennens in Betracht kommenden A. C. S.-Sektionen beschickten Konferenz in Zürich wurde, nach eingehender Beratung der verschiedenen "Argumente, einstimmig beschlossen, dem Direktionskomitee des A.C.S. zu beantragen, von der geplanten Durchführung des Klausenrennens im Jahre 1936 abzusehen, jedoch dessen Wiederholung im Sommer 1937 in Aussicht zu nehmen. Aller Voraussicht nach wird das Direktionskomitee des A. C. S. diesem Antrag seine Zustimmung nicht versagen, so dass das Klausenrennen" auf dem internationalen Automobilsportkalender 1936 nicht figurieren wird, d. h. eine Anmeldung am Pariser Kalenderkongress dieser Woche nicht erfolgt. Schon 1934 wurde von Seiten der Organisatoren darauf hingewiesen, dass eine Wiederdurchführung des Klausenrennens nur dann in Frage kommen könne, wenn durch günstigere finanzielle Bedingungen das bei schlechtem Wetter stets zu erwartende Defizit (1934 .rund 31 000 Fr.) zum voraus erheblich herabgesetzt werden könne. Und zwar kamen hiebei in Betracht weiteres Entgegenkommen des Kantons Uri und' der Landbesitzer längs der Rennstrecke, Reduktion der Auslagen für Absperr- und Sanitätsdienst, Uebergabe der Parkplätze im Abschnitt Rüti- Linthal an die Organisatoren usw. Die Sektionen Glarus und Uri des A. C. S. hatten seinerzeit im engsten Einvernehmen mit den dortigen Verkehrs-, Gewerbe- und Wirtschaftskreisen mit den beteiligten Instanzen Fühlung genommen und im Laufe des Sommers die Verhandlungen soweit zu Ende geführt, dass an der Zürcher Besprechung der letzten Woche positive Vorschläge bereits vorlagen. Es ergab sich hiebei das erfreuliche Resultat, dass man allseits Entgegenkommen gefunden hat und man sowohl im Lande Fridolins wie auch des Uristiers gewillt ist, die Wiederabhaltung des Klausenrennens durch günstigere Bedingungen zu ermöglichen, wobei man sich dabei wohl bewusst war, welch hervorragende Bedeutung dem Grossen Bergpreis der Schweiz für die beteiligten Landesgegenden für die Zukunft zukommt. Wenn so die bestellte Kommission mit Befriedigung und dankbarer Anerkennung von diesem in Aussicht gestellten Entgegenkommen Kenntnis nehmen konnte, so zeigte es sich aber auch, dass sich der Austragung des Rennens im nächsten Jahr ein anderes, ernstes Hindernis in den Weg stellte. Schon 1934 befand sich die Klausenstrasse auf dem Urnerboden in einem derart schlechten Zustand, dass man sich in Kreisen der Organisatoren bereits damals reiflich überlegte, ob das Rennen trotzdem durchgeführt werden könne. Klagen der Fahrer sind denn auch nicht ausgeblieben. Heute, nach zwei Jahren, steht es nun in dieser Beziehung so schlimm, dass weder die zuständigen Behörden noch die Organisatoren die Verantwortung für die Abhaltung des Rennens übernehmen könnten. Eine Instandstellung der Strasse bis zum nächsten Jahr ist aus praktischen Erwägungen leider nicht möglich, während berechtigte Aussicht besteht, dass bis in zwei Jahren das Ausbauprojekt für das Strassenstück auf dem Urnerboden verwirklicht wird und das Rennen im August 1937 wieder ausgefahren werden könnte. Aus diesem besonderen Grunde des Strassenzustandes beschloss die Zürcher Konferenz einstimmig, d. h. mit Zustimmung der Glarner und Urner Delegierten, Verschiebung des Rennens auf das Jahr 1937 zu beantragen. Dieser Entschluss dürfte ihnen um so leichter gefallen sein, als der nächstjährige Internationale Automobilsportkalender der Schweiz ohnehin mit den zwei Grands Prix von ßern und Genf und der geplanten Schweiz. Alpenfahrt als internationale Veranstaltung bereits sehr stark belastet ist und eine vierte Konkurrenz die Beteiligung der Zuschauer an den Rennen nur ungünstig beeinflusst hätte. Dazu kommt noch, dass der 1934 vollständig aufgebrauchte Klausenfonds bis 1937 wieder etwas geäufnet und so einem drohenden nächsten Defizit besser begegnet werden kann. Wenn auch der Entschluss den Organisatoren nicht so leicht gefallen sein dürfte, weil weite Kreise des Glarner- und Urnerlandes ein Klausenrennen 1936 dringend wünschten, so wird man die hiefür massgebenden Gründe als wohlberechtigt anerkennen müssen, so sehr auch der Ausfall des Klausenrennens im Jahre 1936 zu bedauern ist. Um so mehr wird man sich aber dann auf das 11. Klausenrennen im Jahre 1937 freuen dürfen, vorausgesetzt, dass dann die Strasse auf dem Urnerboden instandgestellt und über die finanziellen Bedingungen vollständiges Einverständnis erzielt ist. A VevanslaKun^ Die XIII. Internat. Automobil- und Fahrrad- Ausstellung in Genf. . Das Reglement. Die XIII. Internationale Automobil- und Fahrrad-Ausstellung in der Schweiz wird vom 20. bis 29. März 1936 unter der Benennung «Salon international de l'Automobile ä Geneve> im Genfer Ausstellungspalast abgehalten werden. Sie steht unter dem Patronate des schweizerischen Bundesrates, demjenigen der «Chambre Syndicale Suisse de l'Industrie de l'Automobile, du Cycle et parties crui s'y rattachent» und des «Syndikats des Automobilhandels und der Garagenindustrie in der Schweiz». Der Zweck der Ausstellung besteht darin, den Fabrikanten und Händlern der Branche in der Schweiz, sowie den ausländischen Automobil- und Zubehörfabrikanten Gelegenheit zu geben, mit den schweizerischen Automobilinteressenten in Verbindung zu treten. Ferner wird damit bezweckt, das Automobil weitern Kreisen verständlich zu machen und auch die internationale sportliche und touristische Bedeutung des Automobils zu fördern. Folgende Gruppen sind für die Automobilausstellung vorgesehen: 1. Personenautomobile und Chassis: 2. Nutzfahrzeuge und Kraftomnibusse: 3. Karosserien für Automobile und Lastfahrzeuge (nur auf Chassis von ausgestellten Marken); 4. Motoren, industrielle und landwirtschaftliche Motorenaggregate; 5. Motor- und Fahrräder: 6. Nautik, Schiffahrtsgruppen. Innenbord- und Aussenbord-Motoren, verschiedene Schiffe, Bordgeräte, Zubehör, usw.; 7. Zubehör und Bestandteile aller Art für Automobile und Fahrräder, Räder und Bereifungen, elektrische Ausrüstungen; 8. Werkzeuge und Garageneinrichtungen, Maschinen für die Herstellung und die Reparatur von Automobilen, Fahrrädern usw.: 9. Rohmaterialien und Halbfabrikate, Gesenkschmiede, Stahlwerke und Giesserei. Benzine und Oele, Lackfarben, Reinigungsmittel usw.; 10. Sportausrüstungen, Touristik, Camping, Fachliteratur. ' Es werden zugelassen: 1. Fabrikanten mit ihren eigenen Erzeugnissen, die in der Schweiz niedergelassen und vor dem 1. Dezember 1935 im Handelsregister eingetragen sind; 2. anerkannte Händler und Vertreter, in de Schweiz niedergelassen und vor dem 1. Dezem ber 1935 für die ihre Anmeldung betreffende Branche im Handelsregister eingetragen; 3. ausländische Fabrikanten mit ihren eigenen Erzeugnissen! (ausser Gruppe 3). Anmeldungen werden nur auf dem offiziellen Anmeldeformular entgegengenommen. Sie müssen vor Ablauf der Anmeldefrist, die auf den 15. November 1935 festgesetzt worden ist, an das Sekretariat der internationalen Automobilausstellung in Genf. 1, place du Lac, gerichtet werden. Jetzt sind wir dann soweit, den Tag der Ziehung bekannt geben zu können. In der Tat, über 2/3 aller Lose sind schon verkauft. Und die l.Seva-Lotterie zeigte, dass das letzte Drittel — einem Endspurt gleich — in beschleunigtem Tempo verkauft wird. Jetzt bestellen, heisst's für all jene, die bis heute gewartet haben. Bedenken Sie, anlässlich der 1. Seva kamen Unzählige zu spät! Die L Treffer: Eine Viertelmillion, 150000, 100000, 70000, 50000 etc. etc. Alles in bar — keine Spezialsteuer im Kanton Bern. Garantie: Die Treffersumme von 2% Millionen harrt schon lange auf Sperrkonto der Kantonalbank der glücklichen Gewinner. Achtung: Begrüssen Sie einige Freunde oder Kollegen, um gemeinsam eine 10-Los-Serie (Endzahlen 0 bis 9) zu kaufen... denn sie enthält mindestens 1 Treffer, Lospreis Fr. 20.- plus 40 Rp. für Porto. 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80 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Pariser Salon Am Vorabend. Paris, den 1. Oktober 1935. In jedem Jahr ist es der Pariser Salon, der als erster die Neuerungen der Automobiltechnik einem überaus zahlreichen Publikum vor Augen führt. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass der frühe Termin des Pariser Salons es mit sich bringt, dass nicht wenige der grossen Automobilfabriken noch nicht die Modelle 1936 vorführen können. Die französischen Konstrukteure zwar geben Sich Jahr für Jahr alle Mühe, alle Neuerungen schon zum Salon ausstellungsreif zu machen, d. h. wenigstens einzelne Schauobjekte der neuen Modelle fertigzustellen und dem Publikum vorzuführen. Die Amerikaner hingegen kommen mit ihren Neuerungen durchaus nicht alle rechtzeitig heraus. Auch die deutschen Konstrukteure bringen ihre Neuerungen meist erst um einige Monate später auf den Markt, so dass die Berliner Automobilausstellung stets eine der letzten ist. So bedingt es der frühe Zeitpunkt des Pariser Salons zwangsmassig, dass er nur einen ersten Blick in die neue-Entwicklungsrichtung ergibt, ohne einen umfassenden Ueberblick über alle Neukonstruktionen zu gewähren. Anderseits hat der Pariser Salon gegenüber den meisten andern grossen Automobilausstellungen den Vorzug einer wahrhaft umfassenden Internationalität. Kaum eine andere Ausstellung ist zu vergleichenden Betrachtungen der Automobilproduktion der verschiedenen Länder Europas und Amerikas so hervorragend geeignet, wie gerade der Pariser Salon. Bedeutet einerseits der frühe Zeitpunkt dieser Ausstellung einen gewissen Nachteil, so gibt die Beteiligung aller Aütomobilfabriken von Rang und Namen anderseits dem Pariser Salon ein ganz besonderes Gepräge. Rastloses Schaffen herrscht bereits in den grossen Räumen des Ausstellungsgebäudes. In fieberhafter Arbeit werden die einzelnen Stände aufgebaut, die Wagen herangeschafft und die Dekorationen in Form gebracht. Für den « Schlachtenbummler •», der mit einiger Akrobatik zwischen den Kisten und dem herumliegenden Verpackungsmaterial sich herumschlängelt, ergibt sich bereits ein erster Ueberblick über das, was am Eröffnungstag in strahlender Schönheit sich dem Publikum präsentieren wird. Man kann heute schon prophezeien, dass der Pariser Salon 1935 deerscheinung, von einem geschickten Reklamechef erfunden und als Propagandaschlager einiger weniger Fabriken in die Welt gesetzt, kann heute kein Zweifel mehr umgestellt, dass man heute einen Wagen mit den früher üblichen scharfen Kanten und vielen vorspringenden Teilen gar nicht mehr sehen will. Es hat sich gezeigt, dass auch auf diesem Gebiet der Geschmack ausserordentlich wandelbar ist. Offen allerdings ist noch vielfach die Frage, wie sich die Stromlinie nicht im Zeichen umwälzender Neuerungen darüber bestehen, dass die Einzelradfederung stehen wird, dass aber andererseits die Entwicklung auf allen Gebieten von den Kon-Strassenlage des Wagens zu erzielen. In unbedingt erforderlich ist, um eine gute strukteuren mit äusserster Energie vorwärts dieser Hinsicht sei darauf hingewiesen, dass mit den praktischen Anforderungen der getrieben wurde. die Qüte eines Wagens ki erster Linie von Raumgestaltung auf einen gemeinsamen Es ist besonders bemerkenswert, dass sich der Gesamtkonstruktion abhängig ist. EsNenner bringen -lässt. Es ist leider eine feststehende Tatsache, dass wir zurzeit nicht diese Entwicklung vollkommen auf der Linie nützt nichts, wenn man die Leistungsfähigkeit des Motors so steigert, dass der Wagen wenige Wagentypen haben, die überaus jener Ansätze bewegt, die sich schon im letzten Jahr allenthalben gezeigt haben. Am ohne Schwierigkeit 120 km/St läuft, wenn schnittig aussehen, in denen man aber besonders auf den Rücksitzen als grössere ehesten könnte man noch es dann andererseits nicht möglich ist, den vom Motor Wagen bei einer solchen Geschwindigkeit Menschen nur dann sitzen kann, wenn man es durch kunstvolle Verrenkungen vermeidet, mit dem Kopf am Dach anzustossen. sagen, dass er von durchgreifenden Aenderungen verschont geblieben ist. Die Kon-durchwegs noch sehr wellig sind, zu beherr- auf den normalen Verkehrsstrassen, die Hier gilt es, die moderne Linie des windschnittigen Aeussern mit dem vorteilhaften strukteure haben sich darauf beschränkt, schen. ' die Leistungsfähigkeit der Motoren noch etwas zu steigern, die Elastizität zu erhöhen, Karosserie Die Verbesserungen des Fahrwerkes, die Auch die Innenraum der frühern Wagen zu verbinden. den ruhigen Lauf zu verbessern, die kritischen Tourenzahlen zu beseitigen oder aus- grundlegenden Aenderung nicht verschont. ten dem Konstrukteur die Möglichkeit, ohne" wurde in den vergangenen Jahren von einer eine Tieferlegung der Sitze ermöglichen, bieserhalb die übliehen Drehzahlenbereiche zu Diese Umformung der Karosserie nimmt nun Aufgabe der Stromlinienform doch den gerechtfertigten Wünschen des Käufers nach- verlegen und die Wirtschaftlichkeit noch zu in bedeutendem Masse ihren Fortgang. Waren es bezüglich der grundlegenden Neugezukommen. steigern. Viel lebendiger hingegen ist schon die staltungen des Fahrwerkes die deutschen Diesen allgemeinen Betrachtungen am Vorabend des Pariser Salons wollen wir nun Entwicklung bezüglich der Konstrukteure, die die internationale Automobilproduktipn durch die verschiedenen noch einen kleinen Kraftübertragung. Hier handelt es sich vor allem um die Frage* und teilweise sehr ingeniösen Bauarten der Wunschzettel ob eine Automatisierung des Schaltvorganges erwünscht ist, oder ob man lieber dazu letzten Jahre herausgeführt haben, so tritt Einzelradfederung aus der Stagnation der anschllessen. Hiebei sollen alleinig vom Gesichtspunkt des Wagenkäufers jene Wünsche greifen soll, im Prinzip an dem Gangwechsel hinsichtlich der Karosseriegestaltung deutlich ein Primat des französischen Konstrukteurs in Erscheinung. Es gibt auf der ganzen bilist an den Konstrukteur zu stellen hat. zusammengefasst werden, die der Automo- durch den Fahrer festzuhalten und nur die Art des Gangwechsels dem Fahrer zu erleichtern. Hiefür gibt es schon an den Modellen 1935 die konstruktiv verschiedensten Lögante Serienkarosserien wie in Frankreich. zigen Wagen aufweisen, genügt den Anfor- Welt kaum irgendwo so schnittige und ele- Die Höchstgeschwindigkeit, die unsere jetsungen und das Jahr 1936 wird uns noch eine Dazu kommt, dass der französische Konstrukteur schon seit Jahren der Tatsache Das derzeitige Strassennetz lässt ohnedies derungen des Durchschnittsfahrers durchaus. bedeutende Zahl weiterer Sonderkonstruktionen bringen. Es ist nicht zu erwarten, dass Rechnung trägt, dass das Auto, nicht nur für den Fahrer, der nicht über besondere die Getriebeschaltung im Laufe der nächsten Personen allein, sondern auch deren Gepäck Fahrkünste verfügt, höhere Geschwindigkeiten im allgemeinen nicht zu. Trotzdem gibt es Jahre wieder so einheitlich werden wird, wie befördern muss, und dass es höchst unangenehm ist, das Reisegepäck vor den Füssen am Motor verschiedenes zu verbessern. Es sei dies bis vor einigen Jahren beim Standard- Wagen der Fall war. Es gibt heute kaum zu verstauen oder auf dem Schoss mitnehmen zu müssen. wechsels verwiesen. Dass das Oel ungefähr da beispielsweise nur auf die Frage des Oel- mehr irgend einen Ort in der Nähe des Führersitzes, an dem nicht bereits irgendein Wenn wir von Karosserien sprechen, dann alle 2000 km abgelassen werden muss, bedeutet ohnedies eine kleine Unannehmlichkeit Konstrukteur eine Schaltvorrichtung angebracht hat. Frage der Stromlinie bei der Instandhaltung. Dass man aber, um kann auch die das Oel ablassen zu können, unter den Wagen kriechen muss, muss doch eigentlich als Das nicht unerwähnt bleiben. Auch diese hat rahrwerk man, ebenso wie die Schwingachsen, als höchst rückständig bezeichnet werden. Nur als solches, also vor allem die Führung und eine augenblickliche und vorübergehende bei ganz wenigen Wagen kann man von oben Federung der Räder und die Lenkung der Modeerscheinung betrachtet. Heute weiss den Ablasshahn der Oelwanne öffnen, so dass Vorderräder, wurde bereits in den letzten man, dass die Stromlinie tatsächlich eine Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit ermög- Flügel der Motorhaube aufzuheben. man nichts weiter machen muss* als einen Jahren von Grund auf einer Neugestaltung unterzogen. Während man vor ein oder zwei licht und eine Verringerung des Brennstoffverbrauches mit sich bringt. Ausserdem hat sagen, dass sich der Fahrer im allgemeinen Bezüglich der Kraftübertragung kann man Jahren noch der Meinung sein konnte, die Schwingachse sei eine vorübergehende Mo- man -sich hinsichtlich des Geschmackes so eine Automatisierung des Schaltvorganges Bevor der Winter kommt sollten Sie einen Satz neue Zündkerzen montieren, damit Ihr Motor auch bei kaltem Wetter mit Leichtigkeit anspringt. Ein Versuch mit einem. Die Zündungstabelle sagt Ihnen, welche Nr. speziell für Ihren Motor geeignet ist. Mit CHAMPION - Zündkerzen erzielen Sie eine wesentliche Benzinund Oelersparnis. Überall erhältlich! L hiver est ä nos portes! C est le moment d'equiper votre moteur d'un jeu de nouvelles bougies, qui vous assureront, meme par les temps les plus froids, un depart immediat. Consultez le tableau d'allumage CHAMPION CHAMPION GENEVE 8, Av. Pictet de Rochemont SAfin Z ü RI C H, 32, Talatr. il vous indiquera le numero de la bougie etudiee pour votre moteur. 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