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E_1936_Zeitung_Nr.026

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Rund um die Stande M. G.

Rund um die Stande M. G. Eine Ueberraschung bildet auf dem Stande von M.Q. der schwarze 10,5-PS-Wagen, der am Salon erstmals auf dem europäischen Kontinent gezeigt wird. Er bezaubert durch seine gediegene Linie, die den fliessenden Formen mehr huldigt als man dies sonst an englischen Wagen gewohnt ist. Man hat an ihm das Wilson-Planetengetriebe nicht mehr eingebaut und statt dessen ein 4-Ganggetriebe vorgesehen, dessen zwei oberste Gänge synchronisiert sind. Neben diesen grössten Modellen zeigt die Firma weiter je einen Vertreter des 5-PSund des 7-PS-Typs. Der kleine als Sportwagen karössierte Midget-Wagen ist mit einem gegenüber dem letzten Jahre um ca. 100 cm 3 vergrösserten Motor ausgerüstet, dessen Hubraum jetzt 940 cm 3 beträgt. Den 7-PS endlich schmückt eine in der Schweiz hergestellte zweiplätzige Cabriolet-Karosserie. Der 6-Zylindermotor von 1286 ccm Hubvolumen macht nicht weniger als 5500 Touren pro Minute, so dass er eine recht beachtliche Literleistung entwickelt. Steyr. Die Marke Steyr ist in Genf mit vier verschiedenen Typen vertreten. Im Mittelpunkt des Interesses und auch in seinem Aeussern dazu angetan, die Augen aller Besucher auf sich zu lenken, steht die Neuschöpfung der Type 50, ein Hauptschlager an der Wiener Automobilausstellung und auch am Berliner Salon. Sowohl in seinen motorischen Teilen als auch in seiner Karosserie repräsentiert dieser Wagen eine völlige Neukonstruktion. Um eine dermassen durchgebildete Stromlinienkarosserie zu schaffen, mussten zwei grundlegende Bedingungen erfüllt werden: Selbsttragende Karosserie und äusserst kompakter Motorgetriebeblock, der vor die Vorderachse zu liegen kommt. Hierin liegt das Hauptgeheimnis der grossen Geräumigkeit dieses Kleinwagens, der vier Personen hinreichenden Platz bietet. Ausserdem weist der Kofferraum Dimensionen auf, die man nicht einmal immer bei grossen Wagen antrifft In einem besondern,, von aussen zugänglichen Fach im Rückteil der Karosserie findet das Reserverad seinen Platz. Die Stahlrohrsitze sind ohne Rückpolster durchgebildet, um den Innenraum länger gestalten zu können. Die grosse Türe ermöglicht ein direktes Ein- und Aussteigen auch zu den Fondsitzen. Mit Leichtigkeit lässt sich das Schiebedach betätigen und in jeder Stellung fixieren. Der vierzylindrige Boxermotor von fünf Steuer-PS bildet mit dem Kühler, dem Getriebe, der Dynastartmaschine und dem Kühlpropeller eine Einheit Das Getriebe verfügt über einen geräuschlosen dritten und vierten Gang. Um den Typ 50 auf Herz und Nieren zu prüfen, hat die Steyr-Fabrik damit seit ungefähr einem Jahr zahlreiche Probefahrten vorgenommen; erst nach deren erfolgreichem Abschluss schritt sie zur Serienfabrikation. nrrr;i Der Vierzylinder-Boxermotor des neuen Steyr 50 hegt vor der Vorderachse und ermöglicht beste Raumgestaltung. Eine zweite, neue Konstruktion, aus dem Typ 430 entwickelt, finden wir im Modell 530, dessen Sechszylindermotor eine Steuerleistung von 12 PS aufweist. Der Vertreter dieses Typs ist als Luxuscabriolet karossiert. Weiter begegnet man auf dem Steyr-Stand noch den Typen 100 und 120 Super, wovon die erste als blaue Limousine karossiert: ist, während die letztere einen grauen Cabrioletaufbau besitzt AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 24. MÄRZ 1936 — N° 26 Diese Firma führt zwei Limousinen vor, und zwar eine viertürige auf dem langen Chassis Typ 120, dessen 17-PS-6-Zylindermotör bei einer Bohrung von 78 mm, einem Hub von 104,5 mm, einem Kompressionsverhältnis von 6,3 und einer Tourenzahl von 3800 pro Minute, 90 PS leistet. Im Gegensatz zur allgemeinen Tendenz nach immer breiteren Wagen zeigen beide Talbotfahrzeuge eine schlanke Motorhaube und Wagenvorderpartie. Das zweite Fahrzeug, eine zweitürige Limousine, ist auf das 10-PS-Chassis aufgebaut. Sein 6-Zylindermotor von 1830 ccm Hubvolumen leistet an der Bremse bei 4000 Touren pro Minute, bei einem Kompressionsverhältnis von 6, einer Bohrung von 67 mm und einem Hub von 86,5 mm, 50 PS. Als Sonderheit darf das Spezialgetriebe mit Vorwählung gelten, das bisher im Automobilbau noch zu den Seltenheiten gehört. Die Vorderräder zeigen Einzelabfederung, während die Hinterachse starr ausgebildet ist. Diese Marke vertritt den soliden englischen Geschmack, der mit dem flotten Aeussern all das vereinigt, was die Lebensdauer erhöht und dem Wagenbesitzer das Fahren zum Vergnügen macht. Nebenbei sei erwähnt, dass die Wagen zwar nicht in der Schweiz fabriziert werden, dafür aber im Kompensationsverkehr einem Gegenwert an schweizerischen Produkten zur Ausfuhr verhelfen und somit ebenfalls Arbeit schaffen. Sämtliche gezeigten Typen sind mit Serienkarosserien versehen, worunter wir je eine Limousine und ein Cabriolet auf dem 6-PS-Hillman-Chassis treffen, das selbst ebenfalls ausgestellt ist. Die Hillman-Motoren gehören zu den typischen Langhubern, weisen sie doch Hubverhältnisse h/d von gegen 2 auf. Um den Vorteil seiner torsionssteifen, kastenförmigen Längsträger zu demonstrieren, wird ein Stück eines Längsträgers mit U-Profil nebst einem neuartigen Kastenträger vorgeführt, von denen sich jener mit Hilfe eines Handrades verdrehen lässt, während beim zweiten keine Verdrehung eintritt. Das Kastenprofil ist durch Widerstandsschweissnähte aus zwei Teilen zusammengefügt DODGE- BROTHERS 18,17 PS, wagen so tut wie neu, geschl., 4/5pl., 4 Türen, gr., eingeb. Koffer. Preis billig. Neuerer Typ. — Anfragen unter Chiffre 15366 an die «eis Automobil-Revue. Bern. Talbot. Humber - Hlllman. Besichtigen Sie am Stand 202 (Galerie) die neue Hochleistungszündspule BOSCH 50 JÄHRIGES JUBILÄUM Wirkliche OCCASION Ausserordentlich schöner Wagen '•C DODGE-CABRIOLET, 5pI., 1934. 18,17 PS, L. tbl. Fabrikat, Zustand wie neu. 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Das kräftige Rahmenrohr, das als Rückgrat des Chassis und des ganzen Wagens dient, gabelt sich vorn um den Motor, der in grossdimensionierte Gummilager gelagert ist Alle vier Räder sind an Schwingachsen mit Querfedern aufgehängt. Das Getriebe befindet sich hinten vor dem Differential. Seine Gänge arbeiten geräuschlos und dazu sind noch die obersten zwei von ihnen synchronisiert Der 4 Zylindermotor von rund 1 Liter Hubraum besitzt neuerdings nitrierte Zylinderbahnen, die der Abnützung besser widerstehen. Ausser einem viel beachteten Chassis zeigt die Firma Schlotterbeck auf dem Skoda- Stand noch einen Sportroadster, ein Cabriolet, und eine viertürige Limousine dieses Typs. Vauxhall. Vauxhall, das ebenfalls zum General-Motors-Konzern gehört hat trotz der engen Verbindung mit der amerikanischen Muttergesellschaft seine typisch englischen Züge bewahrt Weder in der Linie noch in ihrer gediegenen Ausstattung kann die Marke ihren geistigen und konstruktiven Ursprung verleugnen. Dem Komfort w^jirde an diesen Fahrzeugen ein ganz besonderes Augenmerk geschenkt, dadurch dass man sie geräumig baute und dazu eine gute Lüftung und freie Sicht an; strebte. Besonders gepflegt präsentiert sich die Innenausstattung, ebenso wie die Ausrüstung, die das Fahren zu einem wirklichen Vergnügen macht. Neben einer Limousine und einem Cabriolet verdienen am Vauxhallstand zwei weitere geschlossene Wagen mit Sonnendach Beachtung, wovon einer dem kleineren 9-PS-Modell entspricht, während es sich bei dem andern um den Typ «Big Six > handelt, der einen Motor von 12- Steuer-PS aufweist Der 6-Zylindermotor Automobil-Revue, Bern. 6-7pl. LIMOUSINE Zu verkaufen Chevrolet Lastwagen Mod. 31, 50000 km, in prima Zustand, mit Dreiseiten-Wirzkipper, neu bereift, äusserst günstig. Offerten unter Chiffre 71358 an die Automobil-Revue, Bern. Die neuen Wagenmodelle an der Ausstellung werden gewiss auch Sie zu Autotouren im In- oder Ausland verlocken. - Die besten und zuverlässigsten Karten und Führer, welche Sie zu allen genussreichen Touren benötigen, stehen Omen' an unserem originellen Stand Nr. 257 auf der Galerie zur Ansicht zur Verfügung. AUTOMOBIL-REVUE bestes billigstes OEL engros ü.Detdil ' WERNER v> RISCH .ZÜRICH > mit Vorderradantrieb ist der Wagen des Kenners Probieren Sie ihn und Sie werden davon überzeugt sein GENF. Rue Plantamour 28-36

N° 26 — DIENSTAG, 24. MÄRZ 1936 AUTOMOBIL-REVUE des kleineren Modells hat bei einer Bohrung von 61 und einem Hub von 100 mm einen Hubraum von 1781 ccm. Er gehört also schon zu den Langhubern. Sein Kompressionsverhältnis beträgt 6,25. Als weitere Vauxhall-Einzelheiten heben •wir die hängenden Ventile, den Luftfilter und die Geräuschdämpfer hervor, ferner die automatische Zündverstellung mit Oktanregulator, sowie den Kühlthermostat. Ueberdies zeigt der kleine Typ vorn Einzelabfederung mit Spiralfedern, während allen Modellen das synchronisierte Getriebe, Fussablendschalter und Kurvenstabilisator gemein sind. Der grosse « Six » von Vauxhall wird in zwei Ausführungen hergestellt, und zwar mit einem Motor von 12-Steuer-PS und einem solchen von 16 PS. Der kleinere davon kommt auf eine Bremsleistung von 52 PS bei einem Hubraum von 2390 ccm, einer Bohrung von 73 und einem Hub von 95 mm. Das Hubverhältnis des grossen Typs aus diesem Fabrikationsprogramm ist noch etwas geringer, beträgt doch hier die Bohrung 84 mm bei gleichbleibendem Hub. Daraus er» gibt sich ein Hübraum von 3180 ccm und eine Bremsleistung von 64 PS. Bei diesen grossen Vauxhall-Wagen wurde von der unabhängigen Abfederung der Vorderräder abgesehen; er ist hinten und vorn mit Starrachsen versehen. Praga. Die bekannte Vertreterin der tschechoslowakischen Automobilindustrie zeigt dieses Jahr ausschliesslich ihren kleinsten Typ, ihr 5-PS-« Baby », womit sie letztes Jahr einen durchschlagenden Erfolg erzielte. Technisch interessierte Besucher werden an dem blaulackierten, blanken Chassis ihre helle Freude haben. An Wagen sind eine graue Limousine, ein gelbes Cabriolet, sowie je ein roter und grüner Sportwagen vertreten. Der Aufbau der Chassis zählt zu den fortschrittlichsten Konstruktionen des Salons. Sein steifer, zentraler Kastenträger, über den die. Kardanwelle nach hinten läuft, die Schwingachsen und andere Einzelheiten stempeln ihn zu einem Vertreter des modernsten Kleinwagenchassis. Der 4-ZyIindermotor von 60 mm Bohrung und 80 mm Hub leistet an der Bremse mit seinem Zylinderinhalt von ungefähr 1 Liter rund 22 PS bei einer Drehzahl von 3000 Umläufen pro Minute. Er besitzt stehende Ventile ; das Kompressionsverhältnis steht auf 1:6." Dem Zug der Entwicklung folgend ist er mit einem Fallstromvergaser ausgerüstet. Das 3-Ganggetriebe besitzt 2 synchronisierte Gänge. Sämtliche Räder sind unabhängig abgefedert Von den übrigen, grösseren Praga-Modellen ist leider diesmal nichts zu sehen. Die elegante « Lady » und der nächstgrösste Wagen des « Praga »-Fabrikationsprogrammes, der Super Piccolo, fehlen am Stande. Tatra. Dieser, Stand ist reich an technisch interessanten Ausstellungsobjekten. Schwer zu sagen, was darunter als Hauptzugstück angesprochen werden soll, der Stromlinienwagen «par excellence», seinen luftgekühlten Motorgetriebeblock oder das sechsrädrige Geländechassis mit Rohrrahmen und ebenfalls luftgekühltem Motor. Eine ganze Fülle von bemerkenswerten Einzelheiten entdeckt man an diesen verschiedenen Konstruktionen, denen allen der Rohrrahmen und der Wegfall der Kardangelenke gemeinsam ist, eine Lösung die sich dadurch verwirklichen Hess, dass die Schwingarme der Hinterräder sich um das Zentrum der Kardanwelle drehen. Sehenswert ist der 8zylindrige Heckmotor von rund 3 Liter Hubraum, der bei 4000 Touren pro Minute 70 Brems-PS leistet. Die Kühlung erfolgt durch Luft, die mit Hilfe von 2 Ventilatoren an den Kühlrippen vorbeigeblasen wird. Vom Fahrwinde ist die Wirksamkeit des Kühlsystems vollkommen unabhängig. Die Luft strömt durch zwei Oeffnungen auf dem Rücken des Wagenhecks in den Motorraum ein. Um den oben liegenden Vergaser je nach den Erfordernissen der Jahreszeit gegen «Erkältungen» zu schützen und wohl auch um das Eindringen von hineingepeitschtem Regenwasser zu verhindern, ist er von einer in verschiedenen Stellungen arretierbaren Leichtmetallhaube überdeckt. Carrosserie Graber. Zwei gediegene Cabriolets nehmen bei diesem Stand den Blick gefangen : ein graues, auf ein Packardchassis aufgebautes vierplätziges Fahrzeug und daneben ein in abgestuften Brauntönen gehaltenes Lanciamodell. Der erstgenannte Wagen besticht nicht nur durch seine vornehme Eleganz, sondern auch durch die Harmonie zwischen der schwarzen Lederpolsterung und der hellfarbigen Lackierung. Um die bis hinten gewölbte Form der Kotflügel noch stärker zu akzentuieren, sind sie dunkler gehalten als die Lackierung der übrigen Karosserie. Etwas anders präsentiert sich die fliessende Linie der Lanciakotflügel. Auch sie sind in einem dunkleren, braunen Ton gehalten, der sich von der helleren Farbe des übrigen Teils vorteilhaft abhebt. Eine verchromte Zierleiste unter der Fensterbrüstung bildet das c Tüpfchen aufs i >. Carrosserie Langenthai. Reiche Erfahrung auf dem Gebiete des Karosseriebaus spiegelt sich in Üen Cabriolets dieses Unternehmens. Als Prachtsexemplar muss ein vierplätziges 8-Zylinder-Chrysler Cabriolet angesprochen werden, dessen Linien, einzig in der Kühlerform den Chassis-Typ verraten, der die Karosserie trägt. Die zusammenhängend aus einem Sttfck getriebenen hintern und vordem Kotflügel verleihen dem Wagen einen seltenen Schwung. Künstlerische Handarbeit wurde in reichem Masse zur innern und äussern Ausstattung herangezogen. Gravierte Leisten, ein graviertes Uhrenbrett und andere Kostbarkeiten drücken ihm den Stempel eines der luxuriösesten Wagen der ganzen Ausstellung auf. Was neben der gediegenen Wildlederpolsterung als besonderes Konstruktionen einander ähnlich, wirken sie Raffinement überrascht; das sind die mitdurch ihre schwungvolle Linie angenehm für's Eiderdaunen gefüllten Sitzkissen, für deren Auge und erwecken in ihrer Ausstattung das weiche Fülle bestimmt jeder Fahrgast nur Gefühl grössten Reisekomforts. höchstes Lob finden wird. Mit wenigen Griffen lässt sich das Verdeck zurückschlagen an die Kotflügel ausgestaltet, der durch Sik- Gediegen ist der Anschluss der Motorhaube und durch Druck auf einen Knopf wieder ken und Farbabtönungen die Seitenflächen schliessen, wobei es unter Federspannung unterteilt. Grösste Sorgfalt wurde auf Sitzbequemlichkeit und Ausstattung verwendet, nach vorn geschleudert wird. Vollkommene Geräuschlosigkeit des Verdecks wird auf eine Zeitdauer von 5 Jahren garantiert Ein weiteres Prachtsexemplar erwartet uns in Form eines vierplätzigen, vierfenstrigen Opel-Cabriolets. Auch das gezeigte Ford-Cabriolet ist in Formbewegung und Ausstattung sehr gut gelungen. Relnbolt & Chrlste A.-G. Die bekannte Basler Firma, zugleich die älteste Vertreterin ihrer Branche, nimmt nach einer Pause mit Wagen der leichten, mittleren und schweren Klasse wieder an der Ausstellung teil, und stellt damit ihre Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit neuerdings unter Beweis. Die Technik des Baus von Cabriolets ist heute so weit fortgeschritten, dass die bei älteren Ausführungen als so lästig empfundenen Geräusche nicht länger befürchtet werden müssen. An den auf amerikanischen Chassis gezeigten Ausführungen, einem viertürigen, vierfenstrigen Buick und einem zweitürigen, vierfenstrigen La Salle berühren die grosse Geräumigkeit und schlanke Linie besonders angenehm. Das Verdeck fügt sich sowohl im geschlossenen als auch im geöffneten Zustande einwandfrei in die äussere Form ein. Als zeitgemässe Neuheit bringt das Unternehmen ein schnittiges Sportcabriolet auf Opel-2-Liter-Chassis zur Ausstellung, das in Form und Ausführung eine glückliche Lösung darstellt Sämtliche Ausstellungsobjekte verkörpern den Grundsatz der Firma, ihre Karosserien, trotz gediegener Form, möglichst einfach auszuführen. Darin liegt nach ihrer Meinung die wahre Eleganz. Ramseier, Streun & Co. Diese durch ihre geschmackvollen Grosskarosserieri bekannte Bernerfirma lässt an ihren diesjährigen Ausstellungsobjekten erkennen, dass sie ihren Aufbauten neben der Solidität auch eine fortschrittliche Linie zu geben versteht. Wenden wir uns zunächst den zwei 22-plätzigen Car Alpins auf Saurer 1 CRD-L-Chassis zu. In Abmessungen und wozu die neuartigen Klappsitze hervorragend geeignet sind. Für kleinere Gesellschaften lässt sich der Klappsitz leicht demontieren und durch Armlehnen ersetzen. Ein grosses Caisson in der Rückwand, dessen abklappbare Deckel als Gepäckträger und gleichzeitig für Skitransporte Verwendung findet, sorgt für die Unterbringung des Gepäcks. Gigantisch und trotzdem gefällig wirkt der im Hintergrunde aufgestellte Grossraum- Fourgon. Seine solide Stahlkonstruktion erlaubt auch den Transport von schweren Einzelteilen. Weitere von diesem Unternehmen karossierte Chassis finden wir auf dem Stande von Berna, wo ein 30-plätziger Post-Car in Anticorodal gezeigt wird, sowie bei den Vorführwagen unter denen Je ein von dieser Firma karossierter 30-plätziger Saurer-Car und ein 8-plätziger Martini figurieren. - ••-, Fortsetzung auf Seite 8. - Die beste Unfallversicherung besteht darin, Unfälle soweit wie irgend möglich zu vermeiden. 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Algle: Garage Lanz. Baden: Mario Zarratini. Basel: City-Garage, Heuwage. Basel: Auto-Service, Aeschenplatz. Basel: Gass & Cie., St. Alban-Anlage. Basel: Pneuhaus A.-G., Dufourstrasse 30. Basel: Soller A.-G., Zwingerstrasse. Bellinzona: Grand Garage S. A. Bern: Garage Effingerstrasse A.-G. Bern: Hafen Louis, Altenbergstrasse 40/44. Bern: Rufer E., Speichergasse 25. Blei: Pneuhaus A.-G., Göuftistrasse 9. Burgdorf: Bahnhof-Garage. Chur: Garage Willy & Cie. Davos-Platz: Central-Garäge, M. Oberrauch. Del£mont: Ch. Mercay. Frauenfeld: Kreuz-Garage, Martin Bührer. Freiburg: Garage de la Gare, Spicher & Cie. Genf: Bally Ernest, 43, rue des Fäquis. Glarus: Garage Milt. Küssnachi a. R.: Aebi Jak., Garage. Langenthai: Garage Geiser. Lausanne: Garage Bel-Air Metropole, Terreaux. Lausanne: Garage de Bethusy, Perdonnet 3. Lausanne: Red-Star S.A., 2, av. du L&nan. Lenzburg: Garage Wirthlin, Schützenmatt- Garage. Locarno: Autopneumatik Schnieper. Lugano: Garage Casanova, via Gottardo. Lugano: Garage Henri Morel, Automobile. Luzern: Epper E., Automobile, Bireggstr. 18. Luzern: Pneumatikhaus, Obergrundstr. 26. Luzern: Auto-Service, Trachsel & Cie. Montreux: Lehmann P., Grand Garage de Territet. Neuenburg: Patthey, Automobiles, 36, Seyon. Ölten: Pneuhaus A.-G., Aarauerstrasse 75. Rapperswil: Alfred Helbling, Kempraten- Garage. Rheineck (St. Gallen): Garage Müller & Cie. Schaffhausen: Tivoli-Garage, Moser K. Solothurn: Garage Schnetz & Cie. St. Gallen: Pneuservice, Leonhardstrasse 63. St. Gallen: Uhler & Cie., Marktplatz 13. Vevey: Auto-Stand S.A. Wädenswil: Weber Franz, Zentrum-Garage. Wil (St. Gallen): Garage Emil Kuhn. Winterthur: Garage H. Erb, ob. Schöntalstr. 31. Zürich: AG. f. Automobile, Pflanzschnlstr. 9. Generalvertreter für die Schweiz: Edg. Grimm-Piquerez, St. Ursanne VERTRETER: E. SCHNELL MANN, Minervastrasse 149, ZÜRICH Telephon 43.921