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E_1938_Zeitung_Nr.047

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10 Automobil-Revue N°

10 Automobil-Revue N° 47 schlagenden Rebstöcken weg bald abwärts blickt, wo aus den heimeligen Dörfchen mit ihren enggeschmiegten Häusern Rauch entsteigt, bald fernhin, wo in taubem Fenstern der bergig angelegten Hauptstadt die Sonne blinkt. Dann streicht der Blick hinüber, wo die obersten Spitzen der Savoyer Berge glitzern im letzten Frühlingsschnee; und gleich darauf kämpfen wir uns durch die blendende Helle und erhaschen zwischen Nebeln das Tor des Wallis und das obere Ende des Sees. Auch dort Dorf an Dorf, fast zur Stadt geworden. Und vorgeschoben, ganz im Wasser, ein heller Punkt: Schloss Chillon, die historische Städte, Ort des Schicksals, Kette der Freiheit. Und jetzt eilt der Zug zu wenig. Wohl rattern die Räder, treibt der scharfe Wind den Kopf zurück in den Wagen. Zu viel auf einmal hat uns bestürmt. Verweilen möchten wir beim einzelnen, ganz schauen, ganz gemessen. Und darum der Wunsch: Weiter, hinab zum See, hinaus in die Frühlingsluft und hinein in all das Grün! Der grossartige Wechsel der Landschaft war Entspannung. Für den Augenblick nur, denn gleich hat er ein Hungern in uns geweckt, ein Hungern nach Frühling, nach Leben, das nur draussen gestillt wird, wo es aus jedem Garten lenzt. Und, merkwürdig, oder gar nicht merkwürdig? Auf all den reisenden Gesichtern liegt der gleiche Schein, die selbe Frage, auf die nur eine kommende Vielheit Antwort geben kann: Frühling am Genfersee! Das Prickeln in den Fingern und ums Herz macht unsere Bewegung unsicher, hastig, nervös. Ein Rück, ein Sprung, Menschengewühl, Rennen von Dienstmännern, Gewoge treppab und treppauf. Wie gut es tut, nach langer Fahrt wieder auf •igenen Füssen zu stehen! Meine Sehnsucht geht nach dem Wasser, nach dem feinen Dunst, der der Frühlingswelle entsteigt, wenn die Sonne darüberstreicht. Meine Nasenflügel wittern ihn schon. Wie ein Jauchzen ist es in mir, wie ich flüchtigen Schrittes, beinahe hüpfend die steile Strasse hinuntereile. Was kümmern mich die sausenden Tramwagen und die sanft gleitenden Autobusse, wenn ich nicht mehr weiss wohin mit meiner Kraft, wenn ich Sprünge tun möchte vor Uebermut? Ouchy. Noch im Schlafe fast. Vereinzelt sind Rolladen aufgezogen, und gähnend schleichen Menschen hin und.her, einzeln, zu zweit. Ein Anlagenwärter stolpert herum. Seine Stockspitze sticht auch das letzte Stück Papier an, das verunzierend auf den gepflegten Wegen liegt; bedächtig wird es aufgehoben und im grossen Henkelkorb versogt. Blitzblank muss in Ouchy der Frühling sein. Ein leises Rauschen, ein feines Plätschern. Was von oben glatt schien, spiegelglatt, zeigt sich jetzt leicht bewegt. Oder sollte sich in dieser kurzen Zeit ein Wind erhoben haben? Nun, Wellen habe ich mir gewünscht, kleine Wellen, die ganz leicht auf den Sand plätschern und Kiesel schieben. Frühling muss milde sein am Leman, dann ist er schön. In den Bergen, da liebe ich den Föhn als Frühlingsboten. Am See, da möchte ich lachende Schönheit in träumerischer Ruhe sehn. Und sie ist) Im Hafen ist leichter Fischgeruch. Zuäusserst auf der Mole badet ein Arbeitsloser Würmer an der Angel. Das mag auch zum Frühling gehören, wie der Schwan, der stolz, aber recht vorsichtig die ausgeworfene Schnur umschwimmt und sich anschickt zur Frühfernfahrt, hinaus ins kaum übersehbare Wasser. Reges Leben herrscht auf dem Anlegeplatz der Frachtschiffe, die vom savoyischen Ufer Waren überführt haben. Geschäftig eilen Arbeiter über schmale Planken. Aus schwarzen Hemden leuchten kräftige, muskelstarke Arme und gesunde Männerbrüste. Uebermütig, die Baskenmütze auf das Ohr gerückt, blasen sie den Rauch der nicht zu meidenden Zigarette zwischen den Lippen hinaus in die klare Luft. Heute geht die Arbeit leicht von der Hand, weil im Herzen Frühling ist. Da's Leben sieht so anders aus, wenn die Sonne lacht und die steife Bise nicht mehr so erbärmlich um die Ohren saust. Der Zollbeamte, der prüfend mit der Hand über einige Ballen Ware streicht, scheint auch den Hauch des Lenzes zu verspüren. Leise tönt eine Melodie zwischen seinen Zähnen. Ob Pfeifen auch zum Dienst gehört? Und ob er heute nicht zu weich ist in seinem verantwortungsvollen Beruf? Beamte ohne Herz sind zuverlässig wie die Maschine. Wie der Herbst sind sie, der mit rauhem Atem das Leben anweht und es still legt. Vielleicht muss der Beamte auch einmal Frühling haben. Wir sind am Genfersee, er und ich. Das Geheimnis des Erwachens, das hier so stark ist, es muss auch ihn packen und auch seine Sehnsucht wecken. Darum wohl pfeift er. Und gleich daneben, dort bei der Schiffswerft, wo stolze Dampfer auf ihre erste Ausfahrt warten, da sitzt einer auf dem Geländer eines Landsteges. Sein Blick ist gesenkt. Gleichgültig blickt er auf das Wasser. In einer Stunde kann er stempeln geh'n, das einzige an Regelmässigkeit in seinem Leben, ausser dem Hunger. Auch ihn überflutet Sonnenlicht, auch ihn umfängt der feine Dunst, umhaucht der zarte Duft des Wassers. Auch er steht mitten im Frühling. Die Nächte, in denen er ohne Müdigkeit und doch von Sorgen müde nur leicht dahinschlummerte, sie sind kürzer geworden, wärmer. Und mit dem neuen lenz kehrt langsam neues Hoffen zurück und damit neue, doppelte Sehnsucht nach Arbeit und selbstverdientem Brot. Lange kann es nicht mehr dauern, dann brauchen hinausfahren in das Rauschen und in das Duften? Warum nicht entlangfahren den erwachten Gärten mit ihren ersten blühenden Sträuchern? Frühling am Genferseel Aus jeder Ecke dieses gesegneten die da drüben starke Arme, wenn sie in See stechen. Landes schaut er dich an, verheissungsvoll, vielversprechend. Bald wird das Wasser am Bug spritzen das Leben erwachen an allen Orten. Vielleicht ist dann eine Ecke für ihn frei. Ja, es ist gut, dass es Frühling wird! Ein schriller Pfiff. Majestätisch fast rauscht ein Dampfer heran, ein kleiner noch, ein Winterschiff. Von jedem Hang herunter leuchtet er. Langsam kriechen saubere Wagen aufwärts und verschwinden in Feldern von Narzissen. Am Abend werden Menschen mit ihnen zurückkehren mit Blumen in den Armen, die betäubend duften. Und ich fahre hinaus in die Herrlichkeit, voll vom Seeaufwärts geht der Kurs. Warum nicht gleich einen Gedanken: Frühling am Genfersee! R. G. Kommende Ereignisse I (Aendeningen vorbehalten.) Adelbaden: IB. Juni: Beginn der Gymnastikkurse. Axosa: IS. Juni: Beginn dei Forellenfischerei in den kantonalen Gewässern. Ascona: Juni-Oktober: Casa St. Cristoforo: Marionetten-Theater und wechselnde Gemälde-Ausstellungen. Baden/Zeh.: 11./12. Juni: Aue: Ausscheidungskaxnpf im Kunstturnen für die Weltmeisterschaften in Prag. Basel: 1.-30. Juni: Gemäldeausstellung bekannter Basler Künstler (Cafe Mercanul). 11./12. Juni: Baselstädt. Leichtathletik-Einzelmeisteisohaften 1938, verbunden mit den Schweiz. Nachwuchswettkämpfen (Stadion St. Jakob). 12. Juni: Golfmeisterschaft von Basel. Bern: 17. Juni: Pferderennen. 17.Juni: Schulwarte: Aufführung der Berner Schauspielgesellschaft: Ein Schauspiel von Anton Wildgans. Braunen: 12. Juni: Mondscheinfahrt auf dem Urnersee, anschl. Gondelkorso in der Brunnerbucht. IS. Juni: Wettschwimmen um den Wanderbecher, Preisverteilung und Ball (Kursaal). Bulle: 12. Juni: Kostümfest mit Umzug. Davos: 11./12.Juni: Golfwettspiel. 12. Juni: Velo-Kriterium (Soriano-Preis). Genf: ll./12.Juni: Kant. Leichtathletik-Wettkampf (Stade d« Frontenex). 12. Juni: Internat. Flugmeeting in Cointrin. Gstaad: 12. Juni: Eröffnung des Schwimmbades. Kandexsteg: 12. Juni: Berner Oberland. Verbands-Musiktag* Lugano: 16.Juni: Internat. Rad-Kriterium. Luzern: 17. Juni: Grand Gala des Nations (Kursaal). Morges: 12. Juni: Concours hippique und Pferderennen. Neuenbwrg: 11./12. Juni: Golfwettspiel. 4- Ölten: 12. Juni; Nt. Pferdespringkonkurrenz. Bad Ragax: 14.-16. Juni: Golfwettspiel (The Presidents und Bad Eagaz Cups). Wegfis: 13. Juni: Vergnügungsfahrt mit Extradampfer. Weitgen: Anfang Juni: Eröffnung des Schwimm- und Sonnenbadet Zarich: 11./12. Juni: ZUrcher Hochschulmeisterschaften in Leicht' athleük (Sihlhölzüanlage). 11. Juni: Gelände- und Orientierungsfahrt des A. C. S. 12. Juni: Zürcher Wassermeeüng. ITKt den» Pendel Relief- Schatzgräber am Genfersee Nach einer Meldung aus Lausanne ist man auf einem Gut bei Crissier am Ufer der Mebre seit kurzer Zeit eifrig mit der Suche nach einem vergrabenen Schatz beschäftigt. Ein Pendelkundiger soll an einer bestimmten Stelle erklärt haben, sein Instrument zeige einwandfrei das Vorhandensein von Gold in einer gewissen Tiefe an. Seitdem hat sich der Besitzer des Gutes schon mehr als fünf Meter tief in den Boden eingegraben, und alle seine Angestellten müssen ihm dabei helfen. Man hat noch nichts davon gehört, dass der versprochene Schatz ans Tageslicht gekommen wäre... Ortsnamen aus Blumen Welche Mühe die Stadt Genf sich gibt, ihren Ehrennamen «Cite des Parcs» redlich zu verdienen, kann man jetzt schon_ im Augenblick der Einfahrt erkennen. An der Einmündung der Strasse von Lausanne — an einem Punkt also, den jeder aus der Schweiz kommende Automobilist zwangsläufig zu passieren hat, — ist ein riesiges, schräg geneigtes Beet angelegt worden, das in bunter Blumenpracht das Wort «Geneve» wiedergibt. Ein Wegweiser, der einem «Geneve» schon erfreulich erscheinen lässt, bevor man, etwa hundert Meter weiter, an dem gleichfalls herrlich blumengeschmückten Seeufer angelangt ist! Madame de Stael als Urgrossmama Die Gräfin Jean de Pange, eine Urenkelin von Madame de Sfael, hat an der Sorbonne eine Dissertation über «August Wilhelm Schlegel und Madame de Stael» eingereicht, zu welcher eine grosse Anzahl von Dokumenten insbesondere aus den Archiven des Schlosses von Broglie als Unterlage diente. Ueber zweihundert dieser Dokumente waren bis heute der Oeffentlichkeit nicht bekannt gewesen, so dass die Dissertation grosses kulturhistorisches Interesse beanspruchen darf. strassenkarte der Schweiz 1:300000 8 Farben Auf Papier Fr. 3.50 Auf Leinen Fr. 5.- In jeder Buchhandlung erhältlich Verlag Altes Stadttor in Romainmotier. HallwagBern VOR DEM 20. JUNI HANDELN An diesem Tag hört dfe grosse Vergünstigung auf, wonach jeder Käufer einer 10-Los-Serie ein elftes Los gratis erhält. Die Serienkarte, die an der Ziehung der 3 Zugabetreffer von Fr. 25000.-, 15000.- und 10000.- teilnimmt, wird jedoch bis zur Ziehung, die kurz darauf angesetzt wird, abgegeben. Beeilen Sie sich I Ein Los Fr. 1O.- (eine 10-Los-Serie Fr. 100.-) plus 40 Cts Porto auf Postcheck III 10026. — Adr.: Seva-Lotterie, Bern. 1 Geneve. — St. Pierre Im Flutlicht.

NM7 Automobil-Revue n An den schönen Seen der französischen Schweiz Kennen Sie diese Stadt? Es ist Neuenburg, die Stadt aus gelbem Kalkstein, am Gestade ihres grossartigen Sees. Und dieser idyllische Winkel? Er liegt unweit von Lausanne; das Schloss auf dem Bilde ist dae Ghäteau de Rochette. Gärten am Genf ersee wie ein Hofnarr. Die gelbe Margerite mischt sich gern unter dunkelviolette Petunien. Stiefmütterchen aber, ja da gibt es kein Ende. Zinnia und Salvien reissen mit ihrem Brandrot die Blicke auf sich. Daneben dämpft die bläuliche Vanille das Farbenfeuer. Sommer-Sport Kein Wunder, dass Gärtner und Gartenarchitekten in Genf ihre ausgezeichnete Schulung finden. Was würde die beste Theorie helfen in toter Natur? Hier darf sich keiner über dürftige Umwelt beklagen. Ob wir als Sachkundige oder Laien hingehen, Schüler sind wir jederzeit. Es ist alles ein einziger Genuss der Anschauung und auch wohl der Wiedergabe in Wort, Bild oder so vielen anderen Künsten. Nicht umsonst fanden grosse Gestalter dort ihre Wahlheimat. Wir selbst ergehen uns nun als schlichte Betrachter in diesen Gegenden; wir sehen unauslöschlich Schönes, das den Lebensmut hebt, die Gesundheit stärken mag, den Blick bildet und die Lust am Gegenständlichen. Wir verweilen an den Gärten und nehmen einen heiteren Frühlingstag mehr in unser glückliches Gedenken auf. Der Goldregen fliesst über die Mauern am See. In den Gärten an sichtbarster Prunkstelle prangen Magnolien. Leider nur allzukurze Tage. Pergola, Balkon und Pavillon sind von Glyzinen, Klematis, Jasmin und Jungfernrebe übersponnen. Kaum ein Monat, so wird sich auch die Schlingrose öffnen. Der umsichtige Gärtner hat im Rosengarten auch Frühlingsblumen herangezogen, damit die Blütezeit nicht lange auf sich warten lässt. Aber die unerschöpfliche Natur dieser südlichen Zone schenkt ohnedies einen Flor, der vom frühen Frühling in den Spätherbst nicht mehr verebben kann. Zwischen Verblühen und Blühen keine Lücke. Dieses Klima beglückt doppelt. Was vielleicht tiefer im Süden nicht mehr gedeiht, wächst hier unbeirrbar immer erfrischt vom kühlenden Seewind und der Bergesnähe. Später zur Nelken- und Rosenzeit blüht auch der ganze Sommerflor, der uns im Norden vertraut ist, Kornblume und Löwenmaul, Sommerlevkojen, Ringelblume und Schöngesicht, das Blutströpfchen, altertümliche Reseden unter kristallenem Rittersporn in hoher Rabatte. Lupinen werden grosse Blumenbüschel umhegen. Malven säumen den Weg. Alles, was über Wochen blühen soll, wird jetzt gepflanzt und gepflegt. Campanula weiss und blau, es soll uns nicht wundern, wenn sie vom Frühling in den Sommer hineinläuten. Kapuziner, der kleine Bettelmönch, weiss nichts von schwarzer Kapuze. Wer will auch Asket sein! Er wird sich hübsch gewanden in Gelb, Braun und Rot, Dem Genferseegärtner, dem Genferauge sind Mauern beliebteste Versuchsorte. Kaskaden von Rosen werden darüber gesprengt. Und aus einer Ecke des Gartens schauen die sommerlichen Mignon-Dahlien zu. Doch bis dahin muss noch mancher Same versinken und aufgehen. '• Wunderbar aufgeteilt sind diese Gärten von altersher. Die Architektur vertieft noch den Eindruck vollkommenster Harmonie, welcher durch bunteste Blumen auf tiefstem Lorbeerdunkel entsteht. In Farbe und Form waltet der glücklichste Gestaltersinn. Die berühmten Renaissanceparterres werden auch heute flachgehalten. Mancherorts sind efeuumrankte Hofbrunnen in reizende Nischen mit Göttern und Nymphen gebaut. Ueberall begegnen uns Plastiken. Sie schliessen irgendein Gartenbild ab. Ein bedeutender Abschluss, jedoch von zierlichsten Massen ist der Pavillon am Ende einer langen Allee. Man atmet auf in dieser schönheitserfüllten Atmosphäre, in der weichen Luft voll heiterer Melancholie. G. E. Wenn die Schwalben wieder da sind, verwandelt sich die populärste unter unsern Wintersport- Zeitschriften, «Ski-Heil», hurtig in den «Sommer- Sport». Die Juni-Nummer ist dem feuchten Vergnügen des Paddeins gewidmet. Wer Neigung zu diesem Wassersport in sich spürt, aber noch nicht recht an die Sache heranzugehen wagt, der lasse sich vom «Sommer-Sport» auf das umsichtige Vergnügen des Flussfahrens gründlich vorbereiten! Eine aus» giebige Lehrstunde bei einem erfahrenen Paddler ist die Einleitung «Ich lehre dich paddeln, Kamerad!» Ein anderer Artikel gibt Aufschluss über die Anschaffung eines Faltbootes und der dazu gehörige« Gegenstände - du musst dich vor allem entscheide* (wie immer im Leben), ob du einen Ein- oder Zweisitzer wählen sollst. Da wird man weiter eingeweiht >n die Geheimnisse einer wissenschaftlichen Flussund Strömungskunde - und selbstverständlich auch in die Geheimnisse des guten Gelingens. Beim Lesen der klugen Schilderungen bekommt man geradezu Lust, selbst in ein solches Segeltuchschiffchen zu sitzen und drauflos zu löffeln. Der «Sommer-Sport», Sommer-Ausgabe von «Ski-Heil», erscheint im Verlag Hallwag in Bern und ist in jedem Kiosk käuflich. Besuchen Sie Murten das malerische Städtch STRANDBAD M U RT EN Hotel de la Croix-Blanche etTerrasse Unvergleichlich schöne Lage. Vorzügliche Küche. Telephon Nr. 41. ST-LEGIER sur Vevey Hotel du Roc Prächtige Aussicht auf den See und die Alpen. Tennis - Garage - Grosser, schattiger Park. Pension ab Fr. 7.— bis 9.—. A.C.S. T.C.S. C.A.S. Telephon 53.445 Q. H. Baudenbacher, Dir. Die Natur bringt Seltsames hervor Wo der Zauberer Mut und Liebe vermittelt. Vom Löwenzahn bis zum Kräutertee. In Glasgow wird jetzt eine interessante Ausstellung veranstaltet, zu der eine einfache Frau aus Südafrika das Material lieferte. Diese Frau heisst F. Hamilton Welsh. Sie stammt von alten schottischen Siedlern ab und war zuletzt die Gattin eines Arztes in Johannesburg. Sie lebte lange Zeit bei den verschiedensten Stämmen Südafrikas, lernte ihre Sprache, nahm an ihren Zeremonien teil und sammelte nebenbei die verschiedenen Zaubergegenstände der einzelnen Stämme. Heute umfasst ihre Sammlung fast 1500 Gegenstände. Darunter befinden sich Menschenköpfe, Kostüme aus Gras, Pfeifen, die die Liebe und den Tod heraufbeschwören können, Halsketten, grosse Bäume, Waffen und andere Dinge. Die meisten derartigen Zaubergegenstände zeichnen sich durch eine grosse Einfachheit aus. So genügt ein Löwenzahn, der mit ein wenig Pulver geheimnisvoller Zusammensetzung gemischt wurde, um einerseits Glück bei der Jagd zu vermitteln, anderseits Liebe heraufzubeschwören, Zaubergeister zu vertreiben und eine schlechte Gesundheit wieder herzustellen. Wenn ein junger Mann ein Mädchen zur Liebe «zwingen» will, dann vergräbt er einen solchen Zahn unter einem Weg, über den das Mädchen wandern muss. Er ist dann gewiss, dass das Mädchen ihn eines Tages heiraten wird. Wenn aber die Liebe des Mädchens doch noch auf sich warten lässt, dann besorgt der junge Mann sich ein anderes Pulver, das er mit Hilfe einer Blasröhre in Richtung des Mädchens in die Luft bläst, wenn er dieses in der Ferne herankommen sieht. Spinnenplage in Chile. In einigen Gegenden von Chile versucht man zur Zeit vergeblich, sich gegen den Einfall einer grossen, sehr gefährlichen Spinnenart zu wehren, die in bisher niemals beobachteten Massen auftritt. Der Biss der höchst angriffslustigen Tiere ruft hohe Fieber mit starken Schmerzerscneinungen und Delirien hervor. Ob bereits Todesfälle erfolgten, konnte nicht festgestellt werden. Jedenfalls sind die Krankenhäuser, insbesondere in Santiago, mit Opfern dieser Spinne überfüllt, und die Aerzte bemühen sich — bisher vergeblich — ein wirksames Serum gegen die Bisse zu finden. GHARMEY (Greyerz) Gutgeführtes Haus. Weine, I. Qualität. Neue CHEXBRES Waadtländer- und Walliser- - Grosser Autopark. Direktion: A. Thiömard. Automobilisten ... Das Befahren der «Corniche»-Strasse bietet einen besonderen Reiz U n* o| Hll I inn ri'fir bedient Sie nach Ihren und das nOtei DU LlOn a Ur Wünschen. - Morchelschnitten. Eigene Metzgerei. Lebende Forellen, Gesellschaftssäle. Schöne, schattige Terrasse. Tel. 58.151. Ruhige Lage in Villa Zimmer von Fr. 3.50 LAUSANNE Restaurant mit an. Hotel du Sapin Minuten vom Bahnhof befindet sich die Park. Gutgeführte Garage. Telephon 24.432. Küche. Lausannois Ein Halt in Ouchy lohnt sich, um „bei Rappaz" Filets zu kosten. Tel. 32 041. Kabine 34.827 Fisch- MONTREUX Hotel Parc et Lac Seine Lage -Sein Restaurant - Seine Spezialitäten Farn. Schneider, Besitzer. REVEREULAZ 5 Hotel-Pension Peyraud Sportsleute Um kräftig zu essen« geht man ins 9, Rue Haldimand, l. Stock Ouchy - Lausanne Cafe-Rest. Rappaz & Navigation Hotel Chalet Rosa 1000 m ü. M. (Wallis.) Einzigartige Lage für Ruhebedürftige. Gute Küche, Weekendziel, vorzügl. Strasse. Preise den gegenwärtigen Verhältnissen angepatst.