Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1938_Zeitung_Nr.056

E_1938_Zeitung_Nr.056

AUTOMOBTL-REVUE

AUTOMOBTL-REVUE DIENSTAG, 12. JULI «88 « N° 56 Sie UNGARN Visite* ia HONGRIE Das Touristische Neuland Le Nouveau Pays de Tourisme / Auskünfte durch Office National Hongrois du Tourisme, Budapest II Lanchid u. 1-3 Informations par Office National Hongrois du Tourisme, Budapest U Lanchid u. 1-3 6 PS - VIERPLÄTZIG MIT ZWEI BREITEN TÜREN TATSÄCHLICH ÄUSSERST ÖKONOMISCH 7 lt. Benzin per 100 km UND TROTZDEM EINZIG " ANGENEHM Vier komfortable, durch rwei breite Türen, leicht zugängliche Sitze. Vordersitze einzel verstell - und aufklappbar. Unabhängige Vorderradabfederung • Der i ZyL • Motor von 1 lt Inhalt in bewährter Bauart - energisch mit hervorragender Leistung • Weiche Steurung mit Metall-Flektor • Direkt gesteuertes, äusserst wirksames Vierradbremssystem - Sehr geräumiger Gepäckraum - Hintere Sitze mit Rücklehne, wegnehmbar zum Trans» port von Waren. DER WAGEN IHRER WOCHENTUCHEN ARBEIT UND IHRES FAMILIÄREN WOCHENENDES RENAULT DER JUVAQUATRE TECHNISCHE NEUERUNGEN DIE EINZELABFEDERUNQ DER VORDERRADER BESITZT NICHT MEHR GELENKE ALS DIE AB- FEDERUNG. DER STARREN HINTERACHSE # LENKUNG MIT DIREKTER UEBERTRAQUNQ AUF DIE BEIDEN RÄDER # ALUMINIUM- ZYLINDERKOPF LASST HOHES KOMPRES- SIONS-VERHÄLTNIS ZU « SYNCHRONI- SIERTES GETRIEBE Komfort DURCH PRAKT1SCHEVERTEILUNQ DES INNEN- RAUMS • Ein Beispiel : Breite In Ellbogenhöhe bei den Hintersitzen 1,30 m. IN IHREM EIGENEN INTE- |||lfAfillATDC RESSE MÜSSEN SIE DEN JU¥AUUAIHL UNBEDINGT KENNEN LERNEN, GANZ BESON- DERS BEVOR SIE SICH FÜR DEN KAUF EINES WAGENS ENTSCHLIESSEN. St Geliert teri HOTELGARAGE St Geliert Platz Inhaber: 1116s Zaymua, Arische Firma KURBAD GÖRÖMBÖLY-TÄPOLCA, nächst Miskolc Radiumhaltige und kohlensaure Thermalbäder 32°. Kalte und warme Strandbäder. Herrliche Lage am Fusse des Bükker-Gebirgs. Park. Spazierwege. Kahnfarten. Erstklassige Küche. Bürgerl. Preise. Saison ab 1. Mai bis 15. Oktober PESTER UNGARISCHE COMMERCIÄL - BANK PESTI MAGYAR KERESKEDELMI BANK Gegründet 1841 BUDAPEST BUDAPEST Fondäe en 1841 Aktienkapital: P 25.000.000 V., Grit Tisza Istran utca 2 V., Gr6f Tisza Istri utea 2. Capital-actions: P 23.000.000 Offene Reserven: P 39.100.100 Telegrammadr.: Commerz Adresse t£16gr: Commerz. Esser, disponibl.: P 39.100. 100 Telephon 848-88 Telephone 848.88 Besorgung von Bankgeschäften aller Art On traite les affaltes de banque en tont genre Abteilung für Fremdenverkehr; Wechselstube; Fahrkartenverkauf. Einlösung sämtl. Reisechecks. Bankverbindungen voyage, Ort escompte tous les cheques de voyage. Rela- Service du tounsme etranger; change; vertte de bülets de in allen Ländern. 43 Niederlassungen und Zweiganstalten tions bancaires dans tous les. pays. 43 succursales et in Ungarn. depits en Honoris. B e s s e r e Bremsen durch MANVILLE A. G. FÜR DEN VERKAUF DER AUTOMOBILE RENA ULT IN DER SCHWEIZ GENF ZÜRICH 6, AV. DE SECHERON 29, UTOQUAI Tel. 27.145 Tel. 27.178 Günstige Occasion! J*P^ Wir sind Abgeber von: r^C ••PT, Zu verkaufen "*C einig« Lastwagen 3-4 T. Nutzlast, z. Teil revidiert, mit Benzin- od. Diesel-Motoren. Anfragen unter Chiffre Z62O1 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Zu verkaufen Lastwagen F. B. w. 3-Seitenkipper, 4%—5 T. Nutzlast, in gutem, fahrbereitem Zustand. Event. Tausch an ein 3-T.-Normal-Chassis (Schweizer Fabrikat bevorzugt). Offerten unter Chiffre 6588 an die (55,56 Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen OPEL Limousine 9,8 PS, Modell 1935, 6 Zylinder, Zustand wie neu. Preis Fr. 2600.- Mit Garantie (55-57 Walter Oettli, Flawil. Telephon 16. 6598 4 t MERCEDES-Dieselkipper 4 t BÜSSING-Dieselwagen 3 t MERCEDES-Dieselwagen 2Vi t INTERNATIONAL 3 t GMC-Dreiseitenkipper 1,2 t PEUGEOT-Wagen Preise äusserst günstig. Motorwagenfabrik BERNA A.-G., Ölten Telephon Nr. 38.61. 6 Zvl., Diesel, Mod. 1936, mit Anhänger, 10 T. Nutzlast, günstig zu verkaufen. — Eilofferten unter Chiffre F 54481 Q an Publicitas, Basel. 75489 Nur Originalersatzteile geben Ihnen volle Sicherheit. - Wir führen komplette Lager für die Marken: PLYMOUTH - CHRYSLER DE SOTO - OPEL FARGO - BLITZ Billigste Preise, prompter Versand nach auswärts. RITZI& WAGNER, AMRISWIL Centralgarago Telefon 500 Sportwagen RENAULT NERVASPORT Mod. 34, 2türig, 4 Plätze, verkauft spottbillig (55,56 A. Stalder, Garage, Zollbrück. 6604 Zu verkaufen wegen Nichtgebrauch Citroen 6-7plätzige Limousine, 4 Zyl., 10 PS, Mod. 1935/36, 35 000 km gefahren, kann in sehr gutem Zustande billig abgegeben werden. Offerten unter Chiffre 6611 an die (55,56 Automobil-Revui, Bern. KLEIN- AUTOMOBILE wir haben einige äusserst vorteilhafte 6615 KLEIN- LIMOUSINEN und CABRIOLETS abzugeben. (55,56 Klein-Auto A.-G., Seefeldstrasse 8, Zürich, In allen Teilen revidiert, mit einer neuen, einzigartigen Karte, die dem Automobilisten auf einen Blick zeigt, welches Tempo auf den verschiedenen Strecken unseres Strassennetzes möglich ist. Preis der Ausgabe «Schweiz und Grenzgebiete» Fr. 8.—. Preis der Ausgabe «Schweiz» . . . . . . . Fr. 6.—. In jeder Buchhandlung erhältlich. VERLAG HALLWAG - BERN Abteilung für Autotouristik

fjO 56 _ DIETTSTAG, 12. JULI 1038 AUTOMOBIL-REVUE Vevkehi* Deutschland zieht die Lehren. Kampf gegen den Verkthrsunfall verschärft sich. Mit dem Erlass der Strassenverkehraverordnun?, die auf 1. Januar 1938 in Kraft trat, verfolgte p- Deutschland das Ziel, die Verkehrsteilnehmer zur Gemeinschaft, zur Vorsicht und Ritterlichkeit zu erziehen. Kassnahmen wie der zwangsweise Verkehrsunterricht, die Eintragung Ton Strafen in der Führerbewilligungr n. a. m. setzten sich eine Verbesserung der Disziplin zum Ziel. TJeber die Unfallverhütung hinaus gesellte sich als weitere Aufgabe der Polizei die positive Steigerung der Sicherheit auf der Strasse. Heute liegen die Ergebnisse 'der Unfallstatistik für das erste Vierteljahr 1938 vor. "Was sie lehren ist dies: die Nichtbeachtung des Vortrittsrechts, »och immer die weitaus häufigste Unfallursache, hat weiter zugenommen. Und das trotz der Vereinfachung der Vorschriften und trotz des Gebotes, vor den Einbiegen in Hauptstrassen das Tempo zu massigen. Eine solche Entwicklung können und wollen die Behörden nicht länger dulden. Sie werden handeln, und zwar nach ähnlichen Grundsätzen, womit sie eeinerzeit den Alkoholsündern am Volant zu Leibe rückten. Auf das Vortriltsrecht angewendet heisst das: gesetzlicher Zwang zum völligen Anhalten vor dem Einschwenken In eine Hauptstrasse. Nicht dass eine derartige, unbestreitbar sehr einschneidende Bestimmung bereits Aufnahme in die Verordnung gefunden hätte, aber man sieht zuständigenorts einen solchen Schritt jedenfalls ernsthaft in Erwägung, weil es sich herausgestellt, dass 76—80% der auf Missachtung des Vortrittsrechts zurückzuführenden Unfälle dem Konto von Fahrern belastet werden müssen, die dauernd auf der Strasse sind und sich deshalb in den Paragraphen auskennen sollten. Daneben liegen noch andere Massnahmen in !äer Luft. Je nach dem, was die Statistik zutage fördert, wird beispielsweise die Polizei Anweisung erhalten, vor allem auf den Landstrassen und Reichsautobahnen sans pardon gegen Verkehrssünder einzuschreiten, und zwar mit Rücksicht darauf, dass die Zahl der Todesopfer von Verkehrsunfällen ausserhalb geschlossener Ortschaften ausserordentlich stark angestiegen ist. Sfvaissen För breitere Strassen In Frankreich. Die Schweiz hat es im gegenwärtigen Wettlaui Ihrer grossen Nachbarstaaten nicht nur auf dem Gebiete der Rüstungen, sondern auch dem des Strassenbaus wirklich nicht leicht. Es konnte nicht ausbleiben, dass in Frankreich, das ein zwar von Napoleons Zeiten her ein gut trassiertes, aber stellenweise noch etwas veraltetes Strassennetz besitzt, das rasende Tempo der Entwicklung der deutschen Reichsautobahnen stimulierend wirkte. So hat eben in diesen Tagen der Senator von Savoyen, Antoine Borrel, in dem grossen Grenobler Blatt «Le Petit Dauphinois» mit Besorgnis darauf hingewiesen, da&s Deutschland in einigen Jahren über ein Autobahnnetz von aber 7000 km verfügen wird und im übrigen bereits 10,000 fcm seiner sonstigen Strassen erster Ordnung erweitert hat Bei einer Prüfung, wie sich dem gegenüber die entsprechenden Anstrengungen Frankreichs ausnehmen, gelangt Senator Borrel zu nachstehenden Feststellungen: Ungefähr 50.000 km Staatsstrassen besitzen eine Breite von weniger als 6 m. Hinsichtlich des alten Strassennetzes stellt sich die Lage so dar: ßtrassen von 9 m Breite: 15 000 km, solche von 7 m: 8 000 km, zwischen 6 rund 7 m: 16 500 km, weniger als 6 m: 14 000 km. Die auf diesem Netz in den'letzten Jahren ausgeführten Arbeiten bestanden in der Verbreiterung der Hauptverkehrsstrassen in einer Gesamtlänge ;von 16 500 km, von denen 6500 km auf eine Breite von 7 m gebracht worden sind. Das neue Strassennetz ist ebenfalls instand gesetzt worden, aber ohne Berücksichtigung der Breite. Hier stellt sich das Verhältnis wie folgt dar; Strassen von mehr • als 6 m Breite 8000 km, solche zwischen 4,6 und 6 m; 28 000 km, weniger als 4,5 m: 4000 km. Diese Enge der Strassen versetzt Frankreich hinsichtlich der Landesverteidigung in eine ungünstigere Lage, weshalb Senator Borrel ein Minimum von 12 m Breite verlangt. Mögen diese Forderungen also auch in erster Linie von militärischen Erwägungen diktiert sein, so werden sie sich natürlich gleichzeitig auch touristisch zugunsten des betreffenden Landes auswirken, weshalb die gekennzeichnete Tendenz eine weitert Mahnung för die Schweiz darstellt, sich vom Ausland nicht überflügeln zu. lassen. b. Neuartige nächtliche Markierung der amerikanischen Landstrassen. Sämtliche Landstrassen der U.S.A. sollen nach und nach mit Markierungspfosten versehen werden, die in Abständen von je 30 Metern auf beiden Seiten der Strasse Aufstellung finden. Diese Pfosten besitzen oben drei senkrecht übereinander angeordnete Reflektoren in der Art von Katzenaugen, jedoch aus einem neuen Material, dessen Leucht- bzw. Reflexionsstärke zehnmal so stark ist als die der bisher üblichen Modelle. Die angestellten Versuche haben ergsben, dass die Scheinwerfer eines Automobils die Reflektoren bis zu einer Entfernung von 1 Meile zum Aufglühen bringen. Man glaubt, hier das Idealmittel für nächtliche "Wegmarkierung gefunden zu haben, da sie, abgesehen von der einmaligen Anschaffung, überhaupt keine Kosten verursacht. Lassowerfendes Polizeiauto. Die Polizei der Stadt Portland in Oregon (USA) hat an ihren Autos eine neue Vorrichtung angebracht, die sich bereits ausserordenüich gut bei der Verfolgung flüchtiger Autobanditen bewährt hat. Im Augenhlick der Ueberholung des fliehenden Wagens schleudert die Vorrichtung einen Haken über die hintere Stossstange des verfolgten Fahrzeugs. Hat das «Lasso> gefaset, so bleibt der Polizeiwagen zurück und bremst ab; der Haken zieht nun ein Drahtseil hinter sich her, das an einer starken Feder befestigt ist und nach wenigen Metern Spielraum so stark den gepackten Wagen zurückhält, dass dieser trotz aller Anstrengungen nicht mehr loskammt. Versuchen die Flüchtlinge noch immer fortzukommen, so schaltet der starke Polizeiwagen einfach seinen Rückwärtsgang ein — und jetzt ist das Spiel für die Verbrecher verloren. Camping am mexikanischen Pazifik An diesem Tag sehen wir zwar unser Zlet nicht mehr aus der Nähe. Ein freier Platz neben dem Strand lockt uns, wir fragen nicht lange nach dem Besitzer, sondern richten unser Lager im Gepäckteil des Coupes ein, werfen das Zelt Ober und sinken todmüde in das enge . Lange dauert zwar für mich diese Ruhe nicht. Ein Heer blutdürstiger Mücken ist eifrig bemüht, mich anzuzapfen, bis ich schliesslich reissaus nehme und mich schlecht und recht bei geschlossenen Fenstern und Türen auf den Polstern, des Führersitzes zusammenkauere. Beim Anblick der Hunderte kleiner und grosser, jedenfalls aber schmerzhafter Anschwellungen auf Händen und Füssen und im Gesicht, beschliessen wir am nächsten Morgen mit heiligen Eiden, keine zweite Nacht mehr in diesem zweifelhaften Paradies zu verbringen. Drei Stunden später ist dieses Gelöbnis verflogen: der Strand der Galeta hat es nicht nur uns beiden, sondern auch andern angetan. Den Versicherungen zweier Trailerpaare Glauben schenkend, lassen wir uns herbei, noch eine Nacht zu verweilen. Und siehe da, die Kombination von Zelt und und Moskitonetz bewährt sich diesmal besser, ja, langsam entdekken wir in diesem Flecken Erde ein wahres Eden. Die Versorgung mit Lebensmitteln Hessen sich unsere drei kleinen Negerlein angelegen sein, die uns von morgens bis abends um «Cinquos> (5- Centavo-Stückel anbettelten, nichtsdestoweniger aber recht brav waren. Sie schleppten die frischesten Fische heran, fingen selbst Krebse und Hummern, sie -stellten jeden Morgen gratis und franko ein Huhn ins Zelt — das sie natürlich geklaut hatten — und waren unendlich zufrieden, falls sie dafür einen halben Franken kriegten, sie brachten nach derselben Methode «erworbene> Bananen und Eier kilometerweit her, zerkleinerten Holz und halfen bei der Geschirrwäsche. Schnell vergehen die Tage mit Nichtstun oder Herumdoktern an den Sonnenbränden. Denn die Tropensonne giesst eine derart unbändige Hitze über uns Qus, dass weder stundenlanges Schwimmen noch Fluten von Oel helfen, Hautfetzen hängen von Armen, Beinen, Gesicht und Rücken, bald wird es unmöglich, zu liegen oder sich in die Kleider zu wagen, und erst nach einer Woche finden wir den Mut zu einem kleinen Motorradausflug zur Lagune, einem von tropischer Vegetation und Wildnis eingesäumten Wasserarm, der ausgesprochen verwandte Züge mit einem Fluss in den afrikanischen Kongo- oder Sudangegenden aufweist und dessen Fische weit über Acapulco hinaus berühmt sind. Hin und her fliegen die Scherze mit unseren Trailerkameraden, trotzdem sie eigentlich wenig Grund hafcjari, «rosige Nasenlöcher» zu machen. Beide müssen mehrere Wochen gegen ihren Willen hier verbleiben, weil die Strasse augenblicklich für solch schwere Gefährte unmöglich passierbar wäre. Was allerdings die junge Gattin von Schitns «us Nr. 55. Mr. Christ avs Los Angeles, seines Zeichens Architekt, durchaus nicht hinderte, mir bereits am zweiten Abend unserer Bekanntschaft klar zu machen, dass man sich im Staate G.uerrero von Mexiko, in dem zu liegen Acapulco das seltene Vorrecht hätte, binnen zehn Tagen scheiden lassen könne, und dass sie dann recht gerne ihr Trailerbett mir einer Matratze in meinem Coup£ vertauschen würde. Gott — es hielt einigermassen schwer, ihr beizubringen, dass da eigentlich auch ich gefragt werden sollte. Weniger Gedanken machte sich der weibliche Teil des zweiten Trailerpärchens, das sich über den Aerger ob der Zwangsrast durch ausgiebige Alkoholvertilgung hinwegzuhelfen suchte. Jedenfalls: besonders anziehend waren unsere Kameraden ja gerade nicht, und als unsere kleine Schar noch durch Gitta G.'s Gefolgschaft vervollständigt wurde, beschlossen wir bei Nacht und Nebel das Weite zu suchen. Gitta G. nämlich war ein etwas verblichener Stern am Hollywoods- Filmstarhimmel, dem zu jenen Zeiten, da sie in drei Welten mit ihren Grotesktänzen Begeisterung Und Dollartausende erntete, die Herzen von neunzig Prozent aller Collegestudenten zu Füssen lagen. Doch sie verstand es nicht nur, die Dollar- Scheine in alle Winde zu streuen, sondern auch vier Gatten, Ruhm und Ehre Valet zu sagen und erwartet heute, umgirrt von zwei fragwürdigen Individuen russisch-mexikanischer Mischung sehnlichst einen Filmantrag als Komparsin für 8 Dollar täglich. In der Zwischenzeit ist sie ober auch zufrieden, wenn sie in Acapulcos Kneipen für 10 Pesos auftreten darf. • Unter einem guten Stern stand zwar euch die Rückfahrt nicht. Am Ortsausgang schnappte uns ein Polizist, der fürs Leben gern meinen Wagen gehabt hätte, weil ihm um die Busse bangte, die er bei der Ankunft aufgesalzen hatte. Wenige Meilen weiter bengelte ein Esel seine Last mit beträchtlichem Gedonner gegen den Kotschützer, und bei der ersten Benzinstation vor Taxco machte ein Mexikaner seinem Unbehagen darüber, dass der Tankwärter mich zuerst bediente, mit einem derart saftigen Volltreffer gegen meine Nase Luft, dass ein Blutstrom das Armaturenbrett rot färbte und meine Begleiterin für die nächsten Stunden das Volant übernehmen musste. Man hätte sich denken können, das wäre genug gewesen. Es war aber nicht, denn in Cuernavaca rächte sich ein Lausejunge, dessen Dienste als Aufpasser wir ausschlugen, dadurch, dass er beide Hinterpneus aufschnitt. Doch als sich schliesslich wieder die Ebene von Mexikos Hauptstadt vor uns weitete, da beschäftigten sich unsere Gedanken nicht mehr mit der unfähigen Polizei, sondern sie entschwebten zu den blauen Fluten am Pazifik. Sonnenbrand und Moskitos, Haifische und scharfe Klippen waren vergessen und an ihre Stelle ein wirkliches Paradies getreten. < Sicherheit Der Sillimardt-Isolator d. CHAM- PION-ZÜNDKERZE erträgt ohne Schaden die höchsten Kompressions-Verhältnisse u. Drehzahlen moderner Motoren. SILLIMANIT, das beste bisher bekannte Isoliermaterial, das nur v. CHAMPION verwendet wird, besitzt höchste elektrische und mechanische Widerstandskraft, entsprechend der mod. Motoren-Technik. CHAMPION