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E_1938_Zeitung_Nr.057

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12 Automobil-Revue

12 Automobil-Revue Erinnerungen eines Commis voyageors von Buxlet Bahnhof-Büffet zu jeder Tageszeit immer frisch, vom Plättli bis zum soignierten Menü. .BESTE PARKGELEGENHEIT Propr.: Joseph A. Seiler, ACS. beiG ontenschwil T.C.S. Herr Gastwirt! Renoviert. Altbekannte Mineral- und Heilquelle, ff. Bauernspezialitäten. Terrasse und schattiger Garten. Telephon 5232. Versand der bekannten Mineral-Tafelwasser. Hinnen & Eggmann. Der Autler wird gerne bei Ihnen einkehren, wenn Sie ihn in seinem Fachblatt dazu einladen. Früher bin ich zu Fuss gegangen. Später hatte ich's dann besser, denn das Auto führte geschwinder und weniger mühsam meinen Reisezielen zu. In Erinnerung früheren Laufens habe ich dann manchen Bruder von der Landstrasse ein Stück mitfahren heissen. Zuweilen bekannte ein altes Mannli oder Fraueli, es sei seiner Lebtag noch nie Auto gefahren, die Freude war dann meinerseits. So eines Sommertages, wie ich Emmenbrücke zufuhr, ein Italiener mit vollbepackter Zaine wurde mein Fahrgast. Ich hörte ihn hinten im Wagen fortwährend etwas brummen und konnte nicht heraushören, was 'der Inhalt seines Selbstso Autoherren -weibliche Personen übers Ziel hinaus verschleppt hätten. Mein Spezierer war nun heller als wir beide. «Geben Sie mir bitte Ihre Fahrbewilligung». — So, Anni, nun behalten Sie die in der Hand bis auf den Hub, der Herr Reisende kann nichts machen ohne ' Af §f W LOCARNO Hotel REBER Der Präzisions-Empfänger n\\t dem berühmten und bewährten Bern Zürich Marktgasse 7 Peiikanstr. 8 MONTREUX THES ET LUNCHS CONFISERIE ZÜRCHER Automobilisten sind gute Kunden. AUTO-RADIO PHANTOM-FILTER Lassen Sie sich diese wunderbaren Apparate vorführen. Wir führen Modelle von Fr. 325.- bis Fr. 485.- und sind speziatadellosen Einbau lisiert. Für garantiert das Spezialgeschäft für Auto-Radio TELION AG. 4°kühler in LUGANO im £%MAJESTIC-HOTEL Dazu pvt. 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Dass es den Bernern langer Weile zuweilen vor, dass ich dasauch zur heutigen Zeit noch besser geht als Burenepos des seligen Dürrenmatt rezitiere. Nun so hat mein Freund da hinten vielleicht ein ricordo di Verona aufgesagt. Am Reiseziel hat sich dann das Brummen noch viel überschwenglicher ringraziamenti aufgeklärt «ani au derwil hättet mängs Vaterunser für guete Err wo mi ätt mitano». Ein Andenken an einen Fahrgast habe ich lange in meinem Wägeli mitgeführt« Vor Holstein sass am Strassenrand ein Bursche, der seine wohl Übeln Gehwerkzeuge in frische Fusslappen versorgte. Ich nahm ihn andern Eidgenossen, geht daraus hervor, dass sie diesen nun längst deplacierten Diminutiv immer noch gebrauchen. Als ich dann zum erstenmal im Kraftwagen jenen Bären aufsuchte und nach der Garage fragte, gab mir das Meitschi einen Schlüssel, der nach vielem Borzen in die Tür, der Remise passte. Dort waren aber leere Gipsfässer und Getreidesäcke im Wege und ich musste zuerst diese beiseite schaffen, ehe ich meinen Wanderer verstauen konnte. Tags darauf Rechnung: Zimmer 2 Fr., Garage 2 Fr. Mein Abschiedsspruch lautete mit bis nach Aarwangen, Dort nestelte er aus dahin, dass falls ich wiederkäme, ich für den seinem Berliner (heutzutage trägt so einer Wagen auch ein Bett beanspruche, das kostet Rucksack, wenn nicht gar Aktenmappe) ein Gummischläuchli und sagte, er wolle mir etwas schenken, was mir vielleicht einmal nützlich sein könne, man könne nie wissen. Er habe es auf der Strasse aufgelesen. Nach Jahr und Tag traf ich dann im St.- Immertal einen Arzt auf offener Landstrasse in Panne: Die Oelzuleitung war geborsten und das edle Nass floss auf den Boden, just da er an ein Krankenbett unterwegs war. Mein Gummischläuchli von Aarwangen passte gerade als Kanüle über die defekte Röhre und der Herr Doktor konnte seinen Patienten noch rechtzeitig bedienen, was er mir unter artiger Rücksendung des Schläuchiis zu wissen tat. Man soll doch nie ein Geschenk gering achten. Eines schönen Tages fahre ich durchs Bernbiet. Wieder lade ich einen Weggenossen zum Mitfahren ein, aber auf meine Frage, ob er gerne «ryte» möchte, kam die Antwort: «S'isch mer glych», «Mir auch», denke ich und gebe Gas. Doch meine Frau, die mir zur Seite sitzt, ist der Meinung, man dürfe sich durch nichts abschrecken lassen, sich immer wieder hilfreich zu zeigen. Nun, die Gelegenheit dazu lässt nicht lange auf sich warten. Ein Fraueli mit schwerem Handkorb zieht mühsam die gleiche Strasse. Wohin des Wegs? Nach Münchenbuchsee (was noch anderthalb Stunden ausmacht). Die freundliche Aufforderung, im Wagen Platz zu nehmen, wird wieder mit dem Bescheid «es sig ere glych» beantwortet. Wir schauen uns verständnislos an und ich frage dann bei Gelegenheit einen Berner Pfarrherrn (wenn der's nicht weiss, wer soll es dann wissen) ob denn alle Berner so ungehobelt seien? Nein, das nicht, aber nach Berner Begriffen sei «'s isch mer glych» ebenso höflich wie unser «jo gern». Ich muss bekennen, dass mir eine katholische Krankenschwester mehr Spass bereitete, die mit mir von Kirchberg nach Bazenheid fuhr. Als sie im Wagen neben mir sass und das Gefährt bereits im Gange war, fragte sie gutherzig, ob man mir auch trauen dürfe? In einem Laden, wo ich spät am Abend geschattet hatte, bat mich der Spezierer, ich möge doch eine alte Jungfer, die eben ihr Petrolkännli hatte füllen lassen, bis zum Hub mitnehmen. Die runzlige Alte aber zierte sich und wollte zu Fuss gehen. Mein Kunde sprach ihr zu, es lohne sich wohl bis zum Hub; sie aber meinte, es sei schon vorgekommen, dass ja gleichviel; aber das Wiederkommen wollte ich mir vorerst überlegen. Die lieblichen Reiseerinnerungen überwiegen jedoch bei mir und von letzteren möchte ich eine nicht unaufgezählt lassen. Auf Col des Mosses im Frühwinter. Mein Vehikelhinterteil rutscht in den Strassengraben; keine Gewalt bringt ihn von der Stelle. Da erscheint ein Helfer in Gestalt eines biederen Bauern aus den Ormonts mit Rössli und leerem Schlitten. Ob er mir vorspannen wolle? «Non, ca ha peur la jument» und er bindet sie abseits an eine Tanne. Combien ca pese votre luge? fragte mein Helfersmann — ich deklariere 700 Kilo. «Donc 350 par derriere»; seine Aermel sind nach Landesbrauch schon aufgestülpt. Mich heisst er beiseite treten und hebt allein den Hinterwagen auf Strassenmitte. Wohl ziemlich lange bin ich noch mit offenem Mund und Augen dagestanden. Mein Mann ist im Begriff weiterzufahren und lässt mir kaum Zeit, in die Tasche zu greifen, um ihm eine klingende Belohnung auszurichten. «C'est de rien», ruft er mir über die Achsel blickend nach und ist schon auf und davon. (Schluss folgt)

N°57 13 Tayloriana Kleine Anekdoten um einen grossen Filmschauspieler f. Gypsy war der ganze Stolz des kleinen Robert Taylor. Ein temperamentvolles und sehr eigenwilliges Pony, mit dem der Zehnjährige seine ersten Knabenritte ä la Tom Mix vollführte. Beneidet und bewundert von der ganzen Jugend seines Heimatstädtchens in Nebraska. Einst wurde ihm erlaubt, zu Pony seinen Grossvater in der Nachbarschaft zu besuchen. Der Weg führte etwa 25 km lang über eine einsame Prärie. Mit Feuereifer wurde Gypsy gesattelt, der schöne, gelbe Woylach wurde genommen, den Robert seinem Vater auf dem Dorfjahrmarkt abgeschmeichelt hatte. Proviant kam in die Satteltasche und dann ging's los... Es war schon kurz erwähnt worden, dass Gypsy ein sehr halsstarriges und eigenwilliges Pferdchen war. und die Richtung ins Weite — also von der Futterkrippe entfernt — stand im direkten Gegensatz zu den Grundsätzen seiner zweckmässigen Pferdelogik. So kam es, dass etwa nach einer Stunde Ritt Gypsy die Sache ein wenig langweilig wurde, es zu bocken und zu scheuen anfing und so seinen kleinen Reiter langsam aber sicher an den Rand der Verzweiflung brachte. Vor einem einsamen Gasthaus stieg der kleine Robert endlich ab, ging ans Telephon, rief seine Mutter an und sagte, dass er lieber zurückkäme. Da kam er aber bei seiner Mutter schön an! «Nimm dich mal zusammen, du wirst dich doch nicht von einem Pony unterkriegen lassen I» tönte es energisch aus der Telephonmuschel heraus. Beschämt hing der kleine Robert an. Ging zum nächsten Busch, schnitt sich einen schönen, derben Stock heraus und versuchte, mit diesem Beweismittel die grundsätzliche Pferdelogik zu widerlegen. Das ging auch eine ganze Weile gut, bis das Pony auf triftige Gegengründe gestossen sein musste, denn es bockte im schönsten Trab plötzlich und liess den kleinen Reiter im eleganten Bogen über seinen Hals fliegen. Hufschlagend verschwand es am Horizont. Wirklich, das Pony war verschwunden und von der Welt war auch nicht mehr viel zu sehen, es war nämlich mittlerweile Abend geworden. Robert wischte das Blut von einer Schramme fort, rieb sein hart mitgenommenes Hinterteil und dachte angestrengt nach. Aber es fiel ihm nichts Gescheites ein. Präriehunde begannen zu heulen. Der kleine Robert dachte an Wölfe, vielleicht irrten auch blutrünstige Indianer herum — er begann zu laufen, zu laufen — so einsam und verlassen hatte er sich in seinem Leben noch nicht gefühlt! Plötzlich hörte er Geräusche hinter sich. Und siehe da: Aus dem Dunkel tauchte eine vertraute Gestalt auf: Gypsy! Offenbar war es dem kleinen Pony genau so einsam und unheimlich geworden wie seinem Reiter... * Versöhnt und wohlbehalten erreichten beide um Mitternacht die Farm des Grossvaters. Robert Taylor hat eine sehr strenge, aber gerechte Erziehung genossen. - Noch heute ist er seinen Eltern dafür dankbar. Als er — der meist Klassenprimus war — wieder einmal einen Schulpreis nach Hause brachte, wurde ihm sein sehnlichster Wunsch erfüllt, er bekam ein kleines Auto geschenkt — für Amerika dasselbe, als wenn man in der Schweiz ein Fahrrad erhält. Aber an das Auto war eine Bedingung geknüpft. Robert musste seinen Eltern versprechen, nie schneller als 50 km die Stunde zu fahren. Getreulich hat er den elterlichen Wunsch respektiert, nur einmal hat er das Versprechen übertreten. Das war, als er von der Universität Pomona mit seinem kleinen Wagen nach Hause fuhr. Hinter einer unübersichtlichen Wegbiegung bot sich ihm ein schrecklicher Anblick: Ein Auto war gegen einen Baum gerast, hatte sich überschlagen. Eine Frau hockte wachsbleich am Wegrande, ein Mann neben ihr, der ein kleines, blutüberströmtes Mädelchen verstört umklammerte. Der Unfall musste sich vor wenigen Minuten ereignet haben. Die Menschen hatten die ersten Schrecken noch nicht überwunden. Robert ist wie ein Blitz aus seinem Wagen heraus. Dass er Mediziner war, kommt ihm hier gross- 1 LUZERN Schiller Hotel Garni Alle Zimmer mit fliess. Wasser od. Bad u. Telefon. Zimmer von Fr. 4.— an, Pension Fr. 10.50. Autobozen. Ed. Leimgruber's Erben, Bei. Llmmathaus am ummatpiati Zürich Telephon 58.911 Hotel - Restaurant - Säle. Wannen- und Medizinalbäder. Zimmer m. fl. Wasser 3.50. Zentralheizung. Geheizte Garage im Hause. Eigener Parkplatz. Samnaun 1850 m ü. M. Unter - Engadin Das romantische Bergdörflein mit seiner kühn gebauten Antostrasse, seinem sehr mildin Klima, seiner seltenen Alpennora und seinen landschaftlichen Schönheiten ist ein wirkliches Naturidyli für Ihre Sommerferien. Hotel Silvretta Mod. eingerichtetes Haus, fl. Wasser in allen Zimmern. Balkons, Terrasse, Garage. Benzinstation. Pensionspreis Fr. 8.-bis 9.50. Bereitwilligste Auskunft sowie Prospekte durch die Reisebüros, sowie durch die Hotelleitung, Tel. 3, Samnaun. arffg zustatten. Er überzeugt sich kurz, dass die beiden Erwachsenen unverletzt geblieben sind. Aber das kleine Mädchen ist im Begriff zu verbluten. Er reisst seinen Verbandskasten auf. Legt in fliegender Hast einen Notverband an, springt dann mit dem Kind in sein Auto und rast wie der Teufel los — zum nächsten Arzte. Staubbedeckt kommt er an, noch eben früh genug, um gemeinsam mit dem Arzte eine gelungene Operation vorzunehmen. Das ist das erstemal, dass Robert Taylor sein Versprechen, die 50-km-Zone zu respektieren, nicht innegehalten hat. Als er seinem Vater davon Mitteilung machte, hat dieser sich nur stark geräuspert, seinem Sohn auf die Schulter geklopft und dabei «Brav mein Junge> gesagt. Der Fall war damit erledigt. »II. Auf der Schule war Robert Taylor in Musik eine Zeitlang der zweitbeste. Ein Mädchen stand an der Spitze. Im Grunde ist aber Robert doch Primus gewesen, und das hing so zusammen. Von seinem Vater hatte er eine tiefe Achtung dem weiblichen Geschlecht gegenüber geerbt. «Kavalierspflicht ist Ehrenpflicht», hatte dieser immer gesagt. So ist es gekommen, dass es Robert beinahe Tränen gekostet hat, als Lilly ihm eines Tages eröffnete, dass ihre Eltern sie mit nach Europa nehmen würden, wenn sie, ja wenn sie beim nächsten Musikwettbewerb die Erste sein würde. Nun war Robert Taylor ein ausgezeichneter Musikus, besonders Cellospieler und nicht zu schlagen. Aber er liess sich doch besiegen: Lillys Träume und die heisse Sehnsucht ihres jungen Lebens, einmal die alte Welt zu sehen, hat in dem hilfsbereiten Herzen Roberts ein so starkes Echo gefunden, dass er bei der Prüfung einige Passagen absichtlich unrein spielte — generös Lilly den Vortritt liess, den Wunsch ihres Lebens erfüllt und selbst nur zur allgemeinen Enttäuschung als 2. Sieger den friedlichen Kampfplatz erhobenen Hauptes verliess. IV. In Amerika gibt es öffentliche Redner-Wettbewerbe. Alle Menschen, die glauben, ein wenig Grips und nötige Zungenfertigkeit zu besitzen, können sich daran beteiligen. Robert Taylor holte sich auf der Universität in diesen Wettbewerben des öfteren Preise. Es muss noch erwähnt werden, dass er sich in der Zeit, wo diese Geschichte spielt, von seinen Eltern einen Pelzmantel wünschte. Wenn er bei einem dieser öffentlichen Rednerstreite den Preis erringen würde — war ihm der Pelzmantel sicher. «Pelzmantel, Pelzmantel», murmelte Robert vor sich hin und verband mit diesem Worte eine Art anfeuernden Kampfruf als er zur Redner-Arena ging. Nun war sein Vorredner ein Mensch, der eine sehr schwülstige Art hatte, öfter vom Thema abschweifte und sich ausführlich über die «Tugend des Mutes» und über die «sittliche Kraft der Entbehrungen» ausliess. «Ohne Speise, ohne Kompnss durch die weisse Wüste der Arktis zu wandern und nie das grosse Ziel aus den Augen zu lassen, wie es jener grosse Polarforscher... wie es jener grosse Polarforscher...» hier stockte der Redner und fuhr fort: «seinen Namen, ich habe ihn auf der Zunge» — dabei schaute er ausgerechnet Robert Taylor verzweifelt an. Dieser rief sofort schlagfertig und trocken: «Strecken Sie doch mal die Zunge heraus, vielleicht erkenne ich den Mannl» Die Wirkung dieses Zwischenrufes war ungeheuer. Robert hatte den sicheren Sieg bereits in der Tasche. Abends telephonierte er an seine Mutter: «Du kannst nach Lincoln fahren und ihn kaufen — den Pelzmantel nämlich.» Sechshundertjahrfeier der Stadt Spiez Am 27. und 28. August feiert die St*dt Spiez das Fest ihrer 600jährigen Zugehörigkeit zum Kanton Bern. Bei der Veranstaltung wird die Betonung natürlich in erster Linie auf das Geschichtliche gelegt. Im Hof der alten Bubenberg-Burg werden Freilichtspiele an den ursprünglichen Besitzer erinnern; zur Aufführung gelangt ein Spiel «Der Heimaeinen ganzen Mann» (Rud. v. Tavel: Adrian-y.t Bubenbergspiel, April 1476). Die Jugend wird im Garten des «Goldenen Hofs», wie das Schloss ursprünglich hiess, Gesänge und Reigen darbieten. Ein Festgottesdienst in den Schlosskirche, eine zweite Festspielaufführung und ein grosser historischer Umzug sind im Programm bereits festgelegt. Aus Anlass des Jubiläums wird die Stadt auch die. berühmte alte «Spiezer-Chronik» neu im Druck erscheinen lassen. F«r Soldat«»» Neue Ausgabe der Ozdie de Bataille der Schweiz. Armee sotbtn erschienen. Im Mars-Verlag Bern ist soeben die 18. Auflage der Ordre de Bataille unserer Armee, alle Abänderungen enthaltend, erschienen. Auch die neuerrichteten Territorial-Truppen wurden aufgenommen. Mit Ausnahme der Festungstruppen enthält die Mars-Ordre de Bataille in praktischer Anordnung auf 22 Tafeln die Aufstellung unserer ganzen Armee. Preis Fr. 1.80. Erhältlich in Papeterien, Buchhandlungen und Militärkiosken. Wo nicht erhältlich, direkt beim Mars-Verlag, Bern, Marktgasse 14. Soldaten-Liedexbuch von Hanns In der Gand. Im Mars-Verlag ist soeben die 2. Auflage dieses bei Wehrmännern so beliebten gelben Soldaten- Liederbuches, zusammengestellt von Hanns In der Gand, erschienen. Es enthält alle Lieder, die im Soldaten-Leben gesungen werden. Die Texte sind von diesem grossen Kenner des Soldatenliedes durchgesehen und ergänzt worden. Preis 60 Rp. Erhältlich unter «Mars Nr. 44» in allen Papeterien, Buchhandlungen und Militärkiosken. Wo nicht erhältlich, direkt beim Mars-Verlag, Bern, Marktga«M 14. ZUG Ferie üZugerland Zugersee — Aegerisee — Zugerberg Gutgeführte Hotels. Pensionen und Kinderheime. 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