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E_1938_Zeitung_Nr.065

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2 AUTOMOBIL-REVUE

2 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 12. August 1938 — 65 lichung des verbilligten Ausländerbenzins an der Grenze. Wenn man sich dem Ausländer gegenüber schon « nobel» aufspielen will — wobei die Frage nach der Reaktion der einheimischen Automobilisten auf eine derartige Zurücksetzung allerdings offen bleiben muss — wenn man sich zur Begründung und Verteidigung dieser Massnahme schon auf ihre «Werbekraft» beruft und das Opfer angelegentlich herausstreicht, das der Bund damit auf den Altar des Fremdenverkehrs lege, dann lassen sich solche Praktiken allerdings schlecht in Einklang bringen. Nachschrift der Redaktion: Die eidg. Oberzolldirektion, welche wir über den Inhalt Der Thurgau verbessert seine Strassenmarkierung. Erfreuliche Botschaft für die Automobilisten kommt aus dem Thurgau. Die Baubehörden dieses Kantons, die ihre fortschrittlichen Ideen im Gebiete des Strassenbaues schon oft genug unter Beweis gestellt haben, sind nämlich gegenwärtig daran, Pfählen und Sockeln längs der Strassen gelbe Katzenaugen « aufzupfropfen », womit für den Autofahrer eine bessere Markierung des Wegrandes zur Nachtzeit, namentlich aber bei Nebel erreicht werden soll. Einstweilen erfolgt die Anbringung dieser Reflektoren auf allen Innenseiten der Kurven, und zwar so, dass ihre Strahlen dem korrekt an die rechte Strassenseite sich haltenden Mdrtorfahrzeugführer entgegenleuchten. Offen dagegen bleibt mit Rücksicht auf den Mangel an ausreichenden Erfahrungen noch die Frage, ob nicht die Aussenseiten der Kurven mit beidseitig wirkenden Katzenaugen ausgestattet werden sollen, um vor allem den Ortsunkundigen nach langen geraden Strecken auf das Nahen einer Biegung aufmerksam zu machen. Vor einer überstürzten Durchführung dieser Markierungsmethode weiss man sich indessen zu hüten, weil man sich — durchaus richtig — sagt, dass ein Allzuviel davon eher geeignet sein könnte, Verwirrung und damit Unheil zu stiften. Deshalb bildet denn auch jeder Einzelfall Gegenstand allseitiger Prüfung und genauer Erwägung. Zugleich steht eine weitere Aenderung im bisherigen Markierungssystem für den Strassenverkehr bevor : als Ersatz für die gelben Trennungslinien, welche die Eigenschaft besitzen, schnell « ausradiert » zu werden, sollen an gewissen Stellen gelbe Nägel treten, Ueberallher meldet eich Zustimmung zu unserm Artikel gegen die Anrempelung ausländischer Automobilisten. Der Leitartikel in Nr. 63 der «A.-R.», worin wir die unseres Landes und seiner Tradition unwürdige Anpöbelung ausländischer, "pamentlich deutscher Automobilisten etwas tiefer hängten und den Ruf nach sofortiger Abstellung dieser beschämenden, unsern •Na- dieser Einsendung orientiert, stellt ihr ge-megenüber fest, dass die Benzinbezugskarte von renden Vorkommnisse erhoben, hat nicht nur als Fremdenverkehrsland diskreditie- den Zollorganen sämtlichen ausländischen in automobilistischen Kreisen, sondern teilweise auch bei jenen Stellen, an die unser Führern von Personenwagen beim Orenzübertritt offeriert werde. Gleichzeitig sei das Appell gerichtet war, einen spontanen Widerhall ausgelöst. Eine ganze Anzahl von Zu- Personal angewiesen, diese Automobilisten über die Vorteile aufzuklären, welche ihnen schriften, die unsere Auffassung vollständig die Karte gewährt. teilen und die sich mit unseren Forderungen Unser Gewährsmann besteht indessen auf identifizieren, sind uns daraufhin zugegangen, seiner Schilderung, wobei er sich auf die Tatsache beruft, dass Beschwerden über die sonderbare Handhabung der Vergünstigung sozusagen am laufenden Band eingehen, und zwar nicht nur von Seiten fremder Automobilisten, sondern auch aus den Kreisen der schweizerischen Hotellerie. Irgend etwas klappt im Mechanismus des Zollapparates offenbar doch nicht. Mangelnde Instruktion? oder ungenügende Kontrolle des Personals der Grenzzollämter?—oder was sonst? Es wäre zu begrüssen, wenn man bei den zuständigen höheren Stellen den Dingen etwas nachforschen würde. Vowl*o§«Mt#^«§«mi Hess Martha durch Sally sagen, dass sie wegen Kopfschmerzen nicht mitkäme. Ich fürchte...» Celia redete nicht weiter, es war auch nicht nötig. Wir waren beide über dieses Kuddelmuddel beunruhigt. Unmittelbar vor dem Dinner sprach ich mit Nicholas über den Stand der Dinge. « Er kann sie nicht beide heiraten », sagte er beschwichtigend. « Aber sie lieben ihn beide, Nicholas. > « Haben sie es dir gesagt ? » « Das natürlich nicht. Aber ich weiss es.» «Du kannst dich täuschen. Jedenfalls würde ich mich nicht darüber aufregen. Wir können gar nichts tun. > Als wir uns zum Dinner setzten, war Martha noch immer nicht zurück, und Andy kam um neun Uhr allein zum Bridge. < Sie müssen eine Panne gehabt haben >, sagte er vergnügt. Nancy hatte, seit sie nach Haus gekommen war, kaum ein Wort gesprochen, und ich wusste, dass sie sich unglücklich fühlte. Tante Betty war zwar nicht unglücklich, aber ärgerlich und enttäuscht. « Ich täusche mich selten », sagte sie würdevoll zu mir, « aber in dieser Sache scheint es der .Fall gewesen zu sein. Ich glaubte so Sift offenes lüwd und ein staxkes £cha ein schlagender Beweis dafür, in welchem Mass diese bemühende Angelegenheit die Oeffentlichkeit beschäftigt und zugleich eine eindrückliche Manifestation, dazu angetan, Behörden und Tagespresse an ihre Aufgaben zu erinnern. Nicht nur durch das Wort, sondern auch durch die Tat ist unserem Vorstoss bereits Unterstützung geworden. Und wir freuen uns, hier unter den Stimmen, die sich gemeldet, den Brief des Verkehrsvereins für den Kanton Glarus wiedergeben zu können, der zeigt, wie sehr man dort unsere Mahnung beherzigt hat: An die Redaktion der Automobil-Revue. Glarus, 8. August 1938. Sehr geehrter Herr Redaktor! Aus Ihrer Nr. 63 der Automobil-Revue mussten wir mit grossem Bedauern vernehmen, dass vor kurzem ein deutscher Automobilfahrer auf der Strecke zwischen Glarus und Linthal in einer flegelhaften Art und Weise belästigt worden ist Dieser Vorfall hat uns Veranlassung gegeben, sofort an die kantonale Erziehungsdirektion zu gelangen mit dem Ersuchen, die Lehrerschaft aufzufordern, unsere Schuljugend in entsprechendem Sinne zu beeinflussen. Kopie unseres bezüglichen Schreibens liegt hier bei. Unsere Bevölkerung ist durchwegs sehr automobilfreundlich eingestellt. Es ist auch anzunehmen, dass die vorgefallenen Belästigungen durch kantonsfremde Radfahrer auf ihrer Durchfahrt, erfolgt sind. Dies soll aber nicht etwa als Entschuldigung gelten, im Gegenteil, wir teilen vollauf Ihre Ansicht, dass gegen solche immer mehr,Überhand nehmende Auswüchse von Grund auf and mit eill^ Mitteln angekämpft wird. Wir sind auch der Ansicht, dass unsere schweizerische - Tagespresse an solchen Verfehlungen nicht ganz unschuldig ist und es wäre ihr dringend zu empfehlen, in gewissen Schreibereien über Deutschland etwas mehr Zurückhaltung zu üben. Gerade die politische Presse kann auf die Dauer solche Stimmungen schaffen die gelegentlich zu derartigen Ausschreitungen führen können. Wir würden in dieser Sache gerne mit dem zitierten Studienrat noch in direkte Fühlung treten und wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns dessen Adresse mitteilen könnten. Wir geben der bestimmten Erwartung Ausdruck, dass sich solche unliebsame Vorkommnisse in unserer Gegend nicht mehr wiederholen werden und begrüssen Sie Mit vorzüglicher Hochachtung ., Verkehrsverein für den Kanton Glarus, >• Der Präsident: sig. Dr. Trümpy. Der Sekretär: sie. K. Freuler. »^fcp'^fcj'^fc'^k^fc^^^^^'^fc'^fc'^fc'^fc'^fc'^fc 1^*" 1 '^*^^^*^^'^^'^^ so namentlich bei den Buckeln auf der Strasse Frauenfeld-Weinfelden oder Bürglen- Riedt. Was der Zweck der Uebung ist ? Das Kurvenschneiden einzudämmen. Wozu die « Thurgauer-Zeitung > bemerkt, dass es in Und hier der Wortlaut des Briefes, den der Verkehrsverein gleichen Tags an die kantonale Erziehungsdirektion gerichtet hat: Sehr geehrter Herr Landesstatthalter! Es sind uns in letzter Zeit gelegentlich Klagen zugekommen über Anpöbelungen deutscher Automobilisten im Glarnerland durch Jugendliche. Dass s sich dabei um nachweisbare Fälle handelt, mögen Sie aus der beiliegenden Nr. 63 der ..« Automobil- Revue », wovon wir Herrn Schulinspektor Dr. Brauchli ebenfalls ein Exemplar übergeben haben, ersehen. Wir sind überzeugt, dass Sie- derartige, tiefbedauerliche Vorkommnisse im Interesse des guten Rufes der Schweiz als Gastgeber und Reiseland ebenso missbilligen wie wir und möchten Sie daher dringend und höflich bitten, die Lehrerschaft des ganzen- Kantons in einem Rundschreiben auf diese Angelegenheit aufmerksam zu machen, um sie zu ersuchen, die Schüler in dementsprechender Weise zu beeinflussen. Der Fremdenverkehr ist in den letzten Jahren für die Schweiz zu einem immer wichtigeren wirtschaftlichen Faktor geworden. Mit grossen Kosten und in unermüdlicher Arbeit wird alljährlich eine vielseitige Verkehrspropaganda im In- und Auslande getätigt, um den Fremdenstrom auch in unser Land zu ziehen. Was nützen aber alle diese Bemühungen, wenn durch solch flegelhaftes Benehmen ausländische Gäste beleidigt werden und der gute Ruf der Schweiz in Misskredit kommt! Wir sind Ihnen zu grossem Dank verpflichtet, wenn Sie uns auf diesem Gebiete Ihre volle Unterstützung gewähren und zeichnen in dieser Erwartung Mit vorzüglicher Hochachtung... Zum nämlichen Thema schreibt uns ein Leser: Mit Ihrem Artikel in der Freitagsausgabe vom 5. August 1938 c Muss es soweit kommen? Wann endlich wird gegen die Anpöbelung ausländischer Automobilisten in der Schweiz eingeschritten? > haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Es ist für ein Reiseland par excellence wie die Schweiz ganz einfach ein Skandal, wie Autotouristen, weil sie Ausländer sind oder eine ausländische Kontrollnummer haben, angepöbelt werden. Dass sich diese Gehässigkeiten in erster Linie gegen Deutschland und Italien richten, steht fest. In das gleiche Kapitel gehört folgender kleine Vorfall: : Bei einem festlichen Anlass in einem führenden ,Hotel feines sehr bekannten Graubündner Kurortes wurde im Juli. 1938, wohl mit Rücksicht auf die Stark, vertretenen jüdischen Gäste, das deutsche jlol»eit$zeichen weggelassen. Deutsche und auch Schweizer drückten mit Recht ihr Befremden darüber aus, und es gab verschiedene Vertreter unseres nördlichen Nachbarlandes, die deswegen diesem c neutralen» Anlass fernblieben. Ich bin der Ansicht, dass bei solchen Gelegenheiten mindestens die Farben unserer Nachbarn vertreten sein sollten, wenn man schon international flaggen will. Abschliessend fragen Sie in Ihrem Leitartikel darnach, wie man rasch für wirksame Abhilfe sorgen könne. Ich sage Ihnen, es gibt keine Abhilfe ... solange weite Kreise in der Schweiz glauben, alles was nichts mit dem tandläufigen Demokratiebegriff zu tun hat, in engstirniger Weise bekritteln zu müssen, wohl weil sie damit am besten von den eigenen ungelösten Problemen ablenken können, solange wird es mit der Behandlung gewisser Gruppen unserer Fremden nicht besser. Es ist leider so: das Publikum ist wie die Presse, die es liest. Nur mit einer wahrhaft schweizerischen, fortschrittlichen Politik .. Ihnen geschilderten Mißstände wirksam bekämpfen. I Dr. E. B. diesem Falle gleichzeitig eine der nächsten dringenden Aufgaben sein werde, alle unausgebauten Kurven zu überhöhen, weil nur dann Gewähr für deren richtiges Ausfahren geboten sei. ratsantrag machen würde, dass ich ihr vorgestern Vorschläge in bezug auf die An-Dann werden wir einen höflichen Brief von Sonnabend nach Liverpool zurückkehren. schaffung der Aussteuer gemacht habe. Und ihm bekommen, worin er für unsere Gastfreundschaft dankt, und möglicherweise zu bei diesem Anlass hat sich ein uniglückseliger Zwischenfall ereignet.» Weihnachten eine Karte mit guten Wünschen. « Ach ! » Ich war sehr neugierig zu hören, was geschehen sein konnte. « Nancy ist so müde, dass sie sich zu Bett « Ja. Wir waren auf der Aussichtswarte, begeben hat >, sagte Nicholas, der soeben Sally hatte sich zu uns zurückgeschlichen eingetreten war. « Sie wird dich und Tante und war näher, als ich wusste. Sally müsste Betty noch morgen früh sehen.» in eine strenge Schule kommen. Du verdirbst sie vollständig, Elisabeth. Sie hörte mich sprechen und fragte mich dann, ob ich ihr in acht Jahren dasselbe geben werde, wenn sie Andy King heiratet ? Ich sagte ihr, dass ich dann wahrscheinlich gestorben sein würde, und als Andy zu uns stiess, erzählte sie ihm, was ich sowohl Nancy wie auch ihr gesagt hatte. Ich konnte sie nicht daran hindern.» « Und was tat Nancy ? > « Sie sah uns finster an und* entfernte sich. » Ich machte keine Bemerkung, zu Tante Betty, die weiterplauderte, um so mehr aber dachte ich mir. Wahrscheinlich war Hardacre ihre Indiskretion zu Ohren gekommen, und er war bestürzt darüber. Wahrscheinlich dachte er überhaupt nicht daran, zu hei- fest, dass dieser junge Mann ihr einen Hei- I raten, und wird, wie es besprochen war, am Lautsprecher als Warnung vor Bahnübergängen. Schweden hat ein neues System der Warnung bei Niveauübergängen eingeführt. Auf der Lokomotive beiinden sich Ultrakurzwellensender, welche die bei den Kreuzungen aufgestellten Warnvorrichtungen in Gestalt von Lautsprechern betätigen. Englands breiteste Strasse. In Liverpool ist mit dem Bau eines Boulevards nach dem Muster der amerikanischen « parkways •» begonnen worden. Die durchgehend mit Betonbelag versehene Strasse wird 48 m breit sein und folgende Einteilung aufweisen: 2 Fahrbahnen von je 7 m Breite mit einem in der Mitte gelegenen Parkstreifen von 9 m Breite, 2 Radfahrerwege von je 3 m Breite, Fusswege und je eine Strasse für den Lokalverkehr auf jeder Seite. Durch Baumreihen werden die einzelnen Strassenzüge voneinander getrennt sein. Die gesamte Breite dieser die Liverpooler Vorstadt Speke mit der Fernstrasse Liverpool - Widnes verbindenden Verkehrsbandes wird insgesamt 105 m betragen. Abschleppen nach Einheitspreisen. In Deutschland wird in nächster Zeit schon eine einheitliche Regelung der Abschleppgebühren für betriebsunfähig gewordene Motorfahrzeuge Platz greifen. Amerika, das Land der Rekorde. Eine New Yorker Autobusgesellschaft hat Einrichtungen geschaffen, mit deren Hilfe ein Autobus in 40 Sekunden gewaschen werden kann. Oelrüstiing und Heeresmotorisierung Diese gewiss eindrucksvollen Ziffern erscheinen indessen in anderem Licht, wenn man erfährt, welch beispielloser Raubbau mit dem vorhandenen Fahrzeugmaterial in den Händen völlig unzureichend geschulter Fahrer getrieben wird und wie der Mangel an Ersatzteilen und Mechanikern die Ausnutzung des verfügbaren Wagenparks tatsächlich nur zu einem Bruchteil gestattet. Serrigny erwähnt, dass in verschiedenen Bezirken zeitweise fast 50 % aller umlaufenden Wagen aus diesen Gründen ausser Betrieb genommen werden mussten. Diese Unfähigkeit zur rationellen Ausnutzung des vorhandenen Wagenbestandes ist zu einem guten Teil auf das Konto der russischen Strassen zu setzen. Als der heutige Sowjetstaat sein Regime antrat, übernahm er ein Strassennetz von ganzen 24,000 km, d. h. 1,20 m Strassenlänge auf einen Quadratkilometer, was etwa ^xooo der Wegedichte Frankreichs entspricht. Am Ende des ersten Fünfjahres- im Dezember 1932, war dieses kann man heute die vonplans, Netz Wir blickten ihn beide fragend an. «Sie fährt nach London», erklärte er. < Ich hatte glücklicherweise genug Geld für die Reise in der Tasche; aber für ihre weiteren Auslagen musste ich ihr einen Scheck geben. > « Sie sollte sich schämen >, sagte Tante Betty aufgeregt, «und du auch Nicholas... > « Warum ich ? » « Jeder kann dich um den Finger wickeln, und jeder kann dir Geld aus der Tasche ziehen. Es sollte mich wundern, wenn du je auf einen grünen Zweig kommst. Solch eine unnötige Ausgabe ! Ich habe gerade mit Elisabeth besprochen, Nancy am Sonnabend nach Yorkshire mitzunehmen. Zweifellos braucht sie nach all dem Erholung. > (Fortsetzung folgt.) Schluss von Seite 1. istischer zwar auf 64,917 km erweitert, von denen nur 16,531 km für Autos und Truppentransporte befahrbar waren. Obwohl der zweite Fünfjahresplan die Inangriffnahme weiterer 14,000 km dieser Kategorie vorsah, waren am 1. Januar 1938 nurmehr insgesamt 25,000 km fertiggestellt. Dies hat die Regierung nicht gehindert, auf das Programm des dritten Fünfjahresplans den Bau 60,000 km neuer moderner Strassen zu setzen. Auch wenn dieses Vorhaben fristgemäss zur Durchführung kommen sollte, wäre damit den Bedürfnissen eines Landes von den Riesenausmassen der Sowjetunion natürlich noch nicht entfernt gedient, ganz abgesehen davon, dass bei der unzureichenden Schulung des Baupersonals und der schlechten Qualität der Baustoffe die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Strassen höchst unzulänglich wäre. Der Sowjetarmee würde also im Ernstfall für ihre motorisierten Truppenverbände ein denkbar unzulängliches Aktionsfeld zur Verfügung stehen und ihr einziger Vorteil wäre es, dass aus dem gleichen Grunde auch einem feindlichen Vordringen auf russischem Boden beachtliche Hindernisse im Wege stehen. Das Bild des europäischen Rüstungspotentials muss naturgemäss unvollständig bleiben, wenn nicht auch die Situationen an der Westflanke des alten Kontinents in den Kreis der allgemeinen Betrachtungen einbezogen wird. Der französische General hat aus naheliegenden Gründen in seinen Darlegungen hinsichtlich seines eigenen Landes Zurückhaltung geübt und von detaillierten Feststellungen Abstand genommen. Eine eingehendere Würdigung der Aussichten der franzöj sischen Oelversorgung im Kriegsfall möchten I wir einer späteren Untersuchung vorbehalten. J. P. K.

N" 65 — FREITAG, 12. äugust J938 ÄÜTOMOBILVREVUE 5. Grosser Preis der Schweiz Glänzender Nennungserfolg für den Preis von Bern. Das Rennen um den Preis von Bern, welches am 21. August den Auftakt zum grössten internationalen Automobilrennen der Schweiz bildet, erweist sich auch dieses Jahr durch eine überaus reichhaltige Nennliste als bedeutendste Konkurrenz dieser Art in Europa. Dieser unbestreitbare Nennungserfolg beruht nicht allein auf der betonten Internationalität der 29 Konkurrenten, sondern ebensosehr auf dem wachsenden Verständnis, welches das Publikum den hochgezüchteten Maschinen der Wt- Liter-Klasse entgegenbringt. Hinzu kommt noch die abwechslungsreiche Durchführung des Preises von Bern, welcher in zwei Vorläufen über 100 km und einem Finale über 150 km ausgetragen wird. Im Kampfe stehen sich fünf verschiedene Marken gegenüber, die besonders in diesem Jahre, wo das Rennen der Grand-Prix-Wagen ein ziemlich exklusiver Sport geworden ist, in immer steigenderem Masse von frühern Fahrern der grossen Wagen- •klasse gesteuert werden. Die beiden Spitzenerzeugnisse dieser Art, die englischen ERA-Rennwagen und die italienischen Maserati bilden das Hauptkontingent des Startfeldes. Ausserdem haben aber noch je ein Bugatti, ein M. G. und ein Talbot Spezial die Meldung abgegeben. Die Engländer sind durch sieben ihrer besten Rennfahrer vertreten. Nach längerem Unterbruch hat Lord Howe seine brillante sportliche Laufbahn mit zwei Siegen in Kapstadt und Brigthon fortgesetzt. Raymond Mays hat sich in ungezählten englischen Konkurrenzen den zweiten Platz der britischen Strassenmeisterschaft erkämpft und auch in diesem Jahr bei allen Starts hervorragende Plätze belegt. «B. Bira», um •noch einen prominenten ERA-Fahrer zu nennen, konnte in diesem Jahre bereits sechs erste Plätze bei schwerster internationaler Konkurrenz erringen. Die weitern englischen ERA-Piloten Rolt, Pollock, Wakefield. Wilson sind besonders in englischen Motorsportkreisen, die immer wieder neue Spezialisten der 134 -Liter-Klasse hervorbringen, sehr erfolgreich und ihr Start in Bern wird mit grösster Spannung erwartet. Der Oxforder Student Hanson ist der einzige Brite, der auf einer nicht englischen Marke das Glück versucht. Diesen gefährlichen Konkurrenten stehen 14 italienische Fahrer auf Maserati gegenüber. Man findet darunter die berühmtesten Spezialisten, unter denen besonders Villoresi durch einen Sieg in der phantastisch schnellen Mille Miglia und den ersten Platz im Grossen Preis von Albi die grössten Erfolge auf sich vereinigt. Sehr gespannt ist man auch auf die Bewährung des von Gigi Plate gesteuerten Talbot Spezial, nachdem sich dieser Fahrer oft in den vordersten Plätzen klassieren konnte. Ghersi hat ebenfalls den Weg zur 1 X A -Liter-Klasse genommen und darf dort, dank seiner mehrjährigen Routine, als ein ernsthafter Siegesanwärter angesehen werden. Drei Schweizer Fahrer benützen die Gelegenheit, im Preis von Bern unter ausländischer Konkurrenz eine Probe ihres Könnens abzulegen. Darunter befindet sich der erfolgreiche. Armand Hug, der mit seinem neuen Maserati in Albi einen Vorlau'fsieg herausfuhr, während Bircher, Blancpain und Kessler in nationalen und teilweise internationalen Konkurrenzen erste Plätze errungen haben. Bei Kessler besonders, der einen neuen Maserati fährt, darf man sich auf allerhand gefasst machen. Auch auf die beiden deutschen Fahrer Herbert Berg und Paul Pictsch. dürfen grosse Hoffnungen gesetzt werden, da sie mit der Bremgartenrundstrecke gut vertraut sind. Der grosse Nennungserfolg und die vielversprechenden Namen bieten volle Gewähr, dass die beiden Vorläufe zu einem forcierten Ausscheidungskampfe führen und im Endlauf, mit seinem zermürbenden Einfluss auf Fahrer und Maschine, die Rundenzeiten nochmals näher an die Durchschnitte der Grand-Prix-Wagen heranrücken. Die Alfa kommen! Das überraschend gute Abschneiden der Alfa- Bomeo-Rennwagen an der Coppa Ciano in Livorno hat das Mailänder Werk nun doch bewogen, seine vorsorgliche Nennung im Grossen Preis der Schweiz und im Preis von Bern zu bestätigen. Der Bedeutung der Berner Veranstaltung vom 21. August entsprechend, entsendet Commendatore Enzio Ferrari seine stärkste Mannschaft, und zwar die Fahrer Dr. Farina und den von Bugatti zu Alfa Romeo hinübergewechselten Wimille auf Formelrennwagen, während die 1J4-Liter-Alfetta von Sommer und Villoresi gefahren werden. Biondetti ist für beide Wagenklassen als Reservefahrer gemeldet. Sowohl im Grand Prix als auch im Preis von Bern darf die Vertretung von Alfa Romeo als sehr stark bezeichnet werden. Die Formelwagen haben den letzten Schliff erhalten und in Livorno hinter Mercedes mit knappen Zeitrückständen gleich die Ehrenplätze belegt. Die Hauptstärke des Alfa- Stalles dürfte aber eher bei den Wz -Liter- Wagen liegen, die von den Experten als eine fabelhafte neuzeitliche Kleinwagen - Konstruktion bezeichnet werden. Ihr überlegener Doppelsieg an der Coppa Ciano mit den für Bern ebenfalls gemeldeten Villoresi und Biondetti gibt Ao.m. Rennen der löOO-ccm- Klasse vom 21. August mit einem Schlag ein ganz anderes Gesicht. E.R.A. und Maserati, die bisher unbestrittenen Meister der \%-Liter-Wagen, werden in Bern vor eine schwere Aufgabe gesetzt, denn die « Alfetta > sind durchaus imstande, ihr siegreiches Debüt fortzusetzen. Der Preis von Bern wird übrigens das erste ausländische Rennen der kleinen Alfa sein und sie auch zum ersten Male mit den famosen E.R.A. zusammenbringen» Sportlich-technische Eindrücke vom Clano-Pokal. Die Disqualifikation von Brauchitsch- Sportlich hat der Ausgang des Rennens um die Coppa Ciano in Livorno nicht befriedigt. Wenn v. Brauchitsch schon disqualifiziert werden musste. so hätte dies sofort nach dem Zwischenfall in der 13. Runde geschehen sollen. Es war unsportlich, ihn nicht sofort anzuhalten und aus dem Rennen zu nehmen, sondern weiter kämpfen zu lassen bis zur 40. Runde auf die Gefahr hin, dass er sich bis zur Spitze durchrang. Im übrigen ist zu sagen, dass die Disqualifikation des wirklichen Siegers von Brauchitsch zu Recht erfolgt • wäre, wenn nicht Einwendungen dagegen bestünden. In...Italien ist es fast unmöglich, das Publikum davon abzuhalten, einem Rennfahrer zu helfen, der durch einen Zwischenfall in eine Lage gekommen ist, die seine Weiterfahrt zunächst in Frage stellt. Aus diesem Grund und vor allem wegen der engen Strassen in Livorno wurde im vorigen Jahre der Paragraph betreffend fremde Hilfe ausdrücklich gestrichen. Diese Massnahme wurde in diesem Jahre nicht widerrufen. Im Rennen der 1.5-Liter-Rennwagen wurden, was photographisch belegt werden kann, mehrere Konkurrenten angeschoben. Als nun Manfred von Brauchitsch in der 13. Runde- in einer Kurve in die Strohballen brauste, waren sofort Leute zur Stelle, die seinen Wagen rückwärts aus dem Stroh wieder in die Bahn zu schieben versuchten. Brauchitsch protestierte energisch und fuhr während des Schiebens mit dem Rückwärtsgang selbst zurück. Trotzdem gab nun die Aussage des an dieser Stelle anwesenden Kommissärs, dass der Wagen einwandfrei von Zuschauern berührt worden war, den Ausschlag für die Annahme ' fremder Hilfe». Man muss hierzu sagen, dass der Kommissär besser daran getan hätte, die fremde Hilfe zu verhindern, statt sie nur festzustellen. Es ist also grundsätzlich ein Fehler der Organisation gewesen, der Brauchitsch um den Sieg brachte. Die Reifenschäden bei Mercedes-Benz. Im ührigen war das Rennen reich an aufregenden Zwischenfällen. Alle drei Mercedes-Fahrer hatten Rennpech. Caracciola und Lane wurden von Reifenschäden verfolgt, wie sie heuer noch nicht vorgekommen sind. Die offenbar zu dicken Decken der Hinterreifen hielten mehrere scharfe Runden nicht aus, sondern lösten sich von dem Leinwandgowebe und rissen mit Wucht-ah. An Caracciolas Wagen wurde dabei der hintere Brennstofftank von den abgerissenen Reifenstücken durchschlagen, so dass der Brennstoff auslief und Caracciola aufgeben musste. ET hatte bis zu diesem Zeitpunkt (22. Runde) ein glänzendes Rennen gefahren und im ersten Teil des Rennens mit Graf Trossi verbissen gekämpft Caracciola sagt selbst, da«8 es ihm einen ungeheuren Spass gemacht hätte, wieder einmal nach langer Zeit gegen einen fremden Fahrer zu kämpfen. Gegen die Fahrer der eigenen Mannschaft zu fahren, mache ihm keinen Spass. Hermann Lang, der durch Caracciolas Ausscheiden in Führung gelangt war, aber nur 13 Sekunden vor Farina lag, versuchte nun durch schnelle Runden Vorsprung zu gewinnen, wurde aber in der zweitletzten Runde vom gleichen Reifenschaden wie Caracciola betroffen. Der abfliegende Protektor durchschlug die Oberseite des vorderen Brennstofftanks. Lang konnte jedoch weiterfahren, weil nur noch wenig Brennstoff im Tank war und nichts auslaufen konnte. Durch seinen Halt kam von Brauchitsch an die Spitze und wurde zunächst als Sieger begrüsst. Der spätere Einspruch aber machte Lang zum Sieger. Fortschritt bei Maserati... Das Rennen der italienischen Rennwagen machte grossen Eindruck. Graf Trossi war mit dem neuen 3-Liter-Maserati sehr schnell und konnte sich nach dem schlechten Start in der 4. Runde die Führung erkämpfen. Caracciola und Lang, die von ihm überholt wurden, geben aufrichtig zu, dass sie über das Beschleunigungsvermögen des achtzylindrigen Maserati, sowie über die Strassenlage in Kurven wirklich erstaunt waren. Sie hatten nichts mehr hinzuzusetzen und konnten im ersten Teil des Rennens das Tempo des Maserati nicht halten. Später allerdings, als ihr grosser Brennstoffvorrat ahnahm und das Wagengewicht um rund 280 kg erleichterte, waren die Mercedes-Rennwagen schneller. Der Maserati hatte im Training Rundenzeiten von 2,26 Minuten erreicht und fuhr im ersten Teil des Rennens 2.27 Minuten, während die Mercedes- Rennwagen in der zweiten Hälfte des Rennens mit leerem Tank auf 2.25 Minuten kamen. Der eine Maserati schied wegen Bruchs der Kompressorachse aus, ebenso der zweite von Zehnder gefahrene. Graf Trossis Wagen war jedoch nach acht Runden schon in den Bremsen nicht mehr einwandfrei, weil das scharfe Tempo eben doch Beanspruchungen mit sich bringt, die zu beherrschen unerhörte Rennerfahrung notwendig macht. ...und Alfa Romeo. Das Rennen der 12zylindrigen Alfa Romeo von Farina und Wimille-Biondetti hinterliess ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Farina war sehr schnell, besonders im ersten Teil des Rennens, als die Mercedes-Rennwagen wegen ihres grossen Brennstoffvorrats im Tempo noch gehandicapt waren. Er lag bei der Hälfte des Rennens, als Caracciola ausschied, nur 15 Sekunden hinter Lang. Die Alfa Romeo-Ingenieure hatten zweifellos sicher damit gerechnet, dass die Mercedes-Rennwagen tanken müssten. So verlor Farina durch das beim Alfa notwendige Tanken fast eine Minute und fiel dadurch hinter von Brauchitsch zurück, der von der 13. Runde ab auf wilder Verfolgungsjagd der Spitzengruppe begriffen war, um den aus dem erwähnten Zwischenfall resultierenden Zeitverlust wieder einzuholen. Auf das Rennen um die Coppa Acerbo vom nächsten Sonntag darf man nun wirklich neugierig sein. Maserati ist noch in der Nacht nach dem Misserfolg in Livorno nach Bologna gefahren, um die Vorbereitungen für das am Freitag beginnende Training zu treffen. Auch Alfa Romeo hat durch das zweifellos gute Abschneiden der 3-Liter-Wagen und den eindrucksvollen Sieg der 1,5-Liter-Rennwagen wieder Mut bekommen. Ausserdem startet bei der Coppa Acerbo wohlgerüstet die Auto-Union mit Nuvolari, Müller und Hasse. Der Ausgang dieses Rennens darf ruhig als offen bezeichnet werden, denn die Reifenfrage wird wahrscheinlich in Pescara eine noch grössere Rolle als in Livorno spielen, so dass Mercedes-Benz und Auto-Union ihre hohe Geschwindigkeit auf den langen Geraden wohl nicht voll zum Einsatz bringen können. Dipl. Ing. E. Hundt. XIV. Coppa Acerbo in Pescara DER SOMMER IST . . . viel zu kurz! Darum nützen Sie jede freie Stunde, um mit Ihrem Wagen hinauszufahren in die blühende Welt. Wir wünschen glückliche Reise und empfehlen Ihnen dazu Als letztes Vorpostengefecht zum Grossen I der Eifel gelungen ist, ihren Heckmotorwa- Preis der Schweiz steigt am nächsten Sonntag auf der 25,8 km langen, mit zahllosen noch bessere Strassenlage zu verleihen, ob gen etwas schneller zu machen und ihm eine Kurven und drei Varianten «ausgestatteten » Bergrundstrecke bei Pescara am Adria- der Coppa Ciano die dort erneut aufgetrete- endlich Maserati in der knappen Zeit seit tischen Meer das 14. Rennen um die Coppa nen Kinderkrankheiten hat beheben können, Acerbo, dem eine besondere Bedeutung insofern zukommt, als die Auto^Union, die den Training und im Rennen vom Sonntag das alles wird sich erst im heute beginnen- dem Lauf um den Cianopokal vom 7. August selbst erweisen, wo es übrigens nicht nur bekanntlich fernblieb, erstmals wieder seit auf die Motorleistung, sondern in hohem dem Grossen Preis von Deutschland an den auch auf die Reifen ankommen wird, die am Start geht. Das Rennen der Formelwagen Mittelländischen Meer das Ausscheiden Caracciolas zur Folge gehabt haben und sei- weist demnach eine ausgezeichnete Besetzung auf, indem nicht weniger als 5 Marken, nem Teamkollegen Lang beinahe (wenn nämlich von Brauchitsch nicht disqualifiziert Mercedes-Benz, Auto-Union, Alfa Romeo, worden wäre) den Sieg gekostet hätten. Das Maserati und Delahaye, Rennen geht über eine fast doppelt so hohe um den Sieg ringen werden. Ob es der Distanz wie in Livorno; somit wird diesmal Zwickaüer Firma seit dem Grosskampf in auch Mercedes-Benz zum Tanken gezwungen sein, im Gegensatz zum vergangenen Sonntag, wo die Boliden der Untertürkheimer Firma ohne Tankhalt durchkamen, während Farina und Wimille mit den Alfa beim Brennstoffnachfüllen nahezu 1 Minute verloren. Es bestätigt sich übrigens, dass Farina und der von seinem Unfall bei den kürzlichen Probefahrten mit dem Formel-Alfa wieder genesene Franzose Sommer von Alfa-Corse in den Kampf entsandt werden, und zwar wiederum mit, dem 12-ZyJinder-Modell. Im Rennen der Sssolube KURZ... »Das gute Oel für gute Fahrt« Anderthalbliter-Rennwacen sieht man mit grossem Interesse dem zweiten gemeinsamen Start der neuen Alfa Romeo unter Emilio Villoresi und Severi und den in manchen Kämpfen erprobten Maserati entgegen, während es sich bei dem am Montag folgenden nationalen 6-Stundenrennen für Sportwagen um die Targa Abruzzo auf der gleichen Strecke um eine italienische Familienangelegenheit handeln wird, bei der in der Klasse 750 und 1000 ccm die Fiat, und in der Klasse über 1500 ccm die Alfa Romeo ganz unter sich sind, wogegen sich in der Klasse 1500 ccm Fiat und Lancia Aprilia gegenüberstehen. Die Nennliste. Kategorie über 1500 ccm (16 Runden = 412,8 km). Mercedes-Benz; Caracciola, von Brauchitsch, Lang. Auto-Union: Nuvolari, Müller, Hasse. Alfa Romeo: Farina, Sommer und Belmondo. Maserati: Graf Trossi und Varzi oder Teagno. Delahaye: Dreyfus und Comotti. Kategorie bis 1500 ccm (6 Runden = 154,8 km). Alfa Romeo: E. Villoresi und Severi, Biondetti als Ersatz. Maserati: X., X., Bianco, L. Villoresi, Pietsch, Libeccio. Ruggeri, Barbieri, Ghersi, Raph, Hug und Baruffi. Tafbot: Plate. Die bisherigen Sieger in der Coppa Acerbo. Jahr km Sieger Marke Zeit km/St. 1924 255 Ferrari Alfa Romeo 2:26:25,6 104,5 1925 510 Ginaldi Alfa Romeo 5:25:25,6 92,2 1926 510 Spinozzi Bugatti 5:22:42,0 94,8 1927 510 Campari Alfa Romeo 4:53:36,6 104,2 1928 510 Campari Alfa Romeo 4:38:34,6 109,8 1930 25S Varzi Maserati 2:06:08,2 121,2 1931 302 Campari Alfa Romeo 2:19:42,4 131,4 1932 306 Nuvolari Alfa Romeo 2:11:18,8 139,8 f 1933 306 Fagioli Alfa Romeo 2:09:25,6 141,8 1934 516 Fagioli Merc.-Benz 3:58:56,8 129,5 1935 516 Varzi Auto-Union 3:43:46,4 139,4 1936 413 Rosemeyer Auto-Union 2:57:57,8 139,2 1937 413 Rosemeyer Auto-Union £65:39,0 141,0