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E_1938_Zeitung_Nr.077

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N»77 Automobil-ReTue

N»77 Automobil-ReTue Herbstliche Pelzmode Schmeichelndes Pelzwerk gehört zu den ünerlässlichen Moderequisiten der Frauen. Von ihren Schultern verschwinden die Pelze fast das ganze Jahr nicht mehr. Gerade die sommerliche Tailleurmode holte Füchse, Marder, die weichen Nerze, den Luchs und sogar Skunkse her. Vielfach blieb es nicht bei einem Tier allein; wie oft wurden zwei Füchse zusammengehängt, drei, vier Nerze vereinigten sich zum schicken Collier und zwei Marder hingen zusammen. Noch weiter gingen manche Frauen und trugen ein Cape aus Tuch, aus Seide, aus Tüll, worauf in kunstvollen Kurven zwei oder mehr Füchse aufgesetzt waren. Diese Hüllen nimmt der Winter wieder auf, wirft sie über Jackenkleider und lässt sie abends als Gesellschaftspelz sehen. Bis zur Taille und darüber heruntergehende, glatte Capes aus Maulwurf, aus Nerz, Fohlen, Sommerhermelin haben immer ihre Freundinnen, und die Pelzmode ersinnt fortwährend neue Schnitte, um sie graziös zu machen. Fragen wir nach dem heute aktuellen Pelzwerk, so hören wir, dass die verschiedenen Persianerarten, die weichen Buenosbreitschwänze, die köstlichen, echten Breitschwanzfelle mit ihren reichen, eigenartigen Zeichnungen — sie mahnen ein wenig an Bärlapp mit Wassertropfen darauf — unentwegt in der Gunst der Mode und ihrer Anhängerinnen stehen. Welches Vielerlei an Spielarten von Persianern gibt es doch, wie kleiden die festgelockten in Braun, in Schwarz oder in natürlichem Weissgrau schattierten. Wer könnte dem zarten Braun seidiger Nutrias widerstehen, die sich zu ganzen Mäntelchen ebensogut eignen, wie zu Capes und Garnituren auf Tailleurs und Mänteln. Dann haben Pferdefelle viel Aussicht auf Anklang, namentlich die rötlich- und grau gesprenkelten, die Apfelschimmel heissen. Allerlei Sprünge macht gegenwärtig die Mode, wenn es in die Phantasiewelt geht. Nicht genug hat sie an Silberfuchsjacken und kurzen Mänteln. Es müssen auch Blaufüchse und Rotfüchse dazu herhalten, ebenso Skunks und nun ein neues, fuchsähnliches Pelztier, das sich mit dem Namen Guanaco vorstellt. Es ist langhaarig und rostbraun, sein Fell erscheint bereits als Garnierung an neuesten Tailleurs oder an Stoffmänteln, und es wird schon zu ganzen Pelzmänteln, die weich und recht winterlich kleiden. Schwarzer, eleganter Breitschwanzmantel, Modell Rosenfeld-Zürich. (Photo Honegger und Lavater.) • • < • verfeinertes Schuhwerk, das die Eleganz des herbstlichen Kleides steigert. Es sind BALLY- Schuhe, die überall getragen werden, wo Kultiviertheit herrscht. Die führende BALLY-Mode betont Sohleneffekte, einfache Schnitte, weiche Materialien und die Farbigkeit des modischen Ensembles. In BALLY-Schuhen gehen Sie behaglich und graziös, Ihre Füfje wirken zierlich klein. - BALLY-Schuhe bieten Ihnen in jeder Preis-, läge mehr. Was gibt es denn für Schnitte? Die Frauen dürfen wählen, was ihnen am besten gefällt und auch wirklich steht. Lieben sie die weitfallenden Fassonen, so folgt diesem Wunsch auch der Pelz; ziehen sie anliegende Modelle vor, so bietet ihnen der Kürschner Schnitte in schönen Linien, die schlank machen und nach unten graziös ausfallen. Manche betonen die Taille durch Gürtel. In Verschlüssen herrscht Abwechslung, wie in den Kragen, die klein, flach, leicht gestellt bis zur Höhe von Stuartkragen ansteigen. Filzbesatz am vorderen Rand ist ein dankbares und dekoratives Element, auch Filztaschen, Filzpassepoils und mit Filz kombinierte Gürtel machen Mäntel, wie halblange Jacken, jugendlich und mildern das Massige mancher Felle. Die Aermel sind oben vielfach etwas gestellt und etwas erweitert. Vorne gehen sie in Schlankheit über, auch in Stulpen, wobei der Aermel dann schön überfällt. Gerne wird, beispielsweise auf Sealskin oder auf manche kostbare Lammarten, Silberfuchs als Kragen und Garnitur gesetzt. Währenddem der so beliebte, kostbare Nerz in schmale Streifen geschnitten und kunstvoll, aber ruhig in den Linien, zusammengefügt wird. Für den Abend erscheinen neben Nerz und Breitschwanz vielfach Fehmäntel, ferner Zobelfeh, dann auch Sommerhermelin und weisser Hermelin, dieser ebenfalls in schmalen Streifen, ganz leicht verarbeitet. Hermetinecharpen werden gerne von jungen Damen getragen. Hermelin garniert auch Seal und selbst zartere Persianer. Er ist immer festlich und schmeichelt mit seinem von schwarzen Schwänzchen belebten Weiss. Wenn wir eine grössere Kollektion neuer Mo'delle betrachten, von denen wir hier zwei im Bilde zeigen, denken wir meistens nicht daran, wieviel Sachkenntnis es braucht, um die besten und gleichwertigsten Felle zusammenzubringen. Die Tiere sind sehr verschieden voneinander, vielfach ungleich gross; gerade bei Breitschwänzen oder bei Persianern variiert die Zeichnung der Felle beträchtlich. Wenn es gar um graue oder um braune Felle geht, muss noch die Farba gleichartig sein. Der erfahrene Kürschner sieht alle, auch die kleinsten Unterschiede. Er arbeitet meistens für seine Kunden auf Mass, damit die Pelzsachen jene Eleganz « Wenn man Erfolg haben will v muss man seine Lieblingspläne über Bord werfen.» Dieser etwas verwunderliche Satz stammt von William Powell, einem der orprobtesten und erfolgreichsten amerikanischen Filmhumoristen. Er gilt als der bestangezogene Mann der kalifornischen Filmkolonie, nimmt sich gelegentlich ernst und gelegentlich nicht. Es wird vom Berichterstatter zugegeben, dass es bis hierher in der Charakteristik Powell etwas bunt und durcheinander zugegangen ist; aber bei Powell selbst geht es im Charakter etwas durcheinander zu. Powell wollte ursprünglich Richter werden. Das war sein Lieblingsplan. Powell hielt sich in seiner Jugend für den smartesten amerikanischen Jungen, der je geboren wurde, und er war überzeugt, dass er von seinem zukünftigen Richtertisch aus die Gerechtigkeit unter den Menschen auf einen neuen, reineren Schild heben werde. Und das wäre besonders in Amerika keine undankbare Aufgabe gewesen. Der kleine Powell las alle Mordgeschichten in den Zeitungen und spielte mit seiner ersten Paragraphenkenntnis gesetzliche Autorität. Die Urteile fielen nach seiner Meinung ungewöhnlich gerecht aus. Wenn er allein im Wald oder am Strand spazieren ging, übte er seine Stimme wie dereinst Demostenes. Und er brachte es auch in der Schule zum besten «Hochs- Rufer bei allen festlichen Anlässen. Es gab nichts in seinem Leben, das ihn von seinem Entschluss, Jurist zu werden, hätte abbringen können. Ausser zwei Theateraufführungen in der Schule. In beiden spielte er, dank der Kraft seiner Stimmbänder, Hauptrollen. Man muss nun nicht denken, dass ihn an diesen beiden Abenden die Theaterleidenschaft gepackt hätte, wie das Schauspieler gern erzählen. Keineswegs. Aber Powell verliebte sich sterblich in die Trägerin der Hauptrollen in beiden Stücken. Und das brachte die Grossartigkeit der Gesetzesparagraphen, an die er glaubte, heftig ins Wanken. William Pawell wurde nach Beendigung der Schulzeit von seinen Eltern auf der Kansas- Universität angemeldet. Er fuhr auch nach Kansas. Aber durch seine erste grosse Liebe wurde Powell daran gehindert, jemals die Schwelle dieses Tempels der Weisheit zu betreten. Er sass in seinem Hotel und rechnete aus, dass er auf der Juristenlaufbahn sieben Jahre brauchen werde, ehe er das Sweetheart heiraten könnte. Sieben Jahre sind eine lange Zeit, und wie all die anderen grossen Gefühle Hellgrauer Persianer, Modell Rosenfeld-Zürich. (Photo Honegger und Lavater.) erhalten, die auf genauer Anpassung der Form beruht. Da wird zuerst Mass genommen, dann ein Mousseline probiert, und auf Grund der einmal fixierten Fasson der Pelz verarbeitet. Pelze lassen sich ändern, auffrischen, färben; oft ist es mühsam, zu älteren Stücken die passenden. Felle zu finden. Dies alles ist Aufgabe des Kürschners, der seinen Stolz in gediegene Arbeit setzt. Doch, um ausser der technischen Leistung noch originelle, schmeichelnde Schnitte herzuzaubern, dazu braucht es «le don de la creation», die eigene Erfindung, wie sie unsere Modelle zeigen. -ss. Mmstat dutch V&äUMeit Die merkwürdige Karriere des William Powell. ist auch die Liebe keine Dauerwurst. So entschloss Powell sich, von seinen ersten Theatererfolgen ermutigt, Schauspieler zu werden. Schauspieler deshalb, weil man in diesem Beruf vom ersten Arbeitstag an Geld verdienen kann, wenn man es geschickt anfängt. Vor 25 Jahren spielte Powell seine erste Bühnenrolle in Kansas. Sie war kümmerlich. Sie schlug allen seinen Lieblingsplänen ins paragraphengehärtete Gesicht. Er stellte einen Verbrecher dar, der — unter geschickter Umgehung der konzessionierten Gerechtigkeit — kurzerhand gegen Ende des zweiten Aktes niedergeschossen wurde. Jahrelang spielte er den Erzgauner, verdiente gut dabei und hatte nur selten das Glück, nach einem richtiggehenden Gesetz, römisch XII, Absatz Ab, verurteilt zu werden. Powell hat dennoch seine richtige Chance anerkannt, um Amerkanisch zu sprechen. Der Job hielt, was er versprochen hatte. Denn eines Tages erklärte ein mächtiger Mann aus Hollywood: «Wir machen aus Powell einen Komiker-Star, einen Liebhaber mit leicht verrückter Beigabe. Die Paragraphen verschwanden samt «Absatz 46» in der Kommode der schönen, alten Jugenderinnerungen. Heute gehört Powell zu den beliebtesten und zuverlässigsten Hollywood Stars. Und heute kann er getrost behaupten, dass ernsthafte Liebhabereien in den meisten Fällen die schwierigsten Hindernisse auf der Rennbahn in den Erfolg sind. Man soll sie erst dulden, wenn man sie sich leisten kann. Powells neue Leidenschaften sind, nachdem das Paradies der Paragraphen sich verschlossen hat, die Architektur und die Hundezucht. Er hat sich selbst seine Villa in Beverley Hills gebaut — mit dem Erfolg, dass er sich bis heute nicht darin zurechtfindet und regelmässig in der Küche landet, wenn er in sein Rauchzimmer gehen will. Die Villa enthält 32 Zimmer. Ausserdem fischt er gern, aber er fängt meistens nichts. (Und drei Autoren waren boshaft genug, eine dementsprechende Szene in den Film «Lustige Sünder» einzubauen.) Dies aber ist trotz aller Unbilden (selbst das Mädchen, nach dem er sich damals in Kansas sehnte, hat er nicht bekommen) die tröstliche Lebensweisheit dieses William Powell, den alle Amerikaner lieben: «Ich bin mir noch nie über etwas im Leben völlig klar geworden; noch nicht einmal über meine in einem Vierteljahrhundert genau geprüfte schauspielerische Begabung.»

N° 77 — Automobil-Re-ra» waagrecht: 1. Ostschweizerischer Gebirgsstock. 7. Kleine Himmelskörper. 13. Opfertisch. 14. Europäer. 16. Stadt im Rheinland. 17. Italienische Musiknote. 18. Schreibtisch, Schriftführer. 21. Abkürzung des grössten deutschen Industriekonzems. 22. Französischer Piiester. 24. Weiblicher Vorname. 26. Fluss, spanisch. 27. Augenglas, Fernrohr für beide Augen. 31. Langweilig, unfruchtbar. 32. Zeitmesser. 33. Afrikanischer Vogel. 34. Berg' in' Graubünden. 35. Arabischer Männername. 37. Tierlaut. 39. Tierprodukt. 40. Gutschein. 42. Naturkraft. 43. Baby- Ionischer Gott. 44. Abkürzung für error excepted. 45. Französisches Adelsprädikat. 46. Griechischer Buchstabe. 48. Himmelsrichtung. 49. Weibliche Gestalt der Nibelungensage. 51. Selten. 52. Meeresriesin der altnordischen Sage. 54. Augenflüssigkeit (Mehrzahl). 57. Göttin der Morgenröte. 59. Frucht. $1. Westschweizerischer Schriftsteller t- 62. Englisches Fürwort. 62a. Oper von Kienzl (ohne Artikel). 67. Französisches Fürwort. 68. Gerichtsperson. 70. Artikel. 71. Raubtier. 73. Italienischer Literat und Pamphletist des 16. Jahrhunderts. 74. Leicht regnen, nebelreissen. Senkrecht: 1. Biblische Landschaft. 2. Abwesenheitsbeweis. 3. Französisches Bindewort. 4. Gesichtsteil. 5. Drei, italienisch. 6. Englische Anrede. 7. Honigwein. 8. Getränk. 9. Jüdischer Priester im Alten Testament. 10. Knochen, lateinisch. 11. Gleichklang der Versenden (Mehrzahl). 12. Schweizerisches Hochtal. 15. Aufschneiderei. 19. Ufermauer. 20. Römischer Gruss. 23. Fleischbrühen. 25. Pflanze, mit der man Künstler krönt (Mehrzahl). 27. Kohlenziegel. 28. Negation in Frankreich. 29. Abkürzung für Kirchen- Union. 30. Sprossenstiegen. 36. Weibliche Gestalt Rätselecke Kreuzworträtsel im Alten Testament. 38. Griechische Unheilsgöttin. 39. Schwur. 41. Schweizerischer Dramatiker f. 43. Höchster Berg Graubündens. 47. Muschelart (Mehrzahl). 49. Abkürzung für unter anderem. SO. Französisches Vorwort. 53. Verfasser. 85. Wild. 56. Schmal. 58. Insel in der Ostsee, 60. Deutsches Kartenspiel. 61. Gewürz. 63. Schweizer Kanton. 64. Automobilmarke. 65. Nebenfluss der Donau. 66. Sommer, französisch. 69. Französisches Fürwort. 72. Vorsilbe. * - - V Die richtige Lösung zählt S Funkte. Auflosung des Silbenrätsels aus Nr. 73 1. Reverenz. 2. Bekehrung. 3. Hartgummi. 4. Skelett. 5. Hasenscharte. 6. Tiergarten. 7. Reibtuch. 8. Steinkohle. 9. Bresche. 10. Schweizer. 11. Reizend. 12. Marstall. 13. Stadtrat. 14. Midas. IS. Kawass. 16. Glieder. 17. Thermometer. 18. Odense. 19. Machination. 20. Lieder. 21. Postillon. 22. Amerika. 23. Kredenz. 24. Eisleben. 25. Rubens. 26. Radwechsel. 27. Rosenlaui. 28. Schatten. Verkehrt gelesen, ergibt eine Schweizerstadt: Das, was jeder Mensch, jedes Tier, jedes Lebewesen hat. (Biel - Leib.) Liste der richtig eingesandten Lösungen: J. Aebischer, Merenschwand; A. Bachofen, Glarus; Frau B. Baerlocher, St. Gallen; E. Benz, Goldach; M. Bertschmann, Basel; Frl. M. Bossert, Lenzburg; C. Burgener, Rorschach; Frau M. Canale, Brienz; Frl. M. Epple, St. Gallen; Frau C. Fravi, Rapperswü; Ch. Gebhardt-Bucher, Basel; Frau Eine vergnügte Hochzeitsnacht In einem Dorf in der Nähe von Magdeburg wurde vor einigen Tagen eine grosse Hochzeit gefeiert. Es war schon ziemlich «früh», als das junge Paar, begleitet von einem Schwärm johlender Freunde, sich nach seinem neuen Heim begab. Kaum hatte der frischgebackene Ehemann die Haustür hinter sich zugeschlossen, als das elektrische Licht versagte. Da der junge Haushalt mit Kerzen begreiflicherweise nicht versehen war, musste man sich im finsteren ins Bett begeben, was teils unter Fluchen, teils unter Lachen geschah. Ausserdem stiess er auf ungeahnte Schwierigkeiten; zuerst schob es der Gatte auf den reichlich genossenen Alkohol, dass er nicht ins Bett hineinkam; die Frau jedoch stellte rasch fest, dass man die Betten verkehrt hingestellt hatte. Auch dieses Hindernis wurde überwunden; aber kaum hatten es sich die jungen Leute bequem gemacht, als ein Wecker zu schrillen begann. Man machte gute Miene zum bösen Spiel — auch noch, als genau 15 Minuten später ein zweiter Wecker sein neckisches Spiel begann. Als aber weitere 15 Minuten nachher wieder ein Wecker zu rasseln anfing, sprangen Mann und Frau wutentbrannt jedes auf seiner Seite aus dem Bett, um den Störenfried zu suchen. Vergeblich — ehe sie sich in der Dunkelheit zurechtgefunden hatten, schwieg das Uhrwerk. Und es bedurfte noch H. Gerber-Baumann, Aarwangen; Frau E. Grob, Nesslau; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; Frau L. Grünvogel, Horw; J. Gustin, Schönenwerd; Frau S. Gysin-Rieder, Frl. A. Hagmann, St. Gallen; Frau J. Hopf, Bern; Frau Hörn, Bern; Frau J. Hunziker, Kirchleerau; Frau G. Hünziker-Aichele, Riehen; Frau R. Kallen, Grenchen; K. Keusen, Biel; G. Laepple, Basel; G. Lohrer, Reiden; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; P. Meier, Bern; M. Nievergelt, Zürich; J. Nussbaumer, Benzenschwü; Frau L. Rttck, Basel; Frau I. Rohlwes, Basel; Frau C. Schulthess, Basel; H. Sommer, Zürich; Frl. M. Vetsch, Buchs; Frl. O. Wasserfallen, Bern; Frl. A. Weidmann, Münchenstein; FrL E. Winteler, Glarus. Liebe Annemarie, Du beschwerst dich über den Abzug von einem Punkt, der dir gemacht wurde, weil du die Lösung nicht vollständig hattest. Ja, das ist so. Wenn nur das Endresultat eingeschickt wird, so.weiss ja der Onkel nicht, ob die lieben Nicnten und Neffen auch, ehrlich-geschwitzt haben. UebKgens erhältst dÖ^diesmal ausnahmsweise keinen Abzug, weil du-vergessen hast, die Lösung Biel — Leib beizufügen. Aber in Zukunft machen wir wieder tGünnis», nicht mehr «gäbis». «Die Silben wären alle da, doch seit wann schreibt man «Kohle» ohne h?» Mit Recht reklamiert die Rheintalerin ein h. Haha! Gut, dass der Setzmaschinenteufel hie und da dazwischenfährt, das Leben und Rätselraten wäre doch allzu eintönig! Eine Bernerin wünscht dem Setzer, er möge in die Hölle kommen, wo man Kohlen ohne h feuert. Nei aberau, Helenlit Denkaufgabe: Was kostet das Auto? Herr Matter hat ein neues Auto gekauft und hat das alte dafür in Zahlung gegeben. Herr Meier fragt ihn nun, wieviel er habe draufzahlen müssen? «Für das neue habe ich anderthalbmal so viel zahlen müssen, wie ich für dar alte bekam. Beide zusammen würden 10 000 Fr. kosten. Nun können Sie sich's selber ausrechnen», antwortete Hr. Matter. Die richtige Lösung zählt 6 Punkte. Einsendetexmin: 30. September. weiterer zweier Viertelstunden, bis sich herausgestellt hatte, dass sich im grossen Wäscheschrank offenbar ein ganzer Uhrenladen befand, dem man aber leider nicht zu Leibe gehen konnte, weil — der Schlüssel fehlte... So schlug den glücklichen die ganze Nacht hindurch weiter jede Viertelstunde, und man kann sich ungefähr das Gesicht des jungen Ehemannes vorstellen, mit dem er am nächsten Morgen seine Freunde empfing, als sie ihm in feierlichem Zuge den «versehentlich abgezogenen » Schrankschlüssel überbrachten. Und bevor sie sich dessen versahen, flogen ihnen nun aus dem Fenster etwa zwei Dutzend Weckeruhren an den Kopf, wobei die meisten noch einen kurzen Schwanengesang herunterrasselten. ]>ie Plauderstnncle Diesmal—aus Raumgründen —blosa eine Plauderminute Nächstes Mal wird auf zahlreiche Fragen geantwortet Der Weltkrieg in Zahlen. L. W. in O. Sie haben recht mit Ihrer Frage nach den Werten, die der Weltkrieg zerstört hat Gerade im heutigen Zeitpunkt geziemt es sich, der erschütternden Zahlen eingedenk zu sein, die hier folgen Der Weltkrieg dauerte 1558 Tage Er kostete 10 Millionen Tote, 3 Millionen Verrnisste, 19 Malionen Verwundete, 10 Millionen Verstümmelte. Durchschnittlich wurden in der Minute 4 Menschen getötet Der Tagesdurchschnitt der Gefallenen ist 6400. Die Toten hinterliessen 5 Millionen Witwen, 9 Millionen Waisen. 10 Millionen Flüchtlinge irrten durch die Welt Vielleicht machen kleinere Zahlen noch mehr Eindruck: In Frankreich wurden 1914/18 319 269 Gebäude, 4875 Brücken, 52 754 Kilometer Strassen, 7985 Kilometer Eisenbahnlinien zerstört Die Zerstörungen in Frankreich allein verursachten Wiederherstellungskosten in der Höhe von rund 1000 Milliarden. Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Seh ml d. lf ierwaldstätter - See und Umgebung Herbstsonne Vitznau lockt zu herrlicher Herbstfahrt ins Herz der Schweiz TERMINUS haben sich auf die Wünsche des VITZNAUERHOF Automobilisten eingestellt und PARKHOTEL heissen herzlich willkommen. KREUZ 800 km Panorama erschliesst Ihnen die Rigibahn in einer halben Stunde Für Fahrten in der Schweiz und im benachbarten Ausland benützt der kluge Automobilist stets die neueste Ausgabe des/ NEU MITROPA-SCHLAFWAGEN Buchs-Wien Ab 2. Oktober 1938 verkehrt im Zuge D 140 (Buchs ab 18.40 Uhr, Wien an 8.00 Uhr) ein Mitropa—Schlafwagen t.bis 3. Klasse. Diese Neueinführung wird um somehr begrüsst werden, als zu dem bekannten Komfort der Mitropa-Schlafwagen noch die niedrig gehaltenen Mitropa-Bettpreise komrnen. . Unentbehrlich für Automobilisten, Sportler etc. ist der neue Campingo- Kocher Ausführung in 3 Grossen für flüssige Brennstoffe. Verlangen Sie Gratisprospekte bei E. FURER, Petrolgasherde, Hünibach/Thun Unterhaltsame;:;spdnnende Romane/ 1 und. Kurzge**- , schithten finden Sie In jeder Nummer der ROMAN-QUELLE 36 Seiten Umfang. 35 Rappen. An jedem Zeitungskiosk erhältlich. Am Freitag (Samstag jeweils neu. 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