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E_1938_Zeitung_Nr.104

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Eine Umfahrungsstrasse

Eine Umfahrungsstrasse bei Mailand zur Schaffung einer direkten Route Po-Ebene—Simplon und Gotthard. Den oberitalienischen Verkehrskreisen ist kürzlich ein Projekt unterbreitet worden, das darauf ausgeht, durch Einfügung eines neuen, im Westen von Mailand vorbeifahrenden Strassenstücks eine direkte Verbindung zwischen der von Genua über Pavia verlaufenden Hauptroute und der Autostrada nach den Seen zu schaffen. Es handelt sich dabei um die Erstellung einer Strasse zwischen den Ortschaften Binasco und Lainate, deren Lage und Verlauf aus unserem Kärtchen ersichtlich ist und wodurch die Stadt Mailand von einem Teil des Durchgangsverkehrs entlastet würde. An die auf 12 Mill. Lire veranschlagten Kosten des 28 km langen neuen Binde- tnova gliedes hätten neben dem Staat auch die interessierten Provinzen beizutragen. Der «Corriere della Sera» bereitet dem Plan eine günstige Aufnahme, wobei er neben den Vorteilen, welche der Stadt Mailand daraus erwachsen, auch einen Hinweis auf den Umstand einflicht, dass durch die Errichtung einer ununterbrochenen Verbindungslinie zwischen Chiasso und Pavia die Schweiz dem Hafen von Genua erheblich näherrücken würde. Für die Prüfung der Finanzierungsfrage ist ein eigenes Konsortium eingesetzt worden, Beweis genug dafür, mit welchem Ernst das Studium der Angelegenheit betrieben wird. M i | Stvaiss^n Stfi*«ass«nvo»l«^h» Höchstgeschwindigkeit für Lastwagen in Frankreich. Vorteile Illusorisch, dagegen zahlreiche Nachteile, sagt die Presse. Seit langem schon fasste die französische Regierung, zusammen mit den andern Massnahmen, die sie zur Koordination der Strassen- und Schienen- Das zweite Autobahnhotel eröffnet. Kürzlich, "wurde an der Kreuzung der Autobahnen Berlin—Hannover—-Ruhrgebiet und Hamburg—Mitteldeutschland die zweite Autobahn-Raststätte ihrer Bestimmung übergeben. Die erste Anlage dieser Art befindet sich, wie seinerzeit gemeldet, am Chiemsee, aber währenddem sie in erster Linie den Autotouristen Erholung bietet, dient die «Magdeburger Börde» mit ihren 40 Zimmern, zu denen sich noch weitere Quartiermöglichkeiten gesellen, vorweg den Chauffeuren von Ferntransporten. Daneben enthält das Gebäude Räumlichkeiten für das Strassenpersonal, Werkstätten, Silos für die Strassenstreuung im Winter und Tankstellen mit Wohnungen für das Bedienungspersonal. Weitere Autobahnhotels sind bei Walldorf an der Strecke Mannheim-Karlsruhe, bei Hannover, bei Kamen (Westfalen), in der Nähe von Dortmund, bei Hermsdorf in Thüringen, bei Nieder- Aula (Kassel-Frankfurt), auf der schwäbischen Alb und bei Bunzlau (Berlin-Breslau) geplant. Unsere Bilder zeigen: rechts den grossen Speisesaal, unten eine Aussenansicht des Gebäudes. transporte erwog, auch eine Gesch-nindigkeit»- beschränkung für Lastwagen ins Auge. In »den Dekreten zur Regelung des Problems Bahn^Äuto fand jedoch keine derartige Bestimmung Einganj, denn was für den Strassenverkehr gilt, regelt einzig und allein der Code de la Route. In diesem «besonderen» Falle jedoch setzte sich der Minister der öffentlichen Arbeiten kurzerhand und weil der Zweck das Mittel heiligte, über die Auffassung der zentralen Automobilkommission hinweg, denn die zeigte für eine derart tief einschneidende Reform AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH, 20. DEZEMBER 193« — N° 104 kein Verständnis. Also begab es sich, dass ein besonderer ministerieller Erlass die Lastwagen mit einem Verbot der Ueberschreitung bestimmter, nach dem Gewicht abgestufter Geschwindigkeitsgrenzen belegte. Dagegen läuft nun die automobilistieche Fachpresse Frankreichs Sturm. Und weil es auch für uns des Interesses nicht entbehrt, die Argumente kennen zu lernen, die sie ins Treffen führt, sei hier kurz darauf eingetreten. Die Lastwagenchauffeure wie die übrigen Automobilisten teilen sich in zwei Lager: die Vorsichtigen, Rücksiehtirollen «ad die andern, die Egoisten. Mit einem Erlass mehr oder weniger aber ändere man den menschlichen Charakter weder dort noch hier. Auch unter dem Regime der Geschwindigkeitsbeschränkungen für Lastwagen behalte die Situation auf der Strasse ihr bisheriges Antlitz, hingegen öffne damit neuen Schikanen Tür und Tor. Darüber hinaus jedoch lege man dem Strassenverkehr einen neuen Hemmschuh an, man erschwere den Güteraustausch und treffe damit letzten Endes auch den Konsumenten, denn die Auswirkungen einer allgemeinen Verlangsamung der Strassentransporte auf deren Kosten lassen sich schlechterdinge nicht übersehen. Soweit die Fachpresse unserer westlichen Nachbarn. Während jedoch dort die Höchstgeschwindigkeiten für Lastwagen völlig unverblümt als Instrument zur Herbeiführung des cAusgleichs> zwischen Schiene und Strasse eingeführt wurden, hängte man ihnen bei uns das Mäntelchen der Verkehrssicherheit und der Strassenschonung um, damit der Pferdefuss — nämlich die bahnschützlerische Tendenz dieser Vorschrift — nicht allzu unvermittelt in die Augen springe, genau wie man sich kürzlich ja auch auf die «Verkehrssicherheit» berief, als die fahrplanmässig betriebenen und die Postauto-Linien, nicht aber auch die übrigen Autocar«, eine Heraufsetzung der Höchsttempi zugestanden erhielten. Wf aftB ches Standard Motor-Abschluss. Tür das abgelaufene Geschäftsjahr richtet darf nichts vorgemacht werden. In Deutschland untersagt eine soeben erlassen» Verordnung beim Verkauf gebrauchter Wagen jede Zurückstellung des Kilometerzählers auf den Nullpunkt ebenso wie jede andere willkürliche Veränderung des Stands des Kilometerzählers. Werden Reparaturen am Kilometerzähler vorgenommen, so ist der bisherige Kilometerstand unverändert zu lassen. Neu eingebaute Kilometerzähler sind Tor Inbetriebnahme auf den Stand des alten Zählers zu stellen. Wir liefern sie als langjährige Spezialisten, erst» klassig ausgeführt u. preiswert MÜLLER® MARTI, BERN Autosattlerei -Eigerplatz 13'Tel. 28.299 HYDRAULISCHE RADABZIEHER SCHMIERAPPARATE RANGIER-WAGENHEBER ' Originalteile . sind vorteilhafter' '. ' "*- Ueoe'r )00000 Teile am L*ger SAURER 5 AD 3-Seitenkipper wird zu günstigen Bedingungen verkauft Anfragen unter Chiffre Z638O an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Zu verkaufen CHEVROLET Lastwagen Die nachfolgend aufgeführten Das stabilisierte Mineralöl der WAGEN Weltrekorde! Schweii: 4. Sehny

N° 104 — MITTWOCH, 28. DEZEMBER 1938 AUTOMOBIL-REVUE \KTUELLES seit dem Oktober derart gründlich umgeschlagen, dass sich die Fabriken zu gewissen Zeiten ausserstande sahen, den Bestellungseingang zu bewältigen. Auf der ganzen Linie führte die Besserung Winterruhe beim Bau der Sustenstrasse. Geste, durch welche übrigens der Verkehr so wenig wie möglich gestört werden sollte, etwa besonlichen Produktionsprogramme. Welches Tempo der Aussichten zu einer Erweiterung der ursprüng- Schnee und Kälte haben eine vorübergehende Einstellung der Arbeiten an der Su-gend eine Kleinigkeit, bei der Sie nur die Qual Tatsache, das« im - Dezember, zum erstenmal seit ders grossartig oder splendid gestalten; auch ir- der Aufstieg " eingeschlagen, veranschaulicht die stenstrasse erzwungen. Seit dem letzten 16 Monaten, die Wochenproduktion den Stand von Donnerstag ist auf den Baustellen Ruhe eingekehrt, die schätzungsweise 4—5 Wochen (gegen 85.763 im selben Zeitraum 1937 und 100.000 Wagen überschritten hat. In der Woche vom 3.—10. Dezember verlipssen 100705 Autos dauern wird. Der neue Generaldirektor der Ad. Saurer AG. Der bisherige Direktor der Ad. Saurer AG. in Arbon, Herr A. Dubois, ist vom Verwaltungsrat des Unternehmens zum Generaldirektor ernannt worden; damit wird ihm die vollziehende Geschäftsführung und die verantwortliche Leitung des ganzen Betriebs übertragen. Herr Ad. Haag, bisher Vizedirektor, ist zum Direktor aufgerückt; er behält seine Funktion als Einkaufschef bei. Letzte Sporfnacbridifen Rennfahrer treiben Wintersport. Hans Stuck, der zweifache deutsche Meister des Jahres 1938, der Franzose Wimille, der seit einiger Zeit in den « automobilsportlichen Ruhestand » getretene Italiener Antonio Brivio und unser Landsmann Kautz huldigen gegenwärtig in St. Moritz dem Skisport. Auch Louis Chäron, der zurzeit in Paris an einer Grippe darniederliegt, dürfte in Bälde nach St. Moritz aufbrechen, um im Kreise seiner Kollegen vom Volant die Schönheiten des winterlichen Engadins zu kosten. Im übrigen erfahren wir aus Monte Carlo, dass die Pariser Zeitung « L'Intransigeant » im Anschluss an die internationale Sternfahrt nach Monte Carlo am 26. Januar in Auron Skimeisterschaften für Rennfahrer organisiert. Dreyfus, Wimille, Ghiron und Kautz sollen ihre Teilnahme bereits zugesagt haben. KLEINE CHRONIK Neujahrsbeschenkung der Verkehrspolizei. In Genf ruft der A.C.S., In Bern der T.C.S. dazu auf. Einer Mitteilung der Sektion Genf des ACS entnehmen wir: « Mit Genugtuung stellen die Genfer Automobilisten fest, dass sich in der Haltung der Verkehrspolizei ihnen gegenüber ein erfreulicher Wandel vollzogen, hat. Kein Zweifel: das Automobil gilt nicht mehr als das Privileg einer kleinen Minderheit, sondern als unentbehrliches Arbeitsinstrument. Und der Automobilist hat aufgehört, als Störefried empfunden und erbarmungslos gebüsst zu werden. Dieser Fortschritt war nötig. Kampflos Hess er «ich zwar nicht erringen, aber heute ist er zur Wirklichkeit geworden. Unsere Verkehrspolizisten könnten ihren Kollegen in mancher andern Schweizerstadt als Vorbild hingestellt werden, um ihnen unsere Dankbarkeit für das Verständnis zu bekunden, das sie une nunmehr entgegenbringen, erlässt die Sektion Genf folgenden Aufruf an sämtliche Automobilisten: Die Verkehrspolizisten haben es nicht leicht bei der Ausübung ihres Amtes. Das wissen auch Sie aus Ihren Beobachtungen und Erfahrungen im Strassenverkehr. Wie wärs nun, wenn Sie ihnen, als Zeichen der Anerkennung und der Sympathie, beim Uebergang ins neue Jahr, sei es am Silvester, sei es am 1. oder 2. Januar, ein kleines Angebinde überreichen oder in der Nähe ihres Standortes deponieren würden? Dabei ist es gar nicht nötig, dass Sie diese der Wahl haben, wird dem Betreuer des Strassenverkehs Freude machen. Gewiss, man kennt den gleichen Brauch schon in mehreren Städten des Auslandes. Wenn wir ihn auch nicht blindlings kopieren wollen, so vergeben wir uns nichts, wenn wir uns davon inspirieren lassen, weil er auf ein bestimmtes Ziel gerichtet ist. Und dieses Ziel heisst, jenen die jahraus jahrein den Strom des Strassen- Wir wünschen ihnen alten nnd 119.660 in der Parallelwoche 1936) die Fabriken, ihren Familien zum Jahreswechsel viel Glück! vom 11.—17. Dezember waren es 102.905 (gegen 82.025 resp. 112.960). Bei der General Motors findet die immer deutlicher in Erscheinung tretende zusammenkunft, Samstag, den 31. Dezember, Zugleich erinnern wir an die freie Silvesterverkehrs regeln, unsere Dankbarkeit für das Verständnis und den guten Willen zu bezeugen, den Wiederbelebung ihren Ausdruck darin, dass in der abends, am Stamm im Rest. Zeughauskeller. Im sie dabei an den Tag legen. » am 17. Dezember z.u Ende gegangenen Woche neuen Jahre treffen wir uns erstmals am Mittwoch, 44.125 Wagen hergestellt wurden, 13.300 mehr als den 4. Januar, im Du Pont, 1. Stock, abends 8.30 Wer folgt dem Beispiel weiter? in der korrespondierenden Woche des Vorjahres. Uhr zur ordentlichen Monatsversammlung, wozu Nicht dass die Sektion Genf des A.C.S. mit diesem Vorschlag allein bliebe. Auch die T.G.S.-Sektion im nämlichen Zeitabschnitt um 11.850 auf 27 700 Der Vorstand. Dasselbe gilt von Chrysler, der seine Produktion recht zahlreiches Erscheinen erwünscht ist. Bern geht ähnliche Wege, wenn sie in ihrem Nachrichtenblatt schreibt, es sei ihr aus Mitgliederkrei- Fahrzeuge zu steigern vermochte. sen die Anregung unterbreitet worden, die Ver- VEREINIGUNG STAATL. GEPR. kehrspolizisten auf die Feiertage hin mit einem kleinen Geschenk zu überraschen und wenn sie dabei fortfährt: cWir unterstützen diesen Vorschlag lebhaft und bitten unsere Mitglieder, die der Verkehrspolizei als Anerkennung und Aufmunterung eine kleine Festfreude bereiten wollen, dies in folgender Weise zu tun: Wenn Sie beim nächsten Verkehrsposten vorbeifahren, geben Sie ihm ganz einfach Ihre Gabe ab; sei es nun etwas Rauch-, Trink- oder Essbares oder sonst etwas Praktisches. Für gleichmässige Verteilung unter alle Verkehrspolizisten wird gesorgt sein.... Vielleicht fühlt dieser oder jener sein Gewissen belastet wegen eines harten Wortes, das er einmal in der Aufregung an einen Verkehrspolizisten richtete. Er benütze die Gelegenheit, nun sein Gewissen auf diese Art zu beschwichtigen. » ALu1tc»l*u*S4e Alpenposten. Auch der 2. Wochenbericht über die Alpenposten, umfassend die Zeit vom 19.—25. Dezember 1838, meldet bei einem Total von 13.047 Reisenden wieder einen Ausfall, der diesmal 2480 Personen erreicht. Von den 18 Kursen, bei denen ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen möglich ist, haben 12 an diesem rückläufigen Ergebnis teil. Die stärkste Einbusse "gegenüber der entsprechenden Vorjahrswoche verzeichnete mit einem Minus von 1256 Passagieren der Kurs Nesslau-Buchs, währenddem sich auf den übrigen Linien, die mit negativem Vorzeichen abschliessen, der Rückgang in weit bescheideneren Grenzen bewegt. Frecpienzzunahmen erlebten bloss sechs Routen, wobei Thusis-Hinterrhein mit +140 an der Spitze marschiert. Absolut betrachtet, d. h. nach der Menge der beförderten Fahrgäste, führt Chur-Julier-St-Moritz mit 2936 den Reigen, gefolgt von Nesslau-Buchs mit 2447, St. Moritz-Maloja- Chiavenna mit 1497 usw. Rechnet man die neu in Betrieb genommenen Verbindungen Schüpfheim-Sörenberg und Sarnen-Stöckalp mit ein, so steigt die Gesamtzahl der Reisenden während der Bericht»- wnche auf 13.429. ' - Ausland Wieder bessere Zelten in der USA-Autoindustrie. .Per Druck der Depression, die während des Baujahres 1938 auf der amerikanischen Automobilindustrie lastete, ist mit dem Anbruch des Modelljahres 1939 gewichen und hat einem Aufschwung Platz gemacht, unter dessen Impulsen sich die Produktionsziffern wieder dem Niveau der besten Jahre anzunähern beginnen. Blieb die Gesamterzeugung im Baujahr 1938 um volle 48% — für einzelne Quartale sogar um 62 und 69% — hinter den Vorjahresziffern zurück, so hat die Konjunktur &us c9« AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V. A. 8.) Erteilung von Händlerschildern im Kanton Zürich. Art. 26 dier Vollziehungsverordnang zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrrad- «Metzgern» in Thun abgehaltene, von Präsident SEKTION BERN. Die am 19. Dezember in der verkehr bestimmt, ä&se die Abgabe von Händlerschildern nur dann zu erfolgen habe, wenn für meinsame Mittagessen vorausging, war von 22 Ak- Ürwyler geleitete Jahresversammlung, der das ge- eine einwandfreie Geschäftsführung Gewähr geboten werde. Jahresrechnung, Jahresbericht und Revisorenbericht tivmitgliedern und einem Passivmitglied besucht. Da die Polizeidirektion des Kantons Zürich siich wurden einstimmig genehmigt, unter bester Verdankung an Chargierte und Vorstand. Nach wio um diese Bestimmung nicht allzusehr kümmert und jedem, der einen Händterscbild verlangt, einen vor bildeten die Frage der Tarifunterbietnngen und die Tätigkeit der nichtkonzessionierten Fahrlehrer die Hauptsorgen des bernischen Verbandes, gegen solchen auehändigt, ist der Autogewerbeverband, Sektion Zürich, schon im Oktober 1934 und im Herbst 1937 erneut bei der Motorfahrzeugkontrolle vorstellig geworden und hat sie ersucht, doch end- Ech einmal dafür besorgt zu sein, das» in Zürich die im öffentlichen Verkehrsinteresse und zum Schütze der wirtschaftlichen Interessen unserer Mitglieder auch im neuen Jahr mit allen Kräften angekämpft werden soll. Aus dem Vorstand ist vorbestraften Personen und «Verhistecheinherausgebern> sowie Geschäftsinhabern, die mit demHerr Balmer endgültig zurückgetreten. Unter Zuwahl von Herrn Gottlieb Mathys in den Vorstand Autogewerbe nur in loser Verbindung stehen, keine Händlernummern mehr verabfolgt werden. Leider wurde dieser einstimmig bestätigt, mit Herrn Urwyler als Präsident und Herrn Kisinger als Kas- zeitigte dieser Schritt keinen Erfolg; die Behörden duldeten ee, dass das Autogewerbe durch leichtfertige Abgabe von Händlerechildern immer mehr Berufungswege einstimmig gewählt worden das Passier. Als neuer und neutraler Sekretär ist auf dera geschädigt wurde und in Misskredit geriet. sivmitgli&d Ed. Aeberli; die Mitglieder belieben dessen Bureaudomizil, Zeughausgasse 14, Bern (Tel. Dieser Zustand wrjmlasste dann am 18. Januar 1938 den AutoonoMUiändlter-Verband, erneut mit 23.120), vorzumerken. Der Jahresbeitrag blieb mit einer Eingabe an di« kantonale Palizeidirektion zu gelangen, die darauf antwortete, der Fragenkomplex betreffend da« Abgabe von Händlerschildern sed beim Eidgen. Justiz- und Polizeidepartement in Prüfung. Am 19. April 1938 wurde dann di© Zürcher Motorfahrzeugikontrolle darüber orientiert, wie man beim Eidgen. Justiz- und Polizeidepartement über die Zürcher Praxis bei der Abgabe von Händlerschildiern denkt. Anstatt dass man jedoch zuständ&genorts die Konsequenzen daraus gezogen hätte, nahm man auch jetzt noch gerade in den wesentlichen Punkten den gegenteiligen Standpunkt ein wie das Eidgen. Justiz- und Polizeddepartement. , Die Frage lässt sich deshalb nicht länger unterdfücRön^ob eine kantonale Behörde sich nicht an U!e eidgenössischen Verordnungen zu halten habe. Es wäre .bestimmt bald an der Zeit, wenn die kantonal - Vürcherische Poliizeidirektion endlich daa einsehen würde, was ganze Verbände schon längst erkannt haben (siehe Bericht der Generalversammlung des A.C.S. Sektion Zürich), nämlich dass sich der Existenzkampf des Autogewerbes immer mehr verschärft und die Lage zusehends unhaltbarer wird. Wenn man sich im Kaspar Escher-Haus einmal ein klein wenig bemühen würde, das Autogewerbe zu unterstützen und unerwünschte Ele-i mente vom Autohandel fernzuhalten, eo würden wir | Autogewerbler aufatmen im Bewusstsein. dass man' sich auch bei den Behörden von unserer seit langem gefährdeten Lage Rechenschaft gebe. Wir dürften dann hoffen, dass damit auch in Zürich der Anfang zu einer vernünftigen Verkehrssteuerpolitik gemacht sei. W. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Für die schöne und gedeihliche Zusammenarbeit unserer Ehren-, Frei-, Aktiv- und Passivmitglieder im Jahre 1938 danken wir allen recht herzlich. Fr. 30— pro Mitglied unverändert Mitglieder, die mit ihren bisherigen Beiträgen noch im Rückstand sind, wird dringend empfohlen, ihren Verpflichtungen ohne weitern Verzug nachzukommen. Allfällige Stundungsgesuche sind bis 15. Januar an den Kassier zur Weiterleitung 1 an den Vorstand xu richten; nachher müssten weitere Schritte ins Auge gefasst werden. Die mit dem anechliessenden gemütlichen' Teil verbundene Tombola fand beifällige Aufnahme; di» in jeder Hinsicht wohlgelungene Veranstaltung endete in vorgerückter Abendstunde. Der Berichterstatter: Aeberli, Sekretär. Bttdh«*»tffcdhi :«l«»m WAGEN OHNE PFERDE. Von Werner Siebold. Nichts hat die Erde in ihrem Aussehen, die Menschen in ihrem Rhythmus jemals so verändert, wie die Wagen ohne Pferde. Sie sind unsere Helfer und unsere Gebieter und bestimmen das Tempo unseres Lebens — sie haben die Welt revolutioniert. Die Wagen ohne Pferde — Eisenbahn und Automobil —r- heute geschichtsformende Faktoren, haben selbst ihre Geschichte, die Werner Siebold zum erstenmal in romanhafter Form schreibt. Von der Erteilung des ersten Dampfwagenpatents bis zu den modernen Volkswagen rollt die Geschichte der Wagen ohne Pferde in den mannigfachen, abenteuerlichen Schicksalen ihrer Erfinder und Förderer ab. (Frundsberg-Verlag, Berlin.) 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