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E_1939_Zeitung_Nr.016

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& Monate Januar Februar

& Monate Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Trotz des eingangs erwähnten Rückganges der mit Autocars reisenden Personen waren die Eintagsgäste zahlreicher als letztes Jahr; ihr Anteil an der Gesamtzahl der Gäste stieg von 62 auf 65 %. Wohl nahm die Zahl der Tagesgäste bei den Autocars entsprechend dem schwächeren Gesellschaftsreiseverkehr ab; diese Einbusse wurde aber mehr als wettgemacht durch eine Zunahme der Tagesreisen mit Personenautomobilen. Die Zahl der mit Personenautomobilen reisenden Tagesgäste stieg um 47.000 oder 10 % auf 511.000. Der Anteil der Autogäste, die sich länger als 6 Tage in der Schweiz aufhielten, ist mit 7 % ungefähr gleich gross wie im Vorjahr. Von diesen Feriengästen reisten 97 % in Privatautos und nur 3 % mit Gesellschaftswagen. 4 Art der Fahrzeuge Pers'wagen Autocars Aufenthaltstage 1937 1938 2.421.656 2.439.092 380.345 340 497 Auf 2.780.000 Aufenthaltstage der ausländischen Autogäste kamen im Berichtsjahr 1.716.000 Uebernachtungen. Diese Zahlen sind nicht ganz so gross wie letztes Jahr. Die Abnahme macht aber nicht einmal 1 % aus, so dass wohl eher von einem Stillstand als von einem Rückgang des ausländischen Automobillsmus gesprochen werden kann. Die geringere Bedeutung des Gesellschaftsreiseverkehrs kommt auch in der Zahl der Aufenthaltstage und der macht lediglich der Mai, weil der Pfingstverkehr im Gegensatz zum Vorjahr im Berichtsjahr auf den Juni fiel —, erst im September begann der durch die unsichere politische Lage verursachte Rückschlag, der bis zum Jahresende anhielt. Ausländische Autogäste nach Monaten in der Schweiz 1937 und 1938. Im ganzen 810.064 831.592 266.127 232.202 1.076.191 1.063.794 Die grosse Bedeutung der Aufenthaltsdauer der ausländischen Gäste für unsere Volkswirschaft rechtfertigt eine eingehendere Gliederung der Autogäste nach der Zahl ihrer Aufenthaltstage. Ausländische Autogäste nach Aufenthaltstagen in der Schweiz 1937 und 1938. Im ganzen 810.064 831.592 266.127 232.202 1.076.191 1.063.794 Logiernächte zum Ausdruck. Die mit Autocars reisenden Personen sind am Total der Aufenthaltstage nur noch mit 12 (Vorjahr 14) und an der Zahl der Uebernachtungen mit 6 % (7) beteiligt. Im letztjährigen Bericht über die ausländischen Autogäste in der Schweiz wurde ausgeführt, warum die Zahl der Autogäste nicht in Beziehung gesetzt werden.darf mit der Zahl der Arrivees, die von der Fremdenverkehrsstatistik ermittelt wird. Ferner wurde darauf hingewiesen, dass auch bei einem Vergleich der Logiernächtezahlen die Verschiedenartigkeit dieser beiden Erhebungen berücksichtigt werden muss. Sie Statistik der Grenzübertritte erfasst alle, auch die prk vatwohnenden ausländischen Autogäste, während die Fremdenverkehrsstatistik sich nur auf die in Hotels, Gasthöfen, Fremdenpensiönen und Sanatorien übernachtenden Gäsje* Lofliernächte 1937 1938 1.611.592 1.607.500 erstreckt. Die Fremdenverkehrsstatistik registrierte im Jahre 1938 für die Auslandgäste 114.218 108.295 7.555.000 Logiernächte (Vorjahr 7.946.000); gemessen an dieser Zahl machen Zusammen 2.802.001 2.779.589 1.725.810 1.715.795 Von der Tatsache ausgehend, dass die überwiegende Mehrzahl der die Schweiz befahrenden Autotouristen unsere Bergbahnen nicht benützen, die Schweizer so wenig wie die Ausländer, waren die beiden grossen Automobilverbände unseres Landes, ACS und TCS, an die Ausarbeitung eines Entwurfs für die Schaffung eines Bergbahn-Generalabonnements herangetreten. Dabei erblickten sie die Ursachen des offensichtlich geringen wird. Der kleine Herr hat eine einleuchtende Veranlassung für seinen Besuch zu ungewöhnlicher Zeit. «Ich bin der Nervenarzt Dr. Martinez », stellt er sich höflich vor. «Das Zahlenwunder Pietro Lombroso, das bei Ihnen auftritt, hat sich Zeitungsnachrichten zufolge interessierten Aerzten zu privaten Auskünften zur Verfügung gestellt. Ich bin Gehirnspezialist und interessiere mich für Mister Lombroso. » « Weisst du, wo der Lombroso steckt ? » fragt der Clown einen der übenden Artisten, der gerade, den Kopf nach unten, mit den Füssen an einem schwingenden Trapez in der Manegekuppel hängt « Der wird in der Kantine saufen! » ruft der Turnkünstler trotz seiner unbequemen Stellung höflich und gefällig zurück. «Dann gehen Sie erst durch die Tür da, dann rechtsherum, um die Ecke, links -rum und dann wieder geradeaus. Dort ist die Kantine », beschreibt der Spassmacher Dr. Martinez nachlässig den Weg. In Personen- , , , . automobilen ln *«"«ars Im Danzen 1937 1938 1937 1938 1937 1938 20.784 24.590 2.224 3.413 23008 28 003 18.591 23.910 1.195 5.131 19.786 29.041 26.261 36.494 4.358 3.868 30.619 40.362 41.959 59.882 6639 6.525 48 598 66.407 64.753 47.103 25.499 14.024 90.252 61.127 60.333 73.104 27.095 28.343 87.428 101.447 113.210 128.429 75.589 61.216 188.799 189.645 241.263 254.297 76.568 76022 317.831 330.319 129.644 112.011 37.765 28.750 167.409 140.761 49.490 37.647 6.511 3.532 56 001 41.179 26.096 20.669 1.515 716 27.611 21.385 17RRO 13.156 1 1RQ KR • -töa^o lAim Au da n r ts - iiÄ* 1937 1938 1937 1938 1937 1938 1 Tag 464.217 511.344 208.156 179.460 672,373 690.804 2 Tage 148.135 128.400 33.195 29.717 181.330 158.117 3 Tage 57.379 52.932 12.108 9.491 69487 62423 4 Tage 33.791 31.103 4.401 4.553 38.192 35.656 5 Tage 21.274 21.774 3.055 4.161 24.329 25.935 6 Tage 13.714 13.829 3245 2.372 16.959 16.2Q1 7—10 Tage 32.016 32.068 1.574 2.245 33.590 34.313 11—20 Tage 25.962 26.099 393 195 26.355 26.294 21—50 Tage 11.212 11.499 — 8 11.212 11.507 51—100 Tage 1803 2.006 — — 1.803 2.006 über 100 Tage 561 538 — — 561 538 . die Uebernachtungen der ausländischen Autogäste 23 % aus, gegenüber 22 % im Jahre 1937. Der tatsächliche Anteil des ausländischen Autotourismus am gesamten ausländischen Fremdenverkehr dürfte für beide Jahre' etwas weniger gross sein, weil, wie bereits erwähnt, die privatwohnenden Gäste von der Fremdenverkehrsstatistik nicht erfasst werden. Der Schaffung eines Bergbahn-Generalabonnements entgegen Interesses der Automobilisten an unsern Bergbahn - Unternehmungen einerseits im Mangel an einer gesamthaft wirkenden Propaganda und anderseits im Fehlen einer attraktiven Preisgestaltung. Vor allem aber Hessen sich die Verbände bei ihren vorbereitenden Schritten von der Erkenntnis leiten, dass sich die seit einigen Jahren ausgegebenen Regionalabonnemente für die Benützung durch die Autotouristen nicht eignen, denn einerseits schliessen sie auch Talbahnstrek ken ein und anderseits haben sie einen dauernden Aufenthalt (mindestens 8 Tage) in einer eng umschriebenen Region zur Voraussetzung. Dagegen erwiesen sich die Regionalabon- AUTOMOBIL-REVUE; . FREITAG, 24. FEBRUAR 1939 - N P 16 nente als ein an und für sich ausgezeichnet geeignetes Mittel, um das Interesse an den Bergbahnen zu wecken und zu fördern. Diese Erfahrungstatsache legte nahe, sie entsprechend den Bedürfnissen der Autotouristik umzugestalten, ein Ziel, zu dessen Erreichung Massriahmen erforderlich wären, die sich propagandistisch gut auswerten liessen und deren Bereich sich beispielsweise auf folgende Bergbahnen erstrecken sollte: Caux- Rochers de Naye, St. Nikiaus - Zermatt, Niesen, Brienzer Rothorn, Schynige Platte, Lauterbrunnen - Murren, Wengernalp, Pilatus, Vitznäu - Rigi, Arth - Rigi, Stanserhorn, Trübsee, Parsenn, Corviglia, Muottas-Muraigle, San Salvatore, Capolago - Monte Generoso. In dieser Angelegenheit teilt der ACS weiter mit: Auf Einladung des Automobil-Clubs der Schweiz traten am Donnerstag in Bern die Leiter der wichtigsten Bergbahnen und die Vertreter der Automobil-Verbände (ACS und TCS) zu einer Sitzung zusammen. Zweck der Aussprache war die Behandlung von Masshahmen, die die Autotouristen in vermehrtem Masse zur Benützung der Bergbahnen veranlassen können. Die Konferenz beschäftigte sich im besonderen mit Vorschlägen im Hinblick auf die Schaffung von kurzfristigen Generalabonnements für alle Bergbahnen, deren Ausflugsziele nicht auch im Auto erreicht werden können. Eine Kommission erhielt den Auftrag, das im Verlaufe der Sitzung grundsätzlich gut geheissene Projekt im Detail auszuarbeiten, so dass es für die kommende Reisesaison in Kraft gesetzt werden kann. Oster-Extrazüge durch den Gotthard. Die Ostertage fallen dieses Jahr auf den 6. bis 10. April, d.h. auf eine Zeit, da die Gotthardstrasse von Amsteg bis Göschenen nicht gerade gut fahrbar zu sein pflegt, was heuer um so mehr zutreffen dürfte, als sich im Abschnitt Amsteg-Inschi bekanntlich grössere Bauarbeiten im Gang befinden. Die SBB sollten sich daher die Gelegenheit nicht entgehen lassen, an Stelle der bald traditionelle gewordenen Osterextrazüge für Autotransporte von Göschenen nach Airolo solche von Erstfeld bis Airolo durchzuführen, selbstverständlich aber zu herabgesetzten Ausnahmetaxen. Die ganze Spedition des Wagens Erstfeld-Airolo inklusive 4 Insassen sollte bei einfacher Fahrt nicht höher als auf 25 Fr. zu stehen kommen und für die Hin- und Rückfahrt innert 30 Tagen 40 Fr. nicht übersteigen. Eine solche Ausnahme-Taxsenkung würde sich durch eine starke Inanspruchnahme der Vergünstigung wohl bezahlt machen, wenn eine frühzeitige und planmässige Propaganda im In- und Ausland erfolgt. Dabei sollte man auch versuchen, zu ermöglichen, dass die deutschen Autotoiir'sten den Transportgutschein beim SBB-Bureau in Berlin in deutscher Reichswährung beziehen können und dafür nicht ihr Schweizer Devisenkontingent in Anspruch nehmen müssen. Bereits hat der Gau Baden des DDAC für die Qsterfeiertage eine Fahrt nach Italien angesetzt, wobei er beidemale die Gotthardröute benützt. Dass die Führung von Osterextrazügen durch den Gotthard bereits von Erstfeld aus den raschen Ein- und Auslad auf der dortigen Station zur Voraussetzung hat. ist eine Selbstverständlichkeit für sich. Mit der dort vorhandenen Stirnrampe lässt sich das auch sehr wohl durchführen, nachdem nun die SBB eine ganze Reihe von geeigneten Güterwagen mit umklappbaren Stirnwänden besitzen. Die Transporte zwischen Erstfeld und Airolo sollten mindestens 1—l%stünd'ich erfolgen. ^ lieber die Bedeutung des Gelblichtes bei Verkehrssignalanlagen (Schluss von Seite 1.) In Tat und Wahrheit aber hat das nach dem Grün auftauchende Gelb den Sinn, denjenigen Fahrzeugen, die sich beim Erscheinen des Rot nicht schon allzunahe bei der Haltelinie oder gar auf der Kreuzungsfläche selber befinden, das rechtzeitige Anhalten an der dazu bestimmten Stelle zu ermöglichen. Darin liegt die Bedeutung des bedingten Haltebefehls, von dem wir oben sprachen : Wer beim Erscheinen des Gelb noch anhalten kann, hat anzuhalten: wer sich bereits unmittelbar vor dem Schutzweg oder schon auf der Kreuzung befindet, hat die Fahrbahn zu räumen. Diese Dinge werden am ehesten klar, wenn veir uns nach der Entwicklung des ausländischen Verkehrsrechtes umsehen, das teilweise wesentlich jünger ist als das schweizerische Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr und seine Vollziehunzsvorschriften, das somit auch als Ausdruck des in den letzten Jahren erreichten Standes der Verkehrstechnik und Verkehrspraxis gelten kann. So bestimmt die deutsche Strassenverkehrsordnung vom November 1937 in Paragraph 2: Werden Farbzeichen verwendet, so bedeutet: Grün : «Strasse frei», Gelb: für Verkehrsteilnehmer in der vorher gesperrten Richtung: «Achtung, in der vorher freien Richtune: «Anhalten», für in der Kreuzung befindliche: «Kreuzung frei machen». Rot: «Halt». Es sollte nicht unmöglich sein, dieser allein haltbaren Betrachtungsweise auch bei uns durch die allein sinngemässe rechtliche Auslegung der erwähnten Bestimmung der Signalisierungsordnung zum Dnrchbruch zu verhelfen. Damit Hesse sich gleichzeitig auch die Bekämpfung der ebenso unerfreulichen Erscheinung verbinden, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmer auch das dem Grün vorangehende Gelblicht bereits als Fahrerlaubnis betrachten. Sie setzen ihre Fahrzeuge schon in Bewegung, wenn das Gelblicht neben dem Rot erscheint, um den bevorstehenden Uebergang auf Grün, also auf das Signal «Freie Fahrt» anzukündigen, und bringen damit die Fussgänger in Verlegenheit, die im gleichen Augenblick vor ihnen die Fahrbahn kreuzend, die Strasse räumen möchten. Diesem Uebelstand abzuhelfen, sollte besonders leicht möglich sein, da ja gerade in dieser Phase das neben dem Gelb weiterbrennente Rot auch.. rechtlich ganz unmissverständlich bekundet, dass das Fahrverbot noch immer bßsteht, bis das Rot und mit" ihm gleichzeitig auch' das Gelb erlischt und das grüne lacht erscheint Statt dessen aber leisten es sich vor allem die bei der Anfahrt weU prompteren Radfahrer and3uernd, sogleich beim Erscheinen des gelben Lichtes aufzuspringen und loszufahren, wie sich beispielsweise bei den zwei Berner Signalanlagen fortwährend beobachten lässt Noch schlimmer ist die Erscheinung, dass Radfahrer, die sich gerade beim Aufleuchten des Gelb neben dem Rot der Kreuzung nähern, sich überhaupt nicht einmal mehr zu einer Verlangsamung ihrer Fahrt bewogen fühlen, sondern womöglich in voller Geschwindigkeit weiterrasen, um Sekunden zu früh auf die Kreuzun?pfläche geraten und dnmit fortwährend recht kritische Situationen heraufbeschwören. Solche Situationen können dann sehr oft nur dank der Geistesgegenwart des überraschten Autofahrers der Querphase geklärt werden, der dia Kreuzung im Vertrauen darauf überfährt, vor Fahrzeugen aus der andern Strasse noch immer durch das dort weitprbrennende Rot geschützt zu sein, bis seine TJeberfahrzeit abgelaufen ist. Als letztes wäre freilich zu wünschen, dass nun auch die Fusssaneer — seihst dort, wo ihnen bei Rotlicht die Ueber Kapazität habe ich mich schon überzeugt schmeichelt. « Haben Sie mal etwas vom klärt er geschmeidig. «Von Ihrer geistigen In der Kantine ist nicht viel los. Eine dicke < Fermat ? > In Dr. Martinez' geschultem Ihre wissenschaftliche Tätigkeit —» Frau vom Zigeunertyp raucht eine Zigarre Kopf springt ohne sein Zutun ein längst vergessenes Fach auf. c Pierre Fermat ? Das Trinkeraugeh ironisch an. Lombroso sieht den Arzt mit etwas sturen und liest in einer ausländischen Zeitung, zwei Männer in Trainingsanzügen würfeln und ist doch ein französischer Mathematiker. « Sie glauben mir ja kein Wort », stammelt haben Limonadengläser vor sich. Einsam in Lebte, wenn ich nicht irre, 1604 bis 1664. > er. « Wie sollten Sie auch ? Aber warten einer Ecke sitzt vor einem Glas Absynth ein c Sie irren 1 > konstatiert das Zahlenwunder mit Genugtuung. < Er lebte 1601 bis Dr. Martinez macht, dass er hinauskommt wir ab ! Wir werden ja sehen ! > hagerer Mann mit durchfurchten Zügen und arbeitet offenbar an einer mathematischen 1665. Und er hat einen Satz hinterlassen, Im Gang trifft er einen jungen Burschen. Aufgabe. Dr. Martinez braucht nicht erst den berühmten Satz des Fermat. Der Beweis dafür ist verloren gegangen und es ist fragt er und drückt ihm ein Trinkgeld in die «Könnte ich die Ställe besichtigen ? > zu fragen, ob das Mr. Lombroso ist. bisher keinem gelungen, ihn zu rekonstruieren. Es sind Preise für die Wiederauffin- « Eigentlich ja nicht», erwidert der Boy, Hand. < Was wollen Sie von mir wissen ? > fragt das Zahlenwunder unfreundlich, als Dr. Marr dung ausgesetzt, aber die offiziellen Mathematiker werden sie nicht,verdienen. Pietro nicht gerade der Alte selber kommt, wird Sie 1 « aber gehen Sie links um die Ecke. Wenn tinez sich an seinen Tisch setzt. « Meine Zahlenspielereien können Sie abends in der Lombroso wird Geld und Ruhm ernten. > keiner anhalten,» Vorstellung hören. Jetzt arbeite ich.» Damit greift er nach dem Absynthglas und Damit mächt er sich davon. Der Arzt lässt « Darf ich fragen, womit Sie sich in Ihren trinkt sich gewissermassen selbst zu. sich von seinem Geruchssinn leiten und Mussestunden beschäftigen ? » Martinez < Ein schwerer Neurotiker », konstatiert braucht nicht lange zu suchen. Durch eine fühlt sich verpflichtet, wenigstens etwas Interesse zu heucheln. Idee, diesen Mann für seine Pläne zu benut- stehen in einzelnen Boxen, an denen ihre Martinez im stillen und gibt gleichzeitig die offene Tür gelangt er zu den Pferden. Sie « Meinetwegen », erwidert Lombroso mit zen, auf. • Namen auf Schildern angebracht sind. unechter Grobheit, denn er fühlt sich ge- «Ich will .Sie nicht länger stören», er- (Fortsetzung folgt.)

N° 16 — FREITAG, 24. FEBRUAR 1939 AUTOMOBIL-REVUE Nat. Winter-Sternfahrt zum Genfer Salon 1. Lauf um die Schweizermeisterschaft 1939. — Samstag, 4. März. Schon 49 Anmeldungen! Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass auch der zweiten Auflage der nationalen Schnee-Sternfahrt zum Genfer Automobilund Motorrad-Salon vom 4. März ein Erfolg beschieden sein wird, der dem letztjährigen in nichts nachsteht. Ueberhauipt macht es allen Anschein, dass der — wie aus dem unten veröffentlichten Goldenen Buch hervorgeht — im Jahre 1937 registrierte Tiefstand in bezug auf das der Salon-Sternfahrt von den schweizerischen Automobilisten entgegengebrachte Interesse als endgültig überwunden betrachtet werden kann. Der Ausgang des 1996er Rallyes, das infolge einer sehr unglücklichen Reglementierung nicht weniger als 18 ex aequos im ersten Rang gezeitigt hatte, wirkte sich auf die Beteiligung an der nächsten Sternfahrt im März 1937 trotz den interessanteren Bestimmungen und Bedingungen geradezu verheerend aus, indem sich nur 20 Fahrer — eine lächerlich kleine Zahl — zur Teilnahme entschliessen konnten. Es bestand kein Zweifel mehr : die Sportkommission der Sektion Genf des AGS musste das Steuer hinsichtlich der Organisation der Sportveranstaltungen anlässlich des Salons vollkommen herumwerfen, wenn sie nicht das Risiko eingehen wollte, dass das Interesse diesen Konkurrenzen gegenüber noch vollends erlahmte. Dies geschah durch Anwendung einer ganz neuen Formel, deren Produkt die letztes Jahr erstmals durchgeführte und heuer zur Wiederholung kommende Schnee-Sternfahrt bildet. Mit einem Schlag schnellte die Teilnehmerzahl von 20 im Jahr 1937 auf 43 im Jahr 1938 hinauf, eine Zahl, die heuer nicht nur spielend erreicht, sondern bei weitem übertroffen wurde, geben uns doch die Organisatoren am Freitagmorgen die Namen von 49 Konkurrenten bekannt, unter denen — nebenbei bemerkt — das Gros der Berner Fahrer noch fehlt. Damit ist für die erste automobilsportliche Veranstaltung des Jahres, die zugleich den Auftakt für den Kampf um den diesjährigen Meisterschaftstitel bildet, schon heute ein glänzender Nennerfolg zu verzeichnen. Es liegen die Anmeldungen folgender Konkurrenten vor (in Klammer die von ihnen offiziell bezeichneten Mitfahrer): 1. M.A.C. Troesch, Zürich, auf Fiat-Balilla (Erwin Rentschier). 2. «Paude», AUaman, auf Fiat (Guy Horngacher). 3. Rene Bloch, La Chaux-de-Fonds, auf Citroen. 4. Pierre de Toledo, Genf, auf Peugeot (Jean - Ch. Vulliety). 5. Otto Dietrich, Basel, auf Ford (Erwin Dietrich). 6. Willy Moser, La Chaux-de-Fonds, auf Fiat- Balilla. 7. Jean Stich (Sieger in der Schnee-Sternfahrt 1938), La Chaux-de-Fonds, auf Fiat (Ls. Jaccard). 8. Hans-Rolf Gautschy, Bern, auf Pontiac (Erwin Wannenmacher). 9. Georges Collioud, Coppet, auf Lancia (Willy Meissner). 10. Alfred Oattner, Zürich, auf Fiat (Hans Hug). 11. Max-B. Hammer, Zürich, auf Wanderer (Willi Hochuli), konkurriert auch im Militär-Wettbew. 12. Julius Wagner, Zürich, auf Mercedes (Frau Julie Wagner). 13. Hans Weber, Suhr, auf Bugatti (Adolf Suter). 14. Jean-Louis Quartier, Biel, auf Lancia (Charles Quartier). 15. Willy Santschy, La Chaux-de-Fonds, auf Peugeot (Andre Leuenberger). 16. Pierre Haefeli, La Chaux-de-Fonds, auf Citroen (Frau Mady Haefeli). 17. Henri Sauthier, Martigny, auf Citroen (Jacques Sauthier). 18. Jean Reymond, Genf, auf Citroen (Ferdinand Savary). 19. Eric Handschin, Liestal, auf Fiat (X). konkurriert auch im Militär-Wettbewerb, 20. Francois Lombard, Genf, auf Opel (Gustav Citroen). * . 21. Hugo Hartmann, Zürich, auf Ford (Hermann Pestalozzi). 22. Charles Werzinger, Zürich, auf Adler (Hans Egli). 23. Andre Sandoz, Neuenburg, auf Renault (Gerard von Guntcn). 24. Jean Boisseau, Lutry, auf B.M.W. (Frau Lucie Boisseau). 35. Edouard Moebus, Lausanne, auf Aero (Ernest Wirt). 26. Rudolf Zurlinden, Aarau, auf Lancia (Fritz Hostettler). konkurriert auch im Militär-Wettbew. 27. Rolf Haft, Zürich, auf B.M.W. (Erwin Banga). 28. Rena Blanc, Courtelary, auf Opel. 29. Andre Duval, Lausanne, auf Ford (Florian Martin). 30. Hermann Helbling, Rapperswil, auf Ford (Hans Laager). 31. 32. 33. Werner Locher, Zürich, auf Plymouth (Walter Sauter). Hans Fehr, Zürich, auf B.M.W. (Hans Hess). Martin Zimmermann, Zürich, auf Buick (Attilio Adimice). 34. Hans Kleiner, , Zürich, auf Bugatti (Hermann Bischoff), konkurriert auch im Militär-Wettbewerb. 35. Karl Häffner, Zürich, auf Fiat (Karl Inderbitzin). 36. Hans-Karl von Tseharner. Bern, auf M.G. 37. Dr. Hans Pfosi, Zürich, auf Peugeot (Dr. Max Bonner). 38. Alois Kaiser, Zug, auf Opel (Frau Elsr Kaiser), konkurriert auch im Militär-Wettbewerb. 39. Henri-J. Vuilleumler, Neuenburg, auf Citroen. 40. Paul Schenk, Lausanne, auf Hansa (Emil Schenk). 41. Walter Klingler, Lausanne, auf Hansa (Frau Ciaire Klingler), konkurriert auch im Militär- Wettbewerb). 42. Frank L'Huilller, Chene-Boug, auf Peugeot (Amedee Bernard). 43. Andrä Hob. Neuenburg, auf Citroen (Gody Jaussy). 44. Cap. FredeVic Tissof, Leysin, auf Lancia (Corvin), konkurriert auch im Militär-Wettbewerb. 45. Hans Portmann, Basel, aui Ford (Theo Rodemeyer). 46. J.-Eugen Rock, Basel, auf Ford (Kurt Bannwart). 47. Max Bertschmann, Basel, auf Adler (Hans L5- liger), konkurriert auch im Militär-Wettbewerb. 48. Caprl. Maurice Labhardt, Basel, auf Ford (Capl. Jean Sutter). 49. Charles Morel, Basel, auf S.S.-Jaguar (Rudolf RometschJ. Die Meldefrist läuft zum doppelten Nenngeld noch Ms Montagabend, den 27. Februar, 18 Uhr, während die einzelnen A.CS.-Sektionen den Organisatoren bis Donnerstagabend, den 2. März die Zusammensetzung der um den Dr.-Mende-Wanderpreis eich bewerbenden Equipen bekanntzugeben haben. Junior 5/25 PS Trumpf 10/45 PS Typ 10 13/58 PS Carrosserien: Cabriolets, Cabrio-Limousinen, Limousinen, Sport-Modelle. Die Frontantriebs-Konstruktion der Junior und 2 Liter-Modelle ist die älteste und bewährteste Bauart. Die jetzigen Modelle sind in ihrer Konstruktion das Vorbild an Einfachheit und Dauerhaftigkeit der Frontantriebskonstruktion. Ueberlegene Fahreigenschaften, unvergleichlich schleudersicher auf Schnee, Eis und nassem Asphalt Typ Ixnperia, 2 Liter 10/50 PS Altbewährt - dauerhaft - zäh - sparsam! Billig in Anschaffung und Betrieb! Grosse Ladeflächen für sperrige Güter. Alle Arten von Carrosserieaufbauten für: Maler, Glaser, Transportgeschäfte, Gärtner, Gemüsehändler, Bäcker, Konditoren, MÜchhändler, Molkereien, Metzger, Kohlenhändler, sowie für jeden andern Branchenzweig. Verschiedene Ladegewichte. Was das am Dienstag veröffentlichte, von Turicum stammende und zu Händen der Organisatoren abgefasste Eingesandt < E i n Schönheitsfehler» anbetrifft, so ist uns vom Präsidenten der Sportkommission des Genfer ACS, Herrn Dupuis, ein Brief des Inhalts zugegangen, dass eine Aenderung des für die diesjährige Sternfahrt geltenden Reglements nicht ins Auge gefasst werden könne, dass jedoch eine spätere Berücksichtigung des Vorschlags unseres Einsenders nicht ausgeschlossen sei. Bei dieser Gelegenheit bemerkt Herr Dupuis, dass er sich letztes Jahr einige Tage vor dem Rallye auf dem Col des Mosses aufgehalten habe und zahlreichen trainierenden Konkurrenten begegnet sei. Indessen hätte es sich weder um Genfer, noch um Waadtländer und Neuenburger Teilnehmer, sondern um -.. Zürcher und Basler Automobilisten gehandelt. Wovon wir wohl ohne Irrtum ableiten dürfen, dass die Westschweizer Konkurrenten die vorgeschriebene Strecke so gut gekannt haben, dass eich ein Training für sie vollständig erübrigte, während die Nordwest- und Ostschweizer Fahrer tatsächlich handicapiert waren und auch diesmal wieder sind. Wenn nun die des westschweizerischen Geländes weniger kundigen Basler und Zürcher — um mit der gleichen Aussicht auf Erfolg ins Rennen zu gehen wie ihre Kollegen jenseits der Saane — die Strecke im voraus rekognoszieren, so kann man ihnen dies nicht verargen. Aber gerade in diesem Moment erblicken wir die ungleiche Behandlung, dass sie sich zu solchem Vorgehen geradezu gezwungen sehen, während dies ihre Westschweizer Kollegen gar nicht nötig haben. Hätte man wenigstens auf die Zusendung des Routenheftes an die Konkurrenten sieben Tage vor dem Rallye verzichtet und diesen das Bordbuch mit der vollständigen Marsch- und Zeittabelle unmittelbar vor dem Start in Bern überreicht, dann wären die Chancen für die Teilnehmer aus allen Landesgegenden nahezu ausgeglichen gewesen. In diesem Zusammenhang geben wir noch die Meinungsäusserung eines Berner Konkurrenten wieder, der uns — ohne allerdings auf den Hauptpunkt der Turicum-Einsendung vom letzten Dienstag, nämlich die ungleiche Behandlung der Fahrer, einzutreten und zur Lösung dieses Problems einen Vorschlag zu unterbreiten — unter dem Stichwort: Macht aus der Schneesternfahrt kein fahrbares Rechnungsbureau! folgendes schreibt: -«In Nr. 15 der «Automobil-Revue» wird von Tjiricum der Art. 11 der Ausführungsbestimmungen zum Reglement der Sternfahrt nach Genf beanstandet, mit der Begründung, dass die vorzeitige Bekanntgabe der Fahrttabelle eine ungleiche Behandlung der Fahrer mit sich bringe, die unbedingt vermieden werden sollte. Um diesen Nachteil nach Möglichkeit zu vermeiden, wird vorgeschlagen, die Fahrttabellen erst in Bern abzugeben, dafür aber "diese mit den Durchfahrtszeiten für jede auf der DER MEISTER DER KURVEN MINERVA Typ Impena 10/50 PS Belgisches Spitzenprodukt Radstand 3,04 m. 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Dagegen würde der zweite Vorschlag, die geheimen Kontrollen nur zwischen den gedruckten Durchfahrtsorten einzurichten, die Sternfahrt wieder zu dem werden lassen, was sie noch vor einigen Jahren gewesen ist: eine blosse Prüfung der rechen-, künstlerischen Eigenschaften des Beifahrers und seiner Uhren. Wohl niemand wird etwas dagegen haben, dass eine Sportveranstaltung nach Möglichkeit erschwert wird. Aber wenn die Sternfahrt noch etwas mit dem Automobilfahren gemein haben will, so soll die Erschwerung im eigentlichen Automobilsport und nicht in der Zeitrechnung gesucht werden. Mit solchen Schikanen — anders kann man sie nicht nennen — wird die Sportfreudigkeit unter den Automobilisten bestimmt nicht gehoben. Es ist weder für den Fahrer noch seinen Begleiter eine interessante Aufgabe, die Marschtabelle Kilometer für Kilometer auszurechnen und jede theoretisch mögliche Distanz sekundensrenau einzuhalten. Und das ist zwangsläufig der Fall, wenn die geheimen Kontrollen nicht an die in der Fahrttabelle festgelegten Punkte gebunden werden, sondern zwischen diesen irgendwo versteckt funktionieren. Nein, wenn der Automobilsport nicht wieder in die Kompliziertheit der Zeitrechnung verfallen soll, muss er den Schlüssel mehr und mehr im Test des Fahrers und weniger im Prüfen der zeitrechnerischen Eigenschaften des Beifahrers suchen. Schliesslich ist es doch die Leistung des Fahrers, welche in erster Linie für das Klassement massgebend sein soll und nicht das bureaumässige Rechnungsgeschick seines Beifahrers. Den Organisatoren der Genfer Sternfahrt ist ihre einseitige Bevorzugung der Zeitrechnung schon einmal zum Verhängnis geworden. Das war damals, als das Reglement die geheimen Kontrollen an keine bestimmte Punkte festband und der Fahrer nur noch als Werkzeug des Begleitmannes agierte. Hoffen wir daher, dass die Genfer nicht wieder in den gleichen Fehler verfallen, indem sie die rein automobilistische Seite zugunsten des Rechenschiebers benachteiligen.» Das Goldene Buch der Genfer Salon-Sternfahrten. Zahl der Jahr Startenden 1923 27 1924 .19 1925 34 1926 15 1927 29 1928 87 1929 53 1930 49 1931 10 1932 27 1933 29 1934 39 1935 43 1936 32 1937 1938 20 43 Sport Sieger E. Koch, Luzern, Fiat. E. Koch, Luzern, Fiat. A. Gut. Luzern, Fiat. Haas, Luzern, Delage. F. Meyer, Martigny, F. N. J. Fortmann, Bern, Farman. H. Moser, Bern, und Pierrehumbert, Mont. Neuchät. F. W. Geiser. Emmental. E. H. Thommen, Bern, Fiat. Thommen, Bern, Fiat. W. Petermann, Delsberg, Chrysler M. Eberhard, La Chaux-de-Fonds, Delage. L. Chytil-Straub, Rorsehach. Chrysler. H. Sauthier, Martigny, Ford, und weitere 17 ex aequo. H. Portmann, Basel, Ford. Jean Stich, La Chaux-de-Fonds, Fiat. iwtm Ausland Wie steht es mit der deutschen Beteiligung in Tripolis? Das Rätselraten über die mögliche Zusammensetzung des Startfeldes an dem dieses Jahr für die Anderthalbliter-Rennwagen reservierten Grossen Preis von Tripolis wird in der Fachpresse aller Länder munter fortgesetzt. Es hat — das sei vorweg genommen — bis heute recht wenig Positives zu Tage gefördert und man ist weiterhin auf die in den sogenannten offiziösen Kreisen zirkulierenden Gerüchte angewiesen, ohne dass allerdings die Möglichkeit bestände, diese auf ihren innern Gehalt zu prüfen. Gaben wir noch in der letzten Nummer unter Vorbehalt eine von Charles Faroux ans Pariser « Auto » telefonierte Meldung wieder, die an der endgültigen Beteiligung der Mercedes- Benz-Werke am Grossen Preis von Tripolis mit dem angeblich fertiggestellten neuen 1,5- Liter-Wagen keinen Zweifel aufkommen Hess, so liegen heute aus dem italienischen Blätterwald ebenso unkontrollierbare Nachrichten vor, die das genaue Gegenteil behaupten. Den Dingen auf den Grund zu gehen, ist auch hier ein Ding der Unmöglichkeit, zumal man sich in Untertürkheim selber vollständig ausschweigt und einzig darauf hinweist, dass die diesjährige sportliche Aktivität mit dem Grossen Preis von Pau vom 2. April ihren Auftakt nehme und vierzehn Tage später mit dem Grossen Preis von Monaco fortgesetzt werde. Punktum und Streusand druf! Das übrige wird man dann von Fall zu Fall schon sehen! Sollte sich immerhin der von Faroux angekündigte Start des neuen 1,5-Liter-Dreizackwagens als eine fette Ente erweisen, so dürfte so gut wie feststehen, dass sich der Grosse Preis von Tripolis 1939 zu einer rein familiären Angelegenheit des italienischen Automobilsports gestaltet, bei dem einzig Maserati und Alfa Romeo um den Siegeslorfoeer ringen. Es ist nämlich noch höchst ungewiss, ob ERA mit den neuen 1,5-Liter-Boliden nach Nordafrika fährt, um daselbst mit diesem international die Feuerprobe zu bestehen.