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E_1939_Zeitung_Nr.050

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nen, was in der 16jährigen Geschichte des 24- Stunden-Rennens von Le Mans nur noch Bentley im Jahre 193S gelang. ' Pokal-Gewinner ist diesmal Gordini/Scaron auf dem Simca-Huit 1087 ccm; die gleiche Mannschaft errang auch den im Vorjahr erstmals ausgefahrenen Pokal der für die höchste Ueberschreituns der. nach der Wertungsformel errechneten Sollstrecke zuerkannt wird. Von den drei gestürzten Fahrern, Frau Itier (Simca-Huit). Belleeroix (Delahaye) und Breillet (Simca-Huit), liegen .bei Schluss des Rennens sehr gute Nachrichten vor; ihre Verletzungen sind nur leichten Grades. (die 10 ersten) 1. Wimille/Veyron (Bugatti 3251 ccm mit Kompr.) 3354 km 744 = 139,781 km/St. = neuer Streckenrekord (alter Rekord von Wimille/Benoist im Jahre 1937 aufgestellt mit 136,997 km/St.); 2. Gerard/ Monneret (Delage 2981 ccm) 3312 km 224 (ebenfalls über dem früheren Streckenrekord); 3. Dobgon/Brackenbury (Lagonda 4479 ccm) 3229 km 460; 4. Selsdon/Lord Waleran (Lagonda 4479 ccm) 3219 km 486; 5. Prinz Schaumburg -Lippe/Wencher .(B.M.W. 1976 ccm) 3188 km 438; 6. Villeneuve/ Biolay (Delahaye 3590 ccm) 3180 km 278; 7. Roese/ Werden unsere Rennen noch schneller? Ein aufschlussreicher Vortrag von Eberans : . Was lehren uns die bisherigen Rennen ? Anlässlich der vor kurzem abgehaltenen VDI-Tagung in Dresden hielt der bekannte Dipl.-Ingenieur von Eberan von der Auto- Union-Rennwagenabteilung in Zwickau einen .' Gesamtklassement. Vortrag über das Thema «Höchstleistung inf Rennwagenbau», der auch unsere Leser interessieren dürfte. Der VDI gibt über diesen Vortrag folgenden Bericht: «Automobilrennen werden nach internationalen Vereinbarungen, sogenannten .Rennformeln', ausgefahren, mit denen im wesentlichen der Motorenhu'braum und das Fahrzeuggewicht festgelegt sind. Der sportliche Wettkampf unter gleichen Voraussetzungen wird dadurch nicht allein zu einem Maßstab der Rennfahrkunst, sondern zum Wettbewerb der Nationen um fortschrittliche Gestaltung und technische Vervollkommnung des Kraftfahrzeugs. Für den Rennwagenbau gilt nur ein Ziel: Höchstleistung und Betriebssicherheit. Wirtschaftlichkeit der Fertigung und des Betriebs müssen hinter diesen Forderungen zu- Heinemann (B. M. W. 1976 ccm) 3106 km 974; 8 Walker/Connel (Delahaye 3557 ccm) 3025 km 789; 9. Briem/Schölz (B.M.W. 1976 ccm) 2975 km 902; 10. Gordini/Scaron (Simca-Huit 1087 ccm) 2885 km 906 Die Sieger im Kategorienklassement. 5—8 Liter: Wimille/Veyron solo (Bugatti 3251 ccm mit Kompr.) 3354 km 744 = 139,781 km/St. 3—-5 Liter: Dobson/Brackenbury (Lagonda 4479 ccm) 3229 km 460 = 134,561 km/St. 2—3 Liter: Gerard/Monneret (Delage 2981 ccm) 3312 km 224 = 138,009 km/St. 1,5—2 Liter: Prinz Schaumburg-Lippe/Wencher (B.M.W. 1976 ccm) 3188 km 438 = 132,851 km/St. 1,1—1,5 Liter: Clark/Chambers (H.R.G. 1496 ccm) 2599 km. 708 = 108,321 kni/St. 750—-110Q ccm: Gordini/Scaron (Simca-Huit 1087 ccm) 2885 km 906 = 120,246 km/St. (Gewinner der XIV. Ooupe Biennale Rudge-Whitworth); 500—750 ccm: Alin freres (Simca-Cinq 566 ccm) 1999 km 478 = 83,311 km/St. Für die nächstes Jahr definitiv zu vergebende XV. Coupe Biennale Rudge-Whitworth haben sich 16 Wagen qualifiziert, nämlich: 4 Simca-Fiat, 2 B.M.W., 2 Lagonda, 2 Delahaye und je 1 Bugatti, Delage, Aston-Martin, H.R.G., Morgan und Singer. rückstehen. Die Aufgabenstellung verlangt ein Grösstmass an Beschleunigung, Spitzengeschwindigkeit, Bremsfähigkeit 'bei bestmöglichster Strassenlage. Das Leistungsgewicht konnte auf 2 kg/PS herabgesetzt werden gegenüber 20—30 kg/PS bei normalen Personenkraftwagen. Mit Kompressormotoren von 3 1 Hubraum werden 130 PS pro Liter und mehr erzielt, bei mittleren effektiven Drücken von 22 atü und darüber. Als Baustoffe werden fast nur hochlegierte Stähle mit bis zu 180 km/mm 2 Festigkeit angewandt, wobei die Beanspruchungen teilweise über der Dauerwechselfestigkeit liegen. Leichtmetalle werden sowohl als Hüllibaustoff als auch ihrer günstigen thermischen Eigenschaften wegen für Zylinder und Kolben weitgehend angewandt i'-nd übertreffen vielfach im spezifischen A; eitsvermögen die Stahlbauweise. Von jedem Konstruktionsteil muss die höchstmögliche Gewichtsnutzung verlangt werden, eine Forderung, die noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten zulässt und ebenso grundsätzlich aus Wirtschaftlichkeitsgründen im allgemeinen Maschinenbau zu stellen ist. Besondere Anforderungen werden an die Genauigkeit der Fertigung gestellt. Nur ein erstklassiger Werkzeugmaschinenbestand in Verbindung mit hervorragend geschulten Facharbeitern verbürgt die für so schwierige Werkstücke erforderljche Herstellungsgenauigkeit und Austauschbarkeit bei Einzelanfertigung. Der Oberflächenbearbeitung kommt für Versohleiss und Festigkeit hochbeanspruohter Teile eine'fitaej- STUDEB DER AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 20. JUNI 1939 — N° 50 j ragende Bedeutung zu. Die Wärmebehandlung eines einzigen Teiles kann oft nicht nur über Sieg und Niederlage, sondern über Tod und Leben des Fahrers entscheiden. Darum sind neben planmässigen Versuchen und Prüfung der Einzelmaschinen auf Sonderprüfständen, welche die Fahrverhältnisse weitgehend nachahmen, die laufenden Prüfungen des; Werkstoffs und der Fertigteile die unerlässliche Voraussetzung für den Erfolg. Kein lebenswichtiger Teil gelangt zum Einbau, von dem nicht eine Werkstoffanalyse-, Festigkeits- und Rissprüfung vorgenommen wurde. Nach, jedem Training, Versuch oder Rennen wird der Rennwagen bis auf die letzten Teile zerlegt, und dann wieder auf Masshaltigkeit und Rissfreiheit geprüft. Nur auf diese Weise wird eine hohe Sicherheit der Konstruktion erreicht, die Beanspruchungen standhalten muss, die sich einer theoretischen Vorausberechnung und Forschung heute vielfach noch entziehen. Ein Ausblick auf die künftige Entwicklung im Rennwagenbau zeigt, dass die heute erreichten Höchstleistungen den durch die mechanischen Gesetze gezogenen Grenzen schon sehr nahe kommen, so dass auf den üblichen Strassenrennbahnen mit einer nennenswerten Geschwindigkeitssteigerung nicht mehr gerechnet werden kann ! » Vergleichen wir einmal die Geschwindigkeiten, die in den letzten Jahren zunächst mit den Wagen der 750-KiIo-FormeI, also mit Motoren bis zu 0 Liter Zylinderinhalt, erreicht wurden, mit den Höchstleistungen, die wir heute bereits mit 3-Liter- Kompressormotoren erreichen, dann wird das voll und ganz bestätigen, was von Eberan hier von den durch «mechanische Gesetze gezogenen Grenzen» gesagt hat. Ein weiterer Beweis sind auch die neuen 1,5-Liter-Rennwagen, die ja heute schon nahe an die gleichen Leistungen herankommen, wie die vorjährigen Rennen auf den Strecken von Livorno und Monza, nicht zuletzt aber auch das diesjährige Rennen in Tripolis bewiesen hat. "Wir erreichen also selbst mit weniger PS fast die gleichen Geschwindigkeiten von früher, aber wir kommen auch kaum darüber hinaus. In der Oeffentlichkeit überhaupt nicht bekannt, im übrigen aber auch hochinteressant war ein Versuch, den die Mercedesleute am Tag nach dem Eifelrennen gemacht haben. Auf dem Nürnburgring ging nämlich das Eifelrennen am Montag und Dienstag weiter, zwar nur für den Film, der hier sozusagen «Atelieraufnahmen» drehte. Bei dieser Gelegenheit rasten dann die Mercedesfahrer mit ihrem neuen 1,5-Liter- Rennwagen mit Volldampf über die Rennstrecke und — siehe da — sie waren damit fast genau so schnell wie mit den 3-Liter-Rennwagen. Das heisst also, dass der robusten Kraft, die letzten CHAMPION 'Ozszzr«—• — EN Endes auf die Strasse übertragen werden muss, irgendwo eine Grenze gezogen wird, mit andern Worten, dass es untunlich ist, in der PS-Steigeruns über diese Grenze zu gehen! Das haben Auto-Union und Mercedes-Benz auch klar erkannt und daher alles versucht, um durch weitere Verbesserungen der Strassenlage, die einmal eine höhere Abgabefähigkeit von Kraft auf die Strasse gestattet, sodann aber auch in den Kurven schnelleres Fahren ermöglicht, zu höheren Geschwindigkeiten zu kommen. Die GMMB in Sochaux. Die bereits über 600 Mitglieder zählende Gesellschaft der Militär-Motorfahrer des Kantons Bern startete am Donnerstagmorgen in aller Hergottsfühe mit 2 grossen Cars, 35 Privatautos und mehreren Motorfahrrädern zu einer an vielseitigen Eindrücken überaus reichen Eintagsfahrt, den unvergesslicher Höhepunkt die rund dreistündige Besichtigung der Peugeotwerke in Sochaux-Montbeliard war. Des Wochentags ungeachtet schwoll die in geschlossener Kolonne ausrückende Reisegruppe nach ihrer Durchfahrt in Biel auf mehr als 200 Personen aus allen Kantonsteilen an — ein sohlagender Beweis für das Organisationstalent der Herren Oesch und Lack. Nach dem allgemeinen Frühstück in Moutier legte die GMMB in Les Rangiers ihrem steinernen Kameraden einen prächtigen Kranz zu Füssen und gedachte der Präsident in soldatischer Kürze des vorbildlichen Geistes aufopfender Wehrbereitschaft während der Grenzbesetzung. Dank den umsichtigen Vorbereitungen Herrn Grossrat Peritas und seines Sohnes, Generalvertreter der Peugeotwerke für die Schweiz, vollzog sich der Ueibertritt nach Frankreich einigermassen reibungslos. 260.000 Quadratmeter Fabrikumschwung, 16.000 Arbeiter und Arbeiterinnen (davon über 10 °/o Schweizer, die meisten in gehobenen Stellungen), eine Tagesproduktion von 260 Autos, Werkstätten von 400 und mehr Metern Länge, Presshämmer mit einem Gewicht bis zu 1500 Tonnen, Zuschneidemaschinen von 8—10 Metern Höhe, die gleichzeitig 3 verschiedenen Funktionen dienen ... gar nicht zu reden von den mustergültigen Sportanlagen, den Arbeitersiedlungen, dem Gercle Hotel Peugeot und andern sozialen Einrichtungen (alljährlich werden dafür 25 °/o des Reingewinns ausgegeben) — alle diese Zahlen vermögen nur einen schwachen Begriff davon zu geben, welchen Dimensionen, aber auch welchem Chaos ständig wechselnder Wahrnehmungen Auge und Ohr in so kurzer Zeit ausgesetzt waren. Der fachlich interessierte Besucher sah natürlich manche technische Neuerung, aus der er wohl gelegentlich die eine oder andere praktische Nutzanwendung für sich wird ziehen können. Beim Mittagessen, an dem ein Direktor der Fabrik und der berühmt gewordene Waffenstillstandstrompeter Sellier, ein lebendiges Denkmal seiner selbst, teilnahmen, wurden gar treffliche Worte über die traditionelle französisch - schweizerische Freundschaft gewechselt. Nach Schluss der eingehenden Besichtigung — grosse Teile der Werke, die gegenwärtig der Aufrüstung dienen, blieben selbstverständlich unzugänglich — begann der gemütliche Teil und gegen Aibend in aufgelöster Formation die Rückfahrt über den Pruntruter Zipfel. Für Ihr Auto Eclatin AG., Solotfiurn, Farben- and Lackfabrik, Telephon 21139 B« ML IT • CABRIOLET, 4pl. seur gepflegter und rassiger Wagen, 6 Zyl., 8 PS, Mod. 1934/35. Aeusserster Preis Fr. 2800.—. Offerten unter Chiffre 16896 an die Automobil-Revue, Bern. 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N° 50 — DIENSTAG, 20. JUNI 1939 AUTOMOBIL-REVUE Ein französischer Volkswagen? Widersprechende Nachrichten. Die Gerüchte um einen neuen Kleinwagen von Citroen verdichten sich allmählich zu genaueren Angaben. Danach soll das in Entwicklung begriffene Fahrzeugmodel nicht, wie erst gemeldet wurde, einen Zweitakt-,, sondern einen wassergekühlten Viertaktmotor von 375 cem mit Zylinderabmessünigen von 62X62 mm als Antriebsaggregat erhalten. Nachdem ursprünglich Versuche mit zwei separaten Vergasern gemacht worden waren, soll jetzt doch eine Lösung mit einem einzigen Vergaser zur Anwendung kommen. Der Motor soll, wie verlautet, Magnetzündung (?) besitzen. Das Dreiganggetriebe verfügt über zwei synchronisierte Gänge, die mit dem Kupplungspedal so verriegelt sind, dass sie nur bei ausgerüokter Kupplung geschaltet werden können. Die Bremsen sind hydraulisch. Die Abfederung soll durch ein System von Torsionsstäben erfolgen, während der Rahmen dem Vernehmen nach aus ovalem Stahlrohr besteht. Dieses Detail erstaunt, da }a bei den gösseren Citroenwagen die Karosserie selbsttragend ausgebildet ist und man annehmen sollte, dass der dadurch gebrachte Vorteil bei einem billigen Volkswagen erst recht zur Vereinfachung der Konstruktion herangezogen wird. Die Karosserie soll Stromlinienform zeigen, über vier Türen verfügen und vier Personen Sitzraum bieten. Citroen baut einstweilen den franzosischen Volkswagen nicht Mit Rücksicht auf die gegenwärtige internationale Lage soll die Leitung des Citroen- Konzerns beschlossen haben, die Produktion des französischen Volkswagens, einer kleinen Limousine mit Zweitaktmotor, nicht aufzunehmen. Die Probewagen existierten bereits und die Aufnahme der vollen Produktion war für die nächste Zeit ins Auge ge- 'fässt., " •' ". ." .\~~' ;; ' "'" ,." _._'_"" ., Strassentunnel als Luftschutzkeller für 500 000 Personen Im Gemeinderat von Birmingham soll ein Projekt zum Bau von Strassentunnels unter der Stadt eingereicht worden sein, die bei einem Kostenaufwand von ca. 160 Millionen Sehweizerfran>ken einer halben Million Menschen Unterschlupf bei Luftangriffen gewähren würden. Für ca. zwei Fünftel dieses Betrages wäre es bereits möglich, einen Strassentunnel von 2,5 km Länge und 15 m Breite unter der Stadt zu bauen, der immerhin fast 30.000 Personen, fassen und an seiner tiefsten Stelle 24 m unter dem Erdboden liegen Wiürd«. Dass nach einer Aeusserung aus Jagerkreisen die erhöhte Gefahr eines Zusammenstosses mit Wild auf Autobahnen dadurch entsteht, dass der grüne Mittelstreifen dank guter Düngung Kräuter und Gräser enthält, welche das Wild als Leckerbissen betrachtet und daher dem gewöhnlichen Gras zu beiden Seiten der Strasse vorzieht. Von einem neuen fett- und b'llosen Schmiermittel für Gummilagerungen. Es besteht aas einer Mischung von Glyzerin, Wasser und Kolloidgraphit. Von der Nitrierhärtung gewisser Spezialgusseisensorten, die mit Aluminium und Chrom legiert sind. Die nicht zu härtenden Partien werden durch einen Ueberzug von Zinn oder mit Wasserglas angerührtem Aluminiumpulver geschützt. Die Stickstoffaufnahme erfolgt bei einer Temperatur von 510° C. Dass von den Adlerwerken ein System ersonnen wurde, um auch die bereits gelieferten Stromlinienwügen noch nachttäglich gegen geringe Kosten mit einer Oelkühlung ausrüsten zu können. Zu diesem Zweck wird eine an das Kühlsystem angeschlossene Kühlschlange in die Oelwanne eingebaut. Zerlegbare Abschleppstange statt Abschleppband Eine englische Firma bringt . eine Abschleppstange auf den Markt, die sich bei Nichtgebrauch. zerlegen lässt. In diesem. Zustand rnisst ihr längster Teil nur 40 cm. Auch soll das mitgelieferte Etui mit den Einzelteilen bedeutend.weniger Raum beanspruchen als ein Abschleppseil. Die Stange besteht im wesentlichen aus einem Mittelteil mit eingebauter Feder zur Dämpfung des Rucks beim Anfahren, sowie aus zwei an deren Enden zu befestigenden Verlängerüngsteilen nebst Befestigungsklammefn, womit sich die Stange an den Stossfängern des ziehenden und gezogenen Wagens festmachen lässt. In Stangenmitte ist eine röte Scheibe mit weissem Strich von 15 cm Durchmesser angebracht, die Velofahrer und Passanten auf das Hindernis aufmerksam macht. Frage 13.757. Woher rührt die rasche Abnützung der Gelenkscheiben? Ich, habe gegenwärtig einen Wagen mit 4-Zylinder-Motor von 34 Brems-PS in Arbeit, dessen Hardy-Scheiben regelmässig alle 14 bis 20 000, km ersetzt werden müssen. Wir suchten auf folgende Weise Abhilfe zu schaffen: erstens wurde der gummigelagerte Motor gegen Längsverschiebung gesichert. Zweitens prüften wir die Kardanwelle auf-Führungsspiel» und ob sie gut ausbalanciert • ist. Ausserdem montierten wir bei den Federauflageflächen keilförmige Unterlagen, damit die Kegelradwelle zur Kardanwelle bei normaler Belastung des Wagens geradlinig läuft. Weiter wurde neben den für dieses Modell normalerweise verwendeten Hardy-Scheiben , auch solche in Speziaäausführunjt montiert. AU diese Abänderungen ergaben aber nicht das. gewünschte Resultat. Nun möchten wir zwischen die, biegsamen Hardy-Scheiben eine dünne Scheibe aus .Federstahl einsetzen. Ich möchte Sie nun fragen, wie dick diese sein soll und wo ich sie beziehen kann. A. S. in L. An twotrt: Damit die Drehzahl von der Mo- ^orwelje^ gleichjnässig, . an Tdie •.Hipterachsritzwelle übertragen wird, solltensie einander möglichst parallel liegen.' Infolge ""der "DurcKfe'derühg könn'eif sich im Betrieb jedoch kleine Abweichungen im einen oder anderen Sinn ergeben. Die Parallelität sollte deshalb bei normaler Belastung vorhanden sein. Auf» Grund-Ihren. Angaben wurde statt dessen die Ritzwelle auf die Kardanwelle ausgerichtet, was nicht richtig ist und zu einer zusätzlichen Beanspruchung der Gelenke führt. Möglicherweise spielt die Kardanwelle in Längsrichtung nicht immer so frei wie sie sollte. Falls beispielsweise durch den Betrieb die Verbindungsstelle, welche das Längsspiel ermöglichen soll, ein wenig abgenützt ist, so kann die Welle dadurch in Längsrichtung bei besonders starker Durchfederung nicht mehr so gut spielen, so dass die Seheiben einen Längsschub aufzunehmen haben, der in Verbindung mit der Drehund 'Biegebelastung sehr wohl einen Bruch verursachen kann. Eine stärkere Durchfederung- kann sich dadurch ergeben, dass eine schwerere Karosserie aufmontiert wurde, oder die Federn sich etwas « gesetzt» haben und aufgesprengt werden sollten. Wir ömpfehlen, diese Punkte einmal nachzuprüfen. Weiter sollte nachgemessen werden, ob der von den Herstellern der Hardy-Scheiben zugelassene maximale Biegungswinkel nicht überschritten wurde- Es ist wohl möglich, dass an sich vielleicht weniger feste, dafür aber biegsamere Scheiben bessere Resultate liefern. Vom Einbau einer Stahlscheibe raten wir ab, denn es ist sehr wohl möglich, mit Hardy-Scheiben bei richtiger Verwendung gute Resultate zu erhalten. Sollte es sich schliesslich dennoch als unmöglich erweisen, passende Scheiben für diesen Zweck zu finden, so könnte immer noch zum Einbau von Kreuzgelenken geschritten werden, die durch manche Firmen gegen Aufpreis für ihre Serienmodelle geliefert werden. -f w - Schriftliche Antworten: Frage 1204. Auloöl «Voltol». Können Sie mir 4en Lieferanten des Auto-Oels «Voltol»' bekanntgeben? R. S. in B. Frage 1205. Spölölmenge. Wieviel Spülöl ist für einen V. 9 PS und für einen F. 11 PS 8-Zylinder notwendig und wie lange darf ein Motor mit diesem Spülöl laufen gelaasen werden? W. in T. Frage 1206. Welches Poliermittel? Welche« Poliermittel eignet sich am besten für schwarze Lakkierung? K. in S. Frage 1207. Soll Ich ein TaxigeschSft eröffnen? Können Sie mir die Eröffnung eines Taxigeschäftes in L. empfehlen? Wie steht es mit den Steuerverhältnissen im betr Kanton? ' Hat sich der Oelreiniger L. in der Praxis bewährt? ,