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E_1939_Zeitung_Nr.050

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 20. JUNI 1939 — N° 50 ^ 4 DIE ALPENSTRASSEN OFFEN! In diesen Tagen wird eine Paßstraße nach der andern dem Verkehr übergeben. Damit stehen dem Automobilisten neue, verlockende Fahrten und Reiseziele offen. Alpenfahrten gehören ja in der Tat zum Schönsten, was die Automobiltouristik zu bieten vermag. Sie bedingen aber auch, viel mehr als Reisen im Mittelland, eine gute und gründliche Vorbereitung. Dem Automobilisten, der auf seinen Fahrten die Berge erleben will, ist gutes und aufschlußreiches Orientierungsmaterial längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Darin liegt der Grund, warum wir für die Alpen, von Wien bis Nizza, ein besonderes Kartenwerk „Alpina" geschaffen haben. Es umfaßt drei Blätter im Maßstab 1:500 000: Blatt I (Zentralalpen), die Schweiz und ihre benachbarten Gebiete •••••••••••^•IIIIII— bis München, Innsbruck, Bozen, Gardasee, Mailand, Turin, Grenoble, Lyon und Dijon darstellend; Blatt II (O s t a lp en )> für Fahrten nach den Dolomiten, zum Gross- •'•• •••••• • • glockner, nach Oberbayern oder ins Salzkammergut, kurz das ganze Ostalpengebiet von der Schweizergrenze bis nach Wien darstellend: Blatt III (Meeralpen) von Grenoble über Mailand bis nach Venedig _»•—-— reichend. Für Fahrten nach der Provence durch die franz. Alpen, der franz. und ital. Riviera entlang und durch ganz Oberitalien bis Florenz. Preis jeder Karte auf zähem, dauerhaftem Papier Fl% 4*— Gute Fahrt! VERLAG HALLWAG BERN

SO II. Blatt BERN, 20. Juni 1939 N°5S II. Blatt BERN, 20. Juni 1939 Jahrestagung des Touring-Clubs der Schweiz. Unter dem Vorsitz seines Präsidenten, Dr. Henneberg, hat am Samstag in Genf der Touring-Club der Schweiz seine ordentliche Jahresversammlung abgenhalten. Diese nahm einstimmig eine Resolution folgenden Inhaltes an: «Die Generalversammlung nimmt mit Befriedigung von den Massnahmen Kenntnis, die der T.C.S. zur Förderung des Besuches der Schweiz durch ausländische Automobilisten getroffen hat. Sie erklärt sich insbesondere damit einverstanden, die Ausdehnung des unentgeltlichen Pannendienstes auf die ausländische Motorfahrzeuglenker ohne Einschränkung beizubehalten und den fremden Automobilisten unentgeltlichen Rechtsdienst der Sektionen zur Verfügung zu stellen. Sie begrüsst es ebenfalls, dass die zahlreichen Grenz- und Geschäftsstellen des Clubs in vermehrtem Masse in den Dienst der ausländischen Automobilisten gestellt werden sollen. Die Generalversammlung nimmt mit Befriedigung davon Kenntnis, dass der T.C.S. unter dem Motto «Unbekannte Schweiz» eine Aktion zum besseren Verständnis schweizerischer Eigenart und im Interesse des internen Reiseverkehrs unternimmt. Die Generalversammlung erklärt sich mit dem Programm zur Bekämpfung der Verkehrsunfälle einverstanden und begrüsst es, dass der Verband der technischen Prüfung der Fahrzeuge durch Scheinwerfer- und Bremsenkontrollen vermehrte Aufmerksamkeit zu schenken gedenkt. Sie betrachtet das den zuständigen Behörden gemachten Anerbieten, die Kosten eines Verkehrsfilmes für die Schuljugend zu übernehmen und sämtlichen Schweizer Schulen für den Verkehrsunterricht grosse Tafeln mit den Verkehrssignalen zu überreichen, als geeignete Massnahmen für die Verkehrserziehung der Jugend.» i In ihrem statutarischen Teil bestätigte die Versammlung einstimmig für eine neue Amtsdauer die turnusmäesig in Ausstand getretenen Mitglieder des Verwaltungsrates: Dr. Bodmer (Zürich), W. Borel (Genf), Staatsrat Casai (Genf), E. Gafner (Lausanne), A. Jentzer (Genf), Staatsratspräsident A. Lachenal (Genf), B. Marchand (Genf), Oberstdivisionär de Meuron (Lausanne), E. Quartier .(Neuchätel). Aus dem vorgelegten und einstimmag genehmigten Jahresbericht geht u. a. hervor, dass der Club heute, bei einem ausgewiesenen Vereinsvermögen von rund 1860 000 Franken, einen Bestand von 54 600 Mitgliedern zeigt. Neben den in der obigen Besolution aufgeführten grossen Initiativen des Gesamtverbandes entwickelten die einzelnen Sektionen eine rege Tätigkeit. So überwachten sie auf touristischem Gebiete die «Touring-Hilfe> und leisteten z. B. bei der Entwicklung des Schneekettendienstes zweckdienliche Arbeit. Mehrere organisierten während des "Winters einen Hilfsdienst für Skifahrer- Automobilisten, andere unterhielten einen 'Winterhilfsdienst. Zahlreich waren auch die Interventionen der Sektionen bei ihren Kantonen für Steuererleichterung etc. Im weiteren arbeiteten sie mit den kantonalen Behörden zusammen in Fragen des Baues und der Korrektion von Strassen, der Verkehrssicherheit, der Stationierungsmöglichkeiten, der Herstellung von Fahrradwegen usw. und unterstützten die Polizei bei der Verkehrserziehung der Strassenbenützer. Neben den Skifahrergruppen macht sich immer mehr die Tendenz geltend, auch die Liebhaber des Camping-Sportes zusammenzufassen. Zahlreiche Auskünfte wurden, wie immer, durch die Rechtskonsulenten: der Sektionen erteilt. Einige Sektionen organisierten einen unentgeltlichen technischen Beratungsdienst. Ausser den bereits erwähnten Brems-, Scheinwerfer- und Vergaser-Prüfungen wurden von einigen Sektionen auch autotechniscne Kurse abgehalten, ebenso touristische Veranstaltungen aller Art wie Sternfahrten, Brennstoffkonkurrenzen und Geschicklichkeitsprüfungen. Aus der Tätigkeit der Geschäftsstellen sei u. a. hervorgehoben, dass diese, zusammen mit dem Zentralsitz im Jahre 1938 nicht weniger als 37 712 Zolldokumente (35 775) ausgegeben haben, davon 14 866 Actjuits ä caution, 13 062 Grenzpassierscheine und 9784 Triptyks. b. Fragen der Verkehrswerbung an der Generalversammlung der SVZ. Unter dem Vorsitz von Generaldirektor Hunziker fand am Montag, den 12. Juni, im Kongresshaus Zürich die 21. Generalversammlung der Nationalen Vereinigung zur Förderung des Reiseverkehrs (Schweizerische Verkehrszentrale) statt. In seiner Begrüssungsansprache würdigte der Vorsitzende die grossen Verdienste des auf Ende 1938 zurückgetretenen Präsidenten, alt Stadtammann Dr. Scherrer (St.Gallen) und wies sodann darauf hin, dass die Aussichten für die diesjährige Fremdenverkehrasaison keineswegs erfreulich sind. Die internationale Lage hält die ausländischen Besucher davon ab, ihre Ferien in der Schweiz zu verbringen. Es ist daher in höchstem Masse wünschenswert, dase im Jahre der Landesausteilung die Schweizer in diese Lücke treten. Stadtpräsident Dr. Klöti überbrachte die Grüsse der Stadtverwaltung und gab seiner Genugtuung Hebung der Verkehrssicherheit durch Beseitigung von Niveauübergängen. In Zusammenarbeit von Bund, Kantonen und Gemeinden haben die Schweiz. Bundesbahnen im .Verlaufe der letzten Jahre zweck« Beseitigung von Niveauübergängen zahlreiche Ueber- und Unterführungen erstellt. So wurden allein im Jahre 1938 insgesamt 23 dieser, sowohl den Motorfahrzeug- wie den Eisenbahnverkehr hemmende Uebergänge aufgehoben und durch je 8 Unter- und Ueberführungen, sowie 2 Strassenverlegungen ersetzt. In Ausführung befindet sich zur Zeit u. a. die Unterführung westlich des Bahnhofes Aarburg (linkes Bild). Nach Beendigung der Bauarbeiten kann der starke Vororts- und Durchgangsverkehr Ölten—Luzern die oft geschlossene Passage der Berner-, Tesp. Luzernerlinie ungehindert unterfahren. — Nicht weit von diesem Bauobjekt geht ein zweites seiner Vollendung entgegen, nämlich die Ueberführung der vom Genfer- zum Bodensee führenden Hauptstrasse Nr. 1, über die Bahnlinie Ölten—Luzern, etwas westlich der Kreuzstrasse zwischen Aarburg und Zofingen. Bereits sind die Verschalungen (Bild rechts) entfernt und präsentiert sich der Uebergang als ein kleines Meisterwerk der schweizerischen Betonbau kun,?^ Zusammen mit den beiden Anschlussrampen geht hier also ein Bauwerk der Vollendung entgegen, das. in. .Verbindung mit dem Einbau .von HdlzschweTlen parallel zu den Schienen auf zahlreichen, zwischen Zürich und "Bern gelegenen Ni-T veauübergänfen de&* Motorisierten Strassenverkehr "flüssiger gestalten wird. !, •; PROMPT UND • ILLIG Alles für Ihre F. StÖckll • Tel. 7.20.70 Herqiswil a. S. Zu verkaufen Horch Cabriolet 8 Zyl., 15 PS, öplätzig, 4 Fenster, sehr geräumiger Wagen, Kofferraum und Gepäckträger, 2 Reserveläder. 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Eine Handlung, die bis zur letzten Seite spannend ist— In einer bis zum Ende anhaltenden Steigerung erlebt man die Rennfahrer als Helden — Menschen — Kinder, man erlebt sie so, wie sie wirklich sind, und das ist die Kunst dieses Bekenntnisses. St. Galler Tagblatt (S. 5. 39) die Personen hinter den Kulissen sehr lebendig Man stellt erfreut fest, dass uns noch nie eine menschlich, seelisch und technisch so vollkommene Schilderung aus dem Rennfahrer-Milieu unter die Augen gekommen ist... Es ist stilistisch sehr gekonnt, die Kapitel über die Rennen sind von ungeheurer Spannung, und was Seelenkenntnis anbetrifft, so versteht der Rennfahrer Hans Ruesch mehr davon als mancher, der sich zum Schreiben psychologischer Romane berufen fühlt. Solothurner Zeitung (6.4. 39) Faszinierendes Milieu . .. viele menschliche Probleme, die eben den besonderen Reiz dieses Buches ausmachen ... Der Roman klingt mit einem tragischen, echt menschlichen Grundakkord aus, der das Buch an Bedeutung noch erhöht. 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