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E_1940_Zeitung_Nr.007

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IV AUTOMOBIL-REVUE

IV AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 13. FEBRUAR 1940 — N» 7 anzuhalten, in Waidenburg weiter, nach Langenbruck hinauf, und wer weiss wohin noch, ohne dass man in Waidenburg hätte umzuladen brauchen. Das Jümpferlein machte sich Sorgen. Aber nun fing es an lebhaft zu werden im Winter. Zu Hunderten und Hunderten kam das Jungvolk in Liestal herangestürmt, das mit der grossen Schwester, der Bundesbahn, aus der Stadt hergekommen war, und kletterte mit Stöcken und Ski auf das wehrlose «Waldeburgerli», das kaum mehr wusste, wo ihm der Kopf stand. Wie Trauben hingen sie auf den Plattformen und wollten alle noch mit, und wenn kein Platz mehr war, schimpften sie noch gemein! Und dabei prustete und rauchte das «Glettyseli» doch, was die alten Lungen hergeben wollten und schleppte die ungewohnte, übermütige Fracht aus Leibeskräften ins Tal nach hinten. Die jungen Menschen waren aber gar ungeduldig, und bald hatten geschäftstüchtige Leute gemerkt, dass da etwas zu verdienen war. Grosse Autobusse kamen direkt von Basel her, und ab Liestal setzte nun auch die Post ihre gelben Karossen kursmässig ein. Und diese schweren Fahrzeuge, diese schlimme Konkurrenz fuhr auch noch gerade bis nach Langenbruck hinauf, ohne auf das arme, alte Fräulein irgendwelche Rücksichten zu nehmen. Das weinte manchmal fast vor Uebermüdung, wenn so ein Sonntag mit seiner Riesenarbeitsleistung erst herum war! Aber das kümmerte niemand. Unser altes Waldenburger Jümpferlein hatte Kummer. Richtigen Kummer und war ganz verbittert über die böse, rohe, gefühllose Welt. Es tat doch gewiss sein Bestes und strengte sich an, wie es konnte. Sein Fehler war es gewiss nicht, wenn die Fahrt nicht schneller ging. Die Kolben gingen doch so flink hin und her, wie je; e*s pfiff und rauchte, schnaufte und pustete fast wie ein Junges! Es half alles nichts. Es konnte sich ja nicht wehren gegen die Zeit! Konnte es sich wirklich Liebe Rätsellöser. «Ziel der Araberunruhen» lautete eine Frage im Silben-Kreuzworträtsel vor 14 Tagen. Wisst ihr, was da der Onkel alles zu hören bekam? Einen ganzen Salat der verschiedensten Bezeichnungen für ein zukünftiges Arabien, den selbst ein Historiker oder ein Ethnograph mit Freude in seine Sammlung aufnehmen würde: Südarabien, Jungarabien, Grossarabien, nicht wehren? Man half ja den andern noch. Die staubige Strasse war längst verschwunden. Sie war breiter geworden, die gefährlichen Ecken wurden weggesprengt, ganze Häuser riss man ab, damit die Strasse schöner würde. Und alles war blitzblank geteert, wie ein Parkett. In den Kurven sogar noch betoniert oder gepflastert mit gleichmassig behauenen, kleinen Steinen. Das krächelige, alte Weiblein studierte und studierte. Nachts, wenn es in seinem Schuppen nicht schlafen konnte, wie das alte Leutchen oft so haben, dachte es immer darüber nach: Kann ich mich nicht wehren? Und eines Tages kam ihm endlich eine Idee! Ja, so konnte es wenigstens etwas unternehmen. Das würde schon gehen. Ob es wirklich auf die Länge etwas nützen würde? Wenn nicht, so war es wenigstens eine Demonstration, ein Demonstrationchen vielleicht... Geschäftig ratterte und schnatterte es auf seinem Schienenweg von Waidenburg nach Liestal hinunter, blies die Lungen auf und rauchte wie ein Vulkan, wie noch nie! Der schwere Lastwagen, der das Bähnlein überholen wollte, konnte gar nichts mehr sehen. So wälzten und türmten sich die dicken, schwarzen Rauchwolken auf der sauberen Strasse und dann krachte es plötzlich und splitterte; und zwei Lastautomobile hatten sich Stirn gegen Stirn ineinander verkrallt! Das alte Fräulein rümpfte das Näslein, tat höchst unbeteiligt und lief geschäftig davon gen Liestal. Es wusste von nichts, gar nichts. Sollten die miteinander fertig werden! Ich aber, ich bin überzeugt, der Lokomotivführer hörte an jenem Mittag ein leises, zufriedenes Kichern im Dampfkessel. Er konnte aber nicht wissen, was es bedeuten sollte. Vielleicht merkte er gar nicht, dass es ein höhnisches, befriedigtes Greisengekicher war und ölte nur verständnislos eine Stelle der Maschinerie, von der er dachte, sie habe ein wenig gequietscht... Ganzarabien, Einarabien, Freiarabien, Bessarabien usw. Und dabei sollte es natürlich heissen «Panarabieral Da aber die Art des Rätsels eine Kontrolle seitens des Lösers ausschloss, sollen diesmal die Konstrukteure dieser Varianten der Punkte nicht verlustig gehen. Hingegen kann der Onkel dort kein Auge zudrücken, wo man eine Spottumdichtung mit «Ironie» statt mit «Parodie» bezeichnet hat, sonst hat der Onkel schliesslich noch zu befürchten, dass eines Tages ein Nichtlein noch seine Gutmütigkeit parodiert. Richtige Lösungen des Silben-Kreuzworträtsels (Nr. 5). 4 Punkte. Frau L. Amstutz, Stein-Meiringen,- A. Bachofen, Glarus,- E. Benz jun., Goldach; Max Bertschmann, Basel; Frl. Margrit Bossert, Lenzburg; C. Burgener, Rorschach; Frau M. Canale, Brienz; Frl. Margrit Epple, St. Gallen,- Frau C. Fravi, Rapperswil; Frl. Garbani, Bern; Frau Dr Gräflin, Walzenhausen; Frau A. Heusser, St. Gallen; Frau J. Hopf, Bern; Frau G. Jacob, Winterthur,- Frl. R. Klein, Schwyz; G. Laepple, Basel; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Lisette Rock, Basel; Frl. M. Ruf, Winterthur; Frau Else Steinbömer, Schaan; F. Wenger, Bern. Rätsel* Ercrlte Kreuzworträtsel Waagrecht: 1. Heiliger Stier der alten Aegypter. 3. Maschinenteil. 8. Altgriechische Stadt. 14. Unglücksfall. 15. Tageszeiten. 16. Abkürzung für Manuskript. 17. Abkürzung für Rand-Notiz. 18. Altgriechischer Dichter. 21. Teil des Baumes (Mehrzahl). 23. Vorwort. 24. Englisches Getränk. 25. Biblischer Prophet. 26. Französisches Fürwort. 27. Nebenfluss der Donau. 28. Klosterort im Kantop Graubünden. 31. Drei, italienisch: 33. Europäische Inselbewohner. 34. Kleiner Behälter. 35. Artikel. 38. Meister, italienisch (Mehrzahl). 42. Griechischer Buchstabe. 44. Chemisches Zeichen für Nickel. 45. Vorfahre. 46. Weiblicher Vorname. 47. Abkürzung für Nummer. 48. Spass, Ulk. 49. Staat der USA. 50. Chemisches Zeichen für Thor. 51. Umlaut. 52. Uebungsstück. 56. Zunft. 59. Wasser vom Himmel fallen. 60. Langer Stock. 61. Stadt in Mitteldeutschland. Einsendefrist: 20. Februar. Senkrecht: 1. Universum. 2. Belgischer Badeort. 3. Genosse. 4. Nonsens. 5. Abkürzung für Republique Francaise. 6. Stadt in Mesopotamien. 7. Fremdländischer Artikel. 9. Vorsilbe. 10. Sommersport. 11. Wie 17 waagrecht. 12. Gewandt, nett. 13. Pferd aus der Senne. 19. Arabischer Männername. 20. Wohnsitz des Staatsoberhauptes. 21. Rentiere. 22. Zentralasiatischer Fluss. 27. Gedanke. 29. Griechischer Liebesgott. 30. Vogelbau. 32 Mittelmeer-Insel. 36. Fluss in Norddeutschland. 37. Weibliche Verwandte. 38. Kunstfreund. 39. Nebenfluss des Rheins. 40. Feierliches Gedicht. 41. Stadt in Norditalien. 42. Letzter Teil eines Wortes. 43. Faul. 53. Abkürzung für ungerade. 54. Französisches Adelsprädikat. 55. Schmal. 56. Arabischer Name Jesu. 57. Abkürzung für Neues Testament. 58. Vorsilbe. Die richtige Lösung zählt 4 Punkte. Auflösung des Silben-Kreuzworträtsels. Waagrecht: Senkrecht: 2. Fiale. 4. Generatoren. 6. Leiste. 7. Tenor. 1. Panarabien. 2. Fine. 3. Leto. 4. Geste. 9. Panne. 10. Bienne. 12. Manie. 14. Winzer. 5. Rente. 6 Leine. 8. Norma. 9. Panzer. 10. Bi- }5. Weiber. 16. Wale. 18. Real. 20. Alter. 21. ber. 11. Newa. 13. Niere. 14. Wintermonate. Kabel. 23. Seni. 25. Liga. 27. Automobile. 28. 15. Weibel. 17. Lese. 19. Alligatoren. 20. AI- Europa. 29. Niagarafall. 30. Nana. 31. Schere, tona. 21. Kalesche. 22. Parodie. 24. Ninive. 26. 33. Arve. 34. Togen. 35. Teja. 37. Stege. 39. Garagen. 32. Reste. 33. Arme. 36. Java. 38. Dame. 40 Scharen. 41. Vase. 43. Tierarten. Getier. 39. Daten. 40. Schafe. 42. Selen. 44. Ar- 45. Kufe. 46. Lenker. 48. Weichen. 49. 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N°7 — DIENSTAG, 13. FEBRUAR 1940 AUTOMOBIL-REVUE 11 Schweiz. Fremdenverkehrsverband. Generalversammlung in Bern. Den heutigen Umständen entsprechend, führte der Schweiz. Fremdenverkehrsverband seine dies-^ jährige Generalversammlung in Bern als schlichte Arbeitstagung durch. Und er durfte mit Genugtuung feststellen, dass diese Vereinfachung des äusseren Rahmens dem Besuch keinen Abbruch zu tun vermochte, denn es war eine sehr stattliche Versammlung, welche am vergangenen Freitag der Vizepräsident des Verbandes, Herr Meisser (Klosters) in Vertretung des Präsidenten Dr. Gafnerbe*. grüssen konnte. In seinem Eröffnungswort umriss er die katastrophale Lage, in welche der schweizerische Fremdenverkehr durch den Kriegsausbruch hineingedrängt worden ist, wobei er auch das fast völlige Versiegen der int. Autotouristik kura berührte. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein höchst instruktives, grossangelegtes Referat des Chefs des eidg. Kriegs-, Industrieund Arbeitsamtes, Dir. P. Renggli, über die > kriegswirtschaftlichen Aufgaben des Bundes. Bestanden dessen Hauptaufgaben vor Kriegsausbruch in der Schaffung einer kriegswirtschaftlichen Organisation und der Anlage von Vorräten, so erwuchsen ihm mit dem Ausbruch des Konfliktes andere, neue Pflichten. Die Grosse des Einsatzes im gegenwärtigen Krieg erfordert von den Neutralen eine sehr weitgehende Abwehrbereitschaft, die sich als Wirkungen der Mobilisation auf unsere Wirtschaft in einer ersten Reihe von kriegswirtschaftlichen Massnahmen widerspiegelt, nämlich auf den Gebieten des Dispensationswesens, der militärischen Einberufung von Arbeitslosen, des Lohnausgleichs für Mobilisierte und der Vorkehrungen in Bezug auf das Automobilwesen. Im Gefolge der Mobilisation nämlich sah sich der Automobilverkehr vor besonders grosse Schwierigkeiten gestellt. Die Armee benötigte eine grosse Zahl von Fahrzeugen, währenddem anderseits diese gleichen Fahrzeuge im Verkehr der Wirtschaft zwangsläufig fehlen mussten. Wenn es indessen der eine und andere Unternehmer gelegentlich unverständlich fand, dass sein Lastwagen, den er für den Betrieb nötig hatte, in irgendeiner Scheune oder gar am Waldrand tage- und wochenlang unbeschäftigt stehe, so beweist das, dass er die militärische Lage nicht richtig erfasst hat. Auch eine Schildwache muss tage- und wochenlang scheinbar nutzlos auf ihrem Posten stehen, aber deshalb erfüllt sie ihre militärische Aufgabe doch. Und ähnlich verhielt es sich mit den für die Armee ständig bereitstehenden Fahrzeugen. Klar und anschaulich schilderte der Referent sodann die enorme Arbeit, welche die Treibstoffrationierung für Personenwagen und deren Einteilung in die verschiedenen Kategorien verursachte. Wenn auf rund 70000 Zuteilungen nur etwa 1000 Abänderungsgesuche eingegangen sind und wenn von diesen Gesuchstellern nur ca. 80 den Rekursweg beschritten haben, so stellt dieses Ergebnis der Einsicht der Automobilisten in die Notwendigkeit der Beschränkung ein sehr gutes Zeugnis aus. Wesentlich anders als bei den Personenwagen liegen die Dinge bei den Lastwagen. Wollten wir den Lastwagenbestand jetzt so stark erhöhen, wie es den Bedürfpissen der mobilisierten Armee und der Wirtschaft entspräche, dann hätten wir nach Kriegsende einen übersetzten Lastwagenpark, der wirtschaftlich nicht' gerechtfertigt wäre und neuerdings zu einem scharfen Kampf zwischen Schiene und Strasse führen müsst8..,'So J jibt kaum etwas prachtvoller Innenlenker Farina, 5-Pl., Grand Luxe, 15 PS, das berühmte Modell ASTURA, 3. Serie, hervorragender Wagen, unvergleichlicher Fahrkomfort, auch bei 135 St./km bequem wie ein Fauteuil. 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Preis Fr. 2100.—. anderes übrig als die Schaffung ron Arbeitsgemeinschaften. Ausserdem drängt eich eise Anpassung der Requisitionsvorschriften an die Verhältnise auf, denn die heute geltenden Reglement» nehmen auf-die Notwendigkeiten der Wirtschaft nur sehr ungenügend Rücksicht. Die Folgen des Wirtschaftskrieges auf die schweizerische Wirtschaft sodann finden ihren Niederschlag in den Einfuhrschwierigkeiten für Nahrungsmittel und Rohstoffe, womit Hand in Hand die Vorratsanlage, die Rationierung und die Preiskontrolle ging. Haben sich bis jetzt die Verhältnisse auch günstiger entwickelt, als man befürchten musste — so schloss Dir. Renggli — so eröffnen sich für die Zeit, da der Krieg beendet sein wird, äusserst Ungewisse Aussichten, weshalb es falsch wäre, sich einem allzu "grossen Optimismus hinzugeben. Die Diskussion. .An-der.(Diskussion beteiligten sich alt Nationalrat Baumann, Zentralsekretär der Union Helvetia, Dr. Riesen, Direktor des schweizerischen Hoteliervereins, Dr. Seiler, Präsident der schweizerischen Hotel-Treuhandgesellschaft, Direiktor Buchli vom Verkehrsverein Bern und Direktor Britschgi vom T.C.S., der anerkannte, dass die Behörden bei der Benzinrationierung den wirtschaftlichen Belangen Rechnung getragen und Einsicht in die Bedeutung des Automobils sowohl für den Einzelnen wie für die Hotelerie bewiesen haben. Das Motorfahrzeug bringt nicht eine Verlagerung des Verkehrs vom einen Beförderungsmittel auf das andere, vielmehr schafft es neuen Verkehr. Ueber die Auswirkungen der Rationierung auf die Stillemingen darf man sich keinen Illusionen machen; Tatsache ist jedenfalls, dass z.B. in Genf seit der Mobilisation rund 2000 und. nicht nur 200 Fahrzeuge ausser Verkehr gesetzt worden sind. Wenn am 14. Februar die Vertreter der Kantone in Bern zusammentreten, um die Frage einer Benzinsteuer zu beraten, so ist dabei zu betonen, dass die Automobilisten eine solche Steuer nicht gefordert haben. Im Gegenteil, sie bekämpfen sie und ihre Organisationen haben denn auch dem dafür ausgearbeiteten Entwurf die Zustimmung verweigert. GESELLSCHAFT DER MILITÄRMOTORFAHRER DES KANTONS BERN Unsere Hauptversammlung findet Sonntag, den 25. Februar 1940, 14 Uhr, in Bern, Restaurant zur Schmiedstube, Zeughau&gasse, 1. Stock, statt. — Träktanden: 1. Protokoll der 2. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Februar 1939. 2. Jahresbericht des Präsidenten pro 1939, Mutationen. Abnahme der Jahresrechnung, Dechargeerteilung an den Vorstand, Budget 1940. 5. Festsetzung dea Jahresbeitrages 1940. 6. Ergänzungswahlen im Vorstand. 7. Wahl eines Rechnungsrevisors. 8. Tätigkeitsprogramm 1940. 9. Verschiedenes. Wir erwarten einen gTossen Aufmarsch unserer (Mitglieder. Von den im Dienste etehenden Kameraden würden wir ea begrüssen, wenn ßie ßich für diesen Tag beurlauben Hessen, um einige Stunden unter uns zu verweilen. Die Versammlung dürfte um 16 Uhr beendet sein, so dass für die Pflege der Kameradschaft noch einige Stunden übrigbleiben werden. Ein besonderer Ruf ergeht an die alten Kämpen unserer Gesellschaft, uns hier erneut ihre Treue zu beweisen. Der Vorstand. Vorstandssitzung: Sonntag, den 25. Februar 1940, 10 Uhr, im Waadtländerstübli, in Bern, «Waadtländerhof». — Traktanden: Hauptversammlung. Anschliessend gemeinsames Mittagessen. Pünktliches und vollzähliges Erscheinen erwartet: •'• Der Präsident. Offerten unter Chiffre 17109 an die Zu verkaufen Automobil-Revue, Bern. Auto CHEVROLET 18 PS, 6 Zyl., 6-7 PL, 4 T., Schiebedach,, wie neu, geeignet f. Taxi. Bei sof. Wegnahme billig. Off. unt. amerikanische Marke, 13 Chiffre Z. N. 254 beförd. PS; aus Priväthand zui Mosse-Annoncen, Zürich. verkaufen od. gegen Ware umzutauschen. 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Sollte die Antwort eine negative sein, so wird unsere Sektion die zeitgemässen Begehren, eventuell in Verbindung mit den übrigen interessierten Verbänden, auf anderem Wege durchzusetzen versuchen. Auf Ende Fehruar/Anfang März ist die Durchführung einer gesellschaftlichen Veranstaltung vorgesehen. VHTI In unserem am 13. Januar d. J. an die Chauffeur-Sektionen und -Gruppen gerichteten • Merkblatt für die Mitarbeit an der Automobil-Revue» wiesen wir auf den beschränkten Raum hin, der uns in der Rubrik VHTIi zur Verfügung stehe. Wir leiteten aus dieser Wahrnehmung den dringenden Wunsch ab, unsere Sektions- und Gruppenberichterstatter möchten sich in der Kommentierung von Versammlungen usw. möglichst auf die Nennung der notwendigsten Bekanntmachungen beschränken. Leider haben nun viele Sektions- und Gruppenfunktionäre- unseren Hinweis auf die Platzverhältnisse falsch verstanden: Sie schreiben überhaupt nichts. Das muss vom Standpunkt der Orientierung unserer Mitglieder, der Erziehung zum Versammlungsbesuch, der Propaganda usw. bedauert werden. Denken wir daneben auch noch an unsere Kollegen in» Wehrkleid: Sie legen Wert darauf, durch die Presse über das Lehen und Treiben in ihrer Mitgliedschaft orientiert zu sein, und sie freuen sich immer, wenn zu Hause «Leben in der Bude» ist. Jeder Korrespondent (Präsident, Aktuar usw,) mache ea sich daher zur Pflicht, dem Zentralsekretariat in Zürich über die Versammlungen einen kurzen Bericht zu schreiben. In unserem Merkblatt ersuchten wir sodann die Sektionen und Gruppen unseres Ghauffeursektors, Versammlungsankündigungen, Versammlungsberichte etc, die für die Rubrik ViHTL bestimmt seien, bis spätestens Freitag einer jeden Wo- Qhean das Zentralsekretariat zu senden. An diese Regelung halten sich verschiedene Korrespondenten nicht, trotzdem von ihr im Interesse einer korrekte^ Erledigung der Eingänge unter keinen Umständen abgewichen werden kann. Wer den Freitag mit dem Montag verwechselt, der muss — wir bedauern 4/5plätz. Limous., Farina- Limousine, wenig gefahr., Modell 38, Zustand wie Karosserie, 8 Zyl., 15 PS, schriftliche .Garantie, wie neu. Preis billig. (7 Luxusausf., nur 22 000 km neu,. Fr. 2700.—., Off. an Postfach 30180, gefahren. Wagen fast wie Ölten. 20694 neu, abreisehalber günstig > Offerten gefl. unt. Chiffre 17100 an die zu verkaufen. (7 Automobil-Revue, Bern. ST'EYR Zu verkaufen Fiat 1933, 13 PS LANCIA ASTURA Offerten unter Chiffre 20668 an die Automobil-Revue, Bern. OPEL LIMOUSINE 4 Türen, Motor neue Kolben, durchrevidiert, 6 Zylinder, 9 PS, sofort billig abzugeben. Offerten unter Chiffre 17108 an die Automobil-Revue, Bern. BERN 2. 82 22 1 Benzinsäule mit Doppelzähler, automatisch Modell, 1939, fabrikneu, und elektrisch, in tadellosem Zustande, sehr Offerten unter Chiffre zu vorteilhaftem Preise. billig. 20629 an die , (6,7 1 Ventilschleifmsachine, Automobil-Revue, Bern. mit Black- und Decker- Service. 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So wollen wir die Kollegen über die neuen Mobilisationsmarken des Verbandes orientieren und ihnen weitere interessante Mitteilungen maehen.r Die Versammlung findet am Sonntag, den 16. Februaar, nm 14.30 Uhr, im Restaurant Luginbühl. in Konolfingen statt. Dde Kollegen aus Worb fahren mit der SBB um 14.13 Uhr in Worb ah. Neue Kollegen willkommen. Einladungskarten werden diesmal keine versandt Wir hoffen trotzdem auf lOOprozentigen Besuch. H. L. ST. GALLEN. Chauffeure und PrämlenröckvergOtung. Durch die Versicherungsgesellschaften werden alljährlich ansehnliche Beträge an Prämienrückerstattungen an die Autohalter ausgerichtet. Solche Rückvergütungen kommen natürlich nur da in tFrage, wo während des Jahres durch den betr. Fahrer kein Schaden verursacht worden ist. Viele Arbeitgeber lassen in loyaler Weise auch ihre Chauffeure an diesen Rückvergütungen teilhaftig werden. Zu diesem Verhalten kann ihnen nur gratuliert werden. Es sollte aber durchaus möglieh eein, dass sämtliche Arbeitgeber im erwähnten Sinne vorgehen. Eine solche Massnahme würde nämlich den Chauffeur «rar vermehrten Vorsicht anspornen, was nicht nur dem Wagenmaterial gut bekommt, sondern auch geeignet ist, das Bussenkonto herabzusetzen. Eine Abtretung eines Teiles der Prämienrückerstattung bedeutet für den guten Chauffeur eine Ehrung, die desto wirksamer ist, je «klingender» die Geste des Patrons ausfällt. E« würde uns freuen, demnächst feststellen zu dürfen, dass sich alle Arbeitgeber im Transportgewerbe an diese Regelung halten. Des Dankes aller Chauffeure könnten sie sicher sein. R. G. KANTON SCHWYZ. An unserer letzten Versammlung im Freihof in Pfäffikon sind nicht alle dienstfreien Kollegen erschienen. Trotzdem nahm die Versammlung einen guten Verlauf und die Mitglieder konnten über die laufenden Geschäfte orientiert werden. Kollege Meier musste zwaT, der vorgerückten Stunde wegen, auf sein Referat verzichten und dieses auf die Generalversammlung verschieben. Hoffen wir, daes dann alle Kollegen anwesend sein werden. Einen dringenden Appell des Kassiers möchten wir hier in Erinnerung hringen: Bezahlt bitte die Beiträge laufend und wartet damit nicht monatelang. Es erleichtert dem Sektionskassier die Arbeit und schadet Euch alle vor Unannehmlichkeiten. Wer irgendwie die Hilfe des Verbandes in Anspruch nehmen will, der muss sich mit dem Verbandsbnch über die Beitragsleistung ausweisen können. Bezahlt also die Beiträge bevor Not am Mann ist. Der Vorstand. Versammlunesanzeiger. CHUR; Chauffeure. Unsere Versammlungen werden jeweils in der « Solidarität » publiziert "und die Kollegen durch Zirkulare zu deren Besuch aufgeboten. EINSIEDELN: Wir werden demnächst eine Versammlung durchführen. Pressemeldung und Zirkulare bitte beachten. GRENCHEN: Chauffeure. Vorderhand finden keine Versammlungen statt, da alle Kollegen mobilisiert sind. AMT KONOLFINGEN: Wichtige Aenderung! Die Chauffeurversammlungen finden von nun an jeden Sonntag im Monat statt. Näheres in der «Solidarität» und der «Automobil j Revue». Postadresse: Berufschauffeur-Verband VHTL, Amt Konolfingen, Worb. LANGENTHAL: Chauffeurgruppe. Versammlung: Donnerstag, den 15. Februar. Lokal wird auf dem Zirkularweg bekanntgegeben. ÖLTEN: Chauffeure. Die im letzten Versammlungsanzeiger publizierte Meldung beruht auf einem Irrtum. Die Versammlungen unserer Gruppe können nämlich vorderhand nicht stattfinden, weil sozusagen alle unsere Kameraden mobilisiert sind. Cabriolet-Limousine; 4" Zylinder, 5 PS, Mod. 1933. oder 2.11.78. (7)20676 Preis Fr. 1900.—. 20644 Offerten unter Chiffre Z «807 an die Automobil- Occasions-Wagen Revue, Bureau Zürich. Zu verkaufen Vierrad- Anhänger 3 Tonnen, Vollgummi, m. Westirighouse - Bremse, komplett, in gutem Zustand, Fr. 850.—. 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