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E_1940_Zeitung_Nr.037

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Pl« AUTOMOBIL-REVUE

Pl« AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 10. SEPTEMBER 1940 — N° 37 unerhörte touristische Leistung. Meine Frau fuhr mit und war gar gut aufgelegt, denn erstens geschah die Expedition während eines knappen Urlaubes, und zweitens mit dem Wagen, so dass man an diesem schönen Sonntag wieder einmal denken konnte, es sei fast wie früher. Nach fröhlichen Gesprächen und reichlichen Fluten von Milchkaffee und Brot mit Butter, Käse und Konfitüre blies ich zum Aufbruch, denn auf meinem grünen Urlaubspass stand eine gewisse Stunde, die bedenklich näherzurücken begann. Ausgiebiges Händeschütteln, Dank und Gegendank vor der Haustüre und die in derlei Augenblicken üblichen hoffnungsfreudigen Wiedersehensschwüre waren verrauscht, und wir wollten den lieben, grauen, vierrädrigen Freund besteigen. Aber das ging nicht. Wie die meisten Wagen, besitzt dieses zweitürige Cabriolet innen an der rechten Tür einen Riegel und in der Türfalle der linken Tür verborgen ein Schloss, wozu ein Schlüssel passt. Nun habe ich seit vielen Jahren die Gewohnheit, den Riegel immer geschlossen zu halten, so dass es genügt, die Türe zuzuschlagen, und die rechte Wagenseite ist von aussen unangreifbar. Ebenso halte ich es mit der linken Türe. Wenn ich einsteige, so schliesse ich mit dem Schlüssel auf und schliesse sofort wieder zu. Wenn dann diese Tür zu ist, ist sie auch gleichzeitig schon verschlossen. Der Zweck dieser gewohnheitsmässigen Uebung ist der, dass ich beim Aussteigen die Tür bloss zuzuwerfen brauche, und schon ist der Wagen auch verschlossen. Wohl wissend, dass damit der Wagen immer geschlossen sei, zog ich auch stets den Zündungsschlüssel am Instrumentenbrett bloss ab und legte* ihn ins Handschuhfach daneben. Die Zeiten waren aber etwas unruhig in diesem Jahre; ein Freund machte mich auf den Umstand aufmerksam, dass bloss jemand die Scheibe einzuschlagen brauche und dann ruhig losfahren könne; denn das Handschuhfach sei ja wohl das nächstliegende Versteck für den Zündungsschlüssel! Ich hörte auf den guten Rat und nahm den Zündungsschlüssel an meinen Schlüsselbund. War es nun die Vorfreude auf den netten Besuch oder der Umstand, dass urlaubsweise meine Frau wieder einmal neben mir sass — jedenfalls zog ich bei der Ankunft den Zündungsschlüssel nicht ab, sondern Hess ihn selig in seinem Löchlein lose stecken und — das ist die Katastrophe — mit ihm den ganzen, lieben Schlüsselbund. Und als wir fortfahren wollten, stand da ein

JJO 37 — DIENSTAG, 10. SEPTEMBER 1940 WFJ.Tß Vor vierundzwanzig Jahren verbarrikadierte sich ein brillentragender junger Mathematikprofessor in einer Mehlmühle von Dublin und kommandierte eine Handvoll verrückter Irländer im sogenannten «Osteraufstand» gegen ganz Grossbritannien. Heute ist dieser in Amerika geborene Mann Führer der legalen unabhängen Nation von Eyre, die ganz Irland mit Ausnahme von sechs Nordprovinzen umfasst. Sein Name ist Eavon de Valera. Das Volk nennt ihn «unser Dev». Irland ist eines der fruchtbarsten Länder Europas und könnte auch eines der reichsten sein. Die reichen Hilfsquellen sind jedoch während Jahrhunderten vernachlässigt worden, weil die schwere englische Faust seine natürliche Entwicklung hemmte. Irland sandte damals seine besten Köpfe, seine Soldaten, Schriftsteller und Denker in andere Länder. Erst heute geniesst es seinen Frieden, seine Freiheit, seine freundschaftliche Beziehung zu England. Erst heute kann es zu seinen eigenen Gärten sehen und seine wertvollen Männer im Lande behalten. Nach 24jährigem Kampf ist de Valera Ministerpräsident eines unabhängigen Staates Eyre. In dieser Spanne Zeit wurde er zum Tode verurteilt, dreimal erhielt er Gefängnisstrafen, zweimal durch England, einmal durch seine eigenen Landsleute. Doch er verstand sich auf das Ausbrechen und Flüchten wie ein Dillinger. Seine Anhänger schreiben seine immer wieder seltsame Rettung der Vorsehung zu, seine Feinde sagen, er sei mit dem Teufel im Bunde. Aeusserlich hat der Mann nichts von einem Abenteurer, sondern er sieht eher wie ein Spartaner aus. Er kennt auch weder Trunksucht oder Ausschweifung. Er raucht und trinkt nicht, kann nicht fluchen und ist dazu ein idealer und tiefreligiöser Familienvater. Er ist nicht einmal ein feuriger Redner. Aber was er sagt, hat Sinn und Zweck, und sein Wort ist eine Waffe. Der irische Witz hat von ihm den Satz geprägt: «De Valera marschiert nach Dublin an der Spitze von 20 000 Worten.» De Valera hasst Uniformen, er trägt meistens Schwarz und lebt wie ein Spartaner. Er meidet jede konventionelle Gesellschaft und bringt daher die Dubliner Diplomaten oft zur Verzweiflung, wenn sie mit ihren Orden und Medaillen allein herumsitzen müssen. Aus Geld macht er sich gar nichts. Vielen mag der Aufstieg und die Rolle des Mannes unerklärlich sein. Um sie zu begreifen, ist ein kurzer Rückblick auf Irlands Geschichte notwendig. 700 Jahre lang schmachtete das Land unter der Herrschaft Englands. So klug die Engländer sonst zu regieren verstehen, scheinen sie im Fall Irland eher dem System der Ausplünderung den Vorzug gegeben zu haben. Seitdem die gute Königin Bess das Zeitliche segnete, hat Irland schwere Jahre durchgemacht. Unterdrückung, Mord, Verrat trieben ihr Unwesen. Im 17. Jahrhundert kamen die grossen Landkonfiskationen, im 18. die religiösen Verfolgungen mit der Besitzenteignung der Katholiken, so dass sich Tausende ins Ausland flüchteten. Damals wandten sich viele Irländer nach Amerika und kämpften in den Reihen Washingtons. 1840 wurde das Land vom Kartoffelkrebs heimgesucht. Mehr als eine Million Menschen sind innert wenigen Jahren seinetwegen Hungers gestorben, zwei Millionen flohen ins Ausland. Wohl kann in diesem Fall die Schuld nicht England treffen, im Gegenteil haben damals viele Engländer tief in ihre Börsen gegriffen um zu helfen. Was aber Irland nicht vergessen kann, ist die Tatsache, dass die britische Regierung auf die Hungersnot keine Rücksicht nahm und in diesen schwersten Zeiten ihren Anteil Weizen und Vieh ohne jede Einschränkung forderte. Diese Unerbittlichkeit ging HFJT1 Der Mann aus der 43. Strasse (Nach dem Amerikanischen von G. I.) so weit, dass auch viele Bauern um ihren ganzen Besitz kamen, weil sie die Staatsrente an das reiche England nicht mehr aufbringen konnten. Die Jugend aus den Hungerszeiten entwickelte gegen den Nachbarn notgedrungenen Hass und Rachsucht, die bis zum Aufstand und Bürgerkrieg von zwölf Jahren bestehen blieben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann England seine Fehler gegen Irland einzusehen. Die Agrarreform und andere Konzessionen kamen. Leider blieben sie aber alle etwas zu engherzig oder kamen zu spät. Vor dem letzten Weltkrieg sollte Irland seine «Home-Rule» erhalten, aber man verschob auch diese Reform bis Kriegsende. Doch 1916 kam de Valera... «Ein Spanier wird England befreien», künden die alten irischen Legenden, und der gute, heilige Malachus, der in Irland das Christentum verbreitete, selbst noch viel später sang ein irischer Dichter: «Spanien wird dir die Hoffnung geben, meine dunkle Roslyne.» Die Weissagung traf zu, obwohl niemand ahnen konnte, dass der Mann aus der 43. Strasse in New York kommen würde und seiner Abstammung nach ein Spanier wäre. Ums Jahr 1880 herum wandert ein junger spanischer Künstler und Musiker, Vivian de Valera, aus dem Baskenland nach New York aus. Man weiss wenig von ihm, doch scheint er ein Mann voll Takt und Talent gewesen zu sein. Verschiedene seiner Vorfahren hatten sich in der spanischen Armee ausgezeichnet. Zur selben Zeit zog aus Irland eine junge Lehrerin, Katherina Coll, ebenfalls nach New York. Die beiden trafen und heirateten sich. Ihr Sohn, Eamon de Valera, wurde am 14. Oktober 1882 in New York in einem Hause nahe dem heutigen Chrysler-Wolkenkratzer geboren. Der Kleine wurde fromm erzogen und sollte, wäre alles seinen natürlichen Weg gegangen, Professor oder Priester werden, auf alle Fälle kein Politiker. Doch Revolution und Gefängnis haben seinen Lebenslauf anders gelenkt. Eamons Vater stirbt, als er noch ein Kind ist. Die Mutter schickt den Jungen mit ihrem Bruder VierwaBdstätter- See und Umgebung AUTOMOBIL-REVUE nach Irland zurück, wo er auf den Hügeln von County Limerick ihre Heimat kennen und lieben lernt. Sie bleibt in Amerika und verheiratet sich wieder. Eamon ist kaum drei Jahre alt, wie er nach Irland kommt. Dass er in Amerika geboren wurde, kann man einem Zufall zuschreiben, der ihm aber, da er amerikanischer Bürger ist, 1916 das Leben rettete. Diese Tatsache trägt auch viel dazu bei, dass Amerika bereit ist, ihm in den dunklen Tagen von 1916—1920 zu helfen. Noch heute sind Interesse und Sympathie für diesen Spanisch-amerikanischen überm Atlantik gross. Davon abgesehen ist sein Wesen durch und durch irisch. De Valera wächst bei seinem alten Onkel auf, und dieser spart sich die Batzen vom Munde ab, damit der gescheite kleine Junge studieren kann, bis er sich selbst durchbringt. Er wird zu einem Eigenbrötler. Er liest alles, was ihm in die Hände gerät, wandert und jagt über die irischen Hügel und wird zu einem guten Renner und FussbaJlspieler. Er nimmt es an Zähigkeit und Ausdauer selbst mit dem Stärksten auf. De Valera ist ein vorzüglicher Schüler, vor allem glänzt er in der Mathematik. In seiner Gefängniszeit beschäftigt er sich mit der Relativitätstheorie Einsteins; auch heute noch sind ihm mathematische Studien Entspannung nach harter Politik. Er wird nacheinander Lehrer an mehreren irischen Schulen und erhält später sogar einen Ruf an die Universität Dublin. Mathematik ist seine Karriere; sein Ideal aber ist die irische Freiheit. Er heiratet eine irische Lehrerie (wie sein Vater); aus der glücklichen Ehe entspringen vier Söhne und zwei Töchter. 1914 kämpfen viele tausend Irländer als Freiwillige in der britischen Armee und erwarten dafür die «Home Rule». Viele Irländer sagen sich: «Englands Gefahr ist Irlands Vorteil». Da kommt Eavon Valera und ruft die alten Revolutionäre und die jungen Patrioten unter seine Fahne. Aus Amerika unterstützt man ihn mit Geld. Ein Irländer, Roger Casement, arbeitete in Berlin mit Deutschlands Hilfe für Irland. Es meldeten sich 12 000 Mann in die Reihen von Englands Feinden. Aber der Verrat wird durch den Intelligence Service entdeckt, und Roger, der in einem deutschen Unterseeboot nach Irland kommt, gehängt. Doch die Parole vom «Osteraufstand» ist schon herausgegeben, bereits stehen etwa 1000 Irländer gegen das Britische Reich in Waffen. Sie stürmen Dublin und halten sich eine Zeitlang gegen eine vierzigfache Uebermacht. Sie heften die grün-weisse-orangerote Nationalflagge auf Dublins öffentliche Gebäude mit einer Proklamation: «Irländer, im Namen Gottes and der toten irischen Generationen sammelt Irland seine Kinder unter die Fahne und kämpft für Irlands Freiheit.» In der Boland Mehl-Mühle in Dublin kommandiert de Valera und hält den Bahnhof und Haupfeingang zur Stadt. Doch weil ihnen die Artillerie fehlt, wird der Aufstand unterdrückt und eine harte Säuberung unter den Aufrührern durchgeführt. Aber aus Amerika treffen Proteste ein und das Haus of Commons besinnt sich. Das Todesurteil, das über de Valera ausgesprochen war, wird in lebenslängliches Gefängnis umgewandelt. Dieser organisiert Hungerstreiks und Revolten; er wird in der Gefangeschaft bald gefährlicher als in der Freiheit. Wieder schreitet Amerika ein, dessen Gunst in schwerer Zeit man sich nicht verscherzen darf und die irischen Gefangenen, unter ihnen der Professor, werden freigelassen. De Valera wurde Chef der Sinn Feinn (was «Die Unsern» bedeutet) und der britischen Freiwilligen. Er wird Führer der Unabhängigkeitsbewegung. Wieder wandert er ins Gefängnis; das Urteil lautet auf 11 Monate. Man schmuggelt den Schlüssel des Gefängnisses in seine Zelle, indem man ihn in einen grossen Kuchen einbäckt. De Valera und zwei seiner besten Freunde entschlüpfen nach Manchester, wo sie lange verborgen gehalten werden. Man spricht davon, dass de Valera nach Amerika entfliehen möchte, um dort Stütze für die illegale irische Regierung zu suchen. Trotzdem man die Häfen bewacht, schmuggelt ihn sein Freund, Mack Collins, in seinem Schiff übers Meer. Der Mann, der in Amerika die Anleihe von 5 Millionen Pfund für Irland aufnimmt und erreicht, von Amerika und vom Völkerbund anerkennt zu werden, kommt in von Ratten so zerfressenen Kleidern an, dass die amerikanischen Freunde ihn neu einkleiden müssen, bevor er das Schiff verlassen kann. Aber das Land, das er als dreijähriges Kind verlassen hatte, empfing ihn im Triumpf. Seine Persönlichkeit, die amerikanische Geburt, sein romantischer Aufstieg rührten das grosse Publikum. Er wird als Präsident der irischen Republik gefeiert und legt seine Anleihe auf, die er, zum grossen Erstaunen aller Zeichnenden, nach Jahren zurückzahlt. 1920 kehrte er nach Irland zurück. Er lässt sich auf keinerlei Verhandlungen ein, er sucht den britischen Löwen im ewigen Aufstand zu ermüden. Nicht einmal der geschickteste Unterhändler der Welt, Lloyd George, kann bei ihm etwas ausrichten. Wenn ich mit de Valera spreche, sagt er, ist mir, als ob ich den Kriegsgott Mars mit einer Gabel reizen wollte. Ein von de Valera nicht sanktionierter Friede mit England löst nochmals den irische Bruderkrieg aus. De Valera muss fliehen. Er reist, durch einen Bart verstellt, unerkannt im Lande herum und arbeitet im stillen. Als er 1922 eine politische Rede hält, fährt ein bewaffneter Freistaatwagen vor und verhaftet ihn. fc«ARV «CLOHMtl r KINSALE Die Insel Irland, WgSFORD Nach 10 Monaten, nachdem die Freistaaten den Bürgerkrieg gewonnen haben, geht de Valera wieder an die Stelle, wo er verhaftet worden war, und sagt: «Ihr wisst, ich bin damals unterbrochen worden, jetzt fahre ich weiter.* Was kann man gegen einen solchen Kerl anfangen? De Valera schneidet die jährlichen Renten an England und widerruft den Eid auf den König. Britische Minister wollen unterhandeln, aber de Valera bleibt so taub wie immer. Er hat England eine Gegenrechnung zu präsentieren, und damit beginnt ein Wirtschafts- und Zollkrieg auf Gegenseitigkeit. Während Irland eigene Fabriken baut, um von den englischen Zöllen unabhängig zu werden, kämpfte er weiter für ein neues, freies Irland und wird darin durch eine später weltbekannte Frau unterstützt j Mrs. Wallis Simpson aus Baltimore, der heutigen Gattin Eduards. Sie spendet unaufgefordert grosse Mittel. In der Verwirrung, die Eduards Thronverzicht in England hervorruft, zerschneidet de Valera die letzten Bänder, die seinen Staat mit dem Mutterland noch verbinden, ehe der Stille König Georg VI. zum König gekrönt wird. Wie sich die Briten nach den Festlichkeiten die Augen ausreiben, sitzt de Valera auf der grünen Insel als Premierminister des neuen Staates «Eyre», dessen Verfassung erklärt: «Eyre ist ein souveräner, unabhängiger und demokratischer Staat.» Irland kann nun in internationalen Angelegenheiten nach eigenem Ermessen marschieren oder eigene Wege gehen. Ausdrücklich verbietet die Verfassung — ein Zeichen von wenig Dankbarkeit für Mrs. Simpson, die sich von ihrem Manne trennen Hess, um Eduard zu heiraten — jede Ehescheidung auf das strengste. England sieht ein, dass in dieser Angelegenheit gegen de Valera nichts mehr zu holen ist. Es sucht sich mit ihm Gegenteil um jeden Preis zu verständigen, vor allem auf wirtschaftlichem Gebiete. Man wünscht einen freien, freundlichen Nachbarn. Nun ist für de Valera entlich die Zeit gekommen, um mit England ein Wirtschaftsabkommen abzuschliessen, das seit 1938 zwischen den beiden Staaten beidseitig zufriedenstellende Verhältnisse geschaffen hat. Wäre nicht die Spaltung der Regierung in Irland — sechs Distrikte im Norden gehören noch zu England — so wäre alles gut. Die Einigung des Landes unter Eyre wird von vielen erwünscht. Aber auch sonst hat de Valera grosse Sorgen. Wirtschafts- und Finanzfragen, die Arbeitslosigkeit, Aenderungen im weltpolitischen Gleichgewicht, der Kampf um die Demokratie sind nicht nur Sorgen Englands, es sind auch die seinen. Irland ist frei, vermag es sich aus dem Krieg fernzuhalten? Kann es den Schutz der englischen Flotte entbehren? Soll Irland seine eigene Wehrmacht ausbauen, zu Lande, auf dem Meer und in der Luft? Soll es versuchen, seine landwirtschaftlichen Ueberschüsse mit Fabrikanten Englands auszutauschen, oder soll es versuchen, autark zu werden? Soll es den Weg des Sozialismus gehen oder den des britischen, gemässigten Kapitalismus? Das sind nur einige wenige Fragen, die gegenwärtig aktuell sind. Das ist das Bild de Valeras, wie ihn die Amerikaner und die meisten Irländer sehen. Nur eine kleine Minderheit behauptet, er sei ein eitler, kaltblütiger Streber, ein Machiavelli, das Schwert über Irland. Wenn man über den Mann auch manchmal lachen muss, so darf man doch nicht übersehen, dass das Kind aus der 43. Strasse New Yorks, der Bauernjunge der Limerick-Hügel, der Professor der Barrikaden und Gefängnisse, Glück und Pech durchgekostet und schliesslich den Weg des Ruhmes beschritten hat. Vitznau im Herbstsonnenglanz bietet Ihnen über den Bettag unvergleichlich schöne Tage der Ruhe und Anregung VITZNAUERHOF HOTEL TERMINUS HOTEL RIGI drei wohlgepflegte Gaststätten, denen Ihr Besuch hochwillkommen ist! Der rassige Rote Rigipfeil vermittelt Ihnen eine der schönsten Bergfahrten. Fahrten in den Herbst Baar Hotel Lindenhof T. C. S. A. C. S. Treffpunkt der Automobilisten. Zimmer mit flies». Kalt- und Wannwasser. Gesellschaft«!]». Eigen* Metzgerei. Parkpl. Garage. Tel. 4 12 20. Tos. Kaufmann, Bes. I nrarnn HOTEL PENSION Lül*al IBU BEAU-RIVAGE ET D'ANGLETERRE Reinach Schlegwegbad ob Oberdiessbach Gasthof z. Bären Altbekanntes Haus. Zimmer mit fließendem Wasser. Orosser und kleiner Gesellschaftssaal. Vorzügliche Küche, prima Weine. Parkplatz und Garage. Tel. 61.006. Treffpunkt der Automobilisten. Es empfiehlt sich bestens der neue Inhaber: JUb.Stäubli-Stutx. T. C. S. A. C. S. Altbekanntes Ausflugsziel la in Küche und Keller. Stets leb. Forellen. Bern. Spezialitaten. 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