Gazette Zehlendorf Februar 2017

gazette

Gazette für Zehlendorf, Nikolassee, Schlachtensee, Dahlem und Wannsee

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Februar 2017

Zehlendorf

Zehlendorf · Nikolassee · Schlachtensee · Dahlem · Wannsee

Das Zehlendorfer Wappen

und seine Geschichte

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2 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

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WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN Gazette Zehlendorf | Februar 2017 | 3

Liebe Leserinnen und Leser,

der Februar wird von vielen Skifans

mit einem hoffnungsvollen

Blick auf schneereiche Pisten und

Loipen sehnsüchtig erwartet, andere

genießen gerade den Monatsbeginn

wegen der Winterferien.

Aber auch für all diejenigen,

Cerstin Richter-Kotowski

die in den kommenden Wochen

nicht verreisen und ihre Zeit in

Berlin verbringen, bietet der Bezirk

viel Interessantes – hier eine

kleine Auswahl für die Kulturinteressierten

von mir:

Kunstfreunden empfehle ich

zum einen die nun bereits zum

dritten Mal stattfindende Gruppenausstellung

des bezirklichen

Kulturamtes im 1. Obergeschoss

des Boulevard Berlin, Schloßstraße

10, 12163 Berlin (Eingang

neben dem Bierpinsel bzw. dem

U-Bahnhof Schloßstraße). Unter

dem Titel „KunstBoulevard 2017

Malerei und Fotografie“ sind dort

noch bis zum 31. März, jeweils

Montag bis Samstag in der Zeit

von 10.00 bis 20.00 Uhr, die von

einer Jury ausgewählten 51 Arbeiten

von 34 Künstlerinnen und

Künstlern zu sehen: Christoph

Beer, Gerda Berger, Ulrike Bergold,

Anna Borgman, Ulrike Bultmann,

Aenne Burghardt, Manuela Conradt,

Barbara Czarnojahn, Thomas

de Leliwa, Evelyn Garden, David

Gessert, Stefan Geyer, Andreas

Hess, Wolf Klein, Helmut Klock,

Stefan Kraft, Viola Kunst, Barbara

Leding, Ae Hee Lee, Ágnes Lörincz,

Eva Moeller, Barbara Müller,

Silvia Nettekoven, Stephanie Nückel,

Ruben Sánchez, Anja Seidel,

Keren Shalev, Lóránt Szathmáry,

Katinka Theis, Günter Umbreit,

Niels Unbehagen, Catrin Welcher,

Michaela Winter, Horst Zeitler.

Auf der anderen Seite lade ich Sie

zu einem Besuch des Steglitz-Museums

des Heimatvereins Steglitz

e. V. in die Lichterfelder Drakestraße

64 A, 12205 Berlin, ein.

Dort dreht sich vom 4. Februar

bis zum 3. Dezember diesen Jahres

alles um das Thema „Radio

und seine Entwicklungsmodelle.

Unter dem Motto „Vom Funken

zum Rundfunk – Die Telefunken

und das Radio“ können sich die

Besucherinnen und Besucher auf

eine Spurensuche vom Detektor

bis zum Tonmöbel, von der Radiokathedrale

über das Kofferradio

bis hin zum Smartphone begeben.

Dabei erfahren Sie Interessantes

z. B. über das sogenannte

„Magische Auge“, den Morsefunk

und die Telefunkenwerke an der

Goerzallee, wo das Radio mit dem

Schriftzug „Telefunken“ vom Reißbrett

bis zur Fertigungshalle hergestellt

wurde. Das von 1937 bis

1940 nach Plänen des Architekten

Hans Hertlein errichtete Werk

hatte 90.000 m² Nutzfläche, war

gleichzeitig bis 1945 Unternehmenssitz

und führte zu einer Ausdehnung

der Wohnquartiere im

Berliner Südwesten. Begleitend

zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches

Programm, und eine

Führung durch das Rundfunkarchiv

in Potsdam wird ebenfalls

angeboten. Bitte informieren Sie

sich entweder per Telefon: (030)

8332109 oder im Internet unter

www.heimatverein-steglitz.de/

ausstellungen_laufende.php.

Daneben wird in den Räumlichkeiten

ebenfalls noch bis Anfang

Dezember eine Ausstellung

(ebenfalls mit Begleitprogramm)

über den weithin unbekannten in

Lichterfelde lebenden Gelehrten

Johannes Stroux (1886-1954) und

den Wiederaufbau des Berliner

Wissenschaftsbetriebs nach 1945

präsentiert.

Natürlich ist auch die Galerie

der Schwartzschen Villa, Grunewaldstraße

55, 12165 Berlin, immer

einen Besuch wert: noch bis

zum 5. März, jeweils Dienstag bis

Sonntag in der Zeit von 10.00 bis

18.00 Uhr, ist dort „leaving the place“

– eine Rauminstallation von

Dominik Halmer zu sehen, der

in verschiedenen Werkgruppen

Ideen von Beweglichkeit und

Transformation thematisiert.

Am Mittwoch, 22. Februar, um

17 Uhr, haben Interessierte die

Möglichkeit, an einer Führung

teilzunehmen. Weitere Informationen

erhalten Sie unter der Telefonnummer

(030) 90299-2302

oder auf der Internetseite des veranstaltenden

Kulturamtes unter

www.kultur-steglitz-zehlendorf.

de.

Und nur wenige Schritte davon

entfernt, lege ich Ihnen

die aktuelle Ausstellung im

Gutshaus Steglitz, Schloßstr. 48,

12165 Berlin, ans Herz, auf die

ich im vergangenen Monat bereits

ausführlicher hingewiesen

hatte und die nur noch bis zum

19. Februar dort zu sehen ist:

„PAUL WIEGHARDT (1897-1969)

– Maler zwischen zwei Welten“.

Vormerken sollten sich Interessierte

am 8. März, dem Internationalen

Frauentag, die

Fraueninformationsbörse im

Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf,

Eingang Teltower Damm

18, 14163 Berlin. Hier stellen in

der Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr,

rund 40 Projekte, Vereine und Organisationen

ihre Angebote für

Frauen vor und ein musikalisches

Bühnenprogramm sorgt für gute

Unterhaltung.

Natürlich stehe ich Ihnen unverändert

auch im Februar wieder

für Fragen, Lob oder Kritik an

der Bezirksverwaltung in einem

persönlichen Gespräch während

meiner Bürgersprechstunde am

Dienstag, dem 07.02.2017, von

16.00 bis 18.00 Uhr, im Rathaus

Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße

1/3, 14163 Berlin, zur

Verfügung. Um den Ablauf der

Bürgersprechstunde planen zu

können und um unnötige Wartezeiten

zu vermeiden, möchte ich

Sie bitten, sich vorher in meinem

Sekretariat unter der Angabe des

Themas telefonisch anzumelden:

(030) 90299-3200.

Ihre

Cerstin Richter-Kotowski

Bezirksbürgermeisterin


4 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

Der Adler und die Kiefer

Geschichte des Wappens von Steglitz-Zehlendorf

Aus zwei mach eins – im Zuge

der Bezirksfusion war ein neues

Wappen gefragt, das sowohl für

Steglitz als auch für Zehlendorf

stand. Das neue Wappen wurde

am 25. März 2003 verliehen

– der schwarze Steglitzer Adler

oberhalb der Zehlendorfer Kiefer

auf grünem Boden, der von

den Wellen eines Sees umspült

wird. Die Vorgänger des heutigen

Wappens haben ihre eigene

Geschichte – die nicht immer einfach

verlief.

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Die ersten Entwürfe für das Zehlendorfer Wappen im Jahr 1906.

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Das Zehlendorfer Wappen wurde

ab dem 13. Januar 1908 geführt.

Das ehemalige Dorf Zehlendorf

war Anfang des 20. Jahrhunderts

längst zu einer stattlichen Landgemeinde

herangewachsen. Sowohl

bei der Gemeindevertretung

als auch bei den Bürgern

regte sich ein gemeinsamer

Wunsch – ein Wappen musste

her. Doch als Landgemeinde

war Zehlendorf gar nicht wappenfähig.

Jedoch führte Oberschöneweide

– ebenfalls „nur“

eine Landgemeinde – bereits

ein Wappen. Wie hatten sie das

gemacht? So kam es, dass eine

Anfrage an Oberschöneweide

gestellt wurde. Die erbetenen

Unterlagen kamen auch und

wurden am 7.11.1906 „mit verbindlichstem

Dank ergebenst“

zurückgesendet. Über den Inhalt

ist leider nichts bekannt. Doch er

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Gazette Zehlendorf | Februar 2017 | 5

Das Wappen des Bezirks

Zehlendorf von 1956 bis zum

Dezember 2000.

muss die Gemeindeväter positiv

gestimmt haben, denn der Weg

zum eigenen Wappen wurde

weiter beschritten. Der Schöffe

Dr. Breithaupt wurde beauftragt,

Vorschläge vorzulegen. Diesen

Auftrag erledigte er zügig. Leider

fanden seine Vorschläge nur wenig

Anklang. So schuf der Heraldiker

Gustav Adelbert Seyler das

erste Zehlendorfer Wappen. Hierzu

schrieb er am 1. Mai 1907: „Ew.

Hochwohlgeboren überweise ich

den Entwurf eines heraldisch-guten

und charakteristischen Wappens

für Zehlendorf. Die Seeblätter

kennzeichnen das Gewässer als

See; sie müssen nach der heraldischen

Proportionslehre so groß

sein, wie sie sind. Der rot-weiße

Balken ist das Wappen des Zisterzienserordens;

er bezieht sich

auf das Kloster Lehnin, welches

neben dem Markgrafen in Zehlendorf

begütert war. Ein adliges

Geschlecht hat Zehlendorf nicht

gehabt. Der grüne Baum bedingt

ein Feld von ‚Metall‘ (=gelb, weiß),

und der rot-weiße Schachbalken

bedingt ‚gelb‘ als Unterlage. Eine

Vermehrung der Farben über das

Maß des Notwendigen hinaus ist in

der Heraldik verpönt. Es sind daher

die Nebenfiguren ‚rot‘ tingiert. Die

Sterne sind eine in das Landschaftliche

(soweit man in der Heraldik

vom ‚Landschaftlichen’ sprechen

kann) gut passende Füllfigur, die

nach der gegebenen Norm rot sein

muß“ (Quelle: Fritz Sotscheck „Zur

Geschichte des Zehlendorfer

Wappens“ Zehlendorfer Chronik

1/76, Volkshochschule Zehlendorf).

So kam Zehlendorf zu seinem

Wappen, das vom Landrat für

den Kreis Teltow genehmigt

wurde. Im Jahr 1956 wurde das

Wappen des nun in Berlin (West)

liegenden Bezirks verändert. Eine

Mauerkrone mit Berliner Wappen,

die alle Bezirke bekamen,

wurde hinzugefügt, die Eiche

und das Wasser stilisiert und die

Sterne verschwanden.

Steglitz‘ schwarzer Adler

Steglitz hatte es leichter als Zehlendorf

– es war zwar auch eine

Landgemeinde, bekam das Wappen

aber am 24. Oktober 1887

per Erlass aufgrund der Gemeindegröße

von 8 500 Einwohnern

verliehen. Das Wappen schuf

der Geheimrat und Heraldiker

Maximilian Gritzner. Es zeigt in

So sah das Wappen des Bezirks

Steglitz aus.

Aus zwei mach eins - das Wappen

nach der Bezirksfusion.

silbernem Schild zwei durchgehende

Stege mit vier Scharten,

darüber ein schwarzer Adlerkopf.

Die Stege gehören zum Familienwappen

der altmärkischen

Familie von Steglitz. Der Kopf

des Reichsadlers hingegen wurde

zu Ehren des Kaisers Wilhelm

I. hinzugefügt, auf dessen Erlass

hin das Wappen verliehen wurde.

Dem Steglitzer Wappen wurde

1956 ebenfalls die Mauerkrone

hinzugefügt, sonst blieb es unverändert.

Bei der Bezirksfusion

verschwanden die Stege und der

Adler ist nun auf gelbem Grund

zu sehen.

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6 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

Abgesägt

Heimatmuseum zeigt Ausstellung über verfolgte Politiker in der NS-Zeit

Ansichtskarte Rathaus Zehlendorf, um 1930.

Am Anfang der Recherche standen

zwei Fragen: Wer war seit

1920, also seit der Einführung

des „Groß-Berlin-Gesetzes“ und

der Bildung der beiden Bezirke

Steglitz und Zehlendorf, kommunalpolitisch

aktiv? Wer war im

Nationalsozialismus verfolgt und

aus welchen Gründen?

2005 widmete sich bereits die

Ausstellung „Vor die Tür gesetzt.

Im Nationalsozialismus verfolgte

Stadtverordnete und Magistratsmitglieder

1933-1945“ des

Aktiven Museums Faschismus

und Widerstand, die im Berliner

Rathaus präsentiert wurde, den

Fragen im Hinblick auf die Stadt

Berlin. Dann nahm der Bezirk

Steglitz-Zehlendorf das Thema

auf. Der Geschichte der demokratischen

Institutionen vor Ort

und seinen parlamentarischen

Abgeordneten wurde somit eine

grundlegende gesellschaftliche

Bedeutung zugewiesen. Diese

Anfänge der demokratischen Entwicklung

zu Beginn des 20. Jahrhunderts

fanden 1933 ein abruptes

Ende. Die Nationalsozialisten

zerstörten die demokratischen

Strukturen und verfolgten, enteigneten

und ermordeten Vertreterinnen

und Vertreter der

„verhassten“ Weimarer Republik.

Das Kulturamt Steglitz-Zehlendorf

präsentierte Ende 2016 die

Archiv HVZ

Ausstellung „Abgesägt – Im Nationalsozialismus

verfolgte Kommunalpolitikerinnen

und -politiker

in Steglitz und Zehlendorf

1933–1945“ in der Schwartzschen

Villa. Nun wird der Zehlendorfer

Teil noch einmal im Heimatmuseum

Zehlendorf gezeigt.

Die Ausstellung zeigt erste Ergebnisse

einer Spurensuche.

Der politisch verfolgte Richard

Draemert war der erste

Bezirksvorsitzende der SPD in

Zehlendorf.

Privatbesitz Ingrid Reimann

Sie dokumentiert verschiedene

Facetten und Biografien dieses

oft vernachlässigten Themas der

politischen Partizipation, die heute

so selbstverständlich scheint.

Mitglieder der Bezirksversammlung

in Zehlendorf 1929/1930

werden mit ihrer Parteizugehörigkeit

an Wohnorten markiert.

Der Bezirksversammlung

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gehörten Stadtverordnete,

Bezirksverordnete und Bezirksamtsmitglieder

an. Ergebnisse

der Kommunalwahlen in den

Bezirken werden den Ergebnissen

in Berlin gegenübergestellt.

Der Kampf um den umstrittenen

Neubau des Rathauses Zehlendorf

wird als Konflikt zwischen

der Stadt Berlin und dem Bezirk

Zehlendorf skizziert und ein

handgeschriebener Lebenslauf

des Politikers Heinrich Soetbeer

ausgestellt.

Im Mittelpunkt stehen jedoch die

Biografien von sechs Abgeordneten

– Frauen und Männern: Hermann

Clajus, Richard Draemert,

In diesem Gedenkbuch werden Politikerinnen und Politiker vorgestellt, die nach

Hans Holtz, Friedrich Matèrn,

dem »Groß-Berlin-Gesetz« der Bezirksversammlung eines der beiden Bezirke

angehörten und hier wohnten: Stadtverordnete, Bezirksverordnete und Bezirksamtsmitglieder.

Im Mittelpunkt stehen 14 Biografien von Frauen und Männern,

Anna Mayer ihre politischen und beruflichen Minna Aktivitäten vor Ort und Todenhagen.

Fotografien und Dokumen-

ihre unterschiedliche,

spezifische Verfolgung im Nationalsozialismus.

te erzählen von den politischen

und beruflichen Aktivitäten in

Zehlendorf und den individuellen,

spezifischen Verfolgungen

im Nationalsozialismus. Auf diese

Weise soll einerseits die Auseinandersetzung

mit politischer

Verfolgung und ihrer Definition

angeregt werden. Andererseits

ermöglichen die Biografien, Sensibilität

und Empathie für Verfolgte

zu wecken.

Die Ausstellung ist vom 17. Februar

bis 31. März im Heimatmuseum

Zehlendorf, Clayallee 355 zu

sehen. Geöffnet ist Montag und

Donnerstag von 10 bis 18 Uhr,

Dienstag und Freitag von 10 bis

14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter ist das Kulturamt

Steglitz-Zehlendorf in Kooperation

mit dem Aktiven Museum

Faschismus und Widerstand in

Berlin e. V.


Heike Stange

ABGESÄGT

Im Nationalsozialismus verfolgte

Kommunalpolitikerinnen und -politiker

in Steglitz und Zehlendorf 1933–1945

Cover des Katalogs: Abgesägt –

Im Nationalsozialismus verfolgte

Kommunalpolitikerinnen

und -politiker in Steglitz und

Zehlendorf 1933–1945.

Neuer Bücherbus

Sie waren unübersehbar – die

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf

und der Freundeskreis der

Stadtbibliothek warben für die

Anschaffung neuer Bücherbusse

und sammelten Spenden,

wo immer es möglich war. Dank

ihres Engagements und die Unterstützung

der Einwohner sowie

der BVV und des Bezirksamtes

Steglitz-Zehlendorf war es am

21. Januar soweit: Bezirksbürgermeisterin

Cerstin Richter-Kotowski

taufte gemeinsam mit Volker

Schlöndorff, Schirmherr der

Spendenkampagne „Ein Bücherbus

ist ein Muss!“, den neuen Bücherbus

standesgemäß vor dem

Rathaus Zehlendorf

Von Finnland nach Berlin

Der „Neue“ wurde in Finnland

gefertigt und kam mit der Fähre

in Travemünde an. Die zwölf

Meter lange und ca. 3,50 Meter

hohe „rollende Bibliothek“ wird

ca. 4000 verschiedene Medien

im Angebot haben. Der grau-silberfarbene

Bus, auf dem sich die

Silhouetten von Wahrzeichen

des Bezirks befinden, darunter

Gazette Zehlendorf | Februar 2017 | 7

Foto: Stefan Rost, Stadtbibliothek

Steglitz-Zehlendorf

der Bierpinsel, die Glienicker

Brücke und die Freie Universität,

wird künftig kleine und große

Bücherfreunde jeden Alters

beglücken. Die Haltestellen, die

über den ganzen Bezirk verteilt

sind sowie die Haltezeiten stehen

unter www.berlin.de/stadtbibliothek-steglitz-zehlendorf/.

…ein Zweiter hilft weiter

Doch damit sind die Aktivitäten

der Unterstützer noch nicht vorbei

– denn auch der andere orange

Bus hat über 20 Jahre auf dem

Blech und braucht in naher Zukunft

einen modernen Nachfolger.

Unter dem bewährten Motto

„Ein Bücherbus ist ein Muss – ein

zweiter hilft weiter“ werden die

Bemühungen weitergehen, dem

neuen Bus ein zweites modernes

Fahrzeug zur Seite zu stellen.

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8 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

Was bringt uns die Reformation

nach fünfhundert Jahren?

Ausstellung in der St. Marien-Gemeinde in Zehlendorf

Dem Thema Reformation ist eine

Ausstellung gewidmet, die die

Evangelisch-Lutherische St. Marien-Gemeinde

in Zehlendorf zum

Reformationsgedenken 2017 präsentiert.

Gezeigt werden 30 Objekte,

darunter Originaldrucke aus

Luthers Lebzeiten. Es sind dies

Schriften zum Gottesdienst und

zur Lehre und Theologie der Reformation

aus dem 15. und dem

16. bis 20. Jahrhundert, größtenteils

im zeitgenössischen Original,

z. T. auch als Faksimile. Im Jubiläumsjahr

der Reformation gibt die

Ausstellung einen Einblick in die

Wirkungsgeschichte Luthers und

der Wittenberger Reformation.

In vier Themenkreisen wird dies

entfaltet. Es geht anfangs um

Martin Luther, den Mönch, Reformator,

Lehrer der Kirche und Vater

im Glauben. Danach wird die

Heilige Schrift, die Bibel herausgestellt,

die Luther sprachgewaltig

ins Deutsche brachte. Drittens

schließen sich Publikationen zum

Gottesdienst und Gesangbuch

an. Schließlich wird die Lehre der

lutherischen Kirche dokumentiert

mit den geltenden Lehrschriften

und Werken großer Theologen

des 16./17. Jahrhunderts.

Die Ausstellung fokussiert sich

nicht auf Martin Luther im Sinne

eines Personenkultes – gegen so

etwas hatte sich der Reformator

selbst zu Lebzeiten zur Wehr gesetzt

mit der Feststellung: „Wie

käme denn ich armer, stinkender

Madensack dazu, dass man die

Kinder Christi sollte mit meinem

heillosen Namen nennen?“ Vielmehr

lädt die Ausstellung den

Besucher ein, sich der Frage zu

stellen, was uns das damalige

Geschehen heute sagen kann, ob

wir uns auf Luther berufen können

(und auf welchen Luther?)

und was von seinem Erbe denn

aufgenommen, bewahrt, fortgeführt

– oder abgestoßen wurde?

Vom 12. bis 25. Februar ist die

Ausstellung „Was bringt uns die

Reformation nach fünfhundert

Jahren?“ in der St. Marien-Gemeinde,

Riemeisterstr. 10-12,

14169 Berlin zu sehen.

Öffnungszeiten: täglich 15-

17 Uhr, samstags 10-12 Uhr, sonntags

11.30-12.30 Uhr. Der Eintritt

ist frei

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ANZEIGE Gazette Zehlendorf | Februar 2017 | 9

DAS AUGENZENTRUM LICHTERFELDE WEST

Mit Laser zum klaren Durchblick

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit,

am „Grauen Star“ zu erkranken.

Der „Graue Star“ bezeichnet

die Eintrübung der Augenlinsen. Kontraste

verblassen und man hat das Gefühl,

durch einen Nebel auf die Welt zu

blicken. Den schmerzfreien Weg zurück

zum guten Sehen ermöglicht das erfahrene

Team des Augenzentrums Lichterfelde

West mit dem Femtosekundenlaser.

„Das Gerät ist der perfekte Assistent“,

so Dr. Dr. Peter Kaulen. Denn mit der

neuen Lasertechnik ist ein Höchstmaß

an Sicherheit, maximaler Gewebeschonung,

hoher Genauigkeit und größere

Brillenfreiheit erreichbar. Als Vorreiter im

Einsatz des Femtosekundenlasers besitzen

die Operateure des Augenzentrums

Lichterfelde West im bundesweiten Vergleich

mit weit über 1000 durchgeführten

Operationen einen sehr umfangreichen

Erfahrungsschatz.

Schonend zum guten Sehen

bei Grauem Star

Bereits im Rahmen der Voruntersuchung

wird das zu behandelnde Auge mittels

des hochmodernen Augenvermessungssystems

Verion vermessen. Alle dabei

ermittelten, relevanten Daten werden in

das OP-Mikroskop des Operateurs eingespiegelt.

Dadurch wird während der

Operation eine bestmögliche Platzierung

der Kunstlinse im Auge ermöglicht.

Die getrübte Linse wird standardmäßig

durch eine künstliche Linse ersetzt, die

mit einem Filter gegen schädliches UVund

Blaulicht versehen ist. Unter dem

Namen „gelbe Linse“ bietet sie Schutz vor

Wellenlängen, die für das Entstehen der

Makuladegeneration mitverantwortlich

gemacht werden.

Darüber hinaus ist das Augenzentrum

Lichterfelde West auch auf Linsen mit

Zusatznutzen, sogenannte Premiumlinsen

spezialisiert, mit denen das Ziel der

Brillenfreiheit sowohl in der Ferne, und

auf Wunsch auch in der Nähe, erfüllt werden

kann.

Dank LASIK frei von Brille und

Kontaktlinse

Für jüngere Patienten ohne Linsentrübung,

die ihre Brille oder Kontaktlinsen

loswerden möchten, werden seit vielen

Jahren Laser-Behandlungsmethoden

wie LASIK oder Femto-LASIK angeboten.

Zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit

und Hornhautverkrümmung

stehen im Augenzentrum Lichterfelde

West der Femtosekundenlaser und der

Excimerlaser zur Verfügung, mit denen

die LASIK routinemäßig und erfolgreich

durchgeführt wird. Die Fehlsichtigkeiten

werden nach umfangreichen Voruntersuchungen

durch die Augenärzte

hochpräzise, sanft und dauerhaft mittels

Laser korrigiert und ermöglichen den behandelten

Patienten somit den scharfen

Fernblick auch ohne Sehhilfen.

Laser statt Messer

Spezialisten aus Lichterfelde West

Die Augenärzte aus dem Augenzentrum

Lichterfelde West verfügen über langjährige

Erfahrungen auf dem Gebiet der

Augenchirurgie. Schwerpunkte liegen

auf der Korrektur von Fehlsichtigkeiten

(LASIK) sowie der schonenden Operation

des „Grauen Stars“. Für die Operationen

stehen in dem TÜV-zertifizierten Augenzentrum

Lichterfelde West sowohl der

Femtosekundenlaser als auch der Excimerlaser

zur Verfügung.

Das Augenzentrum Lichterfelde West bietet Patienten mit „Grauem Star“ eine

Laser- Operationsmethode an: sicherer, schonender und genauer wird der

Laser- Linsentausch ohne Messer durchgeführt!

Die LASIK- Behandlung wird zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten eingesetzt,

um endlich die Brille oder Kontaktlinsen loszuwerden.

AUGENZENTRUM

LICHTERFELDE WEST MVZ

Dr. med. Christoph Wiemer

Dr. med. Dr. rer. nat. Peter Kaulen

Dr. med. Michael Galanski

Dr. med. Christian Rau

Dr. med. Alexander Kauhausen

Prof. Dr. med. Duy-Thoai Pham

Drakestraße 31/32 · 12205 Berlin

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PHYSIOTHERAPIE – Fit und beweglich

Krankengymnastik und Atemtherapie

In der Krankengymnastik- und Atemtherapiepraxis

von Kai Karolin Ilchmann

wird aktiv gegen Schmerzen

am Bewegungsapparat vorgegangen.

Durch gezielte Kräftigung der Muskulatur

werden Ungleichgewichte in der

Muskulatur behoben. Krankmachende

Bewegungsabläufe werden erkannt

und mit Hilfe verschiedener Techniken

korrigiert und langfristig verbessert.

Gruppen fördern die Aktivität, deshalb

bietet die erfahrene Krankengymnastin

und Atemtherapeutin mit ihrem Team

sowohl Einzelbehandlungen als auch

Gruppen, wie zum Beispiel Nordic Walking,

Yoga und Osteoporosegymnastik

an. Mobilisation und Muskelaufbautraining

nach Unfällen und Sportverletzungen

sind Programm. Die Atemtherapie,

vorwiegend wird die Reflektorische

Atemtherapie angewandt, soll zum

Abbau atemhemmender Widerstände,

zur Sekretlösung, zur Mobilisierung

des Brustkorbes, Entspannung, Atemvertiefung

und zur allgemeinen Leistungssteigerung

beitragen. Ziel sind

Pneumonieprophylaxe, Sekretlösung

und -transport sowie der Aufbau eines

stabilen Bronchialsystems, besonders

bei chronischer Bronchitis, Asthma und

anderen obstruktiven Erkrankungen.

Helle und freundliche gestaltete Behandlungsräume

vermitteln die notwendige

Ruhe und Entspannung.

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in einer stilvollen Altbauvilla statt.

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und rehabilitativen Physiotherapie

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Patienten spezialisiert.Unser Team

besteht aus Manualtherapeuten, Osteopathen,

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die Behandlung von Rücken-, Schulter-

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Nur fünf Gehminuten von der Zehlendorfer

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Praxisname ist Programm: Hier wird

mit einem großen Maß an Herzlichkeit,

Menschlichkeit und Fachkompetenz ein

Umgang mit dem Bewegungssystem

vermittelt, durch den der Körper nicht

unnötig belastet wird, aber den Belastungen

des täglichen Lebens (wieder)

gewachsen ist. Der Alltag ist sozusagen

das tägliche Übungsprogramm, wenn er

denn richtig gelebt wird. Zunächst erfolgt

in einem ausführlichen Aufnahmegespräch

und einem Befund am Patienten

die „Detektivarbeit“. Eine sorgfältige

regelmäßig spezielle Sprechstunden

zum Thema Schulter und Knie statt.

Zur Anwendung kommen verschiedene

Therapien, darunter Krankengymnastik,

Lymphdrainage, Manuelle Therapie, Osteopathie

und die McKenzie Therapy

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erforschten Systeme zur Diagnostik und

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Auch Elektro-Therapie, Ultraschall,

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Traditionellen Chinesischen Medizin,

die zum Ziel hat, den Körper wieder ins

Gleichgewicht zu bringen, gehören zu

unserem Spektrum.

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Befunderhebung führt zu einer spürbar

wirksamen Therapie. Frau Heydrich erklärt

ihren Patienten verständlich die

Ursachen und Zusammenhänge Fall

bezogen, so dass die Therapie durch

Verstehen und Umlernen im Alltag effektiv

von jedem Einzelnen begleitet

werden kann (und soll). Zusätzlich gibt

es Übungen, wie der Alltag zum Training

genutzt werden kann. Denn wer den

Alltag „richtig“, also im Sinne der ursprünglichen

Funktionen gestaltet, der

braucht meist kein oder nur kurzzeitiges

zusätzliches Üben. Gerade Patienten,

die einen bereits langen, oft frustrierenden

Leidensweg hinter sich haben,

kommen bei Frau Heydrich endlich an.

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1 | Gazette Zehlendorf | 2017 Gazette Zehlendorf | Februar RATGEBER 2017 | 11

Unsere wichtigsten Ziele für den Bezirk in dieser Wahlperiode

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Nach der Wahl vom 18.9.2016 trat die neue Bezirksverordnetenversammlung

Steglitz-Zehlendorf am

27.10. erstmalig zusammen. Nachdem die BVV vier

der fünf Mitglieder des Bezirksamtes am 9.11. gewählt

hat, kann nun die Arbeit der Volksvertretung beginnen.

Viele Themen stehen auf der Tagesordnung.

Die Bezirksverordneten haben dabei nicht nur die

Aufgabe das Bezirksamt zu kontrollieren, sondern

auch bezirkliches Handeln anzuregen. Nachstehend

skizzieren die sechs Fraktionen ihre wichtigsten Ziele

für die Wahlperiode.

CDU-Fraktion

Die wichtigsten Ziele der CDU in der Wahlperiode sind:

die Sanierung möglichst vieler Schulen, der Ausbau der

guten Schulstruktur in Steglitz-Zehlendorf, auch durch

die weitere Förderung von Gymnasien ab Klasse 5, die

Etablierung mindestens einer weiteren Europaschule mit

der Sprache Englisch. Eine zeitnahe Terminvergabe im

Bürgeramt. Die Bebauung des Geländes „Parks Range“

in Lichterfelde-Süd in einer erträglichen Art und Weise,

die sowohl bezahlbarem Wohnen, als auch wohltuender

Stadtgestaltung Rechnung trägt. Der Ersatz aller

abgängigen Straßenbäume, der Baumbestand im Bezirk

muss konstant bleiben, wie eine Verbesserung der

Pflege in Parks und Grünflächen und auf den Friedhöfen.

Wir wollen den Verkehr in Steglitz-Zehlendorf flüssig

halten und nicht künstlich behindern, und dadurch reine

Wohnstraßen entlasten. Der Erhalt und Ausbau des

Breiten- und Leistungssports in Steglitz-Zehlendorf, das

Freiziehen aller Sporthallen, damit diese dem Schul- und

Vereinssport wieder zur Verfügung stehen.

Die Beseitigung möglichst vieler sonstigen Ärgernisse

im Bezirk, um die hohe Lebensqualität des Bezirks zu

erhalten und auszubauen.

Torsten Hippe

Berlin SPD-Fraktion

Die gerechte Verteilung der im Bezirk zur Verfügung

stehenden Ressourcen ist das wichtigste Ziel der SPD–

Fraktion Steglitz-Zehlendorf in dieser Legislaturperiode.

Für uns heißt das, dafür zu sorgen, dass das Bürgeramt

seine Aufgaben erfüllen und wieder gute Dienste für alle

Bürgerinnen und Bürger leisten kann, z. B. durch eine

Verkürzung der Bearbeitungszeiten. Gerechte Verteilung

bedeutet für uns aber auch, das Jugendamt so zu stärken,

dass es im Interesse aller Kinder und Jugendlichen

wieder voll funktionsfähig ist. Und wir wollen mit Hilfe

von Erhaltungssatzungen den Milieuschutz ausweiten,

damit Bürgerinnen und Bürger ohne Angst vor einer

Vertreibung durch Luxussanierungen weiter in ihrer vertrauten

Wohngegend leben können. Außerdem müssen

zusätzlich neue Wohnungen in allen Preislagen gebaut

werden, u. a. auf der Parks Range. Steglitz-Zehlendorf

soll als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort weiterentwickelt

werden und die rasche Instandsetzung der

seit langem sanierungsbedürftigen Schulen in unserem

Bezirk steht ebenfalls ganz vorn auf unserer Arbeitsliste

für diese Legislaturperiode.

Isabel Miels

B‘90/Grünen-Fraktion

Wir Bündnis 90 / Grüne haben uns für unseren Bezirk

viel vorgenommen: Eine moderne, gut ausgestattete

Verwaltung, damit die Bürgerinnen und Bürger die

Dienstleistungen erhalten, die sie benötigen. Sanierte

Schulen und eine Verkehrswende hin zum Fahrrad und

zum öffentlichen Nahverkehr – für einen zukunftsfähigen

Bezirk.

Die Integration von Wirtschaft und Umwelt, von lebenswerten

Zentren, Kiezen und Erholungsgebieten, denn

Rathaus Zehlendorf.

in der Verbindung von Handel und Gewerbe, Kultur und

Natur liegt großes wirtschaftliches Potenzial für unseren

Bezirk, für die Stadt und darüber hinaus.

Eine behutsame Stadtplanung und die Wiederbelebung

traditioneller Kieze, damit sich die Menschen gleich

welchen Alters in unserem Bezirk sicher und wohl fühlen.

Eine Stärkung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen

Zentren und ein touristisches Konzept, das die

Dahlemer Museen, für deren Zwischen- und Nachnutzung

wir uns stark machen, und den Botanischen Garten

mit der Wannsee-Insel verbindet.

All dies gelingt nur mit Ihrer Unterstützung: Gestalten

Sie den grünen Südwesten mit uns, informieren Sie sich

über unsere Ideen und Projekte: gruene-suedwest.de.

Michael Gaedicke

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Die ersten Eindrücke, die wir von der AfD in der BVV

gewinnen konnten, sind befremdlich: Alles auf kleinklein

gestrickt, wenig Ergebnisse. So sind ein Drittel aller

Anträge in der vergangenen Legislatur „versandet“ – und

das scheint keinen zu stören, selbst die Altparteien nicht.

Statt Prioritätensetzung dominiert Selbstverliebtheit

und Profilierungssucht. Statt anzupacken und mutig

Impulse zu geben, statt eines echten Kick-offs: Bürger

auflaufen lassen, vorsätzliches Missverstehen, Unterstellungen

und Destruktivität. Inszeniertes Polit-Schauspiel

oder echtes Unvermögen?

Einfaches Beispiel: Warmes Bier! Seit Jahren läuft die

Kühlanlage im Ausschank des Bürgersaals nicht rund.

Das „gute“ Stück ist mindestens 30 Jahre alt, kühlt nicht

ordentlich, verbraucht Unmengen an Strom, und ist

bestimmt noch FCKW-belastet. Und doch interessiert

es keinen – nicht mal die Öko-Grünen. „Na dann mal

viel Erfolg – dafür ist kein Geld da!“ heißt es, wenn wir

von der AfD die Idee äußern, dass sich die Parteien gemeinsam

für die Instandsetzung der Anlage zum Wohl

der Bürger stark machen. Was sagt uns das? Wir werden

darauf achten, nicht so abzustumpfen wie die Politiker

der Altparteien, wir werden stets die Bürger informieren

und aufklären – über unsere Homepage und Facebook.

Aufklären über alles, was von den Altparteien und der

Verwaltung versprochen wurde und nicht gehalten wird.

Wir legen den Finger in die Wunde. Und Sie werden noch

ein kühles Bier im Bürgersaal trinken – das versprechen

wir Ihnen!

Peer Lars Döhnert

FDP-Fraktion

Die Freien Demokraten (FDP) haben sich das Ziel gesetzt,

die Verwaltung in Steglitz-Zehlendorf wieder auf die

Bedürfnisse der Menschen auszurichten. Eine moderne,

bürgernahe und effiziente Verwaltung darf sich nicht

als Kontrollorgan ideologischer Lebensphilosophien

verstehen, sondern sie muss sich als Partner in einer

lebenswerten und sozialen Gemeinschaft die Achtung

der Bürger erst erarbeiten. Steglitz-Zehlendorf muss

wieder ein funktionierender Teil einer funktionierenden

Stadt werden. Die FDP will die Verwaltung modernisieren

und den Bürger bei der Durchsetzung seiner Interessen

stärken. Notwendig sind daher Investitionen in

Bildung, Kommunikation und Kultur, wie auch in eine

leistungsfähige Infrastruktur, die jedem gleichermaßen

nutzt. Dabei gilt es den Menschen im Bezirk mehr

Partizipationsmöglichkeiten zu bieten. Die FDP lädt

alle Steglitz-Zehlendorfer zur aktiven Teilhabe ein. Das

Volksbegehren www.berlin-braucht-tegel.de setzt hier

bereits ein erstes Zeichen. Jeder Bürger ist aufgefordert,

an einem Aktionsstand oder direkt im Bürgeramt sich

mit seiner Unterschrift für den Erhalt des Flughafen

Tegel einzusetzen.

Andreas Thimm

Linksfraktion

Die Linksfraktion Steglitz-Zehlendorf wird sich insbesondere

für 1) bezahlbaren Wohnraum 2) eine schnelle

Schulsanierung und 3.) einen attraktiven öffentlichen

Nahverkehr einsetzen.

1) Neben den Bauvorhaben der Degewo im Bezirk muss

auch in Lichterfelde-Süd auf der ehemaligen „Parks

Range“ ein größerer Anteil bezahlbaren Wohnraums

geschaffen werden als bisher geplant. Die Linksfraktion

kämpft für Wohnungen, die sich Menschen mit niedrigen

und mittleren Einkommen leisten können. Wichtig ist uns

auch die Einhaltung des Natur- und Umweltschutzes.

Deswegen muss in Lichterfelde-Süd die „Grüne Mitte“

als Landschaftspark erhalten werden.

2) Für Schulsanierungen über 5,5 Mio. Euro soll ein Landesbetrieb

Schulbau zuständig sein, der die maroden

Schulen deutlich schneller sanieren und dafür ggf. Kredite

aufnehmen kann.

3) Neben der zügigen Sanierung der Radwege im Bezirk

setzen wir uns für eine schnellstmögliche Wiederinbetriebnahme

der Stammbahn vom Potsdamer Platz über

Steglitz, Zehlendorf, Düppel und Dreilinden nach Potsdam

ein. DIE LINKE in der BVV – das heißt: Konsequent

für ein soziales und ökologisches Steglitz-Zehlendorf

für alle!

Gerald Bader

Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen

finden Sie unter www.berlin.de/

ba-steglitz-zehlendorf/ politik-und-verwaltung/

bezirksverordnetenversammlung/


TECHNIK-TRE

Vergebliches Suchen ausgeschlossen

und jede Menge Service inklusive – bei

Saturn, verkehrsgünstig neben der Zehlendorfer

Welle an der Clayallee 330 gelegen,

stimmen Beratung und Auswahl.

In dem 2008 eröffneten, großen

Elektro markt erwartet Sie ein riesiges

Sortiment aktueller Markenware. Entdecken

Sie den neuen Apple Shop und das

Großbild-TV-Studio im Eingangsbereich!

Das Augenmerk liegt jedoch nicht nur

auf den innovativen Produkten – obwohl

die Mitarbeiter Sie z. B. rund um die

das Thema Virtual Reality umfassend

informieren können – auch der Service

steht hier im Mittelpunkt.

Im modern gestalteten Ambiente

können Sie bei Saturn Konzerttickets

kaufen und sich über den für Sie günstigsten

Mobiltelefontarif informieren

lassen. Hier fi nden Sie nicht nur die

größte Auswahl an Mobiltelefonen in

Zehlendorf, das Team kümmert sich

auch um Smartphone-Reparaturen,

insbesondere Display- und Akkutausch.

Ein weiteres Highlight ist die Computerabteilung,

in der Sie iPads, Tablets,

E-Book-Reader und Laptops der neuesten

Generation finden, aber auch Tinten

und Toner sowie weiteres Zubehör für

den Drucker.

Gut zu wissen – der professionelle

PC-Service lässt Sie auch nach dem

Kauf nicht im Stich. Ihr Rechner wird

vom Saturn-Team auf Wunsch komplett

eingerichtet, so dass Sie ihn zu Hause

nur noch einschalten müssen und

loslegen können. Selbst Datenrettung

und -sicherung sowie die Suche nach

dem günstigsten Internet-Provider für

Ihren Bedarf gehören zum Angebot.

Die erstklassig ausgestattete TV-Abteilung

bietet Ihnen eine Auswahl aus

etwa 230 verschiedenen Modellen in

den unterschiedlichsten Farben und

Größen. Sollte einmal etwas nicht vorrätig

sein, wird es sehr schnell aus

dem gewaltigen Fundus von Saturn

Online bestellt und kann entweder im

Markt abgeholt - oder nach Hause geliefert

werden.

Bei allen Fragen sind Geschäftsführer

Marco Deja und seine Mitarbeiter/

innen für Sie da.

Achtung, DVB-T2 HD

kommt im März!

Damit der Fernseher ab dem

Frühjahr nicht dunkel bleibt, ist ein

Gerät der aktuellsten Generation

erforderlich, denn DVB-T2 HD

startet Ende März. Bei diesen

Geräten ist der benötigte Tuner

bereits vorhanden, bei älteren

Modellen hingegen fehlt er. Doch

auch, wenn keine Neuanschaffung

geplant ist, gibt es bei SATURN Hilfe

mittels eines geeigneten Receivers.

SATURN BERLIN ZEHLENDORF

Clayallee 330 ∙ 14169 Berlin


NDS 2017

Die Apple-Welt bei SATURN

Darf es ein iPod, ein iPad, ein iPhone

oder ein Computer von Apple sein?

Wird ein MacBook benötigt? SATURN

Zehlendorf bietet alle Produkte, die das

Herz begehrt. Die gesamte Palette

der Apple-Unterhaltungselektronik

sowie reichlich Zubehör sind auf der

großzügig bemessenen Fläche der

Abteilung vorhanden. Bei allen Fragen

ist man hier gern für Sie da: Die fachlich

versierten Mitarbeiter geben gern

ausführlich Auskunft über die vielseitigen

Möglichkeiten, die die Welt von Apple

bietet. Zusätzlich ist freitags und

samstags ein spezieller Apple-Fachmann

vor Ort. Neben der persönlichen

Beratung kann man sich das gekaufte

Gerät hier auch gerne komplett einrichten

lassen. Der Service endet bei SATURN

übrigens nicht mit dem Kauf der Produkte

– tauchen später Fragen zur Einrichtung

und Handhabung auf, steht das Team

Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Musikgenuss in jedem Zimmer – ohne Kabel

Hallo Musikvergnügen, tschüß

lästiges Kabelziehen und Stolperfallen:

Grenzenloser Hörgenuss im gesamten

Haus in gleichbleibender Qualität in jedem

Zimmer – das bietet SATURN mit seinen

„Multiroom“-Produkten. Das Angebot der

bekannten Hersteller Bose, Heos und

Sonos ist längst in dem Elektrofachmarkt

präsent und Falko Schmidt, Abteilungsleiter

für die braune Ware, informiert Sie gern

umfassend. Die innovative Technik kann

in jedem Wohnbereich per kabelloser

Vernetzung installiert werden. Übertragen

wird die Musik, die von Ihrem Tablet,

Smartphone oder Laptop kommt, über

eine entsprechende Musik-App oder über

W-LAN.

Doch da die Musikgeschmäcker der

Generationen meistens unterschiedlich

sind, können genauso unterschiedliche

Stücke in den einzelnen Zimmern erklingen.

Für den erstklassigen Klang sorgen

moderne Lautsprecherboxen. Diese

werden in vielen verschiedenen Formen und

Farben angeboten, so dass sie an jeden

Wohnstil anpassbar sind. So überzeugen

sie nicht nur durch einen hervorragenden

Hörgenuss, sondern sind auch optisch

ansprechende Wohnaccessoires, die sich

ausgezeichnet in die Räume einfügen.

Öffnungszeiten: Mo-Sa 10:00 – 20:00 Tel.: 030 847 126 0


14 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

Lichtblicke

„Berliner Messinglampen“ für die Welt

Berlin und seine Unternehmen

mit ihren vielfältigen Produkten

sind weit über die Bezirke hinaus

in aller Welt vertreten.

Ein Unternehmen, das direkt an

der Grenze zum Bezirk Charlottenburg

in der Moabiter Sickingenstraße

20-28 ganz besondere

Leuchten fertigt, ist die Berliner

Messinglampen GmbH von Anne

Kamratowski, die sie gemeinsam

mit ihrem Bruder Martin führt.

Seit fast 35 Jahren entstehen in

der Manufaktur Leuchten nach

historischem Vorbild, wie sie zu

Kaiserzeiten einst in feinen Traditions-Betrieben

Alt-Berlins wie

Osram oder Elektro-Conrad in

präziser Handarbeit hergestellt

worden sind; damals, als elektrisches

Licht mit verkabelten Lampen

allmählich zum Standard

wurde. Doch kriegs- und mauerbedingt

verlagerte sich diese

Industrie immer weiter Richtung

Westen.

Das Unternehmen in Moabit

knüpft an diese Tradition an und

schenkt seinen Kunden viele

leuchtende Lichtblicke.

Alt-Berlin lässt grüßen

Die Berlinerin Anne Kamratowski,

die ursprünglich aus dem

Antiquitätengeschäft kommt,

merkte schon bald, welche große

Nachfrage auch heute noch

nach antiken Leuchten besteht,

die der Antiquitäten-Markt jedoch

nicht zu decken vermag.

Also machte sie aus der Not eine

Tugend und eröffnete vor rund

35 Jahren ihr Ladengeschäft

„Berliner Messinglampen“ in dem

Unternehmerin Anne Kamratowski gibt alten Lampenmodellen eine

Zukunft.

vor dem Zweiten Weltkrieg für

seine Leuchtfabriken bekannten

Alt-Moabit.

Hier an der Spree fertigte und

verkaufte sie die ersten Repliken

alter Jugendstilleuchten. Modell

dafür standen und stehen bis

heute überwiegend Leuchten

aus der Zeit des Jugendstils, wobei

die schlichteren, schnörkelärmeren

Varianten sich inzwischen

steigender Nachfrage erfreuen.

Dauerbrenner ist die Banker-Lampe,

die häufig auf Schreibtischen

zu finden ist und übrigens auch

die Entstehungsgeschichte dieses

Beitrages beleuchtet hat.

2002 expandierte das Unternehmen

und fertigt nun mit seinen

rund 50 Mitarbeitern in einer

ehemaligen AEG-Werkshalle an

der Sickingenstraße 20-28, die in

Büro, Werkstatt und Lager aufgeteilt

ist.

Qualitätsleuchten im

Baukastensystem

„Wir beschäftigen überwiegend

Mitarbeiterinnen, weil Frauen

meist eine bessere Feinmotorik

besitzen“, erklärt Sprecherin Barbara

Krusch. Die ist notwendig,

um aus den von überwiegend

deutschen Zulieferern stammenden

genormten Einzelteilen und

Glasschirmen Leuchten-Kleinode

höchster Präzisionsarbeit zu

schaffen. Sie werden dann oft

über Generationen als ganz besonderer

Haushaltsgegenstand

„fürs Leben“ geschätzt und weitergegeben,

und auch nach Jahren

sind dafür noch Ersatzteile

erhältlich.

Inzwischen an der Spitze der

Marktbewerber, arbeitet das

Unternehmen mit dem internationalen

Fachhandel zusammen.

Es verfügt über einen weitgefächerten

Kundenstamm, der vom

Architekten für originalgetreu zu

sanierenden Altbauhäuser über

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Mitglied im Berliner

Verband Gewerblicher

Schneeräumbetriebe e.V.


Gazette Zehlendorf | Februar 2017 | 15

Vorder- und Rückansicht Ladengeschäft Berliner Messinglampen in

Alt-Moabit 63.

Firmen, Hotels und historische

Gebäude bis hin zum Privatkunden

reicht. Im Hotel Adlon findet

man Leuchten aus dem Hause

Berliner Messinglampen ebenso

wie im China Club Berlin oder im

Privatbereich der Bundeskanzlerin.

Die Banker-Lampe –

Dauerbrenner auf vielen

Schreibtischen.

Online-Shop und eine Außenstelle

in Iserlohn sind dem Unternehmen

angegliedert, doch

der persönliche Kontakt und die

Erfüllung von individuellen Wünschen

bei der Leuchten-Gestaltung

werden großgeschrieben.

Pur Natur Mode

Anlaufstelle für den Kunden ist

und bleibt da das Ladengeschäft

in Alt-Moabit 63 mit kleiner Werkstatt,

in dem Benjamin Glimm mit

viel Fachwissen und Empathie

zum Kunden berät. Der hat die

Möglichkeit, seine Wunschlampe

aus einer immensen Variationsbreite

an Kombinationsmöglichkeiten

im Baukastensystem

fertigen zu lassen. Dabei kann

er beim Material der Gestelle

von Decken-, Wand- und Standleuchten

zwischen antik, Berliner

Messing, poliert, Chrom und

Nickel matt wählen, zwischen

unterschiedlichsten Lampenglocken

in weißem, grünem und

bei manchen Modellen zusätzlich

sogar blauem und cremefarbenem

Triplex-Opal-Glas, die in

den deutschlandweit immer rarer

werdenden Glashütten nach extra

vom Unternehmen gestellten

Holzformen gefertigt werden.

Zahlreiche Sonderaufträge aus

aller Welt erreichen die „Berliner

Messinglampen GmbH“ immer

wieder. Eine durchdachte Logistik

ist da neben den hohen Qualitätsstandards

für die Kundenzufriedenheit

unverzichtbar.

Das Unternehmen stellt sich außerdem

immer neuen Herausforderungen:

Aktuell arbeitet es daran,

mit LED-Leuchtmitteln unter

dem Glas einen ebenso warmen

Lichteffekt zu erreichen wie mit

herkömmlichen. Denn gerade

das unterscheidet die hochwertigen

Qualitätsleuchten von billigen

Nachahmungen: Durch eine

natürliche weiße Innenschicht

erzeugen sie ein Licht, das gemütliche,

entspannte Stimmung

verbreitet – sogar im Büro.

Leuchten-Montage vor Ort in der Sickingenstraße.

Cosmetique Carin

Indessen macht sich die nächste

Unternehmer-Generation bereit,

in die Fußstapfen von Anne Kamratowski

zu treten. Man darf also

auf die leuchtende Zukunft der

Berliner Messinglampen GmbH

gespannt sein.

Weitere Informationen und Ladenöffnungszeiten

unter www.

berlinermessinglampen.de

Jacqueline Lorenz

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16 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

Blick vom Goldberg auf das Bahnhofsviertel

sowie auf Teile von Altenhagen und Eckesey.

Von Berlin nach NRW

50 Jahre Partnerschaft zwischen Zehlendorf und Hagen

Foto: Karsten-Thilo Raab

Die älteste Partnerschaft des früheren

Bezirks Zehlendorf feiert in

diesem Jahr Jubiläum – am 8. Februar

1967 – vor 50 Jahren – wurde

die Partnerschaft zwischen Hagen

und dem Berliner Bezirk besiegelt.

Ende Februar reist eine Delegation

des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf

nach Hagen, um das Partnerschaftsjubiläum

festlich zu

begehen. Hier möchten wir die

langjährige Partnerstadt des Bezirks

vorstellen:

Woher der Name Hagen stammt,

ist strittig. Ob es vom geschützten

„Hag“, ein (Wohn-)Ort, der von einer

Hecke oder einem Zaun umgeben

war, stammt oder von einem

früh bestehenden Hafen, für

den die vier Flüsse sprechen könnten,

die die Stadt durchfließen, ist

nicht wissenschaftlich geklärt.

Grün ist Trumpf

Vom grünen Bezirk zur grünen

Stadt: Immerhin 42 % der Fläche

von Hagen sind Waldgebiet. Außerdem

fließen gleich vier Flüsse

durch das Stadtgebiet: Ruhr, Lenne,

Volme und Ennepe. Im Jahr

775 fanden Historiker die erste

Erwähnung des Dorfes Hagen.

Danach lag es lange im Dunkel

der Geschichte. Im 18. Jahrhundert

begann die Erfolgsgeschichte

des Ortes. Nach dem Dreißigjährigen

Krieg ließen sich Klingenschmiede

aus Solingen hier nieder.

Bereits seit 1666 gehörte das

Gebiet zu Preußen und so baute

der Große Kurfürst von Brandenburg

für seine neuen Spezialisten,

die unter anderem Schwert- und

Degenklingen herstellten, die sogenannte

„Lange Riege“. Das bis

heute erhaltene Bauensemble gilt

als die älteste Arbeitersiedlung

Westfalens. Entlang der Ennepe

entstanden Hammerwerke und

Schmiede, Hagens wirtschaftliche

Bedeutung in der Region wuchs.

Wachsender Industriestandort

1746 bekam Hagen die Stadtrechte

verliehen. Die Blütezeit

der aufstrebenden Stadt begann

in der Kaiserzeit. Viele bedeutende

Architekten hinterließen hier

ihre Handschrift. Die Verbindung

zwischen Jugendstilbauten und

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Gazette Zehlendorf | Februar 2017 | 17

Foto: Karsten-Thilo Raab Historische Häuserzeile Lange Riege im Hagener Stadtteil Eilpe.


Foto: Michael Kaub

Moderne schufen den „Hagener

Impuls“ und machten die Stadt zu

einem wichtigen Zentrum baulicher

Reformbewegungen. Zu den

Zeugnissen dieser Zeit gehören

sowohl das Folkwang-Museum

als auch die Gartenstadt Hohenhagen,

die ursprünglich als Künstlerkolonie

geplant war. Mit der

Eingemeindung der Nachbarstadt

Haspe und weiteren Gemeinden

im Jahr 1929 wurde Hagen zur

Großstadt. Der Zweite Weltkrieg

setzte auch dem Industriestandort

Hagen sehr zu, ein Angriffsziel

der alliierten Flieger waren die

großen Eisen- und Stahlwerke im

Stadtteil Haspe. In Hagen wurden

Gehäuse für Sturmgeschütze, Aufbauten

für Panzer, Stahlhüllen für

Sprengbomben und weiteres Zubehör

für die Rüstungsindustrie

hergestellt. Waren bis 1943 vereinzelte

Bomben gefallen, nahmen

die Luftangriffe auf Hagen stark

zu. Beim Einmarsch der US-amerikanischen

Truppen im April 1945

lag die Stadt in Trümmern. Nach

dem Ende des „Dritten Reichs“ gehörte

Hagen zur Britischen Zone.

Hagen erfreute sich eines regen

Zuspruchs und dehnte sich weiter

aus. In den Randlagen sind noch

Gebäude aus der Zeit des „Hagener

Impulses“ zu sehen und auch

weitere historische Gebäude, beispielsweise

die Klingenschmieden

„Lange Riege“, die ehemalige

Kaffeemühlenfabrik von 1900 in

Hagen-Haspe, die frühere Schloßbrauerei

in Hagen-Hohenlimburg

und einige andere mehr blieben

bis heute erhalten und sind steinerne

Zeugen einer industriellen

Vergangenheit.

Prominente Künstler

In den 1980er-Jahren kamen viele

Musiker der „Neuen Deutschen

Welle“ aus Hagen. Stars wie Nena,

die Schwestern Annette und Inga

Humpe und die Band Extrabreit

stammen aus der Stadt. Auch das

Ruhr-Original Jürgen von Manger

– bekannt als Darsteller der Figur

Adolf Tegtmeier stammt aus Hagen-Ehrenbreitstein.

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18 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

Hand in Hand die Welt besser verstehen

Buddy Bär Berlin und seine geistigen Eltern Eva und Dr. Klaus Herlitz

Bunt bemalte Kühe waren es, die

die überzeugte Berlinerin Eva

Herlitz im Jahr 2000 in New York

auf die Idee brachten, auf ihre

Stadt Berlin abgestimmte vergleichbare

Eyecatcher ins Straßenbild

zu bringen, als Symbol

für ihre Stadt.

Bereits ein Jahr später war Buddy

Bär Berlin geboren, weltoffen,

den Menschenrechten die Tatzen

nach oben entgegen streckend.

Inzwischen reisen er und seine

rund 140 zwei-Meter-großen

United-Buddy-Bear-Genossen,

farbenfroh die jeweiligen Menschen

und die Kultur ihres Landes

repräsentierend, um den Erdball.

Dort stehen sie vor vielen der 260

bestehenden Auslandsvertretungen

Deutschlands in von den

Vereinten Nationen anerkannten

Ländern. Meist werden sie dabei

von Eva und Klaus Herlitz begleitet,

auf ihrem Einsatz hin zu mehr

Verständnis, Freundschaft und

einem besseren Sich-Kennenlernen

der Völker und Religionen

in unserer Welt. „So lernen wir

Länder mit ihren Menschen und

ihrer Kultur sehr viel intensiver

und besser kennen als mancher

Tourist“, betont Eva Herlitz.

Kunst und Kultur stehen ebenso

Bärenstarkes Team: Eva und Klaus Herlitz.

Hand-in-Hand: Der Buddy-Bär

wird von einem jeweiligen Landes-Künstler

gestaltet, so dass

durch die unterschiedlichen

Stilrichtungen der internationalen

Künstler ein einzigartiges

Gesamtkunstwerk entsteht, das

weltweit bereits rund 35 Millionen

begeisterte Menschen besuchten.

„Platz der Kinderrechte“

– bald Realität?

Doch das ist für Eva, ehemalige

Lehrerin, und Unternehmer

Dr. Klaus Herlitz noch lange kein

Grund, sich mit diesem Erfolg

zufriedenzugeben, sondern ist

vielmehr Ansporn für weitere

bärenstarke Projekte, mit der sie

die Welt verbessern wollen. Ein

vom UN-Kinderhilfswerk UNICEF

initiiertes, an das Ehepaar herangetragenes

Projekt, für das

es sich mit seinem umfangreichen

Netzwerk seit 2015 „Hand

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Foto Buddy Bär Berlin

in Hand“ einsetzt, ist die längst

überfällige Realisierung eines

Platzes der Kinderrechte: In idealer,

leicht erreichbarer zentraler

Jeder Bär steht für Verständnis und Freundschaft.

Innenstadtlage auf der Grünfläche

zwischen John-Foster-Dulles-Allee,

Großer Querstraße, H.

von Gagern Straße und Paul-Löbe-Allee

sollen in Nähe zu Bundestag

und Skulpturenwiese auf

der geschützten Grünfläche zehn

Buddy Bär Skulpturen mit den

Kinderrechten, der Ausstellung

der United Buddy Bears und mit

in sechs Weltsprachen sowie in

Deutsch und Türkisch verfassten

Informationstafeln sowie einem

Informationsstand die Öffentlichkeit

auf mehr Beachtung der

Kinderpolitik und Kinderbelange

aufmerksam machen.

„Die Skulpturenwiese würde dabei

nicht beeinträchtigt, sondern

durch die bewusstere Wahrnehmung

eher aufgewertet. Auch

das geschützte weitläufige Areal

würde durch einen sechs Meter

breiten wasserdurchlässigen

Ökopflasterweg geschont, die

Bepflanzung nicht angetastet“,

versichert Klaus Herlitz.

Anfallende Finanzierung und

laufende Instandhaltungskosten

würden die Unterstützer von

UNICEF sowie Buddy Bär Berlin

tragen. Berlin und Deutschland

aber wären Nutznießer durch

einen gesteigerten Tourismus,

den der „Platz der Kinderrechte“

mit sich bringen dürfte. Befürworter

gibt es viele: So sprachen

sich Persönlichkeiten wie

beispielsweise Bundestagspräsident

Dr. Norbert Lammert, die

Berliner Bürgermeisterin und

Wirtschaftssenatorin Ramona

Pop, Familienbundesministerin

Manuela Schwesig und Journalist

Ulrich Wickert deutlich dafür aus.

Doch auf dem Weg zum Platz der

Kinderrechte bekommen die Bären

noch reichlich zähen Bürokratie-Teer

unter die Tatzen, und sie

müssen viel Geduld zeigen: die

Beantwortung gestellter Anträge

und Anfragen lässt lange auf

sich warten, andere indiskutable

Standorte für den „Platz der Kinderrechte“

werden vorgeschlagen

und rauben wertvolle Zeit.

Mit viel Idealismus und Energie

haken die Initiatoren UNICEF/

Herlitz immer wieder nach, damit

das beispielhafte Projekt nun

endlich genehmigt und vorangebracht

wird.


Gazette Zehlendorf | Februar 2017 | 19

Ein bunter Querschnitt der Buddy-Bären grüßt in der „Bärenhöhle“ in

der Geisbergstraße-

Charity-Versteigerung.

Farbenfrohe Hilfe dank Buddy Bär

In ihrer Bärenhöhle in der Geisbergstraße

29, Berlin-Schöneberg,

arbeiten Bäreneltern Herlitz

und ihre acht Mitarbeiter inzwischen

an Projekten, die das Brummen

nach Toleranz und Verständnis

der Bären noch weiter hinaus

in eine künftige friedvolle Welt

tragen sollen. Dabei bilden die

Buddy-Bär-Aktivitäten eine feste

Einheit mit der Hilfe für Not leidende

Kinder. Über 2,2 Millionen

Euro konnten durch Versteigerungen

von Buddy Bären und durch

Spenden bislang an UNICEF und

lokale Kinderhilfsorganisationen

gehen. „Direkt in die Hilfsprojekte“,

wie Eva Herlitz betont. Erst

am 15. November 2016 wurden

bei der Charity-Buddy-Bär-Versteigerung

in der Berliner Mercedes

Welt für den guten Zweck

107.250 Euro eingenommen, die

Bären mit ganz viel Herz.

u. a. an UNICEF, SOS-Kinderdörfer

und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

(DKJS) gehen. Dabei

kamen 51 kleine und große

Bären unter den Hammer von

Auktionatorin Julia Theurkauf,

die von Künstlern und Prominenten

wie Andrej Wolff, Nina Ruge,

Zohre Esmaeli und Dennenesch

Zoudé, aber auch von Schülern

der Europa-Schule gestaltet, auf

unterschiedlichste Aussageweise

die Gäste faszinierten und zum

Steigern animierten. Bereits wenige

Tage zuvor, am 3. November

2016, waren auf dem EUREF-Campus

bereits zum sechsten Mal

die Green Buddy Awards als

Umweltpreis des Bezirks Tempelhof-Schöneberg

für Nachhaltigkeit

und Umweltbewusstsein verliehen

worden. – Und auch beim

jährlichen Berliner Europapreis

„Blauer Bär“ brummen die Bears

laut mit.

Derartige Veranstaltungen mit

den Welt-erobernden United-

Bears verlangen eine aufwendige

Logistik und verursachen Kosten.

Bestritten werden die von der sich

wirtschaftlich selbst tragenden

Herlitz-Buddy Bär Berlin GmbH,

aus ihrem Souvenirbären-Verkauf.

Weltweit wird sie dabei im

Charity-Veranstaltungsbereich

von Sponsoren unterschiedlichster

Bereiche unterstützt, sei es

durch kostenlose Transportflüge

von Fluggesellschaften oder durch

günstige Zimmerangebote von

Hotelketten. Die weißen Bärenrohlinge

vom aufrechten Bärenmodell

bis tapsigen, auf vier Pfoten stehenden

Bären werden in verschiedenen

Größen in Mitteleuropa von

einem Glasfaser-Unternehmen

hergestellt, in Porzellan fertigt sie

die Königliche Porzellan-Manufaktur

Berlin (KPM).

Doch das ganz große und weite

Bärenherz, das die Bären mit all

ihren Projekten erst lebendig und

erfolgreich werden lässt – von der

Idee bis zur Umsetzung – schlägt

gemeinsam in der Brust von Eva

und Klaus Herlitz. Beide machen

so die Welt dank Buddy Bär Berlin

und United Buddy Bears ein gutes

Stück bunter und verständnisvoller.

Weitere Informationen unter

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20 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

Das richtige Timing

Schattenlichter heben im Theatersaal der Paulus-Gemeinde ab

Alle wollen Max - Air France, airberlin, Alitalia.

Auf das richtige Timing kommt

es an – das gilt für die Hauptperson

der neuen Theateraufführungsreihe

der Schattenlichter,

aber auch für das Theaterstück

selbst. In der Komödie „Boeing

Boeing“ vom Marc Camoletti

unterhält Lebemann Max gleich

drei Beziehungen zu Stewardessen.

Dass sich jede der drei Frauen

für die einzige Geliebte hält,

kann nur gutgehen, wenn zwei

gerade in der Luft sind, während

sich die dritte bei ihrem Liebsten

im trauten Heim befindet. So wie

Max auf das richtige Timing seiner

Damenbesuche achten muss,

müssen auch die Schattenlichter

besonders aufpassen, dass alle

Bühnenaufgänge sekundengenau

stimmen – nur dann gelingen

die sich ständig steigernde

Hektik und der feine Witz der

Komödie.

Neues Terrain für die

Theatergruppe

Mit ihrer 35. Produktionsreihe

haben sich die Schattenlichter

wieder einmal auf unbekanntes

Terrain begeben. „Das ist die besondere

Herausforderung“, sagt

Max-Darsteller Justin Becker.

„Sich jedes Jahr mit einem anderen

Stück und anderen Rollen

auseinanderzusetzen, macht unser

Hobby so reizvoll.“ So haben

die Schattenlichter schon viele

bekannte Autoren wie Frisch,

Dürrenmatt, Shaw, Wilde, Ionesco

und Fo gespielt, aber auch

leichtere Kost wie Agatha-Christie-Krimis

und eine Fassbinder-Filmadaption.

2016 inszenierten

die Schattenlichter „Frau

Müller muss weg“, ein Stück des

Gegenwartsautors Lutz Hübner.

Auch ein eigener Stücktext war

Micha und die airberlin.

schon dabei: 2012 adaptierten

die Schattenlichter Jane Austens

Roman „Stolz und Vorurteil“ für

die Bühne.

Fotos: Frederik Ahlgrimm / Schattenlichter

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Gazette Zehlendorf | Februar 2017 | 21

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Gemeinsame Regie

Derzeit bestehen die Schattenlichter

aus rund 20 Berlinern zwischen

elf und 67 Jahren, inklusive

Souffleuse, Maskenbildnerin, Beleuchter,

Webmaster und einem

regelmäßigen Helfer- und Beraterteam.

Nur einen Regisseur

gibt es nicht: Die Schattenlichter

erarbeiten sich ihre Inszenierungen

grundsätzlich in Gruppenregie,

damit jeder mitdenken kann

und viele Ideen in die Aufführung

einfließen. Gegründet wurde die

Gruppe 1985 – damals als Konfirmandengruppe

der Zehlendorfer

Paulus-Gemeinde, mit dem Ziel,

im Weihnachtsgottesdienst ein

Schattenspiel aufzuführen.

Nur drei Aufführungen

Was die Besucher über die Schattenlichter-Aufführungen

wissen

sollten: Jede Aufführungsreihe

wird nur dreimal gezeigt. Eine

Ausgezeichnet vorbereitet

Nur acht Berliner Geburtskliniken sind bisher mit dem Siegel

„Babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet worden.

frühzeitige Kartenreservierung

empfiehlt sich, da die Schattenlichter

häufig ausgebucht sind.

Restkarten an der Abendkasse

sind aber so gut wie immer zu

bekommen. Der Eintrittspreis beträgt

unverändert nur fünf Euro,

und die Schattenlichter sammeln

am Ausgang für die Deckung der

Heizkosten des elf Meter hohen

Theatersaals. Die Aufführungen

sind am 23. und 24. Februar, um

19.30 Uhr und am 25. Februar um

18 Uhr. Einlass in den Theatersaal

ist 30 Minuten vor Aufführungsbeginn.

Kartenvorbestellungen

sind bevorzugt über ein Internetformular

auf www.schattenlichter.info

möglich; wenn es

nicht anders geht, aber auch per

E-Mail (schattenlichter@gmx.de)

und Telefon (030 84 72 49 74). Veranstaltungsort

ist traditionell das

Paulus-Gemeindehaus, Teltower

Damm 6, 14169 Berlin.


Elke Brumm

Ausgezeichnete Geburtshilfe: das Hebammenteam des AVK

Dazu gehört die Geburtsklinik des

Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums

in Schöneberg, die von der WHO und

unicef mit dem begehrten internationalen

Prädikat für ihren hohen

Betreuungsstandard ausgezeichnet

wurde. Dieser zeigt sich in dem hohen

Stellenwert, den das Krankenhaus

der engen Bindung zwischen Mutter,

Vater und Kind einräumt. Vielen

zukünftigen Eltern wird dies immer

wichtiger und sie legen bei der Auswahl

der idealen Klinik für die Geburt

ihres Babys hohe Maßstäbe an. Auch

das Bedürfnis nach menschlicher

Wärme, Geborgenheit und Herzlichkeit

während der Geburtsphase und

im Wochenbett ist der Wunsch vieler

Frauen – ohne dabei auf die Sicherheit

eines Krankenhauses zu verzichten.

Praktisches Hebammenwissen,

modernste technische Ausstattung,

tatkräftige Unterstützung und einfühlsame

Rücksichtnahme:

Die Auguste-Viktoria-Geburtsklinik

setzt sich täglich aufs Neue zum Ziel,

das alles in einer entspannten Atmosphäre

und vereint mit konsequenter

Sorgfalt zu bieten und belegt dies

durch beständige Geburtenzahlen

sowie sehr gute Umfragewerte.

Entsprechend ist die Klinik konzipiert:

Die drei modernen Kreißsäle

und Vorwehenzimmer sind so gestaltet,

dass sie Geborgenheit vermitteln

und dadurch maßgeblich zu einem

stressfreien Verlauf der Entbindung

beitragen. Hebammen und Ärzte

verstehen sich als Team und unterstützen

in allen Entscheidungen den

Verlauf einer natürlichen Geburt

unter Berücksichtigung aller notwendigen

medizinischen Schritte.

Dahinter steht das leistungsfähige

Vivantes Netzwerk, das eine enge

Zusammenarbeit von Geburts- und

Kindermedizin gewährleistet.

Dieser Anspruch setzt sich auf der

modern eingerichteten und mit komfortablen

Familienzimmern ausgestatteten

Mutter-Kind-Station nahtlos

fort. Alle Prinzipien des Bondings –

der speziellen Verbindung zwischen

Eltern und Kind – werden hier konsequent

und liebevoll umgesetzt.

Zertifizierte Stillberaterinnen und

das Pflegeteam betreuen Mutter und

Kind und respektieren dabei nach

Möglichkeit ihre Privatsphäre.

Viele Vivantes-Hebammen sind zudem

in der Vor- und Nachsorge tätig,

sodass sich Schwangere oft für eine

Hebamme oder Beleghebamme aus

der Auguste-Viktoria-Klinik entscheiden.

Bei deren Vermittlung hilft die

Schwangerenambulanz, die darüber

hinaus für alle Fragen und Anliegen

rund um die Geburt zur Verfügung

steht und Auskunft zu den Kursangeboten

gibt.

Gut vorbereitet und informiert

werden künfige Eltern auch bei

den regelmäßig stattfindenden

Infoabenden, die einen Eindruck

von der Philosophie unseres Babyfreundlichen

Krankenhauses vermitteln.

Termine und Infos sind unter

www.vivantes.de/geburt/avk nachzulesen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute

und freuen uns auf Sie.

Wenn die Liebe Früchte trägt … fängt unsere Arbeit

an. Wir können uns keine schönere und lohnendere

Aufgabe vorstellen!

Für einen guten und gesunden Start ins neue Leben bietet

unsere Klinik modernste Ausstattung und einen hohen

Betreuungsstandard. Vertrauen Sie uns, so wie es jährlich

viele weitere Eltern tun. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Baby.

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22 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

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GESUNDHEIT

Auf Nummer

sicher gehen

Brustbeschwerden sollten immer

ärztlich abgeklärt werden

Eine feste Umarmung, entspanntes

Liegen auf dem Bauch, die

gewohnte Joggingrunde und

manchmal selbst die leichteste

Berührung – wenn diese ganz

alltäglichen Dinge die Brust unangenehm

schmerzen lassen, ist

das ein typisches Anzeichen für

eine sogenannte Mastodynie.

Sie ist verbunden mit Spannen,

Schweregefühl und Schmerzen

und kommt unter anderem in

der Anfangszeit der Wechseljahre

häufig vor.

In den meisten Fällen harmlos

Wenn der Arzt bestätigt, dass

Brustschmerzen eine harmlose

Ursache haben, ist schon mal die

größte Sorge beseitigt.

Foto: djd/Progestogel/Corbis

Zwar sind solche Mastodynien

in den meisten Fällen harmlos,

doch sie können die Lebensqualität

erheblich einschränken und

auch die Partnerschaft belasten.

Und wenn die Mastodynie dann

noch mit kleinen Verhärtungen

in der Brust einhergeht, schürt

sie verständlicherweise auch

Ängste. Tatsächlich sollten alle

Brustbeschwerden ernst genommen

werden. Eine gründliche

Untersuchung inklusive Sonographie

durch den Gynäkologen

sowie gegebenenfalls eine Mammographie

können ernsthafte

Erkrankungen ausschließen.

Das vertreibt unnötige Sorgen.

Denn Experten zufolge ist Mastodynie

kein primäres Syndrom

für Brustkrebs. Die Ursache für

Brustschmerzen und Co. ist vielmehr

ein hormonelles Ungleichgewicht.

Zu Beginn der Wechseljahre

sinkt oft der Spiegel des

Gelbkörperhormons Progesteron

schneller ab als der des Östrogens.

Diese Dysbalance führt

dann zu den beschriebenen Symptomen.

Weitere Hintergrundinfos

dazu gibt es unter www.rgz24.

de/brustschmerzen.

Regelmäßig selbst untersuchen

Grundsätzlich sollten Frauen die

Gesundheit ihrer Brust immer

im Auge behalten. Dazu gehört

etwa das monatliche Abtasten.

Am besten wählt man dafür einen

festen Tag im Monat. Bei Frauen,

die noch menstruieren, ist der erste

Tag nach Ende der Regel optimal.

Auch äußere Veränderungen

– etwa in Größe, Form der Brust

und der Brustwarzen – sollte man

regelmäßig im Spiegel prüfen.

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GESUNDHEIT

Gazette Zehlendorf | Februar 2017 | 23

Eiweiß und Amino säuren für den Körper

Eiweiß ist der wichtigste Baustein allen Lebens

Der auch als Protein bezeichnete

Nährstoff übernimmt eine wesentliche

Rolle im Stoffwechsel und ist

ein bedeutender Bestandteil von

Zellen, Hormonen und Enzymen.

Eiweiß trägt zur Stabilität von Organen

sowie Geweben bei und ist

unerlässlich für ein funktionierendes

Immunsystem.

Gute Eiweiß-Versorgung

Laut der Nationalen Verzehrsstudie

sind etwa 89 Prozent der Männer

und 85 Prozent der Frauen in

Deutschland gut mit Eiweiß versorgt.

Eine wichtige Protein-Quelle

sind tierische Produkte. „Daher

ist vor allem bei einer veganen

Ernährung eine gezielte Lebensmittelauswahl

entscheidend,

da ansonsten die Gefahr einer

unzureichenden Eiweißzufuhr

besteht“, erklärt Dr. Annette Neubert,

Ernährungswissenschaftlerin

im Nestlé Ernährungsstudio. Aber

auch ein Zuviel des Nährstoffes sei

ungünstig: „Eine übermäßige Protein-Aufnahme

kann die Nieren

belasten, den Calcium-Stoffwechsel

beeinträchtigen und damit

die Entstehung von Osteoporose

begünstigen. Mehr als 2 Gramm/

Kilogramm Körpergewicht pro

Tag sind laut der Deutschen Gesellschaft

für Ernährung nicht

empfehlenswert“, so die Ernährungswissenschaftlerin.

Wie viel

der Organismus wirklich braucht,

hängt von Alter, Geschlecht und

Körpergewicht ab:

• Säuglinge, Kinder und

Jugendliche bis 18 Jahre: 2,7

bis 0,9 g/kg Körpergewicht

• Erwachsene ab 19 Jahre (m,


w): 0,8 g/kg Körpergewicht

• Schwangere ab 4. Monat: 58 g/

Tag

• Stillende: 63 g/Tag

Quelle: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr,

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

e. V. (DGE), 2015

Eiweiß ist nicht gleich Eiweiß

Foto: Saschanti / Fotolia

„Sowohl das Eiweiß in der Nahrung

als auch die körpereigenen

Eiweiße setzen sich aus Aminosäuren

zusammen. Als hochwertig

gelten proteinreiche Lebensmittel

dann, wenn der Aminosäure-Mix

dem menschlichen Aminosäuremuster

besonders ähnlich ist. Je

stärker die Übereinstimmung ist,

desto mehr körpereignes Eiweiß

bildet der Körper aus dem aufgenommenen

Protein. Dieses Verhältnis

wird als ‚biologische Wertigkeit‘

bezeichnet“, so Dr. Annette

Neubert. Tierische Lebensmittel

verwertet der Körper besser als

pflanzliche. Die einzelnen biologischen

Wertigkeiten lassen sich

steigern, indem Lebensmittel mit

unterschiedlichen Aminosäuremustern

miteinander kombiniert

werden. Optimal ist ein Mix aus

pflanzlichen und tierischen Eiweißlieferanten.

So ergänzen sich

beispielsweise Kartoffeln und Ei

sowie Getreide und Milch sehr gut.

Eiweißlieferant Hülsenfrüchte

Unter den pflanzlichen Lebensmitteln

eignen sich Hülsenfrüchte

gut, um das Eiweißkonto zu füllen.

Die Vereinten Nationen haben

2016 als „Internationales Jahr der

Hülsenfrüchte“ ausgerufen. Sojabohnen

enthalten 38,2 Gramm,

Mungobohnen 23,6 Gramm,

Linsen 23,4 Gramm, Erbsen

22,9 Gramm und Gartenbohnen

20,9 Gramm Protein je 100 Gramm

der getrockneten Früchte. „Die Eiweißqualität

bei Hülsenfrüchten

ist gut, auch wenn sie nicht alle

Aminosäuren enthalten, die der

Körper braucht“, erklärt Dr. Annette

Neubert. Es empfiehlt sich

daher, Hülsenfrüchte mit anderen

pflanzlichen Lebensmitteln wie

Getreide zu kombinieren, um den

bestmöglichen Aminosäure-Mix

zu erreichen. Die Bohnen und Linsen

sollten stets gekocht werden.

Denn roh enthalten sie schädliche

Inhaltsstoffe wie Blausäure,

Lektine und Protease-Inhibitoren.

Diese werden beim Erhitzen zerstört.

Damit das Kochen schneller

geht, werden bestimmte Sorten

getrockneter Hülsenfrüchte, wie

ungeschälte Erbsen oder Bohnen,

vor der Zubereitung eingeweicht.

Dazu legt man die Hülsenfrüchte

einige Stunden oder über Nacht in

die dreifache Menge Wasser.

Auch weitere pflanzliche Lebensmittel

versorgen den Körper mit

Protein. So enthalten 45 Gramm

– etwa eine Scheibe – Weizenmischbrot

ungefähr 4 Gramm

Eiweiß, eine Portion Blumenkohl

oder Wirsing mit 200 Gramm liefern

5 bis 6 Gramm Eiweiß. Haferkleie

ist mit 17 Gramm Protein

Eiweiß je 100 Gramm besonders

eiweißreich. Haferkleie kann man

morgens über das Müsli streuen.

Tierische Alternativen

Gute Eiweißlieferanten sind

Fleisch vom Schwein, Rind oder

Hühnchen sowie Fisch. Es liefert

etwa 20 Gramm Eiweiß je

100 Gramm. Auch Käse ist eiweißreich:

100 Gramm Gouda

enthalten 23 Gramm Eiweiß und

Parmesan sogar 30 Gramm. Magerquark

(10 % Fett i. Tr.) bietet

dem Körper 13 Gramm Protein je

100 Gramm. Als Eiweiß-Lieferanten

der Zukunft gelten Insekten.

Gegrillt, geröstet oder getrocknet

werden sie angeboten – in Europa

bislang nur online und in wenigen

Restaurants.

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Gazette Zehlendorf

Februar Nr. 2/2017 · 42. Jahrgang

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24 | Gazette Zehlendorf | Februar 2017

GESUNDHEIT

Wenn die Angst im Nacken sitzt

Phobien: Frauen leiden doppelt so häufig wie Männer unter Angststörungen

Jeder Mensch hat manchmal Angst. Evolutionstechnisch

ist diese Reaktion sinnvoll, damit

wir in Gefahrensituationen angemessen

reagieren. Doch wie unterscheidet sich normale

Angst von einer Phobie?

Beispiel Zahnarzt: Wir wissen aus der Vergangenheit,

dass wir Schmerzen haben, wenn

der Zahnarzt bohrt und denken mit leichter

Angst an einen Zahnarzttermin. Trotzdem

gehen wir spätestens dann zur Behandlung

zum Zahnarzt, wenn wir Karies haben. Um die

Konfrontation mit ihrer Phobie zu vermeiden,

gehen allerdings Personen mit sogenannter

Dentophobie sogar dann jahrelang nicht zum

Zahnarzt, wenn sie starke Zahnschmerzen haben.

„Für Außenstehende ist es oft merkwürdig,

wieso man Angst vor objektiv betrachtet

harmlosen Dingen wie Lärm, Autos oder

Büchern haben kann“, sagt Michael Gärtner

von der KKH Kaufmännische Krankenkasse

in Charlottenburg. „Akousticophobie, Motorphobie

und Bibliophobie – was sich für viele

eher lustig oder absurd anhört, verbinden die

Betroffenen mit Zittern, Herzrasen und Magenschmerzen.“

Unter einer Phobie versteht man ein starkes


Foto: Pathdoc /Fotolia

Angstgefühl, das in bestimmten Situationen

auftritt oder beim Anblick bestimmter Dinge

ausgelöst wird und den davon betroffenen

Menschen immer mehr in seinem Alltag einschränkt.

Bereits der Gedanke daran ruft bei

den Betroffenen Angst hervor. Auch wenn

Phobiker wissen, dass ihre Furcht vor bestimmten

Dingen irrational und unangemessen

ist, können sie sich nur schwer mit dem

Auslöser konfrontieren oder ihn nur unter

massiver Furcht ertragen.

Was für Arten von Phobien gibt es?

In Deutschland sind rund 650 Phobien bekannt.

Dabei unterscheiden Mediziner und

Psychologen zwischen spezifischen Phobien

(Angst vor Hunden, Katzen, Gewitter, etc.),

der sozialen Phobie und der Agoraphobie

(„Platzangst“).

Kann eine Phobie geheilt werden?

Ja! Je früher eine Phobie erkannt und behandelt

wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Vielversprechend ist meistens eine

Verhaltenstherapie. Sie ist sinnvoll bei Phobikern,

die in ihrem normalen Leben stark

eingeschränkt sind. Deshalb wird sie oft bei

Personen mit einer sozialen Phobie oder Agoraphobie

angewandt. Jedoch muss nicht jede

Phobie behandelt werden. Wer beispielsweise

Angst vor Schlangen hat, wird im Alltag kaum

Probleme damit haben.

Auffällig: Bei Frauen werden Phobien doppelt

so oft diagnostiziert wie bei Männern. Das belegen

auch Auswertungen der Versichertendaten

der KKH (1,6 zu 0,8 Prozent).

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