2018-07-01 Bayreuther Sonntagszeitung

inbayreuth

Die neue Ausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung steht zum lesen bereit. Viele spannende Themen, wie z.B. Vorschau auf das Bayreuther Bürgerfest, 10 Jahre Reisebüro Sonnenklar oder ein Portrait der neu eröffneten Schlossparfümerie warten auf Sie. Wie wünschen einen schönen Sonntag.

Bayreuther Sonntagszeitung

Aktuell 1. Juli 2018 3

Zurück auf dem Grünen Hügel

Mezzosopranistin Waltraud Meier sowie Tenor und Dirigent Placido Domingo sind wieder da

BAYREUTH. Die Proben zu

den diesjährigen Bayreuther

Festspielen laufen, an der

Neuinszenierung Lohengrin

wird gefeilt.

Neben der diesjährigen Premiere

Lohengrin ist die Rückkehr

zweier Weltstars auf den Grünen

Hügel bemerkenswert:

Mezzosopranistin Waltraud

Meier startete ihre Weltkarriere

mit einem triumphalen Erfolg

1983 als Kundry in Parsifal. Sie

war auf der Bühne Sieglinde,

Isolde, Waltraute, Brangäne

und dritte Norn. Nach 17 Jahren

Hügeltätigkeit kehrte sie im

Jahr 2000 den Festspielen

nach Differenzen mit der Festspielleitung

den Rücken.

Jetzt ist die 62-jährige Sängerin

zurück und singt die Partie

der Ortrud in der Neuinszenierung

Lohengrin.

Festspielsprecher Peter

Emmerich sagte auf Nachfrage

der Sonntagszeitung: „Katharina

Wagner ist auf Waltraud

Meier zugegangen. Mit den früheren

Differenzen hat die heutige

Festspielleiterin nichts zu

tun. Waltraud Meier hat die Anfrage

gefreut und sie ist voller

Erwartung auf den diesjährigen

Festspielsommer“.

Auch der frühere Tenor

Placido Domingo beendete

sein Hügel-Tätigkeit im Jahr

2000. Ab 1992 stand der Weltstar

in verschiedenen Rollen

auf der Festspielbühne.

In den vergangenen Jahren

hat sich Placido Domingo mehr

dem Dirigieren gewidmet. In

dieser Aufgabe kehrt er nun

auf den Hügel zurück. In der

Walküre tauscht er den Platz

auf der Bühne mit dem im Orchestergraben.

Diese Woche:

Insalata di Finferli con

Pomodorini e Pancetta

Pfifferlingssalat

mit Kirschtomaten und

Pancetta-Chips

Pizza ai Finferli e Salsiccia

Pizza mit Creme Fraîche, Pfifferlingen,

Salsiccia und roten Zwiebeln

Cannelloni con Ripieno

di Finferli e Burrata

Cannelloni gefüllt mit Ricotta,

Pfifferlingen und Rosmarinschinken,

mit Burrata überbacken

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95445 Bayreuth • 0921/1510055

„Die Meistersinger von Nürnberg“, in der Regie von Barry Kosky, feierten 2017 eine umjubelte

Premiere. Man darf gespannt sein, an welchen Kleinigkeiten gefeilt wurde.

Foto: Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath

Insgesamt werden in dieser

Festspielsaison vom 25. Juli bis

29. August sechs Werke von

Richard Wagner aufgeführt:

Den Auftakt macht Lohengrin

in der Regie von Yuval Sharon,

Christian Thielemann hat die

musikalische Leitung.

Der Fliegende Holländer

ist die älteste Inszenierung

der Festspiele und wird nach

einem Jahr Pause wieder aufgeführt.

In den Meistersingern gibt

es mit Emily Magee nach einem

Jahr eine neue Eva, Rollen-

Umbesetzungen wurden auch

bei Parsifal vorgenommen.

Die zum Ring-Zyklus gehörende

Oper Walküre, in der Regie

von Frank Castorf, steht als

Einzelwerk auf dem Spielplan.

Auch heuer haben namhafte

Promis ihre Teilnahme

zur Festspielpremiere zugesagt:

Bundeskanzlerin Angela

Merkel sowie weitere Bundesund

Landespolitiker. Erwartet

werden unter anderem Herzog

Franz von Bayern und Fürstin

Gloria von Thurn und Taxis,

Thomas Gottschalk, Michaela

May und Michl Müller. gmu

Wieder ein

Kartenkontingent

BAYREUTH. Wie schon im

Vorjahr gibt es auch 2018

einen weiteren Online-Sofortkauf

von Festspielkarten.

Dieser startet am Mittwoch,

4. Juli, um 18 Uhr.

Es sind Karten, die durch die

Erstkäufer nicht bezahlt wurden

oder zum Beispiel aus

triftigen Gründen zurückgegeben

worden sind. Voraussetzung

für eine Teilnahme

ist ein Kundenkonto bei den

Bayreuther Festspielen sowie

eine verifizierte E-Mail-

Adresse. Wer noch kein

Kundenkonto besitzt, kann

sich bis morgen, 2. Juli,

23.59 Uhr unter http://ticketshop.bayreuther-festspiele.

de/de registrieren. Die Karten

werden dem Käufer im

persönlichen Login­Bereich

„Meine Festspiele“ (Zugang

auf der Webseite der Festspiele)

als PDF-Datei zum

Download bereitgestellt.

Wie die Erde entstanden ist

Am 4. Juli letzte Vorlesung der diesjährigen Kinder-Uni

Lettenring 1 - 95506 Kastl

Fon: (09642) 25 35 oder

(09641) 92 60 887

E-Mail:

BAYREUTH. „Wie die Erde

aus einem Feuerball und einem

Ozean aus Lava entstand“,

heißt das Thema der

letzten Vorlesung der diesjährigen

Kinder-Uni am Mittwoch,

4. Juli, um 17.15 Uhr im

Audimax. Die Leitung hat Professor

Daniel Frost vom Bayerischen

Geoinstitut, der im

Vorfeld mit einige jungen Hörern

das Thema erörterte.

14.00 - 16.00 Uhr

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Emma: Wie hart sind Diamanten?

Professor Frost: Diamanten

sind das härteste Material, weil

Kohlenstoffatome von vier Atomen

umgeben werden und mit

ihnen eine feste und gleichförmige

Bindung eingehen. Dieser

Aufbau entsteht in einer Tiefe

von mindestens 120 Kilometern

bei mehr als 1000 Grad Celsius.

Dort werden Kohlenstoffatome

besonders dicht zusammengedrängt

und das macht Diamanten

so hart.

Inken: Könnte es sein, dass es

auf anderen Planten auch Menschen

gibt?

Professor Frost: Bis jetzt wurde

kein anderes Leben auf einem

anderen Planeten entdeckt.

Aber wegen der Vielzahl

der Planeten wäre es möglich.

Allein in unserer Heimatgalaxie

„Milchstraße“ wird die Anzahl

der Sterne auf 200.000.000.000

geschätzt. Aber was wir nicht

wissen, ist, wie viele dieser Planeten

sind wie die Erde.

Leander: Wie hat sich die Erde

seit der Enstehung verändert?

Professor Frost: Zunächst bestand

die Oberfläche der Erde

aus zählflüssigem Magma.

Nachdem die Erde soweit abgekühlt

war und die Oberfläche

fest wurde, bildete sich eine

V.l.: Inken, Professor Daniel Frost, Leander, Emma.

Kruste. Berge, Meere und Kontinente

sind danach entstanden.

Pflanzenarten und Tiere haben

sich entwickelt. Das hat viele

Milliarden Jahre gedauert.

Inken: Wollten Sie schon immer

Geologe werden?

Professor Frost: Ja, schon als

Kind habe ich mich für Steinarten

interessiert. Wir waren oft an

der Südküste von England im

Urlaub und ich habe immer die

Steine und Felsen betrachtet

und mich gefragt, wieso die so

unterschiedlich aussehen und

wie sie entstanden sind. Natürlich

habe ich Steine gesammelt

und zur Freude meiner Mutter

wollte ich sie auch mitnehmen.

Emma: Wo sind Sie aufgewachsen?

Professor Frost: Ich komme

aus Wolverhampton. Das ist eine

größere englische Stadt in

den West Midlands mit etwa

250.000 Einwohnern.

Leander: Wie ist der Mond entstanden?

Professor Frost: Zunächst

dachte man, der Mond sei ein

Asteroid, also ein sehr kleiner

Planet, der sich im Weltall bewegt

hat und durch die Erdanziehungskraft

in den Umkreis

der Erde gezogen wurde. Aber

Foto: red

heute denkt man, dass ein kleiner

Planet, aber deutlich größer

als ein Asteroid, mit der Erde

zusammengestoßen ist. Durch

die Wucht des Aufpralls wurde

ein großer Teil der Erde und von

diesem Planeten zertrümmert

und in die Erdumlaufbahn geschleudert.

Ein Teil davon ballte

sich in der Erdumlaufbahn als

Mond zusammen.

Inken: Warum brechen Vulkane

aus?

Professor Frost: Das Innere

der Erde ist eigentlich fest,

nicht flüssig. An manchen Stellen

schmilzt tatsächlich Gestein

zu flüssigem Magma. Das

Magma steigt nach oben und

sammelt sich in sogenannten

Magmakammern, die nah unter

der Erdoberfläche sind.

Wenn sich viel Magma gesammelt

hat, entsteht Druck, dass

es durch die Steine der Erdoberfläche

durchbrechen kann

und es kommt zum Vulkanausbruch.

Emma: Wie gefällt es Ihnen in

Bayreuth?

Professor Frost: Ich lebe seit

20 Jahren in Bayreuth. Bayreuth

ist eine sehr schöne Stadt und

ich fühle mich hier sehr wohl,

obwohl es keine aktiven Vulkane

mehr gibt.

red/rs

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