Ausbildungs-Navi GTH 2019

bewerberserviceug

Ausbildungs

1

Navi 2019

Mit über 400 Ausbildungs-und Studienangeboten

in Unternehmen im Landkreis gotha


Inhaltsverzeichnis

mit über 400 Ausbildungsstellen 2019 im Landkreis Gotha

2

Infos zum Buch

6 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

8 – 9 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

10 – 13 Was willst du überhaupt?

14 – 21 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

22 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

Berufe

24 – 51 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

52 – 61 Kaufmännische Berufe, Berufe im Handel und

Berufe im öffentlichen Dienst

62 – 67 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

68 – 71 Soziale und Medizinische Berufe

72 – 83 Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten

Angebote

84 – 147 Angebote für deine Ausbildung 2019


mit über 3000

Ausbildungsstellen

Online

3

Lehrstellenbörse

Finde Deine Ausbildungsstelle in Deiner Region mit der Lehrstellenbörse

Dein Ausbildungsberuf … Dein Ausbildungsort … Umkreis: 20 Km


Klick dich in deine zukunft!


alle infos auf:

www.ausbildungs-navi.de

Kontakt

BewerberService UG

Schulstraße 4

36433 Bad Salzungen

Fon: (0 36 95) 60 97 85

Fax: (0 36 95) 62 99 15

info@ausbildungs-navi.de


4

Gut zu wissen, wie die Praxis aussieht!“


Liebe Schülerinnen und Schüler,

die heutige Berufswelt bietet nicht nur eine große Vielfalt

an Berufen, sondern auch eine gute Chance, den

Traumberuf zu erlernen.

In der letzten Zeit vor dem Schulabschluss stehen weitreichende

Entscheidungen bevor. Dabei geht es nicht

nur darum, den passenden Ausbildungsberuf, sondern

auch das passende Unternehmen für sich zu finden.

Diese Herausforderung beginnt jedoch schon mit der

Wahl des Berufs, welche gut vorbereitet sein sollte.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, stehen die

IHK-Bildungsexperten bereit und beraten Sie gerne.

Prof. Gerald Grusser

Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt

Bei über knapp 330 Ausbildungsberufen stellen sich

viele Schülerinnen und Schüler die gleichen Fragen: In

welchem Job kann ich meine Stärken optimal einsetzten?

Werde ich nach einigen Jahren noch Freude an

der Arbeit haben?

Um diese Fragen für sich zu beantworten, ist es besonders

wichtig, sich frühzeitig mit der Arbeitswelt auseinander

zu setzen und weitere grundsätzliche Fragen

vorab zu klären: Wie läuft die Ausbildung konkret ab

und was erwartet mich in einem Unternehmen?

Im vorliegenden Ausbildungs-Navi ermöglicht die Industrie-

und Handelskammer Erfurt eine Vielzahl an

Blicken hinter die Kulisse von regional engagierten Firmen

im Landkreis Gotha. Für Schüler sowie Eltern eröffnet

dies eine interessante und außergewöhnliche Betrachtungsweise.

Darüber hinaus geben wir wertvolle

Tipps für den bevorstehenden Auswahl- und Bewerbungsprozess.


5

Beste berufliche Perspektiven durch

eine gute Ausbildung in der region!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ende Ihrer Schulzeit naht – aber das Lernen hat kein

Ende. Auch eine Schule werden Sie wieder besuchen. Das

ist keine Drohung – sondern der Weg zu Ihrem Beruf.

Beruf heißt auch, sich berufen fühlen, aber zu was? Dafür

ist es wichtig, Ihre Fähigkeiten und Stärken, Interessen

und Neigungen richtig einzuschätzen, damit Sie diese

für Ihren Beruf einsetzen können. Dafür gab und gibt

es während der Schulzeit zahlreiche Möglichkeiten, im

Rahmen von Praktika, diese zu ermitteln. Ich empfehle

auch gern freiwillige Schülerpraktika z. B. während der

Ferienzeit. Haben Sie schon einmal bei einem Betrieb

danach gefragt? Wir helfen Ihnen gern dabei.

Zurück zum Beruf – Ihre Heimat ist traditionell eine

wirtschaftlich starke Region, was auch im Zuge der

Berufswahl ein großer Pluspunkt ist. Hier im Landkreis

Gotha gibt es zahlreiche und vielfältige Möglichkeiten,

einen Beruf zu erlernen. Eine Übernahme nach der

erfolgreichen Berufsausbildung ist nach meinem Dafürhalten

sicher.

Verwenden Sie dieses Nachschlagewerk zur Entscheidungsfindung,

finden Sie Firmen, die Ihren Berufswunsch

in ihrem Ausbildungsangebot haben. Nutzen Sie unbedingt

auch die Erfahrung und Kompetenz des Firmenausbildungsverbundes

Gotha e. V.; wir unterstützen

Sie gern, schnell und sicher bei der Suche nach Ihrem

Ausbildungsplatz in unserer Region.

Einen Beruf zu erlernen ist ein Meilenstein im Leben,

diesen dann zur Berufung zu machen ein Prozess. Legen

Sie dafür den Grundstein – und entscheiden Sie sich für

eine berufliche Ausbildung.

Dafür wünsche ich Ihnen Glück und Erfolg!

Sven Hertzschuch

Vorstandsvorsitzender FAV Gotha e. V.

Dass eine Entscheidung bei nahezu 330 Ausbildungsberufen

nicht einfach ist, liegt bei dieser Zahl auf der Hand

– ist aber nicht unmöglich. Sie sind als Azubis in unseren

Unternehmen willkommen und haben beste Chancen

auf eine gute Ausbildung und anschließende Karriere.

Dafür erhalten Sie den Ausbildungs-Navi – gemacht

für Sie.


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

6

Du planst deine berufliche Zukunft und bist etwa

ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw. Realschule

oder des Gymnasiums? Dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

Gewerblich-technische

Berufe, Berufe im

Handwerk und

Grüne Berufe

Kaufmännische Berufe,

Berufe im Handel und

Berufe im öffentlichen

Dienst

Berufe im Gastgewerbe

und im

Lebensmittelbereich

Soziale und

Medizinische Berufe

Duales Studium

und Ausbildung

für Abiturienten

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


7

#Du

alles

Kannst

Erreichen!


Dingelstädt

Mühlhausen

landkreis

gotha

8

Krauthausen

Eisenach

Sonneborn

Wutha-Farnroda

Marksuhl

Sättelstädt

Gas und Strom für die Region.

Fröttstädt

Seebach

Waltershausen

Ideen in Kunststoff

Tabarz

Friedrichroda

Tambach-

Dietharz


Gebesee

9

Erfurt

Gotha

Tüttleben

Emleben

Nesse-Apfelstädt

Schwabhausen

Leinatal

Amt Wachsenburg

Ohrdruf

Arnstadt

Georgenthal


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

10

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zu selben Zeit, usw.)

3.

4.

5.

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z.B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

6.

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

11

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

9.

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

10.

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand Anderem?

11.

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

12.

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


12

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellen. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

13

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewerbe

DICH

Jetzt

14

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste

Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf dich als Bewerber

aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

15

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99867 Gotha

Telefon: (0 36 21) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


16




GEIGER Automotive GmbH

Herr Horn

Friedrichrodaer Str. 4

99897 Tambach-Dietharz





Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99867 Gotha

(0160) 200 300 400

15. September 2018



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2019



Sehr geehrter Herr Horn,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2019 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Staatlichen Regelschule Andreas Reyher in

Gotha und werde im Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem

Erfolg absolvieren. Ich habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern

mit technischen Bauteilen in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe

ich einen Einblick in die Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders

interessierte mich das Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Volleyballverein Gotha e. V., wo ich meine

Teamfähigkeit unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar und stellst deine persönlichen

Interessen und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum

du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht

werden. Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile

und die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11 – 12); Zeilenabstand 1 – 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

17

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

18

3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten, bietet

sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht,dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

19

Geburtsdatum: 12. 11. 2002

Geburtsort:

Berufswunsch:

Gotha

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2009 – 07/2013

(Staatl. Grundschule, Gotha-Siebleben)

Realschule: seit 08/2013

(Staatl. Regelschule Andreas Reyher, Gotha)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2019, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2017

(GEIGER Automotive GmbH, Tambach-Dietharz)

Hobbys:

Snowboard fahren

Volleyball spielen im Volleyballverein Gotha e. V.

Jasmin Müller

Weimar, 15. September 2018


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

20


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

21

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen sind, wo du

gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

22

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

23


24

Unternehmen im Landkreis Gotha

SeitE

• ABZ Bau Gotha e. V., Gotha 88

• airleben GmbH, Gotha 92

• Ambrock GmbH, Gotha 90

• August Storck KG, Ohrdruf 91

• Bickardt-Bau Thüringen GmbH, Schwabhausen 93

• BMW Fahrzeugtechnik GmbH, Krauthausen 94

• Brandt Zwieback GmbH & Co. KG, Ohrdruf 95

• BUNDESWEHR, Karriereberatung, Gotha 96

• Bystronic Maschinenbau GmbH, Gotha 97

• CKW Gesellschaft für Kunststoffverarbeitung mbH, Leinatal-Catterfeld 98

• Continental AG Division ContiTech, Waltershausen 99

• DECKEL MAHO Seebach GmbH, Seebach 100

• DURABLE Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG, Gotha 101

• EDAG Werkzeug + Karosserie GmbH, Eisenach 102

• EJOT GmbH & Co. KG, Tambach-Dietharz 103

• Elektro-Anlagen-Bau GmbH, Waltershausen 104

• Feintool System Parts Ohrdruf GmbH, Ohrdruf 105

• FTG Fluidtechnik GmbH, Ohrdruf 106

• G.K.Z.-Bau GmbH & Co. KG, Gotha 112

• Galvano-Technik Jens Holzapfel GmbH, Georgenthal 107

• GARANT Türen und Zargen GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 108

• Gebr. Eberhard GmbH & Co. KG Werkzeugtechnologie, Ohrdruf 109

• GEIGER Automotive GmbH, Tambach-Dietharz 110

• Geis Eurocargo GmbH, Ohrdruf 112

• Grübel KG – Ideen in Kunststoff, Tabarz 111

• Häcker Automation GmbH, Waltershausen OT Schwarzhausen 113

• HASEC-Elektronik GmbH, Wutha-Farnroda 114

• Helmar GmbH Rohr- und Anlagenbau, Nesse-Apfelstädt 116

• Hermes Fulfilment GmbH, Ohrdruf 115

• Herzog-Bau GmbH, Tüttleben 113

• Hirschvogel Eisenach GmbH, Marksuhl 117

• HIWESO GmbH, Gotha 118

• item Industrietechnik GmbH, Mühlhausen 119

• IWB Industrietechnik GmbH, Gotha 118

• Jahn GmbH Umform- und Zerspanungstechnik, Tambach-Dietharz 121

• JTJ Sonneborn Industrie GmbH, Sonneborn 120

• Kraftverkehr Nagel SE & Co. KG, Gotha 121

• Lindig Fördertechnik GmbH, Eisenach 123


Ausbildungsberufe

Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

• M-Back GmbH, Gebesee 124

• Modell Technik Rapid Prototyping GmbH, Waltershausen 126

• N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG, Arnstadt 127

• Ohra Energie GmbH, Hörsel OT Fröttstädt 128

• PETKUS Technologie GmbH, Wutha-Farnroda 129

• Phoenix Mecano Digital Elektronik GmbH, Wutha-Farnroda 130

• Reinhardt Bretthauer GmbH, Waltershausen 131

• Robert Bosch FE Eisenach GmbH, Eisenach 132

• Schmitz Cargobull Gotha GmbH, Gotha 134

• Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Schwabhausen und Erfurt 135

• STE Universal Transport GmbH, Gotha 133

• Strassing GmbH, Erfurt 136

• Sur-Tech Surface Technology GmbH, Waltershausen OT Schwarzhausen 136

• SWE Service GmbH, Erfurt 137

• TAM – Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH, Dingelstädt 138

• Technische Bildungsstätte Gotha GmbH, Gotha 138

• Techno Blech GmbH, Sättelstädt 141

• Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 140

• VHS-Bildungswerk GmbH, Gotha 141

• voestalpine BWG GmbH & Co. KG, Gotha 142

• WISAG Produktionsservice GmbH, Waltershausen 144

• Zahntechnik Zentrum Eisenach GmbH & Co. KG, Eisenach 145

• Zalando Logistics SE & Co. KG, Erfurt 146

• ZF Friedrichshafen AG, Gotha 147

25


Baugeräteführer/in

Berufskraftfahrer/in

26

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen

bei Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte

aus. Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in

Betrieben und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus

sowie in Betrieben und Unternehmen des Straßen- und

Spezialtiefbaus. Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte

und -fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der

Arbeit auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten, um

Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse in

Werken und Technik sind für die Bedienung und Wartung

von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist wichtig, etwa

um auf Baustellen Längen zu vermessen oder Flächenaufteilungen

zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B. als

Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, geprüfter Polier/in oder

Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reise- und

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.


Beton- und Stahlbetonbauer/in

Elektroniker/in

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mithilfe

von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen, montieren sie

und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen und Steuerungen

sowie pneumatische, hydraulische und elektrische

Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten sie instand

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme einschließlich

pneumatischer/hydraulischer Komponenten und

richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme prüfen

deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen analysieren Störungen

und setzen Anlagen instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der Anlagen ein

Eletroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch und setzen

Systeme instand

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28

Elektroniker/innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und erfassen

Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen

Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme mithilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen für elektronische

Geräte und Systeme und dokumentieren

diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie den technischen

Umgebungsbedingungen an, wobei sie eng

mit den technischen Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und montieren die

gewünschten Geräte bzw. Systeme nach den Vorgaben,

wobei sie mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen ein, programmieren,

warten und reparieren sie im Falle einer

Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein, überwachen

deren Betrieb und prüfen diese gegebenenfalls

» sind verantwortlich für ein reibungsloses Funktionieren

aller elektrischen und elektronischen Geräte wie auch

von Informations-, Kommunikations- oder medizinischen

Hilfsmitteln und Sensoren in den verschiedensten

Unternehmen und Einrichtungen

Elektroniker/innen für Informations- und

Systemtechnik

» entwickeln industrielle informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme,

Informations- und Kommunikationssysteme,

funktechnische Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten, elektronische

Bauteile und Geräte, installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und Netzwerke konfigurieren

sie

» erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und passen sie an,

programmieren Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende Kompatibilitätsprobleme

lösen

» erfassen Messwerte und werten sie aus, führen

Testläufe an Systemen und Systemkomponenten durch,

prüfen elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software an oder

tauschen defekte Komponenten und Baugruppen aus

Elektroniker/innen für Informations- und

Telekommunikationstechnik

» konzipieren Datenübertragungssysteme, analysieren

Gefahrenpotenziale und konzipieren sicherheitstechnische

Anlagen wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit- und

Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und Telekommunikationssysteme

und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Maschinen- und

Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen (Anordnung von

elektrischen Leitern) her und isolieren Wicklungen

in elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische Maschinen,

prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regel- und Überwachungsgeräte

der Antriebs- und Versorgungstechnik

und halten sie Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf denen kleinste

elektronische Bauelemente montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte und elektrische

Geräte Instand


Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein,

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Geräte

und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathematik, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen

und hören, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten sowie gerne

im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informationsund

Kommunikationstechnik zu erwerben.

Fachangestellte/r für

Bäderbetriebe

Tätigkeit:

Im Freibad ist die Hölle los: Kreischende Teenies, schubsende

Jungs, Dutzende Schüler drängeln sich oben auf

dem 10-Meter-Turm: Fachangestellte für Bäderbetriebe

sind verantwortlich dafür, dass den Badegästen nichts

passiert, und sind Ansprechpartner für alle Fragen. Gerade

an heißen Sommertagen müssen Fachangestellte

für Bäderbetriebe einen kühlen Kopf bewahren. Sie

achten darauf, dass sich alle Badegäste so verhalten,

damit es weder im Wasser noch auf der Liegewiese zu

Unfällen kommt. Natürlich beherrschen sie Erste Hilfe

und Wiederbelebungsmaßnahmen. Sie überprüfen täglich

Wasserqualität und Temperatur und achten darauf, dass

alle technischen Anlagen einwandfrei funktionieren.

Ihr Arbeitsplatz ist natürlich nicht nur in Freibädern,

sondern auch in Hallen- und Strandbädern.

Anforderungen:

Für eine Person, die körperlich fit und hilfsbereit ist, ist

die Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe

genau das Richtige. Verantwortungsbewusst und

sorgfältig achten sie nicht nur auf die Sicherheit ihrer

Badegäste, sondern auch auf die Funktionalität von

Einrichtungen, um Unfälle zu vermeiden. Die Wartung

und Instandhaltung der Schwimmbadtechnik erfordert

handwerkliche Fähigkeiten. Schicht-, Sonn- und Feiertagsarbeit

sind üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z.B. Lüftungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Meister/in für Bäderbetriebe

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Sportmanagement und -ökonomie zu erwerben.

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Fachinformatiker

Fachkraft für Lagerlogistik

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Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten

Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine vielfältige

Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.


Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

Fachkraft für Metalltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile, Baugruppen

oder Konstruktionen aus Metall her. Sie bearbeiten

Metallteile mit unterschiedlichen Verfahren und montieren

sie. Sie sind in der Herstellung, Instandhaltung und

Überwachung von technischen Systemen eingesetzt.

Fachkräfte für Metalltechnik beherrschen verschiedenste

Füge- und Montagetechniken. Sie richten Produktionsanlagen

ein, rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb.

Sie sichern die Qualität ihrer Produkte und halten die

Fertigungsanlagen in Schuss und immer einsatzbereit. Die

Ausbildung erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und

Drahttechnik oder Zerspanungstechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Interesse an Technik zeigen,

genau und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten

und ein gutes Hör- und Sehvermögen mitbringen. In den

Werkstätten und Werkhallen herrscht Maschinenlärm,

daran müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Kontakt mit Staub und Metallspänen sowie

Schmiermitteln. Auf den Baustellen arbeiten sie auch im

Freien und sind wechselnden Witterungsbedingungen

ausgesetzt. Das Tragen von Arbeitsschutzkleidung ist

unerlässlich zur Vermeidung von Unfällen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naheliegend ist es, die Ausbildung um ein Jahr fortzusetzen

und je nach Fachrichtung folgende Prüfungen

abzulegen: in der Fachrichtung Montagetechnik als

Fertigungsmechaniker/in oder Industriemechaniker/

in; in der Fachrichtung Konstruktionstechnik als Anlagenmechaniker/in,

Konstruktionsmechaniker/in oder

Metallbauer/in Fachrichtung Konstruktionstechnik; in

der Fachrichtung Umform- und Drahttechnik als Stanzund

Umformmechaniker/in und in der Fachrichtung

Zerspanungstechnik als Zerspanungsmechaniker/in

oder Feinwerkmechaniker/in mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik.

Fachkräfte für Metalltechnik können

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall planen.

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Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Fachkraft im Fahrbetrieb

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Tätigkeit:

Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik bedienen,

warten, inspizieren und reparieren die Anlagen der

Wassergewinnung, -aufbereitung, -förderung, -speicherung

und -verteilung. Sie überprüfen die Kundenanlagen

und handeln kunden- und serviceorientiert. Darüber

hinaus verlegen sie Rohrleitungen, entsprechende Anlagen

werden montiert und demontiert. Sie führen an

elektrischen Anlagen im Wasserwerk in begrenztem

Umfang Schaltvorgänge und Reparaturen durch. Zur

Eigenkontrolle entnehmen sie Proben des Trinkwassers,

damit die Qualitätsparameter bestimmt und bewertet

werden können. Sie wenden unter Berücksichtigung des

Qualitätsmanagements fachbezogene Rechtsvorschriften,

technische Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit

und des Gesundheitsschutzes an.

Anforderungen:

Tüchtig mitarbeiten müssen sie von Anfang an: Sie tragen

lange Kunststoffrohre oder überwachen Anzeigen

in Leitständen. Oft arbeiten sie unter freiem Himmel,

z. B. bei der Rohrnetzwartung oder auf dem Gelände

des Wasserwerks. An wechselnde Witterungseinflüsse

wie Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an enge Kanäle,

in denen sie teilweise nur in gebückter Haltung

arbeiten können. Bei der Gewinnung von Trinkwasser

und beim Verlegen von Rohren sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen Konzentration und Verantwortungsbewusstsein

erforderlich sind.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Altlasten, Abwassertechnik,

Kompostierung, Wasseranalytik. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind

verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.:

Ausbilder/in, Wassermeister/in, Städtereinigungsmeister/in,

Abwassermeister/in, Techniker/in Fachrichtung

Wasserversorgungstechnik, Techniker/in Fachrichtung

Umweltschutztechnik.

Tätigkeit:

Die Fachkräfte im Fahrbetrieb sind in der Lage, Straßenbahnen

und Busse zu führen, aber auch Büro- und

Servicearbeiten im öffentlichen Personennahverkehr

auszuführen und schlüpfen auch mal in den Blaumann

um zu lernen wie die Fahrzeuge gewartet und repariert

werden. Fachkräfte im Fahrbetrieb tragen eine große

Verantwortung: nicht nur was den sorgsamen Umgang

mit den Fahrzeugen betrifft, sondern vor allem auch

für die Menschen, die sie befördern. Zu den täglichen

Aufgaben der Fachkräfte im Fahrbetrieb gehören unter

anderem das Planen und Disponieren des Fahrbetriebes,

das Führen von Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs,

das Arbeiten im Bereich Vertrieb und Marketing,

die kaufmännische Betriebsführung und natürlich

der stetige Umgang mit Kunden, ob im Servicecenter

oder im Fahrzeug.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen umgehen

und bereit sein, die Verantwortung für die ihnen anvertrauten

Fahrzeuge und Menschen zu übernehmen. Die

Teamarbeit sollte zukünftigen Fachkräften im Fahrbetrieb

Spaß machen, ebenso die wechselnden Aufgaben, ob im

Büro, in der Werkstatt oder direkt in der Personenbeförderung.

Die Fachkräfte arbeiten im Schichtdienst, an

Werk- wie auch an Sonn- und Feiertagen. Manche Betriebe

verlangen einen Nachweis der generellen Befähigung

zum Führen von Fahrgastbeförderungsmitteln durch

medizinisch-psychologische Eignungsuntersuchungen

und ein augenärztliches Zeugnis.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte im Fahrbetrieb können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Güter-/Personenverkehr

oder Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für

Güterverkehr und Logistik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik, Supply-Chain-Management

zu erwerben.


Fachlagerist/in

Fahrzeuglackierer/in

Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen und

beschriften die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie

arbeitsplatzbezogene Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft u. Meister/

in Lagerwirtschaft.

Tätigkeit:

Fahrzeuglackierer/innen arbeiten nicht nur an Fahrzeugen.

Sie stellen Oberflächenbeschichtungen und Applikationen

auch an Aufbauten und anderen Gegenständen

sowie an Einzel- und Serienteilen her. Das Spektrum

ihres Berufs ist weit: Die große Anzahl der verschiedenen

Lackmaterialien muss erkannt werden, unterschiedliche

Lackiertechniken sind anzuwenden einschließlich

der Nutzung moderner Mess- und Farbmischgeräte

sowie der Lackpflege zum Werterhalt von Fahrzeugen.

Aber auch die Kontrolle der Umweltverträglichkeit, die

Durchführung von Karosseriearbeiten, das Beraten und

die Kommunikation mit Kunden sowie der Umgang mit

der EDV und dem Internet zur Reparatur-Informationsrecherche

gehören zu ihrem Aufgabenbereich.

Anforderungen:

An die Ausdünstungen der Lacke, die die Atemwege reizen

können, müssen sich die Auszubildenden gewöhnen.

Beim Lackieren von Fahrzeugen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur handwerkliches

Geschick und Sinn für Farbnuancen gefragt, sondern

auch Sorgfalt und Konzentration gefordert sind. Nur

so können Farben korrekt angemischt, Arbeitsaufträge

zufrieden stellend ausgeführt und – z. B. beim Abschleifen

beschädigter Stellen – Ausrutscher und Missgeschicke

vermieden werden. Um sich vor schädlichen Dämpfen

und Lackspritzern zu schützen, tragen die Auszubildenden

einen Schutzanzug und eine Atemmaske.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fahrzeuglackierer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Grafik- und

Schriftgestaltung, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Maler- und Lackierermeister/in

oder Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Chemieingenieurwesen zu erwerben.

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Fertigungsmechaniker/in

Flachglasmechaniker/in

34

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion. Sie

montieren Bauteile und Baugruppen zu fertigen Produkten

und achten darauf, dass die einzelnen Bestandteile

auch funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass

immer ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion entsteht.

Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen und an Fertigungsstraßen

der Industrie. Fertigungsmechaniker/

innen arbeiten anhand von schriftlichen Vorlagen, wie

z. B. Montage- und Wartungsplänen, verlegen, befestigen

und schließen elektrische Leitungen an und stellen die

Funktionen an Baugruppen oder am fertigen Produkt

ein und überprüfen sie. Des Weiteren stellen sie die von

ihnen benutzten Maschinen und Werkzeuge ein, pflegen

und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an Technik haben,

handwerkliches Geschick besitzen, gerne im Team

arbeiten, flexibel sein und sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Lötrauch,

Dämpfe von Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem, wenn

sie automatisierte Anlagen überwachen, ist es nötig,

auch über einen längeren Zeitraum aufmerksam und

konzentriert zu bleiben. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung. Da in vielen

Betrieben Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in der

Ausbildung zum Teil in Wechselschicht tätig, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbearbeitung,

Schweißtechnik oder Qualitätssicherung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

oder Maschinenbau zu erwerben.

Tätigkeit:

Ob die Schaufensterscheibe, das Sicherheitsglas am

Bankschalter, die Tischplatte aus Glas oder der Spiegel

im Badezimmer: Flachglas gibt es überall und für jeden

Zweck. Als Flachglasmechaniker/innen fertigen Glasplatten

beziehungsweise Glasscheiben für ganz unterschiedliche

Gegenstände an. Das können zum Beispiel Türen

und Fenster sein, genauso aber auch Vitrinen, Autos,

Wintergärten und Spiegel. Und für jedes einzelne Glas

gibt es ein ganz eigenes Verfahren. Flachglasmechaniker/

innen lernen in der Ausbildung, wie man Glasscheiben auf

die erforderliche Größe zuschneidet, ohne sich dabei zu

verletzen. Zu ihren Arbeiten gehören auch das Schleifen

der Ränder und das Veredeln der Oberflächen. Je nach

Produkt gibt es hier ganz verschiedene Verfahren, wie

zum Beispiel das Sandstrahlen, Ätzen oder auch Gravieren.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen für diesen Beruf viel Fingerspitzengefühl

und technisches Verständnis. Sie sollte

gerne mit Maschinen und Anlagen umgehen, Durchblick

haben und zuverlässig sein. Durch Sandstrahlen oder

Polieren entsteht feiner Glasstaub. Säuren, Laugen

und ätzende Flüssigkeiten können Haut und Atemwege

belasten. Die Flachglasmechaniker/innen tragen daher

entsprechende Schutzkleidung, z. B. Schutzhandschuhe,

Handgelenks- und Armschützer sowie Schürzen aus Leder

oder Gummi. In Unternehmen der Glas-herstellenden

Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Flachglasmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Glasverarbeitung

oder Klebetechniken, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Glas anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Keramik-, Glastechnik

zu erwerben.


Fluggerätmechaniker/in

Gärtner/in

Tätigkeit:

Fluggerätmechaniker/innen lernen, wie Flugzeuge, Hubschrauber

oder auch Raumfahrzeuge gebaut, gewartet

und instandgehalten werden. Jede Schraube, die eingebaut

wird, muss gut sitzen, damit keine Störungen auftreten

und plötzlich das Fahrwerk klemmt oder sich der Propeller

verabschiedet. Mit den drei Fachrichtungen „Fertigungstechnik“,

„Instandhaltungstechnik“ und „Triebwerkstechnik“

bietet die Ausbildung die Gelegenheit, in einen

spannenden Job einzusteigen. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Instandhaltungstechnik sind

echte Allrounder, die vor allem in der Prüfung und Sicherung

der Flugkörper und ihrer Komponenten arbeiten

sowie Wartungsarbeiten und Kontrollen an Zivil- und

Militärluftfahrtzeugen durchführen. In der Fachrichtung

Fertigungstechnik sind die Fluggerätmechaniker/innen

mit der Montage des Flugkörpers und dessen Innenausstattung

beschäftigt. Was der Ingenieur auf das

Papier gezaubert hat, lassen sie zum düsenbetriebenen

Leben erwachen. Nach technischen Zeichnungen bauen

sie Einzelteile zusammen und erschaffen so Schritt

für Schritt ein ganzes Flugzeug. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik wiederum

gehen etwas tiefer ins Detail, denn sie beschäftigen

sich vor allem mit der Montage und der Kontrolle von

Triebwerkssystemen.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen technisch-mathematisches

Verständnis, handwerkliches Geschick und hohes Verantwortungsbewusstsein,

um die Verkehrssicherheit der

Fluggeräte zu gewährleisten. Dazu halten die Fluggerätmechaniker/innen

die Sicherheits- und luftfahrtrechtlichen

Vorschriften unbedingt ein und agieren absolut

zuverlässig. Fluggerätmechaniker/innen arbeiten oft

im Schichtdienst. Bei Montageeinsätzen sind sie unter

Umständen über einen längeren Zeitraum an anderen

Standorten tätig.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fluggerätmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Luft- und

Raumfahrttechnik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in im Bereich

Flugzeugbau/Luftfahrttechnik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Luft-, Raumfahrttechnik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Mit Bäumen, Obst, Gemüse und natürlich auch mit

Stauden und Blumen kennen sich Gärtner bestens aus.

Sie wissen genau, wie man die verschiedenen Pflanzen

vermehrt, pflegt und vermarktet. Die Profis fürs Grüne

können natürlich auch Gärten, Parks und Spielplätze

anlegen. Dabei arbeiten sie mit Naturstein, Holz oder

Beton und gestalten z. B. Wege und Plätze. Wichtig ist

auch die Friedhofsgärtnerei. Hier übernehmen sie z. B.

die Grüngestaltung und Pflege der Grabstätte. Aufgrund

der unterschiedlichen Aufgaben werden Gärtner in einer

der sieben Fachrichtungen ausgebildet: Baumschule,

Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau,

Obstbau, Staudengärtnerei, Zierpflanzenbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Freude am Umgang mit

Pflanzen haben und gerne im Freien arbeiten. Sie erledigen

viele Aufgaben mit Handwerkzeugen, bedienen

jedoch auch Maschinen und Fahrzeuge, beispielsweise

Traktoren mit Zubehör. Bei vielen Tätigkeiten tragen sie

wetterfeste Kleidung, Handschuhe sowie ggf. Schutzbrillen,

Gehör- und Atemschutz. Sie sind in feucht-warmen

Gewächshäusern tätig, in kühlen Verkaufsräumen und

im Freien. Draußen sind sie der Witterung ausgesetzt.

Beim Düngen und beim chemischen Pflanzenschutz

kommen sie ggf. mit Dämpfen und Gerüchen in Kontakt.

Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, besonders

wenn schwere Säcke mit Erde oder Dünger gehoben

oder Zwangshaltungen eingenommen werden müssen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gärtner/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Pflanzenschutz, als auch

den beruflichen Aufstieg, je nach Fachrichtung, durch

Weiterbildungen zum/zur Gärtnermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Garten-, Landschaftsbau zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem eigenen

Betrieb für gärtnerische Dienstleistungen.

35


Holzmechaniker/in

Industrieelektriker/in

36

Tätigkeit:

Überall dort, wo Möbel, Parkett, Leisten oder andere

Dinge aus Holz in großer Anzahl hergestellt werden,

sind Holzmechaniker am Werk. Mithilfe von zum Teil

elektronisch gesteuerten Maschinen sägen, fräsen oder

hobeln sie die Holzteile und sonstige Werkstoffe zurecht

und bauen die Einzelteile zu fertigen Elementen z. B.

Küchenteilen zusammen. Auch steuern und überwachen

sie den Produktionsprozess an Maschinen und Anlagen.

Sie arbeiten in unterschiedlichen Industrieunternehmen,

also nicht nur bei Möbelherstellern, sondern

beispielsweise auch bei Herstellern von Bauzubehör,

wie z. B. Treppen oder Fensterrahmen oder auch in der

Paletten- und Rahmenindustrie. Dabei kennen sie sich

nicht nur mit Holz, sondern auch mit Metallen und

Kunststoff bestens aus. Die Ausbildung erfolgt in einer

der zwei Fachrichtungen: Bauelemente, Holzpackmittel

und Rahmen oder Möbelbau und Innenausbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

technisches Interesse haben, genau arbeiten können

und Interesse am Umgang mit Holz haben. Die Auszubildenden

sind in Fertigungshallen, im Holzlager und

auf wechselnden Baustellen tätig. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Holzstaub, der beim Sägen

oder Hobeln in der Luft liegt und die Atemwege reizen

kann. Wenn sie automatische Holzbearbeitungsanlagen

überwachen, müssen sie schon in der Ausbildung

Ausdauer beweisen und lange Zeit aufmerksam bleiben,

auch wenn es sich nur um Routineaufgaben handelt.

Um z. B. Schnittverletzungen durch schnell laufende

Maschinen oder durch Holzsplitter vorzubeugen, tragen

die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Holzmechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Holzbearbeitung, Holzschutz

oder Qualitätssicherung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/

in im Bereich Holz anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Holztechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Ohne Strom läuft nichts. Industrieelektriker/innen dürfen

in keinem größeren Produktionsbetrieb fehlen. Elektrik

und Elektronik sind ihr tägliches Geschäft. Sie sind

Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Industrieelektriker/innen werden in einer der

Fachrichtungen ausgebildet: Betriebstechnik oder Geräte

und Systeme. Industrieelektriker/innen der Fachrichtung

Betriebstechnik sind Experten für Produktionsanlagen

und Stromversorgung. Sie montieren die Systeme für

Stromgewinnung und -verteilung und installieren die

erforderlichen Anlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik,

der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik

der Antriebstechnik sowie die komplette Beleuchtung.

Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Geräte und

Systeme arbeiten in der Produktion von elektrischen

Geräten und Systemen. Sie fertigen z. B. elektronische,

informationstechnische, kommunikationstechnische

oder medizinische Geräte.

Anforderungen:

Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination

sind beispielsweise beim Verkabeln von Schaltungen

oder bei der Montage von Baugruppen notwendig. Die

Wartung von Anlagen und Systemen sowie der Austausch

von Verschleißteilen erfordern technisches Verständnis

und gute Noten in Mathematik und Physik. Umsichtig

und verantwortungsbewusst arbeiten Industrieelektriker/innen

an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen

sowie auf Leitern und Gerüsten. In

industriellen Fertigungsbetrieben, deren Anlagen rund

um die Uhr in Betrieb sind, können Schichtarbeit oder

Bereitschaftsdienste anfallen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industrieelektriker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik

oder Automatisierungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik absolvieren.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Elektrotechnik

zu erwerben.


Industriemechaniker/in

Informationselektroniker/in

Tätigkeit:

Industriemechaniker/innen sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung von technischen

Systemen eingesetzt. Sie richten Produktionsanlagen ein,

rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen Benutzer

in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen sind:

Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Technik interessiert sein, genau

und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten sowie

gutes Hör- und Sehvermögen haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn große Maschinenanlagen

sind oft nur über Leitern und Gerüste erreichbar.

Beim Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

technisches Geschick gefragt ist, sondern auch Sorgfalt

und Konzentration gefordert sind. Oft arbeiten sie schon

in der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall oder Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Maschinenbau

oder Produktionstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Informationselektroniker/innen installieren Hardware

(Geräte) und Hardware-Netzwerke. Außerdem helfen sie

dabei, diese Systeme und die dazu gehörige Software

in Betrieb zu nehmen. Hard- und Software werden an

die besonderen Wünsche der Kunden angepasst. Sie

montieren Geräte, vernetzen sie untereinander, sichern

die Stromversorgung. Informationselektroniker/innen

weisen die Benutzer ein, erklären ihnen den Umgang mit

neuen Programmen oder Rechnern, sichern die Qualität,

betreuen Projekte, kennen betriebswirtschaftliche und

arbeitsorganisatorische Zusammenhänge und arbeiten

serviceorientiert beim Kunden. Die Ausbildung wird im

Handwerk in den folgenden Schwerpunkten angeboten:

Bürosystemtechnik oder Geräte- und Systemtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, mathematisches

und technisches Verständnis mitbringen, über

ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen verfügen

und Spaß am Tüfteln, Planen und Organisieren haben.

An ständig wechselnde Arbeitsorte müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen. Im Umgang mit spannungsführenden

Teilen beachten sie die Sicherheitsbestimmungen

besonders sorgfältig, um Unfälle zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Informationselektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Montage,

Fertigung oder Kundendienst, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Informationstechnikermeister/in

oder Techniker/in der Fachrichtung

Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Information/

Kommunikation sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Informations- und Kommunikationstechnik

zu erwerben.

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IT-Systemelektroniker/in

Kanalbauer/in

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Tätigkeit:

IT-Systemelektroniker/innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen (IT-Systemen)

vertraut und können ihre Leistungsfähigkeit,

Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Erweiterungsmöglichkeit

bewerten, wählen Komponenten (Bestandteil

eines Gesamtsystems) aus und bauen sie zusammen,

kennen Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest welche Hardund

Softwareausstattung ein Arbeitsplatz benötigt,

können Betriebssysteme für Netzwerke, Software- und

Hardwarekomponenten installieren, in bestehende

Systeme einpassen und in Betrieb nehmen. Zu ihren

weiteren Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie das

kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, Spaß an

Computern und Elektrotechnik haben, mathematisches

Verständnis, logisches Denkvermögen besitzen, sich

regelmäßig über Multimedia, Computer und Software

informieren, Ausdauer haben und sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen können, gerne im Team

arbeiten sowie anderen gerne als Ansprechpartner zur

Verfügung stehen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Automatisierungstechnik,

Elektronik, Mechatronik oder

Nachrichtentechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Elektrotechnik oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Elektrotechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Unter der Erde verlegen Kanalbauer/innen Rohre aus

Beton, Steinzeug, Kunststoff und Metall. Sie bauen

Abwassersysteme und -leitungen vom kleinen Hausanschluss

bis hin zu großen Abwassersammlern. Dazu

vermessen sie zunächst die Arbeitsstrecke und sichern

die Baustelle. Dann heben sie Schächte und Gräben aus,

legen diese trocken und sichern sie z. B. mit Kanaldielen

oder Spundwandprofilen ab. Sie verlegen die Rohre

und überprüfen deren Dichtheit, um sicherzustellen,

dass keine Abwässer ins Grundwasser sickern. Auch

Hausanschlüsse stellen sie her. Außerdem halten sie

Abwassereinrichtungen instand und sanieren alte Rohre.

Anforderungen:

Sie sind auf wechselnden Baustellen tätig und deshalb

viel unterwegs. Wenn die Betriebe, für die sie tätig sind,

Aufträge auch bundesweit oder im Ausland annehmen,

übernachten Kanalbauer/innen ggf. auch auswärts,

teilweise in Wohncontainern in der Nähe der Baustelle.

Teamgeist ist daher besonders wichtig: Damit die Arbeit

auf der Baustelle zügig vorangehen kann, müssen

Kanalbauer/innen gut mit Kollegen, Vorgesetzten und

ggf. Hilfskräften und Auszubildenden zusammenarbeiten

können. Auch wenn verschiedene Maschinen und

Geräte die Arbeit auf den Baustellen erleichtern, müssen

Kanalbauer/innen kräftig zupacken und beispielsweise

Baumaterialien tragen, Kanalschächte mauern und Motorhämmer

sowie andere Spezialmaschinen bedienen.

Zudem sind laufende Maschinen laut und erzeugen

starke Vibrationen und Erschütterungen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise

mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fortund

Weiterbildungen möglich: Geprüfte/r Polier/in,

Schachtmeister/in, Werkpolier/in, Techniker/in, Ausbilder/

in. Durch den Besuch einer Fachschule können auch weiterführende

Berufe erlernt werden: Industriebetriebswirt/

in Bautechnik, Techniker/in für Betriebswissenschaft.

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium

an einer Fachhochschule (FH) möglich: Fachrichtung

Diplom-Ingenieur/in Bauingenieurwesen. Ziel kann

natürlich auch die berufliche Selbstständigkeit sein.


Konstruktionsmechaniker/in

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und Bleche

und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche

spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit

haben und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um nach

Modellen, Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an

Maschinenlärm, sondern auch an den Staub gewöhnen,

der beim Brennschneiden, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim Herstellen

von Metallbaukonstruktionen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen sowohl Körpereinsatz als auch

Konzentration gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss z. B. im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Im Berufsfeld des Kraftfahrzeugmechatronikers stehen

Diagnose-, Instandhaltungs-, Um-, Nachrüst- und Ausbauarbeiten

im Mittelpunkt, zusätzlich dazu kommen

noch die Codierung von Steuergeräten, das Anpassen an

verknüpfte Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Bei der Ausbildung zum Mechatroniker/ in

gibt es vier verschiedene Schwerpunkte, von denen einer

vor Beginn der Ausbildung gewählt werden muss. Die

fünf Fachrichtungen sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

und System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte vor

allem ein hervorragendes technisch-physikalisches Verständnis

mitbringen, im Idealfall in den Bereichen Elektronik,

Hydraulik und Pneumatik, außerdem sind gute

Mathematikkenntnisse angebracht.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder Pyrotechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Meister/in oder Techniker/in in

den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung) einen

Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.

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Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Acker oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und

räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau und

sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathematik

und Physik haben. Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel. An

wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Zugluft, die in vielen Werkhallen

herrscht. Bei der Wartung und Instandsetzung

von Land- und Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind Handschuhe

und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Baumaschinenmeister/in oder eine Weiterbildung

als Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Fahrzeugtechnik zu erwerben.

Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten/innen auf Zeit

benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate

Die Verpflichtungszeit richtet sich nach der Qualifizierung

sowie den Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt

werden, und kann in dieser Laufbahn als Soldatin oder

Soldat auf Zeit 2 bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten/innen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

eine militärische und zivil berufliche Qualifizierung.

Unter bestimmten Bedingungen können Soldaten

und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der

Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.


Maschinen- und Anlagenführer/in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen ein,

bedienen diese und rüsten sie um. Sie steuern und

überwachen die Maschinenbelegung und optimieren

den Materialfluss, planen Arbeitsabläufe, stimmen sich

mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und Prüfmittel

aus, stellen Störungen fest und beseitigen sie, suchen

Werkstoffe aus und bearbeiten diese nach technischen

Unterlagen. Maschinen- und Anlagenführer/innen führen

Inprozesskontrollen durch und bedienen Steuerungsund

Regelungseinrichtungen zur Qualitätssicherung.

Die Ausbildung wird in folgenden Schwerpunkten angeboten:

Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik,

Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter- und

Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem entsprechenden

Branchenberuf fortzusetzen, wobei dann

ein Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinenund

Anlagenführerausbildung von zwei Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare,

um sich zu spezialisieren, z. B. Werkstofftechnik,

technisches Zeichnen, Pneumatik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Maschinenbaumeister/in, Industriemeister/

in Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik.

Maurer/in

Tätigkeit:

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/innen

stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien

her. Zunächst betonieren sie das Fundament,

mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämm- und

Isolierungsmaterialien ein. Teilweise verputzen sie die

Wände auch. Daneben verlegen sie Estriche und Platten

oder montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren

Ursachen fest und beheben diese. Darüber hinaus führen

sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Tüchtig mitarbeiten

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Gräben aus und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise bei der

Arbeit auf Gerüsten – Unfälle vermieden werden. Um diesen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/in (hier

Maurer/in) ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach

geht‘s weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in

oder auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch

die berufliche Selbstständigkeit sein.

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Mechatroniker/in

Medientechnologe/in Druck

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Tätigkeit:

Mechatroniker sind eine Mischung aus Mechaniker und

Elektroniker. Sie montieren Anlagen und Maschinen aus

mechanischen und elektronischen Teilen, nehmen sie in

Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker spanen, trennen

und formen per Hand und mit Maschinen Metalle

und Kunststoffe. Sie verbinden verschiedene Werkstoffe

durch Schrauben, Löten, Kleben oder Schweißen und

installieren elektrische Baugruppen und Komponenten.

Weiterhin bauen und prüfen sie elektrische, pneumatische

und hydraulische Steuerungen für Anlagen und

setzen Baugruppen und Einzelteile zu Maschinen und

Systemen zusammen. Sie montieren und demontieren

Maschinen, Systeme und Anlagen und programmieren

mechatronische Systeme wie z. B. Flaschenabfüllanlagen,

Produktionsstraßen zur Herstellung von Autos. Ebenso

nehmen sie mechatronische Systeme in Betrieb, bedienen

sie und installieren und testen Hard- und Softwarekomponenten.

Sie prüfen z. B. elektrische Größen und Signale

von mechatronischen Systemen und stellen Steuer- und

Regeleinrichtungen ein.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und

gerne mit technischen und elektronischen Geräten

umgehen. In vielen Fällen sind Englischkenntnisse wichtig,

um die Unterlagen lesen zu können, die sie für ihre

Arbeit benötigen. Bei der Montage und Wartung von

mechatronischen Systemen sind nicht nur technisches

Verständnis und geschickte Hände gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Mechatronik zu erwerben.

Tätigkeit:

Medientechnologen/innen führen, steuern und warten

rechnergestützte Druckmaschinen und Anlagen und

bedrucken nicht nur Papier, sondern auch z. B. Verpackungsmaterialien,

Folien oder Textilien nach unterschiedlichen

Verfahren. Sie planen Produktionsabläufe

und bereiten Druckprozesse vor, bereiten analoge und

digitale Daten für die Druckformherstellung auf und

stellen Druckformen und digitale Vorlagen her. Sie

wählen die Druckfarben aus, mischen die Farben nach

Rezept, messen und prüfen die Qualität der Druckfarben

und Druckhilfsmittel und steuern Druckprozesse. Dabei

berücksichtigen sie die Wechselwirkung von Druckfarbe,

Bedruckstoff, Druckform und Druckmaschine und

sichern die Qualität der Produkte. Sie wenden je nach

Erzeugnis (z. B. Bücher, Kalender, Broschüren, Kartonagen)

Techniken zur Weiterverarbeitung des Drucks an

(z. B. Sortieren, Binden, Heften, Falten).

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten gut sehen können, vor allem

Farbunterschiede. Sie sollten technisch und mathematisch

interessiert sein, die Rechtschreibung beherrschen und

auch im Umgang mit Computern „fit“ sein. An den Geruch

von Farben, Lösungsmitteln und anderen Chemikalien

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Maschinenlärm. Einen Gehörschutz zu tragen

ist deshalb unverzichtbar. Daneben ist Konzentration

erforderlich, um die Druckergebnisse zu prüfen und

notfalls in den Produktionsprozess einzugreifen und die

Maschineneinstellungen zu ändern. Mit Termindruck und

eventueller Schichtarbeit müssen die Auszubildenden

klarkommen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen/innen Druck können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Rotations-

oder Foliendruck, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Druckermeister/in oder als

Industriemeister/in der Fachrichtung Printmedien oder

Techniker/in der Fachrichtung Druck- und Medientechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Druckund

Medientechnik zu erwerben.


Oberflächenbeschichter/in

Rohrleitungsbauer/in

Tätigkeit:

In dieser Ausbildung geht es um das elektrolytische Beschichten

und Veredeln von Metall- und Kunststoffoberflächen

und um das Nachbehandeln von Werkstücken durch

Polieren und Glätten. Bei der Oberflächenbeschichtung

werden Werkstücke auf Gestellen oder in Trommeln in

eine Lösung getaucht. In der Lösung ist das Metall gelöst,

das auf die Werkstückoberfläche aufgetragen werden

soll. Damit der Prozess in Gang kommt, müssen die

Werkstücke und das gelöste Metall an einen elektrischen

Stromkreis angeschlossen werden. Durch die elektrische

Spannung lagert sich das Metall an dem Werkstück ab.

Oberflächenbeschichter/innen berechnen die benötigten

Metallmengen und richten die Anlagen dafür genau ein.

Anforderungen:

Da an den Oberflächenschutz häufig hohe Anforderungen

gestellt werden, benötigen Oberflächenbeschichter/innen

eine sorgfältige, exakte und aufmerksame Arbeitsweise

sowie eine gute Beobachtungsgabe. Vorwiegend sind

sie in Werkstätten oder -hallen tätig. Hier kann es –

z. B. beim Feuerverzinken – sehr warm werden und es

herrscht hohe Luftfeuchtigkeit. Laufende Maschinen

erzeugen Lärm. Dämpfe, Gase, Staub und unangenehme

Gerüche können auftreten. Der Umgang mit teils hochgiftigen

Behandlungslösungen, Ölen und Fetten kann die

Haut und die Atemwege reizen. In Industriebetrieben

der Oberflächentechnik wird häufig im Schichtbetrieb

gearbeitet. Insbesondere in der Lohngalvanik ist zudem

Akkordarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Oberflächenbeschichter/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Korrosionsschutz

oder Verfahrenstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Galvaniseurmeister/in

oder eine Weiterbildung als Techniker/in der

Fachrichtung Galvanotechnik absolvieren. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft,

-technik zu erwerben.

Tätigkeit:

Rohrleitungsbauer/innen stellen Druckrohrleitungen

aus unterschiedlichen Kunststoffen und Stahl her. Je

nachdem was transportiert wird, bestehen die Rohre aus

bestimmten Werkstoffen wie beispielsweise Gusseisen,

Stahl oder Kunststoff. Für die verschiedenen flüssigen

und gasförmigen Stoffe gibt es Rohre in allen Größen.

Daneben sind Rohrleitungsbauer/innen für den Einbau

der Rohrleitungen zuständig. Dafür müssen zunächst

Baugruben und Gräben ausgehoben werden. Auch die

Herstellung von Hausanschlüssen für Wasser-, Gas- und

andere Leitungen ist Aufgabe der Rohrleitungsbauer/

innen. Neben dem Einbau von Druckrohrleitungen halten

Rohrleitungsbauer/innen die Rohrleitungssysteme

mithilfe von modernen, computergestützten Maschinen

auch Instand und modernisieren sie, zum Beispiel durch

den Austausch von Armaturen und Formteilen.

Anforderungen:

Rohrleitungsbauer/innen sollten körperlich belastbar sein

und handwerkliches Geschick haben, denn sie verlegen

und montieren Druckleitungen mithilfe von Baggern

und Bodenverdichtungsgeräten. Dabei verwenden sie

Hebezeuge, Schweißgeräte und Handwerkzeug, welche

Lärm und Erschütterungen sowie Gerüche und Staub

erzeugen. Bei der Arbeit im Freien sind sie der Witterung

ausgesetzt. Rohrleitungsbauer/innen sind es gewohnt,

im Team und mit Sorgfalt zu arbeiten, um das Austreten

von chemischen Flüssigkeiten oder Gasen in den Rohren

zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Rohrleitungsbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbau, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Polier/in im Bereich Tiefbau ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

z. B. einen Abschluss im Studienfach Bauingenieurwesen

zu erwerben.

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Straßenbauer/in

Süßwarentechnologe/in

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Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie Instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie arbeiten

in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz

gegen den Maschinenlärm ist auf der Baustelle

unverzichtbar. In der Regel wird der Nachweis

der gesundheitlichen Eignung in Form eines ärztlichen

Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Süßwarentechnologe/innen sind den ganzen Tag von

Leckereien wie Zucker, Kakaobohnen, Sirup und Nüssen

umgeben. Je nach Einsatzgebiet liegt der Schwerpunkt

bei „Bonbons und Zuckerwaren“, bei „Feine Backwaren“,

bei „Knabberartikel“, bei „Schokoladewaren und Konfekt“,

oder bei „Speiseeis“. Süßwarentechnologen/-innen

arbeiten an speziellen Maschinen und Produktionsanlagen,

um zum Beispiel Füllungen für Kekse herzustellen,

Teige zu kneten, Schokolade mit Nüssen zu vermischen,

Pralinen und Bonbons zu formen, Konfekt zu gestalten

oder Speiseeis zu produzieren und zu verpacken. Dabei

achten sie darauf, dass die Maschinen einwandfrei laufen,

die Qualität der Ware stimmt und Verpackungen,

Lagerung und Transport der Produkte ordnungsgemäß

erfolgen. Die Spezialisten für Süßes sind Experten für

Produktionsprozesse und Hygiene.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Interesse haben,

eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten, viel Sinn

für Hygiene und Sauberkeit mitbringen sowie gerne

im Team arbeiten. An das oft gleichförmige, aber hoch

konzentrierte Bedienen von Steuerpulten müssen sich

die angehenden Fachkräfte dabei ebenso gewöhnen

wie an den Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

oder die Temperaturschwankungen zwischen

klimatisierten Lagerräumen und Produktionshallen.

Sicherheits- und Hygienevorschriften beachten sie bereits

während der Ausbildung verantwortungsbewusst

und genau. Um Verunreinigungen der Lebensmittel zu

verhindern, tragen sie Arbeitskleidung, z. B. Handschuhe

und Haarnetz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Süßwarentechnologe/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Bedienung und Überwachung der Anlagen oder

der Qualitätskontrolle, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Süßwaren anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.


Technische/r Modellbauer/in

Technische/r Produktdesigner/in

Tätigkeit:

Bevor ein Auto, ein Metallteil oder ein sonstiger Gebrauchsgegenstand

in einem Produktionsprozess hergestellt

werden kann, ist es erforderlich, dass diese

Produkte vorab als Modelle meist in einem kleineren

Maßstab gefertigt werden müssen. Diese Modelle müssen

zunächst geplant und entwickelt werden. Die Planung

erfolgt zwischenzeitlich nicht mehr am Zeichenbrett,

sondern mit modernster EDV-Technik unter anderem

in dreidimensionaler Form. Entsprechend der Planung

werden die Modelle teilweise aus unterschiedlichen

Materialien (in der Regel in einem kleineren Maßstab)

hergestellt. Nach den Modellen werden dann die entsprechenden

Produkte entwickelt und in Serie gefertigt.

Technische Modellbauer/innen sind für die Planung

und Herstellung von Modellen für Serienprodukte in

den Bereichen „Gießerei“, „Karosserie und Produktion“

sowie „Anschauungsmodelle“ zuständig. In diesen drei

Fachrichtungen werden sie auch ausgebildet.

Anforderungen:

Bei der Umsetzung der Vorgaben in dreidimensionale

Modelle benötigen sie räumliches Vorstellungsvermögen.

Geschickt und exakt montieren sie Kleinteile.

Der Umgang mit handgeführten Maschinen erfordert

handwerkliche Fähigkeiten und technisches Verständnis.

Präzises und sorgfältiges Arbeiten ist wichtig, denn die

Modelle müssen Maßgenau sein. Die Auszubildenden

sollten außerdem Interesse an vertieftem Umgang mit

EDV besitzen, teamorientiert arbeiten und gute Grundkenntnisse

in Englisch mitbringen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Modellbauer/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in CAD,

CNC-Technik oder Metallbearbeitung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur

Modellbaumeister/in absolvieren. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Produkt-, Industriedesign oder

Produktentwicklung zu erwerben.

Tätigkeit:

Technische Produktionsdesigner/innen lernen, wie man

technische Unterlagen erstellt, geometrische Grundkonstruktionen

von Bauteilen ausführt und dabei die

verschiedenen Ansichten, Schnitte und Bemaßungen

darstellt, was beim Entwurf von 3-D-Datensätzen für

Einzelteile und für Baugruppen zu beachten ist, wie man

Längen, Winkel, Flächen, Volumen und Massen berechnet

und die mechanischen Funktionen wie Geschwindigkeit

und Beschleunigung, Kräfte, Drehmoment und Reibung

in die Konstruktion einbringt. Ihre Arbeitsplätze sind

modernste EDV-technische Anlagen z. B. CAD-Anlagen.

Technische Produktionsdesigner/innen werden in der

Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion

sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner/in zur Verfügung zu stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Produktdesigner/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technisches

Zeichnen oder CAD-Anwendungen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Produkt- und Industriedesign

zu erwerben.

45


Tiefbaufacharbeiter/in

Tischler/in

46

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-,

Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie arbeiten

sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen. Sie führen

Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und bauen Verund

Entsorgungssysteme ein. Sie führen diese Arbeiten

auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen

selbständig durch. Tiefbaufacharbeiter/innen planen und

koordinieren ihre Arbeit, richten Baustellen ein, legen

die Arbeitsschritte fest und ergreifen Maßnahmen zur

Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit

sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle. Sie prüfen

ihre Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung, dokumentieren

sie und räumen ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an. Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Staub oder chemische

Dämpfe und Gase. Auf Baustellen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich ist.

Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum/zur Straßenbauer/in, zum/zur Gleisbauer/in, zum/

zur Rohrleitungsbauer/in oder zum/zur Spezialtiefbauer/

in ablegen. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/in sein.

Tätigkeit:

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das weiß keiner

besser als ein/e Tischler/in, denn er/sie stellt aus Holz

allerlei Möbel, Fenster, Türen, Treppen, Messe- und

Ladeneinrichtungen her und führt Innenausbauten

durch. Zunächst geht es für den/die Tischler/in darum,

sich mit dem Kunden zu treffen und die Idee für ein

Produkt abzusprechen. Ob eine Holztreppe oder eine

neue Wohnzimmertür: Fast alles, was im Haus aus Holz

ist, fällt in ihr Gebiet. Damit eine Schrankwand später

genau in den Raum passt, nehmen sie sorgfältig Maß,

bevor sie eine Skizze erstellen. Welches Holz verwendet

werden soll oder wie die Oberflächen beschaffen sein

müssen, bestimmen sie vorab. Ob Massivholz, Sperrholz

oder Spanplatten – sie kennen sich mit ihren Rohstoffen

aus und wissen, welches Material für, welches Produkt

am besten geeignet ist. Nach den Wünschen der Kunden

erstellen sie mithilfe von Computer-Systemen und

branchenspezifischer Software Entwürfe und fertigen

Modelle an.

Anforderungen:

Wenn du eine Ausbildung als Tischler/in beginnen möchtest,

solltest du kreativ und sorgfältig sein und außerdem

gut mit Handwerkzeug umgehen können. Außerdem

sollte es dir Freude machen mit dem Werkstoff Holz umzugehen.

Weil häufig im Stehen gearbeitet wird und das

gelegentliche Heben und Tragen von Lasten unvermeidbar

ist, solltest du körperlich fit sein. Für das Anlegen von

Zeichnungen und Fertigen von Werkstücken benötigst

Du räumliches Vorstellungsvermögen, Formgefühl und

zeichnerische Fähigkeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Tischler/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Innen-, Fenster- oder

Treppenbau, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen, z. B. zum/zur Tischlermeister/in oder

Restaurator/in ablegen. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss z. B. im Fach Bachelor of Engineering

Holztechnik zu erwerben. Der Schritt in die berufliche

Selbstständigkeit ist ebenfalls möglich.


Verfahrensmechaniker/in für

Beschichtungstechnik

Tätigkeit:

Der Lack an Autos, Mopeds oder Fahrrädern muss ganz

schön was aushalten: Hitze, Kälte, Hagel, Steinschlag

usw. Damit er hält und das darunter liegende Material

schützt, wählen Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

die unterschiedlichsten Farbtöne, Glanzund

Härtegrade der Lacke aus. Sie legen fest, wie die

Oberflächen vorbehandelt werden, wählen das richtige

Beschichtungsmaterial aus und lackieren per Hand

oder in einer Anlage. Sie überwachen und prüfen die

Ausführung, beachten den Umweltschutz, fertigen

Gestelle oder Vorrichtungen, um größere Objekte, z. B.

Brückenelemente zu lackieren, dokumentieren ihre

Arbeit und beheben Lackschäden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein, „mit

Köpfchen“ arbeiten, gute Noten in Physik und Chemie

haben, unempfindlich gegen Werkstattlärm und chemische

Gerüche sein. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Allergieanfälligkeit, bei Erkrankungen der Atemwege, bei

Schwierigkeiten, Farben zu unterscheiden. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Geruch von Lacken und Lösungsmitteln. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel, -handschuhe, Sicherheitsschuhe,

Gehörschutz gegen den Maschinenlärm und

Atemschutz sind in der Werkstatt unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Beschichtung mit bestimmten Verfahren,

etwa Tauch-, Spritz- oder Pulverlackierung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in in der Fachrichtung Lack oder zum/

zur Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Verfahrenstechnik

oder Chemieingenieurwesen zu erwerben.

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/innen stellen mithilfe von

Spezialmaschinen verschiedenen Produkte, z. B. Folien,

Platten, Kunststofffenster, Faserverbundwerkstoffe oder

Gehäuse her. Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuks und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas, Erdöl) je nach

Bedarf ein, ordnen die Formmassen oder Halbzeuge

(noch nicht fertig gestellte Erzeugnisse) verschiedenen

Verfahren zu und bereiten die Verfahren vor, be- und

verarbeiten polymere Werkstoffe (bestehen aus Makromolekülen)

nach verschiedenen Verfahren. Sie bauen

Pneumatik- und Hydraulikschaltungen auf und prüfen

sie sowie messen, steuern und regeln mithilfe spezieller

Instrumente und Einrichtungen. Die Ausbildung

erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster

und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an Mathematik, Physik

und Chemie haben, gerne im Team arbeiten, Interesse

an Technik haben, sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Qualitätskontrolle, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Industriemeister/in der Fachrichtung Kunststoff

und Kautschuk oder Techniker/in der Fachrichtung

Kunststoff- und Kautschuktechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Kunststofftechnik

oder Verfahrenstechnik zu erwerben.

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48

Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in

Tätigkeit:

Das Isolierhandwerk hat vielfältige Aufgaben: die Umwelt

schützen, Energie einsparen, Menschen, aber auch

z. B. Gebäude vor Feuer, Hitze, Kälte und Lärm schützen.

Damit beispielsweise Wasserleitungen oder die

Innenräume von Gebäuden nicht zu warm oder zu kalt

werden, verarbeitet der/die Isolierer/in verschiedenste

Dämmstoffe an Außenwänden oder auf Rohrleitungen.

Isolier/innen fertigen und montieren Verkleidungen aus

Blechen und Kunststoffen, um z. B. Behälter vor Feuchtigkeit,

Wärme oder Kälte zu schützen. Sie verbauen

Isolier- und Dämmmaterialien mithilfe von Maschinen

und Handwerkzeugen und setzen dabei z. B. Kleber und

Dichtungsmittel ein. Die Bleche für die Abdeckung der

Isolierung werden mit CNC-Maschinen bearbeitet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches und handwerkliches

Verständnis haben sowie geschickt und möglichst

schwindelfrei auf den Gerüsten sein. Mit ihrem Team

sind die Auszubildenden auf wechselnden Baustellen

tätig und Staub, Schmutz, Maschinenlärm und dem

Geruch von chemischen Lösungs- und Bindemitteln

ausgesetzt. Ihre Arbeit verrichten sie mitunter über Kopf,

kniend, hockend oder in gebückter Haltung. Exaktes

und sorgfältiges Arbeiten, etwa das Zuschneiden von

Dämmstoffen oder der Einbau von Ummantelungen,

erfordert Geschicklichkeit und ein gutes Auge. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Rückenbeschwerden oder

bei Empfindlichkeit oder Allergien gegenüber Metall- und

Faserstaub oder chemischen Stoffen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Akustikbau und Schallschutz, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Wärme-,

Kälte- und Schallschutzisolierermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Bauphysik

zu erwerben. Auch die berufliche Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. mit einem Betrieb des Wärme-, Kälte- und

Schallschutzisolierer-Handwerks.

Werkstoffprüfer/in

Tätigkeit:

Damit die Qualität stimmt und Unfälle vermieden werden,

untersuchen Werkstoffprüfer/innen zum Beispiel Metalle

oder Kunststoffe auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und

Kältebeständigkeit usw. Dabei wenden sie verschiedene

Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen

mithilfe von speziellen Apparaten die verschiedenen

Werkstoffe. Mithilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen

oder Ultraschall schauen sie sich z. B. Metalle auch von

innen an, um mögliche Fehler festzustellen. Sie wissen

genau, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach

Belastung verhalten müssen und leisten einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz. Lehrbetrieb

und Auszubildende/r entscheiden gemeinsam, in welcher

Fachrichtung die Spezialisierung erfolgt: Metalltechnik,

Kunststofftechnik, Wärmebehandlungstechnik und

Systemtechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten guten Noten in Physik und

Chemie haben, interessiert sein am Umgang mit Technik,

handwerklich geschickt sein sowie sorgfältig und

verantwortungsbewusst arbeiten. Beim Prüfen von

Werkstoffen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen ein erhebliches Maß an Aufmerksamkeit, Sorgfalt

und Konzentration gefordert ist. Nur so können z. B.

Materialfehler genau bestimmt oder neue Werkstoffe

erprobt und dabei Unfälle – z. B. bei der Erhitzung von

Materialproben im Ofen – vermieden werden. Um Verletzungen

vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkstoffprüfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Qualitätssicherung oder

Forschung und Entwicklung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Techniker/in der

Fachrichtung Werkstofftechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft oder

Materialwissenschaft zu erwerben.


Werkzeugmechaniker/in

Zahntechniker/in

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt sind das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her

und kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und

genau arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben. An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder

Fräsen entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge exakt nach Vorgabe ausgeführt und –

z. B. beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen oder

beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen oder

die Augen verletzen kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und Werkzeugbau

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Zahntechniker/innen stellen vorwiegend in Handarbeit

festsitzenden Zahnersatz wie Zahnkronen, Brücken,

Implantate und Inlays oder herausnehmbaren Zahnersatz,

Teil- und Vollprothesen her. Für eine Brücke

beispielsweise fertigen Zahntechniker/innen anhand

von Gebissabdrücken und -schablonen, die Zahnärzte

und -ärztinnen vom Patientengebiss genommen haben,

ein Gebiss aus Hartgips an. Davon gewinnen sie

ein Wachsmodell für die Brücke. Für den Zahnersatz

verwenden sie unterschiedliche Materialien: Sie verarbeiten

Prothesenkunststoffe oder verblenden Teile des

Zahnersatzes mit zahnfarbenen Keramikmassen. Sie

verarbeiten auch Metalle wie Titan und Feingold. Neben

Zahnersatz erstellen sie kieferorthopädische Geräte zur

Zahnregulierung (Spangen) und reinigen bzw. reparieren

künstliche Gebisse oder Prothesen.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

viel Fingerspitzengefühl haben, ein gutes räumliches

Vorstellungsvermögen und Farbsehvermögen besitzen

und sich gut konzentrieren können. An die Arbeit bei

künstlicher Dauerbeleuchtung müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Geruch von

Kunststoffen und Farben. Zudem tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel und -handschuhe

sind im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zahntechniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Keramik-, Kunststoff-,

Modellguss- und Brückentechnik oder Implantatologie,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Zahntechnikermeister/in anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Zahnmedizin zu erwerben.

49

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Zerspanungsmechaniker/in

Zimmerer/in

50

Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/innen planen und organisieren

Zerspanungsprozesse, richten spannende Fertigungssysteme

ein, erstellen Programme für numerisch gesteuerte

Fertigungssysteme, fertigen Bauteile und organisieren

Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher und

wirtschaftlicher Vorgaben. Sie warten und inspizieren

Fertigungssysteme und dokumentieren die Ergebnisse,

überprüfen ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeits- und Prüfergebnisse.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fähigkeiten und

Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für technische Zusammenhänge

interessieren, sehr genau und sorgfältig arbeiten,

über räumliches Vorstellungsvermögen verfügen sowie

gute Noten in Mathematik haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Nur durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge genau nach Vorgabe ausgeführt

und Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne oder

scharfkantige Metallteile vermieden werden. Zudem

tragen die auszubildenden Schutzkleidung. Oft arbeiten

sie schon während der Ausbildung im Schichtdienst,

soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Betriebsmittel-

und Werkzeugbau oder Instandhaltung und Wartung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Wenn der Rohbau fertiggestellt ist, kommen Zimmerer

und Zimmerinnen auf die Baustelle. Sie bauen Dachstühle

oder nehmen Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen,

passen Fenster, Türen, Treppen und

Holzdecken ein, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben.

Zimmerer/innen stellen Betonschalungen aus Holz her,

montieren Wandverkleidungen und Trennwände oder

ganze Fertighäuser. Zudem modernisieren und sanieren

sie Altbauten und restaurieren historische Holzarbeiten.

Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit der Bauleitung,

nach Bauplänen und sonstigen technischen Vorgaben.

Für ihre handwerkliche Maßarbeit setzen sie moderne

technische Geräte ein.

Anforderungen:

Eine gute körperliche Konstitution ist z. B. zum Heben

und Tragen schwerer Holzbalken und Bauteile wie

Treppen oder Fenster notwendig. Das Herstellen von

Verschalungen und Verkleidungen oder das Bedienen von

Greif- und Flaschenzügen erfordert Geschicklichkeit und

ein gutes Auge. Umsicht, Bewegungskoordination und

Schwindelfreiheit sind beim Aufrichten von Dachstühlen

oder bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten bzw. auf dem

Dach erforderlich. Um sich vor Verletzungen zu schützen,

tragen sie Schutzkleidung, z. B. Arbeitshandschuhe und

Schutzhelm sowie bei Bedarf Gehörschutz, Mundschutz

und Schutzbrille. Sie arbeiten auf wechselnden Baustellen,

nicht selten in großen Höhen. In Rohbauten sind

sie dabei der Witterung, dem Baustaub und Dämpfen

und Gerüchen von Imprägniermitteln oder Leimen

ausgesetzt. In der Werkstatt, wo sie die Konstruktionen

vormontieren, herrscht oft Maschinenlärm.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zimmerer und Zimmerinnen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Trockenbau

oder Bausanierung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Zimmerermeister/in oder

Techniker/in der Fachrichtung Holztechnik absolvieren.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Holztechnik

oder Architektur zu erwerben.


#girl

power

51


52

Unternehmen im Landkreis Gotha

SeitE

• airleben GmbH, Gotha 92

• ALDI GmbH & Co. KG, Gotha und Erfurt 89

• August Storck KG, Ohrdruf 91

• Berghotel Betriebs GmbH & Co. KG, Friedrichroda 92

• Bickardt-Bau Thüringen GmbH, Schwabhausen 93

• BMW Fahrzeugtechnik GmbH, Krauthausen 94

• Brandt Zwieback GmbH & Co. KG, Ohrdruf 95

• Bundeswehr – Karriereberatung Gotha, Gotha 96

• Bystronic Maschinenbau GmbH, Gotha 97

• CKW Gesellschaft für Kunststoffverarbeitung mbH, Leinatal-Catterfeld 98

• DECKEL MAHO Seebach GmbH, Seebach 100

• GARANT Türen und Zargen GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 108

• Geis Eurocargo GmbH, Ohrdruf 112

• HASEC-Elektronik GmbH, Wutha-Farnroda 114

• Herzog-Bau GmbH, Tüttleben 113

• Hirschvogel Eisenach GmbH, Marksuhl 117

• HIWESO GmbH, Gotha 118

• item Industrietechnik GmbH, Mühlhausen 119

• Jahn GmbH Umform- und Zerspanungstechnik, Tambach-Dietharz 121

• JTJ Sonneborn Industrie GmbH, Sonneborn 120

• Kraftverkehr Nagel SE & Co. KG, Gotha 121

• Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Gotha und Erfurt 122

• Lindig Fördertechnik GmbH, Eisenach 123

• M-Back GmbH, Gebesee 124

• Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Emleben 125

• Modell Technik Rapid Prototyping GmbH, Waltershausen 126

• Ohra Energie GmbH, Hörsel OT Fröttstädt 128

• Raiffeisenbank Gotha eG, Gotha 133

• Schmitz Cargobull Gotha GmbH, Gotha 134

• Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Schwabhausen und Erfurt 135

• Strassing GmbH, Erfurt 136

• SWE Service GmbH, Erfurt 137

• Thüringer Oberlandesgericht, Gotha, Erfurt, Eisenach und Mühlhausen 139

• voestalpine BWG GmbH & Co.KG Werk Gotha, Gotha 142

• VR Bank Westthüringen eG, Mühlhausen 143


Ausbildungsberufe

Kaufmännische Berufe, Berufe im Handel und

Berufe im öffentlichen Dienst

53


Automobilkaufmann/frau

Bankkaufmann/frau

54

Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische

und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben

und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor,

erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin

beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-

Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und

bei Automobilherstellern tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute Automobilkauffrau

überzeugt durch ein freundliches, sicheres

und vertrauenswürdiges Auftreten. Außerdem sollten

Automobilkaufleute kommunikationsstark und kontaktfreudig

sein, um potenzielle Käufer von verschiedenen

Modellen zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach im Ausland

produziert werden, sind für die Einkaufsgespräche

und Verhandlungen Kenntnisse in mindestens einer

Fremdsprache erforderlich. Außerdem kennen sie die

entsprechenden Zollbestimmungen und überprüfen Einfuhrpapiere

auf ihre Vollständigkeit. Ferner ist es wichtig,

über ein gutes technisches Verständnis zu verfügen und

bei der Anwendung von mathematischen Formeln sicher

zu sein, damit sie sich bei Finanzierungsverträgen nicht

zuungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Kalkulation,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Automobilwirtschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen Zahlungsverkehr

ab und kennen die verschiedenen Möglichkeiten

der Geldanlage. Wer ein Haus kaufen oder bauen will,

erfährt vom/von der Bankkaufmann/frau, wie er sein

Vorhaben am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und

Unternehmen. Auch mit ausländischen Währungen und

Kursen sind die Geldprofis vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre

Kunden zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat und

Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und kaufmännisches

Geschick sowie gute Umgangsformen beherrschen.

Sie müssen sich an häufig wechselnde Aufgaben

und den regen Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie

an die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein hohes

Maß an Konzentration und eine eigenverantwortliche

Arbeitsweise erforderlich sind. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt werden. Da sie

bei ihrer späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, sollten sich die Auszubildenden, auch

in ihrer Freizeit, regelmäßig weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen, Lehrgängen

und Seminaren können sie die Karriereleiter nach oben

klettern, z. B. als: Gruppenleiter/in, Abteilungsleiter/in,

Zweigstellen- und Filialleiter/in. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Bankfachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. als unabhängige/r Finanzdienstleistungsberater/in

oder Börsenmakler/in.


Hotelkaufmann/frau

Industriekaufmann/frau

Tätigkeit:

Hotelkaufleute sind für den kaufmännischen Ablauf

eines Hotels zuständig. Sie betreuen u. a. den Einkauf

aller im Hotel benötigten Waren wie Möbel- und Ausstattungsgegenstände

und erledigen den betrieblichen

Zahlungsverkehr(z. B. Honorare). Außerdem verhandeln

sie zum Beispiel mit Reiseveranstaltern darüber, wie viel

Betten in der Sommersaison reserviert werden sollen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten die deutsche Sprache beherrschen,

fit sein in Fremdsprachen, sicher mit Zahlen umgehen

können, gute Manieren und sicheres Auftreten haben,

Interesse an vielseitigen Aufgaben rund um die Organisation

eines Hotelbetriebes haben sowie Interesse an

Service und Dienstleistung haben. Die Bereitschaft zur

Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung auf

Verkaufsförderung, Touristikfachwirt/in, Fachkaufmann/

frau für Marketing, Betriebsleiter/in. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung

als Hotelmeister oder als staatlich geprüfter Gastronom.

Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb

und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt

werden muss und wickeln den gesamten Einkauf ab.

Natürlich sind sie auch für den Verkauf der hergestellten

Produkte zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und

Lieferanten und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie

ermitteln und planen den Personalbedarf und -einsatz,

kalkulieren Preise, erstellen Angebote und bearbeiten

Kundenbestellungen und übernehmen Aufgaben im

Rechnungswesen, wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege

prüfen oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Rechnen haben, gut

organisieren können, genau und konzentriert arbeiten,

gern im Team zusammen arbeiten sowie freundlich und

selbstbewusst auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.

55


56

Justizsekretär/in

Tätigkeit:

Beamte des mittleren Justizdienstes sind bei Gerichten

und Staatsanwaltschaften tätig. Neben Richtern,

Staatsanwälten und Rechtspflegern nehmen sie wichtige

Aufgaben im Bereich der Rechtspflege wahr und tragen

damit wesentlich zur Rechtsgewährung gegenüber

dem Bürger bei. Zu Beginn der Ausbildung werden die

Bewerber in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zu

„Justizsekretäranwärtern” ernannt. In allen Abteilungen

bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften tragen die

Justizsekretäre für den reibungslosen Ablauf der Verfahren

besondere Verantwortung. Sie sind Ansprechpartner

für das recht suchende Publikum. Das Erscheinungsbild

der Justiz wird deshalb von ihnen erheblich mitgeprägt.

Zu den vielseitigen Aufgaben dieser Ausbildung gehören

u. a.: die Anlegung und Verwaltung der Akten; die

Überwachung von Fristen und Terminen; die Bewirkung

der Zustellung von Schriftstücken und der Ladung von

Parteien, Zeugen und Sachverständigen; die Protokollführung

in Strafverhandlungen, als auch die Berechnung

und Einziehung von Gerichtskosten.

Anforderungen:

Ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Entschlussfreudigkeit,

Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit sind für

diesen Beruf ebenso notwendig wie die Fähigkeit zum

selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten.

Justizsekretäre/innen sind häufig die ersten Ansprechpartner

für das recht suchende Publikum. Neben vielseitigen

Rechtskenntnissen erfordert der Beruf auch

Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie ein

gutes Einfühlungsvermögen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Besonders geeignete Beamte/innen des mittleren Justizdienstes

können nach einer Dienstzeit von mindestens

zwei Jahren für die Laufbahn des Gerichtsvollzieherdienstes

zugelassen werden. Nach einer weiteren Ausbildung von 18

Monaten und dem Ablegen der Gerichtsvollzieherprüfung

können sie zum/zur Gerichtsvollzieher/in ernannt werden.

Den/die qualifizierteste/n Beamten/in steht ferner die

Möglichkeit des Aufstiegs in den gehobenen Justizdienst

offen. Die Zulassung zum Aufstieg ist frühestens nach

einer Dienstzeit von vier Jahren möglich. Nach einer

Einführungszeit von drei Jahren (Rechtspflegerstudium)

können sie die Aufstiegsprüfung ablegen und in die Laufbahn

des gehobenen Justizdienstes als Rechtspfleger/in

übernommen werden.

Kaufmann/frau für Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten sie einen

kühlen Kopf und wissen genau: Organisation ist alles!

Sie bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben des

betrieblichen Rechnungswesens mit modernen Techniken

der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und

bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Die

große Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und

Behörden bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen

von jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei

davon passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau

für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre oder

Business Administration zu erwerben.


Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können sowie

Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache wird in

vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie

in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder beispielsweise

Verkehrsbetriebswirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik zu erwerben.

Kaufmann/frau im E-Commerce

Tätigkeit:

Dieser neue Ausbildungsberuf mit Zukunft beschäftigt

sich mit allen Themen rund um den Onlinehandel. In

der Ausbildung erlangt man nicht nur kaufmännisches

Know-how, sondern weiß auch, wie Online-Shops technisch

funktionieren und kennt bestimmte Kniffe des

Online-Marketings, die einem erleichtern, als Händler

Dinge online zu verkaufen. Kaufleute im E-Commerce

wirken bei der Sortimentsgestaltung mit, bei der Beschaffung

von Waren und Dienstleistungen und präsentieren

das Angebot verkaufsfördernd in Online-Shops, auf

Onlinemarktplätzen, in Social Media oder Blogs. Mit

Kunden kommunizieren sie z. B. per E-Mail, Chat oder

telefonisch und nehmen Anfragen, Reklamationen oder

Lieferwünsche entgegen. Sie richten Bezahlsysteme ein,

überwachen Zahlungseingänge und veranlassen die Übermittlung

bestellter Waren und Dienstleistungen. Für die

kaufmännische Steuerung und Kontrolle analysieren sie

die Ergebnisse der Kosten- und Leistungsrechnung und

werten Verkaufszahlen sowie betriebliche Prozesse aus.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern im Internet arbeiten, kaufmännisches

Verständnis besitzen, kommunikativ sein und

auch bei Stress einen kühlen Kopf bewahren. Kaufleute

im E-Commerce arbeiten hauptsächlich am Bildschirm

in (Großraum-)Büros und stellen mit Sorgfalt Produktdaten

zu Waren oder Dienstleistungen zusammen. Mit

Kundendaten gehen sie verantwortungsvoll um und

beachten die rechtlichen Regelungen, insbesondere im

Hinblick auf den Datenschutz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im E-Commerce können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Onlinemarketing

oder Controlling, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Handelsfachwirt/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben. Die Selbstständigkeit

z. B. als Onlinehändler/in oder als Vermittler von

Dienstleistungen und Erzeugnissen, die im Onlinevertrieb

angeboten werden, ist möglich.

57


58

Kaufmann/frau im Einzelhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“ des

Unternehmens. Sie planen Einkäufe und wickeln sie ab,

nehmen Waren an und organisieren die sachgerechte

Lagerung. Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht, Gesetz

gegen den unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

u.s.w., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren, stellen Quittungen

und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und gestalten

z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren, organisieren

Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

freundlich und hilfsbereit sein, gut rechnen können und

kaufmännisch interessiert sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen einstellen. Die

Ausbildung erfolgt zum einen in Form einer allgemeinen

beruflichen Fachbildung und zum anderen in der vom

Lehrbetrieb angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition (Kundenwerbung)

und Verkauf, Kundenservice, Werbung und Verkaufsförderung,

Mitarbeiterführung. Es sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/in oder

bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung ein

Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.

Kaufmann/frau im Großund

Außenhandel

Tätigkeit

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

internationale Wirtschaft zu erwerben.


Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten/innen auf Zeit

benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate

Die Verpflichtungszeit richtet sich nach der Qualifizierung

sowie den Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt

werden, und kann in dieser Laufbahn als Soldatin oder

Soldat auf Zeit 2 bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten/innen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

eine militärische und zivil berufliche Qualifizierung.

Unter bestimmten Bedingungen können Soldaten

und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der

Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.

Sport- und Fitnesskaufmann/frau

Tätigkeit:

Sport- und Fitnesskaufleute sorgen für einen reibungslosen

Ablauf im Sportbetrieb. Sie betreuen Mitglieder und

Kunden, beraten sie zu Sport- und anderen Fitnessangeboten.

Vor allem aber sind sie die Verwaltungsprofis, die

alle Zahlen im Griff haben. Sie organisieren die einzelnen

Veranstaltungen und bearbeiten die anfallenden Aufgaben

im Rechnungswesen und Controlling. Deshalb lernen

sie auch Abrechnungen zu erstellen oder Kalkulationen

durchzuführen. Sport- und Fitnesskaufleute haben es mit

ständig wechselnden Kunden zu tun, die jung oder alt,

sportlich oder unsportlich sind – und es ist ihre Aufgabe,

sie zu Sportangeboten, Ernährung, Bewegung sowie

Fitness und Prävention zu informieren. So erstellen sie

zum Beispiel individuelle Trainingsplane und motivieren

die Kunden zu gezielten Trainingseinheiten.

Anforderungen:

Sport- und Fitnesskaufleute arbeiten bei der Erledigung

ihrer kaufmännischen Aufgaben sowohl viel mit dem

Computer, als auch an den Sport- und Fitnessgeräten.

Deshalb sollten Sie vor allem Spaß am Sport, aber auch

an kaufmännischen Fragestellungen haben. Die Arbeit

von Sport- und Fitnesskaufleuten erfordert auch Sorgfalt,

Verhandlungsgeschick sowie Durchsetzungsvermögen,

um kosteneffiziente Verhandlungen mit Lieferanten

von Sportgeräten zu führen und die Geschäftspartner

dabei auf bestimmte Konditionen festzulegen. Der enge

Kundenkontakt erfordert besonders bei den Praxisanleitungen

eine hohe Motivationskraft und eine offene Art

auf verschiedenste Menschen individuell zuzugehen. Da

Fitnessstudios in der Regel auch bis spät am Abend, am

Wochenende und an Feiertagen geöffnet haben, fallen

wechselnde Arbeitszeiten an.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Sport- und Fitnesskaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Sportmanagement

oder Marketing, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Sportfachwirt/in ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Sportmanagement, -ökonomie zu erwerben.

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Veranstaltungskaufmann/frau

Verkäufer/in

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Tätigkeit:

Ob Konzerte, Messen, internationale Kongresse, Stadtoder

Betriebsfeste: jede dieser Veranstaltungen muss

genau geplant, vorbereitet und durchgeführt werden,

damit alle Beteiligten zufrieden sind. Dabei haben sie

die Kosten immer fest im Griff. Denn jede Veranstaltung

darf maximal so viel kosten, wie auch ‚rein kommt‘.

Veranstaltungskaufleute beraten deshalb die Kunden,

erstellen ein Konzept, kalkulieren die Kosten, schätzen

die Besucherzahlen, organisieren die Technik, erstellen

Ablaufpläne und sind vor, während und nach dem

Event stets für den Kunden erreichbar. Oft geht es auch

ganz schön hektisch zu: Da sagt ein Sänger im letzten

Augenblick ab. Die Beleuchtung funktioniert nicht, die

Kühlanlage für Getränke fällt aus. Oder aus der Nachbarschaft

fühlt sich jemand in seiner Ruhe gestört. Veranstaltungskaufleute

sind richtige Improvisationstalente,

die in jeder Situation einen kühlen Kopf behalten und für

jedes Problem fast immer eine Lösung finden.

Anforderungen:

Veranstaltungskaufleute sind vorwiegend in Büros am

Computer tätig, aber auch auf Messen bzw. an den

verschiedensten Veranstaltungsorten. Dadurch sind sie

sehr eigenständig, was allerdings auch unregelmäßige

Arbeitszeiten möglich macht, z. B. vor und während

Veranstaltungen oder wenn abends noch Gespräche

mit Kunden anstehen. Veranstaltungskaufleute sollten

deshalb Spaß an kaufmännischen Arbeiten haben, als

auch kundenorientiert und kontaktfreudig auftreten.

Eine gute sprachliche Ausdrucksweise, häufig auch in

Englisch, ist erforderlich. Für die Veranstaltungsplanung

benötigen sie Kreativität, Organisationstalent

und Verhandlungsgeschick sowie eine große Portion

Improvisationstalent.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Veranstaltungskaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Veranstaltungsmanagement

oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/ zur Veranstaltungsfachwirt/in ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Event-Management

zu erwerben.

Tätigkeit:

Geschäfte mit freundlichem Service und guter Beratung

sind bei den Kunden gefragt. Hier spielen Verkäufer/

innen die Hauptrolle, denn es hängt vor allem von ihnen

ab, dass sich die Kundinnen und Kunden wohlfühlen

und wieder kommen. Deshalb informieren und beraten

Verkäufer/innen Kunden und bieten Serviceleistungen

an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren

sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand,

führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach

und nehmen Reklamationen entgegen. Verkäufer/innen

führen ebenso Inventuren durch und müssen wissen

mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge

erfasst und Kalkulationen erstellt. Verkäufer/innen verkaufen

je nach Betrieb Bekleidung, Heimwerkerbedarf

oder Unterhaltungselektronik.

Anforderungen:

Zukünftige Verkäufer/innen sollten kontaktfreudig und

freundlich sein, sich sprachlich gut ausdrücken können,

Einfühlungsvermögen für ihre Kunden haben und gut

rechnen können. Verkäufer/innen sind viel auf den Beinen,

an der Kasse arbeiten sie im Sitzen. Ggf. sind schwere

Waren zu heben oder zu transportieren. Die Arbeit an

Samstagen ist üblich, in Bahnhofs- oder Flughafenfilialen

auch an Sonn- und Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Verkäufer/

innen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung

um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Kaufmann/

frau im Einzelhandel ablegen. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. als Teilhaber/in oder Inhaber/

in eines Einzelhandels- oder Fachhandelsbetriebs oder

durch eine Tätigkeit als freie/r Handelsvertreter/in oder

Handelsmakler/in.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


#sei immer

du selbst

61


62

Unternehmen im Landkreis Gotha

SeitE

• August Storck KG, Ohrdruf 91

• Berghotel Betriebs GmbH & Co. KG, Friedrichroda 92

• Brandt Zwieback GmbH & Co. KG, Ohrdruf 95

• M-Back GmbH, Gebesee 124


Ausbildungsberufe

Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

63


64

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

Fachkraft im Gastgewerbe

Tätigkeit:

Fachkräfte im Gastgewerbe sind Allround-Kräfte, die

in der Küche und am Buffet, in der Gästebedienung, im

Lager und im Büro eingesetzt werden. Sie informieren

und bedienen Gäste, kümmern sich um den Ausschank,

nehmen Warenlieferungen in Empfang und prüfen sie.

Des Weiteren helfen sie bei der Zubereitung von Speisen,

richten den Restaurantbereich her, helfen bei Planung

und Durchführung von Feiern und Veranstaltungen und

führen Karteien und Dateien im Bürobereich.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Manieren und sicheres

Auftreten haben, Sinn für Hygiene und Sauberkeit mitbringen

sowie Spaß am Umgang mit Menschen haben.

Die Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit wird

vorausgesetzt. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Hausstaub- oder Putzmittelallergien.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Durch ein weiteres Ausbildungsjahr können sie die Ausbildung

zum/zur Restaurantfachmann/frau, Hotelfachmann/frau,

Hotelkaufmann/frau oder Fachmann/frau

für Systemgastronomie beenden.


Hotelfachmann/frau

Hotelkaufmann/frau

Tätigkeit:

Hotelfachleute stehen den Gästen in den verschiedenen

Hotelbereichen zur Verfügung und sorgen für

einen reibungslosen Geschäftsablauf: beim Empfang,

im Service, im Sekretariat, Buchhaltung oder Werbung.

Hotelfachleute betreuen Gäste vor, während und nach

ihrem Aufenthalt in Hotels: Sie kümmern sich um Reservierungen,

um die Bedienung und Betreuung ihrer Gäste

im Haus. Sie planen und organisieren die wesentlichen

Arbeitsabläufe im Hotel im unmittelbaren Zusammenhang

mit den Gästen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten die deutsche Sprache beherrschen,

gute Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache

haben, gute Manieren und sicheres Auftreten

haben, kaufmännisches Interesse mitbringen, Interesse

an Service und Dienstleistung haben sowie gerne mit

Menschen umgehen. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung

z. B. auf Betriebswirtschaft und Rechnungswesen im

Hotel- und Gaststättenwesen, Marketing oder Werbung,

Betriebsführung und Organisation. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung als

Hotelmeister/in oder als staatlich geprüfte/r Gastronom/

in. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.

Tätigkeit:

Hotelkaufleute sind für den kaufmännischen Ablauf

eines Hotels zuständig. Sie betreuen u. a. den Einkauf

aller im Hotel benötigten Waren wie Möbel- und Ausstattungsgegenstände

und erledigen den betrieblichen

Zahlungsverkehr(z. B. Honorare). Außerdem verhandeln

sie zum Beispiel mit Reiseveranstaltern darüber, wie viel

Betten in der Sommersaison reserviert werden sollen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten die deutsche Sprache beherrschen,

fit sein in Fremdsprachen, sicher mit Zahlen umgehen

können, gute Manieren und sicheres Auftreten haben,

Interesse an vielseitigen Aufgaben rund um die Organisation

eines Hotelbetriebes haben sowie Interesse an

Service und Dienstleistung haben. Die Bereitschaft zur

Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung auf

Verkaufsförderung, Touristikfachwirt/in, Fachkaufmann/

frau für Marketing, Betriebsleiter/in. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung

als Hotelmeister oder als staatlich geprüfter Gastronom.

Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.

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Koch/Köchin

Restaurantfachmann/frau

66

Tätigkeit:

Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und Servicebereich

von Hotels, Restaurants und Gaststätten. Sie kennen

die Vorschriften für Lebensmittelhygiene, kennen die

Preise und Lieferbedingungen für Lebensmittel, erarbeiten

Speisepläne und Menüfolgen, planen und organisieren

den Einkauf von Lebensmitteln, kontrollieren Qualität,

Menge und Preis der Waren, lagern Vorräte fachgerecht

in Kühlräumen und Gefriergeräten und kontrollieren die

Lagerbestände. Sie bereiten vielfältige Speisen zu und

berücksichtigen dabei ernährungsphysiologische Aspekte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten einen guten Geruchs- und Geschmackssinn

haben, Wert auf Sauberkeit und Hygiene

legen, Spaß haben an der Zubereitung von Nahrungsmitteln,

gerne gestalten, garnieren und verzieren. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Allergien, wie zum Beispiel

Mehlstauballergie. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung können sie im Gastgewerbe schnell

verantwortungsvolle Positionen erreichen, zum Beispiel

als Abteilungskoch/köchin oder Soßenkoch/köchin. Folgende

Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung z. B.

auf Diätwesen, Süßspeisen oder Ernährungslehre. Wer

beruflich aufsteigen möchte, kann dies im Rahmen einer

Weiterbildung als Küchenmeister/in. Auszubildende mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

in den Fächern Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie

zu studieren.

Tätigkeit:

Restaurantfachleute arbeiten im Service, empfangen und

betreuen Gäste, beraten sie über das Speiseangebot und

die dazu passenden Getränke. Sie planen und organisieren

Veranstaltungen und Festlichkeiten mit, indem sie den

Speiseplatz z. B. mit Blumen und Servietten dekorieren,

Gästeräume herrichten, reinigen und pflegen sowie

Abrechnungen erstellen und die Tageskasse abrechnen.

Anforderungen:

Die Bewerber und Bewerberinnen sollten die deutsche

Sprache beherrschen und Grundkenntnisse in Fremdsprachen,

gute Manieren und sicheres Auftreten haben, gut

Kopfrechnen können, geschickt sein und unter Zeitdruck

arbeiten können sowie kontaktfreudig und hilfsbereit

sein. Die Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit

wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Weinseminare, Kurse zum Dekorieren, Verkaufsförderung

oder Rhetorik (freies Sprechen), wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung

als Betriebsleiter/in für Hotel und Gaststätten oder

als Restaurant- und Barmeister/in. Auszubildende mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

im Fach Hotel- und Tourismusmanagement zu studieren.


Süßwarentechnologe/in

Tätigkeit:

Süßwarentechnologe/innen sind den ganzen Tag von

Leckereien wie Zucker, Kakaobohnen, Sirup und Nüssen

umgeben. Je nach Einsatzgebiet liegt der Schwerpunkt

bei „Bonbons und Zuckerwaren“, bei „Feine Backwaren“,

bei „Knabberartikel“, bei „Schokoladewaren und Konfekt“,

oder bei „Speiseeis“. Süßwarentechnologen/-innen

arbeiten an speziellen Maschinen und Produktionsanlagen,

um zum Beispiel Füllungen für Kekse herzustellen,

Teige zu kneten, Schokolade mit Nüssen zu vermischen,

Pralinen und Bonbons zu formen, Konfekt zu gestalten

oder Speiseeis zu produzieren und zu verpacken. Dabei

achten sie darauf, dass die Maschinen einwandfrei laufen,

die Qualität der Ware stimmt und Verpackungen,

Lagerung und Transport der Produkte ordnungsgemäß

erfolgen. Die Spezialisten für Süßes sind Experten für

Produktionsprozesse und Hygiene.

67

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Interesse haben,

eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten, viel Sinn

für Hygiene und Sauberkeit mitbringen sowie gerne

im Team arbeiten. An das oft gleichförmige, aber hoch

konzentrierte Bedienen von Steuerpulten müssen sich

die angehenden Fachkräfte dabei ebenso gewöhnen

wie an den Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

oder die Temperaturschwankungen zwischen

klimatisierten Lagerräumen und Produktionshallen.

Sicherheits- und Hygienevorschriften beachten sie bereits

während der Ausbildung verantwortungsbewusst

und genau. Um Verunreinigungen der Lebensmittel zu

verhindern, tragen sie Arbeitskleidung, z. B. Handschuhe

und Haarnetz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Süßwarentechnologe/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Bedienung und Überwachung der Anlagen oder

der Qualitätskontrolle, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Süßwaren anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


68

Unternehmen im Landkreis Gotha

SeitE

• VHS-Bildungswerk GmbH, Gotha 141


Ausbildungsberufe

soziale und medizinische Berufe

69


Altenpflegehelfer/in

Altenpfleger/in

70

Tätigkeit:

Altenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte

schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und

Berufskollegs in Kooperation mit einem praktischen

Ausbildungsteil in Altenpflegeeinrichtungen. Altenpflegehelfer/innen

unterstützen Altenpfleger/innen bei allen

Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer

Menschen. Sie übernehmen pflegerische Aufgaben wie

die Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen. Außerdem

unterstützen sie ältere Menschen bei der Bewältigung

ihres Alltags. Altenpflegehelfer/innen arbeiten meist in

geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen

von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege(hilfe).

Vor Beginn der Ausbildung muss ein ärztliches

Zeugnis (nicht älter als 3 Monate) über die gesundheitliche

Eignung vorgelegt werden, in vielen Bundesländern auch

ein amtliches Führungszeugnis. Altenpflegehelfer/innen

sollten gerne mit Menschen arbeiten, praktisch veranlagt

sein und Interesse an pflegerischen Themen haben.

Sie müssen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten auch am

Abend oder am Wochenende rechnen.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpflegehelfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Ambulante Altenhilfe,

Kurzzeitpflege, Gerontopsychiatrische Pflege sowie Pflege

von alten Menschen mit Behinderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Altenpfleger/in oder aufbauend beispielsweise Fachwirt/in

in der Alten- und Krankenpflege anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Gerontologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch medizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen, ist

auch ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht

älter als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


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Neu

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Unternehmen im Landkreis Gotha

SeitE

• ALDI GmbH & Co. KG, Gotha und Erfurt 89

• Berghotel Betriebs GmbH & Co. KG, Friedrichroda 92

• Bickardt-Bau Thüringen GmbH, Schwabhausen 93

• BMW Fahrzeugtechnik GmbH, Krauthausen 94

• Continental AG Division ContiTech, Waltershausen 99

• DECKEL MAHO Seebach GmbH, Seebach 100

• EDAG Werkzeug + Karosserie GmbH, Eisenach 102

• Kraftverkehr Nagel SE & Co. KG, Gotha 121

• Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Gotha und Erfurt 122

• Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Emleben 125

• Modell Technik Rapid Prototyping GmbH, Waltershausen 126

• Schmitz Cargobull Gotha GmbH, Gotha 134

• Strassing GmbH, Erfurt 136

• SWE Service GmbH, Erfurt 137

• TAM – Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH, Dingelstädt 138

• Thüringer Oberlandesgericht, Gotha, Erfurt, Eisenach und Mühlhausen 139

• Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 140

• Zalando Logistics SE & Co. KG, Erfurt 146


Studiengänge

Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten

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Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Baubetriebsmanagement

(BA Glauchau) (3)

Studieninhalte:

Die Bau- und Immobilienbranche ist einer der bedeutendsten

Wirtschaftszweige. Sie bietet innovative Lösungen

für den Aufbau und die Modernisierung der Gebäudeund

Infrastruktur. Die arbeitsteiligen, komplexen und

zunehmend digitalisierten Bauprozesse erfordern eine

enge Vernetzung aller am Bau Beteiligten. Gefragt ist

dabei künftig neben einer hohen fachlichen Kompetenz

auch die professionelle Koordination an den Schnittstellen

der einzelnen Bereiche. Ziel des dualen Studiums

der Betriebswirtschaft ist die Ausbildung von Fach- und

Führungskräften für Unternehmen des Bauhaupt- und

Baunebengewerbes. Die enge Verzahnung von Theorie

und Praxis gewährleistet sowohl einen generalistischen

als auch anwendungsorientierten Qualifikationserwerb.

Fachliche Qualifikationsziele: Über das allgemeine betriebs-

und volkswirtschaftliche Wissen hinausgehend

werden spezielle Bau-betriebliche und baurechtliche

Kenntnisse zum Management von Bauunternehmen

vermittelt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

(DHGE Eisenach) (4)

Studieninhalte:

Produkte ohne Dienstleistungsanteil werden immer

seltener. Die Wettbewerbsfähigkeit und der Markterfolg

von Unternehmen und Einrichtungen werden somit

ausgeprägt durch deren Dienstleistungskompetenz

bestimmt. Gleichzeitig erfordert die Spezifika von Dienstleistungen

ein darauf abgestimmtes Management durch

dafür speziell ausgebildete Führungs- und Fachkräfte. Die

Struktur des Studiums entspricht dieser Entwicklung.

Es werden Kenntnisse und Fähigkeiten in den Basisgebieten

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Wirtschaftsmathematik/-statistik, Wirtschaftsrecht,

Rechnungswesen und Wirtschaftsinformatik vermittelt.

Diese werden ergänzt durch berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen

wie Service-Engineering, Vertriebsmanagement,

Projekt-, Prozess- und Wissensmanagement,

Service-Excellence, Social-/Mobil- und E-Business sowie

Kooperationsmanagement. Im Sinne einer umfassenden

Herausbildung von Führungskompetenzen werden Management

und Consultingtechniken, Kommunikations-,

Konflikt- und Rhetorikfähigkeiten, Teamtechniken und

Fremdsprachen integriert.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Groß- und Einzelhandel

(DHGE Eisenach) (5)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Groß- und Einzelhandel vermittelt

den Studierenden ökonomisches und juristisches

Fachwissen sowie die wissenschaftlichen Grundlagen und

Methoden der berufsorientierten Praxis. Über die Arbeit

in Kleingruppen und praxisorientiertes Lernen erwerben

die Studenten gezielt fachliche Schlüsselqualifikationen

für neue Logistik-, Planungs- und Steuerungssysteme

oder auch E-Commerce in Unternehmen des Großund

Einzelhandels. Angebote wie Zeitmanagement,

Arbeitsplanung, Rhetorik, Moderation von Gruppen und

Fremdsprachen ergänzen das Studium. Absolventen der

Studienrichtung Groß- und Einzelhandel sind mit dem

praxisintegrierenden Studium, ihren übergreifenden

Fachkenntnissen, hoher Flexibilität und Vertrautheit mit

den branchenspezifischen Problemen als Führungskräftenachwuchs

im mittleren und gehobenen Management

bestens geeignet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

neben der Hochschulreife das Interesse an unternehmerischen

und gesamtwirtschaftlichen Sachverhalten,

analytisches und mathematisches Denkvermögen, Motivation,

Leistungswille und Teamgeist sowie Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen

für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben der Praxis. Gute

Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten sowie

Kompetenz im Umgang mit neuen Medien sind weitere

Voraussetzungen für das Studium.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Logistik

(DHGE Gera) (6)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Logistik vermittelt fundierte Kenntnisse

in den Feldern Logistik- und Speditionsbetriebslehre,

Materialflussmanagement, Beschaffungs- und Produktionslogistik,

Distributions- und Entsorgungslogistik

sowie internationale Logistik. Lehrveranstaltungen in

Logistikcontrolling, Management logistischer Netzwerke,

Qualitätsmanagement und speziellem Recht runden das

Profil der Studienrichtung ab. Hinzu kommen weitere

Kernkompetenzen in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre,

Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Soft

Skills als Voraussetzungen für künftige Führungspositionen.

In ausgewählten Fächern wird das Fachwissen

unter Einbeziehung praxisrelevanter Software (z. B. SAP)

angewendet. In den Praxisphasen nutzen die Studierenden

ihr theoretisches Wissen, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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76

Bachelor of Arts

Tourismuswirtschaft (IUBH Erfurt)

(7)

Studieninhalte:

Die Tourismusbranche verzeichnet ein kontinuierliches

Wachstum. Sie ist heute einer der bedeutendsten Dienstleistungssektoren

weltweit und wird weiterhin an

Bedeutung gewinnen. Im dualen Studium erlernen sie

zum einen das grundlegende Handwerkszeug, um später

z. B. für den reibungslosen Ablauf einer Reise sorgen

zu können. Nach ihrem Studium kennen sie sich mit

aktuellen Entwicklungen im Tourismus sowie in den Bereichen

Destinationsmanagement, Tourismusmarketing,

Prozess- und Qualitätsmanagement gut aus. Da sie nicht

nur das fachliche Know-how der Tourismusbranche für

eine Karriere als Manager benötigen, vermittelt ihnen

das Studium auch die notwendigen betriebswirtschaftlichen

und rechtlichen Kenntnisse und macht sie fit für

ihren Job in Bezug auf ihre Präsentations- und rhetorischen

Kompetenzen, ihr Organisationstalent sowie

ihre Fremdsprachenkenntnisse. Das praxisnah vermittelte

Wissen können sie im Rahmen Ihres Einsatzes in

Ihrem Praxisunternehmen anwenden und vertiefen. Das

duale Studienkonzept ist gekennzeichnet durch einen

regelmäßigen wöchentlichen Wechsel zwischen Theorie

und Praxis. Durch die Wahl einer Vertiefung im dualen

Studium haben sie ab dem 5. Semester die Möglichkeit,

sich in drei besonders attraktiven Betätigungsfeldern

des Tourismus zu spezialisieren und so gezielt auf Ihren

Traumjob vorzubereiten. Die möglichen Vertiefungsbereiche

sind: Hotelmanagement, Eventmanagement oder

Reiseveranstalter und Reisemittler.

Anforderungen:

Sie können zum Bachelor-Studium an der IUBH zugelassen

werden, wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen

erfüllen: allgemeine Hochschulreife (Abitur); fachgebundene

Hochschulreife (fachgebundenes Abitur) oder Fachhochschulreife;

erfolgreiches Ablegen der Meisterprüfung;

erfolgreicher Abschluss eines Bildungsgangs zum staatlich

geprüfter Techniker oder staatlich geprüfter Betriebswirt;

Studieren ohne Abitur: Qualifizierte Berufstätige ohne

Hochschulzugangsberechtigung, die über eine mindestens

zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung verfügen

und mindestens drei Jahre in ihrem erlernten Beruf tätig

waren, sind grundsätzlich berechtigt, ein Studium an der

IUBH duales Studium nach bestandenen Eignungstest

aufzunehmen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semster mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Elektro-/Automatisierungstechnik

(DHGE Gera) (8)

Studieninhalte:

Im dualen Bachelorstudium Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

werden wesentliche Grundlagen der

Elektrotechnik ebenso wie mathematisch-physikalische

Grundkenntnisse vermittelt. Gleichzeitig erwerben die

studierenden Wissen zu den Grundlagen und anwendungsorientierten

Gebieten der Informatik. Dabei wird

die Gesamtfunktionalität eines Gerätes, eines Prozesses

oder einer Anlage stets ganzheitlich im Zusammenhang

mit Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit,

Umwelt- und Ressourcenschonung gesehen. Lehrveranstaltungen

wie Prozess- und Projektmanagement,

Qualitätsmanagement und Komplexpraktika vermitteln

neben den fachspezifischen Lehrveranstaltungen fachübergreifendes

Denken und Handeln. In regelmäßigen

Praxisphasen in den Unternehmen der Praxispartner

lernen die studierenden Prozessabläufe und die komplexen

Zusammenhänge zwischen Funktionalität, Kosten und

Zertifizierung kennen. Zusätzlich erwerben sie praktische

Fertigkeiten durch die Lösung von Laboraufgaben an

industrienahen Geräten und Anlagen der Berufsakademie

Gera. Die Absolventen des Studiengangs zeichnen sich

durch die Fähigkeit aus, sich effizient in Technologien

einarbeiten, geeignete Methoden auf zu lösende Fälle

übertragen und als Spezialist in einem interdisziplinären

Team arbeiten zu können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (besonders Mathematik und Physik), das

nötige Interesse für den Studienschwerpunkt und einen

entsprechenden Willen für das erfolgreiche Absolvieren

dieses intensiven Studiums.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Informations- und Kommunikationstechnologien

(DHGE Gera) (9)

Studieninhalte:

Im Studiengang Informations- und Kommunikationstechnologien

werden zunächst klassische Themen der

Informatik, wie Softwareentwicklung, Datenbanken,

Rechnerarchitekturen und Betriebssysteme sowie Grundlagen

der Informatik vermittelt. In einer vertiefenden

Schwerpunktausbildung stehen Themen der technischen

Informatik, wie Mikroprozessortechnik und hardwarenahe

Programmierung und Themen der Kommunikationstechnik

und Datenübertragung im Vordergrund. Das

Spektrum der Ausbildungsthemen wird durch Inhalte

aus den Gebieten der Ingenieurmathematik, der Elektrotechnik

und Elektronik, der Digitaltechnik und des

Projektmanagements abgerundet. Die Studierenden

werden befähigt, konzeptionell zu denken, technische

Problemstellungen zu analysieren, Lösungskonzepte

zu entwickeln sowie damit verbundene wirtschaftliche

Zusammenhänge zu erkennen. Die Absolventen/

innen des Studiengangs können als Softwareentwickler

oder Systemadministratoren, als Projektleiter oder im

Bereich der Entwicklung von Schnittstellen zwischen

verschiedensten komplexen IT-Systemen eingesetzt

werden. Als praxisorientierte Ingenieure sind sie in der

Lage, als Fach- und Führungskräfte im Unternehmen

Verantwortung zu übernehmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Deutsch, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(DHGE Eisenach) (10)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion werden

sowohl umfassende technische Grundlagen von Mathematik,

Statik, Maschinenelementen bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt. Betriebswirtschaftliche

Fächer vermitteln den Studierenden dazu ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen machen sie

sich mit Produkten und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte

zur Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen der

Studienrichtung sind als Konstrukteure mit hoher praxisorientierter

Methoden- und Sozialkompetenz sofort

als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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78

Bachelor of Engineering

Kunststofftechnik

(DHGE Eisenach) (11)

Studieninhalte:

Die Herstellung von Kunststoff- und Kautschukteilen

sowie der Formenbau stehen im Fokus des dualen Bachelorstudiums

Kunststofftechnik. Es vermittelt sowohl

umfassende mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde und Fertigungstechnik als

auch Grundlagen der rechnergestützten Konstruktion

(CAE). Spezialkenntnisse eignen sich die Studierenden zu

Kunststoffen und Kautschuks, deren Be- und Verarbeitung

sowie zu Werkzeugen und Fertigungseinrichtungen dafür

an. In den Praxisphasen arbeiten die Studierenden an

konkreten Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben

im Unternehmen des Praxispartners mit. Eine Ausbildung

in betriebswirtschaftlichen Fächern, eine Sprachausbildung

in Englisch sowie Lehrinhalte zur Informatik und

zu Organisations- und Managementtechniken ergänzen

das Studium. Die Absolventen der Studienrichtung sind

mit ihrer hohen praxisorientierten Methoden- und Sozialkompetenz

auf die aktuellen Bedürfnisse der Kunststoff

und Kautschuk verarbeitenden Industrie vorbereitet und

sofort als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(DHGE Eisenach) (12)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation steht

die Verbindung klassischer Mechanik mit Elektronik

und Datenverarbeitung. Das duale Bachelorstudium

Mechatronik und Automation vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE) und spezifischen Simulationsprogrammen.

Im Vertiefungsstudium folgt eine Spezialisierung

in den informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit einer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz ausgestattet

und als Fach- und Führungskräftenachwuchs sofort in

der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Produktionstechnik

(DHGE Eisenach) (13)

Studieninhalte:

Die Produktionstechnik gehört zu den klassischen

Fachrichtungen der ingenieurtechnischen Ausbildung

im Bereich Metall- und Elektrotechnik sowie anderen

Branchen der Fertigungsindustrie. Ziel des Studiums

ist die Planung und Steuerung technologischer und

wirtschaftlicher Fertigungsprozesse. Das duale Bachelorstudium

Produktionstechnik umfasst sowohl mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde,

Fertigungstechnik, Arbeitsvorbereitung bis zu

Produktionsplanung und -steuerung, als auch Methoden

des rechnergestützten Engineerings (CAE). Betriebswirtschaftliche

Fächer sorgen für ein fundiertes Verständnis

für die Strukturen und Abläufe im Gesamtunternehmen

sowie ein gutes Kosten- und Marktbewusstsein. In den

Praxisphasen arbeiten die Studierenden an konkreten

Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben im Unternehmen

des Praxispartners mit. Eine Sprachausbildung

in Englisch, fachliche Inhalte der Informatik und der

Organisations- und Managementtechniken ergänzen

das Studium.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Technisches Management

(DHGE Eisenach) (14)

Studieninhalte:

Technisches Management übernimmt die Mittlerrolle

zwischen den technischen und den betriebswirtschaftlichen

Bereichen eines Unternehmens. Das duale Bachelorstudium

Technisches Management orientiert sich an

diesen Anforderungen und vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE). In den Praxisphasen werden die

Studierenden mit konkreten Fertigungsverfahren und

Projektsteuerungen im Unternehmen des Praxispartners

vertraut gemacht. Betriebswirtschaftliche Fächer, Organisations-

und Managementtechniken, Informatik und

Fremdsprachen vertiefen und ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit ihrer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz als Fach- und

Führungskräftenachwuchs sofort in der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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80

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(DHGE Eisenach) (15)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der

Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete

Informationssysteme, Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre umfasst

neben Basismodulen auch branchenspezifische Elemente

aus dem industriellen und dem Consulting-Bereich.

Kenntnisse aus dem Gebiet der Rechtswissenschaften,

der mathematischen Logik, Wirtschaftsmathematik,

Statistik und Operations Research, eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methoden

des wissenschaftlichen Arbeitens runden das Ausbildungsspektrum

ab. Die Absolventen des Studiengangs

Wirtschaftsinformatik sind als qualifizierte Fachkräfte

für die Planung, Entwicklung und den Betrieb von effizienten

IT-Systemen in der Praxis sofort verantwortlich

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb Sinn für betriebswirtschaftliche und technische

Sachverhalte, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software, analytisches Denkvermögen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Science

Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

(DHGE Gera) (16)

Studieninhalte:

Mit der wachsenden Komplexität von Produkten und

Technologien steigt auch der Bedarf nach entsprechend

qualifizierten Vertriebskräften. Der Studiengang verbindet

hierzu das klassische Ingenieurstudium mit dem Studium

der Betriebswirtschaftslehre. Ziel ist die Vermittlung

der technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen

Kompetenzen, die für die erfolgreiche Tätigkeit

eines Vertriebsingenieurs als Bindeglied zwischen den

gewerblichen Kunden im In- und Ausland und dem eigenen

Unternehmen benötigt werden. Das Einsatzgebiet

reicht über alle technologieorientierten Branchen mit

erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen.

Absolventen/-innen des Studiengangs verfügen u.a. über

fundierte Kenntnisse in Maschinenbau, Elektrotechnik

und Informatik, Produktionswirtschaft, Marketing,

Vertriebs-, Kunden- und Servicemanagement sowie

Qualitäts- und Projektmanagement. Hinzu kommen

Kernkompetenzen in allg. BWL, Rechnungswesen, Wirtschaftsrecht

und Kommunikation.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Diplom Rechtspfleger/in FH

Laufbahn des gehobenen Justizdienstes,

Laufbahnzweig Rechtspflegerdienst

(DHGE Gera) (17)

Studieninhalte:

Rechtspfleger/innen als Beamte des gehobenen Justizdienstes,

sind als selbständiges Organ der Rechtspflege,

welches sich durch die Änderung der Gerichtsorganisation

neben den allseits bekannten Rechtspflegeorganen (Richter,

Staatsanwalt, Rechtsanwalt und Notar) entwickelt

hat, bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig.

Im Rahmen der ihnen nach dem Rechtspflegegesetz

übertragenen Geschäfte entscheiden die Rechtspfleger/

innen in eigener Verantwortung und sind hierbei nur

dem Gesetz unterworfen. Die sachliche Unabhängigkeit

bei der Ausübung der Funktionen unterscheidet den

Rechtspfleger in seiner Tätigkeit von den Beamten der

gehobenen Laufbahnen aller übrigen Verwaltungen.

Diese Sonderstellung ist im Rechtspflegegesetz bundeseinheitlich

geregelt. Die Aufgaben bei den Gerichten

unterteilen sich in die der freiwilligen und die

der streitigen Gerichtsbarkeit. Das Schwergewicht der

Aufgaben eines/r Rechtspflegers/in liegt auf dem Gebiet

der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die zum sachlichen

Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts gehört. Hierzu

zählt das umfangreiche und rechtlich schwierige Gebiet

des Grundbuchrechts, das Registerrecht, Nachlasssachen

oder das Familien- und Betreuungsrecht. Im Rahmen

der streitigen Gerichtsbarkeit sind Rechtspfleger beteiligt

bei Insolvenzverfahren, Zwangsversteigerung,

Zwangsverwaltung und Zwangsvollstreckungsverfahren.

In Strafverfahren vollstrecken Rechtspfleger die

vom Richter rechtskräftig verhängten Strafen bei der

Staatsanwaltschaft.

Anforderungen:

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den

gehobenen Justizdienst kann sich bewerben, wer: die

Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium

berechtigende Schulbildung oder einen

als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweisen

kann; die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß § 116 GG

besitzt und die sonstigen Voraussetzungen für die Berufung

in das Beamtenverhältnis auf Widerruf nach den

aktuellen beamten- und laufbahnrechtlichen Vorschriften,

insbesondere nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz in

Verbindung mit § 7 Beamtenstatusgesetz, erfüllt. Der

Rechtspflegerberuf verlangt neben der Fähigkeit komplexe

Sachverhalte zu erfassen, Zusammenhänge zu verstehen

und Rechtsfragen herauszufiltern auch die Bereitschaft

sich dem recht suchenden Bürger anzunehmen und

ihm eigenverantwortlich im Rahmen der gesetzlichen

Möglichkeiten zu helfen. Rechtspfleger/innen müssen

Sie Verfahrensfragen klären, Verfahren leiten, über

eingehende Anträge entscheiden und diese Entscheidungen

angemessen vermitteln und rechtfertigen. All

dies setzt ein umfassendes Fach- und Allgemeinwissen

sowie Einfühlungsvermögen, Entschlusskraft, Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und ein gutes

Ausdrucksvermögen voraus.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen eines dreijährigen

Vorbereitungsdienstes nach der Thüringer Ausbildungsund

Prüfungsordnung für die Anwärter der Laufbahn des

gehobenen Justizdienstes (ThürRAPO). Zu Beginn der

Ausbildung werden die Bewerber in das Beamtenverhältnis

auf Widerruf zu „Rechtspflegeranwärtern” ernannt.

81


82

Handelsfachwirt/in – ALDI

(16)

Studieninhalte:

Die Ausbildung Handelsfachwirt/in ist eine doppelt qualifizierende

Erstausbildung für Abiturienten. Sie führt zu

einem Abschluss in einem anerkannten kaufmännischen

Ausbildungsberuf (Kaufmann/frau im Einzelhandel) und

parallel dazu zu dem bundesweit einheitlich geregelten

Abschluss Handelsfachwirt/in. Neben den Inhalten

des/der Kaufmanns/frau im Einzelhandel erwerben die

Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum/r

Handelsfachwirt/in zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Darüber hinaus schließen die

Auszubildenden die Ausbildereignungsprüfung ab. Alles

mit dem Ziel der Übernahme einer ersten Position mit

Führung, um Verantwortung für eine Verkaufsstelle zu

übernehmen.

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten,

sich aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken

und kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind

Herausforderungen, die zukünftige Handelskaufleute

interessieren sollten. Voraussetzungen sind außerdem

gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie Engagement

und Eigeninitiative, Organisationstalent, Flexibilität

und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter nach 30 Monaten (Handelsfachwirt/in)

sowie ein dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat)

nach 36 Monaten.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten drei Teile

der Ausbildung, d. h. der Ausbildung zum/r Kaufmann/

frau im Einzelhandel, der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

und der Ausbilder-Eignung, bestehen

die besten Voraussetzungen, für eine Karriere bei ALDI.

Lidl – Abiturientenprogramm

Vertrieb (17)

Studieninhalte:

Im Rahmen des Abiturientenprogramms im Vertrieb bei

LIDL haben Bewerber die Chance, nach 18 Monaten mit

dem Kaufmann im Einzelhandel abzuschließen, nach

weiteren 18 Monaten als geprüfter Handelsfachwirt IHK

zu gelten und zusätzlich eine Fortbildung zum Ausbilder

zu absolvieren. Damit lernen die Auszubildenden den

Einzelhandel von Grund auf kennen und somit auch das

eigenverantwortliche Führen einer Filiale, schon nach

drei Jahren. Neben den Inhalten des/der Kaufmanns/

frau im Einzelhandel erwerben die Auszubildenden im

Rahmen der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle und Steuerung der

betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Marktes.

Sie lernen Verkaufsstatistiken und Erfolgskontrollen auszuwerten

ebenso wie das Erstellen von Abrechnungen.

Die Steuerung des Warenflusses sowie der Warenlagerung

und -kontrolle, Beratung und Verkauf im Markt,

Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung von Waren

gehören gleichermaßen in den Lehrplan. Alles mit dem

Ziel der Übernahme einer ersten Position mit Führung,

um Verantwortung für eine Verkaufsstelle mit bis zu 15

Mitarbeitern zu übernehmen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen zeichnen sich aus durch Begeisterungsfähigkeit

und Tatendrang, sind echte Teamplayer

und haben Spaß am Organisieren. Eigenverantwortlich

erfolgreich sein, Menschen führen und zugleich im

Team arbeiten, Budgets verwalten, sich aktiv in Projekte

einbringen, analytisches Denken und kaufmännischen

Weitblick zeigen: das alles sind Herausforderungen,

die zukünftige Handelskaufleute interessieren sollten.

Voraussetzungen sind außerdem gute Noten und das

(Fach-)Abitur sowie Engagement und Eigeninitiative,

Organisationstalent, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter (Handelsfachwirt/in) sowie ein

dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat) nach 36 Monaten.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Schon nach drei Jahren besteht die Möglichkeit die

Leitung einer eigenen Filiale mit rund 15 Mitarbeitern

zu übernehmen – inklusive der Möglichkeit, sich zum/

zur Verkaufsleiter/in weiterzuentwickeln.


#Viel Erfolg

bei deiner

Ausbildung!

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Alle Informationen über unser Werk, Ausbildung, Duales Studium und

Schülerpraktikum ndest du unter:

www.bmw-werk-eisenach.de

www.bmwgroup.com/ausbildung

Beachte unseren Bewerbungszeitraum vom 01.07. bis zum 31.08.

Kontaktinformationen:

BMW Fahrzeugtechnik GmbH, Recruiting

Stedtfelder Str. 2, 99819 Krauthausen, Tel: 03691-680-0

E-Mail: eisenach.personalmarketing@bmw.de


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Wir bilden am Standort Ohrdruf in folgenden

Berufen aus und freuen uns auf eure Bewerbung.

Auszubildende m/w

- Fachkraft für Lebensmitteltechnik

- Mechatroniker

- Industriekaufmann

- Fachkraft für Lagerlogistik

- Maschinen- und Anlagenbediener

Markenwerte / Philosophie

Wir bleiben unserem Gründungsgedanken treu: Zwieback für jedermann in

gleichbleibender Qualität zu einem erschwinglichen Preis. Mit Brandt wurde

Zwieback zum Volksnahrungsmittel, das sich durch seinen einzigartigen

röstfrischen Geschmack und seine leichte Bekömmlichkeit auszeichnet. Es sind

diese Qualität und das Kinderlächeln, die Brandt Zwieback zum Sinnbild für

Wärme, Familie und Geborgenheit machen.

Das Familienunternehmen

Brandt zählt heute zu den

führenden Unternehmen der

Lebensmittel-industrie. Seit

mehr als 100 Jahren ist die

populäre Marke Brandt ein

Garant für hervorragende

Qualität. Die Brandt Gruppe

mit Hauptsitz in Hagen

produziert heute Zwieback,

Schokolade und Knäckebrot

an vier deutschen Standorten.

Über 900 Mitarbeiter

tragen täglich gemeinsam

zum Erfolg unseres Unternehmens

bei.

BRANDT

Zwieback GmbH + Co.KG

Herrenhöfer Landstraße 4

99885 Ohrdruf

Ihre Ansprechpartnerin:

Jana Weber

Tel. 0 36 24 / 3088-0

j.weber@brandt-gmbh.de

www.brandt-zwieback.de


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BERUFSAUSBILDUNG.

Bystronic ist ein weltweit führender Anbieter von

hochwertigen Lösungen für die Blechbearbeitung.

Im Fokus liegt die Automation des gesamten Material-

und Datenflusses der Prozesskette Schneiden

und Biegen. Zum Portfolio gehören Laserschneidsysteme,

Abkantpressen sowie entsprechende

Automations- und Softwarelösungen. Umfassende

Dienstleistungen runden das Angebot ab.

Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Niederönz

(Schweiz). Drei weitere Entwicklungs- und Produktionsstandorte

befinden sich in Gotha (Deutschland),

in Tianjin (China) und in Shenzhen (China). In über

30 Ländern ist Bystronic mit eigenen Verkaufs- und

Servicegesellschaften aktiv und in zahlreichen weiteren

Ländern mit Agenten vertreten.

Elektroniker/in für

Betriebstechnik

Konstruktionsmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

Verfahrensmechaniker/in für

Beschichtungstechnik

Mechatroniker/in

Industriekaufmann/frau

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Bystronic Maschinenbau GmbH | Mühlhäuser Straße 3 | 99867 Gotha | www.bystronic.de

Ansprechpartner: Sabine Gustke | Personalleiterin | Tel.: (0 36 21) 38 33 12 | E-Mail: career.bending@bystronic.com


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Setz Dein Talent in Bewegung!

Ausbildung und duales Studium

bei Continental.

Wir suchen Auszubildende und Studenten (m/w).

Für unseren Standort in Waltershausen.

Ausbildung

› Verfahrensmechaniker für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

› Industriemechaniker

Duales Studium

› Bachelor of Engineering FR Kunststofftechnik

› Bachelor of Engineering FR

Produktionstechnik

› Mechatroniker

› Elektroniker (Automatisierungstechnik)

Ausführliche Informationen zu allen Ausbildungs- und Studiengängen sowie Online-Bewerbung unter:

www.continental-ausbildung.de | www.facebook.com/ContinentalAusbildung


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DURABLE ist führender Hersteller von Präsentations- und

Organisationsprodukten, die weltweit zum Einsatz kommen.

Aktuell sind bei DURABLE rund 700 Mitarbeiter in Deutschland,

Europa und den USA beschäftigt. Hier in Gotha werden

hochwertige Büroprodukte von 70 Mitarbeitern produziert.

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Anlagenführer(in)

• Du richtest Maschinen und Anlagen in der Produktion

ein und bedienst diese, steuerst und überwachst den

Materialfluss

• Du bereitest Arbeitsabläufe vor

• Du wartest und inspizierst Maschinen und Anlagen

und behebst Störungen

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

• Voraussetzung: Realschulabschluss

Ausbildungsort: Gotha

• Berufsschule: Berufsschulzentrum Hugo Mairich

Fachlagerist(in)

• Du lernst die Warensorten und Qualitäten im

Fertigwarenlager kennen

• Du kümmerst Dich um die Materialverwaltung

• Du verpackst Ware unter Berücksichtigung warenund

versandspezifischer Erfordernisse

• Du arbeitest u. a. in der Warenannahme

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

• Voraussetzung: Realschulabschluss

Ausbildungsort: Gotha

• Berufsschule: Berufsschulzentrum Gotha West

Bewirb Dich jetzt.

Weitere Informationen zur Ausbildung erhältst du bei:

Gabriela Gerling

Dr.-Troch-Straße 20 · 99867 Gotha

Tel. 03621/4593-32 · E-Mail: gabriela.gerling@durable.de


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und Optimierung von Produktionsanlagen für die Automobilindustrie – weltweit. Wir bieten dir in Eisenach ein

umfangreiches Ausbildungs- und Studienangebot. Informiere dich jetzt auf unserem Bewerberportal unter:

www.edag.de/karriere

Ausbildung

• Werkzeugmechaniker/in · FR Stanztechnik

• Konstruktionsmechaniker/in · FR Feinblech

• Zerspanungsmechaniker/in · FR Frästechnik

• Technische/r Produktdesigner/in

FR Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Duales Studium

• Bachelor of Engineering (m/w)

· Engineering Technisches Management

· Engineering Konstruktion

• Bachelor of Science (m/w)

· Wirtschaftsingenieur/in – Technischer Vertrieb

Deine Ansprechpartnerin: EDAG Werkzeug + Karosserie GmbH · Ausbildung · Frau Melanie Heinzerling

Tel. +49 661 6000-215 · Bitte bewirb dich über unser Bewerber-Portal unter www.edag.de/karriere

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Ausbildung

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Deiner Seite.

Unsere Ausbildungsberufe in Tambach-Dietharz

• Fertigungsmechaniker/-in

• Industriemechaniker/-in

• Verfahrensmechaniker/-in Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik

• Mechatroniker/-in

• Werkzeugmechaniker/-in

Wir freuen uns

auf Deine Bewerbung und darauf, Dich fachlich fundiert ausbilden zu können.

Mehr Informationen zu unseren Ausbildungsberufen findest Du auf www.ejot.de.

EJOT GmbH & Co. KG

Im Grund 4 · 99897 Tambach - Dietharz

bewerbung@ejot.de · www.ejot.de


Wir suchen Dich!

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Du hast Interesse an einer Ausbildung im Bereich

Elektrotechnik? Dann bist Du bei uns genau richtig!

Wir bilden seit über 20 Jahren junge Männer und

Frauen im Bereich „Energie- und Gebäudetechnik“

sowie „Automatisierungstechnik“ aus. Unsere langjährige

Erfahrung geben wir gern im Rahmen der

Ausbildung an Dich weiter und bereiten Dich so bestmöglich

auf die Arbeitswelt vor.

Elektroniker/-in

für Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker/-in

für Automatisierungstechnik

Was erwartet Dich bei uns?


Überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung

(1. Halbjahr 900 €, 2. Halbjahr 950 €,

3. Halbjahr 1000 €, 4. Halbjahr 1050 €)

Abwechslungsreiche Aufgabengebiete

Erfahrene und motivierte Betreuer

Ein respektvoller und freundlicher Umgang

Übernahmegarantie

Prämiensystem mit bis zu 500 € Prämie

pro Halbjahr

Unterstützung der Ausbildungskosten

Bei erfolgreichem Ausbildungsabschluss

eine Reise nach Mallorca

Kontakt

Elektro-Anlagen-Bau GmbH | Denny Schubert

Hörselgauer Straße 1a | 99880 Waltershausen

Telefon: (0 36 22) 40 33-23

d.schubert@eab-waltershausen.de | www.eab-waltershausen.de


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Leidenschaft fürs technische Detail

Zerspanungsmechaniker/in

Begeisterung für perfektes Handwerk

Mechatroniker/in

Verantwortung für reibungslose Produktion

Fertigungsmechaniker/in

Das geschickte und sorgfältige Montagetalent

Wählen Sie unter vier Berufen in einem Hightech-Unternehmen,

das Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit mit Herzblut lebt.

Unsere Ausbildungen vermitteln Fachwissen der Zukunft und fördern das selbständige Arbeiten. Als Auszubildende/r arbeiten

Sie von Anfang an direkt am Produktionsprozess mit und lernen die betrieblichen Zusammenhänge dank dem Durchlauf in den

verschiedenen Abteilungen kennen. Von unseren Ausbildern erhalten Sie Unterstützung in allen Fragen und werden wie jedes

Teammitglied durch das Unternehmen gefördert. Dafür erwarten wir Lernbereitschaft, Einsatzwillen und Qualitätsbewusstsein.

Feintool ist ein führendes Technologieunternehmen, das weltweit Präzisionskomponenten für den Automobilbau mit Verfahren des

Feinschneidens und Umformens herstellt.

Weitere Informationen erhalten Sie von José Lopes Vicente · Telefon: +49 3624 335 250 · Mail: jose.lopes-vicente@feintool.com oder

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Betriebstechnik (m/w)

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zahlreiche und aktive Möglichkeiten

an überbetrieblichen Lehrgängen zu

fachlichen und individuellen Themen

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dein persönliches Weiterkommen

Prämie bei sehr gutem IHK-Abschluss

Hohe Übernahmechancen bei einem

zukunftsorientierten Arbeitgeber

mit 500 Mitarbeitern

Deine Ansprechpartnerin: Lisa Deckert

T +49 (0) 36202/91-0

E personal@garant.de

www.garant.de


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gefragt erwünscht. sind.

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Lauchaer Höhe 18

99880 Waltershausen

Telefon +49 3622 20846 52

Fax +49 3622 20846 57

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WIR FÜR

DEINE ZUKUNFT!

112

Wir sind persönlicher Partner

für alle Baudienstleistungen

mit langjähriger Erfahrung und

Tradition. Mit unserem erfahrenen

Bau-Team von ca. 25

Angestellten planen, entwickeln

und realisieren wir private oder

gewerbliche Bauvorhaben.

Werde auch DU teil unseres

Teams. Wir bilden aus zum/r:

MAURER/IN

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www.gkz-bau.de

ADRESSE

G.K.Z. Bau GmbH & Co. KG

Waltershäuser Straße 62 / 99867 Gotha



TELEFON

0 36 21 / 22 69 920

E-MAIL

info@gkz-bau.de

AUSBILDUNG. MADE BY GEIS.

Logistik - die Branche mit Zukunft. Nutze

deine Chance und werde Teil unseres Teams.

Mit mehr als 6.000 Mitarbeitern an 140 eigenen

Netzwerk- und Logistikstandorten in aller Welt,

setzt die Geis Gruppe als Fullservice-Dienstleister

logistische Maßstäbe.

Unsere Ausbildungsberufe (m/w):

• Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung

• Fachkraft für Lagerlogistik

• Fachlagerist

• Berufskraftfahrer

Weitere Informationen findest du auf unserer Website.

JETZT ONLINE BEWERBEN.

ausbildung.geis-group.com

Geis Eurocargo

GmbH

Westfalenstraße 7

99885 Ohrdruf

Ansprechpartner:

Frau Katrin Scheikel

+49 (0) 3624 - 3717 18

katrin.scheikel@geis-group.de

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Noch Fragen? Frau Scheikel hilft dir gern weiter.


FINDE DEINEN TRAUMJOB BEI UNS

Wir suchen Dich als Auszubildenen im Bereich Mechatronik

113

Mechatroniker (m/w) bauen mechanische, elektrische und elektronische Komponenten,

montieren diese zu komplexen Systemen, wie Mikromontageanlagen für die Mikrosystemtechnik,

installieren Steuerungssoftware und halten die Systeme instand.

Deine Stärken:

+ ein guter Realschulabschluss oder Abitur,

+ gute Kenntnisse in Mathematik, Deutsch, Englisch und Physik,

+ eine gut ausgeprägte Feinmotorik sowie

+ Interesse an technischen Zusammenhängen, Lernbereitschaft und Teamfähigkeit

Interesse?

Bitte sende uns Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an:

Bewerbung@häcker-automation.com


Wir suchen Dich

... für Elektronik made in Germany !

114

HASEC-Elektronik GmbH

Röberstraße 5

99848 Wutha-Farnroda / Germany

E-Mail karriere@hasec.de

AUSBILDUNG BEI DER HASEC-ELEKTRONIK GMBH

DEIN ZUGANG ZU EINER ERFOLGREICHEN AUSBILDUNG!

Wir bieten folgende Ausbildungsplätze an:

... für Elektronik made in Germany!

Elektroniker(in) für Geräte & Systeme

Medientechnologe(in) Siebdruck

Mechatroniker(in)

Industriekaufmann/frau

Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen sendest

Du vorzugsweise per E-Mail an karriere@hasec.de oder schriftlich an die

HASEC-Elektronik GmbH, Röberstraße 5, 99848 Wutha-Farnroda

Nähere Informationen zu unseren aktuellen Ausbildungsangeboten

findest Du auf unserer Homepage unter:

www.hasec.de/de/karriere/ausbildung und

www.hasec.de/de/karriere/offene-stellen


Level up –

wachse mit uns!

Achievement-Jäger bei Hermes gesucht.

Ähnlich wie beim Jump ’n’ Run, nur dass es bei uns in mehr als eine Richtung geht – und bei der Jagd nach dem

Highscore lassen wir nicht locker! Als einer der führenden Spezialisten in der Handels- und Lagerlogistik schreiben

wir einen Teil der Geschichte des deutschen E-Commerce.

115

Press Play und werde Teil der Hermes-Community in Ohrdruf – zum Beispiel mit einer Ausbildung als:

· Informationselektroniker (m/w/d)

· Fachkraft (m/w/d) für Lagerlogistik

· Fachlagerist (m/w/d)

Ausbildungsbeginn: 01.08.2019

Weitere Infos und die Möglichkeit, dich direkt zu bewerben, findest du auf unserer Website.

Hermes Fulfilment GmbH

Martin Schein

Hamburger Straße 1 | 99885 Ohrdruf

E-Mail: hf-oh-bewerbung@hermes-ws.com

Tel.: 03624 333-308

Bewirb dich online unter

www.hermesworld.com/ausbildung-hf


116

Azubi für Rohrleitungsbau gesucht!

Du hast bestimmt schon öfter beobachtet, wie ganze Straßen

aufgerissen und viele verschiedene Rohre darin verlegt werden.

Aber was genau machen die denn da eigentlich?

Die Antwort ist ganz einfach: Hier sind Rohrleitungsbauer am Werk, die

Rohrleitungssysteme für Wasser, Gas, oder auch Fernwärme herstellen.

Wenn auch du gerne im Freien arbeiten möchtest und du Spaß daran

hast, in Teamarbeit etwas Neues zu schaffen, dann könnte die

Ausbildung zum Rohrleitungsbauer genau das Richtige für dich sein.

Dieser Beruf ist sehr vielfältig und du lernst Tätigkeiten aus ganz

verschiedenen Bereichen. Neben mathematischen Kenntnissen solltest

du Interesse am Fach Physik und einen guten Hauptschulabschluss

mitbringen.

Wir freuen uns

auf deine Bewerbung!

Helmar GmbH

Wandersleber Straße 13

99192 Nesse-Apfelstädt, OT Apfelstädt

Tel. 036202 78700

Email: info@helmar-online.de

Internet: www.helmar-tg.de


Einsteigen und

durchstarten.

Die Hirschvogel Automotive Group zählt zu den

erfolgreichsten Herstellern von massiv umgeformten

Bauteilen aus Stahl und Aluminium. Rund 5.300 Mitarbeiter,

davon mehr als 700 am Standort Marksuhl,

stellen in neun Werken weltweit Umformteile und

Komponenten für die Automobilindustrie und ihre

Systemlieferanten her.

117

Berufsausbildung

Wir bieten Ausbildungsplätze für diese zukunftsweisenden Berufe an:

Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik

Industriemechaniker/-in

Industriekaufmann/-frau

Technische/r Produktdesigner/-in

Werkstoffprüfer/-in

Zerspanungsmechaniker/-in

Bitte senden Sie uns für den Start

September 2019 bis zum 14.09.2018

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen

zu. Voraussetzung ist der

qualifizierende Hauptschulabschluss,

die mittlere Reife oder das Abitur.

Wir bieten Ihnen neben einer

attraktiven Ausbildungsvergütung

ein spannendes Arbeitsumfeld

und hervorragende Weiterentwicklungsmöglichkeiten

im Anschluss

an Ihre Ausbildung.

Hirschvogel Eisenach GmbH

Personalabteilung

Dr.-Manfred-Hirschvogel-Straße 3

99819 Marksuhl

Telefon 036925 248-1610

Ein Unternehmen der

Hirschvogel Automotive Group

www.hirschvogel.com

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1. min. Mittlere Reife,

2. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit,

Motivation und Zuverlässigkeit sind uns

besonders wichtig

1. min. qualifizierter Hauptschulabschluss,

2. körperliche Belastbarkeit, Sicherheitsbewusstsein,

logisches Denkvermögen,

Teamfähigkeit, gute Auffassungsgabe

118

An alle, die was auf dem

Werkzeug-Kasten

haben...

Zum 01.08.2019 suchen wir eine/n

Auszubildende/n zum/zur

Kaufmann/-frau – E-Commerce

Folgende Anforderungen sollten Sie erfüllen:

1. min. Mittlere Reife

2. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit,

Motivation und Zuverlässigkeit sind uns

besonders wichtig

3. Interesse am Umgang mit Online-Medien haben

4. Spaß am Umgang mit Zahlen und deren

Analyse haben

Auszubildende/n zum/zur

Kaufmann/-frau - Groß- und

Außenhandel

Folgende Anforderungen sollten Sie erfüllen:

1. min. Mittlere Reife

2. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit,

Motivation und Zuverlässigkeit

sind uns besonders wichtig

Passgenaue Lösungen

für Ihr Handwerk

Auszubildende/n zum/zur

Fachkraft für Lagerlogistik

Folgende Anforderungen sollten Sie erfüllen:

1. min. qualifizierter Hauptschulabschluss

2. körperliche Belastbarkeit,

Sicherheitsbewusstsein, logisches

Denkvermögen, Teamfähigkeit, gute

Auffassungsgabe

Die HIWESO GmbH ist anerkannter IHK-Ausbildungsbetrieb für Groß- und Außenhandelskaufleute (Schwerpunkt Großhandel),

E-Commerce-Kaufleute und Fachkräfte für Lagerlogistik.

Informationen zur Ausbildungsstelle:

Ausbildungsvergütung: branchenüblich

• Berufsschule: Gotha (E-Commerce ggf. Erfurt)

• mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar

Bei Interesse freuen wir

uns über die Zusendung

Ihrer vollständigen

Bewerbungsunterlagen an:

HIWESO GmbH

z.Hd. Herrn Mario Hoffmann

Langenscheidtstr. 3

99867 Gotha I www.hiweso.de

Wir bilden aus

• Zerspanungsmechaniker (m/w)

Ausbildungsbeginn

August 2019

• Industriemechaniker (m/w)

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenbau

Voraussetzungen

Realschulabschluss

Interesse an technischen

Herstellungsprozessen

Förderbänder

Robotik

Automatisierung

Sondermaschinen

CNC-Frästeile

IWB Industrietechnik GmbH

Langenscheidtstr. 7

99867 Gotha

https://iwb.gmbh

Telefon: +49 3621 / 31 99 77 - 0

Fax: +49 3621 / 31 99 77 - 7

E-Mail: personal@iwb.gmbh

https://iwb.gmbh/jobs


item. Ihre Ideen sind es wert. ®

119

Wir suchen Dein Talent für unser Team!

In einem international tätigen Unternehmen wie item stehen Dir alle Möglichkeiten offen, den für Dich

perfekten Beruf zu erlernen. Wenn Du Deine Ausbildung mit Energie und Tatkraft in die Hand nimmst, schaffst

Du Dir eine hervorragende Grundlage für Dein zukünftiges Berufsleben.

Wir suchen an unserem Standort in 99974 Mühlhausen:

• Auszubildende zum/zur Industriekaufmann/frau

• Auszubildende zur Fachkraft für Metalltechnik

• Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik

Unser Angebot:

Wenn Du Dich für einen dieser Berufe entscheidest, findet Deine Ausbildung in einem aufeinander abgestimmten

dualen System statt: Neben der Ausbildung im Betrieb erlernst Du den theoretischen Teil

ergänzend in der Berufsschule.

Was Dich dabei erwartet? Wir bieten Dir eine breitgefächerte Ausbildung mit interessanten und abwechslungsreichen

Aufgaben.

Deine Voraussetzungen:

Du hast einen mit „gut“ abgeschlossenen Schulabschluss. Mindestens befriedigende Noten in den Fächern

Mathematik und Deutsch setzen wir voraus.

Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit, Flexibilität und Spaß an der Arbeit im Team gehören ebenfalls zu

Deinen Stärken. Du bist aufgeschlossen und besitzt ein hohes Maß an Eigeninitiative.

Ist es das, wonach Du gesucht hast?

Dann gehe jetzt den direkten Weg und bewerbe Dich online mit Lebenslauf, Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse

und Praktikabescheinigungen in unserem Bewerberportal unter www.item24-karriere.de.

item Industrietechnik GmbH | Personalabteilung

Friedenstraße 107-109 | 42699 Solingen

Telefon 0212 6580300 | Telefax 0212 6580310

item24-karriere.de | item24.de


120

Dein Ausblick

in die Zukunft

Ausbildungsmöglichkeiten m/w

Industriekaufleute

Mechatroniker, Industriemechaniker

Flachglasmechaniker

Maschinen- und Anlagenführer

Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist

Praktikum

möglich

„Schnupper

mal rein“

Du suchst Herausforderung, Abwechslung, Flexibilität und Teamarbeit?

Dann bewirb Dich!

Und weiterhin bieten wir!

Attraktive Ausbildungsvergütung /

Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Vermögenswirksame Leistungen

My Sodexo Karte und Gutscheine

(Shopping und Verpflegung)

Übernahme der Kosten für Schulbücher

und Arbeitsmaterialien

Übernahmegarantie bei guten Leistungen

30 Tage Urlaub

Gesundheitsprämie

38,75 Std./Woche inklusive bezahlte Pause

Ausbildung mit Qualität und

qualifizierten Ausbildern

Zusatzqualifikationen durch Lehrgänge

Komplette Bereitstellung der Arbeitskleidung

und noch vieles mehr …

Interesse? Informiere dich

jederzeit über deinen Ausblick

in die Zukunft oder sende uns

deine Bewerbung zu:

JTJ Sonneborn Industrie GmbH

Die VELUX Fensterproduktion

Frau Sabrina Schmidt

Am Arzbach 13, 99869 Sonneborn

Tel. 036254/74-125

Fax 036254/74-182

E-Mail: sabrina.schmidt@velux.com

Mehr über deinen Ausblick in

die Zukunft findest du unter:

www.velux.de/ueber-velux/

jtj-sonneborn#Ausbildung


Du hast die Wahl, wir haben die Ausbildungsplätze

Werkzeugmechaniker (m/w)

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Maschinen- und Anlagenführer/

Maschineneinrichter (m/w)

Fachkraft für Lager/Logistik (m/w)

Industriekaufmann (m/w)

Die JAHN GmbH ist seit 25 Jahren ein innovatives, wachstumsstarkes, mittelständisches

Familienunternehmen mit Sitz in Tambach-Dietharz und beschäftigt

derzeit ca. 600 Mitarbeiter. Mit unserer Fertigung und spanenden Bearbeitung von

Fließpessteilen sind wir ein weltweit führender Anbieter und Entwickler von

Komponenten für Klimaanlagen und Filtern vorwiegend für die Automobilindustrie,

Hydraulikkomponenten, Kondensatorgehäusen für den Maschinenbau und die Elektroindustrie

sowie vieler weiterer Produkte ausAluminium.

Du bist hochmotiviert und lernwillig?

Du suchst die Herausforderung?

Wir freuen uns Einauf zuverlässiger Deine Bewerbung, Ausbildungsbetrieb schriftlich oder ist per DirMail wichtig? an:

Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung, schriftlich oder per Mail:

GmbH

121

Folge dem QR-Code

und erfahre mehr

über uns!

Fa. JAHN GmbH

Triftstraße 1a

99897 Tambach-Dietharz

Herr Thomas Pfestorf

03 62 52 – 4 64 22

thomas.pfestorf@jahngmbh.de


122

Wir werden nicht nur täglich besser.

Wir fühlen uns dabei auch

ernst genommen.

Immer was los, ständig etwas zu tun – das ist die Welt des Handels. Was für uns unbedingt dazugehört: gemeinsam anpacken,

offen miteinander reden, voneinander lernen und den Spaß am Erfolg gemeinsam erleben.

Ausbildung zum Kaufmann (w/m)

im Einzelhandel

Deine Ausbildung

Start jeweils am 1.8.

3-jährige Ausbildungsdauer

Du unterstützt bei der Inventur und prüfst den Wareneingang.

Im dritten Ausbildungsjahr erstellst du Personaleinsatzpläne

und leitest erste eigene Schichten.

Weitere Ausbildungsinhalte sind z. B. Kassiertätigkeit,

Kundenkontakt, Warenpräsentation sowie Gewährleistung

von Frische, Qualität und Sauberkeit.

Dein Profil

Erfolgreicher Schulabschluss (Hauptschule oder Mittlere

Reife)

Engagement und Begeisterung für den Handel

Dein Mehrwert

Überdurchschnittliche Vergütung (1. Jahr: 950 €, 2. Jahr:

1.050 €, 3. Jahr: 1.200 €)

Abiturientenprogramm

Vertrieb

Deine Ausbildung

Start jeweils am 1.8.

In drei Jahren erhältst du drei Abschlüsse: Nach der Ausbildung

zum Kaufmann (w/m) im Einzelhandel, folgt die

Weiterbildung zum geprüften Handelsfachwirt (w/m) inkl.

der Weiterbildung zum Ausbilder (w/m)

Dein Profil

Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

Begeisterungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit

Dein Mehrwert

Überdurchschnittliche Vergütung (1. – 6. Monat: 1.050 €,

7. – 18. Monat: 1.200 €, ab dem 19. Monat: übertarifliche

Bezahlung).

Lidl lohnt sich.

Lidl ist eines der erfolgreichsten Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel – und hat als Arbeitgeber viel zu

bieten. Wir legen Wert darauf, dass sich dein Einstieg bei uns lohnt! Du wirst bestens betreut, findest tolle

Perspektiven, viel Abwechslung und Freiraum zu wachsen. Und auch deine Bezahlung kann sich sehen lassen.

Wir freuen uns auf dich und deinen Start im Verkauf, in der Logistik oder in unserer Verwaltung!

Jetzt bewerben auf jobs.lidl.de


Suchst du

noch oder

schraubst

du schon?

karriere.lindig.com

LINDIG Fördertechnik GmbH

123

Mechatroniker für Land- & Baumaschinen (m/w)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Industriekaufmann (m/w)


BEI UNS GIBTS MEHR ALS

BRÖTCHEN BACKEN

124

GUT AUSGEBILDET. QUALIFIZIERT. TEAM WORKS.

DATEN & FAKTEN

Hier werden Tiefkühlbackwaren und gekühlte Backerzeugnisse von höchster Qualität und

Frische gefertigt. Mehr als 380 Millionen Brötchen und Baguettes verlassen jährlich den M-Back

Produktionsstandort Gebesee in Thüringen. M-Back wächst kontinuierlich und beschäftigt heute

320 Mitarbeiter und Auszubildende.

WIR BILDEN AUS

„Eigeninitiative, Kompetenz

und die Bereitschaft zur

Verantwortung. Mit diesen Zutaten

sorgen unsere Mitarbeiter für den

Unternehmenserfolg von M-Back.“

Karlheinz Bindewald

Geschäftsführender Gesellschafter

FACHKRAFT FÜR

LEBENSMITTELTECHNIK

FACHKRAFT FÜR

LAGERLOGISTIK

KAUFMANN/FRAU FÜR

BÜROMANAGEMENT

MECHATRONIKER/IN

M-Back GmbH • Hasslocher Straße 19 • 99189 Gebesee • Tel.: (03 32 01) 577-0 • info@mback.de

www.mback.de


125

Küchenbegeisterter Nachwuchs gesucht!

Starten Sie ins Berufsleben mit Deutschlands Nr. 1 für Küchen mit Granit. Dank Direktvertrieb

aus dem konzerneigenen Granitwerk in unsere deutschlandweiten Werksstudios, bieten wir

Küchen mit höchster Granitqualität zu konkurrenzlosen Dauerwerkspreisen.

Ihre Ausbildungsmöglichkeiten bei uns im Jahr 2018:

• Ausbildung zum/r Kaufmann/frau im Einzelhandel

• Ausbildung zum/r Kaufmann/frau für Büromanagement

• Duales Studium Betriebswirtschaft zum Bachelor of Arts

Ihre Bewerbung schicken Sie bitte per E-Mail an:

eileen.fahlbusch@marquardt-kuechen.de

Gerne beantwortet Frau Fahlbusch auch im Vorfeld Ihre Fragen am Telefon:

+49 (0) 3621 776-216

Mehr Infos auf: www.marquardt-kuechen.de/jobs

Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Österfeldstraße 2-4, 99869 Emleben

Deutschlands Nr. 1 für Küchen mit Granit


SEIT 1990

INNOVATION VOM PROTOTYP BIS ZUR SERIE

126

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH ist eines

der führenden Unternehmen

im Bereich der Produktentwicklung – mit Begeisterung für Qualität.

Wir beschäftigen uns täglich mit den verschiedensten

Verfahren des Rapid Prototyping und

sind bestrebt, unseren Kunden in kürzester

Zeit qualitativ hochwertige Konzeptmodelle,

Funktionsmuster und komplette Baugruppen

zu liefern.

Der Kundenkreis reicht von der Automobilindustrie,

der Elektroindustrie, der Medizintechnik, der

Konsumgüterindustrie bis hin zur Luft- und Raumfahrt.

Als dynamisches Dienstleistungsunternehmen

bieten wir Ihnen eine abwechslungsreiche und

spannende Ausbildung in einem innovativen Umfeld.

UNSERE AUSBILDUNGSBERUFE:

Technische/r Produktdesigner/in

(Fachrichtung Maschinen- & Anlagenkonstruktion)

Technische/r Modellbauer/in - Gießerei

(Fachrichtung Gießerei)

Werkzeugmechaniker/in

(Fachrichtung Formentechnik/ Vorrichtungstechnik)

Zerspanungsmechaniker/in

(Fachrichtung Frästechnik CNC)

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

(Fachrichtung Formteile)

Kaufmann/frau für

Büromanagement

Industriekaufmann/frau

BA-Studium Engineering

Schwerpunkt Konstruktion & Produktionstechnik

Wirtschaftsingenieur/in

Technischer Vertrieb

Schülerpraktikum in den o.g.

Technischen Berufen

PROTOTYPENBAU

LEHRENBAU

FORMENBAU

QUALITÄTSMANAGEMENT

AGEMENT

KLEINSERIENFERTIGUNG

ERIENF

ENFERT

ERTIGU

IGUNG

ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH

Ziegeleistraße 3b • 99880 Waltershausen

E-Mail: info@modelltechnik.de

www.modelltechnik.de

www.modelltechnik.de


EINSTEIGEN &

DURCHSTARTEN

EINSTEIGEN &

Ausbildung DURCHSTARTEN

bei N3

Ausbildung bei N3

127

Ausbildung zum Fluggerätmechaniker

Fachrichtung Triebwerkstechnik (m/w)

Ausbildung zum Fluggerätmechaniker

Mit Fachrichtung Ideen, Ehrgeiz Triebwerkstechnik und Teamgeist kommst (m/w) du bei uns

weiter – und hast einen spannenden Ausbildungsplatz

bei Mit einem Ideen, der Ehrgeiz attraktivsten und Teamgeist Arbeitgeber kommst der du Region. bei uns Als

Fluggerätmechaniker weiter – und hast einen Fachrichtung spannenden Triebwerkstechnik Ausbildungsplatz (m/w)

lernst bei einem du zum der Beispiel attraktivsten den Ablauf Arbeitgeber der Wartung, der Region. die Instandhaltung

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(m/w)

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und Reparatur der modernsten Flugzeugtriebwerke

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Lagerhaltung für dich: Du beschäftigst sowie mit dem dich Versand mit logistischen von Trieb Planungs- werken

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Lagerhaltung sowie mit dem Versand von Trieb werken

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Deine Zukunft – unser Angebot

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Rolls- Royce-Trieb Wir sind ein werksmuster Gemeinschaftsunter-

Trent 500,

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nehmen 700, 900 von und Lufthansa XWB sowie Technik deren AG Komponenten.

Wir sind plc. ein und Gemeinschaftsunter-

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der nehmen modernsten von Lufthansa Instandhaltungszentren

Technik AG und

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einen der modernsten Namen gemacht. Instandhaltungszentren

für zivile Großtriebwerke international

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Durchstarten in eine spannende Zukunft.

Moderne Arbeitsplätze. Motivierte Teams.

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Faszinierende Technik.

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Bist du startklar für N3?

karriere.n3eos.com

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Die Ohra Energie GmbH ist der Energieversorger in West- und Mittelthüringen. Wir verstehen uns als modernes

Dienstleistungsunternehmen und bieten unseren Kunden neben der reinen Strom- und Erdgasversorgung auch eine

Vielzahl innovativer Konzepte an. Verantwortungsvolles Handeln in Verbindung mit Flexibilität und Einsatzfreude sind

wichtige Bestandteile unserer Unternehmensphilosophie.

128

Die Ohra Energie GmbH bietet je einen Ausbildungsplatz als

Industriekaufmann/-frau sowie Elektroniker/-in für Betriebstechnik

mit Zusatzqualifikation Gas

(Ausbildungsbeginn Sommer 2019)

Was wir bieten:

• fundierte, hochklassige Ausbildung mit Zukunftschancen

• vielseitige und abwechslungsreiche Arbeit

• einen Ausbildungsplatz in deiner Region

• ein offenes und freundliches Team

Ausbildungsvergütung nach MTV Auszubildende Energie

(AVEU)

Was wir erwarten:

• einen guten erweiterten Realschulabschluss/Abitur

• technische Begabung und Umsichtigkeit, Flexibilität,

Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit

• eine schriftliche Bewerbung, gern auch per E-Mail mit

folgenden Bestandteilen: Bewerbungsschreiben,

Lebenslauf, letztes Schulzeugnis und nach Möglichkeit

ein aktuelles Lichtbild

Wir freuen uns über aussagefähige Bewerbungsunterlagen bis zum 14.12.2018 !

Ohra Energie GmbH, Am Bahnhof 4, 99880 Hörsel OT Fröttstädt (z.Hd. Frau

Marion Beck) • Tel.: 03622 621-131 • E-Mail: marion.beck@ohraenergie.de


Mit Stolz und Respekt

zum Global Player

129

Die PETKUS Technologie GmbH mit Sitz in Wutha-Farnroda,

gehört zu den weltmarktführenden Anbietern für Saatgutaufbereitungsanlagen

und Getreidetechnologien. Mit den

mehr als 350 Mitarbeitern und unseren 23 Auslandsbüros,

wird die Mission „Strong Seed. Healthy Grain. PETKUS.“

auch international stark vorangetrieben.

Deine berufliche Zukunft mit PETKUS:

Industriemechaniker (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Fachkraft für

Lagerlogistik (m/w)

Bewerbe Dich jetzt !

Ansprechpartner: Herr Manfred Glock

mglock@petkus.com

Du hast die Möglichkeit schon als Azubi

in einem internationalen Team tätig zu sein

und ein Auslandspraktikum zu absolvieren.

www.petkus.com


130

ELECTRONIC

MANUFACTURING

SERVICES

Mit Spaß und Erfolg –

Deine Ausbildung bei der Phoenix Mecano Digital Elektronik

Wir bilden aus:

Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

EMS I Prüfen von Baugruppen I Schutz von elektronischen Baugruppen I

Kabelkonfektionierung I Gehäuse und Eingabesysteme I Systemlösungen I Service

LED-Außenleuchten I Zertifizierte LED-Retrofits I

Lichttechnische Kompetenz

Made in Germany I ISO 9001:2008 I ISO/TS 16949:2009

Hast Du Spaß an Elektronik und ein gutes Verständnis für Mathe und Physik, dann ist diese Ausbildung genau das

Richtige für Dich.

Es erwarten Dich Einblicke in verschiedene Fachbereiche von der Arbeitsvorbereitung, über die Bestückung und

Prüfung bis zur Auslieferung der elektronischen Baugruppen, abwechslungsreiche Tätigkeiten in der Ausbildung und

nach erfolgreichem Abschluss eine garantierte Übernahme.

Willst Du erst einmal in den Beruf hineinschnuppern, kannst Du vorab auch gern ein Praktikum bei uns absolvieren.

Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Deine Bewerbung, vorzugsweise per Mail an u. g. Email-Adresse.

Phoenix Mecano Digital Elektronik GmbH

Frau Katharina Tix

Am Schunkenhofe 7

99848 Wutha-Farnroda, Germany

Fon +49 (0)36921 201 53

bewerber@pmde.de I www.pmde.de


131

DURCHSTARTER?

Bist Du ein echter Durchstarter? Bist Du neu gierig, leistungsbereit

und zuverlässig? Dann bieten wir Dir optimale

Aus- und Weiter bildungsmöglichkeiten als

‸ Verfahrensmechaniker/in

Bereich Kunststofftechnik

Bewirb Dich jetzt,

wir freuen uns auf Dich!

VORSPRUNG DURCH PERFORMANCE

Reinhard Bretthauer GmbH

Lauchaer Höhe 23

99880 Waltershausen

Tel. 02771 3005-201

michael.jacobi@bretthauer.de

bretthauer.de


132

Willkommen bei Bosch.

Hier bewegen Sie Großes.

www.start-a-remarkable-career.de

Let’s be remarkable.

Gemeinsam Großes bewegen.

Starten Sie ins Berufsleben:

Ausbildung bei Bosch in Eisenach

Möchten Sie Ihre Ideen in nutzbringende und sinnvolle Technologien verwandeln? Ob im Bereich Mobility Solutions, Consumer

Goods, Industrial Technology oder Energy and Building Technology – mit uns verbessern Sie die Lebensqualität der Menschen

auf der ganzen Welt. Willkommen bei Bosch. In Eisenach fertigen wir elektronische Komponenten für Sicherheits- und Einspritzsysteme

mit Schwerpunkt im Bereich Sensorik. Unsere High-Tech-Produkte sind weltweit bei allen führenden Automobilherstellern im

Einsatz.

Bei uns erhalten Sie eine fundierte Ausbildung und werden

Teil eines Teams von 170 Auszubildenden in einer der größten

Ausbildungsstätten Thüringens. In einem Ausbildungsverbund,

gemeinsam mit anderen Unternehmen, erwerben Sie bei uns

umfangreiche berufliche Fertigkeiten und Kenntnisse und entwickeln

Ihre sozialen und methodischen Kompetenzen.

Dabei werden Sie in unserer Ausbildungsabteilung von einem

erfahrenen Ausbilderteam betreut und lernen an moderner

Ausrüstung. Erlebnispädagogische Seminare, Ausbildung im

Projektmanagement, Umsetzung sozialer Projekte und der optionale

Einsatz an Standorten weltweit tragen dazu bei, dass

Sie optimal auf eine Karriere bei Bosch vorbereitet werden.

Zum 1. September 2019 bieten wir jungen Leuten den

Einstieg in eine Ausbildung.

Ausbildungen, die Sie auf Großes vorbereiten

Elektroniker w/m für Automatisierungstechnik

Fachinformatiker w/m für Anwendungsentwicklung

Fachkraft für Lagerlogistik w/m

Industriemechaniker w/m

Mechatroniker w/m

Werkzeugmechaniker w/m

Falls Sie uns vorher noch besser kennen lernen möchten oder Sie sich noch nicht ganz sicher sind, was Sie werden wollen,

besuchen Sie uns doch im Internet.

Starten Sie etwas Großes.

Bewerben Sie sich vom 02. Juli bis 23. November 2018

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Die Raiffeisenbank in Gotha sucht Sie!

Wir suchen engagierte junge Leute mit Ideenreichtum, Spaß und Freude im Umgang mit

Menschen, einem hohen Maß an Eigeninitiative und Flexibilität.

Wir bieten hervorragende Perspektiven ganz nach unserem Leitbild:

„Wir haben die Zukunft gebucht“ – bereits in der Ausbildung aber auch danach.

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Für den Ausbildungsstart zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann zum 1. August 2019

freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 30. September 2018.

133

Raiffeisenbank Gotha eG

Personalabteilung

Frau Anja Kramer

Gartenstraße 19

99867 Gotha oder per Mail an:

anja.kramer@rb-gotha.de

Tel. 03621 30 88 131

Ausbildung zum/zur:

BERUFSKRAFTFAHRER/IN

www.universal-transport.com

EIN BERUF MIT ZUKUNFT

Berufskraftfahrer/innen sind mehr als Fahrer/innen! Sie

sichern Güter für den Transport, führen kleinere Reparaturen

am LKW durch, nutzen moderne Informations- und Kommunikationsmittel

und gehen mit Menschen um.

Als deutscher Marktführer für Großraum- und Schwertransporte

befördern wir Güter im XXL-Format durch ganz Europa.

Von Betonfertigteilen, über komplexe Windkraftanlagen, militärischen

Gütern und Mähdreschern, Silotransporten sowie

kompletten Straßenbahnen transportieren wir alles.

Ein Besuch auf unserer Internetseite lohnt sich.

WIR BIETEN:

» Eine abwechslungsreiche und spannende Ausbildung

» Zusätzliche Lehrgänge zur Qualifizierung im Bereich

Schwertransport

» Garantiere Übernahme bei guten Leistungen

Prämie bei guten Leistungen

» Übernahme der Kosten Fahrerlaubnis Klassse C/CE

und für Schulbücher und Schulmaterial

BEWERBUNGSUNTERLAGEN SENDEST DU BITTE AN:

STE Universal Transport GmbH | Gleichenstraße 41 | 99867 Gotha | Ansprechpartnerin:

Frau Weidner | jacqueline.weidner@universal-transport.com | Fon (03621) 739321


134

Wir SUCHEN EUCH!

Ein Unternehmen mit Tradition, dem die Zukunft gehört.

WIR SIND SCHMITZ CARGOBULL

We are Schmitz Cargobull

Diese Berufe bilden wir aus:

- Konstruktionsmechaniker/-in

Fachrichtung Schweißtechnik

- Bachelor of Engineering

(m/w) in den Studienrichtungen:

- Fertigungsmechaniker/-in

· Konstruktion

- Elektroniker/-in für Betriebstechnik · Produktionstechnik

- Fahrzeuglackierer/-in

· I nformations– und

- Fachkraft für Lagerlogistik

Kommunikationstechnologien

- Industriekauffrau/Industriekaufmann

Was wir Euch bieten:

Azubi-Vergütung ab 982 Euro | Bonus und Sonderzahlungen | Vermögenswirksame Leistungen |

Firmenfi tness zum Nulltarif (kostenlose Fitnessstudionutzung) | 39-Stunden-Woche |

30 Tage Urlaub | Qualifi zierungsmaßnahmen während der Ausbildung | Chancen zur Übernahme

bei erfolgreichem Abschluss | Möglichkeit zur Weiterbildung | Aktive Einbindung in die Teams

Personalabteilung

Frau Günther

Kindleber Str. 99 | 99867 Gotha

03621/462-217 | renate.guenther@cargobull.com www.cargobull.com


25

JAHRE

135

Senger-Kraft GmbH & Co. KG | Apolda | Erfurt | Sömmerda | Leipzig | Leipzig-Radefeld | Naumburg | Weimar | Weißenfels

Senger-Kraft Automobile GmbH | Bad Salzungen | Schwabhausen | Schmalkalden

Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Holzdorfer Allee 2, 99428 Weimar, info@senger-kraft.de

www.senger-kraft.de


Ein Unternehmen der MHI Gruppe

136

Bereit für ein Unternehmen,

in dem Erfolg TEAMWORK ist?

Wir bieten Ausbildungsplätze für:

• Straßenbauer/-in

• Tiefbaufacharbeiter/-in

• Baugeräteführer/-in

• Industriemechaniker/-in

• Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in

• Industriekaufmann/-frau

• Kaufmann/-frau für

Büromanagement

Wir bieten Studienplätze für:

• BA-Student Bauingenieurwesen

Strassing GmbH Ansprechpartner:

Windmühlenweg 15 Frau Weis E-Mail: info@strassing.de

99090 Erfurt Telefon: 036208 /763-543 Internet: www.strassing.de

Für unsere Infrastruktur.


137

ENTSCHEIDE DICH JETZT!

Ausbildungsberufe 2019 der Stadtwerke Erfurt Gruppe

Duale Ausbildungsberufe

· Berufskraftfahrer/-in

· Fachkraft im Fahrbetrieb

· Elektroniker/-in für Betriebstechnik

· Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe

· Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

· Gärtner/-in (Fachrichtung Zierpflanzenbau)

· IT-Systemelektroniker/-in

· Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

(Fachrichtung Nutzfahrzeuge)

· Industriekauffrau/-mann

Duales Studium

· Dienstleistungsmanagement

· Wirtschaftsinformatik

Freiwilliges Ökologisches Jahr

· egapark Erfurt

· Stöberhaus

· Wertstoffhöfe

www.stadtwerke-erfurt.de/ausbildung


Die TAM:

Wir sind ein Unternehmen mit

5 Standorten in Thüringen

(Dingelstädt, Lengefeld,

Ebeleben, Mechterstädt, Siegritz).

Unsere Tätigkeitsfelder sind

Agrartechnik, Maschinenbau,

Stahlbau, Tor- und Zaunsysteme.

Insgesamt arbeiten

180 Mitarbeiter, darunter

15 Lehrlinge bei uns.

138

Ausbildungsberufe bei der TAM:

• Konstrukteur/in (Duales Studium)

• Landmaschinenmechatroniker/in

• Konstruktionsmechaniker/in

Weitere Informationen erhältst du auf www.tamonline.de oder direkt bei uns!

Betriebsteil Mechterstädt

Lauchaer Straße 13a

99880 Mechterstädt

Tel.: 03 6 22/91 97 0

info@tamonline.de

www.tamonline.de

facebook.com/TAMGmbH

GmbH

BS

+ + + Wir unterstützen dich und deinen Ausbildungsbetrieb auf dem

Weg zu einem erfolgreichen Berufsabschluss + + +

WEITERBILDUNG

z.B. Umschulung zum Maschinenund

Anlagenführer/in

Weiterbildungsmodule in

gewerblich-technischen Berufen

u.v.m.

ERSTAUSBILDUNG

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Industriemechaniker/in

Konstruktionsmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

Werkzeugmechaniker/in

Fertigungsmechaniker/in

Fachkraft für Metalltechnik

Maschinen- und Anlagenführer/in

u.a. gewerblich-technische Berufe

PRÜFUNGSSTANDORT

DER IHK ERFURT

Technische Bildungsstätte Gotha GmbH - Kindleber Straße 99 - 99867 Gotha

Telefon: 0 36 21 / 30 26 11 E-Mail: tbs-gotha@t-online.de Web: www.tbs-gotha.de


„ Hier habe ich super Verdienstmöglichkeiten

und Spaß bei der Arbeit.

Ich suchte nach Absicherung und einem

familienfreundlichen Arbeitgeber.“

„ Gute Aufstiegschancen,

eine planbare Zukunft

und eine faire

Bezahlung sind uns

genauso wichtig, wie

nette Arbeitskollegen

und ein freundliches

Arbeitsklima.“

139

Ausbildung zum / zur

Justizsekretär/-in

Duales Studium zum / zur

Diplom-Rechtspfleger/-in (FH)

Justizsekretäre sind Beamte des mittleren Justizdienstes und bei Gerichten

und Staatsanwaltschaften tätig. Neben Richtern, Staatsanwälten

und Rechtspflegern nehmen sie wichtige Aufgaben im Bereich der

Rechtspflege wahr und tragen damit wesentlich zur Rechtsgewährung

gegenüber dem Bürger bei. Sie übernehmen unter anderem die Anlegung

und Verwaltung der Akten, die Aufnahme von Anträgen, die Protokollführung

in Strafverhandlungen, die Berechnung von Gerichtskosten

und die eigenständige Abwicklung der Geldstrafenvollstreckung.

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen eines zweijährigen Vorbereitungsdienstes

nach der Thüringer Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die

Laufbahn des mittleren Justizdienstes. Die praxisbezogene und zugleich

theoriegeleitete Ausbildung gliedert sich in vier fachtheoretische

(im Ausbildungszentrum Bobritzsch/Sachsen) und vier berufspraktische

Ausbildungsabschnitte an verschiedenen Ausbildungsbehörden

im Freistaat Thüringen. Sie finden jeweils im Wechsel statt und

bauen aufeinander auf.

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den mittleren Justizdienst

kann sich bewerben, wer:

den Realschulabschluss (mittlere Reife) oder den Hauptschulabschluss

und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung bzw.

Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis

oder einen gleichwertigen Bildungsstand nachweist,

die Anforderungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis auf

Widerruf nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz erfüllt und

einen Nachweis von Kenntnissen im Maschinenschreiben mit einer

Mindestleistung von 140 Anschlägen in der Minute vorlegt. Der

Nachweis über die Maschinenschreibkenntnisse kann bis zum Ende

des vierten Ausbildungsabschnittes nachgereicht werden.

Rechtspfleger sind als Beamte des gehobenen Dienstes bei den Gerichten

und den Staatsanwaltschaften tätig. Das Schwergewicht der

Aufgaben liegt auf dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die

zum sachlichen Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts gehören. Im

Rahmen der ihnen nach dem Rechtspflegergesetz übertragenen Geschäfte

entscheiden sie in eigener Verantwortung und sind dabei nur

dem Gesetz unterworfen. Zu ihren Aufgabengebieten zählen u.a.: das

Grundbuchrecht, Registerrecht, Nachlassrecht und Familien- und

Betreuungsrecht. Die Rechtspfleger entscheiden über Anträge, sind

für die Eintragung in öffentliche Register zuständig, leiten Insolvenzverfahren

und führen Zwangsversteigerungsverfahren durch. Bei der

Staatsanwaltschaft obliegen ihnen die Vollstreckung der vom Richter

verhängten Strafen. Das duale Studium erfolgt im Rahmen eines dreijährigen

Vorbereitungsdienstes nach der Thüringer Ausbildungs- und

Prüfungsordnung der Laufbahn des gehobenen Justizdienstes

(ThürRAPO). Der Vorbereitungsdienst umfasst das Fachstudium an der

Hessischen Hochschule für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg

an der Fulda (Hessen) und berufspraktische Studienzeiten an verschiedenen

Ausbildungsbehörden im Freistaat Thüringen.

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den gehobenen

Justizdienst kann sich bewerben, wer:

die Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium

berechtigende Schulbildung oder einen als gleichwertig anerkannten

Bildungsstand nachweisen kann,

die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß § 116 GG besitzt und

die sonstigen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis

auf Widerruf nach den aktuellen beamten- und laufbahnrechtlichen

Vorschriften, insbesondere nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz,

erfüllt.

Das sollten Sie mitbringen

Ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein,

Entschlussfreudigkeit, Zuverlässigkeit

und Teamfähigkeit sind ebenso notwendig

wie die Fähigkeit zum selbstständigen und

eigenverantwortlichen Arbeiten. Neben vielseitigen

Rechtskenntnissen erfordern die

Berufe auch Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit

sowie ein gutes Einfühlungsvermögen.

Ihre Bewerbung

Einstellungstermin: 1. September jeden Jahres

Die Bewerbung ist bis 31. Dezember des Vorjahres

zu richten an:

Herrn Präsidenten des

Thüringer Oberlandesgerichts

Bitte nutzen Sie ausschließlich den Online-

Bewerbungsbogen des Stellenportals

Interamt:

www.interamt.de

Alle Infos unter:

www.thueringen.de/

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• Verfahrensmechaniker (m/w)

– Fachrichtung Kunststoff- und

Kautschuktechnik

• Werkzeugmechaniker (m/w)

• Industriemechaniker (m/w)

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für Automatisierungstechnik

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• Studium an der DHGE Eisenach

(Studiengang Technik) (m/w)

Thüringische Weidmüller GmbH

Sandra Raßbach

Tel. 03 69 21/94-2 91 78

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über 720 Mitarbeitern in Deutschland, vertreten an den

drei Standorten Butzbach, Gotha und Brandenburg, stehen

wir für richtungsweisende Technologien, Innovationskraft

und spezialisierte Dienstleistungen rund um die Weiche. Wir

sind weltweit aktiver Spezialist für Systemlösungen in den

Bereichen Fernverkehr, Competence Center Tramway

Technology und ganzheitliches Weichenschleifen.

Damit wir unseren hohen Ansprüchen an Perfektion und

Innovationsführerschaft Tag für Tag gerecht werden, sind

es bei der voestalpine BWG vor allem die Menschen, die

den Unterschied machen. Menschen, die auf der ganzen

Welt hochwertige Stahlprodukte fertigen, verarbeiten und

weiterentwickeln. Menschen, die die Herausforderungen

unserer Kunden zu ihren eigenen machen und den Antrieb

haben, eine immer noch bessere Lösung zu finden. Es sind

Menschen wie du, die die voestalpine BWG einen Schritt

voraus bringen und die wir suchen, damit sie Teil unseres

Teams werden!

Ob Mechaniker/-in, für Gotha speziell Konstruktionsmechaniker/-in

und Zerspanungsmechaniker/-in, Elektroniker/-in

oder Kaufmann/-frau, wir suchen neben Auszubildenden

auch Praktikanten, Werksstudenten und Studenten für den

Abschluss von Master- und Bachelorarbeiten (je nach

Themengebiet), Quereinsteiger, Neueinsteiger, Hochschulabsolventen,

Fachpersonal.

Bereichere unser Team. Wir freuen uns auf dich!

Bewerbungen bitte online unter:

www.voestalpine.com/bwg/de/unternehmen/karriere/

Ansprechpartner bei Fragen: Christin Bonewitz

E-Mail: christin.bonewitz@voestalpine.com

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eröffnen sich dabei viele Perspektiven - bis hin

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Website zf.com/ausbildung/gotha und in unserem Azubi-Blog zf.com/ausbildungsblog

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Telefon +49 (0) 3621 311 4616

Fax +49 (0) 3621 311 904616


148

Deine Notizen


149


150

Deine Notizen


Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.de/linkableblob/

da_praktikumsportal/Downloads/2377352/.4./data/

Was_erwartet_die_Wirtschaft_von_Schulabgaengerndata.pdf,

Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe, wurden

teilweise entnommen aus den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe: http://bmwi.de/BMWi/Navigation

/Ausbildung-und-Beruf/ausbildungsberufe.html,

Stand: 27. 2. 2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit: http://

berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/, Stand: 27. 2. 2014

Bundesinstitut für Berufsbildung – Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.html, Stand: 27. 2. 2014

(3) BA Betriebswirtschaft FR Baubetriebsmanagement

http://www.ba-glauchau.de/downloads/id/538/

BA-Glauchau.Baubetriebsmgt.2017.pdf, Stand: 16. 04. 2018

(4) BA Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Dienstleistungsmanagement.html, Stand: 16. 04. 2018

(5) BA Betriebswirtschaft FR Groß- & Einzelhandel

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Gross_und_Einzelhandel.html, Stand: 16. 04. 2018

(6) BA Betriebswirtschaft FR Logistik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Logistik.html, Stand: 16. 04. 2018

(7) BA Tourismuswirtschaft (IUBH Erfurt)

https://www.iubh-dualesstudium.de/studiengang/

tourismuswirtschaft/?city=erfurt, Stand 16. 04. 2018

(8) B. Eng. Elektro-/Automatisierungstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Elektrotechnik_Automatisierungstechnik.html,

Stand: 16. 04. 2018

(9) B. Eng. Informations- & Kommunikationstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Informations_und_Kommunikationstechnologien.html,

Stand: 16. 04. 2018

(10) B. Eng. Konstruktion

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Konstruktion.html, Stand: 16. 04. 2018

(11) B. Eng. Kunststofftechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Kunststofftechnik.html, Stand: 16.04.2018

(12) B. Eng. Mechatronik & Automation

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Mechatronik.html, Stand: 16.04.2018

(13) B. Eng. Produktionstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Produktionstechnik.html, Stand: 16. 04. 2018

(14) B. Eng. Technisches Management

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Technisches_Management.html, Stand: 16. 04. 2018

(15) B. Sc. Wirtschaftsinformatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsinformatik.html, Stand: 16. 04. 2018

(16) B. Sc. Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsingenieurwesen_Technischer_Vertrieb.html,

Stand: 16. 04. 2018

(17) Diplom Rechtspfleger/in FH

https://www.thueringen.de/th4/olg/ausbildung/

gehobener_dienst/index.aspx Stand: 16. 04. 2018

(18) Handelsfachwirt/in – Aldi

https://www.aldi-nord.de/karriere/auszubildende/ausbildung-bei-aldi-nord.html,

Stand: 16. 04. 2018

(19) Lidl Abiturientenprogramm Vertrieb

https://jobs.lidl.de/de/3993.htm, Stand: 16. 04. 2018

151


Impressum

152

Herausgeber

Bewerber Service UG (haftungsbeschränkt)

Schulstraße 4, 36433 Bad Salzungen

Auftraggeber

Industrie- und Handelskammer Erfurt

Arnstädter Straße 34, 99096 Erfurt

www.erfurt.ihk.de

Firmenausbildungsverbund Gotha e. V.

Friemarer Straße 38, 99867 Gotha

www.fav-gotha.de

Redaktion

Bernhard Schuchert

Mandy Stub

Gabi Ifland

Fotos

www.istockphoto.de

Druck

Druckhaus Gera GmbH

Jacob-A.-Morand-Str. 16, 07552 Gera

www.druckhaus-gera.de

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Alle Rechte bleiben beim Herausgeber. Die

Verwendung, auch von Teilen der Publikation, ist nur

nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des

Herausgebers gestattet. Dies gilt insbesondere für die

Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung in

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Langensalzaer Straße 7, 99817 Eisenach

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