Gazette Zehlendorf März 2019

gazette

Gazette für Zehlendorf, Nikolassee, Schlachtensee, Dahlem und Wannsee

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

März 2019

Zehlendorf

Zehlendorf · Nikolassee · Schlachtensee · Dahlem · Wannsee

Ausstellung im Heimatmuseum

80 Jahre Kernspaltung

Wie alles in Dahlem begann

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2 | Gazette Zehlendorf | März 2019


WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Liebe Leserinnen und Leser,

vor gut einem Monat, am 25. Januar 2019,

wurde das denkmalgeschützte Haus am Waldsee

in der Argentinischen Allee 30, 14163 Berlin,

nach umfassender Sanierung und Erweiterung

wieder eröffnet. Und deshalb möchte ich

Sie an dieser Stelle herzlich

einladen, diesen bemerkenswerten

„Leuchtturm“

für internationale zeitgenössische

Kunst einmal

zu besuchen, um sich vor

Cerstin Richter-

Kotowski

Ort von den Neu- und

Umbauten zu überzeugen

und sich die aktuelle

Ausstellung – noch bis

Das Haus am Waldsee ist nach der Sanierung

wieder geöffnet.

zum 3. März – der international bekannten

Künstlerin Karin Sander anzusehen.

Dach, Heizung, Sanitär, Licht, Klima ebenso

wie Außenaufzug, Café- Atelier- und Veranstaltungsraum,

Büros, Bibliothek – alles saniert

bzw. neu. Neu wie der knapp 2,9 Millionen

teure Neubau, finanziert aus Mitteln der Stiftung

Deutsche Klassenlotterie Berlin, und mit

100.000 Euro beteiligte sich der Bezirk Steglitz-Zehlendorf

am Brandschutz. Der Bezirk sichert

seit 2004 die Grundfinanzierung und ist

Eigentümer dieses denkmalgeschützten Hauses,

das er an den Trägerverein für 25 Jahre

weiter verpachtet hat. Und mit dieser langfristig

sichernden Zukunftsperspektive und dem

großen Umbau lässt sich die Position als eines

der führenden Ausstellungshäuser für Gegenwartskunst

mit erfolgreichen disziplinenübergreifenden

rahmenprogrammen, gut weiter

stärken, da bin ich mir sicher. Zudem soll in

einem weiteren Schritt die Wiederherstellung

des Gartens im Sinne des Denkmalschutzes

angegangen werden. Ursprünglich wurde das

Haus übrigens einst im Auftrag des jüdischen

regenmantelfabrikanten Knobloch 1922 vom

Architekten Max Werner als Privatvilla erbaut,

und es wechselte vor dem Krieg in schneller

Folge seine Eigentümer. Im November 1945,

wenige Wochen nach Ende des Zweiten Weltkriegs,

übernahm der Bezirk Zehlendorf das

weitgehend von Kriegsschäden verschonte

Gebäude und siedelte darin sein Kunstamt an.

Seit seiner Gründung im Januar 1946 präsentiert

das Haus am Waldsee nun dort hochkarätige

internationale Kunst und ist, weit über

die Bezirksgrenzen hinaus, zum nicht mehr

wegzudenkenden Bestandteil des Berliner

Kulturlebens geworden.

Wie wär´s: machen Sie sich doch selbst ein Bild

und schauen Sie mal vorbei?!

Wussten Sie schon, dass es seit knapp einem

Monat einen neuen PC-Arbeitsplatz für Blinde

und Sehbehinderte in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek

in der Grunewaldstraße 3

gibt? Zur Verfügung steht dort ein neuer und

– gegenüber dem technisch überholten Vorgängermodell

erweiterter – internetfähiger

Computerarbeitsplatz mit 24-Zoll-Monitor,

Buchscanner, Braille-Zeile mit Eingabetastatur,

Sprachausgabe und Vergrößerungssoftware.

Blinde und Sehbehinderte haben

an diesem Arbeitsplatz die Möglichkeit, sich

ihre persönliche Benutzerkonfiguration einzurichten,

Texte am Bildschirm in der von ihnen

gewünschten Größe anzusehen, per Sprachausgabe

über Kopfhörer anzuhören oder in

Punktschrift auszulesen. Auch die Nutzung

von CDs und DVDs mit Audiodeskription ist

möglich. Die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek

wird dann als einzige der öffentlichen Bezirksbibliotheken

einen solch gut ausgestatteten

Spezial-Arbeitsplatz, finanziert aus Mitteln der

Stadtbibliothek, anbieten. Hierüber erschließt

sich das gesamte Angebot des Verbunds der

öffentlichen Bibliotheken für Blinde und Sehbehinderte;

auch der Einsatz für inklusiven

Unterricht ist gegeben.

Und dann möchte ich Sie – wie bereits im vergangenen

Jahr – wieder zu meinen Bezirksspaziergängen

einladen. Wie wäre es, wenn

wir uns am 23. März 2019 gemeinsam auf die

Spuren des Lichterfelder Flugpioniers Otto

Lilienthal begeben?! Wie gewohnt beginnt

der kostenfreie Kiezspaziergang wieder um

14 Uhr und wird voraussichtlich zwei Stunden

dauern. Bitte beachten Sie, dass wegen der

begrenzten Teilnehmerzahl eine Anmeldung

per Telefon unter (030) 90299-5256 erforderlich

ist.

Bereits Anfang des Monats, am 2. März 2019

von 10 bis 16 Uhr können sich interessierte

Kinder, Jugendliche, Eltern und Pädagogen

über reiseangebote für die Schulferien oder

auch Klassenfahrten im Bürgersaal im rathaus

Zehlendorf, Teltower Damm 18 in 14163 Berlin,

ausführlich informieren. Über 30 Vereine

und Organisationen mit aus dem „non Profit“

Bereich werden bei dieser beliebten „Internationalen

reisebörse“ ihre bundesweiten und

internationalen Ferienprogramme für Kinder,

Jugendliche, Familien und Schulklassen vorstellen,

darunter neben reinen Erholungsangeboten

auch Projekt- und Themenreisen,

Sprach- und Computerferien sowie Sportund

Abenteuercamps. Weiterhin erhalten Interessierte

Beratung zu Auslandsaufenthalten

von Jugendlichen und Angebote für junge

Menschen mit Behinderungen. Für die kleinen

Gäste gibt es wieder viele Mitmach-Aktionen

und tolle Preise.

Vielleicht lassen Sie mich wissen, wie Ihnen

die Tipps und Veranstaltungen gefallen haben,

oder Sie wollen mir Anregungen oder

Kritik in einem persönlichen Gespräch mitteilen:

dann besuchen Sie mich doch in meiner

nächsten Bürgersprechstunde am 26.3.2019,

in der Zeit von 16 – 18 Uhr, im rathaus Zehlendorf,

raum A 131. Um Wartezeiten zu vermeiden,

ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer

(030) 90299-3301 /-3302 allerdings

unbedingt erforderlich.

Ihre

Gazette Zehlendorf | MärZ März 2019 | 13

Cerstin richter-Kotowski

Bezirksbürgermeisterin

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4 | Gazette Zehlendorf | März 2019

Vor 80 Jahren begann die Kernspaltung in Dahlem

Neugestaltung der Dauerausstellung Forschung und Technik im Heimatmuseum

Eine Neuerung in der Dauerausstellung

zum Thema Wissenschaft

und Technik im Heimatmuseum:

Auf zehn informativen Tafeln gibt

es einen Einblick zum Thema Kernspaltung,

die erstmals in Dahlem

nachgewiesen wurde. Von Henri

Bequerel über Marie und Pierre

Curie und Lise Meitner sowie

Otto Hahn und andere werden

viele Persönlichkeiten aus der

Forschung vorgestellt. Auch die

Institute vom Kaiser-Wilhelm-Institut

bis zum Helmholtz-Institut

kommen nicht zu kurz. Interessanterweise

waren es seit 1897 viele

Frauen, die wichtige Ergebnisse in

der Forschung zur Radioaktivität

erzielten. Damals hatten Frauen

erstmals in der Geschichte die

Möglichkeit, Abitur zu machen

und zu studieren. Bereits 1934

hatte die Chemikerin Ida Noddack

vermutet, dass Kernspaltung möglich

ist. Die Wissenschaft nahm sie

nicht ernst. Im Dezember 1938

zwangen die Analysenergebnisse

Alles was RECHT ist! Am U-Bhf Krumme Lanke

Die Versuchsanordnung zeit den instrumentellen Aufbau, der 1938 zur

Enteckung der Uranspaltung durch Otto Hahn, Lise Meitner und Fritz

Strassmann führte.

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Otto Hahn und Fritz Straßmann

an ein Zerplatzen des Uranatoms

zu denken. Den endgültigen physikalischen

Beweis des damals

Undenkbaren erbrachte jedoch

erst Lise Meitner auf sein Bitten.

In einem Brief bat er die Wissenschaftlerin,

die vor den Nazis nach

Schweden geflohen war, die gewonnenen

Erkenntnisse zu untermauern.

Die erste wissenschaftliche

Veröffentlichung erfolgte in

der Fachzeitschrift „Die Naturwissenschaften“,

Ausgabe vom

6. Januar 1936. Lise Meitner und

ihr Neffe Otto Frisch publizierten

die neuen Erkenntnisse in der englischen

Zeitschrift „Nature“. Nach

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1938 lag die Forschung überwiegend

in Männerhand. In der Ausstellung

werden die Schicksale der

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,

aber auch die Folgen der

Entdeckung bis hin zum Bau der

ersten Atombomben thematisiert.

Tafeln über die Atombunker in

Heckeshorn und am Eiderstedter

Weg folgen noch.

Jeden ersten Sonntag geöffnet

Ab sofort an jedem 1. Sonntag: Am

3. März, 7. April, 5. Mai und 2. Juni

hat das Heimatmuseum von 11 bis

15 Uhr geöffnet. Mit den familienfreundlichen

Öffnungszeiten wird

ein größeres Publikum angesprochen.

Heimatmuseum Zehlendorf, Clayallee

355 (Historischer Winkel),

14169 Berlin. Öffnungszeiten: Mo

und Do 10 bis 18 Uhr, Di und Fr 10

bis 14 Uhr und jeden 1. Sonntag

im Monat von 11 bis 15 Uhr. An

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soll und vermeiden die Einsetzung eines

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6 | Gazette Zehlendorf | März 2019

Für eine andere Sicht auf Menschen

mit Querschnittlähmung

Außergewöhnliches Buch und passende Ausstellung zum Nachdenken

Rund 100.000 Menschen mit

Querschnittlähmung leben in

Deutschland, und jährlich kommen

etwa 1.800 Betroffene dazu.

Einschränkungen im alltäglichen

Leben sind für sie an der Tagesordnung.

Ein Großteil dieser

Einschränkungen ließe sich vermeiden,

würde die Umwelt etwas

mehr auf ihre Perspektive ausgerichtet

sein. Inklusion und Integration

mit Querschnittlähmung

lebenden Menschen wäre dann

in unserer Gesellschaft längst

selbstverständlich und geläufig.

Das Buch „Menschen mit Querschnittlähmung

– Lebenswege

und Lebenswelten“ von

Prof. Dr. Jessica Lilli Köpcke, Studiengangleiterin

Heilpädagogik

an der Medical School Berlin, und

dem mit Querschnittlähmung

lebenden Kommunikationsexperten

und freien Fotografen

Prof. Dr. Lilli Köpcke und Arne Schöning – Herausgeber und

Projektpartner.

Foto: FDS

Das Buch „Menschen mit

Querschnittlähmung –

Lebenswege und Lebenswelten“

von Jessica Lilli Köpcke und Arne

Schöning ist für 29 € erhältlich.

ISBN: 978-3-17-033824-1

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Gazette Zehlendorf | März 2019 | 7

Arne Schöning ist ein gutes Beispiel

für das gelungene Zusammenspiel

von Wissenschaft und

Partizipation, das mithilfe von

Storytellings und einprägsamen

Fotografien die alltäglichen Lebenswege

und Lebenswelten

querschnittgelähmter Menschen

näher bringt, zum Nachdenken

anregt und Verständnis vertieft.

Verstärkt wird die Wirkung des

Buches durch die dazugehörige

Wanderausstellung mit Lesungen,

beeindruckenden Fotos und

Texten, die noch bis zum 22. März

2019 in der Villa Donnersmarck in

Berlin-Zehlendorf Station macht.

Viel mehr als Momentaufnahmen

Die Menschen, die in Buch und

Ausstellung „als Experten in eigener

Sache“ zu Wort kommen

oder sich im Foto aussagekräftig

präsentieren, haben von sich aus

– manchmal auch provozierend

– Themen aus den Bereichen Lebenswelten,

Arbeitsleben, Abenteuersport,

Liebe und Sexualität

sowie Wahrnehmung von Querschnittlähmung

angesprochen,

nach dem Motto: „Das stört mich

schon lange, das muss gesagt

werden.“

Sittin`Bull singt. Foto: Pawel Woszczak/Arne Schöning „Vaterfigur“ Steven Dylla. Foto Arne Schöning

Orientiert an der Methode des

Storytellings, erzählen sie ihre

Geschichte und ihr Leben mit eigenen

Worten, authentisch und

unverfälscht. Während die junge

Professorin Dr. Lilli Köpcke von

wissenschaftlicher Seite aus mit

dem Projekt „para-normal-lifestyle

– Eine andere Sicht auf

Querschnittlähmung“ wichtigen

Input zum Thema Querschnittlähmung

liefert, gehört der

durch einen Unfall querschnittgelähmte

Arne Schöning mit zur

Autoren-Gruppe der in Form des

partizipativen Sozialforschungsprojektes

zusammengetragenen

Lebensgeschichten. In Weiterentwicklung

des Projektes gab er mit

der Kamera den mit dem Rolli lebenden

Menschen, die sich nicht

allein mit Worten, sondern über

das Bild auszudrücken suchten,

die Möglichkeit dazu. „Manche

sagten, dass Schreiben nicht ihr

Ding sei und waren dann begeistert

von ihren Fotos. Da war der

Fotoapparat hilfreich“, erklärt

Hobbyfotograf Schöning, der als

Projektbegleiter sozusagen auf

Augenhöhe und in vertrauensvoller

Shooting-Atmosphäre weit

über 100 Fotos schoss. Das lesens-


8 | Gazette Zehlendorf | März 2019

und sehenswerte Ergebnis zeigt

sich nun in Buch und Ausstellung

gleichermaßen überzeugend:

Da ist die junge Basketballerin

und „rolling Mom“ Maria Kreß,

die das Wunder der Geburt ihrer

kleinen Tochter in „Love and

Basketball“ berührend erzählt,

dabei aber auch die oftmals unverständlichen

Reaktionen ihrer

Mitmenschen nicht verschweigt;

da ist Dennis Sonne aka Sittin`-

Bull. Trägt er sonst seine Botschaften

in Songtexte verpackt

auf Deutschlands Bühnen vor,

beschreibt er im Buch seinen Werdegang

als Musiker und rät „Singt

meinen Song.“; auf einem Foto

fährt in seinem Rolli mit Stolz und

Entspannung im Gesicht „Vaterfigur“

Steven Dylla inmitten von

Spaziergängern, vor die Brust gebunden

sein Kind; die ehemalige

Weltklasse-Schwimmerin Kirsten

Bruhn liefer auf ihre Weise Denkanstöße

zum Thema „Barrierefrei!?!“,

und Achim Freund erzählt

vom „Leben auf der Überholspur“,

und wie ihn das Motorrad aus der

Bahn brachte.

Hat man das Buch einmal in der

Hand, kann man es so schnell

nicht wieder weglegen. Klappt

Maria Kreß – Barrierefrei ist anders…

man es schließlich zu, hat man

zwar eine klarere, verständnisvollere

Sicht auf die mit Querschnittlähmung

inmitten unserer

Foto: Arne Schöning

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Gesellschaft lebenden Menschen

bekommen, aber auch einen besseren

Blick für die auf sie einwirkenden,

alltäglichen Einschränkungen.

Sie gilt es zu beseitigen,

um Inklusion alltäglich werden

zu lassen.

Wanderausstellung on tour

Die Worte und Bilder des Buches

weiter in die Gesellschaft zu tragen,

ist Aufgabe der dazugehörigen

Ausstellung, die ermöglicht

wurde durch die ideelle und

finanzielle Unterstützung von

Partnern wie der Fürst Donnersmarck-Stiftung,

der Deutschen

Stiftung Querschnittlähmung,

der Fördergemeinschaft Querschnittgelähmter

in Deutschland

e. V., der Hörfilm e. V. und dem

W. Kohlhammer Verlag.

23 Personen geben in Textausschnitten

und auf großformatigen

Foto-Drucken Einblicke in ihr

Leben mit Querschnittlähmung.

Die Fürst Donnersmarck-Stiftung

öffnete in der Zehlendorfer Villa

Donnersmarck am 2. Februar

2019 ihre Türen zur Vernissage.

An diesem bestens geeigneten,

barrierefreien Ort für inklusives

Miteinander von Menschen mit

und ohne Behinderung nach

dem Stiftungs-Motto „Mittendrin

– so wie ich bin“ wird mit

dieser Ausstellung unverfälscht

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Gazette Zehlendorf | März 2019 | 9

Sehenswerte Ausstellung für Menschen mit und ohne Behinderung.


Foto: FDS

und echt ebenso spannendes

und ernstes wie skurriles und

nachdenkliches offeriert. Hier,

wo zweimal jährlich hochkarätige

Ausstellungen die Gäste

erwarten, ist die aktuelle Präsentation

etwas Besonderes: „Meist

steht bei uns die Kunst im Vordergrund.

Diesmal sind es aber

die mit Querschnitt lebenden

Menschen und ihr Alltag, die im

Mittelpunkt stehen“, betont Sean

Bussenius von der Fürst Donnersmarck-Stiftung,

zuständig

für Öffentlichkeitsarbeit. Und er

weist auf ein besonderes Highlight

hin, das sich keiner entgehen

lassen sollte: Mit Unterstützung

der „audio skript“ – Träger

des Deutschen Hörfilmpreises

2018 – die u. a. barrierefreie

Filmfassungen für blinde und

gehörlose Menschen produziert

und Live-Audiodeskriptionen für

Theater sowie blindengerechte

Audio-Führungen für Museen

realisiert, wird die Ausstellung

durch eine Audiodeskription für

Menschen mit Sehbehinderung

ergänzt und gänzlich barrierefrei

erfassbar.

Sean Bussenius rät den Besuchern:

„Mit geschlossenen Augen

sollten auch Sehende ruhig

einmal an ein Foto herantreten

und über QR-Code und Audiodeskription

sich die Bilderbeschreibung

anhören. Ich habe

es selbst ausprobiert und festgestellt,

dass ich als Sehender

viel weniger Einzelheiten des

Foto wahrgenommen habe, als

darauf zu sehen sind.“ Die Bildbeschreibungs-Texte

wurden von

einem audio skript-Tandemteam

verfasst: Sehender und nichtsehender

Redakteur erarbeiteten

die Texte gemeinsam, so dass die

Ausstellungs-Bildbeschreibungen

nun genau auf die Bedarfe

der Nichtsehenden zugeschnitten

sind.

Arne Schöning erklärt dazu: „Die

Qualität von Buch und Ausstellung

ist nicht zuletzt auf die vertrauensvolle

Zusammenarbeit

mit Betroffenen in eigener Sache

und die gemeinsame Auswahl

der Texte und Fotos unter wissenschaftlich

fundierter Begleitung

zurückzuführen.“

Einig sind sich Arne Schöning

und Sean Bussenius über nächste

Ziele des Projektes:

„Nachdem Buch und Ausstellung

nun in der Szene von Menschen

mit Behinderung vorgestellt

sind, ist es an der Zeit, auch

andere Ausstellungsorte zu finden,

die allgemeingültig sind für

Menschen mit UND ohne Behinderung.“

Dabei denken beide

an Rathäuser, Landtage und öffentliche

Einrichtungen unserer

Gesellschaft – als selbstverständliche

Inklusionsorte.

Informationen zu Projekt, Ausstellungsorten,

Lesungen und Schulungen

unter www.menschenmit-querschnittlähmung.de


Jacqueline Lorenz

Die Ausstellung zum Buch

„Menschen mit Querschnittlähmung

– Lebenswege und Lebenswelten“

Bis 22. März 2019 in der

Villa Donnersmarck, Schädestraße 9-13

14165 Berlin-Zehlendorf

Mo.-Fr. 10-16 Uhr

Eintritt frei

Weitere Informationen unter

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10 | Gazette Zehlendorf | März 2019

Drei Tage fest in Azubihand

Auszubildende bei Edeka Colombino setzen auf Bio und Nachhaltigkeit

Die Begeisterung war Sven

Joffroy, genannt „Jeff“ anzumerken.

Für drei Tage – vom 11. bis

zum 13. Februar, war sein Ausbildungsbetrieb

Edeka Colombino

in der Sundgauer Straße 109 fest

in der Hand der Auszubildenden.

Schon am Eingang wiesen

selbst entworfene Plakate auf

die Besonderheit hin. Während

der Edeka U21 Azubi- und Nachwuchsprojekttage

trugen die jungen

Menschen eine große Verantwortung

– von A bis Z mussten

sie den gesamten Markt organisieren,

vom Personaleinsatz bis

zum Budget. Der Plan war die

Stärkung der Eigenverantwortung.

Mehr Platz für Fahrräder

Doch auch darüber hinaus waren

die jungen Leute gemäß

dem Motto „Packen wir’s an! Mit

Liebe für die Umwelt!“ mit eigenen

Ideen aktiv. Vor dem Markt

wurden am 12. Februar neue

Junge Menschen für Bio und Nachhaltigkeit: Marcel Kube, Marlon

Batawia, Alicia Sorvillo, Gina-Marie Senftleben, Dimitri Franz

und Sven Joffroy (v. l. n. r.) während der Edeka U21 Azubi- und

Nachwuchsprojekttage.

Fahrradständer aufgebaut. Die

bisherigen boten nur Platz für

wenige Räder. Kunden und Kundinnen,

die gern mit dem Fahrrad

gekommen wären, nahmen doch

das Auto, da sie bei den wenigen

Stellplätzen für die Fahrräder befürchten

mussten, keinen Platz

mehr zu finden. Mit den neuen

sieben „Kreuzberger Bügeln“, an

denen je zwei Fahrräder Platz

finden, gibt es nun mehr Abstellund

Anschlussmöglichkeiten für

den „Drahtesel“.

Crepes für Weinreben

Bio und Nachhaltigkeit – das waren

die wichtigsten Stichpunkte

der drei Tage. Besonders die Unterschiede

zwischen Produkten

aus konventionellem Anbau und

Bio-Produkten von Demeter wurden

aufgezeigt. An einem extra

aufgebauten Stand verkauften

die Azubis frisch zubereitete

Crepes, die zum größten Teil aus

Demeter-Produkten hergestellt

wurden. Der Erlös geht an einen

Demeter-Hof im nördlichen Brandenburg,

den die jungen Menschen

bereits besucht hatten. Das

Geld soll für Weinreben verwendet

werden, mit denen ein Hang in

Hofnähe bepflanzt wird. Allerdings

nicht für edle Tropfen, sondern für

Tafeltrauben, die es dann aus heimischer

Erzeugung gibt. Zwischen

Edeka Colombino und dem Hof

gibt es bereits einen Direktvertrag.

Künftig wird es einmal im Monat

einen Stand des Hofes vor dem

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Gazette Zehlendorf | März 2019 | 11

Supermarkt geben, an dem direkt

beim Erzeuger eingekauft werden

kann. Auf dem Hof gibt es ca. 50

verschiedene Gemüsesorten, Hühnerhaltung

mit dem Siegel Bruderhahn,

bei der die männlichen

Küken überleben dürfen sowie

Schweine und Schafe.

Wieviel Wasser für

welches Erzeugnis

Hinter einigen landwirtschaftlichen

Produkten wurde mittels

großer Wasserflaschen anschaulich

gezeigt, wie hoch der Wasserverbrauch

beim Anbau ist. So

braucht man für 2 Gramm Kaffee

bereits 40 Liter, für 10 Gramm Zucker

15 Liter und für 10 Gramm

Reis 24 Liter Wasser. 1 kg Fleisch

schlägt mit 15.415 Liter Wasser

zu Buche, stellten die Azubis anschaulich

dar. Auch sonst stand

alles ganz im Zeichen der Umwelt

– das Dach des Stands erinnerte

farblich an Wasser und darauf

war Plastikmüll drapiert. Auch ein

Stoffpinguin hatte sich bereits im

Plastik verfangen. Die Auszubildenden

setzten sich dafür ein, dass

weniger Verpackungsmüll produziert

wird. Den Anfang machten

sie mit einem selbst entworfenen

Mehrweg-Getränkebecher, den

die Kunden sich nach dem Kauf

dreimal kostenlos befüllen lassen

konnten. Das Motto des dritten

Tages lautet dann auch Mehrweg-Produkte/Alternative

Verpackungen.

Große Auswahl an

Demeter-Produkten

Beim Gang durch die Obstabteilung

zeigte sich – auch gibt es

erstaunlich viele Produkte von

Demeter-Erzeugern, die preislich

durchaus mit konventionellen Produkten

konkurrieren können. Im

Sortiment befinden sich Bananen,

Kartoffeln, Äpfel, Kiwi, Rote Bete,

Staudensellerie und vieles mehr,

was das Demeter-Siegel trägt. Es

ist das Siegel des ältesten Bio-Erzeugers

in Deutschland mit den

umfangreichsten Auflagen. Auch

Marmeladen und vieles mehr mit

Demeter-Erzeugnissen sind hier

zu haben. Besonders stolz sind

die Auszubildenden darauf, dass

Edeka Colombino der erste Edeka

Markt in Berlin ist, der Fleisch und

Wurst von Demeter im Angebot

hat. Alle Angebote gibt es nicht

nur während der drei „Azubi-Tage“.

Sie sind dauerhaft im Sortiment.

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14 | Gazette Steglitz Zehlendorf / Zehlendorf | März 2019 | März 2019

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf

Für einen lebenswerten Südwesten

Vilma Remezaite, Sopran;

am e-Piano Tatiana Semi

Der Vorstand (Rolf Breidenbach, Karin

Lau) überreichen Jacqueline Gensicke,

Berliner Volksbank, (rechts) die

Ehrenurkunde.

Uwe Harbeck, einer unserer

besonders treuen Unterstützer

Die engagierten Unterstützer

der Berliner Sparkasse : Michael

Heling (links) und Uwe Bliß

(rechts).

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wieder gibt es Erfreuliches zu berichten, zuvor aber

ein kleiner rückblick auf unseren traditionellen

Neujahrsempfang, für den wir in schöner Tradition

wieder Ehrenurkunden für einige unserer besonders

treuen Freunde, Förderer und Unterstützer vorbereitet

hatten. Musikalische Gestaltung: die wunderbare

litauische Sopranistin Vilma remezaite, am e-Piano

schwungvoll begleitet von Tatjana Semi.

Zu den Geehrten gehören Uwe Harbeck, der unsere

Arbeit seit Jahren mit seinen finanziellen Zuwendungen

unterstützt, ebenso die beiden Leiter der Filialen

der Berliner Sparkasse Teltower Damm 21, 14169 Berlin

(Michael Heling) und im Schloss, Schloßstraße 36,

12163 Berlin, (Uwe Bliß), die sehr engagiert an der

Durchführung unseres „Inklusiven Sommer-Sportfestes“

im September letzten Jahres beteiligt waren

(das entsprechende Event-Video steht auf unserer

Homepage für Sie zur Verfügung). Und noch mehr:

Mit der engagierten Unterstützung der beiden Herren

und in enger Absprache mit dem Bezirksamt

werden wir im April zwei Bänke für den Bezirk aufstellen

können: am Hermann-Ehlers-Platz und an der

Zimmermannstraße (das genaue Datum entnehmen

Sie bitte der Homepage). Weitere sollen folgen, deshalb

unsere Bitte an Sie, liebe Leserinnen und Leser:

Lassen Sie uns wissen, wo nach Ihrer Beobachtung

dringend weitere Bänke aufgestellt werden sollten

(info@buergerstiftung-sz.de) – wir wollen uns gern

darum kümmern!

Ein weiterer Höhepunkt: Jacqueline Gensicke, FinanzCenter-Leiterin

der Berliner Volksbank in Zehlendorf,

Teltower Damm 26, 14169 Berlin, durften

wir ebenfalls eine Ehrenurkunde überreichen: Ihr haben

wir dafür zu danken, dass der Bürgerstiftung die

erfreuliche Summe von fünftausend Euro für Kinderund

Jugendprojekte im Bezirk zur Verfügung gestellt

wurden! Wir werden dieses Geld sorgsam einsetzen

und Ihnen regelmäßig darüber berichten.

Und schließlich eine aktuelle und ganz besonders

erfreuliche Nachricht: Das Bezirksamt hat unserem

Antrag entsprochen, unser erprobtes Musikprojekt

„Musik kennt keine Grenzen“ für geflüchtete Kinder

und Jugendliche, vor allem in den Willkommensklassen

im Bezirk (wir berichteten wiederholt darüber),

auch 2019 fortzuführen! Wir sind gehalten, den folgenden

Hinweis (mit dem angefügten Logo) aufzunehmen:

„Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des

bezirklichen Integrationsfonds Steglitz-Zehlendorf.

Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts

zur Integration und Partizipation Geflüchteter

des Senats von Berlin.“

Auch hier halten wir Sie gern auf dem Laufenden!

Mit sehr herzlichen Grüßen,

Ihre Karin Lau

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf

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Immobilienverrentung:

Gut leben im Alter.

Gazette Zehlendorf | März 2019 | 15

Für den Lebensabend alles regeln, das bewegt viele Immobilieneigentümer. Ziel der meisten Rentner ist es, so

lange es nur geht in den eigenen 4 Wänden und in der vertrauten Umgebung zu bleiben.

Leben im Alter oft teurer

als erwartet

Eine wirklich sichere Regelung

für den Verbleib in der

eigenen Immobilie zu finden

ist schwierig, da viele Senioren

die Kosten unterschätzen.

Das Leben im Ruhestand

ist teurer, als gedacht.

Unerwartete Ausgaben für

Instandhaltung des Eigenheims,

medizinische Behandlungen

oder eine Pflegekraft

werden nicht berücksichtigt.

Viele Ruheständler mit Immobilieneigentum

verfügen

über wenig liquides Vermögen,

haben sie doch jahrelang

alle verfügbaren finanziellen

Mittel in Haus oder

Wohnung gesteckt – jeder

Dritte hat daher kaum extra

Geld zur Seite legen können.

Auch hat rund ein Viertel es

nicht geschafft, die Immobilie

bis zum Rentenalter abzuzahlen.

Die Generation

der heute über 69-Jährigen

Frauen ist besonders von

Altersarmut bedroht, waren

die Männer oft allein für

das Einkommen zuständig.

Stirbt der männliche Partner

fällt ein großer Teil des

Einkommens plötzlich weg.

Eigene Rente und Witwenrente

reichen nicht mehr

aus, das gewohnte Leben im

vertrauten Heim aufrechtzuerhalten.

Ehepaare sollten

rechtzeitig gemeinsam die

Zukunft planen, insbesondere

den Verbleib im eigenen

Heim. Ein Verkauf der Immobilie

wird von vielen Senioren

grundsätzlich ausgeschlossen.

Doch: Die Veräußerung

des eigenen Heimes muss

nicht den Auszug bedeuten.

Immobilien-Verrentung

ermöglicht Pflege zuhause

Bei der Verrentung wird die

Immobilie zwar verkauft, die

bisherigen Eigentümer erhalten

dafür ein mietfreies

Wohnrecht und eine lebenslange

Rente. Beides wird im

Grundbuch eingetragen. So

haben Senioren die größtmögliche

Sicherheit, denn

es handelt sich um ein klassisches

Immobiliengeschäft

- verständlich und transparent.

Mit der zusätzlichen

Rente kann bei Bedarf auch

eine Pflegekraft für zu Hause

gezahlt werden.

Die Immobilien-Verrentung

ist eine Alternative, die sich

zu prüfen lohnt, bringt sie

doch zusätzliche Einnahmen.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt

haben, kommen Sie

gerne persönlich an unserem

neuen Standort vorbei.

Wir freuen uns auf Ihren

Besuch!

Monika Berkenbusch

Dipl.- Wirtschaftsingenieurin (FH)

Immobilienmaklerin (IHK)

Potsdamer Str. 51 | 14163 Berlin

Tel: 030 / 548 01 147

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16 | Gazette Zehlendorf | März 2019

Startup-Inkubator der Freien Universität Berlin

in historischer Villa

Innovations-Haus für Gründungsförderer, Gründer und Visionäre

Haus („Inkubator“) der Gründer und Innovationen.

Carmen Roloff (Mitte) und ihr freundliches Team

Interessante und bemerkenswerte

Dinge haben die dicken Mauern

der 1912 erbauten Villa an der

Altensteinstraße 40/Ecke Fabeckstraße

in Berlin-Dahlem während

der letzten über 100 Jahre schon

erlebt.

Doch jetzt zieht frischer Gründergeist

durch die Räume des grundsanierten,

in freundlichem Weiß

erstrahlenden Hauses.

Wo zuerst im Königlichen Astronomische

Rechen-Institut mit

Zahlen jongliert worden war und

später nach dem Zweiten Weltkrieg

amerikanischer Streitkräfte

im Clubhaus „Melodie“ zu heißen

Rhythmen gerockt hatten, geben

nun innovative Gründerideen à

la Freie Universität Berlin den Ton

an und entstehen Unternehmen

von morgen. Beratend begleitet

werden sie dabei vor Ort von

Profund Innovation, der Service-Einrichtung

zur Förderung

von Unternehmensgründungen

und Innovationen der Abteilung

Forschung der Freien Universität

Berlin. Seit dem Jahr 2006 hat

Profund Innovation immerhin

160 Firmengründungen begleitet,

von denen noch etwa 70 Prozent

am Markt sind.

In direkter Nachbarschaft zum

zukünftigen Technologie-und

Gründungszentrum FUBIC und

in unmittelbarer Nähe zum Campus

der zu den 22 anerkannten

Auf den Makler kommt es an

Wer heutzutage sein Domizil verkaufen

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sucht, stößt schnell auf einen Namen:

VON POLL IMMOBILIEN. Das traditionsbewusste

Maklerunternehmen ist

spezialisiert auf die Vermittlung von Immobilien

in bevorzugten Wohnlagen, ob

klassisches Ein- oder Zweifamilienhaus,

Villa, Doppelhaushälfte, Reihenhaus,

Eigentumswohnung oder Landsitz im

Grünen.

In Berlin Nikolassee/Wannsee vertritt

Carmen Roloff mit ihrem Team VON

POLL IMMOBILIEN. Ihr Shop befindet

sich in der Breisgauer Straße 2 nahe

dem Schlachtensee. Von dort aus steht

sie Eigentümern und Suchkunden in der

Immobilienvermittlung fachkundig zur

Seite. Den regionalen Markt kennt sie

bestens, denn sie ist hier ansässig und

vor Ort sehr gut vernetzt. Die Geschäftsstelleninhaberin

legt Wert auf Professionalität:

„Zuverlässigkeit, Kompetenz

und Diskretion stehen bei uns stets im

Mittelpunkt. Sie bilden die Grundlage

für eine vertrauensvolle und erfolgreiche

Zusammenarbeit.“

Roloff bietet ihren Kunden eine Rundumbetreuung

von der Erstberatung über die

Vermarktung bis hin zum erfolgreichen

Abschluss. Zudem ist sie geprüfte freie

Sachverständige für Immobilienbewertung

(PersCert®) und schätzt in diesem

Rahmen gern kostenfrei und unverbindlich

den aktuellen Marktpreis von

Häusern und Wohnungen ein. „Ich ziehe

Steffen Terberl: Mit Profund

Innovation steht er hinter den

Gründern.

Gründerhochschulen Deutschlands

zählenden Freien Universität

Berlin wächst hier eine neue

Gründerkultur heran. In ein paar

Jahren schon wird sie auf dem

frisch belebten FUBIC-Gelände an

der Fabeckstraße in Form junger

Anzeige

dazu normierte Bewertungsmethoden

heran“, erläutert sie. „Dies wäre beim

selbstgenutzten Einfamilienhaus das

Sachwertverfahren nach NHK 2010, das

auf der Betrachtung der Herstellungskosten

basiert. Bei der Eigentumswohnung

richte ich mich nach dem Vergleichswertverfahren

und beim vermieteten Mehrfamilienhaus

nach dem Ertragswertverfahren.

Dazu sollten aber stets auch die

eigene Fachkompetenz und langjährige

Marktkenntnis kommen.“

Mit mehr als 300 Shops ist VON POLL

IMMOBILIEN in ganz Deutschland,

in Österreich, der Schweiz, Spanien,

Portugal, Italien, Luxemburg, den Niederlanden

sowie Kroatien und Serbien

vertreten. Es gehört damit zu den

größten Maklerunternehmen Europas.

„Wir sind Teil einer starken Marke und

untereinander bestens vernetzt. Das ist

für unsere Interessenten von großem

Vorteil“, führt Roloff aus. Eigentümer

und Suchkunden sind bei ihr stets willkommen.


Gazette Zehlendorf | März 2019 | 17

HOTEL

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Coworking Space in der Gründervilla – auch teilzeitnutzbar.

Technologie-Unternehmen den

nötigen Raum zur Entfaltung

finden und zur Knüpfung einer

festen Wertschätzungskette beitragen;

– auch wenn auf dem

ehemaligen US-Militärkrankenhaus-Gelände,

für dessen Neubebauung

und Betrieb die Wista-Management

GmbH zuständig

ist, gerade erst die Abrissarbeiten

beginnen.

Eine öffentliche Informationsveranstaltung

zur Gelände-Zukunft

ist für Mai 2019 in Planung.

Haus der Innovationen

Noch fehlt ein zugkräftiger Name

für die Villa, aber als „Startup-Inkubator“

und „Hotspot der Innovationen“

ist sie in der Gründerszene

bereits bestens bekannt.

1951 residierte hier – nach der

Übergabe an die Freie Universität

Berlin – das Friedrich-Meinecke-Institut,

dann hatte die

Universitätsleitung von 1973 bis

1995 ihr Büro in der Villa, später

war sie Sitz der Islam- und Religionswissenschaften.

Profund-Leiter Steffen Terberl

erklärt: „ Derzeit ist hier im Haus

noch vieles im Entstehen. Das Gebäude

ist zwar noch nicht ganz

fertig, aber funktioniert in den

Grundzügen gut und wird sich

mit der Entwicklung der Gründer-

Ostersonntag mit Familie und Freunden

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Ostern genießen – kommen Sie zum Osterbrunch von 11.00 bis 14.00 Uhr

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18 | Gazette Zehlendorf | März 2019

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Das „Inspirient“-Gründerteam: Datenanalyse via künstlicher Intelligenz.

bedarfe weiter entwickeln.“ Dass

es keine Probleme mit dem Internet

gibt, ist unverzichtbar für die

hier angekommenen Gründer,

von denen viele einen internationalen

Hintergrund haben. Bei

ihnen und ihren Förderern blickt

man in zufriedene Gesichter über

das neue Haus. Ursprünglich über

den gesamten Universitätscampus

verstreut, sind Profund und

Gründer sich nun in der denkmalgeschützten

Villa vernetzungsfreundlich

näher gerückt.

Durch die behutsame Haus-Sanierung

ist ein ganz besonderer

Charme entstanden:

Aufgearbeitete schmiedeeiserne

Geländer und Wandverzierungen

heben sich dezent gegen sachlich

moderne Einrichtungsgegenstände

wie Hängelampen und

Büromöbel ab, bilden aber dennoch

eine reizvolle Einheit. Die

über drei Stockwerke verteilten

Räume sind hell und lichtdurchflutet.

Das Dachgeschoss erhielt

durch geschickte Deckenführung

deutlich mehr Nutzfläche mit viel

Höhe und Raum zum Atmen.

Die Gründerteams im Haus erwarten

rund 100 fortschrittliche

Arbeitsplätze in 21unterschiedlich

großen Büros. 18 Büros sind

bereits mit 19 Gründerteams

belegt.

Je nach Gründungsbereich und

–thema nutzt ein Team das Raumangebot

zwischen sechs Monaten

und etwa vier Jahren. Auch

aus Reihen der Bundesanstalt für

Materialforschung und -prüfung

(BAM) und Charité besteht lebhaftes

Interesse.

Mitfinanziert aus Fördermitteln

des Bundesministeriums für

Wirtschaft und Technologie, unterstreichen

gut ausgestattete

HU

AU

d

p

Foto: Karin u. Uwe Annas / Fotolia

Teeküchen und Gemeinschaftsräume

das Gefühl des Miteinanders.

Und im rund160 Quadratmeter

umfassenden Coworking

Space, der – wie im ganzen Haus

– mit moderner Technik, flexibler

Bestuhlung, Stellwänden,

3D-Druck-Werkstatt und schallschluckenden

Vorhängen variabel

nutzbar ist, lassen sich in

repräsentativer Atmosphäre größere

Seminare ebenso bedarfsgerecht

abhalten wie Arbeitstreffen

kleinerer Gründerteams.

Im Coworking-Bereich ist Teilzeitnutzung

möglich. „Je nach Nutzungsvereinbarung“,

wie Steffen

Terberl erklärt. Er sieht es als hohes

Zeichen der Wertschätzung,

dass in die Sanierung der Gründer-Villa

so viel investiert wurde.

Mit Frühjahrsbeginn wird auch

der Außenbereich der Villa weiterentwickelt

werden, der dann

auf der geräumigen Terrasse

gerade für die warme Jahreszeit

weitere begehrte Arbeitsplätze

an frischer Luft bereitstellt.

Tür an Tür mit dem 13-köpfigen

Beraterteam der Profund Innova-

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Müssen Rentner Steuern zahlen?

Das am 01.01.2005 in Kraft getretene

Alterseinkünftegesetz

beinhaltet unter anderem eine

umfangreiche Neuordnung der

Besteuerung von Alterseinkünften.

Die Neuregelung gilt sowohl

für Personen, die erst jetzt in Rente

gehen oder noch im Arbeitsleben

stehen, als auch für Personen,

die bereits vor 2005 eine Rente

bezogen haben, so genannte

Bestandsrentner. Waren bisher

bei einem Renteneintrittsalter

von 65 Jahren 27 % der Rente als

Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil),

so beträgt im Kalenderjahr

2005 der Besteuerungsanteil

50 %, d. h. die Hälfte der Rente

Foto: Denis Junker / Fotolia

unterliegt der Besteuerung. Seit

dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen

an das Bundeszentralamt

für Steuern übermittelt

(Rentenbezugsmitteilung).

Jeder Rentner sollte daher überprüfen,

ob er aufgrund der Neuregelung

ein zu versteuerndes

Einkommen erzielt und eine

Steuererklärung abgeben muss.

Wir haben, um den Anforderungen

der Rentner gerecht zu

werden, ein spezielles Paket für

Rentner entwickelt. Sprechen Sie

uns diesbezüglich an. Natürlich

können Sie auch in allen anderen

steuerlichen Fragen den Kontakt

mit uns aufnehmen.

Andreas Kerkmann

Steuerberater

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Gazette Zehlendorf | März 2019 | 19

tion in der 1. Etage wird vor Ort

im grünen Berliner Südwesten

bester Wissens- und Technologietransfer

„von der Forschung

auf den Markt“ praktiziert. Dabei

ist das fachkompetente Gründerförderteam

für die jungen

Wissenschaftler ein wichtiger

Ansprechpartner auf Augenhöhe,

wenn es um die Entwicklung ihrer

Forschungsideen, um die Gründung

von Startups und Spin-Offs

oder um die Verwertung von Forschungsergebnissen

sowie um

die Finanzierung und die Suche

von Büroräumen geht.

Gründerperspektiven

Gut angekommen in seinem neuen

Büro und in der Gründerszene

des Inkubators ist auch das vierköpfige

„Inspirient“-Startup-Team

um Dr.Georg Wittenburg, der im

Bereich Computer Sciences promoviert

hat. „Wir finden hier im

Haus in direkter Nachbarschaft

zu Profund alles, was wir derzeit

brauchen und haben endlich etwas

mehr Platz“, sind sich die Vier

einig. Die von ihnen entwickelte

Datenanalyse soll branchenübergreifend

Zeit und Kosten

sparen helfen: Gesammelte Datentabellen

müssen nicht mehr

in tagelanger Auswertungsarbeit

manuell durchgesehen werden:

Vielmehr übernimmt diese Arbeit

die künstliche Intelligenz.

Entscheidende Datenabweichungen

werden so nicht mehr

übersehen, Prozesse schneller erfass-

und korrigierbar. Den Markt

mit ihrer Innovation schon bald

zu erobern, daran arbeiten auch

sie akribisch, unterstützt von Profund.

Ein kleiner Wermutstropfen im

Gründer-“Brutkasten“ findet sich

für alle dann doch: So lässt die

Infrastruktur rund um die Villa

in der Altensteinstraße zu wünschen

übrig. „Lokalität oder Bistro

mit zivilen Preisen in direkter

Haus-Umgebung als Treffpunkt

für junge Gründer fehlt hier dringend“,

betont Steffen Terberl. Bäcker

und Lebensmittelgeschäft

suche man in der Nähe der Villa

ebenso vergebens.

Und das gut besuchte „Gasthaus

Fabecks“ gleich gegenüber der

Villa ist seit seiner Schließung Anfang

März nun auch Geschichte.

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20 | Gazette Zehlendorf | März 2019

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kümmern sich exklusiv um Sie und Ihre

Immobilie oder helfen Ihnen bei der

Suche nach einem neuen, passenden

Zuhause.

Doch das Market Center mit seiner integrierten

Lounge bietet noch mehr: In

dem schönen Ambiente finden immer

wieder interessante und spannende

Veranstaltungen statt – beispielsweise

gemeinsam mit dem Auktionshaus

Lempertz, wo Immobilien und Kunst

eine Symbiose eingehen – oder Vorträge

zu aktuellen Themen rund um die

Immobilie.

Das Market Center soll weiter wachsen!

Deshalb werden Talente gesucht. „Bis

Mitte nächsten Jahres wollen wir die

Anzahl der Berater auf 80 erhöhen. Wir

suchen Vertriebstalente, die sich im Berliner

Westen sehr gut auskennen und

über ein ausgezeichnetes Netzwerk

verfügen“, so Geschäftsführer Christian

von Gottberg.

Das Team freut sich auf Ihren Besuch im

neuen Market Center am Hohenzollerndamm

114. Öffnungszeiten: Mo bis Fr

9 – 19 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr.

Zusätzlich sind wir in unserem Shops

in der Matterhornstraße 60 in Schlachtensee

und in der Drakestraße 49 in

Lichterfelde West weiterhin für Sie da.

Weitere Informationen unter 030-20 34

61 500 oder berlinhohenzollerndamm@

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* Das Angebot gilt bei Abschluss einer Mitgliedschaft bis zum 20.04.2019. Informationen zu den dabei anfallenden Kosten unseres Startpakets und der Verwaltungsgebühr sowie unseren

attraktiven Konditionen findest du unter www.mrssporty.com.

Inhaber Mrs.Sporty Berlin-Zehlendorf: Sabine Rotzoll, Mühlenstraße 4, 14167 Berlin

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Zehlendorfer Krankenhaus

engagiert sich für Klimaschutz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz

Deutschland e. V. (BUND)

hat dem Evangelischen Krankenhaus

Hubertus am 11. Februar

2019 zum vierten Mal das

Gütesiegel „Energie sparendes

Krankenhaus“ verliehen. Damit

ist die Klinik bundesweit die erste,

deren Zertifizierung bereits

zum dritten Mal in Folge um fünf

Jahre verlängert wird. „Wir würdigen

damit eine beispielhafte

Neuer Ausweisautomat im

Bürgeramt Steglitz

Seit 21. Februar 2019 hat das Bürgeramt

im Rathaus Steglitz in der

Schloßstraße 37 einen neuen Ausweisautomaten.

Das Gerät ist ein

neues Angebot für Bürgerinnen

und Bürger, die einen Ausweis

oder Pass benötigen. An dem Automaten

kann man in Selbstbedienung

das Foto machen und seine

Daten und Fingerabdrücke erfassen.

Beim anschließenden Termin

im Bürgeramt soll die Bedienung

dadurch schneller gehen. Das

Bürgeramt erhebt zusätzlich zur

normalen Gebühr für die jeweilige

Dienstleistung 5 Euro für das Foto,

Jenny Schon liest am Frauentag

Zur Feier des 8. März – des ersten

Frauen-Feiertags – liest die

Autorin und Stadtführerin Jenny

Schon Gedichte über Frauen.

Los geht es um 20 Uhr im Terzo

Mondo, Grolmannstraße 28 in

Charlottenburg. Eine weitere

Lesung findet am 28. März um

19 Uhr im Primobuch in der

Herderstraße 24 in Steglitz statt.

Gesundheitseinrichtung, die sich

seit über 20 Jahren erfolgreich im

Klimaschutz engagiert und bis

heute als Pionier in Sachen Energieeffizienz

in Erscheinung tritt“,

so Annegret Dickhoff, Projektleiterin

des BUND e. V. Das Herzstück

der Einsparungen bildet das

hauseigene Blockheizkraftwerk,

das rund zwei Drittel des Stromverbrauchs

sowie die Hälfte des

jährlichen Heizbedarfs deckt.

so dass sich auch eine mögliche

Ersparnis für die Bürgerinnen und

Bürger ergibt.

Bezirksstadtrat Michael Karnetzki:

„Der Ausweisautomat ist ein gutes

Serviceangebot, von dem sowohl

das Amt als auch die Bürgerinnen

und Bürger Vorteile haben. Wenn

er sich bewährt, werden wir ihn

auch an den anderen beiden

Standorten aufstellen.“

Für Kunden, die einen Termin zur

Beantragung eines Personalausweises

oder Reisepasses im Bürgeramt

Steglitz vereinbart haben,

steht der Automat ab sofort bereit.

Dort gedenkt Jenny Schon der

Geburtstage von Goethe (1749)

und Fontane(1819) mit Geschichten

aus Böhmen, wo sie geboren

wurde. Nach der Samtenen Revolution

konnte sie, bereits erwachsen,

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1 | Gazette Zehlendorf | 2017

Verbot von Silvesterfeuerwerk?

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Auch zur Jahreswende 2018/19 wurde erneut eine Diskussion über ein eventuelles

Verbot von Silvesterfeuerwerk angestoßen. Dabei wurden die potentielle Gefahr für

Personen, Umweltaspekte, Tierschutz aber auch die Tatsache angeführt, dass manche

mit ihrer Knallerei schier unerträgliche Zustände zu Silvester in bestimmten Stadtteilen

schaffen. Allerdings ist eine Einschränkung oder das Verbot von Feuerwerk an bestimmte

z. T. bundesrechtliche Normen gekoppelt. Im Folgenden nehmen die Fraktionen in

der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf zu diesem Thema Stellung.

CDU-Fraktion

Als sich am Neujahrsmorgen 2019 der

Pulverdampf verzogen hatte, begann eine

vehement geführte öffentliche Klage über

die Nachteile des Silvesterfeuerwerks, verbunden

mit der Forderung nach Verbot.

Die Tonlage war, wie so oft, vorwurfsvoll

und bevormundend. Überlegungen dazu,

wer da eigentlich an Silvester Feuerwerk

abbrennt, was die Menschen sich dabei

denken, wieviele es sind und wie alt sie

sind, kamen eher zu kurz. So bleibt festzuhalten,

dass der Umgang mit Feuer und

Feuerwerk an Silvester Familien mit Kindern

und jungen Leuten viel Spaß macht,

sehr verbreitet ist und zum Jahreswechsel

einfach dazugehört. Es muss auch mal laut

und bunt und aufregend sein dürfen. Einen

Tugendstaat, in dem den Menschen alles

vorgeschrieben wird, wollen wir nicht. Und

wenn es punktuell Exzesse gibt, die auch

andere Menschen gefährden, so müssen die

Ordnungskräfte dagegen vor Ort einschreiten.

Verbote an der einen Stelle führen nur

zur Verlagerung in die Nachbarschaft außerhalb

der Verbotszone. Die Gesamtheit der

Berliner und Berlinerinnen soll weiterhin so

Silvester feiern können, wie sie es wollen

und es ihnen Freude macht.

Dr. Claudia Wein

Berlin SPD-Fraktion

Das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk ist

seit jeher Tradition. Die Frage eines generellen

Verbots stellt sich uns zurzeit nicht, allenfalls

die einer Einschränkung. Unabhängig

davon, wie jeder persönlich dazu steht,

geht es uns in erster Linie darum, im ersten

Schritt ungewünschte Begleiterscheinungen

zurückzudrängen. Die Knaller werden

lauter, es sind immer mehr unsichere Böller

im Umlauf, viele halten sich nicht an die

erlaubten Zeiten. Auch in der Nähe von Seniorenheimen

und Krankenhäusern sowie

im Wald wird geknallt, Knaller werden gezielt

auf andere Menschen geworfen oder

z. B. an unpassenden Stellen (Briefkästen)

abgebrannt und dadurch Personen- und

Sachschäden verursacht. Da darf es keine

Toleranz geben! Die Erfahrungen in Hannover

mit dem Verbot von Feuerwerk in der

Innenstadt sollten ausgewertet werden.

Kampagnen zur Förderung der gegenseitigen

Rücksichtnahme und Aufklärung zum

richtigen Abbrennen von Feuerwerk und

der negativen Auswirkungen der Knallerei

sind richtig und wichtig. Der Bundesgesetzgeber

ist gefordert, die Größe der Raketen

und den zulässigen Lärm zu beschränken

und den Kommunen mehr Rechte einzuräumen.

Rainer Ziffels

B‘90/Grünen-Fraktion

Die Stimmen, die ein Verbot eines allgemeinen

Silvesterfeuerwerks fordern, wurden

zum Jahreswechsel laut wie bisher nie zuvor.

Für uns als Grüne ist das keine leichte

Abwägung: auf der einen Seite steht der

Spaß, die individuelle Freiheit und auf der

anderen Schäden an Menschen, Tieren und

Gebäuden in und um die Silvesternacht.

So werden in Deutschland dabei laut Umweltbundesamt

ca. 5000 Tonnen Feinstaub

freigesetzt, das sind etwa 17 % dessen, was

der Straßenverkehr im ganzen Jahr erzeugt.

Die Anzahl der durch Feuerwerk Verletzten

steigt und auch die Aggressivität, mit der

Feuerwerk gegen Polizei- und Rettungskräfte

gerichtet wird. Immer klarer wird,

dass es sich hier nicht um die Freude der

Mehrheit handelt, sondern ein Handeln

Weniger auf Kosten Vieler. Hier muss eine

Regelung gefunden werden, die einen Ausgleich

der Interessen schafft: dies kann im

Verbot besonders lauter Feuerwerkskörper

oder Einschränkung auf bestimmte Flächen

liegen. Bund, Land und Bezirke müssen hier

zusammenwirken, wie dies nicht zuletzt der

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auch von den Steglitz-Zehlendorfer Grünen

angestoßene gemeinsame Antrag von Rot-

Rot-Grün im Abgeordnetenhaus vorzeichnet.

Carsten Berger

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Noch ein Verbot! Alles, was Spaß bringt,

der Fortbewegung dient oder böse Geister

vertreibt, soll der (grünen) Verbotskultur

anheimfallen. Dieseln, Rauchen, Zündeln

– und das Steak auf dem Teller? Dieseln

schadet dem Klima, Rauchen ist so, als sei

man selbst ein Diesel, und Zündeln am Himmel?

Das ist nur etwas für Abergläubische,

die noch in der Zeit der Germanen verhaftet

sind und meinen, die laute und blitzende

Knallerei zu Silvester vertreibe böse Geister.

Die Freudkultur, die unsere Vorfahren

noch kannten, wird abgelöst von einer

Verbotskultur, vom Nanny-Staat, der sich,

wenn er nicht gleich Vorschriften erlässt,

des Nudging bedient. Ein Argument, das

gegen die Silvesterböllerei angeführt wird,

sind die enormen Kosten: 100 Mio. Euro

sollen es sein, die da in wenigen Stunden

im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt

werden. Für einen guten Zweck einsetzen,

zugunsten Hungerleidender der Dritten

Welt spenden, könnte man sie besser. Mit

demselben Betrag könnte der Staat Not

hierzulande oder in der weiten Welt lindern,

verringerte er seine Verschwendungssucht

um nicht einmal ein halbes Prozent! Darüber

nachzudenken lohnt sich mehr.

Peer Döhnert

FDP-Fraktion

Schon im Mittelalter hat man zu Silvester

mit Krach und Feuer die bösen Geister

vertrieben. Auch bei Berücksichtigung

der damit einhergehenden Belastungen

sollte man so eine alte Tradition nicht einfach

verbieten. Man darf auch nicht jeden

Silvesterfeuerwerker unter Generalverdacht

stellen, dass gerade er die nötige Sorgfalt

missachtet. Wer jedoch Rettungskräfte mit

Böllern bewirft, wer mit Feuerwerkskörpern

gezielt andere Menschen und deren Sachen

gefährdet, wer illegales Feuerwerk zündet

und so in Kauf nimmt, dass andere zu Schaden

kommen, muss auch ohne generelles

Verbot bestraft werden. Ist dies durch die

Genuss und Wellness

mitten in der Natur

und doch ganz nah.

Unter dem Stichwort:

„Inselzauber“

Für jede gebuchte Person –

ein Begrüßungscocktail!

Gazette Zehlendorf | März 2019 | 21

Polizei in der Silvesternacht an besonders

gefährdeten Stellen in der Innenstadt nicht

leistbar, kann man vorab dort partielle Verbote

aussprechen, muss dann aber diese

auch durchsetzen. Ein generelles Verbot

im gesamten Stadtgebiet lehnen die Freien

Demokraten (FDP) allerdings ab. Möglich

wäre jedoch das Zeitfenster, in dem Feuerwerkskörper

gezündet werden dürfen,

zum Wohle von Mensch und Tier stärker

einzuschränken. Der Jahreswechsel findet

schließlich erst um Mitternacht statt und

nicht bereits Stunden davor.

Andreas Thimm

Linksfraktion

Prosit Neujahr!? Wovon reden wir? Konkret:

bundesweit 4500 Tonnen(!) Feinstaub oder

15,5 Prozent der jährlichen Feinstaub-Belastung,

die durch Straßenverkehr entsteht,

in einer einzigen Nacht. Von menschenunwürdigen

Arbeitsbedingungen in der

Produktion, hohem Gesundheitsrisiko, von

Toten und Verletzten, Kinderarbeit. Von

Ausbeutung, weil die Menschen von ihrer

Arbeit nicht leben können in Ländern, in

denen es keinen Arbeitsschutz und Tarifverträge

gibt. Wir reden von Menschen, die

in der Silvesternacht ihre Wohnung nicht

verlassen, weil sie sich von freifliegenden

Böllern bedroht fühlen, von verängstigten

Kindern, von traumatisierten Haustieren.

Von einer Stadt, die regelmäßig noch 2,

3 Tage in Dunst und Nebel gehüllt, länger

noch vermüllt ist.

Wer braucht das alles? Wozu soll das gut

sein? Wem dient es? Seit 2004 ist der Umsatz

beim Verkauf von Feuerwerkskörpern

um 60 Prozent gestiegen und liegt bei

mittlerweile 137 Millionen Euro im Jahr.

Was könnte man mit diesem Geld alles wirklich

Gutes machen? Bei einem Verbot der

privaten Böllerei hätten wir vielleicht auch

wieder staunende Augen für die zentralen

und wirklich schönen Feuerwerke.

Hans-Walter Krause

Weitere Informationen zur BVV und

den Sitzungsterminen finden Sie

unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/

politik-und-verwaltung/

bezirksverordnetenversammlung/

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22 | Gazette Zehlendorf | März 2019

Energieeffizient heizen

Jetzt kommt das neue Label

RATGEBER

Das EU-Energielabel für neue

Heizkessel gibt auf einer Skala

von grün bis rot an, wie effizient

diese sind. Aufgrund verschärfter

Anforderungen ändert sich

die Skala dieses Jahr: Ab 26. September

2019 wird die neue Effizienzklasse

A+++ eingeführt, die

Stufen E bis G entfallen. Darauf

weist Zukunft Altbau hin, das

vom Umweltministerium Baden-Württemberg

geförderte

Informationsprogramm rund

um die energetische Sanierung.

Hauseigentümer, die in den ersten

neun Monaten des Jahres

ihre Heizung erneuern lassen,

sollten die Neuerung beachten

und konventionelle Öl- und

Gasgeräte mit niedriger Effizienz

meiden, rät Frank Hettler

von Zukunft Altbau. Am besten

sei es, gleich auf Heizungen mit

A+ oder besser umzusteigen.

Die Verbraucher sollten aber

auch bedenken, dass das Label

keinen Rückschluss auf die Betriebskosten

erlaubt, da diese

von weiteren Faktoren wie dem

verwendeten Energieträger und

dem energetischen Zustand des

Gebäudes abhängen.

Erneuerbare top,

Fossile schlechter

I

A +++

A ++

A+

A

B

C

D

YZ dB

II

YZ kW

A +++

2019 811/2013

Ab September erhalten Heizungen

ein A+++ bis A+, wenn sie

regenerative Energien nutzen.

Das ist bei Solarkollektoren als

Ergänzung zur Wärmeerzeugung

der Fall, bei den meisten Holzheizungen

und bei effizienten

Wärmepumpen. KWK-Anlagen

können die Noten A+++ bis B erhalten.

Die Bewertung von Gasheizungen

und Ölheizungen mit

Brennwerttechnik ändert sich

von A+ auf A bis B – allerdings

kann man die eine bessere Einstufung

bekommen, wenn man

sie mit erneuerbaren Energien

kombiniert, etwa einer thermischen

Solaranlage oder einer

Wärmepumpe. Weniger effiziente

Niedertemperaturgeräte, die

die im Abgas enthaltene Energie

nicht ausnutzen, erreichen

Name oder Warenzeichen des Lieferanten

Modellkennung des Lieferanten

Raumheizungsfunktion

Energieeffizienzklasse des

Raumheizungsgerätes

Skala der Energieeffizienzklasse, wobei grün

(A bis A+++) für die effizienteste und rot (D)

für die ineffizienteste Klasse steht

Schallleistungpegel in Innenräumen in dB

Wärmenennleistung in kW

Jahr der Einführung des Etiketts

Nummer der EU-Verordnung

In der Mitte des Labels steht die jeweilige Effizienzklasse.

Ab 26. September wird die neue Effizienzklasse A+++ eingeführt,

die Stufen E bis G entfallen.

Grafik: EU-Kommission

die Effizienzkategorie C – sie

dürfen nur noch in bestimmten

Mehrfamilienhäusern eingesetzt

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Gazette Zehlendorf | März 2019 | 23

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werden. Geräte der Klasse D

kommen in Deutschland bereits

jetzt nicht mehr in den Handel;

sie werden nur noch in manchen

südeuropäischen Ländern mit

niedrigem Heizenergiebedarf

verkauft.

Für neue Heizgeräte und Warmwasserbereiter

bis 70 Kilowatt

Leistung ist das Etikett Pflicht,

Warmwasserspeicher bis einschließlich

500 Liter Speichervolumen

sowie Produktkombinationen

benötigen das Label

ebenfalls. Für diese sogenannten

Verbundanlagen gilt das erweiterte

Label bereits. Die erweiterte

Skala gilt auch für neue Einzelraumheizgeräte

bis 50 Kilowatt

Leistung, etwa Pelletöfen und

andere Holzheizungen.

Altgeräte im Heizungskeller benötigen

das EU-Label übrigens

nicht. Für sie gibt es seit dem

Jahr 2016 eine vergleichbare

deutsche Kennzeichnung.

Keine Information über

Energiekosten

Foto: Neirfy / Fotolia

Anders als bei Elektrogeräten

gibt das Label keinen Aufschluss

über die Betriebskosten: „Das Label

vergleicht Anlagen mit unterschiedlich

teuren Energieträgern,

beispielsweise Öl- und Stromheizungen“,

erklärt Jörg Knapp vom

Fachverband Sanitär Heizung Klima

Baden-Württemberg. „Außerdem

wird der Energieverbrauch

einer Heizung immer auch vom

Energiestandard des jeweiligen

Gebäudes mitbestimmt, also

davon, ob Dach, Wand und Kellerdecke

gedämmt sind, ob gute

Fenster vorhanden sind und ob

die Luftdichtigkeit stimmt.“ Darüber

hinaus hängen Heizkosten

maßgeblich von der Verteilung

der Heizwärme und dem jeweiligen

Heizverhalten ab. Eine professionelle

Beratung ist deshalb

unbedingt nötig.

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Gazette Zehlendorf · März Nr. 3/2019 · 44. Jahrgang

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Nächste Ausgabe April Nr. 4/2019

Anzeigen-/Redaktionsschluss 18.03.2019

Erscheinung 04.04.2019


24 | Gazette Zehlendorf | März 2019

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