ME2BE HANDS UP Nordfriesland 2018

me2be

Starkes Handwerk

in Nordfriesland.

Alles über Praktikum, Bewerbung, Berufe

sowie 430 Adressen von Ausbildungsbetrieben

HANDARBEIT –UNTERSTÜTZT VON BITS UND BYTES

Immer mehr Handwerksbetriebe nutzen die Möglichkeiten der

Digitalisierung – davon profitieren Mitarbeiter/innen und Azubis

STARKE SCHULEN IN NF!

Die Beruflichen Schulen in Husum und Niebüll sind

wichtige Partner des Handwerks

Magazin für Ausbildung im nordfriesischen Handwerk – Ausgabe 05 Winter 2018


THEMA // KUNDE

EDITORIAL

„IST DAS NOCH

HANDWERK?“

Unter dieser überraschenden Frage startet

im März 2019 die Internationale Handwerksmesse

IHM. Was steckt dahinter? Große

Veränderungen! Das Handwerk befindet sich

in einem Wandel von traditioneller „Handwerkskunst“

zur „digital unterstützten Handwerksfacharbeit“.

Zu einem modernen Handwerksbetrieb

gehören heutzutage sowohl digitale Kommunikationssysteme

als auch computerunterstützte

Maschinen, Werkzeuge und

Produktionsanlagen. Die nordfriesischen

Innungsbetriebe haben sich früh den

Heraus forderungen gestellt und bieten

dadurch attraktive, zukunftssichere Arbeitsplätze.

Was ihnen fehlt, sind genügend Fachkräfte

sowie junge Leute mit allen Schulabschlüssen,

die sich durch eine Ausbildung im

Handwerk zu Fachkräften entwickeln möchten.

Nie zuvor sind die Berufsaussichten im

Handwerk so gut gewesen wie heute!

#ME2HANDWERK

WWW.ME2BE.DE

Mit der neuen Ausgabe HANDS UP NORD-

FRIESLAND möchten wir allen nordfriesischen

Schülerinnen und Schülern die faszinierende

Welt des modernen Handwerks

zeigen. Welche Handwerksberufe verwenden

Apps und Smartphones? Was verdiene ich als

Rohrleitungsbauer/-in? Welche Bäckereien

auf Amrum bieten Ausbildungsplätze an?

Wie und was lerne ich an der Berufsschule?

An wen wende ich mich als Azubi, wenn ich

ein Problem habe? HANDS UP NORDFRIES-

LAND liefert viele Antworten

auf eure Fragen

und vermittelt auf über

100 Seiten Einblicke

in alle nordfriesischen

Gewerke. Orientiert

euch. Probiert euch

aus. Handwerk macht

glücklich!

Euer Chris

Redaktion HANDS UP


THEMA // KUNDE

THEMA // KUNDE

INTRO

„Bei uns stehen alle Türen offen!“

Die Kreishandwerkerschaften Nordfriesland

stellen sich vor

THEMEN

Kreishandwerkerschaften?

Die machen das!

Zusammenhalt macht stark: Kräfte bündeln

Handarbeit –

Unterstützt von Bits und Bytes

Immer mehr Handwerksbetriebe nutzen die

Möglichkeiten der Digitalisierung – davon

profitieren Mitarbeiter/-innen und Azubis

„Azubis dürfen Fehler machen“

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Wenn es Probleme mit dem Chef oder der Berufswahl

gibt, ist Ausbildungsbetreuer Olaf Behrmann

in Nordfriesland-Nord der richtige Ansprechpartner

Problemlöser, wenn es mal nicht so läuft 20

Ausbildungsbetreuer Benjamin Thöming kümmert

sich in Husum um Azubis, die im Betrieb oder in der

Schule nicht weiter wissen

Starke Schulen in NF!

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Die Beruflichen Schulen in Husum und Niebüll sind

wichtige Partner des Handwerks

„Azubis brauchen einen roten

Faden!“

Im Gespräch mit Maurer- und Betonbaumeister

Jürgen Petersen, Ausbilder in der Ausbildungswerkstatt

für Bauberufe der Kreishandwerkerschaft Süd

in Husum.

„Hier lernt man, wie’s geht!“

Einblicke in die „überbetriebliche Lehrlingsunterweisung“

(ÜLU) in den Lehrwerkstätten der Kreishandwerkerschaft

Nordfriesland-Nord in Niebüll

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INNUNGEN NORDFRIESLANDS

Bau

Berufsbild Maurer/-in

Berufsbild Rohrleitungsbauer/-in

Berufsbild Strassenbauer/-in

Jede Menge ‚Action‘ im Graben

Über die Ausbildung im Straßen- und

Rohrleitungsbau bei der Sven Vogt Bau GmbH

Wer hoch baut, braucht ein Fundament!

Nachhaltige Maurer-Ausbildung bei der

Lorenzen-Nissen Bau GmbH in Behrendorf

„Das Haus fängt an zu laufen!“

HANDS UP auf Baustellen-Tour mit Broder

Ingwersen, Firmenchef von Ingwersen-Bau und

Obermeister der Baugewerke-Innung Nordfriesland/Südtondern

Infos vom Obermeister

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

Elektro

Berufsbild Elektroniker/-in

Infos vom Obermeister

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

KFZ

Berufsbild KFZ-Mechatroniker/-in

Ich werde ... Kfz-Mechatroniker!

Azubiportrait Danny Schrödel

Infos vom Obermeister

„Ich lebe Automobil. Du auch?“

Langfristige Karrierechancen bei der

Kornkoog GmbH & Co. KG

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

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Maler und Lackierer

Berufsbild Maler/-in und Lackierer/-in

Die „Schönmacher“ aus Aventoft!

‚Schöne‘ Karriereaussichten bei der

Malerei Matz B. Nielsen in Aventoft

Infos vom Obermeister

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

Landbautechnik

Berufsbild Land- und Baumaschinenmechatroniker

/-in

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Infos vom Obermeister

Hautnah an ‚Monster‘-Maschinen!

Top-Ausbildung bei Asmussen Landtechnik

in Stedesand

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

Metallbau

Berufsbild Metall bauer/- in

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Infos vom Obermeister

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

Reetdachdecker

Berufsbild Dachdecker/-in

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Infos vom Obermeister

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

Bäcker

Berufsbild Bäcker/-in

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Infos vom Obermeister

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

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Friseur

Berufsbild Friseur/-in

Infos vom Obermeister

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

Raumausstatter

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

WERKZEUGKASTEN

Duale Ausbildung

Was ist das eigentlich genau?

Werbung für dich

Die Bewerbung

Das Praktikum

Der ideale Praxistest

Die Welt steht dir offen!

Wie man im Handwerk Auslandserfahrungen

sammeln kann

Azubigehalt und Finanzspritzen

Tipps für eine gute Vorbereitung

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Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Berufsbild Anlagenmechaniker/-in für

Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Der Beruf mit Zukunft:

Anlagenmechaniker für Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik

Infos vom Obermeister

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

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Tischler

Berufsbild Tischler/-in

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Infos vom Obermeister

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

Fleischer

Berufsbild Fleischer/-in

Infos vom Obermeister

Adressen aller Ausbildungsbetriebe

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Höher. Weiter. Meister.

Möglichkeiten nach der Ausbildung

Deine Karriereleiter im Handwerk!

Handwerksfragen?

Handwerk fragen!

Editorial

Impressum

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HANDS THEMA UP // KUNDE // INTRO

INTRO THEMA // HANDS // KUNDE UP

„BEI UNS STEHEN ALLE TÜREN OFFEN!“

„Um ein Handwerk zu

lernen, gibt es keine bessere

Zeit als heute“, meinen

Stephan Tack (links) und

Lutz Martensen, die

Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaften

in

Nordfriesland.

Wenn etwas „goldenen Boden“ besitzt,

dann ist es auf jeden Fall das Handwerk.

So gut wie heute ging es den Betrieben in

Nordfriesland noch nie. Sie gliedern sich

in 16 Gewerke und 28 Innungen, in denen

rund 700 Innungsbetriebe organisiert sind.

Wer sich für das Handwerk interessiert,

kann aus 350 Ausbildungsunternehmen

und Dutzenden Berufen auswählen. Worauf

es bei der Ausbildung ankommt und warum

die Betriebe so viele Azubis suchen, erklären

Stephan Tack und Lutz Martensen, die

Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaften

Nordfriesland Nord und Süd.

Handwerk gilt als die „Wirtschaftsmacht von

nebenan“. Wie sieht es 2018 mit den Betrieben in

Nordfriesland aus?

Tack: Das Handwerk gilt als einer der größten Arbeitgeber

in unserer Region. Die Auftragslage ist nach

wie vor sehr gut bei den Betrieben. Sie suchen deshalb

auch händeringend Fachkräfte und Azubis. Eine

unserer größten Aufgaben ist es, Berufsnachwuchs

für das Handwerk zu gewinnen. Man kann hier nicht

nur gutes Geld verdienen. Wir wollen den jungen Leuten

auch vor Augen führen, welche Möglichkeiten und

Karrierechancen die handwerklichen Berufe bieten.

Martensen: Die Chancen sind hervorragend, denn

jungen Leuten stehen alle Türen offen. Ich glaube,

um ein Handwerk zu erlernen, gibt es keine bessere

Zeit als heute.

Die Auswahl an Ausbildungsberufen ist nicht nur

im Handwerk sehr groß. Was empfehlen Sie jungen

Leuten, die nicht genau wissen, welchen Beruf sie

ergreifen sollen?

Martensen: Unbedingt Praktika absolvieren, dabei

nicht nur einen Beruf, sondern mehrere ausprobieren.

Das ist zunächst die wichtigste Entscheidungshilfe.

Ich rate dazu, auch schon in den Ferien freiwillig

Praktika zu machen, nicht nur die Schulpraktika.

Das kann für das Leben ganz wichtig sein, weil sich

hier vielleicht Talente und berufliche Neigungen

zeigen, die man sonst nicht wahrgenommen hätte.

Man braucht keine Schwellenangst zu haben, um auf

die Betriebe zuzugehen. Chefs hören es gerne, wenn

man sich für ein Praktikum interessiert. Im Handwerk

ist der Ton meist ganz locker. Und dabei zeigt

sich schon, ob für den Fall einer Ausbildung die Chemie

stimmt.

Welche Chancen haben denn Abiturienten als Alternative

zum Studium?

Tack: Als Berufseinstieg ist eine duale Ausbildung

eine wunderbare Basis, auf der man durch eine Meisterqualifizierung

oder ein Studium aufbauen kann.

Denn zukünftig stehen viele Betriebsübernahmen

an. Das heißt: Chefs, die in den Ruhestand gehen,

suchen Nachfolger für ihr Unternehmen. Hier sehen

wir für den qualifizierten Berufsnachwuchs enorme

Zukunftschancen.

Was sind für Sie die größten Trümpfe für die sprichwörtliche

„Hand-Arbeit“ im Handwerk?

Martensen: Man sieht abends, was man den ganzen

Tag gemacht hat. Das ist ein ganz großer Trumpf bei

jungen Leuten – Erfolgserlebnisse! Das geht so weit,

dass junge Gesellen im Baubereich mit Freunden

Rundfahrten unternehmen, um ihnen stolz zu zeigen,

welche Häuser sie mitgebaut haben.

Was können die Handwerksbetriebe tun, um in

Zeiten schwieriger Nachwuchssuche für Azubis

attraktiver zu werden?

Tack: Immer mehr Betriebe werben offensiv über die

sozialen Netzwerke oder mit pfiffig gemachten Flyern

„ALS BERUFSEINSTIEG IST EINE DUALE

AUSBILDUNG EINE WUNDERBARE

BASIS, AUF DER MAN DURCH EINE

MEISTERQUALIFIZIERUNG ODER EIN

STUDIUM AUFBAUEN KANN.“

um junge Leute. Finanzielle Anreize zusätzlich zum

Azubi-Gehalt sind nach unseren Erfahrungen nicht

so wichtig für Azubis wie die Work-Life-Balance, wie

es modern heißt. Das bedeutet: Azubis sind dann

hochmotiviert, wenn der Chef Freizeitausgleich und

Urlaubswünsche berücksichtigt und den jungen

Leuten entgegenkommt. In diesem Bereich werden

die Betriebe flexibler, weil sie die Nachwuchskräfte

brauchen.

Was sagen Sie jungen Frauen, die trotz großen Interesses

unsicher sind, ob sie einen traditionellen

„Männerberuf“ wie Elektronikerin, Maurerin oder

Dachdeckerin lernen sollen?

Martensen: Ausprobieren und schauen, ob es Spaß

macht! Viele Betriebe sind sogar dankbar, wenn sich

Frauen bewerben. Denn sie bringen meist ein harmonischeres

Miteinander ins Team, und das schätzen

die Chefs. Sie sind wirklich offen für weibliche

Nachwuchskräfte, keiner Frau werden Steine in den

Weg gelegt – im Gegenteil. Es gibt heute keinen

Beruf mehr, den Frauen nicht leisten könnten. Für

die körperlich schwersten Arbeiten werden meist

Maschinen eingesetzt. Wir haben beispielsweise in

den als anstrengend geltenden Bauberufen immer

wieder hervorragende Mitarbeiterinnen. Der Körper

gewöhnt sich recht schnell an belastende Tätigkeiten.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die jungen

Gesellinnen im Handwerk fast immer richtig gut

werden und nachher sogar die besseren Abschlussnoten

erreichen!

Was unternehmen die Handwerksbetriebe, um fit

fürs 21. Jahrhundert zu werden?

Tack: Die Unternehmen investieren viel Geld nicht

nur in neue Maschinen und Werkzeuge. Es geht auch

um die Organisation und die Arbeitsabläufe oder das

Rechnungswesen, die am Computer mit moderner

Software optimiert werden.

Heißt das auch, dass die Anforderungen an die

Berufsausbildung junger Leute steigen – Stichwort

„lebenslanges Lernen“?

Tack: Das betrifft heute alle Berufe: Man kann sich

nicht auf dem einmal Gelernten ausruhen. Das gilt

für die Bedienung neuer Maschinen, die heute häufig

computergesteuert arbeiten und Hightech-Standard

besitzen. Auch die Verarbeitung neuer Materialien

setzt voraus, dass die Mitarbeiter/-innen dazulernen.

Ein gutes Beispiel ist das Bäckerhandwerk: Die

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HANDS THEMA UP // KUNDE // INTRO

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

„DAS SCHÖNSTE IST,

DASS ES NACH GETANER ARBEIT

AM ENDE DES TAGES HÄUFIG EIN

ERFOLGSERLEBNIS GIBT.“

KREISHANDWERKERSCHAFTEN?

DIE MACHEN DAS!

Zusammenhalt macht stark: Kräfte bündeln

Zusammenhalt macht stark und zukunftsfähig: Das bestens organisierte

Handwerk sorgt dafür, dass die Mitgliedsbetriebe und deren

Mitarbeiter/-innen gleich mehrfach profitieren – natürlich auch die

Azubis. Kreishandwerkerschaften, Innungen, Handwerkskammern

und Fachverbände bilden ein starkes Netzwerk, damit das Handwerk

auch weiterhin „goldenen Boden“ hat.

Azubis und Gesellen müssen viel über den Nachweis

und die Dokumentation der Inhaltsstoffe wie zum

Beispiel Allergene wissen. So ändert sich im Lebensmittelhandwerk

derzeit insgesamt das ganze Berufsbild.

Kopf und Hand sind in den Handwerksberufen

gleichermaßen gefragt.

Es heißt ja „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“: Azubis

müssen den ganzen Tag die Backstube fegen oder für

die Gesellen Kaffee holen. Alles Schnee von gestern?

Martensen: Das kann sich heute kein Unternehmen

mehr erlauben. Azubis, die das Gefühl haben, dass sie

ausgenutzt werden, wechseln den Betrieb.

Woran merken der Meister und der Azubi, dass die

Wahl der Lehrstelle für den Betrieb ebenso wie für

den Jugendlichen goldrichtig war?

Martensen: Wenn der Azubi morgens aufsteht und

merkt: Ich fahre gerne zur Arbeit und habe Spaß dabei.

Das ist ein sicherer Hinweis. Und das überträgt sich

zwangsläufig positiv auf den Betrieb und den Meister.

Wer mit Bauchschmerzen zur Arbeit fährt, muss überlegen:

Was stimmt da nicht? Dann können auch unsere

Ausbildungsbetreuer weiterhelfen – sie sind für alle

Probleme der Azubis die richtigen Ansprechpartner.

Der Meister spürt genau, wenn der Azubi richtig ist: Er

oder sie ist bei der Sache, wissbegierig und fragt nach.

Welche Vorteile bietet das Handwerk den Auszubildenden

gegenüber der Industrie?

Tack: In den meisten Betrieben wird ein gutes, persönliches

Miteinander gepflegt. Der Chef kennt seine

Leute, er kennt auch deren Familien und den persönlichen

Hintergrund der Mitarbeiter – das wird in fast

allen Handwerksbetrieben gelebt. Man kümmert sich

um einander. Auch ist die Arbeit selbst im Handwerk

jeden Tag neu. Es geht nicht nur darum, immer die

gleichen Handgriffe auszuführen. Das Schönste ist,

dass es nach getaner Arbeit am Ende des Tages häufig

ein Erfolgserlebnis gibt. Dazu kommt: In vielen Berufen,

etwa im Baubereich, hat man immer auch mit

Menschen zu tun. Handwerker sind meist draußen bei

den Kunden, wo sie den direkten Kontakt haben.

Herr Tack, Sie betreuen ja neben Südtondern auch

die Inseln Sylt, Föhr und Amrum. Wie unterscheiden

sich die Unternehmen und die Arbeitsbedingungen

auf den Inseln von denen auf dem Festland?

Tack: Dort ist es noch persönlicher. Auf Föhr und

Amrum kennt sich wirklich fast jeder. Auch die Sylter

Betriebe halten stark zusammen, doch hier ist die Situation

anders: Für große Bauprojekte zum Beispiel kommen

Architekten und Firmen aus ganz Deutschland

nach Sylt, während auf Amrum und Föhr fast alle Aufträge

von den heimischen Firmen ausgeführt werden.

Warum hat Nordfriesland Zukunft?

Martensen: Wir haben unsere Inseln, die von Millionen

Urlaubern besucht werden und die für das Handwerk

ein riesiges Potenzial bieten. Und unsere Betriebe

sind ziemlich standfest in Zeiten, wenn es wirtschaftlich

mal nicht so gut läuft: Selbst während der Finanzkrise

vor rund zehn Jahren hat kaum ein Unternehmen

seine Mitarbeiter entlassen. Arbeitslosigkeit? Ein

Fremdwort! Und: In Nordfriesland zählt noch der ehrliche

Handschlag: Man kann sich auf Abmachungen

verlassen.

Text Joachim Welding

Foto Moritz Wellmann

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HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

„EINE GUTE ENTWICKLUNG DER BETRIEBE LIEGT UNS

AM HERZEN. WIR BEGLEITEN DIE SELBSTÄNDIGEN

HANDWERKSMEISTER VON DER GRÜNDUNG BIS ZUR

BETRIEBSÜBERGABE, HELFEN BEI DER AUSBILDUNG

SOWIE DER NACHFOLGEREGELUNG IM BETRIEB –

UND GERNE AUCH WEIT DARÜBER HINAUS“, BETONT

KREISHANDWERKSMEISTER INGWER CHRISTO-

PHERSEN, DER FÜR DEN NORDEN NORDFRIESLANDS

SPRICHT. SEIN KOLLEGE ROLF HANSEN, KREISHAND-

WERKSMEISTER FÜR NORDFRIESLAND SÜD, ERGÄNZT:

„WIR GLAUBEN AN DIE KRAFT DER GEMEINSCHAFT

UND DIE BÜNDELUNG REGIONALER KOMPETENZEN.

WIR LIEBEN DAS HANDWERK. UNSER GEMEINSAMER

ANTRIEB IST DIE UNTERSTÜTZUNG DER INNUNGEN

UND DEREN ANGESCHLOSSENEN BETRIEBE.“

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HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

Gemeinsam sind wir stark: Nach diesem Motto halten

die 28 Innungen Nordfrieslands vom Bäcker- bis

zum Tischlerhandwerk zusammen. Die Kreishandwerkerschaft

bündelt die Kräfte. Sie setzt sich für die

Betriebe und das Handwerk in der Öffentlichkeit und

in der Politik ein. Sie organisiert die überbetriebliche

Ausbildung der Azubis in ihren modernen Lehrwerkstätten

und nimmt die Gesellen- und Meisterprüfungen

ab. Wenn es mal Probleme mit dem Chef oder der

Berufsplanung gibt, sind die Ausbildungsbetreuer

der Kreishandwerkerschaft für die Azubis die richtigen

Ansprechpartner.

Die Mitarbeiter/-innen profitieren auch in ihrem weiteren

Berufsleben: Sie können verschiedene Weiterbildungs-

und Qualifizierungsangebote wahrnehmen

– zum Beispiel Meisterkurse, Schulungen oder Fachseminare,

die die Kreishandwerkerschaft anbietet. Das

Versorgungswerk des Handwerks sichert die Angestellten

der Mitgliedsbetriebe im Rentenalter zusätzlich ab.

Denn so viel ist schon mal klar: Betriebe, die Mitglied

in einer der Innungen werden und damit auch von

den Leistungen der Kreishandwerkerschaft profitieren,

erwerben etwas ganz Besonderes: das Gütesiegel für

handwerkliche Qualitätsarbeit, dem die Kunden vertrauen.

Und das ist Gold wert. Auch für die Azubis. Großen

Wert legt das Handwerk in Nordfriesland darauf,

die Ausbildung ständig zu verbessern und sie an die

technischen und gesellschaftlichen Anforderungen

im 21. Jahrhundert anzupassen. Deshalb modernisiert

die Kreishandwerkerschaft ihre Lehrwerkstätten von

der Maler- und Lackiererhalle über die Werkstätten

für Metall, Tischler und Zimmerer bis zur Maurerhalle

regelmäßig. Kompetente Ausbilder garantieren eine

qualifizierte Ausbildung des Berufsnachwuchses, ohne

den kein Handwerk überleben kann.

„Unsere überbetriebliche Ausbildung vor Ort erfüllt

höchste Ansprüche. Da wir ohne Nachwuchs ziemlich

alt aussehen würden, organisieren wir regelmäßige

Begegnungen von jungen Menschen mit dem

Handwerk“, berichten die Kreishandwerksmeister

Christophersen und Hansen. „Wir kümmern uns

gerne um Jung und Alt. Damit verbinden wir Generationen

und sorgen so dafür, dass Wissen und Erfahrung

im Handwerk sozusagen Hand in Hand gehen.“

Als Geschäftsstelle der Innungen bietet die Kreishandwerkerschaft

Nordfriesland den Betrieben ein

breites Serviceangebot in Husum und Niebüll. Es

reicht von vielfältigen Beratungsangeboten in tarif-,

arbeits- und sozialrechtlichen Fragen bis zu Problemlösungen

in unternehmens- und betriebswirtschaftlichen

Fragen sowie der Existenzgründung in

Verbindung mit der Handwerkskammer. Auch Azubis

können sich jederzeit mit ihren Anliegen an die

Mitarbeiter/-innen der Geschäftsstellen wenden – zum

Beispiel, wenn sie ihren Traum verwirklichen wollen,

um direkt nach der Gesellenprüfung die Meisterfortbildung

anzuschließen.

Auch um die soziale Sicherheit der Mitarbeiter/-innen

kümmert sich die Kreishandwerkerschaft: Ihr

Versorgungswerk ist eine Selbsthilfeeinrichtung

Die Kreishandwerkerschaft

bündelt die Kräfte der 28

Innungen Nordfrieslands

vom Bäcker- bis

zum Tischlerhandwerk.

des örtlichen Handwerks, die seit über 40 Jahren

günstige Absicherungsmöglichkeiten bietet – etwa

die betriebliche Altersversorgung, die Absicherung

für den Fall der Erwerbsminderung und finanzielle

Sicherheit bei Arbeits- und Freizeitunfällen. Auch

hier gilt der Grundsatz des Handwerks: Die starke

Gemeinschaft bietet Solidarität und Sicherheit. Und

davon profitieren auch die Auszubildenden!

FACHCHINESISCH ERKLÄRT

INNUNGEN:

Eine Handwerksinnung ist ein freiwilliger Zusammenschluss

von Handwerkern des gleichen Gewerks oder

fachlich beziehungsweise wirtschaftlich nahestehender

Gewerke eines bestimmten Bezirks. Damit wollen

sie gemeinsame gewerbliche Interessen bündeln und

nach außen vertreten. Innungen stehen unter der

Rechtsaufsicht der Handwerkskammern im jeweiligen

Bezirk. Innungen nannte man früher „Zünfte“.

HANDWERKSKAMMER:

Als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ ist sie eine

Selbstverwaltungseinrichtung des gesamten Handwerks

in einem Kammerbezirk. Zu ihren Aufgaben

gehört es, die Belange des Handwerks in Selbstverwaltung

zu regeln – darunter auch die Ausbildung

der Azubis. Die werden in der so genannten Lehrlingsrolle

erfasst, in der die bestehenden Ausbildungsverträge

eingetragen werden. Die Handwerkskammer

übt die Rechtsaufsicht über die Innungen

und die Kreishandwerkerschaften aus. Betriebsinhaber

müssen Mitglied werden.

FACHVERBÄNDE:

Überregionale Zusammenschlüsse der Innungen bilden

die Fachverbände in den jeweiligen Gewerken oder

Berufen (zum Beispiel Tischler oder Bäcker). Sie vertreten

die Interessen des Handwerks auf Landes- und

Bundesebene. Die Innungen geben in Verbindung mit

den Fachverbänden die Anregungen und Forderungen

der Betriebe an die höchsten Gremien weiter – etwa an

den Deutschen Handwerkskammertag.

Text Joachim Welding

Fotos Shutterstock

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HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

HANDARBEIT –

UNTERSTÜTZT VON

BITS UND BYTES

Immer mehr Handwerksbetriebe

nutzen die Möglichkeiten der

Digitalisierung – davon profitieren

Mitarbeiter/innen und Azubis

Natürlich wird auch heutzutage Handarbeit

groß geschrieben im Handwerk. Doch als

leistungsfähige „Werkzeuge“ setzen inzwischen

fast alle Betriebe computergesteuerte

Maschinen, Apps auf Smartphones, Software

und vieles mehr ein. Damit soll die Arbeit

leichter, schneller und kundenfreundlicher

werden. Die zunehmende Digitalisierung im

Handwerk erweist sich als vorteilhaft, das ist

gut für die Mitarbeiter/innen und damit auch

für die Azubis.

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HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

Computer und Handwerk? Klingt zunächst ungewöhnlich.

Ist es aber ganz und gar nicht. Beispiele

gibt es genug aus fast allen Gewerken. Der Dachdecker

etwa: Er misst das Haus des Kunden mit einem

3D-Scanner aus, bestellt mit Hilfe einer Datenanalyse

die genaue Anzahl Dachziegel online und lässt sie

zum richtigen Zeitpunkt an die Baustelle liefern. Das

bringt ihm Vorteile: geringere Kosten, weil die Ziegel

kürzer gelagert werden und weniger Reste anfallen.

Und weniger Arbeitsaufwand. Mit einer speziellen

Software plant der Dachdecker außerdem den Einsatz

seiner Mitarbeiter. Zu guter Letzt behält er über PC oder

Smartphone einen stets aktuellen Überblick über seine

Einnahmen und Ausgaben.

Auch Betriebe im Baugewerbe vereinfachen ihre

Arbeit dank digitaler Terminvereinbarung, Auftragszettel

und Zeiterfassung per Smartphone und einem

mobilen Baustellenmanagement. Selbst kleinere

Betriebe, die etwa bei öffentlichen Bauvorhaben Aufträge

bekommen, setzen die Software „Building Information

Modeling“ (BIM) ein. Damit kann der Chef oder

die Chefin die Planung, Ausführung und Bewirtschaftung

von Gebäuden digital steuern und überwachen.

Daran erkennt man: Die Digitalisierung bietet dem

Handwerk dank seiner Vielfalt und Flexibilität enorme

Möglichkeiten. Mehr und mehr Unternehmen nutzen

die Potentiale, auch wenn bei ihnen „digital“ nicht

„draufsteht“. Aber es steckt immer öfter „drin“. Tischler

geben ihren Kunden zum Beispiel die Möglichkeit,

Möbel auf speziellen Webseiten zu konfigurieren.

Maler ermöglichen das Mischen des Wunschfarbtons

für die eigenen vier Wände – ebenfalls online.

Das Interesse an digitalen Technologien ist groß, wie

eine aktuelle Studie des Zentralverbandes des Deutschen

Handwerks (ZDH) nachweist. Demnach zeigen

sich vier von fünf Handwerksbetrieben gegenüber

der Digitalisierung aufgeschlossen. Zwei Drittel der

Betriebe sehen sie als Chance. Ohnehin ist die Entwicklung

längst im Gange: Der digitale Umbau hat unser

Leben und die Unternehmenswelt bereits tiefgreifend

erfasst. Auch das Handwerk wandelt sich. Die Ausbildung

orientiert sich ebenfalls daran: Die Werkstätten

in den Berufsschulen oder der Kreishandwerkerschaften

werden ständig auf den neusten Stand gebracht. So

lernt der Berufsnachwuchs etwa, computergesteuerte

CNC-Maschinen im Tischlerhandwerk zu programmieren

oder Diagnosegeräte in der Kfz-Werkstatt zu

bedienen.

Die Digitalisierung trägt also auch dazu bei, die dringend

benötigten Fachkräfte zu sichern. In körperlich

anspruchsvollen Berufen entlastet sie Mitarbeiter

erheblich – zum Beispiel mit Robotern im Gerüstbau

oder mit maschinenunterstützten Arbeitsabläufen

in der Backstube, durch die sich nächtliche Arbeitszeiten

reduzieren lassen. Die Arbeit wird sicherer,

schneller und einfacher. So steigert der Einsatz

digitaler Helfer die Attraktivität der Berufe. „Handwerksbetriebe,

die konsequent digitale Technologien

einsetzen, gewinnen Zeit für ihre eigentliche Aufgabe:

das Handwerk“, meint Bernhard Rohleder vom

Verband Bitcom. Bereits weit verbreitet ist Software

für Büro- und Verwaltungsarbeiten. Ein Kunde im

Baubereich unterschreibt zum Beispiel den Auftrag

direkt vor Ort auf dem Smartphone des Handwerkers.

Dann wird der Auftrag erfasst und digital im

Büro archiviert, so dass die Rechnung später papierlos

per E-Mail versendet werden kann. „Besonders

für kleine Handwerksbetriebe sind Büro-, Verwaltungs-

und Planungsarbeiten echte Zeitfresser.

Software-Lösungen können die Organisation eines

Betriebs enorm vereinfachen“, betont Karl-Sebastian

Schulte, Chef beim ZDH.

„DER DIGITALE UMBAU HAT UNSER

LEBEN UND DIE UNTERNEHMENSWELT

BEREITS TIEFGREIFEND ERFASST. AUCH

DAS HANDWERK WANDELT SICH. UND DIE

AUSBILDUNG ORIENTIERT SICH DARAN.“

Handwerksunternehmen haben verstanden. Das

zeigen zwei wichtige statistische Werte: 95 Prozent

haben eine eigene Website. Und 89 Prozent sind in

Online-Verzeichnissen zu finden, die die Kunden

bei der Handwerker-Suche im Internet leicht finden

können. Der Umgang mit Onlinemedien und Software

ist also nicht nur für den Berufsnachwuchs

ganz selbstverständlich. Mit qualifizierten Mitarbeitern

und Mitarbeiterinnen kann die digitale Revolution

ruhig kommen. Das Handwerk ist dabei!

Text Joachim Welding

Fotos Shutterstock

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HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

„WIR AUSBILDUNGSBETREUER

VERSUCHEN DORT ZU HELFEN,

WO DER SCHUH DRÜCKT.“

„AZUBIS DÜRFEN FEHLER MACHEN“

Wenn es Probleme mit dem Chef oder der Berufswahl

gibt, ist Ausbildungsbetreuer Olaf Behrmann in

Nordfriesland-Nord der richtige Ansprechpartner

Ausbildungsbetreuer

Olaf Behrmann ist in

Niebüll der richtige

Ansprechpartner für

Azubis und Betriebe.

Wer in seiner Ausbildung Probleme hat, kann sich

jederzeit an Sie wenden. Wo drückt den Azubis der

Schuh?

Sie kommen mit vielen unterschiedlichen Problemen.

Am häufigsten dann, wenn es im Betrieb und

besonders mit dem Chef oder den Kollegen nicht gut

läuft. Oft komme ich ins Spiel, wenn sich da schon

einiges an Konflikten aufgestaut hat. Dann kommt es

vor, dass der Chef zum Beispiel die Arbeit des Azubis

kritisiert, und der junge Mensch das aber persönlich

nimmt und sich herabgewürdigt fühlt. Meist sind

jedoch Missverständnisse die eigentliche Ursache.

Wie können Sie helfen?

Zum einen schaue ich mit den jungen Leuten: Wie ist

der Konflikt abgelaufen, könnten sie vielleicht an der

einen oder anderen Stelle ihr Verhalten ändern? Ich

habe jetzt zum Beispiel einen Fall mit einem jungen

Tischler, von dem der Meister meint, er verstecke sich

regelrecht in der Werkstatt und bringe kaum Leistung.

Der Azubi bestätigt das und klagt seinerseits

darüber, dass er nicht wisse, wie er es richtig machen

könne. Dann gehe er dem Chef aus dem Weg, um

nicht kritisiert zu werden – das ist eine Negativspirale.

In einem solchen Fall setzen wir uns zu dritt

gemeinsam an einen Tisch, um die Situation aufzubrechen

und offen über die Ängste einerseits und

die Erwartungen andererseits zu sprechen. Wenn

beide aufeinander zugehen, kann sich dadurch der

Umgang im Betrieb normalisieren.

Der Ton mache die Musik, heißt es ja. Wie wichtig

ist es, dass der Chef die richtigen Worte für den

Azubi findet?

Schon wichtig. Aber das gilt für beide Seiten: Meister

und Azubi sollten stets respektvoll miteinander sprechen.

Mir scheint, da hat sich in den letzten Jahren

etwas in der Kommunikation verändert. Ein klares

Wort von Mensch zu Mensch wirkt auf Jugendliche

anders, vielleicht weil sie eher mit Nachrichten per

Smartphone kommunizieren. Dadurch reagieren

sie im direkten Gespräch manchmal viel sensibler,

wenn es mal klare Ansagen oder Verbesserungsvorschläge

vom Chef gibt. Anderseits kann ein Meister

oder Ausbilder Kritik auch anders ausdrücken und

sensibler mit Auszubildenden umgehen – für sie ist

die Situation ja komplett neu. Wichtig ist, Positives zu

betonen, auch wenn es vielleicht selbstverständlich

scheint, und nicht nur negative Rückmeldungen zu

geben, wenn mal etwas nicht klappt.

Wie wichtig ist Vertrauen?

Sehr wichtig: Wenn der Azubi nicht das Vertrauen

hat, auch mal Fehler machen zu dürfen, ohne dass

gleich ein Donnerwetter vom Meister kommt, ist das

nicht gut. Wer sich bemüht und es klappt mal etwas

nicht, sollte sich darauf verlassen können, dass er

trotzdem weiter unterstützt wird. Azubis dürfen

auch Fehler machen. Andererseits muss der Chef

dem Azubi vertrauen können. Hier geht es vor allen

Dingen um die sogenannten „weichen Faktoren“ wie

Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und eben auch Engagement

und Lernwillen. Wenn die Konflikte überwunden

werden, kommt zum Schluss oft auch eine gute

Abschlussprüfung dabei heraus.

Können Sie den jungen Leuten in allen Lebenslagen

helfen?

Das Spektrum reicht von der Frage: „Ist das überhaupt

der richtige Beruf für mich?“ oder „Ich habe Probleme

in der Berufsschule“ oder „Ich komme mit dem

Geld nicht aus“ bis zu „Ich habe die Ausbildung abgebrochen,

wie geht es jetzt weiter?“. Manche werden

krank und befürchten, den Abschluss nicht zu schaffen,

wenn sie längere Zeit ausfallen. Unsere Aufgabe

ist ja, die Jugendlichen zu betreuen und nicht nur

einmalig bei einem Problem zu beraten. Wenn sie es

wollen, sind wir für sie während ihrer ganzen Ausbildung

oder auch nach einem Ausbildungsabbruch

Ansprechpartner für alle Probleme.

Wie können die Auszubildenden Sie direkt erreichen?

Die meisten rufen einfach an, andere schicken mir

eine Mail. Einige kommen auch persönlich im Büro

vorbei, und wir können die Dinge direkt ansprechen

– so wie es der Azubi selbst will. Wichtig ist zu wissen:

Er oder sie ist zu nichts verpflichtet. Wir Ausbildungsbetreuer

versuchen einfach nur dort zu helfen,

wo der Schuh drückt.

Text Joachim Welding

Foto Sebastian Weimar

KREISHANDWERKERSCHAFT

NORDFRIESLAND-NORD

Ausbildungsbetreuer Olaf Behrmann

Rathausstraße 19

25899 Niebüll

T. 04661 - 96 65 20

olaf.behrmann@ausbildungsbetreuung.de

19


HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

PROBLEMLÖSER,

WENN ES MAL NICHT SO LÄUFT

Ausbildungsbetreuer Benjamin Thöming kümmert

sich in Husum um Azubis, die im Betrieb oder in der

Schule nicht weiter wissen

Sie sind ja immer dann gefragt, wenn Azubis im

Süden Nordfrieslands Probleme bekommen – im

Betrieb, in der Berufsschule oder mit der Berufswahl

generell. Wie sehen typische Fälle aus?

Das spannende an unserer Arbeit ist, dass kein Fall

so ist wie der andere. Jede Situation ist für sich zu

betrachten, doch es gibt durchaus Themen, die häufiger

vorkommen. Oft höre ich von Azubis, dass die

Ausbildung keinen Spaß mehr macht oder man nur

noch mit Bauchschmerzen zum Betrieb fährt, weil

es zwischenmenschliche Konflikte im Betrieb gibt.

Manchmal kommt es auch zu Problemen, wenn

das Berichtsheft nicht vorgelegt wird. Ausbilder,

die mich ansprechen, bemängeln hingegen häufig

Defizite im Bereich Pünktlichkeit, wenn Azubis zu

spät kommen und die Kollegen auf sie warten müssen.

Ganz häufig betrifft es auch die Kommunikation,

beispielsweise wenn Azubis sich nicht richtig

abmelden.

Manche Schulabgänger/-innen sind ja wenig

begeistert, wenn sie daran denken, dass sie schon

wieder die Schulbank drücken müssen. Wenn es

in der Berufsschule schlecht läuft – welche Hilfen

können sie bekommen, um die Ausbildung erfolgreich

abzuschließen?

Die Berufsschule ist ja ein zentraler Partner im

dualen System, und die schulischen Leistungen

sind somit auch für das Bestehen der Abschlussprüfung

wichtig. Wenn es Nachhilfebedarf gibt,

greifen unter bestimmten Voraussetzungen die ausbildungsbegleitenden

Hilfen, die von der Agentur

für Arbeit bezahlt werden. Hier unterstützen wir bei

„MEIN ZIEL IST,

DASS DER AZUBI SEINE AUSBILDUNG

WEITERFÜHREN KANN.“

Wie kommen Sie dann ins Spiel?

Meist rufen Azubis an und bitten um Hilfe in ihrer

Situation. Doch es sind auch immer häufiger die

Betriebe, die uns ansprechen und um Unterstützung

bitten, wenn sie merken, dass etwas nicht so rund

läuft. Prinzipiell ist es immer gut, wenn Hilfe von

außen erbeten wird. Ich sehe meine Aufgabe darin

aufzuzeigen, worin das Problem liegt und wie wir

ansetzen können, um gemeinsam Lösungswege zu

erarbeiten. Unser Ziel ist, dass die Ausbildung weitergehen

kann.

Ausbildungsbetreuer

Benjamin

Thöming kümmert

sich in Husum um

die Sorgen und

Probleme

von Azubis.

Wenn junge Leute Schwellenangst haben, um auf

Sie zuzugehen – wie können Sie ihnen die Befürchtungen

nehmen?

Vertrauen ist die Basis für unsere Arbeit. Da ich

der Schweigepflicht unterliege, bleibt Vertrauliches

auch vertraulich und verlässt das Büro nicht. Darüber

hinaus ist unsere Betreuungsarbeit kostenlos, da

sie über das Land Schleswig-Holstein und aus Mitteln

des Europäischen Sozial Fonds finanziert wird.

Und ebenfalls wichtig zu wissen: Wir können auf

Wunsch auch langfristig unterstützen – im Prinzip

bis zum Ende der Ausbildung. In meiner Funktion

bin ich außerdem neutral, auch wenn ich die

Betriebe meist kenne. Ich vermittle zwischen Azubi

und Chef, damit die Probleme gemeinsam gelöst

werden können und der junge Mensch seine Ausbildung

fortsetzen kann.

Wie können Sie helfen, wenn es ernste Konflikte

zuhause mit den Eltern gibt?

Auch dann geht es darum, zunächst als Ansprechpartner

vor Ort zuzuhören und gemeinsam zu

schauen, wie eine schwierige Situation gelöst werden

kann. Wenn sich abzeichnet, dass weitere Hilfen

notwendig sein sollten, können wir auch auf

kurzem Weg entsprechende Kontakte herstellen.

der Antragstellung. Wer dann am Ball bleibt, für den

ist die Abschlussprüfung in der Regel machbar. Ich

freue mich immer, wenn ich bei den Freisprechungen

nach bestandener Prüfung bekannte Gesichter

sehe, die stolz ihr Zeugnis in der Hand halten.

Text Joachim Welding

Foto Sebastian Weimar

KREISHANDWERKERSCHAFT

NORDFRIESLAND

Ausbildungsbetreuer Benjamin Thöming

Süderstraße 97, 25813 Husum

T. 04841 - 89 38 11

benjamin.thoeming@ausbildungsbetreuung.de

20 21


HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

BERUFLICHE SCHULE HUSUM

3.850 SCHÜLERINNEN UND

SCHÜLER,

240 LEHRKRÄFTE,

UNTERRICHT FÜR 60

AUSBILDUNGSBERUFE

BERUFLICHE SCHULE NIEBÜLL

2.200 SCHÜLERINNEN UND

SCHÜLER,

120 LEHRKRÄFTE,

UNTERRICHT FÜR 34

AUSBILDUNGSBERUFE

STARKE SCHULEN IN NF!

Die Beruflichen Schulen in Husum und Niebüll

sind wichtige Partner des Handwerks

Kein Gesellenbrief ohne Schule! Für alle Auszubildenden sind die

beruflichen Schulen eine wichtige Einrichtung! Nach der Zeit an

den Gemeinschaftsschulen oder Gymnasien sorgen sie für den

weiterführenden, fachbezogenen Unterricht, vermitteln theoretische

und praktische Berufskenntnisse und führen theoretische

Prüfungen durch, die in die Gesamtnote der Ausbildung einfließen.

Zurzeit werden die insgesamt 20 beruflichen Schulen in Schleswig-Holstein

von etwa 90.000 Schülerinnen und Schülern besucht.

Über 6.000 von ihnen verteilen sich auf die beiden beruflichen

Schulen in Husum und Niebüll, unter ihnen die nordfriesischen

Auszubildenden in den Handwerksberufen für Holz-, Elektro-,

Metall-, Farb- und Bautechnik sowie Raumgestaltung. Ihr Vorteil:

Die beruflichen Schulen Nordfrieslands sind gut erreichbar und

hervorragend ausgestattet!

22 23


HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

ANDRÉ RATHJENS, 23

AUS GARDING, ABSOLVIERT IM 4. JAHR EINE AUSBILDUNG ZUM

KFZ-MECHATRONIKER.

Schulleiter Michael

Kwauka: „Wir legen Wert

auf eine hohe schulische

Ausbildungsqualität!“

„Ich komme gerade aus der Abschlussprüfung meiner

Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Die Prüfung

fand in den Räumen der Beruflichen Schule Husum

statt, in denen mir dreieinhalb Jahre lang theoretische

und praktische Kenntnisse vermittelt wurden. Die

Schule verfügt meines Erachtens über eine Top-Ausstattung!

Während der Ausbildung beschäftigt man

sich mit vielen Themen und Technologien. Da hilft

es, unterschiedlichen Fahrzeugtypen kennenzulernen

und an modernen Hebebühnen, Prüfständen

und Diagnosesystemen arbeiten zu können. Meine

Bewertung der Ausbildungszeit fällt deshalb sehr positiv

aus. Ich halte den Mix aus Schule und Betrieb für

sehr sinnvoll und würde daran nichts ändern.“

JAN HEECK, 21

AUS SIMONSBERG, ABSOLVIERT IM 4. JAHR EINE AUSBILDUNG ZUM

ANLAGEN MECHANIKER FÜR SANITÄR-, HEIZUNGS- UND KLIMATECHNIK.

DIE BERUFLICHE SCHULE IN HUSUM

Die Berufliche Schule in Husum ist die größte im Kreis

Nordfriesland. Rund 3.850 Schülerinnen und Schüler

werden hier zurzeit von etwa 240 Lehrkräften unterrichtet.

Wer sich für handwerkliche Berufe interessiert,

findet in Husum ein üppiges Bildungsangebot.

Neben dem klassischen Berufsschulunterricht für

etwa 60 Ausbildungsberufe, bietet die Berufsschule

die Möglichkeit, zusätzlich neben dem Berufsabschluss

die Fachhochschulreife zu erwerben. In Vollzeit

bieten die sogenannten „Berufsfachschulen“ für

Technik eine zweijährige schulische Ausbildung mit

den Schwerpunkten Bau-, Metal- und Elektrotechnik

an. Azubis vieler Handwerksberufe, beispielsweise

weibliche und männliche Mauer, Zimmerer,

Straßenbauer, Maler- und Lackierer, Friseure oder

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

kommen an der beruflichen Schule auch

zum überbetrieblichen Unterricht zusammen. Die

hervorragende Ausstattung der Berufsschule wird

sowohl im Berufsschuluntericht als auch in der überbetrieblichen

Lehrlingsunterweisung von den Kreishandwerkerschaften

Nordfrieslands genutzt!

Schulleiter Michael Kwauka betont die Bedeutung des

Berufsschulunterrichts im Handwerk und verweist

auf die stabilen Schülerzahlen. „Wir sind nach wie

vor ein starker Partner der dualen Berufsausbildung

und legen großen Wert auf eine hohe schulische

Ausbildungsqualität. Grundsätzlich sind wir mit den

Schülerzahlen zufrieden, obwohl die Handwerksbetriebe

zurzeit sogar weitere Ausbildungsplätze besetzen

könnten. Unsere Klassenstärken bewegen sich

durchschnittlich zwischen 15 und 20 Auszubildenden.

Auch Personen mit Flüchtlingshintergrund entscheiden

sich oft für das Handwerk und werden von

uns vor der Ausbildung in DaZ-Klassen unterrichtet.

Im Gespräch mit Auszubildenden fällt auf: Der theoretische

und praktische Berufsschulunterricht wird

von der überwiegenden Mehrheit als angenehm und

hilfreich wahrgenommen. „Dass die Berufsschule bei

Schülerinnen und Schülern gut ankommt“, erklärt

Michael Kwauka, „freut uns und ist in besonderem

Maße auf die veränderte Schulform zurückzuführen.

Nicht mehr Allgemeinbildung steht bei uns im

Fokus, sondern die eigene Beruflichkeit. Darüber

hinaus verfügen viele unserer Lehrkräfte über eigene

Berufserfahrungen in den Ausbildungsberufen der

Azubis und stellen dadurch einen starken inhaltlichen

Bezug her. Wir verstehen uns als ‚Trainer’, die

den Schülerinnen und Schülern zur Seite stehen und

sie fit für ihre Berufe machen.“

BERUFLICHE SCHULE DES KREISES

NORDFRIESLAND IN HUSUM

Herzog-Adolf-Straße 3

25813 Husum

T. 04841 - 8 99 50

buero@bs-husum.de

www.bs-husum.de

Text Christian Dorbandt

Fotos Laura Hasl

„Die Berufliche Schule in Husum kenne ich nicht nur

durch den Berufsschulunterricht im Rahmen meiner

Handwerksausbildung. Zuvor habe ich in der Berufsfachschule

mit Schwerpunkt Elektrotechnik auch

den Mittleren Schulabschluss erworben. Zwei Dinge

gefallen mir am Unterricht besonders gut: die entspannte

Lernatmosphäre und die zeitgemäße Ausstattung.

Als Auszubildender fühle ich mich von den

Lehrkräften ernst genommen. Und man merkt, dass

sie daran interessiert sind, uns den Lernstoff verständlich

zu vermitteln. Bezüglich der Ausstattung

wurden unsere Werkstatträume im vergangenen

Jahr mit neuen Anlagen ausgerüstet. Als angehender

Anlagenmechaniker ist es hilfreich, bereits im

Berufsschulunterricht sowohl ältere als auch topmoderne

Anlagen kennenzulernen. Auch in meinem

Betrieb muss ich beispielsweise alte Heizungsanlagen

warten und neue Anlagen installieren!“

GONNE HARS, 18

AUS SÜDERMARSCH, ABSOLVIERT IM 2. JAHR EINE AUSBILDUNG

ZUM ZIMMERER.

„Ich habe im Zimmererhandwerk den passenden

Beruf gefunden. Arbeit und Ausbildung gefallen mir

sehr gut! In meinem Betrieb erhalte ich vielseitige

Aufgaben: von Altbausanierungen bis hin zu Neubauten

ist alles dabei. Sowohl die schulische als auch

die überbetriebliche Ausbildung finden an der beruflichen

Schule in Husum statt. Ich persönlich bin eher

ein Praktiker und genieße deshalb die praktischen

Übungsstunden. Aber die Theorie gehört natürlich

auch dazu. Ich komme bisher gut mit, auch wenn

ich für das Thema Mathe etwas mehr lernen muss.

Mein Tipp für alle, die in eine Berufsausbildung starten:

Man sollte dem Berufsschulunterricht von Anfang

an aufmerksam folgen. Alle Lerninhalte werden

nacheinander in Lernfeldern vermittelt, sodass sich

der Unterrichtsstoff gut lernen lässt!“

24 25


HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE

UP

DIE BERUFLICHE SCHULE IN NIEBÜLL

Auf der Landkarte ganz oben links: Niebüll! Wer

denkt, hier ist Deutschland wohl endgültig zu Ende,

irrt gewaltig: Bildung und Berufsausbildung werden

an der herausragend ausgestatteten beruflichen

Schule des Kreises Nordfriesland groß geschrieben:

Hier lernen 2200 Schülerinnen und Schüler in allen

Schularten; hier vermitteln ihnen versierte Lehrerinnen

und Lehrer den fachlichen Teil ihrer dualen

Berufsausbildung. Junge Leute haben die Qual der

Wahl: 34 Ausbildungsberufe in den Berufsfeldern

Wirtschaft und Verwaltung, Metall-, Fahrzeug und

Luftfahrt-, Elektro-, Bau-, Holz- und Farbtechnik,

Gesundheit und Körperpflege, Ernährung, Gastronomie

und Hauswirtschaft sowie Agrarwirtschaft hat

Niebüll „im Angebot“. 120 Lehrkräfte unterrichten die

Schülerinnen und Schüler an vier Schulstandorten in

Niebüll und Westerland auf Sylt.

„Bei uns können junge Leute viel mehr erreichen, als

sie vielleicht zunächst glauben“, berichtet Schulleiter

Finn Brandt von einem Prinzip seiner Schule, das für

ihn besonders wichtig ist: „Unsere Schule ist extrem

durchlässig. Das heißt, jeder junge Mensch, der bei

uns ein berufliches Ziel oder einen höheren Schulabschluss

anpeilt, kann dies entsprechend seiner

fachlichen Eignung auch erreichen.“ Alle Schulabschlüsse

sind möglich: vom Ersten allgemeinbildenden

Schulabschluss bis zur allgemeinen Hochschulreife

(Abitur). Und damit stehen alle Karrierewege bis

hin zum Studium offen.

„Viele wissen zum Beispiel gar nicht, dass man mit

einem Berufsabschluss gleichzeitig den Ersten allgemeinbildenden

Schulabschluss oder den Mittleren

Schulabschluss erreichen kann“, erläutert der

Schulleiter. Azubis, die schon während ihrer Berufsausbildung

Gas geben wollen, können in Niebüll

parallel ihre Fachhochschulreife erlangen. „Es sind

gar nicht wenige, die dies auch machen, um innerhalb

von meist drei Jahren den Berufsabschluss und

den Zugang zum Studium in der Tasche zu haben“,

berichtet Finn Brandt.

„Wir pflegen einen kurzen Draht zu den Ausbildungsunternehmen,

Innungen und zu den Kreishandwerkerschaften“,

erklärt Studiendirektor Claus W.

Holzmeier, der die gewerbliche Abteilung für Bau-,

Farb- und Holzberufe leitet. „Die Firmen bekommen

von uns immer eine Rückmeldung über ihre Azubis.

Und wir Lehrer erhalten Themenvorschläge von

ihnen und wissen so immer, auf welchem praktischen

Niveau sich die jeweiligen Schülerinnen und

Schüler befinden.“

Wie stark die Theorie mit der Praxis verzahnt ist, zeigt

das Beispiel Kfz-Mechatroniker/-in: Im Unterricht

wird über fahrzeugspezifische Themen diskutiert,

später Übungsaufgaben bearbeitet – zum Beispiel

zur Reparatur eines Getriebes. In der mit modernen

Maschinen, Werkzeugen und Autos ausgestatteten

Werkstatt in der Schule lernen die Azubis dann, die

Arbeiten am Fahrzeug auch tatsächlich durchzuführen.

Meist sind die einzelnen Lerngruppen klein, so

dass sie intensiv diskutieren und Rückfragen mit den

Lehrkräften besprechen können. Typisch berufliche

Schule eben: technisch up to date, und ganz nah

dran an der Praxis vor Ort!

BERUFLICHE SCHULE DES KREISES

NORDFRIESLAND IN NIEBÜLL

Uhlebüller Straße 15

25899 Niebüll

T. 04661 - 93 01 00

info@bs-niebuell.de

www.bs-niebuell.de

Text & Fotos Joachim Welding

MAIKE WINKELMANN, 36

AUS BRAMSTEDTLUND, IST IM 3. LEHRJAHR ZUR TISCHLERIN.

„Nachdem ich viele Jahre in einem Restaurant im

Ausland gearbeitet habe, wollte ich wegen meines

Alters endlich eine Berufsausbildung abschließen.

Also habe ich als Mutter eines Kindes eine Umschulung

zur Tischlerin begonnen. Bereits im Elternhaus

habe ich oft in der Werkstatt mitgearbeitet. Im

Betrieb bauen wir häufig Holztreppen, die wir später

in Gebäuden einbauen. Besonders gefällt mir,

dass man als Tischlerin vieles selbst machen kann,

zum Beispiel baue ich meine eigenen Möbel. Spaß

macht mir auch, die Oberflächen mit Ölen oder Farben

zu bearbeiten, so dass die Maserung des Holzes

sichtbar wird. Mein Tipp für junge Frauen: Probiert

diese Arbeit bei einem Praktikum ruhig einmal aus.

Sprecht den Meister einer Tischlerei einfach an. Die

meisten zeigen sich offen.“

SIMON PAULSEN, 20

AUS UPHUSUM, IST IM 3. LEHRJAHR ZUM TISCHLER.

„Ich bin vom Tischler-Handwerk begeistert, weil ich

hier alles selber mit meinen Händen gestalten kann.

Wenn man bedenkt, was so alles aus einem Baumstamm

entstehen kann – Möbel zum Beispiel und

vieles andere mehr! Wichtig ist auch, dass man lernt,

mit computergesteuerten CNC-Maschinen zu arbeiten

und sie zu programmieren. Für handwerklich interessierte

Computerfans kann die Ausbildung also

auch attraktiv sein. Meist arbeiten wir bei Privatkunden

auf Sylt, um etwa in Einfamilienhäusern Fenster

einzubauen. Nach meiner Ausbildung will ich mir

aber einen anderen Berufstraum erfüllen: Ich möchte

Berufsfeuerwehrmann werden. Handwerkliches

Geschick ist auch dabei gefordert. Als Tischler habe

ich alle Möglichkeiten für eine berufliche Karriere.“

MANDY MATTHIESEN, 19

AUS LADELUND, IST IM 2. LEHRJAHR ZUR MALERIN.

„Bei uns können

junge Leute viel

mehr erreichen,

als sie vielleicht

zunächst glauben“,

sagt Schulleiter

Finn Brandt.

„Meine Ausbildung ist ziemlich ungewöhnlich: Ich

bin bei einem sehr großen Hotel auf Sylt angestellt.

Für Handwerker gibt es hier immer viel zu tun: Räume

müssen zum Beispiel renoviert und mit neuer

Farbe versehen werden. Als meine Eltern erfuhren,

dass ich gerne Malerin werden will, waren sie zunächst

erschrocken. Doch inzwischen freuen sie

sich mit mir, dass ich einen solch abwechslungsreichen

Beruf gefunden habe. Als Frau werde ich im

Betrieb voll akzeptiert, und ich kann nur sagen: das

Handwerk ist gut für junge Frauen. Zu Beginn war

die Arbeit körperlich ganz schön anstrengend. Aber

der Körper gewöhnt sich nach ein paar Monaten an

die Belastung. Und man lernt eine Menge während

der Ausbildung, beispielsweise verschiedene Spachteltechniken

und viele andere Dinge, die für die Gestaltung

von Räumen wichtig sind.“

26 27


HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

„AZUBIS BRAUCHEN EINEN

ROTEN FADEN!“

Im Gespräch mit Maurer- und Betonbaumeister Jürgen

Petersen, Ausbilder in der Ausbildungswerkstatt für Bauberufe

der Kreishandwerkerschaft Süd in Husum

Jürgen Petersen ist mit Herz und Seele Maurer und ein Fachmann für

Hoch- und Tiefbau. Nach seiner Ausbildung im klassischen Maurerberuf

und einigen Gesellenjahren erwarb der gebürtige Nordfriese zwei

Meister titel, zunächst zum Maurer- und Betonbaumeister, später zum

Indus triemeister im Tiefbau. Seine zweite Leidenschaft gilt der Ausbildung

von Nachwuchskräften. Seit knapp zwanzig Jahren leitet er die

überbetriebliche Lehrlingsunterweisung von angehenden Maurern,

Stahlbetonbauern, Estrichlegern, Straßenbauern, Fliesenlegern sowie

Hoch- und Tiefbaufacharbeitern im Verantwortungsbereich der Kreishandwerkerschaft

Süd. Sein Arbeitsplatz: Die Bauhalle der Beruflichen

Schule in Husum. Im Gespräch mit HANDS-UP-Redakteur Chris hebt

Jürgen Petersen die Bedeutung der überbetrieblichen Ausbildung hervor.

Moin, Herr Petersen. Die dualen Partner in der

Handwerksausbildung sind der Ausbildungsbetrieb

und die Berufsschule. Warum ist zusätzlich

eine überbetriebliche Ausbildung notwendig?

Der überbetriebliche Unterricht ist wichtig und notwendig,

damit sich am Ende der Ausbildung alle Auszubildenden

auf einem ähnlichen Ausbildungsstand

befinden. Viele Betriebe sind mittlerweile derartig

spezialisiert, dass sie weder zeitlich

noch räumlich dazu in der

Lage sind, alle praktischen Fähigkeiten

zu vermitteln, die laut

Ausbildungsordnung zu einem

Ausbildungsberuf gehören. Besonders

für das Bauhandwerk ist

der überbetriebliche Unterricht

unverzichtbar, denn bei uns lernen

beispielsweise Maurer-Azubis, wie sie die Kelle

richtig halten, wie viel Mörtel darauf kommt und wie

Steine gesetzt und geschlagen werden.

Wie viele Stunden verbringen die Azubis bei Ihnen?

Das ist von Ausbildungsjahr zu Ausbildungsjahr unterschiedlich.

Die Ausbildungsordnungen geben den

„WICHTIG SIND EIN

RESPEKTVOLLER UMGANG

MITEINANDER UND DAS

AUFZEIGEN VON GRENZEN. “

Anteil überbetrieblicher Ausbildungsstunden genau

vor. Für das Bauhandwerk im ersten Lehrjahr sind

das momentan 22 Wochen Berufsschulunterricht

und 17 Wochen überbetrieblicher Unterricht. Das

Jahr hat 52 Wochen, davon müssen noch sechs Wochen

Urlaub abgezogen werden. Es bleibt ein Rest

von sieben Wochen. Im ersten Jahr sind die Azubis

aus den Bauberufen also kaum im Betrieb.

Es gibt die Forderung, den überbetrieblichen

Unterricht zu reduzieren.

Wie ist Ihre Meinung

dazu?

Ich kann diese Forderung nicht

nachvollziehen. Wir stellen seit

Jahren fest, dass die Lern- und

Schulfähigkeit jugendlicher Azubis

schwächer wird und der Grad handwerklicher

Vorbildung abnimmt. Gleichzeitig steigen die praktischen

und theoretischen Anforderungen in allen

Ausbildungsberufen, und das Handwerk verändert

sich rasant durch Technisierung und Digitalisierung.

Aus meiner Sicht müsste der überbetriebliche Unterricht

deshalb sogar noch erhöht werden.

Im Gegensatz zum Betrieb sind Azubis bei Ihnen in

der Überzahl! Wie gehen Sie mit den Auszubildenden

um?

Ich arbeite seit fast zwanzig Jahren mit Auszubildenden

und weiß, worauf es im Unterricht ankommt.

Wie in anderen Berufsgruppen gibt es auch unter

Auszubildenden die unterschiedlichsten Charaktere.

Azubis brauchen einen roten Faden! Sie benötigen

verständliche Aufgabenstellungen, sachliche Anleitungen

und vernünftige Rückmeldungen. Wichtig

sind ein respektvoller Umgang miteinander und das

Aufzeigen von Grenzen. Es gibt immer wieder Azubis,

die etwas aus der Spur geraten sind und meinen,

sie könnten machen, was sie wollen. Die müssen

dann zurück in die Spur gebracht werden.

Was geben Sie – neben den fachlichen Kenntnissen

– den Auszubildenden mit auf den Weg?

Zwei Dinge sind mir wichtig. Erstens, dürfen Auszubildende

in der überbetrieblichen Ausbildung Fehler

machen. Aus diesen Fehlern sollen sie lernen. Hier

haben sie beispielsweise die Möglichkeit, eine Mauer

wieder einzureißen und zu sagen: ‚Das war leider

nichts. Ich mache es nochmal neu.’ Zweitens, sollen

Azubis ein Interesse an ihrem Beruf entwickeln und

die Ausbildung nicht nur als Pflichtaufgabe empfinden.

Wer sein Handwerk nicht schätzt, wird auch wenig

Freude daran haben!

Text Christian Dorbandt

Foto Laura Hasl

28 29


HANDS THEMA UP // KUNDE // THEMEN

THEMEN THEMA // HANDS // KUNDE UP

„HIER LERNT MAN, WIE’S GEHT!“

Einblicke in die „überbetriebliche Lehrlingsunterweisung“

(ÜLU) in den Lehrwerkstätten der Kreishandwerkerschaft

Nordfriesland-Nord in Niebüll

PHILIPP HANSEN, 20

AUS ENGE-SANDE, 2. AUSBILDUNGSJAHR

ZUM ZIMMERER.

„Ich stamme aus einer Handwerksfamilie. Nach einer

abgeschlossenen Tischlerlehre, hänge ich nun noch

eine auf zwei Jahre verkürzte Ausbildung zum Zimmerer

an. Das Zimmererhandwerk gefällt mir so gut,

dass ich in diesem Beruf bleiben werde! In der überbetrieblichen

Ausbildung lernen wir die praktischen

Grundlagen unseres Berufes in einer entspannten

Atmosphäre. Wir haben ausreichend Zeit, alles zu lernen,

Fragen zu stellen und uns untereinander auszutauschen.

Im Gegensatz zum Betrieb dürfen wir uns

hier auch mal versägen! Aber aus Fehlern lernt man

ja bekanntlich am meisten! Mein wichtigstes Werkzeug?

Der Hammer.“

Eine handwerkliche Ausbildung ist eine komplexe Angelegenheit und findet abwechselnd

an mehreren Orten statt. Im Betrieb arbeiten Azubis an der Seite von Gesellinnen

und Gesellen an echten Kundenaufträgen. Bevor sie so weit sind, müssen sie sich mit

den Grundlagen beschäftigen. Dieser theoretische und praktische Basisunterricht findet

in der Berufsschule und in der sogenannten „überbetrieblichen Ausbildung“ statt (offiziell:

„überbetriebliche Lehrlingsunterweisung“). Was das genau bedeutet, könnt ihr im

HANDS-UP-Werkzeugkasten auf Seite 104 nachlesen. Um die Bedeutung der überbetrieblichen

Ausbildung zu betonen, haben wir die Lehrwerkstätten der Kreishandwerkerschaft

Nordfriesland-Nord in der Niebüller Rathausstraße besucht und mit Azubis aus bauhandwerklichen

Berufen gesprochen.

NIKLAS RAHN, 20

AUS RISUM-LINDHOLM, 1. AUSBILDUNGSJAHR ZUM MAURER.

„Ich habe mich für das Maurerhandwerk entschieden

und möchte später den Betrieb meines Vaters in

Risum-Lindholm übernehmen. Die Anfangszeit der

Ausbildung erleben wir in der Ausbildungswerkstatt

in Niebüll. Unter der Anleitung von Herrn Petersen

und Herrn Hinrichsen kommen wir mit den verschiedensten

Baustoffen und Techniken in Kontakt.

Hier lernt man, wie’s geht! Unsere Ausbilder passen

auf, dass wir keinen Blödsinn machen. Man merkt

aber auch, dass sie uns wirklich helfen wollen. Mein

Tipp? Lasst euch nicht einreden, im Bauhandwerk,

werde man permanent angeschrien oder stünde nur

im Regen. Probiert es selbst aus. Wenn man einmal

etwas mit seinen Händen selbst gebaut hat, kommt

man nicht mehr davon los!“

PHILIPP BUCHENAUER, 19

AUS BRADERUP, 1. AUSBILDUNGSJAHR ZUM STRASSENBAUER.

„Ich absolviere in Niebüll eine Ausbildung zum Straßenbauer

und besuche im ersten Ausbildungsjahr im

Zwei-Wochen-Rhythmus abwechselnd die Berufsschule

und den überbetrieblichen Unterricht. Durch

die abwechslungsreichen Aufgaben in der Ausbildungswerkstatt

merke ich bereits jetzt, dass ich im

Bauhandwerk genau richtig aufgehoben bin! Meine

Stärken? Ich würde mich als Teamplayer bezeichnen,

der gern anpackt. Mein Tipp? Wenn ihr ins Handwerk

wollt, dann fackelt nicht lang. Einfach bewerben und

los geht’s!“

Text Christian Dorbandt, Tara Gottmann

Fotos Jana Limbers

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THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

THEMA INNUNG // KUNDE // BAU

MAURER/-IN

Und? Was hast du

heute gemacht?

Hochbau, Tiefbau, Straßenbau – auf vielen Baustellen

sind Maurer unterwegs. Der Maurerberuf ist

einer der beliebtesten Lehrberufe und spricht besonders

Jungs an. Maurer/ -innen arbeiten an allen

Stellen eines Rohbaus, außer am Dach. In der dreijährigen

Lehre erfährst du alles über die verschiedenen

Tätigkeiten und Werkstoffe. Besonders attraktiv:

Maurergesellen verdienen oft mehr als viele andere!

WORUM GEHT’S?

Keine Sorge, es geht hier nicht nur um

Mauern und Hauswände. Als Maurer/-in benötigst du

räumliches Denkvermögen und technisches Verständnis.

Während der Ausbildung fertigst du Konstruktionspläne

an, lernst, mit künstlichem und natürlichem Stein zu

mauern, und verputzt Innen- und Außenwände. Außerdem

erfährst du alles über Beton, montierst Bauelemente

und kümmerst dich um Wärmedämmung und Feuchtigkeitsschutz.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Dir sollte es nichts

ausmachen, körperlich schwer zu arbeiten, und Stubenhocker

werden im Maurerhandwerk auch nicht wirklich

gesucht. Mathe und Physik sollten nicht deine schlechtesten

Fächer sein! Ansonsten kommt es eher darauf an, Spaß

an der Teamarbeit zu haben und „anpacken“ zu können.

„Hands-on-Mentalität“ ist also gefragt.

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Einrichten, Sichern

und Räumen von Baustellen | Herstellung von Bauteilen

aus Beton und Stahlbeton, Putz und Steinbaukörpern |

Einbauen von Dämmstoffen | Sanieren, Instandsetzen

von Baukörpern | Berichtswesen | Teamarbeit

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Die Perspektiven im

Maurerhandwerk sind besser als je zuvor! Aufgrund des

dauerhaft niedrigen Zinsniveaus wird kräftig gebaut,

renoviert und saniert! Wer das Maurerhandwerk beherrscht,

findet auf der ganzen Welt Arbeit! Übrigens: Viele

Maurergesellen gehen auf Wanderschaft („auf die Walz“)

und lernen so tatächlich die Welt kennen. Auch nach der

Ausbildung geht es interessant weiter. Es gibt viele Aufstiegs-

und Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise

zum Polier oder Meister. Wer sich weiterbildet, kann eine

Karriere machen, die auch zur Selbständigkeit führen

kann!

LICHTBLICKE Einstieg mit allen Schulabschlüssen, gute

Zukunftsaussichten, hohe Verdienstmöglichkeiten,

wertvolle Basis für viele andere technische Berufe, abwechslunsgreiche

Tätigkeiten mit intensiver Teamarbeit,

ständige Begegnung mit vielen anderen Handwerkskollegen/-innen

auf Baustellen.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags

AUSBILDUNGSDAUER

3 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

(STAND: 01.05.2018)

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR:

850 EUR 1.200 EUR 1.475 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

BEWEISE

LIEBE ZUM DETAIL ALS

MAURER/-IN ODER FLIESENLEGER/-IN

Unsere Firma führt seit

dem Jahr 2001 gekonnt

Maurer- und Fliesenlegerarbeiten

aus. Aber

auch in den Bereichen

Sanierung, Stahlbetonund

Tiefbau und dem

Bau von Friesenhäusern kennen wir uns aus. Durch

unsere Erfahrung können wir viel Wissen weitergeben

und suchen deshalb Verstärkung für unser

Team.

Wenn Liebe zum Detail dir im Blut liegt und du dir

für deine Ausbildung ein familiäres Klima wünschst,

bewirb dich bei uns!

WRIXUM BAU GMBH

Hemkweg 15

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 7 46 10 70

info@wrixum-bau.de

www.wrixum-bau.com

33


THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

INNUNG // BAU

ROHRLEITUNGS-

BAUER/-IN

STRASSEN-

BAUER/-IN

Und? Was hast du

heute gemacht?

SCHAFF DIR GUTE

VERBINDUNGEN!

ROHRLEITUNGSBAUER/-IN

60…80…120 cm. Ein

Rohrleitungsbauer weiß

genau, was das heißt: In

diesen Tiefen verlaufen

die Strom-, Gas- und

Wasserleitungen. In drei

spannenden Jahren

bilden wir dich in einem zukunftssicheren und sehr

abwechslungsreichen Bauberuf aus! Dafür suchen

wir motivierte Auszubildende, die Teil unseres tollen

80-köpfigen Teams werden wollen.

Komm zu uns und bewirb dich jetzt bei:

S V E N V O G T

ROHRLEITUNGSBAU GMBH

Schmiedestraße 13–15

25899 Niebüll

T. 04661 - 54 31

F. 04661 - 96 82 28

bewerbung@svenvogtbau.de

www.svenvogtbau.de

Ohne den Rohrleitungsbau könnten wir weder duschen,

noch heizen oder kochen, denn Wasser, Gas, Öl und Fernwärme

fließen durch unterirdische Leitungen in unsere

Wohnstuben. Ob Wasserrohrbruch oder neue Gasleitung

… Rohrleitungsbauer/ -innen verlegen, verbinden, reparieren,

warten oder schweißen Rohrteile und sind begehrte

Tiefbauexperten.

WORUM GEHT’S? Rohrleitungsbauer/-innen schachten

Baugruben aus, verlegen Rohrleitungen oder legen solche

frei, um an ihnen Reparaturen auszuführen. Vorher wird

mit Erdbewegungsmaschinen der Boden aufgerissen.

Wichtig dabei: die ständige Beachtung von Unfallverhütungsvorschriften.

Die Arbeit an den Leitungen verlangt

individuelle Verlegungs- und Verbindungstechniken.

Schweißen, Löten, Kleben, Abdichten – das alles lernst du

in deiner Ausbildung.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Für die Arbeit im Rohrleitungsbau

wird in der Regel ein guter Erster allgemeinbildender

Schulabschluss verlangt, gute Mathe- und Physikkenntnisse,

körperliche Belastbarkeit, Wetterfestigkeit und

Spaß an Teamarbeit.

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Umgang mit Maschinen

und Werkzeugen | Verlegungs- und Verbindungstechniken

| Bodenbeschaffenheiten und Gesteinsarten |

Schweiß- und Löttechniken | Unfallverhütungsvorschriften

| Durchführung von Dichtheitsprüfungen | Grundlagenkenntnisse

verschiedener (Tief-)Bauberufe.

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Rohrleitungsbauer/-innen

arbeiten in Tiefbauunternehmen oder in Betrieben der

Energie- und Wasserversorgung und können sich z.B.

durch Schweiß-Lehrgänge ständig spezialisieren. Weiterbildungen

gibt es zum/zur Vorarbeiter/-in oder Techniker/-in.

Mit der FH-Reife kannst du Bauingenieurwesen

studieren, auch ausbildungsbegleitend!

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags

AUSBILDUNGSDAUER

3 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR:

850 EUR 1.200 EUR 1.475 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

Und? Was hast du

heute gemacht?

BAU DIR DEINEN WEG

IN DIE ZUKUNFT!

STRASSENBAUER/-IN

Wege, Straßen, Plätze …

planieren, verdichten,

pflastern. Straßenbau

bedeutet Teamarbeit und

Frischluft! Auf unseren

nordfriesischen Baustellen

lernst du einen

wichtigen und vielseitigen Bauberuf in einem

modernen Unternehmen. Wir suchen motivierte

Auszubildende, die Teil unseres tollen 80-köpfigen

Teams werden wollen.

Komm zu uns und bewirb dich jetzt bei:

SVEN VOGT BAU GMBH

Schmiedestraße 13–15

25899 Niebüll

T. 04661 - 54 31

F. 04661 - 96 82 28

bewerbung@svenvogtbau.de

www.svenvogtbau.de

Du möchtest lieber an der frischen Luft arbeiten als im

Büro? Es macht dir Spaß, körperlich zu arbeiten und

dich viel zu bewegen? Die Bedienung großer Maschinen

macht dir keine Angst und du bist wetterfest? Dann werde

Straßen bauer/-in!

WORUM GEHT’S? Straßenbauer sind für den Bau von Straßen,

Fahrrad- und Gehwegen, Autobahnen, Sportplätzen oder

Flugplätzen zuständig. Du bereitest die Baustellen vor und

bearbeitest den Boden mit großen Maschinen wie Baggern,

Raupen und Walzen, sodass zum Schluss der Belag aufgetragen

werden kann. Auch Reparaturen und die Instandhaltung

von Verkehrswegen gehören zu deinen Aufgaben.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Da du als Straßenbauer deinen

Baustoffbedarf berechnen musst, brauchst du solide

Mathekenntnisse. Auch körperliche Fitness ist gefragt,

denn du musst dich viel bewegen und kräftig mit anpacken.

Straßenbauer arbeiten im Team. Sorgfalt, Umsicht

und Teamfähigkeit spielen daher für diesen Beruf eine

wichtige Rolle.

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Umweltschutzrichtlinien |

Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen | Herstellen

von Baukörpern aus Steinen | Herstellen der Unterlage

für Decken und Belege | Herstellen von Pflasterdecken

und Plattenbelägen, Asphaltdecken und Betondecken |

Herstellen der Entwässerung von Verkehrsflächen

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Als Straßenbauer hast du sehr

gute Berufsaussichten! Techniker, technischer Fachwirt

oder Polier – in Sachen Weiterbildung gibt es für Straßenbauer

viele Möglichkeiten. Als Meister/-in kannst du einen

eigenen Betrieb gründen und Azubis ausbilden. Aber

auch das Studium Bauingenieurwesen ist möglich, z.B.

an der TH Lübeck oder an der FH Kiel.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags

AUSBILDUNGSDAUER

3 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

(STAND: 01.05.2018)

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR:

850 EUR 1.200 EUR 1.475 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

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BAU THEMA // INNUNG // KUNDE

THEMA INNUNG // KUNDE // BAU

JEDE MENGE „ACTION“ IM GRABEN

Über die Ausbildung im Straßen- und Rohrleitungsbau bei der

Sven Vogt Bau GmbH

In Nordfriesland kennt sie jeder: die Tiefbauexperten der Firma

Sven Vogt Bau GmbH mit ihren gelben Baufahrzeugen und dem

umrahmten SV-Logo. Warum? Weil das Unternehmen seit über

30 Jahren in Nordfriesland und auf Sylt unterwegs ist, um Straßen,

Wege, Promenaden und Plätze zu bauen, zu pflastern und

zu asphaltieren oder Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen zu

verlegen. Mit insgesamt 80 Beschäftigten gilt die Sven Vogt Unternehmensgruppe

als eine der größten familiär geführten Baufirmen

Nordfrieslands. Zurzeit absolvieren 10 Auszubildende eine handwerkliche

oder kaufmännische Ausbildung. Es dürften gern mehr

sein! Vor allem in den handwerklichen Berufen und besonders im

Rohrleitungsbau werden Nachwuchskräfte dringend benötigt!

10.30 Uhr. Hauptstraße L3, Tinningstedt, Wasserversorgungsnetz

Drei Harden. Rohrleitungsbau-Geselle

Erik Petersen steht mit Azubi Leif Jacobsen im Leitungsgraben

und fragt ihn, worauf er beim Anschluss

einer erdverlegten Trinkwasser-Hausleitung an das

frisch sanierte öffentliche Wasserversorgungsnetz

achten muss. „Die Trinkwasserleitung muss in einem

Abstand von mindestens einem Meter zu Abwasserleitungen

verlegt werden“, antwortet

der 18-Jährige. „Zu anderen Leitungen

beträgt der Mindestabstand 20

Zentimeter. Außerdem werden Trinkwasserrohrleitungen

gradlinig mit

Steigung zu den Zapfstellen verlegt!“

Was für den Laien Chinesisch klingt,

ist für den 18-jährigen Leif eine praktische

Übung des lernfeldorientierten

Berufsschulunterrichts. Jetzt, im dritten

Ausbildungsjahr, steht er unmittelbar

vor der Gesellenprüfung, dem Abschluss seiner

Handwerks ausbildung. Angst vor der Prüfung habe

er nicht, meint er. „Ich fühle mich sehr gut ausgebildet

und bin gut vorbereitet!“

ROHRLEITUNGSBAUER/-IN: EXPERTEN MIT

VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN

„Der Ausbildungsberuf ‚Rohrleitungsbauer/-in’ ist

bei Schülerinnen und Schülern leider noch relativ

unbekannt“, sagt Versorgungstechnikingenieur

Lars Vogt, der zusammen mit seiner Schwester, der

Bauingenieurin Sandra Vogt, das Unternehmen leitet.

„Ich selbst bin mit dieser Lehre ins Bauhandwerk

36

„GEFRAGT SIND

MATHEMATISCHES

DENKEN UND

FINGERSPITZEN­

GEFÜHL!“

gestartet und weiß, wie vielseitig diese Tätigkeit ist.

Den meisten fehlt eine Vorstellung, worum es in dem

Beruf überhaupt geht. Wir bieten deshalb jederzeit

Praktikumsplätze an. Viele Praktikanten sehen die

Aufgaben von Rohrleitungsbauern anschließend in

einem anderen Licht und sind davon begeistert, wie

viel Action sie erlebt haben!“

Welche Aufgaben und Anforderungen

auf Rohrleitungsbauer zukommen,

erläutert der Klixbüller Azubi

Leif: „Auf kleineren Baustellen arbeiten

wir häufig in einer Vierer-Kolonne.

Das Team besteht meist aus

zwei Rohrleitungsbauern und zwei

Straßenbauern. Zunächst sichern wir

unsere Baustelle, damit Autofahrer

gewarnt sind und Fußgänger nicht

in den sogenannten Leitungsgraben

fallen, der zuvor von einem Minibagger ausgehoben

wurde. Wir Rohrleitungsbauer achten darauf, dass

dabei keine vorhandenen Leitungen beschädigt

werden und vermessen den Graben. Gefragt sind

mathematisches Denken und Fingerspitzengefühl!

Danach werden die neuen Rohrteile hinabgelassen,

um die alten zu ersetzen. Bei der Verlegung und

Verbindung von Rohrteilen sowie dem Einbau von

Abzweigungen, Absperrschiebern und Messvorrichtungen

müssen wir dann sehr sorgfältig arbeiten. Da

Rohre oft hohem Druck ausgesetzt sind, muss alles

perfekt abgedichtet sein. Wer eine Ausbildung im

Rohrleitungsbau absolviert, lernt Verantwortung zu

übernehmen!“


BAU THEMA // INNUNG // KUNDE

THEMA INNUNG // KUNDE // BAU

AUSBILDUNG, DIE SICH AUSZAHLT!

Und wie ist die Stimmung unter den Auszubildenden?

„Ziemlich gut“, berichten Leif und Thorben.

„Der Zusammenhalt unter allen Mitarbeitern und

die familiäre Atmosphäre im Unternehmen sind

sehr angenehm“, meint Leif. „Wir genießen geregelte

Arbeitszeiten, erhalten eine attraktive Ausbildungsvergütung

und haben auch gute Chancen, von der

Firma Vogt übernommen zu werden!“ Auch Thorben

hofft auf eine langfristige Beschäftigung nach der

Ausbildung. „Wenn die Arbeit passt und das Team

stimmt, denkt man nicht über Alternativen nach“,

sagt Thorben. Außerdem gefällt mir die Art und

Weise, wie wir ausgebildet werden. Von den Gesellen

wird uns alles vernünftig erklärt und vorgemacht,

sodass wir Schritt für Schritt das Handwerk lernen.

Man wird jeden Tag sicherer!“

Erik Petersen hat für die Zusammenarbeit mit Auszubildenden

seinen eigenen Weg gefunden. „Ich

selbst habe bei der Firma Sven Vogt Rohrleitungsbau

gelernt und bin seit sechs Jahren Geselle. Aus Erfahrung

weiß ich, dass es nichts bringt, Azubis besonders

hart anzupacken. Sie dürfen auf keinen Fall

Angst davor haben, Fehler zu machen, denn sonst

trauen sie sich irgendwann nicht mehr, Fehler zu

melden. Meine Devise lautet: Aufgaben ruhig erklären

und die Azubis dann machen lassen, auch wenn

es mal etwas länger dauert! Nur, wenn das Team

stimmt, wird die Arbeit erfolgreich erledigt! Dazu

gehört auch, dass wir mal lachen. Wer sich lange Zeit

konzentrieren muss, braucht hin und wieder etwas

Entspannung. Das zeigt nur, dass es im Team stimmt

und uns die Arbeit gefällt!“

THORBEN SCHOLZ, 23

AUS SCHADEBÜLL, 3. AUSBILDUNGSJAHR ZUM STRASSENBAUER

BEI DER FIRMA SVEN VOGT BAU GMBH.

„Der Beruf des Straßenbauers passt wirklich gut zu

mir. Ich mag es, draußen zu sein, körperlich zu arbeiten

und könnte nicht den ganzen Tag im Büro

sitzen. Mal scheint die Sonne, mal regnet es. Damit

muss man klarkommen! Die Arbeit ist extrem abwechslungsreich:

Mal pflastern wir mit Natursteinen,

mal setzen wir Randsteine und dann stellen

wir eine Asphaltdecke her. Zuerst stecken wir immer

die Baustelle ab und legen mit einem Rotationslaser

die Höhe fest. Dann beginnen die Erdarbeiten, zum

Beispiel das Lösen, Planieren und Verdichten von

Bodenmassen. Dafür benutzen wir die modernsten

Werkzeuge und Baumaschinen. Wir verfügen über

eine Top-Ausstattung!

Was mir sonst gut an der Ausbildung bei der Firma

Vogt Bau gefällt? Unsere Chefs sind freundlich und

jederzeit ansprechbar. Und aufgrund der geregelten

Arbeitszeit habe ich viel Zeit für meine Hobbys: Fußball,

Fitness, Joggen und Angeln.“

Thorben Scholz

LEIF JACOBSEN, 18

AUS KLIXBÜLL, 3. AUSBILDUNGSJAHR ZUM ROHRLEITUNGSBAUER

BEI DER FIRMA SVEN VOGT ROHRLEITUNGSBAU GMBH.

„Die Ausbildung zum Rohrleitungsbauer ist vielseitig

und bedeutet jede Menge Action. Der Alltag im Betrieb

sieht folgendermaßen aus: Um 7 Uhr morgens

treffen wir uns in der Firma in Niebüll und fahren

dann gemeinsam auf die Baustelle. Unterwegs laden

wir noch Baumaterial aus einem Baucontainer ein.

Danach beginnt die Arbeit, zum Beispiel die Instandsetzung

einer defekten Druckrohrleitung oder die

Installation einer Messvorrichtung. Um circa 13 Uhr

ist Mittag, um 16.30 Uhr Feierabend.

Der Berufsschulunterricht findet halbjährlich im niedersächsischen

Bad Zwischenahn statt. Meine Klasse

besteht aus rund 25 Personen. Für drei bis vier Wochen

sind wir jeweils montags bis freitags in Zweibettzimmern

untergebracht und lernen im Unterricht

sowohl Theorie als auch Praxis. Bad Zwischenahn

liegt zwar nicht um die Ecke, aber keine Angst: Alle

Kosten werden übernommen, und am Freitagnachmittag

fährt man nach Hause. Die Ausstattung der

Schule ist beeindruckend: Es gibt eine große Bauhalle

mit Schächten und Gräben, in denen wir Leitungen

und Rohre verlegen. Wie gesagt: jede Menge Action!“

Text Christian Dorbandt

Fotos Michael Ruff

Tiefbau bedeutet Teamarbeit!

Zur Baustellenbesprechung

trifft Geselle Erik Petersen

(links) auf die geschäftsführenden

Ingenieure Lars

und Sandra Vogt.

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STRASSENBAUER/-IN ODER

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BAUINGENIEURWESEN

MIT INTEGRIERTER LEHRE (STUDILE)

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Leif Jacobsen

SVEN VOGT BAU GMBH

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BAU THEMA // INNUNG // KUNDE

THEMA INNUNG // KUNDE // BAU

WER HOCH BAUT,

BRAUCHT EIN FUNDAMENT!

Nachhaltige Maurer-Ausbildung bei der Lorenzen-Nissen Bau GmbH

in Behrendorf

Zwischen Viöl und Bondelum liegt die Gemeinde Behrendorf.

Das dort ansässige Hochbauunternehmen Lorenzen-Nissen Bau

GmbH beschäftigt rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon

drei Auszubildende, und betreibt Baustellen im gesamten Raum

Schleswig- Holstein. Eine Besonderheit der nordfriesischen Firma

ist die abwechslungsreiche Maurerausbildung in moderner Baustellenumgebung.

Gesellinnen und Gesellen aus Behrendorf gelten als

begehrte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Dass die meisten nach der

Ausbildung bei der Firma Lorenzen-Nissen bleiben, spricht für sich!

Westerende in Viöl. Auf einer Großbaustelle nahe der

Schulstraße entsteht ein großer Wohn- und Gewerbekomplex.

Insgesamt werden 18 neue Wohnungen

sowie mehrere Gewerbeeinheiten gebaut. Ausführendes

Bauunternehmen: die Lorenzen-Nissen Bau

GmbH. Während Azubis und Gesellen einen mobilen

Baukran auf der Bodenplatte aufstellen, erklärt Firmenchef

Eric Lorenzen, worauf es auf der Baustelle

ankommt: „Alle Arbeitsschritte müssen aufeinander

abgestimmt sein. Das Fundament ist fertig, jetzt

beginnen wir mit dem Kellerbau. Hundertprozentige

Teamarbeit ist gefordert. Die Auszubildenden arbeiten

Seite an Seite mit unseren Gesellen

und sind voll integriert! Aktuell befinden

sich unsere Azubis im zweiten

Ausbildungsjahr, können bereits selbständig

arbeiten und lernen täglich oder

wöchentlich an wechselnden Orten ihr

Handwerk. Gern würden wir noch mehr

junge Leute ausbilden, denn unsere

Auftragsbücher sind voll. Leider nimmt

die Zahl der Bewerber eher ab. Schade,

denn Maurerinnen und Maurer sind die

wichtigsten Handwerker im Hochbau.

Ihre handwerklichen Fähigkeiten sind unersetzbar,

sodass ihnen nach der erfolgreich abgeschlossenen

Ausbildung eine sichere Zukunft winkt. Wir legen

deshalb Wert auf eine abwechslungsreiche und

nachhaltige Ausbildung. Schließlich möchten wir

alle nach drei Jahren als Gesellen übernehmen! Das

gelingt uns aber nur, wenn sie sich bei uns wohlfühlen!“

„DIE AUSSTATTUNG

IST TOP UND DIE

ATMOSPHÄRE

ANGENEHM. BESSER

GEHT’S EIGENTLICH

NICHT.“

Fühlen sich die Maurer-Azubis Andre, Lasse und

Tim-Niclas wohl? „Ja, auf jeden Fall“, meint Andre. Es

gefällt mir, dass ich das Handwerk in einem größeren

Unternehmen erlebe“, meint Andre, „dadurch lerne

ich sowohl viele Baustellen als auch unterschiedliche

Techniken kennen. Ich glaube, es ist ein Unterschied,

ob man immer mit demselben oder auch mal mit

verschiedenen Gesellen zusammenarbeitet!“

Auch für Tim-Niclas ist die

Abwechslung ein wichtiger Faktor.

„Wer hat schon Lust, immer das Gleiche

zu tun?“, fragt der 18-Jährige.

„Bei der Firma Lorenzen-Nissen

lernen wir die unterschiedlichsten

Projekte kennen: Neubauten, Sanierungen,

An- und Umbauten, private

und gewerbliche Bauten, landwirtschaftliche

Bauten, Reithallenbau

und vieles andere mehr.“ Und Lasse?

„Die Ausstattung ist top und die Atmosphäre angenehm.

Besser geht’s eigentlich nicht. Deshalb würde

ich nach der Ausbildung auch gern in meinem Ausbildungsbetrieb

weiterarbeiten!“

Hoch geschätzter

Maurer-Nachwuchs:

Tim-Niclas (oben

rechts), Lasse (Mitte

links) und Andre

(unten rechts)

lernen ihr Bauhandwerk

im Team von

Bauuunternehmer

Eric Lorenzen (Mitte

r e c ht s).

Und wie steht es mit der Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz

und einer anschließenden Übernahme?

Was wird von Azubis erwartet? „Zeugnisnoten und

Abschlüsse spielen eine untergeordnete Rolle“, meint

Bauunternehmer Lorenzen. Wichtig ist, dass sie

menschlich ins Team passen und Verantwortung für

sich selbst übernehmen wollen. Wir brauchen junge

Leute, die gern gemeinsam mit anderen Kollegen im

Team arbeiten und Lust darauf haben, etwas zu lernen.

Bauen macht Spaß! Wer sich in der Ausbildung

anbietet, freiwillig anpackt und lernwillig ist, wird

von uns nicht nur nachhaltig ausgebildet, sondern

auch anschließend gefördert. Jeder Hochbau braucht

ein solides Fundament! Unsere Ausbildung ist solch

ein Fundament. Das trägt ein Leben lang!“

Julius ist 17 Jahre

alt und im 2. Lehrjahr zum

Tischler bei der Traum AG.

„Wenn ich mit der Ausbildung

fertig bin, baue ich

für Katharina einen großen

Schuhschrank!“

40 41


BAU THEMA // INNUNG // KUNDE

THEMA INNUNG // KUNDE // BAU

ANDRE PETERSEN, 17

AUS BEHRENDORF, 2. AUSBILDUNGSJAHR ZUM MAURER BEI DER

LORENZEN-NISSEN BAU GMBH.

„Ein Baustellenpraktikum half mir bei der Entscheidung,

den Maurerberuf zu erlernen. Ursprünglich

wollte ich Landwirt werden, doch die Arbeit mit Tieren

konnte ich mir auf Dauer nicht vorstellen. Jetzt

bin ich im zweiten Ausbildungsjahr und sehr zufrieden

mit der Ausbildung. Ein großer Vorteil der Firma

Lorenzen-Nissen ist die Vielfalt der Aufgaben. Wir

erhalten Einblicke in den typischen Hochbau, zum

Beispiel beim Bau von Ein- oder Mehrfamilienhäusern,

beschäftigen uns aber auch mit Stahlbetonbau,

beispielsweise beim Bau von Stallungen und Scheunen.

Mein persönliches Highlight habe ich erlebt,

als ich einmal freiwillig auf Montage mitgereist bin.

Unsere Baustelle war in Bad Oldesloe. Dort haben wir

„Ein großer

Vorteil der Firma

Lorenzen-Nissen

ist die Vielfalt der

Aufgaben.“

von Montag bis Donnerstag

bis 18 Uhr gearbeitet

und im Hotel übernachtet.

Den Freitag bekamen wir

als Zeitausgleich frei. Eine

spannende Erfahrung!“

LASSE JENSEN, 18

AUS BEHRENDORF, 2. AUSBILDUNGSJAHR ZUM MAURER BEI DER

LORENZEN-NISSEN BAU GMBH.

„Auch ich komme aus Behrendorf und

befinde mich, wie Andre und Tim-

Niclas, im zweiten Ausbildungsjahr zum

Maurer. Zuvor habe ich meinen Mittleren

Schulabschluss an der Berufsfachschule

Husum im Bereich Metalltechnik

absolviert. Mit dem Maurerberuf habe

ich für mich die perfekte Wahl getroffen.

Die Arbeit auf der Baustelle liegt mir und

in meinem Ausbildungsbetrieb komme

ich mit den modernsten Geräten, Werkzeugen

und Maschinen in Berührung.

Was man als Maurer täglich braucht,

sind Mathekenntnisse, logisches Denken

und Improvisationstalent. Es kommt

vor, dass man vom Bauplan etwas abweichen

muss. Dafür entwickelt man

automatisch ein Gespür. Ansonsten bietet

die Mischung aus Eigenverantwortung

und Teamarbeit viele

Freiräume. Deshalb sehe

ich mich langfristig im

Maurerberuf, am liebsten

bei der Firma Lorenzen-

Nissen.“

„Was man als Maurer

täglich braucht, sind

Mathekenntnisse,

logisches Denken und

Improvisationstalent.“

TIM-NICLAS HINRICHSEN, 18

AUS BEHRENDORF, 2. AUSBILDUNGSJAHR ZUM MAURER BEI DER

LORENZEN-NISSEN BAU GMBH.

„Ich wollte immer Architekt werden und habe auch

ein entsprechendes Schulpraktikum absolviert. Allerdings

fand ich Büroarbeit zu langweilig. Ich wollte

raus an die frische Luft und mich körperlich betätigen.

Mein zweites Praktikum bei der Firma Lorenzen-Nissen

gefiel mir deshalb viel besser. Jetzt habe

ich die Hälfte meiner Ausbildung geschafft und kann

mich nicht beschweren: Der Maurerberuf bietet viel

Abwechslung, ständig bewege ich mich auf wechselnden

Baustellen und lerne jeden Tag dazu. Wir

mauern und verblenden, setzen und schlagen Steine,

setzen Schalungen ein und vieles mehr. Auch der Berufsschulunterricht

gefällt mir gut. Am liebsten mag

ich das Anfertigen von Bauzeichnungen. Ein angenehmer

Nebeneffekt der Ausbildung ist übrigens die

attraktive Vergütung. Von dem, was ich bisher angespart

habe, konnte ich mir ein schönes Auto kaufen.“

Text Christian Dorbandt

Fotos Laura Hasl

„Ein angenehmer Nebeneffekt

der Ausbildung ist übrigens

die attraktive Vergütung!“

JETZT BEWERBEN

WERDE MAURER/-IN

LORENZEN-NISSEN BAU GMBH

Meiereiweg 6

25850 Behrendorf

T. 04843 - 20 50 40

post@lorenzen-nissen.de

www.lorenzen-nissen.de

42 43


BAU THEMA // INNUNG // KUNDE

THEMA INNUNG // KUNDE // BAU

„DAS HAUS FÄNGT AN ZU LAUFEN!“

HANDS UP auf Baustellen-Tour mit Broder Ingwersen, Firmenchef

von Ingwersen-Bau und Obermeister der Baugewerke-Innung

Nordfriesland/Südtondern

Wer im nordfriesischen Maurerhandwerk arbeitet, kennt Steine,

Mörtel, Sand … und Broder Ingwersen. Seit fast 50 Jahren pendelt

der gebürtige Neukirchener zwischen Festland und der Insel Sylt,

beschäftigt in seiner Firma „Ingwersen-Bau“ rund zehn Mitarbeiter,

führt seit 2007 als Obermeister die Geschicke der Baugewerke-

Innung Nordfriesland/Südtondern und hat als Prüfungsausschussvorsitzender

in den vergangenen 20 Jahren Hunderten von Auszubildenden

den Gesellenbrief überreicht. Im Gespräch mit HANDS

UP-Redakteur Chris beschreibt der Hochbauexperte die Besonderheiten

der Sylter Baustellen und verrät, warum er „Maurer“ und

nicht „IT-Experte“ geworden ist.

Moin, Herr Ingwersen. Wir begleiten Sie heute auf

die Insel Sylt, wo sie mehrere Bauprojekte ausführen.

Was werden wir zu sehen bekommen?

Jetzt ist es 11 Uhr. Das Wetter scheint zu passen. Wir

fahren gleich mit dem VW-Bus von Neukirchen nach

Rømø. Von dort aus werden wir mit der Fähre nach

Sylt übersetzen und meine Gesellen an drei verschiedenen

Baustellen besuchen: Südlich von List sanieren

wir für die Nordseeakademie einige Apartments,

in der Nähe von Wenningstedt setzen wir bei einem

Objekt Klinkerriemchen an, und in Keitum wird ein

Einfamilienhaus neu verblendet. Um circa 16 Uhr

werden wir dann mit dem Autozug zurück nach Niebüll

fahren. Während der gesamten Fahrt können Sie

mich gern ausfragen!

Guter Plan. Los geht’s. Erste Frage: Ihre Firma hat

ihren Sitz in Neukirchen, Sie arbeiten aber ausschließlich

auf der Insel Sylt. Warum?

Das hat sich aus der Familientradition ergeben. Ich

bin nach der Realschule 1969 in die Lehre gegangen,

habe einige Jahre als Maurergeselle gearbeitet und

anschließend meinen Meistertitel erworben, ehe

ich 1986 die Firma meines Vaters übernahm. Mein

Vater hatte sich einen Kundenstamm auf Sylt aufgebaut,

den ich übernommen habe. Seit über 20 Jahren

pendle ich deshalb dreimal in der Woche auf die Insel

und schau nach meinen Baustellen. Mein Zuhause

aber ist und bleibt Neukirchen.

Was ist das Besondere am Baugeschäft auf Sylt?

Trifft man dort auf Promis und muss Hausschuhe

auf der Baustelle tragen, um das Fundament nicht

zu zerkratzen?

Ja, Promis trifft man schon ab und zu, beispielsweise

Jürgen Klopp oder Günther Jauch. An einigen Bauobjekten

arbeiten wir auch mit sehr hochwertigem

Material, das auf dem Festland seltener bestellt wird,

zum Beispiel mit Marmorfliesen. Trotzdem tragen

wir natürlich immer Arbeitsschuhe! Der wichtigste

Unterschied zum Festland ist ein anderer: Der Untergrund

ist sandig! Während wir auf dem Festland

ständig ‚Klei unter den Hacken’ haben, also Lehmböden

vorfinden, wird hier auf Sand gebaut. Grundsätzlich

ist das gar kein Problem, doch in Hörnum und

List zum Beispiel, wo sich hohe Dünenlandschaften

befinden, bewegt sich der Sand, wenn die Feuchtigkeit

verschwindet. Wir sagen dann: „Das Haus fängt

an zu laufen!“ Deshalb setzen wir manchmal eine

Notspundung oder schaffen vorher flache Böschun-

44 45


BAU THEMA // INNUNG // KUNDE

THEMA INNUNG // KUNDE // BAU

„MAURER MÜSSEN

HEUTZUTAGE

MODERNE MASCHINEN

UND WERKZEUGE

BEHERRSCHEN!“

gen. Bei viel Regen können diese allerdings wieder

mit Nässe zulaufen. Bauen auf Sylt ist eine große

Herausforderung! Aber genau das ist auch das Spannende.

Wir finden immer eine Lösung!

Auf Sylt gibt es viel zu tun. Täglich pendeln tausende

Menschen mit dem Zug zwischen Niebüll und

Westerland. Wie zuverlässig ist die Verbindung?

Die Zugverbindung ist immer wieder ein Thema,

aber im Großen und Ganzen klappt es ganz gut. Es

gibt ja auch keine Alternative. Morgens zur Stoßzeit

sind die Züge voll, abends entspannt sich die Lage.

Meine Gesellen fahren je nach Objekt nach Morsum,

Keitum oder Westerland, steigen dort in unsere Busse

und fahren gemeinsam zur Baustelle. Alle Mitarbeiter

verfügen über eine Jahreskarte, sodass sie für die

Fahrt nichts bezahlen müssen.

Lieber Herr Ingwersen, eine Frage können wir

Ihnen nicht ersparen. Wieso haben Sie zurzeit keine

Auszubildenden?

Das liegt allein an der Tatsache, dass ich momentan

mit der Übergabe meiner Firma beschäftigt bin. Mit

65 Jahren werde ich jetzt kürzer treten. Mein langjähriger

Geselle Dominick Stöver, der vergangenes Jahr

seinen Meistertitel erworben hat, wird den Betrieb

übernehmen. Wenn das alles geregelt ist, werden wir

auch wieder ausbilden. Zum September 2019 stehen

voraussichtlich wieder Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Viele Schülerinnen und Schüler glauben, dass Maurer

nur im Dreck stehen und im Alter von 30 Jahren

chronische Rückenschmerzen bekommen. Haben

sie recht?

Nein, das war früher eventuell so. Nächstes Jahr

feiere ich mein 50-jähriges Jubiläum im Bauhandwerk

und ich fühle mich immer noch topfit! Vieles

hat sich positiv verändert. Zu meiner Lehrzeit gab es

noch 50-Kilosäcke Mörtel. Davon habe ich manchmal

zwei getragen, was sicherlich nicht besonders

schlau war. Solche Gewichte sind nicht mehr üblich.

Damals haben wir Maurer auch alles mit der Hand

ausgeschachtet. Heutzutage übernehmen das größtenteils

Tiefbaufirmen. Schalungen bauen wir nicht

mehr selbst, sondern setzen angelieferte Systemschalungen

ein. Beton wird angeliefert und fließt

über Pumpen in die Schalungen, Baukräne liefern

das Material an, und Steine setzen wir kaum noch per

Hand, sondern setzen fertige Quadratmeterblöcke

mit dem Minikran. Mithilfe dieser Technik werden

Erdgeschosse heute innerhalb von ein bis zwei Tagen

gebaut. Entsprechend haben sich die technischen

Ansprüche verändert. Maurer müssen heutzutage

moderne Maschinen und Werkzeuge beherrschen!

Würden Sie heute etwas anders machen, wenn Sie

noch mal 18 Jahre alt wären?

Das glaube ich nicht, obwohl mich das Thema IT

schon gereizt hätte. Als ich damals zur Bundeswehr

einberufen wurde, bot man mir eine Ausbildung

zum Elektroniker an. Ich sollte deshalb auf eine

Sprachenschule, damit ich anschließend eine Teilausbildung

in den USA absolvieren könne. Da hatte

ich aber gerade meine Frau kennengelernt und war

frisch verliebt. Also hab ich gesagt: Quatsch, ich bin

Maurer und bleibe hier. Wer weiß, vielleicht hätte ich

sonst Bill Gates in der Garage kennengelernt, als er

Microsoft gegründet hat. Aber ganz ehrlich: Warum

sollte ich etwas bereuen? Mehr als Glücklichsein geht

nicht!

Zum Schluss ein Blick in die Zukunft: Bleiben Maurer

auf der Baustelle unentbehrlich?

Ja, selbstverständlich! Unsere Arbeit kann niemand

übernehmen, auch keine Maschinen. Außerdem

sind wir Handwerker extrem anpassungsfähig. Wenn

sich Bedingungen verändern, beschäftigen wir uns

damit, stellen uns darauf ein und finden neue Lösungen.

Inspektion auf Sylt: Broder Ingwersen pendelt

ständig zwischen Neukirchen und seinen Sylter

Baustellen.

MOMME HANSEN, 27

AUS RISUM, MAURERGESELLE BEI INGWERSEN-BAU.

„Moin, ich heiße Momme, wohne in Risum und fahre

jeden Morgen mit dem Zug nach Sylt auf meine

Baustellen. Momentan bin ich damit beschäftigt, das

Mauerwerk in einem Apartment der Nordseeakademie

zu erneuern. Ich schale zunächst die Sohle ein

und bewehre sie anschließend

mit Eisen.

Darauf kommt

später der Beton und

zum Schluss wird alles

verblendet. Ich arbeite

jetzt viereinhalb

Jahre als Maurergeselle

und lerne immer

„Kommt nicht nur wegen

der hohen Ausbildungsvergütung

ins Bauhandwerk,

sondern denkt daran,

dass Maurer auch mal

bei Schietwetter draußen

arbeiten!“

noch dazu. Nach der dreijährigen Ausbildung beherrscht

man zwar die Grundfähigkeiten, aber dann

geht’s erst richtig los. Eigentlich wird‘s immer spannender.

Das Schöne an der Arbeit bei Ingwersen-Bau

ist, dass unsere Baustellen Abwechslung bieten und

wir mit Broder einen Chef haben, mit dem man über

alles reden kann. Wenn ich Schülern einen Tipp geben

sollte, dann wäre es dieser: Kommt nicht nur wegen

der hohen Ausbildungsvergütung ins Bauhandwerk,

sondern denkt daran, dass Maurer auch mal bei

Schietwetter draußen arbeiten!“

Text Christian Dorbandt

Fotos Michael Ruff

JETZT BEWERBEN

WERDE MAURER/-IN

INGWERSEN-BAU

Broder Ingwersen

Andreas-Hansen Siedlung 20

25927 Neukirchen

T. 04664 - 6 23 + 10 51

ingwersen-bau@t-online.de

www.ingwersen-bau.de

46 47


BAU // INNUNG

INNUNG // BAU

FOTO: Tara Gottmann

HÄUSER BAUEN MIT HAND

UND VERSTAND

Jörg Anklam

Obermeister der Innung des Baugewerbes

Husum/Eiderstedt

GIBT ES FÜR SIE EINEN LIEBLINGSORT IN

NORDFRIESLAND?

In Husum bin ich zuhause, hier fühle ich mich

am wohlsten. Die Kleinstadt hat alles, was man

zum Leben braucht.

WIE VERLIEF IHR KARRIEREWEG?

An der Berufsschule habe ich zunächst die

Mittlere Reife nachgemacht, ich wollte damals

Radio- und Fernsehtechniker werden. Doch es

kam anders: Schließlich habe ich Zimmermann

gelernt, dann meinen Meister gemacht und 1997

meine eigene Zimmerei gegründet.

WAS WAR IHR SCHÖNSTER AUFTRAG IN IHREM

BERUFSLEBEN?

Zwei außergewöhnliche Neubauprojekte, ein

Altenheim und ein Waldorf-Kindergarten gehören

zu meinen schönsten Projekten. Die großen

Holzhäuser haben wir schlüsselfertig gebaut. Die

Zusammenarbeit mit hervorragenden Architekten

und Handwerkern ist sehr anregend.

WELCHES SIND DIE ZUKUNFTSTHEMEN IM

BAUGEWERBE?

Die Energiefrage ist immer wichtiger: Die

Gebäude werden heutzutage wärmegedämmt;

Solarenergie und moderne Heizungssysteme

spielen dabei eine zentrale Rolle für die regenerative

Wärme- und Stromproduktion.

WAS MACHT IHREN BERUF INTERESSANT?

Der Beruf ist abwechslungsreich – wechselnde

Baustellen, andere Orte und andere Bauherren.

Man lernt ständig neue Leute kennen, jedes Haus

ist anders. Wir haben immer mit neuen Trends

zu tun, man muss immer „up to date“ sein und

sich weiterbilden. Das macht unser Handwerk

richtig spannend.

FINDE HIER DEINEN

AUSBILDUNGSPLATZ

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE DER INNUNG

FINDEST DU AUF SEITE 116

Wir bilden aus zum/zur:

ZIMMERER/ZIMMERIN

Ob Neubau oder Sanierung … wir sind Experten für Holzkonstruktionen.

Bei uns lernst du, wie man Dachstühle,

Wände und Böden baut. In unserem Team erwartet dich

eine vielseitige Ausbildung mit attraktiver Ausbildungsvergütung.

Komm zu uns nach Husum und zimmere dir

deine Karriere zurecht!

HolZ bau aNklaM

sandkamp 5

25813 Husum

T. 04841 – 77 33 41

info@zimmerei-anklam.de

www.zimmerei-anklam.de

STEIN AUF STEIN

HOCH HINAUS

MAURER/-IN

Wir suchen Verstärkung

in unserem Team auf

der schönen Insel Föhr.

Unser Betrieb bildet seit

27 Jahren erfolgreich

den Nachwuchs für das

Maurerhandwerk aus.

Ob Erd-, Beton-, Maurer,

Putz- oder Estricharbeiten: Bei uns lernst du alles,

was zu diesem Handwerk dazu gehört. Du suchst

einen abwechslungsreichen Beruf in einem Betrieb

mit sehr guten Übernahmechancen? Dann bewerbe

dich bei uns oder mache ein Praktikum. Wir freuen

uns auf dich!

CLAUSEN HOCHBAU GMBH

Ziegeleiweg 7

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 84 20

clausenhochbau@t-online.de

WIR MACHEN DICH

ZUM TIEFBAU-PROFI!

STRASSENBAUER/-IN

Tief- und Straßenbau

– das sind unsere

Baustellen! Als Profis für

Entwässerung, Straßenbau,

Natur- und Pflastersteinarbeiten

sind wir

sowohl in Nordfriesland

als auch im gesamten Raum Schleswig-Holstein

unterwegs. Wir suchen motivierte Azubis, die Spaß

an Technik und Teamwork haben, körperlich fit sind

und lieber draußen arbeiten als im Büro zu sitzen.

Du suchst eine abwechslungsreiche Ausbildung

mit einer hohen Ausbildungsvergütung und besten

Karrierechancen? Dann hol dir jetzt deinen Ausbildungsplatz

und bewirb dich bei uns!

STRASSEN U. TIEFBAU

FRIEDRICH HANSEN

Trollebüller Weg 2

25920 Stedesand

T. 0171 - 99 47 084

f.hansen@friedrich-hansen.de

BRING DEINE ZUKUNFT

UNTER DACH UND FACH!

ZIMMERER / ZIMMERIN

Bei uns gleicht kein

Tag dem anderen! Ob

Holzbau oder Dachsanierung,

Hallenbau oder

Trockenbau, Energetisches

und Ökologisches

Bauen – in unserem

Meisterbetrieb in Hattstedt lernst du alle Seiten des

Zimmereihandwerks kennen und entwickelst dich

zu einer gefragten Fachkraft im Bauhandwerk. Wir

erwarten: Motivation, körperliche Fitness und 100

Prozent Teamgeist! Wir bieten: Viel Abwechslung,

gute Karrierechancen und eine der höchsten Ausbildunsgsvergütungen

im Handwerk!

ZIMMEREI RICHTER GMBH

Thilo Richter

Driftinger Weg 3

25856 Hattstedt

T. 0171 - 2 81 10 35

info@zimmerei-richter.de

www.zimmerei-richter.de

FRAUEN IM BAUHANDWERK

WILLKOMMEN!

Broder Ingwersen

Obermeister der Baugewerke-Innung

Nordfriesland/Südtondern

WAS MACHT FÜR SIE NORDFRIESLAND AUS?

Das Schönste ist, wenn man von einer größeren

Reise nach Hause kommt, die frische Seeluft und

der weite Himmel.

WAS WAR IHR SCHÖNSTER AUFTRAG IN IHREM

BERUFSLEBEN?

Über fünfzig Jahre hinweg war eigentlich immer

die Sanierung alter Gebäude die anspruchsvollste

Aufgabe, oftmals auch in Zusammenarbeit mit

dem Denkmalschutz (die Behörde ist immer eine

Herausforderung).

WARUM HABEN DIE BAUBERUFE ZUKUNFT?

Gebaut wird immer, weil die Nachfrage groß ist.

Momentan ist es natürlich optimal für Häuslebauer,

weil die Zinsen sehr niedrig sind, die ältere

Generation ihre Lebensversicherungen ausbezahlt

bekommt und mit dem Geld lieber baut, als es auf

dem Sparkonto bei wenig Zinsen anzulegen.

HABEN JUNGE FRAUEN AUCH EINE CHANCE ALS AZUBI?

Der Anteil der Frauen in verschiedenen handwerklichen

Bauberufen wird immer größer. Ich finde

das gut, da die Stimmung und das Klima auf dem

Bau sich dadurch zum Vorteil verändert haben.

WARUM IST DIE „HAND-ARBEIT“ IM HANDWERK

SO SCHÖN?

Am Feierabend zu sehen, was man den Tag über

gemacht hat. Über die anspruchsvollen Arbeiten

kann man sich Jahre später noch freuen. Meist

an der frischen Luft, kann man das gute Wetter

genießen, muss aber auch mit schlechtem Wetter

zurechtkommen.

WIE LAUTET IHR LEBENSMOTTO?

Träume und schmiede Pläne! Sei aber mit dem

zufrieden, was du erreicht hast.

48 49

FOTO: KH Nord


BAU // INNUNG

INNUNG // BAU

DU HAST ES IN DER HAND:

BAU DIR BEI UNS DEINE ZUKUNFT AUF!

WERDE MAURER/-IN ODER ZIMMERER/-IN BEI PCPBAU

BESTE BERUFE FÜR DEN

BAUBOOM

FÜR DEN BAU DER CHINESISCHEN MAUER WURDEN

3.873.000.000 ZIEGELSTEINE BENÖTIGT!

PCP Bau ist ein in der Region verwurzeltes, erfolgreiches Bauunternehmen

mit Sitz in Langenhorn. Mit rund 50 Mitarbeitern sind wir sowohl für

Privat- als auch für Gewerbekunden tätig. Wir realisieren anspruchsvolle

Bauprojekte, wie exklusive Friesenhäuser, Mehr familienhäuser, hochmoderne

Geschäftsgebäude, aber auch Fundamente für Windkraftanlagen.

Unsere Tochterfirma Emil Petersen hat sich auf den Bau großer Stahlbetonbehälter

spezialisiert.

Wir bietet dir Zukunftschancen als: Maurer (m/w), Zimmerer (m/w)

Hark Martensen

Obermeister der Bau-Innung Föhr und Amrum

FOTO: KH Nord

Lust auf

Ausbildung

bei CG?

Start

August

PCPBAU Peter Chr. Petersen GmbH & Co. KG

Marktstraat 31

25842 Langenhorn

T. 04672 - 77 40 0

F. 04672 - 77 40 77

DU WILLST ES WISSEN?

KONTAKT & BEWERBUNG

info@pcp-bau.de

www.pcp-bau.de

Wir stehen dir gerne bei Fragen zu unserem Unternehmen

oder unseren Ausbildungsberufen zur Verfügung:

Wir bilden aus:

Jens-Uwe Andersen, Maurermeister

Tel. 04672 774043, jens-uwe.andersen@pcpetersen.de

Henning Nissen, Zimmerermeister

· Kaufmann / -frau im

Tel. 04672 774040, henning.nissen@pcpetersen.de

Marktstraat 31 25842 Langenhorn

Telefon 04672 77400 Fax 04672 774077

info@pcp-bau.de www.pcp-bau.de

DU HAST ES IN

DER HAND:

BAU DIR BEI UNS

DEINE ZUKUNFT AUF!

Überzeugt? Dann bewirb dich jetzt!

Groß- und Außenhandel

Wir freuen uns, dich kennenzulernen:

· Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

Wo?

In Mildtstedt und Flensburg, auf Sylt und Föhr.

www.pcp-bau.de

Deine Voraussetzungen:

Ein guter Haupt-, Realschulabschluss oder Abitur,

Spaß am Umgang mit Kunden und natürlich:

Interesse an unseren Produkten und Leistungen.

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Interesse?

Dann freuen wir uns auf Deine Onlinebewerbung!

C.G. Christiansen · bewerbung@cgchristiansen.de

Mildstedter Landstr. 3 · 25866 Mildstedt

04841 / 777-0 · www.cgchristiansen.de

WIR BILDEN AUS ZUM/ZUR:

STRASSENBAUER/-IN

VIEL KNOWHOW

AUF DEM BAU!

Innung des Baugewerbes Husum/Eiderstedt

Wir füllen Schalungen und

bauen Häuser. Wir legen

Fliesen und verlegen Rohre.

Wir asphaltieren Straßen

und pflastern Wege. Wir

zeichnen Räume und

zimmern Dachstühle. Das

Bauhandwerk boomt und

beschäftigt die meisten

Angestellten und Auszubildende

im Handwerk!

Die Bau-Innungsbetriebe

in Nordfriesland Süd bieten

mehr als zehn unterschiedliche Ausbildungsberufe an.

Für Schülerinnen und Schüler mit allen Schulabschlüssen

eröffnen sich hervorragende Karrierechancen. Warum? Weil

unsere Aufgaben so vielfältig sind, dass wir Azubis mit ganz

unterschiedlichen Fähigkeiten suchen. Was uns vereint, ist

die Lust auf Handwerk und Teamwork! Hast du Interesse?

Dann verabrede jetzt dein Praktikum in einem unserer

Innungsbetriebe.

DIE INNUNG DES BAUGEWERBES HUSUM/EIDERSTEDT

Süderstr. 97

25813 Husum

www.handwerknordfriesland.de

WIE VERLIEF IHRE KARRIERE?

Nach meiner Ausbildung zum Zimmermann habe

ich noch einige Jahre Berufserfahrung als Geselle

gesammelt und dann meine Meisterprüfung

abgelegt. Das war schon immer mein Ziel, damit

ich mein eigenes Unternehmen gründen kann.

1994 war es so weit.

WARUM SOLLTE ICH EINEN BERUF IM

BAUGEWERBE LERNEN?

In diesem Gewerbe stehen Gesell/-innen alle

Türen offen, und es gibt hervorragende Zukunftschancen.

Der Bauboom hält an.

WIE SIEHT DIE AUSBILDUNGSSITUATION AUF

DEN INSELN AUS?

Viele Ausbildungsbetriebe suchen Azubis, doch

oft leider ohne Erfolg, obwohl Bewerber/-innen

beste Berufsaussichten haben.

WELCHE FEHLER SOLLTEN BEWERBER/-INNEN VERMEIDEN?

Darauf sollte man sich gar nicht so fixieren.

Das Wichtigste ist: Bewirb Dich erst einmal!

Und dann kann man weiter schauen.

DIE ZUKUNFTSTHEMEN IN IHREM HANDWERK?

Moderne Technik hält vermehrt Einzug: Die

Arbeit wird durch neue Maschinen einfacher.

WARUM IST EINE BERUFSAUSBILDUNG AUF FÖHR

UND AMRUM AUSSERGEWÖHNLICH (SCHÖN)?

Beide Inseln sind relativ klein, jeder kennt jeden,

und man pflegt ein familiäres Verhältnis.

IHR RAT FÜR EINEN ERFOLGREICHEN WEG

IM (BERUFS-)LEBEN?

Immer aufmerksam und fleißig sein!

51


THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

INNING THEMA // // ELEKTRO KUNDE

ELEKTRONIKER/-IN

Und? Was hast du

heute gemacht?

Computer an, Licht aus, und wo ist eigentlich die

Fernbedienung? Tag für Tag schalten wir ständig

irgendetwas ein und aus. Aber verstehen wir auch,

wie das funktioniert? Nein, wir nicht, aber Elektroniker/-innen.

Es gibt heutzutage kaum einen Bereich,

der ohne elektronische Geräte und Anlagen

auskommt. Entsprechend wichtig und gefragt sind

genau diese Profis, die elektrische Schaltungen und

Systeme verstehen, bauen, warten und reparieren

können.

WORUM GEHT’S?

Grundsätzlich geht es darum, elektrische

Teile, Geräte und Anlagen zu montieren, zu warten,

zu bauen oder zu reparieren. Die drei großen Bereiche,

auf die sich elektrotechnische Betriebe spezialisieren,

sind Gebäudetechnik (LED-Beleuchtung, Wärme, Fotovoltaik,

Hi-Fi, Alarmanlagen), Automatisierungssysteme

(speicherprogrammierbare Steuerungssysteme, die

Automaten und Anlagen lenken) und die Informationsund

Telekommunikationstechnik (Telefon, DSL, IPTV, TV,

Konferenztechnik).

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Du hast keine Angst vor

Strom und Spannung? Du tüftelst und bastelst gern an

elektronischen Teilen herum? Moderne Kommunikationstechnologie

ist bei dir ständig in Gebrauch? Computer,

Handys und Tablets sind keine Fremdwörter für dich?

Physik ist nicht dein schlechtestes Schulfach? Dann hast

du beste Voraussetzungen für eine Ausbildung zum/-r

Elektroniker/-in.

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Sicherheits- und

Umweltschutz | Montieren und Installieren von Geräten

und mechanischen Teilen | Installieren von Systemkomponenten

und Netzwerken | Messen und Analysieren |

Aufbauen und Prüfen von Steuerungen | Fehleranalysen |

Kundenberatung

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Die Perspektiven sind

sehr gut. Die Elektrobranche gilt als eine der innovativsten

Technologiebereiche, in denen das Handwerk

arbeitet. Allein die Bereiche „Erneuerbare Energien“ und

„Informationstechnologie“ erscheinen mit immer neuen

Erfindungen, für die ständig ausgebildete Fachkräfte

benötigt werden.

LICHTBLICKE Vielseitige, abwechslungsreiche Tätigkeiten,

ständig neue Einsatzgebiete, eigenständiges Arbeiten,

gute Berufschancen, täglicher Kontakt und Austausch mit

Kunden, gutes Weiterbildungsangebot.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags

AUSBILDUNGSDAUER

3,5 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR: 4. LEHRJAHR:

570 EUR 610 EUR 720 EUR 770 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

Frische Energie

für Sylt

ihre Heimat da. Wir versorgen Sylt – mit Strom, Erdgas, Wärme und

Zum Ausbildungsstart 01.08.2019/20 sind noch folgende Plätze frei:

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (m/w)

Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (m/w)

Der praksche Teil beider technischen Ausbildungen findet in

Kooperaon mit Heinz Tesch Sanitär- und Heizungstechnik sowie

Elektro-Bau Sylt sta.

Unternehmen erhaltet ihr unter energieversorgung-sylt.de

personal@energieversorgung-sylt.de

Energieversorgung Sylt GmbH

Friesische Straße 53 | 25980 Sylt/Westerland

53


ELEKTRO // INNUNG

FOTO: Moritz Wellmann

DIGITALE TECHNIK UND

SMART HOMES

Christian Andresen

Obermeister der Elektro-Innung

Nordfriesland/Südtondern

WAS WAR IHR SCHÖNSTER AUFTRAG IN IHREM

BERUFSLEBEN?

Besonders reizvoll sind diejenigen Aufträge, bei

denen viel Kreativität gefordert ist – zum Beispiel

ein ausgefeilter Beleuchtungsplan für das ganze

Gebäude, der mir und dem Kunden gefällt.

WAS IST DAS BESONDERE AN DER „HAND-ARBEIT“

IM HANDWERK?

Du siehst am Ende des Tages, was du gemacht

hast. Wenn du den Schalter anmachst, gibt’s ein

„Lichtfest“. Wenn das Ganze gut aaussieht, mit

schönen Effekten zum Beispiel im Außenbereich

von Gebäuden, dann macht die Arbeit Freude.

WIE SIEHT DIE AUSBILDUNGSSITUATION IM

ELEKTRO-HANDWERK IN SÜDTONDERN AUS?

Die Berufsschulklassen können wir erhalten,

wir haben immer zwischen zehn und fünfzehn

Azubis im ersten Lehrjahr. Leider gehen aber die

Bewerberzahlen zurück.

WELCHES SIND TYPISCHE AUFTRÄGE?

Die Berufsbezeichnung ist ja der Oberbegriff für

sieben verschiedene Fachsparten in unserem

Handwerk, so dass die Aufträge ganz unterschiedlich

ausfallen können. Grundsätzlich arbeiten wir

bei Installationen in Neubauten, im Gewerbebau,

in Hotels und anderen Gebäuden. Dabei bauen

wir komplette Netzwerke für die Steuerung von

Gebäudetechnik, die Beleuchtung, das Entertainment

oder die Gebäudesicherheit (zum Beispiel

Brandmeldeanlagen, Alarmanlagen) ein.

WAS MACHT IHREN BERUF INTERESSANT?

Das Spektrum an Aufgaben sowie technischen

Geräten und Steuerungen wird immer größer und

komplexer. Das macht die Sache interessant. Digitale

Technik und Technik, die vom Smartphone

aus gesteuert wird, ist immer mehr im Kommen.

FINDE HIER DEINEN AUSBILDUNGSPLATZ

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE AUF SEITE 118

WIR BILDEN AUS:

ELEKTRONIKER/-IN

Mit unserem tollen Team auf Sylt bieten wir unseren Kunden

alle Leistungen im Bereich der Elektro- und Hausgerätetechnik

an. Wir legen großen Wert auf Teamwork und

eine gute Ausbildung. Komm nach Tinnum und starte bei

uns deine Karriere!

ELEKTRO WILKENS GMBH & CO. KG

Mittelweg 4

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 – 3 32 32

STECKST DU

VOLLER ENERGIE?

ELEKTRONIKER/-IN

FACHRICHTUNG ENERGIE- UND GEBÄUDETECHNIK

Als Spezialist für Elektro-,

Beleuchtungs- und

Netzwerktechnik heißt

dich unser 70-köpfiges

CPA-Team in Niebüll und

auf Sylt willkommen! Wir

legen großen Wert auf

Qualität und bieten eine umfassende Ausbildung

mit guten Perspektiven in einer modernen Umgebung.

Hast du Spaß an Technik und Teamwork?

Dann bewirb dich bei uns als Elektroniker/-in

Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik.

Bahnhofstraße 5

25899 Niebüll

T. 04661 – 9 66 80

info@cpateam.de

WIR BILDEN AUS:

ELEKTRONIKER FÜR ENERGIE- UND

GEBÄUDETECHNIK

Am Hangar 9

25980 Sylt OT Tinnum

T. 04651 – 82 77 30

info@eb-sylt.de

ELEKTRO –

DEINE SPANNENDE KARRIERE!

ELEKTRONIKER/-IN FÜR ENERGIE- UND

GEBÄUDETECHNIK

Auf ganz Sylt sind

wir als zuverlässiger

Partner für alles

rund um die Themen

Elektro installation,

Hausgeräte und Kundendienst

bekannt. Wir

als Elektrotechniker/ -innen müssen nicht nur verantwortungsbewusst

mit der Hardware umgehen,

sondern innovativ und kundenorientiert denken.

Mehr als 40 Jahre Betriebswissen stehen dir bei uns

zur Verfügung. Werde Teil unseres Teams!

ELEKTRO ERKEN & ROSE GMBH

Kampener Weg 2a

25996 Wenningstedt/Sylt

T. 04651 - 93 60 66

info@elektro-erken.de

www.elektro-erken.de

Komm in unser NetzWerk!

Wie viel Energie steckt in Dir? Schließe Dich

an und sei Teil der Energiezukunft.

Bewirb Dich online unter hansewerk.com/ausbildung auf

unsere Ausbildungsberufe.

Die Ausbildung findet innerhalb der HanseWerk-Gruppe bei unserer

Tochtergesellschaft Schleswig-Holstein Netz statt.

Wir begrüßen die Bewerbung von Menschen mit Behinderung.

fb.com/HanseWerkAusbildung

WIR BENÖTIGEN DRINGEND

AZUBIS UND GESELLEN!

Sven Caspersen

Obermeister der Elektro-Innung Husum

WIE IST DIE AUSBILDUNGSSITUATION?

Wir suchen händeringend Azubis und Gesellen!

Unsere wirtschaftliche Situation ist sehr gut,

doch wir benötigen zusätzliche Fachkräfte, die

uns helfen, alle Aufträge abzuarbeiten. Unsere

rund 30 Innungsbetriebe bieten genügend Ausbildungsplätze

an.

WAS MÜSSEN BEWERBER/-INNEN MITBRINGEN?

Bringt den richtigen Willen mit! Für eine Elektro-

Ausbildung können sich alle Schulabgängerinnen

und Schulabgänger oder Umsteiger bewerben,

auch mit dem Ersten allgemeinbildenden

Abschluss. Entscheidend ist das Interesse für das

Elektrohandwerk! Und keine Angst vor Mathe!

Sollte jemand schulische Probleme bekommen,

gibt es genügend individuelle Maßnahmen, um

den Unterrichtsstoff zu vertiefen.

WELCHE KARRIEREWEGE STEHEN AZUBIS OFFEN?

Die Perspektiven sind hervorragend. Zurzeit

haben wir ein gutes Beispiel in unseren Reihen:

Einer unser Azubis hat im Bundesleistungswettbewerb

den zweiten Platz erreicht, besucht jetzt

die Meisterschule und wird anschließend noch

die Prüfung zum Elektro-Fachplaner ablegen …

und das mit 21 Jahren!

WELCHE TRENDS BESCHÄFTIGEN SIE MOMENTAN?

Neben den klassischen Elektroinstallationen in

Neubauten und bei Sanierungen werden drahtlose

Elektrolösungen, zum Beispiel appgesteuerte

Lichtsysteme, immer stärker nachgefragt. Unsere

Azubis zeigen daran großes Interesse. Sie sind mit

Apps und Smartphones aufgewachsen und haben

mit digitalen Trends keine Berührungsängste!

WAS IST DAS SCHÖNE AM HANDWERK?

Das Elektrohandwerk lockt mit vielseitigen

Aufgaben, interessanten Baustellen, innovativer

Technik und guten Verdienstmöglichkeiten.

INNING // ELEKTRO

54 55

FOTO: Moritz Wellmann


ELEKTRO // INNUNG

THEMA // KUNDE

ELEKTRISIERENDE AUSBILDUNG

BEI ELEKTRO KOTTKE

ELEKTRONIKER/-IN FÜR ENERGIE- UND

GEBÄUDETECHNIK

Wir beraten unsere

Kunden rund um die

Themen Elektroinstallation,

Altbausanierung,

Neubauten und Umbauten,

Photovoltaik und

noch viel mehr.

Für viele Aufgaben braucht man viel Unterstützung

und deswegen sind wir auf der Suche nach motivierten

Azubis. In unserem erfahrenen Team lernt

ihr alles, was es im Elektrobereich zu wissen gibt,

damit ihr auf alle Probleme bestens vorbereitet seid.

Neugierig? Bewirb dich noch heute!

BRINGE LICHT

INS DUNKEL

ALS ELEKTRONIKER/-IN

Wir, das Elektrogeschäft

Elektro Mahrt, sind

bereits seit dem Jahr

1964 eine feste Größe

in Sankt Peter-Ording.

Vom Kundendienst für

Elektrogeräte bis zur

modernen Gebäudeinstallation mit Smart Home

decken wir ein breites Spektrum ab. Dich erwartet

ein kompetentes Team in familiärer Atmosphäre.

Wenn Du Deine Ausbildung dort machen möchtest,

wo andere Ihren Urlaub verbringen, freuen wir uns

auf Deine Bewerbung.

DAS ELEKTROHANDWERK …

… NICHTS ERZEUGT MEHR SPANNUNG!

Die Elektro-Innung Husum

ELEKTRO KOTTKE GMBH

Ocke-Nerong-Straße 6

25938 Wyk/Boldixum

T. 04681 - 6 59

Info@elektro-kottke.de

www.elektro-kottke.de

ELEKTRO-MAHRT GMBH

Badallee 18

25826 St. Peter-Ording

T. 04863 - 87 70

info@elektro-mahrt.de

Roy Litzkow

Ihr Gira-Aktiv-Partner

Elektroinstallation

Lichtdesign

Sicherheitstechnik

Wir bilden aus zum:

Stellenbeschreibung:

Elektroniker

(Fachrichtung Energie- u. Gebäudetechnik)

Wir besetzen oben aufgeführte Stellen und warten auf talentierte und

leistungshungrige Bewerberinnen/Bewerber.

Wir bieten Weiterbildungsmöglichkeiten für jeden Bereich unseres breiten

Angebotsspektrums.

MIT JÄHRLICH RUND

NEUEN AZUBIS GEHÖRT DIE AUSBILDUNG ZUM/ZUR ELEKTRONIKER/-IN ZU DEUTSCHLANDS

TOP

DER BELIEBTESTEN AUSBILDUNGSBERUFE.

10 12.000

Bus-Systeme

Schaltschrankbau

Home Entertainment

Einfach zu bedienen,

intelligente Gebäudetechnik von Gira

Ihr Aufgabengebiet ist die selbstständige und praktische Auftragsabwicklung

von der Rohbauinstallation über die Endmontage / Inbetriebnahme /

Einweisung mit anschließender Betreuung.

Die Litzkow-Elektronik ist ein familiär geführtes Unternehmen und stolz auf seine

Unabhängigkeit. Wir sind immer neugierig und wissbegierig auf neue Techniken und

auf neue Ideen. Unser Einsatzgebiet ist die Insel Sylt.

Wir beraten, planen, installieren und betreuen elektronische

Komplettlösungen im exklusiven Einfamilienhausbereich.

Haben Sie Lust mitzuwirken und suchen eine langfristige und interessante Perspektive,

dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bitte zu Händen Herrn Litzkow oder

per E-Mail an litzkow@litzkow-elektronik.de.

Melnstich 5 - 25980 Sylt OT Morsum - Telefon: 04651 / 2994243

E-Mail: litzkow@litzkow-elektronik.de - Internet: http://www.litzkow-elektronik.de

ELEKTRONIKER/-IN in der Fachrichtung Energieund

Gebäudetechnik sind so gefragt, wie nie zuvor!

Kein Wunder … unsere Welt wird zunehmend elektronisch

gesteuert. Ob Haushaltsgeräte, Kühlschränke

oder Heizungen, LED-Beleuchtung, Photovoltaik,

HiFi oder Alarmanlagen – damit moderne Technologien

funktionieren, sorgen Elektro-Experten für

Stromverbindungen, Elektroinstallationen und speicherprogrammierbare

Steuerungssysteme.

Die gut ausgestatteten Fachbetriebe der Elektro-

Innung Husum bieten Auszubildenden eine der

modernsten Handwerksausbildungen mit attraktiver

Vergütung und besten Zukunftsaussichten. Wer seine

dreieinhalbjährige Lehre erfolgreich abschließt, steht

vor einer Vielzahl interessanter Karrierechancen und

einer sicheren Zukunft.

Hast du Interesse an Technik und Elektronik? Dann

informiere dich jetzt, mach ein Praktikum oder

bewirb dich direkt bei einem der Husumer Innungsbetriebe

auf deinen Ausbildungsplatz! Alle Adressen

findest du im Magazin oder auf unserer Webseite.

DIE ELEKTRO-INNUNG HUSUM

Süderstraße 97

25813 Husum

www.handwerknordfriesland.de/elektrohandwerk/

elektro-innung-husum

56


THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

THEMA INNUNG // KUNDE // KFZ

KFZ-MECHATRONIKER/-IN

Und? Was hast du

heute gemacht?

Autos, Motorräder, Motorsport, Technik – hörst du

diese Vokabeln, werden deine Hände unruhig, du

ziehst die Augenbrauen hoch und fängst an zu lächeln.

Du bist ein technikinteressierter Mensch und

hast auch keine Angst vor Elektronik? Dann fühle

dich willkommen in der Welt der Automobilität.

WORUM GEHT’S?

In der Ausbildung erlernst du die

Grundkenntnisse automobiler Technik sowie deren

Funktionsweise, Fehlerdiagnose und Reparaturanleitungen.

Du musst dich am Ende der Ausbildung auf einen

bestimmten Bereich spezialisieren: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Systemund

Hochvolttechnik oder Karosserietechnik.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Ein Interesse an Autos,

Motoren und Technik solltest du mitbringen. Außerdem

solltest du Spaß daran haben, Fahrzeuge zu untersuchen

und zu reparieren. Deine Hände werden dabei schmutzig,

und zwar jeden Tag! Auch laut ist es oft in einer Kfz-Werkstatt!

Als Kfz-Mechatroniker/-in arbeitest du sowohl eigenständig

als auch im Team mit anderen Kollegen und Kolleginnen.

Später wirst du häufig Kontakt zum Kunden haben.

Auch dafür sollte man teamfähig sein und kommunizieren

können.

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Service- und Pflegearbeiten

| Umrüstung und Nachrüstung von Fahrzeugen |

Motormechanik | Diagnosesysteme anwenden | Karosserieinstandsetzung

| Elektronische Systeme reparieren |

Metallbearbeitung | Schweißtechnik | Codierung von

Steuergeräten | Dokumentation der Arbeit | Kundenberatung

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Es stehen dir viele Weiterbildungsmöglichkeiten

nach der Ausbildung offen: Du

kannst dich zum/zur Kraftfahrzeugtechnikermeister/-in

oder Techniker/-in der Kraftfahrzeugtechnik fortbilden

lassen oder mit Hochschulberechtigung Kommunikationstechnik

oder Nutzfahrzeugtechnik studieren. Als

Meister/-in kannst du einen eigenen Betrieb gründen und

selbst Azubis ausbilden.

LICHTBLICKE Vielseitige Tätigkeit an immer neuen Fahrzeugmodellen,

gute Mischung zwischen eigenständigem

Arbeiten und Teamwork, gute Berufs- und Aufstiegschancen,

täglicher Kontakt und Austausch mit Kunden,

gutes Weiterbildungsangebot.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Mittlerer Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags

AUSBILDUNGSDAUER

3,5 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR: 4. LEHRJAHR:

750 EUR 770 EUR 800 EUR 880 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

SCHRAUB JETZT

AN DEINER ZUKUNFT

KFZ-MECHATRONIKER/-IN

LAND- UND BAUMASCHINENMECHATRONIKER/-IN

KAUFMANN/-FRAU FÜR BÜROMANAGEMENT

Du kannst dich für

Technik und neue

Technologien begeistern?

Du willst beruflich

richtig zupacken? Wir

sind eine freie Werkstatt

im Kfz- und Landmaschinengewerbe

mit anbindender Tankstelle,

die Nachwuchs wie dich suchen! Verstärke unser

10-köpfiges Team und entscheide dich für einen

abwechslungsreichen, zukunftssicheren Job!

Bewirb dich jetzt! Auch Praktikanten werden bei

uns immer gerne genommen.

AGZ INH. RALF BRUHN

KFZ - TECHNIK - MEISTER

Dorfstraße 3

25876 Ramstedt

T: 04884 - 4 93

info@agz-motorwelt.de

59


KFZ // INNUNG

INNUNG // KFZ

PS IM BLUT?

… DAS PASST GUT!

Die Kraftfahrzeug-Innung Nordfriesland

ELEKTROAUTOS SIND DIE

ZUKUNFT

ICH WERDE …

KFZ-MECHATRONIKER

DANNY SCHRÖDEL, 20

2. AUSBILDUNGSJAHR ZUM KFZ-MECHATRONIKER IM AUTOHAUS

KORNKOOG GMBH & CO. KG IN NIEBÜLL.

„Ich bin ein absoluter Auto- und Motorrad-Fan!

Ursprünglich wollte ich bereits nach der zehnten

Klasse die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker

beginnen, doch meine Eltern bestanden darauf,

dass ich zunächst das Abitur mache. 2017 war es

endlich so weit. Ich unterschrieb meinen Ausbildungsvertrag

bei der Firma Kornkoog. Jetzt bin

ich im zweiten Lehrjahr und fühle mich genau am

richtigen Ort. Zwei Dinge gefallen mir besonders

gut: unser entspanntes Betriebsklima und die interessanten

Aufgaben. Im Rahmen eines VW-Qualifizierungsprogramms

nehme ich im Verlauf der

Ausbildung an externen VW-Lehrgängen teil. In

diesen Schulungen erlerne ich markengebundenes

Spezialwissen, zum Beispiel über Airbag-Systeme

und Messtechniken. Nach der Ausbildung

kann ich auf diesem Wissen aufbauen und mich

zum Servicetechniker oder Meister fortbilden. Was

mich am Kfz-Handwerk reizt? Die Mechanik, die

Elektronik … einfach alles!“

AZUBI-STECKBRIEF

Name:

Alter:

Ausbildung:

Wohnort:

Schule:

Danny Schrödel

20 Jahre

Kfz-Mechatroniker

Bordelum

Schulabschluss: Abitur

Pläne:

Hobbys:

Auto:

Hermann-Tast-Schule

Gesellenbrief,

Meisterschule

Motorradfahren

Opel Astra H

Traumauto: Mercedes /8

Traum-Bike:

Werkzeug:

BMW 1000 RR

Lüsterklemmenschraubendreher

Bester Kfz-Film: Tokyo Drift“

(The Fast and

the Furious)

„Wer Kfz-Mechatroniker werden möchte,

benötigt gute Mathekenntnisse, technisches

Verständnis und sollte kein Problem damit

haben, sich die Finger schmutzig zu machen!“

FOTO: Jana Limbers

Deutschland ist das Autoland

Nr. 1 auf der Welt. Kein

anderes Land baut mehr

Fahrzeuge für das In- und

Ausland! Kein Wunder,

dass da jede Menge Fachkräfte

gebraucht werden.

Jedes Jahr starten mehr als

20.000 Jugendliche eine

Ausbildung im Kfz-Handwerk.

Die Ausbildung zum/

zur Kfz-Mechatroniker/-in

dauert 3,5 Jahre und ist

einer der beliebtesten Ausbildungsberufe. Nordfrieslands

Kfz-Innung ist mit über 50 Ausbildungsbetrieben gut aufgestellt.

Jedes Jahr werden motivierte, technikbegeisterte

Azubis gesucht. Hast du Interesse an der Ausbildung zum/

zur Kfz-Mechatroniker/-in? Dann informiere dich jetzt auf

www.handwerknordfriesland.de über deine Ausbildungsmöglichkeiten

in einem der vielen nordfriesischen Innungsfachbetriebe.

DIE KRAFTFAHRZEUG-INNUNG NORDFRIESLAND

Süderstr. 97

25813 Husum

www.handwerknordfriesland.de/kraftfahrzeughandwerk/

kraftfahrzeug-innung-nordfriesland

EIN PKW BESTEHT DURCHSCHNITTLICH AUS RUND

10.000 EINZELTEILEN.

Peter Kaim

Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Nordfriesland

WESHALB IHR GROSSES INTERESSE AN AUTOS?

Begeistert haben mich Autos schon als Kind. Mein

erster Wagen war übrigens ein grauer VW Käfer.

WIE SIEHT DIE AUSBILDUNGSSITUATION 2018 IN

NORDFRIESLAND AUS?

Der Beruf ist für Schulabgänger/-innen noch

immer attraktiv, aber die Bewerber/-innen werden

weniger, wie in anderen Ausbildungsberufen

auch. Aber unsere Betriebe suchen Azubis!

WELCHES SIND DIE SPANNENDEN ZUKUNFTSTHEMEN

IM KFZ-HANDWERK?

Zukunft hat unser Handwerk allemal – denken

Sie an die Millionen Autos auf der Straße! Und

die müssen gewartet und repariert werden. Die

künftigen Autos werden elektrisch oder mit einem

Hybridantrieb fahren. Die Ausbildung bei uns ist

schon darauf abgestimmt: E-Mobilität ist auch

Thema in den Berufsschulen; außerdem werden

unsere Mitarbeiter/-innen regelmäßig auf Elektroautos

geschult.

WIE LAUTET IHR TIPP FÜR BEWERBER/-INNEN?

Ehrlich sein! Und wer sich schon mal über die

Ausbildung und den Betrieb informiert hat,

kommt beim Bewerbungsgespräch gut an. Dazu

gehört auch Aufgeschlossenheit. Wer dann noch

Benzin im Blut hat und sich leidenschaftlich für

Autos interessiert, ist in der Ausbildung meist

auch sehr motiviert – Pluspunkt!

WELCHE CHANCE HABEN JUNGE FRAUEN?

Sehr gute! Wir bilden immer wieder Frauen aus

und das mit großem Erfolg. Eine unserer ehemaligen

Azubis ist sogar Berufsschullehrerin

geworden. Weibliche Auszubildende sind im

Kfz-Handwerk willkommen!

FOTO: Christian Dorbandt

60 61


KFZ THEMA // INNUNG // KUNDE

THEMA INNUNG // KUNDE // KFZ

„ICH LEBE AUTOMOBIL. DU AUCH?“

Langfristige Karrierechancen bei der Kornkoog GmbH & Co. KG

Wer sich für das Kfz-Handwerk im Norden Nordfrieslands interessiert, kommt am

Autohaus Kornkoog nicht vorbei. Das Unternehmen blickt auf eine 80-jährige Geschichte

zurück und ist Nordfrieslands bekanntester Vertragshändler für die Marken Volkswagen,

Audi, Seat, Škoda und Kia. Mittlerweile beschäftigt die Firma Kornkoog rund

70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 11 Auszubildende.

63


KFZ THEMA // INNUNG // KUNDE

THEMA INNUNG // KUNDE // KFZ

Die neuesten VW-Modelle im Autohaus Kornkoog heißen

„Caddy“, „Crafter“ und „Tiguan“. Drei der aktuellen

Azubis heißen Kevin, Danny und Nicolay! Während

sich die Kunden im Showroom die spiegelblanken

Neuwagen vorführen lassen, wischt sich Azubi Kevin

in der Werkstatt den Schweiß von der Stirn. „Mit der

Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bin ich in meinem

absoluten Wunschberuf gelandet!“, sagt der 18-Jährige

aus Leck. „Klar, die Arbeit ist auch mal anstrengend, und

schmutzige Hände gehören in unserem Beruf dazu,

aber der tägliche Umgang mit der Technik entschädigt

für alles. Für mich gibt’s nichts Spannenderes!“

ANSPRUCHSVOLLE AUSBILDUNG – MODERNE

AUSSTATTUNG

Serviceleiter Oliver Jacobsen kann motivierten

Nachwuchs gut gebrauchen. „Momentan haben wir

alle Hände voll zu tun“, erklärt der gelernte Groß- und

Außenhandelskaufmann. Unsere Werkstätten sind

voll ausgelastet, und das wird sich auch in absehbarer

Zukunft nicht ändern. Mit dem Bau einer zweiten

Werkzeughalle haben wir 2017 erneut in die Ausstattung

investiert. Unsere Azubis erlernen ihre Berufe

in einer topmodernen Umgebung! Die Ausbildung

von Nachwuchskräften gehört zum Selbstverständnis

der Firma Kornkoog. Ich selbst habe hier im

Unternehmen meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Grundsätzlich übernehmen wir alle Auszubildenden

mit guten Leistungen und unterstützen

sie bei ihrer beruflichen Karriere!

„UNSERE AZUBIS

ERLERNEN IHRE BERUFE

IN EINER TOP-MODERNEN

UMGEBUNG!“

Wie intensiv die Firma Kornkoog ihre Auszubildenden

fördert, erlebt unter anderem Danny Schrödel.

Der 20-jährige Bordelumer befindet sich im zweiten

Ausbildungsjahr zum Kfz-Mechatroniker und darf

aufgrund seiner guten Leistungen an VW-internen

Qualifizierungslehrgängen teilnehmen. „Ich empfinde

das als besondere Auszeichnung“, schwärmt

Danny, „denn an den Lehrgängen nehmen in der

Regel nur circa 15 Personen teil. Beim letzten Seminar

im Qualifizierungszentrum Norderstedt haben wir

uns mit den Airbag-Systemen von VW beschäftigt.

Im kommenden Lehrgang wird sich alles um ‚Messtechniken’

drehen. Mit Hilfe einer markengebundenen

Diagnose-Software erlernen wir die Fehlersuche

in Elektronik-Schaltungen sowie den Umgang mit

Montageübersichten. In dieser Arbeit liegt für mich

ein großer Reiz. Die Elektronik in modernen Fahrzeugen

ist dermaßen komplex, dass es manchmal

Stunden dauert, ehe man den Fehler gefunden hat.

Dann allerdings spürt man ein echtes Glücksgefühl!

GUTES KLIMA – GUTE PERSPEKTIVEN

Das Kfz-Handwerk

befindet

sich im digitalen

Wandel.

Typisches Bild

in heutigen

Werkstätten:

Fehlerdiagnose

am Laptop durch

Auslesen des

Kfz-Steuergeräts.

Auch Nicolay Koch absolviert eine Ausbildung bei

der Firma Kornkoog. Anders als Danny und Kevin

befindet sich sein Arbeitsplatz nicht in der Werkstatt,

sondern am Info-Pult des Autohauses, umgeben von

imposanten Ausstellungswagen. „Meine Aufgabe ist

es, unsere Kundenwünsche sowohl telefonisch als

auch persönlich aufzunehmen, Kundenvorgänge

anzulegen und allgemein für den reibungslosen

Ablauf ihrer Anliegen zu sorgen. Als angehender

Kaufmann für Büromanagement kommuniziere

ich viel. Dabei ist es wichtig, ständig offen und

gesprächsbereit zu sein.“ Und wie sieht die Zukunft

aus? Lohnt sich die Ausbildung im Kfz-Handwerk,

trotz Diesel-Skandal, drohenden Fahrverboten und

der Forschung an Flugtaxis,? „Die Ausbildung lohnt

sich definitiv!“, meint Oliver Jacobsen. „Mit dem Siegeszug

der Elektronik hat sich die Kfz-Technik verändert,

und diese Entwicklung wird weiter voranschreiten.

Doch nach wie vor möchten sich Menschen

automobil fortbewegen, vor allem in Nordfriesland,

wo der öffentliche Nahverkehr an seine Grenzen

stößt. Als Servicepartner von VW, Audi, Škoda, Seat

und Kia sowie einer breiten Angebotspalette von Verkauf,

Inspektion, Reparatur, Karosseriearbeiten und

Teilehandel bieten wir unseren Azubis langfristige

Karrierechancen und legen großen Wert auf Dialog

und Ausbildungsqualität!“

Text Christian Dorbandt

Fotos Jana Limbers

WERDE:

KFZ-MECHATRONIKER/-IN

KAUFMANN/-FRAU FÜR BÜROMANAGEMENT

KAUFMANN/-FRAU IM GROSS- UND

AUSSENHANDEL

JETZT BEWERBEN

AUTOHAUS KORNKOOG

GMBH & CO. KG

Gewerbegebiet Süd

Bahnhofstraße 28

25899 Niebüll

T. 04661 - 9 68 20

F. 04661 - 96 82 28

info@kornkoog.de

www.kornkoog.de

64 65


KFZ THEMA // INNUNG // KUNDE

INNUNG // KFZ

KEVIN HANSEN, 18

AUS LECK, 2. AUSBILDUNGSJAHR ZUM KFZ-MECHATRONIKER BEI

DER KORNKOOG GMBH & CO. KG IN NIEBÜLL.

„Hallo, ich bin Kevin, komme aus Leck und

habe nach einem Langzeitpraktikum bei

der Firma Kornkoog die Ausbildung zum

Kfz-Mechatroniker begonnen. Mit Autos

bin ich groß geworden! In meiner Familie

arbeiten einige im Kfz-Handwerk, und

bereits als kleiner Junge habe ich meinem

Vater bei Auto-Reparaturen über die Schulter geguckt.

Insofern war mein Interesse an Technik und

Autos schon früh geweckt!

Das Herumschrauben an Autos ist heutzutage nicht

mehr so einfach. Der Anteil an Elektronik in modernen

Fahrzeugen ist mittlerweile so hoch, dass

man zur Fehlerdiagnose zunächst ein Laptop am

Kfz-Steuergerät anschließen muss. Ich persönlich

schätze auch mechanische Arbeiten, beispielsweise

das Schweißen von Blechen. Dass ich während

der Ausbildung bei der Firma Kornkoog solche

Karosserie arbeiten kennenlerne, ist ein großer

Vorteil! Doch nicht nur die fachliche Ausbildung ist

wichtig. Als angehender Kfz-Mechatroniker arbeite

ich täglich an der Seite eines Gesellen und muss

mich mit ihm gut verstehen. Als Azubi kann ich

jederzeit Fragen stellen, muss aber auch anpacken

und die Aufgaben erfüllen, die mir gestellt werden.

Bis jetzt komme ich mit allen Aufgaben gut klar.

Unser Arbeitsklima ist angenehm entspannt, und

auch wenn mir mal ein Fehler unterläuft, ist das

„Als Azubi kann ich jederzeit

Fragen stellen, muss

aber auch anpacken und

die Aufgaben erfüllen, die

mir gestellt werden.“

kein Weltuntergang. Kürzlich

habe ich beim Rangieren eines

Neuwagens einen Kratzer in den

Lack gesetzt. Ärgerlich, aber daraus

habe ich gelernt. Das wird

mir so schnell nicht noch mal

passieren!“

FINDE HIER DEINEN

AUSBILDUNGSPLATZ

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE DER INNUNG

FINDEST DU AUF SEITE 120

Hörcher Autoelektronik

Wir bilden aus zum/zur:

KFZ-MECHATRONIKER/-IN

Hörcher Autoelektronik

Bosch-Car-Service / Bosch-Diesel-Service

Dravenhöh 2

25821 Breklum

Tel: 04671 - 3006

mail:bosch@hoercher-breklum.de

Wir machen mobil!

Karl Raudzus & Söhne GmbH & Co. KG

Husum Bredstedter Straße 2-8

www.raudzus.de

AUSBILDUNG ZUM/R KFZ.-MECHATRONIKER/IN

Die Marke Renault ist eine dynamische Größe im

Automobilmarkt, weltweit. Qualität, Sicherheit sowie

Innovationen in Technik und Design sind die Motoren

des Erfolgs. Beste Voraussetzungen für zufriedene

Kunden. Hierfür setzen wir außerdem stets auf persönlichen

und zuvorkommenden Service mit kompetenten

und engagierten Ansprechpartnern für unsere

Kunden.

Deshalb suchen wir zur Verstärkung unseres Teams:

ein/e Auszubildende/n zum/r Kfz-Mechatroniker/in

Voraussetzung:

• Teamfähigkeit

• Selbstständiges Arbeiten

• Motivation / Lernbereitschaft

Bewerbung bitte schriftlich senden an:

AUTOHAUS

Industrieweg 17 • 25980 Westerland

Telefon 04651 - 82120 • www.nielsen-renault.de

NICOLAY KOCH, 20

AUS NIEBÜLL, 2. AUSBILDUNGSJAHR ZUM KAUFMANN FÜR BÜRO-

MANAGEMENT BEI DER KORNKOOG GMBH & CO. KG IN NIEBÜLL.

„Mein Traumberuf war der des Automobilkaufmanns,

doch leider gibt es dafür keine Berufsschulausbildung

in Niebüll. Ich entschied mich daher für

eine Ausbildung zum Verkäufer im Einzelhandel,

doch das war erst der Anfang. Jetzt absolviere ich

eine zweite Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement

im Autohaus Kornkoog und arbeite

endlich in dem Bereich, in dem ich zukünftig beruflich

tätig sein möchte – im Kfz-Gewerbe! Meine

tägliche Arbeit bei der Firma Kornkoog ist sehr

abwechslungsreich. Ich erhalte einen umfassenden

Einblick in die Welt der Automobile. An

unserem offenen Info-Pult arbeite ich

mit zwei Kolleginnen zusammen und

bin unter anderem dafür zuständig, sowohl

telefonisch als auch persönlich

die Anliegen unserer Kunden aufzunehmen.

Besonders angenehm ist die

freundliche und familiäre Atmosphäre

unter allen Angestellten und Auszubildenden. Ich

erhalte Unterstützung, wenn ich sie benötige, muss

aber auch selbständige Entscheidungen treffen. Ich

habe festgestellt, dass ich mich Schritt für Schritt in

meiner Arbeit verbessere, wenn ich schwierige Vorgänge

nicht abgebe, sondern versuche, sie selbstän-

„Ich habe festgestellt, dass ich

mich Schritt für Schritt in meiner

Arbeit verbessere, wenn

ich schwierige Vorgänge nicht

abgebe, sondern versuche, sie

selbständig zu lösen.“

dig zu lösen. Mein Tipp an alle Schülerinnen und

Schüler, die sich für eine kaufmännische Ausbildung

im Autohaus Kornkoog interessieren: Kommt

vorbei und absolviert ein Praktikum bei uns. Ich

zeige euch dann, worauf es in meiner Ausbildung

ankommt!“

GIBTS WAS SPANNENDERES?

WERDE KFZ-PROFI BEI KORNKOOG

KFZ-MECHATRONIKER/-IN

KAUFFRAU/-MANN FÜR BÜROMANAGEMENT

KAUFFRAU/-MANN FÜR GROSS- UND AUSSENHANDEL

Unser Autohaus Kornkoog in Niebüll beschäftigt 70 Mitarbeiter, 4 Meister

und 11 Auszubildende. Wir führen alle Modelle der Marken Volkswagen,

Audi, Seat, Škoda und Kia und bieten neben dem Verkauf auch einen

Werkstattservice an. Wir bieten eine Top-Ausbildung in einem modernen

Autohaus mit hervorragender Ausstattung! Was wir von unseren Auszubildenden

erwarten? Ehrlichkeit, Motivation und 100 Prozent Teamgeist!

Möchtest du wissen, welche Chancen sich dir in unserem Unternehmen

bieten? Dann komm vorbei, lerne unser Team kennen und bewirb dich

auf deinen Ausbildungsplatz im September 2019!

AUTOHAUS KORNKOOG GMBH & CO. KG

Bahnhofstraße 28

25899 Niebüll

T. 04661 - 9 68 20

info@kornkoog.de

www.kornkoog.de

66 67


THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

INNUNG // SANITÄR-, HEIZUNG- UND THEMA KLIMATECHNIK

// KUNDE

ANLAGENMECHANIKER/-IN

FÜR SANITÄR-, HEIZUNGS- UND KLIMATECHNIK

Und? Was hast du

heute gemacht?

Als Kind hast du aus jedem Kram etwas gebaut?

Siehst du eine Maschine, interessiert es dich, wie

sie funktioniert? Die Heizungsanlage im Keller

macht dir bestimmt keine Angst? Und überhaupt,

du glaubst, dass technische Anlagen immer komplizierter

aussehen, als sie sind? Dann werde doch

Anlagenmechaniker/-in!

WORUM GEHT’S?

Als Anlagenmechaniker/-in erlernst du

Kenntnisse und Fähigkeiten, für die es früher zwei Berufe

gab, zum einen Gas- und Wasser-Installateur, zum

anderen Heizungs- und Wasser-Installateur + Heizungsund

Lüftungsbauer. Du verstehst, planst, entwickelst,

montierst, baust, wartest und reparierst große und kleine

Anlagen in Privathaushalten oder Firmen. Du wirst zum

Experten für alle Heizungen, Klimaanlagen, Badewannen,

Duschen, Lüftungen. Umweltschonende und energieeffiziente

Technologien sind heutzutage in allen neuen

Anlagen im Einsatz, ein wichtiger und topaktueller Aspekt

deiner Ausbildung.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Der Beruf des/der Anlagenmechanikers/-in

ist ein technischer Beruf. Und er hat

überwiegend mit dem Werkstoff Metall zu tun. Mathematische,

physikalische, chemische Vorkenntnisse sind von

Vorteil, handwerkliches Geschick unerlässlich, und auch

Ausdauer ist erforderlich. Manche Arbeiten dauern eben

etwas länger!

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Prüf- und Messmethoden

anwenden | Anlagen verstehen und in Betrieb

nehmen | Leitungen montieren, warten, reparieren | Elektrische

Anschlüsse und Anlagen auf ökologische, physikalische,

wirtschaftliche Bedingungen prüfen | Mess-,

Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen

montieren

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Die Perspektiven sind

gut, vor allem im Bereich Systemtechnik. Der Trend geht

immer mehr zu technischen Gesamtlösungen, also zu

Anlagen, die vieles gleichzeitig steuern können. Auch

die Energiebranche wird Anlagenmechaniker/-innen

benötigen. Durch weiterbildende Maßnahmen kannst du

dich zum/zur Techniker/-in ausbilden lassen oder deinen

Meistertitel machen.

LICHTBLICKE Vielseitige, abwechslungsreiche Tätigkeit,

ständig neue Einsatzgebiete, eigenständiges Arbeiten,

gute Berufschancen, täglicher Kontakt und Austausch mit

Kunden, gutes Weiterbildungsangebot.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Mittlerer Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags, Bereitschaftsdienst

AUSBILDUNGSDAUER

3,5 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR 3. LEHRJAHR: 4. LEHRJAHR:

560 EUR 585 EUR 650 EUR 740 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

ENERGIE VERSTEHEN,

DIE ZUKUNFT SEHEN!

Die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik

Nordfriesland

Unsere nordfriesischen

Innungsbetriebe bilden

jedes Jahr rund 50 Auszubildende

aus. Warum? Weil

Anlagenmechaniker/-innen

als Fachkräfte dringend

gebraucht werden. Überall

dort, wo es um Wärme,

Wasser, Energie oder Lüftung

geht, sind wir als

Experten oder Allrounder

dabei. Wir reparieren den

tropfenden Wasserhahn

im Badezimmer, montieren Solaranlagen auf Dächer und

installieren im Keller Anlagen für die Wasserver- und entsorgung

oder eine Heizungsanlage inklusive Regel- und

Steuertechnik. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann hol

dir jetzt deinen Praktikums- oder Ausbildungsplatz!

DIE INNUNG FÜR SANITÄR- UND HEIZUNGSTECHNIK

NORDFRIESLAND

Süderstraße 97

25813 Husum

www.handwerknordfriesland.de

69


THEMA // KUNDE

INNUNG // SANITÄR-, HEIZUNG- UND KLIMATECHNIK

FINDE HIER DEINEN

AUSBILDUNGSPLATZ

WERKZEUGE: ROHRZANGE

UND SMARTPHONE

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE DER INNUNG

FINDEST DU AUF SEITE 122

DER BERUF MIT ZUKUNFT:

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Wenn du dich schon immer gefragt hast,

woher eigentlich das Wasser aus dem Wasserhahn

kommt, weshalb die Heizung im

Haus warm wird, sobald man sie aufdreht,

wie eine Lüftungsanlage funktioniert und

welche raffinierten Techniken eigentlich

dahinterstecken, dann lösen sich diese

Rätsel bald in Luft auf, denn mit einer Ausbildung

zum/zur Anlagenmechaniker/-in

für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

bekommst du den absoluten Durchblick,

wenn es um Versorgungssysteme geht.

Da wir die Spezialisten im Bereich der Wärmepumpen

sind, lernst du diesen innovativen Bereich,

der eine große Zukunft bietet, ganz genau kennen.

Teamfähigkeit aber auch Sorgfalt, Zuverlässigkeit und

großes Interesse an Technik sind Grundvoraussetzungen,

die du mitbringen solltest. Anlagenmechaniker/-in

für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

ist ein Beruf mit Zukunft, denn du setzt Ideen und

Pläne zur Umsetzung von erneuerbaren Energien in

die Tat um. Du baust Wasser- und Luftversorgungssysteme,

installierst verschiedene Heizungssysteme

aber auch PV- und Solaranlagen. Du bist immer mit

einem erfahrenen Gesellen oder Meister unterwegs

und lernst jeden Handgriff kennen.

Den theoretischen Teil lernst du in der Berufsschule

kennen. Dort werden dir die technischen, physischen,

mathematischen und rechtlichen Grundlagen

vermittelt. Du lernst neben der Metallverarbeitung

auch Grundlagen der Bauphysik, berufsspezifische

Pouya Torabi stammt aus

dem Iran und hat dort ein

Studium für Gebäude- und

Energietechnik absolviert.

Jetzt ist er im 2. Ausbildungsjahr

zum Anlagenmechaniker.

Oben: Meister

Toge Nommensen erklärt

Pouya die Wärmepumpe.

Tätigkeiten, wie beispielsweise das Fertigen von

Bauelementen, Sanitärinstallationen sowie Heizungs-

und Lüftungsanlagen.

Diese handwerkliche Ausbildung bietet dir viele Vorteile.

Nach dem erfolgreichen Abschluss stehen die

Chancen auf Übernahme sehr gut. Weiterbildungen

und Fortbildungen unterstützen wir natürlich gerne.

Seit mehr als 20 Jahren bieten wir die Rundumversorgung

in Sachen Heizung und Sanitär, wobei der

Anteil der erneuerbaren Energien sich im Laufe der

Jahre zu unserem Schwerpunkt entwickelt hat. Wir

sind ein junges und erfolgreiches Team und freuen

uns, wenn wir dein Interesse geweckt haben. Wir

bieten dir jederzeit die Möglichkeit für ein Praktikum

um dir diesen interessanten, zukunftsorientierten

und vielfältigen Beruf zu zeigen.

Text & Fotos Feddersen GmbH & Co. KG

WERDE ANLAGENMECHANIKER/-IN FÜR

SANITÄR-, HEIZUNGS- UND KLIMATECHNIK

JETZT

BEWERBEN

Weitere Infos unter www.waermepumpen-nf.de

WIR BILDEN AUS ZUM/ZUR:

ANLAGENMECHANIKER/-IN

FÜR HEIZUNGS-, SANITÄR- UND KLIMATECHNIK

Mit unserem kreativen Team bieten wir unseren Kunden

alle Leistungen in den Bereichen Heizung, Sanitär, Solartechnik

und Bauklempnerei. Bei uns erwartet dich eine

abwechslungsreiche Ausbildung in einem modernen

Handwerk mit guten Zukunftsaussichten! Komm und

bewirb dich jetzt für 2019!

WIR BILDEN ERFOLGREICH AUS!

Wir zahlen eine überdurchschnittliche

Ausbildungsvergütung und weitere

Bonusleistungen!

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung:

bewerbung@heiwe.de

HEIWE Heizung Sanitär GmbH

Norderstraße 4 | 25855 Haselund

Telefon: 04843 – 2 04 00 80

E-Mail: heizung@heiwe.de

www.heiwe.de

HAUSTECHNIK ARNE NISSEN GMBH

Neuacker 6

25821 Struckum

T. 04671 – 54 96

info@haustechnik-nissen.de

Andreas Hansen

Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizungund

Klimatechnik Sylt

WAS WAR IHR SCHÖNSTES ERLEBNIS ALS AZUBI?

Als ich am Ende des zweiten Lehrjahres mein

erstes eigenes Badezimmer beim Kunden fertig

gestellt hatte – das war ein schönes Erfolgserlebnis!

WARUM SOLLTE ICH ANLAGENMECHANIKER/-IN FÜR

SANITÄR, HEIZUNG UND KLIMA WERDEN?

Jedes Jahr kommen neue Technologien auf den

Markt, die wir uns aneignen müssen. Weiterbildung

ist wichtig, um mit dem technischen

Fortschritt mithalten zu können. Es wurden ja

zwei Berufe zu einem zusammengelegt: zum

einen den früheren Beruf des Gas- und Wasserinstallateurs

und zum anderen des Heizungs- und

Lüftungsbauers. Sie wurden zum Anlagenmechaniker

zusammengefasst und haben deshalb

eine enorme Bandbreite, was die Arbeit jeden Tag

spannend macht.

WIE SIEHT DIE AUSBILDUNGSSITUATION AUF SYLT AUS?

Die Auftragslage ist hervorragend, alle Betriebe

haben wirklich gut zu tun. Der Bedarf an engagierten

und leistungsfähigen Auszubildenden ist

deshalb auf der Insel sehr groß.

WIE VIEL HANDARBEIT UND WIEVIEL HIGHTECH

STECKT IN IHREM HANDWERK?

Viele Schüler/-innen wissen gar nicht, wie stark

sich das Berufsbild gewandelt hat. Heute verwenden

wir im Arbeitsalltag häufiger Smartphone und

Computer als Rohrzange und Stemmeisen. Wir

arbeiten zum Beispiel mit komplexen Heizungsanlagen:

Montage, Wartung, Reparatur.

Der Einbau solcher Anlagen wird heute fast

nur noch über Montage-Apps am Smartphone

angeleitet. Auch der Betriebsablauf läuft mittlerweile

digital. Daran sieht man: Handwerkliches

Geschick ist wichtig, aber ebenso das Beherrschen

moderner Technik.

70 71

FOTO: Moritz Wellmann


SANITÄR-, HEIZUNG- UND KLIMATECHNIK // INNUNG

INNUNG // SANITÄR-, HEIZUNG- UND KLIMATECHNIK

PROFIS FÜR DIE

ENERGIEWENDE

TECHNIK

ZUM ANPACKEN

ANLAGENMECHANIKER/-IN

FÜR SANITÄR-, HEIZUNGS- UND KLIMATECHNIK

KREATIVE BADGESTALTUNG

UND SOLARTECHNIK

FOTO: KH Nord

Frank Boller

Obermeister der Innung für Elektro-, Sanitär- und

Heizungstechnik Eiderstedt

WAS WAR IHR SCHÖNSTES ERLEBNIS ALS AZUBI?

Es gibt viele schöne Erinnerungen. Ein besonderes

Gefühl war es, das erste selbst verdiente

Geld in Händen zu halten. Das gab mir ein gutes

Gefühl der Unabhängigkeit.

Komm in unser NetzWerk!

Wie viel Energie steckt in Dir? Schließe Dich

an und sei Teil der Energiezukunft.

Bewirb Dich online unter hansewerk.com/ausbildung auf

unsere Ausbildungsberufe.

Die Ausbildung findet innerhalb der HanseWerk-Gruppe bei unserer

Tochtergesellschaft Schleswig-Holstein Netz statt.

Wir begrüßen die Bewerbung von Menschen mit Behinderung.

fb.com/HanseWerkAusbildung

Du suchst nach einem

Job, in dem du mit

moderner Technik zu

tun hast und trotzdem

anpacken kannst? Lass

dich bei uns zum/zur

Anlagenmechaniker/-in

für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ausbilden.

In unserem dynamischen Team erwarten dich

spannende Aufgaben und du kannst dir sicher sein,

dass wir dich nie mit einem Problem alleinlassen.

In den Bereichen Heizung, Lüftung und Sanitär,

aber auch zum Thema Solaranlagen können wir dir

einiges beibringen! Wir freuen uns auf dich.

STEFFEN GMBH & CO. KG

Robert-Koch-Straße 25

25813 Husum

T. 04841 - 7 70 90

info@steffen-heizung.de

www.steffen-heizung.de

Reinhard Burdinski

Obermeister Sanitär- und Heizungstechnik

Nordfriesland

WARUM IST NORDFRIESLAND LEBENSWERT?

Wir haben immer frische Luft um die Nase und

ein gesundes Seeklima. Besucher und Urlauber

beneiden uns, weil wir privilegiert sind mit guter

Wasser- und Luftqualität.

FOTO: Moritz Wellmann

WARUM HAT DIE SANITÄR-, HEIZUNGS- UND

KLIMATECHNIK ZUKUNFT?

Unsere Branche bietet ein großes Potenzial im

Bereich der regenerativen, innovativen Techniken.

Dies zu begleiten und mit unserem Können

weiterzuentwickeln, ist ein spannendes Aufgabenfeld.

Wir als Sanitär-Heizung-Klima-Pofis

können eine wichtige Schlüsselfunktion im

Rahmen der Energiewende werden.

WELCHE KARRIERECHANCEN HABEN DIE AZUBIS?

Grundsätzlich haben alle Azubis – unabhängig

von ihrem Schulabschluss – die Chance, nach

der beruflichen Ausbildung die Meisterprüfung

abzulegen und somit eine Führungsposition

oder die Selbstständigkeit zu erreichen.

Ein weiterer Schritt wäre die Technikerschule

oder ein Studium.

WORAUF LEGEN DIE BETRIEBE WERT BEI DEN

BEWERBER/INNEN?

Besonderen Wert legen sie auf Teamfähigkeit,

Lernbereitschaft, Motivation und die Fähigkeit,

auch schwierige Aufgaben bewältigen zu wollen.

WAS MACHT FÜR SIE EINEN „ECHTEN“

NORDFRIESEN AUS?

Er besticht nach meiner Meinung durch Beständigkeit,

Gradlinigkeit, Ehrlichkeit und Robustheit.

Sein Motto lautet: „Gegen den Wind“.

AUSBILDUNG

HAW_10_2018_100_Ausbildung_Kreishandwerkerschaft_NF_90x131mm_FINAL_RZ.indd 1 09.10.18 12:36

IM BESTEN KLIMA

ANLAGENMECHANIKER/-IN

FÜR SANITÄR-, HEIZUNGS- UND KLIMATECHNIK

Seit über 43 Jahren ist

unser Unternehmen

der Ansprechpartner

der Region in den

Bereichen Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik

für Neu- und

Altbauten. Auch mit erneuerbaren Energien kennen

wir uns aus. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig

geschult und weitergebildet, damit wir immer unser

Bestes geben können. In deiner Ausbildung erwartet

dich ein freundliches und kompetentes Team,

von dem du eine Menge lernen kannst. Wir freuen

uns schon auf dich!

K. P. NIELSEN GMBH

Lund 61a

25813 Husum

T. 04841 - 8 95 60

info@kpnielsen.de

www.kpnielsen.de

PROMINENTE MIT ABGESCHLOSSENER SHK-LEHRE:

SCHAUSPIELER HEINER LAUTERBACH UND ROCKSÄNGER

JOE COCKER.

WAS IST DAS BESONDERE AN IHREM HANDWERK?

Jeder Tag ist neu und vielseitig. Wir haben mit

Menschen zu tun, bekommen Feedback direkt

vom Kunden – Lob und auch mal Kritik, mit der

man sich auseinandersetzen muss. Es entwickeln

sich viele persönliche Kontakte. Außerdem

sind Kreativität und Fantasie im Alltag gefragt,

wenn es zum Beispiel um die Gestaltung von

Badezimmern geht.

WIE SEHEN TYPISCHE AUFTRÄGE AUS?

Wir bauen ganz neue Heizzentralen in Mehrfamilienhäuser

ein, tauschen Umwälzpumpen aus

oder installieren App-gesteuerte Heizungsthermostate.

Damit kann man per Smartphone schon

auf dem Heimweg die Heizung hochfahren.

Auch der Einbau von barrierefreien Bädern und

Duschen für ältere Kunden und die Installierung

von Solaranlagen gehören zu unseren Aufträgen.

WELCHES SIND IHRE WICHTIGSTEN WERKZEUGE?

Da wäre zum einen der Klassiker, die Wasserpumpenzange.

Wichtig sind zum anderen Presswerkzeuge

für die Verbindung von Rohren und

mittlerweile unverzichtbar: das Smartphone als

Hilfsmittel bei der Fehlerdiagnose, sei es um

Störungs-Apps zu nutzen oder mit der Hersteller-Hotline

zu kommunizieren.

72 73


SANITÄR-, HEIZUNG- UND KLIMATECHNIK // INNUNG

WWW.HANDWERK.DE

INNUNG // MALER UND LACKIERER

Berufswunsch:

Irgendwas mit Sport!

Azubis gesucht

Anlagenmechaniker/in

für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Wir bilden erfolgreich aus und bieten weitere Leistungen wie:

· Eine überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung.

· Kostenlose Arbeitskleidung.

· Übernahme der Kosten für die Mitgliedschaft bei Sylt Fitness oder einem Fitness-Center.

· Wir stellen Dir ein „Sylt-Bike“ für den Weg zur Firma.

Oder nutze die Möglichkeit, über eine Einstiegsqualifizierung (EQ) in die Ausbildung zu gelangen!

Bei uns erwarten Dich vielfältige Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie

eine hochqualifizierte persönliche Betreuung. Bewirb Dich jetzt online oder telefonisch!

Heinz Tesch GmbH & Co. KG. · Zum Fliegerhorst 17 · 25980 Sylt OT Tinnum

Tel 04651 32151 · info@tesch-sylt.de · www.tesch-sylt.de

SCHULE

AUSBILDUNG

STUDIUM

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YEAH!

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Und? Was hast du

heute gemacht?

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HANDWERK FINDEST DU AUF

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MALER/-IN UND

LACKIERER/-IN

Du hast schon als Kind alles bunt bemalt, einen ausgeprägten

Farbsinn gehabt und dich vor allem auf den Werkund

Kunstunterricht gefreut? Dann informiere dich über

den interessanten und vielseitigen Beruf des Malers und

Lackierers! Es könnte eine große Leidenschaft werden.

WORUM GEHT’S? Als Maler/-in und Lackierer/-in mit Fachrichtung

Gestaltung und Instandhaltung arbeitest du

permanent in Innenräumen oder an Fassaden, verlegst

Bodenbeläge oder verschönerst Wände mit Tapeten, Stuck

oder Maltechniken. In der Fachrichtung Kirchenmalerei

und Denkmalpflege sanierst du wertvolle Fassaden,

Wandmalereien, Stuck, Plastiken und Einrichtungsgegenstände.

Im Bauten- und Korrosionsschutz werden

hauptsächlich Oberflächen beschichtet und imprägniert

sowie Brandschutzmaßnahmen durchgeführt.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Kreativität ist gefragt, aber

auch Spaß handwerklicher Tätigkeit. Räumliches Verständnis,

sorgfältiges Arbeiten und ein Sinn für Farben sind

ebenfalls wichtig für den Beruf des Malers und Lackierers.

Du solltest körperlich fit sein, um auf Leitern, auf Böden,

auf Knien, hockend und stehend arbeiten zu können.

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Malerarbeiten in Innenräumen

und an Fassaden | Lackierarbeiten an Holz-,

Metall- und Kunststoffteilen | Tapezieren | Böden verlegen |

Bedienen von Werkzeugen, Geräten und Maschinen |

Untergrund-Bewertung | Bearbeiten von Oberflächen |

Dämm-, Putz- und Montagearbeiten ausführen

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Es gibt immer Bedarf an

Innenraumgestaltung, Renovierungen und Sanierungen,

sowohl in privaten als auch in geschäftlichen Räumen.

Die Weiterbildungsmaßnahmen sind vielfältig und führen

zum/zur staatlich geprüften Techniker/-in, zum/zur

Meister/-in, in die Selbständigkeit oder zu einem Studium

mit Abschluss Betriebswirt/-in des Handwerks.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags

AUSBILDUNGSDAUER

3 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG (STAND: 31.05.2018)

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR:

620 EUR 685 EUR 850 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

74 75


THEMA MALER UND // KUNDE LACKIERER // INNUNG

INNUNG // MALER THEMA UND LACKIERER

// KUNDE

DIE „SCHÖNMACHER“

AUS AVENTOFT!

„Schöne“ Karriere-Aussichten bei der

Malerei Matz B. Nielsen in Aventoft

Das Schöne am Handwerk ist, dass man etwas schafft. Das Schöne

am Malerhandwerk ist, dass man etwas Schönes schafft! Wer sich

für einen handwerklichen Beruf interessiert, eine kreative Ader hat

und Freude an Gestaltung mitbringt, ist für den Ausbildungsberuf

„Maler/-in und Lackierer/-in“ bestens geeignet. Ein Ausbildungsbetrieb,

der alle Facetten des Malerhandwerks kennt und sowohl

auf dem Festland als auch auf den Inseln seine Kunden zum Staunen

bringt, ist die Malerei „Matz B. Nielsen und Sohn“ in Aventoft.

HANDS UP-Redakteur Chris und Fotografin Laura haben sich in

einer der nördlichsten Gemeinden Deutschlands umgeschaut und

den Juniorchef Finn Nielsen sowie die Auszubildende Janina bei

ihrer Arbeit begleitet.

Die Gemeinde Aventoft liegt im Norden Nordfrieslands,

einen Steinwurf von der dänischen Grenze

entfernt. Inmitten der idyllischen Landschaft hat die

Malerei und Glaserei „Matz B. Nielsen & Sohn“ ihren

Sitz und betreut ihre Kunden im Radius von gut 100

Kilometern. „Rund die Hälfte der Aufträge fällt auf der

Insel Sylt an“, erklärt Juniorchef Finn Nielsen, „die

übrigen Kunden verteilen sich auf das gesamte Gebiet

Nordfrieslands sowie bis nach Dänemark, Flensburg

und Schleswig. Wir bedienen

sowohl private als auch gewerbliche

Kunden, arbeiten in Häusern,

Villen und Wohnungen,

Neu- und Altbauten, Firmen

und Ämtern, Kirchen sowie

Schulen und kümmern uns

um Anstriche und Beschichtungen

von Decken, Wänden

und Fassaden. Lackieren Fenster,

Türen und Heizungen, tapezieren, grundieren,

dämmen, verlegen, spachteln und verglasen. Es gibt

nichts, was wir nicht erledigen! Ein großes Plus für

alle, die das Maler- und Lackiererhandwerk bei uns

erlernen. Wer seine Ausbildung bei uns absolviert,

hat überall seine Erfahrungen gesammelt und besitzt

hervorragende Berufschancen!“

76

KLASSISCHES HANDWERK –

MODERNER BETRIEB

„ES GIBT NICHTS, WAS WIR

NICHT ERLEDIGEN! EIN GROSSES

PLUS FÜR ALLE, DIE DAS MALER-

UND LACKIERERHANDWERK BEI

UNS ERLERNEN!“

Der dörfliche Charakter Aventofts täuscht – die Nielsens

sind ein gutes Beispiel für einen topmodernen

Ausbildungsbetrieb! „Unsere Azubis und Gesellen

arbeiten mit dem modernsten Equipment“, berichtet

Finn Nielsen, „genießen den bestmöglichen Arbeitsschutz

und fahren mit gut ausgestatten Fahrzeugen

zu den Kunden. Darüber hinaus

legen wir Wert darauf, dass

unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter immer up-to-date

sind, was Farben, Trends und

Techniken angeht. Wir organisieren

Schulungen sowie

Lehrgänge und stellen unsere

Teams so zusammen, dass die

Qualität stimmt und wir voneinander

profitieren. Unsere Azubis lernen alle Bereiche

kennen. Sie kommen an einem Tag mit seltenen,

hochwertigen Materialien in Berührung und lernen

am nächsten Tag das Arbeiten mit Airless-Farbsprühsystemen!

Unser Ziel ist es, sie optimal auszubilden,

so dass wir sie nach der Gesellenprüfung als

Fachkräfte übernehmen können!“


THEMA MALER UND // KUNDE LACKIERER // INNUNG

INNUNG // MALER THEMA UND LACKIERER

// KUNDE

WER KANN MALER/-IN UND

LACKIERER/-IN WERDEN?

Welche Voraussetzungen sind ideal? Perfekt lackierte

Fingernägel? Eine 1 in Kunst? Eine ausgeprägte Armmuskulatur?

„Weder noch“, lächelt der 30-jährige

Jung-Geschäftsführer Finn Nielsen. „Räumliches

Denken, Farb- und Fingerspitzengefühl, Kreativität

– das sind Fähigkeiten, die wir in unserem Beruf gut

gebrauchen können. Worauf wir allerdings in einem

Praktikum oder bei einer Bewerbung achten, ist

etwas ganz anders: Am wichtigsten ist uns, die Lust

und die Motivation am Handwerk. Wir suchen junge

Leute, die Lust auf das ‚Schönmachen’ von Räumen

und Flächen haben und nicht darauf warten, bis der

Tag endlich vorbei ist. Wir arbeiten Seite an Seite

mit den Azubis, spachteln, streichen und tapezieren

gemeinsam, tauschen uns aus, schnacken auch

mal miteinander … das muss einfach Spaß machen.

Alles andere kommt oft von allein. Die Chancen für

Mädchen und Jungs auf ein abwechslungsreiches

Berufsleben in unserem Handwerk sind nie größer

gewesen! Wir bilden sehr gut aus, haben eine

angenehme Teamatmosphäre, zahlen übertarifliche

Vergütungen und bieten viele Sonderleistungen. Da

sind wir zeitgemäß aufgestellt. Übrigens habe ich

selbst zuerst Straßenbauer gelernt und bin erst in

einer zweiten Ausbildung in den Maler- und Lackiererberuf

eingestiegen. Mir war es immer wichtig,

mich bei der Arbeit wohlzufühlen. Deshalb reden

wir nicht nur mit unseren Azubis. Wir hören ihnen

auch zu!“

JANINA SIEDLER , 21

AUS NEUKIRCHEN, 2. AUSBILDUNGSJAHR ZUR MALERIN UND

LACKIERERIN BEI DER MALEREI NIELSEN IN AVENTOFT.

„Ich hatte bereits während meiner Schulzeit auf der

Emil-Nolde-Schule ein spannendes Praktikum bei

der Firma Nielsen absolviert. Trotzdem entschied

ich mich nach dem Mittleren Schulabschluss zunächst

für einen anderen Weg. Als leidenschaftliche

Gamerin wollte ich Game-Designerin werden und

begann auf eigene Kosten eine schulische Ausbildung.

Zwei Jahre verbrachte ich dort, bis ich die Lust

verlor. Die Schule erfüllte nicht meine Erwartungen

und war außerdem viel zu teuer! Mein Plan B war

eine Ausbildung zur Malerin und Lackiererin bei der

Firma Niel sen & Sohn in Aventoft. Und das hat auch

geklappt. Ich finde in diesem Handwerk alles, was

ich brauche. Jetzt designe ich keine Spiele, sondern

Räume! Ich kann kreativ sein, arbeite sowohl eigenständig

als auch im Team und verschönere Räume

und Flächen, Decken, Wände, Fassaden oder Böden.

Auch zuhause verschönere ich unsere Zimmer und

in Baumärkten steuere ich sofort die Farben- und Tapetenabteilung

an und blättere Musterbücher durch.

„Mein Ziel ist es, die

Ausbildung mit der

bestmöglichen Note

abzuschließen.“

Das Schöne ist, dass sich

meine Arbeit täglich zu

einem Höhepunkt entwickelt.

Anfangs befreie ich

mit dem Spachtel die Wän-

de von alten Anstrichen und Tapeten und reinige sie

gründlich. Dann beginnt die sorgfältige Feinarbeit

und die Verschönerung. Und am Ende habe ich immer

ein Glücksgefühl, wenn alles schön aussieht und

ich in die glücklichen Gesichter der Kunden schaue.

Was mir außerdem gut an meinem Ausbildungsbetrieb

gefällt, ist, dass ich als Frau im Handwerk ernst

genommen werde, wir respektvoll miteinander umgehen

und mein Chef, Herr Nielsen, immer ein offenes

Ohr für mich hat. Mein Ziel ist es, die Ausbildung

mit der bestmöglichen Note abzuschließen. Ich hätte

nichts dagegen, Innungsbeste zu werden. Das würde

sich gut in meinem Lebenslauf machen, und den

Preis, ein Makita-Radio, finde ich auch sehr attraktiv!“

WERDE MALER/-IN UND LACKIERER/-IN

JETZT BEWERBEN

Text Christian Dorbandt

Fotos Laura Hasl

MATZ-B. NIELSEN & SOHN

MALEREI, GLASEREI GMBH & CO. KG

Lämmerfenne 4

25927 Aventoft

T. 04664 - 2 18

info@malerei-nielsen.de

www.malerei-nielsen.de

78


MALER UND LACKIERER // INNUNG

INNUNG // MALER UND LACKIERER

MIT FARBE, SPACHTEL UND

FEINGEFÜHL

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AUSBILDUNGSPLATZ

KREATIVE HANDARBEIT

„FÜRS AUGE“

VIEL MEHR ALS RAUFASER

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE DER INNUNG

FINDEST DU AUF SEITE 121

FOTO: Laura Hasl

Jürgen Rehm

Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung

Nordfriesland-Süd

WAS WAR IHR SCHÖNSTER AUFTRAG IN IHREM

BERUFSLEBEN?

Mein Lieblingsprojekt war der Umbau der Husumer

Stadtpassage zu einem Modehaus – und

das unter enormem Zeitdruck und nicht immer

optimalen Bedingungen.

WAS MACHT DAS MALER-HANDWERK INTERESSANT?

Die Vielseitigkeit der Arbeiten und die wechselnden

Arbeitsstätten, beispielsweise Altbau oder

Neubau, Zimmer oder Fassade, machen den

Malerberuf interessant.

WELCHES SIND TYPISCHE UND WAS BESONDERE

AUFTRÄGE?

Malerarbeiten im Neubau oder Renovierungen

von Räumen, sei es privat oder geschäftlich, sowie

in Büros oder Hotelzimmern. Außergewöhnliche

Aufträge hingegen sind Sanierungen in denkmalgeschützten

Häusern, auch mit traditionellen

Handwerkstechniken.

WELCHE FERTIGKEITEN BRAUCHT EIN AZUBI?

Der Azubi sollte eine gute Auffassungsgabe und

handwerkliches Geschick besitzen. Er oder sie

sollte auch körperlich fit sein, sich freundlich

verhalten und äußerlich gepflegt auftreten.

DIE TYPISCHEN WERKZEUGE IN IHREM HANDWERK –

AUSSER DEM PINSEL?

Cutter-Messer, verschiedene Spachtel und viele

Maschinen zur Unterstützung der auszuführenden

Arbeiten.

WAS WAR IHR EIGENES PRÄGENDES ERLEBNIS ALS AZUBI?

Als ich am Anfang meiner Ausbildung gesehen

habe, wie ein großer, korpulenter Geselle mit

einem kleinen Pinsel feinste Malerarbeiten perfekt

ausgeführt hat.

WIR BILDEN AUS ZUM/ZUR:

MALER/-IN UND LACKIERER/-IN

Mit zwei Meistern, 27 Gesellen und 6 Lehrlingen ist die

Malerei Rehm einer der größten Maler- und Lackiererbetriebe

in Nordfriesland. Wir legen besonderen Wert auf

Qualität, Ausbildung und einen respektvollen Umgang

miteinander. Komm jetzt in unser Team nach Rantrum

und bewirb dich bei:

Wir bilden aus zum/zur:

MALER/-IN UND LACKIERER/-IN

W REHM GMBH

Nicolaus-Bachmann-Straße 3

25873 Rantrum

T. 04848 – 3 30

buero@maler-rehm-nf.de

www.maler-rehm-nf.de

Unser kreatives Team in Westerland sucht Verstärkung!

Wir bieten dir eine tolle Ausbildung im Maler- und

Lackierer handwerk! Wenn du aufmerksam und lernwillig

bist und Spaß an kreativer Teamarbeit hast, dann bewirb

dich jetzt oder mach jederzeit ein Praktikum bei uns.

M ALEREIb E t RIEb

G ERh ARD M ENKE & SohN G M b h

bastianstr. 27

25980 sylt / OT Westerland

T. 04651 – 77 10

m. 0172 – 3 88 47 75

WIR BILDEN AUS ZUM/ZUR:

MALER/-IN UND LACKIERER/-IN

Du bist kreativ und magst es bunt? Beim Streichen, Lackieren,

Tapezieren und Spachteln, Grundieren, Ausbessern …

kannst du dich so richtig austoben. Wir bieten dir eine

abwechslungsreiche und fundierte Ausbildung in einem

zukunftssicheren Beruf. Bewirb dich jetzt:

MALERMEISTER

MARTIN SINGER

Mobil 0171 - 544 32 37

Horstweg 33 · 25980 Sylt/Tinnum

Tel. 04651-891446 · Fax 88 94 89

m.singer@maler-singer-sylt.de

FOTO: Moritz Wellmann

Sven Pörksen

Obermeister der Maler-, Glaser- und

Lackiererinnung Sylt

WAS MACHT FÜR SIE DEN CHARME DER INSEL SYLT AUS?

Die außergewöhnliche Natur der Insel Sylt, der

Wechsel von „prallem Leben“ und stiller Zeit, das

raue Klima und das Erlebnis der Stürme.

WIE VERLIEF IHRE KARRIERE?

Ich habe nach dem Hauptschulabschluss eine

Lehre als Maler und Lackierer absolviert, die Fachschule

Farbe in Hamburg besucht und meinen

Meistertitel erworben. Anschließend habe ich die

Glaserfachschule in Lübeck besucht und mit einem

weiteren Meistertitel abgeschlossen. Seit 28 Jahren

führe ich einen eigenen Handwerksbetrieb.

WARUM SOLLTE ICH MALER WERDEN?

Der Malerberuf gehört in meinen Augen zu den

kreativsten Berufen überhaupt. Jede Arbeitsstelle

ist anders, die Erwartungen der Kunden sind hoch,

und die Qualität unserer Arbeit immer sichtbar.

Die Oberflächen müssen den Augen der Kunden

„standhalten“. Die Verantwortung für den Schutz

der Objekte erfordert eine sorgfältige Ausführung

der Arbeiten. Das Spektrum im Malerberuf bietet

auch im Bereich Bodenbeläge und Trockenbau

viele Chancen, sich weiterzuentwickeln.

WORAUF LEGEN DIE BETRIEBE WERT BEI DEN

BEWERBER/INNEN?

Sie sollten ein Auge für Farben und Interesse an

Naturwissenschaft haben, mit Zahlen umgehen

und räumlich denken können. Sie sollten belastbar

sein und keine Höhenangst haben.

IHR RAT FÜR EINEN ERFOLGREICHEN WEG IM

(BERUFS-)LEBEN?

Bleib im Kopf beweglich, interessiere Dich nicht

nur beruflich, sondern auch dafür, was um Dich

herum passiert, in Gesellschaft und Politik! Engagiere

Dich auch dort, wo Du gebraucht wirst und

Deine besonderen Fähigkeiten einbringen kannst!

Jörg Brodersen

Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Festland/Südtondern,

Föhr und Amrum

WAS MÖGEN SIE AM LIEBSTEN IN NORDFRIESLAND?

Den Sonnenuntergang in Utersum am Strand.

WARUM IST DIE „HAND-ARBEIT“ IM HANDWERK

SO SCHÖN?

Weil man am (Feier-)Abend sehen kann, was

man am Tag Schönes geschaffen hat.

WIE SIEHT DIE AUSBILDUNGSSITUATION SPEZIELL

AUF FÖHR UND AMRUM AUS?

Es gibt Bewerber von der Insel. Aber man muss

als Handwerksunternehmen in den Schulen präsent

sein, damit man in Kontakt mit den zukünftigen

Auszubildenden kommt.

WARUM HAT DAS MALER-HANDWERK ZUKUNFT?

Es hat Zukunft, weil wir Häuser und Wohnungen

instand halten und das Wohlfühl-Wohnen einen

immer größeren Stellenwert bekommt.

WELCHE MALER-KLISCHEES SIND LÄNGST ÜBERHOLT?

Der Maler tapeziert nur Raufaser und streicht –

unser Beruf ist enorm vielfältig.

WORAUF LEGEN DIE BETRIEBE WERT BEI DEN

BEWERBUNGEN?

Auf gepflegtes Auftreten und Kommunikation.

IHR RAT FÜR EINEN ERFOLGREICHEN WEG IM

(BERUFS-)LEBEN?

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der

Zeit…

FOTO: Moritz Wellmann

80 81


THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

INNUNG // LANDBAUTECHNIK

LAND- UND BAUMASCHINEN-

MECHATRONIKER /-IN

FINDE HIER DEINEN

AUSBILDUNGSPLATZ

MOTORSÄGE, MÄHDRESCHER,

MELKTECHNIK

Wie klein wir Menschen doch sind, wenn wir vor einem

modernen Schlepper oder Mähdrescher stehen. Solche

‚Monster‘-Maschinen bereiten dir allerdings keine Angst,

sondern pure Freude? Dann werde Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in

und du hast täglich mit

schweren Fahrzeugmaschinen zu tun.

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE DER INNUNG

FINDEST DU AUF SEITE 125

Und? Was hast du

heute gemacht?

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AUSBILDUNG IM

HANDWERK FINDEST DU AUF

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WORUM GEHT’S? In diesem anspruchsvollen Ausbildungsberuf

geht es um Hydraulik, Pneumatik, Mechanik, Elektrik,

Elektronik – kaum ein technischer Bereich, mit dem

du nichts zu tun hast. Mit moderner Software diagnostizierst

du Fehler und Mängel, bevor du die Teile ausbaust,

reparierst, ersetzt oder wartest. Von deinem Geschick

kann es abhängen, ob die Ernte auf dem Feld nebenan

schnell fortgesetzt werden kann!

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? In diesem Beruf muss man

zupacken können, Getriebeteile einer Landmaschine

sind schwer und müssen von links nach rechts getragen

werden. Wichtiger aber sind ein sehr gutes technisches

Verständnis und ein Faible fürs Elektronische. Dreck und

Lärm in der Werkstatt sind für dich kein Problem.

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Fahrzeuge und Systeme

reparieren | Zubehör montieren und demontieren | Hydraulische,

pneumatische, mechanische, elektrische und

elektronische Anlagen prüfen, einstellen und anschließen

| Fahrzeuge in und außer Betrieb nehmen | Abgasuntersuchungen

durchführen | Metall schweißen

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Die Ausbildung zum/zur

Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in ist eine sehr

gute Grundlage für viele weiterbildende Maßnahmen

und für Jobs in anderen Handwerksberufen, wie z.B.

Kfz- Mechatronik oder Zweiradtechnik. Die Karriere kann

zum/zur Techniker/-in und Servicetechniker/-in führen,

zum Meistertitel oder Studium.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags, Wochenenddienst möglich

AUSBILDUNGSDAUER

3,5 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR: 4. LEHRJAHR:

639 EUR 669 EUR 764 EUR 864 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

WIR BILDEN AUS ZUM/ZUR:

LAND- UND BAUMASCHINEN MECHATRONIKER/-IN

In unserem Lohnunternehmen bieten wir landtechnische

Dienstleistungen an: von der Baumfällung bis zur Reparatur

von Maschinen und Fahrzeugen. In unserem familiären

Betrieb erlernst du ein spannendes und zukunftssicheres

Handwerk! Bewirb dich jetzt bei:

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TOLLE TECHNIK UND

MÄCHTIGE MASCHINEN!

LAND- UND BAUMASCHINENMECHATRONIKER/-IN

Du interessierst dich für

Handwerk und Technik,

möchtest aber nicht

jeden Tag das Gleiche

machen? Perfekt,

genauso jemanden

suchen wir! In unserem

Betrieb auf Pellworm kümmern wir uns um alles,

was ansteht. Ob Rasenmäher, Mini-Bagger, Schlepper

oder Fischkutter – bei uns gibt’s viel Arbeit und

viel zu lernen. Nach der Ausbildung steht dir als

Geselle die Zukunft offen. Ruf gleich an und verabrede

jederzeit ein Praktikum bei uns.

LANDMASCHINENWERKSTATT

Sönke Petersen

- Meisterbetrieb -

Ostertilli 3 - 25849 Pellworm

LANDTECHNIK SÖNKE PETERSEN

Ostertilli 3

25849 Pellworm

T. 04844 - 99 07 83

landtechnikpetersen@freenet.de

Sönke Wiegel

Obermeister der Landmaschinen-Innung

WIE VERLIEF IHRE KARRIERE?

Nach der Realschule 1985 absolvierte ich die

Lehre zum Landmaschinenmechaniker. Schon

damals habe ich mir Gedanken über meine berufliche

Zukunft gemacht. In der Zeit boomte der

Maschinenbau, und die Industrie zahlte deutliche

höhere Löhne; also wollte ich nach der Lehre in

den Maschinenbau. Bereits am ersten Tag habe

ich allerdings gemerkt: Maschinenbau passt überhaupt

nicht zu mir. Im Beruf bleiben, aber aufsteigen,

war dann mein nächstes Ziel. Parallel zur

Technikerschule habe ich mit der Meisterschule in

Teilzeit angefangen. Damals leitete ich eine kleine

Landmaschinenwerkstatt. Später arbeitete ich im

Landmaschinenvertrieb, wurde schnell Verkaufsleiter

und dann Betriebsleiter. Diesen Beruf übe

ich nun seit 15 Jahren aus.

IHR SCHÖNSTES ERLEBNIS ALS AZUBI?

Ich fand das 3. Lehrjahr total spannend, wenn

man allein mit der vollen Verantwortung einen

Reparaturauftrag ausführt und dann

Anerkennung erfährt.

Kein Arbeitstag ist wie der andere - gerade im

Unterschied zur Industrie. Der Aufgabenbereich

ist riesengroß, abwechslungsreich und immer

wieder mit neuen Herausforderungen verbunden.

Reparaturaufträge reichen von der Motorsäge

und dem Rasenmäher über Mähdrescher,

Schlepper, Erntemaschinen bis zu Baumaschinen,

Transportmaschinen und Melktechnik –

alles, was im ländlichen Raum im Einsatz ist.

IHR RAT FÜR EINEN ERFOLGREICHEN WEG IM

(BERUFS-)LEBEN?

Ganz wichtig ist positives Denken sowie ein klares

Ziel vor Augen zu haben. Offenheit für neue

Dinge im Leben. Und: eigene Fehler eingestehen.

Denn nur daraus kann man lernen und wieder

neue Wege beschreiten.

FOTO: Laura Hasl

82 83


THEMA LANDBAUTECHNIK // KUNDE // INNUNG

INNUNG // LANDBAUTECHNIK

THEMA // KUNDE

HAUTNAH AN

‚MONSTER‘-MASCHINEN!

Top-Ausbildung bei Asmussen Landtechnik in Stedesand

Wer in Nordfriesland aufwächst, ist den Anblick mächtiger Landmaschinen

gewohnt. Hightech-Schlepper mit Automatikfunktionen, Mähdrescher

mit GPS-Steuerung, Feldhäcksler mit 1.000 PS – logisch, dass

zwischen Husum und Niebüll auch das Landmaschinenhandwerk eine

lange Tradition hat. Wer sich für einen Ausbildungsberuf in diesem

Bereich interessiert, findet in Stedesand einen attraktiven Arbeitgeber.

Dort bietet die Firma „Asmussen Landtechnik“ ihren 25 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, davon fünf Auszubildenden, eine der modernsten

Ausstattungen Schleswig-Holsteins!

Inhaber Hauke Asmussen ist der Sprung in die

Moderne geglückt. Mit dem Neubau seiner Firma auf

einer Fläche von 3.000 Quadratmeter legte er 2017 den

Grundstein für eine der landesweit modernsten Landtechnikbetriebe.

Von der Galerie der neuen Betriebshalle

blicken Kunden und Besucher auf 12 markierte

Werkstattplätze inklusive einer 5-Tonnen-Krananlage

für Kabinen, Motoren- und Chassis-Montagen.

Nebenan befinden sich das datenbankunterstützte

Ersatzteillager, die Werkstatt-Auftrags annahme,

das Foyer mit Empfangstresen, moderne Büros und

Arbeitsplätze, ein mit Beamer ausgestatteter Schulungsraum

für 20 Personen sowie Küche, Duschen

und Aufenthaltsräume.

„Mit den Investitionen in

Stedesand demonstrieren

wir Kunden und Mitarbeitern

unsere langfristigen

Perspektiven“, erklärt der

gebürtige Stedesander.

„Sowohl im Verkauf als

auch in den Bereichen

Service und Ersatzteile

sind wir stark aufgestellt

und benötigen motivierte

Nachwuchskräfte für

unser Team. Beim Thema

Ausbildung legen wir großen

Wert auf Motivation

und Teamarbeit. Bereits

in den Praktika binden

wir Jugendliche aktiv mit

ein. Während der Ausbildung

fördern und fordern

wir Motivation, indem wir

unsere Auszubildenden

nicht nur zur Waschstraße schicken und Ölwechsel

durchführen lassen, sondern sie vom ersten Ausbildungstag

an integrieren und durch vielseitige Aufgaben

ermutigen, sich im Handwerk wohlzufühlen.

Übrigens: Um Landmaschinen zu reparieren, muss

man sie auch fahren können. Unsere angehenden

Land- und Baumaschinenmechatroniker erhalten

dazu während der Ausbildung ausreichend Gelegenheit.

Und nach der erfolgreichen Ausbildung möchten

wir sie gern übernehmen und weiterbilden.“

Bild unten: Faszination Landmaschinen.

Bild rechts unten: Firmenchef Hauke Asmussen

inmitten seiner Azubis.

84 85


THEMA LANDBAUTECHNIK // KUNDE // INNUNG

INNUNG // LANDBAUTECHNIK

THEMA // KUNDE

VANESSA SÖRENSEN, 20

AUS ENGE-SANDE, 3. AUSBILDUNGSJAHR ZUR KAUFFRAU

IM GROSS- UND AUSSENHANDEL.

„Unser kleines Team

fühlt sich an wie eine

zweite Familie!“

„Als angehende Kauffrau im Groß- und

Außenhandel lerne ich bei der Firma

Landtechnik Asmussen alles, worauf es

ankommt. Täglich kaufen und verkaufen

wir Maschinen und Fahrzeuge oder

bestellen und liefern Material. Außerdem

nehmen wir im Servicebereich Reparaturen,

Wartungen und Noteinsätze

vor. Für jeden Vorgang lerne ich, Rechnungen,

Lieferscheine und weitere Dokumente

zu erstellen. Meine Ausbildung

findet deshalb überwiegend an meinem

Schreibtisch hinter dem offenen Empfangstresen

statt. Abwechslung gibt es

trotzdem reichlich, zum Beispiel durch

die tägliche Begegnung mit Kunden

oder wenn ich auf Post- oder Versorgungstouren

nach Niebüll fahre oder

zur Kfz-Zulassungsstelle

nach Flensburg. Was ich

auf jeden Fall hervorheben

möchte, ist das hervorragende

Arbeitsklima. Unser

kleines Team von 25 Personen fühlt sich

an wie eine zweite Familie!“

MELF PETERSEN, 21

AUS KLIXBÜLL, 4. AUSBILDUNGSJAHR ZUM LAND- UND

BAUMASCHINEMECHATRONIKER.

„In unserer Werkstatthalle

verfügen wir

über die modernste

Ausstattung.“

„Das Ziel ist in Sicht! In wenigen Wochen werde ich

die Ausbildung zum Land- und Baumaschinemechatroniker

mit dem letzten Teil der Gesellenprüfung abschließen.

Dann sind dreieinhalb Jahre vergangen, in

denen ich wirklich viel gelernt habe! Als Fazit kann ich

sagen: Die Ausbildung ist inhaltlich sehr anspruchsvoll!

Mechanik, Elektronik, Pneumatik, Hydraulik

– man lernt so viele technische Systeme und unterschiedliche

Maschinen kennen. Dafür braucht man

sowohl ein technisches Grundverständnis als auch

eine Leidenschaft für das ‚Herumschrauben’ an Fahrzeugen.

Glücklicherweise habe ich mit meinem Ausbildungsbetrieb

die perfekte Wahl getroffen. In unserer

Werkstatthalle verfügen wir über die modernste Ausstattung

und durch das breite Spektrum an Reparaturleistungen

und Fahrzeughandel lerne ich die unterschiedlichsten

Landmaschinen hautnah kennen.

Natürlich lerne ich nicht nur, sie zu reparieren, sondern

muss sie auch fahren können. Und das macht

natürlich Spaß! Was mir aber am besten gefällt, ist die

Tatsache, dass wir einen sehr großen Zusammenhalt

im Team haben und uns untereinander gut verstehen.

Ich kann mich noch an meinen ersten Ausbildungstag

erinnern. Von der ersten Minute wurde mir

das Gefühl vermittelt dazuzugehören!“

PATRICK SCHICK, 31

AUS GOLDEBEK, WERKSTATTLEITER.

„Ich achte darauf, dass

die Auszubildenden so

viel wie möglich lernen

und nicht nur mit Aufräum-

und Putzarbeiten

beschäftigt werden.“

„Ich habe nach dem Mittleren Schulabschluss auf

der Gemeinschaftschule Bredstedt die Ausbildung

zum Land- und Baumaschinemechatroniker absolviert

und bin seit 2010 bei der Firma Asmussen

angestellt. Als Werkstattleiter bin ich verantwortlich

für alle Serviceaufträge, spreche mit unseren

Kunden und bin gleichzeitig das Binde glied zwischen

Mitarbeitern und Geschäftsführung. Eine

meiner täglichen Aufgaben ist es, die Werkstattteams

zusammenzustellen. Dabei achte ich darauf,

dass die Auszubildenden so viel wie möglich

lernen und nicht nur mit Aufräum- und Putzarbeiten

beschäftigt

werden. Ziel ist es, sie

zu guten Fachkräften

zu entwickeln und

sie nach der Ausbildung

als Gesellen zu

übernehmen!“

Text Christian Dorbandt

Fotos Jana Limbers

WERDE LAND- UND BAUMASCHINEN-

MECHATRONIKER/-IN ODER

KAUFMANN/-FRAU IM GROSS- UND

AUSSENHANDEL

JETZT BEWERBEN

ASMUSSEN

LANDTECHNIK E.K.

Dorfstraße 1a

25920 Stedesand

T. 04662 - 89 28 20

buchhaltung@asmussenlandtechnik.de

www.asmussenlandtechnik.de

86 87


THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

INNUNG // METALLBAU

METALL BAUER/-IN

Ob Mann oder Frau spielt keine Rolle, entscheidend sind

Köpfchen und Muskeln. Eines aber steht fest, Metallbauer/-innen

kümmern sich um die härtesten Stoffe: Schwerund

Leichtmetalle, Halb- und Edelmetalle. Als Lehrling

wirst du Produkte aus Metall herstellen, schweißen, prüfen,

montieren, formen und vor allen Dingen ... verstehen!

FINDE HIER DEINEN

AUSBILDUNGSPLATZ

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE DER INNUNG

FINDEST DU AUF SEITE 124

ES MENSCHELT AUF

DEN INSELN

Und? Was hast du

heute gemacht?

MEHR ZUR

AUSBILDUNG IM

HANDWERK FINDEST DU AUF

WWW.ME2BE.DE

WORUM GEHT’S? Seit Ende der 1980er-Jahre gibt es den Beruf

des Metallbauers, der aus den Handwerkszweigen der

Schlosser und Schmiede hervorging. Alles dreht sich hier

um die Verarbeitung von Metallen und deren Verbindung

mit Nichtmetallen. Worauf wirst du dich im dritten Lehrjahr

spezialisieren? Auf die Konstruktionstechnik (das Formen,

Biegen, Schweißen und Verbinden), auf Metallgestaltung

(das kreative Fertigen) oder auf den Nutzfahrzeugbau

(Entwurf und Umsetzung von Plänen zum Karosseriebau)?

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Welchen Werkstoff magst du

lieber ... Holz oder Metall? Das könnte schon ein guter

Hinweis sein! Der Umgang mit Metall kann sowohl

handwerklich als auch künstlerisch erfolgen. Es ist unglaublich,

wie viele verschiedene Metalle es gibt! Handwerkliches

Geschick, genaues Arbeiten, mathematisches

Grundverständnis, zupacken können ... alles gute Voraussetzungen

für diesen spannenden Lehrberuf.

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Technische Unterlagen

auswerten | Werkzeuge und -stoffe auswählen und bedienen

| Schweißen und Trennen | Oberflächen behandeln |

Bauteile montieren und demontieren | Maschinen pflegen

und bedienen | Werkstücke prüfen und messen

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Vielen Betrieben im Metallbau

geht es gut. Die Aussichten sind stabil. Als Facharbeiter/-in,

Meister/-in, Betriebswirt/-in Metalltechnik,

Werkstatt-oder Abteilungsleiter/-in, als Assistent/-in der

Geschäftsführung oder als Unternehmer/-in kannst du

deinen Weg, z.B. in Führungspositionen in der Fertigung,

der Auftragsvorbereitung oder dem Qualitätsmanagement,

machen. Es gibt viele interessante Spezialisierungen,

die dir nach abgeschlossener Lehre und einigen

Jahren Berufspraxis offen stehen.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags, auch Schichtdienst möglich

AUSBILDUNGSDAUER

3,5 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR: 4. LEHRJAHR:

635 EUR 665 EUR 760 EUR 860 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

AUSBILDUNG ZUM/R

Metallbauer Fachrichtung

KonstruKtionstechniK

Wir bieten unseren Kunden auf Sylt

Konstruktionen aus Metall jeglicher

Art. Jedes Projekt ist individuell und

auf Kundenwunsch gefertig.

Deshalb suchen wir zur Verstärkung

unseres Teams: ein/e Auszubildende/n

zum/r Metallbauer Fachrichtung

Konstruktionstechnik:

Voraussetzung:

• Teamfähigkeit

• Selbstständiges Arbeiten

• Motivation / Lernbereitschaft

Bewerbung bitte schriftlich senden an:

WUSSTEST DU, DASS DAS METALL GALLIUM SCHMILZT,

WENN MAN ES IN DIE HAND NIMMT?

Guido Wissel

Obermeister der Metallhandwerker-Innung

Föhr und Amrum

WIE VERLIEF IHRE KARRIERE?

Ich bin über das Maschinenbau-Studium und die

Energietechnik zur Haustechnik gekommen. Vor

22 Jahren habe ich den Betrieb als Geschäftsführer

übernommen.

WELCHE AUFTRÄGE BEARBEITEN SIE?

Heizung, Sanitär, Klima, Lüftungsanlagen, Fernwärme

– alles, was die haustechnische Versorgung

betrifft.

IHRE INNUNG AUF FÖHR UND AMRUM IST JA EIN

SONDERFALL – INWIEFERN?

Wir haben auf den Inseln eine gemischte Metallhandwerker-Innung.

Schwerpunkte sind Sanitär,

Heizung sowie Klima mit dem Beruf Anlagenmechaniker/-in

SHK. Dazu gehören aber auch

unsere Kfz-Betriebe mit dem Beruf Kfz-Mechatroniker/-in

und ein Metallbaubetrieb mit dem

Beruf Metallbauer/-in.

WIE SIEHT DIE AUSBILDUNGSSITUATION AUF FÖHR

UND AMRUM AUS?

Wir bilden fast ausschließlich Jugendliche der

Inseln aus – nur selten ziehen junge Leute für

die Ausbildung vom Festland zu uns. Fast jeder

Betrieb bildet aus, aber auch bei uns geht die Zahl

der Bewerber/-innen zurück.

WARUM HAT IHR HANDWERK ZUKUNFT?

Handwerk ist immer persönlich – das soll heißen:

Computer bauen keine Bäder. Jeder Auftrag ist

individuell, so dass Handwerk wird immer unverzichtbar

sein wird, um Dinge zu reparieren,

aufzubauen oder neu zu gestalten. Deshalb werden

Menschen gebraucht, die mit ihren Händen

ihrem Knowhow, innovativen Materialien und

modernen Werkzeugen jeden Tag neue Aufgaben

bewältigen. Bei uns gilt der Mensch etwas, man ist

keine Nummer.

88 89

FOTO: Moritz Wellmann


METALLBAU // INNUNG

INNUNG // METALLBAU

AZUBIS GESUCHT FÜR:

METALLIC MISSION!

METALLBAUER/-IN FACHRICHTUNG

KONSTRUKTIONSTECHNIK

LANGLEBIGKEIT,

FANTASIE, STAHL

METALL: KREATIV UND

ZUKUNFTSSICHER

In unserem Familienbetrieb in Langenhorn mit eigener

Schlosserei dreht sich alles um die Verarbeitung von

Metallen und deren Verbindung mit Nichtmetallen.

Ob Zäune, Tore, Geländer, Stahlträger oder Balkone – als

Azubi gehörst du vom ersten Tag an zu unserem Team

und lernst das Schweißen und Trennen, die Veredelung

von Oberflächen, die Montage und Demontage von

Stahl- und Metallbauteilen sowie die Bedienung und

Pflege von Maschinen. Als Fachkraft im Metallbau winkt

dir nach der erfolgreichen Ausbildung eine attraktive

Karriere, denn Metallbaugesellinnen und -gesellen sind

begehrte Fachkräfte! Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann ruf jetzt an, verabrede ein Praktikum bei uns und

bewirb dich auf einen Ausbildungsplatz.

SCHMIEDE DEIN GLÜCK …

… BEI UNS IM METALLBAU

Die Metallgewerbe-Innung

Nordfriesland Nord

MARTEN RICKERTSEN GMBH

Dorfstraße 113

25842 Langenhorn

T. 04672 – 2 35

F. 04672 – 13 04

rickertsen.marten@t-online.de

Metallbauer/-innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik

sorgen dafür, das zusammenhält, was zusammengehört! Zäune

und Geländer, Treppen und Balkone, Fenster und Türen … wir

biegen, trennen, schneiden und schweißen metallische und nichtmetallische

Verbindungen und konstruieren maßgenaue Objekte

für unsere Kunden. Nach erfolgreichem Abschluss der dreieinhalbjährigen

Ausbildung zum/zur Metalbauer/-in bieten dir die

nordfriesischen Innungsbetriebe sehr gute Übernahmechancen

und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten.

Hast du Interesse an Metall und Technik? Dann informiere dich

jetzt und mach ein Praktikum bei uns! Alle Adressen findest du in

diesem Magazin oder auf unserer Webseite.

METALLGEWERBE-INNUNG NORDFRIESLAND NORD

Rathausstr. 19

25899 Niebüll

www.handwerknordfriesland.de/metallhandwerk/

metallgewerbe-innung-nordfriesland-nord

FOTO: Moritz Wellmann

Marten Rickertsen

Obermeister der Metall-Innung Nordfriesland-Süd

WIE VERLIEF IHRE KARRIERE?

Im Anschluss an die Ausbildung zum Landmaschinen-Mechaniker

habe ich meinen Meister

gemacht. Nach dem Einstieg in die Firma meines

Vaters habe ich diese zu einem Stahl- und Metallbaubetrieb

umgebaut.

WAS MACHT DAS METALLBAU-HANDWERK SPANNEND

UND INTERESSANT?

Die Vielfältigkeit, die dieser Werkstoff in sich birgt.

Filigrane Werkteile können damit hergestellt werden

sowie große und massive Dinge. Außerdem

lässt sich Metall wunderbar mit Holz und Glas verbinden.

Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt,

und der Kunde hat an Metallprodukten lange Zeit

Freude, weil der Werkstoff so widerstandsfähig ist.

Außerdem ist es toll, dass man am Ende des Tages

immer sehen kann, was man geschaffen hat.

WIE SIEHT DIE AUSBILDUNGSSITUATION IM SÜDEN

DES KREISES AUS?

Wir haben leider seit längerem mehr Ausbildungsplätze

als Auszubildende. Das bedeutet

auch: Bewerberinnen und Bewerber haben sehr

gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz!

WORAUF LEGEN DIE BETRIEBE WERT BEI DEN

BEWERBUNGEN?

Dabei geht es gar nicht so sehr um die Bewerbung

oder das Anschreiben, sondern um das

Praktikum. Da sehen wir viel mehr, wenn der

junge Mensch zwei Tage bei uns war. Ob er oder

sie Spaß am Umgang mit dem Werkstoff hat,

bereit ist, mit „anzupacken“. Lernbereitschaft und

Teamfähigkeit sind wichtig. Mir genügt, wenn ein

Schulabgänger zu uns kommt, sich vorstellt, ein

Zeugnis dabei hat und bereit ist, ein kurzes Praktikum

zu absolvieren. Sollte es auch menschlich

passen, sieht es gut aus mit der Lehrstelle!

Jürgen Petersen

Obermeister der Metallgewerbe-Innung

Nordfriesland-Nord

WIE SIEHT ES BEIM METALLGEWERBE IM NORDEN

AUS?

Die wirtschaftliche Situation der Betriebe ist gut.

Aufträge und Arbeit haben wir reichlich. Wer

sich für eine Ausbildung im Metallbauhandwerk

interessiert, hat gut Chancen, auch einen Platz

zu bekommen.

WAS SOLLTEN DIE BEWERBER/-INNEN MITBRINGEN

Um die schulischen und betrieblichen Anforderungen

zu meistern, ist ein guter Erster allgemeinbildender

Abschluss Voraussetzung. Wer

in Mathe, Deutsch oder im Werkunterricht gute

Noten mitbringt, hat schon mal Chancen. Das

A und O in unserem Beruf ist aber das Interesse

an der Arbeit und am Handwerk.

WAS SOLLTE MAN ÜBER DIE AUSBILDUNG WISSEN?

In der Berufsausbildung erlernen Azubis alle

Grundfertigkeiten, um später qualitativ hochwertige

Arbeit leisten zu können. Metallbau ist ein

vielseitiger Beruf – man kann alles lernen, wenn

der Spaß und das Interesse an der Arbeit da sind.

WELCHE AUSSICHTEN HABEN

METALLBAUHANDWERKER?

Wer ausgelernt hat, kann in eine sichere Zukunft

schauen. Unsere Betriebe übernehmen viele der

frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen,

denn der Fachkräftebedarf im Metallbau ist allgemein

recht groß. Wer gut ist, kann als Geselle

seinen Meister oder Techniker machen und

anschließend studieren. Im Gegensatz zur Industrie

haben Metallbauer im Handwerk die Chance,

in der Region zu bleiben, kreativ zu arbeiten und

sich irgendwann selbständig zu machen.

FOTO: KH Nord

90 91


THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

DACH-

DECKER/-IN

Es gibt junge, alte, schwere, leichte, große, kleine, weibliche

und männliche Dachdecker – Hauptsache SCHWIN-

DELFREI! Als Dachdecker/-in bewegst du dich täglich über

Leitern und Streben, liegst, hockst und stehst auf Flachund

Schrägdächern und genießt die frische Luft!

FINDE HIER DEINEN

AUSBILDUNGSPLATZ

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE DER INNUNG

FINDEST DU AUF SEITE 123

JEDES DACH EIN UNIKAT

INNUNG // DACHDECKER

Und? Was hast du

heute gemacht?

Bring deine Karriere

unter dach und fach

DachDecker/-in Fachrichtung

reetDachtechnik

Seit über fünzig Jahren

besteht die Reetdachdeckerei

Finke in

Kampen auf Sylt. Unser

Familienbetrieb steht

für traditionelle Reetdachtechnik

in bester

Qualität. Wir arbeiten ausschließlich auf der Insel

Sylt und bieten dir eine Top-Ausbildung in einem

vielseitigen Handwerksberuf. Bist du schwindelfrei,

wetterfest und ein Teamplayer? Dann bewirb dich

jetzt und verstärke unser tolles Team auf Sylt!

ReetdachdeckeR e i F i n k e

GMBh & c O. k G

alte Dorfstraße 22

25999 Sylt / Ot kampen

t. 04651 – 4 13 90

F. 04651 – 4 56 95

info@finke-reetdach.de

www.finke-reetdach.de

WORUM GEHT’S? Im Dachdeckerhandwerk geht es um

den Bau von Dachkonstruktionen, die Dämmung und

Dichtung von Dachstühlen und Dachgeschossen, Wärmedämmung,

Bedachung mit Solaranlagen, Dachbegrünungen

sowie Fassadenbekleidungen und Reparaturen an

Regenrinnen oder Schornsteinen. Im ersten Ausbildungsjahr

entscheidest du dich für eine der verschiedenen

Fachrichtungen in Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik,

Reetdachtechnik oder Energietechnik.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Du solltest auf jeden Fall

schwindelfrei sein! Wetterfestigkeit und körperliche

Fitness sind wichtige Voraussetzungen, denn du musst

täglich Material und Werkzeug über Leitern aufs Dach tragen.

Nur wenn es dauerhaft regnet, wird Pause gemacht!

Außerdem ist Teamplay in diesem Handwerk wichtig,

denn du arbeitest mit anderen Kollegen auf dem Dach,

denen du täglich deine Sicherheit anvertraust.

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Umgang mit Werkzeugen

und Maschinen | Baupläne skizzieren | Holzkonstruktionen

anfertigen | Dächer und Wände abdichten, dämmen,

decken | Fenster, Regenrinnen und Blitzableiter montieren |

Dachelemente reparieren | Materialkunde | Baustellensicherung

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Dachdecker/-innen haben

gute Aus- und Weiterbildungschancen. Die große Nachfrage

nach Dachsanierungen und Wärmedämmungen

wird auch in den kommenden Jahren stabil bleiben.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags

AUSBILDUNGSDAUER

3 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

(STAND: 01.12.2018)

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR:

730 EUR 880 EUR 1.130 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

WIR BILDEN AUS:

DACHDECKER/-IN

FACHRICHTUNG REETDACHTECHNIK

Das Reetdach ist ein Wahrzeichen Nordfrieslands und der

Beruf des Reetdachdeckers traditionsreich und vielfältig.

Wenn dich dieser schöne Beruf interessiert, kannst du

jederzeit ein Praktikum bei uns machen oder dich auf

einen Ausbildungsplatz bewerben!

DACHDECKEREI FÜR REET- UND

ZIEGELDÄCHER – STEFAN MAHMENS

Göösstraat 9a

25878 Seeth

T. 04881 – 5 47

stefanmahmens@t-online.de

Hans-Hermann Ohm

Obermeister der Reetdachdeckerinnung

Schleswig-Holstein

AN WELCHEM ORT ENTSPANNEN SIE SICH AM LIEBSTEN?

Am Deich dort, wo ich wohne: also in Dithmarschen

und Eiderstedt.

WIE SIND SIE ZUM REETDACHDECKER-HANDWERK

GEKOMMEN?

Mein Großvater hat unseren Betrieb 1951 gegründet.

Auch meine Mutter war über 30 Jahre mit

auf dem Dach. Insofern bin ich von Kindesbeinen

immer mit diesem Beruf in Kontakt gewesen.

WAS MACHT IHREN BERUF SPANNEND UND

INTERESSANT?

Die Vielseitigkeit. Jedes Reetdach ist ein Unikat.

Bearbeitet nach den Fachregeln und den vielseitigen

Wünschen der Kunden.

WORAUF LEGEN DIE BETRIEBE WERT BEI DEN AZUBIS?

Der Azubi muß teamfähig sein. Er darf keine

Höhenangst haben sowie Wind und Wetter nicht

scheuen.

WARUM SOLLTE ICH DACHDECKER WERDEN?

Ein Slogan heißt: „Oben ohne bringt nur solange

Spaß, bis es anfängt zu regnen“. Spätestens dann

sehnt sich jeder Mensch nach einem Dach über

dem Kopf.

WAS WAR IHR SCHÖNSTER AUFTRAG?

Es gibt viele schöne Aufträge. Besonders, wenn

die Kunden ihre Begeisterung und Freude an

ihrem Reetdach immer wieder zeigen.

WELCHES SIND IHRE TYPISCHEN WERKZEUGE?

Das Klopfbrett – „de Drief“. Das Reet auf den

Dachflächen wird nicht geschnitten, sondern nur

geklopft. Insofern ist ein Reetdach immer reine

Handarbeit.

92 93

FOTO: Laura Hasl


THEMA // KUNDE

WWW.HANDWERK.DE

INNUNG // BÄCKER

BÄCKER/-IN

FINDE HIER DEINEN

AUSBILDUNGSPLATZ

GENUSS DURCH HANDARBEIT

Und? Was hast du

heute gemacht?

Ohne Bäcker wär die Welt nicht lecker! Oder isst du vielleicht

gern Spinat zum Frühstück und gehst ohne Pausenbrot

zur Schule? Als Bäckerlehrling erlernst du einen

vielseitigen und kreativen Beruf. Du arbeitest mit Rohstoffen

und Lebensmitteln, stellst Teig- und Backwaren

her, erfährst traditionelle Rezepte und bedienst modernste

Technik.

WORUM GEHT’S? Hast du einen guten „Riecher“, gute Geschmacksnerven,

Spaß an Teamarbeit und einen gewissen

Sinn für Sauberkeit und Hygiene? Dann ist der Beruf

Bäcker/-in definitiv was für dich! Und wenn du lieber auf

den Beinen bist, als ewig auf dem Stuhl zu hocken, dann

gehörst du in die Backstube!

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Ja, als Bäckerlehrling beginnt

deine Arbeitszeit bereits sehr früh. Dafür hast du aber

auch entsprechend früh Feierabend, wenn andere erst ins

Büro gehen müssen. „Alles eine Sache der Gewöhnung“,

sagen die Bäcker. Du gehst morgens schlafen, stehst um

17 Uhr wieder auf und kannst dich dann noch locker mit

deinen Freunden treffen!

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE DER INNUNG

FINDEST DU AUF SEITE 119

Oevenumer Backstube

Wir bilden auch 2019 wieder aus!

Bäcker/innen und

Bäckereifachverkäufer/innen

Wir freuen uns auf Euch: 04681 2281

Seit 1875 auf Föhr

Peter Lorenzen

Obermeister der Bäcker-Innung Sylt

WAS WAR IHR SCHÖNSTES ERLEBNIS IN

IHREM BERUFSLEBEN?

Die Meisterprüfung mit Vorbereitungslehrgang –

unheimlich vielseitig mit hohen Anforderungen -

ganz typisch fürs Handwerk! Darüber hinaus habe

ich viele Menschen mit den unterschiedlichsten

Fähigkeiten kennengelernt. Man lernt nie aus!

FOTO: Jana Limbers

FEINES NACH

TRADITIONELLEM HANDWERK:

KONDITOR/-IN

1919 gegründet, blicken

wir nun auf bereits

vier Generation bestes

Konditor- und Bäckerhandwerk

zurück.

Tradition und Moderne,

das gehört bei uns

zusammen: die lange Geschichte unseres Betriebs

in einem traditionsreichen Handwerk trifft auf

moderne Herstellungsmethoden. Neben höchster

Qualität und feinstem Geschmack besticht unser

Haus durch Gastfreundschaft und herzlichen Kundenkontakt.

NIELSENS KAFFEEGARTEN GMBH

Jens Nielsen

Am Kliff 5

25980 Sylt / OT Keitum

T. 04651 - 3 16 85

nielsenskaffeegarten@t-online.de

www.nielsens-kaffeegarten-sylt.de

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Herstellung von Brot,

Kleingebäck, feinen Backwaren, Süßspeisen, Snacks,

Torten, Desserts | Lagerung, Kontrolle und Umgang mit

Rohstoffen und Lebensmitteln | Bedienung von Anlagen,

Maschinen und Geräten | Hygienevorschriften | Kundenberatung

und Verkauf | Arbeiten im Team

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Die Berufschancen im Bäckereihandwerk

sind gut. Es gibt ausreichend Lehrstellen,

obwohl es immer mehr Backshops in Supermärkten und

Discountern gibt. Langfristig werden sich Qualität und

Geschmack behaupten. Das Thema Bio-Backwaren bietet

in vielen Betrieben interessante Zukunftsperspektiven.

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN

werktags, Wochenenddienst möglich

AUSBILDUNGSDAUER

3 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG (STAND: 01.12.2018)

1. LEHRJAHR: 2. LEHRJAHR: 3. LEHRJAHR:

565 EUR 670 EUR 800 EUR

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

HILFST DU UNS, DEN

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MORGEN ZU VERSÜSSEN?

KONDITOR/-IN,

BÄCKER /-IN,

BÄCKEREIFACHVERKÄUFER/-IN

Ob Brot, Brötchen, Kuchen

oder mehrstöckige

Hochzeitstorten

– bei uns lernst du, aus

hochwertigen Zutaten

Backwaren zu zaubern,

die das Herz unserer

Kunden höher schlagen lassen. Als Bäckereifachverkäufer/-in

kannst du jedem Kunden das richtige

Produkt empfehlen, verkaufst und präsentierst

unser immer neues Angebot.

INSELBÄCKEREI CLAUSSEN

Waasterstigh 25

25946 Nebel auf Amrum

T. 04682 – 26 43

www.inselbaecker-claussen.de

WAS MACHT DIE „HAND-ARBEIT“ IM

BÄCKER-HANDWERK AUS?

Mit eigenen Händen etwas zu „erschaffen“, was

andere Menschen für ihr Leben benötigen und

auch noch genießen können.

HAT DAS BÄCKER-HANDWERK ZUKUNFT?

Sicherlich! Aber auch das Handwerk muss offen

für Neues sein und sich auf die neuen Anforderungen

und Bedürfnisse der Kunden und des

Marktes einstellen.

WORAUF LEGEN DIE BETRIEBE BEI AUSZUBILDENDEN

BESONDEREN WERT?

Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Motivation.

DIE TYPISCHEN WERKZEUGE IM BÄCKERHANDWERK?

Außer den Händen? Knetmaschine, Schaufel

und Waage.

WARUM IST EINE BERUFSAUSBILDUNG AUF SYLT

SO AUSSERGEWÖHNLICH?

Weil hier Handwerksbetriebe mit viel Freude und

Fachkenntnissen ausbilden. Als Bonus kann man

in seiner Freizeit die Insel genießen.

HABEN SIE EINEN LIEBLINGSORT AUF DER INSEL?

Es gibt so einige stille Ecken, die Ruhe und die

Natur zu genießen. An vielen Orten kann man

aber auch Neues entdecken und erleben.

94 95


BÄCKER / TISCHLER // INNUNG

INNUNG // TISCHLER

DAS BÄCKERHANDWERK –

LECKER UND VIELSEITIG

TISCHLER/-IN

Kiefer oder Birke? Drei- oder Fünf-Millimeter-Furnier? Alltägliche

Fragen in einer Tischlerei. Türen, Fenster, Tische,

Stühle, Schränke, Regale, Küchen einrichtungen und Verkleidungen

– jeden Tag werden Tischler/-innen vor neue

Herausforderungen gestellt. Der Werkstoff Holz wird deine

große Liebe werden! In der Ausbildung lernst du alles über

die verschiedenen Holzarten und ihre Eigenheiten. Und das

Schöne ist: Jedes Stück Holz ist anders, und am Ende deiner

Arbeit hast du immer etwas Einzigartiges geschaffen.

FINDE HIER DEINEN

AUSBILDUNGSPLATZ

ALLE ADRESSEN DER AUSBILDENDEN BETRIEBE DER INNUNG

FINDEST DU AUF SEITE 126

AUS HOLZ, ABER MODERN -

DAS TISCHLERHANDWERK

FOTO: Volker Hansen

Volker Hansen

Obermeister der Bäcker-Innung Föhr und Amrum

WAS IST DAS SCHÖNE AM BÄCKERHANDWERK?

Für mich liegt der Reiz darin, mit wenig Rohstoffen

und viel Handwerkskunst wertvolle

Lebensmittel herzustellen. Ich brauche nur

Wasser, Mehl, Salz, Hefe und Sauerteig und kann

damit Broten die unterschiedlichsten Charaktere

verleihen!

MIT WELCHEM MEHL BACKEN SIE AM LIEBSTEN?

Ich backe am liebsten mit Roggenmehl. Der

Roggen besitzt eine vielfältige Struktur und bietet

unterschiedliche Verarbeitungsmöglichkeiten.

KÖNNEN SIE JEDES GETREIDE AM GESCHMACK ERKENNEN?

Am Biss und an der Haptik erkenne ich schnell,

ob es sich um ein Vollkornbrot handelt oder

nicht. Bei Getreidemischungen ist es schwierig,

am reinen Geschmack die prozentualen Anteile

zu bestimmen.

WELCHEN EINDRUCK HABEN SIE VON HEUTIGEN AZUBIS?

Früher haben wir uns weniger Gedanken

gemacht. Wir haben unsere Aufgaben erfüllt und

als Bäcker unseren Lebensunterhalt verdient.

Azubis von heute hinterfragen mehr und haben

einen starken Sinn für Nachhaltigkeit.

WIE BLICKEN SIE IN DIE ZUKUNFT?

Sehr optimistisch. Unsere sechs Innungsbetriebe

auf Amrum und Föhr verzeichnen gute Umsätze,

und wir müssen uns um die Zukunft keine Sorgen

machen. Der Trend geht zur Spezialisierung!

Kleine Backstuben entstehen und spezialisieren

sich auf bestimmte Brotsorten, Brötchen, Torten

oder manchmal auch nur Muffins. Für Auszubildende

ist es eine gute Zeit. Nie waren die Chancen

auf eine gut bezahlte Bäcker-Karriere höher

als heute!

WORUM GEHT’S?

Am Anfang eines Tischlereiauftrags

wird ein Kunde beraten. Es werden Entwürfe angefertigt

und mit dem Kunden abgestimmt, denn für jedes Objekt

müssen Material, Formen und Kosten ermittelt werden.

Solche Grundkenntnisse werden in der Ausbildung vermittelt.

Ist der Auftrag fertig, werden die Objektteile angefertigt.

Dies passiert heutzutage mit computergesteuerten

Sägen und Fräsen. Die Nachbearbeitung und der Aufbau

sind dann wieder Aufgabe von Tischler/-innen.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Geschickte Hände | Gutes

Verhältnis zum Material Holz | Mathematische Kenntnisse

| Geduld und Sorgfalt

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Sicherheits- und Umweltschutz

| Gestalten und Konstruieren von Objekten |

Arbeiten mit Holz und anderen natürlichen Werkstoffen |

Bedienen und Einrichten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen

| Herstellen, Veredeln, Bauen von Erzeugnissen |

Holzschutz | Kundenbetreuung

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Geprüfte/-r Kundenberater/-in

| Fertigungsplaner/-in | Fachbauleiter/-in | Holztechniker/-in

| Meister/-in | Restaurator/-in | Architekt/-in

| Designer/-in | Holzwirt/-in

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN werktags

AUSBILDUNGSDAUER 3 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

620 € (1. Lehrjahr), 730 € (2. Lehrjahr), 820 € (3. Lehrjahr)

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

WIR BILDEN AUS:

TISCHLER/-IN

Mit viel Liebe zum Detail fertigen wir seit über 30 Jahren

alles, was aus Holz ist: Von Zargenfenstern, über Haustüren

und Treppen, bis zu Küchen und Gartenmöbel ist alles

dabei. Wir machen auch dich zum/zur Fachmann/frau des

Tischlerhandwerks. Klingt gut? Na, dann bewirb dich doch:

Tischlerei

Sönke Dethlefsen

TISCHLEREI SÖNKE DETHLEFSEN

Sönke-Nissen-Koog 55

25821 Reußenköge

T. 04674 – 4 74

info@tischlerei-dethlefsen.de

www.tischlerei-dethelfsen.de

WAS UNS VERBINDET?

HOLZ UND HANDWERK!

TISCHLER/-IN

Wir sind Tischler und

stolz darauf! Mit unserem

knapp 30-köpfigen

Team in Langenhorn

bieten wir unseren

Kunden alle Leistungen

einer modernen Bauund

Möbeltischlerei. Nach guter Handwerkstradition

bilden wir selbst aus und geben unsere

Erfahrung an motivierte Auszubildende weiter.

Warum? Weil Azubis von heute unsere Gesellinnen

und Gesellen von morgen sind! Neugierig? Dann

ruf an, komm vorbei und bewirb dich auf deinen

Platz in unserem Team!

TISCHLEREI RÜCKER GMBH & CO. KG

Holmweg 45

25842 Langenhorn

T. 04672 - 4 70

info@tischlerei-ruecker.de

www.tischlerei-ruecker.de

Manfred Gerth

Obermeister der Baugewerke- und

Tischler-Innung Sylt

SITUATION

Die Tischler auf Sylt haben vor allem mit dem

Bau hochwertiger Einbaumöbel gut zu tun, aber

auch mit Fenster- und Türenbau, dem Verlegen

von Fußböden, Bau von Einbauküchen, Verkleidungen,

Innenausbau usw. Es gibt genügend

Betriebe, die ausbilden und genug Ausbildungsplätze,

aber nicht genügend Auszubildende!

VORAUSSETZUNG

Der Mittlere Schulabschluss oder ein guter

Erster allgemeinbildender Schulabschluss sind

Grundvoraussetzung für die Tischlerausbildung.

Wichtig sind auch Mathekenntnisse, räumliches

Denken, Sorgfalt und Genauigkeit.

MODERNER BETRIEB

Das Tischlerhandwerk nutzt immer häufiger

digitale Möglichkeiten. Technische Zeichnungen

werden heute mit CAD-Programmen am Rechner

erstellt, und die CNC-Technologie übernimmt

immer häufiger den präzisen Zuschnitt.

Auch die Raumvermessung kann heutzutage per

Laser erfasst werden. Doch auch der Zollstock

kommt noch oft genug zum Einsatz.

KARRIEREWEG

Tischlerinnen und Tischler haben sehr gute

Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten,

beispielsweise zum Holztechniker oder Meister.

Mit dem Meistertitel erwirbt man die Hochschulberechtigung

und kann studieren, z.B. Architektur.

WIR DENKEN IN …

Millimeter, Zentimeter, Meter, Quadratmeter und

Kubikmeter.

FOTO: Moritz Wellmann

96 97


TISCHLER // INNUNG

INNUNG // FLEISCHER

GUTE

CHANCEN ALS

TEAMPLAYER

HOLZ – DAS SCHÖNSTE

MATERIAL DER WELT

FLEISCHER/-IN

Rind, Schwein, Huhn, Lamm – im Fleischerhandwerk

geht es hauptsächlich um die Herstellung und den Verkauf

von Fleisch- und Wurstwaren. Doch das ist längst

nicht alles. Moderne Fleischereien bieten ihren Kunden

auch einen umfangreichen Partyservice an und informieren

sie über verwendete Inhaltstoffe. Ein verantwortungsbewusster,

hygienischer Umgang mit Lebensmitteln ist

für diesen Beruf unverzichtbar.

QUALITÄTS-LEBENSMITTEL

UND KUNDENKONTAKT

FOTO: Moritz Wellmann

WORUM GEHT’S?

In diesem modernen Dienstleistungsgewerbe

dreht sich alles um Wurst und Fleisch, um Frische

und Hygiene. In der dreijährigen Ausbildung lernst

du den Umgang mit verschiedenen Fleischsorten, die

Anwendung von Lebensmitteltechnologie, Maßnahmen

zur Qualitätssicherung und die Zerteiltechnik. Im letzten

Jahr kannst du dich spezialisieren auf Schlachtung, Herstellung,

Veranstaltungsservice oder Verkauf.

FOTO: KH Nord

Oke Martensen

Obermeister der Tischler-Innung

Nordfriesland-Süd

SITUATION

Tischlereien haben eine gute Auftragslage. Es wird

fleißig gebaut und Fenstersanierung ist ein großes

Thema. Von den Inseln kommen viele Aufträge

aus dem Bereich Tourismus. Unsere Innungsbetriebe

bieten auch 2019 wieder viele Ausbildungsplätze

für Schülerinnen und Schüler an.

BEWERBUNG

Im Bewerbungsgespräch schaue ich gern auf die

Bemerkungen im Zeugnis, z.B. wie oft jemand

gefehlt hat! Mich interessiert auch, was Bewerber

in ihrer Freizeit machen. Ob Mannschaftssport,

Feuerwehr oder Pfadfinder … wer Teamplay

kennt, hat bessere Chancen! Bewerber sollen

Spaß und Motivation für die Arbeit mit Holz mitbringen.

Wer Spaß an der Arbeit hat, merkt gar

nicht, dass er arbeitet.

MODERNER BETRIEB

Tischlereien sind moderne Betriebe. Gezeichnet

wird in CAD-Programmen. Der Zuschnitt erfolgt

computergesteuert über CNC-Fräsen. Zeiterfassung,

Auftrags-, und Personaldaten werden digital

erhoben. Mit dem Handy machen wir Raumfotos

und erstellen darauf Skizzen. Über Apps

können Kunden ihre Möbelwünsche skizzieren.

KARRIEREWEG

Vor Jahren kam ein zierliches Mädchen zu

mir und fragte, ob wir auch Frauen ausbilden

würden. Ich bot ihr einen Praktikumsplatz an

und stellte sie anschließend als Auszubildende

ein. Mittlerweile hat sie ihre Lehre als eine der

Innungsbesten abgeschlossen und besucht zurzeit

die Fachschule für Technik und Gestaltung

in Flensburg, um sich auf Innenausstattung zu

spezialisieren. Ein toller Karriereweg!

Fabian Petersen

Obermeister Tischler-Innung Festland/Südtondern,

Föhr und Amrum

EINE PRIVATE FRAGE ZU BEGINN: WAS HAT SIE ALS

AZUBI AM TISCHLER-HANDWERK BEGEISTERT?

Es war die Vielfalt der Holzarten: der Geruch, die

Struktur. Holz ist so vielfältig, es kann hart oder

weich und ganz verschieden gemasert sein. Es ist

das schönste Material für einen Handwerker.

WAS SIND TYPISCHE AUFTRÄGE?

Die Vielfalt im Tischlerhandwerk ist groß. Häufig

werden Küchen, Einbauschränke und Holztreppen

nach individuellen Kundenwünschen

gebaut, Holzfußböden verlegt, Fenster und Türen

montiert. Etwas spezieller ist der Antikmöbel-

Bereich: Wenn ich zum Beispiel einen 250 Jahre

alten Barockschrank im Kundenauftrag restauriere,

ist viel Handarbeit gefragt. Aber wenn

beispielsweise Fenster gebaut werden, kommen

moderne computergesteuerte CNC-Maschinen

zum Einsatz. Hier lernt man, spezielle Programme

für die Produktion zu schreiben. Mit der

neuen Technologie kann man heute junge Leute

begeistern und für unseren Beruf interessieren.

WELCHES WAR DAS SCHÖNSTE PROJEKT IN IHREM

ARBEITSLEBEN?

Es gab viele schöne Aufträge. Vor meiner Selbständigkeit

durfte ich ein großes Projekt verwirklichen:

Ich habe zwei Jahre lang ein denkmalgeschütztes,

reetgedecktes Friesenhaus von

1723 restauriert – mit allen Holzarbeiten, von den

Türen und Fenstern bis hin zum Drechseln der

Stühle und dem Restaurieren einer uralten Truhe.

WAS MÖGEN SIE AN NORDFRIESLAND?

Das Dorf Risum-Lindholm, in dem ich wohne, hat

alles, was das Leben lebenswert macht. Und das

kann man auch auf ganz Nordfriesland übertragen.

Wir haben das Meer in der Nähe, die Sonne

und nette Menschen.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Zupacken und rechnen

können | Biologie- und Chemiekenntnisse | Technisches

Verständnis und Teamfähigkeit | Eine sorgfältige und

hygienische Arbeitsweise

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Prüfen und Lagern

von Fleisch- und Wurstwaren | Schlachtung, Fleischverarbeitung

| Wurst- und Fleischerzeugnisse jeglicher Art

herstellen | Nutzung und Pflege von Werkzeugen und

Maschinen | Präsentieren und Verkaufen.

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Techniker/-in | Meister/-in

| Studium | Designer/-in |Handelsfachwirt/-in |

Handelsbetriebswirt/-in | Verkaufsleiter/-in im Lebensmittelhandwerk

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN werktags

AUSBILDUNGSDAUER 3 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

480 € (1. Lehrjahr), 560 € (2. Lehrjahr), 660 € (3. Lehrjahr)

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

Michael Jannsen

Obermeister Fleischer-Innung Westküste

WAS MÖGEN SIE AN DER WESTKÜSTE SCHLESWIG-

HOLSTEINS AM LIEBSTEN?

Dies ist meine Heimat – wir haben hier alles,

um glücklich zu sein.

WARUM SOLLTE ICH FLEISCHER/-IN WERDEN?

Die Ausbildungschancen sind hervorragend,

weil händeringend Fleischer/-innen gesucht

werden. Um attraktiver zu werden, hat das

Handwerk die Löhne erhöht. Außerdem ist

die Zukunft absolut sicher, denn Fleisch- und

Wurstspezialitäten genießen die Menschen

immer. Es ist ein abwechslungsreicher Beruf,

der die Sinne anspricht: das Schmecken,

Riechen, Fühlen und Sehen.

WELCHES SIND TYPISCHE AUFTRÄGE?

Die Mitarbeiter/-innen stellen nicht nur Fleischspezialitäten

wie Roastbeef her, sondern auch

Dutzende verschiedene Fleischsorten nach

eigenen Rezepten, dazu Salate und Suppen. Sie

haben in der Lebensmittelherstellung ebenso zu

tun wie beim Kundenkontakt am Verkaufs tresen,

ebenso bei Catering, Mittagstisch und Partyservice

– auch das bieten heute fast alle Fleischereien

an.

HABEN JUNGE FRAUEN IN DIESEM “MÄNNERBERUF”

GUTE CHANCEN?

Auf jeden Fall – unsere Innungsbeste ist kürzlich

übrigens eine Frau geworden!

WAS WAR IHR SCHÖNSTES ERLEBNIS ALS AZUBI?

Als ich meine erste Wurst nach einem besonderen

Gewürzrezept alleine hergestellt und

anschließend probiert habe. Diesen wunderbaren

Geschmack auf der Zunge vergisst man nicht.

98 99


FRISEUR // INNUNG

INNUNG // FRISEUR

FOTO: Jana Limbers

HANDARBEIT MIT STÄNDIG

NEUEN TRENDS

Klaus-Dieter Schäfer

Obermeister der Friseur-Innung Südtondern

WIE IST IHRE KARRIERE VERLAUFEN?

Nach der Ausbildung war ich zwei Jahre lang

Geselle, bevor ich zur Bundeswehr ging. Danach

habe ich als Wiedereinstieg an der Friseurschule

einiges nachgeholt, weil sich zwischenzeitlich

die Mode gewandelt und viele Techniken im

Friseurhandwerk sich geändert hatten. Nach

meiner Meisterprüfung habe ich mit meiner Frau

ein Friseurgeschäft eröffnet – zunächst in Nordrhein-Westfalen

und später dann in Wyk auf Föhr.

WIE SIEHT DIE PRAXIS DER AZUBIS AUS?

Azubis lernen relativ schnell den Umgang mit der

Schere an Modellen, also an Freiwilligen aus dem

Freundes- und Bekanntenkreis, so dass die jungen

Leute praxisnah lernen und später dann mit den

Kunden arbeiten können. Zu Beginn der Ausbildung

wird an künstlichen Frisuren „trocken“ geübt.

WIE WICHTIG IST ES, NEUE MODEN ZU

BERÜCKSICHTIGEN?

Bei den Friseuren hört das Lernen tatsächlich nie

auf, weil sich die Moden und Trends ständig verändern.

Impulse geben die großen Messen, aber

auch Veranstaltungen in Kiel, zu denen wir mit

den Azubis hinfahren und schauen, welche neuen

Stile gefragt sind.

WARUM HAT DAS FRISEURHANDWERK ZUKUNFT?

Ganz einfach: Friseure sind nicht durch Maschinen

oder den PC zu ersetzen. Der Computer wird

zwar an der Kasse und bei der Terminplanung

in den Salons eingesetzt. Doch die Arbeit an sich

ist klassisches Handwerk. Nicht nur die Damen

legten schon immer großen Wert auf modische

und gepflegte Frisuren.

FRISEUR/-IN

Du erkennst Modetrends, hast einen Blick für das Schöne

und Peppige, kannst gut kommunizieren und sorgfältig

arbeiten? Dann wird dir das Friseurhandwerk Spaß

machen. Als Friseurlehrling erlernst du ein besonders

verantwortungsvolles Handwerk. Deine Kenntnisse und

Fähigkeiten setzt du direkt am Kopf des Kunden um.

WORUM GEHT’S?

Waschen, Schneiden, Föhnen – das ist

noch längst nicht alles! Der Beruf ist vielseitiger, als er auf

den ersten Blick erscheinen mag. Du gestaltest mit deinen

Händen die Frisur, den Bart, die manikürten Nägel oder

das geschminkte Gesicht. Beim Friseur möchten sich die

Kunden in sicheren Händen fühlen. Sie wollen verstanden

und beraten werden und jedes Mal den Salon schöner

verlassen, als sie hereingekommen sind. Friseur/-innen

sind fingerfertig und kommunikationsfreudig. Sie schätzen

den natürlichen, freundlichen und sicheren Umgang

mit Menschen.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN? Gerne mit Menschen

arbeiten wollen | Freundlichkeit und gutes Einfühlungsvermögen

| Ein gutes Auge für Schnitte und Farben | Stehvermögen

| Sauberkeit und Hygiene | Eine sorgfältige und

hygienische Arbeitsweise

WORAUS BESTEHT DIE AUSBILDUNG? Techniken erlernen

für Waschen, Schneiden, Pflegen, Färben und Frisieren |

Beratung zu Frisur und Styling | Make-up und Fingernageldesign

| Frisur und Styling für besondere Anlässe |

Verkauf von Pflegeprodukten

WELCHE PERSPEKTIVEN GIBT ES? Spezialisierung zum/zur

Colorist/-in, Hair-Dresser, Hair Artist oder Stylist/-in |

Fachwirt/-in für Kosmetik und Wellness | Meister/-in

EMPFOHLENER SCHULABSCHLUSS

Erster allgemeinbildender Schulabschluss

ARBEITSZEITEN werktags

AUSBILDUNGSDAUER 3 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

450 € (1. Lehrjahr), 550 € (2. Lehrjahr), 650 € (3. Lehrjahr)

(Angaben gemäß Tarifvertrag. Abweichungen sind möglich.)

KREATIVE ADER FÜR

ATTRAKTIVES OUTFIT

Bianca Peters

Obermeisterin Friseur-Innung Nordfriesland-Süd

IHR SCHÖNSTES ERLEBNIS ALS AZUBI?

Das Lehrlings-Preis-Frisieren: Das war spannend,

ich durfte damals in jedem Ausbildungsjahr

an diesen Wettbewerben teilnehmen und

zeigen, was ich konnte. Über meinen zweiten

Platz damals habe ich mich sehr gefreut.

WARUM SOLLTE ICH FRISEUR ODER

FRISEURIN WERDEN?

Weil der Beruf sehr kreativ ist und viel Kundenkontakt

bietet. Es gibt immer neue Frisurentrends, die

wir aufgreifen. Handwerkliche Neuerungen wie die

Haarverlängerungen kommen dazu, ebenso neue

Färbetechniken. Friseure bleiben im Kopf beweglich

und wissen, was läuft. Dieser Beruf ist immer

„in“ und hat Zukunft.

WELCHE CHANCEN HABEN MÄNNLICHE AZUBIS IN

DIESEM TYPISCHEN FRAUENBERUF?

Jungs haben alle Möglichkeiten als Friseur. Sie sind

willkommen! Männer lockern das Betriebsklima

auf, und sie haben einen anderen Kontakt zu den

Kunden, was meist positiv ankommt.

WIE SIEHT DIE AUSBILDUNGSSITUATION IN

NORDFRIESLAND-SÜD AUS?

Derzeit gibt es relativ wenig Azubis im ersten

Lehrjahr. Deswegen sind Bewerber/-innen

immer gefragt.

WORAUF LEGEN DIE FRISEURSALONS WERT BEI

DEN BEWERBER/INNEN?

Sie sollten kommunikativ sein, keine Angst vor

Menschen haben, weil man ja ständig Kundenkontakt

hat. Schön ist es, wenn die jungen Leute

eine kreative Ader mitbringen.

WARUM KANN MAN IN NORDFRIESLAND GUT LEBEN?

Ganz einfach: Wir leben da, wo andere Urlaub

IMPRESSUM

HANDS UP Nordfriesland ist ein Produkt der

BRANDPUBLISHERS COMMUNICATION GmbH

in Zusammenarbeit mit den

Kreishandwerkerschaften Nordfriesland.

Veröffentlicht durch

BRANDPUBLISHERS COMMUNICATION GmbH

Von-Kurtzrock-Ring 16

22391 Hamburg

T: +49 (0) 40 - 999 966 08

redaktion@me2be.de

www.me2be.de

Geschäftsführer

Axel von Kortzfleisch

Projektleitung

Christian Dorbandt

Texte

Christian Dorbandt, Joachim Welding, Tara Gottmann,

Sabrina Meyn, Jana Limbers, Elena Kruse,

Lina Kerzmann, Feddersen GmbH & Co. KG

Coverfoto

Laura Hasl

Fotos

Sebastian Weimar, Michael Ruff, Jana Limbers, Laura

Hasl, Moritz Wellmann, Joachim Welding, Christian

Dorbandt, KH Nord, Shutterstock, Freepik, Feddersen

GmbH & Co. KG, Volker Hansen

Illustrationen

Shutterstock

Grafik, Layout

Katharina Grzeca, Merle Jurzig

Lektorat

Erhard Mich

Druck (1. Auflage)

WIRmachenDRUCK GmbH

71522 Backnang

© 2019 BRANDPUBLISHERS COMMUNICATION

GMBH. Alle Rechte vorbehalten.

Nachdruck, Aufnahme in Onlinediensten und Vervielfältigung

auf Datenträgern jeglicher Art nur nach

vorheriger, schriftlicher Zustimmung des Verlages.

Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte

Manuskripte, Fotos und Videos und übernimmt

keinerlei Haftung für die Richtigkeit der Angaben zu

den jeweiligen Anbietern.

www.me2be.de

www.facebook.com/me2bemag

machen!

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FOTO: Laura Hasl


THEMA // KUNDE

BERUFE FÜR EIN

SCHÖNES ZUHAUSE

RAUMAUSSTATTER/-IN

GARDINEN- UND POLSTERNÄHER/-IN

Du bist handwerklich

geschickt und möchtest

einen Beruf lernen,

der kreativ ist und Dich

herausfordert? Du magst

es mit verschiedenen

Materialien zu arbeiten

und interessierst Dich für stilvolle Einrichtung? In

unserem Team, mit langjähriger Erfahrung, lernst

Du hochwertige Stoffe im Nähatelier und der Polsterei

zu individuellen Einzelstücken anzufertigen sowie

Teppiche in exklusiven Häusern auf der schönen

Insel Sylt zu verlegen. Wir zeigen Dir alles, was Du für

diesen Beruf lernen musst.

MICHAEL MARTENS WOHN- UND

GARDINENSTUDIO GMBH & CO. KG

Keitumer Chaussee 20-22

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 9 87 90

info@stilschmiede-sylt.de

www.stilschmiede-sylt.de

WWW.ME2BE.DE

WERK

ZEUG

KASTEN

HAND-

GEMACHT!

Texte Christian Dorbandt

Fotos Shutterstock


HANDS UP // WERKZEUGKASTEN

THEMA // KUNDE

WERKZEUGKASTEN // HANDS UP

THEMA // KUNDE

DUALE AUSBILDUNG

Was ist das eigentlich genau?

Was bedeutet eigentlich duale Ausbildung? Welche Bereiche

kommen da zusammen? Wo findet die Ausbildung

statt und wie läuft das mit der Prüfung? Viele Fragen,

aber es ist schließlich auch ein wichtiger neuer Lebensabschnitt

für Schulabgänger. Wir erklären euch, wie eine

Handwerksausbildung abläuft.

In Deutschland wird die Lehre in den klassischen

Handwerksberufen in einem dualen Ausbildungssystem

durchgeführt (lateinisch: dualis = zweifach).

Die Berufsausbildung findet in zwei Bereichen statt:

die praktische Ausbildung im Betrieb und die theoretische

Ausbildung in der Berufsschule.

Praktische Ausbildung im Betrieb

Der Betrieb, in dem du deinen Lehrvertrag unterschrieben

hast, übernimmt die praktische Lehre. Dies wird auch als

betriebliche Ausbildung bezeichnet. Hier lernst du hautnah

den Beruf kennen, und oft geht es schon gleich mit

raus zur Baustelle. Du bist schnell in die festen Arbeitsabläufe

eingebunden. Durch den Ausbilder in der Firma

wirst du angeleitet und erlernst Grundlagen und praktische

Fertigkeiten. Die Ausbildungszeit im Betrieb findet an

drei bis vier Tagen in der Woche statt. In jedem Betrieb ist

die Ausbildung anders organisiert. Da jede Firma eigene

Schwerpunkte setzt, spezielle Aufträge bearbeitet oder sich

auf einen Fachbereich spezialisiert hat, werden die Auszubildenden

jeweils unterschiedliche Details ihres Berufes

kennenlernen. Es gibt kleine Betriebe mit nur wenigen

Mitarbeitern und Großunternehmen mit vielen hundert

Beschäftigten. Und dennoch sollen die Lehrlinge am Ende

ihrer Ausbildungszeit alle ein vergleichbares Können und

Wissen haben. Auch deshalb gibt es noch den schulischen

Ausbildungsteil.

Praktische Ausbildung „überbetrieblich“

Kann ein Betrieb spezielle Ausbildungsrichtlinien der

Handwerkskammern nicht selbst erfüllen, z.B. weil bestimmte

Maschinen fehlen oder Zeit- und Personalmangel

herrschen, werden dessen Azubis in einer überbetrieblichen

Ausbildung geschult. Diese Unterrichtseinheiten

werden oft von Werkstätten der Kreishandwerkerschaften

übernommen. Vorteil: Der praktische Teil wird dort unter

Anleitung erfahrener Handwerksmeister durchgeführt.

Die Ausbilder können sich hier voll und ganz auf die Azubis

konzentrieren. Die Werkstätten sind gut ausgestattet.

Und es entsteht eine andere Atmosphäre als in klassischen

Lehrbetrieben, da sich viele Azubis aus unterschiedlichen

Betrieben treffen und austauschen können.

Theorie und Fachwissen in der Berufsschule

An ein bis zwei Tagen pro Woche wirst du die Berufsschule

besuchen. Du erlernst dort im schulischen Teil deiner Ausbildung

theoretische Grundlagen. Abhängig von der Berufsschule

und dem Ausbildungsberuf kann der Unterricht

auch alle vier bis fünf Wochen in einem Block stattfinden.

Lehrlinge aus verschiedenen Betrieben werden dann gemeinsam

unterrichtet. Es gibt sowohl fachspezifischen

Unterricht, der auf deinen Ausbildungsberuf zugeschnitten

ist, als auch klassische Schulfächer wie Deutsch oder

Mathematik. Theoretische Grundlagen in diesen Fächern

wirst du später ständig im Berufsalltag brauchen. Mit dem

Wissen aus schulischer und betrieblicher Ausbildung verfügst

du am Ende der 3–4-jährigen Lehrzeit über das Wissen,

um in deinem Beruf arbeiten zu können.

Zwischenprüfung und Gesellenprüfung

Zur Hälfte der Ausbildungszeit müssen alle Azubis eine

Zwischenprüfung ablegen. Dabei wird ihr Wissen und

Können ermittelt, um festzustellen, ob sie für den zweiten

Ausbildungsteil genügend Grundlagen besitzen. Am

Ende der Ausbildung wird dann die Gesellenprüfung abgelegt.

Diese besteht aus einem praktischen und einem

theoretischen Teil. Ein Prüfungsausschuss, der von der

Handwerkskammer einberufen wird, führt sie durch. Die

Auszubildenden müssen beweisen, dass sie in ihrem Beruf

umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben.

Nach bestandener Prüfung ist die Ausbildung abgeschlossen.

Die Auszubildenden erhalten auf einer feierlichen

Veranstaltung, der sogenannten Freisprechung, ihr Gesellenprüfungszeugnis

oder ihren Gesellenbrief. Sie sind nun

Gesellen und Gesellinnen ihres Handwerks und dürfen

von nun an als angestellte Handwerksgesellen arbeiten.

Und sie haben eine wichtige Voraussetzung für viele Weiterbildungsmöglichkeiten

erlangt.

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HANDS UP // WERKZEUGKASTEN

THEMA // KUNDE

WERKZEUGKASTEN // HANDS UP

THEMA // KUNDE

WERBUNG FÜR DICH

DIE BEWERBUNG

Gute Vorbereitung ist alles! Das gilt ganz besonders für die Bewerbung

auf einen Ausbildungsplatz

Unternehmen erwartest. Schildere kurz, was du magst bzw.

nicht magst und vor allem, warum du du dich für dieses Unternehmen

entschieden hast. Thema Bewerbungsfoto: Falls

du der Bewerbung ein Foto beizufügen willst, wähle ein gutes,

seriöses Bild, das dich sympathisch rüberbringt.

Dein Lebenslauf

Verfasse einen tabellarischen Lebenslauf. Beginne mit den

aktuellen Angaben und ende mit den frühesten. Vergiss

nicht, auch Hobbys und Kenntnisse zu nennen, die du außerhalb

der Schule ausübst bzw. erworben hast. Sie könnten

für deinen zukünftigen Arbeitgeber interessant sein.

Rechtschreibung, Grammatik und Vollständigkeit sind

sehr, sehr, sehr wichtig. Lass jemanden deine Bewerbung

noch einmal Korrektur lesen und dir Ratschläge geben.

Zeugnisse und Zertifikate

Dokumentiere alles, was hilft, deine Fähigkeiten nachzuweisen.

Damit sind nicht die Ehrenurkunden von Bundesjugendspielen

gemeint, sondern Nachweise von Kursen,

Lehrgängen und Praktika.

Das Bewerbungspaket

Alles unterschreiben und ohne Eselsohren in einen großen

Briefumschlag stecken. Bewerbungsschreiben nach

oben legen und am besten persönlich beim Unternehmen

vorbeibringen. Für Online-Bewerbungen gibt es meistens

eine entsprechende Funktion auf der Firmen-Webseite.

Ist eine Bewerbung per E-Mail erwünscht, verfasse einen

knappen, höflichen E-Mail-Text und platziere deine Bewerbung

als PDF-Anhang.

Das Nachhaken

Rufe nach ein paar Tagen an und frage, ob die Bewerbung

eingegangen ist. So bringst du dich noch einmal in Erinnerung

und hörst, wie der Stand der Dinge ist.

Das Bewerbungsgespräch

Du wurdest zum Bewerbungsgespräch eingeladen? Na,

super! Und jetzt? Informiere dich über das Unternehmen,

und lege dir gute Argumente zurecht, falls jemand zum

Beispiel fragt, warum gerade du der geeignete Bewerber

bist. Sei (über-)pünktlich, fahre bei Gelegenheit schon mal

vorab zum „Betrieb“, dann weißt du, wie lange du hinfahren

musst und wo der Eingang ist. Zieh dich ordentlich an.

Auf Piercings und Kaugummis solltest du verzichten.

Im Gespräch kannst du dir ruhig Zeit zum Nachdenken

nehmen, etwa um auf eine Frage zu deiner Persönlichkeit

zu antworten. Und der beste Tipp ist: Sei immer freundlich

und bleibe du selbst. Wenn man spürt, dass du mit Freude

„bei der Sache bist“, hast du fast immer gewonnen.

Die Bewerbung ist der erste Schritt des Auswahlverfahrens

um einen Ausbildungsplatz. Anhand von Anschreiben,

Lebenslauf und Zeugnissen treffen die Personalverantwortlichen

ihre Entscheidung: Eignet sich die Bewerberin

oder der Bewerber für die angebotene Ausbildung?

Lohnen sich Zeit und Aufwand, sie oder ihn zum Vorstellungsgespräch

einzuladen? Um einen positiven Eindruck

zu vermitteln, sollte die Bewerbung formal und inhaltlich

tadellos sein und die Qualifikation und Motivation des Bewerbers

zeigen. Wie genau du vorgehen kannst, erfährst

du hier.

Der richtige Bewerbungszeitpunkt

Der beste Zeitpunkt für die Bewerbung ist ein Jahr vor dem

Schulabschluss. Sobald du das Versetzungszeugnis in die

Abschlussklasse in den Händen hältst, solltest du dich bewerben.

Vor allem große Unternehmen besetzen ihre Ausbildungsplätze

frühzeitig. Wenn du dich erst nach deinem

Schulabschluss bewirbst, könnten viele Plätze bereits vergeben

sein. Es gibt aber auch Betriebe, die erst relativ spät

mit dem Auswahlverfahren für ihre Ausbildungsplätze

starten. Grundsätzlich gilt also: Beginne mit deinen Bewerbungen

ein Jahr vor dem Schulaschluss.

Das gehört in deine Bewerbung

Deine Bewerbungsunterlagen sollten unbedingt aus drei

Teilen bestehen: dem Anschreiben, dem Lebenslauf, dem

Zeugnis sowie anderen Belegen. Alle Dokumente sollten

nicht gelocht und ausschließlich einseitig beschrieben

sein. Verwende keine Klarsichthüllen. Ebenfalls unerwünscht

sind Eselsohren, Flecken und natürlich Rechtschreibfehler.

Wer möchte, kann seiner Bewerbung noch

ein Deckblatt, wahlweise mit einem Inhaltsverzeichnis,

sowie ein Motivationsschreiben beilegen.

Dein Anschreiben

Beantworte folgende Fragen: Warum bewirbst du dich? Wer

bist du? Erkläre, was du von einer Ausbildung in diesem

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HANDS UP // WERKZEUGKASTEN

THEMA // KUNDE

WERKZEUGKASTEN // HANDS UP

THEMA // KUNDE

DAS PRAKTIKUM

Der ideale Praxistest

DIE WELT STEHT DIR OFFEN!

Wie man im Handwerk Auslandserfahrungen sammeln kann

Du hast dich über Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk

ausführlich informiert? Dann ist ein sogenanntes

„Praktikum“ der nächste logische Schritt. Durch den

Nachweis eines Praktikums oder mehrerer Praktika erhöhen

sich deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz

erheblich! Denn besonders im Handwerk gilt die Devise:

„Ohne Praktikum, keinen Ausbildungsplatz!“

Der Begriff

Der Begriff Praktikum (Plural: „Praktika) bezeichnet einen

in der Regel freiwilligen Aufenthalt in einem Betrieb,

in dem der Praktikant oder die Praktikantin durch Beo b-

achtung und Mitarbeit praktische Erfahrungen sammeln

kann. In jede Bewerbung gehören anschließend auch die

gesammelten Praktikumsnachweise, um belegen zu können,

dass man sich beruflich orientiert und freiwillig engagiert

hat. Deshalb ist es sehr wichtig, sich am Ende eines

Praktikums von dem Betrieb einen unterschriebenen,

schriftlichen Nachweis ausstellen zu lassen.

Der Zeitpunkt

Schülerbetriebspraktika stehen in allen allgemeinbildenden

Schulen auf dem Lehrplan. In der Regel haben alle

Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein Betriebspraktikum

sowie ein Wirtschaftspraktikum durchzuführen.

Über Zeitpunkt, Dauer und inhaltliche Gestaltung

können Schulen frei entscheiden.

Neben den Pflicht-Schulpraktika haben Schülerinnen und

Schüler die Möglichkeit, freiwillige Praktika in den Schulferien

zu absolvieren. Grundsätzlich gilt: Je mehr praktische

Einblicke in unterschiedliche Berufe und Betriebe

desto größer die Wahrscheinlichkeit, den passenden Beruf

zu finden bzw. weniger passende Berufsbilder auszuschließen.

Die Vorteile

Aus einem Praktikum resultieren nur Vorteile, denn praktische

Erfahrungen sind hilfreich, um herauszufinden, ob

du für einen Beruf geeignet bist und ob er dir überhaupt

Spaß macht. Selbst wenn ein Praktikum nicht die erhoffte

Begeisterung entfacht, bleibt es eine wertvolle Erfahrung.

Man weiß immerhin, welchen Beruf man nicht ergreifen

möchte!

Im Praktikum wirst du einfachere Tätigkeiten auf Baustellen

ausführen oder an Kundenaufträgen in der Werkstatt

oder im Betrieb mitarbeiten. Egal ob Hammer, Pinsel,

Zollstock, Schere oder Kelle … du wirst genau jene Werkzeuge

in der Hand halten, mit denen du auch während

der Ausbildung arbeitest. Außerdem kannst du feststellen,

ob dir die Arbeitsbedingungen gefallen. In der Friseurausbildung

im Salon musst du zum Beispiel längere Zeit

stehen, als Maurerin oder Maurer überwiegend draußen

arbeiten. Schmutz, Lärm, körperliche Belastung, Kundenkontakt,

Teamarbeit, Arbeit in der Höhe … handwerkliche

Berufe sind abwechslungsreich, interessant, aber auch

anspruchsvoll, sodass sich jeder genau darüber im Klaren

sein sollte, was ihn in der Ausbildung erwartet. Wer über

keine praktischen Erfahrungen verfügt, geht ein hohes Risiko

ein. Muss eine Ausbildung aufgrund falscher Vorstellungen

abgebrochen werden, droht ein finanzieller Verlust

und Wartezeit auf den nächsten Einstellungs termin!

Ein weiterer Vorteil ist die persönliche Begegnung mit erfahrenen

Personen, die bereits in diesem Beruf arbeiten,

zum Beispiel Azubis, Gesellen und Meister. Sie werden dir

wertvolle Tipps und Anleitungen geben und deine Arbeit

sachlich beurteilen. Ihr professionelles Feedback wird dir

helfen, dich entweder für oder gegen einen Beruf zu entscheiden.

Und falls das Praktikum für beide Seiten positiv

verläuft, hast du eine große Chance, dass dir der Praktikumsbetrieb

einen Ausbildungsvertrag anbietet!

Schulabschluss in der Tasche … jetzt erst mal durchatmen!

Viele Schülerinnen und Schüler planen im Anschluss an

die Schulzeit einen Auslandsaufenthalt, um endlich die

Welt außerhalb der Schule zu erleben. Die klassischen

Angebote heißen: „Au-Pair“, „Work-and-Travel“ oder

„Sprachreise“. Was die wenigsten wissen: Für Azubis gibt

es die Möglichkeit, während der Ausbildung ein Auslandspraktikum

zu absolvieren. Das gilt für alle Berufs branchen,

natürlich auch für das Handwerk! HANDS UP hat die

wichtigsten Facts für euch zusammengestellt.

Wer darf ein Auslandspraktikum absolvieren?

Grundsätzlich können sich Azubis aus allen Gewerken

um ein Auslandspraktikum bewerben. Absolute Voraussetzung

ist das Einverständnis des Ausbildungsbetriebs. In

der Regel wird ein solches Praktikum nach dem Teil 1 der

Gesellenprüfung (früher: Zwischenprüfung) am Ende des

zweiten Ausbildungsjahres stattfinden, also zu einem Zeitpunkt,

an dem du schon die Grundfertigkeiten des Handwerks

erlernt hast.

Wo und wie lange findet es statt?

Auslandspraktika im Handwerk dauern normalerweise

zwei bis sechs Wochen. Die Höchstdauer darf ein Viertel der

Ausbildungszeit nicht übersteigen. Der Ort des Praktikums

ist abhängig vom Austauschprogramm und der zur Verfügung

stehenden Partnerbetriebe. Die meisten Auslandspraktika

im Handwerk finden im benachbarten EU-Ausland

statt. Wohnen wirst du meist in einheimischen Gastfamilien

oder einer vom Betrieb gestellten Unterkunft.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Unabhängig von der grundsätzlichen Zustimmung des

Ausbildungsbetriebs und der Altersbestimmungen solltest

du entweder gute Englischkenntisse haben, idealerweise

Grundkenntnisse der Sprache des entsprechenden

Gastlandes mitbringen sowie gute Leistungen im Ausbildungsbetrieb

zeigen. Oft werden Auslandspraktika von

Betrieben als Zeichen der Belohnung genehmigt, denn

der Betrieb wird die Ausbildungsvergütung in deiner Abwesenheit

weiter zahlen. Außerdem muss der Betrieb dir

zutrauen, dass du die fehlende Ausbildungszeit (vor allem

in der Berufsschule) aufholen kannst.

Wo informiere ich mich?

Informationen über Auslandspraktika bieten sowohl die

Handwerkskammern (für Dithmarschen zuständig: Handwerkskammer

Flensburg) als auch Trägergesellschaften

von Austauschstipendien (z.B. die Nationale Agentur beim

Bundesinstitut für Berufsbildung NABIBB oder ERAS-

MUS+). Eine gute Informationsquelle für internationale

Austauschmöglichkeiten bietet das Bundesprogramm „Berufsbildung

ohne Grenzen“, das vom Bundesministerium

für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der „Richtlinie

zur betrieblichen Beratung zur Erhöhung der grenzüberschreitenden

Mobilität von Auszubildenden und jungen

Beschäftigten“ gefördert und vom Zentralverband des

Deutschen Handwerks unterstützt wird.

www.berufsbildung-ohne-grenzen.de

www.machmehrausdeinerausbildung.de

www.erasmusplus.de

www.hwk-flensburg.de

Wo bewerbe ich mich?

Wenn du dich für ein Auslandspraktikum interessierst,

solltest du so früh wie möglich mit Ansprechpartnern im

Ausbildungsbetrieb Kontakt aufnehmen und fragen, ob

und unter welchen Voraussetzungen diese Möglichkeit

angeboten wird. Im Anschluss bieten Handwerkskammern

und Austauschorganisatio nen sogenannte ‚Mobilitätsberater‘,

die den Betrieb und dich über die individuellen

Möglichkeiten informieren können.

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AZUBIGEHALT UND

FINANZSPRITZEN

Tipps für eine gute Vorbereitung

Du hast es geschafft! Du hast deine Ausbildung begonnen,

und nach dem ersten Monat landet auch das erste Gehalt

auf deinem Konto. So schön es auch ist, sein eigenes Geld

zu verdienen, eine eigene Wohnung zu beziehen und selbst

für seinen Unterhalt aufzukommen, so schwierig kann es

sein, diese Kosten mit dem Azubigehalt zu stemmen.

Azubis verdienen nicht gerade üppig. Je nach Beruf und

Region kann die Ausbildungsvergütung außerdem sehr

unterschiedlich ausfallen. Bekommt ein Maurer- Azubi um

die 780 Euro im ersten Lehrjahr, verdienen angehende Friseurinnen

und Friseure etwa 450 Euro. Bedenkt man, welche

Kosten anfallen für Miete, Strom, Heizung, Kleidung,

Essen, Fahrtkosten, Handy, Freizeit und Hobbies und, und,

und – bleibt am Ende des Monats nicht mehr viel Geld übrig.

Wer in der Ausbildungszeit keine finanzielle Unterstützung

von seinen Eltern erhält, hat unter Umständen einen

Anspruch auf staatliche Unterstützung.

Dein Ausbildungsgehalt: Brutto ist nicht Netto

Die Ausbildungsvergütung wird im Ausbildungsvertrag

immer in Brutto angegeben. Da du als Auszubildender aber

dazu verpflichtet bist, Steuern und Sozialabgaben zu entrichten,

wirst du diesen Betrag nicht auf dein Konto ausgezahlt

bekommen. Am Ende des Monats erhältst du immer

deinen Netto-Lohn.

Merke: Brutto ist dein Gesamtgehalt ... Netto ist dein Gehalt

abzüglich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.

Finanzspritzen

Der Staat investiert in die Zukunft, indem er in dich investiert.

Das gilt für künftige Studenten ebenso wie für

Anwärter auf einen Ausbildungsplatz. Die verschiedenen

Fördergelder sind an Bedingungen geknüpft. Jedoch wird

jeder unterstützt, der darauf angewiesen ist.

Berufsausbildungsbeihilfe

Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) hat zum

Beispiel derjenige, der eine eigene Wohnung finanzieren

muss, weil die Ausbildungsstätte sehr weit vom Elternhaus

entfernt liegt.

Berechnet wird dieser Betrag, der nicht zurückgezahlt

werden muss, aus dem Verdienst der Eltern oder eines

Partners/einer Partnerin.

Die Voraussetzung für BAB ist, dass eine betriebliche und

überbetriebliche Ausbildung im dualen System absolviert

wird.

Wer eine schulische Ausbildung macht, hat keinen Anspruch.

Beantragt wird die Berufsausbildungsbeihilfe bei

der Bundesagentur für Arbeit.

BAföG

Machst du eine schulische Ausbildung, hast du in der Regel

keinen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB).

Um dennoch finanzielle Unterstützung während deiner

Ausbildung zu erhalten, kannst du Leistungen nach

dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG

genannt, beantragen. Anders als beim Studenten-BAföG

muss die Förderung von Schülerinnen und Schülern nicht

zurückgezahlt werden. Jede BAföG-Förderung wird individuell

berechnet. Dabei werden dein Einkommen sowie

das Einkommen deiner Eltern oder deines Partners/

deiner Partnerin angerechnet. Weitere Voraussetzungen

sind, dass du deine Ausbildung an einer weiterführenden

Schule machst, jünger als 30 Jahre alt bist und nicht mehr

bei deinen Eltern wohnst. Einen BAföG-Antrag musst du

beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung in deiner

Stadt einreichen.

Wohngeld

Wer keinen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe hat,

weil er zum Beispiel eine schulische Ausbildung, ein duales

Studium oder eine zweite Ausbildung macht, kann zur

finanziellen Unterstützung Wohngeld beantragen. Voraussetzungen

für den Mietzuschuss sind die Volljährigkeit des

Auszubildenden, der Ablehnungsbescheid für die BAB sowie

ein Nachweis, dass man nicht mehr bei seinen Eltern

wohnt und die Miete selbst finanzieren muss. Der Antrag

auf Wohngeld wird bei der Wohngeldstelle der Gemeinde

gestellt, in der sich die Wohnung befindet.

Kindergeld

Das Kindergeld wird für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr

gezahlt. Im Monat sind das 194 Euro für das erste und das

zweite Kind, 200 bzw. 225 Euro für das dritte oder vierte

Kind. Falls du schon über 18 Jahre alt bist und gerade eine

Ausbildung beginnst, kannst du bei der Familienkasse der

Bundesagentur für Arbeit einen Antrag auf Kindergeld

stellen. Solltest du während deiner Ausbildung bei deinen

Eltern wohnen, erhalten sie auch dein Kindergeld. Ziehst

du in deine eigene Wohnung, kannst du das Geld von deinen

Eltern einfordern oder einen Antrag stellen, dass es

direkt auf dein Konto überwiesen wird.

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THEMA // KUNDE

HÖHER. WEITER. MEISTER.

Möglichkeiten nach der Ausbildung

DEINE KARRIERELEITER

IM HANDWERK!

Studium

Weiterbildung

Geprüfter Betriebswirt/-in

Restaurator/-in

Gestalter/in im Handwerk

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Oder „Nach der Ausbildung

ist vor der Weiterbildung“. Um sich für den richtigen

Ausbildungsberuf entscheiden zu können, lohnt sich ein

Blick auf Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen.

Gleich vorweggenommen: In allen handwerklichen

Ausbildungsberufen gibt es ein breites Angebot von Möglichkeiten,

um die Karriere nach abgeschlossener Lehre

fortzusetzen. Hier die wichtigsten Optionen:

Techniker/-in

Um staatlich geprüfte/-r Techniker/-in werden zu können,

benötigst du mindestens den Ersten allgemeinbildenden

Schulabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung

und mindestens 2 Jahre Berufserfahrung. Die Ausbildung

erfolgt an Fachhochschulen oder privaten Bildungseinrichtungen

in Vollzeit, Teilzeit oder als Fernstudium.

Dauer: 2-3 Jahre. Mit dem Technikertitel übernehmen

Handwerker/-innen mehr Verantwortung im Betrieb, z.B.

Team- oder Ausbildungsleitungen und erwerben eine

Hochschulberechtigung (nach erfolgreicher Eignungsprüfung

und Probezeit an Hochschulen).

Meister/-in

Der Titel „Handwerksmeister/-in“ ist der anerkannteste Abschluss

in handwerklichen Berufen. Die Meisterprüfung

beinhaltet die Teile Fachpraxis, Fachtheorie, Betriebswirtschaftslehre,

Recht sowie Berufs- und Arbeitsplatzpädagogik.

Der Meisterbrief soll in erster Linie dazu befähigen, ein

Handwerk selbständig auszuüben, einen eigenen Betrieb

zu führen und Auszubildende einzustellen und auszubilden.

Um sich zur Meisterschule anzumelden, sollten Gesellen/-innen

einige Jahre Berufserfahrung gesammelt haben.

Offiziell ist eine Anmeldung direkt im Anschluss an die

Ausbildung möglich. Der Meisterbrief stellt automatisch eine

Hochschulberechtigung dar (nach erfolgreicher Eignungsprüfung

an Hochschulen).

Gestalter/-in

In fast der Hälfte aller Handwerksberufe geht es um Gestaltung

(englisch: Design). Eine Weiterbildung zum/-r

Gestalter/-in vermittelt professionelle Kenntnisse in Projektplanung,

Konzepterstellung und Präsentation. Du arbeitest

mit Architekten und Designern zusammen und

entwickelst eigene Ausstellungsobjekte. Diese Fortbildung

setzt den Meistertitel oder ein Gesellenzeugnis mit mehrjähriger

Berufspraxis voraus.

Studium

Das Hochschulstudium ist eine interessante Weiterbildungsmöglichkeit

im Handwerk und kann ausbildungsbegleitend,

direkt im Anschluss an die Ausbildung oder

zu einem späteren Zeitpunkt absolviert werden. Grundsätzlich

gilt: Wer studieren möchte, benötigt entweder

die Fachhochschulreife, das Fachabitur (für Fachhochschulen),

das Abitur (für Fachhochschulen und Universitäten)

oder Fachqualifizierungen, wie den Techniker-

oder Meister brief. Beliebte Studiengänge für

ausgebildete Handwerker/-innen sind: Betriebswirtschaft

(BWL), Bauingenieurwesen, Architektur, Design, Elektrotechnik

und Maschinenbau.

Duales Studium ‚StudiLe‘

Das duale Studium mit integrierter Lehre (StudiLe) wird in

fünf Studiengängen von der FH Lübeck angeboten: Maschinenbau,

Bauingenieurwesen, Informatik, BWL und

Elektrotechnik. Dual Studierende schließen einen Ausbildungsvertrag

mit einem Handwerksbetrieb und absolvieren

im Wechsel die praktische Ausbildung im Betrieb und

das Studium an der FH Lübeck. Mit dem dualen Studium

im Handwerk eröffnen sich neue Perspektiven. Am Ende

des viereinhalbjährigen Studiums hat man zwei Abschlüsse:

Den akademischen Bachelorgrad und die abgeschlossene

Handwerksausbildung.

Weiterbildung

Servicetechniker/-in

Fachbereichsleiter/-in

Techniker/-in

Meister/-in

Berufsausbildung

Schulabgänger/-in

Weiterbildung

Fachwirt/-in

Ausbilder/-in

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THEMA // KUNDE

HANDWERKSFRAGEN?

HANDWERK FRAGEN!

FINDE HIER DEINEN

AUSBILDUNGSPLATZ …

BÄCKER // INNUNG

THEMA // KUNDE

Kreishandwerkerschaften

Nordfriesland

Auf ihrer Internetseite informieren die

Kreishandwerkerschaften Nordfriesland

über Aubildungsmöglichkeiten

in Nordfriesland. Auch alle wichtigen

Neuigkeiten der Innungen sind hier

zu finden. Du suchst eine Adresse?

Auch die wirst du hier finden!

Nordfriesland Nord

Rathausstraße 19

25899 Niebüll

T. 04661 - 9 66 50

Fax. 04661 - 96 65 44

kontakt@hwnf.de

Nordfriesland Süd

Süderstraße 97

25813 Husum

T. 04841 - 8 93 80

Fax. 04841 - 89 38 38

kontakt@hwnf.de

www.handwerknordfriesland.de

Berufliche Schulen in Nordfriesland

Auf den Internetseiten der Beruflichen

Schulen Husum und Niebüll findest

du auch Informationen zu Weiterbildungen

und den Meisterschulen.

Berufliche Schule des Kreises

Nordfriesland in Husum

Herzog-Adolf-Straße 3

25813 Husum

T. 04841 - 8 99 50

Fax. 04841 - 89 95 25

buero@bs-husum.de

www.bs-husum.de

Regionale Ausbildungsbetreuung

Probleme in der Ausbildung? Egal

was schief läuft: Hier hilft man dir!

Ausbildungsbetreuung:

(Bereich Niebüll und Umgebung)

Olaf Behrmann

T. 04661 - 96 65 20

olaf.behrmann@

ausbildungsbetreuung.de

Ausbildungsbetreuung:

(Bereich Husum und Umgebung)

Benjamin Thöming

T. 04841 - 89 38 11

benjamin.thoeming@

ausbildungsbetreuung.de

www.ausbildungsbetreuung.de

Agentur für Arbeit

Die Agentur für Arbeit ist die größte

Arbeits- und Ausbildungsvermittlung

des Landes und bietet zahlreiche Informationen

und Veranstaltungen zur

Berufsorientierung.

Agentur für Arbeit Husum

Besucheranschrift

Treibweg 2

25813 Husum

Postanschrift

Agentur für Arbeit Flensburg

24927 Flensburg

Agentur für Arbeit Tönning

Am Markt 1

25832 Tönning

Verwaltungseinrichtungen des Handwerks.

Die Handwerkskammern sind

auch kompetente Ansprechpartner

für Auszubildende und bieten eine

kostenlose Ausbildungsbetreuung an.

Auf ihren Internetseiten informieren

die Handwerkskammern ausführlich

über alle Fragen zu den Themen Ausund

Weiterbildung im Handwerk.

Handwerkskammer Flensburg

Johanniskirchhof 1-7

24937 Flensburg

T. 0451 - 1 50 60

info@hwk-flensburg.de

www.hwk-flensburg.de

Handwerkskammer Lübeck

Breite Straße 10/12

23552 Lübeck

T. 0451 - 1 50 60

info@hwk-luebeck.de

www.hwk-luebeck.de

Onlineadressen

Berufsorientierung online

www.me2be.de

www.azubi-tv.de

www.bibb.de

www.handwerk.de

www.ausbildung-statt-schule.de

Handwerk & Studium

www. studile.de

www.fh-kiel.de

www.fh-luebeck.de

www.uni-kiel.de

www.uni-luebeck.de

Bau-Innung S. 116

Bäcker-Innung S. 119 KFZ-Innung S. 120

Sanitär-, Heizungsund

Klimatechnik-

Innung S. 122

Reetdachdecker-

Innung S. 123

Elektro-Innung S. 118

Metallbau-

Innung S. 124

Maler- und Lackierer-

Innung S. 121

Friseur-

Innung S. 124

Berufliche Schule des Kreises

Nordfriesland in Niebüll

Uhlebüller Straße 15

25899 Niebüll

T. 04661 - 93 01 00

Fax. 04661 - 93 01 99

info@bs-niebuell.de

www.bs-niebuell.de

Agentur für Arbeit Online

www.arbeitsagentur.de

www.berufenet.arbeitsagentur.de

www.jobboerse.arbeitsagentur.de

www.planet.beruf.de

Handwerkskammern in SH

Die Handwerkskammern sind die

Raumausstatter-

Landbautechnik-

Tischler-

Fleischer-

114 Innung S. 125

Innung S. 125

Innung S. 126

Innung S. 127 115


INNUNG // BÄCKER

THEMA // KUNDE

BAU

CB MASSIV HAUS GmbH

Seeland 25a

24969 Lindewitt

T. 04604 - 98 77 47

cb-massiv@t-online.de

info@cb-massiv-haus.de

Baugeschäft Raabe GmbH

Hamm 24

25813 Husum

T. 04841 - 6 20 09

michaelraabe@t-online.de

Haselund Holzhäuser GmbH &

Co. KG

Carl-Benz-Straße 2

25813 Husum

T. 04841 - 9 39 94 50

info@tafelbau.com

Holzbau Anklam

Sandkamp 5

25813 Husum

T. 04841 - 77 33 41

info@zimmerei-anklam.de

www.zimmerei-anklam.de

Otto-Peter Wibling Gerüstbau

Schleswiger Chaussee 61

25813 Husum

T. 04841 - 7 28 96

wibling-geruest@foni.net

Richard Hoff & Söhne GmbH &

Co. KG

Mühlenweg 22-24

25813 Husum

T. 04841 - 7 28 97

info@r-hoff.de

www.r-hoff.de

Worminghaus Baustoffe GmbH &

Co. KG

Schobüller Straße 49

25813 Husum

T. 04841 - 8 90 00

info@worminghaus.de

Straßen- und Tiefbau Jacobsen

GmbH

Westerkoogweg 5

25813 Simonsberg

T. 04841 - 49 81

info@jacobsen-tiefbau.de

Baugeschäft Peter Ludwig

Petersen

Inh. Hauke Petersen

Oldenhörn 6

25821 Bredstedt

T. 04671 - 93 00 17

petersen-bau@t-online.de

Hoff Tiefbau GmbH & Co. KG

Wittenburger Ring 15

25821 Bredstedt

T. 04671 - 94 38 50

info@hoff-tiefbau.de

Zimmerei Gustav Schmidt

Knut Pöhlmann GmbH & Co. KG

Gressstraße 5

25821 Bredstedt

T. 04671 - 34 46

info@zimmerei-gs.de

Bauunternehmen

Thade Wittmaack

Reußenkoog 4

25821 Reußenköge

T. 04671 - 9 43 71 42

bauunternehmen@wittmaack-nf.de

Die Zimmerin GmbH

Friedrichstädter Chaussee 19

25832 Tönning

T. 04861 - 61 02 20

info@die-zimmerin.de

Holger Tammen Maurerund

Betonbaumeister

Am Ziegelhof 5a

25832 Tönning

T. 04861 - 61 06 49

info@tammentoenning.de

CC Holzbau GbR

Am Stadtwald 5-7

25836 Garding

T. 04862 - 2 01 66 11

info@cc-holzbau.de

Dornbusch Baugesellschaft mbH

Tönninger Straße 48

25836 Garding

T. 04862 - 7 67

info@dornbusch-bau.de

Tödten GmbH Estricharbeiten

Norderweg 9

25836 Garding

T. 04862 - 10 60 10

estrich-toedten@t-online.de

Holzhäuser & Zimmerei

Richardsen GmbH

Dorfstraße 208

25842 Langenhorn

T. 04672 - 9 41

info@holzhaeuser-richardsen.de

PCP-BAU - Peter Christian Petersen

GmbH & Co. KG

Markstraat 31

25842 Langenhorn

T. 04672 - 7 74 00

info@pcpetersen.de

www.pcp-bau.de

Paulsen Bauunternehmen GmbH

& Co. KG

Dorfstraße 34

25842 Ockholm

T. 04674 - 14 47

info@paulsen-bau.de

Baugeschäft Brauer

Osterkoogstraße 2

25845 Nordstrand

T. 04842 - 4 08

info@baugeschaeft-brauer.de

Lorenzen-Nissen Bau GmbH

Meierreiweg 6

25850 Behrendorf

T. 04843 - 20 50 40

post@lorenzen-nissen.de

www.lorenzen-nissen.de

Bahne Petersen Baugesellschaft

mbH & Co. KG

Dorfstraße 19

25852 Bordelum

T. 04671 - 9 27 91 10

info@bahne-petersen.de

Jörn Hansen Zimmerermeister

An de Lehmkuhl 13

25853 Bohmstedt

T. 04671 - 50 04

nf-j-112@web.de

Heinrich Kersten Baugesellschaft

mbH

Sandbergweg 6

25853 Drelsdorf

T. 04671 - 30 66

info@kerstenbau.de

Zimmerei Finn Jacobsen GmbH

Am Bahnhof 5

25853 Drelsdorf

T. 04671 - 7 97 97 77

moin@zimmerei-finn-jacobsen.de

Zimmerei Micheal Becker

GmbH & Co. KG

Süderweg 76

25853 Drelsdorf

T. 04671 - 93 36 11

michael-becker@zimmereidrelsdorf.de

Baugeschäft Hans Clausen GmbH

Brooker Straße 10a

25855 Haselund

T. 04843 - 18 13

clausen-bau@t-online.de

Bert Paulsen Bauunternehmen

GmbH

Am Mühlenberg 1

25856 Hattstedt

T. 04846 - 62 07

info@bert-paulsen.de

Zimmerei Richter GmbH

Driftinger Weg 3

25856 Hattstedt

T.04846 – 6 01 05 79

info@zimmerei-richter.de

www.zimmerei-richter.de

Löwenstedter Baugeschäft GmbH

Norderfeld 2

25864 Löwenstedt

T. 0171 - 4 03 09 88

loewenstedt@web.de

Zimmerei Poschkamp GmbH

Toft 1

25864 Löwenstedt

T. 04843 - 2 05 08 95

info@poschkamp-holz.de

C. G. Christiansen GmbH & Co.

Mildstedter Landstraße 3

25866 Mildstedt

T. 04841 - 77 70

info.mildstedt@cgchristiansen.de

www.cgchristiansen.de

Torsten Eggert

Bauunternehmen GmbH & Co. KG

Carl-Heinz-Harmsen-Straße 7

25873 Rantrum

T. 04848 - 3 09 99 17

info@torsten-eggert.de

Treene-Bau Carsten Flatterich

Bauunternehmen

Bürgermeister-Hensen-Weg 15

25876 Ramstedt

T. 04884 - 13 67

treene-bau@t-online.de

Holzbau Uwe Jacobsen Viöl GmbH

Heinewang 6

25884 Viöl

T. 04843 - 24 22

info@holzbau-jacobsen.de

Jens Jensen Bauunternehmen

GmbH

Kirchenweg 16

25884 Viöl

T. 04843 - 10 61

info@jens-jensen-bau.de

Zimmerei Carstensen & Borchardt

Moorackerweg 14

25885 Ahrenviöl

T. 04847 - 8 09 69 80

info@zimmerei-cb.de

Zimmerei Uwe Schattenberg

Osterende 2

25885 Ahrenviöl

T. 04847 - 13 28

zimmerei@zimmereischattenberg.de

Bauunternehmen Petra Saß

Hauptstraße 1

25887 Winnert

T. 04845 - 70 10 86

bau-sass@t-online.de

Sven Martensen Baugeschäft

Broder-Christiansen-Weg 15

25899 Klixbüll

T. 04661 - 6 07 52 67

info@baugeschaeft-martensen.de

Jan Vogt Zimmerei GmbH

Schmiedestraße 13

25899 Niebüll

T. 04661 - 7 36 93 50

info@janvogt-zimmerei.de

Nordfriesland Zimmerei GmbH

& Co. KG

Ostring 6

25899 Niebüll

T. 04661 - 6 05 86 78

info@nordfriesland-zimmerei.de

Zimmerei Peter Paulsen

Inh. Philip Paulsen

Fritz-Jannsen-Straße 2

25899 Niebüll

T. 04661 - 37 72

info@zimmerei-paulsen.de

Stahlbetonbau Dirk Petersen

Fritz-Jannsen-Straße 6

25899 Niebüll

T. 04661 - 9 04 31 91

stb-dpetersen@t-online.de

Fliesen Raulien

Uhlebüller Dorfstraße 107

25899 Niebüll

T. 04661 - 90 00 50

mail@fliesen-raulien.de

Sven Vogt Bau GmbH

Schmiedestraße 13–15

25899 Niebüll

T. 04661 - 54 31

bewerbung@svenvogtbau.de

www.svenvogtbau.de

Zimmerei & Dachdeckerei Kim

Holland

Hardenstraße 4

25899 Niebüll

T. 04661 - 93 73 81

info@kim-holland.de

Zimmerei Ingwersen

Fritz Jannsen Straße 9

25899 Niebüll

T. 046 61 - 22 58

info@zimmerei-ingwersen.de

Zimmerei und Sägerei Bernd

Boysen GmbH & Co. KG

Lecker Straße 22

25917 Enge-Sande

T. 04662 - 35 42

bernd.boysen@t-online.de

Bahnsen & Sohn Mühlenbau

und Zimmerei GmbH

Dorfstraße 8A

25917 Leck

T. 04662 - 89 11 50

muehlenbau-bahnsen@t-online.de

Zimmerei Matthiesen

Peter-Schmidts-Weg 11

25920 Legerade

T. 04661 - 14 92

mail@zimmerei-matthiesen.de

Arnold Johannsen GmbH & Co. KG

Raiffeisenwäi 5

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 45 55

info@arnold-johannsen.de

Hasselbrink GmbH

Kornkuugswäi 70B

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 61 44

info@hasselbrink-zimmerei.de

Michael Rahn Bau

Räidekööl 2

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 90 13 41

rahn-bau@gmx.de

Werth-Bau GbR

Claas-Ring 8

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 7 63

info@werth-bau.de

Zimmerei Dohrn

Raiffeisenwäi 15

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 13 75

zimmerei-dohrn@t-online.de

Straßen- und Tiefbau Friedrich

Hansen

Trollebüller Weg 2

25920 Stedesand/Trollebüll

T. 0171-9947084

f.hansen@friedrich-hansen.de

Zimmerei Dennis Schmidt

Gewerbestraße 13

25923 Süderlügum

T. 04663 - 1 88 02 44

info@zimmerei-schmidt-nf.de

Zimmerei Björn Nielsen

Wimmersbüller Straße 21

25923 Süderlügum

T. 04663 - 1 88 21 23

info@zimmerei-bjoern-nielsen.de

Zimmerei Jürgen Petersen

Norderstraße 28

25923 Braderup

T. 04663 - 12 52

zimmerei.petersen@t-online.de

Zimmerei Peter Deter

Süderfeld 11

25923 Süderlügum

T. 04663 - 18 97 77

deter1@gmx.de

NF-Baukontor GmbH & Co. KG

Osterdeich 1a

25924 Emmelsbüll-Horsbüll

T. 04665 - 98 38 58 0

mail@NF-Baukontor.de

Peter & Carl Hans Hansen GmbH

Spangweg 1A

25924 Klanxbüll

T. 04668 - 9 43 52

hansen-jan@t-online.de

Zimmerei Jens N. Nielsen GmbH

Osterklanxbüll 18

25924 Klanxbüll

T. 04651 - 8 35 39 50

info@zimmerei-nielsen.de

Zimmerei Mathias Delfs

Bergstraße 4

25926 Ladelund

T. 04666 - 12 89

mail@zimmerei-delfs.de

Zimmerei Tobias Hansen

Gewerbeweg 2

25926 Ladelund

T. 04666 - 9 59 24

durstig_tobi@gmx.de

HEK Baugeschäft

Hochhörn 14

25927 Neukirchen

T. 04664 - 9 83 46 46

hek-bau@gmx.de

Ingwersen-Bau

Broder Ingwersen

Andreas-Hansen Siedlung 20

25927 Neukirchen

T. 04664 - 6 23

ingwersen-bau@t-online.de

www.ingwersen-bau.de

Zimmereibetrieb Rolf Jacobsen

Hochhörn 3

25927 Neukirchen

T. 04664 - 9 50 55

info@jacobsen-zimmerei.de

Zimmereibetrieb und

Dachdeckerei Olaf Jordt

Am Goldenen Ring 26

25927 Neukirchen

T. 04664 - 10 01

info@zimmerei-jordt.de

Bauunternehmen Helmut

Brodersen e. K.

Am Thingstieg 7

25938 Midlum auf Föhr

04681 - 7 41 19 82

info@baugeschaeftbrodersen-foehr.de

Hark Martensen GmbH & Co. KG

Haus Nr. 24a

25938 Oldsum

Telefon: 04683 - 547

hark.martensen@t-online.de

Zimmerei Hinrichsen GmbH

Aussiedlungshof 16

25938 Midlum auf Föhr

T. 04681 - 44 47

info@zimmerei-hinrichsen.de

Clausen Hochbau GmbH

Ziegeleiweg 7

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 84 20

clausenhochbau@t-online.de

Hauke Koller Zimmerei

und Tischlerei

Hafenstraße 3

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 82 09

Wrixum Bau GmbH

Hemkweg 15

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 7 46 10 70

info@wrixum-bau.de

www.wrixum-bau.com

BÄCKER // INNUNG

THEMA // KUNDE

Wyker Tiefbau GmbH & Co. KG

Kohharder Weg 10

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 58 01 00

info@wyker-tiefbau.de

Mario Bruns Zimmerer- und

Holzbauarbeiten

Stianoodswai 14 a

25946 Nebel auf Amrum

T. 04682 - 8 31

mario_bruns@yahoo.de

Maus-Bau GmbH

Uasterstigh 66

25946 Süddorf auf Amrum

T. 04682 - 96 84 44

hero@maus-bau-amrum.de

Achim Christiansen

Baugeschäft GmbH

Zum Fliegerhorst 13

25996 Sylt / OT Wenningstedt

T. 04651 - 4 64 00

baugeschaeft-christiansen@tonline.de

Edlef Jensen GmbH

Keitumer Landstraße 30

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 99 59 10

info@edlef-jensen.de

Hansjörg Schwarz GmbH

Zum Fliegerhorst 27

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 89 08 53

info@schwarz-sylt.de

Höft Bau Sylt GmbH & Co. KG

Zum Fliegerhorst 8

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 8 23 10

info@hoeftbausylt.de

Peter Bonnichsen GmbH & Co. KG

Zum Gleis 4

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 3 55 21

bonnichsen@t-online.de

Rahn & Sohn

Inh. Sönke Rahn

Mittelweg 18

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 3 33 15

info@rahnundsohn.de

Zimmerei Eberhard Jensen GmbH

Zur Kratzmühle 1

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 8 89 49 88

info@zimmerei-eberhard-jensen.de

Zimmerei Huth GbR

Litjmuasem 12

25980 Sylt / OT Morsum

T. 04651 - 89 05 33

huth@firma-huth.de

116 117


INNUNG // BÄCKER

THEMA // KUNDE

ELEKTRO

Witte GmbH

Schleswiger Straße 93

24941 Flensburg

T. 0461 - 99770

info@witte-elektro.de

Elektro Ingwersen GmbH & Co.

KG

Schleswiger Chaussee 97

25813 Husum

T. 04841 - 7 17 18

info@elektro-ingwersen.de

E.ON HANSE Vertrieb GmbH

Flensburger Chaussee

25813 Husum

T. 04841 - 77 39 92 19

Dirk Hansen

Elektro- und Windtechnik GmbH

Otto-Hahn-Straße 8

25813 Husum

T. 04841 - 7 55 55

info@hansen-windtechnik.de

Elektro Conrad GmbH & Co. KG

Neustadt 12

25813 Husum

T. 04841 - 89030

info@elektro-conrad.de

Köster Professionelle

Gebäudetechnik GmbH & Co. KG

Robert-Koch-Straße 46

25813 Husum

T. 04841 - 77 53 30

info@koester-husum.de

Armin Behrmann

Elektroinstallateurmeister

Oldenhörn 1a

25821 Bredstedt

T. 04671 - 30 50

info@elektro-behrmann.de

Sonnen- und Alternativ-Technik

GmbH & Co. KG

Osterkoppel 1

25821 Struckum

T. 04671 - 6 03 00

info@alternativtechnik.de

Elektro-Mahrt GmbH

Badallee 18

25826 Sankt Peter-Ording

T. 04863 - 87 70

info@elektro-mahrt.de

Elektro Ott

Inh. Sönke Kühl

Bövergeest 75

25826 Sankt Peter-Ording

T. 04863 - 30 33

info@elektroott.de

Elektro Jans GmbH

Dithmarscher Straße 4

25832 Tönning

T. 04861 - 2 94

info@elektrojans.de

Torben Knutzen

Elektrotechnikermeister

Tatinger Straße 25

25836 Garding

T. 04862 - 2 01 90 30

info@knutzen-elektrotechnik.de

W. + F. Christiansen GmbH

Tönninger Straße 19a

25840 Friedrichstadt

T. 04881 - 9 30 30

info@wuf-christiansen.de

Elektro Hassenstein

Dorfstraße 235

25842 Langenhorn

T. 04672 - 14 99

elektro-hassenstein@freenet.de

Jan-Peter Walter

Elektroinstallateurmeister

England 10

25845 Nordstrand

T. 04842 - 82 55

Karl-Heinz Koch

Elektroinstallateurmeister

Süden 14

25845 Nordstrand

T. 04842 - 2 29

info@elektro-koch.de

MV-Gebäudetechnik GmbH &

Co. KG

Hensebekstraße 1

25849 Pellworm

T. 04844 - 7 71

info@mv-gebaeudetechnik.de

Elektro Jürgensen GmbH

Norderdorf 30

25850 Behrendorf

T. 04843 - 6 41

info@elektro-juergensen.de

Energietechnik Nord GmbH &

Co. KG

Sick 2

25853 Bohmstedt

T. 04671 - 7 97 93 33

info@energietechniknord.de

Hansen & Sohn Elektrotechnik GbR

Hauke Hansen & Björn Hansen

Osterwiede 8

25856 Hattstedt

T. 04846 - 21 28 72

info@hansen-sohn-elektro.de

Diekstrom Elektroinstallationen

Diekstraat 15

25870 Norderfriedrichskoog

T. 04864 - 2 71 75 76

diekstrom@web.de

Elektro Thomsen GmbH & Co. KG

Hauptstraße 15

25872 Ostenfeld

T. 04845 - 4 12

info@elektro-thomsen.de

Wasserverband Treene

Osterwittbekfeld 40

25872 Wittbek

T. 04845 - 70 70

info@wv-treene.de

Elektro-Lorenzen GmbH

Mühlenberg 11

25873 Rantrum

T. 04848 - 2 01

elektrobetriebe-lorenzen@tonline.de

Carsten Stühmer

Elektroinstallateurmeister

Schloßstraße 25

25876 Schwabstedt

T. 04884 - 8 95

carsten.stuehmer@arcor.de

Petersen Elektrotechnik GmbH &

Co. KG

Ringstraße 15

25885 Ahrenviöl

T. 04847 - 23 51 00

info@petersen-elektrotechnik.net

Sven Caspersen

Elektroinstallateurmeister

Hauptstraße 34

25885 Wester-Ohrstedt

T. 04847 - 4 10

sven.caspersen@t-online.de

Chr. P. Andresen GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 5

25899 Niebüll

T. 04661 - 9 66 80

info@cpateam.de

www.cpateam.de

Fernseh Petersen GmbH

Hauptstraße 85

25899 Niebüll

T. 04661 - 94 10 44

info@fernseh-petersen.de

Hanno Hansen

Elektromaschinenbau

Ostring 6a

25899 Niebüll

T. 04661 - 34 34

hanno-hansen@t-online.de

Nordlicht Beleuchtungssysteme

GmbH

Ostring 54

25899 Niebüll

T. 04661 - 9 00 10 02

info@nordlicht.pro

Peter Jordt GmbH & Co. KG

Rathausstraße 10

25899 Niebüll

T. 04661 9 69 30

info@peterjordt.de

Elektro Jessen oHG

Bahnhofstraße 23

25917 Leck

T. 04662 - 88 30 50

info@elektro-jessen-leck.de

ETN-Elektrotechnik Nissen

Allee 7-9

25917 Leck

T. 04662 - 10 92

Elektro-Service Ritter

Dorfstraße 238

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 32 02

info@elektro-service-ritter.de

Elektrotechnik Thomas Jessen

Breding 1

25920 Stedesand

T. 04662 - 53 35

elektro-nissen@foni.net

Elektro Hoffmann

Inh. Mathias Andersen e. K.

Norderstraße 11

25923 Braderup

T. 04663 - 14 97

info@elektro-braderup.de

Elektro Feddersen

Gewerbestr. 26 a

25923 Süderlügum

T. 04663 - 72 30

Elektro Paulsen

Süderstraße 3

25923 Süderlügum

T. 04663 - 18 70 30

mail@elektropaulsen.de

Elektro Winkelmann

Oldorf 19

25924 Rodenäs

T. 04664 - 98 30 21

info@elektro-winkelmann.com

Elektro-Carlsen

Dorfstraße 52

25926 Ladelund

T. 04666 - 5 15

elektrocarlsen@gmx.de

Elektro Obernauer

Dorfstraße 42

25926 Ladelund

T. 04666 - 8 92

info@elektro-obernauer.de

Elektrotechnik Weczerek

Osterdeich 42

25927 Neukirchen

T. 04664 - 98 31 57

elektrotechnik@dweczerek.de

Elektro Kottke GmbH

Ocke-Nerong-Straße 6

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 6 59

info@elektro-kottke.de

www.elektro-kottke.de

expert Boetius GmbH

Große Straße 26

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 58 63 00

info@expertboetius.de

Litzkow Elektronik

Melnstich 5

25980 Sylt / OT Morsum

T. 04651 - 2 99 42 43

litzkow@litzkow-elektronik.de

www.litzkow-elektronik.de

Elektro-Bau-Sylt

Am Hangar 9

25980 Sylt/Tinnum

T. 04651 - 82 77 30

info@eb-sylt.de

www.cpateam.de

electro service sylt

ekong-grube GmbH

Zur Kratzmühle 2

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 3 32 00

info@ess-sylt.de

Elektro Warnken e. K.

Inh. Timm Warnken

Ingewai 3c

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 3 25 25

info@warnken.de

Elektro Wilkens GmbH & Co. KG

Mittelweg 4

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 3 32 32

info@elektro-wilkens.de

www.elektro-wilkens.de

Fröhlich Elektrotechnik

Inh. Christian Fröhlich e. K.

Mittelweg 16

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 9 67 89 99

info@elektro-froehlich.com

www.elektro-froehlich.com

Haustechnik Sylt

Inh. Sven Faierson e. K.

An der Startbahn 4

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 4 16 11

info@haustechnik-sylt.de

Simonsen Elektrotechnik

GmbH & Co. KG

Borigwai 2

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 92 71 13

simonsen-elektrotechnik@web.de

Elektro Pahl GmbH

Königsberger Straße 27

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 3 29 21

info@elektro-pahl.de

Energieversorgung Sylt GmbH

Friesische Straße 53

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 9250

personal@energieversorgung-sylt.de

www.energieversorgung-sylt.de

Elektro Stapelfeldt GmbH

Dünenstraße 1

25992 Sylt / OT List

T. 04651 - 95 030

Elektro Erken & Rose GmbH

Kampener Weg 2a

25996 Sylt / OT Wenningstedt

T. 04651 - 93 60 66

info@elektro-erken.de

www.elektro-erken.de

BÄCKER

Niebüller Backstube GmbH & Co. KG

Schmiedestraße 1

25899 Niebüll

04661-90016-0

info@niebueller-backstube.de

Der Landbäcker

Inh. Erik Jensen

Taarepswoi 19

25938 Borgsum auf Föhr

T. 04683 - 3 94

info@landbaecker-foehr.de

Oevenumer Backstube

Bäckerei Mengel

Dörpstrat 55

25938 Oevenum auf Föhr

T. 04681 - 22 81

oevenumer.backstube@t-online.de

www.oevenumer-backstube.de

Bäcker Hansen GmbH & Co. KG

Hardesweg 47

25938 Wrixum auf Föhr

T. 04681 - 82 74

Bäckerei Claussen

Waasterstigh 25

25946 Nebel auf Amrum

T. 04682 - 26 43

hcclaussen@web.de

www.inselbaecker-claussen.de

Bäckerei Schult

Ual Saarepswai 9

25946 Norddorf auf Amrum

T. 04682 - 22 34

kontakt@cafe-schult.de

BÄCKER // INNUNG

THEMA // KUNDE

Nielsens Kaffeegarten GmbH

Am Kliff 5

25980 Sylt / OT Keitum

T. 04651 - 3 16 85

nielsenskaffeegarten@t-online.de

www.nielsens-kaffeegarten-sylt.de

Bäckerei Raffelhüschen GmbH &

Co. KG

Zum Fliegerhorst 20

25980 Sylt / OT Tinnum

04651 22378

raffelbuero@gmail.com

Bäckerei Abeling

Klaus Funke Bäckermeister

Maybachstraße 15

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 2 25 42

info@baeckerei-abeling-sylt.de

Jessens Landbäckerei GmbH &

CO. KG

Westerlandstraße 11

25996 Sylt / OT Wenningstedt

T. 04651 - 9 39 50

info@jessens-landbaeckerei.de

Bäckerei Speck

Süderweg 1

25999 Sylt / OT Kampen

T. 04651 - 4 25 60

speck@baeckerei@web.de

118 119


INNUNG // BÄCKER

THEMA // KUNDE

KFZ

Verband des Kfz-Gewerbes

Schleswig-Holstein e. V.

Faluner Weg 28

24109 Kiel

T. 0431 - 53 33 10

info@kfz-sh.de

Albert Bauer Husum GmbH

Robert-Koch-Straße 40

25813 Husum

T. 04841 - 7 76 70

AMW Heinrich Otto GmbH

Osterende 108

25813 Husum

T. 04841 - 18 18

info@amw-husum.de

Autohaus Vangerow GmbH

Robert-Koch-Straße 23

25813 Husum

T. 04841 - 7 38 57

info@autohaus-vangerow.de

Auto Johannsen

Inh. Peter Johannsen e. K.

Hinter der Neustadt 53

25813 Husum

T. 04841 - 55 44

Auto-Service-Center Husum

GmbH & Co. KG

Robert-Koch-Straße 20

25813 Husum

T. 04841 - 9 39 78 78

Auto-Vertrieb Kielsburg GmbH

Robert-Koch-Straße 8-10

25813 Husum

T. 04841 - 96 97 10

Gunnar Miebach

Kraftfahrzeugtechnikermeister

Marienhofweg 136-140

25813 Husum

T. 04841 - 7 11 15

Karl Raudzus & Söhne GmbH &

Co. KG

Bredstedter Straße 2-8

25813 Husum

T. 04841 - 8 98 90

info@raudzus.de

www.raudzus.de

Nord-Ostsee Automobile GmbH

& Co. KG

Schleswiger Chaussee 98

25813 Husum

T. 04841 - 97 30

SAS Thiessen GbR

Dorfstraße 115

25813 Simonsberg

T. 04841 - 6 46 32

Auto Teile Wirtz

Toftweg 1

25821 Bredstedt

T. 04671 - 93 08 30

Hans Carstens GmbH

Husumer Straße 50

25821 Breklum

T. 04671 - 9 19 00

Hörcher Autoelektronik GmbH &

Co. KG

Dravenhöh 2

25821 Breklum

T. 04671 - 30 06

bosch@hoercher-breklum.de

P & S Autotechnik GmbH & Co. KG

Wittendüner Allee 12

25826 Sankt Peter-Ording

T. 04863 - 47 83 10

Olaf Thomsen

Kfz-Mechanikermeister

Am Ziegelhof 5b

25832 Tönning

T. 04861 - 66 20

Richard Radspieler

Kfz-Mechanikermeister

Eiderstedter Str. 16

25832 Tönning

T. 04861 - 4 20

Heinrich Paetow Nachf.

Inh. Thomas Paetow e. K.

Tönninger Straße 63 a

25836 Garding

T. 04862 - 88 85

Jürgen Bienek

Kfz-Mechanikermeister

Dörpstraat 18

25836 Osterhever

T. 04865 - 384

Autohaus Hunecke GmbH

An der B 5 Nr. 13

25842 Langenhorn

T. 04672 - 7 73 30

Oliver Wilhelm GmbH & Co. KG

Süderquerweg 1

25845 Nordstrand

T. 04842 - 2 66

Bernd Görrissen

Kfz-Mechanikermeister

Arlewatter Straat 2

25860 Olderup

T. 04846 - 15 58

Jan Martensen

Kfz-Mechanikermeister

Hauptstraße 1

25862 Goldelund

T. 04673 - 9 40 10

Nissen & Sohn GmbH & Co. KG

Westerfeld 2 a

25864 Löwenstedt

T. 04843 - 22 12

AGZ - Inh. Ralf Bruhn

Kfz - Technik - Meister

Dorfstraße 3

25876 Ramstedt

T. 04884 - 4 93

info@agz-motorwelt.de

www.agzmotorwelt.de

Autohaus Jensen GmbH & Co. KG

Raiffeisenstraße 1

25884 Viöl

T. 04843 - 2 04 40

info@autohaus-jensen.de

Hauke Ewald

Kraftfahrzeugtechnikermeister

Ziegelei 1

25885 Ahrenviölfeld

T. 04626 - 1 89 55 55

Flammara´s Team

Süderwaygaard 7

25899 Dagebüll

T. 04674 - 96 23 46

Autohaus Kornkoog GmbH & Co.

KG

Bahnhofstraße 28

25899 Niebüll

T. 04661 - 9 68 20

info@kornkoog.de

www.kornkoog.de

Klaus GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 15

25899 Niebüll

T. 04661 - 9 60 00

neg Niebüll GmbH

Bahnhofstrße 6

25899 Niebüll

T. 04661 - 9 80 88 31

Wilhelmsen AutoMix GmbH

Bundesstaße 14

25917 Enge-Sande

T. 04662 - 8 73 00

Autohaus Kaim GmbH

Flensburger Straße 2

25917 Leck

T. 04662 - 9 87

Werner Jahn Speditionsgesellschaft

mbH

Industriestraße 20

25917 Leck

T. 04662 - 88 00

KFZ-Reparaturen Dirk Rohweder

Dorfstraße 3

25923 Holm

T. 04663 - 16 98

Friedrich Tuschke und

Klaus Tuschke GbR

Gewerbestraße 7a

25923 Süderlügum

T. 04663 - 18 70 25

P.E.P. Landmaschinenhandel

Dorfstraße 8

25926 Westre

T. 04666 - 3 82

Auto-Hansen GmbH

Wollackerum 1

25938 Oevenum auf Föhr

T. 04681 - 23 10

j.hansen@autohansen-foehr.de

Autohaus Föhr GmbH

Koogskuhl 12

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 58 63 60

autohaus_foehr@t-online.de

Autowerkstatt Sell

Inh. Hartmut Sell e. K.

Zum Gleis 1

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 3 18 80

Matthias Clemenz Annecke

Kraftfahrzeugtechnikermeister

Pilotenweg 7

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 77 75

Autohaus Georg Nielsen GmbH

Industrieweg 17

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 8 21 20

www.nielsen-renault.de

MALER

Hinrichsen Maler GmbH

Jebensweg 23

25813 Husum

T. 04841 - 8 10 45

info@h-maler.de

Rehm Lackierung GmbH

Otto-Hahn-Straße 10

25813 Husum

T. 04841 - 7 52 71

husum@rehm-lackierung.de

Ulf Hansen Maler- und Lackierermeister

Kidderminster Ring 35

25813 Husum

T. 04841 - 9 05 69 26

info@hansen-malermeister.de

Malereibetrieb J. Asmussen

Inh. Wolfgang Denß

Am Wald 7

25821 Bredstedt

T. 04671 - 15 93

info@malerei-asmussen.de

Michael Hansen

Maler- und Lackierermeister

Tondernsche Straße 15

25821 Bredstedt

T. 04671 - 14 51

michaelhansen@malerei-hansen.

de

Piotr Pawlina & Söhne GbR

Rosenburger Weg 13

25821 Bredstedt

T. 04671 - 93 14 76

info@malerei-pawlina.de

Werner Dorow

Maler- und Lackierermeister

Gress-Strasse 3a

25821 Bredstedt

T. 04671 - 93 03 50

malereidorow@t-online.de

Malerbetrieb B. Petersen GmbH

Osterstraße 52

25836 Garding

T. 04862 - 1 76 43

Sönke Röckendorf Malerei

GmbH

Brückenstraße 18

25840 Friedrichsstadt

T. 04881 - 5 25

info@maler-roeckendorf.de

Fin Godbersen GmbH

Privatweg 2

25842 Langenhorn

T. 04672 - 3 82

malereigodbersen@t-online.de

Maler Lorenzen GbR

Dorfstraße 63

25852 Bordelum

T. 04671 - 44 16

maler-lorenzen@web.de

www.malerlorenzen.de

Martin Schneider und

Pius Schneider GbR

Böwerweg 6

25853 Bohmstedt

T. 04671 - 7 30

info@sp-maler.de

Christian Hansen

Maler- und Lackierermeister

Lorenz-Jensen-Straße 16

25855 Haselund

T. 04843 - 2 30 98 52

info@mmhansen.de

www. mmhansen.de

Malerei Krieger

Inh. Marcus Krieger e. K.

Hauptstraße 13

25860 Horstedt

T. 04846 - 2 12 03 95

kontakt@malerei-krieger.de

Volker Sterner

Maler -und Lackierer

Towall 11

25866 Mildstedt

T. 04841 - 72 02 40

info@maler-sterner.de

www.maler-sterner.de

W. Rehm Malerbetrieb GmbH

Nicolaus-Bachmann-Straße 3

25873 Rantrum

T. 04848 - 3 30

buero@maler-rehm-nf.de

www.maler-rehm-nf.de

Rüdiger Pahnke

Maler- und Lackierermeister

Koogstraße 25

25881 Tümlauer Koog

T. 04862 - 2 01 98 98

ruediger.pahnke@gmx.de

Malerei Volquardsen

Christian-Jensen-Ring 13

25899 Dagebüll

T. 04674 - 2 06 98 87

Malerei Ralf Nielsen

Dünenweg 4

25899 Klixbüll

T. 04661 - 50 17

Malermeisterin

Claudia Hansen-Koop

Schulstraße 16

25899 Klixbüll

T. 04661 - 36 89

malermeisterin@hansem-koop.de

Malerei Jensen

Uhlebüller Dorfstraße 161

25899 Niebüll

T. 04661 - 54 93

theo-jensen@foni.net

Malermeister Vitali Weber

Süderlücke 17

25917 Achtrup

T. 04662 - 8 86 00 95

vw-maler@web.de

Malerbetrieb Ralf Reddig

Dorfstraße 216

25917 Leck

T. 04662 - 69 81 60

maler-reddig@t-online.de

Christian Petersen

Maler- und Lackierermeister

Blumenpfenne 22

25923 Süderlügum

T. 04663 - 9 04 90 96

Malerei Christophersen

Dorfstraße 36

25926 Ladelund

T. 04666 - 4 90

info@malerei-christophersen.de

www.malerei-christophersen.de

Matz B. Nielsen & Sohn

Lämmerfenne 4

25927 Aventoft

T. 04664 - 2 18

info@malerei-nielsen.de

www.malerei-nielsen.de

BÄCKER // INNUNG

THEMA // KUNDE

Malermeister Brodersen GmbH

Sandackerum 3

25938 Alkersum auf Föhr

T. 04681 - 7 48 13 30

info@maler-brodersen.de

Malereibetrieb Hauke Junke

Borigwoi 4

25938 Borgsum auf Föhr

T. 04683 - 9 61 63

hauke.junge@t-online.de

Malermeister

John Ingwer Nickelsen

Röhrdenstieg 10

25938 Midlum auf Föhr

T. 04681 - 51 55

info@nickelsen-foehr.de

Malereibetrieb Brodersen

Bi de Meere 8

25938 Nieblum auf Föhr

T. 04681 - 47 70

Malerbetrieb Ketelsen

Haus Nr. 140

25938 Oldsum auf Föhr

T. 04683 - 9 63 60 05

Markus Junge

Maler- und Lackierermeister

Kohharder Weg 9b

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 58 02 25

markus-junge@t-online.de

Malerbetrieb Eberhardt

Am Hangar 8

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 83 65 08

info@malerbetrieb-sylt.de

Martin Singer

Malermeister

Horstweg 33

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 89 14 46

m.singer@maler-singer-sylt.de

Sven Pörksen Maler -und

Glaserbetrieb

Mittelweg 11

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 93 53 06

info@svenpoerksen.de

Torsten Klein

Malermeister

Bahnweg 25c

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 57 06

Gerhard Menke & Sohn GmbH

Bastianstraße 27

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 77 10

M.0172 - 3884775

Malermeister Lorenzen

Landwehrdreich 2a

25992 Sylt / OT List

T. 04651 - 87 02 40

info@maler-lorenzen.de

120 121


INNUNG // BÄCKER

THEMA // KUNDE

SANITÄR-, HEIZUNGS-

UND KLIMATECHNIK

Falko Knop Zentralheizungsund

Lüftungsbauermeister

Lund 46

25813 Husum

T. 04841 - 6 62 29 99

falko.knop@freenet.de

K. P. Nielsen GmbH

Lund 61a

25813 Husum

T. 04841 - 8 95 60

info@kpnielsen.de

www.kpnielsen.de

Martin Buddrus

Heizungsbau

Industriestraße 26

25813 Husum

T. 0 4841 - 72844

mail@heizung-buddrus.de

Stadtwerke Husum Netz GmbH

Am Binnenhafen 1

25813 Husum

T. 04841 - 8 99 70

info@husumnetz.de

Steffen GmbH & Co. KG

Robert-Koch-Straße 25

25813 Husum

T. 04841 - 7 70 90

melf.steffen@t-online.de

Wullenweber GmbH & Co. KG

Liebigstraße 20

25813 Husum

T. 04841 - 8 01 80

info@heizung-wullenweber.de

Andre Petersen Installateur- und

Heizungsbauermeister

Pfahl 5

25813 Schwesing

T. 04841 - 7 37 95

hans-juergen-petersen@t-online.de

Broder Christiansen

Heizung-Sanitär-Solar-Klima

Rosenburger Weg 11

25821 Bredstedt

T. 04671 - 60 38 00

broderchristiansen@gmx.de

Haustechnik Foltyn

Rosenburger Weg 9

25821 Bredstedt

T. 04671 - 9 42 06 03

haustechnik-foltyn@gmx.de

Matthias Ketelsen Elektrik

GmbH

Wellingmaase 1

25821 Breklum

T. 04671 - 56 08

info@elektrik-matthias-ketelsen.de

Haustechnik Arne Nissen GmbH

Neuacker 6

25821 Struckum

T. 04671 - 54 96

info@haustechnik-nissen.de

Sonnen- und Alternativ-Technik

GmbH & Co. KG

Osterkoppel 1

25821 Struckum

T. 04671 - 6 03 00

Heizungs- u. Sanitärtechnik

Boller GmbH

Bövergeest 85 g

25826 Sankt Peter-Ording

T. 04863 - 37 66

info@boller-shk.de

Hintze Haustechnik

Inh. Stefan Friedel-Hintze e.K.

Fischerstraße 30

25832 Tönning

T. 04861 - 4 60

info@hintze-haustechnik.de

HSR Heizung Sanitär

Rottmerhusen GmbH

Eiderstedter Straße 25

25832 Tönning

T. 04861 - 6 98 87

info@hsr-eiderstedt

Wolfgang Brüning Gas- und

Wasserinstallateurmeister

Dithmarscher Straße 6

25832 Tönning

T. 04861 - 63 84

heizungbruening@tonline.de

S. Bonas GmbH

Norderstraße 6

25836 Garding

T. 04862 - 4 42

stefanbonas@hotmail.de

Hauke Schwarze

Sanitär-Heizungsbau-

Bauklempnerei

Neue Straße 10

25840 Friedrichstadt

T. 04881 - 4 34

schwarze.klempner@tonline.de

W. + F. Christiansen GmbH

Tönninger Straße 19 a

25840 Friedrichstadt

T. 04881 - 9 30 30

info@wuf-christiansen.de

Karl-Friedrich Jensen GmbH

Holmweg 45a

25842 Langenhorn

T. 04672 - 77 73 60

j.jacobsen@heizungsbau-jensen.

de

Naturenergien Feddersen GmbH

& Co. KG

Hohe Koppel 5

25842 Langenhorn

T. 04672 - 77 70 04

geothermie@t-online.de

www.waermepumpen-nf.de

Oke Domeyer

Heizung-Solar-Sanitär

Dorfstraße 185a

25842 Langenhorn

T. 04672 - 7 76 24 00

heizung.domeyer@gmail.com

Heiwe Heizung Sanitär GmbH

Norderstraße 4

25855 Haselund

T. 04843 - 2 04 00 80

heizung@heiwe.de

www.heiwe.de

F. Buhmann GmbH

Lehmkuhlenweg 2-8

25856 Hattstedt

T. 04846 - 10 48

FBuhmannGmbH@aol.com

Hans Joachim Jensen - Gas- und

Wasserinstallateurmeister

Heuweg 18

25860 Arlewatt

T. 04846 - 60 13 20

gws.jensen@online.de

Fa. Hans-Peter Schmidt

Hochacker 3

25862 Goldelund

T. 04673 - 3 76

schmidt-goldelund@t-online.de

Nelting Sanitär & mehr…

Süderhuuser Straße 5

25862 Goldebek

T. 04673 - 96 27 74

nelting-sanitaer@t-online.de

Emmel Gebäudetechnik GmbH

Stampmöhlenkamp 1

25866 Mildstedt

T. 04841 - 9 66 20

info@eg-technik.de

Walter Thomas Carstens GmbH

Mauweg 40

25866 Mildstedt

T. 04841 - 7 79 62 80

wthcarstens@t-online.de

Zietz GmbH & Co. KG

Winnerter Straße 7

25872 Ostenfeld

T. 04845 - 3 38

zietz.shk.gmbh@t-online.de

Hans-Friedrich Thomsen - Gasund

Wasserinstallateurmeister

Norstedter Straße 3

25884 Viöl

T. 04843 - 17 55

sanitaer.thomsen@t-online.de

Jens GmbH

Carl-Heinz-Harmsen-Straße 1

25873 Rantrum

T. 04848 - 3 03

jens@jens-rantrum.de

Schultz & Nissen GmbH

Schwalbenweg 20

25884 Viöl

T. 04843 - 3 60

schultz-nissen@t-online.de

Ölfeuerungsdienst Viöl GmbH

Heinewang 8

25884 Viöl

T. 04843 - 5 11

info@oelfeuerungsdienstvioel.de

Helmut Carstensen GmbH

Tjerweg 1

25885 Wester-Ohrstedt

T. 04847 - 2 02

sanicar@t-online.de

Dierk Müller Heizung- und

Sanitärinstallationen

Gather Landstraße 75

25899 Niebüll

T. 04661 - 6 70 43

dierk-mueller@t-online.de

Burdinski & de Vries GmbH

Waldweg 1

25917 Achtrup

T. 04662 - 23 36

info@burdinski-de-vries.de

Arne Paulsen

Schornsteinfegermeister

An der B5 Nr.3

25917 Enge-Sande

T. 04662 - 88 47 19

Fa. Michael Stark

Inh. Patrik Weigand

Georg-Ohm-Straße 12a

25917 Leck

T. 04662 - 52 53

info@stark-heizung.d

Sönke Matthiesen GmbH

Industriestraße 10

25917 Leck

T. 04662 - 29 47

webmaster@soenkematthiesen.de

Wolfgang Petersen Installateurund

Heizungsbauermeister

Ringweg 1

25917 Tettwang/Achtrup

T. 04662 - 77 56 89

heizung.schabla.petersen@t-online.de

Oechsle Heizung Sanitär

Inh. Björn Oechsle e. K.

Norderstraße 14

25926 Bramstedtlund

T. 04666 - 8 91

firma-oechsle@web.de

Olaf Ketelsen

Haus- und Alternativtechnik

Haus 43

25938 Oldsum auf Föhr

T. 04683 - 9 63 61 16

haustechnik@gmx.info

Wärmetec Föhr GmbH

Maaskwai 211A

25938 Oldsum auf Föhr

T. 04683 - 96 20 29

info@energiefoehr.de

Andreas Matzen

Heizung- Sanitär

Kohharder Weg 4

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 -3936

heizung.amatzen@t-online.de

Andree Hennig

Heizung - Sanitär

Ziegeleiweg 4c

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 44 81

info@andree-hennig.de

Bohn Haustechnik GmbH

Boldixumer Straße 8

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 5 92 59

info@bohn-haustechnik.de

E. Nielsen Haustechnik

Uasterstigh 68

25946 Süddorf auf Amrum

T. 04682 - 22 23

e.nielsen@t-online.de

Arfst Bohn GmbH

Inselstraße 33

25946 Wittdün auf Amrum

T. 04682 - 9 40 20

info@bohn-heizungsanitaer.de

Schlüter GmbH

Munkmarscher Chaussee 6

25980 Sylt / OT Keitum

T. 04651 - 3 18 42

info@schlueter-sylt.de

Daniel Böhmer Sanitär- und

Heizungsbau Jürgen Marmulla

Gurtmuasem 27

25980 Sylt / OT Morsum

T. 04651 - 97 70 00

info@marmulla-sylt.de

Jörg Goede

Dwarslöper 24

25980 Sylt / OT Morsum

T. 04651 4469786

joerg.goede@freenet.de

Michael Nissen

Sanitär - Heizung - Solar

Bi Miiren 13

25980 Sylt / OT Morsum

T. 04651 - 87 72 26

tw@nissen-sylt.com

A. Schellmann Heizungs- und

Sanitärtechnik GmbH & Co. KG

An der Rollbahn 8

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 93 43 20

schellmannsylt@web.de

Dahl GmbH & Co. KG

Horstweg 33

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 4 10 65

Firma H.-J. Klein GmbH

Bad - Heizung - Küche - Solar

Zum Gleis 2

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 93 88 88

klein-heizt-ein@t-online.de

Hans Andritter GmbH

Zum Fliegerhorst 1

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 23 012

info@andritter.de

Heinz Tesch Gmbh & Co.KG

Zum Fliegerhorst 17

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 / 321 51

info@ tesch-sylt.de

www.tesch-sylt.de

Schemberg GmbH & Co. KG

Ingewai 3

25980 Sylt/ OT Tinnum

T. 04651 - 36 11

info@schemberg-sylt.com

Torsten Jensen Sanitär - Heizung

Boy-Nielsen-Straße 33

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 3 50 60 65

torstenjensen@online.de

Trettin & Huth & Partner GmbH &

Co. KG

Ingewai 6

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 3 10 53

info@trettin-huth.de

Wasser & Wärme Sylt GmbH &

Co.KG

Mittelweg 13

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 / 93 43 10

info@wasserwaermesylt.de

Holger Wecke

Heizung - Sanitär

Gorch-Fock-Straße 31

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 9 57 26 20

holger.wecke@web.de

Martin Rieper Gas-Wasser-Heizung

Wenningstedter Weg 24

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 3 53 06

martin.rieper@t-online.de

Sanitärtechnik & Heizungsbau

Sylt GmbH

Am Buttgraben 24

25992 Sylt / OT List

T. 04651 - 9 95 74 46

BÄCKER // INNUNG

THEMA // KUNDE

REETDACH-

DECKER

Dachdeckerei Ohm GbR

Mühlenstraße 6

25746 Norddeich

T. 04833 4 28 80

ohm-reetdachdeckerei@t-online.de

Dachdeckerei Reimer Dau

Skaerbaekvej 22

25832 Tönning

T. 04861 - 64 81

reimerdau@t-online.de

Reetdachdeckerei Sven Marxen

Kirchenstraße 9

25840 Friedrichstadt

T. 04881 - 13 29

Dachdeckerei Rolf Feddersen

und Sohn GmbH & Co. KG

Westerende 33

25853 Bohmstedt

T. 04671 - 54 46

info@dachdeckerei-feddersen.de

Werner Backens und Söhne e. K.

Inh. Stefan Mahmens

Göösstraat 9a

25878 Seeth

T. 04881 - 5 47

stefanmahmens@t-online.de

Reetdachdeckerei Sönke

Bartlefsen GmbH & Co. KG

Dorfstraße 106-107

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 26 03

info@der-reetdachdecker.de

Föhrer Reetbedachungs GmbH

Uasterjaat 10

25938 Borgsum auf Föhr

M. 0175 - 5 23 84 08

info@ foehrer-reetbedachung.de

www.foehrer-reetbedachung.de

Amrumer Reetdachdeckerei

Uasterstigh 74

25946 Nebel auf Amrum

T. 04682 - 43 72

Scheibe Reetbedachungen GmbH

Zum Fliegerhorst 18

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04561 29 94 73

info@sylt-dach.de

Reetdachdeckerei

Finke GmbH & Co. KG

Alte Dorfstraße 22

25999 Sylt / OT Kampen

T. 04651 - 4 13 90

info@finke-reetdach.de

www.finke-reetdach.de

122 123


INNUNG // BÄCKER

THEMA // KUNDE

BÄCKER // INNUNG

THEMA // KUNDE

Godeke Carstensen

Land maschinenmechanikermeister

Hauptstraße 9a

25855 Haselund

T. 04843 – 5 97

carstensen-landtechnik@tonline.de

LVA Schleswig-Holstein GmbH -

Bordelum

Kirchenweg 3

25852 Bordelum

T. 04671 – 9 13 50

r.matz@lva-sh.de

DEULA Schleswig-Holstein

GmbH Lehranstalt für Agrar- und

Umwelttechnik

Grüner Kamp 13

24768 Rendsburg

T. 04331 – 84 79 17

deula-sh@deula.de

ETB Landtechnik GmbH & Co.

KG

Norderweg 3

25850 Bondelum

T. 04843 – 12 02

o.thomsen@etb-landtechnik.de

METALLBAU

FRISEUR

LANDMASCHINEN-

TECHNIK

Ernst Hand

Landmaschinenmechanikermeister

Dorfstraße 3

24855 Bollingstedt

T. 04625 – 70 14

meister@hand-landmaschinen.de

Metallbau Frey

Robert-Koch-Straße 12

25813 Husum

T. 04841 - 9 68 20

metallbau-frey@t-online.de

Wilhelm Walter GmbH & Co. KG

Eiderstedter Straße 18

25832 Tönning

T. 04861 - 3 83

waltertoenning@aol.com

Ingo Magnussen Schlosserei

Hohe Koppel 11

25842 Langenhorn

T. 04672 - 77 60 99

Marten Rickertsen GmbH

Dorfstraße 113

25842 Langenhorn

T. 04672 - 2 35

rickertsen.marten@t-online.de

Schlosserei Christian Breckling

Inh. Lasse Nissen

Bäderstraße 14

25842 Ockholm

T. 04674 - 14 24

schmiede.ockholm@googlemail.

com

Karl-Jacob Clasen Landtechnischer

Schmiedebetrieb

Kaltenhörner Deich 1

25882 Tetenbüll

T. 04864 - 1 01 73

Metallbau Jacobsen

Holländerdeich 38

25899 Dagebüll

T. 04674 - 2 91

info@metallbau-jacobsen.de

Reich & Sohn

Inh. Jürgen H. Petersen

Mühlenberg 4

25917 Leck

T. 04662 - 24 06

Stahl- und Metallbau Johannsen

Gewerbestraße 28

25923 Süderlügum

T. 04663 - 18 85 97

info@stahl-und-metallbau-johannsen.de

Föhrer Metallbau GmbH

Ziegeleiweg 4a

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 5 07 00

foehrermetallbau@t-online.de

Nissen M.etall GmbH

Ziegeleiweg 6

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 27 58

Georg Nielsen Metallbau GmbH

Industrieweg 5

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 82 12 12

service@metallbau-nielsen-sylt.de

www.metallbau-nielsen-sylt.de

Friseur für Jedermann

Inh. Maren Rudolph

Ferdinand-Tönnies-Straße 1

25813 Husum

T. 04846 - 6 01 41 86

www. friseur-jedermann.de

Salon Marianne Kuhr

Norderstraße 40

25813 Husum

T. 04841 - 29 72

Pure Friseur

Inh. Ines Carstensen

Dorfstraße 17

25826 Sankt Peter-Ording

T. 04863 - 95 02 27

hello@pure-friseur.de

www.pure-friseur.de

Kirstens Frisiersalon

Inh. Kirsten Sievers

Kattrepel 2

25832 Tönning

T. 04861 - 50 96

Manuela Bahnsen

Friseursalon

Osterstraße 24

25836 Garding

T. 04862 - 7 89

Salon De Coiffeur

Kirchenstraße 1

25876 Schwabstedt

T. 04884 - 12 52

“Haarmonie“ Damen - und

Herren - Friseursalon GmbH

Mühlenstraße 8

25899 Niebüll

T. 04661 - 50 10

kontakt@haarmoniebuell.de

Ankes Abschnitt

Dorfstraße 171

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 67 66 63

info@ankes-abschnitt.de

Friseur Pohlmann

Sandwall 26

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 44 29

foehrhaar@t-online.de

Haarstudio Schäfer

Süderstraße 22

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 59 84 11

haarstudio-schaefer@t-online.de

amei by CHRISTINA SÄNGER

GmbH

Ingewai 3b

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 8 36 28 38

info@amei-sylt.de

Friseur Haarmonie

Birgit Gerlang

Listlandstraße 10

25992 Sylt / OT List

T. 04651 - 95 74 41

LIEBLINGSSTÜCKE

Raumdesign bei Schubert &

Richter

Bundesstraße 15

25856 Hattstedt

T. 04846 - 2 12 16 55

info@lieblingsstuecke-r

aumdesign.de

www.lieblingsstueckeraumdesign.de

RAUMAUS-

STATTER

Teppichhaus Nordfriesland

Industriestraße 5

25813 Husum

T. 04841 - 6 65 50

info@teppich-nf.de

www.teppich-nf.de

be Raumausstattung GmbH &

Co. KG

Drelsdorfer Straße 4b

25821 Breklum

T. 04671 - 9 43 94 03

info@be-wohntraeume.de

www.be-wohntraeume.de

Raumausstattung Ewald

An der Rollbahn 6

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 93 51 50

www.raumausstattung-ewald.de

Einrichtung Michael Martens

Keitumer Chaussee 20-22

25980 Sylt / OT Westerland

info@stilschmiede-sylt.de

www.stilschmiede-sylt.de

Hans-Jürgen Petersen Landmaschinenmechanikermeister

Vollstedter Weg 5

25821 Breklum

T. 04671 – 30 25

h.ketelsen@hanspetersen.dee

www.petersen-breklum.de

Karsten Petersen Landwirtschaftliches

Lohnunternehmen

Norderstraße 13

54969 Lindewitt

T. 04604 – 9 09 00

kape-lohnunternehmen@tonline.de

Sönke Petersen Landwirtschaftliche

Maschinen und Geräte

Ostertilli 3

25849 Pellworm

T. 04844 – 99 07 83

landtechnikpetersen@freenet.de

www.petersen-landtechnikpellworm.de

Wüstenberg Landtechnik

Am Schulwald 3 - 5

25813 Husum

T. 04841 – 9 67 80

husum@wuestenberg-gruppe.de

Wüstenberg KG Landmaschinen

Klanxbüller Straße 9

25899 Niebüll

T. 04661 – 9 67 80

niebuell@wuestenberg-gruppe.de

Wüstenberg Landtechnik Börm

GmbH & Co. KG

Dorfstraße 3

24863 Börm

T. 04627 – 1 87 80

boerm@wuestenberg-gruppe.de

Agrarservice Medelby GmbH

Norderstraße 18

24994 Medelby

T. 04605 – 1 89 83 20

info@agrarservice-medelby.com

Björn Andersson

Landmaschinenmechanikermeister

Schulstraße 21

25779 Hennstedt

T. 04836 – 13 30

info@landmaschinen- andersson.de

Asmussen Landtechnik

Dorfstraße 1a

25920 Stedesand

T. 04662 – 89 28 20

buchhaltung@asmussenlandtechnik.de

www.asmussen-landtechnik.de

Hendrik Brandt

Landmaschinenmechanikermeister

Norderheverkoog 30

25882 Tetenbüll

T. 04865 – 2 22

info@brandt-landtechnik.de

Peter Kock Landmaschinenmechanikermeister

Süderstraße 11

25864 Löwenstedt

T. 04843 – 13 43

info@kock-landtechnik.de

Land & Bau Kommunalgeräte

GmbH

Friedrichstädter Straße 13

24768 Rendsburg

T. 04331 – 4 50 90

info@landundbau.de

Meifort GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Fahrstedter Westerdeich 22

25709 Diekhusen-Fahrstedt

T. 04851 – 9 55 30

marne@meifort.de

Ernst Georg Nommsen

Meierhof

25852 West-Bordelum

T. 04671 – 9 43 94 20

nommsen@komgatec.de

Johannes Rathje Landtechnik

Kirchenweg 24

25889 Witzwort

T. 04864 290

Technik Center Niebüll GmbH

Gather Landstraße 85

25899 Niebüll

T. 04661 – 7 91

info@tcn-niebuell.de

124 125


INNUNG // BÄCKER

THEMA // KUNDE

TISCHLER

TIPA GmbH & Co. KG

Liebigstraße 21

25813 Husum

T. 04841 - 7 72 03 20

kontakt@tipa.de

Tischlerei Tiedemann GmbH &

Co. KG

Wilhelmstraße 56

25813 Husum

T. 04841 - 8 35 80

info@tt-tiedemann.de

Bau- und Möbeltischlerei

Hans H. Lorenzen

Husumer Straße 11

25821 Bredstedt

T. 04671 - 23 31

info@hhl-tischlerei.de

Tischlerei Paysen

Gressstraße 9

25821 Bredstedt

T. 04671 - 66 91

info@tischlerei-paysen.de

Tischlerei Sönke Dethlefsen

Sönke-Nissen-Koog 55

25821 Reußenköge

T. 04674 - 4 74

soenkedethlefsen@t-online.de

www.tischlerei-dethelfsen.de

Tischlerei Fritz Martensen GmbH

Fehsholmer Weg 5

25821 Struckum

T. 04671 - 10 83

info@tischlerei-fritzmartensen.de

Bau- und Möbeltischlerei

Rolf Nicolaus

Tönninger Straße 73 a

25836 Garding

T. 04862 - 10 23 22

info@tischlerei-nicolaus.de

Jürgen Schindler & Arne Wilke

GbR

Ovesweg 2

25836 Garding

T. 04862 - 1 04 19 00

info@schindler-wilke.de

Tischlerei Utermark

Witzworter Straße 6

25840 Friedrichstadt

T. 04881 - 90 90

utermark@t-online.de

Tischlerei Karsten Junker GmbH

Marktstraat 3

25842 Langenhorn

T. 04672 - 7 75 05

tischlerei-junker@t-online.de

Tischlerei Rücker GmbH & Co.

KG

Holmweg 45

25842 Langenhorn

T. 04672 - 4 70

info@tischlerei-ruecker.de

www.tischlerei-ruecker.de

Tischlerei Heidelbeer GmbH

Bargum Diek 1

25842 West-Bargum

T. 04672 - 77 29 51

info@tischlerei-heidelbeer.de

Tischlerei Heiko Hansen

Morsumkoogstraße 11

25845 Nordstrand

T. 04842 - 90 34 90

heiko.tischler@t-online.de

H. C. H. GmbH & Co. KG

Bau- und Möbeltischlerei

Norderdorf 18

25850 Behrendorf

T. 04843 - 4 57

info@hch-tischlerei.de

Tischlerei Arriens GmbH u. Co. KG

Süderweg 57

25853 Drelsdorf

T. 04671 - 93 32 03

info@tischlerei-arriens.de

Tischlereri Bernd Volquardsen

Stampmöhlenkamp 3

25866 Mildstedt

T. 04841 - 7 22 18

tischlerei-volquardsen@v

ersanet.de

Toschlerei Malte Johannsen

Osterende 4

25872 Ostenfeld

T. 04845 - 15 02

malte-johannsen@hotmail.de

Tischlerei Hansen GmbH

Raiffeisenstraße 4

25884 Viöl

T. 04843 - 13 47

tischlerei.hansen.vioel@freenet.de

Heinrich Gennermann GmbH

Schornsweg 6

25885 Wester-Ohrstedt

T. 04847 371

info@tischlerei-gennermann.de

www.tischlerei-gennermann.de

Ingo Hansen und Rainer Hansen

GbR

Stampkensweg 12

25885 Oster-Ohrstedt

T. 04847 - 80 20 82

info@ihr-tischler.de

Deezbüller Holzwerkstatt

GmbH & Co. KG

Ostring 23

25899 Niebüll

T. 04661 - 2 04 00

deezbueller-holzwerkstatt@

tischler.de

Tischlerei Olaf Gross

Schmiedestraße 12

25899 Niebüll

T. 04661 - 2 02 02

Tischlerei Uwe Thomsen

Westerheide 8

25917 Stadum

T. 04662 - 88 36 93

info@tischlereithomsen.de

Hans-Werner Bechtel

Bau- und Möbeltischlerei

Üüle Browäi 4

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 61 11

Tischlerei Olaf Friedrichsen

Holtschoostrot 6

25920 Risum-Lindholm

T. 04661 - 65 27

info@tischlerei-of.de

Bau- und Möbeltischlerei

Günther Jannsen

Inh. Olaf Jannsen

Norderstraße 49

25923 Braderup

T. 04663 - 1 84 20

info@tischlerei-jannsen.de

Bau- und Möbeltischlerei

Laars Storjohann

Uthlandweg 5

25924 Emmelsbüll-Horsbüll

T. 04664 - 98 38 81

Tischlerei Pörksen

Norddeich 23

25924 Rodenäs

T. 04668 - 95 94 70

poerksen@deichtischler.de

Tischlerei M. Jensen GmbH

Inh. Frerk Jensen

Sandackerum 4

25938 Alkersum auf Föhr

T. 04681 - 44 14

info@m-jensen.de

Bau- und Möbeltischlerei

Hans E. von Eitzen

Hemkweg 8

25938 Oevenum auf Föhr

T. 04681 - 57 02 68

HansvonEitzen@gmx.de

Tischlerei Oluf Ketels GmbH &

Co. KG

Oluf und Börge Ketels

Kohharder Weg 5

25938 Wyk auf Föhr

T. 04681 - 22 76

info@tischlerei-ketels.de

Tischlerei Jürgensen

Inh. Patric Jürgensen

Möhlenmaad 3

25842 Langenhorn

T. 04672 - 9 49 96 05

info@tischlereijuergensen.de

Tischlerei Dell-Missier

Gewerbegebiet 8

25946 Süddorf auf Amrum

T. 04682 - 16 88

dell-missier@t-online.de

Keitumer Bau- und

Möbeltischlerei

Bahnhofstraße 36

25980 Sylt / OT Keitum

T. 04651 - 3 26 76

info@keitumer-tischlerei.de

Hoyme

Zimmerei - Tischlerei - Treppenbau

Hiir1

25980 Sylt / OT Morsum

T. 04651 - 89 02 33

info@tischlerei-hoyme.de

Die Sylter Tischlerei PeSe GbR

Inh. Leif Petersen & Sebastian

Seitz

Hafenstraße 22

25980 Sylt / OT Rantum

T. 04651 - 4 49 77 11

info@die-sylter-tischlerei.de

Sylter Holztreppe GbR

Hafenstraße 20

25980 Sylt / OT Rantum

T. 04651 - 92 95 93

F. Sneikus KG

An der Rollbahn 21

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 2 45 62

info@tischlerei-sneikus-sylt.de

Christian Strauch Holzbau Sylt

Inh. Susanne Strauch

Borigwai 3a

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 3 03 67

info@holzbau-sylt.de

Tischlerei Boy Peter Rück

Boy-Nielsen-Straße 37

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 93 50 99

rueck@sylt-tischler.de

Tischlerei Gerrit Hahn

Horstweg 32

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 34 74

info@sylttischlerei.de

Tischlerei Kühl

Inh. Björn Sievers e. K.

Ingewai 3a

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 96 70 11

Tischlerei Sönksen GmbH & Co.

KG

Zum Gleis 3

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 87 75 11

tischlereisoenksen@t-online.de

Tischlermeister Rainer Albers

Pilotenweg 9

25980 Sylt / OT Tinnum

T. 04651 - 83 42 28

mail@ratm-tischlerei.de

Tischlerei Hässler

Bundiswung 9a

25980 Sylt / OT Westerland

T. 04651 - 2 26 34

info@tischlerei-haessler.de

FLEISCHER

Fleischerei Colmorgen

Inh. Nils Ole Colmorgen

Zingelstraße 20

25704 Meldorf

T. 04832 - 14 88

info@fleischerei-colmorgen.de

Jannsen Fleischwaren

Grabenstraße 4

25704 Meldorf

T. 04832 - 78 10

jannsen.fleischwaren@t-online.de

Stadtschlachter Claußen

GmbH & Co. KG

Markt 20

25813 Husum

T. 04841 - 8 34 83

info@stadtschlachter.de

Kinsky Fleischwaren GmbH

Rosenburger Weg 2

25821 Bredstedt

T. 04671 9 13 80

info@kinsky-fleischwaren.de

Fleischer-Fachgeschäft

Nehlsen GmbH

Prinzenstraße 36-38

25840 Friedrichstadt

T. 04881 - 203

info@fleischerfachgeschaeft-nehlsen.de

Fleischerei Petersen

B5 Nr. 61

25856 Hattstedt

T. 04846 - 6 91 35

info@fleischerei-petersen.de

Landschlachterei Kühn GmbH &

Co. KG

Dorfstraße 21

25870 Oldenswort

T. 04864 - 1 05 40

info@landschlachtereikuehn.de

BÄCKER // INNUNG

THEMA // KUNDE

Landschlachterei Burmeister

GmbH & Co. KG

Westermarkt 3

25884 Viöl

T. 04843 - 13 01

info@landschlachterei-burmeister.de

Schlachterei Beier

Inh. Cornelia Gomell

Hauptstraße 100

25899 Niebüll

T. 04661 - 94 21 00

info@schlachterei-beier.de

Fleischerei Peter Raffelhüschen

Hauptstraße 37

25899 Niebüll

04661 - 89 13

fleischerei-raffelhueschen@web.

de

Schlachterei Marius Hansen

GmbH

Dorfstraße 47

25926 Ladelund

T. 04666 - 2 32

info@schlachter-hansen.de

126 127


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