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Georg 1-19 Internet

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ER KLEINE GEORG

Die Fachzeitschrift für den Pferdefreund

in Harz, Heide und Umgebung

4 196469 003006

0 1

1/2019

Ausgabe

Feb./März.

€ 3,00

Nachlese Pferd & Jagd

Karten für die EQUITANA und den Braunschweig Classico

zu gewinnen


In dieser Ausgabe:

Letzte Meldung 3

Pferd & Jagd setzt ihren Erfolgsritt fort 4

25 Jahre Nacht der Pferde in Hannover 4

2. Pferdeland Niedersachsen Tag

auf der Pferd & Jagd 6

Gemeinsame Aktion von FN

und BBC Warendorf 6

Wolf tötet Ponyfohlen in Stöcken 8

Pferd & Jagd 2018- Ganz sportlich 8

Wenn Träume in Erfüllung gehen 10

14. Neujahrsspringen

auf dem Moorhof 11

Reitsportmosaik 12

Wer wird 61. Galopper des Jahres? 36

,Iqitos‘ bezieht Beschälerbox

auf Gestüt Ammerland 36

Distanzen - was ist das? 37

Das Pferd ganzheitlich betrachten 39

Amadeus Horse indoors 42

Zu Gast auf Hof Kröckel 43

Wir gratulieren: Harald Sporreiter

feierte seinen 65. Geburtstag 44

Pferd & Jagd 2018 begeistert erneut

durch Live-Trainings mit renommierten

Ausbildern 45

Neues von Krämer Pferdesport 47

Die Bücherecke 48

Auf geht‘s ins neue Zuchtjahr -

Hengstschau der Böckmann Pferde GmbH 49

Kaltbluthengstschau in Adelheidsdorf 50

EQUITANA 2019 51

Die Löwen Classics werden volljährig 52

Vorschau: Amateur-Ü25 Dressur-Tour:

Die neue Serie für Amateurdressureiter 54

Liebenburg lockt Springreiter mit

Sonderprämie im Liebenburger Cup

der Fa. W. Ulrich Garten u. Landschaftsbau

Recycling 55

Ausschreibungen 56

Termine 57

Vorschau/Impressum 58

Letzte Meldung:

Mit „Dibo“ durch den Winter -

Trainingslehrgang in Verden

Seit 3 Jahren finden im Ausbildungszentrum

Verden hochklassige Trainingslehrgänge statt.

Erfolgreiche Ausbilder wie Heinrich-Wilhelm

Johannsmann, Heike Kemmer, Christoph Hess

oder Hans-Heinrich Meyer zu Strohen gehören

zu den renommierten Trainern. Dabei bietet die

Anlage der ehemaligen Reit- und Fahrschule

mit ihren Außenanlagen optimale Voraussetzungen.

Die Pferde können in den großzügigen

Stallanlagen untergebracht werden.

Am 2. und 3. März kommt der erfolgreiche

Vielseitigkeitsreiter Andreas Dibowski nach

Verden. Der Mannschaftsolympiasieger und

-europameister gehört nicht nur seit vielen Jahren

zum deutschen Championatskader, sondern

ist zudem im In- uns Ausland als Trainer gefragt.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Lehrgangs

„Winterarbeit für Vielseitigkeitspferde“ stehen

Springgymnastik und Parcoursspringen. Dabei

legt Andreas Dibowski großen Wert auf Rhythmus

und passende Distanzen. Das ist nicht nur

für die Buschspezialisten hochinteressant, das

Training bietet auch Spring- oder Dressurreitern

eine spannende Abwechslung zur täglichen

Arbeit zu Jahresbeginn. Geritten wird an beiden

Tagen in Vierergruppen, die nach dem Leistungsstand

der Teilnehmer eingeteilt werden.

Der Lehrgang findet zum vierten Mal statt und

bot in den vergangenen Jahren auch „Neu- und

Wiedereinsteigern“ jeden Alters ideale Möglichkeiten,

von Andreas Dibowskis großem Erfahrungsschatz

zu profitieren.

Der zweitägige Trainingslehrgang mit Andreas

Dibowski findet am 2. und 3. März im Ausbildungszentrum

des Hannoveraner Verbandes in

Verden statt. Der Lehrgang ist offen für alle. Die

Lehrgangsgebühren betragen 135 Euro. Info

und Anmeldung: Hannoveraner Verband, Britta

Züngel, E-Mail: bzuengel@hannoveraner.com,

Internet: www.hannoveraner.com,

Editorial

Foto: Lafrentz

Zum Titelfoto:

Joan Wecke (hier auf ,Corina‘)

feierte bei der PARTNER PFERD

in Leipzig einige tolle Erfolge

Foto: ACP Andreas Pantel

DER KLEINE GEORG

#Diese Zeitung muss man

für ganze 20,00 Euro/Jahr

einfach abonnieren

Andreas Dibowski gehört zu den erfolgreichsten Vielseitigkeitsreitern der Welt.

Mit ,FRH Corrida‘ nahm er an den Weltreiterspielen in Tryon/USA teil.

Er gibt sein Wissen in einem Trainingslehrgang in Verden weiter.


Die Pferd & Jagd, Europas größte Messe für

Reiter, Jäger und Angler hat sich erneut als

Top-Leistungsschau der Reit- und Jagd-Branche

erwiesen. Schließlich kamen insgesamt 102.100

Besucher aufs Messegelände, so dass die Pferd

& Jagd auch im 38. Jahr ihren Erfolgsritt fortsetzen

konnte. Und auch vom 06. - 09. 12.2018

standen erneut ein außergewöhnliches Shoppingerlebnis,

Shows, geballtes Fachwissen, Live-

Demonstrationen und spannender Reitsport bis

zur schweren Klasse auf dem Programm.

„Wir haben mit der Mischung aus einzigartiger

Produktvielfalt auf der einen und dem großen Informations-,

Lehr- und Showprogramm auf der

anderen Seite erneut aufs richtige Pferd gesetzt“,

freute sich Carola Schwennsen, Geschäftsführerin

bei Fachausstellungen Heckmann.

Aktuelles

Europas größte Messe für Reiter, Jäger

und Angler setzt ihren Erfolgsritt fort

Diese Aussage würden wohl auch die meisten

Besucher bestätigen. Schließlich lag die Gesamtzufriedenheit

bei 91,5 %, 92,4 % gaben an,

die Pferd & Jagd auch im nächsten Jahr besuchen

zu wollen.

Dabei ist auch die Zahl der Kauf- und Bestelltätigkeit

der Besucher angestiegen. Insgesamt

haben 89,4 % von ihnen etwas gekauft oder

bestellt (Vorjahr: 87,4 %) und im Durchschnitt

485,10 Euro ausgegeben (Vorjahr: 356,30

Euro). Damit wurden auf der Pferd & Jagd rund

44 Mio. Euro umgesetzt, zzgl. Essen und Trinken

auf dem Gelände.

Übrigens: In diesem Jahr kam der „Pferd & Jagd

CAMPUS“ besonders gut an. Hier bot sich die

Möglichkeit sich sowohl Inspiration und Knowhow

von international gefragten Reitern zu

holen, als auch in cooler Lounge-Atmosphäre

angesagtes Streetfood zu genießen, sich auszutauschen

oder z.B. beim Einhorn-Rodeo oder

Virtual-Reality-Springreiten einfach nur Spaß

zu haben.

Doch auch bei der Pferd & Jagd 2018 standen

neben dem Shoppingerlebnis und jeder Menge

Fachinformationen zahlreiche Showvorführungen

sowie sportliche Wettbewerbe im Fokus.

So bildete die ausverkauften Shows „Nacht der

Pferde“, die zu ihrem 25-jährigen Jubiläum mit

den Top-Stars der letzten 25 Jahrebegeisterte,

und „MiMaMo“ weitere Höhepunkte.

Und auch das Angebot für Jäger und Angler traf

genau ins Schwarze. Hier gab es nicht nur die

Gelegenheit, sich mit jeglicher Art von Ausrüstung

und Equipment einzudecken, sondern

auch von zahlreichen Vorträgen, Vorführungen

und vom Informationsaustausch zu profitieren.

Außerdem war die Aktionsfläche der Landesjägerschaft

Niedersachsen (LJN) erneut DER

Treffpunkt für Niedersachsens Jäger, um gemeinsam

die diesjährige Jagdsaison zu begehen.

„Es bewahrheitet sich auch in diesem Jahr, dass

die Pferd & Jagd der Jägertreff schlechthin in

Norddeutschland ist. Sehr erfreulich ist aber

auch, dass wir mit unserer Ausstellung, unserem

Programm und unseren Aktionen auch viele

Nichtjäger für die Belange von Jagd, Wildtieren

und Natur interessieren konnten“ , freute sich

LJN-Präsident Helmut Dammann-Tamke. Und

auch Heinz Pyka, Vize-Chef beim Anglerverband

Niedersachsen, zog ein durchweg positives

Resümee. „Wir sind sehr zufrieden, haben

gute Kontakte geknüpft und viele Gespräche

geführt.“

Jetzt dürfen sich Aussteller, Besucher und Veranstalter

auf die nächste Pferd & Jagd freuen,

die vom 05. - 08.12.2017 stattfinden wird.

K.B.

Fotos: Fachausstellungen Heckmann

25 Jahre Nacht der Pferde in Hannover

Hochkarätige Jubiläumsshow begeistert

Die Nacht der Pferde gehört zu den schönsten

und erfolgreichsten Shows ihrer Art in

ganz Europa. 2018 feierte die Pferde-Gala ihr

25-jähriges Jubiläum. Und dafür hatte Sandra

Busse, Eventmanagerin bei Fachausstelllungen

Heckmann, ein Programm zusammengestellt,

das es in dieser Form noch nicht gegeben

hat. „Es wird eine Show, die man so schnell

nicht vergessen wird, die einen förmlich von

den Sitzen reißt“, so Busse bereits im Vorfeld.

Sie sollte Recht behalten. Schließlich begeisterten

die Publikumslieblinge der vergangenen

25 Jahre die Zuschauer. So gab es ein

Wiedersehen mit den ganz großen Stars der

Show-Reiterszene, wie den Blauen Reitern, den

Brüsewitz-Brüdern, die zu den international erfolgreichsten

Spitzen-Voltigierern gehören und

auch am 07. und 08.12.2018 für eine tobende

Arena sorgten, „Mister Fahrsport“ Michael

4

Freund, Clémence Faivre oder das Horse-Man-

Team aus Frankreich, die Isländer, Anne Krüger,

Lorenzo oder dem Meister der Freiheitsdressur,

Jean-Fracois Pignon.

Highlight am Messe-Sonntag war dann die

restlos ausverkaufte Kinder-Pferde-Pony-Show

MiMaMo. Hier sorgten nationale Reitstars,

Newcomer und ffn-Morgenmän Franky für

tosende Stimmung in der knapp 4000 Plätze

umfassenden Messehalle.

„MiMaMo war nicht nur für die kleinen

Besucher, sondern für die ganze Familie ein

Riesenspaß und auch für uns als Veranstalter

ein perfekter Abschluss für ein erfolgreiches

Messejahr“, freute sich die Geschäftsführerin

von Fachausstellungen Heckmann, Carola

Schwennsen.

K.B.

Fotos: Katarina Blasig und Walburga Schmidt

Foto: Fachausstellungen Heckmann


Aktuelles

5


Kein Dezember ohne Pferd & Jagd. So drehte

sich auch vom 06. - 09.12.2018 auf Hannovers

Messegelände alles um diese Themen. Allerdings

gab es 2018 eine Neuigkeit. Denn erstmalig

war die Pferd & Jagd Austragungsort des

Pferdeland Niedersachsen-Tages, dessen Ziel es

war, den Wirtschaftsfaktor Pferd zu stärken sowie

die Anerkennung und den Wert des Pferdes

in der Gesellschaft zu fördern.

„Wir haben uns für den Standort Pferd & Jagd in

Hannover 2018 entschieden, weil wir überzeugt

davon sind, dass ein solcher Tag direkt in der

Landeshauptstadt auf einer niedersächsischen

Messe besonders aussagekräftig untergebracht

ist“, sagt der Geschäftsführer der Pferdeland

Niedersachsen GmbH, Dr. Enno Hempel. „Alle

Wenn in der Stadt Warendorf eines allgegenwärtig

ist, dann ist es das Pferd: Bundeschampionate,

Hengstparaden - ein Höhepunkt jagt

den nächsten. Man könnte annehmen, dass es

andere Sportarten schwer haben ebenso viel

Aufmerksamkeit zu erhalten. Der Basketball-

Club (BBC) Warendorf hat das vor kurzem in

einem sehr unterhaltsamen Video aufs Korn genommen

und einen viralen Hit gelandet. Plötzlich

war der BBC in aller Munde.

6

2. Pferdeland Niedersachsen-Tag

auf der Pferd & Jagd

Handlungsfelder, mit denen sich die Pferdeland

Niedersachsen GmbH befasst, sind hier thematisch

unter einem Dach vertreten und umfangreich

dargestellt.“

Dabei unterstrich die erneute Anwesenheit des

Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan

Weil, dem schon beim letzten Pferdeland Niedersachsentag

2016 in Verden von den Vertretern

der Pferdeland-Niedersachsen GmbH die

„Verdener Erklärung“ (ein Positions-Papier mit

Forderungen zur Unterstützung des Pferdes in

Niedersachsen) übergeben wurde, welche Bedeutung

dieses Thema hat. Schließlich sind

Pferdesport und -zucht zusammen mit dem

Reittourismus die Grundlage einer großen Wirtschaftskraft

in Niedersachsen. Jährlich werden

900 Millionen Euro Gesamtumsatz rund um

den Pferdesport – und hier 225 Millionen Euro

allein durch reittouristische Übernachtungen –

umgesetzt. Ca. 50.000 – 70.000 Arbeitsplätze

hängen mit dem Pferd in Niedersachsen zusammen.

(Quelle: Pferdetourismusstudie 2017, Horse

Future Panel).

So versprach der Ministerpräsident dann auch:

„Wir als Land sind uns der Bedeutung des Pferdesports

und der Zucht in Niedersachsen durchaus

bewusst und unterstützen gerne alle Aktivitäten

rund ums Pferd.“

Gemeinsame Aktion von FN und BBC Warendorf

Pferdesport trifft Rollstuhlbasketball

Dr. med. vet. S. Drögemüller

Erich-Garben-Str. 3

30989 Gehrden/Ditterke

Seit gut 26 Jahren wird in Warendorf Rollstuhlbasketball

gespielt, seit vielen Jahren sogar erfolgreich

in der 2. Bundesliga. „Trotz alledem

haben wir gegen das Pferd in Warendorf keine

Chance. Kaum jemand weiß, dass es uns

gibt, wer wir sind oder was wir machen“, sagt

BBC-Vorsitzender Dietmar Fedde. Denn zu den

Spielen seiner Mannschaft in der Sporthalle der

Josefschule kommen wenig bis gar keine Zuschauer.

Haben die Rollstuhlbasketballer aufs

falsche Pferd gesetzt?

Dieser Frage gingen sie in ihrem Video auf

ironische Weise nach. Doch der Versuch, von

der Prominenz der Vierbeiner zu profitieren und

auf die Disziplin Pferde-Basketball umzusatteln,

scheiterte. „Eine Sch…-Idee. Habe ich

doch gleich gesagt“, brachte es BBC-Spieler

Michael Niehaus auf den Punkt. Sein Ziel, mehr

Aufmerksamkeit für den BBC Warendorf zu erregen,

erfüllte der Film jedoch grandios (www.

youtube.com/watch?v=pr-PIX7I6zs).

Und auch in der Warendorfer Zentrale der

Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)

wurde der Film zum Gesprächsthema. Fazit:

Zum Pferdesport gehört es auch, über den Tellerrand

hinauszuschauen und Solidarität mit

anderen Sportlern zu zeigen. „Die Leistung

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Impulsreferate

von Carola Schwennsen, Geschäftsführerin

der Fachausstellungen Heckmann,

Messeveranstalter der Pferd & Jagd, Dr. Christina

Münch, Geschäftsführerin HorseFuturePanel

UG, Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin

der IHK Stade für den Elbe–Weser-Raum, Claus

Bergjohann, Präsident des Niedersächsischen

Reiterverbandes. Sie alle betonten die Bedeutung

des Pferdes für das Land Niedersachsen.

Außerdem wurden von der

Darüber hinaus wurden von der Pferdeland

Niedersachsen GmbH 2 Förderschecks über jeweils

500,00 Euro vergeben, die von Ministerpräsidenten

Weil an die Heimstatt Röderhof in

Hildesheim als Beihilfe für die Ausrüstung von

neu angeschafften Therapiepferden und an die

IGS Fürstenau, die sich seit Jahren für den Reitsport

engagiert und unter anderem eine Reit-AG

ins Leben rief übergeben wurden.

K.B.

der Warendorfer Rollstuhlbasketballer verdient

größten Respekt. Wenn die Prominenz des

Pferdes in dieser Stadt dafür sorgen kann, dem

Rollstuhlbasketball mehr Anerkennung und

Aufmerksamkeit zu verschaffen, dann sind wir

gerne bereit dazu beizutragen“, sagt Geschäftsführer

Dr. Dennis Peiler.

So entstand die Idee zu einer gemeinsamen Aktion

von Pferdesportlern und BBC: Ein Rollstuhlbasketball-Spiel

in Warendorf. Und diese

Idee kam nicht nur bei den Teilnehmer richtig

gut an. Rund 250 Zuschauer sahen sich das Spiel

des Jahres live in einer Schul-Sporthalle an. Am

Ende setzten sich die „Münsterland Mustangs“

(Para-Dressurreiterin Hannelore Brenner, Voltigierer

Jannis Drewell, die beiden vielseitigkeitsreitenden

Brüder Frank und Andreas Ostholt,

FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach sowie

die BBC-Spieler Sören Müller, Vedat Kolkil-

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Aktuelles

ic, Jörg Heichel, Michael Niehaus und Marc

Söldenwagner) gegen das Team von „Warmblut

Warendorf“ (FN-Geschäftsführer Rainer

Reisloh und Dr. Dennis Peiler, Kai Vorberg,

Disziplintrainer Voltigieren, die Nachwuchs-

Bundestrainer der Springreiter Eberhard Seemann

und Peter Teeuwen sowie die BBC-Spieler

Jens Wibbelt, Konstantinos Tsatsoulis, Marco

Hoffmann, Peter Henkenjohann und Andre Heseker)

mit 47:38 durch, doch das Ergebnis war

letztlich Nebensache. Denn es ging letztlich nur

darum: Mehr Zuschauer, mehr Anerkennung,

mehr Aufmerksamkeit für den BBC Warendorf.

So mangelte es an diesem Abend auch nicht an

Prominenz. Schließlich führte Ralf Bosse, Sportreporter

von Radio WAF, als Hallensprecher

durch den Abend und für den Startschuss der

Partie sorgte Warendorfs Bürgermeister Axel

Linke, der den Anwurf gekonnt ausführte. Dann

standen die Teams im Mittelpunkt.

Dabei gingen die Pferdesportler mit einem

gewissen Ernst gingen an die Sache heran.

Schließlich waren sie gut 2 Wochen vor dem

Spiel zu einer ersten Trainingseinheit mit dem

BBC-Vorsitzenden Dietmar Fedde angetreten.

Trotzdem übte sich Soenke Lauterbach vorab in

Understatement: „Wahrscheinlich gewinnt die

Mannschaft, in der ich nicht bin“, lautete seine

Prognose. Auch Andreas Ostholt trat mit Respekt

an: „Ich hatte zwar Basketball im Abitur,

dabei durfte ich aber laufen. Mit dem Rollstuhl

ist das eine ganz andere Nummer. Man ist viel

weiter weg vom Korb und das mit dem Dribbeln

und Fahren geht sowieso nicht so einfach.“

Doch bei allem Ehrgeiz stand die Gemeinsamkeit

im Vordergrund. „Ich finde das einfach nur

großartig. Heute können

alle nur gewinnen“, sagte

Bürgermeister Linke vor

der Partie. Darin waren

sich alle einig: „Eine

klasse Aktion! Hier treffen

zwei integrative

Sportarten aufeinander,

das ergänzt sich perfekt.

Ich hoffe echt, dass

die Aktion auch nachhaltig

ist und in Zukunft

mehr Zuschauer zu den

Spielen kommen, weil

es wirklich ein phantastischer

Sport ist“, sagte

Hanne Brenner. Und für

Kai Vorberg stand fest:

„Das war eine tolle, ganz

andere Erfahrung. Es

wird ja immer viel über Integration und Inklusion

gesprochen. Aber sich selbst mal in so einen

Rollstuhl zu setzen und mitzuspielen – das

ist nochmal etwas anderes und hat richtig Spaß

gemacht!“

Quelle FN

Fotos: Thoms Lehmann

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7


Aktuelles/Regionaler Turniersport

Wolf tötet Ponyfohlen in Stöcken

Erschreckende Nachricht aus Niedersachsen:

In Stöcken (Heidekreis) hat ein Wolf ein

Shetlandpony-Fohlen gerissen. Dies hat das

Umweltministerium des Landes inzwischen

amtlich bestätigt. Damit handelt es sich um

den ersten bestätigten Riss eines Fohlens

durch einen Wolf in Niedersachsen.

Es muss ein schreckliches Bild gewesen sein,

das sich einer Stöckener Familie am Morgen

des 12.12.2018 bot. Wie die Walsroder Zeitung

berichtete, entdeckte die Familie auf der

Weide ihrer Shetlandponys den Kadaver ihres

Fohlens. Daneben die traumatisierte Mutterstute,

die seit 16 Jahren auf dem Hof lebt und

selbst von dem Wolf verletzt wurde. Durch die

amtliche Bestätigung des Wolfsrisses hat die

Familie nun Anspruch auf Billigkeitsleistungen.

Ein schwacher Trost für den Verlust eines

Fohlens.

Jetzt fordert die Deutsche Reiterliche

Vereinigung (FN), die sich bereits seit mehreren

Jahren intensiv an den Diskussionen zum

Thema Wolf beteiligt, eine deutliche Reaktion

der Politik, um Weidetiere und deren Halter vor

dem Raubtier Wolf zu schützen. Dabei vertritt

die FN öffentlich eine klare Position zur Rückkehr

des Wolfes: Generell ist es zu begrüßen,

dass eine ausgerottete Tierart zurückgekehrt

ist. Aber diese Rückkehr darf nicht auf Kosten

der Haus- und Nutztiere geschehen. Die FN

steht in engem Schulterschluss mit anderen

Interessenvertretern, wie dem Aktionsbündnis

Pro Pferd, dem Deutschen Bauernverband

und verschiedenen Nutztier-Zuchtverbänden.

Gemeinsam stehen sie in einem intensiven

Austausch mit den zuständigen Ministerien

und Behörden und setzen sich dafür ein, dass

die Belange der Tierhalter berücksichtigt

werden.

„Nun ist das passiert, wovor wir immer gewarnt

haben. Unser Mitgefühl gilt der Familie, die

den schrecklichen Fund machen musste“,

sagte FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau.

„Jetzt muss auch dem letzten Menschen klar

werden, dass der Wolf eine echte Bedrohung

für Weidetiere ist. Wir werden nicht ruhen,

ehe geeignete Maßnahmen ergriffen werden,

um unsere Pferde vor diesem Raubtier zu

schützen. Die nächste Fohlen-Saison ist

nicht mehr fern. Die Tierhalter müssen dabei

unterstützt werden, ihren Pferden ein sicheres

Umfeld geben zu können, an das sich der Wolf

nicht herantraut und in das er vor allem nicht

eindringen kann.“

Mehr Informationen sowie Stellungnahmen

finden Sie unter: www.pferd-aktuell.de/fn/wirueber-uns/stellungnahmen/stellungnahmen

Quelle: FN

Foto: Anne Friesenborg

Die Pferd & Jagd 2018 - Ganz sportlich

Zwar ist die Pferd & Jagd, die Anfang Dezember

zahlreiche Pferdefans nach Hannover lockt, Europas

größte Ausstellung für Reiten, Jagen und

Angeln, doch für die Messebesucher steht nicht

nur der (Einkaufs-) Bummel oder die Information

im Mittelpunkt. Denn in jedem Jahr wartet

in der Show-Arena auch ein besonderer Mix aus

Show und Sport auf die Zuschauer. Schließlich

sind erstklassiger Turniersport und rasante Cups

DR. FELIX ADAMCZUK

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Agrarrecht

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ein wichtiger Bestandteil der Pferd & Jagd,

der die Messe so erfolgreich macht. So zeigte

der Pferdesportverband Hannover erneut einen

eindrucksvollen Querschnitt durch den Turniersport.

Dabei standen auch vom 06. - 09.12.2018

Jungpferde- und Pony-Springprüfungen,

ein M- bzw. S-Springen für Springreiter der

Klasse U25, der PSV Messe Childrens Cup im

Voltigieren und für die ganz Kleinen ein Führzügelwettbewerb

auf dem Programm. Außerdem

wurde erstmals ein Fahr-Cup ausgetragen

und die Westernreiter zeigten beim Western Reining-

und Ranchriding-Cup ihr Können.

Nach dem sich bereits am Donnerstag

der 4-beinige Nachwuchs in einer

Springpferdeprüfung der Klasse A bzw. L dem

Publikum präsentiert hatte, standen am Freitag

die Nachwuchsfahrer im Mittelpunkt, für

die es in einem Kombinierten Hindernisfahren

mit Geländehindernissen ernst wurde. Hier war

Timo Eitzmann vom RFV Visselhövede u.U.

e.V. mit seiner ‚Sandy 485’ bei den Einspännern

nicht zu schlagen. Er fand die kürzesten Wege

durch den von Robert Kühn erstellten Parcours

und verwies Vivien Otto (Ländl. RV Lindhorst

u.U. e.V.) ‚Rosenbeek‘s Hemingway’ sowie

die für den RFV Dannenberg startende Lara

Hahlbohm mit ‚Midnight 49’ auf die Plätze.

8


Regionaler Turniersport

Bei den Zweispännern holte sich Kaderfahrerin

Lea Schröder vom Pony-Club Hohenfels-Bolzum

mit ihren Ponys ‚Penny 401’und ‚Pünktchen 293’

den Sieg vor Lena Feil vom RFV Blumenhagen

e.V. mit ‚Schloß Altenhausen Pinus’ und ‚Trevor

5’ sowie Katja Kühn (FRV Driftsethe u.U.) mit

‚Herkules 237’ und ‚Millyvanilly-K’.

Am Samstag wurde es dann für die Nachwuchsspringreiter

in einer Springprüfung der Klasse

M** bzw. S* ernst. Und in beiden Prüfungen

hatte sich Parcourschef Klaus-Peter Klein mit

seinen Assistenten einiges für die 25 bzw. 22

Paare ausgedacht.

Timo Eitzmann

Im M**-Springen legte der für den RV Sottrum

u.U. startende Tristan Engelken mit ‚ATC‘s

Shanghai G’ gleich als erster Starter mit 51,12

Sekunden eine Zeit vor, an der sich die folgenden

Paare die Zähne ausbissen. Am nächsten

dran kamen Antonia Neuburg und ‚Diablotin

Copine G’ (RFV Wunstorf), die Finja

Bormann vom RC Elmgestüt Drei Eichen e.V.

mit ‚Oktavian 17’ auf Rang 3 verwies.

Im S*-Springen war es dann Alexa Stais vom

Reit- u. Rennverein Schwarme 1897 e.V., die

mit ‚Castello 202’ die zu knackende Marke auf

53,21 Sekunden festlegte. Doch diese Zeit sollte

„nur“ zu Platz 2 reichen. Denn die 16. Starterin,

Antonia Neuburg, fegte im Sattel von ‚Diablotin

Copine G’ in 53,21 Sekunden ins Ziel. Eine Zeit,

die auch von den folgenden Startern nicht mehr

unterboten werden konnte.

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Lea Schröder

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9


Regionaler Turniersport

Rang 3 holte sich die für den RFV Hildesheim

e.V. startende Henrike-Sophie Boy mit ‚Saint

Salima’.

Das L-Springen und das L-Springen mit

Stechen am Sonntag, in denen Ponyreiter

und Children startberechtigt waren, wurden

eine sichere Beute von Jolie Marie Ader von

der Pferde-Sport-Gem. Nienhagen e.V. mit

‚Valencia 52’ bzw. Max Paschertz auf ‚Al Pacino

48’. Dabei drehte Paschertz, der bereits im

L-Springen mit ‚Clip P’ Platz 2 belegt hatte, im

Sattel von ‚Al Pacino 48’die einzige Nullrunde,

so dass ein Stechen überflüssig wurde.

Mit je 4 Fehlern belegten Johannes Munk (RFV

Wunstorf) im Sattel von ‚Morton D’ sowie Jolie

Marie Ader auf ‚Valencia 52’ die Plätze 2 und 3.

K.B.

Fotos: Katarina Blasig und Tina Pantel

Die Ergebnisse der Pferd & Jagd auf einen Blick:

Youngster Messe Cup Springpferdeprüfung Kl.A**

1 Robin Hilgner Aperol PJ 8.20

2 Rabea Deseniß Diamantico 4 8.10

3 Celina Niedenzu Limited-Edition 3 8.00

Youngster Messe Cup Springpferdeprüfung Kl.L

1 Joachim Winter Scotch 49 8.40

2 Maike Bernstorf Cabastakka PS 8.30

3 Dieter Smitz Van Tao RCG 8.20

FINALE Youngster Messe Cup - 4jährige Pferde

1 Robin Hilgner Aperol PJ 8.10

2 Sven Rudolph Athena 185 8.00

3 Nora Tranins Coleman 7.80

FINALE Youngster Messe Cup - 5jährige Pferde

1 Joachim Winter Scotch 49 8.60

2 Simone Smitz Naranja B 8.40

3 Dieter Smitz Van Tao RCG 8.20

Pferd & Jagd Fahr Cup - Einspänner

1 Timo Eitzmann Sandy 485

2 Vivien Otto Rosenbeek‘s Hemingway

3 Lara Hahlbohm Midnight 49

Wenn Träume in Erfüllung gehen:

Heimische Reiter vor großem Publikum auf der

Messe Pferd und Jagd

Wer träumt nicht einmal davon, mit seinem

Pferd oder Pony vor großem Publikum aufzutreten

und den tosenden Beifall für die gezeigten

Leistungen aufzunehmen? Für einige junge

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Gifhorn ist der Traum auf Europas größter

Messe für Reiten, Jagen und Angeln in Hannover

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Pferd & Jagd Fahr Cup - Zweispänner

1 Lea Schröder Penny 401 und Pünktchen 293

2 Lena Feil Schloß Altenhausen Pinus und Trevor 5

3 Katja Kühn Herkules 237 und Millyvanilly-K

Springprüfung Klasse M**

1 Tristan Engelken ATC‘s Shanghai G

0/51.12

2 Antonia Neuburg Diablotin Copine G 0/51.49

3 Finja Bormann Oktavian 17 0/55.25

Springprüfung Klasse S*

1 Antonia Neuburg Diablotin Copine G 0/53.21

2 Alexa Stais Castello 202 0/53.76

3 Henrike-Sophie Boy Saint Salima 0/55.65

Springprüfung Klasse L

1 Jolie Marie Ader Valencia 52 0/48.05

2 Max Paschertz Clip P 0/59.10

3 Rosalie Rolf Al Capone 162 0/59.38

Springprüfung Klasse L mit Stechen

1 Max Paschertz Al Pacino 48 0/63.95

2 Johannes Munk Morton D 4/57.52

3 Jolie Marie Ader Valencia 52 4/60.06

Für Maira Röling-

Müller vom PJRFV

Knesebeck auf ‚Giandra’

begann die

Erfüllung des Traums

bereits mit der Einladung

zu Trainingsstunden

bei der

Dressur-Olympiasiegerin und Weltmeisterin

Nicole Uphoff-Selke in der Nähe von Hannover,

die mit zwei großen Auftritten im Campus und

in der Show-Arena endeten. Geritten wurde

eine Stunde, Maira durfte anfangen, konnte vorab

ihr Pferd nur wenig Abreiten, um den Zuschauern

die Lösungsphase zu demonstrieren.

„Mit Nicole´s Anweisungen war anschließend

eine deutliche Verbesserung der Losgelassenheit

zu erkennen“, so Mama Stefanie, die ihre

Tochter bei allen Terminen begleiten durfte. Es

folgten 4 weitere Reiterinnen aus dem Team

Niedersachsen, die von Nicole Uphoff-Selke


Regionaler Turniersport

vorgestellt wurden und großen Beifall erhielten.

Schließlich wurden alle noch für das Reiter-TV

interviewt. „Es war eine großartige Erfahrung

in einer großen Halle mit eigenem Pferd und

einer weltbekannten Trainerin vor großem Publikum“,

so Maira, die aber auch mit der Nervosität

ihres Pferdes zu kämpfen hatte.

Aus dem Kreisreiterverband waren auch Lilli

Thurau mit ihrer 3-jährigen Schwester Grete

von den Pferdefreunden Müden in der niedersächsischen

Ponyquadrille dabei sowie Jula

Marie Kuhl vom RFV Wittingen und Anneke

Lütkemüller vom PJRFV Knesebeck beim Ponyspringen.

Alle waren begeistert von ihren Showauftritten

und hatten mit ihren Pferden und Eltern trotz des

hohen Aufwands, Engagements und der umfangreichen

Koordination viel Spaß dabei. Zumal

für diese jungen Nachwuchsreiterinnen aus dem

Kreisreiterverband Gifhorn auch Träume in

Erfüllung gegangen sind.

Fotos: Glasow

Die jüngste Teilnehmerin Grete Thurau mit

Pony ‚Bruno‘ und Papa Lars

14. Neujahrsspringen auf dem Moorhof

Eine gelungene Veranstaltung und „guter Sport“

sorgt für strahlende Gesichter

„Das war eine super Veranstaltung, die Hütte

war voll“, zog Markus Braunisch eine durchweg

positive Bilanz des traditionellen Neujahrsspringen,

zu dem der RV Moorhof erneut

am ersten Samstag im Januar eingeladen hatte.

Und seine Mutter Roswitha fügte hinzu: „Die

Veranstaltung ist in den vergangenen 14 Jahren

immer mehr gewachsen.“ So standen auch am

05.01.2019 4 Prüfungen auf dem abwechslungsreichen

Programm, für die die Veranstalter

„Meldungen aus mehreren Bundesländern erhalten“

hatten. Unter ihnen übrigens auch

Mächtigkeitsspezialist Ralf-Werner König, der

letztes Jahr gleich die S/B-Springen in Calvörde,

Etingen und Zobbenitz für sich entscheiden

konnte.

Dabei lockte bereits das E-Springen zahlreiche

Zuschauer nach Isenbüttel und die blieben bis

zum Mächtigkeitsspringen, das den krönenden

Abschluss bildete.

Einen ersten Höhepunkt bildete die Modell-

Springprüfung, die nach der gelungenen

Premiere 2015 nicht mehr aus dem Programm

wegzudenken ist. Hier darf jeder Reiter ab

dem ersten Stechen ein Hindernis seiner Wahl

erhöhen. Am Ende war Jan Mertens (RV St.

Georg Saerbeck) einfach nicht zu schlagen und

belegte mit ‚Limba’ bzw. ‚Rudi Ratlos’ gleich

die Plätze 1 und 2. Rang 3 holte sich Johanna

Meyer auf ‚Concyta’ (Volt.Rspgs. Gieseritz).

Jula Marie Kuhl vom RFV Wittingen

Allerdings sorgte der für den RFV Derenburg

startende Kilian Römmer, der im Sattel von ‚Rasti’

Platz 4 belegte, für eine Überraschung. Immerhin

ist der Sohn von Hufschmied Falk Römmer

erst 12 Jahre alt und ließ so manchen Routinier

hinter sich. Eine Leistung, die auch beim gastgebenden

RV Moorhof auf Anerkennung stieß.

„Wir haben Kilian für diese besondere Leistung

die Teilnahme am Springlehrgang mit Frank

Plock geschenkt“, erklärte Markus Braunisch.

Dieser Lehrgang findet vom 16. - 17.02.2019

auf dem Moorhof statt.

Nach dem spannenden Modellspringen stand

dann ein etwas anderes Team-Punktespringen

der Klasse A auf dem Programm. Dabei durfte

der Reiter den Parcours nur so lange absolvieren,

wie sich sein Teamkollege an einer von der

Hallendecke herunterhängenden Hose festhalten

konnte. Eine Prüfung, bei der nicht nur die

Teams richtig Spaß hatten, auch die Zuschauer

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Maira Röling-Müller vom PJRFV Knesebeck

im TV-Interview

zeigten sich begeistert. Hier siegte Johanna

Meyer mit ‚Concyta’ vor Maja Weinkopf

vom RFV Helmstedt auf ‚Blace’ und Thorsten

Lautenbacch (Haldensleber Reitclub), der

‚Kaline’ gesattelt hatte.

Im abschließenden Mächtigkeitsspringen, bei

dem 11 Teilnehmer ihre Pferde gesattelt hatten,

entwickelte sich ein spannender Zweikampf

zwischen Markus Braunisch mit ‚Cardiff’ und

Falk Römmer mit ‚For Success’. Diese beiden

waren auch die einzigen, die die auf 1,85 m

angewachsene Mauer im 4. Stechen fehlerfrei

überwanden. Sie teilten sich den Sieg. Rang 3

ging ebenfalls an Falk Römmer, der mit ‚Castro’

auf einen Start im 4. Stechen verzichtet hatte.

Turnier- und Ausbildungsstall

M. Braunisch

Pensionsboxen

2 Reithallen

Hufbeschlagschmied im Haus

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Markus Braunisch

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11


Reitsportmosaik

„Eigentlich hatte ich ja gehofft, gemeinsam mit

Manuel auf Platz 1 zu landen“, so Braunisch.

Doch sein jüngerer Bruder, der im letzten Jahr

mit ‚Letorro Carero’ in diesem Springen ganz

oben stand und in Etingen 3. wurde, belegte im

Sattel von ‚Concorde’ Platz 4. Da gab es auch

Lob vom Trainer: „Ich hoffe, dass Manuels

Stute gut einschlägt, das war ja hier schon sehr,

sehr gut. Vielleicht reitet er sie auch so 2 mal

im Jahr solche Springen, da kann er erfolgreich

mitreitet und da freuen wir uns drauf.“

Dennoch zeigte sich Markus Braunisch begeistert:

„Das war reeller, sehr, sehr guter Sport. Für mich

war es die schönste Veranstaltung in den 14

Jahren!“ Und auch Roswitha Braunisch erklärte:

„Das war eine super Veranstaltung mit gutem

Sport.“

Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt

Das Highlight in der Vorweihnachtszeit glänzt

mit neuem Besucherrekord

Jedes Jahr im Dezember verwandelt sich Frankfurts

wunderschöne Festhalle in einen der

größten internationalen Pferdesporttreffpunkte.

Dabei geht es im Parcours um wichtige

Weltranglistenpunkte und die Dressur

birgt neben dem CDI4* auch die Finals im

NÜRNBERGER BURG-POKAL 2018 und

Louisdor-Preis 2018. Außerdem ermöglicht das

Internationale Festhallen Reitturnier auch einen

Blick in die Zukunft. Denn wer in Frankfurt im

Dressurviereck oder Parcours bestehen kann,

der kann auch überall sonst auftrumpfen.

So trafen sich vom 13. - 16.12.2018

Spitzensportler aus 18 Nationen in Frankfurts

„Guud Stuub“ zum pferdesportlichen

Jahresabschluss, unter ihnen Medaillengewinner

bei Welt- und Europameisterschaften und

Olympischen Spielen wie z.B. der Schwede

Rolf-Göran Bengtsson, Mannschafts-Olympiasiegerin

Kristina Bröring-Sprehe, Gert-Jan

Bruggink aus den Niederlanden, der Multichampion

der Vielseitigkeitsreiter, Michael

Jung, Reitmeisterin Ingrid Klimke, die Weltmeisterinnen

Dorothee Schneider und Isabell

Werth oder Vorjahressieger Gerrit Nieberg. So

waren im CDI in Frankfurt gleich 3 Mitglieder

des Olympiasiegerteams von Rio de Janeiro am

Start und auch der Rio-Reservist, Reitmeister

Hubertus Schmidt, war dabei.

Premieren in Frankfurt

Den Auftakt zum 48. Festhallen Reitturnier bildeten

erneut die Reiterinnen und Reitern aus

dem gastgebenden Bundesland bevor es am

Freitag für die internationalen Dressur- und

Springasse ernst wurde. Und der wurde mit

dem Grand Prix eröffnet, den der Däne Daniel

Bachmann Andersen auf ‚Blue Hors Zepter’

K.B.

für sich entscheiden konnte. Mit 78,54 % verwies

er Mannschafts-Olympiasiegerin Kristina

Bröring-Sprehe (76,891), die nach einer

monatelangen Pause erstmals wieder ihren

‚Desperados FRH’ gesattelt hatte, sowie Jessica

von Bredow-Werndl mit ‚Zaire-E’ (76,043 %)

auf die Plätze.

„Ich bin zum ersten Mal hier, ehrlich gesagt

war ich eigentlich ein bißchen zu spät“, gestand

Bachmann Andersen verschmitzt lächelnd.

„Jeder hat mir gesagt, das diese Halle besonders

ist, nicht ganz einfach, aber wunderbar dekoriert.

Und ich muss sagen, das ist toll.“

Ebenfalls eine Premiere in Frankfurt feierte

Kristina Bröring-Sprehe. „Ich war bisher immer

nur zum Zuschauen hier“, unterstrich Bröring-

Sprehe, „das ist auch mein erster Start beim

Frankfurter Turnier.“

AUS LIEBE ZUM PFERD

09. – 17.03.2019

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12


Willkommen

in der modernen

Pferdezucht

Das Niedersächsische Landgestüt Celle

präsentiert

Jessica Mendoza und ‚Kay‘ waren im Eröffnungsspringen

nicht zu schlagen

Alles richtig gemacht, hatte am

Freitagnachmittag Jessica Mendoza, die

mit dem erst 8 Jahre alten Hengst ‚Kay’ das

Eröffnungsspringen gewinnen konnte. Und

auch die 22-jährige Britin, die seit 4 Jahren in

Mierlo in den Niederlanden lebt, staunte nicht

schlecht über das Ambiente, die Atmosphäre

und die Begeisterung des Publikums.

Der Samstagvormittag stand dann mit dem

internationalen Grand Prix Special und dem

Finale im NÜRNBERGER BURG-POKAL erst

einmal ganz im Zeichen der Dressur. Und in

beiden Prüfungen sorgten Top-Reiter und Pferde

für große Begeisterung bei den Zuschauern.

Dabei zeigte zuerst ein „Promi“ auf 4 Beinen,

dass er frisch und fit ist und wieder zurück auf

die internationale Bühne will. So siegte der

17-jährige ‚Desperados FRH’ mit 78,08 % im

Grand Prix Special und brachte seine Reiterin

damit zum anhaltend langen Strahlen. Platz

2 ging an Jessica von Bredow-Werndl und

‚Zaire-E’, vor Daniel Bachmann Andersen auf

‚Blue Hors Zepter’.

Dorothee Schneider und ‚First Romance’

gewinnen NÜRNBERGER BURG-POKAL

Dann fieberten die zahlreichen Zuschauer dem

Finale im Nürnberger Burg-Pokal entgegen.

Diese Serie für 7- bis 9-jährige Dressurpferde,

die Jahr für Jahr Pferde hervorbringt die Qualität

für den ganz großen Sport besitzen, wurde 1992

von Hans-Peter Schmidt, Ehrenvorsitzender der

Aufsichtsräte der NÜRNBERGER Versicherung

Hengstvorführungen

2019

Ankum

Donnerstag, 14. Februar, 19.00 Uhr

Reitanlage am See- und Sporthotel Ankum

Adelheidsdorf

Freitag, 22. Februar, 19.00 Uhr

Hengstprüfungsanstalt Adelheidsdorf

Luhmühlen

Donnerstag, 21. März, 19.00 Uhr

AAZ Luhmühlen

Dobrock

Samstag, 30. März, 14.00 Uhr

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Kristina Bröring-Sprehe konnte nicht nur ihre Premiere in Frankfurt feiern,

sondern auch ein tolles Comeback von ‚Desperados FRH’

13


Reitsportmosaik

Foto: Karl-Heinz Frieler

Das strahlende Siegerpaar im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL -

Dorothee Schneider und First Romance.

Versicherung, ins Leben gerufen und der

ehemalige Schirmherr Reitmeister Dr. Reiner

Klimke hatte extra eine spezielle Aufgabe

konzipiert, um den Anforderungen der jungen

Pferde gerecht zu werden. Mit Erfolg. Denn seit

1999 gewannen Pferde aus dem Burg-Pokal bei

Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften

insgesamt 136 Medaillen.

Und auch das 27. Finale versprach erstklassigen

Sport höchster Qualität, schließlich hatten

alle Qualifikationssieger bei ihren Erfolgen

Wertnoten jenseits der 70%-Marke erreicht.

Dieses hohe Niveau setzte sich auch im Finale

fort. Hier war es Lokalmatadorin Dorothee

Schneider, die im Sattel des 8-jährigen ‚First Romance’

als vorletzte Starterin das Feld aufrollte.

Dabei wurde ihre Vorstellung trotz kleiner

„Unebenheiten“ von den Richtern mit 76,537

% belohnt. Dabei feierte die sympathische

Pferdefrau ihren 2. Finalsieg in der Serie nach

2015. „Ich habe einfach ein sensationelles

Pferd unter dem Hintern gehabt und ich bin

den Besitzern unglaublich dankbar, dass sie

ihn gekauft und mir zur Ausbildung anvertraut

haben”, schwärmte die Siegerin und ergänzte

freudestrahlend: „Ich freu mich natürlich riesig

über diesen Sieg vor heimischer Kulisse.“

Übrigens: Der über ‚Fürst Romancier’

x ‚Day Dream’ gezogene Wallach

gilt als echtes Weltpferd mit sehr viel

Potential für den Dressur-Spitzensport.

Rang 2 erkämpfte sich die NÜRNBERGER

BURG-POKAL Rekordhalterin Isabell

Werth im Sattel des 8-jährigen Hannoveraner

‚Descolari’ (‚Desperados’ x ‚Weltmeyer’),

dessen Vorstellung mit 75,268 % belohnt wurde.

Dabei konnte sich das Paar in der Finalprüfung

deutlich steigern, das Pferd bekam im Laufe

der Prüfung immer mehr Vertrauen und konnte

seine Stärken ausspielen.

An 3. Stelle folgte Ingrid Klimke mit ihrer

Nachwuchshoffnung ‚Bluetooth OLD’, die mit

74,122 %. ebenfalls eine geniale Vorstellung

zeigten.

Junges Trio dominiert Champions Cup

Am Samstagnachmittag stand mit

dem Champions Cup das 2. von 4

Weltranglistenspringen auf dem Programm.

Hier war Kendra-Claricia Brinkop mit

‚Caramia’ nicht zu schlagen. Und die war „hin

und weg“ nach ihrem Erfolg. „Ich glaube ich

habe noch nie ein Pferd gehabt, das es mir so

leicht gemacht hat“, schwärmte die 25-jährige

Springreiterin, die aus Schleswig-Holstein

stammt und bei Marcus Ehning in Borken im

Sportstall arbeitet.

Auf Platz 2 und 3 fanden sich mit dem

21-jährigen US-Amerikaner Lucas Porter und

‚C Hunter’ bzw. der 1 Jahr ältere Guido Klatte,

der ‚Qinghai’ gesattel hatte, zwei weitere junge

Reiter ein.

„Ich mag das hier, es ist ein fantastisches

Turnier. Es gibt nichts vergleichbares bei uns in

den USA“, erklärte Lucas Porter. Guido Klatte

jun. räumte freimütig ein, dass es „schon Spaß

macht, die erfahrenen Reiter unter Druck zu

setzen.“

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Kendra-Claricia Brinkop und ‚Caramia‘ auf dem Sprung zum Sieg im Champions Cup

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‚Veneziano’ gewinnt Louisdor-Preis-Finale

Am Sonntag dominierte dann erneut die Dressur

den Vormittag. Und auch hier gab es am Ende

nur glückliche Gesichter.

Den Auftakt machte das prestigeträchtige

Finale im Louisdor-Preis, das der Oldenburger

‚Veneziano’ mit dem dänischen Championatsreiter

Daniel Bachmann im Sattel für sich

entscheiden konnte. Die Plätze 2 und 3 belegten

mit ‚Famoso OLD’ unter Benjamin Werndl, der

bereits die Einlaufprüfung gewinnen konnte,

und ‚Destiny OLD’, der von Kristina Bröring-

Sprehe vorgestellt wurde, zwei weitere Oldenburger

Pferde.

Dabei war Daniel Bachmann Andersen mit einer

ganz klaren Devise in das Louisdor-Preis-Finale

gestartet: Eine lockere, fehlerfreie Runde mit

seinem ‚Veneziano’ zu zeigen. Der 8-jährige

Hengst (von ‚Vivaldi’/‚Donnerhall’) aus dem

Besitz des dänischen Gestüts Blue Hors erfüllte

die Erwartungen seines Reiters voll und ganz.

„ ‚Veneziano’ ist ein ganz besonderes Pferd für

mich. Ich reite ihn seit er 4-jährig war und kenne

ihn jetzt sehr gut. Er kämpft immer für mich, auch

wenn er noch ein bisschen Kraft und Gelassenheit

braucht“, sagte Bachmann Andersen. Und auch

der internationale Dressurrichter Dr. Dietrich

Plewa, der die einzelnen Ritte im Finale erneut

kommentierte, sah in der Vorstellung des Siegers

„keine Schwachpunkte, sehr gute Reiterei.

Besser hätte man es nicht machen können. Auch

wenn man dem Pferd die Anspannung noch

ansah, stehen ihm alle Türen für weitere starke

Ergebnisse auf Weltniveau offen.“ Besonders

hob Plewa die „kleinen, gesetzten Pirouetten“

hervor, die ‚Veneziano’ in seinem erst zweiten

„langen“ Grand Prix zeigte.

Aber auch der 9-jährige ‚Famoso OLD’ (von

‚Farewell III’/‚Welt Hit II’) und Benjamin

Werndl auch wenn sich 2, 3 kleinere Fehler in

die Prüfung einschlichen. Diese nahm der Reiter

aber umgehend auf die eigene Kappe: „Ich muss

zugeben, dass heute vielleicht ich selbst das

Problem war. Zum ersten Mal befand ich mich

gefühlt in der Favoritenrolle, das bin ich so nicht

gewohnt und das musste erstmal bei mir ankommen.

Aber ich habe heute sehr viel gelernt“, sagte

Benjamin Werndl. Doch von der Bescheidenheit

wollte Plewa nicht allzu viel wissen. „Das war

eine Prüfung mit jeder Menge Höhepunkten,

wie etwa den Trabverstärkungen. Wir haben

ein sehr talentiertes Pferd gesehen, das heute

vielleicht nicht ganz so locker und losgelassen

war. Aber dass gelegentlich Fehler passieren,

ist ganz normal bei einem Nachwuchspferd, das

auf dem Wege ist, ein Top-Pferd zu werden.“

‚Veneziano’ und Daniel Bachmann sicherten sich den Sieg im Finale des Louisdor-Preis

Hause. Aber das kommt mit mehr Routine, das

war hier erst sein 2. langer Grand Prix.“ Lediglich

die Piaffen wollten nicht so ganz gelingen,

doch Plewa sah eine „gefällige Vorstellung,

eine Symbiose von Reiterin und Pferd. Wenn

es heute einen Preis für Harmonie und Eleganz

geben würde, hätten ihn diese beiden verdient.“

Auch in diesem Jahr hatten sich auf den Qualifikations-Turnieren

in ganz Deutschland wieder

die besten Paare für das Finale empfohlen. Sie

bewiesen in der Festhalle ausnahmslos, dass sie

sich auf dem richtigen Weg in den internationalen

Grand-Prix-Sport befinden. So zog auch

Chefrichterin Dr. Evi Eisenhardt ein rundum

positives Fazit des diesjährigen Finales: „Jedes

Jahr sehen wir hier in Frankfurt wieder tolle

Prüfungen im Louisdor-Preis. Ich selbst habe

dabei immer wieder Gänsehaut. Die Pferde, die

Breite an Qualität, werden jedes Jahr ein bisschen

besser.“

EURORIDING

Der Louisdor-Preis, präsentiert von der Lieselott

und Klaus Rheinberger Stiftung, ist eine Serie

der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN),

in der 8- bis 10-jährige Nachwuchspferde erste

Erfahrungen auf Grand-Prix-Niveau sammeln

können. Heutige Spitzenpferde wie ‚Weihegold

OLD’, ‚Sammy Davis jr.’ und ‚TSF Dalera BB’,

die Deutschland überaus erfolgreich bei Championaten

vertreten, gehören zu den bisherigen

Siegern der Serie.

Isabell Werth und ‚Don Johnson’

dominieren die Kür

In der folgenden Grand Prix Kür war Isabell

Werth einmal mehr nicht zu schlagen. Dabei

verwies sie im Sattel ihrer 17 Jahre alten

„Wundertüte“ ‚Don Johnson’ Ingrid Klimke auf

‚Franziskus’ sowie die Finnin Emma Kanerva,

die in Stade lebt und arbeitet, mit ‚Dambacu NI’

auf die Plätze.

Reitsportmosaik

Noch am Vortag hatte Mannschafts-Olympiasiegerin

Kristina Bröring-Sprehe mit ‚Desperados

FRH’ den Grand Prix Special gewonnen, jetzt

holte sie sich im Sattel seines Sohnes ‚Destiny

OLD’ Platz 3 und geriet geradzu ins schwärmen:

„ ‚Destiny’ hat viel von seinem Vater, zum

Beispiel den Ehrgeiz und die Versammlungsbereitschaft.

Heute bin ich super zufrieden und

freue mich, dass sich ‚Destiny’ in dieser besonderen

Atmosphäre so gut gezeigt hat, auch

wenn hier nicht alles so gut geklappt hat wie zu

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15


Reitsportmosaik

Isabell Werth und ‚Don Johnson’ waren einmal mehr nicht zu schlagen

Er hat vor Langeweile schon das ein oder andere

Gummi-Tier in seiner Box erlegt“, berichtete

Werth. „Heute bin ich sehr zufrieden mit

ihm. Er ist ja immer für alles gut und kann auch

schonmal den Kopf zwischen die Beine stecken

und losbocken. Er ist einfach ein Charakterpferd

und mir sehr ans Herz gewachsen. Der Sieg ist

ein schöner Abschluss für dieses Wochenende.“

Und für Klimke stand nach der Grand Prix Kür

fest: „Hinter Isabell 2. zu werden ist ja wie

gewinnen.“

22-jähriger Niedersachse gewinnt den

Großen Preis

Am Sonntagnachmittag fieberten alle dem

Großen Preis entgegen. Und auch hier wartete

auf die 50 Starter ein anspruchsvoller Kurs, den

nur 9 Paare fehlerfrei beenden konnten. In der

Entscheidung „kurvte“ der 22-jährige Guido

Klatte jun. mit ‚Quinghai’ eher auf Sicherheit

bedacht durch den von Frank Rothenberger

gestalteten Parcours und sicherte sich den

Sieg in der mit insgesamt 70.000,00 Euro

dotierten Weltranglistenprüfung. Da schaute

der 22-jährige doch etwas ungläubig drein. „Ich

hätte nie damit gerechnet, dass ich hier gewinne”,

japste der einstige Junioren-Europameister

atemlos und knuddelte sein Pferd. „ ‚Quinghai’

ist der König im Stall, der darf alles”, schwärmte

Klatte von seinem Top-Pferd. „Heute hat man

auch gesehen, warum das so ist. Wir kennen uns

jetzt schon so lange. Letztes Jahr waren wir in

einem kleinen Loch, da lief es nicht so richtig,

deshalb ist es umso schöner, dass es jetzt wieder

so gut läuft.“

16

Der erst 22-jährige Guido Klatte jun. und ‚Quinghai‘ waren im Großen Preis von Hessen

nicht zu schlagen

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„Jetzt kann Weihnachten

kommen“, sagte Isabell

Werth nach dem Sieg

mit ihrem Hannoveraner

Wallach, der zuletzt im

Mai auf einem Turnier

gestartet war. „Das ist

der momentan sehr komfortablen

Situation bei

uns im Stall geschuldet,

dass so viele Grand Prix

Pferde da sind. Da ist

‚Jonny’ leider ein bisschen

zu kurz gekommen.

Lohn der tollen Runde, an der u.a. der

Doppel-Weltmeister 2014 Jeroen Dubbeldam

oder der WM-Sechste Max Kühner aus

Österreich scheiterten, ist ein nagelneuer

Mercedes-Benz A-Klasse und das freute Vater

und Sohn Klatte besonders: „Ich hab vor ein

paar Wochen mit dem Auto einen Unfall gehabt,

das passt jetzt total gut.“

Etwas bedachtsamer ließ Max Kühner das

Stechen angehen. „ ‚Cornet Kalua’ und ich

hatten in den vergangenen 2 Tagen nicht so

ganz ideal zueinander gefunden“, stellte Kühner

verschmitzt lächelnd fest, „insofern war es

tatsächlich mein Plan, eine gute und fehlerfreie

Runde zu reiten.“

Froh und zufrieden war auch der drittplatzierte

Maurice Tebbel mit seinem WM-Pferd ‚Don

Diarado’. „Er hat eine kleine Pause nach der

WM gehabt und ist jetzt bei 3 Hallenturnieren

fantastisch gesprungen.”

Der 11-jährige ‚Qinghai’ aus der Oldenburger

Springpferdezucht kam schon als

Fohlen in den Stall der Familie Klatte.

2013 gewann er mit Guido Klatte jun. das

Bundeschampionat der 6-jährigen Springpferde.

2015 holten sie Gold in der Einzelwertung

bei den U21-Europameisterschaften

sowie Silber mit dem Team. 2017 erlebten die

beiden ihre Premiere beim Weltcup-Finale

der Springreiter in Omaha/USA und wurden

als bestes deutsches Paar 6. In diesem


Jahr gewannen sie die Silbermedaille bei den

Deutschen Meisterschaften in Balve. „Seit 2, 3

Monaten habe ich einen neuen Trainer, Franke

Sloothaak. Wir haben ein paar Dinge umgestellt

und verändert. Seitdem läuft es wirklich gut“,

erklärte Klatte.

Erfolgsbilanz für Frankfurt

So konnte Paul Schockemöhle, der gemeinsam

mit seinem Team, Ann Kathrin Linsenhoff und

dem Schafhof-Team das internationale Turnier

in Frankfurt „auf die Beine“ stellt, abschließend

einen neuen Besucherrekord verkünden.

Insgesamt besuchten 47.400 Zuschauer die

Festhalle. Dabei habe es zum Beispiel am

Donnerstag-Abend einen Zuschauer-Zuwachs

gegeben, wo erstmals eine Prüfung mit Zweiund

Vierspänner-Kutschen ausgetragen worden

war, die beim Publikum außerordentlich gut

ankam.

„Frankfurt ist sehr familiär und positive Signale

kamen auch von den wirtschaftlichen Partnern“,

erklärte der dreimalige Europameister. Und

Turnierleiter Klaus-Martin Rath lieferte den

CSI Neustadt-Dosse

„Es hat alles optimal gepasst“

Grund für die Beliebtheit gleich mit. „Das

liegt auch daran, wie wir hier in Frankfurt den

Sport weitergeben können. Wir haben zum

Beispiel das Glück, mit Isabell Werth jemanden

zu haben, der es wie kein anderer versteht das

Publikum zu animieren und zu begeistern, wie

man im Siegerpreis gesehen hat. Davon lebt das

Turnier, das macht es lebendig und lebhaft, und

das ist einfach unbezahlbar.“

K.B.

Fotos: Stefan Lafrentz:

Reitsportmosaik

Kaum hat das neue (Pferdesport)Jahr begonnen,

zieht es Spitzenreiter aus dem In- und Ausland

nach Brandenburg. Schließlich bietet das CSI

Neustadt-Dosse direkt am ersten Wochenende

im Januar einen optimalen Einstieg in das neue

Jahr. „Es sind vor allem die guten Bedingungen

für Pferde und Reiter, die uns in jedem Jahr nach

Neustadt locken“ erklärt Mario Stevens, der zu

den regelmäßigen Gästen gehört. Und Marco

Kutscher fügt hinzu: „Es passt hier für Pferde

und Reiter. Da habe ich auch gerne die weitere

Anreise in Kauf genommen, auch wenn Münster

vor der Haustür liegt.” Überhaupt loben die

Reiter die ausgewogenen Möglichkeiten, Pferde

außerhalb der Großen Tour an den Start zu

bringen. „Unser CSI Neustadt-Dosse bietet die

einmalige Chance in Berlin und Brandenburg,

das sich die Welten des Reitsports treffen.

Anfänger, lokale Cracks und die Weltelite“

erklärt Herbert Ulonska den gelungenen Mix.

Am Samstag erlebten die Zuschauer in der ausverkauften

Graf von Lindenau-Halle eine Premiere.

Denn noch nie hatte eine Amazone aus

Südafrika das prestigereiche DKB Championat

gewonnen. Dabei legte Alexa Stais den Grundstein

für ihren späteren Erfolg mit ‚Quintato’,

mit dem Einzug in die Siegerrunde der besten

16 Paare. Hier blieben die beiden dann erneut

fehlerfrei und sicherten sich in 36,50 Sekunden

den Sieg. Der Lohn für den Erfolg: Ein nagelneuer

Pferdeanhänger.

So trafen vom 09. - 13.01.2019 Reiterinnen

und Reiter aus 14 Nationen in der Graf von

Lindenau-Halle aufeinander. Und für die standen

gleich 6 internationale Prüfungen, inklusive

der so wichtigen Youngster-Touren, auf dem

Programm bei dem natürlich die beiden Weltranglistenspringen

die Höhepunkte bildeten.

Championatssieg für Alexa Stais

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17


für staunende Gesichter auf den vollbesetzten

Tribünen.

Reitsportmosaik

„So gute Pferde wie im Moment hatte ich noch

nie, da macht Reiten natürlich doppelt Spass”,

sprudelte es aus dem strahlenden Sieger heraus,

der jetzt wieder zu seinem alten Arbeitgeber Gestüt

Sprehe zurückgekehrt ist. „ ‚Samurai’ kam

als Zuchthengst auf das Gestüt und dass ich ihn

jetzt reiten darf, das ist wie ein Geschenk für

mich - Neustadt war gerade einmal der 2. Start

und das mit einem Sieg zu beenden ist sensationell.


Übrigens: Für Tobias Meyer ist es nicht der erste

Erfolg in Neustadt-Dosse. Bereits 2011 konnte

er das Championat gewinnen.

Für den Erfolg gab es jede Menge Weltranglistenpunkte,

ein Preisgeld von 6.250,00 Euro

und ein großes Lob von Marco Kutscher: „Ich

war 2 Sekunden langsamer, aber ich habe nicht

viel falsch gemacht: der Ritt von Tobi und ‚Samurai’

war heute von einem anderen Stern - da

muss ich dann auch mal mit dem 2. Rang zufrieden

sein.“

„Klar, ich bin heute sehr zufrieden mit ‚Quintato’

- sie hat die optimalen Bedingungen optimal

genutzt”, freute sich Stais, die seit einigen

Jahren in Deutschland bei Hilmar Meyer in

Morsum trainiert und arbeitet: „ ‚Quintato’ ist

ein Mädchenpferd, ich habe da heute optimale

Unterstützung erhalten.”

Eine Einschätzung, die Marco Kutscher, der mit

41 Hundertstel Sekunden Rückstand Rang 2

belegte, so nicht stehenlassen wollte: „Alexa ist

eine hervorragende Reiterin und hat sicherlich

nicht alleine wegen des Pferdes gewonnen - sie

war heute die schnellste Reiterin.” Allerdings

unterstrich er mit dieser Leistung Ansprüche

für die nahe Zukunft mit seinem neuen Partner

‚Böckmanns Lord Pezi Junior’.

Alexa Stais und ‚Quintato’

Den abschließenden Höhepunkt des CSI in

Neustadt-Dosse bildete dann der Große Preis

am Sonntag, bei dem gleich 62 Reiter ihre

Pferde gesattelt hatten. Allerdings blieben

nur 13 Paare fehlerfrei und lieferten sich ein

spannendes Stechen um den Sieg. Hier gelang

dann erst dem 5. Starter Steffen Engfer mit

‚Dapardie’ eine Nullrunde. Doch bereits der

8. Reiter, Hans-Peter Konle mit ‚Quick Stepp

4’, war schneller. Und auch die Zeit von 35,31

Sekunden sollte „nur“ für Platz 3 reichen.

Denn nach dem Marco Kutscher im Sattel von

‚Charco 2’ nach flotten 34,79 Sekunden ins Ziel

ritt, sorgte Tobias Meyer, der mit ‚Samurai 501’

in unglaublichen 32,81 Sekunden zu Hause war,

Äußerst zufrieden zeigten sich auch die Veranstalter.

Immerhin kamen insgesamt 12.200 Zuschauer,

um in der am Sonnabend und Sonntag

ausverkauften Halle Spitzensport und Show zu

erleben. So freute sich z.B. die Geschäftsführerin

der Neustädter Gestüte, Regine Ebert: „Das

CSI setzt eine Marke. Wir freuen uns, dass wir

an diesem Erfolg mitarbeiten können“ und Herbert

Ulonska stellte fest: „Die Analyse ist in diesem

Jahr einfach: beim CSI Neustadt hat optimal

alles gepasst. Ab sofort laufen die Vorbereitung

für 2020 - da steht unsere 20. Veranstaltung an;

dieses Jubiläum wollen wir gebührend feiern.“

K.B.

Fotos: www.Sportfotos Lafrentz

Auf Rang 3 sprang der Schwede Viktor Melin

mit ‚Atina’ vor Thomas Kleis mit ‚Silberpfeil’.

„Das Podium mit seinem internationalem Rang

unterstreicht die Rolle des CSI Neustadt-Dosse ”

freute sich Sara Rothe vom Sponsor Deutsche

Kreditbank AG. Und auch Veranstalter Herbert

Ulonska war mit dem bisherigen Ablauf

zufrieden: „Unser internationales Reitturnier

läuft perfekt - eigentlich könnten wir am Montag

mit der Jubiläumsausgabe, die im kommenden

Jahr ansteht, gleich weitermachen.”

Tobi Meyer holt sich mit Sensationsritt

den Sieg im Großen Preis

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Tobias Meyer mit ‚Samurai 501’

18


Finalstandort PARTNER PFERD

Reitsportmosaik

Seit über 20 Jahren treffen sich Olympia- und

Weltcupsieger sowie Welt- und Europameister

im Januar bei der PARTNER PFERD. Und

alle sind sich einig: „Eine Stimmung wie in

der Leipziger Messe findet sich nirgendwo in

Deutschland, in Europa, auf der Welt!“ So ist

eines der wichtigsten Hallenpferdesportevents

auf 5*-Niveau Deutschlands auf dem besten

Weg, eine echte Kultveranstaltung zu werden.

Dabei standen zwar auch vom 17. - 20.01.2019

die Weltcupprüfungen in den 3 Disziplinen

im Mittelpunkt, doch den spannenden

Auftakt mit ganz besonderem Flair bildete

schon der Donnerstag. Hier wurde es dann

für die jeweils 4 besten U21-Reiter der 7

Qualifikationsprüfungen zum Eggersmann

Junior Cup (Stilspringen der Klasse M*) bzw.

die 30 punktbesten Reiter der 15 Etappen des

PARTNER PFERD CUP (Springen der Klasse

S*) ernst, für die mit dem großen Finale der

absolute Saisonhöhepunkt auf dem Programm

stand. Schließlich können die Finalisten der

beiden Touren die Spitzenbedingungen dieses

Turniers genießen und sich den Abreiteplatz in

der Leipziger Messe mit Beerbaum, Ehning &

Co. teilen.

So schwärmt z.B. Marlene Franz:

„Grundsätzlich ist diese Serie für uns

Nachwuchsreiter eine einzigartige

Möglichkeit, auf so einem Turnier zu starten,

den weltbesten Reitern über den Weg zu reiten

und natürlich sich auch hier und da etwas

abzugucken.“ Dabei sind für sie vor allem

Christian Ahlmann und Daniel Deußer eine

besondere Inspiration. „Ich habe ihnen hier viel

zugeguckt, wie sie ihre Pferde arbeiten. Das ist

natürlich total interessant!“ Eine Aussage, die

auch Dominik Jahn nur bestätigen kann. „Die

Bedingungen in Leipzig sind einfach ideal und

es ist etwas ganz Besonderes, sich mit den

besten der Welt auf dem Abreiteplatz tummeln

zu dürfen. Da versuche ich auch immer etwas

mit den Augen zu klauen.“

Am 17.01.2018 stand dann zuerst eine Einlaufprüfung

für beide Cups auf dem Programm,

damit sich die Teilnehmer und ihre Pferde

schon einmal an die besondere Atmosphäre

der großzügigen Arena gewöhnen konnten.

Bereits hier machte Marlene Franz deutlich,

dass sie sich mit ihrer ‚Cosmea’ einiges für den

Eggersmann Junior Cup vorgenommen hatte

und belegte mit einer Wertnote von 8,4 hinter

Jasmin Hille mit ‚Condor VA’ (8,5) Platz 2.

Rang 3 ging an Niklas Schipler mit ‚Coradina’

(8,3).

In der Einlaufprüfung zum PARTNER PFERD

Cup waren Manuel Prause und ‚Cadillac’

nicht zu schlagen, die nach 53,93 Sekunden

über die Ziellinie galoppierten und sich gegen

Dirk Holländer vom RV Ihleburg mit ‚Vicenta’

sowie Charlott Zocher auf ‚Landdame’ (56,97

Sekunden) durchsetzten.

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Steffen Buchheim mit ‚Cazano’ (RV Ihleburg),

Kay Körber mit ‚Pokerface’ (RFTV am Park

Osterweddingen) und Dominik Jahn mit

‚Colin’ (RV Greppin 1990) belegten nach

ebenfalls fehlerfreien Ritten die Plätze 7, 8

und 10.

Marlene Franz hebt ab mit ‚Cosmea’

In der Finalprüfung des Eggersmann Junior

Cup musste dann ein packendes Stechen über

Sieg und Platzierung in der heißbegehrten

U21-Serie entscheiden. Am Ende setzten sich

Marlene Franz und ‚Cosmea’ mit lediglich 15

Hundertstelsekunden Vorsprung an die Spitze

des 9-köpfigen Feldes. Die Plätze 2 und 3

holten sich mit der für den RFV Oschersleben/

Bode startenden Ivana Lesemann auf ‚Leonardo

Da Vinci’ bzw. Joan Wecke vom RV Eichenhof

Schermen-Pietzpuhl mit ‚Caro-Blue’ zwei

Reiterinnen aus Sachsen-Anhalt.

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19


Marlene Franz sah das große Starterfeld und

somit die hohe Zahl an direkten Konkurrenten

um den Finalsieg als Herausforderung: „Wir

kennen uns natürlich untereinander und es

macht dann schon den Reiz aus, wenn so viele

in der Prüfung antreten.“

Reitsportmosaik

So wird es auch 2019 den Eggersmann Junior

Cup geben. Im Laufe der Saison können

sich dann die U21-Reiter der ostdeutschen

Reitsportverbände für das inzwischen 20. Finale

qualifizieren und sich so ihren Startplatz bei der

PARTNER PFERD 2020 sichern.

Dominik Jahn gewinnt

PARTNER PFERD CUP 2019 - endlich!

Am Donnerstagabend kämpften die besten 30

Paare um den Finalsieg im PARTNER PFERD

Cup, das vom Fachmagazin Pferde in Sachsen

und Thüringen präsentiert wurde. Bereits hier

hatte Parcourschef Frank Rothenberger den

Teilnehmern „ein dickes S-Springen“ in den

Weg gestellt, so dass die Zuschauer erst einmal

einige Zeit auf den ersten Nullfehlerritt warten

mussten. Doch nach dem Joan Wecke mit ‚Cloud

over Berlin’ eine Nullrunde gelang, folgten ihr

noch 5 weitere Teilnehmer in die Entscheidung,

in der allerdings nur 3 Paare erneut ohne Fehler

bleiben konnten.

Marlene Franz und ‚Cosmea‘ auf dem Sprung zum Sieg im Eggersmann Junior Cup Finale

„Sie ist grundsätzlich eher gelassen und

konzentriert sich immer sehr gut auf mich

und auf die Sprünge“, lobte die 20-jährige

BWL-Studentin ihre Stute. „Und es war auch

eine tolle Vorbereitung, dass wir am Mittwoch

hier schon ein Training mit Patrick Stühlmeyer

und Daniel Sonnberger in der Halle hatten.“

Übrigens: Dass die Finalisten im Eggersmann

Junior Cup ein tolles Gesamtpaket erwartet,

hat sich offensichtlich rumgesprochen: „Wir

hatten noch nie so viele Teilnehmer bei den

Qualifikationen und auch noch nie so viele

Finalisten“, erklärte Friederike Eggersmann.

„Es freut uns natürlich sehr, dass die Serie so

gut angenommen wird und die Motivation bei

den Nachwuchsreitern so groß ist, sich für das

Finale zu qualifizieren.“

Hier legte Joan Wecke flotte 45,83 Sekunden

vor, an denen sich die weiteren Teilnehmer erst

einmal die Zähne ausbissen. Doch dann fegte

Marvin Jüngel im Sattel von ‚Jolie Lafee’ nach

45,57 Sekunden ins Ziel. Allerdings reichte

diese Zeit „nur“ zu Rang 2. Denn Dominik

Jahn und ‚Colin’ ließen keinen Zweifel offen,

diesmal wollte Jahn den Sieg unbedingt. Und

tatsächlich waren sie in 43,99 Sekunden zu

Fotos: Sportfotos-Lafrentz.de

DER KLEINE GEORG

Wir haben die Region

immer im Blick

20

Dominik Jahn und ‚Colin‘ holten sich endlich den Sieg im PARTNER PFERD Cup


Hause. „Ich glaube, ich war schon zwei Mal

Zweiter und drei Mal Dritter, aber gewonnen

habe ich tatsächlich zum ersten Mal“, freute

sich der 37-Jährige aus der Nähe von Bitterfeld,

der aufgrund einer Erkältung angeschlagen

nach Leipzig gereist war. „Zur PARTNER

PFERD geht man auch mit dem Kopf unterm

Arm! Das ist für uns das absolute Saisonziel und

-highlight“, stellt der amtierende Landesmeister

Sachsen-Anhalt klar, „eine bessere Bühne gibt

es für uns nicht.“ Und deswegen ist für Dominik

Jahn auch ganz klar, dass die Qualifikation für

das nächste Jahr wieder im Mittelpunkt seiner

Saisonplanung steht.

Muth, Wecke und Hanisch gewinnen Finals

der SPOOKS-Amateur Trophy

Bereits seit 2014 bietet die SPOOKS-Amateur

Trophy internationalen Amateur-Springreitern

den Zugang zu den schönsten Turnierplätzen

Deutschlands. Hier sammeln die Starter in drei

verschiedenen Kategorien (Small/Medium/

Large) Punkte für das große Finale, bei dem die

jeweils 12 punktbesten Teilnehmer/Pferd-Paare

einer jeden Tour startberechtigt sind.

Reitsportmosaik

So wurde bei der PARTNER PFERD 2019 das

inzwischen 5. Finale der äußerst beliebten und

hoch frequentierten Springsportserie zelebriert.

In der Small-Tour siegte Julia Muth mit dem

einstigen Derby-Pferd von Mario Stevens, der

13-jährigen Hannoveraner Stute ‚El Bandiata B’.

Platz 2 ging an Saskia Meyer mit ‚My Holly’,

die bei der PARTNER PFERD auch als gefragte

Influencerin (@biniebo) unterwegs war. 3. wurde

Beeke Vogeler mit ‚Clindrigo’.

Richtig gut lief es in Leipzig für Joan Wecke

vom RV Eichenhof Schermen-Pietzpuhl. Sie

belegte im Sattel von ‚Caro-Blue’ bzw. ‚Cloud

over Berlin’ jeweils Platz 3 im Eggersmann

Junior Cup und PARTNER PFERD Cup.

Außerdem sammelte sie im Sattel von ‚Corina’

viele top Platzierungen in der Medium-Tour

der SPOOKS-Amateur Trophy, dessen Finale

sie gewinnen konnte, und war mit ‚Cora’

auch in der Large-Tour erfolgreich. Ein echtes

Mammutprogramm. „Am Donnerstag bin ich

4 Pferde geritten und jetzt sind nur noch die

beiden (Anm. d. Red. ‚Corina’ und ‚Cora’) hier

geblieben“. Übrigens: Alle Pferde sind von

Joan’s Vater selbst gezogen und von Anfang an

von ihr geritten. „Außer ‚Cloud over Berlin’.

Alle anderen habe ich auch selbst eingeritten

und bis hier her gebracht“, erzählt sie nicht ohne

Joan Wecke (hier auf ‚Corina’) hatte ein mehr als erfolgreiches Wochenende in Leipzig

Stolz. „Da kann man schon zufrieden sein, bei

so einem Turnier so gut abzuschneiden“, erklärt

Joan Wecke und fügt hinzu: „Ich hätte auch nicht

damit gerechnet, dass es so gut läuft.“ So hatte

die 16-jährige Amazone, die u.a. auf Siege bei

den Deutschen Jugendmeisterschaften und dem

Preis der Besten zurückblicken kann, ihr Ziel

„eine Platzierung“ zu holen, mehr als erreicht.

Und obwohl sie schon bei vielen „großen

Turnieren“ am Start war, hat „Leipzig einen

ziemlich großen Stellenwert“ für sie. „Weil

hier eine super schöne Atmosphäre ist und auch

viele internationale, große Reiter da sind. Das

ist auf jeden Fall was Besonderes.“ Jetzt möchte

die Amazone „erst einmal weiter so erfolgreich

reiten. Dann möchte ich gerne mein Goldenes

Reitabzeichen bekommen, dafür fehlt mir noch

der S**-Sieg. Und dann mal gucken, was die

Zeit so bringt.“

Platz 2 in der Medium-Tour ging an Gerrit

Flücken mit ‚California‘s Sister’ gefolgt von

Jens Heine mit ‚Colt’.

Der Sieger in der Large-Tour heißt Andre

Hanisch. Mit ‚Conesse H’ verwies er die

Schweizerin Tamara Schnyder mit ‚Quinsten Ts’

sowie Kimberley Alexandra Gibson mit ‚Dree

Boeken‘s Diarados Roesche’ auf die Plätze.

Und auch in diesem Jahr dürfen sich die

Amateure wieder auf Prüfungen bei den

internationalen Spitzenturnieren in Hamburg,

Wiesbaden, Paderborn und München freuen,

das Finale der SPOOKS-Amateur Trophy

2019/2020 findet erneut im Rahmen des Weltcup-Turniers

PARTNER PFERD in Leipzig

statt. Hier erhalten die

Denn „die SPOOKS-Amateur Trophy ist

eine tolle Möglichkeit für Amateurreiter unter

exzellenten Bedingungen internationale

Turnieratmosphäre zu erleben“, so Thekla

Dieckmann, Geschäftsführerin der SPOOKS

GmbH.

Die Sieger der einzelnen Finals erhalten einen

Pferdeanhänger sowie einen Einkaufsgutschein

von SPOOKS in Höhe von 1.000,00 Euro.

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21


Reitsportmosaik

Dreifacher Weltcup-Standort PARTNER PFERD in Leipzig

Einfach Weltklasse

Traditionell lockt die PARTNER PFERD zu

Beginn des Jahres die Elite der Springreiter,

Gespannfahrer und Voltigierer auf das

Messegelände nach Leipzig. Denn wenn

das 5*-Turnier ruft, kommen die besten

Pferdesportler der Welt in die Sachsenmetropole.

Schließlich werden in der Leipziger Messe

gleich 3-fach Weltcup-Punkte vergeben. Dabei

ist Leipzig für die Springreiter bereits die 11.

von 13 Etappen, die Voltigierer starten hier in

ihrer vorletzten und die Gespannfahrer in der

letzten Qualifikation. So sollte Turnierchef

Volker Wulff Recht behalten, der bereits im

Vorfeld erklärt hatte: „Auch 2019 wird die

PARTNER PFERD zum spektakulären und

hochrangigen Showdown für die spannende

Weltcup-Saison 2018/2019 und die Besucher

können sich erneut auf 4 Tage voller packender

Prüfungen und Shows freuen.“

Dabei hat sich die Veranstaltung laut Wulff „in

über 20 Jahren ihres Bestehens nicht nur als

ein herausragender Pferdesportevent etabliert.

Das Turnier ist ein gesellschaftliches Ereignis.

Hier trifft man sich eben, und damit meine ich

nicht nur V.I.P.s, sondern vor allem eine ganz

bunte Mischung an Besuchern. Fachkundige

Reitsportbegeisterte, enthusiastische Pferdefans,

aber auch ganz viele Menschen, die sich vom

Pferdevirus anstecken lassen wollen. Die

PARTNER PFERD ist zudem ein echter

Familienevent geworden.“ Dabei zeigt die

Kultveranstaltung nicht nur facettenreichen

Reitsport mit Stars zum Anfassen, sondern

vereint hochkarätigen Turniersport mit einer

umfassenden Ausstellung und informative

Sonderschauen mit unterhaltsamen

Abendshows. So kann auch der Geschäftsführer

der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner

bestätigen: „Die Ausstellung, der Aktionsring

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und unsere große Kindererlebniswelt begeistern

Reitsportler, Pferdefans sowie die ganze Familie.

Daher haben wir unser Angebot noch einmal

erweitert und öffnen in diesem Jahr erstmals

die Glashalle. Ich freue mich sehr über diese

Erweiterung, denn sie bestätigt noch einmal den

Stellenwert der PARTNER PFERD.“

So bildeten am Donnerstag erneut die Reiter

der ostdeutschen Landesverbände, die hier

ihre Finals im Eggersmann Junior Cup und

dem PARTNER PFERD Cup austrugen, den

spannenden Auftakt zur 22. PARTNER PFERD

(siehe auch Bericht auf S. 19).

Am Freitag wurde es dann zuerst für die

Voltigierer ernst, die den ersten Umlauf ihrer

Weltcup-Prüfung absolvierten. Und bereits hier

brachten Janika Derks und Jannik Heiland durch

ihre Siege Bundestrainerin Ulla Ramge zum

Strahlen.

Italienisches Temperament

im IDEE KAFFEE Preis

Im IDEE KAFFEE Preis, einem internationalen

Fehler-Zeit-Springen, lieferten sich zwei junge

Pferde mit Weltklassereitern im Sattel ein

spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Dabei hatten

der Italiener Lorenzo de Luca und ‚Evita

van‘t Zoggehof’ mit 50,67 Sekunden eine Zeit

vorgelegt, an der sich die nachfolgenden Starter

die Zähne ausbissen. Da musste auch Christian

Ahlmann mit dem ebenfalls 9-jährigen Hengst

‚Atomic Z’ passen, die beiden galoppierten in

50,73 Sekunden über die Ziellinie.

Rang 3 holte sich der Schweizer Pius Schwizer

mit ‚Cina Donna AWR’

Sparkassen Sport-Gala mit Charme

aus Italien und Perfektion aus Australien

Der Freitagabend stand ganz im Zeichen

der Sparkassen Sport-Gala, die einmal

mehr mit einem einzigartigen Mix aus

Weltcup-Pferdesport und exquisiter Show

begeisterte.

Dabei kämpften zuerst 48 Springreiter in einem

Fehler/Zeit-Springen u.a. um den Startplatz

in der Wertungsprüfung zum Longines FEI

World Cup am Sonntag. Hier verbreitete

Alberto Zorzi aus Italien einen Hauch von „La

Dolce Vita“. Denn nachdem sein Landsmann

Lorenzo de Luca bereits am Nachmittag die

Ehrenrunde anführte, gewann der 29-Jährige

die Qualifikation zur Wertungsprüfung des

Longines FEI Jumping World Cup und machte

das italienische Glück perfekt: „Heute ist ein

italienischer Tag“, freute sich Zorzi und lobte

seine vierbeinige Sportpartnerin: „ ‚Danique’

ist eine echte Allzweckwaffe und für alle

möglichen verschiedenen Springen einsetzbar.

Sie hat das heute echt super gemacht!“

Mit dieser 11-jährigen KWPN-Stute verwies

Zorzi den für seine schnellen Runden

berüchtigten Felix Haßmann und seinen

bewährten ‚Balzaci’ sowie Maikel van der

Vleuten (NED) im Sattel von ‚Idi Utopia’ auf

die Plätze.

Nach dem begeisternden Show-Block mit

einem abwechslungsreichem Programm, bei

dem Lisa Röckener magische Dressur-Elemente

und Freiheitsdressur präsentierte, das Team

Mirage Español mit ihrem wunderschönen

Cartujano-Hengst und gesanglicher Unterstützung

auf eine Traumreise entführte und Christian

Ahlmann und Sandra Auffarth auf Kaltblütern

des Landgestüt Moritzburg in einem Working-

Equitation-Wettbewerb gegeneinander antraten,

wurde es noch einmal rasant in der vollbesetzten

Messehalle. Denn in der Sparkassen-Trophy,

einem Zeithindernisfahren, ging es für die

Vierspännerfahrer um die Startreihenfolge in

der Wertungsprüfung des FEI Driving World

Cup am Sonntag. Und wer einmal Fahrsport bei

der PARTNER PFERD erlebt hat, weiß dass das

Wort ‚Stimmung‘ hier nicht ausreicht: Das ist

Begeisterung, Ekstase, Leidenschaft - die Halle

bebt, wenn die Vierspänner unterwegs sind!

Bereits hier dominierte der Australier Boyd

Exell die Konkurrenz. Er setzte sich in dem

8-köpfigen Starterfeld sozusagen an die Pole-


Fotos: Sportfotos-Lafrentz.de

Reitsportmosaik

Lorenzo de Luca und ‚Evita van‘t Zoggehof’ auf dem Sprung zum Sieg

Alberto Zorzi und ‚Danique’ waren nicht zu schlagen

Position und verwies Sohn und Vater Bram und

Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden auf die

Plätze.

Marco Kutscher und ‚Charco’ siegen

im kuriosen Championat

Am Samstagnachmittag wartete dann mit

dem Championat von Leipzig ein weiterer

Höhepunkt auf die Springreiterelite. Und auch

hier hatte Frank Rothenberger den 49 Startern

einen kniffligen Parcours in den Weg gestellt.

Doch damit, dass letztlich nur 2 Paare fehlerfrei

blieben, hatte wohl niemand gerechnet. Dabei

mussten die zahlreichen Zuschauer erst einmal

lange auf den ersten Nullfehlerritt warten, der

Christian Ahlmann mit dem 10-jährigen Hengst

‚Take A Chance On Me Z’, einem Nachkommen

von seinem Erfolgspferd ‚Taloubet Z’,

gelang. Dann hieß es wieder warten. Denn erst

als mehr als die Hälfte des Starterfeldes den

Kurs absolviert hatte, machten Marco Kutscher

und sein ebenfalls 10-jähriger Westfale ‚Charco’

das Stechen perfekt. Und auch das verlief

kurios. Denn nach dem Ahlmann und ‚Take A

Chance On Me Z’ nicht den richtigen Rhythmus

fanden und nach einer Verweigerung weitere

Strafpunkte kassierten, servierten sie Kutscher

den Sieg quasi auf dem Silbertablett. Doch

schon nach dem ersten Sprung stand fest: So

glasklar schien die Sache nicht auszugehen.

Allerdings absolvierten die beiden nach einem

Abwurf am ersten Sprung den Rest des Parcours

fehlerfrei und sicherten sich ihren ersten Sieg im

Championat von Leipzig.

Rang 3 ging an Daniel Deußer, der nach 1

Zeitfehler mit der ebenfalls erst 10-jährigen

‚Jasmien vd Bisschop’ das Stechen knapp

verpasste.

„ ‚Take A Chance’ ist im Umlauf sensationell

gesprungen und hat auch im Stechen genauso gut

angefangen. Ich habe dann eine sehr risikoreiche

Wendung genommen und das kennt er nun

mal noch nicht so. Da war er schon ein bisschen

verunsichert, hat gestoppt und ist danach

auch nicht mehr so gut weitergesprungen“,

lautete die selbstkritische Analyse von Christian

Ahlmann, der das Missgeschick unter

‚Erfahrung gesammelt‘ abhakte. „Das kann passieren.

Das müssen wir lernen.“ Umso mehr

freute sich Marco Kutscher: „Es ist lange her,

dass ich ein besseres Springen gewonnen habe.

Dann noch hier in Leipzig vor heimischem

Publikum, das ist immer etwas Besonderes“,

strahlte der 43-Jährige. Dabei hatte sich dieser

Erfolg für Kutscher quasi schon vor 1 Woche

angekündigt. „In Neustadt-Dosse lief es schon

sehr gut mit ‚Charco’, da waren wir Zweite im

Großen Preis. Heute kam ihm der sehr technische

Parcours entgegen. Dass es nur 2 Paare

ins Stechen schaffen, damit hatte ich auch nicht

gerechnet. Mir kam es natürlich sehr gelegen.

Dass es bei Christian dann nicht so lief, das

passiert mal. Aber dann sprang mein Pferd

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Marco Kutscher und ‚Charco’ schnappten sich erstmalig den Sieg im Championat

Wir freuen uns auf Sie!

23


Reitsportmosaik

auch nicht, gleich der Fehler am ersten Sprung,

danach waren wir beide nicht mehr ganz so

entspannt. Aber zum Glück hatte ich ein großes

Polster, das war ja quasi eine Steilvorlage“, so

Kutscher, für den das Championat „jedenfalls

wie der Große Preis“ war, da er sich „für morgen

nicht qualifizieren konnte und zuschauen muss.

Ich drücke natürlich meinen Kollegen die

Daumen und freue mich, dass Christian und

Daniel, meine kleine Reisegruppe, heute mit auf

dem Podium standen. Morgen Abend fahren wir

nämlich zusammen in den Skiurlaub“, erzählte

Kutscher.

Dreifach-Sieg für deutsche Voltigierer

Der Samstagabend stand dann ganz im Zeichen

der Entscheidung im FEI Vaulting World Cup.

Hier konnten die deutschen Voltigierer erneut

überzeugen und mit ihren Leistungen

nahtlos an die Top-Ergebnisse der Weltreiterspiele

anschließen. Schließlich landeten die

Schützlinge von Bundestrainerin Ulla Ramge

und Disziplintrainer Kai Vorberg bei der 3.

von 4 Qualifikationsetappen einen Dreifach-

Triumph. So stellte Ramge am Ende der Wettbewerbe

zufrieden fest: „Wir haben fantastische

Leistung gesehen, die haben viele Erinnerungen

an Tryon geweckt.“ Und auch für das Weltcupfinale

zeigt sind die Bundestrainerin optimistisch.

„Ich gehe davon aus, dass wir uns in Saumur gut

präsentieren werden.“

Dabei überzeugte bei den Damen die amtierende

Vize-Weltmeisterin Janika Derks, die das erste

Mal in Leipzig am Start war. Mit 8,629 Punkten

setzte sich die 28-jährige Physiotherapeutin mit

‚Dark Beluga’ und Longenführerin Barbara

Rosiny deutlich von der Konkurrenz ab und

v erbuchte die maximale Ausbeute von 15

Zählern im Weltcup-Ranking. Dabei hatte sie

zwar das Gefühl, dass sie sowohl in der ersten

als auch in der zweiten Runde „einen Patzer drin

hatte, den ich hätte besser machen können, aber

im Großen und Ganzen, denke ich, kann ich

zufrieden aus diesem Wettbewerb gehen.“

Platz 2 holte sich die 18-jährige Alina Ross

mit ‚San Zero’ und Longenführerin Marion

Schulze. Damit sorgte die Vize-Europameiserin

der Junioren bei ihrer ersten Weltcup-Teilnahme

bei den Senioren für eine Überraschung. Da

zeigte sich auch Bundestrainerin Ulla Ramge

beeindruckt von Alinas Nervenstärke in diesem

doch sehr beeindruckenden Ambiente.

Janika Derks war in Leipzig nicht zu schlagen

Rang 3 ging an die amtierende Weltmeisterin

Kristina Boe. Die 30-Jährige Unfall-Chirurgin,

die vor 2 Jahren in Leipzig gewonnen hatte,

verbuchte mit ihrem ‚Don de la Mar’ und

Longenführerin Winnie Schlüter nach einem

Sturz im 2. Durchgang 7,746 Punkte.

„Das war für mich eine besondere Situation,

weil ich bin dieses Jahr das erste Mal in Leipzig

dabei gewesen. Ich muss sagen, die Atmosphäre,

die Organisation ist auf dieser Weltcupstation

definitiv super. Man fühlt sich wohl im Zirkel,

man wird vom Publikum durch den Wettkampf

getragen, die Stimmung ist gut. Man kann sich

hier echt nur wohl fühlen“, erklärte Janika

Derks.

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Im Anschluss an den Weltcup in Leipzig wurde

Boe offiziell aus dem Sport verabschiedet. In einer

emotionalen Abschiedsrede rührte Wegbegleiter

Kai Vorberg nicht nur die Hamburgerin selbst,

die in den vergangenen Jahren alles gewinnen

konnte, was es im Voltigiersport zu gewinnen

gibt (EM-Gold 2017, WM-Gold 2018, Weltcup-

Sieg 2018) zu Tränen. „Wir sind stolz, dich auf

deinem Weg begleitet zu haben“, unterstrich der

Co-Bundestrainer. Und Janika Derks gab unumwunden

zu: „Kristina Boe ist eine Sportlerin, die

ich persönlich in dem Sport vermissen werde.“

Boe wird nun noch bei der Weltcup-Station

in Offenburg und beim Finale in Saumur antreten.

Das Turnier in Leipzig jedoch war ihr

letzter Auftritt mit ihrem ‚Donny’, der übrigens

in Leipzig von seinem Zuchtverband für

seine Leistungen mit dem Namenszusatz DSP

(Deutsches Sportpferd) ausgezeichnet wurde.

24


Reitsportmosaik

Alina Ross sorgte mit Platz 2 für eine Überraschung

Kristina Boe verabschiedete sich mit Platz 3 von ihren Fans in Leipzig

Bei den Herren dominierte mit Jannik Heiland

(‚Dark Beluga’/Barbara Rosiny) ebenfalls ein

Vize-Weltmeister. Dabei testete der 26-jährige

neue Elemente in der Kür mit ganz offensichtlichem

Erfolg und machte einen großen

Schritt in Richtung erneuter Final-Teilnahme.

Allerdings weiß Heiland auch, dass er in der

abschließenden Qualifikations-Station in Offenburg

noch einmal Punkten muss, um in Saumur

dabei zu sein. „Da muss auch noch einmal

alles gut laufen, so dass ich mich qualifizieren

kann. Und die Konkurrenz, gerade bei den Herren

ist sehr, sehr groß, wie man auch hier gesehen

hat. Insofern wird das auch sehr, sehr

spannend.“ Denn „dadurch, dass die Weltreiterspiele

sehr spät waren, ist man auch erst später

in die Weltcupsaison gestartet und war vielleicht

nicht ganz so gut vorbereitet wie letztes Jahr.

Trotzdem habe ich hier in beiden Wettkämpfen

meinen Trainingsstand eigentlich übertroffen.

Insofern war ich sehr zufrieden mit beiden

Durchgängen.“

Und auch er zeigt ich begeistert von der

Atmosphäre in Leipzig. „Gerade in der 2.

Runde, wo immer volles Haus ist, das ist hier

schon sehr einmalig. Und da Leipzig von uns

aus auch nicht so sehr weit entfernt ist, das ist für

einen Weltcup schon ‚Heimat’, da die anderen

Stationen mit Paris und Offenburg deutlich

weiter von Hamburg sind, macht das natürlich

doppelt so viel Spaß vor so einer Kulisse. Das

war wirklich ein tolles Gefühl.“

Auf Rang 2 landete der WM-Dritte Thomas

Brüsewitz mit seinem Pferd ‚Danny Boy OLD’

und Longenführer Patric Looser, vor dem

Kolumbianer Juan Martin Clavijo.

Der bereits 2. Sieg in dieser Weltcup-Saison

gelang Torben Jacobs und Theresa-Sophie

Bresch, die mit ‚Danny Boy OLD’ und Longenführer

Patric Looser für das Team Norka

des VV Köln-Dünnwald als einziges Pasde-Deux

angetreten waren, da z.b. die Italiener

und Schweizer mit Verletzungspech

zu kämpfen hatten. Damit verabschiedeten

sich die beiden vom Publikum in Leipzig.

Denn nach dem Weltcup-Finale in Saumur

beenden die beiden ihre Voltigier-Laufbahn.

Jannik Heiland dominierte bei den Herren

Zwar hätten sie sich ein paar mehr Starter

gewünscht, dennoch konnten sie laut Torben

Jacobs ihren Auftritt „voll genießen. In der ersten

Runde hatte wir ein paar Probleme, dass

das Pferd so ein bisschen mit der Kulisse zu tun

hatte, heute haben wir wirklich eine richtige Genießerrunde

hinlegen können, waren mit Patti

und ‚Danny’ total harmonisch. Wir konnten

uns total auf uns konzentrieren und wirklich

auch die Atmosphäre ein bisschen aufnehmen.

Da können wir sehr, sehr zufrieden sein.“ Dieser

Aussage kann Theresa-Sophie Bresch nur

zustimmen. „Wir haben uns beide richtig ge-

25


Reitsportmosaik

Thomas Brüsewitz

freut, hier einzulaufen und ich denke, das haben

wir auch präsentiert. Das ist so ein toller Sport

und wir wollen die Leidenschaft für dieses Sport

hier präsentieren. Das ist im Weltcup eine tolle

Möglichkeit.“

Multi-Champion Boyd Exell

siegt erneut in Leipzig

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der

Finalprüfungen. Dabei drehte sich nach den

spannenden Finals der Amateur-Trophy und

Juan Martin Clavijo

dem Youngster Cup der 7- und 8-jährigen

Nachwuchspferde erneut alles um den Weltcup.

Hier wurde es zuerst für die Vierspännerfahrer

ernst, die in der letzten Etappe des FEI Driving

World Cup um das Ticket für das Finale

in Bordeaux kämpften. Allerdings wurden die

wichtigen Weltcuppunkte unter den Fahrern der

2. Runde verteilt, in der nur die besten 3 des

Umlaufs startberechtigt waren. Und so lieferten

sich Bram Chardon, Jérome Voutaz aus der

Schweiz sowie Boyd Exell, der bereits 3 Mal

die Station in Leipzig gewinnen konnte, eine

packende Entscheidung. Am Ende gab es mit

dem amtierenden Weltmeister Boyd Exell zwar

einen Favoritensieg, doch da Exell mit einer

Wildcard am Start war, musste er den Topscore

an den Zweitplatzierten abgeben. Somit konnte

sich Bram Chardon auch im Gesamtranking auf

Platz 2 vorschieben. Vorjahressieger Jérome

Voutaz fuhr auf Rang 3.

Torben Jacobs und Theresa-Sophie Bresch siegten auf ihrer Abschiedstour auch in Leipzig

Übrigens: Bereits 3 Mal waren Boyd Exell

und Bram Chardon schon gemeinsam in der 2.

Runde und jedes Mal saß ihm der Jungspund im

Nacken. „Das hat wohl etwas mit der Jugend

zu tun, als ich in dem Alter war, hab’ ich auch

versucht, die älteren Fahrer zu ärgern“, lachte

Exell. „Ich musste mich schon sehr konzentrieren,

weil ich weiß, dass Bram richtig schnell

sein kann.“ So hatte sich Bram auch für Leipzig

einiges vorgenommen. „Ich habe nach Freitag

ein Pferd getauscht, weil ich denke, dass dieses

Gespann ein bisschen schneller ist. In der 1.

Runde waren sie etwas zu heiß und stark in der

Hand, deswegen habe ich ruhig angefangen. Am

Ende ist noch ein Ball gefallen und ich war fast

außerhalb der Top 3. Aber in der 2. Runde ist

das Gespann ganz schnell gegangen und ohne

Fehler. Das hat mich sehr gefreut.“ Natürlich

bekommt er auch exzellente Tipps von seinem

26


Reitsportmosaik

Boyd Exell war wieder einmal nicht zu schlagen

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27


Reitsportmosaik

Vater Ijsbrand, bei dem es in Leipzig eher durchwachsen

lief: „Wir leben zusammen, wir trainieren

zusammen, wir tauschen Gespanne. Im

Parcours sind wir natürlich Konkurrenten, aber

ansonsten arbeiten wir sehr eng miteinander und

unterstützen uns natürlich so gut es eben geht!“

Das nächste Aufeinandertreffen von Bram und

Ijsbrand Chardon mit Boyd Exell wird es nun

also beim Finale in Bordeaux Anfang Februar

geben.

Christian Ahlmann gewinnt schon wieder!

Am Sonntagnachmittag bildete dann der

Sparkassen-Cup - Großer Preis von Leipzig

den krönenden Abschluss der 22. PARTNER

PFERD. Und auch hier mussten die Zuschauer

einige Zeit auf den ersten Nullfehlerritt warten.

Doch nach dem der Niederländer Leopold van

Asten im Sattel von ‚VDL Beauty’ fehlerfrei

geblieben war, folgten ihm 6 weitere Paare, darunter

4 Deutsche, in das Stechen.

Allerdings fehlte ihnen in der Entscheidung

das letzte Quäntchen Glück. So fielen bei Tobias

Meyer und ‚Queentina’ gleich 2 Stangen

- Platz 7. Und auch Daniel Deußer/‚Tobago Z’

und Marcus Ehning/‚Comme il Faut’ kassierten

jeweils 4 Fehlerpunkte, so dass sie sich mit den

Plätzen 5 bzw. 6 zufrieden geben mussten.

Die erste Nullrunde drehte der Belgier Francois

Mathy jr. mit ‚Uno de la Roque’. Doch die flotten

41,49 Sekunden sollten nicht zum Sieg reichen.

Denn als letztes Paar im Stechen ließ sich Christian

Ahlmann, der ‚Caribis Z’ gesattelt hatte,

den 7. Sieg nicht nehmen. „Das einzige, worüber

ich in diesem Moment unglücklich bin ist, dass

Leipzig nur einmal im Jahr stattfindet“, sagte

Christian Ahlmann nach seinem Triumph und

fügte hinzu: „Dieses Turnier ist einfach etwas

ganz Besonderes für mich. Hier läuft es immer

sehr, sehr gut. Auch heute hatte ich das nötige

Quäntchen Glück. Als letzter Starter im Stechen

konnte ich die Konkurrenz gut beobachten und

wusste, dass ich zwar zügig, aber nicht mit dem

allerletzten Risiko reiten muss.“

Übrigens: In den vergangenen 10 Jahren siegte

Ahlmann 7 Mal im Großen Preis von Leipzig.

2011 gewann er hier das Weltcup-Finale mit

seinem Ausnahme-Hengst ‚Taloubet Z’, den

er 2018 mit einem erneuten Erfolg in den

sportlichen Ruhestand schickte. „Nicht nur ich,

sondern auch meine Pferde fühlen sich hier offensichtlich

sehr wohl. ‚Caribis’ hat sich in den

letzten Jahren unheimlich gut entwickelt und ist

aus dem Schatten meiner früheren Championatspferde

‚Codex’ und ‚Taloubet’ herausgetreten“,

sagte Ahlmann.

Christian Ahlmann sprang mit ,Caribis Z’ zu seinem 7. Sieg im Großen Preis von Leipzig

28


Reitsportmosaik

Francois Mathy jr. sprang mit ‚Uno de la Roque’ auf Rang 2

„Es ist einfach Christians Platz hier, da ist nichts

zu machen“, gestand der zweitplatzierte Belgier

Francois Mathy Jr. ein, der mit ‚Uno de

la Roque’ im Stechen vorlegen musste: „Ich

bin super zufrieden, es war heute ein wirklich

schwieriges Springen und ich kann die Punkte

sehr gut gebrauchen!“

Auch Daniel Deußer (hier auf ‚Tobago Z’) konnte sich in Leipzig

mehrfach platzieren

Sächsischer Verdienstorden

für Volker Wulff

Eine wahrlich große Ehre wurde dem

geschäftsführenden Gesellschafter der EN

GARDE Marketing GmbH, Volker Wulff,

zuteil, als ihm am 11. September 2018 bei

einem feierlichen Festakt in der Fürstengalerie

des Residenzschlosses Dresden aus den Händen

des sächsischen Ministerpräsidenten Michael

Kretschmer der Sächsische Verdienstorden

verliehen wurde. Diese Auszeichnung ist

als Zeichen dankbarer Anerkennung für

Auf den 3. Platz ritt Lorenzo de Luca, der bei

den vergangenen Weltreiterspielen Platz 7 erreicht

hatte: „Ich bin einfach nur glücklich, dass

mein Pferd ‚Armitages Boy’ wieder so gut in

Form ist. Er war nach der Europameisterschaft

2017 verletzt und ist inzwischen auch schon 17

Jahre alt. Da macht es mich besonders glücklich,

dass er so frisch und motiviert

ist“, erklärte der

Italiener.

PARTNER PFERD Splitter

Mit diesem Sieg hat

Christian Ahlmann auch

die Führung im Ranking

des Longines FEI Jumping

World Cup übernommen

und den Schweizer

Steve Guerdat auf Platz

2 verdrängt. Daniel

Deußer folgt im Ranking

auf Rang 3.

Am Ende blickte man

aber auch bei den Organisatoren

in strahlende

Gesichter. Schließlich

konnte Turnierchef Volker

Wulff mit 74.700 Besuchern

einen neuen Zuschauerrekord

verkünden.

hervorragende Verdienste um den Freistaat

Sachsen und seine Bevölkerung gestiftet und

erstmals am 27. Oktober 1997 verliehen.

„Sehr geehrter Herr Wulff, Sie haben mit

der Etablierung der erfolgreichen und bei

Pferdeliebhabern sehr beliebten Veranstaltung

PARTNER PFERD in herausragender Weise

das Ansehen der Region Leipzig und des

Freistaates Sachsen befördert. Davon profitieren

die Messestadt Leipzig und der Tourismus

im Land“, würdigte der Ministerpräsident in

seiner Laudatio insbesondere die Verdienste um

Lorenzo de Luca (hier auf ‚Armitages Boy’) war mehrfach erfolgreich

„Langsam ist es fast ein bisschen unheimlich,

weil wir Jahr für Jahr bessere Zahlen erreichen,

die sich schon im Vorverkauf ankündigen“, erklärte

Wulff. Dem pflichtete Leipzigs Messe-Chef

Martin Buhl-Wagner bei: „Über die PARTNER

PFERD zu gehen, macht große Freude, denn es

ist voll und das zeigt mir, dass wir offensichtlich

wieder alles richtig gemacht haben, auch mit der

Erweiterung um die Glashalle.“

Glücklich über den Verlauf der Veranstaltung

war auch Dr. Harald Langenfeld, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Leipzig: „Es war

sehr emotional und unglaublich, dass Christian

Ahlmann das schon wieder geschafft hat. Ein

echter Gänsehaut-Moment. Wir sind sehr froh,

dass wir seit über 20 Jahren dabei sind und wollen

es auch bleiben.“ Eine Info, die auch Volker

Wulff erfreute: „Diese Partnerschaft funktioniert

enorm gut und es ist natürlich auch ein gutes

Gefühl, so in die Zukunft zu gucken!“

Die PARTNER PFERD 2020 findet vom

16. - 19.01.2020 statt.

K.B.

Fotos: Petra Beinecke und Katarina Blasig

Sachsen und seine Bevölkerung, die durch die

PARTNER PFERD generiert wurden.

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29


Reitsportmosaik

Foto: Matthias Rietschel

„Zum einen freut mich natürlich diese Auszeichnung,

aber ganz besonders die Art der Anerkennung,

die mit ihr einhergeht. Der Sächsische

Verdienstorden ist ja kein sportspezifischer Preis,

sondern eine Ehrung für den Bereich Politik,

Kultur, Wirtschaft und Soziales. Das ist also eine

Würdigung der gesellschaftlichen Bedeutung

unserer Arbeit in Leipzig und der PARTNER

PFERD, die ich mit meinem Team seit über 20

Jahren veranstalte“, zeigte sich Volker Wulff

dankbar und fügte hinzu: „Dieser Preis bestätigt

mich in meiner Überzeugung, dass der Reitsport

definitiv Akzeptanz in der Gesellschaft braucht,

aber auch verdient hat, denn er kann der Gesellschaft

auch sehr viel zurückgeben.“

Foto: Leipziger Messe/Tom Schulze

Ministerpräsident Michael Kretschmer (re) überreicht Volker Wulff

den Verdienstorden des Freistaates Sachsen.

Erstmals ‚Forum Pferd 2019

auf der PARTNER PFERD

Wie beliebt die Ausstellung bei der PART-

NER PFERD ist, zeigen auch hier steigende

Besucherzahlen. „Die Ausstellung, der Aktionsring

und unsere große Kindererlebniswelt

begeistern Reitsportler, Pferdefans sowie die

ganze Familie. Daher haben wir unser Angebot

noch einmal erweitert und öffnen in

diesem Jahr erstmals die Glashalle“, erklärte

der Geschäftsführer der Leipziger Messe,

Martin Buhl-Wagner. Und auf den insgesamt

19.000 Quadratmetern mehr Fläche wartete

auch eine besondere Messe-Premiere auf

die Besucher. Auf der Empore der Glashalle

eröffnete 2019 erstmals das Forum PFERD

mit wissenswerten Vorträgen und interessanten

Informationen sowie Tipps zu allen Bereichen

rund ums Pferd.

Nach dem 2019 die

Themenschwerpunkte

„Huf“ und „Bewegungsapparat“ im Fokus

standen, wird es auch in Zukunft jedes Jahr 2

Schwerpunkte geben.

Und was hier theoretisch aufgezeigt wurde,

konnte im Aktionsring in Halle 3 gleich

praktisch erlebt werden. Denn in der 600 qm

großen Arena waren auch 2019 wieder mehr

als 130 Vorführungen zu sehen, welche die

vielfältigen Fähigkeiten von Pferd und Reiter

demonstrieren.

Foto: Katarina Blasig

Erstmals wurde die imposante Glashalle in die PARTNER PFERD

eingebunden

Enno Klaphake gewinnt den Goldenen Sattel

Der „Goldene Sattel“ ist eine ganz besondere

Nachwuchsprüfung für U21-Reiter, die bereits

vor über 30 Jahren von Reiterlegende Hans

Günter Winkler ins Leben gerufen wurde. Und

auch nach dem Tod ihres Erfinders wird diese

Traditionsprüfung bei der PARTNER PFERD

mit dem Titelzusatz in Memoriam Hans Günter

Winkler weiter.

„Diese Prüfung ist zum einen eine tolle Chance

für die Jugendlichen, sich vor so einer Kulisse

zu präsentieren, aber mit dem Pferdewechsel ist

sie auch hochspannend für das Publikum“, erklärte

Marco Kutscher, der gemeinsam mit dem

internationalen Richter Joachim Geilfuß und

dem Bundestrainer der deutschen Springreiter,

Otto Becker, die Jury bildete. Außerdem sind

solche Nachwuchsprüfungen in den Augen des

ehemaligen Bundestrainers Herbert Meyer für

die jungen Reiter ein Sprungbrett in den großen

Sport. Schließlich liefert

die Liste der einstigen

Sieger des Goldenen Sattels

mit Christian Ahlmann,

Daniel Deußer

oder Marcus Ehning das

Beste, was der deutsche

Springsport zu bieten hat

Am 19.01.2019 wurde

es dann für Hannes Ahlmann

(Schleswig-Holstein),

Enno Klaphake

(Weser-Ems), Emelie

Pieper (Westfalen) und

Cedric Wolf (Rheinland-

Pfalz) ernst. Und auch

sie zeigten sich von der

Kulisse in der Leipziger

Messehalle begeistert.

Foto: Günter Blasig

Patricia Maria Dörschel bei ihrem Vortrag im Forum Pferd

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30


„Ich bin total glücklich, damit hätte ich wirklich

nicht gerechnet, vor so einer Kulisse zu gewinnen.

Es ist eine große Ehre sich jetzt in die Liste

der Sieger des Goldenen Sattels eintragen zu

dürfen. Weil Hans Günter Winkler alles gewonnen

hat, was es zu gewinnen gibt“, freute sich

der Sieger Enno Klaphake, der seinen Start in

Leipzig Volker Wulff zu verdanken hat. „Da bin

ich einfach unglaublich stolz drüber, ein dickes

Dankeschön an ihn.“

Dabei kam der kleine Bruder von WM-

Bronzemedaillengewinnerin Laura Klaphake,

durchweg mit allen Pferden gut zurecht und

erzielte mit seinem eigenen und zwei weiteren

die Wertnote 8,8 sowie mit einem Pferd die 8,1.

So verwies er mit einer Gesamtpunktzahl von

33,5 und 0,1 Punkten Vorsprung Cedric Wolf

und Emelie Pieper auf die Plätze. Rang 4 ging

an Hannes Ahlmann.

Reitsportmosaik

„Das Niveau war in diesem Jahr enorm hoch“,

attestierte Joachim Geilfuß den jungen Talenten

und auch Marco Kutscher war voll des Lobes:

„Es ist für alle eine völlig neue Herausforderung

gewesen, in dieser Atmosphäre mit Pferdewechsel.

Die 4 haben das sehr gut gemacht und nehmen

eine tolle Erfahrung mit nach Hause“, ist

sich Kutscher sicher.

Hochkarätige Pferdesportveranstaltungen

haben in Verden eine lange Tradition. So

fanden hier schon Deutsche Meisterschaften

und Dressureuropameisterschaften statt, die

Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde

waren über Jahre ein fester Bestandteil

des Sommerturniers, im November treffen

sich die besten Nachwuchsreiter in der

Niedersachsenhalle zu ihrem Jugendturnier

und im Januar lockt die VER-Dinale nicht nur

nationale Spitzenreiter, sondern auch Teilnehmer

aus dem Ausland, zu einem der bedeutendsten

Hallenreitturniere in Norddeutschland.

Foto:

Thomas Hellmann

Enno Klaphake gewinnt nach Pferdewechsel den Selleria Equipe Goldenen Sattel.

Auch 44. Auflage bietet spannenden

Sport in der Niedersachsenhalle

Und dass das vom Rennverein Verden e.V.

und dem Reitverein Graf von Schmettow e.V.

organisierte nationale Reitturnier bei den

Teilnehmern sehr beliebt ist, zeigt auch das

Nennungsergebnis für die 44. Auflage. Immerhin

hatten 247 Reiter 1.107 Nennungen für 810

Pferde in den insgesamt 18 Dressur- und Springprüfungen

bis zur Klasse S*** abgegeben.

Eine Tatsache, die auch bei Turnierchef

Kurt-Henning Meyer für Freude sorgte. „Wir

hatten ein hervorragendes Nennungsergebnis

und es waren auch hochkarätige Reiter da, wie

die Brüder Haßmann, Alexa Stais oder Holger

Wulschner. Es waren also wirklich gute Leute

da.“ Dabei liegt nicht nur für Mario Stevens der

Grund für die Beliebtheit auf der Hand. „Verden

ist immer ein schönes Turnier zum Jahresanfang.

Gute Bedingungen, super Abreitehalle, super

Parcourshalle, die Ställe sind hier dicht dran, so

dass wir die Pferde hier lassen können.“

Felix Haßmann (hier auf ,Cabonara H’) hatte einmal mehr ein erfolgreiches Wochenende

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31


Reitsportmosaik

Und auch vom 24. - 27.01.2019 wurde den

Zuschauern ein buntes Programm mit vielen

Höhepunkten geboten. Doch zum Auftakt

der diesjährigen VER-Dinale standen erst

einmal die Nachwuchsdressurreiter, für

die erstmalig eine Dressurreiterprüfung

Kl. L**, eine Pony-Dressurprüfung Kl.

L** und eine Dressurprüfung Kl. M**

ausgeschrieben waren, im Mittelpunkt, bevor

sich am Abend Körungssieger, HLP-Sieger und

hocherfolgreiche Sporthengste bei „Hengste

und Highlights“ präsentierten.

Am Freitag griffen dann zwar auch die

Springreiter mit den ersten Qualifikationen

zur Youngstertour bzw. der Großen Tour in

das Geschehen ein, doch den eigentlichen

Höhepunkt bildete der bereits zum 3.

Mal ausgetragene Show-Wettkampf der

Reitvereine. Hier wollten 11 Reitvereine mit

Themen wie einem Fernsehabend, König der

Löwen, Pipi Langstrumpf oder Harry Potter

fleißig bei der Prominentenjury und dem

Publikum punkten. Am Ende setzten Verdens

Bürgermeister Lutz Brockmann, Sponsorin

Susanne Eggers-Staiger vom Autohaus Eggers,

Dennis Gläß von der Kreissparkasse Verden

und der zweimalige Bronzemedaillengewinner

bei Voltigier-Europameisterschaften, Viktor

Brüsewitz, den RFV Maasen-Sulingen mit seinem

Fernsehabend bei Thea + Adolf, auf Platz 1.

Platz 2 holte sich der Verein Wechold-Martfeld

mit dem Schaubild Pipi Langstrumpf vor dem

RFV Stadthagen mit König der Löwen.

Hendrik Sosath und ‚Lady Lordana’

siegen im Speed-Derby

Und auch am Samstag wartete mit den

2. Qualifikationen, der Einlaufprüfung

zum Bundesnachwuchschampionat sowie

dem Kurz Grand Prix und der Grand Prix

Kür ein abwechslungsreiches Programm

auf die Zuschauer. Den abschließenden

Höhepunkt bildete aber das bereits zum 3.

Mal ausgetragene Indoor-Speed-Derby. Bei

dieser Zeitspringprüfung der Klasse S*, bei

der Parcourschef Marco Behrens den 21

Teilnehmern einen Parcours mit diversen

Derbyhindernissen, wie Gatter, Holsteiner

Wegesprung und Plankensprung in der Hauptund

Abreitehalle in den Weg gestellt hatte, legte

der Vorjahreszweite, Patrick Stühlmeyer im

Sattel von ‚Sucano’, eine flotte Zeit von 76,97

Sekunden vor und sah schon fast wie der Sieger

aus. Doch als 16. Starter sauste Hendrik Sosath

mit ‚Lady Lordana’ in 75,31 über die Ziellinie

und verwies ihn erneut auf Platz 2. Da geriet

auch der Turnierchef geradezu ins Schwärmen:

„Das war ein toller Ritt!“ Und tatsächlich sollte

dieses Ergebnis nicht mehr getoppt werden.

Rang 3 holte sich Kai Rüder auf ‚Chicago M’.

„Es war eine unwahrscheinlich gute Stimmung

beim Indoor Speedderby, das sehr gut

aufgenommen worden ist“ stellte Kurt-Henning

Meyer zufrieden fest und fügte hinzu: „Aber

auch die anderen Prüfungen, in denen mehr

Ruhe ist, z.B. die Dressur-Kür, waren sehr

schön. Wir haben nur bedauert, dass durch die

Witterungsverhältnisse in der Nacht von Freitag

auf Samstag einige Teilnehmer nicht kommen

konnten. Aber das muss man im Januar immer

einkalkulieren.“

Die Publikumswertung sicherte sich der Verein

Wechold-Martfeld (Pipi Langstrumpf) vor dem

Pferdesportzentrum Schimmelhof e.V. (Das

Beste der 80 und 90) und dem Ammerländer RC

(ABBA Performence).

„Das war ein Höhepunkt“, erklärte Kurt-Henning

Meyer. „Wir hatten eine ausverkaufte Halle,

wir haben sogar Plätze, die eigentlich für die

Teilnehmer vorgesehen waren, noch verkauft,

weil die Nachfrage so groß war.“

Hendrik Sosath (hier auf ,Lady Cadora OLD’) war im Speed-Derby nicht zu schlagen und

...verwies Patrick Stühlmeyer (hier mit ,Shere Khan du Banney’)

sowie Kai Rüder (hier mit ,Cross Keys’) auf die Plätze

32


Niels Kersten kommt, sieht und siegt

im Großen Preis

Am Sonntag standen dann natürlich das

Finale des Bundesnachwuchschampionat

der Ponyspringreiter (siehe auch Bericht auf

Seite 34) sowie der Große Preis der Verdener

Wirtschaft im Mittelpunkt des Interesses.

Und auch hier hatten Marco Behrens und sein

Team den Teilnehmern einen anspruchsvollen

Parcours in den Weg gestellt. Dabei ging es

für die 38 Starter allerdings nicht nur darum

fehlerfrei zu bleiben, man musste bereits hier

flott unterwegs sein. Schließlich qualifizierten

sich nur die besten 10 Paare für die Entscheidung.

Dieses Kunststück schafften dann auch nur 8

Paare, so dass Hans-Thorben Rüder auf ‚Singu’

sowie Niklas Betz mit ‚Contan 2’ noch in die

Entscheidung einzogen.

Hier gelang es dann erst dem 5. Starter, Niels

Kersten mit ‚Can win’, seine Nullrunde aus

dem Umlauf zu wiederholen. Und der Bereiter

im Stall von Otto Becker wusste, wie gut

seine Zeit von 33,00 Sekunden war. Allerdings

konnte er sich seines Sieges noch nicht sicher

sein, schließlich kamen noch schnelle Paare,

wie Hendrik Sosath mit ‚Casino Berlin’,-

Vorjahressieger Christopher Kläsener mit ‚Van

Lou’ oder Christof Kauert, der im Sattel von

‚San Chano’ bereits im Umlauf die schnellste

Runde hingelegt hatte.

„Meine Pferde haben jetzt über Weihnachten

und Silvester Pause gehabt und ich habe

gedacht, eigentlich können wir auch mal nach

Verden gehen. Das passte eigentlich in mein

System“, erklärte Niels Kersten seinen ersten

Start bei der VER-Dinale zu dem er eigentlich

durch Bundestrainer Otto Becker gekommen

war, dessen Tochter für das Bundesnachwuchschampionat

der Ponyspringreiter

nominiert war. Dabei war

das Wochenende für den

Niederländer eigentlich

gar nicht so erfolgreich

gelaufen. „Ich muss

sagen, das Wochenende

war eigentlich nicht so

meins. Vor dem Großen

Preis war ich nur 2 Mal

platziert und hab’ schon

10 Starts und mehr

geritten. Aber der Sieg

hat alles gut gemacht, da

kann jetzt nichts mehr

schief gehen“, freute

sich Kersten. „Das Pferd

sprang super. Der geht

jetzt nach 5 Wochen

wieder das erste Turnier,

dementsprechend konnte

es eigentlich nicht besser

laufen.“

„Mir hat es echt gefallen, die Stallungen und

alles. Ich fand es war ne tolle Atmosphäre, das

macht echt Spaß hier zu reiten“, erklärte und

fügte lachend hinzu: „Ich bin jetzt ja schon

vorqualifiziert für nächstes Jahr im Großen

Preis. Das nimmt schon einmal Druck weg“.

Reitsportmosaik

Doch sowohl Sosath als auch Kläsener waren

mit 35,86 bzw. 35,52 Sekunden nicht schnell

genug, bei Kauert fiel eine Stange.

Übrigens: Auch im

nächsten Jahr würde

Niels Kersten gerne

wieder bei der

VER-Dinale dabei sein.

Christopher Kläsener sprang mit ‚Van Lou’ auf Platz 2

Niels Kersten und ‚Can win’

33


Reitsportmosaik

Positive Turnierbilanz

So konnte auch

Kurt-Henning Meyer ein

durchweg positives Fazit

der 44. Turnierauflage

ziehen. „Ich kann sagen,

dass wir sehr zufrieden

sind. Die Mischung,

die wir immer wieder

anstreben zwischen

Unterhaltung, Basis- und

Spitzensprüfungen, ist

wieder aufgegangen.“

Jetzt wird sich das

Organisationsteam

Anfang Februar zur

Manöverkritik treffen

und „besprechen, was wir im nächsten Jahr

machen wollen.“ Denn dass es im nächsten Jahr

eine Neuauflage der VER-Dinale geben wird,

steht bereits jetzt fest. Und auch der Termin

vom 30.01. - 02.02.2020 ist laut Meyer „schon

im Terminkalender der FN veröffentlicht“, da

man sich mit dem Reitturnier „ja immer nach

der Hallennutzung insgesamt richten“ muss.

K.B.

Fotos: Walburga Schmidt

Der „Goldene Hufnagel“ für den

erfolgreichsten Reiter der VER-Dinale ging

an Hendrik Sosath (hier auf ,Casino Berlin‘)

Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter

Sara Karstens springt mit „geliehenem“ Pony zum Titel

Wenn die VER-Dinale Ende Januar die nationalen

Spitzenreiter und internationale Gäste in

die Verdener Niedersachsenhalle lockt, stehen

natürlich die Dressur- und Springprüfungen

bis zur Klasse S*** im Mittelpunkt. Doch seit

2002 hat Verdens Hallenreitturnier mit dem

Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter

einen weiteren absoluten Höhepunkt zu

bieten. Schließlich haben über diese Prüfung,

die bereits 1989 ins Leben gerufen, um den

Springreiternachwuchs gezielt zu sichten und

zu fördern, schon bekannte Namen wie Toni

Hassmann, Tim Rieskamp-Goedeking oder Patrick

Stühlmeyer den Weg in den „großen Sport“

gefunden.

Doch wer zu den 22 Nachwuchstalenten aus

der gesamten Bundesrepublik gehören wollte,

die den Weg in die Niedersachsenhalle antreten

durften, musste sich erst einmal auf einem

der 5 Sichtungsturniere und dem anschließenden

Auswahllehrgang unter der Leitung von

Bundestrainer Peter Teeuwen für den Start empfehlen.

In Verden warteten dann eine Einlaufprüfung

der Klasse L sowie das finale M*-Stilspringen

mit Standardanforderungen und abschließendem

Pferdewechsel auf die 19 Paare, die hier

am Start waren.

Am 27.01.2019 kamen dann Sara Karstens mit

‚Crazy Hardbreaker SP WE’ (8,8) und Mathies

Rüder mit ‚Del Piero’ (8,3) aus Schleswig-Holstein,

Hanna Schreyer mit ‚Call me Campino’

(8,5) vom Pferdesportverband Hannover sowie

Lara Tönnissen mit ‚Miss Mc Fly D’ (8,3) aus

Westfalen am besten mit dem Parcours zurecht,

in dem neben den guten Sitzgrundlagen auch

fleißiges Reiten nach vorne, das Ausreiten der

Linien sowie ein Übergang zum Trab gefragt

waren. So machten diese 4 in einem spannenden

Finale mit Pferdewechsel den Sieg unter sich

aus.

sowie Lara Tönissen (15,5) auf die Plätze. Dabei

hatte sich Sara ihr Siegerpony eigentlich nur

von ihrer Freundin Johanna Beckmann, die für

4 Monate eine Schule in den USA besuchte,

„ausgeborgt“. „Wir wollten hier in Verden gut

mitreiten und einfach Spaß haben.“ Und dieses

Ziel hat die junge Amazone voll und ganz

erreicht. Schließlich überzeugte sie mit dem

erfolgreichen Championatskaderpony ‚Crazy-

Hardbreaker SP WE’, mit dem sie im Einlaufspringen

noch Platz 5 belegte, im Finale die

Richter Peter Schmerling und Christian Schlicht

mit einer 8,8 und zog als Siegerin in das Finale

mit Ponywechsel ein. „Das war von Anfang

bis Ende ein guter Auftritt mit viel Übersicht

und Gefühl“, bewertete Springreiter Christoph

Kläsener als Gast-Kommentator Saras Ritt.

Und auch mit ‚Miss Mc Fly D NRW’, der erst

7-jährigen Ponystute von Lara Tönnissen, die

Samstag das Einlaufspringen gewinnen konnte,

erzielte die Zehntklässlerin eine 8,8, die ihr addiert

mit der Note des ersten Rittes einen ganz

souveränen Sieg sicherte.

„Sara hat sich bereits in den Lehrgängen unheimlich

positiv hervorgehoben, weil sie eine

sehr solide Basis hat, planvoll und schon mit

sehr viel Übersicht reitet“, schätzte Bundestrainer

Peter Teeuwen ihre Leistung ein.

Zur Belohnung bekam ‚Crazy-Hardbreaker SP

WE’ sofort Möhrchen und Leckerlies. „Er kennt

Am Ende entschied die 15-jährige Sara Karstens

das Finale für sich und verwies mit einer Gesamtpunktzahl

von 17,6 Mathies Rüder (16,4)

34

Sara Karstens überzeugte nicht nur im Sattel von ‚Crazy Hardbreaker SP WE’ (Foto) sondern

auch bei ihrer Vorstellung von ‚Miss Mc Fly D NRW’ die Jury,


das von Johanna, so betüddelt zu werden und

kann auch auf Kommando Küsschen geben“,

verriet Sara Karstens und holte sich gleich ein

paar Kuscheleinheiten von „ihrem“ Siegerpony

ab, das ab jetzt natürlich wieder von Johanna

Beckmann geritten wird, die gleich mit zwei

Ponys Mitglied im Bundeskader der Ponyspringreiter

ist.

Übrigens: Die strahlende Siegerin hatte den

Ponysport eigentlich nach dem Verkauf ihres

eigenen Ponys, mit dem sie 2016 5. bei den

Landesmeisterschaften wurde, 2017 an den Nagel

gehängt, weil ihr Vater bisher nur erlaubte,

ein Pferd auf dem Hof zu haben. „Das könnte

sich jetzt ja vielleicht ändern“, vermuten Sara

und Mutter Karen. „Jetzt freue ich mich erstmal,

mit meinem 8-jährigen Holsteiner v. ‚Connor’

in der Junioren-Tour mitzureiten“, verrät Sara,

deren Eltern einen Milchviehbetrieb mit Bullenmast

betreiben.

Reitsportmosaik

Mit Mathies Rüder, der im letzten Jahr noch mit

Ponystute ‚Lilith’ erfolgreich in Verden dabei

war, geht auch Platz 2 in den hohen Norden.

Dieses Jahr hatte Mathies den schicken Reitponyhengst

‚Del Piero’ gesattelt, der bereits

zum 5. Mal dieses Finale bestritt, in dem er sich

mit 4 verschiedenen Reitern einmal den Sieg,

zweimal den 2. und einmal den 3. Platz holte.

Dabei drehte der 13-jährige Schüler bereits mit

‚Del Piero’ eine „super kontrollierte Runde“ und

kam auch mit dem Pony von Hanna Schreyer,

die als Zweitplatzierte mit ‚Call me Campino’

(8,5) in das Finale einzog, bestens zurecht.

Für Hanna Schreyer, die mit ihrem eigenen Pony

„eine top gerittene gut eingeteilte Runde“ zeigte

und dafür viel Lob von den Richtern bekam,

wurde es am Ende der 4 Platz, da sie sich vor

dem letzten Sprung mit Fremdpony ‚Del Piero’

in der Distanz verschätzte und nach der Ziellinie

stürzte.

So konnte die Westfälin Lara Tönnissen noch

zum Endspurt ansetzten. Mit ihrer Ponystute

‚Miss Mc Fly D NRW’ hatte sie einen Flüchtigkeitsfehler

kassiert, der ihre Topnote („optimal

geritten“) von einer 8,8 auf eine immer noch

sehr gute Wertnote von 8,3 drückte. Dennoch

lobte Peter Teeuwen: „Bei diesem Paar stimmt

einfach alles.“ Und auch in der Runde mit

Saras Pony ‚Crazy-Hardreaker SP WE’ fiel eine

Stange, doch das Endresultat von 15,5 Punkten

brachte ihr Rang 3.

„Es ist großartig, dass die Horst-Gebers-Stiftung diese so wichtige Prüfung fördert und

unterstützt“, bedankte sich Peter Teeuwen während der Siegerehrung bei Gerhard Schäfers

vom Stiftungsvorstand (Mitte), der gemeinsam mit dem Bundestrainer und Turnierleiter

Kurt-Henning Meyer den Ponyreitern graturlierte.

So zog auch Peter Teeuwen eine positive Bilanz.

„Wir hatten in Verden wieder allerbeste Bedingungen.

Beim Finale mit Pferdewechsel kommt

es einfach auf gutes Reiten an, und das haben

wir gesehen“, erklärte er fügte aber hinzu: „Einige

Paare, die auch schon in der Einlaufprüfung

nicht ihre optimale Leistung abrufen konnten,

schienen sich diesmal allerdings nicht ganz so

gewissenhaft vorbereitet zu haben.“

K.B.

Fotos: Walburga Schmidt

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35


Wer wird 61. Galopper des Jahres?

Jedes Jahr ruft German Racing gemeinsam mit

dem Medienpartner Sport-Welt zur ältesten

Publikumswahl im Sport auf. In diesem Jahr

wird bereits zum 61. Mal der Galopper des

Jahres gewählt. Vom 15.02. - 17.03.2019

kann online oder per Stimmkarte, die in allen

Wettstar-Wettannahmestellen erhältlich sind,

abgestimmt werden. Die Prämierung des

­Galoppers des Jahres 2018 findet am 31. März

auf der Rennbahn in Köln statt.

Das sind die Kandidaten:

Iquitos:

Dieser kleine Hengst mit dem großen Herzen

brachte 2018 ein ganz besonderes Kunststück

fertig. Zum 2. Mal nach 2016 gewann er die

German Racing Champions League. Vor allem

seine Triumphe im Großen Preis der Badischen

Wirtschaft und im Bayerische Hausbau – Großer

Preis von Bayern waren absolut beeindruckend.

‚Iquitos’ könnte hier den 2. „Galopper des

Jahres“-Titel nach 2016 holen.

Well Timed:

Die Pole-Position unter den dreijährigen

Stuten des Jahres 2018 war frühzeitig an sie

vergeben: Mit einer imponierenden Siegesserie

über vier Rennen sorgte die Lady für Furore.

Nach dem ersten Gruppe-Erfolg im Soldier

Hollow-Diana-Trial in Berlin-Hoppegarten

eroberte sie im Henkel-Preis der Diana in

Düsseldorf die Krone ihres Jahrgangs mit einer

imponierenden Vorstellung, die das Publikum

begeisterte.

Weltstar:

Exakt 1 Jahr nach dem Derbysieg seines

Halbbruders ,Windstoß’, schrieb er

Rennsport-Geschichte, als er das Gestüt

Röttgen (hatte zuvor seit 1959 mit ,Uomo’ nicht

mehr gewonnen) erneut mit einem Erfolg im

bedeutendsten Rennen des Jahres beschenkte.

In Hamburg rollte er mit großem Speed von

hinten auf und sicherte sich damit die Krone der

Dreijährigen. ,Weltstar’ ist das gewinnreichste

Pferd der Rennsaison 2018.

‚Iquitos’ (Hengst, geboren 2012), 6 Jahresstarts,

2 Siege, 2 Plätze. Gewinnsumme 2018:

199.440 Euro, Züchter: Dr. Erika Buhmann,

Besitzer: Stall Mulligan, Trainer: Hans-Jürgen

Gröschel, Hannover

36

Well Timed (Stute, geboren 2015), 7 Jahresstarts,

4 Siege. Gewinnsumme 2018: 371.300

Euro, Züchter und Besitzer: Stall Ullmann

Weltstar (Hengst, geboren 2015), 4 Jahresstarts,

2 Siege, 1 Platz, Gewinnsumme 2018:

449.000 Euro, Züchter und Besitzer: Gestüt

Röttgen, Trainer: Markus Klug, Köln-Heumar

,Iquitos‘ bezieht Beschälerbox auf Gestüt Ammerland

‚Iquitos’ ist, eines der populärsten und erfolgreichsten

Pferde im deutschen Galopprennsport in

der jüngeren Vergangenheit. Schließlich gewann

der ‚Adlerflug’-Sohn aus der Zucht von Dr.

Ingrid Buhmann bei 26 Starts für seinen Trainer

Hans-Jürgen Gröschel 8 Rennen, darunter die

Großen Preise von Bayern und Baden sowie den

Großen Dallmayr-Preis. Außerdem wurde er

2016 zum „Galopper des Jahres“ gewählt.

Jetzt wird „Krümel“, wie der mittlerweile

7-jährige Hengst aufgrund seiner geringen

Körpergröße liebevoll genannt wird, nach

seiner überragenden Renn-Karriere einen

neuen Lebensabschnitt als Deckhengst im

renommierten bayerischen Gestüt Ammerland

starten.

Dietrich von Boetticher

erwarb an dem 3-fachen

Gr. I-Sieger 51 %,

die restlichen Anteile

verbleiben beim Stall

Mulligan.

Seine Decktaxe im Gestüt

wird 6.000,00 Euro

betragen.

Foto: Marc Rühl Fotos: Marc Rühl


Distanzreiten - was ist das?

„Komm doch mal mit zu einem Distanzritt.“

meinten Freunde 2003 zu mir und meinem

­Haflinger. „Was müssen wir da machen?“ war

meine Frage. „Einfach schnell und lange ­reiten“,

die Antwort.

Nach 16 Jahren und über 1.000

­Wettkampfkilometern in der Wertung in diesem

Sport kann ich mit Gewissheit sagen, Distanzreiten

ist so viel mehr als einfach schnell und

lange reiten.

Es ist vor allem eins: vielseitig. Es kann ein

Teamsport sein oder man macht es allein. Man

betreibt es als Abwechslung zum klassischen

Turniersport oder andersrum. Es gibt Einund

auch Mehrtageswettbewerbe, Ritte auf

­markierten Wegen oder man sucht sich seinen

Weg an Hand einer Karte selbst. Man kann auf

Leistungssportniveau bis hin zu internationalen

Wettbewerben reiten oder eben bei den kleinen

Strecken bleiben. Selbst für die Kleinsten gibt

es analog zur Führzügelklasse Kinderritte (5-10

km), wobei die Kinder begleitet werden können

aber nicht müssen. Man muss noch nicht einmal

reiten können, denn man kann auch Distanzen

fahren.

Die kleinste Wettkampfstrecke an einem Tag

beginnt bei 25 km, die längste misst 160 km.

Voraussetzung ist ein 5-jähriges Pferd, dessen

Zahnwechseln abgeschlossen ist. Das Equipment

muss straßen- u. verkehrssicher sein und

darf die Atmung des Pferdes nicht beengen. Abstammung,

Rasse, Größe und Alter sind für den

Einstieg Nebensache, allerdings sollte das Pferd

Freude am Laufen haben.

Doch bevor man auf die Strecke darf muss das

Pferd eine Voruntersuchung beim Tierarzt bestehen.

Auch auf der Strecke hat das Pferd immer

wieder Kontrollen zu bestehen und selbst

Pausen sind vorgeschrieben. Selbst wenn die

Wettkampfstrecke bewältigt wurde, so ist eine

Eliminierung bei der Nachuntersuchung immer

noch möglich.

37


Um erfolgreich durch einen Wettbewerb zu

kommen, ist vor allem angemessenes Training

Voraussetzung. Bei einer Kontrolle muss der

Puls des Pferdes innerhalb von 20 Minuten auf

64 Schläge die Minute oder tiefer sinken. Durch

Training kann der Ruhepuls verlangsamt und

die sog. „Recovery-Time“ verkürzt werden.

Auf der Strecke wird überwiegend in möglichst

gleichmäßigem Tempo um 12km/h getrabt -

im Idealfall unabhängig von Untergrund und

geographischem Profil.

Wer jetzt denkt: „er ist nicht fit genug“ für so

etwas, der hat in so weit wahrscheinlich Recht,

als dass am Anfang nicht selten die menschliche

Fitness der leistungsbegrenzende Faktor ist. Das

was das Pferd in der Woche in Summe trabt,

kann es auch am Stück traben. Ein Pferd was

2-3 Mal die Woche gearbeitet wird, dazwischen

möglichst viel Umwelteinflüsse und freie

Bewegung hat und (am Wochenende) auch mal

2-3 Stunden am Stück unterwegs ist, das kann

morgen an einem Distanzritt teilnehmen.

38

Erfolgserlebnis garantiert

Die Strecken von 25-40km sind tempobegrenzt,

wer schneller als 5 Minuten pro Kilometer

(12km/h) reitet wird gewertet. Wer mehr wie

8 Minuten pro Kilometer zur Bewältigung der

Hier finden die nächsten Ritte/Veranstaltungen statt:

08. - 09.03.2019 Weserbergland Distanz XS

EFR 40km, KDR 41km, MDR 80km, LDR 81km

26. - 28.04.2019 CEI 2. Kranzdistanz in Förste

EFR/F 25km, 40km, MDR/F 61km, 80km,

LDR/F 100km

10. - 12.05.2019 Distanzseminar im Harz

für Einsteiger, Neulinge und Interessierte

Abenteuer Distanzreiten angekommen ist gewonnen

14. - 16.06.2019 7. Altämterdistanzritt in Echte

EFR/F, KDR/F, MDR/F, LDR/F, MTR/F

12. - 14.07.2019 Holzeroder Distanzritt

EFR/F, KDR/F, MDR/F, LDR/F

Strecke braucht, wird ebenfalls nicht gewertet.

Und wer gewinnt? – JEDER! Jeder, der mit

einem fitten Pferd die Strecke innerhalb des

Zeitfensters bewältigt.

Ab 41km muss das Pferd mindestens 6-jährig

sein, das Tempo ist frei und es gewinnt tatsächlich

der schnellste, so lang das Pferd alle Kontrollen

besteht – also vielleicht auch der, der am

taktisch klügsten geritten ist.

Bis 60 km werden an den Reiter keine Anforderungen

gestellt, ab 61km muss sich der Reiter

über Erfolge oder Fortbildungen im Distanzsport

für die längeren Strecken qualifizieren.

Eine Mitgliedschaft in einem Reitverein ist

nicht erforderlich. Pro Streckenkilometer zahlt

man max. 1 Euro. Am Veranstaltungsort werden

die Pferde meist in Paddocks untergebracht und

der Reiter sowie die Crew campen.

Distanzeiten – Marathon im Sattel

Jeder von uns kann einen Marathon laufen. Der

ein oder andere wird seine Ernährung umstellen

müssen, der eine mehr der andere weniger.

Der eine wird dieses Ziel eher erreichen, der

andere später. Der eine benötigt ein intensiveres

Training, der andere nicht. Einer läuft ihn auf

Anhieb unter 4 Stunden, der nächste benötigt

beim ersten Mal fast 8 Stunden, analog ist es mit

unseren Pferden.

Man kann mit dem vorhandenen Equipment

(ohne Probleme) einsteigen. Mit einem

einigermaßen passenden Schuh können Sie ein

kleinen Spaziergang machen, vielleicht auch

eine kleine Runde laufen, aber desto länger und/

oder schneller sie laufen desto passender muss

Ihr Schuhwerk sein, wobei „Schuhwerk“ als

Platzhalter anzusehen ist und beispielsweise

auch durch „Sattel“ ersetzt werden könnte.

Die auftretenden Wehwehchen bestimmen,

welches spezifische oder spartenfremde

Equipment bei Ihnen oder im Stall einzieht.

Als erstes wichen meine Lederstiefel einem

Wanderschuh und die Vollbesatzreithose einer

Laufhose. Mit zunehmender Streckenlänge

folgten weitere Optimierungen.

Der Weg ist das Ziel

Analysieren Sie den Ist-Zustand Ihres Pferdes

und Ihren eigenen und setzen sie sich ein

realistisches Ziel. Hilfe auf dem Weg zum Ziel

erhalten Sie auf der Homepage des Vereins für

Distanzreiten und -fahren in Deutschland unter

www.vdd-aktuell.de oder www.distanzforum.de.

Auf der VDD Homepage sind auch alle

offiziellen Distanzveranstaltungen zu finden.

Ein Besuch einer Veranstaltung vor Ort

ohne Pferd vor dem ersten eigenen Start ist

empfehlenswert. Ich selbst habe die „Szene“ als

gesellig und ehrlich freundlich empfunden, was

meiner Erfahrung nach unter (“Wettkampf-)Reitern“

seines gleichen sucht.

Distanzreiter u.-fahrer sind innovative Tüftler

am Equipment für Pferd und Reiter und dem

Camp und berichten gern, was was und wofür

es ist, wenn man sie fragt.

Wenn Ihnen iIre Bahn oder Halle zu eng

geworden ist, Sie in ihrem Heimatgelände jeden

Stein aus jeder Richtung kennen, Sie gern und

am liebsten flott in der Natur unterwegs sind

dann probieren Sie Distanzreiten doch einfach

mal aus – aber sagen Sie nicht, ich hätte Sie

nicht gewarnt: Distanzreiten hat ein enormes

Suchtpotential.

Eva Renner

Foto: Oldenburg Foto

09. - 11.08.2019 4. Weserbergland Distanz

EFR 27km,40km, MDR 61km, 80km, LDR 100km,

120km

21.02.2019 Dorfgemeinschaftshaus Herrhausen/Seesen

von 17 - 20 Uhr Infoveranstaltung Distanzsport - Abenteuer

Distanzreiten

Eva Renner (eva.czichos@web.de) und Dr. Juliette Mallison

(juliettemallison@gmx.net), die Regionalbeauftragten für Niedersachsen-

Süd des VDD (Verein Deutsche Distanzreiter und -fahrer e.V.) geben

gerne weitere Auskünfte.


Das Pferd ganzheitlich betrachten

© Ralf Döringshoff

Dieser generell völlig richtige Anspruch ist

leicht gesagt, aber im Einzelfall nur realisierbar,

wenn man sich mit dem Gesamtsystem

Pferdekörper sehr gut auskennt und dann über

gewisse Bereiche hinaus weiterdenkt. Es geht

letztendlich darum, bei Problemen jeglicher Art

die negativen Veränderungen des Pferdekörpers

als Sprache zu verstehen, mit denen das Pferd

letztendlich ausdrückt, dass etwas nicht stimmt,

unphysiologisch, also nicht normal bzw.

natürlich ist.

Mit dem Anspruch der ganzheitlichen

Betrachtung beschäftigen wir uns in diesem

Artikel mit dem leidlichen Fäulnisprozess

am Huf, explizit im Bereich der mittleren

Strahlfurche:

Die Strahlfäule aus osteopathischer Sicht:

Die Strahlfäule ist ein sehr ernst zu nehmendes

Problem, je nach Dramatik kann sie sogar lahmheitsverursachend

sein und unbehandelt in

Hufkrebs gipfeln.

Gerne wird die Hygiene durch den Zustand der

Einstreu in den Vordergrund der Problematik

gestellt und dem Stallpersonal die Schuld „in

die Schuhe geschoben“. Wenn alle 4 Hufe betroffen

sind ist der Verdacht sicherlich begründet.

Wenn aber (nur) ein oder zwei Hufe betroffen

sind? Stehen die anderen Beine nicht in der

gleichen Einstreu?

Der Strahl ist für seine Durchblutungs- und

damit Ernährungs- und Wachstumssituation

auf die Pumpwirkung des Hufmechanismus

angewiesen. Die volle Belastungstoleranz der

Gliedmaßen und die sogenannte plane Fußung

sind Grundvoraussetzungen für den optimal

funktionierenden Hufmechanismus.

Werden die Pferdebeine überlastet, zum Beispiel

bei einer negativen Veränderung der natürlichen

Grundgangarten, dann sinkt der Fesselkopf

stark ein. Dabei werden Sehnen und Bänder

stark, unnatürlich stark gedehnt.

Die nächsten Bilder sollen veranschaulichen,

in welche Situation der Mensch mit seiner Einwirkung

die Fesselgelenke in der Stützbeinphase

bringen kann:

Bewegungsbegleitender Sitz, weiche Hand, natürliche Phase,

harmonische Belastungssituation der Stützbeine, wie im Zweitakt gewünscht

Genau das Gegenteil

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Derart massive Überlastungen der Pferdebeine

und einhergehende sehr schmerzhafte

Überdehnungen von Sehnen und Bändern zwingen

das Pferd in der Folge zu Schonhaltungen der

entsprechenden Beine. Diese äußern sich nicht

sofort in einer klaren Lahmheit, sondern in einer

zunächst kaum erkennbaren, manchmal aber

schon hörbaren Belastungsintoleranz. Diese

bringt aber unweigerlich eine Einschränkung

des wichtigen Hufmechanismus mit sich. Damit

wird die Durchblutungssituation des Hufes,

letztlich die Nährstoffversorgung der Strukturen,

auch des Strahles, gehemmt. Im Resultat

wird das harmonische Verhältnis von natürlichem

Zersetzungsprozess und nachwachsender

Substanz gestört.

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Die gleiche Betrachtung bei der Grundgangart Galopp:

Selbstverständlich ist das Einschränken der

Fäulnisprozesse im Strahl ein wichtiger Punkt

und der erste Schritt. Hierfür gibt es viele Mittel,

am günstigsten und im Verhältnis dazu hocheffektiv:

Zahnpasta! Sie wirkt antibakteriell und

zudem dehydrierend (austrocknend). Mit einer

Plasikspritze vom Tierarzt lässt sie sich leicht in

die mittlere Strahlfurche einbringen.

Weiterführend sollte man aber die Strahlfäule,

insbesondere, wenn nicht alle 4 Beine betroffen

sind, als Hinweis auf einen reduzierten Hufmechanismus

betrachten. Dieser kann schon

durch eine sehr geringe Schonhaltung auch

entscheidend gestört sein. In diesem Fall sollte

man sich fragen, ob man möglicherweise trainingsmäßig

das betroffene Bein überlastet hat.

Beispielsweise bietet das intensive „Üben“ von

Stellung und Biegung des Pferdes zu einer Seite

auch das Potential einer Überlastung des inneren

Vorderbeines.

Als Fazit bleibt festzuhalten:

Es ist immer richtig, die geschädigten Strukturen

direkt in der Regeneration zu unterstützen,

weiterführend sollte mit der Frage nach dem

Warum? die Suche nach der wahren Ursache

eingeleitet werden. Denn das Fluchttier Pferd

wird sich mit einem schmerzhaften Bewegungsapparat

bestimmt nicht sehr wohl fühlen.

Da beginnt die ganzheitliche Betrachtung!

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Auch wir lesen DER KLEINE GEORG

Monica Theodorescu

Otto Becker

Heinrich-Hermann Engemann

Fotos: Günter Blasig

Frank Ostholt

Hans Melzer

Ulla Ramge

Dirk Schrade

Kristina Bröring-Sprehe

Franz-Peter Bockholt

41


Amadeus Horse Indoors

Markus Braunisch im S/B-Springen in Salzburg

erfolgreich

Ob Olympia- oder Weltcupsieger, Europa- oder

Weltmeister - sie alle kommen jedes Jahr zur

Amadeus Horse Indoors und verwandeln das

Messezentrum Salzburg zum Pferdesport-Hot-

Spot Europas. So erlebten insgesamt 42.000

Besucher vom 06. - 09.12.2018 Pferdesport

der Extraklasse in über 100 Spring-, Dressur-,

Vielseitigkeits- und Fahrbewerben sowie 2

Weltcupetappen in Dressur und Voltigieren.

Dabei war auch bei der 13. Auflage der

Amadeus Horse Indoors die JAF High Fly Tour

ein Stimmungsgarant. Und hier sorgte der für

den RV Moorhof startende Markus Braunisch,

der bereits bei den internationalen Turnieren

in Hannover, Leipzig, Neustadt Dosse oder

Schwerin am Start war, für eine Überraschung.

Denn was er bei seiner Premiere in Salzburg

erlebte, war „einfach unglaublich. Die Halle

war brechend voll mit 8.000 Leuten, eine Stimmung

und eine Lichtershow, das habe ich selten

in der Disco erlebt. Das war der Wahnsinn!“,

schwärmt Braunisch, betont aber auch: „Die

Starts in Hannover, Leipzig, Neustadt-Dosse

oder Schwerin waren schon toll, aber das hier

war etwas ganz Besonderes.“

9 Paare hatten sich in die Startliste eingetragen

und „flogen“ in tollen Kostümen als Prinzen,

Rettungsschwimmer oder Zauberer über die

traditionelle Replika der Salzburger Dommauer.

Dabei war die 1,70 m hohe Mauer kein Problem,

im 2. Umlauf schied 1 Paar bei einer Höhe

von 1,90 m aus. Allerdings überwanden die

verbliebenen 8 Reiter, zu denen auch Markus

Braunisch „der fliegende Hufschmied aus dem

Osten“ (O-Ton Hallensprecher Thomas Kreidl)

gehörte, die auf 2 m angewachsene Mauer in der

vollbesetzten Halle fehlerfrei, so dass sie auf

2,10 m erhöht wurde. „Alle 8 Reiter haben die

2 m übersprungen, das hat es in 13 Jahren High

Fly Tour noch nie gegeben“, erklärte Kreidl

begeistert.

Hier konnten dann allerdings nur noch Alena

Gasperl (CZE), die bereits in den beiden

letzten Jahren dieses Springen für sich entscheiden

konnte, auf ‚Allman’ sowie Christoph

Gailinger mit ‚Coco H’ fehlerfrei bleiben, die

sich den Sieg teilten. Markus Braunisch und

der Holsteiner ‚Cardiff’ belegten gemeinsam

mit Aggelos Touloupis (GRE)/‚Lola’, Luigi

Del Prete (ITA)/‚L.B. Castello’, Stefan Fundis/

‚Lanox’ sowie Andrew Kocher (USA)/‚Carollo’

Rang 3.

Aus den Vereinen/ Personalien

erfolgreich“ lobt der Trainer und fügt hinzu:

„Mein Bruder und ich sind das erfolgreichste

S/B-Paar in Deutschland. Und ich habe ihm so

viel zu verdanken. Er ist der, der mir den Antrieb

gibt, da hinzufahren. Und wie er sich in seinem

jungen Alter schlägt, das ist ganz, ganz prima.

Da bin ich unheimlich stolz auf ihn. Zumal wir

beide Hobbyreiter sind.“

„Ich bin immer noch total überwältigt“, sagte

Braunisch nach seinem Erfolg. Schließlich

musste er sich erst mit dem „nicht ganz

einfachen“ ‚Cardiff’ erst zusammenraufen.

Denn nach dem sein früheres Erfolgspferd

‚Caseda’ verletzungsbedingt aus dem Sport

ausschied und in die Zucht gegangen ist, musste

Braunisch eine Durststrecke überwinden.

„ ‚Caseda’ hat es mir ermöglicht, das erste Mal

international zu starten. Das lief über Thomas

Kleis, durch den ich die Starterlaubnis in

Neustadt-Dosse bei dem Weltrekordversuch

erhalten habe. Ihm bin ich heute noch sehr, sehr

dankbar.“ Nach dem Ausscheiden der kleinen

Stute aus dem Sport, hat sich Markus Braunisch

dann ‚Cardiff’ gekauft und „nach 1,5 Jahren

versucht, mit ihm ein Mächtigkeitsspringen zu

reiten. Das funktionierte gar nicht, es kam das

Desaster von Allersehl“, erzählt er. „Aber mein

Vater hat immer an das Pferd geglaubt und auch

ich habe dann, obwohl ich so ein bisschen am

Boden war, weil es nicht lief, immer weiter

an das Pferd geglaubt.“ Mit Erfolg. Denn

nach den ersten 2 Jahren, in denen die beiden

4 Platzierungen auf ihrem Konto sammeln

konnten, haben sie „einen Weg gefunden, wie

wir uns arrangieren konnten. Er ist kein Pferd,

dem Du irgendwas vorgibst und sagst, Du

machst das jetzt. Du kannst ihn ‚fragen’ ob er

das möchte und entweder er macht es, oder er

macht es nicht. Aber jetzt sind wir so zusammengewachsen,

das ist einfach nur Weltklasse.“

Schließlich war der 11-jährige Wallach auch in

M-Springen erfolgreich und schon in ‚normalen’

S platziert. Denn für Markus Braunisch ist

das Management der Pferde das Wichtigste.

So gehen seine Pferde zwischendurch auch

immer wieder ‚normale’ Springen, so dass sie

nicht überfordert werden und immer Vertrauen

haben. Mein Pferd soll das über Jahre machen

und immer wieder mit Vertrauen springen“, so

Braunisch.

So feierte er in Salzburg den gelungenen

Abschluss eines mehr als erfolgreichen

Jahres. Immerhin konnte er sich bei den drei

S/B-Springen, bei denen er am Start war,

immer unter den ersten Drei platzieren. Doch

der Höhepunkt 2018 war für ihn das Turnier

in Exter. „Da bin ich eigentlich wieder durch

meinen kleinen Bruder zu gekommen, der

immer sagt, komm, wir machen das jetzt. In

Exter hat ‚Cardiff’ das erste Mal S gewonnen

und Manuel war 2.“ (DER KLEINE GEORG

berichtete).“ Es folgten Rang 2 in Zobbenitz und

jetzt Platz 3 in Salzburg.

Übrigens: Bei allen Starts war auch Braunisch’s

„kleiner Schimmel“ dabei, der immer „mit

platziert war. D.h. ich war bei 6 Starts 6 mal

platziert.“

K.B.

Fotos: Katarina Blasig, www.fotoagentur-dill.de

Übrigens: Auch Manuel Braunisch war mit

seinem ‚Letorro Carero’ in Salzburg am Start.

Er belegte am Ende Rang 9. Ein Erfolg, auf den

auch Markus Braunisch stolz war: „Vor dieser

Kulisse hat er sich ganz tapfer geschlagen.

Das war der Wahnsinn, was er da abgeliefert

hat. Wenn ich bedenke, vor 3 Jahren ist er mit

diesem Pferd noch A- und L-Springen geritten.

Heute reitet er auf einem CSI4* und ist da

42

Nach den Erfolgen in Salzburg wurden Markus und Manuel mit einem Banner empfangen (kl. Foto)

Markus Braunisch und ‚Cardiff‘ beim Sprung über die Mauer


Zu Gast auf Hof Kröckel

Aus den Vereinen/ Personalien

„Wir sind seit annähernd 19 Jahren am Markt

und zum 4. Mal von der FN mit 5* zertifiziert

worden“, erzählt Christopher Kröckel nicht

ohne Stolz. Klar, dass die Anlage, die über

große Paddock- bzw. Fensterboxen verfügt, die

natürlich der neuen Pferdehaltungsverordnung

entsprechen, auch den entsprechenden

Service bietet. So stehen eine Reithalle mit

fairground-Boden, ein 60er Viereck mit

Das Team von Hof Kröckel

v.l.n.r. Anne-Marie Gakenholz, Christopher Kröckel und Jan-Eric Bremer

fairground-Boden, ein Grasspringplatz, eine

überdachte Longierhalle und eine Führanlage

für das tägliche Training sowie 2 Solarien zur

Verfügung. Des weiteren bieten die angrenzenden

Weiden und die beiden gepflasterten

Allwetterpaddocks den Vierbeinern genügend

Möglichkeiten ihre Freizeit zu genießen.

Doch Hof Kröckel ist nicht nur ein Pensionsstall,

sondern auch ein anerkannter Ausbildungsbetrieb

für den Beruf Pferdewirt. „Wir bilden in den

Bereichen Service Zucht und Haltung aus. Es

ist aber angedacht, dass man in Symbiose mit

Jan-Eric Bremer als Pferdewirtschaftsmeister

auch mal Reiter ausbildet“, gibt Kröckel einen

Einblick in die Zukunftspläne und fügt hinzu:

„Des weiteren sind wir Auktionsauswahlplatz

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Phone: 0175 / 4 63 84 02

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Sonnenschutztechniker-Handwerks

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38239 Salzgitter-Thiede

Tel. (0 53 41) 26 41 81

Fax (0 53 41) 26 75 94

info@rolladenbau-mende.de

43


Aus den Vereinen/ Personalien

für den Hannoveraner Verband. Hier kommen

Züchter aus der Region her, um ihre Pferde für

die Auktion vorzustellen.“ Und auch jegliche

Fragen der Zucht sind bei dem stellvertretenden

Vorsitzenden des Pferdezuchtvereins

Braunschweig und Vorsitzenden der Deckstelle

Königslutter „natürlich gerne willkommen.“

Zu den Ausbildern auf Hof Kröckel gehört auch

Anne-Marie Gakenholz, die von 2011 bis 2013

ihre Ausbildung zum Pferdewirt Schwerpunkt

Zucht und Haltung auf Hof Kröckel absolviert

und diese mit der Graf Lehndorff-Plakette

abgeschlossen hat. Danach schloss sich eine

1-jährige Ausbildung bei Horst Rimkus

in Dörverden zur Bereiterin (Pferdewirtin

Schwerpunkt Reiten) an, bevor sie 1 Jahr bei Jan

Crome-Sperling in der Hengsthaltung (inklusive

Körungsvorbereitung...) tätig war. „Dann bin

ich durch Zufall wieder zurück auf Hof Kröckel

gekommen und habe gemeinsam mit Timo Kolbe

Dressurpferde ausgebildet. Nach dem er sich

entschieden hatte, den Hof zu verlassen, habe ich

mich hier selbstständig gemacht. Mein Steckenpferd

ist die Ausbildung junger Pferde, also

anreiten, Stutenleistungsprüfung, Vorbereitung

junger Hengste für Auktionen, Vorbereitung

von Vorstellung von Auktionspferden.“ Dabei

wird sie bei ihrer Arbeit vom gesamten Team

auf Hof Kröckel, zu dem auch 2 Auszubildende

gehören, unterstützt. „Die Symbiose passt auch

einfach sehr gut. Hier auf der Anlage hat man

einfach alle Möglichkeiten, gerade auch in der

Jungpferdeausbildung“, schwärmt Anne-Marie

Gakenholz, die in der Junghengstausbildung

auf einige schöne Erfolge zurückblicken kann.

„Auf der jüngsten Eliteauktion in Verden wurde

ein von mir vorbereiteter ein 2-jähriger Hengst

von ‚Comme Il Faut’ aus dem Hause Kröckel

erfolgreich nach Finnland verkauft. Auch

mehrere Auktionspferde der letzten Jahre aus

dem Stall Kolbe oder Kröckel habe ich

erfolgreich für Verden vorbereitet, wo sie

dementsprechend verkauft wurden“, erzählt sie

nicht ohne Stolz.

Seit Kurzem gehört auch Jan-Eric Bremer

zum Team von Hof Kröckel. „Nach dem Timo

Kolbe nach 3 Jahren den Hof Kröckel verlassen

hat war dort eine Vakanz als Dressurausbilder

vorhanden und nach einem Gespräch mit Herrn

Kröckel entschied ich mich, dort meine Basis

aufzubauen. Hier habe ich die Möglichkeiten

in- und externe Pferde auszubilden“, erklärt

Jan-Eric Bremer, der seine Meisterprüfung 2009

mit der Stensbeck-Plakette abschließen konnte.

2011 kam er dann über seinen Trainer Christoph

von Daehne in den Stall von Henning Lehrmann

nach Helmstedt, wo gemeinsam der Grundstein

für die Ausbildung von Dressurpferden bis

Grand Prix gelegt wurde. „Den beiden habe

ich auch mein Goldenes Reitabzeichens zu

verdanken“, so Bremer, der bis 2018 noch die

Leistungsklasse 1 inne hatte, diese jedoch nach

eigener Aussage abgegeben hat, „um wieder andere

Turniere reiten zu können.“

Übrigens: Kurz nach seinem Weggang aus

Neindorf wurde Jan-Eric Bremer mit dem Pferd

‚Mellemhaves Copperfield’ in den Landeskader

berufen. „Das war immer ein Traum von

unserem Trio von Daehne, Lehrmann, Bremer.

Der ist dann zwar geplatzt, aber für mich ist

es schön, das Wissen zu haben, dass es dafür

gereicht hätte.“

Wir gratulieren

Harald Sporreiter feierte seinen 65. Geburtstag

Text und Foto: K.B.

Foto: Walburga Schmidt

44

Am 13. Januar feierte der Vizepräsident des

Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine

Sachsen-Anhalt, Harald Sporreiter aus

Aschersleben, seinen 65. Geburtstag.

Im Leben von Harald Sporreiter dreht

sich alles um Sport und Pferde. Bereits

in seiner Kindheit begann er

mit dem Reiten und ist bis heute

leidenschaftlicher Fahrer eines von

ihm selbst ausgebildeten Zweispänner-

Gespanns. Schon zu DDR-Zeiten hatte

er den Vorsitz des Reitvereins „Einetal“

Aschersleben sowie des

Kreisverbandes Aschersleben

inne, war nach der Wende

Gründungsmitglied des

Landesverbandes der

Reit- u. Fahrvereine

Sachsen-Anhalt und

gehört seitdem dem

Präsidium des Verbandes

an. Zur selben Zeit

wurde Harald Sporreiter

Sportredakteur bei

der „Mitteldeutschen

Zeitung“ und ist seit

1992 Chefredakteur der

„Sport- und Zucht Pferde

in Sachsen-Anhalt“

beziehungsweise der

heutigen „Pferde aktuell.

Sport und Zucht in

Sachsen-Anhalt.“ Dabei

kommen ihm seine umfassenden

Kenntnisse

und Kontakte in

Pferdesport zugute. Denn

Harald Sporreiter ist nicht

nur Mitglied im Prüfungsausschuss

Pferdewirt in Sachsen-Anhalt,

Richter bis Klasse S, Sprecher auf Turnier und

Pferdezuchtveranstaltungen, sondern seit über

40 Jahren auch Turnierveranstalter, u.a. des

Ascania Pferdefestivals auf 3*-Niveau, das in

diesem Jahr zum 9. Mal in Aschersleben stattfindet.

Seit 2001 ist Harald Sporreiter zudem

Delegierter der Persönlichen Mitglieder (PM)

der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in

Sachsen-Anhalt.

Im vergangenen Jahr wurde er zum

Vizepräsidenten des Landesverbandes der

Reit- und Fahrvereine Sachsen-Anhalt und

Vorsitzenden der Landeskommission gewählt.

Harald Sporreiter ist Träger der höchsten

Auszeichnungen des Landesverbandes der

Reit- und Fahrvereine Sachsen-Anhalt und des

Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt.

K.B:

(Quelle FN)

DER KLEINE GEORG

informiert Sie umfassend

über Pferdesportereignisse

in Ihrer Region

In Fachgeschäften und

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Wenn Hannovers Messegelände im Dezember

4 Tage seine Tore für die Pferd & Jagd öffnet,

bietet sich für die zahlreichen Besucher nicht nur

die Möglichkeit, sich für ihr Hobby auszurüsten.

Denn sowohl in der Show-Arena als auch in Halle

16 (Campus clinics) gaben erneut renommierte

Ausbilder und Experten Trainingsstunden und

Tipps zur Ausbildung von Reiter und Pferd.

So demonstrierte der Verbandstrainer Springen

Jörg Münzner die klassische Ausbildungsskala

anhand einer Springeinheit, Waltraud Böhmke

gab einen Einblick in das gebisslose Reiten,

Katrin Eschenhorst referierte zum Thema Der

Sitz des Reiters und auch das Dressurtraining

mit Nicole Uphoff-Selke stand erneut auf dem

Programm.

Aus- und Fortbildung

Pferd & Jagd 2018 begeistert erneut durch

Live-Trainings mit renommierten Ausbildern

Hier zeigten Anna Derlien, Anne-Sophie Kamps,

Maira Röling-Müller Johanna Schmidt und Lara

Spissak, die aufgrund ihrer Leistungen auf den

Sichtungsturnieren zum NICOLE UPHOFF

NACHWUCHSCHAMPIONAT DRESSUR -

powered by EQUIVA bzw. beim Finale für 1

Jahr in das EQUIVA Dressurteam aufgenommen

wurden, was sie im Training mit der mehrfachen

Olympiasiegerin bereits erreicht haben. Vor

dieser Kulisse keine leichte Aufgabe für die

Reiter, die sie aber gemeinsam mit Nicole

Uphoff-Selke mit Bravour meisterten. „Ich bin

immer total entspannt, was so etwas angeht

wenn Nicole dabei ist, weil sie weiß immer

einen Ausweg und kann gute Tipps geben, so

dass alles gleich wieder funktioniert“, schwärmt

Anne-Sophie Kamps, die bereits seit 3 Jahren

im EQUIVA Dressurteam ist. Dabei wäre die

Amazone, die ihre vom Vater gezogenen Pferde

selbst angeritten und ausgebildet hat, eigentlich

altersbedingt aus dem Teilnehmerkreis

rausgefallen. „Aber ihr Pferd tut sich irre schwer

mit fliegenden Wechseln und damit wollte ich

sie jetzt nicht alleine lassen. Ich möchte meine

Arbeit erst vollenden“, begründet Nicole

Uphoff-Selke die Verlängerung.

Dabei ist das Ziel dieser bundesweit größten

Dressurförderung talentierter Junioren, dass

sich die Reiter und ihre Pferde mit Hilfe von

EQUIVA und Nicole weiterentwickeln können

und im besten Fall erfolgreich den Sprung in

Seit 3 Jahren fährt Anne Sophie Kamps, hier auf der ‚Sir Donnerhall I’-Tochter ‚Serenade’, 1x im

Monat von Cuxhaven nach Hannover zum Training. Dabei wird sie von ihren Eltern Andreas und

Marion Kamps unterstützt, die „sie überall hinfahren und das ganze Finanzielle leisten. ‚Serenade’

ist eigentlich ihr Springpferd, aber durch die Blutkombination mit ‚Sir Donnerhall I’ und

‚Wolkenstein II’, was ja eigentlich mehr Dressur ist, ist dieses Pferd so ein bisschen umgepolt auf

Dressur. D.h. sie geht sowohl Dressur bis S als auch L- und M-Springen“, erzählt Andreas Kamps

und fügt lachend hinzu: „dann hat sie noch ein 3. Pferd, das habe ich früher geritten, das hat sie

mir jetzt ‚weggenommen’, weil sie das gerne haben wollte.“

die Dressuprüfungen der

Klasse M schaffen.

Allerdings will Nicole

Uphoff-Selke bei dem 1 x

pro Monat stattfindenden

Lehrgang nicht die Rolle

als Trainer komplett übernehmen,

sondern ihren

Schützlingen „zusätzliche

Tipps und Hilfestellungen

geben.“ So erhalten sie

auch Hausaufgaben bzw.

Übungen, um mit den

Heimtrainern an den

jeweiligen Schwächen zu

arbeiten.

Doch nicht nur bei den Reiterinnen kommt das

Training mit der Olympiasiegerin richtig gut an,

sondern auch bei den Eltern der Stipendiaten.

„Die Ausbildung bei Nicole Uphoff hat

Anne-Sophie natürlich weit voran gebracht“,

schwärmt Andreas Kamps und fügt hinzu: „Wir

haben noch weitere Ausbilder z.B. Natalie Hopdale,

die Bundestrainerin von Südafrika. Im

Springen hat sie Unterricht bei Maren Cordes

und so sind wir eigentlich vielfältig unterwegs.“

Allerdings ist es Herrn Kamps wichtig, dass

Anne-Sophie es auch will. „Wir haben nie gesagt,

Du musst. Das war bei mir damals anders,

mein Vater war da mehr hinterher. Sie konnte

knapp laufen, da war sie schon hinter den Ponys

hinterher, da haben wir gesagt, wenn Du

willst, kannst Du, Du musst es nicht. Und wenn

45


Aus- und Fortbildung

einer will, dann soll man ihn lassen und nicht

aufhalten.“ Und dass die junge Amazone Spaß

am Reitsport hat, zeigen auch die Erfolge, die

sie mit ihren 3 Pferden feiern konnte. „Sie ist

jetzt im M- Bereich unterwegs und hat letztes

Jahr ihre ersten 3 S-Platzierungen erritten. Jetzt

wollen wir mal gucken, wie es weiter geht.“

Und dass das NICOLE UPHOFF

NACHWUCHSCHAMPIONAT DRESSUR

- powered by EQUIVA auch in diesem Jahr

weiter geht steht bereits fest. „Eigentlich macht

es immer mehr Spaß, weil wir eigentlich auch

in der Organisation und mit allem immer

professioneller und erfahrener werden“, erklärt

Nicole Uphoff-Selke.

Diese Aussage kann Arno Dormann,

Geschäftsführer bei EQUIVA, nur bestätigen

und fügt hinzu: „Wir leben ja selber vom

Reitsport und es macht uns sehr viel Spaß in

der Nachwuchsförderung mit einer vierfachen

Olympiasiegerin zusammen zu arbeiten. Das

machen wir schon seit 9 Jahren und werden das

auch in den nächsten Jahren weiter machen.“

Übrigens: Auch für Arno Dormann ist Ann-

Kristin Arnold das beste Beispiel dafür, wie

erfolgreich diese Förderung ist. „Sie hat mit

dem EQUIVA-Cup angefangen und sich

wirklich sensationell entwickelt. Wenn man

sieht, dass auch die Bundeswehr sie weiter

fördert, da guckt man immer noch hin und freut

sich, dass die Grundlagen damit gelegt worden

sind aber auch, dass sie sich selber weiter entwickelt

und dran bleibt. Das meiste hat natürlich

die Zusammenarbeit mit Nicole gebracht, aber

auch alles andere muss zusammen passen,

Familie, Pferd und natürlich auch die Reiterin.

Und wenn das gesamte Paket stimmt, dann sieht

man wie schnell man wirklich auch gesamt

weiterkommen kann.“

Text und Fotos: K.B.

Ein weiterer Gast in Halle 16 war Luuk Teunissen, der den Zuschauern zeigte, wie man Pferde

vom Boden aus durch Konditionierung und Desensibilisierung auf verschiedene Situationen

vorbereiten kann. Übrigens: Laut Teunissen liegt der Grund bei Problemen im Umgang mit dem

Pferd in Missverständnissen zwischen Mensch und Pferd.

Hier arbeitet der Trainer gerade mit ‚Pauline’, dem Pferd von Myriem Funke. Und die zeigte sich

begeistert. Ich muss sagen, Mir hat die Vorführung von Luuk Teunissen wirklich gut gefallen.

Er ist ruhig auf ‚Pauline’ eingegangen und hat ihr Ruhe und Vertrauen gegeben. Sie wirkte am

Sonntag im Umgang bedeutend entspannter, allerdings war sie beim Reiten immer noch leicht

spannig, ließ aber brav alles über sich ergehen. Da noch etwas Zeit war, hat er noch ein wenig Applaustraining

mit ihr gemacht, auch da blieb sie ruhig und entspannt.“

Da die Stute laut Luuk Teunissen „wirklich nur Angst vor Schmerzen hat“ und sich immer noch

recht unzufrieden zeigte, gab er Myriem Funke den Rat, ihr Pferd noch einmal physiotherapeutisch

untersuchen zu lassen, bevor sie durch Longieren wieder Muskeln aufbauen und nach einer

Sattelanpassung langsam mit dem Reiten beginnen solle.

Das

Ohr

der

Region

DER

KLEINE

GEORG

46


PR-Berichte

Neues von Krämer Pferdesport

Schick durch die kalte Jahreszeit

Mit der neuen Felix Bühler Full-Grip-Softshell-

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Innenseite, hält die Reiterin bei eisigen

Temperaturen schön warm. Dank des

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einzigartige FB Grip-System, gibt der Reiterin

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vorne und hinten, sowie einem elastischen

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gefüttert und ist versehen mit Felix Bühler

Bestickungen und Badges. Ausgestattet ist

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zusätzlichem Regenschutz hinten, einem

asymetrischen 2-Wege-Front-Reißverschluss,

zwei Reißverschluss-Einschubtaschen, einer

Reißverschluss-Innentasche und einem

Windfang mit Daumenloch am Ärmelabschluss.

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abnehmbarem Kunstfellkragen lässt sich ganz

einfach am Rücken fixieren. Der Mantel besteht

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Norway mit Fleecelining ist, durch ihr Muster,

nicht nur auffallend, sondern auch atmungsaktiv

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doppelte Brustverschluss und die Gehfalte. Das

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Die Kreuzbegurtung ist verstellbar und die

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winterliche THERMO MASTER Schriftzug.

Erhältlich ist die THERMO MASTER

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Die Bücherecke

Die Haferhorde - Jetzt geht‘s um die Möhre!

von Suza Kolb als ungekürzte Lesung mit

Bürger Lars Dietrich bei Der Audio Verlag

Schockschwerenot! Im Dorf hat ein neuer

Supermarkt eröffnet. Nun droht dem

Stammkrämerladen der Haferhorde die

Schließung. Dabei hat Frau Schulze in ihrem

Laden doch immer die besten Möhren und Äpfel

verkauft. Die Haferhorde ist entsetzt! Der neue

Supermarkt ist zwar supermodern ausgestattet,

hat aber nicht einmal einen Ponyparkplatz, und

sowieso wollen Schoko und Co. aus Prinzip

nur die Mohrrüben der Ladenfrau futtern.

Zum Glück gibt es noch die Rüben aus Marias

Gemüsegarten, von denen Schoko, Keks und

Toni naschen können. Doch dann der Schreck:

Unbekannte Eindringlinge haben alle Beete

leergefressen! Natürlich werden die frechen

Ponys verdächtigt, und nicht nur deshalb ist es

Zeit für einen Geistesblitz. Denn so langsam

werden die Möhren knapp und der nimmersatte

Toni wird ungemütlich. Ob die Superponys

diese Situation retten können?!

Das Hörbuch »Die Haferhorde - Jetzt geht’s um

die Möhre!« unterhält erneut Mädchen und

Jungs ab 8 Jahren mit jeder Menge tierischer

Abenteuer. Bürger Lars Dietrich erzählt gewohnt

humorvoll von den zwei- und vierbeinigen

Bewohnern des Blümchenhofs. Ob bayerisches

Bergpony, freches Fohlen oder snobistische

Stute - in der ungekürzten Lesung erhält jedes

Tier seine ganz eigene Stimme!

Die Bücher zu dieser tierisch guten Reihe erscheinen

im Magellan Verlag.

Suza Kolb: Die Haferhorde - Teil 12:

Jetzt geht´s umm die Möhre! (ab 8 Jahren)

Ungekürzte Lesung mit Bürger Lars Dietrich

2 CDs | ca. 2h 38 min

D 12,99 € | A 14,60 €

ISBN 978-3-7424-0886-0

Buch- und Kalendervorstellungen

Die Pferde von Eldenau - Band 1

Mähnen im Wind

Ein Ausritt am Ostseestrand oder lieber eine erfolgreiche

Runde im Springparcours? Da müssen

die Protagonisten Frida und Jannis nicht

lange nachdenken - und prallen mit ihren ganz

unterschiedlichen Ansichten aufeinander. Denn

in Theresa Czernys Reihenauftakt Die Pferde

von Eldenau - Mähnen im Wind ab 12 Jahren

trifft Natural Horsemanship auf Springreiten -

mit überraschenden Ergebnissen!

Reiten - das ist für Frida Vertrauen, Freude und

Freiheit. Deshalb hält sie Jannis für einen eingebildeten

Turnierreiter, bemerkt allerdings auch,

wie sehr er seine Stute ‚Dari’ liebt. Jannis sieht

in Frida vor allem das unbedarfte Ponymädchen,

das aber irgendwie einen echten Draht zu

Pferden hat. Vielleicht könnte Frida ihm sogar

bei ‚Dari’ helfen, die zwar ein talentiertes

Springpferd ist, aber immer wieder nervös wird.

Das muss an Jannis‘ Ehrgeiz liegen, glaubt Frida,

und will ‚Dari’ und ihn mit einem Gelassenheitstraining

unterstützen. Zunächst scheint das

auch zu funktionieren, doch dann wird ‚Dari’

immer unberechenbarer. Jannis ist verunsichert.

Sind Fridas Methoden etwa schuld? Doch Frida

ist davon überzeugt, dass das Ganze nicht

mit rechten Dingen zugeht. Können sie ‚Dari’

helfen?

Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind

ISBN 978-3-7348-5038-7

15,00 Euro

Die Pferde von Eldenau – Band 2

Galopp durch die Brandung

Jannis’ Turnierambitionen sind im Moment auf

Eis gelegt, denn ‚Dari’, sein vielversprechendes

Springpferd, lässt sich nach einem traumatischen

Erlebnis nicht reiten. Stattdessen hilft er

Frida, ihr Pony ‚Liv’ für das alljährliche Strandderby

fit zu kriegen. Das Derby hat Tradition:

Seit Jahren ist es das Ereignis für Gut Eldenau,

daher stürzen sich alle begeistert in die Vorbereitungen.

Doch dann wird bei einem Reitunfall

ein Mädchen verletzt und die Pferde des Guts

geraten in Verruf. Sogar das Strandderby wird

abgesagt. Ihre Ponys sollen unberechenbar sein?

So ein Quatsch, findet Frida. Irgendwie müssen

Jannis und sie das Gegenteil beweisen und

damit nicht nur das Ansehen des Guts, sondern

auch das Strandderby retten. Mit wem sie sich

dabei anlegen, können sie ja nicht ahnen … .

Die Pferde von Eldenau - Galopp durch die

Brandung

ISBN 978-3-7348-5039-4

15,00 Euro

Magellan GmbH & Co. KG

Kinder- und Jugendbuchverlag

Laubanger 8

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Fax (0)951 16098 449

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Fotos: Kiki Beelitz

Auf geht`s ins neue Zuchtjahr - Hengstschau der

Böckmann Pferde GmbH

‚Dieu de l`Amour’ - „französisch für Gott der Liebe”- überzeugte

bereits bei seiner Körung durch das makellose Exterieur und

3 überragend gute Grundgangarten.

Vorschau

Die Böckmann Hengststation ist berühmt für

ihre Hengstgalerie und zählt zu den erfolgreichsten

und ältesten Stationen im Oldenburgischen.

Dabei zählen nicht nur Stars wie ‚Fidertanz’

von ‚Fidermark’ und ‚Füchtels Floriscount’ von

‚Florencio’, Neuzugang ‚Lazio’ von ‚Lancer

II’ - Margie Engles Sportcrack aus dem Holsteiner

Stamm 730b - oder ‚Ogano Sitte’ von

‚Darco’ zum Lot der Hengststation Böckmann,

sondern auch aktuell im internationalen Sport

erfolgreiche Hengste wie ‚Lord Pezi Junior’

von ‚Lord Pezi’ oder der junge ‚Checkter’ von

‚Cellestial’. Außerdem bekommen die Besucher

der Hengstschau die aktuellsten Neuzugänge,

wie den 2. Reservesieger

der Oldenburger Körung

‚Casithargos-H’ von ‚Casino

Berlin’ und ‚Dieu de

l`Amour’ von ‚De Niro’

erstmals nach der Körung

wieder zu sehen und

auch ‚A Dream comes

True’ von ‚Apache’, der

hoch benotete ‚D`Olympus’

von ‚Don Olymbrio’

oder ‚Benefit’ von

‚Belantis’ - er war Siegerhengst

seiner Körung

in Vechta 2017 - werden

sich präsentieren und

auch der Siegerhengst

Springen der westfälischen

Hauptkörung für

Kleinpferde von ‚Magic

Cornflakes’, dessen

Eltern beide von Leonie

Böckmann im Sport

vorgestellt wurden, ist

mit dabei, wenn es wieder

heißt: Es ist Schauzeit

auf der Hengststation

der Böckmann Pferde

GmbH.

Am Freitag, 23.02.2019, um 18.00 Uhr bitten

Gilbert Böckmann und sein Team zur Hengstvorführung

der alteingesessenen Station in die

Reithalle in Lastrup-Hamstrup. Dann werden

die Stars im Hengststall genauso wie die jungen

Vererber und Neuzugänge ausführlich und je

nach Alter an der Hand oder unter dem Sattel

vorgestellt und kommentiert.

Nachzucht wird gezeigt

Außerdem darf man gespannt sein auf die ersten

Fohlen des Prämienhengstes ‚Can Tici’

von ‚Cornet Obolensky’ aus Schleswig-Holstein

sowie ‚Cascador Air’ von ‚Cascadello’ und des

Siegerhengstes der Körung 2017 in Vechta,

‚Benefit.’

Das Böckmann-Pferde Ausbildungs- Turnierund

Verkaufsgestüt steht für art- und altersgerechte

Haltung und Ausbildung mit Respekt vor

dem Lebewesen. Auch unseren Gaststuten soll

die bestmögliche Lebensqualität zuteil werden.

Reservieren Sie sich Sitzplätze für die Hengstschau

unter der Rufnummer 04472 / 688560 und

machen Sie sich ein Bild von unseren großzügigen

Stuten- und Aufzuchtställen. Ein Besuch

lohnt sich und Besucher sind mehr als willkommen

auf der Anlage im Osterfeld 7 in Lastrup.

Foto: Stefan Lafrentz

‚Checkter’ und Gilbert Böckmann

Böckmann`s Lord Pezi Junior unter Marco Kutscher glänzte im internationalen

Championat des CSI Neustadt-Dosse mit Rang zwei.

49


Gewaltig und doch sanftmütig üben Kaltblüter

auf jeden, der sich auch nur ein wenig für Pferde

interessiert, einen ganz besonderen Charme aus.

Mehr als zufrieden konnten der 1. Vorsitzende

Dr. Uwe Clar und seine Zuchtleiterin Ulrike

Struck mit dem Erfolg des Pilotprojektes im

vergangenen Jahr sein, das sich als wahrer

Zuschauermagnet entpuppte. Daher geht diese

Schau der mächtigen Rösser nun am 24. Februar

ab 11 Uhr, in der schön geschmückten Reithalle

der Hengstprüfungsanstalt in Adelheidsdorf, in

die zweite Runde.

Vorschau

Kaltbluthengstschau in Adelheidsdorf

der Rassen Rheinisch-

Deutsch, Schwarzwälder,

Schleswiger

und Freiberger. Bundesprämienhengste,

Körungssieger und hoffnungsvolle

Youngster

werden die Herzen der

Zuschauer höher schlagen

lassen. Der Eintritt

zu der Veranstaltung ist

frei.

An der Hand, im Freilaufen und in attraktiven

Schaubildern präsentieren sich Kaltbluthengste

Text und Fotos:

Marianne Schwöbel

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www.raiwa.net

Ihre Raiffeisen-Märkte:

Beedenbostel

Tel. 05145.987290

Brome

Tel. 05833.97800

Gifhorn

Tel. 05371.687630

Isenbüttel

Tel. 05374.96790

Meine

Tel. 05304.912411

Meinersen

Tel. 05372.9960

Oebisfelde

Tel. 039002.42594

Vorsfelde

Tel. 05363.809500

Wahrenholz

Tel. 05835.1714

Wendeburg

Tel. 05303.2741

Wienhausen

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S:\Marketing\Bilder & Grafiken\Anzeigen\regional\Pferde\Anzeige_Der_Kleine_Georg\PS\der-kleine-georg_191x138mm_3mm_PS • 14. Januar 2019, 10:30 vorm.


Vorschau

EQUITANA 2019

Die Weltmesse des Pferdesports feiert

ihr 25-jähriges Jubiläum

Wenn das Messegelände Essen im März

2019 wieder seine Tore für die EQUITANA

öffnet, erwartet die Besucher eine besondere

Weltmesse des Pferdesports. Denn die 25.

Jubiläums-Ausgabe bietet nicht nur das wohl

größte Reitsport-Angebot, das man unter

einem Dach finden kann, sondern bringt mit

Weltmeistern, Olympiasiegern, Top-Athleten,

Ausbilder-Legenden und Vorreitern sowie

Spitzen-Shows das Beste zusammen, was die

Pferdewelt aktuell zu bieten hat.

So zeigen 750 Aussteller aus 30 Ländern,

darunter die großen internationalen Marken und

Hersteller, aber auch viele kleine, innovative

Anbieter, vom 09. - 17.03.2019 ihre Neuheiten

und Bestseller. Dabei erleichtert die neue

Hallenstruktur nach den Umbauarbeiten des

Essener Messegelände die Übersicht in den

klarer strukturierten Messehallen, die eine neue

Nummerierung bekommen haben.

Und natürlich dürfen auch die verschiedenen

Cups auf der EQUITANA nicht fehlen, bei

denen sich Sportler aller Disziplinen, vom

Nachwuchstalent bis zum gestandenen Profi, in

zahlreichen Wettkämpfen messen.

Live-Trainings mit Weltmeistern

und Olympiasiegern

Überhaupt erwartet die Besucher ein Programm

der Extraklasse mit exklusiven

Ausbildungsabenden mit Jessica von Bredow-

Werndl und ihrem Bruder Benjamin Werndl,

Ludger Beerbaum und Monty Roberts.

Außerdem stehen Live-Trainings mit Simone

Blum, Ingrid Klimke, Isabell Werth, Dorothee

Schneider und Julia Krajewski sowie natürlich

die Show-Highlights HOP TOP Show „LaOra“

Achtung:

DER KLEINE GEORG verlost 3 x 2 Messekarten.

und die Voltigiershow Volti-Magic auf dem

abwechslungsreichen Programm.

Dazu kommen zahlreiche Lehrstunden und

Vorführungen, so dass in den 7 Reitarenen der

EQUITANA insgesamt mehr als 2.000 Programmpunkte

in 9 Tagen anstehen - oder anders

gerechnet: Über 850 Stunden Know-How und

beste Unterhaltung.

So werden rund 80 Ausbilder, Trainer und Top-

Sportler, wie Sandra Auffahrt, Simone Blum,

Jana Freund, Christoph Hess, Nico Hörmann,

Julia Krajewski, Andreas Kreuzer, Ingrid

Klimke, Martin Plewa, Dorothee Schneider,

Monica Theodorescu, Nicole Uphoff-Selke und

Isabell Werth, im Tagesprogramm der EQUITA-

NA zu sehen sein, die den Besuchern ihre Tipps

für das eigene Training zuhause mitgeben.

Übrigens: Das Zusehen bei den Lehrstunden im

Tagesprogramm im großen Ring in Halle 4 ist

im EQUITANA-Messeticket inklusive. Wer auf

Nummer sicher gehen will, reserviert im Vorfeld

aber einen Sitzplatz über den EQUITANA-Ticketshop.

„LaOra” - die neue HOP TOP Show

der EQUITANA 2019

„Die Zeit ist das bewegte Bild der Ewigkeit“,

schrieb der griechische Philosoph Platon. „La-

Ora“, die neue HOP TOP Show der EQUITA-

NA 2019, hält diese Zeit für 2 Stunden an - und

das Publikum den Atem, wenn ab dem 9. März

die Topstars und Newcomer der Showszene mit

neuen und spektakulären Nummern begeistern.

BLEYER Volti-Magic:

Ein Fest für alle Voltigierfans

Spitzensport, Show, akrobatische Meisterleistungen

und mitreißende Fan-Stimmung kommen

bei BLEYER Volti-Magic zusammen. Die

Premiere der Voltigier-Gala vor 2 Jahren war

ein voller Erfolg und auch die 2. Auflage, bei

der Top-Stars und Nachwuchs-Hoffnungen am

Sonntag, 17. März eine 2-stündige Show präsentieren

wird nicht weniger spektakulär.

Weitere Infos zur Weltmesse des Pferdesports

(Programm, Ticketshop...) gibt es unter:

www.equitana.com

K.B.

Foto: Veranstalter

Wer die EQUITANA live erleben möchte, schickt den

Antwortcoupon bis zum 01.03.2019 (Poststempel) an

DER KLEINE GEORG

Greifswaldstraße 55

38124 Braunschweig

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass nur

der oben abgedruckte Antwortcoupon an der Verlosung

teilnimmt.

Kopien oder Postkarten werden nicht berücksichtigt.

Die Redaktion

Name:

Straße:

Plz., Ort:

Telefon:

Datum, Unterschrift:

51


Als Braunschweiger Hallenreitturnier, einem nationalen

Turnier mit internationaler Beteiligung

im Jahr 2001 gestartet, haben sich die Löwen

Classics längst zu einem internationalen Top-

Ereignis entwickelt. So dürfen sich die Besucher

auch vom 22. - 24.03.2019 auf hochklassige

Weltranglistenspringen, eine deutsche

Meisterschaft der Landesverbände und die

Nachwuchschampionate der hoffnungsvollsten

Talente des deutschen Reitsports freuen. Aber

bei der 18. Turnierauflage warten auch einige

Änderungen. Und die erste wird schon im

Turniertitel Braunschweig Classico sichtbar.

Denn nach 18 Jahren Turniergeschichte darf

in Braunschweig durchaus von Tradition

gesprochen werden. Dabei steht „ein Klassiker

im Sport“ laut Turnierleiter Axel Milkau

„für Spitzensport, Tradition, hohe Qualität,

überregionale Bekanntheit und hohen

Wiedererkennungswert. Die Braunschweiger

LöwenClassics mit dem Herz aus der Großregion

Braunschweig, binden diese gelebten Werte und

beinhalten diese Qualität. Daher liegt es auch nah,

unsere Großregion Braunschweig selbstbewusst

in den Turniertitel mit aufzunehmen!“

Außerdem dürfen zum ersten Mal auch die

Kleinsten unter den Sportlern ihr Können

beweisen. Am 22.03.2019 treten 20 Kinder mit

Vorschau

Die LöwenClassics werden volljährig

18. Turnierauflage unter dem neuen Turniertitel

Braunschweig CLASSICO

ihren Ponys in der LC

Kids Trophy gegeneinander

an, die anhand von

Rhythmus, Harmonie

und dem Grundsitz

bewertet werden. Die 10

Kinder mit den besten

Wertnoten qualifizieren

sich für das Finale am

Sonntag.

Und auch das Feiern kommt nicht zu kurz.

Denn das Braunschweig Classico wird noch

nachtaktiver. So geht es nach dem letzten Ritt an

den Turniertagen bei der LC Party Night auf den

Tanzflächen weiter. In der großangelegten LC

„Riders Lounge“ werden hochkarätige Bands

Live auftreten und auf dem zusätzlichen LC

„Dance Floor“ werden DJs der hiesigen Szene

auflegen.

„Das abendliche Entertainment ist mittlerweile

ein wichtiger und ergänzender Baustein neben

dem Spitzensport geworden. Die Rahmenbedingungen

und Erwartungen der Gesellschaft an ein

Top-Event ändern sich stetig, diesbezüglich sind

wir als Veranstalter in der Pflicht auch in diesem

Bereich zu liefern“, erklärt Axel Milkau. So

dürfen sich die Besucher am Freitagabend auf

LoungeSociety freuen, die die STADTGLANZ-

Night zum Kochen bringen wird. „ Damit

ist es uns gelungen, immerhin eine Band zu

verpflichten, die unter den Top-10-Bands

Europas geführt wird“, so Milkau.

Und am Samstagabend wird mit der Band

Deejay Plus eine der führenden Szenebands aus

Berlin auftreten, die ebenfalls für großartige

Partystimmung sorgen wird.

Tickets für den Braunschweig Classico gibt es

an allen bekannten Vorverkaufsstellen, über

AD Ticket https://loewen-classics-ticketshop.

reservix.de/events, den Konzertkassen Schild

1a und Schloss-Arkaden (EG) in Braunschweig

und in den Service-Centern der Braunschweiger

Zeitung.

K.B.

Foto: Foto-Design gr. Feldhaus

Schnell. Schneller.

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Ob Neubau oder Neumachen:

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Vertrag in 3 Tagen.

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38100 Braunschweig

Geschäftsstelle Magdeburg

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Alter Markt 15

39104 Magdeburg

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52


Vorschau

Programm

Freitag, 22. März 2019

08:00 - 09:45 Uhr Deutsche Meisterschaft der Landesverbände

Nat. Springprüfung Kl. S*, Einlaufspringen

10:15 – 11:15Uhr Deutsches Hallenchampionat der Landesmeister

1. Wertung – Nat. Springprüfung Kl. S**

12:00 – 14:20 Uhr Eröffnungsspringen

InterNat. Springprüfung nach Fehlern und Zeit

14:30 - 15:30 Uhr Qualifikation für die LC Führzügel-Trophäe

15:30 Uhr Kartenwechsel (zu Freitag Abendticket)

16:00 – 17.50 Uhr 1. Qualifikation Große Tour

InterNat. Springprüfung nach Fehlern und Zeit

18:30 – 19.55 Uhr Youngster Tour

InterNat. Springprüfung nach Fehlern und Zeit

20:45 – 22:05 Uhr Deutsches Hallenchampionat der Landesmeister

Preis des Mittelstandes

2. Wertung und Finale,

Nat. Springprüfung Kl. S*** mit Stechen

ab 22:15 Uhr 1. LC Night in der Riders Lounge

mit Live Bands („LoungeSociety“)

2. Party im Okerfoyer

mit DJ

Samstag, 23. März 2019

08:00 – 9:25 Uhr „Starter Cup“ der Sportförderung LC

Nat. Springprüfung Kl. S* nach Fehlern und Zeit

10:00 – 11:50 Uhr Deutsche Meisterschaft der Landesverbände

Nat. Mannschaftsspringprüfung Kl. S*–1. Umlauf

12:30 – 13:20 Uhr HGW-Bundesnachwuchschampionat

gefördert durch die Horst-Gebers-Stiftung

– in Memoriam Debby Winkler

Nat. Stilspringprüfung Kl. M*

Achtung:

DER KLEINE GEORG verlost 3 x 2 Karten für Sonntag.

Wer Braunschweig Classico live erleben möchte, schickt

den Antwortcoupon bis zum 15.03.2019 (Poststempel) an

DER KLEINE GEORG

Greifswaldstraße 55

38124 Braunschweig

13:30 Uhr Kartenwechsel (zu Samstag Abendticket)

14:15 – 16:55 2. Qualifikation Große Tour

Internationales Weltranglistenspringen mit Stechen

17:45 – 19:00 Uhr Finale Deutsche Meisterschaft der Landesverbände

Nat. Mannschaftsspringprüfung Kl. S*

– 2. Umlauf mit Stechen

19:15 – 20:15 Große Braunschweiger Nacht

21:00 – 23:00 Weltranglistenspringen

Internationale Springprüfung Kl. S*** mit Stechen

23:00 1. LC Night in der Riders Lounge

mit Deejay-Plus

2. Party im Okerfoyer

mit DJ

Sonntag 24. März 2019

08:00 – 09:50 Uhr „Starter Cup“ der Sportförderung LC

Nat. Springprüfung Kl. S* nach Fehlern und Zeit

10:30 – 12:10 Uhr Youngster Tour

InterNat. Zwei-Phasen-Springprüfung

12:50 – 14:35 Uhr HGW-Bundesnachwuchschampionat

Nat. Stilspringen Kl. M* mit Pferdewechsel

14:45 – 15:15 Uhr Finale LC Führzügel-Trophäe

16:00 – 18:30 Uhr Finale Große Tour

Internationales Weltranglistenspringen mit Stechen

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass nur

der oben abgedruckte Antwortcoupon an der Verlosung

teilnimmt.

Kopien oder Postkarten werden nicht berücksichtigt.

Die Redaktion

Name:

Straße:

Plz., Ort:

Telefon:

Datum, Unterschrift:

53


Vorschau

Die neue Serie für Amateurdressurreiter

Es gibt viele Serien und Cups bei denen sich

Turnierreiter messen können. Doch die meisten

richten sich an die Springreiter. Und bei den

Dressurserien, wie dem Dressurchampionat

für Junioren und Junge Reiter oder dem

Braunschweiger Amateur-Dressurchampionat

der Fa. TS-Verpackungen sind nur

Nachwuchsreiter startberechtigt bzw. sie

werden auf M-Niveau ausgetragen. Jetzt sollen

auch die Amateure Ü-25 eine Serie auf L-Basis

bekommen. Hierdurch soll den Amateuren,

die den Großteil der Turnierteilnehmer

ausmachen, etwas Neues angeboten werden

und sie sollen vor allem die Möglichkeit

erhalten, nicht gegen „Profis“ reiten zu müssen.

„Der Grundgedanke dieser Serie ist, für Amateurdressurreiter

ein Angebot zu schaffen, wo

sie am Wochenende zu humanen Uhrzeiten

und unter ihresgleichen ihrem Hobby

nachgehen können“, sagt Frank Drebing,

der gemeinsam mit Hendrik Gäbel diese von

der Dürkop GmbH, zu der 19 Filialen für die

Marken, Opel, Kia, Fiat, Alfa Romeo, Peugeot,

Renault und Dacia mit über 800 Beschäftigen

gehören, & KIA Motors präsentierte Serie ins

Leben gerufen hat.

So dürfen sich Amateur-Dressurreiter der

Leistungsklasse 3 und 4 über 25 Jahre auf 4

Qualifikationsprüfungen, bei denen eine L*-

Dressur auf Kandare geritten wird, freuen.

Die jeweils besten 5 Paare qualifizieren sich

für das Semi-Finale beim Pferdefestival in

Göttingen-Holtensen, die besten 10 Paare

gehen dann im Finale, das ebenfalls in

Göttingen-Holtensen stattfindet, in einer L**-

Dressur-Kür auf Kandare an den Start.

Die Austragungsorte der Qualifikationen:

03. - 05.05.2019 Hildesheim-Steuerwald

08. - 10.06.2019 Nesselröden

12. - 14.07.2019 Seesen-Bilderlahe

11.07.2019 Bettenrode

23. - 25.08.2019 Finale Göttingen-Holtensen

K.B.

Foto: Günter Blasig

54

Termine und Aktivitäten im Pferdesportverband Südniedersachsen

ACT Springpferde Cup für Amateure

03.-05.05.2019 Uslar Eichenhof

10.-12.05.2019 Liebenburg

31.-02.06.2019 Wolfsburg

08.-10.06.2019 Nesselröden

14.-16.06.2019 Cremlingen und

Hilwartshausen

05.-07.07.2019 - Finale in Adelebsen

BS Amateur Dressurchampionat der TS Verpackung Handels GmbH

Fam. Scheinhütte

05.-07.04.2019 Bodenfelde, 08.-10.06.2019 Nesselröden

10.-12.05.2019 Liebenburg 05.-07.07.2019 Adelebsen

01.-02.06.2019 Wolfsburg 16.-18.08.2019 WF-Halchter

23.-25.08.2019 Finale in Holtensen

Dressur Cup Ü25 der Dürkop GmbH und KIA Motors

03.-05.05.2019 Hildesheim 11.07.2019 Bettenrode

08.-10.06.2019 Nesselröden 12.-14.07.2019 Seesen

23.-25.08.2019 Finale in Holtensen

Jugend Cup

03.-05.05.2019 Uslar Eichenhof 05.-07.07.2019 Adelebsen

08.-10.06.2019 Nesselröden 23.-25.08.2019 Duderstadt

14.-16.06.2019 Hilwartshausen

06.-08.09.2019 Finale in Einbeck

Loew Equestrian´s Future Tour U25 Dressur-Nachwuchsserie des PSVSN

05.-07.04.2019 Bodenfelde 28.-30.06.2019 Uder

08.-10.06.2019 Nesselröden 05.-07.07.2019 Königslutter

15.-16.06.2019 Hofgeismar 23.-25.08.2019 Holtensen

20.-22.09.2019 - Finale in Bettenrode

Antje Koch

Pamela Kellner

Vorsitzende

Geschäftsführung

Tel: 05561 / 98 24 74

Mobil: 0177 / 898 24 74

Mobil: 0170 / 182 98 05

Antje.Koch@A-Koch-Strassenbau.de

PamelaKellner@web.de

Rückfragen - Termine im Internet www. www.psv-suedniedersachsen.de, facebook


Im gewohnten Zwei-Jahres-Rhythmus

veranstaltet der RV Liebenburg auch 2019 wieder

sein traditionelles Turnier im Park der ehemaligen

Domäne Liebenburg. Vom 10. - 12. Mai messen

sich dort die Pferdesportler der Region in einem

ganz besonderen Ambiente.

Vorschau

Liebenburg lockt Springreiter mit Sonderprämie im

Liebenburger Cup der Fa. W. Ulrich Garten- und

Landschaftsbau Recycling

Nach Gründung der Pferdesportregion

Harzvorland geht es hier um die

Medaillenvergabe in Dressur und Springen im

Rahmen der ersten Regionsmeisterschaften.

Neben den Jungpferdeprüfungen sind Springen

bis zur Klasse M* und Dressuren bis zur Klasse

S* ausgeschrieben. Wieder im Programm sind

Qualifikationen zum Oldie-Cup (Ü40) in Dressur

und Springen, eine Wertungsprüfung zum

Braunschweiger Amateur-Dressurchampionat,

die Qualifikation zur Nachwuchs Trophy der

Sparkasse Hildesheim Goslar Peine in Form

eines A**-Springens für Junioren und

Junge Reiter sowie eine Qualifikation zum

Teamspringen der Regionen. Eine besondere

Attraktion ist der erstmals ausgeschriebene

„Liebenburger Cup“. Hier erhalten die drei

besten Paare aus den beiden M-Springen eine

Sondergratifikation in Höhe von insgesamt

600,00 Euro sowie einen Ehrenpreis.

Foto: Otto Konrad Kühne

REITERVEREIN

LIEBENBURG UND UMGEBUNG

Reit- und Springturnier

im Park der Domäne Liebenburg

vom 10. - 12.Mai 2019

Der Reiterverein Liebenburg lädt zum großen Reit- und Springturnier. Ausgetragen werden an diesem Wochenende hochklassige

Dressurprüfungen bis zur Kl. S* und Springprüfungen bis zur Klasse M*.

Darunter sind zum Beispiel die Qualifikation zum Braunschweiger Amateur Dressurchampionat 2019 in Form einer M*-Dressur,

Wertungsprüfungen zum Oldie-Cup (Ü40) in Dressur und Springen, eine Qualifikation zur Nachwuchs Trophy

der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, eine Qualifikation zum Teamspringen der Regionen sowie die Regionsmeisterschaften

der Pferdesportregion Harzvorland in Dressur und Springen.

Neu in diesem Jahr ist der „Liebenburger Cup“ der Fa. W. Ulrich Garten- und Landschaftsbau Recycling. Hier erhalten die drei besten

Paare aus den beiden M-Springen eine Sondergratifikation in Höhe von insgesamt 600,00 Euro sowie einen Ehrenpreis.

55


Vorsfelde

Hallen-Pferdeleistungsschau Springen 16. - 17.03.2019

Ausschreibungen

Veranstalter : RV Vorsfelde e. V.

Veranstaltungsort: 38446 Wolfsburg

Nennungsschluss: 18.02.2019

Nennungen an: Carmen Bartels

Zur Günne 18

29365 Sprakensehl

Tel.: 0160/ 94546467

E-Mail: info@meldestellebartels.de,

Vorläufige ZE Sa. vorm.: 3,4,5;

Sa. nachm.: 1,2,6

So. vorm.: 7,8;

So. nachm.: 9,10

Richter/in:

Karl Wenzel, Kerstin Weber,

Günter Sobetzko,

Gundula Fischer

LK-Beauftragte/r: Gundula Fischer

Parcourschef/in: Jens Hasfeld

TEILNAHMEBERECHTIGT:

Prüfung Stammmitglieder aus Vereinen der

Pferdesportregion Harzvorland, Pferdesportverband

Südniedersachsen, Pferdesportregion

Aller-Oker und dem KRZV SAW sowie 20

Einzelreiter für die gesamte PLS

Besondere Bestimmungen:

- Platzverhältnisse:

Prüfungsplatz: Halle 22x60 m

Abreiteplatz: Halle 20x40 m

Abreiteplatz: Außenplatz 30x70 m

- Einsätze u. Nenngelder sind der Nennung

(nur WBO mit Papier) als Scheck in EURO

beizufügen

- WBO: Je Nennung (reserviertem Startplatz)

sind 1 Euro Ausbildungs- u. Förderbeitrag

dem Einsatz beizufügen.

- Jedes Pferd ist pro Tag max zweimal

startberechtigt

- Freier Eintritt an allen Turniertagen.

- Die Zeiteinteilung wird unter:

www.RFV-Vorsfelde.de, www.psvhan.de,

www.meldestellebartels.de, sowie

www.equi-score.de veröffentlicht.

- Hunde sind auf dem gesamtenVeranstaltungsgelände

an der Leine zu führen.

- Hufschmied steht nicht zur Verfügung

1. Springreiter-WB (E)

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Junioren, Jahrg.03+jün. LK: 0,7

Je Teilnehmer 1 Pferd

Ausr. WB 261 Richtv: WB 261

Einsatz: 5,00 €; VN: 10, SF: N

5. Springpferdeprüfung Kl.L

(E+200,00 €, ZP)

Pferde: 5-7j.gem.LPO

Teiln: Alle Alterskl. LK: 1-5

Ausr. 70 Richtv: 363,1

Einsatz: 11,00 €; VN: 20, SF: A

6. Stilspringprüfung Kl.A*

(E+150,00 €, ZP)

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 5,6,

S5 ohne Start in Prfg. 8

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 520,3a

Einsatz: 9,50 €; VN: 25, Max. Startpl.: 70, SF: K

7. Springprüfung Kl. A** (E+150,00 €, ZP)

- geschlossen -

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 4,5,6,

S6 ohne Start in Prfg. 2

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 501,A.1

Einsatz: 9,50 €; VN: 25, Max. Startpl.: 70, SF: U

8. Stilspringprüfung Kl.L (E+200,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 3,4,5,

S3 nur Stammmitglieder des VA

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 520,3a

Einsatz: 11,00 €; VN: 25, Max. Startpl.: 70,

SF: G

9. Springprüfung Kl.L (E+250,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 2,3,4

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 501,A.1

Einsatz: 12,50 €; VN: 25, Max. Startpl.: 70,

SF: Q

2. Stilspringprüfung Kl.E (E+100,00 €, ZP)

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 6,7, S6 ohne Start in

den Prüfungen 3,4,6,7

Je Teilnehmer 1 Pferd

Ausr. 70 Richtv: 520,3a

Einsatz: 7,00 €; VN: 20, SF: X

3. Springpferdeprüfung Kl.A*

(E+150,00 €, ZP)

Pferde: 4+5 jähr.

5jähr. ohne Start in Prfg. 4

Teiln: Alle Alterskl. LK: 1-6

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 363,1

Einsatz: 9,50 €; VN: 20, Max. Startpl.: 70, SF: J

4. Springpferdeprüfung Kl.A**

(E+150,00 €, ZP)

Pferde: 5+6j.gem.LPO ,

5jähr. ohne Start in Prfg. 3

Teiln: Alle Alterskl. LK: 1-6

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 363,1

Einsatz: 9,50 €; VN: 20, Max. Startpl.: 70, SF: T

10. Springprüfung Kl.M* (E+300,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 2,3,4,

S4 nur Stammmitglieder des Veranstalters

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 501,A.1

Einsatz: 15,00 €; VN: 15, Max. Startpl.: 70,

SF: C

56


Datum Kategorie Turnierort

23. - 24.02.2019 S bis Kl. L Kreiensen Rittierode

01. - 03.03.2019 + D+S bis Kl. M* Springe

02. - 03.03.2019 D +S bis Kl. L HI-Marienburg

09 - 10.03.2019 Reines Ponyturnier bis Kl. L Volkmarode

09. - 10.03.2019 D bis Kl. M Vorsfelde

16. - 17.03.2019 S bis Kl. M Vorsfelde

23. - 24.03.2019 S bis Kl. L Kreiensen Rittierode

29.03. - 31.03.2019 DM** Hallen LM Dressur Salzwedel (S/A)

30. - 31.03.2019 LM Vierkampf Wolfsburg

30.03.2019 Vielseitigkeit Kl. L Hannover

30. - 31.03.2019 CCI 3* Luhmühlen

30. - 31.03.2019 D +S bis Kl. M* HI-Steuerwald

06.04.2019 S bis Kl. L Harsum-Hüddessum

07.04.2019 S bis Kl. S* Harsum-Hüddessum

13. - 14.04.2019 Vielseitigkeit bis Kl. L Warmeloh

14.04.2019 WBO Uslar-Sohlingen

13.04.2019 Orientierungsritt Bad Sachsa/Neuhof

Nationale und Internationale Turniere:

22. - 24.03.2019 Braunschweig Löwen Classics VW Halle

Termine Hof Immenknick

24. - 25.02.2019 Centered Riding nach Sally Swift mit Angelika Engberg

offener Kurs, Trainerkurs auf Anfrage

Mit Hilfe der Körpertechniken Feldenkrais und Tai

Chi ist es Sally Swift gelungen Körperbewußtsein,

absolute Balance, Leichtigkeit und Harmonie

zwischen Pferd und Reiter durch diese Methoden be

greifbar zu machen.

Reiten aus der Körpermitte

Angelika Engberg, einzige Trainerin mit Level IV

in Deutschland

Tel: 0171/6872749, www.a-engberg.de

„Offener Kurs“, eignet sich für alle Reitweisen und

Reiter unterschiedlicher Ausbildungsstufen

ist auch der Grundlagenkurs für den Trainerschein /

Instructor Centred Riding

25.02. - 01.03.2019 Sachkundelehrgang für Pferdehalter mit der

Landwirtschaftskammer Uelzen.

Unterrichtseinheiten zu Fütterung, Haltung,

Versicherung, Stallbau, Pferdegesundheit etc. mit

anschließender Prüfung.

Wird als Bildungsurlaub anerkannt

nähere Informationen Frau Struck LWK Uelzen Tel: 0581-8073300

30./31.03.2019 „Weg vom Zügel“: Reitkurs mit Lisa Röckener

Zu Lisa braucht man nicht viele Worte zu

verlieren, denn wenn man sie mit ihrem Hannoveraner

‚Vite Valoo’ erlebt hat, fehlen sie (die Worte) einem

einfach! (http://lisaroeckener.de/ ) Lisa von „

‚Vite Valoo’ - ein Pferd zum Verlieben” (facebook)

war CAVALLO Cup Finalistin und Gewinnerin des

Talentwettbewerbs der Baltic Horse Show 2016

Außerdem Equiteam-Botschafterin auf der Messe

Pferd & Jagd 2016, 2017 und 2018”.

Dieser Reitkurs wird eine tolle und motivierende

Erfahrung für alle, die über den Tellerrand hinaushinausschauen

möchten: Abseits von Geziehe und

Gezerre, fern von Sperrriemen und Hilfszügeln!

Feines Reiten, unabhängiger Sitz und das auch mal

ohne Zaumzeug. Voraussetzung für die Teilnahme

ist, dass du dein Pferd sicher in den drei Grundganggarten

reiten kannst. Teilnahme ab 18 Jahren.

Die komplette Ausschreibung erhaltet ihr bei Equit

raining Tina Meier unter: tina-meier@hotmail.de

Weitere Infos und Preise können bei mir angefragt

werden Tina Meier http://www.equitraining.de

05. -07.04.2019 Reitkurs Ein anderer Weg zum Reiten

Schwerpunkt im Unterricht liegt in den Bewegungsdialog

zwischen Reiter und Pferd. Das bedeutet,

Reiten ohne Kraft und Druck - in Harmonie mit dem

Pferd.

Das Körperbewusstsein des Reiters wird geschult, dabei

arbeiten wir mit Methoden aus dem Centered

Riding und Übungen aus der Feldenkraisarbeit .

Der Kurs bietet Einsteigern und Fortgeschrittenen die

Möglichkeit zu spüren, wie sich Reiten anfühlt, unabhängig

aus welcher Reitweise man kommt.

Preis: 245,00 Euro

Zeitplan: Fr. 16 - 18 h,

Sa. 10 - 13 h und 15 - 17 h,

So. 10 - 13 h.

Kontakt: info@jutta-stehmeier.de oder 0174 3349 072

Weitere Informationen unter 05376/97980 oder www.immenknick.de

Sonstiges:

- 07.05.2019 Fotokurs mit Jacques Toffi

Nach dem großartigen Erfolg der letzten Fotokurse

mit Jacques Toffi, wird es für die Leser von

DER KLEINE GEORG am 07.05.2019 erneut

einen Eintages-Fotokurs mit dem bekannten

(Pferde)-Fotografen in Brokeloh geben.

Kosten: 135,00 Euro/Person

(inkl. kleinem Imbiss)

Interessenten melden sich unter der

Tel-Nr. 0531/69 08 64 oder per Mail

(redaktion@der-kleine-georg.de) bei

DER KLEINE GEORG.

- 30.05.- 02.06.2019 Fahrerlager der IG Shetland e.V. in Gardelegen

In diesem Jahr findet die dritte Auflage des Fahrerlagers

in Gardelegen für alle Fahrsportbegeisterten

mit Ponys bis zu einem Stockmaß von 1,15m statt.

Das Himmelfahrtswochenende (30.05.-02.06.2019)

wird sich ganz um Spaß am Fahren mit Shetlandponys

drehen. Unter anderem finden gemeinsame Ausfahrten

und eine Rallye durch die schöne Altmark

statt, aber es können auch Ausfahrten auf eigene

Faust unternommen werden. Ziel der Veranstaltung

ist es, ein gemeinsames und schönes Wochenende

mit allen zu veranstalten, die Freude am Fahrsport

mit Shetlandponys haben, aber auch neue Kontakte

mit Gleichgesinnten zu knüpfen und sich mit seinem

Gespann weiter zu entwickeln.

Dabei sein kann jeder, ob ein- oder zweiachsig, ob

mit ein, zwei oder mehr Ponys, ob jung oder alt.

Eine Ausschreibung mit weiteren Informationen

lässt sich auf www.igshetland.de einsehen.

Bei Fragen oder Anmerkungen zur Veranstaltung

bitte unter igshetland@t-online.de melden.

Dressur- & Springplätze

Reithallenböden

Erfolg hat einen guten Grund –

EBBE & FLUT Reitbodensystem von tegra.

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Termine

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In der nächsten Ausgabe von DER KLEINE GEORG lesen Sie u.a. Berichte über:

Impressum

- diverse Reitsportveranstaltungen, wie z.B. das Dressur- und Springturnier in Vorsfelde oder die

Saisoneröffnung in der Viekseitigkeit im Reiterstadion Hannover

- verschiedene Lehrgänge u. Fortbildungsveranstaltungen

- Fachthemen

Im Reitsportmosaik werden wir u.a. über

- die Braunschweig Löwen Classics

.

berichten.

Anmerkung der Redaktion

Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Artikel stellen nicht

in jedem Fall die Meinung des Herausgebers und der Redaktion dar.

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten.

Jeder Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung und unter

Quellenangabe gestattet.

Eingesandte Manuskripte unterliegen der eventuellen redaktionellen

Bearbeitung.

Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für eingesandtes Material

Druckfehler

„Wenn Sie einen Druckfehler finden,

bitte bedenken Sie,

dass er beabsichtigt war.

Unser Blatt bringt für jeden etwas,

denn es gibt immer Leute,

die nach Fehlern suchen.“

© DER KLEINE GEORG

ZERO 300 % K M CM C CY Y MY M

DER KLEINE GEORG

Offizielles Organ

der Braunschweiger Stadtmeisterschaften

Die Fachzeitschrift für den Pferdefreund

in Harz, Heide und Umgebung

Herausgeber

GEORG VERLAG GmbH

Greifswaldstr. 55

38124 Braunschweig

www.der-kleine-georg.de

Verlagsort

38124 Braunschweig

Redaktionsleitung

Katarina Blasig

Greifswaldstr. 55

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Mail: katarina.blasig@der-kleine-georg.de

Verantwortlich für den Inhalt

Katarina Blasig

Telefon: 0531 / 69 08 64

Freie Mitarbeiter

Siegfried Glasow (S.G.)

Kerstin Isserstedt (K.I.)

Andreas u. Christine Pantel (ACP)

Meike Schulze (kes)

Marianne Schwöbel (M.S.)

Fachberichte

Pferderecht:

Rechtsanwältin C. Prediger, Wendeburg

Anzeigen

Katarina Blasig

Telefon: 0531 / 69 08 64

Gestaltung

Die Redaktion

Mail: redaktion@der-kleine-georg.de

Fotos

Matthias Adamek

Katarina Blasig

Petra Beinecke

Anne Friesenborg

Walburga Schmidt

Marianne und Thorsten Schwöbel

Druck

Druckerei Grunenberg

Groß Vahlberger Str. 2 a

38170 Schöppenstedt

Tel: 05332 / 96 89 0

Erscheinungsweise

Jeweils am 15. Februar, April, Juni,

August, Oktober und Dezember

Bankverbindung

Volksbank Wolfenbüttel-Salzgitter eG,

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SO VIEL MEHR ALS EINE DRUCKEREI.

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Redaktionsschluss

für die

nächste Ausgabe

10. März 2019


DER KLEINE GEORG

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