Top Events by Zürich Tennis

topevent

Jahresmagazin des Regionalverbandes Zürich Tennis mit sieben Turnierausschreibungen und vielen Informationen rund um das regionale Tennis in der Grossregion Zürich.

Zürich Tennis

TOP EVENTS 2019

Juni bis September | www.zuerichtennis.ch

NEUE TURNIERFORMATE

BRAUCHT DAS LAND

.com

JUNIORENTENNIS UNTER

DIE LUPE GENOMMEN

REGIONALE MEISTERSCHAFTEN:

HOPMAN CUP IM GLATTAL


Gilt für alle Neuwagen ab

Produktion Juni 2018.

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4 | Rubrik INHALT

MAGAZIN FOKUS TOP EVENTS

10 GotCourts

Tennis im Wandel der

Digitalisierung

12 Kurz & bündig

Kurznews rund um Zürich

Tennis

23 Generationenwechsel

Schon lange wird er

erwartet – wann trifft er ein?

25 Tennis in Klosters

Was zusammen passt,

gehört zusammen

26 Bespannungen

Sie sind wichtiger, als

man denkt

29 Spiel, Satz, Schmerz

Wenn das Knie nicht

mehr mitmacht

30 Tennismode

Die neuen Sportswear-

Linien von Head

64 Kolumne

Jürg Vogel schreibt über

internationale Geldflüsse

17 Turniere – neue Ideen

Turniertennis in

verschiedenen Facetten

18 Wettkämpfe

Von der Kunst, diese fair zu

inszenieren

20 Turnierformate

Turnierformen und Regeländerungen

21 Erfahrungen aus der Praxis

Erfrischend neues Mixed-

Format

54 Juniorentennis

Tennis als Hobby oder

Wettkampf?

56 Interview

Alessandro Greco über die

Zukunft des Nachwuchses

58 Juniorenkarrieren

Zwei Beispiele und die

Rolle der Eltern

OPEN MEISTERSCHAFTEN

39

Zürcher Oberland Meisterschaften

46

Wilson Glattal Trophy

JUNIORENMEISTERSCHAFTEN

62

Glattaler

Limmattaler

Stadtzürcher

Zürcher Oberlander

Winterthurer

IMPRESSUM

Zürich Tennis Top Events, Ausgabe 2019, Nummer 10. Herausgeber: Regionalverband Zürich Tennis (RVZT), Jakobstrasse 3, Wald.

Konzept und Gestaltung: Dany Studerus, Sport Media // Design, Dietlikon. Redaktionelle Leitung: Felix Heidelberger, RVZT.

Redaktion: Iris Rothacher, Fabian Weidmann, Felix Heidelberger. Fotos: Foto-net.ch, Freshfocus, Keystone, Head, Shutterstock

images. Inserate und Koordination: Felix Heidelberger. Druck: Medienwerkstatt AG, Sulgen. Copyright: Regionalverband Zürich

Tennis, Sport Media // Design.


Zürich Tennis Top Events 2019 |

5

KONTINUITÄT ZEIGT

SICH IM PFLEGEN DER

COMMUNITIES

Werte Leserinnen und Leser

In den letzten beiden Jahren war in unserem

Regionalverband viel von Veränderung

und Erneuerung die Rede. Dieses

Thema bleibt im Fokus, ist aber nicht der

alleinige Glücksbringer und Problemlöser.

Wir feiern ein kleines Jubiläum. Sie halten

die 10. Ausgabe des Magazins Top Events

in den Händen. Da wäre es doch auch mal

an der Zeit, von Kontinuität und über die

Vorteile von stabilen Verhältnissen zu diskutieren.

Da taucht sofort die Frage auf, ob

denn Kontinuität noch zeitgemäss ist. Mit

Überzeugung kann diese Frage mit ja beantwortet

werden. Kontinuität und Entwicklung

schliessen sich nicht aus. Jede Beziehung

und jede Organisationsform steht und fällt

mit der Antizipation gesellschaftlicher, politischer

oder technischer Veränderungen.

Im Grundsatz bleiben wir Menschen gleich.

Wir lieben klare Verhältnisse und Sicherheit.

Werte, die das Vertrauen zwischen

uns Menschen fördern und Verbindlichkeit

erwirken, machen uns glücklich.

Mit grosser Freude beobachtet der Regionalverband,

wie zahlreiche Clubs in die

Infrastruktur investieren und sich zu wahren

Wohlfühloasen entwickeln. Ein Club bleibt

ein Club, aber neue Garderoben, dekorierte

Clubhäuser, Lounges im Aussenbereich

und zahlreiche Events bereichern das

Clubleben und erwirken eine Atmosphäre,

in der man sich richtig wohl fühlt. Das ist

der Gegentrend zum «digitalen Plätze buchen»:

Kommen – Spielen – Gehen. Nein,

das ist nicht schlecht. Es ist super praktisch

und erwünscht. Die Kontinuität zeigt

sich im Pflegen der Communities, mit

Gleichgesinnten ein paar schöne Stunden

zu verbringen. Der Club bildet dabei den

strukturierten Rahmen mit klaren Regeln,

die Sicherheit und Verbindlichkeit vermitteln.

Gleichzeitig haben sich viele Vereine

zu einem «Place-to-be» entwickelt – also

einem Ort, wo man coole Leute trifft.

Unsere Turniere werden seit Jahrzehnten

in ähnlichem Rahmen ausgetragen. Damit

die gesellschaftlichen Strömungen aufgenommen

werden, testen die Turnierleiter

verschiedene neue Formen und Modi, die

noch mehr Spass versprechen. Mehr dazu

lesen Sie auf den folgenden Seiten. Übrigens,

auch für Spielende ohne Lizenz gibt

es ein Angebot. In der Beziehung zu unseren

Sponsoren und Partnern ist Kontinuität

speziell wichtig. Stabile Beziehungen schaffen

Vertrauen und das ist die Währung, in

der Unterstützung und Goodwill verdient

werden. Unsere langjährigen Partner Häusermann

Automobile AG, Head Schweiz

und GZO Spital Wetzikon halten uns weiterhin

die Treue. Es macht uns stolz, zwei

neue Partner in unseren Reihen begrüssen

zu dürfen: Die CSS Versicherung und

Klosters Tennis. Die Mitglieder der bei uns

angeschlossenen Clubs profitieren von attraktiven

Angeboten und Rabatten.

Der Regionalverband Zürich Tennis dankt

allen Sponsoren und Unterstützern herzlich

für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Geniessen Sie, liebe Lesende, den

Tennissommer und ein anregendes und

entspanntes Clubleben.

Herzliche Grüsse

Ihr Regionalverband Zürich Tennis

Felix Heidelberger / Ressort Marketing

Felix Heidelberger

Marketingverantwortlicher Zürich Tennis


NEUE TURNIERFORMEN

IM FOKUS

Die Wilson Glattal Trophy hat dieses Jahr erstmals vier Kategorien

ausgeschrieben, die nach dem Modus des Hopman Cups durchgeführt

werden. Zwei Einzel und ein Mixed-Doppel werden nacheinander nach

den Fast4-Regeln gespielt – ohne Klassierungsdruck, nur zum Spass!

Weitere spannende neue Turnierformen finden Sie ab Seite 17.

FOTO: KEYSTONE/AP PHOTO / TREVOR COLLENS


JUNIOREN

IM SCHEINWERFERLICHT

Gerne lässt man sich von der Begeisterungsfähigkeit und dem

Enthusiasmus des Nachwuchses beim Spiel anstecken. Ein gelungener

Schlag, wie im Training gelernt, erfüllt die Juniorin mit Freude und die

Eltern mit Stolz. Was es alles braucht, damit Kinder Leistungssport

betreiben können, lesen Sie ab Seite 53.

FOTO: MORITZ HAGER, FOTO-NET.CH


10 | Rubrik GOTCOURTS

DER PARADIGMENWECHSEL IM NUTZER-

VERHALTEN

Seit einigen Jahren zeigt sich eine Tendenz,

dass sich Leute nicht mehr an einen

Tennisclub oder eine Mitgliedschaft binden

möchten, sondern Tennis als Dienstleistung

nach zeitlich- und räumlichen

Bedürfnis «konsumieren» wollen. Sie

suchen deshalb gezielt nach einer Platzverfügbarkeit

in ihrer Region. Dies wird

auch am Suchverhalten der Web-Nutzer

sichtbar, wo die Suchanfragen nach «Tennisplatz»

die Suchanfragen nach «Tennisclub»

Ende 2011 überholten (siehe Grafik

rechts).

Illustrationen: Shutterstock.com

SPORTLER WERDEN POLYSPORTIVER

Tennis insgesamt wird nicht weniger gesucht,

sondern verzeichnet seit Jahren

einen stabilen Anstieg. Neuerdings kommen

zusätzlich Trendsportarten wie Yoga

dazu, die Tennis gemessen an Suchanfragen

im Markt überholen oder Crossfit

die plötzlich auftauchen. Diese Marktentwicklungen

verlangen nach Anpassungen

auf der Angebotsseite.

TENNIS IM WANDEL DER

DIGITALISIERUNG

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren ganze Industrien

verändert und tut dies auch in Zukunft. Tenniscenter- und Clubs

gehören heute noch zu den am wenigsten digitalisierten

Unternehmen. Doch auch hier verändert sich das Konsumverhalten

der Mitglieder. Wer sich heute fit macht, wird

daraus profitabel wachsen.

Die Freizeit und Sportindustrie boomt. So

hält der Gesundheitstrend seit Jahren weiter

an und es wird in Wohlbefinden und

Freizeit investiert. In der Schweiz aber

auch in Deutschland ist dieser Trend mit

2% jährlichem Wachstum eine stabile

Konstante und bestätigt, dass die Gestaltung

der Freizeit ein Zukunftsmarkt ist.

3.5 Mia CHF

4 Mia CHF

2014 2020

+2%

jährliches

Wachstum

TENNIS VERLIERT PUNKTE AN ANDERE

SPORTARTEN

Gleichzeitig bereiten rückläufige Mitgliederzahlen

in Tennisclubs seit Jahren Sorgen.

Im Durchschnitt sinken diese um

– 2% pro Jahr (Quelle: DTB, Statista).

Eine Ursache dafür ist, dass Tennis nicht

mehr nur als Hauptsportart betrieben

wird, sondern aufgewendete Zeit an andere

Aktivitäten verliert.

So ist der Anteil an der Wohnbevölkerung

in den letzten Jahren um ca. 0.2%

gesunken. (Quelle: BASPO 2014, Deutscher

Tennisbund, SwissTennis)

DAS NUTZERVERHALTEN AUF GOTCOURTS

Europas grösstes Tennisnetzwerk Got-

Courts hat das Nutzerverhalten auf ihrer

digitalen Plattform etwas genauer unter

die Lupe genommen und dabei interessante

Einblicke gewonnen:

150'000 aktive

Spieler auf

GotCourts

320 Clubs

und Center

vertreten

Über 1100

Tennisplätze

buchbar

2000+ tägliche

Buchungen

Quelle: GotCourts


Zürich Tennis Top Events 2019 |

11

DER PARADIGMENWECHSEL IM NUTZERVERHALTEN

Angaben in Prozent

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0

66

39.5

61.9

37.3

60.3

32.2

50.8 50.3

36.0

42.9

32.2 33.5

45.6

27.3

So wird z.B am Montag für die gesamte

Woche vorgebucht und am Mittwoch wird

dann am meisten Tennis gespielt.

Jeder vierte Spieler hat mehr als einen

Spielpartner und 20% der GotCourts-Nutzer

spielen auf mehr als einer Anlage. Die

Nutzer sind Ihrer Anlage ziemlich treu,

schätzen es aber dennoch bei Bedürfnis

einmal «auswärts» buchen zu können.

Auch hier wird das Bedürfnis nach Mobilität

in der Gesellschaft bedient.

DAS CLUBLEBEN BEI PRIVATCLUBS WIRD

AKTIVIERT

GotCourts hat seine Privatclubs untersucht,

ihre Entwicklung von 2015 bis 2017

beobachtet und ist dabei zu erstaunlichen

Erkenntnissen gekommen (Privatclubs

sind Tennisanlagen, welche nicht an den

Marktplatz von GotCourts angeschlossen

sind und die Plattform ausschliesslich im

Zusammenspiel mit ihren Mitgliedern

nutzen).

Privatclubs haben von 2015 bis 2017 einen

Anstieg von vier Prozent bei Platzbuchungen

verzeichnen können. Das zeigt, dass

Tennisclubs welche ihren Mitgliedern ein

37.6

35.8 34.9

39.6 40.2

44.1

47.9 48.6

51.5

32.5 31.4 31.4 32.3 31.0

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018

Quelle: Google Search Trends

4%

9%

Tennisclub

Tennisplatz

Tennisplatz

Anstieg bei Platzbuchungen

von 2015 bis 2017

Zunahme der Anzahl Spielpartner

nach Anschluss an

GotCourts Marktplatz

Tennisclub

57.4

34.8

transparentes und nutzerfreundliches Buchungssystem

anbieten eine höhere Buchungsfrequenz

geniessen. Ein Anstieg

der Platznutzung bedeutet natürlich mehr

Leben auf der Anlage und führt oft zu

höheren Einnahmen z.B. in der Gastronomie.

Bei Privatclubs, welche sich dazu entschlossen

haben, einen oder mehrere

Plätze an den GotCourts-Marktplatz anzuschliessen,

konnte eine Zunahme der

Durchmischung der Spielpartner festgestellt

werden. Auch dies kann als Aktivierung

des Clublebens gewertet werden.

KLARE UMSATZSTEIGERUNG IM

VERGLEICH ZUM MARKT

GotCourts wollte wissen, wie sich Anlagen,

die ihrem Marktplatz angeschlossen

sind, entwickelt haben. Langjährige Kunden

wurden von 2015 bis 2017 genauer

unter die Lupe genommen. Es wurde ein

zweieinhalbfaches Wachstum gegenüber

dem Marktwachstum festgestellt.

Das zeigt, dass diese Anlagen finanziell

signifikant erfolgreicher sind, als der Durchschnitt.

Fazit: Der Tennissport und -sportler verändern

sich und stellen Clubs, Center und

Verbände vor neue Herausforderungen.

Vereine mit einem Reservationssystem

passen sich dem Trend erfolgreich an.

Die konsequente Ausrichtung des Angebotes

an verschiedene Spielertypen führt

schlussendlich zur Weiterentwicklung des

Tennis und der Clubs.

GOTCOURTS IN ZÜRICH

Tennisclubs und Centers, die ihre

Plätze via GotCourts auch Nichtmitgliedern

zur Miete anbieten:

Sportcenter Dürnten

Träff Sportcenter

VITIS Sport Center

TC Bührle

TC Dietikon

TC Eglisau Rafzerfeld

TC Erlen

TC Escher Wyss

TC Hakoah Zürich

TC Harlachen

TC Höngg

TC Leimbach

TC Lerchenberg

TC Neftenbach

TC Sanapark

TC Sonnenberg

TC Stadel

TC Uetliberg

TC Uitikon

TC Waidberg

TP Unterengstringen

yellow tennis club

Tennisclubs und Centers, die Ihren

Mitgliedern Plätze via GotCourts

zur Reservation anbieten:

Tennishalle Bülach

TSM Grindel AG

WinTennis

TC Eulach Winterthur

TC Fällanden

TC Fluntern

TC Greifensee

TC Illnau-Effretikon

TC Im Hau Witikon

TC Migros

TC Oetwil am See

TC Riesbach

TC Rolli-Seuzach

TC Säuliamt

TC Schützenwiese

TC Schwerzenbach

TC Seebach

TC Stallikon

TC Swiss Life

TC Swiss Re

TC Valsana

TC Wallisellen

TC Weihermatt

TC Wetzikon

TC Wülflingen

TC Zürich Versicherungen


12 | Rubrik KURZ & BÜNDIG

50 MILLIONEN FRANKEN

FÜR SPORTZENTRUM

KERENZERBERG

BAUEINGABE ERFOLGT

Im Zusammenhang mit dem visionären

Projekt Sportzentrum Zürich in Dürrbach

wird die Realisierung vorwärtsgetrieben.

Kürzlich hat der Kanton Zürich die finanzielle

Unterstützung in die Wege geleitet.

Zudem wurde von den zwei Initianten –

Turnverband Zürich und Regionalverband

Zürich Tennis – vertreten durch die brunner

weibel architekten sia GmbH, die Baueingabe

eingereicht.

GROSSE FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

DES KANTONS ZÜRICH

Das Sportamt des Kantons Zürich unterstützt

dieses einmalige Bauprojekt mit

einem Beitrag von CHF 9.5 Millionen

aus dem kantonalen Sportfonds. Dieser

namhafte Sportförderungsbeitrag wird

im Sinne der Förderung des Vereins- und

Verbandssportes sowie der Nachwuchsförderung

im Kanton Zürich gesprochen.

Dabei werden sowohl der Breitensport

als auch der Leistungssport von über 30

Sportarten und insbesondere von zwei

der grössten Zürcher Sportverbände unterstützt

(Turnen und Tennis).

OFFIZIELLE BAUEINGABE ERFOLGT

Am 21. März 2019 wurden die offiziellen

Baugesuchsunterlagen bei der Baubehörde

der Gemeinde Wangen-Brüttisellen

eingereicht. Nach der Vorprüfung hinsichtlich

Vollständigkeit der Unterlagen

durch die zuständigen Baubehörden erfolgte

kurz darauf die offizielle amtliche

Publikation des Bauvorhabens «Sportzentrum

Zürich» in den Medien vom 28.

März 2019.

Der Zürcher Kantonalverband für Sport

(ZKS) ist für den Betrieb des Sportzentrums

Kerenzerberg verantwortlich. Dieses

gehört dem Kanton Zürich und verdankt

seine Existenz einer verlorenen

Abstimmung für ein Fussballstadion in

der Stadt Zürich im Jahr 1952 (manchmal

wiederholt sich die Geschichte).

Dieses Zentrum wird im Moment für

CHF 50 Millionen erneuert und ausgebaut.

Seit März 2019 werden eine neue

Sporthalle und der Werkhof gebaut.

Ab Mitte Jahr erfolgt die Erstellung

der provisorischen Unterkünfte. Der

Baubeginn des neuen Unterkunfts- und

Schulungstrakts sowie des Haupt- und

Restaurationstrakts erfolgt im Jahr

2020. Zum 50-Jahr-Jubiläum im Jahr

2021 werden die neuen Anlagen feierlich

eröffnet. Alle dem ZKS angeschlossenen

Organisationen profitieren von

attraktiven Konditionen im Sportzentrum

sowie im Hotel und Restaurant

Kerenzerberg.

Weitere Informationen: http://bit.ly/zks-kerenzerberg

Die Vielseitigkeit der Gastronomie

• Restaurant – Lounge

• Grosser, lauschiger Garten, ideal für Hochzeitsapéros

• Hotelzimmer

• Heimelige, unterteilbare Räumlichkeiten für Anlässe

ab 10 Personen und Grossanlässe bis zu 350 Personen

• Kegelstube bis 40 Personen mit zwei Bahnen

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Break

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Zürich Tennis Top Events 2019 |

13

Belag Aussenplätze

Hartplatz (synthetisch)

10

17

Kunstrasen mit Quarzsand

Sandplätze

346

Sandplätze (synthetische)

78

Teppichboden (mit Granulat)

84

Belag Hallenplätze

Hartplatz (synthetisch)

10

0

Kunstrasen mit Quarzsand

Sandplätze

Sandplätze (synthetische)

Teppichboden (mit Granulat)

23

0

82

Quelle: Swiss Tennis

Foto: Kurt Schorrer, Foto-net.ch

FAST 1 MILLION FÜR DIE ZÜRCHER TENNISCLUBS

Im Jahr 2017 wurden aus dem Sportfonds

des Kantons Zürich CHF 975 216 für Anlagen

und Sportmaterial gesprochen. Die

einzelnen Beträge wurden im Jahr 2018

direkt an die Vereine ausbezahlt. Tennisclubs

im Kanton Zürich haben in den

letzten Jahren mehrere Millionen Franken

in die Infrastruktur investiert.

«Der Anteil der synthetischen Aussenplätze

hat sich auf fast 25% erhöht.» Die

Beschaffenheit der Plätze verändert sich.

Es dominieren immer noch die Sandplätze,

aber die synthetische Variante

Kennen Sie Padel? Die trendige Sportart überzeugt

durch seine Einfachheit und seinen sehr hohen

Spassfaktor. Es ist eine Mischung aus Tennis

und Squash und wird immer zu viert gespielt. Der

TC Unterengstringen, Hauptclub der diesjährigen

Limmattal Junior Open, hat Padel in sein Angebot

aufgenommen. Die gepflegte Tennisanlage verfügt

neu über fünf Sand- sowie drei Padelplätze.

MODERNER UND INNOVATIVER CLUB

Als moderner und innovativer Club sowie als zuvorkommender

Gastgeber der diesjährigen Juniorenmeisterschaften

geht der TPUE somit neue

Wege. Und dass man sich nicht nur sportlich

wohlfühlt, dafür sorgt das Clubrestaurant «Chriesihoger»:

eine Oase mit wunderbarer Sonnenterrasse

und schönem Blick ins Limmattal. Die Gastgeber

verwöhnen die Gäste mit täglich wechselnden

frischen Menüs. Zu den jährlichen Höhepunkten

des TPUE gehört der jeweils im Juli

holt rasch auf. Tennisclubs investieren

in Allwetterplätze, mit denen die Saison

nach vorne und hinten verlängert werden

kann. Der Unterhalt ist geringer und der

Unterschied zu einem herkömmlichen

Sandplatz ist für einen Laien fast nicht

mehr feststellbar. Den Tennisspielenden

stehen 420 Aussenplätze zur Verfügung

(ohne städtische Courts und Plätze von

staatlichen Einrichtungen):

• Aussenplätze Sand 323

• Aussenplätze synthetisch 97

TC UNTERENGSTRINGEN – ZWEI SPORTARTEN VEREINT

stattfindende TCU Cup, der in- und ausserhalb der

Region auf viele Stammgäste zählen kann. Im

knapp 40-jährigen Verein finden während des

ganzen Jahres verschiedene Anlässe für Mitglieder,

aber auch Gäste statt. Ein Hauptaugenmerk

wird auch auf die Jugendförderung gelegt. Dazu

gehört ein gutes Trainingsangebot, wie ein Sommercamp

oder ein Wintertraining.

Mehr Infos: www.tpue.ch

ZÜRICH TENNIS SUCHT

NEUE/N JUNIOREN-

VERANTWORTLICHE/N

Der Regionalverband Zürich Tennis

sucht den strategischen Kopf für das

Ressort Junioren. Das ist eine

Schlüsselposition in der Verbandsführung,

die das Bindeglied zwischen

der nationalen Organisation

Swiss Tennis und der Juniorenkommission

von Zürich Tennis bis auf

Clubebene bildet. Dieses Ressort

verfügt über das mit Abstand grösste

Budget und steht somit im Mittelpunkt

des Interesses.

Dem Leiter oder der Leiterin zur

Seite stehen drei Personen, die einen

grossen Teil der Basisarbeit an

der Front leisten und bilden das

schlagkräftige Team, mit dem Akzente

gesetzt und die Zukunft der Juniorenförderung

gestaltet wird. Strategisches

Denken, die Fähigkeit Menschen

motivierend zu führen und

Stärken in der Planung und Organisation

sind wichtig, um die angestrebten

Ziele zu erreichen. Durch

dieses anspruchsvolle Ehrenamt sind

Kontakte möglich, die einem beruflich

wie persönlich weiterbringen.

Ansprechperson ist Mark Brunner,

brunner@peoplemind.ch. Er steht für

ergänzende Auskünfte und ein unverbindliches

Gespräch gerne zur

Verfügung. Liebe Frauen, ihr seid

speziell angesprochen, traut euch!


(Foto: Shutterstock.com)

Foto: Shutterstock images

14 | Rubrik

Spiel, Satz und Sieg –

mit dem richtigen Partner

an der Seite

Endlich ist die Zeit wieder da, wo man bei warmen

Temperaturen draussen Tennis spielen kann. Es macht

Jung und Alt Spass, auf dem roten Platz dem Filzball

nachzujagen. Die Bewegung an der frischen Luft tut

Kopf und Körper gut. Davon überzeugt ist auch der neue

Haupt-Partner von Zürich Tennis, die CSS Versicherung.


Zürich Tennis Top Events 2019 |

15

Die Plätze sind gewischt und die Netze frisch

gespannt: Die Aussenplätze der Mitglieder-Clubs

von Zürich Tennis sind bereit für

die Outdoor-Saison. Auch diesen Sommer

feilen wieder über 25’000 Mitglieder auf

den hiesigen Tennisplätzen an ihrer Technik

und Taktik.

Populär wie eh und je

Tennis ist und bleibt eine der beliebtesten

Breitensportarten in der Schweiz. «Wer Tennis

spielt ist nicht nur körperlich fit. Er braucht

nebst Ausdauer und Schnellkraft auch mentale

Stärke und Konzentrationsfähigkeit,»

erklärt Felix Heidelberger, Marketingleiter

von Zürich Tennis. Er weiss, wovon er spricht:

Seit seinem 14. Lebensjahr spielt er regelmässig

Tennis. Heute trainiert er zweimal in

der Woche mit der Mannschaft. «Der Spass

steht dabei im Vordergrund», betont er. Seit

März 2019 hat der Regionalverband Zürich

Tennis mit der CSS Versicherung einen neuen

Haupt- und Gesundheitspartner an Bord.

«Die CSS passt zu uns. Genau wie wir engagiert

sie sich auf verschiedenen Ebenen

in der Gesundheitsprävention», erklärt er.

Dazu gehöre die Wissensvermittlung rund

um Gesundheit, Ernährung und Bewegung.

Tennisspieler leben länger

«Die Gesundheitsförderung hat in unserem

Regionalverband einen hohen Stellenwert»,

erklärt Felix Heidelberger. Er verweist auf

eine dänische Langzeitstudie, in der Wissenschaftler

herausgefunden haben, dass Tennisspielende

im Vergleich zu Stubenhockern

fast zehn Jahre länger leben. Die Studie sagt

auch, dass die positiven Auswirkungen des

Tennissports auf die Gesundheit und Langlebigkeit

der Spieler alle anderen Sportarten

um Jahre überstrahlen.

Jugendförderung, eine der Hauptaufgaben

des Regionalverbands Zürich Tennis.

Von Tennis begeistert

Das Engagement passt auch für die CSS Versicherung.

Denn eines der Ziele der Krankenkasse

ist es, Menschen zu unterstützen, die

Sport treiben. «Die Schweiz ist eine Tennisnation,»

meint René Wigger, Generalagent

Zürich der CSS. Er selber fiebere seit Jahren

mit den Schweizer Tennisstars mit und stünde

ab und zu in der Nacht auf, um ein Spiel im

Fernsehen zu verfolgen. «Tennis spricht viele

unterschiedliche Menschen an, von Nachwuchstalenten

bis zu Spitzensportlern, von

Gelegenheitsspielern bis zu Interclub-Teilnehmenden,

von Kindern bis zu Pensionierten».

Für die CSS steht die Gesundheitsförderung

im Mittelpunkt. «Sich bewegen ist für die

Gesundheit wichtig –egal wie alt man ist»,

ist er überzeugt. «Tennis spielen stärkt die

Abwehrkräfte und macht erst noch Spass.»

Jeder ist ein Gewinner

Auch wenn es mal auf dem Court mit dem

Punkten nicht ganz klappen sollte – die Mitglieder

von Zürich Tennis gehören dank der

Partnerschaft mit der CSS trotzdem zu den Gewinnern:

Die Krankenversicherung gewährt

allen Mitgliedern exklusive Prämienrabatte

auf ausgewählte Zusatzversicherungen. Von

den Vorteilen profitieren auch Familienangehörige,

die im selben Haushalt leben. Neben

den Mitgliedern haben aber auch die Tennisclubs

von Zürich Tennis die Möglichkeit, von

der CSS finanzielle Unterstützung zu erhalten.

«Die Vergünstigungen sind nicht der einzige,

aber ein wichtiger Punkt, warum die Partnerschaft

mit der CSS stimmt. Insbesondere, weil

auch unsere Tennisclubs profitieren», sagt

Vorteile für Mitglieder

von Zürich Tennis

Dank der Partnerschaft mit der CSS

geniessen alle Mitglieder von

Zürich Tennis attraktive Vorteile wie:

––

Prämienrabatte auf ausgewählte

Zusatzversicherungen

––

Beitrag an Tennisclub-Mitgliedschaft

(sofern Gesundheitskonto-

Bonus berechtigt)

Felix Heidelberger. «Die Gesundheitskosten

in der Schweiz steigen kontinuierlich. Das hat

zur Folge, dass die Ausgaben für die Krankenversicherung

viele Haushalte über das

normale Mass hinaus belasten. Durch die

Partnerschaft mit der CSS können unsere

Mitglieder im Idealfall ihr Haushaltsbudget

entlasten und haben dann vielleicht auch

etwas mehr Geld übrig, beispielsweise für

gesundheitsfördernde Aktivitäten wie das

Tennisspielen. Also ab auf den Platz zu Spiel,

Satz und Sieg!»

René Wigger, Generalagent Zürich der CSS (links),

und Kewin Asal, Generalagent Zürich Nord, Ost &

Schaffhausen der CSS.

In Zusammenarbeit mit dem GZO Spital Wetzikon

führt der Regionalverband regelmässig

Informationsanlässe zu tennisspezifischen Gesundheitsthemen

durch. «Diese Events sind

sehr beliebt und immer gut besucht», freut

sich Felix Heidelberger. «Sicher können wir

diese Anlässe mit Unterstützung der CSS noch

weiter ausbauen und unseren Mitgliedern

damit etwas Gutes tun.» Starke Partner wie

die CSS ermöglichen dem Verband zudem,

die Entwicklung des Tennissports im Kanton

Zürich voranzutreiben – beispielsweise in der

CSS Versicherung. Ihre Krankenkasse.

Ihr Gesundheitspartner.

Die CSS Versicherung ist nicht nur eine Krankenkasse, vielmehr eine Versicherung

für jede Lebenslage. Wenn es um die Gesundheit geht, vertrauen uns rund 1,7

Millionen Menschen. Wir begleiten Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg – sei

dies beim gesund bleiben, gesund werden oder beim Leben mit der Krankheit.


RVZT und CSS: Ein starkes Doppel.

Wir stürmen für Sie ans

Netz und halten Ihnen

an der Grundlinie den

Rücken frei.

Monica

Brändle

Marko

Filipovic

Muhamed

Biseri

Esther

Bianchi

Tom

Vondrak

Generalagentur Zürich, Binzmühlestrasse 80, 8050 Zürich, 058 277 56 16

Die CSS-Berater freuen

sich, für Sie in allen Versicherungsfragen

da zu

sein. Ganz persönlich.

rvzt@css.ch

Marcel

Walter

Carina

Frangao

Clive

Brook

Borja

Dapena

Dwaine

Flotzinger

Generalagentur Zürich Nord Ost & Schaffhausen, Loren-Allee 20, 8610 Uster, 058 277 54 50

Freiwillige schenken

der Schweiz

mit ihrem Engagement jedes Jahr

31 Milliarden Franken.

Das freiwillige Engagement ist das

Fundament des Sports – quer durch alle

Sportarten und Altersklassen hindurch.

ZKS – Zürcher Kantonalverband für Sport, Gartenstr. 10, 8600 Dübendorf, Tel 044 802 33 77, www.zks-zuerich.ch


Zürich Tennis Top Events 2019 |

17

TURNIERE –

NEUE IDEEN

Sein eigenes Ranking auf der Spielerlizenz von

Swiss Tennis zu verbessern, ist sicher nach wie vor

eine der Hauptmotivationen, um sich an Turniere

anzumelden. Ein Turnier kann ein gesellschaftliches

Ereignis sein oder aus reinem Spass am Spiel

bestritten werden. Lesen Sie auf den nächsten

Seiten über die Trends im Turnierangebot.

(Foto: Kurt Schorrer, Foto-net.ch)


18 | Rubrik FOKUS TURNIERE

VON DER KUNST, FA IRE

WETTKÄMPFE ZU INSZENIEREN

Welche Turnierform kommt bei den Tennisspielenden am

besten an? Eine Hauptmotivation ist die Verbesserung der

Platzierung im Swiss Tennis Ranking. Einem Organisator

stehen heute viele verschiedene Möglichkeiten zur

Auswahl, um die Attraktivität seines Turniers zu steigern.

Unterstützt wird die Vielfalt durch neue digitale Helfer,

wie Apps für freies Abmachen innerhalb eines Turniers

und die Resultaterfassung.

Je nach Sportart ist ein Vergleich von

sportlichen Leistungen unterschiedlich

schwierig zu erfassen. Bei der

Leichtathletik, dem Skirennen oder dem

Motorsport ist der Leistungsvergleich

relativ einfach. Die Zeitmessung des Zurücklegens

einer bestimmten Distanz

oder eines Parcours entscheidet über

die Leistung. Bei einem Volkslauf wäre

nicht einmal eine Zeitmessung notwendig,

um die Leistungsstärke der einzelnen

Teilnehmer zu erfassen.

Beim Tennis kann nicht gleichzeitig

jeder mit jedem spielen. Die Leistungsmessung

erfolgt also nicht objektiv, sondern

nur relativ zum aktuellen Gegner.

Darum kann ein Organisator mit dem

Turniermodus viel zur Attraktivitätssteigerung

eines Turniers beitragen. Mehrere

Vergleichskämpfe ermitteln schlussendlich

den Turniersieger.

Wünschenswerte Eigenschaften eines

Turnierformats sind:

• Die Schlussrangliste soll die wahre

Spielerstärke möglichst getreu

abbilden.

• Wenn der beste Spieler – der Favorit

– jede einzelne Begegnung gewinnt,

soll er letztendlich verdientermassen

auch den Turniersieg davontragen

können.

• Die Anzahl der Spiele oder Spielrunden

soll – aus organisatorischen

Gründen – möglichst klein sein.

• Die Entscheidung über den Turniersieg

soll – zur Erhöhung der Spannung

– erst am Ende des Turniers

in einem Finale der beiden besten

Spieler fallen.

• Für die Zuschauer sind spannende

Spiele wünschenswert. Deshalb

sollten bei jedem Spiel etwa gleich

starke Teilnehmer aufeinandertreffen.

• Die Turnierform soll jeden Spieler

dazu anhalten, in jedem Spiel möglichst

gut zu spielen.

• Die Dauer der Turnierteilnahme soll

für jeden Teilnehmer im Voraus bekannt

sein.

Keine Turnierform kann alle wünschbaren

Eigenschaften erfüllen, deshalb

existiert kein «ideales» Turnierformat.

Beim Tennis gelten die Vorgaben von

Swiss Tennis, deshalb sind kreativen

Ansätzen enge Grenzen gesetzt, sollen

die erspielten Resultate dem Ranking

angerechnet werden.

NICHT-LIZENZIERTE TURNIERE DANK

DIGITALISIERUNG IM AUFWIND

Turniere werden nicht nur mit dem Ziel,

das persönliche Ranking zu verbessern,

gespielt, sondern auch Spielende, die sich

ausschliesslich über die Freude an der Bewegung

antreiben lassen, gewinnen an

Terrain. Die Digitalisierung via Apps vernetzt

Tennisspielende, die weder einem

Club angehören noch in geografischer

Nähe zueinander leben. Witzige Turnierformen

mit attraktiven Preisen gewinnen

an Terrain. Es entspricht der heutigen

Lebensform, dank sozialer Netzwerke

mit einer grossen Anzahl von Personen

verbunden zu sein. Den Kit bildet die Vorliebe

für bestimmte Aktivitäten. Dieser

Trend dringt nun in die Tennisszene vor.

Möglichst frei von Verpflichtungen wird

Tennis gespielt und eine gute Zeit mit

Gleichgesinnten verbracht. Schlussendlich

wird nicht weniger Tennis gespielt,

sondern mehr – einfach in einer anderen

Form.

International machte in den vergangenen

Jahren der Hopman Cup Schlagzeilen

mit seinem ungewohnten Fast4-Modus.

Zweimal hintereinander holte sich das

Duo Belinda Bencic und Roger Federer

den Sieg und zeigte dabei viel Spass und


Zürich Tennis Top Events 2019 |

19

Freude, was sich auf das Publikum in der

ausverkauften Halle von Perth übertrug.

Spektakulär war der Matchball gegen

Kerber/Zverev. Dieses Format verdient

unsere Aufmerksamkeit speziell auf regionaler

Ebene.

Der Modus wurde im Jahr 2014 zum

ersten Mal gespielt. Trotz des grossen

Zuschauererfolges in Perth gehört der

Hopman Cup leider der Vergangenheit

an. Zeit, das Format im Gebiet des Regionalverbandes

Zürich Tennis zu etablieren.

Für viele Tennisspielende sind die

Regeln noch ungewohnt. Die wichtigsten

Änderungen:

• Um einen Satz zu gewinnen, müssen

nur noch vier Games gewonnen

werden.

• Beim Spielstand von 3:3 kommt die

zweite spezielle Regel zum Zug: Es

wird ein Tiebreak auf fünf Punkte

gespielt.

• Steht es in diesem Tiebreak 4:4,

wird ein Entscheidungspunkt gespielt,

der über Gewinn und Verlust

des Satzes entscheidet.

• Der Entscheidungspunkt führt zur

dritten wichtigen Regeländerung:

«Advantage» entfällt.

Es gibt wichtige Gründe, warum sich

dieser Modus bei regionalen Turnieren

durchsetzen könnte.

1. ENTLASTUNG DER SPIELER MIT DEM

VERKÜRZTEN FORMAT

Dank der kürzeren Sätze und Entscheidungen

können mehrere Partien an einem

Tag gespielt werden, ohne dass Teilnehmende

völlig ausgepowert sind.

2. SPANNUNG PUR ZU JEDER ZEIT

Vor allem zwei Regeländerungen machen

den Fast4-Modus für Spielende

und Zuschauer ungemein attraktiv. Denn

sowohl für einen Spielgewinn wie auch

für den Sieg im Tiebreak werden nicht

mehr zwei Punkte Differenz benötigt.

Geht ein Game über Einstand, kommt

es zu einem Entscheidungspunkt, der

Spielball und zugleich Breakball bedeutet.

3. INTERESSANTE TAKTISCHE

SPIELEREIEN

Gleichzeitig beeinflusst der Entscheidungspunkt

auch die taktischen Überlegungen

auf dem Platz und macht diese

interessanter. Wer im auf maximal neun

gespielte Punkte begrenzten Tiebreak mit

Aufschlag beginnt, kann zwar in den ersten

sechs Punkten viermal aufschlagen.

Hat man bis dahin den Sack jedoch nicht

zugemacht, müssten danach allerdings

die drei verbleibenden und womöglich

entscheidenden Punkte als Returnspieler

in Angriff genommen werden, so auch

ein potenzieller doppelter Matchball. Ist

es nun ein Vorteil oder ein Nachteil, ein

Tiebreak als Aufschläger zu eröffnen?

4. «BIG-POINTS» AM LAUFMETER

Einstand gibt es nicht mehr, pro Game

werden maximal sieben Punkte gespielt.

Das bedeutet: Schwächephasen werden

sofort bestraft. Liegt man in einem Spiel

mit 15:40 zurück, braucht es drei gewonnene

Punkte, um das Break abzuwenden.

Gelingt dieser Effort, ist das Spiel dafür

gleichzeitig bereits im Trockenen. Neu

kann man sich auch vier Spiel- oder Breakbälle

am Stück erarbeiten. Die Partie

kann rasch gedreht werden und noch

schneller verloren sein.

Top Events stellt euch zwei spezielle

Turnierformen im Detail vor. Beachte den

Artikel Wyland Trophy (Seite 21), ein Winterturnier

für lizenzierte Turnierspieler,

sowie eine neue Kategorie für Plauschspieler

an der Wilson Glattal Trophy auf

Seite 46.

Felix Heidelberger


20 | Rubrik FOKUS TURNIERE

REGELÄNDERUNGEN

(SWISS TENNIS)

Flexiblere Spielplangestaltung und

Anpassung der Pausen an die

Matchlängen

Die Spielplangestaltung fällt in den Zuständigkeitsbereich

des Officials. Dieser hat dafür

zu sorgen, dass der Spielplan unter Berücksichtigung

des Zählformates praktikabel

ist. Pro Partie sind in der ersten Runde eines

Spieltages mindestens 60 Minuten und in

den folgenden Runden mindestens 90 Minuten

einzusetzen.

TURNIERFORMATE

K.-O.-SYSTEM

Single knockout, die klassische Form

Das K.-o.-System (von englisch knockout;

etwa: «ausser Gefecht setzen») im engeren

Sinne ist eine Turnierform, bei der in

jeder Spielrunde jeweils zwei Teilnehmer

aufeinandertreffen und der Verlierer ausscheidet,

bis schliesslich im Finale der

Sieger des Turniers ermittelt wird.

Double knockout

Das Double knockout versucht die Schwächen

des K.-o.-Systems auszumerzen. Die

Unterschiede zur klassischen Form sind:

• Ein Teilnehmer scheidet erst nach der

zweiten Niederlage aus.

• Ein Teilnehmer kann trotz einmaliger

Niederlage das Turnier gewinnen.

• Es ist auch ohne Seeding (Setzen)

sichergestellt, dass der zweitbeste

Spieler den zweiten Platz belegt

(vorausgesetzt, bei jeder einzelnen

Begegnung gewinnt der jeweilige

Favorit).

• Bei gleicher Teilnehmeranzahl sind

etwa doppelt so viele Spiele zu absolvieren

RUNDENTURNIER

Als «Rundenturnier» (auch «Jeder gegen

jeden», englisch Round Robin oder Liga-System,

wie beim Fussball) wird eine

Turnierform bezeichnet, bei der jeder Turnierteilnehmer

gleich oft gegen alle anderen

Turnierteilnehmer antritt.

Meistens treffen die Mannschaften zweimal

aufeinander (Double Round Robin):

Einmal auswärts und einmal als Heimspiel.

Diese Turnierform kommt beim Tennis weniger

zur Anwendung.

KOMBINATIONEN AUS K.-O.- UND

RUNDENTURNIER

Die Interclubbegegnungen werden in dieser

Kombination ausgetragen. Zuerst in

Gruppenspielen und anschliessend in einem

Knockout-Modus, der über den Aufstieg

oder Verbleib in der Liga entscheidet.

Zahlreiche Clubturniere werden in diesem

Die Pause zwischen Partien beträgt

mindestens:

a) bei einer Spieldauer von weniger als 60

Minuten 30 Minuten.

b) bei einer Spieldauer zwischen 60 und 90

Minuten 60 Minuten.

c) bei einer Spieldauer von mehr als 90 Minuten.

Die Spieler haben Anspruch auf mindestens

90 Minuten Ruhezeit vor einem Einzel

und mindestens 30 Minuten Ruhezeit vor

einem Doppel. Aufgrund verkürzter Wettkampfformate

(No-Ad, Match-, Tiebreak,

Shortsets), die immer mehr dem heutigen

Wettkampfspielbetrieb angehören, kann

eine Partie auch weniger als 90 Minuten

dauern. Dem Turnierleiter muss die Kompetenz

für einen praktikablen Spielplan gegeben

werden.

Anpassung der Pausen an den internationalen

Standard

Auch im Hinblick auf neue Wettkampfformate

ist es sinnvoller, die Länge der Pause von

der Matchdauer abhängig zu machen, als

diese statisch festzulegen.

Modus ausgetragen, der erste Abschnitt

in einer Gruppe und an einem Finalwochenende

dann das Knockout-Verfahren.

Dieses Mischsystem hat den Vorteil,

dass ein zu frühes Ausscheiden guter

Mannschaften oder Einzelspieler weitgehend

vermieden werden kann, indem die

Gruppensieger so spät wie möglich aufeinandertreffen.

So spielen in der ersten

Ausscheidungsrunde stets Gruppenerste

gegen Gruppenzweite.

Felix Heidelberger


Zürich Tennis Top Events 2019 |

21

Geschlechtern wollten die Organisatoren

auch die Generationen zusammenbringen.

Das Mindestalter legten sie deshalb auf

16 Jahre. Die 24 Teams duellierten sich in

drei Kategorien (eine Aktive, zwei Jungsenioren)

um den Titel des Turniers.

Nach Abschluss der ersten Austragung

schauen die Organisatoren zufrieden auf

das Turnier zurück: «Nach den ersten organisatorischen

Herausforderungen entwickelte

sich die Trophy sehr positiv», so

Knecht. Die vielen wohlwollenden Feedbacks

zeigen, dass sie mit ihrem Format

auf dem richtigen Weg sind. Zudem habe

es immer wieder spannende Duelle auf

Augenhöhe gegeben: «Wir durften vor

allem im Doppel immer wieder sehr packende

Spiele mit unerwartetem Ausgang

erleben».

DER WINTERTHURER

HOPMAN CUP

Der Verein Winter Tennis Neftenbach führte in der vergangenen

Hallensaison erstmals ein offenes Mixed-Turnier durch. Das

erfrischende Format vereint Ehrgeiz und Spass und trifft auch

in anderer Hinsicht den Nerv der Zeit.

Mehrere Begegnungen, verteilt

über den Winter, aber dennoch

nur ein paar Stunden, die pro

Wochenende blockiert sind: Dieses Format

kam bei den Spielerinnen und Spielern

der Wyland Trophy offenbar gut an.

24 Teams schlossen sich für das neu erschaffene

Mixed-Turnier zusammen, das

von der Konzeption her mit dem Hopman

Cup in Australien zu vergleichen ist.

Nach zwei Einzelmatches folgt ein Doppelmatch,

das – je nach Ausgang der Einzel

– die Begegnung entscheidet.

Im Gegensatz zum Hopman Cup werden

die Resultate der Einzelpartien jedoch

fürs offizielle Ranking gewertet, während

das Doppel den Team- und Spasscharakter

in den Vordergrund rückt. Die Wyland

Trophy vereint somit das Beste beider

Welten: Es geht sowohl um Leistung

und Konkurrenzkampf als auch um die

Freude am Spielen. «Diese Mischung ergab

eine ganz besondere Stimmung, die

wir immer wieder spürten», sagt Dennis

Knecht, einer der Turnierorganisatoren,

der die Wyland Trophy im Rahmen seiner

Maturaarbeit konzipierte und durchführte.

Fast immer hätten die Teams nach

der Begegnung miteinander auf einen

gelungenen Anlass angestossen und

dabei viel gelacht.

FREIE KAPAZITÄTEN FÜHREN ZU

INNOVATION

Im Herbst 2017/2018 weihte der Verein

Winter Tennis Neftenbach seine neue Traglufthalle

über drei Plätze ein. Die Halle

bewährte sich auf Anhieb und bereitete

allen grosse Freude. «Gerade über das

Wochenende gab es aber immer wieder

leere Plätze», sagt Knecht. Die Verantwortlichen

suchten deshalb nach Möglichkeiten,

um die freien Kapazitäten zu füllen. Nachdem

der Entscheid gefällt war, ein Turnier

durchzuführen, war schnell klar, dass es ein

innovatives, nicht alltägliches Format sein

sollte – das in seiner Besonderheit auch

zur neuen Traglufthalle passt. Neben den

ERNEUTE AUSTRAGUNG IM NÄCHSTEN

WINTER

Das positive Fazit zur ersten Austragung

der Wyland Trophy veranlasste die Organisatoren

dazu, das Turnier auch für

den kommenden Winter zu planen. «Wir

wollen das Turnier auf jeden Fall wieder

durchführen. Wir prüfen zurzeit, inwiefern

sich das Turnier in der nächsten Wintersaison

sogar ausbauen lässt», sagt Knecht.

Das Mixed-Format soll aber auf jeden

Fall erhalten bleiben. Viele Teilnehmende

haben ihre Rückkehr im nächsten Winter

bereits angekündigt. «Das freut uns natürlich

ausserordentlich. Es ist toll, dass

sich unsere Bemühungen auszahlen.»

Fabian Weidmann

FACTS & FIGURES

Wyland Trophy 2018/2019

• 1: Die Wyland Trophy wurde zum ersten

Mal veranstaltet.

• 2: Pro Begegnung bestreiten alle Spielerinnen

und Spieler zwei Matches.

• 3: Drei Kategorien wurden gespielt (eine für

Aktive, zwei für Jungsenioren).

• 4: Vier Vorrundenspiele, anschliessend

Finalspiele.

• 16: 16 Jahre ist das Mindestalter, nach

oben offen ohne Begrenzung.

• 24: 24 Mixed-Teams traten an.

• 2020: Dann wird die Wyland Trophy erneut

durchgeführt (Turnierbeginn bereits Ende

2019).

Mehr Informationen zur Wyland Trophy:

www.wtneftenbach.ch/turnier


22 | Rubrik

NACH DEM MATCH

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SIKA BODEN- UND WANDBESCHICHTUNGEN ERFRISCHEND ANDERS

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funktionelle und ästhetische Bedürfnisse in beinahe uneingeschränktem Masse perfekt

miteinander zu verbinden. Das Resultat sind einzigartige und unverwechselbare Räume.

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Zürich Tennis Top Events 2019 |

23

Foto: Shutterstock.images

WANN KOMMT ES ZUM

GENERATIONENWECHSEL?

Nach Jahren der Dominanz der «Big Four» zeichnet sich auf

der ATP Tour ein Generationenwechsel ab. Noch lässt dieser

aber auf sich warten.

Seit Marat Safins Sieg an den Australian

Open 2005 gingen die Grand-

Slam-Titel auf der ATP Tour fast

ausnahmslos an Federer (20), Nadal (17)

und Djokovic (15). Murray und Wawrinka

triumphierten je drei Mal, Del Potro (US

Open 2009) und Cilic (US Open 2014)

müssen sich wohl mit dem Titel des «One

Slam Wonders» begnügen. Ein weiteres

Jahr und bis zu Andy Roddick muss man

zurückschauen, um eine Nummer eins

zu identifizieren, die von ausserhalb des

Kreises der «Big Four» stammt.

EINZELNE NADELSTICHE DER JUNGEN

Als der 20-jährige Stefanos Tsitsipas im

Achtelfinal der Australian Open sein grosses

Vorbild Roger Federer besiegt, ist

Rafael Nadal später zur Stelle und nimmt

dem jungen Griechen den Wind aus den

Segeln. Bekanntlich legt Novak Djokovic

noch eine Schippe drauf und kürt sich

beim dritten Grand Slam in Serie zum

Champion.

Wer weiss, vielleicht wird Tsitsipas’

Sieg über Federer dereinst als Wachab-

lösung interpretiert. Wie einst 2001, als

Federer in Wimbledon – ebenfalls als

19-Jähriger und ebenfalls im Achtelfinal

– sein Jugend-Idol Pete Sampras in fünf

Sätzen niederringt und die Regentschaft

des siebenfachen Titelhalters beendet.

Auch andere «Youngsters» konnten schon

grosse Siege feiern – etwa Alexander

Zverev, als er bei den ATP Finals 2018

Novak Djokovic in die Knie zwang und

überraschend die Trophäe

gewann.

Noch ist es aber

nicht so weit. Denn

die «alte Garde» tritt US Open 2016:

noch immer viel zu Australian Open 2017:

dominant auf für die French Open 2017:

kommende jüngere

Wimbledon 2017:

Generation. Und im

US Open 2017:

Unterschied zu früher

sind heute drei

Australian Open 2018:

Schwergewichte auf

French Open 2018:

der Tour – diese an Wimbledon 2018:

einem Grand Slam zu US Open 2018:

schlagen, scheint fast Australian Open 2019:

ein Ding der Unmög-

lichkeit zu sein. Denn nicht umsonst sprechen

Experten von der «goldenen Ära

des Tennis».

Mit Spielern wie Stefanos Tsitsipas,

Alexander Zverev, Denis Shapovalov, Alex

De Minaur und Frances Tiafoe (um nur

eine kleine Auswahl zu nennen) befinden

sich zwar mehrere Nachwuchs- Cracks in

Lauerstellung. Noch sind sie aber nicht

so komplett ausgestattet wie die Dominatoren

der vergangenen Jahre. Man

darf gespannt sein, wann die Jungen den

Durchbruch nach ganz vorne schaffen –

und welche verrückten Bestmarken die

Big Four dann bereits aufgestellt haben

werden.

Fabian Weidmann

DIE SIEGER DER ZEHN LETZTEN GRAND SLAMS

Stanislas Wawrinka (vs. Djokovic)

Roger Federer (vs. Nadal)

Rafael Nadal (vs. Wawrinka)

Roger Federer (vs. Cilic)

Rafael Nadal (vs. Anderson)

Roger Federer (vs. Cilic)

Rafael Nadal (vs. Thiem)

Novak Djokovic (vs. Anderson)

Novak Djokovic (vs. Del Potro)

Novak Djokovic (vs. Nadal)


Internationale Turniere 2019

17.-23.6. ITF Women‘s Open 25s

22.-28.7. European Juniors 18&U

4.-11.8. ITF Swiss Seniors Grade A

31.8.-7.9. ATA Junior Trophy 14&U


Zürich Tennis Top Events 2019 |

25

STELLDICHEIN VON JUNG UND ALT

Tennis und Klosters, das passte schon immer zusammen. Bereits 1890 brachten englische

Touristen diese Sportart ins hintere Prättigau und ein paar Jahre später fanden die ersten kleinen

Turniere statt. 1938 wurde der TC Klosters gegründet und ab 1946 gab es dann regelmässig

internationale Turniere. In diesem Jahr findet das grösste internationale Seniorenturnier der

Schweiz bereits zum 72. Mal statt.

Das Aushängeschild ist allerdings

seit bald einem Vierteljahrhundert

die Junioreneuropameisterschaft

der 17-/18-Jährigen. Carlos Moya

und Martina Hingis waren 1994 die ersten

Sieger. Roger Federer oder Marion

Bartoli haben hier schon aufgeschlagen

und in den letzten Jahren zeigten Karen

Khachanov, Belinda Bencic, Stefano

Tsitsipas oder Jelena Ostapenko ihr

Können. Alle stehen heute in den Top

20 der Weltranglisten.

In diesem Jahr geht das Turnier vom

22.-28. Juli über die Bühne. Mitglieder

der Regionalverbandes Zürich Tennis

können dabei, wie schon letztes Jahr,

von einem Spezialangebot profitieren.

Zusätzlich findet Ende Juni eine Spezial-Tenniswoche

im 4-Sterne-Hotel

Sunstar in Klosters, Dorf, statt. Über

diese Angebote werden alle Mitglieder

detailliert per E-Mail informiert.

ELF SANDPLÄTZE IM SOMMER

In den letzten Jahren hat Klosters erkannt,

dass noch mehr Gewicht auf den Tennissport

gelegt werden muss. Es wurde

kräftig in die Infrastruktur investiert und

heute stehen in der Sommersaison elf

super gepflegte Sandplätze und während

des ganzen Jahres drei topmoderne Hallenplätze

zur Verfügung. Diese können

jederzeit von allen tennisbegeisterten

Personen gebucht werden.

Eingebettet in die wunderschöne Berglandschaft

kann man heute also das

ganze Jahr seinem Tennishobby in Klosters

nachgehen. Die renommierte Alpine

Tennis Academy unter der Leitung

von Hans Markutt bietet Einzeltraining,

Gruppenkurse, Interclubvorbereitung oder

Spezialevents für Junioren und Senioren

an. Zusätzlich werden im nächsten Winter

neu Tagesturniere in diversen Kategorien

angeboten.

Auf www.tennisklosters.ch findet man

alle Information zu den Turnieren (auch

mit vielen Berichten und Fotos im Archiv),

zu den Angeboten und zur Anlage allgemein.

Es lohnt sich, einen Blick darauf

zu werfen, um einen Eindruck der Tennismöglichkeiten

in Klosters zu erhalten.

Hans Markutt


26 | Rubrik BESPANNUNG

DIE BESPANNUNG HAT VIEL

GRÖSSEREN EINFLUSS, ALS

MAN MEINT

Hobby-Spieler staunen ob der häufigen Wechsel der Rackets

während eines Matches bei Profi-Spielern. Unsereins spielen

eine ganze Saison mit derselben Bespannung. «Zürich

Tennis» hat bei Nate Ferguson nachgefragt, was die Wahl der

Bespannung auf das Spielverhalten des Schlägers bedeutet.

Was beinhalten Ihre Dienstleistungen

für Ihre Kunden, was tun Sie genau?

Ron Yu, Glynn Roberts und ich bieten einen

massgeschneiderten Racket- und

Bespannungsservice für Tennisprofis an.

Wenn wir nicht an den wichtigen, grossen

Turnieren direkt vor Ort sind, erledigen

wir unsere Arbeit in unseren Firmenräumlichkeiten

in Tampa, Florida.

Wie viele Schläger bespannen Sie

ungefähr pro Jahr?

Wir bespannen alleine an Grand-Slamund

Masters-1000er-Turnieren (die zwei

wichtigsten Turnierkategorien) ca. 4000

Schläger pro Jahr.

Wie sieht ein typischer Turniertag für

Sie aus?

Wir stehen früh auf und bespannen die

Rackets unserer Kunden im Hotel und/

oder in unserer Unterkunft. Anschliessend

begeben wir uns auf das Turniergelände,

überbringen die frisch bespannten

Schläger den Spielern, bleiben

auf der Anlage und erhalten vor Ort

gleich neue Schläger, die wir bespannen

dürfen. Dann kehren wir in unsere Unterkunft

zurück und bespannen die erhaltenen

Schläger für den Folgetag.

Wie lange sind Sie mit Ihrem Service

bereits auf der Tour?

Obwohl ich bereits seit Ende der

80er-Jahre für Nr.-1-Spieler massgeschneidert

Rackets bespanne und vorbereite,

begann ich erst 1998, zusammen

mit Pete Sampras, auf der Tour herumzureisen.

Welche sind die heute meistverwendeten

Materialien für Tennissaiten?

Gibt es irgendwelche Trends und

Vorschläge?

Die heute am meisten verwendete Tennissaite

ist die Polyester-Saite Luxilon.

Manche Spieler verwenden diese Saite

in Kombination mit einer Natursaite, um

ein noch besseres Gefühl zu erhalten.

Es sind jedoch sehr wenige Spieler, die

eine Kombination von Saiten verwenden.

Der grösste Teil der Spieler verwendet

100-%-Polyester-Saiten.

Wie sehr beeinflusst eine Schlägersaite

das Spiel eines Spielers?

Die richtige Bespannung ist der wichtigste

Aspekt des Schlägers. Der Lieblingsschläger

kann sozusagen «zum

meistgehassten» Schläger werden,

wenn die Auswahl der Saite und die Bespannungshärte

(Anzahl Kilos) nicht

stimmen.

Welchen Einfluss hat die Bespannung

auf den Schläger bei der Durchführung

des Schlages?

Die Kombination aus Saitentyp und Bespannungshärte

beeinflussen nicht nur,

NATE FERGUSON

Alter: 55 Jahre

Zivilstand/Kinder: Verheiratet, zwei

erwachsene Kinder

Wohnsitz: Tampa, Florida, USA

Beruf: Eigentümer der Firma Priority One

Anzahl Mitarbeiter: drei

Hobbies: Radfahren, Golf, Orchideenzucht

und Outdoor-Küche

Seit wann sind Sie im Schläger-/

Saitengeschäft? Ich habe 1987 angefangen,

für Top-Tennisprofis zu arbeiten.

Ihre wichtigsten Kunden: Roger Federer,

Stan Wawrinka, Novak Djokovic, John

Isner, Andy Murray, Milos Raonic, Jack

Sock, Kyle Edmund und Pete Sampras.


Zürich Tennis Top Events 2019 |

27

sondern bestimmen ganz klar die Spielbarkeit

eines Schlägers, das heisst, wie

einem ein Schläger behagt. Diese Faktoren

haben auch einen klar grösseren

Einfluss als der Racket-Typ, also die

Griffgrösse oder die Gewichtverteilung

beim Schläger (mehr Kopf- oder mehr

Grifflastigkeit). Das heisst infolgedessen,

die Saitenwahl und Bespannungshärte

haben den grössten Einfluss auf

die Fähigkeit eines Spielers, die Flugbahn

eines Balles zu kontrollieren.

Wie lange hält eine Saite normalerweise

bei einem Profispieler? Wie

viele Matches spielen die Profis mit

der gleichen Saite?

Lustige Frage (lacht)! Eine Bespannung

wird üblicherweise für eine Trainings-einheit

oder maximal für ein ganzes

Spiel eingesetzt, bei einem Profi.

Alle unsere Kunden verwenden eine

Saite viel weniger lange als ein Match.

Das heisst, die Schläger werden mehrere

Male pro Match gewechselt. Auch

wenn die frisch bespannten Schläger

während eines Matches nicht eingesetzt

werden, schneiden wir die unbenutzten

Saiten wieder heraus und bespannen

den Schläger neu. Profispieler

spüren den Unterschied, ob eine Saite

frisch oder bereits vor zwei Tagen neu

gespannt wurde, auch wenn sie ungebraucht

geblieben ist. Grundsätzlich wollen

wir nicht, dass sich in den Tennistaschen

unserer Kunden Rackets befinden,

die an unterschiedlichen Tagen

bespannt wurden. Auch wenn alle

Schläger mit demselben Gewicht bespannt

wurden.

Was sind die wichtigsten Kriterien,

wenn Sie eine Saite auswählen?

Das Wichtigste, was ein Spieler bei der

Bespannung seines Schlägers evaluieren

muss (Saitenwahl und Bespannungshärte)

ist der Grad der Schlagstärke (Power),

verbunden mit einer möglichst hohen

Ballkontrolle. Das heisst, jeder Spieler

sollte eine maximale «Power» erhalten,

die er aber noch gut kontrollieren kann.

Die «magische Kombination» zwischen

Saitenwahl und Bespannungshärte ist für

jeden Spieler sehr unterschiedlich.

Welche sind die besten Saiten für

ambitionierte Turnierspieler? Gibt es

bestimmte Trends?

Roger Federer und Stan Wawrinka: Sie gehören

zu den Stammkunden von Nate Ferguson.

Das wichtigste Kriterium für einen fortgeschrittenen

Spieler ist der Grad der

Kontrolle, den die Saite gibt, im Vergleich

zur Schlaghärte (Power), die eine

Saite bietet. Mehr noch als beim Freizeitspieler

ist die Fähigkeit eines Profis,

den Ball sehr genau zu treffen, entscheidend.

Welche Saiten sind für Hobby-/

Gelegenheitsspieler geeignet?

Für den Rest der Welt ist eine Saite, die

den Arm nicht verletzt und seine Spiel-/

Charaktereigenschaften möglichst lange

gleich beibehält, bis zur neuen Bespannung,

viel wichtiger.

Viele Hobbyspieler ändern die Spannung

nur, wenn die Saite reisst. Was

raten Sie diesen Spielern?

Ein Gelegenheitsspieler dürfte seine

Schläger nur ein- bis zweimal im Jahr

neu bespannen. Wenn er oder sie zwei

Schläger besitzt, würde ich empfehlen,

einen Schläger etwas stärker zu bespannen

als den anderen. Auf diese

Weise ist der Spieler besser vorbereitet,

wenn sich die Bedingungen ändern.

Höhe, Temperatur und Spielfeldoberfläche

beeinflussen, wie schnell der Ball

durch die Luft fliegt. Je schneller diese

Bedingungen sind, desto härter sollte

eine Bespannung sein, um unser gewohntes

Mass an Kontrolle zu erreichen

respektive beizubehalten.

Gibt es Unterschiede beim Bespannen

von Schlägern für ältere oder

jüngere Spieler und zwischen den

unterschiedlichen Geschlechtern?

Eine allgemeine Antwort zu geben, die

man generell anwenden kann, ist sehr

schwierig. Grundsätzlich gilt jedoch, je

weniger Kraft/Power ein Spieler oder

eine Spielerin hat, desto mehr Unterstützung

in der Schlagkraft wird vom

Schläger erwartet. Daher ist es empfehlenswert,

eine weichere Saite zu verwenden

und den Schläger weniger hart

zu bespannen, damit man mehr Power,

mehr «Trampolineffekt» hat.

Interview: Mark Brunner

Fotos: Freshfocus


28 | Rubrik

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Zürich Tennis Top Events 2019 |

29

DAS KNIEGELENK

IM FOKUS

Wenn aus Spiel, Satz, Sieg plötzlich Spiel, Satz, Schmerz wird

und wie Ihnen die Sportmedizin am GZO Spital Wetzikon

helfen kann.

diologen stellt hierbei verletzungsgefährdete

Körperregionen mit den geeigneten

Therapien und präventiven Massnahmen

vor. • Informationsveranstaltung im

Mai 2019: «Das Kniegelenk im Tennissport

– ein strapaziertes Körperteil»

Illustration: Shutterstock images

Tennis ist im Vergleich zu Squash

oder Fussball eine verhältnismässig

verletzungsarme Sportart. Dennoch

bedeuten die plötzlichen Sprints

und die schnellen Richtungswechsel auf

Hartplätzen oder rutschigen Gras- bzw.

Ascheplätzen Schwerstarbeit für Muskeln,

Bänder und Gelenke. Ohne Aufwärmphase,

bei fehlender muskulärer Stabilisierung

und Ausdauer oder falschem

Schuhwerk riskiert man schmerzhafte und

zum Teil ernste Verletzungen im Bereich

der Kniegelenke. Während ältere Spieler

vermehrt an chronischen Beschwerden

und Abnutzungserscheinungen leiden,

treten bei jüngeren Sportlern häufiger

akute Verletzungen auf. Für beide ist die

Sportmedizin am GZO Spital Wetzikon

die richtige Anlaufstelle.

Dr. med. Edda Schmid, Sportmedizinerin

am GZO Spital Wetzikon, sieht

viele Hobby- und Leistungssportler in

ihrer Sprechstunde. Ihre Tür steht nicht

nur Athleten offen, die von einer akuten

oder chronischen Verletzung betroffen

sind oder unter Schmerz- oder Überlastungssyndromen

leiden. Auch Prävention

und Rehabilitation sind wichtige Bereiche,

wie Frau Dr. Schmid betont: «Die

medizinische Betreuung beginnt nicht

erst mit der Verletzung. Im Idealfall hilft

sie bereits, diese zu verhindern.» Um

die Sportler hierfür zu schulen finden am

GZO regelmässig sportartenspezifische

Informationsveranstaltungen statt, auch

zum Tennis. Ein interdisziplinäres Team

bestehend aus Sportmedizinern, Physiotherapeuten,

Ernährungsberatern oder Ra-

Häufige Ursache für akute Knieverletzungen

im Tennis sind Stopp-&-Go-Belastungen.

Diese strapazieren die Kniegelenksbildenden

Strukturen extrem und

es können vielfältige Verletzungsmuster

und Überlastungserscheinungen auftreten,

welche ein Weiterspielen nur unter

Schmerzen erlauben oder ganz verhindern.

Zur Abklärung der Verletzungen

oder Überlastungserscheinungen bietet

die Sportmedizin am GZO eine erste ärztliche

Anlaufstelle, die Sportler – egal ob

jung oder alt, Profi oder Amateur – mit

ihren individuellen Bedürfnissen und Trainingszielen

versteht.

ANGEBOT DER SPORT-

MEDIZIN AM GZO

Das gute sportmedizinische Angebot am GZO

ist vom Schweizerischen Olympischen Komitee

anerkannt und als «Sport Medical Base

approved by Swiss Olympic» zertifiziert. Breiten-

und Spitzensportler profitieren vom gesamten

Know-how und Angebot des Spitals:

Radiologie, Chirurgie, Traumatologie, Physiotherapie,

Kardiologie, Pneumologie, Gynäkologie

und Ernährungsberatung. Das GZO verfügt

über eine hoch-moderne Infrastruktur;

bildgebende Untersuchungen (Röntgen, MRI,

etc.) können ohne lange Wartezeiten angeboten

werden.


30 | Rubrik TENNISMODE

DYNAMISCHE UND FUNKTIONELLE

BLICKFÄNGE

Head profiliert sich neu über drei Sportswear-Linien, die mit Funktionalität

und modischen Akzenten punkten. Das Traditionsunternehmen wird bei

Tennisspielenden besonders mit Rackets und Bällen assoziiert. Jetzt setzt

Head ein Ausrufezeichen bei der Sportmode.

Die Namen der Rackets, wie «Radical»

oder «Prestige», stehen

in der Tennisszene für beliebte

Werkzeuge, die jeder kennt. Diese Stellung

möchte Head auch mit drei neu

aufgelegten Fashion-Linien erreichen.

Modernste atmungsaktive Materialien

mit UV-Schutz bieten höchsten Tragekomfort.

Die Linien mit unterschiedlichen Styles

heissen Performance, Vision und Club.

Die Kollektion ist so aufgebaut, dass die

einzelnen Stücke über mehrere Jahre mit

Neuheiten kombiniert werden können.

Das Versprechen an die Kundinnen und

Kunden lautet, höchste Kompatibilität über

Jahre hinaus. Die 2019er-Kollektion soll

dank der Flexibilität mit den Folge-Kollektionen

kombinierbar sein.

Elegant und hochwertig präsentiert sich

die HEAD Performance-Linie. Höchste

Funktionalität trifft auf ein Design, das

Understatement und modische Details vereint.

Ausgewählte Materialien gewährleisten

optimalen Feuchtigkeits- und Luftaustausch

für ein perfektes Tenniserlebnis.

Die Grundfarben sind klassisch (Schwarz,

Weiss, Navy). Bei den Damen dominieren

Pastellfarben in Hellblau und Rosa.

Die Linie Vision ist progressiv und farbig

für Leute, die mit der Kleidung ein Statement

abgeben möchten. Farbenfrohe

Akzente, aufregende Prints und durch-


Zürich Tennis Top Events 2019 |

31

dachte Verarbeitungsdetails machen die

Tragenden zum Hingucker schlechthin.

Bei der Clublinie wurde speziell auf

zeitloses-klassisches Design geachtet.

Auch nach drei Jahren sollen alle Teile

nachbestellt werden können.

HEAD SPORTSWEAR-CLUB-KONZEPT

Die Club-Linie richtet sich speziell an

Vereine und Mannschaften. Ihr grosser

Vorteil: Head garantiert einen ständigen

Lagerzugriff auf 29 verschiedeneKleidungsstücke

über einen Zeitraum von

zwei Jahren. Diese «Never-out-of-stock»-

Strategie soll gerade Teams dabei helfen,

möglichst lange in einem einheitlichen

Look aufzulaufen. Zur Club-Kollektion,

der grössten und vielseitigsten Sportswear-Linie

von Head, gehören Polos,

Shirts, Tops, Röcke, Jacken, Westen,

Hoodies, Tights und lange Hosen in perfekt

aufeinander abgestimmten Styles.

DER LEICHTESTE UND STRAPAZIER-

FÄHIGSTE TENNISSCHUH

Ein sehr bequemer, rutschfester und

stabiler Schuh gibt den Sportlern Vertrauen,

die Bewegungen auf dem Platz

besser kontrollieren zu können und verletzungsfrei

durch die Tennissaison zu

kommen. Mit einem komplett neuen

Material revolutioniert Head den Tennisschuh.

Letzten Herbst präsentierte Head

ein neues Material, SuperFabric®, das

Robustheit bei minimalem Gewicht vereint.

Daraus fertigt Head den brandneuen

Tennisschuh SPRINT SF. Das

NASA-geprüfte Material mit seinen

besonderen Eigenschaften macht ihn

langlebig und dabei unglaublich leicht

und komfortabel. Die gegensätzlichen

Vorteile Abriebschutz und gewichtsloser

Komfort wurden mit dem neuen

Material zu einem wahrhaften Hochleistungs-Tennisschuh

gepaart.

Mit den drei Leistenformen Sprint Superfabric,

Sprint Pro und Revolt Pro bietet

Head für alle Füsse und Spielertypen

den perfekten Schuh an. Der Sprint Pro

zeichnet sich durch seine Direktheit mit

dem Boden aus. Für mehr Dämpfung

bietet sich der Revolt Pro an, der vom

Stand her etwas höher ist. Alle Schuhe

werden mit Sohlen für Sand und All-Court

fabriziert. Modelle existieren für Frauen,

Männer und Kinder.

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32 | Rubrik TENNISMODE

HEAD REVOLT PRO 3.0 CLAY – MEN & WOMAN

Der hochwertige HEAD REVOLT PRO 3.0 CLAY Performance-

Schuh für den Sandplatz stellt die Vereinbarkeit von

grossartigem Tragekomfort und optimaler Stabilität unter

Beweis.

HEAD REVOLT PRO 3.0 – MEN & WOMAN

Der HEAD REVOLT PRO 3.0 ist ein Premium-All-Court-

Performance-Schuh für das Spiel an der Grundlinie. Er war

niemals leichter und kombiniert dennoch die scheinbar

gegensätzliche Konstellation aus Komfort und Stabilität.

HEAD SPRINT SF

Absolute Sicherheit war noch nie leichter: Die revolutionären SPRINT SF von HEAD sind die

strapazierfähigsten leichten Performance-Schuhe in der Tennisbranche. Dank des SuperFabric®

Obermaterials sind diese Schuhe ideale und unglaublich bequeme Waffen gegen harte Plätze und

extremes Spiel an der Grundlinie.

HEAD SPRINT PRO 2.5 CLAY

Der SPRINT PRO 2.5 CLAY ist ein High-Performance-Sandplatz-Schuh und eignet sich perfekt für

den vielseitigen Spieler, der einen leichten und schnellen Schuh benötigt.

FÜR JEDEN TAG DAS

RICHTIGE OUTFIT

Die zeitlos-klassische Clublinie ist perfekt

auf die Bedürfnisse von Tennisclubs und

-teams zugeschnitten. Vielseitig und

hochwertig. Damit sich Spielende auf das

Wichtigste konzentrieren können: Aufschlag,

Vorhand, Rückhand und Volley!

Mit dem Never-out-of-stock-Konzept

bleibt die Club Collection länger verfügbar.

Alle zwei Jahre erscheint eine neue

Kollektion, aber der Never-out-of-stock-

Status der alten Produkte geht auf die

Neuen über. Das heisst: Produkte der

auslaufenden Kollektion sind im dritten

Jahr immer noch für die Verwender und

die Teams verfügbar. Die Wahl besteht

aus 29 Styles, 5 Farben und das ganze

Sortiment an Tennisbekleidung – Hoodies,

Shirts, Shorts Hosen und vieles mehr.


Zürich Tennis Top Events 2019 | 33


JOIN THE TEAM

HEAD SPORTSWEAR CLUB COLLECTION 2019


Zürich Tennis Top Events 2019 |

35

Foto: Kurt Schorrer, Foto-net.ch

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Der Regionalverband Zürich

Tennis dankt allen Sponsoren,

Gönnern und Partnern für

die tolle Zusammenarbeit,

die langjährige Treue und die

grosszügige Unterstützung

der zahlreichen Projekte. Es

ist motivierend, den Goodwill

von solch starken Partnern

auf seiner Seite zu wissen,

welche die Pläne im Sinne

des Tennis vorwärts bringen.

Partner

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Zürich Tennis Top Events 2019 |

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WILSON GLATTAL TROPHY

29. August bis 8. September 2019

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30. August bis 1. September 2019

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Zürich Tennis Top Events 2019 |

39

hielten sich immer weniger das gesamte

Wochenende frei, um das Turnier als

Event zu erleben. «Sie kommen, um ihr

Spiel zu bestreiten und gehen nach dem

Match wieder, um andere Termine wahrzunehmen»,

stellt er fest. Das Einhalten

der Spielzeiten und ein guter Informationsfluss

seien deshalb besonders wichtig.

DER ZOM-STRATEGE SIEHT DEN

TENNISSPORT IM WANDEL

Kein anderer prägte die Zürcher Oberland Meisterschaften

so stark wie Heinrich Egli. Der Hinwiler ist seit mehr als drei

Jahrzehnten am Steuer des Turniers und hat einen starken

Wandel miterlebt. Auch in Zukunft sieht er verschiedene

Veränderungen auf den Tennissport zukommen.

Heinrich Egli ist so etwas wie der

Motor der Zürcher Oberland Meisterschaften

(ZOM). Seit der Lancierung

des Turniers im Jahr 1987, wo dieses

aus dem Bachtelturnier hervorging, wirkt

er im Organisationskomitee mit. Zuerst

drei Jahre als Revisor, dann sechs Jahre

als Spielleiter, dreizehn Jahre als Vizepräsident

und seit elf Jahren als Präsident.

Wer Heinrich Egli kennt, der weiss um

seine Macher-Qualitäten. Statt lange zu

reden, packt er lieber an. Während des

Turniers ist er stets auf der Tennisanlage

zu finden, stellt Werbebanner auf, kümmert

sich um technische Herausforderungen

und koordiniert, was es zu koordinieren

gibt.

ALLES VON HAND

Diese Qualitäten kamen ihm nicht zuletzt in

seinen Anfängen zugute, wo das gesamte

Turniermanagement in Handarbeit durchgeführt

wurde. «Früher erfolgten sowohl

die Auslosung wie auch das Erstellen des

Tableaus manuell», sagt Heinrich Egli. Und

damit nicht genug: Auch die Resultate wurden

alle von Hand erfasst. In Fleissarbeit

wurden die Namen der Spielerinnen und

Spieler, deren Lizenznummer sowie das

Resultat der Begegnung auf Papier niedergeschrieben.

Egli war nach dem Turnier

jeweils rund eine Woche lang jeden

Abend mit dieser Aktivität beschäftigt.

Erst in den frühen neunziger Jahren wurde

das Turniermanagement digitalisiert.

Seither hat sich vieles verändert: Nicht

nur die Tableaus werden auf Knopfdruck

erstellt, auch die Ansprüche an das Turnier

haben sich gewandelt. «Die heutigen

Teilnehmenden haben hohe Erwartungen.

Alles muss professionell abgewickelt

werden», sagt er. Die Tennisspielenden

Foto: Kurt Schorrer, Foto-net.ch

EIN WEITERER WANDEL STEHT BEVOR

Besonders ärgerlich sei es, wenn es am

ersten Samstag des Turniers regne. Auf

diesen Tag seien die meisten Partien angesetzt

und nahezu alle Teilnehmenden von

den Änderungen betroffen. «Die grösste

Herausforderungen ist es dann, das Telefon

zu managen, in solchen Momenten

laufen die Leitungen heiss». Die Spielleiter

vor Ort hätten dann besonders viel zu tun.

Heinrich Egli ist überzeugt, dass in Zukunft

kürzere und unverbindlichere Turnierformate

gefragt sein werden, um am

Turniermarkt zu bestehen. «Bei den Aktiven

wird das Turnier früher oder später nur

noch an einem Wochenende stattfinden»,

wie das bei der höchsten Kategorie (R1/3)

bereits der Fall sei. Die Spielerinnen und

Spieler seien immer weniger bereit, zwei

aufeinanderfolgende Wochenenden freizuhalten.

Das gleiche gelte für die Spielformate,

wo beispielsweise das Champions

Tiebreak immer stärker Einzug hält.

ERFREULICHE ZUSAMMENARBEIT

Auf die Frage, ob er in fünf Jahren noch

immer Turnierleiter der ZOM sei, sagt er:

«Wenn es die Gesundheit erlaubt, dann

ja.» Das Turnier ist über die Jahre so etwas

wie sein Baby geworden, das ihm stets

Freude bereitet. «Das hat auch mit dem

langjährigen Team zu tun, das gut eingespielt

ist und wunderbar harmoniert».

Nicht zuletzt sei auch die Zusammenarbeit

mit den angeschlossenen Clubs

sehr erfreulich und konstruktiv. Solange

ihm die Durchführung des Turniers Spass

bereite, sehe er nicht, wieso er sich vom

Organisationskomitee zurückziehen sollte.

Dies heisst aber nicht, dass Nachwuchs

nicht willkommen sei: «Irgendwann steht

ein Wechsel ohnehin an. Ein solcher ist

immer auch mit Chancen verbunden.»

Fabian Weidmann


40 | Rubrik ZOM

NEUER GLANZ IM TC MÖNCHALTORF

«Nach fast 40 Jahren im Dienste meiner Mitglieder zeigte meine Haut verschiedene

Alterserscheinungen: Sie war rau und spröde und benötigte dringend ein Lifting. Ich

war froh, dass nicht nur ich dieser Meinung war, sondern die Spielerinnen und Spieler

meines Clubs diesen Eindruck offenbar teilten. Immer öfters hörte ich nämlich, wie der

eine oder die andere davon sprach, dass es bei mir nun wirklich Handlungsbedarf gäbe.

Ein bisschen aufgewühlt wurde ich

dann allerdings schon, als ich das

Projektteam sagen hörte, dass sich

eine Komplettsanierung aufdrängte – gelang

es mir doch trotz des hohen Alters

stets einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Dies war zu grossen Teilen auch

dem Platzteam zu verdanken, das mich

in den vergangenen Jahren sehr umsichtig

und mit viel Hingabe betreute.

Ich war dann aber total begeistert, als ich

erfuhr, dass ich einen Mantel für alle möglichen

Witterungsbedingungen erhalten

sollte. Diese sogenannten Allwetter-Plätze

hätten den Vorteil, sagten sie, dass sie weniger

gepflegt werden müssten als meine

bisherige Kleidung, ein klassischer Sandbelag.

Zudem könnten meine Mitglieder

erst noch früher in der Saison zu spielen

beginnen und später im Herbst damit aufhören.

Die Vorteile waren also nicht von

der Hand zu weisen.

Einzig bei der Finanzierung – so hörte

ich hin und wieder – gäbe es gewisse Herausforderungen.

Wie ich den Gesprächen

entnahm, beteiligte sich aber die Gemeinde

Mönchaltorf mit einem grosszügigen

Darlehen und Vorschüssen, so dass meine

Verjüngungskur im Oktober 2018 beginnen

konnte. Um ihr Portemonnaie zu entlasten,

erledigten meine Mitglieder verschiedene

Arbeiten gleich selbst. Dies freute mich

natürlich umso mehr, weil ich sie so von

einer anderen Seite kennenlernen durfte.

Und unter uns: Nicht alle talentierten Tennisspieler

sind auch begabte Handwerker!

Aber mangelnden Einsatz konnte ich gewiss

niemandem vorwerfen. Alle waren

mit vollem Herzblut dabei.

Wenige Tage später kam ein Herr Namens

Joseph und fuhr grosse Maschinen

auf. Er rupfte mir alle Kleider vom Leibe

und entfernte die gesamte Masse alten

Sandes mittels Bagger. Danach schüttete

Joseph Kies auf mir aus und fuhr mit einer

Walze drüber, um meine Haut möglichst

gleichmässig zu glätten. Kurzzeitig verspürte

ich angesichts des grossen Gewichts ein

wenig Schmerzen. Als aber die speziellen

Swiss Court-Matten, die neuen Linien und

Bewässerungsleitungen verlegt wurden,

überwog meine Freude und Erleichterung

deutlich.

Und wie schnell das alles ging! Nach

nur drei Wochen Bauzeit glänzte ich stolz

in meinem neuen Kleid. Apropos glänzen:

Auch die Augen meiner Mitglieder glänzen

heute jedes Mal, wenn sie sich in meiner

Umgebung körperlich betätigen und diese

gelben Filzkugeln über das Netz schlagen.

Ich freue mich nun auf den Sommer und

bin guten Mutes, dass ich auch die Spielerinnen

und Spieler der Zürcher Oberland

Meisterschaften zu überzeugen vermag –

in Mönchaltorf spielt nämlich die Musik in

Form des Turnierzentrums.

Wie dem auch sei: Ich bedanke mich

bei allen Beteiligten, die sich für mich eingesetzt

und mich in den neuen Lebensabschnitt

begleitet haben. Ich freue mich

auf die nächsten 40 Jahre!»

Fabian Weidmann


Zürich Tennis Top Events 2019 |

41

SANDPLATZ UND TROTZDEM

WITTERUNGSBESTÄNDIG?

Die Nachfrage nach dem Swiss Court® Belagssystem steigt immer

mehr. Bereits wurden über 150 Plätze gebaut. David Joseph ist

einer der Geschäftsführer der Joseph Tennisplatzbau AG.

Spüren Sie den Trend zu Allwetterplätzen?

Seit einigen Jahren spüren wir ein sehr grosses Interesse

bei den Tennisclubs. Einerseits wurden die

Allwetterplätze verbessert, es sind kaum mehr Unterschiede

zur traditionellen Variante zu spüren. Andererseits

möchten viele Tennisclubs ihre Attraktivität

mit ganzjährig bespielbaren Plätzen steigern.

Wieso interessieren sich so viele für die

Swiss Court® Plätze?

Mit dem Swiss Court® gibt es erstmals ein System,

bei welchem die Spieler keinen Unterschied zum

Sandplatz merken. Es gibt Spieler, die lieber auf

Swiss Court® spielen, als auf den alten Sandplätzen.

Der Vorteil, ganzjährig und direkt nach dem Regen

spielen zu können, überzeugt viele Clubs. Auch

die Unterhaltskosten fallen deutlich geringer aus.

Was ist das Geheimnis des Swiss Court®

Belages?

Beim Swiss Court® handelt es sich um einen mit

Quarzsand verfüllten Kunstrasen mit einer Ziegelsandschicht,

welche ihm das Spielgefühl und

Aussehen des Sandplatzes verleiht. Dank dem

von uns entwickelten, höhenverstellbaren Liniensystem

wurde die Spielqualität verbessert

und die Lebensdauer erhöht.

Braucht es eine Bewässerung?

Die Belagsoberfläche, gleich wie bei herkömmlichen

Sandplätzen, besteht aus Ziegelsand und

muss bewässert werden. Zu einem modernen

Platz gehört ein technisch hochstehendes Bewässerungssystem

mit einzel ansteuerbaren

Regnern. So ist auch in den schattigen Bereichen

für eine optimale Feuchtigkeit gesorgt und

der Wasserverbrauch auf die notwendige Menge

reduziert.

Entfällt der Unterhalt beim

Allwetterplatz?

Leider gibt es kein Platzsystem, welches keinen-

Unterhalt benötigt. Dieser kann beim Swiss

Court® System jedoch auf ein Minimum reduziert

werden. Die jährliche, kostenintensive

Frühjahrsinstandstellung entfällt. Der Platzwart

sollte jedoch darum bemüht sein, immer genügend

Sand auf die Plätze aufzubringen, damit

die Spielqualität ganzjährlich erhalten bleibt.

Wie lange ist die Lebensdauer?

Die Lebensdauer des Belages beträgt mindestens

20 Jahre. Wenn die Plätze gut gepflegt

werden und sich immer genügend Spielsand

auf dem Belag befindet, hat der eigentliche

Spielbelag keine Ab-nutzung und kann auch

länger halten. Falls sich dennoch im Grundlinienbereich

eine Abnutzung zeigen würde, könnte

dieser Bereich auch ersetzt werden, ohne

das sichtbare Übergänge entstehen.

Wie sieht es mit der Finanzierungaus?

Eine sichere und zukunftsfähige Finanzierung

ist eines der wichtigsten Kriterien. Meist werden

die Mittel aus Swiss Los Beiträgen, Gönnern,

Hypotheken und Eigenmitteln sichergestellt.

Viele Gemeinden unterstützen die

Tennisclubs ebenfalls mit namhaften Beiträgen.

Hier lohnt es sich, das Gespräch mit der Gemeinde

aufzunehmen. Dank den geringeren

Unterhaltskosten können Darlehen einfacher

und schneller abbezahlt werden.

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FACTS & FIGURES

31. ZÜRCHER OBERLAND MEISTERSCHAFTEN

28. Juni bis 7. Juli 2019

Alle Informationen und

Resultate über die ZOM

finden Sie im Internet auf

www.zom-tennis.ch

Turnier

31. Zürcher Oberland Tennismeisterschaften

(Swiss Tennis-Nr. 116961)

Turnierdaten

28.-30. Juni 2019 (Wochenende 1)

5.-7. Juli 2019 (Wochenende 2)

Turnierorte

• TC Mönchaltorf Turnierzentrum; 6 Plätze,

2 Sand, 4 Swiss Court

• TC Uster (1. Wochenende); 6 Plätze, Sand

• TC Egg; 4 Plätze, Euro-Court

• TC Gossau; 4 Plätze, Teppich

• TC Grüningen; 2 Plätze, Teppich

• TC Oetwil am See (Ersatz); 2 Plätze, Sand

Official

Niklaus Kienast, Telefon 043 488 02 18, Mobile

079 411 70 56, E-Mail niklaus.kienast@bluewin.ch

Referee

Heinrich Egli, Telefon 044 937 22 36, Mobile

079 370 61 38, E-Mail heinrich.egli@gmx.ch

Kategorien

Men's Singles

MS 1 R1-R3

MS 2 R4-R6**

MS 3 R7-R9

MS JS1 35+ R3-R4

MS JS2 35+ R5-R6

MS JS3 35+ R7-R9

MS S1A 45+ R3-R5

MS S1B 45+ R5-R7

MS S1C 45+ R7-R9

MS S3A 55+ R4-R6

MS S3B 55+ R7-R9

MS S4A 60+ R5-R6

MS S4B 60+ R7-R9

MS S5A 65+ R7-R9

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Women's Singles

WS 1 R1-R3

WS 2 R4-R6

WS 3 R7-R9

WS JS1 30+ R3-R6

WS JS2 30+ R6-R9

WS S1A 40+ R3-R6

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WS S1C 40+ R8-R9

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WS S3B 50+ R6-R7

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Doubles

WD 1 Damen-Doppel R1-R9

WD 2 Damen-Doppel R5-R9

WD S Damen-Doppel 40+ R6-R9

MD 1 Herren-Doppel R1-R9

MD 2 Herren-Doppel R5-R9

MD S Herren-Doppel 45+ R5-R9

DM Gemischtes Doppel R1-R9

DM GE Gemischtes Doppel offen*

Nenngeld

Einzel: CHF 50. Doppel: CHF 30 (pro Spieler/-in).

Junioren: CHF 35, Doppel CHF 20(pro Spieler/-in)

Bankverbindung: Clientis Zürcher Regionalbank

CH89 0685 0016 6762 8910 5, PC 30-38225-3

Anmeldung

Online über www.swisstennis.ch,

Turnier-Nr. 116961

Anmeldeschluss

Mittwoch, 12. Juni 2019

(WS1+MS1: Samstag, 29. Juni 2019)

Erläuterungen

* Altersunterschied mind. 20 Jahre, auch ohne Lizenz

** R4-Spieler, die in der Kategorie WS2/MS2 spielen,

können mit einer Wildcard in der Kategorie WS1/MS1

spielen. Mit zusätzlichem Nenngeld. (Bei überzähligen

WC-Spielern entscheidet der Klassierungswert)

*** Ein allfälliger 3. Satz wird im Championship-Tiebreak

auf 10 Punkte ausgetragen.


Foto: Freshfocus

46 | Rubrik

HOPMAN CUP AN DER

WILSON GLATTAL TROPHY

Die Jubiläumsausgabe der Wilson Glattal Trophy tritt

mit einem Novum auf: Erstmals werden an einer

Regionalen Meisterschaft vier Singles/Mixed-Kategorien

ausgeschrieben. Gespielt wird nach dem Modus des

Hopman Cups, der jährlichen Mixed Weltmeisterschaft.

Wer erinnert sich nicht an die spektakulären

Ballwechsel am diesjährigen

Hopman Cup, der mit

einem alles entscheidenden Matchball

im Mixed Doppel zwischen der Schweiz

(Bencic/Federer) und Deutschland (Kerber/Zverev)

entschieden wurde. Bei 4:4 im

Tiebreak des dritten Satzes hatten beide

Teams gleichzeitig Matchball – spannender

hätte es nicht sein können. Der fast

endlose Ballwechsel ging schliesslich

an «Benderer», womit sich die Schweizer

zum zweiten Mal in Folge den Sieg

am Hopman Cup in Perth sicherten. Das

Zauberwort, welches diese Turnierform

so attraktiv macht, heisst Fast4. Ein Format,

das die Spiele nicht nur verkürzt,

sondern auch spannender macht. «Das

Fast4-Format bedeutet viel Spass. Jeder

Rahmenball, jede einzelne Situation kann

den Unterschied ausmachen», so Roger

Federer. «Alles geht sehr schnell, man

muss von Anfang an sehr konzentriert

sein. Zwei, drei Bälle können das Spiel in

komplett andere Bahnen lenken.»

KEINE LIZENZ NÖTIG

Für die Teilnahme an der neuen Singles/Mixed-Kategorie

der Wilson Glattal

Trophy ist für einmal keine Lizenz nötig.

FAST4-MODUS

Die Singles/Mixed-Kategorien an der diesjährigen

Wilson Glattal Trophy werden im

Fast4-Modus gespielt. Die Regeln:

• Die Sätze sind kürzer. Um einen Satz zu

gewinnen, braucht es nur vier gewonnene

Games.

• Bei 3:3 wird ein Tiebreak auf fünf Punkte

gespielt.

• Steht es im Tiebreak 4:4, wird ein Entscheidungspunkt

gespielt.

• Es gibt kein «Vorteil». Bei 40:40 entscheidet

der nächste Punkt. Im Mixed schlägt

beim Entscheidungspunkt der Mann auf

den Mann auf, die Frau auf die Frau.

• Im Tiebreak servieren die ersten drei Spieler/innen

jeweils zweimal. Der vierte Spieler

hat drei Aufschläge.

Sämtliche drei Partien pro Begegnung werden

nacheinander ausgetragen. Zuerst das Damen-,

gefolgt vom Herren-Einzel, dann das

abschliessende Mixed Doppel.


Zürich Tennis Top Events 2019 |

47

Sämtliche Partien zählen nicht für die

Swiss Tennis-Lizenz – der Spass steht

in dieser Kategorie ganz klar im Vordergrund.

Ausgeschrieben sind vier Altersund

Stärkeklassen:

• Plauschspieler ohne Lizenz (bis 45)

• Plauschspieler ohne Lizenz (ab 45)

• Offen für alle (bis 45 Jahre)

• Offen für alle (ab 45 Jahre)

Pro Begenung stehen jeweils drei Partien

an, welche unmittelbar nacheinander

gespielt werden. Die Siegerpaarung

spielt auf der Gewinnerseite des Tableaus

weiter, das unterlegene Team auf

der Verliererseite. Jedes Team hat somit

mindestens zwei Begegnungen.

FÜR OFFIZIELLE TURNIERE NICHT

ANERKANNT

In der Schweiz ist das Fast4-Format derzeit

noch nicht anerkannt. Der Grund dafür

ist einfach: «Swiss Tennis hält sich an die

aktuellen Spielregeln des Internationalen

Tennisverbandes ITF. Laut diesen ist das

Fast4-Format keine offizielle Zählweise»,

so Karin Rosser, Leiterin Wettkampf beim

Schweizer Tennisverband. In der «inoffiziellen»

Kategorie Singles/Mixed stehen

an der Wilson Glattal Trophy 2019 somit

für einmal nicht die Resultate im Vordergrund,

sondern die Neugier an einer neuen

Turnierform und der Teamgeist. Denn: In

sämtlichen Singles/Mixed-Partien ist für

einmal Coaching erlaubt – allerdings nur

von der Spielpartnerin respektive vom

Spielpartner.

30 KATEGORIEN AUSGESCHRIEBEN

Doch an der Wilson Glattal Trophy geht es

natürlich auch in diesem Jahr wie gewohnt

um wichtige Klassierungspunkte: Insgesamt

30 Konkurrenzen sind ausgeschrieben

– 23 Einzel- und 7 Doppel-Kategorien.

Am ersten Meisterschaftswochenende

stehen die Jungseniorinnen und Jungsenioren

sowie die Seniorinnen und Senioren

im Mittelpunkt, zusammen mit den

Herren- und Damen-Doppel. Am zweiten

Weekend eine Woche später spielen

dann die etwas jüngeren Jahrgänge um

Sieg und Niederlage, zusammen mit den

Mixed-Konkurrenzen (inklusive Singles/

Mixed). Gastgeber als Hauptanlage ist der

Tennisclub Kloten, bei dem die Finalspiele

der 60. Glattaler Tennismeisterschaften

durchgeführt werden.

ds

DIE GLATTAL JUNIOR TROPHY GIBT

IHR COMEBACK

Fünf Jahre nach der bisher letzten Austragung gibt die

Glattal JUNIOR Trophy ihr Comeback. Hauptaustragungsort

ist am Wochenende vom 29./30. Juni 2019 der Tennisclub

Opfikon-Glattbrugg.

2018 entschieden sich Patrick Meier und

Tihomir Lebo – nach mehreren erfolglosen

Aufrufen des Regionalverbandes

Zürich Tennis nach einem neuen Organisator

dieser traditionellen Juniorenmeisterschaft

– dem Turnier neues Leben

einzuhauchen. Das Turnier stand im vergangenen

Jahr mit knapp 30 Teilnehmer/

innen noch unter dem Motto «klein aber

fein», 2019 soll es dank professioneller

Vorarbeit jedoch wachsen: «Die nächsten

drei Jahre können wir von der Erfahrung

der Veranstalter der Wilson Glattal

Trophy profitieren, die uns bei den Vorbereitungen

und der Vermarktung der

Meisterschaft unterstützen. So erhoffen

wir uns eine deutliche Steigerung der

diesjährigen Teilnehmerzahl», erklärt Official

Patrick Meier. Zu den neuen Ideen

gehören unter anderem die erstmalige

Ausschreibung von acht Kategorien für

Nachwuchsspieler/innen ohne Lizenz, die

sich an das Turniere spielen herantasten

wollen. «Als professionelle Tennislehrer

sehen wir immer wieder, wie schwer

es den Jugendlichen zum Teil fällt, den

Einstieg in den Wettkampfsport zu wagen.

Mit den Kategorien, in denen die

Resultate nebensächlich sind, geht es

vor allem darum, diese Blockade ab- und

den Spass an Turnieren aufzubauen»,

meint Tihomir Lebo.

OPFIKON-GLATTBRUGG, DER GERN

GESEHENE GASTGEBER

Einmal mehr darf das Turniertennis im

Glattal und im Zürcher Unterland auf den

Support des Tennisclubs Opfikon-Glattbrugg

zählen, der sich spontan dazu

bereit erklärt hat, als Hauptanlage der

diesjährigen Juniorenmeisterschaft aufzutreten.

Bei weitem keine Selbstverständlichkeit

für einen Tennisclub mit

über 200 Mitgliedern und elf (erfolgreichen)

Interclub-Mannschaften – jedoch

vorbildlich in der Unterstützung des Wettkampf-

und Nachwuchssports in der

Region!

ds

Foto: Moritz Hager, Foto-net.ch


48 | WILSON Rubrik GLATTAL TROPHY

KLOTEN IM ZENTRUM

Sieben Jahre ist es her, als der Tennisclub Kloten letztmals

Hauptanlage der Wilson Glattal Trophy war. 2019 steht

er als Gastgeber der 60. Austragung einer Glattaler

Tennismeisterschaft wieder im Mittelpunkt.

Titelgewinne sind für den Flughafen-Club

jedoch nichts Neues. Auch auf nationaler

Ebene lässt der Club immer wieder aufhorchen.

Erstmals im Jahr 1982, als an der

Nationalen Junioren-Hallenmeisterschaft in

Luzern das 14jährige Talent Andrea Martinelli

– heute Tennislehrerin des TCK – den

Schweizermeistertitel der Kategorie III gewann.

Oder 2010, als sich die Jungseniorinnen

des TC Kloten in der Nationalliga A

den Schweizer Meistertitel holten.

Im Juli 1953 konnte man im Dorfblatt

unter «Allgemeine Mitteilungen» eine

Bekanntmachung des Tennisclubs Kloten

lesen: «Eröffnung der Tennisplätze im

Spitz. Festwirtschaft auf dem Platz.» Damit

ein solches Einweihungsfest zustande

kommen kann, braucht es einen Verein,

und der war erst einige Monate vorher

gegründet worden. Hauptinitiant war der

im Bankfach tätige Emil Hegner. Er war

ein Routinier in Sachen Vereinsgründung,

hatte er doch bereits 1934 den Eishockeyclub

Kloten aus der Taufe gehoben. Achtzehn

Jahre danach fand er, ein Tennisclub

würde der Gemeinde wohl anstehen und

vielleicht auch gute Steuerzahler anlocken.

Eine Interessiertenliste erweiterte sich

stetig bis zu 84 Namen. Die Zahl schmolz

allerdings wie Eis an der Sonne, als eine

erste Zahlung, ohne irgendeine Garantie

für das Gelingen des Unterfangens, hätte

geleistet werden müssen.

NEUES CLUBHAUS

58 Jahre später dann die bisher letzte Eröffnungsfeier

des TCK: Im Frühjahr 2011

konnte ein neues Clubhaus den Mitgliedern

übergeben werden, ein weiterer geschichtsträchtiger

Moment im Vereinsleben

des Tennisclubs Kloten. Doch damit noch

nicht genug. Neue Plätze müssen her! Die

langsam in die Jahre kommenden Sandplätze

sollen durch Allwetterplätze ersetzt

werden, die den modernsten Ansprüchen

gerecht werden. Erste Schritte für dieses

Projekt hat Präsident Beni Beutler bereits

in die Wege geleitet.

ERFOLG VERPFLICHTET

Doch der Tennisclub Kloten überzeugt nicht

nur in gesellschaftlicher Hinsicht, auch wettkampfmässig

lassen sich immer wieder

ansehnliche Erfolge feiern. So stehen die

Mitglieder des TC Kloten regelmässig in

den Siegerlisten der Wilson Glattal Trophy.

HINGIS UND FEDERER IN KLOTEN

Auch berühmte Gäste schwangen auf der

Anlage «Im Spitz» ihr Racket. So die späteren

Weltnummern 1 Martina Hingis und

Roger Federer, die an der Schweizer Juniorenmeisterschaft

1992 im TC Kloten um

Sieg und Niederlage spielten.

TC KLOTEN

Gründung: 1952 (Platzeröffnung 1953)

Tennisanlage: «Im Spitz», Eichhörnliweg

6, 8302 Kloten, Telefon 044 814 08 47.

Anzahl Plätze: 5 Sandplätze, davon drei

mit Flutlicht.

Mitglieder: 197, davon 175 Aktive,

48 Junioren/Schüler, 58 Passive

Interclub: 2 Teams in der Nationalliga A,

4 in den regionalen Ligen

Internet: www.tck.ch


Zürich Tennis Top Events 2019 |

49

Plätze schon wieder geschlossen?

Das muss nicht sein:

Der Swiss Court ®

All-Wetter Platz

Spitzen Spielgefühl wie beim herkömmlichern Sandplatz.

Es geht auch ohne Spielpausen!

Spielen Sie den Belag auf einer Referenzanlage

- TC Dürnten

- TC Mönchaltorf

- TC Wettswil

und weitere 120 Anlagen in Ihrer Nähe

www.josephtennis.ch

Konventionelle und ganzjährig

bespielbare Spielbeläge für den

Innen- und Aussenbereich


GZO Spital Wetzikon

50 | Rubrik

Gemischtes Doppel

für die Region

Die Sportmedizin des GZO Spital Wetzikon ist offizieller

medizinischer Partner des Regionalverbands Zürich Tennis und

erste Anlaufstelle für Mannschaften und Athleten der Region.

Mit rund 900 Mitarbeitenden ist das GZO wichtiger medizinischer Grundversorger in der Region

Zürcher Oberland und damit Ansprechpartner für Breiten- und Spitzensportler. Durch die

verschiedenen GZO Fachabteilungen ist die Sportmedizin interdisziplinär mit Fachspezialisten,

u. a. aus Radiologie, Chirurgie, Traumatologie, Kardiologie, Pneumologie und Frauenklinik vernetzt.

Die Physiotherapie rundet das breite therapeutische und diagnostische

Angebot am GZO Spital Wetzikon ab.

Erfahren Sie mehr unter: www.gzo.ch/sportmedizin

photo: iStock.com/grinvalds

Unsere Partner:


Zürich Tennis Top Events 2019 |

51

FACTS & FIGURES

WILSON GLATTAL TROPHY

29. August – 1. September / 5.- 8. September 2019

WEEKEND 1

WEEKEND 2

Alle Informationen und

Resultate über die

Wilson Glattal Trophy

finden Sie im Internet auf

wilson-glattal-trophy.ch

Turnier

Wilson Glattal Trophy (Swiss Tennis-Nr. 118021)

Turnierdaten

Donnerstag bis Sonntag, 29. Aug. – 1. Sep. 2019

Turnierorte

• TC Kloten (Hauptanlage)

• TC Illnau-Effretikon

• TC Glattfelden

• TC Waldmann Dübendorf

• TC Fällanden

Turnierleitung

OK Wilson Glattal Trophy, Tamara Hepp, Postfach

110, 8305 Dietlikon, Telefon 079 336 99 68,

E-Mail: turnierleitung@glattal-trophy.ch

Kategorien

Men's Singles

MS 45+ R2-5

MS 45+ R5-7

MS 45+ R7-9

MS 55+ R4-7

MS 55+ R7-9

MS 60+ R6-9

MS 65+ R6-9

MS 70+ R6-9

Men's Doubles

MD R2-6

MD R5-9

Nenngeld

Einzel: CHF 55, Doppel: CHF 30,

Einzel und Doppel: CHF 75

Anmeldung

Online unter www.swisstennis.ch,

Swiss Tennis-Nr. 118021

Anmeldeschluss

Dienstag, 20. August 2019

Women's Singles

WS 40+ R4-7

WS 40+ R7-9

WS 50+ R4-7

WS 50+ R7-9

WS 60+ R5-9

Women's Doubles

WD R2-6

WD R5-9

Turnier

Wilson Glattal Trophy (Swiss Tennis-Nr. 118023)

Turnierdaten

Donnerstag bis Sonntag, 5.- 8. September 2019

Turnierorte

• TC Kloten (Hauptanlage)

• TC Illnau-Effretikon

• TC Airport Bassersdorf

• TC Bassersdorf-Nürensdorf

• TC Mösli Wallisellen

Turnierleitung

OK Wilson Glattal Trophy, Tamara Hepp, Postfach

110, 8305 Dietlikon, Telefon 079 336 99 68,

E-Mail: turnierleitung@glattal-trophy.ch

Kategorien

Men's Singles

MS R1-4

MS R4-6

MS R6-9

MS 35+ R4-7

MS 35+ R7-9

Mixed Doubles

MD R2-6

MD R5-9

Singles/Mixed* (Hopmann Cup)

Nenngeld

Einzel: CHF 55, Doppel: CHF 30,

Einzel und Doppel: CHF 75

Anmeldung

Online unter www.swisstennis.ch, Swiss Tennis-

Nr. 118023; Hopmann Cup (Singles/Mixed) auf

wilson-glattal-trophy.ch/hc

Anmeldeschluss

Mittwoch, 28. August 2019

Women's Singles

WS R1-4

WS R4-6

WS R6-9

WS 30+ R3-6

WS 30+ R6-9

* Kategorien mit und ohne Lizenz für Aktive und (Jung-)Senioren;

Resultate zählen nicht für die Swiss Tennis-Lizenz. Alle Infos

und Anmeldung auf wilson-glattal-trophy.ch.


52 | Rubrik

Warum Ihre Zukunft

elektrisch ist

Ein neue Ära der Mobilität hat begonnen. Eine Ära von

nahezu lautlosem Luxus, reaktionsschneller Leistung

und sauberer Luft. Die Ära der Elektrifizierung.

lektrische Fahrzeuge sind die Zukunft der Mobilität.

Wir sind uns sicher, dass Elektroantriebe - ob mit

Plug-in Hybrid-Technologie oder als reine

Elektrofahrzeuge - das Autofahren leiser und Ereaktionsschneller machen und die Emissionen sowie die

Luftverschmutzung drastisch reduzieren werden. Wir sind uns

bewusst, dass unsere Kunden eine effizientere und

nachhaltigere Form der Motorisierung erwarten. Vor diesem

Hintergrund haben wir uns als erster etablierter

Fahrzeughersteller dazu verpflichtet, ab 2019 jeden neu

eingeführten Volvo mit einem Elektromotor auszustatten.

Bereits jetzt ist die Reichweite der Twin Engine Plug-in

Hybrid-Modelle im reinen Elektrobetrieb für die

durchschnittliche Strecke vieler Menschen beim täglichen

Pendeln zur Arbeit ausreichend. Diese Fahrzeuge waren von

Anfang an als Elektrofahrzeuge konzipiert und gestaltet, daher

gibt es in puncto Fahrleistung, Vielseitigkeit und Style

keinerlei Einbussen. Es war ein mutiger, visionärer Schritt,

unsere Spitzenmodelle der Baureihe 60 und 90 als Plug-in

Hybrid-Modelle anzubieten.

Unsere elektrische Vision

Volvo Cars untermauert seine Pläne

für saubere Mobilität mit einer

Selbstverpflichtung zu drei klaren

Zielen:

• Ab 2019 wird jeder neu eingeführte

Volvo einen Elektromotor haben.

• Bis 2025 wird die Volvo Car

Group fünf reine Elektrofahrzeuge

im Angebot haben

• Bis 2025 werden eine Million

Plug-in Hybride und reine

Elektrofahrzeuge von Volvo auf den

Strassen sein.

Effretikon Wetzikon Dübendorf Zürich

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Zürich Tennis Top Events 2019 |

53

IM FOKUS:

JUNIOREN

Mehr als eine halbe Million Menschen

in der Schweiz spielen

Tennis. Im Gegensatz zu anderen

Sportarten ist der Anteil der

Junioren, die sich im Wettkampf

messen verschwindend klein. Eine

bedauerliche Tatsache, wenn man

bedenkt, dass gerade das harte

Sporttraining und der Verzicht eine

gute Lebensschule sind. In den

folgenden Artikeln erzählen Junioren,

die ganz oben mitspielen

wollen, von ihren Erfahrungen,

erklären warum sie gewinnen

wollen und welchen Einsatz sie

und ihre Familien für den Spitzensport

erbringen müssen. Zudem

berichten Profitrainer was den jungen

Spielern abverlangt wird und

wie diese ihre Leistung steigern

können. Denn nur hartes Training

führt zum Ziel.

(Foto: Markus Ulmer, Foto-net.ch)


54 | Rubrik FOKUS JUNIOREN

JUNIOREN-

TENNIS ALS

HOBBY ODER

WETTKAMPF

Tennis ist ein beliebter Breitensport

in der Schweiz. Rund 600 000

Menschen spielen regelmässig

Tennis, davon haben rund 50 000

eine Lizenz, um Wettkampf zu

spielen. Nur ganz wenige betreiben

Leistungssport. Sie wollen ganz

vorne im Tenniszirkus mitmischen.

Aber der Weg dorthin ist hart, voller

Rückschläge, riskant – und vor allem

teuer.

Foto: Kurt Schorrer, Foto-net.ch

Tennis ist im Raum Zürich mit rund

6000 Juniorinnen und Junioren

die zweitgrösste Sportart, in den

Landregionen die drittgrösste. Allerdings

haben nur gerade mal rund 2000 Spielerinnen

und Spieler eine Lizenz gelöst und

können somit Wettkampf spielen.

Der Regionalverband Zürich Tennis sieht

seine Hauptaufgabe in der Förderung

und Unterstützung des Nachwuchses

im Breiten- und im Leistungssport. Auch

wenn die Anforderungen dem Konzept

von Swiss Tennis entsprechen müssen,

ist Zürich Tennis für die regionale Umsetzung

des Konzepts sowie der Betreuung

der regional trainierenden Spielerinnen

und Spieler selbst zuständig.

Eine grosse Anzahl Kinder und Junioren

spielen Turniere, Junioren Interclub

und Aktiv Interclub. Sie lieben den Wettkampf

und freuen sich darauf, sich mit

Gleichaltrigen zu messen. Bewegung,

Spass, soziale Kontakte, aber auch Disziplin,

Verantwortung, Fairness und körperlicher

wie mentaler Einsatz sind ein

Teil des Sports.

Mit dem Kids Tennis, das vor einigen

Jahren eingeführt wurde, wurde der Zugang

zum Tennis für die Kleinsten vereinfacht.

Erst belächelt, hat sich das Kids

Tennis durchgesetzt und wird von den

meisten Tennisclubs angeboten. Fast von

der ersten Stunde an haben die Kleinen

Spass am Spiel. Mit dem Projekt Kids

Tennis will der Verband mehr Kinder für

den Wettkampf begeistern, mehr Spass

am Tennissport vermitteln und die Ausbildung

im Land der Davis-Cup-Sieger

weiter professionalisieren. Und damit

nicht weniger tun, als die erfolgreiche

Zukunft des Schweizer Tennissports sicherzustellen.

DIE ELITE

Doch nur eine Handvoll Juniorinnen und

Junioren schaffen es bis ins Kader. Gründe

dafür gibt es viele. Trainer Roman Vögeli

weiss, für eine Tenniskarriere benötigt

es eine Vielzahl von Eigenschaften, Voraussetzungen

und Gegebenheiten. Es ist

sozusagen ein Zusammenspiel von vielen

Faktoren. «Zuerst einmal ist Freude und

Spass am Tennis die Grundvoraussetzung.

Ich bin der Meinung, dass im modernen

Tennissport die physische und mentale

Stärke wesentliche Faktoren sind. Beobachtet

man das heutige Profitennis, wird

deutlich, wie gut und ausgearbeitet die

Physis der Spieler ist.»

Des Weiteren müsse ein Junior natürlich

die Bereitschaft und den Willen haben,

jeden Tag hart an sich arbeiten zu

wollen. «Ein Spieler, der sich für diesen

Weg entscheidet, darf nicht zerbrechlich


Zürich Tennis Top Events 2019 |

55

sein. Damit meine ich, dass er kritikfähig

sein muss. Gerade als Nachwuchsspieler

ist es wichtig, Kritik zum Beispiel seitens

des Trainers richtig einzuordnen und sich

bewusst zu machen, dass der Trainer

dem Spieler helfen und nur das Beste

für ihn möchte».

Entscheidet sich ein Jugendlicher für

eine Tenniskarriere, muss er sich im Klaren

darüber sein, dass dies Verzicht auf allen

Ebenen bedeutet. Während Kollegen ihre

Freizeit geniessen und am Wochenende

abmachen oder in die Ferien fahren, ist

man als Tennisspieler beziehungsweise

generell als Sportler im Training oder auf

Turnieren.

DAS UMFELD IST ENTSCHEIDEND

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor sei das

Umfeld des Spielers. Dazu zähle vor allem

die Familie. Ohne familiären Rückhalt und

deren Unterstützung sei es so gut wie

unmöglich, im Tennissport erfolgreich

zu sein. Eine gute Umgebung sei für einen

angehenden Tennisspieler gerade im

pubertierenden Alter sehr wichtig. Dazu

zähle die Familie als Rückzugsort, ein stabiles

Trainerteam und natürlich auch das

kollegiale Umfeld, weiss Roman Vögeli

aus Erfahrung.

Oftmals scheitern Juniorinnen und Junioren,

auch wenn sie vielversprechende

Talente sind. Der Tennistrainer schreibt

das dem zunehmenden Leistungsdruck

und der Erwartungshaltung zu. «Die Junioren

können sich im Leistungssport

keine fahrlässigen Auszeiten nehmen.

Gerade für junge Spielerinnen und Spieler

ist die Verlockung, die Freizeit lieber

mit Kollegen zu verbringen, anstelle zu

trainieren, natürlich gross. Angehende

Spitzensportler müssen ihre Prioritäten

klar setzen. Sie müssen unglaublich willensstark

auf sehr viel verzichten und im

Alltag wahnsinnig diszipliniert sein. Das

ist natürlich nicht einfach.»

DIE ANDERE KARRIERE

Doch es gibt auch Junioren, deren Karriere

nicht den üblichen Weg nimmt. Zum

Beispiel der 17-jährige Morris Haab aus

Uster. Wie er zum Leistungstennis kam,

wie seine Eltern dazu stehen und was

sein Trainer Chris Delaquis sagt, lesen

Sie auf den Seiten 58 und 59.

Iris Rothacher

FACHBEGRIFFE KURZ ERKLÄRT

Auch in der Sparte Juniorentennis stolpert man immer

wieder über Fachbegriffe, die zwar jeder schon gehört hat,

aber kaum einer weiss genau, was dahintersteckt. Hier

werden die gängigsten Bezeichnungen kurz erläutert.

Das Fachchinesisch beginnt bereits bei den

jüngsten Spielern. Das KIDS TENNIS

ist ein Ausbildungsprogramm für Kinder von

5 bis 12 Jahren. Die Jüngsten spielen auf

kleineren Plätzen mit langsameren Bällen

Tennis und haben viel Spass. Sie werden

von speziell ausgebildeten Jugendtrainern

unterrichtet und können je nach Können an

einem Test, der über ihr Weiterkommen entscheidet,

teilnehmen. Kids Tennis soll die

Basis für Leistungstraining bilden.

Werden die Kinder älter und ambitionierter,

finden sie oft keine passenden Gegner. Das

ESPOIRKADER gibt jungen und motivierten

Juniorinnen und Junioren Gelegenheit, mit

gleichstarken und gleichaltrigen Spielerinnen

und Spielern zu trainieren und sich zu

messen. Es dient zur Vorbereitung auf den

Eintritt ins Regionalkader.

Die Juniorinnen und Junioren im REGIO-

NALKADER sollten im regionalen Bereich

eine Führungsrolle in den Interclub-Teams

übernehmen können und sind gleichzeitig

Vorbilder für den Breitensport. Zudem sind

sie mögliche Kandidaten für künftige Ausbildungs-

und Führungsaufgaben auf Clubund/oder

Centerebene, ebenso wie in Tätigkeiten

vom RV.

Die Spielerinnen und Spieler auf der Stufe

ÜBERREGIONALKADER (ehemals LS1)

werden neu in Grossregionen gefördert. Zuständig

ist neu Swiss Tennis. Ziel ist eine

professionellere, überregionale Förderung

der besten Kaderspielerinnen und -spieler,

damit diese in Zukunft eine höhere Chance

haben, den Sprung ins Nationalkader zu

schaffen.

Im März 2018 wurde ein neues KADER-

KONZEPT in Kraft gesetzt. Die Kaderselektion

beruht neu auf drei Kriterien: Jahr-

gang-Ranking, Kondition und Commitment.

In Ergänzung zum Regionalkader wurde ein

U10-Förderkader geschaffen, um die Talente

früher erfassen zu können und die Lücke

zwischen Kids Tennis und Regionalkader zu

schliessen.

Um die Juniorinnen, deren Anzahl in den

letzten Jahren stark abgenommen hat, im

Wettkampfbereich zu fördern, wurde 2013

GIRLS TENNIS lanciert. Dank dem Projekt

und clubübergreifender Interclub-Teams

kann der Regionalverband Zürich Tennis gezielt

Mädchen fördern, die sonst keinen

passenden Startplatz in einem Aktiv-Interclub-Team

finden würden.

Oftmals fehlen den Juniorinnen und Junioren

auf der Breitensportebene in ihren

Clubs gleichstarke Trainingspartner für ein

professionelles Training. Der RVZT hat deshalb

das CLUBKADER (ehemals C-Kader)

ins Leben gerufen. Vier Mal im Jahr finden

Trainingszusammenzüge für ambitionierte

Spielerinnen und Spieler statt. Mitmachen

können Juniorinnen und Junioren aus den

Sub-Regionen (Zürich, Glattal, Limmattal,

ZH-Oberland, Winterthur). Unter der Leitung

von erfahrenen Wettkampftrainern

können die Jugendlichen mit gleich starken

Sparringpartnern trainieren. Dabei werden

sie zum Wettkampf motiviert und bereiten

sich für die Mitwirkung in der Interclub-Meisterschaft

der Aktiven ihres

Clubs vor.

Der TEAM CUP ist das neueste Wettkampfformat

von Swiss Tennis und startet

in diesem Sommer. Er kombiniert Elemente

aus Kids Tennis und aus bekannten Wettkampfformaten.

Gespielt werden Einzel und

Doppel mit modernen Zählformen, ergänzt

wird der Team Cup durch einen polysportiven

Teil sowie Teamaktivitäten. IR


56 | Rubrik FOKUS JUNIOREN

«BEGABUNG ALLEIN

REICHT NICHT FÜR DEN

DURCHBRUCH»

Alessandro Greco ist Leiter Spitzensport bei Swiss Tennis in

Biel. Er kennt das Juniorengeschäft wie kein Zweiter und ist

überzeugt, dass die Schweiz für die Zukunft gut aufgestellt

ist. Wie man diese Spitzensportlerinnen und -sportler noch

mehr fördern kann und wo er Nachteile für Schweizer

Tennisjunioren sieht, erklärt er im Interview.


Zürich Tennis Top Events 2019 |

57

Roger Federer und Stan Wawrinka

befinden sich in der Endphase ihrer

Karrieren. Wo stehen die jungen

Schweizer Tennistalente zurzeit?

Steht der nächste Tennisstar schon

in den Startlöchern?

Spitzensportlerinnen und Spitzensportler

sind Ausnahmetalente. Wir nennen

sie intern oft «schwarze Schwäne»,

weil sie besonders auffallen. Aus Erfahrung

kann ich sagen, dass Spitzensportler

nicht mit einer linearen bzw. progressiven

Kurve nach vorne kommen,

es ist mathematisch betrachtet eine exponentielle

Kurve. Gute Spielerinnen

und Spieler sind plötzlich da und überraschen

alle. Ein Beispiel ist der kanadische

Top-Junior Felix Auger-Aliassime,

der kürzlich für Furore gesorgt und in

die Top 50 der ATP-Rangliste vorgedrungen

ist. Jeder Tennisinsider wusste,

dass Felix sehr gut ist, die Allgemeinheit

kennt ihn aber erst seit Kurzem.

Dasselbe mit unserem Top-Junior Jérôme

Kym, den niemand kannte und der

alle beim Davis Cup gegen Russland

überrascht hat.

Wie sieht die Schweizer Tennis-

Zukunft aus?

Wenn man in die Zukunft blickt, leitet

man automatisch viele Dinge aus der

Vergangenheit ab. Wenn wir für die Zukunft

Roger Federer als Massindex nehmen,

dann werden wir mit Sicherheit

enttäuscht sein. Wenn wir aber in die

Zukunft schauen und feststellen, dass

wir aktuell sieben Frauen in den Top

200 der WTA-Rangliste haben bzw. mindestens

in der Quali eines Grand Slams

vertreten sind, dann sind das sehr positive

Aussichten.

Weitere gute Indizien für die Zukunft

sind einige Juniorinnen und Junioren,

die in den letzten zwei Jahren an den

Junioren Grand Slams sehr gut performt

haben. Nach Roger Federer und

Stan Wawrinka wird uns – mit einer

sehr hohen Wahrscheinlichkeit – das

Schweizer Frauentennis mehr Freude

bereiten als das Männertennis. Aber

oftmals kommt es im Spitzensport anders,

als man denkt.

Was braucht es, um ganz vorne mitmischen

zu können?

Man braucht eine gewisse Hartnäckigkeit,

um nach vorne zu kommen. Zudem

braucht es – meines Erachtens –

einen sehr athletischen Körper, weil

Spitzentennis mittlerweile körperlich

sehr anspruchsvoll geworden ist, und

es braucht ausgeprägte Stärken, womit

man sich erstens von der Konkurrenz

abheben kann und zweitens die

Matches auch gewinnen will.

Wie könnte man diese Leistung

steigern?

Gute Athletinnen und Athleten brauchen

in der Regel ein gutes Umfeld.

Was für den einen gut ist, ist für den

anderen gegebenenfalls nicht zielführend.

Ein gutes Umfeld muss sicher

sehr flexibel sein und ein Gefühl für den

jeweiligen Athleten entwickeln. Aber

aufgepasst: Ein gutes bzw. ideales Umfeld

muss nicht unbedingt ein harmonisches

Umfeld sein.

Man muss zudem auch über Geld reden.

Tennisspielen kostet Geld, ist aber

im Breitensportbereich absolut tragbar

geworden. Spitzensport zu betreiben,

ist ein anderes Thema. Mangels der benötigten

Finanzen gibt es viele Bewegungstalente,

die nicht Tennis, sondern

vielleicht Fussball spielen. Dagegen

kann man aktuell nicht viel tun. Mir ist

es aber wichtig, dass Juniorinnen und

Junioren, die uns bereits aufgefallen

sind und die sich bereits für den Tennissport

entschieden haben, ihren Traum

leben können. Und ich behaupte jetzt,

dass keine Karriere eines Ausnahmetalentes,

das wir auf dem Radar haben,

am Geld scheitern wird. Dafür ist Swiss

Tennis – in enger Wechselwirkung mit

vielen dezentralen Partnern – genug gut

aufgestellt.

Hat die kleine Schweiz einen Wettbewerbsnachteil,

weil sie nicht so viele

Spitzensportler hervorbringt?

Dass die Schweiz sehr klein ist, ist einerseits

eine unserer grossen Stärken.

Gleichzeitig ist die Grösse auch der

grösste Nachteil in Bezug auf die Anzahl

Kinder pro Jahrgang, die intensiv

Tennis spielen. Oftmals haben wir pro

Jahrgang ein bis maximal zwei Spielerinnen

und/oder Spieler, die ein Spitzensportpotenzial

haben. Und genau diese

kleinen Chancen müssen wir ausnutzen.

Gelinde ausgedrückt ist das sehr

anspruchsvoll. Wir müssen daher bei

der Chancenauswertung sehr effizient

sein.

Es gibt immer wieder begabte Tenniskids.

Woran fehlt es, dass sie den

Durchbruch nicht schaffen?

Begabt sein reicht nicht. Tennis ist sowohl

eine globale als auch eine Ganzjahressportart.

Die Konkurrenz ist also

enorm hoch. Um vom Tennis leben zu

können, braucht es eine Unmenge an

Qualitäten und auch eine gesunde Portion

Glück – so wie überall im Leben.

Interview: Iris Rothacher

TEURE

TENNISKARRIERE

Wer Tennis als Leistungssport betreibt,

muss tief in die Tasche greifen. Tennisstunden,

Platzmieten, Turniere, Reise- und Materialkosten:

Die Kosten überschreiten das

Budget so mancher Familie.

Sie beginnt mit Kinder-Tennisunterricht

und endet im besten Fall auf der Weltrangliste

ganz weit vorne. Die Rede ist von einer

Tenniskarriere. Der Weg an die Spitze erfordert

Durchhaltevermögen, sportlich und

auch finanziell. Wie in einer vom britischen

Tennisverband publizierten Studie berichtet

wird, ist von der Vorschulzeit bis zur Volljährigkeit

eine Investition von über 300 000

Franken nötig. Unterstützung gibt es kaum.

Alessandro Greco, Leiter Spitzensport bei

Swiss Tennis in Biel, glaubt, dass es mehr

ist. «Wie viel genau kann ich nicht sagen.

Das hängt von vielen Faktoren ab.»

Auch Roger Vaissière, bei Zürich Tennis

für das Junioren und Nachwuchswesen verantwortlich,

kann keine genauen Zahlen

nennen. «Tennisspielen kostet Geld, ist aber

im Breitensportbereich nicht unbedingt teurer

als jedes andere Hobby. Man hat die

Wahl, wie viel Zeit und Geld man investieren

möchte. Entschliesst sich ein Jugendlicher

aber für eine Spitzensportkarriere, wird

es teuer. Platzmiete, Trainerstunden, Materialkosten

schlagen mit mehreren tausend

Franken im Jahr zu Buche. Später kommen

Reisen ins Ausland dazu. Das will gut überlegt

sein.»


58 | Rubrik FOKUS JUNIOREN

«Mein Trainer Chris Delaquis hat rasch

gemerkt, wo ich noch Defizite habe, und

fördert mich.» Der Teenager aus Uster

ist mit Ehrgeiz und viel Disziplin dabei.

Er liebe den Wettkampf. Verlieren sei

keine Option. «Seit ich denken kann,

will ich gewinnen, dafür gebe ich alles.

Ich mochte es noch nie, als Zweiter aus

einem Spiel zu gehen. Das war schon

im Kindergarten so.»

MORRIS HAAB WILL AUF

JEDEN FALL GEWINNEN

Der Ustemer Morris Haab hofft auf dem höchsten nationalen

Niveau (NLB/NLA) Tennis zu spielen. Dafür trainiert er fast

täglich und spielt auf R1-Niveau. Doch das war nicht immer

so. Noch vor ein paar Jahren sah er sich als Fussball-Star.

ES IST EIN STEINIGER WEG BIS GANZ

NACH OBEN

Der Weg bis ganz nach oben an die Spitze

ist sehr hart und erfordert sehr viel Disziplin

und grosses Durchhaltevermögen.

Es schaffen nur wenige, ihren Traum vom

Tennisprofi dauerhaft und erfolgreich zu

verwirklichen. Der Rückhalt seiner Eltern

hilft Morris Haab dabei: «Meine Familie

unterstützt mich jederzeit. Ohne sie wäre

das alles nicht möglich.»

Konkrete Zukunftspläne hat der Zürcher

Oberländer momentan noch nicht.

Nach dem Gymnasium möchte Morris

in die USA auf ein Sport-College, sich

auf Tennis fokussieren und sein ganzes

Potenzial ausnutzen. «Ich bin gespannt,

was mir die Zeit in den USA bringen wird,

ich will auf jeden Fall siegen.»

Iris Rothacher

Morris Haab sitzt mit leicht gerötetem

Gesicht im Bistro des

Tennisclubs Fällanden. Er ist

soeben aus dem Konditionstraining gekommen

und macht normalerweise am

Montag um diese Zeit seine Hausaufgaben.

«Um halb sieben geht es weiter

mit Tennis», sagt der 17-Jährige fröhlich.

«Ich versuche stets, die Zwischenstunden

möglichst sinnvoll zu nutzen.» Er besucht

zurzeit das Wirtschaftsgymnasium

in Hottingen. «Zum Glück fällt mir Schule

und Tennis unter einen Hut zu bringen

nicht schwer.»

Morris trainiert jeden Tag. Es sind rund

zehn Stunden die Woche. Am Wochenende

spielt er Turniere auf höherem Niveau.

Viel Freizeit bleibt dem Teenager nicht.

Das sei gut so. Er habe nicht das Gefühl,

etwas zu verpassen. «Meine Freunde und

Kollegen treffe ich auf dem Tennisplatz.»

Koordinationsübungen, Krafttraining,

Schlagtraining und Ausdauerläufe: Das

tägliche Training von Morris Haab dauert

zwei bis vier Stunden. Doch Talent und

Disziplin alleine reichen nicht aus. Viele

Faktoren spielen eine wichtige Rolle auf

dem Weg nach ganz oben.

ERST WAR DER FUSSBALL

Morris macht seit frühster Kindheit Sport.

Fussball war seine Leidenschaft. Nebenbei

spielte er ein- bis zweimal die Woche

Tennis. Er war ein sehr guter Fussballer,

bis die Juniorenobfrau vom TC Uster ihn

für das Espoir-Sichtungskader anmeldete.

Nach bestandener Aufnahme ins Espoirkader

intensivierte Morris sein Training

bei Fischli-Sport im Tennisclub Uster. Auf

der Suche nach leistungsorientierteren

Trainingsbedingungen wechselte Morris

mit 13 zu seinem jetzigen Trainer Chris

Delaquis. Damals verbesserte er sich

im Ranking schnell von R4 auf R2 und

wechselte für die dritte Sekundarschule

in die KUSS, die Kunst- und Sportschule

in Uster, um genug Zeit für das Tennistraining

zu haben.

MAN MUSS IMMER

100 PROZENT GEBEN

Chris Delaquis hat mehr als 30 Jahre Erfahrung

in der Ausbildung von Junioren im Tenniswettkampf.

Er gründete die Tennis Company

auf der Lengg, die er vor vier Jahren verkaufte,

und betreibt heute seine Tennisschule

im TC Fällanden. Er hat mit Michael Lammer,

Roman Valent und Robin Roshardt trainiert

und weiss, wie viel Einsatz nötig ist, um erfolgreich

zu sein.

Wieso wurden Sie Tennistrainer? Und

sind es immer noch?

Ich wurde durch Zufall Tennistrainer. Während

meiner ganzen Jugend spielte ich Fussball, in

der Junioren-Nationamannschaft U17; und mit

18 für den FC Lugano in der Nationalliga A.

Während meines Sportstudiums in Magglingen

begann ich mit Tennis. Nach dem Studium


Zürich Tennis Top Events 2019 |

59

DIE ROLLE DER STOLZEN

ELTERN AM SPIELFELDRAND

Eltern, deren Kinder Leistungssport betreiben, sind täglich

gefordert. Sie sollen ihre Kinder unterstützen, aber nicht zu

viel von ihnen verlangen. Doch wo ist die Grenze? Canan

Inan Haab, Mutter von Morris Haab, erzählt von ihrem

Einsatz für ihren Sohn und der Freude über jeden Sieg.

Canan Inan Haab sagt von sich, sie

und ihr Mann seien keine typischen

Tenniseltern. «Natürlich haben

wir Morris und seine zwei Geschwister

immer bei allem unterstützt, aber dass

Morris eine Tenniskarriere macht, kam für

uns dann doch überraschend. Jahrelang

habe ich als Fussballmami Trikots gewaschen»,

sagt sie und lacht. Der Sohn

hätte zwar immer schon Tennis gespielt,

aber dass er irgendwann auf so hohem

Niveau spielen würde, damit hätten sie

jedoch nicht gerechnet.

Der Kinderleistungssport ist ein sehr

umstrittenes Thema. Immer wieder berichten

die Medien über Kinder, die von

überehrgeizigen Eltern zu guten Platzierungen

gezwungen werden. Sie könne

mit gutem Gewissen behaupten, dass

sei in ihrer Familie nicht so, erklärt das

Tennismami. «Wir haben Morris nie gezwungen.

Im Gegenteil. Manchmal mussten

wir ihn regelrecht bremsen, wenn er

nicht genug bekam.»

Als Tenniseltern am Spielfeldrand zu

stehen, sei nicht immer einfach, erzählt

die Mutter. Es sei eine Mischung zwischen

Stolz auf den Junior und Beschützerinstinkt.

«Wenn Morris aus meiner

Sicht nicht gerecht behandelt wurde,

würde ich am liebsten einschreiten wollen

und mich für ihn wehren. Es braucht viel

Selbstdisziplin, ruhig zu bleiben, wenn der

eigene Sohn, der alles gibt und kämpft,

unsportlich behandelt wird. Solche Situationen

kommen glücklicherweise kaum

mehr vor. Zudem sind wir Eltern meist

nervöser als die Kinder selbst.» Gewinnt

das Kind, sei die Freude fast grösser, als

wenn sie selber gespielt habe.

GROSSER EINSATZ

Eltern von Leistungssportlern wird einiges

abverlangt. Neben den Einsätzen an

Turnieren und Wettkämpfen dreht sich

auch unter der Woche alles um Tennis.

«Ich sehe mich als Managerin. Ich plane

den Tagesablauf der ganzen Familie,

fahre, koche, transportiere, organisiere,

bringe meine Kinder zu Trainings und

Wettkämpfen und arbeite auch noch ein

wenig, um Geld zu verdienen. Das ist ein

immenser Zeitaufwand, erfordert minutiöse

Planung und kostet einiges an Geld.»

Doch Canan Inan Haab ist stolz auf ihren

Sohn. Wie weit er noch kommen wird,

kann sie aber nicht sagen. «Morris entscheidet

selber über seine Zukunft. Wir

werden unseren Sohn weiterhin unterstützen,

jedoch haben auch wir finanzielle

Grenzen und wir wollen alle unsere

Kinder gleich behandeln.»

Iris Rothacher

baute ich meine Tennisschule in der Lengg auf,

die ich dann vor vier Jahren den Roshardts verkaufte,

um in Fällanden etwas ruhiger arbeiten

zu können. Ich habe immer nach dem Motto

«Sport is my life» gelebt und werde dies wohl

auch weiter tun, denn Tennis ist mein Leben!

Ich schaue mir jedes Turnier an, verfolge dabei

natürlich immer unsere Schweizer Cracks!

Mit welchem Alter ist es sinnvoll, mit dem

Training anzufangen? Haben Kinder, die

später einsteigen, überhaupt noch Chancen,

ins Kader zu kommen?

Das ist nicht vom Alter abhängig. Wenn das

Kind Interesse hat, kann es in jedem Alter einsteigen.

Woran erkennen Sie, dass ein Junior das

Zeug zum Champion hat?

Juniorinnen und Junioren, die weiterkommen

möchten, sind am Tennis interessiert und wollen

hungrig und unermüdlich trainieren. Zudem

braucht es eine grosse Portion Eigeninitiative.

Wie hoch ist der Trainingseinsatz auf dem

Weg zum Wettkampf?

Wer gewinnen will, muss immer 100 Prozent

geben.

Wie können die Eltern ihren Nachwuchs

am sinnvollsten unterstützen?

Eltern sollten für ihre Kinder eine gute Tennis-Wettkampfschule

wählen und eine gute

technische Ausbildung anstreben. Bis im Alter

von 14 Jahren sollte eine solide technische Basis

gelegt sein.

Und wie sollten sie sich auf keinen Fall

verhalten?

Auf keinen Fall sollten sie immer wieder den

Trainer wechseln. Das führt zur Verunsicherung

des Juniors.

Woran scheitern viele Juniorinnen und

Junioren, auch wenn sie vielversprechende

Talente sind?

Was heisst Talent? Früher sagte man, wenn

ein Junior Ballgefühl und mehr Spielverständnis

als andere hatte, er sei talentiert.

Das hat sich geändert. Heute haben alle Topspieler

Talent. Aber das grösste Talent ist,

hart zu arbeiten und trainieren zu wollen.

Sport zu leben, heisst diszipliniert zu sein

und verzichten zu können.

Sie sind seit vielen Jahren Tennistrainer.

Was hat sich den letzten Jahren im

Turniertennis verändert? Wie entwickelt

sich das neue Tennis?

Dank meiner Fussballkarriere haben wir

schon vor 30 Jahren in der Tennis Company

das Konditionstraining gefördert. Damals

waren wir die Einzigen. Heute ist es ein

wichtiger Bestandteil der physischen Verfassung

der Athleten. Rund 50 Prozent des Trainingsaufwands

ist Konditionstraining. IR


60 | Rubrik FOKUS JUNIOREN

«ICH MÖCHTE

TENNISPROFI WERDEN»

Als Zehnjähriger darf sich Flynn Richter bereits

zweifacher Schweizermeister der Kategorie U12

nennen. Im Training misst er sich mit 14-Jährigen – und

hält wacker mit. Sein langfristiges Ziel hat er schon klar

vor Augen: Er möchte bei den Besten der Welt spielen.

Foto: Freshfocus

Flynn Richter, du hast als erst Zehnjähriger

bereits zweimal die Schweizermeisterschaften

der U12 gewonnen.

Was macht dich so stark?

Ich weiss auch nicht, was mich stark

macht. Beim ersten Titel wusste ich gar

nicht richtig, was es bedeutet, Schweizermeister

zu werden. Ich wollte einfach

meine Spiele gewinnen und gab deshalb

wie immer alles auf dem Platz. Bei den

zweiten Meisterschaften wusste ich bereits

ungefähr, was mich erwartet. Ich

habe mich deshalb sehr darauf gefreut.

Was macht dir beim Tennis denn am

meisten Spass?

Am meisten Spass macht mir der Einzelkampf.

Ich bin alleine dafür verantwortlich,

wie gut ich spiele und ob ich die Bälle

treffe oder nicht. Ich kann mich dabei

voll auspowern. Ausserdem liebe ich den

Geruch neuer Bälle und die Atmosphäre

auf den Courts – das ist mein Leben!

In welchem Alter hast du das erste

Mal zum Racket gegriffen und wie bist

du dazu gekommen?

Ich habe kurz vor meinem sechsten Geburtstag

einen Tennisschläger meiner

Mutter in die Hände bekommen. Ich

habe ihr dazu ein paar Fragen gestellt,

worauf sie mir zum Geburtstag eine Tennisstunde

schenkte. Diese Stunde hat

mir so gut gefallen, dass ich seither jede

freie Minute Tennis spielen möchte.

Wurde dein Talent früh erkannt?

Ob das Talent ist, weiss ich nicht. Aber

ich liebe es einfach sehr, Tennis zu spielen.

Ich glaube, wenn man etwas gerne

macht und fleissig ist, kann man alles erreichen.

Wie oft trainierst du pro Woche? Findest

du daneben noch genügend Zeit

für die Hausaufgaben?

Ich trainiere jeden Tag rund zwei bis drei

Stunden, inklusive Konditionstraining.


Zürich Tennis Top Events 2019 |

61

Weil ich so viel trainiere, bin ich in der

Schule von den Hausaufgaben befreit,

worüber ich natürlich nicht böse bin.

Trainierst du mit Gleichaltrigen oder

sind alle bereits einen Kopf grösser

als du?

Meine Trainingskollegen sind alle älter als

ich, die meisten ungefähr 14 Jahre alt.

Ich bin daher der Kleinste in der Gruppe.

Das macht mir aber nichts aus, weil ich

auf dem Platz gut mithalten kann.

Deine Familie ist im Sommer 2018

von Kriens nach Ebmatingen im Kanton

Zürich gezogen. Bist du froh, nun

nicht mehr so weit ins Training fahren

zu müssen?

Ja, vorher hat mich meine Mutter jeden

Tag nach Zürich gefahren. Meistens kamen

wir dann erst um halb zehn Uhr

abends nach Hause. Da ich noch zwei

Schwestern habe, war das nicht ganz

fair, da sie immer auf uns warten mussten.

Meine Schwester Leonie ist spielt

Squash und ist die Nummer zwei der

Schweizer U15-Rangliste. Meine andere

Schwester, Hannah, war im Eiskunstlaufen

die Nummer eins ihres Jahrgangs.

Weil unsere sportlichen Ausbildungen

für meine Familie aber finanziell nicht

mehr tragbar waren, hat sie zugunsten

von uns anderen Geschwistern mit dem

Eiskunstlaufen aufgehört.

Was ist dein Ziel im Tennis?

Ich möchte auf jeden Fall Profi werden.

Das ist mein grösstes Ziel!

Wer begleitet dich jeweils an Turniere?

Meistens begleitet mich meine Mutter.

Auch meine ältere Schwester Leonie

hat mich ab und zu schon begleitet,

wenn meine Mutter wegen der Arbeit

keine Zeit hatte.

Wie bereitest du dich auf ein Tennismatch

vor? Bist du jeweils nervös?

Ich bereite mich nicht speziell vor. Meistens

fahren wir zum Turnier und meine

Mutter spielt mit mir ein wenig ein.

Wenn es keine freien Plätze gibt, machen

wir Blödsinn und lachen zusammen.

Das finde ich toll, so werde ich

vom bevorstehenden Match abgelenkt.

Aber sicher bin ich auch mal nervös,

aber meistens nicht zu fest.

Deine grösste Waffe ist deine Vorhand.

Wo siehst du in deinem Spiel

noch am meisten Verbesserungspotenzial?

Am meisten Potenzial habe ich eindeutig

beim Service. Das kommt aber bestimmt

auch ein wenig von selbst,

wenn ich noch grösser und kräftiger

werde.

Was sind deine Ziele für 2019?

Ich möchte 2019 auf jeden Fall ein europäisches

Turnier (Tennis Europe) gewinnen.

Am liebsten würde ich auch einmal

ein U14-Turnier spielen, aber das darf

ich von meinem Alter her nicht.

Auf welchem Center Court und gegen

wen würdest du gerne einmal spielen?

Ich würde gerne in Australien in Melbourne

spielen und gegen mein Vorbild

Denis Shapovalov gewinnen.

Interview: Fabian Weidmann

FLYNN RICHTER

Geboren: 9. Juli 2008

Wohnort: Ebmatingen ZH

Heimclub: TC Seeblick

Grösse: 1.40 m, Gewicht: 33 kg

Aktuelles Ranking: R2

Tennisschule: Robin Roshardt Academy,

Lengg, Zürich

Bevorzugte Unterlage: Rebound Ace

Bester Schlag: Vorhand

Vorbilder: Novak Djokovic, Frances Tiafoe,

Denis Shapovalov

Madetswilerstrasse 33 / CH-8332 Russikon

Tel. +41 (0)43 931 40 60 / info@egli-strassenbau.ch

Madetswilerstrasse 33 / CH-8332 Russikon

Tel. +41 (0)43 931 40 80 / info@egli-kaltverfahren.ch

Succursale di Lugano:

c/o BDO Visura / via G.B. Pioda 14 / 6901 Lugano

Strassen- und Tiefbau

Madetswilerstrasse 33 / CH-8332 Russikon

Tel. +41 (0)43 931 40 60 / info@egli-rekultivierungen.ch


62 | Rubrik FOKUS JUNIOREN

REGIONALE JUNIOREN-

MEISTERSCHAFTEN 2019

Alles Wichtige über die diesjährigen fünf Regionalen

Zürcher Juniorenmeisterschaften auf einen Blick.

GLATTAL

Turnier

Glattal JUNIOR Trophy 2019,

Swiss Tennis-Nr. 118386

Turnierdaten

Samstag/Sonntag, 29./30. Juni 2019

Turnierort

TC Opfikon-Glattbrugg

Turnierleitung

Patrick Meier und Tihomir Lebo, 079 666 32 47,

junioren@glattal-trophy.ch

Kategorien

Lizenzierte:

MS 18&U R3-R6

MS 18&U R6-R9

MS 16&U R3-R6

MS 16&U R6-R9

MS 14&U R4-R6

MS 14&U R6-R9

MS 12&U R5-R7

MS 12&U R7-R9

Nicht-Lizenzierte:

MS 18 und jünger

MS 16 und jünger

MS 14 und jünger

MS 12 und jünger

WS 18&U R5-R7

WS 18&U R7-R9

WS 16&U R5-R7

WS 16&U R7-R9

WS 14&U R5-R7

WS 14&U R7-R9

WS 12&U R5-R7

WS 12&U R7-R9

WS 18 und jünger

WS 16 und jünger

WS 14 und jünger

WS 12 und jünger

Nenngeld

CHF 45, mind. zwei Spiele pro Teilnehmer/in

Anmeldung

www.swisstennis.ch, Turnier-Nr. 118386; ohne

Lizenz: www.wilson-glattal-trophy.ch/junioren

Anmeldeschluss

Freitag, 21. Juni 2019

Auslosung

Samstag, 22. Juni 2019

STADT ZÜRICH

Turnier

Stadtzürcher Jugendmeisterschaften 2019 (Swiss

Tennis: 118459 Qualifikation / 118460 Hauptfeld)

Turnierdaten

24.-25. August 2019: Qualifikation

30. August – 1. September 2019: Hauptturnier

Turnierorte

Qualifikation: TC Lerchenberg, TC Höngg

Hauptturnier: TC Witikon, TC im Hau Witikon

Turnierleitung

OK Stadtzürcher Jugendmeisterschaften, Brigitte

Eckert, 079 226 47 40, brigitte.m.eckert@bluewin.ch

Kategorien

Qualifikationsturnier

MS 18&U R6-R9

MS 16&U R6-R9

MS 14&U R6-R9

MS 12&U R6-R9

Hauptturnier

MS 18&U N1-R5

MS 16&U N1-R5

MS 14&U N1-R5

MS 12&U N1-R5

MS 10&U N1-R9

WS 18&U R6-R9*

WS 16&U R6-R9*

WS 14&U R6-R9*

WS 12&U R6-R9*

WS 18&U N1-R5

WS 16&U N1-R5

WS 14&U N1-R5

WS 12&U N1-R5

WS 10&U N1-R9

Nenngeld

Qualifikation: CHF 40, Hauptturnier: CHF 40

Anmeldung

www.swisstennis.ch (Turnier-Nr. 118459, 118460)

Anmeldeschluss

Qualifikationsturnier: 20. August 2019

Hauptturnier: 26. August 2019

Auslosung

Qualifikation: 21.8.19, Hauptturnier: 27.8.19

* Halbfinalisten sind für das Haupttableau qualifiziert.


Zürich Tennis Top Events 2019 |

63

LIMMATTAL

Turnier

Limmattal Junior Open 2019, Swiss Tennis-Nr. 117974

Turnierdaten

4.-7. Juli 2019

Turnierort

TC Unterengstringen

Turnierleitung

Tennis- und Padelclub Unterengstringen, Alain

Cornuz, E-Mail: info@tpue.ch

Nenngeld

CHF 30

Kategorien

MS 18&U R6/R9

MS 16&U R6/R9

MS 14&U R6/R9

MS 12&U R6/R9

MS 10&U R6/R9

WS 18&U R6/R9

WS 16&U R6/R9

WS 14&U R6/R9

WS 12&U R6/R9

WS 10&U R6/R9

Anmeldung

www.swisstennis.ch, Turnier-Nr. 117974

Anmeldeschluss

28. Juni 2019

ZÜRCHER OBERLAND

Turnier

34. Offene Zürcher Oberland Juniorenmeisterschaften,

Swiss Tennis-Nrn. 117961 (Qualifikation)

und 117686 (Hauptturnier)

Turnierdaten

Lizenzierte, Qualifikation: 30. Aug./1. Sep. 2019

Hauptturnier: 7./8. September 2019

Nicht-Lizenzierte: 31. August/1. September

Turnierorte

Tennisclubs Rüti (Turnierzentrum), Dürnten,

Hinwil, Wald

Turnierleitung

Patrick Seiler, 079 596 71 56, ipse@patrickseiler.ch

Kategorien

Lizenzierte:

MS 18&U N1/R9

MS 16&U N1/R9

MS 14&U N1/R9

MS 12&U N1/R9

MS 10&U N1/R9

Nicht-Lizenzierte:

MS 18&U N1/R9

MS 16&U N1/R9

MS 14&U N1/R9

MS 12&U N1/R9

MS 10&U N1/R9

WS 18&U N1/R9

WS 16&U N1/R9

WS 14&U N1/R9

WS 12&U N1/R9

WS 10&U N1/R9

WS 18&U N1/R9

WS 16&U N1/R9

WS 14&U N1/R9

WS 12&U N1/R9

WS 10&U N1/R9

Nenngeld

CHF 45; CHF 35 für Mitglieder eines Zürich Tennis

Clubs; inkl. 2 Matches für jede/n Teilnehmer/in

Anmeldung

www.swisstennis.ch (Turnier-Nr. 117961) für

Lizenzierte; per E-Mail für Nicht-Lizenzierte und

Lizenzierte (ipse@patrickseiler.ch).

WINTERTHUR

Turnier

Regionale Winterthurer Junioren

Meisterschaften 2019 (Swiss Tennis-Nr. 118461)

Turnierdaten

6.-8. September 2019

Turnierorte

TC Rickenbach, TC Hettlingen, TC Neftenbach

Turnierleitung

OK Winterthurer Junioren Meisterschaften,

Brigitte Eckert, 079 226 47 40, E-Mail

brigitte.m.eckert@bluewin.ch

Kategorien

MS 18&U R4-R9

MS 16&U R1-R6

MS 16&U R6-R9

MS 14&U R1-R6

MS 14&U R6-R9

MS 12&U R2-R6

MS 12&U R7-R9

MS 10&U R2-R6

MS 10&U R7-R9

Nenngeld

CHF 45

WS 18&U R1-R9

WS 16&U R1-R9

WS 14&U R1-R9

WS 12&U R1-R9

WS 10&U R1-R9

Anmeldung

www.swisstennis.ch, Turnier-Nr. 95043

Anmeldeschluss

2. September 2019

Auslosung

3. September 2019

Anmeldeschluss

26. August 2019

Foto: Kurt Schorrer, Foto-net.ch


64 | Rubrik KOLUMNE

EINFÄLLE UND REINFÄLLE

IM TURNIER-BUSINESS

Tausende von Freiwilligen und Volonteers

ermöglichen überall Tennisturniere. An der Spitze aber

arbeiten die Stars nie gratis – sie kassieren opulent.

Auf nach Genf heisst die Losung für

viele Tennisfreunde im September.

Der Zirkus, pardon der Laver-Cup,

gastiert in der Stadt. Ein neu designter

Event, ein Kontinentalvergleich «Europa»

gegen den «Rest der Welt», nach dem

Vorbild des Ryder-Cup im Golf. Nach Prag

und Chicago wird der Lac Léman die dritte

Station dieses Einladungsturniers sein, initiiert

vom Federer-Manager Tony Godsick

und organisatorisch betreut von der Zürcher

Agentur BigPlus Sports & Entertainment.

Das Budget für die drei Tage liegt über 20

Millionen Franken. Entsprechend teuer sind

die Tickets, die nur im Paket für fünf Sessionen

an drei Tagen verkauft werden. Wer

seinem Göttibub ein Geschenk machen will,

der landet zügig bei 2000 Franken oder mehr.

Für die rasch ausverkaufte Palexpo-Arena

zeichnet vor allem Roger Federer verantwortlich,

von Genf bis Schanghai aktuell

der beste Ticket- verkäufer im Tennis. Ob

der nach dem australischen Linkshänder

Rod Laver benannte Event dereinst 92

Jahre alt werden wird wie der Ryder-Cup,

bleibt im Dunst. Der Vergleich mit dem Golf

wirkt jedenfalls scheinheilig. Im Ryder-Cup

spielen die Stars um die Ehre, sie erhalten

lediglich die Reisespesen vergütet. In Genf

darf es ein bitzeli mehr sein. Der Australier

Nick Kyrgios liess sich in Chicago 750

000 Dollar vergüten, Topshots wie Federer

oder Rafael Nadal erhalten siebenstellige

Antrittsgagen. Mr. Kassensturz ist mit geschätzten

drei Millionen der Maestro aus

der Schweiz. Ob Dollar oder Franken, spielt

da keine Rolle mehr.

Der freie Preis bestimmt den Markt. Der

sportliche Wert bleibt indes in der Schwebe.

Exhibitions sind legitim, wenn es in entlegenen

Zonen gilt, fürs Tennis zu werben.

In Genf steht jetzt der monetäre Service

im Vordergrund, Wenn Federer und Nadal

im Doppel zum grossen Gaudi gemeinsam

einlaufen, dann sind – für Insider bestehen

da keine Zweifel – die Scores in der

Kabine «vorbesprochen». Wenn der sportliche

Wert kränkelt, wird’s im Turniertennis

«Der freie Markt im

Tennis ist immer auch

ein Bazar.»

rasch schwierig. Das mögen die Macher

der WTA-Turniere von Biel und Lugano bezeugen.

2017 feierten die Frauen im Seeland

Premiere, praktisch unter Ausschluss

der Öffentlichkeit in dieser Ville, die fürs

Eishockey tickt. In drei Jahren verlor der

Veranstalter Ringier Infront mit den Frauen

deutlich über zwei Millionen Franken.

Die Tendenz zum Reinfall, die erkannte

der später ins Amt gekommene Ringier-Manager

Martin Blaser sofort. Er kündigte den

auf zehn Jahre angelehnten Leasingdeal mit

der US-Agentur Octagon ordnungsgemäss

nach drei Auflagen. Ab 2020 verantworten

die Amerikaner die roten Zahlen im Tessin

allein. Der frühere Steffi-Graf-Manager Phil

de Picciotto möchte zwar Lugano gern wieder

schieben auf der Weltklarte, aber die

WTA-Tour hat ein Vetorecht, nachdem die

Dachbehörde den Wechsel von Biel (Indoor)

nach Lugano (Outdoor) noch bewilligt hatte.

Wenn nun Octagon Lugano trotzdem

zügeln würde, riskiert die Agentur, dass

die WTA die Sanktion (Turniermantel) vom

Markt nimmt, Octagon würde dann gut

eine Million Dollar abschreiben müssen.

Soviel Wert hat diese Sanktion ungefähr.

Die Octagon-Manager haben aber noch

ein Pfand in der Hand, verfügen sie doch im

Circuit über 12 andere WTA-Turniere. Falls

eines Tages die Tour anklopfen sollte wegen

eines Problems in Asien oder anderswo,

dann kann Octagon argumentieren. «Wir

helfen, aber ihr hilft uns im Gegenzug in

Lugano.» Merke: Der Turniermarkt ist stets

auch ein Bazar, auf dem die Ladies einen

schweren Stand haben. Ein freier Bauchnabel

wie zu den Zeiten Anna Kournikovas

genügt nicht mehr, um die Leute zu begeistern.

Es fehlen die konstanten Leaderinnen

mit Profil. Und zwei Williams gibt es bald

nur noch im Schnapsglas.

JÜRG VOGEL war während rund drei Dezennien

Sportautor der NZZ. Als Tenniswriter berichtete

er von über 100 Grand-Slam-Turnieren und

Masters


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