casanostra 154 | Februar 2020

kaeand

Fair vermieten: So gelingt die Gratwanderung im Umgang mit Mietenden | Legislatur 2019–2023: Was die Politik in der neuen Legislatur umtreibt | Risiko Elektrosmog: So schützen Sie sich gegen unnötige Strahlenbelastung | Serie «Wohnen im Alter»: Auch einfache Massnahmen machen das Haus fit für Betagte

Das Magazin für Casafair-Mitglieder

casanostra

Nr. 154 / Februar 2020

Fair vermieten

So gelingt die Gratwanderung im Umgang mit Mietenden

Legislatur 2019–2023

Was die Politik in der neuen

Legislatur umtreibt 10

Risiko Elektrosmog

So schützen Sie sich

gegen unnötige Strahlenbelastung

14

Serie «Wohnen im Alter»

Auch einfache Massnahmen

machen das Haus fit für

Betagte 12


2

EIGENHEIM-Forum

mit interessanten

Fachreferaten

2. – 5.4.2020 Tägi Wettingen

Marktplatz für Wohn- und Lebensträume

Messe für Bauen, Wohnen

Garten und Energie

26. bis 29. März 2020

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Halle 4.1

Do & Fr 16 – 20 Uhr

Sa 10 – 17 Uhr

So 10 – 16 Uhr

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casanostra_154 / 2020


editorial__3

Foto_Parlamentsdienste

Foto_bee32/iStock

Foto_upixa/iStock

thema

politik

extra

service

Erbrecht: Diese gesetzlichen

Neuerungen sind in petto_19

Fürio: Der Feuerlöscher ist nicht mehr

Pflicht – empfohlen wird er trotzdem_18

04_ Fair vermieten:

Kommunikation und Transparenz sind das A und O

10_ Legislaturausblick:

Diese Themen beschäftigen Bundesbern

12_ Serie «Wohnen im Alter»:

Rechtzeitige Planung für altersgerechte Wohnungen

14_ Elektrosmog:

Das Gesundheitsrisiko lässt sich verkleinern

09_ Mitgliederangebote:

Know-how für VermieterInnen & kostenlose Messetickets

16_ Veranstaltungen, Kurse

18_ Ratgeber

21_ News

Liebe Leserin,

lieber Leser

Casafair steht für faire Mietverhältnisse. Doch an

diesem Grundsatz scheiden sich oft die Geister:

Je nach Position – ob Vermieter oder Mieterin –

sind die Vorstellungen und Erwartungen hinsichtlich

Fairness unterschiedlich. So möchte die eine

Partei kein Verlustgeschäft eingehen und allenfalls

eine Rendite erzielen; die andere Seite nicht

absurde Mietzinse abliefern müssen. Es gibt gesetzliche

Vorgaben dazu. Trotzdem bezahlen laut

Raiffeisen die Mietenden 14 Milliarden Franken

jährlich zu viel. In dieser Ausgabe lesen Sie einen

grossen Schwerpunkt zum Thema. Autor Stefan

Hartmann sucht den gemeinsamen Nenner in der

Frage der Fairness beim Vermieten.

Darüber hinaus machen wir eine Auslegeordnung

der anstehenden boden- und wohn politischen

Themen auf dem Politparkett. Bei den

Wahlen letzten Herbst wurde eine gute Ausgangslage

geschaffen, welche die Hoffnung

weckt, dass sich etwas bewegen lässt. Denn es

gibt viel zu tun in den nächsten vier Jahren.

Casafair bleibt am Ball.

schlusspunkt

23_ Elena Strozzi, Pro Natura

Claudia Friedl, Präsidentin Casafair Schweiz

und Nationalrätin SP/SG

UNSERE PARTNER

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impressum__INSERATE-TARIF 2020 1⁄1 Seite Fr. 1900.– (2. Umschlagseite 2100.–), 1⁄2 Seite 1090.–, 1⁄4 Seite 650.– (s/w 550.–), 1⁄8 Seite 360.– (s/w 310.–), 1⁄16 Seite 220.– (s/w 180.–)

KLEINANZEIGEN bis 6 Zeilen (à 45 Anschläge) Fr. 60.–, Zusatzzeilen Fr. 15.– BRANCHENVERZEICHNIS maximal 4 Zeilen Fr. 270.–/Jahr ERSCHEINEN casanostra erscheint fünfmal jährlich, Abdruck

nach Rücksprache VERLEGER Casafair Schweiz, Zentralsekretariat, Postfach 2464, 3001 Bern REDAKTION Andreas Käsermann REDAKTIONSADRESSE casa nostra, Casafair Schweiz, Postfach

2464, Bollwerk 35, 3001 Bern, Tel. 031 312 00 22, casanostra@casafair.ch TITELBILD sturti/iStock GRAFIK Clerici Partner Design, Zürich DRUCK Vogt-Schild Druck AG, Derendingen

PAPIER Perlen Value INSERATE Anzeigenverkauf casanostra, Casafair Schweiz, Anzeigenverkauf casanostra, Postfach 2464, 3001 Bern

anzeigen@casafair.ch, Tel. 031 312 00 35 AUFLAGE 15 300 Ex. CASANOSTRA 155 erscheint am 2. April 2020 REDAKTIONS- UND INSERATESCHLUSS

6. März 2020 Klimaneutral und auf Schweizer Papier gedruckt.

casanostra_154 / 2020


thema__FAIR VERMIETEN_5

Was heisst «fair vermieten»?

Die Debatte um «faire» Vermietung lehrt drei Dinge: Erstens: Mietberechnungen

müssen nachvollziehbar sein. Zweitens: Für ein

gutes Verhältnis zwischen Mietenden und Eigentümerschaft braucht

es eine offene Kommunikation. Drittens: Eine angemessene Rendite

für die EigentümerInnen ist berechtigt.

MIETWESEN

Offene Kommunikation als A und O

Als Beisitzerin am Zürcher Mietgericht kennt Immobilienberaterin

Karin Weissenberger die häufigsten

Konfliktpunkte. «Viele Probleme entstehen, weil die

Vermieterschaft nicht offen kommuniziert; das führt

oftmals zu Missstimmung.» Den Grund ortet sie darin,

dass VermieterInnen den Kontakt mit den Mietenden

scheuen, da sie finden, sie seien ihnen keine Rechenschaft

schuldig. «Vermietende sollten Mieter als

treue Kunden und nicht als Belastung begreifen.»

Das regelmässige Gespräch zwischen Vermietenden

und Mietenden sowie die Transparenz der Mietzinsberechnung

seien «definitiv der beste Weg, um

Streitigkeiten und Zerwürfnissen vorzubeugen», bef

Ausschreiben, unterschreiben,

einziehen,

leben: Mieten und

Vermieten ist eine Sozialpartnerschaft

– nicht

immer eine einfache

freilich. Mit gegenseitigem

Respekt und

einem Umgang auf

Augenhöhe gelingt’s.

Fotos_ah_fotobox, Elenathewise, Predrag

Vuckovic, Ridofranz, Stadtratte, Zerbor –

alle iStock

__«Fair vermieten heisst nicht automatisch günstig

vermieten», stellt Karin Weissenberger, Co-Präsidentin

von Casafair Zürich klar. «Aber ‹fair› ist für

mich eine Miete, deren Kosten belegbar sind.» Aufgeschlossene

Vermieter und Vermieterinnen sollten

darum den Mietern regelmässig offenlegen, wie sich

der Mietzins berechnet. Dazu gehören verschiedene

Positionen: Die Neben- und Unterhaltskosten, Rückstellungen,

aber auch das Bedienen der Hypothek.

Aus langjähriger Erfahrung empfiehlt Karin Weissenberger

darum das direkte Gespräch mit den MieterInnen.

«Es ist das beste Mittel, um Missverständnisse

aus dem Weg zu räumen.» Bei direkten Begegnungen

erfahren EigentümerInnen, wo die Mietenden der

Schuh drückt: Ein Velounterstand wäre dringend erwünscht,

ein Gartensitzplatz mit Sandkasten, ein

Vordach über der Haustüre oder eine Kompostecke.

Oft lassen sich mit überschaubaren Kosten kleine

Dinge realisieren, die gute Stimmung bei der Mieterschaft

schaffen.

tont die erfahrene Immobilienfachfrau. Wer die Zahlen

offenlege, brauche auch den Vorwurf nicht zu

fürchten, Eigentümer seien «nur auf Profit» bedacht.

Knackpunkt Rendite: Zwei Prozent sind okay

In einem guten Mietverhältnis kann auch offen über

das heikle Thema Rendite gesprochen werden.

Wie gross darf diese denn sein? Eine Rendite für

den Eigentümer sei nicht nur in Ordnung, sondern

auch anständig, meinen übereinstimmend die beiden

Immobilienfachleute Karin Weissenberger und

Casafair-Zentralvorstandsmitglied Michel Wyss. «Die

EigentümerInnen, die ich kenne, kümmern sich mit

Herzblut und Engagement um die Liegenschaft – und

dies kommt den Mietenden zugute.» Sie trügen mit

der Liegenschaft auch ein gewisses Risiko, sagt Wyss:

Sie müssen die Hypothek auf der Liegenschaft bedienen

und Rückstellungen für Erneuerungen tätigen

können. «Vermieter haben viel Kapital in der

Liegenschaft gebunden. Nicht selten ist es auch ihre

Altersvorsorge.» Es gebe immer wieder EigentümerInnen

mit einer ungenügenden Altersvorsorge, beobachtet

Wyss, sodass die eigene Liegenschaft vielfach

das Grundeinkommen garantiere.

Eine Nettorendite von zurzeit maximal zwei Prozent

gilt nach dem Verständnis von Casafair und aus

rechtlicher Sicht als nicht missbräuchlich. Sie ist

die Summe, die den Vermietern von den Mietzinseinnahmen

verbleibt, nachdem sie sämtliche Unterhalts-,

Betriebs-, Verwaltungs- und Fremdkapitalkosten

(Hypothekarzinsen) bezahlt haben. «Die Rendite

von zwei Prozent ist bescheiden, da sie nur ein halbes

>>>

casanostra_154 / 2020


6_ FAIR VERMIETEN__thema

« Vermietende sollten

Mieter als treue

Kunden und nicht

als Belastung

begreifen »

>>>

Prozent über dem Referenzzins von derzeit 1,5 Prozent

liegt», sagt Karin Weissenberger.

Wann ist eine Miete unangemessen?

Seit 2005 sind die Mieten laut Schweizer MieterInnenverband

um über 18 Prozent gestiegen – viel stärker

als die Teuerung und die Löhne. Und sie steigen

weiter. Haushalte mit kleinem Einkommen müssen

mehr als einen Drittel des Verdienten fürs Wohnen

aufwenden. Die Streitfrage nach missbräuchlichen

Mieten beschäftigt darum regelmässig die Öffentlichkeit.

Das geltende Mietrecht bietet diverse Möglichkeiten,

überhöhte oder missbräuchliche Mieten

infrage zu stellen, nur: Mietende müssen das beweisen

können. «Und wie soll ein Mieter das können,

wenn er die Berechnungsgrundlagen nicht kennt?

Darum wäre die Pflicht zur Offenlegung der mietbestimmenden

Kosten ein Meilenstein», sagte Christian

Portmann, Präsident Zürcher Wohnbaugenossenschaften,

an einer Veranstaltung von Casafair Zürich

im vergangenen Herbst.

Bei den Wohnbaugenossenschaften ist das einfach,

da sie nach dem Prinzip der Kostenmiete vermieten.

Das bedeutet: es wird den Mietern nur so viel

verrechnet, wie an Kosten für Unterhalt und Rückstellung

nötig ist. Darum entfallen auch Anpassungen

an die sogenannte «Orts- und Quartiersüblichkeit»,

die ein ständiges Thema bei den Mietgerichten

sind. Die Mieter von Genossenschaften sind im Übrigen

spezielle Mieter, da sie durch ihr Anteilkapital

auch Mitglieder ihrer Genossenschaft sind und ein

Mitspracherecht haben.

Der Zürcher MieterInnenverband fordert seit langem,

dass die Forderung einer «Orts- und Quartiersüblichkeit»

flächendeckend umgesetzt wird. Der Begriff

«Orts- und Quartiersüblichkeit» besagt, dass

langjährige Mieten in einem Quartier miteinander

verglichen werden müssen. So müssen etwa die Miete

des Vormieters und die Grundlagenberechnung

der neuen Miete offengelegt werden. «Nur so könnten

teils massive, missbräuchliche Mietzinssprünge

vermieden werden, die uns heute ständig beschäftigen»,

machte Walter Angst vom Zürcher MieterInnenverband

an der erwähnten Veranstaltung von

Casafair Zürich deutlich.

Frühzeitig eine Sanierung ankündigen

Entscheidungen mit Tragweite – etwa die Gesamtsanierung

eines Mehrfamilienhauses – sollten drei bis

fünf Jahre im Voraus kommuniziert werden; bei

Wohnbaugenossenschaften ist das so üblich. Bei privaten

Vermietern erfolgen solche Schritte oftmals

kurzfristig. Die Mieterschaft muss dabei wissen, ob

die Sanierung im bewohnten Zustand vorgenommen

wird oder ob sie während der Sommerzeit über die

Bühne geht, wenn die Mieter allenfalls die Ferien

verlängern können. Oder ob gar temporäre Wohnalternativen

ins Auge zu fassen sind. Je nach der Zusammensetzung

der Bewohnerschaft des Mehrfamilienhauses

– Familien, Einzelpersonen, Senioren –

müssen individuelle Lösungen gefunden werden.

Wichtig ist auch, eine oftmals mit Sanierungen verbundene

Anhebung des Mietzinses zu kommunizieren.

Nötige Sanierungen nicht aufschieben

Erneuerungen sollten regelmässig im Sanierungszyklus

einer Liegenschaft durchgeführt werden. Ein

Beispiel, wie es eigentlich nicht laufen sollte: Zwei

sozial eingestellte Schwestern erbten ein Zweifami-

casanostra_154 / 2020


thema__FAIR VERMIETEN_7

f

Ist die Kommunikation

schlecht, kann der

Umgang zwischen VermieterInnen

und

Mietenden verfahren

sein. Dann hilft die

kantonale Schlichtungsstelle.

Sie ist paritätisch

besetzt

und kann von beiden

Vertragsparteien

kostenlos angerufen

werden.

Foto_Lightspruch/iStock

lienhaus mit Erneuerungsbedarf; die Mieten wurden

nicht angepasst; sie lagen sogar unter der Kostenmiete.

Mit fatalen Konsequenzen: Als das Dach dringend

saniert werden musste, fehlte das Geld. Bedauerlich:

die Mieterschaft war trotz der Notsituation

der neuen EigentümerInnen nicht bereit, höhere Mieten

zu bezahlen. Die Folge war, dass eine Totalsanierung

vorgenommen und der gesamten Mieterschaft

gekündigt werden musste.

Oft wird eine Sanierung von Mietern argwöhnisch

beobachtet. «Bei Investitionen in die Liegenschaft

entsteht am meisten Streit», weiss Karin Weissenberger.

«Braucht es wirklich neue Fenster? Die heutigen

sind doch immer noch intakt?», wollen Mieter zum

Beispiel wissen. «Die Kosten werden ja ohnehin auf

uns Mieter überwälzt.» Das sehen der Vermieter und

sein Energieberater anders. Für sie ist klar, dass aus

energetischen Überlegungen der Fensterersatz fällig

ist, damit der anstehende Heizungsersatz kleiner dimensioniert

werden kann und letztlich die Energiekosten

sinken, was sich auch wieder auf die Mieten

auswirkt.

Es gibt durchaus VermieterInnen, die sich bewusst

um Sanierungen foutieren: Warum soll ich das

Dach besser isolieren, wo ich doch die Heizölkosten

einfach auf die Mieter überwälzen kann? – Was aber

aus verschiedenen Gründen zu kurz gedacht ist.

Denn bei energetischen Sanierungen wird es zwar

einen Mietzinsaufschlag geben, aber gleichzeitig reduzieren

sich die Nebenkosten um dreissig bis vierizig

Prozent.

das Haus leer. Was für viele MieterInnen ein Drama

ist. «Eigentümer müssen regelmässig, massvoll und

in Etappen sanieren, damit die Mehrkosten tragbar

sind», sagt Michel Wyss. Dreissig Jahre nichts am

Haus machen und dann gleich die Mieter rausstellen

– das geht einfach nicht. «Wenn man Sanierungen

langfristig und in Absprache mit den Mietern plant,

finden sich immer gangbare Lösungen, ohne dass die

Mietenden überfordert werden», erklärt Michel Wyss.

Wyss rät, wie man richtig vorgeht: Bei einer gemeinsamen

Sitzung stellt der Hausbesitzer, am besten

zusammen mit dem Bauberater, das Sanierungsvorhaben

mit der Kostenaufstellung vor. Dabei wird

auch klar, was wertvermehrend und was normaler

Unterhalt ist. Die Devise sollte lauten: «So viel wie

nötig und so günstig wie möglich», sagt Christian

Portmann von den Zürcher Wohnbaugenossenschaften.

Zu den ganz grossen Unterlassungssünden eines

Hauseigentümers gehört, wenn keine Rückstellungen

gemacht wurden. Denn bei einer Sanierung droht

im schlimmsten Fall der Verkauf, und dann kommt

das Haus sofort in die Spekulationsspirale. Für Mietende

ein Fiasko.

Eine andere ständige Gefahr für die Mieterschaft

ist der Erbgang. Wenn ein fairer Vermieter stirbt, stehen

nicht selten der Erbgang und der Verkauf der

Liegenschaft an; der Geldsegen rieselt über die Erben,

während die Mieter oft auf der Strasse stehen.__

Gleich das ganze Haus leerkündigen?

Viele Vermietende, die eine Sanierung verpassen,

schreiten gleich zur Gesamtsanierung und kündigen

Text_Stefan Hartmann

casanostra_154 / 2020


8_ FAIR VERMIETEN__thema

INSERATE

Fair vermieten – so geht’s

Foto_fotokostic/iStock

Fall 1

Eine Hausbesitzerin in Zürich hat vor ein

paar Jahren eine ihrer Mietliegenschaften in

bewohntem Zustand saniert. Bei den Bauabläufen

wurde grosse Rücksicht auf die Mietenden

genommen. Man ging auch auf ihre

Wünsche ein. So wollte eine Mieterin partout

keine neue Küche, weil sie den uralten

Steintrog schön findet. Nach Abschluss wurde

den Mietern jede einzelne Position der

Sanierung und der neue Mietzins offengelegt.

Die MieterInnen hatten zwar keine Freude

an der Mietzinserhöhung, konnten sich jedoch

von der Richtigkeit der Kosten und der

ausgeführten Arbeiten überzeugen, dass

diese nachvollziehbar sind.

Foto_Carmen Hauser/iStock

Fall 2

Ein Geschwisterpaar unterzog sein Haus

in Zürich Seefeld einer fälligen Sanierung

(Bäder, Küchen, Fenster etc.). Es war den

Geschwistern sehr wichtig, dass keine der

vier Mietparteien während den Handwerkerarbeiten

ausziehen musste. Man sanierte

Raum für Raum, was mehr Aufwand bedeutete.

Die Abrechnung wurde den Mietern nach

Abschluss der Sanierung vorgelegt. Es war

den Geschwistern wichtig, dass die Mieten

nach Abschluss der Arbeiten moderat bleiben.

Sie legten den neuen Mietzins sogar individuell

nach den finanziellen Verhältnissen der

jeweiligen Mieter fest.

Architektur

Atelier

Christoph Zihlmann | dipl. Arch. ETH SIA

Geibelstrasse 5 | 8037 Zürich

Tel. 044 440 73 73 | www.ateliercz.ch

Foto_FotoDuets/iStock

Fall 3

In einer Mietliegenschaft mussten die Küchen,

Bäder, Leitungen und Fenster ersetzt

werden. Da es im Haus drei Leitungsstränge

gab, konnten die Hausbesitzer zunächst

im linken Hausteil, später in der Mitte und

dann im rechten Hausteil sanieren. In jeweils

einer Leerwohnung konnten die Mieter eines

Stranges kochen und das Bad benutzen.

Beim Haus, das einer Stiftung gehört, handelt

es sich um ein Studentenhaus. Zwei Wohnungen

sind normal vermietet, damit

können die Studentenwohnungen im Haus

quersubventioniert werden. Eine der beiden

«normalen» Wohnungen ist der Stiftung

Domicil vermietet.

Text_Stefan Hartmann

casanostra_154 / 2020


MITGLIEDERANGEBOTE

service__9

Gratis Messetickets –

exklusiv für Casafair-Mitglieder

Auch dieses Jahr gibt es zahlreiche Bauund

Wohnmessen in der Schweiz. Für

die meisten Messen und Ausstellungen

erhalten Casafair-Mitglieder exklusiv

Gratis-Tickets.

MESSEKALENDER

Know-how für VermieterInnen

Casafair steht für faires Vermieten.

Doch dieses Ziel zu erreichen, ist nicht

immer einfach. Damit Ihnen als VermieterIn

die Gratwanderung gelingt, bietet

Casafair zahlreiche nützliche Angebote

und Veranstaltungen zum Thema.

SERVICE

In den nächsten Wochen finden folgende Bauund

Wohnmessen statt:

inhaus-Messe, Weinfelden

28. Februar bis 1. März 2020

Immo-Messe Schweiz, St. Gallen

20. bis 22. März 2020

HausBau und ImmoMesse, Thun

20. bis 22. März 2020

Zuhause Bern 2020, Bern

26. bis 29. März 2020

Casafair-Mitglieder haben kostenlos Zugriff auf eine

Vielzahl von Formularen und Informationsmaterialien,

welche Ihnen das Leben als VermieterIn erleichtern:

Von Mietverträgen für alle möglichen Zwecke

über Nebenkosten-Tools bis hin zu Muster-Hausordnungen

und Unterlagen für die Wohnungsübergabe.

Casafair-Mitglieder können das gesamte Angebot

gratis herunterladen oder zum vergünstigten Mitgliederpreis

als Papierversion bestellen. Mehr Informationen:

www.casafair.ch/formulare. Zahlreiche Ratgeberartikel

und weitere nützliche Inhalte erhalten Sie

als Mitglied auch unter www.casafair.ch/vermieten.

Zudem vermitteln versierte Casafair-ExpertInnen

im Rahmen von Kursen und Veranstaltungen Knowhow

für VermieterInnen. In den nächsten Monaten

sind in der ganzen Schweiz zahlreiche Anlässe geplant:

Bauen + Wohnen, Wettingen

2. bis 5. April 2020 Fair vermieten

Montag, 2. März 2020, Bern

Dienstag, 7. April 2020, Zürich

Den vollständigen Messekalender

und Gratis-Tickets finden Sie unter

www.casafair.ch/messen

Gratis-Tickets

für Casafair-

Mitglieder

… und plötzlich bin ich VermieterIn

Donnerstag, 19. März 2020, Luzern

INSERAT

IHRE VERTRAUENSPARTNER

FÜR IMMOBILIEN

KARIN WEISSENBERGER IMMOBILIEN

Immobilienfachfrau, dipl. Feng Shui-Beraterin

Winkelweg 4, 8127 Forch, Tel. 044 980 66 67

weissenbergerimmo@bluewin.ch

Nebenkosten korrekt

und gerecht abrechnen

Donnerstag, 26. März 2020, Bern

Montag, 27. April 2020, Zürich

Mieterwechsel – praktische

Vermarktungstipps

Dienstag, 12. Mai 2020, Bern

Fair vermieten in der Praxis:

MieterInnen mit Mitsprache

Donnerstag, 18. Juni 2020, Zürich

Details zu diesen und weiteren Casafair-Veranstaltungen

finden Sie unter www.casafair.ch/agenda

casanostra_154 / 2020


10_ LEGISLATURAUSBLICK__politik

4 Jahre harte Arbeit unter guten Vorzeichen

Die Wahlen im vergangenen Herbst

lassen hoffen: Die bürgerliche

Mehrheit im Nationalrat ist Vergangenheit.

Ein Spaziergang werden

die kommenden vier Jahre dennoch

nicht. Ein Legislaturausblick von

Casafair-Vizepräsident Beat Flach.

LEGISLATUR 2019 – 2023

__Am 20. Oktober 2019 ging ein Ruck durch die

Schweizer Politiklandschaft: Im Nationalrat haben

Grüne und Grünliberale 23 Sitze zugelegt. Erstaunlich

ist auch, wer nicht mehr dabei ist; so sind vom – auch

in der Klimafrage – konservativen Schweizerischen

Gewerbeverband nicht nur dessen Präsident, sondern

auch der Geschäftsführer nicht wiedergewählt

worden, und im Kanton Bern ist ein landesweit bekannter

Gewerkschafter von einer jungen Frau überholt

worden.

Es waren eben auch Frauenwahlen, die das Bild

der Legislatur hoffentlich positiv beeinflussen werden.

In der ersten Session im Winter 2019 schien diese

neue Tatkraft teilweise zum Greifen zu sein. Es

war spürbar, dass ein frischer Wind durch die Säle im

Palais fédéral weht. Das Parlament ist jünger, grüner

und weiblicher geworden.

Wunder dauern etwa länger

Allerdings darf man ob der gewachsenen positiven

Power nicht Wunder erwarten. Auch wenn sich die

Kräfteverhältnisse im Bundeshaus verschoben haben,

ist noch ungewiss, wie sich dies konkret auswirken

wird. Insbesondere die grosse «Mittefraktion»

aus CVP, BDP und EVP wird sich intern noch finden

müssen; zeigt sie sich als einige Gruppe, wird sie

vermehrt die Rolle der Entscheidungsträger spielen.

Nicht nur in Fragen der Klima- und Umweltpolitik

wird auch die Haltung der FDP-Fraktion mit Spannung

verfolgt.

So oder so scheint mir jedoch diese Legislatur

spannender zu werden als die vergangenen zwei,

die ich im Rat schon erleben durfte. Die Sicherung

der Sozialwerke und der Altersvorsorge werden

ebenso auf dem Programm stehen wie wichtige Entscheide

zur Verkehrs- und Raumplanungspolitik. Anspruchsvolle

Fragen werden zu beantworten sein

– und zwar nicht nur durch das Parlament, sondern

auch durch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

Grosse Brocken

Denn in dieser Legislatur werden wir das Verhältnis

zwischen der Schweiz und der Europäischen Union

neu regeln müssen. Dieser Entscheid wird zu Diskussionen

im Ratssaal und am Küchentisch führen und

unsere Mitwirkungsdemokratie vor grosse Herausforderungen

stellen.

Bereits in diesem Jahr werden wir über die Begrenzungsinitiative

der SVP abstimmen, bei deren

Annahme die Bilateralen Verträge I dahinfallen würden.

Diese Abstimmung wird auch der Wegweiser dafür

sein, wie sich die Schweiz bei der Weiterentwicklung

der multilateralen Zusammenarbeit auf der

Welt positioniert. In einer Zeit, in der Nationalismus

in all seinen Formen wieder Aufwind geniesst, wird

diese Abstimmung über unsere Grenzen hinaus ein

wichtiges Zeichen setzen. Denn kaum ein anderes

Land auf dieser Welt ist so sehr ein Synonym für den

Wohlstand, den internationale Zusammenarbeit generieren

kann, wie die Schweiz.

Europapolitisch weniger bewegend, aber ebenso

ein Zeichen an die Welt werden unsere Entscheide

hinsichtlich der Energiewende sein. Schafft es die

Schweiz, den Anteil der fossilen Brennstoffe soweit

zu senken, wie wir es mit dem Pariser Abkommen

versprochen haben? Die Antwort ist eigentlich einfach:

Wenn wir es wollen, dann schaffen wir es. Aber

der Weg dahin ist steinig und in unserem föderal organisierten

Staatsgefüge auch noch mit vielen Hürden

verstellt, die aus Kantönligeist und der Suche

nach dem eidgenössischen Kompromiss gezimmert

sind.

Auch hinsichtlich Raumplanung und Landschaftsschutz

wird sich das Parlament der Debatte

stellen müssen: Unter der Ägide von Pro Natura hat

ein breites Komitee die sogenannte «Doppelinitiative»

lanciert, welche nun Fahrt aufnimmt. Die Initianten

– zu denen ich als Mitglied des Initiativkomitees

gehöre – fordern Einhalt beim Bauboom ausserhalb

der Bauzonen und gleichzeitig die Förderung der Artenvielfalt.

Und dann ist da noch der Eigenmietwert: Dessen

Abschaffung wurde in der Vergangenheit immer wieder

gefordert – seit nunmehr zwei Jahren wurde es

konkreter und ein Wegfall der umstrittenen Fiskalabgabe

schien greifbar. Ob die Pläne jedoch unter den

neuen Vorzeichen und Mehrheiten im Parlament gelingen,

ist alles andere als gewiss. Das Zünglein an

der Waage sind auch in dieser Frage die Zentrumsfraktionen.

Da ist es fast tröstlich, dass mit einer kleinen Revision

des Bauvertragsrechts die Rechte der Bauherren

und Baufrauen – wie es Hildegard Fässler betitelte

– verbessert werden sollen. Ein Projekt, das

in der neuen Zusammensetzung des Parlaments gute

Chancen haben sollte. Für uns verantwortungsbewusste

Hausbesitzerinnen und -besitzer auf jeden

Fall ein guter Start in die neue Legislatur.__

Text_Beat Flach, Vizepräsident Casafair Schweiz,

Leiter AG Politik, Nationalrat GLP/AG

casanostra_154 / 2020


politik__LEGISLATURAUSBLICK_11

Foto_Photobuay/iStock

Foto_lisafx/iStock

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Brennpunkt

Eigenmietwert

Brennpunkt

Baupfusch

Brennpunkt

Raumplanung

Seit den 1940er-Jahren kennt

die Schweiz die Besteuerung

von selbstbewohntem Wohneigentum.

Hypothekarschulden

können bei der Berechnung

in Abzug gebracht

werden, was vor allem älteren

HauseigentümerInnen – deren

Hypotheken oft weitgehend

getilgt sind – eine hohe

Steuerrechnung bescherte.

Seit einigen Jahren läuft erneut

eine Kampagne, um die

umstrittene Steuer abzuschaffen,

was im bisherigen

Parlament durchaus aussichtsreich

gewesen wäre. Ob

der Eigenmietwert unter

den neuen Gegebenheiten in

den Eidgenössischen Räten

fällt, ist indes fraglich.

Mehr Infos:

www.casafair.ch/eigenmietwert

Gemäss einer ETH-Studie

werden rund 1,7 Milliarden

Franken hierzulande Jahr für

Jahr zur Behebung von Baumängeln

aufgewendet. Jeder

12. Franken in den Baubudgets

fliesst also wegen

Baupfusch.

Wer baut, soll besser geschützt

werden. Dieser Ansicht

ist man nun auch in

Bundesbern und kommt nach

Jahren einer Motion der damaligen

Hausvereins-Präsidentin

Hildegard Fässler (SP/

SG) nach. Die Revision des

Bauvertragsrechts wird Thema

der laufenden Legislatur.

Mehr Infos:

www.casafair.ch/baupfusch

Die Eidgenössischen Räte haben

sich in der Legislatur

2019–2023 auch mit Raumplanungsfragen

zu beschäftigen,

welche mit der Doppelinitiative

angestossen

werden. Der eine Teil – die

Landschaftsinitiative – stellt

die Trennung des Baugebiets

vom Nichtbaugebiet sicher.

Die Zahl und der Flächenverbrauch

der Gebäude ausserhalb

von Bauzonen sollen

künftig nicht mehr zunehmen.

Die zweite Hälfte der Doppelinitiative

– die Biodiversitätsinitiative

– fordert mehr

Fläche und mehr Geld für die

Erhaltung und Förderung der

Artenvielfalt. Die Initiativen

wurden von Pro Natura lanciert

– Casafair Schweiz unterstützt

die Volksbegehren.

Mehr Infos:

www.casafair.ch/doppelinitiative

INSERAT

casanostra_154 / 2020


12_ WOHNEN IM ALTER__extra

Foto_zvg

Foto_DGLimages/iStock

Zu Hause alt werden:

Ja, klar. Aber wie?

SERIE

Folge 4

Die meisten Menschen wollen in

den eigenen vier Wänden alt werden.

Ein Blick in den Gebäudepark Schweiz

zeigt jedoch, dass das Potenzial bei

weitem noch nicht ausgeschöpft wird.

SERIE «WOHNEN IM ALTER»

__Der Bauboom hat in den letzten Jahren viele Wohnungen

hervorgebracht. Trotz stetig steigender Preise

blieb die Nachfrage jahrelang robust. Doch gab es

früh Anzeichen, dass in gewissen Segmenten am

Markt vorbeigeplant wird. Seit Jahren erhöht sich die

Anzahl leerer Wohnungen, insbesondere in den Agglomerationen.

Angebote sind also genügend vorhanden.

Aber sind es die richtigen?

Demografische Trends nicht länger ignorieren

In den letzten 200 Jahren hat sich die Lebenserwartung

in den westlichen Ländern verdoppelt. Laut

Bundesamt für Statistik BFS wird in der Schweiz die

Gruppe der 65- bis 79-jährigen Menschen bis zum

Jahr 2030 von rund 960 000 auf annähernd 1,5 Millionen

Personen anwachsen. Bis 2030 wird sich die

Anzahl der über 80-Jährigen nahezu verzweifachen.

Dies hat schon heute Auswirkungen. Wohnkonzepte

wie Mehrgenerationenwohnen oder Projekte für Alterswohnungen

sind zwar medial sehr präsent, werden

wohl aber Nischenangebote bleiben. Denn der

grösste Teil der älteren Bevölkerung lebt bis ins hohe

Alter in der eigenen Wohnung.

Gebäude an die Bedürfnisse anpassen

Doch passende Wohnungen sind rar. Gemäss BFS

herrscht im Segment der Wohnungen mit zwei bis

drei Zimmern und einem vernünftigen Ausbaustandard

ein akuter Mangel. Viele ältere Personen wollen

in erster Linie kostengünstige Wohnungen, mit weniger

Räumen und Fläche. Heute leben viele der über

65-jährigen Personen in Gebäuden der Nachkriegszeit.

Langjährige Mieter profitieren von günstigen

Mietzinsen und Hauseigentümer von der aktuellen

Tiefzinsphase. Die wenigsten Wohnungen entsprechen

aber dem Bedürfnis älterer Menschen. Oft fehlt

ein Lift, Hauszugänge sind nicht barrierefrei, enge

Nasszellen bergen Unfallgefahren. Trotzdem ist der

Anreiz für einen Umzug gering, denn die Miete einer

teuren Wohnung anstelle des vertrauten Eigenheims

kommt für viele nicht infrage. Dafür werden Nachteile

wie der zu grosse Garten, weit entfernter ÖV-

Anschluss oder fehlende Kontaktmöglichkeiten im

Quartier in Kauf genommen.

Diese Konstellation ist überwiegend in den Agglomerationen

anzutreffen – genau dort, wo künftig die

Alterung stark zunehmen wird. Die Konsequenz: Bestehende

Gebäude müssen an die neuen Bedürfnisse

angepasst werden. Das gilt sowohl für Miet- wie auch

Eigentumswohnungen. Besonders in den Fokus geraten

zunehmend auch Einfamilienhäuser, von denen

es schweizweit rund eine Million gibt.

casanostra_154 / 2020


extra__WOHNEN IM ALTER_13

Planung und Gestaltung der eigenen

Wohnzukunft

Oft steht in höherem Alter die Sicherstellung von Betreuung

und Pflege, sozialer Einbindung und ausserhäuslicher

Mobilität im Vordergrund der Überlegungen.

Allerdings erweist sich das rechtzeitige Ergreifen

von geeigneten baulichen Massnahmen als ein wichtiger

Erfolgsfaktor, um Autonomie und Sicherheit in

den eigenen vier Wänden längerfristig zu stärken.

Selbst einfache Anpassungen können sich positiv auf

das Selbstwertgefühl auswirken. So kann ein unerwünschter

Heimeintritt auf später verschoben, allenfalls

sogar verhindert werden.

Das bauliche Gestaltungspotenzial ist riesig, es ist

aber auch Augenmass und Kompromissbereitschaft

notwendig. Aufgrund baulicher Gegebenheiten und

finanzieller Schranken lassen sich nicht immer alle

Hindernisse beseitigen. Es empfiehlt sich daher eine

frühzeitige Entwicklung von planerischen Konzepten,

welche die individuellen Bedürfnisse der Lebensphase

nach der Familien- und Erwerbszeit abdecken

und gleichzeitig optimale Voraussetzungen für die

sogenannte fragile Lebensphase bieten.

Sinnvolle Anpassungen

für höhere Lebensqualität

Unsere Erfahrungen in der Praxis und im Hinblick auf

die Entwicklung des MONA-Tools (siehe Kasten) haben

ergeben, dass rund die Hälfte aller nützlichen

Anpassungen im Nasszellenbereich, also WC, Bad,

Dusche, erfolgen. Für ältere Menschen ist die selbstständige

Verrichtung der Körperhygiene von zentraler

Bedeutung – ein Umstand, dem wir erst Beachtung

schenken, wenn körperliche Einschränkungen

ein Thema werden. So sind rutschhemmende Fliesen,

bodengleiche Duschen ohne Stolpergefahr,

Halte griffe im Nass- und gegebenenfalls im Trockenbereich

sowie mühelos bedienbare Armaturen von

grosser Bedeutung.

Aber auch im Küchenbereich, oft ein beliebter

Aufenthalts- und Arbeitsort, kann mit genügend

grossen Arbeitsflächen, einfach bedienbaren Apparaten

und leicht ausziehbaren Schubladen mit geeigneten

Griffen die Lebensqualität erhöht werden.

Grundsätzlich sind eine gute Beleuchtung, eine möglichst

schwellenfreie Wohnumgebung sowie Unterstützung

der Tritt- und Gangsicherheit mit beidseitig

angebrachten Handläufen eine gute Voraussetzung,

um Unfälle zu verhindern.

Auslöser für Sanierungen sind oft veraltete Badezimmer

und Küchen. Vorausschauende Bauherrschaften

denken frühzeitig an alterstaugliche Baumassnahmen,

denn diese sind für alle Generationen

attraktiv. Gleichzeitig kann der Wunsch nach einem

langen Leben in den eigenen vier Wänden in Erfüllung

gehen.__

Text_David Fässler, CAS in Gerontologie, Rechtsanwalt,

M.B.A. / SIA, Fred GmbH, Zürich

Die casanostra-Serie

«Wohnen im Alter»

wird mit Beiträgen

aus weiteren Perspektiven

und Lösungsansätzen

fortgesetzt.

Die Beiträge sind

auch online unter

casafair.ch/wohnenim-alter

abrufbar.

Foto_Cecilie_Arcurs/iStock

Casafair-Veranstaltung

«Wohnen im Alter –

zu Hause älter werden»

Mittwoch, 25. März 2020, 18 Uhr, Zürich

Die meisten Menschen wollen in den eigenen

vier Wänden älter werden. Damit dieser Wunsch

in Erfüllung geht, sind viele Faktoren zu berücksichtigen.

Entscheidend ist, sich im Rahmen der

persönlichen Wohnvorsorge frühzeitig zu organisieren.

Im Rahmen eines Casafair-Seminars zeigen wir

Ihnen praxisnah auf, wie Sie Ihre persönliche

Wohnzukunft und Ihren Wohnraum nach Ihren

Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten.

Mehr Infos: www.casafair.ch/agenda

Per Mausklick die Wohnung

alterstauglich machen

Die Altersfitness der eigenen Wohnung lässt

sich am Computer erproben. Das Online-MONA-

Tool unterstützt ältere Hauseigentümer darin,

Klarheit darüber zu erhalten, welche baulichen

Anpassungen des Wohnraums sinnvoll sind. In

einem virtuellen Rundgang gibt es für die wichtigsten

Wohnbereiche rund 40 bauliche Tipps.

Das Tool ist kostenlos, die Infos sind allgemein

verständlich. Dies stärkt die Kompetenz von

HauseigentümerInnen im Gespräch mit Architekten

und Handwerkern.

Initiant des MONA-Tools ist David Fässler. Das

Tool wurde von der Beratungsstelle für Unfallverhütung

BFU mitentwickelt und von der Age-

Stiftung gefördert.

Mehr Infos: www.mona-tool.ch

casanostra_154 / 2020


14_ SOLARTHERMIE__extra

Weniger Elekrosmog für

einen gesunden Lebensraum

Elektrosmog ist allgegenwärtig in der

modernenen Gesellschaft: Durch

Mobilfunkstrahlung, Schnurlos-Telefone,

WLAN, Hochspannungsleitungen,

ele ktrische Geräte und sogar durch die

Hausinstallation werden immer mehr

Menschen belastet. Insbesondere Funkstrahlung

stellt eine bedeutende

Ge fahrenquelle dar, weil man als einzelne

Person keine Chance hat, gegen sie

vorzugehen oder sich ihr zu entziehen.

GESUNDHEIT

__Beim Elektrosmog handelt es sich um eine elektromagnetische

Verschmutzung bzw. Strahlung (EMS).

In anderen Quellen wird dieses Phänomen auch als

elektromagnetisches Feld (EMF), elektromagnetische

Welle (EMW) oder nichtionisierende Strahlung (NIS)

bezeichnet. Für die Definition eines gesunden Lebensraums

werden schon seit recht langer Zeit die

Qualität von Konstruktionsmaterialien, Luft (Quellen

der urbanen Luftverschmutzung, flüchtige organische

Verbindungen, Schimmelbefall, Wärme/Feuchtigkeit,

Radon), Wassernetz und Geobiologie als Kriterien

genannt. Ein Aspekt, der dabei aber immer

noch nicht genügend Beachtung findet, ist die elektromagnetische

Strahlung (EMS), die in der Lage ist,

Materialien, Luft, Wasser und den menschlichen Körper

zu durchdringen.

Junge Menschen besonders betroffen

Der Einfluss von EMS ist vom fötalen Status bis hin

zur Adoleszenz bedeutender als im Erwachsenenalter.

Schwangere Frauen, Säuglinge, Kinder und Jugendliche

müssen deshalb besonders geschützt werden.

Es ist ebenfalls erwiesen, dass EMS für den

Menschen in der Schlafphase schädlicher ist als im

wachen Zustand. Ein Teil der Bevölkerung, in erster

Linie erhöhten Strahlungswerten ausgesetzte Stadtbewohner,

hat die EMS-Toleranzschwelle schon fast

erreicht und manche Personen leiden bereits konkret

unter den Auswirkungen der Elektrohypersensibilität

(EHS). Die Zahl der Betroffenen steigt mit der Zunahme

der EMS in unserem Umfeld ständig weiter an.

Dieser eher traurige Umstand hat auch ein Gutes,

denn er erinnert uns an die vernachlässigten Gesundheitsrisiken,

denen wir ausgesetzt werden.

Vielfältige Belastung

Gewisse Strahlungen stammen aus natürlichen

Quellen, darunter der Erdmagnetismus zwischen

den beiden Polen, die Bewegungen schmelzflüssigen

Magmas im Erdkern und Himmelskörper, speziell

Mond und Sonne. Da diese allerdings vergleichsweise

schwach sind, konnten sich alle lebenden Organismen

im Laufe ihrer langen Evolution daran anpassen.

Seit Beginn des industriellen Zeitalters aber unterliegt

unsere Umwelt dem zunehmenden Einfluss

einer Vielzahl an neuen EMS-Typen, von der elektrischen

Beleuchtung über Kommunikationssatelliten

und Radar bis hin zu Hochspannungsleitungen,

2G-, 3G-, 4G- und 5G-Antennen sowie vernetzten

Objekten.

Die Stärke dieser EMS-Quellen, deren Zahl in den

vergangenen Jahren exponentiell angewachsen ist,

kann bis zu 1 000 000 Mal höher sein als bei der oben

erwähnten natürlichen Strahlung.

Ist EMS für den Menschen und alle lebenden

Organismen schädlich?

Die Komplexität künstlich erzeugter EMS (Signal-

Multiplexing, gepulste Signale, Leistungsvariationen

etc.) verursacht, je nach den von uns durchquerten

oder frequentierten Orten und Bereichen, eine permanente

Stressbelastung für Zellen und Organe. Es

versteht sich von selbst, dass es für Menschen und

Tiere vom biologischen Standpunkt in diesem relativ

kurzen Zeitraum seit ihrer Entstehung unmöglich

war, sich an diese neue elektromagnetische Umwelt

anzupassen.

Dieser Umstand kann zu Symptomen wie chronische

Müdigkeit, eine Beeinträchtigung von Konzentrationsfähigkeit

und Gedächtnis, Tinnitus, Depressionen,

Tumoren, Elektrosensibilität sowie diversen

Störungen auf zellulärer Ebene führen, deren langfristige

Folgen nicht absehbar sind.

Industrie setzt Behörden unter Druck

Eine gute ethische Praktik schreibt vor, das EMS-Belastungsniveau

global und langfristig und in allen

Aspekten unseres Lebensraums, wo wir unsere meiste

Zeit verbringen (etwa Schlafzimmer, Kindergarten,

Schule, Arbeitsplatz, Krankenhaus und Heime) zu

berücksichtigen (nach Vorbild der zur Messung ionisierender

Strahlungen bzw. der Radioaktivität eingesetzten

Dosimeter) und ein neutrales und leistungsstarkes

Normen-, Kontroll- und Messsystem zu

konzipieren und zu implementieren. Davon aber

sind wir noch weit entfernt.

casanostra_154 / 2020


extra__SOLARTHERMIE_15

Wie bei jeder anderen Problematik, die die Bevölkerung

als Ganzes betrifft, darunter die Folgen des

Rauchens, von Asbest oder Glyphosat, agieren die Behörden

nur sehr behäbig und werden dazu noch von

den jeweiligen Lobbys beeinflusst.

Bei der Telekommunikation auf dem Luftweg oder

per Mikrowelle wird EMS, wenn sich die 5G-Pläne

konkretisieren (vernetzte landwirtschaftliche Maschinen

und Drohnen, autonome Fahrzeuge, die permanent

mit dem Internet verbunden sind) und der

Plan eines Multimilliardärs hinsichtlich von Tausenden

Satelliten im Orbit Wirklichkeit wird, in Bälde

Auswirkungen auf alle bewohnten Gebiete des Planeten

(Telefon und mobiles Internet, elektrisches Netz)

haben und vielleicht auch auf alle landwirtschaftlichen

Nutzflächen und das gesamte Verkehrsnetz mit

all seinen Fahrwegen.

Text_Daniel Perrenoud,

Vorstandsmitglied

HabitatDurable Suisse Romande

Wir alle konsumieren UND verursachen EMS!

Die Geolokalisierung, Synchronisierung persönlicher

Daten, Fernablesung von Energiezählern, Aktualisierung

der Anwendungen, Programme und Systeme

von Smartphones, Tablets oder Computern erfordert

die permanente Übertragung riesiger Datenvolumina

per 2G, 4G, 5G, CPL oder Wifi.

In Sachen Multimedia (Netflix etc.) ist der Verbraucher

heutzutage gezwungen, anstatt per Download

per Streaming auf Inhalte zuzugreifen, was wiederum

heisst, dass wir besonders unterwegs ständig

mit dem Internet verbunden sein müssen.

Auch Computer und Peripheriegeräte sowie Unterhaltungselektronik

arbeiten mittlerweile häufig

im kabellosen Modus, was wiederum einen Anstieg

des Elektrosmogs im Haushalt (Wifi, Bluetooth) zur

Folge hat.

Hersteller von Haushaltsgeräten möchten uns

von der scheinbar neuen Dringlichkeit der kompletten

Vernetzung überzeugen, die ebenfalls nicht ohne

permanenten Datenverkehr per Wifi, CPL, 4G , 5G

oder Bluetooth auskommt.

Es liegt deshalb in unserer Verantwortung als

KonsumentInnen, alle technischen und ethischen

Aspekte kritisch zu hinterfragen, bevor wir Geräte

oder Services anschaffen oder nutzen, die elektrische

Komponenten integrieren und/oder nachweislich

elektromagnetische Strahlung abgeben.__

Foto_Animaflora/iStock

INFO: Es gibt eine Reihe einfacher Mass nahmen, wie Sie

Elektrosmog zu Hause verringern können.

Sie finden Tipps unter www.casafair.ch/elektrosmog

casanostra_154 / 2020


16





22. Messe für

Immobilien, Bau

und Renovation

St.Gallen, 20.–22. März 2020

Eintritt frei ∙ immomesse.ch

Affolternstrasse

128 Postfach 8050 Zürich

Telefon

044 312 76 80 mail@ engel-partner.ch


www.engel-partner.ch


Die Genossenschaft für Tätigsein und Wohnen

in der zweiten Lebenshälfte

Wir suchen Menschen ab 45 Jahren. Individuelle

Wohnungen, 60 – 80 m 2 , Gemeinschaftsräume,

Terrassen. Miete ab 1500.–, Genossenschaftsanteile

von 500.– pro m 2 . Lagerplatz Winterthur.

Informationen: www.zusammenhalt.ch,

vermietung@zusammenhalt.ch

Patronat

Ihr starker Partner...

... wenn es um Holz geht!

Immobilienbewertung

und Verkauf

Wir kümmern uns um Ihre Immobilien

Ihre

Casafair-

Berater

Wyss Liegenschaften GmbH in Bern, Thun und Wabern | Telefon 031 534 00 14 | www.wyssliegenschaften.ch

casanostra_154 / 2020


KURSE UND VERANSTALTUNGEN

service__17

Foto_Andreas Käsermann

Foto_Ruedi Giezendanner, Enora AG

Foto_Papillon Köniz, Blockstrom AG

GELD & RECHT GEBÄUDEMODERNISIERUNG SOLARENERGIE

Wohneigentum und Steuern Sanieren mit Konzept Wann lohnt sich der Eigenverbrauch

von Solarstrom?

Die Veranstaltung zum Thema Finanzen bietet

einen Überblick über die gesetzlichen Vorgaben

auf kantonaler und nationaler Ebene. Sie zeigt,

worauf Sie beim Ausfüllen Ihrer Steuererklärung

besonders achten müssen.

Bei alten Liegenschaften besteht grosser Sanierungsbedarf.

Welches ist die richtige Vorgehensweise?

Ein einfaches Rezept gibt es leider

nicht. Anhand von Berechnungen wird das Potenzial

bei Gebäudehülle und Technik sowie der

Nutzung erneuerbarer Energien erläutert.

Strom selbst produzieren, nutzen und verkaufen?

Wann ist er wirtschaftlich und welche Faktoren

bestimmen die Rentabilität? Es werden

aktuelle Beispiele vorgestellt und Sie sind dadurch

in der Lage, eine grobe Beurteilung Ihrer

Situation vorzunehmen.

Weitere Infos Weitere Infos Weitere Infos

Datum Donnerstag, 5. März 2020,

19.30 Uhr

Ort

Unternehmen Mitte,

Gerbergasse 30, Basel

Kosten Mitglieder gratis,

Nichtmitglieder Fr. Fr. 20.–

Anmeldung bis 28. Februar:

www.casafair.ch/agenda

Tel. 061 271 31 06

Datum Mittwoch, 11. März 2020,

18.30 bis 19.30 Uhr

Ort

Kath. Kirchgemeindehaus,

Friedhofstr. 3, Jona

Kosten keine

Anmeldung bis 3. März:

www.casafair.ch/agenda

Tel. 071 220 71 44

Datum Donnerstag, 12. März 2020,

18.30 bis 20.30 Uhr

Ort

Galerie am Märtplatz, Ob. Bahnhofstrasse

7, Affoltern am Albis

Kosten Mitglieder Fr. 20.–,

Nichtmitglieder Fr. 40.–

Anmeldung bis 10. März:

www.casafair.ch/agenda

GARTEN FENG SHUI DISKUSSION

Rosen schneiden – aber richtig!

Garten- und Terrassengestaltung

nach Feng Shui

Zersiedelung stoppen

mit Wohnflächenbesteuerung?

Je nachdem, ob es sich um Beet-, Strauch-, Kletter-

oder Historische Rosen handelt, braucht es

eine andere Schnittweise. An diesem Kurs erfahren

Sie die Unterschiede und werden beim

praktischen Arbeiten angeleitet.

Aussenräume schaffen, um sich darin wohl zu

fühlen: ein nicht immer ganz einfaches Unterfangen:

Oftmals ist die Fläche eher eingeschränkt

oder die Vorgehensweise nicht klar.

Vieles muss berücksichtigt werden. Wie kann

ein stimmiger Garten oder eine einladende Terrasse

gestaltet werden? Lassen Sie sich an dieser

Veranstaltung inspirieren.

Die Rechnung ist einfach: Mehr Wohnfläche

verbraucht mehr Boden, und damit steigt auch

der Energieverbrauch. Und dies sowohl bei der

Erstellung der Gebäude als auch im Betrieb. Die

negativen Folgen des flächenintensiven Wohnens

für die Umwelt und Landschaft tritt vermehrt

ins Bewusstsein. Wie können wir diesen

Trend aufhalten?

Weitere Infos Weitere Infos Weitere Infos

Datum Samstag, 14. März 2020,

13.30 bis 16.30 Uhr

Ort

Winterfeldweg 75, Bern

Kosten Mitglieder Fr. 35.–,

Nichtmitglieder Fr. 50.–

Anmeldung bis 6. März:

www.casafair.ch/agenda

Tel. 031 311 50 55

Datum Dienstag, 17. März 2020,

18.15 bis 19.45 Uhr

Ort

Bollwerk 35, Bern

Kosten Mitglieder gratis,

Nichtmitglieder Fr. 20.–

Anmeldung bis 10. März:

www.casafair.ch/agenda,

Tel. 031 312 00 25

Datum Mittwoch, 25. März 2020,

18 bis 20 Uhr

Ort

Gemeinschaftsraum Erlenmatt-

Ost, Signalstr. 25a, Basel

Kosten Mitglieder gratis,

Nichtmitglieder Fr. 20.–

Anmeldung bis 20. März:

www.casafair.ch/agenda

Tel. 061 271 31 06

Weitere Kurse finden Sie auf www.casafair.ch/agenda

casanostra_154 / 2020


18__service

RATGEBER

Feuerlöscher vs.

Brandschutzdecke

«Wir besitzen seit Jahren einen

Feuerlöscher, haben aber nun

erfahren, dass dies seit einiger Zeit

gar nicht mehr obligatorisch ist.

Was empfehlen Sie? Ist der Feuerlöscher

nicht weiterhin ratsam?»

Ärger mit Dunstab zugshauben

vermeiden

«Wir wollen unsere Mietwohnung

renovieren und stehen vor der

Frage, welches Modell für den

Dunstabzug in der Küche in Frage

kommt. Was raten Sie uns?»

Mysterium Grundstückgewinnsteuer

«Unsere Erbengemeinschaft strebt

den Verkauf eines Grundstücks

an. Nun ist die Diskussion um die zu

entrichtende Grundstückgewinnsteuer

aufgekommen. Wann fällt die

Grundstückgewinnsteuer an und

wer bezahlt sie?»

__Feuerlöscher sind wie Versicherungen:

Lieber haben und nicht gebrauchen – als

umgekehrt.

Insofern erstaunt es: Seit 2015 sind

schweizweit in Wohnbauten Feuerlöscher

nicht mehr Pflicht. In allen übrigen Bauten

wie Industrie, Gewerbe, öffentliche

Bauten und Hochhäusern ab 30 m Gebäudehöhe

gilt nach wie vor die Feuerlöscher-Pflicht,

abgestimmt auf die Nutzungsart,

Grösse und die Anzahl der sich

darin aufhaltenden Menschen. Und trotzdem:

bei jährlich über 20 000 Bränden in

Wohnhäusern sind Löschgeräte gleichwohl

sehr zu empfehlen.

In einem Privathaushalt sollte der

Feuerlöscher 6 Liter (Schaum) oder 6 kg

(Pulver) enthalten. Feuerpolizeilich relevante

Feuerlöscher müssen der Norm SN

EN3 entsprechen und von der Vereinigung

Kantonaler Feuerversicherungen

(VKF) anerkannt, gut sichtbar montiert

und leicht zugänglich sein.

Pulver oder Schaum? Pulver ist hochwirksam,

es verteilt sich jedoch bei einem

Einsatz bis in alle Ritzen und lässt sich

nur sehr schwer entfernen; Schaumlöscher

ersticken den Brand und die Folgen

sind einfacher zu reinigen. Feuerlöscher

kosten ungefähr Fr. 300.– sowie Fr. 80.–

für den alle 3 Jahre empfohlenen Service.

Sicher: Eine Feuerlöschdecke, am geeigneten

Standort platziert, kann mehr

bewirken als ein Feuerlöscher, versteckt

im Abstellraum hinter einem Berg von

Schuhen – auch da ist Vernunft und gebührender

Respekt vor möglichen Brandgefahren

angezeigt.__

__In Neubauten werden mehrheitlich

Dunstabzugshauben mit Umluft eingebaut.

Die Bauherrschaft ist nicht immer

darüber informiert, dass es zwei unterschiedliche

Systeme gibt:

> Abluft: hier wird Dunst angesaugt,

über den Fettfilter gereinigt und

nach draussen geblasen;

> Umluft: Dunst wird angesaugt, über

einen Fett- und Geruchsfilter

(Aktivkohlefilter) gereinigt und wieder

in den Raum zurückgeführt.

Je nach baulicher Ausgangslage bieten

sich verschiedene planerische und gestalterische

Möglichkeiten für die Lüftung

in der Küche an.

Gerade in Mietwohnungen führt das

System mit Umluft jedoch gerne zu Problemen.

Oft weiss die Vermieterschaft

selbst nicht, welche Art von Abzug eingebaut

wurde und informiert deshalb die

MieterInnen nicht entsprechend darüber,

dass bei dem vorgenannten System der

Aktivkohlefilter in regelmässigen Abständen

(je nach Gebrauch 1 – 2 jährlich) gewechselt

werden muss (Kosten etwa 70

Franken). Zudem gibt es Geräte, bei denen

das Auswechseln derart kompliziert ist,

dass der Wechsel besser durch eine Fachperson

erfolgen sollte.

Wusste die Mieterschaft nichts von

«ihrem Glück», kann es Unstimmigkeiten

darüber geben, wer die Kosten für den Filter

übernimmt. Im Grundsatz gehört der

Ersatz eines Filters mietrechtlich zum

«kleinen Unterhalt» und ist deshalb durch

die Mieterschaft zu bezahlen.

Um Diskussionen zu vermeiden, empfehlen

wir, die Mieterschaft über die entsprechende

Reinigung und Bezugsquelle

der Filter spätestens bei Mietantritt

schriftlich zu informieren.__

__Die Grundstückgewinnsteuer ist eine

Spezialeinkommenssteuer und fällt normalerweise

dann an, wenn ein Grundstück

verkauft wird. Vorausgesetzt ist dabei

natürlich ein Gewinn, welchen die

Kantone oder die Gemeinden besteuern,

einfordern und unter sich aufteilen.

Bei einem Eigentumswechsel durch

Schenkung, Erbgang, einen Erbvorbezug

oder in gewissen Fällen unter Ehegatten

wird in der Schweiz ein Steueraufschub

gewährleistet. Ebenfalls von einem Steueraufschub

profitiert die Eigentümerschaft,

welche sich nach dem Verkauf ein

teureres Eigenheim anschafft.

In der Handhabung der Verrechnung

dieser Steuer gibt es in der Schweiz unterschiedliche

Systeme. Besteuert wird jedoch

in allen Fällen die Liegenschaft,

die im Grundbuch aufgenommene selbstständig

und dauernd eingetragene Rechte

sowie Miteigentumsanteile an Grundstücken.

Die Höhe des Grundstückgewinns

richtet sich zum einen nach der Höhe des

Gewinns sowie zum andern nach der

Haltedauer der Liegenschaft. Weiter können

wertvermehrende Investitionen sowie

Aufwendungen im Zusammenhang

mit dem Verkauf von der Grundstückgewinnsteuer

in Abzug gebracht werden.

Zu beachten gilt es, dass die Originalrechnungen

zwingend aufbewahrt werden

müssen.

Je länger eine Liegenschaft im Besitz

einer Eigentümerschaft verbleibt, umso

weniger Grundstückgewinnsteuern sind

zu entrichten. Der Souverän will damit

verhindern, dass Liegenschaften zu Spekulationszwecken

kurzfristig weitergereicht

werden.__

Hannes Heuberger,

Berater Casafair Mittelland

Tanja Moser, Erstvermietung

und Immobilienverkauf Casafair Schweiz

Michel Wyss, Berater Casafair Mittelland,

Wyss Immobilien, Wabern

casanostra_154 / 2020


service__19

Hängige Erbrechtsrevision:

Diese Neuerungen sind geplant

«Das Erbrecht steht derzeit politisch zur Diskussion.

Was wird sich mit der angestrengten Revision des Erbrechts

ändern?»

Foto_zvg

Foto_zvg

Markus Gysi, Rechtsanwalt,

Notar und

Mediator SAV bei

Häusermann + Partner

Michelle Oswald,

Notarin bei Häusermann

+ Partner

__Das Leben – insbesondere auch das Familienleben –

ist nicht mehr dasselbe wie noch vor hundert Jahren.

Dennoch haben wir ein hundertjähriges Erbrecht,

das sich seit Inkrafttreten fast nicht verändert

hat. Es ist deshalb höchste Zeit, dass unser Erbrecht

an die neuen gesellschaftlichen Formen des Zusammenlebens

angepasst wird. Der Bundesrat arbeitet

mit Hochdruck an einer Modernisierung.

Im Wesentlichen geht es bei der Erbrechtsrevision

darum, dem Erblasser mehr Verfügungsfreiheit

einzuräumen. Gemäss heutigen Regelungen haben

die Nachkommen, der Ehepartner beziehungsweise

eingetragene Partner oder in bestimmten Fällen auch

die Eltern einen Anspruch auf einen Mindestanteil

der Erbschaft. Über diesen sogenannten Pflichtteil

kann der Erblasser nicht frei verfügen. Es ist deshalb

vorgesehen, dass die Pflichtteile wie folgt angepasst

werden:

> der Pflichtteil der Eltern wird gänzlich

aufgehoben;

> der Pflichtteil der Nachkommen wird

von bisher ¾ des gesetzlichen Erbanspruchs

auf ½ reduziert;

> der Pflichtteil des Ehepartners bzw. eingetragenen

Partners beträgt nach wie vor ½ des

gesetzlichen Erbanspruchs. Wobei Ehegatten

in Scheidung ihren gegenseitigen Pflichtteilsanspruch

unter Umständen ganz verlieren.

Beratung für Mitglieder

15 Minuten Gratisberatung für Mitglieder

AG, AI, AR, BL, BS, BE, FR, GL, GR, SG, SH,

SO, TG, TI, VS, ZH

Mietrecht, Stockwerkeigentum,

Geld und Recht:

Montag bis Freitag, 9–12 Uhr

Telefon 0844 25 25 25 (Inlandtarif

ab Festnetz) oder E-Mail an

beratung@casafair.ch

Bauen, Umbauen, Baumängel

(z. B. Schimmel), Energie:

Montag, Mittwoch, Donnerstag, 14–17 Uhr

Telefon 0844 25 25 25 (Inlandtarif

ab Festnetz) oder E-Mail an

bau-beratung@casafair.ch

LU, NW, OW, SZ, UR, ZG

Montag bis Freitag,

8.30–11.30 und 14–16 Uhr

Telefon 041 422 03 33 oder E-Mail an

zentralschweiz@casafair.ch

Service de conseil aux membres

en Suisse romande

FR, GE, JU, JU-BE, NE, VD, VS:

Téléphone 021 652 88 77,

du lundi au vendredi de 8 h à 12 h

conseil@habitatdurable.ch

Damit kann der Erblasser künftig freier über sein

Vermögen verfügen und beispielsweise seinen Lebenspartner

oder dessen Kinder stärker begünstigen

als bisher. Ebenfalls kann der überlebende Ehegatte

gegenüber den gemeinsamen Kindern in einem grösseren

Umfang meistbegünstigt werden.

Der Kreis der gesetzlichen Erben sowie die gesetzlichen

Erbquoten bleiben unverändert bestehen.

Möchte der Erblasser also eine Person ausserhalb der

gesetzlichen Erben begünstigen, muss er dies mittels

Verfügung von Todes wegen machen.

Der Ständerat ist mit diesen geplanten Änderungen

einverstanden und stimmte der Vorlage des Bundesrats

grundsätzlich zu. Die Beratungen im Nationalrat

haben im Herbst 2019 begonnen. Es ist damit

zu rechnen, dass in Kürze darüber entschieden

wird.__




www.casafair.ch



www.habitatdurable.ch

casanostra_154 / 2020


20_ ANZEIGEN__service

Branchenverzeichnis

Architektur

AMJGS Architektur

Neubau, Umbau, Bauherrenberatung

Räffelstrasse 25, 8045 Zürich

info@amjgs.ch, www.amjgs.ch

ARBA-BIOPLAN

Baubiologische Architektur und Lehmbau

Rosenstrasse 14, 8400 Winterthur, Tel. 052 212 17 43

www.arba-bioplan.ch

archinatura – in der Natur zu Hause!

Ausgezeichnete Architektur im Einklang mit der Natur

Paul Nijman, 6207 Nottwil, Tel. 041 937 19 18,

info@archinatura.ch, www.archinatura.ch

Architektur Atelier Christoph Zihlmann

Dipl. Arch. ETH SIA, Geibelstrasse 5,

8037 Zürich, Tel. 044 440 73 73, www.ateliercz.ch

Architektur und Planungsbüro Sutu

Ganzheitliche Bau- und Energieberatung, Bauphysik

Bau- und Elektrobiologie, Gebäudetechnik + Autarkie

Stefan Tschannen – MAS im nachhaltigen Bauen

Tel. 078 600 33 93, www.sutu.ch

Atelier arba architekten

Gerberngasse 23, 3011 Bern, Tel. 031 311 11 88,

mail@atelierarba.ch, www.atelierarba.ch

Bänninger + Partner Architekten

Tel. 052 233 21 21, www.baenningerpartner.ch

bauladen für architektur, innenarchitektur und

lichtdesign, egelgasse 67, 3006 bern

tel. 031 368 12 40, www.bauladen.ch

degen hettenbach & partner

Architekturbüro für ökologisches Bauen + Lehmbau

Hinterweg 14, 4106 Therwil

Tel. 061 721 88 81, www.degenhettenbach.ch

HPP Architekten GmbH

8008 Zürich, von der Idee, Realisation bis

Abrechnung, alle Teilleistungen, oder nach Bedarf.

Tel. 044 383 31 61, www.hpparchitekten.ch

knecht bauundenergie

Energieberatung, Modernisierungskonzepte, Gebäude-Erneuerungen,

Energienachweise, Fördergelder,

Schulungen. Ich bin der Fitnesstrainer für Ihr Haus!

www.knecht-bue.ch, beni@knecht-bue.ch

LIIS Architektur GmbH

Architektur, Innenarchitektur, Baumanagement/

Bauleitung, Beratung, Uetlibergstrasse 20,

8045 Zürich, T +41 44 450 25 20 mail@liis.ch

www.liis.ch

manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

Stöckli Grenacher Schäubli

Architektur Innenausbau Design, Waserstrasse 16,

8032 Zürich, Tel. 044 389 85 85, www.stoegresch.ch

www.check-dein-haus.ch

Sulser Anken Architektur GmbH

Bauen für die Seele

Im Tobel 5, 8340 Hinwil, Tel. 044 977 29 89

www.sulser-anken.ch

Ulrich Schlegel, dipl. Arch. ETH/SIA

8050 Zürich, Tel. 044 310 85 44

www.schlegelarchitekten.ch

Abwasser-Rohrsanierung

InsaTech AG Weieracherstrasse 5, 8184 Bachenbülach,

Tel. 044 818 09 09, info@insatech-ag.ch,

www.insatech-ag.ch

Asbest

STUTZ AG Bauunternehmung

9016 St. Gallen, R. Engeler, Tel. 058 269 09 09,

www.stutzag.ch

Witschi Detox AG Schadstoffsanierungen,

4900 Langenthal, Tel. 062 916 14 14

info@witschibau.ch, www.witschibau.ch

Witschi ist zertifizierter Asbestsanierer

gemäss den geltenden Vorschriften der SUVA

(EKAS Richt linie 6503)

Baubiologie

Sulser Anken Architektur GmbH

Bauen für die Seele

Im Tobel 5, 8340 Hinwil, Tel. 044 977 29 89

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Brandschutz/Sicherheit

Lösungen! Beratung hat viel mit Zuhören und Verstehen

zu tun. Seit 1994 hören wir unseren Kunden

zu, um ihre unterschiedlichen Bedürfnisse zu verstehen.

Nur so können wir gemeinsam kostenoptimale

Konzepte entwickeln. www.mnsb.ch – 044 299 32 23

STUTZ AG Bauunternehmung

8580 Hatswil, T. Hartmann, Tel. 058 269 09 09,

www.stutzag.ch

Druckerei

Vogt-Schild Druck AG print- & publishing services

Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen

Tel. 058 330 11 11, info@vsdruck.ch, www.vsdruck.ch

Energetische Sanierung

Renovesa

9016 St. Gallen, M. Gasser, Tel. 058 269 09 09,

www.stutzag.ch

STUTZ AG Bauunernehmung

9016 St. Gallen, R. Engeler, Tel. 071 243 03 63,

www.stutzag.ch

Energieberatung

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Energieberatung, Energiekonzepte, Zertifizierungen.

Wir begleiten Sie auf dem Weg zu einer

nach haltigen Immobilie.

www.edelmann-energie.ch oder Tel. 043 211 90 00

Hässig Sustech Gmbh, 8610 Uster

Energieberatung, Lüftung, Heizung, Solar, Expertisen,

MINERGIE, Gebäudeenergieausweise – GEAK.

Ingenieurbüro für nachhaltige Gebäudetechnik und

Planung – Tel. 044 940 74 15 – www.sustech.ch

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Energieberatung, Modernisierungskonzepte, Gebäude-Erneuerungen,

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Schulungen. Ich bin der Fitnesstrainer für Ihr Haus!

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begleiten Ihr Projekt auf Wunsch bis zur Übergabe.

Tel. 044 790 36 54, www.martienergie.ch

Erneuerbare Energie

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Solarthermie, LED-Beleuchtungen, im Synergiepark,

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Feng Shui

Karin Weissenberger Immobilien

Dipl. Feng Shui-Beraterin,

Winkelweg 4, 8127 Forch, Tel. 044 980 66 67

weissenbergerimmo@bluewin.ch

Finanzen, Vorsorge

Alternative Bank Schweiz AG

Amthausquai 21, Postfach, 4601 Olten

Tel. 062 206 16 16, www.abs.ch, contact@abs.ch

MANDAT-IN, Vorsorge- und Finanzlösungen

Brunnenhofstrasse 43, 3063 Ittigen, T 031 922 40 22

www.mandat-in.ch, sylvia.raguth@mandat-in.ch

Gartengestaltung

Zollinger Stettler Gartengestaltung GmbH

Bioterra-Fachbetrieb, Schloss 1, 3177 Laupen,

www.garten-zollinger.ch

Grafik

art.I.schock

Die Kommunikationsagentur, Schöntalstrasse 20,

8004 ZH, Tel 043 268 05 70

artischock.net/darum@artischock.net

Clerici Partner Design

Münstergasse 18a, 8001 Zürich, Tel. 044 252 97 79

www.clerici-partner.ch/mail@clerici-partner.ch

Immobilien

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Ihre Immobilienverwaltung in Bern und Umgebung

Tel. 031 311 07 80, info@braendli-treuhand.ch

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CasaConsult, R. Fankhauser & L. Theiler – das andere

Immobilienbüro. Wir beraten Sie persönlich und

verkaufen Ihre Liegenschaft nach den Casafair-

Grundsätzen. Im Tessin haben wir eine zweisprachige

Vertretung. Tel. 031 312 95 14, www.casaconsult.ch

Dienstleistungen rund um Immobilienwerte

Beratung, Bewertung und Verkauf.

Experte für Wohnen im Alter.

Charles Hirschi, eidg. dipl. Immobilien-Treuhänder

Tel. 031 952 77 75, www.immobilienwerte.ch

Hardegger Immobilien AG

8153 Rümlang, Tel. 043 211 06 73/078 804 44 91,

www.hardegger-immobilien.ch,

info@hardegger-immobilien.ch

Immobilienberatung Eduard Weisz

Verwaltung, Bewertung, Verkauf

Sumatrastrasse 25, 8006 Zürich

Tel. 043 343 11 01, www.immoprojekte.ch

Immobilienberatung Casafair Mittelland

Mietzinsfestlegung, Vermietung und Verkauf

Bollwerk 35, 3011 Bern

Tel. 031 312 00 23, immobilien@casafair.ch

www.casafair.ch/immobilien

Immo Traeum AG

Strandweg 17, 8807 Freienbach, Tel. 044 687 71 34,

info@immo-traeum.li, www.immo-traeum.li

Karin Weissenberger Immobilien

Winkelweg 4, 8127 Forch, Tel. 044 980 66 67

weissenbergerimmo@bluewin.ch

LUNG LAND Immobilien Verkauf,

Vermietung & Schätzungen

Zürcher Unterland, Schaffhausen, Aargau

Badener Landstrasse 9a, 8197 Rafz, Tel. 079 298 46 56

info@lungland.ch, www.lungland.ch

Müller & Schuhmacher AG. Immobilien-Verwaltung

& Immobilien-Verkauf in der Region Winterthur,

Tel. 052 212 85 54, info@mueller-schuhmacher.ch,

www.mueller-schuhmacher.ch

Wyss Liegenschaften GmbH

Stockwerkeigentum, Schätzung & Verkauf

Park strasse 6, 3084 Wabern

Tel. 031 534 00 14, www.wyssliegenschaften.ch

Innenausbau

Arbos AG

Schreinerei Zimmerei Parkett Dämmtechnik,

Ebnet strasse 6, 8474 Dinhard, Tel. 052 336 21 24,

info@arbos.ch, www.arbos.ch

manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

( FORTSETZUNG AUF SEITE 22 )

casanostra_154 / 2020


NEWS

service__21

KALENDER

PERSONALIEN

Casafair-Mitgliederversammlungen

Die Casafair-Sektionen halten in den nächsten Wochen

ihre jährlichen Mitgliederversammlungen ab.

Diese finden wie folgt statt:

> Casafair Mittelland (BE, SO, AG, VS, FR)

Donnerstag, 12. März 2020, 17.30 Uhr, Bern

> Casafair Nordwestschweiz (BL, BS)

Donnerstag, 19. März 2020, 18.45 Uhr,

Münchenstein

Fotos_Ruben Sprich

Neue Gesichter und ein Jubiläum

Im Rahmen der Wachstumsstrategie wird auch das Team im

Casafair-Zentralsekretariat in Bern personell verstärkt.

Bereits seit Anfang Jahr ist Casafair-Beraterin

Barbara Mühlestein (40) für das Dienstleistungszentrum

Bern im Einsatz. Die erfahrene Immobilientreuhänderin

baut zusammen mit Tanja Moser

das regionale Serviceangebot aus. Barbara Mühlestein

wohnt im Berner Seeland und ist Mutter

zweier Kinder.

> Casafair Ostschweiz

(AI, AR, FL, GL, GR, SG, SH, TG)

Dienstag, 28. April 2020, 17.30 Uhr, Neuhausen

> Casafair Zentralschweiz

(OW, NW, UR, LU, ZG, SZ)

Samstag, 16. Mai 2020, 9.15 Uhr, Eschenbach

> Casafair Zürich (ZH)

Donnerstag, 2. April 2020, 17.30 Uhr, Zürich

> HabitatDurable Neuchâtel (NE)

Donnerstag, 7. Mai 2020, 18.45 Uhr,

La Chaux-de-Fonds

> HabitatDurable Suisse romande

(FR, VS, VD, JU, JU-BE, GE)

Donnerstag, 2. April 2020, 17.30 Uhr, Lausanne

Die Übersicht über alle Mitgliederversammlungen

sowie die detaillierten Programme finden Sie unter

www.casafair.ch/mv2020

Per Mitte Februar konnte die im Casafair-Zentralsekretariat

neu geschaffene Marketingstelle mit

Noemi Helfenstein (34) besetzt werden. Die Historikerin

und Politologin hat Erfahrung in der Lobbyund

Öffentlichkeitsarbeit für verschiedene NPO gesammelt

und wird sich für die gute Platzierung und Positionierung

von Casafair Schweiz einsetzen. Sie wird ausserdem

das casanostra-Inseratemarketing betreuen. Noemi Helfenstein

ist Mutter dreier Kinder und wohnt in Bern.

Casafair Schweiz heisst die neuen Mitarbeiterinnen herzlich

willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Mitte März wird das dienstälteste Mitglied des

Casafair-Teams in Bern ihr 10-Jahre Dienstjubi läum

feiern: Veronika Pantillon (51) betreut die Schnittstelle

zu den französischsprachigen Sektionen

HabitatDurable Neuchâtel und HabitatDurable Suisse

Romande und war in den vergangenen Jahren eine wichtige

Akteurin beim Aufbau der Westschweizer Casafair-Ableger.

Casafair Schweiz gratuliert herzlich zum Dienstjubiläum

und freut sich, auch weiterhin auf die Dienste Veronikas

zählen zu dürfen.

Foto_Nattakorn Maneerat/iStock

INSERAT

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Kompetente und persönliche Verwaltung

Ihrer Liegenschaft

Als Mitglied von Casafair setzen wir auf faire Mietverhältnisse

und nachhaltige Liegenschaftsbewirtschaftung

– Eigentum mit Verantwortung.

Hardegger Liegenschaften GmbH,

Chämletenweg 1, 8153 Rümlang

info@ha-lie.ch

Telefon +41 43 211 06 73

Mobile +41 78 804 44 91

casanostra_154 / 2020


22_ ANZEIGEN__service

Branchenverzeichnis ( FORTSETZUNG VON SEITE 20 )

KLEININSERATE

Küchen

Amarena AG, FSC-zertifizierte Schreinerei

Ausstellung: Wichelackerstrasse 15a,

3144 Gasel, Tel. 031 904 04 00

info@amarena-ag.ch, www.amarena-ag.ch

manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

Landschaftsarchitektur

Alexander Schmid Landschaftsarchitektur

Beratung und Unterstützung in der

Umgebungs- und Gartengestaltung

Werdgässchen 23, 8004 Zürich, Tel. 044 542 93 94

www.alexander-schmid.ch

Spiel mit Raum GmbH Planung, Bau und

partizi pative Projekte für naturnahe Spiel- und

Begegnungsräume, www.spielmitraum.ch,

sprenger@spielmitraum.ch

Liegenschaftenbewertungen

Immobilienberatung Eduard Weisz

Verwaltung, Bewertung, Verkauf

Sumatrastrasse 25, 8006 Zürich

Tel. 043 343 11 01, www.immoprojekte.ch

Engel & Partner Immobilien- und Bauberatung

Affolternstrasse 128, 8050 Zürich, Tel. 044 312 76 80

mail@engel-partner.ch, www.engel-partner.ch

Hecht IMMO Consult AG

Bruderholzstrasse 60, 4053 Basel

Tel. +41 61 336 30 61, Mobil +41 79 311 99 19,

Fax +41 61 336 30 69

hecht@hic-basel.ch, www.hic-basel.ch

Immo Traeum AG

Strandweg 17, 8807 Freienbach, Tel. 044 687 71 34,

info@immo-traeum.li, www.immo-traeum.li

Wyss Liegenschaften GmbH

Stockwerkeigentum, Schätzung & Verkauf

Park strasse 6, 3084 Wabern

Tel. 031 534 00 14, www.wyssliegenschaften.ch

Maler

Malen und Handwerk

Malerei für natürliche Anstriche und Verputze

M. Heusser Tel. 078 600 95 95, 8718 Schänis

www.malenundhandwerk.ch

www.malhandwerk.ch / Natur-Farben & Verputze.

Gestaltung – Beratung – Ausführung

7202 Says, Tel. 079 440 86 74

Marco Pestoni

3152 Mamishaus, Tel. 031 731 32 53

Umweltfreundliche und nachhaltige Malerarbeiten.

Mineral-, Naturharz- und Ölfarben. Lehm-, Kalk- und

Silikatverputze. Baubiologische Beratung. Naturfloorbelag.

Showroom. Ihr faires und indivi duelles Malerteam.

A. Herzig, Oberkempthal. Tel. 052 246 11 11

Mediation

Nachbarschafts-, Stockwerkeigentums-,

Verkaufs- & Mietverhältniskonflikte

Michel Wyss, Parkstrasse 6, 3084 Wabern,

Tel. 076 461 26 28, michel@wyssliegenschaften.ch

Minergie

Bänninger + Partner Architekten

Tel. 052 233 21 21, www.baenningerpartner.ch

Naturfarben/Öle/Baustoffe

ecovos ag ökologisch bauen + wohnen

Löchligutweg 11, 3048 Bern-Worblaufen

Tel. 031 381 77 70, Fax 031 382 77 72

info@ecovos.ch, www.ecovos.ch

Thymos AG

natürlich farbig, natürliche Farben & Lacke,

Niederlenzer Kirchweg 2, 5600 Lenzburg

Tel. 062 892 44 44, info@thymos.ch, www.thymos.ch

Naturgarten

SKW AG ALLES IM GRÜNEN

Naturgartenbau Gartenunterhalt

Wändhüslenstrasse 1, 8608 Bubikon

Tel. 044 930 20 50, www.skwag.ch

Stephan Kuhn Naturgartenbau

Bern, Tel. 031 333 26 27

www.kuhn-naturgartenbau.ch

Parkett

Bayer & Schütz – Parkett und Schreinerei

Jurastrasse 60, 3013 Bern, Tel. 079 533 92 19

info@bayerschütz.ch, www.bayerschütz.ch

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manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

Schreinerei

Arbos AG

Schreinerei Zimmerei Parkett Dämmtechnik,

Ebnet strasse 6, 8474 Dinhard, Tel. 052 336 21 24,

info@arbos.ch, www.arbos.ch

manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

Massivholzmöbel, Küchen, Schränke, Türen,

Böden, Terrassen, Innenausbau, Umbau.

mais en bois! Schreiner AG, Bernstrasse 15,

3262 Suberg, Tel. 032 389 27 73

www.maisenbois.ch, schreiner@maisenbois.ch

meier + meier ag – Schreinerei und Innenausbau

Möbel, Massivholzarbeiten, Küchen, Schränke,

Isolation mit isofloc, Beratung

Benzburweg 28, 4410 Liestal, Tel. 061 921 92 52

info@mmsi.ch, www.mmsi.ch

Schreinerei Genossenschaft Tigel

Massivholz- und Linoleumtische, Möbel nach Mass

Innenausbau, Restaurationen

Hornbachstrasse 62, 8008 Zürich, www.tigel.ch

Schreinerei Wüthrich

Bretterböden, Möbel, Parkett-Renovationen,

Innenausbau in Altbauten

3233 Tschugg, Natel 079 632 46 25

ch.wuethrich-schreinerei@bluewin.ch,

www.wuethrichschreinerei.ch

Von der Ankleide bis zum Zeitungsständer, Innenausbau

von A bis Z, Stöckli Grenacher Schäubli,

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Solarenergie

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BE | Netz AG Bau und Energie

Beratung, Planung und Realisation von Photovoltaikund

thermischen Solaranlagen, Heizungsersatz mit

erneuerbaren Energien.

Luzernerstrasse 131, 6014 Luzern

Tel. 041 319 00 00, info@benetz.ch, www.benetz.ch,

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beosolar.ch GmbH

Beratung, Planung, Ausführung

Solarstrom, Solarthermie, Wärmepumpen

Spiez/Visp/Adelboden, Tel. 033 654 88 44

www.beosolar.ch, info@beosolar.ch

Heizplan AG

Wärmepumpen, Photovoltaik,

Solarthermie, LED-Beleuchtungen, im Synergiepark,

Karmaad 38, 9473 Gams, Tel. 081 750 34 50;

Filiale Gais: Stossstrasse 23, 9056 Gais

www.heizplan.ch

Jenni Energietechnik AG

Solarwärme, Solarstrom, auch kombiniert, Energiespeicher,

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über 40 Jahren.

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oder hybrid), E-Tankstellen. Heinrich Holinger,

Talweg 57 , 4436 Oberdorf, Tel. 061 961 10 10,

info@solar4you.ch, www.solar4you.ch

casanostra 155 erscheint am 2. April 2020.

Insertionsschluss ist der 6. März 2020.

casanostra_154 / 2020


schlusspunkt__23

Foto_zvg

Den Boden haushälterisch

nutzen und die Biodiversität

stärken

* Die Landschaftsinitiative

wird ergänzt durch die

Biodiversitäts initiative, welche

mehr Flächen und mehr

Geld für die Biodiversität

fordert. Mehr Informationen

unter www.biodiversitaetlandschaft.ch

ELENA STROZZI, PROJEKTLEITERIN

RAUMPLANUNGSPOLITIK,

PRO NATURA SCHWEIZ

__In der Schweiz bauen wir da, wo das Bauen eigentlich

gar nicht vorgesehen wäre: Fast 2000 neue Gebäude

entstehen jedes Jahr in den sogenannten

«Nichtbauzonen». Masthallen, Treibhäuser, Tourismusbauten.

Sie alle ziehen zudem neue Strassen- und Infrastrukturbauten

nach sich. Fast 40 Prozent der verbauten

Fläche unseres Landes liegen heute ausserhalb

der Bauzonen. Absurd! Der Boden, diese wertvolle

und begrenzte Ressource, ist immer mehr unter

Druck – mit dramatischen Folgen für die Biodiversität

und die Tierwelt: Verlust von natürlichen Lebensräumen,

Brut- und Nistplätzen, Durchschneidung

von Wildtier-Wanderrouten, ständige Störungen der

Natur wie auch ruhesuchender Menschen, Entwertung

der Landschaft.

In der Schweiz haben wir Gesetze. Jenes zur

Raumplanung legt die Grundsätze fest, die eine

vernünftige Entwicklung unserer Landschaft gewährleisten

sollen. Zum Beispiel den Grundsatz der

Verdichtung, der in der ersten Revision des Raumplanungsgesetzes

gestärkt wurde. Er soll die weitere

Ausdehnung der Städte bremsen. Ein Schritt in die

richtige Richtung. Was aber ist mit den ländlichen

Gebieten? Hier verlangt das Gesetz, dass die Landwirtschaftszonen

so weit wie möglich von Bauten

freigehalten werden. Die Trennung von Baugebiet

und Nichtbaugebiet soll sichergestellt werden. Doch

die Wirklichkeit sieht leider anders aus. Ausserhalb

der Bauzonen herrscht ein regelrechter Bauboom.

Der Trennungsgrundsatz greift zu wenig.

Diese schädliche Entwicklung muss dringend gestoppt

werden! Um dem Trennungsgrundsatz Nachachtung

zu verschaffen, setzen wir nun auf höchster

Ebene an, bei der Bundesverfassung. Unsere Landschaftsinitiative*

will dort festschreiben, dass die

Zahl der Bauten ausserhalb der Bauzonen und die

von ihnen beanspruchte Fläche nicht mehr zunehmen

dürfen. Sie möchte den Weg ebnen für eine

Raumplanungspolitik, welche im Nichtbaugebiet

für klare und strikte Regeln sorgt.

So bleiben unsere Landschaften und Lebensräume

für Mensch, Tiere und Pflanzen lebenswert. Wir

schonen zudem das Klima und fördern eine hohe

Lebensqualität für alle.__

Wichtige Adressen




www.casafair.ch

Casafair ist der Verband für umweltbewusste

und faire Hausund

Wohneigentümerinnen und

-eigentümer. Er setzt sich für

haushälterischen Umgang mit

dem Boden, klimafreundliches

Bauen, gesundes Wohnen und faire

Miet- und Nachbarschaftsverhältnisse

ein. Gegründet wurde

Casafair 1988 als Hausverein

Schweiz; heute zählt der Verband

13 500 Mitglieder. Acht Sektionen

engagieren sich in allen Teilen der

Schweiz für die Interessen und

Ziele. Das Dach bildet der Zentralvorstand

mit der Präsidentin

Claudia Friedl, St. Galler SP-Nationalrätin.

In der Westschweiz

tritt der Verband unter dem Namen

«HabitatDurable» auf.

Adressänderungen

Casafair Schweiz

Postfach 2464

Bollwerk 35, 3001 Bern

Tel. 031 311 50 55

kontakt@casafair.ch

Sekretariat:

Mo – Fr 8.30–12.00 und

Mo/Di/Do 13.30–16.30 Uhr

(keine Beratung)

Postkonto 30-36061-3

Beratung

Kurze telefonische und

schriftliche Auskünfte in

allen Fragen rund ums

Haus sind im Mitgliederbeitrag

inbegriffen.

Persönliche Beratungen

in den Sektionen nach

telefo nischer Absprache.

Adressen und Telefonnummern

zur Beratung:

Seite 19.

Sektionen

BE, SO, AG, VS, FR

Casafair Mittelland

Postfach 2456, 3001 Bern

mittelland@casafair.ch

Tel. 031 312 00 25

Mo/Di/Fr 8.30−12.00,

Mo/Di 13.30−16.30 Uhr

BL, BS

Casafair Nordwestschweiz

Rheingasse 31, 4058 Basel

Tel. 061 271 31 06

nordwestschweiz@casafair.ch

OW, NW, UR, LU, ZG, SZ

Casafair Zentralschweiz

Brüggligasse 2, 6004 Luzern

Tel. 041 422 03 33

zentralschweiz@casafair.ch

AI, AR, FL, GL, GR, SG, SH, TG

Casafair Ostschweiz

Dorfstrasse 11, 9423 Altenrhein

Tel. 071 220 71 44

ostschweiz@casafair.ch

Mo – Fr 8.30–12.00

und Mo 13.30–16.30 Uhr

GR

Casafair Ostschweiz,

Regionalgruppe Graubünden

Ausserdorf 6, 7307 Jenins

Tel. 081 302 61 71

TI

«Ass. prop. di case» Casa Nostra

Velti Aldo, architetto

Via Lavizzari 6, 6500 Bellinzona

Tel. 091 825 57 71

ZH

Casafair Zürich

8000 Zürich, Tel. 044 461 79 77

zuerich@casafair.ch

NE

HabitatDurable Neuchâtel

Case postale 485, 2002 Neuchâtel

neuchatel@habitatdurable.ch

FR, VS, VD, JU, JU-BE, GE

HabitatDurable Suisse romande

Case postale 832, 1001 Lausanne

suisseromande@habitatdurable.ch

casanostra_154 / 2020


casanostra

Das Magazin für Casafair-Mitglieder




NÄCHSTES THEMA

Rares von hier

statt Masse von dort

Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft wurde

die Vielfalt an Pflanzensorten zugunsten ertragreicherer

Züchtungen verdrängt, ein schleichender

Sortenverlust war die Folge. Heute dominieren gleichförmige,

schnell wachsende und makellos aussehende

Sorten.

Foto_v_zaitsev/iStock

Doch es gibt die Gegenbewegung: Denn durch den

Anbau von alten Sorten – wie etwa der Tomatensorte

«Grüne Zebra» – wird ein breiter Genpool mit vielfältigen

Eigenschaften erhalten. Zusätzlich leisten alte

Sorten einen wichtigen Beitrag an die Biodiversität.

casanostra macht eine Marktschau.

Mitgliedschaft und Abonnement casanostra

__

Mitgliedschaft für EigentümerInnen / Eigentümergemeinschaft

/ Genossenschaft

Beitrag pro

Kalenderjahr

__ 1 bis 3 Wohneinheiten Fr. 80.–

__ 4 bis 6 Wohneinheiten Fr. 100.–

__ 7 bis 19 Wohneinheiten Fr. 130.–

__ 20 und mehr Wohneinheiten Fr. 200.–

__

Mitgliedschaft für Kaufinteressierte,

künftige EigentümerInnen, BauherrInnen

Fr. 80.–

__ Firma, Organisation, Gemeinde Fr. 200.–

__

Abonnement casanostra mit fünf Ausgaben pro Jahr

( für Mitglieder im Jahresbeitrag inbegriffen )

Fr. 25.–

Name und Vorname

Firma, Organisation, Gemeinde

Adresse

PLZ/Ort

E-Mail

Telefon

Datum und Unterschrift

AZB

P.P. / Journal

CH-3001 Bern

Einsenden an : Casafair Schweiz, Postfach 2464, 3001 Bern, Telefon 031 311 50 55,

kontakt@casafair.ch – Online-Anmeldung unter www.casafair.ch/anmelden

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