Gemeindemitteilung Kirchanschöring 2020-2

boandl

An alle Haushalte

2020, Ausgabe II

Gemeindemitteilung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir alle miteinander werden aktuell auf eine harte Probe gestellt.

Die Corona-Pandemie bestimmt mittlerweile vollständig unser aller Leben

und vieles, was vor einigen Tagen noch unaufschiebbar erschien, tritt in

den Hintergrund.

Ich bedanke mich im Namen aller für die Disziplin bei den einschneidenden

Maßnahmen, die unser aller Bewegungsfreiheit einschränken und die Kontakte

zu vielen lieben Menschen sehr reduzieren.

Aber Distanz bedeutet in diesem Fall Zusammenhalt, Rücksicht und Gemeinschaft!

Vielen Dank auch bei allen, die sich um ihre Mitmenschen kümmern und

denen, die nicht aus dem Haus dürfen oder können mit Besorgungen und

Zuspruch zur Seite stehen. Wir bündeln die vielen Hilfsangebote, die an uns

als Gemeinde herangetragen werden und organisieren diese durch das

Sozialbüro - nehmen Sie Kontakt auf.

Noch eine Bitte: Nutzen Sie weiterhin die Angebote vor Ort!

Geschäfte haben offen, Händler liefern teilweise aus und Gaststätten bieten Speisen zur Abholung oder im

Lieferdienst an. Bleiben wir auch hier solidarisch und überlegen wir beim nächsten Mal zweimal, ob wir etwas

gerade jetzt über den Onlinehandel bestellen müssen oder ob es nicht warten kann und wir alle dann noch

bewusster das hervorragende Angebot unserer örtlichen und regionalen Anbieter nutzen.

Ein herzliches Vergelt‘s Gott allen, die jetzt mithelfen, damit wir alle diese schwere Zeit durchstehen können.

Von den medizinisch und pfl egerisch Tätigen bis zu denen, die dafür sorgen, dass wir weiterhin so gut wie alles

einkaufen können und auch allen anderen, die sich - nicht nur jetzt - für die Allgemeinheit engagieren!

Anschöring hilft zam! ... und bleibt‘s gsund!

Euer Bürgermeister


Wichtige Anschriften, Öffnungszeiten und Telefonnummern

Gemeindeverwaltung Kirchanschöring

Rathausplatz 2, 83417 Kirchanschöring

www.kirchanschoering.info

Öffnungszeiten:

Montag - Mittwoch, Freitag: 8:00-12:00 Uhr

Donnerstag: 9:00-12:00 Uhr & 14:00-18:00 Uhr

Zentrale/Vermittlung

Telefon: 08685 / 77 939 - 0 / Telefax: 08685 / 77 939 - 30

gemeinde@kirchanschoering.de

1. Bürgermeister

Hans-Jörg Birner

Tel.: 08685 / 77 939 - 10

buergermeister@kirchanschoering.de

Geschäftsleitung & Kämmerei

Sabine Strohhammer

Tel.: 08685 / 77 939 - 15

strohhammer-sabine@kirchanschoering.de

Fachbereichsleitung für Ordnungsamt, Abwasser,

Kultur & Soziales, Personal

Ramona Aicher & Peter Schuster

aicher-ramona@kirchanschoering.de

Tel.: 08685 / 77 939 - 21

Bautechnik

Josef Parzinger

Tel.: 08685 / 77 939 - 27

parzinger-josef@kirchanschoering.de

Bauamt

Margot Aicher

Tel.: 08685 / 77 939 - 12

aicher-margot@kirchanschoering.de

Mo., Di., Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr / Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Vorzimmer Bürgermeister

Kindergarten- und Krippenbeiträge, Kanalgebühren

Sophia Reitschuh

Tel.: 08685 / 77 939 - 28

reitschuh-sophia@kirchanschoering.de

Mo., Mi., Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr, Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Einwohnermeldeamt

Sabine Inneberger & Theresa Aicher

Tel.: 08685 / 77 939 - 17 ( Sabine Inneberger)

Tel.: 08685 / 77 939 - 19 (Theresa Aicher)

ewo@kirchanschoering.de

Sozialwesen

Michaela Stockhammer

Tel.: 08685 / 77 939 - 18

stockhammer@kirchanschoering.de

Mo., Di., Mi.: 8:00 - 12:00 Uhr, Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Aufgrund der derzeitigen Situation sind die

Öffnungszeiten momentan nicht vorhersehbar.

Bitte beachten Sie die Hinweise

der einzelnen Einrichtungen.

Kassenwesen

Irene Prechtl

Tel.: 08685 / 77 939 - 28

kasse@kirchanschoering.de

Martina Waldherr

Tel.: 08685 / 77 939 - 16

waldherr-martina@kirchanschoering.de

Personalsachbearbeitung

Michaela Palliardi

Tel.: 08685 / 77 939 - 13

palliardi-michaela@kirchanschoering.de

Mo., Di., Mi.: 8:00 - 12:00 Uhr

Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Gemeindemitteilung

Petra Obermeier

gemeindeanzeiger@gmx.de

Sozialbüro

Anja Straßer

Öffnungszeiten

Mo., Di., Mi., Fr.: 08:00 - 12:00 Uhr

Do.: 9:00 - 12:00 Uhr und nach Vereinbarung

Telefon: 08685 / 77 939 - 26 / Telefax: 08685 / 77 939 - 30

sozialbuero@kirchanschoering.de

Postfiliale

Nicole Meinelt, Anneliese Kleinwötzl & Hubert Franken

Öffnungszeiten

Mo. - Fr.: 9:00 - 12:00 Uhr / Sa: 9:00 - 11:00 Uhr

Tel.: 08685 / 77 939 -11

Tourist-Information und VHS

Nicole Meinelt

Öffnungszeiten

Mo., Di, Mi, Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr, Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Tel.: 08685 / 77 939 - 11 / meinelt-nicole@kirchanschoering.de

G‘wandladen - der Kleidermarkt für Jedermann

Öffnungszeiten

Di.: 14:30 -16:30 Uhr, Do.: 10:00 - 12:00 Uhr

Fr.: 14:30 - 16:30 Uhr, Sa.: 10:00 - 12:00 Uhr

Wertstoffhof

Öffnungszeiten

Di., Fr.: 15:00 -18:00 Uhr / Sa.: 8:00-12:00 Uhr

Gemeindebücherei St. Michael

Öffnungszeiten

Di.: 16:00 - 18:30 Uhr, Do.: 10:00 - 11:00 Uhr

So.: 9:30 - 10:30 Uhr

Tel.: 08685 / 77 86 363

buecherei.kirchanschoering@gmail.com

Abgabe für die nächste Ausgabe:

4. Mai 2020

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Der Bürgermeister informiert

Kommunalwahl 2020

Bürgermeisterwahl

Für die Wahl des Bürgermeisters stand offiziell nur ein Kandidat auf dem Wahlzettel zur Auswahl. Daher war es

möglich einen weiteren Namen auf dem Wahlzettel als gewünschten Bürgermeister anzugeben.

Bei einer Wahlbeteiligung von 69,75 % erhielt Hans-Jörg Birner 1497 Stimmen. Auf die weiteren von den Wählern

vorgeschlagenen Personen entfielen 148.

Bei 1645 gültigen Stimmen wurde Hans-Jörg Birner somit mit 91 % wiedergewählt.

Folgende weitere Personen wurden auf den Stimmzetteln aufgeführt:

Vorgeschlagene/r Kandidat/in

Stimmen

Vorgeschlagene/r Kandidat/in

Stimmen

Reiter Albert jun.

23

Dabiri Zahra

1

Albanbauer Andreas

16

Egenhofer Markus

1

Schmid Helmut

14

Hillebrand Sebastian

1

Niedermayer Franz

10

Hofmeister Helmut

1

Eder Franz

5

Hollinger Rupert

1

Baumann Hannes

4

Huschka Josef

1

Brüderl Sebastian

4

Hüller Simon

1

Hüller, Dr. Michael

4

Kleinwötzl Johannes

1

Leitenbacher Christoph

4

Köberle Maximilian

1

Reiter Bernhard

4

Köberle Sylvia

1

Reiter Regina

4

König Manuel

1

Roider Rupert

4

Kraller Josef

1

Roider Rudolf jun.

3

Linke Ralf

1

Stockhammer Michaela

3

Löffler Felix

1

Stöckl-Bauer Katharina

3

Mühle Bernd

1

Witthöft Gabriele

3

Obermayer Josef

1

Babinger Herbert

2

Obermayer Stefan

1

Hillebrand Guido

2

Reiter Matthias

1

Huber Stefan

2

Seidenfuß Matthias

1

Klosch Sandra

2

Tschoner Bruno

1

Wallner Heinrich

2

Wallner Stephan

1

Wörndl Andreas

2

Weber-Susin Alenka

1

Zogelmann Michael

2

Wendlinger Lorenz

1

Allerberger Elfriede

1

Zeimetz Leonie

1

Budemann Valentin

1

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Der Bürgermeister informiert

Gemeinderatswahl

Bei der Wahlbeteiligung von 69,29 % wurden insgesamt 27.097 Stimmen abgegeben:

Daraus ergibt sich nach dem Verteilungsverfahren folgende Sitzverteilung:

In den Stimmbezirken wurden folgende Ergebnisse erzielt:

CSU

GRÜNE

SPD

FWG

Stimmbezirk 1

37,99 %

21,98 %

19,39 %

20,63 %

Stimmbezirk 2

32,68 %

29,42 %

17,51 %

20,39 %

Stimmbezirk 3

38,91 %

13,89 %

6,22 %

40,98 %

Briefwahl 1

36,38 %

20,08 %

19,55 %

24,00 %

Briefwahl 2

35,26 %

23,06 %

18,28 %

23,41 %

Briefwahl 3

32,64 %

17,46 %

9,35 %

40,54 %

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Der Bürgermeister informiert

Stimmbezirk 1 + Briefwahl 1

Kirchanschöring Dorf

Stimmbezirk 2 + Briefwahl 2

Neunteufeln, Breitwies, Hipflham, Bannmühle, Lackenbach, Rothanschöring, Langesöd, Dürnberg, Hernöd,

Voglaich, Hof, Reut, Pölln, Eschlbach, Schwaig, Pennesöd

Stimmbezirk 3 + Briefwahl 3

Horn, Wolkersdorf, Sauberg, Reschberg, Röhrmoos, Pirach, Hausen, Kronwitt, Lampoding, Kirchstein,

Kothaich, Roth, Ribing, Zebhausen, Bernreut, Reichersdorf, Zeifen, Frohnholzen Elham, Leiharting, Watzing,

Güßhübel, Redl

In den Gemeinderat wurden folgende Bewerber (grün gekennzeichnet) gewählt:

Albert Reiter jun., CSU

Herbert Babinger, CSU

Franz Portenkirchner, FWG

Guido Hillebrand, SPD

Matthias Hingerl, CSU

Rupert Roider, CSU

Andreas Albanbauer, FWG

Rudolf Gaugler, CSU

Sebastian Brüderl, CSU

Carolin Hufnagl, GRÜNE

Sylvia Köberle, CSU

Matthias Seidenfuß, FWG

Dr. Katharina Stöckl-Bauer, GRÜNE

Sandra Klopsch, FWG

Dr. med. Michael Hüller, GRÜNE

Gernot Straßer, SPD

Andreas Wörndl, FWG

Helmut Schmid, FWG

Florian Tahedl, GRÜNE

1.783

1.684

1.401

1.278

1.050

986

950

896

882

747

746

734

731

693

681

677

668

667

609

Da Dr. med. Michael Hüller sein Mandat als Gemeinderat nicht angenommen hat (gelb gekennzeichnet),

rückt Florian Tahedl nach.

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Der Bürgermeister informiert

Die Wahlergebnisse nach Gruppierungen sortiert:

CSU

9.565

GRÜNE

5.582

Albert Reiter jun.

1.783

Carolin Hufnagl

747

Herbert Babinger

1.684

Dr. rer. nat. Katharina Stöckl-Bauer

731

Matthias Hingerl

1.050

Dr. med. Michael Hüller

681

Rupert Roider

986

Florian Tahedl

609

Rudolf Gaugler

896

Dr. Maximilian Steinmaßl

454

Sebastian Brüderl

882

Maria Spitz

374

Sylvia Köberle

746

Simon Hüller

353

Rudolf Roider

607

Regina Reiter

295

Rainer Birner

418

Maria Schramm

241

Dieter Gründel

310

Sandra Streibl

204

Andreas Schwangler

203

Alexandra Poller

201

Dr. med. Rolf Linke

168

Olaf Holzhäuser

149

Thomas Hasenöhrl

148

Silke Hofmann-Linke

127

Doris von der Ropp

100

SPD

4.031

FWG

7.919

Guido Hillebrand

1.278

Franz Portenkirchner

1.401

Gernot Straßer

677

Andreas Albanbauer

950

Gabriele Witthöft

566

Matthias Seidenfuß

734

Bruno Tschoner

541

Sandra Klopsch

693

Simon Wadislohner

288

Andreas Wörndl

668

Stefan Schramm

226

Helmut Schmid

667

Tina Wallner

155

Heinrich Wallner

596

Benedikt Niedergünzl

124

Hans Armstorfer

417

Peter Aumeier

121

Friedrich Schuller

403

Michael Wendl

55

Nikolaus Lackner

301

Leonie Zeimetz

266

Alenka Weber-Susin

217

Ingrid Spannbrucker

172

Armin Reschberger

143

Robert Patz

136

Rosmarie Wallner

101

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Der Bürgermeister informiert

Landratswahl

Als Landrat des Landkreises Traunstein wurde Siegfried Walch wiedergewählt.

In Kirchanschöring erreichten die Landratskandidaten folgendes Ergebnis:

Kreistagswahl

Im nächsten Kreistag werden drei Kirchanschöringer Kreistagsmitglieder vertreten sein. Gewählt wurden:

Hans-Jörg Birner (CSU): 29.847 Stimmen

Dr. Michael Hüller (GRÜNE): 19.408 Stimmen

Simon Hüller (GRÜNE): 17.588 Stimmen

Im gesamten Landkreis Traunstein sieht das Ergebnis wie folgt aus:

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Der Bürgermeister informiert

Ein herzliches Vergelt‘s Gott allen, die sich zur Kandidatur bei den Kommunalwahlen 2020 bereit erklärt haben

und Glückwunsch an alle gewählten Mandatsträger!

Was bedeutet die Corona-Pandemie für die Gemeinde?

Diese Frage lässt sich im Moment seriös noch nicht abschließend beantworten. Zu dynamisch sind die Ereignisse.

Die Auswirkungen auf das tägliche Leben ändern sich beinahe täglich bzw. lassen sich die Beschränkungen

in unserer persönlichen Lebensweise nicht länger als wochenweise voraussagen.

Und dennoch hat sich praktisch über Nacht eine völlig neue Situation für die weitere Arbeit unserer Kommune

ergeben.

Die für die Verwaltung mittelfristig einschneidendste Änderung ist die im Moment vollkommene Unsicherheit

in der Finanzplanung. Erst vor kurzem hatten wir den Haushalt 2020 und den Finanzplan für die nächsten Jahre

beschlossen. Dieses Zahlenwerk basierte auf damals gesicherten Grundlagen und ging von weiterhin günstigen

finanziellen Rahmenbedingungen aus.

Nun brechen uns wichtige Säulen im Bereich der Einnahmen weg und es ist nicht abzusehen, wann und ob

sich die Situation entspannen wird.

Somit ist es eine wichtige Aufgabe umsichtig mit unseren Finanzen umzugehen und dennoch wichtige und

positive Signale für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Gewerbetreibenden zu senden. Denn neben

der finanziellen Situation gilt es dabei abzuwägen, ob und wie die Kommune während und nach der Krise

mithelfen kann die Wirtschaft und damit die Betriebe und Arbeitnehmer zu unterstützen.

Doch vorab gilt es den Zusammenhalt der Gemeinschaft zu unterstützen und zu fördern. Viele sind bereit sich

zu engagieren und den Mitmenschen zu helfen. Darauf können wir alle stolz sein und dafür sind wir sehr dankbar.

Als Kommune helfen wir mit, das Engagement zu bündeln. Unser Sozialbüro erweist sich hier als wertvolles

Instrument. Nutzen Sie die vielen Angebote und nehmen Sie die Hilfen an!

Wir erkennen aber auch, wie wertvoll unser vielfältiges, kulturelles und soziales Leben in der Gemeinschaft für

uns alle war und ist. Jetzt, in einer Zeit, in der fast alle sozialen Kontakte eingeschränkt sind, wird dies besonders

schmerzvoll erkennbar.

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Der Bürgermeister informiert

Aus diesem Grund wollen wir auch hier als Kommune bestmögliche Rahmenbedingungen und Hilfen zur

Verfügung stellen, wenn das soziale Leben wieder langsam hochgefahren werden kann. Wir wollen die Vereine

und die verschiedensten Initiativen unterstützen. Wenden Sie sich an uns! Ansprechpartnerin ist Ramona

Aicher (Tel.: 08685 / 77939 - 21 bzw. aicher-ramona@kirchanschoering.de).

In Zeiten wie diesen wird deutlich erkennbar, wie richtig und wichtig unsere vor Jahren getroffene Entscheidung,

die Kommunalpolitik am Gemeinwohl und nachhaltigen Kriterien auszurichten, war und dass wir diesem

Weg treu bleiben sollten.

Neues Leitungsteam in der Gemeindeverwaltung

Mit dem 1. April ändert sich das Leitungsteam der Gemeindeverwaltung!

Hinter dem Leiter der Verwaltung, dem 1. Bürgermeister, wird die Verwaltung in Fachbereichen organisiert.

Die Vertretung des 1. Bürgermeisters im Amt nimmt die Geschäftsleitung wahr.

Bisher war dafür Peter Schuster als Geschäftsleiter und Leiter eines Fachbereichs zuständig. Der weitere Fachbereich

wurde von Sabine Strohhammer geführt.

Da Peter Schuster mit dem 30. Juni in Pension geht, wird im Vorfeld bereits die zukünftige Organisationsstruktur

eingeführt. Dadurch kann der ehemalige Geschäftsleiter seine offenen Vorgänge sauber abschließen und

dem neuen Führungsteam steht für drei Monate ein kompetenter Ansprechpartner im Hintergrund zur Verfügung.

Die Leitung ist nun wie folgt organisiert:

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Der Bürgermeister informiert

Bürgeridee: „Radl-, bzw. Spazierweg Tierpark“

Eine schöne Idee wurde an mich herangetragen:

Wie wäre es, wenn wir alle Orte sammeln, an

denen Tiere angeschaut werden können. Das

können alle möglichen Tiere sein: Kaninchen,

Damwild, Schweine, Kühe, Pferde, ...

Das alles könnte in einer Karte eingetragen

werden und als Wegweiser für Radltouren und Spaziergänge dienen.

Wenn es dann wieder möglich sein wird, kann man in der eigenen Gemeinde einen „Tierpark-Ausflug“

unternehmen.

Wer was herzuzeigen hat und mit dem Besuch von Wanderern oder Radfahrern bei den Tieren einverstanden

ist, bitte bei der Gemeindeverwaltung melden. Ansprechpartnerin ist Ramona Aicher (Tel.: 08685 / 77 939 -21

bzw. aicher-ramona@kirchanschoering.de).

„RegionalGutscheinHilfe“

Kirchanschöringer startet Non-Profit-Gutscheinplattform für Corona-geplagte Unternehmen

Das neue Non-Profi t Gutscheinportal fürs Berchtesgadener Land, den Landkreis Traunstein

und den Chiemgau bringt unter dem Motto #miahoitnzam Bürger und ihre Lieblingsunternehmen

während der Corona-Krise auf kreative Art zusammen.

Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in fi nanzielle Not geraten, bekommen nun

aus unerwarteter Richtung Hilfe: Sie können sich ab sofort kostenlos auf der Website www.

regional-gutschein-hilfe.de anmelden, um dort online Gutscheine zu verkaufen. Dabei gehen

100 Prozent der Gutscheinerlöse an die betroffenen Geschäfte, die so auch trotz Schließungen

weiterhin Einnahmen erzielen können, um Mieten und Gehälter zu zahlen.

Gleichzeitig ruft RegionalGutscheinHilfe die Bürger der Region dazu auf, jetzt Gutscheine bei ihren Lieblingslokalen,

Lieblingsfriseuren und Lieblingsläden online zu kaufen und sie später einzulösen.

Betrieben wird die Website von einem Team rund um den Kirchanschöringer IT-Unternehmer Thomas Hellfritsch.

Er entwickelt und vertreibt seit acht Jahren Gutscheinlösungen für Unternehmen und ursprünglich plante

er Anfang April mit dem Projekt „RegionalGutschein“ zu starten, der online erworben und in der ganzen

Region an allen teilnehmenden Stellen eingelöst werden kann. Dieses Projekt wird verschoben, denn nun hat

die kurzfristig entwickelte Non-Profi t-Plattform RegionalGutscheinHilfe absolute Priorität. „Wir wollen mit beiden

Portalen unsere Wirtschaft hier in Berchtesgaden, Traunstein und auch im Chiemgau stärken. Aber gerade

kleine Anbieter sind aktuell sehr in Bedrängnis und weil wir uns alle wünschen, dass sie auch nach der Krise

noch da sind, hat nun das Corona-Hilfsprojekt Vorrang. Wir würden uns sehr über tatkräftige Unterstützung der

Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen freuen!“, erklärt Thomas Hellfritsch.

RegionaleGutscheinHilfe ist ein Projekt der hellmedia GmbH - Am Moosfeld 10 - 83417 Kirchanschöring

info@regionale-gutschein-hilfe.de

ww.regional-gutschein-hilfe.de

https://www.facebook.com/Regional-Gutschein-Hilfe-113855680258574/

https://www.instagram.com/regionalgutschein/

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Ökomodellregion & ILE

Das Projekt „Digitales Alpendorf“ nimmt Fahrt auf

Seit Dezember 2018 darf sich die Region der Integrierten

Ländlichen Entwicklung (ILE) Waginger See

- Rupertiwinkel als „Digitales Alpendorf“ bezeichnen.

In dem von der Bayerischen Staatsregierung geförderten

Projekt werden in Zusammenarbeit mit

Bürgerinnen und Bürgern der ILE-Kommunen digitale

Lösungen für verschiedene Lebensbereiche

bedarfsgerecht entwickelt und erprobt. Ziel ist es,

den ländlichen Raum für die Zukunft zu stärken.

Erste Ergebnisse des Projekts sind bereits sichtbar!

So wurde bei der Regionalkonferenz der Regionalinitiativen

Waginger See - Rupertiwinkel in Fridolfing,

bei der ebenfalls Michaela Kaniber, Bayerische

Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und

Forsten, einen Impulsvortrag hielt, erstmals das digitale

Herzstück des Projekts präsentiert: Das

„dahoamimrupertiwinkel-Portal“.

„Zukunftswohnen“ ist das erste Teilprojekt, das

auf der Plattform sichtbar ist. Neben alternativen

Wohnkonzepten werden die vielen Möglichkeiten

aufgezeigt, wie bereits beim Bau oder der Sanierung

durch die Auswahl nachhaltiger und umweltfreundlicher

Materialien zukunftsfähig geplant werden

kann. Informationen stehen beispielsweise zu

Sanierungs- und Umnutzungsmaßnahmen oder zu

Kosten und Förderungen zur Verfügung. Einen weiteren

Bestandteil der Plattform stellt der Baublog

dar, in dem die Fortschritte bei Bauvorhaben in der

Region live von der Baustelle mitverfolgt werden

können. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit auf einem

schwarzen Brett nachhaltige Wohnangebote

zu suchen oder selbst zu präsentieren.

Die weiteren Teilprojekte sollen sukzessive folgen.

Dazu zählen:

Biogenuss

Zur besseren Vermarktung der zahlreichen regionalen

Bio-Produkte werden lokale Bio-Direktvermarkter

auf einer Plattform des Vereins „Ökogenuss

Waginger See“ ihre Waren anbieten können.

Nach der Bestellung können die nachhaltigen Lebensmittel

dank einer ausgereiften Lieferlogistik direkt

an der eigenen Haustüre in Empfang genommen

werden.

Bild v.l.: Hans-Jörg Birner, Bürgermeister Kirchanschöring

und 1. Vorsitzender der ILE Waginger See - Rupertiwinkel;

Frank Eberharter, Mitarbeiter TCG; Staatsministerin

Michaela Kaniber; Nadja Kolbeck, Mitarbeiterin TCG;

Matthias Oswald, Projektleiter TCG

Das Portal fungiert als Informations- und Austauschplattform

zwischen den Gemeinden und ihren

Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gemeinden

untereinander. Hier werden die unterschiedlichen

Teilprojekte gesammelt präsentiert.

Findet Naturabenteuer

Mit Hilfe der Plattform „Findet Naturabenteuer“

werden Anbieter und Anbieterinnen ihre Naturerlebnisse

und Umweltbildungsangebote optisch

ansprechend präsentieren können. Die Plattform

bietet Gästen und Einheimischen einen Überblick

über die vielfältigen Angebote in der Region.

Digitaler Pflegekompass

Durch den „Digitalen Pflegekompass“ sollen lokale

Unterstützungsangebote für Pflegebedürftige und

deren Angehörige zielgerichtet gefunden werden

können. Ein Beispiel hierfür ist die Hilfe bei Arzt- und

Einkaufsfahrten oder die Unterstützung im Haushalt.

Des Weiteren informieren konkrete Leitfäden

über das Vorgehen bei einem plötzlichen Pflegeoder

Sterbefall.

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Ökomodellregion & ILE

Digitales Rathaus

Mit der digitalen Rathaus-Plattform sind gemeindespezifische

Informationen überall und jederzeit

abrufbar. So können die Bürgerinnen und Bürger

bequem online mit der Gemeindeverwaltung

kommunizieren und beispielsweise Schäden unkompliziert

melden.

Interkommunale Beschaffung

Durch die geplante nachhaltige Beschaffungsplattform

der Kommunen in der ILE Waginger See

- Rupertiwinkel sollen Anschaffungen für die Kommunen

zusammen, gesammelt getätigt werden.

Dadurch werden Kompetenzen gebündelt, Ressourcen

geschont und Kosten gespart.

Weitere Informationen zu den Teilprojekten

und die ersten Ergebnisse des Teilprojekts „Zukunftswohnen“ finden Sie unter

http://dahoamimrupertiwinkel.de/startseite-rupertiwinkel

oder scannen Sie einfach den QR-Code mit Ihrem Smartphone.

Text & Bild: Technologie Campus Grafenau, TCG

Wintergemüse als „bayerisches Superfood“

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber wirbt in Laufen für Bio-Netzwerk der heimischen Anbieter

Mit großem Interesse verfolgten die Zuhörer die Ausführungen des Biobetriebs Lecker, der Biogemüsebauern und des Kochteams

Weißkraut, Wirsing, Schwarzwurzeln, Lauch, Grünkohl,

Streckrüben, Pastinaken, ... Auf den Speisekarten

bayerischer Gasthäuser sucht man dergleichen

nicht selten vergeblich.

Das soll sich ebenso ändern wie das Wissen um die

Vielfalt, die Qualität und die gesunden Inhaltsstof-

fe all dieser Produkte aus heimischer Erde.

Die Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel

hatte zusammen mit dem Biohof Lecker aus Niederheining

eingeladen, um zu informieren. Und

zum Probieren.

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Ökomodellregion & ILE

Unter den interessierten Gästen war auch die bayerische

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber

sowie eine sowie eine ganze Reihe an Bürgermeistern

der Region. Im freigeräumten Verpackungsund

Logistiklager vom Biohof Lecker ist es an diesem

Nachmittag ziemlich eng geworden.

700 Kunden beliefert der kleine

Familienbetrieb wöchentlich, darunter

rund hundert Schulen und Kindergärten.

Lecker vermarktet neben

den eigenen Produkten auch

Erzeugnisse anderer Biobauern.

Unter ihnen ist Hans Spitzauer. „Wir haben so viele

gute Sachen“, sagt der Obst- und Gemüsebauer

aus dem österreichischen Sankt Georgen. Für seinen

Kollegen Michael Steinmaßl, besser bekannt

als Gmias-Michi, ist genau das die Chance für kleine

Betriebe.

Die Ministerin selbst hat dafür gesorgt und das Kabinett

hat es beschlossen, dass staatliche Kantinen

bis spätestens 2025 mindestens die Hälfte der

eingesetzten Lebensmitteln aus ökologischer oder

regionaler Erzeugung einkaufen. Einen Wermutstropfen

sieht Kaniber freilich schon: „87 Prozent der

Konsumenten finden bio super,

kaufen tun es nur sieben Prozent.“

Gleichwohl will sie ein Ziel weiter

verfolgen: Bis 2030 sollen 30 Prozent

der Agrarflächen im Ökolandbau

bewirtschaftet werden.

Ihr Hintergrund: „Es geht um gesunde

Ernährung, um Artenvielfalt, Biodiversität

und um Tourismus.“

27 Ökomodellregionen gibt es zwischenzeitlich in

Bayern. Gleichwohl, gesteht die Ministerin, platze

sie fast vor Stolz, sagen zu können, dass ihr Heimatund

Stimmkreis schon viel weiter sei.

Ein weiteres Anliegen: Alltagskompetenz für junge

Menschen, gleichsam „eine Schule fürs Leben“.

Kaniber weiß um ein „ständig wachsendes Bio-

Wirte-Netzwerk“ und appelliert an die Vertreter der

Kommunen, Kita- und Schulverpflegung entsprechend

zu gestalten. Die Ministerin hofft auf „Rückenwind

für unsere bäuerlichen Direktvermarkter

und Genusshandwerker“.

„Warum“, so fragt Kaniber, „sollen wir Chia-Samen

aus Mexiko, Quinoa und Goji-Beeren aus China essen,

wenn es doch ähnlich gutes oder sogar besseres

bayerisches Superfood gibt?“

Zufrieden mit der großen Resonanz:

(hinten von links): Mauritz Volkmer (Braukuchl),

Andreas Huber (Biogemüsebauer),

Hans Spitzauer (Biogemüsebauer)

vorne von links: Hedwig Huber (Biogemüsebäuerin),

Hans und Christine Lecker (Gastgeber), Michaela Kaniber

(Landwirtschaftsministerin), Marlene Berger-Stöckl (ÖMR),

Michi Steinmaßl (Biogemüsebauer)

„Eine hohe Wertschöpfung ist auf kleiner Fläche

möglich.“

Der Fachmann und vielgefragte Referent bedauert,

dass so viele Kleinbauern aufhören, weil sie die

Alternativen nicht sehen. Für Michaela Kaniber ist

Bio längst mehr als nur ein Trend.

Bürgermeister Hans Feil gibt zu, dazu wieder einmal

Wikipedia bemüht zu haben. Augenzwinkernd

verrät er den Gästen, was er dabei gefunden hat:

„Das Werben mit Superfood und dessen gesundheitsfördernden

Effekten, ist ... in der EU verboten.“

Freilich anerkennt auch das Stadtoberhaupt, um

was es geht: Um Inhaltsstoffe, um eine Gesamt-

Ökobilanz und um unsere Umwelt.

Digitaler Marktplatz für heimische Produkte geplant

Christine Lecker will es nicht beim Handel belassen.

Die Frau des gastgebenden Hauses stellt ausführlich

die Produkte und die angebotenen Speisen

vor. Ihr Wissen um die Inhaltsstoffe und deren positive

Wirkungen hat Christine in einem Kochbuch

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Ökomodellregion & ILE

zusammengefasst.

Das Bier zu den Speisen kommt von der kleinen Laufener

Braukuchl. 250 bis 500 Liter Zwickel, Dunkles

und Weißbier schenkt Mauritz Volkmer pro Woche

aus, gebraut mit heimischen Rohstoffen.

Als regionale Biobäckerei mit im Boot ist der

Surheimer Betrieb Wahlich. Hier wird ohne Zusatzstoffe

gebacken, zum Beispiel mit Laufener Landweizen.

Demnächst in einer neuen Backstube.

Die soll mit Hilfe von Beteiligungen der Kunden

geschaffen werden, die dafür Genuss-Rechte

erhalten.

Für all die heimischen Bio-Produkte soll demnächst

ein digitaler Marktplatz entstehen.

Text aus der Südostbayerischen Rundschau

vom 5. Februar 2020, Hannes Höfer

Foto: Claudia Heid

Das ehrenamtliche Kochteam hat ein vielfältiges Buffet aus

heimischem Biowintergemüse arrangiert.

(von links): Bärbel Forster, Ulrike Selders,

Irene Haslberger, Christine Lecker

Ein digitaler Marktplatz für Bioprodukte

Vermarkter und Förderer gründen Verein

„Die Angebote der Region bündeln.“ Biobauer Sebastian Kettenberger brachte damit das Ziel des neuen

Vereins auf den Punkt. Jedes Mitglied hat das Recht, seine Produkte auf einer neu zu schaffenden Homepage

anzubieten. Verbraucher können via Internet die gewünschten Waren auswählen, bestellen und sich direkt

ins Haus liefern lassen.

Der Einladung der Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel (ÖMR) zur Vereinsgründung im Kühnhausener

Seewirt waren rund 50 Bauern, Direktvermarkter und Interessierte gefolgt. Über Ziele und Ausrichtung war

man sich rasch einig, schwieriger gestaltete sich die Findung des Vereinsnamens.

Gefördert von der bayerischen Staatsregierung und mit professioneller Unterstützung durch die TH Deggendorf

mit dem Campus Grafenau soll eine Plattform „Digitales Alpendorf“ solche Projekte unterstützen.

„Die Fördergelder sind da“, machte Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner in Kühnhausen deutlich.

Finanziert werden ein Anschubmarketing, Produktfotografie und anderes mehr. Die Region um den Waginger

See ist eines von fünf Pilotprojekten in Bayern.

„Der Marktplatz im Internet ist groß und vielfältig“, hofft Kettenberger auf einen „neuen Kundenkreis“. Ins Haus

gebracht werden sollen die Waren von Hans Lecker und seinem Team. Sein Laufener Biohof Lecker beliefert

bereits rund 700 Kunden pro Woche zwischen Berchtesgaden, Chiemsee und Pfarrkirchen. Er wird die Waren

auch mit den neuen Kunden abrechnen. „Das bietet jede Menge Synergieeffekte“, gab sich Hans Lecker

zuversichtlich, der Aufwand für den einzelnen Produzenten bleibe „relativ überschaubar“.

ÖMR-Koordinatorin Marlene Berger-Stöckl lobte die professionelle Vorarbeit des kleinen Teams um Hans Lecker

und Sebastian Kettenberger. Gemeinsam hatte man Vereinssatzung, Geschäfts- und Beitragsordnung

ausgearbeitet. Ein eingetragener Verein (e.V.) will man zunächst nicht werden, denn jede Änderung und

jeder Eintrag wäre in Folge mit Kosten verbunden. Berger-Stöckl erwartet die Fertigstellung dieser Plattform bis

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Ökomodellregion & ILE

Ende 2020. In einem zweiten Schritt sollen auch größerer Abnehmer wie Wirte mit ins Boot kommen. Darauf

freut sich auch Gastgeber Alfred Wagner: „Das passt bei mir toll ins Programm“, es gebe „tolle Bioprodukte

aus der Region.“

Vorsitzender des neuen Vereins „Ökogenuss Waginger See“ ist Sebastian Kettenberger (vorne Mitte).

Seine Stellvertreter sind Hans Koch (links) mit Stephan Scholz.

Dahinter stehen die Beisitzer (von links) Jutta Staudt-Franzen, Michael Steinmaßl, Thomas Reese, Marlene Berger-Stöckl,

Andreas Buchwinkler, Hermann Hofstetter, Yvonne Liebl und Hans Lecker.

Aus philosophisch-historischer Sicht betrachtete Hermann Hofstetter diesen „Meilenstein einer langen Geschichte“.

Zu dieser langen Geschichte hatte der Schöpfungsbeauftragte der Diözese einen ganzen Stapel

Bücher mitgebracht; vom „Ende des Wachstums“ bis zu „Grün kaputt“.

Landwirtschaftsminister seien gekommen und gegangen, was immer weniger geworden sei, waren die bäuerlichen

Betriebe. Von ehemals 1,4 Millionen in Westdeutschland seien heute gerade mal gut 200.000 übrig. In

dem neuen Verein sieht Hofstetter viele kleine Teile, die zu einem leistungsfähigen Netz würden, für zukunftsfähige

Arbeitsplätze und einen „reduzierten Fußabdruck.“ - „Auf geht‘s!“, machte er den Mitgliedern Mut.

Neben einer Mitgliedschaft als Bio-Lieferant ist eine Förder- und eine Premium-Fördermitgliedschaft möglich.

Der Grundbeitrag für Mitgliedsbetriebe beträgt zunächst unabhängig von der Betriebsgröße 100 Euro pro

Jahr.

Zum Vorsitzenden wählte die Versammlung den 34-jährigen Sebastian Kettenberger. Ein Stellvertreter ist Hans

Koch. Der 60-jährige betreibt in Holzhausen bei Teisendorf ein „kleines Sache.“ Der dritte der Führungsriege

ist Stephan Scholz aus Sondermoning, wo der 57-jährige eine mobile Käserei betreibt. Waren laut Satzung

zunächst fünf Beisitzer vorgesehen, so wurden am Ende acht daraus: Thomas Reese, Andreas Buchwinkler,

Hermann Hofstetter, Michael Steinmaßl, Hans Lecker, Jutta Staudt-Franzen, Yvonne Liebl und Marlene Berger-

Stöckl. Kassenprüfer sind Hans Posch und Sepp Probst.

Doch wie soll der neue Verein heißen? Eingängig und nicht austauschbar sollte der Name sein.

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Ökomodellregion & ILE

Während Marlene Berger-Stöckl für einen „boarischen“ Begriff warb, mahnte Pettings Altbürgermeister

Markus Putzhammer, es müssten alle verstehen können. Von „Bio dahoam“ über „Bioglust“ fanden sich

schließlich acht Vorschläge auf der Leinwand.

Mit deutlicher Mehrheit durchgesetzt hat sich am Ende „Ökogenuss Waginger See“.

Text aus der Südostbayerischen Rundschau vom 7. Februar 2020, Hannes Höfer

Foto: Hannes Höfer

Gemeinsam viel erreicht

Staatsministerin Michaela Kaniber lobt Arbeit der Regionalinitiativen

Mit dem Ziel, die Region zukunftsfähig zu gestalten,

haben sich viele der Kommunen rund um den Waginger

See, im Rupertiwinkel und darüber hinaus

zusammengeschlossen, um die Dinge gemeinsam

anzupacken, aber ohne dabei auf ihre Eigenständigkeit

und Identität verzichten zu müssen.

Kurzum: Jeder beteiligt sich und profitiert vom

Ganzen. Dazu arbeiten drei verschiedene Regional-

Initiativen zusammen, die sich mit unterschiedlichen

Aufgabengebieten und Projekten beschäftigen.

Dass sie dabei erfolgreich agieren und schon sehr

weit gekommen sind, wurde jetzt auf der Regionalkonferenz

der Regional-Initiativen in Fridolfing deutlich.

Denn dort präsentierten die Verantwortlichen

der einzelnen Initiativen den Konferenzteilnehmern

eine einzigartige Vielfalt an Handlungsfeldern und

Vorhaben und ein breites Spektrum an Aufgaben.

Die fallen in den Verantwortungsbereich von Bürgermeister

Hans-Jörg Birner und seiner Amtskollegen

aus Tittmoning, Konrad Schupfner, und aus Waging,

Matthias Baderhuber, die die Umsetzung der

Regionalinitiativen auf Marlene Berger-Stöckl, Elke

Ott und Alexandra Huber übertragen haben.

Die Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und

Forsten, Michaela Kaniber, betont in ihrer Ansprache, welch

beeindruckenden Entwicklungsschub die Region durch die

Regionalinitiativen erlebt

Als Hausherr begrüßte Fridolfings Bürgermeister

Hans Schild die zahlreichen Bürgermeister und

Gemeinderäte der Region sowie mehrere Vertreter

des Amtes für Ländliche Entwicklung

So lobte Staatsministerin Michaela Kaniber, die für

Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und damit

auch für die ländliche Entwicklung verantwortlich

ist, nicht nur das Engagement der Bürgermeister,

sondern auch die der anderen beteiligten Gemeinden

mit ihren Rathauschefs und aufgeschlossenen

Gemeinderäten, „die planvoll Initiative um Initiative

an Land gezogen und etabliert haben“.

Die Region Waginger See - Rupertiwinkel bündle

die Instrumente, die ihr Haus mit den Möglichkeiten

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Ökomodellregion & ILE

der Dorferneuerung, der Integrierten Ländlichen

Entwicklung, mit Leader und der Ökomodellregion

biete. „Der beeindruckende Entwicklungsschub,

der durch die Projekte angestoßen wurde, hat

inzwischen alle überzeugt.“

„Schon in früheren Jahren hat es ein langjähriges

Zusammenarbeiten von Kommunen gegeben, wie

etwa bei der Wasserversorgung oder den Schulen.

Mit der Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel

(ÖMR) sind weitere Gemeinden dazugekommen.“

Mit dem Zusammenschluss zur Integrierten

Ländlichen Entwicklung (ILE) sei ein neuer Meilenstein

gesetzt worden und mit der Gründung der

LAG „Traun-Alz-Salzach“ der Einstieg in die LEADER

Welt gelungen, sagte die Ministerin. Nun lebe die

Region diesen Dreiklang aus ILE, LEADER und Ökomodellregion.

„Damit finden wir für jede Idee und

jedes Projekt die beste Strategie.“

Als gutes Beispiel seien die zahlreichen Aktionen

der Ökomodellregion zu nennen. Dort sei vieles geschaffen

worden. „Ein großer Erfolg war es, Lagermöglichkeiten

für Bio-Getreideprodukte gemeinsam

mit der Brauerei Stein in der Mussenmühle zu

etablieren.“ Hervorzuheben sei auch die Kooperation

mit Barnhouse und Byodo sowie das ständig

wachsende Biowirte-Netzwerk.

„Auch das Potential der Gemeinschaftsverpflegung

für nachhaltige Kost haben Sie vor allen anderen

erkannt, mit dem Sie in der Salzachklinik in Fridolfing

mit gutem Beispiel vorangegangen sind“, hob

Kaniber mit einem Dankeschön an den Hausherrn,

Bürgermeister Hans Schild, hervor. Generell gelte

es, die Ziele in der Kantinen- und Schulverpflegung

höher zu schrauben, damit dort mehr Produkte aus

regionalem und biologischem Anbau verwendet

werden.

„Auch den Betrieben, die Lebensmittel verarbeiten

und veredeln, komme eine große Bedeutung zu. Mit

dem Bio-Bäckernetzwerk habe man unter anderem

erreicht, dass sich Bäckereien biozertifizieren lassen

und mehr heimische Bio-Rohstoffe verwenden, sagte

Michaela Kaniber, ehe sie weitere Erfolge der

ÖMR auflistete, „in der es geradezu wie im Bilderbuch

läuft“.

Da dies vor allem auf die unermüdlichen Anstrengungen

der Projektmanagerin der Ökomodellregion,

Marlene Berger-Stöckl zurückzuführen ist, zollte

ihr die Ministerin großes Lob für ihre Arbeit. „Sie ist

die Speerspitze und kann Menschen überzeugen

und zusammenbringen“.

Die Projektmanagerin der ÖMR, Marlene Berger-Stöckl,

stellt unter anderem ökologische Projekte mit Bürgern und

Gemeinden vor, wie etwa das ökologische Pflegekonzept

für kommunale Grünflächen

Das Lob der Ministerin galt auch der Umsetzungsbegleiterin

der Integrierten Ländlichen Entwicklung

(ILE), Alexandra Huber, die in einem Projekt der ILE

das hochaktuelle Thema Flächenverbrauch und

Innenentwicklung aufgreift, das zur Stärkung der

Ortskerne beitragen soll.

„Mit dem Erstellen einer Flächenmanagement-

Datenband und einem Vitaltitäts-Check wird der

Frage nachgegangen, wie es sich vermeiden lässt,

dass die dörflichen Zentren zunehmend veröden

und die Besiedlung sich weiter auf bisher unbebaute

Flächen an den Rändern ausdehnt.“

Die Flächenmanagement-Datenbank ist ein Instrument

zum Erfassen, Verwalten und Aktivieren

von Innenentwicklungspotentialen. Die Gemeinde

Kirchanschöring entwickle darauf aufbauend

ein Projekt zur qualifizierten Bedarfsermittlung von

Wohneigentum und eine auf die Kommune abgestimmte

Siedlungsentwicklungsstrategie, „die die

übrigen Gemeinden mit großem Interesse verfolgen“.

Abschließend empfahl Staatsministerin Kaniber,

„dass die Gemeinden ihre großartige Zusammenarbeit

über Fördertöpfe, Fachbereiche und sonstige

Grenzen hinweg weiter ausbauen sollen“. Schon

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Ökomodellregion & ILE

jetzt seien sie damit schon Vorreiter in Bayern. Dazu

trage vor allem Hans-Jörg Birner aus Kirchanschöring

bei. „Er ist Vorreiter, das Gesicht der Region

und mittlerweile in ganz Bayern bekannt“, würdigte

sie.

Ihr Lob galt auch Tittmonings Bürgermeister Konrad

Schupfner, der dankend betonte: „Für uns als Vertreter

der Kommunen ist es ein ganz ausgezeichnetes

Signal, mit welch großem Interesse die Ministerin

die Aktivitäten der kommunalen Aktionsgruppen

verfolgt.“ Dies sei auch Motivation, weiterhin Verantwortung

zu übernehmen. Als Vorsitzender der

LAG, sei er, Schupfner, mit der Absicht gestartet,

mit LEADER zusätzliche Fördermittel in die Region

zu bringen, um Vorhaben mit LEADER-Mitteln zu realisieren.

„Durch die gute Koordination unserer Aktionsgruppen

sind wir sehr effektiv“, sagte Schupfner

und übergab das Wort der Reihe nach an die

Umsetzungsbegleiterinnen Marlene Berger-Stöckl,

Alexandra Huber und Elke Ott.

Nacheinander präsentierten sie die einzelnen Bauund

Kulturprojekte, die Tourismus-, Siedlungs- und

Innovationsprojekte, die gemeinsamen Aktionen

zur Förderung von Biolandwirtschaft samt Vermarktungsstrategien

und Vorhaben, die dem Erhalt einer

intakten Umwelt und des Waldes sowie der Artenvielfalt

dienen. Darunter befanden sich sowohl

Einzel- als auch Kooperationsprojekte.

Den detaillierten Darstellungen konnte man auch

entnehmen, wie die einzelnen Vorhaben finanziert

und gefördert werden.

Elke Ott berichtete über die durchgeführten

LEADER Projekte und über die sehr gute Zusammenarbeit

der Initiativen. „Mehrheitlich sind Projekte im

Bereich Tourismus und Daseinsvorsorge beantragt

worden. Über eine Million Euro an Fördermitteln

konnte in der Region durch Projekte gebunden

werden. Bis Ende dieses Jahres können noch Projekte

beantragt werden, und es stehen noch rund

300.000 Euro zur Verfügung“.

Darüber hinaus stellte der wissenschaftliche Mitarbeiter

am Technologie Campus Grafenau, einer

Forschungseinrichtung der Technischen Hochschule

Deggendorf (THD), Wirtschaftsinformatiker

Matthias Oswald, die Inhalte des Digitalen Alpendorfs

vor. Außerdem gab es einen Stand, an dem

sich die Besucher informieren und mit den weiteren

Mitarbeitern beim Digitalen Alpendorf, Frank Edenharter

und Nadja Kolbeck, ins Gespräch kommen

konnten.

Die Konferenzteilnehmer würdigten die Präsentation

mit großem Beifall. Zu den Teilnehmern, die

Hans Schild zu Beginn dieser Veranstaltung in der

Rupertihalle begrüßt hatte, gehörten die Bürgermeister

und die Gemeinde- und Stadträte aus

Fridolfing, Kirchanschöring, Laufen, Petting, Saaldorf-Surheim,

Taching am See, Teisendorf, Tittmoning,

Waging am See und Wonneberg sowie

einige Ehrengäste aus dem Referat für Ländliche

Entwicklung.

So konnte Schild neben der Staatsministerin auch

Roland Spiller, den Leiter des Referats „Ländliche

Entwicklung“ im Landwirtschaftsministerium, begrüßen.

Ein Gruß galt auch Katharina Niemeyer

und Martina Kronast vom Bereich Zentrale Aufgaben,

der organisatorisch dem Amt für Ländliche

Entwicklung Oberbayern angegliedert ist, sowie

Guido Romor und Ursula Mesch vom Amt für Ländliche

Entwicklung, Oberbayern, LEADER-Koordinator

Oberbayern-Süd Sebastian Wittmoser vom Amt

für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim

und Alfons Leitenbacher vom Traunsteiner

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Als 1. Vorsitzender der Integrierten Ländlichen Entwicklung

Waginger See - Rupertiwinkel und Vorstandssprecher der

Ökomodellregion freut sich Hans-Jörg Birner, „dass die

Zusammenarbeit der Gemeinden nach den

Kommunalwahlen wieder so gut weitergeht wie bisher“.

Text aus der Südostbayerischen Rundschau

vom 13. Februar 2020, Anneliese Caruso

Fotos: Anneliese Caruso

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Ökomodellregion & ILE

Terminverschiebungen und Mitmachaktionen

Liebe Unterstützer und Mitwirkende in der Ökomodellregion,bedingt durch die aktuelle Situation zur

Eindämmung des Corona-Virus müssen wir einige Termine verschieben.

Was Gott sei Dank weitergeht, ist die Arbeit in Feld und Stall, in der Lebensmittelherstellung, und auch

die Arbeit an gemeinsamen landwirtschaftlichen und kommunalen Projekten in der Ökomodellregion.

Alle, die ein geeignetes Grundstück für eine Streuobstwiese zur Verfügung haben - ob Landwirt,

Gemeinde, Kirche oder privat - sind herzlich eingeladen, sich zu melden.

Der voraussichtliche Anmeldeschluss für die diesjährige Herbstpflanzung mit dem

Landschaftspflegeverband Traunstein ist heuer bereits Mitte Mai.

Vorher sollten wir mit dem LPV einen Ortstermin machen, um zu klären, ob der Standort geeignet ist.

Also gern und jederzeit im Büro der Ökomodellregion melden, oekomodellregion@waging.de,

oder beim LPV Traunstein!

Das gilt auch für Grundstücke, die für einen Heckenpflanzung oder für die Anlage von

Landschaftselementen (Baumgruppen) geeignete wären - gern kann ich bei der Klärung von

Fördermöglichkeiten und bei der Suche nach Unterstützern behilflich sein.

Wer sich am Genussrechteprojekt der Bäckerei Wahlich beteiligen will, kann sich ebenfalls gern bei

mir melden, oder direkt bei der Bäckerei Wahlich in Surheim, unter wahlich@bio-favorit.de.

Unter dem folgenden Link gibt es weitere Infos dazu:

https://www.oekomodellregionen.bayern/projekt/genussrechte/?regionld=10

Seit Februar 2020 gibt es den Verein „Ökogenuss Waginger See“, ein Zusammenschluss von

Biodirektvermarktern und Förderern aus der Region. Wer beitreten will, ist herzlich eingeladen -

für mehr Infos einfach anrufen, oder direkt bei Sebastian Kettenberger (Vereinsvorstand) unter

sebastian@biohof-kettenberg.de.

Auch die solidarische Landwirtschaft verdient unsere Unterstützung! - Nachfragen oder mitmachen

bei Kristine Rühl, SoLaWi in Otting, info@firma-kr.de, oder beim Blümlhof in Burgkirchen.

Lassen wir uns von der aktuell schwierigen Zeit nicht entmutigen - bleiben Sie gesund!

Freundliche Grüße

Marlene Berger-Stöckl, Tel.: 08681 / 40 05 37; oekomodellregion@waging.de

Erzeuger in der Ökomodellregion

Regionale Erzeugung ist in aller Munde - aber gilt das auch beim Griff zur Getränkeflasche?

Das einfachste, kostengünstigste und wertvollste Getränk ist immer noch Leitungswasser: Kein Lebensmittel

wird so streng kontrolliert wie das heimische Trinkwasser. Und keines ist so preiswert! Manchmal sind es gerade

die einfachen und preiswerten Dinge im Leben, die wir zu wenig wahrnehmen. Wir müssen unser Trinkwasser

dauerhaft schützen, damit die Wasserversorger die hohe Qualität auch in Zukunft sicherstellen können.

Warum sind der Ökolandbau und extensive Formen der Landwirtschaft ein aktiver Beitrag, um das Grundwasser

zu schützen?

Im Ökolandbau wird kein leicht löslicher mineralischer Stickstoffdünger verwendet, der z.B. das Jugendwachstum

von Mais unterstützen soll. Stattdessen sorgen nur Leguminosen (Schmetterlingsblütler) wie mehrjähriges

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Ökomodellregion & ILE

Kleegras oder Luzerne für die Nachlieferung von Stickstoff im Boden, oder organischer Dünger, der durch die

flächengebundene Tierhaltung allerdings nur begrenzt verfügbar ist. Pflanzenschutzmittel, die das Wasser belasten

könnten, sind - mit wenigen Ausnahmen natürlichen Ursprungs, auch diese werden nur selten angewandt

- tabu. Der Ökolandbau und weitere extensive Formen der Landwirtschaft leisten damit einen aktiven Beitrag,

um das Grundwasser dauerhaft vor zuviel Nitrat, vor zuviel Phosphat und vor chemischen Einträgen zu schützen.

Auch Kinder sollten darin unterstützt werden, bei Durst einfach Wasser zu trinken, anstatt zu einem zuckerreichen

Mischgetränk zu greifen. Zuviel isolierter Zucker vergrößert den Durst und erhöht die aufgenommene

Kalorienzahl beträchtlich, ohne dass man es bemerkt.

Wer gern Mineralwasser trinkt, kann auf Produkte aus Nachbargemeinden (z.B. aus Siegsdorf (Petrusquelle

und Adelholzen), aus Bad Reichenhall usw.) zurückgreifen, sollte aber darauf achten, dass das Wasser in

Glasflaschen abgefüllt ist und nicht in PET-Flaschen. Wer auf Glasflaschen zurückgreift, trägt mehr Gewicht,

kann sich aber die Getränke liefern lassen, um sich das Schleppen zu sparen. Glasflaschen und Pfandflaschen

sind ein äußerst wichtiger Beitrag zum Vermeiden von Plastikmüll, aber auch gesundheitlich sinnvoll, denn so

können keine gesundheitsschädlichen Stoffe wie Weichmacher herausgelöst werden.

Heuer bauen wieder 15 Landwirte Biobraugerste für die Brauerei Stein in Stein an der Traun an, die daraus fünf

Sorten heimisches Biobier herstellt. Mit Ausnahme des Brauweizens wird inzwischen der gesamte Rohstoffanteil

für Biobiere hier bei uns in der Ökomodellregion und in einigen benachbarten Gemeinden (Palling, Trostberg)

erzeugt. Wer auf Alkohol verzichten möchte, hat die Auswahl zwischen mehreren alkoholfreien Varianten. Auf

der Seite des Tourismusverbands Waginger See kann unter dem Link www.waginger-see.de/hoibe eine Liste

mit Geschäften aufgerufen werden, wo es das heimische Biobier zu kaufen gibt.

Auch die Brauerei Wieninger in Teisendorf hat jüngste eine Kooperation mit Landwirten im Gebiet der Ökomodellregion

und der Biosphärenregion BGL gestartet, um ihre Rohstoffe für das Biobier künftig aus heimischem

Anbau zu beziehen.

Entscheidend für den langfristigen Erfolg dieser Projekte sind der faire Preis für den regionalen Rohstoff, den

unsere Brauereien zu leisten bereit sind, und der über dem gängigen Biomarktpreis liegen muss - damit sich

Biolandwirte auch in Zukunft noch Pachtflächen leisten können.

Eine Besonderheit sind auch die Biobiere der kleinen Braukuchl in Laufen.

Der Kräuteranbau in unserer Region befindet sich noch in zarten Anfängen, aber es gibt zwei sehr gute Biofirmen

im Nachbarlandkreis Rosenheim, die heimischen Biokräuteranbau auch in den Ökomodellregion vorwärtstreiben

und deren Produkte bei uns im Handel, in Bioläden und Reformhäusern erhältlich sind; das sind

die Firmen Salus und Herbaria mit einer breiten Palette an Biotees. Die Firma Bioteaque verarbeitet Bioteekräuter

in Traunstein und beliefert viele Hotels mit offenen Nachfüllpackungen im Glas.

Die Alternativen zu Fruchtlimonaden wie Zitrusfrüchte stammen in der Regel aus den Mittelmeerländern. Eine

bewährte Alternative sind heimische Fruchtsäfte, allen voran Direktsaft aus Streuobstanbau, ohne zugesetzten

Zucker, die zu einer Fruchtschorle aufgegossen werden. Seit 2018 führt der Landschaftspflegeverband

Traunstein eine Biosammelzertifizierung für Streuobstwiesen durch, für die sich jeder Landwirt aus der Region

melden kann, der bereit ist, seinen Obstanger nach Biokriterien zu bewirtschaften. Für Biostreuobst aus der

Region werden meist bessere Preise erzielt, das ist wichtig, damit sich die Pflege der einst zahlreichen Streuobstwiesen

künftig besser rentiert. Streuobst wird von der Kelterei Greimel in Laufen verarbeitet; Biostreuobst

von den Keltereien Stadler in Piding, Stöger in Übersee, Pölz in Garching und ORO in Rohrdorf bei Rosenheim.

Heimischen Biostreuobstsaft in Mehr-Liter-Boxen gibt es u.a. vom Betrieb Zeilinger aus Tittmoning, vom Biohof

Glück aus Tittmoning und von Leonhard Martl aus Kastl.

Die Kleinbrennerei Gramminger in Mauerham bei Taching verarbeitet Streuobst zu edlen Bränden. Franz

Gramminger will eine biozertifizierte Linie an Bränden aufbauen, für die er sortenreines Bioobst ab mindestens

150 kg je Sorte braucht.

In kleinerem Umfang stellt Kathrin Geiger von „Line‘s Manufaktur“ in Tittmoning Biosirup aus heimischen

Kräutern her - nicht nur zum Selbertrinken, sondern auch ein schönes Mitbringsel und Geschenk im Ökokörberl.

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Ökomodellregion & ILE

Sirup

Lines Manufaktur

Schlichten 6

84529 Tittmoning

Tel.: 08683 / 28 80 401

lines-manufaktur@web.de

Schnaps

Franz Gramminger

Mauerham 3

83373 Taching am See

Tel.: 0171 / 523 07 00

allgemein@sailerhof.de

Tee

Teehandel Bioteaque

Schmidhamer Straße 31

83278 Traunstein

Tel.: 0861 / 90 97 47 - 0

info@bioteaque.com

Sirup von Lines Manufaktur (Foto: Wolfram Adelmann)

Tee „Scheene Leni“ (Foto: Bioteaque)

Bier

Privatbrauerei Wieninger

Poststraße 1

83317 Teisendorf

Tel.: 08666 / 8020

info@wieninger.de

Schlossbrauerei Stein

Schlosshof 2

83373 Stein an der Traun

Tel.: 08621 / 98 32 26

eder@steiner-bier.de

Laufener Braukuchl

Schloßlatz 2

83410 Laufen

Tel.: 0178 / 81 98 232

braukuchl@posteo.de

Biokräutersalze

Chiemgauer Genussmanufaktur

Hauptstraße 12

83349 Palling

Tel.: 08623 / 98 54 89

servus@chiemgau-genuss.de

Schnapsbrennerei Gramminger (Foto: TI Waging)

Fruchtsäfte

Kelterei Pölz

Blumenweg 9

84518 Garching an der Alz

Tel.: 08634 / 98 200

josefpoelz@gmail.com

Kelterei Stadler

Högler Str. 50

83451 Piding

Tel.: 08656 / 860

www.kelterei-stadler.de

Kelterei Stöger

Osterbuchberger Weg 2

83236 Übersee

Tel.: 08642 / 89 220

Kelterei Greimel

Hauspoint 3

83410 Laufen

Tel.: 08682 / 7152

greimelsaft@t-online.de

Fruchtsäfte

Hans Glück

Grassach 15

84529 Tittmoning

Tel.: 08683 / 932

bioglueck@web.de

Leonhard Martl

Gröbn 1

84556 Kastl

Tel.: 08679 / 6928

leonhard.martl@hotmail.de

Robert Zeilinger

Niederstockham 1

84529 Tittmoning

Tel.: 08687 / 633

hof_zeilinger@hotmail.de

Pflanzung des 500. Streuobsthochstamms (Foto: A. Caruso)

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Nimm dir Zeit für die Dinge,

die dich glücklich machen!

Wir gratulieren

zum 80. Geburtstag

Margarete Schwangler, Ribing

Maria Stief, Wolkersdorf

Erna Wallner, Gartenstraße

zur Diamantenen Hochzeit

Luise & Josef Kleinwötzl

Katharina & Alois Meixner

zum 85. Geburtstag

Johanna Obermayer, Wolkersdorf

Hildegard Steinmaßl, Blumenstraße

Simon Wadislohner, Frohnholzen

Hannelore Wothe, Georg-Weibhauser-Straße

Walburga Geierstanger, Lampoding

zum 90. Geburtstag

Walter Birner, Götzinger Straße

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Wir wünschen Dir,

dass du dein kindliches Herz bewahrst,

dass Du, so lange Du lebst,

immer etwas findest

worüber Du Dich freuen kannst,

etwas, dass Dich begeistert.

Wir wünschen Dir Menschen an Deiner Seite,

die Dich begleiten

und jederzeit das WUNDERvolle in Dir sehen!

Und vor allem wünschen wir Dir

Liebe - bedingungslos!

Herzlich Willkommen im Leben!

Katharina Viktoria Albanbauer

Laura Sophie Roitner

Rosalie Maria Standl

Pia Stephanie Friese

In dem Moment, in dem man erkennt, dass der

Mensch, den man liebt, die Kraft zu leben verlässt,

wird alles still.

Wir trauern um

Erhard Rudholzer, ehem. Reut b. Eschelbach

Engelbert Brüderl, Hipflham

Hermine Viehberger, Kothaich

Franziska Niederwinkler, Breitwies

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Gefunden

Bekleidung / Schmuck

13.02.2020 Rathaus Herrenmütze „LMUS“, schwarz-grün

19.02.2020 Salitersaal Daunenjacke „Miller & More“, weinrot

28.02.2020 vor dem Rathaus Kinderhandschuh, rosa

04.03.2020 Post ein paar Handschuhe, schwarz

Fahrräder

19.02.2020 Tennisplatz Fahrrad „Ghost“, weiß-rosa

02.03.2020 Hipfl ham /Moosstr. Stangenfahrrad „Epple“, silber mit weißem Lenker und Sattel

Sonstiges

31.01.2020 Parkplatz Netto silberner Schüssel mit Anhänger aus Metall

26.02.2020 Riesengebirgsstraße Geldbeutel, schwarz-weiß, Leder

05.03.2020 Götzinger Str. Anhänger gold „Heilige Maria“, laminiert

Jeder weiß,

wieviel Uhr es ist.

Jetzt heißt es zu begreifen,

wie spät es ist.

Verloren

Seniorenhandy „Aligator“

vermisst seit 20.01.2020

Ballonmütze, rot mit Goldfäden

vermisst seit 05.03.2020

Brille mit Metallbügeln und brauner Hornfassung

vermisst seit 04.02.2020

Samsung Galaxy „Note 4“

vermisst seit 09.03.2020

Steppjacke, dunkelgrün

vermisst seit 15.02.2020

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Leider fallen auch die beiden Termine der

Bürgerversammlungen

der Corona-Krise zum Opfer.

Die Bürgerversammlungen werden

zu einem bis dato noch nicht bekannten Termin

nachgeholt.

Das Meldeamt informiert: Führerscheinumtausch

Gesetzliche Änderungen

Am 19.03.2020 wurde die Fahrerlaubnis-Verordnung geändert,

um der von der EU beschlossenen 3. EG-Führerscheinrichtlinie

zu entsprechen. Künftig müssen auch

schon bestehende Papier- und unbefristete Kartenführerscheine

umgetauscht werden.

Bund und Länder haben deshalb ein Stufenmodell beschlossen,

das einen schrittweisen Umtausch aller vor dem

19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine vorsieht.

Befristung

Die Gültigkeit der neuen Kartenführerscheine ist nach der neuen Richtlinie auf 15 Jahre befristet.

Diese Befristung betrifft jedoch nur das Dokument, nicht die Fahrererlaubnis selbst.

Fahrerlaubnisklassen

Bei der Umschreibung des Führerscheindokuments bleiben die bisher erteilten Fahrerlaubnisklassen grundsätzlich

erhalten.

Umtausch: Informationen über Fristen

„Alte“ Führerscheine (grau/rosa) mit Ausstellungsdatum bis 31.12.1998

Geburtsjahr des Inhabers

vor 1953

1953 - 1958

1959 - 1964

1965 - 1970

1971 oder später

Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss

19.01.2033

19.01.2022

19.01.2023

19.01.2024

19.01.2025

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

EU-Kartenführerschein ab Ausstellungsdatum 01.01.1999

Ausstellungsjahr

1999 - 2001

2002 - 2004

2005 - 2007

2008

2009

2010

2011

2012 - 18.01.2013

Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss

19.01.2026

19.01.2027

19.01.2028

19.01.2029

19.01.2030

19.01.2031

19.01.2032

19.01.2033

Das Ausstellungsdatum des Führerscheins ist entscheidend. Sie finden es auf der Vorderseite unter Nr. 4a.

Umtausch: Notwendige Unterlagen

Antragsformular (erhältlich bei der Führerscheinstelle oder unter www.traunstein.bayern)

aktueller Führerschein

Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass)

aktuelles, biometrisches Passfoto

ggf. „Karteikartenabschrift“ (nur, wenn der bisherige Führerschein nicht vom Landratsamt Traunstein ausgestellt

wurde; zu beantragen bei der Behörde, die den Führerschein ausgestellt hat)

Der Antrag kann bei der Fahrerlaubnisbehörde gestellt werden, in welcher Sie mit Hauptwohnsitz gemeldet

sind (Landratsamt Traunstein, Kotzinger Str. 6, 83278 Traunstein). Alternativ bietet die Gemeinde Kirchanschöring

gegen 5,00 € Gebühr die Antragstellung direkt im Rathaus an (EG Z. 10 und 11 im Einwohnermeldeamt).

In beiden Fällen kann der Antrag nur persönlich gestellt werden.

Kosten

Die Kosten für den Umtausch betragen derzeit 24,00 € und sind bei Abholung in der Fahrerlaubnisbehörde

Traunstein zu entrichten.

Hinweise

Sofern Ihr Kartenführerschein bereits ein Gültigkeitsdatum unter Nr. 4b (Vorderseite) enthält, muss bereits vor

Ablauf dieses Datums (Empfehlung: 3-4 Wochen vorher) ein neuer Führerschein beantragt werden.

Schon jetzt kann es bei der Benutzung von alten Papierführerscheinen (grau/rosa) zu Anerkennungsproblemen

im Ausland kommen.

Seite 26

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte das Landratsamt Traunstein

Führerscheinstelle, Kotzinger Str. 6, 83278 Traunstein

Telefon: 0861 / 58 - 7686 oder E-Mail: fuehrerscheinstelle@traunstein.bayern

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 07:30 - 12:30 Uhr & Montag und Donnerstag: 13:30 - 16:30 Uhr


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Sieglinde Gaugler geht in den Ruhestand

Nach über drei Jahrzehnte langer Arbeit

für die Gemeinde Kirchanschöring

mussten wir unsere Mitarbeiterin

Sieglinde Gaugler

in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschieden.

Frau Gaugler betreute die Tourist-Info

sowie die Volkshochschule in Kirchanschöring

und ist noch kaum aus der Verwaltung wegzudenken.

Liebe Sieglinde, wir werden dich sehr vermissen

und wünschen dir von Herzen nur das Beste.

Genieß die Zeit in voll en Zügen

und lass Dich ab und zu sehen!

Bitte Rasenmäherzeiten einhalten!

Die Gemeinde Kirchanschöring hat bislang davon abgesehen, für

den Betrieb von Rasenmähern und anderen Geräten im Freien eine

eigene Satzung zu erlassen. Deshalb gelten in Kirchanschöring die

Vorschriften der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32.

BImSChV):

Neben Rasenmähern unterliegt die Nutzung folgender Gerätetypen

zeitlichen und örtlichen Einschränkungen: Freischneider, elektrische

Heckenscheren, Laubsauger, Laubbläser, Rasentrimmer, Rasenkantenschneider,

Motorkettensägen, Motorhacker mit Verbrennungsmotor,

Motorhäcksler, Vertikutierer.

Sonn- und Feiertage

Ein Betrieb der genannten Geräte ist an Sonn- und Feiertagen in den Geltungsgebieten grundsätzlich strikt

untersagt.

Werktage

Auch zwischen 20 Uhr abends und 7 Uhr morgens dürfen sie nicht genutzt werden. Für bestimmte Geräteklassen

sind die Einschränkungen restriktiver, um der Mittagsruhe Rechnung zu tragen. Zwischen 13:00 Uhr und

15:00 Uhr dürfen Freischneider, Grastrimmer, Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsauger nicht betrieben

werden.

Motorrasenmäher dürfen an Werktagen von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr betrieben werden.

Die Gemeinde ersucht deshalb ihre Bürgerinnen und Bürger, diese Ruhezeiten aus Rücksicht auf die Mitbürger

einzuhalten.

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Gemeindeverwaltung / Sozial- und Rentenversicherungsamt

Hundekot - ein dauerndes Problem

Wiesen sind zur

Nahrungsmittelproduktion

und Tierernährung da!

Bitte nicht

mit Hundekot verschmutzen!

Immer wieder lassen Hundebesitzer ihre Hunde auf öffentlichen Geh- und

Radwegen sowie in Wiesen ihre Geschäfte verrichten.

Sowohl aus abfall- als auch aus naturschutzrechlichen Gründen ist dieses

Verhalten der Hundebesitzer eigentlich nicht erlaubt. Hundekot muss als Abfall

unschädlich beseitigt werden.

Mit gutem Grund: Er beeinträchtigt auf landwirtschaftlichen Nutzflächen

nicht nur die Futterqualität, sondern stellt eine konkrete gesundheitliche Gefährdung

von Mensch und Tier dar.

Auf Feldern und Wiesen werden Lebensmittel in Form von Getreide und

Gemüse produziert oder es wird Futter für Nutztiere gewonnen, von denen

wiederum die Lebensmittel Fleisch und Milch stammen. Die Verschmutzung

dieser Flächen mit Hundekot widerspricht daher den Grundsätzen einer hygienischen

Futter- bzw. Lebensmittelgewinnung. Mit dem Hundekot können

Bandwurmeier und einzellige Parasiten ausgeschieden werden, die bei landwirtschaftlichen

Nutztieren und auch bei Menschen Erkrankungen hervorrufen.

Einzellige Parasiten werden durch gängige Wurmmittel nicht abgetötet,

weshalb eine regelmäßige Entwurmung der Hunde in diesem Fall keinen

Schutz bietet.

Aus Gründen des Tierschutzes, der Lebensmittelhygiene und der öffentlichen Ordnung appellieren wir an alle

Hundehalter, ihre Tiere nur auf dem eigenen Grundstück die Notdurft verrichten zu lassen oder die Häufchen

mittels Entsorgungstüte mitzunehmen. Die Hundebesitzer können im Gemeindegebiet insgesamt 16 Hundetoiletten

nutzen und die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in den dafür vorgesehenen Beuteln verpackt in

die Hundetoiletten einzuwerfen.

Unsere Hundekotbeutel bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen (Zuckerrohr). Für die Herstellung wird nur

halb so viel Material benötigt wie für konventionelle „Bio“-Beutel. Produktionsabfälle und Restbestände können

zu 100 % recycelt werden.

Bitte helfen Sie als Hundebesitzer daher mit,

die Geh- und Radwege sowie die Grünflächen von Hundekot rein zu halten.

„Gesundheitstelefon“ - neues Angebot der LKK

Die Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) hat für ihre Versicherten eine medizinische Telefonberatung insbesondere

für Fragen zur Corona-Pandemie eingerichtet.

Anrufer erhalten unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 140 554 149 090 Informationen rund um das

Coronavirus, zum Beispiel zu Übertragungswegen, Schutzmaßnahmen, Risikogruppen oder zur Inkubationszeit.

Ebenso richtet sich das Angebot an alle LKK-Versicherten, die weitere Gesundheitsfragen haben, zum Beispiel

zu ihren Arzneimitteln oder Krankheitsbildern. Die Berater geben hierzu allgemeine medizinische Informationen

und Hilfestellungen. So ergeben sich nach einer Diagnose oder während einer Therapie für die Betroffenen

häufig persönliche Fragen, die in einer regulären Sprechstunde beim Arzt vielleicht nicht ausführlich

genug beantwortet wurden.

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Aus dem Sozial- und Rentenversicherungsamt

Entlastung für pflegende Angehörige

Wichtig für Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 oder 2, 3, 4, 5

Pflegebedürftige in häuslicher Pflege und unter bestimmten Voraussetzungen auch in einem Pflegeheim

haben einen monatlichen Anspruch auf 125,00 € Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI.

Dieser Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger.

Nicht genutzte Entlastungsbeträge von 2019 können bis 30. Juni 2020 noch genutzt werden, ansonsten verfällt

diese Leistung.

Fragen hierzu beantwortet die eigene Pflegekasse oder Michaela Stockhammer

(Tel.: 08685 / 77 939 - 18) ist Ihnen auch gerne behilflich.

Bürgertelefon

Bürgertelefon zur Krankenversicherung: 030 / 340 60 66 - 01

Bürgertelefon zur Pflegeversicherung: 030 / 340 60 66 - 02

Bürgertelefon zur gesundheitlichen Prävention: 030 / 340 60 66 - 03

Grundrente nur für Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau informiert

Der vom Bundeskabinett am 19. Februar 2020 verabschiedete

Gesetzentwurf sieht keine Einführung der Grundrente

in der Alterssicherung der Landwirte (AdL) vor.

Nach dem Willen der Koalitionspartner sollen nur Versicherte

der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) von der

Grundrente profitieren. Die Grundrente ist nicht für Landwirte,

andere Selbständige sowie Beamte, Richter und Soldaten,

vorgesehen, welche nicht in der GRV versichert sind.

Landwirte würden eine solche daher nur erhalten können,

wenn sie neben ihrer Versicherung in der AdL mindestens

33 Jahre sogenannte Grundrentenzeiten in der GRV zurückgelegt

haben. Hierbei sollen laut Gesetzentwurf die Zeiten aus der AdL nicht berücksichtigt werden.

Grund hierfür ist, dass die AdL als Alterssicherung für Selbständige in der Landwirtschaft, deren Ehegatten und

mitarbeitenden Familienangehörigen eine besondere Sicherung darstellt, die im Gegensatz zur GRV nur zum

Teil über Beiträge finanziert wird. Der Einheitsbeitrag in der AdL ist einkommensunabhängig. Einkommensschwächere

Versicherte können zudem einen Beitragszuschuss erhalten. Jeden Monatsbeitrag hat - unabhängig

von möglichen Beitragszuschüssen - in der AdL bei der Rentenberechnung die gleiche Wertigkeit.

In der GRV hingegen richtet sich der Beitrag grundsätzlich nach der Höhe des erzielten Arbeitsentgelts.

Das heißt, je mehr aufgrund des Verdienstes an Beiträgen gezahlt wird, desto höher fällt die spätere Rente

aus.

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Sozial- und Rentenversicherungsamt / Sozialbüro

Die Renten derjenigen Arbeitnehmer, die mindestens 33 Jahre Pflichtbeitragszeiten in der GRV vorweisen,

aber nur eine geringe Rente erhalten, weil sie zwischen 30 und 80 Prozent des Durchschnittsentgelts erzielt

haben, sollen ab dem Jahr 2021 durch die Grundrente erhöht werden.

Nach dem Gesetzentwurf werden neben der Grundrente auch Freibeträge beim Wohngeld, bei der Grundsicherung

für Arbeitssuchende, bei der Sozialhilfe und bei den fürsorgerischen Leistungen der Sozialen Entschädigung

eingeführt. Auch hierbei müssen mindestens 33 Jahre Grundrentenzeiten zurückgelegt worden sein.

Hierbei sollen auch vergleichbare Zeiten, wie zum Beispiel Versicherungszeiten als Landwirt, berücksichtigt

werden.

Text: SVLFG

Änderungen bei Kostenübernahmen Hilfe zur Pflege

Änderungen bei Kostenübernahmen Hilfe zur

Pflege (stationär und ambulant) durch den Bezirk

Oberbayern. Vorgestellt durch die Rechtsabteilung

des Bezirks im Landratsamt Traunstein am

13.02.2020.

Vermögensfreibetrag des Hilfesuchenden

Alleinstehend Euro 5.000,00

Ehepaar Euro 10.000,00

Zuzüglich Betrag für Bestattungsvorsorge je Euro 3.500,00

Der Barbetrag (Taschengeld) beläuft sich auf derzeit

mtl. Euro 116,64, die Bekleidungspauschale

wird in Höhe von mt. Euro 35,80 bewilligt und an

die Heimverwaltung überwiesen.

Die unterhaltspflichtigen Kinder erhalten nicht generell

sogenannte „Auskunftsersuchen“, sondern

nur wenn erklärt wird, dass ein Bruttojahresverdienst

von Euro 100.000,00 erzielt wird.

Sollte Grundvermögen (Eigenheim, Eigentumswohnung)

der Antragstellen vorhanden sein, ist dies ein

sogenanntes „geschütztes Vermögen“, wenn der

nicht im Heim untergebrachte Ehepartner weiterhin

dort wohnt. Sollte dieser versterben, fällt dieses

Vermögen in den Nachlass und muss zur Zahlung

der tatsächlich entstandenen Heimkosten von den

Erben eingesetzt werden.

Falls der Ehepartner in einer Mietwohnung lebt,

gibt es hier bezüglich der zu berücksichtigenden

Miete keine Obergrenze (Berechnung des einzusetzenden

Einkommens des Ehepaares).

Bei Grundvermögen des alleinstehenden Hilfesuchenden

besteht die Möglichkeit der darlehensweisen

Kostenübernahme (zinslos), falls kein Verkauf

möglich oder gewünscht wird. Hier wird dann

eine Grundschuld eingetragen.

Wurde Grundvermögen durch Übergabevertrag

übertragen und ist hier ein Nießbrauch (z.B. Wart

und Pflege, Verköstigung, Taschengeld, Leibrente,

Wohnrecht etc.) vertraglich vereinbart, so müssen

diese Leistungen wie folgt vom Übernehmer abgegolten

werden:

Wart und Pflege mit mtl. Euro 50,00

Verköstigung (je nach Umfang) mit mtl. Euro

113,00

Taschengeld wie vertraglich festgesetzt

Leibrente wie vertraglich vereinbart

Wohnrecht ist immer eine Einzelfallprüfung.

Hier kommt es darauf an, ob eine Vermietung

überhaupt möglich ist (z.B. abgeschlossene

Wohnung, nur 1 Zimmer, Renovierungsbedürftigkeit

etc.)

Falls bisher höhere Beträge vom Bezirk Oberbayern

beansprucht wurden, ist ein schriftlicher Antrag

(formloses Schreiben) mit der Bitte um Prüfung und

Neufestsetzung zu stellen. Der Bezirk Oberbayern

Seite 30


Das Sozialbüro informiert

wird die Zahlungspflichtigen nicht automatisch verständigen.

Falls der Pflegebedürftige kurzfristig untergebracht

werden muss und ein wohnortnaher Heimplatz

nicht zur Verfügung steht, gibt es die Möglichkeit

einer späteren Heimverlegung in die Nähe der Angehörigen.

Hier muss jedoch geprüft werden, ob

das Heim eine mit dem Bezirk gültige Pflegesatzvereinbarung

hat und die Mehrkosten dürfen sich

lediglich zwischen 20 und 25 % belaufen.

Veranstaltungen des Katholischen Bildungswerk Traunstein

Katholisches Bildungswerk Traunstein e.V.

Tel.: 0861 / 69 495 E-Mail: info@kbw-traunstein.de

Schwanger - und wie geht es weiter?

Viele Fragen tauchen plötzlich auf, wenn sich ein Kind anmeldet.

Wie lange nehme ich Elternzeit?

Welche Möglichkeiten gibt es beim Elterngeld?

Wann und wo muss ich Anträge stellen?

Die Schwangerschaftsberatungsstellen des Landkreises Traunstein

bieten Beratung und Begleitung von der Schwangerschaft

bis zum dritten Lebensjahr des Kindes an. In diesem Modul erhalten

Sie einen Überblick über die gesetzlichen Leistungen wie

Kindergeld, Elterngeld, Elternzeit und Mutterschutz. Informiert wird auch über weitere Hilfsangebote der

Schwangerschaftsberatungsstellen, unter anderem über die Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“.

Donnerstag, 14. Mai 2020 von 19:00 - 21:00 Uhr

Referentinnen aus der Schwangerschaftsberatung

Kursnummer: 31556

Alte Heil- und Hausmittel neu entdeckt

Wie können Einreibungen, Wickel und andere Naturheilmittel meinem

kranken Kind helfen? Unsere Mütter und Großmütter wussten sich damit

häufig noch zu helfen. Dieses Wissen hat bis heute nicht an Wert

verloren und kann uns gegebenenfalls gute Dienste leisten. Behandlungen

mit Naturheilmitteln unterstützen bei verschiedensten Erkrankungen

des Organismus auf sanfte Weise, stärken das Immunsystem,

regen die Selbstheilungskräfte an und können so in vielen Fällen die Heilung beschleunigen. Vortrag über

die Unterstützung des Immungssystems, Naturheilkunde, Hausmittel und Anwendungen für Kinder.

Donnerstag, 25. Juni 2020 von 19:00 - 21:00 Uhr

Referent aus dem Bereich der Naturheilkunde

Kursnummer: 31557

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Das Sozialbüro informiert

Hilfe in der Coronazeit

Momentan haben wir alle mit vielen Veränderungen zu kämpfen. Die Kinder sind von der Schule zuhause und

sollen betreut werden - für berufstätige Eltern oft ein großes Problem. Eltern sollen Lehrer sein. Arbeitsstellen

werden nach Hause verlegt und alte Menschen sollen nicht mehr zum Einkaufen gehen.

Eine unglaubliche Solidarität ist jetzt schon spürbar und immer mehr Menschen setzen sich für Mitmenschen

ein und schauen, wie sie einander helfen können. So erwächst aus dieser schweren Krise auch etwas Gutes.

Viele Fäden laufen hier im Sozialbüro zusammen. Hierhin können sich Menschen wenden, die Unterstützung

benötigen, die nicht über die Familie oder über Nachbarn abgeglichen werden kann.

Schauen Sie bitte einfach auf die Homepage der Gemeinde oder melden sich bei Anja Straßer unter der

Tel.Nr.: 08685 / 77 939 - 26 oder strasser.sozialbuero@kirchanschoering.de.

Aber auch viele Geschäfte und Gaststätten machen das Beste aus ihrer Situation

und stellen sich auf die neuen Gegebenheiten ein. Gaststätten liefern aus

oder bieten Essen „to go“ an, Lebensmittelgeschäfte liefern an Menschen, die

nicht aus dem Haus gehen dürfen.

Jedem, der sich für andere einsetzt und versucht, diese Zeit

ein bisschen schöner zu machen, sei ein Herzliches Dankeschön gesagt!

Anschöring hoid zsamm!

Folgende Geschäfte bieten einen Liefer- bzw. Abholservice an

Dorfladen Kirchstein (Angelika Leitner)

Tel.: 08685 / 77 87 43

Mo - Sa: 6:30 - 12:00 Uhr / So: 7:30 - 10:30 Uhr

Bestellungen Montag bis Samstag von 06:00 - 12:00 Uhr. Die Auslieferung erfolgt am selben Tag.

Getränke Felber - Lieferservice

Tel.: 08685 / 236

Bio-Michi, Götzinger Str. 15

Tel.: 08685 / 77 85 95 - E-Mail: info@bio-michi.de

Di + Do: 7:00 - 12:30 Uhr & 14:30 - 18:00 Uhr, Fr: 7:00 - 12:00 Uhr & 14:30 - 18:00 Uhr, Sa: 7:00 - 12:00 Uhr

Mo + Mi: geschlossen

Bestellungen sind telefonisch oder per E-Mail möglich.

Kostenlose Lieferung in Kirchanschöring und Umgebung!

Gärtnerei Stöckl, Götzinger Str. 106

Abholservice

Tel.: 08685 / 384

Mo - Fr: 8:00 bis 12:30 Uhr & 14:00 bis 18:00 Uhr, Sa 8:00 bis 12:00 Uhr

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Das Sozialbüro informiert

Wenn man mal nicht selbst kochen will oder ... unterstützt unsere heimischen Wirte!

Der Saliterwirt Kirchplatz 3 83417 Kirchanschöring

Liebe Gäste des Saliterwirt´s,

aufgrund der Aktuellen Ereignisse rund um das Coronavirus dürfen wir unser

Lokal nicht mehr öffnen.

Wir bieten Ihnen von 11.00 Uhr bis 14.30 Uhr und von 17.00 Uhr bis 20.30 Uhr

unsere Gerichte im Lieferdienst (Umkreis 10km) oder zur Abholung an.

(Montag Ruhetag)

Bestellungen können Sie unter der 08685/778608 durchgeben.

Bleibt´s G´sund euer Saliterteam.

Räucherlachs mit Kartoffelrösti und Salat

Cordon bleu (Schwein) mit Röstkartoffeln und Salat

Ausgelöstes Kräuterbackhendl mit Sc. Tartar und Salat

A`n Saliterwirt sei Lieblingsschnitzel

Schweinerücken gefüllt mit Blattspinat und Rahmkas, Petersilienkartoffeln

Fitnessteller Putensteaks mit Tomaten und Mozzarella überbacken,

auf Kartoffelrösti mit Salat

Gebratene Scheiben vom Schweinerücken in Schwammerlrahm

mit hausgemachten Eierspätzle und Salat

Schnitzel „Wiener Art“ mit Pommes frites

Gart`lsalat

Blattsalate mit gebratenen Putenstreifen in Kräuterpesto und Speck

Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Außerdem bietet die Alibibar

von 17:00 - 20:00 Uhr Pizzas zum Abholen an.

Einfach anrufen unter Tel.: 08685 / 77 87 77 oder 0157 / 724 26 25

RSS Schmidt, Leobendorfer Straße 28, bietet Montag bis Freitag von 7:00 - 13:00 Uhr

einen Liefer- und Abholservice an.

Die Tagesgerichte bitte in der Früh vorbestellen!

Einfach anrufen unter Tel.: 08685 / 919 700

Auf der Homepage der Gemeinde finden Sie alle Geschäfte / Betriebe,

die einen Liefer- oder Abholservice anbieten.

Weitere Betriebe können sich gern im Sozialbüro Tel.: 08685 / 77 939 - 26 melden!

Auch der Burschenverein Lampoding hilft!

Der Burschenverein Lampoding bietet Mitbürgern ihre Hilfe an,

für die es nicht möglich ist, Besorgungen zu erledigen.

In Zusammenarbeit mit dem Dorfladen Kirchstein und dem Gasthaus Rothler Wirt liefern sie

Einkäufe und Essen nach Hause. Auch Medikamente aus der Apotheke Kirchanschöring werden besorgt.

Infos bei Vorstand Florian Steinmaßl: 0170 / 808 48 33

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Das Sozialbüro informiert

Ein tolles Gemeinschaftsprojekt von Sozialbüro & KuBa

UNTERSTÜTZUNG

SOZIALES IN ANSCHÖRING

EINKAUFEN

ABHOLUNGEN

&

BESTELLUNGEN

ÜBERNEHMEN

SOZIALBÜRO: ANJA STRAßER 08685/ 7793926

WER NICHTS FÜR ANDER TUT,

TUT NICHTS FÜR SICH

GOETHE

EXKLUSIVES KuBa

ANGEBOT:

RATSCHEN GEGEN

DIE EINSAMKEIT

MICHI: 0175/8670115

BRUNO: 0171/9392273

Die Laufener Tafel braucht Ihre Unterstützung!

In diesen Kirchanschöringer Geschäften

können Sie Lebensmittelspenden abgeben

Liebe

Liebe

Bürgerinnen,

Bürgerinnen,

liebe Bürger, Bürger,

auch die die Tafel Tafel braucht in dieser in dieser schweren schweren

Zeit unsere Hilfe. Hilfe.

Wir freuen uns uns über über jede jede Spende, Spende, die direkt die direkt

nach Laufen gebracht wird. wird.

Benötigt werden:

--haltbare Lebensmittel

--auch Kaffee Kaffee etc. etc.

--Kosmetikartikel

Wir danken EUCH für die wertvolle

Wir danken EUCH für die wertvolle

Unterstützung und EURE Solidarität.

Unterstützung und EURE Solidarität.

Gemeinde Kirchanschöring

Gemeinde Kirchanschöring

- Sozialbüro -

- Sozialbüro -

Human Nahversorger

Lieslmoosstraße 1, 83417 Kirchanschöring

Bio-Michi

Götzinger Str. 15, 83417 Kirchanschöring

Netto Marken-Discount

Leobendorfer Str. 2, 83417 Kirchanschöring

nah & gut Rehrl

Wolkersdorf 9, 83417 Kirchanschöring

Dorfladen Kirchstein

Kirchenweg 12, 83417 Kirchanschöring

Seite 34


Aus dem Geschäftsleben

Geschäftsvorstellung

Raum für neue Herausforderungen –

Unser neues Zuhause in Kirchanschöring

Wir – das Team der Global Helicopter Service GmbH – freuen uns über unser

neues Betriebsgebäude in Kirchanschöring und sind bereits dabei, uns hier

einzugewöhnen.

Aus Platzmangel haben wir uns im letzten Jahr nach neuen Räumlichkeiten

umgesehen und sind fündig geworden. Unser neues Zuhause ist größer,

komfortabler und bietet für die wachsenden Aufgaben der GHS das geeignete

Umfeld.

Unsere Adresse:

Watzmannstraße 1

D 83417 Kirchanschöring

Germany

Tel: +49 8685 377 99-0

www.g-h-service.com

Die GHS ist ein EASA zertifizierter globaler Anbieter von kommerziellen

Hubschrauberdienstleistungen. Unser Hauptgeschäft betrifft die Unterstützung

humanitärer Hilfsorganisationen in Krisenregionen, aber auch die

Zusammenarbeit mit der EU bei Auslandsprojekten, die zuverlässige

Logistikgunterstützung in schwierigem Umfeld benötigen.

Das Betriebsgelände in der Watzmannstraße 1 bietet uns nun den Platz, den wir

zukünftig für Wartungsarbeiten an diversen Hubschraubermustern – auch

Fremdwartung - benötigen.

Das zweite Betriebsgebäude und zwei Hallen stehen derzeit noch leer. Bei

Interesse können diese jederzeit gerne besichtigt werden, wir freuen uns auf Ihre

Kontaktaufnahme.

Gemeinsam freuen wir uns über unseren Start und unsere Zukunft hier in

Kirchanschöring!

Seite 35


Von Bürgern für Bürger

Wer hat Lust auf Kinderchor?!

Du magst Musik?

Du hast Freude am Singen?

Du möchtest gemeinsam mit anderen

etwas Tolles erleben?

... dann komm doch zum Kinderchor

Wenn du dazu noch 6 Jahre oder älter bist,

bist du herzlich eingeladen,

im Kinderchor mitzusingen!

Wir werden bekannte und neue Lieder singen, von hier und von anderswo,

wir werden uns mit einfachen Instrumenten wie Trommeln oder Boomwhackers selbst begleiten

und wo es passt, werden die Lieder mit Handbewegungen oder einfachen Tanzschritten unterstützt.

Wenn du also meinst, du kannst viel besser tanzen als singen, oder du hast ein gutes Rhythmusgefühl,

bist du auch herzlich willkommen!

Komm einfach vorbei,

wir proben immer donnerstags um 16:30 Uhr im Bolzraum im Pfarrheim Kirchanschöring,

wo auch der Gesangsverein Kirchanschöring probt.

Die erste Probe war schon am 12. März, aber es ist jederzeit möglich dazuzukommen und mitzusingen.

Wer ich bin?

Mein Name ist Susan Koslik, ich singe und mache selbst Musik, seit ich in den Kindergarten gehe.

Heute arbeite ich als Musiklehrerin, unterrichte Akkordeon,

gebe Musikgarten-Kurse, in denen schon Kleinkinder erste Erfahrungen mit Singen und Musizieren machen,

und ich spiele in der Blaskapelle Glockenspiel und Posaune – Musik ist also mein ständiger Begleiter.

Du oder deine Eltern haben noch Fragen?

Dann ruft mich einfach unter (08685) 718989 an.

Ich freue mich auf Euer Kommen!

Wichtig

Da wir momentan nicht proben können, könnt Ihr euch gern telefonisch anmelden.

Ich geb euch dann Bescheid, wenn die Proben wieder losgehen!

Musik ist das schönste von allen Geräuschen.

- Théophile Gautier -

Seite 36


Von anderen Stellen

Gesundheitsprävention im Dorf

Die nächsten Veranstaltungen

der Selbsthilfegruppe

Chronische Schmerzen

mit Georg Gramsl,

Neurologe und Schmerztherapeut

20. Mai 2020 - 19:00 Uhr

Haus der Begegnung

Gesunde Füße - stabile Haltung -

mehr Halt im Leben

Achtsames Gehen

mit Nicole Gramsl, Physiotherapeutin

25. Juni 2020 - 19:00 Uhr

Salitersaal

Weitere Veranstaltungen sind geplant

und werden in der Tageszeitung

bekanntgegeben.

- unverbindlich - kostenlos - völlig anonym

Diese Selbsthilfegruppe wird gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände.

Tipps der Energieagentur Südostbayern

Das Klimapaket der Bunderegierung bringt attraktive Förderungen

Wer energieeffizient baut oder energetisch saniert, kann

Förderungen vom Staat nutzen, um sich das Vorhaben aus

finanzieller Sicht zu erleichtern. Die Regierung will damit

Eigenheimbesitzer und solche, die es werden wollen, belohnen,

da sich diese den meist höheren Investitionskosten

stellen.

Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Wer eine Förderung für beispielsweise Fenstertausch, Dämmung

oder den Anschluss an die Nah-/Fernwärme, sogenannte

Einzelmaßnahmen, in Anspruch nehmen möchte,

Seite 37


Von anderen Stellen

kann sich über 10 % mehr Zuschuss freuen - insgesamt werden

damit 20 % der förderfähigen Kosten bezuschusst.

Auch Sanierungswillige, die ihre Maßnahme mit einem

Kredit finanzieren möchten, können sich über einen Tilgungszuschuss

von 20 % freuen. Bei den Einzelmaßnahmen

liegt die Förderung maximal bei 10.000 Euro.

Ist eine umfassende Sanierung des Bestandgebäudes auf

einen KfW-Effizienzhaus-Standard geplant (siehe Kasten),

bewegen sich die Zuschüsse zwischen 25 % und 40 % der

förderfähigen Kosten bzw. des maximalen Kreditbetrags.

Damit sind Förderungen bis zu 48.000 Euro möglich.

Der KfW-Effizienzhaus-Standard

Das KfW-Effizienzhaus ist immer kombiniert mit

einem Wert, also bspw. KfW-Effizienzhaus 55.

Das bedeutet, dass dieses Gebäude nur 55 %

des Primärenergiebedarfs eines aktuell gesetzlich

vorgeschriebenen Neubaus benötigt.

Je kleiner also der nachgesetzte Wert, desto

energieeffizienter ist ein Gebäude.

Bei den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist in der Regel die Einbindung eines

Energieeffizienz Experten erforderlich. Die neuen Fördersätze der KfW gelten ab dem 24. Januar 2020.

Förderung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Ebenfalls sehr interessant sind die Förderungen für das Heizen mit erneuerbaren Energien, das heißt, heizen mit

Solarthermie, Holz oder durch eine Wärmepumpe. Hier liegen die neuen Fördersätze im Neubau bei 30 % und

35 % der förderfähigen Kosten - im Gebäudebestand können Zuschüsse von 20 % bis 35 % genutzt werden.

Zuckerl für jeden, der die alte Ölheizung aus dem Heizraum verbannt und auf Biomasse, Wärmepumpe oder

Gas-Hybrid umstellt: 10 %-Punkte gibt es dann noch zusätzlich. Damit kann ein Hausbesitzer, der seine alte Ölheizung,

die noch nicht der Austauschpflicht unterliegt, durch eine neue Holzpellet-Heizung ersetzt, 45 % der

förderfähigen Kosten bezuschusst bekommen.

Text: Energieagentur Südostbayern GmbH / Foto: Fotolia_134319657_L_Urheber_kamasigns

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Situation und den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts setzt die Energieagentur

Südostbayern GmbH und die Verbraucherzentrale Bayern bis auf Weiteres die persönlichen

Energieberatungstermine aus.

Dennoch hilft die Energieberatung der Energieagentur Südostbayern GmbH und der Verbraucherzentrale

Bayern bei allen Fragen rund um die Themen Bauen, Sanieren, erneuerbare Energien, Energieeffizienz

und Förderungen gerne telefonisch weiter.

Info und Anmeldung unter Telefon 0861 58-70 39 oder 0800 809 802 400

oder per E-Mail unter info@energieagentur-suedost.bayern.

Die Online Energieberatung der Verbraucherzentrale ist erreichbar unter

www.verbraucherzentraleenergieberatung.de.

Weitere Infos finden Sie auch unter www.energieagentur-suedost.bayern.

Gib das, was dir wichtig ist, nie auf,

nur weil es nicht einfach ist.

- Albert Einstein -

Seite 38


Von anderen Stellen

Die kommunale Unfallversicherung Bayern informiert

Gesetzliche Schülerunfallversicherung bei abweichendem Schulweg (z.B. zu den Großeltern)

Ist mein Kind versichert,

wenn es nach der Schule zur Oma statt nach Hause geht?!

Grundsätzlich sind die Schüler gemäß § 8 Abs. 2

Satz 1 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) auf

den direkten Wegen zwischen dem häuslichen

Bereich und der Schule sowie auf dem Rückweg

nach Hause gesetzlich unfallversichert. Der Weg

hierbei sollte der kürzeste und direkte Weg sein.

Die Wahl des Beförderungsmittels ist beim Zurücklegen

des Weges grundsätzlich freigestellt. Daher

stehen die Kinder während des Zurücklegens des

versicherten Heimweges mit dem Bus unter dem

Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Zudem besteht auch Versicherungsschutz, wenn

ein Schüler bzw. eine Schülerin vom direkten Schulweg

abweicht, weil er bzw. sie wegen der Berufstätigkeit

der Eltern fremder Obhut anvertraut wird (§8

Abs. 2 Nr. 3 SGB VII). Wenn diese Kriterien zutreffen,

ist der Weg zu den Großeltern oder einer anderen

Person sowie der weitere Weg nach Hause versichert,

unabhängig davon, wie lange der Aufenthalt

in der großelterlichen Wohnung bzw. anderen

Verwandten andauert.

Steht jedoch keine in Obhutnahme aufgrund der

Berufstätigkeit der Eltern im Vordergrund (sondern

reines Aufsuchen von Freunden, Sportverein etc.),

dann ist der Weg von der Schule zum anderen Ort

als der elterlichen Wohnung (sogenannter dritter

Ort) in der Regel nur dann versichert, wenn sich

die Wegelänge nicht wesentlich vom normalen

Weg unterscheidet und die Dauer des Aufenthalts

dort rechtserheblich ist. Dies ist nach der aktuellen

Rechtssprechung dann der Fall, wenn der Aufenthalt

dort mindestens zwei Stunden andauert.

Der spätere Weg von der befreundeten Familie

oder vom Sportverein nach Hause ist dann jedoch

nicht mehr gesetzlich unfallversichert.

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bereits kennen. Benötigt wird nur eine gültige Benutzerkennung der Bücherei,

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Die Ausleihe des Kurses erfolgt über die Onleihe - zur Kursnutzung werden Sie

auf die Plattform des jeweiligen Anbieters weiterleitet.

Seite 39


Von anderen Stellen

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unseren digitalen Zeitungen

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DIE ZEIT & Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Sie haben Fragen zum eLearning oder zur Onleihe?

Ihre Ansprechpartner in der Bücherei sind gerne für Sie da!

Die Salzachklinik informiert

Förderverein unterstützt die Salzachklinik mit medizinischen Geräten u.v.m.

klinik den neuen Notfallwagen im Wert von ca.

2.500 Euro. Dieser ermöglicht die notfallmedizinische

Versorgung im gesamten Erdgeschoss der

Klinik.

Nach dem Tod des verdienten 2. Vorsitzenden Dr. Bernd

Kurz im vergangenen Jahr hat Robert Aigner das Ehrenamt

übernommen. v.l.n.r. Robert Aigner (2. Vors.), Johann Prams

(Kassier), Marianne Günther (Schriftführerin),

Altbürgermeister Eugen Stadler (1. Vorsitzender)

und Hans Gschirr (Beisitzer)

Der Förderverein der Salzachklinik hat mittlerweile

mehr als 400 Mitglieder und zahlreiche regelmäßige

Spender. Mit seinen Fördergeldern und Mitgliedsbeiträgen

unterstützt er die Klinik seit vielen

Jahren.

Förderverein finanziert neuen Notfallwagen

Notfallwagen sind Rollwagen, die mit allen wichtigen

Medikamenten und Instrumenten für die

Notfallversorgung eines Patienten bestückt sind. In

den vielen Schubladen ist alles enthalten, was im

Ernstfall zur schnellen Hilfeleistung benötigt wird.

Vor kurzem übergab der Förderverein der Salzach-

Übergabe des neuen Notfallwagens

v.l.n.r.: Robert Aigner (2. Vorsitzender), Dr. Ullrich Rehme

(leitender Belegarzt), Altbürgermeister Eugen Stadler

(1. Vorsitzender), Wilma Haas (Krankenschwester im

Funktionsdienst), Johanna Hummelberger (stellv. Stationsleitung),

Johann Prams (Kassier) und Elisabeth Sinzinger

(Klinikleitung)

Neue TEE-Sonde für die Kardiologie

Mit rund 19.000 Euro finanzierte der Förderverein

eine neue TEE-Sonde für die Salzachklinik. Sie liefert

brillante Bilder für die kardiologische Diagnostik

und ist eine wichtige Ergänzung für die Kardiologie

der Salzachklinik.

Eine transösophageale Echokardiologie (TEE) - ugs.

Schluckecho - ist eine Ultraschalluntersuchung des

Seite 40


Von anderen Stellen

Herzens. Die Ultraschallsonde wird in die Speiseröhre

eingeführt und bis auf Herzhöhe vorgeschoben.

Da der Schall bei dieser Untersuchung nicht durch

Lunge und Rippen gedämpft wird, lassen sich insbesondere

Veränderungen und Undichtigkeiten

der Herzklappen noch genauer erkennen.

Stressecho-Modul

Auch die ca. 5.000 Euro für das neue Stressecho-

Modul stellte der Förderverein zur Verfügung. Hierdurch

ist bei Verdacht auf eine Herzkranzgefäßerkrankung

eine rasche und zuverlässige Abklärung

möglich. Es ist eine gute Ergänzung zum bestehenden

Ultraschallgerät der Salzachklinik und erweitert

das diagnostische Spektrum für unsere Patienten.

Eine Stress-Echokardiographie wird bei Verdacht

auf Durchblutungsstörungen des Herzens durchgeführt.

Sie zeigt z.B. das Pumpverhalten des Herzens

oder Herzklappenfehler. Weil Symptome für Herzbeschwerden

oft erst bei Belastung auftreten, ist

eine Untersuchung „unter Stress“ nötig. Der „Stress“

wird durch Einnahme eines Arzneimittels, das eine

höhere Herzfrequenz auslöst, imitiert.

Verschönerung des OP-Aufwachraums

Aus der Narkose aufwachen und einen prächtigen

Blick auf Berge, Wiesen und Seen genießen ... das

können die Patienten der Salzachklinik seit kurzem.

Wegen der baulichen Gegebenheiten zeigte ein

Blick aus den Fenstern vor OP- und Aufwachraum

bislang die kahle Betonwand des Anbaus.

Zur Freude aller und Dank der fi nanziellen Unterstützung

des Fördervereins wurden diese Fenster mit

attraktiven Naturmotiven verschönert.

Aufwachen mit Blick auf die Berge - wo hat man das schon?!

Dank der Spenden des Fördervereins ist die Salzachklinik

in der Lage, verschiedene Anschaffungen

wie medizinische Geräte oder Einrichtungen,

die sonst zurückgestellt werden müssten, zu verwirklichen.

Herzlichen Dank für Ihre großartige Unterstützung!

Ich will nicht, dass meine Kinder

in meine Fußstapfen treten.

Ich will, dass sie neben mir gehen

und weiter kommen,

als ich es je zu träumen wagte.

- unbekannt -

Seite 41


Von anderen Stellen / Schulnachrichten

Regional schmeckt einfach besser

des Landkreises

T R AU N S T E I N

12. Juli 2020

Regional schmeckt einfach

besser: Der Landkreis Traunstein

präsentiert sich mit vielfältigen

Produkten und Schmankerl aus der

Heimat. Diesjähriges Hauptthema:

Alles rund um die Kartoffel.

Sonntag, 12. Juli 2020, von 10:00 bis

16:00 Uhr, Landratsamt & Stadtpark

Traunstein.

Wir freuen uns auf Sie!

www.traunstein.bayern

Die Schnalzer zu Besuch an der Grundschule

Pünktlich zum Unsinnigen Donnerstag wurde die Pause der Grundschule

Kirchanschöring durch das laute Schnalzen der Jungschnalzer auf

dem Pausenhof eingeläutet.

Alle Schüler und Lehrer versammelten sich im Achenpark und

wurden dort vom Trachtenverein Edelweiß Roth mit einem

leckeren Krapfen und warmen Getränken empfangen. Auch

der Bürgermeister der Gemeinde Kirchanschöring Hans-Jörg

Birner stattete der Grundschule einen kurzen Pausenbesuch

ab. Mit respektablem Abstand nahmen Kinder wie Erwachsene

Aufstellung. Der „Aufdraher“ gab das Startzeichen und

schon wurde mit Schwung und Können unter der Leitung

vom Bauern z´Hof die Goaßl geschwungen. Jungen wie Mädchen

zeigten ihr Können und im regelmäßigen Rhythmus war

das laute Knallen sicherlich weit über den Pausenhof hinaus zu

vernehmen.

Seite 42


Schulnachrichten

Das Aperschnalzen gilt zum einen als Begrüßung des schneeschmelzenden Frühlings, zum anderen als Lärmhandlung,

um die bösen Geister zu vertreiben. Interessiert und staunend begleiteten die Zuschauer das alte

Brauchtum und belohnten es mit ebenso lautem Applaus.

So manch mutigen Betrachter kitzelte es in den Fingern, es selber auszuprobieren. Es spricht für die ungebrochene

heimatliche Brauchtumspflege der Vereine, dass auch unsere Grundschüler in der Pause so munter

„aufgeschnalzt“ haben. Wir bedanken uns herzlich für den Besuch der Schnalzer!

Anschließend verwandelte sich das Schulhaus in eine Faschingshochburg. Schüler wie Lehrer kostümierten

sich, um im Anschluss gemeinsam Fasching zu feiern. In verschiedenen Gruppen wurde getanzt, gesungen

und gelacht. Viel zu schnell verging die Zeit in diesem bunten Treiben. So stimmte sich die Grundschule auf

die baldigen Faschingsferien ein!

Der beste Weg, sich selbst eine Freude zu machen,

ist zu versuchen, einem anderen eine Freude zu bereiten.

- Mark Twain -

Seite 43


Schulnachrichten

Glück - Das Thema des diesjährigen Malwettbewerbs

Rechtzeitig zum Zwischenzeugnis wurden die Sieger

des Malwettbewerbs der Raiffeisenbank Oberbayern

Südost in der Schulaula ausgezeichnet.

Die Schüler hatten sich im Januar intensiv gemeinsam

mit ihren Lehrern mit dem Thema des diesjährigen Malwettbewerbs

beschäftigt- Glück. So sannen die Schüler

darüber, wann sie so richtig glücklich waren – wann

sie wahre Momente des Glücks erlebt hatten. Die Ideen

waren äußerst vielfältig, so liegt für manche das

Glück auf dem Rücken der Pferde, andere zogen eine

Fahrt mit dem Traktor vor. Sportliche Erlebnisse ließen

die Herzen unserer Schüler höher schlagen, wie etwa

Fußballspielen, tanzen oder auch der Sprung mit dem

BMX über die Sprungschanze.

Auch eindrückliche Feste wie Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern,

der erste Schultag prägten sich bei unseren

Künstlern ein.

Mit Freude und Eifer gestalteten die Grundschüler

farbenfrohe Bilder. Und so hatte die Jury die Qual der

Wahl.

Dennoch gab es keinen Grund traurig zu sein, da es für

alle Kinder einen tollen Trostpreis gab.

Wir danken der Raiffeisenbank

für die Ausrichtung des Malwettbewerbs

und gratulieren den Gewinnern recht herzlich.

Hände können sehen!

Auch in diesem Schuljahr besuchte uns erneut Familie

Litzinger und baute in der Turnhalle einen Erlebnisparcours

zum Thema „Leben mit einem Handicap“ auf.

So fühlten sich die Kinder in die Welt eines blinden oder

gehbehinderten Menschen ein.

Aufgeregt und wissbegierig durchliefen die Schüler

die verschiedenen Stationen und erlebten, dass auch

Hände sehen und sogar lesen können.

Wie schwierig ist es, eine kurze Strecke ohne Augenlicht

nur unter zu Hilfenahme des Blindenstocks zu bewältigen.

Auch die Fortbewegung im Rollstuhl will geübt

sein, wie z.B. das Drehen auf der Stelle ohne sich

Seite 44


Schulnachrichten

dabei zu verletzen.

Im abschließenden Gespräch machte Frau Litzinger darauf aufmerksam, dass die vielen spannenden Erlebnisse

verdeutlichen, wie dankbar man sein darf, wenn man die Welt mit allen Sinnen erleben kann. Die

Veranstaltung schloss mit einer Filmvorführung, die zeigte, welch großartige sportliche Leistungen Menschen

im Rollstuhl verbringen können. Mit vielen Erfahrungen reicher, staunend und überrascht verließen unsere

Zweitklässler die Turnhalle. Ein großes Dankeschön ergeht an Familie Litzinger, welche uns diese Eindrücke erst

ermöglicht hat.

TexT: maria Bachmayer

Schüler der Mittelschule absolvieren Berufspraktikum

7. Klassen sammeln praktische Erfahrungen in Lehrwerkstätten des BTZ in Traunstein

Die Schüler der Klassen 7a und 7M absolvierten vor Kurzem ein zweiwöchiges

Praktikum in den Lehrwerkstätten der Handwerkskammer

Traunstein.

In den Berufsparten Büro, Elektro, Farbe, Friseur, Hotel und Gaststätten,

Holz, Kfz-Technik, Krankenpfl ege, Kosmetik, Metall, Trockenbau

und Verkauf konnten die Jugendlichen die Arbeitsmittel und Anforderungen

der jeweiligen Berufe hautnah kennenlernen.

So sollten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel im Bereich Holz

einen „Teufelsknoten“ herstellen. Zunächst wurden die diversen

Arbeitsschritte genau vom Praktikumsleiter erklärt. Dann durften die

Jugendlichen selbst loslegen. Das Holz musste gemessen, mit einer

Gehrungs- und einer Feinsäge in Form gebracht und mit Stemmeisen,

Feile oder Raspel weiterbearbeitet werden. Hier waren Genauigkeit,

Sorgfalt und Feingefühl notwendig, damit man das Holz nicht

beschädigte. Die fertigen Klötze wurden dann feingeschliffen und -

wenn alles passte - am Ende zum gewünschten „Teufelsknoten“ zusammengesetzt.

Seite 45


Schulnachrichten

Ebenfalls Gefühl wurde bei der Sparte Kosmetik benötigt. Hier hatten die Mädchen ihre helle Freude. Sie durften

mit einem Wachsbad für seidig weiche Hände sorgen oder sich eine Handmassage gönnen.

Auch wurde eine Gesichts- und Typanalyse erstellt und dazu eine passende Maske beziehungsweise ein passendes

Tages-Makeup ausgewählt.

Konrektor Wolfgang Baumann freute sich über das Interesse und das Engagement seiner Schüler und ist

begeistert: „Das zweiwöchige berufsorientierte Praktikum in den Lehrwerkstätten des BTZ-Traunstein ist ein

weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer zielgerichteten Berufsorientierung. Unserer Siebtklässler lernen

dabei ihre Berufswünsche, Interessen und Können mit den beruflichen Anforderungen in den Berufssparten

Technik, Soziales und Wirtschaft abzustimmen. Gerade diese sehr lebensnahe und motivierende Art der

Berufsorientierung eingebettet in ein ausgeklügeltes, vielfältiges Berufsfindungskonzept ist es, was die Mittelschule

Salzachtal auszeichnet und auch attraktiv macht.“

Berufspraktikum im BTZ

Jungbroker setzen sich mit Thema Börse auseinander

Mittelschule Salzachtal schneidet bei Planspiel Börse gut ab

Vor kurzem fand das 37. „Planspiel Börse“ der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg statt.

Mit dabei waren neben Gymnasien und Realschule auch die Mittelschule Salzachtal, die einen hervorragenden

Riecher für die reale Entwicklung des Wertpapiersektors zum Ende des Jahres 2019 bewiesen.

Die jungen Broker arbeiteten in insgesamt 24 Teams. Jedes Team erhielt 50.000 Euro, die es schlau einzusetzen

galt. Am Ende konnte die Gruppe „Jimmiknopfis“ um Johanna Langbauer (10M) einen hervorragenden

4. Platz ergattern. Die Schüler erzielten am Ende ein Ergebnis von 53.059,93 Euro.

Die Freude über dieses gute Abschneiden war natürlich riesengroß. Johanna Langbauer erzählt strahlend:

„Wir haben sehr viel über die Börse gelernt. Das war sehr interessant, denn davor haben wir uns nie wirklich mit

diesem Thema auseinandergesetzt. Aber wir haben schnell gelernt und uns bewiesen.“

Seite 46


Schulnachrichten / Kindergarten

Einen ebenfalls beachtlichen 8. Platz erzielte die Gruppe „Yeet“ um Julia Brunner.

Die Schüler beendeten ihr Planspiel mit 52.383,20 Euro. „Wir sind ruhig an die Sache rangegangen,“ so Julia

Brunner. „Zum Schluss muss man wirklich sagen, wir haben uns die Börse nervenaufreibender vorgestellt. Aber

so wie wir vorgegangen sind, war es für uns der richtige Weg. Wir sind sehr stolz auf uns.“

Und stolz ist auch Schulleiter Thomas

Stehböck: „Unsere Mittelschule hat

bei diesem Planspiel gezeigt, dass sie

sich nicht hinter den Gymnasien und

Realschulen verstecken muss. Die

Schüler haben sich reingehängt und

entsprechend gut abgeschnitten. Ich

freue mich sehr über diese tolle Leistung.“

Die „Jimmiknopfis“ freuen sich über einen

hervorragenden 4. Platz.

Hier mit den Veranwortlichen

des Planspiel Börse.

Faschingsfeier 2020 im Kindergarten

Wie jedes Jahr waren auch heuer am Unsinnigen Donnerstag im Kindergarten die Narren los. Nachdem schon

frühmorgens Spiel, Tanz und Musik angesagt war, trafen sich alle Kinder im „Wirtshaus“, wo der Kasperl schon

wartete. Nach der Geschichte um die verzauberte Prinzessin gab es in den einzelnen Gruppen eine gute

Brotzeit. Im Anschluss startete der Faschingszug der Kinder Richtung Rathaus, begleitet von Ziachspieler Maxi

Reiter sowie vielen Eltern und Großeltern. Am Rathaus angekommen stürmte Leitung Tine Neuer mit einigen

Kindern das Rathaus und holte Bürgermeister Hans-Jörg Birner auf den Balkon heraus. Von unten konnten alle

sehr gut bestaunen, wie die Krawatte des Bürgermeisters nach gutem alten Brauch abgeschnitten wurde.

Zum Abschluss verteilte der Bürgermeister noch etwas Süßes an alle Kinder bevor der Faschingszug zurück in

den Kindergarten startete.

Seite 47


Neues aus dem Kindergarten

Anschöringer Kinderfasching in der Hans-Straßer-Halle

Am Samstag, den 8. Februar diesen Jahres fand wieder

der Anschöringer Kinderfasching für große und kleine

Narren in der Hans-Straßer-Halle statt.

In der bunt geschmückten Halle fanden sich wie jedes

Jahr zahlreiche Kinder mit ihren Eltern zum Feiern ein.

Vor allem für die Kleinsten ist es immer wieder besonders

aufregend, wenn sich alle mit tollen bunten Verkleidungen

zu einem lustigen Nachmittag treffen. So konnte es

schon mal vorkommen, dass man seinen besten Kindergartenfreund

auf den ersten Blick hinter seinem Kostüm

gar nicht erkannte.

In diesem Jahr führte erstmals „Rotkäppchen“ alias

Madeleine Weingarten durch das Programm und so

konnte das Mitglied des Kindergartenelternbeirats nicht

nur mit faschingsgerechter Musik, sondern auch mit

einigen Spielen und Animationen die kleinen und großen

Faschingsherzen für sich gewinnen.

Die besonderen Highlights des Nachmittags waren

sicherlich die Auftritte der Veitsgroma Garde und der

Laufener Kindergarde, die mit ihren schönen Kostümen

für super Faschingslaune sorgten.

Zwischendurch wurden unter den Eintrittskarten noch

5 x 2 Kinokarten für das Traunsteiner Kino am Bahnhof

verlost. Hierbei geht der Dank für die Kartenspende an

die Familie Manzinger. Aber auch diejenigen, die kein

Glück hatten, konnten sich spätestens beim „Guatlregen“

freuen und einige Naschereien nach Hause mitnehmen.

Hungrig musste natürlich auch keiner heimgehen, denn

der Elternbeirat hat sich wieder um ein großartiges Kuchenbuffet

mit frischen Krapfen, Würstel mit Pommes

und kalten Getränken gesorgt. Der Elternbeirat des Kindergartens

„Haus für Kinder St. Elisabeth“ freut sich über

die gelungene Faschingsfeier mit vielen strahlenden

Kindergesichtern und bedankt sich bei allen Helfern, die

zu dem bunten Faschingstreiben beigetragen haben.

Ein besonderer Dank geht auch noch an den Fotografen

Dominik Riedel (rydle.net), der sich um schöne

Momentaufnahmen der Feier gekümmert hat.

Der komplette Erlös der Veranstaltung kommt dem Kindergarten

in Kirchanschöring zu Gute.

TexT: sophia reiTschuh / foTos: dominik riedel

Seite 48


Aus dem Vereinsleben

Musikfest 2020

DAS ERFOLG R E I C H STE B L ASORC H E STE R D E R WELT

E U R O PA

TO U R N E E

Moderator

Edi Graf

MUSIC

Donnerstag

13.8.

2020

Beginn: 20 Uhr | einlass: 18 Uhr

www.die-egerlaender.de

FestZelt

Kirchanschoring

KARTEN: vorverkauf@blaskapelle-kirchanschoering.de // Tel. +49 151 1946 4742

Seite 49


Aus dem Vereinsleben

Vorband gesucht!

Ernst Hutter & Die Original Egerländer Musikanten kommen nach Kirchanschöring!

Für das erfolgreichste Blasorchester der Welt sind wir auf der Suche nach einer Vorband,

einer kleinen Besetzung, die von 18:30 Uhr - 20:00 Uhr vor den Egerländern im großen Festzelt spielt!

Seid ihr interessiert?

Dann schickt ein kurzes Live-Video von einem Auftritt oder einer Probe als Link an

vorband@blaskapelle-kirchanschoering.de

Abgabeschluss für euer Video ist der 4. Juni 2020.

Vorverkaufsstellen für Ernst Hutter & Die Originalen Egerländer Musikanten

Bäckerei Steinberger

Filialen der Firma

Marx Reisen

Lagerhäuser der

Raiffeisen Rupertiwinkel

eG

Lagerhäuser der

Raiffeisen Waren GmbH

Obb Südost

Kirchanschöring

Altötting

Petting

Fridolfi ng

Berchtesgaden

Saaldorf

Hammerau

Fridolfi ng

Teisendorf

Petting

Freilassing

Waging

Siegsdorf

Mattighofen

Salzburg

Traunstein / Trostberg

Tickets auch unter

vorverkauf@blaskapelle-kirchanschoering.de

oder telefonisch unter + 49 151 19 4647 42.

Unser Festausschuss

(es fehlt auf dem Bild: Katharina Steinmassl)

Seite 50


Aus dem Vereinsleben

Impressionen aus der Jahreshauptversammlung

Die neue

Vorstandschaft.

Susan Koslik

übernimmt

das Amt des

Jugendleiters von

Anna-Lena Resch.

Rupert Roider

verabschiedet

die Jugendleiterin

Anna-Lena Resch.

Auch Kilian Brandmayer

verabschiedet

die Jugendleiterin Anna-Lena Resch

im Namen der Nachwuchsmusikanten.

Karl Straßer übergibt

eine liebevoll gestaltete

und sehr detaillierte

Vereinschronik

an die Blaskapelle.

Vorspiel der

Jungmusikanten der Blaskapelle

beim Saliterwirt in Kirchanschöring

Seite 51


Aus dem Vereinsleben

67. Rupertigau-Preisschnalzen in der Roth

Zuschauer und Schnalzer in der gut besuchten und schön geschmückten Festhalle

Nach 2011 erwarben sich die Rothler Schnalzer

das Vertrauen in der Jahreshauptversammlung

der Schnalzervereinigung und durften 2020 wieder

dieses Riesenevent ausrichten.

Am Samstag, den 15. Februar traten auf der wunderbar

hergerichteten Schnalzerwiese an der

Lodronhalle 78 Jugend-Passen an. Als Sieger ging

die Pass Ainring I hervor. Die Rothler Jugend belegte

mit Roth II den sehr guten 22. Platz und mit nur

sieben Schnalzern holte Roth I den hervorragenden

5. Platz. Kirchanschöring I wurde guter 15. und

Kirchanschöring II landete auf dem 32. Platz. Ein

Fernsehteam begleitete diesen schönen Tag und

brachte hierzu einen guten Beitrag.

Am darauffolgenden Sonntag hieß es für 140 Allgemein-Passen

im fairen Wettkampf den verdienten

Sieger zu krönen. Bei herrlichem Wetter kam eine

große Zuschauerschar nach Kirchstein und säumte

das Sportgelände wie eine Fußball-Arena um

einen guten Blick auf die fast 1.300 Schnalzer von

„drent“ und „herent“ zu erhaschen.

Dank der vielen Helfer aus den Ortsvereinen und

sogar Nachbarorten konnten die Rothler Schnalzer

alle Besucher gut bewirtschaften und der Veranstaltung

einen sehr guten Verlauf verschaffen. Die

Lampodinger Feuerwehr sorgte den ganzen Tag

für einen reibungslosen Ablauf um das Veranstaltungsgelände.

Es gab sogar einen ganz besonderen Besuch von

einer Schnalzer-Pass aus der Schweiz, die, vor Beginn

des Schnalzerwettbewerbs, ihre Tradition darboten.

Die Schweizer schnalzen nämlich nur mit

Seite 52


Aus dem Vereinsleben

vier Mann in einem Karree und müssen in verschiedenen

Takten ihr Können zeigen.

Mit großem Applaus von den Zuschauern und aktiven

Schnalzern wurde ihnen dafür gedankt.

Vor der Siegerehrung bedankte sich Vorstand Andreas

Wörndl nochmals bei allen Helfern, die diese

Mammutleistung vollbrachten und betonte,

dass das Schnalzen 2020 in der Roth unvergesslich

bleiben werde. Bevor die Sieger gekrönt wurden,

brachten Franz Hofmann, Georg Kamml, Albert

Strohmeier und Hermann Langbauer noch das

„Schnalzer-Lied“ zum Besten.

Netter Besuch aus der Schweiz

Bei der Siegerehrung wurden zwischen den

Schweizern und den Rothlern noch Gastgeschenke

ausgetauscht und auch angekündigt, dass die

Rothler heuer zum Nikolaustag, ihrem Schnalzerhöhepunkt,

einen Gegenbesuch machen werden.

Sieger vom 67. Rupertigau-Preisschnalzen wurde

vor der Pass Ainring VI, Siezenheim II. Die Rothler

Passen belegten sehr gute Plätze und wurden mit

Roth I 47., Roth II belegte den 53. Platz und Roth III

wurde den 102. Mit Kirchanschöring IV konnten wir

aus der Gemeinde einen wunderbaren 10. Platz

belegen.

Die Musikkapelle Kirchanschöring sorgte mit Kapellmeister

Rüdiger Koslik für wunderbare Stimmung in

der Festhalle bis ein unvergesslicher Tag zu Ende

ging, der sogar im RTL-Fernsehprogramm (mit Untertitel)

eine Platz fand.

TexT: andreas Wörndl

foTos: alois alBrechT & andreas Wörndl

Es ist die Liebe ,

die unsere Welt zusammenhält.

- unbekannt -

Seite 53


Aus dem Vereinsleben

Theater ... aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Der Theaterverein Kirchanschöring e.V.

präsentiert das Lustspiel

„Reise nach Jerusalem“

von Thomas Gerling

Was passiert, wenn das Flugzeug, in dem das wohlhabende, kinderlose Ehepaar Schicker nach Jerusalem

reisen wollte, abstürzt?

Die Villa, die Möbel, die wertvollen Bücher und „andere Gegenstände von Wert“ interessieren nicht nur

die geldgierige Verwandtschaft, sondern auch die freundliche, hilfsbereite Nachbarin.

Aber es ist nicht alles so, wie es scheint ...

Wenn Sie wissen wollen, wie „Die Reise nach Jerusalem“ ausgeht, müssen Sie sich noch ein bisschen gedulden,

da die Theatervorstellungstermine aufgrund der Corona-Krise verschoben wurden.

Wir haben jedoch vor, das Theater im September nachzuholen

und freuen uns hier schon jetzt sehr auf Ihren Besuch!

Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben!

Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich auf!

Das Ensemble des Theatervereins Kirchanschöring

Du musst

dein Ändern leben.

- Rainer Maria Rilke -

Seite 54


Aus dem Vereinsleben

Schöne Neuigkeiten vom Verein für Heimatpflege

Preisgekröntes Modell eines Bauernhauses kehrt nach über 100 Jahren nach Kirchanschöring zurück

Modell eines Rupertiwinkler Bauernhauses - angefertigt von Georg Winkler ( 1871-1948 )

Das Modell eines Rupertiwinkler Bauernhauses, angefertigt

von Georg Winkler (1871 - 1948). Auf dem

Landwirtschaftlichen Bezirksfest 1913 in Laufen wurde

das Modell mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Bezirskamtvorsteher

Dr. Robert Einhauser erwarb es,

um das preisgekrönte Bauernhaus in dem neu zu

gründenden Heimatmuseum in Laufen auszustellen.

Lampoding konnte es erwerben und Bruno

Morbitzer hat es in aufwändiger Arbeit umfassend

und originalgetreu restauriert.

Es stellt ohne konkretes Vorbild einen, für unsere

Gegend typischen, Hakenhof dar, der durch eine

Widerkehr an einen ehemaligen Einfirsthof entstand.

Nachdem der Platz im ehemaligen Bezirksamt Laufen

knapp geworden war, wurden Ausstellungsstücke

ausgelagert und verschwanden. So auch

dieses Modell.

Georg Marx aus Kirchanschöring, Ehemann der

Enkelin des Erbauers Georg Winkler, entdeckte es

im Schaufenster eines Antiquitätenhändlers in Laufen.

Der Verein für Heimatpflege Kirchanschöring -

von links: Bruno Morbitzer, Georg Marx, Franz Huber

Seite 55


Aus dem Vereinsleben

Georg Winkler

wurde 1871 in Garching / Alz geboren und

kam nach Kirchanschöring, um in der Bannmühle

als Obersäger zu arbeiten.

1906 heiratete er die Näherin Johanna

Vorderauer aus Muttering.

Er erbaute das Hohenleitner Haus in der Bannpointstraße

und 1909 das Haus in der Achenstraße,

in dem noch heute seine Nachkommen

leben.

Er war der Vater des gleichnamigen bekannten

Kirchanschöringer Bildhauers, der von 1910

bis 2002 lebte.

Familie Winkler (von links): Ludwig (1906-1936, verunglückt),

Maria (spätere Feil, 1909-1993), Johanna Winkler

(1869-1932), Georg Winkler (1871-1948), Georg (Bildhauer,

1910-2002) und Konrad (Pfarrer, 1908-1971). Ein weiterer

Sohn, Hubert, verstarb 1915 im Alter von 6 Monaten.

Das Rathaus ist zum jetzigen Stand bis mindestens 19. April geschlossen.

Wenn es wieder geöffnet ist, kann das Modell zu den normalen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Jahreshauptversammlung der Wasserwacht

Bei der Jahreshauptversammlung der Wasserwacht

OG Kühnhausen, im Gasthaus Unterwirt in

Petting konnten wieder viele Gäste begrüßt werden.

Nach der Begrüßung und dem Totengedenken

folgte der Rückblick auf die Saison 2019 durch Vorstand

Franz Thanbichler.

Er berichtete von Tagungen und Veranstaltungen,

wie acht Vorstandschaftssitzungen, einer Klausurtagung,

der Seerunde und zwei Kreiswasserwachtsitzungen.

Auch weitere Aktivitäten der Wasserwacht

zählte Thanbichler auf, wie die Teilnahme

am Verkaufsoffenen Sonntag in Petting. Hier präsentierte

die Ortsgruppe einen Informationsstand,

Interessierte konnten an einer Puppe die Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen

ausprobieren

und erfahren, wie ein Frühdefibrillator funktioniert

und richtig angewendet wird.

Des Weiteren beteiligte man sich bei der Spritzenhausparty

der Freiwilligen Feuerwehr Petting, half

dem TSV Petting bei ihrem Fest, organisierte das

Seeschwimmen, das Ferienprogramm der Gemeinden

Petting und Kirchanschöring und den

Umwelttag „Rama dama“.

Außerdem veranstaltete die Ortsgruppe in Kühnhausen

wieder ihr Sommerfest und nach dreijähriger

Pause auch das beliebte Christbaumtauchen.

Die Vorschulkinder des Kindergarten Petting kamen

wieder zu Besuch um die Wachhütte zu erkunden

und eine Fahrt mit dem Rettungsboot zu machen

und auch die Rettungshundestaffel Altötting besuchte

die Ortsgruppe erstmalig zu einer gemeinsamen

Übung. Zum Saisonabschluss trafen sich die

Aktiven und deren Partner zum Bowlen in Salzburg

und anschließendem Essen in Surheim.

2019 wurden wieder vier Schwimmkurse für die Kindergärten

Petting, Kirchanschöring, Oberteisendorf

und den Waldkindergarten Teisendorf angeboten

und die Grundschulen Petting und Kirchanschöring

bei ihren Schwimmfahrten begleitet.

Bei den Schwimmkursen, Schulschwimmfahrten

und am See wurden insgesamt 169 Schwimmabzeichen

abgenommen.

Die Schüler nahmen auch wieder erfolgreich am

Seite 56


Aus dem Vereinsleben

Klassenschwimmwettbewerb der Kreiswasserwacht

Traunstein teil.

Mit dem neu angeschaften Mannschaftsfahrzeug

wurde der Herbst sowie der Winter genutzt, um mit

den Aktiven nach Burghausen zum Schwimmtraining

bzw. der Schwimmausbildung zu fahren.

Als Nächstes übergab Thanbichler das Wort an

den Technischen Leiter Stefan Blümel.

Dieser ging auf die genauen Zahlen und Statistiken

in der Ortsgruppe ein. Die Ortsgruppe besteht im

Moment aus insgesamt 587 Mitgliedern, davon 69

Aktive sowie 518 Passive. In der Saison 2019 wurden

insgesamt 2.700 Stunden geleistet.

Besonders hob Blümel die Aus- und Fortbildung in der

Ortsgruppe hervor. Lisa Dürnberger, Xaver Greimel,

Günther Palliardi, Moritz Palliardi, Florian Thanbichler,

Korbinian Thanbichler und Nadine Wimmer besuchten

mit Erfolg den Kurs zum Rettungsschwimmer

im Wasserrettungsdienst und erhielten im Zuge

dieser Ausbildung auch ihr Schnorchelabzeichen.

Zum Wasserretter wurden Anna Jauk und

Andreas Mader erfolgreich ausgebildet.

Beide nahmen auch noch am Wachleiterlehrgang

Führen im Einsatz I und II teil.

Einen Sanitätskurs Teil A und B absolvierten Xaver

Greimel und Günther Palliardi. Zu neuen Bootsführern

wurden Stefan Blümel, Anna Jauk, Andreas

Mader, Thomas Sammer und Franz Thanbichler

ausgebildet.

Das Deutsche Rettungsschwimmerabzeichen in

Bronze legten Matthias Dausch und Felicia Wallner

ab und das Deutsche Rettungsschwimmerabzeichen

in Silber machten Günther Palliardi, Moritz

Palliardi und ein Nichtmitglied der Wasserwacht.

Die Wasserwacht OG KÜhnhausen verfügt derzeit

über: einen Ausbilder Schwimmen, einen Ausbilder

Rettungsschwimmen, einen Ausbilder Rettungstauchen,

15 Wasserretter, 2 Naturschutzwarte, 13

Wachleiter, 3 Schnelleinsatzgruppenleiter und 17

Bootsführer.

2019 waren die meisten Einsätze die Bergung von

Booten und Surfern, kleinere Verletzungen wie z.B.

Schnittwunden, ein gestürzter Badegast oder Insektenstiche.

Des Weiteren begleitete die Ortsgruppe

wieder die Regatten des Segelclubs Waging und

des Seglervereins Petting.

Es wurden Übungstage, die HLW Wiederholung mit

Frühdefibrillatorunterweisung durch Tobias Löffler

und ein Erste-Hilfe-Kurs, unter Leitung von Frank

Gerdau, für die Aktiven abgehalten. In Zusammenarbeit

mit dem Seglerverein Petting wurde eine

Übung zum richtigen Bergen eines Segelbootes

durchgeführt.

Den nächsten Tagesordnungspunkt trug Christian

Wimmer vor. Er berichtete über die beiden größeren

Neuanschaffungen der Ortsgruppe. Zum einen war

das ein Sonargerät der 12. Generation der Marke

Simrad, das nach Zuschüssen der Sparkasse Traunstein

- Trostberg, des BRK Kreisverbandes Traunstein,

der Gemeinden Petting und Kirchanschöring, 19

privaten Spendern, eigenen finanziellen Mitteln der

Ortsgruppe und dem erfolgreichen Abschluss des

Crowdfunding Projektes „Viele schaffen mehr“ der

Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG,

angeschafft werden konnte.

Die Anschaffung eines Ford Transit Custom erfolgte

durch viele Spenden, einen großen Eigenanteil der

Ortsgruppe, einem Zuschuss des BRK Kreisverbandes

Traunstein und ein weiteres ebenso erfolgreiches

„Viele schaffen mehr“ Crowdfunding Projekt.

Im Anschluss trug Daniel Schwangler in Vertretung

für den verhinderten Rettungstauchausbilder Erich

Kirchhofer den Tauchbericht vor. Die OG Kühnhausen

verfügt derzeit über zwei ausgebildete

Rettungstaucher, einen Signalmann und einen

Ausbilder Tauchen. Es wurden in der vergangenen

Saison insgesamt 28 Tauchgänge mit einer Zeit von

13 Stunden und 53 Minuten reiner Tauchzeit durchgeführt.

Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu

sein, müssen die Rettungstaucher viele Übungstauchgänge

durchführen, welche zum Beispiel das

Tieftauchen, Nachttauchen, Strömungstauchen,

Suchen und Bergen, Aus- und Weiterbildung und

die PKW-Bergung mit einem Hebesack beinhalten.

Als nächstes trug der Kassier Korbinian Thanbichler

den Kassenbericht vor. In seinem Bericht hob er

hervor, dass die Ortsgruppe trotz der teuren Investitionen

einen soliden Kassenstand hat.

Jedoch ist die Summe der Ausgaben auch ohne

den Anschaffungen stärker als in den letzten Jah-

Seite 57


Aus dem Vereinsleben

ren gestiegen und muss, um der Wasserwacht weiterhin

finanzielle Handlungsspielräume zu lassen,

deutlich vermindert werden, mahnte der Kassier.

Ebenso wies er auf ein weiteres Risiko hin, welches

durch das letzte Jahr deutlich wurde. So sind Einnahmen,

die in den letzten Jahren immer wieder

gestiegen sind, als sicher angesehen worden und

darauf aufbauende Investitionen erfolgten, wobei

deren Finanzierung fraglich war.

Jugendwart Thomas Sammer berichtete von 19 Jugendlichen

im Alter von 12 bis 18 Jahren, die während

der Saison 2019 aktiv waren. Es gab insgesamt

fünf Jugendübungen und auch eine 24-Stundenübung

wurde durchgeführt. Zum Schluss bedankte

sich Sammer bei den Jugendlichen für die starke

Beteiligung beim Rama dama und bei den

Schwimmkursen.

Im nächsten Punkt stellte Kindergruppenleiterin

Petra Thanbichler die Kindergruppe „Die Hechte“

vor. 2019 waren sieben Kinder im Alter von 10 bis

12 Jahren dabei. Bei den sieben Gruppenstunden

wurden die Themen Unfälle, Vergiftungen, Erste Hilfe,

Notruf, Entstehung des Roten Kreuzes und die

Eisrettung behandelt.

Einen besonderen Anlass zum Feiern gab es auch,

da die Kindergruppe im Jahr 2019 zehn Jahre alt

wurde. Auch beim Rama dama waren die Hechte

wieder fleißig dabei.

Der Ausflug ging diesmal für alle Hechte in die

Therme Erding.

Zum Schluss verabschiedete Petra Thanbichler

noch sechs Kinder aus der Gruppe, die 2020 in den

aktiven Dienst wechseln werden.

Beim Tagesordnungspunkt Ehrungen konnte Franz

Thanbichler wieder viele Urkunden an aktive und

passive Mitglieder überreichen.

Für aktive Mitgliedschaft wurden geehrt

10 Jahre

Erich Kirchhofer

Katharina Prechtl

Florian Thanbichler

Julia Traxl

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Technischer Leiter Stefan Blümel und Vorstand Franz Thanbichler mit den Geehrten für 50 Jahre passive Mitgliedschaft


Aus dem Vereinsleben

Für passive Mitgliedschaft wurden geehrt

60 Jahre

Josef Drechsler

Nikolaus Mayr

Johannes Meindl

50 Jahre

Alois Aicher

Franz Aicher

Josef Gröbner

Rosina Krautenbacher

Konrad Lechner

Franz Löffler

Johann Mayer

Bernhard Peham

Ingrid Quaiser

Ilse Roider

Korbinian Roider

Georg Roitner

Georg Schuhegger

Martin Strohmeyer

Margarete Stuttrucker

Alois Vordermayer

Gabriele Wimmer

Leonhard Wörndl

40 Jahre

Johann Kettenberger, Alfred Schild

30 Jahre

Georg Haunerdinger, Rudolf Hochmuth,

Markus Putzhammer, Elfriede Schauer,

Josef-Andras Schauer

20 Jahre

Albert Haunerdinger, Sebastian Stuttrucker,

Alexander Weber,

10 Jahre

Lucas Aicher, Valentin Aschauer, Florian Berreiter

Hans-Jörg Birner, Anton Blümel, Mathilde Blümel,

Vinzenz Brandmayer, Christoph Dürnberger,

Manuel Frech, Alexander Friedl, Veronika Grabner,

Lena Hartl, Anna Maria Heigermoser, Stefanie Heiß,

Sabrina Kettenberger, Karl Lanzinger,

Emmerich Luksch jun., Babette Obermayer,

Carolin Otter, Lisa-Marie Pastötter,

Maximilian Plank, Luisa Rackerseder,

Magdalena Rackl, Kilian Reschberger,

Sinah Reschberger, Martina Singhartinger,

Alena Stephl, Dominik Strasser, Tobias Traxl,

David Viehberger, Dominik Viehberger,

Klara Wallner, Elias Michael Wimmer,

Lydia Zehentner

Grußworte kamen in diesem Jahr vom 2. Bürgermeister

Franz Portenkirchner, er überbrachte Grüße

der Gemeinde Kirchanschöring. Er lobte die gute

Mannschaft und betonte, wie wichtig es gerade

in der heutigen Zeit sei, wenn Kinder und Jugendliche

sich in Vereinen engagieren und auch für die

Zukunft lernen, sich für andere einzusetzen.

Für die Gemeinde Petting sprach der 1. Bürgermeister

Karl Lanzinger seinen Dank aus und auch er

würdigte das Engagement aller Aktiven und stellte

vor allem die hervorragende Schwimmausbildung

in den Kindergärten und Schulen in den Vordergrund.

Im Namen der Gemeinden spendierte Karl

Lanzinger für alle aktiven und anwesenden Kinder

und Jugendliche Freigetränke und Franz Portenkirchner

ein Essen dazu.

Der Vorstand der Kreiswasserwacht Traunstein,

Hans-Michael Weisky bedankte sich im Namen der

Kreiswasserwacht und der Kreisgeschäftsleitung

des BRK Traunstein für das Engagement der Ortsgruppe.

Er berichtete, dass von 2.700 Mitgliedern

der Wasserwachten im Landkreis Traunstein allein

ca. 700 Personen Mitglieder der Wasserwacht OG

Kühnhausen sind. Außerdem würdigte er die gute

Nachwuchsarbeit, die trotz immer mehr Anforderungen

in den Ausbildungen motiviert das Ehrenamt

unterstützt.

Von der Polizeiinspektion Laufen wurden durch Polizeihauptkommisar

Jörg Tiedke Grüße überbracht.

Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und

den guten Kontakt beider Vereinigungen.

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Aus dem Vereinsleben

Das Wort ergriff auch noch Helmut Klug vom Waginger

Segelclub, dieser hob vor allem die stete Bereitschaft

bei den Regattenbegleitungen hervor.

Vom Seglerverein Petting überbrachte Wolfgang

Pastötter Dankesworte und eine Spende für die

gute Zusammenarbeit.

Zum Schluss bedankte sich Vorstand Franz Thanbichler

bei seinen Vorstandskollegen, den Aktiven

sowie deren Partnern und bei allen Förderern und

Freunden der Wasserwacht recht herzlich.

Mit einer Fotoshow über die vergangene Saison

endete die Jahreshauptversammlung.

Text: Petra Thanbichler

Aktive, die 2019 eine Ausbildung absolviert haben

Nachwuchshelden gesucht

Die Wasserwacht OG Kühnhausen sucht

interessierte Kinder für ihre Kindergruppe

Habt ihr Spaß am Sport und Freude am Helfen?

Seid ihr zwischen dem 31.05.2008 und 31.05.2010 geboren?

Dann wärt ihr genau die Richtigen

für unser Kindergruppe „Die Hechte“.

Unsere Gruppentreffen wären voraussichtlich immer von April bis Oktober immer dienstags alle zwei

Wochen außerhalb der Ferien von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Sicher fragt ihr euch jetzt, was wir alles so bei den Gruppenstunden machen werden.

In erster Linie sollen euch die Gruppenstunden auf die Arbeit bei der Wasserwacht vorbereiten. Kindgerecht

und spielerisch wird euch der Umgang mit Rettungsmitteln und der Ersten Hilfe Ausbildung vermittelt.

Auch der richtige Schwimmstil und das Element Wasser werden euch nähergebracht.

Folgende Aktivitäten sind geplant:

Grundlagen der Ersten Hilfe

Schwimmen im See evtl. auch mal im Hallenbad

Kleiderschwimmen

Hinführung auf den praktischen und theoretischen Teil für das Rettungsschwimmerabzeichen in Bronze

Einblicke in den aktiven Dienst

Fahrt mit dem Rettungsboot

Spiele, Plakate gestalten, Basteln, Naturschutz, Ausflug, usw.

Falls es euch bei uns dann immer noch gefällt und ihr mögt, könnt ihr mit 12 Jahren das bronzene Rettungsschwimmerabzeichen

machen und aktiv am Dienst der Wasserwacht OG Kühnhausen mitwirken.

Also, wenn ihr Lust habt, dann meldet euch bis spätestens 03.05.2020 bei uns an.

Petra Thanbichler (Kindergruppenleiterin) - Tel.: 08686 / 91 99 66

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Aus dem Vereinsleben

Neuer Mannschaftsbus für die Wasserwacht

Die Anzahl unserer Einsätze ist in den letzten Jahren

stark angestiegen, und es sind längst nicht

mehr nur Wasserrettungen, bei denen die freiwilligen

Helfer zum Einsatz kommen. Auch bei Unfällen

an der anliegenden Kreisstraße und auf dem

Fahrradweg um den Waginger See herum werden

wir als Sanitätseinheit gerufen.

Durch die unterschiedlichen Einsätze werden

zum einen die Fahrten immer mehr bei denen

die Wasserwacht nicht mit dem Boot ausrücken

kann, zum anderen wird auch die Ausbildung

aller Mitglieder immer wichtiger, da die Einsätze

komplexer werden. Um das Team gut und sicher

zu Aus-, Fort- und Weiterbildungen und vor allem

zu den verschiedenen Einsatzorten transportieren

zu können, war die Anschaffung eines neuen stellvertretender Vorstand Christian Wimmer,

Vor dem neuen Teambus (v.l.): Filialleiter Stephan Mayer,

Teambusses nicht mehr zu vermeiden.

Kassier & Projektleiter Korbinian Thanbichler,

Vorstand Franz Thanbichler und Bereichsdirektor Daniel Schader

Um die Finanzierung des Busses zu sichern, wurde

ein Crowdfunding-Projekt auf die Internetseite „Viele-schaffen-mehr“

von der Volksbank Raiffeisenbank Südost eG eingestellt. Dank 30 Unterstützern kam der

Zielbetrag von 25.000 Euro schnell zusammen. Jede Spende wurde um 25 Prozent durch die VR-Bank aufgestockt

- hieraus entstanden 5.000 Euro.

So konnte das neue Mannschaftsfahrzeug bestellt werden. Bei der symbolischen Scheckübergabe vor dem

neuen Bus wurde ein Scheck über 25.135 Euro von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost an Mitglieder

der Wasserwacht übergeben.

Wir bedanken uns bei allen Spendern für die großzügige Unterstützung!

TexT: korBinian ThanBichler

Der eine

sieht nur Bäume

- Probleme dicht an dicht.

Der and‘re

Zwischenräume

- und das Licht.

- E. Matani -

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Aus dem Vereinsleben

Wer sich immer Sorgen macht,

gibt den Sorgen Macht.

- unbekannt -

Fußballabteilung des SVK unterstützt „THE NEST“ im Afrika

Eindrucksvolle Tage verbrachte Thaddäus Jell von der Fußball-Abteilungsleitung mit seiner Freundin Lisa während

den Weihnachtsfeiertagen in Kenia. Vor der Abreise wurden Waren- und Geldspenden innerhalb der

Fußballabteilung gesammelt und somit das Kinderheim unterstützt.

Während der Tage vor Ort wurde landestypisches Essen an der offenen Feuerstelle gekocht, Räder repariert,

Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt und natürlich mit den Kids Fußball gespielt.

Die Waren, welche in vier Sonderkoffern transportiert wurden, helfen den Kindern im täglichen Leben und

zauberten ihnen ein Lächeln ins Gesicht.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Vergelt‘s Gott an alle Spender!

Weiter Informationen zum Projekt „The Nest“ fi nden Sie unter www.thenesthome.org

Die Kinder vom „The Nest“ freuten sich über Trikots vom SVK, welche gleich bei einem Test-Kicken „eingeweiht“ wurden

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Seitenblicke

Ein tierisches Vergnügen

Kinderfasching in der Alten Schule

Ein tierisches Vergnügen – Kinderfasching in der Alten

Schule

Einmal jährlich wird die Alte Schule Kirchstein Schauplatz

eines wilden Treibens – der heißgeliebte Kinderfasching

steht an, heuer fest in der Hand von tierischen Gesellen.

Frosch, Huhn, Waschbär, Hase, Gepard, Känguruh, Reh,

Biene, Pinguin und eine ganze Faultierfamilie hatten Spaß

mit Vampiren, Pumuckl, Pippi Langstrumpf, Clowns, u.v.m.

Organisiert wurde das Ganze von einer Schar engagierter

Damen gemeinsam mit den Firmlingen, die den Kinderfasching

als Firmprojekt nutzten. Schon beim Aufbau halfen

die Großen mit und organisierten Spiele für die Kleinen. Da

kamen sie ganz schön ins Schwitzen, als der Andrang im

oberen Stockwerk beim Dosenwerfen, Bierfizl schmeißen,

der Reise nach Jerusalem und dem Süßigkeiten-Pong begann.

Sie wurden regelrecht belagert und hatten nur kurz

zwischendurch Zeit, sich mit Pommes, Leberkäsesemmeln

und Kuchen zu stärken. Das Kuchenbuffet wurde hier von

den Eltern der Firmlinge bestückt und ließ keine Wünsche

offen.

Unten gabs Stimmungsmusik mit Xare und Bert, dies

brachte die Kinder zum Springen und Tanzen. Und auch

manche Eltern ließen sich nicht lumpen und zeigten ihre

besten Moves.

Leider war unsere Losfee Petra krank, die die Verlosung

bereits seit Jahren organisiert und den Kindern immer wieder

mit Preisen, gestiftet von der hiesigen Geschäftswelt,

ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Mit ihren zwei Töchtern

und Freundin Julia hatte sie jedoch für tollen Ersatz gesorgt,

da die drei Mädels dies mit genausoviel Herzblut

übernahmen.

Die Stunden vergingen wie im Flug und schon bald hieß

es: Aufstellung zum Faschingszug. Angeführt von den Musikanten

marschierte die wilde und bunte Schar einmal

um die Kirche.

Und flugsdiwuggs war es schon wieder vorbei und wir

müssen bis zum nächsten Jahr warten, bis es wieder heißt:

Rein mit euch in die Kostüme und auf zum Kirchsteiner Kinderfasching!

Text: Petra Obermeier / Fotos: Gerlinde Wurm & Birgit Seidenfuss

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Seitenblicke

Faschings Remmi Demmi Musik präsentiert ...

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Seitenblicke

... den Fasching 2020

Fotos: Alois Albrecht

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Seitenblicke

„RemmiDemmi“ für soziale Zwecke

Faschings Remmi Demmi Musik Anschöring beim Therapiereiten

Jeden Montag findet das ganze Jahr über das

Therapeutische Reiten unter der bewährten Leitung

von Gertraud Forster statt.

Das Therapeutische Reiten wird von den Pferdefreunden

im Rupertiwinkel e.V. Fridolfing bereits seit

20 Jahren organisiert, um Kindern, Jugendlichen

und Erwachsenen mit Beeinträchtigung Reiten als

Therapie zu ermöglichen.

Dieses Jahr stand außerdem ein Highlight an: Die

vielen, lustigen Musikanten der FaschingsRemmi-

DemmiMusik Anschöring e. V. zogen mit fetziger

Faschingsmusik in die Reithalle ein und begeisterten

mit ihrem vielfältigen Liederrepertoire. Bei ausgelassener

Stimmung feierten die Pferdefreunde

und klatschten kräftig zur Musik mit.

Auch am Rosenmontag kam das Team des

Therapeutischen Reitens in der Reithalle der Familie

Meindl in Rothanschöring zusammen, um die

Therapiestunden abzuhalten.

Dieses Mal aber war es ein besonderer Montag,

da neben den Therapiereitern und deren Familien

auch weitere Mitglieder der Fridolfinger Pferdefreunde

erschienen waren, um den Therapiereitern

beim Reiten zuzusehen.

Auch Hausherr Hannes Meindl, der seit vielen Jahren

seine Reithalle zur Verfügung stellt, ließ es sich

nicht nehmen, den Therapiereitern einen Besuch

abzustatten.

In den raffiniertesten Verkleidungen waren die

Fridolfinger Rosserer gekommen. Von Cowboys,

über Pippi Langstrumpf bis hin zu Einhörnern gab

es die lustigsten Kostüme zu sehen. Verschiedenste

Snacks, Süßigkeiten und Getränke rundeten die

Faschingsfeier ab, um nach dem Reiten in geselliger

Runde zu feiern.

Georg Roitner, Vorsitzender der Faschingsmusi,

betonte, dass die „RemmiDemmiMusi“ nicht nur

gerne Fasching feiert, sondern jedes Jahr soziale

Zwecke vor Ort unterstützt. So überreichte er dem

Therapeutischen Reiten eine großzügige Spende,

worüber sich alle sehr freuten. Denn nur über Spenden

und die Arbeit ehrenamtlicher Helfer kann das

Therapeutische Reiten bestehen.

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Seitenblicke / vhs

Bei gemütlichem Beisammensein und weiteren

schmissigen Stücken der Faschingsmusi klang das

Faschingsreiten der Therapiereiter aus.

Die Fridolfi nger Pferdefreunde bedanken sich

herzlich für die tolle Spende und die gelungene

musikalische Unterhaltung durch die Faschings-

RemmiDemmiMusik Anschöring e. V.!

Ein herzliches Vergelt’s Gott geht auch an Familie

Meindl, die das Therapeutische Reiten bei sich in

der Reithalle aufnimmt und unterstützt!

TexT: elisaBeTh leiTner

Der Termin für den Letzte Hilfe Kurs steht fest

Der Termin für den im der letzten Gemeindezeitung angekündigten

Letzte Hilfe Kurs steht fest.

Er fi ndet statt am Samstag, den 10. Oktober von 13:00 - 17:30 Uhr.

Die Kosten belaufen sich auf 20,00 €.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Elfriede Allerberger unter Tel.: 08685 / 1657.

Verabschiedung von Margarete Junge

Im Februar mussten wir eine langjährige

und liebgewonne Kursleiterin verabschieden.

Frau

Margarete Junge

wird vielen Kursteilnehmern,

die den Kurs „Entschlacken und Entgiften“

besuchten, noch gut in Erinnerung sein.

Bürgermeister Hans-Jörg Birner

und vhs-Leiterin Siegelinde Gaugler

verabschiedeten die Kursleiterin

mit einem Geschenkkorb als Dankeschön.

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Unsere Jugend

KuBa - Kultur am Bahnhof Anschöring

Wir berichten über Themen, die uns im KuBa

aktuell umtreiben.

Dabei steigen wir gleich voll ins Thema ein.

Im Rückblick ist das KuBa in seiner Idee auch aus

einem Mangel entstanden. Nämlich einem Mangel

an Nachtkultur.

Über zehn Jahre sind wir nahezu jedes Wochenende

in Traunsteins Kneipen ausgetaucht. Das ist

aber schon lange nicht mehr so verlockend, denn

Traunstein hat extrem an Attraktivität im Nachtleben

eingebüßt. Und das liegt weniger an den

Betreibern, als an den Rahmenbedingungen, die

geprägt sind von teils unsinnigen Vorschriften, Regelungen

und nicht allzu selten in Konflikten mit

Nachbarn oder Ähnlichem enden.

So hat die Festung als wertvolle, überregionale

Kulturstätte ihr Programm mittlerweile ordentlich

abspecken müssen, das Weinmüller in Siegsdorf,

ein super schnuckliges Cafe mit beinahe

wöchentlichen Konzertveranstaltung wird geschlossen.

Die Beispiele, wie schwer es ist qualitativ hochwertige

und vor allem Live-Kultur zu erhalten, sind

zahllos.

Es gibt aber auch positive Beispiele wie den Ladenbergen in Bergen, der mit dem Konzept eines regionalen

Einkaufsladen gepaart mit Bühne, Workshops, Konzerten und Theater das Dörfchen an der Autobahn absolut

bereichert. Oder der Kulturverein Freiraum e.V. in Übersee, in dem dutzende Menschen zwischen 18 und 45 an

einem Strang ziehen und mit vereinigter Energie und Know How einen Konzertsaal , ein Musik-Aufnahmestudio

und ein sehr lässiges Pub selbst errichtet haben und betreiben. Das sind zwei Beispiele für Aushängeschilder in

der Region und man sieht, es ist alles eine Frage des Konzepts.

Und da kommen wir zurück nach Anschöring. Es ist erfreulich, dass das KuBa bereits auch in diese Riege einzuordnen

ist. Als Exempel eignet sich der zweite Karaokeabend. Bemerkenswert, dass das KuBa dabei mit rund

80 Menschen zwischen 14 und Mitte 50 rappelvoll war. Ebenso aber, dass sich das Blatt ein wenig gewendet

hat. Denn an den Öffnungstagen machen sich mittlerweile ehemalige Anschöringer und andere Interessierte

aus Traunstein und Umgebung Richtung Kirchanschöring auf den Weg.

Das überregionale Interesse ist gegeben, am 10.3. fand der Arbeitskreis offene Jugendarbeit der Jugendbeauftragten

aus dem Landkreis BGL im KuBa für eine Podcastsendung bei „Enzensberger & Berger“, einem

zeitgenössischem Kulturformat, zu finden auf Spotify, statt.

Die Grundlage für die fruchtbare Anfangszeit liegt auch einer mutigen und innovativen Kommunalpolitik zu

Grunde, die bereit dafür ist, ins Zusammenleben der Menschen zu investieren, genauso aber an der Offenheit

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Unsere Jugend

der Menschen in Kirchanschöring. Denn keine Kultur stirbt, wenn sie von den Leuten vor Ort zusammen gelebt

wird.

Diese Art der Mitbeteiligung und der Akzeptanz macht uns dankbar und froh. Diese Grundhaltung ist einer der

wesentlichen Aspekte, der Kirchanschöring so lebens- und liebenswert macht. Damit das so bleibt, gilt es dies

zu bewahren, denn wir leben glücklicherweise an einem Ort auf der Welt, an dem es uns an nichts mangeln

muss. Schon gleich gar nicht am Zwischenmenschlichen.

Und dafür ist nichts dienlicher als Stätten der Begegnung. Am Tag und in der Nacht.

fürallemenschen

KuBa_ner sein ist fein!

Sagt es den Menschen doch, wenn ihr sie wunderbar findet,

wenn ihr sie schön findet,

wenn ihr sie liebt,

wenn euch begeistert, was sie tun und wie sie sind,

wenn sie euch etwas bedeuten,

wenn ihr ihnen dankbar seid und ihr sie mögt.

Zeigt und sagt es ihnen!

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Impressum

Mut

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen

Was keiner sagt, das sagt heraus

Was keiner denkt, das wagt zu denken

Was keiner anfängt, das führt aus

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr‘s wagen

Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein

Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben

Wenn alle mittun, steht allein

Wo alle toben, habt Bedenken

Wo alle spotten, spottet nicht

Wo alle geizen, wagt zu schenken

Wo alles dunkel ist, macht Licht

Franz von Assisi

Verantwortlich im Sinne des

Pressegesetzes:

1. Bürgermeister Hans-Jörg Birner

Koordination: Petra Obermeier

Das Amtsblatt mit den offiziellen Veröffentlichungen

ist die Südostbayerische Rundschau

Satz und Layout: Petra Obermeier

Korrektur: Juliane Reising

Gemeinde Kirchanschöring,

Rathausplatz 2

Druck: OH Druck GmbH, Laufen

Abgabeschluss

für die nächste

Ausgabe ist der

4. Mai 2020

gedruckt auf Recyclingpapier aus 100 % Altpapier

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Der Bürgermeister informiert

Kommunalwahl 2020

Corona-Pandemie in der Gemeinde

Neues Leitungsteam in der Verwaltung

Bürgeridee „Tierpark“

RegionalGutscheinHilfe

Ökomodellregion & ILE

Projekt Digitales Alpendorf

Wintergemüse als bayerisches Superfood

Digitaler Marktplatz für Bioprodukte

Kaniber lobt Arbeit der Regionalinitiativen

Erzeugerliste: Getränke

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Seite 10

Neues aus der Gemeindeverwaltung

Gratulationen

Geburten & Sterbefälle

Fundamt

Terminverschiebung Bürgerversammlung

Führerscheintausch

Sieglinde Gaugler geht in den Ruhestand

Rasenmäherzeiten

Hundekot - ein dauerndes Problem

Sozial- und Rentenversicherungsamt

Gesundheitstelefon der LKK

Entlastung für pflegende Angehörige

Grundrente für gesetzliche Rentenversicherung

Das Sozialbüro informiert

Hilfe zur Pflege

Veranstaltungen des KBW

Hilfe in der Coronazeit

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Seite 32

Aus dem Geschäftsleben

Geschäftsvorstellung GHS Seite 35

Ich bin froh, dass ich mein Essen nicht

selbst jagen muss.

Ich wüsste gar nicht

wo Pizzen wohnen.

Von Bürgern für Bürger

Wer hat Lust auf Kinderchor? Seite 36

Von anderen Stellen

Gesundheitsprävention im Dorf

Energieagentur: Klimapaket

Gesetzliche Schülerunfallversicherung

Online Lernen mit der Bücherei

Förderverein der Salzachklinik

Regionaltag Traunstein

Schulnachrichten

Fasching in der Grundschule

Malwettbewerb

Besuch von Frau Litzinger

Berufspraktikum Mittelschule

Planspiel Börse der Mittelschule

Neues aus dem Kindergarten

Faschingsfeier 2020

Anschöringer Kinderfasching

Aus dem Vereinsleben

Blaskapelle: Musikfest 2020

Blaskapelle: Vorband gesucht

Jahreshauptversammlung der Blaskapelle

Rupertigau Preisschnalzen

Theater „Reise nach Jerusalem“

Verein für Heimatpflege: Bauernhausmodell

JHV der Wasserwacht

Nachwuchshelden gesucht

Wasserwacht: Neuer Mannschaftsbus

SVK: „THE NEST“ Afrika

Seitenblicke

Kinderfasching in der Alten Schule

Fasching mit der RemmiDemmiMusik

RemmiDemmi für den guten Zweck

Termin „Letzte Hilfe Kurs“

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Seite 67

Infos der vhs

Verabschiedung Margarete Junge Seite 67

Unsere Jugend

Neues aus dem KuBa Seite 68

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Veranstaltungskalender

Aufgrund der aktuellen Situation können wir den Veranstaltungskalender nur unter Vorbehalt abdrucken.

Bitte informieren Sie sich darüber, ob die einzelnen Veranstaltungen wirklich stattfinden.

Herzlichen Dank!

Fr, 24. April um 20:00 Uhr

Sa, 25. April um 20:00 Uhr

So, 26. April

Do, 7. Mai um 19:00 Uhr

Fr, 15. Mai um 20:00 Uhr

Sa, 16. Mai, 9:30 - 15:00 Uhr

Sa, 16. Mai

Sa, 16. Mai ab 18:00 Uhr

Mi, 20. Mai ab 19:30 Uhr

Mi, 20. Mai um 19:00 Uhr

Fr, 22. Mai ab 18:30 Uhr

Sa, 13. Juni

Sa, 13. Juni - So, 14. Juni

So, 14. Juni ab 8:00 Uhr

Sa, 20. Juni

So, 21. Juni

So, 21. Juni

Do, 25. Juni um 19:00 Uhr

Sa, 27. Juni

Sa. 27. Juni ab 13:00 Uhr

Sa, 4. Juli & So, 5. Juli

So, 5. Juli um 11:00 Uhr

Sa, 11. Juli ab 16:00 Uhr

So, 12. Juli um 20:00 Uhr

Di, 14. Juli ab 19:00 Uhr

Mi, 15. Juli, 16:00 - 20:00 Uhr

Sa, 18. Juli ab 15:00 Uhr

Jahreshauptversammlung im Salitersaal (SV Kirchanschöring)

Frühlingskonzert im Pfarrsaal (Gesang- und Musikverein)

Anfischen (Fischerverein)

Maiandacht und Jahreshauptversammlung beim Meisterfranzl (kfd)

Jubiläumskonzert zum Gründungsfest beim Bauernhofmuseum (Blaskapelle)

Jung-Musi-Fest im Bauernhofmuseum (Blaskapelle)

Patenbitten (KSK Lampoding)

Bundesliga-Heimspiel in der Lodronhalle (EC Lampoding)

Vereinsplattln in Hof (GTEV)

Vortrag „Chronische Schmerzen“ mit Georg Gramsl im Haus der Begegnung

Bundesliga-Heimspiel in der Lodronhalle (EC Lampoding)

Rothler Dorffest

Vereinsausflug nach Linz (Verein zur Förderung der Blaskapelle e.V.)

Waginger See Marsch 2020 (GebJgRK Wolkersdorf) / TP: Trachtenheim Waging

Vereinsausflug (DAV)

Königsfischen (Fischerverein)

Kindergarten- und Pfarrfest Kirchanschöring

Vortrag „Stabile Haltung - Achtsames Gehen“ mit Nicole Gramsl im Salitersaal

Ausflug (Gartenverein Kirchanschöring)

SVK Siloking-Cup (SVW Burghausen, TSV Buchbach, TSV 1860 München U21,...)

Rock‘n‘Volley

Bergmesse auf der Laufener Hütte (DAV)

Fischerfest auf dem Schulgelände

Kirchenkonzert in der Kirche St. Michael Kirchanschöring (Gesangverein)

Blasmusik zum Feierabend in Wolkersdorf (Blaskapelle)

Blutspenden in der Schulaula

Sommerfest in Kühnhausen (Wasserwacht)

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