Gemeindezeitung Kirchanschöring 2020-5

boandl

An alle Haushalte

2020, Ausgabe V

Gemeindemitteilung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Adventszeit, Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür.

Fast schon refl exartig kommen einem die „üblichen“ Gedanken an die

Treffen mit der Familie, die Zusammenkünfte mit den Vereinen, die Weihnachtsfeiern

der Firmen und die Gottesdienste zu den Feiertagen.

All dies waren bis vor Kurzem nicht wegzudenkende Selbstverständlichkeiten,

die uns am Jahresende zur Ruhe kommen, die Gedanken sammeln,

neue Kraft schöpfen und meist voller Elan und Zuversicht ins neue Jahr

starten ließen. In diesem Jahr ist vieles anders.

Seit dem Frühjahr müssen wir unser Leben den neuen Rahmenbedingungen

durch die Pandemie anpassen. Dies war und ist nicht einfach und nimmt

uns viel von unserer gewohnten Lebensweise.

Dennoch bitte ich Sie alle, die Zuversicht für das Jahr 2021 nicht zu verlieren.

Gerade in unserer Gemeinde und in unseren Vereinen leben wir den

Zusammenhalt und mit viel Kreativität und Engagement haben wir die Zeit bisher überstanden. Mit viel Eigenverantwortung

und Rücksichtnahme werden wir auch diese schwierige Zeit überwinden.

Daher sollten wir die vor uns liegende Zeit nutzen, um nach vorne zu denken, Pläne zu schmieden und gemeinsam

zu überlegen, wie wir denn im nächsten Jahr unsere gemeinsamen Unternehmungen, unsere Feste,

die verschiedenen Treffen organisieren und gestalten wollen. Auch wenn der Start wohl noch etwas schwierig

werden wird - lassen Sie uns voller Zuversicht und Optimismus in das Jahr 2021 schauen.

Ich weiß, dass wir uns hier auf die Tatkraft und das Engagement in unserer Gemeinschaft verlassen können.

Und wo immer wir als Kommune mithelfen können und es in unseren Möglichkeiten liegt, werden auch wir als

Gemeinde mithelfen: Gehen Sie auf uns zu!

Ihnen allen eine gute Zeit und ein erfolgreiches, zufriedenes und vor allem gesundes 2021!

Euer Bürgermeister


Wichtige Anschriften, Öffnungszeiten und Telefonnummern

Gemeindeverwaltung Kirchanschöring

Rathausplatz 2, 83417 Kirchanschöring

www.kirchanschoering.info

Öffnungszeiten:

Montag - Mittwoch, Freitag: 8:00-12:00 Uhr

Donnerstag: 9:00-12:00 Uhr & 14:00-18:00 Uhr

Zentrale/Vermittlung

Telefon: 08685 / 77 939 - 0 / Telefax: 08685 / 77 939 - 30

gemeinde@kirchanschoering.de

1. Bürgermeister

Hans-Jörg Birner

Tel.: 08685 / 77 939 - 10

buergermeister@kirchanschoering.de

Geschäftsleitung & Kämmerei

Sabine Strohhammer

Tel.: 08685 / 77 939 - 15

strohhammer-sabine@kirchanschoering.de

Fachbereichsleitung für Ordnungsamt, Abwasser,

Kultur & Soziales, Personal

Ramona Aicher

aicher-ramona@kirchanschoering.de

Tel.: 08685 / 77 939 - 21

Bautechnik

Josef Parzinger

Tel.: 08685 / 77 939 - 27

parzinger-josef@kirchanschoering.de

Bauamt

Margot Aicher

Tel.: 08685 / 77 939 - 12

aicher-margot@kirchanschoering.de

Mo., Di., Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr / Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Vorzimmer Bürgermeister

Kindergarten- und Krippenbeiträge, Kanalgebühren

Sophia Reitschuh

Tel.: 08685 / 77 939 - 14

reitschuh-sophia@kirchanschoering.de

Mo - Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr

Einwohnermeldeamt

Sabine Inneberger & Theresa Aicher

Tel.: 08685 / 77 939 - 17 ( Sabine Inneberger)

Tel.: 08685 / 77 939 - 19 (Theresa Aicher)

ewo@kirchanschoering.de

Sozialwesen

Michaela Stockhammer

Tel.: 08685 / 77 939 - 18

stockhammer@kirchanschoering.de

Mo., Di., Mi.: 8:00 - 12:00 Uhr, Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Kassenwesen

Irene Prechtl

Tel.: 08685 / 77 939 - 28

kasse@kirchanschoering.de

Martina Kamml

Tel.: 08685 / 77 939 - 16

kamml-martina@kirchanschoering.de

Personalsachbearbeitung

Michaela Palliardi

Tel.: 08685 / 77 939 - 13

palliardi-michaela@kirchanschoering.de

Mo., Di., Mi.: 8:00 - 12:00 Uhr

Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Gemeindemitteilung

Petra Obermeier

gemeindeanzeiger@gmx.de

Sozialbüro

Anja Straßer

Öffnungszeiten

Mo., Di., Mi., Fr.: 08:00 - 12:00 Uhr

Do.: 9:00 - 12:00 Uhr und nach Vereinbarung

Telefon: 08685 / 77 939 - 26 / Telefax: 08685 / 77 939 - 30

sozialbuero@kirchanschoering.de

Postfiliale

Nicole Meinelt, Anneliese Kleinwötzl & Hubert Franken

Öffnungszeiten

Mo. - Fr.: 9:00 - 12:00 Uhr / Sa: 9:00 - 11:00 Uhr

Tel.: 08685 / 77 939 -11

Tourist-Information und VHS

Nicole Meinelt

Öffnungszeiten

Mo., Di, Mi, Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr, Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Tel.: 08685 / 77 939 - 11

meinelt-nicole@kirchanschoering.de

G‘wandladen - der Kleidermarkt für Jedermann

Öffnungszeiten

Di.: 14:30 -16:30 Uhr, Do.: 10:00 - 12:00 Uhr

Sa.: 10:00 - 12:00 Uhr

Wertstoffhof

Öffnungszeiten

Di., Fr.: 15:00 -18:00 Uhr / Sa.: 8:00-12:00 Uhr

Gemeindebücherei St. Michael

Öffnungszeiten

Di.: 16:00 - 18:30 Uhr, Do.: 10:00 - 11:00 Uhr

So.: 9:30 - 10:30 Uhr

Tel.: 08685 / 77 86 363

buecherei.kirchanschoering@gmail.com

Abgabe für die nächste Ausgabe:

2. Januar 2021

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Was würde man Marty McFly in dem Film „Zurück in die Zukunft“ raten in die Zeitmaschine einzugeben:

„Alles, bloß nicht das Jahr 2020!“.

Ja, es war wirklich ein spezielles Jahr. Corona ließ so manches kleine und auch große Vorhaben platzen.

Geburtstagsfeiern mussten ausfallen, man ging nur noch ungern zum Einkaufen und die Kinder durften die

Nachbarskinder plötzlich nicht mehr besuchen. Selbständige kämpften von einem auf den anderen Tag ums

Überleben. Die Kunstszene lag plötzlich brach und die Kultur, die einfach alles schöner macht, war nicht mehr

präsent. Und auch ins Wirtshaus durfte keiner mehr gehen und dort Geselligkeit genießen. Das war für jeden,

ob Jung oder Alt, eine gewaltige Umstellung und es machte sich eine Traurigkeit breit, die fast greifbar war.

Und noch immer stecken wir mittendrin und wissen leider noch immer nicht, wann wir zur Normalität zurückkehren

können. Viele unterschiedliche Meinungen treffen aufeinander, einfach auch aus dem Grund, weil jeder seine

eigene Lebensgeschichte, seine eigenen Ängste, hat.

Aber in einem sind wir uns wohl alle einig: 2021 soll wieder besser werden.

Aber kaum eine schlechte Zeit, aus der nicht gute Ideen entwachsen. So sind viele wieder mehr in der Familie

zusammengerückt, haben sich wieder besser wahrgenommen und miteinander beschäftigt.

Stammtische wurden zu Videosprechstunden umgewandelt, jeder trinkt sein Bier allein, aber trotzdem irgendwie

gemeinsam. Nachbarn unterstützen sich gegenseitig, die Jungen kaufen für die Alten ein und man hat

gemerkt, was man aneinander hat.

Oft muss einem der andere Mensch leider erst fehlen um zu sehen, wie wichtig er einem ist.

Kreative Ideen wurden in Kirchanschöring umgesetzt, man erinnert sich gern an die Steinschlange

oder auch an die gerade laufende Idee der Laternenfenster.

Allen, die sich dafür eingesetzt haben, dass diese Zeit schöner wird,

möchte ich heute an dieser Stelle Danke sagen.

Und nun steht sie schon wieder bevor, die Adventszeit

und heuer wird sie wohl ihrem Namen gerecht „Die staade Zeit“.

Also lasst uns diese Zeit trotz allem genießen, hoffentlich bald wieder gemeinsam, wenn auch nur im kleinen Kreis.

Nehmt euch Zeit zum Backen, Geschichten lesen.

Telefoniert miteinander, wo ein Treffen nicht möglich ist.

Hört einander zu, fragt nach. Interessiert euch für die Geschichten des anderen.

Zündet Kerzen an und macht die dunkle Zeit ein bisschen heller.

Ich wünsche allen eine WUNDERvolle Weihnachtszeit, und bitte,

um es mit den Worten von Bruno aus dem KuBa zu sagen,

lassen wir uns nicht spalten ...

... sondern darauf besinnen, was uns eint.

Petra Obermeier

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Der Bürgermeister informiert

Bürgerbeteiligung

Im Moment überlagert die CORONA-Pandemie mit all ihren Auswirkungen und Einschränkungen auf unser

Handeln fast unser gesamtes gewohntes Leben.

Trotzdem werde ich mich bewusst nicht diesem Thema widmen. Dazu wird bereits unendlich viel kommuniziert

und ich kann auch keine wirklich neuen Erkenntnisse zu diesem Thema liefern.

Aber ein Aspekt, der sicher auch beim Themenkomplex CORONA eine nicht unerhebliche Rolle spielt, ist die

Kommunikation von Politik und Menschen; in meinem speziellen Fall jetzt auf der kommunalpolitischen Ebene,

der Ebene einer Gemeinde wie Kirchanschöring mit ihren knapp 3.500 Einwohnern. Wir müssen uns auch

Gedanken jenseits von CORONA machen und nicht alles davon überlagern lassen. Gerade jetzt heißt es, sich

Gedanken über unsere Zukunft zu machen:

Wie soll sie aussehen?

Was ist uns als Gesellschaft in Zukunft wichtig?

Was können wir vor Ort dazu beitragen, dass sich unser Leben in diese Richtung hinbewegt?

Aktives Handeln und Gestalten ist gerade jetzt ein Gebot der Stunde. Perspektiven gemeinsam zu erarbeiten

und als Kommune dann aber auch versuchen die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, damit

wir als Gesellschaft unsere Ziele erreichen können.

Subsidiarität, dieses sperrige Wort, das nichts anderes bedeutet, die Ebene Dinge erledigen zu lassen, die am

nächsten an diesen Aufgaben dran ist und diese am besten erledigen kann - genau diese Subsidiarität muss

auch vor Ort gelebt werden. Und damit meine ich nicht nur das Einfordern von Subsidiarität gegenüber dem

Staat durch die Kommunalverwaltung und den kommunalen Gremien, sondern zur Subsidiarität gehört genauso

die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger.

Unsere Gemeinde ist auf vielen Handlungsfeldern als innovativ bekannt und es besuchen uns viele Gruppen

von Kommunalpolitikern, interessierte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Bayern oder auch politische Vertreter

aus der Landespolitik, um sich von unserer Art von Politik zu machen inspirieren zu lassen. Das liegt sicher auch

an unserem Selbstverständnis, wie wir unsere Politik vor Ort gestalten und miteinander umsetzen.

Dieser Weg ist geprägt von viel Bürgerbeteiligung und damit auch Bürgerverantwortung. Dass es dieses Miteinander

in unserer Gemeinde gibt, liegt an der langen Tradition von Bürgerbeteiligung und nachhaltigem

Denken und Handeln in der Kommunalpolitik - lange bevor der Begriff „Nachhaltigkeit“ in politischen Reden

seinen festen Bestandteil gefunden hat und populär wurde. Meine beiden Vorgänger, allen voran Hans Straßer,

unterstützten und forderten immer schon die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ein.

Das war anfangs für den Gemeinderat sicher keine einfache Situation. Plötzlich gab es andere Gremien,

Dorferneuerungsvorstand oder Agenda-21-Gruppen, die sich intensiv mit der Entwicklung des Dorfes, der Gemeinde

und der Gesellschaft auseinandersetzten und eigene Ideen und Konzepte erarbeiteten. Ein gewisses

Konkurrenzdenken und Abgrenzung war damals in den 80er und Anfang der 90er Jahre nur die wohl logische

Konsequenz.

Aber beide Seiten gaben zum Glück nicht auf und gingen aufeinander zu. Und nachdem der Gemeinderat

und die Kommunalverwaltung diese neuen Gremien als Chance und Partner erkannt hatten und die neuen

Gremien akzeptierten, dass es eben am Ende meistens der Gemeinderat war, der die finale Entscheidung zu

treffen hatte - nachdem beide Seiten diese Spielregeln verstanden hatten, entwickelte sich ein fruchtbares

Miteinander und viele Dinge in unserer Gemeinde konnten nur aufgrund dieser intensiven Beteiligung der

Bürgerinnen und Bürger entstehen.

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Der Bürgermeister informiert

In unterschiedlichen Handlungsfeldern wurden große Erfolge gefeiert: Die Bundesgoldmedaille 2004 beim

Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ oder die Entwicklung des Konzepts für unser Haus der Begegnung und

vieles mehr könnte man hier aufzählen.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor war immer die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern und das

Einbinden der Ideen, die durch unterschiedlichste Beteiligungsformate gesammelt und eingearbeitet werden

konnten.

Doch sollte man auch immer selbstkritisch auf die Erfolge blicken und überlegen, ob es nicht noch andere,

bessere Möglichkeiten gäbe.

Und so entdeckten wir im Rahmen unseres Gemeinwohlprozesses das Werkzeug der Bürgerräte. Wir hatten

schon davon gehört, als wir uns in einer gemeindlichen Exkursion zu Baukultur und Flächensparen auf den

Weg nach Vorarlberg gemacht hatten. Dort ist die Beteiligungsform über Bürgerräte mittlerweile sogar in der

Landesverfassung verankert.

Aktuell steht in unserer Kommune eine Art Neuaufstellung im Bereich der Kinderbetreuung an. Von der Krippe

über den Kindergarten bis zum Hort gilt es, zukunftsfähige Konzepte zu erarbeiten. Dazu überlegen wir seit

längerem unser über 50 Jahre altes Schulgebäude zu sanieren und an die Herausforderungen der Zukunft

anzupassen. Zudem steht der Anspruch auf Betreuung von Grundschülern am Nachmittag vor der Tür und

das Haus für Kinder kann die Kinderzahlen in Zukunft nicht mehr im notwendigen Maße aufnehmen. Es ist also

an der Zeit das Thema „Kinderbetreuung“ als Gesamtkonzept zu erarbeiten und nicht jeden Handlungsstrang

als isolierte Einzellösung zu betrachten.

Und so wagten wir das Experiment einen Bürgerrat in Kirchanschöring einzusetzen. Mit der finanziellen Unterstützung

durch das Amt für Ländliche Entwicklung konnten wir uns mit Tanja Schnetzer und Cordula Riener-

Tiefenthaler erfahrene Unterstützung an Bord holen. Dazu wurde im Bürgerrat mit einer neuen, besonderen

Moderationsmethode, der „dynamic facilitation“ gearbeitet.

Bevor der Bürgerrat begonnen wurde, musste man Teilnehmer für diesen Rat finden. Doch dieses Mal wollte

man eine andere Zusammensetzung des Bürgergremiums bekommen, als in den vorangegangenen Prozessen.

Diese Bürgerbeteiligungsprozesse waren sehr erfolgreich. Wenn wir jedoch zurückblicken, waren es meist immer

wieder die selben engagierten Personen, die diese Plattform der Beteiligung nutzten. Diesmal sollte es

anders sein: Wir wollten eine Querschnitt unserer Bevölkerung bekommen und es sollten keine Funktionsträger

oder direkt Beteiligte mit dabei sein. Der Bürgerrat sollte frei und ohne Vorgaben Ideen entwickeln können.

Und so war der Bürgerrat für den Bürgermeister, die Verwaltungsmitarbeiter und die Leitungen der Schule und

des Haus für Kinder tabu. Für den Bürgerrat wurden Einwohner der Gemeinde per Zufallsauswahl angeschrieben

und aus den Rückmeldungen wurden die Mitglieder für den Bürgerrat ausgelost.

So erhielten wir eine bunte Mischung aus allen Altersgruppen mit unterschiedlichen familiären Situationen, die

nun eine Vision für eine Kinderbetreuung erarbeiten durften.

Dieser Bürgerrat tagte an zwei halben Tagen in jeweils intensiven fünf Stunden und erarbeitete Ideen, erörterte

Umsetzungsmöglichkeiten und befasste sich dann aber auch ein wenig mit der Realisierungsmöglichkeit

der Ideen in einer Gemeinde wie Kirchanschöring. Auch wenn es meine Bitte am Anfang der beiden Termine

war, sich nicht zu sehr von Hemmnissen abschrecken zu lassen, so waren die Ergebnisse am Ende doch erstaunlich

„bodenständig“ - äußerst ambitioniert, aber nicht unmöglich.

Jetzt wird der Ein oder Andere denken: Jetzt war der Bürgermeister also doch dabei! Nein - leider wurde ich

jeweils nach der Begrüßung wieder freundlich aus dem Raum hinauskomplimentiert. Das ist mir jeweils sehr

schwer gefallen, weil ich schon diese gute Stimmung und Dynamik spürte und gerne bei der Entwicklung der

Ideen mit dabei gewesen wäre. Aber ein Bürgermeister muss sich auch mal zurückhalten können und auf die

Kreativität und das gesammelte Wissen und den Ideenreichtum seiner Bürger vertrauen.

Und ich darf sagen: Es hat sich mehr als gelohnt!

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Der Bürgermeister informiert

Rund 100 Ideen und Anmerkungen wurden vom Bürgerrat formuliert und dann in einem erstaunlichen Prozess

in einen gemeinsamen Konzeptvorschlag zusammengeführt. Dass dies überhaupt möglich war, liegt sicher an

den zwei hervorragenden Moderatorinnen und dem besonderen Prozessablauf dem dieser Bürgerrat folgte.

Auf jeden Fall konnten beim Bürgerratsforum, das den zwei Terminen folgte, bei denen der Bürgerrat unter

sich geblieben war, ein erstaunliches Konzept vorgestellt werden. Bei diesem Termin waren nun Schulleitung

und Bürgermeister sowie Verwaltung zugelassen und auch anwesend.

Schon allein der Titel des Konzeptes ist erstaunlich und weckt große Hoffnungen und Erwartungen: Nicht weniger

die Konzeptidee für einen Campus für Kinder wurde erarbeitet und nun mit den neuen Teilnehmern des

Bürgerratsforums noch weiter ausgefeilt.

Das Konzept wurde mittlerweile in einer gemeinsamen Kurzklausur dem Gemeinderat vorgestellt und von diesem

als Konzeptidee auch abgesegnet. Die Eckpunkte sollen im Folgendem kurz dargestellt werden.

Waldkindergarten, Hort

Um den Bedarf an zwei weiteren Kindergartengruppen und einer Krippengruppe decken zu können, wurde

folgender Lösungsansatz erarbeitet:

Auslagerung des Horts in das Schulhaus

Damit werden zusätzliche Räumlichkeiten für die Krippe im Haus für Kinder frei

Für die zwei Kindergartengruppen soll ein Waldkindergarten eingerichtet werden. Als Ort wurde der vorhandene

„Schulwald“ und das angrenzende Sportgelände gefunden. Diese Option hat den Gemeinderat

überzeugt und wurde noch in der Klausur der Verwaltung als Arbeitsauftrag übergeben, um die weitere

Abarbeitung für die Gremien vorzubereiten

Schulhausumbau

Auch in diesem Bereich wurde hervorragende Vorarbeit geleistet:

Integration einer Küche und Mensa. Es soll mit eigenem Küchenpersonal selbst gekocht werden. Die Kinder

sollen soweit als möglich dabei eingebunden werden.

Auslagerung des Horts in das Schulhaus

Schaffung von „Lernlandschaften“ - neue Schulkonzepte

Schaffung / Umnutzung von Räumen für die Zeit außerhalb des Schulunterrichts

Anbau einer Mensa in Richtung Achenpark

Öffnung für Hort und Mehrfachnutzung (Vereine) Richtung Achenpark

...

Arbeitswirklichkeit / Kinderbetreuung

Hier wurde der Blick auf die Vereinbarkeit der Kinderbetreuungsangebote mit der „Arbeitswirklichkeit“ und

den Bedarfen gelegt. Beispiele:

Flexible Öffnungszeiten

Ferienbetreuung

Schließzeiten von Schule und Haus für Kinder angleichen

„Flexibles Buchen“ für die Nachmittagsbetreuung

Digitalisierung (Kommunikation, Informationen über Angebote, Buchungsmöglichkeiten)

...

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Der Bürgermeister informiert

Das Miteinander leben

Beteiligung von Vereinen

Neue Angebote schaffen

Eine Plattform für neue Ideen und Angebote erarbeiten

Sozialbüro der Gemeinde als „Drehscheibe“ nutzen (mit dem neuen Angebot sollte auch der Name abgeändert

werden)

...

Verkehr und Infrastruktur

Als ein zentrales Thema hat sich auch der Verkehr und die Infrastruktur rund um die Schule und das Haus für

Kinder herausgestellt. Auch in diesem Bereich wurden viele Ideen entwickelt:

Die Parkplätze und den Gehweg am Kindergarten optimieren

Übergabe der Kinder an der Pforte

Ausweitung des Kindergartenbusangebots (z.B. Hipflham)

Gemeinsame Treffpunkte abseits von Schule und Haus für Kinder mit der Organisation eines begleiteten

„Schulwegs“

Neue Querungshilfe für die Kreisstraße am Haus für Kinder

30er-Zone im Ort

...

Die erarbeiteten Ideen und Konzepte wurden unter ein gemeinsames Motto gestellt

Campus für Kinder

Dieser Begriff soll nun zukünftig als Arbeitstitel dienen und damit die Kinderbetreuung als Gesamtkonzept gedacht

und bearbeitet werden. Dabei sollen aber auch „ausgelagerte Bereiche“ wie der Raum für die Mutter-

Kind-Gruppen in der Alten Schule Kirchstein und das KuBa - Kultur im Bahnhof mit einbezogen werden.

Um diesem Begriff des „Campus für Kinder“ gerecht zu werden, wurde zudem noch vereinbart, die Ideen und

Wünsche der Kinder mit einzubeziehen.

Es werden für den Campus für Kinder jetzt entsprechende Arbeitsgruppen eingerichtet, die dankenswerter

Weise von Mitgliedern des Bürgerrats begleitet werden. Damit soll auch in der nächsten Stufe der Konzeptentwicklung

eine intensive Bürgerbeteiligung gewährleistet sein.

Es geht darum, die Ideen zu konkretisieren, mit rechtlichen Möglichkeiten und Vorgaben abzugleichen und

die Betroffenen (Schulleitung, Leitung Haus für Kinder, ...) mit in die Konzeptentwicklung einzubinden.

Ursprünglich war geplant, diese Entwicklungsphase bis zur Sommerpause 2021 abzuschließen. Die aktuellen

Rahmenbedingungen lassen jedoch erwarten, dass die Beteiligungsprozesse in nächster Zeit schwierig durchzuführen

sein werden. Daher wird sich der Zeitplan der Entwicklung bei den CORONA-Einschränkungen anpassen

müssen.

Dennoch bitte ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich in die Konzeptentwicklung in den

unterschiedlichen Arbeitsgruppen einbringen wollen, sich bereits jetzt in der Gemeindeverwaltung

(Frau Sophia Reitschuh, Tel.: 08685 / 77 939 - 14 oder reitschuh-sophia@kirchanschoering.de) zu melden.

Sobald es die Rahmenbedingungen zulassen, wird der nächste Schritt getan werden.

Bitte bringen Sie sich ein - jede Idee ist hilfreich!

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Ökomodellregion & ILE

© peampath / Adobe Stock

Ökomodellregion beteiligt sich

EuRegio-Kleinprojekt „Ökomodellregion & Bio-Heuregion Oberösterreich“

Die Bajuwarentour ist ein 126 Kilometer langer österreichisch-deutscher Radwanderweg in Form eines Rundwegs,

der durch den Rupertiwinkel in Oberbayern, das Obere Innviertel in Oberösterreich und den Flachgau

im Land Salzburg führt.

Diese, im Jahr 2005 als EuRegio-Projekt ins Leben gerufene, „Baju-warentour“ durchquert zudem zwei große

Gebiete, welche die ökologische Landwirtschaft und die entsprechende Produktion von Nahrungsmitteln

voranbringen wollen.

Auf bayerischer Seite handelt es sich um die „Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel“ und auf österreichischer

Seite um „s‘Entdeckerviertel“ (Salzach / Inn / Mattigtal) und um das Salzburger Seenland.

S‘Entdeckerviertel und das Salzburger Seenland stehen hinter dem Label der „Bio-Heu-Region“. Nun streben

die Tourismusbüros in den Orten, die in den genannten Regionen liegen, eine touristische Kooperation an, um

verstärkt auf die Bioprodukte, ökologisch arbeitende Betriebe und Höfe sowie auf gastronomische Unternehmen,

die diese regionalen Biolebensmittel in ihren Küchen verwenden, aufmerksam zu machen.

Da es um ein Gemeinschaftsprojekt mit grenzüberschreitender Zusammenarbeit im deutsch-österreichischen

Grenzgebiet geht, ist die EuRegio in Freilassing für dieses als Kleinprojekt eingestufte Vorhaben der Ansprechpartner

und erschließt die Fördergelder, mit der die Europäische Union das Projekt großzügig unterstützt.

Der örtliche Träger für das als „Ökomodellregion Waginger See und Bio-Heuregion Oberösterreich“ bezeichnete

Projekt ist die Tourist-Info der Marktgemeinde Waging am See, die den formellen Antrag dafür stellen

und sich bereiterklären musste, in Vorleistung zu gehen und 25.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Der Biogenuss soll als authentisches Erlebnis in den Fokus gestellt werden, daher lautet der Arbeitstitel auch

„Bio-Paradies - ent und herent“.

Die Projekt-Beteiligten hätten sich darauf verständigt, unter anderem Social-Media-Clips (Videos) erstellen zu

lassen, in denen jeweils drei Portraits von landwirtschaftlichen Betrieben, drei gastronomische Betriebe und

drei regionale Erzeugnisse aus den eingangs erwähnten drei Regionen präsentiert werden, die dann den

Mittelpunkt einer speziellen Webseite bilden. Zudem möchte man einen Karte mit Hinweisen auf die einzelnen

Produzenten und Produkte drucken, die als sogenannte Streuartikel unter die Leute kommen. Auch ein

Hinweis zum bereits bestehenden und immer noch sehr stark nachgefragten Radweg, der „Bajuwarentour“,

soll platziert werden.

Die gesamten Projektkosten lägen bei (netto) 25.000 Euro abzüglich einer EU-Förderung von 75 Prozent. „Die

verbleibenden Kosten für die Ökomodellregion belaufen sich auf 2.084 Euro. Diese teilen sich auf die zehn

Gemeinden der Ökomodellregion auf.“

text: anneliese caruso

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Ökomodellregion & ILE

Ein außerordentliches Ziegenleben

Attl‘s Bioziegenhof in Muttering - Käse und Fleisch von entspannten und frechen Geißen

Freudestrahlend begrüßt mich Monika Obermaier

am frühen Morgen vor ihrem Hofl aden in Muttering:

„Servus! Schee, dass du da bist! I hob‘s glei,

dann geh ma zu den Ziegen.“

Die Hofchefi n füllt gerade die Regale ihres liebevoll

eingerichteten kleinen Hofl adens mit

frischen Ziegenmilchprodukten auf.

Doch unser Pressetermin muss

noch warten, denn gerade fährt

Kundschaft vor. Zwei Damen aus

Kitzingen, die ihren Urlaub in Fridolfi ng verbringen,

schauen auf dem Hof vorbei und sind

begeistert vom vielfältigen Angebot. Am Ende

sind sie unter anderem mit Käsespezialitäten italienischer

und französischer Art vollbepackt: „Der

Käse geht mit nach Kitzingen. Den müssen unsere

Freunde probieren.“ Mit einem Lächeln im Gesicht

fahren sie vom Hof.

Überhaupt hat man das Gefühl, dass man auf

diesem Stück Land gar nicht anderes kann, als zu

lächeln und sich wohl zu fühlen. Ob das nun an

den putzigen Ziegen oder der herzlichen Art von

Monika Obermaier liegt.

stürmen in den angrenzenden Offenstall, um ihre

Ziegenmama zu begrüßen. Denn die schlauen Ziegen

wissen genau: Wo Monika ist, sind die Leckerlis

nicht weit.

Schmunzelnd verteilt die Bäuerin Futter an

ihre Lieblinge, die sich nicht zweimal bitten

lassen. „Diese Tiere sind ganz schön verfressen

und manchmal ziemlich frech,“ lacht

Monika. „Die Frechste ist meine Flori - mit Abstand.

Die frisst auch schon mal die Wäsche

von der Wäscheleine, wenn sie auskommt.“

Überhaupt sei im Umgang mit diesen Tieren - vor

allem beim Einsperren - oft Kreativität gefragt. „Da

muss man echt aufpassen. Sie schauen einem fünf

Mal zu, wie man den Riegel zusperrt. Beim sechsten

Mal wissen sie dann genau, wie es geht und machen

ihn selber wieder auf,“ sagt sie.

Bei Monika und Alois Obermaier aus Fridolfi ng ist es keine

Floskel: Hier steht das Tierwohl an erster Stelle

(Foto: Touristinfo Waging, M. Namberger)

Wir machen uns auf den Weg zur Weide, wo rund

40 Ziegen gemütlich grasen oder einfach nur tiefenentspannt

auf dem Boden liegen und die Sonne

genießen. Doch als die intelligenten Tiere uns

ratschen hören, gibt es für sie nur einen Weg: Sie

„Bitte an der Bimmel bammeln“, steht neben der Tür zum

Hofl aden der Obermaiers

(Foto: Oswald)

Monika und ihr Mann Alois betreiben den Hof in

Muttering seit dem Jahr 1992 im Nebenerwerb. Vor

15 Jahren kamen dann die Ziegen dazu, die nun ihr

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Ökomodellregion & ILE

Ein und Alles sind.

„Ich habe eigentlich Arzthelferin gelernt,“ so

Monika Obermaier. „Doch nachdem ich einen Bericht

über Ziegenhaltung gelesen habe, war ich hin

und weg von diesen Tieren und wollte das auch

machen. Mein Mann war von meiner Idee, diese

Tiere zu halten, auch gleich begeistert.“

Da beide von der Ziegenhaltung aber natürlich

keine Ahnung hatten, besuchten sie zunächst viele

verschiedene Infoveranstaltungen, um sich die

nötigen Kenntnisse anzueignen.

Wie man Käse macht, hat sich Monika dann selbst

beigebracht. „Da ging vieles über Ausprobieren.

Viele mögen ja diesen Ziegengeschmack nicht.

Aber bei unseren Produkten, die übrigens auch für

Allergiker sehr gut verträglich sind, muss man sich

da keine Sorgen machen,“ so Monika Obermaier.

Sie habe gleich festgestellt, dass es sehr wichtig ist,

die frische Milch sofort zu verarbeiten. „Erst wenn

die Milch nachreift, entwickelt sie nämlich diesen

typischen Ziegengeschmack, der von manchem

gefürchtet wird. Es hat lange gedauert, bis wir uns

mit unseren Produkten einen Namen gemacht haben.

Wir mussten den Leuten erst zeigen, dass unser

Frischkäse und die Joghurts nicht nach Ziege

schmecken. Und das haben wir geschafft,“ freut

sich Monika Obermaier.

Beim Fleisch sei es im Grunde dasselbe wie mit der

Milch. Brät man es langsam an, bleibt es zart und

entwickelt seinen feinen Geschmack. „Man muss

nur wissen, wie es geht.“

„Wir haben immer schon großen Wert auf nachhaltiges

und natürliches Wirtschaften gelegt,“ erzählt

Monika Obermaier. „Besonders das Tierwohl liegt

uns am Herzen. Deshalb fiel uns die Entscheidung

auch nicht schwer, im Jahr 2008 auf zertifizierte Bioerzeugung

umzustrukturieren.“

Und so sei im Laufe der Zeit die Produktpalette

stets gewachsen - auf natürliche und nachhaltige

Art. Und so gibt es mittlerweile neben dem zarten

Fleisch, Frischkäse, Schnittkäse und Joghurts auch

Ziegensalami, Ziegencurry oder ausgefallene Käsevarianten

mit Rotwein und Rohasche. Auf jedem

Fall schmeckt man aus jedem der Produkte die Liebe,

mit der selbige hergestellt wurden heraus. Und

das kommt an - bei Einheimischen und Auswärtigen.

Wenn Monika Obermaier mit den Leckerlis kommt, gibt es

kein Halten mehr

(Foto: Oswald)

Wer nun Lust hat, dem Hof einen Besuch abzustatten,

die Tiere zu streicheln und sich vom guten

Geschmack der Spezialitäten zu überzeugen:

Der Hof-Laden ist

von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr

geöffnet.

„Am liebsten ist es uns, wenn Besucher um 17 Uhr

vorbeikommen. Da sind wir sicher persönlich anzutreffen

und können eure Fragen beantworten und

euch beraten. Wir freuen uns auf euren Besuch!“

Weitere Infos über „Attls Bio-Ziegenhof“

findet man im Internet unter

www.attlsbioziegnhof.jimdofree.com

oder im neuen Waginger See

„Genuss Magazin“

(kostenlos erhältlich

in allen Tourist-Infos der Umgebung)

Tipp: Der Attl‘s Bio-Ziegenhof ist auch eine Station

der Hofladenradtour mit Gesundheitstrainerin

Yvonne Liebl aus Waging. Infos und Anmeldung

bei Yvonne Liebl unter Telefon 0171 / 455 39 39

oder verbindlich per Mail an lieblyvonne@gmx.de

Betreff „Radltour“.

Attl‘s Bio-Ziegenhof

Muttering 8

Tel.: 08685 / 1630 - fam.obermaier@t-online.de

aus der Südostbayerischen Rundschau vom 22.08.2020,

Ramona Oswald

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Ökomodellregion & ILE

Verbände und Biounternehmen fordern:

Von der Kita bis zur Ministeriumskantine: Bio-Produkte auf den Speiseplan!

Die Corona-Krise hat Cateringunternehmen schwer getroffen. Andererseits zeigen die letzten Monate, dass

viele Menschen sich für Bioprodukte entscheiden, wenn sie zuhause kochen und selbst einkaufen. In der

Schulmensa, in der Behördenkantine und im Betriebsrestaurant stehen Bioprodukte noch viel zu selten auf der

Speisekarte. Durch klare politische Vorgaben, eine gute Zusammenarbeit der Politik mit der Biobranche und

Unterstützung für die Küchen kann sich das ändern.

Bio bietet Lösungen für drängende Herausforderungen

„Der ökologische Landbau bringt Naturschutz, aber auch Boden- und Grundwasserschutz in die Fläche - die

Tiere haben Frischluft und gutes Futter. Mehr Ökolandbau war deswegen ein zentrales Ziel des erfolgreichen

Volksbegehrens zum Schutz der Artenvielfalt, und ist wesentlicher Teil der neuen Farm-to-Fork Strategie der

EU-Kommision“, erklärt Richard Mergner, Vorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern.

„Von der europäischen Agrarpolitik bis zu den Kantinen des Freistaats Bayern muss die bayerische Staatsregierung

jetzt den Umbau zu mehr Ökolandbau voranbringen“, verlangt Mergner. Auch Barbara Scheitz, Geschäftsführerin

der Andechser Molkerei Scheitz, fordert Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf, sich aktiv für

mehr Bio einzusetzen: „Bio ist die richtige Antwort auf die aktuellen Herausforderungen! Die Ökolandwirtschaft

bietet zukunftssichere Lösungen gegen die Klimakrise, sie fördert die Biodiversität und durch Humusaufbau die

Resilienz unserer Böden.“

Branche erwartet klare Signale für Bio aus der Politik

„Mit dem im Bayerischen Naturschutzgesetz festgeschriebenen Ziel von 30 % Ökolandbau bis 2030 haben Politik

und Verwaltung einen klaren Auftrag - diesen gilt es in allen Verantwortungsbereichen des Staates umzusetzen“,

fordert Hubert Heigl, 1. Vorsitzender der LVÖ Bayern. Für die staatlichen Kantinen muss es deswegen

klare Vorgaben für den Einsatz von Bioprodukten geben - alles andere wäre unglaubwürdig, so Heigl weiter.

Um das Potenzial von Kantinen, Mensen und Betriebsrestaurants für den Absatz von Bioprodukten zu erschließen,

bedürfe es darüber hinaus eines ganzen Maßnahmenpakets - angefangen bei der Ausbildung von Köchinnen

und Köchen über staatlich finanzierte Zuschüsse für Beratung und Zertifizierung bis hin zur Förderung

von Investitionen in, für die Belieferung von Großverbrauchern notwendigen, Verarbeitungsanlagen.

Bayern habe mit seiner starken Biobranche gute Voraussetzungen für mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung,

betont Dr. Franz Ehrnsperger, Bio-Pionier und Seniorchef der Neumarkter Lammsbräu. „Die Bio-Landwirte,

-Verarbeiter und -Händler stehen bereit - notwendig sind klare Signale und konsequentes Handeln der

Politik“, so Dr. Ehrnsperger.

Bioqualität ist ihren Preis wert - auch in der Schulmensa

Carola Petrone, deren Bio-Catering-Unternehmen Kindergärten und Schulen beliefert, liegt besonders die

Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit hochwertigen Biolebensmitteln am Herzen. „Die bayerische

Staatsregierung muss die Verpflegung in Kindergärten und Schulen endlich als elementaren Teil des Bildungsauftrags

anerkennen“, fordert Petrone. Hierzu gehöre auch das Bewusstsein für den Wert dieser Lebensmittel:

„Hauptsache billig darf nicht länger die Leitlinie für Vergabeentscheidungen sein“, so Petrone.

Dr. Franz Ehrnsperger verdeutlicht: „Gerade in diesen Tagen wird am Beispiel Fleisch wieder besonders deutlich,

welche negativen Folgen die Produktion von ‚billigen‘ Lebensmitteln hat: Umwelt, Tiere und Menschen

zahlen den Preis dieser Art der Lebensmittelherstellung. Bezieht man die Folgekosten mit ein, ist Bio die preiswerteste

Art, uns zu ernähren.“

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Ökomodellregion & ILE

Begeistern, beraten und begleiten

„Bioverpfl egung in Kindergärten und Kantinen einzuführen und dauerhaft zu etablieren, gelingt nur im Dreiklang

aus begeistern, beraten und begleiten“, fasst Dr. Werner Ebert die Erfahrungen aus der Arbeit der

Biostädte zusammen. Für die Schulen bedarf es eines klaren Auftrags des Kultusministeriums. In den Schulverwaltungen

und Jugendämtern muss es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben, die ein professionelles Essensmanagement

einführen und umsetzen. Die Träger und Betreiber von Großküchen müssen vom Mehrwert der

Bioprodukte überzeugt sein, damit sie diesen auch an ihre Gäste weitergeben können.

Für die Arbeit im Küchenalltag sind Fragen zu Lieferanten und der Zubereitung von Biolebensmitteln praxisnah

zu beantworten - deswegen brauchen die Küchen kompetente Beratung und Begleitung von Küchenprofi s

mit Bio-Wissen. „Die Arbeit der Bio-Städte zeigt: Bio in der Gemeinschaftsverpfl egung ist möglich - wenn politischer

Wille und Umsetzung stimmen“, resümiert Dr. Ebert.

Hintergrund

Bei der Pressekonferenz am 29.06.2020 in Weßling (Sitz des Bio-Catering-Unternehmens Il Cielo,

https://www.ilicielo.de/) informierten sich auf Einladung der Landesvereinigung für den ökologischen

Landbau in Bayern und des Bund Naturschutz in Bayern Medienvertreter*innen über Wege für mehr

Bioprodukte in der bayerischen Gemeinschaftsverpfl egung.

In den rund 22.000 Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung in Bayern werden täglich ca. 1,8

Millionen Essen ausgegeben, hierzu zählen Kliniken, Einrichtungen für ältere Menschen, Betriebsrestaurants,

Kitas und Schulen.

Das Netzwerk der deutschen Bio-Städte ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und zählt aktuell 19

Mitglieder. In Bayern zählen die Städte Augsburg, Erlangen, Ingolstadt, Landshut, Lauf an der Pegnitz,

München, Nürnberg und Regensburg dazu. In der Bio-Stadt Nürnberg liegt der Bioanteil in den Kitas

inzwischen bei 75 %. Bei den Schulen liegt der Anteil aktuell bei 20 %, als Ziel sollen 100 %, beziehungsweise

75 % bis zum Jahr 2026, erreicht werden. https://www.biostaedte.de/

Weitere Informationen zur Verwendung von Bio-Produkten in der Außer-Haus-Verpfl egung sowie Beispiele

für erfolgreiche Strategien aus dem In- und Ausland fi nden Sie auf https://oekolandbau.de/ahv/

pressemitteilung des bund der lvö (landesvereinigung Für den öKologischen landbau in bayern e.v.

Wir übernehmen dann Verantwortung, wenn uns bewusst wird,

dass wir mit jedem Gedanken und jedem Gefühl die Zukunft erschaffen.

Wenn du ein Bild hast von der Erde, wie sie in Zukunft sein soll,

dann überlege dir,

was du in deinem eigenen Inneren ändern kannst, damit diese Zukunft entstehen kann.

- Christina von Dreien -

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

Joseph Freiherr von Eichendorff

Nachruf

Die Gemeinde Kirchanschöring nimmt Abschied von

H.H. Pfr. Msgr. Alois Holzner

Sein unermüdlicher Einsatz und sein großes Engagement für die Gläubigen unserer

Gemeinde wird uns allen in bester Erinnerung bleiben.

Sein Tod macht uns sehr betroffen und wird bei allen, die ihn kennen

und schätzen gelernt haben, eine große Lücke hinterlassen.

Die Gemeinde Kirchanschöring wird ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Für die Gemeinde Kirchanschöring

Hans-Jörg Birner

Erster Bürgermeister

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Nachruf

Der Pfarrverband Kirchanschöring nimmt traurig Abschied von

H.H. Pfr. Msgr. Alois Holzner

Seit zwölf Jahren wirkte er als unermüdlicher Ruhestands-Seelsorger in unserem Pfarrverband.

Mit seiner fröhlichen Art hat er vielen Menschen den Glauben näher gebracht und ist uns als

väterlicher Ratgeber zur Seite gestanden. Viele Menschen werden sich daran erinnern,

dass er mit ihnen Gottesdienste feierte, Taufen und Hochzeiten gestaltete und

in traurigen Stunden mit der Hoffnung auf ewiges Leben zur Seite stand.

In tiefer Dankbarkeit für sein unermüdliches Wirken und im Namen aller Gläubigen

und Ehrenamtlichen im Pfarrverband Kirchanschöring ein

Herzliches Vergelt`s Gott

Der Herr schenke ihm, auf was er sein ganzes Leben vertraut hat.

Pfr. Ludwig Westermeier

und die Seelsorger im Pfarrverband

Angelika Morsch, Verbundskirchenpflegerin

Birgit Beirow-Judex, Pfarrverbandsratsvorsitzende

Die Beerdigung fand in der Pfarrei Neumarkt - St. Veit statt.

Gedenkgottesdienste finden im Pfarrverband zu einem späteren Zeitpunkt statt.

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Hundeknigge

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Hundekot - ein dauerndes Problem

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Immer wieder lassen Hundebesitzer ihre Hunde auf öffentlichen Geh- und

Wiesen sind zur Radwegen sowie in Wiesen ihre Geschäfte verrichten.

Nahrungsmittelproduktion Sowohl aus abfall- als auch aus naturschutzrechtlichen Gründen ist dieses

und Tierernährung da! Verhalten der Hundebesitzer nicht erlaubt.

Hundekot muss als Abfall unschädlich beseitigt werden.

Mit gutem Grund: Er beeinträchtigt auf landwirtschaftlichen Nutzflächen

nicht nur die Futterqualität, sondern stellt eine konkrete gesundheitliche Gefährdung

von Mensch und Tier dar.

Auf Feldern und Wiesen werden Lebensmittel in Form von Getreide und

Gemüse produziert oder es wird Futter für Nutztiere gewonnen, von denen

wiederum die Lebensmittel Fleisch und Milch stammen. Die Verschmutzung

dieser Flächen mit Hundekot widerspricht daher den Grundsätzen einer hygienischen

Futter- bzw. Lebensmittelgewinnung. Mit dem Hundekot können

Bandwurmeier und einzellige Parasiten ausgeschieden werden, die bei landwirtschaftlichen

Nutztieren und auch bei Menschen Erkrankungen hervorru-

Bitte nicht

mit Hundekot verschmutzen! fen. Einzellige Parasiten werden durch gängige Wurmmittel nicht abgetötet,

weshalb eine regelmäßige Entwurmung der Hunde in diesem Fall keinen

Schutz bietet.

Aus Gründen des Tierschutzes, der Lebensmittelhygiene und der öffentlichen Ordnung appellieren wir an alle

Hundehalter, ihre Tiere nur auf dem eigenen Grundstück die Notdurft verrichten zu lassen oder die Häufchen

mittels Entsorgungstüte mitzunehmen. Die Hundebesitzer können im Gemeindegebiet insgesamt 16 Hundetoiletten

nutzen und die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in den dafür vorgesehenen Beuteln verpackt in

die Hundetoiletten einzuwerfen.

Unsere Hundekotbeutel bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen (Zuckerrohr). Für die Herstellung wird nur

halb so viel Material benötigt wie für konventionelle „Bio“-Beutel. Produktionsabfälle und Restbestände können

zu 100 % recycelt werden.

Bitte helfen Sie als Hundebesitzer daher mit, die Geh- und Radwege sowie die Grünflächen von Hundekot rein zu halten.

Gefunden

Fahrräder

31.08.2020 Sportplatz Fahrrad „Ghost“, schwarz

02.10.2020 vor der Kirche Jugend-Mountainbike „Trayeiler Cyco“, schwarz

Sonstiges

20.07.2020 unbekannt ADAC-Mitgliedskarte

14.09.2020 Kreuzung Lampoding Autoschlüssel „VW“

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Vermisst mich wer?!

Am 29.10.2020 wurde in der Lieslmoosstraße ein männliches Kaninchen mit brauner Fellfarbe gefunden.

Das Tier wurde ins Tierheim Traunstein gebracht.

Weitere Infos beim Tierheim Traunstein unter Tel.: 0861 / 3949.

Wir hoffen, der Kleine findet wieder nach Hause!

Verloren

Zahnbrücke

vermisst seit KW 24

Autoschlüssel „Seat“ mit Peacezeichen

vermisst seit 07.07.2020

E-Bike „Corratec“

Schnullerkette mit Namen

Hauwai P20, blau

vermisst seit 04.09.2020

Fahrradklau

In letzter Zeit kommt es wieder vermehrt dazu, dass Fahrräder, teilweise sogar aus Garagen, entwendet

werden.

Wir bitten darum, vorsichtig und wachsam zu sein und gestohlene Fahrräder sowohl ans Fundamt als

auch der Polizei zu melden.

Weihnachtsgeschenk gesucht?!

Das Heimatbuch

der Gemeinde Kirchanschöring

Sie benötigen ein Weihnachtsgeschenk?

Wie wär‘s mit dem Heimatbuch der Gemeinde Kirchanschöring.

Viele interessante Informationen wurden zusammengetragen

und die Geschichte unserer Heimat sehr gut beschrieben.

Ein Muss für jeden, der sich dafür interessiert, wo er herkommt.

Das Heimatbuch gibts zum Preis von 20,00 €

bei Sabine Inneberger und Theresa Aicher

im Einwohnermeldeamt.

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Liebe ist nur ein Wort, bis jemand kommt, der ihm eine Bedeutung gibt.

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Bekanntmachung

über das Widerspruchsrecht nach dem Bundesmeldegesetz

Das Bundesmeldegesetz (BMG) räumt die Möglichkeit, in bestimmten Fällen der Übermittlung von Daten

ohne Angaben von Gründen zu widersprechen.

Dabei handelt es sich um Datenübermittlungen an:

öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften

Haben Mitglieder einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft Familienangehörige, die nicht derselben

oder keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft angehören, darf die Meldebehörde von diesen Familienmitgliedern

bestimmte Daten übermitteln ( 42 Abs. 1 i. V. m. § 42 Abs. 3 BMG).

Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen

Die Meldebehörde darf im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler

Ebene in den sechs der Wahl oder Abstimmung vorangehenden Monaten Auskunft aus dem Melderegister

über Wahlberechtigte (nach dem Lebensalter zusammengesetzte Zielgruppen) erteilen.

Die Auskunft enthält Familienname, Vornamen, Doktorgrad und die derzeitige Anschrift (§ 50 Abs. 1 i. V. m.

§ 50 Abs. 5 BMG).

Mandatsträger, Presse oder Rundfunk

Die Meldebehörde darf auf Verlangen Auskunft aus dem Melderegister über bestimmte Alters- und Ehejubiläen

von Einwohnern erteilen.

Die Auskunft darf nur die dazu erforderlichen Daten über Familienname, Vornamen, Doktorgrad und der

derzeitigen Anschrift sowie Tag und Art des Jubiläums umfassen (§ 50 Abs. 2 BMG i. V. m. § 50 Abs. 5 BMG).

Adressbuchverlage

Adressbuchverlagen darf zu allen Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, Auskunft über Familienname,

Vornamen, Doktorgrad und der derzeitigen Anschrift erteilt werden.

Die übermittelten Daten dürfen nur für die Herausgabe von Adressbüchern (Adressverzeichnisse in Buchform)

verwendet werden (§ 50 Abs. 3 BMG i. V. m. § 50 Abs. 5 BMG).

das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr

Die Meldebehörde übermittelt Daten von Einwohnern mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten

Jahr volljährig werden, an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Es handelt sich

hierbei um den Familiennamen, Vornamen und die derzeitige Anschrift. Diese Übermittlung dient dem Zweck

der Übersendung von Informationsmaterial (Bundesfreiwilligendienst) (§ 36 Abs. 2 BMG i. V. m. § 58c Abs. 1.

Satz 1 Soldatengesetz).

Der Widerspruch kann schriftlich oder persönlich beantragt werden bei der

Gemeinde Kirchanschöring, Rathausplatz 2, 83417 Kirchanschöring

Einwohnermeldeamt Zimmer E10 und E11.

Wer bereits früher einer entsprechenden Datenübermittlung widersprochen hat, braucht nicht erneut

zu widersprechen; die Übermittlungssperre bleibt bis zu einem schriftlichen Widerruf gespeichert.

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Wichtige Infos aus der Gemeindeverwaltung

Kostenlose Restmüllsäcke - Leistungen des Landkreis Traunstein

Wir möchten Sie darüber informieren, dass der Landkreis Traunstein kostenlose Restmüllsäcke an Personen

mit speziellen Erkrankungen (z.B. Inkontinenz) vergibt.

Durch diese Erkrankungen kommt es in der Regel zu einem zusätzlichen Restmüllaufkommen.

Betroffene Bürger können beim Landratsamt Traunstein einen Antrag auf kostenlose Restmüllsäcke

(70 l) stellen. Bitte kommen Sie hierzu ins Einwohnermeldeamt, die Anträge und weitere Informationen

erhalten Sie bei uns.

Hausnummern deutlich kennzeichnen!

Die Gemeinde Kirchanschöring weist alle Hauseigentümer und -bewohner darauf hin, ihre Hausnummern

deutlich und von der Straße her erkennbar anzubringen.

Dies dient insbesondere den Rettungsdiensten, der Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen zum

schnelleren Auffinden der entsprechenden Adressen. Immer wieder werden durch mangelnde Kennzeichnung

lebensnotwendige Hilfeleistungen unnötig durch langes Suchen nach der Adresse verzögert.

Vor allem in der jetzigen, dunklen Jahreszeit empfiehlt sich auch das Beleuchten der Hausnummern.

Es sollte vor allem im Interesse der Bewohner liegen, möglichst schnell gefunden zu werden.

© desdemona72 / Adobe Stock

Hinweis aus dem Gewerbeamt

Gewerbeordnung: §14 Anzeigepflicht

( 1 ) Wer den selbständigen Betrieb eines stehenden Gewerbes, einer Zweigniederlassung oder einer

unselbständigen Zweigstelle anfängt, muss dies der zuständigen Behörde gleichzeitig anzeigen.

Das Gleiche gilt, wenn

1. der Betrieb verlegt wird,

2. der Gegenstand des Gewerbes gewechselt oder auf Waren oder Leistungen ausgedehnt wird, die

bei Gewerbebetrieben der angemeldeten Art nicht geschäftsüblich sind, oder

3. der Betrieb aufgegeben wird.

Steht die Aufgabe des Betriebes eindeutig fest und ist die Abmeldung nicht innerhalb eines angemessenen

Zeitraums erfolgt, kann die Behörde die Abmeldung von Amts wegen vornehmen.

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Hinweise zur Biotonne

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Anregung der Gemeinde

Kirchanschöring freiwillig „feuerwerksfrei“

Gefährdung der Gesundheit durch die hohe

Feinstaubbelastung für Mensch und Tier. An

Silvester steigt die Feinstaubbelastung in den

Städten auf bis zu 4.000 Mikrogramm pro Kubikmeter

Luft an. Normal sind Werte von 30 bis 40

Mikrogramm.

© meineresterampe / Pixabay

Vom Feuerwerk hat man nur Sekunden etwas,

der Müll bleibt zurück.

In Deutschland wurden allein im letzten Jahr rund

10.000 Tonnen Feuerwerkskörper und Raketen gezündet.

Allein an Silvester werden Treibhausgase

frei gesetzt, deren Klimawirkung etwa 2.300 Tonnen

Kohlendioxid entspricht. Das ist ungefähr die Menge,

die bei 550 Flügen von München nach New

York und zurück freigesetzt wird!

Sage und schreibe 100 bis 150 Millionen Euro jagen

die Deutschen zum Jahreswechsel in die Luft.

Natürlich sieht ein Feuerwerk schön aus, aber es

gibt viele Gründe, die gegen das Abbrennen von

Feuerwerken sprechen:

Der Lärm versetzt nicht nur Hunde und Katzen

in Panik, sondern auch alle Wald- und Wildtiere.

Berge von Müll verschmutzen die Straßen und

Plätze.

Geldverschwendung, denn mit 100 bis 150 Millionen

Euro könnte man viele andere Dinge fi -

nanzieren.

Verletzungen: erblindete Augen, taube Ohren,

abgesprengte Finger - jedes Jahr verletzen

sich Hunderte von Menschen beim Zünden von

Feuerwerkskörpern.

Kirchanschöring setzt auf Freiwilligkeit ...

... und auf die Unterstützung seiner Bürgerinnen

und Bürger.

Deshalb bittet die Gemeinde, zum Jahreswechsel

freiwillig auf ein Feuerwerk zu verzichten oder dieses

zumindest zu reduzieren.

Man könnte das gesparte Geld evtl. auch an eine

der großen Hilfsorganisationen wie z.B. Brot für die

Welt oder Welthungerhilfe spenden. Oder auch

der Kirchanschöringer Sozialfonds würde sich sehr

über die Unterstützung freuen!

Ein Herzliches Dankeschön an alle Unterstützer!

angelehnt an die gemeindezeitung FridolFing 2019-5

© luschenF / Adobe Stock

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Neue Azubine

Herzlich Willkommen in der Gemeindeverwaltung,

liebe Martina Drechsler!

Im September durften wir in unserem Kollegenkreis

eine neue Azubine willkommen heißen.

Martina Drechsler aus dem Ortsteil Roth hat am 1. September ihre dreijährige

Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten mit Fachrichtung allgemeine innere

Verwaltung des Freistaates Bayern und Kommunalverwaltung (VFA-K) begonnen.

Liebe Martina, wir wünschen Dir alles Gute

für Deine Ausbildungszeit in unserem Haus!

Menschen in Kirchanschöring wünschen sich „Campus für Kinder“

Erster Bürger*innenrat stellt innovative Ergebnisse zur Kinderbetreuung vor

Der erste Kirchanschöringer Bürger*innenrat (v.l.n.r.): Karin Klinger, Anton Magreiter, Gertraud Hofmann, Bettina Gaiser,

Sylvia Köberle, Sandra Lehmhofer, Robert Patz, Heribert Gschirr, Gabriele Hofmann, Helmut Schmid, Thomas Wallner,

Christina Schuhbäck (nicht im Bild: Karina Obermayer, Stefan Windfellner)

(Foto: Tanja Schnetzer)

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Am Samstag, den 26.09.20 fand in der Aula der

Kirchanschöringer Grundschule der dritte Tag des

ersten Bürger*innenrats zum Thema „Ausbau der

Kinderbetreuung“ statt.

Die 15 per Los ausgewählten Rät*innen stellten

ihre an zwei Tagen erarbeiteten, innovativen wie

zukunftsweisenden Ideen und Lösungen in einem

Bürger*innen-Café weiteren interessierten

Bürger*innen der Gemeinde vor. Alle konnten

dann während der Vormittagsveranstaltung mitreden

und mitdenken und in drei Diskussionsrunden

in der Turnhalle die vorgestellten Konzepte

bewerten und miteinander weiterentwickeln. So

entstand am Ende ein buntes Bild, wie sich die

Kirchanschöringer*innen zukünftig die Betreuung

und Entwicklung ihrer Kinder vorstellen und die

Weichen für ihre Jüngsten stellen wollen.

Die Bürger*innenräte stellen die Gesamtergebnisse vor

(Foto: Tanja Schnetzer)

Hans-Jörg Birner, Kirchanschörings erster Bürgermeister,

war durch die Gemeindwohlökonomie

auf diese Idee gekommen und hatte den

Bürger*innenrat als Bürger*innenbeteiligungsinstru

ment in seiner Gemeinde angeschoben.

„Bürger*innenbeteiligung gibt es ja in allen möglichen

Formen schon recht lang“, erklärte er seine

Entscheidung für dieses neue Format, „der

Bürger*innenrat ist eine besondere Methode, die

es in unserer Region so noch nicht gibt. Er ist relativ

neu, daher war es auch für uns eine ganz spannende

Geschichte, ob er hier bei uns überhaupt

funktioniert.“

Sylvia Köberle, Christina Schuhbäck und Helmut

Schmid, die als Bürger*innen an dem gesamten

Prozess von zweieinhalb Tagen in drei Wochen

teilgenommen haben, zeigten sich sehr zufrieden

mit dem Ergebnis und erlebten die Arbeit mit den

anderen Bürger*innen als respektvoll, kreativ und

wichtigen Bestandteil gelebter Demokratie.

„Ich wurde von der Gemeinde angeschrieben und

habe mich sehr gefreut, auch ohne eigene Kinder

am Bürger*innenrat zu diesem Thema teilnehmen

zu dürfen“, sagt Christina Schuhbäck, „ich fand

gut, dass nicht nur Menschen mit Kindern da waren,

sondern Menschen aller Altersstufen, mit verschiedenen

Berufen und eigenen Erfahrungen und

Hintergründen.“

Helmut Schmid, Vater von Kindern im Schulalter, ist

ebenfalls überzeugt vom ersten Kirchanschöringer

Bürger*innenrat. „Man geht mit einer fertigen Meinung

in den Bürger*innenrat und denkt, genau das

will ich sagen“, beschreibt er schmunzelnd sein Erleben,

„dann sagt ein anderer was. Dabei vergisst

man die eigenen Gedanken wieder und denkt auf

einmal etwas ganz Neues. Dann kommen weitere

Ideen und Impulse, das ist Teil der Methode. Und

so habe ich ein paar Mal meine Sicht komplett geändert.“

Sylvia Köberle, Mutter mittlerweile erwachsener

Kinder, ergänzt: „Was ich noch ganz wichtig an

der Methode finde, ist, dass die Leute haben ausreden

können. Das war am Anfang sehr schwer.

Man brennt ja, man möchte was sagen. Wenn andere

viele Ideen haben, muss man so lang warten

(lacht). Das war am zweiten Tag schon einfacher,

das war ein Lernprozess. Und es ist ja auch wichtig,

dass jeder etwas sagen darf. Auch wenn einer

eine andere Meinung hat, dann darf der das sagen.

Das war ganz wichtig.“

Der Bürger*innenrats-Prozess mit Dynamic Facilitation,

einer dynamischen Moderationsform, basiert

auf den Überlegungen des Amerikaners Jim

Rough, der einen sog. „Wisdom Council“, also „Rat

der Weisen“, entwickelt hat.

Diese Art der Bürger*innenbeteiligung bietet einen

Raum für das freie Fließen der Gedanken. Das Format

eignet sich für alle Themen, die in einer Kommune

und bei der Bevölkerung wichtig sind und

brennen, wie z.B. die Entwicklung von Verkehrskonzepten,

Ideen zur zukünftigen Mobilität, Konzepte

für das Altwerden in der Zukunft, Beantwortung von

Klimafragen, die Zukunft der Landwirtschaft oder

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

auch die Integration der Meinungen von Kindern

und Jugendlichen in bspw. einem eigenen Rat. Ziel

ist immer die Lösungsfindung bei komplexen Fragestellungen

und Aktivierung der Kreativität und

Weisheit der Vielen. Auch wenn Situationen konfliktbeladen

sind und es scheinbar keine Einigung

geben kann, greift dieses Format und entwickelt

zumeist einmütige Lösungen.

„Durch die Methode war es ein respektvoller Umgang

unter uns allen. Man hat sich immer wohlgefühlt

und so gemerkt, dass die eigene Meinung

trägt. Das hat den ganzen Denkprozess vereinfacht“,

fügt Christina Schuhbäck an, „weil man

nicht die Blockade gehabt hat, wenn ich jetzt was

sage, dann denken alle, das passt nicht, also sage

ich es lieber nicht. Doch jeder hat immer gesagt,

was er denkt, was er fühlt und alle anderen haben

es akzeptiert und zugehört. Und das hat diese extrem

positive Dynamik entwickelt.“

Der erste Kirchanschöringer Bürger*innenratsprozess

wurde von den Moderator*innen Tanja Schnetzer

und Cordula Riener-Tiefenthaler sowie am dritten

Tag auch mit Franz Galler begleitet. „Wir als Moderatorinnen

öffnen den Raum, damit Menschen

wieder denken dürfen und die Schranken in ihren

Köpfen lösen“, erklärt Projektleiterin Tanja Schnetzer

das Vorgehen, „wir sorgen dafür, dass der

Raum offen bleibt, dass alles gesagt und gedacht

werden darf. Es war ein unglaublich kreatives Miteinander

hier in Kirchanschöring, die Ideen sind

gesprudelt. Man musste niemanden fordern, sondern

es war eher die Frage „wann bin ich endlich

dran“, es war ein energetisches Miteinander.“

Cordula Riener-Tiefenthaler ergänzt: „Wenn ein

Raum geschützt ist, können Menschen große Ideen

miteinander entwickeln. Man muss ihnen nur

den Raum zur Verfügung stellen. Es war heute im

Bürger*innen-Café so spürbar, dass der Geist und

die Verbindung, die in der gemeinsamen Arbeit

zwischen den Bürger*innenräten entstanden ist,

auch auf die Bürger*innen, die heute zum ersten

Mal von den Ergebnissen gehört haben, übergesprungen

ist.“ Durch die Methode entsteht ein Miteinander,

das die Kreativität und Lösungskompetenz

der Bürger*innen einholt.

Austausch und Weiterentwicklung der Ideen im

Bürger*innen-Café in der Turnhalle

(Foto: Tanja Schnetzer)

Die Frage, ob sie auch bei anderen Themen wieder

an einem Bürger*innenrat teilnehmen würden,

beantworten die drei Bürger*innenräte mit einem

klaren „Ja, definitiv, weil das Format einfach super

ist!“. Sie empfehlen es auch jedem anderen Bürger,

denn ihrer Meinung nach ist das eine Möglichkeit

zu gelebter Demokratie. „Wir hoffen, dass

bei einem nächsten Mal noch viel mehr Menschen

an einem Bürger*innenratsprozess und vor allem

am dritten Tag teilnehmen werden, um sich mit ihren

Ideen und ihrer Kreativität für Kirchanschöring

einzubringen“, erklärten Sylvia Köberle, Christina

Schuhbäck und Helmut Schmid einmütig.

Hans-Jörg Birner, der mit seiner Gemeinde schon

oft neue Wege in der Regionalentwicklung gegangen

ist, zeigte sich sehr zufrieden mit dem ersten

Bürger*innenratsprozess in seiner Gemeinde. „Es

sind sehr konkrete Empfehlungen zur Verbesserung

von Verkehr und Infrastruktur sowie zur Gestaltung

der Betreuungszeiten entstanden“, fasst er die Ergebnisse

zusammen, „Darüber hinaus wurden Ideen

für zukünftige, pädagogische Konzepte und vor

allem die Vision eines „Campus für Kinder“ mitten

in unserem Dorf entwickelt. Ich halte viele Inhalte

für umsetzbar und freue mich schon sehr auf die

Umsetzung!“

Die Ergebnisse des Prozesses werden die

Bürger*innenräte nun noch in einer gemeinsamen

Sitzung dem Gemeinderat vorstellen. Anschließend

wird über die nächsten Schritte der Umsetzung

beraten und entschieden. Das Projekt wurde

vom Amt für Ländliche Entwicklung gefördert.

Text: Alois Albrecht

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Schnelles Internet für weitere Gebiete in Kirchanschöring

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Netzausbau

in Kirchanschöring gewonnen. Rund 58 Haushalte können künftig mit maximalem Tempo im Internet surfen.

Die Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen (Download).

Beim Hochladen (Upload) sind es bis zu 200 MBit/s. Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten

für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause.

Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home. Die Telekom wird im

Rahmen des Ausbaus über 20 Kilometer Glasfaserkabel/Speedpipes verlegen und fünf neue Glasfaser-Netzverteiler

aufstellen. Die Leitung geht direkt ins Haus, die Signale werden optisch übertragen.

„Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internetanschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute

so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagte Bürgermeister Hans-Jörg Birner bei der Vertragsunterzeichnung

mit der Deutschen Telekom im Rathaus in Kirchanschöring.

Vertragsunterzeichnung Telekom im August 2020

Unser Bild zeigt (von links):

Regionalmanager der Deutschen Telekom, Norbert Kreier,

Georg Selbertinger (Telekom Technik)

und Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner

„Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an

unserer Seite. So sichert sich unsere Gemeinde einen digitalen

Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz

noch attraktiver.“

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Gemeinde

Kirchanschöring überzeugen konnten“, sagt

Norbert Kreier, Regionalmanager der Deutschen Telekom.

„Wir legen heute den Grundstein für die digitale

Zukunft in Kirchanschöring. Das Netz wird immer auf

dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen.“

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau

ein. Parallel wird eine Tiefbaufirma ausgewählt,

Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt.

Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt

sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom.

Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse

buchen.

Glasfaser gibt es nur gemeinsam

Damit die Telekom Glasfaser ausbauen kann, müssen auch die Immobilienbesitzer mitmachen. „Glasfaser

gibt es nur gemeinsam“, sagt Regionalmanager Norbert Kreier. „Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen

wir eine Einverständniserklärung mit Unterschrift des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Haus nicht mit

Glasfaser anschließen.“ Die Telekom kontaktiert deshalb die Eigentümer direkt, sobald die Kommune die

notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.

Über den hochleistungsfähigen Internetanschluss dürfen sich die Bürger und Firmen freuen, die in „Gut Horn“,

„Am Rehwinkel/Kronwitt“, „Güßhübel/Voglaich“ oder im Gewerbegebiet an der „Watzmannstraße“ leben

oder arbeiten.

„Die Gemeinde erhält insgesamt einen Zuschuss in Höhe von rund 1.101.727 Euro von der Regierung von

Oberbayern. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen etwa 1.392.189 Euro. Auf die Gemeinde entfallen also

rund 290.000 Euro“, teilte Birner auf Nachfrage der Tageszeitung mit.

Die Gemeinde Kirchanschöring habe bereits die erste und die zweite Ausbaustufe für den Breitbandausbau

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern

in Anspruch genommen. Hierzu sei für das gesamte Gemeindegebiet ein Markterkundungsverfahren vorgenommen

worden. Für den weiteren, jetzigen Ausbau der sogenannten „weißen Flecken“ nehme Kirchanschöring

die aktuelle bayerische Breitbandrichtlinie mit dem „Höfebonus“ in Anspruch. Förderfähig seien damit

nur Anwesen, die bislang über weniger als 30 Mbit/ Sekunde verfügen.

Das vorgesehene Erschließungsgebiet, in dem die einzelnen unterversorgten Gemeindeteile und Anwesen

dargestellt sind, seien in der nicht öffentlichen Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses schon vor mehreren

Monaten vorgestellt worden.

Text: Anneliese Caruso

Wichtige Anweisungen für die Winterzeit

Auszug aus der Gemeindeverordnung

über die Sicherung des Verkehrs auf Gehbahnen zur Winterszeit

in der Gemeinde Kirchanschöring

§1 Sicherungspflichtige

(1) Die Eigentümer von Grundstücken, die innerhalb der geschlossenen Ortslage an öffentlichen Straßen

angrenzen (Vorderlieger) oder in sonstiger Weise durch sie erschlossen werden (Hinterlieger), haben die

Gehbahnen zur Winterszeit nach Maßgabe dieser Verordnung auf eigene Kosten zu sichern.

Besteht an einem pflichtigen Grundstück ein Erbbaurecht oder Nießbrauch, so ist an Stelle des Eigentümers

der Erbbauberechtigte oder Nießbraucher verpflichtet.

(2) Die Sicherungspflicht tragen Vorderlieger und Hinterlieger gemeinsam, soweit sie nach § 3 für den

gleichen Abschnitt der Gehbahn verpflichtet sind. Es bleibt ihnen überlassen, die Verteilung der anfallenden

Arbeiten untereinander durch Vereinbarung zu regeln. Die getroffenen Vereinbarungen werden bei

der Gemeinde gesammelt.

(3) Wird ein Grundstück von mehreren öffentlichen Straßen aus erschlossen, so besteht die Verpflichtung für

jede dieser Straßen.

(4) Die nach Abs. 1 Verpflichteten bleiben auch dann verantwortlich, wenn sie sich zur Erfüllung ihrer Pflichten

anderer Personen oder Unternehmen bedienen; dies gilt auch für Vereinbarungen nach Abs. 2 Satz 2.

§ 2 Inhalt der Sicherungspflicht

(1) Die Verpflichteten haben die Gehbahn bei Schnee, Schneeglätte oder Glatteis in sicherem Zustand zu

erhalten. Zu diesem Zweck haben sie an Werktagen von 7 Uhr bis 20 Uhr, an Sonntagen und gesetzlichen

Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr

a) die Gehbahnen soweit wie möglich von Schnee und Eis freizumachen,

b) bei Schnee oder Glatteis die Gehbahnen mit Sand oder anderen geeigneten Mitteln, jedoch nicht

mit ätzenden Stoffen, ausreichen zu bestreuen, sobald und sooft dies zur Verhütung von Gefahren für

Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlich ist.

Seite 28


Neues aus der Gemeindeverwaltung

(2) Der geräumte Schnee oder die Eisreste (Räumgut) sind am Rande der Gehbahn oder bei sehr engen

Gehbahnen nötigenfalls am Rande der Fahrbahn so zu lagern, dass der Verkehr nicht behindert wird. Ist

das nicht möglich, so haben die Verpflichteten das Räumgut spätestens am folgenden Tage von der öffentlichen

Straße zu entfernen. Die Gemeinde stellt für die Ablagerung einen geeigneten Platz zur Verfügung,

auf den in ortsüblicher Weise hingewiesen wird. Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte

und Fußgängerüberwege sind freizuhalten.

(3) Es ist untersagt, Schnee oder Eis von benachbarten Grundstücken auf einer mindestens tatsächlich

dem öffentlichen Verkehr dienenden Fläche zu lagern.

§ 3 Räumliche Abgrenzung

(1) Die Verpflichtung der Vorderlieger umfasst den Gehbahnabschnitt, auf dessen Länge das Grundstück eine

gemeinsame Grenze mit der öffentlichen Straße besitzt. Dieser Abschnitt wird seitlich durch die Linien begrenzt,

die von den vorderen Grundstücksecken ausgehend einen rechten Winkel mit der Gehbahmitte bilden.

(2) Die Verpflichtung der Hinterlieger umfasst den nach Abs. 1 zu sichernden Gehbahnabschnitt des Vorderliegergrundstücks,

über das ihr Grundstück erschlossen wird. Ist dieser Gehbahnabschnitt mehr als doppelt so lang

wie die Vordergrenze des Hinterliegergrundstücks, so beschränkt sich die Verpflichtung auf den Gehbahnabschnitt,

der vor dem Hinterliegergrundstück liegt. Zur Bestimmung dieses Abschnitts ist Abs. 1 S. 2 entsprechend

anzuwenden.

(3) Grenzt ein Vorderliegergrundstück mit einer geringeren Breite als 6 m an eine öffentliche Straße, so kann die

Gemeinde den zu sichernden Gehbahnabschnitt abweichend von Abs. 1 durch die Anordnung für den Einzelfall

festlegen, wenn und soweit das unter Berücksichtigung der Grundstücksgröße der Billigkeit entspricht. Eine

solche Festlegung kommt insbesondere bei Hammergrundstücken in Betracht.

(4) Abs. 3 gilt entsprechend, wenn ein Hinterliegergrundstück über ein Vorderliegergrundstück erschlossen wird,

das mit einer geringeren Breite als 6 m an eine öffentliche Straße grenzt.

§ 4 Begriffsbestimmungen

(1) Öffentliche Straßen im Sinne dieser Verordnung sind die dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen, Wege

und Plätze, einschließlich der Bundesstraßen. Hierzu gehören insbesondere auch die der Straße dienenden

Gräben, Böschungen, Stützmauern, Bankette und Grünstreifen.

(2) Gehbahnen im Sinne dieser Verordnung sind

a) die für den Fußgängerverkehr bestimmten, von der Fahrbahn abgegrenzten Teile der öffentlichen Straßen

und die selbständigen, nur dem Fußgängerverkehr dienenden öffentlichen Wege (Gehwege),

b) wenn kein solcher Gehweg besteht, die von den Fußgängern benützten Teile am Rande der öffentlichen

Straßen in der erforderlichen Breite.

(3) Ein Grundstück wird im Sinne dieser Verordnung über ein anderes Grundstück erschlossen, wenn die Zufahrt

oder der Zugang regelmäßig über dieses Grundstück genommen wird.

§ 5 Zuwiderhandlungen

Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung werden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen geahndet.

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Aus dem Sozial- und Rentenversicherungsamt

Ein lustiges Pläuschen mit der Nachbarin

Eine tolle Sache, die in der Coronazeit auch

nicht zu kurz kommen darf.

Ein Bild zu unserer Serie

„Schöne Erlebnisse in der Coronazeit“,

geschickt von Elfriede Allerberger.

Falls auch Sie Bilder aus der Coronazeit haben,

gerne an gemeindeanzeiger@gmx.de.

Landespflegegeld

Pflegebedürftige ab Pflegegrad II erhalten auf Antrag

(Antrag erhältlich in der Gemeindeverwaltung,

Zi.Nr. 12 bei Michaela Stockhammer)

1.000 € Landespflegegeld pro Jahr.

Wer bereits schon Landespflegegeld erhalten hat,

benötigt keinen weiteren Folgeantrag.

Für Rückfragen steht Ihnen Michaela Stockhammer,

Tel.: 08685 / 77 939 - 18 zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Thema Pflege erhalten Sie auch

über das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit

unter Tel.: 030 / 340 6066 - 02.

© guy2men / Adobe Stock

Ebenfalls sehr fachkompetent die „Unabhängige Pflegeberatung“ Leitstelle Pflegeservice Bayern unter der

Tel.: 0800 / 772 1111 bundesweit gebührenfrei von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Aber auch die Pflegeberater Ihrer eigenen Pflegekasse oder der Pflegestützpunkt des Landkreises Traunstein

unter der Tel.: 0861 / 58 111 geben jederzeit Auskünfte zum Thema Pflege, wie z.B.:

Pflegegeld für häusliche Pflege

Pflegesachleistungen für häusliche Pflege

Entlastungsbetrag

Pflege bei Verhinderung einer Pflegeperson

Pflegeunterstützungsgeld (bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung)

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Kurzzeitpflege

Soziale Absicherung der Pflegeperson (Pflichtbeiträge wegen Pflege)

Teilstationäre Pflege

Leistungen zur vollständigen Pflege

und vieles mehr ...

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Aus dem Sozial- und Rentenversicherungsamt

Grundrentenzuschlag

Das Gesetz zur Grundrente tritt am 1. Januar 2021 in Kraft. Der Versicherte braucht hierzu nichts zu unternehmen.

Ob ein Anspruch auf Grundrentenzuschlag besteht, prüft der Rentenversicherungsträger automatisch.

Eine Auszahlung erfolgt frühestens, ebenfalls automatisch, erst ab Mitte 2021.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne Michaela Stockhammer, Tel.: 08685 / 77 939 - 18 zur Verfügung.

Wir sagen DANKE

Am Jahresende ist es wieder Zeit, um uns ganz herzlich zu bedanken:

... bei allen, die mit ihren Geldspenden immer wieder dafür sorgen, dass unser Sozialfonds gefüllt wird

und es uns ermöglicht, den unverschuldet in Not geratenen Gemeindebürgern fi nanziell schnell und

unbürokratisch zu helfen.

... bei allen Sachspendern für unseren G‘wandladen. Wir wissen es sehr zu schätzen, denn nur durch

diese Spenden, aber auch durch das ehrenamtliche Engagement unseres Verkaufteams (Frau Riedel,

Frau Streitwieser, Frau Reschberger, Frau Conrady, Frau Peters & Frau Löffl er) ist es uns möglich, dieses

Gemeindeprojekt zu betreiben.

... bei der Firma Eder, Fahrdienste (Einkaufsrundfahrten und Arztfahrten), welche unbürokratisch und

kostengünstig unsere Senioren und Behinderten sehr hilfsbereit und freundlich bedienen.

... beim Bürgermeister und den Gemeinderäten, welche es ermöglichen, diese Projekte durchführen zu lassen.

Öffnungszeiten G‘wandladen

Dienstag 14:30 - 16:30 Uhr

Donnerstag 10:00 - 12:00 Uhr

Samstag 10:00 - 12:00 Uhr

Michaela Stockhammer hofft und freut sich auch wieder im kommenden Jahr auf Spendenwillige

Sozialfond‘s unter Betreff „Spende für Sozialfond‘s“

IBAN DE08 7105 2050 0040 2372 99 bei der Kreissparkasse Traunstein - Trostberg

Sachspenden direkt während der Öffnungszeiten im G‘wandladen

Herzlichen Dank und bleiben Sie alle gesund!

© gitusik / Adobe Stock

Seite 31


Schulnachrichten

Verabschiedung unserer Elternbeiratsvorsitzenden Frau Rütten

Im Rahmen der Auftaktsitzung des Elternbeirats

der Grundschule Kirchanschöring

wurde Frau Miriam Rütten verabschiedet.

Sie begleitete die Schule als Mitglied des

Elternbeirats und übernahm anschließend

den Elternbeiratsvorsitz.

Frau Rütten bereicherte das Schulleben in

Zusammenarbeit mit den Elternvertretern

durch zahlreiche Aktionen und Feste.

Die Organisation des Sommerfestes, die

Erstklassbewirtung oder auch die Organisation

der Hilfsaktion Kosovo wurden

von Frau Rütten engagiert unterstützt.

Gesunde Ernährung verbunden mit Spaß

Frau Bachmayer (Mitte) bedankt sich bei der scheidenden Elternbeiratsvorsitzenden

Miriam Rütten (rechts) für ihren Einsatz und gratuliert

und Spiel lagen ihr ebenso am Herzen.

So wurde die Schulobstaktion erneut belebt

und die „gesunde Pause“ in Form

Stefanie Schmid (links) zu ihrem neuen Amt

lustiger Pausenbrote ins Leben gerufen.

Die scheidende Vorsitzende hatte stets ein offenes Ohr für vielfältige Anliegen die Schule betreffend.

Mit Engagement und spürbarer Freude führte sie das Amt aus.

Für die stets angenehme und äußerst gute Zusammenarbeit bedankte sich die gesamte Schulfamilie.

Als Zeichen des Danks und der Anerkennung der geleisteten Arbeit überreichte Frau Bachmayer einen Blumenstrauß.

Frau Schmid verabschiedete Frau Rütten im Namen des Elternbeirats und bedankte sich ebenfalls mit

einem Präsent für die stets angenehme Zusammenarbeit.

Im Anschluss durfte Frau Bachmayer Frau Stefanie Schmid zu ihrem neuen Amt als Elternbeiratsvorsitzende recht

herzlich gratulieren und drückte ihre Freude auf eine gute Zusammenarbeit in Form eines Blumengrußes aus.

© Roth / Adobe Stock

Seite 32


Schulnachrichten

Spendenübergabe von Leihgeräten

Zum Ende des letzten Schuljahres durfte die Schule Kirchanschöring einige Laptops als Spende der

Firma Rosenberger Hochfrequenztechnik entgegennehmen.

Herr Gerald Jäger, Leiter IT Support und Herr Andreas Meixner, Leiter IT Ausbildung überreichten die Geräte

persönlich an die Schulleitung Frau Maria Bachmayer.

Wir bedanken uns für die großzügige Spende und stellen diese Geräte gerne als Leihgeräte

im Bedarfsfall unseren Schülern zur Verfügung.

Im Rahmen der digitalen Bildung werden unsere Schüler spannende, motivierende Unterrichtseinheiten

am digitalen Endgerät erleben. Vielen Dank für die Spende!

Frau Bachmayer (Mitte) freut sich über die Spende der Firma Rosenberger Hochfrequenztechnik, die von Andreas Meixner,

Leiter IT Ausbildung (links) und Gerald Jäger, Leiter IT Support übergeben wurden.

Digitales Lernen muss für jeden möglich sein

Leihlaptops an der Grundschule Fridolfing und Mittelschule Salzachtal eingetroffen

Die Corona-Krise hat uns einiges gezeigt: Unsere Region ist leider noch nicht so „digital“, wie sie sein sollte.

Doch die Grundschule Fridolfi ng und die Mittelschule Salzachtal machten nun einen großen Schritt in Richtung

Zukunft. Nicht nur hängen die Schulen seit einiger Zeit am schnellen Glasfasernetz, ab sofort stehen der

Grundschule zudem neun nagelneue Laptops und der Mittelschule mit ihren drei Standorten insgesamt 13

Laptops zur Verfügung, die bei Bedarf gerne kostenlos ausgeliehen werden können.

Seite 33


Schulnachrichten / Kindergarten

Dies ist zum Beispiel eine große Hilfe für Familien, die keinen eigenen Laptop besitzen. Aber auch Familien, die

mehrere schulpflichtige Kinder, jedoch nur einen PC zur Verfügung haben.

Die meisten Haushalte seien ja bereits im Besitz eines Computers, aber eben nicht alle, gibt Stehböck zu

bedenken. „Man kann von den Familien nicht verlangen, sich einfach mal so einen Computer oder auch

ein Zweit- oder Drittgerät anzuschaffen,“ so Rektor Thomas Stehböck. „Deshalb war es uns so wichtig, diese

Geräte zu bekommen. Digitales Lernen muss für jeden möglich sein. Aber deshalb soll sich keiner verschulden

müssen. Wer hier Hilfe braucht, kann sich jederzeit an mich wenden.“

Stehböck möchte, dass alle Schüler Zugang zu einem PC mit Internet haben. Und dies sei mit dieser Anschaffung

nun möglich. Die Geräte können über die Schulleitung unbürokratisch bis zum Ende des Schuljahres

ausgeliehen werden.

Bürgermeister Johann Schild freut sich über die neuen Leihgeräte: „Ich finde dieses Angebot ist eine hervorragende

Sache. Und ich stimme vollkommen mit Thomas überein, dass jeder die Möglichkeit auf zusätzliche

Übungsangebote zum Festigen und Vertiefen des Unterrichtsstoffes haben soll. Digitales Lernen kann den

Präsenzunterricht an der Schule nicht ersetzen, aber unterstützen.“

Die insgesamt 22 Rechner seien aus dem Sonderbudget

„Leihe“ der Bayerischen Staatsregierung

bezahlt worden, erklärt Stehböck.

Die Firma DATA-line aus Tittmoning habe dann

alle PCs mti den benötigten Programmen eingerichtet,

einen Virenschutz vorinstalliert und

auch gleich noch die dazugehörigen Computer-

Mäuse gesponsert, so Rektor Stehböck. „Jetzt

sind sie bereit zur Ausleihe.“

von links: Johann Schild, Bürgermeister der Gemeinde

Fridolfing und Thomas Stehböck, Rektor der Mittelschule

Salzachtal, freuen sich über die Laptops

und die von Robert Kreuzeder, Firma DATA-line,

gesponserten Computer-Mäuse

Corona aus Sicht der Kinder

Wenn die Internet-Suchmaschine befragt wird, was eigentlich Kinder

zum Thema „Corona-Virus“ (SARS-CoV-2 / COVID-19) sagen,

lässt sich kaum etwas finden. Es tauchen Sachen auf wie „Lehrreiche

Kindergeschichte zum Thema Corona“, „Corona-Virus für Kinder

erklärt“, „Corona-Zeit mit Kindern - Ideen und Tipps für Familien“

oder „Corona-Virus: Tipps, mit Kindern darüber zu sprechen“.

Aber was ist eigentlich wirklich bei den Kindern angekommen

oder „hängen geblieben“?

Das hat uns interessiert und deshalb haben wir nachgefragt.

Die Fragen wurden teilweise mit oder durch Kinder formuliert.

Seite 34


Neues aus dem Kindergarten

Wir befragten Kinder im Alter von 4 bis 11 Jahren, überwiegend im Schulalter. Zeitraum war der 1. - 2. Oktober

2020. Ca. 40 Kinder im Haus für Kinder, St. Elisabeth in Kirchanschöring.

Manchen Antworten scheinen ähnlich. Allerdings wäre es schade, bestimmte Formulierungen / die Art, wie

Kinder die Wörter für sich selbst interpretieren bzw. aussprechen wegzulassen oder abzuändern.

Was ist eigentlich Corona?

Was, das Menschen krank macht

Manche Menschen sterben wegen Corona, wenn sie alt sind

Ich hasse Corona

Krankheit

Gefährlicher Virus

Kein Lebewesen

Bakterien

Corona ist von einem Labor ausgebüxt

Wenn man Corona hat, kann man nicht so gut atmen

Corona ist sowas von gar nicht cool

Was muss man machen, damit man kein Corona bekommt?

Maske / Mundschutz / Atemschutzmaske

Abstand (50 Meter manchmal)

Abstand halten, wo die schwarzen und gelben Linien sind

1 m Abstand / 1,5 m Abstand

Nicht anfassen / nicht ins Gesicht fassen

Ordentlich Hände wachsen / nach dem Niesen Hände

waschen

Hände „desinfikazieren“

Nicht die Füße von anderen Leuten anfassen

Nicht Nase bohren, sonst kommt Corona in die Nase

Ich bin klein, ich brauch keine Maske (M., 4 Jahre)

Wenn man alte Männer und Frauen anfasst, kriegt man Corona

Nicht Hände schütteln / nicht Hand halten

Nicht in die Schule gehen

Nicht spucken und pusten

Nicht kuscheln / keine Kuschelparty

Nicht küssen, nicht berühren

Nicht so viel einkaufen

Nicht das Essen teilen / aus eigener Flasche trinken

Nicht nach China gehen, weil da ist Corona entstanden

Nicht Stifte tauschen

Sich an die Regeln halten

Ganz viel Klopapier

Steigender Verbrauch von Toilettenpapier

- auch daran ist Corona schuld

Seite 35


Neues aus dem Kindergarten

Warum gibt es Corona?

Wegen den „Politikern“, hat mein Papa gesagt

Eigentlich gibt es kein Corona, die haben sich das ausgedacht

Weil die Chinesen Fledermäuse gegessen haben, Fledermäuse

haben Corona in sich

Chinesen haben das erfunden, weil die möchten das für

den Krieg hernehmen

Chinesen wollten ein Benzin herstellen, da ist der Virus

draus geworden

Gut, dass die Chinesen Benzin aus dem Virus gemacht haben,

dann können wir tanken

Corona - ein gefährlicher Virus

Die Fledermäuse haben Corona auf ihren Sachen

Manche „Virusse“ sind vom Gletscher rausgekommen, die

waren gefroren

Wie ist Corona?

Schnupfen, Husten, Niesen

Gefährlich

Doof, Blöd

Nicht schön / nicht gut / nicht cool

Schlimm

Gemein

Schlecht

Keine Ahnung, ich hatte es nicht

Bei Corona müssen wir Abstand halten

Wo überall gibt es Corona?

Seit wann gibt es Corona?

Seit 8 Jahren / seit einem Jahr

Seit 100 Jahren

Seit der Urzeit

Seit Ostern

Seit 2019

Schon die ganze Zeit

Eigentlich schon ganz lange, aber davor hat

es so viele andere „Virusse“ gegeben, dass der

Corona nicht aufgefallen ist.

In allen Ländern - aber nicht überall

Im Kaufland, im Netto, im Blumenladen

Überall ist Corona festgeklebt

Auf der ganzen Welt

In Österreich auch

In Thailand / China / Schweiz / Rosenheim /

Norditalien /Frankreich

In ganz Bayern

Seite 36


Neues aus dem Kindergarten

Was ist mit Corona anders als vorher?

Dass man überall Masken tragen muss, früher nicht

Spielzeuggeschäfte hatten zu

Unterschiedliche Pausen in der Schule: Spielplatz / Wiese

& Berg / Pavillon / Klassenzimmer

Weniger Menschen dürfen in den Park

Wir mussten alle ganz viel Klopapier kaufen

Man muss ganz viel Mehl kaufen und bunkern

Vorsichtsmaßnahmen bei Corona

Wie lange dauert Corona noch?

Das verfolgt uns für immer

Ein halbes Jahr / 1-2 Jahre

Bis zu den Osterferien

Dieses Jahr noch fertig und dann noch drei

Monate

4 Monate / 10 Monate / 8 Monate

Meine Oma denkt, Corona hört nie auf. Ich

denke, es hört bestimmt auf, hoffe ich

Wer kann Corona bekommen

Wenn die Tiere auf dem Markt was Schmutziges

essen, bekommen sie Corona

Nur Menschen / jeder Mensch

Die alten Frauen und Männer

Alle die, die wo hingehen, wo viele Leute sind

ohne Maske

Alle, die betrunken sind

Wie sieht Corona aus?

Durchsichtig / unsichtbar / den sieht man nicht

Kann man nicht sehen, der ist so winzig, den

sieht man nicht mal mit einem Auge

Rot

Die, die Ausflüge in andere Länder machen

Alle, die in Kroatien oder Griechenland waren

Bei uns in der Klasse hat ein Kind Corona bekommen,

der ist aber wieder gesund

Eigentlich jeder, außer Delfine, Katzen und Fische

Ganz kleine Kugeln

Die haben so Plastikrollen

Egal ob die Tür zu ist, oder nicht, die kommen

oben oder unten durch, weil sie so klein sind

Der ist rund und hat so ähnliche Stacheln mit so

Saugnäpfen, mit Schälchen auf den Spitzen

Klein und dick

Seite 37


Neues aus dem Kindergarten

Was ist denn an Corona gut?

Dass man Abstand hält

Dass ich nicht mehr so oft zur Schule musste

Dass ich ganz viele Ferien hatte

Dass niemand mein Essen wegnimmt

Dass wir alle zusammen gegessen haben

Ich konnte viel länger „Nintendo Switch“ spielen

Interessiert euch die „Kindermeinung“ zu

einem bestimmten Thema?

Werft uns eure Fragen in den Briefkasten oder

sendet eine E-Mail an:

st-elisabeth.kirchanschoering@kita.ebmuc.de

Larissa Neuer, Erzieherin im Anerkennungsjahr

Marianne Preitauer, Heilerziehungspfl egerin

Haus für Kinder St. Elisabeth erhält Spendenscheck

Rückblick Elternbeirat 2019 / 2020

Liebe Eltern,

das vergangene Kindergartenjahr war alles andere als normal und einfach. Trotzdem konnten wir das Kindergarten-Team

unterstützen und einige Projekte verwirklichen.

Wir würden uns freuen, wenn auch in diesem Jahr wieder ein paar von euch Lust haben im Elternbeirat dabei

zu sein. Wir unterstützen das Kindergarten-Team, wo wir können, und haben auch immer viel Spaß dabei.

Auf den nächsten Seiten fi ndet ihr die Highlights des letzten Jahres.

Euer Elternbeirat

Seite 38


Neues aus dem Kindergarten

1. Vorsitz: Franziska Straßer

2. Vorsitz: Stefanie Schmid

Schriftführerin: Karin Manzinger

Kurze ein paar Facts zu uns

Team: 15 Personen

Kasse: Anna Maria Wörndl

PR: Sophia Reitschuh

Weitere Mitglieder:

Christina Winkler, Elisabeth Riedel, Claudia Sieber, Katrin Pätzold, Madeleine Weingarten, Magdalena Eder,

Kristina Haas, Maria Schneider, Angelika Weidenspointner, Christine Kirchhofer

Die Projekte im letzten Jahr

1. Familienwanderung mit Feuerschalen 2. St. Martinsumzug

Seite 39


Neues aus dem Kindergarten

3. Weihnachtsaktion „Junge Leute helfen“

Zusammenarbeit mit der KLJB und den Firmlingen

4. Lichterwanderung

5. Kinderfasching

Der Kinderfasching wird komplett unabhängig vom Kindergarten organisiert

Seite 40


Kindergarten / Von anderen Stellen

6. Kaffee und Kuchenbuffet zum Tag der Offenen Tür

7. Organisation der Fotografin

8. Spendengelder für den Kindergarten 1.233 €

(Der Betrag kam hauptsächlich aus dem Erlös des Kinderfaschings zustande - siehe vorhergehenden Bericht)

9. Dankes-Schweinchen

(2 x im Jahr, Weihnachten und Sommerferien)

für Kindergarten-Team und Busfahrerinnen

10. Laufender Austausch zwischen Elternbeirat

und Kindergarten-Team

© Thomas Bethge / Adobe Stock

Tipps der Energieagentur Südostbayern

Photovoltaikanlagen lohnen sich weiter - 52-Gigawatt-Deckel kommt nicht

Das befürchtete Ende der Einspeisevergütung für Solarstrom

kommt nun doch nicht. Der Bundestag hat die Abschaffung

des so genannten 52-Gigawatt-Deckels beschlossen.

Damit kann die private Stromerzeugung durch

Photovoltaikanlagen weiter durch die Einspeisevergütung

im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gefördert

werden.

Großes Potenzial für den Klimaschutz

Eine private Photovoltaikanlage kann rund 30 Prozent

des eigenen Strombedarfs decken, teilt die Verbraucherzentrale

Bayern mit. Bei einem Haushalt mit vier Personen

Foto: Verbraucherzentrale Bayern - Africa Studio / Fotolia.com

und einem jährlichen Verbrauch von 3.000 Kilowattstunden sinken die jährlichen CO2-Emissionen um etwa

500 Kilogramm. Obwohl die Einspeisevergütung weiter sinkt, kann eine neue Photovoltaikanlage auch heute

noch kostendeckend oder mit Gewinn betrieben werden. Grund sind die in den vergangenen Jahren immer

preisgünstiger gewordenen Solarmodule.

Seite 41


Von anderen Stellen

Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern wird oft überschätzt

Ein Batteriespeicher im Haus kann den Anteil des selbst verbrauchten Solarstroms deutlich erhöhen. Zu bedenken

ist dabei natürlich, dass die Batterien die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlagen beeinflussen. Dies

liegt an den noch hohen Anschaffungskosten für die Batterien und der Lebensdauer, die meist auf 10 Jahre

garantiert wird. Wer sein Elektrofahrzeug mit eigenem Solarstrom betankt, kann den Eigenverbrauchsanteil

ebenfalls erhöhen. „Oft reichen Kapazität und Ladestrom eines Batteriespeichers nicht zum vollständigen Laden

der Fahrzeugbatterie aus. Wenn möglich, sollte man tagsüber direkt aus dem Überschuss der Photovoltaikanlage

laden. Photovoltaikanlage, Speicher und intelligente Ladestation müssen aufeinander abgestimmt

sein“, empfehlen die Energieexperten der Energieagentur.

Bei allen Fragen zum Thema Photovoltaik und Batteriespeicher hilft die Energieberatung der Energieagentur

Südostbayern GmbH und der Verbraucherzentrale Bayern weiter. Außerdem empfiehlt die

Verbraucherzentrale Bayern den Eignungs-Check Solar vor der Anschaffung der Solarstromanlage.

Größe der Photovoltaikanlage am Eigenverbrauch ausrichten

Galt zu Zeiten von hohen Einspeisevergütungen für Solarstrom

die Devise „Je größer die Photovoltaikanlage desto

besser“, haben sich die Voraussetzungen grundlegend

verändert.

Aktuell gibt es nur noch bis zu 8,90 Cent (Stand: 13.08.2020)

für die ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde (kWh).

Daher ist es heute lukrativ, möglichst viel des selbstproduzierten

Ökostroms auch selbst zu nutzen. Daher sollte die

Größe der Anlage am eigenen Verbrauch ausgerichtet

werden.

Angenommen ein Vier-Personen-Haushalt benötigt im

Foto: energie- & umweltzentrum allgäu

Jahr 4000 kWh Strom, dann sollte eine Anlage mit einer

Spitzenleistung von vier bis fünf Kilowatt auf dem Dach installiert werden - das entspricht einer PV-Modul-Fläche

von rund 30 Quadratmetern. Damit lässt sich ca. ein Drittel des Stromverbrauchs decken. Wer zusätzlich

einen Batteriespeicher installiert, kann noch mehr vom eigenen Strom selbst nutzen und eine Autarkiequote

von 60 Prozent und höher erreichen.

Heizung fit für den Winter machen

Wird eine Heizungsanlage optimal eingestellt, lassen sich die Heizkosten eines Haushalts spürbar senken. Zur

Vorbereitung auf die kommende Heizperiode sind folgende Tipps der Energieexperten hilfreich:

Neuer Heizkessel: Erhebungen zeigen, dass der Austausch des alten Kessels gegen eine moderne, effiziente

Heizung den Brennstoffverbrauch um durchschnittlich 15 Prozent reduziert. Die Kombination mit zusätzlichen

Maßnahmen wie eine Heizungsunterstützung durch Solarthermie kann den Verbrauch um weitere 15 Prozent

senken. Beim Einbau eines neuen Heizkessels sollte stets die gesamte Anlage optimiert werden.

Hydraulischer Abgleich: Mit dem hydraulischen Abgleich stellt der Fachmann sicher, dass alle Heizkörper jederzeit

mit genau der richtigen Menge und maximal notwendigen Temperatur an Heizwasser versorgt werden.

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Von anderen Stellen

Nur so kann sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilen.

Effiziente Umwälzpumpe: Werden alte Umwälzpumpen durch moderne Hocheffizienzpumpen ersetzt, kann

sich der Stromverbrauch der Heizungsanlage um bis zu 80 Prozent verringern.

Richtige Programmierung: Eine Heizung, die auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellt ist, verbraucht deutlich

weniger Brennstoff (Öl, Gas, Holz) als eine, die mit Werkseinstellungen läuft. Ein Fachmann hilft die Regelungseinstellungen

zu optimieren - dies ist insbesondere in Kombination mit Solaranlagen sehr wichtig. Ein

Heiz- und Solarwärmecheck der Verbraucherzentrale können hierzu wichtige Informationen für Hausbesitzer

liefern.

Dämmung: Ein Problem sind Rohre und Armaturen, die nicht oder unzureichend isoliert sind. Anlagen geben

dann einen großen Teil der erzeugten Wärme dort ab, wo sie gar nicht benötigt wird. Durch nachträgliche

Dämmung kann viel Energie eingespart werden.

Förderung für effiziente Heizungsanlagen: Auf Bundesebene fördern die KfW-Bankengruppe und das Bundesamt

für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Investitionen in effiziente Heiztechnik. Sowohl neue Heizungen

wie auch die Optimierung bestehender Anlagen werden finanziell begünstigt. Die Art der Unterstützung variiert

zwischen Bar-Zuschüssen und verbilligten Darlehen mit Tilgungszuschuss.

Thermostatventile kontrollieren

Thermostate erhöhen den Wohnkomfort und helfen Energie

zu sparen.

Das Thermostatventil misst über einen Temperaturfühler

laufend die Raumlufttemperatur und regelt danach den

Heizwasserdurchfluss des Heizkörpers so, dass die gewünschte

Zimmertemperatur konstant bleibt.

Stufe 3 entspricht im Regelfall 20 Grad Celsius. Wenn beispielsweise

die Sonne ins Zimmer scheint und den Raum

Foto: Gerhard Seybert / Fotolia.com

aufheizt, wird die Fremdwärme vom Thermostat registriert und der Zufluss des Heizwassers gedrosselt.

Immer noch ist der Glaube weit verbreitet, dass der Raum besonders schnell warm wird, wenn das Thermostat

auf der höchsten Stufe steht. Mit voll aufgedrehtem Thermostatventil heizt man aber nicht schneller, sondern

nur länger – bis die eingestellte höhere Zimmertemperatur erreicht ist. Wo Thermostatventil-Köpfe fehlen oder

beschädigt sind, sollten diese erneuert werden, da sonst der Heizenergieverbrauch spürbar steigt.

Es empfiehlt sich, installierte Thermostatventil-Köpfe von Zeit zu Zeit auf ihre Funktionstüchtigkeit hin zu prüfen.

Letztere ist gewährleistet, wenn je nach Einstellung die dazu passende Temperatur erreicht wird – bei Stufe 3

beispielsweise 20 Grad Celsius. Möchte man nur jene Räume heizen, die zu bestimmten Zeiten auch genutzt

werden, ist dies mit modernen Reglern mit Zeitprogramm (programmierbarer Thermostat) möglich.

Die persönliche Energieberatung setzt aus

Auch die Energieagentur Südostbayern GmbH und die Verbraucherzentrale Bayern

reagieren auf die aktuellen Covid-19-Entwicklungen und stellten ihr

gesamtes Energieberatungsangebot wieder auf Telefon, E-Mail oder online um.

Nachdem die Beratungstermine in den Standorten im Berchtesgadener Land bereits umgestellt wurden,

ist die Änderung der persönlichen Beratungstermine in telefonische Beratungen nun auch in den

Beratungsstellen im Landkreis Traunstein erforderlich. Auf diesem Weg kann das kostenlose und neutrale

Beratungsangebot, wie sich bereits im Frühjahr bewährt hat, sehr gut weitergeführt werden.

Terminvereinbarung unter Tel.: 0861 / 58 - 7039

Seite 43


Von anderen Stellen

Sommerferien-Leseclub der Bücherei

Die Gemeindebücherei St. Michael Kirchanschöring organisierte schon zum vierten Mal einen Sommerferien-

Leseclub für Kinder und Jugendliche. Die Teilnehmer konnten aus eigens dafür neu angeschafften Büchern

auswählen und hatten sieben Wochen Zeit zu lesen und zu bewerten.

Nach dem Lesen wird eine Bewertungskarte ausgefüllt, die gleichzeitig als Los dient. Schon ab dem ersten

gelesenen Buch nimmt man an einer Verlosung teil, und wer mindestens drei Bücher liest und bewertet, bekommt

eine Urkunde. Auch dieses Jahr gab es wieder spannendes Lesefutter und tolle Preise!

Von den angemeldeten 20 Mädchen und 17 Buben zwischen sechs und dreizehn Jahren hatten 17 das Drei-

Buch-Ziel erreicht oder sogar übertroffen.

Da die Buchausstellung dieses Jahr nicht durchgeführt werden konnte, nahmen die glücklichen Gewinner

ihre Preise in der Bücherei während der Ausleihzeiten entgegen.

Welche Ziele hat der Sommerferien-Leseclub?

Kinder und Jugendliche sollen auch außerhalb der Schulzeit für das Lesen begeistert werden.

Förderung der Leselust nach dem Motto: „Lesen macht Spaß und zahlt sich aus!“

Förderung des Lese- und Textverständnisses sowie der sprachlichen Kompetenz.

Goldenes Bücherei-Siegel

Nachdem die Gemeindebücherei St. Michael vor zwei Jahren das Silberne Bücherei-Siegel des St. Michaelbundes

erhalten hatte, wurde sie jetzt mit dem Goldenen Bücherei-Siegel ausgezeichnet.

Dazu musste die Bücherei mindestens 14 von 15 Anforderungen erfüllen.

Bewertungspunkte sind u.a. die Ausstattung der Bücherei, Öffnungszeiten, Medienetat, Medienbestand, Ausleihzahlen,

EDV-Ausstattung, Veranstaltungen, Homepage, Fortbildungen der Mitarbeiter und die Zusammenarbeit

mit Schule, Gemeinde und Pfarrei.

Die neun ehrenamtlichen Mitarbeiter freuen sich, dass ihr Engagement gewürdigt wird.

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Herzlichen Dank für euer tolles Engagement,

liebes Bücherei-Team!


Aus dem Vereinsleben

Distanziertes Zusammenspiel

„Endlich wieder ein Konzert!“. Die Musikkapelle

Kirchanschöring konnte, wegen Corona, zwar leider

ihr 100-jähriges Jubiläum nicht wie geplant feiern,

als kleinen Trost hält die Kapelle aber einige

Abendkonzerte. So auch vor einiger Zeit in Wolkersdorf.

Um den, wegen der Pandemie, nötigen

Abstand zu halten beanspruchte die Kapelle zwar

einen etwa dreimal so großen Platz als sonst, das

tat ihrem guten Zusammenspiel allerdings keinen

Abbruch.

Die Musikanten bewiesen jedenfalls an diesem

Abend, die Kapelle hat nichts von ihrem Können und

dem guten „Sound“ eingebüßt, trotz des bestenfalls

nur sporadischen Übens.

Zuerst schien es, als ob die Konzertbesucher, vielleicht

aus Angst vor der Krankheit, sich nicht trauen

würden aus ihren Abschottungen zu kommen. Am

Ende des Abends war der Platz beim Wolkersdorfer

Maibaum aber doch sehr gut gefüllt, natürlich mit

den durch die Pandemie geforderten Abständen

zwischen Familien.

Roider betätigte sich während des Abends in gewohnt

souveräner Art auch als Ansager.

Wegen der Corona-Abstandsregeln saßen die Musikanten

etwas weiter auseinander als sonst.

Ihr Zusammenspiel funktionierte aber tadellos

Im Konzert selbst streunte die Kapelle nicht weit

von ihren Ursprüngen und ließ viele der für bayerische

Blaskapellen charakteristische Stücke, Märsche,

Polkas und Walzer hören.

In gewohnt routinierter Manier übernahm Rupert Roider

die Ansage für den Abend

Zum Konzert gekommen waren auch Vertreter der

Musikkapellen Ringham/Petting und Steinbrünning.

Der Vorstand der Kirchanschöringer, Rupert Roider,

konnte zudem Ehrenkapellmeister Karl Straßer und

dessen Frau begrüßen und dankte gleich zu Beginn

des Konzertes dem Organisator des Abends,

Jakob Rehrl.

Um den Corona-Abstandsregeln Genüge zu tun, musste sich

Kapellmeister Rüdiger Koslik etwas ins Gebüsch zurückziehen.

Hier steuert bei der Zugabe, „Mein Heimatland“,

der Organisator des Abends, Jakob Rehrl, den Gesang bei

Begrüßt wurden die Besucher, sehr passend, mit

dem Spielmannsgruß von Hans Schmid. Im sehr

gut zusammengestellten Programm bekamen die

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Aus dem Vereinsleben

Besucher danach für Gelegenheiten einige dieser

hervorragenden Kompositionen zu hören, wie die

„Lottchen Polka“, von Ladislav Kubes, den „Bozner

Bergsteiger Marsch“ von Sepp Tanzer, den „Böhmerwald

Walzer“ von Otto Ebner, oder die Polka

„Neuer Schwung“ von Peter Schad.

Mit letzterer bewiesen die Kirchanschöringer, sie

haben nichts von ihrem eigenen Schwung verloren.

Für die Zugabe, nach der von den Besuchern

mit ihrem Applaus und Rufen verlangt wurde,

hatten Kapellmeister Koslik und seine Musikanten

ebenfalls ein sehr passendes Stück gewählt, nämlich

„Mein Heimatland“ von Sepp Neumayr.

Natürlich erwähnte Roider auch das 100-jährige

Jubiläumsfest der Kapelle, das heuer leider ausfallen

musste. Er versprach aber, es im nächsten Jahr

in gebührender Manier nachholen zu wollen. Es sei

auch schon ein Arrangement mit „Ernst Hutter und

seinen Original Egerländern“ getroffen worden,

dass sie auch dann zum Jubiläum kommen würden.

text & Fotos: alois albrecht

Standkonzert der Blaskapelle Kirchanschöring in Roth

Blaskapelle Kirchanschöring: Auch mit „Hygiene-Abstand“ spielten die Musiker ein gelungenes Konzert

Im August lud das „Gasthaus Rothlerwirt“ zum Standkonzert der Blaskapelle Kirchanschöring ein. Für die Blaskapelle

war dies ein willkommener Anlass um wieder öffentlich auftreten, nachdem bereits seit Juli wieder

geprobt werden konnte.

Bei sehr angenehmen Temperaturen fanden glücklicherweise auch viele Zuschauer den Weg zum Rothlerwirt

und ließen sich im Freien mit Getränken und vielerlei Gerichten versorgen.

Für den ersten Auftritt seit vielen Monaten bedankt sich die Blaskapelle Kirchanschöring recht herzlich

bei den Wirtsleut vom Rothlerwirt und freut sich auf den nächsten Auftritt im Gemeindegebiet.

text & Fotos: robert vordermayer

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Aus dem Vereinsleben

Vereinssatzung von Mitgliedern einstimmig angenommen

Die im Frühling von der Vorstandschaft neu

verfasste Vereinssatzung der Musikkapelle

Kirchanschöring wurde im Gasthaus Kraller in

der Roth ohne jegliche Beanstandungen angenommen

und einstimmig als gültig beschlossen.

Auch die dafür zuständigen Beamten im Landratsamt

Traunstein, denen die neue Satzung

vorgelegt worden war, wollten lediglich die,

wie sie meinten, zu ungenaue Weise der Veröffentlichung

der Einladungen zu Mitgliederversammlungen

geändert haben. Ursprünglich

hatte es in der Satzung geheißen, Mitglieder

würden durch Anzeigen in der „Lokalpresse“

auf Versammlungen hingewiesen. Um das genauer

auszudrücken, wurde die Satzung da-

Der 1. Vorstand Rupert Roider (l.)

und Schriftführer Robert Vordermayer stellten die Satzung des „Vereins

zur Förderung der Blaskapelle Kirchanschöring e.V.“

hingehend geändert, dass Einladungen zur

jährlich abgehaltenen Generalversammlung

zur Abstimmung vor

und jeglicher weiterer Versammlungen in der

Lokalpresse durch die Südostbayerischen Rundschau erfolgen werden.

Text & Foto: Alois Albrecht

Jahreshauptversammlung zum Start in die neue Schießsaison

Traditionell findet am letzten Freitag im September

die Jahreshauptversammlung der SG „Schützenblut“

Lampoding im Gasthaus Rothlerwirt in Roth

bei Lampoding statt.

1. Schützenmeister Hannes Baumann begrüßte die

Mitglieder und besonders die anwesenden Jungschützen,

sowie 1. Bürgermeister Hans-Jörg Birner,

1. Gauschützenmeister Anton Stutz, die Vorstandschaft

und Ehrenmitglied Franz Aicher.

Ein ereignisreiches und turbulentes Jahr nannte

Hannes Baumann die abgelaufene Schießsaison

mit dem abrupten Ende im März, die komplette

Absage des Rundenwettkampfs und allen Meisterschaften.

Dennoch gab es einiges zu berichten.

Bevor der Tätigkeitsbericht des 1. Schützenmeisters

auf der Tagesordnung stand, erhoben sich alle

Anwesenden zu einer Gedenkminute zu Ehren der

im abgelaufenen Schützenjahr verstorbenen Vereinsmitglieder

Jakob Obermayer und unserer Herbergsmutter

Rita Kraller.

Nun begann Hannes Baumann mit seinem Tätigkeitsbericht,

der trotz Pandemie einige Termine

aufwies: vom Anfangsschießen, über die turnusmäßige

Standkontrolle des Landratsamtes, zu den

kirchlichen Feiertagen an denen unsere Standartenabordnung

teilnahm.

Aufgrund entschuldigter Abwesenheit von Kassier

Florian Schiller verlas 1. Schützenmeister Hannes

Baumann den Kassenbericht. Die Kassenprüfer

Franz Aicher und Franz Kraller bestätigten die Kasse

als sehr gut geführt und gut nachvollziehbar. Der

Kassier wurde von der Versammlung einstimmig

entlastet.

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Aus dem Vereinsleben

Sportwart Michael Kraller und Jugendwart Tobias

Obermeier verlasen im Anschluss die Erfolge und

Ergebnisse der Schützen. Beim Jugendrundenwettkampf

erreichten die in der Schüler- und Jugendklasse

startenden acht Jungschützen einen hervorragenden

2. Platz mit gesamt 988,5 Ringen.

Bei den Gaumeisterschaften konnte in der Jugendklasse

LG Robert Anner den 4. Platz sowie in der

Klasse Junioren 2 Stefan Anner mit 371 Ringen den

1. Platz erreichen.

Tobias Obermeier sicherte sich bei den Junioren 1

mit 388 Ringen ebenfalls den 1. Platz.

Im Luftgewehr schaffte Matthias Haunerdinger

den 4. Platz, Michael Kraller den 2. Platz und Hannes

Baumann den 1. Platz.

Hannes Baumann konnte sich auch mit dem Kleinkaliber

auf die 100 Meter Distanz den 1. Platz mit

290 Ringen sichern.

Mit dem Zimmerstutzen erreichten Matthias Haunerdinger

Platz 4 (275 Ringe), Tobias Obermeier

Platz 3 (277), Hannes Baumann Platz 2 (277) und

Michael Kraller Platz 1 (279).

Lisa-Marie Haunerdinger siegte im KK-Liegend mit

583 Ringen.

Mit der Luftpistole erreichte Pauline Fitzga in der

Jugendklasse den 1. Platz mit 341 Ringen. Monika

Kraller erzielte 347 Ringe und landete auf Platz 2.

Stefan Obermayer erreichte den 7. Platz mit 352

Ringen und mit der Sportpistole den 3. Platz mit 474

Ringen.

Abschließend wurde die Vorstandschaft einstimmig

entlastet.

Als nächster Punkt folgte die Siegerehrung der Jahresmeister,

die aufgrund der Pandemie nicht wie

üblich zum Saisonabschluss im April abgehalten

werden konnte. Hier wurden als bester Schütze

Hannes Baumann mit einem Ringschnitt von 394

Ringen und beste Schützin Lisa-Marie Haunerdinger

mit einem Schnitt von 397,1 Ringen genannt.

Jahresmeister

Lichtgewehr aufgelegt

Michael Klinger

Schüler aufgelegt

Emma Klopsch

Schüler

Robert Anner

Jugend

Sebastian Obermeier

Junioren B

Stefan Anner

Junioren A

Tobias Obermeier

Damen

Lisa-Marie Haunerdinger

Schützen

Hannes Baumann

Altersklasse

Heinrich Haunerdinger

Senioren

Franz Kraller

Senioren aufgelegt

Elvira Kraller

Luftpistole Jugend/Junioren

Pauline Fitzga

Luftpistole

Evi Obermayer

Die Jahresscheiben erhielten

mit den je fünf besten Teilern

Herren

Hannes Baumann

Damen

Verena Kraller

Jugend

Tobias Obermeier

Luftpistole

Josef Obermayer

Die Rundenwettkämpfe konnten abschließen:

Mit dem Luftgewehr Lampoding I auf dem 5. Platz

in der Bayernliga und somit bleiben sie auch in der

kommenden Saison weiterhin in der Bayernliga.

Mit der Luftpistole Lampoding I in der Oberbayernliga

Südost 1 auf dem 4. Platz. Aufgrund personeller

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Aus dem Vereinsleben

Engpässe wurde diese Mannschaft abgemeldet

und schießt nun in der kommenden Saison mit veränderter

Zusammensetzung im Gau.

Die Rundenwettkämpfe im Gau konnten aufgrund

des Lockdowns nicht beendet werden, somit wurde

bei zwei fehlenden Wettkämpfen folgender

Endstand genommen:

uns allen für das kommende Schützenjahr viel Erfolg.

Für 25 Jahre Mitglied im Verein wurden nun von

1. Bürgermeister Hans-Jörg Birner und 1. Gauschützenmeister

Anton Stutz Claudia Stief, Helmut

Schuhbeck und Hannes Baumann geehrt.

Luftgewehr

Lampoding II auf dem 2. Platz in der Klasse A1,

Lampoding III auf dem 6. Platz in der Klasse B2.

Auch in der 3. Mannschaft kommt es zu personellen

Veränderungen. Hier werden nun hauptsächlich

die Jungschützen übernehmen.

Luftpistole

Lampoding II auf dem 2. Platz in der Klasse A2.

Die besten Rundenwettkampfschützin im Gau

wurde Ramona Wörndl von der Mannschaft Lampoding

II mit einem Wettkampfschnitt von 385,62

Ringen.

Vor dem nächsten Punkt Ehrungen sprachen 1. Bürgermeister

Hans-Jörg Birner und 1. Gauschützenmeister

Anton Stutz die Grußworte. Hans-Jörg Birner

gratulierte zu den tollen Ergebnissen und fi ndet

es sehr wichtig, dass gerade in dieser mühsamen

Zeit, die Menschen und Vereine zusammenhalten.

Auch der Schießstand ist nach dem letztjährigen

Wasserschaden „mit vereinten Kräften zu einem

Schmuckstück geworden“, so Birner.

Anton Stutz freute sich nach der Zwangspause

über ein freundliches Wiedersehen mit dem Verein.

Durch das Hygienekonzept und Einhaltung der

Abstandsregeln kann in der kommenden Saison

der Schießbetrieb aufgenommen werden und das

Vereinsleben kommt wieder in Schwung. Es ist sehr

erfreulich, dass die SG Lampoding so viele aktive

Schützen und Jungschützen hat, trotzdem sollte

man in der Jugendarbeit weiter aktiv bleiben.

Er bedankte sich bei allen Mitgliedern für den kameradschaftlichen

Zusammenhalt und wünschte

1. Gauschützenmeister Anton Stutz (links)

und 1. Bürgermeister Hans-Jörg Birner (rechts) gratulieren

Hannes Baumann zur 25-jährigen Vereinsmitgliedschaft

Zum Schluss wurden von 1. Schützenmeister Hannes

Baumann die Hygienemaßnahmen am Stand

erläutert sowie eine kleine Terminvorschau der

kommenden Saison gegeben, darunter die Heimwettkämpfe

der 1. Mannschaft in der Bayernliga

am 11. Oktober, 8. November und 10. Januar, sowie

das Maibaumaufstellen in Kirchstein am 1. Mai

2021.

Nach den ausführlichen Berichten schloss der 1.

Schützenmeister Hannes Baumann die Versammlung

mit einem „Gut Schuss“ für die kommende

Saison und „Schützen Heil“.

text & Fotos: verena Kraller

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Aus dem Vereinsleben

Unsere Gemeinde wie sie früher war - Die Winterzeit

Unter der Rubrik „Unsere Gemeinde wie sie früher war“ beteiligt sich der Heimatverein, mit Bildern aus früheren

Zeiten, in den nächsten Ausgaben der Gemeindezeitung. Herzlichen Dank dafür!

Riesenslalom an der Berger Leit‘n 1965

s‘Christkindl war da

Paul Aicher (Rausch Pauli) mit Begleitung

Winterdienst 1939 / 40

Schlittenfahren um 1955

Teppichklopfen im Schnee

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Schneeräumen in der Roth

Franz Kleinwötzl, Wimmer in Milzham,

fuhr im Winter die Kinder von Frohnholzen und

Umgebung mit dem Pferdeschlitten zur Schule,

um 1955

Feldkreuz am Kirchenweg in Redl


Aus dem Vereinsleben

Die Winter warn weiß und vui hea da Schnee,

es war klirrad koid und a zuagfroan da See.

Man heard Kinderlocha bis dunkel is worn,

in da Stubn drin do hoid di da Kerzenschein warm.

Und manches war a bisserl anders wia heid,

da ham se de Kinder über oa oanzige Sach

vom Christkindl gfreid.

Am Christbam warn a boa Strohsterne dro,

de hod ma sorgfältig eibagglt,

dass mas im nächsten Jahr wieder hernemma ko.

Und schau, obwois weniger kobt ham de Leid

hams wiast auf de Buidln segn konst,

ned weniger Freid.

Man hod si oft besser aufs Wesentliche konzentriert

und vielleicht grod deswegn

mehra vom Weihnachtszauber gspiad.

Oans is blim, sowoi friara wia heid,

des wichtigste is de gemeinsame Zeit.

Drum nemmts de Leid, des gern habts, vui öfters an Arm,

macht ses eich gmiatlich und hoids eich schee warm.

Winter 1943

Doads Gschichtn lesen

und doads mit de Kinder Platzerl bocha,

habts Zeit fürananda und doads ganz vui locha.

Sorgts eich um de Nachbarn, schauts auf andere Leit,

i wünsch eich a glückliche und a friedliche Weihnachtszeit!

- Petra Obermeier -

Auch Brot muss wachsen

Seit über zehn Jahren organisieren der Heimatverein und der Gartenbauverein

Kirchanschöring über das Jahr verteilt für die Schüler der dritten / vierten Klassen einige

Aktionen zum Thema „Auch Brot muss wachsen“.

Doch dieses Jahr war alles anders. Coronabedingt baute Franz Huber heuer ohne

Mithilfe der Schüler im Frühjahr das Korn an. Niemand konnte sich damals vorstellen,

welche Auswirkungen dieses Virus auf unser Leben haben werde.

Gut eingeregnet ging die Saat dieses Jahr gut auf und wuchs sehr gut. So standen

die Ähren Ende Juli zur Ernte bereit. Doch bedauerlicherweise fand zu dem Zeitpunkt

normaler Schulbetrieb coronabedingt immer noch nicht statt. Die Kornernte durch die

dritten Klassen musste leider entfallen.

So trafen sich am 29. Juli 2020 abends einige Mitglieder des Gartenbauvereins und

des Heimatvereins, um das Korn mit entsprechendem Abstand zueinander zu ernten.

Während Andreas Geierstanger und Franz Huber das Korn mit der Sense mähten, ban-

Seite 51


Aus dem Vereinsleben

den andere das Korn zu Garben, die wiederum zu Kornmandln zusammengestellt und gebunden wurden, um

so noch einige Tage zu trocknen. Franz Huber hat die Kornmandln dann „eingefahren“.

Text: Katharina Stöwe

Karl Straßer und Sepp Reschberger

Franz Huber

v.l.n.r.: Andreas Geierstanger, Franz Huber

und Lukas Babinger

Gartenbauverein macht Herzenswünsche möglich

Florian Halter freut sich über den Scheck,

der von (v.l.) Dagmar Straßer, Irmi Rackerseder, Manuela Babinger,

Katharina Stöwe und Maria Fellner übergeben wurde

Am 22. September 2020 konnte der Gartenbauverein

Kirchanschöring an Herrn

Florian Halter, der beim BRK die Einsätze

des Herzenswunsch Hospizmobils koordiniert,

die Spende aus der Abgabe der

Kräuterbuschen in Höhe von 600 Euro

übergeben.

Herr Halter bedankte sich ganz herzlich.

Das Geld wird für Ausflüge und Kurztrips

verwendet, mit denen das Hospizmobil

letzte Herzenswünsche schwer kranker

Menschen jeden Alters erfüllt. Das dafür

angeschaffte und speziell ausgestattete

Fahrzeug konnte die Vorstandschaft des

Gartenbauvereins besichtigen.

Die Ausflüge werden auf ehrenamtlicher

Basis durchgeführt und von Personen begleitet,

die sich hierfür ehrenamtlich engagieren.

Seite 52

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit am richtigen Ort bin

und das alles was geschieht richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt man Vertrauen.

- Charlie Chaplin -


Aus dem Vereinsleben

JFG Büdchen am 9er Feld in Kirchanschöring

Munterer Schlagabtausch beim Fußballstammtisch

Sportlerstammtisch-Premiere „eine gelungene Sache“ - SVK-Fußballabteilung plant Wiederholung

Moderator Manfred Straßer eröffnete den 1. Sportlerstammtisch

des Bayernligisten SV Kirchanschöring und stellte den

Veranstalter

Fußballabteilung SV Kirchanschöring Gästen abwechselnd Fragen zu den einzelnen Mannschaften,

die sich im Umkreis tummeln.

Gäste

Kurt Gaugler, Günter Heberle, Robert Berg und Christian Settele

leisteten sich hier einen interessanten Schlagabtausch zu

Kurt Gaugler

Günter Heberle

den verschiedenen Vereinen.

Robert Berg

So berichtete u.a. Kurt Gaugler von der Entwicklung des SV

Christian Settele (Passauer neue Presse)

Wacker Burghausen.

Moderator

Auch die heimischen Landesligisten wurden kurz beleuchtet.

Manfred Straßer

So wünsche sich Günter Heberle z.B. den SB Chiemgau Traunstein

in die Bayernliga. „Das hatten wir ja vor ein paar Jahren

schon mal, und das waren Spitzenderbys“, so Heberle.

Von der großen Kreisstadt sprang die Runde nach Erlbach, hier war Robert Berg der Fachmann, da er mit

dieser Mannschaft schon mal in die 5. Liga aufgestiegen war. Erlbach ist laut Berg breit aufgestellt und habe

eine gute Qualität, sagte Berg und lobte das Team um Spielertrainer Lukas Lechner.

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Aus dem Vereinsleben

Auch die Bezirksliga mit den Berchtesgadener Landkreis-Vereinen TSV Teisendorf, ESV Freilassing und SV Saaldorf

wurde angeschnitten.

Ein Schwerpunkt war das Thema Corona. „Vor allem den Kindern haben Sport und Bewegung gefehlt, auch

in der Schule“, klagte Settele. Ein großes Problem sieht Berg bei Geisterspielen: „Die Vereine im Amateur-

Fußball leben von den Zuschauern.“

„Diese Sportlerstammtisch-Premiere war eine gelungene Sache“, freute sich Jell, man wolle diesen munteren

Schlagabtausch „auf alle Fälle wiederholen.“

Die Fußballabteilung des SVK hat die Veranstaltung auf der facebook-Seite „gelb-schwarze-trikots“ live übertragen.

Sie sind dort noch immer abrufbar.

text: michael wengler, bild: michael wengler / manFred abFalter

Der erste Sportlerstammtisch - eine runde Sache

Ein großer Tag für die Feuerwehranwärter

Am Freitag, den 2. Oktober stand die Abnahme

des Jugendleistungsabzeichens in Lampoding

auf dem Terminkalender. Nun galt es zu

zeigen, was in den letzten Wochen geübt und

gelernt wurde.

Die Lampodinger Jugendfeuerwehr besteht

derzeit aus 16 Mädels und Jungs, was im Landkreis

Traunstein mit zur absoluten Spitze gehört

und worauf die Feuerwehr Lampoding sehr

stolz sein kann.

Die Teilnehmer mussten verschiedene Prüfungsabschnitte

absolvieren. Dazu zählten:

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Aus dem Vereinsleben

Knoten und Stiche (Brustbund am Kameraden, Strahlrohraufzug am CM-Strahlrohr und das Anlegen eines

Mastwurfs am Saugkorb)

Auswerfen eines doppelt gerollten C-Schlauchs innerhalb eines seitlich begrenzten Feldes

Zielwerfen mit einer Feuerwehrleine

Kuppeln von zwei Saugschläuchen

Zusammenkuppeln einer 90m langen C-Schlauchleitung

Ankuppeln eines Strahlrohrs an einem C-Schlauch mit Schlauchreserve

Erkennen und Zuordnen von wasserführenden Armaturen, Kupplungen und Zubehör

Zielspritzen mit der Kübelspritze

Theoretische Prüfung in Form eines Fragebogens

Alles wurde mit Bravour von den Jugendfeuerwehrlern bestanden und so wurde von den Schiedsrichtern der

Kreisbrandinspektion Traunstein, KBI Günter Wambach, Fach-KBM Jugend Martina Steinmaßl sowie Eva Pregler,

das Jugendleistungsabzeichen an die Mädels und Jungs überreicht.

Wir gratulieren ganz herzlich

Sandro Caravaca

Markus Egger

Leah Gehrer

Jakob Haberlander

Johanna Langbauer

Paul Mayer

Kilian Obermayer

Moritz Obermeier

Kilian Reschberger

Matthias Schuhbeck

Michael Seidenfuß

Michael Spiegelsberger

Tobias Spiegelsberger

Matthias Steinmaßl

Elias Vordermayer

Lukas Wurm

Die Aktion wurde unter den derzeitigen Corona-Bedingungen durchgeführt, natürlich unter Einhaltung der

vorgeschriebenen Maßnahmen, um auch den sehr wichtigen Ausbildungsbetrieb mit der Durchführung von

Leistungsprüfungen in der Feuerwehr aufrecht zu erhalten.

Die Jugendfeuerwehr sind unsere Einsatzkräfte von morgen! Danke für euren Einsatz und euer Engagement!

Ein großer Dank gilt daher auch dem gesamten Ausbildungsteam mit den beiden Jugendwarten Thomas

Huber und Robert Quast.

Text: FF Lampoding, Hannes Wagner

Seite 55


Vereinsleben / Seitenblicke

Theater leider abgesagt

Liebe Theaterfreunde!

Schweren Herzens haben wir entschieden, dass dieses Jahr die Bühne leer bleibt.

Mit den derzeitigen Corona-Auflagen sehen wir für uns leider keinen Weg, mit dem gewohnten Spaß

zu spielen und den Zuschauern einen angenehmen und kurzweiligen Theaterabend zu bieten.

Wir hoffen auf eine Besserung der Situation im nächsten Jahr

und sind voller Vorfreude auf November 2021, wenn es wieder heißt: Vorhang auf!

Über zahlreichen Besuch freuen wir uns jetzt schon. Bis dahin alles Gute!

Die Theatergruppe des GTEV Roth-Kirchanschöring

Gute Ernte in Kirchstein

Die Kirchsteiner Pfarrgemeinde feierte am 4. Oktober den diesjährigen

Erntedankgottesdienst - aus gegebenem Anlass - in der

Lodronhalle.

Die wunderschön dekorierte Halle, die heuer die kfd Kirchstein

mit bemerkenswerter Vielfalt und Besonderheit herrichtete, lies

die Besucher erkennen und staunen, aus welch reichhaltigem

Angebot an Obst, Gemüse, Blumen und Getreide wir aus der

Natur schöpfen dürfen.

Der Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Kaspar Müller, wurde

Seite 56


Seitenblicke

vom Kirchenchor Kirchstein, gemeinsam mit und zu den Melodien von Ziach und Harfe umrahmt.

In seiner Ansprache führte Pfarrer Müller den Gläubigen die unermessliche Liebe Gottes vor Augen, die durch

die vielfältigen Gaben am Altar sichtbar wird. Wir brauchen nicht viel dafür zu tun, um solch einen Gabentisch

zu erhalten, ernten können wir nur, weil es regnet und die Sonne scheint.

Passend zum Datum, dem 4. Oktober, den Namenstag von Franz von Assisi, ging Pfarrer Müller auch auf das

Leben dieses Heiligen Mannes ein. Dieser hätte, dank seiner reichen Eltern, in unendlichem Reichtum ein luxuriöses

Leben führen können, was ihm aber nichts bedeutete. Er schenkte alles, was er hatte den Armen und

wurde infolge dessen von seinem Vater enterbt. Er widmete sein bescheidenes Leben den vielen armen Menschen

und viele Mitstreiter schlossen sich ihm an und zogen hinaus um dieses einfache Leben den Menschen

in der ganzen Welt zu verkünden. Franz von Assisi war der Gründer des Franziskanerordens, der sich schnell in

Europa ausbreitete.

In diesem Sinne sollten auch wir unser Leben gestalten und immer wieder dankbar sein für die Gaben, die

Gott uns schenkt.

Mit dem Segen und einem Musikstück klang der feierliche Gottesdienst aus.

Ein herzliches Vergelt‘s Gott allen, die zum Gelingen dieses besonderen Festes beigetragen haben.

Text: Anna Obermayer / Fotos: Martina Schuhbeck

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Seitenblicke

Firmung 2020

Fotos: Fotostudio matzelberger

„Von was bist du begeistert, für was brennst du?“

Diese Frage stellte Pfarrer Westermeier den 65 Firmlingen die, aufgeteilt in drei Gruppen, am 2. und 3. Oktober

2020 in der Fridolfi nger Pfarrkirche das Sakrament der Firmung empfangen haben.

Nach der Corona bedingten längeren Pause und der Verschiebung war die Aufregung der Jugendlichen

schon in den Proben zu spüren und die Vorfreude groß.

In einem sehr bewegenden Gottesdienst ermunterte Pfarrer Westermeier die Firmlinge, eine Entscheidung zu

treffen. Auch wenn es Dinge gibt, die einen sofort begeistern, bei anderen Dingen braucht es ein bisschen.

Pfarrer Westermeier gab den Firmlingen folgenden Satz mit: „Es gibt einen Weg, den keiner geht, wenn du ihn

nicht gehst.“

Losgehen oder zurückbleiben! Die Entscheidung liegt bei euch, jedoch schickt Gott niemanden alleine auf

den Weg, er sendet euch den Heiligen Geist! Er schenkt uns Kraft und Leitung für unseren gemeinsamen Weg

hin zu Gott. Traut euch den Weg zu gehen.

Und von ihm bekommt ihr auch besondere Geschenke – die sieben Gaben des Heiligen Geistes.

Feierlich gestaltet wurde der Gottesdienst von der RC Band von Verwaltungsleiter Hubert Zeltsberger.

Während der Firmspendung jedes einzelnen entstand eine fast mystische Stimmung und man hatte fast den

Eindruck, man kann den Funke überspringen sehen.

Die Firmung vollendete den Weg, den die 65 Jugendlichen mit der Taufe begonnen haben. Wer gefi rmt ist,

ist voll eingegliedert in die Gemeinschaft der Kirche und ist eingeladen, dort auch Verantwortung zu übernehmen.

Vielen Dank allen Beteiligten für diesen wunderschönen Tag!

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Seitenblicke / Jugend

Fotos: Fotostudio matzelberger

KuBa - Kultur im Bahnhof „Anschöring“

Gemeindliche Einrichtung für Jugend- und Kulturarbeit

Noch immer ist der Betrieb im „KuBa“, der gemeindlichen

Einrichtung für Jugend- und Kulturarbeit,

weit weg vom Normalzustand. Die umfassenden

aktuellen Aufl agen erfordern mehr Zeit- und

Energieaufwand in der Vorbereitung einer jeden

Aktion, als uns selbst lieb ist. Trotzdem haben wir

auch festgestellt, dass an der Binsenweisheit eben

doch was dran ist, wo Türen zugehen, gehen neue

auf.

So kam es im August und Anfang September zum

„KuBa - Ferienprogramm“, das als Ersatz den Ausfall

des großen Ferienprogramms von Vereinen, Ehrenamtlichen

und Institutionen in Kirchanschöring

dienen sollte. Nun im Nachhinein ist klar, dass das

Vorhaben hervorragend geglückt ist und die KuBa-

Arbeit um ein Mosaiksteinchen reicher ist, nämlich

um den Workshopcharakter und Ansatz der kulturellen

Fort- und Weiterbildung in vielerlei Hinsicht.

Action beim Graffitiworkshop (Nachmittagsgruppe)

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Unsere Jugend

Die Gruppe bei der Führung

des Obdachlosen Klaus

Wald & Wasser:

Auf den Weg in den Wald

In zehn Programmpunkten von der

Das Ferienprogramm werden wir weiterhin

forcieren, da man die Freude

Matthias vor seinem Sprung

Radltour durch Anschöring, über Foto-,

von 16,5 Metern

Musik- und Graffitiworkshop, einer Entdeckungstour

durch heimischen Wald und Gewäs-

aber auch die Dankbarkeit der Eltern, das sich et-

bei allen Teilnehmenden gespürt hat,

ser, einem Actiontag beim Klippenspringen am was tut, wo sich gerade so wenig tut und junge

Wolfgangsee bishin zur Kulturfahrt nach Nürnberg Menschen gerade nicht unwesentlich betroffen

zum Thema Obdachlosigkeit, war einiges geboten. und eingeschränkt sind.

Und das Schönste: Unsere Ideen stießen abermals Unabhängig vom Ferienprogramm haben wir den

auf viel Zuspruch, sodass am Ende zusammengefasst

93 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nutzt, wobei zwischen 25 und 35 Leute mit dabei

Garten immer wieder zu geselligen Stunden ge-

am Ferienprogramm teilgenommen haben. Wobei waren. Eins ist eindrücklich, viele Menschen egal

ebenso zu erwähnen ist, dass die Nachfrage nicht welchen Alters, sehnen sich besonders in diesen

abreißt, ohne die geltenden Teilnehmerbeschränkungen

hätten es auch noch Dutzende mehr sein bot im Dorf. Das wollen wir auch weiterhin bieten,

Zeiten nach Treffpunkten, nach kulturellem Ange-

können.

zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sind bereits

wieder einige Workshops und Aktionen in Form von

An dieser Stelle möchten wir die mit erwähnen, die Ausflügen etc. gelaufen, dazu mehr in der nächsten

Ausgabe.

uns beim Ferienprogramm mit ihrem Engagement

unterstützt haben, mit viel Leidenschaft und Expertise,

und so dem Programm eine bemerkenswerte Wir bleiben auch weiterhin unserem generationenübergreifenden

Ansatz treu und setzen auf ein

Qualität verliehen haben.

Danke an Kathi Stöckl-Bauer (Biologin / Entdeckungstour

Wald und Wasser), an Anna Aicher aber auch in Zusammenkunft der Menschen, be-

Konzept mit der Idee, dass Vielfalt sowohl in Inhalt

(Fotografin / Fotoworkshop), Karl Bauer (Gitarrero reichert. Ein Gebiet, das wir gerne bedienen und

/ Musikworkshops), Michael Heindl (Künstler / Graffitiworkshop)was

auf der Strecke: Konzerte, Karaokeabende,

vorantreiben würden bleibt aktuell aber leider et-

Das schwierige an derlei Aufzählungen ist, die Gefahr

schnell jemanden zu vergessen. Denn außen-

wobei wir vom Wert für das Miteinander im Dorf

Theater etc. All dies ist gerade schwer umzusetzen,

rum gibt es viele Unterstützer, wie unsere Nachbarin

Irmi, lokale Vereine (bspw. SVK fürs‘s Busleihen auch wieder zur Tat schreiten werden, aktuell müs-

überzeugt sind und deshalb sobald als möglich

sen wir die Menschen bei den vielen Nachfragen

und Wünschen leider noch vertrösten.

etc.) und weitere, die jederzeit mit Rat und Tat zur

Seite stehen! Vergelt‘s Gott!

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Unsere Jugend

Foto aus dem Fotoworkshop von Emma Brüderl

Karl mit einem Teil der Workshopcrew beim Gitarretüfteln

Ein absolutes Highlight im letzten Jahr bot die Weihnachtszeit

im KuBa, mit dem Weihnachtsmarkt, an

dem neben Marktflair zwei Liveband brillierten und

um die 400 Leute einen wunderbaren Tag verbrachten,

oder dem Weihnachts_KuBa, bei dem

am späten Heiligabend über 30 Leute den Feiertag

ausklingen ließen.

Sollte dies in einer Form möglich sein, die den Grad

an Geselligkeit ermöglicht, der da eben dazugehört,

werden wir‘s versuchen, das ist allerding aktuell

nicht absehbar.

Genau deshalb denken wir aktuell von Moment zu

Moment und freuen uns umso mehr, wenn diese

auch weiterhin, trotz allem drumherum, Freude unter

die Leute bringen.

Auf Bald!

Herzlich, Michi & Bruno

Die Klippenspringerbande

Seite 61


Impressum

Verantwortlich im Sinne des

Pressegesetzes:

1. Bürgermeister Hans-Jörg Birner

Koordination: Petra Obermeier

Das Amtsblatt mit den offi ziellen Veröffentlichungen

ist die Südostbayerische Rundschau

Satz und Layout: Petra Obermeier

Korrektur: Juliane Reising

Gemeinde Kirchanschöring,

Rathausplatz 2

Druck: OH Druck GmbH, Laufen

Abgabeschluss

für die nächste

Ausgabe ist der

2. Januar 2021

gedruckt auf Recyclingpapier aus 100 % Altpapier

Seite 62


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Der Bürgermeister informiert

Bürgerbeteiligung

Ökomodellregion & ILE

Ökomodellregion beteiligt sich

Ein außerordentliches Ziegenleben

Bioprodukte auf den Speiseplan

Seite 4

Neues aus der Gemeindeverwaltung

Nachruf Pfr. Msgr. Holzner

Hundeknigge

Hundekot - ein dauerndes Problem

Fundamt

Das Heimatbuch der Gemeinde

Gratulationen

Widerspruchsrecht nach dem BMG

Wichtige Nachrichten aus der Verwaltung

Hinweise zur Biotonne

Kirchanschöring freiwillig feuerwerksfrei

Neue Azubine: Martina Drechsler

Erster Bürger*innenrat

Schnelles Internet

Wichtige Anweisungen für die Winterzeit

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Seite 14

Seite 16

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Seite 17

Seite 18

Seite 20

Seite 21

Seite 22

Seite 23

Seite 24

Seite 24

Seite 27

Seite 28

Sozial- und Rentenversicherungsamt

Landespflegegeld

Grundrentenzuschlag

Wir sagen DANKE

Schulnachrichten

Verabschiedung Frau Rütten

Fa. Rosenberger spendet Laptops

Leihlaptops in Fridolfing

Seite 30

Seite 31

Seite 31

Seite 32

Seite 33

Seite 33

Aus dem Kindergarten

Corona aus Sicht der Kinder

Spendenscheck vom Elternbeirat

Rückblick Elternbeirat

Von anderen Stellen

Tipps der Energieagentur Südostbayern

Sommerferien-Leseclub Bücherei

Goldenes Bücherei-Siegel

Aus dem Vereinsleben

Distanziertes Zusammenspiel

Standkonzert der Blaskapelle

Vereinssatzung einstimmig angenommen

Jahreshauptversammlung „Schützenblut“

Unsere Gemeinde wie sie früher war

Auch Brot muss wachsen

Gartenbauverein / Herzenswünsche

JFG-Büdchen am 9er-Feld

Erster Fußballstammtisch

Jugendleistungsabzeichen FF Lampoding

Theater leider abgesagt

Seitenblicke

Erntedankfest in Kirchstein

Firmung 2020

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Unsere Jugend

KuBa - Kultur im Bahnhof Seite 59

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Veranstaltungskalender

Aufgrund der aktuellen Situation können wir den Veranstaltungskalender nur unter Vorbehalt abdrucken.

Bitte informieren Sie sich darüber, ob die einzelnen Veranstaltungen wirklich stattfinden.

Sollten aufgeführte Termine nicht stattfinden oder neue Termine dazukommen,

bitte immer in der Gemeinde bei Sophia Reitschuh melden, damit der Veranstaltungskalender aktuell bleibt

Tel.: 08685 / 77 939 - 14

reitschuh-sophia@kirchanschoering.de

Herzlichen Dank!

Fr, 20. November

Sa, 21. November um 19:30 Uhr

Sa, 28. November ab 14:30 Uhr

Sa, 28. November

Sa, 5. Dezember um 14:30 Uhr

Fr, 11. Dezember um 19:30 Uhr

Sa, 12. Dezember um 19:00 Uhr

Sa, 19. Dezember ab 18:00 Uhr

Sa, 19. Dezember

So, 20. Dezember um 20:30 Uhr

Mi, 23. Dezember um 18:00 Uhr

Sa, 26. Dezember um 20:00 Uhr

Sa, 26. Dezember ab 18:00 Uhr

So, 27. Dezember

So, 27. Dezember um 14:00 Uhr

Di, 29. Dezember ab 9:00 Uhr

Fr, 08. Januar um 19:00 Uhr

Fr, 15. Januar um 20:00 Uhr

So, 17. Januar um 14:00 Uhr

Fr, 26. Februar um 20:00 Uhr

Fr, 12. März um 20:00 Uhr

Sa, 13. März um 9:30 Uhr

Sa, 13. März

Mo, 05. April

Fr, 09. April

So, 18. April

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Stammtischkickern beim Meisterfranzl

Aktivenversammlung im Feuerwehrhaus (Feuerwehr Lampoding)

Adventsmarkt in der Alten Schule (Kath. Frauengemeinschaft Kirchstein)

Christbaumaufstellen (KSK)

Weihnachtsfeier & Jahreshauptversammlung beim Saliterwirt (vdk)

Weihnachtsfeier beim Wirt Oberheining (DAV)

Weihnachtsfeier (Schützenlust)

Wintersonnwendfeuer beim Saliterwirt (Gewerbeverein)

Weihnachtsfeier (Schützenblut)

Weihnachtsfeier beim Saliterwirt (Gesangverein)

Waldweihnacht (Schnalzerjugend) - Start an der Kirche Kirchstein

Stefanikonzert in der Schulturnhalle (Blaskapelle)

Jahreshauptversammlung (Schnalzer)

Johanniwein in der Alten Schule nach dem Gottesdienst (PGR Kirchstein)

Weihnachtsfeier beim Rothlerwirt (kfd Kirchstein)

Winterbergmarsch Teisenberg (GebJgRK Wolkersdorf - Waginger See)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim Riedler (Wasserwacht)

Jahreshauptversammlung beim Rothlerwirt (Gesangverein)

Blasmusik am Sonntag in der Hans-Straßer-Halle (Blaskapelle)

Jahreshauptversammlung beim Rothlerwirt (Verein zur Förderung d. Blaskapelle)

Jahreshauptversammlung im Salitersaal (Fischerverein)

Firmung in der Kirche Fridolfing

Jahreshauptversammlung (Burschenverein)

Gestaltung des Ostermontag-Gottesdienst (Gesangverein)

Ausgabe der Jahreskarten (Fischerverein)

Anfischen (Fischerverein)

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