Waffenmarkt-Intern 02/2021

JAHRMEDIA
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Waffenmarkt-Intern – Das B2B-Insider-Magazin für Jagd, Messer, Schießsport und Security – die Februar-Ausgabe
WM-Intern ist das offizielle Mitteilungsorgan des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V.

02/Februar 2021 – G 25272

Das Insider-Magazin für Jagd, Messer, Schießsport und Security

Was erwartet uns

2021 in Sachen

Waffenrecht?

Handwerk

Neue Montage für alte Waffen und

Optik in der Frankonia-Werkstatt.

Wirtschaft

Auch dieses geht vorüber:

Hilf reiches im Umgang mit Krisen.

Der VDB informiert

Kooperationen, Praxistipps und

der Webseminar-Planer 2021.

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EDITORIAL

02/2021 · 3

Es kommt, wie es kommt …

Und wie es kommt, so müssen wir auch damit fertig werden. Nicht dass wir

es nicht erwartet hätten, aber irgendwie haben doch alle gehofft, dass nach

dem 10. Januar alles zumindest wieder wie im Herbst wäre: Hygienekonzept,

abgezählte Kunden, Händewaschen und Maske. Die Realität 2021 wird jedoch

bis in den Frühling hinein anders aussehen. Da hilft kein Jaulen und

kein Jammern, Umsatz muss her und die Ladenkassen müssen wieder klingeln,

wenn der Fachhandel nicht in einer Insolvenzwelle zur Jahresmitte

untergehen soll.

Leider ist die Ausgangslage für gesteigerte Warenumsätze in unserer Branche

in den Monaten Januar bis April nicht die rosigste. Dazu kommen noch

die geschlossenen Schießstände, Airsoft- und Paintball-Locations, die die

Nachfrage zusätzlich einbrechen lassen. Nicht umsonst lagen in diesen Monaten

früher mal die starken Endverbrauchermessen. Was aus denen wohl

geworden ist? Wir haben nachgefragt und die Antworten auf Seite 19 in dieser

Ausgabe abgedruckt. Aus meiner Sicht muss es unser Hauptanliegen

sein, den Kontakt zum Kunden wieder aktiv herzustellen. Sie ahnen

es schon, hier kommt das Dauerthema: Online-Handel. Dazu

muss weder Zeit noch Geld in den Aufbau von Online--

Shops gesteckt werden, wenn man nicht ohnehin

schon einen gut platzierten Shop betreibt.

Die Fachhandelsplattfom

ProGun bietet die Möglichkeit,

mit wenigen

Klicks die ersten

Produkte

auf dem Markt anzubieten. „Click & Collect“ ist zwar nicht flächendeckend

erlaubt, doch wo es geht, ist es eine gute Chance, den eigenen Laden

wieder hochzufahren. Wir haben auf den folgenden Seiten noch einige

Denkanregungen und Informationen für Sie zusammengestellt, die motivieren

und helfen sollen, vielleicht doch einen Weg aus dem Dilemma zu finden.

Natürlich sind Produktneuheiten immer ein Zugpferd für Endkunden. WM-

Intern wird versuchen, Sie über die spannendsten Innovationen auch ohne

Fachmesse auf dem Laufenden zu halten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

eine interessante und kurzweilige Lektüre unserer Februar-Ausgabe.

Ihr

Roland Zobel

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02/2021 · 4 INHALT I CONTENT

INHALT

EDITORIAL SEITE 3

KURZNACHRICHTEN I MAKE IT SHORT! SEITE 6

FIRMEN & PERSONEN I BUSINESS & PEOPLE SEITE 7

VDB – VERBAND DEUTSCHER BÜCHSENMACHER

UND WAFFENFACHHÄNDLER SEITE 12

TERMINE I APPOINTMENTS SEITE 19

HANDWERK I HANDCRAFT SEITE 21

EINKAUFSFÜHRER SEITE 25

WELT DER WIRTSCHAFT I WORLD OF ECONOMY SEITE 27

SORTIMENT I ASSORTMENT SEITE 33

RECHTSFRAGEN & POINT OF LAW SEITE 37

LIEFERANTEN-LEXIKON SEITE 42

Seite 7

IMPRESSUM I IMPRINT SEITE 46 Unternehmensnews

Bilder: © malkovkosta – Adobe Stock, © mapo – Adobe Stock, © Umarex


INHALT I CONTENT

02/2021 · 5

Bilder: © mapo – Adobe Stock, © VDB, © Eik Schulze, © Jurga Graf

Seite 12

Der VDB informiert: Kooperationen, Praxistipps

und der Webseminar-Planer 2021.

Seite 21

Handwerk: neue Montage für alte Waffen und

Optik in der Frankonia-Werkstatt.

Was erwartet uns

2021 in Sachen

Waffenrecht?

Seite 37

Seite 29

Wirtschaft:

Auch dieses geht vorüber:

Hilfreiches im

Umgang mit Krisen.

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02/2021 · 6

KURZNACHRICHTEN I

MAKE IT SHORT!

KURZNACHRICHTEN

Umsatzplus vor zweitem Lockdown

Der Einzelhandel konnte im Oktober eine deutliche Umsatzsteigerung von

2,6 % im Vergleich zum Vormonat verzeichnen. www.bankenverband.de

Corona-Hilfen verzögern Insolvenzen

Obwohl die Konjunktur aufgrund der Corona-Krise eingebrochen ist, nahm

die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2020 um 13,4 % ab und erreichte

den niedrigsten Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung

1999. www.creditreform.de

Finanzspritze für Innenstädte

Wie der Haushaltsausschuss des Bundestages entschied, sollen insgesamt

25 Millionen Euro in die Zukunft der Innenstädte investiert werden. Der HDE

bewertete diesen Schritt als äußerst positiv. www.einzelhandel.de

www.wm-intern.de

Bilder: © photokozyr – Adobe Stock


FIRMEN & PERSONEN I BUSINESS & PEOPLE

02/2021 · 7

FIRMEN UND PERSONEN

Ein Urgestein verlässt die

Bühne

Nach über 20 Jahren gibt Thomas Fischer den Stab weiter und wechselt aus

dem Berufsleben in den wohlverdienten Ruhestand. Über viele Jahre war er

als Vertriebsleiter National das Markengesicht von Umarex für den Fachhandel.

Für die WM-Intern-Redaktion war der Besuch bei ihm auf dem Messestand

ein festes Ritual auf jeder IWA OutdoorClassics.

Thomas Fischer übergab seinen Wirkungsbereich an Matthias Gessner, seit

2006 bei Umarex und bisher als ADM für Ostdeutschland übergeben.

www.umarex.de

z

Thomas Fischer (links) gibt

den Staffelstab an Matthias

Gessner weiter. Er übernimmt

jetzt die Funktion

des Vertriebsleiter National

bei Umarex.

Im Porträt: Klaus Michael Oswald

Waffenrecht-Experte mit Liebe zum lauten Knall

Bilder: © ivanko80 – Adobe Stock, © Umarex, © Klaus Oswald

www.wm-intern.de

Klaus Oswald ist bekannt für seine Seminare als staatlich anerkannter Lehrgangsträger.

Mit Waffenrecht für Sportschützen, Seenotsignalmittel und

Bewachungsgewerbe hat es angefangen, hinzu kam das Sprengstoffrecht

für Wiederlader, Vorderlader- und Böllerschützen. Was seine Lehrgänge

ausmacht, ist zum einen Oswalds lockere Art und zum anderen der reiche

Erfahrungsschatz, der dahintersteckt.

Begonnen hat alles bei der Bundeswehr. Dort durchlief Klaus Oswald verschiedene

Ausbildungslehrgänge und landete schlussendlich bei der Flugsicherung.

Als 1965 seine Dienstzeit auslief, fing er bei der Polizei in Hamburg

an. Nach dem normalen Polizeidienst machte er die Ausbildung zum

Kommissar und ließ sich danach im Fachbereich Waffen, Munition und

Sprengdienst sowie als Schießstandsachverständiger ausbilden. In dieser

Funktion leitete er 15 Jahre lang die Waffenwerkstatt der Polizei Hamburg.

Während dieser Zeit kam es zu einem tragischen Unfall: Aus einer geladenen

und gesicherten Pistole löste sich beim Herunterfallen ein Schuss, der

einen Beamten tödlich traf. Klaus Oswald wurde mit der Leitung der Untersuchung

beauftragt, um die Ursache

zu finden und zu beheben.

Neben der Leitung der Hamburger

Polizei-Waffenwerkstatt beschäftige

Oswald sich mehr und

mehr mit der Schießausbildung

der Beamten. So kam er auch

mit dem Schützenwesen in Kontakt

und wurde Mitglied im örtlichen

Schützenverein. Hier übernahm

Klaus Oswald bald die

waffenrechtliche Ausbildung der

Schützen, da er bereits von Berufs

wegen das Waffenrecht mit

seinen gesamten Änderungen

intensiv studiert hatte. Ab 1984

Klaus Oswald


02/2021 · 8 FIRMEN & PERSONEN I BUSINESS & PEOPLE

Wieso löste sich

der Schuss?

1976 starb ein Beamter der Polizei Hamburg, weil sich beim Herunterfallen

einer geladenen und gesicherten Pistole ein Schuss löste.

„Nach vielen vergeblichen Fallversuchen konnten wir das Geschehen

endlich rekonstruieren. Daraufhin wurde die Waffe in sämtliche

Einzelteile zerlegt, um den Fehler zu finden. Die Untersuchung

ergab, dass die Ausnehmung im Schlagbolzen, in dem die Sicherungswelle

eingriff, zu groß war und sich dadurch beim Herunterfallen

ein Prellschlag ergab, der zur Zündung des Zündhütchens

ausreichte“, erklärt Klaus Oswald, der damals mit der Untersuchung

des Falls beauftragt war. „Dieser Mangel war einer der Gründe,

warum die Polizeien der Länder Ausschau hielten nach einer

neuen Dienstwaffe.“

nahm er auch die Prüfungen für die Waffenrecht-Sachkunde der Sportschützen

ab. Parallel dazu schrieb er sein erstes Waffenrecht-Fachbuch,

was sich damals jedoch nicht wirklich lohnte, da das Waffenrecht dauernd

geändert wurde.

Ende 1989 schied Klaus Oswald aus gesundheitlichen Gründen aus dem Polizeidienst

aus und stürzte sich nun komplett auf das Schützenwesen. So

fungierte er mehrere Jahre als Waffenrecht-Referent des Schützenverbandes

Hamburg gekoppelt mit der Funktion des Landesreferenten der Schießstandsachverständigen.

Nach dem Beenden der Tätigkeit für den Schützenverein

blieb nun Zeit für freie Lehrgänge. Es folgte die staatliche

Anerkennung als Lehrgangsträger im Waffenrecht für Sportschützen, Bewachungsunternehmer

und Freizeitkapitäne. Für diese Lehrgänge schrieb

Klaus Oswald ein begleitendes Buch, damit sich die Lehrgangsteilnehmer

besser auf die Waffenrecht-Sachkunde in Verbindung mit dem Fragenkatalog

des Bundesverwaltungsamts vorbereiten konnten.

Als Sportschütze konzentrierte Klaus Oswald sich zunächst auf die Disziplin

KK-Langwaffe, bis er seine Liebe zum Vorderladerschießen entdeckte. Da

lag es nahe, das Lehrgangsrepertoire auszuweiten auf staatlich genehmigte

Lehrgänge im Rahmen des Sprengstoffrechts für Wiederlader und Vorderlader.

Auch hierfür schrieb Klaus Oswald ein begleitendes Fachbuch.

Aktuell führt er Seminare in beiden Sachgebieten durch. Da er im Waffenrecht

nicht nur Sportschützen unterrichtet, sondern auch Personen, die die

Waffenrecht-Sachkunde beruflich benötigen, hat er die Erlaubnis der zuständigen

Behörde, auch während der Pandemie unter Einhaltung strikter

Auflagen seine Lehrgänge weiterhin durchzuführen. Aber in näherer Zukunft

will Klaus Oswald sich zur Ruhe setzen: „Derzeit bin ich dabei, einen

Nachfolger für meine Seminare einzuarbeiten. Ich bin sehr glücklich, dafür

Sasa Olevic, Mitglied in der Schießsportgruppe der Bw Hamburg, gewinnen

zu können. Dann kann ich mich voll und ganz meinem Hobby, dem Böllerschießen,

widmen!“

Lehrgangstermine unter https://klaus-michael-oswald.beepworld.de

Oder Anfrage per E-Mail an k.oswald@hamburg.de

ali

Lautes Hobby: Böllerschießen

Seit über 20 Jahren ist Klaus Oswald begeisterter Böllerschütze „einfach

aus Freude am Spaß!“. Auch hier gab es für ihn keine halben Sachen:

Kurzerhand gründete er in seinem Schützenverein eine eigene

Böllergruppe, die sich zum „Böllerregiment Hamburg“ mit heute ca. 60

Böllerschützen entwickelte. Durch Oswalds landesweite Aktivitäten im

Bereich des Böllerschießens ist er 2017 zum Vizepräsidenten des Arbeitskreises

nordbayerischer Böllerschützen (AKNB), heute der Bundesverband

der Böllerschützen, berufen worden. Auch im Verband der

Schwarzpulverkanoniere (VdSK) mit Sitz in Allstedt ist er als Bereichsleiter

für den norddeutschen Bereich aktiv. „Wir Böllerschützen sind

eine kleine Gemeinschaft, aber eine große Familie“, beschreibt Klaus

Oswald das besondere Gefühl bei diesem Sport. „Und wenn viele hundert

Schützen gemeinsam beim Salut zeitgleich schießen – das ist einfach

unbeschreiblich!“

Neuer CEO bei Morakniv

Seit dem 1. Februar 2020 ist Johan Burtus neuer Geschäftsführer des schwedischen

Messerproduzenten Morakniv AB. Sein Vorgänger, Henck Noback,

hatte Mitte 2020 angekündigt, auf eigenen Wunsch vom Posten des Geschäftsführers

zurückzutreten. Burtus stammt aus dem kleinen Örtchen

Vattnäs, das keine 5 km nördlich von Mora liegt und auch zur Gemeinde

zählt. Nachdem er in der IT-Branche und der Fertigungsindustrie gearbeitete

hatte, verließ Johan Burtus die Gegend kurz vor der Jahrtausendwende,

um zunächst beim finnischen Stahlkonzern Rautaruukki Oyj in den Berei-

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Bilder: © Klaus Oswald


FIRMEN & PERSONEN I BUSINESS & PEOPLE

02/2021 · 9

Johan Burtus

chen IT-Entwicklung, Digitale Strategie und Projektmanagement Karriere zu

machen. Dabei kam er viel herum und wurde auch außerhalb Finnlands in

Polen und China eingesetzt. Nach etwa 15 Jahren im Unternehmen war er

zunächst als selbstständiger Unternehmensberater tätig und zuletzt als

CEO des Unternehmens Willab AB beschäftigt, das sich mit Landwirtschaft,

Tiertransport und Pferdesport befasst. Dass er nun durch die Position als

neuer Geschäftsführer von Morakniv die Möglichkeit hat, nach mehr als

zwei Jahrzehnten wieder in seine Heimat zurückzukehren, freut Johan Burtus

ganz besonders: „Das ist tatsächlich ein wenig wie ein Traum. Morakniv

ist eine starke Marke mit guten und in Schweden wie auch international

bestens bekannten Produkten. Die Kombination, ein etabliertes und renommiertes

Unternehmen wie Morakniv zu führen und dabei in Mora leben und

arbeiten zu dürfen, ganz in der Nähe der Dinge, die ich im Leben schätze,

fühlt sich absolut fantastisch an.“ Weiter ist er sich sicher, das Unternehmen

durch seine internationale Führungserfahrung weiter im Wachstum zu stärken

und auch in Sachen Expansion und nachhaltiger Rentabilität voranzubringen.

Alle näheren Infos über Morkniv, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1891

zurückreichen, und alle scharfen Produkte des Unternehmens finden Sie

unter www.morakniv.se

dg

Die Huntivity Group verstärkt ihr Vertriebsteam!

Olaf Seeger

Olaf Seeger ist seit dem 1. Januar 2021 neuer Außendienstmitarbeiter im Vertriebsteam

der Huntivity Group. Er ist vielen durch seine vorherigen Tätigkeiten

in der Textil-, Outdoor- und Jagdbranche bekannt und die beiden Geschäftsführer

Stefan Kolosser und Jan Hüffmeier freuen sich über den

Zuwachs im Team: „Olaf Seeger bringt 25 Jahre Vertriebserfahrung in unser

dynamisches Team, und er hat das richtige Gespür für den Kunden. Wir sind

davon überzeugt, dass er eine absolute Verstärkung für unser Team ist und

aktiv die Entwicklung unseres Vertriebs und Kundenservice vorantreiben

wird.“

Olaf Seeger erreichen Sie per E-Mail über seeger@huntivity-group.com,

www.huntivity-group.com

cj

Neuer CEO bei CZ

Bilder: © Moraknive, © GT Outdoors, © CZ

Jan Zajíc ist zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Geschäftsführer

beim tschechischen Waffenunternehmen Česká zbrojovka, a. s. ernannt

worden. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats und

Finanzvorstand des Unternehmens löst somit den bisherigen CEO Ladislav

Britaňák in dieser Position ab. Lubomír Kovařík, der Vorsitzende des Aufsichtsrates

der Česká zbrojovka Gruppe, welche der Hauptaktionär von

Česká zbrojovka a. s. ist, würdigt den bisherigen CEO mit den Worten: „Ladislav

Britaňák hat viel gute Arbeit für Česká zbrojovka geleistet, sei es zuvor

als Verkaufsleiter oder zuletzt für über zwei Jahre als Generaldirektor.

Insgesamt hat er mehr als 16 Jahre bei Česká zbrojovka verbracht und wesentlich

zum Wachstum beigetragen. Er verdient unseren größten Dank für

seine Arbeit.“ Sein Nachfolger, der aus Uherské Hradiště (deutsch: Ungarisch

Hradisch) stammende Jan Zajíc, hat Wirtschaft und Management an

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der Fakultät für Wirtschaft- und

Unternehmensführung an der

Mendel-Universität Brünn studiert.

Durch seine langjährigen

internationalen Erfahrungen in

diversen Managerpositionen in

großen Industrieunternehmen

wie Fatra Kunststoffe oder Continental

ist er bestens auf die

Arbeit als Unternehmensleiter

von CZ vorbereitet. „Česká zbrojovka

ist ein sehr erfolgreiches

Unternehmen mit dem Ziel, eine

Jan Zajíc


02/2021 · 10 FIRMEN & PERSONEN I BUSINESS & PEOPLE

führende Position auf globaler Ebene zu übernehmen. Mein Ziel ist es, diesen

Anspruch in Zusammenarbeit mit dem gesamtem Team von Česká zbrojovka

zu erfüllen und das Unternehmen nicht nur weiter zu wirtschaftlichem

Erfolg, mehr Produktivität und Produktverbesserungen zu führen, sondern

auch hin zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden und Mitarbeiter“, verspricht

der 44-Jährige. Bis zur Einstellung eines Nachfolgers wird er weiterhin

auch die Position des Finanzvorstands innehaben. Weitere Information

rund um den Waffenproduzenten Česká zbrojovka aus Uherský Brod finden

Sie unter

www.czub.cz

dg

ECHA treibt Bleiverbot in Munition voran

Die ECHA hat Dossier

zur Beschränkung

von Blei in

Munition (Büchsengeschosse

und

-Schrotladungen)

sowie in Angelgeräten

eingereicht.

Die europäische

Chemikalienagentur,

ECHA, hat einen Vorschlag zur Beschränkung des Inverkehrbringens

sowie der Verwendung von Blei in Munition (Büchsengeschosse und

-Schrotladungen) und Angelgeräten vorgelegt. Im Rahmen der REACH

Verordnung soll eine Bewertung von Bleischrot in anderen Gebieten als

Feuchtgebieten und auf Geschosse, die sowohl in Feuchtgebieten als

auch in anderen Gebieten als Feuchtgebieten verwendet werden, erfolgen.

Ebenfalls betroffen ist Blei in Fischereigeräten. Damit muss unsere

Branche mit weiteren Beschränkungen und Verboten für den Einsatz bleihaltiger

Munition noch in diesem Jahr rechnen.

echa.europa.eu (ECHA weekly vom 20.01.2021) z

Entzug der Besitzerlaubnis oder Ausnahmeregelung?

Was geschieht mit dem Bedürfnisnachweis

für Sportschützen in Pandemiezeiten?

Wie soll ein Schütze in Zeiten von stark eingeschränktem bis unmöglichem

Trainingsbetrieb – wie es aktuell aufgrund von Hygienebestimmungen

der Fall ist –, auf vereinseigenen oder fremden Schießständen seiner

Verpflichtung zur regelmäßigen Schießsportausübung und damit der Erbringung

eines Schießnachweises nachkommen?

Organisierte Sportschützen benötigen, wie jeder andere Legalwaffenbesitzer

auch, ein Bedürfnis für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen. Details ergeben

sich für Sportschützen aus § 14 WaffG. Um ihr Bedürfnis für den Erwerb und

Besitz von Schusswaffen für das sportliche Schießen aufrechtzuerhalten, sind

die Teilnahmen an Übungsschießen den Behörden dokumentiert nachzuweisen.

Im Detail gilt:

Regelmäßiges Schießen zum Erwerb von Schusswaffen:

Seit mindestens zwölf Monaten mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen einmal

in jedem ganzen Monat dieses Zeitraums oder 18-mal insgesamt innerhalb

dieses Zeitraums (§ 14 Abs. 3 S 1 Nr. 1 und 2 WaffG)

Regelmäßiges Schießen zum Besitz von Schusswaffen:

In den letzten 24 Monaten vor Prüfung des Bedürfnisses mit einer eigenen

erlaubnispflichtigen Waffe mindestens einmal alle drei Monate oder mindestens

sechsmal innerhalb eines abgeschlossenen Zeitraums von jeweils

zwölf Monaten (§ 14 Abs. 4 S.1 Nr. 1 und

2 WaffG)

Nachfrage bei der Bundesregierung

Eine diesbezügliche Nachfrage bei der

Bundesregierung lässt auf einen pragmatischen Umgang der Behörden bei

der Bedürfnisprüfung hoffen. Verwiesen sei hier auf eine Anfrage (BT-Drs.

19/25159) des fraktionslosen Bundestagsabgeordneten Uwe Kamann und

die Antwort für die Bundesregierung durch den Parlamentarischen Staatssekretär

Stephan Mayer vom 7. Dezember 2020.

Angefragt hatte MdB Uwe Kamann (fraktionslos), ob die Bundesregierung

den Erlass von Verordnungen plant, die Sportschützen auch bei Coronabedingten

Einschränkungen bzw. einer Unmöglichkeit des Schießtrainings,

z. B. wegen pandemiebedingter Schließungen der Schießstätten, Rechtssicherheit

in Bezug auf den Bedürfnisnachweis ermöglichen, bzw. welche

vorübergehenden Empfehlungen die Bundesregierung den Waffenbehörden,

sofern keine expliziten Verordnungen, die Rechtssicherheit für Sportschützen

ermöglichen, geplant sind, gibt?

Darauf antwortete der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer am

7. Dezember 2020:

„§ 45 Absatz 3 Satz 1 des Waffengesetzes ermöglicht es den zuständigen

Waffenbehörden, im Falle eines vorübergehenden Wegfalls des Be-

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Bilder: © Wolfgang Brauner – Pixabay


FIRMEN & PERSONEN I BUSINESS & PEOPLE

02/2021 · 11

dürfnisses vom Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse abzusehen.

Hiervon können die Waffenbehörden Gebrauch machen, wenn ein

Sportschütze aus nachvollziehbaren Gründen zeitweise den Schießsport

nicht ausüben kann (etwa wegen Krankheit, Kinderbetreuung

oder Auslandsaufenthalt) und deshalb daran gehindert ist, die gesetzlich

geforderten Schießnachweise zu erbringen. Nach Auffassung der

Bundesregierung bietet diese Regelung auch in der Situation der Corona-Pandemie

die Möglichkeit, flexible, sach- und einzelfallgerechte Lösungen

im Vollzug zu finden.

Vor diesem Hintergrund bedarf es aus Sicht der Bundesregierung keiner

Sonderregelung im Gesetzes- oder Verordnungswege.

Diese pragmatische Lösung erscheint problemgerecht; mehr Verordnungen

und sonstige Normierungen brauchen wir im Waffenrecht nun wirklich

nicht. Es empfiehlt sich dennoch als Betroffener sich von seinem Schießsportverein

eine Bescheinigung ausstellen zu lassen, dass zu bestimmten

Zeiten ein Schießbetrieb nicht möglich bzw. nur sehr eingeschränkt möglich

war, z. B. aufgrund stark verknappter Schießzeiten.

Mit einer solchen Bescheinigung und der zuvor zitierten Sichtweise der

Bundesregierung kann dann gegenüber der zuständigen Behörde bei Bedarf

argumentiert werden.

Dann sollte dem Schießnachweis nichts

mehr im Wege stehen.“

Rechtsanwalt Jens Müller (Münster) hat

folgenden Tipp für den Handel

Bilder: © Jens Müller

Raten Sie Ihren Kunden, sich eine Bescheinigung vom jeweiligen Schießsportverein ausstellen zu lassen, dass zu

bestimmten Zeiten ein Schießbetrieb nicht möglich bzw. nur sehr eingeschränkt möglich war, z. B. aufgrund stark

verknappter Schießzeiten.

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02/2021 · 12

VERBAND DEUTSCHER BÜCHSENMACHER UND WAFFENFACHHÄNDLER

DER VDB INFORMIERT

Wolfgang Fuchs – ein Nachruf

Wolfgang Fuchs war bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2013 18 Jahre Geschäftsführer

des VDB.

Wolfgang Fuchs hat den Verband von 225 auf über 1.000 Mitgliedsunternehmen

entwickelt und unzählige Messen – ob IWA OutdoorClassics, Jagd&Hund

und Pferd&Jagd persönlich begleitet. Immer hat er sich engagiert für die Interessen

von Handel und Handwerk eingesetzt.

Nach kurzer, aber schwerer Krankheit ist Wolfgang Fuchs am 18. Januar 2021

mit 70 Jahren in Marburg gestorben.

Die über 1.500 Mitgliedsunternehmen, insbesondere

das Gesamtpräsidium, Geschäftsführer

Meinhard und alle Mitarbeiter*innen

der Bundesgeschäftsstelle verabschieden

sich mit großem Respekt von Wolfgang

Fuchs. Wir sind in stillem Gedenken bei der

Witwe, den Kindern und der Familie des Verstorbenen.

z

Fortbildungsangebot des VDB

Webseminar Meldeanlässe und Meldungsabläufe

an das NWR

Das Nationale Waffenregister hat viele Neuerungen mit sich gebracht und

mit Sicherheit sind auch nach fast einem halben Jahr Arbeit mit dem Register

noch nicht alle Fragen beantwortet.

Im Webseminar werden wir noch einmal einen Blick auf alle Meldeanlässe

werfen und zu einigen Spezialfällen Meldeschritte vorstellen.

Das Webseminar richtet sich an alle Büchsenmacher, Waffenfachhändler

und Waffenhersteller, die sich noch einmal den gesamten Umfang der Meldeanlässe

und Meldepflichten in Erinnerung rufen möchten, aber auch an

all diejenigen, die als Neueinsteiger in der Branche erst jetzt erste Erfahrungen

mit dem Register machen.

23. Februar, 18:30–20:00 Uhr

Aufbau (Herstellung, Zusammenbau modularer Waffen, Waffenteile

tauschen, Umbau)

Ort: Online-Webseminar

Termine 2021

22. Februar, 18:30–20:00 Uhr

Grundlagen (Das NWR, Bestand, Erwerb, Überlassung)

Außenhandel: Verbringung, Mitnahme, Import & Export

In unserem Außenhandel-Webseminar geht es um die waffenrechtlichen

Aspekte des Außenhandels. Von den Grundlagen der Verbringung bzw. des

Ex- & Imports, über die Mitnahme von Waffen und Munition bis hin zu den

www.wm-intern.de

Bilder: © VDB


VERBAND DEUTSCHER BÜCHSENMACHER UND WAFFENFACHHÄNDLER

02/2021 · 13

Verfahrensabläufe, Arten der Ausfuhrgenehmigungen und den zollrechtlichen

Aspekten bei der Waffenein-/ausfuhren erfahren Sie alles Wichtige

zum Handel über die deutschen Grenzen hinaus.

Ort: Online-Webseminar

Termine 2021

10. –12. Mai, 18:30–20:00 Uhr (3x 90 Min.)

ADR-Basis-Webseminar

Das Thema ADR/Gefahrgut betrifft jedes Mitgliedsunternehmen, das Gefahrgut,

z.B. Munition, Abwehrsprays oder auch Waffenpflege-Öle, im Ladengeschäft

verkauft, versendet oder zur Vernichtung annimmt. Denn in

diesem Bereich nachweisbar geschult sein muss im Unternehmen jede

Person, die mit Gefahrgut in Berührung kommt (z.B. Versand, Beförderung,

Annahme, Be- und Entladung etc.). Da Verstöße im schlimmsten Fall

mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe belegt werden

können, kann das Thema Gefahrgut existenzbedrohend werden. Eine absolvierte

Schulung kann Sie daher bei behördlichen Kontrollen vor hohen

Bußgeldern schützen.

Zusammen mit unserem Kooperationspartner GGA (Gesellschaft für Gefahrgut-

und Arbeitsschutzberatung mbH) haben wir eine Gefahrgut-Unterweisung

speziell für den Waffenfachhandel und die Büchsenmacherbetriebe

konzipiert. Somit bekommen Sie nur Wissen vermittelt, welches

auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und das Sie im Berufsalltag anwenden

können.

Ort: Online-Webseminar

Termine 2021

23. –25. März, 18:30–20:00 Uhr (3x 90 Min.)

15.–17. Juni, 18:30–20:00 Uhr (3x 90 Min.)

ADR-Refresher-Webseminar

Das Gefahrgutrecht sieht vor, dass eine Schulung nach 1.3 ADR alle 2 Jahre

– wenn ein neues ADR-Recht herausgegeben wird – aufgefrischt werden

muss. Die VDB-Refresher-Schulung findet wieder als Webseminar statt, sodass

Sie und Ihre Angestellten an einem Abend innerhalb von einer Stunde

online zu allen nötigen neuen Aspekten des ADR geschult werden.

Ort: Online-Webseminar

Termine 2021

10. Juni, 18:30–19:30 Uhr (1x 60 Min.)

25. Oktober, 18:30–19:30 Uhr (1x 60 Min.)

Webseminar mit Peter Husen zum Wahljahr

Am 26. September ist Bundestagswahl. Wie sehen die Wahlprogramm aus

und wen kann man als Büchsenmacher oder Waffenfachhändler eigentlich

noch ruhigen Gewissens wählen. Mit wem spricht der VDB und was können

Sie vor Ort tun, damit unsere Branche gehört wird. Wir sprechen mit unserem

Mann in Berlin, Peter Husen, über das Wahljahr, die Parteiprogramme

und die politischen Aktionen des VDB.

Ort: Online-Webseminar

Termine 2021

Für VDB-Mitglieder kostenfrei

Montag, 31. Mai 2021, 18:30 bis ca. 20:00 Uhr

Ausblick zur Bundestagswahl und Interessenvertretung für den VDB

Montag, 06. September 2021, 18:30 bis ca. 20:00 Uhr

Der Wahlkampf auf den letzten Metern – Politische Akteure und Themen

für den VDB

Bilder: © Peter Husen

VDB „Corona-Soforthilfe“

Der VDB kann weder die staatlichen Corona-Maßnahmen verändern, noch

das Virus selbst vertreiben. Was wir aber können, ist Ihnen dabei zu helfen,

Umsätze stärker oder überhaupt erst online zu generieren. Vor allem,

wenn Sie bisher noch keinen Online-Shop betrieben haben, ist die Teilnahme

am VDB-Waffenmarkt / ProGun die schnellste Möglichkeit, online

mit konkreten Angeboten sichtbar zu werden. „ProGun – Der VDB-Waffenmarkt

ist schon heute die größte Fachhandelsplattform der Waffenbranche.

Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und melden Sie sich

www.wm-intern.de

gleich auf www.vdb-waffen.de im Mitgliederbereich Dort können Sie das

Angebot unter „Login & Waffenmarkt“ direkt buchen. Nehmen Sie sich einen

Moment Zeit, Ihr Profil einzurichten und stellen sofort Ihre ersten Produkte

zum Verkauf ein.

www.vdb-waffen.de/de/service/fortbildungsangebote/aktuelle

Alle Neuanmeldungen, die bis zum 26. Februar eingehen, erhalten zwei

Monate kostenlosen Zugang zu ProGun – dem VDB-Waffenmarkt.


02/2021 · 14 VERBAND DEUTSCHER BÜCHSENMACHER UND WAFFENFACHHÄNDLER

VDB-Mitglieder profitieren in allen Bereichen

Unsere Partnerunternehmen unterstützen Sie –

Teil 5: Autokauf über Carfleet24

Ein Auto schafft Freiheiten und Bequemlichkeit, gerade im ländlichen

Raum. Doch eines anzuschaffen, ist immer eine Entscheidung, die mit

einem mehr oder weniger großen finanziellen Aufwand verbunden ist.

Damit VDB-Mitglieder beim Fahrzeugkauf vom besten Preis-Leistungs-

Verhältnis profitieren können, sind wir eine Kooperation mit Car-

Fleet24 eingegangen. Denn CarFleet24 findet für Ihre eigene Unternehmensflotte,

aber auch für Ihre Angestellten oder Ihre Familie den

richtigen Neuwagen zum besten Preis. Wir haben mit Andrea Hüsten,

Leiterin der Kooperationsabteilung bei CarFleet24, über das Angebot

gesprochen.

VDB: Frau Hüsten, stellen Sie Carfleet24 doch einmal kurz vor.

Andrea Hüsten: Die Internetplattform CarFleet24 wird von der Lovenda

GmbH betrieben. Als Plattform ist CarFleet24 unangefochtener Marktführer

bei der Vermittlung von Neuwagen. Zu unserem Lieferantennetzwerk gehören

die größten und leistungsfähigsten Vertragshändler, Leasingunternehmen

und Banken, sodass wir als Absatzmultiplikator, Marketing-Plattform

und letztendlich Großabnehmer herausragende Einkaufskonditionen erreichen

und somit unseren Kunden große Einsparmöglichkeiten auf Neufahrzeuge

der gängigsten Marken anbieten können. Dabei tritt CarFleet24 nur

als Vermittler auf, der Vertragsabschluss erfolgt über die jeweiligen Vertriebspartner.

VDB: Welche Marken können Sie anbieten?

Andrea Hüsten: Viele und zwar sowohl deutsche als auch ausländische

Marken. Abarth, Alfa Romeo, Alpina, Audi, BMW, Cupra, Citroën, Fiat, Ford,

Hyundai, Jaguar, Jeep, Kia, Land Rover, Maserati, Mazda, Mercedes-Benz,

Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Subaru,

Suzuki, Toyota, Volvo und VW gehören dazu. Zu all unseren Marken können

wir fast jedes konfigurierbare Modell anbieten.

VDB: Was für Neuwagen kann man sich dabei vorstellen? Deutsche

Modelle, Reimporte?

Andrea Hüsten: Bei uns erhalten Sie ausschließlich Neufahrzeuge, die für

den deutschen Markt bestimmt sind, also keine Reimporte oder ähnliches.

Den günstigen Preis erreichen wir durch ein Netzwerk an Kooperationen,

die Vermittlung einer sehr hohen Stückzahl an Neuwagen pro Jahr und dadurch

generierte Großabnehmerkonditionen. Also eben nicht, weil bei unseren

Fahrzeugen durch irgendeine Art – sei es Reimport oder Tageszulassung

– künstlich der Preis gemindert wird. Auf diese Weise erhalten VDB-

Mitglieder bei einem Kauf über uns auch die volle Herstellergarantie und

müssen hier keine Abstriche machen.

VDB: Kann auf CarFleet24 jeder bestellen?

Andrea Hüsten: Nicht jeder, aber jedes VDB-Mitglied. Wir gehen Kooperationen

mit Verbänden wie dem VDB, aber auch Innungen, Kreishandwerkerschaften,

Genossenschaften, Gewerbevereinen und Wirtschaftsvereinigungen

ein. Die Vorteilsleistungen von CarFleet24 stehen jeweils den

Mitgliedern unserer Kooperationspartner sowie deren Mitarbeitern und Familienangehörigen

ersten Grades über einen gesicherten Login zur Verfügung.

VDB: Wie läuft der Autokauf über CarFleet24 ab?

Andrea Hüsten: Über Ihren persönlichen Zugang im VDB-Mitgliederbereich

gelangen Sie auf unsere Bestellseite (www.carfleet24.de). Hier finden Sie

den Konfigurator, über den Sie Ihr Wunschfahrzeug nach Marke, Motorisierung,

Innen- und Außenausstattung und letztendlich attraktivstem Angebot

gestalten können. Dieser ist intuitiv zu bedienen und leitet Sie systematisch

durch die einzelnen Konfigurationsschritte. Häufig können Sie hierbei direkt

noch von zeitlich limitierten Sonderaktionen profitieren. Es lohnt sich also,

regelmäßig in unserem Aktionsbereich vorbeizuschauen, um hier up to date

zu sein.

Nach der Auswahl Ihres Wunschfahrzeuges wählen Sie das für Sie passende

Angebot aus (wie z. B. eine private oder gewerbliche Zulassung, Journalistenrabatt

oder Konditionen für Menschen mit Behinderung). Im Anschluss

geben Sie Ihre Kontaktdaten ein und übermitteln uns Ihre unverbindliche

Anfrage. Unsere Kundenberater erstellen einen Vermittlungsauftrag mit allen

bestellrelevanten Daten, den Sie uns unterschrieben zurücksenden. Wir

geben den Vertrag an den ausgewählten Vertragshändler sowie gegebenenfalls

an die Leasinggesellschaft oder das finanzierende Institut weiter.

Von dort erhalten wir den Original-Kaufvertrag für das Wunschfahrzeug.

Erst wenn Sie diesen unterzeichnen und an den Vertragshändler oder die

Leasinggesellschaft zurückschicken, kommt es zu einer verbindlichen Bestellung.

VDB: Durch den Service von CarFleet24 können VDB-Mitglieder also

nicht nur bares Geld sparen, sondern auch die lästigen Verhandlungen

mit den KFZ-Händlern umgehend. Muss dafür das Fahrzeug dann beim

Vertragshändler irgendwo in Deutschland abgeholt werden oder gibt

es Möglichkeiten, es zu den Mitgliedern zu liefern?

Andrea Hüsten: Grundsätzlich verstehen sich die angebotenen Sonderkonditionen

ab Hof des jeweiligen Vertragshändlers oder im Falle einer Werksabholung

am Standort des betreffenden Werks. Überführungs- bzw. Werksauslieferungskosten

werden im Angebot explizit ausgewiesen. Um eine

ungefähre Einschätzung zum Abholort bereits bei der Konfiguration zu haben,

werden dort die PLZ-Gebiete und die Bundesländer bereits angezeigt.

Eine Anlieferung an einen bestimmten Ort kann aber auf Wunsch des Käufers

in der Regel erfolgen, dann fallen aber natürlich zusätzliche Kosten für

die Auslieferung an.

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VERBAND DEUTSCHER BÜCHSENMACHER UND WAFFENFACHHÄNDLER

02/2021 · 15

Testen Sie Carfleet24 - vielleicht gibt

es gerade ein Sonderangebot für Ihr

Wunschfahrzeug!

Bilder: © CarFleet24

VDB: Der Kauf kann sowohl als Barkauf als auch per Leasing oder Finanzierung

erfolgen? Was ist mit Vorkasse?

Andrea Hüsten: Alles geht. Mitglieder des VDB können den Kaufpreis entweder

bar bzw. per Überweisung (hinsichtlich geltender Regeln zum Geldwäschegesetz)

bei Abholung des Fahrzeugs beim entsprechenden Vertragshändler

bezahlen. Selbstverständlich haben VDB-Mitglieder auch die

Möglichkeit, attraktive Finanzierungs- und Leasingverträge abzuschließen.

Durch Kooperationen unsererseits mit entsprechenden Anbietern können

wir auch hier erstklassige Angebote machen.

VDB: Muss dabei der Chef des Mitgliedsunternehmen für seine Angestellten

bestellen?

Andrea Hüsten: Nein. Es genügt die Angabe, über wen die Mitgliedschaft

besteht und in welcher Verbindung der Besteller zum Unternehmen steht,

also Angestellter oder Familienangehöriger. Tatsächlich muss die Bestellung

bzw. die Zulassung des Neuwagens auf die Person erfolgen, die den

Vermittlungsauftrag unterzeichnet hat.

VDB: Welche Unterlagen müssen bei der Abholung vorliegen?

Andrea Hüsten: Der unterschriebene Vermittlungsauftrag für das entsprechende

Wunschfahrzeug, eine gut lesbare Kopie der Vorder- und Rückseite

des Personalausweises und bei Leasing oder Finanzierung eine ausgefüllte

und unterzeichnete Selbstauskunft. Im Falle einer geschäftlichen Neuwagenanschaffung

ist ein Gewerbenachweis einzureichen.

VDB: Und wenn schon ein Angebot eines Händlers zu einem Wunschfahrzeug

vorliegt, müssen dann alle Angaben bei Ihnen noch einmal

eingegeben werden?

Andrea Hüsten: Nein, die Arbeit nehmen wir den VDB-Mitgliedern ab und

bieten auf unserem Portal www.carfleet24.de einen Angebotsvergleich an.

Dort können Sie das bereits vorliegende Barkauf-, Leasing- oder Finanzierungsangebot

hochladen und wir versuchen, Ihnen ein noch besseres Angebot

zu machen. Vollkommen kostenlos. Doch die Erfahrung zeigt, dass

gerade beim Neuwagenkauf ein Angebotsvergleich alles andere als umsonst,

sondern in der Regel wirklich lohnend ist, egal wie gut das vorliegende

Angebot schon klingt!

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VDB: Welchen Vorteil können Gewerbetreibende, Selbstständige und

Freiberufler durch die Abrufscheine generieren?

Andrea Hüsten: Wir haben mit einer Reihe von Herstellern exklusive Rahmenabkommen

zum vergünstigten Bezug von Neuwagen abgeschlossen,

um einen noch größeren Einkaufsvorteil zu erhalten. Dazu können Bezugsberechtigte

– also eben Gewerbetreibende, Selbstständige und Freiberufler

– bei uns Abrufscheine kostenlos online anfordern. Diese sind sozusagen

Rabattberechtigungen beim Kauf von Neuwagen und dienen als Grundlage

für den Großabnehmerrabatt auf gültige unverbindliche Preisempfehlungen

des Herstellers einschließlich der werksseitig bestellbaren Sonderausstattung,

den der Vertragshändler gewähren kann.

VDB: Empfehlen Sie Gewerbetreibenden, Selbstständigen und Freiberuflern

lieber über die Abrufscheine zu gehen?

Andrea Hüsten: Der Vorteil bei der Inanspruchnahme unserer Abrufscheine

liegt darin, dass das VDB-Mitglied bei seinem Vertragshändler vor Ort die

Neuwagenbestellung tätigen kann. Allerdings ist der Preisvorteil bei einer

Bestellung bzw. Abwicklung über unsere CarFleet24-Vertragshändler etwas

attraktiver.

VDB: Das sind große finanzielle Vorteile, die Sie den VDB-Mitgliedern

anbieten. Berechnen Sie für Ihre Arbeit Vermittlungsprovisionen?

Andrea Hüsten: Nein, unser Vermittlungsservice ist für VDB-Mitglieder

selbstverständlich vollkommen kostenfrei! Auch der Kontakt zu unseren

kompetenten Kundenberatern – sei es durch den kostenlosen Rückrufservice,

einen Direktanruf oder eine E-Mail – ist im Rahmen der Kooperation

abgedeckt.

VDB: Den Zugangslink zum exklusiven VDB-Login im VDB-Mitgliederbereich

haben wir bereits angesprochen, diesen finden VDB-Mitglieder auf

Ihrer Partnerseite. Wie können VDB-Mitglieder Sie noch erreichen?

Andrea Hüsten: Der Login ist auch über www.carfleet24.de direkt mit dem

Passwort möglich, das im VDB-Mitgliederbereich angegeben wird. Ansonsten

stehen unsere Kundenberater per Telefon unter 01805 717107, per Fax

unter 01805 717108 oder per E-Mail über kundenbetreuung@carfleet24.de

jederzeit Rede und Antwort. www.carfleet24.de


02/2021 · 16 VERBAND DEUTSCHER BÜCHSENMACHER UND WAFFENFACHHÄNDLER

NWR-Praxistipp 1 – „Im Besitz“ – Ja oder Nein?

Wird im NWR vom „Besitz“ einer Waffe gesprochen, so muss immer die

waffenrechtliche Definition dieses Begriffes zugrunde gelegt werden.

Hier heißt es in Anlage 1, Abschnitt 2.2: Es „besitzt eine Waffe oder Munition,

wer die tatsächliche Gewalt darüber ausübt.“ Damit hat der

waffenrechtliche Besitz nichts mit dem handelsrechtlichen Besitzen

zu tun. Wer eine Waffe in der Hand hält, besitzt sie im waffenrechtlichen

Sinne, egal ob er sie gekauft, bezahlt oder nur zur Reparatur angenommen

hat. Ebenso erwirbt jeder eine Waffe, der die tatsächliche

Gewalt darüber erlangt, sie also in die Hand nimmt, auch unabhängig

davon, ob vorher ein handelsrechtlicher Kauf zustande kam.

An diesen waffenrechtlichen Begriffsbestimmungen orientiert sich auch

das NWR und aus diesem Grund ist jede Übernahme eine Waffe ein „Erwerb“,

egal ob es sich dabei um den Ankauf oder um eine Reparaturannahme

handelt. Unterschieden wird hier lediglich, von wem die Waffe erworben

wurde und ob der Erwerb dauerhaft ist oder die Überlassung keiner Anzeigepflicht

unterliegt. Letzteres ist der Fall bei Reparaturannahmen, bei der

die Waffe zwar vom Händler erworben wird, die dabei aber auf der WBK des

Kunden eingetragen bleibt und die Überlassung für den Kunden folglich keiner

Anzeigepflicht unterliegt.

Wie aber ist das nun mit dem waffenrechtlichen Besitz? Ganz einfach:

Eine Waffe ist waffenrechtlich immer dann in Ihrem Besitz, wenn Sie Ihnen

physisch übergeben wird. Denn das NWR will ja zu jeder Zeit wissen,

wo eine Waffe ist, wer also die tatsächliche Gewalt über eine Waffe ausübt,

sie also besitzt.

Bei einer Erwerbsmeldung müssen Sie jeweils angeben, ob Sie zum Zeitpunkt

der Anzeige in Besitz der Waffe sind. Da Sie die Erwerbsmeldung immer

dann vornehmen sollen, wenn die Waffe Ihnen physisch vorliegt, können

Sie diese Frage in den allermeisten Fällen mit: „Ja, ich bin im Besitz der

Waffe“, beantworten – und

zwar gerade im Falle von Reparaturannahmen,

wo Sie die

Waffe zwar handelsrechtlich

nicht besitzen, Sie Ihnen jedoch

physisch vorliegen muss,

damit Sie überhaupt die Reparatur

durchführen können. Sie

haben also die tatsächliche

Dieser Jäger ist waffenrechtlich im Besitz der Waffe, unabhängig davon, ob er

sie gekauft oder geliehen hat.

Hinweis: Bestandserfassung

Gewalt über die Waffe und sie ist damit in Ihrem Besitz. Bei Reparaturen ist

diese Angabe sogar essenziell, denn würden Sie hier wählen, dass Sie eben

nicht im Besitz der Waffe sind, so könnten Sie keine Reparaturmeldungen

vornehmen, es würde der Fehler erzeugt „die gemeldete Waffe/Waffenteil

besitzt einen für diese Meldung unzulässigen Status (Code 17).“ Denn das

NWR geht ja nun einmal davon aus, dass diese Waffe physisch nicht bei Ihnen

ist, demzufolge Sie keine Reparaturen melden können.

Ein Beispiel für einen Fall, wo Sie den Besitz der Waffe verneinen können,

sind sogenannte Streckengeschäfte. Die Waffe wird vom Hersteller direkt an

den Endkunden versandt. Da der Hersteller jedoch keine Handelserlaubnis

hat, wird der Handel über einen angeschlossenen Fachhändler mit einer

entsprechenden Erlaubnis abgewickelt. Der Hersteller meldet also die Überlassung

an den Fachhändler,

der Fachhändler meldet den

Bitte denken Sie daran, dass die sechsmonatige Übergangsfrist zur Erfassung

der Waffen- und Waffenteile, die bereits am 01.09.2020 bei Ihnen im Bestand

waren, mit Ablauf des 28.02.2021 endet. Am 01.03.2021 müssen Sie Ihren Bestand

also vollständig an das Nationale Waffenregister gemeldet haben.

Erwerb vom Hersteller, ist aber

nie wirklich im Besitz der Waffe,

da diese ja direkt zum Kunden

geht. Der Händler meldet

nun die Überlassung an den

Kunden.

NWR-Praxistipp 2 – Schnittmodelle im NWR erfassen

In der Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) heißt es in Abschnitt

2 zu Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Nummer 1.4.6: „Schnittmodelle

verlieren ihre Eigenschaft als Schusswaffe, wenn der Lauf und die Patronenlager

nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Nummer 1.4 so

geöffnet sind, dass Geschosse den Lauf nicht verlassen können, und der

Verschluss einschließlich der Zündeinrichtung sowie das Griffstück bei

Kurzwaffen soweit geändert sind, dass nur die mechanische Funktion noch

erhalten bleibt, jedoch Munition nicht gezündet werden kann.“

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Bilder: © Piabay


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02/2021 · 17

Waffenrechtlich sind demzufolge Schnittmodelle, bei denen mindestens ein

wesentliches Waffenteil – und dazu zählen seit dem 1. September 2020 natürlich

auch Gehäuse und Verschlussträger – noch seine Schusswaffeneigenschaften

hat, wie die scharfe Ursprungswaffe einzustufen.

Grundsätzlich gilt hier, dass die Waffe auch dann als funktionsfähig gilt,

wenn aus ihr noch ein Schuss abgegeben werden kann, unabhängig davon,

ob dieser Schuss das Schnittmodell vollständig zerstören würde.

So bleibt auch ein Lauf entsprechend Anlage 1 Abschnitt 1, 1.3.1.1 so lange ein

Lauf, wie er „Geschossen, die hindurchgetrieben werden, ein gewisses Maß

an Führung gibt, wobei dies in der Regel als gegeben anzusehen ist, wenn

die Länge des Laufteils, der die Führung des Geschosses bestimmt, mindestens

das Zweifache des Kalibers beträgt.“

Und Achtung! Werden erlaubnisfreie Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen

mit PTB-Zulassung im Kreis in ein Schnittmodell umgearbeitet,

verlieren sie ihre Bauartzulassung und werden damit ebenfalls erlaubnispflichtig.

Schnittmodelle müssen also im NWR erfasst werden. Hier sind sie in der

Kategorisierung wie die Ursprungswaffe einzustufen, aus der das Schnittmodell

entstanden ist. Ein Schnittmodell-Repetierer bleibt also eine Repetierbüchse

in dem Kaliber, das ursprünglich aus ihr verschossen wurde, und

in der Waffentechnischen Ausführung eine „Waffe ohne Besonderheiten“.

Die Fachliche Leitstelle empfiehlt, in der Modellbezeichnung zusätzlich zum

Modell noch „Schnittmodell“ anzugeben, um die Waffe eindeutig identifizierbar

zu machen.

Neue VDB-Mitglieder – wir stellen vor:

Interessante Menschen und neue Gesichter: In unserer lockeren Vorstellungs-Reihe

von Neumitgliedern des Verbandes Deutscher Büchsenmacher

und Waffenhändler (VDB) widmen wir uns diesmal der

Bilder: © Academy 4 Weapons

„Academy 4 Weapons“

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Im Frühjahr 2020 gegründet, bietet

Inhaber Hansjörg Wohn hier eine

breite Palette von standardisierten

und individuellen Kursen für interessierte

Waffenbesitzer an. Dabei war

die Gründung der „Academy 4 Weapons“

ein fließender Prozess. Und die

Idee dazu ist aus seinem Interesse

an der Ausbildertätigkeit entstanden:

„Menschen zu unterrichten, macht

mir viel Freude. Ich denke, ich habe

so eine Art ‚Ausbilder-Gen‘“, erzählt

der erfahrene Sportschütze, der in

mehreren Vereinen aktiv ist und dort

aus nächster Nähe den Bedarf bei

Hansjörg Wohn

(Neu-)Mitgliedern gesehen hat. So

hat es sich der international aktive

Wettkampfschütze und Range Officer

zum Ziel gesetzt, Waffenbesitzer im sicheren Umgang mit Waffen und in

der Verbesserung ihrer Schießfähigkeiten zu trainieren. Ganz im Zeichen von

„Sicherheit, Professionalität, Verantwortung und Zuverlässigkeit“ bietet Hansjörg

Wohn außerdem Kurse in den Fertigkeiten der Waffenpflege und -konservierung

an und schult Sportschützen ebenso wie Jäger im Kenntnisstand über

Waffentechnologie und die aktuellen Gesetze. „Wobei speziell das Schnupperschießen

und die SRS-Kurse auf großes Interesse stoßen“, führt der Inhaber

aus und erklärt weiter: „Allerdings spielt auch die ordnungsgemäße Pflege

eine wichtige Rolle für jeden Waffenbesitzer. In unseren Kursen zur Waffenpflege

erfahren die Teilnehmer alles rund um Pflegemittel, Pflegezubehör und

die richtige Technik.“ Je nach angebotenem Kurs wird er von einem fachmännischen

Team aus freien Mitarbeitern unterstützt, damit die Sicherheit zu jeder

Zeit gewährleistet ist. Darüber hinaus ist bei der „Academy 4 Weapons“ – dank

vorhandener Waffenhandelslizenz – der An- und Verkauf gebrauchter Waffen

möglich, was sich schon allein aus dem Kursangebot für u. a. Sportschützen

und Jäger ergibt.

Hansjörg Wohn weiß, wovon er spricht, denn als Journalist testet er regelmäßig

Neuerscheinungen und veröffentlicht entsprechende Fachartikel.

Außerdem ist sein Buch „IPSC The Basics – vom Anfänger zum ersten Match“


02/2021 · 18 VERBAND DEUTSCHER BÜCHSENMACHER UND WAFFENFACHHÄNDLER

– ein Lehrbuch für Einsteiger ins Sportschießen, das aufgrund der großen

Resonanz auch im Ausland sogar ins Englische übersetzt wurde – bereits in

2. Auflage erschienen. „Neue Interessenten an das sportliche Schießen heranführen,

das ist meine Motivation“, so der 50-Jährige, der auf Anfrage nicht

nur an den Schießständen in und um München (z. B. Forstenried) Kurse

gibt, sondern auch als Trainer an den jeweiligen Wunschort des Interessenten

(z. B. Nürnberg) „buchbar“ ist.

Kontakt

Academy 4 Weapons

Inhaber: Hansjörg Wohn

Rattenhuberstraße 14 · 80686 München

Telefon: +49 (0) 89 71 930 823 · Mobil: +49 (0) 172 8 22 00 20

info@academy4weapons.com · www.academy4weapons.com

(Kursplan siehe Homepage)

mvc

Fördermitglieder beim VDB

Ab sofort können Bürger*innen den VDB bei seiner politischen Arbeit von den

Landeshauptstädten über Berlin und Brüssel unterstützen. Mit der Fördermitgliedschaft

gibt der VDB den zivilen Waffenbesitzern eine gemeinsame, starke

Stimme. Als Schnittstellenverband zwischen Hersteller, Fachhandel und Endkunde

sind im VDB alle Aspekte vom erlaubnispflichtigen bis zum frei verkäuflichen

Waffenbesitz vertreten. Der Verband ist somit neutral, was die Verwendungsarten

im Sport, bei der Jagd oder zum Selbstschutz angeht.

www.vdb-member.de

Kleine Lage – Neues aus der VDB-Geschäftsstelle

Langsam wird es zum Mantra: Digitalisierung

Haben Sie auch schon Menschen mutterseelenallein auf der Straße laufen

sehen – aber mit Maske? Wo Verunsicherung und Besorgnis zu Panik und

Paranoia werden, ist kein Platz mehr für Augenmaß und gesunden Menschenverstand.

In Verbindung mit den immer gleichen, undifferenzierten

Maßnahmen der Regierenden wird sich die Stimmung in der Bevölkerung

nicht verbessern. Gleichzeitig wird klar: Dieser „Krisenmodus“ ist die neue

Normalität, die uns sicher noch die kommenden zwölf Monate begleiten

wird.

Was ist also zu tun? In Marburg sind wir gerade dabei, unser Team (bisher

2,75 Stellen) zu verstärken, um den zunehmenden Beratungs- und Unterstützungsanforderungen

unserer Mitglieder gerecht zu werden. In der

aktuellen Situation kommen uns die konsequenten Investitionen der letzten

Jahre zugute, mit denen der VDB die Digitalisierung der Geschäftsstelle

so weit vorangetrieben hat, dass wir auch aus dem Homeoffice vollwertig

arbeitsfähig bleiben könnten. Im gleichen Atemzug beraten wir

intensiv mit den Entwicklern bei Pro Image (die meisten von Ihnen kennen

die Kollegen durch das NWR-Waffenbuch), wie unsere Fachhandelsplattform

„ProGun – Der VDB-Waffenmarkt“ den steigenden Ansprüchen

des Online-Handels der Zukunft in unserer Branche begegnen kann. Dabei

geht es nicht allein um technische Finessen, sondern auch darum, wie

der Einzelhandelscharakter der teilnehmenden Fachhändler zur Geltung

kommen kann. Letztendlich ist ProGun heute schon die größte Fachhandelsplattform

der zivilen Waffenbranche und das vor allem, weil daran

qualifizierte Fachhändler teilnehmen.

„Facheinzelhandel 4.0“

So lautet nicht nur die Überschrift eines Projektordners beim VDB, es ist

auch der Arbeitstitel für unseren Beitrag zur digitalen „Road to IWA 2022“

-Veranstaltung am 12. März dieses Jahres. Sie wissen ja sicher noch wie begeistert

unser Geschäftsstellenteam die IWA-Veranstaltungen in Nürnberg

vorbereitet und betreut hat. Der persönliche Austausch, das Wiedersehen

und die Gelegenheit, auch mal außerhalb der offiziellen Kanäle miteinander

zu reden, haben den VDB immer gestärkt. Doch sei es drum, in diesem Jahr

wird eben alles digital. Zurück zu unserem „Messe-Thema“: Wir sind überzeugt

davon, dass in fünf Jahren immer noch – wenn nicht immer mehr –

Menschen Wert auf Beratung und Fachwissen legen. Die spannende Frage

dabei ist: Welche Weichen muss der Facheinzelhandel jetzt stellen, um die

Transformation erfolgreich zu bewältigen? Ein paar vielversprechende Szenarien

zu Lösungsmöglichkeiten hat der VDB schon in der Schublade. Es

verspricht also eine spannende Veranstaltung zu werden.

Aus- und Weiterbildung

Viele unserer Mitglieder kennen ja bereits unser VDB-Online-Studio, aus

dem wir seit Frühjahr 2020 die Webseminare zum NWR II sowie viele weitere

Online-Veranstaltungen durchführen. Ab diesem Monat gibt es wieder

neue Schulungstermine zu unterschiedlichen Themen. Einige sind in dieser

Ausgabe bereits angekündigt, doch lohnt es sich auf jeden Fall, unsere VDB-

Newsletter aufmerksam zu lesen, denn es kommen immer wieder aktuelle

Angebote dazu.

www.wm-intern.de

Bilder: © VDB


TERMINE I APPOINTMENTS

02/2021 · 19

XXX

TERMINE

Eigentlich wäre doch jetzt Messe

Bilder: © Andrey Popov – Adobe Stock, © Wolfgsng Helm – Fortmund Messe, © Reed Expo

Was ist eigentlich aus den Wintermessen geworden, die früher die

schwachen Umsatzmonate nach Weihnachten überbrückt haben?

Es scheint schon so lange her und doch ist es nur eine Saison, die bislang

der Pandemie zum Opfer gefallen ist. Erinnern wir uns: 2020 fand als letzte

Wintermesse die Hohe Jagd & Fischerei in Salzburg statt, ab März kam dann

der erste Lockdown. Alle anschließenden Regionalmessen sowie das B2B-

Flaggschiff IWA OutdoorClassics mussten ausfallen. Nach dem relativ entspannten

Sommer hat dann die Jagen & Angeln in Leipzig versucht, mit einem

ausgeklügelten Hygienekonzept wieder in die Messesaison einzusteigen. Im

Prinzip hat das auch funktioniert, doch dann kamen die nächsten Einschränkungen,

um der Corona-Pandemie entgegenzuwirken. Die beiden größten

Verbrauchermessen im Segment Jagd haben daraufhin ihre angestammten

Messetermine in Februar und März verlassen und bereiten sich derzeit auf die

sogenannten „Sommerausgaben“ der Jagd & Hund in Dortmund sowie der

Hohe Jagd & Fischerei in Salzburg vor. Wir haben nachgefragt, was sich Besucher

und Aussteller davon erwarten dürfen.

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Jagd & Hund 2021 – das

Sommer-Event für Jagdund

Naturfreunde

Im Mai 2021 geht Europas

größte Jagdmesse in die

nächste Runde. Neben einem

gewohnt umfassenden

Produktangebot mit

zahlreichen Neuheiten an

Ausrüstung, Waffen und

Optiken dürfen sich die

Besucher in diesem Jahr auf eine vergrößerte Outdoorfläche mit attraktiven

Aktionen und Highlights unter freiem Himmel freuen. Atemberaubende

Flugshows, musikalische Jagdkultur, leckere Wildspezialitäten, Wettbewerbe

und Vorführungen auf der Bühne sowie ein Großaufgebot an Ausstellern

der Branche verwandeln das gesamte Gelände der Messe Dortmund – innen

wie außen – im Sommer 2021 zu einem einzigartigen Einkaufs- und Erlebnisrevier

für alle Jagd- und Naturfreunde. Wer moderne Jagdkultur gepaart

mit Tradition und Brauchtum hautnah erleben will, kommt nicht an der

Jagd & Hund vorbei.

Jagd & Hund, Messe Dortmund

25. bis 30. Mai 2021, täglich: 10:00 - 18:00 Uhr

Weitere Informationen: www.jagdundhund.de

Kontakt: jagdundhund@messe-dortmund.de

Hohe Jagd & Fischerei bringt

Sonderedition im Juni 2021

„Die Entwicklungen rund um Covid-19

machen eine Durchführung

der Hohen Jagd & Fischerei zum traditionellen

Februar-Termin 2021 leider

nicht möglich. Etwas kompakter,

aber in vertrauter Umgebung

und mit einem umfassenden Sicherheit-

und Hygienekonzept hoffen

wir, die „Hohe Jagd & Fischerei

Sommer Edition“ von 10. bis 13. Juni

2021 im Messezentrum Salzburg veranstalten

zu können. Mit dabei wie

Andrea Zöchling

gewohnt die Themen Jagd, Fischerei,

Abenteuer Natur und Allrad.

Unser klares Ziel ist es, wieder eine vielseitige, informative und unterhaltsame

Plattform für Besucher zu bieten und dabei die Rahmenbedingungen und

Wünsche unserer Aussteller vorausblickend zu berücksichtigen”, so Andrea

Zöchling, Senior Project Manager.

Neu dazu kommt eine digitale Komponente, die Besuchern sowie Ausstellern

die Möglichkeit gibt, sich auch online zu vernetzten, auszutauschen

und zu konsumieren bzw. präsentieren.

Kontakt: hohejagd@reedexpo.at · +43 662 4477 - 0

www.hohejagd.at

z


02/2021 · 20 IWA OUTDOORCLASSICS

IWA OUTDOORCLASSICS

Verlags-Sonderveröffentlichung

IWA Studio Edition – 3 hours full of infotainment

Wir befinden uns in einer Zeit des unaufhaltbaren Wandels. Automatisierung

und Digitalisierung sind Themen, die bedingt durch die aktuelle

Situation mehr denn je vorangetrieben werden. Diese Veränderung

stellt für viele Unternehmen eine nie zuvor dagewesene Herausforderung

dar. Deshalb ist es umso wichtiger Konzepte und Lösungsansätze

aufzuzeigen, um ebendiesen Wandel so einfach wie möglich zu gestalten.

Die IWA Studio Edition bietet eine Möglichkeit, sich über aktuelle

Trends und Entwicklungen der Branche zu informieren und um sich

inspirieren zu lassen.

IWA Studio Edition am IWA-Freitag

Die IWA Studio Edition findet am 12. März von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt.

Hier präsentieren führende Unternehmen wegweisende Best-Practice-Beispiele,

Highlight-Themen und Produktneuheiten. Außerdem diskutieren Experten

bei Podiumsdiskussionen aktuelle, branchenrelevante Themen.

Übertragen wird das Event via Livestream auf einer eigens angelegten

Plattform. Den Teilnehmern werden so Möglichkeiten geboten, mit der Show

zu interagieren. Ab dem 12. Februar ist die Registrierung und Anmeldung für

Teilnehmer möglich.

enger und erfolgreicher zusammenzuarbeiten. Sie kombiniert die Supportfunktion

des neuen Showrooms am Produktions- und Entwicklungsstandort

Ulm mit individuellen und auf den Fachhandel zugeschnittenen Erfolgskonzepten.

„Die IWA Studio Edition ist ein kreatives, spannendes Format,

das wir gerne unterstützen. Es bietet die perfekte Gelegenheit unseren Partnern

weltweit das Konzept der Walther Markenwelt zu präsentieren." So

Bernhard Knöbel, Geschäftsführer der Carl Walther GmbH.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter

www.iwa.info/roadtoiwa

Carl Walther GmbH stellt „Walther Markenwelt“ vor

Erstmals haben die Walther Markenpartner über die IWA Studio Edition die

Gelegenheit, das Konzept der Walther Markenwelt kennenzulernen. Mit Interviews,

spannenden Produktclips und einem Blick hinter die Kulissen bei

Walther. Die Walther Markenwelt ist ein 360°-Businesskonzept, welches alle

Facetten der Partnerschaft mit dem Fachhandel bündelt, um künftig noch

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Bilder: © Claudia Jahn, © NürnbergMesse


HANDWERK I HANDCRAFT

02/2021 · 21

HANDWERK

Aus Alt mach Neu –

Vorstellung des Optikservices von Frankonia

Optik hat unter Jägern und Sportschützen einen hohen Stellenwert.

Die Ansicht, dass ein Gewehr sich problemlos im Mittelpreissegment

bewegen könne, solange nur das Zielfernrohr von hoher Qualität sei,

hält sich beständig. Daher macht es in den meisten Fällen Sinn, auch

ältere optische Geräte im Falle eines Schadens reparieren zu lassen.

Neu ist er nicht, der Optikservice von Frankonia. Im Gegenteil: „Früher

gab es einen eigenen Optikmeister am Stammsitz in Rottendorf“, so

Arnulf Weidner, der heute über die Abteilung „Reparatur und Instandsetzung

Sportoptik“ von Frankonia wacht. Dieser Optikmeister war es

auch, der Herrn Weidner in den 80er Jahren über einen Zeitraum von

zwei Jahren anlernte und in die Besonderheiten feinmechanischer Optiken

für Jagd und Freizeit einweihte.

Von Kanadabalsam und Stickstoff

Empfindliche optische Geräte zu überholen, ist nicht ganz einfach und erfordert

ein hohes Maß an Erfahrung und Fingerspitzengefühl. „Man muss

schon wissen, wo man feine Linsen oder andere fragile Bauteile anfassen

darf, damit nichts zu Schaden geht und mögliche Verschmutzungen fachgerecht

entfernt werden können“, so Weidner. „Allein das händische Säubern

von Prismen erfordert neben der perfekten Mischung des Reinigungsmittels

auch eine korrekte Handbewegung und den richtigen Schwung.

Sonst sind die Linsen am Ende voller Schlieren, die bei entsprechender Vergrößerung

erst so richtig auffallen“, erklärt der Optik-Profi schmunzelnd.

Repariert wurde bei Frankonia über die Jahre so ziemlich jedes altehrwürdige

Glas. Vom alten Hensoldt über das legendäre Zeiss Zielvier bis hin zu

Wehrmachtsgläsern hatte der gelernte Büchsenmacher schon alles auf

dem Tisch: „Die nahe beieinanderliegenden Linsen sämtlicher frühen Gläser

sind warmverkittet, um Luft als ‚Lichtfresser‘ auszuschließen. Dafür verwendet

man Kanadabalsam, das erhitzt und gleichmäßig auf die zu verbindenden

Glasoberflächen aufgetragen wird. Kanadabalsam verfügt nämlich

über eine höhere Lichtdurchlässigkeit als Glas und war zum Beispiel bei den

alten Kahles-Gläsern das Maß der Dinge, bis man irgendwann zum Kaltver-

Bilder: © Frankonia

Entnahme von Umkehrsystem und Beleuchtungseinheit

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Hier wird ein Zielfernrohr eingespannt, um auf seine Schussfestigkeit überprüft

werden zu können


02/2021 · 22 HANDWERK I HANDCRAFT

kitten überging“. Arnulf Weidner zeigt auf eine Druckluftflasche in der Ecke

seiner Werkstatt und verrät, dass Kahles auch eines der ersten Unternehmen

war, das seine Gläser mit Stickstoff befüllte, um das Problem der

Feuchtigkeit im Tubeninneren zu lösen.

Deutschlandservice für Meopta

Auch heute noch sind die primären Aufgaben des Optikers bei Frankonia

das Austrocknen, Reinigen, Abdichten, Justieren und Reparieren von Ferngläsern

und Zielfernrohren. Solange noch Ersatzteile beschafft werden können,

macht die Instandsetzung bei Qualitätsoptik laut Weidner auch Sinn.

Im Schnitt dauert eine Reparatur, bei der etwa ein Zielefernrohr geöffnet

werden muss, drei Stunden.

Neben dem Tausch von Verschleißteilen an Optiken von Steiner, Zeiss, Swarovski

und der Arbeit an alten Gläsern, bildet Frankonia den deutschlandweiten

Komplett-Service für Produkte von Meopta ab. Egal ob es dabei um

den Tausch beschädigter Teile, die Prüfung auf Schussfestigkeit oder den

Wechsel einer überholungsbedürftigen Leuchteinheit geht – bei der Frankonia

Handels GmbH wird so ziemlich alles bewältigt, was mit den Zielfernrohren

und Ferngläsern des tschechischen Optikriesen zu tun hat.

www.frankonia.de

Modernisierung: Montageumbau eines klassischen Drillings

Viele Jäger kennen das Problem: eine

vom Großvater geerbte und mit vielen

eigenen und familiären Emotionen behaftete

Jagdwaffe. Meist Kipplaufwaffen,

Drillinge oder Bockbüchsflinten,

ausgestattet mit nicht zeitgemäßen

Zieloptiken ohne Variabilität oder

Leuchtpunkt. Nach einem fast schon

beschämten Blick auf die Erinnerung

greift der Jäger doch häufig zur modernen

Repetierbüchse.

Ein alter Bekannter. Die Suhler Einhakmontage war über viele

Jahrzehnte die Standardmontage für kombinierte Waffen.

Beim Ausfräsen des vorderen Prismas der Montagebasis erspart

gewissenhaftes Vorgehen ärgerliche Nacharbeiten.

Warum? Im Jagdeinsatz sind diese Erbstücke

kaum verwendbar, da insbesondere

die Ansprüche an die Zieloptiken steigen

und die fehlende Führigkeit der Waffen

dieses Manko wohl kaum ausgleichen

können. Die Lösung dieses Problems

durch das Montieren eines neuen Zielfernrohrs

ist bei den hauptsächlich verbauten

Montagearten leider sehr aufwendig.

Größtenteils befindet sich an der

Waffe eine Suhler-Einhakmontage mit

Support am Hinterfuß und Oberteile für

eine 70°-Prismenschiene. Wie wird nun

ein modernes Zielfernrohr, z. B. mit Zeissoder

Swarovski-Schiene oder 30-mm-

Mittelrohrdurchmesser auf diesen Waffen

montiert – ohne die zeit- und kostenintensive

Neuanfertigung von Einhakmontageteilen?

Wie begegnen Büchsenmacher

diesem Problem im Werkstattalltag?

Hier soll beispielhaft der Arbeitsgang eines

Montageumbaus von Suhler-Einhakmontage

auf Schwenkmontage mit Drehverschluss

an einem Drilling dargestellt

werden.

Zuerst sollte sich ein Eindruck über die

vorliegende Hardware verschafft werden.

Welche Optik wird montiert? Wie sind die

Basen am Drilling montiert? Sind diese

passend für den benötigten Augenabstand

der neuen Optik? Für dieses Beispiel

soll davon ausgegangen werden, dass die

hierfür bereits vorhandenen Basen der

Einhakmontage genutzt werden können.

Diese sind in der Laufschiene gesetzt und

es kann durch deren Umarbeiten ein aufwendiges

Sägen, Löten sowie das Einsetzten

von Blindstücken und Neubrünieren

vermieden werden. Es soll bei dem gezeigten

Drilling ein Zielfernrohr der Firma Swarovski,

Modell Z8i 2-16 x 50 mit 30 mm Mittelrohrdurchmesser

montiert werden. Der

ideale Augenabstand von 85 bis 95 mm

wird über einen Abstand von Okularlinse

bis Schaftkappenoberkante von ca. 300

mm garantiert. Wenn die Vorbereitungen

abschlossen sind und die Machbarkeit der

Arbeit überprüft wurde, sollte der Drilling

zerlegt werden, da nun nur noch am Laufbündel

gearbeitet wird. Dieses wird am

Laufhaken gespannt, um eine Beschädigung

der Läufe oder das Verdrücken der

Auszieher zu vermeiden.

Durch einen Messing- oder Aluminiumstempel

wird nun mit einem 300-g-Hammer

die vordere Montageplatte ausgetrie-

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Bilder: © Eik Schulze


HANDWERK I HANDCRAFT

02/2021 · 23

ben. Erfahrungsgemäß wurden die Platten

bei klassischen Jagdwaffen aus dem

deutschsprachigen Raum überwiegend in

Schussrichtung von rechts nach links eingetrieben,

das Austreiben erfolgt demensprechend

von links nach rechts. Die Montageplatten

sind in einer 70°-Prismenfräsung

geführt, diese wird bei der weiteren

Bearbeitung beibehalten. Einen hierfür

benötigten 70°-Fräser erhält man beispielsweise

bei der Firma Recknagel

GmbH & Co. KG/Bergrheinfeld. Vorher sollte

mit einer Messingbürste die Montagebasis

von Schmutz befreit werden, der

sich über die Jahre angesammelt haben

kann. Dies geschieht auch, um Messfehler

zu vermeiden.

Nun beginnt die Arbeit an dem alten Einhakmontageschlösschen,

hierfür wird der

Schlösschenschieber entfernt. Dieser

diente der Verriegelung des Hinterfußes

und kann über eine Halteschraube gelöst

und seitlich entnommen werden. Das Ziel

ist, die vordere Einhakmontageplatte

durch eine Fußplatte für Pivotzapfen zu

ersetzten. Diese Montageplatten können

als Rohlinge bei Montageherstellern erworben

werden. Für den gezeigten Umbau

wurden Montageteile der Firma Henneberger

GmbH & Co. KG/Münnerstadt verwendet.

Der Vertrieb erfolgt über Lippe-

Jagd – Brinkmann GmbH/Lippstadt.

Wird der Schlösschensockel in der gleichen Aufspannung gefräst,

entfällt ein erneutes Ausrichten des Laufbündels im Maschinenschraubstock.

Dreikantfeile anpasst werden. Hierfür gibt

es mittlerweile sogar spezielle Feilen. Bei

der sogenannten Supportprismenfeile handelt

es sich um eine für die Firma EAW hergestellte

Feile, die es dem Büchsenmacher

ermöglicht, das Supportprisma perfekt auszufeilen.

Auch der Schlösschensockel soll durch ein

Auffräsen die Basis für das Hinterteil der

neuen Montage bilden. Hierfür wird ein

Plättchen mit 15-mm-Prisma verschraubt,

auf welchem der Drehverschluss verriegeln

kann. Tipp: Beide Fräsvorgänge am vorderen

und hinteren Sockel nacheinander

durchführen, ohne das Laufbündel auszuspannen!

Die neuen Platten können hinterher

eingepasst und verschraubt werden.

Zwischen den Arbeitsschritten das Laufbündel

auszuspannen erhöht die Ausrichtarbeit

bei der weiteren Bearbeitung mit der

Fräse um ein Vielfaches und entpuppte sich

in der Praxis als mögliche Fehlerquelle. Zur

Kontrolle der Passungen kann auf einen

möglicherweise entstandenen Lichtspalt

zwischen Sockel und neuer Platte geachtet

werden. Dieser macht deutlich, dass weitere

Nacharbeit notwendig ist.

Für das Verschrauben der hinteren Montageplatte

wird mit einer Säulenbohrmaschine

eine Bohrung in die Laufschiene zwi-

Bilder: © Eik Schulze, © EAW

Die Pivotplatte ist in der Regel größer dimensioniert

als die entfernte Einhakmontageplatte.

Anstatt an der neuen Basisplatte

zu feilen wird empfohlen, an dem

aufgelöteten Laufsockel mit einer konventionellen

Fräsmaschine und einem 70°-Fräser

nachzuarbeiten. Durch gewissenhaftes

und präzises Arbeiten wird garantiert, dass

der neue Sockel stramm sitzt und eine optimale

Montage der neuen Zieloptik gewährleistet

bleibt. Durch das Überfräsen der gesamten

Grundfläche des Sockels können

eventuelle Schrägen oder Unebenheiten

ausgeglichen werden. Achtung! Beim Fräsen

sollte akribisch darauf geachtet werden,

dass nicht die beiden Schrotläufe in

Mitleidenschaft gezogen werden. Die letzten

Feinheiten am Prisma können mit der

www.wm-intern.de

Das Einpassen der vorderen Montageplatte über einen Konus erfolgt

von Hand mit einer Dreikantfeile. Teflonfett an den Kontaktstellen erleichtert

das Eintreiben.

Mit dem sogenannten „Polisher“ gelingt das präzise Polieren des

Drehkranzes am Vorderfuß der Schwenkmontage. Dieses wertige

Werkzeug ist eine sinnvolle Investion und hält bei sachgemäßem

Umgang ein Berufsleben lang. Erhältlich ist der Polisher bei Ernst

Apel GmbH/Gerbrunn.

Das Gewinde in der Laufschiene sichert später

den hinteren Montagesockel. Sowohl

Bohrung als auch Gewinde müssen fachgerecht

umgesetzt werden, um die auftretenden

Kräfte aufnehmen zu können.


02/2021 · 24 HANDWERK I HANDCRAFT

schen den beiden Schrot -

läufen gesetzt, welche vorher

selbstverständlich angerissen

und leicht angekörnt wird. Bei

einer M 3.5-Schraube eignet

sich ein 2,9-mm-Bohrer für die

Kernlochbohrung. Das metrische

Gewinde M 3,5 wird mit

einem Gewindeschneider per

Hand nach gängiger Methode

geschnitten. Das Eintreiben

der neuen Montagebasen erfolgt

wie das Ausreiben mit

einem Messingstempel. Der

Widerstand sollte den idealen

Druck erzeugen, um ein ungewolltes

Verrutschen der Platte

ausschließen zu können. Hierfür

ist eine Mischung aus Fingerspitzengefühl und Erfahrung vonnöten, damit

man den Sockel nicht beschädigt.

Nachdem die neuen Schwenkmontagebasen auf der Laufschiene montiert

und zur Steigerung der Stabilität mit einem Zwei-Komponenten-Kleber verklebt

wurden, kann das Zielfernrohr montiert werden. Um die Bauhöhe und

den Anzugsmoment der Montageoberteile zu bestimmen und anzupassen,

bietet es sich an, einen Rohrkörperdummy zu verwenden. So kann hochwertiges

Kundeneigentum bis zur Endmontage geschont werden. Das Anpassen

der Pivotplatte zum Pivotzapfen wird über ein Spezialwerkzeug,

welches am Auflagezirkel des Zapfens am Montageoberteils Material abnimmt,

angepasst. Wichtig: Es darf unter keinen Umständen am Pivotzapfen

selber Material abgenommen werden. Wird die Geometrie am Zapfen

verändert, sind unter anderem Präzisionprobleme eine fast unumgängliche

Folge. Mit feinem Schmirgelleinen kann an der Pivotplatte die Brünierung

am Auflagezirkel entfernt werden, um eine glatte Oberfläche zu schaffen, die

Gleiteigenschaft zu verbessern und dadurch das Einschwenken zu erleichtern.

Darüber hinaus eignet sich ein Teflonfett, um die beiden Bauteile schonend

aneinander gleiten zu lassen und Korrosion vorzubeugen.

Für das Ermitteln der Bauhöhe am hinteren Montageoberteil wird das Absehen

des Zielfernrohres nach einem Durchpeilen durch den Lauf auf einen

markanten Punkt ausgerichtet. Die Bauhöhe kann dann von der Unterkante

des Zielfernrohrkörpers bis zur Oberkante des Montagesockels gemessen

Der Autor

Eik Schulze …

werden. Montagehersteller bieten

die Montageoberteile in

verschiedenen Bauhöhen oder

mit auswechselbaren Distanzstücken

an. Bei der verwendeten

Montage verriegelt das

Oberteil über einen Drehverschluss

auf dem 15-mm-Prisma

der hinteren Basisplatte.

Beim Einschießen der Zieloptik

muss das Wärmeverhalten

von kombinierten Waffen berücksichtigt

werden. Diese

Gelegenheit kann genutzt

werden, um dem Kunden

auch eine gezielte Beratung

zum Thema bleifreier Munition

anzubieten und die Waffe nach einer Laufreinigung auf ein neues Geschoss

einzuschießen. So präsentiert sich die ewige Schrankwaffe als beliebte Alternative

zur Repetierbüchse für die modernen Jagdarten. Natürlich ist diese

Art, eine alte Kipplaufwaffe umzuarbeiten, immer noch aufwendig, bietet

aber eine willkommene Alternative zur Neuanfertigung von Einhakmontagen.

Der Kunde bleibt in der jagdlichen Praxis mit der Wahl seiner Zieloptik

flexibel und der Wiederverkaufswert der Waffe wird durch den Umbau auf

eine Schwenkmontage für den Besitzer der Jagdwaffe gesteigert. Neben

dem Montageumbau können alte Drillinge durch den Einbau von Einsteckläufen,

beispielsweise im Kaliber .22 Hornet, dem Einbau eines verstellbaren

Schaftrückens oder gar einer kompletten Neuschäftung weiter modernisiert

werden. Bei dem Einbau eines Einstecklaufs lassen sich die zu

beachtenden Richtlinien des Beschussgesetzes, die auch für die durchgeführten

Arbeiten des Montageumbaus gelten, in einem Beschuss kombinieren.

Auch eine Neubrünierung des Laufbündels kann das Erscheinungsbild

einer betagten Waffe um einiges steigern. Aber Achtung! Hier unbedingt auf

Streich-/Kaltbrünierungen zurückgreifen und die Lotverbindungen nicht

durch Tauchbrünieren strapazieren.

Die fertige Schwenkmontage. Ein Zielfernrohr Dummy kann alternativ auch selber hergestellt

werden. Er verhindert Beschädigungen an hochwertigen Zielfernrohren.

Mit dem Umbau der Suhler Einhakmontage einer kombinierten Waffe zu einer

neuen, zeitgemäßen Schwenkmontage ergeben sich völlig neue Möglichkeiten,

ein betagtes Erbstück im modernen Jagdeinsatz wieder gerne zu

verwenden. Es ist die besondere Herausforderung des Büchsenmachermeisters,

das Potenzial einer in die Jahre gekommenen Jagdwaffe zu erkennen

und das technisch Machbare sowie Sinnvolle umzusetzen.

Infos und Bezugsquellen

Bilder: © Eik Schulze

… ist Büchsenmachermeister, Waffensachverständiger

und tätig im Bereich

Forschung und Entwicklung in

der wehrtechnischen Industrie.

www.mohring-jagdwaffen.de

www.recknagel.de

www.eaw.de

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WELT DER WIRTSCHAFT I WORLD OF ECONOMY

02/2021 · 27

WELT DER WIRTSCHAFT

Die richtige Marketingstrategie für Ihr Unternehmen

Der Mix macht’s

Bilder: © BillionPhotos.com – Adobe Stock, © Pixabay

Um die gewünschten Marketingziele zu erreichen, benötigt jedes Unternehmen

eine entsprechende Strategie – und die kann jeweils sehr

individuell sein. Werbung ist in jedem Fall unerlässlich und gerade in

der momentanen Situation (bezüglich Pandemie und Lockdown) ein

wichtiges Kommunikationsmittel, um mit Kunden in Kontakt zu treten

beziehungsweise dauerhaft in Verbindung zu bleiben. Doch während

seit einigen Jahren ein besonderes Augenmerk auf Online-Marketing

gelegt wird, weil es als innovative und zeitgemäße Werbemöglichkeit

gilt, die sich stets an den aktuellen Bedürfnissen und am Alltag der

Menschen orientiert, dürfen grundsätzlich auch klassische Offline-

Strategien nicht außer Acht gelassen werden. Der richtige Mix macht’s,

um die jeweilige Zielgruppe auch wirklich passgenau anzusprechen

und für sich zu gewinnen.

Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung sind etwa Onlinewerbung oder

Social-Media-Kampagnen für Mediaplaner allerdings häufig weitaus interessanter.

Ihr Marktanteil wächst stetig und auch die Einnahmen durch Internetwerbung

liegen prozentual über denen der Printwerbung – ebenfalls mit

steigender Tendenz. Und selbst wenn laut Zentralverband der deutschen

Werbewirtschaft (ZAW) der Werbemarkt 2020 mit deutlichen Einbußen

durch Corona zu kämpfen hat, wachsen vor allem die Megaplattformen in

der Krise gewaltig.

(„ZAW-Marktprognose 2020 und Ausblick 2021“, www.zaw.de)

Dennoch wirkt Print noch immer – und zwar öfter, denn Zeitungen und Zeitschriften

werden meist mehrfach in die Hand genommen. Einige (hochwertige)

Magazine liegen zu Hause sogar über einen längeren Zeitraum für alle

sichtbar herum. Während Banner und Spots im Internet, Radio oder TV nach

einer bestimmten Zeit sozusagen verschwinden, werden Anzeigen in einem

Printobjekt in der Regel also mehrmals angeschaut. So stehen der Reichweite

von TV sowie auch von Radio die Zuverlässigkeit und in gewisser Weise

die „Beständigkeit“ von Print gegenüber. Jedoch darf auch die Kraft beziehungsweise

die Macht der digitalen Medien nicht unterschätzt werden.

www.wm-intern.de

Als Unternehmer gilt es also zu entscheiden, was genau den (potenziellen)

Kunden gegenüber kommuniziert werden soll: Geht es darum, ihr Vertrauen

zu gewinnen, die Bekanntheit der Marke zu fördern oder ein neues Produkt

im Markt einzuführen? Davon hängt in der Regel die Wahl der „richtigen“

oder besser gesagt erfolgversprechenden Marketingstrategie ab.

Mit der Kluft zwischen Online und Offline hat sich auch eine Studie von Kantar

beschäftigt. Das weltweit agierende Unternehmen für Data Science, Insights

und Consulting hat Ende letzten Jahres sein erstes „Global Ad Equity

Ranking“ – als Teil seiner „Media Reactions“-Studie – veröffentlicht, das die

Einstellung der Verbraucher zu Werbung in verschiedenen Umfeldern misst.

Angeführt wird das Ranking zwar von TikTok – der Social-Media-Plattform,

die sich aktuell im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit befindet (gefolgt

von Instagram, Snapchat, Google und Twitter, während Werbungtreibende

etabliertere Marken wie YouTube bevorzugen). Insgesamt bevorzugen Verbraucher

aber Werbung auf Offline-Kanälen, da sie diese im Vergleich zu

Online-Kanälen tendenziell als hochwertiger, vertrauenswürdiger, weniger

aufdringlich und weniger übermäßig zielgerichtet („targeted“) ansehen.

Trotz der Vorliebe der Verbraucher für Offline-Anzeigen liegt der Schwerpunkt

der Marketing-Community nach wie vor auf dem digitalen Engagement. Die

Plattformprioritäten der Vermarkter stehen daher im Widerspruch zu den Verbraucherpräferenzen.

Die von der Industrie bevorzugten Werbeplattformen

sind (der Reihe nach) Online-Video-Anzeigen, TV-Anzeigen, Social-Media-

Newsfeed-Anzeigen, Streaming-TV-Anzeigen und Social-Media-Storys.


02/2021 · 28 WELT DER WIRTSCHAFT I WORLD OF ECONOMY

„Es wird immer wichtiger zu verstehen, wo sich großartige Werbung am

besten entfalten kann“, kommentierte Duncan Southgate, Global Brand Director,

Media bei Kantar. „Unsere Untersuchung zeigt, dass Verbraucher

über verschiedene Medienkanäle, Plattformen und Formate hinweg unterschiedlich

empfänglich für Werbung sind. Der Ansturm auf digitale Kanäle

ist aufgrund der Möglichkeiten zur Zielgruppenansprache und Messung

verständlich, aber durch Übersättigung, Wiederholung und übermäßiges

Targeting in einigen Umfeldern kann dieser Ansatz kontraproduktiv wirken.

Werbetreibende und Agenturen müssen ein quantifizierbareres Verständnis

für das ‚Medium als Botschaft‘ und die Auswirkungen der gewählten Medienkanäle

und Plattformen auf ihre Markenziele entwickeln. Medienplattformen

müssen den Wert ihres Werbeangebots sowohl mit Blick auf die Verbraucher

als auch auf die Vermarkter verwalten. Das bedeutet, sie müssen

regelmäßig innovative Werbeformate anbieten, um die Bedürfnisse der

Werbefachleute zu befriedigen – und gleichzeitig die Verbraucher zu unterhalten

und ihre Aufmerksamkeit zu sichern.“

(Quelle: Kantar „Media Reactions“ 2020, www.kantardeutschland.de)

mvc

Buchtipp: Digitales Marketing für Dummies

Autoren: Ryan Deiss und Russ Henneberry. Übersetzt von Barbara Mistol

Als Unternehmen kommt man kaum noch um digitales Marketing herum. Jedoch fehlt es vielen Marketingabteilungen

an Know-how. Da kommen neue Herausforderungen auf die Kollegen zu: Auf welchen Social-Media-Plattformen sollte

mein Unternehmen aktiv sein? Wie komme ich an Fans, Follower und Likes? Wie gestalte ich die Webseite und generiere

Traffic? „Digitales Marketing für Dummies“ beantwortet all diese Fragen. Außerdem stellen die Autoren verschiedene

Analysetools vor, mit denen man seine Werbekampagnen prüfen und optimieren kann. So gerüstet kann man

sein Unternehmen schon bald optimal im Web präsentieren.

Softcover, 345 Seiten, Wiley-VCH, Weinheim 2018, ISBN 978-3-527-71436-0

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Mit Innovationen aus der Krise

Unternehmen erleben immer wieder dramatische Zeiten: Ob sich Kundenbedürfnisse

ändern, neue Wettbewerber in den Markt eintreten,

Regulierungen dazukommen, die Finanzmärkte Kapriolen schlagen,

wichtige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen oder die Nachfolge

im Unternehmen nicht rechtzeitig vorbereitet wird – es benötigt nicht

einmal so besondere Effekte wie die Coronakrise, damit ein Unternehmen

ins Schlingern gerät. Krisen gab es und wird es auch immer geben.

Doch in jeder Krise gibt es ein verbindendes Element: die Krisenkurve.

Damit Innovationen gelingen, gilt es, diese wirtschaftlich wie

menschlich zu meistern.

Phasen 1 und 2:

Verneinung und Einsicht

Die meisten Krisen kommen

schleichend daher, sodass

man diese zuerst gar nicht

bemerkt. Daher etablieren

sich viele neue Technologien

wie das Internet oder die digitale

Datenverarbeitung erst ganz langsam, ohne dass ein etabliertes Unternehmen

sofort davon Kenntnis nehmen bzw. direkt darauf reagieren

muss. Oder ein neuer Marktteilnehmer etabliert sich in dem Markt, der zwar

am Anfang noch keine Chancen bei den eigenen Kunden hat, sich aber mit

der Zeit über andere Gruppen an die eigenen Kunden des Unternehmens

annähert. Man merkt viel zu spät, dass man einen neuen Trend (wie Technologien,

Wettbewerb oder Kundenbedürfnisse) mehr oder weniger bewusst

ignoriert hat.

In der zweiten Phase nimmt das Realitätsbewusstsein zu. Denn die ersten

Umsatz- und Gewinneinbrüche lassen sich nicht mehr ignorieren, oder es

kommt gar zu realen Verlusten. Irgendwann können selbst die offenen

Rechnungen gegenüber den Lieferanten und Mitarbeitern nicht mehr rechtzeitig

oder in voller Höhe bezahlt werden. Diese neue Situation und deren Konsequenzen

werden schrittweise akzeptiert. Unternehmer und Mitarbeiter erkennen

mehr und mehr, dass ihre Ablehnung gegenüber neuen Markttrends

und der daraus resultierenden Krise des eigenen Unternehmens nicht den

gewünschten Erfolg bringt und dass der Wandel unvermeidbar ist.

An diesem tiefsten Punkt der Kurve fällt dem Unternehmer die wichtigste

Rolle zu. Nur als ehrliches Vorbild kann er sich und seine Mitarbeiter Schritt

für Schritt aus dem Tal der Tränen führen. Es ist an ihm, den Spagat einer

offenen, ehrlichen Kommunikation zu vollziehen, ohne allerdings noch mehr

Ängste zu schüren, und um den Start in zielorientierte Maßnahmen mit dem

Horizont schneller Erfolge.

Phase 3: Aufbruch

Phase 3 ist die Phase des Annehmens. Die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter

sagen jetzt „Ja“ zur Krise und den damit verbundenen Veränderungen.

Sie fangen an, mit der Situation konstruktiv umzugehen, und dabei

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Bilder: © Viley Verlag, © Susanne Nickel


WELT DER WIRTSCHAFT I WORLD OF ECONOMY

02/2021 · 29

entwickeln sie Neugier auf das Neue und die damit verbundenen Handlungen.

Anspannung und Angst sind gewichen, die Trauer ist so weit bewältigt,

dass erste Ideen entwickelt werden können und die Betroffenen wieder offen

für Vorschläge sind. Der Weg für Innovationen wird geebnet. Neue Fähigkeiten,

(Produkt-)Lösungen oder (Kunden-)Märkte werden ausprobiert.

Der Prozess des bewussten Lernens von neuen Geschäftsmodellen und Verhaltensweisen

schreitet voran. Durch Erfolge und Misserfolge lernen Unternehmer

und Mitarbeiter, welche innovativen Erfolgsmodelle angebracht sind.

Eines der wichtigsten Prinzipien in

dieser Phase ist die Stärkung der

Wettbewerbsfähigkeit. Dabei gibt es

nur zwei Strategien, die einer Firma

langfristig das Überleben sichern:

Entweder ist ein Unternehmen Kosten-

oder es ist Nutzenführer. Man

ist entweder so günstig in seinen

Leistungsprozessen und Strukturen,

dass man selbst bei niedrigen Preisen

gute Renditen erwirtschaftet. Oder man bietet als Nutzenführer seinen

Kunden qualitative und/oder emotionale Mehrwerte, für die diese freiwillig

einen Preisaufschlag akzeptieren. Wer jedoch weder reale Kosten- noch

Nutzenvorteile liefert, befindet sich im Sumpf der Vergleichbarkeit und Austauschbarkeit.

Diese Unternehmen repräsentieren den Durchschnitt, haben

eine niedrige oder sogar negative Rentabilität und können sich nur noch

durch preisaggressive Verkaufsstrategien vermarkten.

Phase 4: Erfolg

Das Handlungsspektrum der Unternehmer und Mitarbeiter hat sich inzwischen

erweitert. Erfolge stellen sich ein und damit auch die Erkenntnis, wann

neue Geschäftsmodelle und Verhaltensformen angemessen sind und wo die

alten Handlungsmuster noch Platz haben. Das neue Verhalten wird von den

Betroffenen vollständig in den Alltag integriert und als selbstverständlich betrachtet.

Die Bedeutung der Krise und der damit verbundenen Veränderungen

für das Unternehmen und für die persönliche Entwicklung wird deutlich, und

die neue Energie beginnt langsam Früchte zu tragen. Aus dieser Energie entwickeln

sich Produktivitätssteigerung, Unternehmensgewinne und Zufriedenheit

der Mitarbeiter, aber auch die der Kunden, Lieferanten, Banken und Gesellschafter.

Das neue Verhalten wird zur angenehmen Gewohnheit.

Doch Vorsicht: Der Erfolg kann auch negative Konsequenzen haben. Ganz

nach dem Motto „Erfolg killt Innovation“ reden wir hier von der Arroganz des

Erfolgs. Nur wer sich kontinuierlich mit dem sich immer wieder wandelnden

Markt, dem Kundennutzen und seinen Finanzen beschäftigt, kann nachhaltig

erfolgreich sein. Das Leben ist ein Auf und Ab – und das gilt auch für

Unternehmen als lebendige Organisationen. Krisen wird es immer geben,

das „Stirb und werde“ ist normal. Wenn wir einen hohen Reifegrad erlangt

haben, können wir es schaffen, flexibel auf Krisen zu reagieren und besser

und vielleicht auch schneller mit ihnen umzugehen.

Die Autorin Susanne Nickel …

… ist die Expertin für Change 4.0 und innovative Leadership.

Sie ist Rechtsanwältin, Wirtschaftsmediatorin, Managementberaterin

sowie Executive Coach und Speakerin.

Kontakt

change@susannenickel.com

www.susannenickel.com

Das Buch „Die Krise kann uns mal“ hat sie gemeinsam mit Dr. Marcus Disselkamp geschrieben.

Erschienen Juli 2020 Gabal Verlag. (WM-Intern 01/2021) www.gabal.de

Kaufverhalten

Was ist Social Shopping?

Bilder: © Susanne Nickel, © Jurga Graf

Schnäppchenjäger im Glück: Nutzern von sozialen Medien wie Facebook,

Pinterest oder Instagram werden immer wieder verlockende Angebote

angezeigt. Oft hat der Algorithmus wirklich wunderbar passende Produkte

herausgesucht. Und das mit tollen Rabatten und Aktionsprozenten! Um

eventuell selber über diese Kanäle aktiv zu werden, lohnt es sich, die Zielgruppe

genauer zu betrachten.

www.wm-intern.de

Social Shopper heute: Jung und weiblich

Laut einer Umfrage von YouGov zum Thema Social Shopping von November

2020 haben 30 % der 18- bis 24-Jährigen schon einmal direkt über einen

Social-Media-Kanal geshoppt, 33 % können sich vorstellen, dies zu tun. Unter

den Millennials (Befragte zwischen 25 und 39 Jahren) geben 27 % an,

schon einmal über ein soziales Netzwerk ein Produkt gekauft zu haben. 22 %


02/2021 · 30 WELT DER WIRTSCHAFT I WORLD OF ECONOMY

können es sich vorstellen. Insgesamt haben 18 % der Deutschen schon einmal

über ein soziales Netzwerk eingekauft. Frauen geben dies häufiger an

als Männer (22 % vs. 14 % der Männer).

Der durchschnittliche deutsche Verbraucher, der bereits Erfahrungen mit

Social Shopping gemacht hat, ist demnach im Vergleich zur Gesamtbevölkerung

häufiger weiblich und zwischen 25 und 34 Jahre alt.

Wo bleiben die älteren Männer?

Dass in der ganz jungen Konsumentengeneration bereits 30 % über einen Social-Media-Kanal

geshoppt haben, ist kein überraschendes Ergebnis. Interessant

wird es, wenn man sich die „Next Social Shopper“ anschaut, also die Potenzialgruppe

der Zukunft: 48 % derjenigen, die sich vorstellen können, in Zukunft über

soziale Netzwerke einzukaufen, sind männlich und 36 % sind über 55 Jahre alt!

Die Next Social Shopper würden sich am ehesten auf die neue Art des Einkaufens

einlassen, wenn ein gewünschtes Produkt über andere Kanäle nicht zu

bekommen ist, es eine besondere Rabattaktion gibt oder eine schnellere Kaufabwicklung

durch Social Shopping gewährleistet ist. Empfehlungen von Influencern

oder Prominenten sind für diese Zielgruppe kein relevantes Kriterium.

Corona: Social Shopping für lokale Unternehmen

„Der Trend, dass lokale Unternehmen Social-Media-Kanäle als direkten Verkaufskanal

nutzen, hat sich seit dem Corona-Jahr 2020 deutlich verstärkt“,

weiß Patrick Hünemohr, Geschäftsführer von Greven Medien. „Sie müssen

neue Verkaufsmöglichkeiten schaffen, um ihre Existenz zu sichern. Und Social

Commerce über Instagram oder Facebook ist deutlich kostengünstiger

als klassische Commerce-Kampagnen wie beispielsweise Google Shopping.

Daher nutzen auch viele kleine und mittelständische Unternehmen

diese Möglichkeit“, erklärt er.

Beim Social Shopping können sich interessierte Käufer direkt mit anderen

Käufern auf den jeweiligen Plattformen über Produkte, Kundenservice

und Lieferzeiten austauschen. Und natürlich können sie auch mit dem

Unternehmen Kontakt aufnehmen, ohne dort anzurufen oder eine E-Mail

zu schreiben: Einfach ein Foto des Unternehmens bei Instagram kommentieren

oder eine Facebook-Nachricht verschicken – so geht Kundenservice

heute.

Link zur Studie: https://tinyurl.com/zurstudie

ali

Gut beraten

Auch dieses wird vorübergehen!

Eine Kundin fragte mich vor Kurzem, wieso ich immer so positiv auf Probleme

reagiere. Über diese Frage musste ich etwas nachdenken, denn mir

selbst war gar nicht bewusst, dass es wirklich so ist, wie sie es empfand.

Dabei fiel mir die Geschichte ein, die ich im Laufe der letzten Jahre immer

wieder begegnet ist.

In der Geschichte geht es – wie sollte es auch anders sein – um einen König

auf der Suche nach „DER WEISHEIT“. Wie es in diesen Geschichten meist so

ist, siegt am Ende die Lebenserfahrung.

Mit vier einfachen Worten konnte man dem König für alle möglichen

Lebenslagen einen wichtigen Rat geben „Auch dieses wird vorübergehen!“.

Auch dieses wird vorübergehen?

Diese Grundhaltung hat etwas Magisches an sich, denn sie gilt sowohl

für schlechte als auch für gute Zeiten. Sie gibt uns in der Krise Hoffnung,

sie erinnert uns im Glücksmoment aber auch daran, weiterhin auf

Trab zu bleiben, um nicht stillzustehen. Denn auch dieses wird vorübergehen!

Interessanterweise handeln viele Geschichten und Mythen aus unterschiedlichen

Kulturkreisen von Protagonisten, die es in der einen oder anderen

Form in die Welt hinauszieht, um Hindernisse zu überwinden, Prüfungen

zu bestehen oder Gefahren zu meistern. Wie auch immer die jeweiligen

Drachen aussehen mögen, die Protagonisten stellen sich den Problemen

und wachsen über sich hinaus. Sie transformieren dabei in den Heldenmythos.

Und wir lieben diese Helden und Heldinnen. In Geschichten, in Märchen,

Sagen, Erzählungen und Filmen.

Meiner Kundin antwortete ich: „Um selbst zur eigenen Heldin zu werden,

braucht es die richtige Haltung und den gewissen Blick. Den Blick nach

vorn in Richtung Zukunft. Hängt der eigene Fokus zu sehr auf dem Problem,

beschäftigen wir uns oft mit den falschen Fragen. „Warum? Wie

konnte mir das passieren? Was läuft in meinem Leben eigentlich immer

schief?“. Die reine Auseinandersetzung mit dem Problem bringt jedoch

keine Lösung.

Das Einzige, was wirklich hilft, ist der lösungsfokussierte Blick. Er eröffnet

uns Fragen wie:

- „Was will ich?“

- „Welche Möglichkeiten habe ich, es zu verwirklichen?“

- „Was könnte ich jetzt und unmittelbar dafür tun?“

Solche Fragen lenken die Aufmerksamkeit auf neue Möglichkeiten und potenzielle

Lösungen. Also auf das, was wir in der Zukunft erreichen möchten.

Eine wichtige Kursänderung in Richtung Glück.

www.wm-intern.de

Bilder: © André Hartmann


WELT DER WIRTSCHAFT I WORLD OF ECONOMY

02/2021 · 31

„Du bist selbst Deines Glückes Schmied!“, kennt doch jeder, oder?

Und sind wir schon mal in Richtung Glück unterwegs, können wir in der

Gemeinschaft auch Menschen finden, die uns dabei unterstützen können.

Freunde, Partner, Beraten oder Coaches, die helfen gute Fragen zu stellen.

Mit den richtigen Fragen im Gepäck fangen wir an, die Dinge neu zu bewerten,

mit mehr Aufmerksamkeit zu sehen, uns zu bewegen und das zu finden,

was wir brauchen. Wir können den Augenblick wieder mehr genießen und

den inneren Schweinehund überwinden, der oft so breit im Wege liegt.

Manchmal sind es dann die kleinen Schritte, die es braucht, um sich in eine

neue und gute Richtung zu bewegen.

Wenn Sie einen Sparringspartner suchen, begleite ich Sie gerne im Online-

Potenzialcoaching. Das Potenzialcoaching liefert einen entscheidenden

Beitrag, indem es Ihnen dabei hilft, sich konsequent neu auf Ihre Lösungen

und Möglichkeiten und Ihre vorhandenen Stärken und Ressourcen zu fokussieren.

Vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen ersten Termin unter

Telefon: 02191-6906071 oder E-Mail: licht@wobkom.de

Dipl.-Ök. Volker Licht

„Organisationsentwicklung, Coaching, Beratung und Training“

wobkom GmbH

Albert-Schmidt-Allee 7 · D-42897 Remscheid

www.wobkom.de

cj

Es war einmal …

… ein gläubiger König, der die ganze Welt unter seinem Ring hielt.

Er war von vielen Weisen umgeben, zu denen er eines Tages sagte:

„Im Herzen einen Wunsch ich, seltsam, fand -

doch weiß ich nicht, wieso er dort entstand:

Macht mir doch einen schönen Fingerring,

dass jederzeit, wenn Kummer mich umfing',

ich auf ihn blicke und dann fröhlich werde,

frei von dem Gram, dem grausamen, ich werde;

und wenn ich fröhlich bin und froh, voll Glück:

des Ringes Anblick bring' den Gram zurück!“

Die Weisen berieten sich lange und fertigten

schließlich einen Ring, auf dem eingraviert war:

„Auch dieses wird vorübergehen!"

Fariduddin Attar

(um 1136 - etwa 1220), Farīd ad-Dīn-e ʿAṭṭār, persischer

Apotheker, Dichter, Lyriker, Mystiker und Heiliger

Alles eine Frage der Organisation –

Hilfe beim Selbstmanagement

Bilder: © Piper Verlag

Das Handy klingelt, der Mail-Posteingang wird voller und voller, dafür ist der

Kühlschrank leer, das Kind muss zum Sport und der Hund Gassi? Manchmal

ist es einfach alles zu viel. Und selbst wenn weniger anliegt, gibt es Menschen,

denen ihr Leben schlicht über den Kopf wächst. Da kann es helfen,

auf Selbstmanagement-Werkzeuge zurückzugreifen. Aber auch gut strukturierte

Organisationstalente können von solchen Tools profitieren. Eines davon

ist die Selbstmanagement-Lösung Getting Things Done (GTD) von David

Allen. Er beschreibt seine Methode in dem gleichnamigen Buch (deutscher

Titel: „Wie ich die Dinge geregelt kriege“), das als Erstauflage bereits 2001

erschienen ist. Daher arbeitet GTD ursprünglich mit analogen Materialien,

sprich: Listen auf Papier.

Sämtliche Aufgaben werden in Aufgabenlisten erfasst, sodass keinerlei

Energie damit verbracht werden muss, sich Dinge zu merken. Der Kopf ist

frei und kann sich auf die aktuellen Aufgaben ohne Ablenkung konzentrieren.

Die Einführung von GTD beginnt damit, alle offenen Baustellen aufzuschreiben,

die – wörtlich aus dem Englischen übersetzt – als „lose Enden“

bezeichnet werden. Darunter fallen gemäß David Allen alle Tätigkeiten, Ziele,

Projekte und Verpflichtungen, welche unerledigt sind. Alle „losen Enden“

werden erfasst und in das System eingebunden.

GTD lässt sich in fünf Phasen gliedern:

Sammeln: Sammle an möglichst wenigen Orten alles, was auf dich einströmt.

www.wm-intern.de

Verarbeiten: Entscheide regelmäßig diszipliniert für alles, was du gesammelt

hast, ob du etwas damit tun musst bzw. willst oder nicht. Erfasse die

Tätigkeiten, die sobald wie möglich erledigt werden sollen so, dass du nicht

noch einmal darüber nachdenken musst.

Organisieren: Erfasse alles am richtigen Ort eines vertrauenswürdigen

Systems außerhalb deines Kopfes.

Buchtipp

Wie ich die Dinge geregelt kriege:

Selbstmanagement für den Alltag

Autor: David Allen

Piper Taschenbuch; 8. Edition

(13. April 2015)

Taschenbuch: 432 Seiten,

ISBN-10: 3492307205,

ISBN-13: 978-3492307208

www.piper.de


02/2021 · 32 WELT DER WIRTSCHAFT I WORLD OF ECONOMY

Digitale Helfer

Durchsehen: Stelle durch regelmäßige Durchsicht sicher, dass

dein System aktuell und gepflegt ist, sodass du dich darauf verlassen

kannst.

Erledigen: Entscheide basierend auf deiner Umgebung, der verfügbaren

Zeit, deiner Energie und schließlich der Priorität, was

du als Nächstes tust.

Für die Umsetzung des GTD-Konzepts oder für eine davon unabhängige,

eigene Organisation gibt es mittlerweile eine Reihe von Apps, mit denen

man Listen und Projekte verwalten kann. Beispiele sind die kostenlosen

Apps „Remember the milk“ oder „Todoist“.

GTD kann für viele Menschen tatsächlich der Schlüssel sein, um

ihre Aufgaben in den Griff zu bekommen und nichts mehr zu vergessen.

Auch wenn das Verfahren auf den ersten Blick aufwendig

erscheint, lässt es sich relativ einfach einsetzen und an eigene

Bedürfnisse anpassen. Besonders sympathisch ist dabei,

dass Allen nichts verkaufen möchte: Man braucht nicht mehr als

handelsübliche Notizbücher und Ordner.

Online-Bewertungen sind wichtigste Informationsquelle

Für mehr als jeden zweiten Online-Shopper (55 %) sind Kundenbewertungen

vor dem Kauf die wichtigste Informationsquelle. Jeder Zehnte informiert

sich beim Händler vor Ort, kauft aber im Web. Das geht aus einer repräsentativen

Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor, die von Ende

Oktober bis Anfang November 2020 durchgeführt wurde.

Vor allem Jüngere interessieren sich für die Erfahrungen anderer: Zwei Drittel

(66 %) der 16- bis 29-Jährigen lesen Online-Bewertungen, 60 % der 30- bis

49-Jährigen sowie 51 % der 50- bis 64-Jährigen. Bei den Online-Shoppern über

65 Jahren informieren sich 40 % vor dem Kauf mithilfe von Bewertungen.

„Kundenbewertungen sind mittlerweile eine maßgebliche Entscheidungsgrundlage

vor dem Kauf eines Produkts oder bei der Buchung einer Dienstleistung.

Von transparenten und unabhängigen Bewertungen profitieren

dabei Händler und Kunden gleichermaßen: Wer viele gute unabhängige

Bewertungen erhält, kann sich vom Wettbewerb abheben. Die Kunden wiederum

können ihre Kaufentscheidung sehr sorgfältig prüfen, was wiederum

Retouren reduziert und somit ebenfalls dem Händler hilft“, sagt Bitkom-

Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

www.bitkom.org

ak

Bilder: © Screenshots "Remember the Milk" umd "Todoist", © Claudia Jahn

Versand von Jagd- und Sportwaffen,

Gefahrgut (1.4G) und Munition

am Tag und über Nacht.

Service: 0221 - 954 21 80

www.overnite.eu

provided by

www.wm-intern.de


SORTIMENT I ASSORTMENT

02/2021 · 33

SORTIMENT

Karbonschäfte Raven-Euro über Fritzmann

Ab sofort übernimmt der Großhändler Georg Fritzmann & Söhne GmbH in

Lichtenfels den Generalvertrieb für die Karbonschäfte der Firma Raven-Euro

Ltd. in Deutschland.

Karbonschäfte werden immer beliebter, denn Holz macht die Waffe schwer,

Kunststoff dagegen wird schnell spröde. Karbonschäfte bieten hohe Qualität

und Vorteile durch Material und Bauweise. Der neue Vertriebspartner

sorgt für den guten Service.

Der Hersteller setzt auf die Monocoque-Konstruktion sowie auf Luft- und

Raumfahrttechnologien – vorimprägnierten Carbon Prepregs sowie Hochtemperatur-

und Hochdruckprozesse – um die Karbonschäfte herzustellen

und dadurch die beste Stabilität und Wiederholbarkeit des Ergebnisses sicherzustellen.

Die Materialien bieten eine Reihe von Vorteilen:

- geringes Gewicht

- Wasserdichtigkeit

- hohe Haltbarkeit

- chemische Beständigkeit

- Steifigkeit mit Torsionswiderstand, kein Biegen oder Taumeln

- Dimensionsstabilität in einem weiten Temperaturbereich

- Beständigkeit gegen Kratzer und Aufpralllasten

- beeindruckendes Erscheinungsbild

Damit entstehen die Schäfte in harmonischem Design, die mechanische

Verbesserungen der Schießparameter ermöglichen. Karbonschäfte könnten

sich demnach zu einer echten Alternative auf dem Waffenmarkt entwickeln.

www.fritzmann.org

cj

Rekorderlös für Walther PP „007“

Bilder: © JAHR MEDIA, © Raven-Euro, © Carl Walther

Corona war und ist ein Katalysator für Online-Auktionen. Das gilt für den

Kunstmarkt, aber auch für andere Branchen. Erstmals seien auch Werke im

Millionenbereich nur online angeboten worden, sagt Johannes Vogt vom

Kunstmarkt-Internetdienstleister Artnet. Kürzlich wurde bei einer Auktion

bei Julien’s Auctions in Beverly Hills die von Sean Connery in seinem ersten

Bond-Film „James Bond – 007 jagt Dr. No“ geführte Walther PP für über eine

Viertelmillion Dollar versteigert. Im Film wird die Waffe von „M“ (Bernard

www.wm-intern.de

Lee) als Walther PPK vorgestellt,

aber in Wirklichkeit

führte Connery eben diese

Walther PP, die fortan zur

Standardausrüstung vieler

Bond-Helden wurde. Noch

mehr Kultstatus als die


02/2021 · 34 SORTIMENT I ASSORTMENT

Walther PP erlangte die tatsächliche Walther PPK – Polizeipistole Kriminal,

welche von Walther im Jahr 1931 eingeführt wurde. Über 500.000 Stück wurden

von ihr seither gefertigt. Sie gilt als die Stilikone des deutschen Pistolenbaus

und als Begründerin der Pistolen für das verdeckte Tragen, im Englischen

„concealed carry“ genannt. Aufgrund ihrer einzigartigen Silhouette

und fließender Formen ist sie auch heute noch eine der schönsten Pistolen,

die jemals gebaut wurden. Ungebrochen ist daher die Nachfrage nach der

Walther PPK, die sich insbesondere in den USA in sehr hohen Stückzahlen

verkauft. Auch bei Sammlern ist die PKK sehr beliebt.

www.carl-walther.de

ali

Mawaii – Sonnenschutz der Extraklasse

Im Jahr 2011 wurde in Berlin ein

Start-up mit dem wohlklingenden

Namen Mawaii gegründet.

Kein geringeres Ziel war und ist

es, Sonnenschutzcreme made

in Germany anzubieten, die besonders

für den Outdoor-Einsatz

geeignet und dabei nicht

nur möglichst gut verträglich

für den Nutzer ist, sondern auch

umweltschonende Eigenschaften

– insbesondere bei der Anwendung

im Wassersport – aufweist.

Dafür wird bei der Herstellung weitgehend auf schädliche Inhaltsstoffe wie

Konservierungsmittel, mineralische Öle, Alkohol und Parabene verzichtet.

Der Hersteller verspricht somit auch die Eignung für empfindliche Haut von

Kindern und Allergikern. Dennoch sind die Anforderungen

an die Creme hoch. So sollen die Produkte wasserund

schweißresistent sein, aber nicht die Poren verstopfen,

sodass die Haut noch atmen kann. Zugleich

will diese gepflegt und mit Vitaminen und Feuchtigkeit

versorgt werden. Trotzdem muss ein rutschfester Grip

der Hände gewährleistet sein – ohne dabei zu fetten

oder zu kleben. Auch weißeln, also den Träger blass

wirken lassen, sollen die Produkte nicht. Doch das

Wichtigste natürlich ist ein wirksamer UV-Schutz.

Inzwischen finden sich so einige verschiedene Schutzund

Pflegeprodukte im Portfolio des seit 2017 zur Mc-

Nett Europe/Coghlans-Gruppe gehörenden Unternehmens,

die allesamt den hohen Ansprüchen gerecht

werden, jedoch speziell auf bestimmte Situationen und

Anforderungen ausgelegt sind. Quasi das Standardprodukt

von Mawaii stellt die SunCare-Creme dar. Sie bietet

einen Allround-Rundumschutz für jeden Hauttyp

und ist mit Lichtschutzfaktor 20, 30 oder 50 erhältlich. Mit gleichen Faktoren

gibt es mit FaceCare ein Produkt, das speziell für die dünnere Haut des Gesichtes

ausgelegt ist. Dafür wird die Creme mit Jojobaöl angereichert. Durch den

Zusatz von Shea-Butter, Oliven- und Sonnenblumenöl bietet sie zusätzlich pflegende

Inhaltsstoffe. Darüber hinaus soll FaceCare durch die sogenannte

Dermon-K3OS-Formula die Zellregeneration fördern und für einen Anti-Aging-

Effekt sorgen. Mit LipCare gibt es einen Lippenpflegestift – Geschmacksrichtung

Vanilla Sky – im Programm, der einen Lichtschutz vom Faktor 30 verspricht

und zusätzlich mit Vitamin E angereichert ist, um den

Selbstheilungsprozess der Haut zu unterstützen. Trockene und rissige Lippen

im Sommer sollten damit der Vergangenheit angehören. Lips & Face kombiniert

praktisch die letzten beiden Produkte und ist in der handlichen 25-ml-Tube

mit Lichtschutzfaktor 20, 30 und 50 erhältlich. Und für die teils harte, strapazierende

Übergangszeit hält Mawaii die AllWeather Creme bereit. Der

Lichtschutzfaktor von 30 ist dabei in der Regel völlig ausreichend für Herbst

und Frühling. Der hohe Anteil von 30 % Bio-Aloe-Vera kombiniert mit Provitamin

B5 und Vitamin E verspricht zudem, die Haut zuverlässig vor Wind sowie

Kälte und somit vor wetterbedingter Austrocknung zu schützen.

www.wm-intern.de

Bilder: Carl Walther, © Mawaii


SORTIMENT I ASSORTMENT

02/2021 · 35

Letztgenanntes Produkt wurde von uns über einen längeren Zeitraum getestet.

Dabei konnte es rundum überzeugen. Es zog schnell ein, klebte und fettete

nicht, verhielt sich optisch unauffällig auf der Haut und schützte selbst nach

schweißtreibenden Aktivitäten noch zuverlässig vor Sonnenbrand. Ein weiterer,

für viele Kunden ausschlaggebender Punkt für den Kauf eines pflegenden

Sonnenschutzproduktes ist der Duft. Dieser wurde als äußerst angenehm

empfunden, wenngleich dies ein subjektiver Eindruck ist.“

Im Übrigen hat Mawaii neben genannten SunCare-Artikeln auch eine WinterCare-Serie

im Programm, welche mit FaceCare, LipCare und HandCare

Pflegeprodukte für Gesicht, Lippen und Hände beinhaltet. Eine kleine Sonnenbrillenkollektion

ergänzt das Portfolio.

Alle Produkte im Detail sowie Kontakt zu dem Unternehmen, das heute seinen

Sitz im niedersächsischen Walsrode hat, finden Sie unter

www.mawaii-suncare.com

dg

NEU: Wärmebildgerät von Burris

Burris Optics, der Optikhersteller aus den USA, steigt in den Thermalmarkt

ein und stellt eine Produktserie vor. Die Produktpalette im jagdlichen und

taktischen Bereich stellt sich jeder Herausforderung und will besonders mit

Robustheit und Langlebigkeit punkten. Die neue thermische Produktserie

umfasst drei Wärmebild-Handgeräte („H-Series“) und zwei Wärmebild-Vorsatzgeräte

(„C-Series“) zur Montage an das Objektiv eines Zielfernrohres.

Die drei Modelle der H-Series sind tragbare Wärmebildgeräte für Jäger, erhältlich

in den drei Objektivgrößen 25 mm, 35 mm und 50 mm. Mit einem

400 x 300 IR-Sensor und einem 1280 x 960 HD-Display bieten die H-Series-

Geräte anpassungsfähige und scharfe sowie kontrastreiche Wärmebilder.

Unterstützt wird dies durch einen stufenlosen Zoom, einen integrierten stadiometrischen

Rangefinder, Einstellungsmöglichkeiten verschiedener Farbmodi

und einer Bild-in-Bild-Funktion. Mit einer Bildfrequenz von 50 Hz erfasst

das Burris Handheld scharfe Wärmebilder bei dynamischen und

schnellen Bewegungen, auch in der Ferne.

Die beiden C-Series-Modelle besitzen ein OLED-Display mit einer Auflösung

von 1021 x 768 Pixeln, mehrere Farbeinstellungen, wiegen weniger als 400 g

und können bis -30 °C eingesetzt werden. Die Objektivgrößen liegen bei

35 mm (Clip-On C35) und 50 mm (Clip-On C50). www.burrisoptics.com + www.manfred-alberts.de ali

Meutenversicherung der GHV

Bilder: © Burris, © Kruedener

www.wm-intern.de

Eine waidgerechte Jagd

ist ohne Jagdhund fast unmöglich,

birgt aber auch

potenzielle Risiken. Insbesondere

bei der Drückjagd

kann viel passieren. Um

dieses Risiko zu minimieren,

gibt es verschiedene

Ausrüstungstools wie die

Meutenversicherung. Sie

deckt dabei vor allem die

Tierarztkosten für alle Hunde, die bei einer Jagd verletzt wurden, fast vollständig

ab. Hinzu kommt die Absicherung im Falle des Todes oder einer erforderlichen

Nottötung. „Jagdhunde sind gut ausgebildet und die Wiederbeschaffung

ist entsprechend teuer“, weiß Hans-Gerd Coenen, Vorstandsvorsitzender

der GHV Versicherung. Das Abhandenkommen während der Jagd ist ebenfalls

im Versicherungsschutz inbegriffen sowie die zwei Folgetage der Jagd,

an denen Jäger und Hund verletztes Wild aufspüren. „Auch hier kann es zu

kritischen Situationen für den Jagdhund kommen“, so Coenen. Eine Jagdmeutenversicherung

sollte von jedem Jagdveranstalter oder Jagdführer abgeschlossen

werden, der die Veranstaltung und die vierbeinigen Jagdhelfer

bestmöglich schützen möchte. „Eine Versicherung kann notfalls auch noch

mit dem Smartphone kurz vor der Jagd abgeschlossen werden. Ein paar wenige

Angaben zum Termin, Revier und der Anzahl der Jagdhunde genügen“,

so Hans-Gerd Coenen. Alles Weitere passiert dann automatisch im Hintergrund.

Für den Jagdveranstalter ist damit alles erledigt und nach der Jagd

fallen keine weiteren administrativen Tätigkeiten an.

www.ghv-versicherung.de/jagd/meutenversicherung

ak


02/2021 · 36 SORTIMENT I ASSORTMENT

Messerporträt

Das Titanbesteck

Christoph Daim schreibt über handgemachte

Messer. Er ist Mitglied der Deutschen

Messermacher Gilde (DMG) und

hat dort die Funktion des Lektors übernommen.

Für WM-Intern schreibt er aus

der Sicht des Messermachers über ausgefallene

und kunstvolle Messer.

www.viennablade.com +

www.deutsche-messermacher-gilde.de

In seinem natürlichen Lebensraum: Ein Nicker mit 22 cm Gesamtlänge aus Balbach-Kohlenstoff-

Damast gefertigt und in Österreich hergestellt. www.gobec.at

Mit der Titanium Collection präsentiert der schwedische Hersteller Light

My Fire unzerbrechliche, multifunktionale, wiederverwendbare Essutensilien

für große und kleine Abenteuer. Gefertigt aus korrosionsbeständigem

Titan sind die Löffel nicht nur den härtesten Herausforderungen gewachsen,

sondern auch eine umweltfreundliche Alternative zu

Einwegbesteck. Das multifunktionale Besteck verfügt über eine hohe

Festigkeit und ist schadstofffrei und ganz ohne metallischen Beigeschmack.

Calill Odqvist Jagusch, CEO von Light My Fires, findet: „Die Titanium-Kollektion

ist ein perfektes Beispiel für unser Ansinnen, nachhaltige Produkte

zu entwickeln, die zudem eine lange Nutzungsdauer haben. Mit der

Verwendung von Titan bieten wir zeitlose Ästhetik, die sogar schwierigsten

Herausforderungen gewachsen ist. Diese Kollektion erfüllt alle unsere

Bedürfnisse – sei es, ob man an einem sonnigen Nachmittag mit der Familie

grillt oder in den Bergen wandert. Uns geht es darum, das beste

Produkt für den jeweiligen Zweck zu entwickeln.“

Ebenso freut sich Light My Fire, eine Zusammenarbeit mit Woolpower bekannt

zu geben. Der schwedische Hersteller von Wollunterwäsche und

Socken hat für Light My Fire ein leichte und robustes Bestecketui für unterwegs

entwickelt. Es besteht aus recycelter Merinowolle, die aus Resten

der Produktion von Woolpower stammt.

Typisch schwedisch, überzeugt die Titanium-Kollektion sowie das Bestecketui

für unterwegs mit unübertroffener Haltbarkeit, edlem Design und

hoher Funktionalität. www.lightmyfire.com

ak

Bilder: © Christoph Daim, © Light My Fire

Ein Nicker

Auch über den Nicker gibt es Bemerkenswertes zu sagen und das fängt

schon bei dem Namen an: Nicker oder Knicker? Lexika erklären, dass der

Begriff Knicker eher in Österreich üblich sei. Spannenderweise habe ich

selber auf Messerausstellungen gehört, wie mit „Knicker“ ein Messer bezeichnet

wird, das EIN-knickt – also kein fixes, sondern ein Klappmesser

ist. Abgesehen von diesen interessanten Fragen zum Namen hat der Nicker

seine jagdliche Funktion angeblich weitestgehend verloren. Aber er

hat einen festen und sicheren Platz als Allroundmesser in der Außentasche

der Lederhose bei all jenen, die Tracht tragen. Deshalb werden Nicker

weiterhin gebaut, gekauft und getragen. Der abgebildete Nicker aus

der Werkstatt Gobec unterscheidet sich von eher einfachen, traditionellen

Exemplaren, insbesondere, weil es sich um ein Vollintegral-Messer handelt.

Eine weitere Besonderheit: Der Rohling wird im Gesenk geschmiedet.

Das bedeutet, dass so ein Messer erschwinglicher sein kann, als

wenn es jeweils einzeln neu konstruiert wird. Ein zusätzlicher Vorteil ist,

dass durch das Schmieden im Gesenk ein optimierter Strukturverlauf im

Stahl erreicht werden kann. Dennoch bleibt bei so einem Rohling noch

eine Menge Handarbeit zu leisten und allein das Gesenk zum Schmieden

kostet mehrere tausend Euro, bevor noch ein Messer damit gebaut oder

gar verkauft werden kann. So bleiben auch diese Vollintegral-Nicker

handgemachte Messer, die ihren Preis haben.

Eine Videopräsentation auch dieses Messers ist beizeiten auf meiner

Homepage anzuschauen.

www.wm-intern.de


RECHTSFRAGEN I POINT OF LAW

02/2021 · 37

RECHTSFRAGEN

Appeasement-Politik hat noch nie lange funktioniert

Die Hunde sind schon wach …

Bilder: © ivanko80 – stock.adobe.com, © Stockfotos-MG – stock.adobe.com

Das Thema Interessenvertretung begleitet uns eigentlich

in jeder Ausgabe. Dabei geht es immer um

die Frage, wie wir als zivile Waffenlobby unsere Interessen

wahren und vertreten können. Das größte Handicap

der Branche ist dabei, dass die legalen Waffenbesitzer

sich schwertun, eine gemeinsame Linie zu

finden. Schützenverbände setzen sich für sportliche

Interessen ein, Jagdverbände kämpfen für die Jagd

und alle zusammen grenzen sich gerne gegeneinander

ab. Das mag zunächst verständlich sein, doch der

gemeinsame Nenner ist der private Waffenbesitz. Sicherlich,

in der alten Zeit, als gemäßigte Volksparteien

stabile Mehrheiten hatten, Schützenverein und

Jagd zu bürgerlichen Selbstverständlichkeiten gehörten

und man sich in der Politik untereinander

kannte, da war der „Kleine Dienstweg“ ein geeignetes

Mittel der Interessenvertretung. In den rund 30 Jahren

seit Ende der 1980er Jahre bis heute hat sich einiges

verändert. Wie oft hieß es da: „Seid still! Weckt

keine schlafenden Hunde!“, wenn mal wieder eine

Waffenrechtsverschärfung in der Diskussion stand. Abgewendet

wurden diese Verschärfungen nie. Am Ende kam aus den Funktionärsreihen

dann gerne: „Mehr war nicht zu erreichen“, womit auch

gleich klargestellt wurde: „Wir haben alles richtig gemacht!“ Wurde

das Recht des privaten Waffenbesitzes erst in kleinen Stückchen beschnitten,

so wurden die Scheiben der sprichwörtlichen Salamitaktik

immer dicker – bis zum 3. Waffenrechtsänderungsgesetz, mit

dessen Auswüchsen wir aktuell zu kämpfen haben.

www.wm-intern.de

Das Waffenrecht wird immer weiter verschärft, oft ohne dadurch den gewünschten Sicherheitsgewinn

zu erzielen.

Wie gehen wir es also 2021 an?

Das vergangene 2020 stand im Zeichen, die konkrete Umsetzung der neuen

Regelungen und die Etablierung des Nationalen Waffenregisters II im Fachhandel

auf die Kette zu bekommen. Dabei ist schnell klargeworden, dass bei

vielen Punkten noch Gesprächs- und Handlungsbedarf besteht, um die

zahlreichen Ungenauigkeiten und Fehler zu beheben, die das NWR II zu einem

bürokratischen Moloch gemacht haben.

Gleichzeitig wissen wir um die Besonderheit des kommenden Jahres: Ein

Bundestagswahljahr, das uns sicher eine neue Regierung, eine/n neue/n

Bundeskanzler/in und viele neue Ansprechpartner bringen wird. Auch aus

Brüssel erwarten wir Entwicklungen und Initiativen, die wir aufgrund der

Erfahrungen aus der Debatte um die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie

frühzeitig und genau beobachten werden. Neben Berlin und Brüssel

dürfen wir aber die Kommunen und Bundesländer nicht aus den Augen verlieren.

Auch auf dieser politischen Ebene gibt es immer öfter Bestrebungen,


02/2021 · 38 RECHTSFRAGEN I POINT OF LAW

Prozesse anzustoßen, die am Ende auf eine Verschärfung des Waffenrechtes

hinauslaufen. Als Beispiele seien hier nur der Berliner Vorstoß zum Verbot

von SRS-Waffen genannt oder die gut gemeinte, aber schlecht beratene

Initiative, Kleine Waffenscheine zurückzukaufen und Waffen zentral zu lagern,

wie es der Kreistag im Main-Kinzig-Kreis (MKK) auf den Weg gebracht

hat. Einiges konnte mittlerweile durch einen Runden Tisch mit den Betroffenen

entschärft werden, doch wenn solch kreative Ideen erst auf Landesoder

Bundesebene auf der Agenda stehen, sind sie nur schwer wieder einzufangen.

Ein weiterer Aspekt der politischen Einordnung ist der Kontext, in

den – auf den ersten Blick – waffenrechtliche Themen eingebettet werden.

Daraus kann es schnell zu einer generellen Kriminalisierung legaler Waffenbesitzer

kommen. Darauf geht Verwaltungsrichter Patrice Göbel in seinem

Kommentar zu den Vorgängen im Main-Kinzig-Kreis genauer ein.

Alle diese Überlegungen führen zum gleichen Fazit: Wenn wir unsere Interessen

für den privaten Waffenbesitz vertreten wollen, dann müssen wir das

wahrnehmbar und transparent tun. Unsere Vertreter müssen von Anfang an

mit am Tisch sitzen und unsere Verbände müssen offen mit allen relevanten

politischen Kräften im Gespräch sein – vor allem mit denen, die vermeintlich

gegen uns sind, denn oft ist es einfach Unkenntnis der Sachlage. Es wäre

fatal, wenn uns da die Chance auf Aufklärung verloren gehen würde. Aus

meiner Sicht gibt es keine „schlafenden Hunde“ mehr, auf die es noch Rücksicht

zu nehmen gilt, die Hunde sind alle schon wach.

Ein Kommentar von Richter am VG

Patrice Leon Göbel

Aus Platzgründen ist hier der Text ohne Fußnotenapparat abgedruckt. Den vollständigen Artikel

finden sie online unter: https://tinyurl.com/schlafende-hunde

Der Kreistag und das Waffenrecht: Forderung nach Waffenrechtsverschärfungen

durch den Main-Kinzig-Kreis

In seiner Sitzung am 25. September 2020 hat der Kreistag des Main-Kinzig-

Kreises einen fraktionsübergreifenden gemeinsamen Antrag unter der

Überschrift „Änderung Waffengesetz – Beteiligung am Bundesprogramm

,Demokratie leben!‘ – Sperrung sittenwidriger Kfz-Kennzeichen“ beschlossen.

Wie die Überschrift bereits vermuten lässt, setzt sich der Antrag in

mehreren Punkten für weitere Verschärfungen des Waffenrechts ein.

Dabei ist zunächst zu konstatieren, dass das Waffenrecht nach Art. 73 Abs. 1

Nr. 12 GG in die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz des Bundes fällt.

Zwar führen die Länder nach Art. 83 GG die Bundesgesetze grundsätzlich

als eigene Angelegenheiten aus, womit in Hessen wiederum die Landkreise

und kreisfreien Städte als Kreisordnungsbehörden betraut sind. Aus der

Verwaltungszuständigkeit lässt sich jedoch nicht auch nur ansatzweise

eine Normsetzungskompetenz des Kreistags herleiten. Obgleich der Antrag

auf Verschärfungen des Waffenrechts als Appell an den Bundesgesetzgeber

zu verstehen ist, erscheint die Zuständigkeit des Kreistags zumindest

fragwürdig.

Dieser Beitrag hat nicht zum Ziel, den gesamten Antrag zu beleuchten.

Dahingehend sei bemerkt, dass nicht alle Punkte des Antrags auf waffenrechtliche

Verschärfungen abzielen oder „Probleme“ für die Jägerschaft

aufwerfen würden. Auch das Motiv für den Antrag, namentlich eine politische

Auseinandersetzung mit dem furchtbaren Attentat in Hanau Anfang

2020 sowie anderen Anschlägen und Übergriffen, ist zunächst einmal

ausdrücklich zu begrüßen. Nicht jede Maßnahme und erneute Verschärfung

des Waffenrechts stellt jedoch eine objektive Verbesserung der Sicherheit

dar. Dieser Aufsatz soll einige, aus Sicht des Verfassers problematische

Punkte des Antrags aufgreifen und diese

rechtlich bewerten, um so einen Beitrag zur öffentlichen

Meinungsbildung zu leisten.

Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Es lohnt sich Gesetzesinitiativen in ihrer Auswirkung zu

Ende zu denken, bevor sie bewertet werden.

Zeugnis über die geistige Eignung

In dem Antrag wird gefordert, dass im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung

bei erstmaliger Antragstellung auf Erteilung

einer waffenrechtlichen Erlaubnis ein „medizinisch-psychologisches

Gutachten oder Attest“ vorgelegt

werden muss, aus dem hervorgeht, dass der Antragsteller

in der Lage ist, mit Waffen und Munition umzugehen.

Die Pflicht zur Vorlage eines solchen Gutachtens oder Attests

soll nach dem Willen der Antragsteller „in regelmäßigen

Abständen wiederholt“ werden.

An dieser Stelle sollen zunächst die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen

einer waffenrechtlichen Erlaubnis

skizziert werden. Dabei ist zunächst von besonderer

Bedeutung, dass das deutsche Waffengesetz ein sog.

Verbotsgesetz mit Erlaubnisvorbehalt darstellt. In der

Bundesrepublik Deutschland ist der private Waffenbesitz

grundsätzlich verboten, die waffenrechtliche Erlaubnis

stellt eine Ausnahme von diesem allgemeinen

Verbot dar. Anders, als beispielsweise in den USA, existiert

in Deutschland kein allgemeines Recht auf Waffen-

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RECHTSFRAGEN I POINT OF LAW

02/2021 · 39

besitz. Die zwingenden Voraussetzungen für die Erteilung einer waffenrechtlichen

Erlaubnis sind in den §§ 4 ff. WaffG geregelt. Danach muss der

Antragsteller das 18. Lebensjahr vollendet haben, die erforderliche Zuverlässigkeit

(§ 5 WaffG) und persönliche Eignung (§ 6 WaffG) besitzen, die erforderliche

Sachkunde (§ 7 WaffG), ein Bedürfnis (§ 8 WaffG) sowie eine Haftpflichtversicherung

nachweisen.

An die persönliche Eignung und die Zuverlässigkeit sind dabei unterschiedliche

Anforderungen geknüpft. Nach § 6 WaffG besitzt der Antragsteller die

erforderliche persönliche Eignung nicht, wenn Tatsachen die Annahme

rechtfertigen, dass er geschäftsunfähig, abhängig von Alkohol oder anderen

berauschenden Mitteln, psychisch krank oder debil ist oder aufgrund in

seiner Person liegender Umstände mit Waffen oder Munition nicht vorsichtig

oder sachgemäß umgehen oder diese Gegenstände nicht sorgfältig verwahren

kann oder die konkrete Gefahr einer Fremd- oder Selbstgefährdung

besteht. Während die davon abzugrenzende Zuverlässigkeit nach § 5 WaffG

ausschließlich an das verantwortbare und vorwerfbare Verhalten anknüpft,

ist die persönliche Eignung typischerweise nach nicht verantwortbaren

Mängeln in der Person zu bewerten. Psychische Erkrankungen führen danach

zur persönlichen Nichteignung, nicht hingegen zwangsläufig auch zur

Unzuverlässigkeit.

Soweit der Antrag allgemein ein Gutachten oder Attest fordert, ist zunächst

auf § 6 Abs. 3 WaffG hinzuweisen. Danach haben Antragsteller, die das 25.

Lebensjahr noch nicht vollendet haben, für die erstmalige Erteilung einer

waffenrechtlichen Erlaubnis auf eigene Kosten ein amts- oder fachärztliches

oder fachpsychologisches Zeugnis über die geistige Eignung vorzulegen.

„Hierdurch soll nach dem gesetzgeberischen Willen ausgeschlossen

werden, dass Personen mit noch nicht ausreichendem geistig-sittlichen

Reifegrad eine waffenrechtliche Erlaubnis erteilt wird.“ Von dieser Vorgabe

sind zwar Waidleute nach § 13 Abs. 2 Satz 1 WaffG ausgenommen und insoweit

privilegiert. Allerdings darf man einerseits annehmen, dass Waidleute

aufgrund ihrer intensiven Ausbildung sowie der Zusammenarbeit mit anderen

Waidleuten im Revier und in Jägervereinigungen unter „besonderer Beobachtung“

stehen. Andererseits sind mit Jagd- und Waffenbehörde gleich

zwei Behörden mit dem jeweiligen Einzelfall betraut. Im Ergebnis darf man

also annehmen, dass jedenfalls bei Waidleuten ein gewisser gegenseitiger

Kontrollmechanismus greift, der sog. „schwarze Schafe“ frühzeitig herauszufiltern

geeignet ist.

Hinzu kommt, dass die Waffenbehörde nach § 6 Abs. 2 WaffG jederzeit von

Amts wegen verpflichtet ist, dem Antragsteller auf dessen Kosten die Vorlage

eines amts- oder fachärztlichen oder fachpsychologischen Zeugnisses

über die geistige oder körperliche Eignung aufzugeben, wenn Tatsachen

bekannt werden, die Bedenken an der persönlichen Eignung begründen.

Nicht zuletzt deshalb ist es in der Praxis üblich, dass der Antragsteller in

regelmäßigen Abständen persönlich bei der Waffenbehörde erscheint oder

jedenfalls zu erscheinen hat, wenn sich die Waffenbehörde ein Bild von der

Person machen möchte. Wenn die Waffenbehörde aus anderen Quellen

Kenntnis entsprechender Tatsachen erlangt, ist sie ebenfalls verpflichtet,

dem nachzugehen. Solche Tatsachen können auch im Rahmen von Kontrollen

der Waffenbehörde hinsichtlich der rechtskonformen Aufbewahrung

von Waffen und Munition bekannt werden.

Der Antrag zielt ausgehend von seiner – wie eingangs erwähnt berechtigten

– Motivation darauf ab, Tötungsdelikte zu verhindern. Die Praxis zeigt indes,

dass Tötungsdelikte mit Legalwaffen effektiver und verwaltungsökonomischer

zu verhindern sind, wenn bekanntgewordenen Tatsachen, die in der

Regel im Verhalten des Waffenbesitzers begründet sind, gezielter nachgegangen

wird. Solche Tatsachen werden beispielsweise aus dem unmittelbaren

Umfeld, der Nachbarschaft oder dem Verein, dem der Waffenbesitzer

angehört, aktenkundig und begründen die Unzuverlässigkeit nach § 5

WaffG. Auch solche Tatsachen können bei Kontrollen bekannt werden. Ein

amts- oder fachärztliches oder fachpsychologisches Zeugnis über die geistige

Eignung mag hier vielleicht bei machen das subjektive Sicherheitsempfinden

erhöhen, objektiv betrachtet lässt ein solches Zeugnis, welches der

Feststellung der persönlichen Eignung (§ 6 WaffG) dient, in der Regel keine

zwingenden Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit (§ 5 WaffG) zu, denn die

innere Haltung oder Gesinnung des Waffenbesitzers lässt sich im Rahmen

einer solchen Begutachtung meist nicht feststellen. Vor dem Hintergrund,

dass derartige Zeugnisse typischerweise zwischen 100,- und 300,- EUR kosten,

scheint das Antragsziel unter Berücksichtigung der Kosten-Nutzen-Relation

unverhältnismäßig, zumal dadurch sämtliche Legalwaffenbesitzer

quasi unter „Generalverdacht“ gestellt werden. Ein gezieltes Nachgehen bei

konkretem Verdachtsmoment sowie eine punktuelle Begutachtung im Einzelfall

scheinen das mildere und ebenso effektive Mittel zu sein.

Verbot der privaten Lagerung von Munition

Zwar zielt der Antrag in diesem Punkt auf Sportschützen ab, frei nach dem

Motto „Wehret den Anfängen“ sollte diese – zugegebenermaßen nicht neue

– Forderung aus Teilen der Politik jedoch auch Waidleute hellhörig werden

lassen. Schließlich ist der nächste Schritt, beispielsweise auch für Waidleute,

die kein eigenes Revier oder keinen Begehungsschein vorweisen können,

ebenfalls ein Verbot der privaten Lagerung von Munition zu fordern,

nicht mehr weit entfernt.

Auf die Aufbewahrungsbestimmungen für Waffen und Munition soll an dieser

Stelle nicht näher eingegangen werden; diese müssen jedem Waffenbesitzer

bekannt sein sowie zwingend und ausnahmslos beachtet werden,

schon alleine, weil ein einzelner Verstoß – mit möglicherweise verheerenden

Folgen – alle Legalwaffenbesitzer in Verruf bringen und die Debatte um

weitere Waffenrechtsverschärfungen weiter befeuern kann. Nicht zuletzt

deshalb führt ein Verstoß gegen die Aufbewahrungsbestimmungen nach §

5 WaffG zu Recht zwingend zur Unzuverlässigkeit. Dies zeigt exemplarisch

ein aktueller Fall, bei dem ein Jäger bis in die frühen Morgenstunden dem

Waidwerk nachgegangen war. Zu Hause angekommen stellte er – vom

nächtlichen Einsatz erschöpft – die noch feuchte Langwaffe zum Trocknen

in die Wohnung und ging zu Bett. Wenige Stunden später tauchten unangekündigt

Kontrolleure auf, um routinemäßig die sichere Aufbewahrung seiner

Waffen und Munition zu kontrollieren, wobei sie die frei zugängliche

Waffe sichteten. Das unsachgemäße Abstellen der Waffe führte zur jagdund

waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit sowie zu einer Geldstrafe von

6.000,- EUR.

Gegen ein Verbot der privaten Lagerung von Munition, was eine zentrale

Lagerung in Schützenhäusern zur Folge hätte, spricht beispielhaft ein historisches

Ereignis, welches sich im vergangenen Jahr zum 50. Mal gejährt hat.

Am 20. Januar 1969 fiel die gesamte Wachmannschaft des Fallschirmjägerbataillons

261 aus dem saarländischen Lebach im nahegelegenen Munitionsdepot

einem furchtbaren Verbrechen zum Opfer. Mehrere Täter hatten

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02/2021 · 40 RECHTSFRAGEN I POINT OF LAW

das Wachhäuschen überfallen

und fast die gesamte Wachmannschaft

getötet; ein Kamerad überlebte

schwer verletzt. Dabei nahmen

die Täter drei Sturmgewehre

und 1.000 Schuss Munition an

sich. Wenn bereits professionell

an der Waffe ausgebildete Soldaten

Ziel solcher Verbrechen werden,

dürften sich zentrale Munitionsdepots

in Schützenhäusern,

die sich aus immissionsschutzrechtlichen

Gründen typischerweise

im Außenbereich befinden

und außerhalb der Öffnungszeiten

unbewacht sind, für potentielle

Täter geradezu anbieten, zumal

auch jedem Außenstehenden

bekannt wäre, dass die

potentielle Beute dort entsprechend

größer wäre.

Miteinander reden und kritisch im Gespräch bleiben, ist der Weg zum Interessenausgleich, falls nötig auch online.

Strafprozessordnung und Entzug der Fahrerlaubnis

In zwei weiteren Punkten zielt der Antrag zum einen darauf ab, in der Strafprozessordnung

die Möglichkeit für Richter im Strafverfahren zu schaffen,

ein Waffenbesitzverbot zu verhängen. Zum anderen soll nach dem Willen

der Antragsteller der Verlust der Fahrerlaubnis automatisch auch zum Verlust

der waffenrechtlichen Erlaubnis führen.

Zum ersten Punkt ist zu bemerken, dass § 5 WaffG einen umfangreichen

Katalog an verantwortbarem und vorwerfbarem Verhalten enthält, welches

zum Teil zwingend und zum Teil regelmäßig zur Annahme der Unzuverlässigkeit

führt. Die hierzu ergangene Rechtsprechung ist umfassend und ausschließlich

in der Verwaltungsgerichtsbarkeit ergangen. Deshalb ist es

sinnvoll, die sehr speziellen waffenrechtlichen Tatsachen- und Rechtsfragen

auch weiterhin den Verwaltungsgerichten zu überlassen. Mit Ergehen

eines Strafurteils werden durch das Strafgericht regelmäßig auch die Waffenbehörden

informiert, um in eigener Zuständigkeit ein Verwaltungsverfahren

einzuleiten.

Hinsichtlich der zweiten Forderung, wonach der Verlust der Fahrerlaubnis

automatisch auch zum Verlust der waffenrechtlichen Erlaubnis führen soll,

ist unter anderem auf § 5 Abs. 2 WaffG hinzuweisen. Danach besitzt die erforderliche

Zuverlässigkeit in der Regel nicht, wer zu einer Freiheitsstrafe,

Jugendstrafe, Geldstrafe von mindestens 60 Tagessätzen oder zweimal zu

einer geringeren Geldstrafe rechtskräftig verurteilt worden ist. Im Straßenverkehr

ist diese Schwelle schnell überschritten, wenn beispielsweise wegen

überhöhter Geschwindigkeit Personen gefährdet werden. Die pauschale

Forderung, in jedem Verlust der Fahrerlaubnis automatisch die

waffenrechtliche Unzuverlässigkeit zu begründen, geht jedoch weit über

das Ziel hinaus und würde sich auch nicht als praktikabel erweisen. Man

stelle sich ein unbeabsichtigtes Überfahren einer gerade auf Rot umgesprungenen

Ampel oder eine einfache Geschwindigkeitsüberschreitung

vor, die zu einem vorübergehenden Fahrverbot führen. Hieraus automatisch

auf die waffenrechtliche Unzuverlässigkeit zu schließen, wäre unverhältnismäßig

und dürfte auch für den Fall einer gesetzlichen Regelung verfassungsrechtlichen

Bedenken begegnen.

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass nicht nur eine strafrechtliche Verurteilung,

sondern auch andere im Verhalten des Waffenbesitzers begründete

Tatsachen jederzeit zur Unzuverlässigkeit nach § 5 WaffG führen können.

Lediglich beispielhaft sollen einige Fälle aus der Praxis näher beleuchtet

werden:

Naheliegend dürfte zunächst sein, dass unter anderem der missbräuchliche

oder leichtfertige Umgang mit Waffen oder Munition oder deren Überlassung

an Unbefugte nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 WaffG zwingend zur Unzuverlässigkeit

führen. Dass weder im Haus noch im Kraftfahrzeug oder sonst irgendwo

Waffen oder Munition frei zugänglich herumliegen dürfen und zwar unabhängig

davon, ob das Gebäude alleine oder mit anderen Personen bewohnt

wird, bedarf sicher ebenso wenig der Erwähnung wie die Verpflichtung, den

Schlüssel oder die Zahlenkombination für den Waffenschrank vor dem Zugriff

durch Unbefugte zu sichern. Hierneben rechtfertigen beispielsweise

auch Dritten gegenüber ausgesprochene Drohungen die Annahme, der

Waffenbesitzer werde missbräuchlich oder leichtfertig mit Waffen oder Munition

umgehen.

Neben der Alkoholabhängigkeit, die zur persönlichen Nichteignung nach §

6 WaffG führt, geht mit dem Konsum von Alkohol bei oder in Zusammenhang

mit der Jagdausübung oder am Schießstand selbst in geringen Mengen

die Unzuverlässigkeit einher. Obgleich ein Bierchen im Einzelfall möglicherweise

noch kein rechtliches Problem darstellen könnte, sollten Alkohol

und Waffen im eigenen Interesse unbedingt voneinander getrennt werden;

dies gilt auch beispielsweise beim Waffenreinigen zu Hause.

Auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppierung oder Bewegung

sowie gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung gerichtete Bestrebungen

führen zur Annahme der Unzuverlässigkeit. Die hierzu ergan-

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RECHTSFRAGEN I POINT OF LAW

02/2021 · 41

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gene Rechtsprechung ist außerordentlich umfangreich und in ständiger

Fortentwicklung. So führt beispielsweise die Zugehörigkeit zu den

Rocker gruppierungen „Banditos“ und „Outlaws MV“, zu der sog. „Reichsbürgerbewegung“

oder zur Terrororganisation „IS“ ebenso zur Unzuverlässigkeit

wie die Parteizugehörigkeit oder Kandidatur für die Nationaldemokratische

Partei Deutschlands (NPD) bei einer Wahl.

In den heutigen Zeiten ist auch der Hinweis geboten, dass bereits die

Verbreitung solchen Gedankenguts die Annahme der Unzuverlässigkeit

rechtfertigen kann. Gerade in den sozialen Medien sind in zunehmendem

Umfang persönliche Anfeindungen zu lesen. Von einer Verbreitung

von Verschwörungstheorien, Beleidigungen und Hetze beispielsweise

gegen die Corona-Politik sollte jeder Waffenbesitzer unbedingt Abstand

nehmen. Dabei ist zunächst einmal klarzustellen, dass unter anderem

die Grundrechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit (Art. 5 und 8

GG) besonders schützenswerte Rechtsgüter darstellen. Auch Waffenbesitzer

sind Staatsbürger und als solche ausdrücklich zur Kritik berechtigt.

Unverzichtbar ist aber, dass der Waffenbesitzer dabei die verfassungsrechtliche

Ordnung akzeptiert und sich uneingeschränkt zu ihr

bekennt, was auch beinhaltet, die Rechte etwaig Andersdenkender zu

respektieren.

Zusammenfassend kennt das Waffenrecht etliche im Verhalten begründete

Tatsachen und Annahmen, die zur waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit führen.

Eine rechtliche Handhabe gibt es bereits jetzt.

Sperrung sittenwidriger Kfz-Kennzeichen

Im Antragstext wird für Kfz-Kennzeichen beispielhaft die Kombination mit

„HH-1933“ genannt. Dass und aus welchen Gründen diese Kombination als

sittenwidrig eingestuft wird, die Sperrung solcher Kfz-Kennzeichen in jeder

Hinsicht richtig und zu unterstützen ist, dürfte sich jedem aufdrängen und

bedarf daher keiner näheren Erläuterung. Was allerdings dieser Punkt in

einem Antrag zu suchen hat, der die Verschärfung des Waffenrechts zum

Ziel hat, dürfte das Geheimnis der Antragsteller bleiben, wird doch damit

unterstellt, rechtsradikales Gedankengut und die Verherrlichung des NS-

Regimes seien besondere Probleme nur unter Waffenbesitzern.

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Fazit

Das Waffenrecht bietet bereits jetzt umfassende Möglichkeiten, unter anderem

über die persönliche Nichteignung oder die Unzuverlässigkeit eine waffenrechtliche

Erlaubnis zu versagen bzw. eine bereits erteilte aufzuheben.

Dabei kann die Waffenbehörde im Einzelfall jederzeit ein amts- oder fachärztliches

oder fachpsychologisches Zeugnis über die geistige Eignung

verlangen, wenn die Sachverhaltsaufklärung dies hinsichtlich der Persönlichkeit

des Waffenbesitzers gebietet. Eine pauschale und regelmäßige Vorlage

ginge jedoch ebenso über das Ziel hinaus wie eine zwangsläufige Unzuverlässigkeit

bei jedem noch so kleinen persönlichen Fehlverhalten. Dass

die Antragsteller die Vorlage eines „medizinisch-psychologischen Gutachtens

oder Attests“ zudem mit der Zuverlässigkeitsprüfung verbinden, offenbart

ein grundlegendes Fehlverständnis über den Unterschied zwischen

persönlicher Eignung und Zuverlässigkeit. Zentrale Munitionsdepots würden

potentielle Täter geradezu einladen und die objektive Sicherheit dadurch

eher verringern. Der Antrag ist jedenfalls in Teilen unnötig oder gar

systemwidrig, weil das geltende Waffenrecht für die im Antrag aufgeworfenen

Fragen bereits hinreichende Antworten bietet. Soweit die Antragsteller

Defizite im geltenden Waffenrecht ausmachen, sei darauf hingewiesen,

dass jede gesetzliche Regelung nur so gut ist wie die Personalausstattung

in der Behörde, die mit deren Ausführung betraut ist. Verdachtsmomenten

kann eine Waffenbehörde nur mit einer dem Aufwand angemessenen Personalstärke

zeitnah und konsequent nachgehen.

Auch der im Verlauf der Kreistagssitzung vom 25. September 2020 ergänzte

Punkt, wonach die Forderungen aus dem Antrag in einem runden

Tisch mit den Schützenvereinen erläutert und gegebenenfalls einvernehmlich

angepasst werden sollen, vermag hierüber nur bedingt hinwegzutrösten.

Einerseits hat der Kreistag vergessen, die Jägerschaft einzubeziehen;

andererseits wäre ein solcher runder Tisch vorher sinnvoller

gewesen. Dann hätte man bereits im Vorfeld entsprechende Aufklärung

betreiben können.

Obgleich der Antrag um einiges umfangreicher als die in diesem Aufsatz

thematisierten Punkte ist, zeichnet er zumindest in Teilen ein voreingenommenes

Bild des Legalwaffenbesitzers und verkennt, dass sich

die allermeisten Waffenbesitzer ihres Privilegs sehr bewusst sind und

mit beiden Beinen auf dem Boden unserer Rechtsordnung stehen. Waffenbesitzer

sollten sich dabei stets auf dem aktuellen Stand der Rechtslage

halten und vor Augen führen, dass ihnen nicht jeder politische

Entscheidungsträger wohlgesonnen ist und es auch dort Jagd- und

Waffengegner gibt. Auch wenn das geltende Recht im Einzelfall vielleicht

mehr gestattet, sollte sich jeder Waffenbesitzer im Umgang mit

Waffen und Munition daher aus eigenem Interesse noch anständiger

verhalten, als es von ihm ohnehin verlangt wird. Möglichst wenig Angriffsfläche

zu bieten dürfte in mancher Situation sinnvoller sein, als auf

das eigene Recht zu bestehen.

Der Autor

Patrice Leon Göbel …

… ist Richter am Verwaltungsgericht.

Seit 2012 ist er durchgehend Inhaber

eines Jahresjagdscheins und im

Rahmen der befugten Jagdausübung

legaler Besitzer mehrerer Kurz- und

Langwaffen. Seine Fachexpertise hat

er sich primär im Rahmen seiner

richterlichen Tätigkeit sowie als nebenamtlicher

Lehrbeauftragter für

das Fach Waffenrecht an der Hessischen

Hochschule für Polizei und

Verwaltung (HfPV) und Fachprüfer

bei Jägerprüfungen im Fach Jagdrecht angeeignet. Als nebenamtlicher

Prüfer in juristischen Staatsprüfungen prüft er gelegentlich

auch waffenrechtliche Sachverhalte.

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www.facebook.com/wmintern

WM-Intern ist offizielles Mitteilungsorgan

des Verbandes der Deutschen Büchsenmacher

und Waffenfachhändler e. V. sowie

Außerdem schreibt WM-Intern die Geschichte

von „Der Büchsenmacher“ fort,

der hier im 117. Jahrgang erscheint und

die älteste Zeitschrift für Büchsenmacher,

Waffen, Jagd und Outdoor ist.

Druckerei

Druckerei Gutenberg Thiele & Schwarz

Werner-Heisenbergstr. 7 · 34123 Kassel

Vertrieb

DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH

Postfach 57 04 02 · 22773 Hamburg

www.dpv.de

JAHR MEDIA GmbH & Co. KG

Jürgen-Töpfer-Straße 48

22763 Hamburg

040-389 06-0

www.jahr-media.de

offizielles Mitteilungsblatt des

Bundesinnungsverbandes für das

Büchsenmacher-Handwerk und der

Innung des Büchsenmacherhandwerks

für Mitteldeutschland.

Ebenfalls in WM-Intern erscheint im

125. Jahrgang „Messer & Schere“, die

Fachzeitschrift für den Bereich Schneidwaren/Bestecke.

Redaktionsleitung

Claudia Jahn (cj) · claudia.jahn@wm-intern.de · Telefon: 02204-979 93 76

Mitarbeiter der Redaktion

Roland Zobel (z), Miriam von Chamier (mvc), Daniel Guthannß (dg), Adrian Hopp (ah),

Anna Kaufmann (ak), Adina Lietz (ali), Ann-Kathrin Ochs (ako),

Eik Schulze (es) Ingo Rottenberger (ir)

Anzeigenleitung

Rainer Propp · rainer.propp@jahr-media.de · Telefon: 040-38906-285

Anzeigen: Roland Zobel · roland.zobel@wm-intern.de · Telefon: 0152-01939102

Magdalena Cale · magdalena.cale@jahr-media.de · Telefon: 040-38906-161

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