11. April 2021

DerGrazer

- "QAnon": Verschwörungstheorien in Graz angekommen
- Sonntagsfrühstück mit Holding-Vorstand Mark Perz
- Keine Verkehrsmaßnahmen am Schöckl
- Erster "Grazer" Live-Talk mit Foda, Stadlober und Co.

11. APRIL 2021, AUSGABE 15

Übertragung

Morgen, Montag, findet um 17 Uhr unser

erster „Grazer“-Live-Talk mit Größen aus

Sport und Politik statt. 12/13

Überraschung

Das Land erteilt den Forderungen nach

einer Verkehrsberuhigung am Schöckl

eine überraschende Absage. 6

Geheim-Symbole in der ganzen Stadt

Trump-Kult

„QAnon” ist

in Graz

angekommen

Unheimlich. Die Zahl der Verschwörungstheoretiker in der Steiermark nimmt massiv zu. Jetzt wurden sogar erste Symbole der gefährlichen

amerikanischen „QAnon“-Gruppierung in Graz entdeckt. Die Neos fordern umgehend eine zentrale Beratungsstelle – Gespräche laufen. SEITEN 4/5

GEPA, KK (2)

Ziel 2021:

Wieder

gemeinsam

Erfolge feiern.

Am WIFI Steiermark.

www.stmk.wifi.at


2 die seite zwei

www.grazer.at 11. APRIL 2021

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Verschwörer

sind auch nur

Menschen

S

tellen Sie sich vor, eine

internationale pädophile

Elite verschleppt und

misshandelt Kinder in einem

unterirdischen Tunnelsystem,

um aus ihrem Blut eine

Verjüngungsdroge zu gewinnen

und so die Weltherrschaft an

sich zu reißen. Was klingt wie

ein aberwitziger Trash-Horrorfilm,

wird für immer mehr

Menschen zur gefühlten

Realität. Die Anhänger von

„QAnon“ glauben nämlich

genau das (siehe Seiten 4/5).

Man kann diese Leute als

harmlose Spinner abstempeln,

aber damit macht man es sich

leider zu einfach. Der Verschwörungstheoretiker

ist nämlich in

der Regel ein Mensch wie du

und ich. Was ihn aber auszeichnet,

ist eine tiefe Verunsicherung

gegenüber dem gesellschaftlichen

Durcheinander und die

Suche nach einem Sinn in dieser

schnelllebigen Zeit, in der keiner

mehr Antworten zu haben

scheint. Der Verschwörungstheoretiker

fürchtet sich vor einer

Welt, die vom Zufall bestimmt

wird, und will jemandem die

Schuld dafür geben. Besonders

in schwierigen Zeiten findet er

viele Mitstreiter, die ihn in

seinem Misstrauen bestätigen.

Gemeinsam driften sie ins soziale

Abseits, aus dem sie hyperaggressiv

zurückkommen und

alles kurz und klein hauen. Es

wird höchste Zeit, diese

Menschen ernst zu nehmen,

denn der Verschwörungstheoretiker

kennt in Wahrheit nur eine

Antwort auf seine Fragen – und

zwar Gewalt.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Mark Perz

Mark Perz liebt

ein üppiges

Frühstück am

Wochenende.

„Meine

Lebensgefährtin

ist in einer

Konditorfamilie

aufgewachsen

und hat

diese Liebe zum

guten Kuchen

zum Leidwesen

meines Bauchumfanges

mit in unsere

Beziehung

genommen.“ KK

Der neue Holding-Vorstandsdirektor für Mobilität und Freizeit über

junges Vaterglück, die Grazer U-Bahn, Bierschaum und den SK Sturm.

Wie sieht denn ein typisches Sonntagsfrühstück

bei Ihnen aus?

Das hat sich sehr stark geändert. Nachdem ich

im Jänner stolzer Vater einer Tochter geworden

bin, hat sich das ausgiebige Sonntagsfrühstück,

das ich mit meiner Lebensgefährtin immer gerne

genossen habe, an den Rhythmus des Kindes angepasst,

das heißt, der Tag beginnt mit Flaschegeben

und Windelnwechseln, was mir aber auch

sehr viel Spaß macht.

Sie sind 2021 bereits Vater geworden, haben

einen neuen Job übernommen und

sind in Ihre Heimatstadt zurückgekehrt.

Das Jahr lässt sich gut an, oder?

Ja, das Jahr ist durchaus spannend für mich und

ich freue mich sehr darüber. Auch auf meine Familie,

die im Laufe des Jahres nach Graz nachkommen

wird.

Haben Sie immer schon vorgehabt, nach

Graz zurückzukommen?

Auf jeden Fall. Man kann es sich beruflich oft

nicht aussuchen, und so hat es auch mich wie

viele meiner Kollegen nach Wien verschlagen.

Die salopp gesagt natürliche Abneigung des Grazers

gegenüber Wien ist gottgegeben und angeboren,

ist aber im Lauf der Jahre ein bisschen

weniger geworden. Wien ist auch eine tolle Stadt,

aber ich bin sehr froh darüber, dass ich wieder

nachhause kommen kann.

In Wien fahren ja viele mit den Öffis. Schon

alleine durch die U-Bahn. Wie stehen Sie

denn zur angedachten Grazer U-Bahn?

Die U-Bahn war mit ein Grund, warum ich mich

für diesen Job beworben habe. Ich persönlich

halte das für ein Jahrhundertprojekt und eine

Jahrhundertchance für die Stadt Graz.

Sie haben sich selbst vorab kurz als Vater

einer Tochter und Sturm-Fan beschrieben.

Wie kommt’s?

Mein Vater, der leider sehr früh verstorben ist, war

auch schon begeisterter Sturm-Fan. Ich kann mich

noch erinnern, wie ich im Kindergartenalter das

erste Mal in der Gruabn war und wie ich dort im

zarten Alter von zehn den Schaum vom Bier meines

Vaters kosten durfte. Das sind Erinnerungen,

die einen mit dem Verein einfach auf ewig verbinden.

Aber ich wünsche mir auch für den GAK den

Aufstieg, damit es endlich wieder echte Derbys gibt.

Haben Sie ein Lebensmotto?

Das habe ich tatsächlich, zumindest einen Leitspruch,

was das Berufsleben betrifft. Und zwar:

Menschen arbeiten immer nur für Menschen.

Man muss einander auf Augenhöhe begegnen

und gegenseitig wertschätzen. Genau so möchte

ich es auch in meiner neuen Funktion halten.


TOBIT SCHWEIGHOFER

Mark Perz wurde am 25. April 1979 in Graz geboren.

Zuletzt war er kaufmännischer Geschäftsführer

der ÖBB Produktion GmbH, davor war der Karl-

Franzens-Universitäts-Absolvent (BWL-Studium)

unter anderem am „Austrian Institute of Technology“

in Seibersdorf und als Prokurist bei den „Rail

Cargo Hungaria“ in Budapest tätig.


graz

4 graz

www.grazer.at 11. APRIL 2021

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Wir waren der Meinung,

dass man ihn einsetzen soll.“

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer

nach dem letzten Corona-Gipfel über

den russischen Sputnik-V-Impfstoff SCHERIAU

Trump-Kult „QAnon“

Die Steiermark-Schau wurde heuer

via Live-Stream eröffnet. STREIBL

Steiermark-

Schau eröffnet

■ Aufmarsch der Polit-Prominenz

von der Ministerin bis

zum Bürgermeister. Großer

Bahnhof für die Eröffnung der

ersten Steiermark-Schau, die

heuer via Live-Stream aus dem

Grazer Kunsthaus abgehalten

werden musste. Die heurige

Schau ist ein Statement für den

kulturellen Wert der Regionalität.

Drei Grazer Museen des

Universalmuseums Joanneum

und ein mobiler Pavillon in

Wien stehen für Besucher bereit,

erkundet zu werden.

Über die BanHate-App gingen 817

Meldungen ein. LAND STEIERMARK/DRECHSLER

Gremium gegen

Extremismus

■ Das vergangene Jahr führte

durch die Covid-19-Pandemie

zu einer Ausnahmesituation,

von der alle Gesellschaftsbereiche

erfasst wurden. Das Internet

wirkt dabei wie ein Brennglas

der Gesellschaft – Strömungen

sind im Netz früher und in

ausgeprägter Schärfe sichtbar.

Schon jetzt wurden über 800

Hassnachrichten auf der App

„BanHate“ gemeldet. Das Land

Steiermark und die Stadt Graz

setzen erstmals ein Expertengremium

ein, um bessere Präventionsmaßnahmen

zu entwicklen.

Mit geheimen Zeichen und Aufklebern wie hier am Opernring bringen die Verschwörer ihre Botschaft unters Volk.KK

derGrazer

Wie stehen Sie zu Verschwörungstheorien?

„Der Begriff ist

falsch. ,Theorie‘

impliziert

ja, dass etwas

wissenschaftlich

fundiert ist, was

nicht stimmt.“

Dirk Müllner, 31,

selbstständig

„Es gibt in dem

Bereich sehr viel

Halbwissen.

Das ist gefährlich,

darum

braucht es mehr

Konsequenzen.“

Max Prem, 18,

Grundwehrdiener

„Gerade im

Bereich der

sozialen Medien

müsste viel

stärker dagegen

vorgegangen

werden.“

Judith Löschberger,

32, Lehrerin

Blitzumfrage

„Teilweise sind

da schon echt

Verrückte dabei,

die einen dann

ja auf der Straße

auch damit

nerven.“

Herta Kaspret, 84,

Schneiderin

?

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Ich glaube,

dass viele diese

Theorien als

Strohhalm nutzen.

Dadurch

haben sie einen

Schuldigen.“

Linda Göglburger,

31, Illustratorin


11. APRIL 2021 www.grazer.at

graz 5


TOP

APA, GETTY

Wenig Fahrraddiebstähle

2020 ging die Zahl der Raddiebstähle

zurück. Sie sank steiermarkweit

erstmals im Jahrhundert unter 2000.

Frauenmord in Graz

Mittwochfrüh wurde eine Grazerin

von ihrem Mann ermordet. Es war

der siebte Femizid in diesem Jahr.

FLOP


ist auch in Graz angekommen

GEFÄHRLICH. Die Zahl

der Verschwörungstheoretiker

nimmt in der

Steiermark massiv zu.

Der Ruf nach einer Beratungsstelle

wird lauter.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

schwörungstheorien zusammenhängen,

bündelt und löst.

„Die Steiermark braucht einfach

eine groß angelegte Initiative,

die Menschen unterstützt, mit

Verschwörungstheorien umzugehen,

und Betroffenen einen

Ausweg bietet. Wir befinden uns

bereits in Vorgesprächen mit an-

Verschwörungstheorien

haben derzeit absolute

Hochkonjunktur. Neben

Gruppierungen wie jenen

der Impfverschwörer oder der

Staatsverweigerer ist jetzt sogar

der amerikanische Trump-

Kult „QAnon“ (siehe Infokasten

rechts) in Graz angekommen.

Diese Bewegung gilt unter Experten

als gefährlichste Strömung

unserer Zeit, zuletzt wurde

unter ihrem Einfluss sogar

das Kapitol in Washington brutal

gestürmt, um die Präsidentschaft

von Joe Biden zu verhindern.

Bei diesem entsetzlichen

Angriff auf die Demokratie verloren

letztendlich fünf Menschen

ihr Leben. „Man sieht in Graz

vermehrt Geheimsymbole, die

sich auf QAnon und andere Verschwörungstheorien

beziehen.

Wenn man einmal darauf achtet,

fallen sie einem an jeder Ecke

oder Säule auf“, berichtet Niko

Swatek, Klubobmann der steirischen

Neos, die den Verschwörungstheorien

jetzt den Kampf

ansagen. „Verschwörungstheorien

schaden uns Grazern und

Steirern, unserer Gesellschaft

und unserer Demokratie. Es liegt

auf der Hand, dass sich die Politik

mit allen Mitteln gegen die

Verbreitung und Verharmlosung

dieser Mythen einsetzen muss.“

Anlaufstelle

Die Neos fordern jetzt eine

zen trale Stelle, die alle Herausforderungen,

die mit Ver-

deren Parteien zu diesem Thema

und stoßen da auch auf Zustimmung“,

erklärt Swatek. Diese

„Beratungsstelle für Verschwörungstheorien“

baut auf drei wesentlichen

Säulen auf:

Prävention: Jedes steirische

Kind soll in seiner Schullaufbahn

einen vom Land finanzierten

Workshop zum Thema

Medien- und Informationskompetenz

besucht haben.

Beratung: Angehörige sollen

Unterstützung bei einer Beratungsstelle

bekommen. „Wie

soll man damit umgehen, wenn

die eigene Oma Angst vor 5G-

Masten hat und das Haus nicht

mehr verlassen will? Oder ein

enger Freund plötzlich Falschmeldungen

über Corona auf Facebook

teilt? Da ist man naturgemäß

überfordert und braucht

Hilfe.“

Ausstieg: Sollte jemand

schließlich das Gefühl haben,

sich in dem Netz aus Verschwörungen

und Fake News verfangen

zu haben, sollen ihm

Werkzeuge und Methoden beigebracht

werden, um einen Ausstieg

möglich zu machen.


Fakten zu QAnon

QAnon ist eine Online-Bewegung,

die unter anderem

behauptet, Covid-19 sei eine

„globalistische Biowaffe“, 5G

mache uns alle krank und wer

eine Maske trage, ordne sich

der „Neuen Weltordnung“

unter. Außerdem seien die

meisten Politiker Teil einer

pädophilen Bewegung, die in

unterirdischen Lagern Kinder

hält und ihnen Adrenochrom

abzapft. Dieses Stoffwechselprodukt

trinken sie, um

sich dadurch zu verjüngen.

Ex-Präsident Donald Trump soll

diesem Kinderschänderring im

Geheimen den Kampf angesagt

haben.

Tatsächlich lässt sich Adrenochrom

einfach synthetisieren

und für wenig Geld online

bestellen. Es hilft nicht bei

der Verjüngung – sondern

löst meist nur Schwindel und

Kopfschmerzen aus.


6 graz

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K O M M E N T A R

von

Vojo

Radkovic

✏ vojo.radkovic@grazer.at

Bezirkssportplatz:

Ein Foul schon

beim Reservieren

J

a, früher war das lockerer.

Bei den da nur einzeln

vorhandenen Sportplätzen

in den Grazer Bezirken

konnte man einfach hingehen,

um mit ein paar Freunden zu

kicken oder auch am Volleyballplatz

zu spielen. Wenn der Platz

frei war, konnte jeder, ohne

irgendwo nachfragen zu müssen,

einfach diese Plätze benützen.

Meist waren es eh Freunde aus

dem Grätzel, die da spielen

wollten. Zum Glück gibt es heute

viele Bezirkssportplätze für alle

Grazer. Und damit man diese

Plätze auch in Lockdown-Zeiten

öffnen kann, musste für das

Gesundheitsministerium die

App Courtculture (Platzkultur)

eingerichtet werden. Da müssen

sich die Benützer anmelden, und

damit hat das Gesundheitsamt

die Namen für etwaiges Contact

Tracing. Daher bleiben die Plätze

auch im Lockdown offen. Laut

den klaren Regeln auf der App

sollten die Benützer bzw. Teams

jeden Platz nur für eine Stunde

reservieren. Da allerdings zeigt

sich, dass Ellbogentechnik auch

im Sport gang und gäbe ist. Es

kommt leider sehr oft vor, dass

vier Leute sich verabreden, jeder

den Platz für eine Stunde

reserviert, und somit ist der Platz

für insgesamt vier Stunden

blockiert. Nicht im Sinne des

Erfinders und absolut egoistisch.

Sportlich fair geht anders. Also:

Appell an alle Benützer um mehr

Fairplay, sonst wären noch

strenge Kontrollen eine unangenehme

Möglichkeit.

Wer will das schon?

Regierung sieht

keinen Bedarf für

Verkehrsmaßnahmen

beim Schöckl

ZWIST. Verkehrslandesrat Anton Lang erteilt den geforderten Maßnahmen

rund um den Grazer Hausberg eine Absage: Die Öffi-Anbindung sei erst

verbessert worden, Messungen zeigen, dass nicht so schnell gefahren wird.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Nicht erst seit Corona, aber

dadurch noch verstärkt,

sorgen die Besuchermassen

am Schöckl für Aufregung.

Bürgermeister und Anrainer

beschwerten sich über die Verkehrslawinen,

die die schmalen

Straßen entlangrollen, unzählige

Autos, die alles verparken,

und Müllberge von Wanderern,

die wohl nicht so ganz eins sind

mit der Natur. Der Grüne Abgeordnete

Lambert Schönleitner

brachte das Thema dann schließlich

in den Landtag und forderte

eine bessere Öffi-Anbindung,

Kombi-Tickets und Geschwindigkeitsbeschränkungen

am

Grazer Hausberg.

Kommenden Dienstag wird

am Ausschuss-Tag nun die Stellungnahme

von Verkehrslandesrat

und Vize-Landeshauptmann

Anton Lang vorgelegt. Und diese

fällt für die Grünen überraschend

ablehnend aus.

Zum Vorschlag, die öffentliche

Anbindung über Mariatrost und

Andritz zu verbessern und ein

Kombi-Ticket für Öffis und Seilbahn

einzuführen, heißt es, dass

sich „für das Land Steiermark

derzeit kein Handlungsbedarf,

zusätzliche finanzielle Mittel bereitzustellen“,

ergibt. Stattdessen

verweist man auf die Maßnahmen,

die bereits 2019 gesetzt

wurden: die stündliche Anbindung

des Schöcklkreuzes am Wochenende,

die Ausdehnung der

Betriebszeiten um zwei Stunden

am Abend sowie die Einrichtung

einer Umsteigeverbindung aus

Andritz kommend an Samstagen.

Nicht zu schnell

Und auch bei den beantragten

Geschwindigkeitsbeschränkungen

auf den Zufahrtsstraßen

sieht man keine Notwendigkeit.

Messungen im Jahr 2019 hätten

ergeben, dass die Höchstgeschwindigkeit

auf den Straßenabschnitten

noch unter dem

Durchschnitt liege. Auf der Ra-

Trotz des

großen

Ansturms

auf den

Schöckl

ist die

Landesregierung

mit der

Situation

zufrieden.

KK (2)

degunder Straße lag der Messquerschnitt

bei 62 Kilometern

pro Stunde und damit unter dem

österreichweiten Schnitt von

64,2 km/h. Die Durchschnittsgeschwindigkeit

betrug 51,5 km/h

und lag ebenfalls unter dem

Österreichschnitt von 57 km/h.

Beim Schöcklkreuz lag der Messquerschnitt

mit 59,5 km/h fast 5

km/h unter dem Schnitt und die

Durchschnittsgeschwindigkeit

mit 42,5 km/h sogar knapp 15

km/h darunter. Wobei die niedrige

Geschwindigkeit hier auf die

Parkplatzsituation und -suche

zurückzuführen sein dürfte.

„Wir haben Dutzende Rückmeldungen

aus der Region bekommen,

die unsere Initiative

unterstützen, viele Bürgermeister

haben sich ebenfalls positiv

geäußert!“, wundert sich der Grüne

Bezirkssprecher Günter Lesny.

Für ihn ist das Thema mit der

Regierungsstellungnahme freilich

nicht erledigt: „Wir werden

im Landtag eine neue Initiative

starten und nicht lockerlassen!“

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich |

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11. APRIL 2021 www.grazer.at

graz 7

Bezirkssportplatz Vinzenz-Muchitsch-Gasse: Nach einer Stunde kommen

neue Spieler auf den Platz. Alles andere ist reiner Egoismus. STADT GRAZ/FISCHER

Fairplay beim Reservieren

■ „Während Sportplätze früher

frei zugänglich waren und man

sich dort im Sinne eines sportlichen

Miteinanders abgesprochen,

abgewechselt, herausgefordert und

kennengelernt hat, werden vor

allem Beachvolleyball- und Tennisplätze

nun tagelang im Voraus

stundenlang reserviert, sodass man

kaum Möglichkeiten hat, diese zu

nutzen“, kritisiert ein Leser die erforderliche

Bezirksplatzreservierung

über die App Courtculture. „Wenn

sich etwa vier Spieler verabreden,

können diese den Platz für vier

Stunden reservieren, und niemand

sonst hat die Möglichkeit, dort zu

spielen, womit der Titel der App ad

absurdum geführt wird, nachdem

Courtculture eigentlich ein sportliches

Miteinander bedeutet, hier

herrscht aber der sportliche Egoismus

vor“, so der Vorwurf. Thomas

Rajakovics, Leiter des Sportamtes,

kennt diese Beschwerden: „Ja, es

stimmt, nach den auf der App vorgegebenen

Regeln darf jeder Platz

nur für eine Stunde reserviert werden.

Dann ist ein Wechsel vorgesehen.

Was hier leider öfters passiert,

ist einfach ein egoistisches Verhalten

einiger Sportfreunde. Ich kann

nur an ein Fairplay beim Platzreservieren

appellieren.“


8 graz

www.grazer.at 11. APRIL 2021

Der beliebte Ragnitz-Rad- und -Gehweg wurde bereits mit einem neuen

Bankerl ausgestattet, im Sommer folgen noch Schautafeln. KK, STADT GRAZ/FISCHER

Rieser Wanderwege um

40.000 Euro renoviert

NEU. Noch diesen Sommer sollen Wege in Ries

renoviert und Schautafeln aufgestellt werden.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Vogelgezwitscher, Sonnenstrahlen

und angenehme

Temperaturen locken die

Grazer gerade wieder aus ihren

heimeligen vier Wänden – zudem

ist Spazierengehen eines der wenigen

Dinge, die man während

der Corona-Krise auch tatsächlich

genießen kann.

Um die Natur auch

in vollen Zügen genießen

zu können,

setzt man sich im

Grazer Bezirk Ries

bereits seit Jahren

dafür ein, Wege,

Plätze und Co. so

schön wie möglich

zu gestalten. Auch das

Sauberkeitsbudget, welches

jedem Bezirk jährlich zusteht,

wird in neue Bankerln, Blumen

oder Mistkübel investiert.

Daher werden sich Naturfreunde

jetzt umso mehr darüber freuen,

dass der 10. Stadtbezirk seine

Wanderwege noch heuer auf Vordermann

bringen wird.

„Für alle fleißigen Spaziergänger

und Wanderer werden wir

im Sommer die Wanderwege im

Josef Schuster

Bezirk renovieren lassen. Dafür

wurden uns seitens der Stadt

Graz 40.000 Euro zugesichert.

Um das Spazieren für Groß und

Klein zu einem Erlebnis zu machen,

wird der Waldverband

auf den beliebtesten Wanderrouten

auch Schautafeln zum

Thema Wald montieren. Einige

neue Bankerln haben wir auch

schon aufgestellt“, freut sich

Josef Schuster, Bezirksvorsteher

von

Ries. Ob der Weg

entlang des St.

Leonhardbachs,

der Hochfeldweg

oder die beliebte

Wanderung

im Waldbereich

Billrothgasse/Ries –

bald werden sie für die

Grazer hergerichtet.

„Demnächst wird es zudem

die Neuauflage der Rieser Wanderkarte

geben. Damit das Erkunden

unseres Bezirkes noch

leichter und interessanter wird,

werden darauf neben den beliebtesten

Wanderwegen auch

heimische Betriebe und Vereine

vorgestellt. Die Karten werden

bei diesen Betrieben auch erhältlich

sein“, erzählt Schuster.

In Gratkorn wird die Bienenwiese mit Bäumen und Schildern verbessert, auch

Promis wie Franco Foda und Dominic Thiem setzen sich für Bienen ein.KK, PHILIP PLATZER

Blumen & Wiesen: Ein

Fokus auf die Bienen

WICHTIG. Ein Gesellschaftsprojekt will Bienen

schützen, Bienenwiesen in GU tun das ebenso.

Von F. Kleindienst & N. Wiesmüller

redaktion@grazer.at

Der Schutz der Bienen ist

dieser Tage wieder in aller

Munde, nicht zuletzt aufgrund

der Diskussionen um das

neue Bienenwirtschaftsgesetz (wir

berichteten in unserer digitalen

Tageszeitung). Es tut sich was im

Bienenschutz, in Gratkorn und

Werndorf werden Bienenwiesen

ausgebaut bzw. angelegt und erst

am Mittwoch startete das Unternehmen

„Frutura“ das Gesellschaftsprojekt

„BioBienenApfel“.

Das Ziel des Frutura-Projekts,

für das prominente Botschafter

wie Franco Foda oder Hermann

Schützenhöfer gewonnen wurden:

In den nächsten fünf Jahren

1200 Hektar neue Blumenwiese in

Österreich entstehen zu lassen, Lebensraum

für eine Milliarde Bienen.

Mitmachen soll jeder, dafür kann

man auf www.biobienenapfel.at

kostenlos Blumensamen-Päckchen

bestellen.

Bienenwiesen in GU

In Gratkorn legt man auf den Bienenschutz

schon seit 2017 großen

Wert, als auf Betreiben des Grünen-Gemeinderats

Johann Preit-

ler eine Ecke im Gemeindepark

als Bienenwiese zur Verfügung

gestellt wurde. Diese wird laufend

verbessert: Nach Beschädigungen

wurden die Informationstafeln auf

neuen Ständern befestigt, daneben

werden vier speziell für Wildbienen

passende Obstbäume gesetzt, die

der Bevölkerung für eine schmackhafte

Ernte zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Aktion Wildblumen

soll noch einiges mehr auf der

Bienenwiese gesät werden.

Auch in Werndorf stehen zurzeit

alle Zeichen auf ein verstärktes

Schützen von Bienen und deren

Lebensraum. So ist zurzeit eine

neue Bienen- und Blumenwiese

in Planung, welche insgesamt 9000

Quadratmeter groß werden soll.

Politisch ist der Bienenschutz

jedenfalls angekommen, wie

Schützenhöfers Unterstützung des

„BioBienenApfel“-Projekts zeigt.

Gleichzeitig vermeldete Agrarlandesrat

Johann Seitinger im Zuge

des neuen Bienenwirtschaftsgesetzes

Positives: Laut Experten seien

Bienen in der Steiermark demnach

nicht gefährdet, es gebe so viele wie

noch nie. Laut Imkereiverband hat

Graz-Umgebung einschließlich

Graz mit 6,5 pro km² die höchste

Dichte gemeldeter Bienenvölker.


10 graz

www.grazer.at 11. APRIL 2021

Zero-Waste-Laden

Es werden Spendengelder für

ein Kinderheim gesammelt. GETTY

Kindern in

Kroatien helfen

■ Es war ein Unglück, das auch

die Schwächsten nicht verschonte:

Mit dem Erdbeben in

der Stadt Sisak in Kroatien verloren

auch Kinder ihr Zuhause:

So wurde das Kinderheim Vrbina

Sisak so stark beschädigt,

dass es für unbrauchbar erklärt

wurde. Die Leiterin des Heims

und Kollegen haben eine Spendenaktion

für das neue Kinderheim

ins Leben gerufen: IBAN:

HR7723900011100016509,

Empfänger: Djecji dom Vrbina

Sisak, Beschreibung der Zahlung:

Spende – STYRIA. Referenznummer:

Zahlungsdatum

einfügen, SWIFT: HPBZHR2X.

So wird das Kulturjahr-Projekt

künftig aussehen.

CLUB HYBRID

Spatenstich für

Club Hybrid

■ Herrgottwiesgasse 161 – seit

kurzem hat der Club Hybrid

seine eigene Hausnummer,

und jetzt kann es losgehen: Am

Montag, 12. April, um 18 Uhr,

findet der Spatenstich für den

Demonstrativbau statt. Die

aktuellen Covid-Maßnahmen

lassen ein gemeinsames Feiern

vor Ort nicht zu, daher wird der

Spatenstich in den virtuellen

Raum verlegt und live aus der

Herrgottwiesgasse via www.

clubhybrid.at/clubabend gestreamt.

Beteiligte erzählen

über das Bauvorhaben und

geben erste Ausblicke auf das

Programm im Sommer.

„Das Gramm“

eröffnet Bio-Garten

Zusammen mit Angelika Ertl (r.) baut das Team vom „Gramm“ jetzt eigene Kräuter an.

AUFGESPERRT. Der verpackungsfreie Laden „Das Gramm“ betreibt ab heute

auch einen Bio-Garten, wo vor allem Kräuter angebaut werden. In der Mariahilfer

Straße hat ein Secondhand-Geschäft eröffnet, in der Körösistraße ein Bike-Shop.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Um noch nachhaltigere

und regionalere Lebensmittel

anbieten zu

können, eröffnet der erste völlig

verpackungsfreie Laden der

Stadt, das Gramm, heute seinen

Bio-Garten in Feldkirchen bei

Graz. Für das neue Projekt hat

sich Inhaberin Verena Kassar

Unterstützung von TV-Garten-

Expertin Angelika Ertl geholt.

„Wir wollten einfach so nahe wie

möglich produzieren und unsere

eigenen Produkte dann auch

im Laden verkaufen“, ist Kassar

stolz. Angebaut werden Kräuter

wie Melisse, Minze, Thymian,

Malve, Johanniskraut und Frauenmantel.

Diese sollen dann

auch als Tees angeboten werden.

Und genau wie die Pflanzen

soll auch das Garten-Projekt

wachsen. Zunächst wird mit 40

Quadratmetern gestartet, im

Laufe der Zeit ist aber geplant,

die Fläche zu vergrößern.

Secondhand

In der Mariahilfer Straße hat

vergangene Woche im ehemaligen

Geschäft des Optikers Rantascha

ein außergewöhnlicher

Secondhand-Shop eröffnet.

Unter dem Namen „Lend Mix“

finden Vintage-Liebhaber Markenkleidung,

Taschen, Schuhe,

Accessoires und Schmuck, aber

auch Dekoratives von verschiedenen

Künstlern. Die regionalen

Designer möchte man in Zukunft

auch immer wieder einladen. Geführt

wird der Laden von Karin

Kapp, langjährige Vorständin der

Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie

der Medizinischen

Universität Graz, und

Erika Hausberger, die selbstständig

war und außerdem Assistentin

von Edi Hamedl beim

Männernotruf. In der Pension

haben die beiden beschlossen,

ihr Herzensprojekt zu verwirklichen.

Damit gibt es in der Mariahilfer

Straße – anders als in vielen

anderen Grazer Einkaufsstraßen

Geschäfts

Börse

www.grazer.at

– übrigens jetzt kein einziges

leerstehendes Geschäft mehr.

Neues Bike-Café

Eine „Boutique für Bikes und

Bags“ hat mit Anfang April in der

Körösistraße eröffnet. Das neue

„Maghanoy Wilson Bikes & Bags“,

so der Name des Concept Stores,

bietet Fahrräder, Radservice und

Zubehör, darunter eben auch

radtaugliche Taschen und Rucksäcke,

an. Die Materialien sind

sorgfältig ausgewählt und kommen

aus Österreich und anderen

europäischen Ländern. Vintage-

Bikes kann man zur Restauration

vorbeibringen.

Außerdem wird ein Café betrieben,

in dem man Kaffee,

Smoothies und Süßes bekommt,

während man auf das Rad wartet.

Karin Kapp

(l.) und Erika

Hausberger

mit Bezirksvorsteher

Wolfgang

Krainer vor

dem neuen

Laden „Lend

Mix“ KK (4)


12 graz

www.grazer.at 11. APRIL 2021

Exklusiv: Live-Talk

Bezirksvorsteher Wolfgang

Krainer (l.) bei der Montage

Briefkasten am

Lendplatz

■ Endlich gibt es wieder einen

Briefkasten am Lendplatz:

zwischen der Trafik und der Libro-Filiale.

Da die Post eine zusätzliche

Box verweigerte, wurde

der Kasten vom Lendkai,

der kaum verwendet wurde,

ummontiert. Bezirksvorsteher

Wolfgang Krainer fordert jetzt

auch eine Selbstbedienungs-

Post-Station beim Hofer – seit

zwei Jahren gibt es da eine

Kooperation und bereits acht

Standorte in Graz. Die Verhandlungen

laufen noch.

KK

Kristina Köppel-Klepp, Alois Stadlober, Christopher Drexler, Franco Foda GEPA(3), MUHR

PREMIERE. Morgen, 17

Uhr, live: erste Bilanz

im Sportjahr, Spannendes

zur Situation Grazer

Vereine, Gesundheit

und Infrastruktur.

Von Gerhard Goldbrich

redaktion@grazer.at

Der „Grazer“ startet morgen

mit Beginn um 17

Uhr die erste Live-Gesprächsrunde

im Zuge des Grazer

Sportjahres 2021. Das hochkarätig

besetzte Podium bilden

der Ini tiator des Sportjahres,

Stadtrat Kurt Hohensinner,

Sportlandesrat Christopher

Drexler, die ehemalige Sturm-

Ärztin und Ernährungsmedizinerin

Kristina Köppel-Klepp,

Ex-Profi und ORF-Experte Alois

V. l.: C. Wurzinger, G. Jöbstl, T.

Poppmeier und J. Harrer

Spatenstich für

„M30“ in Graz

■ Vor kurzem fand der Spatenstich

des Wohnprojektes „M30“

in der Moserhofgasse statt. Hier

entsteht in sehr zentraler, jedoch

ruhiger Lage ein außergewöhnliches

Projekt. Ein bunter Mix

an Wohnungen verspricht eine

nachhaltige Vermietung für

den Investor und einen Wohlfühlfaktor

für den Eigennutzer.

Die ausgestatteten Wohnungen

werden voraussichtlich im November

2022 fertiggestellt. Aktuell

sind circa 19 Wohnungen

verfügbar. Somit gibt es für den

Anleger noch Möglichkeiten,

sich hier einzubringen. Weitere

Infos unter www.m30.at.

LL

Erfolgreiche

Jahreskarte

STARK. Die 2015 eingeführte

„Jahreskarte Graz“ wurde schon

circa 230.000 Mal gekauft. Künftig

will die Holding für Kunden

weitere Angebote schaffen.

Seit sechs Jahren bringt die

„Jahreskarte Graz“ Grazer

um durchschnittlich 80 Cent

pro Tag durch die Stadt. Und wird

gerne angenommen: Bis einschließlich

2020 wurde die geförderte

Öffi-Karte rund 230.000-

mal verkauft. Dementsprechend

resümiert Stadtrat Günter Riegler

erfeut: „Seit dem ersten Jahr

ihrer Einführung verzeichnet

die Jahreskarte Graz eine erfolgreiche

Entwicklung bei den Verkaufszahlen

– sie hat sich damit

zu einem echten Erfolgsprodukt

im Ticketangebot der Graz Lini-

Stadtrat Günter

Riegler freut sich über

den großen Erfolg der

„Jahreskarte Graz“. KK

en entwickelt.“ Nur 2020 gingen

die Verkaufszahlen etwas zurück.

Weitere Anreize

Im Vorjahr beschloss die Grazer

Koalition aufgrund der Krise in

Abstimmung mit der Holding

Graz eine einmalige zehnprozentige

Ermäßigung auf die Verlängerung

der nächsten Jahreskarte.

Künftig soll noch mehr passieren,

wie Holding-CEO Wolfgang

Malik erzählt: „Um den Vertrieb

der Jahreskarte Graz weiter zu

stärken, prüfen wir aktuell unterschiedliche

Maßnahmen, um

entsprechende Anreize und Angebote

zu schaffen. Seit 2018 gilt

etwa bereits für alle Jahreskartenbesitzer

die kostenlose Mitgliedschaft

bei unserem Mobilitäts-

Angebot tim. Hier wollen wir

künftig weitere Einstiegs-Angebote

der Holding bieten.“


11. APRIL 2021 www.grazer.at

graz 13

mit erster Bilanz

Stadlober sowie der Teamchef

der österreichischen Fußballnationalmannschaft,

Franco Foda,

der natürlich auch Fragen zum

Team beantworten wird.

Im Vordergrund steht aber

ganz klar Graz. Moderator Gerhard

Goldbrich hat spannende

Themen im Gepäck: So wird die

schwierige Situation kleiner Vereine

beleuchtet, steht die sportliche

Infrastruktur der Landeshauptstadt

im Fokus und wird

die Frage aufgeworfen: „Wie viel

gesund ist denn gesund? Ernährung

und Sport in Zeiten von Corona!“

Live-Stream

Zahlreiche Leserfragen runden

das Programm zusätzlich ab. Zu

sehen gibt es die Sendung mit

Start um 17 Uhr morgen, Montag,

live im Internet auf www.grazer.

at oder youtu.be/vQLjDgC-MfU.

Gute Unterhaltung!

Let’s go Graz: Sportlandesrat Kurt Hohensinner zieht eine erste Bilanz. FISCHER

Rosemarie Payer, Sonja Schmidt

und Kerstin Frewein

EASYLIFE

10 Jahre easylife

in der SCS

■ Zehn Jahre, ein Ziel: rasch

und dauerhaft zur Wunschfigur.

Den ersten easylife-Standort gab

es 2004 in der Kärntner Straße.

Vor zehn Jahren übersiedelte er

in die Shoppingcity Seiersberg.

Heute blicken die Abnehmspezialisten

auf ein Jahrzehnt zurück,

in dem über 4000 Teilnehmer erfolgreich

beraten wurden. Standortleiterin

Kerstin Frewein: „Wir

begleiten so viele Menschen

dabei, Schritt für Schritt mehr

Selbstvertrauen, Wohlgefühl und

Lebensfreude zu gewinnen. Dies

ist für uns als Team ein ganz besonderes

Geschenk.“

App benutzen und gewinnen

COOL. Schon mehr als zwei Monate lang gibt es den „Grazer“ nun auch als digitale Tageszeitung.

Nutzer der neuen „der Grazer“-App können außerdem an einem tollen Gewinnspiel teilnehmen.

Schon seit Anfang Februar

gibt es den „Grazer“ auch

unter der Woche als digitale

Tageszeitung. Das E-Paper

kann man entweder online lesen

oder in der neuen „der Grazer“-

App für das Smartphone. Auch

diese Woche haben wir wieder

über viele Themen berichtet und

spannende Geschichten recherchiert.

Anfang der Woche gab es

sensationelle Neuigkeiten aus

der Tierwelt. Grazer Forschern

gelang die weltweit erste Nachzüchtung

einer rotrückigen Klappen-Weichschildkröte.

Im Laufe

der Woche gab es aber auch tragische

Ereignisse: Ein 43-Jähriger

tötete in Graz seine Ehefrau (38)

und ein Motorradfahrer wurde

bei einem Unfall auf der Conradvon-Hötzendorf-Straße

schwer

verletzt. Diese und andere Meldungen

berichteten wir in unse-

rem täglichen Blaulichtreport. In

der Kultur gab es wieder allerlei

Infos und Neuigkeiten aus der

spannenden Grazer Kunst- und

Musikszene.

Neues Gewinnspiel

Nutzer der App konnten bis vergangene

Woche an einem tollen

Gewinnspiel teilnehmen:

Wir verlosen gemeinsam mit

dem Autohaus Reisinger einen

brandneuen Ford Fiesta. Der

Gewinner wird diesen Mittwoch

unter notarieller Aufsicht gezogen.

Außerdem steht bereits ein

neues Gewinnspiel in den Startlöchern:

Unter allen Nutzern der

Handy-App werden drei Übernachtungen

inklusive Frühstück

für zwei Erwachsene und zwei

Kinder bis 15 Jahre in einem frei

wählbaren JUFA-Hotel verlost.

Der Gewinner des Ford Fiesta wird am Mittwoch unter notarieller Aufsicht

gezogen. Ein neues Gewinnspiel steht bereits in den Startlöchern. LUEF LIGHT


14 graz

www.grazer.at 11. APRIL 2021

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Klare Vorstellung

Zum Bericht über die Grazer

Kinderbürgermeisterin: Die

glasklare Botschaft der Kinderbürgermeisterin:

„Mir ist wichtig,

dass so wenige Autos wie

möglich herumfahren, dazu

braucht man ein sicheres durchgängiges

Radnetz.“ Es sind einfache

und schnell verwirklichbare

Vorschläge, diese sollten von den

erwachsenen Entscheidungsträgern

rasch umgesetzt werden.

In der gleichen Ausgabe, ein

paar Seiten später, kämpfen allerdings

auch ewiggestrige Lobbyisten

der Wirtschaftskammer

für die Beibehaltung des dieselbetriebenen

Kfz-Verkehrs. Auch

sie können von unserer erfrischenden

Kinderbürgermeisterin

Lucia lernen.

Karl Reiter, Graz

* * *

Lockdown das Problem

Zum Kommentar von Vojo Radkovic

zum Thema Pandemie

und Kinder und Jugendliche: Sie

schreiben im ersten Satz Ihres

Kommentars vom letzten Sonntag

(28. März), dass die Corona-

Pandemie viele Kinder und Jugendliche

in schwere psychische

Probleme drängt. Klingt gut,

stimmt aber nicht! In Wahrheit

treibt nicht die Pandemie, sondern

der Lockdown und andere

von der Regierung verordnete

Maßnahmen die Kinder und

Jugendlichen in schwere psychische

Probleme. Ich frage mich,

warum seit 13 Monaten immer

wieder die für junge Menschen

wichtigen Lebensbereiche wie

Schulen, Gastronomie, Handel,

Kultur- und Sporteinrichtungen

schließen müssen, während es

für andere Branchen wie Industrie

oder Gewerbe keinen einzigen

Lockdown-Tag gab. Sie lesen

richtig: null Lockdown-Tage in

13 Monaten Pandemie!

Diese Diskrepanz ist epidemiologisch

nicht zu begründen, da

man sich in einem Geschäft

oder Restaurant mit Maske und

Abstand viel schwerer anstecken

kann als beispielsweise in

der Autoindustrie, wo tausende

Menschen gleichzeitig Schichtwechsel

haben und acht Stunden

unter Zeitdruck am Fließband

(nicht im Home office!)

arbeiten müssen, was das richtige

Tragen von Masken verunmöglicht.

Volkswirtschaftlich

gesehen ist dieser selektive Lockdown

ein noch größerer Unsinn,

da die ganze Lieferkette unterbrochen

wird, wenn die Industrie

fortan Güter produziert, die

nie zur Ware werden, weil sie der

Endverbraucher in geschlossenen

Geschäften gar nicht kaufen

kann.

Robert Horvath, Graz

* * *

Spielplatz säubern bitte!

Zum Artikel „Desolater Spielplatz

ärgert“ (7. 3. 2021): In

der heutigen Ausgabe („Den

Grazer Kindern geht die Luft

aus“ und „Großer Ärger über

Klinik-Müll“) behandeln Sie

zwei Themen, die wunderbar

am Spielplatz vereint werden:

der vermüllte Spielplatz, der

Müll landet jedenfalls auch beinahe

täglich („unabsichtlich“

durch Wind, „absichtlich“ bei

Gegenständen, die nicht durch

Wind über hohe Zäune geweht

werden können ...) auf unseren

Grundstücken. Trotz Coronakrise

und -müdigkeit sollte es nicht

schwierig sein, einen Spielplatz

nicht als Müllplatz zu hinterlassen

(heutige freiliegende Funde:

mehrere FFP2-Masken, leere

bis halbvolle Plastikflaschen

und Getränkedosen, halbvolle

Chipspackungen, weiteres

Verpackungsmaterial inkl. der

entsprechenden „Süßigkeitenrechnungen“

der naheliegenden

Supermärkte ...).

Bettina Korb (im Namen

vieler Anrainer), Graz

* * *

E-Busse und Batterien

Zum Bericht: „Graz Linien testen

neuen E-Bus“: Habe gelesen,

dass es bis heute keine Entsorgung

für Atommüll gibt. Das

Gleiche ist bei den Batterien.

Wenn es richtig ist, sollte man

nicht eine weitere Umweltbelastung

aufbauen.

Werner Monschein, Graz

Für 60 Sekunden

ÄRGERLICH. Für 60

Sekunden Halten am

Bahnhof muss ein

Schüler jetzt 70 Euro

Strafe bezahlen.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Es war an einem Montag, genauer

gesagt am 22. Februar,

als ein junger Mann seine

Freundin zum Grazer Hauptbahnhof

fuhr. Da alle Parkplätze voll waren,

hat der Schüler auf der Fahrbahn

kurz angehalten und seine

Freundin aussteigen lassen. Dieser

Tage flatterte dem jungen Autofahrer

eine Anonymverfügung über

zweimal 35 Euro Strafe ins Haus.

Die ersten 35 Euro sind dafür, dass

er weniger als 5 Meter Abstand zu

einer Kreuzung gehalten hat, und

35 Euro dafür, dass er weniger als

5 Meter nah an einem Fußgänger-

übergang auf der Fahrbahn stand.

Die empörte Mutter des Mannes

wandte sich an uns und war überrascht,

dass offensichtlich ein gut

verstecktes Wachorgan im Adleraugen-Style

exakt diese Vergehen

in nicht mal 60 Sekunden, so die

Mutter, ermittelt hat und die Anzeige

machte.

Die Mutter wörtlich: „Mein

Sohn ist Schüler, und die Strafe von

70 Euro übersteigt die Höhe seines

monatlichen Taschengeldes. Früher

hätte man sich über junge Liebe

und kavalierhaftes Benehmen

erfreut – man hätte sich als Ordnungshüter

ja auch zeigen und seine

Sprache gebrauchen können.“

Chefinspektor Fritz Grundnig,

Polizeidirektion: „Derartige Einzelfälle

werden von der Polizei nicht

kommentiert. Bei Anonymverfügungen

braucht man nicht gleich

zu bezahlen, man kann auch auf

das darauf folgende Verwaltungsstrafverfahren

warten und dann

sämtliche Rechtsmittel gegen die

Strafe einlegen.“


11. APRIL 2021 www.grazer.at

graz 15

70 Euro Strafe

Haben Polizisten gut versteckt genau beobachten können, wie ein junger

Grazer 60 Sekunden hält und gleich zwei Vergehen begeht?

KK

Lärm ohne Ende, nervtötendes Quietschen bei Verschubarbeiten der

Bundesbahnen bringen die Göstinger nach wie vor auf die Palme.

Nach wie vor ÖBB-Lärm

■ Offenbar bekommen die Bundesbahnen

das Lärmproblem

um die Verschubarbeiten in Gösting

nicht in den Griff. Wie Anrainer,

die sich neuerlich an uns

wandten, klagen, ist der nervtötende

Lärm nach wie vor vorhanden,

und das Tag und Nacht. Die

Leserin Maria Egger hat sich die

Mühe gemacht und ein Lärmprotokoll

angelegt, nachdem es jeden

Tag und sehr oft in der Nacht

zu Lärmbelästigung gekommen

war. Die Leserin und viele andere

ÖBB

Leser ebenfalls verstehen nicht,

dass die ÖBB den Fehler nicht

finden, der das Quietschen verursacht.

Vielleicht ist nicht der

Verschub schuld an dem Lärm,

sondern die Bremsen der Güterwaggons

beim Einfahren in den

Bahnhof. Jetzt kommen schöne

Tage, wo die betroffenen Menschen

in Gösting gerne wieder

ihre Fenster nächtens offen lassen

wollen. Wenn der Lärm so

weitergeht, ist das allerdings undenkbar.

VOJO


KNIESCHMERZEN?

11. APRIL 2021 www.grazer.at

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szene

graz

18 www.grazer.at 11. APRIL 2021

18

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Yoga und Netflix machen

uns nicht glücklich!“

Mild-Chef Thomas Pagel spricht wohl für viele

Gastronomen, die sich nach einem baldigen Ende der Corona-

Krise sehnen. Er selbst hat die Zeit zum Umbau genutzt. LUEF

Eckstein, Mild und zahlreiche weitere Baustellen im Gastro-Lockdown

Die Grazer Lokalbetreiber

bauen gerade fleißig um

NEU. Im Eckstein bleibt kein Stein auf dem anderen, bis es Haubenkoch Daniel Marg zum Moin macht. Das

Mild wird ebenso wie Das Eggenberg vergrößert und auch andere Gastronomen nutzen die Zeit zum Umbau.

Neuer Gastraum in Arbeit: das Team vom Feinkost Mild auf der Baustelle KK (3)

Im ehemaligen Eckstein ist noch einiges

zu tun, bevor es als Moin aufsperrt.

Das Le Burger am Eisernen Tor hat

zumindest schon Banner aufgehängt.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Seit 5,5 Monaten müssen

Gastronomiebetriebe aufgrund

der Pandemie geschlossen

bleiben. Anstatt nur

zuhause vor dem Fernseher zu

sitzen, haben viele Grazer Caféund

Restaurant-Betreiber die

Zeit aber genutzt, um ihre Lokale

aufzuhübschen und zu erweitern

– nach dem Lockdown warten

also einige Neuerungen in der

Grazer Gastroszene.

„Wir waren froh, etwas zu tun

zu haben. Wenn man es gewohnt

ist, immer Gas zu geben, macht

einen Yoga und Netflix nicht

glücklich“, gesteht Thomas Pagel

vom Feinkost Mild. Das Kultcafé

bekommt einen zusätzlichen

Gastraum. Der Friseursalon, dessen

Besitzer kürzlich verstorben

ist, wird in das Lokal integriert.

So werden ungefähr zwanzig

weitere Sitzplätze geschaffen,

außerdem soll es auch ein bisserl

Platz für Kunst geben.

Ebenfalls eine Vergrößerung –

und zwar fast eine Verdoppelung

– wird im „Das Eggenberg“ gerade

umgesetzt. Betreiber Philip

Oswald: „Wir planen schon seit

Monaten eine komplette Neugestaltung

und Erweiterung unseres

Lokals. Wie gerne hätten

wir mit unseren Gästen noch ein

letztes Mal im alten Eggenberg

gefeiert und auf die letzten Jahre

angestoßen“, gibt er zu.

Eckstein wird Moin

Im ehemaligen Eckstein tut sich

sogar noch mehr. Haubenkoch

Daniel Marg (Miss Cho, Pink

Elephant) wird das Restaurant

ja zusammen mit Gernot Büttner-Vorraber

(Operncafé) im

Sommer als gemütliches Lokal

im Kneipenstil neu eröffnen.

Inzwischen steht fest, dass es

den Namen „Moin“ tragen und

so der norddeutschen Heimat

des Kochs nicht nur kulinarisch

gerecht werden soll. „Wir sind

gut im Bauplan, aber es ist auch

noch immer alles in Arbeit: die

Küche, der Gastbereich – es wird

alles komplett anders ausschauen

und neuen Schwung bekommen“,

macht Marg schon Lust auf

die Eröffnung.

Burger auf zwei Etagen

Fleißig gebaut wird auch in der

ehemaligen Zara-Filiale am Eisernen

Tor. Nachdem der legendäre

Kaiserhof ausgezogen ist,

kommt jetzt wieder ein Lokal in

die Räumlichkeiten: Die Wiener

Kette „Le Burger“ gestaltet

fast 600 Quadratmeter auf zwei

Stockwerken neu.

Tribeka, Streets & Co

Bereits abgeschlossen ist die

Neugestaltung des Café Muhr

am Hauptplatz. Neben dem Logo

wurde die gesamte Einrichtung

modernisiert. Das Tribeka am

Grieskai geht das Eingangsportal

an: Dieses soll bald durch

angenehmes Holz besonders

einladend sein. Und auch die Osteria

dei Sensi am Ragnitzbach

hat renoviert. Im Streets haben

die Grossauers an einem neuen

Konzept „geplant, gebaut, gedacht

und gekocht“.


11. APRIL 2021 www.grazer.at

szene graz 19

KK, LUEF

Andreas Rambacher

Der Chef der „Schrillen Grille“

(ehemals Orange) feiert am 17.

April seinen 46. Geburtstag.

Entertainer wird zu Kunst

■ Die Grazer Künstlerin Carola

Deutsch (Decasa) hat Starsänger

Peter Kraus ein sehenswertes

Kunstwerk gewidmet. Im Auftrag

der Familie Grossauer entstand

ein großes Bild in mehreren Teilen

(Acrylfarbe und Sprayelemente auf

Leinwand), welches nicht nur ein

Porträt von Kraus zeigt, sondern

auch tanzende Menschen, eine

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Übergabe des Kunstwerks an den begeisterten Entertainer: Franz Grossauer,

Peter Kraus, Carola Deutsch und Christof Widakovich (v .l.) DECASA

Jukebox, Schallplatten und bunte,

fröhliche Farben. Die Übergabe

an den beeindruckten Peter Kraus

fand letzte Woche statt. Das Kunstwerk

wird einen schönen Platz in

einem der Grossauer-Betriebe finden

und zusätzlich auf Produkten

der Gourmet Art Edition by Grossauer

& Decasa (Mehrwegbecher

und Co.) zu finden sein.

Happy Birthday!

Andrea Jörgler

Die ehemalige Miss Styria

darf am 14. April 29 Kerzen

auf der Torte ausblasen.

Gin mit Olympiasiegerin

■ Der ehemalige Chef der

Grazer Genussbar 13 am Franziskanerplatz

Patrick Marchl,

nun Geschäftsführer von Rick

Spirit, hat zusammen mit Ski-

Olympiasiegerin Michaela

Dorfmeister eine gemeinsame

alkoholfreie Gin-Kreation auf

den Markt gebracht. Präsentiert

Gin Gin: Patrick Marchl und Ski-

Ass Michaela Dorfmeister RICK SPIRIT

wurde das Tröpfchen diese Woche

bei einem Einkehrschwung

in der Gösser Lounge im Weststadion

in Wien. „Für mich der

ideale Drink. Verantwortungsbewusst,

modern, stylish und

nachhaltig“, so Dorfmeister.


20

eco

graz

www.grazer.at 11. APRIL 2021

Fabian Kleindienst

20 fabian.kleindienst@grazer.at

Dass hier viel Geld in die Hand genommen

wird, hebt den besonderen

Stellenwert der Lehre hervor.“

Nationalratsabgeordnete Martina Kaufmann freut sich über die neu

beschlossene Förderung der Ausbildung von Lehrlingen. SIMONIS

Smart Factory: Mit 5G zur

Rudolf Pichler und Franz Haas in der neuen Pilotfabrik, direkt unter den 5G-Leitungen (schwarz an der Decke)

RLB-Generaldirektor Martin Schaller, Speaker Max Hagenbuchner, IV-Chefökonom

Christian Helmenstein beim Konjunkturgespräch RLB STEIERMARK/PETER RIEDLER

Konjunktur erholt sich

■ Unter dem Motto „Zurück in

die Zukunft“ lud die Raiffeisen-

Landesbank Steiermark um Generaldirektor

Martin Schaller

vergangene Woche zum 31. Konjunkturgespräch

in die Zentrale in

Raaba-Grambach.

Insgesamt habe man die Kunden

und damit die heimische Wirtschaft

mit Liquiditätshilfen von

rund 800 Millionen im Rahmen

der Krise unterstützt, so Schaller,

der einen stärkeren Bedarf an

fachlicher Beratung konstatierte.

Laut Christian Helmenstein,

Chefökonom der Industriellenvereinigung,

laufe es in der Industrie

mittlerweile recht gut: „Das Comeback

ist gelungen“, der Dienstleistungssektor

hinke aber hinterher.

Start-up-Berater Max Hagenbuchner

blickte positiv auf die

junge Generation, die sich von

der Krise nicht unterkriegen lasse.

Er appellierte an Unternehmen:

„Kommunizieren Sie schnell,

möglichst direkt und digital mit

jungen Nachwuchskräften.“

LUNGHAMMER/TU GRAZ

INNOVATIV. In der

neuen Smart Factory an

der TU Graz wird an der

Zukunft gearbeitet. Im

Mittelpunkt steht das

campuseigene 5G-Netz.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Mit der Smart Factory haben

wir ein Vehikel zur

Zusammenarbeit auf allen

Ebenen geschaffen“, erzählt Franz

Haas, Vorstand des Instituts für

Fertigungstechnik der TU Graz. Am

Donnerstag wurde offiziell eröffnet

– und damit eine Art Pilotfabrik geschaffen,

an der Unternehmen Pro-

AMS hilft bei Gründung

■ „Auch trotz Coronakrise

durfte das AMS Steiermark im

Vorjahr 317 engagierte Arbeitsuchende

mit klaren Vorstellungen

am erfolgreichen Weg

ins Unternehmertum begleiten,

zudem wurden 66 zusätzliche

Arbeitsplätze geschaffen“, blickt

AMS-Landesgeschäftsführer

Karl-Heinz Snobe auf ein erfolgreiches

Jahr des Unternehmensgründungsprogramms

UGP des

AMS zurück. Ein gutes Beispiel

ist Michaela Funkl, die sich als

Texterin selbstständig gemacht

hat und Unternehmen im B2B-

Bereich bei zielgruppengenauer

Markenkommunikation zu komplexen

Produkten und Themen

berät. Unterstützt wird in Workshops

und Einzelberatungen.

Währenddessen bekommen die

Teilnehmer weiter Arbeitslosengeld

und im Anschluss für zwei

Monate die Gründungsbeihilfe.

Spannend: Fast die Hälfte aller

Neo-Gründer kommt aus dem

Großraum Graz.

Michaela Funkl ist eine von 150 Frauen, die sich 2020, unterstützt vom

AMS, in die Selbstständigkeit gewagt haben. Dazu kommen 167 Männer. KK


11. APRIL 2021 www.grazer.at

graz eco 21


TEURER

GETTY (2)

Fastfood +12,7 %

Wer schnell etwas zu essen will, muss

tiefer in die Tasche greifen als vor

einem Jahr. Fastfood wurde teurer.

Flaschenbier –9,3 %

Zumindest das Bier zum Essen wurde

erschwinglicher. Aus der Flasche kostet

es weniger als vor einem Jahr.

BILLIGER


Produktion der Zukunft

jekte ausprobieren, Wissenschaftler

Forschungsvorhaben verwirklichen

und Studierende Fortschritt in der

Praxis erleben können. „Wissenschaft,

Industrie und der Nachwuchs

beschäftigen sich in einem

Raum mit Zukunftstechnologien,

den Chancen und Gefahren“, ergänzt

Smart-Factory-Leiter Rudolf

Pichler zur Idee dahinter.

5G-Netzwerk

Im Grunde geht es für ihn um die

vierte industrielle Revolution, um

Vernetzung: „Anlagen und Maschinen

haben verschiedene Hersteller

und unterschiedliche Sprachen,

sollen aber miteinander arbeiten.“

Diese Kommunikation zu ermöglichen

ist ein Kern der neuen Pilotfabrik,

die nun nach vier investierten

Millionen in den Vollbetrieb geht.

Ein zentraler Stellenwert kommt

dabei einem gesellschaftlich stark

diskutierten Thema zu: 5G, der

fünften Mobilfunkgeneration. „Wir

suchen hier industrielle Anwendungen.

Es fehlt ganz klar noch an

den passenden Endgeräten. Also

beispielsweise Maschinen, die 5G-

Signale verarbeiten können. Da

können wir in unserer Pilotfabrik

spielen und probieren“, so Pichler.

Dementsprechend werden auch

Unternehmen eingeladen, sich mit

Projekten und Ideen an die Smart

Factory zu wenden.

Und das in diesem Zusammenhang

häufig diskutierte Thema

der Gesundheit? „Das wird oft auf

Basis geringer wissenschaftlicher

Erkenntnisse diskutiert. Gemeinsam

mit der AUVA erforschen wir

hier, wann die Strahlenbelastung zu

hoch ist. Da stehen wir aber erst am

Anfang“, erzählt Haas, der festhält:

„Es gibt zu diesem Thema noch

sehr wenig Expertise, man darf sich

aber nicht davor verschließen.“

Den Unternehmen biete man

nun jedenfalls eine Testumgebung,

wie es sie in Österreich sonst nirgends

gebe. „Es haben schon einige

großes Interesse angemeldet“, so

Haas. Über das eigene Campus-5G-

Netz könne viel Rechenleistung

in die Cloud verlagert werden, die

Drahtloskommunikation der einzelnen

Maschinen werde schneller

und sicherer.

Dafür wurde die komplette Infrastruktur

vollkommen neu entwickelt.

Kernthemen der Fabrik sind

neben der 5G-Forschung – und in

Zusammenhang damit – Agilität

und Datensicherheit. „Wo sich Mit-

arbeiter befinden, tritt immer weiter

in den Hintergrund. Es braucht

also Konzepte, im Internet für Sicherheit

zu sorgen“, so Pichler, der

gerade bei Klein- und Mittelbetrieben

Bewusstsein schaffen will: „Es

gibt beispielsweise die Möglichkeit,

den Datenverkehr in Fabriken zu

verfolgen. Das System schlägt dann

Alarm, wenn etwas Ungewöhnliches

auftritt.“ Haas wiederum

betont den Schwerpunkt Agilität:

„Gerade während der Pandemie

merken wir, dass alles immer flexibler

wird.“ Hier können in der Smart

Factory neue Möglichkeiten, bestehende

Systeme an neue Anforderungen

anzupassen, ausprobiert

werden. So beispielsweise mit flexiblen

und mobilen Arbeitsstationen.

Denn eines ist für Pichler klar:

„Wir wollen nie ein Museum sein.“

W I R T S C H A F T

Marokko in Graz

Lehrlingsförderung

EcoNews

fabian.kleindienst@grazer.at

Digital in Zukunft

■ Der Kalsdorfer Familienbetrieb

Meyer Parkett zeigt gemeinsam

mit dem Grazer Unternehmen

„Parkside“ vor, wie man sich

zukunftsfit und digital entwickeln

kann. Da die Planung eines Bodenbelags

viel Zeit verschlingt,

suchte man schon länger eine

digitale und automatisierte Alternative.

Die Lösung: ein neuer Online-

Terrassenplaner, mit dem sich

Kunden zuhause ihre neue Terrasse

gestalten können, bevor sie

sich die Materialien im Geschäft

ansehen. Parkside setzte um und

entwickelte das Produkt stetig

weiter. Die digitale Lösung bringt

Erfolg: Schon 60.000 Planungen

wurden durchgeführt, die Arbeitszeit

wurde um etwa 75 Prozent gesenkt

und die Retourenquote um

fast ein Drittel reduziert.

■ Schüler der HLW Schrödinger

im Zweig „Kultur- und Kongressmanagement“

planen aktuell

für den 5. Juni das Event „We are

going to Morocco!“ Dabei haben

sich die Schülerinnen und Schüler

eine moderne Schatzsuche

via App durch das Herz von Graz

ausgedacht, bei der die marokkanische

Kultur näher entdeckt

werden soll. Das Event soll in Kooperation

mit dem Verein „Weltweitwandern

Wirkt!“ Spenden

für Bildungsprojekte in Marokko

sammeln.

Mit einer App durch Graz, um

marokkanische Kultur zu findenGETTY

Stolz hält Marcus Reistenhofer die

Auszeichnung in seinen Händen. KK

Cannabis-Award

■ Die Grazer CBD-Firma „Weed-

4You“ hat den diesjährigen Cannabis

Award aus Birmingham (UK) gewonnen

und wurde österreichweit

zur Nr. 1 erklärt. Als Betreiber des

ersten 24-Stunden-CBD-Automatenshops

in Graz ist Marcus Reistenhofer

über diese Auszeichnung

erfreut: „Unsere Selbstbedienungs-

Shops umfassen über 400 verschiedene

Produkte, darunter CBD-Öle,

Hanfsamen, Blüten u.v. m. – gerade

in dieser schwierigen Zeit sind wir

sehr stolz auf diese Auszeichnung.“

■ Um Lehrlinge in ihrer Ausbildung

zu unterstützen, wurde

diese Woche ein neues Förderpaket

präsentiert: Lehrlinge, die

aufgrund der Krise Einschränkungen

erleiden mussten, aber

auch jene, die ihren Horizont erweitern

wollen, können sich Kurse

bis zu einer Obergrenze von

500 Euro fördern lassen. Laut der

Grazer Abgeordneten Martina

Kaufmann könnten 3700 Lehrlinge

in Graz davon profitieren.


22

viva

graz

www.grazer.at 11. APRIL 2021

Valentina Gartner

22 valentina.gartner@grazer.at

Hobbysportler:

Ein zu hoher Anteil an schnell verfügbaren

Kohlenhydraten belastet

die sportliche Leistungsfähigkeit.“

Sportkardiologe und Sportwissenschafter Manfred

Wonisch warnt vor Energieriegeln und Co. OLIVER WOLF

Ernährung nicht umstellen

GESUND. In der Ernährungswelt von Hobbysportlern kursieren noch einige Mythen, die der Grazer

Sportexperte Manfred Wonisch aufklärt. Eiweißshakes, Energieriegel und Co. etwa sind nicht nötig.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Weil die Fitnessstudios

nach wie vor geschlossen

sind, motivieren

sich die Grazer auf andere Weise.

Seien es Home-Workouts vor

dem Fernseher, Laufen in der

Natur oder das geliebte Fahrradfahren:

Man bleibt jedenfalls

auch mit den wenigen Möglichkeiten

fit. Wie sieht es dabei aber

mit der Ernährung aus? Gerade

Hobbysportler wissen oft

gar nicht, was sie

essen müssen,

um weiterhin Energie zu behalten.

Gerade eine gesunde und

ausgewogene Ernährung macht

auch einiges dabei aus, wenn

man straffer und fitter werden

möchte. Isst man falsch, helfen

auch tausende Sit-ups nichts

mehr, um gewünschte Erfolge zu

sehen. Zudem gibt es auch die

einen oder anderen Fitnessmythen,

die sich Anfänger gerne zu

Herzen nehmen, die im Prozess

allerdings keine Wirkung haben.

Der Sportkardiologe und Sportwissenschafter

Manfred Wonisch

klärt auf.

Protein-Falle

Gerade zum Thema

Eiweiß für

Sportler kursieren

viele Halbwahrheiten,

bestätigt Wonisch:

„Der Eiweiß-Bedarf wird

im Hobbysport oft überschätzt.

Es gibt Untersuchungen, die

zeigen, dass auch der reguläre

Eiweiß-Bedarf von 0,8 bis ein

Gramm pro Kilo Körpergewicht

ausreichend ist. Andere Studien

bestätigen, dass sich bis zu 1,6

Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht

positiv auf den Muskel-

Aufbau auswirken – nimmt man

aber darüber hinaus noch mehr

Eiweiß zu sich, ergibt sich daraus

kein zusätzlicher Vorteil mehr.“

Viele Marken werben auf ihren

Produkten gerade, wie viel Protein

sie enthalten. An sich gut, im

Übermaß aber nicht notwendig.

Welchen Nutzen haben diese

Lebensmittel und Eiweißshakes

überhaupt? Für durchschnittliche

Freizeitsportler: keinen.

Viele Menschen nehmen diese

Drinks zu sich, doch sie bieten

– wenn überhaupt – nur sehr

hart trainierenden Athleten

einen echten Mehrwert.

Natürlich brauchen alle

Menschen zum Aufbau

und Erhalt ihrer

Muskulatur Eiweiße,

aber der normale Fitness-Treibende

nimmt

täglich genügend mit

seiner Nahrung auf. Für

Abnehmwillige

können

solche Drinks gar kontraproduktiv

sein.

Banane statt

Riegel

Unzählige Sportler

schwören auf Energieriegel

oder Traubenzucker

vor dem

Training. Wonisch

ist aber anderer

Meinung: „Traubenzucker

ist ein

Einfachzucker, der

den Zuckerstoffwechsel

stark belastet.

Es kommt zu einem raschen

Anstieg, danach

aber auch zu einem raschen

Abfall. Vor jedem Training Traubenzucker

zu essen, ist daher

nicht empfehlenswert. Ähnlich

verhält sich das mit zuckerhaltigen

Getränken und Energieriegeln

mit schnell verfügbaren

Kohlenhydraten. Studien bestätigen,

dass der auf den schnellen

Anstieg folgende rasche Abfall

des Glukosespiegels zu einer

schnelleren Ermüdung führt. Lebensmittel

mit einem niedrigen

glykämischen Index sind 30 bis

60 Minuten vor einem Training

daher deutlich empfehlenswerter,

etwa eine Banane oder Zwieback

mit Marmelade.“

Geht es um Nahrungsergänzungsmittel,

greifen einige Grazer

ohne Wissen oft zu. Auch hier

tappen viele in Werbefallen und

lassen sich auf Instagram und Co.

beeinflussen. „Jeder Körper verstoffwechselt

Nährstoffe anders,

weshalb ein Blutbild zur Analyse

der individuellen Werte unumgänglich

ist, um den individuellen

Bedarf zu bestimmen. Erst

danach macht es Sinn, sich über

Nahrungsergänzungsmittel Gedanken

zu machen“, betont Wonisch.

„Allgemein lässt sich aber

sagen, dass Sport unter anderem

zu einem erhöhten Bedarf an B-

Vitaminen, Eisen, Magnesium

und Kalium führt.“ B-Vitamine

und Eisen sind speziell im Ausdauersport

wichtig, weil sie den

Energiestoffwechsel beeinflussen.

Morgen Montag, 12. April, um

17.30 Uhr serviert „der Grazer“

die erste Online-Live-Diskussion,

in der auch Sporternährung

thematisiert wird und Experten

darüber diskutieren. Wer also

mehr darüber wissen möchte,

sollte einschalten.


11. APRIL 2021 www.grazer.at

graz viva 23


IN

GETTY (3)

Ausgewogene Ernährung

Vitamine und Ballaststoffe über eine

gesunde und natürliche Ernährung

aufzunehmen, ist IN.

Nahrungsergänzungsmittel

Am täglichen Speiseplan Sportshakes,

Riegel und Tabletten zu

haben, kann ungesund werden.

OUT


Preis für „gesunde“ Projekte

STARTSCHUSS. Das Gesundheitsamt und „der Grazer“ rufen Schulen wieder dazu auf, ihre besonderen

Projekte einzusenden und mit etwas Glück den diesjährigen Schulgesundheitspreis zu gewinnen.

Stadtrat Robert Krotzer, „Grazer“-Redakteurin Valentina Gartner und Gesundheitsamtsleiterin

Eva Winter sind schon gespannt auf die Projekte. FISCHER

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Das Gesundheitsamt und

„der Grazer“ möchten

den vielen Leistungen, die

es an den Grazer Schulen für die

Gesundheit der Schüler gibt, die

Anerkennung verschaffen, die sie

verdienen. Darum gibt es auch für

das Schuljahr 2020/2021 wieder

den beliebten Schulgesundheitspreis.

Mit der Prämierung sollen

gute Praxisbeispiele, positive Erfahrungen

und neue Ideen öffentliche

Anerkennung erhalten und

Schulen zum Mitmachen motiviert

werden.

„Gerade im Schulbereich wurde

im vergangenen Jahr das Thema

Gesundheit auf eine Art und Weise

akut, die wir uns alle niemals

vorgestellt haben. Das hat sowohl

Lehrerinnen und Lehrer

als auch Schülerin-

nen und Schüler vor Probleme

und Notwendigkeiten gestellt“,

betont Gesundheitsstadtrat Robert

Krotzer. Im Lichte dessen

bekommt auch der Schulgesundheitspreis

eine neue Bedeutung.

Jetzt mitmachen

Einfach das Formular auf der

Homepage der Stadt Graz ausfüllen

und es mit der Projektbeschreibung

und, wenn bereits

vorhanden, Projektdokumentation

und Anschauungsmaterial wie

Texten, Fotos, Zeichnungen, Filmen

etc. bis Mittwoch, den 26. Mai

2021, 24 Uhr, unter dem Kennwort

„Schulgesundheitspreis“ an das

Gesundheitsamt der Stadt Graz,

Schmiedgasse 26, 8010 Graz, oder

an schulgesundheitspreis @stadt.

graz.at einschicken.

www.grazer.at

präsentiert


24 viva

www.grazer.at 11. APRIL 2021

Psychische Gesundheit:

Angst während Corona verstärkt

PANIK. Einsamkeit, Jobverlust und Angst vor einer Infektion: Die Pandemie stellt viele Menschen vor

Herausforderungen. Psychotherapeutin Ingrid Jagiello gibt Tipps, wie man die Krise übersteht.

Ängste verstärken sich während der Corona-Pandemie bei vielen – sie

isolieren sich dann komplett. Hilfe suchen, wenn es schlimmer wird!

GETTY

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Angststörungen sind neben

Depressionen die am weitesten

verbreitete psychische

Erkrankung in Europa. Bei einer

generalisierten Angststörung

sind die Betroffenen oft über Wochen

oder Monate innerlich unruhig

und angespannt und nicht in

der Lage, den Alltag zu meistern.

Gerade während der Corona-Pandemie

läuft es mehreren kalt den

Rücken hinunter. Die Angst, sich

oder andere anstecken zu können,

lässt viele komplett isolieren. Aber

auch andere Phobien, die in jeder

Altersklasse vorkommen, machen

einem das Leben schwer. Sei es der

Gang zur Toilette, enge Räume,

ein Arztbesuch oder ein gewisses

Tier – Ängste sind normal, können

aber auch überhandnehmen und

die Menschen leiden lassen.

Erste Schritte, um sich besser

zu fühlen, sind etwa Entspannungsübungen

wie Yoga oder

gezielte Atemübungen. Sport,

um den Kopf freizubekommen,

ausreichender Schlaf und eine

ausgewogene Ernährung, um

Unterzuckerung zu vermeiden,

sind auch essenziell. Auf Koffein,

Nikotin, Zucker und psychoaktive

Drogen sollte man verzichten.

„Seelische Gesundheit ist heute

nichts Selbstverständliches mehr.

Es kann jeden treffen, und wenn

man Symptome an sich selbst

bemerkt, sollte man einen Arzt

aufsuchen“, mahnt Ingrid Jagiello

vom Steirischen Landesverband

für Psychotherapie (STLP).

Auch anonyme Beratungsstellen

können dabei helfen, Klarheit

zu bekommen und über weitere

Schritte zu informieren.


11. APRIL 2021 www.grazer.at motor

25

ID-Light aus 54

farbigen LEDs

Mit immer mehr Assistenzsystemen und Bildschirmen in modernen Fahrzeugen

steigen auch die Anforderungen an die Aufmerksamkeit des Fahrers. KK

LICHTBAND. Neuer

digitaler Assistent. Ein

ID-Light-Lichtband kann

mit den Autoinsassen

kommunizieren.

■ Digitale Assistenten erobern

immer häufiger unseren Alltag. Sie

sind die kleinen Helfer, die uns auf

Zuruf mit unseren Lieblingssongs

versorgen, das Wetter ansagen oder

in unserem Zuhause die Heizung

und das Licht steuern. Ob sie auf

Empfang sind oder direkt mit uns

kommunizieren, zeigen sie häufig

über einen farbig leuchtenden

Lichtring. Auch in der neuesten

Elektrofahrzeug-Generation, der

ID-Familie, ist dieses Feature in einer

ähnlichen Form angekommen

– als ID-Light. Es ist ein schmales

Lichtband unter der Windschutzscheibe,

das die Insassen intuitiv

unterstützen soll. Mit unterschiedlichen

Lichtimpulsen signalisiert das

ID-Light, ob das Auto fahrbereit ist,

in welche Richtung gemäß Navigation

als Nächstes abgebogen werden

soll oder ob die Batterie gerade geladen

wird.

ID.301 und ID.402 sind die ersten

Volkswagen-Modelle, die serienmäßig

mit dem neuen ID-Light ausgestattet

sind. Das Lichtband des ID-

Light besteht aus 54 mehrfarbigen

LEDs und ist entlang der Unterseite

der Windschutzscheibe platziert. Es

ist somit nur im peripheren Sichtfeld

des Fahrers oder in bestimmten

Winkeln von außen sichtbar. Der

Clou: Mit verschiedenen Farben

und Mustern zeigt das ID-Light Signale,

die Fahrer und und Beifahrer

intuitiv aufnehmen und sich besser

konzentrieren können

Bildunterschrift das ist Bildunterschrift das ist Bildunterschrift das ist Bildunterschrift

das ist Bildunterschrift das ist.

FOTO


26 wohnen

www.grazer.at 11. APRIL 2021

Spa-Gefühl im

eigenen Bad

LUXURIÖS. Während des Lockdowns entscheiden

sich viele dazu, ihre eigenen vier Wände auf Vordermann

zu bringen, so natürlich auch das Bad.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Die weltweite Corona-Pandemie

und die damit einhergehenden

Ausgangsbeschränkungen

haben unter

anderem zur Folge, dass viele

Leute mehr Zeit in ihre eigenen

vier Wände investieren. Früher

waren sie oft bloß ein Aufenthaltsort,

nun sind sie der Lebensmittelpunkt.

Im Zuge dessen entschieden

sich auch viele Grazer

dazu, ihr Bad einer Generalsanierung

zu unterziehen und die ein

oder anderen Spa-Elemente hinzuzufügen.

Gerade jetzt, wo viele

Wohnungen und Häuser für den

Frühling aufgehübscht werden,

empfiehlt es sich, auch etwas

Aufwand in das Badezimmer zu

investieren. Wer nicht gleich alles

komplett neu machen möchte,

kann klein anfangen. So wirken

beispielsweise ein neuer,

hochwertiger Spiegel, frische

Handtücher und einige Pflanzen

beziehungsweise andere

Deko-Artikel oft schon Wunder.

Wer bereit ist, etwas mehr zu

investieren, kann sich beispielsweise

für schwarze Armaturen

entscheiden, diese setzen fesselnde

Akzente und lassen den

Raum luxuriös wirken. Voll im

Viele renovieren während des Lockdowns ihr Bad. Wem das zu viel Aufwand

ist, der kann auch in kleine Dinge, wie einen neuen Spiegel, investieren. GETTY

Trend liegt man auch mit matten

Oberflächen in Seiden- oder

Samtoptik.

Individualität

Das Wichtigste, was es bei einer

Sanierung zu beachten gilt, ist allerdings,

dass die Individualität

gewahrt wird. So sollte man nicht

jedem Trend nachjagen, sondern

sich auf das fokussieren, was einem

auch wirklich gefällt.

Rätsel-Lösung vom 4. 4. 2021

I S

A R S

G E R T I P A L L A B T

N I E R L E T U P A Y

B A D E M E I S T E R N R

Z P N C R E I K I

K A F F E E H A U S E A

V O G U E I E N E T T

L E E R E N M G O T T

X L R G T J E E T H

M A S T H E L E N A

W A L D S C H U L E M O L

N A S H O W

K N U T E R E S

R A F A L Lösung:

F E L G E D A NEXT

S I A M T E E N LIBERTY

Lösung:

S T I F T I N G NEXT LIBERTY

Sudoku-Lösung

vom 11. 4. 2021

6 7 5 1 4 2 9 3 8

9 2 8 3 5 6 4 7 1

1 4 3 8 9 7 5 2 6

8 3 7 9 2 5 1 6 4

2 6 9 7 1 4 8 5 3

5 1 4 6 3 8 2 9 7

4 9 6 5 7 1 3 8 2

3 8 1 2 6 9 7 4 5

7 5 2 4 8 3 6 1 9


11. APRIL 2021 www.grazer.at wohnen

27

Spatenstich am Grünanger

BAUBEGINN. Um mehr leistbaren Wohnraum in Graz zu schaffen, entstehen am Grazer Grünanger

innerhalb der nächsten 20 Monate insgesamt 60 Wohnungen. Am 8. April erfolgte der Spatenstich.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Mittlerweile ist es kein

Geheimnis mehr, dass

der Wohnungsmarkt in

Graz boomt. Anleger und jene, die

Wohnraum für den eigenen Bedarf

benötigen, fordern die Stadt Graz

durch die Nachfrage nach einerseits

leistbarem, aber andererseits

auch hochwertigem Wohnraum.

Aus diesem Grund wird ständig

neuer Lebensraum geschaffen, so

zum Beispiel das Brauquartier Puntigam,

das komplett neu entstehende

Stadtviertel Reininghaus oder

die Smart City. Gerade zu Zeiten

von Lockdowns legen die Grazer

noch mehr Wert auf ihre eigenen

vier Wände, da diese ja nun mangels

Alternative zum Mittelpunkt

des Lebens wurden. „Besonders in

diesen schwierigen Zeiten hat sich

gezeigt, wie wichtig unsere städtischen

Wohnungen sind, die Nachfrage

ist nach den Corona-Lockdowns

massiv gestiegen“, berichtet

Wohnbaustadtrat und Vizebürgermeister

Mario Eustacchio.

Baubeginn

Aufgrund all dieser Faktoren errichtet

die Stadt Graz nun ein komplett

neues Wohnprojekt. In Liebenau

entstehen am Grünanger innerhalb

der nächsten 20 Monate 60 neue

Wohnungen, welche alle Eigentum

der Stadt Graz sind. Das Besondere

an den Wohnungen ist die hohe

Lebensqualität, welche vor allem

Das neue Wohnprojekt besticht mit dorfähnlichem Charakter und leistbaren, hochwertigen Wohneinheiten.WOHNEN GRAZ

durch die direkte Nähe zur Mur

gegeben ist. Jede der Wohneinheiten

hat einen eigenen Garten und

kann somit voll vom neu gestalteten

Murraum profitieren. Der Fokus

liegt bei dem Bauprojekt auf einem

gemütlichen, dorfähnlichen

Charakter. Dieser steht gewollt im

Kontrast zu der ansonsten allgegenwärtigen

baulichen Nachverdichtung.

Da das Gebäude auf einem Areal

entstehen wird, welches vollständig

als archäologische Bodenfundstätte

ausgewiesen ist, ist hier fach-

männische Begleitung notwendig.

Diese wird von der renommierten

steirischen Firma ARGIS Archäologie

Service GmbH durchgeführt,

die Leitung übernimmt Gerald

Fuchs. Um zu garantieren, dass

aus archäologischer Sicht keine

Probleme entstehen, werden und

wurden sämtliche Bauarbeiten

weiterhin in Kooperation mit den

zuständigen Behörden und Abteilungen

gemäß den Bestimmungen

des Bundesdenkmalschutzgesetzes

und des Kriegsgräberfürsorgegesetzes

durchgeführt.

Wohnungen für jeden

Das neue Wohnprojekt soll jedem,

der Anspruch darauf hat,

den Zugang zu einer Gemeindewohnung

ermöglichen. Das Ganze

wird ohne lange Wartelisten

erfolgen, dafür wird ein möglichst

hoher Standard gewährleistet.

„Mit den neuen Gebäuden am

Grünanger können wir garantieren,

dass jeder anspruchsberechtigte

Grazer weiterhin eine

lebenswerte und leistbare Wohnung

bekommt“, freut sich Eustacchio.


28

sport

graz

www.grazer.at 11. APRIL 2021

Fabian Kleindienst

28 fabian.kleindienst@grazer.at

0,0 soll heißen, es gibt für unsere

Gegner 0,0 Zentimeter Platz.“

Sturm-Trainer Christian Ilzer deutet die alkoholfreie

Puntigamer-Sorte „Pr0,0st“, die sich auf den neuen

Sturm-Trikots findet, für seine Spieler um. GEPA

Von Kalsdorf zur WM: „Ich weiß,

Letztes Wochenende startete Badawi mit zwei Siegen in die neue Rennsaison, die er als Staatsmeister beenden will.

KK(2)

STARK. Der junge Kartfahrer

Abdullah Badawi

aus dem Grazer Umland

will nach seiner erfolgreichen

Vorjahressaison

beim heurigen Weltfinale

aufzeigen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Langsam geht es auch im Motorsport

wieder richtig los.

Genau gesagt, geht es sogar

sehr schnell los: so auch im Kart-

Rennbetrieb. Hier kommt mit

dem 26-jährigen Abdullah Badawi

einer der weltweit Schnellsten

aus der Region.

Stocksport geht

in neue Saison

■ 14 Monate mussten die

Stocksportler coronabedingt

warten, heute geht es für die

Damen in der Staatsliga wieder

los, nächstes Wochenende folgen

die Herren. Heute kommt

es gleich zum Steirer-Derby

zwischen ESV Union Hausmannstätten

und ESV Union

Passail. Den Aufsteigern aus

GU werden dabei große Außenseiterchancen

eingeräumt.

Sturm empfängt Tirol

SPIELTAG. Heute

geht es für den SK

Sturm gegen Tirol

auch um die Chance

auf den Europacup.

Personell sieht es

sehr gut aus.

■ „Man muss kein großer Prophet

sein, um zu wissen, dass

das Spiel am Sonntag ein richtungsweisendes

Spiel für die Europacup-Tickets

ist“, gab Sturm-

Trainer Christian Ilzer am

Freitag eine klare Marschrichtung

für das heutige Heimspiel

um 14.30 Uhr gegen WSG Tirol

aus. Aktuell trennt die Vereine

nur ein Punkt.

Anfang März trennten sich der SK Sturm und WSG Tirol noch bei einem

Unentschieden, heute soll es für die Grazer aber ein Sieg werden.

GEPA

Im Grunddurchgang konnten

die Grazer immerhin vier Punkte

aus den beiden Duellen mitnehmen.

Ilzer hält aber fest: „WSG

Tirol hat im Sommer eine sehr,

sehr schlaue Kaderzusammensetzung

gewählt. Das ist die Basis

des Erfolgs, den sie jetzt einfahren.“

Auch die passende Spielidee

habe man offenbar gefunden:

„Sie werden auch im Ballbesitz

immer stärker und dominanter.

Also, da wartet ein richtig hartes

Stück Arbeit auf uns.“

Doch auch Sturm habe sich gut

vorbereitet und auf den Gegner

eingestellt: „Es wird von uns abhängig

sein.“ Der schlechte Start

gegen Salzburg soll eine Ausnahme

bleiben: „Im Nachhinein

denke ich, dass wir vielleicht zu

viel wollten und zu verkrampft

waren“, so der Sturm-Coach.

Positiv stimmt der Blick auf das

Personelle. Ilzer: „Es ist das erste

Mal im Jahr 2021, dass ich die

gleiche Mannschaft auf das Feld

schicken könnte wie das letzte

Mal.“


11. APRIL 2021 www.grazer.at

sport graz 29

HERO➜

GEPA (2)

Volleyball-Sensation

Vor dem gestrigen Rückspiel schafften

die UVC-Herren einen Sensationssieg

im Finale gegen Favorit Aich/Dob.

Ungewissheit im Radsport

Coronabedingt gibt es noch keine klare

Entscheidung des Radsport-Verbands

zum Termin der Landesrundfahrt.

ZERO


dass ich das Talent dazu habe“

Im Weltfinale

Das will schon etwas heißen.

Denn immerhin sind insgesamt

über 70.000 Fahrer aus der ganzen

Welt bei der „Sodi World Series

Championship“ gelistet. Badawi,

der seine „Haus-Strecke“ in Kalsdorf

hat, erreichte unter all

diesen Fahrern im Vorjahr

Rang 41. Gefahren

ist er da noch in

Slowenien, vor allem,

weil der Sport dort

schon stärker vertreten

ist: „Die Konkurrenz

ist da auch einfach

schon viel größer gewesen.“

Am Ende wurde

er dennoch zum Landesmeister,

zum „National Champion“, und

qualifizierte sich damit für das

diesjährige Weltfinale, das von

Abdullah Badawi

15. bis 17. Juli in Italien, Lonati,

stattfinden soll. Die internationale

Top-Platzierung in der Weltrangliste

war dann nur noch eine zusätzliche

Draufgabe.

Heuer fährt Badawi in Österreich

um die Meisterschaft – und

liegt nach dem ersten Rennwochenende

in Rechnitz

mit zwei Siegen und

3702 Punkten schon

mal auf Platz eins.

Das Ziel für heuer ist

klar: „Ich will mich

natürlich für das Weltfinale

im nächsten Jahr

qualifizieren, nutze die

Rennen aber schon als

Training für das heurige,“ erklärt

Badawi. Dementsprechend soll es

auch beim nächsten Rennen am

18. April in Lignano erfolgreich

weitergehen – hier gilt es auch

gleich mal etwas italienische Luft

vor der WM im Juli zu schnuppern.

Bei dieser fahren die Meister

von 34 verschiedenen Nationen

um den Titel. Badawi ist aber vorsichtig

optimistisch: „Ich habe

absolut vor, vorne mitzufahren,

und weiß, dass ich das Talent dazu

habe. Immerhin konnte ich im

Rennen schon einige schlagen,

die 2017 oder 2018 Weltmeister

geworden sind. Ich hab also jedenfalls

die PS, vorne mitzufahren“,

lacht er.

Früh begonnen

Angefangen hat seine Rennsportkarriere

schon mit acht Jahren in

Kalsdorf, wo er noch heute trainiert.

2006 wurde er schon Vizemeister

in der Bambini-Klasse,

dann kamen bald Angebote.

Badawi gewann ein Formel-

4-Rennfahrer-Casting und war anschließend

Formel-3-Testfahrer.

Aus finanziellen Gründen blieb es

aber vorerst beim Kart. „Als Rennfahrer

muss man ja selbst mit Geld

oder Sponsoren ankommen,“ erzählt

er. Zwar habe er jedes Jahr

mehrere Angebote, Formel 3 oder

NES 500 zu fahren, bisher habe er

aber noch nicht genug Sponsoren

gefunden: „Alleine, um in der Formel

3 zu fahren, hätte ich 300.000

für eine Saison gebraucht.“

Die Corona-Pandemie erschwerte

die Sponsoren-Findung

zusätzlich, für das heurige Sodi-

Kart-Weltfinale ist er aber optimistisch,

genug auftreiben zu

können. Noch läuft die Suche.

Nach dem Sieg gegen Gmunden am Donnerstag herrschte große Freude

bei den Grazer Basketballern. Heute gilt es die Leistung zu bestätigen.

Chance für UBSC Graz

■ Die Grazer Basketballer schafften

mit ihrem 77:63 gegen Gmunden

den ersten Play-off-Sieg der

Klubgeschichte. In der „Best of

five“-Viertelfinalserie führt Gmunden

jetzt zwar noch 2:1, für die Grazer

blieb die Chance auf das Halbfinale

so aber intakt.

Dabei war der Start am Donnerstag

etwas missglückt, so führten

die Oberösterreicher zu Beginn

bald mit 9:2. Danach wachten die

UBSC-Spieler aber auf und gingen

nach einem Gleichstand nach dem

GEPA

ersten Viertel mit einer 44:33-Führung

in die Pause. Heute Abend gilt

es nun die Chance auf das Halbfinale

zu wahren. Dementsprechend

hielt auch UBSC-Trainer

Ervin Dragsic nach dem Sieg fest:

„Die Jungs haben an sich geglaubt,

und jetzt wissen wir, dass wir auch

Gmunden schlagen können. Ich

hoffe, wir kommen noch einmal

nach Gmunden.“ Dafür muss heute

um 20 Uhr ein Sieg her. Wie UBSC-

Top-Scorer Stanley Whittaker sagte:

„Diese Serie ist am Leben.“


grazer feiertag

sonntag

www.grazer.at 30. AUGUST 2020

26 30 www.grazer.at 15. AUGUST 11. APRIL 2020

38 www.grazer.at 5. MAI 2021 2019

SO ISST GRAZ

„Ins Das „Tischlein „PEP. „Café Pfandl“ deli Erde“ deck kredenzt vom serviert dich“ land“ delikate uns serviert ...

Gurken-Karotten-Suppe

Schwammerlsauce

Fleischstrudel

... Spargelquiche

Biljana Gruber tischt auf. KK (2)

Christian

K

Beiers Eigenkreation. KK (2)

uriose Beobachtung – trotten

Sommer & die H. Michetschläger Handy-Liebhaber KK (2)

DE. Riedel er verabschiedet

Sjetzt Martina sich mit Nittel langsam. mit ihrem einem gebeugten

Lenz-Gruß KK (2)

trudel ist ihr Leben – Die des wegen Saison

Smartphone-Blick Dbie a in tet freut den das sich Beeten PEP. die Veronika! deli auch läuft vom schon aber Heute land

nach neben durch gibt’s wie pikanten was vor den mit auf Strudeln Spargel, auch ganz süße im

Hochtouren.

Varian Wald? Sinne ten von Irrtum.

aus Wenn’s „Veronika, man Wer um der den Lenz perfekten ist da“: „Die Teig

in Max der Raabes Strudel-Stubn Liedzeile

Wie an.

ageht, ganze

da ubuck-

lig durch (auch der Teig nicht). Übri-

lassen

Welt s die

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wie verhext,

sich nicht

Veronika,

der Spargel wächst.“ Aufs

Karotten

Teller und kommt die Frühlingsköstlichkeit

lumpen

gens die Spargelquiche zählt Forste der dank Strudel dem heute „Tischlein schon

Gurken zu

eine trabt, deck unserer dich“

feine sind Geschichte: (Schmiedgasse). Er ist nämlich Ursprünglich

dem Gebiet stammt des

auf

SSchwammerl-

sucher!

Habsburgerreiches

die u Quiche p p e aus

zaubert, Lothringen entstanden,

Waldfrüchten (Frank-

das fand Café Erde feinste (Andreas- Sauce

Dass zeigt man aus den

uns

Hofer-Platz). später fertigen reich). Einzug kann, Die zeigt strotzt uns das durch „Ins

Carotin Pfandl“ Ferner die nachfolgenden

wo bedeutet Zink, jetzt auch Eisen, Schwammerl-

Magnesium

(Karotten) (Puntigamer und Straße), Kalzium,

und das

Pfandl Kalium Wort

Nationalküchen serviert (Gurke) wird. Und vor es gibt Gesundem.

„Kuechel“,

doch eine Und Handy-Parallele: wer’s (zumindeslerweilfundene

das im ist Hochdeutschen

international. zum

VALI

mitt-

Ge-

beim

Schwammerl

Ernten) gern

werden

„süß“

hat), legt Karotte und Gurke

gleich Kuchen gepostet wurde. Im ... Frühling bietet PHIL es

nebeneinander: sich Zutaten: an, sie Teig: – statt 500 wie g Schaut am glattes gängigsten Mehl, aus

wie Zutaten mit 50 ml Speck ein Öl, Twinni für 250 und 4 ml Käse Personen: lauwarmes ...(Quiche Lorraine) Wasser, 500 PHIL g

Schwammerl, – Prise mit Salz, Spargel 1 Ei; zu 1 füllen. Zwiebel, Der entwässert,

ist voll mit

2 EL

Zutaten Sauerrahm, für 1 EL den

4 Mehl, Vitaminen

Personen: 1/2 Bund A, C

geräucherte Petersilie,

und Fleischmasse: E sowie

3 Lorbeerblätter,

Folsäure 1,5 kg und gemischtes harmoniert

Faschiertes, dank milden 150 g Aromas Butter, 2 mit große dem

Karotten, Salz, 1

Karotte, Pfeffer, Majoran, 2 TL Ahornsirup, Butterschmalz, 1

Mürbteig, Zwiebeln (würfelig), der dieses 100 im g Ofen Semmelwürfel,

100 Hier g praktisch: Pefferoni Beim (mild), grünen Salz,

übernimmt.

El Gemüsebrühe; Apfel essig, 3 Zutaten EL Olivenöl, Knödel: 1

EL 300 Flüssigrauch, g kleinwürfelig Salz; geschnittene Suppe:

Spargel

1

Pfeffer, erspart

Semmeln, Zwiebel,

Oregano, man

250 1 großer

Majoran, sich das Schälen.

ml Milch, Erdapfel,

Knoblauch,

alle Freut 1 Zwiebel,

1 große geräuchertes Zeitsparenden

Gurke, Paprikapulver – und die Veronika

Bund sowieso. Petersilie, 2 Eier, Salz, PHIL

1 Bund Dill,

1/2

etwas Paradeiser-Ragout: Milch oder 1 Haferdrink,

kg Fleischparadeiser,

Zutaten für 21 Zwiebel, Quiche: Pfeffer

1 Pkg. EL Tomaten-

Mürbteig

Joghurt,

Pfeffer, 3 EL

Salz,

Öl

Zubereitung: mark, (oder Knoblauch, selbstgemacht), Zwiebel Oregano, 1 kleinwürfelig

schneiden und goldbraun

kg Zucker, grüner

Zubereitung:

Birnen-Essig, Spargel, 3 Stk. Olivenöl Tomaten, Karotten 1 Ei, 1 Becher

schälen anrösten, Schlagobers, und Pilze Basilikumpesto, mit mitdünsten, einem Sparschäler

dazu, Zubereitung: Pfeffer, etwas Muskatnuss in Teig: anbrandeln dünne Zutaten Streifen vermen-

lassen

Mehl Salz,

schnei und gen Zubereitung: mit und den. Brühe kneten. Den In aufgießen, Spargel Strudelteig einem evtl. würzen schälen Sieb einen

über Tag und circa vorher ca. Wasserdampf 530 Minuten zubereiten knackig köcheln und garen. kochen. rasten lassen.

lassen. Die Tomaten Am den Teig Schluss restlichen dünn in Scheiben ausrollen. mit Sauerrahm Zutaten schneiden.

Mit

mind. abschmecken. Den Teig 1 in Stunde die Form Für marinieren.

geben die Knödel und den

In Fleisch:

Zwiebel Spargel der Zwischenzeit Alles

und ringförmig anrösten,

Petersilie darauflegen, würzen,

in Zwiebel zum

Öl an-

die

anschwitzen,

Schluss Tomatenscheiben die Semmelwürfel

die darüberlegen. Semmelwürfel

gewürfelten untermischen,

Für

Erdapfel

dazugeben, den Guss auskühlen den und

Milch Schlagobers Gurke lassen.

erwärmen

hinzufügegekühlte

und 1 (einen Esslöffel Masse Teil Basilikumpesto in den für Strudel die verrüh-

Gar-

füllen

mit Die dem aus-

und Ei

mit Eiern, Salz, Pfeffer unter die

nitur und ren, mit zusammenrollen, beiseitestellen). Salz, Pfeffer und mit Muskatnuss Mit Butter 1

Liter Masse

würzen Wasser rühren.

und über aufgießen Gut

das Gemüse

durchkneten

bestreichen und ca. 55 Minuten geben. und bei

kochen. und Knödel Zum formen. Schluss In mit siedendem

Salzwasser Dill und circa Haferdrink 15 Minuten

100 Die Spargelquiche °C im Rohr dämpfen. ca. 30 Minuten gehacktem

bei

180 Grad backen, aus dem Ofen nehmen,

ein und lassen. Alles

mixen köcheln Ragout:

paar mit Minuten Mit leicht Salz, Sauce anrösten,

rasten Pfeffer lassen, servieren.

einkochen, und anschneiden Joghurt leicht

und abschmecken.

aufmixen.

genießen.

GRAZWORTRÄTSEL

Regenten

Hundewiese

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in

Waltendorf

Steiermark

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des

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11. APRIL 2021 www.grazer.at

grazer sonntag 31

„GRAZER“-TIPPS ZUM BESTELLEN

Die neu eröffnete Burger Boutique bietet täglich kreative Burger-

Kreationen an – zudem gibt’s Wraps, Burritos, Bowls und Co.KK, GETTY

Burger Boutique

Das Kärntner Franchise-Unternehmen

Burger Boutique hat

in Graz seinen ersten Foodtruck

aufgestellt. Am St.-Peter-Gürtel

12 im Bereich des Obi-Baumarktes

in Graz-Ost bekommt man nun

täglich köstliche Burger-Variationen,

Wraps, Bowls, Burritos

und noch mehr. Das Essen kann

man entweder selbst abholen oder

über Mjam, Lieferando und eine

eigene „Burger Boutique“-App

liefern lassen. Über die App kann

man zudem Punkte sammeln und

diese nach einer gewissen Summe

für gratis Vorspeisen einlösen.

Der Foodtruck ist von Montag bis

Sonntag von jeweils 11 bis 21 Uhr

geöffnet.

OHO!

Das OHO! im Joanneumsviertel

6 bietet von Dienstag bis Samstag

Gerichte zum Abholen an.

Von 11.30 bis 15 Uhr und von 17

bis 19.30 Uhr. Bestellung bitte

mindestens eine halbe Stunde

vor Abholung gerne unter:

0 660/26 61 056 oder office@

oho-graz.at. Über Velofood kann

man sich die Leckereien auch

bequem nachhause liefern lassen.

PiPaPo Marktrestaurant Pizzeria

Italienische Speisen gibt’s vom

PiPaPo im Brauquartier 7. Wer

sich Pizza, Pasta und Burger

nicht entgehen lassen möchte,

bekommt seine Lieblingsspeisen

via Lieferando, Mjam oder per

Selbst abholung. Für Letzteres einfach

unter 0 316/244913 bestellen.

Die Öffnungs- und Bestellzeiten

sind von Montag bis Donnerstag

von 10 bis 14 und 17 bis 21 Uhr und

von Frei tag bis Sonntag von 10

bis 20 Uhr.

Martin Auer

Frisches Brot vom Bäcker kann

man sich zwar selbst vor Ort

besorgen, Martin Auer bietet

mittlerweile aber zusätzlich seine

Leckereien via Velofood an. Man

kann von Montag bis Freitag von

11 bis 17 Uhr, Samstag von 11 bis

16.30 Uhr und Sonntag von 11 bis

12.30 Uhr aus der Stammfiliale am

Dietrichsteinplatz 13 bestellen.

Trattoria Sole

Italienisches von Trattoria Sole

in der Petersgasse 116 kann auch

ganz einfach abgeholt werden.

Seit kurzem auch über Lieferando

lieferbar. Alle Speisen und

Getränke sind von Montag bis

Freitag zum Abholen, von 11.30

bis 20 Uhr. Die Zustellung geht

von 17 bis 21 Uhr im Umkreis von 5

Kilometern. Be stellungen über die

Website www.trattoria-sole.eatbu.

com mindestens eine Stunde vorher

senden. Telefonisch erreichbar

unter 0 316/42 68 26.

Café Cosimo

Das Café Cosimo in der Hofgasse

8, 8010 Graz, hat weiterhin

von Montag bis Freitag von

11 bis 18 Uhr und samstags

von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Es werden Tramezzini,

Prosecco, Friulano und

Dolci und mehr, alles to go,

angeboten. Wei terhin gibt

es auch die Mittagspasta

von Montag bis

Donnerstag von 12 bis

14 Uhr zum Mitnehmen.

Weitere

Infos unter

www.cosimo.

co.at.

Humuhumu

Poke Bar

Poke

Bowls

LIEFER- UND ABHOLDIENSTE

bekommt man auch während des

zweiten Lockdowns wie gewohnt

zum Abholen oder via Lieferdienst.

Bestell- und Abholzeiten:

Montag bis Samstag von 11.30

bis 20 Uhr, Vorbestellung für

Selbstabholung möglich unter

humuhumu.at/shop.

Zu stellung via Velofood, Lieferando

und Mjam.

Wilding – Fett Essen

Wer etwas Deftiges will, sollte

sich einmal etwas von der wohl

bekanntesten Würstelbude in

Graz „Wilding – Fett Essen“ liefern

lassen. Nicht nur, dass es der

Hotspot für Leute nach dem Fortgehen

ist, der Besitzer sieht dem

Rapper Sido zum Verwechseln

ähnlich. Burger, Mozzarellasticks

und Co. kann man sich einfach

via Lieferando oder Mjam zu sich

nach Hause liefern lassen.

DAS LEO Kalsdorf

DAS LEO in der Hauptstraße 5,

8401 Kalsdorf, hat den Gourmet

Drive-In 2.0 ins Leben

gerufen. Montag

bis Sonntag kann

man von 11.30 bis

19.30 Uhr unter

Tel. 0 3135/53770

Gerichte vorbestellen

und diese

im Lokal abholen.

Speisekarte unter

www.dasleo.cc.

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