04.07.2021 Aufrufe

sortimenterbrief Juli/August 2021 - jubiläumsausgabe

40 Jahre sortimenterbrief. Das österreichische Branchenmagazin für Buchmarkt, Buchverkauf und Buchwerbung. Ausgabe Juli/august 2021.

40 Jahre sortimenterbrief. Das österreichische Branchenmagazin für Buchmarkt, Buchverkauf und Buchwerbung. Ausgabe Juli/august 2021.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

<strong>sortimenterbrief</strong><br />

fACHINfORMATIONEN ZU bUCHMARKT, -VERKAUf UND -wERbUNG IN öSTERREICH<br />

41. JAHRGANG | 1. JULI <strong>2021</strong><br />

7–8/<strong>2021</strong><br />

49<br />

Das erste Buch<br />

des Weltstars<br />

Auslieferung<br />

31. <strong>August</strong> <strong>2021</strong><br />

ISBN 978-3-222-15081-4<br />

Hardcover | €30,00<br />

(c) Vanessa Maas<br />

S<br />

W<br />

Z<br />

C<br />

A<br />

E<br />

H<br />

R<br />

R<br />

„österreichische Post AG” „MZ 02Z031374 M”<br />

Verlagsbüro Karl Schwarzer GmbH, Dionysius-Andrassy-Straße 1/Top 2, 1190 wien,<br />

Tel. +43 (0) 1/548 13 15, fax +43 (0) 1/548 13 15-39, E-Mail verlagsbuero@schwarzer.at, www.schwarzer.at


»Im Winter lässt Venedig seine Maske<br />

fallen und zeigt uns seine unverhüllte<br />

Schönheit.«<br />

Wolfgang Salomon<br />

• Das winterliche Sehnsuchtsbuch von Venedig-Insider Wolfgang Salomon<br />

• Venedig von November bis März: Erlebnistipps für alle Sinne<br />

Auslieferung<br />

28. September<br />

(c) Georges Desrues<br />

ISBN 978-3-222-13664-1<br />

Broschur mit Klappe und Strukturprägung | 176 Seiten | €28,00


Auslieferung<br />

17. <strong>August</strong> 17. <strong>August</strong><br />

ISBN 978-3-222-13668-9<br />

Schweizer Broschur | 192 Seiten | €28,00<br />

ISBN 978-3-222-13668-9<br />

Schweizer Broschur | 192 Seiten | €28,00<br />

»Triest ist ist<br />

Wien am am Meer.«<br />

Georges Desrues<br />

• Die • Die Hafenstadt ursprünglich und und einzigartig erleben erleben<br />

• Insidertipps • der der Triest-Kenner und und Slow-Food-<br />

Experten Georges Desrues Desrues und und Erich Erich Bernard Bernard


<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/<strong>2021</strong><br />

(c) Alex Gotter<br />

Der Auftakt der neuen<br />

TCM-Reihe<br />

von Bestsellerautor<br />

Georg Weidinger<br />

Auslieferung<br />

17. <strong>August</strong><br />

ISBN 978-3-7088-0808-6<br />

Franz. Broschur | 176 Seiten | €23,00<br />

Das Team der Styria Buchverlage bedankt sich bei all seinen Kundinnen und Kunden für die<br />

gute Zusammenarbeit und wünscht einen erfolgreichen Start in den Herbst!<br />

Kontaktieren Sie unser Vertreterteam Buchservice Schlieber Vorderwinkler für attraktive Aktionspakete:<br />

buchservice-sv@gmx.at<br />

Verlagsgruppe Styria GmbH & Co KG<br />

Lobkowitzplatz 1, 1010 Wien<br />

Tel: +43 (0)1 512 8808-0<br />

E-Mail: office@styriabooks.at


<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/<strong>2021</strong><br />

<strong>sortimenterbrief</strong><br />

fACHINfORMATIONEN ZU bUCHMARKT, -VERKAUf UND -wERbUNG IN öSTERREICH<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/<strong>2021</strong><br />

fACHINfORMATIONEN ZU bUCHMARKT, -VERKAUf UND -wERbUNG IN öSTERREICH<br />

41. JAHRGANG<br />

41. JAHRGANG<br />

| 1. <strong>Juli</strong> <strong>2021</strong> |<br />

1.<br />

„österreichische<br />

JULI <strong>2021</strong><br />

Post AG” „MZ 02Z031374 M”<br />

Verlagsbüro Karl Schwarzer GmbH, Dionysius-Andrassy-Straße 1/Top 2, 1190 wien, Tel. +43 (0) 1/548 13 15, fax +43 (0) 1/548 13 15-39<br />

49<br />

7–8/<strong>2021</strong><br />

© stefanjoham.com<br />

© Tobias de St. <strong>Juli</strong>en<br />

Vielleicht ist ein Jubiläum ein guter Anlass,<br />

Das erste Buch<br />

des Weltstars<br />

Auslieferung<br />

31. <strong>August</strong> <strong>2021</strong><br />

ISBN 978-3-222-15081-4<br />

Hardcover | €30,00<br />

Wer hat an der Uhr gedreht?<br />

um über die Zeit nachzudenken<br />

Natürlich fehlt es uns allen, Ihnen<br />

wie mir, an Mitarbeitern<br />

und an manchmal notwendigem<br />

Spielgeld, um da und<br />

dort etwas auszuprobieren oder etwas<br />

sorgenfreier in den Tag zu starten. Das,<br />

woran es mir aber am meisten fehlt, ist<br />

Zeit. Was schon auch mit den erwähnten<br />

Punkten zusammenhängt. Zeit wurde für<br />

mich zum höchsten Gut. Ich möchte einmal<br />

in der Früh erwachen und mir denken:<br />

Was mache ich heute? Das kenne<br />

ich nicht mehr, denn jeder Tag ist durchgetaktet.<br />

Fehlende Zeit nimmt die Leichtigkeit<br />

des Seins – es treibt und durchs<br />

Leben, von Tag zu Tag, von Projekt zu Projekt,<br />

und schon sind 40 Jahre um. Na ja, in<br />

meinem Fall sind es erst 16, die ich den<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> unmittelbar begleite.<br />

Immerhin – eine lange Zeit, gleich einem<br />

Wimpernschlag. Wie sehr steuert uns der<br />

Alltag, wie groß ist das Müssen, wie unüberwindbar<br />

die Außensteuerung durch<br />

überberstenden Maileingang oder ach<br />

so wichtiger Online-Kommunikation? So<br />

sehr, wie wir es zulassen. Ein guter Freund<br />

sagte mir unlängst, dass er seinen E-Mail-<br />

Eingang erst dann öffnet, wenn er seinen<br />

Tag geplant, seine Tagesprioritäten definiert<br />

hat. Daran arbeite ich noch.<br />

Was geht mir gerade gegen den Strich?<br />

Dass ich für meinen Garten Natursteine<br />

brauche und sie mir niemand verkaufen<br />

möchte. Dass meine Kaufwilligkeit von<br />

niemandem abgeholt wird. Ich telefoniere<br />

mit Steinhändlern und Bauhäusern – was<br />

ich höre, ist: Ich hab’ keine Zeit, wir haben<br />

das Geschäft voller Kunden. Dabei wäre<br />

ich doch auch gerne einer ... Nicht auf<br />

Lager, keine Ahnung,<br />

wann ich es wieder bekomme,<br />

kommen Sie<br />

vorbei ... Ja genau, nach<br />

Oberösterreich, in die Steiermark<br />

... die Zeit habe ich nicht. Was<br />

ich aber habe, ist eine Brieftasche in der<br />

Hand, aber keiner hilft mir, sie zu öffnen.<br />

Ich denke mir: Warum will mir niemand<br />

etwas verkaufen, warum fragt mich keiner,<br />

ob er mir die ersehnten Steine nicht<br />

bestellen kann? Warum zeigt mir keiner<br />

Alternativmöglichkeiten auf, andere Natursteine,<br />

die auch empfehlenswert sind?<br />

Warum holt mich keiner ab? Ich glaube,<br />

ich habe die Antworten gefunden. Weil<br />

unter ihnen keine Verkäufer sind, weil<br />

keiner für seine Produkte brennt. Dabei<br />

ist Verkaufen doch etwas so Schönes.<br />

Der Prozess, herauszufinden, was der<br />

Kunde möchte, und ihn dann mit den für<br />

ihn richtigen Produktvorschlägen glücklich<br />

machen. Der Umsatz kommt erst an<br />

zweiter Stelle – der ergibt sich nämlich,<br />

wenn es gut läuft, am Ende des Tages von<br />

Bachtyar Ali<br />

(c) Vanessa Maas<br />

»Wenn man einen Roman von Bachtyar Ali<br />

aufschlägt, dann verschwindet alles, was<br />

jenseits der Buchdeckel liegt.« Neue Zürcher Zeitung<br />

Aus dem Kurdischen (Sorani) von Ute Cantera-Lang und Rawezh Salim<br />

160 Seiten, gebunden<br />

€ [A] 20.60<br />

Erscheint am 23.08.<strong>2021</strong><br />

S<br />

W<br />

Z<br />

C<br />

A<br />

E<br />

H<br />

R<br />

R<br />

„österreichische Post AG” „MZ 02Z031374 M”<br />

Verlagsbüro Karl Schwarzer GmbH, Dionysius-Andrassy-Straße 1/Top 2, 1190 wien,<br />

Tel. +43 (0) 1/548 13 15, fax +43 (0) 1/548 13 15-39, E-Mail verlagsbuero@schwarzer.at, www.schwarzer.at<br />

Anzeige Sortimenterbrief_Ali.indd 1 11.06.21 09:36


jubiläumseditorial<br />

2005 – werner brunner übergibt<br />

die Geschäftsführung und seine<br />

Gesellschaftsanteile an Ossi Hejlek.<br />

selbst. Ich liebe es, zu verkaufen, das Zwischenmenschliche,<br />

das Interagieren, den<br />

Charme des Moments, wenn man merkt,<br />

dass man es richtig gemacht hat, für den<br />

Kunden das richtige Produkt gefunden<br />

hat. Verkaufen hat nichts mit Regalnachfüllen<br />

zu tun – genauso wenig wie mit<br />

Aufschwatzen. Das musste ich auch erst<br />

einmal lernen. Wie großartig läuft es hingegen<br />

in so vielen Buchhandlungen, wo<br />

man seine Produkte kennt, liebt und mit<br />

viel Enthusiasmus weiterempfiehlt. Das<br />

persönliche Gespräch ist aus meiner<br />

Sicht der beste Trumpf, um das stationäre<br />

Einkaufserlebnis hochzuhalten!<br />

Was fehlt mir außer der Zeit?<br />

Manchmal die Altvorderen, mit denen<br />

man früher Zeit verbracht, Gedanken geteilt,<br />

gemeinsam gelacht hat, durch dick<br />

und dünn gegangen ist – gemeinsam<br />

mehr erlebt hat als mit seiner Familie.<br />

Einstein sagte, dass wir alle nur Zwerge<br />

sind, die auf den Schultern von Riesen<br />

sitzen. Vielleicht sollten wir ab und an daran<br />

denken. Und uns dabei bewusst werden,<br />

welche Verantwortung wir haben,<br />

da die nächsten Zwerge bereits darauf<br />

warten, um auf unseren Schultern Platz<br />

zu nehmen. Natürlich kann es nicht nur<br />

Riesen geben, denn ohne Zwerge würde<br />

man den Riesen nicht als solchen wahrnehmen.<br />

Aber wir könnten in diesem Leben<br />

noch zu Riesen werden.<br />

2007 – Auf Kopien und den späteren<br />

1c-Druck auf gelbem Papier folgt<br />

farbe im <strong>sortimenterbrief</strong>.<br />

2016 – Nach einem Relaunch des<br />

Magazins macht das liebgewonnene<br />

Gelb dem Chamois Platz.<br />

Was mir auch fehlt, sind die vielen persönlichen<br />

Kontakte – face to face. Zoom<br />

& Co sind schon gute Vehikel – ersetzen<br />

können sie ein Angreifen, ein persönliches<br />

Spüren ... für mich nicht.<br />

Freue ich mich daher auf Frankfurt im<br />

Herbst?<br />

Ich liebe die Menschen und den direkten<br />

Kontakt – und ich liebe es, von meinem<br />

PC wegzukommen. Somit waren Messen<br />

stets ein Highlight für mich. Besonders<br />

auch das, was sich zwischen den Terminen<br />

ereignete, in den Gängen passierte,<br />

wen man zufällig traf oder kennenlernte,<br />

und auch das, was an den langen Messeabenden<br />

entstand. Neue Projekte wurden<br />

geboren, neue Freundschaften oder<br />

Kooperationsvorhaben geschlossen. Ja,<br />

das fehlt mir. Ob es wieder so wird, wie<br />

es war, fragen Sie mich? Ich weiß es nicht.<br />

Ich befürchte, dass die verheißungsvolle<br />

– während Corona auch rettende – Onlinewelt<br />

mit Alternativwegen lockt, die<br />

bereits beschritten werden. Es würde<br />

mich freuen, wenn wir es wieder hinbekommen,<br />

denn wir sind alle Kommunikationsjunkies.<br />

Was wünscht man sich zum Jubiläum?<br />

Ich wünsche uns Gemeinsamkeit. Denn<br />

das Netz der Gemeinsamkeit wird uns<br />

gegenseitig stützen und schützen. Ich<br />

wünsche uns den Mut zu<br />

Neuem und gleichzeitig<br />

das Gespür dafür, um gutes<br />

Bewährtes hochzuhalten.<br />

Ich wünsche uns, dass der<br />

Corona-Zauber und seine<br />

noch kommenden Nachwirkungen<br />

bald überstanden<br />

sind. Außerdem wünsche<br />

ich uns, dass es uns gelingt,<br />

wieder mehr zu lachen – jeder<br />

für sich und vor allem<br />

auch miteinander. Ich danke<br />

Ihnen, die Sie den <strong>sortimenterbrief</strong><br />

monatlich lesen und<br />

ihn für Ihre Kommunikation<br />

bzw. den Arbeitsalltag<br />

nutzen, für lange Jahre der<br />

Treue. Besonders bedanke<br />

ich mich auch bei meiner langjährigen<br />

Redaktionsleiterin, Silvia Kudrna, ohne<br />

die Sie jedes Monat nichts zu lesen hätten.<br />

Was uns im Verlagsbüro Schwarzer<br />

besonders gefreut hat, waren die vielen<br />

Zuschriften, die wir im Zuge der Vorbereitung<br />

zu dieser Ausgabe erhalten haben.<br />

Das gibt Kraft und ist ganz besonders.<br />

Danke!<br />

Auf viele weitere, schöne und gemeinsam<br />

erfolgreiche Jahre<br />

Ihr<br />

Ossi Hejlek<br />

Herzlichen Dank auch an das Team von Reclam für<br />

das bezaubernde Geburtstagsbüchlein<br />

02 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


jubiläumsstatements – 40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

Die vielen Rückmeldungen, die uns zum 40-Jahr-Jubiläum des <strong>sortimenterbrief</strong>s erreichten, finden<br />

Sie hier zum Nachlesen bzw. online unter: www.schwarzer.at/40-jahre-<strong>sortimenterbrief</strong>.<br />

Wir sind gerührt und überwältigt. Danke!<br />

40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> widmet sich ganz dem Buch,<br />

macht Lust zum Lesen, beschreibt die Leute,<br />

ist wie ein buntes Patchwork-Tuch,<br />

seit 40 Jahren schon, bis heute!<br />

Bücher lesen, das ist einfach wunderbar,<br />

Geschichten fesseln uns, schicken uns auf eine Reise,<br />

damit werden einfach Träume wahr<br />

und wir erleben viel und werden weise.<br />

Dieses Magazin ist wie eine Speisekarte,<br />

beim Lesen bekommt man einen Appetit,<br />

mit Sehnsucht, ich es kaum erwarte,<br />

zu versinken im nächsten Spannungshit!<br />

Mag. Karl Herzberger/Fachverband Buch- und Medienwirtschaft<br />

Für mich ist der <strong>sortimenterbrief</strong> wie ein guter Freund:<br />

In regelmäßigen Abständen trägt er die lebendige und<br />

facettenreiche Welt der Bücher zu mir ins Haus!<br />

Ich gratuliere sehr herzlich zum runden Jubiläum!<br />

Ulrike Motschiunig/Kinderbuchautorin<br />

© Gerstenberg<br />

Mit dem <strong>sortimenterbrief</strong> ist es wie mit der Raupe Nimmersatt:<br />

immer munter, beweglich, neugierig und allseits beliebt<br />

– herzlichen Glückwunsch zum 40. Geburtstag.<br />

Hajo Schwabe/Gerstenberg<br />

Immer eine Nasenlänge voraus,<br />

verbindet der <strong>sortimenterbrief</strong><br />

relevante Information mit Innovation<br />

und ist seit seiner Geburtsstunde<br />

eine sympathische<br />

und wichtige Stimme der österreichischen<br />

Buch-Community.<br />

Herzliche Gratulation!<br />

Dr. Hannes Steiner/story.one<br />

Liebes Team vom <strong>sortimenterbrief</strong>!<br />

Herzliche Gratulation zu 40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong>! Für mich eine unverzichtbare Lektüre, auf<br />

die ich mich jedes Mal sehr freue. Die wunderbaren Berichte und Tipps sowie Hinweise auf<br />

Neuerscheinungen bereichern meine Arbeit als leidenschaftliche Buchhändlerin. Für meine<br />

interessierten Kunden liegt der <strong>sortimenterbrief</strong> in meiner Buchhandlung in meiner Leseecke<br />

immer auf und wird sehr gerne gelesen. Bitte noch ganz viele Jahre weiter so, alles Gute und<br />

dass die Ideen rund ums Buch nie ausgehen.<br />

Herzlichst<br />

Gudrun Suchanek/Buch&Boot<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

03


Ossi Hejlek im Gespräch mit<br />

Werner Brunner<br />

Geschäftsführer des<br />

Verlagsbüros Schwarzer<br />

von 1997–2005<br />

© verlagsbüro schwarzer<br />

»Mit einseitig auf gelbes Papier<br />

kopierten Seiten hat vor 40 Jahren<br />

alles begonnen. Diese wurden in der<br />

Anfangszeit als Brief versandt«<br />

Wenn Sie in Ihren Erinnerungen<br />

kramen – was ist denn das Erste, was Sie<br />

in Richtung <strong>sortimenterbrief</strong> erinnert.<br />

Wann Sind Sie mit dem Verlagsbüro<br />

Schwarzer, Karl Schwarzer bzw. dem<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> in Kontakt gekommen?<br />

Brunner: Der <strong>sortimenterbrief</strong> ist seit<br />

sicher 30 bis 35 Jahren für mich präsent.<br />

Er war stets ein Nachschlagwerk. Wir<br />

in Österreich neigen ja auch zu Klatsch<br />

und Tratsch – auch das war stets ein<br />

Teil des Magazins. Abgesehen von den<br />

buchrelevanten Neuigkeiten.<br />

Also zu der Zeit als Sie bei Jugend & Volk<br />

waren?<br />

Brunner: Genau. Und auch später bei<br />

hpt Breitschopf. Schwarzer war immer<br />

ein guter Motor in puncto Marketing in<br />

der Branche. Heute auch noch (lacht).<br />

Ich habe es ja Ihnen zu verdanken,<br />

dass ich in die Buchbranche kam –<br />

als Sie mich vor rund 25 Jahren als<br />

Vertriebsleiter zu hpt Breitschopf<br />

holten. Dadurch kenne bzw. kannte ich<br />

die Anfangsjahre nicht. Was ist Ihnen in<br />

Erinnerung?<br />

Brunner: Es gab ein Bürolokal in der<br />

Dorotheergasse im Zentrum von Wien<br />

– die Galerie Schwarzer. Das war ein<br />

sensationeller Treffpunkt für die Branche,<br />

wo es alljährlich das Schwarzer-Fest<br />

gab. Dorthin eingeladen zu werden, kam<br />

einer gewissen Auszeichnung gleich. Es<br />

waren turbulente Feste, bei denen sich<br />

die Branche unbeschwert traf. Genau<br />

das war es, was die Familie Schwarzer,<br />

Karl und Friederike, lebten und beherrschten.<br />

Diese persönliche Komponente<br />

zogen sie auch bis nach Frankfurt<br />

auf die Messe, bei der sie mit einer<br />

Art Kaffeehaus präsent waren. Der<br />

Österreichstand und das Österreich-<br />

Café kamen erst später. Es war eine<br />

Kommunikationsdrehscheibe und eine<br />

Raststelle für müde österreichische<br />

Messebesucher, die in damaligen Zeiten<br />

viel stärker in Frankfurt vertreten<br />

waren – aber auch für deutsche Verleger,<br />

die sich über einen österreichischen<br />

Kaffee freuten. Damals war es auch<br />

üblich, dass die deutschen Verleger und<br />

Vertriebschefs zu Schwarzer an den<br />

Stand kamen, um Werbeaufträge zu<br />

besprechen. Das erlebte auch ich noch.<br />

Das hat sich aber im Laufe der Jahre<br />

geändert. Karl Schwarzer hatte eine sehr<br />

prägende Persönlichkeit. Er war sehr<br />

geschätzt im In- und Ausland.<br />

Stimmt es, dass man auch ein Klavier<br />

am Messestand hatte?<br />

Brunner: Nicht direkt am Messestand<br />

selbst. An den Abenden – im Hotel oder in<br />

Bars – wurde Karl Schwarzer gerne aufgefordert,<br />

Klavier zu spielen, sofern eines<br />

vorhanden war. Er unterhielt die Menschen<br />

gerne bis in die frühen Morgenstunden.<br />

Nicht selten auch auf so manchen<br />

Hauptverbandstagungen.<br />

04 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong> – ein rückblick in die anfangszeiten<br />

Wie sah der <strong>sortimenterbrief</strong> eigentlich<br />

zu Beginn aus?<br />

Brunner: Es waren mit der Schreibmaschine<br />

geschriebene Texte, die auf<br />

gelbes Papier kopiert wurden. Anfangs<br />

waren es tatsächlich Briefe. Sukzessive<br />

wurde es dann mehr – zum Magazin.<br />

Alles wurde oft zehnmal redigiert.<br />

Karl Schwarzer war sehr genau. Die<br />

Farbe Gelb war das klare Merkmal des<br />

<strong>sortimenterbrief</strong>s. Die Seiten waren nur<br />

einseitig kopiert und geklammert. Die<br />

Inhalte waren immer top.<br />

Irgendwann haben Sie mit Mohr<br />

Morawa, dem Verlag für Schule und<br />

Wissenschaften und der Verlagsauslieferung<br />

Dr. Franz Hain das Verlagsbüro<br />

Schwarzer übernommen – Sie<br />

wurden zum Geschäftsführer und Herausgeber<br />

des <strong>sortimenterbrief</strong>s.<br />

Brunner: Als ich kam, führten wir dann<br />

Computer für die Herstellung ein (lacht).<br />

Eigentlich unvorstellbar aus heutiger<br />

Sicht. Somit wurde auch auf beidseitigen<br />

Druck umgestellt. Alles noch einfarbig<br />

gedruckt auf gelbem Papier. Damals<br />

kam es zu der Episode, dass mich ein<br />

sehr honoriger – Österreich immer<br />

schätzender – Vertriebsleiter aus<br />

München anrief und meinte: „Ich<br />

schätze ja den <strong>sortimenterbrief</strong> sehr.<br />

Aber dass ich ihn nun nicht mehr als<br />

Schmierpapier verwenden kann, da die<br />

Rückseite auch bedruckt wird,<br />

bedrückt mich schon<br />

sehr!“ (lacht)<br />

hielten regionale Informationen hoch.<br />

Wir versuchten, das Persönliche im<br />

Magazin aufrechtzuerhalten.<br />

Was waren die größten Stolpersteine in<br />

puncto <strong>sortimenterbrief</strong>?<br />

Brunner: Wenn man auf der Geburtstagsliste<br />

nicht vorkam oder ein Geburtsjahr<br />

falsch war (lacht). Das konnte<br />

ich in der Regel mit einer Flasche<br />

Schmökergeist wiedergutmachen.<br />

Die persönlichen Bezüge in puncto Redaktion<br />

waren immer wichtig?<br />

Brunner: Ja, das gab es sonst nicht in der<br />

Branche. Natürlich gab es die deutschen<br />

Magazine – aber anders.<br />

Ich erinnere mich, als ich bei hpt<br />

Breitschopf begann, sagten Sie mir:<br />

„Geh, ruf die Friedel Schwarzer an, die<br />

macht ein Interview mit dir!“ Dabei<br />

ging es dann um alles, nur nicht um<br />

Arbeitsthemen. Sie fragte nach Hobbys,<br />

was ich gerne esse, koche, welches<br />

Sternzeichen ich habe.<br />

Brunner: Sie konnte mit Menschen<br />

gut umgehen, stellte den<br />

Menschen auch als Person<br />

stets in den Mittelpunkt.<br />

Leider ist sie<br />

heuer verstorben. Sie hatte eine große<br />

Empathie-Kompetenz, war auch eine<br />

gute Verkäuferin und Beraterin in<br />

Richtung Buchhandel. Karl Schwarzer<br />

hat damals die Gemeinschaftswerbung<br />

in der Buchbranche via Streuprospekt<br />

erfunden. Friedel hat dann den<br />

Buchhandel beraten, wie die Werbemittel<br />

einzusetzen sind – von<br />

Hausverteilungen bis zu Beilagen in<br />

Tageszeitungen.<br />

Hand aufs Herz! Sind Sie mit der<br />

Weiterführung nach Ihren Jahren zufrieden?<br />

Brunner: Ich stelle immer wieder fest,<br />

dass der einstige Spirit – bezugnehmend<br />

auf die persönliche Komponente –<br />

immer noch da ist und gelebt wird.<br />

Auch die sehr ansprechende Gestaltung<br />

des Magazins ist gut. Für mich sind es<br />

die vielen Interviews – von Verlegern<br />

über Buchhändler bis hin zu Autoren<br />

–, die den <strong>sortimenterbrief</strong> von heute<br />

ausmachen. Es sind immer spannende<br />

Menschen – wie beispielsweise ich heute<br />

(lacht)!<br />

Danke für das Gespräch!<br />

Eine Zeit lang blie-<br />

ben Sie mit dem Verlagsbüro<br />

dann noch<br />

in der Villa der Gründerfamilie<br />

in Purkersdorf,<br />

später zogen sie nach<br />

Wien in die Ziegelofengasse.<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong><br />

wurde von Ihnen konstant<br />

weiterentwickelt ...<br />

Brunner: Im Wesentlichen sind wir<br />

bei der Inhaltsstruktur geblieben,<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8//21<br />

05


jubiläumsstatements – 40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong> sind 40 Jahre praktisch-kompetente,<br />

aktuelle und unterhaltsame Brancheninfo: herzliche<br />

Gratulation zu dieser Marathonleistung!<br />

Rotraut Schöberl/Leporello<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> hat mich fast mein ganzes Buchhandelsleben<br />

begleitet. Er war immer die aktuellste und marktbezogenste<br />

Informationsquelle für mich. Ossi Hejlek hat ihm<br />

stets Frische und Modernität garantiert und mit seiner charmanten<br />

Kompetenz den Buchhandlungen, den Verlagen und<br />

nicht zuletzt den Autoren eine bunte und sehbare Stimme in<br />

der Öffentlichkeit gegeben.<br />

1981: Elias Canetti bekommt den Nobelpreis und Lene Mayer-<br />

Skumanz den Österr. Staatspreis für Kinderliteratur. Thomas Bernhard<br />

veröffentlicht Die Kälte und Christine Nöstlinger Das Austauschkind.<br />

Die Autorin Cecilia Ahern wird geboren, A.J. Cronin stirbt. Ich bin mir<br />

zwar nicht sicher, aber die Chancen, dass der <strong>sortimenterbrief</strong> in seiner<br />

ersten Ausgabe über all diese verschiedenen Ereignisse samt interessanten<br />

Hintergründen berichtet hat, sind groß. Schließlich ist es genau<br />

diese Vielfalt und Bandbreite, die ihn auszeichnet.<br />

Alles Gute zum 40er, lieber <strong>sortimenterbrief</strong>!<br />

Herzlich<br />

Karin Haller/Institut für Jugendliteratur & kidlit medien GmbH<br />

Erwin Riedesser/Leporello<br />

Als ich im März 2012 im Buchhandel zu arbeiten begann, lag verlässlich jeden Monat<br />

der <strong>sortimenterbrief</strong> auf der Verkaufstheke. Branchenwissen, Updates aus der Welt<br />

der Kolleg*innen, Buchtipps – über die neuesten Entwicklungen war ich damals und<br />

bin ich heute noch bestens informiert. Herzlichen Glückwunsch zum runden Geburtstag<br />

dem leidenschaftlich für die Branche wirbelnden Oskar Hejlek und seinem<br />

ganzen Team! Wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann: Mit 40 wird es erst richtig<br />

interessant. In diesem Sinne: auf die nächsten 40!<br />

Mag. Stefanie Jaksch/Kremayr & Scheriau<br />

© Weidinger<br />

Ich gratuliere zu 40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong>.<br />

Euch gibt es entschieden länger als unsere<br />

Buchhandlung am Attersee, und sind wir<br />

schon nicht mehr die Jüngsten. Macht weiter<br />

so und geht trotzdem mit der Zeit! Eure Printausgabe<br />

gehört vor allem an warmen Tagen zu<br />

meiner Gartenlektüre. Danke!<br />

Erich Weidinger/Buch und Papier Weidinger<br />

© Magellan Verlag<br />

Wir gratulieren dem <strong>sortimenterbrief</strong> ganz herzlich zu diesem<br />

großartigen Jubiläum. Wir danken für die langjährige, gute und<br />

kollegiale Zusammenarbeit, denn Ossi Hejlek begleitet unseren<br />

Verlag mit dem Wal bereits seit seiner Geburtsstunde im Jahr<br />

2012. Wir freuen uns auf viele weitere Ausgaben.<br />

Ralf Rebscher/Magellan<br />

06<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


Wir gratulieren zu 40 JAHREN Sortimenterbrief!<br />

Ihr Außendienstmitarbeiter bei<br />

Mohr Morawa berät Sie gern!<br />

ISBN 978-3-8369-2177-0<br />

€ (A) 28,80<br />

ISBN 978-3-8369-2178-7<br />

€ (A) 37,10<br />

ISBN 978-3-8369-2169-5<br />

€ (A) 37,10<br />

ISBN 978-3-8369-6081-6<br />

€ (A) 32,90<br />

ISBN 978-3-8369-6127-1<br />

€ (A) 20,60<br />

ISBN 978-3-8369-5919-3<br />

€ (A) 18,50<br />

ISBN 978-3-8369-6121-9<br />

€ (A) 13,40<br />

ISBN 978-3-8369-6133-2<br />

-2<br />

€ (A) 26,80<br />

ISBN 978-3-8369-6132-5<br />

6132-5<br />

€ (A) 26,80<br />

www.gerstenberg-verlag.de


jubiläumsstatements<br />

© Wilke<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> ist für mich in den vielen Jahre ein wichtiger Wegbegleiter,<br />

um über unsere Branche informiert zu werden und am Puls<br />

der Zeit zu sein. Gerade in Zeiten wie diesen, wo Messen ausfallen und<br />

Treffen mit Kollegen sehr schwierig sind, freut es mich, den <strong>sortimenterbrief</strong><br />

zu studieren und damit am Laufenden zu bleiben. Auch war<br />

in vergangenen Zeiten der damalige G&G Buchvertrieb Gesellschafter<br />

des Verlagsbüros Schwarzer, bis wir die Änderung in den Verlag<br />

vorgenommen haben. Somit freue ich mich umso mehr und gratuliere<br />

dem Team vom <strong>sortimenterbrief</strong> zum 40-jährigen Jubiläum.<br />

Bitte weiter so, damit wir alle gut informiert bleiben!<br />

Komm.-Rat Georg Glöckler<br />

Geschäftsführer, Ueberreuter Verlag/G&G Verlag<br />

Obmann, Fachgruppe Wien<br />

Mein gesamtes Berufsleben in der Buchbranche begleitete mich der <strong>sortimenterbrief</strong>, als Branchen-Informationsquelle.<br />

Sehr gerne habe ich den <strong>sortimenterbrief</strong>, in Kenntnis, dass dieses Medium auch gelesen<br />

wird, als Überbringer von Botschaften und Ankündigungen der von mir geleiteten Unternehmen genützt.<br />

Als Karl Schwarzer aus Altersgründen sein Verlagsbüro Schwarzer verkaufen wollte, haben einige Branchenkollegen<br />

und ich nicht lange gezögert, die Weiterführung des Unternehmens zu sichern. Das war uns<br />

ein Herzensanliegen.<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> war und ist auch heute unter der Führung von Ossi Hejlek ein ganz besonderes Branchenmedium<br />

– Buchhändler, Vertreter, Grossisten und Verleger schätzen diese Form der Kommunikation.<br />

So wünsche ich dem Verlagsbüro Schwarzer und dem <strong>sortimenterbrief</strong> auf dem weiteren Weg viel Erfolg!<br />

Komm.-Rat Gerald Schantin<br />

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, lieber <strong>sortimenterbrief</strong>! Wer kennt<br />

nicht das schöne Lied „Oh yes, wait a minute Mister Postman ...“?<br />

Briefe sind etwas Herrliches, besonders wenn sie aus Wien kommen und die<br />

schönste Branche der Welt betreffen: den Verlagsbuchhandel. So wie ganz<br />

Österreich ist auch Wien eine absolute Buchhandels- und Lesestadt. Kaum ein<br />

Dom kann von seiner Kirchturmspitze gleichzeitig auf so viele Buchhandlungen<br />

schauen wie der Stephansdom in Wien.<br />

In diesem Sinne, herzliche Glückwünsche zum Jubiläum, Ihr<br />

Manuel Herder/Herder Verlag<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> ist für den Midas Verlag<br />

eine wichtige Lektüre, um über den für uns<br />

sehr attraktiven Buchmarkt Österreich informiert<br />

zu sein. Die Inserate zeigen Wirkung<br />

und der Herausgeber ist ein echter Unternehmer<br />

mit innovativen Ideen, bei denen wir<br />

gerne mitmachen. Denn nur wer Neues wagt,<br />

der kommt voran.<br />

Gregory C. Zäch (li)/Midas Verlag<br />

08<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

Seit dem 2. 7. 1990, Beginn meiner Buchhandelslehre bei Frick<br />

am Graben, bin ich regelmäßiger „Student“ des <strong>sortimenterbrief</strong>s.<br />

Informativ, unterhaltend, am Puls der Zeit und nicht<br />

wegzudenken.<br />

© Cornelia Hladej<br />

Alles Gute zum Geburtstag wünschen die Herren<br />

Christoph Mauz und Hubert Hladej!<br />

© Manfred Baumann<br />

Wir beglückwünschen herzlichst alle Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter zu 40 Jahren <strong>sortimenterbrief</strong>!<br />

Im Goldegg Verlag blättern alle gerne im<br />

Heft, auch online, lesen die interessanten Interviews<br />

und Einblicke in die Branche. Ein tolles Magazin,<br />

das ein gutes Bild vermittelt und für Lesevergnügen<br />

sorgt! Der liebenswürdige, kompetente<br />

Umgang zeichnet den <strong>sortimenterbrief</strong> zusätzlich<br />

aus. Wir freuen uns auf das nächste Heft!<br />

Verena Minoggio-Weixlbaumer/Goldegg<br />

© privat<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> ist eine Institution und<br />

gerade für einen deutschen Verlag unglaublich<br />

wichtig, um den österreichischen<br />

Buchmarkt im Blick zu behalten … Ich<br />

gratuliere dem gesamten Team sehr herzlich<br />

zu 40 Jahren und hoffe auf weitere<br />

interessante Hefte.<br />

Anke Hardt/dtv Verlagsgesellschaft<br />

© Manfred Weis<br />

Seit ich Kremayr & Scheriau vor 20 Jahren übernommen habe,<br />

ist der <strong>sortimenterbrief</strong> ein treuer Begleiter und Freund, mit<br />

dem wir gerne zusammenarbeiten. Das wird auch künftig so<br />

sein. In diesem Sinne: Danke für die bisherige Zusammenarbeit<br />

und alles Gute für die Zukunft.<br />

Mag. Martin Scheriau/Kremayr & Scheriau<br />

Herzliche Gratulation zum 40er! Der <strong>sortimenterbrief</strong><br />

ist mir tatsächlich schon seit 40 Jahren sympathische<br />

und verlässliche Informationsquelle<br />

über das aktuelle Branchengeschehen.<br />

Alles Gute für mindestens die nächsten 40 Jahre!<br />

Georg Büchner/Morawa Buch und Medien GmbH<br />

Ein Monat ohne <strong>sortimenterbrief</strong> ist<br />

für Buchhändler samt Mitarbeiter undenkbar.<br />

Meine „Damen“ streiten sich<br />

fast darum. Viel Erfolg weiterhin.<br />

Michaela Santer<br />

Stadtbuchhdlg. Liezen<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

09


jubiläumsstatements<br />

40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong> ist eine großartige Leistung.<br />

Ich freue mich auf die nächsten gemeinsamen<br />

Jahre und bedanke mich für die gemeinsame<br />

hervorragende Zusammenarbeit.<br />

© privat<br />

© Kay Blaschke<br />

Hendrik Balck<br />

Penguin Random House Verlagsgruppe<br />

Zum 40-jährigen Jubiläum kann der <strong>sortimenterbrief</strong><br />

auf eine lebendige Tradition zurückblicken, mit<br />

der er die Belange der Buchhändler, also nicht nur ihre<br />

Sorgen und Nöte, sondern vor allem auch ihre Chancen<br />

und Möglichkeiten, zuletzt im Zeitalter der digitalen Disruption,<br />

mit beispielhafter Empathie und großer Branchenkenntnis<br />

ebenso informativ wie unterhaltsam thematisiert. Die Editorials<br />

von Ossi Hejlek sind zugegebenermaßen die einzigen, die ich im Reigen der<br />

Branchenpresse schon immer ersehne und komplett durchlese: Es bleibt immer<br />

ein Gewinn und ein Moment der inspirierenden Selbstreflexion. Die Interviews<br />

mit den aktuell im Fokus stehenden Autoren und ihren Neuerscheinungen sind<br />

pointiert und ein echter Lesegenuss. Kurzum: Ohne den <strong>sortimenterbrief</strong> würde<br />

dem Sortiment die Stimme fehlen. In diesem Sinne wünsche ich viele weitere<br />

lesenswerte Jahre rund um das Buch, unsere Branche und unsere Berufung.<br />

Jan Wiesemann/Gräfe und Unzer Verlag<br />

A Chent’Annos!!! Auf hundert Jahre!<br />

© Manfred Buchinger<br />

… „A chent’annos“ wünscht man in Sardinien Menschen zum Geburtstag – und da es dort besonders viele<br />

gibt, die dieses besondere Jubiläum auch erreichen, ist das mehr als einfach so dahingesagt. Dem <strong>sortimenterbrief</strong><br />

traue ich mich zum 40er aus vollem Herzen, dasselbe zu wünschen – weil ich überzeugt davon<br />

bin, dass das Buch und dieses so besondere Magazin rund um das Buch noch sehr lange leben werden. Der<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> ist aber auch so viel mehr als bloß ein „Branchenblatt“ – der informiert, aber der verführt<br />

auch, der berät, ganz ohne Besserwisserei, so wie eine gute Freundin. Und wo wäre ich, wo wären wir ohne<br />

unsere Bücherfreundinnen und -freunde? Danke – und auf noch mindestens hundert Jahre!<br />

Eva Rossmann<br />

Ich stöbere immer gerne im<br />

<strong>sortimenterbrief</strong>, da es neben<br />

Information auch immer wieder<br />

Überraschendes zu entdecken<br />

gibt. Er gehört für mich einfach<br />

dazu, ist sozusagen ein Klassiker.<br />

Happy Birthday!<br />

Johann Larcher/Zeitfracht GmbH<br />

© kht<br />

40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong>. Gratulation!<br />

Nicht ganz so lange, aber über 30 Jahre bin ich interessierter Leser dieses nicht aus der Buchhandelslandschaft<br />

wegzudenkenden Mediums. Ob Fachinformationen mit Themenschwerpunkten, Interviews oder auch Tipps,<br />

welche Buchhandlungen man sich auf der nächsten Reise ansehen soll … jeder <strong>sortimenterbrief</strong> wird von<br />

vorne bis hinten durchstudiert.<br />

Andreas Besold/Besold Buch-Papier<br />

10<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> als monatliche Informationsquelle ist fixer Bestandteil<br />

meiner fachspezifischen Lektüre und Weiterbildung, die ich nicht missen<br />

möchte. Seien es die Leseempfehlungen, seien es die Interviews und Einblicke<br />

in unsere Branche, seien es die neuesten Trends, die präsentiert werden.<br />

Ich darf namens der Tyrolia Handelsbetriebe Ossi Hejlek und seinem Team<br />

ganz herzlich zum 40. Geburtstag gratulieren und für die nächsten 40 Jahre<br />

alles Gute und viel Erfolg wünschen!<br />

Mag. Stephan Bair (li)/Verlagsanstalt Tyrolia<br />

Als ich im Jahr 1983 bei Tyrolia als Buchhändler angefangen habe zu arbeiten, steckte auch der <strong>sortimenterbrief</strong> noch in den Kinderschuhen.<br />

Seitdem freue ich mich jeden Monat auf einen bunten Mix aus Branchennachrichten, inspirierenden Interviews und Porträts interessanter<br />

Buchmenschen. Und natürlich nutze ich gerne verschiedene Werbeplattformen, um unseren Verlag ins Rampenlicht zu rücken.<br />

Herzlichen Glückwunsch dem gesamten sympathischen Team des <strong>sortimenterbrief</strong>es!<br />

Gerhard Rödlach (re)/Verlagsanstalt Tyrolia<br />

© WK Stmk<br />

Wer sich über die Branche in Österreich<br />

informieren möchte, manchmal<br />

auch mit ein wenig Tratsch und<br />

Klatsch, kommt am <strong>sortimenterbrief</strong><br />

nicht vorbei. Ich gratuliere dem<br />

wohl bestinformierten Fachblatt<br />

Österreichs zum 40er!<br />

Michael Schnepf/Buchkultur<br />

40 Jahre, und kein bisschen leise …<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong>: Ossi Hejlek kommentiert, Ossi Hejlek<br />

und sein Team porträtieren. Gemeinsam mit Gastautorinnen<br />

und Gastautoren präsentiert man uns in diesem<br />

Fachjournal Monat für Monat Neuigkeiten und Höhepunkte,<br />

Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie Hintergründe<br />

aus der Welt literarischen Schaffens.<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> ist aber auch jene „Trägerrakete“, mit deren<br />

Hilfe der Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft<br />

regelmäßig die Neuigkeiten der Branche zu den Mitgliedern<br />

transportiert. Seit 2005 tun wir das regelmäßig und zur Zufriedenheit<br />

all jener, die in der Buchbranche tätig sind.<br />

Dafür gilt dem Herausgeber und seinem Team unser Dank<br />

– der Dank eines Geschäftsfeldes, der Dank der Buch- und<br />

Medienwirtschaft.<br />

Weiterhin viel Erfolg!<br />

Information, zusammengestellt von<br />

Menschen, die Bücher, Autor*innen<br />

und den Buchhandel lieben und<br />

schätzen, ansprechend und immer<br />

zeitgemäß gestaltet, das ist der <strong>sortimenterbrief</strong>.<br />

Alles Gute zum 40iger!<br />

Thomas Brezina<br />

Geschichtenerzähler der Freude<br />

© Lukas Beck<br />

Komm.-Rat Friedrich Hinterschweiger<br />

Obmann des Fachverbandes Buch- und Medienwirtschaft<br />

Für uns war der <strong>sortimenterbrief</strong><br />

immer eine unverzichtbare Quelle<br />

der Inspiration und der Information<br />

(in dieser Reihenfolge).<br />

Wolfgang Panzenböck und<br />

Annemarie Monitzer<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

11


Ossi Hejlek im Gespräch mit<br />

Bernhard Borovansky<br />

Geschäftsführer der Buch&Media<br />

Marketingverbund GmbH<br />

© Borovansky privat<br />

Über Visionen und Hausaufgaben:<br />

»Das sind meine<br />

fünf Punkte für die Zukunft«<br />

Borovansky: Wer in nur einem Datenkatalog<br />

recherchiert und kein Ergebnis<br />

erhält, kann nicht davon ausgehen,<br />

dass es einen Titel nicht gibt. Daraus<br />

resultierende Negativauskünfte an kaufwillige<br />

Kunden können einfach falsch<br />

sein. Manche schauen gar nicht mehr<br />

ins VLB, arbeiten nur mit den Barsortimentskatalogen.<br />

Das könnte zu wenig<br />

sein und bedarf auch einer entsprechenden<br />

Ausbildung. Viele machen<br />

das heute schon perfekt. Der richtige<br />

Umgang muss aber ein selbstverständlicher<br />

Standard sein. Ebenso muss<br />

die korrekte Einhaltung der Ladenpreisbindung<br />

gelebt werden – womit wir<br />

schon bei Punkt zwei sind –, da diese ein<br />

unverzichtbarer Garant für den Erhalt<br />

der breiten Buchhandlungsstruktur ist.<br />

Wie sieht es mit dem Onlinegeschäft der<br />

Zukunft aus?<br />

Wenn Sie in Richtung Zukunft des<br />

Buchhandels blicken, welche Themen<br />

gilt es, besonders zu beachten?<br />

Borovansky: Ich denke, dass es in den<br />

kommenden Jahren fünf besonders<br />

wichtige Themenkreise gibt. Erstens<br />

sind das das VLB bzw. die ISBN und alle<br />

Datenkataloge, mit denen der Buchhandel<br />

arbeitet. Gegenwärtig nehme ich<br />

einen in gewisser Weise rohen Umgang<br />

damit wahr. Oft wird darauf vergessen,<br />

dass das VLB bzw. die ISBN eines der<br />

wichtigsten Systeme für uns ist– um<br />

überhaupt so agieren zu können, wie wir<br />

es heute tun. Ich glaube, dass die Datenkataloge<br />

in den kommenden Jahren eine<br />

unglaublich wichtige Rolle spielen –<br />

ebenso der richtige Umgang damit.<br />

Wir arbeiten bereits heute mit vielen<br />

Katalogen, die unterschiedliche Datenbestände<br />

aufweisen: Titel kleiner Verlage<br />

fehlen teilweise in so manchem<br />

Barsortimentskatalog, BoD-Titel und<br />

E-Books sind nicht überall und komplett<br />

gelistet ... damit steigt die Anforderung<br />

an die Recherchequalität.<br />

Was verstehen Sie unter rohem Umgang<br />

mit Datenkatalogen?<br />

Borovansky: Das gliedert sich in meinen<br />

dritten Punkt ein, den ich als „Der<br />

Weg des Buches“ bezeichnen möchte:<br />

Wie kommt das Buch zum Konsumenten?<br />

Know-how und Beratungskompetenz<br />

stehen als Qualitätskriterien<br />

ganz oben auf der Liste. Der seit zwei<br />

Jahrzehnten geprägte Begriff des Info-<br />

Brokers – als weitere mögliche Bezeichnung<br />

für den Buchhändler – gewinnt in<br />

Zukunft noch mehr an Bedeutung.<br />

Ebenso haben die letzten eineinhalb<br />

Jahre gezeigt, wie wichtig es auch für<br />

den kleinen und mittelständischen<br />

Buchhandel ist, den Kunden ein perfekt<br />

funktionierendes Onlinegeschäft<br />

anbieten zu können. Für den Onlinebereich<br />

braucht es eigene Strategien.<br />

Vom Webshop über Onlinewerbung<br />

bis hin zur Kommunikation in Sozialen<br />

Netzwerken. Die Anforderung gibt es ja<br />

bereits heute. Das Konsumentenver-<br />

12 <strong>sortimenterbrief</strong> 7-8/21


40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong> – zukunftsgedanken<br />

halten wurde und wird jedoch permanent<br />

durch die Big Player verändert<br />

und geprägt. Das bringt laufend Nachzugsbedarf<br />

– vieles davon ist aber für<br />

einzelne Webshops nicht leistbar. Bereits<br />

heute werden daher Zusammenschlüsse<br />

gelebt und den Buchhandlungen<br />

zur Teilnahme angeboten. Die<br />

Onlinepositionen sind klar zu besetzen.<br />

Das wird einer der Knackpunkte der<br />

kommenden Jahre: Online-Qualität<br />

gepaart mit Kompetenz auf der stationären<br />

Fläche. Natürlich kann durch<br />

herausragende Charaktere der Onlinebereich<br />

in Einzelfällen auch ausgeklammert<br />

werden. Dafür gibt es<br />

genug Beispiele. Mit dem Abgang dieser<br />

Leuchtfiguren ist es dann jedoch<br />

meistens schwierig ... Ausbildung ist<br />

somit der vierte große Punkt auf meiner<br />

Zukunfts-Liste.<br />

Wie attraktiv ist das Berufsbild des<br />

Buchhändlers eigentlich noch für Jugendliche?<br />

Borovansky: Wir haben immer weniger<br />

Lehrlinge – parallel dazu gibt es<br />

auch hierzulande kein besonderes Fortbildungsangebot.<br />

Und das, was angeboten<br />

wird, wird nur sehr wenig genutzt.<br />

Veränderungen bei Aus- und<br />

Weiterbildung bedürfen der Mitarbeit<br />

aller Branchengruppen – das ist ein<br />

großes Thema. Das Image des Berufes<br />

ist im Moment kein besonders glänzendes.<br />

Vor und zur Zeit meiner<br />

Ausbildung war Buchhändler noch<br />

ein Traumberuf. Heute haben junge<br />

Menschen andere Träume. Universallösungen<br />

habe ich jedoch auch keine, die<br />

müssten gemeinsam erarbeitet werden.<br />

Bleibt nicht auch das aktive Verkaufen<br />

und Spaß daran haben ein wenig auf<br />

der Strecke?<br />

Borovansky: Man muss fürs Verkaufen<br />

brennen. Wir haben einige in der<br />

Branche, die das par excellence auch in<br />

der Öffentlichkeit vorexerzieren – viele<br />

machen es im Verborgenen. Aber ich<br />

gebe Ihnen recht: Da ist Luft nach oben<br />

– auch bei der Ausbildung. Wobei das<br />

Verkaufen alleine zu wenig wäre.<br />

Last but not least: Was definieren Sie als<br />

fünftes wichtiges Thema?<br />

Borovansky: Dieses beschäftigt sich<br />

mit unserem Gehirn respektive den<br />

Notwendigkeiten zu dessen Training<br />

und Aktivhaltung. Denken Sie ans<br />

Joggen – irgendwann wurde es zur<br />

großen Bewegung, fand seinen fixen<br />

Platz in der Gesellschaft. Es fordert, ist<br />

alles andere als gemütlich, strengt an –<br />

aber es bringt etwas. Ich denke, dass wir<br />

langsam in die Phase kommen, wo die<br />

Gesellschaft erkennt, dass wir auch das<br />

Gehirn regelmäßig trainieren müssen.<br />

Lesen übernimmt hierbei eine ganz<br />

wichtige Funktion. Die Stiftung Lesen<br />

forscht sehr viel in dieser Richtung –<br />

dazu werden wir in der nahen Zukunft<br />

sicher mehr lesen.<br />

Also könnte eine „Hirn-Fitness-Bewegung“<br />

den Stellenwert des Lesens beflügeln?<br />

Ein Lesen-Wollen im Gegensatz<br />

zu einem Lesen-Müssen?<br />

Borovansky: Lesen ist aufwendiger, als<br />

passiv eine Serie zu konsumieren. Daher<br />

braucht es die notwendige Motivation.<br />

Lesen steht – wie wir wissen – als<br />

Freizeitbeschäftigung in hoher Konkurrenz<br />

zu Internet-Serien und -Filmen.<br />

Es muss den Menschen also klar werden,<br />

was das Lesen einem bringt. Dann<br />

werden sie es wieder verstärkt tun. Das<br />

wird keine Umsatzsteigerungen mit sich<br />

ziehen, aber es kann das vorhandene<br />

Niveau stabilisieren.<br />

Wie sieht die Buchhandlung der Zukunft<br />

aus – haben Sie eine Vision?<br />

Borovansky: Der Ort, wo Buchkäufe in<br />

Zukunft stattfinden, wird aus Sicht der<br />

Konsumenten unbedeutender werden.<br />

Manche Händler werden stationäre<br />

Schwerpunkte haben, andere werden im<br />

Internet reüssieren. Die Buchhandlung<br />

der Zukunft muss jedoch beide Welten<br />

abbilden können, den Buchhandel auf<br />

allen Kanälen zugänglich machen. Wir<br />

haben zwar das Asset der stationären<br />

Flächen – andererseits werden wir von<br />

den internationalen Internetgiganten<br />

noch einige Vorlagen bekommen, die<br />

uns zu schaffen machen werden.<br />

Müssen wir dem Takt der großen Onlineriesen<br />

nachhüpfen ... weil diese auch<br />

das Konsumverhalten verändern?<br />

Borovansky: Das sehe ich nur teilweise<br />

so. Denken Sie beispielsweise an<br />

Deutschland, wo bereits jetzt das Amazon-Flex-Programm<br />

ausgerollt wird:<br />

Bestellung und Lieferung am selben Tag.<br />

Daran gewöhnt man sich irgendwann<br />

als Konsument, und so müssen wir da<br />

durchaus etwas nachziehen, sollten dabei<br />

aber nicht übertreiben.<br />

Wo sehen Sie die Buchhandelsgrößen<br />

der Zukunft?<br />

Borovansky: Ich glaube, dass die<br />

Flächen kleiner werden. Der Trend<br />

hat ja bereits begonnen. Es wird aber<br />

Läden in allen Schattierungen und<br />

Größen geben. Man wird sich dort als<br />

Kunde gut aufgehoben fühlen, wo man<br />

auf Kompetenz trifft. Was die Dichte<br />

betrifft, denke ich, dass die Landschaft<br />

stabil bleibt – wenn die Hausaufgaben<br />

innovativ erledigt werden.<br />

Der Spielraum ist doch eng, personelle<br />

und finanzielle Ressourcen sind knapp ...<br />

Borovansky: Es ist schwierig, aber es<br />

gibt diejenigen, die sich etwas trauen –<br />

sich selbst bei Bedarf neu erfinden. Was<br />

mich besorgt, sind die Kollegen, die gerne<br />

in Pension gehen würden, aber<br />

zum Teil keine Nachfolger finden. Andererseits<br />

ist es erfreulich, dass immer<br />

wieder neue Buchhandlungen öffnen.<br />

Wer Ideen und ein individuelles Geschäftsmodell<br />

hat und dieses mit aktiver<br />

Multichannel-Verschränkung lebt, hat<br />

gute Chancen für die Zukunft.<br />

Danke für das Gespräch!<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7-8/21<br />

13


jubiläumsstatements – 40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

Der Schwarzer <strong>sortimenterbrief</strong> begleitet mich<br />

schon mein komplettes Buchhändlerleben und<br />

war immer meine verlässliche Informationsquelle<br />

und eine fixe Größe im Buchhändleralltag.<br />

Aber nicht nur das, viele wichtige Impulse, spannende<br />

Ideen und besondere Aktivitäten entstanden<br />

beim Durchblättern des Branchenmediums.<br />

Dafür möchte ich mich bedanken und dem Team<br />

des <strong>sortimenterbrief</strong>s alles Gute zum runden<br />

Jubiläum wünschen! Weiter so!<br />

© Maria Kirchner<br />

© Die Fotografen<br />

Markus Renk<br />

Wagner’sche Universitätsbuchhandlung<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> begleitet mich nun schon mein ganzes<br />

buchhändlerisches Leben und ist eine schöne Konstante<br />

über all die Jahre!<br />

Fast auf den Tag genau: Seit dem Start meiner Buchhändler-Lehre<br />

gibt es auch den <strong>sortimenterbrief</strong>.<br />

Ich gratuliere uns zu vierzig spannenden Jahren in<br />

dieser lebendigen und vielfältigen Branche – mit<br />

unheimlich vielen interessanten Menschen, die der<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> so wirksam vernetzt.<br />

Markus Hatzer/Haymon Verlag<br />

Es stellt sich jedes Mal fast so etwas wie ein wenig<br />

Heimatgefühl ein, wenn wieder ein Monat vergangen<br />

ist und der <strong>sortimenterbrief</strong> mit der Post kommt!<br />

Eine besondere Verbindung gibt es für mich, weil<br />

ich einige Jahre das Vergnügen hatte, die Bücher des<br />

Karl Schwarzer Verlages vertreten zu dürfen!<br />

Vielen herzlichen Dank für die tolle Arbeit und das Engagement<br />

für unsere Branche!<br />

© Anja Köhler<br />

Christian Emminger<br />

Immer wenn es um Bücher geht, wussten wir<br />

unsere Neuheiten, Aktionen und Infos im <strong>sortimenterbrief</strong><br />

bestens aufgehoben! Wir freuen uns<br />

deshalb auf viele weitere Jahre guter Zusammenarbeit<br />

und senden herzliche Glückwünsche zum<br />

Erreichen des „Schwabenalters“ – mit 40 Jahren<br />

wird man gescheit. ;-) Ihre Ravensburger<br />

Katrin Fürst/Ravensburger<br />

© Christina Hartlieb<br />

40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong>? Ich bin überrascht!<br />

Ich dachte, den gab’s schon immer. Der begleitet<br />

mich schon mein ganzes (langes) Buchhändlerleben.<br />

Dann ist halt 40 das neue 60.<br />

Lob und Hochachtung an die Redaktion sowie<br />

die besten Wünsche für die nächsten 60 Jahre!<br />

Komm.-Rat Karl Puš/Bestseller<br />

Den Kundinnen und Kunden kompetent ausgewählte<br />

Bücher zur Verfügung zu stellen, ist die Kernaufgabe<br />

öffentlicher Bibliotheken. Im <strong>sortimenterbrief</strong> werden<br />

nicht nur für Bibliotheken interessante Neuerscheinungen<br />

vorgestellt, sondern auch der Buchhandel wird vice<br />

versa über bundesweite literarische Aktivitäten des<br />

Büchereiverbandes Österreichs informiert.<br />

Ich wünsche dem <strong>sortimenterbrief</strong> alles Gute zum<br />

40-jährigen Bestandsjubiläum und freue mich auf die<br />

weitere Zusammenarbeit!<br />

Mag. Markus Feigl/Büchereiverband Österreichs<br />

© Markus Feigl<br />

14<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


Du bist gut darin, anderen Leuten - insbesondere mir - ein schlechtes<br />

Gewissen zu machen, da du Wert darauf legst, Gefühle auszulösen,<br />

40<br />

auch<br />

Jahre!<br />

wenn du damit<br />

Wir<br />

oft das<br />

gratulieren!<br />

Schlechte in Menschen hervorbringst.<br />

♫ Mein Leben kann man sich vorstellen wie ein<br />

Dominospiel. Bleibt wie Eine ihr seid Reihe – anders, düsterer Ereignisse, die unmittelbar<br />

hintereinanderstehen. Kommt eines herzlich, davon in neugierig Schwung, bricht und<br />

al-<br />

les in sich zusammen. Dominoreaktion. ♫ »Ich weiß«, sagt Curtis<br />

extravagant!<br />

und sieht mich durch seine hellbraunen Augen an.<br />

Das Wort<br />

verlässt meinen Mund, bevor ich nur eine Sekunde darüber nach-<br />

denken konnte. »Wer du bist.« ♫ »Du redest nicht so gerne, kann<br />

das Zur sein?« Feier des Sommers<br />

Curtis’ Mundwinkel zucken, als er seinen Kopf in mei-<br />

ne Richtung für euch und eure<br />

dreht und mich anschaut. Das Hellbraun seiner Augen<br />

Leserinnen und Leser<br />

wirkt<br />

hier ein wie<br />

Song flüssiges<br />

zum<br />

Gold. Ich räuspere mich, öffne meinen Mund<br />

und nebenstehenden schließe Buch<br />

ihn wieder, nur um danach nervös auf meiner Unter-<br />

mit einem Text aus<br />

lippe herumzukauen. »Meistens ist es in meinem Kopf laut genug.«<br />

dem Buch:<br />

♫ Momente, die unerwartet geschehen, nehme ich manchmal nur<br />

dumpf, Exclusiver wie QR Code durch zu Paiges eine Song aus dicke dem<br />

Scheibe wahr und handle immer so ko-<br />

misch, Buch »eXtRaVaGant«. dass ich Oder hinterher Webseite aufrufen:<br />

oft denke, jemand hätte mich fremdge-<br />

www.360grad-verlag.de/extravagant<br />

steuert. ♫ »Solche hast du auch schon früher immer getragen.«<br />

Jeweils Code eingeben:<br />

Er deutet EXTRA-AUDIO<br />

auf meinen Haarreif und fast bilde ich mir ein, ein<br />

Schmunzeln Song hören! zu erkennen. ♫ »Ist Curtis an seinem Haarspray er-<br />

Leona Efuna<br />

eXtRaVaGant – Mond oder Sonne<br />

stickt, oder warum braucht Halbleinen, 464 Seiten, der 14,4 x so 21,8 cm<br />

lange?<br />

, fragt Damian den Ty-<br />

€ 17,00 (D) / € 17,50 (A)<br />

pen und begrüßt ihn. »Damian, ISBN 978-3-96185-717-3<br />

was laberst du?<br />

Sascha lacht laut<br />

Erscheint im <strong>Juli</strong> <strong>2021</strong><br />

auf. »WIR verrecken in der WG wegen dem Scheiß, mit dem er sich<br />

die Haare einräuchert. Curtis ist doch schon längst immun gegen<br />

das Wir Zeug.« wünschen: ♫ »Scheiße, Bleibt HAPPY, mein feiert Kaffee«<br />

diesen tollen «, , murmle GEBURTSTAG ich. TAG und Curtis erholt<br />

dreht<br />

sich euch um danach und lacht. mit guten »Wie Büchern viele und Tassen einer Prise Kaffee gesundem am Tag SCHLAF! trinkst du eigentlich?«<br />

Ich zucke mit den Schultern. »Acht.« ♫ »Eigentlich<br />

hab ich keine Ahnung Nicola Edwards + Katie von Hickey<br />

Musik«, stottere ich. »Lügnerin.« ♫<br />

Happy<br />

Zitternd tippe ich HC, 32 Seiten, die 22,5 x Zahlen- 27,5 cm<br />

folge ein. Mit einem Summen springt<br />

€ 14,00 (D) / € 14,40 (A)<br />

die Tür auf. Mein ISBN 978-3-96185-519-3<br />

Blick huscht herum. Und dann fange ich an zu<br />

schreien. Ganz laut. ♫ Ich spüle runter, öffne das Fenster,<br />

stelle mich vor den Spiegel, Tony Ross<br />

seife meine Hände Jens Daum und<br />

ein, drehe den<br />

Kleine Prinzessin – Ich will<br />

Sophie Lucie Herken<br />

Wasserhahn auf und<br />

jeden Tag Geburtstag wasche<br />

feiern!<br />

meine Hände<br />

Lale und<br />

Lu sucht seinen dann<br />

Schlaf!<br />

mein Gesicht.<br />

HC, 32 Seiten, 19,3 x 29,2 cm<br />

HC, 32 Seiten, 24 x 30 cm<br />

€ 12,00 (D) / € 12,40 (A)<br />

€ 14,00 (D) / € 14,40 (A)<br />

Siebenundzwanzig Minuten. Du hast es wieder getan. ♫ »Die Songs<br />

ISBN 978-3-96185-552-0<br />

ISBN 978-3-96185-555-1<br />

aus dem Album sind oben in den Trends und wir haben einen blauen<br />

Haken auf Instagram bekommen und … ich wollte es dir als Erster<br />

sagen. Gute Wollte Bücher übrigens aus dem noch 360 Grad wissen, Verlag<br />

ob du das gestern ernst gemeint<br />

Im Vertrieb hast: von (D) rieche Bücherwege, ich Hamburg, wirklich und (A) Verlagsagentur nach Zimt, Kager & Treml, Paige?« Wien<br />

Ich drücke<br />

www.buecherwege.de | www.kagertreml.at<br />

vor Schock auf den roten Hörer und sitze mit schnell klopfendem<br />

Herzen www.facebook.com/360GradVerlag/<br />

auf meinem Bett. Kein<br />

www.instagram.com/360gradverlag_bestbooks/<br />

Alkohol mehr für die kleine Paige.<br />

♫ »Falls du über meine Eltern reden willst, ich hab keine.«


jubiläumsstatements<br />

© Wonderworld of Words<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> hat mich fast mein gesamtes<br />

schriftstellerisches Leben begleitet (dieses ist<br />

um zwei Jahre älter als „er“...). Was viele Jahre ein<br />

– sorry – blasses Infoblatt war, hat sich durch Ossis<br />

Engagement und Hingabe zu einem Medium<br />

entwickelt, auf das man sich schon freut, das man<br />

wirklich aufmerksam liest, aus dem sich unsere<br />

Buchhändler, die für uns Autoren und Autorinnen<br />

ja lebensnotwendig sind, wichtige und gute<br />

Informationen holen und durch das man einen<br />

perfekten Überblick bekommt, was gerade so<br />

läuft. Ein riesiges DANKE, Ossi, Dir und Deinem<br />

Team für Eure großartige Arbeit!<br />

Folke Tegetthoff<br />

40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong> – und heute spannender,<br />

anregender, vielfältiger, unterhaltender<br />

und informativer denn je! Meine<br />

herzliche Gratulation dem ganzen Team<br />

und alles Gute für die Zukunft!<br />

40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong> – und kein bisschen leise!<br />

Jeden Monat freuen wir uns auf interessante Neuigkeiten,<br />

wichtige Brancheninformationen, Interviews<br />

mit inspirierenden Persönlichkeiten und Anregungen<br />

für unser tägliches Geschäft. Dank und Herzliche<br />

Gratulation an das gesamte Team des <strong>sortimenterbrief</strong>s<br />

und: auf viele weitere spannende Jahre!<br />

Verena Brunner-Loss und alle Mitarbeiter:innen<br />

der Buchhandlung Brunner<br />

Marcel Ramirez<br />

Agentur Marcel Ramirez<br />

Wir gratulieren zum tollen Jubiläum – 40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong> sind ein<br />

Grund zum Feiern! Thalia schätzt am <strong>sortimenterbrief</strong> seine unabhängige<br />

Berichterstattung und nicht zuletzt deshalb hat sich das Magazin zu einem<br />

Leitmedium der Buchbranche in Österreich entwickelt. Vorurteilsfrei werden<br />

alle Buchhandlungen gleich behandelt, egal ob groß oder klein. Auch sind<br />

die Themen im Magazin immer gut und punktgenau recherchiert. Tradition<br />

trifft Moderne – was für die gesamte Branche gilt, trifft auf den <strong>sortimenterbrief</strong><br />

ganz besonders zu. In diesem Sinne gratulieren wir dem <strong>sortimenterbrief</strong><br />

und wünschen viel Erfolg für die nächsten 40 Jahre!<br />

© Thalia Österreich<br />

Mag. Thomas Zehetner/Thalia Buch & Medien GmbH<br />

Die monatliche Pflichtlektüre wird vierzig, sapperlot! So sehr ich<br />

mich auf jede neue Ausgabe freue, das Beste sind die Menschen<br />

dahinter. Immer bestens informiert und betreut von Silvia Kudrna<br />

und Ossi Hejlek – vielen lieben Dank und weiterhin alles Gute!<br />

Christoph Ennsthaler/Ennsthaler Verlag<br />

Lieber Sortimenter*innen-Brief!<br />

Herzlichen Glückwunsch zum 40. Geburtstag – Du hast Dich gut<br />

gehalten und immer wieder neu erfunden!<br />

Für die Arbeit in der Buchhandlung war das Fachmagazin des österreichischen<br />

Buchhandels immer Information und Inspiration.<br />

Aus Verlagssicht hat sich das nicht verändert, im Gegenteil – es ist – neben<br />

dem Kontakt zu den Buchhändler*innen bzw. über unsere Vertreter*innen<br />

– eine wichtige Quelle, um zu erfahren, was Buchhandel- und Verlags-<br />

Kolleg*innen in Österreich umtreibt und bewegt.<br />

© Penguin Random House Verlagsgruppe<br />

Alles Gute!<br />

Stefan Mödritscher/Penguin Random House Verlagsgruppe<br />

16<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

© Katarina Lindbichler<br />

SORgen:<br />

ernst nehmend<br />

TIMEN:<br />

zeitgemäß informierend<br />

TERmine: das Buchhandelsjahr begleitend<br />

BRIEF:<br />

praktische Nachrichten an Gleichgesinnte<br />

Gäbe es den <strong>sortimenterbrief</strong> nicht, man müsste ihn erfinden.<br />

Sonja Franzke/vielseitig<br />

Als G&G 1998 gegründet wurde, war der <strong>sortimenterbrief</strong><br />

bei den ersten Gratulanten. Es<br />

spricht für die Arbeit der Redaktion, dass wir<br />

nun 23 Jahre später selbst zum 40-jährigen<br />

Jubiläum gratulieren dürfen. Happy Birthday!<br />

Ich könnte mir die Branche auch kaum ohne<br />

die informative, kreative und stets charmante<br />

Begleitung durch den SB vorstellen. Ich freue<br />

mich schon auf den 50er.<br />

Christian Drozda/G&G Verlagsgesellschaft<br />

Herzlichen Glückwunsch zu 40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong>! Egal ob als Print-<br />

Ausgabe mit dem charakteristischen Umschlagfolder oder als innovative<br />

Digital-Version: Das Magazin gehört für mich zur festen Lektüre.<br />

Vielen Dank an das sympathische Redaktions-Team für die langjährige<br />

vertrauensvolle Zusammenarbeit.<br />

© Christian Backer<br />

Nadine Strathmann/Delius Klasing Verlag<br />

Liebes Team des <strong>sortimenterbrief</strong>s!<br />

Eure Zuverlässigkeit und euer Engagement, Monat für Monat die wichtigsten<br />

Neuerungen unserer Branche übersichtlich und informativ zu gestalten,<br />

ist die Basis eures langjährigen Erfolges.<br />

Vom Anbeginn an, noch mit Karl und Friederike Schwarzer, konnten wir<br />

euch dabei begleiten.<br />

Als Traditionsunternehmen freut es uns besonders, zum 40-jährigen Bestehen<br />

von ganzem Herzen zu gratulieren und uns für die jahrelange erfolgreiche<br />

und erfreuliche Zusammenarbeit zu bedanken.<br />

Für die nächsten 40 Jahre wünschen wir euch weiterhin viele Visionen, Mut<br />

und Spaß und vor allem Gesundheit!<br />

Macht weiter so – euer<br />

Mohr Morawa Buchvertrieb<br />

Rainer Fritthum, Brigitte Muhr, Peter Kargl<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

17


jubiläumsstatements<br />

© Hauswirth<br />

Meine herzlichen Glückwünsche zu 40 Jahren <strong>sortimenterbrief</strong>!<br />

Die monatlichen ausführlichen Berichte über Branchenereignisse, Neuerscheinungen und Bestseller zusammen<br />

mit wertvollen Hintergrundinformationen sind ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die in der<br />

Buchbranche tätig sind. Danke für diese wertvolle Arbeit für den österreichischen Buchmarkt.<br />

Ich wünsche dem <strong>sortimenterbrief</strong> alles Gute für die nächsten 40 Jahre.<br />

Dr. Johanna Rachinger<br />

Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek<br />

Mit Schwarzer und Ossi Hejlek verbinde ich viele<br />

gemeinsame Events und Aktionen im Dienste<br />

des Lesens und des gedruckten Buches. Dass<br />

der <strong>sortimenterbrief</strong> jetzt schon 40 Jahre auf<br />

dem Buckel hat, ist kaum zu glauben – ist er<br />

doch Ausgabe für Ausgabe jugendlich frisch<br />

geblieben. Ich wünsche dem <strong>sortimenterbrief</strong><br />

weiterhin ein prosperierendes Gedeihen.<br />

© Sabine Hauswirth<br />

Christian Pöttler/echo medienhaus<br />

Auch in der buchhändlerischen Medienlandschaft<br />

ist Vielfalt eine Qualität. So gratuliere ich<br />

dem <strong>sortimenterbrief</strong> und seinem Team zum<br />

40-jährigen Bestehen und wünsche mindestens<br />

weitere erfolgreiche vier Dekaden!<br />

Der sortimenter feiert seinen 40igsten<br />

Geburtstag, der Diogenes Verlag 50<br />

Jahre Taschenbuch. Vielen Dank für die<br />

tolle Zusammenarbeit und auf weitere<br />

gemeinsame 90 Jahre, das wünscht das<br />

gesamte Diogenes-Team!<br />

Bettina Wagner/Verlagsvertreterin<br />

Helmut Zechner/Buchhandlung Heyn<br />

© Lisi Specht<br />

© Ece Karatas<br />

Herzlichen Glückwunsch zum<br />

40. Geburtstag! Jeden Monat<br />

warten wir auf die umfangreichen<br />

und qualitätsvollen Informationen<br />

rund um Bücher<br />

und Verlage. Der <strong>sortimenterbrief</strong><br />

als Sprachrohr zum österreichischen<br />

Buchhandel ist aus<br />

der Branche nicht mehr wegzudenken.<br />

Danke für die Zusammenarbeit<br />

und die wunderbare Unterstützung in der<br />

Leseförderung! Wir freuen uns auf die nächsten 40 Jahre!<br />

Lydia Grünzweig/Österreichischer Buchklub der Jugend<br />

Der DK Verlag Dorling Kindersley gratuliert Ossi Hejlek und<br />

Silvia Kudrna ganz herzlich zu 40 Jahren <strong>sortimenterbrief</strong>.<br />

Barbara Thieme, Kerstin Patz-Alberti, Renate Menchini<br />

DK Verlag Dorling Kindersley<br />

18<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

© Veronika Kocheim<br />

Herzliche Glückwünsche an das Team <strong>sortimenterbrief</strong>,<br />

Ihr bringt ein großes Stück<br />

Liebenswürdigkeit und Freude in die<br />

Buchwelt! Auf viele weitere Jubiläen!<br />

Katharina Kocheim/Verlag Anton Pustet<br />

Herzlichen Glückwunsch zum 40-jährigen Jubiläum!<br />

Eine geniales Branchenmagazin für den österreichischen<br />

Buchhandel, das sehr gerne gelesen wird.<br />

Immer am Puls der Zeit!<br />

Renate Fladischer/Verlagsvertreterin<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> war in den letzten Jahren immer ein<br />

treuer Partner, mit dem wir viel ausprobieren und neue Ideen<br />

umsetzen konnten. Ich freue mich auf weitere spannende<br />

Projekte und interessanten Lesestoff.<br />

Nadine Kernbichler/Benevento Publishing<br />

Seit mehr als 20 Jahren – die Hälfte seines „Lebens“ sozusagen<br />

– begleitet mich der <strong>sortimenterbrief</strong> nunmehr schon<br />

durch die heimische Branche – und informiert zuverlässig<br />

über aktuelle Trends und Hintergründe. Jede Ausgabe wird<br />

immer wieder mit Spannung erwartet und erfreut sich zahlreicher<br />

Leser – auch außerhalb der Branche.<br />

Florian Pötzelsberger/Benevento Publishing<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> ist und<br />

bleibt für uns als Leser und als<br />

Werbetreibende ein wichtiges<br />

Informationsmedium rund<br />

um den österreichischen<br />

Buchmarkt.<br />

Annette Schwartzmanns<br />

Tessloff<br />

© Rudi Ott<br />

Ich überleg gerade, wann ich das erste Mal mit dem <strong>sortimenterbrief</strong><br />

zusammenarbeiten durfte. Ja richtig, es war im<br />

Jahre 2016. Da traf ich Ossi erstmalig auf der FBM – man<br />

sieht, wie wichtig es ist, dort zu sein ... ;-)<br />

Die Zusammenarbeit hat sich von Beginn an als toll herausgestellt,<br />

es ist mir immer eine große Freude, mit dem gesamten<br />

Team zusammenzuarbeiten. Auch wenn wir in „Zeitnöte“<br />

geraten, es gibt immer einen Weg, alles noch rechtzeitig (jedenfalls<br />

just in time) möglich zu machen. Da wird dann auch<br />

mal das Wochenende dazu genutzt – oder sollte ich besser<br />

sagen „geopfert“ –, um tolle Anzeigen für uns zu basteln und<br />

super Texte zu schreiben.<br />

Eine ganz besondere Freude für mich persönlich ist es, die<br />

einleitenden Worte von Ossi in jedem neuen <strong>sortimenterbrief</strong><br />

zu lesen. Darauf freue ich mich direkt schon, wenn ich den<br />

gerade aktuellen Text ausgelesen habe.<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> hat auch für uns im Verlagshaus bereits<br />

Inspiration für ein besonderes Kochbuch geliefert, die Zusammenarbeit<br />

mit der interviewten Autorin ist perfekt. So<br />

soll es doch sein, Information, Inspiration und Unterhaltung.<br />

Ihr seid einfach spitze!<br />

Bleibt noch zu wünschen, dass die nächsten 40 Jahre mindestens<br />

genauso erfolgreich für Euch sein mögen und unsere<br />

wundervolle Zusammenarbeit noch lang andauern mag.<br />

Herzlichen Glückwunsch!<br />

Birgit Hürter/GeraNova Bruckmann<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

19


© Thalia Österreich<br />

Verkaufskanäle wird noch mehr ausgebaut<br />

werden. Die Verknüpfung von stationärem<br />

Geschäft mit Webshop,<br />

E-Books, Lesegeräten oder auch dem<br />

digitalen Hörbuch – das hat für uns hohe<br />

strategische Bedeutung. Omnichannel<br />

heißt aber nicht: nur online. Denn der<br />

überwiegende Umsatz wird stationär<br />

und mit gedruckten Büchern gemacht.<br />

Und obwohl gerade im letzten Jahr<br />

der Onlineanteil stieg, gehen wir nicht<br />

davon aus, dass sich das Verhältnis<br />

drehen wird. Der stationäre Buchhandel<br />

ist die Heimat, wo wir herkommen.<br />

Aus unserer Erfahrung braucht online<br />

stationär und umgekehrt.<br />

Thalia hat begonnen, Kooperationsmodelle<br />

zu entwickeln?<br />

Ossi Hejlek im Gespräch mit<br />

Mag. Thomas Zehetner<br />

Geschäftsführer<br />

Thalia Österreich<br />

»Wir haben den großen Vorteil,<br />

dass wir jedes Thema dieser<br />

Welt inszenieren können«<br />

Zehetner: So etwas gelangte 2020<br />

beispielsweise in Deutschland mit<br />

Osiander zur Umsetzung. In Richtung<br />

Zukunft ist es vorstellbar, dass Thalia<br />

als Plattform-Anbieter auftreten kann.<br />

Da sprechen wir über Logistik oder<br />

Warenwirtschaft und IT, vielleicht<br />

über Einkaufskooperationen. Wie Kooperationen<br />

zwischen Thalia und<br />

Marktteilnehmern aussehen können,<br />

gilt es zu erarbeiten. Osiander beispielsweise<br />

nutzt das SAP von Thalia. Ich<br />

denke, dass die Reise dorthin geht, weil<br />

es für den Buchhandel erheblich ist, die<br />

Prozesse zu optimieren. Kooperationen<br />

sind ein Weg.<br />

Ist Franchising nicht ein potenzielles<br />

Thema für Thalia?<br />

Wo geht es mit Thalia Österreich in der<br />

Zukunft hin? Wird es neue Geschäfte<br />

geben – werden bestehende Flächen<br />

verändert?<br />

Zehetner: Die Pandemie hat in eineinhalb<br />

Jahren am gesamten Markt ihre<br />

Spuren hinterlassen – Thalia nicht ausgenommen.<br />

Die Geschwindigkeit und<br />

Komplexität, die sich bereits davor<br />

auf einem hohen Niveau befand, hat<br />

noch zugenommen. Früher hatten wir<br />

einen Planungszeitraum von drei bis<br />

fünf Jahren – das geht nicht mehr. Wir<br />

gehen immer mehr in eine rollierende<br />

Planung, wo Betrachtungen von Jahr<br />

zu Jahr – eigentlich im Drei bis Sechsmonatsrhythmus<br />

– stattfinden. Wenn<br />

man sich die Frage stellt, wo Thalia<br />

hingeht, muss man auch betrachten,<br />

wo wir herkommen. Wir haben uns<br />

sehr stark in Richtung Omnichannel<br />

entwickelt. Davon sind wir nach<br />

wie vor – eigentlich mehr denn je –<br />

überzeugt. Das ist der richtige Weg.<br />

Das Miteinander der unterschiedlichen<br />

Zehetner: In Deutschland gibt es dafür<br />

einige wenige Beispiele. Wir haben<br />

Franchise in den vergangenen Jahren<br />

aber nicht besonders vorangetrieben. Es<br />

geht hier aber in dieselbe Richtung wie bei<br />

der Plattform-Thematik, nur eben unter<br />

Einbindung der Marke Thalia, daher<br />

fassen wir diese Kooperationsbereiche<br />

intern als „Partnermodelle“ zusammen.<br />

Zu den zuvor erwähnten Kooperationsbereichen<br />

zählen bei diesen verschiedenen<br />

Partnermodellen natürlich auch<br />

Onlineshop oder digitale Sortimente.<br />

20 <strong>sortimenterbrief</strong> 7-8/21


40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong> – thalia österreich<br />

Sehen Sie Veränderungsnotwendigkeiten<br />

bei den<br />

bestehenden Thalia-Geschäften,<br />

z. B. verkleinern?<br />

Zehetner: Hier kann nur<br />

jeder Handelsstandort für<br />

sich bewertet werden. Was<br />

wir generell wahrnehmen,<br />

ist, dass kleine Städte, städtische<br />

Randlagen und ländliche<br />

Regionen zulegen.<br />

Nicht nur auf Thalia bezogen.<br />

Das mag vielleicht auch daran liegen,<br />

dass Frequenzstandorte Corona-bedingt<br />

(noch) gemieden werden. Vielleicht<br />

liegt es auch im Homeoffice<br />

begründet, dass Menschen dadurch<br />

weniger unterwegs sind. Es ist schwer zu<br />

sagen, kann sich auch wieder verändern.<br />

Was eine mögliche Expansion in<br />

Österreich betrifft, so prüfen wir kontinuierlich,<br />

was Sinn haben könnte.<br />

Einen großen Expansions-Masterplan<br />

gibt es aber nicht. Wir beobachten den<br />

Markt, schauen, wo er sich hinbewegt –<br />

nehmen auch die Nachfolgeproblematik<br />

in der Branche wahr, sind diesbezüglich<br />

für Gespräche offen.<br />

Unlängst las ich in einer Ihrer Presseaussendungen,<br />

dass Thalia das Kulturgut<br />

Buch wieder erlebbar und populär<br />

machen möchte. Populär ist sicher notwendig.<br />

Wie will Thalia das angehen?<br />

Zehetner: Unsere Positionierung Welt<br />

bleib wach ist dabei von entsprechender<br />

Bedeutung. Informationen sind heute<br />

einfacher denn je verfügbar – eigentlich<br />

nur einen Klick entfernt. Diese Inhaltsflut<br />

überfordert uns aber alle. Wir wollen<br />

Geschichten verfügbar machen und<br />

geistige Nahrung in den Vordergrund<br />

stellen. Geistige Nahrung als Gegenpart<br />

zu Online-Hopping von Post zu Post.<br />

Das Buch ist hoch emotional, kann<br />

Komplexes leicht begreifbar machen.<br />

Ein Teil unseres Claims ist auch<br />

Buchliebe. Damit soll auch unsere Begeisterung<br />

für das Produkt zum<br />

Ausdruck gebracht werden. Das alles<br />

wird in den Buchhandlungen gelebt<br />

© Thalia Österreich<br />

und findet sich auch<br />

in unserem Webshop<br />

wieder. Wichtig ist auch,<br />

alle Prozesse für die<br />

Kunden so einfach wie<br />

möglich zu halten.<br />

Im Pride-Monat Juni<br />

haben Sie aktuell dieses<br />

Thema aufgegriffen –<br />

mit Liebe macht keinen<br />

Unterschied, wir auch<br />

nicht ...<br />

Zehetner: Wir greifen immer wieder<br />

gesellschaftsrelevante Themen auf.<br />

Vor Corona war es die Europawahl,<br />

wo wir die Wichtigkeit des Wählens<br />

kommunizierten. Wir haben in der<br />

Buchbranche ja den großen Vorteil,<br />

dass wir fast jedes Thema dieser Welt<br />

mit Büchern inszenieren können. Wir<br />

wollen auch mit unserem Pride-Sujet<br />

unsere Offenheit demonstrieren. Und<br />

obwohl das Thema ein Polarisierungs-<br />

Potenzial hätte, bekommen wir von<br />

den Kunden durch die Bank positives<br />

Feedback. Weltoffenheit ist für uns ein<br />

großes Thema.<br />

Vergangenen Monat gab es einen<br />

10.000-Euro-Scheck an das SOS-<br />

Kinderdorf. Wie kam es dazu?<br />

Zehetner: Unser Ansinnen war und ist<br />

es, den Welttag des Buches zu beleben.<br />

Bücher zu verschenken, ist nicht das, was<br />

Thalia am Welttag des Buches forcieren<br />

möchte. Da Leseförderung zu unserer<br />

Positionierung gehört, haben wir uns für<br />

© Thalia Österreich<br />

Händler des JaHres 2020–<strong>2021</strong><br />

reTailer of THe year<br />

Bei der Wahl haben im Abstimmungszeitraum<br />

vom 4. Juni bis 10. September 2020 rund<br />

45.200 Verbraucher 65.200 Bewertungen in<br />

20 Kategorien abgegeben. In der Kategorie BUCH<br />

gewann Thalia Österreich sowohl die Kategorie<br />

„Händler des Jahres/retailer of the year“ als<br />

auch „Webshop des Jahres“.<br />

Bild: Andrea Heumann, Mag. Thomas Zehetner.<br />

Mehr unter: www.haendlerdesjahres.at<br />

eine Spendenaktion entschieden. Dabei<br />

spendeten wir für jeden Bücherkauf am<br />

Welttag des Buches bei Thalia einen<br />

Euro. Somit erhielt das SOS-Kinderdorf<br />

aufgerundet 10.000 € – mit der<br />

Auflage, die Spende für Leseförderung<br />

einzusetzen.<br />

Auch beim Young Storyteller Award von<br />

story.one ist Thalia Österreich Partner?<br />

Zehetner: Das ist eine tolle Aktion<br />

von Hannes Steiner. Es wurden bereits<br />

Tausende Geschichten geschrieben und<br />

eingereicht. Auch der Schreibnachwuchs<br />

gehört gefördert!<br />

Scheint, als würde alles gut laufen ...<br />

Zehetner: Wir machen wieder Veranstaltungen<br />

– allen voran W3. Und<br />

auch unser im Herbst eingeführtes Kundenservice<br />

SCAN & GO wird gut angenommen.<br />

Ganz stark war es zu Weihnachten.<br />

Das kommt bald wieder (lacht).<br />

Auch unsere Abholstationen werden<br />

stark angenommen und ausgebaut.<br />

Danke für das Gespräch!<br />

© Thalia Österreich<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7-8/21<br />

21


jubiläumsstatements<br />

Bei Reclam kennen wir uns bekanntlich mit<br />

Pflichtlektüren aus – der »<strong>sortimenterbrief</strong>« gehört<br />

natürlich dazu! Und fällt in die angenehme<br />

Unter-Kategorie: vergnügliche Lektüre in der<br />

Mittagspause oder am Wochenende auf dem<br />

Sofa. Dabei ist für mich besonders wichtig: ganz<br />

nebenbei auch den Blickwinkel der Kolleg*innen<br />

im österreichischen Buchhandel einzunehmen.<br />

Herzlichen Glückwunsch zu vier Jahrzehnten!<br />

Katrin Martel/Reclam<br />

In einem Verlagshaus landen in Echtzeit Meldungen<br />

aus jeder Ecke auf unseren Schreibtischen.<br />

Ständig werden wir mit Nachrichten aus der<br />

ganzen Welt überhäuft. In vielen Fällen übersehen<br />

wir, was vor unserer eigenen Haustüre, in<br />

unserer eigenen Branche geschieht. Wir danken<br />

dem Schwarzer <strong>sortimenterbrief</strong>, dass er uns mit<br />

Nachrichten aus der Welt des Buches versorgt.<br />

Alles Gute zum 40-jährigen Jubiläum!<br />

Mag. Wolfgang Dvorak-Stocker<br />

Leopold Stocker Verlag<br />

© Sissi Furgler Fotografie<br />

Mein ganzes Berufsleben begleitet mich der<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> bereits. Ob bei meinen Anfängen<br />

im Buchhandel oder später im Verlagswesen.<br />

Er ist ein zuverlässiger Kooperationspartner und<br />

das ideale Medium, um die österreichische<br />

Buchbranche zu erreichen.<br />

Alles Gute und auf viele weitere Jahre!<br />

Mag. Peter Breuer-Guttmann<br />

Hanser Literaturverlage/Paul Zsolnay Verlag<br />

Congratulations and Jubilations! Ad multos<br />

annos! Alles Liebe und Gute.<br />

40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong> – herzlichen<br />

Glückwunsch! Wir gratulieren unserem<br />

langjährigen, sympathischen Medienpartner<br />

zum Geburtstag und wünschen<br />

dem Team und der Geschäftsleitung<br />

von Herzen alles Gute!<br />

Erich Horvath<br />

Sylvia Tobias/Hueber<br />

© Thorsten Jochim<br />

40 Jahre! Respekt, wer sich erfolgreich so lange hält! Das zeugt von Qualität.<br />

Gratulation!<br />

Thomas Kümmerle/Münchner Verlagsgruppe<br />

22<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

Kollege Franz Schiebel, der auf das Geschäftsschild<br />

seiner Buchhandlung im 10. Bezirk<br />

„Lebensmittel“ geschrieben hatte, erzählte<br />

mir einmal, dass sich ihm der tiefere Sinn des<br />

„Schwarzer <strong>sortimenterbrief</strong>s“ noch nicht erschlossen<br />

hätte. Als wir beim nächsten „Schwarzer<br />

Fest“ in der Dorotheergasse waren, war klar:<br />

Hier geht’s um Unterhaltung für Jung- und Altbuchhändler<br />

und -innen. Später dann, als Werner<br />

Brunner behutsam die Qualität, sowohl materiell<br />

als auch ideell, verbesserte, zeigte sich schon der<br />

Weg zum heutigen von Ossi Hejlek gestalteten<br />

„Besten Informations-Medium“ der Buchbranche<br />

in Österreich.<br />

Danke Karl, Werner, Ossi, Silvia und Frau Überhuber!<br />

Alles Gute zum Geburtstag!<br />

Michael Kernstock<br />

Buchhändler in Ruhe<br />

© Eva trifft<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> gehört zur Branche wie der<br />

Deckel zum Buch! Ad multos annos!<br />

Barbara Brunner/Öffentlichkeitsarbeit<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> begleitet mich fast mein ganzes<br />

Berufsleben. Er ist für mich nach wie vor Information<br />

und Unterhaltung, wenn es um das Thema Buch<br />

geht. Möge er uns noch lange erhalten bleiben. :-)<br />

Annemarie Alaeto<br />

Morawa Buch und Medien GmbH<br />

40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong>, das sind vier<br />

Jahrzehnte unverzichtbare Brancheninformation<br />

für Buchhändlerinnen und Buchhändler und<br />

Lobbyarbeit für den Point of sale. Vielen Dank<br />

dafür, und noch viele Jahrzehnte weiter so!<br />

Christian Grinke/Buchhandlung MANZ<br />

Ossi Hejlek, Klaus Baumgart, Bodo Horn-Rumold<br />

HUI ! 40 Jahre <strong>sortimenterbrief</strong> – was für ein großes Jubiläum! 1980 war es, da hatte ich als Jungspund die große Chance und das große<br />

Vergnügen, in der Werbeabteilung des S. Fischer Verlages in Frankfurt am Main starten zu dürfen. Als Werbeassistent mit der Verantwortung<br />

für den ganzen Taschenbuch-Bereich unter der Leitung der unvergessenen Herren Frank Scheffter und Jens-Peter Krüger, von denen ich<br />

innerhalb weniger Monate mehr lernen konnte als in einem halben Marketing-Studium. 1981 wurde dann der <strong>sortimenterbrief</strong> (Schwarzer)<br />

gegründet und „wir“ (also damals das Team S. Fischer) gehörten zu den ersten Verlagspartnern des <strong>sortimenterbrief</strong>es. Die ausgezeichnete<br />

Zusammenarbeit hat sich seitdem bei mir mit den Verlagen Eichborn, Nord-Süd und dann als Verleger des Baumhaus Verlages (24 Jahre<br />

lang) immer fortgesetzt, bis heute. Kompetent – der <strong>sortimenterbrief</strong> ist immer topaktuell mit den neuesten News rund um den Buchhandel,<br />

die Verlage, die Marktentwicklungen. Authentisch, da wird auch in dem einen oder anderen Zusammenhang „kein Blatt vor den Mund genommen“<br />

und es werden heiße Themen kontrovers angefasst, gut so! Zuverlässig – immer pünktlich erschienen, das ist ja auch nicht selbstverständlich,<br />

wir alle wissen, was so alles „dazwischenkommen kann“. (Grins). Mutig, es werden z. B. immer wieder Autorinnen und Autoren<br />

und Bücher vorgestellt, „die vorher noch keiner kannte“, oder auch Buchhändlerinnen und Buchhändler oder neue junge Verlage, die mutige<br />

Wege gehen, auch mit Interviews und Porträts – da freue ich mich jeden Monat darauf.<br />

So gratuliere ich ganz herzlich dem Team des <strong>sortimenterbrief</strong>es jetzt zum 40. Jubiläum von Frankfurt nach Wien. Macht weiter so!<br />

Bodo Horn-Rumold/BHR – Agency<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

23


jubiläumsstatements – 40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

© Hannes Rossbacher<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> bietet mir stets einen fundierten informativen<br />

Überblick über das aktuelle Geschehen am Buchmarkt. Als<br />

Autorin erfreuen mich besonders die Bestsellerlisten. Rankings<br />

unter den Top-Ten sind für mich die schönste Bestätigung, weil<br />

sie die Wertschätzung meiner Arbeit bei Buchhändler*innen und<br />

Leser*innen widerspiegeln. Weiterhin viel Erfolg wünscht euch<br />

Claudia Rossbacher<br />

Als mein Freund Karl Schwarzer damals den<br />

Schwarzer Brief startete, habe ich ihn geneckt:<br />

„Karl, Du schaffst das schon, nur die ersten 25<br />

Jahre werden allerdings etwas schwierig werden.“<br />

Jetzt kann ich vorbehaltlos gratulieren, Karl wäre<br />

stolz darauf, was Ihr in den nun vierzig Jahren aus<br />

seinem Kind gemacht habt. Ich gratuliere!<br />

Christian von Zittwitz/BuchMarkt<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong> ist mehr als ein Magazin für die Buchbranche:<br />

Er ist ein Muss für alle, die sich über aktuelle Themen<br />

und Entwicklungen informieren wollen. Für mich gehört<br />

der <strong>sortimenterbrief</strong> seit vielen Jahren zur monatlichen<br />

Lektüre und ich bin jedes Mal gespannt auf die Neuigkeiten<br />

aus der Branche.<br />

Ich gratuliere Ossi Hejlek und seinem Team sehr herzlich zu<br />

ihrem Jubiläum. Weiter so, Ihr Lieben, und gutes Gelingen<br />

für die kommenden Jahrzehnte! Herzlichst<br />

Birgit Francan/Carl Ueberreuter Verlag<br />

Der <strong>sortimenterbrief</strong>: unser Schaufenster zum österreichischen<br />

Buchhandel. Ossi Hejlek und sein Team<br />

sind eine Kreativmaschine: Organisationsmeister,<br />

Freundlichkeitsspender, Ideenhervorzauberer.<br />

Bitte viele Jahrzehnte weiter so!<br />

Dr. Michael Günther/AT Verlag<br />

© privat<br />

1981 – ein wichtiges Jahr für den Buchhandel! Wandel, Erneuerung – das war das Gebot der Zeit!<br />

Nicht nur die Modernisierung und Erweiterung der Lokalitäten waren prägend, schnelle, aktuelle,<br />

zeitgemäße Kommunikation wurde nötig – mit ein Grund, dass der ursprüngliche „Schwarzer-<br />

Brief“ die offiziellen Fachblätter ergänzte! Ich gratuliere heute, nach<br />

40 JAHREN!<br />

Der umsichtige, neutrale und fachlich bestens informierte und informierende<br />

„SORTIMENTERBRIEF“ ist aus dem Alltag der Buchhändlerinnen und der Buchhändler nicht mehr<br />

wegzudenken! Dass er so fortgeführt werden möge, das wünsche ich aus ganzem Herzen!<br />

Helga Plautz<br />

24<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


40 Jahre<br />

Sortimenterbrief<br />

Wır gratulieren herzlich!<br />

Und feiern mit ...<br />

„Ich bin die<br />

kleine Katze“<br />

wird 40 Jahre alt.<br />

Ein zeitloser Klassiker,<br />

der Generationen begeistert!<br />

Bücher müssen Geschichten erzählen und von den Kindern<br />

nachvollziehbar sein – deshalb geht es Helmut Spanner in seinen Werken<br />

vor allem darum, für Kinder Gesprächsanlässe zu schaffen.<br />

Dies gelingt dem Autor im Titel „Ich bin die kleine Katze“ auf<br />

herausragende Art und Weise, indem er vor allem auch wichtige Gefühle<br />

thematisiert – wie Fürsorge, Neugier, aber auch Hunger oder Angst.<br />

Illustration © Helmut Spanner<br />

Seit dem Jahr 1981, in dem „Ich bin die kleine Katze“ erschienen ist,<br />

wurde der Titel über 1 Million Mal verkauft – und gilt heute noch<br />

als zeitloser Klassiker, der Generationen begeistert und<br />

in keinem Kinderzimmer fehlen darf.


jubiläumsstatements<br />

© Roland Renner<br />

Für ein junges Unternehmen ist es, wie sicherlich in allen anderen Branchen<br />

auch, nicht einfach, in der großen Welt der Verlage gesehen oder<br />

gehört zu werden – selbst, wenn man stets einen sehr<br />

eingängigen Ohrwurm an der Seite hat. Umso<br />

wichtiger ist ein Medium, das genau diese<br />

Möglichkeiten schafft: sich zu zeigen, mit den<br />

Kolleginnen und Kollegen des Buchhandels<br />

und der gesamten Sparte in Kontakt zu treten,<br />

ein Profil zu entwickeln und Ideen zu<br />

präsentieren. Der <strong>sortimenterbrief</strong> öffnet<br />

diesen Raum und dadurch auch Chancen,<br />

die wir als Vermes-Verlag gemeinsam mit<br />

unseren Figuren, allen voran dem Musikund<br />

Sprache-begeisterten Bakabu, sehr gerne<br />

nützen und weiterhin ergreifen wollen.<br />

Wir gratulieren ganz herzlich zum Jubiläum und<br />

möchten uns an dieser Stelle auch und vor allem bei Ossi Hejlek bedanken,<br />

der immer mit Rat und Draht zur Seite steht und als fundierter Kenner<br />

der gesamten Szene stets gerne dabei hilft, schöne und aussichtsreiche<br />

Projekte auf den Weg zu bringen. Vielen Dank und alles Gute!<br />

Dr. Ferdinand Auhser/Vermes-Verlag<br />

P.S.: Und, ach ja, Bakabu möchte an dieser Stelle auch<br />

seine Wünsche deponieren ... mit einem Ständchen:<br />

Ich hatte nicht das Glück, die ganzen 40 Jahre dabei<br />

zu sein, aber die Hälfte schaffe ich. Jede Ausgabe ist<br />

für mich wie mein „Baby“ und der Weg in die Druckerei<br />

gleicht einer Geburt – bis ich am Ende glücklich<br />

das fertige Produkt in Händen halte!<br />

Silvia Kudrna<br />

Redaktion <strong>sortimenterbrief</strong><br />

40 Jahre Schwarzer <strong>sortimenterbrief</strong> – leiwand!<br />

40 Jahre Schwarzer und 30 Jahre Jumbo Verlag – das geht sich aus.<br />

Jeden Monat den neusten verlässlichen Überblick über die Buchhandels- und<br />

Verlagslandschaft in Österreich – das wünschen wir uns weiter so!<br />

© Andreas Hornoff<br />

Lieber Ossi und Team,<br />

wir danken für die engagierte Arbeit in Sachen Buch und Buchhandel in Austria.<br />

Wir sagen Servus und Ahoi zu den vergangenen und für die zukünftigen 40 Jahre<br />

– und wünschen immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!<br />

Es grüßt Euer Jumbo Verlag aus Hamburg –<br />

Ulrich Maske (re), Carla Swiderski (Mi), Gabriele Swiderski (li) und Team!<br />

© privat<br />

Eine Institution in Österreich,<br />

ich freu mich über jeden neuen<br />

<strong>sortimenterbrief</strong>. Alles Liebe<br />

und Gute zum 40. Geburtstag,<br />

herzlichst<br />

Andrea Lederer<br />

Herder Verlag<br />

Österreichs größte Reisebuchhandlung gratuliert zum 40-jährigen Jubiläum!<br />

Dieter Grabenbauer (Mi), Nikolaus Zulinski (li), Regina Proksch (re)<br />

freytag & berndt u. Artaria KG, Wien<br />

26<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


40 jahre <strong>sortimenterbrief</strong><br />

© Jörg Schwalfenberg<br />

Liebe Silva Kudrna,<br />

lieber Ossi Hejlek,<br />

liebes <strong>sortimenterbrief</strong>-Team,<br />

einen ganz besonders herzlichen<br />

Glückwunsch zu 4 Jahrzenten<br />

Fachinformationen!!!<br />

Die Seeseiten Buchhandlung wünscht dem gesamten Team des<br />

sortimenters alles Gute zum Geburtstag und weiterhin viel Freude<br />

bei der Berichterstattung über den Buchhandel.<br />

Bettina Wagner & Johannes Kößler/Seeseiten Buchhandlung<br />

In Schwaben – woher ich stamme<br />

– heißt es, dass man mit 40 „g’scheit“<br />

wird. Ich fand den <strong>sortimenterbrief</strong> schon in<br />

den Jahren vor dem 40zigsten sehr, sehr „g’scheit“:<br />

In Aufmachung und Inhalten setzen Sie Qualitätsmaßstäbe<br />

und waren und sind uns ein wichtiger Partner.<br />

Ich freue mich über dieses unerlässliche Kommunikationsmedium<br />

für den österreichischen Buchhandel und empfinde<br />

jede neue Ausgabe tatsächlich als „Brief“ im besten Sinne:<br />

als Öffnung zur Welt und als Fortsetzung eines besonnenen,<br />

konstruktiven und ehrlichen Gesprächs.<br />

Ihnen allen nur Gutes und ein herzliches Dankeschön fürs<br />

unermüdliche „Fahne-Hochhalten“!<br />

In Verbundenheit und mit einem herzlichen Händedruck<br />

aus Hamburg<br />

Ihr<br />

Thilo<br />

Thilo Schmid/Verlagsgruppe Oetinger<br />

Vor vierzig Jahren habe ich meine Lehre als Buchhändlerin begonnen, im selben Jahr 1981 ist auch der erste <strong>sortimenterbrief</strong> erschienen –<br />

ein netter Zufall. In diesem Zeitraum hat sich unser Beruf, hat sich die gesamte Buchbranche radikal verändert. Von der Buchlaufkarte zum<br />

elektronischen Warenwirtschaftssystem, vom Bestellzettel zum Online-Shop. Der <strong>sortimenterbrief</strong> war dabei immer ein informativer und<br />

verlässlicher Begleiter. Wie auch immer unser Leben und unsere Arbeit in den nächsten vier Jahrzehnten aussehen wird, der <strong>sortimenterbrief</strong><br />

wird uns sicher auch weiter begleiten und ein fixer Bestandteil unserer Branche bleiben. Alles Gute!<br />

Michaela Bokon/Filialleitung Thalia, 1030 Wien<br />

40 Jahre einer Institution im österreichischen Buchhandel sind Anlass genug, Rückblick zu halten. Familie<br />

Schwarzer gründete ihr Verlagsbüro, für damalige Zeiten ein weitreichender Entschluss. Am österreichischen<br />

Markt waren sie lange Jahre die Einzigen, die sich der Werbung für den Buchhändler verschrieben<br />

haben. Der Verkaufskatalog für uns Buchhändler und der wesentliche Informationsvorsprung im <strong>sortimenterbrief</strong>.<br />

– Und Ossi Hejlek führt seit Langem das Werk der Familie Schwarzer weiter. Als einer der<br />

bekanntesten Buchmenschen in Österreich hat er das Verlagsbüro Schwarzer in die Zukunft geführt<br />

mit Kursen, Webinaren, Online-Katalogen usw. Zeitgemäß lesen wir in allen verfügbaren Medien,<br />

bekommen zeitnah Informationen. Die hervorragenden Ideen und Werbemaßnahmen rund um<br />

das Buch sprengen eigentlich den Rahmen des Aufzählens – hervorzuheben ist zum Beispiel die<br />

Buchliebling-Gala als eine der vielen Aktionen für den österreichischen Buchhandel, die Autoren<br />

und Verleger und für das Buch und das Lesen schlechthin.<br />

© Gernart Photography<br />

Lieber Ossi, zum Jubiläum gratuliert die Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft Niederösterreich recht<br />

herzlich und wir bitten dich, mach weiter so – zum Wohle des Buches und der gesamten Buchbranche.<br />

Liebe herzliche Grüße<br />

Irene Alexowsky/Obfrau der Fachgrupp Buch- und Medienwirtschaft, WK Niederösterreich<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

27


© Paul Meixner<br />

Ossi Hejlek im Gespräch mit<br />

Nari Kahle<br />

Unsere Mobilität befindet<br />

sich in einer radikalen<br />

Umbruchphase<br />

Nari Kahle wirft in ihrem hochaktuellen Buch die<br />

zentrale Zukunftsfrage auf: Wie kann Mobilität<br />

besser gestaltet werden?<br />

Dr. Nari Kahle<br />

arbeitet seit 2015 in unterschiedlichen Stationen im<br />

Volkswagen Konzern, unter anderem als Referentin<br />

des Konzernbetriebsrats, als Leiterin für soziale<br />

Nachhaltigkeit und aktuell als Head of Strategic<br />

Programs bei CARIAD SE, dem Software- und<br />

Technologieunternehmen im Volkswagen Konzern.<br />

2018 wurde sie von Friedensnobelpreisträger Prof.<br />

Yunus für ihre Aktivitäten im Bereich Social Business<br />

ausgezeichnet. 2019 war sie ZEIT Stipendiatin der<br />

„Bucerius Summer School on Global Governance“.<br />

<strong>2021</strong> wurde sie vom Weltwirtschaftsforum zum<br />

„Young Global Leader“ ernannt. Sie engagiert sich<br />

ehrenamtlich als Coach für soziale Organisationen<br />

und schreibt zu sozialen Innovationen, Wirtschaft<br />

und Mobilität.<br />

Advertorial<br />

Mobilität befindet sich im Umbruch –<br />

warum und wie? Welche Auswirkungen<br />

der Covid-Pandemie werden auf Dauer<br />

erhalten bleiben? Auch in puncto Arbeitswelt.<br />

Kahle: Mobilität ist ein unfassbar spannendes<br />

Thema, weil es kaum Menschen<br />

gibt, die nicht in der einen oder anderen<br />

Form mit Mobilität zu tun haben. Sie ist<br />

ein menschliches Grundbedürfnis und<br />

Voraussetzung für alle, die soziale und<br />

menschliche Begegnungen wünschen,<br />

sich austauschen und persönlich<br />

treffen möchten. Sie ermöglicht uns<br />

Selbstbestimmung und die freiheitliche<br />

Gestaltung unseres eigenen Lebens.<br />

Allerdings wirkt die Mobilität der vergangenen<br />

Jahrzehnte sehr starr, gerade<br />

im Vergleich zu den Fortschritten in<br />

Technologie und Digitalisierung. Diese<br />

haben ebenso wie die niedrigeren<br />

Markteintrittsbarrieren und das Umdenken<br />

in der Gesellschaft einen Umbruch<br />

bewirkt: Wir hinterfragen unsere<br />

bisherige Mobilität in Bezug auf ihre<br />

ökologische Nachhaltigkeit und ob wir<br />

für unsere unterschiedlichen Bedarfe<br />

nicht auch vielfältigere Lösungen brauchen.<br />

Auf einmal kommen ganz neue<br />

Player und Mobilitätsformen auf den<br />

Markt, die Scooter, Autos, Fahrräder,<br />

Cargobikes und Roller zum Teilen<br />

anbieten. Start-ups präsentieren Lösungen,<br />

die früher Konzernen vorbehalten<br />

28<br />

waren. Auch durch die Pandemie hat<br />

sich viel getan und wir fragen uns, ob<br />

die Fahrt von Frankfurt nach Berlin<br />

tatsächlich sein muss oder ob der<br />

Termin nicht auch genauso gut digital<br />

stattfinden kann. Natürlich ist ein persönliches<br />

Treffen fast immer schöner<br />

– aber welche aufregenden neuen Chancen<br />

der Mobilität bieten sich nun, in dem<br />

fast jeder Ort der Welt digital erreichbar<br />

ist?<br />

Das alles macht die Mobilität gerade<br />

zu einem der spannendsten Bereiche<br />

unserer Gesellschaft, denn es ist offensichtlich:<br />

Unsere Mobilität ist in Bewegung!<br />

Und auf diese Reise möchte ich<br />

meine Leser gerne mitnehmen.<br />

Sind soziale Bedürfnisse und wirtschaftliche<br />

Anforderungen vereinbar<br />

– Stichwort „Social Business“ und<br />

Gemeinwohl? Und wie sieht es dabei<br />

mit der Nachhaltigkeit auf beiden<br />

Seiten aus?<br />

Kahle: Ich bin zutiefst davon überzeugt,<br />

dass Soziales und Wirtschaftliches zusammengedacht<br />

werden müssen. Viele<br />

Sozialunternehmer zeigen bereits, dass<br />

eine Verbindung von beidem möglich<br />

ist. Gerade die sozialen Aspekte gehen<br />

aber in der Debatte um Mobilität häufig<br />

verloren. Daher ist es mein persönliches<br />

Anliegen, ganz besonders von den<br />

Zielgruppen her zu denken, die sie<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


mobilitätsformen neu denken<br />

vielleicht am meisten brauchen, und<br />

sozialen Mobilitätsrevoluzzern, die an<br />

Projekten dazu arbeiten, eine Plattform<br />

zu geben.<br />

Dabei darf Mobilität durchaus etwas<br />

kosten – aber dann muss sie auch einen<br />

hohen Mehrwert schaffen. Das führt<br />

zu der Überlegung, ob wir alle neuen<br />

Mobilitätsinnovationen tatsächlich immer<br />

nur in den Zentren unserer Großstädte<br />

brauchen oder ob wir die neuen<br />

Mobilitätsinnovationen nicht bewusst<br />

dorthin bringen sollten, wo sie einen<br />

besonders hohen gesellschaftlichen<br />

Beitrag leisten können. Genau dann –<br />

das ist das Schöne – treffen sich nämlich<br />

die sozialen und die wirtschaftlichen<br />

Aspekte und greifen im besten Fall<br />

ineinander.<br />

Derzeit muss ich feststellen, dass unsere<br />

Mobilität noch nicht so vielseitig ist,<br />

wie ich es mir wünschen würde. Für zu<br />

viele Zielgruppen ist Mobilität noch zu<br />

mühsam, zu lang, zu kompliziert und<br />

zu teuer. Wenn wir dahin kommen,<br />

mehr Vielfalt zuzulassen, können wir<br />

auch besser auf die unterschiedlichen<br />

Bedarfe unserer Gesellschaft eingehen.<br />

Angesichts all der kreativen Köpfe, die<br />

ich in meinem Buch vorstelle und die<br />

mit großem Engagement neue, bessere<br />

Lösungen entwickeln als die bisherigen,<br />

bin ich da sehr optimistisch!<br />

Können Sie uns kurz das Ziel der<br />

Vereinten Nationen skizzieren, wie<br />

Mobilität bis 2030 aussehen soll?<br />

Kahle: Die Vereinten Nationen haben<br />

sich auf 17 globale Nachhaltigkeitsziele<br />

festgelegt. Eines davon, das Ziel 11,<br />

beschreibt nachhaltige Städte und<br />

Gemeinden. Dabei wird auch sehr<br />

genau beschrieben, wie Mobilität bis<br />

2030 aussehen soll: Der Zugang zu<br />

sicheren, bezahlbaren, zugänglichen<br />

und nachhaltigen Verkehrssystemen<br />

soll für alle möglich sein. Dafür soll<br />

insbesondere der öffentliche Verkehr<br />

ausgebaut werden, „mit besonderem<br />

Augenmerk auf den Bedürfnissen von<br />

Menschen in prekären Situationen,<br />

Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderungen<br />

und älteren Menschen“.<br />

Es sind also gleichwertige Mobilitätschancen,<br />

-erfahrungen und Lebensverhältnisse<br />

für alle Bevölkerungsgruppen<br />

sicherzustellen – unabhängig<br />

von Alter, Geschlecht oder sozialer<br />

Herkunft.<br />

Nari Kahle: Mobilität in Bewegung<br />

Wie soziale Innovationen unsere mobile<br />

Zukunft revolutionieren<br />

Vorwort von Prof. Dr. Muhammad Yunus<br />

264 S., Paperback, 978-3-96739-060-5, € 25,80<br />

GABAL, ET: 17. <strong>August</strong>, zeitgleich auch als Hörbuch<br />

Das ist ein ambitioniertes und<br />

gleichzeitig sehr wichtiges Ziel, für das<br />

uns bis 2030 nicht mehr viel Zeit bleibt.<br />

Deswegen wollte ich mit diesem Buch<br />

den Fokus nicht auf den technischen<br />

oder ökologischen Aspekt legen, sondern<br />

auf die gesellschaftliche Perspektive.<br />

Wir brauchen bessere und vielseitigere<br />

Mobilitätslösungen und Zugänge für<br />

alle Zielgruppen unserer Gesellschaft.<br />

Im Vorwort von Friedensnobelpreisträger<br />

Professor Muhammad Yunus ist<br />

von globaler Mobilität die Rede. Was ist<br />

damit gemeint?<br />

Kahle: Das Vorwort, das Prof. Yunus für<br />

dieses Buch geschrieben hat, hat mich<br />

sehr berührt. Denn er hat sehr viel von<br />

seiner ganz persönlichen Erfahrung als<br />

Jugendlicher preisgegeben und berichtet<br />

von seiner Sicht auf unsere heutige<br />

Mobilität. Er ist davon überzeugt, dass<br />

eine globale Mobilität Menschen ermöglichen<br />

kann, neue Orte zu erreichen,<br />

Menschen kennenzulernen und die Welt<br />

zu erkunden.<br />

Das ist eine Vision, die ich teile: Wie viel<br />

besser würde es uns als Gesellschaft<br />

gehen, wenn wir dies realisieren könnten?<br />

Wie viel mehr gegenseitiges Verständnis<br />

könnte kulturübergreifend geschaffen<br />

werden, wenn Mobilität einen<br />

persönlichen Austausch ermöglichen<br />

würde?<br />

Was sind Mobilitätsplattformen?<br />

Kahle: Mobilitätsplattformen haben das<br />

Ziel, ein nahtloses Mobilitätserlebnis<br />

zu bieten, das idealerweise eine Türzu-Tür-Verbindung<br />

aufzeigt. Sie informieren<br />

über Buchungs- und Bezahlmöglichkeiten<br />

für alle Verkehrsmittel<br />

sowie über Veränderungen auf dem<br />

Weg. Damit sind sie ein ideales<br />

Angebot für jeden Zeitpunkt und jedes<br />

Mobilitätsbedürfnis.<br />

Doch so nützlich Plattformen sind, so<br />

haben sie auch ihre Schattenseiten. Und<br />

auf die sollten wir als Nutzer einen ganz<br />

genauen Blick werfen. Da geht es um<br />

die Fragen des Wettbewerbs in einem<br />

Markt und wie viel Vertrauen wir in die<br />

Auswahl und das Geschäftsmodell der<br />

Digitalplattform legen wollen. Ganz besonders<br />

am Herzen liegt mir die Frage,<br />

wie wir durch Plattformen Ausgrenzungen<br />

verhindern und allen eine einfache<br />

Nutzung ermöglichen können.<br />

Mobilitätsrevoluzzer entwickeln Lösungen<br />

für genau solche Herausforderungen<br />

– das macht doch Hoffnung, oder?<br />

Warum hat der Linienbus auf dem Land<br />

keine Chance mehr und was wären<br />

Alternativen im ländlichen Bereich?<br />

Wo liegen die Problemunterschiede<br />

(Schwerpunkte) in Stadt und Land?<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

29


Nie wieder Krieg!<br />

Ein Buch, um aus der<br />

Geschichte zu lernen.<br />

Katharina Scharf<br />

Kartoffelschaukochen,<br />

illegale Kämpferinnen und Krieg<br />

Frauen im nationalsozialistischen<br />

Salzburg<br />

Macht oder Ohnmacht?<br />

Wer waren die Frauen, die sich für<br />

den Nationalsozialismus begeisterten<br />

und engagierten? Und was brachte<br />

sie dazu? Im allgemeinen Verständnis<br />

dominiert das Bild der Frau, die<br />

wenig bis gar nichts zu sagen hatte.<br />

Diese vereinfachte Vorstellung wird<br />

mittlerweile von der Forschung<br />

infrage gestellt.<br />

• Grundlagenforschung zur<br />

Geschlechtergeschichte<br />

in Stadt und Land<br />

• Bilder und Dokumente aus dem<br />

Salzburger Stadt- und Landesarchiv<br />

• NS-Täterinnenbiografien<br />

232 Seiten<br />

ISBN 978-3-7025-1017-6, € 24,–<br />

Auch als eBook erhältlich:<br />

eISBN 978-3-7025-8088-9<br />

Lesen Sie uns kennen.<br />

www.pustet.at<br />

mobilitätsformen neu denken<br />

Kahle: Ländliche Mobilität ist ein so<br />

interessantes Thema, dass es in meinem<br />

Buch ein ganzes Kapitel bekommen<br />

hat. Am Ende konnte ich mich kaum<br />

entscheiden, welche der spannenden<br />

Beispiele und Innovationen ich vorstellen<br />

soll. Die Frage wird oftmals unterschätzt,<br />

denn die Struktur, die Vorlieben und<br />

die Anforderungen an Mobilität unterscheiden<br />

sich fundamental von denen in<br />

Städten.<br />

Für den Linienbus sehe ich kaum noch<br />

eine Chance, es sind zu hohe Kosten<br />

bei zu geringer Nachfrage. Das wird<br />

mit den aktuellen Modellen immer<br />

schwerer zu finanzieren sein. Aber:<br />

Gleichzeitig ist dies eine Möglichkeit,<br />

Mobilität in ländlichen Regionen besser<br />

und passender zu denken. Die<br />

Beispiele dafür liegen mir besonders<br />

am Herzen und ich will gar nicht zu viel<br />

vorwegnehmen. Nur so<br />

viel vorab: Es geht um den<br />

ersten autonom fahrenden<br />

Shuttle in Deutschland,<br />

um die Gründe, warum<br />

Carsharing nicht angenommen<br />

wurde, um ganz<br />

neue Digitallösungen und<br />

vieles mehr, was vielleicht doch überraschen<br />

mag.<br />

Von Carsharing bis Bikesharing: Wie<br />

sehr ist dieses Verhalten in der Gesellschaft<br />

angekommen? Wie sind die Zukunftsaussichten?<br />

Kahle: Das Schöne und gleichzeitig<br />

Schwierige am Thema Mobilität ist, dass<br />

wir es häufig so wahnsinnig emotional<br />

diskutieren. Ob Tempolimit, SUVs, Fahrräder,<br />

Carsharing oder Scooter auf Gehwegen<br />

– so viele haben eine Meinung<br />

dazu und kaum jemanden lassen<br />

die Themen unberührt. Gerade das<br />

Sharing gehört sicherlich zu den zweischneidigsten<br />

Aspekten unserer Mobilität.<br />

Immer mehr Menschen kommen<br />

dank der neuen Angebote in Städten<br />

sehr gut ohne ein eigenes Auto zurecht.<br />

Ich selbst bewege mich in Berlin mit dem<br />

Scooter fort, finde es aber schrecklich,<br />

30<br />

»Als Gesellschaft eine<br />

bessere Mobilität<br />

schaffen – für jeden<br />

Menschen und die<br />

ganze Welt«<br />

wenn ich an die ökologische Bilanz<br />

der Scooter denke oder an all die<br />

Menschen, die sie aus dem Gebüsch<br />

ziehen müssen für einen miserablen<br />

Lohn. Wir müssen uns sicherlich alle<br />

noch mehr daran gewöhnen, dass die<br />

geteilten Mobilitätsangebote jetzt zu<br />

unserem Alltag gehören. Dazu zählt<br />

übrigens auch das Ridepooling, bei dem<br />

es nicht mehr nur um geteilte Fahrzeuge,<br />

sondern auch um geteilte Fahrten geht.<br />

Aber ich möchte auch dafür appellieren,<br />

dass es noch optimale Lösungen zu<br />

finden gilt und wir unsere Augen vor den<br />

Problemen der geteilten Mobilität nicht<br />

verschließen dürfen.<br />

Wie ist Ihre persönliche Vision von der<br />

Mobilität der Zukunft?<br />

Kahle: Ich wünsche mir, dass wir auf<br />

dem Weg zu einer sozial nachhaltigen<br />

und besseren Mobilität für<br />

alle mehr unterschiedliche<br />

Lösungen ermöglichen<br />

und wirklich alle Zielgruppen<br />

mit ihren Bedarfen<br />

in unserer Gesellschaft<br />

berücksichtigen. Wir sollten<br />

uns davor in Acht nehmen,<br />

den einen vermeintlich richtigen<br />

Mobilitätsweg zu definieren und allen<br />

anderen vorschreiben zu wollen. Ich<br />

hoffe, dass wir das Thema in Zukunft<br />

vielfältiger, kreativer, sozialer, innovativer<br />

und experimenteller denken.<br />

Dass wir dabei viele unterschiedliche<br />

Mobilitätsinnovationen zulassen und<br />

ganz besonders diejenigen fördern,<br />

die sozial und wirtschaftlich denken.<br />

Nicht zuletzt hoffe ich, dass wir dabei<br />

diejenigen im Blick behalten, die<br />

Mobilität am allermeisten benötigen.<br />

Darauf freue ich mich – und mein Buch<br />

ist ein Schritt hin zur Verwirklichung<br />

dieser Idee. Es geht um Denkanstöße,<br />

Beispiele und Erfahrungen, wie wir<br />

als Gesellschaft eine bessere Mobilität<br />

schaffen – für jeden Menschen und die<br />

ganze Welt.<br />

Danke für das Gespräch!<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


news&informationen<br />

Clippings<br />

+<br />

pressespiegel<br />

+<br />

Analysen<br />

=<br />

MEdia intelligencE<br />

+<br />

Marktforschung<br />

=<br />

Brand Intelligence<br />

Medienbeobachtung seit 124 Jahren.<br />

Mit uns behalten Sie den Überblick.<br />

www.observer.at<br />

© DietrichKuehne-KroesingMedia<br />

Navid Kermani erhält den Ehrenpreis<br />

des Österreichischen Buchhandels<br />

Der diesjährige Ehrenpreis des Österreichischen<br />

Buchhandels für Toleranz<br />

in Denken und Handeln wird an Navid<br />

Kermani verliehen. Der Ehrenpreis ist<br />

die höchste Auszeichnung,<br />

die der österreichische<br />

Buchhandel<br />

zu vergeben<br />

hat und wird seit<br />

1990 an Personen<br />

verliehen, die sich<br />

in ihrem Werk und<br />

durch ihr Engagement<br />

für Toleranz gegenüber den anderssprachigen<br />

und kulturell anders geprägten<br />

Nachbarn in herausragender Art und<br />

Weise eingesetzt haben und somit einen<br />

Beitrag zu einem friedlichen Miteinander<br />

in Europa geleistet haben. Er ist mit<br />

10.000 € dotiert und wird vom Hauptverband<br />

des Österreichischen Buchhandels<br />

ausgerichtet. Die feierliche Ehrung für<br />

Navid Kermani wird im Rahmen der Europäischen<br />

Literaturtage in einer Matinee<br />

am 21. November, um 11 Uhr, in der<br />

Minoritenkirche in Krems stattfinden.<br />

© Jonas Krantz<br />

Buchverlagsleiterin Dr. Nadja Kneissler, Timm Kruse, Philipp<br />

Jordan und Mitra Kassai/Gründerin OLL INKLUSIV<br />

Delius Klasing unterstützt<br />

Crowdfunding-Aktion<br />

800 Kilometer legen Philipp Jordan zu<br />

Fuß auf dem Elberadweg und Timm Kruse<br />

auf seinem SUP-Board zu Wasser zurück.<br />

Wo sie schlafen, wen sie treffen und<br />

was sie an strapaziösen wie berührenden<br />

Momenten erleben werden, kann im September<br />

in Laufschuh gegen SUP – Zwei<br />

Abenteurer bezwingen die Elbe (Delius<br />

Klasing) nachgelesen werden. Doch bevor<br />

es so weit ist, müssen sie noch einige<br />

Kilometer zu Land und zu Wasser absolvieren.<br />

Die beiden Extremsportler haben<br />

in der Hamburger Buchhandlung Heymann<br />

einen Zwischenstopp eingelegt,<br />

um einen Scheck für ihre Crowdfunding-<br />

Kampagne „tOLL gelaufen!“ entgegenzunehmen,<br />

deren Erlös der Initiative OLL<br />

INKLUSIV zugutekommt. Überreicht<br />

wurde die Spende in Höhe von 800 € von<br />

Dr. Nadja Kneissler, Buchverlagsleiterin<br />

bei Delius Klasing.<br />

Louise Erdrich gewinnt Pulitzer-Preis<br />

The Night Watchman von Louise Erdrich<br />

wurde in der Kategorie Fiction mit<br />

dem Pulitzer Preis ausgezeichnet. Die<br />

Jury nennt das Buch „einen majestätischen,<br />

vielstimmigen Roman über die<br />

Bemühungen einer Gemeinde,<br />

die geplante<br />

Vertreibung und<br />

Auslöschung mehrerer<br />

indianischer<br />

Stämme in den<br />

1950er Jahren zu<br />

stoppen, der mit viel<br />

Geschick und Fantasie<br />

umgesetzt wurde.“ Die deutsche Übersetzung<br />

Der Nachtwächter erscheint am<br />

9. <strong>Juli</strong> im Aufbau Verlag.<br />

Gertraud Klemm<br />

erhält den Ernst-Toller-Preis<br />

Die Ernst-Toller-Gesellschaft e.V. mit<br />

Sitz in Neuburg an der<br />

Donau verleiht den<br />

Ernst-Toller-Preis<br />

<strong>2021</strong> an die österreichische<br />

Schriftstellerin<br />

Gertraud<br />

Klemm. Der Preis<br />

ist mit 5.000 € dotiert<br />

und wird am 25. September<br />

im Stadttheater Neuburg an der<br />

Donau überreicht.<br />

Österreichischer Buchmarkt im Mai<br />

Der Buchhandel schloss im Mai im Vergleich<br />

zum Vorjahresmonat mit einem<br />

Plus von 9 % ab. Für das bisherige Gesamtjahr<br />

bedeutet das eine Umsatzentwicklung<br />

von plus 9,2 %. Die Marktdaten<br />

werden im Auftrag des Hauptverbands<br />

des Österreichischen Buchhandels von<br />

Media Control erhoben.<br />

32 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

© Paul Emmel<br />

© Dirk Skiba


Der neue Roman<br />

von Erika Pluhar!<br />

Auslieferung: Mohr Morawa<br />

ISBN: 978 3 7017 1749 1<br />

ET: 24. <strong>August</strong> <strong>2021</strong>


news&informationen<br />

© Catherine Gonsholt Ighanian<br />

Der Goldmann Verlag trauert um<br />

Autorin Lucinda Riley<br />

Lucinda Riley erlag am 11. Juni einem<br />

Krebsleiden, gegen das sie vier Jahre lang<br />

tapfer gekämpft hatte. Sie wurde in Irland<br />

geboren und verbrachte als<br />

Kind mehrere Jahre in<br />

Fernost. Sie liebte es<br />

zu reisen und war<br />

zeitlebens den Orten<br />

ihrer Kindheit<br />

sehr verbunden.<br />

Nach einer Karriere<br />

als Theater- und Fernsehschauspielerin<br />

konzentrierte<br />

sich Lucinda Riley ganz auf das<br />

Schreiben. Ihre Bücher sind in 37 Sprachen<br />

übersetzt und verkauften sich 30<br />

Millionen mal, davon über 13 Millionen<br />

allein in Deutschland. Lucinda Riley<br />

lebte mit ihrem Mann und ihren vier Kindern<br />

im englischen Norfolk und in West<br />

Cork, Irland.<br />

© Monique Wüstenhagen<br />

Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des<br />

Deutschen Buchhandels, verleiht dem Preisträger Jürgen<br />

Kaube die Urkunde.<br />

Jürgen Kaube erhält<br />

den Deutschen Sachbuchpreis<br />

Für sein Werk Hegels Welt (Rowohlt<br />

Berlin) wurde Jürgen Kaube mit dem<br />

Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet.<br />

Jürgen Kaube erhält ein Preisgeld<br />

von 25.000 €; die sieben Finalisten bekommen<br />

jeweils 2.500 €. Der Preisträger<br />

wurde in mehreren Auswahlstufen<br />

ermittelt. Die sieben Jurymitglieder haben<br />

seit Ausschreibungsbeginn 240 Titel<br />

gesichtet, die zwischen Mai 2020 und<br />

April <strong>2021</strong> erschienen sind. Die Preisverleihung<br />

fand als Livesendung aus dem<br />

Humboldt Forum statt. Mit dem Deutschen<br />

Sachbuchpreis <strong>2021</strong> zeichnet die<br />

Stiftung Buchkultur und Leseförderung<br />

des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels<br />

das Sachbuch des Jahres aus.<br />

Ausgezeichnet wird ein herausragendes,<br />

in deutscher Sprache verfasstes Werk,<br />

das Impulse für die gesellschaftliche<br />

Auseinandersetzung gibt.<br />

GOLD für die Büchergilde<br />

bei den European<br />

Design Awards<br />

Der Offenbacher Illustrator<br />

Martin Stark wurde<br />

für seine beeindruckenden<br />

Illustrationen<br />

zu Der Ring des Nibelungen<br />

nach Richard Wagner, einer einzigartigen<br />

visuellen Interpretation von<br />

Wagners opus magnum aus der Edition<br />

Büchergilde, mit dem European Design<br />

Award in GOLD in der Kategorie „Illustration/Book<br />

and Editorial Illustration“<br />

ausgezeichnet.<br />

Klett-Cotta erwartet neuen<br />

Tolkien-Boom ab Herbst<br />

Warner Bros. und New Line Cinema planen<br />

einen animierten Kinofilm. „Lord of<br />

the Rings: The War of the Rohirrim“ soll<br />

260 Jahre vor der Handlung der „Herr<br />

der Ringe“-Filme von Peter Jackson spielen.<br />

Außerdem verdichten sich die Gerüchte,<br />

dass die geplante Amazon-Serie<br />

zum zweiten Zeitalter Mittelerdes Ende<br />

dieses Jahres starten soll. Bei Klett Cotta<br />

erscheint im September ein umfangreicher<br />

Band mit noch nie veröffentlichten<br />

Texten Tolkiens zu Natur und Wesen<br />

von Mittelerde, im Oktober folgt Der Herr<br />

der Ringe mit 30 Originalillustrationen,<br />

Karten und Skizzen des Autors in einer<br />

Luxusedition. Wer sich im Vorhinein ein<br />

Bild von Helm Hammerhand und den<br />

Rohirrim machen und nicht bis zum<br />

Filmstart warten will, sei auf den gerade<br />

erschienenen illustrierten Band der<br />

Nachrichten aus Mittelerde hingewiesen.<br />

34 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


Preis der Leipziger Buchmesse<br />

Im Rahmen von Leipzig liest extra wurde<br />

der Preis der Leipziger<br />

Buchmesse verliehen.<br />

Die Preisträger sind<br />

Iris Hanika (li)<br />

in der Kategorie<br />

Belletristik für ihr<br />

Werk Echos Kammern<br />

aus dem Literaturverlag<br />

Droschl und<br />

Heike Behrend in der Kategorie Sachbuch/Essayistik<br />

für ihr Buch Menschwerdung<br />

eines Affen. Eine Autobiografie der<br />

ethnografischen Forschung, erschienen<br />

bei Matthes & Seitz Berlin. In der Kategorie<br />

Übersetzung würdigte die Jury Timea<br />

Tankó für die Übersetzung aus dem Ungarischen<br />

von Apropos Casanova. Das<br />

Brevier des Heiligen Orpheus (Die Andere<br />

Bibliothek). Der mit insgesamt 60.000 €<br />

dotierte Preis ehrt seit 2005 herausragende<br />

deutschsprachige Neuerscheinungen<br />

und Übersetzungen. Heuer wurden<br />

insgesamt 389 Werke eingereicht.<br />

© Villa Massimo, Foto Alberto Novelli<br />

news&informationen<br />

Literatur – was sonst!<br />

Das von Helga Plautz initiierte und<br />

durchgeführte Literaturfest soll heuer<br />

auch, trotz und wegen der weltweiten<br />

Pandemie am 10. September, ab 14 Uhr,<br />

wieder in ihrem Haus und Garten in<br />

Gleisdorf stattfinden. Ihr ist es wichtig,<br />

mit Literatur und deren großartigen Protagonisten<br />

neue Perspektiven zu bieten,<br />

die wir alle dringend brauchen. Unter<br />

der bewährten Moderation von Prof.<br />

Dr. Christian Ankowitsch stellen Peter<br />

Henisch (Der Jahrhundertroman/Residenz),<br />

Andrea Wolfmayr (Mama!!/edition<br />

keiper) – begleitet von dem Grazer<br />

Schauspieler Daniel Doujenis – und Renate<br />

Silberer (Hotel Weitblick/Kremayr &<br />

Scheriau) ihre Werke vor. Für spannende<br />

Begegnungen beim Lesefest <strong>2021</strong> ist somit<br />

gesorgt.<br />

Der Sommer bei CONBOOK<br />

Auf ins Abenteuer!<br />

Robert Kösch: Ein Krankenhaus im Kongo<br />

Paperback, 16-seitiger Bildteil, 288 Seiten<br />

ISBN: 978-3-95889-399-3 • € 17,50<br />

Sieben Monate auf<br />

Hilfseinsatz im Krisengebiet<br />

Nach einem lebensbedrohlichen Gleitschirmunfall<br />

zieht es Robert in die kongolesische<br />

Stadt Baraka, um dort den Ärzten ohne<br />

Grenzen beim Bau eines Krankenhauses zu<br />

helfen. Natürlich kommt alles anders, doch<br />

Robert lernt: Gutes tun ist komplex und kann<br />

doch zugleich so einfach sein.<br />

© Erika Mayer<br />

© Erika Mayer<br />

© Diogenes Verlag<br />

Donna Leon mit Christine<br />

Stemmermann, Susanne<br />

Bauknecht und Ruth Geiger<br />

sowie mit Philipp Keel<br />

Erfolgreiches Literaturfest Salzburg<br />

Das Literaturfest Salzburg fand mit der<br />

Lyrikmatinee im Salzburger Marionettentheater<br />

seinen Abschluss und hatte einige<br />

Highlights zu bieten: David Schalko<br />

(li) las erstmals aus seinem neuen Roman<br />

Bad Regina (Kiepenheuer & Witsch), und<br />

die einzige Lesung des kolumbianischen<br />

Starautors Juan Gabriel Vásquez (re) in<br />

Österreich fand im Rahmen des Festivals<br />

statt. Mit den Aufführungen von „Die Infantin<br />

trägt den Scheitel links“ findet das<br />

13. Literaturfest einen Nachhall und wird<br />

zum ersten Mal auch in den Regionen<br />

präsent sein. „Es gelang ein Fest, das<br />

künstlerisch und organisatorisch ein voller<br />

Erfolg war“, zieht die Festivalleitung<br />

eine positive Bilanz.<br />

Diogenes feiert<br />

Donna Leon<br />

Bei strahlendem<br />

Sonnenschein feierte<br />

Diogenes mit<br />

Donna Leon das<br />

Erscheinen ihres 30. Jubiläumsfalls,<br />

Flüchtiges Begehren, der weltweit erfolgreichen<br />

Commissario Brunetti-Serie im<br />

kleinen Kreis im Zürcher Verlagsgarten.<br />

Für die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit<br />

wurde die Autorin von<br />

Verleger Philipp Keel, Ruth Geiger (Geschäftsleitung,<br />

Presse & PR), Christine<br />

Stemmermann (Lektorin seit dem ersten<br />

Brunetti-Fall) sowie Susanne Bauknecht<br />

(Lizenzen) beglückwünscht. Donna<br />

Leons Krimis wurden bisher in 34 Sprachen<br />

übersetzt und finden sich Jahr für<br />

Jahr auf internationalen Bestsellerlisten.<br />

© Diogenes Verlag<br />

Eintauchen,<br />

ohne sich zu verirren<br />

Neben den vielen bekannten Attraktionen<br />

entführen Sie die Autor*innen der neuen<br />

Labyrinth-Städteführer für Hamburg und<br />

München auch zu Orten abseits der bekannten<br />

Touristenpfade und kombinieren diese<br />

zu Spaziergängen, die man mit öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln schnell erreicht. Entdecken<br />

Sie jetzt die Ausgaben zu München und<br />

Hamburg mit detaillierten Karten, zahlreichen<br />

Geheimtipps und über 200 Fotos.<br />

Labyrinth Hamburg Labyrinth München<br />

ISBN: 978-3-95889-389-4 ISBN: 978-3-95889-389-4<br />

€ 15,40 € 15,40<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

35


Was<br />

wirklich<br />

zählt<br />

in der<br />

Arbeitswelt<br />

Dieses Buch ist ein<br />

Plädoyer für mehr<br />

Gelassenheit im Umgang<br />

mit modischen<br />

Trends, für mehr<br />

Ernsthaftigkeit in der<br />

Auseinandersetzung<br />

mit den aktuellen<br />

Bedingungen im<br />

Unternehmen und<br />

für durchdachte<br />

Veränderungen mit<br />

kritischem Augenmaß.<br />

Carlos Frischmuth –<br />

New Work-Bullshit<br />

22,00 Euro • ISBN 978-3-96251-096-1<br />

Ab <strong>Juli</strong> im Buchhandel erhältlich.<br />

www.fazbuch.de<br />

Mohr Morawa Buchvertrieb<br />

Tel. 00 43 / 16 80 14-0<br />

bestellung@mohrmorawa.at<br />

AUS<br />

DER<br />

PRAXIS<br />

news&informationen<br />

Hubert Krenn verstorben<br />

Die Buchbranche trauert um Hubert<br />

Krenn, der im Juni, viel zu jung, von uns<br />

gegangen ist. Silvia Breznik, eine gute<br />

Freundin von ihm, erinnert<br />

sich: „Es ist<br />

nicht einfach, Hubert<br />

mit nur ein<br />

paar Worten zu<br />

charakterisieren.<br />

Seine Arbeit, das<br />

Büchermachen, war<br />

geprägt von viel Kompetenz,<br />

Humor und seinem Gespür für<br />

Menschen und Themen. Der leidenschaftliche<br />

Verleger ist am 10. Juni nach<br />

kurzer, schwerer Krankheit im 61. Lebensjahr<br />

gestorben. Er wird immer in unseren<br />

Herzen sein und er wird schmerzlich<br />

vermisst werden!“<br />

© Jürgen Pricken<br />

Literaturpreis der Jürgen-Ponto-<br />

Stiftung für Stefan Hornbach<br />

Für seinen Debütroman Den Hund<br />

überleben aus dem<br />

Carl Hanser Verlag<br />

wird Stefan<br />

Hornbach mit<br />

dem diesjährigen<br />

Literaturpreis<br />

der Jürgen-<br />

Ponto-Stiftung zur<br />

Förderung junger<br />

Künstler ausgezeichnet. Der Preis ist mit<br />

15.000 € dotiert und wird am 28. Oktober<br />

im Literaturhaus Frankfurt verliehen.<br />

© Joachim Baldauf<br />

Buchkultur kürt<br />

besten Krimi der Saison<br />

Gestapelte Frauen der<br />

Brasilianerin Patrícia<br />

Melo aus dem Unionsverlag<br />

ist der Gewinnertitel<br />

des diesjährigen<br />

Krimi-Sonderhefts, der<br />

die Buchkultur-Jury nicht<br />

nur des auch hierzulande<br />

dringlichen Themas<br />

wegen überzeugte: 137<br />

Frauen werden jeden Tag<br />

ermordet, nur weil sie<br />

Frauen sind, 50.000 sind es im Jahr,<br />

die Dunkelziffer ist deutlich höher. Femizide<br />

sind ein globales Verbrechen,<br />

dessen gesellschaftspolitische Dimension<br />

immer noch bagatellisiert wird. Der<br />

bestürzende, sprachgewaltige Roman<br />

bewegt an den Grenzen des Erträglichen<br />

– umso mehr, wenn man weiß, dass er<br />

auch authentische Fälle zitiert. Bereits<br />

zum 23. Mal hat Buchkultur zur Wahl der<br />

besten Krimis der Saison aufgerufen.<br />

Bachmannpreis für Nava Ebrahimi<br />

Nava Ebriahmi (re) setzte sich in der<br />

Stichwahl gegen Dana<br />

Vowinckel durch<br />

und gewann den<br />

Bachmannpreis<br />

<strong>2021</strong>. In seiner<br />

Laudatio sagte<br />

Klaus Kastberger,<br />

der Text von<br />

Klagenfurt sei der<br />

komplexeste, den er von der Autorin kenne.<br />

Der Preis des Deutschlandfunks ging<br />

nach einer Stichwahl gegen Necati Öziri<br />

an Dana Vowinckel. Beim KELAG-Preis<br />

setzte sich dafür Necati Öziri in der Stichwahl<br />

durch. Er durfte sich ebenfalls über<br />

den BKS-Bank-Publikumspreis freuen<br />

und wird damit der nächste Stadtschreiber<br />

in Klagenfurt. Der 3sat-Preis ging im<br />

ersten Durchgang an Timon Karl Kaleyta.<br />

Friedenspreis<br />

geht an Tsitsi<br />

Dangarembga<br />

Die simbabwische<br />

Autorin und Filmemacherin<br />

Tsitsi<br />

Dangarembga erhält<br />

den diesjährigen<br />

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.<br />

Die Verleihung findet am 24.<br />

Oktober in der Frankfurter Paulskirche<br />

statt und wird live im ZDF übertragen.<br />

Der Preis ist mit 25.000 € dotiert. Tsitsi<br />

Dangarembga engagiert sich seit vielen<br />

Jahren als Aktivistin für feministische<br />

Anliegen und politische Veränderung in<br />

Simbabwe. <strong>2021</strong> erhielt sie den PEN Pinter<br />

Prize sowie den PEN International<br />

Award for Freedom of Expression, mit<br />

dem Autoren ausgezeichnet werden, die<br />

trotz Verfolgung ihr Schreiben fortführen.<br />

36 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

© Mateusz Zaboklicki<br />

© ORF/LST Kärnten/<br />

Clara Wildberger


„Durch den Schmerz und die Freude,<br />

die ich auf meiner Reise erlebt habe,<br />

habe ich die wichtigste Lektion gelernt, die uns<br />

das Leben schenken kann:<br />

Der Moment ist alles, was wir haben.“<br />

† 11. Juni <strong>2021</strong><br />

Wir trauern um eine herausragende Autorin, eine Freundin<br />

und einen großartigen Menschen. Wir vermissen sie.<br />

Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten ihrer Familie,<br />

die sie über alles geliebt hat.<br />

Goldmann Verlag, Penguin JUNIOR, der Hörverlag, München


news&informationen<br />

Stefanie Sargnagel in der Verfilmung<br />

ihrer Statusmeldungen<br />

Die Dreharbeiten zur Verfilmung von<br />

Stefanie Sargnagels Statusmeldungen<br />

sind abgeschlossen, Premiere ist am 20.<br />

<strong>August</strong> in Wien. Die Rowohlt Medienagentur<br />

hat die Filmrechte an Hiebler Ertl<br />

Film verkauft. Sabine Hiebler und Gerhard<br />

Ertl, die auch Regie geführt haben,<br />

bringen die Kurzbotschaften – zwischen<br />

Prekariat und Lesebühne, Gemeindebau<br />

und Beisl – gemeinsam mit Golden Girls<br />

Film in die Kinos. Stefanie Sargnagel erzählt<br />

radikal subjektiv und sehr weise<br />

über das sogenannte einfache Leben,<br />

über Feminismus, über Aussichtslosigkeit<br />

und Depression. Der steile Weg vom<br />

Suff-Punk in die Hochkultur hat seinen<br />

Preis, wie Filmheldin Stefanie am eigenen<br />

Leib erfahren muss ...<br />

Literaturfest O-TÖNE<br />

Im Haupthof des MuseumsQuartier<br />

Wien findet vom 8. <strong>Juli</strong> bis 26. <strong>August</strong>,<br />

jeden Donnerstag, um 20 Uhr, bei freiem<br />

Eintritt, wieder das beliebte Literatur-<br />

Open-Air statt. Acht bekannte Autoren<br />

– Monika Helfer, Raphaela Edelbauer,<br />

Egon Christian Leitner, Olga Flor, Hanno<br />

Millesi, Angela Lehner, Michael Köhlmeier<br />

und Eva Menasse – treffen auf<br />

acht spannende Debüts: Thomas Arzt,<br />

Katharina Schaller, Ferdinand Schmalz,<br />

Renate Silberer, Anna Felnhofer, Christina<br />

Walker, Sabine Schönfellner und<br />

Ulrike Haidacher. Programm und Infos<br />

unter www.o-toene.at.<br />

Schönste Bücher Österreichs 2020<br />

Im Rahmen des traditionsreichen Design-Wettbewerbs<br />

um die „Schönsten<br />

Bücher Österreichs“ wählte eine Fachjury<br />

mit Vertretern aus Verlagswesen,<br />

Buchhandel, Gestaltung, Druck und<br />

Journalismus die 15 Preisträgerbücher<br />

© Hiebler Ertl Film / Golden Girls Film<br />

des Jahrgangs 2020 aus. Das Bundesministerium<br />

für Kunst, Kultur, öffentlichen<br />

Dienst und Sport zeichnete außerdem<br />

drei Publikationen mit Staatspreisen in<br />

der Höhe von je 3.000 € aus. Von 10. bis<br />

14. November werden die Bücher im<br />

Rahmen der Buch Wien 21 gezeigt.<br />

Schweizer zeichnen Buchhandlung<br />

und Verlag des Jahres <strong>2021</strong> aus<br />

Die Buchhandlung Kronengasse aus<br />

Aarau und der Zürcher Verlag Edition<br />

Moderne sind als Sieger der Abstimmung<br />

unter je drei nominierten Betrieben<br />

hervorgegangen. Die Leser des<br />

Branchenmagazins Schweizer Buchhandel<br />

sowie Unterstützer und Kunden der<br />

Nominierten – insgesamt rund 5.000<br />

Buchbegeisterte – haben an der Wahl<br />

teilgenommen. Die Auszeichnung wird<br />

vom Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband<br />

(SBVV) und vom Schweizer<br />

Buchzentrum ausgelobt und ist mit jeweils<br />

rund 4.500 € dotiert.<br />

© Manuela Talenta<br />

Geschäftsführerinnen Ursina Boner und Ursula Huber sowie<br />

die Lernende Alina von Burg aus der Gewinnerbuchhandlung<br />

© Manuela Talenta<br />

Der Lernende Manuel Baer, die Verlagsleitenden Claudio Barandun<br />

und <strong>Juli</strong>a Marti sowie die administrative Geschäftsleiterin<br />

Marie-France Lombardo aus dem Gewinnerverlag<br />

Autobücher des Jahres prämiert<br />

Seit zwei Jahrzehnten würdigt der Autobuchpreis<br />

die besten Bücher rund um<br />

die Themen Automobil und Mobilität.<br />

Auch in diesem Jahr hat eine hochkarätig<br />

besetzte Jury unter der Leitung des<br />

Automobil-Journalisten Jürgen Lewandowski<br />

aus rund 50 Neuerscheinungen<br />

die Autobücher des Jahres gekürt. Die<br />

Sieger wurden im Rahmen einer Preisverleihung<br />

in der neu eröffneten Motorworld<br />

München ausgezeichnet. Der<br />

Bielefelder Delius Klasing Verlag konnte<br />

in diesem Jahr insgesamt sieben Auszeichnungen<br />

entgegennehmen.<br />

© Christopher Mavric<br />

Edition 5Haus, der Verlag mit<br />

den 3D-Welten, stellt sich vor<br />

Anfang <strong>2021</strong> von Stefan Schlögl (2 v li),<br />

Magda Hassan (li), Tobias Pichler (re) und<br />

Wolfgang Hartl (2 v re) gegründet und<br />

im Wiener Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus<br />

beheimatet, versteht die Edition<br />

5Haus jedes Buch als Auftrag, dieses<br />

Kulturgut weiterzudenken, um aus Worten<br />

ein Erlebnis und aus Ideen überraschende<br />

Geschichten zu entwickeln, die<br />

mitunter in noch unbekannte virtuelle<br />

Welten führen. Das Programm spricht<br />

Erwachsene genauso an wie Kinder – sei<br />

es im Bereich Illustration, Storytelling,<br />

Fotografie oder mit den innovativen<br />

3D-Magazinen für Bücher, Verlage oder<br />

Buchmessen. Dabei werden reale Orte<br />

mittels 3D-Technologie gescannt und<br />

mit diesen virtuellen Räumen nahezu<br />

unendliche Szenarien eröffnet, um Wissen,<br />

Texte, Fotografien, Videos und Podcasts<br />

zu integrieren. Auch die prämierte<br />

Kinderbuchreihe ASAGAN von Wolfgang<br />

Hartl und Mia Kirsch erscheint ab<br />

sofort in der Edition 5Haus. Seit 2016<br />

und in mittlerweile sechs Bänden wird<br />

darin österreichische Geschichte über<br />

neue und freche Helden erzählt. Am 11.<br />

Oktober kommt ASAGAN-Backstube.<br />

Bäckermaus und Donaustrudel heraus<br />

und am 3. November folgt das Hörbuch<br />

ASAGAN. Neue Winter-Geschichte(n) &<br />

Weihnachtslieder. Bereits im Sommer<br />

gibt es dazu Kinderbuch-Live-Action<br />

wie die ASAGAN-Schatzsuche oder das<br />

Lese-Konzert der Donaupiraten.<br />

38 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


Unwiderstehliche<br />

New Adult-Liebesromane<br />

<strong>Juli</strong><br />

<strong>2021</strong><br />

Okt.<br />

<strong>2021</strong><br />

März<br />

2022<br />

NEU<br />

Sept.<br />

<strong>2021</strong><br />

Feb.<br />

2022<br />

Aug.<br />

2022<br />

Feb.<br />

2022<br />

<strong>Juli</strong><br />

2022<br />

Okt.<br />

2022<br />

© mtlapcevic / Shutterstock.com<br />

Jetzt mehr entdecken:<br />

www.loewe-intense.de


Buch zum Film<br />

Film zum Buch<br />

100 % WOLF<br />

ab 2. <strong>Juli</strong> im Kino<br />

Autorin: Almut Schmidt<br />

RavensbuRgeR<br />

A: SELBST/MMB<br />

Freddy Lupin sieht aus<br />

wie ein gewöhnlicher<br />

Junge. Doch wie der Rest seiner<br />

Familie kann er sich in einen Werwolf<br />

verwandeln – wenn er alt genug ist.<br />

Als es endlich so weit ist, läuft Freddys<br />

erste Verwandlung vom Menschen<br />

zum Werwolf nicht ganz nach Plan: Er<br />

verwandelt sich in einen kläffenden<br />

pinken Pudel ...<br />

Fabian OdeR deR<br />

gang vOR die Hunde<br />

ab 6. <strong>August</strong> im Kino<br />

Autorin: Erich Kästner<br />

atRium | A: MM<br />

Dr. Jakob Fabian<br />

wirft sich in erotische<br />

Abenteuer, trinkt mit<br />

Journalisten um die Wette und versucht,<br />

im Labyrinth der Großstadt seine<br />

Integrität und seine Ideale zu behaupten.<br />

Dann lernt Fabian im Atelier einer<br />

Bildhauerin, wo sich leichte Mädchen<br />

und Todeskandidaten ein Stelldichein<br />

geben, die junge Juristin Cornelia kennen.<br />

Die beiden verlieben sich – doch<br />

die Liebe hat keine Konjunktur.<br />

maRtin eden<br />

ab 20. <strong>August</strong> im Kino<br />

Autor: Jack London<br />

dtv | A: MM<br />

Der Matrose Martin Eden<br />

verliebt sich in die aus<br />

wohlhabendem Hause<br />

stammende Ruth. Um<br />

die gebildete junge Frau für sich zu<br />

gewinnen, wird er zum Autodidakten.<br />

Dabei entdeckt Martin seine Liebe zum<br />

Schreiben und beschließt, Schriftsteller<br />

zu werden. Aber niemand scheint<br />

seine Bemühungen ernst zu nehmen ...<br />

kurzmeldungen<br />

HelloFresh. Das<br />

Kochbuch bei DK<br />

Der Münchner DK<br />

Verlag Dorling Kindersley<br />

wird im <strong>August</strong><br />

gemeinsam mit<br />

HelloFresh das erste<br />

deutschsprachige Kochbuch des Kochboxen-Lieferanten<br />

herausbringen. Begleitet<br />

wird die Buchkooperation von<br />

einer gemeinsamen Vertriebs- und<br />

Marketingkampagne. Neben Gewinnspielaktionen<br />

für den Handel, bestehend<br />

aus einer HelloFresh-Kochbox und dem<br />

Kochbuch sowie einer gemeinsamen Social-Media-Kampagne,<br />

stellt HelloFresh<br />

Gutscheine zum Testen und Probieren<br />

des All-in-One-Services zur Verfügung.<br />

In den Büchern und Boxen wird mittels<br />

Flyer auf die Produkte des jeweiligen Kooperationspartners<br />

hingewiesen.<br />

Lyrik sucht neue<br />

Kooperationsformen<br />

Autor Alexander Peer<br />

hat für seinen neuen<br />

Lyrikband Gin zu Ende,<br />

achtzehn Uhr eine<br />

Crowdfunding-Kampagne<br />

gestartet. Die<br />

Pandemie und der damit verbundene<br />

Lockdown haben ihn dazu veranlasst,<br />

alternative Finanzierungsformen für<br />

Kunstprojekte zu suchen. Am 18. Oktober<br />

erscheint sein neuer Gedichtband in<br />

der Reihe Limbus Lyrik. Begleitet werden<br />

die Texte, die formal viele Wege beschreiten,<br />

von Fotografien, die an verschiedensten<br />

Orten Europas entstanden sind.<br />

Filmrechte vergeben<br />

Die Film Manufacturers<br />

GmbH mit Sitz in<br />

München hat sich die<br />

Filmrechte an Constantin<br />

Schreibers Roman<br />

Die Kandidatin aus dem<br />

Hoffmann und Campe<br />

Verlag gesichert. In seinem ersten Roman<br />

wagt der Tagesschau-Sprecher einen<br />

Blick in die nahe Zukunft und porträtiert<br />

Deutschland als ein gespaltenes Land<br />

mit einer völlig veränderten Medienlandschaft,<br />

strengen Quotenregelungen und<br />

einem Bundestagswahlkampf, in dem<br />

die muslimische Kandidatin einer ökologischen<br />

Partei gute Chancen auf das Amt<br />

der Bundeskanzlerin hat.<br />

Nymphenburger startet mit neuem<br />

Logo ins Herbstprogramm<br />

Seit 2020 ist Nymphenburger Teil des<br />

KOSMOS Ratgeberprogramms. Persönlichkeitsentwicklung,<br />

Naturspiritualität<br />

und Alternative Heilweisen sind<br />

die Kernthemen des Imprints. Nun bekommt<br />

Nymphenburger ein neues Logo,<br />

das erstmals mit den Herbstneuheiten<br />

präsentiert wird.<br />

Neuer Roman<br />

von Ken Follett<br />

Bastei Lübbe stellt das<br />

Cover der deutschsprachigen<br />

Ausgabe von<br />

NEVER vor. Das Buch<br />

erscheint zeitgleich mit<br />

der englischsprachigen<br />

Originalausgabe am 9. November bei<br />

Lübbe. Es ist mehr als ein Thriller, reich<br />

an authentischen Details und führt vom<br />

sengenden Kern der Sahara bis in die<br />

innersten Kammern der Macht in den<br />

großen Hauptstädten der Welt.<br />

Allegro Pastell<br />

wird verfilmt<br />

Die Rowohlt Medienagentur<br />

hat die Filmrechte<br />

an Leif Randts<br />

Lovestory Allegro Pastell<br />

(Kiepenheuer & Witsch)<br />

an die Produktionsfirma<br />

Walker+Worm verkauft. Regie wird<br />

Leonie Krippendorff führen, das Drehbuch<br />

schreibt der Autor selbst. Allegro<br />

Pastell ist eine moderne Liebesgeschichte<br />

über eine Fernbeziehung zwischen<br />

Südhessen und Berlin. Mit Leichtigkeit<br />

und beinah übermäßigem Realismus<br />

erzählt Randt von Romanautorin Tanja<br />

und Webdesigner Jerome – und ihrer fast<br />

normalen Liebe.<br />

Film ab!<br />

40 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


jeder schweigt von etwas anderem<br />

Teresa Petrovitz im Gespräch mit<br />

Eva Menasse<br />

Die Geschichte eines<br />

furchtbaren Verbrechens<br />

Advertorial<br />

© Jörg Steinmetz<br />

Frau Menasse, nach der Erzählsammlung<br />

Tiere für Fortgeschrittene<br />

haben Sie nun wieder einen Roman<br />

verfasst. In Dunkelblum vereinen<br />

Sie gekonnt verschiedene Genres, Sie<br />

spielen mit Elementen des historischen<br />

Romans, des Anti-Heimatromans, des<br />

Kriminalromans. Wie würden Sie Ihr<br />

Werk beschreiben?<br />

Menasse: Als Autor ist man meistens<br />

nicht die beste Person, sein Buch zu<br />

beschreiben. Die Bücher werden von<br />

selbst etwas, was man vorher nicht<br />

gewusst hat. Was ich aber sehr genau<br />

weiß, ist die Frage, die mich angetrieben<br />

hat, Dunkelblum zu schreiben: Wie ist<br />

so etwas möglich? So ein Verbrechen,<br />

so ein jahrzehntelanges Schweigen? Die<br />

Antwort ist banal: Menschen sind so. Sie<br />

stellen was an, auch das Grauenhafteste,<br />

und tun nachher, als wäre nichts<br />

gewesen. Aber diese Banalität wollte ich<br />

dann doch komplex und im Detail, auf<br />

eine nachvollziehbare Weise, darstellen.<br />

Der Schauplatz des Romans ist der<br />

fiktive Ort Dunkelblum, Inbegriff einer<br />

österreichischen Kleinstadt an der<br />

Grenze zu Ungarn, in dem die „große<br />

Geschichte“ des 20. Jahrhunderts auf die<br />

„kleine Geschichte“ einer aufeinander<br />

eingeschworenen Dorfgemeinschaft<br />

trifft. Dreh- und Angelpunkt Ihres<br />

Werks ist das Thema der historischen<br />

Schuld, in Ihrer Danksagung verweisen<br />

Sie auf Martin Pollacks Essay<br />

„Kontaminierte Landschaften“ –<br />

kontaminiert in dem Sinne, als in<br />

Europa unter unzähligen Landstrichen<br />

die Verbrechen und Massaker des 20.<br />

Jahrhunderts verborgen und zugleich<br />

dem Vergessen anheimgegeben sind.<br />

Könnte man Ihr Buch als literarische<br />

Antwort auf Pollacks Essay betrachten?<br />

Menasse: Vielleicht nicht gerade als<br />

Antwort, aber als fiktive Erläuterung<br />

dieser These, die mir schon sehr<br />

einleuchtet. Alles Schreckliche, das<br />

geschieht, bleibt metaphysisch irgendwie<br />

stehen in Landschaft und Geschichte,<br />

wenn man damit nicht irgendeinen<br />

Umgang findet. Es ist doch längst<br />

bewiesen, dass Ehrlichkeit und Reue<br />

läutern und die Zukunft heller machen<br />

können. Dazu brauch ich gar keine<br />

Religion.<br />

Welche Themen wollten Sie außerdem<br />

in Ihrem Werk verarbeiten? Im Roman<br />

bieten sich geschichtliche Sujets seit<br />

jeher besonders für Zeitkritik an …<br />

Menasse: Ich glaube, in allen meinen<br />

Büchern interessiert mich wesentlich<br />

der menschliche Faktor. Wie Menschen<br />

miteinander umgehen, sich selbst und<br />

andere belügen, sich die eigenen Taten<br />

beschönigen, während gleichzeitig<br />

andere fast am Schuldgefühl ersticken<br />

für bloße Unterlassungen. Menschen<br />

sind so faszinierend, und wie sie<br />

interagieren, ist so komplex und schwer<br />

vorhersehbar. Aber eben auch sehr<br />

unterhaltsam.<br />

In Ihrem Roman verknüpfen Sie verschiedene<br />

Erzählstränge und lassen<br />

ein großes Figurenensemble auftreten.<br />

Wie lange haben Sie insgesamt daran<br />

gearbeitet?<br />

Menasse: Es war der längste und<br />

komplizierteste Schreibprozess bisher,<br />

ich habe im Frühling 2018 mit der<br />

Recherche begonnen und Ende 2020<br />

das Manuskript in der ersten Fassung<br />

abgeschlossen. Also, das waren deutlich<br />

mehr als zweieinhalb Jahre. Aber wie<br />

nach der Geburt eines Kindes kommt es<br />

einem nachher wie ein Spaziergang vor,<br />

der es definitiv nicht war.<br />

Mittlerweile befinden Sie sich nach<br />

der durch die Pandemie verursachten<br />

Zwangspause wieder auf Lesetour,<br />

der Kulturbetrieb hat wieder an Fahrt<br />

gewonnen. Wie erleben Sie diese Zeit?<br />

Menasse: Ich erlebe bisher eine so<br />

große Freude und Dankbarkeit beim<br />

Publikum, das ist überwältigend. Plötzlich<br />

wird uns allen klar, wie groß auch<br />

so kleine Freuden wie Lesungen sein<br />

können, nachdem sie eine Weile gar<br />

nicht möglich gewesen sind. Ich hoffe,<br />

die vierte Welle kommt nicht so schnell<br />

oder gar nicht.<br />

Vielen Dank für das Gespräch!<br />

528 Seiten,<br />

Hardcover,<br />

mit Schutzumschlag<br />

978-3-462-04790-5<br />

€ 25,70<br />

Kiepenheuer & Witsch<br />

ET: 19. <strong>August</strong><br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21 41


estsellerlisten juni<br />

Die SCHWARZER-BEStSEllERliStEN basieren auf einer Umfrage bei einem repräsentativen Panel österreichischer Sortiments-Buchhandlungen. Reihung nach Punkten und Gewichtung<br />

der Buchhandlungen. Die Auswertung basiert auf der Zuordnung der Verlage im VLB. Ziffern in Klammern = Platzierung im Vormonat. Für die Erhebung ist das Verlagsbüro<br />

Schwarzer verantwortlich: Tel. 01/548 13 15-0, E-Mail verlagsbuero@schwarzer.at. © by Verlagsbüro Schwarzer – Erhebungszeitraum: 16. Mai bis 15. Juni<br />

Belletristik<br />

Sachbuch<br />

Taschenbuch<br />

1<br />

Sebastian Fitzek<br />

Der erste letzte Tag<br />

DRoemeR (–)<br />

1<br />

Hugo Portisch u. a.<br />

So sah ich. Mein Leben<br />

stoRy.one (9)<br />

1<br />

K. Reiss, S. Bhakdi<br />

Corona unmasked<br />

GolDeGG (–)<br />

2<br />

Bernhard Aichner<br />

Dunkelkammer<br />

BtB (2)<br />

2<br />

Richard David Precht<br />

Von der Pflicht<br />

GolDmann (1)<br />

2<br />

Beate Maxian<br />

Die Tote im Kaffeehaus<br />

GolDmann (4)<br />

3<br />

Martin Walker<br />

Französisches Roulette<br />

DioGenes (–)<br />

3<br />

Sahra Wagenknecht<br />

Die Selbstgerechten<br />

camPUs (–)<br />

3<br />

Jojo Moyes<br />

Die Frauen von Kilcarrion<br />

Rowohlt PolaRis (1)<br />

4<br />

Lucinda Riley<br />

Die verschwundene<br />

Schwester<br />

GolDmann (–)<br />

4<br />

Christina Bauer<br />

Backen mit Christina<br />

lÖwenZahn (4)<br />

4<br />

Clemens G. Arvay<br />

Corona-Impfstoffe<br />

QUaDRiGa (2)<br />

5<br />

Barbara Frischmuth<br />

Dein Schatten tanzt<br />

in der Küche<br />

aUfBaU (–)<br />

5<br />

Thomas Brezina<br />

Die Bibel in Reimen<br />

joPPy (3)<br />

5<br />

Martin Walker<br />

Connaisseur<br />

DioGenes (–)<br />

6<br />

<strong>Juli</strong> Zeh<br />

Über Menschen<br />

lUchteRhanD (1)<br />

6<br />

Karl Ploberger<br />

Garteln ohne Garten<br />

avBUch (2)<br />

6<br />

Delia Owens<br />

Der Gesang der Flusskrebse<br />

heyne (6)<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

Donna Leon<br />

Flüchtiges Begehren<br />

DioGenes (–)<br />

John Grisham<br />

Der Polizist<br />

heyne (–)<br />

Renate Welsh<br />

Die alte Johanna<br />

cZeRnin (–)<br />

Thomas Stipsits<br />

Uhudler-Verschwörung<br />

UeBeRReUteR (5)<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

Christina Bauer<br />

Kuchen backen mit Christina<br />

lÖwenZahn (–)<br />

Konrad Paul Liessmann<br />

Alle Lust will Ewigkeit<br />

Zsolnay (7)<br />

Ferdinand von Schirach<br />

Jeder Mensch<br />

lUchteRhanD (–)<br />

Jamie Purviance<br />

Weber’s Gasgrillbibel<br />

GRäfe UnD UnZeR (–)<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

Hera Lind<br />

Grenzgängerin aus Liebe<br />

Diana (3)<br />

Claire Douglas<br />

Beste Freundin<br />

PenGUin (–)<br />

Blanka Lipinska ´<br />

365 Tage. Dieser Tag<br />

Blanvalet (5)<br />

Alex Beer<br />

Das schwarze Band<br />

Blanvalet (–)<br />

Zum Download als vierfarbiges Poster für den Buchhandel auf www.schwarzer.at/bestseller<br />

42<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


„Welch eine hervorragende Idee:<br />

Lass alle, die gerne schreiben und von ihren<br />

Erfahrungen und Erlebnissen berichten,<br />

auch tatsächlich schreiben, kurz und prägnant.“<br />

Hugo Portisch 2018 an Hannes Steiner<br />

Das hätte ihm gefallen …<br />

story.one – auf Platz 1 der Bestsellerlisten<br />

Es bleibt spannend<br />

Die story.one Community bedankt<br />

sich beim österreichischen<br />

Buchhandel


© Foto <strong>August</strong><br />

Ossi Hejlek im Gespräch mit<br />

MMag. Gerald Klonner<br />

Geschäftsführer Verlag Anton Pustet<br />

»Neben dem Sachbuch<br />

wächst uns die Literatur<br />

zusehends mehr ans Herz«<br />

Wo liegen Ihre Schwerpunkte im Verlagsprogramm?<br />

Kann man den Verlag<br />

Anton Pustet als Vollverlag bezeichnen?<br />

Klonner: Wir verstehen uns klar als<br />

Sachbuchverlag mit einem Spektrum<br />

von Architektur und Stadtraum über<br />

Geschichte, Kulinarik, Kultur und Umwelt<br />

bis zum Bereich Wandern und<br />

Freizeit. Ratgeber überlassen wir anderen<br />

(lacht). Wir pflegen auch eine<br />

kleine feine belletristische Schiene,<br />

die wir zunehmend liebgewinnen und<br />

weiter ausbauen wollen. Hier haben wir<br />

gerade mit Emil Bobi und seinem Werk<br />

44<br />

Abara Da Kabar einen Autor, der quer<br />

durch alle Medien hoch gelobt wird.<br />

Aktuell haben wir heute den neuen<br />

Klaus Ranzenberger in die Druckerei<br />

geschickt. Er trägt den Titel Mostkost.<br />

Im Frühjahr 2022 werden sogar fünf<br />

Belletristik-Titel im Programm zu finden<br />

sein.<br />

Wie entstand die späte Belletristik-Berufung?<br />

Klonner: Einerseits macht uns dieser<br />

Bereich große Freude. Andererseits<br />

können wir durch die deutlich geringeren<br />

Herstellkosten als bei einem Sachbuch<br />

immer wieder Titel ausprobieren –<br />

auch jungen Autoren eine Chance<br />

geben. Im Sachbuch schlagen sich Bildkosten,<br />

Bildbeschaffung, Rechte-Abklärung,<br />

Herstellung, Kartographie etc.<br />

deutlich auf die Werkkosten nieder. Aber<br />

auch der Faktencheck, bei historischen<br />

Daten und Eigennamen, macht sich<br />

gerade bei wissenschaftlichen Werken<br />

bemerkbar. Bei der Belletristik ist das<br />

wesentlich einfacher. Hier können auch<br />

die Erstauflagen risikofreier gestaltet<br />

werden, da man mittlerweile schnell<br />

in Kleinauflagen nachproduzieren<br />

kann. Im Sachbuch braucht man<br />

andere Startauflagen, auch um den<br />

Ladenpreis nicht explodieren zu lassen.<br />

Wobei Kalkulation bekannterweise<br />

nicht alles ist – die Auflagen sollten ja<br />

auch in einem verkaufbaren Rahmen<br />

bleiben. Schöngerechnet ist schnell<br />

etwas. In puncto Belletristik haben wir<br />

auch insofern große Freude, da wir uns<br />

mittlerweile vor fünf Jahren dazu bereit<br />

erklärt haben, das Mölltaler Geschichten<br />

Festival zu unterstützen. Da kommt<br />

bald der fünfte Band heraus. Aktuell<br />

hatten wir 350 Einsendungen von noch<br />

weitgehend unbekannten Schreibtalenten.<br />

Für mich ist es eigentlich die Pflicht<br />

eines Verlages, auch für die Motivation<br />

des Nachwuchses zu sorgen, jungen<br />

Talenten eine Bühne zu bieten. Das<br />

macht sich auf Dauer bezahlt.<br />

Wie sieht es im Verlagsalltag von Anton<br />

Pustet mit der Onlinewelt aus?<br />

Klonner: Die digitalen Arbeits- und<br />

Organisationsprozesse bei uns im Verlag<br />

sind sehr weit fortgeschritten. Was<br />

mich in dem Zusammenhang auch<br />

sehr freut, ist, dass wir einen guten<br />

www.pustet.at<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


ancheninterview verlag anton pustet<br />

Mix aus Homeoffice und persönlicher<br />

Anwesenheit gefunden haben. Während<br />

der Lockdownzeiten konnten wir deutlich<br />

mehr Bewegung auf unserer Website<br />

feststellen – ein Vielfaches von<br />

davor. Schön, dass der Buchhandel auch<br />

in den schwierigen Zeiten besonders<br />

Titel aus dem Wanderführer-Segment<br />

so stark bestellt und verkauft hat. Dass<br />

wir vor zwei Jahren für teures Geld eine<br />

komplett neue Website programmieren<br />

ließen, hat sich jetzt bewährt.<br />

Das Hotel hat eine Kooperation mit<br />

lokalen Buchhandlungen, die die Bücher<br />

ins Hotel liefern. Besonders gut gefällt<br />

mir auch die Gästeküche, in der Gäste<br />

ihre Freunde einladen und sie bekochen<br />

können. Das eignet sich sehr gut für<br />

Kochbuch-Präsentationen – wir sind<br />

schon am Überlegen (lacht).<br />

Sie haben zuvor die Wanderführer erwähnt.<br />

Wie wichtig ist das Regionalprogramm<br />

für Sie?<br />

Klonner: Wir freuen uns sehr auf das<br />

Kochbuch von Roland Essl, Alpenkulinarik.<br />

Ein Fixpunkt in unserem kulinarischen<br />

Segment ist auch Taliman<br />

Sluga, der dieses Jahr das Roséwein-Kochbuch<br />

herausbringt. Diese knapp unter<br />

20 Euro liegenden Geschenkbuchserien<br />

funktionieren sehr gut – wenn die<br />

Themen stimmen.<br />

Zwei Sachbücher stechen einem in der<br />

Vorschau besonders ins Auge: Haie im<br />

Alpenvorland und Dimensionen des<br />

Weltalls ...<br />

Wie sehr nutzen Sie als Verlag auch die<br />

Sozialen Netzwerke?<br />

Klonner: Wir haben einen eigenen<br />

Halbtagsmitarbeiter dafür abgestellt.<br />

Man kann diese Bereiche nicht mehr<br />

einfach mitlaufen lassen. Natürlich<br />

kostet das Geld, das nicht unmittelbar<br />

retour kommt – aber ohne geht es nicht<br />

mehr. Facebook ist für uns unverzichtbar<br />

geworden. In dem Zusammenhang<br />

sei auch erwähnt, wie wichtig die<br />

Umtriebigkeit der Autorenschaft in diesem<br />

Segment ist. Deren gute Vernetztheit<br />

trägt zum Verkaufserfolg deutlich bei.<br />

Mir kam zu Ohren, dass der Verlag<br />

Anton Pustet auch Partner des neuen<br />

Lesehotels am Predigtstuhl in Bad<br />

Goisern ist. Worum geht es dabei genau?<br />

Klonner: Ich habe vor zwei Jahren<br />

davon Kenntnis erlangt, dass Frau Dr.<br />

Silke Seemann das damals baufällige<br />

Hotel neu beleben möchte. Das ist jetzt<br />

passiert. Der Betrieb wird im <strong>Juli</strong> als<br />

Hotel für Lesefreudige eröffnet. Es gibt<br />

20 Themenzimmer, jeweils mit einer<br />

Verlagspatenschaft – von Suhrkamp<br />

über AT bis eben Anton Pustet.<br />

Jedes Zimmer wird laufend mit den<br />

Neuerscheinungen des jeweiligen Verlages<br />

ausgestattet. Weiters gibt es eine<br />

vertikale Bibliothek – vom Keller<br />

bis ins vierte Obergeschoss –, eine<br />

architektonische Meisterleistung. Die<br />

Bibliothek umfasst zigtausende Bücher.<br />

Und sollte es Gäste geben, die Bücher<br />

kaufen möchten, auch kein Problem.<br />

Klonner: Mit einem Regionalprogramm<br />

sein Umfeld perfekt zu bedienen, wird in<br />

Zukunft immer wichtiger. Noch wichtiger,<br />

als es das heute schon ist. Unsere<br />

Titel Sagenhaftes Kremsmünster und<br />

Sagenhaftes Bad Hall können natürlich<br />

in ganz Österreich in den Buchhandlungen<br />

stehen. In den beschriebenen<br />

Gebieten selbst ist der Absatz jedoch<br />

richtig stark. Die Menschen wollen<br />

Bücher aus und über ihre Heimatregion –<br />

Touristen und Feriengäste natürlich auch.<br />

Oder die Märchenhaften Kraftplätze<br />

von Nina Stögmüller – die Titel laufen<br />

prächtig ... egal, ob es das Mühlviertel<br />

oder das Waldviertel betrifft!<br />

Was bringt der Herbst an kulinarischen<br />

Leckerbissen?<br />

Highlights aus dem Herbstprogramm<br />

Roland Essl, Alpenkulinarik<br />

Geschichten und Rezepte<br />

der alpenländischen Küche<br />

ca. 256 S., dg. farbig bebildert,<br />

Hardcover, Lesebändchen<br />

978-3-7025-1024-4, ca. € 29,–<br />

ET: September<br />

Iris Feichtinger, Jürgen Pollerspöck<br />

Haie im Alpenvorland. Fossile<br />

Zeugen eines verschwundenen<br />

Paradieses, ca. 208 S., dg. farbig<br />

bebildert, Hardcover<br />

978-3-7025-1023-7, ca. € 25,–<br />

ET: November<br />

Klonner: Arnold Hanslmeier ist kein<br />

Unbekannter mehr. Er brachte schon<br />

Unser Platz im Kosmos bei uns heraus.<br />

In seinem neuen Buch bricht er sein<br />

immenses Wissen noch mehr für<br />

eine breite Leserschaft herunter. Er<br />

ist auch ein fesselnder Referent. Als<br />

Oberösterreicher interessiert mich natürlich<br />

das Alpenvorland ganz besonders.<br />

Warum man Haie und andere<br />

versteinerte Lebewesen in dieser Region<br />

findet, dem gehen Iris Feichtinger und<br />

Jürgen Pollerspöck auf die Spur. Die<br />

Menschen sind sehr an Erdgeschichte<br />

interessiert. Das Buch wird sie auch<br />

aufgrund der zahlreichen Abbildungen<br />

begeistern. Wir haben ein wirklich<br />

starkes Herbstprogramm – ich bin sehr<br />

zuversichtlich.<br />

Danke für das Gespräch!<br />

Arnold Hanslmeier<br />

Dimensionen des Weltalls<br />

ca. 192 S., dg. farbig bebildert,<br />

Hardcover, 978-3-7025-1028-2<br />

ca. € 25,–, ET: September<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

45


geburts- und todestage im august–september<br />

7. <strong>August</strong>: 55. Geburtstag von Robert Seethaler<br />

robert Seethaler<br />

DEr LEtztE Satz<br />

128 Seiten, Hardcover<br />

€ 19,60 | 978-3-446-26788-6<br />

haNSEr, A: MM<br />

An Deck eines Schiffes auf dem Weg<br />

von New York nach Europa sitzt Gustav<br />

Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker<br />

der Welt, doch sein Körper schmerzt,<br />

hat immer schon geschmerzt. Während<br />

ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut<br />

umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in<br />

den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal<br />

noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade<br />

unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines<br />

Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat.<br />

22. <strong>August</strong>: 10. Todestag von Vicco von Bülow<br />

Loriot<br />

Im WahLkampf mIt LorIot<br />

128 Seiten, illustriert, Hardcover<br />

€ 12,40 | 978-3-257-02179-0<br />

DIoGENES, A: MM, ET: 23. Juni<br />

Die besten Cartoons und Sketche<br />

zu Wahlkampf und Politik.<br />

Politik mag die Kunst des Möglichen<br />

sein, doch im Wahlkampf muss<br />

man manchmal das Unmögliche<br />

versuchen – auch wenn ehelicher Zwist über die richtige Partei<br />

nicht immer zu vermeiden ist. In über achtzig Zeichnungen<br />

und sieben Sketchen zeigt Loriot, wie man die Herzen – und<br />

Stimmen – der Wähler gewinnt, von vollem Körpereinsatz für die<br />

Demokratie bis hin zum richtigen Foto fürs Wahlplakat.<br />

5. September: 75. Geburtstag von Lily Brett<br />

Lily brett<br />

aLt SIND NUr DIE aNDErEN<br />

ca. 81 Seiten, Softcover<br />

ca. € 10,30 | 978-3-518-47175-3<br />

SUhrkamp, A: MM, ET: 10. Oktober<br />

Lily Brett erzählt von Begebenheiten<br />

ihres Alltags, davon, wie sie wildfremden<br />

Menschen auf der Straße zuwinkt, weil<br />

sie sie mit ihrem Mann verwechselt,<br />

wie sie Zeugin eines Speeddatings für<br />

Senioren wird und über die Anschaffung<br />

eines Dreirads für Erwachsene nachdenkt, von peinlichen<br />

Arztbesuchen und von Apple-Mitarbeitern, die sich ihr nur im<br />

Doppelpack gewachsen fühlen. Wie kaum eine andere, richtet<br />

sie einen humor- und doch liebevollen und dabei schonungslosen<br />

Blick auf ihr eigenes Altern.<br />

12. September: 100 Geburtstag von Stanisław Lem<br />

Stanisław Lem<br />

SoLarIS<br />

288 Seiten, Softcover<br />

€ 12,40 | 978-3-548-06529-8<br />

ULLStEIN, A: MM, ET: 30. <strong>August</strong><br />

Der Planet Solaris ist von einem Ozean<br />

bedeckt, der eigenen physikalischen<br />

Gesetzen zu gehorchen scheint. Der<br />

Psychologe Kris Kelvin wird geschickt,<br />

um die Wissenschaftler, die den Ozean<br />

von einer Raumstation aus untersuchen,<br />

zu unterstützen. Doch nichts hätte ihn auf die merkwürdigen<br />

Ereignisse vorbereiten können, die ihn dort erwarten. Kann es<br />

sein, dass der Ozean ein eigentümlich intelligentes Wesen ist,<br />

das die Vergangenheit heraufbeschwört – aus Gründen, die niemand<br />

versteht?<br />

18. September: 50. Geburtstag von Anna Netrebko<br />

anna Netrebko<br />

DEr GESChmaCk mEINES LEbENS<br />

ca. 160 Seiten, Hardcover<br />

€ 30,– | 978-3-222-15081-4<br />

moLDEN, A: MLO, ET: 30. <strong>August</strong><br />

Mit ihrer Stimme verzaubert Anna<br />

Netrebko Millionen von Menschen<br />

in aller Welt. Temperament und<br />

Sinnlichkeit, Leidenschaft und<br />

Lebenslust bestimmen ihre faszinierende<br />

Bühnenpräsenz. Die<br />

Anforderungen, die der Alltag des klassischen Musikgeschäfts<br />

an einen Opern-Topstar wie sie stellt, sind jedoch enorm<br />

hoch: Die großartige Sängerin zeigt in diesem Buch, wie es ihr<br />

gelingt, Familie und Gesangskunst, Privates und Berufliches im<br />

Gleichgewicht zu halten.<br />

30. September: 40. Geburstag von Cecelia Ahern<br />

Cecelia ahern<br />

SommErSproSSEN<br />

ca. 400 Seiten, Hardcover<br />

€ 20,60 | 978-3-8105-3045-5<br />

fISChEr krüGEr, A: HGV<br />

ET: 27. Oktober<br />

Allegra ist bei ihrem Vater aufgewachsen.<br />

Jetzt ist sie nach Dublin gezogen,<br />

um ihre Mutter zu finden. Allegra jobbt<br />

als Hilfspolizistin, verteilt auf ihren<br />

täglichen Runden Strafzettel. Sie lebt<br />

zurückgezogen, lässt niemanden an sich heran. Bis ihr eines<br />

Tages ein arroganter Ferrari-Fahrer eine Frage an den Kopf wirft.<br />

Völlig durcheinander, beginnt Allegra sich zu fragen: Wer sind<br />

eigentlich die fünf wichtigsten Menschen in meinem Leben?<br />

Eine mitreißende Sinn-Suche beginnt.<br />

46<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


25 Jahre Lübbe Audio<br />

Zum 25-jährigen Jubiläum sind sechs<br />

hochwertige Hörbuch-Boxen von David<br />

Baldacci, Andreas Eschbach, Ken Follett,<br />

Petra Hülsmann und Bernd Stelter<br />

erschienen. Lübbe Audio produziert in<br />

den vier hauseigenen Tonstudios Hörbücher<br />

und Hörspiele, die bereits vielfach<br />

ausgezeichnet wurden, u. a. mit dem<br />

Deutschen Hörspiel-Award, dem Deutschen<br />

Phantastik-Preis, dem Deutschen<br />

Hörbuchpreis, dem Österreichischen<br />

Buchliebling und dem Internationalen<br />

Buchpreis Corine. Das Programmspektrum<br />

reicht von historischen Romanen<br />

sowie Thrillern, Krimis und Horror über<br />

moderne Frauenliteratur, Romantik und<br />

aktuelle Sach- und Kinderthemen bis<br />

hin zur Kult-Hörspielserie John Sinclair.<br />

Die eindrucksvollsten Erinnerungen<br />

von Programmleiterin Kerstin Kaiser<br />

sind „die Begegnungen mit großartigen<br />

Künstlern wie etwa André Heller, das<br />

Gefühl, hier entsteht jetzt etwas wirklich<br />

Besonderes wie bei der Aufnahme von<br />

Er ist wieder da, Lösungen für eine Hörbuchform<br />

gefunden zu haben, die nicht<br />

alltäglich ist und von der alle Beteiligten<br />

begeistert waren wie beim Interview von<br />

Frank Buschmann mit Mesut Özil, die<br />

Aufnahme an außergewöhnlichen Orten,<br />

z. B. mit Kardinal Meisner im Besucherzimmer<br />

der Erzdiözese Köln, die umfangreichste<br />

Produktion mit fast 7.500<br />

Hörminuten sämtlicher DUNE-Bände ...“<br />

Neuerscheinungen bei GOYAlibre<br />

In T wie Tessa. Plötzlich<br />

Geheimagentin,<br />

dem ersten Teil der<br />

neuen Reihe von Erfolgsautorin<br />

Frauke<br />

Scheunemann, löst<br />

Tessa zusammen mit ihrem Sidekick,<br />

der sprechenden Maus Hector, ihren<br />

ersten Fall. Das Hörbuch für Kinder ab<br />

elf Jahren wird mit viel Witz von Leonie<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

hoerbuch<br />

Landa gesprochen.<br />

Mystisch geht es mit<br />

Catacombia. Abstieg<br />

in die Tiefe weiter.<br />

Der 13-jährige Sam<br />

stürzt mitten in der<br />

Nacht durch einen Schacht in die von<br />

düsteren Legenden umwobene Stadt Catacombia<br />

tief unter die Erdoberfläche.<br />

Der fesselnde Trilogie-Auftakt von Autor<br />

R.L. Ferguson wird spannungsvoll von<br />

<strong>Juli</strong>an Greis gesprochen.<br />

Neues von<br />

Ken Follett<br />

Ken Folletts neuestes,<br />

actiongeladenes<br />

Werk NEVER spielt<br />

in der Gegenwart<br />

und erzählt die Geschichte einer globalen<br />

Krise, die sich immer mehr zuspitzt und<br />

den Mächtigen dieser Welt vollends zu<br />

entgleiten droht. Und wie stets weiß Follett<br />

seine Leserschaft in Atem zu halten:<br />

Bis zur letzten Seite bleibt der Ausgang der<br />

Katastrophe offen. Das Hörbuch erscheint<br />

am 9. November bei Lübbe Audio.<br />

Hanni & Nanni kommen<br />

auf die Tonie-Box<br />

Ob Die drei !!!, Kosmo & Klax<br />

oder Bibi & Tina: „Gemeinsam<br />

sind wir<br />

stark“ – das ist das<br />

Motto vieler Tonies,<br />

ein Motto, das perfekt<br />

zum Internationalen<br />

Tag der Freundschaft am 30. <strong>Juli</strong> passt.<br />

Eine der wohl bekanntesten Freundschaftsgeschichten<br />

kommt passenderweise<br />

kurz vorher auf die Toniebox: Hanni<br />

& Nanni. Ab 15. <strong>Juli</strong> gibt es gleich beide<br />

Zwillinge als Tonie – einmal mit den Geschichten<br />

Hanni & Nanni voll im Trend<br />

und Hanni & Nanni im Hochzeitsrausch.<br />

Hörbuch des<br />

Monats <strong>Juli</strong><br />

der Deutschen Akademie<br />

für Kinderund<br />

Jugendliteratur:<br />

• Annika Scheffel/<br />

Sommer auf Solupp/Silberfisch.<br />

47<br />

DAS BUCH<br />

ZUR NETFLIX-<br />

KULTSERIE<br />

Wie viel von „The Crown“ ist<br />

historische Realität und was ist<br />

reine Fiktion? Ihr Schöpfer, Peter<br />

Morgan, ist einer der bedeutendsten<br />

Spezialisten für die britische<br />

Monarchie. Doch er steht, wie er<br />

selbst sagt, eher auf der „romantischen<br />

Seite der Geschichte“. Zeit<br />

also für einen Faktencheck und die<br />

Entschlüsselung der historischen<br />

Begebenheiten aller vier bisher ausgestrahlten<br />

Staffeln, Folge für Folge.<br />

208 Seiten, zahlreiche Illustrationen,<br />

180 x 240 mm, Hardcover,<br />

ISBN 978-3-96664-307-8<br />

€ (A) 20,60<br />

HEEL Verlag GmbH | www.heel-verlag.de<br />

Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Vertreter<br />

Günther Lorenzoni | g.lorenzoni@a1.net<br />

oder über unsere Auslieferung<br />

Mohr Morawa | bestellung@mohrmorawa.at<br />

Bestellhotline +43 (1) 6 80 14-5<br />

Fax: +43 (1) 6 88 71-30


1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

1<br />

2<br />

3<br />

1<br />

2<br />

3<br />

1<br />

2<br />

3<br />

Nachbezugsspiegel<br />

Hörbuch<br />

Juni<br />

Medienlogistik<br />

Lobe: Valerie und die Gute-Nacht-<br />

Schaukel/cracked aNeGG recordS<br />

Lobe: die Geggis/cracked aNeGG<br />

recordS<br />

erne: alles über roboter/JUMBo<br />

Gernhäuser: alles über rennfahrzeuge/<br />

JUMBo<br />

droop: Turnen, tanzen, Musik machen/<br />

JUMBo<br />

Film<br />

Toplist<br />

Hier werden interessante DVDs bzw.<br />

Blu-rays für den Buchhandel – nach<br />

Auslieferungen geordnet – vorgestellt.<br />

orF Landkrimi-Set 6/<br />

HoaNzL<br />

Mohr Morawa<br />

Gruber, Hock: Und erlöse uns von den<br />

Blöden/oSTerWoLdaUdio<br />

Leon: Flüchtiges Begehren/dioGeNeS<br />

aichner: dunkelkammer/der HÖrVerLaG<br />

elsberg: der Fall des Präsidenten/<br />

raNdoM HoUSe aUdio<br />

Helfer: Vati/der HÖrVerLaG<br />

Walker: Französisches roulette/dioGeNeS<br />

riley: die verschwundene Schwester/<br />

der HÖrVerLaG<br />

Link: der Verehrer/raNdoM HoUSe aUdio<br />

Siegner: der kleine drache kokosnuss und<br />

die drachenprüfung/cBJ aUdio<br />

Hirschhausen: endlich!/der HÖrVerLaG<br />

Oetinger<br />

Nordqvist: Pettersson und Findus. Unsere<br />

schönsten abenteuer/oeTiNGer Media<br />

Nordqvist: Wie Findus zu Pettersson kam/<br />

oeTiNGer Media<br />

entspannungsmusik. ohne Stress ins<br />

Bett/iGeL recordS<br />

Hoanzl<br />

die dohnal. Frauenministerin, Feministin,<br />

Visionärin/HoaNzL<br />

Spuren des Bösen. Teil 7–9/<br />

HoaNzL<br />

Zeitfracht<br />

Soul/WaLT diSNey STUdioS HoMe eNTer-<br />

TaiNMeNT<br />

raya und der letzte drache/ WaLT diSNey<br />

STUdioS HoMe eNTerTaiNMeNT<br />

Little Britain, Great Box/WVG MedieN<br />

hoerbuch<br />

Die Preisträgerin in sechs Kategorien<br />

Schauspieler Alexander Fehling gewann<br />

den Preis in der Kategorie „Bester Interpret“<br />

für seine Lesung des autobiografischen<br />

Berichts Ist das ein Mensch? von<br />

Primo Levi (Der Audio Verlag). Als „Beste<br />

Interpretin“ wurde Schauspielerin Elisabeth<br />

Schwarz ausgezeichnet, die Anne-<br />

Marie die Schönheit von Yasmina Reza<br />

eingelesen hat (Hörbuch Hamburg). Bereits<br />

zum dritten Mal bekam Regisseur<br />

Klaus Buhlert den Preis in der Kategorie<br />

„Bestes Hörspiel“ – diesmal für Die Enden<br />

der Parabel von Thomas Pynchon<br />

(Hörbuch Hamburg). Der Schweizer<br />

Schriftsteller Thomas Hürlimann wurde<br />

in der Kategorie „Beste Unterhaltung“ für<br />

Einsiedeln (supposé) geehrt. Sprecherin<br />

und Schauspielerin Birte Schnöink durfte<br />

sich über die Auszeichnung in der Kategorie<br />

„Bestes Kinderhörbuch“ für Der<br />

Junge aus der letzten Reihe von Onjali K.<br />

Raúf (HÖRCOMPANY) freuen. Den Preis<br />

in der Kategorie „Bester Podcast“ teilten<br />

sich das Museum für Naturkunde Berlin<br />

und Lukas Klaschinski/Auf die Ohren<br />

GmbH für ihren Podcast „Beats & Bones“.<br />

Der Deutsche Hörbuchpreis ist in jeder<br />

Kategorie mit 3.333 € dotiert. Anstelle<br />

einer festlichen Gala im Funkhaus des<br />

WDR wurden die Preisträger in einer<br />

Live-Radiosendung präsentiert.<br />

Über historische<br />

Schuld und „richtiges“<br />

Erinnern<br />

Eva Menasse hat ein<br />

großes Geschichtspanorama<br />

am Beispiel<br />

einer kleinen Stadt entworfen, die<br />

immer wieder zum Schauplatz der Weltpolitik<br />

wird, und erzählt vom Umgang der<br />

Bewohner mit einer historischen Schuld.<br />

Dunkelblum ist ein schaurig-komisches<br />

Epos über die Wunden, die die Geschichte<br />

in die Landschaft und die Seelen der<br />

Menschen schlägt und die nicht vergehen.<br />

Die ungekürzte Autorenlesung erscheint<br />

am 19. <strong>August</strong> bei tacheles!<br />

Das Filmhörspiel<br />

zum Kinofilm<br />

Der neue Eberhofer-Film<br />

Kaiserschmarrndrama<br />

von<br />

Regisseur Ed Herzog<br />

startet am 5. <strong>August</strong> in den Kinos.<br />

Der Audio Verlag bringt am 20. <strong>August</strong><br />

das Filmhörspiel mit Sebastian Bezzel,<br />

Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff<br />

u. v. a heraus. Ein Mordfall rund um ein<br />

dorfbekanntes Cam-Girl erfordert Franz’<br />

ganze Aufmerksamkeit ...<br />

Köhlmeiers<br />

Liebeserklärung<br />

an Mensch und Tier<br />

Der Kater Matou<br />

sitzt auf einem<br />

Dachboden im 9.<br />

Bezirk in Wien und<br />

schreibt seine Memoiren. E.T.A Hoffmann<br />

und Andy Warhol kannte er persönlich,<br />

auf der Katzeninsel Hydra führte<br />

er einst einen autokratischen Staat und<br />

kämpfte im Kongo gegen die Kolonialherren.<br />

Seine Leben sind voller großer<br />

Abenteuer. Matou ist nicht irgendein Kater,<br />

er ist ein wilder Geschichtenerzähler<br />

und ein noch größerer Philosoph. Er ist<br />

der Homer der Katzen. Die ungekürzte<br />

Lesung mit Michael Köhlmeier erscheint<br />

am 23. <strong>August</strong> im Hörverlag.<br />

Böse sein<br />

für Anfänger<br />

Nach über 410.000<br />

verkauften Büchern<br />

der Reihe erscheint<br />

am 7. <strong>August</strong> bei<br />

Igel Records Das kleine Böse Buch als<br />

Hörbuchumsetzung für Kinder ab acht<br />

Jahren. Das kleine Böse Buch hat einen<br />

großen Traum: Es will ein richtig Böses<br />

Buch werden, ganz wie die Großen. Nur<br />

braucht es dafür die Hilfe der Leser – als<br />

Versuchskaninchen, um damit auf den<br />

richtigen ... äh, bösen Weg zu kommen!<br />

Und dann ist da auch noch Finster, der<br />

das Geheimnis der Bösartigkeit aufdecken<br />

und stehlen will. Ein Escape Room<br />

zum Anhören mit kniffligen Rätseln und<br />

schaurig-lustigen Geschichten.<br />

48 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


© Fachgruppe Niederösterreich<br />

Mit André Heller ist es der Fachgruppe Niederösterreich gelungen, einen internationalen Star der Kulturszene als Testimonial zu gewinnen.<br />

Nachgeblättert im Werbealmanach<br />

Welche „Abenteuer“ lanciert man in den Bundesländern, um das Buch und das Lesen in den Köpfen zu<br />

halten? Blicke ins Burgenland, nach Niederösterreich, Salzburg und Tirol sowie in die Steiermark<br />

Text: Ernst Wachernig<br />

Werbung wirkt! Vor allem dann, wenn<br />

sie weder bloße Unterhaltung noch<br />

reine Form der Kunst ist. Werbung gräbt<br />

sich vor allem dann in den Alltag der<br />

Konsumentinnen und Konsumenten ein,<br />

wenn sie Information in sich trägt – das<br />

durchaus in kunstvoller Form. Vor diesem<br />

Hintergrund soll Werbung nicht dann als<br />

gut bezeichnet werden, wenn sie kreativ ist.<br />

Werbung ist dann gut, wenn sie verkauft.<br />

„Der Buchpreis des<br />

Burgenlandes ist ein<br />

reiner Publikumspreis.“<br />

Gunter Drexler<br />

Obmann-Stv. Fachverband der<br />

Buch- und Medienwirtschaft<br />

erschienen sind, deren Autorinnen und<br />

Autoren aus dem Burgenland stammen<br />

bzw. die das Burgenland zum Thema<br />

haben. Juriert wird ausschließlich von den<br />

Burgenländerinnen und Burgenländern.<br />

Der Burgenländische Buchpreis ist eine<br />

Initiative des Kulturreferates des Landes<br />

mit Unterstützung der Fachvertretung der<br />

Buch- und Medienwirtschaft Burgenland<br />

sowie der Bibliotheken Burgenland.<br />

bezahlte Einschaltung<br />

Burgenland<br />

Klassische Werbeaktivitäten stehen im<br />

Land am Neusiedlersee nicht auf der<br />

Agenda. Hier konzentriert man sich<br />

auf den Burgenländischen Buchpreis<br />

„3 x 7“. In den Sparten Kinder- und<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

Jugendbuch, Belletristik und Sachbuch<br />

der vergangenen drei Jahre werden die<br />

Buchpreise vergeben.<br />

In die Wertung aufgenommen werden auch<br />

heuer wieder Bücher, die im Burgenland<br />

Niederösterreich<br />

Nein, die Werbekampagne (des Jahres<br />

2020) zeigt nicht eine launige Kombination<br />

aus Veltliner und Wein. Vielmehr lädt ein<br />

ernsthaft wirkender André Heller zum<br />

Lesen – und damit zu einem weiteren ><br />

49


„Wohl eine der besten<br />

Kampagnen für den<br />

stationären Handel!“<br />

Dr. Clemens Grießenberger<br />

GF Fachgruppe Niederösterreich<br />

„Abenteuer im Kopf“. Ein Slogan, den die<br />

Buchbranche Österreichs seit Jahrzehnten<br />

erfolgreich verwendet und der aus dem<br />

Munde Hellers so klingt: „Die wahren<br />

Abenteuer sind im Kopf, und sind sie<br />

nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo!“<br />

André Heller also. Einer der<br />

Paradeintellektuellen Österreichs,<br />

wahrscheinlich der Universalkünstler<br />

unter den großen und internationalen<br />

Kulturpersönlichkeiten dieses Landes.<br />

Autor, Liedermacher, Poet, Kulturmanager.<br />

Was tut Heller für Niederösterreichs<br />

Buchwirtschaft? Er verweist in ORF<br />

Niederösterreich, in Radio- und TV-Spots,<br />

auf die gesellschaftliche Bedeutung des<br />

Lesens. Heller macht in dieser Kampagne,<br />

die zusätzlich durch Lese-Bonus-Münzen,<br />

Plakate und Social-Media-Aktivitäten<br />

unterstützt wird, Lust auf das Buch. Aktiv<br />

eingebunden in diese Werbeaktivität<br />

sind Buchhändlerinnen und<br />

Buchhändler, die im Zuge von<br />

Aktionstagen zu Gast sind im<br />

ORF Niederösterreich.<br />

Salzburg<br />

Was in der Kabarett-Szene der Salzburger<br />

Stier, ist in der Literatur der Buchpreis<br />

der Salzburger Wirtschaft. Verliehen<br />

wird dieser im Rahmen der Salzburger<br />

Buchtage.<br />

Dieser Preis, dotiert mit 7.000 €, wird<br />

seit 2003 im Rhythmus von zwei Jahren<br />

vergeben, würdigt das Werk eines<br />

Autors mit Salzburg-Bezug und streicht<br />

dessen Relevanz für die zeitgenössische<br />

Literatur hervor. Bisherige Preisträger<br />

sind etwa H. C. Artmann, <strong>Juli</strong>an<br />

Schutting und Teresa Präauer. Für <strong>2021</strong><br />

wird sich wieder eine Frau eintragen in<br />

das Buch der Literaturpreisträgerinnen:<br />

Birgit Birnbacher, eine bereits mehrfach<br />

ausgezeichnete Autorin. Sie wurde in<br />

Schwarzach im Pongau geboren und lebt<br />

mit ihrer Familie in der Stadt Salzburg.<br />

Der Buchpreis der Salzburger Wirtschaft<br />

(November <strong>2021</strong>) ist eingebettet in die<br />

Salzburger Buchtage. Ein Fixpunkt für<br />

Literaturinteressierte und Bücherfreunde<br />

im Jahresablauf, mit einem<br />

abwechslungsreichen Programm rund um<br />

das Motto „Leselust“. Ein wesentlicher<br />

Schwerpunkt liegt auf der<br />

Zielgruppe der Kinder<br />

und Jugendlichen.<br />

Steiermark<br />

Die Steirerinnen und Steirer zählen in ihrem<br />

Kulturland viele Verlegerinnen und Verleger,<br />

haben einen florierenden Buchhandel und<br />

für gewöhnlich auch pfiffige Kampagnen<br />

im Radio, die das Thema Buch durch das<br />

Land posaunen. Doch derzeit ist ein wenig<br />

gestalterische Pause.<br />

Man konzentriert sich auf spezielle<br />

Förderungen durch die Fachgruppe:<br />

Lesereisen von Autorinnen und Autoren<br />

durch die steirischen Schulen nehmen nach<br />

den Einschränkungen der Lockdowns<br />

wieder Anlauf. Zudem steht das Thema<br />

Online-Marketing für Mitglieder auf der<br />

Agenda des Schulungsprogrammes.<br />

© Mathias Kniepeiss<br />

„In der Fachgruppe forcieren<br />

wir derzeit den<br />

Umgang mit den Neuen<br />

Medien und bieten Weiterbildung<br />

für unsere<br />

Mitglieder an.“<br />

Mag. Beatrice Erker<br />

Obfrau Fachgruppe Steiermark<br />

Birgit Birnbacher reiht sich ein<br />

in die Reihe der prominenten<br />

Preisträger H. C. Artmann, <strong>Juli</strong>an<br />

Schutting und Teresa Präauer.<br />

bezahlte Einschaltung<br />

© Bogenberger Autorenfotos<br />

50 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


Tirol<br />

Historisch das Land Andreas Hofers.<br />

Betrachtet man dieses Bundesland<br />

nach seiner Literatur, so ist Tirol<br />

geprägt von Bernhard Aichner,<br />

Felix Mitterer, Carolina Schutti<br />

– aber auch vom Fotografen Lois<br />

Hechenblaickner. Nicht zu vergessen<br />

die literarische Basis, wenn etwa<br />

Hans Moser das Wörterbuch der<br />

Tiroler Dialekte verfasst.<br />

Aktuell befinden sich Tiroler<br />

Leserinnen und Leser viel in<br />

Social-Media-Kanälen, wenn auf<br />

Facebook und Instagram Tiroler<br />

Buchhandlungen ins Leselicht<br />

gerückt werden. Zudem ist man<br />

unterwegs durch das Land – mit<br />

„Tiroler Buchhandel on tour“ fährt<br />

man hinaus zu den Menschen, um<br />

die heimischen Buchhandlungen<br />

einmal mehr ins Gedächtnis zu<br />

rufen. •<br />

Der Tiroler Buchhandel auf Facebook-und Instagram.<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

51


uchrezension<br />

Das Decamerone der KZ-Überlebenden<br />

www.mottingers-meinung.at<br />

Mottingers Meinung<br />

„Sind zwölf sehr alte ehemalige<br />

Häftlinge des Konzentrationslagers<br />

Buchenwald im April des Jahres 2020<br />

nach Weimar gekommen ...“ Liest man<br />

ihn als subversiven Kommentar zur<br />

Skurrilität des und den Kampf ums<br />

Dasein, so beginnt Ivan Ivanjis aktuell<br />

bei Picus erschienener Roman Corona<br />

in Buchenwald wie ein jüdischer<br />

Witz. Zum 75. Jahrestag der Befreiung<br />

wollte dies Dutzend Überlebende,<br />

genannt die „Buchenwaldianer“, wie<br />

der spanische Schriftsteller Jorge<br />

Semprún vorgeschlagen hatte, die letzten<br />

Zeitzeugen allesamt rund um die neunzig<br />

Jahre alt, aus aller Welt nach Weimar<br />

kommen – doch wurde der Festakt<br />

abgesagt.<br />

Von einer Pandemie lassen sich die<br />

betagten Herren freilich nicht aufhalten,<br />

man will den Gedenktag unbedingt<br />

begehen, den toten Kameraden ein<br />

mutmaßlich letztes Mal die Ehre erweisen,<br />

und so reisen sie an: Chemielaborant<br />

Franco Miculleti aus den USA,<br />

Schriftsteller Sascha Mihályi-Mihajlovic ´<br />

aus Serbien, Sportlehrer Jorgos Vargas aus<br />

Griechenland, Diplom-Ingenieur Leon-<br />

Leo Gutmann aus Israel, Botschafter<br />

Philippe Pharoux aus Frankreich,<br />

Journalist Hugo Braun-Barna aus<br />

Ungarn, Slawistik-Professor Viktor Weisz<br />

aus Tschechien, Gastwirt Michael Jung<br />

aus Deutschland, Schriftsteller Rodrigo<br />

Rosales Rosales aus Spanien, Kaufmann<br />

Stefan Seliger aus den Niederlanden,<br />

Polizist Nils Jensen aus Dänemark und<br />

Oberst Igor Iwatschew aus Russland.<br />

Versteht sich, die Berufe sind natürlich<br />

die gewesenen. Als Begleitung stellen sich<br />

Ehefrauen, Schwieger- und Enkelkinder<br />

ein; Rodrigos Freund Raphael wird sich<br />

als sein Lebensgefährte erweisen. Ivanji<br />

lässt sich Zeit, sein Szenario zu entwerfen,<br />

auch wenn er seine Charaktere mit zwei,<br />

drei kurzen Strichen skizziert – hager,<br />

Hängebacken, gemütlich, militärisch,<br />

exakter Haarschnitt, eleganter Anzug ...<br />

Man wird im Hotel Elephant einquartiert,<br />

wo sich schon im <strong>Juli</strong> 1926 ein gewisser<br />

„Adolf Hitler, Schriftsteller“ in das<br />

Gästebuch eintrug, später die Suite<br />

100 speziell für ihn eingerichtet wurde<br />

und er sich – auf dem Balkon Reden<br />

schwingend – feiern ließ. Heute reflektiert<br />

eine Ausstellung in der Beletage diese<br />

„Führer“-Besuche. Amerikanische Soldaten<br />

schließlich trieben nach der nazideutschen<br />

Kapitulation die Bürger aus<br />

Weimar den Ettersberg hinauf, „um<br />

die verhungerten Leichen zu sehen.<br />

Seht her, das habt ihr gemacht. Ihr!<br />

Oder zumindest zugeschaut habt ihr.<br />

Bestenfalls weggeschaut“, denkt Igor.<br />

Bei der Annäherung der 3. US-Armee<br />

übernahmen am 11. April 1945 die<br />

Häftlinge die Leitung des Lagers von<br />

der abziehenden SS, nahmen 125<br />

der Bewacher fest, öffneten die Tore<br />

und hissten die weiße Fahne. Bereits<br />

Tage zuvor hatten viele Häftlinge<br />

durch Boykott und Sabotage ihre von<br />

den Nationalsozialisten so genannte<br />

Evakuierung verhindert und die US-<br />

Armee per Funk zu Hilfe gerufen ... Nun<br />

also wieder einquartiert. In Weimar.<br />

Und sofort in Quarantäne, da einer der<br />

Buchenwaldianer positiv auf das Virus<br />

getestet ward.<br />

Corona, dazu fällt Sascha – man merkt,<br />

er schält sich als Protagonist heraus –<br />

maximal die Schröter ein, Schauspielerin<br />

und Sängerin Corona Schröter, Goethe-<br />

Protegé und 1779 dessen erste Iphigenie<br />

in einer Laienaufführung auf der<br />

Ettersburg auf dem Ettersberg – „so<br />

nah am Konzentrationslager“. Mit dem<br />

Dichterfürsten höchstselbst als Orestes<br />

und Herzog Karl <strong>August</strong> als Pylades. Eine<br />

Ménage a trois über die Goethe notierte:<br />

„Noch kann ich nicht von der Schröter<br />

weg. Ein edles Geschöpf in seiner Art“,<br />

während der Herzog dem Freund<br />

anvertraute: „Ich bin seit 24 Stunden<br />

nicht bei Sinnen, das heißt bei zu vielen<br />

Sinnen.“<br />

Man lernt einander kennen, Igor erkennt<br />

Sascha, der Genosse war’s, der ins Außen-,<br />

ins Zwangsarbeitslager Langenstein-<br />

Zwieberge gestohlene Kaninchen brachte,<br />

„das erste gebratene Fleisch seit ...“, und<br />

Sascha, der<br />

nicht vorhat, sich<br />

die Zeit zu vertreiben,<br />

„im Gegenteil, ich will sie festhalten, um<br />

sie für etwas zu nutzen“, unterbreitet<br />

den anderen seine Idee, gleich der<br />

Gesellschaft in Boccaccios „Decamerone“<br />

allabendlich zum Geschichtenerzählen<br />

zusammenzukommen. Dies geschieht,<br />

erst per Laptop, dann in der Hotelbibliothek.<br />

Autor Ivan Ivanji, 1929 als Sohn einer<br />

jüdischen Ärztefamilie im Banat<br />

geboren und vom NS-Regime in die<br />

Konzentrationslager Auschwitz und<br />

Buchenwald deportiert, war beinah alles,<br />

was seine Figuren sind, Lehrer, Journalist,<br />

Lektor, Theaterdirektor, Diplomat und<br />

Dolmetscher – von Tito. Seit der Pension<br />

ist der in Wien und Belgrad lebende Ivanji<br />

bekennender „Skribomane“. Pro Jahr<br />

ein Roman, möchte man sagen, meist<br />

einer, der die eigene Seelenlandschaft<br />

miterkundet, die Altherrenriege, die er<br />

jetzt um sich versammelt, ist unschwer<br />

als Alter Egos zu erkennen, von jedem<br />

ein bisschen ergibt ein ganzes Bild, doch<br />

am meisten von seinem Schöpfer hat der<br />

Serbe Sascha.<br />

Auszug aus der Online-Kulturzeitschrift<br />

Mottingers-Meinung.at<br />

Ivan Ivanji<br />

Corona in Buchenwald<br />

256 Seiten, Hardcover<br />

ISBN 978-3-7117-2106-8, € 24,– | Picus<br />

52<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


J. Courtney<br />

Sullivan<br />

»Kleine menschliche und große<br />

gesellschaftliche Momente verpackt<br />

in eine richtig gute Geschichte.<br />

Ich liebe diesen Roman.«<br />

MEG WOLITZER<br />

Erscheint am<br />

26. <strong>Juli</strong> <strong>2021</strong><br />

Ü.: Andrea O’Brien und Jan Schönherr. 528 Seiten. Gebunden<br />

mit Lesebändchen und farbigem Vorsatzpapier. € 24,70 [A]<br />

ISBN 978-3-552-07251-0. Auch als E-Book<br />

Foto: © Peter Ross zsolnay.at<br />

Doris<br />

Knecht<br />

»Doris Knecht kann erzählen.<br />

Schnell und scharf umrissen,<br />

zeitgenössisch exemplarisch.«<br />

HUBERT WINKELS,<br />

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG<br />

256 Seiten. Gebunden. € 22,70 [A]<br />

ISBN 978-3-446-27176-0. Auch als E-Book<br />

Foto: © Heribert Corn hanser-literaturverlage.de<br />

Erscheint am<br />

26. <strong>Juli</strong> <strong>2021</strong><br />

HANSER BERLIN


loibelsberger mal ganz anders<br />

Ossi Hejlek im Gespräch mit<br />

Gerhard Loibelsberger<br />

»Mein Thriller-<br />

Crossmedia-Projekt<br />

im Cyberpunk-Stil<br />

beginnt nun zu leben«<br />

© Jörg Vogeltanz<br />

Abb.: Allroundkünstler Jörg Vogeltanz zeichnete sich selbst<br />

als Lemur auf die Schulter von Gerhard Loibelsberger<br />

Mit Blade Runner hat das Projekt vor<br />

vielen Jahren begonnen?<br />

Loibelsberger: Es muss im Jahr 1982/83<br />

gewesen sein, als ich im Gartenbaukino<br />

den Film Blade Runner sah. Ich war hin<br />

und weg – regelrecht begeistert – von dem<br />

Film, sah ihn mir dann noch siebenmal<br />

an. Dabei fesselte mich folgende Szene:<br />

Los Angeles im Regen, im Jahr 2020. In<br />

mir begann die Idee zu keimen, eine<br />

Geschichte über einen finsteren Kerl zu<br />

schreiben, der in dieser futuristischen<br />

Düsternis – einer Welt des Regens – lebt.<br />

Ich begann zuerst, Songtexte zu diesem<br />

Thema zu schreiben. Aber dann fristete<br />

das Projekt einige Jahrzehnte ein nicht<br />

vollendetes Dasein in der Schublade.<br />

Manchmal holte ich es heraus, schrieb<br />

ein paar Kapitel – ließ es dann wieder<br />

sein. Das ging so dahin ... Anfang der<br />

80er Jahre waren viele<br />

Dinge Utopie, die heute<br />

bereits Standard sind<br />

– drahtlose Telefonie<br />

zum Beispiel, Clouds,<br />

Datenverkehr ...<br />

Ihr Roman spielt in der<br />

Zukunft?<br />

Loibelsberger: Ich habe<br />

mir damals in den 80ern<br />

eine solche vorgestellt.<br />

Vieles meiner damaligen<br />

Imagination wurde Realität. Das ist<br />

richtiggehend faszinierend. Ich stellte<br />

mir auch vor, dass Lemuren durch<br />

Genmanipulation so verändert werden,<br />

dass sie Hilfsarbeiter-Jobs verrichten<br />

können. Mit der Gentechnik von heute<br />

rückt vieles in greifbare Nähe. Ich habe<br />

auch damals schon gespürt, dass das<br />

Großkapital einiger Oligarchen die Welt<br />

beherrschen wird. Das ist im Roman<br />

das übergeordnete Thema – gepaart<br />

mit einem Übermaß an manipulierter<br />

und gesteuerter Information. Auch<br />

der Bereich des elektronischen Entertainments<br />

spielt eine relevante Rolle.<br />

Das wird im Roman alles über BMT<br />

gesteuert: Brainsteered Microtechnology.<br />

Was ist mit BMT genau gemeint?<br />

Hörbeispiel<br />

MICKY COLA BLUES<br />

Songtexte sind im Roman<br />

eingebaut; mittels QR-Code<br />

können die Leser den Song auf<br />

der Website aufrufen, das Video<br />

ansehen und anhören:<br />

www.mickycola.com<br />

Loibelsberger: Es handelt sich dabei<br />

um Miniaturchips, die den Menschen<br />

nach ihrem 18. Lebensjahr hinter dem<br />

Ohr implantiert werden. Mittels dieser<br />

Chips kann man kommunizieren und<br />

auch Online-Entertainment konsumieren.<br />

All das passiert allein mittels<br />

Gedankensteuerung.<br />

Sie denken, dass so etwas Wirklichkeit<br />

werden kann?<br />

Loibelsberger: Überlegen Sie, was sich<br />

in den vergangenen 40 Jahren alles<br />

verändert hat ... und dann denken Sie<br />

es kreativ 40 Jahre weiter. Oder anders:<br />

von Wählscheibe und Vierteltelefon hin<br />

zu iPhone 12 ... Und die Veränderungen<br />

ereignen sich immer rasanter.<br />

In eben dieser Welt bewegt sich Ihr Held,<br />

der Songwriter Micky Cola?<br />

Loibelsberger: Auch er hat ein BMT<br />

implantiert – eines, das man abschalten<br />

kann. Alle Normverbraucher können<br />

mittels dieser Technologie bezahlen,<br />

ebenso werden auch all ihre Aktivitäten<br />

von einer zentralen Stelle erfasst und<br />

kontrolliert. Wir sind auf dem Weg<br />

dorthin – zur totalen Überwachung!<br />

Ein ganz neuer Loibelsberger?<br />

Loibelsberger: Keine Reise in die Vergan-<br />

54<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


loibelsberger mal ganz anders<br />

genheit, wie sonst. Dieses Mal ist es ein<br />

Zeitsprung in eine reale Zukunft.<br />

Welchen Stellenwert und welche Aufgabe<br />

hat die Musik bei Ihrem Projekt?<br />

Loibelsberger:<br />

Ich habe mein<br />

ganzes Leben lang<br />

Songtexte geschrieben.<br />

1987 schrieb ich<br />

den Sommerhit Eine<br />

Grille auf der Brille<br />

... zum Beispiel. Ich<br />

schrieb auch für die<br />

Bluespumpm einen<br />

ganzen Songzyklus.<br />

Diese meine Passion<br />

fließt im neuen Roman<br />

ein. Das gab mir stilistisch die<br />

Möglichkeit, die Atmosphäre der<br />

futuristischen Szenerie in einer zweiten<br />

Dimension durch die Songtexte zu<br />

erzählen und auch durch die Musik<br />

den Lesern nahezubringen. Die Leser<br />

können an vielen Stellen im Buch,<br />

bei denen zur Handlung gehörende<br />

Songtexte abgedruckt sind, mittels QR-<br />

Code die Musikvideos konsumieren.<br />

Micky Cola ist ein Crossmedia-Projekt.<br />

Die Songtexte wechseln sich innerhalb<br />

eines Liedes in Deutsch, Englisch und<br />

Französisch ab. Warum?<br />

Loibelsberger: Das geht auf Blade<br />

Runner zurück. In diesem Film sprechen<br />

die Menschen eine Kunstsprache, den<br />

City-Rap. Diese Idee habe ich aufgegriffen.<br />

Wer hat die Songs eingespielt?<br />

Loibelsberger: Die Micky-Cola-Band,<br />

die dazu gegründet wurde. Mike<br />

Neumayr hat die Musik komponiert,<br />

machte das Programming und spielte<br />

auch die Keyboards. Er ist einer der<br />

besten elektronischen Musiker in<br />

Österreich, die ich kenne. Hinzu kommt<br />

Kentaro Yoshii, der war vor seiner<br />

Pension Solo-Cellist bei den Wiener<br />

Symphonikern. Für die weibliche<br />

Stimme habe ich Nina Streiter in die<br />

Band geholt. Den männlichen Sprechgesang<br />

übernahm ich selbst. An der<br />

Fertigstellung des Romans und an der<br />

musikalischen Umsetzung arbeitete ich<br />

vier Jahre.<br />

Gerhard Loibelsberger, MICKY COLA<br />

207 Seiten, Hardcover, 978-3-8392-0050-6 ,<br />

€ 24,70 | Gmeiner Verlag, ET: 7. <strong>Juli</strong><br />

www.mickycola.com<br />

Das hört sich nach enorm viel Arbeit<br />

an. Welche Botschaft schwingt im<br />

Hintergrund des Projekts?<br />

Loibelsberger: Es gibt kein noch so<br />

perfides Überwachungssystem, gegen<br />

das sich nicht ein einzelner Mensch<br />

erfolgreich stellen kann – wenn er<br />

entschlossen ist und die notwendige<br />

destruktive Energie mitbringt. Wenn Sie<br />

so wollen, reicht ein einziges Individuum,<br />

um ein riesiges System zum Einsturz zu<br />

bringen. Jedes einzelne menschliche<br />

Wesen trägt dieses Vermögen in sich –<br />

sich nicht zu beugen, sondern mit Erfolg<br />

aufzubegehren.<br />

Das ist ein schöner, Zuversicht schenkender<br />

Gedanke.<br />

Loibelsberger: Die Welt, in der sich<br />

Micky Cola bewegt, wird von der Church<br />

of Knowlege gesteuert. Dort ist das<br />

Wissen der Welt gespeichert, das aber<br />

den Menschen verborgen ist. Micky Cola<br />

dringt in seiner Gier nach altem Wissen<br />

immer wieder in die Zentralspeicher ein.<br />

Wie entstand der Name Micky Cola?<br />

Loibelsberger: Ich hatte damals in den<br />

80ern einen Freund und Kollegen in der<br />

Werbebranche, Mike Lynn – wir waren<br />

Texter. Ich war mit ihm auch gemeinsam<br />

auf der WU. Nach einer durchzechten<br />

Nacht traf ich ihn und fragte, wie er denn<br />

aussehe. Er antwortete: „Ja, ja – Micky<br />

Cola abgefuckt!“ Ihm habe ich auch das<br />

Buch gewidmet.<br />

Wer hat die Grafik übernommen?<br />

Loibelsberger: Durch einen Zufall bin<br />

ich auf Jörg Vogeltanz gestoßen. Er ist<br />

freischaffender Künstler und unterrichtet<br />

in Graz an der Kunstuniversität<br />

Computergestützte Entwurfsarbeit und<br />

an der FH Joanneum Freies Zeichnen<br />

Er ist ein brillanter Künstler, hat nicht<br />

nur Cover und Illustrationen im Buch<br />

gezeichnet, er hat auch die Website zum<br />

Projekt gemacht: www.mickycola.com.<br />

Und er hat auch alle Songs in Videos<br />

umgesetzt. Es war richtiggehend ein<br />

Zufall, dass ich ihn fand. Er ist auch mit<br />

dem Cyberpunk sehr verbunden.<br />

Was ist Cyberpunk?<br />

Loibelsberger: Das ist eine Kunstrichtung,<br />

die durch den Film Blade Runner<br />

entstanden ist. Ich wusste erst durch<br />

ihn, dass das, was ich bei diesem Projekt<br />

machte, Cyberpunk ist. Ich befand mich<br />

über Jahrzehnte in einer Gedankenwelt,<br />

ohne zu wissen, dass es eine weltweite<br />

Bewegung dazu gibt. Auf Facebook<br />

gibt es Cyberpunk-Gruppen mit über<br />

100.000 Mitgliedern. Ich bin erleichtert,<br />

dass dieses jahrzehntelang dauernde<br />

Projekt endlich fertiggestellt ist, Flügel<br />

bekommen hat und abhebt.<br />

Danke für das Gespräch!<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

55


Ingmar Bergman<br />

Ich schreibe Filme<br />

Arbeitstagebücher 1955–2001<br />

Herausgegeben, aus dem Schwedischen<br />

übersetzt und mit einem Nachwort von<br />

Renate Bleibtreu<br />

ca. 416 Seiten · Halbleinen · fadengeheftet<br />

134 × 200 mm, ISBN 978-3-949203-06-0<br />

ca. € 28,80 (A)<br />

Auch als E-Book erhältlich<br />

ET: 31. <strong>August</strong> <strong>2021</strong><br />

Ingmar Bergman,<br />

geboren 1918 in Uppsala, war einer der<br />

berühmtesten und einflussreichsten<br />

Film- und Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts<br />

und schrieb mehrere Romane. Er starb 2007 auf<br />

der schwedischen Insel Fårö.<br />

Renate Bleibtreu,<br />

geboren 1942 in Wien, ist Schauspielerin und<br />

Übersetzerin. 2000 gab sie »Im Bleistift-Ton«<br />

heraus, ein Werk-Porträt Ingmar Bergmans. Bei<br />

Berenberg erschien u. a. ihre Auswahl aus <strong>August</strong><br />

Strindbergs Aufzeichnungen, »Notizen eines<br />

Zweiflers«.<br />

Sein langes kreatives Leben über führte Ingmar Bergman<br />

Arbeitstagebücher: kleine Spiralhefte, in denen er erste<br />

Entwürfe seiner Geschichten niederschrieb und auch<br />

während der Arbeit an einem Film oder Buch weiter Notizen<br />

machte. In seinen autobiografischen Texten zitiert er ab und<br />

zu aus diesen Notizen – ansonsten blieben sie zu seinen<br />

Lebzeiten unveröffentlicht. Diese Auswahl aus den Heften<br />

bietet nun einen einzigartigen Einblick in seinen kreativen<br />

Arbeitsprozess, zeigt aber auch den Menschen und Künstler<br />

Bergman noch einmal ganz neu. Hier haben wir teil an einer<br />

besonderen Form des autofiktionalen Schreibens, das stets<br />

um den eigenen Schaffensprozess kreist. Und so ist es nicht<br />

zuletzt ein Bericht darüber, wie ein großer Künstler seine<br />

unvergesslichen Geschichten und Bilder zum Leben erweckt.<br />

»Nur nah sein,<br />

Bergman.<br />

Nicht erfinden.<br />

Nur nah sein, damit<br />

du dir nicht fremd<br />

vorkommen und dich<br />

genieren musst.«<br />

BERENBERG VERLAG GmbH<br />

Sophienstr. 28/29, 10178 Berlin<br />

Telefon +49/30/219163-60<br />

www.berenberg-verlag.de


Eliot Weinberger<br />

Die Sterne<br />

Aus dem Englischen von Peter Torberg<br />

Mit Illustrationen von Franziska Neubert<br />

und einem Nachwort von Michael Krüger<br />

Zweisprachige Ausgabe<br />

80 Seiten · flexibler Leinenband<br />

fadengeheftet · 125 × 188 mm<br />

ISBN 978-3-949203-10-7<br />

€ 18,60 (A)<br />

ET: 31. <strong>August</strong> <strong>2021</strong><br />

Eliot Weinberger,<br />

geboren 1949 in New York, ist Essayist,<br />

Herausgeber, politischer Kommentator und<br />

Übersetzer. Bei Berenberg erschienen u. a. die<br />

Essaysammlungen »Das Wesentliche« (2008),<br />

»Vogelgeister« (2017), »Neunzehn Arten Wang<br />

Wei zu betrachten« (2019) sowie die politischen<br />

Essays »Neulich in Amerika« (2020). <strong>2021</strong> erhielt<br />

er den Jeanette-Schocken-Preis der Stadt Bremen.<br />

Franziska Neubert,<br />

geboren 1977, studierte an der Hochschule<br />

für Grafik und Buchkunst in Leipzig und an der<br />

École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs,<br />

Paris. Ihre Arbeiten werden regelmäßig im In- und<br />

Ausland gezeigt und sind mehrfach prämiert. Der<br />

von ihr illustrierte Band »Die Pfingstrosenlaterne«<br />

von Sanyutei Encho (Andere Bibliothek) wurde<br />

2020 als eines der »Schönsten deutschen<br />

Bücher« ausgezeichnet.<br />

Buchnetzwerk Verlagsvertretung<br />

Günther Staudinger/Marlene Pobegen<br />

Telefon +43/1/208 83 46<br />

Telefax +43/1/253 30 33 99 36<br />

E-Mail office@buchnetzwerk.at<br />

www.buchnetzwerk.at<br />

Mohr Morawa<br />

Sulzengasse 2, 1230 Wien<br />

Telefon +43/1/680 14-0<br />

Telefax +43/1/688 71 30<br />

E-Mail bestellung@mohrmorawa.at<br />

»Was sind die Sterne?«<br />

So beginnt einer der schönsten Texte von Eliot Weinberger. Über<br />

die Sterne und darüber, was Menschen zu allen Zeiten, überall<br />

auf der Welt glaubten, was sie wohl seien. Betörend und poetisch<br />

– wer mit Eliot Weinberger in den Nachthimmel schaut, wird ihn<br />

mit neuen Augen betrachten.


© privat<br />

Felix Leibrock,<br />

Jahrgang 1960, ist Leiter des<br />

Evangelischen Bildungswerks in<br />

München, erfolgreicher Krimiautor und<br />

Sprecher des Formats „Nachgedacht“<br />

auf Antenne Bayern. Als Seelsorger der<br />

Bayerischen Bereitschaftspolizei ist ihm<br />

fast kein menschlicher Abgrund fremd.<br />

Grund genug für den bergbegeisterten<br />

Autor, seine Lieblingsgipfel in den<br />

Berchtesgadener Alpen zur Kulisse für<br />

Mord und Totschlag zu machen.<br />

Gänsehaut im Alpenraum –<br />

mit zwei Servus-Regionalkrimidebüts<br />

Felix Leibrock und Astrid Miglar im Gespräch<br />

Herr Leibrock, Sie sind ein erfahrener<br />

Autor. Was macht für Sie den Reiz des<br />

Schreibens eines Krimis aus?<br />

Leibrock: Ich bin neben einem Doppelmörder<br />

aufgewachsen. Später war ich<br />

unfreiwilliger Zeuge eines weiteren<br />

Mordes. Schon immer hat mich die<br />

Frage beschäftigt, was Menschen zu so<br />

extremen Handlungen wie einem Mord<br />

treibt. Der Verlust jeglicher Zivilisation,<br />

Moral, Erziehung. Der Krimi ist das<br />

ideale Genre, um sich Antworten auf<br />

diese Fragen zu nähern.<br />

Wieso haben Sie Berchtesgaden und<br />

den Watzmann als Schauplatz Ihres<br />

ca. 300 Seiten,<br />

Paperback,<br />

978-3-7104-0298-2<br />

€ 14,–<br />

Servus<br />

ET: 23. September<br />

ersten Servus-Regionalkrimis gewählt?<br />

Leibrock: In Österreich spielt Zell am<br />

See eine wichtige Rolle. Dort hat mir<br />

vor zwei Jahren ein Einheimischer den<br />

Watzmann von dieser Seite gezeigt<br />

und mir spannende Geschichten<br />

erzählt. Bis dahin kannte ich den<br />

Watzmann von der deutschen Seite:<br />

gemeinsame Gipfelbesteigung mit<br />

meinem siebenjährigen Sohn und<br />

dann immer wieder zu verschiedenen<br />

Lebensabschnitten. An keinem anderen<br />

Berg habe ich so viel fürs Leben gelernt<br />

wie am Watzmann: Niederlagen, Neuanfänge,<br />

Erfolge, Ängste, Weitsicht ...<br />

Was ist das Besondere an einer<br />

Mordgeschichte im alpinen Raum?<br />

Leibrock: Auf der Alm, da gibt’s koa<br />

Sünd, heißt es in Film und Lied. Aber das<br />

stimmt ja nicht. Das Verbrechen dringt<br />

in alle Winkel der Welt vor. Für Morde<br />

sind die Berge sogar besonders geeignet.<br />

Wird jemand vom Berg gestoßen,<br />

bleiben keine Spuren. Berge bieten auch<br />

abgelegene Höhlenverstecke, verfallene<br />

Almhütten, giftige Pflanzen, wortkarge<br />

Senner, gefährliche Tiere, nicht<br />

hinterfragte Traditionen ... – für Krimis<br />

ein wunderbarer Humus.<br />

Sie sind als Krimipfarrer bekannt<br />

geworden. Wie sehr spielt die<br />

Seelsorge und die damit verbundene<br />

psychologische Schulung eine Rolle im<br />

Beschreiben Ihrer Protagonisten?<br />

Leibrock: Mein Ermittler ist ein junger<br />

Polizeibergführer. Solche Polizisten begleite<br />

ich in ihrer Ausbildung. Als Polizeiseelsorger<br />

der Bayerischen Bereitschaftspolizei<br />

bereite ich sie auf psychologisch<br />

schwierige Herausforderungen vor: das<br />

Überbringen einer Todesnachricht, die<br />

Bewältigung stressbelasteter Ereignisse,<br />

die Gespräche mit sozialen Randgruppen.<br />

Mein (fiktiver) Protagonist Simon<br />

Perlinger hat an diesem Unterrichten<br />

teilgenommen und ist jetzt gefordert,<br />

das Gelernte im oft harten Polizeialltag<br />

praktisch anzuwenden. Er selbst hat<br />

seine Eltern mit zwölf Jahren bei einem<br />

Hausbrand verloren. In Mord am<br />

Watzmann stürzt ein Elternpaar am<br />

Watzmann ab. Und er muss den Kindern<br />

die Todesnachricht überbringen ...<br />

58<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


© <strong>Juli</strong>a Zeitlhofer<br />

Astrid Miglar,<br />

geboren 1970 in Steyr, lebt im oberösterreichischen<br />

Reichraming, das sie<br />

mit viel Humor und Liebe zum Detail zum<br />

Schauplatz ihrer neuen Krimireihe macht.<br />

Mit ihrem Mann, einem Polizisten, diskutiert<br />

sie regelmäßig über den „perfekten Mord“,<br />

um ihren Geschichten das besondere<br />

Etwas zu verleihen.<br />

Frau Miglar, Sie legen mit Natternkopf<br />

Ihren ersten Servus-Regionalkrimi vor.<br />

Was hat Sie dazu bewogen, ein Buch zu<br />

schreiben?<br />

Miglar: Ich will nicht sagen, dass mir<br />

in meinem Privatleben langweilig war,<br />

denn Langeweile ist kein besonders<br />

toller Grund, ein Buch zu schreiben.<br />

Doch das Haus war gebaut, der Garten<br />

in halbwegs überschaubarem Zustand,<br />

die Leichen ordentlich vergraben, meine<br />

sonstigen sportlichen Leistungen sind<br />

eher mager, was auch daran liegt, dass<br />

ich viel zu gerne genieße ... So blieb mir<br />

am Schluss nur mehr das, was ich immer<br />

schon gerne gemacht habe: Schreiben,<br />

und mein Ehrgeiz mich hinzusetzen, und<br />

es tatsächlich ernsthaft zu versuchen,<br />

allerdings mit Lust und Freude. Das war<br />

mir wichtig. Das ist mir wichtig.<br />

Sie leben in der Gegend, in der<br />

Ihre Mordgeschichte handelt. Sind<br />

Handlungsstränge von der Realität in<br />

Reichraming inspiriert, oder ist alles<br />

frei erfunden?<br />

Miglar: Die Frage jagt mir ein Grinsen<br />

übers Gesicht. Ja, so wild-romantisch<br />

geht’s hier bei uns zu. Tatsache! Würde<br />

ich nicht schon ewig hier leben, würde<br />

ich nicht hierherziehen. Eine dunkle<br />

Tiefgarage, in der Zombies hausen,<br />

ist ein Streichelzoo im Vergleich zu<br />

Reichraminger Verhältnissen. In<br />

Wahrheit muss ich Sie enttäuschen:<br />

Meine Fantasie übertreibt schamlos,<br />

und vieles ist frei erfunden (was nicht<br />

frei erfunden ist, gestehe ich nur in<br />

einem Vier-Augen-Gespräch). Wir sind<br />

hier in Reichraming – Gott sei Dank –<br />

eine recht mordfreie Zone. Es lässt sich<br />

in Sicherheit leben in unserer Gemeinde,<br />

überhaupt in unserer Region. Deswegen,<br />

und weil es hier so beschaulich ist, muss<br />

ich mit Natternkopf unbedingt für ein<br />

wenig Aufregung sorgen.<br />

Ist Oberösterreich ein besonders<br />

mordlustiges Land, oder warum gibt es<br />

so viele Mordopfer in Ihrem Krimi?<br />

Miglar: Unter uns, ich bin Fan von<br />

englischen Krimis. Immer schon liebte<br />

ich Agatha Christie. Auch Inspector<br />

Barnaby und seinen Midsomer-<br />

Morden bin ich zugetan. Mein Mann<br />

verdreht die Augen, wenn ich mir eine<br />

bereits ausreichend bekannte Folge<br />

zum zehnten Mal ansehe und mich<br />

verhalte, als hätte ich sie noch nie<br />

gesehen. Vermutlich liegt es an diesen<br />

„Vorbildern“, dass ich ein wenig zur<br />

Blutrünstigkeit neige. Ich würde auch<br />

gar nicht sagen, dass Oberösterreich<br />

ein besonders mordlustiges Land<br />

ist. Ich denke, es liegt mehr an den<br />

Oberösterreicherinnen. Oder vielleicht<br />

liegt’s auch daran, dass ICH beim<br />

Schreiben von Krimis wunderbar<br />

Aggressionen abbauen kann?<br />

Bald wird es auch online eine Servus-<br />

Krimi-Website geben. Wird man darauf<br />

auch noch mehr über den jungen<br />

Polizisten in Natternkopf erfahren?<br />

Miglar: Georg Hammerschmied, der<br />

Protagonist in Natternkopf, runzelt<br />

die Stirn. Er sagt, ich soll sagen, er sei<br />

grundsätzlich einer, der sich gerne<br />

bedeckt hält. Also mach’ ich das, finde<br />

es aber ein bisserl langweilig. Er weiß<br />

es noch nicht, aber ein paar seiner<br />

Eigenheiten und Gedankengänge werde<br />

ich auf der Krimi-Webseite verraten.<br />

Nicht alles, schließlich sollen Georg<br />

und ich auch künftig gut miteinander<br />

auskommen. Nur eines noch: Insgeheim<br />

nenne ich ihn Schurli, was er niemals<br />

erfahren darf. Manchmal, wenn ich<br />

ihn besonders nett finde, rufe ich<br />

ihn „Schnurli“, worüber er immerhin<br />

lachen kann, aber nur, wenn er sich<br />

unbeobachtet fühlt.<br />

Danke für das Gespräch!<br />

ca. 400 Seiten,<br />

Paperback,<br />

978-3-7104-0234-0<br />

€ 14,–<br />

Servus<br />

ET: 23. September<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

59


innviertler regionalkrimi<br />

Der Onkel Franz ermittelt wider Willen – eine<br />

Krimödie aus der Feder von Klaus Ranzenberger<br />

Advertorial<br />

Klaus Ranzenberger: Mostkost<br />

Ein Fall für den Onkel Franz<br />

ca. 240 Seiten, Hardcover, 978-3-7025-1025-1<br />

ca. € 22,–, Verlag Anton Pustet, ET: <strong>Juli</strong><br />

Der Onkel Franz, Innviertler Archetyp,<br />

wie wohl viele ihn kennen, hält<br />

ja eh viel aus. Muss er auch. Denn<br />

sein Erfinder, Klaus Ranzenberger,<br />

konfrontiert ihn nun schon vier<br />

Bücher lang mit allerlei skurrilen Situationen.<br />

Oder schickt ihn gar auf<br />

Reisen. Aber was ihm nun zugemutet<br />

wird, übertrifft alles. Denn es wird<br />

kriminell in des Onkels beschaulichem<br />

Heimatstädtchen. Und er<br />

mitten drin. Getrieben von seinem<br />

Spezi, dem Albert, mischt er sich<br />

widerstrebend ein in Dinge, die ihn<br />

nichts angehen. Sehr zum Missfallen<br />

beider Ehefrauen und der ermittelnden<br />

Polizei. Assistiert von ihrer<br />

Stammkellnerin, der Resi, stecken<br />

die beiden Pensionisten ihre Nase in<br />

einen Fall rund um zwei verfeindete<br />

Nachbarbauern und dubiose Grundstücksgeschäfte.<br />

Wie sie sich dabei<br />

anstellen? Lesen Sie selbst, es wird<br />

auf jeden Fall ebenso spannend wie<br />

vergnüglich. Versprochen!<br />

Leseprobe:<br />

Alles wie immer. Mittwochvormittag,<br />

Stadtplatz. Der Onkel Franz geht auf den<br />

Wochenmarkt. Alte Gewohnheit. Nicht,<br />

dass dringende Einkäufe anstünden,<br />

aber als Pensionist geht man eben am<br />

Mittwochvormittag auf den Markt. Oder<br />

zum Doktor. Ist halt so. Zweiterer Anlass<br />

ist es allerdings nicht, der den Onkel<br />

heute auf den Stadtplatz führt. Von<br />

prophylaktischen Arztbesuchen hält er<br />

nämlich nicht viel. Wie er es auch nicht<br />

gänzlich einsieht, warum er mit seinem<br />

Moped, der Puch MV50, in regelmäßigen<br />

Abständen in die Werkstatt muss. Zur<br />

Inspektion, das sogenannte „Pickerl“<br />

machen. Auch wenn nichts kaputt ist.<br />

Was soll auch kaputt sein, ist ja nicht<br />

viel dran an dem Werkel. Nur das<br />

Nötigste, das aber solide gebaut. Und<br />

mit der eigenen Gesundheit verhält es<br />

sich ähnlich. So sieht es zumindest der<br />

Onkel Franz. Dass er nämlich einen<br />

Arztbesuch erst dann in Erwägung<br />

zieht, wenn – Gott behüte – ernsthafte<br />

Beschwerden auftreten sollten. Kann<br />

man jetzt darüber diskutieren, muss<br />

man aber nicht.<br />

Aber zurück zum Wochenmarkt. Der<br />

Onkel verstaut gerade ein Packerl<br />

mit Fleisch- und Wurstwaren – ein<br />

bisserl was hat ihm die Tante dann<br />

doch aufgetragen – in seiner ledernen<br />

Tasche, als er von der anderen Seite der<br />

Marktgasse jemanden seinen Namen<br />

rufen hört. Er muss zweimal hinschauen<br />

und sein Gedächtnis durchforsten, bis<br />

er den Rufer einordnen kann. Wie heißt<br />

der noch einmal? Maislinger oder so.<br />

Nein, Haslinger, genau. Wie auch immer,<br />

dieser Haslinger betreibt, wie es aussieht,<br />

auch einen Stand. Wohl aber zum ersten<br />

Mal, denn der Onkel Franz kann sich<br />

nicht erinnern, ihn in der Vergangenheit<br />

hier schon gesehen zu haben. Und<br />

Marktstand ist für das, was der Mann da<br />

aufgebaut hat, auch ein übertriebener<br />

Ausdruck. Haben die anderen Anbieter<br />

meist professionelle Verkaufswägen,<br />

so handelt es sich bei dem Gebilde, auf<br />

das der Onkel jetzt zugeht, um nicht viel<br />

mehr als einen ramponierten Stehtisch<br />

mit Sonnenschirm, an dessen Front ein<br />

abenteuerlich zusammengenageltes<br />

Ensemble aus hölzernen Obstkisten<br />

angebunden ist. Na, ein stärkerer Wind<br />

darf da nicht aufkommen, denkt sich der<br />

Onkel Franz, als er den Haslinger jetzt<br />

begrüßt.<br />

Eine Begrüßung, die von seiner Seite<br />

nicht sonderlich herzlich ausfällt, er<br />

kennt den Kleinbauern ja kaum. Ein<br />

kleines Sacherl, kann sich der Onkel<br />

erinnern, [...]<br />

© Marco Riebler<br />

Klaus Ranzenberger,<br />

geboren 1964 in Braunau am Inn, wo er nach wie<br />

vor lebt und einen Friseursalon betreibt. Beschäftigt<br />

sich seit frühester Jugend autodidaktisch mit<br />

Karikatur, Malerei und dem Schreiben und verfasst<br />

Kolumnen für lokale Blätter. Erfinder des<br />

„Onkel Franz“, einer zeitgenössischen Innviertler<br />

Entsprechung von Torbergs Tante Jolesch, sowie<br />

der Burgheim-Krimi-Reihe im Verlag Anton Pustet.<br />

60 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


Das Grauen lauert<br />

in Kopenhagen!<br />

Die neue Thriller-Reihe von<br />

Bestseller-Autorin Anne NØrdby<br />

© privat<br />

© Jonas / stock.adobe.com, © Manon van Goethem / shutterstock.com, © Antony McAulay / shutterstock.com<br />

ISBN 978-3-8392-2643-8· 10,00 €<br />

ISBN 978-3-8392-0024-7 · 16,00 €<br />

ET: 04. <strong>August</strong> <strong>2021</strong><br />

ISBN 978-3-8392-0037-7· 11,00 €<br />

ET: 04. <strong>August</strong> <strong>2021</strong><br />

WWW.GMEINER-VERLAG.DE<br />

Wir machen’s spannend


Teresa<br />

Petrovitz im<br />

Gespräch mit<br />

Helmut<br />

Wlasak<br />

Dr. Helmut Wlasak,<br />

1960 in Graz geboren, gelernter „Gendarmeriebeamter“,<br />

wechselte nach sieben Exekutivjahren<br />

1987 zur Justiz, wo er sich als Strafrichter in zahlreichen<br />

Drogen-, Wirtschafts-, Mord- und Totschlagsowie<br />

Dschihadistenprozessen einen Namen<br />

machte. Der als „Suchtgiftrichter“ bekannte Autor<br />

kennt wie selten ein anderer die Suchtgiftszene, die<br />

organisierte Kriminalität und die damit verbundenen<br />

Hintergründe. Für seinen jahrzehntelangen Einsatz –<br />

auch für die Schwächsten der Gesellschaft – erhielt<br />

er 2013 den Grazer Menschenrechtspreis.<br />

© Archiv des Autors<br />

Der Strafrichter Helmut Wlasak<br />

taucht tief ein in die Abgründe<br />

menschlicher Schicksale<br />

Herr Dr. Wlasak, Ihr erstes Buch In<br />

allen Punkten ist ein Kompendium an<br />

Episoden, in denen Täter, Opfer und der<br />

Schauplatz Gericht im Zentrum stehen.<br />

Wie viel Fiktion und wie viel Wahrheit<br />

steckt in Ihren Erzählungen?<br />

Wlasak: In meinem nun vorliegenden<br />

Buch habe ich dreißig Geschichten aus<br />

wahrscheinlich mehr als 7000 Fällen<br />

ausgewählt, die ich in meiner mittlerweile<br />

über vierzig Jahre dauernden Tätigkeit<br />

für die Strafbehörden erlebt habe. Wenn<br />

man als Strafrichter, ursprünglich gelernter<br />

Gendarm und als Mitglied der<br />

österreichischen Vinzenzgemeinschaft<br />

(Verein für freiwillige Armenfürsorge,<br />

weltweit) laufend mit Menschen zu tun<br />

hat, Einblicke in ihre Schicksale und<br />

Lebensumstände erhält und auch als<br />

Richter mehr hinterfragt, als allenfalls<br />

in der Prozessordnung vorgesehen ist,<br />

ergeben sich Sachverhalte und Inhalte,<br />

die gelegentlich schwer zu erfassen<br />

oder zu begreifen sind. Gerade aber<br />

die Auseinandersetzung mit den leider<br />

meist unerfreulichsten Dingen der<br />

Realität gewährt einen tiefen Einblick<br />

in das Innerste des Menschen. Es bedarf<br />

daher keiner gekünstelten Schaffung von<br />

Sachverhalten oder Motiven, um Inhalte<br />

interessanter Geschichten darzulegen,<br />

das Leben des Menschen ist spannend<br />

genug. Fiktion ist meist ein Bereich<br />

der Krimiromane, in denen versucht<br />

wird, Interessantes und Spannendes<br />

zu verbinden, um dann allenfalls zu<br />

einem völlig überraschenden Schluss zu<br />

gelangen.<br />

Was hat Sie zu diesem literarischen<br />

Ausflug, abseits Ihrer Tätigkeit als<br />

Richter, veranlasst?<br />

Wlasak: Seit mehr als zwanzig Jahren<br />

bin ich mit Vorträgen und Fortbildungsveranstaltungen<br />

unterwegs,<br />

in denen es um Suchtgiftprävention,<br />

Kriminalität, Sicherheit und die<br />

Probleme des Erwachsenwerdens geht.<br />

In rund hundert Vorträgen pro Jahr<br />

(!!!) versuche ich, die Zuhörer mit der<br />

Realität des Lebens zu konfrontieren,<br />

um daraus vielleicht etwas für das<br />

Leben mitnehmen zu können. In<br />

den letzten Jahren wurde der Ruf der<br />

Teilnehmer lauter, warum es kein Buch<br />

über meine Vortragstätigkeit und die<br />

Inhalte gibt. Da ich auch anlässlich<br />

einer Buchpräsentation wieder damit<br />

konfrontiert wurde und ich in der<br />

Folge auch Kontakte herstellen konnte,<br />

wurde es endlich Zeit, zumindest Teile<br />

meines Erlebten niederzuschreiben.<br />

Vielleicht mag darin auch eine gewisse<br />

Aufarbeitung des erlebten Stoffes zu<br />

sehen sein, zumal ich wiederholt auch<br />

darauf angesprochen wurde, wie man<br />

Derartiges eigentlich verkraften und<br />

wegstecken könne. Es gibt praktisch<br />

nichts mehr, was mich noch erstaunen<br />

oder gar erschrecken könnte. Dieser Satz<br />

hat leider für viele Strafrichter Gültigkeit,<br />

überhaupt dann, wenn man so lange in<br />

diesem Job ist.<br />

In Ihrem Buch wechseln sich Tragisches<br />

und Skurriles ab, sowohl an den<br />

Tatorten als auch vor Gericht. Gibt es<br />

eine Episode, die für Sie unter allen<br />

anderen heraussticht?<br />

Wlasak: Ich wechsle in meinem Buch<br />

ganz bewusst Tragisches, Skurriles und<br />

auch durchaus Lustiges ab, versuche<br />

dies auch so zu Papier zu bringen, wie ich<br />

es in meinen Vorträgen gerne mache. Ich<br />

wurde extrem oft darauf angesprochen,<br />

wie es möglich ist, Hunderte Schüler<br />

über einen Zeitraum von gut zwei<br />

Stunden in Zaum zu halten, zu fesseln<br />

und zu begeistern, wobei dazukommt,<br />

dass die sich auch alles Mögliche<br />

gemerkt und dadurch für ihr Leben<br />

etwas mitgenommen haben. Es tauchen<br />

immer wieder mehr als eigenartige<br />

Episoden auf, die es gilt, zu notieren,<br />

damit ich sie nicht vergesse. Eigentlich<br />

gibt es keine Episode, die unter allen<br />

besonders „heraussticht“. (Anmerkung:<br />

Gerade dieses Wort hat schon wieder<br />

62<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


true crime<br />

NEU<br />

eine spezielle Bedeutung: Die meisten<br />

Morde werden mit Messern begangen<br />

...). Wenn man also mehr als sechzig<br />

Mord- oder Mordversuchsakten gehabt<br />

hat, Tausende Menschen verurteilen<br />

musste, versucht die Bodenhaftung nicht<br />

zu verlieren und jeden auch noch so<br />

„kleinen“ Fall als menschliches Schicksal<br />

zu sehen, ist für die jeweils Betroffenen<br />

jede Angelegenheit von wesentlicher<br />

Bedeutung, sei es nun für Opfer oder<br />

Täter. Natürlich sind Serientäter,<br />

Schwerkriminelle und vor allem die<br />

„Organisierte Kriminalität“ gerne in den<br />

Schlagzeilen der Medienwelt gesehen<br />

und durchaus als spektakulär zu<br />

bezeichnen. Dennoch würde ich aus den<br />

oben dargelegten Umständen keinen<br />

einzigen Fall als „herausstechend“<br />

bezeichnen.<br />

Ihre Geschichten haben Sie jeweils<br />

aus unterschiedlichen Perspektiven<br />

verfasst, man verfolgt das Geschehen<br />

beim Lesen aus dem Blickwinkel der<br />

Täter, Opfer und der Vertreter der<br />

Justiz und Exekutive. Dafür ist einiges<br />

an Empathie nötig. Wie viel Empathie<br />

kann man sich in Ihrem Beruf erlauben,<br />

ohne persönlich Schaden zu nehmen?<br />

Wlasak: Die Frage nach der Empathie<br />

ist eine ausgesprochen gute. Gerade<br />

meine Schilderungen aus den verschiedensten<br />

Blickwinkeln erfordern viel<br />

Wissen über den oder die Täter, verschiedene<br />

Randumstände und allfällige<br />

Hintergründe. Wie auch die<br />

Rolle des Zeugen oder des Opfers<br />

genau zu beleuchten ist. Jeder Strafakt<br />

ist in Wirklichkeit ein Zusammenstoß<br />

von unterschiedlichsten Interessen,<br />

Wünschen oder Vorstellungen. Als<br />

entscheidender Richter sitzt man<br />

praktisch genau im Epizentrum und<br />

muss nicht nur einen kühlen Kopf<br />

bewahren, sondern auch nach größtmöglicher<br />

Objektivität entscheiden. Ich<br />

für meinen Teil leiste mir sogar einen<br />

extrem großen Bereich an Empathie,<br />

lasse eigentlich jeden Fall ganz an mich<br />

heran, ohne aber zu vergessen, wann<br />

ich den berühmten Schalter umlege, der<br />

mich vom jeweiligen Sachverhalt wieder<br />

entkoppelt. Diese Abgrenzung ist meiner<br />

Ansicht nach nicht nur notwendig,<br />

sondern auch eine eigene Schutz- und<br />

Überlebensstrategie.<br />

Werden Sie sich aus heutiger<br />

Perspektive weiterhin dem Schreiben<br />

widmen, vielleicht auch abseits der<br />

Themenfelder Kriminalität und Justiz?<br />

Wlasak: Ich werde mich auch weiterhin<br />

dem Schreiben widmen, weil ich<br />

versuche, mir meine vielen Fälle in<br />

Erinnerung zu behalten. Man vergisst<br />

sowieso viel zu rasch. Erst im Zuge<br />

meiner eigenen Recherchen habe ich<br />

wieder entdeckt, was ich alles über<br />

die Jahrzehnte erlebt und an Material<br />

zur Verfügung habe. Es gilt daher,<br />

noch vieles zu erzählen. Natürlich im<br />

Schwerpunktbereich Kriminalität. Kritische,<br />

aber auch unterhaltsame Zusammenfassungen<br />

über das Strafgesetz<br />

und die Strafprozessordnung liegen<br />

auch schon ziemlich fertig in einer<br />

meiner Schubladen. Aber auch der<br />

Hobbybereich sollte nicht zu kurz<br />

kommen. In meiner Eigenschaft als<br />

Motorradverrückter seit 1976 könnte<br />

ich mir in diesem Zusammenhang<br />

durchaus vieles vorstellen, wer weiß?<br />

Danke für das Gespräch!<br />

Helmut Wlasak: In allen Punkten<br />

ca. 250 Seiten, Klappenbroschur<br />

978-3-99200-287-0, ca. € 19,–<br />

Braumüller, ET: 1. September<br />

BOB DYLAN –<br />

80 (!) und<br />

»FOREVER YOUNG«!<br />

BOB DYLAN:<br />

Protestsänger,<br />

Troubadour, Rock-Poet mit<br />

Literaturnobelpreis –<br />

und ein unentwegt Suchender,<br />

der Irdisches und Himmlisches<br />

facettenreich verschmelzen lässt:<br />

SPIEGEL-Bestsellerautor<br />

UWE BIRNSTEIN<br />

zeigt viele kaum bekannte<br />

Seiten Dylans.<br />

Mit 17 Schwarz-Weiß-Bildern.<br />

192 Seiten, gebunden,<br />

klimaneutral gedruckt<br />

ISBN 978-3-7346-1268-8<br />

EUR (A) 20,60<br />

Auch als Hörbuch:<br />

3 CDs – 237:24 Minuten<br />

ISBN 978-3-7346-1279-4<br />

EUR (A) 18,50<br />

Auslieferung: Mohr Morawa<br />

bestellung@mohrmorawa.at<br />

GITARRE: ANNIE SPRATT<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

63


Sapiens –<br />

Die Geschichte geht weiter<br />

Nora Krug<br />

illustriert «Über Tyrannei»<br />

Sapiens» kehrt zurück: Die Graphic Novel zu Yuval<br />

Noah Hararis Weltbestseller «Eine kurze<br />

Geschichte der Menschheit» geht nach dem großen<br />

Erfolg des Pilots in die zweite Staffel. Im ersten Band<br />

schwangen sich die frühen Sapiens zu Herren der<br />

Welt auf. Im zweiten Band werden sie von einem<br />

völlig unscheinbaren Lebewesen<br />

aufs Kreuz gelegt. Wer das war?<br />

Das erfahren Sie in<br />

«Sapiens: Die Falle».<br />

Timothy Snyders Brandschrift «Über Tyrannei»<br />

ist 2017 erschienen, aber schon heute ein Klassiker<br />

in der Tradition von Hannah Arendt und George<br />

Orwell. Kein anderes Buch trifft so sehr den politischen<br />

Nerv unserer Zeit, in der überall auf der Welt<br />

die Demokratien unter dem Ansturm eines neuen<br />

Autoritarismus wanken. Es appelliert an uns alle,<br />

sich dieser Entwicklung entgegenzustellen, und präsentiert<br />

20 Lektionen für alle, die jetzt handeln wollen<br />

– und nicht erst, wenn es zu spät ist.<br />

© Daniel Casanave<br />

Thomas Jefferson, dem dieser Satz gerne zugesprochen wird, hat vermutlich<br />

nie gesagt, dass «der Preis der Freiheit stetige Wachsamkeit» ist, aber andere<br />

Amerikaner seiner Zeit waren ohne Zweifel dieser Ansicht. Wenn wir heute<br />

an diesen Spruch denken, stellen wir uns vor, dass unsere eigene rechtschaffene<br />

Wachsamkeit sich nach außen richtet, gegen irregeleitete und feindselige Andere.<br />

Wir betrachten uns selbst als<br />

eine Stadt auf dem Hügel, eine<br />

Festung der Demokratie, die<br />

nach Bedrohungen Ausschau<br />

hält, welche von außen kommen.<br />

Doch der Satz war anders gemeint: dass<br />

die Natur des Menschen so ist, dass<br />

die amerikanische Demokratie gegen<br />

Amerikaner verteidigt werden muss,<br />

welche die Freiheit der Demokratie<br />

dazu nutzen, ihr ein Ende zu machen.<br />

Der amerikanische Abolitionist Wende l Phillips sagte tatsächlich:<br />

«Ewige Wachsamkeit ist der<br />

Preis der Freiheit.»<br />

Er fügte hinzu: «Das Manna der Freiheit für das Volk<br />

muss jeden Tag eingesammelt werden, sonst verfault es.»<br />

YUVAL NOAH HARARI<br />

DAVID VANDERMEULEN<br />

DANIEL CASANAVE<br />

SAPIENS. DIE FALLE<br />

Graphic Novel | Aus dem Engl.<br />

v. Andreas Wirthensohn<br />

ca. 248 S. | Geb. | ca. € 25,70[A]<br />

ISBN 978-3-406-77751-6<br />

Erscheint am 14. Oktober<br />

TIMOTHY SNYDER<br />

ILLUSTRIERT VON<br />

NORA KRUG<br />

ÜBER TYRANNEI<br />

Zwanzig Lektionen für den<br />

Widerstand<br />

Aus dem Engl. v. Andreas<br />

Wirthensohn | ca. 128 S. | durchgehend<br />

farbig illustriert | Pappbd.<br />

ca. € 20,60[A]<br />

ISBN 978-3-406-77760-8<br />

Erscheint am 4. Oktober


Paul McCartney –<br />

Mein Leben in 154 Songs<br />

«Unzählige Male wurde ich schon gebeten, eine Autobiografie zu schreiben, aber nie war die richtige<br />

Zeit dafür. Meist zog ich Kinder groß oder war auf Tournee – beides ist nicht ideal, wenn man sich<br />

über lange Strecken konzentrieren möchte. Das einzige, was immer ging, egal ob zu Hause oder unterwegs,<br />

war Songs zu schreiben. Wenn Leute erst mal ein gewisses Alter erreicht haben, greifen sie gerne<br />

auf Tagebücher oder Terminkalender zurück, erinnern sich Tag für Tag an vergangene Ereignisse,<br />

aber solche Aufzeichnungen habe ich nicht. Was ich habe, sind meine Songs – hunderte – und eigentlich<br />

erfüllen sie denselben Zweck. Sie umspannen mein gesamtes Leben, weil ich schon mit vierzehn<br />

Jahren zuhause in Liverpool, als ich meine erste Gitarre bekam, instinktiv anfing, Songs zu schreiben.<br />

Seither habe ich nicht mehr aufgehört.»<br />

Paul McCartney<br />

PAUL McCARTNEY<br />

LYRICS<br />

1956 bis heute<br />

Herausgegeben und eingeleitet<br />

von Paul Muldoon<br />

Aus dem Engl. v. Conny Lösch<br />

Zwei Bände im Schuber<br />

ca. 960 S. | 200 farb. Abb.<br />

Geb. | ca. 80,20[A]<br />

ISBN 978-3-406-77650-2<br />

Erscheint am 2. November


Der neue große Roman<br />

von<br />

Ulrich Woelk<br />

Der neue Roman<br />

des Pulitzer-Preisträgers<br />

Anthony Doerr<br />

Eingebettet in die Geschichte von Niki und Lu<br />

erzählt Ulrich Woelk in diesem fesselnden, episodenreichen<br />

und weitgefächerten Roman nicht nur<br />

eine deutsche Geschichte der letzten fünfzig Jahre<br />

und die sehr unterschiedlicher Lebensentwürfe, er<br />

zeichnet auch ein atemberaubendes Bild von der<br />

geheimnisvollen Verschlungenheit des Lebens. Was<br />

ist die verborgene Spielregel unseres Lebenslaufes<br />

und wer sind wir, wenn wir lieben? Woelks Roman<br />

«Für ein Leben» ist ein grandioses Leseabenteuer.<br />

Anthony Doerrs neuer, lang erwarteter Roman<br />

«Wolkenkuckucksland» ist eine faszinierende<br />

Geschichte über das Schicksal, den unschätzbaren<br />

Wert, die Macht, die Magie und die alles überdauernde<br />

Überlebensfähigkeit von Büchern, Geschichten<br />

und Träumen.<br />

ULRICH WOELK<br />

FÜR EIN LEBEN<br />

Roman<br />

632 S. | Geb. | € 26,80[A]<br />

ISBN 978-3-406-77451-5<br />

Erscheint am 15. <strong>Juli</strong><br />

ANTHONY DOERR<br />

WOLKENKUCKUCKSLAND<br />

Roman<br />

Aus dem Engl. v.<br />

Werner Löcher-Lawrence<br />

544 S. | Geb. | € 25,70[A]<br />

ISBN 978-3-406-77431-7<br />

Erscheint am 14. Oktober


Eine Weltsensation<br />

Kafkas neu aufgetauchte Zeichnungen<br />

erstmals publiziert<br />

• Erstklassige<br />

Reproduktionen und<br />

eine besonders schöne<br />

Ausstattung:<br />

• Zwei Lesebändchen<br />

• Hochwertiger<br />

Leinenband<br />

• Format 21 x 29 cm<br />

• Fast alle Zeichnungen in<br />

Originalgröße<br />

Erst 2019 tauchten über 100 Zeichnungen von Franz Kafka auf, die jahrzehntelang in einem Zürcher<br />

Banksafe unter Verschluss gehalten wurden: eine Sensation. Denn bislang kannte man nur wenige<br />

Zeichnungen des weltberühmten Schriftstellers. Es sind Bilder von kaum zu widerstehender Anziehungskraft.<br />

Kafkas künstlerische Ambitionen und sein außergewöhnliches Talent lassen sich erst mit<br />

den neuen Funden ermessen. Hier werden sie erstmals, zusammen mit den schon bekannten Blättern,<br />

veröffentlicht.<br />

FRANZ KAFKA<br />

DIE ZEICHNUNGEN<br />

Hrsg. v. Andreas Kilcher unter<br />

Mitarbeit v. Pavel Schmidt<br />

Mit Essays v. Judith Butler u.<br />

Andreas Kilcher<br />

ca. 336 S. | 240 farb. Abb. | Ln.<br />

Format: 21 x 29 cm<br />

ca. € 46,30[A]<br />

ISBN 978-3-406-77658-8<br />

Erscheint am 2. November


© Elma Van Vliet<br />

Elma van Vliet<br />

ist die Erfinderin der Erzähl mal!-Reihe, die ihren Weg in die Herzen<br />

von Millionen von Menschen gefunden hat. Elmas Leidenschaft ist es,<br />

Bücher und Spiele zu erfinden, die uns helfen, schöne Momente zu erleben,<br />

sie mit anderen zu teilen und sie für immer zu bewahren. Mit dem<br />

Herbst-Programm – lieferbar ab 24. <strong>August</strong> – wagt sie nun den nächsten<br />

Schritt: Statt der Verbindung zu anderen Menschen geht es darum, in<br />

Verbindung mit sich selbst zu treten. Die neuen Veröffentlichungen sind<br />

ihre bisher persönlichsten, geboren aus ihrem tiefen Wunsch, Menschen<br />

zu inspirieren, sich selbst wieder näher zu kommen und die eigenen<br />

Geschichten zu finden und zu erzählen.<br />

Teresa Petrovitz im Gespräch mit<br />

Elma van Vliet<br />

»Um mit anderen<br />

in Verbindung treten<br />

zu können, muss<br />

man zuallererst<br />

mit sich selbst<br />

verbunden sein!«<br />

Advertorial<br />

2004 wurde Mama, erzähl mal das erste<br />

Mal veröffentlicht. Es war das erste Ihrer<br />

zahlreichen und höchst erfolgreichen<br />

Erinnerungsbücher, das Sie anlässlich<br />

der Krankheit Ihrer Mutter verfasst<br />

haben. Wie blicken Sie aus heutiger<br />

Sicht auf diese lebensverändernde Zeit<br />

zurück?<br />

van Vliet: Rückblickend fühle ich Dankbarkeit.<br />

Ich bin dankbar, dass ich auf die<br />

Stimme meines Herzens gehört habe, als<br />

die Ärzte uns sagten, dass meine Mutter<br />

nicht mehr lange zu leben habe. Dass ich<br />

ihr all die Fragen gestellt habe, die mir<br />

durch den Kopf gingen, und dass wir<br />

uns dann auf eine Weise miteinander<br />

verbunden haben, wie wir es nie zuvor<br />

getan hatten. In meiner Trauer schuf<br />

ich etwas, das eigentlich nur für meine<br />

Mutter und mich gedacht war. Zu dieser<br />

Zeit hatte ich keinen anderen Wunsch<br />

als den, sie besser kennenzulernen.<br />

Ich hatte keine Ahnung, dass dies der<br />

Beginn einer Reise sein würde, die mein<br />

ganzes Leben verändern sollte. Mama,<br />

erzähl mal für meine eigene Mutter zu<br />

machen, ließ mich erkennen, was ich<br />

wirklich tun wollte: Herzen miteinander<br />

verbinden. Wenn ich heute zurückblicke,<br />

kann ich nur sagen, dass ich dankbar bin,<br />

dass so eine schreckliche Krankheit zu<br />

so viel Schönem geführt hat. Man sagt,<br />

das Leben sei das, was passiert, während<br />

man damit beschäftigt ist, andere Pläne<br />

zu machen – in meinem Fall war das<br />

definitiv so. Meine Pläne lösten sich in<br />

Luft auf, als ich beschloss, meinen Job<br />

aufzugeben und meine Zeit darauf zu<br />

verwenden, anderen dabei zu helfen,<br />

mit ihren Lieben in Verbindung zu<br />

treten. Die letzten 15 Jahre waren so ein<br />

großartiges Abenteuer! Eine Reise, auf<br />

der ich die Familiengeschichten so vieler<br />

Menschen gehört habe, so viele schöne<br />

Geschichten darüber, wie sie einander<br />

ganz neu kennenlernten. Dafür bin<br />

ich jeden einzelnen Tag dankbar! Für<br />

mich fühlt es sich so an, dass das, was<br />

ich jetzt tue, das ist, wofür ich bestimmt<br />

bin: Menschen dabei zu helfen, sich zu<br />

verbinden, zu teilen und sich an ihre<br />

persönlichen Geschichten zu erinnern.<br />

Die Rückmeldungen aus Ihrer Leserschaft<br />

bestätigen Ihnen, dass Sie Ihr<br />

Ziel erreicht haben?<br />

van Vliet: Mein Ziel zu erreichen, besteht<br />

für mich nicht im Gewinnen von Preisen,<br />

sondern im Feedback meiner Leser. Im<br />

kleinen Mädchen, das mir schreibt, wie<br />

glücklich es mit dem Buch ist, das ihre<br />

68 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


elma van vliet – eine erfolgsgeschichte<br />

Großmutter für sie<br />

gemacht hat. In<br />

den E-Mails, die<br />

ich aus der ganzen<br />

Welt bekomme,<br />

in den<br />

schönen Bewertungen,<br />

die die<br />

Menschen schreiben.<br />

Ich bekomme noch immer Gänsehaut!<br />

Ich muss mich noch heute hin<br />

und wieder kneifen, wenn ich sehe, dass<br />

meine Bücher den Weg in die Herzen<br />

von Millionen Menschen auf der ganzen<br />

Welt gefunden haben. Das wollte ich mit<br />

meinen Büchern erreichen: Menschen,<br />

die sich wirklich miteinander verbinden.<br />

Aber ich sehe das nicht als etwas, das ich<br />

tue: Die Menschen machen das selbst,<br />

ich gebe ihnen nur die Werkzeuge in die<br />

Hand, um loszulegen. Und ich werde<br />

auf jeden Fall weitermachen, damit<br />

Menschen die kostbare Erfahrung<br />

machen, ihre Familie und ihre Lieben<br />

noch besser kennenzulernen.<br />

Während Ihre ersten Bücher Ihren<br />

Lieben gewidmet waren, stehen Sie selbst<br />

im Zentrum Ihres neuen Buches. Was ist<br />

die Idee hinter Elma, erzähl mal ...?<br />

van Vliet: Vor 15 Jahren wollte ich mit<br />

meiner Mutter in Verbindung treten,<br />

was zu einer Reihe von Büchern führte,<br />

mit denen ich Menschen helfen wollte,<br />

sich mit den Menschen zu verbinden, die<br />

ihnen am wichtigsten sind. Aber ein Buch<br />

fehlte: das Buch über die Verbindung mit<br />

sich selbst. Elma, erzähl mal ... ist mein<br />

bisher persönlichstes Buch. Nachdem<br />

meine Mutter vor drei Jahren starb,<br />

war ich nicht mehr „das Mädchen, das<br />

ein Buch für ihre Mutter geschrieben<br />

hat“. Ich war nun selbst Mutter, mit<br />

der Mission, Herzen zu verbinden. Die<br />

Unterstützung, die ich aus der ganzen<br />

Welt bekam, war herzerwärmend, aber<br />

ich hatte immer noch das Gefühl, das<br />

etwas fehlte. Ich arbeitete weiter, aber<br />

ich konnte spüren, wie ich den Kontakt<br />

zu mir selbst verlor. Deshalb habe<br />

ich mich auf eine etwas andere Reise<br />

begeben – diesmal nicht mit meiner<br />

Mutter, sondern mit mir selbst. Im Buch<br />

teile ich zwölf persönliche Geschichten,<br />

mit denen ich zu inspirieren hoffe.<br />

Beim Schreiben dieses Buches habe ich<br />

eine sehr wichtige Lektion gelernt: Um<br />

wirklich mit anderen in Verbindung<br />

treten zu können, muss man zuallererst<br />

mit sich selbst verbunden sein.<br />

Elma van Vliet: Elma, erzähl mal ...<br />

Höre auf dein Herz und finde dein Glück<br />

192 Seiten, Hardcover, 978-3-426-00033-5<br />

€ 18,50 | ET: 24. <strong>August</strong><br />

Ihr Buch erscheint wie eine Mischung<br />

aus einem Ratgeber und einem intimen<br />

Selbstporträt. Wie würden Sie Ihr Buch<br />

definieren?<br />

van Vliet: Das Komische ist, dass ich<br />

beim Schreiben des Buches nie daran<br />

gedacht habe, was für eine Art Buch das<br />

ist. Ich hatte einfach das tiefe Bedürfnis,<br />

diese Geschichten zu erzählen, so wie<br />

ich vor all den Jahren das Bedürfnis<br />

verspürte, mich mit meiner Mutter zu<br />

verbinden. Aber sobald es fertig war,<br />

fragten mich die Leute: Was ist das für<br />

ein Buch? Ist es ein Selbsthilfe-Buch? Ein<br />

Roman? Sind das Ihre Memoiren? Das<br />

brachte mich zum Nachdenken. Das Ziel<br />

des Buches ist es, Menschen mit meiner<br />

eigenen Geschichte zu inspirieren und<br />

ihnen zu Selbstreflexion und Selbstakzeptanz<br />

zu verhelfen. Ihnen zu<br />

zeigen, dass Fehler zu machen oder<br />

den Überblick zu verlieren, einfach ein<br />

Teil von dem ist, was man Leben nennt.<br />

Ich glaube, wir alle suchen nach Glück,<br />

und ich glaube, dass alles, wonach wir<br />

suchen, bereits in uns selbst vorhanden<br />

ist. Alles, was wir tun müssen, ist, uns mit<br />

uns selbst zu verbinden und zu lernen,<br />

dass sich zu lieben und auf sich Achtzugeben<br />

nicht nur die eigene Welt, sondern<br />

auch die der Menschen rund um uns<br />

verbessert. Ich denke, am besten könnte<br />

man das Buch als Inspirationsbuch zum<br />

Finden des eigenen Weges definieren.<br />

Was waren Ihrer Meinung nach die<br />

Haupteinflüsse, dass Sie den Kontakt<br />

zu sich selbst verloren haben?<br />

van Vliet: Ich habe in den letzten Jahren<br />

ein paar harte und lebensverändernde<br />

Ereignisse durchlebt. Meine Mutter<br />

starb, meine Beziehung zerbrach, ich<br />

wurde alleinerziehende Mutter. Ich habe<br />

mir jedoch nicht die Zeit genommen,<br />

um diese Veränderungen wirklich<br />

tiefgehend zu verarbeiten. Ich habe<br />

weiter hart gearbeitet und die Menschen<br />

rund um mich so gut es ging unterstützt,<br />

weil ich es als so wichtig empfand, füreinander<br />

da zu sein. Da waren so viele<br />

Dinge, die Aufmerksamkeit verdienten,<br />

dass ich vergaß, mir selbst genügend<br />

Aufmerksamkeit zu schenken. Das<br />

hat letztlich dazu geführt, dass ich den<br />

Kontakt zu mir selbst verloren habe.<br />

Und das war der Ausgangspunkt meiner<br />

Suche nach dieser Verbindung, die zum<br />

Buch Elma, erzähl mal ... führte.<br />

In Ihrem Buch reflektieren Sie<br />

über Themen wie „Zeit“, „Glück“,<br />

„Dankbarkeit“ etc. Würden Sie sich<br />

selbst als von der Positiven Psychologie<br />

beeinflusst bezeichnen?<br />

van Vliet: Ich glaube, dass der Fokus für<br />

lange Zeit vor allem auf dem Negativen<br />

lag. Auf Dingen, die wir nicht mögen<br />

oder die nicht richtig oder nicht gut<br />

genug für uns sind, und darauf, wie<br />

wir das in etwas Besseres verändern<br />

können. Glück ist aber nichts, das man<br />

erreichen kann, indem man härter<br />

arbeitet, mehr Geld macht oder mehr<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

69


elma Sonderthema-Krimis van vliet –& eine Thrillererfolgsgeschichte<br />

Gewicht verliert. So gesehen wird Glück<br />

immer etwas sein, das in der Zukunft<br />

liegt. Ein unerreichbares Ziel. Also ja, ich<br />

glaube an die Positive Psychologie. Für<br />

mich funktioniert es viel besser, mich auf<br />

die Dinge zu fokussieren, die bereits da<br />

sind. Ich versuche, jeden Tag dankbar zu<br />

sein. Wenn man sich fokussiert und um<br />

sich blickt, dann ist da so viel Schönheit!<br />

So viel, worüber man sich freuen kann.<br />

Wenn man damit anfängt, dankbar<br />

für das zu sein, was man hat, wird alles<br />

einfacher.<br />

Welche Art von Lesern sprechen Sie mit<br />

Ihren Büchern an?<br />

van Vliet: Ich glaube, dass insbesondere<br />

Frauen zwischen 25 und 60 auf der<br />

Suche nach dem persönlichen Glück<br />

sind. Ich würde sie gerne inspirieren<br />

und hoffe, dass sie sich meiner<br />

Mission anschließen, die uralte<br />

Tradition des Geschichten-Erzählens<br />

zurückzubringen. Persönliche Erfahrungen<br />

zu teilen, um somit andere zu<br />

inspirieren. Um voneinander zu lernen<br />

und sich gegenseitig zu unterstützen.<br />

Ich bin davon überzeugt, dass wir<br />

gemeinsam die Welt verändern können,<br />

eine Geschichte nach der anderen.<br />

Sie sind Mutter zweier Söhne und in<br />

Elma, erzähl mal ... reflektieren Sie<br />

auch darüber, wie schwierig es ist, den<br />

Spagat zwischen Ihrer Karriere und<br />

dem Muttersein zu meistern. Sehen<br />

Sie sich selbst als Vorbild mit einer<br />

bestimmten Verantwortung Ihrer<br />

Leserschaft gegenüber?<br />

van Vliet: Mein Ziel ist es, Herzen zu<br />

verbinden und Menschen zu inspirieren.<br />

In meinem Buch gebe ich einen Einblick<br />

in mein Leben – in die Dinge, die gut<br />

gelaufen sind, aber auch in die, die<br />

furchtbar schiefgelaufen sind. Ich bin<br />

weit davon entfernt, perfekt zu sein, also<br />

würde ich anderen niemals sagen, was<br />

und wie sie etwas tun sollen. Du bist du,<br />

eine einzigartige Person, die selbst am<br />

besten weiß, was für sie funktioniert.<br />

Ich bin sehr dankbar für meine Fan-<br />

Gemeinschaft, aber ich würde mich<br />

nicht als Vorbild bezeichnen. Was ich<br />

immer versuche, ist, das, was ich selbst<br />

predige, in meinem Leben umzusetzen:<br />

Meine Familie und meine Kinder stehen<br />

an erster Stelle, ich versuche, gut auf<br />

mich zu achten und jeden Tag etwas<br />

zu lernen. Ich treffe Entscheidungen<br />

basierend auf dem, was mir wichtig ist<br />

und was mein Herz mir sagt.<br />

Ein wichtiger Teil Ihrer Marke ist Ihre<br />

Webseite, auf der Sie Ihre eigenen und<br />

die Geschichten Ihrer Leserschaft<br />

sammeln. Sie sind auch auf Sozialen<br />

Plattformen präsent. Gleichzeitig<br />

sind Sie sehr kritisch gegenüber<br />

den Neuen Medien, insbesondere in<br />

Hinblick auf ihre Schnelllebigkeit und<br />

Fragmentiertheit. Wie gestaltet sich Ihr<br />

Umgang mit Instagram, Facebook etc.?<br />

van Vliet: Die Sache mit den Sozialen<br />

Medien ist die, dass man sie als das<br />

ansehen muss, was sie sind. Sie zeigen<br />

nur einen Teil der Realität, üblicherweise<br />

einen schönen, bearbeiteten Teil, der<br />

nicht echt ist – oder zumindest sieht man<br />

nicht die ganze Geschichte. Ich liebe<br />

Social Media dafür, dass sie es so viel<br />

einfacher machen, sich mit Menschen<br />

auf der ganzen Welt zu verbinden. Einige<br />

der Verbindungen, die ich zu meinen<br />

Lesern habe, gäbe es ohne die Sozialen<br />

Medien nicht. Ich würde also sagen, sie<br />

sind in vielerlei Hinsicht wunderbar,<br />

wenn man sich bewusst ist, was echt<br />

ist und was nicht, und wenn man weiß,<br />

wie und wann man sie benutzt. Ich bin<br />

diesbezüglich sehr aufmerksam und<br />

achte darauf, dass ich mein Handy zur<br />

Seite lege, wenn ich Zeit mit meinen<br />

Kindern oder Freunden genieße, um<br />

ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit<br />

schenken zu können. Momente der<br />

wahren Verbundenheit werden für mich<br />

immer am wichtigsten sein.<br />

Haben Sie Zukunftspläne mit Blick auf<br />

Ihre Arbeit?<br />

van Vliet: Ich habe das Gefühl, dass<br />

ich mit meinem neuen Buch ein neues<br />

Kapitel aufgeschlagen habe. Neben dem<br />

Fokus auf die Verbindung zu anderen<br />

konzentriere ich mich nun auf die<br />

Verbindung zum eigenen Selbst. Wenn<br />

ich jetzt auf den Schreibprozess zu<br />

Elma, erzähl mal ... zurückblicke, ergibt<br />

alles Sinn für mich. Meine Mission ist es,<br />

Herzen zu verbinden, aber wenn du selbst<br />

nicht mit deinem Herzen verbunden<br />

bist, ist es wirklich schwer, dich mit<br />

dem eines anderen zu verbinden. Ich<br />

habe auf jeden Fall vor, mehr Produkte<br />

zu entwickeln, die meiner Mission und<br />

Vision entsprechen. Was und wann,<br />

das weiß ich jetzt noch nicht, ich halte<br />

die Dinge gerne etwas offen, damit die<br />

Kreativität fließen kann. Einer meiner<br />

Wünsche ist, mehr Produkte für Kinder<br />

zu machen. Diese junge Generation<br />

ist sehr wichtig und wir müssen sie<br />

beim Aufwachsen bestmöglich unterstützen.<br />

Es war ein schwieriges Jahr,<br />

man musste viel zu Hause bleiben,<br />

ohne die Möglichkeit, in die Schule zu<br />

gehen. Es war hart für alle, aber es hat<br />

den Menschen auch klargemacht, wie<br />

wichtig ihre Nächsten sind. Sie sind es,<br />

die unser Leben lebenswert machen,<br />

mit denen wir in Verbindung bleiben<br />

müssen. Und ich hoffe, dass ich mit<br />

den Büchern, die ich schreibe, und mit<br />

meinen Produkten weiterhin dabei<br />

helfen kann, in Verbindung zu bleiben.<br />

Danke für das Gespräch!<br />

70


Dino Reisner (li)<br />

erlebte in seiner Kindheit die Hochzeit des Bayreuther<br />

Sports, und das prägte: Heute arbeitet<br />

er als Sportjournalist und Buchautor mit den<br />

Schwerpunkten Basketball, Eishockey und Fußball.<br />

Er schrieb u. a. bereits Biographien über Dirk<br />

Nowitzki, Michael Ballack und Pep Guardiola.<br />

Siegmund Dunker,<br />

© privat<br />

ehemals Sportredakteur beim Nordbayerischen Kurier<br />

und bei der Nürnberger Zeitung, arbeitet als freier<br />

Journalist in Leipzig.<br />

Die Olympischen Sommerspiele aus dem Homeoffice<br />

Mit gut einem Jahr Verspätung starten am 23. <strong>Juli</strong> die XXIV. Olympischen Sommerspiele in Tokio. Die Corona-<br />

Pandemie wirbelte nicht nur die Planungen der Athletinnen und Athleten durcheinander, auch Dino Reisner und<br />

Siegmund Dunker, die für den Pietsch Verlag das offizielle EUROSPORT-Olympiabuch verfassen, bekommen die<br />

Auswirkungen zu spüren.<br />

Dunker und Reisner sind ein eingespieltes<br />

Team. Bereits 2018 verfassten<br />

die beiden ehemaligen Zeitungs-Redakteure,<br />

ebenfalls für den Pietsch Verlag,<br />

das offizielle EUROSPORT-Buch zu den<br />

Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.<br />

Doch diesmal ist vieles anders: Beide<br />

Autoren werden die Spiele vom<br />

Homeoffice aus verfolgen. Auf die Arbeit<br />

selbst habe der Ortswechsel jedoch<br />

keinen großen Einfluss, betont Reisner:<br />

„Viel Zeit verbringt man als Journalist<br />

während der Spiele ohnehin im Medienzentrum.<br />

Dort ist zwar die Atmosphäre<br />

toll, aber viele Wettbewerbe sieht man<br />

auch nur auf dem Bildschirm. Bei der<br />

Arbeit im Homeoffice lassen sich die<br />

Das einzige Buch zum Thema mit<br />

kontinuierlicher TV-Bewerbung!<br />

Spiele – dank Zeitverschiebung – sogar<br />

zu angenehmen Uhrzeiten verfolgen.“<br />

Auch inhaltlich stehen für die neue<br />

Ausgabe Veränderungen an, berichtet<br />

Reisner: „Im Olympia-Buch zu den<br />

Winterspielen 2018 standen für 102<br />

Wettbewerbe 176 Seiten zur Verfügung.<br />

Für Tokio <strong>2021</strong> haben wir bei 339<br />

Wettbewerben 208 Seiten. Wir werden<br />

künftig mehrere Wettbewerbe innerhalb<br />

einer Sportart zu einem Artikel<br />

zusammenfassen.“<br />

Das Konzept und das Layout stehen also<br />

bereits. Nun warten Dunker und Reisner<br />

ungeduldig auf die Eröffnungsfeier.<br />

„Der Inhalt entsteht während der Spiele“,<br />

erklärt Reisner: „Wir fangen schon<br />

während der laufenden Wettbewerbe<br />

an zu schreiben, um die Stimmung der<br />

jeweiligen Wettkämpfe einzufangen.“<br />

Anekdoten für später aufsparen.“<br />

Großes Augenmerkt legen die beiden<br />

Autoren auch auf die Bebilderung, die<br />

wie gewohnt hochklassig und abwechslungsreich<br />

ausfallen wird. Reisner lobt<br />

die Zusammenarbeit mit dem Pietsch<br />

Verlag: „Gemeinsam tun wir immer<br />

noch ein paar Motive mehr auf, als sie<br />

bei den üblichen Pressediensten zu<br />

finden wären.“<br />

Viele hundert TV-Spots mit<br />

Millionenreichweite über Eurosport!<br />

Zusätzliche Bewerbung des Buches<br />

über Bannerwerbung auf eurosport.de!<br />

Bei der Gestaltung der Texte sind<br />

Erfahrung und Intuition unerlässlich,<br />

verrät er weiter: „Wenn jemand wie<br />

etwa Florian Wellbrock in mehreren<br />

Wettbewerben Siegchancen hat, sollte<br />

man sich manche Geschichten und<br />

Dino Reisner, Siegmund Dunker<br />

OLYMPISCHE SOMMERSPIELE TOKIO <strong>2021</strong><br />

208 Seiten, 450 Fotos, Hardcover<br />

Format: 23 cm x 30,5 cm, ISBN 978-3-613-50904-7<br />

€ 20,60 | Pietsch, ET: 13. <strong>August</strong><br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

71


uchrezension<br />

www.barbara-brunner.at<br />

Der aktuelle Lesetipp von Dr. Barbara Brunner<br />

Liebe Leute,<br />

es gibt viele Gründe für den neuen<br />

Wander-Boom, meinetwegen auch die<br />

Pandemie und die damit erzwungene<br />

neue Langsamkeit, aber auch die<br />

Rückbesinnung auf das viele Schöne und<br />

Gute, das bekanntlich so nah liegt und das<br />

es mit einem genauen Auge zu entdecken<br />

gilt. Dazu will ich Ihnen eine Reihe von<br />

Büchern vorstellen, jedes davon eine<br />

Schatzkiste an entdeckenswerten Plätzen,<br />

kulturellen Highlights und kulinarischen<br />

Herrlichkeiten.<br />

Eva Gruber lädt ein,<br />

mit Stille Wasser,<br />

weite Berge, goldener<br />

Wein Wanderungen<br />

rund um Wien zu<br />

entdecken. Die Idee<br />

zu diesem Buch<br />

hatte sie während<br />

des Lockdowns, als<br />

die Sehnsucht nach Natur übermächtig<br />

wurde und Fernreisen ohnehin in weite<br />

Ferne gerückt waren. Und da sie gerne<br />

geht, hat sie in 113 Tagen mit 2.656.236<br />

Schritten (so der Pacer ihres Handys) 24<br />

Touren zwischen Donau und Thaya, Leiser<br />

Bergen und Schneealpe gefunden, die sie<br />

auch thematisch nach Wasser, Berge und<br />

Wein geordnet hat. Als Landartistin ist ihr<br />

der fotografische Blick wichtig, daher gibt<br />

es auch Angaben, zu welcher Tageszeit<br />

und in welcher Richtung eine Tour von<br />

den Lichtverhältnissen her optimal ist.<br />

Neben allen notwendigen Informationen<br />

zu den Wanderungen, kulturellen und<br />

naturgeschichtlichen Phänomenen will<br />

sie ihren Lesern das bewusste Erleben der<br />

Natur nahebringen.<br />

Auch der Wienerwald<br />

bietet seit jeher<br />

die ideale Möglichkeit,<br />

der Großstadt<br />

Wien zu entfliehen<br />

und eine faszinierende<br />

Welt zu entdecken.<br />

Es sind die<br />

Geschichten, die das<br />

Buch Eintauchen in den Wienerwald von<br />

Johannes Sachslehner und Robert Bouchal<br />

so spannend machen – ob es sich<br />

um unterirdische Gänge handelt, um<br />

die Besonderheiten rund um die Ruine<br />

Merkenstein, darum, mit welcher Heimtücke<br />

Albrecht I. die Burg Kammerstein<br />

in seinen Besitz brachte, welch mystischer<br />

Ort die Sieben Eichen in Kaltenleutgeben<br />

sind ..., sie beschreiben eine faszinierende<br />

Natur- und Kulturlandschaft mit hängenden<br />

Steinen, Höhlen, Eiskellern, tausendjährigen<br />

Eichen, heiligen Brunnen,<br />

historischen Wasserleitungen, Burgen,<br />

Ruinen, Bergen, Aussichtswarten.<br />

Weiter südlich bewegen<br />

sich Anni<br />

und Alois Pötz im<br />

Hügelland zwischen<br />

Riegersburg und der<br />

Soboth, zwischen Bad<br />

Radkersburg, Maribor<br />

und Slovenij Gradec,<br />

und der Titel ihres<br />

Buches ist Programm:<br />

Grenzenlos ge(h)mütlich bietet vierzig<br />

Rundtouren, von denen dreizehn<br />

auch nach Slowenien führen. Es sind<br />

Wanderungen zu Kirchen, Klöstern,<br />

kleinen Museen, Ausgrabungen und vor<br />

allem zu herrlichen Einkehrmöglichkeiten<br />

– Stichwort steirisches Backhendl<br />

mit Erdäpfelsalat, Kernöl versteht sich<br />

von selbst –, die in wenigen Stunden zu<br />

schaffen sind. Und nachdem auch das<br />

Vulkan- und Schilcherland sowie die<br />

Südsteirische Weinstraße erkundet wird,<br />

ist Genusswandern garantiert.<br />

Etwas sportlicher<br />

nimmt Birgit Kaltenböck<br />

den Cammino<br />

delle Pievi in Carnia<br />

in der Region Friaul-<br />

<strong>Juli</strong>sch Venetien in<br />

Angriff – dies ist<br />

eine touristisch noch<br />

wenig erschlossene<br />

Gegend, die umso<br />

reizvoller ist, da dieser Pilgerweg entlang<br />

von zehn Taufkirchen führt, die früher<br />

als Wehrtürme gedient haben. Und im<br />

Gegensatz zu den Jakobswegen wurde der<br />

Taufkirchenweg in den letzten 16 Jahren<br />

seit seinem Bestehen von nicht mehr als<br />

1000 Pilgern erwandert. Die Strecke von<br />

270 km und 11500 Höhenmetern ist in<br />

Etappen mit jeweils ca. 14 km gegliedert,<br />

die in 14 Tagen gegangen werden können,<br />

um wieder<br />

an den Ausgangspunkt<br />

zu<br />

kommen. Auch<br />

als Mountainbiker<br />

könnte man diesen Weg erkunden. Die<br />

Gegend ist dünn besiedelt, umso wichtiger<br />

waren der Autorin die Begegnungen<br />

mit den Menschen dieser Region und<br />

die Geschichten, die sie zu erzählen<br />

wussten – so erfährt man, warum in<br />

der Vergangenheit so viele Männer ins<br />

zaristische Russland, nach Indochina<br />

oder Argentinien ausgewandert sind,<br />

aber auch, warum man in dieser Gegend<br />

statt „Ciao“ „Mandi“ zum Abschied sagt<br />

und was das bedeutet... Mit diesem Buch<br />

kann man definitiv Neuland entdecken!<br />

Ebenfalls touristisch<br />

noch wenig erschlossen<br />

ist die Gegend<br />

zwischen Salzburg<br />

und Passau, also<br />

rechts und links von<br />

Salzach und Inn: In<br />

diesen besonderen<br />

Landstrich führt<br />

uns das Autorenduo<br />

Klaus Bovers und Christine Paxmann<br />

mit ihrem Buch Schiffe, Salz und Seen.<br />

In 40 verschiedenen Wander-, Fahrradund<br />

Städtetouren kann der finstere<br />

Sauwald ebenso erkundet werden wie<br />

Burgen, Schlösser und die ehemaligen<br />

Salzhandels- und Schifferstädte<br />

Laufen, Tittmoning, Burghausen,<br />

Braunau, Obernberg oder Passau, man<br />

trifft auf Heilquellen oder erwandert<br />

die „niederbayerische Toskana“ bei<br />

Fürstenzell. Wunderbare Wirtshäuser<br />

und Restaurants bieten sich als krönender<br />

Abschluss dieser kulturgeschichtlichen<br />

Exkursionen an.<br />

Leute, es ist so viel Hochinteressantes,<br />

Spannendes, Herausforderndes, Prachtvolles,<br />

Lehrreiches und Genussvolles<br />

vor unseren Haustüren – nix wie raus<br />

mit uns, entdecken wir die Schätze in<br />

unserer Umgebung. Die Schlüssel zu den<br />

Schatzkisten sind wie immer die Bücher.<br />

Lob des Lesens, Lob der Bücher.<br />

Herzliche Grüße – ich bin dann mal weg!<br />

Barbara Brunner<br />

72 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


Neues aus der Reihe:<br />

Bewusst gesund genießen<br />

• alltagstaugliche Rezepte für jeden Bedarf<br />

• Ernährungstipps und Empfehlungen<br />

• geprüfte medizinische Hintergrundinfos<br />

Peter Frigo, Rhea Jabbour, Christoph Deutsch<br />

Ernährung bei PCOS<br />

Polyzystisches Ovar-Syndrom<br />

maudrich.gesund essen <strong>2021</strong><br />

124 Seiten, durchgehend 4-farbig, Klappenbroschur<br />

EUR (A) 16,90 / EUR (D) 16,40 / sFr 21,70 UVP<br />

ISBN 978-3-99002-124-8<br />

eISBN 978-3-99111-344-7<br />

Klaus Nigl, Johanna Picker<br />

Ernährung bei Erkrankung<br />

der Bauchspeicheldrüse<br />

maudrich <strong>2021</strong><br />

160 Seiten, durchgehend 4-farbig, Klappenbroschur<br />

EUR (A) 16,90 / EUR (D) 16,40 / sFr 21,70 UVP<br />

ISBN 978-3-99002-125-5<br />

eISBN 978-3-99111-345-4<br />

Völlige Neubearbeitung!<br />

Birgit Lötsch, Eva Russold, Bernhard Ludvik<br />

Ernährung bei Adipositas-Operationen<br />

Magenbypass – Omega-Loop-Bypass – Schlauchmagen<br />

maudrich <strong>2021</strong><br />

ca. 160 Seiten, durchgehend 4-farbig, Klappenbroschur<br />

EUR (A) 16,90 / EUR (D) 16,40 / sFr 21,70 UVP<br />

ISBN 978-3-99002-129-3<br />

eISBN 978-3-99111-353-9<br />

Neu überarbeitet – erscheint im Oktober <strong>2021</strong><br />

Erhältlich im Buchhandel und auf<br />

facultas.at


Ossi Hejlek im Gespräch mit<br />

Anja Schmidt<br />

Programmleitung unum<br />

GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH<br />

Spiritualität 2.0<br />

Starke Bücher von<br />

starken Autoren<br />

Unum ist die neue Marke im Haus Gräfe und Unzer. Wofür<br />

steht unum?<br />

Schmidt: Unum kommt aus dem Lateinischen und heißt<br />

eins. Es geht ums Einssein, Ganzsein. In dieselbe Wortfamilie<br />

gehört unire – vereinen, verbinden. Das neue Label unum soll<br />

in Zeiten der Spaltung für das unsichtbare Band stehen, das<br />

uns alle verbindet – mit anderen Menschen, der Natur und<br />

ebenso natürlich mit höheren Kräften. Außerdem steht es für<br />

Ganzheitlichkeit, also für die Verbindung von Körper, Geist<br />

und Seele.<br />

Also nicht nur Sachbücher, die über Themen aus diesen<br />

Bereichen aufklären, sondern auch praktische Ratgeber?<br />

Schmidt: Wir sind im Hause Gräfe und Unzer, werden somit<br />

neben Sachbüchern auch reine Ratgeber publizieren.<br />

Welche Ziele streben Sie mit der Marke an?<br />

Schmidt: Wir haben uns Spiritualität 2.0 auf die Fahnen<br />

geschrieben. Dazu gehört zum Beispiel, ein aktuell gesellschaftlich<br />

relevantes Thema mit einer spirituellen Herangehensweise<br />

zu verbinden. Ein gutes Beispiel dafür ist die<br />

Herbstnovität: Toxische Beziehungen schamanisch heilen.<br />

2.0 bedeutet außerdem, dass wir auch spannende neue Autoren<br />

veröffentlichen wollen, die vor allem durch die Sozialen<br />

Medien bekannt sind.<br />

Wie schafft man es im Bereich der Spiritualität, fundierte<br />

Herangehensweisen von Scharlatanerie zu unterscheiden?<br />

© Anja Schmidt privat<br />

Schmidt: Das ist eine gute Frage. Einerseits ist es Erfahrung.<br />

Ich mache nicht nur das Programm, ich befasse mich seit vielen<br />

Jahren auch persönlich mit Spiritualität – habe vieles selbst<br />

ausprobiert. Dieses Genre ist für mich auch nicht neu, da ich<br />

74<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


die neue marke bei graefe und unzer<br />

schon bei Arkana als Programmleiterin<br />

einige Jahre damit befasst war.<br />

Grundsätzlich verantworte ich bei GU<br />

auch den Bereich der Lebenshilfe, der<br />

ja in vielen Punkten an Spiritualität<br />

angrenzt. Ich liebe Spiritualität, weil es<br />

zu einem Zurechtfinden das Einschalten<br />

von Kopf und Herz braucht. Um Scharlatanerie<br />

von etwas Werthaltigem zu<br />

unterscheiden, braucht es aus meiner<br />

Sicht folgende vier Dinge: Erfahrung,<br />

gesunden Menschenverstand und ein<br />

ausgeprägtes Gespür für die Thematik,<br />

man könnte auch sagen ein gut geschultes<br />

Bauchgefühl.<br />

Gleiten Sie dadurch auch persönlich<br />

immer wieder in neue Themen?<br />

Schmidt: Ich bin furchtbar neugierig und<br />

sehr begeisterungsfähig, besuche auch<br />

Seminare der Autoren, mache Online-<br />

Meditationen mit – ich probiere die Dinge<br />

gerne aus. Dann weiß ich hinterher<br />

besser, womit ich es zu tun habe.<br />

Wie kann man die Käuferzielgruppe für<br />

Spiritualität umreißen?<br />

Schmidt: Studien zufolge ist es etwa ein<br />

Viertel der Bevölkerung, das sich damit<br />

beschäftigt und dafür interessiert. Viele<br />

Menschen beginnen in ihrer Lebensmitte,<br />

sich mit Spiritualität zu befassen.<br />

Ein starker Auslöser sind oft<br />

Lebenskrisen, große Verluste – Momente,<br />

in denen die Suche nach dem<br />

Sinn des Lebens auftaucht. In den<br />

Seminaren sieht man, dass es meist<br />

einen Frauen-Überhang gibt.<br />

Haben Sie bestimmte Themenbereiche<br />

für das Programm definiert?<br />

Schmidt: Wir sind für alles offen, was<br />

wir als erfolgsversprechend einschätzen.<br />

Zuallererst wollen wir besondere Bücher<br />

zu starken Themen mit starken<br />

Autoren machen. Werthaltigkeit und<br />

Niveau verstehen sich als Basis von<br />

selbst. Ich möchte nichts ausschließen,<br />

was Menschen Freude spenden und sie<br />

weiterbringen kann – neue Antworten auf<br />

die großen Fragen der Menschheit liefert.<br />

Wie stark müssen die Autoren sein?<br />

Schmidt: Die Fangemeinde der Autoren<br />

ist ein wichtiger Multiplikator. Das<br />

unterstützen wir mit entsprechendem<br />

Onlinemarketing und Social-Media-<br />

Präsenz – auch weil spirituelle Bücher<br />

gerne online gekauft werden. Dabei<br />

werden wir natürlich auch den stationären<br />

Buchhandel, etwa durch Online-<br />

Kooperationen, einbeziehen.<br />

Schenken Sie uns abschließend ein<br />

paar Einblicke ins erste Programm?<br />

Schmidt: Wir freuen uns sehr, dass<br />

wir eine Art Zwillingsbuch-Pärchen<br />

von Veit Lindau im Programm haben,<br />

schattenwerk und wunderwerk. Er ist<br />

Bestsellerautor, hat eine große Community.<br />

Es geht um die Arbeit mit den<br />

verborgenen Teilen der Psyche sowie<br />

die Entfaltung ihrer Potenziale. Bei<br />

wunderwerk erhalten die Leser den<br />

Zugang für einen Onlinekurs von Veit<br />

Lindau dazu geschenkt. Wir haben den<br />

erfolgreichen russischen Heiler Vadim<br />

Tschenze mit Das spirituelle Buch von<br />

der Selbstliebe im Programm. Bewusstseinsforscher<br />

Karl Grunick hat jahrelange<br />

Erfahrung in den Kampfkünsten und mit<br />

Energiearbeit. Es geht in seinem Buch<br />

darum, wie man von der Kopf-Intelligenz<br />

in die KörperIntelligenz kommt. Katja<br />

Kramer ist eine junge, hellsichtige und<br />

hellhörende Schweizer Autorin, die in<br />

Der Ruf deiner Seelenheimat Antworten<br />

auf Sinn- und Menschheitsfragen liefert.<br />

Ein Buch fürs Herz! Mit Stefan Limmer<br />

arbeite ich schon seit Jahren. Nach seinem<br />

Longseller Schamanische Seelenreisen<br />

widmet er sich in seinem neuen Werk der<br />

schamanischen Heilung von vergifteten<br />

Beziehungen. Alles starke Themen!<br />

Danke für das Gespräch!<br />

Advertorial<br />

Veit Lindau, schattenwerk. Befreie dein verborgenes Potenzial – durch radikale<br />

Schattenarbeit, 192 S., HC., 978-3-8338-8107-7, € 18,90 (A), ET: Sept. <strong>2021</strong><br />

wunderwerk. Weite deine Grenzen und mach das Unmögliche möglich<br />

192 S., HC, 978-3-8338-8108-4, € 18,90 (A), ET: Sept. <strong>2021</strong><br />

Stefan Limmer, Toxische Beziehungen<br />

schamanisch heilen<br />

192 S., Softcover, 978-3-8338-8031-5<br />

€ 18,90 (A), ET: Okt. <strong>2021</strong><br />

Karl Grunick, Lucas Buchholz<br />

Entdecke deine Körper Intelligenz!<br />

192 S., HC, 978-3-8338-7999-9<br />

€ 25,80 (A), ET: Okt. <strong>2021</strong><br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

75


Die neue Pocket-<br />

12 Bücher im Paket mit jeweils 5 Exemplaren<br />

>Best.-Nr. 282-96016<br />

>45% | 90 Tage Valuta | 360 Tage RR<br />

[Faktur jeweils mit der Auslieferung]<br />

AUGUST <strong>2021</strong><br />

14,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-406-8<br />

12,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-379-5<br />

14,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-407-5<br />

12,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-408-2<br />

10,50 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-409-9<br />

12,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-414-3<br />

Bestellen Sie über MOHR MORAWA Buchvertrieb Gesellschaft mbH, Wien (A), oder<br />

CHRISTIAN HIRTZY christian.hirtzy@aon.at ; ALFRED TRUX trux@kabeltvgmunden.at


Reihe zum Einführungsangebot<br />

12 Bücher im Paket mit jeweils 3 Exemplaren<br />

>Best.-Nr. 282-96015<br />

>45% | 90 Tage Valuta | 360 Tage RR<br />

[Faktur jeweils mit der Auslieferung]<br />

OKTOBER <strong>2021</strong><br />

12,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-410-5<br />

14,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-411-2<br />

12,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-412-9<br />

12,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-413-6<br />

12,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-387-0<br />

12,40 € (A)<br />

ISBN 978-3-95803-415-0<br />

scorpio-verlag.de


Ossi Hejlek im Gespräch mit<br />

Claus Mikosch<br />

»Geht es uns gut, sind wir<br />

auf der Welt zu Hause,<br />

wenn es uns schlecht geht,<br />

nirgendwo«<br />

In Ihrem neuen Buch geht es um die<br />

Frage, wo man sich zu Hause fühlt. Wo<br />

sind Sie zu Hause?<br />

Mikosch: Wenn es darum geht, wo ich<br />

lebe, dann lautet die Antwort, dass ich<br />

zwischen Deutschland und Spanien<br />

pendle. Im Moment befinde ich mich im<br />

Süden der Provinz Malaga, fast schon<br />

bei Gibraltar. Andalusien ist ein schöner<br />

Fleck auf der Welt – man findet hier alles:<br />

Berge zum Schifahren, weiße Strände ...<br />

Und wo fühlen Sie sich zu Hause?<br />

Advertorial<br />

Mikosch: Man kann sich selbst beim<br />

Buchschreiben nie völlig außen vor lassen<br />

– vielleicht schaffen es manche ...<br />

Meistens fließt ein Teil von sich mit<br />

ein, und sei es in einer hoch abstrakten<br />

Form. Die Frage nach dem Zuhause hat<br />

ganz stark mit meiner Lebenssituation zu<br />

tun. Manchmal beneide ich Menschen,<br />

die in einem kleinen Dorf aufwachsen,<br />

dort leben, die Tochter des Bürgermeisters<br />

heiraten ... Einerseits denkt man<br />

sich: Oh Gott, wie schrecklich. Andererseits<br />

ist es so klar, wo man zu Hause ist, wo<br />

die eigenen Wurzeln sind. Ich empfinde<br />

ein großes Gefühl von Zuhause in der<br />

Kreativität – im Moment des Schaffens.<br />

Ihre Reihe ist hoch erfolgreich, was,<br />

meinen Sie, macht den Erfolg aus? Warum<br />

lieben die Menschen den kleinen<br />

Buddha?<br />

Claus Mikosch<br />

Der kleine Buddha auf der Reise nach Hause<br />

144 Seiten, Hardcover, 978-3-451-03317-9<br />

€ 12,40 | Verlag Herder, ET: 14. September<br />

Mikosch: So genau habe ich noch gar<br />

nicht darüber nachgedacht. Ich glaube,<br />

dass es die Mischung ist. Einerseits<br />

sind die Geschichten sehr zugänglich.<br />

Es bedarf keiner besonderen zeitlichen<br />

Widmung, um in einen tiefenpsychologischen<br />

Text einzutauchen.<br />

Gleichzeitig bieten die Bücher in jedem<br />

Kapitel Türen, um in bestimmte Bereiche<br />

tiefer einzusteigen, um zu reflektieren.<br />

Wenn Sie mich fragen: Ich finde es<br />

© privat<br />

78<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


auf der suche nach dem zuhause<br />

wunderschön wie Sie schreiben –<br />

manchmal erinnern mich die Kapitel<br />

an eine Art Märchen, das ich einfach<br />

lesend genießen kann. Aber ich kann<br />

die Oberfläche auch verlassen und<br />

über viele Ihrer Gedanken in den<br />

Geschichten nachdenken, sie in Bezug<br />

zu meinem Leben setzen.<br />

Mikosch: Vieles, was ich in Geschichten<br />

verpacke, kennt man ... aber es fristet<br />

ein vom Alltag verschüttetes Dasein.<br />

Vielleicht gelingt es mir, manches<br />

wieder ans Tageslicht zu bringen – in<br />

Erinnerung zu rufen. Eigentlich wissen<br />

wir alle, wie ein zufriedenes Leben<br />

funktioniert, tragen den Schlüssel dazu<br />

in uns.<br />

Und es ist auch viel Neues verpackt.<br />

Wie beispielsweise im aktuellen Buch:<br />

Zuhause empfinden in der Kreativität,<br />

in der Sehnsucht, in der Stille, im<br />

Mitgefühl ... viele Zugänge zu einem<br />

großen Thema.<br />

Mikosch: Wenn ich auf die Welt blicke,<br />

frustriert es mich, dass viele Dinge<br />

anders gemacht werden könnten –<br />

Welthunger, Klimakrise, Krieg, Flüchtlinge<br />

etc. –, aber wir tun es nicht. Das<br />

gilt auch für die persönliche Ebene.<br />

Muss ich mir so viele Sorgen über das<br />

Morgen machen – über eventuelle<br />

Schwierigkeiten? Oder kann ich auch im<br />

Jetzt leben? Machen wir doch etwas aus<br />

dem Moment und genießen ihn!<br />

Kann man daheim, aber doch nicht zu<br />

Hause sein?<br />

Mikosch: Es ist schlimm für Menschen,<br />

die das so empfinden, vielleicht auch aus<br />

einer solchen Situation nicht herauskönnen<br />

– beispielsweise aus Partnerschaften<br />

...<br />

Ich glaube, dass das Gefühl von einem<br />

Zuhause auch damit zu tun hat,<br />

dass man sein kann, wie man ist. In<br />

der Gesellschaft aber auch im ganz<br />

Privaten – in einer Partnerschaft.<br />

Mikosch: Es ist auch möglich, ein<br />

Zuhause in sich selbst zu finden. Das<br />

brächte nämlich den Vorteil mit sich,<br />

dass man sich überall zu Hause fühlt,<br />

wo man sich gerade befindet. Dann<br />

wird es auch zweitrangig, mit wem oder<br />

wo ich lebe. Natürlich ist das schwierig.<br />

Manchmal glaubt man auch, es gefunden<br />

zu haben. Dann passiert etwas<br />

von außen – und schon fühlt man sich<br />

wieder schlecht (lacht). Ich kenne das.<br />

Gibt es eine Lieblingspassage im eigenen<br />

Buch?<br />

Mikosch: Für mich steckt viel Wahrheit<br />

und Stärke in der Überlegung: Zuhause<br />

ist dort, wo ich hinwill, wenn ich krank<br />

bin – oder wenn es mir schlecht geht.<br />

Wo kann ich meine Schwachheit, meine<br />

Zerbrechlichkeit herzeigen und heilen?<br />

Wenn es uns gut geht, ist das Zuhause<br />

überall – dann ist die Welt mein Zuhause.<br />

Wenn es uns schlecht geht, ist es<br />

nirgendwo ...<br />

Ich formulierte einmal: Ich bin dort zu<br />

Hause, wo meine Bücher stehen ... Wie<br />

wichtig ist es, sich zu Hause zu fühlen?<br />

Mikosch: Wir leiden, wenn wir das<br />

Gefühl nicht haben. Dann wächst die<br />

Suche danach, die uns wiederum aus<br />

dem Jetzt herauszieht. Aber apropos<br />

Bücher: Ich arbeitete während meiner<br />

Schulzeit in einem Schallplatten-Laden,<br />

war auch als DJ aktiv, habe aber vor 15<br />

Jahren all meine Schallplatten verkauft.<br />

Vor einigen Monaten begann ich damit,<br />

mir wie wild wieder Schallplatten<br />

zu kaufen. Schallplatten sind auch in<br />

gewisser Weise mein Zuhause.<br />

Können auch Gerüche ein Gefühl von<br />

Zuhause vermitteln?<br />

Mikosch: Sie können auf jeden Fall ganz<br />

stark an ein Zuhause erinnern. Sich zu<br />

Hause zu fühlen – egal wodurch oder<br />

worin –, macht uns glücklich ...<br />

Danke für das Gespräch!<br />

Der kleine Buddha<br />

und die Sache mit der Liebe<br />

128 S., HC, 978-3-451-39840-7<br />

€ 12,40 | Verlag Herder<br />

Der kleine Buddha<br />

auf dem Weg zum Glück<br />

128 S., HC, 978-3-451-39742-4<br />

€ 12,40 | Verlag Herder<br />

Der kleine Buddha entdeckt<br />

die Kraft der Veränderung<br />

144 S., HC, 978-3-451-39445-4<br />

€ 12,40 | Verlag Herder<br />

Der kleine Buddha<br />

und das Wunder der Zeit<br />

160 S., HC, 978-3-451-38585-8<br />

€ 12,40 | Verlag Herder<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

79


Die erste Länderküche<br />

zum Trendziel San Sebastián<br />

Neben der traumhaften Lage am<br />

Golf von Biskaya, mit den Bergen des<br />

Baskenlands im Rücken, bietet San<br />

Sebastián eine einzigartige Küche:<br />

Von Pintxos bis zur Sterneküche<br />

hat die Stadt einfach alles zu bieten,<br />

was Genießerherzen höherschlagen<br />

lässt. Und dass Donostia den Ruf<br />

hat, die innovativsten Köche<br />

Spaniens zu beheimaten, lässt sich<br />

schon daran erkennen, dass mit<br />

Elena Arzak hier eine der besten<br />

Köchinnen der Welt zu finden ist!<br />

Stefanie Gückstock, Taha Jawashi<br />

San Sebastián. Die Kultrezepte<br />

aus der Welthauptstadt der guten Küche<br />

224 Seiten, ca. 120 Abb., Hardcover<br />

978-3-95961-391-0, € 30,90 | Christian<br />

© privat<br />

© privat<br />

Stefanie Gückstock ist eigentlich ausgebildete<br />

Steuerberaterin. Doch vor ein paar Jahren studierte<br />

sie Spanisch und lebte einige Zeit in Spanien, wo<br />

sie auch ihre Liebe zu San Sebastián entdeckte.<br />

Da auch dem Thema Food ihre Leidenschaft gilt,<br />

lag es nahe, beides miteinander zu verbinden<br />

und die Trendstadt kulinarisch zu entdecken.<br />

Taha Jawashi stammt aus Libyen, er ist<br />

Fotograf und Filmemacher. Das Reisen hat<br />

ihn schon immer fasziniert. Vor drei Jahren zog er nach<br />

Spanien. Sein Interesse für die reiche Geschichte, Kultur<br />

und Gastromie seiner neuen Heimat spiegelt sich in seinen<br />

Fotografien wider.<br />

Alle Fotos: © Christian Verlag/Taha Jawashi<br />

80 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


GRILLEN und den<br />

Sommer richtig genießen!<br />

NEU <strong>2021</strong><br />

NEU <strong>2021</strong><br />

144 Seiten, 185 x 225 mm, Softcover,<br />

ISBN 978-3-95843-987-0, € (A) 10,30<br />

128 Seiten, 185 x 225 mm, Softcover,<br />

ISBN 978-3-96664-180-7, € (A) 10,30<br />

128 Seiten, 185 x 225 mm, Softcover,<br />

ISBN 978-3-96664-182-1, € (A) 10,30<br />

200 Seiten, 210 x 260 mm, Hardcover, 200 Seiten, 210 x 260 mm, Hardcover,<br />

ISBN 978-3-95843-038-9 € (A) 25,70 ISBN 978-3-95843-149-2 € (A) 30,80<br />

160 Seiten, 195 x 260 mm, Hardcover,<br />

ISBN 978-3-96664-179-1, € (A) 20,60<br />

im Set: Buch +<br />

hochwertiges<br />

Messer<br />

Buch (144 Seiten) mit hochwertigem<br />

Tramontina-Steakmesser mit 12 cm Echtholzgriff<br />

und 12 cm Klinge aus rostfreiem Edelstahl,<br />

300 x 330 x 25 mm, ISBN 978-3-95843-877-4<br />

€ (A) 25,70<br />

HEEL Verlag GmbH | www.heel-verlag.de<br />

Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Vertreter Günther Lorenzoni | g.lorenzoni@a1.net<br />

oder über unsere Auslieferung Mohr Morawa | bestellung@mohrmorawa.at |<br />

Bestellhotline +43 (1) 6 80 14-5 | Fax: +43 (1) 6 88 71-30


Ossi Hejlek im Gespräch mit<br />

Eva Rossmann<br />

»Noch mehr<br />

mein’s geht nicht«<br />

© Ernest Hauer<br />

Das besondere Kochbuch für alle<br />

Fälle: 200 Rezepte – kreativ, einfach,<br />

schnell. Mit allen Gerichten aus<br />

Rossmanns Mira-Valensky-Krimis ...<br />

und vielen anderen Köstlichkeiten<br />

Was bedeutet es für Sie, in der Küche zu<br />

stehen und zu kochen?<br />

Rossmann: Kochen soll Freude machen.<br />

Es ist alles andere als eine heilige<br />

Handlung, es ist Genuss, eine Vorbereitungsphase,<br />

um mit anderen eine<br />

schöne Zeit zu haben. Kochen soll nicht<br />

zum Stress werden. Leider wird es das<br />

viel zu oft – auch im Privaten.<br />

Sind Sie eine große Vorplanerin beim<br />

Kochen?<br />

Wie haben Sie das Kochbuch gegliedert?<br />

Rossmann: Ich habe mich dazu entschlossen,<br />

es nach den Produkten zu<br />

gliedern. Habe ich Garnelen zu Hause,<br />

und Lust auf sie – dann schaue ich<br />

unter Garnelen nach ... das kommt auch<br />

meiner Art zu kochen nahe.<br />

vor, was sie kocht (lacht)! Aber ja, alle<br />

Rezepte von Mira – seit Band elf – sind<br />

im Kochbuch enthalten. Und noch viel<br />

mehr von mir. Letztendlich sind es rund<br />

200 Rezepte geworden. Ich habe in den<br />

letzten eineinhalb Jahren besonders viel<br />

Zeit zum Kochen gehabt ... Da ist auch<br />

viel Neues entstanden.<br />

Der mediterrane Faden zieht sich<br />

kulinarisch klar durch die Rezepte.<br />

Aber man findet auch heimisches, wie<br />

Liptauer ...<br />

Advertorial<br />

Rossmann: Absolut nicht, denn die Zeit<br />

habe ich nicht. Ich schaue in den Kühlschrank,<br />

was da ist. Dann überlege ich<br />

mir etwas und fange an zu kochen. Das<br />

ist auch in den Krimis bei Mira so. Meine<br />

Leserschaft spiegelt mir auch wider, dass<br />

es ihnen gefällt, wenn Mira ohne großes<br />

Trara und ohne große Vorbereitungen<br />

kocht. Da sind Mira und ich uns<br />

ziemlich ähnlich (lacht). Und ich bin<br />

auch aufmerksam, wenn ich unterwegs<br />

bin. Gestern sah ich hier auf Sardinien<br />

in einem Supermarkt großartige<br />

Hühner aus der Region. Die musste ich<br />

mitnehmen – denn ich weiß, daraus<br />

kann ich viele Gerichte machen. Was, das<br />

entscheide ich aus dem Moment. Das ist<br />

ein guter Zugang für No-Stress.<br />

Inwieweit hat Mira vorgegeben, welche<br />

Rezepte ins Buch aufgenommen<br />

werden?<br />

Rossmann: Also stopp! Ich gebe Mira<br />

Rossmann: Meine Idee war: Ich gönne<br />

es mir, mich nicht einschränken zu lassen.<br />

Ich wollte die Rezepte präsentieren,<br />

die Mira und mir gefallen. Und mir ist<br />

es vollkommen egal, ob es ein vietnamesisches<br />

Rezept ist, ein Liptauer<br />

aus dem Weinviertel, etwas, das ich in<br />

Moskau kennengelernt habe, oder meine<br />

geliebte sardische Küche. Die klassischen<br />

Zuordnungsschubladen blieben<br />

geschlossen (lacht).<br />

Gratulation zur gelungenen, ansprechenden<br />

Gestaltung!<br />

Rossmann: Das ist wirklich gut gelungen.<br />

Unterschiedliche Farbflächen,<br />

mal Illustration, mal Foto, mal eine<br />

82 <strong>sortimenterbrief</strong> 7-8/21


Seite mit Tipps zum Lesen ... Ich habe<br />

eine Riesenfreude mit dem, was dabei<br />

herausgekommen ist. Im Kochbuch<br />

war schon alles da. Und trotzdem ist es<br />

gelungen, gemeinsam mit Folio etwas<br />

ganz Besonderes entstehen zu lassen.<br />

Wir sind alle sehr motiviert. Arnold<br />

Mario Dall’O von Folio hat es grafisch<br />

großartig umgesetzt. Er ist eben Künstler<br />

– das merkt man! Und dass er selbst<br />

gerne kocht und isst, kam dem Projekt<br />

sehr entgegen. Das Kochbuch hat uns<br />

allen – neben Verkaufbarkeitsgedanken<br />

und Inhalt – bei der Entstehung irrsinnig<br />

viel Spaß gemacht. Das ist nicht immer<br />

so beim Büchermachen.<br />

Mir gefallen die eingestreuten Kochtipp-<br />

Seiten ganz besonders gut.<br />

Rossmann: Beim Mehl beispielsweise<br />

habe ich richtiggehend recherchiert,<br />

weil es mich selbst seit Jahren nervt,<br />

nicht genau zu wissen, wie die Sache<br />

mit den Ziffern richtig zu deuten ist. In<br />

Italien ist es so, in Österreich anders, in<br />

Deutschland ... So – und ab jetzt kann<br />

ich in meinem Kochbuch immer wieder<br />

nachschlagen, bei mir selbst nachlesen.<br />

Denn bis zum nächsten Mal habe ich es<br />

wieder vergessen (lacht). Es gibt Tipps<br />

zu Lamm, Spargel, Schokolade ...<br />

Am Ende des Buches gibt es neben dem<br />

üblichen Register auch das Spezialglossar<br />

der Gerichte aus den Mira-<br />

Valensky-Krimis. Was ist das?<br />

Rossmann: Die Leser können nachsehen,<br />

welches Rezept in welchem Krimi<br />

vorkommt. Das ist ein besonderes Service<br />

für alle Mira-Valensky-Fans. An dem<br />

© Ernest Hauer<br />

Die Küche im Restaurant Die ALte SchuLe –<br />

wo die Kochkarriere begann. Spitzengastronom<br />

Manfed Buchinger und Eva Rossmann.<br />

arbeite ich gerade noch. Es rundet die<br />

vielen Besonderheiten des Buches ab. Es<br />

wird wirklich ein Spitzen-Kochbuch. Bei<br />

einem Krimi oder einem Roman würde<br />

ich mich das nie zu sagen trauen. Über<br />

Literatur müssen andere entscheiden.<br />

Bei diesem Kochbuch kann ich es schon.<br />

Darin steckt Handwerk und Leidenschaft.<br />

Das werde ich auch allen meinen<br />

Freundinnen und Freunden schenken,<br />

weil es mein Kochbuch ist (lacht)! Darauf<br />

bin auch stolz.<br />

Es ist auch Ihres, weil Sie alle Fotos<br />

selbst gemacht haben ...<br />

Rossmann: Ja. Mehr mein’s geht nicht!<br />

Ich habe bei Manfred Buchinger gelernt,<br />

wie man Gerichte zum Fotografieren<br />

vorbereitet. Alle Fotos entstanden in<br />

meiner Küche – pro Gericht habe ich bis<br />

zu 200 Fotos gemacht. Inzwischen weiß<br />

ich, warum viel auf dunklem Geschirr<br />

fotografiert wird ... das weiße Porzellan<br />

rossmann kulinarisch<br />

spiegelt unwahrscheinlich stark! Aber<br />

auch beim Anrichten wurde auf<br />

übertriebenes Schischi verzichtet. No<br />

Stress war auch dabei die Devise.<br />

Wie oft kochen Sie eigentlich bei<br />

Manfred Buchinger im Restaurant Die<br />

Alte Schule?<br />

Rossmann: Das ist total unterschiedlich.<br />

Nach dem ewig langen Lockdown für<br />

die Gastronomie war ich voll im Einsatz.<br />

Da war es wichtig, dass wir die Kräfte<br />

bündeln und zusammenhelfen. Jetzt<br />

bin ich in Sardinien. Wenn ich wieder<br />

zurück bin, werde ich wieder dort<br />

kochen. Es gab schon Jahre, da war ich<br />

jede Woche von Donnerstag bis Sonntag<br />

in der Küche. Das ist jetzt nicht mehr<br />

so. Ich bin gerne dabei. Zu Manfred<br />

Buchinger kam ich, als ich für meinen<br />

fünften Krimi, Ausgekocht, in einer<br />

Profiküche recherchieren musste. Ich<br />

fragte ihn, ob ich eine Weile mitarbeiten<br />

und recherchieren dürfe. Letztendlich<br />

willigte er ein. Es gefiel mir so gut, dass<br />

ich blieb. Zwei Jahre später machte ich<br />

die Lehrabschlussprüfung. Besonders<br />

lustig war der Tipp eines honorigen<br />

Prüfers nach bestandener Prüfung:<br />

„Frau Rossmann, es war ausgezeichnet.<br />

Sie können wirklich kochen. Lassen Sie<br />

das mit dem Schreiben sein!“ (lacht)<br />

Danke für das Gespräch!<br />

Eva Rossmann, No Stress. Mira kocht<br />

ca. 232 Seiten, zahlreiche Abb., Hardcover<br />

978-3-85256-835-5, € 25,– | Folio<br />

ET: 24. <strong>August</strong><br />

Abbildungen aus der Leseprobe<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7-8/21<br />

83


Highlights Frühjahr<br />

Alexander Prinz<br />

»Du kannst sie nicht alle töten«<br />

224 Seiten, Klappenbroschur<br />

978-3-7423-1627-1, € 15,50<br />

Stephanie Raiser<br />

Millionärin von nebenan<br />

272 Seiten, Softcover, mit Klappen<br />

978-3-95972-439-5, € 19,60<br />

Bianca Zapatka<br />

Vegan Cakeporn<br />

272 Seiten, Hardcover<br />

978-3-7423-1648-6, € 25,70<br />

Klaus Glaetzner<br />

Klaus grillt<br />

160 Seiten, Hardcover<br />

978-3-7423-1795-7, € 20,60<br />

In diesem sarkastischen Pamphlet<br />

verleiht Alexander Prinz aka „der<br />

dunkle Parabelritter“ seinem Frust<br />

über unsere Spezies Ausdruck. Er<br />

kommentiert verschiedene Abschnitte<br />

des Lebens, philosophiert<br />

über die Liebe und rechnet<br />

mit der Gesellschaft ab. Welche<br />

Kindheitstraumata sind nützlich,<br />

kann der Spagat zwischen Onund<br />

Offlinewelt gelingen, ist die<br />

Schere zwischen Arm und Reich<br />

schon stumpf?<br />

Ein humoristischer Rundumschlag<br />

mit Erleuchtungspotenzial und<br />

zugleich ein satirisches Selbstporträt<br />

der „Generation Y“!<br />

Wie wurde aus der unscheinbaren<br />

Heilpraktikerin mit Aversion<br />

gegen das Verkaufen eine der<br />

gefragtesten Coaches zum Thema<br />

Geld und Kundengewinnung?<br />

Wie wurde aus der konservativen<br />

Schwabenfrau diese offene,<br />

ambitionierte Menschengewinnerin<br />

mit Millionenerfolg und eine<br />

entspannte Ehefrau und Mutter, die<br />

ein ganz neues, unkompliziertes<br />

Bild von Familie und Beruf lebt?<br />

Stephanie Raiser beweist, was<br />

möglich ist, wenn man das eigene<br />

Denken zu Geld, Business und<br />

Familie verändert, sodass aus der<br />

alten Denke „Schaffe, schaffe,<br />

Häusle baue“ in weniger als zwei<br />

Jahren ein Multimillionenbusiness<br />

entsteht. Die Botschaft an alle<br />

Frauen: Du kannst das auch!<br />

Die vegane Backkunst ist extrem vielfältig<br />

und unglaublich lecker. Erfolgsbloggerin<br />

Bianca Zapatka teilt ihre absoluten<br />

Lieblingsrezepte von einfachen Rührkuchen<br />

über vegane Cheesecakes und<br />

traumhafte Torten mit viel frischem Obst<br />

bis hin zu handlichen Muffins, Mini-<br />

Törtchen und Keksen.<br />

Einfach, schnell und lecker, das sind die<br />

Grillrezepte des erfolgreichen YouTube-<br />

Kanals „Klaus grillt“. In seinem ersten<br />

Buch begeistert Klaus mit 60 leckeren<br />

Rezepten für das perfekte Grillerlebnis.<br />

Egal ob Rind, Wild, Fisch, Gemüse oder<br />

süße Desserts – hier wird jeder fündig.<br />

Außerdem verrät er seine besten Tipps zu<br />

Grilltechnik und -zubehör.<br />

Christine Bielecki, Katharina Bauer<br />

Yoga für ein starkes Herz<br />

208 Seiten, Softcover<br />

978-3-7423-1612-7, € 20,60<br />

Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen<br />

Erkenntnissen erklärt<br />

Yogalehrerin Christine Bielecki, wie<br />

das Zusammenspiel aus Bewegung,<br />

Atmung und Meditation auf die<br />

Herzgesundheit wirkt und welche<br />

Übungen aus medizinischer Sicht<br />

dem Herzen Kraft geben – und<br />

auch Katharina Bauer, die an einer<br />

koronaren Herzerkrankung leidet,<br />

geholfen haben. Dieses Buch ist<br />

nicht nur ein Yogaratgeber, es soll<br />

auch Betroffenen Mut machen.<br />

CALLEkocht<br />

Aus Omas Küche<br />

176 Seiten, Hardcover<br />

978-3-7423-1757-5, € 20,60<br />

Der erfolgreiche YouTuber CALLEkocht<br />

zeigt, wie man die Klassiker der<br />

deutschen Küche ganz einfach zu<br />

Hause nachkochen kann. Dafür sind<br />

keine exotischen Zutaten nötig, sondern<br />

nur das Wissen um die traditionellen<br />

Zubereitungsmethoden. Nie war es<br />

leichter, sich mit den Leibspeisen<br />

von einst die kulinarischen Kindheitserinnerungen<br />

zurückzuholen!<br />

Seyda Taygur<br />

Sissys Kitchen: Meet & Eat<br />

160 Seiten, Hardcover<br />

978-3-7423-1727-8, € 20,60<br />

Nach dem Bestseller Sissys Kitchen folgt<br />

nun das zweite Buch der erfolgreichen<br />

Bloggerin Seyda Taygur. Im Fokus<br />

stehen einfache Rezepte mit großer<br />

Wirkung. Leckere Frühstücks- und<br />

Brunch-Variationen, köstliche Suppen,<br />

Salate und Getränke wechseln sich<br />

ab mit Soulfood-Klassikern. Das<br />

Kochbuch bietet 70 Rezepte für jeden<br />

Tag und kombiniert moderne Küche mit<br />

orientalischen Einflüssen.


Highlights Sommer/Herbst<br />

Marc Friedrich, Florian Kössler<br />

Die größte Revolution aller Zeiten<br />

350 Seiten, Hardcover<br />

978-3-95972-406-7, € 30,90<br />

ET: 12. Oktober<br />

Die Autoren nehmen den Leser mit auf eine<br />

Reise durch die Geldgeschichte, zeigen<br />

verständlich die Vor- und Nachteile des Status<br />

quo auf und erklären, wo die Zukunft des<br />

Geldes liegen könnte. Die Trennung von Staat<br />

und Geldsystem könnte die größte Revolution<br />

der Menschheitsgeschichte werden. Erstmalig<br />

wird das Trendthema Blockchain<br />

und Bitcoin von einem mehrfachen Bestsellerautor<br />

für alle anschaulich, verständlich<br />

und unterhaltsam erklärt.<br />

Joe Navarro<br />

Außergewöhnlich<br />

320 Seiten, Hardcover<br />

978-3-95972-475-3, € 22,70<br />

ET: 10. <strong>August</strong><br />

Mit historischen Fallstudien, fesselnden<br />

Berichten aus seiner FBI-Karriere und den<br />

neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen<br />

über nonverbale Kommunikation und<br />

Überzeugung ist dieses Buch der Höhepunkt<br />

von Joe Navarros jahrzehntelanger Erfahrung<br />

in der Analyse von menschlichem Verhalten.<br />

Erstmals gibt Navarro seine hart<br />

erarbeiteten Lektionen außerhalb des<br />

FBI weiter. Die essenziellen Prinzipien<br />

des Erfolgs sind: Selbstbeherrschung,<br />

Beobachtung, Kommunikation, Handeln und<br />

Psychologisches Wohlbefinden.<br />

Andrea Weidlich<br />

Wie du Menschen loswirst, die dir<br />

nicht guttun, ohne sie umzubringen<br />

256 Seiten, Softcover<br />

978-3-7474-0344-0, € 17,50<br />

ET: 12. Oktober<br />

Spannend, mit Tiefgang und viel schwarzem<br />

Humor führt uns Andrea Weidlich an einen<br />

mystischen See, wo eine Gruppe von<br />

Freunden ein Experiment wagt: Was passiert,<br />

wenn sie sich von toxischen Menschen<br />

befreien, und welche Leichen schlummern<br />

im eigenen Keller, die sie erst loswerden<br />

müssen? Über den Umgang mit dunklen<br />

Schatten und Energieräubern zeigt dieses<br />

Buch, wie Loslassen den Weg frei macht,<br />

damit wir uns leichter fühlen und beginnen,<br />

das Leben zu führen, von dem wir schon<br />

immer geträumt haben.<br />

Patrick Rosenthal: Christmas is a feeling<br />

192 Seiten, Hardcover, 978-3-7423-1891-6, € 22,70 – ET: 14. September<br />

Patrick Rosenthal hat ein Weihnachtskochbuch der besonderen Art gestaltet. Rezepte für typisch deutsche<br />

und internationale Gerichte, Menüvorschläge, Tipps zur Entspannung und Last-Minute-Geschenkideen liefern<br />

Anregungen für erfüllte und bunte Weihnachten. Inspirierende Interviews mit Menschen aus zahlreichen Ländern<br />

gewähren Einblicke in vielfältige Traditionen und zeigen: Weihnachten ist ein Gefühl!<br />

Wer weiß denn sowas? 2<br />

100 Seiten, Hardcover, 978-3-7423-1823-7<br />

€ 13,40 – ET: 14. September<br />

Warum lecken Koalas bei Regen Baumstämme<br />

ab? Was haben alle Gutenberg-Bibeln gemein?<br />

Und warum kann der Mensch unter Wasser die<br />

Luft länger anhalten als an Land? Im zweiten<br />

Adventskalender zur beliebten Wissensshow „Wer<br />

weiß denn sowas?“ warten hinter jedem Türchen<br />

drei neue, außergewöhnliche und spannende<br />

Fragen aus Bereichen wie „Schlagzeilen“ oder<br />

„Clever!“ darauf, gelöst zu werden.<br />

Münchner Verlagsgruppe GmbH: riva | mvg Verlag | FinanzBuch Verlag | Redline Verlag | Lago | avm<br />

Auslieferung: Mohr Morawa, Tel. 01/680 14-5, E-Mail bestellung@mohrmorawa.at<br />

www.m-vg.de


BRiDgeRToN – die erfolgreiche Netflix-Serie<br />

Der erste inoffizielle Styleguide zur erfolgreichen<br />

Netflix-Serie: Mode à la Bridgerton<br />

Regencycore Fashion-Highlights einfach nachmachen!<br />

Absolut tragbar mit der perfekten Menge High-Society-Flair<br />

Die Ballsaison ist eröffnet! Näh-Bloggerin Christin Bergmann (@designerella.bella)<br />

überträgt die Regencycore-Mode ins 21. Jahrhundert. Neben dem berühmten<br />

Empire-Kleid näht sie weitere Serien-Styles nach, sodass sie perfekt in der heutigen<br />

Zeit tragbar sind. Sie zeigt außerdem, wie durch einfache Upcycling-Ideen<br />

Fashion-Statements der High Society entstehen. Passende Accessoires wie elegante<br />

Täschchen und Haarschmuck dürfen natürlich nicht fehlen!<br />

Christin von @designerella.bella hat während ihres Medizinstudiums das Nähen<br />

für sich entdeckt. Nachdem sie immer wieder Personen auf der Straße angesprochen<br />

haben, hat sie mit dem Posten von Nähcontent angefangen. Bald kamen auch DIYs,<br />

Lifehacks und unterhaltsame Posts dazu. Sie unterhält ihre Community nicht nur mit<br />

ihrer sympathischen Art, sondern inspiriert Menschen sich kreativ zu entfalten.<br />

Autorin Christin Bergmann hat 562k Follower auf TikTok<br />

Christin Bergmann<br />

Der inoffizielle Bridgerton Fashion-Styleguide<br />

Nähe dir deinen persönlichen Regencycore-Look<br />

96 Seiten, ca. 80 Abb., Format 20,0 x 24,1 cm<br />

Hardcover, ISBN: 978-3-8410-6676-3, € 18,50 (A)<br />

Christophorus Verlag<br />

© Christophorus Verlag<br />

Das erste Ausmalbuch<br />

zur meistgesehenen Netflix-Serie aller zeiten<br />

45 High-Society-Szenen zum Ausmalen<br />

Das Buch enthält 45 traumhafte Szenen, wunderschöne Architektur und Zitate aus<br />

der Bridgerton-Welt. Begleite Daphne, Eloise und den Herzog an den Grosvenor<br />

Square zu gemütlichen Nachmittagen im Park, dekadenten Banketten und luxuriösen<br />

Hochzeiten. Nimm teil am High-Society-Leben – ganz einfach mit Stift und Papier!<br />

Sara Richard ist eine nominierte Künstlerin aus New Hampshire. Sie war acht Jahre<br />

in der Comic-Branche und arbeitet hauptsächlich als Cover-Künstlerin. Saras Stil ist<br />

inspiriert von Art Deco, dem Jugendstil, Mode der 1980er und Designs aus der<br />

viktorianischen Zeit. Viele Werke veröffentlicht sie auf ihrer Website:<br />

www.SaraRichard.com<br />

Sara Richard<br />

Das inoffizielle Bridgerton-Ausmalbuch<br />

Von den Gärten zu den Ballsälen – Mal Dir Deinen<br />

Weg durch den Grosvenor Square<br />

96 Seiten, Format 22,0 x 22,0 cm, Broschur<br />

ISBN: 978-3-86230-443-1, € 12,99 (A)<br />

Christophorus Verlag<br />

© Christophorus Verlag


Die stylischen Bücher zuR KulTSeRie<br />

Bridgerton in aller Munde:<br />

Hier kommt das erste<br />

Kochbuch zur erfolgsserie!<br />

Nostalgische Rezepte aus<br />

dem historischen england<br />

neu entdeckt.<br />

Inspiriert von der Kultserie über die Irrungen und<br />

Wirrungen um Familie Bridgerton versetzt Sie dieses<br />

Kochbuch unmittelbar in Londons feine Gesellschaft<br />

um 1900. Egal, ob Sie mit Daphne Bridgerton ein<br />

pastellrosa Törtchen teilen oder einen Drink mit<br />

dem Duke einnehmen möchten – von Sandwiches<br />

und Pasteten über opulente Hauptgerichte bis hin zu<br />

Kuchen, Desserts und köstlichen Cocktails ist Ihnen<br />

purer Genuss à la Bridgerton gewiss!<br />

Petra Milde kann als selbständige Autorin Beruf und<br />

Leidenschaft miteinander verbinden:<br />

Ihre Liebe zu Großbritannien führte sie natürlich<br />

auch an die kulinarischen Genüsse auf der Insel<br />

heran, deren Küche so viel mehr zu bieten hat als<br />

man vielleicht denkt. Petra Mildes Texte zeugen nicht<br />

nur von Expertise, sondern auch von ungeheurem<br />

Interesse – sowohl an gutem Essen und Trinken als<br />

auch an Land und Leuten.<br />

Von Rosinenkuchen bis Mulligatawny<br />

Soup – willkommen in der Welt der<br />

Bridgertons<br />

Petra Milde, Arina Meschanova<br />

genießen wie bei den Bridgertons<br />

Das inoffizielle Kochbuch zur Kultserie. 60 sündhaft sinnliche Rezepte für Tea time, Dinner und Ballnacht<br />

192 Seiten, ca. 100 Abb., Format 19,3 x 26,1 cm, Hardcover<br />

ISBN: 978-3-95961-610-2, € 20,60 (A)<br />

Christian Verlag<br />

© Christian Verlag


sonderthema DIY & Hobby<br />

Comic zeichnen, der neue Kreativ-Trend<br />

Die ultimative Zeichenschule<br />

von YouTuberin LinaFleer<br />

Der beste Comic der Welt<br />

Zeichne deine eigene Geschichte<br />

ca. 64 Seiten, Softcover<br />

ISBN 978-3-7423-1848-0<br />

€ 7,– | riva<br />

ET: 14. September<br />

Lina Fleer<br />

Zeichnen beginnt im Kopf<br />

ca. 128 Seiten, Softcover<br />

ISBN 978-3-7459-0729-2<br />

€ 15,50 | EMF<br />

ET: 12. Oktober<br />

Wer hat sich als Kind nicht daran versucht, einen Comic zu<br />

zeichnen? In der Fantasie entstehen Figuren, Landschaften und<br />

ganze Welten. Doch sie dann strukturiert zu Papier zu bringen,<br />

ist gar nicht so leicht.<br />

Dieses Buch hilft jedem (Nachwuchs-)Künstler dabei, mithilfe<br />

einer vorgegebenen Struktur den eigenen Comic zu erschaffen.<br />

Somit unterstützt und fördert es die eigene Fantasie. Nicht nur<br />

für Kinder eine kreative Idee gegen Langeweile und fertig ausgemalt<br />

zudem ein tolles Geschenk.<br />

Zeichnen mit Köpfchen! Das ist die Devise der reichweitenstarken<br />

YouTuberin LinaFleer, die in ihrem Zeichenbuch praxisnah<br />

und mit spielerischer Leichtigkeit und Humor zeigt, wie<br />

das geht. Mit der richtigen Methode kann jeder zeichnen und<br />

seinen eigenen Stil finden. Erlerne die spannende Zeichen-<br />

Methode: von der geschulten Wahrnehmung und dem trainierten<br />

Gedächtnis bis hin zum künstlerischen Gespür – Lina<br />

zeigt, dass wirklich jeder zeichnen kann. Mit allen Grundlagen<br />

zu Material und Technik, zahlreichen Übungen zur Perspektive,<br />

Schatten und vielem mehr sowie Motiven zum Step-by-<br />

Step-Nacharbeiten.<br />

Praktische Tipps und einfache Techniken<br />

für Amateur-Fotografen<br />

Schöne Momente festhalten<br />

Mike Kus<br />

Fotografieren<br />

mit dem Smartphone<br />

Tipps und Tricks für bessere Bilder<br />

144 Seiten, 200 Farb-Abb.,<br />

Hardcover<br />

ISBN 978-3-96244-215-6<br />

€ 18,– | Laurence King<br />

ET: 17. September<br />

Die meisten haben eine Kamera auf ihrem Telefon – hier werden<br />

einfache Tricks und Techniken gezeigt, die die Fotos auf<br />

ein ganz anderes Level bringen. Die vorgestellten Methoden<br />

können von allen gemeistert werden und verlangen keine<br />

bestimmte Ausrüstung. So erfährt das eigene Foto-Archiv ein<br />

leicht zu bewerkstelligendes Upgrade, das zudem auch während<br />

des Fotografierens schon Spaß bereitet und wodurch<br />

das Ergebnis auch sofort ablesbar ist. Der Autor hat das Buch<br />

selbst gestaltet und auch illustriert und so ein schlüssiges<br />

Konzept entwickelt, das sich für Laien wunderbar nachvollziehen<br />

lässt.<br />

Selina Eckert<br />

Handlettering! Grußkarten<br />

Individuelle Sprüche & Motive<br />

für jeden Anlass<br />

ca. 96 Seiten, Hardcover<br />

ISBN 978-3-8388-3797-0<br />

€ 16,50 | Christophorus<br />

ET: 13. Oktober<br />

Geburtstag, Hochzeit, Geburt ... – im Leben gibt es so viele schöne<br />

Anlässe. Um diese gebührend zu feiern, eignet sich eine personalisierte<br />

Grußkarte perfekt! Selina Eckert zeigt in ihrem Buch für die<br />

wichtigsten Gelegenheiten jeweils fünf verschiedene Lettering-<br />

Karten zum Nacharbeiten. Sie stellt zusätzlich noch detailliert die<br />

schönsten Alphabete zum Nachlettern vor. Das ideale Werk für alle<br />

Handlettering-Fans und die, die es werden wollen!<br />

88 <strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21


sonderthema DIY & Hobby<br />

So holen Sie die Schönheit der Natur<br />

in die eigenen vier Wände<br />

Kreative Impulse<br />

für eine schöne Weihnachtszeit<br />

Elisabeth Dießl,<br />

Veronika Halmbacher<br />

Das Kranzerlbuch<br />

Natürlich schmücken mit Kränzen,<br />

Sträußen und Gestecken<br />

200 Seiten, zahlreiche farbige<br />

Illustrationen, Hardcover<br />

ISBN 978-3-7104-0282-1<br />

€ 25,– | Servus<br />

ET: 23. September<br />

DIY Christmas<br />

95 Ideen zum Selbermachen<br />

für ein wundervolles Fest<br />

ca. 192 Seiten, Hardcover<br />

ISBN 978-3-8388-3792-5<br />

€ 25,70 | Christophorus<br />

ET: 11. <strong>August</strong><br />

Ob einladende Zierde für die Haustür, traditioneller Hochzeitsschmuck<br />

oder selbst gemachter Gruß: Kränze schmücken uns<br />

und unser Zuhause seit jeher. Sie stehen für die Unendlichkeit<br />

und gehen mit den Jahreszeiten – Buchsbaum im Frühling, Blüten<br />

im Sommer, Beeren im Herbst oder Zapfen im Winter. Jede<br />

Pflanze spricht ihre eigene Sprache und erzählt Geschichten<br />

über längst vergangene Zeiten. Diesen gehen Elisabeth Dießl<br />

und Veronika Halmbacher auf den Grund und erklären Schritt<br />

für Schritt, was sich mit einem Stück Draht und einer Gartenschere<br />

Wunderbares zaubern lässt.<br />

Die kreativen Projekte in diesem Buch machen das Weihnachtsfest<br />

mit den Liebsten perfekt. Selbstgemachte Dekoration für den Baum<br />

und das Zuhause, personalisierte Geschenkverpackungen, originelle<br />

Rezepte oder passende Tischdeko – 95 Anleitungen für eine rundum<br />

gelungene Feier. Inklusive jeder Menge Weihnachtsstimmung!<br />

Einfach nähen lernen<br />

mit den beliebtesten TV- und Filmhelden<br />

Begleite Stine & Stitch durch ihr kreatives Jahr,<br />

und lass dich immer wieder neu inspirieren<br />

Karin Moslener<br />

Die Kindernähschule<br />

Lieblingshelden nähen<br />

ca. 144 Seiten, Hardcover<br />

ISBN 978-3-7459-0305-8<br />

€ 20,60 | EMF<br />

ab 8 Jahren<br />

ET: 5. Oktober<br />

Kerstin Balke, Tanja Steinbach<br />

Gemeinsame Strickzeit<br />

Unser Strickbuch rund ums Jahr<br />

ca. 240 Seiten, Hardcover<br />

ISBN 978-3-7724-4875-1<br />

€ 28,80 | Frech<br />

ET: 15. Oktober<br />

Mit dieser Kindernähschule lernen Mädchen und Jungen ab acht<br />

Jahren erste eigene Nähprojekte umzusetzen. Das Besondere: Die<br />

Modelle in diesem Buch sind alle an aktuelle Helden aus TV und Film<br />

angelehnt. So macht nähen lernen gleich noch mehr Spaß! Ein umfangreicher<br />

und leicht verständlicher Grundlagenteil hilft den Kids<br />

dabei, die ersten Erfahrungen an der Nähmaschine zu sammeln. Die<br />

verschiedenen Accessoires zum Nachnähen werden mit großen Bildern<br />

Schritt für Schritt erklärt, sodass jedes Kind in seinem eigenen<br />

Tempo gut folgen und auch problemlos Pausen einbauen kann.<br />

Die beiden Autorinnen Tanja Steinbach und Kerstin Balke aka Stine<br />

& Stitch laden dich ein, es sich mit ihnen gemeinsam richtig nett zu<br />

machen, in ihrem neuen Buch zu schwelgen und sich auf das nächste<br />

Strickprojekt zu freuen. Passend zu den Jahreszeiten haben die beiden<br />

kreativen Freundinnen hier ihre 30 schönsten Ideen zusammengetragen<br />

und sie in atemberaubenden Fotos ins Szene gesetzt. Mützen, Tücher,<br />

Socken, Decken, Kissen und vieles mehr erwartet dich auf diesen<br />

Seiten und wird von weiteren leckeren und kreativen Ideen passend zu<br />

Frühling, Sommer, Herbst und Winter begleitet, mit denen du dir und<br />

anderen eine Freude machen kannst.<br />

<strong>sortimenterbrief</strong> 7–8/21<br />

89


€ (A) 14,40<br />

ISBN 978-3-7724-4557-6<br />

€ (A) 14,40<br />

ISBN 978-3-7724-4988-8<br />

24 DAYS ESCAPE • SHERLOCK HOLMES<br />

XXL-Poster<br />

mit Spezialeffekt<br />

24 DAYS<br />

ESCAPE<br />

Scrooge<br />

und die verlorene<br />

Weihnachtsgeschichte<br />

DER ESCAPE ROOM ADVENTSKALENDER<br />

Bereits über 50.000<br />

verkaufte Exemplare<br />

in der Reihe*<br />

24 DAYS<br />

ESCAPE<br />

Sherlock Holmes<br />

und das Geheimnis<br />

der Kronjuwelen<br />

DER ESCAPE ROOM ADVENTSKALENDER<br />

PHILIPP WIRTHGEN<br />

YODA ZHANG<br />

24 VERSCHLOSSENE SEITEN, 24 RÄTSEL, 24 VERBLÜFFENDE GEHEIMNISSE<br />

XXL-Poster<br />

mit Spezialeffekt<br />

Die Vorjahres- Bestseller<br />

24 DAYS ESCAPE • DRACULA<br />

24 DAYS<br />

ESCAPE<br />

Die Schneekönigin<br />

und die Splitter der Krone<br />

DER ESCAPE ROOM ADVENTSKALENDER<br />

24 DAYS<br />

ESCAPE<br />

Dracula<br />

und das Fest der Verfluchten<br />

DER ESCAPE ROOM ADVENTSKALENDER<br />

€ (A) 14,40<br />

ISBN 978-3-7724-4556-9<br />

YODA ZHANG<br />

XXL-Poster<br />

mit Spezialeffekt<br />

24 VERSCHLOSSENE SEITEN, 24 RÄTSEL, 24 VERBLÜFFENDE GEHEIMNISSE<br />

XXL-Poster<br />

mit Spezialeffekt<br />

€ (A) 14,40<br />

ISBN 978-3-7724-4987-1<br />

Seiten mit<br />

Perforation<br />

zum Aufreißen<br />

24 VERSCHLOSSENE SEITEN, 24 RÄTSEL, 24 VERBLÜFFENDE GEHEIMNISSE<br />

24 VERSCHLOSSENE SEITEN, 24 RÄTSEL, 24 VERBLÜFFENDE GEHEIMNISSE<br />

ADVENTSKALENDER<br />

FÜR DIE 24 SPANNENDSTEN TAGE IM JAHR<br />

Der besondere<br />

Rätselspaß im Advent<br />

- mit 3D-Anwesen und<br />

mysteriösen Gegenständen<br />

uvPE/Ex. € (A) 50,00<br />

GTIN 400-7742-18192-5<br />

Mit einem besonderen<br />

Rätselhighlight am<br />

24.12., das sich<br />

während der 24<br />

Rätseltage zusammensetzt<br />

*in den Handel verkaufte Exemplare<br />

Bitte rechtzeitig ordern – die Adventskalender waren


im letzten Jahr schnell vergriffen!<br />

im letzten Jahr schnell vergriffen!<br />

www.topp-kreativ.de/haendler<br />

bestellung@mohrmorawa.at<br />

0043/1/680-14-0 (Mohr Morawa Buchvertrieb)<br />

DURCH HULA HOOP-FITNESS<br />

STARK UND GLÜCKLICH<br />

ELLI HOOP<br />

HULLER<br />

DICH<br />

DAS BUCH ZUM<br />

FITNESS-MEGATREND<br />

ELLI HOOP<br />

DAS TRAININGSTAGEBUCH<br />

HULLER<br />

DICH<br />

WORKOUT-TRACKER<br />

FÜR 6 MONATE –<br />

MOTIVATION FÜR JEDEN TAG!<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

280 TEILE<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

PUZZLE-SEITEN<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

ENTKOMME DER<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

EINSAMEN INSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

LÖSE DAS RÄTSEL<br />

RETTE DIE<br />

RETTE DIE<br />

RETTE DIE<br />

RETTE DIE<br />

RETTE DIE<br />

RETTE DIE<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

RAUMSTATION<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />

KOMBINIERE DIE ZWEI<br />