KREIHA-News 4/2021

pet26

KREIHA INFO

Magazin der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach August | September 2021

Raus ins Leben -

Rein in die

Ausbildung

Das Mönchengladbacher Handwerk freut

sich in den nächsten Wochen auf über 400

neue Nachwuchskräfte. Der Willkommensgruß

kommt in diesem Jahr von den beiden

Metallbauern Steffi und Tim Henrichs.


Editorial

Hochwasserkatastrophe. Handwerk hilft Handwerk!

Zuversicht Chancen Fortschritt

Freiraum Miteinander Stabilität

Die Flutkatastrophe Mitte Juli im Westen

und Süden Deutschlands hat uns alle

schwer erschüttert. Auch in unserem

Kammerbezirk haben in den Hochwassergebieten

des Bergischen Landes, in Stadtteilen

von Düsseldorf und entlang der

Ruhr viele Handwerksbetriebe ihr Hab und

Gut verloren. In Anbetracht der schlimmen

Folgen des Hochwassers folgte eine Welle

der Solidarität aus dem Handwerk. Handwerkerinnen

und Handwerker im ganzen

Land machten sich auf den Weg in die

betroffenen Regionen, um vor Ort ihren

Kolleginnen und Kollegen ehrenamtlich

ihre tatkräftige Unterstützung anzubieten.

Erkennbar war, dass, bevor hier an einen

Wiederaufbau gedacht werden konnte,

es zunächst einmal nur darum ging, die

Grundversorgung mit Wasser, Strom

oder Gas in den betroffenen Regionen

sicherzustellen, dort wieder Straßen und

Verkehrswege passierbar zu machen sowie

die Telekommunikation zu ermöglichen.

Den Menschen vor Ort wurde zügig und

unbürokratisch geholfen, so dass sie

wieder Perspektiven entwickelten, die

ihnen Mut machten.

In dem Dreiklang aus gelebter Solidarität,

tatkräftiger Hilfe vor Ort und finanzieller

Unterstützung wurde wieder einmal die

herausragende Tugend des mittelständischen

Handwerks deutlich. Das Handwerk

ist organisiert im Ehrenamt, lebt und

arbeitet eng im Team, bestehend aus Chef

und Mitarbeitern, und weiß gerade dann

tatkräftig zu unterstützen, wenn Hilfe

notwendig ist.

Aber um den Betroffenen weiterhin zu

helfen, wird nach der ersten Nothilfe jetzt

jede Form der finanziellen Unterstützung

gebraucht. Die betroffenen Regionen

müssen weiterhin mit schnellen, vor allem

unbürokratischen Sofort-Hilfen rechnen

können. In diesem Zusammenhang haben

Bund und Land bereits ein 200 Millionen

Euro schweres Sofort-Hilfe-Programm

angestoßen. Hier ist von großer Bedeutung,

dass die Sofort-Hilfen auch schnell

und unbürokratisch bei den Kommunen

und schlussendlich bei den Betroffenen

ankommen.

Der Wiederaufbau der betroffenen

Regionen hat jedenfalls herausragende

Bedeutung. Nach den bereits erfolgten

Auszahlungen der Sofort-Hilfen und den

immer noch anhaltenden Beseitigungen

der Schäden steht der Wiederaufbau der

Wohnhäuser, Gebäude, Brücken, Straßen

und der gesamten Infrastruktur im Vordergrund

des Handelns. Dabei ist davon

auszugehen, dass der Wiederaufbau

Milliarden Euro in Anspruch nehmen wird.

Hilfen wurden hierzu bereits seitens Bund

und Land signalisiert; auch diese Hilfszahlungen

müssen zügig zur Auszahlung

kommen.

Im gesamten Land muss Vorsorge getroffen

werden. Die stetig zunehmenden

Starkwetterereignisse machen es zwingend

erforderlich, dass Vorsorge getroffenen

wird. Wir müssen uns daher den

Folgen des Klimawandels auch regional

stellen. Hier ist der Wirtschaftszweig

Handwerk ein verlässlicher Partner. All das,

was notwendig ist, gegen den Klimawandel

als Ursache zu unternehmen ist, und

was die Folgen abmildern wird, bauen

wir, das Handwerk. Wir sind auch für die

Zukunft der verlässliche Partner, der sich

gegen den Klimawandel einsetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Stefan Bresser

Geschäftsführer

Weil’s um

mehr als

Geld geht.

Seit unserer Gründung prägt ein Prinzip unser

Handeln: Wir machen uns stark für das, was

wirklich zählt. Für eine Gesellschaft mit Chancen

für alle. Für eine ressourcenschonende Zukunft.

Für die Regionen, in denen wir zu Hause sind.

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Impressum

Die KREIHA INFO ist das Mitteilungsmagazin der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

(Herausgeber). Verantwortlich für den Inhalt zeichnet Kreishandwerksmeister Frank Mund.

Das Magazin erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 3.500 Stück, das nächste Mal

am 15. Oktober 2021. Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Beitrag enthalten.

Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Platz des Handwerks 1 . 41065 Mönchengladbach

Tel.: 02161 4915-0 . Fax: 02161 4915-50

info@kh-mg.de . handwerk-mg.de

2 3



Wir sind für Sie und Ihre Interessen da

Aus dem Inhalt

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen,

die Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

ist die Geschäftsstelle von

17 engagierten Innungen in Ihrer Region.

Es gibt viele gute Gründe, die eine

Innungsmitgliedschaft interessant und

empfehlenswert machen:

• Kostengünstige Versicherung

• Kostenfreie Rechtsberatung

• Reduzierte Lehrgangsgebühren

für Ausbildungsbetriebe

• Umfassendes Lehrgangs- und

Seminarangebot

• Effektives Forderungsmanagement

• Abmahnung von Wettbewerbsverstößen

• Bessere Werbung und Öffentlichkeitsarbeit

• Wirksame Interessenvertretung

Nutzen auch Sie die Vorteile eines

starken Partners vor Ort und werden Sie

Innungsmitglied!

Als neues Mitglied

begrüßen wir herzlich

in der Friseur-Innung

Mönchengladbach

Christina Titz

Molitorweg 35

41066 Mönchengladbach

Kreishandwerksmeister

Frank Mund

Tel.: 02161 4915-0

info@kh-mg.de

Geschäftsführung

Allgemeine

Rechtsberatung

Stefan Bresser

Tel.: 02161 4915-25

info@kh-mg.de

Kassenleiter

René Jansen

Tel.: 02161 4915-27

jansen@kh-mg.de

Stellvertretender

Kreishandwerksmeister

Reinhard Esser

Tel.: 02161 4915-0

info@kh-mg.de

Stellvertretende

Geschäftsführung

Rechtsberatung

und Schiedsstellen

Claudia Berg

Tel.: 02161 4915-26

berg@kh-mg.de

Kassen- und

Rechnungswesen

Michaela

Vanflorep

Tel.: 02161 4915-21

m.vanflorep@kh-mg.de

Steffi Henrichs ist Metallbauer-

Gesellin, ihr Bruder Tim

Henrichs Metallbauer-Azubi.

Beide arbeiten bei Meister

Michael Sautner, der sich auf

Lasertechnik spezialisiert hat.

Gemeinsam haben sie den

Willkommensgruß an den

neuen Ausbildungsjahrgang

auf der CNC-Lasermaschine

in Form geschnitten. Das

„Making-of“ zeigen sie auf

Seite 6.

Foto: Julia Vogel

Titelthema

Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen Seite 7

Sommer der Berufsausbildung Seite 8

KREIHA Kosmos

Kampagne #hochkrempelnfürshandwerk Seite 9

Azubi-Porträt: Dachdecker Jason King Seite 10

Ausbildungscoaches beim Bbz MG Seite 12

Aufruf „Handwerk hilft Handwerk“ Seite 14

Erwartungen zur Bundestagswahl Seite 15

Obermeister Peter Röders im Porträt Seite 18

KREIHA Kosmos

Dachdeckermeister Stefan Bern Seite 23

Rechtstipp zum Verbraucherschutz Seite 24

Ehrungen der Kfz-Innung Seite 25

40 Jahre Autohaus Mommerskamp Seite 26

Jubiläum Raumausstattung Schaffrath Seite 28

Fest- und Feiertage Seite 30

Leistungsschau der Jungtischler Seite 34

in der Elektro-Innung

Mönchengladbach

Christian Flohr und

Matthias Grates GbR

Schwalmstr. 301

41238 Mönchengladbach

Handwerksrolle

AU-Beauftragte

Cornelia Lemkens

Tel.: 02161 4915-25

lemkens@kh-mg.de

Inkasso und

Jubiläen

Catrin Hammer

Tel.: 02161 4915-55

hammer@kh-mg.de

Digitalisierung im Gesundheitswesen Seite 20

Neue Online-Seminare der IKK classic Seite 21

Studie zur Gesundheit im Handwerk Seite 22

Service und Events

Förderung energetischer Maßnahmen Seite 50

65 Jahre Flughafen Mönchengladbach Seite 52

Einbruchschutz trifft Datenschutz Seite 54

Das 1x1 der Schutzhandschuhe Seite 56

Rechtstipp zum Sicherheitsverlangen Seite 57

Teure Fahrräder richtig versichern Seite 58

Lehrlingsrolle

Organisation

überbetrieblicher

Unterweisungsmaßnahmen

Claudia Bihn

Tel.: 02161 4915-42

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Lehrlings- und

Prüfungswesen

Birgitt Schoenen

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Das Making-of: mit Laserschnitt zum Willkommensgruß

Die CNC-Lasermaschine bei Michael Sautner in Geneicken ist so groß, dass sie in einer eigenen

Halle steht. Metallbauerin Stefanie Henrichs kann darauf Werkstücke bis zu mehreren Metern Abmessung

in nahezu jede gewünschte Form bringen. Ihr Bruder Tim ist noch in der Ausbildung, kann

unter Anleitung aber schon einige Handgriffe selbst ausführen. Mit dem Willkommensgruß, den sie

eigens für die neuen Azubis im Mönchengladbacher Handwerk angefertigt haben, zeigen sie, wie

aus einer Textzeile ein schickes Schild entsteht.

Zum Start ins Ausbildungsjahr 2021

Das Handwerk ist auf einem guten Weg, dass in

diesem Jahr wieder mehr junge Menschen eine

Ausbildung beginnen. Was die ersten Zahlen

sagen und wie sie sich entwickeln könnten,

berichtet Kreishandwerksmeister Frank Mund.

ANGEBOT NUR FÜR GEWERBETREIBENDE

Wird das neue Ausbildungsjahr ein besseres als das vorherige?

Frank Mund: Bis Ende Juli sind schon deutlich mehr neue Ausbildungsverträge

abgeschlossen worden als im vergangenen Jahr.

Wir liegen um fast 14 Prozent über dem Vorjahreswert. Ich bin

daher zuversichtlich, dass 2021 wieder ein besseres Ausbildungsjahr

wird. Wir geben in den kommenden Wochen noch einmal

alles, um weitere junge Menschen für eine berufliche Ausbildung

zu gewinnen. Unser Ziel ist es, am Jahresende wieder auf Vor-

Corona-Niveau zu landen. 2019 hatten wir in Summe 472 neue

Auszubildende.

Wo werden noch am dringendsten Bewerber gesucht?

Frank Mund: Den größten Bedarf haben die Gewerke, die mit

dem technischen Ausbau zu tun haben, also die Anlagenmechaniker

Sanitär-Heizung-Klima und die Elektroniker der Fachrichtungen

Energie, Gebäude- und Automatisierungstechnik. Für diese Ausbildungsberufe

können wir mittlerweile zunehmend junge Frauen

gewinnen, das begrüßen wir sehr. Vom Volumen her ist auch das

Kfz-Gewerbe ein sehr starker Ausbilder. Darauf entfallen von den

bis Ende Juli abgeschlossenen Ausbildungsverträgen immerhin 22

Prozent. Es hat aber nicht mehr den steigenden Bedarf. Dringend

gesucht werden aktuell noch viele Auszubildende im Maler- und

Lackierer- sowie im Friseur-Handwerk.

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Welche Talente sind bei Bewerbern gerade besonders gefragt?

Frank Mund: Mathematik, Physik, technisches Verständnis

zählen zu den Fähigkeiten, die junge Menschen in Zukunft im

Handwerk richtig weit nach vorne bringen werden. Energie- und

Mobilitätswende, Klimaschutz, Smart-Home und E-Health: All das

setzen Handwerker um. Die Arbeit wird gerade in den technischen

Berufen ganz sicher nicht ausgehen.

Gehen immer noch zu viele studieren statt in die Ausbildung?

Frank Mund: Wenn sich die Schulabgänger für das Triale Studium

an der Hochschule Niederrhein entscheiden, also den Bachelor-

Studiengang BWL und Handwerksmanagement parallel zu einer

Ausbildung, dann ist das ein nach oben offener Karriereweg im

Handwerk. Aber in Summe hat der schon seit Jahren feststellbare

Trend zum Studium viel mit dem fehlenden Wissen darüber zu

tun, dass mit der handwerklichen Ausbildung das eigene Berufsleben

Schritt für Schritt in mittelständischen Familienunternehmen

aufgebaut werden kann. Das muss in der Berufsorientierung an

den Schulen, gerade auch an den Gymnasien, noch viel stärker

vermittelt werden. Außerdem: Wenn man eine Ausbildung im

Handwerk macht, lernt man nicht nur eine Tätigkeit, sondern

arbeitet auch viel mit Menschen zusammen, ist in Werkstätten

und auf Baustellen unterwegs, hat direkte Erfolgserlebnisse und

sammelt wichtige Lebenserfahrung.

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7



Sommer der Berufsbildung

Die Handwerkskammer Düsseldorf wirbt mit vielen Info-Offensiven und einem Großplakat für die

Ausbildung: „Starten statt warten“

Gemeinsam gegen Corona

Die Handwerkskammer Düsseldorf hat eine Werbekampagne gestartet, um

die Impfungen gegen das Corona-Virus zu unterstützen. Alle Handwerkerinnen

und Handwerker aus dem Kammerbezirk sind eingeladen, sich mit

einem Foto und einem persönlichen Statement daran zu beteiligen.

Kammerpräsident Andreas Ehlert (Mitte), Geschäftsführer Dr. Christian Henke (v. li.), Ann-Kathrin Heim (Karrierescout u. Referentin für Hochschulfragen),

Thomas Pohl (Berater Passgenaue Besetzung), Ausbildungsberater Michael Esser, Ausbildungsberaterin Monika Bartusch, Ausbildungsberater Ralf Bruckuf

und Anna Thies (Beraterin Passgenaue Besetzung) – Foto: HWK Düsseldorf/Wilfried Meyer

Keine Praktika, keine Ausbildungsmessen und -veranstaltungen

– durch die Corona-Pandemie fällt es vielen

Ausbildungsbetrieben schwer, mit jungen Menschen

in Kontakt zu kommen. Gleichzeitig sind auch den

Schülerinnen und Schülern viele Möglichkeiten der

Berufsorientierung weggebrochen.

Das Bundeswirtschaftsministerium, der Zentralverband des Deutschen

Handwerks (ZDH) und weitere Partner haben als Allianz

für Aus- und Weiterbildung die Initiative „Sommer der Berufsbildung“

gestartet. Ziel ist es, neue Kontaktgelegenheiten zu

schaffen, um Betriebe und potenzielle Azubis zusammenzubringen.

Damit soll ermöglicht werden, dass junge Menschen auch

in Zeiten von Corona ihre berufliche Zukunft im Handwerk finden.

Auch die Handwerkskammer Düsseldorf ist mit dabei und bietet

den ganzen Sommer über viele verschiedene Aktionen an. So ist

zum Beispiel schon seit Ende Mai die Azubi-Hotline frei geschaltet

und bietet allen interessierten Jugendlichen einen umfassenden

Beratungsservice rund um Fragen der Ausbildung: Telefon

0211 8795-888

Eine aktuelle Broschüre mit Tipps und Hilfestellungen für eine

erfolgreiche Bewerbung ist erschienen und kostenlos bei der HWK

Düsseldorf erhältlich. In der Ausbildungsbörse auf der Internetseite

der Kammer sind eine Vielzahl verfügbarer Ausbildungsstellen

und Praktikumsplätze gebündelt und nach Traumberuf sowie

Postleitzahl sortiert abrufbar.

t Eine Reihe selbst produzierter Videoclips

(hwk-duesseldorf.de/Ausbildungsvideos) macht neugierig

und Lust auf die Qualifizierungschancen, die

der breitgefächerte Berufsbereich Schulabgängern

auch und gerade in diesem Jahr bietet. Die Besonderheit:

Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Auszubildende

aus Ausbildungsunternehmen im gesamten

Bezirk der Handwerkskammer sind die „Stars“ der 26 Kurzfilme;

sie packen ihre Botschaft – das, was an dem betreffenden Ausbildungsberuf

so begeistert – in prägnante, packende Ansagen.

In Mönchengladbach werben gleich zwei Profis für ihren Beruf.

Unter ihnen Azubi Leonardo von der Firma Hepp-Schwamborn

GmbH & Co. KG. Er hat bereits in der dritten Klasse an der

Elektro-AG in seiner Schule teilgenommen. Seine Faszination für

das Elektro-Handwerk führte dazu, dass er in seiner Freizeit zu

tüfteln begann und erste LEDs und Widerstände lötete. Nach

einem Betriebspraktikum in der zehnten Klasse stand für ihn fest,

nach der Schule eine Ausbildung in diesem Handwerk zu machen.

Auf die Frage, warum man eine Ausbildung der Uni vorziehen

sollte, sagt Geschäftsführer Kuno Schwamborn: „Im Augenblick

entscheiden sich viele junge Menschen für ein Studium. Ich weiß

nicht, ob das auf Sicht hin gesehen zielführend ist. Ich bin der

festen Überzeugung, dass jemandem, der im Handwerk eine

solide Lehre macht und vielleicht eine Weiterbildungsmöglichkeit

als Techniker oder Meister nutzt, in der Zukunft alle Türen offen

stehen.“ Auch Kathrin de Blois, Geschäftsführende Gesellschafterin

der Haaß GmbH & Co. KG, wirbt für eine Ausbildung im

Handwerk. Auf die Frage, was cool ist an SHK, sagt sie: „Wir sind

die Herren der Elemente! Wir ‚spielen‘ mit Wasser, Feuer, Luft und

teilweise auch Erde. Unser Job ist etwas ganz Elementares und

wir helfen der Gesellschaft – beispielsweise, wenn im Winter die

Heizung ausfällt.“ Der Job des Anlagenmechanikers für Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik werde somit immer relevant sein

Kammerpräsident Andreas Ehlert ist überzeugt:

„Nur wenn sich viele Menschen impfen lassen,

können wir das Virus besiegen.“ Dazu hat die

HWK Düsseldorf nun eine Werbekampagne

gestartet. Die Idee: Persönlichkeiten aus dem

Handwerk – egal ob Azubi, Mitarbeiter oder

Betriebsinhaber – werben mit ihrem Foto und

einem prägnanten Statement für die Impfung.

Damit soll vor allem die Zielgruppe der U30- und

U40-Jährigen erreicht werden, denn hier gibt es

noch großes Potenzial für mehr Impfungen.

Die Aktion läuft unter dem Hashtag #hochkrempelnfürshandwerk

und soll vor allem

über die Social-Media-Kanäle der Kammer verbreitet

werden. Die ersten Bilder sind bereits auf

Facebook und Instagram zu finden. Der Aufruf

von Andreas Ehlert: „Jede Impfung bringt mehr

Schutz. Für uns, für unsere Kolleginnen und Kollegen,

für unsere Kundinnen und Kunden – aber

auch für die ganze Gesellschaft. Gemeinsam

krempeln wir die Ärmel hoch und überwinden

die Pandemie!“

Sie denken zum ersten Mal an Ihre

Absicherung. Wir seit über 100 Jahren.

Mit SIGNAL IDUNA verlassen Sie sich vom ersten Arbeitstag an auf

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bieten wir Ihnen eine Rundum-Betreuung durch speziell ausgebildete

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Zur Unterstützung der Kampagne ist jede Stimme

aus dem Handwerk willkommen und das

Mitmachen ganz einfach:

1. Persönliches Statement schreiben (maximal

50 Zeichen inklusive Leerzeichen). Warum

lassen Sie sich impfen? Warum ist die Impfung

wichtig? Vielleicht fällt Ihnen ja sogar ein

passender Spruch zu Ihrem Gewerk ein.

2. Ärmel hochkrempeln und Foto von sich im

Hochformat machen – gerne im berufstypischen

Outfit. Beim Bildausschnitt orientieren Sie sich

bitte an den Musterbeispielen.

3. Statement und Foto an

presse@hwk-duesseldorf.de schicken.

Wer teilnimmt und der Kammer ein Foto schickt,

erklärt sich damit einverstanden, dass dieses

Foto im Rahmen der Impfkampagne zu Werbezwecken,

insbesondere im Social-Media-Bereich,

verwendet wird.

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Bei uns ist mehr

für Sie drin.

Als Spezialist für Handwerksbedarf stehen

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Passend zu den vielen Info-Offensiven wirbt außerdem über die

Sommermonate hinweg ein junger Wasserspringer als Eyecatcher

auf einem Großplakat am Kammergebäude unter dem Motto

www.sonnen-herzog.com

„Starten statt warten“ für die Botschaft „Raus ins Leben – Rein in

SEIT 1888

die Ausbildung“.

sonnenherzog

und hat super Zukunftschancen.

8 9



Jason King, Dachdecker-Azubi

im dritten Lehrjahr

Wir machen Gladbach fit!

Sie bauen Straßen und Häuser, designen Objekte und Lebensräume, digitalisieren Wohnund

Arbeitsbereiche und sorgen an unendlich vielen Stellen einfach dafür, dass es läuft –

Gladbachs Junghandwerker bringen Qualität ins Leben und in die Stadt.

Jason King ist seit dem 7. Dezember 2020 Dachdecker-Azubi im Meisterbetrieb

von Harry Bähren. Vorher hat er Tischler gelernt, dann aber

umgesattelt. Wir treffen ihn auf der Baustelle des neuen Quartiers am

Wasserturm an der Viersener Straße.

Was macht Ihr hier?

Das wird ein Mansardenflachdach mit

Zinkscharen. Das setzt sich dann an der

Fassade fort, die machen wir auch.

Wo wohnst Du?

Noch zu Hause, aber nur noch diesen

Monat. Dann zieh ich in eine eigene Wohnung.

Wenn ich später mal ein eigenes

Haus habe, kommt da vermutlich ein

Schieferdach drauf.

Warum genau Dachdecker?

Ich bin gern draußen unterwegs und

brauch was zum Auspowern. Dieser Beruf

macht einen echt fit. Mit den Kollegen

macht’s viel Spaß und im Sommer wird

man richtig braun.

Wofür sparst Du Deinen Lohn?

Erst mal meine Wohnung einrichten. Dann

mach ich gerade meinen Führerschein und

spare natürlich auch auf ein eigenes Auto.

Hier klebe ich Nageldichtband auf die

Lattung, damit später keine Feuchtigkeit

eindringen kann.

Warum Handwerk?

Mein Vater hat immer gesagt: Dann wirst

du nicht verhungern. Ich hab viele Praktika

im Handwerk gemacht, und das war immer

mein Ding. Praktisch arbeiten liegt mir,

und mit jedem Job lernt man was Neues.

Wann stehst Du morgens auf?

Jetzt im Sommer um halb fünf. Ich fahre

mit dem Fahrrad zur Arbeit, und da geht

es um sechs Uhr los. Da gewöhnt man

sich schnell dran.

Was gefällt den Kunden an Dir?

Die freuen sich immer, wenn ich ihnen

erkläre, wo der Schaden ist und wie wir

ihnen helfen können.

Ausbildungsberuf:

Dachdecker

→ www.gasandmore.de

Und? Was hast Du

heute gemacht?

10 11

Fotos: Julia Vogel

Dieser

Ob steil,

Beruf

spitz

bietet

oder

drei

flach,

Fachrichtungen

mit Ziegeln, Schiefer

zur Auswahl.

oder

Wer

Reet

sich

– bei

für

jedem

„Gestaltung

Dach ist

und

eine

Instandhaltung“

attraktive Optik

entscheidet,

genauso

wichtig

gestaltet

wie

Innenräume

die schützende

und

Funktion

Fassaden,

und

verlegt

die

Bodenbeläge

damit verbundene

und verschönert

Energieeinsparung.

Wände mit

Im

verschiedenen

Sommer

schirmt

Maltechniken,

eine gute Wärmedämmung

Tapeten oder Dekorputzen.

die Außenhitze

Neben

dem

ab, im

Know-how

Winter spart

gehört

der

auch

Hausbesitzer

die Materialkunde

durch sie

zum

jede

Basiswissen.

Menge Heizkosten.

Maler und Lackierer übernehmen Restaurierungsarbeiten

genauso wie Untergrundbehandlungen.

Als Dachdecker

Dazu benötigst

führst

Du

Du

eine

an

große

der frischen

Portion

Luft

Kreativität,

eine

Sinn

Vielzahl

für Ästhetik

von Arbeiten

und hochwertige

am Haus aus

Ausführung.

– vom Fundament

Der

Beruf

bis zum

hat

Dach.

Zukunft:

Deshalb

Gesellen

musst

im

Du

Maler-

Dich

und

mit

Lackierer-

„vorgehängten

Fassaden“

Handwerk können auch

genauso

als Vorarbeiter

auskennen

tätig

wie

sein.

mit

Viele

„drückendem

absolvieren

Wasser“.

später ihre

Der Beruf

Meisterprüfung.

ist genau richtig

Für

für

Karriere-Typen

Leute, die hoch

ist

hinaus

sogar ein

wollen

Bachelor-Studium

sowie eigenverantwortlich

drin.

Oder Du wirst

und gern

Techniker

im Team

oder

arbeiten.

Restaurator im Malerhandwerk

- rosige Aussichten also.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit

Die

einer

Ausbildung

Gesellenprüfung

dauert drei

ab.

Jahre. Vor dem Ende des

zweiten Ausbildungsjahrs findet eine Zwischenprüfung

Entdecke

statt.

weitere

Die Ausbildung

Berufe im

schließt

Handwerk:

mit einer

Der

Gesellenprüfung

Berufe-

Checker

ab.

auf der Internetseite Handwerk.de stellt sie

Dir vor.

Entdecke weitere Berufe im Handwerk: Der Berufe-

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Mönchengladbach

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Das neue Projekt „Kurs auf Ausbildung“ ist vergleichbar mit

dem Ausbildungsprogramm NRW, das vom Bbz MG schon seit

geraumer Zeit erfolgreich umgesetzt wird. Die Förderung ist als

flankierendes Coaching- und Vermittlungsangebot angelegt. Die

Unterstützung reicht von gemeinsamer beruflicher Orientierung

und Entwicklung von Karriereplänen bis hin zur konkreten Hilfe

bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, der Suche nach

Praktika und der Vermittlung an Ausbildungsbetriebe. Das wichtigste

ist jedoch der regelmäßige Kontakt zu den jungen Menschen

und die stetige Motivation, auch bei Rückschlägen neue

Anläufe zu probieren sowie für einen Plan B offen zu sein, wenn

es mit dem Wunschberuf nicht auf Anhieb klappt.

Kurs auf Ausbildung

Henrik Lau, Sascha Seeholzer und Clarissa Knops sind die neuen Ausbildungscoaches beim Berufsbildungszentrum

Mönchengladbach (Bbz MG). Sie sind über das NRW-Förderprojekt „Kurs auf Ausbildung“ zum

Bildungsträger des Handwerks gekommen, genau rechtzeitig zur „heißen Phase“ der Vermittlung.

Schon seit mehr als zehn Jahren unterstützt das Berufsbildungszentrum

Mönchengladbach (Bbz MG) Jugendliche beim Einstieg

in den Beruf. Seit April 2021 konnte das Team der Ausbildungscoaches

durch das NRW-Förderprogramm „Kurs auf Ausbildung“

um drei neue Mitarbeitende verstärkt werden. Der Dienstältester

unter Anzeigenmotiv_Senden.pdf ihnen ist Tischlermeister 1 Sascha 12.07.21 Seeholzer 13:06(55), der zuvor

schon bei verschiedenen anderen Bildungsträgern vornehmlich

im Kreis Heinsberg gearbeitet hat. Ihm zur Seite stehen mit einer

halben Stelle Henrik Lau (35), ebenfalls mit Meistertitel im Tischlerhandwerk

und außerdem Studienerfahrung im Sozialwesen,

sowie mit einer Viertelstelle Clarissa Knops, examinierte Betriebswirtin

mit dem Schwerpunkt Personalwesen und langjähriger

Erfahrung in der ehrenamtlichen Jugendarbeit.

Foto: Julia Vogel

Ein besonderes Augenmerk der neuen Ausbildungs-Coaches ist

auf die Berufskollegs gerichtet. Denn dorthin hat es im vergangenen

Jahr offenbar eine ganze Reihe von Schulabgängern gezogen,

die wegen der Pandemie Sorge um einen erfolgreichen Einstieg

ins Berufsleben hatten. Doch die Perspektiven sind gerade im

Handwerk sehr gut. Die hervorragenden Kontakte der Berufseinstiegsbegleiter

des Bbz MG zu einer großen Anzahl von Betrieben

aller Wirtschaftsbereiche, insbesondere zu den Innungsbetrieben

des Mönchengladbacher Handwerks, ermöglichen es ihnen,

Betriebe und Bewerber bei der Vermittlung in die Ausbildung

zusammenzuführen. Das Abgleichen der Anforderungen des gewählten

Berufs und der Erwartungen des Betriebs an die Bewerber

ist die Basis für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung.

Auch der Ausbildungsbetrieb profitiert von der Arbeit der Berufseinstiegsbegleiter,

denn diese sorgen in den ersten sechs Monaten

des Ausbildungsverhältnisses durch Unterstützungsangebote an

Betrieb und Azubi bis hin zur Vermittlung von ausbildungsbegleitenden

Hilfen (abH) für eine Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses

und reduzieren dadurch maßgeblich die Gefahr eines

möglichen Abbruchs.

u Betriebsinhaber und Ausbilder, die bei der Suche nach geeigneten

Bewerbern für Ausbildungsstellen Unterstützung suchen,

wenden sich bitte an Geschäftsführer Martin Trentmann,

Tel.: 02161 4915-12, trentmann@bbz-mg.de, oder an Referentin

Christa Breymann, Tel.: 02161 4915-13, breymann@bbz-mg.de

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Foto: Adobe Stock

Die Hochwasserkatastrophe in Deutschland

hat viele Menschenleben gekostet,

Mitbürgerinnen und Mitbürger unendlich

großes Leid gebracht und Menschen in

existenzielle Not gestürzt. Schwer getroffen

sind auch viele Handwerkerinnen und

Handwerker, Betriebe mit ihren Beschäftigten

und Auszubildenden mit dem Verlust

oder schweren Schäden an Werkstätten,

Maschinen, Material, Fuhrpark oder Geschäftsräumen.

Dabei werden noch lange

Zeit anpackende Hände und Unterstützung

gebraucht.

Die Hilfsbereitschaft und Solidarität von

Handwerkerinnen und Handwerkern

im ganzen Land, die ihren Kolleginnen

#Handwerkhilft

Um in Not geratene Handwerksbetriebe in den Hochwasserregionen zügig unterstützen

zu können, ruft die Handwerksorganisation zu einer Spendenaktion auf

und hat eine Plattform für Hilfsangebote und Hilfsgesuche eingerichtet.

und Kollegen helfen wollen, sind beeindruckend

und machen Mut. Auch aus

Mönchengladbach haben sich in den zurückliegenden

Wochen schon so manche

auf den Weg in die betroffenen Regionen

aufgemacht, um vor Ort anzupacken.

Viele wollen ihren Beitrag leisten und

spenden. Die Handwerkskammer zu Köln

hat stellvertretend für die Handwerkskammern

in allen betroffenen Regionen ein

Spendenkonto eingerichtet, um die in Not

geratenen Handwerksbetriebe gezielt zu

unterstützen.

Spendenkonto: Sparkasse Köln Bonn

Empfänger: Handwerkskammer zu Köln

IBAN: DE63 3705 0198 1902 5913 28

BIC: COLSDE33XXX

Stichwort: Hochwasserhilfe „Handwerk

hilft“

Zusammen mit den Handwerksorganisationen

in den anderen betroffenen Regionen

kümmert sich die Handwerkskammer

zu Köln um eine Verteilung der Mittel.

Für die steuerliche Berücksichtigung einer

solchen Zuwendung gelten besondere

Erleichterungen.

Die Handwerkskammer zu Köln hat zudem

die Plattform Unser-Handwerk-hilft.com

eingerichtet. Dort werden regionale Unterstützungsangebote

gebündelt. Die Plattform

erleichtert eine direkte und unbürokratische

Kontaktaufnahme sowohl für

Hilfesuchende als auch für diejenigen, die

Hilfe anbieten möchten – zum Beispiel Gerätschaften,

Arbeitsmaterialien, Lagerräume

und Arbeitskraft. Auf zwei Unterseiten

haben Handwerksbetriebe jeweils die

Möglichkeit, entweder um Hilfe zu bitten

oder Hilfe anzubieten. Nach Ausfüllen des

Formulars prüft die Kammer das Gesuch

oder das Unterstützungsangebot und gibt

sie schnellstmöglich frei. Danach erhalten

die Betriebe die Möglichkeit, sich direkt

untereinander zu connecten.

Bundestagswahl 2021: Wissen, was zu tun ist.

Betriebe stärken. Fachkräfte qualifizieren. Digitalisierung vorantreiben. Nachhaltigkeit gestalten.

Das sind die Erwartungen des Handwerks zur Bundestagswahl 2021.

Am 26. September hat Deutschland die

Wahl: Wer steuert künftig unser Land –

und in welche Richtung? Der Zentralverband

des Deutschen Handwerks (ZDH) hat

die inhaltlichen Erwartungen des deutschen

Handwerks gebündelt und macht konkrete

Vorschläge, wie eine Politik für starke

Betriebe, gute Ausbildung, nachhaltige

Entwicklung und eine digitale Zukunft

aussehen kann.

Für uns. Für alle. Für eine gute

Zukunft.

Die Corona-Pandemie ist ein disruptives

Ereignis, das viele Gewissheiten grundsätzlich

in Frage stellt. Wohlstand, Stabilität

und Sicherheit spielen dabei eine entscheidende

Rolle. Viele Menschen fragen sich

in diesen Tagen besorgt: Hat mein Betrieb

eine Zukunft? Ist mein Arbeitsplatz sicher?

Bekommen meine Kinder eine gute

Ausbildung? Wie sieht unser Land künftig

aus? Schaffen wir das – gesellschaftlich,

wirtschaftlich und finanziell?

Es braucht jetzt eine Politik, die unsere Betriebe,

Beschäftigten und Auszubildenden

in dieser schwierigen Phase unterstützt.

Es braucht einen positiven Entwurf für die

Zukunft. Einen Gestaltungsplan für unser

Land, mit dem Ziel, Wohlstand und Beschäftigung

langfristig zu sichern. Natürlich

auf der Grundlage unserer Sozialen

Marktwirtschaft.

Das deutsche Handwerk wird seinen Teil

dazu beitragen, dass unser Land gut aus

dieser Lage hervorgeht. Mit Innovationskraft,

nachhaltigem Handeln und seinem

großen Ausbildungsengagement schafft

das Handwerk seit jeher Perspektiven. Und

darauf kommt es jetzt mehr denn je an. In

den letzten Monaten haben wir im Handwerk

viel gelernt – auch über uns selbst.

Über Zuversicht, Kreativität und Verantwortung.

Und über das, was zu tun ist.

1. Betriebe stärken

Mit einer Million Betrieben, 5,5 Millionen

Beschäftigten und 369.000 Auszubildenden

gehört das Handwerk zum Rückgrat

der deutschen Wirtschaft. Die Corona-

Pandemie hat eine langanhaltende Wachstumsphase

im Handwerk vorerst gestoppt

und zahlreiche Betriebe hart getroffen.

Damit das Handwerk auch in Zukunft leistungsstark

und wettbewerbsfähig bleiben

kann, benötigt es gezielte Wachstumsimpulse,

faire Rahmenbedingungen und

spürbare Entlastung von bürokratischen

Pflichten.

Ein wesentlicher Belastungsfaktor für das

personalintensive Handwerk sind die Lohnzusatzkosten.

Bis 2040 droht ein Beitragsanstieg

in den Sozialversicherungen auf

50 Prozent. Daher müssen die Beiträge zu

den Sozialversicherungen auch über 2021

hinaus dauerhaft auf unter 40 Prozent

begrenzt und Betriebe mit ihren Beschäftigten

stärker entlastet werden. Belastbarkeit

und soziale Absicherung müssen

für heutige und künftige Generationen in

Einklang gebracht werden.

Das Handwerk setzt auf eine lebendige

und starke Sozialpartnerschaft, die

Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen

widerspiegelt und mit passgenauen Lösungen

die Tarifautonomie und Tarifbindung

stärkt. Die personalintensiven Betriebe

brauchen und erwarten eine Arbeitsmarktverfassung,

die hinreichend Flexibilität

ermöglicht, sowie eine entschlossene Bekämpfung

aller Formen von Schwarzarbeit

und illegaler Beschäftigung. Im Zentrum

der Arbeitsmarktpolitik müssen die Sicherung

und der Aufbau von Beschäftigung

stehen.

Erfolgreiche und nachhaltige Betriebsstrukturen,

wie sie im Handwerk üblich

sind, brauchen einen rechtlichen Rahmen,

der Rechtssicherheit und Fairness bietet,

bürokratische Belastungen grundsätzlich

auf ein notwendiges Maß beschränkt

und Freiräume zur Ausschöpfung wirtschaftlicher

und innovativer Potenziale

unter Wahrung von Arbeitnehmerrechten

gewährleistet. Eine passgenaue, auf die

überwiegend kleinbetrieblichen Strukturen

der Handwerksbetriebe und ihrer

Beschäftigten ausgerichtete Rechtsetzung

ist hierfür ebenso unerlässlich wie mehr

Vertrauen in die Rechtstreue der Betriebe.

Fortsetzung auf Seite 16 >

14 15



< Fortsetzung von Seite 15

Damit die Wirtschaft wieder an Fahrt

gewinnt, müssen wirksame Impulse

gesetzt werden. Nur wenn es gelingt,

den Wirtschaftsstandort Deutschland

durch ein zeitgemäßes und international

konkurrenzfähiges Steuerrecht attraktiv zu

gestalten, wird gesundes Wachstum für

Handwerksbetriebe möglich sein.

Was deshalb zu tun ist:

• Bürokratieentlastung vorantreiben

• Vertrauen stärken

• Rechtsetzung lebensnaher gestalten

• Sozialversicherungen zukunftsfähiger

gestalten

• Vorfälligkeit zurücknehmen

• Flexibilisierungsspielräume nutzen

• Gezielte Steuerimpulse setzen

• Verlustrücktrag ausweiten

• Soli prüfen

• Finanzierung der Handwerksbetriebe

sichern

• Handwerkliche Zulieferer stärken

• Minijobs anpassen

• Öffentliche Auftragsvergabe an

Handwerksbetriebe sicherstellen

• AGB-Schutz ausbauen

• Nationale Normungsstrategie Handwerk

umsetzen

2. Fachkräfte qualifizieren

Der demografische Wandel stellt auch das

deutsche Handwerk vor große Herausforderungen.

Dazu zählt insbesondere die

Fachkräftesicherung. Um den Bedarf zu

decken, ist die Ausbildungsleistung von

überragender Bedeutung. Unverzichtbar

ist darüber hinaus eine handwerksund

mittelstandsgerechte Zuwanderungs-

und Integrationspolitik.

Was deshalb zu tun ist:

• Ausbildung für Betriebe und junge

Menschen attraktiver machen

• Attraktivität und Gleichwertigkeit

der beruflichen Bildung sichtbar

machen und steigern

• Betriebe bei der Fachkräftesicherung

entlasten und unterstützen

• Ausbildungsbetriebe entlasten –

Finanzierung der ÜBL sicherstellen

• Modernisierungsoffensive der

beruflichen Bildungsstätten starten

• EU-Förderprogramme fortsetzen

• Weiterbildung handwerkstauglich

weiterentwickeln

• Digitalisierung in und mit beruflicher

Bildung voranbringen

• Beruflichen Fachkräftebedarf gezielt

sichern

• Auszubildende international mobil

machen

• Fachkräftebasis stärken

• Westbalkanregelung zuwanderungsfreundlich

entfristen

• Fachkräftesicherung und Freizügigkeit in

Europa stärken

3. Digitalisierung vorantreiben

Die Digitalisierung führt zu erheblichen

technologischen wie auch wirtschaftlichen

Strukturumbrüchen und verändert

betriebliches Agieren erheblich. Der sich

beschleunigende Strukturwandel bedeutet

für viele Handwerksbetriebe eine Überprüfung

und Neuausrichtung ihrer Geschäftsmodelle

samt neuer Produkte, Dienstleistungen

und Verfahren. Dabei kann das

Handwerk nur so erfolgreich sein, wie es

die Rahmenbedingungen erlauben. In allen

Bereichen besteht nach wie vor großer

Handlungsbedarf.

Was deshalb zu tun ist:

• Breitbandzugang ausweiten

• Digitalisierungsprozesse im Mittelstand

intensivieren

• Faire Wettbewerbsordnung in der

Datenökonomie schaffen

• E-Government ausbauen

• Digitale Verwaltung ausbauen

• Digitale Steuerverwaltung ausbauen

• Digitalwirtschaft fair besteuern

• Betriebsberatung sichern, ausbauen und

vereinfachen

• Betriebsstrukturen besser berücksichtigen

4. Nachhaltigkeit gestalten

Nachhaltigkeit ist für das Handwerk ein

über Jahrhunderte gewachsener und

bestimmender Teil seiner Identität und

Werte. Nachhaltigkeit im Handwerk hat

viele Dimensionen: generationsübergreifende

Betriebsführung, Fachkräfteausbildung

und Wissenstransfer. Handwerkerinnen

und Handwerker nehmen eine

Schlüsselrolle bei der Ressourcenschonung

und in der Kreislaufwirtschaft ein. Handwerksbetriebe

sind Innovationstreiber und

Umsetzer der Energiewende, etwa bei den

Themen Energieversorgung und Energieeffizienz,

Smart Home, Elektromobilität.

Dieses Engagement muss bei der Debatte

über die nachhaltige Entwicklung Deutschlands

stärker einbezogen werden.

Was deshalb zu tun ist:

• Handwerk bei der Nachhaltigkeitswende

stärker einbeziehen

• Grundsätzliche Technologieoffenheit

sicherstellen

• Emissionshandel auf den handwerklichen

Mittelstand ausrichten

• EEG neu justieren

• Kreislaufwirtschaft handwerkstauglich

gestalten

• Nachhaltigkeitsnachweise für Hanwerksbetriebe

praktikabel gestalten

• Handwerk und Mittelstand in EU-Klimapolitik

integrieren

• Finanzierung der Handwerksbetriebe

nachhaltig gestalten

• Öffentliche Infrastruktur ausbauen

• EU-Erholungsinstrumente wirksam

einsetzen

• Regionen stärken

• Gute Betriebsstandorte und bezahlbares

Wohnen sicherstellen

• Vereinbarkeit von Familie und Beruf

stärken

• Qualität der medizinischen Versorgung

sicherstellen

• EU-Binnenmarkt vertiefen und EU-

Grundfreiheiten sichern

u Das komplette Positionspapier steht auf

der Internetseite ZDH.de zum Download

zur Verfügung.

Unternehmertag zu den

Erwartungen des Handwerks

zur Bundestagswahl 2021

Kurz vor der Wahl, am 9. September,

veranstaltet der Unternehmerverband

Handwerk NRW einen hybriden Unternehmertag

in Düsseldorf. Der Generalsekretär

des Zentralverbandes des Deutschen

Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke,

wird die Erwartungen des Handwerks zur

Bundestagswahl 2021 erläutern. In einer

anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren

Marie-Luise Dött (MdB, CDU),

Andreas Rimkus (MdB, SPD), Jörg von

Polheim (FDP) und Roland Schüren (Die

Grünen) mit den Gästen über ihre handwerkspolitischen

Ziele und Vorstellungen.

Veranstaltungsort ist die Handwerkskammer

Düsseldorf.

Programm

10:30 Uhr Begrüßung

Hans-Joachim Hering

Präsident des Unternehmerverbandes

Handwerk NRW

10:45 Uhr Impulsreferat mit

anschließender Diskussion

Erwartungen des Handwerks zur

Bundestagswahl 2021

Holger Schwannecke

Generalsekretär des Zentralverbandes des

Deutschen Handwerks (ZDH), Berlin

11:15 Uhr Podiumsdiskussion von

Bundestagskandidaten mit Herz für

das Handwerk

Marie-Luise Dött, MdB

Dr. Günter Krings

Wohlstand

durch Bildung.

CDU-Kandidatin im Wahlkreis Oberhausen

– Wesel III zur Bundestagswahl 2021

Andreas Rimkus, MdB

SPD-Kandidat im Wahlkreis Düsseldorf II

zur Bundestagswahl 2021

Jörg von Polheim

FDP-Kandidat im Wahlkreis Oberbergischer

Kreis zur Bundestagswahl 2021

Roland Schüren

Kandidat der Grünen im Wahlkreis Mettmann

I zur Bundestagswahl 2021

Moderation: Dr. Frank Wackers

Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes

Handwerk NRW

12:30 Uhr Schlusswort

Der Unternehmertag wird als physisches

Präsenztreffen und als Videokonferenz

durchgeführt. Die Teilnehmerzahl für

die Präsenzveranstaltung ist auf 36

Personen begrenzt. Zusätzlich wird der

Unternehmertag auch als Livestream im

Besprechungsportal „Zoom“ übertragen.

Interessierte Unternehmerinnen und

Unternehmer des Handwerks werden

gebeten, ihre E-Mail-Adresse mitzuteilen.

Sie erhalten dann einen Einladungslink,

der ihnen gestattet, direkt am Unternehmertag

teilzunehmen.

u Ansprechpartnerin für die Anmeldung

und Rückfragen vor und während des

Unternehmertags ist Christine Breuer:

Tel. 0211 300652-14, breuer@uvh-nrw.de

26. September

Deutschland als Innovationsland stärken..

Für Aufstiegschancen durch gute Bildung.

16

Erfolgreiche Wirtschaft – starker Sozialstaat.

guenter-krings.de

17



Peter Röders,

Obermeister der Zimmerer-Innung

Mönchengladbach

Ohne Holz auch kein Z

Die schon seit Jahresbeginn 2021 bestehenden Holz-Lieferengpässe haben besonders das holzverarbeitende

Bauhandwerk hart getroffen. Zwar scheint die Talsohle der Krise mittlerweile durchschritten,

normalisiert hat sich die Lage aber noch lange nicht. Das macht Zimmerermeister Peter Röders mit

dem fehlenden „Z“ auf nebenstehendem Foto noch einmal deutlich.

An dieser Stelle zeigt die KREIHA INFO seit Oktober 2019 Porträts

der Mönchengladbacher Innungs-Obermeisterinnen und -Obermeister.

Markenzeichen jedes Porträts ist ein Buchstabe aus Holz,

und zwar der, mit dem der Name der jeweiligen Innung beginnt.

Dieser Holzbuchstabe fehlt im nebenstehenden Porträt von Peter

Röders, Obermeister der Zimmerer-Innung Mönchengladbach. Er

hat uns erlaubt, auf diese Weise noch einmal darauf aufmerksam

zu machen, wie stark die immer noch aktuellen Holz-Lieferengpässe

das Bau- und auch das Ausbaugewerbe treffen.

Die Verknappung von Bauholz war schon zu Jahresbeginn 2021

spürbar. Sie zog einen exorbitanten Preisanstieg mit sich, der bis

heute zu Buche schlägt. Die Folgen: schwierige bis teils unmögliche

Auftragskalkulationen und Probleme bei der Einhaltung von

Terminen, was sich in der Bauprojektplanung dann zunehmend

auch auf die nachgeordneten Gewerke auswirkte.

Bis Mai hatte sich die Lage so zugespitzt, dass so mancher Betrieb

mit vollen Auftragsbüchern Kurzarbeit anmelden musste, weil

einfach kein Material zu beschaffen war. Auf Baustellen drohten

Baustopps. Vor diesem Hintergrund, mahnte auch der Präsident des

Zentralverband des Deutschen Handwerks Hans Peter Wollseifer,

könnten Insolvenzen nicht gänzlich ausgeschlossen werden, die

dann mehrheitlich an sich gesunde Betriebe betreffen würden.

Der ZDH-Präsident sieht die Politik gefordert, Abhilfe zu schaffen.

Gegenüber dem Handwerksblatt warnte er: „Wenn wir diese

Entwicklung nicht in den Griff bekommen, dann bedeutet das

Stillstand bei Eigenheimen, Wohnungsbauprogrammen und energetischer

Sanierung.“

Rund drei Monate nachdem die Lieferengpässe für Baumaterial

bundesweit Schlagzeilen machten, zeichnen sich Maßnahmen ab,

mit denen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gegen

den Preisanstieg und die Lieferengpässe beim Bauholz vorgehen

will. Sein Vorschlagspapier geht auf einen Runden Tisch Mitte Mai

zurück, zu dem Holzindustrie und Bauwirtschaft geladen waren,

um die Handlungsoptionen zu diskutieren.

Im Ergebnis soll unter anderem die im April eingeführte Einschlagsbeschränkung

für Fichtenholz zurückgenommen werden.

Handelsbeschränkungen wie Strafzölle hält das Bundesministerium

für Wirtschaft (BMWi) hingegen nicht für geeignet. Im

BMWi-Papier heißt es: „Die Ursachen für diese Entwicklungen

sind vielschichtig: Waldschäden und Borkenkäferbefall reduzieren

die Frischholz- und erhöhen die Schadholzmengen drastisch. Die

Sägewerke haben aufgrund der Schadholzmengen ihre Kapazitätsgrenzen

erreicht. Hinzu kommen politische Faktoren, die den

internationalen Handel mit Holz als Rohstoff bremsen, sowie

Corona-bedingte Reduzierungen der Produktion und Störungen

in den Lieferketten.“

Als konkrete Maßnahmen werden unter anderem vorgeschlagen:

• „Die Einschlagsbedingung für Fichtenholz wird schnellstmöglich

aufgehoben.“

• Bei öffentlichen Bauaufträgen „ist ein Verzicht auf Konventionalstrafen

sinnvoll, wenn die Rohstoffknappheit kausal für die

verzögerte Leistung ist.“

• Wo es bautechnisch unbedenklich sei, solle „die Nutzung von

lediglich verfärbtem, aber bautechnisch zulässigem Kalamitätsholz“

durch eine Anpassung von Normen und Standards

ermöglicht werden.

• Das Bundeswirtschaftsministerium werde sich „bei Holz exportierenden

Ländern dafür einsetzen, dass internationale

Handelshemmnisse abgebaut werden.“

Einer politischen Marktregulierung wird eine deutliche Absage

erteilt: „Handelspolitische Maßnahmen wie Ausfuhrbeschränkungen

und Strafzölle sind keine geeigneten Maßnahmen, da

sie – unabhängig von ihrer rechtlichen Zulässigkeit – unserem

Verständnis eines freien Welthandels widersprechen und wahrscheinlich

zu schädlichen Gegenmaßnahmen führen würden.“

Quelle: Das zitierte „BMWi-Papier“ vom 21.06.2021 wurde am 05.08.2021 von der

Webseite des Holzindustrieverbands HDH heruntergeladen.

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18 19

Fotos: Julia Vogel



Digitalisierung im Gesundheitswesen

Auch im Kontakt zwischen Arzt, Patient und Krankenkasse hat die Pandemie zu einer Reihe von

Neuerungen geführt. Manche Abläufe bringen nun mehr Sicherheit, andere mehr Schlichtheit

– und wiederum andere deutlich mehr Komfort.

Systematische Weiterbildung von A bis Z

Die IKK classic bietet viele kostenfreie Online-Seminare an, mit denen man sich vom Büro oder von zu

Hause aus weiterbilden kann. Benötigt wird ein PC mit Internetzugang und Lautsprecher oder Kopfhöreranschluss.

Hier eine Übersicht der Themen und Termine im September und Oktober 2021.

Andrea Peters, Regionalgeschäftsführerin

IKK classic – Foto: Julia Vogel

Digitalisierung des „Gelben

Scheins“

Im Zuge des umfangreichen Gesetzespakets

zum Bürokratieabbau hat Bundesgesundheitsminister

Jens Spahn eine

Neuregelung für den „Gelben Schein“

auf den Weg gebracht: In Schritt 1 sollen

die behandelnden Ärzte ab Oktober 2021

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nur

noch digital an die Krankenkassen übermitteln.

Im Sommer 2022 wird dieses Verfahren

auf die Arbeitgeber ausgeweitet.

In Schritt 2 wird dann die jeweilige Krankenkasse

die Unternehmen elektronisch

über Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit

ihrer Mitarbeiter informieren. Diese

müssen das Formular also nicht mehr

selbst beim Arbeitgeber einreichen.

Telefonische Sprechstunde

Corona-bedingt sind seit Oktober 2020

Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden

auch telefonisch möglich. Die

Regelung ist nun noch einmal bis zum

30. September 2021 verlängert worden.

Die entsprechende Krankschreibung gibt

es für bis zu sieben Tage. Eine einmalige

Verlängerung der Krankschreibung kann

telefonisch für weitere bis zu sieben

Kalendertage ausgestellt werden. Voraussetzung

dafür ist aber, dass sich die

Ärzte durch eine eingehende telefonische

Befragung vom gesundheitlichen Zustand

der Versicherten überzeugen.

Online-Besuch in der TeleClinic

Die IKK classic bietet ihren Versicherten

mittlerweile rund um die Uhr Online-

Sprechstunden in 40 Behandlungsgebieten

von Allgemeinmedizin

bis zu

chronischen

Krankheiten

an, wie Regionalgeschäftsführerin

Andrea Peters erläutert. Für die Online-

Behandlung können die Nutzer zunächst

eine App herunterladen und sich dort einmalig

mit ihren persönlichen Daten sowie

der Krankenkassenkarte registrieren. Die

Abrechnung erfolgt dann direkt über die

IKK classic, so dass die Versicherten keine

Belege einreichen oder eine Kostenerstattung

veranlassen müssen. Vor jedem digitalen

Arztbesuch wird ein kurzer Fragebogen

ausgefüllt; je nach Indikation

meldet sich dann binnen 30 Minuten der

entsprechende Experte mit einem Terminvorschlag.

In dem Video-Gespräch werden

dann die Beschwerden und die entsprechende

Behandlung besprochen. „Studien

haben immer wieder gezeigt, dass die

Therapietreue oft unter einer mangelnden

Verständigung zwischen Ärzten und

Patienten leidet. Auch deshalb ist eine

patientenfreundliche Kommunikation für

den Behandlungserfolg so wichtig und wir

freuen uns, dass diese in den Videosprechstunden

der TeleClinic auch gelebt wird“,

so Andrea Peters.

Sozialversicherung – Praxiswissen

02.09.2021, 11 Uhr |

Beitragsberechnung von A-Z

Alles rund um Beitragsberechnung und

-abführung, Aufzeichnungs- und Nachweispflichten

23.09.2021, 11 Uhr | Flexirente:

Beschäftigung älterer Arbeitnehmer

Arten der Beschäftigung, versicherungsrechtliche

Beurteilung, sowie Hinzuverdienstmöglichkeiten

von älteren Beschäftigten

26.10.2021, 11 Uhr | Entgeltfortzahlung

bei Krankheit und Mutterschaft

Alles rund um Fragen zur Entgeltfortzahlung,

Mutterschaft, Teilnahme an der

Ausgleichskasse und zur Berechnung und

Abführung der Umlagebeiträge

Gesunder Betrieb

28.09.2021, 11 Uhr | Erfolg steigern,

Mitarbeiter binden – Möglichkeiten

des BGM

Chancen und Möglichkeiten des betrieblichen

Gesundheitsmanagements und

finanzielle Vorteile des IKK BGM-Bonus.

21.10.2021, 11 Uhr | Betriebliches

Eingliederungsmanagement

Fällt ein Mitarbeiter lange im Betrieb aus,

ist die schrittweise Eingliederung in den

Beruf sinnvoll. Was dabei zu beachten ist,

darüber informiert dieses Seminar.

Pflegeversicherung

15.09.2021, 17 Uhr | Digitaler Vortrag:

Pflegebedürftig – was nun?

Wird ein Mensch durch Krankheit oder

Unfall pflegebedürftig, ist das für die

Betroffenen und die Familie eine große

Belastung. Dann muss in kürzester Zeit

eine Lösung gefunden werden. Dieses

Seminar bietet Informationen zur gesetzlichen

Pflegeversicherung für Arbeitgeber

und Führungskräfte und erläutert die Hilfsund

Unterstützungsangebote durch die

IKK-Pflegeberatung.

u Anmeldungen sind in der Regel ab zwei

Monate vor dem Seminartermin im Seminarbereich

auf der Webseite möglich:

ikk-classic.de/seminare Dort wird auch

über die weiteren Termine im November

und Dezember und die Themen in Planung

informiert.

SCHON

GESEHEN?

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Gewerbetreibende brauchen eine Bank, die

analog und digital gut vernetzt ist, die regionale

Märkte und den Mittelstand genau kennt und

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Engagement sowie maßgeschneiderte Finanzlösungen

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So wie wir, Ihre Volksbank Mönchengladbach.

21.09.2021, 15 Uhr | Azubimotivation:

So führen und entwickeln Sie erfolgreich

die junge Generation in Ihrem

Betrieb

Wie Sie Ihre Auszubildenden souverän

mit zeitgemäßen Methoden führen, ihre

Ressourcen und Lernbereitschaft optimal

aktivieren, Lernprozesse aktiv gestalten

und Feedback zielorientiert als Führungsund

Motivationsinstrument einsetzen.

12.10.2021, 15 Uhr | Motivation: So geht

Dein Team den berühmten Extra-Meter!

Wie Sie sich selbst und andere motivieren,

die effektive Arbeit in Ihrem Umfeld durch

eine wertschätzende, konstruktive Kommunikation

steigern und so ein gutes Arbeitsklima

fördern.

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20 21



So gesund ist das Handwerk

Handwerkerinnen und Handwerker sind in Beruf und Freizeit aktiver und setzen mehr Bewegung und

Sport zur Stressbewältigung ein als andere Berufsgruppen. Das ist das Ergebnis einer Studie in Zusammenarbeit

der IKK classic und der Deutschen Sporthochschule Köln.

Im Rahmen der deutschlandweiten repräsentativen

Studie unter der wissenschaftlichen

Leitung von Prof. Dr. Ingo Froböse

wurden die psychische und physische

Gesundheit von insgesamt 2.000 Handwerkern

untersucht – mit einem auch

Steigern Sie Ihre Chancen

durch eine Weiterbildung in Ihrem Wunschberuf

beim Berufsbildungszentrum Mönchengladbach

- Partner des Handwerks -

Unser Angebot:

• Friseur/-in (Umschulung, 24 Monate, Vollzeit; 30 Monate, Teilzeit)

• Modulare Weiterbildung Friseur/-in (Für Teilnehmende mit

Gesellenbrief, die längere Zeit nicht als Friseur/-in tätig waren)

• Fachkraft für Metalltechnik (Umschulung, 16 Monate)

• Metallbauer/-in Fachrichtung Konstruktionstechnik

(Umschulung, 28 Monate)

• Teilqualifizierungen zur/zum Metallbauer/-in

(8 Module, verschiedene Laufzeiten)

• CNC-Kurse Drehen und Fräsen

• Maler und Lackierer/-in

(Umschulung, 24 Monate)

• Teilqualifizierung zum/zur Maler und Lackierer/-in

(5 Module, verschiedene Laufzeiten)

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.arbeitsagentur.de | KURSNET

www.bbz-mg.de

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

für Experten überraschenden Ergebnis:

„Unbestritten ist das Handwerk einer der

körperlich anspruchsvollsten Berufszweige.

Umso mehr hat es mich begeistert, dass

dies nicht zu weniger Sport und körperlicher

Aktivität in der Freizeit führt. Ganz im

Gegenteil: Handwerkerinnen und Handwerker

bewegen sich viel. Und sie nutzen

Sport und Bewegung als Ausgleich zu

ihrem bereits körperlich anstrengenden

Alltag“, kommentiert Ingo Froböse die

Resultate.

Förderung

durch

Bildungsgutschein

oder

WeGebAU

Nehmen Sie Ihre Zukunft in die Hand!

Wir bilden Sie zum Schweißer

in allen gängigen Verfahren aus, unabhängig von Ihrer Vorbildung.

Wir bieten Ihnen:

Handwerker pflegen zudem einen aktiven

und gesunden Lebensstil – während und

nach der Arbeit. Zwar fühlt sich mehr als

die Hälfte gestresst, doch sie haben Strategien

und Lösungen entwickelt, um damit

umzugehen. So treiben 41 Prozent aller

Befragten nach der Arbeit Sport oder gehen

spazieren. Auch das Ernährungsverhalten

ist positiv. Insgesamt achten knapp 90 Prozent

der Mitarbeitenden auf eine abwechslungsreiche,

gesunde Ernährung und essen

kaum Fast Food. Auch kochen Handwerker

häufiger als der Durchschnitt ihrer männlichen

Mitbürger.

In der Umfrage wurden sowohl Arbeitgebende

als auch Arbeitnehmende zu ihrem

Handwerksberuf und ihrer Freizeitgestaltung

befragt. Die Bewertungen und Antworten

gehen bei allen Befragten größtenteils

in dieselbe positive Richtung. Insgesamt

sind 87 Prozent der Arbeitgebenden

und 79 Prozent der Arbeitnehmenden

glücklich mit ihrem Beruf. Somit zeichnet

sich das Handwerk als ein attraktives Berufsfeld

aus, das einen gesunden Lebensstil

zulässt oder gar fördert. Doch auch im

Handwerk gibt es Potenziale, die bislang

nicht ausgeschöpft sind: So geben 73 Prozent

der Befragten an, dass in ihrem Betrieb

noch keine Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

angeboten werden. Im Bau- und

Ausbaugewerbe sind es sogar 82 Prozent.

• über 50 moderne Ausbildungsplätze

• Ausbildung nach den Richtlinien des Deutschen Verbandes

für Schweißtechnik und verwandte Verfahren

• 100 % Förderung durch Agentur für Arbeit oder Jobcenter

unter bestimmten Voraussetzungen möglich

• Training in virtueller Umgebung (Virtual Reality)

• Eigenes Durchstrahlungslabor im Haus

• Täglicher Lehrgangsbeginn möglich

In 20 Jahren an die Spitze

Im Jahr 2001 startete Dachdeckermeister Stefan Bern mit nur einem Mitarbeiter in die Selbstständigkeit.

Heute zählt er mit 44 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den großen Meisterbetrieben

in Deutschland und koordiniert aufwendige Bauprojekte von renommierten Architekturbüros.

Zum Unternehmensstart waren es vor

allem kleinere Reparaturen, die ausgeführt

wurden. Schnell überzeugte Stefan Bern

durch Qualität und Know-how und nicht

zuletzt durch seine offene Art, fand neue

Auftraggeber und gleichzeitig auch Personal.

Im Jahr 2002 stellte Stefan Bern erstmals

Auszubildende ein und übernimmt

diese seither regelmäßig in feste Anstellungen,

ermöglicht ihnen die Meisterschule

und fördert das gesamte Team immer

wieder in Weiterbildungsmaßnahmen und

Workshops. Jedes Jahr werden mindestens

fünf neue Nachwuchskräfte rekrutiert und

als Klempner, Dachdecker und im Bereich

Bürokommunikation ausgebildet.

2019 startete sein Sohn Fabio Bern eine

Ausbildung als Dachdecker; die Idee des

Familienbetriebs war geboren. Parallel

dazu entstand auf dem Betriebsgelände

am Stapper Weg ein neues Bürogebäude

mit viel Platz für das Team und weitere

Aufträge. Im Frühjahr 2021 legte Fabio

die Gesellenprüfung ab. Stefan Bern setzt

auf Vielfalt und ist seinem Credo treu

geblieben. Weiterhin steht er Privatkunden

genauso zur Verfügung wie den großen

Bauunternehmen der Industrie in ganz

Deutschland. Auch im Team spiegelt sich

diese Vielfalt wider. Verschiedene Nationen

aus der ganzen Welt arbeiten hier

Hand in Hand als große Familie.

Foto: Stefan Bern/Felix Küster

Stefan Bern kann sich ein Unternehmen

ohne Fortschritt und Innovation nicht

vorstellen. Gemeinsam mit seinem Team

entwickelt er ständig Arbeitsprozesse

weiter und setzt dabei vor allem auf die

Digitalisierung im Handwerk. Das erleichtert

auch die Kommunikation mit den

Auftraggebern und gestaltet die Projekte

rundum transparenter. „Egal ob digitale

Buchhaltung, Cloud-basierte Projektdokumentation,

intelligente Materialbeschaffung

und smarte Logistik oder ein guter

Social-Media-Auftritt. All diese Dinge sind

wichtig, um sich für die Zukunft aufzustellen.

Wir sind da perfekt vorbereitet“,

erklärt der 47-jährige Dachdeckermeister.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Marion Noathnick

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22 23



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Den Verbraucherschutz nicht vergessen!

Wird der Vertrag für eine Handwerksleistung beim Kunden vor

Ort, über das Telefon, Fax oder per E-Mail abgeschlossen, hat der

Kunde bis auf wenige Ausnahmen ein Widerrufsrecht. Zudem hat

der Handwerker die Pflicht, den Kunden über sein Widerrufsrecht

zu belehren.

Autor: Andreas Hammelstein, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht,

Fachanwalt für Verkehrsrecht, Korn Vitus Rechtsanwälte – die Fachanwaltskanzlei,

Tel. 02161 9203-13, ha@KornVitus.de

Ehrungen des Kfz-Gewerbes Mönchengladbach

Auf der Innungsversammlung am 17. Juni im Haus des Handwerks hätte Obermeister Peter Fischer

weit über ein Dutzend Ehrenurkunden zu übergeben gehabt. Doch war der Zuspruch zur ersten

Präsenzveranstaltung nach dem langen Lockdown noch recht verhalten. Letztlich nahmen vier

Jubilare stellvertretend für alle anderen den Applaus ihrer Innungskollegen entgegen.

Jüngsten im ganzen Kreis. Gelernt hat er

außerhalb des Familienbetriebs, dessen

Geschäftsleitung er heute innehat und

der 2019 das 50-jährige Betriebsjubiläum

feierte.

Die Tatsache, dass der Verbraucherschutz

zwischenzeitlich auch im Werkvertragsrecht

Niederschlag gefunden hat, bleibt

leider oftmals noch unbeachtet. Mit einem

typischen Problem diesbezüglich hat sich

das Oberlandesgericht München mittels

Beschluss vom 24. März dieses Jahres

auseinandergesetzt.

Zwischen dem Besteller (Verbraucher)

und dem Werkunternehmer wurde in der

Wohnung des Bestellers ein Werkvertrag

über den Einbau einer neuen Treppe abgeschlossen.

Unmittelbar nach Abschluss des

Vertrags hat der Besteller den Vertrag widerrufen

und Rückzahlung des bereits geleisteten

Werklohns gefordert. Zu Recht?

Ja! Der Werkunternehmer muss den erhaltenen

Werklohn aufgrund des Widerrufs

des Vertrags durch den Besteller (Verbraucher)

zurückzahlen. Denn der Verbraucher

kann sich ohne Begründung vom Vertrag

lösen, da der Vertragsschluss in der Wohnung

des Bestellers unter § 312b BGB fällt

und daher grundsätzlich ein Widerrufsrecht

auslöst.

Fazit:

Bei einem Werkvertrag mit einem Verbraucher

sollte der Werkunternehmer stets

prüfen, ob es sich um einen Fernabsatzvertrag

im Sinne von § 312c BGB (Telefon,

Internet) oder um einen Vertrag handelt,

der außerhalb der Geschäftsräume des

Unternehmers im Sinne von § 312b BGB

(etwa in der Wohnung des Bestellers)

geschlossen wurde.

In beiden Fällen steht dem Besteller (Verbraucher)

regelmäßig ein Widerrufsrecht

zu. Hierüber ist der Verbraucher zwingend

zu belehren. Andernfalls kann der Besteller

den Vertrag auch noch nach über einem

Jahr (§ 356 Abs.3 S.2 BGB) widerrufen

und bereits geleistete Vergütung zurückverlangen.

Diese unsichere Situation sollte

möglichst vermieden werden.

Hintergrund:

In der Praxis ist es üblich, dass der Handwerker

zu seinem Kunden fährt, sich vor

Ort einen Überblick über die erforderlichen

Arbeiten verschafft und entweder direkt

ein konkretes Angebot abgibt oder bei

umfangreichen Leistungen dem Kunden

im Anschluss per Post oder E-Mail ein

Angebot inklusive Leistungsverzeichnis

und Kostenplan zusendet. Selten kommt

der Kunde in den Betrieb und beauftragt

den Handwerker dort mit den konkreten

Arbeiten.

Bereits zum 13. Juni 2014 wurde das deutsche

Widerrufsrecht umfassend reformiert.

Seither haben Verbraucher bei „außerhalb

von Geschäftsräumen geschlossenen

Verträgen“ grundsätzlich ein 14-tägiges

Widerrufsrecht. Dies gilt sowohl bei Vertragsabschluss

direkt vor Ort oder bei späterer

Zusendung des Angebots per E-Mail

oder Fax (der sogenannte „Fernabsatz“).

Ausnahmen vom Widerrufsrecht bestehen

zum Beispiel bei dringenden Reparaturen,

wenn der Kunde den Handwerker ausdrücklich

aufgefordert hat, ihn aufzusuchen,

und es sich um eine dringende

Reparaturleistung handelt, etwa bei

Stromausfall oder einem Rohrbruch.

Zum 40-jährigen Betriebsjubiläum gratulierte

Obermeister Peter Fischer dem

Autohaus Mommerskamp. Da Gerd Mommerskamp

aus gesundheitlichen Gründen

nicht dabei sein konnte, nahm sein Sohn,

Mitgeschäftsführer Boris Mommerskamp

(1. v. l.), außerdem Mitglied im Vorstand

der Kfz-Innung, die Ehrenurkunde der

Handwerkskammer Düsseldorf entgegen.

> Lesen Sie dazu auch den Artikel auf der

nächsten Seite.

Der Ehrengast des Abends war unbestritten

Heinrich Penders. Der 82-Jährige

hat seine Meisterprüfung im Kfz-Mechanikerhandwerk

am 26. Januar 1971 vor

der Handwerkskammer Aachen abgelegt.

Zur Verleihung des Goldenen Meisterbriefs

wurde er von seinen Söhnen Reiner und

Wolfgang Penders sowie seinem Enkel

Daniel Penders begleitet, die das Unternehmen,

das er 1973 an einer kleinen

Tankstelle gründete, heute am Dohrweg

sowie einer Verkaufsfläche an der Krefelder

Straße in seinem Sinne weiterführen.

Seinen Silbernen Meisterbrief nahm Ingo

Dewies (1. v. r.), Mitglied im Vorstand

der Kfz-Innung, entgegen. Er hat seine

Meisterprüfung am 12. Juni 1996, kurz

nach Vollendung seines 21. Lebensjahrs,

abgelegt und war damit damals einer der

Den Silbernen Meisterbrief erhielt auch

Oliver Davidovic (kleines Foto), der seine

Meisterprüfung am 27. April 1996 abgelegt

hat. 2006 übernahm er die Geschäftsführung

der MD Automobile GmbH von

seinem Vater Milenko Davidovic, ehemaliges

Mitglied im Vorstand der Kfz-Innung.

Das Unternehmen beging im Sommer

2019 sein 25-jähriges Betriebsjubiläum.

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t Eine spektakuläre Aktion zur Eröffnung des Standorts an der

Burggrafenstraße: Gerd Mommerskamp (außen rechts) übergab

zusammen mit dem damaligen Deutschlandchef von Alfa Romeo

14 GTV Sportcoupés für ein Jahr zur kostenfreien Nutzung an

die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach. Auf der Motorhaube

dieses im Mai 1982 entstandenen Fotos sitzt Frank Mill

(damals Sturm), hinter dem Steuer Lothar Matthäus (Mittelfeld),

neben ihm steht Wilfried Hannes (Abwehr).

Der Profi

für Profis

Service von Mensch zu Mensch

Vor 40 Jahren gründete Gerd Mommerskamp sein eigenes Autohaus. Ein Jahr später wurde Eröffnung

an der Burggrafenstraße gefeiert. Sohn Boris ist seit 2015 in der Geschäftsführung. Die dreijährige

Enkelin hat gerade die Aufnahme von Bobby-Cars ins Neuwagensegment veranlasst. Im

Familienunternehmen dreht sich von der jüngsten bis zur ältesten Generation alles um den Service

von Mensch zu Mensch.

Seine Karriere im Kfz-Gewerbe begann Gerd Mommerskamp

im Alter von 15 Jahren mit einer Ausbildung zum Groß- und

Außenhandelskaufmann bei Renault-Händler Otto Issels. Seine

Eltern hätten ihn gern als Nachfolger in ihrer Gastwirtschaft „Zum

Köbes“ gesehen. Aber er war schon damals Fan einer anderen

Art von Umdrehungen, und statt an den Zapfhahn zog es ihn zu

den starken Motoren.

Die Ölpreiskrise in den 1970er-Jahre führte den Juniorverkäufer zu

einem neuen Arbeitgeber und nach mehreren Jahren erfolgreicher

Zusammenarbeit zum Schritt in die Selbstständigkeit: 1980 kaufte

Gerd Mommerskamp vom damaligen Inhaber Bernd Metzenroth

das Autohaus Caspar Bücker an der Hindenburgstraße und gründete

damit am 1. Januar 1981 sein eigenes Unternehmen. Kurz

darauf unterschrieb er bei Alfa Romeo und wurde zu Deutschlands

damals jüngstem Händler des legendären italienischen

Automobilherstellers.

Der Ruf der Marke brachte den Ruf nach einem neuen Standort

mit sich, der sich 1982 an der Burggrafenstraße fand, auf einem

Areal, das Ford Coenen durch den Umzug an die Monschauer

Straße anzubieten hatte. Zur Eröffnung gab es eine Runde Alfa

Romeos „für ein Jahr für lau“ für die Helden von Borussia Mönchengladbach,

die mit Trainer Jupp Heynckes beim Heimspiel am

15. Mai 1982 Bayern München mit einem krachenden 3 : 0 vom

Bökelberg fegten.

Mitte der 1980er-Jahre war die Geburtsstunde zum einen vom

Erfolg japanischer Automarken in Deutschland und zum anderen

von Boris Mommerskamp, dem ältesten von insgesamt drei Geschwistern.

Vater Gerd bewies einen guten Riecher damit, schon

frühzeitig die Vertretung der Marke Mitsubishi in Mönchengladbach

zu übernehmen und damit das Potenzial fast von Anfang an

ausschöpfen zu können.

Die ursprünglich noch auf dem Firmengelände bestehende Tankstelle

verlor ihren Nutzen und wurde sukzessive zu Stellplatz und

Verkaufsraum umgebaut. Heute werden im Autohaus Mommerskamp

außerdem die Marken Honda und Chevrolet betreut. Dafür

sorgt ein 18-köpfiges Mitarbeiterteam inklusive zweier Azubis.

Foto: Julia Vogel

Er sei also schon mit Mitsubishi-Blut auf die Welt gekommen, sagt

Boris Mommerskamp. Kurz blitzte bei ihm noch der Berufswunsch

Tischler auf, der ihm aber vom Großvater wieder ausgeredet wurde.

Der Enkel solle in die Fußstapfen seines Vaters treten, meinte

er. So entschied sich Boris Mommerskamp für eine Ausbildung

als Kfz-Mechaniker, einer der letzten; kurz darauf wandelte sich

die Berufsbezeichnung in Kfz-Mechatroniker. Mit 21 legte er die

Meisterprüfung ab, und schon acht Jahre später trat er in die

Geschäftsführung ein, weil sein Vater gesundheitsbedingt kürzer

treten musste.

Seit drei Jahren nun ist er geschäftsführender Mitgesellschafter,

und genauso lang schnuppert auch seine Tochter schon begeistert

die Autohausluft. „Bei den großen Wagen kann sie noch nicht

über die Kühlerhaube schauen, aber das Bobby-Car hat sie bereits

fest im Griff“, erklärt ihr Vater mit einem breiten Lächeln. Deshalb

war für ihn selbstverständlich, dass bei der Jubiläumsaktion im

Jubiläumsjahr auch was für die kleinen Vierrad-Fans im Angebot

ist – ganz handwerksgerecht natürlich mit Anhänger.

Aus dem geplanten Tag der offenen Tür zum 40-Jährigen ist seit

Jahresbeginn ein breitgefächertes Aktionsprogramm geworden.

„Unsere Stammkunden sind durch die Pandemie sehr vorsichtig

geworden“, erklärt Gerd Mommerskamp. „In dieser Situation

mussten wir sie erst einmal genauso vorsichtig abholen“, ergänzt

sein Sohn. Dabei geholfen haben zum Beispiel das Errichten

einer Teststation direkt am Verkaufsraum und das Angebot eines

Hol- und Bringdiensts für die zu wartenden Autos. Zum Jubiläum

haben sie außerdem 40 Fahrzeuge mit jeder Menge Extras

und einem Sonderpreis promoted. „Was uns ausmacht, ist der

Service von Mensch zu Mensch“, erklären Gerd und Boris Mommerskamp

einstimmig. Der Fortsetzung der unternehmerischen

Erfolgsgeschichte scheint damit nichts im Wege zu stehen.

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26 27



Fachkundige Gestaltung von

Lebensräumen

Der Raumausstatterbetrieb von Elvira und Roland Schaffrath feiert in diesem Monat 40-jähriges

Jubiläum. In jeden Raum, den sie gestalten, zieht mit ihrer Arbeit ein Stück mehr Lebensqualität ein

– ob Clublounge, Klinikzimmer oder privater Wohnbereich. Sie designen Möbel, restaurieren Antiquitäten

und handeln mit hochwertigen Textilien für Fenster, Wände und Böden.

Jede Zeit hat ihre Aufgabe. So hat auch

das Gebäude der Schaffrath Wohngestaltung

an der Friedrich-Ebert-Straße 274

in Mönchengladbach-Rheydt schon den

unterschiedlichsten Zwecken gedient.

Anfangs beherbergte es eine Gaststätte,

dann eine Drogerie, dann ein Sportgeschäft.

Die längste Zeit aber, annähernd

40 Jahre schon, ist es die Wirkungsstätte

von Schneiderin Elvira Schaffrath und

ihrem Mann, Raumausstatter Roland

Schaffrath. Die beiden hatten sich am

1. August 1981 selbstständig gemacht

und richteten sich hier zum Jahresbeginn

1982 zunächst im Untergeschoss ihre

Werkstatt ein. Der kleine, feine Showroom

im Parterre entstand fünf Jahre später.

Elvira Schaffrath erinnert sich, dass zu dieser

Zeit gerade textile Wandbespannungen

in Mode kamen und sie sich für ihr erstes

Ladengeschäft auch eine gönnte: in uni,

eierschalenfarben, sehr elegant.

Die Restaurierung antiker Möbelstücke in ihrer „offenen Werkstatt“ zählt zu den besonderen Leidenschaften

von Roland und Elvira Schaffrath. Dafür beherrschen sie alle erforderlichen Techniken, zum

Beispiel auch die der deutschen oder französischen Schnürung für die Sprungfedern.

Fotos: Julia Vogel

Die Werkstatt im Untergeschoss behielten

sie, schlossen an den Verkaufsraum aber

noch eine „offene Werkstatt“ an. „Das

gehört zu unserer Philosophie. Die Kunden

sollen sehen, wo und was mit ihren Möbeln

passiert“, erklärt Roland Schaffrath.

Der Werkraum ist über die Jahre hinweg

auch zum Lebensraum geworden. In einer

Ecke, bequem ausgepolstert, kuscheln sich

die beiden freundlichen Hunde des Ehepaars

aneinander. Am Ende des Anbaus

steht die Tür zum Innenhof offen, der

liebevoll mit Sitzmöbeln, Springbrunnen

und allerlei Keramik-Tieren dekoriert ist.

„Wir wollten immer auf einem Bauernhof

leben“, sagt Elvira Schaffrath und lächelt.

„Nun haben wir es uns hier gemütlich gemacht.“

Ein Umzug ist schon längst keine

Option mehr. Ihr Ankerplatz liegt an der

Friedrich-Ebert-Straße. Im ersten Obergeschoss

wohnen sie, unterm Dach ist einer

der beiden Söhne mit seiner Familie eingezogen.

Um die Ecke, in einer Kultgaststätte

an der Brucknerallee, haben sie sich in

den frühen 1970er-Jahren kennengelernt.

So manche langjährige Stammkunden

leben im Viertel. Ziehen sie weg, fahren

ihnen die Schaffraths auch schon mal hinterher,

in die Eifel zum Beispiel, oder über

die Grenze in die Niederlande. Hat man

einmal seinen Raumausstatter gefunden,

lässt man ihn nicht einfach zurück.

Ihr Kundenkreis ist so bunt wie die Stoffauswahl

in ihrem Verkaufsraum. Früher

zählten viele Clubs, Cafés und Bars in der

Altstadt dazu. Für sie haben Elvira und

Roland Schaffrath vor allem Sitzmöbel

gebaut, schick, bequem, hochwertig und

strapazierfähig. Eher funktional ausgerichtet

sind die Aufträge, die sie von einem

Klinikverbund bekommen, für den sie

schon seit vielen Jahren arbeiten. Hier

stehen Sicht- und Sonnenschutz im Mittelpunkt.

„Im Rahmen eines Großauftrags

wurden wir mit 300 Fenstern auf einmal

beauftragt“, erinnert sich Roland Schaffrath.

„Da haben wir dann über Wochen

nichts anderes gemacht als Lamellen und

Dekorationen. Die ganze Familie hat mitgeholfen,

rund um die Uhr.“ So verwundert

es nicht, dass beide Schaffraths, nach

ihren Maximen befragt, wie aus einem

Munde antworten: „Weitsicht, Umsicht –

und Durchhaltevermögen!“

Um ausgesucht hochwertige Materialien

und Formen geht es vor allem bei den

Privatkunden, zu denen auch schon mal

die Familie eines Scheichs gehörte. In

diesem Segment sind auch die Antiquitäten

anzusiedeln, auf die sich das Ehepaar

schon vor langer Zeit spezialisiert hat. Die

Restaurierung von den Federn über die

Polster bis hin zu den edlen Bezugsstoffen

ist bis heute eine besondere Leidenschaft

der beiden.

2021 ist ein besonderes Jahr für sie, ein

Feierjahr. Im März hatten sie ihren 45.

Hochzeitstag. Nun im August feiern sie

ihr 40-jähriges Firmenjubiläum. Und am

8. Dezember wird Elvira Schaffrath ihre

Lebensjahre auf 70 aufrunden. „Wir

haben bisher immer aus jeder Situation

das Beste gemacht. Damit sind wir zufrieden

– und glücklich.“

28 29



GEBURTSTAGE . JUBILÄ EN . GLÜCKWÜNSCHE

Geburtstage

Vorstandsmitglieder

und Obermeister

Geburtstage

Innungsmitglieder

85 JAHRE

Geburtstage

Innungsmitglieder

65 JAHRE

Betriebsjubiläen

100-JÄHRIGES

ARBEITNEHMERJUBILÄEN

40-JÄHRIGES

29.08.2021: Thorsten Caspers

Installateur- und

Heizungsbauermeister

Obermeister der Innung Sanitär

Heizung Klima Mönchengladbach

31.08.2021: Georg Haaß

Gas- und Wasserinstallateurund

Zentralheizungsund

Lüftungsbauermeister

Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach

02.09.2021: Marco Bönnen

Maler- und Lackierermeister

Obermeister der

Maler- und Lackierer-Innung

Mönchengladbach

17.09.2021: Petra Dahmen

Dachdeckermeisterin

Kooptiertes Vorstandsmitglied

der Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach

17.10.2021: Dirk Weduwen

Informationstechnikermeister

Obermeister der

Informationstechniker-Innung

Mönchengladbach/Kreis Neuss

27.09.2021: Josef Paschmanns

Geschäftsführer der

Radio Paschmanns GmbH

Gladbacher Str. 11

41747 Viersen

75 JAHRE

07.09.2021:

Johann Wilhelm Ramrath

Fliesen-, Platten- und

Mosaiklegermeister

Ottostr. 9

41352 Korschenbroich

70 JAHRE

31.08.2021:

Wolfram Schmalfuß

Elektroinstallateurmeister

Geschäftsführer der

H. & W. Kamphausen GmbH

Königstr. 72

41236 Mönchengladbach

16.09.2021: Walter Coenen

Geschäftsführer der

Schmölling Torautomatik

und Elektronik GmbH

Dieselstr. 87

41189 Mönchengladbach

20.09.2021:

Wolfgang Otfried Keser

Fahrzeuglackierermeister

Luisental 80

41199 Mönchengladbach

06.10.2021: Klaus-Peter Heer

Raumausstattermeister

Hontzlarstr. 20

41238 Mönchengladbach

14.09.2021: Friedhelm Reuter

Gas- und Wasserinstallateurmeister

sowie Zentralheizungsund

Lüftungsbauermeister

Am Grotherater Berg 32

41179 Mönchengladbach

25.09.2021: Bernd Müller

Geschäftsführer des Betonsteinu.

Terrazzoherstellerbetriebes

Fritz Müller GmbH

Am Schomm 5

41199 Mönchengladbach

08.10.2021:

Peter-Heinz Tillmann

Elektroinstallateurmeister

Nelkenstr. 12

41066 Mönchengladbach

60 JAHRE

08.09.2021: Stefan Scholten

Fliesen-, Platten- und

Mosaiklegermeister

Poether Weg 25

41068 Mönchengladbach

11.10.2021: Klaus Krause

Kraftfahrzeugtechnikermeister

Oststr. 23

41065 Mönchengladbach

50 JAHRE

13.10.2021: Oliver Frings

Estrichlegermeister

Tomper Weg 39

41169 Mönchengladbach

24.08.2021: Heinz Heinrichs,

Inh. Harald Engländer

Maler- und Lackiererbetrieb

Konzenstr. 1

41063 Mönchengladbach

25-JÄHRIGES

01.10.2021: Harald Strucken

Schornsteinbauerbetrieb

Landscheidung 147

41069 Mönchengladbach

Heinz-Peter Klaus

war am 01.04.2020 40 Jahre

in der Firma

Gebr. Hartmann GmbH,

Hanns-Martin-Schleyer-Str. 20,

41199 Mönchengladbach, tätig.

Christoph Neuenhofer

war am 01.08.2021 40 Jahre

in der Firma Sillmanns GmbH,

Bozener Str. 54,

41063 Mönchengladbach, tätig.

25-JÄHRIGES

Ralf Pisters

war am 06.03.2021 25 Jahre

in der Firma Sillmanns GmbH,

Bozener Str. 54,

41063 Mönchengladbach, tätig.

Marc Kierdorf

war am 01.06.2021 25 Jahre

in der Firma

Elektro Löb GmbH & Co. KG,

Borsigstr. 25,

41066 Mönchengladbach, tätig.

Simon Cohnen

war am 01.08.2021 25 Jahre

in der Firma

Elektro Löb GmbH & Co. KG,

Borsigstr. 25,

41066 Mönchengladbach, tätig.

Dirk Heinen

war am 01.08.2021 25 Jahre

in der Firma Franz Rademacher

und Sohn GmbH & Co. KG,

Hehn 116 a,

41069 Mönchengladbach, tätig.

Rene Kriszeit

war am 01.08.2021 25 Jahre

in der Firma Sillmanns GmbH,

Bozener Str. 54,

41063 Mönchengladbach, tätig.

Michael Nennen

war am 01.08.2021 25 Jahre

in der Firma Franz Rademacher

und Sohn GmbH & Co. KG,

Hehn 116 a,

41069 Mönchengladbach, tätig.

Senada Dragicevic

ist am 04.10.2021 25 Jahre

in der Firma Konditorei

Heinemann GmbH & Co. KG,

Krefelder Str. 645,

41066 Mönchengladbach, tätig.

Ratnawati Dauven

ist am 14.10.2021 25 Jahre

in der Firma Konditorei

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bestanden hat, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Auch diesen Jungmeistern möchten wir auf diesem

Wege gern herzlich gratulieren.

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Die Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach trauert um ihre verstorbenen

Mitglieder Hermann Clerx, Heinz Schüpper, Karl Heinz Specks, Wilhelm Hurtmanns und

Reinhold Chmielewski. Wir werden diese besonderen Menschen vermissen und nicht

vergessen. Ihren Familien und Freunden gilt unser Mitgefühl.

Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe,

aus ein paar sonnenhellen Tagen

sich so viel Licht ins Herz zu tragen,

dass, wenn der Sommer längst verweht,

das Leuchten immer noch besteht.

Die Kreishandwerkerschaft und

das Berufsbildungszentrum

Mönchengladbach trauern um

Karin Blauen

31. Mai 2021

Hermann Clerx

Bäckermeister

im Alter von 95 Jahren

Kondolenzanschrift:

Bestattungen Bröxkes/Hermann Clerx

Neusser Str. 280

41065 Mönchengladbach

5. Juni 2021

Heinz Schüpper

Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister

im Alter von 80 Jahren

Kondolenzanschrift:

Bestattungen Schmitz/Heinz Schüpper

Gladbacher Str. 417

41748 Viersen

9. Juni 2021

Karl Heinz Specks

Maler- und Lackierermeister

im Alter von 85 Jahren

Kondolenzanschrift:

Bibergasse 25

41063 Mönchengladbach

15. Juni 2021

Wilhelm Hurtmanns

Brunnenbauermeister und Geschäftsführer

der Fa. Hurtmanns Tiefbrunnen GmbH

im Alter von 52 Jahren

Kondolenzanschrift:

Hehn 188

41069 Mönchengladbach

18. Juni 2021

Reinhold Chmielewski

Bäckermeister

im Alter von 82 Jahren

Kondolenzanschrift:

Trauerhaus Chmielewski

c/o Bestattungen Reinders

Burgfreiheit 120

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Johann Wolfgang von Goethe

Sie verstarb am 24. Juli 2021

überraschend nach kurzer

schwerer Krankheit im Alter

von 61 Jahren.

Karin Blauen war fast 46 Jahre

ununterbrochen bei der Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach

beschäftigt. Sie begann dort am 1. August

1975 ihre Ausbildung, sammelte Erfahrungen in allen

Abteilungen und wurde anschließend in Beschäftigung

übernommen. Durch gewissenhaft durchgeführte Arbeit,

große Zuverlässigkeit und einen in allen Situationen

freundlichen und zuvorkommenden Umgang mit Kolleginnen

und Kollegen sowie mit Kunden und ratsuchenden

Handwerkern trug sie stets maßgeblich zu einem

hervorragenden Arbeitsklima bei.

Nach dem Einstieg im Empfang und im Post- und Telefondienst

wurde Karin Blauen die Abrechnung der Bildungsmaßnahmen

übertragen. Über viele Jahre hinweg war

sie eine wichtige Mitarbeiterin in der Buchhaltung des

Jugendförderungswerkes, heute Berufsbildungszentrums,

und dort nicht wegzudenken. Durch die hohe Kompetenz

in der Erfüllung ihrer Aufgaben und durch ihre überaus

zuvorkommende und gewinnende Art wurde sie von allen

sehr geschätzt.

Karin Blauen war eine liebenswerte Kollegin und ein wertvoller

Mensch. Sie wird von allen in liebevoller Erinnerung

behalten werden.

Friedhof Odenkirchen – Foto: Julia Vogel

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32 33



Leistungsschau der Jungtischler

Die Ausbildung zum Tischler findet ihren Abschluss traditionell in einem selbstgebauten Möbelstück.

Neben den Prüfungsvorgaben bleibt viel Freiraum für individuelle Ideen zu Funktion, Form,

Material und Farbe. Die Ergebnisse sind immer sehenswert, konnten in diesem Jahr aber nicht

öffentlich ausgestellt werden. Deshalb zeigen wir sie hier in einer KREIHA-INFO-Sonderschau.

Fotos: Julia Vogel

Sophia Schmidt |

Zweitbeste der Gesellenprüfung

Sommer 2021

Sideboard in Eiche,

MDF und Lack

Ausbilder:

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Sohn GmbH & Co. KG

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Esther Rademacher und Sophia Schmidt sind zwei von fünf jungen Frauen, die Ende Juni

mit großem Erfolg die Gesellenprüfung der Tischler-Innung Mönchengladbach/Rheydt

bestanden haben. Zusammen mit ihnen haben auch 17 junge Männer ihre Ausbildung

abgeschlossen. Vor Corona wurden die Gesellenstücke alljährlich im Foyer der Stadtsparkasse

ausgestellt. 2020 und auch in diesem Jahr noch einmal findet die Präsentation in

einer Online-Galerie sowie hier in der KREIHA INFO statt.

„Das Gesellenstück ist für jede Tischlerin und jeden Tischler etwas ganz Besonderes“,

sagt Hans-Wilhelm Klomp, Obermeister der Tischler-Innung Mönchengladbach/Rheydt.

Es bekomme oft einen Ehrenplatz in der Wohnung und begleite die meisten Tischler ein

Leben lang. „Unsere Prüflinge waren alle wirklich hochmotiviert und man merkt, dass

auch in diesem Jahr sehr viel Herzblut in den Stücken steckt“, so Klomp. „Ich freue mich,

dass sie sich durch Corona nicht haben entmutigen lassen.“

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Esther Rademacher |

Beste der Gesellenprüfung Sommer 2021

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Gestaltungswettbewerb

„Die Gute Form 2021“

Der Wettbewerb „Die gute Form“ im Tischler- und Schreinerhandwerk zeichnet exzellent gestaltete

Gesellenstücke aus. Er wird zunächst auf Innungs-, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene

ausgetragen. Eine Experten-Jury wählt auf jeder Ebene die Stücke aus, die eine Runde weiter

kommen.

Fotos: Julia Vogel

t Paul Bolzen | 1. Platz

im Wettbewerb „Die Gute Form 2021“

Drittbester der Gesellenprüfung Sommer 2021

Flurmöbel „Stack“ in Eiche, MDF und Lack

Ausbilder: Mantz GmbH & Co. KG

Mit dem 1. Preis wurde Paul Bolzen ausgezeichnet. Zu seinem

außergewöhnlichen Flurmöbel haben ihn die Form und das Licht-/

Schattenspiel von gestapeltem Schnittholz, englisch „Stack“,

inspiriert. Die horizontal verlaufenden Linien symbolisieren die

Fugen des Holzstapels. Die beiden Kopfseiten des Möbelstücks

öffnen sich zu Schubladen, deren Fronten mit einer Vielzahl

symmetrisch angeordneter Klötzchen bestückt sind. Die Anzahl

bestimmt sich durch das Raummaß von 180 gebündelten Holzleisten

innerhalb des Möbel-Korpus‘. Die vertikalen, breiteren Linien,

die sich fließend in der stählernen Trägerkonstruktion fortsetzen,

stehen für die Stahlbänder, mit denen Sägewerke einen aufgeschnittenen

Baumstamm zusammenhalten. Sie folgen daher einer

leichten Wölbung und bilden so einen spannenden Kontrast zu

der strengen Gradlinigkeit in der Horizontalen.

Den 2. Preis holte sich Dennis Müller. Er mag den Baustoff Holz

am liebsten natürlich und „rough“. Für die umlaufenden Fronten

seines Werkstücks hat er zunächst Spaltholz aus Eiche hergestellt

und dies anschließend unter Ammoniak geräuchert.

Fortsetzung auf Seite 38 >

Dennis Müller | 2. Platz u

im Wettbewerb „Die Gute Form 2021“

Multi-Board in Räuchereiche und Lack

Ausbilder: Olaf Hohnen Handwerkliche Möbel-Tischlerei GmbH

36

37



< Fortsetzung von Seite 37

Durch den unterschiedlichen Säuregehalt in den Spalthölzern

entstehen verschiedene Farbnuancen; gleichzeitig ist diese Art der

Färbung sehr robust und langlebig. Die wilde Rauheit des Spaltholzes

wird durch zwei schmale Sandwich-Platten „eingezäunt“.

Das Möbel öffnet sich nach vorne in zwei Schubladen, deren

Fronten zur Mitte hin verzahnt sind – ein Detail, das der Jury

besonders gut gefiel. Auf eine endgültige Funktion seines Möbelstücks

wollte sich Dennis Müller bis zuletzt nicht festlegen und

hat die Trägerkonstruktion zu einer Seite hin offengehalten. Sein

„Multi-Board“ ist dadurch nicht nur als Flurmöbel oder Sideboard

im Wohnbereich, sondern auch als Schreibtisch nutzbar.

t Adrian Bimmermann | 3. Platz

im Wettbewerb „Die Gute Form 2021“

Sideboard „Mondrian“ in Nussbaum, Lack und Glas

Ausbilder: Klomp GmbH & Co. KG

Der 3. Preis im Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form 2021“

der Tischler-Innung Mönchengladbach/Rheydt ging an Adrian

Bimmermann. Der kunstinteressierte Jungtischler folgte bei der

Gestaltung seines Gesellenstücks dem von Piet Mondrian im

Jahre 1920 begründeten Neoplastizismus. Der Künstler forderte

für diese Stilrichtung eine strenge Reduzierung der Bildsprache

auf horizontale und vertikale Linien, die Grundfarben Rot, Gelb

und Blau sowie die „Nichtfarben“ Schwarz als Gittermuster und

Weiß als Bildgrund. Adrian Bimmermann hatte schon Möbel-

Designs nach diesem Gestaltungsprinzip gesehen, war aber vom

optischen Effekt, den lackiertes Holz erreichen kann, noch nicht

überzeugt. Bei seinem Ausbildungsbetrieb lernte er den wirkungsvollen

Einsatz von Glas als Werkstoff kennen und machte ihn sich

für die Front seines Sideboards zunutze: Durch die Verwendung

von Glaselementen erzielen „seine“ Grundfarben nun eine ganz

besondere Leuchtkraft.

Wettbewerbsjury „Die Gute Form 2021“ |

Daniela Perner, Geschäftsführerin Innovation, Bildung, Fachkräfte der IHK Mittlerer Niederrhein | Antonius Bergmann (Mitte), Vorstandsvorsitzender

der Stadtsparkasse Mönchengladbach | Dirk Classen, Vorstandsmitglied der Tischler-Innung Mönchengladbach/Rheydt

Antonius Bergmann begleitet die Gesellenprüfungen der Tischler-

Innung schon seit vielen Jahren. Die Stadtsparkasse Mönchengladbach

lobt jedes Mal Preisgelder für die drei besten Gesamtprüfungsleistungen

sowie für die Sieger im Gestaltungswettbewerb

„Die Gute Form“ aus. Bis 2019 fanden in der Hauptgeschäftsstelle

am Bismarckplatz auch immer die Lossprechungsfeier für die

Absolventen sowie eine mehrtägige Ausstellung ihrer Gesellenstücke

statt. Angesichts der beeindruckenden Möbelentwürfe, die

der Abschlussjahrgang 2021 hervorgebracht hat, bedauerte der

Vorstandsvorsitzende aufrichtig, dass die Pandemie seiner Gastgeberrolle

noch einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht

hatte. „Die Stücke haben es verdient, vor einem breiten Publikum

gezeigt zu werden. Ich hoffe sehr, dass wir sie im nächsten Jahr

wieder bei uns ausstellen dürfen“, so Bergmann. Daniela Perner

war zum ersten Mal Jurorin beim Gestaltungswettbewerb.

„Ich interessiere mich für Inneneinrichtung und habe deshalb

gerne zugesagt. Derart ausgereifte Einzelstücke sind nun eine

echte Überraschung für mich“, zeigte sich die Geschäftsführerin

der IHK Mittlerer Niederrhein beeindruckt.

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Anna Dinger |

Barschrank

in Nussbaum, MDF und Lack

Ausbilder: Sillmanns GmbH

„Mein Kleines Gesellenstück

war eine Shot-Bar.

‚Mach das zum Abschluss

doch in groß‘, meinte

mein Prüfer. So kam es

zum Barschrank.“

Anna Dinger

Tim Becker |

Schreibtisch

in Elsbeere mit

Epoxid-Einlage

Ausbilder:

Klaus Holzweiler

Moritz Deckers |

Bar-Stele in Eiche

und Mineralstoff

Ausbilder:

Ulrich Maaßen und

Christian Maaßen

„Meine Schublade

hat einen

Vollholzeinzug.

Solche Details

sind mir wichtig,

auch wenn man

sie nicht direkt

sieht.“ Marvin

Weißflog

„Ich bin ein großer Fan vom

Minimalismus – Free Mind,

Free Space!“ Tim Becker

Marvin Weißflog |

Schreibtisch in Esche

Ausbilder: Klomp GmbH & Co. KG

Auf die Plätze, fertig – Lossprechung!

Wir wünschen Euch alles Gute

zum Start ins Gesellenleben.

Tischlermeister Ulrich und Christian Maaßen

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Jan Lamertz |

Hängeboad

in Esche und MDF schwarz

Ausbilder: Classen Design

GmbH & Co. KG

Nico Maaßen |

Schreibtisch in Eiche und Linoleum

Ausbilder: Thomas Halfes

Hendrik Geurtz |

Barschrank

in Eiche und MDF schwarz

Ausbilder: Holzbearbeitung

Kemp GmbH & Co. KG

„Mein Barschrank mit

Koffertüren erinnert an

die riesigen alten Reisekoffer

für Überseepassagen.“

Hendrik Geurtz

Jorel Venter |

Schreibtisch in Eiche

Ausbilder: Robert Müller

„Mein Tisch heißt zwar Schreibtisch, aber die meiste

Zeit wird eine Spiel-Konsole darauf stehen.“

Jorel Venter

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Felix Wehnen |

Lowboard in Eiche und MDF

Ausbilder: Otto Wendler

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Inh. Jorge Santos

Christina Mouwens |

Sekretär in Nussbaum und Lack weiß

Ausbilder: Marius Patrick Leydorf

„Ich wollte etwas Funktionales bauen.

Die Fächer und die Schublade sind

genau auf die Größe von Ordnern und

Dokumenten zugeschnitten.“

Christina Mouwens

Lukas Erkes |

TV-Schrank in Nussbaum,

MDF und Messing

Ausbilder:

bolko bauen im raum GmbH

Noah Haas |

Schreibband in Eiche und MDF

schwarz mit Epoxit-Einlage

Ausbilder: Holzbearbeitung

Kemp GmbH & Co. KG

„Ich hatte kein historisches

Vorbild. Ich wollte

einfach was mit runden

Ecken und viel geschlossenem

Stauraum.“

Lukas Erkes

„Der Vorbesitzer dieser

110 Jahre alten Werkbank

hat mir auch Werkzeug

überlassen. Damit habe

ich gearbeitet und es

dann anschließend in

Epoxit eingegossen.“

Noah Haas

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Fotograf: Lior Teitler



Julia Binger |

Sideboard in Birke, Eiche und Esche

Ausbilder: Sascha Hermans-Thun

„Die Idee zum Muster meines Flurschranks kam mir

ganz spontan, als ich die Reste von Zuschnitten in

der ÜBL zusammengefegt habe.“ Julia Binger

Felix Kalthoff |

TV-Sideboard in Eiche geölt und HPL

Ausbilder: Jürgen Zimmermanns

Edres Sino |

Schreibtisch in Eiche

und MDF schwarz

Ausbilder:

Sascha Hermans-Thun

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Tim Dirks |

Lowboard in Eiche geölt

und Linoleum

Ausbilder:

Tischlers Art UG & Co. KG

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Zehn der insgesamt 24 in diesem Sommer präsentierten Gesellenstücke

waren Schreibtische. Trotz desselben Themas gleicht kein

Entwurf dem anderen. Auch die von Lasse und Liberty könnten

nicht unterschiedlicher sein. Nur eine Parallele gibt es: Bei diesen

zweien hat die Gesamtleistung aus allen Prüfungsteilen nicht

ganz zum Erfolg gereicht. Die Beteiligten aus der Sommerprüfung

2021 drücken den beiden schon heute die Daumen für den

nächsten Anlauf. Toi, toi, toi!

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Autor: Markus Coletti, Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater, Partner bei Kniebaum Bocks und

Partner, m.coletti@kb-mg.de

Als grundsätzlich begünstigte Objekte

gelten zu eigenen Wohnzwecken genutzte

Gebäude, die in der EU beziehungsweise

im EWR-Raum gelegen sind. Der Nachweis

gilt als erbracht, wenn die Steuerpflichtigen

unter dieser Adresse gemeldet sind. Bei

Zweitwohnungen oder Ferienhäusern ist

mit anderen geeigneten Nachweisen zu

belegen, dass diese zu eigenen Wohnzwecken

genutzt werden. Sobald aus dem

Objekt Einkünfte erzielt werden, zum

Beispiel aus Vermietung und Verpachtung,

scheidet die Begünstigung nach § 35c

EStG aus. Bei teilvermieteten Objekten

sind die Aufwendungen für die energetischen

Maßnahmen aufzuteilen oder

anteilig zu kürzen. Wichtig in Zeiten von

Homeoffice: Ein steuerlich anerkanntes

Arbeitszimmer steht der Inanspruchnahme

der Ermäßigung nicht entgegen, es müssen

allerdings auch hier die Kosten aufgeteilt

beziehungsweise anteilig gekürzt werden.

Die Begünstigung gilt auch für Gebäudeteile

wie beispielsweise eine Eigentumswohnung.

Zudem muss das Gebäude zu

Beginn der energetischen Maßnahme

Steuerermäßigung für

energetische Maßnahmen

Durch das Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im

Steuerrecht wurde mit § 35c EStG eine Steuerermäßigung für energetische

Sanierungsmaßnahmen eingeführt. Eigentümer können eine

steuerliche Förderung für zu eigenen Wohnzwecken genutzte Gebäude

beanspruchen. Diese steuerliche Förderung kann nicht nur in der eigenen

steuerlichen Veranlagung Berücksichtigung finden, sondern ist erfahrungsgemäß

auch ein wirksames Instrument zur Kundengewinnung

und Kundenbindung, wenn Sie die Initiative ergreifen.

mindestens zehn Jahre alt sein; Neubaumaßnahmen

scheiden daher für die

Ermäßigung aus.

Begünstigte Maßnahmen

Die begünstigten energetischen Maßnahmen

werden in acht Fallgruppen unterschieden:

Wärmedämmung von Wänden,

von Dachflächen sowie von Geschossdecken,

Erneuerung der Fenster oder Außentüren,

der Heizungsanlage, einer Lüftungsanlage

oder deren Einbau, die Optimierung

bestehender Heizungsanlagen, sofern diese

älter als zwei Jahre sind, und der Einbau

von digitalen Systemen zur energetischen

Betriebs- und Verbrauchsoptimierung.

Die Förderung kann eine einzelne oder

mehrerer energetische Einzelmaßnahmen

umfassen. Eine Einzelmaßnahme kann

auch schrittweise durch mehrere – voneinander

getrennt zu beurteilende – energetische

Maßnahmen ausgeführt werden

(zum Beispiel im Jahr 2021 Austausch von

Fenstern im Erdgeschoss und im Jahr 2022

Austausch von Fenstern im Obergeschoss).

Das Schreiben des Bundesfinanzministeriums

vom 14.01.2021, das Einzelfragen

zur Anwendung der Regelung erläutert,

enthält eine umfangreiche Auflistung von

energetischen Maßnahmen der einzelnen

Fallgruppen, die nicht abschließend ist.

Abbrucharbeiten und Entsorgungskosten

fallen in der Regel auch in die förderfähigen

Maßnahmen. Die detaillierten technischen

Anforderungen an die Maßnahmen,

wie beispielsweise der maximale Wärmedurchleitungskoeffizient

im Bereich der

Wärmedämmung, werden in der Energetischen

Sanierungsmaßnahmen-Verordnung

(ESanMV) geregelt. Die Kosten für einen

Energieberater zur planerischen Begleitung

oder Beaufsichtigung der energetischen

Maßnahmen sind ebenfalls nach

§ 35c EStG förderfähig. Gleichwohl ist die

Beauftragung eines Energieberaters keine

zwingende Voraussetzung für die Gewährung

der Steuerermäßigung.

Durchführung durch ein

Fachunternehmen

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Das Fachunternehmen hat zu bescheinigen,

dass die förderungswürdigen Maßnahmen

die Voraussetzungen des § 35c

Abs. 1 EStG sowie der ESanMV erfüllen.

Diese Bestätigung muss die Kosten der

einzelnen Maßnahmen auflisten. Sofern

die Rechnung bereits eine entsprechende

Gliederung enthält, bedarf es keines

gesonderten Ausweises. Zu beachten ist

das amtliche Muster für die Bescheinigung.

Der Rechnungsbetrag muss auf

ein Bankkonto des Fachunternehmens

überwiesen werden, bei Barzahlungen

wird die Förderung nicht gewährt. Auch

Anzahlungsrechnungen sollten nur per

Banküberweisung erfolgen.

Höhe der Förderung und

Förderzeitraum

Die Förderung für energetische Maßnahmen

erstreckt sich auf einen Dreijahreszeitraum.

Im Jahr des Abschlusses der

Maßnahme und im Folgejahr können

jeweils sieben Prozent der Aufwendungen

des Steuerpflichtigen, höchstens jedoch

jeweils 14.000 Euro, und im übernächsten

Jahr nochmal sechs Prozent, höchstens

jedoch 12.000 Euro, für das begünstigte

Objekt geltend gemacht werden. Insgesamt

ergibt dies einen Abzugsbetrag von

20 Prozent der Aufwendungen und einen

Förderhöchstbetrag von 40.000 Euro.

Es handelt sich um eine direkte Steuerermäßigung,

die von der zu zahlenden

Einkommensteuer abgezogen wird. Die

Beantragung erfolgt im Rahmen der Einkommensteuererklärung.

Die mit § 35c EStG eingeführte Förderung

ist erstmals auf Maßnahmen anzuwenden,

mit deren Durchführung in 2020 begonnen

wurde, und letztmalig auf Maßnahmen,

die in 2030 abgeschlossen werden.

Ist für die energetische Maßnahme eine

Baugenehmigung erforderlich, gilt als

Zeitpunkt des Beginns die Antragsstellung.

Bei genehmigungs- beziehungsweise

anzeigefreien Vorhaben gilt der Zeitpunkt

des Beginns der Bauausführung.

Dipl.-Kfm. Dirk Kniebaum 1 Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung

ist die Durchführung der energe-

Steuerberater

Wirtschaftsprüfer

tischen Maßnahmen durch Sie, ein Fachunternehmen.

Dipl.-Kfm. Hans-Joachim Vetten 2

Steuerberater

Dies soll sicherstellen, dass

die Sanierungsmaßnahmen auch tatsächlich

zu einer Energieeinsparung führen.

Kniebaum

Dipl.-Betrw. Rudi Meinor

Steuerberater

Bocks

Wirtschaftsprüfer

Fachunternehmen ist jedes Unternehmen,

und Partner

Dipl.-Wi.Jur. (FH) Markus Coletti 3

Steuerberater das in einem in der ESanMV aufgeführten

Steuerplanung sinnvoll

Steuerberater

Wirtschaftsprüfer

Gewerk tätig ist, beispielsweise Maurer-

Wirtschaftsprüfer

Ulf-Erik Belcke 4

und Betonarbeiten, Maler- und Lackierungsarbeiten,

Dachdeckerarbeiten oder

ausschließlich in dem Dreijahreszeitraum

Zu beachten ist, dass die Ermäßigung

Rechtsanwalt

Steuerberater

Rechtsanwalt

Sanitär- und Klempnerarbeiten. Ist ein

gewährt wird. Können Beträge beispielsweise

angestellter Meister im Fachunternehmen

nicht vollständig in einem Jahr gel-

tätig und mit der Durchführung der Maßnahme

tend gemacht werden, da die Ermäßigung

betraut, ist grundsätzlich von einer

die zu zahlenden Steuer übersteigt, dürfen

fachgerechten Durchführung auszugehen.

diese Überhänge nicht in andere Jahre

Ansonsten regelt § 2 der ESanMV die weiteren

übertragen werden und gehen insoweit

Voraussetzungen für ein Fachunter-

verloren. Außerdem ist die Förderung für

1 Fachberater für Testamentsvollstreckung und Nachlassverwaltung (DStV e.V.)

Bettrather Straße 14 b . Lohmühle

2 Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)

41061 Mönchengladbach nehmen. Die Beauftragung anderer (Sub-)

energetische Maßnahmen subsidiär gegenüber

anderen Steuererleichterungen:

3 Fachberater für Internationales Steuerrecht

4 Unternehmer durch das Fachunternehmen

Fachberater für das Gesundheitswesen (DStV e.V.)

Mail: kanzlei@kb-mg.de www.kb-mg.de

ist grundsätzlich unschädlich.

Werden die Aufwendungen als Betriebs-

Fon: 02161 4644 0 . Fax: 02161 4644 123

50 51

ausgaben, Werbungskosten, Sonderausgaben

oder außergewöhnliche Belastungen

abgezogen, scheidet eine Förderung nach

§ 35c EStG aus. Ebenso kann es zu Überschneidungen

mit der bereits bestehenden

Steuerermäßigung für Handwerksleistungen

nach § 35a EStG kommen. Daher sollten

Steuerpflichtige bereits im Rahmen der

Planung von energetischen Maßnahmen

die steuerliche Berücksichtigung vor dem

Hintergrund der persönlichen steuerlichen

Verhältnisse prüfen. Handwerksbetriebe,

die förderfähige energetische Maßnahmen

anbieten wollen, sind gut beraten, sich

mit den umfangreichen technischen, aber

auch formellen Bedingungen auseinanderzusetzen.



Aufwind

im Jubiläumsjahr

In diesem Jahr feiert der Flughafen Mönchengladbach sein 65-jähriges Bestehen. Mit Übernahme

der Mehrheitsanteile durch die städtische Entwicklungsgesellschaft EWMG im Jahr 2018 sind neue

Weichen für die Geschäftstätigkeit gestellt worden. Der Fokus liegt nun auf Innovation, Wartung,

Schulung und Events. Ab dem kommenden Jahr untersteht das operative Geschäft einem neuen

Verantwortlichen.

Fotos: Flughafen Mönchengladbach, EWMG/Carlos Albuquerque

Innovationsflughafen MGL

Der Flugplatz hat sich jüngst vor allem in der zukunftsträchtigen

Branche der unbemannten Luftfahrt positioniert. Dazu gehört das

interdisziplinäre Forschungsprojekt „SkyCab“ unter der Leitung

der Fachhochschule Aachen, das einen ganzheitlichen Blick auf

innovative Mobilitätskonzepte wie Flugtaxen wirft. Am Flugplatz

MGL steht die Frage im Fokus, wie solche Flugobjekte in die

regionale Verkehrsinfrastruktur und den aktiven Luftraum integriert

werden können. Schon heute wird der Luftraum von einer

steigenden Zahl unbemannter Drohnen genutzt. Wer Drohnen

kommerziell betreibt, muss die Geräte sicher und nach den aktuellen

Regeln der Luftfahrt steuern können und eine entsprechende

Lizenz erwerben. Die Flughafengesellschaft Mönchengladbach

bietet dazu neuerdings mit dem Ausbildungspartner DRONIQ,

ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Flugsicherung

und der Deutschen Telekom, einen Drohnenführerschein-Kurs am

MGL an.

65-jährige Erfolgsgeschichte

Der Verkehrslandeplatz Mönchengladbach ist der größte Flugplatz

des Landes Nordrhein-Westfalen für die Allgemeine Luftfahrt.

Seine Geschichte reicht mittlerweile 65 Jahre zurück: Er wurde am

22. April 1956 mit dem Erwerb der Berechtigung zum Motorflug

offiziell eröffnet. Nach einem Jahr zählte der Flugplatz bereits

13.000 Flugbewegungen. Spitzenreiter war das Jahr 1975 mit

88.000 Starts und Landungen. Ein „Ausflug“ in den Linienflugverkehr

Anfang der 1980er-Jahre auf Strecken nach Frankfurt,

Eindhoven und Metz brachte dem Flugplatz 1995 die sogenannte

Instrumentenfluggenehmigung. Damit war der Weg frei für die

Einrichtung einer Kontrollzone mit Fluglotsen im Kontrollturm, die

bis heute Dreh- und Angelpunkt für die Weiterentwicklung des

Hotlines zu Ihrer Arbeitsagentur

Flughafens ist. Fast genau so lang wie die Geschichte des Flughafens

ist die der kurz nach der Eröffnung gegründeten Flugschule.

Heute unter dem Namen RWL German Flight Academy firmierenden,

hat sie im Verlauf der Jahrzehnte als eine der größten

Flugschulen Deutschlands zahlreiche Verkehrspiloten ausgebildet.

2020 fanden am MGL rund 49.000 Flugbewegungen statt. Auf

den Schulflugbetrieb entfallen davon rund 60 Prozent. Weitere

Treiber waren der nicht-gewerbliche Flugverkehr sowie Business-

Flüge. Daraus resultiert auch eine verstärkte Wartungsnachfrage,

die der MGL mit Unternehmen wie dem Rheinland Air Service

(RAS) oder Elite Jet Service bedient.

Unter dem Label „Innovationsflughafen MGL“ wird in den kommenden

Jahren weiter investiert. So sind zusätzliche Flugzeugund

Wartungshallen, Verwaltungs- und Produktionsflächen für

flugaffines Gewerbe sowie Forschungseinrichtungen für Innovationen

im Luftverkehr geplant.

Zum 1. Januar 2022 wird Andreas Ungar neuer Geschäftsführer

des Flughafens Mönchengladbach (MGL). Er folgt auf Franz-Josef

Kames, der bereits Ende März 2021 in den Ruhestand gegangen

ist. Er komplettiert die MGL-Geschäftsführung neben Dr. Ulrich

Schückhaus (Geschäftsführer) und David Bongartz (Prokurist).

„Der Flughafen Mönchengladbach gewinnt einen erfahrenen

Manager und ausgewiesenen Flugplatz-Experten, der den Flughafen

als Innovations- und Wachstumsmotor für Mönchengladbach

weiter voranbringen wird“, freute sich Oberbürgermeister und

MGL-Aufsichtsratsvorsitzender Felix Heinrichs bei der Vertragsunterzeichnung

Mitte Juni.

Andreas Ungar wird für das operative Geschäft des Flughafens

zuständig sein und auf dieser Position analog zu anderen

städtischen Gesellschaften zunächst für fünf Jahre bestellt. Der

Mittdreißiger war zuvor Betriebsleiter und Geschäftsführer der

Sicherheitsdienste am Flughafen Münster/Osnabrück und zusätzlich

davor lange Jahre als technischer Leiter, Verkehrsleiter und

Prokurist in verantwortlicher Position am Flughafen Rostock-Laage

tätig. Der studierter Luft- und Raumfahrttechniker hat zudem

viel Erfahrung bei innovativen Themen wie dem emissionsfreien

Fliegen, Drohnen und Flugtaxis, die am MGL mit dem Forschungsprojekt

SkyCab aktuell eine große Rolle spielen.

Für jedes Anliegen

ein Ansprechpartner

Arbeitnehmer 0800 4555500 (Mo-Fr 8-18 Uhr)

und 02161 4049900 (Mo-Mi 8-15.30/Do 8-18/Fr

8-13 Uhr) sowie Hotline zur neuen Berufsberatung

im Erwerbsleben 02161 4043610 (Do 14-18 Uhr)

Arbeitgeber 0800 4555520 (Mo-Fr 8-18 Uhr)

Ausbildung Hotline für Ausbildungsbetriebe 02161

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Sicherheitsdienstleister, die zum Beispiel Notruf- und Serviceleitstellen betreiben, sollten Zertifikate wie die VdS 10010 und VdS 3138 vorweisen können.

Einbruchschutz trifft Datenschutz

Sieben Tipps für DSGVO-konforme Videoüberwachung

4. Löschkonzept

Die Löschung personenbezogener Daten – das „Recht auf Vergessenwerden“

– hat in der DSGVO einen besonders hohen Stellenwert.

Videoaufnahmen dürfen demnach nicht für unbegrenzte

Zeit gespeichert werden. Ob die Daten auf internen oder externen

Servern gesichert werden: Ein Löschkonzept muss auf jeden Fall

vorhanden sein. Um den Überblick nicht zu verlieren, empfiehlt es

sich, alle Daten zentral in einem gut gesicherten Serverzentrum zu

speichern und sie in einem regelmäßigen Turnus automatisch zu

löschen.

5. Kennzeichnung der Videoaufzeichnung

Eine verdeckte Überwachung und Aufzeichnung ist grundsätzlich

unzulässig und nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Die

Informationspflichten der Hinweisbeschilderung richten sich nach

Art. 13 DSGVO. Unter anderem sind demnach der Umstand der

Beobachtung, die Verarbeitungszwecke und die Speicherdauer

der Daten abzuklären. Die Schilder müssen deutlich sichtbar angebracht

werden und für jedermann gut zu sehen sein, bevor er den

überwachten Bereich betritt.

6. Einverständnis der Mitarbeiter

Die Videoüberwachung in Büros und somit auch von Mitarbeitern

bedarf einer Betriebsvereinbarung und muss mit dem Betriebsrat

abgestimmt werden. Sollte das Unternehmen keinen Betriebsrat

haben, muss die Einwilligung aller Mitarbeiter vorliegen. Auch

hier kann intelligent anonymisierte Videoüberwachung eine

Lösung sein, um die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter zu

wahren.

7. Zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle

Die Kombination aus Videoaufnahme und Fernüberwachung hat

große Vorteile, da so gezielt die Daten gespeichert werden, die

mit Alarmen in Verbindung stehen. Eine angeschlossene Notrufund

Serviceleitstelle (NSL) muss aber selbst höchsten Ansprüchen

genügen, um umfassenden Datenschutz sicherstellen zu können:

Aufgrund der ereignisbezogenen Live-Übertragung von Daten und

deren Bearbeitung durch Sicherheitskräfte müssen Lecks in allen

Bereichen ausgeschlossen werden. Die Vorgaben dafür sind detailliert

und spiegeln sich im Zertifikat VdS 3138 wider. Eine angeschlossene

NSL sollte diese Zertifikate unbedingt vorweisen können!

Text & Bild: Protection One GmbH

Videoüberwachung und damit verbundene Leistungen wie Live-Täteransprache

oder virtuelle Wächterrundgänge können sehr wirksam sein –

sie stellen jedoch auch hohe Anforderungen an den Datenschutz.

In Handwerksbetrieben lagern oft große Werte – Fahrzeuge,

Rohstoffe und Elektronik ziehen Einbrecher und Diebe unweigerlich

an. Nicht immer ist es möglich, das eigene Hab und Gut mit

physischen Mitteln wie Schließanlagen und Zäunen zu sichern:

Täter gehen heutzutage immer raffinierter vor, sie nutzen oft

Insider-Wissen und Kontaktpersonen aus dem Betrieb, um auch in

vermeintlich gesicherte Bereiche zu gelangen. Fahrzeuge werden

zudem häufig auf nicht eingefriedeten Flächen geparkt – insbesondere

vor Kfz-Betrieben – und sind daher ein leichtes Ziel für

Diebe und Vandalen. Eine Studie im Auftrag der Protection One

GmbH zeigt, dass rund jedes dritte deutsche Unternehmen schon

Opfer eines Einbruchs geworden ist. Neben dem finanziellen

Schaden sind der damit verbundene bürokratische Aufwand und

die Verunsicherung von Kunden und Mitarbeitern mehr als nur

ärgerlich.

Eine häufig genutzte Maßnahme zur Sicherung des eigenen

Betriebs ist daher die Videoüberwachung. Sie ermöglicht in vielen

Fällen eine Nachverfolgung von Straftaten, zugleich ist sie preisgünstiger

als ein Wachdienst vor Ort. Ist sie mit einer Notruf- und

Serviceleitstelle verbunden, können Eindringlinge zudem rund

um die Uhr in Echtzeit detektiert und in der Regel per sofortiger

Ansprache via Sprechanlage verjagt werden.

1. Ganzheitliche Zertifizierung nach VdS 10010

Um die Kameratechnik korrekt zu installieren und die Daten

kompetent zu managen, werden oft Sicherheitsdienstleister

beauftragt. Hier lohnt sich ein Blick auf die Zertifikate, die diese

vorweisen können. Weil im gesamten Prozess der Videoüberwachung

und -aufzeichnung Datenlecks entstehen können – von der

Übertragung über die Server bis hin zum bearbeitenden Personal

–, sollten sämtliche Bereiche des Dienstleisters höchsten Anforderungen

hinsichtlich des Datenschutzes genügen. Das Zertifikat

VdS 10010 bezeugt genau dies: Sämtliche Prozesse werden für

die Zertifizierung im Hinblick auf den Datenschutz geprüft – physische

Faktoren wie der Zutritt zu den Servern, digitale wie Verschlüsselungen

und personelle wie die Schulung der Mitarbeiter.

2. Fokus auf Ereignisfälle

Die dauerhafte, sichere Speicherung von Überwachungsvideos ist

aufgrund der Datenmenge für viele – gerade kleinere – Unternehmen

oft nicht möglich. Die SD-Karte innerhalb der Kamera wird

nach einigen Tagen wieder überschrieben, gesicherte Server sind

ressourcenintensiv. Eine praktische Lösung: Die Verbindung von

Speicherung und Echtzeit-Fernüberwachung durch eine Notrufund

Serviceleitstelle. Die Leitstelle reagiert nur im Alarmfall und

kann dann die relevanten Videobilder auswerten und zentral für

die eventuelle Nachverfolgung von Straftaten speichern. Entsprechende

Dienstleister bieten dieses Modell speziell auch für

kleinere Unternehmen an.

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Das Problem: Wo Kameras ihr Werk verrichten, entstehen unweigerlich

große Datenmengen. Videoaufnahmen von Personen sind

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datenschutzrechtlich besonders sensibel – gerade solche Aufnahmen

sind jedoch der zentrale Zweck der Videoüberwachung. 3. Anonymisierte Aufnahmen

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Sprich: Im Hinblick auf den Datenschutz, der vielen Betrieben seit Intelligente Software macht es möglich, die Nachverfolgung von

Mönchengladbach.

Einführung der DSGVO ohnehin schon neuen Verwaltungsaufwand

beschert, werfen Überwachungskameras neue Fragen auf. sich Videodaten heute dynamisch maskieren und damit anonymi-

Straftaten und Datenschutzanforderungen zu vereinen. So lassen

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Dennoch ist ein datenschutzkonformer Einsatz von Videoüberwachung

auch für Handwerksbetriebe möglich – sofern einige se. Dadurch lassen sich gezielt nur die Daten „herausfiltern“, die

sieren. Personen erscheinen zum Beispiel nur noch als Schattenris-

www.protectionone.de

wichtige Kriterien beachtet werden:

für eine spätere Nachverfolgung notwendig sind.

54 55



Das 1x1 der Schutzhandschuhe

Sicherheitsverlangen gegenüber Verbrauchern

Gesunde Hände sind die wichtigsten Werkzeuge eines Handwerkers. Mit jedem Handgriff im Umgang

mit Material, Werkzeug und Maschine ist aber auch ein gewisses Verletzungsrisiko verbunden.

Dieses wird durch das regelmäßige Tragen geeigneter Schutzhandschuhe stark reduziert.

Verschiedene Tätigkeiten sind mit verschiedenen Risiken für die

Hände verbunden. Darum sind sämtliche Handschuhe einer von

drei genormten Risikokategorien zugeordnet. Sie reichen vom

Schutz vor schwach aggressiven Reinigungsmitteln in Kategorie I

bis zum Schutz vor Schnittverletzungen durch handgeführte

Kettensägen in Kategorie III.

In einer Kfz-Werkstatt zum Beispiel werden als Teil der Persönlichen

Schutzausrüstung (PSA) vornehmlich Schutzhandschuhe der Kategorien

II und III benötigt:

• Mechanikerhandschuhe für leichte bis mittlere mechanische

Tätigkeiten wie die allgemeine Reifenmontage, das Handling

von Karosserieteilen oder das Arbeiten mit Kleinteilen

• Schnittschutzhandschuhe für Tätigkeiten mit Schnittgefährdungen

wie Karosseriearbeiten, das Handling von scharfkantigen

Blechen oder das Sortieren von Blechabfällen

• Einweghandschuhe extra stark für die Lackpflege und Lackversiegelung

• Chemikalienschutzhandschuhe für die Reinigung mit Chemikalien

wie Felgenreiniger oder für die Armaturenreparatur

t Fachverkäufer Andreas Kuttler am Würth Standort in

Mönchengladbach-Wickrath | Foto: Julia Vogel

und legt entsprechende Gegenmaßnahmen fest. Daraus resultieren

die Vorgaben zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA)

der Mitarbeiter, zu der neben den verschiedenen Handschuhen

natürlich auch noch weitere Artikel zum Schutz von Augen,

Gehör, Atem und Haut gehören.

Betriebsindividuelle Arbeitsschutzpläne

als kostenloser Service

Um die PSA aus geeigneten Produkten in stets ausreichender

Menge zur Verfügung zu halten und die Mitarbeiter in der

Verwendung zu unterweisen, ist eine Menge Planungsarbeit

erforderlich. Dabei können sich Handwerksbetriebe von Würth

unterstützen lassen. Würth hat auf Basis seines langjährigen

Know-hows die kostenlose Service-App „PSA Management“

entwickelt, in der sich kundenindividuelle Arbeitsschutzpläne –

zum Beispiel auch ein „Handschuhplan“ – erstellen lassen.

Diese Pläne enthalten dann konkrete Empfehlungen für jeweils

passende Produkte zur persönlichen Schutzausrüstung. Sie

vereinfachen die Bestellprozesse und lassen sich auch zu Unterweisungszwecken

einsetzen.

In die unternehmensspezifischen Schutzpläne werden die Ergebnisse

der Gefährdungsbeurteilungen eingepflegt und mit allen

erforderlichen Informationen bestückt: vom betreffenden Arbeitsbereich

bis hin zur persönlichen Schutzausrüstung aus dem

Lieferprogramm inklusive maßgeblicher Produkteigenschaften.

Der Handschuhplan für eine Kfz-Werkstatt würde dann folgende

Angaben umfassen:

• Typ mit genauer Bezeichnung und Abbildung

• Material

• Artikel-Nummern

• EN-Normen/Leistungswerte

• Kategorie

Um eine einfache und sichere Anwendung der empfohlenen

Produkte zu gewährleisten, enthalten die Listen außerdem ergänzende

Informationen, beispielsweise bei welcher Tätigkeit welcher

Schutzhandschuh zum Einsatz kommt, oder mögliche Verwendungsverbote.

Vor der Baurechtsreform im Jahre 2018

war die Abforderung einer Sicherheit gem.

§ 648a BGB a. F. ein durchaus scharfes

Schwert, eigene Forderungen durchzusetzen

oder aber sich kurzfristig von einem

ungünstigen Vertrag zu lösen. Bereits nach

Unterschrift unter dem Vertrag konnte der

Auftragnehmer eine Sicherheit in Höhe

von 110 Prozent der ausstehenden Vergütung

verlangen. Eine Ausnahme galt nur

dann, wenn nach altem Recht der Vertrag

mit einem Verbraucher für das eigene Einfamilienhaus

geschlossen worden war.

§ 648a BGB a. F. ist mit der Baurechtsreform

in § 650f BGB überführt worden. So

ist der Gesetzestext nicht gleichlautend.

Eine Ausnahme gilt nunmehr nicht immer

dann, wenn es sich um einen Vertrag

mit einem Verbraucher handelt, der ein

Einfamilienhaus oder ähnliches baut. Die

Ausnahme gilt nunmehr dann, wenn es

sich im Sinne des Gesetzes um einen Verbraucher-Bauvertrag

handelt. Auch wenn

der Gesetzesgeber dies nicht unbedingt im

Sinn hatte, ergeben sich hierdurch nicht

GUT BERATEN

IM HANDWERK.

BWS legal

Vergibt ein Verbraucher einzelne Bauleistungen für sein Einfamilienhaus

gewerkeweise, handelt es sich unter Umständen nicht

um einen „Verbraucher-Bauvertrag“ und kann der Auftragnehmer

eine Sicherheit von ihm abfordern.

Autor: Dirk Nießner, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

BWS legal – Dr. Backes + Partner Rechtsanwälte mbB, niessner@bws-legal.de

unerhebliche Änderungen zur vorherigen

Gesetzeslage. Nach dem genauen

Wortlaut des § 650i BGB handelt es sich

nämlich nur dann um einen Verbraucher-

Bauvertrag, wenn es um den „Bau eines

neuen Gebäudes“ geht. Hierunter verstehen

nicht unerhebliche Teile der Literatur

den Bau eines neuen Gebäudes „aus einer

Hand“. Als Konsequenz könnte somit der

Auftragnehmer bei einer gewerkeweisen

Vergabe der einzelnen Bauleistungen auch

bei dem Bau eines Verbrauchers und eines

Einfamilienhauses eine Sicherheit abverlangen,

mit den sich daraus ergebenden

Kündigungsmöglichkeiten.

Die Rechtslage war vor diesem Hintergrund

bislang ungeklärt. Das Oberlandesgericht

Hamm hat nunmehr mit Urteil vom 24.04.

2021 eine erste durchaus richtungsweisende

Entscheidung gefällt. Hierbei stellt das

OLG Hamm klar, dass auch bei gewerkeweiser

Vergabe der Ausschlusstatbestand

gegeben sein kann, mit der Konsequenz,

dass dem Auftragnehmer ein Sicherheitsverlangen

nicht zusteht. Interessant ist

allerdings insbesondere der Verweis darauf,

dass die gewerkeweise Beauftragung

„zeitgleich“ oder „in einem engen zeitlichen

Zusammenhang“ mit der Erstellung

eines neuen Gebäudes erfolgen muss.

Hiermit stellt das OLG in seiner Entscheidung

indirekt klar, dass ein Sicherheitsverlangen

nach § 650f BGB durchaus gestellt

werden kann, wenn der zeitliche Kontext

im konkreten Fall nicht gegeben ist.

Da die Bauhandwerkersicherheit meistens

dann vom Auftraggeber verlangt wird,

wenn bereits Streit auf der Baustelle vorhanden

ist, sollte man nach der Baurechtsreform

für alle Verträge ab dem Jahre

2018 erst recht frühzeitig anwaltliche Hilfe

in Anspruch nehmen. Ein unberechtigtes

Sicherheitsverlangen und erst recht eine

darauf gestützte außerordentliche Kündigung

werden nämlich regelmäßig dazu

führen, dass der Auftraggeber seinerseits

aufgrund dieses vertragswidrigen Verhaltens

den Vertrag außerordentlich kündigen

kann.

Hintergrundbild: psdesign1 - Fotolia.com

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sind, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung, die nach dem

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Arbeitsschutzgesetz seit 1996 von jedem Arbeitgeber gefordert

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der Arbeitnehmer nach, bewertet die ermittelten Gefahren

56 57

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Teure Fahrräder richtig versichern

Das Fahrrad erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Parallel dazu ist ein Trend zu hochpreisigen

Modellen zu beobachten. Die SIGNAL IDUNA empfiehlt, sich mit einer separaten Fahrradversicherung

zu befassen.

seine Tour unter- oder abbrechen müssen, kann man sich ebenfalls

auf die Leistungen des Schutzbriefs verlassen: So zahlt er

Hotelkosten oder auch die Weiterfahrt mit Taxi oder Bahn bis zu

einer Höhe von 250 Euro.

Ob City-Bike, Trekkingrad, Rennrad oder auch E-Bike: Nahezu

jeder deutsche Haushalt hat mindestens eins davon in seinem

Fuhrpark. Dabei bauen E-Bikes ihren Anteil am Gesamtbestand

kontinuierlich aus. Während 2020 fast genauso viele Fahrräder

ohne Motor verkauft wurden wie im Jahr zuvor, legte der Verkauf

von E-Bikes im gleichen Zeitraum um 43 Prozent zu: Mehr als

jedes dritte verkaufte Fahrrad in Deutschland war ein E-Bike.

Immerhin hat sich mehr als jeder zehnte Deutsche 2020 ein neues

Fahrrad zugelegt. Doch nicht nur der Bestand an „Drahteseln“

nimmt zu, auch der mittlere Anschaffungspreis steigt weiter. So

musste man laut Zweiradindustrieverband 2020 durchschnittlich

1.300 Euro für ein neues Fahrrad auf den Tisch legen – rund 30

Prozent mehr als noch 2019.

Mit steigendem Wert der Fahrräder rückt auch das Thema Versicherungsschutz

stärker ins Bewusstsein. Hier bietet die Hausratversicherung

einen gewissen Diebstahlschutz. Doch stößt dieser

bei hochwertigen Rädern schon mal an seine Grenzen. Und Schäden

infolge von Vandalismus oder bei E-Bikes auch Diebstahls

oder Defekts des Akkus fallen nicht unter den Versicherungsschutz.

Akku-Diebstahl ist bei E-Bike-Besitzern gefürchtet: Auch

wenn es dazu keine belastbaren Statistiken gibt, scheint es sich

um ein „Phänomen“ mit steigenden Fallzahlen zu handeln.

Hier greift die Gegenstandsversicherung der SIGNAL IDUNA. Sie

ist modular aufgebaut und reicht vom einfachen Diebstahlschutz

für Fahrrad und Akku bis hin zum Schutz vor Beschädigung oder

auch Verschleiß von Akku, Reifen, Bremsen und weiteren Teilen.

Die Versicherungssumme beträgt bis zu 25.000 Euro. Je nach gewähltem

Baustein steht die Versicherung auch für Elektronikschäden

gerade, leistet für Schäden als Folge von Fehlbedienung und

erstattet die Reparaturkosten für Schäden, die die Fahrtüchtigkeit

des Rades beeinträchtigen. Die Gegenstandsversicherung leistet

zum Neuwert: Es gibt also weder einen Abzug für das Fahrradalter

noch eine Selbstbeteiligung.

Neben passendem Versicherungsschutz für das Fahrrad sollten

aber auch eine private Haftpflicht- und Unfallversicherung für den

Menschen nicht fehlen. Denn Folgen von Freizeitunfällen oder

selbst verursachte Schäden können ansonsten auch finanziell

teuer zu stehen kommen.

Ein abschließender Tipp der SIGNAL IDUNA: Ist es schon länger

her, dass man das letzte Mal Fahrrad gefahren ist, ist es ratsam,

nach der Fahrradpause seine Sicherheit auf zwei Rädern zurückzugewinnen.

Brems- und Lenkübungen, Ausweichmanöver oder

einfach das sichere Geradeausfahren lassen sich beispielsweise am

Wochenende gut auf dann verkehrsberuhigten Flächen absolvieren

und trainieren.

Für diejenigen, die sich zum ersten Mal ein E-Bike zulegen, empfehlen

sich spezielle Fahrsicherheitstrainings für Anfänger und

Umsteiger. Diese werden durch verschiedene Anbieter vielerorts

veranstaltet.

Text & Bild: SIGNAL IDUNA

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