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21. Februar 2022

- Kurios: Grazer Polizei parkt ständig im Parkverbot - Steirische Petition gegen Atomkraft - Telefonzellen werden in Gratwein-Straßengel zu Bibliotheken - Frühlingserwachen in Graz: Weg mit dem Rollsplitt, her mit den Blumen

- Kurios: Grazer Polizei parkt ständig im Parkverbot
- Steirische Petition gegen Atomkraft
- Telefonzellen werden in Gratwein-Straßengel zu Bibliotheken
- Frühlingserwachen in Graz: Weg mit dem Rollsplitt, her mit den Blumen

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21. FEBRUAR 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG


Es bleibt

trocken und

die Sonne

zeigt sich. Die

Temperaturen in

Graz liegen morgen Dienstag

zwischen 2 und 9 Grad.

Neues Leben in Telefonzellen

Die alten Telefonzellen in Gratwein-

Straßengel werden jetzt um 10.000

Euro zu Bibliotheken umfunktioniert. 4

Neues Leben im Frühling

Die Stadtreinigung hat begonnen den

Rollsplitt zu entfernen. Bald werden

rund 50.000 Blumen gesetzt. 4

Polizei

muss im

Parkverbot

parken

SCHERIAU, WEINGRILL, KK

Kurios. Eine Privatanzeige wegen Falschparkens vor der Polizeiinspektion Andritz löste Verwirrung aus: Selbst die Polizei ist auf der Zusatztafel

zum Parkverbot nicht davon ausgenommen – aus Platzmangel, wie man beim Straßenamt erklärt. Die rechtliche Lage ist deshalb unklar. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 21. FEBRUAR 2022

Die Corona-Infektionszahlen in

Graz gehen weiter zurück. GETTY

Corona-Zahlen

in Graz und GU

■ Die Corona-Zahlen in Graz

gingen über das Wochenende

zurück. Aktuell liegt die Sieben-

Tage-Inzidenz bei 1.923,2 Fällen

pro 100.000 Einwohner (Freitag:

2.021,1). In Graz-Umgebung beträgt

der Inzidenz-Wert 2.157,7

(Freitag: 2.316,7). Der Steiermark-Durchschnitt

liegt bei

2.166,6 (Freitag: 2.307,6). In Graz

sind bisher 406 Menschen mit

Corona verstorben, in GU 314.

Die AGES vermeldet aktuell 335

Fälle auf Normalstationen und

27 steirische Intensivpatienten.

Zelinkagasse in Andritz: Bei den Verbotsausnahmen auf der Verkehrstafel wurde auf den Parteienverkehr in der Polizeiinspektion

verzichtet. Jetzt wurde ein Grazer, der dort parkte bestraft, obwohl er in Polizeiservicestelle zu tun hatte. SCHERIAU

Kurios:

Grazer Polizei parkt

ständig im Parkverbot

SCHILDBÜRGER. Eine Privatanzeige löste in Andritz ein Verfahren wegen Falschparkens

vor einer Polizeiwache aus. Nun soll geklärt werden, ob die Polizei selbst dort parken darf.

In Piber kann man die berühmten

Lippizaner aktuell besuchen. KK

Gestüt Piber

öffnet seine Tore

■ Das Lipizzanergestüt Piber

ist die Heimat der berühmten

weißen Hengste der Spanischen

Hofreitschule in Wien. Bei einer

geführten Besichtigung durch

die Stallungen kommt man diesen

edlen Pferden ganz nah und

erfährt viel Interessantes rund

um die mehr als 100-jährige Tradition

der Zucht und Aufzucht

der Lipizzaner in Piber. Anlässlich

der Ferien hat das Gestüt

bis 27. Februar wieder geöffnet.

Tickets: shop.piber.com

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Der Fall ist schon von Beginn

an kurios: Ein Andritzer

parkt in der Zelinkagasse

in der Nähe der Andritzer Polizeistation.

Ein anderer Andritzer geht

vorbei, sieht das Auto und erstattet

eine sogenannte Privatanzeige.

Dafür musste er auch länger vor

Ort warten um zu beobachten,

was denn der oder die Lenkerin

des Autos, dass trotz Halte- und

Parkverbot abgestellt wurde, getan

hat und wann er wieder zu seinem

Auto zurückkehrte. Das Ganze vermutlich

mit Fotos belegt.

Auf der Verkehrstafel steht klar

und deutlich: „Ausgenommen

Parteienverkehr der Servicestellen

Andritzer Reichsstraße Nummer

38.„ Und: „Ausgenommen Marktbeschicker“

– der Andritzer Bauernmarkt

ist (dienstags und samstags)

gleich um die Ecke.

Die Anzeige ging ans Parkreferat

und es kam zur ersten Strafverfügung

von 50 Euro. Für das Parkgebührenreferat

war der Fall klar. Der

„Parksünder“ erhob Einspruch,

er habe in der Polizeiinsspektion

Andritz, die ebenfalls in dem Haus

Andritzer Reichsstraße 38 untergebracht

ist, zu tun gehabt und

sei daher für die Zeit des Parkens

vom Parkverbot ausgenommen.

Der Einspruch ging ins Leere, der

Fall landete vor dem Landesverwaltungsgericht.

Dort kam man

zur Ansicht, dass die Servicestelle

der Stadt an dem betreffenden Tag,

es war ein Samstag, nicht geöffnet

hatte. Auf sechs langen Seiten der

Behörde wurde dargelegt, dass der

Beschwerdeführer im Unrecht ist

und die Strafe nach wie vor aufrecht

sei, nur noch durch Kosten

etwas verteuert.

Zu wenig Platz

Das Problem hier ist, dass man im

Straßenamt, dass die Verkehrstafeln

in Graz beschriftet und aufstellt,

der Meinung war, dass mit

Parteienverkehr der Servicestellen

Andritzer Reichsstraße 38 auch

die Polizeiinspektion gemeint ist.

Somit könnten alle Grazer, die in

der Polizeistation zu tun haben, in

der Zelinkagasse unbehelligt parken.

Dass man den Zusatz „Servicestellen

und Polizeiservicestelle“

nicht auf das Schild geschrieben

habe, liegt, so ein Mitarbeiter des

Straßenamtes, daran, dass eben

kein Platz mehr auf der Tafel war

und zu lange Begriffe nicht gelesen

werden. Auch auf den Zusatz

„ausgenommen Polizeifahrzeuge“

wurde verzichtet, da ja Polizeidienstfahrzeuge

ohnehin überall

parken dürfen.

Aus dieser Sicht hat das Landesverwaltungsgericht

offensichtlich

falsch entschieden und der angezeigte

„Parksünder“ wäre wieder

reingeschwaschen.

Bezirksrat

Alles ein wenig verwirrend und um

da absolute Klärung zu bekommen,

wird im nächsten Bezirksrat

in Andritz folgender VP-Antrag

eingebracht: „Die zuständigen

Stellen des Straßenamtes mögen

im Rahmen einer verkehrsrechtlichen

Verhandlung überprüfen,

wie die Situation dort nun rechtlich

wirklich aussieht, und bei Bedarf

eine geeignete Verordnung zu erlassen.

Es wäre auch zu überprüfen,

nachdem dort zeitweise auch

Polizeifahrzeuge stehen, diese

auch auf die Ausnahmeverordnung

aufzunehmen.“


21. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

graz 3

Lina sucht

ein Zuhause

Grazer

Pfoten

Lina ist sehr

sportlich und

hört brav auf

Kommandos. KK

Lina ist immer ein Familienhund

gewesen und lebte

mit Hühnern und Pferden zusammen.

Sie ist sehr sportlich

und beherrscht die Grundkommandos

sehr gut. Lina hat

sichtlich Spaß an Kopfarbeit

und liebt es Bällen hinterherzujagen.

Menschen gegenüber

zeigt sie keinerlei aggressives

Verhalten, anderen Hunden gegenüber

gibt sie sich allerdings

dominant und vorsichtig. Wer

schenkt Lina ein Zuhause?

- 2 Jahre

- Mischling

- mag Teeanger, keine Katzen

Kontakt: Arche Noah

www. aktivertierschutz.at

Tel. 0676/84 24 17 437

Umweltlandesrätin Ursula Lackner und SPÖ-Landesvorsitzender Anton

Lang starteten eine neue Petition gegen Atomkraft.

SPÖ STEIERMARK

Petition gegen Atomkraft

■ Die EU-Entscheidungen, Investitionen

in Atomkraft als

klimafreundlich einzustufen,

sorgt unter anderem in der

steirischen SPÖ für Kritik. Nun

hat man sich entschlossen, mit

einer Petition dagegen vorzugehen.

„Wir haben die Pflicht,

künftigen Generationen eine

intakte Umwelt zu hinterlassen,

aber solche Entscheidungen

schaden diesem Ziel. Darum

wehren wir uns dagegen,“ erklärt

SPÖ-Landesparteivorsitzender

und Landeshauptmann-

Stellvertreter Anton Lang. So

würde Atommüll den Planeten

noch langfristig belasten,

auch im Normalbetrieb würden

Kraftwerke Radioaktivität an die

Umgebung abgeben. Die Aufbereitung

der Brennstäbe selbst sei

CO 2

-intensiv. Unter steiermarkgegen-atomstrom.at

können

Steirer ab sofort die Petition der

SPÖ unterstützen.

LASS

DIR

HELFEN

Was haben Knochenbrüche, chronische

Kreuz schmerzen und psychische Erkrankungen

gemeinsam? Sie können uns alle treffen und

betreffen viele. Aber sie können vermieden

und geheilt werden. Informationen und

Unterstützungsangebote zu psychischen

Erkrankungen finden Sie auf

graz.at/seelischegesundheit

achtzigzehn | Foto: Kat Derler


4 graz

www.grazer.at 21. FEBRUAR 2022

Gemeinderätin Yasemin Cetin (stv. Vorsitzende des Jugendausschusses) und Gernot

Papst (Jugendausschuss-Vorsitzender) vor einer Telefonzelle in Rein.ERWIN WEINGRILL

Büchertelefonzellen in

Gratwein-Straßengel

KREATIV. Da immer mehr Telefonzellen aufgelassen

werden, verwandelt man sie in Bibliotheken.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts

wurden die ersten

sogenannten „Telefonautomaten“

in Österreich aufgestellt,

der erste Münzfernsprecher

ging konkret 1903 am damaligen

Wiener Südbahnhof in Betrieb.

Seither waren Telefonzellen ein

Jahrhundert lang nicht wegzudenken,

waren Teil des alltäglichen

Lebens und als Möglichkeit,

von unterschiedlichen Orten mit

anderen telefonisch in Kommunikation

treten zu können, auch

ein Sinnbild für Fortschritt.

Mittlerweile haben Handys

sie allerdings obsolet gemacht.

Dennoch findet man noch viele

Telefonzellen im öffentlichen

Raum, schrittweise bilden sich

auch neue, kreative Ideen für ihre

Nutzung – in Graz wurden zuletzt

beispielsweise einige zu Stromtankstellen

umfunktioniert (wir

berichteten).

Auch nördlich der Landeshauptstadt,

in Gratwein-Straßengel,

hat man sich nun etwas einfallen

lassen, wie Gernot Papst,

Gemeinderat und Ausschussobmann

für Jugend, Bildung und

Sport erzählt: „Viele Telefonzellen

in unserer Gemeinde werden von

der Telekom derzeit aufgelassen.

Um diese Zellen einer sinnvollen

Nachnutzung zuzuführen, ist geplant

sie zu kleinen Bibliotheken

umzubauen.“ Die erste davon soll

im Ortsteil Rein vor dem ehemaligen

Gemeinderat entstehen, wie

Papst, der das Projekt gemeinsam

mit der Ideengeberin, Gemeinderätin

Yasemin Cetin umsetzt,

erzählt. Im weiteren Verlauf des

heurigen Jahres sollen bis zu fünf

derartiger Büchertelefonzellen

im gesamten Ortsgebiet errichtet

werden. Das Ganze lässt man

sich auch etwas kosten: Für Fundamente,

teilweise Neuaufstellungen

sowie Innen- und Außengestaltung

wurden gesamt 10.000

Euro budgetiert.

Blütenpracht mit Stiefmütterchen, Tulpen, Narzissen und Co: Das Eiserne

Tor ist das blühende Aushängeschild der Grazer Stadt-Gärtner.

KK

Weg mit dem Rollsplit,

her mit den Blumen

FRÜHLINGSGEFÜHLE. Die Stadtreinigung startete

heute den Frühjahrsputz auf den Straßen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Frühlingserwachen in Graz:

Die Stadtreinigung startet

am heutigen Montag

mit dem Frühjahrsputz auf den

Straßen – wie immer, sternförmig

von innen nach außen – beginnend

also im Bezirk Innere

Stadt. Eingekehrt wird in zwei

Durchgängen, zuerst sind die

Straßen und Flächen im flachen

Teil der Stadt dran. Noch ist der

Winter ja nicht vorbei, deswegen

greift man den Splitt auf den

Bergstraßen (Plabutsch etc.) im

ersten Durchgang noch nicht

an. Rund sechs Wochen sind für

die Splitteinkehr eingeplant.

Pflanzenpracht

Ende Februar, Anfang März startet

dann die Frühjahrsauspflanzung,

welche Graz wieder zum

Erblühen bringt. Exakt 51.545

Pflanzen warten darauf, auf öffentlichen

Flächen eingesetzt

zu werden. Highlight wird wie

immer das große Beet am Eisernen

Tor sein, dieses misst alleine

rund 360 Quadratmeter. Insgesamt

werden 61 Orte mit zusammen

mehr als 3500 Quadratmetern

begärtnert. Rund 125.000

Euro werden dafür investiert.

Die Frühjahrsblumen werden

dann im Sommer ausgetauscht.

Wetterprognose

Auch wettertechnisch stehen

die Zeichen bereits auf Frühling.

Bis zu 13 Grad sind diese Woche

in Graz drin. Dabei gibt es häufig

Sonnenschein. Momentan ist

laut ZAMG nur am Freitag mit

Regenschauern zu rechnen.

Allergiker werden den Frühling

schon seit ein paar Wochen

spüren. Die Pollen-Saison hat

aufgrund des warmen Wetters

heuer nämlich besonders früh

begonnen. Die Belastung durch

die Hasel ist schon wieder am

abklingen, die Erle ist derzeit in

Graz stärker zu spüren.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich |ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Christoph Zefferer (0664/80 66666 90), Redaktions-Fax-DW 2641,

redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/

80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528 ) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT:

176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


21. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ christoph.zefferer@grazer.at

Im Bezirk Lend

Messer attackiert

■ Sonntagabend attackierte ein

22-jähiger Grazer unter Alkohol-

und Drogeneinfluss im Bezirk

Lend einen 36-Jährigen mit

einem Messer. Der Täter wurde

festgenommen und das Opfer

mit Stich- und Schnittverletzungen

ins LKH Graz gebracht.

Mehrstöckiger

Stall brannte

■ Am 19. Feburar geriet ein

Stallgebäude in Deutschfeistritz

in Brand. Durch das rasche intervenieren

der Feuerwehren

konnte ein Übergreifen der

Flammen auf das angrenzende

Wohnhaus verhindert werden.

Etliche Tiere mussten gerettet

Mehrere Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun, um den Brand eines

Wirtschaftsgebäudes in Deutschfeistritz zu löschen.

FF DEUTSCHFEISTRITZ

werden, sie wurden nicht verletzt.

Raubüberfall auf

Trafikantin

■ Ein derzeit noch unbekannter

Täter überfiel mit einem Messer

bewaffnet Freitagnachmittag in

Jakomini eine Trafik und erbeutete

dabei Bargeld. Der Täter ist

männlich, zwischen 18 und 25

Jahre alt, etwa 170 cm groß, von

korpulenter Statur, hat ein südländisches

Aussehen und spricht

Deutsch mit Akzent. Er war mit

einer dunkelblauen oder schwarzen

Winterjacke bekleidet, welche

im Brustbereich weiß-rote (etwa

fünf cm breite) Streifen aufwies.

Hinweise werden an das Landeskriminalamt

Steiermark unter der

059133/60 3333 erbeten.

Geschlagen und

zugestochen

■ Ein 25-Jähriger steht im Verdacht

Samstagnachmittag zwei Bettler

(50 und 54 Jahre alt) vor einem

Supermarkt in Eggenberg körperlich

attackiert zu haben. Den

50-Jährigen soll er zudem mit einem

Messer bedroht haben. Der

Verdächtige, der unter Drogeneinfluss

stand, wurde festgenommen.

Männer von Frauen

brutal attackiert

■ Samstag früh wurden zwei

Männer unabhängig von einander

in der Mondscheingasse und

auf der Radetzkybrücke von zwei

18-jährigen Grazerinnen mit

einem Messer angegriffen. Die

Verletzten wurden im LKH Graz

behandelt. Die Täterinnen konnten

festgenommen werden. Das

Tatmotiv ist noch nicht bekannt.

Erneut unter

Mordverdacht

■ Der 23-Jährige, der vor zwei

Wochen eine 41-Jährige in ihrer

Wohnung in Graz umgebracht

haben soll, wird jetzt auch verdächtigt

einen weiteren Mord in

Zürich begangen zu haben.

COMEDY ROAD SHOW 2022

LIVE!

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Günther Lainer

Caroline Athanasiadis

Gerald Fleischhacker

16. 03. 2022 Lieboch

23. 03. 2022 Gleisdorf

24. 03. 2022 Fohnsdorf

21. 04. 2022 Leibnitz

Tickets online auf dieselkino.at und an der Kinokasse erhältlich


6 graz

www.grazer.at 21. FEBRUAR 2022

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Dienstwege mit dem „Dienstbike“

Die Bauer’s E-Bike GmbH bietet mit dem

„Dienstbike” ein Top-Angebot für Betriebe.

BAUER‘S E-BIKE GMBH

Umwelt- und klimafreundlich,

bequem, schnell und

leistbar? Der Grazer E-

Bike Pionier Gerhard Bauer bietet

mit seiner „Dienstbike“-Initiative

die perfekte Möglichkeit

für Unternehmen, einen Beitrag

zum Klimaschutz zu leisten, auf

zukunftsfähige Mobilität zu setzen

und nicht zuletzt, den eigenen

Mitarbeitern eine Freude zu

machen. Konkret soll die Aktion

es möglich machen, Dienstwege

zu einem kostengünstigen

Tarif auf eigens auf das jeweilige

Unternehmen gebrandeten

E-Bikes zurücklegen zu können.

Die perfekte und praktische

Fortbewegungsart – gerade

im Stadtgebiet können die Räder

mitunter Firmenwägen gut

ersetzen – und immer mehr

Betriebe nutzen den großen E-

Bike-Boom. Das Angebot der

eigens produzierten „Dienstbikes“

richtet sich dabei auch

an kleine Unternehmen – die

Räder werden gefördert, sind

als Werbeaufwand abschreibbar

und kommen mit einem

Service-Gutschein bei „Bauer’s

E-Bike“. In Summe kosten die

leasingfähigen Räder Unternehmen

somit nur etwas mehr als

einen Euro pro Tag. „Wir wollen

möglichst viele Betriebe in Graz

und Graz-Umgebung mit unseren

Dienstbikes ausstatten“,

so Bauer über das Ziel seiner

großen Wirtschaftsinitiative.

Mit dem Dienstbike lassen sich Wege in der Stadt schnell zurücklegen.

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Modell Comfort

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21. FEBURAR 2022 www.grazer.at

graz 7

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Wegsperren

Solche Leute gehören lebenslang

von anderen Menschen

weggesperrt!

Wolfgang Kerschbaumer

* * *

Symptomatisch

So schlimm das jetzt auch

klingt, diese Taten sind leider

ein Symptom der aktuellen gesellschaftlichen

Situation! Zieht

sich quer durch die Geschichte:

In Zeiten, in denen die Menschen

keine Perspektive sehen,

wird leider oft zu Gewalt gegriffen!

Verhindern kann man

solche Aktionen nur durch vertrauensbildende

Sachpolitik!

Davon sind wir jedoch bei dem

momentanen hin und her zwischen

Bund und Ländern leider

genau so weit entfernt wie von

der Weltspitze im Fußball!

Helmuth Schlögl

Irre

Irre, echt.

* * *

Lisa Hofer

Verblüfft

Das zweite Opfer beim Supermarkt

wird echt angezeigt, weil

er sich nicht treten lassen wollte

und sich gewehrt hat oder

gibt‘s da andere Gründe?

Sonja Grossauer

* * *

Drogenverkauf

In der Laudongasse Spielplatz,

Daungasse zwischen den

Heimgärten werden Drogen

verkauft. Ist nix neues, sind

jeden Abend solche Veranstaltungen,

sogar tagsüber werden

dort Drogen verkauft.

Gertrude Vlk

* * *

Grasgeruch

Wenn ich dort abends (manchmal

18 Uhr manchmal 22 Uhr)

mit dem Hund gehe, rieche ich

das Gras immer nur, zu sehen

oder zu hören ist da kaum wer.

Stefan Herbst

* * *

Normaler Wahnsinn

Ganz normaler Wahnsinn in

Graz.

Martin Christoph

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Attacken

mit

Messern

Das vergangene Wochenende

wurde in Graz von mehreren

Angriffen, in die jeweils

Messer involviert waren, überschattet.

Drei attackierte Männer

mussten zur Behandlung von

Schnitt- und Stichverletzungen

ins Grazer LKH gebracht werden.

Bei einem Raubüberfall auf

eine Trafik im Berzirk Jakomini

konnte der Täter Bargeld erbeuten

und unerkannt flüchten.

Nach ihm wird gefahndet. Die

Täter – darunter auch zwei junge

Frauen – standen in den meisten

Fällen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Unsere Leser diskutierten

darüber auf Facebook.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


8 graz

www.grazer.at 21. FEBRUAR 2022

Ausstellung zum 80. Geburtstag

in der Flughafen-Galerie. MAVRIC

Friederike Schwab

„Zeit ist“ Finissage

■ Die Grazer Malerin, Autorin

und Grafikerin Friederike

Schwab feierte dieser

Tage ihren 80. Geburtstag. Ihre

Ausstellung „Zeit ist Zeit“, die

derzeit in der Grazer Flughafengalerie

zu sehen ist, ist diesem

runden Geburtstag gewidment.

Pandemiebedingt musste die

Eröffnung leider abgesagt werden.

Jetzt kommt allerdings die

Finissage und das am Donnerstag,

3. März, um 18 Uhr. Dabei

wird Kirstin Schwab Friederike

Schwabs „Freihandzeichen“

lesen. In der Ausstellung „Zeit

ist Zeit“ die noch bis 6. März in

der Flughafen-Galerie zu sehen

ist, dominieren in den Bildern

stark farbige Kompositionen,

verwischte Linien und sie laden

zum Träumen ein. Die Malerin,

Grafikerin und Autorin wurde

1941 in Graz geboren. Schwab

schreibt auch Hörspiele, Erzählungen,

Romane und Lyrik.

Zuletzt erschienen „Nora. Ein

Tanz“ 2021 im Keiper Verlag

in Graz.

Die Bilder von Schwab sind noch bis

6. März am Flughafen zu sehen. KK

The Base: „Rock‘n Roll das ist der Abgrund, wenn du auf zwei Tischen zu tanzen versuchst.“ Die Grazer Kultband

präsentiert ihr neues Album „Like A Stone Kill A Fly“ am 19. März live im Grazer p.p.c. Es gibt noch Tickets. KANIZAJ/KK

Rock‘n’Roll Meisterwerk

INTENSIV. The Base sind mit dem neuem Album „Lick A Stone Kill A Fly“, einem

straighten Meisterwerk, auf Tour und dabei am 19. März in Graz im p.p.c.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

The Base haben ein aktuelles

Album im Tourgepäck:

„Lick A Stone Kill

A Fly“. Lassen wir Mastermind

Norbert Wally über das neue

Album sinieren: Er hat

recht wenn er sagt, dass

wir in Zeiten der Verschwörungstheorien

leben. Wally sieht

für The Base zwei

Verschwörungstheorien.

Nummer eins:

„Brian Ferry wollte

den ultimativen Crooner

erschaffen. Er nannte

ihn Norbert Wally. Der Smoking

passte perfekt. Statt Champagner

und Seidenkrawatte bevorzugte

Wally aber Puntigamer, T-Shirt,

Lee Hazlewood und krachenden

Rock. Ferry hat seitdem nie mehr

in Graz gespielt“.

Verschwörungstheorie Num-

mer zwei: „In den Songs von Lick

A Stone Kill A Fly (Konkord XY)

sind geheime Botschaften versteckt,

die die Zuhörer hämmern

lassen und hemmungslose Tanzschritte

auslösen. Wahrscheinlich

ist Lick A Stone Kill A Fly

aber ganz einfach ein straightes

Meisterwerk und Norbert

Wally die richtige

Stimme, um den

grau getönten Stories

Blut und Seele

einzuhauchen.

Die knochentrockene

Rhythmuspartie

– Albrecht

Klinger und Karlheinz

Miklin – unterlegen

diese Stories mit einem Drive

aus Kargheit, Konzentration und

Geradlinigkeit, der an die Entschlossenheit

eines Kampftrinkers

in seiner Lieblingsbar erinnert.

Ein Trio, eine Einheit. Und

The Base wären nicht die hellwachen

Seismographen, wenn sie

nicht die gesellschaftlichen und

seelischen Erschütterungen der

letzten zwei Jahre in ihr aktuelles

Album einfließen lassen würden.“

The Base liefern mit dem frischen

Tonträger eine Rock‘n‘Roll-

Platte wie aus einem Guss. Wie

beim Vorgänger „Tribal Instinct“

steht die Beschränkung auf das

Wesentliche im Fokus: das Trio.

Beim Titelsong des Albums mit

seiner brodelnden Atmosphäre

zeigen The Base, dass man – Lee

Hazlewood smiles - mit Schleichen

schneller ans Ziel kommt als

mit Laufen. Die Songs von „Lick

A Stone Kill A Fly“ sind ein Liederbuch

der „fake?-Endzeit“, allerdings

kommt diese gerne auch

mit Stagediven daher und lässt

headbangend gern die Sau raus!

The Base laden zum Heimspiel

am 19. März 2022 ins Grazer

p.p.c. Neubaugasse 6, Beginn

19.30 Uhr. Plus Aftershow im 2nd

Floor mit den Soulbrüdern Eduard

and Mazze.


21. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

graz 9

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Morgen Dienstag eröffnet die „Hummel“ im ehemaligen Capperi

in der Mariahilfer Straße. Im komplett umgebauten Lokal setzt man

auf die Küche der Levante mit Hummus, Taboulé, Falafel und Co. Gemüse

spielt die Hauptrolle – Vegetarier und Veganer kommen also

voll auf ihre Kosten. Dabei achtet man aber auch auf Regionalität:

Das Gemüse kommt vom Markt, die Gewürze aus dem benachbarten

Fachgeschäft, das Fladenbrot direkt aus dem Viertel. Optisch ist es

heller, es gibt eine neue Bar und Trockenblumen als Blickfang. Aber

auch die alten Vintage-Möbel kommen wieder zum Einsatz.

■ Anpassungsarbeiten an der Oberleitung machen im Bereich „Reininghaus“

machen für die Graz Linien ab morgen die Einrichtung

eines Schienenersatzverkehrs notwendig: Dieser verkehrt zwischen

Laudongasse und Endhaltestelle Reinighaus. Zusätzlich steht auch

die Buslinie 65 zur Verfügung. Die Arbeiten dauern bis zum Ferienende

am 27. Februar.

■ Die Graz99ers treffen morgen um 19.15 Uhr im Merkur Eisstadion

auf den HC Bozen Südtirol Alperia. Die Gegner stehen momentan im

guten Mittelfeld auf Tabellenplatz sechs, die Grazer Eishackler aktuell

nur auf zehn.

Die „Hummel“ eröffnet nach mehreren Monaten Umbauphase morgen

Dienstag in den Räumlichkeiten des ehemaligen Capperi im Bezirk Lend. KK

■ Bis 4. März kann man sein Kind in einer Kinderkrippe, einem Kindergarten,

Hort oder der schulischen Tagesbetreuung für einen Platz

ab Herbst vormerken lassen.

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