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ELBE WESER

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RIN DER EHEMALIGEN GRIMMERSHÖRNKASERNE

Die Wochenzeitung für die Region am Wochenende

2. Jahrgang KW 10a - 12.03.2022 - Ausgabe D - Cuxhaven

Mit Hilfe eines Krans ging es für die „schwimmende Riesin“ wieder ins Wasser

Eine „Hexe“ schwebt am Kran

CUXHAVEN tw ∙ Manchmal

muss man ein bisschen

verrückt sein, um Dinge in

Bewegung zu setzen. So wie

Ralph Kaebe, „Träumer und

Spinner“ wie er über sich

selbst sagt. Es war vor über

zwei Jahren, dass er das erste

Mal von Felix Busch von der

80-Fuß-Yacht „Hexe“ hörte,

die dieser auf der Bootsund

Schiffswerft Cuxhaven

gesehen hatte: „Die steht in

der Halle und müsste mal

wieder schwimmen“, sagte

er. Eine Renn yacht, die Felix

Busch mit ihrer eleganten Linienführung

gleich in ihren

Bann zog.

Als Ralph Kaebe jedoch das

erste Mal die Halle der Werft

betrat, war der erste Blick

enttäuschend. Denn die Halle

war leer. Doch als er seinen

Blick nach oben hob, war es

um ihn geschehen. Denn mit

einem Tiefgang von über vier

Metern „klebte“ die ‚Hexe‘

unter der Decke. „Das war so

unglaublich“, erinnert er sich.

Und schwärmt von der Maxiyacht,

die eine Art des Segelns

erlaube, die man sonst

nicht kenne. „Durch ihre

Größe und Geschwindigkeit

baut das Schiff ein eigenes

Windsys tem auf. Macht aus

fünf Knoten Wind, zehn

Knoten Fahrt.“

Zusammen mit Jonas Busch,

Geschäftsführer der Bootsund

Schiffswerft Cuxhaven

und Bootsmann der „Hexe“

gründeten die beiden als Geschäftsführer

die „Offshore

Sailing Expirience GmbH“,

mit der sie die Faszination

Hochseesegeln auch dem

Normalsegler oder Segelfan

ermöglichen wollen.

Am Dienstag war es nach

zwei Jahren harter Arbeit

soweit. Die „Hexe“ wurde

zu Wasser gelassen. Leichter

gesagt als getan. Denn

eine Yacht, so lang wie sechs

hintereinander geparkte VW

Golf und vom Schwert bis zur

Foto: Kaebe

Maxiyacht mit neuer Bestimmung zu Wasser gelassen

Mastspitze so hoch wie ein

zehnstöckiges Haus braucht

einen entsprechenden Kran,

um sie ins Wasser zu hieven.

Eigner der Rennyacht ist Norbert

Plambeck. Vor 15 Jahren

hat der Cuxhavener Unternehmer

sie gekauft, ist viele

Regatten mit ihr gesegelt, hält

mit der „Hexe“ unter anderem

den ewigen Rekord des

Helgoland-Edin burgh Race.

Doch aus Zeitgründen stand

das Schiff sechs Jahre in der

Halle. Dass jetzt das Team der

Offshore Sailing Experience

mit der Idee um die Ecke

kam, der Maxi-Yacht neues

Leben einzuhauchen, „und

segelbegeisterten Menschen,

auch jungen Leuten, die

Chance zu geben, ein solch

außergewöhnliches Schiff segeln

zu können“, überzeugte

Plambeck, und er stellte seinen

„gebrauchten Formel

1-Wagen“ dem Cuxhavener

Startup zur Verfügung.

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2

Regional 12. März 2022

Cohen t r i ff t Aznavour

Hommage an zwei Musik-Legenden

BREMERHAVEN re ∙ Eine

Hommage an zwei großartige

Interpreten, Komponisten

und Texter bietet

der „Pferdestall“ in der

Gartenstraße 5-7 am Mittwoch,

16. März, um 20 Uhr:

Denis Fischer und Pierre De

La Roche (Foto: Bergmann)

feiern die Musik als Lebenselexier

und ziehen mit beiläufiger

Eleganz und atemberaubender

Souveränität

ganz tief den Hut vor zwei

großen Meistern.

BREMERHAVEN re ∙ Nach

ihrem erfolgreichen Comedyprogramm

„Innen

20, außen ranzig“ wäre der

logische Titel für die neue

Show „Innen kauzig, außen

plauzig“ gewesen. Doch Fischer

& Jung (Foto: Hehn)

sind entrückt. Und so kommen

sie am Sonntag, 13.

März, um 19 Uhr mit „Zwei

Doofe, keine Gedanke!“ ins

Theater im Fischereihafen.

Die Krise hat die beiden

Komiker verändert. Und so

müssen sie sich in diesem

Programm mit Wortwitz

und Situationskomik auf die

Suche nach Lösungen für

Probleme begeben, die es

gar nicht gibt. Altersgerecht

und mutig stellen sie sich

den wichtigen Fragen des

Lebens: Wann geht endlich

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Warum ist Tik Tok kein

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Leonard Cohen und Charles

Aznavour auf der Bühne

wieder lebendig werden.

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manche vergessene Chansons

des armenisch-französischen

Chansonnier und

die großen, universellen

Hits des Kanadischen Folksängers,

werden an diesem

Abend in deutscher, französischer

und englischer Sprache

mit großem Gespür für

Theatralik, vorgetragen.

Der französische Sänger

und Schauspieler Pierre

de la Roche, ist stimmlich

und im Habitus ein absoluter

Aznavour-Experte.

Denis Fischers Cohen Konzerte

werden vom Publikum

seit Jahren mit einem

wahren Freudentaumel

gefeiert. Nun haben sich

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Im Leben verheddern

Fischer & Jung gastieren im TiF

wir als Männerduo eine

Frauenquote?

Auf ihrer verzweifelten Suche

nach Antworten gehen

die Beiden sich zu allem

Überfluss dann noch gehörig

auf den Sack. Da lebt

man freier in Nordkorea,

als unter der ständigen Beobachtung

des Bühnenkollegen.

Streit und Zank geben

ihrem Leben aber Sinn

und Halt. Und es kommt die

Zeit, da werden sie sich viel

verzeihen müssen.

Doch in einem sind sie

sich einig: Lieber im Leben

verheddern, als Küken

schreddern.

Die Kasse öffnet um 18 Uhr.

Im TiF gilt die 2G-Regel.

für alle fÄlle

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Für alle Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

Das Team der „Hexe“: Die Geschäftsführer Felix Busch und Ralph Kaebe sowie Bootsmann Jonas Busch (v.l.) vom Startup „Offshore

Sailing Experience“ ...

Plambeck: „Ein Schiff muss schwimmen“

Nach erfolgreicher Wasserung wird jetzt die Crew zusammengestellt

Fortsetzung von Seite 1

Das Schiff stammt aus der

Feder des argentinischen

Yachtkonstrukteurs German

Freers. Sein Auftraggeber

war der griechische Reeder

George Coumantaros, der

unbedingt das Bermuda-Race

gewinnen wollte. Mit

seiner Yacht, der „Boomerang

I“, war dies aber nach

langen Jahren des Versuchs

nicht mehr möglich, war die

Technik doch nicht mehr

auf dem neuesten Stand. Ein

neues Schiff musste her, mit

der Vorgabe an Freers „eine

Yacht zu bauen, mit der das

Rennen zu gewinnen ist“.

Entstanden ist die „Boomerang

II“ - die heutige „Hexe“-,

das erste Boot in Vollkarbon,

so Kaebe. „Und natürlich hat

Coumantaros damit das Bermuda-Race

gewonnen.“

Doch 1995 „als Spielzeug für

einen Milliardär gebaut - da

versuch mal mit so einem

Schiff etwas in Deutschland

zu machen - ohne Plakette“.

Und das stellte das Team vor

eine große Herausforderung.

In Deutschland gibt es keine

Yacht über 24 Meter. Was

also tun, bei einem Schiff das

genau 33 Zentimeter länger

ist. Doch sie hatten Glück.

Ein Teil des Heck endes, geformt

eher wie eine Plattform

zählte nicht mehr mit

zum Rumpf und - nach vielen

weiteren Vorgaben, wie

dem Beschriften unzähliger

Teile und dem Schreiben

eines umfangreichen Handbuchs

- wurde die „Hexe“

CE-zertifiziert. „So musste

sie nicht als Fähre zugelassen

werden“, so Kaebe

schmunzelnd.

Als nächster Schritt nach der

erfolgreichen Wasserung,

steht jetzt erst einmal der

Aufbau einer Mannschaft

an, „die das Boot sicher segeln

kann“, so Kaebe. Einem

Aufruf folgend haben sie

schon viele Anfragen aus

ganz Deutschland bekommen,

„auch von namhaften

Seglern“, so Kaebe. Braucht

es für eine Regatta 22 Mann

an Bord reichen für den

geplanten Betrieb fünf bis

sechs Leute, „die wissen

was sie tun“. „Ab Juni wollen

wir auch zahlende Gäste

mitnehmen. Etwa nach

Helgoland und zurück, aber

auch längere Touren. Ich

träume von den Lofoten. Im

Sommer wäre schön. Ohne

Nachtwache“.

Und wie ist das Gefühl von

Norbert Plambeck sein Boot

ziehen zu lassen. „Toll.“ Denn

ein Schiff in der Halle mache

keinen Sinn. „Ein Schiff muss

schwimmen.“ Er freut sich,

dass sich eine tolle Truppe

gefunden hat, die sich seiner

Yacht jetzt annimmt. „Und es

gibt jederzeit die Möglichkeit

mit zu segeln.“

Eine Bedingung hatte er allerdings:

Dass die „Hexe“

ihren Heimathafen im Alten

Fischereihafen behält. Ein

Ort, der ihm besonders am

Herzen liegt. „Dieser Hafen,

traditionell der Mittelpunkt

Cuxhavens und quasi ins

Stadtzentrum hineingebaut,

hat das Zeug, ein touristisches

Highlight zu werden,

wie es an keiner anderen

Stelle in Deutschland zu finden

ist“, ist er überzeugt.

... und Eigner Norbert Plambeck (m.) Fotos: tw

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ELBE WESER

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Die Wochenzeitung für die Region am Wochenende


12. März 2022 Regional

3d

„Konturen - Konstruktionen - Kontraste“

Graphische Arbeiten von Thomas Doege in der Otterndorfer Stadtscheune

OTTERNDORF re ∙ Unter

dem Titel „Konturen - Konstruktionen

- Kontraste“

wird am Sonntag, 13. März,

um 14 Uhr eine Ausstellung

mit Werken von Thomas

Doege eröffnet, die bis zum

10. April in der Städtischen

Galerie in der Stadtscheune

überwiegend großformatige

graphische Arbeiten präsentiert,

die in den letzten fünf

Jahren entstanden sind.

Die meisten Zeichnungen

sind mit weißem japanischen

Gelstift auf schwarzem

Ton- bzw. Plakatkarton

aufgetragen. Die so entstehenden,

stets wechselnden

Schwarz-Weiß-Kontraste

führen dabei nicht zu einem

Gegensatz, sondern bedingen

einander, das heißt die

weiße Linienführung hebt

das Schwarz hervor, während

der flächige, schwarze

Untergrund seinerseits die

weißen Linien und Konturen

zum Leuchten bringt.

Viele der Abbildungen ähneln

zudem ins Gegenteil

verkehrten Schattenrissen,

oder erinnern ansatzweise

an scharf konturierte

Schwarzweißfotografien.

Das Gel des Fineliners ermöglicht

dem Zeichner

durch seinen variablen Einsatz

besondere Freiheiten

in der Linienführung, was

auch zu einem Reichtum an

changierenden Zwischentönen

führt. Durch die unterschiedliche

Verwendung

des Zeichenuntergrundes

(wahlweise relativ nachgiebiger

Fotokarton oder körnigerer

Plakatkarton) lässt

sich zudem eine Vielfalt an

graphischen Möglichkeiten

umsetzen. So kann man den

Stift entweder ausfransend

tonig-weich führen oder

aber eher spitz-scharfkantig,

indem man eine Art

Schabtechnik anwendet.

Der hellste Weißton wird

mit einer neuen, also ungebrauchten

Gelmine erzielt.

Dann ist der Auftrag am

„frischesten“ und die Linie

kann sogar relativ breit auf

den Karton gesetzt werden.

Durch diesen „dickeren“

Auftrag erreicht man sogar

einen gewissen Grad an

Reliefierung. Ist die Mine

aber nahezu aufgebraucht,

so wird das Weiß schwächer

und die Linie muss des Öfteren

nachgeführt werden.

Will man jedoch einen eher

grau wirkenden Zwischenton

erreichen, so belässt

man es mit dem einmaligen

Aufsetzen des Stiftes unter

schwachem Druck.

Wird der Stift am Ende

CUXHAVEN re ∙ Viele

Frauen leiden unter Ängsten

und Depressionen, häufig

auch in Verbindung mit anderen

seelischen Problemen.

Die Ursachen für Depressionen

sind vielfältig: angefangen

von der „dunklen

Jahreszeit“, über schwierige

Familienverhältnisse (etwa

in der Kindheit), traumatische

Erfahrung, Trennung

vom Partner / von der Partnerin,

Verlust von Angehörigen

bis hin zu sozialer Isolierung

nach dem Auszug

der Kinder, nach Jobverlust

oder mit Eintritt ins Rentenalter.

Frauen sind deutlich

häufiger betroffen als Männer

(RKI: 10,8 Prozent der

Frauen im Jahr 2019). Mit

der ersten depressiven Episode

steigt das Risiko für

weitere Episoden.

Ängste sind ebenfalls weit

verbreitet. Die Deutsche

Gesellschaft für Psychiatrie

und Psychotherapie, Psychosomatik

und Nervenheilkunde

(DGPPN) geht

2017 von etwa 15 Prozent

der erwachsenen Bevölkerung

aus, auch hier sind

Frauen häufiger betroffen

als Männer. Zu den klassischen

Ängsten zählen

die sogenannte Generalisierte

Angststörung, Agoraphobie,

soziale Phobie,

spezifische Phobien (zum

Beispiel Fahrangst oder der

„Klassiker“: die Spinne an

der Badezimmerdecke) sowie

isolierte oder kombinierte

Panikstörungen.

Ängste und Depressionen

hängen oft auch mit anderen

seelischen Problemen

wie zum Beispiel Abhängigkeitserkrankungen,

Zwängen und sogenannten

Persönlichkeitsstörungen

zusammen oder entstehen

reaktiv zu diesen. Letztere

sind meist Nähe- und Beziehungsstörungen,

die wegen

Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen

Bereich

oft zu Konflikten sowie Unverständnis

von Nicht-Betroffenen

und in die Isolation

führen - damit sind

Depressionen vorprogrammiert.

Hier lohnt es sich, in

einer besonders geschützten

Selbsthilfegruppe einen anderen

Blick auf die Depression

zu werfen und dabei

die andere/n Problematik/

en mit einzubeziehen.

Um auch bei zusätzlichen

seelischen Problemen helfen

zu können, wurde das bestehende

Angebot erweitert.

Daher gibt es für Frauen mit

Ängsten und Depressionen

nun die folgenden Gruppen:

Donnerstagsgruppe

Wann: Jeden 1. und 3. Donnerstag

im Monat, 19 bis 21

Uhr. Wo: Der Paritätische,

Kirchenpauerstraße 1. Für

Freie Plätze und neue Angebote

Selbsthilfe für Frauen mit Ängsten und Depressionen


Foto: Ulrike Mai

wen: Frauen mit leichten bis

mittelschweren Ängsten,

Depressionen sowie psychosomatischen

Beschwerden.

Mittwochsgruppe

Wann: Jeden 2. und 4. Mittwoch

im Monat, 19 bis

21 Uhr. Wo: Café Vielfalt

(rechts neben dem Paritätischen),

Kirchenpauerstraße

1. Für wen: Frauen

mit Ängsten und Depressionen

und begleitenden

Problemen wie Zwängen,

Abhängigkeitserkrankungen

oder sogenannten

Persönlichkeitsstörungen.

Freizeitgruppe

Wann: nach Absprache am

2. und 4. Donnerstag im

Monat. Wo: nach Absprache.

Für wen: Teilnehmerinnen

der anderen beiden Gruppen,

die Interesse an Freizeitaktivitäten

mit anderen

Frauen haben (Spaziergänge,

Kino, Essen gehen).

Vor der Teilnahme an den

Gruppen findet ein telefonisches

Vorgespräch statt.

Ansprechpartnerin ist Kathrin

Motzkus unter (04721)

31 08 097 (17 bis 19.30 Uhr).

nicht mehr durch ausreichend

nachfließendes Gel

unterstützt, so kratzt die Feder

auf dem Zeichenuntergrund,

raut ihn an, graviert

sich ein.

Thomas Doege setzt die

künstlerischen Ambitionen

der Familie in dritter Generation

fort. Der gebürtige

Goslarer hat über mehrere

Jahrzehnte an der Realschule

Lamstedt unter anderem

Kunstunterricht erteilt, sich

nach seiner Pensionierung

ein eigenes Atelier eingerichtet

und war anschließend

bereits an mehreren

Ausstellungen im regionalen

Bereich beteiligt.

Schwerpunkte seines künstlerischen

Wirkens sind - neben

den graphischen Arbeiten

- die Acrylmalerei

sowie die Gestaltung von

Collagen.

In seinen Bildern thematisiert

Doege immer wieder

zerbrechliche, flüchtige,

amorphe (form- und gestaltlose)

Gebilde und Abläufe,

die sich im Übergang

befinden, in verschiedenen

Stadien der Umwandlung.

Organische Formen zeigen

ihre Vergänglichkeit und

Endlichkeit an: Sie altern,

werden porös, verwittern,

erodieren, zerfallen, lösen

sich auf.

Das Verwandelte wird also

morbide, wenn es das Morbide

nicht ohnehin schon

in sich trug. In allen seinen

Nuancen aber verweist das

Morbide auf eine eigene

Ästhetik.

Die Objekte und Figuren

werden nach abgeschlossener

Transformation oft

zu bedrohlichen Bildern

der Nacht, zeigen Irreales,

Albträume und Phantasien,

Zwischenwelten.

Einem Großteil der Arbeiten

merkt man letztlich an, dass

sie unter den belastenden

Eindrücken der Pandemie

entstanden sind. Der unfreiwillige

Rückzug ins Private

brachte demzufolge Arbeiten

von hoher meditativer

Wirkung hervor.

In seiner Formensprache

bedient sich Doege geometrischer

Muster und Ansätze,

die wiederkehrend sich verändern.

Mit leichtem Strich

schafft er Strukturen, die

abstrakten Gebilden gleichen,

stilisierten, irrealen

Abbildungen der Natur, die

ihn frei von jeglicher Reglementierung

machen.

So schafft er Raster, amorphe

Gewebe, instabile Gerüste,

Reihungen, Streuungen,

Häufungen und

Verdichtungen.

Mit präziser Linienführung

gelingen dann reduzierte

Formen und Figuren,

Anrisse, Schraffuren, Stufungen

und Punktierungen.

Daneben sorgt der selten

angewandte flächigere Auftrag

für überraschende Effekte

in der Darstellung.

Mitunter bezieht Doege

verschiedenfarbige Fineliner

oder gar Farbmarker

in seine Arbeiten mit ein,

um seine jeweiligen Intentionen

noch wirksamer zu

unterstreichen.

Einen gelungenen Umkehreffekt

erreicht Doege auch,

wenn er seine Zeichnungen

zuweilen mit schwarzem

Finelinerstrich auf weißem

oder grauem Karton ausführt.

Umgehend ist dann

aus einem Positiv ein Negativ

geworden.

Gelegentlich sind in die

Werke auch Fotos oder Fotoausschnitte

collagenhaft

eingearbeitet. Sie nehmen

den jeweiligen individuellen

graphischen Duktus auf

und verschmelzen mit ihm.

Dem Gesamtbild selber verschaffen

sie dann in der Regel

etwas Surreales.

Bei den vorliegenden Arbeiten

handelt es sich jeweils

um Unikate.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Zutritt mit 3G-Regel

(geimpft, genesen oder getestet)

und dem Tragen einer

FFP2-Maske. Die Ausstellung

ist donnerstags bis

sonntags von 14 bis 17 Uhr

geöffnet.

Linedance für

Ukrainehilfe

CUXHAVEN re ∙ Am

Dienstag, 15. März, präsentieren

die Country-Linedancer-Cuxhaven

ab 17

Uhr einige Tänze aus ihrem

Repertoire am Schleusenpriel

in Höhe des Gaffelschoners

„Hermine“.

Während der Vorführung

werden die Besucher um

Geldspenden gebeten, die

dann zu 100 Prozent für

die vom Krieg stark betroffene

Bevölkerung der

Ukraine zur Verfügung gestellt

wird. Ziel ist es einen

Hilfskonvoi mit ausgewählten

Gütern zusammen zu

stellen. Die Durchführung

des Konvois übernimmt die

Hilfsorganisation

Table Deutschland.

Round

Diebstahl eines

Rucksacks

CUXHAVEN re ∙ Am

Montagnachmittag entwendete

ein bisher unbekannter

Täter den Rucksack inklusive

der darin befindlichen

Geldbörse eines 53-jährigen

Cuxhaveners

aus einem

unverschlossenen

Firmenfahrzeug,

das in der

Strandstraße abgestellt war.

Zeugen werden gebeten

sich bei der Polizei Cuxhaven

unter (04721) 57 30 zu

melden. Die Polizei rät jegliche

Fahrzeuge beim Verlassen,

selbst bei einem kurzen

Zeitraum, abzuschließen

und nach Möglichkeit keine

Wertgegenstände im Fahrzeug

zu lassen.


4

Regional 12. März 2022

Zutaten

(für 4 Personen)

- 20 Cannelloni

- 2 kleine Möhren

- 1 Stück Knollensellerie

- 1 Stück Lauch

- 1 Zwiebel

- 200 g Grünkern

- 200 g Seidentofu

- 200 ml Soja Cuisine

- 2 Knoblauchzehen

- 1-2 TL mediterrane Kräuter

- einige Wirsingblätter

- 250 ml Gemüsebrühe (Instant)

- 2 EL Rapsöl

- 1/2 Bund Petersilie

- Salz

- Pfeffer

Cannelloni nach Packungsaufschrift

„al dente“

zubereiten.

Inzwischen Möhren, Sellerie

und Lauch waschen

und putzen, den Lauch

in dünne Scheiben, Möhren

und Sellerie in kleine

Würfel schneiden.

Zwiebel schälen, ebenfalls

fein würfeln und in einer

BUCHTIPP

Ganz normale Familie

Liebe Literaturfreunde,

das Geflecht einer Familie

ist für Außenstehende kaum

nachvollziehbar. Schwierigkeiten,

hervorgerufen durch

missverständliches Handeln

eigener Befindlichkeiten,

wirken

wie eine Explosion,

mit Auswirkungen

bis weit

in die Zukunft.

Die „Gemeinsame

Sache“, das

Familienporträt

der Familie Garrett,

beginnt Ende

der Fünfziger und reicht bis

in die heutige pandemische

Zeit. Mercy blieb hartnäckig

mit ihrer Forderung, endlich

einmal in den Urlaub zu fahren!

Lange genug waren Familie

(drei Kinder) und die

Firma alltagsbestimmend.

Widerwillig gibt Robin sein

Einverständnis: Eine Woche

am See. Lily, sie hat gerade

Jungens entdeckt und

Alice, sie meint ausreichende

Gründe gegen die einwöchige

Ferienwoche anführen

zu können, dokumentieren

ihre Abneigung gegen einen

fremden Aufenthaltsort. Nur

dem siebenjährigen David

wird es zeitweilig gelingen,

Cannelloni mit Knoblauch-Sojasauce

Mit Soja-Produkten Fleisch ersetzen

Pfanne in Rapsöl (ideal für

hohe Temperaturen) goldgelb

anbraten. Petersilie

unter fließendem Wasser

kurz waschen, Stiele entfernen

und klein hacken.

Grünkern in der Gemüsebrühe

aufkochen und 20

Minuten bei schwacher

Hitze ziehen lassen, das

Gemüse zugeben und

dem fremden Umfeld positive

Seiten abzugewinnen.

Genau beobachtend beschreibt

die amerikanische

Autorin (sie feiert im März

ihren 80. Geburtstag) das beginnende

Auseinanderfallen

der Familie. Erste

Risse zeigen sich

z. B. bei der Aussage,

dass Mercy

noch nie gerne gekocht

hat. Diese

Tatsache wird bis

zu ihrem Lebensende

problematische

Situationen

auslösen. Unfassbar,

welche Anstrengungen

unternommen werden, um

als „normale Familie“ zu gelten.

Humorvoll erzählt Anne

Tyler skurrile Szenen. Unverständnis,

Zorn und Neid verknüpft

mit verständnisvoller,

generationsübergreifend,

familiärer Zuneigung geben

dem Roman ein besonderes

Flair. Die wechselnden Perspektiven

der acht Kapitel

halten die Spannung bis zum

erlösenden Ende…

Anne Tyler, Eine gemeinsame

Sache, Kein und

Aber, ISBN 9783036958750,

€ 26,-, 352 S.

Vorgestellt von Marianne Haring

buchbar_logo_4c_neu.indd 1 23.09.14 12:21

nochmals 10 Minuten köcheln

lassen, bis die ganze

Brühe aufgenommen

ist. Mit Pfeffer, Salz und

Knoblauch abschmecken.

Die Cannelloni mit der

Grünkernmasse füllen und

in eine gefettete Form legen.

Im vorgeheizten Backofen

bei 200 °C 10 Minuten

backen.

OTTERNDORF re ∙ Der

Neubau der Hadelner Kanalschleuse

machte sich in

den zurückliegenden dreieinhalb

Jahren immer wieder

auch auf den Straßen

rund um Otterndorf bemerkbar

- in der vergangenen

Woche rollten nun die

letzten Schwertransporte

Richtung Baustelle. In insgesamt

drei Nächten wurden

die je 31 Tonnen schweren

Portalquerriegel samt

Antriebstechnik von der

Fertigungshalle in Brake

nach Otterndorf gebracht

und eingebaut.

Die Bauteile bilden den Abschluss

der drei „Häupter“

der neuen Schleuse: Jene

weithin sichtbar in den Himmel

aufragenden Elemente

der Anlage, die für das Heben

und Senken der drei Schleusentore

zuständig sind. Die

Querriegel wurden nach dem

Transport mit einem mobilen

Kran auf die Portalstiele

aufgesetzt. „Am Außen- und

Mittelhaupt konnten die Portalriegel

bereits weitgehend

fertig verschweißt werden.

Die Schweißarbeiten am

Binnenhaupt werden wir in

dieser Woche durchführen“,

erläutert Andreas Kosch, für

Inzwischen den Seidentofu

mit dem veganen

„Sahneersatz“ pürieren.

Die Knoblauchzehen abziehen,

durch die Presse

drücken und mit den Kräutern

unter die Sojasauce

rühren. Mit Salz und Pfeffer

pikant würzen.

Anschließend die Sojasauce

über die Cannelloni

geben und nochmals einige

Minuten über backen.

Wirsingblätter putzen und

waschen und in etwas Gemüsebrühe

2-3 Minuten

kochen.

Heraus nehmen, abtropfen

lassen und auf vier Teller

verteilen. Die Cannelloni

darauf servieren.

Pro Person: 534 kcal

(2235 kJ), 18,1 g Eiweiß, 17,1 g

Fett, 76,5 g Kohlenhydrate

Fotohinweis: Wirths PR

Redaktion/Foto:

PublicRelation Wirths

das Bauprojekt zuständiger

Ingenieur des Niedersächsischen

Landesbetriebs für

Traumwetter! Und das

schon seit einigen Tagen. Da

macht mir die Bewegung

mit dem Fahrrad noch einmal

so viel Spaß. Wer mich

allerdings kennt, weiß, dass

natürlich kaum ein Wetter

mich vorm

Radfahren

abhält.

Es ist herrlich

zu jeder Tageszeit.

Morgens

um sechs/halb

sieben, dem

Sonnenaufgang

entgegen

zu fahren, wie

KLARTEXT

Der Strichweg ist zu voll!

der glutrote

Ball langsam

aus den

nächtlichen Nebelschwaden

aufsteigt, ist durch nichts

zu ersetzen. Da sind die

Gedanken frei, Ohren und

Augen erfreuen sich am

Zwitschern unserer gefiederten

Freunde und weiteren

Tieren.

Zwei Stunden später sieht

das schon anders aus. Seit

die Spritpreise die zwei

Euro überstiegen haben,

sind tatsächlich mehr Menschen

auf den Sattel gestiegen.

Da wird es richtig voll,

zumal wo die Radwege

fehlen.

Was ich dieser Tage beim

Radeln auf dem Strichweg

in Cuxhaven erlebt habe,

und eigentlich täglich erlebe,

ist richtig gefährlich.

Wie soll das bloß in den

Wasserwirtschaft, Küstenund

Naturschutz (NLWKN)

in Stade.

Anfang dieser Woche wurden

zudem die insgesamt

sechs Laschenketten geliefert

- zwei für jedes Hubtor.

Sie ermöglichen später das

Heben und Senken. „Die

Laschenketten kann man

sich wie eine überdimensionale

Fahrradkette vorstellen“,

so Projektleiter

Andreas Kosch. Jedes Kettenpaar

muss das Gewicht

der Hubtore von bis zu 50

Tonnen heben können.

Bevor der eigentliche

Schleusenbetrieb beginnen

kann, müssen in den kommenden

Wochen nun zahlreiche

Funktionsprüfungen

der Schleusenanlage durchgeführt

werden - zunächst

im trockenen, später auch

Sommermonaten werden,

wenn noch viele zusätzliche

Urlauber mit dem Zweirad,

zu Fuß oder mit dem Auto

unterwegs sind.

Ein Auto nach dem andern

wälzt sich durch die enge

te einen Weg

30 haben die

tofahrer wohl

Straße, die

teilweise nur

auf einer Sei-

für Fußgänger

und überhaupt

keinen

Radweg hat.

Von Tempo

meisten Au-

auch noch

nichts gehört.

Gefährliche Überholmanöver

sind an der Tagesordnung.

Für die Anwohner

ist dieser Autoverkehr eine

echte Zumutung.

Liebe Stadtväter - ihr müsst

unbedingt Abhilfe schaffen,

ehe noch ein schlimmer

Unfall geschieht. Gebt bitte

den Fahrrädern Vorfahrt

und erklärt den Strichweg

für Pkws zur Einbahnstraße

mit Ausnahmen für Busse

und Baufahrzeuge. Letztere

werden noch für genug Verkehrsaufkommen

sorgen,

sind aber nach etlichen Abrissen

und geplanten Bauten

sicher nicht wegzudenken.

Abhilfe wünscht sich wirklich

nicht nur

Joachim Tonn

Letzte Schwertransporte sind vollzogen

Kanalschleuse: Portalquerriegel komplettieren die drei Schleusenhäupter

Die drei blauen Portalrahmen sind neben dem neuen Betriebsgebäude die weithin sichtbaren Elemente

der neuen Schleuse

Foto:: NLWKN

im gefluteten Zustand. Anschließend

erfolgt der abschließende

Probebetrieb.

„Erst wenn dieser erfolgreich

abgeschlossen wurde,

darf die Schleuse für den öffentlichen

Schiffsverkehr in

Betrieb genommen werden“,

betont Andreas Kosch.

Parallel zu den Arbeiten an

der neuen Anlage müssen

die Binnenhauptpfeiler der

alten Schleuse, die aus vollständig

mit Beton verfüllten

Spundwandkästen bestehen,

aufwendig und größtenteils

unter Wasser abgebrochen

werden. Im Anschluss daran

werden die neuen Flügelwände

der Schleuseneinfahrt

im Kanal hergestellt.

Im Juni 2022 soll die Inbetriebnahme

der neuen

Hadelner Kanalschleuse

erfolgen. Bei der Anlage,

die auch den Küstenschutz

im Hadelner Land verbessern

soll, handelt es sich um

das derzeit größte Küstenschutzprojekt

des Landes

Niedersachsen.


12. März 2022 Regional

5

Umfrage zu

Projetkideen

DROCHTERSEN re ∙ Über

40 Projektideen sind in den

zwei Online-Bürgerwerkstätten

im Januar für die

Fortschreibung des regionalen

Entwicklungskonzepts

der LEADER-Region

Kehdingen-Oste entwickelt

worden. Das Team der beteiligten

Planungsbüros

hat diese Ideen nun in verkürzter

Form den einzelnen

Themenfeldern zugeordnet

und online gestellt. Die

Bürger der Region können

ab sofort diese Ideen online

bewerten. Der Link https://

www.q-set.de/q-set.ph-

p?sCode=VYEMYWPM-

RFDF ist bis zum 20. März

freigeschaltet.

Zeugenaufruf

nach Bränden

CUXHAVEN re ∙ Am Sonntag-

und Montagabend kam

es in der Wernerstraße in

Cuxhaven zu zwei Bränden.

Am Sonntagabend

brannte es gegen 20.55 Uhr

in einem Kellerraum. Am

Montagabend kam es gegen

22.50 Uhr zu einem Brand

eines Containers in einem

Abstellraum. Bei beiden

Bränden wurden glücklicherweise

keine Personen

verletzt. Nach den polizeilichen

Ermittlungen kann

eine Brandstiftung nicht

ausgeschlossen werden.

Zeugen werden gebeten

sich bei der Polizei Cuxhaven

unter (04721) 57 30 zu

melden.

Neu gegründet und offen für alle

Freundeskreis des Paula Modersohn-Becker Museums

BREMEEN re ∙ Endlich ist

es geschafft - das Paula Modersohn-Becker

Museum

hat seinen eigenen Freundeskreis.

Ein wichtiger

Schritt für das weltweit

erste Museum für eine Malerin.

Denn die Nachfrage

hierfür war immer da. „In

Bremen, aber auch über die

Grenzen der Stadt hinaus,

gibt es so viele Menschen,

die den großen Stellenwert

dieses Museums für die

Kulturlandschaft erkennen

und ihre Verbundenheit

zum Museum mit einer Mitgliedschaft

im Freundeskreis

zeigen wollten“, sagt

Museumsdirektor Dr. Frank

Schmidt. Die strukturellen

Voraussetzungen wurden

in den vergangenen Jahren

geschaffen, sodass ab sofort

der Freundeskreis offen für

neue Mitglieder ist.

Vorsitzende des Freundeskreises

ist Britta Anna Grashoff,

die in Bremen bestens

vernetzt ist. Vor allem ihr

Engagement für die soziale

und rechtliche Gleichstellung

von Frauen und Mädchen

in der international

agierenden Organisation

„Zonta“ motivierte sie, Teil

des neu gegründeten Freundeskreises

des Paula Modersohn-Becker

Museums e.V.

zu werden. „Das Paula Modersohn-Becker

Museum

ist mehr als nur ein Kunstmuseum.

Es ist einzigartig,

auf mehreren Ebenen:

architektonisch, historisch,

Der Abschieds-Tratsch

Heidi Mahler in Ohnsorg-Paraderolle

Erleuchtete Fassade und Terrasse des Paula Modersohn-Becker

Museums

Foto: freiraumfotografie

kunstgeschichtlich und

auch gesellschaftlich. Paula

Modersohn-Becker und ihre

Kunst sind ein Zeichen dafür,

dass man als Einzelperson

durchaus große Dinge

verändern kann. Das Museum

leistet eine so wichtige

Arbeit in der Vermittlung

ihrer Errungenschaften.“

Laut Britta Anna Grashoff

soll der Freundeskreis ein

Ort für Begegnungen werden.

„Ich freue mich über

jede Person, die ich auf den

Treffen als neues Gesicht

willkommen heißen darf.“

Dass der Freundeskreis

rasch wächst, das hofft

auch die Geschäftsführerin

der Museen Böttcherstraße

Stiftungs-GmbH Susanne

Gerlach, denn: „Jedes

Mitglied im Freundeskreis

bestätigt unsere Arbeit für

die Künstlerin und ihr einzigartiges

Ausstellungshaus

in Bremen.“ Und das Museum

in Person von Dr. Frank

Schmidt verspricht: „Es

lohnt sich, dem Freundeskreis

beizutreten. Wir haben

über den freien Eintritt

hinaus viele Ideen, wie wir

unseren „Freunden“ zeigen

können, wie wichtig sie

uns sind. Wir scharren fast

schon mit den Füßen.“

Eine Einzelmitgliedschaft

kostet pro Kalenderjahr 60

Euro, Partnermitgliedschaften

80 Euro und Firmen

können ab 600 Euro Mitglied

werden. Studierende

und Auszubildende zahlen

unter Vorlage eines Nachweises

nur 20 Euro.

Die Informationen zu einer

Mitgliedschaft genauso wie

der Mitgliedsantrag sind ab

sofort online unter www.

museen-boettcherstrasse.

de/freundeskreis-pmbm

verfügbar oder per Mail an

freundeskreis@museen-boettcherstrasse.de

erfragbar.

Erfüllendes Ehrenamt

CUXHAVEN re ∙ Die Hospizgruppe

Cuxland als ambulanter

Hospiz- und Palliativberatungsdienst

der

Diakonie Cuxland bildet in

diesem Jahr intern in einem

eigenem Vorbereitungskurs

wie auch über externe Veranstalter

wieder vielfältig

zu ehrenamtlichen Hospizmitarbeitenden

aus. Der

gesetzlich vorgeschriebene

Vorbereitungskurs bietet

die Möglichkeit, in einem

sinnreichen und erfüllenden

Ehrenamt Mitmenschen in

der letzten Lebensphase im

häuslichen Bereich, Krankenhaus

oder Pflegeheim zu

begleiten, ihren Angehörigen

zur Seite zu stehen, da zu

sein, Zeit zu schenken und

diese mit zu gestalten. Die

Hospizgruppe Cuxland begleitet

in der Stadt Cuxhaven

sowie im Landkreis Cuxhaven

bis Schiffdorf sowie

der Wurster Nordseeküste

bis Geestland. Für Teilnehmende,

die an einer anschließenden

aktiven Tätigkeit im

Hospizdienst interessiert

sind, ist der Vorbereitungskurs

kostenlos. Die Hospizgruppe

Cuxland bietet dazu

eine Informationsveranstaltung

am Donnerstag, 17.

März, im Ev. Gemeindehaus

von Schiffdorf-Spaden, Am

Westerfeld 18a, um 18.30 Uhr

an. Aufgrund der Situation

mit 3-G-Hygienekonzept

und Voranmeldung unter

(04721) 51 092 55.

www.hospizgruppe-cuxland.de

STADE re ∙ Spritzig, witzig

und turbulent: „Tratsch op

de Trepp“ - der erfolgreichste

Ohnsorg-Klassiker aller

Zeiten kommt am Dienstag,

15. März, um 19.45 Uhr ins

Stadeum. Heidi Mahler ist

dann zum letzten Mal in

ihrer Paraderolle der Meta

Boldt zu erleben.

Bereits ihre Mutter Heidi

Kabel glänzte als tratschende

Nachbarin Frau

Boldt. Und auch Heidi Mahler

brilliert seit etlichen Jahren

als Hausdrachen, der

durch Tratsch, Lügen und

üble Nachrede die Hausbewohner

tyrannisiert. Ihr

Lieblingsort ist das Treppenhaus,

wo sie an Türen

horcht und spioniert, um

das Erlauschte dann sofort

„ganz im Vertrauen“ an die

Nächstbeste auszuplaudern.

Daher entgeht ihr natürlich

nicht, dass die gutmütige

Frau Knoop ihr leeres Zimmer

an die junge Heike untervermietet.

Ein Skandal

- das ist schließlich strengstens

verboten. Beim pensionierten

Steuerinspektor

Brummer und dem Hauswirt

findet sie zunächst empörte

Gleichgesinnte, doch

die junge Untermieterin

verdreht den Herren gehörig

den Kopf, so dass sich

das Blatt bald wendet. Allerdings

hat Heike wiederum

nicht mit dem charmanten

Neffen von Herrn Brummer

gerechnet …

Karten für den Ohnsorg-Klassiker

sind telefonisch

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91 40 sowie im Internet

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Foto: Kollenrott

Cuxhaven

Große Hardewiek 16–17

kaufhaus-stolz.com


6

Interview 12. März 2022

„Bundeswehr ist kontinuierlich über 25 Jahre kaputtgespart worden“

Wehrexpertin Strack-Zimmermann rechnet mit Mehrheit der Koalition für Erhöhung der Verteidigungsausgaben

BERLIN ∙ Die FDP-Wehrexpertin

und Vorsitzende

des Verteidigungsausschusses,

Marie-Agnes

Strack-Zimmermann, rechnet

mit einer Mehrheit in

der Ampelkoalition für

die von der Bundesregierung

geplante Erhöhung

der Verteidigungsausgaben

auf mindestens zwei

Prozent des Bruttoinlandproduktes

und die Bildung

eines Sondervermögens

Bundeswehr in Höhe von

100 Milliarden Euro. „Die

Ampelfraktionen werden

diesem Vorschlag folgen“,

sagte sie in einem Interview

in der Wochenzeitung

„Das Parlament“ in dieser

Woche. Die Erhöhung der

Verteidigungsausgaben

sei „ein sehr mutiger, aber

auch international sehr

wichtiger Schritt“, betonte

Strack-Zimmermann. „Alle

Bedenkenträger sollen jetzt

bitte schweigen.“ Die Bundeswehr

sei kontinuierlich

über 25 Jahre „kaputtgespart“

worden. Zudem forderte

sie Veränderungen im

Beschaffungswesen und

ein Ende der „Verantwortungsdiffusion“

im Verteidigungsministerium.

Die

Parlamentarierin sprach

sich dafür aus, bei der Beschaffung

verstärkt auf

marktverfügbare Ausrüstung

zurückzugreifen. Der

Artikel 346 des Vertrages

über die Arbeitsweise der

EU erlaube Ausnahmemöglichkeiten

bei der militärischen

Beschaffung

und könne deutlich mehr

Tempo in die Beschaffung

bringen.

Das Interview im Wortlaut:

Frau Strack-Zimmermann,

der Inspekteur ?

des Heeres, Generalleutnant

Alfons Mais, hat der

Bundeswehr bescheinigt,

sie stehe „blank“ dar. Und

er forderte, den Afghanistaneinsatz

„strukturell und

materiell“ hinter sich zu

lassen. Ansonsten könne

die Bundeswehr ihre Bündnisverpflichtungen

nicht

erfolgreich umsetzen. Sind

Landes- und Bündnisverteidigung

zukünftig mit Auslandseinsätzen

nicht mehr

vereinbar?

Strack-Zimmermann: Ich

schätze die Offenheit des

Generals. Auch wenn für

manche der Zeitpunkt erstaunlich

war, angesichts der

Lage kam sie im richtigen

Moment. Er hat übrigens

zum Ausdruck gebracht,

was sowieso jeder weiß. Der

Landes- und Bündnisverteidigung

kommt nicht erst

jetzt, angesichts des Krieges

in der Ukraine, eine größere

Bedeutung zu. Bereits im

Weißbuch von 2016 wurde

als unmittelbare Folge der

russischen Annexion der

Krim dieses explizit beschrieben.

Es ist bis heute

nur nicht entsprechend umgesetzt

worden. Weiterhin

sind wir ebenso herausgefordert

durch den internationalen

Terrorismus. Er destabilisiert

ganze Regionen,

was in Folge davon auch für

unsere Sicherheit von hoher

Relevanz ist. Deshalb werden

wir auch weiterhin gemeinsam

mit unseren Verbündeten

und den Vereinten

Nationen den Terror weltweit

bekämpfen müssen.

Auch eine Form der Landesund

Bündnisverteidigung.

Nun sollen die Verteidigungsausgaben

drastisch ?

erhöht werden. Neben

einem Sondervermögen von

100 Milliarden Euro soll der

Wehretat auf mindestens

zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes

steigen. Das

wäre mehr als 70 Milliarden

Euro jährlich. Wird das

Sondervermögen mit den

zwei Prozent verrechnet

oder kommt das wirklich

obendrauf?

Strack-Zimmermann:

Das Sondervermögen

wird einmalig gebildet, um

dringend benötigtes militärisches

Material zu beschaffen.

Es wird Jahre dauern,

bis das umgesetzt sein

wird. Der laufende Haushalt

wird losgelöst davon

an das Zwei-Prozent Ziel

angepasst, um die Aufgaben

in Zukunft zu meistern.

Ich bin dem Bundeskanzler,

unserem Finanzminister

Christian Lindner und der

Außenministerin Annalena

Baerbock sehr dankbar, dass

sie gemeinsam diesen sehr

mutigen, aber auch international

sehr wichtigen Schritt

einschlagen haben.

Der Applaus für die Erhöhung

der Verteidi-

?

gungsausgaben fiel bei der

Unionsfraktion deutlich

größer aus als etwa bei der

SPD oder den Grünen. Sind

Sie denn sicher, dass die

Ampelkoalition eine eigene

Mehrheit dafür bekommt?

Strack-Zimmermann:

Die Ampelfraktionen

werden diesem Vorschlag

folgen. Diese historische

Wende in der deutschen

Sicherheitspolitik wäre bei

einer schwarz-gelben Koalition

gesellschaftlich vermutlich

auf viel größeren

Widerstand gestoßen. Das

Momentum erinnert mich

an die Entscheidung der

rot-grünen Koalition 1998,

die Nato im Kosovo-Krieg

einzusetzen. Ich bin darüber

hinaus froh, dass wir

diese Maßnahmen gemeinsam

mit der Union auf den

Weg bringen werden. Es ist

jetzt nicht die Stunde des

politischen Klein-Kleins.

Putins brutaler Krieg gegen

die Ukraine hat nicht nur

die Menschen in den Ländern

der EU und der Nato

aufgeschreckt, sondern auch

bündnisneutrale Staaten

wie Finnland und Schweden

und viele andere weltweit.

Nach aktuellen Umfragen

unterstützen 78 Prozent

der Deutschen eine Erhöhung

der Verteidigungsausgaben.

Der großen Mehrheit

Die streitbare Politikerin ist seit langem Verfechterin einer besseren Ausstattung der Bundeswehr

Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist die Wehrexpertin der Liberalen

der Deutschen ist klar, dass

es nicht mehr reicht, wehrbereit

zu sein. Wir müssen

auch wehrfähig sein.

Die Liste der Beschaffungswünsche

ist lang. ?

Reicht der versprochene

Geldsegen für die Bundeswehr

überhaupt?

Strack-Zimmermann:

Nicht alles, was heute

beschafft wird, steht tags

drauf auf dem Kasernenhof.

Deshalb geht es darum, Material

zu beschaffen, welches

unsere Fähigkeiten sichert,

und das dringend benötigte

moderne Gerät einzukaufen,

auch um unseren Verpflichtungen

im Rahmen

der Nato nachzukommen.

Der Artikel 346 des Vertrages

über die Arbeitsweise

der EU erlaubt Ausnahmemöglichkeiten

bei der

militärischen Beschaffung

und könnte deutlich mehr

Tempo in die Beschaffung

bringen. Und aufgrund des

erhöhten Budgets sind Einkäufe

in den Folgejahren

möglich.

Bei kurzfristigen Einkäufen

im Ausland hat die ?

deutsche Rüstungsindustrie

aber das Nachsehen.

Entpuppt sich der Sparkurs

der Vergangenheit somit als

Milchmädchenrechnung

für Deutschland?

Es

Strack-Zimmermann:

geht nicht darum, dass

die Rüstungsindustrie hier

oder in anderen Ländern

jetzt glänzende Augen bekommt.

Sie muss auch in

der Lage sein, kurzfristig

zu liefern. Es geht darum,

die Bundeswehr best- und

schnellstmöglich auszurüsten,

übrigens auch und besonders

um die persönliche

Ausrüstung jeder Soldatin

und jedes Soldaten. Natürlich

werden wir weiterhin

mit den europäischen Partnern

Großprojekte weiterentwickeln,

unter anderem

beim Eurofighter und dessen

Fähigkeit der elektronischen

Kampfführung. Der

Bundeskanzler hat gerade

noch mal betont, dass beispielsweise

FCAS, das Future

Combat Air System, zusammen

mit Frankreich und

Spanien gemeinsam weiter

entwickelt wird. Aber neben

diesen großen langfristigen

Entwicklungen müssen

auch kurzfristige Beschaffungen

wo auch immer ermöglicht

werden.

Der CDU-Verteidigungsexperte

Roderich Kiese-

?

wetter hat eine Prioritätenliste

bei den Beschaffungen

eingefordert, damit das

Geld nicht mit der Gießkanne

verteilt wird. Was setzt

denn die Verteidigungspolitikerin

Strack-Zimmermann

ganz oben auf die

Prioritätenlisten?

Strack-Zimmermann:

Relevant ist nicht die

persönliche Wunschliste,

sondern folgt aus dem

Fähigkeitsprofil der Bundeswehr.

Davon leitet sich

alles ab, auch die Finanzbedarfsanalyse.

Grundlegende

Fähigkeiten zu besitzen,

ist die Voraussetzung auch

im internationalen Zusammenwirken.

Dazu gehören

auch dringend die Digitalisierung

landbasierter

Operationen, die Nachfolge

des Tornados, der Schwere

Transporthubschrauber und

die bodengebundene Luftverteidigung.

Wir haben

übrigens im Koalitionsvertrag

die Themen Tornado

und bewaffnete Drohnen

aufgeführt. Ich teile die

Auffassung von Herr Kiesewetter,

es geht darum, Geld

systematisch einzusetzen.

Gleichzeitig müssen dringend

das Beschaffungswesen

verändert werden und

die Verantwortungsdiffusion

im Verteidigungsministerium

ein Ende haben.

?

Auf den Reformbedarf im

Beschaffungswesen hat

auch Verteidigungsministerin

Christine Lambrecht

hingewiesen. Das haben

ihre Amtsvorgängerinnen

aber auch schon. Gebessert

hat sich offenbar nur wenig...

Strack-Zimmermann:

Sehr viele haben sich die

Fotos: FDP

Zähne daran ausgebissen.

Vermutlich fehlte aber auch

der ernsthafte Wille, etwas

verändern zu wollen. Ich

traue der Ministerin das zu.

Sie ist Juristin und hat gute

Nerven.

Aktuell schafft es die Bundeswehr

aber nach Anga-

?

ben der Wehrbeauftragten

Eva Högl nicht einmal, ihre

Soldaten im Baltikum mit

ausreichend Wärme- und

Nässeschutz auszurüsten.

Das sind Produkte, die man

in jedem Outdoor-Laden

kaufen kann.

Strack-Zimmermann:

Kann man alles auf dem

freien Markt kaufen. Es

muss nicht jedes Fleece bis

in die letzte Faser beschrieben

werden. Zudem sollte

man die Truppe fragen, was

erforderlich ist. Bei der Beschaffung

neuer Stiefel hat

die Bundeswehr ihre Soldaten

Probe laufen lassen,

welches Modell am besten

zu tragen ist. So wird im

wahrsten Sinne des Wortes

ein Schuh draus.

Wie lange wird es denn

? dauern, bis die Bundeswehr

ihren Auftrag wieder

vollumfänglich erfüllen

kann?

Strack-Zimmermann: Die

Bundeswehr wurde kontinuierlich

über 25 Jahre kaputt

gespart. Das lässt sich

nicht in fünf Jahren ausgleichen.

Ich kann Ihnen keine

konkrete Zeitangabe machen.

Aber wir müssen und

werden Tempo machen. Es

handelt sich hier um nicht

weniger als eine nationale

Kraftanstrengung. Alle Bedenkenträger

sollen jetzt

bitte schweigen. Wir brauchen

Tatkraft und Beweglichkeit:

In der Politik, im

Verteidigungsministerium,

in der Beschaffung und in

der Industrie.

Das Interview führte Alexander

Weinlein.

Marie-Agnes Strack-Zimmermann

(FDP)

ist Vorsitzende des

Verteidigungsausschusses.


12. März 2022 Regional

7

Von Phabiranon bis Wremb

Auf Spurensuche nach dem Ursprung des Ortsnamens Wremen

Gegen Ukraine-Krieg

Helgoländer bilden Menschenkette

WREMEN jt ∙ Wremen - ein

seltsamer Name. Denn in

der deutschen Sprache ist ein

„R“ unmittelbar hinter dem

„W“ eher selten. Oft wird der

Name Wremen, wenn man

ihn zum Beispiel am Telefon

ausspricht, für Bremen gehalten.

Die Hansestadt Bremen

ist war nicht so weit entfernt,

aber trotzdem ist die Wurster

Nordseeküste mit dem Nordseebad

Wremen ein ebenso

eigenständiger wie selbstbewusster

Ort, selbst wenn er

nicht zur Hanse gehört. Unser

Reporter hat sich auf die

Suche gemacht, woher dieser

eigentümliche Name Wremen

eigentlich stammen könnte.

Sehr geholfen hat ihm bei

seinen Nachforschungen

die stellvertretende Wremer

Ortsbürgermeisterin und

Ortsheimatpflegerin Renate

Grützner, die sich eingehend

mit der Wremer Chronik beschäftigt

hat und dabei auf

Originaldokumente gestoßen

ist, in denen man schon vor

Hunderten von Jahren versuchte,

den Namensursprung

zu deuten.

So sieht der als „hervorragendster

Forscher der Geschichte

der engeren Heimat

Land Wursten“ betitelte und

1866 in Misselwarden geborene

Gustav von der Osten

den Ort Wremen als einen

Ortsnamen, der „als völlig

unerklärt“ angesehen werden

müsse.

„Man hat allerlei in dieses

Wort Wremen hineingeheimnissen

wollen, etwa als die

Wo der Name Wremen seinen Ursprung hat, weiß heute keiner

mehr genau

Foto: jt

veränderte Form des schon

bei dem alten Ptolämeus (+141

n. Chr. Geburt) genannten

Ortes an der unteren Weser

‚Phabiranon‘, das andere

auf Bremen gedeutet haben.

Dann wäre unser Ort uralt.“

„Aber solche Deutungen

sind doch nur sehr unsichere,

höchst zweifelhafte Annahmen.

Jellinghaus, ein bekannter

Ortsnamenforscher, führt

uns weiter, wenn er auf die

große Verwandtschaft von

‚wr‘ und ‚br‘ hinweist: Wremen/Bremen.

Man erlebt das

häufiger am Fahrkartenschalter

in der Praxis, wenn man

eine Fahrkarte nach Wremen

verlangt und der Beamte

schiebt eine solche nach Bremen

zu. ‚Brem‘ bedeutet nun

sumpfiges Ufer. Wremen würde

ähnliches bedeuten, weil

man sich auch hier schnell

nasse Füße holen kann.

Eine andere Bedeutung des

Ortsnamens gibt (nach Plettke,

Heimatkunde des Regierungsbezirks

Stade, 1909

Seite 432), der eben genannte

Jellinghaus, wenn er Wremen

ableitet vom altnordischen

‚vra‘, ‚vro‘ = Winkel, Ecke.“

Beide Deutungen würden auf

Wremen passen. Interessant

zu wissen, ist die Tatsache,

dass Wremen im Laufe der

Jahrhunderte unterschiedliche

Namen zukamen.

1312 zuerst vorkommend,

wurde Wremen auch Werme

(so 1319, 1331) und Worme

(1365) genannt. Die Form

Wreme (unter anderem auch

1427, 1595) hat sich bis in die

Mitte des 17. Jahrhunderts

gehalten, bis das Plattdeutsche

(und diese Form galt als

Platt), in den Akten und den

Beurkundungen vom Hochdeutschen

abgelöst wurde.

Noch 1624 in einem Orgelbauvertrag,

1634 in einer

Beschwerde der durch Einquartierung

belasteten Süderkirchenspiele

von Land

Wursten, in einem alten Einkünftebuch

der Kirchengemeinde

unter 1644 und 1651

(die „Bowerschaft Wreme“)

heißt es so: „Wreme“ auch

bisweilen „Wrehme“ 1648

und „Wreem“ 1624, auch 1610:

„Wreheme“, im Rechnungsbuch

der Lüdingworther

Juraten von 1595 bis 1614. Aber

dann in einer Akte, betreff den

Streit der Wremer Juraten mit

Vogt Hippstedt heißt es 1657

(wie heute noch): Wremen.

Und dabei bleibt es in weiteren

Akten von 1670/1681/1682

und so weiter. Bisweilen noch

etwas zurechtfrisiert wirkt

„Wremb“, bisweilen, so im

18. Jahrhundert, besonders

bei dem großen Historiker

unserer Bremen-Verdener

Heimat, Pratje, wird ein

„Wremum“ daraus, um etwas

Gleichklang mit all den

anderen Wurster „ums“ zu

bekommen: Midlum, Dorum,

Mulsum, Northum, Sorthum,

Alsum, Imsum. Dieses

Wremum deutet Schröder

im Stader Archiv IX, 59 mit

Rand- oder Strandheim. Im

19. Jahrhundert aber schreibt

man wieder Wremen. Das

auslaufende „n“ ist nach

dem eingangs erwähnten

Gustav von der Osten, nicht

ursprünglich, sondern auch

bloß in Anlehnung an Namen

wie Dingen, Imbsen, Hülsen

u.s.w. entstanden.

Aber egal, wo der Name seinen

Ursprung hat - Wremen

bleibt einfach lebens- und

liebenswert.

HELGOLAND re ∙ Zu einer

Menschkette und Gedenkminute

gegen den Ukraine-

Krieg haben die Schüler der

James-Kruess-Schule Helgoland

aufgerufen. Knapp 300

Helgoländer, Insulaner und

Gäste sind dem Aufruf gefolgt

und bildeten am Donnerstag

ab 12 Uhr eine Menschenkette

am Falm mit Blickrichtung

Berlin, Festland.

„Etwa 20 Prozent der rund

1.500 Menschen auf Helgoland

haben heute ein

Zeichen gegen Krieg, für

Frieden unter besonderer

Berücksichtigung der aktuellen,

besorgniserregenden

Situation in der Ukraine

gesetzt“, so Schulleiter Marcus

Tandecki. Sie bildeten

auf dem Falm direkt an

Friedlicher Protest auf Helgoland

der Felskante eine etwa 200

Meter lange Menschenkette:

Vom Fahrstuhl bis zum

Berliner Bär am Beginn des

Klippenrandweges.

Nach etwa 30 Minuten löste

sich die Menschenkette wieder

auf.

„Alle auf Helgoland vertretenen

Nationen, und das

sind etwa 34, zeigen jeden

Tag, dass ein Zusammenleben

ohne Konflikte möglich

ist“, so Tourismusdirektor

Stephan Hauke. Die Kinder

und Jugendlichen der

James-Kruess-Schule hatten

selbstgebaute Ukraine-Flaggen

dabei, die Erwachsenen

trugen Schilder und

Transparente mit „No war“,

„Freedom for Ukrain“ und

„Wir wollen keinen Krieg“.

Foto: Privat

Für Frieden und

Solidarität.

Mitten in Europa herrscht Krieg.

Die humanitäre Lage in der Ukraine ist katastrophal. Hunderttausende

fliehen vor der Gewalt. Millionen Kinder, Frauen und

Männer bangen um ihr Leben und ihre Zukunft.

HELFEN SIE HELFEN!

Die Zeitungen in Deutschland unterstützen das Aktionsbündnis

Katastrophenhilfe, das den Menschen in der Ukraine und

den Nachbarländern schnelle Nothilfe leistet. Für den Einsatz

der Helferinnen und Helfer vor Ort bitten wir um Spenden.

Empfänger: Aktionsbündnis Katastrophenhilfe

Spendenkonto: Commerzbank

BIC: COBADEFFXXX

IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600

Stichwort: ZEITUNGEN HELFEN

Online-Spenden:

www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/zeitungen-helfen


8

Regional / Marktplatz 12. März 2022

Blutspende mit

Baguette

MITTELSTENAHE re ∙

Der DRK-Ortsverein Mittelstenahe

bietet am Dienstag,

15. März, seinen ersten

Blutspendetermin in diesem

Jahr an. In der „Olen

Dörpschool“ in Nordahn

kann man in der Zeit von 17

bis 20 Uhr seine Spende unter

den dann geltenden Hygieneregeln

abgeben. Zum

Termin bitte den Personalausweis

und den Blutspendeausweis

mitbringen. Für

alle Spender hält der Ortsverein

Mittelstenahe als

Dank ein Baguette bereit.

Neuwahlen und

Reisebericht

OSTEN mor ∙ Der Landfrauenverein

„An der Oste”

lädt am Dienstag, 22. März

um 19.30 Uhr in das Osteland-Festhaus

in Osten zur

Mitgliederversammlung

ein. Es stehen unter anderem

Neuwahlen an. Die

komplette Tagesordnung

wurde im Jahresprogramm

2022 veröffentlicht. Nach

den Regularien werden

Heinrich und Katharina von

Brook einen interessanten

Reisebericht in Wort und

Bild vorstellen. Es wird ein

Imbiss gereicht und dafür

ein Kostenbeitrag erhoben.

Es gelten für alle Teilnehmer

die aktuellen Coronaregeln.

Anmeldung nimmt

Iris Brand bis zum 16. März

unter Telefon (04771) 2505

entgegen.

Lottospiel bei

Stockfisch

MOORAUSMOOR re ∙ Der

Schützenverein Moorausmoor

lädt zu einem Lottonnachmittag

am Samstag,

26. März, um 15 Uhr in das

Gasthaus Stockfisch ein. Es

werden Fleisch- und Sachpreise

ausgespielt. Anmeldungen

werden unter Telefon

(04756) 85 10 85 und 8161

entgegen genommen. Die

dann geltenden Coronaregelungen

sind zu beachten.

Bischof Dr Heiner Wilmer ruft zur Unterstützung auf

Kollekte für Hilfsorganisationen

Kirchen sammeln für Menschen aus der Ukraine

KLEINANZEIGEN

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von 100-5.000 € für gut erhaltene

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Herausgeber und Verlag:

EWa Verlag GmbH

Grodener Chaussee 34,

27472 Cuxhaven

Tel.: 04721 / 7215-0,

Fax: 04721 / 7215-45

E-Mail: info@elbe-weser-kurier.de

Geschäftsführer:

Michael Fernandes Lomba

Ralf Drossner

Redaktionsleiter:

Andreas Oetjen

Medienmanager:

Manfred Schultz

Druck:

Druckzentrum Nordsee GmbH

Druckauflage Mittwoch 65.850

Druckauflage Wochenende 52.055

ELBE WESER kurier

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nördlichen Landkreis Cuxhaven,

wird an alle erreichbaren Haushalte

kostenlos verteilt.

Falls Sie unsere Zeitung nicht mehr

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eine E-Mail an

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zu senden oder einen Aufkleber mit

dem Hinweis „Bitte keine kostenlosesn

Zeitungen“ am Briefkasten anzubringen.

Mehr Informationen:

werbung-im-briefkasten.de

Es gilt die Preisliste Nr. 29 ab 1.11.2021.

Alle Rechte vorbehalten.

Nachdruck nur mit vorheriger

schriftlicher Einwilligung.

LANDKREIS re ∙ Evangelische

und katholische

Kirchen in Niedersachsen

bitten in den Gottesdiensten

am kommenden Sonntag

um Kollekten für die

Menschen, die wegen des

Krieges in der Ukraine auf

der Flucht sind. „Mit großer

Bestürzung und Trauer

verfolgen wir seit dem 24.

Februar die Nachrichten,

die uns aus der Ukraine erreichen.

Den Preis für diesen

Krieg zahlen so viele

Menschen. Nicht nur Frauen

und Kinder, Ältere und Bedürftige,

die jetzt unverschuldet

ihre Sicherheit und

ihr Zuhause verlieren“, sagt

Bischof Thomas Adomeit

(Oldenburg) als Ratsvorsitzender

der Konföderation

evangelischer Kirchen in

Niedersachsen. „Die Situation

in der Ukraine und der

Menschen auf der Flucht ist

dramatisch. In Gedanken

und im Gebet bin ich bei

den Menschen, die großem

Leid ausgesetzt sind. Gemeinsam

sollten wir alles

uns Mögliche tun, um die

ukrainischen Flüchtlinge

mit dem Lebensnotwendigen

schnell zu unterstützen“,

sagt Bischof Dr. Heiner

Wilmer vom Bistum

Hildesheim.

Die großen Hilfsorganisationen,

darunter auch die

der evangelischen und der

katholischen Kirche, helfen

den Menschen in den betroffenen

Regionen in der

Ukraine und den Nachbarländern

mithilfe lokaler

Partnerorganisationen seit

Beginn des Krieges. „Der

schnellste und aktuell sinnvollste

Weg, um zu helfen,

ist die finanzielle Unterstützung

für die professionelle

Arbeit der Hilfsorganisationen.

Deshalb haben wir

den Zweck unserer Kollekte

am kommenden Sonntag

geändert und empfehlen

unseren Gemeinden, mit

den Kollekten die Arbeit der

Hilfsorganisationen zu unterstützen“,

so die leitenden

Geistlichen weiter.

Kartenabend

in Ostendorf

OSTENDORF re ∙ Der

Schützenverein Ostendorf

lädt am Sonntag, 20. März,

um 19 Uhr zu einem Kartenabend

ein. Es werden

im Dorfgemeinschaftshaus

Skat, Doppelkopf und

Fuchsgang angeboten. Mit

e i n e m

E i n s a t z

von zehn

E u r o

w e r d e n

Fleischpreise,

darunter etliche

Schinken, ausgespielt. Anmeldungen

nimmt bis zum

16. März Wilfried Lütje unter

Telefon (04769) 260 entgegen.

Es gelten die aktuellen

Coronaregelungen.

Kirche mal

anders

LAMSTEDT re ∙ „Nachhaltigkeit“

- was ist uns

wichtig an diesem Thema?

Kaufen wir regional ein?

Wie ernähren wir uns? Wie

steht es mit der Landschaft

und wie mit der Landwirtschaft

um uns herum?

Diese Fragen stehen im

Mittelpunkt eines weiteren

„kirche-mal-anders“-Gottesdienstes

am Sonntag,

20. März, um 18 Uhr in der

Lamstedter Kirche. Landwirte

haben sich dabei

bereit erklärt, Frage und

Antwort zu stehen. Alle

Interessierten sind eingeladen.

Ob in diesem Gottesdienst

zur Musik der Band

gesungen werden kann,

hängt von der Anzahl der

Teilnehmenden ab.

Foto: BP

Die Diakonie Katastrophenhilfe

und Caritas International

haben bereits ein

Hilfsprogramm für die vom

Ukraine-Krieg betroffenen

Menschen gestartet. Die

Partnerorganisationen in

der Ukraine und den Nachbarländern

leisten schnell

und unbürokratisch Nothilfe.

Zu den Soforthilfen gehören

beispielsweise Nahrungsmittel,

Trinkwasser

oder die Bereitstellung von

Notunterkünften oder die

Betreuung kriegstraumatisierter

Menschen durch geschulte

Mitarbeitende.

Die Hilfsorganisationen

sind über viele Jahre im

Osten der Ukraine aktiv

und verfügen sowohl in

der Ukraine als auch in den

Nachbarländern über ein

Netzwerk von erfahrenen

Nothilfeorganisationen.

AUFGESPIESST

Die Glosse der Woche

Von Stefan Hackenberg

Man muss schon sehr wunderlich

sein, um jetzt auch

den Supermarktregalen die

Feindschaft zu erklären.

Man hört leider momentan

viel zu häufig an den Kassen

der Discounter und Premium-Supermärkte

das wenig

durchdachte Gebrabbel, wie

„man jetzt noch russische

Waren anbieten könne“ bis

hin zu „das ist Verrat am

ukrainischen Volk“.

Vielleicht

sollten

diese

Ethik-Apostel

mal kurz die

Zunge zügeln. Nicht

alles was russisch

klingt, ist auch

russisch. Wodka

muss bei-

spielsweise nicht zwangsläufig

in irgendeinem Gulag

durch gekidnappte Ukrainer

unter Missachtung aller Genfer

Konventionen destilliert

worden sein. Das Kondensat

mit dem Namen eines

einstigen russischen denten wurde - Achtung -

1921 in Berlin erfunden. Die

Präsi-

dazu passenden Essiggurken

mögen Namen wie Gurkewitsch

oder Iwanows Saure

tragen, stammen aber eher

aus dem Spreewald, wo sie

unter anderer Bezeichnung

als DDR-Erinnerung eingelegt

werden. Und getrocknete

Sonnenblumenkerne,

dieser in Osteuropa gerne

Preisskat in der Schützenhalle

NORDLEDA re ∙ Zu einem

Preisskat in der Schützenhalle

Nordleda am Freitag,

18. März, wird eingeladen.

Es gibt Fleischpreis zu gewinnen.

Beginn ist um 18

Uhr. Für das leibliche Wohl

Lüttes Altstadtfest

Mitmacher können sich melden

Altstadtfest - Leckere Cocktails inklusive

als Chips-Variante gereichte

Knabberspaß, kommt nicht

von riesigen Sonnenblumenplantagen

in Ostsibirien, sondern

eher aus den Monokulturen

sächsischer Prägung.

Wer es dem Russen mal so

richtig zeigen will, sollte ein-

fach seine

Gasheizung

um 50 Prozent runterdrehen.

Ist bei Minusgraden

zwar blöd,

a b e r schließlich

beträgt der

Anteil an russischen Erdgas

circa 50 Prozent des gesamten

bundesdeutschen Gas

Verbrauches. Und nur noch

halb so oft mit dem Auto fahren,

trifft Putin sicher bis ins

Mark.

Ebenso wenig als Intelligenzleistung

zu verstehen ist

ist gesorgt. Anmeldung bis

zum 16. März unter (0171)

21 030 56. Zutritt haben

nur Geimpfte und Genesene

mit tagesaktuellem

Test sowie Menschen mit

Booster- Impfung.

OTTERNDORF re ∙ Am

letzten Wochenende im Juli,

am Freitag, 29. Juli, und am

Samstag, 30. Juli, findet das

„Lütte Altstadtfest“ in der Otterndorfer

Altstadt statt.

Ein bisschen lütter, ein wenig

regionaler und doch wieder

mit ganz viel Otterndorf-Liebe,

Partymusik und Kulinarik

kommt das „neue“ Altstadtfest

daher.

Geplant sind zunächst zwei

Bühnen, eine am Kirchplatz

und eine auf dem Rathausplatz,

auf denen unterschiedliche

Bands und DJs für Musik

sorgen und zum Tanzen und

Feiern einladen. Ausgesuchte

Verzehrstände mit einem internationalen

Angebot sorgen

für kulinarische Genüsse. Auf

dem Großen Specken wartet

auf die kleinen Festbesucher

ein großes Kinderprogramm

und am Samstagmorgen findet

der traditionelle Flohmarkt

rund um die Kirche

und in den angrenzenden

Straßen statt.

Ausdrücklich erwünscht ist

auch wieder die Beteiligung

regionaler Vereine und Organisationen.

Die richtige

Ansprechpartnerin dafür ist

die Geschäftsführerin der

Otterndorf Marketing GmbH,

Sabine Gütlein. Sie ist unter

(04751) 91 91 36 oder E-Mail

sabine.guetlein@otterndorf.

de erreichbar.

Abends endet das Altstadtfest

ein wenig früher als gewohnt.

Um 0 Uhr verklingt

die Musik und die Stände

beenden den Verkauf und

Ausschank. Doch für alle, die

dann gerne noch weiter feiern

möchten, wird es einen Busshuttle

zu Janssen‘s Tanzpalast

nach Cuxhaven-Lüdingworth

geben.

das wahllose Beschimpfen

von Supermarkt-Kassiererinnen

mit russisch klingendem

Akzent. Wer glaubt,

alles was russisch klingt,

käme direkt aus dem Kreml,

irrt. Warum wohl spricht

man historisch auch vom

Zerfall der Sowjetunion?

Weil dabei eigenständige

Staaten entstanden, in denen

für uns weiter russisch

klingend, aber keinesfalls

russisch gesprochen wird.

Kasachen

beispielsweise

verstehen sich ten als Russen, auch

wenn sich der

kasachische

Dialekt

in deutschen

Ohren kaum vom russischen

unterscheidet.

Und dann ist da noch die

Sache mit den fake-news.

Der Wahnsinn hat zwar

Methode, aber keinen Sinn.

In der russisch geprägten

Community geht mittlerweile

die Mär um, in Euro-

pa gestrandete mitnich-

Lkw-Fahrer

aus Russland würden henweise ermordet. Wäh-

reirenddessen

fürchtet sich

der deutsche Michel vor

Sabotagetrupps von Putins

Gnaden. Ganz ehrlich: Putin

ist ein Barbar, der Krieg in

der Ukraine eine Katastrophe,

aber beides darf kein

Grund sein, das eigene Hirn

auszuschalten.


Marktplatz

13.

12.

03.

März

2022

2022 KURIER 91

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12. März 2022 Regional

11

Gebündelte Kräfte für die Wärmewende

EWE und Buderus kooperieren / Gemeinsame Pläne für Energielösungen

OLDENBURG re ∙ Wärmekonzepte,

die mit der Zukunft

gehen, wollen der Energiedienstleister

EWE und der

Heizsystemanbieter Buderus

gemeinsam umsetzen. Nachhaltig,

komfortabel, sicher

und innovativ sollen sie sein.

Dafür haben Michael Heidkamp,

EWE-Marktvorstand,

und Stefan Thiel, Vertriebsleiter

Buderus Deutschland,

am Freitag letzter Woche

einen Kooperationsvertrag

unterzeichnet. Der Fokus der

Zusammenarbeit liegt auf der

Entwicklung von Quartierslösungen

mit Wärmepumpen,

die die zentral gewonnene erneuerbare

Energie nutzen, die

über ein kaltes Nahwärmenetz

verteilt wird.

In größeren Neubaugebieten

und energetisch sanierten

Quartieren wird durch höhere

Baustandards weniger

Wärme benötigt. „Weniger

Wärmeverbrauch ist ein

großes Plus für das Klima.

Kombiniert man den geringen

Verbrauch mit Umweltwärme,

die durch Wärmepumpen

nutzbar gemacht

wird, kann ein Quartier klimaneutral

wärmeversorgt

werden. Das ist unser großes,

gemeinsames Ziel und ein

wichtiger Beitrag in Richtung

Klimaneutralität“, sagt Michael

Heidkamp. Der Energiedienstleister

hat mehr als

30 Jahre Erfahrung mit der

EWE und Buderus wollen einen gemeinsamen Beitrag für die

Wärmewende leisten

Foto: Buderus

energetischen Versorgung

von Wohnquartieren und

großen Immobilien. Maßgeschneiderte

Energiekonzepte

hat EWE beispielsweise im

Quartier am Wald im Künstlerort

Worpswede und in

verschiedenen Pflegeeinrichtungen

der Specht-Gruppe

umgesetzt. Insgesamt betreibt

EWE rund 500 Kilometer

Nah- und Fernwärmenetze

in Niedersachsen, Brandenburg

und Mecklenburg-Vorpommern.

Bisher kommen

für die zentrale Versorgung

Fit für den 1. Schnitt

Frühjahrskur für das Grünland

meist Blockheizkraftwerke

zum Einsatz. Durch die gekoppelte

Strom- und Wärmeversorgung

sind diese

derzeit eine der effizientesten

Erzeugungstechnologien, die

Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz

sinnvoll miteinander

verbinden.

Einen Schritt weiter Richtung

Klimaneutralität geht eine

regenerative Wärmeversorgung

aus Wärmepumpen,

die Umweltwärme nutzen.

Die Umweltwärme wird

zum Beispiel aus Erdwärme

zentral gewonnen und über

eine Ringleitung an die angeschlossenen

Gebäude verteilt,

in der eine Wärmepumpe von

Buderus diese zum Heizen

nutzt. So können auch eng

bebaute Siedlungen regenerative

Wärme und auch Kälte

nutzen, ohne auf dem eigenen

Grundstück Erzeugungstechnik

installieren und eine

Energiequelle erschließen

zu müssen. Zudem müssen

die in kalten Wärmenetzen

eingesetzten Rohrleitungen

aufgrund des geringen Temperaturniveaus

nicht gegen

Wärmeverluste isoliert werden.

Das spart Kosten und

Ressourcen. „Ohne staatliche

Förderung ist diese zentrale,

regenerative und ressourcen-schonende

Wärme- und

Kälteversorgung allerdings

heute noch nicht wirtschaftlich

zu bauen und zu betreiben“,

sagt EWE-Vorstand Michael

Heidkamp.

Voraussetzung für die Förderung

ist eine Machbarkeitsstudie.

Sie geht dem Bau und

dem Betrieb einer regenerativen

Wärmeversorgung voraus.

In der Machbarkeitsstudie

wird unter anderem die

geologische Grundlage überprüft

und die mögliche Umsetzung

einer klimaneutralen

Wärmelösung nachgewiesen.

Die beiden Kooperationspartner

EWE und Buderus werden

in den nächsten Wochen die

ersten Machbarkeitsstudien

erstellen und dabei ihre Kompetenzen

bündeln. Gespräche

mit Investoren laufen bereits.

„Gemeinsam wollen wir einen

Beitrag für die Wärmewende

leisten. Sie ist maßgeblich

für das Erreichen

der Klimaneutralität des

Gebäudebestandes bis zum

Jahr 2045, denn fast 40 Prozent

aller CO 2

-Emission in

Deutschland entstehen im

Wärmemarkt. Dafür bündeln

wir unsere Kompetenzen und

gehen die Herausforderungen

der Wärmewende gemeinsam

an. EWE als regionaler Energiepartner

in Niedersachsen,

Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern,

und wir

von Buderus mit unseren ressourcen-schonenden

Heizsystemen“,

sagt Stefan Thiel.

Hohen Schaden

verursacht

HEMMOOR re ∙ Am

Dienstagnachmittag kam

es zwischen 15 und 17.50

Uhr auf der Stader Straße

in Hemmoor zu einem Verkehrsunfall

an einem geparkten

Mercedes. Der Wagen

war in einer Parklücke

ordnungsgemäß abgestellt.

Als die 36-jährige Geschädigte

zu ihrem Wagen zurückkehrte,

stellte sie fest,

dass der E 200 auf der gesamten

linken Fahrzeugseite

beschädigt worden war.

Die Spuren deuten auf ein

vorbeifahrendes Fahrzeug

in Richtung Cuxhaven hin,

dessen Fahrer oder Fahrerin

nach dem Zusammenstoß

nicht angehalten oder

sich bei der Polizei gemeldet

hat. Die Polizei schätzt

den Gesamtschaden auf

mindestens 10.000 Euro.

Hinweise auf das Tatfahrzeug

nimmt die Polizei

Hemmoor unter (04771) 60

70 entgegen.

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Videochat

HANNOVER re ∙ Fragen

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des niedersächsischen

Rentenversicherers füllen

die Fachleute die Unterla-

gen direkt aus und stehen

Interessierten mit Rat und

Tat zur Seite. Im Videochat

erhalten Ratsuchende ausführliche

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Beiträgen. Wichtig:

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LOXSTEDT re ∙ Bei der

Gemeinde Loxstedt ist

kurzfristig eine Stelle im

Bundesfreiwilligendienst

für die Flüchtlingshilfe zu

besetzen. Gesucht wird

eine Person, die tatkräftige

Unterstützung bei der

Arbeit mit Geflüchteten

leisten möchte. Zum Tätigkeitsfeld

gehört vorrangig

die Einrichtung von

Wohnungen und Notunterkünften,

aktuell insbesondere

für Flüchtlinge aus

der Ukraine. Interessenten

können sich beim Personalamt

der Gemeinde unter

der Telefonnummer (04744)

48-17 melden.

HANNOVER lpd ∙ Die Wasservorräte

im Boden sind

nach den ergiebigen Regenfällen

in den meisten Teilen

Niedersachsens wieder gut

gefüllt. Besonders in der

Marsch an der Küste und

in den Moorgebieten haben

die Landwirte in den vergangenen

Tagen und Wochen

alle Hände voll damit

zu tun gehabt, ihre Flächen

Dr. Karsten Padeken: „Wir

benötigen unbedingt eine sehr

gute Qualität, um die Kühe optimal

zu versorgen“

Foto: Landvolk

zu entwässern. Denn für die

anstehenden Pflege- und

Düngemaßnahmen müssen

sowohl die Äcker als auch

die Wiesen und Weiden

ausreichend befahrbar sein,

um Bodenverdichtungen

zu vermeiden. „Wir warten

händeringend darauf,

unsere Gülle ausbringen

zu können“, beschreibt Dr.

Karsten Padeken als Vorsitzender

des Grünland-Ausschusses

im Landvolk Niedersachsen

die Situation der

Milchviehhalter im Norden

Niedersachsens.

Zudem denken die Landwirte

schon an die Vorbereitungen

für den ersten

Schnitt im Mai. „Da benötigen

wir unbedingt eine

sehr gute Qualität, um die

Kühe optimal zu versorgen“,

erläutert Padeken. Im

vergangenen Jahr war das

Gras zwar sehr gut gewachsen,

die Futterläger sind

daher noch gut gefüllt, die

notwendige Nährstoffdichte

fehlte jedoch. Die Folge:

Die Milchleistung sackte in

vielen Kuhställen mit einer

grasbasierten Fütterung ab.

„Eine schlechte Silage lässt

sich durch Kraftfutter nicht

ausgleichen“, lautet Padekens

Erfahrung. Auch der

Mais gedieh aufgrund der

kalten Witterung an der

Küs te im vergangenen Jahr

nur mäßig.

Für dieses Frühjahr rät er,

die Wiesen zu Anfang mit

mineralischem Stickstoff

zu düngen. Denn die Nährstoffe

aus der Gülle müssen

im Boden mineralisiert

werden und kommen den

Pflanzen daher erst nach

dem ersten Schnitt zugute.

Padeken fordert deshalb, die

Gülle noch effektiver einzusetzen.

Aus seiner Sicht wäre

eine erste Verwertung in

Biogasanlagen wünschenswert.

„Gärsubstrat enthält

einen deutlich höheren Anteil

an sofort verfügbarem

Stickstoff“, sagt der Grünlandexperte.

Die Verfügbarkeit

der Inhaltsstoffe lasse

sich von den Bauern daher

besser kalkulieren.

Neben der Düngung gehören

das Striegeln und Walzen

an vielen Standorten

zur Frühjahrskur des Grünlands.

Zum einen werden

dadurch Maulwurfshaufen

eingeebnet und zum anderen

die Grasbüschel zum

Wachstum angeregt. Eine

gleichzeitige Nachsaat hilft

dabei, die Lücken, die über

den Winter entstanden sind,

wieder zu schließen.

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12

Regional 12. März 2022

Beine und Arme nach Maß - Prothesen aus Bremen europaweit gefragt

Peter Wehmeyer und Birgit Greubel stellen pro Jahr rund 400 individuelle künstliche Extremitäten her

BREMEN ∙ Künstliche Extremitäten

sind ihr Spezialgebiet:

Mit ihrem Betrieb

GehProTec fertigen

Peter Wehmeyer und Birgit

Greubel pro Jahr rund

400 individuelle Arm- und

Beinprothesen. Patienten

aus ganz Europa kommen

zur Versorgung nach Bremen

gereist.

Treffen sich ein Österreicher,

ein Kanadier und ein

Deutscher und testen Beinprothesen.

Was klingt wie

der Anfang eines schlechten

Witzes, war für den Bremer

Peter Wehmeyer der Einstieg

in eine neue berufliche

Laufbahn. Und der ging so:

Bei einem Motorradunfall

im Jahr 1989 hatte der heute

66-jährige Diplom-Verwaltungswirt

seinen linken

Unterschenkel verloren.

Zwei Jahre später sprach

er einen führenden Prothesenhersteller

auf ein damals

neu entwickeltes hydraulisches

Kniegelenk an.

Er bekam die Gelegenheit,

das künstliche Gelenk noch

vor der Markteinführung

zu nutzen. Dabei stellte er

sich so geschickt an, dass

er einen Job als Testläufer

und Entwicklungspatient

angeboten bekam. In dieser

Funktion war er 1993 mit

zwei Prothesenträgern aus

Österreich und Kanada an

einer Weltneuheit beteiligt:

an der Entwicklung der ersten

Beinprothese mit elektronischem

Kniegelenk.

Damit war Wehmeyers Leidenschaft

für die Prothetik,

also der Entwicklung und

Herstellung von Prothesen,

geweckt.

Gemeinsamer Neustart als

Paar und im Beruf

Wehmeyer ging in den

Vertrieb, gründete eine

Gehschule für Prothesenträger

und begann, als

Gutachter für diverse Berufsgenossenschaften

zu

arbeiten - bis er eines Tages

bei einem Seminar die Orthopädietechnik-Meisterin

Birgit Greubel kennen- und

lieben lernte. Nach einigen

Jahren im Prothesenbau

war die 47-Jährige zu

der Zeit in der Forschung

und Entwicklung von Prothesenpassteilen

tätig und

Birgit Greubel und Peter Wehmeyer stellen in ihrer Werkstatt Hightech-Prothesen her

Fotos: Sarbach

schulte Techniker in ganz

Europa. Gemeinsam beschlossen

die beiden, sich

selbstständig zu machen:

So gründeten sie 2007 ihr

Unternehmen GehProTec

in der Bremer Airportstadt,

das heute zu den

führenden Anbietern von

individuellen und hochtechnologischen

Arm- und

Beinprothesen gehört.

Von der vergleichsweise

einfachen Passivprothese

mit wenigen Funktionen

bis zum hochmodernen

Modell mit elektronischer

Steuerung: Es gibt nichts,

was hier nicht für die unterschiedlichen

Bedürfnisse

der Patienten passgenau

angefertigt wird. „Wir können

alle Gliedmaßen, die in

irgendeiner Form verloren

gehen, ersetzen“, macht Birgit

Greubel deutlich. Dabei

kommt es immer darauf

an, wofür die Prothese gebraucht

wird: „Wer im Außendienst

arbeitet, legt eher

Wert auf eine hautnahe, natürlich

gestaltete Hand, die

nicht so viele Funktionen

haben muss.“ In anderen

Bereichen könne es dagegen

wichtig sein, möglichst

viele unterschiedliche Bewegungen

auszuführen. „Je

mehr eine Prothese kann,

desto schwerer ist ihr Eigengewicht“,

gibt Greubel

aber zu bedenken.

Peter Wehmeyer kümmert

sich vornehmlich um die

Beinamputierten und ihre

mechanischen und elektronischen

Kniegelenke sowie

um die Gehschule. „Es ist

ein Riesenvorteil, dass ich

selbst mit einer Prothese

lebe. Dadurch kann ich beurteilen,

ob ein Patient zum

Beispiel tatsächlich Schmerzen

hat oder ob es sich um

einen Druck im Schaft handelt,

den man auch mal tolerieren

muss.“ Als Betroffener

genieße er eine hohe

Akzeptanz bei den Kundinnen

und Kunden.

Immer wieder kommen

aufgrund des Rufes, den

sich GehProTec erarbeitet

hat, auch Patientinnen und

Patienten aus anderen europäischen

Ländern zur

Versorgung nach Bremen

- erst kürzlich war sogar

jemand aus Aserbaidschan

hier, der bei einem Unfall

ein Bein verloren hatte.

„Bei den weit Angereisten

muss es schnell gehen“,

erläutert Wehmeyer. „Die

kommen am Wochenende

und fahren Mittwoch oder

Donnerstag komplett versorgt

wieder nach Hause.“

Wichtig ist es ihm, neben

der perfekt sitzenden Prothese

auch Wissen über deren

körperschonenden Gebrauch

mitzugeben. Darum

nimmt er sich viel Zeit, biomechanische

Abläufe zu

vermitteln: „Nur so lernt

der Patient, wie er mit seiner

eigenen Muskulatur die

Prothese stabilisieren und

steuern kann.“

Die gegenüber vom Büro

gelegene Werkstatt ist das

Reich von Birgit Greubel.

Hier entstehen zunächst die

klassischen Gipsabdrücke

oder modernen 3D-Scans

des jeweiligen Stumpfes,

für den anschließend der

individuelle Schaft angefertigt

wird, der die Prothese

mit dem Körper verbindet.

Besonders beeindruckend

sind die Armprothesen, die

die 47-Jährige und ihr Team

aus unterschiedlichen Komponenten

zusammenbauen.

Bisher funktionierten diese

so, dass zwei im Schaft

installierte Elektroden

die winzigen elektrischen

Spannungen aufnehmen,

die bei gezielter Kontraktion

der Muskeln im Stumpf

entstehen. Über eingebaute

Motoren wird die Prothese

bewegt - und je nachdem,

welcher Muskel angespannt

wird, öffnet oder schließt

sich die Hand, dreht sich

das Handgelenk oder hebt

oder senkt sich der künstliche

Ellenbogen.

Stumpf wird mit 16 Elektroden

abgetastet

Ganz neu ist nun eine Technik,

die mit 16 Elektroden

arbeitet und das Zusammenspiel

mehrerer Muskelsignale

aufnehmen kann.

„Die Patienten können

damit ihre altbekannten

Bewegungsabläufe nutzen

und viel mehr unterschiedliche

Bewegungen

ausführen“, macht Greubel

deutlich. Mittels Gedanken

an den noch spürbaren

amputierten Arm, den sogenannten

Phantom-Arm,

werde die Prothese gesteuert:

„Der Stumpf und seine

Bewegungen werden mit

den 16 Elektroden abgetastet

und die elektrischen

Impulse mithilfe einer intelligenten

Steuerung in der

Prothese in Bewegungen

umgewandelt“, erläutert

sie. „Für Oberarm- und

Schulterprothesen sind wir

momentan die Einzigen

in Deutschland, die das in

diesem Umfang anbieten“,

sagt sie.

An diesem Tag sind Lars

Schüler aus Schiffdorf und

Siegfried Böhm aus Walsrode

da, um ihre Unterarmprothesen

warten zu lassen.

Beide haben vor Jahren bei

Arbeitsunfällen ihre rechte

Hand verloren und mussten

damals erst lernen, mit

dem Schock zu leben und

mit dem künstlichen Körperteil

umzugehen. „Gerade

in der ersten Zeit war

ich oft verzweifelt“, erzählt

der 49-jährige Lars Schüler.

„Aber dann habe ich angefangen,

mich mit der neuen

Situation zu arrangieren.“

Im Laufe der Zeit testete

er sechs unterschiedliche

Handsysteme, doch am

häufigsten nutzt er bis heute

ein einfaches, schnelles

Modell mit drei funktionierenden

Fingern, mit dem er

rasch und kräftig zugreifen

kann. „Wenn ich den Geschirrspüler

ausräume, ist

das deutlich praktischer

als die modernen Hightech-Modelle“,

sagt er.

Lego zum Trainieren

Und auch Siegfried Böhm

hat die meiste Zeit des Tages

einen einfachen Greifer an

seinem Prothesenschaft installiert.

„Ich bin Landwirt

und brauche das Ding zum

Arbeiten - und nicht, damit

ich sonntags in der Kirche

hübsch aussehe“, sagt der

54-Jährige. Nur, wenn er

auf dem Mähdrescher sitzt

und einen Joystick bedienen

muss, nutzt er ein Modell

mit mehr Funktionen

und unterschiedlichen

Griffmustern. Den Umgang

mit seiner Prothese

hat Böhm geübt, indem er

anfing, Lego-Technic-Modelle

zusammenzubauen.

Inzwischen stehen rund

450 selbstgebaute Modelle

in seinem Keller, vom Big

Ben bis zur Tower Bridge.

„Das hat mir geholfen, eine

besondere Feinfühligkeit

zu entwickeln“, ist er überzeugt.

Ein bisschen hübsch

darf es dann aber trotzdem

manchmal sein. So hat er

sich einen seiner Schäfte

mit einem Bild von Lego-Steinen

verschönern lassen,

auf einem anderen ist

ein Foto seiner Hündin zu

sehen. „Hautfarben finde

ich langweilig“, erläutert er,

„und so ist es ein bisschen

wie eine Tätowierung.“

Individuelle Prothesen

schaffen Selbstbewusstsein

Dass viele Amputierte ihre

Prothesen inzwischen mit

großem Selbstbewusstsein

zur Schau stellen, ist für

Peter Wehmeyer ein positives

Signal. Individualisierung

spiele eine große

Rolle, berichtet er: „Wir fertigen

relativ häufig Schäfte

in bunten Farben oder mit

auffälligen Motiven wie

Comics oder Totenköpfen

an. Die 3D-Druck-Technik

ermöglicht uns da ganz besondere

und individuelle

kosmetische Gestaltungen.“

In manchen Ländern und

Kulturen sei es allerdings

immer noch so, dass es an

Akzeptanz für künstliche

Körperteile fehle. „Mir

selbst ist das zum Beispiel

im Portugal-Urlaub passiert,

als ich in kurzer Hose

im Restaurant saß und sich

eine Familie mit Kindern

weggesetzt hat. Kurz darauf

hat draußen eine ältere Frau

die Straßenseite gewechselt

und sich bekreuzigt, als sie

mich sah.“ Dem 66-Jährigen

geht es immer auch darum,

seinen Patienten ein gewisses

Selbstverständnis zu

vermitteln. „Sich nach einer

Amputation selbstbewusst

zu bewegen, macht ganz

viel aus. Wer positiv mit all

dem umgehen kann und

einen großen Lebenswillen

hat, gewöhnt sich schnell an

eine Prothese.“

Anne Wehrmann

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