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15. September 2022

- Tragödie in der Landespolizeidirektion in Graz: Übungsleiter erschoss 27-jährigen Polizisten - Sozialamt: Neue Hilfsangebote für Menschen in Not - Josef Winkler verlässt das Café Glockenspiel - Bistro Fino hat in der Leechgasse eröffnet - Kindergärten und Asyl Thema im Sonderlandtag - Prozess: 28-Jähriger soll Nachbarn mit Waffe bedroht haben

- Tragödie in der Landespolizeidirektion in Graz: Übungsleiter erschoss 27-jährigen Polizisten
- Sozialamt: Neue Hilfsangebote für Menschen in Not
- Josef Winkler verlässt das Café Glockenspiel
- Bistro Fino hat in der Leechgasse eröffnet
- Kindergärten und Asyl Thema im Sonderlandtag
- Prozess: 28-Jähriger soll Nachbarn mit Waffe bedroht haben

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15. SEPTEMBER 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

17°

Eine Kaltfront

und ein Italientief

bringen

regnerisches

und kühles Wetter

nach Graz. Die Höchsttemperatur

liegt morgen bei 17 Grad.

Gastronews

Josef Winkler (Bild) zieht sich aus dem

Café Glockenspiel zurück. In der Leechgasse

hat ein neues Bistro eröffnet. 3

Politnews

In der Sondersitzung des Landtags

wurde teils heftig über die Themen

Asyl und Kinderbetreuung diskutiert. 4

Tragödie in der Landespolizeidirektion in Graz:

Übungsleiter erschoss

27-jährigen Polizisten

GOOGLE MAPS, SCHERIAU, GETTY, KK (2)

Erschütternd. Bei einem Training wurde gestern ein junger Polizist im Keller der Landespolizeidirektion in Straßgang tödlich verletzt. Offenbar wurde

eine echte Waffe mit einer Übungswaffe verwechselt. Der Schuss kam ersten Erkenntnissen zufolge vom Übungsleiter selbst. Die Ermittlungen laufen. SEITE 6


2 graz

www.grazer.at 15. SEPTEMBER 2022

Die Grazer Corona-Infektionszahlen

steigen weiterhin an.

GETTY

Corona in Graz

und Umgebung

■ Die Corona-Infektionszahlen

sind in Graz seit gestern

erneut gestiegen. Die

Sieben-Tage-Inzidenz beträgt

nun 372,2 (gestern: 347,4). In

Graz-Umgebung liegt der Wert

bei 339,5 (gestern: 319,6). Im

Durchschnitt sind es in der

Steiermark momentan 308,1

Fälle pro 100.000 Einwohner.

Die AGES vermeldet 80 Fälle

auf steirischen Normal- und

sechs auf Intensivstationen.

546 Grazer sind bisher mit Corona

verstorben, 417 aus GU.

Neue Hilfsangebote

für Meschen in Not

Eva Seiler, Bürgermeisterin Elke Kahr und Sozialamtsleiterin Andrea Fink (v.l.) mit dem neuen Sujet. STADT GRAZ/FISCHER

WICHTIG. Angesichts von Energiepreis-Krise und Teuerungen wurden heute

neue Sozialangebote der Stadt Graz präsentiert. Eine Servicenummer steht

für Kurzberatungen zur Verfügung, es gibt auch einen Energie-Härtefallfonds.

H. Galter, K. Edlinger-Ploder, W.

Amon und K. Slamanik (v.l.). KK

20 Jahre Bildung

im Netzwerk

■ Im Steiermarkhof wurde

am gestrigen Mittwoch 20

Jahre Bildungsnetzwerk Steiermark

gefeiert. Vorstandsvorsitzender

Hannes Galter

und Geschäftsführerin Kerstin

Slamanig begrüßten über 100

Netzwerkpartner der Erwachsenenbildung

und Wegbegleiter.

„Ich bin stolz, dass Theorie

und Praxis in der Erwachsenenbildung

nun so wirkungsvoll

vereint sind“, blickt Galter

auf diese Erfolgsgeschichte.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Beratungen des Sozialamtes

werden immer

öfter in Anspruch genommen.

Schon jetzt hat man

die Zahl des Vorjahres von rund

3.600 Gesprächen erreicht. Immer

mehr Grazer fühlen sich

durch die stetig steigenden Preise

im täglichen Leben überfordert.

Vor allem die Energiepreissteigerungen

lassen finanziell

schwächere Menschen verzweifeln.

„Da ist es wichtig, den Kopf

nicht in den Sand zu stecken und

die Nerven zu verlieren, sondern

sich Hilfe zu holen“, so Bürgermeisterin

Elke Kahr. Um rechtzeitig

helfen zu können, bietet

das Sozialamt jetzt mehrere neue

Unterstützungsmöglichkeiten

an. Diese wurden heute von der

Bürgermeisterin zusammen mit

Sozialamtsleiterin Andrea Fink

und Eva Seiler, Fachbereichsleiterin

Sozialarbeit, Soziale Dienste

und Wohnen, präsentiert.

Für Informationen und Erstberatungen

wurde jetzt die Service-

nummer 0316/872 6344 eingerichtet.

Mitarbeiter der Sozialarbeit

sind dort von Montag bis Donnerstag

von 8 bis 15 Uhr und freitags

von 8 bis 12 Uhr erreichbar.

Neu ist auch der Härtefallfonds

der Energie Graz, der sich

an Personen richtet, die Schwierigkeiten

mit der Bezahlung von

Energiekosten haben. Obergrenze

ist ein Einkommen von 1800

Euro (inkl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld).

Die Unterstützung

beträgt bis zu 400 Euro bzw. bis

zu 800 Euro bei zwei Energiesorten

(Strom und Wärme). Die

Leistung wird von Sozialarbeitern

geprüft und abgewickelt.

Unterstützungen

Die bekannte Sozialcard der Stadt

Graz ermöglicht Vergünstigungen

bei verschiedenen Leistungen der

Stadt, aber auch bei Kultur- und

Freizeiteinrichtungen. So kann etwa

die Öffi-Jahreskarte günstiger bezogen

werden, es gibt ein Schulstartgeld,

einen Energiekostenzuschuss

sowie einen Kleinkinderzuschuss

und eine Weihnachtsbeihilfe. Ab 1.

Februar 2023 sollen nun mehr Per-

sonen anspruchsberechtigt sein:

Denn dann können auch Personen,

die eine Wohnunterstützung erhalten

– etwa Berufstätige, Studierende

oder Selbstständige – die Sozialcard

beantragen.

Und auch für den Fonds „Graz

hilft“ kommen nun mehr Personen

in Notsituationen in Frage. Denn für

die Unterstützung entscheidend, ist

nun nicht mehr das Einkommen,

sondern die Notlage selbst.

„Schwierige Lebenssituationen

entstehen oft durch Krankheiten,

Trennungen und familiäre Notsituationen.

Hier ist es wichtig, ein

niederschwelliges Angebot bieten

zu können. Und das für alle Menschen,

egal ob Nicht-Beschäftigte,

Berufstätige, Selbstständige, Pensionisten

oder Studenten“, so Bürgermeisterin

Kahr. Damit die Leistungen

des Sozialamts auch bei

den Menschen ankommen, hat

die Stadt eine kleine Informationskampagne

gestartet. Mittel- und

langfristig sind die Beratung und

Unterstützungen der Sozialarbeit

auf die nachhaltige Stabilisierung

von Personen in schwierigen Lebenssituationen

ausgerichtet.


15. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 3

Winkler verlässt Glocke

■ Er spricht vom „Ende einer

Ära“: Josef „Seppi“ Winkler verlässt

mit Ende September das

kultige Café Glockenspiel und

verlegt seine gastronomische

Tätigkeit vollständig nach Fernitz,

wo er im April die Konditorei

Purkarthofer übernommen

hat. „Der Lebensmittelpunkt

von mir und meiner Familie ist

ja schon seit einigen Jahren in

Fernitz und ich will künftig auch

mehr Zeit mit meiner Tochter

verbringen“, so der Papa einer

3-Jährigen. Alle zwei Monate soll

es aber künftig im Purkarthofer

eine große Party geben. Zuvor

möchte Winkler einen würdigen

Abschied am kommenden

Aufsteirern-Wochenende in der

Glocke feiern.

Große Veränderungen bringt

der Abgang nicht mit sich: Inhaber

Rene Janger führt das Lokal

ohne eigenen Geschäftsführer

weiter.

VENA

Josef Winkler verlässt das Team des Grazer Glockenspiel und konzentriert sich

auf sein Café Purkarthofer in Fernitz. In der Glocke verändert sich nicht viel. LUEF

Pasaga Alijagic ist mit seinem Lokal von Weinitzen nach Graz gesiedelt: In

der Leechgasse bekommt man jetzt im Bistro Fino mediterrane Küche. KK (2)

Bistro Fino hat eröffnet

■ Den Grazer Pašaga Alijagic

hat es auch beruflich in seine

Stadt gezogen: Bisher führte

er das Fino Bistro in Weinitzen,

jetzt ist er umgezogen

und hat Anfang September

in der Leechgasse 29 in den

Räumlichkeiten des ehemaligen

„La Villa“ eröffnet. Das

Motto „Genieß den Moment.“

Mediterrane Küche zu fairen

Preisen steht im Vordergrund.

Es werden Mittagsteller geboten,

wobei man da vor allem

auf frische und gesunde

Zutaten setzt. Optisch ist das

Lokal hell und elegant gehalten,

Holz und Pflanzen bringen

die Wohlfühlatmosphäre.

Und wohl fühlt sich auch der

Hausherr: „Ich bin sehr, sehr

glücklich, dass ich das Lokal

bekommen habe und wir nach

Graz umgezogen sind. Die ersten

Tage waren sehr vielversprechend!“

VENA

Mini-Trendsetter aufgepasst

SCHUHTRENDS. Mit diesen Trends sind Kinderfüße bestens gerüstet für eine spannende Zeit im

Kindergarten oder in der Schule. Sneaker erstrahlen in den allerschönsten Regenbogenfarben.

Blinkende Sohlen sorgen für

den Wow-Effekt und gute

Sichtbarkeit. Coole Lowoder

Mid-Cut Sneaker punkten

durch perfekte Passform, flexible

Sohlen, wasserabweisende

Tex-Membranen und supersportivem

Look! Auf dem Pausenhof

kann es nie schnell genug gehen

- kindgerechte Verschlüsse sorgen

nicht nur für idealen Halt,

sondern garantieren unvergessliche

Abenteuer in der herbstlichen

Natur.

Tipp

Optimales Tragegefühl erleben

die Kids mit “Barfußschuhen“ –

das Gefühl von barfüßigem Ge-

hen sorgt für Unbeschwertheit

und totale Bewegungsfreiheit bei

gleichzeitigem Schutz. Für die

ideale Größenempfehlung bietet

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an.

Style Advice: Der Layering-

Look mit Rolli, Hemd und Regenjacke

wird in der Übergangszeit

favorisiert. Materialien und

Muster dürfen individuell miteinander

kombiniert werden. Coole

Rucksäcke mit Tiermotiven im

Color-Blocking komplettieren

das sportliche Outfit der kleinen

Mini-Trendsetter. Infos: https://

www.shoppingcityseiersberg.at/

shops/humanic/

Optimales Tragegefühl erleben die Kids mit „Barfußschuhen“. Diese sind

erhältlich in der Humanic Filiale in der ShoppingCity Seiersberg.

HUMANIC

NEWS AUS DER SHOPPINGCITY SEIERSBERG

ENTGELTLICHE KOOPERATION


4 graz

www.grazer.at 15. SEPTEMBER 2022

Im steirischen Landtag stand heute die Situation in der Elementarpädagogik

im Fokus, aber auch Asyl wurde zum Thema gemacht.

FISCHER

Kindergärten und Asyl

im Sonderlandtag

POLITIK. Auf Initiative von Neos und FPÖ trat

heute die steirische Landespolitik zusammen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Eigentlich sollte der Landtag

erst am Dienstag wieder

zusammenkommen, auf

Antrag von FPÖ und Neos fand

heute aber ein Sonderlandtag

statt – zu den Themen Kinderbetreuungskrise

und Asyl.

Personalmangel im Kindergarten-

und Kinderkrippenbereich

sowie in weiterer Folge geschlossene

bzw. eingeschränkt

geöffnete Gruppen wurden zuletzt

immer wieder zum Aufreger.

Die gestern von Bildungslandesrat

Werner Amon präsentierten

60 Restplätze in Graz und die im

August vorgestellte 15.000 Euro

Prämie für neue Elementarpädagogen

reichen den steirischen

Neos rund um Klubobmann

Niko Swatek nicht. Man fordert

bessere Rahmenbedingungen

und höhere Gehälter für Kinderbetreuungspersonal.

Dementsprechend

wollte man von Amon

in einer dringlichen Anfrage

konkrete Maßnahmen erfahren,

auch die Freiheitlichen warnten

in ihrer Anfrage vor einem „elementarpädagogischen

Kollaps“.

Der Bildungslandesrat verwies

darauf, dass das Budget und der

Personalstand in den letzten

Jahrzehnten schon stark erhöht

wurde. „Es ist viel geschehen in

dieser Steiermark!“ Konkret wisse

man von 13 Gruppen mit massiven

Problemen, die Personalnot

sei aber auch eine Folge des Ausbaus.

Kritik an der Prämie wies er

zurück – diese hätte jetzt schon

Gruppenschließungen verhindert

und sei keine Herabwürdigung

bestehender Mitarbeiter.

Die FPÖ richtete eine Anfrage

zum Thema Asyl an Landeshauptmann

Christopher Drexler.

Dieser betonte, mit der FPÖ

in einigen Punkten „eines Sinnes“

zu sein, er wolle den Druck auf

die EU für eine restriktive Asylpolitik

erhöhen. Aber: „Wir bekennen

uns zur Rechtsstaatlichkeit“.

Die Grünen thematisierten

schließlich noch den Ärztemangel.

Mit einer Paintballwaffe soll ein 28-Jähriger mehrere Personen mit dem Tod

bedroht haben. Suchtgift wäre daran schuld gewesen, wie er selbst sagt. KK

Mit Waffe bedroht:

28-Jähriger angeklagt

PROZESS. Ein 28-Jähriger stand heute wegen

schwerer Nötigung in Graz vor Gericht.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Im Juli diesen Jahres soll es

in Gratkorn in Graz-Umgebung

zur Todesdrohung gekommen

sein. Ein 28-jähriger

Wiener wollte einen Freund

besuchen und machte in einem

Innenhof einen solchen Lärm,

dass sich Nachbarn des besagten

Freundes beschwert hatten.

Aufgrund des Einflusses von

Alkohol und Tabletten soll der

Mann dann rabiat geworden

sein und die Nachbarn mutmaßlich

mit einer Paintballwaffe

bedroht haben.

Sicherlich sei es keine feine

Art gewesen, die Nachbarn

so wüst zu beschimpfen, beschwichtigt

die Verteidung. Außerdem

basiere die Tat, so der

Mann weiter, auf einem Missverständnis:

„I schiaß da ane“ sei

nicht als schwere Todesdrohung

wie „Ich erschieße dich“ zu verstehen.

Auch der Richter ist der

Meinung, von Aggression fehle

ebenso wie von einem Tatvideo,

das von den vermeintlichen Opfern

aufgenommen wurde, jede

Spur. Zu sehr sei der Angeklagte

außerdem von Drogen und Alkohol

benebelt gewesen. Dies

sei ein einmaliger Ausrutscher

gewesen, da der ehemals Süchtige

nun bereits „trocken“ sei.

Urteil

Dem Angeklagten tue seine

Tat leid. „Einsichtig sind Sie,

das muss man respektieren!“,

gibt der Richter dem 28-Jährigen

entgegen. Die Verteidigung

pocht aufgrund des nicht vollkommen

zurechnungsfähigen

Gesundheitszustandes am Tag

der Tat auf ein mildes Urteil.

Dennoch, aufgrund von zwei

einschlägigen Vorstrafen wird

der Mann schuldig gesprochen -

nicht rechtskräftig. Ihm drohen

acht Monate Haft und eine Verlängerung

der Probezeit auf fünf

Jahre. Eine stationäre Therapie

anstatt des Strafvollzuges wäre

eine Option für ihn.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

(0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.193 (Der

Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


15. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5

Der Sozialreformer

Adolf Kolping

Grazer

Straßen

WKO Steiermark Präsident Josef Herk, Kristina Edlinger-Ploder, Erich

Brugger und Martin Neubauer (v.l.).

KLAUS MORGENSTERN

Bildungscampus aktiv

■ Im Vorjahr war das Jahr der

Einrichtungen des WKO-Bildungscampus

von den Herausforderungen

der Corona-

Pandemie überschattet, heuer

plagen die Teuerungen auch die

Bildungsanbieter. Trotzdem zogen

Martin Neubauer, Leiter des

Wirtschaftsförderungsinstituts

Wifi, Kristina Edlinger-Ploder,

Rektorin der Fachhochschule

Campus 02, und Erich Brugger,

Geschäftsführer der Fachhochschule

Campus 02, heute eine

positive Bilanz und gaben auch

einen optimistischen Ausblick.

Rund 1.300 Studierende an der

FH und 33.000 Kursteilnehmer

am Wifi zeigen den steirischen

Bildungshunger. Am Wifi startet

man nun mit der großflächigen

Ausrollung eines Hybrid-Unterrichts

mit Virtual Reality, dafür

wurden eigens Programme für

die Erwachsenenbildung entwickelt.

Die Adolf-Kolping-Gasse befindet sich im Bezirk Jakomini. KK (2)

Adolf Kolping wurde 1813 in

der Nähe von Köln geboren.

Er stammte aus ärmlichen Verhältnissen.

Mit 13 Jahren

begann er eine Lehre als

Schuhmacher, auf der

Wanderschaft lernte

Kolping dann das entbehrungsreiche

Leben

der Gesellen kennen.

Durch die Unterstützung

zweier Pfarrer konnte er das

Abitur nachholen, eine Mäzenin

unterstützte sein Theologiestudium.

Mit knapp 32 Jahren wurde

Kolping zum Priester geweiht.

Als Kölner Domvikar gründete

er 1849 einen Gesellenverein,

um jungen

Handwerkern eine Zuflucht

zu bieten. In der

Grazer Adolf-Kolping-

Gasse betreibt das Österreichische

Kolpingwerk

Sozialeinrichtungen, darunter

ein Jugendwohnheim.

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Corona-Schutzimpfung:

Schützen Sie

Ihr Kind

Die Corona-Schutzimpfung ist für Kinder ab 5 Jahren

allgemein empfohlen. Sie ist gut verträglich, hochwirksam,

schützt vor COVID-19-Erkrankungen und möglichen

Spätfolgen. Für Kinder von 5–11 Jahren gibt es eigene Impfstoffe.

Wie bei Erwachsenen werden für einen optimalen

Impfschutz drei Impfungen empfohlen.

! Mehr Informationen unter www.impfen.steiermark.at

Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch

über die Hotline der AGES unter 0800 555 621


6 graz

www.grazer.at 15. SEPTEMBER 2022

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ lia.remschnig@grazer.at

Polizist wurde bei

Übung erschossen

■ Ein tragischer Zwischenfall

ereignete sich gestern in Graz.

In der Landespolizeidirektion

kam es im Rahmen einer polizeilichen

Übung zur tödlichen

Verletzung eines Beamten. Kurz

vor 15 Uhr ereignete sich der

Vorfall in den Kellerräumlichkeiten.

Anwesende Beamte sowie

eine Polizeiärztin leisteten

sofort Erste Hilfe und setzten

einen Notruf ab, jedoch kam

jede Hilfe zu spät, auch der

eingetroffene Notarzt konnte

nichts mehr ausrichten. Der

27-jährige Polizist starb noch

am Unglücksort. Betroffene Beamte

sowie Angehörige wurden

vom Kriseninterventionsteam

betreut. Noch am Vormittag

war der junge Polizist bei der

Suchaktion nach der verwirrten

Pensionistin beteiligt, die

in Laßnitzhöhe verschwunden

war (Bericht rechts). Am Nachmittag

soll es dann zum Entschluss

gekommen sein, den

restlichen Tag mit Trainingseinheiten

zu verbringen. Erst kurz

zuvor absolvierte der 27-Jährige

die Polizeischule und war seit

Beginn des Monats im regulären

Dienst. Aktuell laufen bereits

Ermittlungen zum Unfallhergang.

Der tödliche Schuss dürfte

aus der Waffe des 39-jährigen

Übungsleiters gekommen sein

Das bestätigt Polizeisprecher

Markus Lamb heute Vormittag:

„Die ersten Ermittlungsergebnisse

haben ergeben, dass der

Schuss aus der Waffe des Ausbildners

gekommen ist, beim

Vorzeigen einer Übung.“ Vorsatz

habe es keinen gegeben. „Es ist

ein tragisches Unglück. Ein er-

Ein erfreuliches Resultat ergab gestern Vormittag die Suche nach einer vermissten

Penionistin. Die Frau wurde unverletzt aufgefunden.

FF LASSNITZHÖHE

Der tragische Unfall ereignete sich in den Kellerräumlichkeiten der Landespolzeidirektion in Graz.

fahrener Kollege, der die Übung

eigentlich sehr sorgsam geleitet

hat und dafür gesorgt hat,

dass alle anderen Teilnehmer

Rotwaffen, also schussunfähige

Waffen, verwenden.“ Er selbst

habe dann aber aus Versehen

beim Vorzeigen einer Übung

zur „echten“ Waffe gegriffen.

Das Landeskriminalamt Oberösterreich

ermittelt in diesem

Fall. Ebenso trafen die Staatsanwaltschaft

Graz und ein Sachverständiger

für Schusswaffen

bereits zu einem ersten Lokalaugenschein

am Vorfallsort ein.

Jene Schusswaffen, die bei der

Übung verwendet wurden, sind

zum Zweck einer kriminaltechnischen

Untersuchung sichergestellt.

Sehr betroffen über den

Fall zeigt sich auch Landespolizeidirektor

Gerald Ortner: „Ich

bin zutiefst betroffen über das

tragische Unglück und den Tod

des jungen Kollegen. Mein tiefstes

Mitgefühl gilt in dieser Stunde

den Angehörigen und der

Familie des jungen Kameraden.“

Vermisste Person

wieder aufgefunden

■ Eine vermisste Person wurde

gestern Vormittag in Laßnitzhöhe

in Graz-Umgebung mithilfe

von zahlreichen Einsatzkräften

gesucht. Die 78-jährige verwirr-

STREET VIEW

te Pensionistin war zuvor in

den frühen Morgenstunden

aus einem Hotel verschwunden.

Gemeinsam mit einer

Reisegruppe und ihrem Mann

verbrachte die Oberösterreicherin

die Nacht auf Mittwoch

in einem Hotel. Dabei verließ

sie das Areal offenbar in

den frühen Morgenstunden.

Eine Einheit an Einsatzkräften

suchte nach der abgängigen

Frau, die am Vormittag gegen

10.45 Uhr schließlich am Hof

eines mehrere Kilometer entfernten

Bauernhofs unverletzt

gefunden wurde.

Brandalarm durch

defekte Lampe

■ Der Alarm zu einem Kellerbrand

ging gestern Vormittag

bei der Feuerwehr in Frohnleiten

in Graz-Umgebung ein.

Eine defekte Lampe löste allem

Anschein nach starken

Brandgeruch aus. Die mit Hilfeleistungslöschfahrzeug

und

Tanklöschfahrzeug ausgerückten

Einsatzkräfte führten

unter schwerem Atemschutz

eine Begehung des Kellers

durch und konnten rasch Entwarnung

geben. Sie konnten

nach dem Einsatz, der rund

eine Stunde dauerte, wieder

einrücken.


15. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 7

Seppl sucht

Geborgenheit

Grazer

Pfoten

16+2

GRAZ

BRÜCKEN

Anzahl

435

VENEDIG

Ein geduldiges und verständnisvolles

Frauerl oder Herrchen

benötigt Josef Heinrich,

genannt Seppl, der aus der Ukraine

nach Graz gekommen ist.

In einem behüteten Zuhause

kann der einjährige Mischling

die Sicherheit gewinnen, die er

braucht, um seine Scheu abzulegen

und stubenrein zu werden.

Mit der notwendigen Einschulung

in Grundkommandos

wird Seppl bestimmt ein verlässlicher

Begleiter.

- 1 Jahr alt, Mischling

- scheu

- noch nicht stubenrein

Der 2021

geborene

Mischling

Seppl soll

nicht als

Wanderpokal

enden.

KK

Kontakt: Arche Noah

www. aktivertierschutz.at

Tel. 0676/84 24 17 437

Laut Karl Albrecht Kubinzky,

seines Zeichens DER Stadthistoriker

von Graz, gehören

„16 plus zwei“ Brücken zu Graz,

die beiden letzteren, es handelt

sich um Autobahnbrücken,

teilweise. Bekannteste Brücke

ist die Erzherzog-Johann-

Brücke, ehemals Hauptbrücke

genannt, die 1890 erbaut worden

ist. Wer in Venedig wohnt

oder Urlaub macht, sollte gut

zu Fuß sein, denn hier wurden

2021 435 Brücken gelistet, die

150 Kanäle überspannen. Viele

davon tragen nicht einmal einen

Namen. Am bekanntesten

ist neben der Rialtobrücke die

Seufzerbrücke, die zwischen

1600 und 1603 errichtet wurde.

GRAZ IM STÄDTEVERGLEICH

GETTY IMAGES


8 graz

www.grazer.at 15. SEPTEMBER 2022

Auftakt in eine neue Eis-Ära

SAISONSTART. Die Graz 99ers starten am Freitag um 19.15 Uhr in Liebenau gegen Asiago in die

neue Spielzeit. Mit einer anderen Perspektive als in den Jahren zuvor und noch einem Neuen.

Zum Auftakt der neuen Saison in der ICE Hockey Liga wartet auf die Graz

99ers Liga-Neuling und „Überraschungsei“ Asiago aus Südtirol.

GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Diesmal noch ist alles wie

immer. Viele neue Spieler

ziehen sich in dieser

Saison das schwarz-orange

Dress der Graz 99ers über.

Dazu ist auch das Trainerteam

wieder neu. Mit dem Schweden

Johan Pennerborn nimmt

der insgesamt 22. Coach seit

der Vereinsgründung im Jahr

1999 auf dem Trainersessel

Platz.

Künftig soll das aber anders

werden. „Wir wollen“, sagt Manager

Bernd Vollmann, „alle

Spieler weiterentwickeln und

uns dafür auch die Zeit nehmen.“

Daher passt Neo-Trainer

Pennerborn auch perfekt zum

Klub. „Entwicklung ist eine

schwedische Kultur“, sagt der

50-Jährige, der bei den 99ers

sein erstes Traineramt außerhalb

Schwedens angetreten

hat. „Wir sind in einem Prozess

der Veränderung. Wir ändern

Gewohnheiten, jeden Tag“, sagt

Pennerborn. „Teams zu formen

ist eine Stärke von uns Schweden.“

Dafür arbeite man hart

und daher werde es in der Saison

auch Schwankungen in den

Leistungen geben.

Und der Start gegen Asiago?

„Die sind ein bisschen das

Überraschungsei“, sagt Vollmann.

„Als Liga-Neuling sind

sie schwer einzuschätzen.“ Generell

könnten sich die Fans,

so Coach Pennerborn „auf intensives

Hockey mit und ohne

Puck freuen.“

In letzter Minute haben sich

die 99ers auch noch einmal verstärkt:

Center-Stürmer James

Livingston wurde für ein Jahr

unter Vertrag genommen.

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Ärger

Umsonst ist nicht der Hund auf

Platz 3 der gefährlichsten Tiere

der Welt! Warum macht man

nicht auch so eine Hetz-Kampagne

gegen die Hunde, so wie

z.B. gegen Haie? Wo bleibt da

die Horror-Überschrift „Hund

zerfleischt Mensch“?

Heinz Hillebrand

* * *

Hundehalter-Sager

„Er is ganz ein lieber, will nur

spielen, ehrlich“

Damir So

* * *

Schuldfrage

Wenn ein Rottweiler sowas

macht, KANN es nur am Besitzer

liegen! Diese Rasse ist sehr

familienfreundlich und friedlich.

Das liegt einzig und allein

an der Erziehung – viele kranke

Besitzer machen aus diesen lieben

Tieren einen Kampfhund…

Gerald Kapp

* * *

Ansichtssache

Warum wird eigentlich immer

nur der Rotti in den Medien präsentiert?

Täglich beißt ein Hund

einen Menschen aber lesen wird

man nur von den großen bösen

Hunden. Biss-Statistik hinzuziehen

– wenn schon der Rotti immer

ins schwarze Licht gerückt

wird.

Silke Götz

* * *

Man muss reagieren

Ich verstehe nicht, warum immer

sofort darauf hingewiesen

wird, dass der Hund nichts dafür

kann... als ob das relevant

wäre... Ich komme auch gelegentlich

mit meinem kleinen,

immer angeleinten Hund in

Situationen, in denen ich mich

im schlimmsten Fall mit Fußtritten

verteidigen muss. Dabei

muss ich mir dann noch von

irgendwelchen Idioten anhören,

dass meine Reaktion

übertrieben sei. Soll

ich mich beißen lassen

und in Kauf nehmen, dass

mein kleiner sanfter Hund

schwerst verletzt wird, weil

der andere freilaufende nichts

dafür kann? Was ist das für eine

dumme Einstellung?

Ewa Francis

* * *

Besitzer ist schuld

Oje, baldige Besserung. Der

Hund kann nix dafür, da sind

die Besitzer schuld. Mich hat

auch ein Hund gebissen, so ein

kleiner.

Roswitha Forst

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Hund biss

zu: Grazer

verletzt

Von einer freilaufenden

Hündin, die allem Anschein

nach von zuhause ausgebüchst

war, wurden Mittwochfrüh ein

65-jähriger Grazer sowie seine

Yorkshire-Terrier-Hündin attackiert

und gebissen. Beide wurden

bei dem Vorfall verletzt und

mussten medizinisch versorgt

werden. Die „Grazer“-Leser

diskutieren über den Vorfall auf

unserer Facebook-Seite.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


15. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

Dada-Zirkus: Genesis

Der Spielclub des Next Liberty ladet

zum Mitmachen ein.

KAGER

„Auf die Bühne

ihre Helden“

■ In den Next Liberty Spielclubs

haben für ein ganzes (Theater-)

Jahr lang Kinder, Jugendliche

und Erwachsene wöchentlich

die Möglichkeit, selbst (spielerisch)

aktiv Theater zu machen.

Anmeldung: online am Montag,

19. September um 17 Uhr auf

www.nextliberty.com. Gemeinsam

werden neue (Spiel-)Räume

eröffnet, Perspektiven wechseln

und es wird erforscht und

experimentiert.

Muse Tickets ab heute!

NICK FANCHER

Muse am 3. Juni

in Wr. Neustadt

■ Bei Bush im Orpheum Graz

war Muse noch Supportact.

Jetzt füllen sie die Open-air Arenen.

Am 3. Juni 2023 ist Wiener

Neustadt dabei. Tickets ab heute

bei Ö-Ticket ab 94.90 Euro.

SURREALISTISCH. Die Compagnie „Dada Zirkus“präsentiert das Zirkustheaterstück

„Genesis“ noch bis 2. Oktober im Grazer Kristallwerk.

Genesis“ ist das dritte Bühnenstück

der Compagnie

Dada Zirkus und startet

mit zwanzig Aufführungen seine

zweite Spielserie. Corona hat die

Produktion bisher hart getroffen.

Die Premiere konnte weder am

22. September 2020 noch beim

Werkstatt Festival für Uraufführungen

in Oberzeiring gezeigt

werden. Alle weiteren Aufführungen

wurden vorsorglich um

eineinhalb Jahre verschoben. Auf

Grund des letzten Lockdowns

und einiger Omikroninfektionen

mussten von den geplanten dreißig

Aufführungen insgesamt 14 in

Graz, Klagenfurt, Dornbirn und

Wien abgesagt werden.

Das Stück vereint Zirkus, Körpertheater

und Livemusik auf

höchstem Niveau zu einer poetischen

und humorvollen Geschichte

über Identität und Schöpfung.

Die Compagnie zählt zu den

erfolgreichsten Gruppen des jungen

österreichischen „zeitgenössischen

Zirkus“. Seit der Förderung

durch das Bundesministerium für

Kunst und Kultur erfährt diese eigenständige

Kunstsparte auch in

Österreich starken Aufwind und

immer breitere Anerkennung.

„Genesis“ wird im Kristallwer Graz

in der Viktor-Franz-Straße vom

30. September bis 2. Oktober aufgeführt.

Kartenreservierung unter

www.dadazirkus.at/genesis .

Surrealistisches

Zirkustheaterstück

NATALI GLISIC

Eros Ramazzotti spielt nach wie vor Fußball ( Team„Nazionale Italiana Cantanti“),

reitet wie der Teufel und hat ein tolles neues Album vorgelegt. MICHELE MAIKID LUGARESI

Eros Ramazzotti neue CD

■ Er ist einer der erfolgreichsten

Solokünstler Italiens und begeistert

seit nun mehr vier Jahrzehnten

das Publikum mit feinsten

Pop-Rock-Perlen, mitreißenden

Live-Shows und energiegeladenen

Performances. Über siebzig

Millionen verkaufte Tonträger und

zwei Milliarden Streams gehen

auf sein Konto. Morgen Freitag erscheint

endlich Eros Ramazzottis

neues Album „Battito Infinito“

und schon am heutigen Donnerstag

ist in Sevilla der Auftakt zu seiner

„Battito Infinito World Tour“,

die ihn am 17. April 2023 auch in

die Wiener Stadthalle führen wird!

Graz steht leider diesmal nicht

am Terminkalender. Dabei ist

der italienische Superstar schon

einige Mal in Graz aufgetreten.

2003 und 2016 gab es Konzerte

in der Stadthalle. Am 4. Februar

1988 gastierte Ramazzotti in der

Grazer Eishalle. Zwei Jahre zuvor,

1986 füllte der italienische damals

noch Senkrechtstarter den Grazer

Kammersaal. Der leidenschaftliche

Fußballer ließ es sich nicht

nehmen mit Einheimischen und

seinen Leuten im benachbarten

Volksgarten zu kicken.


graz

10 www.grazer.at 15. SEPTEMBER 2022

GAK Tennis baut groß aus. Morgen werden die Entwürfe von Architekt

Martin Strobl in der Tennis-Analge in der Körösistraße präsentiert. GAK TENNIS

Ausblick

Was am Freitag in

Graz wichtig ist

■ Die ÖVP lädt zum zweitägigen Landesparteitag. Mehr als 800 Gäste

sind auf die Messe geladen. Morgen Freitag hält Alt-Landeshauptmann

Hermann Schützenhöfer seine Abschiedsrede als Obmann,

bevor am Samstag Christopher Drexler zum Nachfolger gewählt wird.

■ Angesichts der Personalkrise in der Kinderbetreuung findet ab

16 Uhr eine Demo in der Grazer Innenstadt statt. Treffpunkt ist am

Griesplatz, danach geht‘s weiter durch die Radetzkystraße auf den Jakominiplatz

und die Herrengasse zur Abschlusskundgebung am Südtiroler

Platz. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen und Anhaltungen

von Straßenbahnen und Bussen.

■ AK-Direktor Wolfgang Bartosch geht demnächst in Pension. Morgen

wird sein Nachfolger präsentiert. Inzwischen ist durchgesickert,

dass es sich um Personalabteilungsleiter Hans Scheuch handeln soll.

■ Aufschlag: Ein großer Ausbauschritt steht für GAK Tennis an. Morgen

informiert Präsident Heinz Steinlechner zusammen mit Sportlandesrätin

Juliane Bogner-Strauß, Bürgermeisterin Elke Kahr und

Sportstadtrat Kurt Hohensinner über die Details.

■ Raiffeisen und Caritas rufen einen Sozialfonds ins Leben: Morgen

wird „WIR hilft – für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ vorgestellt.

■ „Ukraine meets Styria“: Morgen und übermorgen findet das „Festival

für Neue und Improvisierte Musik“ im Heimatsaal statt.

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