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27. November 2022

- Im Rathaus kocht jeder seine eigene Suppe - Neos-Kritik: Impfquote sinkt in Grat trotz teurer Kampagne - Neues Leben für die Franziskanergasse - Platz 29 weltweit: Graz für Generation Z - Diese Frauen mischen in Graz ganz vorne mit

- Im Rathaus kocht jeder seine eigene Suppe
- Neos-Kritik: Impfquote sinkt in Grat trotz teurer Kampagne
- Neues Leben für die Franziskanergasse
- Platz 29 weltweit: Graz für Generation Z
- Diese Frauen mischen in Graz ganz vorne mit

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Mitten in Graz

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City

Mixende Frauen

Jahrelang war Barkeeping eine Männerdomäne.

Jetzt mischen aber immer mehr

Frauen in der Grazer Szene mit. 18

Branchen-Mix

Neue Geschäfte, neue Gastronomie: Die

Franziskanergasse wird vom Schandfleck

wieder zur Bummelgasse. 8

Koalitionsgewitter

vor dem Grazer

Budget-Gemeinderat

Brisant. Vor dem morgigen Budget-Gemeinderat kriselt es in der Stadtpolitik. Der Holding-Aufsichtsrat wurde über Nacht verschoben, vertrauliche

Daten gelangten an die Öffentlichkeit und zahlreiche Großprojekte stehen aufgrund der finanziellen Lage auf dem Prüfstand. SEITEN 4/5

GETTY, KK (2)

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www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Budget ist,

wenn man

trotzdem lacht

M

it dem Budget der Stadt

schaut es so düster aus

wie selten zuvor. Dabei

wurde es schon mehrfach

durchleuchtet, wie Finanzstadtrat

Manfred Eber betont. Mit

dem neuen Finanzdirektor soll

jetzt noch eine Durchleuchtung

unternommen werden. Ob da

viel Erhellendes dabei sein

wird, bleibt dahingestellt.

Zumindest kann sich niemand

mehr sicher sein. Selbst die

nach dem letzten Budgetentwurf

zugesagten Subventionen

für Kultur und Sport wackeln

wieder. In diesen global

schweren Zeiten braucht die

Stadt eine Führung, die

zusammenhält. Leider ist das

Gegenteil der Fall. Eber wird

mit dem Budget und seinen

Horror-Zahlen alleine gelassen

(siehe auch Seiten 4/5), der

Opposition fällt auch nichts ein

und vertrauliche interne

Dokumente werden mit fast

schon skandalöser Regelmäßigkeit

hinterrücks an die

Öffentlichkeit gebracht. Nach

dem Motto: „Wenn du solche

Freunde hast ...“ Die Koalition

und alle, die nicht an ihr

beteiligt sind, müssen sich

schleunigst zusammenraufen,

um die Stadt durch eine der

größten Krisen der Nachkriegsgeschichte

führen zu können.

Es wird höchste Zeit, die Kräfte

zu bündeln und Respekt

voreinander und vor allem vor

allen Grazern zu beweisen,

denn sonst wird’s mit Sicherheit

für alle Beteiligten schnell

finster, da kann man so oft

durchleuchten, wie man will.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

Gratulation zum heutigen 70er. Gibt es da ein

besonderes Sonntagsfrühstück?

Kaffee, zwei Tassen davon, Brot, Wurst und Käse

und, was ich immer schon gerne mag, Bacon & Eggs.

Wird der Geburtstag groß gefeiert?

Ich mache zwei Tage Tourneepause, da werde ich

mit meiner langjährigen Freundin Abendessen

gehen. Kein Grund, groß zu feiern. Ich freue mich,

dass ich lebe. Und 70? Joesi Prokopetz antwortete

auf die Frage, was am 70-Werden gut ist: ‚Nichts.‘

So pessimistisch bin ich nicht. Ich war zuletzt beim

Sturm-Kick, und da haben tausende Leute meinen

Song „Steiermark“ gesungen. Das war Gänsehautgefühl,

wunderbar, eigentlich ein Geburtstagsgeschenk!

Die Tour zum Album „44“ – ein Abschied?

Es ist keine Abschiedstour. Ich spiele jetzt und

nächstes Jahr in Deutschland die letzte reguläre

Tour. Dann wird es Einzelauftritte zum Beispiel bei

Festivals geben. Das Musikmachen hört nicht auf.

In Graz gibt es das Konzert am 8. Dezember,

die Tour geht Richtung Weihnachten und

erinnert an die STS-Weihnachtskonzerte?

Die Stimmung wird daran erinnern. Wir haben die

Konzerte bewusst in diese Zeit gelegt.

Graz ist klar Lebensmittelpunkt, oder?

Ich bin hier geboren, habe meine Kindheit und Jugend

in Graz verbracht. Von der Schulzeit ist nicht

viel zu berichten, ich war nicht oft dort, ich habe

mich mit den Lehrkräften nicht verstanden, nur ein

Deutschprofessor war ganz auf meiner Linie, und in

diesem Gegenstand gab’s auch ein Sehr gut!

Gab es da ein Stammlokal zum Abhängen?

Ja, das Schlössl in der Sporgasse mit dem legendären

Besitzer Franz Hofer und dem Kellner Erich, da

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Gert

Steinbäcker

Gert

Steinbä-

cker beim

Frühstück


SELFIE

Der Singer/

Songwriter

über runde

Geburtstage,

Weihnachtstournee,

Café

Schlössl und

Maschinfahren

im Frühstück.

habe ich das meiste meiner Schulzeit verbracht.

Auf dem Album „44“ werden 44 Jahre Musikkarriere

verarbeitet ...

Es sind unterschiedliche Songs drauf. Zum Beispiel

meine erste Single „Matchless Woman“ in Englisch

als Stony Becker. Unter den zwölf Titeln ist auch ein

sehr politisches „Helden von heute“. Es sind Songs,

die Geschichten erzählen, ich bin ein Geschichtenerzähler,

früher bei STS, heute solo. Bei den Konzerten

wird Thomas Spitzer Special Guest sein.

Richtiger Karrierestart war ja bei der EAV?

Ich war zuvor bei der Band Mashuun. Dann kam

die EAV und zugleich STS. Die Termine überkreuzten

sich, Thomas Spitzer und ich waren zwei Alphatiere,

das geht sich nicht aus, daher entschied ich

mich für STS, wenngleich bei den ersten Tourneen

manchmal nur 100 oder weniger Leute kamen.

Korfu ist nach wie vor zweite Heimat?

Ich bin oft dort, meide nur die Monate Mitte Juli bis

Mitte August, dann ist alles easy.

Die liebste Freizeitaktivität ist ...

... Maschinfahren. Ich mache große Reisen mit einer

BMW 1150 R mit 300 Kilo. Ich fahre seit dem 18. Lebensjahr

mit Maschinen.


VOJO RADKOVIC

Gert Steinbäcker wurde am 27. November 1952 in Graz

geboren. Er hat vier Gymnasien in Graz besucht. Mit 16

Auszug von daheim, tingeln mit der Band Mephisto,

danach Mashuun. Steinbäcker arbeitete in Deutschland,

war Komparse in München, meist als Polizist in der Serie

Derrick. Dann kam die EAV und schließlich STS. Steinbäcker

solo gibt es auf zehn Alben, aktuell „44“. An ein

Aufhören denkt der heute 70-Jährige nicht.


Den Schmerzen davonlaufen

Fersensporn, Hallux, Arthrose – Wir empfehlen Joya Gesundheitsschuhe

Gehen wie auf Wolken - der Laura Red für Damen

„Passt! ist kein gewöhnliches

Schuhgeschäft

sondern ein echter Gesundheitsdienstleister.

Wir arbeiten schon lange

mit diversen Gesundheitsschuh-Marken,

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Gelenkproblemen zu

helfen. Bei Joya bekommen

wir nie dagewesene

positive Rückmeldungen.

Es gibt nichts Besseres bei

Fersensporn und Co. Aufgrund

der ständig wach-

Sven Brown für Herren

senden Nachfrage haben

wir uns auf das Schweizer

Fabrikat mit der einzigartigen

weich-elastischen

Sohle spezialisiert.“ berichtet

Jennifer Nater, Inhaberin

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Schmerzen davonlaufen.

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Luft bei jedem Schritt

in den Fußraum gepumpt

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nicht nur ein optimales

Schuhklima, sondern ist

ebenso gesund. Gelenksowie

Rückenmuskulatur

werden entspannt

und die Fußrezeptoren

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können den ganzen

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Beine, brennende Füße,

Rückenschmerzen und

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4 graz

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Wir sind in einer Situation, wo jedes

zehntel Grad für hunderte Millionen

Menschen einen Unterschied macht.“

Ministerin Leonore Gewessler gab sich nach dem enttäuschenden

Ende der Weltklimakonferenz kämpferisch. PERWEIN

Im Rathaus kocht

So wie dieses in Stattegg soll das

Becken in St. Peter aussehen.

Baustart: Schutz

vor Hochwasser

STADT GRAZ/FISCHER

■ Immer wieder sorgte der

Messendorferbach bei Extremwetterereignissen

für

große Schäden durch Überschwemmungen.

Nun investieren

Stadt, Land und Bund

2,2 Millionen Euro in ein

Rückhaltebecken beim Arnikaweg

in St. Peter – inklusive

Baumpflanzungen und

Feuchtbiotop. Der Baustart ist

diese Woche erfolgt, in rund

einem Jahr soll das Projekt

fertiggestellt sein.

Ursula Lackner (l) bei der Preisverleihung

in Frohnleiten

KK

Semriach & Thal

ausgezeichnet

■ DieGrazerUmlandgemeinden

Semriach und Thal wurden für

Klimaschutz und energiepolitische

Arbeit ausgezeichnet. Umweltlandesrätin

Ursula Lackner

zeichnete u. a. Semriach mit der

Verleihung von fünf „e“ nach

den strengen Kriterien des e5-

Programmes aus. Thal wurde

für die 30-jährige Mitgliedschaft

im Klimabündnis Steiermark

geehrt. Die Auszeichnungsgala

fand in Frohnleiten statt.

Die Grazer Stadtregierung ist jetzt gefordert: Robert Krotzer (KPÖ), Kurt Hohensinner (ÖVP), Claudia Schönbacher

(FPÖ), Judith Schwentner (Grüne), Elke Kahr (KPÖ), Manfred Eber (KPÖ) und Günter Riegler (KPÖ, v. l.) STADT GRAZ/FISCHER

derGrazer

Was erwarten Sie aktuell von der Politik?

„Verglichen mit

anderen Orten

ist die Politik

bei uns gut. Ich

habe Vertrauen

in die Politiker.“

Katarina Brandt-

Lamm, 70,

Pensionistin

„Prinzipiell einfach

ein wenig

mehr Klärung

vor dem

Abschluss von

kostenintensiven

Projekten.“

Matthias Hebenstreit,

25, Student

„Auf jeden Fall

mehr Transparenz

in

Finanzfragen!

Und auch mehr

Kommunikation.“

Julia Ufer, 50,

Marketing

Blitzumfrage

„Die momentane

Strompreis-

Gaunerei muss

beendet werden!

Die Preise gehören

reduziert,

das ist Wucher.“

Wolfram F., 60,

Kaufmann

?

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Mehr Klarheit!

Man weiß nicht,

wer die Wahrheit

sagt. Gerade

ist es einfach

chaotisch.“

Fato Konda, 43,

Dipl.-Sozialbetreuerin


27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5


TOP

KK, STREETVIEW

Energie sparen

Rund 30 Prozent der Energie können heuer

aufgrund reduzierter Zeiten der Weihnachtsbeleuchtung

gespart werden.

Viele Insolvenzen

Die Destillerie Bauer, die Bikecitizens

und Christof Industries Global mussten

diese Woche Insolvenz anmelden.

FLOP


jeder seine eigene Suppe

HOCHSPANNUNG. Morgen findet der Sondergemeinderat zum Thema Budget statt, eine Abwertung der

Holding scheint fix. Beschlüsse dazu wird es aber wieder keine geben. Graz braucht aber dringend Lösungen.

redaktion@grazer.at

Und täglich grüßt das Murmeltier.

Finanzstadtrat

Manfred Eber zog zwar

durch den Rücktritt des Finanzdirektors

noch den Kopf aus der

Schlinge, steht nun aber wie ein

einsamer Wolf im Kreise seiner

Koalitionskollegen. Eine vor sich

hin dümpelnde Opposition rundet

das aktuelle desaströse Bild

der Stadt ab.

Auch der nächste Anlauf, ein

umsetzbares Budget für das Haus

Graz samt seinen Beteiligungen

auf die Beine zu stellen, steht auf

mehr als wackeligen Beinen. Vielmehr

erscheint klar, dass nichts

klar ist. Außer, dass man sparen

muss und die Kosten in den

nächsten fünf Jahren über Gebühr

explodieren werden. So kristallisiert

sich heraus, dass Finanzstadtrat

Eber wie Don Quijote

gegen die Windmühlen kämpft,

während sich seine Bürgermeisterin

Elke Kahr mit Sozialsprech-

stunden, Obdachlosenunterkünften

und Ehrungen beschäftigt

und Gesundheitsstadtrat Robert

Krotzer wie schon während der

Hochblüte der Pandemie besser

nichts von sich gibt. Umso lauter

präsentiert Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner ein, oftmals

wie auch bei den Vorgängern

notwendiges, millionenschweres

Projekt nach dem anderen, während

die Königsmacher aus der

Sozialdemokratie schweigend nicken.

Eine dringend notwendige

konstruktive Opposition gibt es

nicht, die ÖVP sucht noch immer

nach ihrer Rolle und die Grazer

Freiheitlichen haben sich selbst

zerstört.

Abwertung

Zu viele Probleme wurden nun

im Laufe des Jahres angehäuft:

Eklatante Budgetunsicherheiten

in den Beteiligungen zeichnen

ein mehr als düsteres Bild: So

wurde am Dienstag über Nacht

die Aufsichtsratssitzung der

Holding Graz abgesagt und auf

20. Dezember verschoben. Größter

Brocken zu diesem Thema ist

der Verkehrsfinanzierungsvertrag,

unmittelbar verknüpft mit

dem Auflösen der Rücklagen,

was einer massiven Abwertung

des wichtigsten Unternehmens

der Daseinsvorsorge gleichkommt.

Eber: „Grundsätzlich gibt es

den Verkehrsfinanzierungsvertrag

und einen Ergebnisabführungsvertrag,

darin heißt es,

dass die Stadt Graz vereinfacht

gesagt die Verluste der Holding

übernimmt. Nach Auflösung

der Rücklagen.“ Auf die Frage,

ob das auch wahrlich so durchführbar

ist: „Ja genau, so müsste

das aus meinem Verständnis her

sein. Natürlich gibt es Diskussionen

im Aufsichtsrat.“ Überzeugung

schaut wie bei vielen

Punkten anders aus. Aber durch

die Nacht-und-Nebel-Aktion der

Verschiebung des Aufsichtsrates

hat man die Chance vertan, Pro-

bleme zu lösen, und sie wieder

auf die lange Bank geschoben.

Ablehnung

Weiterhin kurios ist die Rolle und

das Verhalten des sozialdemokratischen

Koalitionspartners.

Nachdem man im Gemeinderat

dem Budget zugestimmt hatte,

zeigte man sich im Aufsichtsrat

der Holding geschlossen dagegen.

Spannend wird es auch für Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner

und ihre groß angekündigten

Millionenprojekte. „Im Bereich

der Stadtbaudirektion fallen natürlich

die größten Investitionen

an. Wir bemühen uns, eine Lösung

zu finden. Es ist überall knapp, wir

mussten in allen Bereichen schon

Dinge verschieben und werden

das auch weiterhin überall tun

müssen“, so Eber. „Klar ist aber:

Es kann keinen Stillstand geben!“

Ein klarer Plan sieht wohl anders

aus, Lösungen sind aber mehr als

dringend notwendig, um die Stadt

nicht gegen die Wand zu fahren.

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K O M M E N T A R

von

Verena

Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Jetzt handeln:

Das Auge

bummelt mit

N

och bis vor kurzem war

die Franziskanergasse

der Schandfleck in der

Grazer Innenstadt: Müll,

Beschmierungen an jeder

Hausmauer, Leerstand neben

Leerstand. Jetzt hat die Politik

reagiert und versucht, das

kleine Gässchen, in dem

früher Zunftzeichen und

Feinkostschilder ein besonderes

Flair verbreiteten, wieder

aufzuwerten. Gleich fünf

leerstehende Räumlichkeiten

haben neue Mieter oder

zumindest vorübergehende

Zwischennutzer bekommen.

Die neue Weihnachtsbeleuchtung

zeigt noch mehr

guten Willen und lässt das

Gasserl in einem anderen

Licht erscheinen. Damit darf

es jetzt aber nicht getan sein!

Denn die Pop-up-Stores

poppen auch wieder zu. Und

wenn dann wieder Zwielichtigkeit

statt Weihnachtslicht

dort alles überstrahlt, werden

sich die neuen Unternehmen

auch nicht halten können –

und vermutlich auch nicht

wollen. Es braucht ein

Konzept, das konsequent

durchgezogen wird, bevor die

Abwärtsspirale Rettungsversuch

über Rettungsversuch

scheitern lässt und wir eine

Annenstraße oder Annenpassage

mitten in der Innenstadt

haben. Und wenn die

Wiederbelebung der Franziskanergasse

gelingt, könnte

man ja auch die anderen

genannten wieder einmal

angehen.

Neos-Kritik:

STREITTHEMA. Die Neos kritisieren die Impfkampagne der Stadt Graz aufgrund

hoher Kosten und sinkender Impfquote. Die Stadt ist aber zufrieden.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Ganze 1,5 Millionen Euro

stellte der Bund der Stadt

Graz für die städtische

Corona-Impfkampagne zur Verfügung,

die Ende August mit der

Phase „Irritation“ startete – und

national für Aufsehen sorgte. Slogans

wie „Die Impfung wirkt nicht.

Gegen Fehlinformation“, wobei

der zweite Satz wesentlich kleiner

gehalten war, sorgten tatsächlich

für Irritation, aber eben auch für

Aufmerksamkeit. Ab 8. September

folgte laut Kampagnenplan

die Phase der Information und

schließlich seit 13. Oktober die

Phase der Aktivierung – in der Grazer

tatsächlich zur Impfung motiviert

werden sollten. Kommende

Woche endet die Kampagne.

Die Grazer Neos um Gemeinderat

Philipp Pointner lassen nun

knapp vor Ende kein gutes Haar

daran. „Die Grazer Impfkampagne

ist mit Pauken und Trompeten

gescheitert. Damit wurden 1,5 Millionen

Euro sprichwörtlich beim

Fenster hinausgeschmissen“, so

Pointner mit Verweis auf die Entwicklung

der Impfquote. Die lag in

Graz am 13. Februar noch bei 74,6

Prozent, diese Woche am 23. November

waren es demgegenüber

nur noch 55,7 Prozent. Besonders

bitter, wie die Neos vorrechnen:

Auch seit der genannten Phase

der Aktivierung stellte sich keine

Besserung ein. Am 12. Oktober lag

die Impfquote bei genau 60 Prozent,

am 19. waren es 59,8 am 16.

November nur noch 57,9, bis man

bei den aktuellen 55,7 Prozent angekommen

war.

Positive Bilanz

Die Stadt sieht die Sache völlig

anders. „Wir sind eigentlich

sehr zufrieden“, betont man aus

dem Büro von Gesundheitsstadtrat

Robert Krotzer. Allein beim

Impfbus wurden schon mehr

als 600 Menschen geimpft, bis 2.

Dezember sollen noch mehr hinzukommen.

„Besonders wichtig

sind uns aber die vielen Bera-

Philipp Pointner

Impfquote in

Graz sinkt trotz

teurer Kampagne

Der Impfbus

der

Stadt Graz

kommt

am 1. Dezember

nach Wetzelsdorf

und am

2. nach

Liebenau.

Bisher

wurden

schon

rund 600

Impfungen

verabreicht

– die

Stadt ist

zufrieden.

STADT GRAZ, STADT

GRAZ/FISCHER

tungen, die durchgeführt wurden“,

heißt es aus dem Büro des

Gesundheitsstadtrats. Dabei sei

es vor allem darum gegangen,

Ängste zu nehmen und aufzuklären.

„Das wird man vermutlich

erst verspätet bemerken.“ Insgesamt

waren die Impfberater 8000

Stunden im Einsatz, bei mehr als

201 Einsätzen im öffentlichen

Raum, bei Vereinen und anderen

Gelegenheiten. Laut Stadt gab es

geschätzt 80.000 Gesprächskontakte

und etwa 15.000 persönliche

Impfberatungen.

Ziele gefordert

Pointner und die Neos kritisieren

die Kampagne dennoch, auch

wenn das Geld vom Bund kam:

„Es ist egal, ob das Geld aus den

Ertragsanteilen oder aus Bundeszuschüssen

stammt, es sind

immer Steuergelder! Wenn die öffentliche

Hand Steuergeld ausgibt,

muss klar sein, welches Ziel damit

erreicht werden soll und wer die

Verantwortung bei Nichterreichung

trägt.“

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo

bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian

Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Mirella Kuchling (0664/80 666 6890), Redaktions-Fax-

DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (0664/80 666 6848), Robert Heschl

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27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 7

Chaos vor VS Puntigam

STAU. Kinder in die VS Puntigam zu bringen, ist nicht so einfach, denn es

mangelt an sicheren Wegen und der Möglichkeit, sie aussteigen zu lassen.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Vor der Volksschule Puntigam

in der Grazer Gradnerstraße

staut es sich

täglich. „Die Eltern sind nicht

so diszipliniert“, weiß Karin Archan,

deren Kinder die Schule

besuchen. Sie bringt die beiden

meist mit dem Rad dorthin, seit

der kleine Schulbus mit Schulbeginn

2020/21 eingestellt wurde,

was sie bis heute bedauert. Wie

sicher man zur Schule kommt,

hängt generell vom Anfahrtsweg

ab. Archan nimmt den Radweg

von der Triester Straße, der vor

der Schule bei einer Unterführung

einfach abbricht. „Wir kommen

dann auf die normale Straße.

Ich steige generell ab, aber es

ist gefährlich mit zwei Kindern.“

Was Eltern und auch Bezirksvorsteher

Helmuth Scheuch immer

wieder angesprochen und auch

bei zuständiger Stelle deponiert

haben, ist eine Einbahnregelung

in der Nippelgasse. „Eine Stunde

in der Früh würde reichen“, so

Archan. Auch eine Aufstockung

der Parkplätze wäre laut Scheuch

wünschenswert, wobei die Firma

Billa sehr kooperativ sei.

Planung

Bei der Stadt Graz wird eine Lösung

für 2023 ins Auge gefasst,

vorbehaltlich des Budgets. Wolfgang

Feigl von der Abteilung

für Verkehrsplanung spricht von

einer gesamtheitlichen „Planung

des öffentlichen Raums im

Schulumfeld“. Ziele sind Aufenthaltsqualität

und Sicherheit der

Schüler.

Die Verkehrssituation vor der VS

Puntigam erregt die Gemüter . ARCHAN

Hans Roth (l.) mit Vertretern des

Grazer Schachclubs

KK

„Schachmatt“

für den Abfall

■ „Schachmatt dem Abfall“ ist

das Motto des Schachclubs „Extraherb

Weiß-Schwarz“, der von

Saubermacher-Gründer Hans

Roth unterstützt wird. Kein

Wunder, ist doch Saubermacher-

Mitarbeiter Karl Reisenhofer

im Schachclub als Obmann-

Stellvertreter aktiv. Der Club

ist bestens vertreten, war mit

einem Frauenteam in der Bundesliga,

man holte einige Meistertitel.

Der Verein arbeitet eng

mit Schulen zusammen. Großes

Ziel: Aufstieg in die Landesliga!

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Lebensmittelspenden werden in

Graz und GU abgeholt. JUNGWIRTH

VinziMarkt sucht

dringend Helfer

■ Am Dienstag ist Giving Tuesday!

Damit die Regale im Vinzi-

Markt Graz voll sind und täglich

bis zu 180 notleidende Menschen

mit günstigen Lebensmitteln

versorgt werden können, sucht

man jetzt nach Alltagshelfern,

die die Fahrer beim Tragen von

Obstkisten und Co unterstützen.

Denn von Montag bis Freitag düsen

hilfsbereite Grazer mit einem

Bus durch Graz und Umgebung,

um gespendete Waren abzuholen.

Freiwillige können sich unter

der Nummer 0 664/5019 548 oder

vinzimarkt@vinzi.at melden.

Die Soroptimistinnen Graz Rubin

luden zur Podiumsdiskussion. KK

Diskussion über

Gewaltprävention

■ Im Rahmen der Podiumsdiskussion

„Gewalt beginnt, wo das

Reden aufhört. Für ein gewaltfreies

Miteinander“ setzten die

Soroptimistinnen SI Rubin Graz

im Vorfeld der Kampagne „16

Tage gegen Gewalt an Frauen“

ein klares Zeichen gegen jegliche

Form von Gewalt und wiesen

auf die Bedeutung der Sensibilisierung

der Gesellschaft sowie

der Prävention hin. Als Experten

dabei: Marina Sorgo-Loidl, Jeremy

Stoehs und Werner Miedl.

Die neue Weihnachtsbeleuchtung strahlt seit Donnerstag, in das Geschäft ganz rechts zieht italienische Feinkost. KK (2)

Neues Leben für die

Franziskanergasse

AUFWERTUNG. Vandalismus und Leerstände haben die Franziskanergasse

zuletzt nicht gerade aufgewertet. Jetzt gibt es ein neues Lokal, mehrere

Pop-up-Stores und eine neue Weihnachtsbeleuchtung – und weitere Pläne.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Franziskanergasse war

in letzter Zeit ein kleiner

Schandfleck in der Grazer

Innenstadt: Im Sommer gab

es ganze sechs Leerstände in der

kurzen Gasse, die verbliebenen

Unternehmer hatten mit Müll,

Graffiti und Vandalismus zu

kämpfen (wir haben berichtet).

Jetzt tut sich aber einiges, das

der Verbindungsgasse zwischen

Hauptplatz und Franziskanerplatz

auch mehr Aufenthaltsqualität

geben soll. Seit Donnerstag

gibt es beispielsweise eine neue

Weihnachtsbeleuchtung – die

einzige neue in diesem Jahr in der

ganzen Stadt. Dort hängen nun

sechs sogenannte Magic String

Lights. Diese können in zwei

verschiedenen Farben animiert

werden und sollen abwechselnd

warmweiß und kaltweiß leuchten.

In wenigen Tagen eröffnet Salvatore

Donadei, der seit 40 Jahren

Gastronom ist und die Osteria

Grappolo D’Oro in Heiligenkreuz

führt, in der Franziskanergasse 4

– ehemals Gaby Moden, zuletzt

Sweet Factory – eine Mischung aus

Lokal und Feinkost-Laden. Aperitivi

wie Prosecco und Aperol soll es

dort geben – außerdem etwa Nudeln

aus Apulien aus geröstetem

Weizenmehl, italienisches Gebäck,

Käse und mehr. Man kann dort einkaufen,

aber auch vor Ort kosten.

Außerdem sind zwei neue

Pop-up-Stores eingezogen. Oswald

Held mit seinen Gewürzmischungen

von Van den Berg

in die Franziskanergasse 3, Katja

Banfai mit Seifen und Naturkosmetikprodukten

in die Franziskanergasse

8. Das Souvenir- und

Graz-Merchandise-Unternehmen

„Mei Graz“ ist kürzlich in größere

Räumlichkeiten im früheren Frisiersalon

Drexler gezogen. In der

ehemaligen Geschenketruhe gibt

es gerade eine Schaufenstergalerie

mit Bildern von Künstlerin Valentina

Eberhardt.

Wirtschaftsstadtrat Günter

Riegler betont, dass „die temporäre

Zwischennutzung von

leerstehenden Geschäften mit

hochwertigen Pop-up-Stores oder

Schaufenstergestaltungen das

Stadtzentrum belebt. Es ist eine

Win-win-Situation, von der Vermieter,

Unternehmer sowie Besucher

profitieren. Die Wirtschaftsabteilung

der Stadt Graz forciert

diese Art der Innenstadtbelebung

seit einigen Jahren und fördert mit

bis zu 3000 Euro pro Shop.“

Weitere Pläne

„Der Hauptplatz und der Franziskanerplatz

sind historisch durch

Kulinarik und Handwerk miteinander

verbunden. In Zusammenarbeit

mit der Wirtschaftsabteilung

der Stadt Graz und dem Verein Echt

Graz ist es nun gelungen, den Franziskanerplatz

unter anderem mit

Pop-up-Stores und neuen Geschäften

gerade in der Vorweihnachtszeit

zu beleben. Damit setzen wir

den Startschuss zu einem nachhaltigen

Aufschwung. Auch in Zukunft

wollen wir gemeinsam ein Augenmerk

auf die Gasse legen“, so Citymanagerin

Verena Hölzlsauer.

Im Gespräch sind etwa 3D-

Kunstwerke am Boden oder Regenschirme

und Pflanzen von

oben als optische Aufwertung für

Einheimische und Touristen.


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LeserInnen. Sie können wieder am Grazer Wertplatz wertvolle

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10 graz

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

In den vergangenen

Wochen

wurden

Schüler in

Graz brutal

überfallen.

Wir

nehmen

uns der

Gewalt-

Problematik

in den

nächsten

Monaten

mit einer

neuen Initiative

an.

GETTY

„Grazer“-Initiative gegen Jugend-Gewalt:

„Die Problematik

verschärft sich weiter“

HINSCHAUEN. Gewalt an Jugendlichen, auch untereinander, bereitet vielen Grazern Sorgen. Gemeinsam

mit Partnern wollen wir im Rahmen einer Initiative zuhören, aufzeigen und informieren.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Der „Grazer“-Artikel über

eine Serie von brutalen

Überfällen unter Jugendlichen

sorgte für großes Aufsehen

– die Polizei reagierte und konnte

kurz darauf schon zwei Haupttatverdächtige

festnehmen. Die

Problematik scheint sich insgesamt

allerdings zu verschärfen:

„Die Gruppe der Jugendlichen,

die sozial-emotional belastet

sind – das betrifft Jugendliche

inländischer wie auch ausländischer

Herkunft –, wird größer“,

berichtet Josef Zollneritsch, Leiter

der Schulpsychologie beim

Landesschulrat Steiermark, über

die Hintergründe solcher Gewalttaten.

Oft gehe die Gewalt

mit einer gewissen Gruppendynamik

einher: „Wenn sich Menschen,

die sich als Außenseiter

sehen, keine Perspektive haben,

zusammenschließen – dann

kann es zu unerwünschten Verhaltensweisen

kommen.“ Mit den

jetzigen Festnahmen ist es also

noch nicht getan, es gibt ein zugrundeliegendes

Problem.

Viele Eltern, viele Jugendliche

machen sich Sorgen, seitens der

Stadt um Jugendstadtrat Kurt

Hohensinner berichtete man

vergangene Woche, dass sich

im Anschluss an unseren Artikel

weitere Familien gemeldet

hätten. Doch was kann getan

werden, wie können Eltern reagieren,

welche Angebote gibt

es? Mit Partnern wie der Stadt,

der Arbeiterkammer, aber auch

der Polizei wollen wir uns in den

nächsten Wochen der Sorgen

und Ängste unserer Leser annehmen

und uns dem Themenkomplex

im Detail nähern. Auf

all unseren Kanälen – in unserer

Print ausgabe, unserem täglichen

E-Paper, auf unserer Homepage

– und direkt in den Schulen mit

unserem „SchülerGrazer“.

Experten gefragt

Das Thema Sicherheit für Kinder

und Jugendliche berührt

viele verschiedene Bereiche:

Gewalt in der Schule, am Weg

dorthin, aber auch Gewalt und

Hass im Netz – oder im direkten,

engsten Umfeld. Auch sexueller

Missbrauch – diese Woche aufgrund

von Fällen in Grazer Kindergärten

wieder in aller Munde

– bereitet vielen Eltern Sorgen.

Gleichzeitig gibt es verschiedene

Beratungs- und Unterstützungsangebote

zu den verschiedensten

Themen, egal ob von der

Stadt (etwa dem Amt für Jugend

und Familie), der Arbeiterkammer

oder auch der Polizei. Diese

Angebote, aber auch die Expertise

von Menschen, die sich

mit diesen Problemlagen täglich

beschäftigen, wollen wir im Zuge

unserer Initiative vor den Vorhang

holen.

Prävention

Ein zentraler Faktor im Vorgehen

gegen Gewalt ist die Prävention.

„Als Gesellschaft müssen wir Risikogruppen

identifizieren und

schauen, dass wir sie beschäftigen“,

so Zollneritsch.

„Wir wissen: Wenn

schwierige Jugendliche

eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung

haben, sind sie weniger gewaltbereit

und auch lernfähiger.“

Dafür brauche es auch aktiv

Angebote. Positiv wirken laut

Zollneritsch etwa Beteiligungen

bei Sportclubs oder auch

der Feuerwehr. Bei Jugendlichen

mit ausländischer Herkunft entscheidend:

„Die Sprache erhöht

die Chance auf Beteiligung in der

Gesellschaft, im Bildungsprozess

– und auch die Akzeptanz.“

Nicht zuletzt sieht Zollneritsch

auch Eltern in der Pflicht:

„Die allgemeine Beziehungsqualität

zwischen Erwachsenen

und Jugendlichen sinkt.“ Das liege

auch daran, dass Erwachsene

sich immer weniger Zeit für diese

Themen nehmen würden. „Elterliche

Zuwendung ist entscheidend.

Deshalb ist mein Appell:

Hinschauen, nicht wegschauen

– und den Jugendlichen immer

wieder Gesprächsangebote unterbreiten.“

www.grazer.at

präsentiert


27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

anzeige graz 11

Notarin Marcella Handl, Notariatskammer-Präsident Dieter Kinzer und Martin Lux, Vizepräsident der Notariatskammer für Steiermark. (v. l.).

Lieber gleich zum Notar

Zu empfehlen. Top-Beratung und Sicherheit rund um den Immobilienkauf bei den steirischen Notaren.

Das eigene Haus oder der

Kauf einer Eigentumswohnung

gehört zu den sehnlichsten

Wünschen der meisten

Menschen und Familien. Steigende

Preise, hohe Energiekosten

und ein erschwerter Zugang zu

Kreditfinanzierungen beeinträchtigen

jedoch mehr und mehr den

Weg zu den eigenen vier Wänden.

Und schon bisher sind Immobiliengeschäfte

ein immenser Kraftakt,

der das Haushaltsbudget für viele

Jahre belastet und die Entscheidungen

jeder Familie in finanzieller

und rechtlicher Hinsicht über Jahrzehnte

prägt.

Fragen über Fragen

Dabei beginnt Sicherheit rund um

den Immobilienkauf schon weit

vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages.

Welche Rechte und

Pflichten sind mit dem Erwerb der

Liegenschaft verbunden? Gibt es

Belastungen oder Haftungen und

ist derjenige, der als Verkäufer auftritt,

wohl auch der Eigentümer?

Fragen über Fragen, die sich mit

einer kostenlosen ersten Beratung

im Notariat des Vertrauens und

durch einen Blick ins elektronische

Grundbuch schnell aufklären lassen.

Daher sollte man unbedingt

schon mit einer Notarin oder einem

Notar Kontakt aufnehmen, bevor

Zusagen gemacht oder gar Kaufanbote

unterschrieben werden.

Kostenlose Erstgespräche

Allerdings kümmert sich der Notar

nicht nur um den Vertrag und das

Rechtsgeschäft selbst, sondern

auch um die Absicherung aller

Familienmitglieder in der Zukunft.

Denn Lebenswege sind unberechenbar

und oft auch steinig. Bei

Trennung, Krankheit oder sogar

dem Tod eines Familienmitgliedes

ändern sich die persönlichen und

oft auch die finanziellen Rahmenbedingungen.

„Leider zeigt die Erfahrung,

dass der Blick durch die

rosarote Brille einer Jungfamilie im

Alltag auch durchaus oft getrübt

wird und rund 40 % aller Ehen

auch wieder geschieden werden“,

so Dieter Kinzer, Präsident der Notariatskammer

für Steiermark.

Sicherheit für alle

Die Ursachen von persönlichem

und damit auch rechtlichem Ungemach

sind natürlich unterschiedlich.

Und auch wenn die Mehrzahl

der Ehen im Einvernehmen geschieden

werden, so prägen doch

Misstrauen, Streitigkeiten und

Stress die Monate davor. „In dieser

Situation eine vernünftige und

für alle Beteiligten faire Lösung im

Hinblick auf die angeschaffte Immobilie

zu treffen, ist schwierig“,

weiß Martin Lux, Vizepräsident der

Notariatskammer für Steiermark.

„Nicht selten bedeutet eine Scheidung

nicht nur den Verlust von Vertrauen

und emotionaler Substanz,

sondern auch von Vermögen.“

Faire Lösungen

Daher ergibt es Sinn, genau dann

die entsprechende Vorsorge zu

treffen, wenn noch keine Gewitterwolken

am Horizont aufziehen

und alle Beteiligten in Ruhe und

mit Verantwortung gegenüber dem

Ehepartner, Lebenspartner und

den Kindern eine Lösung für den

Ernstfall zu treffen imstande sind.

„Die Notare sind schon von Berufs

wegen verpflichtet, bei der Errichtung

eines Ehevertrages oder

eines Vorsorgevertrages zwischen

Lebenspartnern die Interessen

aller Beteiligten abzuwägen und

in die Vertragserrichtung miteinfließen

zu lassen“, erklärt Notarin

Marcella Handl. Das vermeidet

spätere Streitereien und sichert allen

Betroffenen eine faire Chance

für das weitere Leben. Was viele

nicht wissen: Ein Ehevertrag kann

nicht nur vor der Heirat, sondern

auch noch während der aufrechten

Ehe geschlossen werden. Gerade

die Anschaffung einer Immobilie

ist ein idealer Zeitpunkt, rechtzeitig

Vorsorge für eine sichere Zukunft

aller Familienmitglieder zu

treffen. Der Weg zum Notar sollte

dabei immer der erste Schritt sein.

MARIJA KANIZAJ

„Notare sind verpflichtet, immer

die Interessen aller Beteiligten

zu berücksichtigen.“

Mag. Marcella Handl, Notarin in

Hartberg

„Der erste Weg sollte unbedingt

noch vor dem Kauf einer Immobilie

zum Notar führen.“

Dr. Dieter Kinzer, Präsident der

Notariatskammer

„Wir sorgen von Anfang an für

Sicherheit. Auch wenn der Weg durchs

Leben oft steinig ist.“

Mag. Martin Lux, Vizepräsident der

Notariatskammer für Steiermark


12 graz

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

Christian Fast

überreicht einer

Teilnehmerin

des Grazathlon

ihre Gewinnermedaille.

Die

Freude daran,

Teil einer Sportveranstaltung

zu sein, ist auf

beiden Seiten

sichtbar groß.

LEBENSHILFEN/MOI (2),

VEREIN SOZIALE PROJEKTE GRAZ

Sport ist gelebte Inklusion

ERFAHRUNGEN. Gemeinsame Sporterlebnisse verbinden nicht nur Generationen, sondern auch

Menschen mit und ohne Behinderung. Schritt für Schritt wird Inklusion so zur gelebten Normalität.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Inklusion entsteht im gemeinsamen

Tun, gerade im Sport

passiert vieles ungezwungen

und spielerisch“, ist Thomas Jäger

von Lebenshilfen Soziale Dienste

überzeugt. Mit Move on to Inclusion,

kurz MOI, unterstützt vom

Bundesministerium für Sport und

der Stadt Graz, leitet er ein

Folgeprojekt der Special

Olympics, das sich genau

diesem inklusiven

Gedanken verschrieben

hat. „Die Bedürfnisse

von Menschen

mit Behinderung sind

nicht anders als unsere,

nur der Bedarf ist unterschiedlich“,

betont er.

ungspersonen und erzählen, dass

jemand so gerne wandern würde.

Der Alpenverein war sehr kooperativ“,

freut sich Jäger. MOI

kontaktiert auch von sich aus

Vereine, „viele haben ja einen Mitgliederrückgang

durch Covid zu

verzeichnen“.

Eventgruppe

Bei MOI geht es aber nicht nur darum,

aktiv am Sport teilzunehmen,

die Mitarbeit

an Sportevents ist ein

Thema, das sich zu

einer eigenständigen

Schiene entwickelt

hat. MOI Event besteht

aus einer Gruppe

von neun Menschen

mit Behinderung. „Wir waren bei

den Graz 99ers, beim Graz Marathon

oder auch dem Grazathlon

mit dabei, um nur einige zu nennen“,

zählt Jäger auf. Von der Befüllung

der Startersackerln bis hin

zur Motivation vor dem Bagjump

beim Grazathlon ist alles möglich.

„Wir suchen Leute, im Februar

möchten wir mit einer weiteren

Eventgruppe starten“, freut

Thomas Jäger

Vereine

Menschen mit Behinderung in

Regelsportvereine zu integrierern,

ist erklärtes Ziel. Sie kommen

oft aus ihrem geschützten

Umfeld nicht heraus, obwohl sie

gerne Sport betreiben würden.

Aber dann melden sich „Betreusich

Thomas Jäger über die Möglichkeit,

dass alle Menschen gemeinsam

positive Erfahrungen

sammeln können.

Inklusionslauf

Herbert Winterleitner vom Verein

Soziale Projekte Graz bringt

Menschen ebenfalls in Bewegung.

„Die Idee zum Inklusionslauf kam

mir, als ich die Ausschreibung für

den Businesslauf sah. Ich wollte

eine Veranstaltung, an der jeder

teilnehmen kann,“ erzählt er. Der

Augarten bot sich an. Ein Rollstuhlfahrer

prüfte vor Ort die

Gegebenheiten. „Nicht

jeder kann schnell den

Augarten umrunden,

es ging auch darum,

Orte der Begegnung

zu schaffen“, erinnert

Herbert Winterleitner

sich Winterleitner.

Dem vierköpfigen

Vorstandsteam, alle arbeiten ehrenamtlich,

gehören außer Winterleitner

noch Doris Peitler, Sigrid

Wirwoll und Rene Hernesz

an. Sie erstellten gemeinsam das

Konzept, nach dem der Inklusionslauf

seit 2021 läuft und weiter

laufen wird: Zunächst umrunden

alle Teilnehmer gemeinsam

den Augarten, jeder in seinem eigenen

Tempo, um Spaß zu haben

und das Miteinander zu genießen.

Wer sich dann noch wettbewerbsmäßig

tummeln will, kann fünf

weitere Runden mit Zeitnehmung

laufen.

Respekt

Hauptintention ist, Begegnungszonen

für Menschen zu schaffen

und einander Respekt zu zollen.

Behinderung, Alter, Geschlecht,

Nationalität,

Hautfarbe,

Sprache oder sexuelle

Orientierung spielen

dabei keine Rolle. Herbert

Winterleitner: „Es

gibt keine Vorurteile

oder Berührungsängste,

wir teilen alle gemeinsam

die Veranstaltung

und sind einfach

Mensch.“ Die Herzensangelegenheit

des Vereins hat sich bewährt,

er durfte den Inklusionspreis 2022

für Graz und die Steiermark entgegennehmen,

die höchste Auszeichnung

in diesem Genre.

DIESER BEITRAG WURDE VOM SOZIALAMT DER STADT GRAZ FINANZIELL UNTERSTÜTZT

UND UNTER WAHRUNG DER VOLLEN REDAKTIONELLEN UNABHÄNGIGKEIT ERSTELLT.


27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 13

Die allergrößten Stromfresser

ACHTUNG. Wo ansetzen, wenn man schnell viel Energie sparen will? Wir haben uns bei der steirischen Energieberatung

nach den größten Stromfressern im Haushalt umgehört. Mehr Infos unter energiesparoffensive.at.

Energie sparen will aktuell

eigentlich jeder, nicht zuletzt

aufgrund der massiven

Preissteigerungen. Aber was sind

eigentlich die größten Stromfresser

in unseren Haushalten? Wir

haben uns bei Silvia Mathelitsch,

Leiterin der Energieberatung des

Landes Steiermark, nach den zehn

größten Verbrauchern umgehört.

☞ Heizungspumpe: Hier gibt es

laut Expertin viel Potenzial. Denn

eine neue verbraucht im Vergleich

zu einem alten Modell etwa 80

Prozent weniger Strom. In einem

durchschnittlichen 4-Personen-

Haushalt braucht eine Altpumpe

pro Jahr 520–800 kWh/a (286–440

Euro), eine neue Standardpumpe

270–450 kWh/a (149–248 Euro im

Jahr), eine Hocheffizienzpumpe

sogar nur 20–6 (11–33 Euro).

☞ Elektrischer Herd: Dabei lässt

sich laut Mathelitsch einfach Ener-

gie sparen: Größe der Herdplatte

an jene des Topfes anpassen, Deckel

verwenden, Backrohr oder

Herd rechtzeitig abdrehen/runterschalten

und Restwärme nutzen.

☞ Kühlschrank & Gefriertruhe:

Rund zwölf bis 15 Prozent des

gesamten Stromverbrauchs im

Haushalt entfallen auf diese Geräte

– denn sie laufen ununterbrochen.

Wichtig ist, beim Kauf

auf das Energieeffizienzlabel zu

achten und Geräte der Klassen

A bis C zu kaufen. Durch einen

Kühlschranktausch (Altgerät mit

Baujahr um das Jahr 2000) können

rund 284 kWh im Jahr bzw. 156,2

Euro gespart werden. Türen sollten

nur kurz geöffnet werden.

☞ Beleuchtung: LED-Umstieg

zahlt sich aus. Für eine Lampe allein

sind 3,85 Euro Einsparung im

Jahr möglich.

☞ Waschmaschine & Trock-

ner: Auch hier lohnt sich der Umstieg.

Wäschetrockner sind laut

Mathelitsch die geheimen Stromfresser

im Haushalt, mit etwa 325

kWh/a. Lufttrocknen lohnt sich.

Eine Waschmaschine braucht bei

einem 3-Personen-Haushalt etwa

220 kWh/Jahr. Niedrigere Waschtemperaturen

zahlen sich hier aus.

Ebenfalls empfiehlt die Expertin,

den Geschirrspüler (vollgeräumt)

zu nutzen, anstatt mit der Hand

abzuwaschen, und bei Fernseher

und Co auf Standby zu verzichten.

Kühlschrank und Herd zählen zu den größten Energiefressern. GETTY (2)

Entgeltliche Einschaltung des Landes Steiermark; energiesparoffensive.at

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14 graz

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

„Wir schwimmen – du hülfst“

STARTSCHUSS. Diesen Sonntag und jeden Adventsonntag bis zum großen Finale am Samstag, dem 17.

Dezember, besteht die Möglichkeit, am Puchsteg ab 13 Uhr einmal „Eisschwimmen“ auszuprobieren.

Gelungener Startschuss der

Adventaktion „Wir schwimmen

– du hülfst“ von Fünffach-Eisschwimm-Weltmeisterin

Claudia Müller mit tatkräftiger

Unterstützung durch Freunde und

Familie, Eventkoordinator Gery

Richter und der Stadt Graz mit

Bürgermeisterin Elke Kahr zugunsten

der Aktion „Mama/Papa

hat Krebs“ der steirischen Krebshilfe.

Alleine 1500 Familien in der

Steiermark und in Graz sind von

diesem Schicksal jedes Jahr betroffen

und die Organisatoren können

diese unterstützen und ein positives

Zeichen setzen.

Eis macht Spaß

Eisschwimmen liegt im Trend,

macht angeblich Spaß und ist für

jeden Menschen, der sich ein wenig

sportlich betätigt, machbar.

Vor allem nachher, wenn man aus

dem eiskalten Wasser steigt, fühlt

man sich, so sagen Teilnehmer

vom Vorjahr, außerordentlich gut.

Für alle „Warmduscher“, die die

Aktion auch unterstützen möchten,

besteht die Möglichkeit, am

Sonntag, 18. Dezember, ab 9 Uhr

den ganzen Tag in der Grazer Auster

die Aktion auch schwimmend

zu unterstützen.

Es gilt für alle das Motto: Dabei

sein ist alles, und nur gemeinsam

können wir etwas bewegen. Unterstützt

wird die Benefizaktion auch

vom Weingut Pugl und der Firma

Sorger, die für die Verpflegung aller

Teilnehmer vor Ort zuständig

sein wird. Man kann die Aktion

aber auch einfach mit einer Spende

unterstützen, ohne im Eiswasser

oder im Hallenbad gewesen zu

sein. Spendenkontonummer: Wir

schwimmen – du hülfst, AT 80 2081

5000 2747 6274. VOJO

Eisschwimm-Weltmeisterin Claudia Müller vor dem Sprung ins eiskalte

Wasser (großes Bild). Oben mit Bgm. Elke Kahr beim Startschuss. KK (2)

Luxus des Natürlichen

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Natur und Wellness inmitten der Ennstaler Bergwelt auf 1.117m – genau da beginnt der Luxus des Natürlichen.

Es ist die Natur, die uns täglich inspiriert. Aus diesem Grund haben wir ihr Erbe in unserer Philosophie fest verankert:

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27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

anzeige graz 15

Eis und Schnee sorgen nicht nur für winterliche Romantik, sondern auch für Gefahr auf den Wegen.

Wissen, Werte & Verantwortung

Wichtig. Die Verwaltung einer Immobilie gehört in die Hand von Profi s. Wie wichtig das ist, zeigt

sich gerade im Winter: Denn in den kalten Monaten ergeben sich für Eigentümer viele Pfl ichten.

In den kommenden Wochen

und Monaten stehen uns winterliche

Wetterverhältnisse

mit Schnee und Glatteis bevor.

Die damit verbundenen Gefahren

bedeuten für Eigentümer und

Miteigentümer von Immobilien

eine ganz besondere Verantwortung.

So haften die Liegenschaftseigentümer

oder auch

die Miteigentümer einer Immobilie

nicht nur für eine eis- und

schneefreie Benutzung der eigenen

Wege und Stiegenanlagen,

sondern auch für alle Wege, die

bis zu einem Abstand von drei

Metern vor der Grundstücksgrenze

verlaufen. Dazu gehört auch

der an sich öffentliche Gehsteig

oder die Hauseinfahrt.

Gefahren im Winter

Die Verpflichtung, diese Wege

eis- und schneefrei zu halten

und vor herabfallenden Eiszapfen

oder Dachlawinen zu sichern,

trifft die Immobilieneigentümer

täglich von 6 Uhr früh bis 22 Uhr

nachts. Die Folgen bei Schäden

und Verletzungen sind dabei

durchaus drastisch. Denn aus

der Vernachlässigung dieser

Verpflichtungen drohen Verwaltungsstrafen,

Schadenersatzforderungen

und sogar Strafverfahren

wegen fahrlässiger

Körperverletzung. Das bringt für

alle Eigentümer auch ein hohes

wirtschaftliches Risiko mit sich,

da sie für alle Schäden auch uneingeschränkt

mit dem privaten

Vermögen haften.

Hausverwaltung hilft

Nur die wenigsten (Mit-)Eigentümer

von Immobilien sind bereit,

dieses Risiko selbst zu tragen,

und beauftragen daher eine gewerbliche

Hausverwaltung mit

allen Aufgaben rund um ihre

Liegenschaft. Denn sie übernimmt

nicht nur die Organisation

aller Arbeiten, sondern haftet

auch für die korrekte und sichere

Nutzung der Immobilie. Dazu

gehört aber bei weitem nicht

nur der Winterdienst, sondern

auch eine korrekte Abrechnung

aller Betriebs- und Heizkosten

sowie die Durchführung aller

Erhaltungs- und Reparaturarbeiten.

Vom Baumschnitt und dem

Tausch der Energiesparleuchte

am Gang bis zur Erneuerung von

technischen Anlagen sorgen die

Hausverwalter in der Steiermark

für den Werterhalt der gesamten

Immobilie und helfen auch, die

laufenden Kosten zu optimieren.

Energiekosten senken

Ganz besonders die Überprüfung,

Berechnung und Optimierung

der Energiekosten einer Immobilie

zählen momentan zu den

wichtigsten und gefragtesten

Aufgaben einer Hausverwaltung.

„Die Fragen drehen sich derzeit

immer wieder um die Erneuerung

und Förderung von Energieanlagen,

um die Einsparung

von Heizkosten und um einen

leistbaren Betrieb von Immobilien

in der Zukunft“, weiß Gerald

Gollenz, Obmann der Fachgruppe

Immobilien- und Vermögenstreuhänder

der WKO Steiermark.

Auf alle diese Fragen haben die

gewerblichen Hausverwalter die

richtige Antwort. Denn sie durchlaufen

einen ausgeklügelten

Zertifi zierungsprozess und haften

für eine korrekte und fachmännische

Abwicklung der Verwaltungsarbeiten

rund um eine

Liegenschaft.

SHUTTERSTOCK

„Die meisten Fragen der Menschen

beziehen sich momentan auf die

Energiekosten. Vor allem weil

die Energieanbieter derzeit keine

Fixpreise mehr zusagen.“

Mag. Susanne Weinberger,

Immobilienverwalterin

„Fragen der rechtlichen und

steuerlichen Angelegenheiten sind

bei der Verwaltung einer Immobilie

ein zentrales Thema.“

Mag. Erwin Dorfer, Obmann-Stv.

und Berufsgruppensprecher der

Immobilienverwalter

„Hobbyhausbesorger, Gelegenheitsverwalter

und all jene, die glauben, sich ein paar Euros

durch den Verzicht auf Profis sparen zu

können, nehmen ein hohes Risiko.“

Ing. Gerald Gollenz, Obmann der Fachgruppe

Immobilien- und Vermögenstreuhänder der

WKO Steiermark


16 graz

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Rettung für Notfälle da!

Zum Bericht „Vier Stunden warten

auf die Rettung“: Manchmal denke

ich mir schon, wir sind echt übersozialisiert!

Ich habe eine schwerstkranke

Tochter im palliativen

Setting, wir haben aber noch nie

einen geplanten Krankentransport

in Anspruch genommen!

Vorrangig muss selbstverständlich

der Transport von Akutpatienten

sein, Termintransporte mussten

immer schon vorab bekannt gegeben

werden, die Rettung ist ja

kein Taxi! Ich hatte im September

eine Schulter-OP und einen Bruch

der Kniescheibe, wäre aber nie auf

die Idee gekommen, zu meinen

wöchentlichen Nachuntersuchungen

im UKH eine Rettungsfahrt in

Anspruch zu nehmen – GVB war

schwierig, aber möglich! Mit Verwunderung

habe ich dann immer

wieder junge Männer mit Orthesen

oder Unterschenkelgips und Krücken

gesehen, die sich gemütlich

mit der Rettung bringen und holen

ließen! Ich denke, RETTUNG ist für

Notfälle da, vieles andere ist Bequemlichkeit!

Evelin Obal, Graz

* * *

Schwierige Bedingungen

Zum Kommentar von Vojo Radkovic

zu obigem Thema: Ich möchte

Ihnen zunächst mal gratulieren,

Ihr Kommentar hat die Situation

sehr gut geschildert und die tatsächlichen

Gegebenheiten wiedergegeben.

Das weiß ich deshalb, da

ich der Berufsrettungsabteilung des

Roten Kreuz Graz angehöre. Was

mir jedoch bei Ihrer Schilderung

gefehlt hat, war der Schluss, die

eigentliche Ursache des Problems.

Dass Personal fehlt, ist mittlerweile

ja fast unbestritten, die Ursache

dessen jedoch nicht so ganz klar. Es

liegt einfach gesagt an der finanziellen

Abgeltung, den nicht gerade

einladenden Arbeitsbedingungen

und an der Situation, dass schlichtweg

sich das keiner mehr antut, bei

den oben genannten Punkten ein

längerfristiges Arbeitsverhältnis

einzugehen. Sprich, die Personalfluktuation

ist im Bereich der Neuzugänge,

wenn wirklich wer gefunden

werden sollte, sehr hoch. Bei

den Arbeitsbedingungen meine ich

jetzt nicht die stressigen und belastenden

Einsätze, sondern innerbetriebliche

Schikanen und mühsamen

hierarchischen Dienstbetrieb.

Wegfall von gewissen Zulagen und

Reduktion der Arbeitszeit auf 40

Stunden pro Woche. Das Dienstpersonal

würde sehr gerne wieder

die alten Regelschichten von knappen

zehn Stunden pro Tag haben,

bei angemessener Bezahlung. Die

jetzige Situation ist leider die, dass

ein neuer Kollege bei einer Wochenarbeitszeit

von 40 Stunden

ein Nettogehalt von 1200 Euro hat.

Diese Umstände sehen die Leser

Ihres Kommentars jedoch nicht,

bzw. können sie sie auch gar nicht

kennen. Aber ich denke, wir bei der

Grazer Rettung sind mit diesen Bedingungen

jedenfalls nicht ganz so

allein, wenn ich mir die Personalsituation

der Graz Linien oder der

Post so ansehe. Oder der ganzen

anderen Institutionen, die händeringend

nach Arbeitern und Personal

suchen.

(Name und Adresse liegen auf)

* * *

Einfach ein Taxi nehmen

Wäre es nicht einfacher, wenn der

Herr ein Taxi genommen hätte, es

sei denn, er braucht die Rettung,

weil er nicht einmal gehen kann.

In dem Fall wäre das sogar kostengünstiger

als ein Rettungseinsatz.

Die Taxikosten müssten halt von

der ÖGK refundiert werden. Oder

der Patient kann sie als Krankheitskosten

beim Jahresausgleich

absetzen.

Eva Koller, Graz

* * *

Bei Notfall vorbildlich

Den Inhalt dieses Artikels kann ich

inhaltlich voll bestätigen. Ich habe

die Fahrten für meinen schwerstkranken

Stiefvater tagelang vorher

und rechtzeitig angemeldet. Sogar

der Personalchef wurde von mir

über die Aussagen, die man sich

als Angehörige gefallen hat lassen

müssen, informiert. Geändert hat

sich die Lage erst, als wir das Grüne

Kreuz in Anspruch genommen

haben. Allerdings am Todestag, 21.

August 2022, war das Rote Kreuz in

einer Rekordzeit bei uns zuhause,

Notarzt und Team waren vorbildlich,

leider konnte nicht mehr geholfen

werden, aber die Menschlichkeit

war großartig.

Helga Rek, Graz

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Top-Thema der Woche

■ Beginnend mit Augarten und

Stadtpark sollen die Eisenketten

mit den Hinweisen auf Wintersperren

jetzt sukzessive entfernt

und durch Schilder ersetzt werden,

die das Begehen bei entsprechenden

Witterungsverhältnissen

erlauben.

Gastronews

■ Nach dem Verdacht des sexuellen

Missbrauchs im Kindergarten

Schönbrunngasse hat sich der Anfangsverdacht

mittlerweile erweitert.

Kriminalisten konnten bereits

sieben minderjährige Opfer

ermitteln. Auch der Kindergarten

Plüddemanngasse ist betroffen.

Wintersperre fällt

■ Am Freitag hat Thomawirt-Chef

Markus Schaffer mit dem fridda &

maxx beim Wein & Co am Radetzkyspitz

sein zweites Lokal eröffnet.

Geführt wird es von Philipp Hagmann,

Küchenchef ist Sebastian

Scheiring. Dieser setzt auf internationale

Crossover-Küche.

*Vom UVP = unverbindlichem Verkaufspreis!

STADT GRAZ/FISCHER, KK (2)


27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

Platz 29 weltweit:

Graz für Generation Z

graz 17

KUNSTHANDWERK

IM HOF

SUPER. Eine neue Studie zeigt, dass Graz für die Generation Z zu den attraktivsten

Städten der Welt zählt – auch vor allen anderen Städten Österreichs.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Wer zwischen den späten

90er Jahren und 2012

geboren wurde, zählt zur

Generation Z. Gerade diese Generation

dringt aktuell zunehmend

in den Arbeitsmarkt vor, wird also

zur wichtigen Größe für die Attraktivität

eines Standorts. Für Graz

gibt es nun dementsprechend erfreuliche

Nachrichten: Laut einer

von Peek & Cloppenburg in Auftrag

gegebenen Studie, die vom

Analyseunternehmen Urbanity

Impact durchgeführt wurde, zählt

Graz zu den attraktivsten Städten

für die Generation Z – weltweit.

Besser als Wien

Konkret findet sich Graz auf Platz

29 wieder und ist damit auch die

beste Stadt Österreichs. Wien

liegt auf Rang 31, Innsbruck auf

35, Salzburg auf Platz 57. Den ersten

Platz errang übrigens Berlin,

gefolgt von Bern und Stockholm.

Paris liegt auf Rang 45, London

auf Platz 73, Rom auf 86, New

York auf 88.

Bewertet wurden Maßnahmen

gegen den Klimawandel, Geschlechtergleichheit,

Internationalismus,

Zugang zu psychischer

sowie allgemeiner Gesundheitsfürsorge,

Sicherheit, Universitäten,

Wirtschaftsstandort und das

Lifestyle-Angebot. Graz schlug

Wien etwa bei Maßnahmen gegen

den Klimawandel (95,5 gegen

93,4), Bezahlbarkeit (96,1 zu 87,5)

und der Studierendenbewertung

(81,8 zu 77,4). Insgesamt kam

Graz auf 93,2 von 100 Punkten

(Wien: 92,9).

Leben in Graz: Für die Generation Z

laut neuer Studie sehr interessant.GETTY

Nach 30 Jahren

schließen wir

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szene

graz

18 www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

18

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Barkeeperinnen erobern die Szene

In der Nase ist das typische Aroma des

Leutschacher Celeja-Hopfens sehr elegant

wahrnehmbar. Am Gaumen präsentiert sich

der Jahrgang mit einem schlanken Malzkörper.“

Bier macht Wein Konkurrenz: Braumeister Andreas Werner KK

Diese Frauen mischen

in Graz ganz vorne mit

TOP. Jahrzehntelang war Barkeeping eher eine Männerdomäne. Zuletzt haben sich aber auch immer mehr

Frauen einen Namen in der Szene gemacht. Bei der Diplomausbildung sind sie mittlerweile in der Überzahl.

VonVerena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Barszene wird nach

wie vor von Männern

dominiert. In den letzten

Jahren gab es aber auch immer

mehr Frauen, die das Cocktail-

Mixen zum Beruf gemacht haben.

Und es werden in Zukunft

wohl noch mehr werden. Denn

inzwischen gibt es beim Diplombarkeeper-Kurs

am Wifi einen

Frauenanteil von 57,98 Prozent!

Und die Ausbildung wird insgesamt

stark nachgefragt, Barkeeping

ist momentan ein absoluter

Trendberuf.

Grazer Frauenpower

Das sieht man auch in Graz –

erst kürzlich haben mit der Bar

Amouro und der O’Bar im ehemaligen

Baltimore weitere Cock-

tailbars eröffnet. Und in Ersterer

sind die Barkeeperinnen sogar

in der Überzahl. Barchef Hans J.

Prommer ist zwar ein Mann, seine

Stellvertreterin Simone Ferk

und Barkeeperin Giovanna Duplat

sind aber Frauen.

„Ich hab mir das am Anfang

selbst nicht wirklich zugetraut“,

gibt Ferk zu. „Der Beruf ist körperlich

anstrengend – schließlich

arbeitet man viel in der Nacht –,

man muss extrem viel wissen

und es ist eine Herausforderung

für eine Beziehung, vor allem,

wenn man irgendwann vielleicht

Kinder möchte.“

Dieses Problem sehen auch

Patricia Morianz aus der Ernst

Fuchs Bar, die 2022 von Falstaff

übrigens zur Barfrau des Jahres

gewählt wurde, und Hannah

Skerbinz vom Churchill. Aber:

„Das könnte sich jetzt langsam

ändern, wenn sich auch die Rolle

der Väter langsam ändert“, hofft

Skerbinz. Morianz ist überzeugt,

dass auch neue Modelle wie die

4-Tage-Woche in der Gastronomie

helfen können, den Job für

mehr Frauen attraktiv zu machen.

Einen weiteren Grund sieht

Skerbinz in der Persönlichkeit.

„Männer und vor allem männliche

Barkeeper sind oft sehr dominant

und vom Charakter her

sehr ,präsent‘, da sind Frauen

vielleicht ein bisschen zurückhaltender

und können deshalb

nicht so leicht Fuß fassen.“

„Viele stellen sich den Job

falsch vor. In der Gastronomie

ist man im Service oft der Fußabstreifer.

Beim Barkeeping ist

das anders. Es erfordert zwar viel

Know-how, aber man darf nicht

übersehen, dass der Raum hinter

der Bar ein Raum zum Kreieren

ist“, so Morianz.

Mehrwert für Szene

Mit ihrer Kreativität würden mehr

Frauen auch neue Geschmäcker

in die Grazer Barszene bringen.

„Die Sensorik von Frauen ist

auch beim Geschmackssinn feiner

als bei Männern – ähnlich,

wie sie mehr Farben sehen können,

schmecken sie auch mehr“,

gibt Ferk zu bedenken.

Simone Ferk aus der Bar Amouro, Patricia Morianz aus der Ernst Fuchs Bar und Hannah Skerbinz vom Churchill (v. l.)

ALMASAN, KK


27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

szene graz 19

KK, LACH

Waltraud Hutter

GEBURTSTAGSKINDER

Lisa Weswaldi-Eichler

An ihrem runden Geburtstag darf die

GenussHauptstadt-Patronin morgen

besonders genießen: Happy 70!

DER WOCHE Am Dienstag wird die Ballchoreografin

ein Geburtstagstänzchen

wagen: Alles Gute zum 32er!

Oltion Edon, Helmut Schulhofer und Amado Rodriguez (v. l.) freuen sich. KK

Freunde mit Erfolg

■ Gute Nachrichten gab es für

Helmut Schulhofer vom Steirer-

Pub, Oltion Edon von der O’Bar

und vom Churchill sowie Amado

Rodriguez von der Rangoon Bar:

Sie konnten bei Falstaff Top-Bewertungen

erzielen. Grund genug

für die drei Freunde, einmal

auf diese Auszeichnungen und

den Erfolg anzustoßen. Schulhofer

hat auch noch etwas anderes

zu feiern. Denn für seinen selbstgemachten

Gin erhielt er „Gold“

bei der steirischen Edelbrandbewertung,

ebenso wie für seinen

Zirbenschnaps, seinen laktosefreien

Eierlikör und seine Eigenkreation,

den Zirbenwhisky.

Happy Birthday!

Sieg mit Bananarama

■ Handwerk, Umweltschutz und

Herz. Diese Werte galt es beim

„Diplomático Artisans of Taste“-

Wettbewerb in einem Cocktailglas

zu vereinen. Zehn Bartender

aus ganz Österreich mixten in der

Wiener Josef Highball Bar um den

Sieg. Durchsetzen konnte sich am

Ende der Grazer Dominik Wolf

mit seinem Drink „Bananarama“.

Dieser besteht zum Großteil aus

Bananen, die aus Südamerika

kommen, aber in Hartberg reifen.

Sie wurden mit Honig karamellisiert,

um einen Diplomático-

Likör herzustellen. Danach verarbeitete

Wolf die Bananen zu

einem Pulver, und die Schalen

wurden zum Banana Peel Cordial.

Insgesamt sechs Zutaten hat

der Drink, und jede einzelne wurde

aus den Bananen gewonnen.

Die Top 3: Steven

Daevel, Gewinner

Dominik

Wolf und Daniel

C. Schellander

(v. l.) ADRIAN ALMASAN

Universalmuseum

Joanneum

Schönes

schenken

Jahresticket

19 Museen

12 Monate

25 €

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20 szene

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

E V E N T S

In bester

Gesellschaft

Von Verena Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Kunstauktion

■ Drei Grazer Rotary Clubs

sammeln bei einer Kunstauktion

jetzt Geld für Bildungsprojekte.

81 Kunstwerke etwa

von Hermann Nitsch, Günter

Brus, Gregor Traversa, Hortensia

oder Herbert Soltys

gibt’s unter www.dorotheum.

com/de.oa/92795

Club-Präsidenten Harald Koch, Anna

Thaller u. Günther Pozgainer (v. l.) KK

Stadtrat Günter Riegler, Citymanagerin Verena Hölzlsauer,

Boris Papousek (Energie Graz) und BM Elke Kahr SCHERIAU

Steiermark am Rotkreuzball

■ Der Rotkreuzball stand vergangenes Wochenende

unter dem Motto „In 80 Bällen um die Welt – Wien

trifft alle Neune“. Stardesigner Nhut La Hong lud dabei

Designerkollegen aus allen Bundesländern ein,

ihre Trachten-Ideen für den Einzug der Landesverbände

bei der Eröffnung umzusetzen. Die Steiermark

wurde dabei von Designer und Sfinks-Boutique-Inhaber

Herbert Traumüller und Model Agnes Szilveszter-Gloggnitzer

repräsentiert. Die Kreation wurde

aus Brokatstoff gefertigt, vom Rokoko inspiriert mit

Chronologie darunter, am Leib mit Perlen handbestickt.

Dazu gab’s eine mit Spitzen handbestickte Bluse

aus Seide und eine Spitzenschürze.

Es weihnachtet in Graz

■ „Gerade in Zeiten wie diesen sind Licht und Wärme

nötiger denn je. Die Beleuchtung sorgt neben

unserem traditionellen Christbaum am Hauptplatz,

den Adventmärkten und der Eiskrippe für eine stimmungsvolle

Atmosphäre in der Stadt“, so Bürgermeisterin

Elke Kahr. Am Donnerstag legte sie zusammen

mit Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler, Citymanagerin

Verena Hölzlsauer und Energie-Graz-Geschäftsführer

Boris Papousek den Schalter um, der die Weihnachtsbeleuchtung

in der ganzen Stadt aktivierte. Auf

61 Plätzen und Straßen leuchten heuer rund 760.000

LEDs – rund 30 Prozent der Energie können durch reduzierte

Beleuchtungszeiten eingespart werden.

Herbert Traumüller und Agnes Szilveszter-Gloggnitzer mit

der Fahnenabordnung des steirischen Landesverbandes KK

Stolze 4000 Euro für den guten Zweck

■ „Wir haben das Glück, dass

unsere Familie gesund und unser

Lokal gut besucht ist. Das ist nicht

selbstverständlich! Deswegen

wollen wir etwas zurückgeben“,

so Nina und Philip Oswald, die

Chefs vom „Das Eggenberg“. Vergangenen

Samstag haben sie deshalb

zum ersten Charity-Event

seit der Neueröffnung des Lokals

geladen. Es gab Live-Musik von

Jürgen Ofner, eine Fotobox, Losverkauf

– und natürlich gutes Essen.

Außerdem konnten sich die

Gäste mit 99ers-Eishockey-Profi

Michael Schiechl oder Kicker

Martin Ehrenreich, die ebenfalls

vorbeischauten, ganz persönlich

unterhalten. Spenden wurden

in einem Glas gesammelt. „Neben

dem Erlös aus der Charity-

Veranstaltung werden wir natürlich

auch unsere Einnahmen

des Events für den guten Zweck

spenden“, ergänzt das Inhaberpaar.

Insgesamt kamen so 4000

Euro zusammen! 1000 davon gehen

an „Steirer helfen Steirern“

für eine Familie in Not, den Rest

bekommt der Sterntalerhof. Die

Spenden werden in den nächsten

Tagen persönlich an Harald

Jankovits, den Geschäftsführer

des Hospiz für schwer-, chronisch

und sterbenskranke Kinder,

übergeben.

Die Eggenberg-Chefs Nina und Philip Oswald haben

ganze 4000 Euro für den guten Zweck gesammelt.

KK

Eishockey-Profi Michael Schiechl (l.) schaute ebenfalls vorbei und genoss die Live-Musik von

Jürgen Ofner (Mitte). Der Erlös geht an „Steirer helfen Steirern“ und den Sterntalerhof. RENOPARK (3), KK


27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at szene

21

Buchpräsentation mit Johannes

Silberschneider (l.) im Orpheum

Vojo mit Jazzlegende Miles Davis

und Caterer Gerry Wruss (v. l.)

Mit Al Bano (l.) und Romina Power

am Grazer Flughafen KK (4)

Bibel für Grazer Rock ’n’ Roller

■ Aufgrund des großen Interesses

musste Vojo Radkovic

mit seiner Buchpräsentation,

die eigentlich im Orpheum Extra

geplant war, spontan in den

großen Saal umziehen. Einen

besseren Veranstaltungsort als

die große Orpheum-Bühne, die

sich der Autor an diesem Abend

mit Schauspieler Johannes Silberschneider

und DJ Peter Droneberger

teilte, könnte es aber

gar nicht geben. Genau dort hat

der heutige „Grazer“-Journalist

nämlich einige seiner legendärsten

Konzerte veranstaltet: Johnny

Cash, Chuck Berry, Falco,

Rammstein und und und. „Der

Vojo hat in Graz dafür gesorgt,

dass die Zeit der Dorfmusik vorbei

ist!“, fasste es Silberschneider

in Anspielung auf den legendären

Star-Club in Hamburg zusammen.

Die ganze Bandbreite

wurde spätestens klar, als Silberschneider

anfing, die Namen der

Bands, die Vojo nach Graz geholt

hatte, in alphabetischer Reihenfolge

vorzulesen – bei B konnte

das Publikum nicht mehr folgen.

Bei der Buchpräsentation plauderte

der Rock ’n’ Roller munter

aus dem Nähkästchen und erzählte

Anek doten: vom „Kaffee

mit Johnny Cash“, der dem Buch

auch den Namen gab, von der

Verwechslung mit Emerson,

Lake and Palmer aufgrund seiner

langen Mähne und wie er

zusammen mit Dire Straits ein

krebskrankes

Mädchen im

LKH besuchte.

„Kaffee mit

Johnny Cash“

erschien kürzlich

im Keiper

Verlag (25

Euro) und ist

im Buchhandel

erhältlich.

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Hannah

ÖGB-Vorsitzender Horst Schachner, Ex-Unirektor Christian Brünner und LH

Christopher Drexler (v. l.), Musiker Berndt Luef und Vize-LH Anton Lang (r.)FRANKL (2)

Alte Uni: So viel der Ehre

■ Gleich zwei Mal vergab Landeshauptmann

Christopher Drexler

diese Woche wieder Ehrungen

an verdiente Persönlichkeiten.

Ex-Uni-Graz-Rektor, -Nationalrats-

und -Landtagsabgeordneter

Christian Brünner erhielt das

Große Goldene Ehrenzeichen

mit dem Stern, ÖGB-Vorsitzender

Horst Schachner das Große

Goldene Ehrenzeichen. Musiker

Berndt Luef, Kamerafrau Christine

A. Maier und Finanzwissenschaftler

Hans Georg Ruppe

wurden mit dem Ehrenzeichen

für Wissenschaft, Forschung und

Kunst ausgezeichnet. Goldene Ehrenzeichen

gab es etwa für Andrea

Egger-Dörres von der IG Freie

Theater Steiermark, Roswitha

Fiedler und Gertrud Kurz vom

Hospizverein Steiermark oder Ex-

Innungsmeister für Gärtner und

Floristen Rudolf Hajek. Unter den

Gästen: Vize-Landeshauptmann

Anton Lang, Landesrätin Barbara

Eibinger-Miedl, WK-Präsident

Josef Herk, Ex-Landtagspräsident

Franz Majcen und Landesamtsdirektor-Stv.

Wolfgang Wlattnig.

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22 szene

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

Kärnten trifft Steiermark

■ Nach drei Jahren Pause durften sich die Kärntner

in Graz beim 44. Kärntnerball im Brauhaus

Puntigam nicht nur über ein Comeback des Events,

sondern auch über einen Rekord freuen: Weit mehr

als tausend Besucher feierten in Dirndl und Lederhose.

Begrüßt wurden sie nach dem Einmarsch des

Kärntnerchores von VP-Graz-Klubobfrau Daniela

Gmeinbauer und dem Kärntner Landtagspräsidenten

Reinhart Rohr. Für Stimmung sorgten

neben den Jungen fidelen Laventtalern auch das

legendäre Kärntnerball Trio und der Polizeichor

Villach – bis zu später Stunde gab dann DJ Jörg Eisenseite

beim Trachtenclubbing anständig Gas.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Weit mehr als tausend Kärntner und Freunde feierten im Grazer Brauhaus Puntigam.

PEINSOLD, STELZL

Kalcher, Puhl, Feiertag, Hampel, Lassacher, Leitner-

Fidler, Rieberer, Bernd Pratter und Göpfart (v. l.) MURAUER BIER

Bock 2022: Aung’radelt is!

■ Nach dreijähriger Pause ging am Montag im Dom

im Berg wieder der Bieranstich der besonderen Art

über die Bühne: Murauer lud zu „Bockbeat“. Um das

2022er-Bockbier fließen zu lassen, musste „Kraft. Das

Murtal“-Sprecher Florian Hampel kräftig in die Pedale

eines Fahrrades treten – die Trittfrequenz stimmte,

und damit auch der Bierfluss. Dazu gab’s kulinarische

Köstlichkeiten von Spitzenkoch Markus Konrad. Unter

den Gästen: Murauer-Geschäftsführer Josef Rieberer,

Braumeister Michael Göpfart, Vorstand Johann Lassacher,

Aufsichtsratsvorsitzender Michael Leitner-Fidler,

Steiermark-Tourismus-Chef Michael Feiertag und

Muraus Bürgermeister Thomas Kalcher.

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27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

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Im Paradiso (im Bild die beliebte Salatbar) bei Kastner & Öhler sucht man aktuell nach Mitarbeitern.

Gastro-Jobs bei K&Ö

Das Grazer Traditionsunternehmen Kastner & Öhler sucht nach Mitarbeiter*innen in den beliebten

Lokalen Paradiso und La Place. Geboten wird ein tolles Umfeld bei attraktiven Konditionen.

ANNA HEIDINGER (2), LUPI SPUMA

K&Ö-Mitarbeiter

Eduard

Kolenz bei

der Arbeit

sowie im

Gespräch

mit Michael

Egger (Recruitung

K&Ö und

Gigasport).

Die schönste Mode am

schönsten Standort – umrahmt

von der besten Kulinarik:

Das gibt es in Graz bei

Kastner & Öhler. Das legendäre

Kaufhaus in der Grazer Innenstadt

gehört zu Graz wohl schon fast

genauso dazu wie der Uhrturm

oder die Oper. Seit weit mehr als

hundert Jahren kleiden sich die

Grazer bei K&Ö ein – mittlerweile

glänzt man aber auch mit einem

attraktiven gastronomischen Angebot,

vom Ristorante Paradiso

über das La Place und die Champagnerbar

bis zum Freiblick Tagescafé.

Paradiso und La Place sind

aktuell auf der Suche nach Mitarbeiter*innen.

Attraktive Jobs

Im Paradiso sucht man Mitarbeiter*innen

in der Show-Küche, auf

30-Stunden-Basis in einer 5-Tage

-Woche, sowie SA-GF für sieben

Stunden zur Produktion und Ausgabe

von Pasta und Salatgerichten.

Sehr gute Deutschkenntnisse

sind Voraussetzung ebenso

wie Freude am direkten Umgang

mit Gästen. Auch Mitarbeiter*innen

an der Kaffeebar mit Kassatätigkeit

werden gesucht, 20

oder 30 Stunden, 4- oder 5-Tage

Woche.

Auch im La Place sucht man Mitarbeiter*innen

im Show Restaurant

zur Produktion und Ausgabe

von Wok-Gerichten – auf 30-Stunden-Basis

bei einer 5-Tage-Woche.

Gründe, bei K&Ö zu arbeiten, gibt

es viele. Was Mitarbeiter*innen

besonders schätzen:

- Das kollegiale Team und das

tolle Betriebsklima

- Es gibt keine Sonn- bzw.

Feiertagsdienste

- Ebenso gibt es keine Teildienste

- Die Urlaubseinteilung ist

familienfreundlich

- Die öffentliche Anbindung ist

sehr gut

- Mitarbeiter genießen K&Öbzw.

Giga-Sport-Einkaufsvorteile

- Es gibt auch interne Wechselmöglichkeiten

- Bezahlt wird nach dem Handelskollektiv

- Man ist Mitglied einer großen

Familie


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24

eco

graz

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

Fabian Kleindienst

24 fabian.kleindienst@grazer.at

Maria Pein, Gabi Lechner und

Beatrice Erker (v. l.) WERBELECHNER

Braves Christkind

mit Kinderbuch

■ Mit ihrem ersten Kinderbuch

erwecken Gabi Lechner

und ihr Team das steirische

brave Christkind zum Leben.

Das Buch für Kinder zwischen

zwei und sechs Jahren erzählt

von der Freundschaft zwischen

verschiedenen Charakteren und

zeigt, wie wichtig es ist, einander

zu helfen. Bei der Präsentation

waren rund 90 Gäste dabei.

Arbeitsassistenz:

Soziale und solidarische Unternehmen

bilden einen wichtigen und wachsenden

Sektor der österreichischen Wirtschaft.“

Andreas Exner, Forscher an der Uni Graz und Mitinitiator der 1. Österreichischen

Social-Economy-Konferenz, die Donnerstag in Graz stattfand

Arbeitsmarkt und

PSYCHE. Die Chancen,

einen Job zu finden,

waren selten so gut wie

jetzt. Das gilt auch für

Menschen mit psychischen

Belastungen.

Psychische Erkrankungen sind mit vielfältigen Einschränkungen in allen Lebensbereichen

verbunden, das betrifft demgemäß auch die Arbeitssuche . GETTY, CORNELIA OTT

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Depression, Angst, Burnout

– laut Gesundheitsfonds

Steiermark sind rund 25

Prozent aller Steirer in ihrem Leben

einmal von psychischen Erkrankungen

betroffen. Insgesamt sind

das mehr als 200.000 Menschen.

Dass aktuell eine starke Nachfrage

am Arbeitsmarkt herrscht, hilft

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■ Service-Assistent m/w/d

Die WKO Steiermark sucht zur Verstärkung des Teams im Sofortservice

und Statistik einen Service-Assistenten, 20–40 Wochenstunden.

Abgeschlossene Lehre oder Handelsschule ist Voraussetzung.

■ Projektmanagement Bauwesen m/w/d

Die Merkur Versicherung sucht ein Vollzeit-Team-Member

im Projektmanagement im Bauwesen. Eine abgeschlossene

bautechnische Ausbildung ist nötig.

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■ Nachhaltiges Wirtschaften

wird für heimische Unternehmen

künftig leichter. Die Grazer nachhaltige

Unternehmensberatung

Pro Sustainability und das Global

Compact Network Austria erstellten

einen kostenlosen Guide, mit

dem Unternehmen die 17 Nachhaltigkeitsziele

der UN (SDGs)

umsetzen können. Der Guide

kann hier heruntergeladen werden:

www.prosustainability.com/

SDGGuides.html

Den Guide gibt es in klassischer Form, aber

auch zum Downloaden. PROSUSTAINABILITYGMBH

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Gemüse +14,8 %

Gut für die Gesundheit, leider

weniger fürs Börserl: Gemüse kostet

etwas mehr als noch vor einem Jahr.

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Psyche vereinbar

Flachfernseher –12,7 %

Nicht perfekt fürs Stromsparen, aber

immerhin: Flachfernseher wurden im

Jahresvergleich im Schnitt billiger.

BILLIGER


auch diesen Menschen, eine Beschäftigung

zu finden.

Psychische Erkrankungen sind

mit vielen Einschränkungen in allen

Lebensbereichen verbunden.

Das kann den Bewerbungsprozess,

die Stellensuche oder ein bereits

bestehendes Dienstverhältnis

betreffen. Diese Lücke schließt

das vom Sozialministeriumservice

geförderte steiermarkweite Projekt

Arbeitsassistenz Steiermark

PSY, also Psyche, welches Teil von

NEBA, Netzwerk der beruflichen

Integration, ist. Das kostenlose,

vertrauliche Angebot reicht vom

Bewerbungsmanagement bis hin

zur Beratung bei Mobbing, Stress

und Burnout. „Über 50 Prozent der

Personen, welche die Arbeitsassistenz

in Anspruch nehmen, haben

eine affektive Störung“, erklärt

Herbert Stimniker, Regionalleiter

Arbeitsassistenz Steiermark

PSY der GFSG, Gesellschaft zur

Förderung seelischer Gesundheit.

Dazu zählen die verschiedensten

Ausprägungen einer Depression,

Manie oder bipolaren Erkrankung.

„Störungsbilder wie Ängste

treten durch die Pandemie

verstärkt auf“, so

der Experte.

Vermittelbar

Über die eigene psychische

Befindlichkeit

spricht kaum jemand

offen. Stimniker: „Hier

fällt uns auf, dass im Grazer Großraum

die Barrieren zu diesem

‚Tabu‘-Thema geringer sind als

in ländlichen Regionen.“ Heuer

konnten bis Mitte November

bereits 240 betreute Personen einen

Job finden, beziehungsweise

konnte ein gefährdetes Dienstverhältnis

längerfristig gesichert werden,

Tendenz weiterhin steigend.

Von diesen Personen waren 54,4

Prozent weiblich. Für etwa

ein Fünftel der Betreuten

wurden Alternativen gefunden.

Die Joblage ist

somit auch für arbeitsmarktfähige

Personen

mit psychischen Belastungen

gut. „Sie benötigen

jedoch häufiger

Herbert Stimniker

eine intensive Nachbetreuung,

um den Arbeitsplatz auch

längerfristig behalten zu können“,

so Herbert Stimniker.

Payer-CEO Michael Viet wurde in den

Senat der Wirtschaft berufen. OLIVER WOLF

Viet im Senat der

Wirtschaft

■ Michael Viet, CEO der international

tätigen Payer Group mit

Sitz in St. Bartholomä, wurde in

den Senat der Wirtschaft Österreich,

Österreichs erste und

größte parteipolitisch unabhängige

Organisation, berufen. Im

Senat tragen Persönlichkeiten

aus Wirtschaft, Wissenschaft

und Gesellschaft zur Umsetzung

der UN-Nachhaltigkeitsziele bei.

Energie sparen ist nicht schwer. Tipps und Infos,

wie Sie zuhause Energie und Geld sparen können,

finden Sie unter

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26

viva

graz

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

26

Wir dürfen uns nicht damit abfinden,

dass jede fünfte Frau

von Gewalt betroffen ist.“

Soziallandesrätin Doris Kampus bei der Präsentation

der Gewaltschutz-Strategie für die Steiermark KK

Grazer

Zeichen gegen Gewalt an Frauen

im Grazer Rathaushof STADT GRAZ/FISCHER

Gewalt gegen

Frauen sehen

■ Die Menschenrechtsstadt

Graz setzte unter Bürgermeisterin

Elke Kahr ein starkes

Zeichen. „Schau nicht weg.

Gewalt gegen Frauen geht uns

alle an“ lautete das Motto zum

Auftakt der „16 Tage gegen Gewalt

an Frauen“. Bis zum 10.

Dezember, dem „Tag der Menschenrechte“,

machen zahlreiche

Aktionen Gewalt sichtbar.

Herz-CT zur näheren Bestimmung, ob eine Operation zwingend notwendig

ist: wirksame Engstelle (gelber Ring) am Vorderwandgefäß. DZ GRAZ MARIATROST

HERZ-CT. Die Kooperation

von Kardiologie

und Radiologie am LKH

West erspart etliche

Herzkatheter.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Vor zwei Monaten besuchte

der Grazer Kardiologe

Herwig Schuchlenz

einen Herz-Kardiologen-Kongress

in Boston und bekam dort

als zukunftsweisend präsentiert,

was er am Grazer LKH West bereits

lebt: die Vernetzung von

Kardiologie und Radiologie. Dabei

geht es darum, vorab zu un-

Erste inklusive Toilette

■ „Am Anfang ist das Interesse

groß, reingeschaut hat sicher

schon die Hälfte“, erzählt Direktor

Manfred Wacker von der Grazer

Digital-Mittelschule über die inklusive

Toilette seiner Schule.

Jeder kann auf dieses WC gehen,

egal ob Junge, Mädchen, mit Behinderung

oder ohne. „Wir haben

eine Schülerin, die eigentlich

ein Schüler ist, auch ihr Onkel ist

schon als Tante in unsere Schule

gegangen. Und auch zwei Väter,

die die biologischen Mütter ihrer

Kinder sind.“ Warum, so fragte

sich Wacker, sollte er also nicht

eine gemischte Toilette für alle

230 Kinder anbieten. „Die einzige

Voraussetzung ist, dass das WC

nur alleine besucht wird“, so der

Schulleiter. Entstanden ist dieses

WC übrigens aus dem Behinderten-WC.

„Wir haben etwas, das

bereits vorhanden war, in seiner

Funktion erweitert“, freut sich

Manfred Wacker.

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wie Blei, Quecksilber oder Cadmium.

OUT


Kardiologen vernetzt

terscheiden, welche Patienten

mit Herzgefäßerkrankung stationär

aufzunehmen sind und am

dringendsten einen Katheter

benötigen. „Es ist für den Patienten

wesentlich angenehmer,

wenn er nur eine kleine Untersuchung

hat, bei der ein Kontrastmittel

injiziert wird.“ Wenn

unnötige Operationen vermieden

werden, so der leitende

Oberarzt der Kardiologie, spart

das Krankenhaus Ressourcen,

was in Zeiten der Betten- und

Personalnot ein großes Plus

darstellt.

Vorreiter

„Das Herzkatheter-Labor steht

in Sachen Diagnostik nicht

mehr an erster Stelle“, weiß der

Experte. Der nichtinvasive Untersuchungsbereich

via Computertomographie,

kurz CT

genannt, gewinnt zunehmend

an Bedeutung. Schuchlenz hat

diese in das Herzkatheter-Labor

des LKH West integriert.

Krankheiten können damit

gut erkannt werden,

denn die Bilder

sind, so erklärt er,

heutzutage hervorragend.

Unlängst referierte

Schuchlenz bei einem

Kongress im LKH

Graz West. „Ärzte aus

jedem Bundesland waren dabei

vertreten“, erzählt sein Mitarbeiter

Christoph Pachler, „das

Interesse ist nach wie vor groß

und viele wollen sich unsere Arbeit

persönlich anschauen“. Für

die schweren Fälle kann durch

die Vernetzung von Kardiologie

und Radiologie optimal geplant

werden.

Pachler stellt fest: „Die Kooperation

von Radiologie

und Kardiologie und

die Integration der

CT-Bilder in das

Herzkatheter-Labor

kann die Abläufe

deutlich verkürzen.“

„Ein komplexer

Eingriff kann damit

viel früher und viel

sicherer angeboten

werden“, bestätigt Herwig

Schuchlenz. Der Arzt kann sich

entsprechend vorbereiten und

der Patient weiß bereits vor dem

Eingriff, was auf ihn zukommen

wird.

Herwig Schuchlenz

Die Auftaktgala brachte bereits ein

Rekordergebnis. TECHNOPARK RAABA HOLDING

264.600 Euro für

Licht ins Dunkel

■ „50 Jahre Licht ins Dunkel“

heißt es heuer. Bei der Auftaktgala,

veranstaltet von der

Grazetta und der Technopark

Raaba Holding, war ein erfreulicher

Rekord zu verzeichnen:

Bei der Versteigerung von 30

Exponaten, darunter ein Bild

von Günter Brus, das 27.000

Euro erzielte, konnten 264.600

Euro gesammelt werden.

Haben Sie Schmerzen in den Beinen, bereits nach kürzeren

Wegstrecken? Und haben Sie Typ 2 Diabetes? Dann wäre

vielleicht die Teilnahme an dieser Studie für Sie

interessant.

Die STRIDE Studie ist eine klinische

Studie, bei der untersucht werden soll,

ob ein Medikament im Vergleich zu

einem Placebo (Scheinmedikament) bei

Menschen mit peripherer arterieller

Verschlusskrankheit

(Schaufensterkrankheit) und Typ 2

Diabetes eine Wirkung auf die

Gehfähigkeit hat.

Geeignete Studienteilnehmer erhalten

sämtliche mit der Studie verbundenen

Behandlungen/Betreuungen sowie

Studienmedikamente kostenlos.

Sie sind eventuell für eine

Teilnahme geeignet, wenn Sie:

• über 18 Jahre alt sind

• Typ 2 Diabetes haben

• belastungsabhängige

Schmerzen in den Beinen

haben mit Einschränkung der

Gehstrecke (periphere

arterielle Verschlusskrankheit

bzw. Schaufensterkrankheit)

• bei Ihnen in nächster Zeit kein

operativer Eingriff an den

Beinen geplant ist

Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an:

Name: Fr. Lisa Knoll

Kontaktdaten: Medizinische Universität Graz

Tel.: 0316 385 168 20; e-mail: lisa.knoll@medunigraz.at

NN9535-4533

Studien ID: NN9535-4533, Version 2.0 AT 31-May-2021


28 viva

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

Unsere Füße sind ein Fall

ORTHOPÄDIE. Füße

sind unser Kapital.

Regelmäßige Pflege

allein reicht aber nicht

aus, wenn hartnäckige

Schmerzen auftreten.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Der Gang zum Orthopäden ist sinnvoll, gerade bei Kindern wächst sich aber auch vieles von alleine aus.

GETTY, PRIVAT

Lange Zeit wurde der schiefe

Großzeh, der sogenannte

Hallux valgus, mit dem Tragen

des falschen Schuhwerks in

Verbindung gebracht. Tatsache

ist, dass „Frauen eine genetisch

höhere Veranlagung haben, daran

zu erkranken“, weiß Maximilian

Zacherl, Oberarzt am UKH

Graz.

Männer hingegen sind öfter

von Hallux rigidus betroffen,

wie der Experte weiß. Die steife

Großzehe, wie sie auch genannt

wird, ist eine Form der Arthrose.

Im Winter drückt der Schuh

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Festes Schuhwerk gehört zum Winter dazu, kann bei vielen

Menschen aber Fußbeschwerden verstärken. Aber es gibt Lösungen.

KK

Mit Beginn der kalten

Jahreszeit werden wieder

engere Schuhe getragen.

Vor allem Menschen mit

Fehlstellungen der Zehen oder

der Füße spüren den Druck, der

sich in festem Schuhwerk aufbaut.

In meiner Ordination habe

ich sämtliche Möglichkeiten,

um Menschen mit Beschwerden

an den Füßen zu behandeln.

Am Anfang steht eine exakte

Analyse der Fehlstellung.

Eine konservative Therapie, wie

eine Versorgung mit qualitativ

hochwertigen Korrektureinlagen,

kann die Beschwerden

oft deutlich lindern oder zum

Verschwinden bringen. Bei zu

ausgeprägten Fehlstellungen

(Hammerzehen oder Hallux

valgus) ist eine Korrektur nur

durch eine Operation möglich.

Minimalinvasive Operationsmethoden

haben sich seit vielen

Jahren in der Fußchirurgie etabliert.

Hierbei wird mit kleinsten

Stichinzisionen mit ähnlichen Instrumenten

wie bei einem Zahnarzt

operiert. Die USA, Spanien,

Frankreich und England sind auf

diesem Gebiet seit Jahrzehnten

Vorreiter. Auch im deutschsprachigen

Raum erfreut sich diese

Operationsmethode in den

letzten Jahren zunehmender

Beliebtheit. Über wenige Millimeter

große Hautschnitte werden

Korrekturen an Knochen

und Weichteilen durchgeführt.

Durch die atraumatische Methode

sind geringerer postoperativer

Schmerz und eine schnelle

wiederhergestellte Funktion

des Fußes gegeben. Auch die

Belastung des Fußes nach der

Operation ist schneller wieder

möglich.

Die Einsatzmöglichkeiten sind

Kleinzehenkorrekturen wie Hammerzehen

oder Schneiderballen,

aber auch Hallux valgus Operationen

sind mittels minimalinvasiver

Operationsmethoden

durchführbar. Durch den kleinen

Schnitt werden Weichteile geschont

und die Zehengelenke

deutlich weniger kompromittiert,

was zu einer schnelleren Heilung

führt. Auch kosmetisch sind die

kleinen Schnitte von Vorteil, da

keine großen sichtbaren Narben

mehr entstehen.

Doz. Heimo Clar, Kniespezialist

und Spezialist für minimalinvasive

Operationen

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29

für die Gendermedizin

„Meist erworben beim Fußballspielen,

wenn man öfter kleinere

Verletzungen hat, und auch

Gicht spielt ein bisschen mit“, so

Zacherl.

Kinderfuß

Es gibt also definitiv auch orthopädisch

betrachtet den weiblichen

und den männlichen Fuß?

Maximilian Zacherl: „Bei

Füßen ist Gendermedizin

sehr wichtig, da gibt es

deutliche Unterschiede.“

Der Spreizfuß, der an

der Großzehe, aber auch

am Vorfußboden Probleme

verursacht, trifft

Frauen etwas häufiger als

Männer. Die Krallen- oder

Hammerzehe macht keinen Unterschied,

sie tritt alleine oder in

Begleitung mit anderen Fehlstellungen

auf und quält beide Geschlechter

gleichermaßen.

Sehr häufig ist auch der im

Erwachsenenalter erworbene

Plattfuß, „wenn das Fußgewölbe

sich abflacht und der Fuß zusätzlich

nach innen kippt“. Hintergrund

ist, so der Experte, so gut

wie immer der Funktionsverlust

einer ganz wichtigen Sehne, die

vom Innenknöchel zur Fußwurzel

hin zieht.

Bei Kindern hingegen finden

sich ganz andere Fehlstellungen.

„Es kommt

vor, dass leichte

Knick-, Spreizoder

Plattfüße als

vermeintlich echte

Fehlstellungen

gesehen werden“,

weiß der Orthopäde.

Sie sind aber

normal in der Entwicklung

des Kindes. „Viele vermeintliche

Fehlstellungen wachsen

sich nämlich von alleine aus“,

betont Zacherl. Eine Sonderform

ist der kindliche Spitzfuß, in diesem

Fall wird auf dem Vorderfuß,

den Zehen, gegangen. Früher

Maximilian Zacherl

wurde in diesem Fall oft operiert,

allerdings handelt es sich um

eine Störung des Zentralnervensystems,

die unbedenklich ist.

Schuhmode

Der Leidensdruck bei Fußfehlstellungen

weist große Unterschiede

auf, das subjektive Empfinden

ist oft ausschlaggebend.

Der Experte rät, das Schuhwerk

an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Wer sich gerne modisch

kleidet, hat es im Moment trotzdem

etwas leichter. „Ich höre

immer wieder von Damen, dass

sie da derzeit nicht so ein Problem

haben, weil Sneaker mittlerweile

salonfähig geworden sind“,

schmunzelt der Orthopäde.

Mode nimmt Einfluss auf unsere Füße. Es darf ruhig auch bequem sein. GETTY

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Mit dem „Grazer“ auf die Piste

SCHNEESPASS. Die Schi- und Snowboardsaison startet wieder. Mit dem „Grazer“-Schi-Pass steht

einem sportlichen Winter heuer nichts im Wege: mit fünf Top-Schigebieten um nur 75 Euro!

Schifahren ist Österreichs

Volkssport Nummer 1! Kein

Wunder, immerhin haben

wir mit die schönsten Schigebiete

Europas zu bieten. Für Wintersportfans

gibt es heuer deshalb

wieder ein besonderes Zuckerl:

Der beliebte „Grazer“-Schi-Pass

ist wieder da – mit noch mehr

Schigebieten!

Wer die Schisaison optimal

ausnützen will, hat also wieder

die Möglichkeit, mit dem beliebten

„Grazer“-Schi-Pass um nur

75 Euro die Vorzüge von gleich

fünf Top-Schidestinationen zu

genießen. Heuer dabei: Gaberl,

Klippitztörl, Koralpe, Rieseralm

und Wurzeralm. Erhältlich ist

der Schi-Pass bei der Infostelle

im Citypark, bei Oeticket, in allen

’s Fachl-Filialen und natürlich

beim „Grazer“ (Gadollaplatz

1/6). Einlösbar ist der Schi-Pass

bis zum Ende der Schisaison

2022/2023.

So funktioniert es

Der Pass besteht grundsätzlich

aus fünf Gutscheinen für die genannten

Schigebiete, die jeweils

an der Liftkassa gegen eine gültige

Tages-Schikarte eingelöst werden

können. Der Gutschein ist

aus dem Pass zu trennen und an

der Kassa beim Einlösen zu übergeben.

(Eine Barablöse ist nicht

möglich, es gelten die AGB und

die

Beförderungsbedingungen

des jeweiligen Schigebietes.)

Fünfmal Freude

Besonderes Highlight des heurigen

Schi-Passes ist, dass er gleich

fünf der schönsten Schigebiete des

Landes zum Sonderpreis umfasst

– und alle sind auch von Graz aus

schnell erreichbar. Nur 50 Minuten

von Graz entfernt wird am Klippitztörl

mit sechs modernen Liftanlagen,

zwölf Abfahrten in verschiedenen

Schwierigkeitsstufen

und Kinderangebot für jedes Alter

etwas geboten, auch die Wurzeralm

spricht Jung und

Alt auf insgesamt 22

Pistenkilometern an.

Die Koralpe ist von Graz aus ebenfalls

schnell erreichbar, auf einer

Seehöhe von 1650 bis 2070 Metern

erstreckt sich ein familienfreundliches

Schigebiet mit fünf Liftanlagen.

Die Rieseralm beeindruckt

mit schönen Zirbenwäldern, Buckelpiste,

Naturschneepisten und

Funpark, das Gaberl bietet zwei

Schlepplifte, einen Seil-Lift für

Anfänger sowie einen „Kids Fun

Park“. Weitere Infos auf unserer

Homepage unter www.grazer.at

oder telefonisch unter der Nummer

0 316/23 21 10-0.

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www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

Umweltfreundlich

und regional

GRÜN. Verzicht auf ein eigenes Auto und dennoch einfach

von A nach B kommen und Ausflüge unternehmen

– das ist der Ansatz von regioMOBIL und WEINMOBIL,

dem Mikro-ÖV-System der Südweststeiermark.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Wer in der Steiermark einen

Ausflug plant, muss

dafür nicht zwingend

ein eigenes Vehikel anschaffen.

regioMOBIL und WEINMOBIL

zeigen in der Südsteiermark, wie

gut das funktionieren kann – das

zeigt auch der Rückblick auf das

vergangene Jahr, im Zuge dessen

man diese Woche positive Bilanz

zog.

Rund 3000 Fahrten pro Monat

wurden mit regioMOBIL getätigt,

eine Fahrtensteigerung zum

Vorjahr auf 35 Prozent mehr.

Durchschnittlich werden dabei

Strecken von 4,34 Kilometern

gefahren. regioMOBIL ist damit

einerseits Zubringer und auch

Abbringer für den öffentlichen

Linienverkehr, andererseits auch

eine Unterstützung, um ohne eigenen

Pkw in der Heimatgemeinde

unterwegs zu sein.

Angenommen

WEINMOBIL kann in der Südsteiermark

auf ein erfolgreiches Jahr

zurückblicken. Die touristische

Ergänzung zu regioMOBIL wurde

im Mai geschaffen – seitdem wer-

Peter Kronberger, Bernadette Kerschler, Joachim Schnabel, Herbert

Germuth und Ernst Kahr (v. l.) zogen eine positive Bilanz. RMSW GMBH

den 2000 touristische Haltepunkte

in den Bezirken Deutschlandsberg

und Leibnitz angesteuert.

Und das sogar jeden Tag im Jahr

zwischen 10 und 23.30 Uhr.

„Ein System mit einfachem Zugang,

welches den Lückenschluss

auf den letzten Kilometern zum

öffentlichen Verkehr gewährleistet,

war unser Anspruch. Die beeindruckenden

Zahlen bestätigen

unseren Weg. Die Südweststeiermark

ist damit eine Vorzeigeregion“,

gibt sich Bürgermeister in

Lang Joachim Schnabel zufrieden.

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So vielfältig wie die steirische

Landschaft präsentiert

sich auch die Fülle

an Wintererlebnissen: aktiv auf

der Piste oder warm in der Hütte,

die Loipen entlanggleiten

oder entspannt schneeschuhwandern,

atemberaubendes

Bergpanorama oder verschneite

Weinberge ...

Das nächste kulinarische

Schmankerl ist nie weit entfernt

und die Adventzeit mit

den zugehörigen Weihnachtsmärkten

lässt die Städte und

Dörfer nur so funkeln. Zum

Abschluss steigt in den Thermen

der Dampf auf und hüllt

in Wärme ein, während es

draußen so richtig kalt ist. Es

bleibt also jede Menge Freiraum

für das persönliche Erleben

und die gemeinsame

Auszeit in der Natur. Zeit, den

Winter mit allen Sinnen neu

zu spüren und Landschaften

zu entdecken, die einfach guttun.

Es glitzert und funkelt

Man sagt ja immer: Vorfreude

ist die schönste Freude.

In der Steiermark können

wir das ganzen Herzens bestätigen.

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Trend: Dreht der

Immobilienmarkt?

Jährlich steigende Immobilienpreise

– ist dieser Trend

nun vorbei? Bis Mitte 2022

war die Nachfrage nach Immobilien

deutlich höher als das

Angebot, daraus resultierten

die jährlich stark steigenden

Preise. Seit den ersten Zinserhöhungen

und den neuen

Kreditvergaberichtlinien sinkt

die Nachfrage am Markt und

das Immobilienangebot steigt

erstmals seit Jahren wieder

an. Die Transaktionszeiten haben

sich in den letzten 6 Monaten

verlängert, allerdings

ist noch kein merklicher Rückgang

der Preise am Markt erkennbar.

Unter Druck geraten

aber Mietwohnungen: Das Angebot

in Graz ist so groß wie

nie, die Leistbarkeit – Stichwort

Betriebs- und Heizkosten

– aber ein Thema, das sich

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WKÖ:

NEU. Gerald Gollenz ist

WKÖ-Fachverbandsobmann

der Immobilienund

Vermögenstreuhänder.

Zuletzt diskutierte

er im „Grazer“.

Gerald Gollenz, gerade

noch Diskussionsteilnehmer

im „Grazer“ Salongespräch,

ist der neue Obmann des

Fachverbands Immobilien- und

Vermögenstreuhänder in der

Wirtschaftskammer Österreich

(WKÖ). Seit zwölf Jahren ist er

schon Obmann-Stellvertreter,

seit 17 steht er der Fachgruppe in

der WKO Steiermark vor. In seiner

neuen Funktion vertritt er die

Interessen der rund 12.000 Mitgliedsbetriebe

mit etwa 25.000

Mitarbeitern. „Ich bedanke mich

für das Vertrauen, das in einer

nicht nur für unsere Branche

Rätsel-Lösung vom 20. 11. 2022

E K L L

J U N G F E R N G A S S E

S R A A B A R U I N E

S T E A K N E O S D H

W A L T E R W U S C H E R

C K U O H I L F E

S C H O E C K L E E I N

H O R C H O E E V E R

L I M N O L O G I E A B I

B O O T O M I L O T E N

P U M S K U M B E R G

P A N N E T L

Lösung:

T R O N D H E I M

K R E I S E N

FERN-

E L K N T O BERGER

Lösung:

H A I U B I E R BASTEI FERNBERGER

G A I S B E R G BASTEI

Sudoku-Lösung

vom 27. 11. 2022

3 6 7 4 5 9 1 8 2

5 2 9 1 3 8 4 6 7

1 8 4 6 2 7 9 3 5

2 4 3 7 9 6 5 1 8

9 5 6 3 8 1 2 7 4

8 7 1 5 4 2 6 9 3

6 1 8 2 7 5 3 4 9

7 3 2 9 1 4 8 5 6

4 9 5 8 6 3 7 2 1


27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 35

Gollenz ist Immo-Obmann

sehr herausfordernden Zeit in

mich gesetzt wurde, und bei meinem

Vorgänger Georg Edlauer

für seinen jahrelangen Einsatz

für die Branche“, so Gollenz nach

seiner Bestellung am Dienstag.

Klare Position

In der Diskussion im „Grazer“

(das ganze Salongespräch kann

auf www.grazer.at nachgesehen

werden) sprach Gollenz über

die Finanzierbarkeit von Immobilien

und auch aktuelle Entwicklungen.

„Es gibt leistbaren

Wohnraum, die Frage ist nur, wo

und wie“, hielt er fest. In diesem

Zusammenhang stellte er auch

eine klare Forderung: „Wir müssen

‚Lage‘ neu definieren. Nicht

regional, sondern wo habe ich

entsprechende Infrastruktur.“

Hier gelte es auch politisch anzusetzen.

Vieles sei aber auch nicht zu

Ende gedacht, so Gollenz. Was

Wohnungsinfrastruktur betrifft,

hatte er einen klaren Appell an

die Politik: „Das Wohnungseigentumsgesetz

ist mit den

Maßnahmen, was E-Mobilität

betrifft, nicht kompatibel. Wenn

ich heute in einer fertigen Anlage

eine Wallbox (Ladestation für E-

Autos, Anm.) montieren möchte,

brauche ich die Zustimmung

aller Miteigentümer. Wenn einer

sagt, dass es ihn nicht interessiert,

kann ich es nicht machen.“

Hier sei also die Politik gefordert.

Graz | Eggenberg

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Gollenz (r.). war erst vergangene Woche (r.) beim „Grazer“ Salongespräch zu

Gast (Video unter www.grazer.at). Im Bild mit Notarin Marcella Handl. SCHERIAU

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36

sport

graz

www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

Klaus Molidor

36

Das Niveau auf der Challenger-

Tour ist extrem gestiegen. Die

Fans dürfen sich freuen.“

Tennis-Ass Sebastian Ofner freut sich auf das Challenger-Turnier

in Bad Waltersdorf im neuen Jahr. GEPA (3)

Coach Ronny

Schmidt soll

den Tennis-

Nachwuchs

und dessen

Coaches auf

dem Weg zum

steirischen

Challenger

begleiten. KK (2)

Verband holt Top-Coach

NEUZUGANG. Einst

hat er Thomas Muster

trainiert, jetzt unterstützt

Ronald Schmidt

den Steirischen Tennisverband.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Der Steirische Tennisverband

rüstet personell

weiter auf und konnte

den Grazer Ronald Schmidt als

Trainer für den Nachwuchs gewinnen.

Er soll die A-Kaderspielerinnen

und -spieler begleiten

und unterstützen. Zudem wird er

in engem Austausch mit Sportdirektor

Andreas Leber stehen.

Schmidt hat in der Vergangenheit

mit niemand Geringerem

als Thomas Muster gearbeitet

und die ehemalige Nummer 1

der ATP-Weltrangliste auf sein

Comeback im Jahr 2010 vorbereitet.

Den noch größeren Erfolg hat

er dann 2016 gefeiert, als er die

Lettin Anastasija Sevastova zu

einem Comeback überredet hat.

Sevastova stand damals auf Rang

311 der Weltrangliste und ist

auch die Freundin von Schmidt.

Unter seinen Fittichen schaffte

sie es bis ins Viertelfinale der US

Open, zwei Jahre später sogar ins

Semifinale und auf Platz 11 der

Weltrangliste.

Sportdirektor erfreut

„Es freut mich sehr, mein Wissen

und meine Erfahrungen weiterzugeben“,

sagt Schmidt über

seine neue Aufgabe beim STTV.

Wo man sich ebenfalls freut. „Mit

Ronny haben wir einen international

erfahrenen Coach, der

unsere A-Kader-Spielerinnen

und -spieler und deren Coaches

auf dem Weg zum steirischen

Challenger unterstützt“, meint

Sportdirektor Andreas Leber. Jenes

Turnier in Bad Waltersdorf

also, das Anfang dieser Woche

präsentiert wurde. „Ich bin stolz,

dass wir gemeinsam mit unseren

Partnern das drittgrößte Tennisturnier

Österreichs, die mit

125.000 Dollar dotierten Layjet

Open, in die Steiermark holen

konnten“, freut sich Barbara

Muhr, die Präsidentin des Steirischen

Tennisverbands. Forciert

STTV-Präsidentin Muhr mit Moritz, Dominic und Vater Wolfgang Thiem

wird aber nicht nur der Weg ins

Profitennis, sondern auch eine

fundierte Berufsausbildung.

Players first

„Sportlerinnen und Sportlern

wollen wir eine klare Perspektive

ermöglichen“, sagt Vizepräsident

Philipp Hochstrasser. „Neben

dem Weg zum Profi oder zum

College-Tennisspieler ermöglichen

wir eine unternehmerische

Management-Ausbildung, vor

allem aber auch den Weg zum

erfolgreichen Coach.“

Damit will man für Kinder und

Jugendliche gute Rahmenbedingungen

schaffen, damit sie dem

Tennis erhalten bleiben. Auch

diese Perspektive war für Schmidt

ein Grund für sein Engagement.

„Mir gefällt dieser ganzheitliche

Karriereplan des STTV“, sagt er.

Denn nicht aus jedem wird ein

Thomas Muster und nicht aus

jeder eine Anastasija Sevastova.

„Wir wollen immer unter dem

Motto ‚players first‘ agieren.

Daher ist es ein Muss, dass die

besten Spielerinnen und Spieler

und deren Coaches gemeinsam

arbeiten und dasselbe Ziel verfolgen“,

sagt Hochstrasser. „Ronny

lebt das zu 100 Prozent vor.“


27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

sport

graz 37


OHA!

Start bei der Jugend-WM

Die Grazer Wasserspringerin Cara

Albiez startet am Dienstag in

Montreal vom Drei-Meter-Brett.

Abgang bei den Graz 99ers

Der Kanadier James Livingston muss bei

den Graz 99ers gehen. „Er passte nicht

in unser System“, so Coach Pennerborn.

OJE!


Der Star unter dem Radar

BASKETBALL. Der UBSC Graz empfängt heute um 19 Uhr Wels. Dass die Grazer mit sechs Siegen

aus sieben Spielen einen fulminanten Start hingelegt haben, liegt auch am US-Boy Isaac Vann.

Wenn heute um 19 Uhr

der UBSC Graz und

Wels im Sportpark einander

gegenüberstehen, sind

viele Augen sicher wieder auf

den Grazer Zach Cooks gerichtet,

der aktuell Topscorer der

Liga ist. Fast ebenso stark ist

aber ein weiterer Neuzugang:

Isaac Vann. „Er ist fast ein bisschen

unter dem Radar geflogen

bis jetzt“, sagt UBSC-Manager

Michael Fuchs. Zuletzt im Derby

war Vann der beste Scorer der

Grazer. „Wir haben einen super

Start hingelegt in einer starken,

ausgeglichenen Liga“, sagt der

27-jährige US-Amerikaner. Seine

Stärken sieht er gleichmäßig

verteilt. „Am besten helfe ich

der Mannschaft mit der Energie,

die ich reinbringe, mit meiner

Defense und den Rebounds“,

erklärt Vann. Dabei ist er auch

in der Offensive stark. „Ich will

immer 100 Prozent geben, aber

es gibt sicher noch einiges zu

verbessern. Aktuell würde ich

sagen, dass ich bei rund 80, 85

Prozent meiner Leistungsfähigkeit

stehe.“

In Graz hat er sich mittlerweile

gut eingelebt. „Generell ist es

eine tolle Erfahrung, in Europa

zu sein. An Graz gefällt mir der

Schloßberg besonders. Vom

Uhrturm aus hat man einen

großartigen Blick über die Stadt.“

Isaac Vann (links) bringt Energie und viele Punkte ins UBSC-Spiel.

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www.grazer.at 27. NOVEMBER 2022

SO ISST GRAZ

Das „Glöckl Bräu“ präsentiert ...

Schweinsbackerln mit

Sellerie und Malzbier

Der Küchenchef im Glöckl Bräu

Hannes Haderspeck. GLÖCKL BRÄU (2)

Das Glöckl Bräu hat nicht nur eine lange

Tradition – schließlich stammt das historische

Gebäude aus dem 17. Jahrhundert

–, sondern ist seit jeher auch Treffpunkt

für Liebhaber von österreichischen und

steirischen Schmankerln (vom klassischen

Wiener Schnitzerl bis hin zum typischen

Backhenderl-Salat), auch in der kühlen

Jahreszeit. Mitten im Herzen von Graz wird

dort das ganze Jahr über Gastfreundlichkeit

zelebriert, das rustikale Ambiente

mit der urigen Stube bezaubert natürlich

nicht nur Touristen.

LIA

Für ca. 4 Personen:

12 Schweinsbackerln

2 Karotten

2 Sellerie

2 Zwiebeln

1 l Malzbier

2 EL Tomatenmark

Thymian

Lorbeerblätter

Salz, Pfeffer

0,5 l Rotwein

0,5 l Wasser/Gemüsefond

etwas Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Zuerst Karotten, Sellerie

und Zwiebeln schälen

und kleinwürfelig

schneiden. In

etwas Öl anbraten.

Das

Tomatenmark

dazugeben und

mitrösten. Mit

Bier und Rotwein

ablöschen. Danach mit

Wasser oder Gemüsefond aufgießen.

Die Backerln in die Sauce hineingeben.

Lorbeerblätter, Thymian, Salz und Pfeffer

hinzufügen. Zugedeckt im Ofen bei 150 °C

für 90 Minuten schmoren lassen. Danach

die Backerln herausnehmen und die

Sauce passieren und reduzieren. Je nach

Wunsch mit Maizena binden. Eventuell

nachwürzen. Gutes Gelingen!

GRAZWORTRÄTSEL

Spielplatz

in

Jakomini

Lokal in

der Sackstraße

alias KLYO

eines der

ältesten

Gebäude

in Graz

Schriftsteller

aus Graz

† 1994

(Wilhelm)

ca. 735 Watt

Autor von

"Ein Kampf

um Rom" †

Würdigung

Streitkräfte

der Sowjetunion

(2 W.)

englisch

für "wenn"

Zeichen

für Blei

räuberischer

Knorpelfisch

Abk. für

"Landeskriminalamt"

Ausklang

der CSD-

Parade in

Graz

3 4

2

7

weiblicher

Vorname

Bergweide

poetisch

für

"Löwe"

Getreide u.

Feldfrüchte

Dauerbezug

der Zeitung

Singvogel

Kirche in

Mariatrost

Platte

mit

Beinen

Initialen

Tassos †

Abk. für

"Tiefpunkt"

englische

Droschke

int. Hilfsorganisation

Furchen

ziehen

100 Quadratmeter

Gewässer

zw. Stadtpark

und

Burggarten

5

Adria,

Ägäis,

Karibik

& Co.

englisch

für "nahe"

Gewicht der

Verpackung

auseinander,

geschieden

niederträchtig,

schlecht

dt. Vorsilbe

ein US- dt. Märchenautor


TV-Sender

(Wilhelm)

hochwertig,

kostbar

1

krabbeln

wie ein

Seehund

meckern,

raunzen

ja natürlich

ein

Umlaut

legendäres

Stadion in

Jakomini

0,001 Liter

Glanz, Größe,

Ruhm

englisch

für "eins"

8

Kräuteraufguss

winterlicher

Straßenbelag

10

Klemme,

Patsche,

Zwickmühle

9

unbändiges

Verlangen

grotesk,

bizarr

naiver

Comic-Bär

Abk. für

"Lehrstuhl"

Laut einer

Kuh

deutsche

Vorsilbe

elekt.

geladenes

Teilchen

weiblicher

Vorname

US-Autor †

(Edgar A.)

12

pro, à,

das

Stück

zu

Vorsilbe

für "weg"

Kleinmalerei

spanischer

Artikel

italien.

für

"zwei"

Teil von

Gösting

ein Rückscheinbrief

Schauspielerin

aus

Graz † 2015

(Doris)

Seidengürtel

eines

Kimonos

"langes I"

Abk. für

"Zielfernrohr"

Auszeichnung

zum

An-den-Hut-

Stecken

Lösung der Vorwoche: FERNBERGER BASTEI Rätsellösungen: S. 34

Aktuelles Lösungswort:

SUDOKU

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

3 4 5

5 9 3 8 4

4 3

8 5 2

6 3 5

7

2 7 4

2 9 8 6

4 5 8 6 11204

Jede Ziffer

darf in

jeder Reihe

in jedem

Quadrat

nur einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

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27. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

grazer sonntag 39

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 27. NOVEMBER

WOHIN AM SONNTAG

Weihnachtsbackstube statt, ab 10

Uhr gibt es Kutschenfahrten mit

dem Nikolaus und ab 15 Uhr wird

eine Weihnachtsgeschichte erzählt,

inklusive Spiel – Ausklang mit

Basteln und Singen.

HIGHLIGHT:

Besinnliche

Adventmärkte

entdecken!

Tannengruß & Lebzeltstern

Besinnliche Adventwanderung

durch die Landschaft des Freilichtmuseums

in Stübing mit Einblicken

in den bäuerlichen Advent, wie er

früher war, ab 11 Uhr vormittags.

Mit traditionellem Handwerk, Tieren

bei der Weihnachtskrippe, Musik

und Lesungen, Basteln von Christbaumschmuck

und Backen von

Lebkuchen.

Heino – Kirchentournee 2022

Unter dem Titel „Die Himmel

rühmen“ tritt der 84-jährige

Schlagerstar Heino heuer wieder

an 16 Terminen in Österreich und

Deutschland in den schönsten

Kirchen und Basiliken des jeweiligen

Landes auf. Durch den Abend

führt Schauspielerin Nicole Mieth.

Das Event findet um 17 Uhr in der

Basilika Mariatrost statt.

Kinder-Sonntag in Graz

Am Grazer Hauptplatz erwartet die

kleinen Gäste heute ein ganz besonderer

Spaß: Beim weihnachtlichen

Kasperltheater erleben Gretel,

Kasperl und seine Freunde wundersame

Abenteuer. Von 14 bis 15.30

Uhr. Bis Sonntag, 18. Dezember,

wird der Platz nun jeden Sonntag

zum Unterhaltungsprogramm für

Kinder – mit unterschiedlichem

Programm, etwa dem Clown Jako,

Weihnachtsmärchen von Robin Vogelfrei

und dem Zauberer Patrick.

STEIERMARK TOURISMUS/LANXX, GETTY

Advent’ln in Weinitzen

Zwischen 10 und 16 Uhr stehen

heute stimmungsvolles Beisammensein

und Einstimmung auf die

wunderbarste Zeit im Jahr im Mittelpunkt

der Freiwilligen Feuerwehr

Weinitzen-Oberschöckl. Kulinarisch

mit dabei sind weihnachtliche

Verköstigungen wie Maroni, Glühwein

und Punsch, aber auch vieles

mehr. Das Weihnachtsengerl, eine

Kinderbastelstube und traditionelles

Handwerken sorgen zudem für

Stimmung.

Eggersdorfer Adventzauber

In Eggersdorf bietet die Weihnachtsausstellung

zwischen 9 und

17 Uhr einen guten Grund zum

Entdecken. Ab 11 Uhr gibt es Live-

Musik vom Ensemble des MVE

und Knöpferlstreich. Ein

ausgefeiltes Kinderprogramm

sorgt sicherlich

auch bei den Kleinen für

glänzende Augerln:

Ab 9.30

Uhr

findet

die

Weihnachtlicher Kinderrundgang

Woher kommt der Adventkalender?

Was entdeckt man alles in

einer Krippe? Was bedeutet für

uns Weihnachten und wie wird

anderswo in der Welt die Geburt

Jesu gefeiert? Diese und weitere

Fragen werden in dem für Kinder

aufbereiteten Rundgang durch

die Stadt erläutert. Spielerisch

lernen die Kinder Spannendes

und Wissenswertes rund um die

Weihnachtszeit – etwa wo Lamas,

Kobolde und Hexen die Geschenke

bringen anstatt das Christkind. So

bunt, verrückt und vielseitig wird

in aller Welt gefeiert. Geeignet für

Kinder zwischen 5 und 10 Jahren.

Von 16.30 bis 17.30 Uhr, Treffpunkt

bei der Tourismusinformation in der

Herrengasse.

Weihnachtsmarkt Deutschfeistritz

Kutschenfahrten, allerlei Handwerkskunst,

kulinarische Köstlichkeiten

und ein musikalisches

Rahmenprogramm sorgen für

vorweihnachtliche Stimmung in der

Gemeinde.

Jeden letzten

Montag im Monat

Neben

Pepco im

Erdgeschoß

Kasperl

Kasperl

Kasperl

Morgen,

28.11.2022

15:00 &

16:00 Uhr

City

Park


KINDER,

HEUER WIRD'S

WAS GEBEN

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Kostenlose Kinderbetreuung

im Advent

Damit das Christkind und all seine

Helfer:innen in aller Ruhe die Geschenke

besorgen können, gibt es heuer zum

ersten Mal eine Kinderbetreuung in der

Grazer Innenstadt mit weihnachtlichem

Programm: Weihnachtsgeschichten,

spielen, basteln, musizieren, Besuch

vom Kasperl und vieles mehr!

3., 8., 10. & 17. Dezember, 10 – 18 Uhr

Hauptplatz 17, EnVita

Kinder 3 bis 12 Jahre

max. 30 gleichzeitig

für max. 3 Stunden

achtzigzehn | iStock © Oleh_Slobodeniuk | BEZAHLTE ANZEIGE

Advent in Graz

Besuchen Sie noch bis

24. Dezember unsere

14 Adventmärkte mit ihren

abwechslungsreichen

Schwerpunkten.

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