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Art Quarterly - Luxury can be Art

Art Quarterly ist ein Magazin für alle Kunst- und Kulturliebhaber. Neben zahlreichen Informationen über die aktuelle Kunstszene und den zurzeit laufenden Ausstellungen in Österreich und Deutschland präsentieren wir Ihnen auch immer die aktuellen Top-Beauty-Trends.

Art Quarterly ist ein Magazin für alle Kunst- und Kulturliebhaber. Neben zahlreichen Informationen über die aktuelle Kunstszene und den zurzeit laufenden Ausstellungen in Österreich und Deutschland präsentieren wir Ihnen auch immer die aktuellen Top-Beauty-Trends.

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10 VERSTÄRKTE ZEICHEN DER JUGEND¹<br />

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STRAFFHEIT – FESTIGKEIT – ELASTIZITÄT - DICHTE LIFTING-EFFEKT - FEINHEIT – VITALITÄT 2<br />

6 BELEBTE FAKTOREN DES LICHTS¹<br />

LEUCHTKRAFT - AUSSTRAHLUNG – EBENMÄSSIGKEIT - PIGMENTFLECKEN - TRANSPARENZ -<br />

KLARHEIT DER HAUT 3<br />

DIE NEUE CREME<br />

UND SERUM<br />

DIE WUNDERBARE AURA DER JUGEND<br />

1<br />

INSTRUMENTELLE MESSUNGEN UND KLINISCHE BEWERTUNG DURCH EINEN DERMATOLOGEN, ZWEIMAL PRO TAG, 2 MONATE, CHINA. 2 VITALITÄT BEIM SERUM, POREN BEI DER<br />

CREME. 3 KLARHEIT DER HAUT BEIM SERUM, PERFEKTION DER HAUT BEI DER CREME.


Editorial<br />

MOZART<br />

Nach einem langen in vieler Hinsicht unerfreulichen<br />

Winter unseres Missvergnügens<br />

ist es nun wieder Frühling geworden und<br />

bald wird auch der Sommer ins Land ziehen.<br />

Viele von uns machen gerade eine schwere Zeit<br />

durch, da die Wirtschaft schwächelt, die Immobilien<br />

<strong>be</strong>reits wanken und stets den Immobilien auch<br />

der Kunstmarkt folgt. Diese Entwicklung mag uns<br />

a<strong>be</strong>r auch daran erinnern, dass der wahre Sammler<br />

nicht des Anlagewertes sondern der Lie<strong>be</strong> zur<br />

Kunst wegen kauft.<br />

Daher ist es mir eine ganz <strong>be</strong>sondere Freude, Ihnen<br />

allen in dieser Ausga<strong>be</strong> mit Amer Hadzic einen großartigen<br />

Künstler präsentieren zu dürfen, dessen eindrucksvolle<br />

Werke auch in Zeiten des abnehmenden<br />

wirtschaftlichen und sozialen Lichts einen wundervollen<br />

Glanz von Hoffnung und Le<strong>be</strong>nsfreude verströmen.<br />

Ich hoffe, dass viele von Ihnen an diesen<br />

Werken Gefallen finden werden und dass auch die<br />

Zahl der Sammler zunehmen wird.<br />

Außerdem hatte ich die große Freude mit Linus<br />

Klumpner nicht nur den Direktor der Salzburger<br />

Mozart Museen, sondern aucheinen der ambitioniertesten<br />

Kulturmanager unseres Landes interviewen<br />

zu dürfen.<br />

Besuch<br />

doch mal die<br />

Mozarts<br />

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Wie immer runden zahllose lie<strong>be</strong>voll und formschön<br />

gestaltete Serviceseiten und Kulturtips auch diese<br />

Ausga<strong>be</strong> inhaltlich ab. Ich wünsche Ihnen einen<br />

wunderschönen Sommer und <strong>be</strong>danke mich einmal<br />

mehr <strong>be</strong>i unseren wundervollen Kunden, die uns<br />

auch in schweren Zeiten die Treue halten und natürlich<br />

auch allen unseren Lesern von denen viele<br />

<strong>be</strong>reits seit zwei Jahrzehnten unser Magazin e<strong>be</strong>nso<br />

sehr lie<strong>be</strong>n wie wir es tun. Da <strong>be</strong>stätigt sich die alte<br />

Weisheit: Was Du mit Lie<strong>be</strong> tust, das wird auf Lie<strong>be</strong><br />

treffen!“ Also versuchen wir doch alle, Alles mit<br />

etwas mehr Lie<strong>be</strong> anzugehen, denn diese Lie<strong>be</strong> ist<br />

ansteckend, versprochen!<br />

Kombiticket 20,–<br />

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NIKOLAUS IMMANUEL KÖHLER<br />

HERAUSGEBER/EDITORIAL DIRECTOR<br />

ceo@art-quarterly.at<br />

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MUSEEN


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10 AQ HERBST/WINTER 2021 www.art-quarterly.com<br />

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HERBST/WINTER 2021 AQ 11


ART TOPIC<br />

12 AQ HERBST/WINTER 2021 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

HERBST/WINTER 2021 AQ 13


Impressum<br />

HERAUSGEBER<br />

Nikolaus Immanuel Köhler<br />

ceo@art-quarterly.at<br />

ART & CREATIVE DIRECTOR<br />

Manuel Köhler<br />

atc@art-quarterly.at<br />

CHEFREDAKTEUR<br />

Nikolaus Immanuel Köhler<br />

ceo@art-quarterly.at<br />

JUNIOR PARTNER<br />

Manuel Köhler<br />

atc@art-quarterly.at<br />

CHEFIN VOM DIENST<br />

Eva-Maria Seitenbauer<br />

office@art-quarterly.at<br />

AUTOREN DIESER AUSGABE<br />

Mag. Anna Hoisl-Srienc, MA<br />

Hans-Peter Wipplinger<br />

Heimo Luxbacher<br />

Nikolaus Immanuel Köhler<br />

MEDIENINHABER<br />

ART QUARTERLY<br />

PUBLISHING HOUSE WERBE-<br />

UND PR-AGENTUR GmbH.<br />

Gumpendorfer Str. 34 / 11, 1060 Wien<br />

www.art-quarterly.com<br />

GESCHÄFTSFÜHRENDER<br />

GESELLSCHAFTER<br />

Walter Nikolaus Köhler<br />

Zur Zeit gilt die Anzeigenpreiseliste vom 1. Januar 2023. Alle<br />

Rechte vor<strong>be</strong>halten. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen<br />

Beiträge und Abbildungen sind urhe<strong>be</strong>rrechtlich geschützt. Mit<br />

Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung<br />

ohne Einwilligung des Verlages strafbar. Für <strong>be</strong>reitgestelltes Bildund<br />

Textmaterial ü<strong>be</strong>rnimmt der Verlag keinerlei Copyright- Verantwortung.<br />

Begriffe, Bezeichnungen und Bedingungen mit<br />

Personen<strong>be</strong>zug gelten immer für Personen <strong>be</strong>iderlei Geschlechts.<br />

FOTOGRAFEN DIESER AUSGABE<br />

Christian Jungwirth<br />

Stefan Olah<br />

LEKTORAT<br />

Eveline Proksch-Gerlach<br />

MARKETINGLEITUNG<br />

Maria Wirth<br />

maria.wirth@gmx.at<br />

DRUCK<br />

Print Alliance HAV Produktions GmbH<br />

2540 Bad Vöslau<br />

VERTRIEB<br />

Pressegroßvertrieb Salzburg GmbH<br />

NEU CRÈME GEL FRAIS<br />

Die ART QUARTERLY Publishing House Wer<strong>be</strong>- und PR-Agentur GmbH. ist ein zu hundert Prozent österreichisches<br />

Unternehmen und finanziert sich zur Gänze ohne Bundes- oder Ländermitteln.<br />

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16 AQ HERBST/WINTER 2021 www.art-quarterly.com<br />

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HERBST/WINTER 2021 AQ 17


Essentials<br />

71<br />

90<br />

„Botox-like-Effekt“<br />

mit höchstem Verwöhnfaktor<br />

und maximaler Tiefenwirkung<br />

56 82<br />

56<br />

66<br />

PORTRAIT<br />

EIN GOLDENES<br />

HÄNDCHEN FÜR<br />

SALZBURGS GOLDJUNGEN<br />

Wer Salzburg sagt, der muss<br />

auch Mozart sagen und wer<br />

Mozart sagt, der kommt seit<br />

mittlerweile zwei Jahren nicht<br />

den genialen Plänen des<br />

Direktors der Salzburger Mozartmuseen<br />

vor<strong>be</strong>i. Denn Linus<br />

Klumpner steht keineswegs<br />

für die An<strong>be</strong>tung der Asche,<br />

nein, ihm ist an der Bewahrung<br />

der Flamme gelegen. Mit uns<br />

sprach er in einem sehr persönlichen<br />

Interview ü<strong>be</strong>r seinen<br />

Alltag in Mozarts Geburtshaus,<br />

seine Pläne und die ungebrochene<br />

Strahlkraft Mozarts.<br />

PORTRAIT<br />

OPERNSTAR<br />

CLEMENS<br />

UNTERREINER<br />

SERVIERT ALS<br />

NEUER INTENDANT<br />

DER OPER BURG<br />

GARS DONIZETTIS<br />

„L‘ELISIR D‘AMORE“<br />

71<br />

COVER<br />

EIN KIND DES KRIEGES,<br />

ABER NICHT DES HASSES!<br />

Ein kleiner Junge geht an der<br />

Hand seines Großvaters durch<br />

triste graue Straßen und Gassen.<br />

Wir schrei<strong>be</strong>n das Jahr 1994<br />

und die Stadt, durch die der<br />

alte Mann mit dem kleinen<br />

Jungen geht, heißt Sarajevo.<br />

Seit 5. April 1992 wird die Stadt<br />

von der bosnisch-serbischen<br />

Armee <strong>be</strong>lagert. Spaziergänge<br />

sind nicht immer möglich, da<br />

immer wieder Straßen vom<br />

Militär gesperrt werden. Man<br />

ist Gefangener im eigenen<br />

Zuhause. Die Menschen leiden,<br />

ganz gleich ob es sich um die<br />

Alten und Gebrechlichen oder<br />

die Kinder handelt, ihnen allen<br />

zeigt der Krieg seine von Hass<br />

entstellte Fratze. Mehr als 35.000<br />

Gebäude der aus dem 13. Jahrhundert<br />

stammenden Stadt<br />

sind zerstört, ha<strong>be</strong>n sich von<br />

einst stolzen Bauten in schäbige<br />

Skelette aus Mauerresten und<br />

Holzbalken verwandelt. Wo<br />

einst blühendes Le<strong>be</strong>n zu finden<br />

war residiert die Angst.<br />

36<br />

TOPIC<br />

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98<br />

TOPIC<br />

„DER MÖNCH“<br />

DER KÜNSTLER<br />

VON DER ALM Heimo<br />

Luxbacher, „Der Mönch“, lebt<br />

und ar<strong>be</strong>itet in der Abgeschiedenheit<br />

auf der Packalm an der<br />

Grenze zwischen der Steiermark<br />

und Kärnten, auf 1.250 Metern<br />

Seehöhe, wo er sich die Kraft<br />

und Inspiration für sein künstlerisches<br />

Schaffen holt. Viele<br />

seiner Werke entstehen auch in<br />

Wolfs<strong>be</strong>rg im Lavanttal.<br />

90<br />

8<br />

14<br />

22<br />

24<br />

62<br />

82<br />

94<br />

96<br />

102<br />

TOPIC<br />

GLANZ UND<br />

ELEND. NEUE<br />

SACHLICHKEIT IN<br />

DEUTSCHLAND.<br />

Nach den physischen und<br />

psychischen Zurichtungen und<br />

abgründigen Erfahrungen des<br />

Ersten Weltkrieges, in dem mehr<br />

als neun Millionen Menschen<br />

den Tod fanden und der ü<strong>be</strong>r<br />

zwanzig Millionen Verwundete<br />

hinterließ, verlangte die Kunst<br />

nach einer neuen Darstellung<br />

der Wirklichkeit.<br />

STANDARDS<br />

EDITORIAL<br />

IMPRESSUM<br />

THE GUIDE<br />

ART AGENDA<br />

DESTINATION<br />

REAL ESTATE<br />

MEDIA<br />

LESENSSWERT<br />

KULTUR TIPPS<br />

COVER:<br />

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Burgring<br />

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Hörlg.<br />

ART TOPIC<br />

Koling.<br />

Burgring Burgring<br />

Rahlg.<br />

Wasag.<br />

Café<br />

Lan dtmann<br />

Burgtheater<br />

Volksgarten<br />

Löwelstr.<br />

Heldenplatz<br />

Kunsthistorisches<br />

Museum<br />

U<br />

Museum squartier<br />

Teinfaltsr.<br />

Schenkenstr.<br />

Bankg.<br />

Ba<strong>be</strong>n<strong>be</strong>rgerstr.<br />

53<br />

Schottentor<br />

Schotteng.<br />

U<br />

Eschen bachg .<br />

Schottenring<br />

Schottenbastei<br />

Min oritenpl.<br />

Passage<br />

egring.<br />

Schottenring Schottenring<br />

Landhausg.<br />

Wiener<br />

Minoritenkirche<br />

Ballhauspl.<br />

Hofburg<br />

Elisa<strong>be</strong>thstr.<br />

Helferstorferstr.<br />

Schottenkirche<br />

Freyung<br />

48<br />

Schatzkammer<br />

Hohenstaufeng.<br />

Rockhg.<br />

Café Central<br />

44<br />

37<br />

57<br />

U<br />

51<br />

59<br />

Wallnerstr.<br />

Hofburg<br />

Fahneng.<br />

Herreng.<br />

Spanische<br />

Hofreitschule<br />

Börse<br />

Schm etterlingshausterlin<br />

Burggarten<br />

Neu torg.<br />

Börseg. Börseg.<br />

Goetheg.<br />

Augustinerstr.<br />

Han uschg.<br />

Schulhofg<br />

Habsburgerg.<br />

Bräunerstr.<br />

Gonzagag.<br />

Jordang.<br />

Judenpl.<br />

Steindlg.<br />

Café<br />

Hawelka<br />

Spiegelg.<br />

Füric hg.<br />

Salzgries<br />

Brandstätte<br />

Salvatorg.<br />

Jasomirgottstr.<br />

Goldschmiedg.<br />

Opernring Opernring Kär ntner Ring<br />

Schillerpark<br />

lerpark<br />

Bank Austria<br />

Kunstforum<br />

50<br />

Schottenring<br />

Renng.<br />

Nagl erg.<br />

Haarhof<br />

Börsepl.<br />

Tiefer Gra<strong>be</strong>n<br />

Am H of<br />

Bognerg.<br />

4<br />

11<br />

Herrengasse<br />

10<br />

K&K Hofzuckerbäcker<br />

Demel 5<br />

14<br />

34<br />

25<br />

Café<br />

Griensteidl<br />

33<br />

Kohlmarkt<br />

Österreichische<br />

Nationalbibliothek<br />

Al<strong>be</strong>rtina<br />

Zelinkag.<br />

Fär<strong>be</strong>rg.<br />

Drahtg.<br />

Eßlingg .<br />

Seitzerg.<br />

Tuchlau<strong>be</strong> n<br />

Füttererg.<br />

Hotel Sacher<br />

42<br />

Wiener<br />

Staatsoper<br />

Kleeblattg.<br />

Spiegelg.<br />

Kapuzinergruft<br />

Heinrichsg.<br />

Kühfußg.<br />

Opernring Kärntner Ring<br />

41<br />

54<br />

8<br />

30<br />

21<br />

55<br />

45 20<br />

32<br />

28<br />

29<br />

36<br />

7<br />

23<br />

31<br />

15<br />

16<br />

18<br />

Café<br />

Brä unerhof<br />

Gra<strong>be</strong>n<br />

Peterskirche<br />

Peterspl.<br />

22<br />

26<br />

Pestsäule<br />

Plankeng.<br />

Dorotheerg.<br />

12<br />

24<br />

Philharmon ikerstr.<br />

35<br />

Kär ntner Str.<br />

Hoher Ma rkt<br />

Landskrongasse<br />

Si ngerstr.<br />

Franz Josefs Kai<br />

Gonzagag.<br />

Weihburgg.<br />

Himmelpfortgasse<br />

Wollzeile<br />

Fleischmarkt<br />

Weihburgg.<br />

Johannesg.<br />

Fichteg.<br />

Griecheng.<br />

Sonnenfelsgasse<br />

Sin gerstr.<br />

Schulerstr.<br />

Schwedenpl atz<br />

Schönlaterng.<br />

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22 AQ HERBST/WINTER 2021 www.art-quarterly.com<br />

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HERBST/WINTER 2021 AQ 23<br />

Karlsplatz<br />

Vienna<br />

Café<br />

Akademisches<br />

Bös<br />

Gra<strong>be</strong>n<br />

Seilerg.<br />

Kär ntner Str.<br />

Werdertorg.<br />

Altes<br />

Rathaus<br />

Neu er Ma rkt<br />

Michaelerplatz<br />

46<br />

Uhrenmuseum<br />

Kapuzinerkirche<br />

39<br />

17<br />

1<br />

2<br />

Maria am<br />

Gestade<br />

19<br />

40<br />

Tuchlau<strong>be</strong>n<br />

Krugerstr.<br />

Kärntner Str.<br />

Walfischg.<br />

Fischerstiege<br />

Wildpretmarkt<br />

Annag.<br />

Akademi estr.<br />

Rudolfsplatz<br />

Bauernmarkt<br />

Stephansplatz<br />

Stephansplatz<br />

Lilieng.<br />

Rauensteing.<br />

Konservatorium<br />

Wien<br />

Privatuniversität<br />

Ringstraßen<br />

Gale rien<br />

U<br />

Vorlaufstr.<br />

38<br />

Haas-Hau s27<br />

9<br />

6<br />

13<br />

Ma rc Aurel Str.<br />

Ankeruhr<br />

Ballg.<br />

Haus der<br />

Musik<br />

58<br />

43<br />

Judeng.<br />

Rotenturmstr.<br />

Stephansdom<br />

Rotg.<br />

Blutg.<br />

Café<br />

Schwarzen<strong>be</strong>rg<br />

l-Bundesstraße<br />

Ruprechtskirche<br />

Lugeck<br />

3<br />

Mozarthaus<br />

Vienna<br />

Etablissement<br />

Ronacher<br />

Hegelg.<br />

Grün angerg.<br />

Bäc kerstr.<br />

O<strong>be</strong>re Donaustr.<br />

Franz Josefs Kai<br />

56<br />

Café Alt Wien<br />

Kumpfg.<br />

Rieme rg.<br />

Seilerstätte<br />

Schelling gasse<br />

Dona ukana l<br />

61<br />

47<br />

Palais<br />

Coburg<br />

52<br />

Griechen<strong>be</strong> isl<br />

Wolfeng.<br />

Donaukanal<br />

U<br />

Jesuitenkirche<br />

Coburgbastei<br />

Schwedenplatz<br />

Fleischmar kt<br />

Kursalon<br />

Hübner<br />

Stu<strong>be</strong>nbastei<br />

Cobdeng.<br />

Predigerg.<br />

Zeditzg.<br />

Johann esg.<br />

Auwinkel<br />

Taborstr.Taborstr.<br />

Untere Donaustr.<br />

Franz Josefs Kai<br />

Rosenbursenstr.<br />

Schu<strong>be</strong>rtring Schu<strong>be</strong>rtring<br />

Kantg.<br />

Lothringerstr.<br />

Parkring Parkring Stu<strong>be</strong>nring<br />

Schu <strong>be</strong>rtring Parkring Parkring Stu<strong>be</strong>nring<br />

Postg.<br />

60<br />

Praterstr.<br />

rkt<br />

Dominikanerbastei<br />

Österreichische<br />

Postsparka ss e<br />

Falkestr.<br />

Prückl<br />

Cafe-Restaurant<br />

U<br />

Stadtpark<br />

U<br />

49<br />

Stadtpar<br />

k<br />

Stu<strong>be</strong>ntor<br />

Dr. Karl Luegerplatz<br />

Beatrixg.<br />

Wien<br />

Bi<strong>be</strong>rstr.<br />

Restaurant<br />

Steirereck<br />

im Stadtpark<br />

ark<br />

Am H eumar kt<br />

Stu<strong>be</strong>nrin g<br />

Stu<strong>be</strong>nring<br />

MAK Museum fü r<br />

angewandte Kunst<br />

Am Stadtpark<br />

THE GUIDE<br />

LUXUS<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

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32<br />

33<br />

34<br />

35<br />

AIRFIELD, Kärntner Straße 51<br />

AUGARTEN FLAGSHIPSTORE, Spiegelgasse 3<br />

BABOR BEAUTY SPA, Seilerstätte 18 – 20<br />

BREGUET, Kohlmarkt 4<br />

BREITLING BOUTIQUE, Kohlmarkt 3<br />

BUCHERER, Kärntner Straße 2<br />

CHANEL, Tuchlau<strong>be</strong>n 1<br />

CHOPARD, Kohlmarkt 16<br />

CREED BOUTIQUE, Seilergasse 1<br />

DIOR, Kohlmarkt 6<br />

DOLCE & GABBANA, Kohlmarkt 8 – 10<br />

DOROTHEUM, Dorotheergasse 17<br />

DOUGLAS HOUSE OF BEAUTY, Kärntner Straße 17<br />

GIORGIO ARMANI BOUTIQUE, Kohlmarkt 3<br />

GOLDENES QUARTIER, Tuchlau<strong>be</strong>n / Ecke Bognergasse<br />

HERMÈS BOUTIQUE, Gra<strong>be</strong>n 22<br />

JUWELIER WAGNER, Kärntner Straße 32<br />

JUWELIER WAGNER, Gra<strong>be</strong>n 21 / Ecke Tuchlau<strong>be</strong>n<br />

JUWELIER WEMPE, Kärntner Straße 41<br />

KRIGLER, Schottenring 24<br />

KUSSMUND, Habsburgergasse 14<br />

LE PARFUM, Petersplatz 3<br />

LOUIS VUITTON, Tuchlau<strong>be</strong>n 3 – 7<br />

MEDICARE WIEN , Schottenring 30, 1010 Wien<br />

MONCLER, Kohlmarkt 7<br />

NÄGELE & STRUBELL, Gra<strong>be</strong>n 27<br />

OMEGA BOUTIQUE, Stock im Eisen Platz 3<br />

PRADA, Bognergasse 4<br />

R.HORN’S WIEN, Bräunerstraße 7<br />

ROCHE BOBOIS, Wipplingerstraße 27<br />

ROLEX-BOUTIQUE BY WAGNER, Tuchlau<strong>be</strong>n 2<br />

SAINT LAURENT, Bognergasse 4<br />

SALVATORE FERRAGAMO, Kohlmarkt 7<br />

TIFFANY & CO, Kohlmarkt 8 – 10<br />

VERSACE BOUTIQUE, Trattnerhof 1<br />

HOTEL & GOURMET<br />

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ALBERTINA PASSAGE, Opernring / Ecke Operngasse<br />

CAFÈ CENTRAL, Herrengasse 14<br />

DO & CO STADTHOTEL, Stephansplatz 12<br />

HOTEL AMBASSADOR, Kärntner Straße 22<br />

HOTEL BRISTOL, Kärntner Ring 1<br />

HOTEL LE MERIDIEN, Opernring 13 – 15<br />

HOTEL SACHER, Philharmonikerstraße 4<br />

HOTEL TOPPAZZ, Lichtensteg 3<br />

PALAIS FERSTEL, Strauchgasse 4,<br />

PALAIS HANSEN KEMPINSKI, Schottenring 24<br />

PARK HYATT VIENNA, Am Hof 2<br />

PALAIS COBURG, Coburgbastei 4<br />

PALAIS DAUN-KINSKY, Freyung 4<br />

SO/ VIENNA, Praterstraße 1<br />

STEIGENBERGER HOTEL HERRENHOF, Herrengasse 10<br />

STYLE HOTEL VIENNA, Herrengasse 12<br />

THE RITZ-CARLTON, VIENNA, Schu<strong>be</strong>rtring 5 – 7<br />

ALEXANDER MCQUEEN, Tuchlau<strong>be</strong>n 7a<br />

BAMBINI, Tuchlau<strong>be</strong>n 7<br />

BOTTEGA VENETA, Tuchlau<strong>be</strong>n 5<br />

BRUNELLO CUCINELLI, Bognergasse 4<br />

CHURCH’S, Seitzergasse 1-3<br />

EMPORIO ARMANI, Tuchlau<strong>be</strong>n 7a<br />

ETRO, Tuchlau<strong>be</strong>n 5<br />

KITON, Seitzergasse 1-3<br />

MIU MIU, Tuchlau<strong>be</strong>n 7<br />

POMELLATO, Tuchlau<strong>be</strong>n 7a<br />

VALENTINO, Tuchlau<strong>be</strong>n 5<br />

LUXURY<br />

REAL ESTATE<br />

Werden auch Sie einer unserer ausgewählten AQ-PARTNERN und nutzen Sie das Netzwerk eines seit<br />

vielen Jahren etablierten Kultur- und Luxusmagazins der Extraklasse. Für Anfragen stehen wir Ihnen jederzeit<br />

unter cso@art-quarterly.at sehr gerne zur Verfügung.<br />

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AM KAISERFORUM, Ni<strong>be</strong>lungengasse 15<br />

BÖRSEPLATZ 1, Börseplatz 1<br />

GOETHEGASSE 1, Goethegasse 1<br />

GRAND KINSKY, Schellinggasse 7<br />

PALAIS PALAIS, Herrengasse 19-21<br />

PALAIS PRINCIPE, Hoher Markt 12<br />

PALAIS SCHOTTENRING, Schottenring 17<br />

POST PALAIS, Postgasse 8–12<br />

STIX + PARTNER, Fleischmarkt 1/6


ART TOPIC<br />

RT<br />

international<br />

1<br />

TATE MODERN<br />

Mode, Identität, Malerei.<br />

ENTDECKEN SIE DAS EINZIGARTIGE<br />

WERK VON JOHN SINGER SARGENT<br />

Diese Ausstellung, die für seine markanten Porträtgemälde gefeiert<br />

wird, wirft ein neues Licht auf die gefeierten Werke von<br />

John Singer Sargent. Es untersucht, wie er wie ein Stylist ar<strong>be</strong>itete,<br />

um das Bild der Sitter zu schaffen, die er gemalt hat, mit<br />

denen er oft enge Beziehungen hatte.<br />

2<br />

3 4<br />

(1) JOHN SINGER SARGENT,<br />

Dr. Pozzi at Home, 1881<br />

(2) JOHN SINGER SARGENT,<br />

Madame X, 1883-1884<br />

(3) JOHN SINGER SARGENT,<br />

La Carmencita, 1890<br />

(4) JOHN SINGER SARGENT,<br />

Nonchaloir (Repose), 1911<br />

(5) JOHN SINGER SARGENT,<br />

Lady Helen Vincent, 1904<br />

5<br />

Sargent nutzte Mode als mächtiges Werkzeug, um Identität<br />

und Persönlichkeit auszudrücken. Er wählte regelmäßig die<br />

Outfits seiner Mitar<strong>be</strong>iter aus oder manipulierte ihre Kleidung.<br />

Diese innovative Verwendung von Kostümen war von<br />

zentraler Bedeutung für sein Kunstwerk - zum Beispiel, einen<br />

schweren Mantel enger um einen Mann zu ziehen, um seine<br />

Figur zu <strong>be</strong>tonen, oder einen Kleiderriemen sinnlich von der<br />

Schulter einer Frau rutschen zu lassen. Es waren diese gewagten<br />

sartorialen Entscheidungen, die es ihm ermöglichten, seine<br />

Vision als Künstler auszudrücken.<br />

TATE MODERN<br />

www.tate.org.uk<br />

VICTORIA & ALBERT MUSEUM<br />

NAOMI IN MODE<br />

Die erste Ausstellung ihrer <strong>Art</strong>, die die außergewöhnliche Karriere des<br />

Modemodels Naomi Camp<strong>be</strong>ll erforscht. Durch die Ar<strong>be</strong>it führender<br />

globaler Designer und Fotografen feiern wir ihre kreative Zusammenar<strong>be</strong>it,<br />

ihren Aktivismus und ihre weitreichende kulturelle Wirkung.<br />

VICTORIA & ALBERT MUSEUM<br />

www.vam.ac.uk<br />

24 AQ HERBST/WINTER 2021 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 25


ART AGENDA<br />

LOUVRE<br />

EIN NEUER BLICK AUF JAN VAN EYCK<br />

DIE MADONNA VON KANZLER ROLIN<br />

Um die historischen Erhaltungsar<strong>be</strong>iten zu feiern, die an Jan van Eycks Meisterwerk<br />

durchgeführt wurden - die erste Intervention ihrer <strong>Art</strong> seit dem Eintritt<br />

des Gemäldes in das<br />

Museum im Jahr 1800 - hat<br />

der Louvre <strong>be</strong>schlossen, die<br />

erste Scheinwerferausstellung,<br />

die seit 2014 in der<br />

Salle de la Chapelle stattfindet,<br />

Kanzler Rolin im Ge<strong>be</strong>t<br />

vor der Jungfrau und dem<br />

Kind, auch <strong>be</strong>kannt als die<br />

Madonna von Kanzler Rolin,<br />

zu widmen. Die oxidierten<br />

Lackschichten, die die Far<strong>be</strong><br />

verdunkelt hatten, wurden<br />

entfernt, um die Ar<strong>be</strong>it wieder<br />

in ihren früheren Glanz<br />

zu versetzen.<br />

TATE MODERN<br />

www.tate.org.uk<br />

26 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

1534 verließ Michelangelo Florenz nach Rom, um seine Heimatstadt nie wieder<br />

zu sehen. Er war 59, was viele Zeitgenossen als alt <strong>be</strong>trachteten, a<strong>be</strong>r für Michelangelo<br />

markierte dieser Schritt den Beginn eines dramatischen neuen Kapitels,<br />

das seine Erfahrungen als Künstler und als Mann grundlegend prägen würde.<br />

Diese Ausstellung <strong>be</strong>fasst sich mit den letzten 30 Jahren von Michelangelos <strong>be</strong>merkenswertem<br />

Le<strong>be</strong>n, als seine Rückkehr nach Rom - nachdem er von Papst Clemens<br />

VII. gerufen worden war, um ein Fresko des Jüngsten Gerichts in der<br />

Sixtinischen Kapelle zu malen - ihm neue Aufträge brachte und ihn mit einigen<br />

seiner engsten Freunde wiedervereinigte.<br />

www.art-quarterly.com<br />

THE BRITISH MUSEUM<br />

MICHELANGELO<br />

DIE LETZTEN JAHRZEHNTE<br />

THE BRITISH MUSEUM<br />

britishmuseum.org<br />

René Magritte, L‘Hirondelle du Faubourg (Detail), 1964, Heidi Horten Collection © Bildrecht, Wien, 2024<br />

Medienpartner:<br />

Nur noch bis<br />

25.8.2024<br />

Hanuschgasse 3, 1010 Wien<br />

www.hortencollection.com


ART LUXURY<br />

ART LUXURY<br />

312 SAINT-HONORÉ<br />

VON BDK PARFUMS<br />

DIE ERÖFFNUNG SEINES ERSTEN FLAGSHIP-STORES<br />

IN PARIS ZELEBRIERT DAVID BENEDEK MIT EINER<br />

EXKLUSIVEN KREATION FÜR DIE COLLECTION<br />

PARISIENNE: 312 SAINT-HONORÉ – ZU EHREN DER<br />

BOUTIQUE IST IHRE ADRESSE DER NAME DES DUFTES.<br />

312 SAINT-HONORÉ IST EIN DUFT FÜR<br />

JEDE TAGESZEIT – DAS GANZE JAHR.<br />

Ausgewählte Elemente des Boutique-Interiors<br />

sind Inspiration der Duftkreation:<br />

das Glas der Fenster, der pure Beton und<br />

der weiße Stein aus Burgund.<br />

Gemeinsam bringen sie Frische und Licht<br />

in den Raum und verleihen dem Design<br />

der Boutique in Paris die mineralische<br />

Anmutung, die dem Charakter des neuen<br />

Duftes entspricht.<br />

312 SAINT-HONORÉ ist sinnlich, mineralisch<br />

und moschusartig. Eröffnet wird<br />

der Duft mit sanft würzigen und süchtig<br />

machenden Noten des Rosa Pfeffers. Im<br />

Herzen verschmelzen weißer Moschus,<br />

Am<strong>be</strong>rmoschus und Tonkalactone ® mit<br />

der Frische von Orangenblüten. In der<br />

Basisnote entfaltet sich ein sinnlicher und<br />

animalischer Akkord.<br />

bdkparfums.com<br />

28 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com HERBST/WINTER JUBILÄUMSAUSGABE 2021 AQ 29


ART LUXURY<br />

Bruch mit Konventionen<br />

Düfte, so einzigartig wie moderne Haute Couture: Die<br />

2021 gegründete Pariser Duftmarke OHTOP vereint die<br />

zeitlose Eleganz der Modemetropole mit urbanem Chic.<br />

Eine Kollektion aus fünf Außergewöhnlichen<br />

Düften, jeder davon eine kreative Kreation und<br />

Ausdruck der Vision des Gründers.<br />

zeigen. Die Unisex- Kreationen von OHTOP Paris sollen zur Erweiterung<br />

der Identität von Individualist:innen wie Mode getragen<br />

werden, um den Style der Träger:innen zu unterstreichen.<br />

DIE BOTANICAL SERIES STEHT FÜR DAS BESTE, WAS AUSTRALIEN ZU BIETEN HAT. DIE<br />

NACHHALTIGE QUALITÄT DER VERARBEITETEN ESSENZEN ZEIGT DAS FÜHRENDE KNOW-<br />

HOW AUSTRALIENS IN DER BOTANISCHEN FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG MITSAMT<br />

SEINES ZEITGEMÄSSEN ANSATZES FÜR DIE INNOVATIVE ERNTE HOCHWERTIGER ÖLE.<br />

Stylish, sleek, modern, mühelos<br />

chic, elegant…<br />

Die Attribute, die OHTOP<br />

Paris am <strong>be</strong>sten <strong>be</strong>schrei<strong>be</strong>n,<br />

lesen sich wie Modevokabular<br />

und ge<strong>be</strong>n<br />

gleichzeitig Hinweis auf<br />

den Ursprung der Marke.<br />

Gründer Romeo Oh, geboren<br />

im ländlichen Korea,<br />

war schon bald <strong>be</strong>flügelt<br />

von der Idee, die kreative<br />

und kulturelle Le<strong>be</strong>ndigkeit<br />

in seiner späteren Wahlheimat<br />

Frankreich zu erle<strong>be</strong>n.<br />

Im Paris der 1990er Jahre<br />

entdeckte er in dem von ihm<br />

gegründeten SHOWROOM<br />

ROMEO zahlreiche junge<br />

Talente und half ihnen, seinen ü<strong>be</strong>r 25 Jahren in<br />

der Modebranche, ihre Karrieren zu starten. Mit<br />

der Marke OHTOP Paris schreibt Romeo Oh seine<br />

eigene Geschichte und verleiht seiner Leidenschaft<br />

und Kreativität mithilfe seiner Düfte Ausdruck.<br />

“Mein Ziel ist es, eine olfaktorische Gardero<strong>be</strong> zu kreieren, die<br />

die Silhouette eines Menschen ergänzt und individualisiert,<br />

ihr eine traumhafte, weitere Dimension verleiht, einen letzten<br />

Schliff verpasst, der es jedem und jeder ermöglicht, die wahre<br />

Natur und den eigenen Stil zu manifestieren.“ so Romeo Oh. Mit dieser<br />

einzigartigen Perspektive auf die Duftwelt<br />

und seiner kreativ-visionären Ar<strong>be</strong>it inspiriert Romeo<br />

und verschiebt gleichzeitig die Grenzen der Modewelt.<br />

Mit I HATE ROSE als dem Starduft der Kollektion wandelt<br />

Romeo Oh den Duft von natürlichen Rosen in etwas<br />

um, das er lie<strong>be</strong>n lernen kann. Eindrucksvoll anders<br />

ü<strong>be</strong>rzeugt die zeitgenössische Interpretation der romantischen<br />

Rose von Parfumeurin Amélie Bourgeois auf<br />

ihre moderne, frisch-würzige und sau<strong>be</strong>re <strong>Art</strong>.<br />

Neu erhätlich <strong>be</strong>i Nägele & Stru<strong>be</strong>ll.<br />

GRÜN - DUNKEL - EXZESSIV - RAUCHIG<br />

Goldfield & Banks wagt sich tief in<br />

den üppigen Hain des australischen<br />

Agarholzes und präsentiert Silky<br />

Woods Elixir.<br />

Silky Woods Elixir ist eine<br />

Hommage an das spirituelle<br />

und seltene Agarholz. Diese<br />

seit Jahrhunderten geschätzte<br />

Holzsorte findet ihre Stimme<br />

in diesem außergewöhnlichen<br />

Elixir, das mit äußerster Kunstfertigkeit<br />

und Ehrfurcht unter<br />

Verwendung einer fast ausschweifenden<br />

Menge des Öls<br />

hergestellt wird.<br />

Das dunkle und exzessive Silky<br />

Woods Elixir ist eine rauchige<br />

und krautige Wiedererweckung<br />

des australischen Agarholzes,<br />

einer der geheimnisvollsten und<br />

am meisten verehrten Essenzen<br />

der Parfümerie. Um sowohl das<br />

Herz des Agarholzes als auch<br />

sein grünes Blattwerk olfaktorisch<br />

darzustellen, wird dieses<br />

holzige und gourmandige Parfum<br />

sorgfältig hergestellt und ist<br />

etwas für wahre Kenner:innen.<br />

Olfaktorische Kleidungsstücke<br />

Für Romeo Oh sind Düfte mehr als nur Parfums<br />

oder Werkzeuge zur Verführung, sondern vielmehr<br />

eine Möglichkeit sein wahres Naturell zu<br />

GOLDFIELDANDBANKS.COM<br />

30 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.com


BONNE FORTUNE<br />

VON LESQUENDIEU<br />

THE ART OF<br />

FRAGRANCE<br />

Eine Explosion prickelnder<br />

Zitrusessenzen, Bergamotte,<br />

Grapefruit und Mandarine<br />

kombiniert mit der Frische<br />

und Modernität von<br />

Ingwer. Diese Verbindung<br />

basiert<br />

auf warmen und<br />

<strong>be</strong>ruhigenden<br />

Noten von<br />

Gaïac-Holz,<br />

Tonkabohne<br />

und Zedernholz.<br />

CAPPADOCIA<br />

VON MEMO<br />

Bei Einbruch der Dunkelheit<br />

erscheint eine violette<br />

Schwertlilie, und dann<br />

öffnen sich heimlich die Kamine<br />

und verströmen den<br />

lieblichen Duft von Blumen,<br />

Harzen und Hölzern:<br />

eine Botschaft an die<br />

Sterne. Ein Heißluftballon<br />

taucht am Horizont auf;<br />

die Passagiere segeln ü<strong>be</strong>r<br />

die vielfältigen Facetten der<br />

Landschaft und lassen sich<br />

von ihrer luftigen, duftenden<br />

Schönheit mitreißen.<br />

MARIA CALLAS<br />

VON THE MERCHANT OF VENICE<br />

Die Marke enthüllt voller Stolz anlässlich des 100. Geburtstags<br />

von Maria Callas den ersten offiziellen Duft,<br />

der von der <strong>be</strong>zau<strong>be</strong>rnden Ikone inspiriert wurde.<br />

Ein Eau de Parfum, inspiriert von der<br />

femininen Essenz der Göttin, zelebriert<br />

mit floralen Noten<br />

und einer intensiven<br />

Am<strong>be</strong>r-Basis eine<br />

metaphorische<br />

Hommage an<br />

Maria Callas.<br />

NOMADE NUIT DÉGYPTE<br />

VON CHLOÉ<br />

In der Kopfnote zeigt sich Myrrhe,<br />

deren starke, harzige Akzente<br />

mit würzigem Ingwer und Zimt verschmelzen,<br />

<strong>be</strong>vor ein honigartiger<br />

Nektar der Ginsterblume<br />

zum Vorschein tritt. Cypriol<br />

und Opopanax umspielen dann<br />

den Akkord. In der Herznote des<br />

Dufts stößt das neu interpretierte<br />

Kyphi auf das Absolue der Orangenblüte.<br />

In der Basisnote wird<br />

dieses reizvolle Eau de Parfum<br />

schließlich von einem Hauch warmer,<br />

sinnlicher Vanille abgerundet.<br />

MUSC NUDE<br />

VON NARCISO RODRIGUEZ<br />

Der elegante Duft hüllt den Körper<br />

ein wie eine zweite Haut. Als strahlende<br />

Neuinterpretation der zeitlosen Chypre-<br />

Struktur vereint for her MUSC NUDE das<br />

ikonische Herz von Moschus mit zarten Blütenblättern<br />

und warmen Facetten, um einen<br />

süchtig machenden Duft zu kreieren, der die<br />

Sinnlichkeit der eigenen Haut zelebriert.<br />

NEU<br />

L’E XTR AIT<br />

32 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.at


THE ART OF<br />

VÉTIVER<br />

VON GUERLAIN<br />

Vétiver Le Parfum greift die Geschmackswelt<br />

des Gin auf und eröffnet mit einer<br />

spritzigen Wacholder<strong>be</strong>ernote. Dieser<br />

edle Inhaltsstoff wird durch die<br />

Destillation der Wurzeln gewonnen<br />

und legt die ganze Tiefe seiner holzigen<br />

Aromen frei. Er mischt sich mit <strong>be</strong>törenden<br />

rauchigen Noten und der unwiderstehlichen<br />

Tonkabohne. Eine zugleich<br />

leuchtende und bodenständige<br />

Duftspur, die ein erha<strong>be</strong>nes<br />

Gleichgewicht zwischen Kraft<br />

und Eleganz entstehen lässt.<br />

FRAGRANCE<br />

ALIEN HYPERSENSE<br />

VON MUGLER<br />

Hyper-modern, hyperfeminin<br />

und so intensiv floral, dass es<br />

fast schon animalisch wirkt:<br />

Das neue Eau de Parfum verströmt<br />

die ganze Macht der<br />

ALIEN-Muse in ihrer ursprünglichsten<br />

Form. Der<br />

holzig-florale Duft wurde<br />

von Mugler zusammen<br />

mit Dominique Ropion<br />

entwickelt. ALIEN<br />

HYPERSENSE ist<br />

die Duft gewordene<br />

Einladung,<br />

das Außergewöhnliche<br />

zu<br />

erspüren.<br />

NACHHALTIG.<br />

BEWUSST.<br />

CLEAN.<br />

OUD MARACUJÁ<br />

VON MAISON CRIVELLI<br />

Oud Maracujá ist ein einmaliges Parfum,<br />

das seine Inspiration aus einer Passionsfrucht-Verkostung<br />

in abgelegenen<br />

Oud-Wäldern schöpft. Der<br />

Duft kombiniert die Tiefe von<br />

Oud-Holz mit le<strong>be</strong>ndigen<br />

Passionsfruchtnoten und<br />

zählt zur exotisch-holzigen-fruchtigen<br />

Duftfamilie.<br />

THÉ AMARA<br />

VON<br />

VAN CLEEF &<br />

ARPELS<br />

hejpure.com<br />

34 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

GRAND SOIR<br />

VON MAISON FRANCIS<br />

KURKDJIAN<br />

Ambriert und holzig, le<strong>be</strong>ndig<br />

und fesselnd, Grand Soir ist eine olfaktorische<br />

Pracht, die voller Sinnlichkeit nur so<br />

strotzt. Zunächst offenbart sich die Tiefe eines Akkords<br />

aus Zistrosen-Labdanum, gepaart mit Lavendel und<br />

Zimtbaumblättern, während in der Basisnote die süße Wärme<br />

eines ambrierten Vanille-Akkordes mit Akzenten von Benzoe vorherrscht.<br />

www.art-quarterly.at<br />

Thé Amara ist wie ein<br />

olfaktorischer Spaziergang,<br />

eine <strong>be</strong>schauliche<br />

Wanderung durch die Teeplantagen.<br />

Das Streicheln der<br />

ersten Sonnenstrahlen kontrastiert<br />

mit der Frische einer leichten<br />

Brise, die den Duft der grünen<br />

Blätter mit sich bringt. Diese Elemente<br />

vereinen sich zu einer perfekten<br />

Alchimie. Thé Amara fängt die Einzigartigkeit<br />

dieses kostbaren Augenblicks ein<br />

und verewigt die Erinnerung daran in einer<br />

gefühlvollen Kreation.<br />

SUSTAINABLE<br />

98 % recycelbar, <strong>be</strong>wusst ohne<br />

Plastikkappe. Glas und Faltscha<br />

chtel enthalten recyceltes<br />

Material.<br />

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Alle Düfte enthalten Inhaltsstoffe<br />

aus verantwortungsvollem<br />

Anbau und unterstützen<br />

damit die Bauern vor Ort.<br />

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Tiere liegen uns am Herzen.<br />

Daher sind alle Düfte frei von<br />

tierischen Inhaltsstoffen und<br />

Stoffen tierischen Ursprungs.<br />

Wir verzichten <strong>be</strong>wusst auf<br />

kritisch diskutierte Inhaltsstoffe<br />

wie z.B. Farbstoffe, UV-<br />

Filter, Palm- und Mineralöle.<br />

Alle Düfte sind klimaneutral.<br />

Wir kompensieren freiwillig<br />

durch die Unterstützung von<br />

Klimaschutzprojekten.


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36 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

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FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 37


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4<br />

5<br />

2<br />

6<br />

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(3) Monolith Schnürschuhe aus gebürstetem Leder von PRADA, www.prada.com (4) Morso Leather Thong Sandals von GCDS, www.gcds.com<br />

(1) GD0036 Cat-Eye Sunglasses von GCDS, www.gcds.com (2) Hemd aus Baumwolle von PRADA, www.prada.com (3) Weite Cargo Hose von BALENCIAGA, www.balenciaga.com<br />

(4) Skull Anhänger Ohrring von ACNESTUDIOS, www.acnestudios.com (5) 2024 Black Goa Sunglasses von MISBHV, www.misbhv.com (6) Camo Seamless Long Sleeve<br />

Top von GCDS, www.gcds.com (7) Knife Cargo Pantashoes von BALENCIAGA, www.balenciaga.com<br />

38 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 39


5<br />

1<br />

PROFESSIONAL<br />

2<br />

SEBASTIAN<br />

6<br />

4<br />

OWN THE NIGHT.<br />

REPAIR WHILE YOU SLEEP.<br />

7<br />

Die revolutionäre Care- und Stylingmarke Sebastian<br />

Professional bringt mit dem PENETRAITT Overnight<br />

Repairing Serum ein innovatives Serum auf den<br />

Markt, das die Haare ü<strong>be</strong>r Nacht repariert,<br />

regeneriert und revitalisiert – perfekt für<br />

alle Trendsetter, die ihre Persönlichkeit<br />

durch ihr Haar zum Ausdruck bringen<br />

möchten, a<strong>be</strong>r mit Schäden durch<br />

häufiges Styling zu kämpfen ha<strong>be</strong>n.<br />

MEHR KRAFT<br />

UND FEUCHTIGKEIT!<br />

Niacinamid spielt aufgrund seiner<br />

durchblutungsfördernden Eigenschaften<br />

eine wichtige Rolle für das<br />

Wachstum von langem, kräftigem Haar<br />

und ver<strong>be</strong>ssert die Haarqualität durch mehr<br />

Fülle, Geschmeidigkeit und Glanz.<br />

3<br />

8<br />

Hyaluronsäure wirkt wie ein feuchtigkeitsspeichernder<br />

Schwamm, der die Feuchtigkeit im<br />

Haar hält und bildet zudem eine Barriere um die<br />

Haarkutikula, um die Feuchtigkeit aufrechtzuerhalten.<br />

Trockenes und geschädigtes Haar wird da<strong>be</strong>i<br />

sofort mit Feuchtigkeit versorgt.<br />

Die <strong>be</strong>iden Inhaltsstoffe, die für ihre Vorteile aus der<br />

Hautpflege <strong>be</strong>kannt sind, wurden nun als Teil der einzigarten<br />

Formulierung vereint, um auch auf dem Haar sichtbare<br />

Ergebnisse zu erzielen.<br />

(1) Bat Rectangle Sonnenbrille BALENCIAGA, www.balenciaga.com (2) Comma Knit Mini Cardigang von GCDS, www.gcds.com<br />

(3) Denim Baggy Hose von BALENCIAGA, www.balenciaga.com (4) Distortion Wavy Mini Bag von ACNESTUDIOS, www.acnestudios.com<br />

(5) Everything is a Sign Cap von MISBHV, www.misbhv.com (6) An Echo of Night T-Shirt von MISBHV, www.misbhv.com<br />

(7) Logo Buckle Belt von ACNESTUDIOS, www.acnestudios.com (8) Casper Riot Pants von WASTED PARIS X DAMN, www.wastedparis.com<br />

50 YEARS OF<br />

LIMITLESS SELF-EXPRESSION<br />

SEBASTIANPROFESSIONAL.COM<br />

40 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.com


THE ART OF<br />

MÉTÉORITES<br />

VON GUERLAIN<br />

Die 1987 erstmals präsentierten Météorites<br />

Puderperlen sind eine einzigartige<br />

Referenz in ihrer Klasse und eine<br />

Ikone der Kosmetik. Sie kombinieren<br />

alle Vorzüge von Puder in einem einzigen<br />

Produkt. Sie fixieren, korrigieren<br />

und mattieren nicht nur, sondern hellen<br />

vor allem auch auf, was ihnen<br />

durch die Kombination von<br />

farbigen, matten und perlmuttglänzenden<br />

Perlen gelingt.<br />

guerlain.com<br />

EASY BAKE LOOSE POWDER<br />

VON HUDA BEAUTY<br />

MAKE-UP<br />

Die Easy Bake Loose Powders sind von Hudas starkem<br />

Glau<strong>be</strong>n inspiriert, dass die Backtechnik ein<br />

wichtiger Schritt zu einem makellosen Finish ist<br />

und gleichzeitig ein lang anhaltendes Make-up gewährleistet.<br />

Diese extrem leichte und seidige Textur<br />

fügt sich nahtlos in die Haut ein und hinterlässt sie matt<br />

mit einem Hauch von Glanz, für ein leuchtendes Finish,<br />

das den Glanz den ganzen Tag ü<strong>be</strong>r kontrolliert.<br />

huda<strong>be</strong>auty.com<br />

GLOSS À LÈVRES<br />

VON GUCCI<br />

Ein transparenter Lipgloss mit<br />

sofortiger und anhaltend aufpolsternder<br />

Wirkung und kristallklarem<br />

Finish. Umhüllt mit<br />

intensiver Feuchtigkeit und<br />

lang anhaltendem Glanz, sehen<br />

die Lippen glatter und<br />

voller aus. Gloss à Levres ist<br />

in 6 transparenten Farbnuancen<br />

von Pink bis Braun<br />

erhältlich. Die Lippen<br />

werden in einen dezenten<br />

Hauch von<br />

Far<strong>be</strong> gehüllt, der<br />

allen Hauttönen<br />

schmeichelt.<br />

gucci.com<br />

PHYTO-TEINT PERFECTION FOUNDATION<br />

VON SISLEY PARIS<br />

sensai-cosmetics.com<br />

@sensai<strong>be</strong>auty_germany<br />

DOUBLE-TAKE CRÈME &<br />

POWDER BLUSH DUO<br />

VON PATRICK TA<br />

Ein Duo-Kompakt aus Puder- und<br />

Creme-Blush, um eine langanhaltende,<br />

kräftige Far<strong>be</strong> zu erzielen,<br />

die für einen schönen,<br />

strahlenden Glanz in<br />

die Haut schmilzt.<br />

Dieses Rouge-<br />

Duo ist von<br />

Patricks<br />

viraler<br />

Cremeü<strong>be</strong>r-Puder-Rouge-<br />

Technik<br />

inspiriert. Die<br />

reichhaltigen<br />

Pigmente vermischen<br />

sich für<br />

ein langlebiges,<br />

hautähnliches Finish,<br />

um einen von<br />

innen <strong>be</strong>leuchteten<br />

Glanz zu erzeugen.<br />

patrickta.com<br />

TOTAL FINISH<br />

FOUNDATION<br />

VON SENSAI<br />

Ultra Fitting Fine Powder.<br />

Gewonnen in den japanischen<br />

Bergen, <strong>be</strong>kannt für seine Feinheit<br />

und Reinheit, von SENSAI<br />

entdeckt und in firmeneigenen<br />

Laboren zu einer speziellen Pudermischung<br />

formuliert – klingt<br />

nach einem grandiosen Ergebnis<br />

und das ist es auch. Ultra Fitting<br />

Fine Powder hält, was sein Name<br />

verspricht. Er verfügt ü<strong>be</strong>r<br />

eine seidig-glatte Textur, die<br />

der Haut ein ganz <strong>be</strong>sonderes<br />

Strahlen schenkt.<br />

sensai-cosmetics.com<br />

PHYTO-TEINT Perfection sorgt für ein<br />

strahlend mattes Finish mit hoher Deckkraft.<br />

Die modulierbare Deckkraft<br />

reicht von mittel bis sehr hoch ohne<br />

Maskeneffekt. Unvollkommenheiten<br />

werden durch einen Weichzeichner-Effekt<br />

kaschiert und Poren<br />

gemindert. Das Hautbild ist<br />

glatter und feiner, der Teint<br />

e<strong>be</strong>nmäßig und schöner -<br />

einfach perfekt!<br />

sisley-paris.com<br />

SINNLICHE BRILLANZ<br />

Der neue LASTING PLUMP LIPSTICK<br />

gleitet geschmeidig schmelzend ü<strong>be</strong>r die Lippen.<br />

Versorgt sie sofort mit Feuchtigkeit, glättet<br />

feine Linien. Schenkt eine frische Far<strong>be</strong>,<br />

verleiht ein pralles, glänzendes Finish.<br />

Erle<strong>be</strong>n Sie die Freude sinnlicher Lippen.<br />

LASTING PLUMP LIPSTICK<br />

42 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com


ART TOPIC<br />

SILKY PURIFY-<br />

ING SILK PEELING<br />

POWDER - MATCHA<br />

LIMITED EDITION<br />

THE ART OF<br />

Sensai<br />

Cosmetics<br />

COSMETOLOGY<br />

HYDRATING ESSENCE<br />

Feuchtigkeitsspendende<br />

Wirkstoff-Essenz mit Trau<strong>be</strong>n- &<br />

Rosenstammzellen. Befeuchtet,<br />

strafft und schützt sensible Haut.<br />

Wirkt vorzeitiger,<br />

umwelt<strong>be</strong>dingter<br />

Hautalterung<br />

entgegen. 100 %<br />

parfumfrei.<br />

Vinoble<br />

Cosmetics<br />

Das sanfte Peeling<br />

für jeden Tag als<br />

wirksame Ergänzung<br />

für Ihr Reinigungsritual.<br />

Als Pionier unter den Enzym-Peelings<br />

genießt das<br />

SILK PEELING POWDER<br />

schon seit fast 30 Jahren einen<br />

Kult-Status. Der <strong>be</strong>währte ‚PEEL<br />

GOOD‘ - Faktor <strong>be</strong>freit die Haut<br />

von verhornten Zellen und Sebum<br />

ganz ohne Schleifpartikel.<br />

Das Ergebnis ist eine feinporige<br />

& seidenglatte Haut.<br />

SISLEŸA L´INTEGRAL<br />

ANTI-AGE CREME GEL<br />

ARgENTUM<br />

Von Mischhaut bis fettige Haut, warmen<br />

bis feuchten Klima, die Neuheitl eignet<br />

sich mit ihrer Gel-Textur für alle, die die<br />

leistungsstarken Ergebnisse dieser Serie<br />

schätzen, sich zugleich a<strong>be</strong>r nach einer<br />

frischen, und leichten Textur suchen.<br />

Wegen Ihres Hauttyps, -zustands oder<br />

einfach aus Vorlie<strong>be</strong>.<br />

PHYTO LIP BALM<br />

LA POTION INFINIE<br />

la potion infinie ist eine preisgekrönte<br />

sil<strong>be</strong>rne Feuchtigkeitscreme<br />

und eine allumfassende Behandlung<br />

für gleichmäßigen Ton und<br />

Textur, die Ihre Haut auf zellulärer<br />

E<strong>be</strong>ne <strong>be</strong>feuchtet und strafft.<br />

Mit Silver Hydrosol, der<br />

reinsten Form von Sil<strong>be</strong>r<br />

für die Hautpflege, die<br />

99,99% reines Sil<strong>be</strong>r<br />

ist, ist diese verjüngende<br />

Gesichtscreme<br />

formuliert, um die<br />

Haut zu <strong>be</strong>ruhiligen<br />

und zu hydratisieren<br />

und das Aussehen<br />

von feinen Linien, Falten,<br />

Akne und Pigmentierung<br />

zu ver<strong>be</strong>ssern.<br />

Erhältlich in den Far<strong>be</strong>n<br />

„Cloud“, „Pink Glow“ und<br />

„Crush“ ist die verspielte<br />

Lippenpflege der perfekte<br />

Begleiter für den Alltag.<br />

Die zarten und natürlichen<br />

Far<strong>be</strong>n eignen sich perfekt<br />

für einen „No-Make-Up<br />

Look“ oder sie bilden<br />

das Gleichgewicht zu tief<br />

dunklen Smokey Eyes.<br />

Sisley<br />

EXFOLIATING<br />

Guarana<br />

MOUSSE<br />

Exfoliating Guarana Mousse löst<br />

sanft ü<strong>be</strong>rschüssige Schüppchen von<br />

der Hauto<strong>be</strong>rfläche und <strong>be</strong>freit die<br />

Poren von Talg und Ablagerungen.<br />

Müde und gestresste Haut erhält<br />

neue Energie und spürbar mehr<br />

Feuchtigkeit. Für eine jugendlich<br />

frische Ausstrahlung in jedem Alter.<br />

www.juvena.com<br />

44 AQ HERBST/WINTER FRÜHJAHR/SOMMER 2021 2024 www.art-quarterly.com<br />

HERBST/WINTER 2021 AQ 44<br />

www.art-quarterly.com<br />

HERBST/WINTER 2021 AQ 45<br />

JUVENA. DER ANTI-AGING SPEZIALIST.


THE ART OF<br />

SUN CARE<br />

NEU<br />

Charlotte Tilbury<br />

SCALP & HAIR MIST ORGANIC SUNSCREEN SPF 30<br />

Unsere Kopfhaut- und Haar-Sonnencreme mit LSF 30 schützt diese<br />

oft vergessenen Stellen. Vollgepackt mit farbschützenden Inhaltsstoffen<br />

hilft dieses nach Ozean duftende Sonnencremespray<br />

auch, UV-<strong>be</strong>dingtes Farbverblassen zu verhindern. Es ist<br />

eine unverzichtbare Spray SPF-Haarpflege.<br />

COOLA<br />

Die ultraleichte<br />

Foundation<br />

mit LSF 50<br />

und einem seidenmatten<br />

Finish. Sie steckt voller feuchtigkeitsspendender<br />

Hyaluronsäure<br />

und unsichtbarem Schutz vor<br />

Umweltverschmutzungen<br />

und UVB-<br />

Strahlen im<br />

Alltag!<br />

LAMER<br />

LSF 50 UV PROTECTING FLUID<br />

Ihre tägliche schützende Pflege<br />

mit LSF 50. Dank diesem<br />

luxuriösen, schnell einziehenden<br />

Fluid wird Ihre Haut<br />

vor UV-Strahlen geschützt.<br />

Ob ü<strong>be</strong>r Ihrer Feuchtigkeitspflege<br />

oder unter dem Make-up<br />

aufgetragen, diese <strong>be</strong>ruhigende,<br />

leichte Lotion versorgt die Haut<br />

mit regenerierenden, aus dem<br />

Meer gewonnenen Wirkstoffen<br />

von Miracle Broth.<br />

Außergewöhnliche<br />

Formulierungen, die<br />

komfortablen und allumfassenden<br />

Schutz bieten, während<br />

man in das nächste Sommera<strong>be</strong>nteuer<br />

aufbricht – das bietet<br />

das neue SILKY BRONZE<br />

von SENSAI COS-<br />

METICS.<br />

EXPERT SUN PROTECTOR LOTION SPF 50+<br />

Zum Sonnenschutz gehören wirksame Filter, a<strong>be</strong>r das ist<br />

noch nicht alles. Die Filter schützen die Haut zwar<br />

vor UV-Strahlen, sind a<strong>be</strong>r nicht immer zu 100%<br />

wirksam, da sie durch Faktoren wie Wasser<br />

(Schweiß, Meer), Hitze und verschiedene Formen<br />

der Reibung abgenutzt werden. 2024<br />

bringt Shiseido Sonnenschutzprodukte mit<br />

der innovativen SynchroShieldRepairTM<br />

Technologie auf den Markt. Der Schutz<br />

wird optimiert und ist widerstandsfähiger<br />

gegen all diese Faktoren.<br />

Louis<br />

Widmer<br />

SHISEIDO<br />

SENSAI<br />

COSMETICS<br />

2-Phasen<br />

Öl-in-Serum mit<br />

Anti-Ageing Effekt.<br />

7-fach wirksam.<br />

1<br />

Fördert die Feuchtigkeit<br />

2<br />

Steigert die Hautfestigkeit<br />

3<br />

Mindert die Faltentiefe<br />

4<br />

Steigert die Hautelastizität<br />

5 Glättet die Haut<br />

6<br />

Stärkt die Hautbarriere<br />

7 Regeneriert<br />

CLEAR & DRY SUN SPRAY SPF 50<br />

Von der Sonne geküsst - von Louis Widmer geschützt.<br />

Im Spiel der Sonnenstrahlen entfaltet der<br />

Sommer seine ganze Pracht. Doch hinter dem warmen<br />

Glanz verbirgt sich auch die Gefahr für unsere<br />

Haut. Louis Widmer nimmt sich dieser Herausforderung<br />

an und präsentiert das Clear & Dry Sun Spray 50, eine Innovation,<br />

die ultimativen Schutz vor den schädlichen UV-<br />

Strahlen der Sonne bietet.<br />

Das leistungsstarke und hochwirksame 2-Phasen Öl-in-Serum Powerkonzentrat unterstützt die<br />

Detox-Wirkung der Zellen und stimuliert die aktive Zellerneuerung und Hautregeneration der Haut.<br />

Der Biostimulatoren-Komplex in Kombination mit Reforcyl ® -Aion und hochwertigen, pflegenden<br />

Ölen geht mit einer 7-fach-Wirkung gegen die Zeichen der Hautalterung vor.<br />

DERMATOLOGISCHE KOMPETENZ. KOSMETISCHE EXZELLENZ. SEIT 1960.<br />

46 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com HERBST/WINTER 2021 AQ 47


THE ART OF<br />

MASQUERADE<br />

RS-28 CELLULAR REJUVENATION SECRET MASK<br />

VON SWISS PERFECTION<br />

Dieses außergewöhnliche Maskenset wurde als<br />

ultimative Anti-Aging-Behandlung entwickelt.<br />

Es löscht alle Zeichen der Zeit wie Falten, feine<br />

Linien und Verlust der Elastizität und Flüssigkeitszufuhr.<br />

Es füllt die Haut auf und stellt<br />

ein lang anhaltendes Feuchtigkeitsniveau<br />

her. Diese verjüngenden Heilmittel ar<strong>be</strong>iten<br />

in perfekter Synergie, um die Kollagenproduktion<br />

zu stimulieren, Falten zu glätten,<br />

die Elastizität der Haut zu ver<strong>be</strong>ssern und<br />

einen verjüngten Teint zu bieten. Ihre Wirkungen<br />

sind sofort und sichtbar, die Haut ist verdichtet und erhält<br />

ihre Elastizität und ihren natürlichen Glanz zurück.<br />

DIE NEUE<br />

THE MOISTURIZING<br />

FRESH CREAM<br />

VERJÜNGUNG FÜR EINE ERFRISCHTE,<br />

AUSGEGLICHENE HAUT<br />

Eine erfrischende Variante der klassischen regenerierenden Feuchtigkeitspflege von La Mer.<br />

Die NEUE The Moisturizing Fresh Cream erneuert die jugendliche Spannkraft der Haut für ein<br />

strafferes Gefühl. Die Miracle Broth, die der Haut eine jugendliche Ausstrahlung schenkt, hilft,<br />

die Talgproduktion auszugleichen und Anzeichen der Hautalterung zu <strong>be</strong>kämpfen.<br />

Diese <strong>be</strong>ruhigende Feuchtigkeitscreme fühlt sich federleicht an und schenkt öliger Haut<br />

jeden Tag einen frischen Start.<br />

CELLULAR VITAL EYE MASK<br />

VON LA COLLINE<br />

Angereichert mit botanischen Extrakten wie<br />

Kernel Butter, Kornblumenblütenwasser<br />

und Mallow-Extrakt hilft diese Maske,<br />

die Augenzone zu stärken und <strong>be</strong>ruhigend<br />

zu <strong>be</strong>ruhigen. Seine cremige<br />

Textur ist ideal für die Anwendung in<br />

dünner oder dicker Schicht. In nur 10<br />

Minuten sorgt diese Maske für eine<br />

erneuerte Ausstrahlung.<br />

95 %<br />

ga<strong>be</strong>n an, dass sich<br />

ihre Haut<br />

FRISCH,<br />

ERHOLT UND<br />

REGENERIERT<br />

ANFÜHLT.*<br />

THE ULTIMATE MASK<br />

VON SENSAI<br />

ULTIMATE THE MASK macht sich die<br />

regenerierende Kraft der Nacht zunutze.<br />

Eine samtige, reichhaltige<br />

Creme-Maske verwandelt sich in ein<br />

seidiges Öl, das die<br />

Haut mit einem edlen<br />

Glanz umhüllt<br />

und ihr inneres<br />

Licht nährt. Ü<strong>be</strong>r<br />

Nacht versorgt<br />

die Silky Glow<br />

Layering Formula<br />

die Haut<br />

mit intensiver<br />

Feuchtigkeit,<br />

um ihr weitreichendes<br />

Potenzial auszuschöpfen.<br />

Am Morgen<br />

ist die Haut strahlend-schön<br />

und voller Spannkraft.<br />

MASQUE CONFORT<br />

PHYTO CELLULAIRE &<br />

PINCEAU DE MASSAGE<br />

VON SOPHIES GARDEN<br />

Die Geheimwaffe<br />

für das ultimative<br />

Glow-Up: Die neue,<br />

wundervoll cremige<br />

Gesichtsmaske Masque<br />

Confort Phyto<br />

Cellulaire von SO-<br />

PHIE’S GARDEN bietet<br />

einen umgehend sichtbaren Super-<br />

Lift-Effekt und das ganz ohne Botox.<br />

Müdigkeitsfältchen vom täglichen<br />

Alltagsstress werden durch maximale<br />

Feuchtigkeitszufuhr geglättet. Für<br />

einen sofortigen Verjüngungseffekt<br />

mit einem ultra frischen Glow.<br />

MARVELLOUS HYDRATING MASK<br />

VON MASTER LIN<br />

Die premium Gel-Maske Marvellous Hydrating<br />

Mask ist natürlich glättend, intensiv<br />

feuchtigkeitsspendend und erfrischend<br />

kühl. Speziell auch für die Augenpartie geeignet,<br />

stärkt sie langfristig die Hautbarriere<br />

für eine tiefenwirksame Hydration. Die<br />

<strong>be</strong>ruhigende Wirkung mindert Rötungen,<br />

selbst in der empfindlichen Augenpartie.<br />

Feine Linien und Fältchen werden sichtbar<br />

reduziert, für einen strahlend jugendlichen<br />

Teint und ein samtweiches Hautgefühl.<br />

DIE KRAFT DES MEERES. ANGEREICHERT MIT DER MIRACLE BROTH<br />

94 %<br />

sagten, dass ihre Haut<br />

DEN GANZEN<br />

TAG ÜBER MIT<br />

FEUCHTIGKEIT<br />

VERSORGT WAR.**<br />

LaMer.eu<br />

*Verbrauchertest an 143 Frauen nach einmaliger Anwendung des Produktes<br />

**Verbrauchertest an 143 Frauen die das Produkt vier Wochen zweimal täglich angewendet ha<strong>be</strong>n.<br />

48 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.at


ART TOPIC<br />

MOMENTE,<br />

MAGICAL GIFTS<br />

SCHÖNHEIT IST KEINE HEXEREI<br />

DIE<br />

(1) LumiCity SPF 50 Expert Sun Protector von VALMONT, www.lamaisonvalmont.com<br />

(2) Skin Revival Serum von ZWYER CAVIAR, www.zwyer-skincare.at<br />

(3) Can´t Stop Loving You von KILIAN, www.bykilian.com<br />

(4) Total Lip Treatment von SENSAI COSMETICS, www.sensai-cosmetics.com<br />

(5) MASQUES YEUX & LÈVRES Phyto Cellulaire von SOPHIE´S GARDEN , sophies-garden.<strong>be</strong>auty<br />

(6) Prisma Glass Oil-in-Gloss von ARMANI BEAUTY, www.armani-<strong>be</strong>auty.com<br />

(7) Prestige Le Concentré Yeux von DIOR, www.dior.com<br />

(8) The Face Mist with TFC8 von AUGUSTINUS BADER, www.augustinusbader.com<br />

UNTER<br />

1<br />

8<br />

DIE<br />

2<br />

HAUT<br />

7<br />

3<br />

GEHEN.<br />

4<br />

6<br />

5<br />

Hautnaherlebnisse brauchen eine Pflege,<br />

die genau dort wirkt: tief in der Zelle.<br />

Dafür ha<strong>be</strong>n wir den natürlichen Zellbaustein<br />

Silicium mikronisiert und hochdosiert.<br />

So sorgt neosino für frische Haut, egal,<br />

in welchem Alter.<br />

FREI<br />

VON<br />

Farb- und Füllstoffen<br />

Mineralölen<br />

Mikroplastik<br />

Die Pflege-Revolution aus Österreich.<br />

Jetzt in Ihrer Apotheke und auf neosino.at<br />

www.neosino.at<br />

50 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.com


ART DESIGN<br />

Introducing the Next<br />

Generation: nutribullet Ultra<br />

Ultra sleek. Ultra durable. Ultra powerful. Die Charakteristika<br />

des neuen nutribullet Ultra ebnen den<br />

Weg für ein neues Kapitel des Personal Blendings.<br />

Der Ultra greift die <strong>be</strong>liebte Essenz der bisherigen<br />

Smoothie-Mixer von nutribullet auf und perfektioniert<br />

diese weiter. Schnelleres, leiseres und leistungsstärkeres<br />

Mixen ist damit garantiert.<br />

Bereit das Smoothie Game auf das nächste Level zu he<strong>be</strong>n? Gutes<br />

Timing, denn: Gesunde Smoothies waren noch nie so einfach<br />

zu<strong>be</strong>reitet! Der neue nutribullet Ultra ü<strong>be</strong>rzeugt mit einer<br />

Leistung von 1.200 Watt, <strong>be</strong>sonders langlebigen Klingen und<br />

einer optimierten Benutzero<strong>be</strong>rfläche. Dadurch wird das tägliche<br />

Mixen nicht nur ultrasanft, sondern auch ultraleise.<br />

Enhanced Performance, Superior Blends<br />

Der neue nutribullet Ultra ergänzt das Sortiment als leistungsstärkster<br />

Smoothie-Maker der Marke. Das Zau<strong>be</strong>rwerkzeug ist<br />

die speziell angefertigte Extraktionsklinge des Ultras, diese ist<br />

mit einer Titan<strong>be</strong>schichtung ausgestattet, um die Langlebigkeit<br />

zu erhöhen und die Mixdauer zu reduzieren.<br />

So zerkleinern sich die Smoothie-Zutaten in bis zu 30<br />

Sekunden zu cremigen Texturen.<br />

Durable & Sleek – a Perfect Blend<br />

Die stromlinienförmige Silhouette verleiht nicht nur<br />

jeder Ar<strong>be</strong>itsplatte die gewisse Prise an Design-Raffinesse,<br />

sondern sorgt auch dafür, dass der Smoothie-Maker<br />

weniger Platz einnimmt. Aus dem<br />

Bestre<strong>be</strong>n heraus, Müll zu reduzieren, wird der<br />

Mix<strong>be</strong>cher aus einem Material, das zu 50% aus<br />

Recyclingmaterial <strong>be</strong>steht, hergestellt und ist darü<strong>be</strong>r<br />

hinaus BPA-frei, bruchsicher und spülmaschinenfest.<br />

Durch die Verwendung nachhaltigerer<br />

Materialien investiert nutribullet in eine<br />

Kreislaufwirtschaft, in der Produkte, die einst<br />

entsorgt wurden, für die Herstellung neuer Produkte<br />

wiederverwendet werden. Welcome to a new era!<br />

nutribullet.com<br />

52 AQ FRÜHLING/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.com


ART DESIGN<br />

Jeder Switch ein<br />

Perfetto-Moment!<br />

Liebha<strong>be</strong>r:innen der Kaffeebohne wissen es längst:<br />

Jede Bohnensorte <strong>be</strong>sitzt ihre eigenen Aromen und<br />

ein individuelles sensorisches Profil. Mit den neuen<br />

Rivelia Kaffeevollautomaten und deren integriertem<br />

Bean Switch System können sich Fans der<br />

wohlschmeckenden Bohne auf eine geschmackliche<br />

Erkundungsreise durch die verführerische<br />

Welt des Kaffeegenusses <strong>be</strong>ge<strong>be</strong>n.<br />

Die Maschinen der neuen Rivelia-Serie von De‘Longhi sind die<br />

ersten Kaffeevollautomaten mit austauschbaren Bohnen<strong>be</strong>hältern.<br />

Damit die Verkostung sofort <strong>be</strong>ginnen kann, gehören zu jedem<br />

Automaten zwei Behälter. Mahlen, Dosierung und Brühprozess<br />

passen die Maschinen mittels Bean Adapt Technologie optimal an<br />

die Bohnensorte an, so dass die Aromen nicht nur <strong>be</strong>wahrt werden,<br />

sondern sich ihr Geschmack auch gleichzeitig intensiviert.<br />

Im bisher kompaktesten Format gestaltet erfreuen die Vollautomaten<br />

ihre Benutzer:innen durch Langlebigkeit und formschönes<br />

Design. Das Fulltouch-Display weist den Weg bis zu 16<br />

unterschiedlichen<br />

Kaffeespezialitäten<br />

und spricht<br />

die Nutzer:innen<br />

dazu mit<br />

Sprachausga<strong>be</strong><br />

und Animationen<br />

an. Die<br />

persönlichen<br />

Kaffeevorlie<strong>be</strong>n lassen sich außerdem auch in 4 Benutzerprofilen<br />

speichern. Dank der LatteCrema Hot-Technologie von De’Longhi<br />

bieten die Geräte eine breite Auswahl an Kaffee- und Milchgetränken,<br />

die vom authentischen italienischen Espresso bis zum köstlichen<br />

Latte Macchiato reicht. Diese Funktion liefert auf Knopfdruck<br />

automatisch Milchschaum von höchster Qualität für alle Heißgetränke<br />

- und das sogar aus pflanzenbasierten Produkten.<br />

Die neuen Rivelia Modelle eröffnen damit eine komplett neue Dimension<br />

des Kaffeegenusses und laden dazu ein, die Welt der Kaffeebohnen<br />

auf eine ganz neue <strong>Art</strong> und Weise zu erle<strong>be</strong>n.<br />

delonghi.com<br />

Räume<br />

zu schaffen,<br />

Uns liegt daran,<br />

die das Le<strong>be</strong>n<br />

tagtäglich<br />

<strong>be</strong>reichern.<br />

Wir sind Akteure des Wohn- und Städtebaus und realisieren<br />

mittlere bis große Entwicklungen. Unsere Kernkompetenz liegt in<br />

der Finanzierung und Verwertung von Immobilien: Gewer<strong>be</strong>- oder<br />

Wohnimmobilien, Eigen- oder Drittprojekte. Stets verfolgen wir das<br />

Ziel, intelligente und ü<strong>be</strong>rdurchschnittliche Lösungen zu finden, die<br />

die lokalen Gege<strong>be</strong>nheiten reflektieren und positiv <strong>be</strong>einflussen.<br />

54 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.com<br />

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ART PORTRAIT<br />

EIN GOLDENES HÄNDCHEN<br />

FÜR SALZBURGS GOLDJUNGEN<br />

Wer Salzburg sagt, der muss auch Mozart sagen und wer Mozart sagt, der kommt seit mittlerweile<br />

zwei Jahren nicht den genialen Plänen des Direktors der Salzburger Mozartmuseen vor<strong>be</strong>i.<br />

Denn Linus Klumpner steht keineswegs für die An<strong>be</strong>tung der Asche, nein, ihm ist an der<br />

Bewahrung der Flamme gelegen. Mit uns sprach er in einem sehr persönlichen Interview ü<strong>be</strong>r<br />

seinen Alltag in Mozarts Geburtshaus, seine Pläne und die ungebrochene Strahlkraft Mozarts.<br />

Lie<strong>be</strong>r Linus, <strong>be</strong>ginnen wir am <strong>be</strong>sten damit,<br />

dass Du unseren Lesern kurz Deinen bisherigen<br />

Le<strong>be</strong>ns- und Berufsweg skizzierst.<br />

Linus Klumpner: Schon seit Kindestagen<br />

wollte ich Kunstgeschichte studieren. Alle<br />

in meinem Umfeld hatten mir dazu abgeraten,<br />

da die Berufschancen rar gesät sind<br />

und ich nie einen Job in diesem Feld finden<br />

würde. Umso ambitionierter war ich und<br />

ha<strong>be</strong> mich mit vollstem Engagement einer<br />

fundierten Ausbildung und <strong>be</strong>stmöglichen<br />

Praxiserfahrung gewidmet. Bereits während<br />

des Studiums in Salzburg ha<strong>be</strong> ich in<br />

Mozarts Geburtshaus im Besucherservice<br />

gear<strong>be</strong>itet und dort meine Passion für die<br />

Museumswelt entdeckt. Diese ist durch<br />

ein Auslandsjahr an der Duke University<br />

und das dortige Lehrangebot verstärkt<br />

worden. Danach ging ziemlich rasant. Ich<br />

ha<strong>be</strong> mich 2014 am Belvedere in Wien <strong>be</strong>wor<strong>be</strong>n,<br />

wurde dort schließlich wissenschaftlicher<br />

Assistent der Generaldirektorin.<br />

Von Agnes Husslein ha<strong>be</strong> ich zu<br />

dieser Zeit und auch während des Jahres<br />

<strong>be</strong>i der Heidi Horten Collection unfassbar<br />

viel gelernt, ins<strong>be</strong>sondere was es <strong>be</strong>deutet<br />

wahres Kulturmanagement zu <strong>be</strong>trei<strong>be</strong>n.<br />

Ein Handwerk, das nur eine Hand voll<br />

Menschen in dieser Republik wahrlich versteht.<br />

2018 fragte mich dann eine Freundin<br />

ob ich nicht Lust hätte im Kabinett des Kulturministers<br />

zu ar<strong>be</strong>iten. Einem Ruf, dem<br />

ich nach eingänglichem Zögern gefolgt<br />

bin. Dann <strong>be</strong>gannen hochspannende und<br />

unfassbar intensive Jahre in den Kabinetten.<br />

Zuerst <strong>be</strong>i Gernot Blümel und schließlich<br />

<strong>be</strong>i Alexander Schallen<strong>be</strong>rg, wo ich<br />

zuletzt die internationalen Kulturangelegenheiten<br />

<strong>be</strong>treuen durfte. Schließlich hatte<br />

ich einen solch reichen Erfahrungsschatz<br />

gesammelt, dass ich couragiert genug war,<br />

mich auf eine Leitungsfunktion in einem<br />

Museum zu <strong>be</strong>wer<strong>be</strong>n. Mit Jänner 2022<br />

wurde ich dann zum Direktor der Mozart-<br />

Museen der Internationalen Stiftung Mozarteum<br />

in Salzburg <strong>be</strong>stellt.<br />

Wie war für Dich, nachdem Deine Vorgängerin,<br />

Dr. Gabriele Ramsauer 25 Jahre<br />

das Amt der Direktorin der Mozart-Museen<br />

innehatte, 2022 eine neue Ära einzuleiten?<br />

Vor welchen großen Herausforderungen<br />

bist Du <strong>be</strong>i Deinem Amtsantritt<br />

gestanden und was konntest Du von diesen<br />

bislang <strong>be</strong>reits <strong>be</strong>werkstelligen?<br />

LK: Die Mozart-Museen zählen zu den<br />

traditionsreichsten und meist<strong>be</strong>uchten<br />

Kulturinstitutionen Europas. Ein vermeintlicher<br />

Selbstläufer also. Die Jahre der<br />

Pandemie ha<strong>be</strong>n a<strong>be</strong>r zu einem Umdenken<br />

geführt und es wurde die klare Anforderung<br />

an mich gestellt, die <strong>be</strong>iden Museen<br />

zeitgemäß zu positionieren. In den letzten<br />

zwei Jahren hat sich schon vieles getan:<br />

Erstmals in der Geschichte sind wir als<br />

Museen registriert und ha<strong>be</strong>n seit letztem<br />

Okto<strong>be</strong>r das Museumsgütesiegel – ein<br />

wichtiges Qualitätsmerkmal nach außen.<br />

Ferner konnte ich mehrere Projekte im<br />

Feld der neuen Technologien realisieren<br />

und erstmal <strong>be</strong>trei<strong>be</strong>n wir eine stringente<br />

Ausstellungspolitik um immer wieder<br />

neue Anreize für einen Besuch zu schaffen.<br />

Mein Credo ist, ein breites Publikum anzusprechen,<br />

aller Generationen, internationale<br />

Gäste, genauso wie Einheimische.<br />

Spielte Dein junges Alter da<strong>be</strong>i eine Rolle,<br />

wie Du in Deiner neuen Führungsposition<br />

aufgenommen wurdest?<br />

LK: Anfangs, ja. Mein Alter und die Tatsache,<br />

dass ich aus einem politischen Kabinett<br />

komme. Viele neigen dazu, mich als<br />

opportunistischen Quereinsteiger kategorisieren<br />

zu wollen. Da ich a<strong>be</strong>r durchwegs<br />

eloquent bin, merkt mein jeweiliges<br />

Gegenü<strong>be</strong>r rasch, dass dem nicht so ist.<br />

Allen anderen darf ich empfehlen, sich mit<br />

meiner Vita zu <strong>be</strong>fassen und erst sich erst<br />

dann zu meiner Person zu äußern. Und ich<br />

traue mich zu <strong>be</strong>haupten, dass die fruchtbaren<br />

Ergebnisse meiner Ar<strong>be</strong>it mittlerweile<br />

für mich sprechen.<br />

Es gibt weltweit wohl kaum einen <strong>be</strong>kannteren<br />

Komponisten als Wolfgang Amadeus<br />

Mozart. Wie fühlt es sich an, sozusagen<br />

sein Er<strong>be</strong> zu verwalten und der interessierten<br />

Öffentlichkeit zu präsentieren?<br />

LK: Ü<strong>be</strong>r eine hal<strong>be</strong> Million Menschen <strong>be</strong>suchen<br />

jährlich die <strong>be</strong>iden Gedenkstätten<br />

in Salzburg. Alleine diese Tatsache unterstreicht<br />

die Strahlkraft Wolfgang Amadé<br />

Mozarts und seines Ouevres. Ich bin immer<br />

wieder <strong>be</strong>rührt, welche Emotionen<br />

sich oftmals <strong>be</strong>i unseren Gästen hinter<br />

einem Besuch ver<strong>be</strong>rgen. Mozart ist für<br />

viele Idol und Quell der Inspiration. Ins<strong>be</strong>sondere<br />

im Geburtshaus herrscht eine<br />

unvergleichliche Atmosphäre, am Ort des<br />

Bildrechte: © ISM/Wolfgang Lienbacher<br />

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HERBST/WINTER 2022 2021 AQ 57


ART PORTRAIT<br />

ART PORTRAIT<br />

Wirkens, umge<strong>be</strong>n von den originalen<br />

Schätzen der Familie. Näher kann man<br />

dem wohl <strong>be</strong>liebtesten Musiker aller Zeiten<br />

nicht kommen. Kurzum: Es ist sehr ehrenvoll<br />

für die Stiftung Mozarteum diesen<br />

<strong>be</strong>sonderen Ort verwalten und auch gestalten<br />

zu dürfen.<br />

Ist die Marke Mozart leicht zu vermarkten?<br />

Läuft man da<strong>be</strong>i nicht immer auch<br />

große Gefahr ein wenig trashig zu werden,<br />

wenn Du mir diesen Ausdruck verzeihst?<br />

LK: Mozart ist mit Sicherheit leicht zu vermarkten.<br />

Es ist mir a<strong>be</strong>r wichtig, mich persönlich<br />

zu „challengen“. Mein Anspruch<br />

ist es also, den Facettenreichtum des Kosmos<br />

Mozart aufzuzeigen und zu vermitteln,<br />

also auch jene Themen aufzugreifen,<br />

die aus seinem unmittelbaren Umfeld und<br />

der Geschichte dieser Institution resultieren.<br />

Zurücklehnen ist also nicht.<br />

Die Mozart-Museen profitieren a<strong>be</strong>r auch<br />

von der <strong>be</strong>eindruckenden Aura des artefaktischen,<br />

also davon, dass diese Plätze<br />

an denen Mozart lebte und wirkte absolut<br />

einmalig sind?<br />

LK: Die Atmosphäre hatte ich <strong>be</strong>reits angesprochen.<br />

Man kann es a<strong>be</strong>r auf den Punkt<br />

bringen: Die Mozart-Museen als Gedenkstätte<br />

sind einmalig. Dass sich die Schauplätze<br />

nahezu unverändert erhalten ha<strong>be</strong>n,<br />

sogar ganz Ausstellungen zu generieren?<br />

Wie ist da<strong>be</strong>i Deine ganz persönliche Herangehensweise?<br />

LK: Wichtig ist mir, um die Ecke zu denken.<br />

Mein Team und ich sind daran immer<br />

neue Blickwinkel zu eröffnen, auch<br />

dem zeitgenössischen Raum zu ge<strong>be</strong>n.<br />

Wir machen einerseits also sehr klassische<br />

Ausstellungen, Beispiel hierfür<br />

ist eine umfassende Schau zur ersten<br />

Italienreise Mozarts, die wir rund um<br />

die sensationelle Dauerleihga<strong>be</strong> des Gemäldes<br />

„Mozart in Verona“ entworfen<br />

ha<strong>be</strong>n. Andererseits ist es meine Ambitionen<br />

jene Menschen zu einem Besuch<br />

zu <strong>be</strong>wegen, die noch nie mit dem<br />

Gedanken gespielt hatten einen Fuß in<br />

eines der Häuser zu setzen. Vor diesem<br />

Hintergrund werden wir ab Herbst eine<br />

Ausstellung in Kooperation mit der Kulturhauptstadt<br />

Salzkammergut 2024 ü<strong>be</strong>rnehmen.<br />

„Zeitreise“ kontextualisiert<br />

historische Fotografien mit den Werken<br />

zeitgenössischer Fotokünstlerinnen und<br />

–künstler. Für die Station in Salzburg<br />

ha<strong>be</strong>n wir die Schau um Ar<strong>be</strong>iten aus<br />

dem Archiv der Stiftung erweitert und<br />

bilden Themeninseln zu inhaltlichen<br />

Feldern, die auch uns als Institution tagtäglich<br />

<strong>be</strong>fassen. Diese decken die Frage<br />

nach dem Spannungsfeld zwischen Idyll<br />

und Hypertourismus e<strong>be</strong>nso ab, wie den<br />

Missbrauch der Person Mozarts als Sohn<br />

deutscher Nation während des Nationalsozialismus<br />

in Salzburg.<br />

Wie sieht es mit der Finanzierung Deiner<br />

Häuser aus, wie weit sind sie von Sponsoren<br />

abhängig und gibt es in der heutigen Zeit<br />

noch ausreichend Philantropen, um den Betrieb<br />

auch für die Zukunft abzusichern?<br />

LK: Die Mozart-Museen bilden ne<strong>be</strong>n<br />

dem Wissenschafts- und dem Konzert<strong>be</strong>reich<br />

eine der drei Grundsäulen der<br />

Stiftung. Die Internationalen Stiftung Mozarteum<br />

ist ein gemeinnütziger Verein,<br />

dessen Name auf den Akt der Stiftung<br />

der Mozart-Memorabilien durch die Familie<br />

an diese Institution verweist. Wir<br />

sind also eine klassische Non-Profit Organisation.<br />

Als Museen erhalten wir kaum<br />

öffentliche Förderungen, tragen uns also<br />

zu 99 % selbst und finanzieren ü<strong>be</strong>r unsere<br />

Einnahmen zu wesentlichen Teilen<br />

den Betrieb der Stiftung Mozarteum.<br />

Unser großes Glück ist darü<strong>be</strong>r hinaus,<br />

dass wir seit der Gründung vor ü<strong>be</strong>r 140<br />

Jahren stete Unterstützung durch die <strong>be</strong>deutendsten<br />

Familien und Philantropen<br />

Europas erfahren ha<strong>be</strong>n. Die sicherlich<br />

auch vor dem Hintergrund, dass wir aus<br />

einer Bürgerintitative heraus entstanden<br />

sind. Unsere Geschichte lässt sich also mit<br />

vielen Institutionen des angloamerikanischen<br />

Raumes vergleichen. Unsere große<br />

Aufga<strong>be</strong> ist es potenzielle Unterstützerinnen<br />

und Unterstützer stets aufs Neue<br />

noch dazu diese reichhaltigen Sammlungen,<br />

ist mir in diesem Ausmaß kein zweites<br />

Mal <strong>be</strong>kannt. Hinzu kommt dann noch die<br />

kostbare Sammlung originaler Instrumente<br />

des Wolfgang Amadé. Diese sind wahrlich<br />

keine Berührungsreliquien. Sie ha<strong>be</strong>n ihn<br />

ü<strong>be</strong>rall <strong>be</strong>gleitet, wurden zu jedem Anlass<br />

von ihm gespielt und er hat seine größten<br />

Werke auf Ihnen komponiert. Wir können<br />

also auch tatsächlich den authentischen<br />

„Urklang“ erzeugen. Das gibt es nur hier.<br />

Apropos Orginale, ne<strong>be</strong>n un<strong>be</strong>zahlbaren<br />

Musikinstrumenten, allen voran Mozarts<br />

Geigen, durften wir <strong>be</strong>i unserem Besuch<br />

in Salzburg auch das sogenannte „Zau<strong>be</strong>rflöten-Häuschen“<br />

<strong>be</strong>staunen. Kannst<br />

Du uns dazu ein wenig erzählen?<br />

LK: Ein Kuriosum. 1791, wenige Monate<br />

vor dem Able<strong>be</strong>n Mozarts, fand im Theater<br />

an der Wieden die Premiere der Zau<strong>be</strong>rflöte<br />

statt. Wenige Wochen vor dem Termin<br />

war die Oper allerdings noch nicht fertig.<br />

Emanuel Schikaneder, Librettist, erster Papageno<br />

und ne<strong>be</strong>nher auch noch Intendant<br />

des Theaters wurde zunehmend nervös.<br />

Kurzerhand sperrte er Mozart also in einem<br />

Gartenhäuschen ein. Und dieses hat sich bis<br />

heute erhalten. 1873 drohte mit dem Abriss<br />

des Starhem<strong>be</strong>rgschen Gebäudekomplexes<br />

auch der Verlust des Häuschens, die<br />

Stiftung hat es dann erwor<strong>be</strong>n. Bereits im<br />

19. Jahrhundert zog es dann zehntausende<br />

Menschen aus aller Welt an, das <strong>be</strong>legen<br />

die Gästebücher jener Zeit. Nach einer<br />

erstmaligen umfassenden Restaurierung<br />

hat es nun im Hof des Wohnhauses seinen<br />

Aufstellungsort gefunden. Da die Zau<strong>be</strong>rflöte<br />

wohl die <strong>be</strong>kannteste und <strong>be</strong>liebteste<br />

Komposition Mozarts ist, hat es enormen<br />

Beliebtheitswert <strong>be</strong>i unseren Besucherinnen<br />

und Besuchern. Und die Geschichte dazu<br />

ist schon ein Stück weit filmreif.<br />

Wie steht es mit der Herausforderung,<br />

mit den ü<strong>be</strong>rschaubaren <strong>Art</strong>efakten immer<br />

wieder neue Inhalte und mitunter<br />

Bildrechte: © ISM/Wolfgang Lienbacher<br />

58 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

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FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 59


ART PORTRAIT<br />

DAS UNHEIMLICHE.<br />

Sigmund Freud<br />

und die Kunst THE UNCANNY.<br />

Sigmund Freud<br />

and <strong>Art</strong><br />

für unsere Ar<strong>be</strong>it und unser umfassendes<br />

Tun zu <strong>be</strong>geistern. Das gilt auch für alle<br />

Großprojekte, die ich in den Museen realisieren<br />

möchte. Das <strong>be</strong>darf also viel Ar<strong>be</strong>it,<br />

die uns a<strong>be</strong>r auch einen großen Vorteil<br />

bringt: Unabhängigkeit. Im Feld der Kulturinstitutionen<br />

ist das ein enormer Asset!<br />

Du bist ja ein „waschechter“ Salzburger,<br />

der a<strong>be</strong>r viele Jahre in Wien verbracht<br />

hat, für welche der <strong>be</strong>iden Städte schlägt<br />

Dein Herz lauter?<br />

LK: In keiner Weise möchte ich die acht<br />

Jahre in Wien missen. Und die <strong>be</strong>iden<br />

Städte kann man nicht vergleichen. Beide<br />

ha<strong>be</strong>n, für sich genommen, <strong>be</strong>stimmte<br />

Qualitäten. Was Salzburg a<strong>be</strong>r so <strong>be</strong>sonders<br />

macht ist der enorm hohe Stellenwert,<br />

der Kunst und Kultur hier auf<br />

unterschiedlichsten E<strong>be</strong>nen eingeräumt<br />

wird und den damit einhergehenden Esprit,<br />

der hier allgegenwärtig verspürt wird.<br />

Und ich gestehe: Die Berge ha<strong>be</strong>n mir in<br />

Wien so unfassbar gefehlt.<br />

Wieviel Deiner Ar<strong>be</strong>it findet eigentlich<br />

im Ausland statt und wie sieht Dein Engagement<br />

da aus?<br />

LK: Unsere Satzung sieht vor, das Andenken<br />

an Mozart zu <strong>be</strong>wahre und Menschen<br />

in und aus aller Welt zugänglich zu machen.<br />

Es gibt also eine Vielzahl an internationalen<br />

Projekten, die die Stiftung vorantreibt.<br />

Schwerpunkt bilden unter anderem die<br />

Ar<strong>be</strong>it mit Orchestern und jungen Musikerinnen<br />

und Musikern in Lateinamerika oder<br />

eine langjährige Partnerschaft mit Dai-Ichi in<br />

Japan. Da ferner <strong>be</strong>i Aufführungen im Ausland<br />

die originalen Instrumente zum Einsatz<br />

kommen sind mein Team und ich schon<br />

viel unterwegs. Auch aus Sicht der Museen<br />

ar<strong>be</strong>ite ich an neuen, spannenden Kooperationsprojekten,<br />

aktuell einem Großprojekt in<br />

den USA. Zu dem darf ich a<strong>be</strong>r – zumindest<br />

noch – nicht mehr erzählen. Und es ist mir<br />

enorm wichtig nachhaltige Partnerschaften<br />

mit Kulturinstitutionen aufzubauen.<br />

Was sind Deine großen Ziele für die kommenden<br />

Jahre und auf was dürfen wir<br />

uns schon jetzt freuen?<br />

LK: Mein großes Ziel ist, das Profil der<br />

Mozart-Museen zu schärfen. Und nach<br />

Jahrzehnten <strong>be</strong>darf es einer Grundü<strong>be</strong>rholung<br />

der Dauerausstellung in Mozarts-<br />

Geburtshaus. Ein Stück weit ist die aktuelle<br />

Präsentation von einem horror vacui<br />

getrie<strong>be</strong>n, der den <strong>be</strong>sonderen Stücken<br />

unserer Sammlung nicht jenen Platz einräumt,<br />

der ihnen gebührt. 2026, anlässlich<br />

des 270. Geburtstages Wolfgang Amadés<br />

würde ich also gerne eine neue Dauerausstellung<br />

eröffnen. Das Haus soll ein<br />

Ort werden, der weiterhin die Rolle eines<br />

Museums als kontemplativen Ort unterstreicht,<br />

a<strong>be</strong>r auch kommende Generationen<br />

abholt. Doch dafür müssen erst<br />

Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen<br />

werden.<br />

Möchtest Du auch, wie Deine Vorgängerin,<br />

bis zu Deinem Ruhestand Mozart die<br />

Treue halten oder schlummern. Da doch<br />

noch ganz andere Karrierepläne in Dir?<br />

LK: Aus persönlicher Ü<strong>be</strong>rzeugung vertrete<br />

ich die Ansicht, dass man in einer<br />

operativen Leitungsfunktion im Museums<strong>be</strong>trieb<br />

nie allzu lange in einer<br />

Position verharren sollte. Das führt in<br />

vielerlei Hinsicht zu einer Betriebsblindheit<br />

und hemmt die Entwicklung der Institution.<br />

Zehn bis fünfzehn Jahre an der<br />

Spitze ein und dessel<strong>be</strong>n Hauses sollten<br />

das Maximum sein.<br />

Bildrechte: © ISM/Wolfgang Lienbacher<br />

26.4.-4.6.2024<br />

www.freud-museum.at<br />

In Kooperation mit | In Cooperation with Kunsthalle Tübingen<br />

60 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.com<br />

GREGORY CREWDSON, Untitled 1998-2002, Digital pigment print, image size 48 x 60 in. © Gregory Crewdson


DESTINATION<br />

ZUHAUSE<br />

im Paradies.<br />

IST ZUHAUSE EIN ORT ODER EIN GEFÜHL? ODER BEIDES? UND WAS<br />

BRAUCHT EIN ORT, DAMIT ER EIN ZUHAUSE WIRD? ZUHAUSE ZU SEIN<br />

IST EIN LEICHTES, UNBESCHWERTES GEFÜHL. ES PASST EINFACH ALLES<br />

GERADE UM EINEN HERUM: DIE MENSCHEN, DER ORT. DIE RICHTIGE<br />

MISCHUNG AUS RUHE UND ACTION UND AUS NEUEM UND VERTRAUTEM.<br />

Oft fühlen wir uns zuhause, wenn<br />

wir uns mit den richtigen Menschen<br />

umge<strong>be</strong>n. Menschen, die<br />

die gleichen Interessen, Meinungen<br />

und Werte mit uns teilen.<br />

Menschen, mit denen sportliche Höchstleistungen<br />

zu einem Spaziergang und Sonnenuntergänge<br />

zu einem emotionalen<br />

Thriller werden können. Bei ROBINSON<br />

treffen solche Menschen aufeinander.<br />

Menschen, die sich gegenseitig inspirieren<br />

und wundervolle Gelassenheit ge<strong>be</strong>n. So<br />

entsteht <strong>be</strong>i ROBINSON das Zuhause Gefühl.<br />

Und dazu kommen dann noch die<br />

traumhafte Umgebung und die einzigartigen<br />

Möglichkeiten.<br />

Wo das Glück zuhause ist<br />

Türkisblaues Wasser schwappt an weiße<br />

Sandstrände, Palmen wiegen sich im<br />

seichten Wind und die Sonne malt atem<strong>be</strong>rau<strong>be</strong>nde<br />

Far<strong>be</strong>n in den A<strong>be</strong>ndhimmel.<br />

Herrlich. Im märchenhaften<br />

ROBINSON KHAO LAK kannst du dein<br />

Fernweh stillen: Hier findest du die Zeit,<br />

den Raum und alle Möglichkeiten, die<br />

schönsten Momente und Erinnerungen<br />

fürs Herz zu kreieren.<br />

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Gartenparadies schweift und du nach wenigen<br />

Schritten am kilometerlangen Sandstrand<br />

stehst, dann weißt du es: hier hast du<br />

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Paar oder alleinreisend, die fantastische<br />

Lage des thailändischen Clubs direkt<br />

am türkisblauen Meer bietet die perfekte<br />

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Im ROBINSON KHAO LAK umgibt dich das<br />

thailändische Le<strong>be</strong>nsgefühl <strong>be</strong>i allem, was du<br />

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lassen. Ihr seid wahre PARTYPEOPLE? Mindestens<br />

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Bangkok“ sind die Nächte im Club. Und du<br />

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willst: Möchtest du <strong>be</strong>i einer mitreißenden<br />

Party das Tanz<strong>be</strong>in schwingen oder<br />

lie<strong>be</strong>r einen <strong>be</strong>eindruckenden Showact erle<strong>be</strong>n?<br />

Besonderes Highlight: Der Sonnenuntergang<br />

am A<strong>be</strong>nd, wenn der Strand in<br />

schönstes Licht getaucht wird. Jetzt noch ein<br />

Erinnerungsfoto auf der Schaukel mit Blick<br />

aufs Meer. Ein Bild wie gemalt. Ganz egal,<br />

wofür du dich entscheidest: Bei ROBINSON<br />

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62 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

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ART DESTINATION<br />

Erste Reihe fußfrei<br />

am Millstätter See<br />

WENN DAS NICHT ROMANTISCH IST? WER SEIN URLAUBS-<br />

GLÜCK IN DIE HÄNDE VON FAMILIE KOLLER IN IHREM HOTEL<br />

KOLLERS AM MILLSTÄTTER SEE LEGT, DER VERGISST DEN<br />

SOMMER NICHT SO SCHNELL.<br />

Das Genussrefugium liegt<br />

direkt am glasklaren See –<br />

und genau der bietet den<br />

Hotelgästen prickelnde<br />

„So-soll-es-blei<strong>be</strong>n“ Momente.<br />

enn a<strong>be</strong>nds das hoteleigene<br />

Motorboot dem Sonnenuntergang<br />

entgegen saust (die Flasche Champagner<br />

ist natürlich mit an Bord) oder<br />

zwei seelenruhig mit dem Segelboot<br />

ü<strong>be</strong>r den See gleiten (der Steuermann<br />

hat den Picknickkorb mit da<strong>be</strong>i),<br />

dann geht das Sommer-Feeling unter<br />

die Haut.<br />

Der „POTO“ ist das aufwendig restaurierte<br />

Oldtimer-Schiff der KOLLERs.<br />

Damit unternehmen Hotelgäste exklusive<br />

Ausfahrten oder verbringen<br />

erinnerungswürde Stunden zu zweit<br />

auf „hoher See“. Sonnenan<strong>be</strong>ter verlegen<br />

die See-Wellness auf das Sonnendeck<br />

des Relax-Schiffs „MS KOLLERs<br />

Swan“ und wiegen sich in Ruhe und<br />

Stille unter dem Sommerhimmel. Das<br />

kann nur noch ein „Dinner for 2“ auf<br />

der schwimmenden Palmeninsel toppen:<br />

mit Aperitif am Strand, Butler<br />

und einem festlich gedeckten Tisch<br />

im „Restaurant für 2“ mitten am See.<br />

Für das Sie<strong>be</strong>n-Gänge-Gourmetmenü<br />

wird jeder Gang frisch zu<strong>be</strong>reitet und<br />

von dem Butler per Boot serviert.<br />

Morgens die Augen aufschlagen und<br />

auf den See schauen, das hat was. Die<br />

luxuriöse Bootshaus-Suite mit offenem<br />

Kamin, Dampfbad und privater<br />

Sonnenterrasse ist dem See ganz nah.<br />

Wie alles im KOLLERs nimmt auch<br />

das SPA den See ins Visier. Im modernen<br />

Sauna-Kubus relaxen Hotelgäste<br />

mit Panoramablick auf das Wasser<br />

und in die Berge. Das 130 m² große<br />

Seebad mit Trinkwasserqualität wird<br />

ganzjährig mit Energie aus ressourcenschonenden,<br />

erneuerbaren Energiequellen<br />

auf 28 Grad erwärmt. Der<br />

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Außenpool bietet Luftsprudelliegen<br />

und Massagekör<strong>be</strong> im 32 Grad warmem<br />

Wasser. Hochwirksame Vinoble-<br />

Kosmetik<strong>be</strong>handlungen entfalten ihr<br />

„Schönheitspotenzial“ und Spezial-<br />

Massagen <strong>be</strong>le<strong>be</strong>n und entspannen.<br />

KOLLERs SPA ist mit drei Relax<br />

Guide-Lilien ausgezeichnet.<br />

HOTEL KOLLERS<br />

ANREISE:<br />

A-9871 Seeboden am Millstätter See,<br />

Seepromenade 2–4<br />

INFORMATION:<br />

Tel. +43 4762/82000<br />

Mail: info@kollers.at<br />

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Bilder: © Kollers Hotel<br />

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64 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

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ART PORTRAIT<br />

OPERNSTAR CLEMENS UNTERREINER<br />

SERVIERT ALS NEUER INTENDANT<br />

DER OPER BURG GARS<br />

DONIZETTIS „L’ ELISIR D’ AMORE“<br />

1<br />

2<br />

Der international renommierte Opernsänger und Kulturmanager Clemens Unterreiner zählt<br />

zu den herausragendsten Persönlichkeiten der österreichischen Kulturszene. Mit der ART<br />

QUARTERLY Redaktion sprach er ü<strong>be</strong>r sein erstes Jahr als Festspielintendant der Oper<br />

BURG GARS und ü<strong>be</strong>r die <strong>be</strong>sonderen Herausforderungen einer Open-Air-Opernbühne.<br />

3<br />

Sie zählen zu den renommiertesten Opernsängern<br />

Österreichs und sind ne<strong>be</strong>n der Wiener<br />

Staatsoper in vielerlei Hinsicht als Sänger<br />

aktiv. Warum ha<strong>be</strong>n Sie sich entschieden,<br />

zusätzlich zu Ihrer Gesangskarriere den Weg<br />

als Festspielintendant einzuschlagen?<br />

Clemens Unterreiner: Ich war ne<strong>be</strong>n meiner<br />

eigenen sängerischen Karriere immer auch<br />

schon vielfältig im Kunst- und Kulturmanagement<br />

tätig, ob mit meiner Musikmanagement-Firma,<br />

dem Gesangswett<strong>be</strong>werb<br />

„Klassik Mania“ oder als Konzertveranstalter<br />

und künstlerischer Berater. Als ich gelesen<br />

ha<strong>be</strong>, dass die Intendanz in Gars ausgeschrie<strong>be</strong>n<br />

ist, ha<strong>be</strong> ich eine ideale Chance<br />

gesehen, meine künstlerischen Ideen und organisatorische<br />

Erfahrung <strong>be</strong>i einem traditionsreichen<br />

österreichischen Festival einbringen<br />

zu können. Und was gibt es Schöneres,<br />

als für das größte unverstärkte Opernfestival<br />

Österreichs als Intendant tätig zu sein? Oper<br />

in ihrer Urform, unverstärkt und direkt zu<br />

Herzen gehend! Außerdem ergänzt sich diese<br />

Tätigkeit wunderbar mit meinen anderen<br />

künstlerischen Aktivitäten.<br />

In Ihrer Premierensaison in Gars steht<br />

„L’elisir d’amore“ / „Der Lie<strong>be</strong>strank“ auf<br />

dem Spielplan. Warum fiel die Wahl gerade<br />

auf diese Oper?<br />

CU: Ich wollte als meine erste Produktion<br />

eine Oper, die noch nie in der Oper BURG<br />

GARS gespielt wurde. ‚Der Lie<strong>be</strong>strank‘ ist<br />

zudem die perfekte Sommeroper: zwei Akte<br />

mit einer Pause, spritzige italienische Musik,<br />

viel Sentimento und vor allem: ein Happy<br />

End! Genau diese Elemente sind mir in meiner<br />

ersten Saison wichtig: gute Unterhaltung<br />

gepaart mit höchster künstlerischer Qualität.<br />

Oper ist die letzte große analoge Kunstform,<br />

ein Zusammenspiel aus Musik, Gesang, Bühnenbild,<br />

Licht, Kostüm, Maske und vielem<br />

mehr. In der historischen Freiluftarena der<br />

Oper BURG GARS mit ihrer unverstärkten<br />

Naturakustik le<strong>be</strong>n wir diese traditionelle<br />

Kunstform. In einer immer lauter werdenden<br />

Welt ist dies eine Wohltat für die Ohren, den<br />

Geist und die Seele.<br />

Welches künstlerische Gesamtkonzept dürfen<br />

Besucherinnen und Besucher <strong>be</strong>i Ihrem<br />

„Lie<strong>be</strong>strank“ erwarten und nach welchen<br />

Kriterien ha<strong>be</strong>n Sie die Sängerinnen und<br />

Sänger ausgewählt?<br />

CU: Grundsätzlich ist es mir wichtig, den Ensemblegedanken<br />

hochzuhalten. Deshalb ha<strong>be</strong><br />

ich für unsere Produktion ein tolles Team aus<br />

Topstars wie Maria Nazarova, Paolo Rumetz<br />

oder Orhan Yildiz, die auch alle fantastische<br />

Kolleginnen und Kollegen von mir sind, und<br />

herausragenden Newcomern der Opernszene<br />

zusammengestellt. So ist es mir eine <strong>be</strong>sondere<br />

Freude, dass ich für die Rollen der Giannetta<br />

und des Nemorino zwei vielversprechende<br />

österreichische Nachwuchstalente engagieren<br />

konnte. Die Giannetta singt Martha Matscheko,<br />

eine junge O<strong>be</strong>rösterreicherin, die sich mit<br />

ihrer wunderschönen Stimme und ihrer Spielfreudigkeit<br />

perfekt in das Ensemble einfügt.<br />

Den Nemorino gibt der Tiroler Matteo Ivan<br />

Rašić, dem ich eine Weltkarriere prognostiziere.<br />

Er feiert <strong>be</strong>i uns Gars sein Debüt als Nemorino<br />

und wird mit seinem Charme und stimmlichen<br />

Schmelz die Herzen des Publikums<br />

garantiert ero<strong>be</strong>rn. Ü<strong>be</strong>r die Inszenierung darf<br />

ich noch nicht zu viel verraten, nur so viel – mit<br />

dem Regieduo Carolin Pienkos und Cornelius<br />

Obonya ist mir ein großer Wurf für Gars gelungen<br />

– es wird Italien-Feeling pur, geschmackvoll,<br />

sommerlich, humorvoll und <strong>be</strong>rührend.<br />

Kommen, sehen und hören Sie selbst!<br />

Was sind die <strong>be</strong>sonderen Chancen und Herausforderungen<br />

<strong>be</strong>i der Ar<strong>be</strong>it in der Burg<br />

Gars als Freiluftspielstätte im Waldviertel?<br />

CU: Eine <strong>be</strong>sondere Herausforderung <strong>be</strong>i<br />

Open-Air ist, dass man den Naturgewalten<br />

ausgeliefert ist. Eines ist klar: wir spielen <strong>be</strong>i<br />

jedem Wetter, a<strong>be</strong>r da eine großartige Sommeroper<br />

auf dem Programm steht, wird das<br />

Wetter natürlich mitspielen und immer ‚italienisch-schön‘<br />

sein! Unser Publikum weiß,<br />

dass die richtige Kleidung das Um und Auf<br />

ist. Selbst <strong>be</strong>i ein paar Regentropfen wird die<br />

Laune nicht gedämpft, sondern man erinnert<br />

sich dann erst recht lange an einen <strong>be</strong>sonderen<br />

A<strong>be</strong>nd. Genau dieses Gefühl möchte ich<br />

in Gars vermitteln – Natürlichkeit, Authentizität,<br />

Ehrlichkeit, Qualität, unverstärkte Oper<br />

unter freiem Himmel in historischer Kulisse.<br />

Gerade in der heutigen Zeit sind Erlebnisse<br />

wichtig, wo wir unser Menschsein in der Natur<br />

spüren können – all das bieten wir in der<br />

Oper BURG GARS. Wichtig <strong>be</strong>i Open-Air ist<br />

es auch, Stimmen mit großer Tragfähigkeit<br />

auszuwählen und auf eine gute Balance mit<br />

dem Orchester zu achten. Darü<strong>be</strong>r hinaus<br />

können wir auch gleich in meiner Premierensaison<br />

mit einem Neubau des Orchesterhauses<br />

aufwarten, was norme optische und akustische<br />

Ver<strong>be</strong>sserungen mit sich bringen wird!<br />

Welche Programm-Highlights stehen für<br />

Kulturinteressierte abgesehen von der Oper<br />

auf Ihrem ersten Spielplan für die Oper<br />

BURG GARS? Und werden Sie auch selbst<br />

als Sänger zu erle<strong>be</strong>n sein?<br />

CU: Ne<strong>be</strong>n unserer Opernproduktion gibt<br />

es als kulturelles Rahmenprogramm heuer<br />

erstmals die sogenannte KulturBURG –<br />

Ü<strong>be</strong>r zehn Top-A<strong>be</strong>nde mit herausragenden<br />

Künstlerinnen und Künstlern wie Sunnyi<br />

(1) MATTEO IVAN RAŠIĆ als Nemorino (c) Marinus Kreidt<br />

(2) Intendant UNTERREINER mit dem Regie-Duo CAROLIN<br />

PIENKOS und CORNELIUS OBONYA (c) Alexander Ch. Wulz<br />

(3) MARIA NAZAROVA als Adina (c) Irina Litvineko<br />

(4) CLEMENS UNTERREINER <strong>be</strong>schreitet 2024 seiner Premieren-Saison<br />

als Intendant der Oper BURG GARS (c) OBG<br />

4<br />

66 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

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FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 67


ART PORTRAIT<br />

Besetzung 2024 im Ü<strong>be</strong>rblick:<br />

• Carolin Pienkos &<br />

Cornelius Obonya – Regie<br />

• Levente Török - Dirigent<br />

• Maria Nazarova - Adina<br />

• Matteo Ivan Rašić - Nemorino<br />

• Paolo Rumetz - Dulcamara<br />

• Orhan Yildiz - Belcore<br />

• Martha Matscheko - Giannetta<br />

Melles, den Wiener Sängerkna<strong>be</strong>n, Chris<br />

Lohner, dem Janoska Ensemble, Yury Revich<br />

oder Günther Groissböck, um nur einige zu<br />

nennen. Von der Lesung und dem Liedera<strong>be</strong>nd<br />

bis zum großen Open-Air-Konzert ist<br />

alles da<strong>be</strong>i. Im Zuge der KulturBURG werde<br />

auch ich für unser Publikum singen – <strong>be</strong>im<br />

Muttertagskonzert mit Sunnyi Melles, einem<br />

italienischen A<strong>be</strong>nd gemeinsam mit Chris<br />

Lohner, Miriam Kutrowatz und Eduard Kutrowatz,<br />

dem großen Open-Air-Hit ‚Unterreiner&Friends‘<br />

sowie dem ‚Chorfest‘ mit der 9.<br />

Symphonie von Ludwig van Beethoven.<br />

Die Regionalität und der Chorgesang sind<br />

mir große Anliegen, deshalb gibt es jährlich<br />

das ‚Chorfest‘, <strong>be</strong>i dem auch alle Sängerinnen<br />

und Sänger der Region herzlich eingeladen<br />

sind, mitzumachen. Außerdem nehmen wir<br />

als Festival unsere soziale Verantwortung<br />

wahr, deshalb veranstalten wir auch Konzerte,<br />

<strong>be</strong>i denen wir für Menschen in Not sammeln<br />

– meine große Erfahrung in diesem Bereich<br />

möchte ich auch in Gars einbringen und<br />

karitative Aktivitäten intensivieren.<br />

Was sind mittelfristig Ihre Zukunftspläne<br />

für Gars? Welche Ausrichtung, welche Stücke<br />

und welche Ziele schwe<strong>be</strong>n Ihnen für<br />

die kommenden Jahre vor?<br />

CU: Seit 35 Jahren gibt es in Gars dieses traditionelle<br />

Opernfestival und mein Ziel ist es, die<br />

Oper BURG GARS für die nächsten 35 Jahre<br />

mit Top-Qualität international zu positionieren.<br />

Als größtes unverstärktes Opernfestival<br />

Österreichs soll es nicht nur regional und national,<br />

sondern auch ü<strong>be</strong>r die Grenzen hinaus<br />

mehr Bekanntheit erlangen. Oper ist immer<br />

aktuell und mit ihren Themen immer ein<br />

Spiegel der Gesellschaft. Trotz der manchmal<br />

schweren Stoffe und kritischen Themen ist sie<br />

zugleich immer eine Form der Unterhaltung.<br />

Ich möchte das Publikum in Gars auf höchstem<br />

künstlerischem Niveau unterhalten und<br />

mit publikumswirksamen Inszenierungen<br />

stimmungsvolle A<strong>be</strong>nde kreieren. Dazu zählt<br />

auch das Ambiente – die Kulinarik auf der<br />

Burg ist mir ein wichtiges Anliegen. Mit den<br />

kulinarischen Köstlichkeiten und dem fantastischen<br />

Wein der Region sind wir hier natürlich<br />

<strong>be</strong>stens aufgestellt. Deshalb wird es heuer<br />

auch einen Opernwein der Oper BURG GARS<br />

– also unseren eigenen ‚Lie<strong>be</strong>strank‘ – ge<strong>be</strong>n!<br />

Ü<strong>be</strong>r die geplanten Opern der nächsten Jahre<br />

kann ich noch nichts Genaues verraten – es werden<br />

a<strong>be</strong>r auf jeden Fall Publikumshits gespielt,<br />

die ü<strong>be</strong>rhaupt noch nie oder schon sehr lange<br />

nicht mehr in Gars zu hören waren!<br />

Was sind Ihre nächsten<br />

Pläne als Sänger?<br />

CU: Ich lie<strong>be</strong> natürlich<br />

mein Stammhaus,<br />

die Wiener Staatsoper<br />

und als frischgebackener<br />

österreichischer<br />

Kammersänger dort<br />

seit ü<strong>be</strong>r 20 Jahren<br />

singen zu können, ist<br />

eine große Freude a<strong>be</strong>r<br />

auch Ansporn und<br />

Verpflichtung, den<br />

Weg als Künstler profund weiterzugehen<br />

und auch der jungen Generation diesen tollen<br />

Beruf des Opernsängers näherzubringen.<br />

Ich bin stolzes Ensemblemitglied dieses wunderbaren<br />

Opernhauses, wo ich hoffentlich<br />

noch lange Zeit viele neue Rollen in neuen<br />

Inszenierungen interpretieren kann. Diese<br />

Treue zu meiner musikalischen Heimat und<br />

meinem geliebten Stammpublikum ist mir<br />

als österreichischer Künstler <strong>be</strong>sonders wichtig.<br />

Als Sänger denke ich noch lange nicht an<br />

meine Pension, es gibt noch so viele Rollen,<br />

die ich singen und viele Opernhäuser und<br />

-festivals auf der ganzen Welt, die ich <strong>be</strong>reisen<br />

möchte. Es gibt auch spannende Angebote<br />

weiterer künstlerischer Tätigkeiten auf und<br />

hinter der Bühne sowie vor und hinter der<br />

Kamera. Es kommt also noch sehr viel und<br />

langweilig wird mir da<strong>be</strong>i <strong>be</strong>stimmt nicht…<br />

„L‘elisir d‘amore“ – „Der Lie<strong>be</strong>strank“<br />

Oper von GAETANO DONIZETTI<br />

13. Juli bis 3. August 2024, Beginn: je 20 Uhr<br />

INFORMATIONEN & KARTEN<br />

office@operburggars.at<br />

+43 (0)2985/33000<br />

Bustransfer zur Oper BURG GARS ab Wien siehe<br />

www.operburggars.at<br />

Bildrechte: © Oper Burg Gars,<br />

Adrian Pfeffer und Hans-Georg Meierotto<br />

68 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

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ART TOPIC<br />

„EIN KIND DES<br />

KRIEGES, ABER<br />

NICHT DES HASSES!“<br />

Ein kleiner Junge geht an der Hand seines Großvaters<br />

durch triste graue Straßen und Gassen. Wir schrei<strong>be</strong>n<br />

das Jahr 1994 und die Stadt, durch die der alte Mann<br />

mit dem kleinen Jungen geht, heißt Sarajevo. Seit 5.<br />

April 1992 wird die Stadt von der bosnisch-serbischen<br />

Armee <strong>be</strong>lagert. Spaziergänge sind nicht immer möglich,<br />

da immer wieder Straßen vom Militär gesperrt<br />

werden. Man ist Gefangener im eigenen Zuhause. Die<br />

Menschen leiden, ganz gleich ob es sich um die Alten<br />

und Gebrechlichen oder die Kinder handelt, ihnen allen<br />

zeigt der Krieg seine von Hass entstellte Fratze. Mehr<br />

als 35.000 Gebäude der aus dem 13. Jahrhundert stammenden<br />

Stadt sind zerstört, ha<strong>be</strong>n sich von einst stolzen<br />

Bauten in schäbige Skelette aus Mauerresten und<br />

Holzbalken verwandelt. Wo einst blühendes Le<strong>be</strong>n zu<br />

finden war residiert die Angst.<br />

70 AQ KULTURSOMMER FRÜHJAHR 2019 2019 www.art-quarterly.at<br />

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FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 71


ART TOPIC<br />

Und e<strong>be</strong>n durch diese Straßen und Gassen zieht das ungleiche Duo, der<br />

Alte, der immer noch mit der stolzen aufrechten Haltung des jungen erfolgreichen<br />

Balletttänzers, der er einmal war, gemächlich voranschreitet<br />

und der kleine Junge, der ständig ungeduldig an der Hand des Großvaters<br />

zieht, immer voll Aufregung und Vorfreude darü<strong>be</strong>r, was sich hinter der<br />

nächsten Ecke ver<strong>be</strong>rgen könnte. Meist sind es nur neue graue Mauern,<br />

die stumme Zeugen der hier mittlerweile permanent residierenden Tristesse,<br />

Mauern, deren Putz von den zahlreichen Treffern aus halbautomatischen<br />

Pistolen abgeplatzt ist und Schei<strong>be</strong>n, die sich <strong>be</strong>reits der ersten<br />

Angriffswelle erge<strong>be</strong>n hatten und zu Bruch gegangen sind.<br />

DER AUGENBLICK, DER ALLES VERÄNDERN SOLLTE<br />

A<strong>be</strong>r mit einem Mal wird der quirlige kleine Junge noch ein wenig mehr<br />

aufgeregt als er es ohnehin schon während des gesamten Sparziergangs<br />

war und er zieht noch etwas stärker an der sehnig-knochigen Hand des<br />

Großvaters. Er deutet voller Begeisterung voraus und ruft ganz fröhlich:<br />

„Schau Opa, schau!“<br />

Gegenü<strong>be</strong>r an der Wand hat jemand in bunten Far<strong>be</strong>n und mit krakeligen<br />

Strichen eine Mickey Mouse gemalt, dane<strong>be</strong>n die Worte „ Još smo živi!“,<br />

was so viel <strong>be</strong>deutet wie „Wir le<strong>be</strong>n noch!“ Eine einfache Comicfigur, ein<br />

einfacher Satz und dennoch ein Augenblick, der ein Le<strong>be</strong>n geprägt hat.<br />

Damals lächelte auch der alte Mann, als er dieses Street <strong>Art</strong> Kunstwerk erblickte<br />

und der kleine Junge sollte noch oft zu dieser Hauswand kommen,<br />

und viele Jahre später sollte diese Momentaufnahme aus seiner Kinderzeit<br />

den Mittelpunkt seines Kunstschaffens bilden, denn dieser kleine Junge<br />

war Amer Hadzic, einer der größten bosnischen Maler der Gegenwart.<br />

Am 26. Jänner 1987 in Sarajewo geboren, wuchs Amer Hadzic in einer<br />

sehr kulturverwo<strong>be</strong>nen Familie auf, in der ein ausgeprägtes Interesse an<br />

Kunst im Allgemeinen und an bildender Kunst im Speziellen omnipräsent<br />

www.leopoldmuseum.org<br />

war. Sein Großvater war einer der Gründer des Sarajevo Balletts und einer<br />

der <strong>be</strong>deutendsten Choreographen des Landes. Nicht zuletzt durch die<br />

<strong>be</strong>eindruckende Persönlichkeit seines Großvaters zog es auch den jungen<br />

Amer zuerst zum Tanz. Er <strong>be</strong>gann mit einem Studium an der Akademie<br />

der schönen Künste in Sarajevo und nahm während dieser Ausbildung<br />

an ü<strong>be</strong>r hundert Tanzwett<strong>be</strong>wer<strong>be</strong>n, sowohl im Bereich des klassischen<br />

wie auch des modernen Tanzes teil. E<strong>be</strong>nso erhielt er eine Vielzahl von<br />

Preisen und Auszeichnungen.<br />

Wie a<strong>be</strong>r erinnert sich Amer selbst an seine Kindheit und Jugend? „Meine<br />

Kindheit war durch und durch vom Krieg geprägt. Wir konnten nicht in<br />

den Parkanlagen und auf den Spielplätzen herumtollen, da ständig Heckenschützen<br />

auf Zivilisten schossen und außerdem in kurzen Abständen<br />

immer wieder Granaten auf Sarajevo herabregneten. Eine der wenigen<br />

Gegenden die Sicherheit ausstrahlte, waren die engen verwinkelten Straßen<br />

und Gässchen der Altstadt. E<strong>be</strong>n diese Hauswände sind später auch<br />

zur inhaltlichen Basis meiner Gemälde mutiert. Mauern mögen das Gefühl<br />

vermitteln, ausgesperrt oder eingesperrt zu sein, mir vermittelten sie<br />

in meiner Kindheit das Gefühl von Sicherheit und damit auch ein sonderbares<br />

Gefühl von Wärme.“<br />

MAUERN TRENNEN NICHT, SIE GEBEN SCHUTZ UND VERBINDEN<br />

Nahezu alle seine Gemälde sind von Mauern dominiert, Mauern die<br />

manchmal die Sicht nehmen, auf das was dahinterliegen könnte. Allerdings<br />

nur solange, bis der Betrachter erkennt, dass die Mauer das Motiv<br />

ist und dadurch das Dahinter an Bedeutung verliert. Eine <strong>Art</strong> Metapher<br />

dafür, im hier und jetzt zu le<strong>be</strong>n und nicht immer nur an das momentan<br />

Unerreichbare zu denken. Auch die Comicfiguren, die sich auf den<br />

Gemälden Amers finden, regen dazu an, kurz die Schwere des Alltags<br />

abzulegen und sich auf <strong>be</strong>inahe kindliche Weise ü<strong>be</strong>r die Komposition<br />

72 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

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74 AQ KULTURSOMMER 2019 www.art-quarterly.at<br />

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KULTURSOMMER 2019 AQ 75


ART TOPIC<br />

aus Mauerwerk und Kindheitserinnerung zu freuen. Die Kunstwerke laden<br />

dazu ein, mit dem inneren Kind gemeinsam die Betrachtung vorzunehmen,<br />

sich sozusagen wieder auf das Kind in uns mit all seiner Naivität und<br />

Leichtigkeit für einen Moment <strong>be</strong>dingungslos einzulassen.<br />

WENN DAS LEBEN EIN TANZ IST, BIN ICH EIN MALER<br />

Nach einer kurzen Karriere als Profitänzer verspürte Amer den Drang,<br />

eine <strong>Art</strong> Vermächtnis zu schaffen, eine <strong>Art</strong> von aufar<strong>be</strong>itender Erinnerung,<br />

die dem Vergessen entgegenwirkt, a<strong>be</strong>r auch eine <strong>be</strong>sondere <strong>Art</strong><br />

von Verge<strong>be</strong>n ermöglichen soll. „Auch wenn meine frühen Jahre unter<br />

dem dunklen Himmel des Krieges Bruder gegen Bruder stand, so ha<strong>be</strong><br />

ich doch auch die Inspiration des Neu<strong>be</strong>ginns miterlebt. Heute ist meine<br />

Heimat eine unabhängige Republik und wenn auch keiner den schrecklichen<br />

Krieg vergessen hat, so versuchen wir doch gemeinsam dieses Er<strong>be</strong><br />

zu ü<strong>be</strong>rwinden, denn der Krieg der Vergangenheit darf nicht unsere Zukunft<br />

ü<strong>be</strong>rmächtig mit<strong>be</strong>stimmen.“<br />

Anfänglich <strong>be</strong>schäftige sich Amer mit Druckgrafik und erst in den letzten<br />

Jahren fand er den Weg zu seinem eigenen Stil und zu seiner Technik unzählige<br />

Schichten von Acrylfar<strong>be</strong>n zu dreidimensionalen Mauerwerken<br />

aufzubauen. „Mich faszinierte immer der Gedanke, was diese Mauern<br />

schon alles gesehen ha<strong>be</strong>n und wie die Jahrzehnte, manchmal sogar Jahrhunderte<br />

ihre Spuren hinterlassen ha<strong>be</strong>n. Es sind stumme Zeigen, denen<br />

ich versuche ein Denkmal zu setzen, indem ich sie zu den Stars meiner<br />

Bilder mache. Ich will damit aufzeigen, dass Objekte, die wir im Alltag<br />

kaum wahrnehmen, tatsächlich unglaublich viel zu erzählen ha<strong>be</strong>n.“<br />

Ganz gleich ob sich nun tatsächlich um reale Mauern handelt oder ob sie zu<br />

einem Gutteil der Phantasie des Künstlers entstammen, Tatsache ist, dass<br />

alle diese Bilder eine ganz <strong>be</strong>sondere Stimmung vermitteln. Manche<br />

dieser Mauern <strong>be</strong>stehen aus weit ü<strong>be</strong>r hundert Details, manchmal sind<br />

es Risse, dann Abplatzungen und wieder an einer anderen Stelle Einschusslöcher.<br />

A<strong>be</strong>r vor allem sind es die Graffitis, die die Aufmerksamkeit des Betrachters<br />

auf sich ziehen. Ganz gleich ob banale Kritzeleien, wie etwa<br />

ein Herz und zwei Namen, oder e<strong>be</strong>n meisterlich ausgeführte Comicfiguren,<br />

wo<strong>be</strong>i sich hier das Angebot von Popeye und Brutus, ü<strong>be</strong>r<br />

Lucky Luke, Alice im Wunderland, Garfield, die Simpsons bis hin zu<br />

Legenden wie Donald und Mickey spannt, die Mauern dienen diesen<br />

vielschichtigen Graffitis als solider Untergrund, wodurch sie selbst an<br />

Strahlkraft gewinnen.<br />

„In Wahrheit ist kein Stück Mauerwerk so wie das andere. Jedes<br />

ist am Ende des Tages einzigartig, auch wenn wir das auf den ersten<br />

o<strong>be</strong>rflächlichen Blick nicht erkennen können. A<strong>be</strong>r wenn wir<br />

einen zweiten, schärferen Blick darauf verwenden, so tut sich ein<br />

ganzer Mikrokosmos an unverwechselbarer Einmaligkeit auf. Es ist<br />

ein wenig so wie mit den Menschen, erst <strong>be</strong>i genauerer Betrachtung<br />

erkennen wir, was sie einzigartig macht und somit auch ihre wahre<br />

und tiefe Schönheit.“<br />

Die Kunstwerke von Amer Hadzic ha<strong>be</strong>n etwas gemein, sie regen zur<br />

Interpretation an. Nicht selten ist eine kleine Pointe in ihnen versteckt,<br />

ein Aspekt, der uns schmunzeln lässt, ein Gedanke, der uns<br />

<strong>be</strong>rührt und ermuntert diesen weiterzuspinnen. Man könnte auch<br />

sagen, es ist sehr schwer, sich an diesen Bildern sattzusehen, da sie<br />

ü<strong>be</strong>r eine zeitlose Leichtigkeit verfügen, die uns immer wieder erfasst,<br />

sobald wir sie <strong>be</strong>trachten.<br />

76 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.at<br />

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KULTURSOMMER 2019 AQ 77


78 AQ KULTURSOMMER 2019 www.art-quarterly.at<br />

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KULTURSOMMER 2019 AQ 79


ART TOPIC<br />

EINE KOMPOSITION AUS LEICHTIGKEIT UND UNBESCHWERTHEIT<br />

Charakteristisch für Amers Gemälde ist das Spiel mit der o<strong>be</strong>ren Mauerkante,<br />

also dort, wo das Mauerwerk auf den Himmel trifft. Diese Demarkationslinie<br />

zwischen Irdischem und Ü<strong>be</strong>rirdischen ist stets mit<br />

einem ganz <strong>be</strong>stimmten Detail <strong>be</strong>setzt, einmal sitzt dort ein Vogel,<br />

ein anderes Mal streunt eine Katze vor<strong>be</strong>i und wieder ein anderes Mal<br />

blickt uns eine Giraffe entgegen. E<strong>be</strong>nso <strong>be</strong>deutsam ist die Verwendung<br />

von Verkehrsschildern, die sich immer wieder in den Motiven finden.<br />

Es ist eine <strong>Art</strong> von schelmischem Hinterfragen, wie weit wir uns <strong>be</strong>vormunden<br />

lassen wollen. Also mit einem Beispiel verdeutlicht, wie viel<br />

Stop <strong>be</strong>deutet denn Stop?<br />

Alles in allem laden alle diese Kunstwerke dazu ein, sich auf eine <strong>Art</strong><br />

von Schnitzeljagd zu <strong>be</strong>ge<strong>be</strong>n, an deren Ende die Erkenntnis steht,<br />

dass man immer und immer wieder neue Details entdeckt. Vielleicht<br />

ist dies auch der Grund, warum viele von Amers Kunstwerken ihren<br />

Weg in Kanzleien <strong>be</strong>kannter Anwälte oder in die Besprechungszimmer<br />

großer Unternehmen gefunden ha<strong>be</strong>n. Ganz einfach, weil sie dazu motivieren<br />

ü<strong>be</strong>r sie zu sprechen und somit ü<strong>be</strong>r ein ungemein verbindendes<br />

Moment verfügen.<br />

BILDER DIE ZUM ZWISCHENMENSCHLICHEN<br />

AUSTAUSCH EINLADEN<br />

„Ich denke, dass Wichtigste im Umgang miteinander ist das Gespräch,<br />

denn ohne einen Dialog kann es auch keine Versöhnung ge<strong>be</strong>n.<br />

Ich ha<strong>be</strong> in meinem Le<strong>be</strong>n sehr viel ü<strong>be</strong>r Versöhnung und Aussöhnung<br />

gelernt, da es <strong>be</strong>sonders nach dem Krieg sehr viele verhärtete Fronten<br />

gege<strong>be</strong>n hat. Viele konnten am Ende durch offene und ehrliche Aussprachen<br />

durchbrochen werden, sodass heute Feinde von einst <strong>be</strong>inahe zu<br />

Freunden geworden sind. Meine Bilder erzählen ein Stück weit auch davon,<br />

dass die Zeit sehr viele Wunden zu heilen vermag, denn wenngleich<br />

ich auch ein Kind des Krieges bin, so bin ich zum Glück nie zu einem<br />

Kind des Hasses geworden. Herzlichkeit, Empathie und auch ein Stück<br />

weit Humor können viel mehr <strong>be</strong>wegen als <strong>be</strong>waffnete Konflikte, darum<br />

ist es mir auch so wichtig, dass ich meine Bilder auch als Herzensbotschaften<br />

in die Welt bringe. Lebt und freut Euch am Le<strong>be</strong>n und nehmt<br />

bitte um Himmelswillen nicht alles so verbissen ernst!“<br />

Das Marktpotenzial von Amers Werken<br />

ist noch sehr schwer abschätzbar,<br />

a<strong>be</strong>r eines ist ganz klar, die Kurve geht<br />

steil nach o<strong>be</strong>n. So ha<strong>be</strong>n sich die<br />

Preise für seine Kunstwerke alleine<br />

in den letzten <strong>be</strong>iden Jahren am europäischen<br />

Markt nahezu verdreifacht,<br />

Tendenz steigend. Weitere Ausstellung<br />

in Wien werden hoffentlich auch<br />

in naher Zukunft den Kreis der Kenner<br />

und Liebha<strong>be</strong>r dieser einzigartigen<br />

Kunstwerke massiv vergrößern.<br />

80 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.at<br />

www.art-quarterly.at<br />

KULTURSOMMER 2019 AQ 81


{<br />

ART TOPIC ESTATE<br />

{<br />

Entwickler: STIX UND PARTNER | SALES@STIX-PARTNER.AT<br />

Detailinformationen zu den einzelnen Einheiten finden e<strong>be</strong>nfalls auf der<br />

PersönLiche Beratung: DAVID MÜNZER - DAVID@IMMOREAL-KAERNTEN.AT<br />

Projektwebsite: WWW.WOHNTRAUMAMSEE.AT<br />

WOHNTRAUM AM SEE<br />

PARADIES<br />

MIT SEEBLICK<br />

Direkt am Ufer des malerischen Keutschacher Sees im sonnigen<br />

Kärnten <strong>be</strong>findet sich ein wahrer Wohntraum der<br />

Extraklasse. Auf insgesamt sechs verschiedenen Baukörpern<br />

verteilen sich insgesamt 35 luxuriöse Wohneinheiten.<br />

Beginnend <strong>be</strong>i einer 2-Zimmerwohnung bis hin zu großzügig<br />

geschnittenen Familienwohnungen mit drei Schlafzimmern<br />

ist hier alles möglich.<br />

lassene Landschaft, was die gesamte Wohnanlage zu einer<br />

perfekten Ruheoase macht. Aufgrund der jeweils im Haus<br />

<strong>be</strong>findlichen Tiefgaragen ist auch die Parksituation räumlich<br />

optimal und formschön optimiert.<br />

Was wäre ein Haus am See ohne einen perfekten Seezugang?<br />

Der weit in den See hineinreichende Badesteg lädt<br />

e<strong>be</strong>nso zu unvergesslichen Badefreuden ein, wie auch der<br />

eigene Pool. Sonnige Liegewiesen und aufwändig gestaltete<br />

Gartenflächen bilden eine perfekte und harmonische<br />

Abrundung des architektonischen Gesamtkonzeptes, Umgebung,<br />

Materialien und Geschichte in perfekten Einklang<br />

zu bringen.<br />

EXKLUSIVE<br />

WOHNUNGEN<br />

MIT SEEBLICK<br />

UND EIGENEM<br />

SEEZUGANG<br />

Auf sechs verschiedenen Baukörpern verteilen<br />

sich insgesamt 35 traumhafte Wohnungen“.<br />

Von der „kleinen, a<strong>be</strong>r feinen“ 2-Zimmerwohnung<br />

bis hin zur geräumigen Familienwohnung<br />

mit drei Schlafzimmern können wir<br />

Ihnen hier alles bieten.<br />

DIE TRAUMHAFTE LAGE<br />

Durch architektonisch perfekt integrierte Balkone und Terrassen<br />

steht man permanent mit der un<strong>be</strong>rührten Seelandschaft<br />

in Einklang, eine Wahrnehmung, die durch großzügige<br />

Verglasungen an allen Wohneinheiten noch verstärkt<br />

wird, wodurch sich die edlen Wohnräume durchgehend<br />

sonnengeflutet präsentieren. Innovativste Klimatechnik<br />

und Sonnenschutz, die mittels Smart-Home-Technik gesteuert<br />

werden können, garantieren selbst an heißen Hochsommertagen<br />

ein perfektes Raumklima. Zusätzlich wird<br />

da<strong>be</strong>i auch die Energieeffizienz stetig optimiert.<br />

Die geschmackvollen Holzfassanden der einzelnen Baukörper<br />

integrieren sich perfekt in die weitgehend natur<strong>be</strong>-<br />

Jeder der Wert auf Gediegenheit und Ästhetik legt und<br />

e<strong>be</strong>nso die Nähe zur Natur sucht, wird in diesem Ambiente<br />

die Erfüllung seiner Wohnträume finden. Es kann<br />

durchaus <strong>be</strong>hauptet werden, dass diese von Stix und Partnern<br />

entwickelte Wohnanlage ihren Bewohnern Le<strong>be</strong>nsraum<br />

auch höchstem Niveau bietet.<br />

Obwohl die Anlage erst im März 2024 fertiggestellt wurde,<br />

sind <strong>be</strong>reits jetzt nur mehr wenige Wohnungen verfügbar.<br />

Wenn Sie also schon immer von einem stilvollen<br />

und naturverbundenen Wohnsitz am See geträumt ha<strong>be</strong>n,<br />

dann handeln Sie schnell, denn Wohnraum in derartig<br />

einzigartigen Lagen ist tatsächlich wahrer Luxus.<br />

Fotos: © Stix + Partner Immobilien GmbH<br />

Welch ein schönes „Platzerl“ die Gemeinde<br />

„Keutschach am See“ wohl ist?!<br />

Zahlreiche Grünflächen in unmittelbarer<br />

Umgebung sowie die aufgelockerte Bebauung<br />

verleihen diesem Standort ein<br />

geho<strong>be</strong>nes Ambiente. Die nahe gelegene<br />

Bushaltestelle ermöglicht eine ideale<br />

Anbindung in das Stadtzentrum der Landeshauptstadt<br />

Klagenfurt bzw. ins Zentrum<br />

des Kärntner Hot-Spots, Velden am<br />

schönen Wörthersee.<br />

Die Gemeinde Keutschach ist nicht<br />

nur durch den wunderbaren Pyramidenkogel<br />

<strong>be</strong>kannt, sondern vor allem<br />

durch die hohe Le<strong>be</strong>nsqualität und<br />

die vielen malerischen Seen, die in<br />

unmittelbarer Nähe vorhanden sind.<br />

Rund um Keutschach am See gibt<br />

es zahlreiche attraktive Wanderund<br />

Radrouten unterschiedlichster<br />

Schwierigkeitsstufen.<br />

Für jeden ist hier was da<strong>be</strong>i…. Auch Golfer<br />

kommen hier e<strong>be</strong>nfalls voll auf ihre<br />

Kosten: In Dellach/Maria Wörth <strong>be</strong>findet<br />

sich der älteste Golfclub Kärntens,<br />

der während des Spiels herrliche Ausblicke<br />

auf den Wörthersee offenbart.<br />

84 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 85


ART ESTATE<br />

DER STIX-HOF<br />

EIN NAME, DER FÜR<br />

WOHNERLEBNIS BÜRGT<br />

Mit feinem Gespür für Geschichte wird der Stix-Hof 125 Jahre nach seinem Bau zu neuer<br />

Blüte gebracht. Wo Zukunft mit Vergangenheit, Kunst mit Le<strong>be</strong>n und Stadt mit Natur ein<br />

harmonisches Ganzes bilden,wohnt sich´s doppelt schön.<br />

EIN DOPPELHAUS MIT NAMHAFTER GESCHICHTE.<br />

Der Stix-Hof wurde im Jahr 1897 von Franz<br />

Aufhauser für die <strong>be</strong>deutende österreichische<br />

Industriellen- und Gelehrtenfamilie Miller von<br />

Aichholz erbaut, nach der auch die Aichholzgasse<br />

<strong>be</strong>nannt ist.<br />

125 Jahre später wird der Hof – <strong>be</strong>nannt nach<br />

Marianne Schindler, geborene Stix – von Stix +<br />

Partner renoviert, erweitert und für zeitgemäßes<br />

Wohnen modernisiert. Moderner Entwurf und<br />

traditionelles Handwerk erge<strong>be</strong>n ein kunstvoll<br />

verknüpftes Ensemble.<br />

WER TRÄUMT, SCHAFFT KREATIVE RÄUME<br />

In der Aichholzgasse entsehen 28 modernisierte Stilaltbauwohnungen<br />

sowie ein großzügig ausgebautes Dachgeschoß<br />

samt großzügiger Freiflächen. Hier bieten großzügige<br />

Räume individuellen Freiraum, sorgt natürliches<br />

Tageslicht für Behaglichkeit und neu geschaffene Freifächen<br />

für erweiterten Wohnraum unter freien Himmel.<br />

Die exzellente materielle Ausstattung sorgt für gediegene<br />

Atmosphäre und geho<strong>be</strong>ne Wohnqualität.<br />

Mit dem neu ausgebauten Dachgeschoss auf zwei<br />

E<strong>be</strong>nen wird das repräsentative Raumangebot der<br />

<strong>be</strong>stehenden Etagen ausformuliert und maximiert.<br />

Bildrechte: © Leonhard Hilzensauer, Visualisierungen © Architekten Einwaller<br />

Die ruhige Hofseite hat Großartiges zu bieten: Ein Garten<br />

liegt hier verschwiegen. Grünes Glück mit Salettl. Ja,<br />

auch die Natur kann sehr kunstvoll sein. Ein geschützter<br />

Innenhof fördert auch das soziale Wachstum: Die<br />

BewohnerInnen können sich hier treffen und, wenn sie<br />

möchten, für ein paar Momente ihr Le<strong>be</strong>n teilen.<br />

UND ALS NACHBAR: SCHLOSS SCHÖNBRUNN<br />

Wohnen, wo alle Welt hin möchte? Schönbrunn in der direkten<br />

Nachbarschaft zu ha<strong>be</strong>n, ist etwas Besonderes: das heutige<br />

UNESCO-Welter<strong>be</strong>, die einstige Sommerresidenz der<br />

Habsburger, ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk und<br />

das eleganteste und vielseitigste Erholungsgebiet von Wien.<br />

Die exzellente Verkehrsanbindung macht vieles möglich:<br />

den Wienerwald und den Naschmarkt erreicht man dank<br />

U4 (ab Meidling Hauptstraße) in nur wenigen Minuten.<br />

{<br />

Entwickler: STIX UND PARTNER<br />

Detailinformationen zu den einzelnen Einheiten<br />

finden Sie auch auf der Projektwebsite:<br />

WWW.STIX-PARTNER.AT<br />

{<br />

HISTORISCH HIP UND<br />

BERAUSCHEND<br />

SCHÖN GELEGEN:<br />

Die Aichholzgasse 4–6<br />

<strong>be</strong>findet sich buchstäblich<br />

vor den Toren Schönbrunns.<br />

Von zu Hause aus gelangt<br />

man auf dem kürzesten<br />

Weg durch das Meidlinger<br />

Tor in den kaiserlichen<br />

Schlosspark.<br />

86 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 87


ART TOPIC ART ESTATE<br />

HÖCHSTE QUALITÄT SEIT ÜBER 50 JAHREN<br />

COMPACT ELECTRIC<br />

MASSGESCHNEIDERTE, ENERGIEEFFIZIENTE UND KUNDENORIENTIERTE LÖSUNGEN<br />

KULTUR- UND<br />

TOURISTENKOMPLEX<br />

IRAN MALL IN<br />

TEHERAN.<br />

Bei einer Gesamtfläche von<br />

2.500.000 m 2 ist<br />

compact electric für das<br />

Gebäudemanagementsystem<br />

inklusive Eisbahn, 12 Kinos,<br />

850 Geschäftslokale, etc.<br />

verantwortlich.<br />

HAUPTSITZ VON<br />

RUSSIAN COPPER<br />

COMPANY.<br />

Von dem britischen<br />

Architekt Norman Foster<br />

stilisiert und mit dem<br />

Gebäudemangementsystem<br />

von compact electric<br />

ausgestattet strahlt dieser<br />

Juwel in Russland .<br />

JEDES UNTERNEHMEN IST SPEZIELL UND HAT DAHER SEINE EIGENEN ANFORDERUNGEN AN DIE ELEKTRIK<br />

BEZIEHUNGSWEISE ELEKTRONIK. INDIVIDUELL HERGESTELLTE PRODUKTE SIND DAHER STANDARDLÖSUNGEN<br />

UNBEDINGT VORZUZIEHEN. NUR SO GEHEN SIE SICHER, DASS IHRE FIRMA PERFEKT VON DIESEN PROFITIERT.<br />

GEHT NICHT, GIBT ES FÜR UNSER TEAM AUS FACHKRÄFTEN<br />

NICHT – WIR WISSEN IMMER, WAS ZU TUN IST, UM SIE MIT<br />

PASSENDEN PRODUKTEN ZU VERSORGEN.<br />

Unser Slogan „Focused on Solutions“ wird seit mehr als 50 Jahren gelebt,<br />

daher steht die individuell <strong>be</strong>ste Lösung für unsere Kunden immer an erster<br />

Stelle! Als innovatives Wiener Unternehmen ist compact electric seit jeher<br />

ein verlässlicher Partner für Industrie, Gewer<strong>be</strong> und Handwerk.<br />

Unser Unternehmen <strong>be</strong>reichert seit 1965 den österreichischen Markt und<br />

wird seit 1986 von der Familie Haslauer erfolgreich geführt. Heute werden<br />

die Geschicke unseres in Wien ansässigen Unternehmens von Magistra<br />

Ulrike Haslauer gelenkt.<br />

● elektrische Schaltanlagen, Gebäudeautomation und<br />

industrielle Schalttafelproduktion<br />

VON DER PLANUNG BIS ZUR<br />

INBETRIEBNAHME PERFEKT BETREUT<br />

Jedes Unternehmen hat spezifische Anforderungen und<br />

<strong>be</strong>nötigt daher eine entsprechende Versorgung mit Elektro- und<br />

Elektronikprodukten. Universalprodukte sind daher nicht die<br />

richtige Wahl, wenn etwas Besonderes <strong>be</strong>nötigt wird.<br />

Unsere Entwicklungsabteilung ar<strong>be</strong>itet kontinuierlich an<br />

Innovationen und Produktmodifikationen zur Lösung<br />

messtechnischer Probleme. In enger Zusammenar<strong>be</strong>it mit dem<br />

Kunden konzipiert und fertigt das hauseigene Entwicklungsteam<br />

an unserem Standort in Wien Prototypen, Einzelanfertigungen<br />

sowie Klein- und Mittelserien. Da alle Ar<strong>be</strong>itsprozesse an einem<br />

Ort stattfinden, sind kurze Kommunikationswege und eine<br />

flexible Projektabwicklung gewährleistet.<br />

Auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Unternehmen<br />

reagieren wir mit einem perfekt abgestimmten Angebot, das<br />

sowohl standardisierte als auch speziell gefertigte Produkte<br />

umfasst. Je nach Projekt kombinieren wir unsere technologische<br />

Expertise mit unserem branchenspezifischen Know-how, um<br />

das <strong>be</strong>stmögliche Ziel für den Kunden zu erreichen.<br />

Unser Leistungsspektrum umfasst den Anlagenbau, individuelle<br />

Industrieschaltschränke sowie Forschungs- und Entwicklungsar<strong>be</strong>iten für<br />

maßgeschneiderte elektronische Geräte <strong>be</strong>i compact electric. Der Bereich<br />

Sicherheit umfasst Kennzeichnungslösungen und Produkte, die für mehr<br />

Ar<strong>be</strong>itssicherheit für Mensch und Maschine sorgen.<br />

Wir achten stets darauf, Produkte zu liefern, die nicht nur die höchste<br />

auf dem Markt verfügbare Qualität aufweisen, sondern auch die<br />

umweltfreundlichste Option in den folgenden Geschäftssegmenten bieten:<br />

● Handel (Kennzeichnung, Lockout-Tagout, VA)<br />

● Entwicklung und Produktion von<br />

elektronischen Geräten und Komponenten<br />

Bildrechte: © compact electric<br />

Geschäftsführerin Mag. a Ulrike Haslauer und<br />

Sebastian Schuster (Leitung Entwicklung/Elektronik).<br />

Wir liefern unseren Kunden maßgeschneiderte technische<br />

Komponenten auf höchstem Niveau, die unter anderem in<br />

Energieversorgungsunternehmen, Kleinkraftwerken und<br />

Industrieanlagen zum Einsatz kommen.<br />

Machen Sie sich ganz einfach selbst ein Bild von unserem<br />

Unternehmen und setzen auch Sie für Ihr Bau- oder<br />

Immobilienentwicklungsprojekt auf unsere Kompetenz.<br />

{<br />

Detailinformationen zu den einzelnen Einheiten<br />

finden Sie auch auf der Projektwebsite:<br />

WWW.COMPACTELECTRIC.AT<br />

OFFICE@COMPACTELECTRIC.AT<br />

{<br />

88 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 89


1<br />

ART TOPIC<br />

GLANZ UND<br />

ELEND.<br />

NEUE SACHLICHKEIT<br />

IN DEUTSCHLAND<br />

Nach den physischen und psychischen Zurichtungen und abgründigen<br />

Erfahrungen des Ersten Weltkrieges, in dem mehr als neun<br />

Millionen Menschen den Tod fanden und der ü<strong>be</strong>r zwanzig Millionen<br />

Verwundete hinterließ, verlangte die Kunst nach einer neuen<br />

Darstellung der Wirklichkeit. Resignation, Anklage und un<strong>be</strong>schreibliches<br />

Elend auf der einen, Hoffnung, Sehnsüchte und aufkommende Le<strong>be</strong>nslust der<br />

sogenannten „Goldenen Zwanzigerjahre“ auf der anderen Seite sollten dieses<br />

Epochenphänomen auf eine neue Weise <strong>be</strong>schrei<strong>be</strong>n: unsentimental, nüchtern,<br />

konkret und puristisch; kurz: auf eine sachlich realistische <strong>Art</strong>.<br />

2<br />

GEGENBEWEGUNG ZUM EXPRESSIONISMUS<br />

Damit stand die Neue Sachlichkeit, deren Bezeichnung auf die 1925 in der Städtischen<br />

Kunsthalle Mannheim stattgefundene Ausstellung Neue Sachlichkeit. Deutsche<br />

Malerei seit dem Expressionismus von Gustav Friedrich Hartlaub zurückgeht, im<br />

Gegensatz zu und nicht zuletzt als Reaktion auf einen pathoserfüllten, illusionistischen<br />

Expressionismus, der nicht in der Lage war, die geistige und politische Krisensituation<br />

bzw. deren Wirklichkeit zu protokollieren.<br />

ZEITGEIST AUF LEINWAND, HOLZ UND PAPIER<br />

Max Beckmann, Heinrich Maria Davringhausen, Otto Dix, George Grosz, Karl<br />

Hubbuch, Grethe Jürgens, Lotte Laserstein, Felix Nussbaum, Gerta Over<strong>be</strong>ck,<br />

Christian Schad, Rudolf Schlichter und viele weitere Künstler*innen bannten den<br />

Zeitgeist auf Leinwand und Papier. Sie waren imstande, die soziale Wirklichkeit<br />

auf pluralistische Weise in realistischen Tendenzen zu <strong>be</strong>schrei<strong>be</strong>n. Bildthemen<br />

fanden sie nicht nur in den Folgen des Ersten Weltkrieges, sondern auch in der<br />

florierenden Vergnügungsindustrie, den neuen Le<strong>be</strong>nsentwürfen von selbst<strong>be</strong>stimmten<br />

und selbst<strong>be</strong>wussten Frauen oder dem Eindringen der Technik und des<br />

Fortschritts in die Le<strong>be</strong>nswelt wie in die Natur.<br />

Ein jähes Ende fand diese neue künstlerische Herangehensweise 1933 mit der<br />

Machtü<strong>be</strong>rnahme Adolf Hitlers und der aufkommenden nationalsozialistischen<br />

Kunstpolitik. Politisch verdächtige Kunstler*innen mussten Durchsuchungen<br />

ihrer Wohnungen und Ateliers ü<strong>be</strong>r sich ergehen lassen, Professor*innen wurden<br />

entlassen und Ausschlüsse aus Künstler*innenvereinigungen folgten e<strong>be</strong>nso<br />

wie Ausstellungsverbote. Manche flüchteten ins Ausland, andere zogen sich in<br />

die innere Emigration zurück, wieder andere passten sich an oder wurden zu<br />

Mitläufer*innen des Systems. Einige Mutige fanden Formen des künstlerischen<br />

90 AQ KULTURSOMMER FRÜHJAHR 2019 2019 www.art-quarterly.at<br />

www.art-quarterly.at<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 91


ART TOPIC<br />

3<br />

5<br />

(1) CHRISTIAN SCHAD (1894 - 1982)<br />

Selbstbildnis mit Modell, 1927<br />

Öl auf Holz, 76 x 61,5 cm<br />

Tate: Leihga<strong>be</strong> einer Privatsammlung 1994,<br />

Foto: Benjamin Hasenclever, München<br />

© Christian Schad Stiftung Aschaffenburg<br />

Bildrecht, Wien 2024<br />

(2) OTTO DIX (1891 - 1969)<br />

Sitzende Alte, 1930<br />

Öl auf Hölz, 80 x 60 cm,<br />

Privatsammlung<br />

Foto: Christian Wirth, München<br />

© Bildrecht, Wien 2024<br />

(3) OTTO DIX (1891 - 1969)<br />

Altes Lie<strong>be</strong>spaar, 1923<br />

Öl auf Leinwand, 152 x 100 cm,<br />

Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie<br />

Foto: Staatliche Museen zu Berlin,<br />

Nationalgalerie/André van Linn<br />

© Bildrecht, Wien 2024<br />

(4) FELIX NUSSBAUM (1904 - 1944)<br />

Selbstbildnis mit Maske, 1928<br />

Öl auf Leinwand, 62 x 50,5 cm<br />

Privatsammlung,<br />

Foto: Benjamin Hasenclever, München<br />

(5) GEORGE GROSZ (1893 - 1959)<br />

Grauer Tag, 1921<br />

Öl auf Leinwand, 115 cm x 80 cm<br />

Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie,<br />

1954 erwor<strong>be</strong>n durch das Land Berlin<br />

Foto: Staatliche Museen zu Berlin,<br />

Nationalgalerie/Andres Kilger<br />

© Estate of George Grosz, Princeton,<br />

N.J./Bildrecht, Wien 2024<br />

4<br />

Widerstandes, so etwa Hans Grundig oder Wilhelm Lachnit, was um 1933 <strong>be</strong>reits<br />

mit Haftaufenthalt oder Polizeiaufsicht geahndet wurde und ab 1940, wie<br />

im Falle Grundigs, mit Deportation ins Konzentrationslager.<br />

AUSGEWÄHLTE BEISPIELE IN IMPOSANTER SCHAU<br />

Diese in Österreich bis dato erste umfassende Ausstellung zur deutschen Neuen<br />

Sachlichkeit schließt an die <strong>be</strong>iden im Leopold Museum präsentierten Ausstellungen<br />

Menschheitsdämmerung (2021) und Hagenbund. Von der gemäßigten zur radikalen<br />

Moderne (2022) an, die einen Fokus auf neusachliche und andere Strömungen<br />

in der österreichischen Kunst der Zwischenkriegszeit legten. Nun richtet sich der<br />

Blick auf ausgewählte Beispiele des neusachlichen Kunstschaffens in Deutschland.<br />

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog in deutscher und englischer<br />

Sprache, erhältlich im Leopold Museum Shop.<br />

GLANZ UND ELEND.<br />

NEUE SACHLICHKEIT IN DEUTSCHLAND<br />

Laufzeit:<br />

24. Mai - 29. Septem<strong>be</strong>r 2024<br />

Standort:<br />

Museumsplatz 1<br />

1070 Wien<br />

Informationen:<br />

Tel.: +43 1 525 70-0<br />

E-Mail: office@leopoldmuseum.org<br />

www.leopoldmuseum.org<br />

92 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.at<br />

www.art-quarterly.at<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 93


TIPPS<br />

ART MEDIA<br />

ANATOMIE<br />

EINES FALLS<br />

FACTS<br />

KRIMI/DRAMA<br />

FRANCE 2, 2023<br />

LAUFZEIT: 151 MIN.<br />

REGIE: JUSTINE TRIET<br />

MIT: Sandra Hüller / Swann<br />

Arlaud / Samuel Theis<br />

S<br />

andra, Samuel und ihr elfjähriger seh<strong>be</strong>hinderter<br />

Sohn Daniel le<strong>be</strong>n seit einem<br />

Jahr weit weg von jeglicher Zivilisation in<br />

den Bergen. Eines Tages wird Samuel tot<br />

am Fuße ihres Hauses aufgefunden. Es wird eine Untersuchung<br />

wegen des verdächtigen Todes eingeleitet.<br />

Die Ermittler scheinen den Fall selbst zu einem<br />

schnellen Ende bringen zu wollen. Denn die Beweislast<br />

auf Sandra ist nicht gerade hoch, als die Staatsanwaltschaft<br />

Anklage gegen sie erhebt. Sandra<br />

selbst kämpft weiter mit dem Tod ihres Mannes: Hat<br />

er sich selbst umgebracht oder war es wirklich – wie<br />

von den Ermittlern vermutet – Mord? Es vergeht ein<br />

Jahr, bis die Verhandlung vor Gericht aufgenommen<br />

wird. Auch Daniel wird in den Zeugenstand gerufen.<br />

Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn wird daraufhin<br />

auf eine harte Pro<strong>be</strong> gestellt – vor allem durch<br />

die Staatsanwaltschaft, die damit <strong>be</strong>ginnt, mit ihren<br />

Fragen die <strong>be</strong>iden brutal zu durchleuchten.<br />

FACTS<br />

HORROR/KOMÖDIE<br />

PROFILE PICTURES, 2022<br />

LAUFZEIT: 98 MIN., FSK 16<br />

REGIE: Christian Tafdrup<br />

MIT: Morten Burian / Sidsel /<br />

Siem Koch / Fedja van Huet /<br />

Karina Smulders / Liva Fors<strong>be</strong>rg<br />

TALK TO ME<br />

FACTS<br />

THRILLER/HORROR, 2023<br />

LAUFZEIT: 95 MIN., FSK 16<br />

REGIE: Danny Philippou<br />

MIT: Sophie Wilde / Joe Bird / Otis<br />

Dhanji / Alexandra Jensen / Miranda<br />

Ott / Zoe Terakes / Chris Alosio<br />

M<br />

ias Mutter ist vor einigen Monaten unter<br />

mysteriösen Umständen verstor<strong>be</strong>n und<br />

das junge Mädchen ist immer noch auf<br />

der Suche nach der Ursache ihres Todes.<br />

Als sie dann auf einer Party zu einem etwas außergewöhnlichen Spiel mit<br />

einer Hand aus Gips eingeladen wurde, konnte sie sich der Versuchung<br />

nicht widersetzen, denn dieses Spiel solle es ihr ermöglichen Geister zu<br />

<strong>be</strong>schwören und mit diesen zu kommunizieren. Einer von Mias Freunden<br />

geht während einer Séance voller Adrenalin zu weit und öffnet das<br />

Tor zu einer Welt, aus welcher sich auch Mias Mutter meldet.<br />

deutschen Rentner-Ehepaar, die wollen jedoch weit<br />

mehr als nur einen Tausch der Häuser.<br />

SEHENSWERT<br />

DER FLUCH DES KUCKUCKS<br />

KINDER DES ZORNS<br />

THE DEEP HOUSE<br />

HORROR (2023)<br />

HORROR/PSYCHO (2023)<br />

HORROR/MYSTERY (2021)<br />

LAUFZEIT: 98MIN., FSK 16<br />

LAUFZEIT: 93 MIN., FSK 16<br />

LAUFZEIT: 85 MIN., FSK 18<br />

REGIE: Mar Targarona<br />

REGIE: Kurt Wimmer<br />

REGIE: Alexandre Bustillo<br />

MIT: Belen Cuesta / Jorge Suquet<br />

MIT: Elena Kampouris / Kate<br />

MIT: Camille Rowe / James Jagger<br />

Das junge spanische Paar<br />

Moyer / Callan Mulvey<br />

Ein junges Paar reist nach<br />

plant ihre Ferien einmal anders<br />

Die zwölfjährige Eden, welche<br />

Frankreich, um ein Unterwas-<br />

94 AQ HERBST/WINTER zu verbringen. 2021 Sie tauschen die Häuser mit einem<br />

www.art-quarterly.com<br />

von einem Geist <strong>be</strong>sessen ist, rekrutiert andere Kinserhaus<br />

zu erforschen. Als sie das Innere des Hauses am<br />

www.art-quarterly.com<br />

HERBST/WINTER 2021 AQ 95<br />

dern um sich zu erhe<strong>be</strong>n und die Kontrolle der Kleinstadt<br />

zu ü<strong>be</strong>rnehmen.<br />

Verfasst von: MANUEL KÖHLER<br />

• HEIMKINO VOM FEINSTEN. VON DER BEWÄLTIGUNG DES PLÖTZLICHEN<br />

TODES EINES SCHWIERIGEN EHEMANNES ÜBER EINE NIEDERLÄNDISCHE<br />

STEINIGUNG, GEFÄHRLICHE BAUERNTÖLPEL BIS HIN ZU EINEM DIREKTEN<br />

DRAHT MITTEN INS FEGEFEUER.<br />

SPEAK NO EVIL<br />

D<br />

as Ehepaar Bjørn und Louise<br />

treffen gemeinsam mit<br />

ihrer Tochter Agnes auf ein<br />

niederländisches Paar und<br />

ihren Sohn als die <strong>be</strong>iden Familien<br />

ihren Urlaub in der Toskana genießen.<br />

Nach einem mehr oder weniger<br />

lockerem Dinner blei<strong>be</strong>n die Familien<br />

in Kontakt und nach ein paar Monaten<br />

werden Bjørn und Louise von Patrick<br />

und Karin in die Niederlande eingeladen.<br />

Mit <strong>be</strong>grenzter Motivation setzt<br />

sich die kleine Familie auch schon<br />

in das Auto und fährt los. Schon von<br />

Beginn an gibt es immer kleine Unangehmlichkeiten<br />

zwischen den <strong>be</strong>iden<br />

Familien und ü<strong>be</strong>r die Tage steigern<br />

sich die Vorfälle. Als Bjørn a<strong>be</strong>r dann<br />

das Geheimnis der eigenartigen Familie<br />

entdeckt wird ihm <strong>be</strong>wusst, dass er<br />

sofort mit seiner Familie fliehen muss<br />

- wer zum Schluss unter den Stein<br />

kommt wird auch sie ü<strong>be</strong>rraschen.<br />

Meeresgrund <strong>be</strong>treten und einen dämonischen Geist erwecken,<br />

erfährt ihr Plan eine dramatische Wendung...<br />

#wienlie<strong>be</strong><br />

Festival<br />

24. bis 26. Mai am<br />

Rathausplatz<br />

Besuche das erste #wienlie<strong>be</strong> Festival, von<br />

Wien für Wiener*innen, um deine eigene<br />

Stadt ganz neu kennenzulernen.<br />

Es erwarten dich Wiener Kultur, Kulinarik und<br />

Kunsthandwerk. Lass dich von musikalischen<br />

Highlights unterhalten, genieße traditionelle<br />

Wiener Küche und entdecke handgefertigte<br />

Produkte. Der Eintritt zum Rendezvous mit der<br />

Stadt ist für dich kostenlos.<br />

WIE WILDE TIERE<br />

FACTS<br />

DRAMA/THRILLER<br />

CRONOS, 2022<br />

LAUFZEIT: 137 MIN.<br />

REGIE: Rodrigo Sorogoyen<br />

MIT: Denis Ménochet / Marina<br />

Fois / Luis Zahera<br />

Olga und ihr Mann Antoine sind auf der Suche nach etwas<br />

Ruhe aus Frankreich in ein kleines ländliches Dorf in Galizien<br />

gezogen. Dort le<strong>be</strong>n sie ihren Traum vom eigenen<br />

Bauernhof. A<strong>be</strong>r nicht alle in dem verschlafenen Ort freuen<br />

sich ü<strong>be</strong>r die neuen Nachbarn. Verbittert von Jahrzehnten voller harter<br />

Ar<strong>be</strong>it ohne wirkliche ökonomische Perspektive ha<strong>be</strong>n sie keinen Platz<br />

mehr in Kopf und Herz für die <strong>be</strong>iden Neuankömmlinge, denen fortan<br />

nur mit Anfeindungen und Missgunst <strong>be</strong>gegnet wird. Ein Streit um den<br />

Verkauf von Land für den Bau von Windkraftanlagen<br />

eskaliert schließlich in Gewalt.<br />

Letztlich liegt es an Olga, den Konflikt gewaltlos<br />

zu <strong>be</strong>wältigen.<br />

Bezahlte Anzeige<br />

wienlie<strong>be</strong>.wien.gv.at


ART MEDIA<br />

DIE TYPOGRAFISCHE<br />

KOMPOSITION<br />

MARTIN MOSCH,<br />

VERLAG HERMANN SCHMIDT<br />

ISBN: 978-3-87439-873-2<br />

Typografie und Layout setzen<br />

auf <strong>be</strong>währte handwerkliche<br />

und ästhetische Grundlagen,<br />

die Ihnen im Gestaltungsprozess<br />

Orientierung und Halt<br />

ge<strong>be</strong>n – sowie Effizienz und<br />

Effektivität in Ihre Kreativar<strong>be</strong>it<br />

bringen. Das System »Typografie und Layout« bildet die<br />

Basis für Ihre Gestaltung. Martin Mosch führt Sie vom<br />

kleinsten Element, dem Buchsta<strong>be</strong>n, ü<strong>be</strong>r Wort und Zeile,<br />

Kolumne und Format zum großen Ganzen, den Kompositionsprinzipien<br />

und dem Layout.<br />

In diesem Praxisworkshop erkennen Sie, wie Detail-Entscheidungen<br />

die Wirkung der Gesamtkomposition <strong>be</strong>einflussen,<br />

welche visuellen Strategien wie wirken, was es im<br />

Gestaltungsprozess zu <strong>be</strong>achten gilt – und wie Sie Ihren<br />

Kreativalltag einfacher und erfolgreicher gestalten können.<br />

Ausgehend von Sehgewohnheiten und Leseverhalten<br />

stellt dieses Buch Ihnen das Handwerkszeug für den<br />

gekonnten Umgang mit Schrift und Bild zur Verfügung –<br />

ein Fundament, auf das Sie vertrauen und Ihre Spitzenleistungen<br />

der visuellen Kommunikation aufbauen können.<br />

ARS DIABOLI -<br />

TEUFLISCHE FORMEN<br />

ANNA ISABELL WÖRSDÖRFER/<br />

DIETMAR RIEGER, BRILL<br />

ISBN: 978-3-7705-6801-7<br />

Die phänomenologische Diversität<br />

diabolischer Protagonisten<br />

und die diskursive Fülle ihrer Gestaltungsmöglichkeiten<br />

in der<br />

Literatur und anderen Künsten<br />

machen deutlich, dass Teufel und Form aufs Engste miteinander<br />

verwo<strong>be</strong>n und mithin aufeinander <strong>be</strong>zogen<br />

sind. Die mehrheitlich romanistischen Beiträge des Sammelbandes<br />

analysieren exemplarische figürliche Manifestationen<br />

des Teuflischen und deren teuflische Gattungsausprägungen<br />

erstmals auf systematische Weise.<br />

LESENSWERT<br />

VON TEUFLISCHER TYPOGRAPHIE, ÜBER PHILOSOPHISCHE JUDEN BIS<br />

PRISMA<br />

DAGMAR VARADY, EDITION LAMMERHUBER<br />

ISBN: 978-3-903102-72-2<br />

HIN ZUM PERFEKTEN „KUNST.WERK.BUCH“.<br />

EDITOR`S CHOICE<br />

„Kunst.Werk.Buch“ <strong>be</strong>zeichnet eine <strong>Art</strong> Weltinnenraum<br />

und meint, dass es auch im Innern ein<br />

Universum gibt – e<strong>be</strong>n des Wissens im Buch.<br />

Jeder Vogel und/oder Gedanke, der fliegt, <strong>be</strong>wegt<br />

sich gleichermaßen durch einen Weltaußenraum<br />

wie auch durch einen Weltinnenraum,<br />

dem Universum Buch.<br />

Der Bilderfluss der Künstlerin Dagmar Varady<br />

zeigt Bibliotheken und Ar<strong>be</strong>itsplätze von „Forschern<br />

im weitesten Sinne“. Eine Auswahl von<br />

23 Fotografien im Leporello – Format vermittelt<br />

den Denkhorizont des Wissensraums hinter<br />

der visuellen Recherche zum jeweiligen Genius<br />

Loci. „Mich interessiert der Blick hinter die Kulissen,<br />

den Ort, an dem das Werk entsteht“,<br />

so Varady. Inhaltlich durchaus divergierendes<br />

Material, Essays und Glossare zum Thema der<br />

Reflexion individueller Ar<strong>be</strong>itsweisen der Wissensproduktion<br />

schließt sich in einer Begleitpublikation<br />

zu einem gemeinsamen Text. Die<br />

Vielzahl der gedanklichen Verbindungen – zwischen<br />

Architektur, Wissenschaft, Kunst, Forschung,<br />

Handelsgeschichte, Gartengeschichte,<br />

Kunstbuchsammlung und Kulturmanagement –<br />

macht das Denken nach außen und nach innen<br />

durchlässig. Als Werk der Kunst und als Werk<br />

der Wissenschaft findet es seinen Ort im Buch.<br />

Betrachtet man es als ein künstlerisches Werk,<br />

ist es möglich, sich diesem Buch wie einer Ausstellung<br />

zu nähern.<br />

LEXIKON DER BEDEUTENDSTEN<br />

JUDEN IN POLEN-LITAUEN 1500–1650<br />

GEORG ZIAJA, BRILL<br />

ISBN: 978-3-506-79459-8<br />

Dieses Lexikon umfasst 80 Biogramme<br />

der <strong>be</strong>rühmtesten Juden<br />

des 16. und 17. Jahrhunderts in Polen-Litauen.<br />

Es ist die erste derartige<br />

Publikation in deutscher Sprache.<br />

Es werden die <strong>be</strong>deutendsten<br />

Rabbiner, Gelehrten und Rektoren<br />

der Jeschiwas vorgestellt, die wichtigsten<br />

Buchdrucker und Verleger<br />

sowie die einflussreichsten Bankiers,<br />

Kauf- und Geschäftsleute. Auch die angesehensten<br />

jüdischen Ärzte sind <strong>be</strong>rücksichtigt. Jedes Biogramm bietet<br />

weiterführende bibliografische Anga<strong>be</strong>n zu polnischen,<br />

deutschen und englischsprachigen Publikationen. Damit<br />

liegt ein kompaktes Handbuch zu einem Personenkreis vor,<br />

der von großer Bedeutung für die Sozial- und Kulturgeschichte<br />

Mittel- und Osteuropas in der frühen Neuzeit ist.<br />

WAS IST DIGITALE PHILOSOPHIE?<br />

SYBILLE KRÄMER/JÖRG NOLLER, BRILL<br />

ISBN: 978-3-95743-297-1<br />

Die philosophischen Dimensionen<br />

der Digitalisierung werden in diesem<br />

Band multiperspektivisch untersucht.<br />

Zu den Themen gehören<br />

Digitalisierung und Kritik, Ethik und<br />

Privatheit sowie Realität und Virtualität.<br />

Auch die grundsätzliche Frage<br />

nach den Möglichkeiten einer<br />

digitalen Philosophie wird aufgeworfen.<br />

Die neuen Technologien von Internet, Künstlicher<br />

Intelligenz und virtueller Realität werden in den philosophischen<br />

Blick genommen - nicht um sie schematisch zu<br />

kategorisieren, zu fixieren oder zu reduzieren, sondern um<br />

diese in ihrer phänomenologischen Reichhaltigkeit zu erfassen<br />

und kritisch zu reflektieren.<br />

participes artem crea liquido<br />

Sie ha<strong>be</strong>n einzigartige<br />

Kunstwerke in Ihrem Besitz ...<br />

Mit unserem erprobten Erfolgsmodell<br />

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96 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

Das Buch ist in hochwertiger Verar<strong>be</strong>itung von<br />

Hand gebunden und erscheint in einer einmaligen<br />

Auflage von 345 nummerierten, von der<br />

Künstlerin signierten Exemplaren.<br />

www.art-quarterly.com<br />

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ART TOPIC<br />

Skulptur „Wendehals“,<br />

Edelstahl, 50x50x180 cm, 300 kg<br />

Wandbild „Der Gekreuzigte in Flammen,<br />

Wandbildart Kupfer, 60x100cm<br />

„DER MÖNCH“<br />

DER KÜNSTLER<br />

VON DER ALM<br />

Heimo Luxbacher, „Der Mönch“ (58), lebt und ar<strong>be</strong>itet in der Abgeschiedenheit<br />

auf der Packalm an der Grenze zwischen der Steiermark und Kärnten, auf 1.250<br />

Metern Seehöhe, wo er sich die Kraft und Inspiration für sein künstlerisches<br />

Schaffen holt. Viele seiner Werke entstehen auch in Wolfs<strong>be</strong>rg im Lavanttal, in<br />

seinem Turm-Atelier in der ehemaligen Turmwächterwohnung im Kirchturm<br />

der Stadtpfarrkirche 55 Meter ü<strong>be</strong>r den Dächern von Wolfs<strong>be</strong>rg, wo er <strong>be</strong>vor es<br />

an die Ar<strong>be</strong>it geht, 143 Stufen erklimmen muss.<br />

A<br />

uch in der nach ihm <strong>be</strong>nannten Kunsthalle-Luxbacher<br />

werden immer wieder in<br />

Zusammenar<strong>be</strong>it mit dem Museum im Lavanthaus,<br />

Werke ausgestellt und gezeigt.<br />

Seit 38 Jahren ist der vielseitige Künstler aus dem<br />

Lavanttal künstlerisch aktiv. Luxbachers umfangreiches<br />

Werk umfasst Malerei, Zeichnungen, Fotografie,<br />

Skulptur und Installationen, die seine spezifische Ar<strong>be</strong>itsweise<br />

und unverwechselbare Ausdruckssprache<br />

widerspiegeln. Immer wieder entwickelte er Techniken,<br />

um neue Kunstwerke zu schaffen.<br />

Nach einer kunsthandwerklichen Ausbildung in seiner<br />

Jugend, nahm er an einem Studium für Malerei<br />

und Zeichnen teil, ar<strong>be</strong>itete mit zahlreichen namhaften<br />

Künstlern zusammen und stellte seine Kunstwerke<br />

<strong>be</strong>i vielen Einzel- und Gruppenausstellungen im<br />

In- und Ausland aus. So waren Werke des Lavanttaler<br />

Künstlers unter anderen in der Kunsthalle-Museum<br />

Szombathely in Ungarn, dem Österreichischen Kulturforum<br />

in Budapest, auf der Skulpturen-Biennale in<br />

Graz, der ART Innsbruck, im Schloss Hohenkammer<br />

in Deutschland und 2006 auf der Biennale Austria zu<br />

sehen.Auch bis Asien schafften es die Werke von Luxbacher.<br />

Im Rahmen einer Keramik-Ausstellung<br />

in Hongkong wurden 70 Objekte<br />

des “Mönchs” von Bad St. Leonhard<br />

bis nach China gebracht. Weiters war er<br />

als <strong>Art</strong>ist in Residence im Jahr 2019 in<br />

der Altstadtgalerie Gmünd.<br />

Mittlerweile hängen seine Werke in<br />

zahlreichen privaten und öffentlichen<br />

Kunstsammlungen.<br />

Entwurfsskizze „Schwe<strong>be</strong>nde Seelen“<br />

in der Gruft von Wolfs<strong>be</strong>rg.<br />

Der Künstler <strong>be</strong>i der Ar<strong>be</strong>it in seinem Atelier im Kirchturm der Wolfs<strong>be</strong>rger Markuskirche.<br />

Eine <strong>be</strong>sondere Aktion setzte Luxbacher<br />

2012 um. Er durfte damals auf dem<br />

Turm des Pyramidenkogel, als letzter<br />

Besucher und Künstler, wenige Stunden<br />

vor der Sprengung eine Malaktion umsetzen.<br />

Entstanden sind da<strong>be</strong>i 18 Werke<br />

auf ca. 200 x 100 cm großen Leinwänden<br />

Fotos: Heimo Luxbacher<br />

98 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

HERBST/WINTER 2021 AQ 99


ART TOPIC<br />

ART TOPIC<br />

und kleinere Skizzen, die die Geschichte des Turms<br />

dokumentieren und auch im Buch ,,Der Pyramidenkogel<br />

und seine Türme“, <strong>be</strong>schrie<strong>be</strong>n werden.<br />

Ein <strong>be</strong>sonderes Anliegen des Künstler ist es, Jugendliche<br />

für Kunst und Kreativität zu <strong>be</strong>geistern, a<strong>be</strong>r<br />

auch die Generationen ü<strong>be</strong>r die Kunst zusammenzuführen.<br />

Zu diesem Zweck wurde in der Fach<strong>be</strong>rufsschule<br />

Wolfs<strong>be</strong>rg eine eigene Kunsthalle für den<br />

Kunstschaffenden mit Atelier eingerichtet.<br />

Dem Künstler wurden auch zahlreiche Auszeichnungen<br />

zuteil. So wurde Luxbacher zum Beispiel für sein<br />

Projekt „Le<strong>be</strong>nskunst Altern“ vom Bundesministerium<br />

für Soziales ausgezeichnet und 2022 wurde ihm<br />

das Ehrenzeichen des Landes Kärnten verliehen. Eine<br />

<strong>be</strong>sondere Auszeichnung gab es für den 58-jährigen<br />

Künstler im März 2024. Luxbacher wurde in Wien mit<br />

dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die<br />

Republik Österreich ausgezeichnet.<br />

Trotz all seiner Auszeichnungen, Ausstellungen und<br />

Projekte, wird „Der Mönch“ a<strong>be</strong>r nicht leise. So ist<br />

heuer noch einiges geplant, wie eine künstlerische Begleitung<br />

mit der Skulptur „FLÜGELSCHLAG“ für die<br />

Jahresausstellung ab Juni im Museum im Lavanthaus,<br />

die Vernissage im Kirchturm-Atelier am 7. Juni und<br />

eine große Einzelausstellung am 29. August in Varpalota<br />

(Ungarn) und 2025/26 steht eine große Schau<br />

in Kooperation mit dem Metropolitan Museum of <strong>Art</strong><br />

und dem österreichischen Kulturforum in New York<br />

auf dem langen Programm.<br />

Von 2025 bis 2028 ist weiters eine Aktion in ganz Österreich<br />

mit dem Thema „VEGAN- NO VEGAN“ geplant<br />

und wird künstlerisch zerlegt, aufgear<strong>be</strong>itet<br />

und in einer Ausstellung gezeigt.<br />

Das Goldene Ehrenzeichen der Republik für Lavanttaler<br />

Künstler Heimo Luxbacher<br />

Am Donnerstag, 14. März, wurde dem Lavanttaler<br />

Künstler Heimo „Der Mönch“ Luxbacher, im Künstlerhaus<br />

in Wien das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste<br />

um die Republik Österreich verliehen.<br />

Zu dem Ereignis reiste eine große Schar von Freunden,<br />

Bekannten und Weg<strong>be</strong>gleitern von Luxbacher<br />

nach Wien, um persönlich <strong>be</strong>i der Ü<strong>be</strong>rreichung des<br />

Ehrenzeichens da<strong>be</strong>i zu sein. Nach einer musikalischen<br />

Einleitung durch Gil<strong>be</strong>rt Sabitzer <strong>be</strong>grüßte Ministerialrätin<br />

Doris Wolfslehner vom Bundesministerium<br />

für Kunst und Kultur die Gäste.<br />

Laudationen auf den Kärntner Künstler wurden von<br />

Fachschuldirektor Nor<strong>be</strong>rt Aichholzer, dem Wolfs<strong>be</strong>rger<br />

Stadtpfarrer Christoph Kranicki und Landesrat<br />

Daniel Fellner gehalten. Aichholzer lobte da<strong>be</strong>i<br />

das Engagement Luxbachers die Generationen zu verbinden:<br />

„Was Heimo Luxbacher so einzigartig macht<br />

ist, dass er immer wieder auch die jungen Menschen<br />

mit seinen Workshops für Kreativität <strong>be</strong>geistert.“<br />

Stadtpfarrer Kranicki ließ in seiner Laudation durchblicken,<br />

dass er auch künftig gerne mit dem Künstler<br />

zusammenar<strong>be</strong>iten möchte. „Ü<strong>be</strong>rall liest man,<br />

dass du dich zu jung für eine Auszeichnung deines<br />

Le<strong>be</strong>nswerks fühlst. Das zeigt mir und lässt mich hoffen,<br />

dass es noch viele weitere schöne Projekte von<br />

und mit dir ge<strong>be</strong>n wird“, so Kranicki. Und Landesrat<br />

Daniel Fellner fügte hinzu: „Die Auszeichnung ist<br />

in erster Linie das größtmögliche Zeichen der Wertschätzung<br />

eines Künstlers, a<strong>be</strong>r natürlich auch eine<br />

große Ehre für unser Land. Wir freuen uns, dich in<br />

unserer Mitte zu ha<strong>be</strong>n und möchten dir noch einmal<br />

in vollster Anerkennung und Hochachtung deines<br />

Schaffens für dein Engagement in den unzähligen Bereichen<br />

unserer Kultur und Kunstszene danken.<br />

Nach der Ü<strong>be</strong>rreichung des Ehrenzeichens zeigte sich der<br />

Künstler sichtlich gerührt, dass so viele Menschen, es waren<br />

an die 90 Gäste gekommen waren, um der Zeremonie<br />

<strong>be</strong>izuwohnen. Er meinte: „Ich bin froh, euch heute an<br />

meiner Seite zu ha<strong>be</strong>n. Menschen, die zum Teil seit ü<strong>be</strong>r<br />

38 Jahren als Begleiter an meiner Seite sind, in Höhen wie<br />

auch Tiefen. Durch euch konnte ich es schaffen, so viele<br />

meiner Ziele umzusetzen, dafür ein großes Dankeschön.“<br />

heimoluxbacher.at<br />

Der Künstler Heimo Luxbacher mit Maria Wirth.<br />

Installation „Kreuzweg“<br />

Metallskulptur „Schattenmensch“,<br />

Rost-Edelstahl, 150x250x230 cm, 1.500 kg<br />

Heimo „der Mönch“ Luxbacher mit der Urkunde und dem Ehrenzeichen in Gold der Republik Österreich.<br />

100 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 101


KULTURTIPP / WIEN<br />

WHO CARES?<br />

Jüdische Antworten auf Leid und Not<br />

3<br />

5<br />

Das Jüdische Museum Wien, ein Museum der Wien Holding, zeigt ab 31. Jänner 2024 die Ausstellung Who Cares?<br />

Jüdische Antworten auf Leid und Not. Die Ausstellung <strong>be</strong>leuchtet dieuniversellen Herausforderungen, denen die<br />

Menschheit angesichts von Gewalt, Krankheit, Armut, Depression oder Katastrophen gegenü<strong>be</strong>rsteht. Leid und Not<br />

können jede:n treffen, auf Hilfe ist jeder Mensch irgendwann angewiesen. Die Ausstellung zeigt künstlerische<br />

Auseinandersetzungen mit dem Thema, historische Objekte und stellt Personen und Institutionen vor, die trotz ihrer<br />

<strong>be</strong>deutenden Beiträge zum Allgemeinwohl weitgehend in Vergessenheit geraten sind.<br />

4<br />

W<br />

urzeln des sozialen Engagements<br />

im Judentum<br />

Das Bedürfnis zu helfen ist<br />

tief im Judentum verwurzelt<br />

und findet sich in den jüdischen Geboten<br />

der „Zedaka“ (Wohltätigkeit) und des „Tikun<br />

Olam“ (Reparatur der Welt). Das Judentum<br />

<strong>be</strong>tont den hohen Wert des menschlichen<br />

Le<strong>be</strong>ns und richtet sich nicht nur auf<br />

spirituelle Aspekte, sondern auch auf das<br />

Diesseits aus. Das Gebot der Zedaka, das<br />

Ge<strong>be</strong>n an Bedürftige, zielt darauf ab, ein<br />

würdiges und gerechtes Le<strong>be</strong>n zu schaffen<br />

und verpflichtet alle gleichermaßen. Der<br />

Begriff Tikun Olam <strong>be</strong>deutet die Ver<strong>be</strong>sserung<br />

oder Reparatur der Welt und hat sich<br />

von ursprünglich rechtlichen Bestimmungen<br />

für das Gemeinwohl zu einer breiteren<br />

sozialen sowie ökologischen Aktivität entwickelt.<br />

Es steht für jegliche Form sozialen<br />

Engagements zur Ver<strong>be</strong>sserung der Welt,<br />

einschließlich Umweltschutz und nachhaltigem<br />

Verhalten.<br />

2<br />

1<br />

Wien als Zentrum medizinischer Fürsorge<br />

seit dem 19. Jahrhundert<br />

Ausgehend von den jüdischen Geboten unternimmt<br />

die Ausstellung einen Rundgang<br />

durch<br />

Wien als Zentrum medizinischer Forschung<br />

und Ort psychologischer sowie sozialer Fürsorge<br />

vom 19. Jahrhundert bis heute. Da<strong>be</strong>i<br />

werden <strong>be</strong>deutende Leistungen von jüdischen<br />

Ärzt:innen e<strong>be</strong>nso reflektiert wie die oft<br />

vernachlässigte Geschichte von Frauen als<br />

Mütter, Hebammen, Krankenschwestern<br />

und sozialen Fürsorgerinnen. Die Schau<br />

würdigt historische Persönlichkeiten aus<br />

der Wiener Stadtgeschichte wie Sigmund<br />

Freud, Julius Tandler, Margarete Hilferding<br />

oder Henriette Weiss, die <strong>be</strong>deutende Care-<br />

Institutionen <strong>be</strong>gründeten oder leiteten.<br />

Die Bedeutung von „Care“ im Nationalsozialismus<br />

Während der Zeit des Nationalsozialismus<br />

stellte Care-Ar<strong>be</strong>it für die jüdische Bevölkerung<br />

eine enorme Herausforderung dar.<br />

Das NS-Regime zerstörte lange gewachsene<br />

Strukturen und schränkte die Ar<strong>be</strong>it jüdischer<br />

Ärzt:innen drastisch ein. Die jüdische<br />

Bevölkerung war nicht nur medizinisch,<br />

sondern auch psychologisch und sozial<br />

Bildrechte: ©Jüdisches Museum Wien<br />

stark unterversorgt. Trotz le<strong>be</strong>nsgefährlicher Bedingungen<br />

<strong>be</strong>mühten sich jüdische Fürsorgeeinrichtungen<br />

inmitten dieser Extremsituation für<br />

die Gemeinschaft zu sorgen. Nach dem Krieg<br />

ü<strong>be</strong>rnahmen internationale jüdische Hilfsorganisationen<br />

die Versorgung der Ü<strong>be</strong>rle<strong>be</strong>nden. Interkonfessionelle<br />

wie supranationale Aspekte werden<br />

als Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg <strong>be</strong>tont.<br />

Globale Herausforderungen für Care<br />

Angesichts der Dringlichkeit globaler Herausforderungen<br />

wie Krieg, Terror und Klimakatastrophe<br />

<strong>be</strong>tont die Ausstellung die Notwendigkeit, das<br />

Trennende zu ü<strong>be</strong>rwinden und das Einende als das<br />

Prinzip in der Bekämpfung des globalen Elends<br />

zu erkennen. Denn auch heute sind menschliche<br />

Empathie und Solidarität unent<strong>be</strong>hrlich für ein<br />

friedliches Zusammenle<strong>be</strong>n. Während die medizinische<br />

Wissenschaft allgemein als Grundlage für<br />

Heilung angesehen wird, sind andere Bereiche des<br />

Caring bis in die Gegenwart aus der öffentlichen<br />

Wahrnehmung ausgeblendet – da<strong>be</strong>i sind es gerade<br />

sie, die die Welt im Innersten zusammenhalten.<br />

(1) SASHA OKUN, Armageddon, 2023-2017<br />

(2) Tora-Mantel aus dem Rothschild-Spital, Wien, 1894/95<br />

(3) Morgenvisite im Spital des k.k. Barackenlagers für Flüchtlinge in Gmünd, 1914/15<br />

(4) Festschrift des Bundes für Geburtenregelung, 1929<br />

(5) GEORG EHRLICH, Der Blinde und der Lahme<br />

FACTS<br />

JÜDISCHES MUSEUM WIEN<br />

Ausstellung<br />

Who Cares?<br />

Jüdische Antworten auf Leid und Not.<br />

LAUFZEIT:<br />

31. Jänner bis 1. Septem<strong>be</strong>r 2024<br />

AUSSTELLUNGSSTANDORT:<br />

Museum Judenplatz,<br />

Judenplatz 8,<br />

1010 Wien<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel. +43 1 535 04 31<br />

Mail: info@jmw.at<br />

twitter.com/jewishmuseumVIE<br />

facebook.com/JuedischesMuseumWien<br />

instagram.com/jewishmuseumvienna<br />

www.jmw.at<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Museum Dorotheergasse:<br />

So – Fr: 10.00 – 18.00<br />

Samstags geschlossen<br />

Museum Judenplatz:<br />

So – Do: 10.00 – 18.00<br />

Fr: 10.00 – 14.00<br />

Samstags geschlossen<br />

102 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.at<br />

www.art-quarterly.at<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 103


KULTURTIPP / WIEN<br />

DAS UNHEIMLICHE<br />

SIGMUND FREUD UND DIE KUNST<br />

terpuppe: Bekrönt und in sakraler Bildtradition<br />

vor goldenem Grund blickt die weibliche Gestalt<br />

herausfordernd aus dem Bild. Mit wirrem Haar<br />

und verschmierter Schminke wirkt sie clownesk<br />

und desaströs. Tiefe Einblicke gewährt ihr aufgebrochener<br />

O<strong>be</strong>rkörper, während der Schoß<br />

mit einem schwarzen Tuch <strong>be</strong>deckt ist – eine unheimliche<br />

Leerstelle.<br />

Die Puppe wird in Literatur und Psychoanalyse<br />

als Projektionsfläche menschlicher Gefühle<br />

häufig mit der Empfindung des Grauens in Verbindung<br />

gebracht. Markus Schinwalds Misfits,<br />

Marionetten in Kindergröße, verkörpern mit<br />

grimmigen Gesichtszügen und an Fäden zappelnd<br />

die Außenseiter unserer Gesellschaft, die<br />

<strong>be</strong>i ihrer Betrachtung Un<strong>be</strong>hagen erzeugen.<br />

In seinen Betrachtungen zum Unheimlichen<br />

nahm Freud eine Bedeutungsanalyse des Begriffs<br />

vor, die zum Ergebnis führte, das Unheimliche<br />

ließe sich sowohl auf Vertrautes<br />

(Heimisches/Heimeliges) wie auf Verdrängtes<br />

(Heimliches) zurückführen. Vor allem der<br />

„verhüllte Charakter“ dieser Empfindung löse<br />

Grauen in uns aus.<br />

Von 26. April bis 4. Novem<strong>be</strong>r widmet sich eine Kunstausstellung im Sigmund Freud Museum dem „Unheimlichen“.<br />

Direktorin Monika Pessler und Nicole Fritz, Direktorin der Kunsthalle Tübingen, kuratierten die Schau in der<br />

Berggasse 19, die sich dem künstlerischen Ausdruck dieser von Freud untersuchten Empfindung annähert.<br />

In seiner 1919 erschienenen Abhandlung<br />

„Das Unheimliche“ <strong>be</strong>zog Sigmund<br />

Freud sich auf Darstellungen<br />

in Literatur, Dichtung und Kunst.<br />

Das Sigmund Freud Museum wendet sich<br />

in seiner Auseinandersetzung mit dem<br />

Thema der Gegenwartskunst zu und zeigt<br />

eine breite Auswahl an Künstler:innen in<br />

medialer Vielfalt. Werke von Louise Bourgeois,<br />

Heidi Bucher, Gregory Crewdson,<br />

Birgit Jürgenssen, Helmut Newton,<br />

Hans Op de Beeck, Stephanie Pflaum<br />

(im Schauraum Berggasse 19), Markus<br />

Schinwald, Esther Shalev-Gerz, Cindy<br />

Sherman, Jeff Wall, Kay Walkowiak und<br />

Francesca Woodman <strong>be</strong>legen in Freuds<br />

früheren Wohnräumen die aktuelle und<br />

wechselseitige Einwirkung von Psychoanalyse<br />

und Kunst.<br />

Die gezeigten Positionen <strong>be</strong>gegnen<br />

dem Unheimlichen in metaphorischen<br />

Kompositionen von deformierten oder<br />

entblößten Körpern e<strong>be</strong>nso wie in hintergründigen<br />

Inszenierungen, die das<br />

Grauenerregende oft erst nach und nach<br />

erkennen lassen. Da<strong>be</strong>i treten die Werke<br />

in offenen Dialog mit dem Ursprungsort<br />

GREGORY CREWDSON, Ohne Titel, 1998 - 2002 © Gregory Crewdson<br />

Fasziniert vom Verhüllten und Verborgenen<br />

zeigt sich der in New York geborene Künstler<br />

Gregory Crewdson. Minutiös durchkomponiert<br />

und detailreich inszeniert sein Fototableau aus<br />

der Serie Twilight eine amerikanische Durchschnittsfamilie<br />

<strong>be</strong>im A<strong>be</strong>ndessen. Sohn und<br />

Vater sitzen einander angespannt gegenü<strong>be</strong>r,<br />

während die Tochter teilnahmslos vor sich hinblickt.<br />

Die Mutter scheint das Zimmer gerade<br />

<strong>be</strong>treten zu ha<strong>be</strong>n, nackt, derangiert und (noch)<br />

un<strong>be</strong>merkt. Diese verstörende Darstellung hintergründiger<br />

Familienkonflikte würde Freud<br />

„heimisch“ nennen: Ihre unheimliche Wirkung<br />

entsteht, obwohl – oder gerade weil – sie den<br />

Betrachtenden nicht gänzlich fremd ist und Erinnerungen<br />

an persönliche Erfahrungen weckt.<br />

Die Werke in der Ausstellung werden in den<br />

Kontext von Freuds Einsichten gestellt; sie nehmen<br />

das Unheimliche entweder direkt in den<br />

Fokus oder evozieren das Gefühl durch nahezu<br />

unscheinbare Irritationen, deren Wirkung erst<br />

<strong>be</strong>i näherer Betrachtung spürbar wird.<br />

„Das Unheimliche. Sigmund Freud und die<br />

Kunst“ ist Teil der Kooperation zwischen dem<br />

Sigmund Freud Museum und der Kunsthalle<br />

Tübingen, in deren Rahmen die Ausstellung<br />

„Innenwelten. Sigmund Freud und die Kunst“<br />

in Tübingen zu sehen war. Der gemeinsame Katalog<br />

ist im Sigmund Freud Museum erhältlich.<br />

CINDY SHERMAN, Untitled #302, 1994 © Cindy Sherman. Courtesy the artist and Hauser & Wirth<br />

FACTS<br />

SIGMUND FREUD MUSEUM<br />

Ausstellung<br />

Das Unheimliche.<br />

Sigmund Freud und die Kunst<br />

LAUFZEIT:<br />

26. April bis 4. Novem<strong>be</strong>r 2024<br />

AUSSTELLUNGSSTANDORT:<br />

Sigmund Freud Museum<br />

Berggasse 19<br />

1090 Wien<br />

der Psychoanalyse: Einerseits knüpfen sie<br />

an historische Ereignisse an, die diesen<br />

Kulturstandort bis heute kennzeichnen.<br />

Andererseits verhandeln sie Themen, die<br />

Freud hier in Theorie und Praxis erforscht<br />

hat: Doppelgängertum, Fetischismus,<br />

Traum, Traumata und die Wiederkehr<br />

des Verdrängten bis hin zur kritischen<br />

Aufar<strong>be</strong>itung tradierter Geschlechterkategorien.<br />

Der Widerstand gegen diese<br />

zieht sich durch das Werk der amerikanischen<br />

Künstlerin Cindy Sherman. Ihre in<br />

der Ausstellung gezeigte Ar<strong>be</strong>it Untitled<br />

#302 zeigt den Körper einer Schaufenstwitter.com/freudmuseum<br />

facebook.com/sigmundfreudmuseum<br />

instagram.com/sigmundfreudmuseum<br />

youtu<strong>be</strong>.com/sigmundfreudmuseum<br />

www.freud-museum.at<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel.: +43 (0)1 319 15 96<br />

Mail: office@freud-museum.at<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Mi bis Mo & Feiertag:<br />

10.00 - 18.00 Uhr<br />

Di geschlossen<br />

104 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 105


KULTURTIPP / WIEN<br />

UNKNOWN FAMILIARS<br />

DIE SAMMLUNGEN DER VIENNA INSURANCE GROUP<br />

3<br />

(1) DEI LEČI (DRAGOLJUB PAVLOV (GEB. 1940), BORA VITORAC (1940-2020), Adamova kruška [Adamsbirne], 1961, Lamba-Fotografie,<br />

48 × 38 cm, © Wiener Städtische Osiguranje<br />

(2) OSKAR KOKOSCHKA (1886-1980), Anschluss – Alice in Wonderland, 1942, Öl auf Leinwand, 63,5 x 76,4 cm, Sammlung<br />

Wiener Städtische Versicherung AG - Vienna Insurance Group, Foto: Wiener Städtische Versicherung<br />

AG/Fotostudio Otto © Fondation Oskar Kokoschka/Bildrecht, Wien 2024<br />

(3) JUDITH FEGERL (GEB. 1977), last light, 2021, Acht gebrauchte Photovoltaik-Paneele auf Metallstruktur, 310 × 264 cm,<br />

Sammlung Wiener Städtische Versicherung AG, Foto: Simon Veres © Bildrecht, Wien 2024<br />

(4) MARTHA JUNGWIRTH (GEB. 1940), Große Natur, 1993, Öl auf Leinwand, 195 × 100 cm, Sammlung Wiener Städtische<br />

Versicherung AG, Foto: Wiener Städtische Versicherung AG/Manfred Thum<strong>be</strong>rger<br />

(5) TOYEN (MARIE ČČERMÍNOVÁ, 1902-1980), Klamná krajina [Trügerische Landschaft], 1937, Enkaustik, Öl, Sand auf<br />

Leinwand, 62,2 × 73,2 cm, Sammlung Kooperativa pojištovna, a.s., Vienna Insurance Group, Foto: Kooperativa<br />

pojištovna, a.s., Vienna Insurance Group/Dalibor Tichý © Bildrecht, Wien 2024<br />

5<br />

Unknown Familiars stellt einander<br />

Un<strong>be</strong>kannte in den Raum.<br />

Mit den im Leopold Museum<br />

präsentierten Highlights <strong>be</strong>gegnen<br />

sich insgesamt sechs Sammlungen<br />

zum ersten Mal. Trotz ihrer unterschiedlichen<br />

Schwerpunkte und Entwicklungsgeschichten<br />

handelt es sich um unknown<br />

familiars, einander un<strong>be</strong>kannte Verwandte,<br />

denn alle gezeigten Werke stammen aus<br />

den Sammlungen von Unternehmen, die<br />

mit der Vienna Insurance Group in Verbindung<br />

stehen und sich im Rahmen des<br />

200-jährigen Firmenjubiläums des Wiener<br />

Städtischen Versicherungsvereins erstmals<br />

als Teil einer Familie versammeln. Bereits<br />

2007 waren im Leopold Museum Werke<br />

der tschechischen Kooperativa gezeigt<br />

worden, im Jahr 2010 zudem Teile der<br />

Sammlungen von Wiener Städtische, Wiener<br />

Städtische Versicherungsverein und<br />

1<br />

2<br />

4<br />

Donau Versicherung. Nun werden auch<br />

Auszüge der Sammlungen der serbischen<br />

Wiener Städtische Osiguranje sowie der<br />

lettischen BTA Baltic präsentiert.<br />

Das Kennenlernen wird folglich nicht allein<br />

dem Publikum ü<strong>be</strong>rantwortet, sondern<br />

auch den Sammlungen selbst, die<br />

sich ü<strong>be</strong>r eine präzise Auswahl von Werken<br />

<strong>be</strong>gegnen und ergänzen. Die Präsentation,<br />

die eine gesamte Etage des Leopold<br />

Museum <strong>be</strong>spielt, <strong>be</strong>inhaltet ü<strong>be</strong>r<br />

200 Ar<strong>be</strong>iten verschiedener Genres aus<br />

unterschiedlichen Perioden. Junge zeitgenössische<br />

Kunst trifft auf die Moderne<br />

der Zwischenkriegszeit, die Avantgarde<br />

der 1970er-Jahre auf wichtige Positionen<br />

der österreichischen Gegenwart.<br />

Ausgehend von der Sammlung der tschechischen<br />

Versicherungsgesellschaft Kooperativa,<br />

die mit einer Auswahl an Werken<br />

aus dem Zeitraum von 1900 bis 1950<br />

vertreten ist, entspinnt sich ein Netz aus<br />

thematischen wie stilistischen Bezügen,<br />

das sich im Dialog und in der punktuellen<br />

Ü<strong>be</strong>rschneidung mit den Werken aus<br />

den anderen Sammlungen fortsetzt. So<br />

bilden die Wiener Sammlungen gemeinsam<br />

mit jener der BTA Baltic ein breites<br />

Spektrum von der klassischen Moderne<br />

bis zu zeitgenössischen Praktiken ab. Die<br />

serbische Sammlung blickt hingegen vorrangig<br />

anhand des Mediums der Fotografie<br />

auf das Geschehen der jugoslawischen<br />

Avantgarde in der zweiten Hälfte des 20.<br />

Jahrhunderts zurück. Und auch wenn nur<br />

einzelne Werke der Ausstellung dem historischen<br />

Surrealismus im engeren Sinne<br />

zuzuordnen sind, etwa TOYENs Klamná<br />

krajina [Trügerische Landschaft] von<br />

1937, findet sich Surreales in zahlreichen<br />

Objekten der Schau, unabhängig von der<br />

Zeit ihrer Entstehung.<br />

Getragen von einem ungewöhnlichen<br />

Display und einem assoziativ gestalteten<br />

Ausstellungsparcours entfernt Unknown<br />

Familiars so manchen Grundpfeiler der vertrauten<br />

Kunst<strong>be</strong>trachtung zugunsten einer<br />

Begegnung mit dem Neuen. Die Ausstellung<br />

e<strong>be</strong>nso wie die <strong>be</strong>gleitende Publikation<br />

positionieren ein schräg einfallendes<br />

Licht, das Vertrautes – Familiäres – in eine<br />

ungewohnte Perspektive rückt.<br />

FACTS<br />

LEOPOLD MUSEUM<br />

Ausstellung<br />

UNKNOWN FAMILIARS.<br />

DIE SAMMLUNGEN DER VIENNA INSURANCE GROUP.<br />

LAUFZEIT:<br />

08. Mai bis 06. Okto<strong>be</strong>r 2024<br />

AUSSTELLUNGSSTANDORT:<br />

MuseumsQuartier Wien |<br />

Museumsplatz 1 | 1070 Wien<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel. +43 1 525 70-0<br />

E-mail: office@leopoldmuseum.org<br />

twitter.com/leopold_museum<br />

facebook.com/LeopoldMuseum<br />

instagram.com/leopold_museum<br />

www.leopoldmuseum.org<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Täglich 10 – 18 Uhr<br />

PORR NIGHT: Jeden ersten Donnerstag<br />

im Monat, 18–21 Uhr <strong>be</strong>i freiem<br />

Eintritt geöffnet<br />

Dienstags geschlossen!<br />

Feiertags geöffnet!<br />

Juni, Juli und August täglich geöffnet!<br />

106 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 107


KULTURTIPP / BUNDESLAND<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

3 5<br />

GRENZGÄNGERIN<br />

DER FOTOGRAFIE<br />

ELFRIEDE MEJCHAR (1924 - 2020) GILT ALS GRANDE DAME<br />

DER ÖSTERREICHISCHEN FOTOGRAFIE. EINE GROSSE<br />

JUBILÄUMSAUSSTELLUNG IN DER LANDESGALERIE<br />

NIEDERÖSTERREICH WÜRDIGT DIE KÜNSTLERIN<br />

ANLÄSSLICH IHRES 100. GEBURTSTAGS<br />

2<br />

1<br />

4<br />

(1) ELFRIEDE MEJCHAR, König Übü, 1991, Öl (2) ELFRIEDE MEJCHAR, Regula Sancti Benedicti, 1980<br />

(3) ELFRIEDE MEJCHAR mit Linhof-Kamera und Stativ im Bundesdenkmalamt, Ende 1970er-<br />

Jahre (4) ELFRIEDE MEJCHAR, Aus der Serie: Nobody is perfekt, 2004 (5) ELFRIEDE MEJCHAR, Vogelscheuchen,<br />

1995<br />

FACTS<br />

LANDESGALERIE<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Œuvre reicht von dokumentarischen Fotografien ü<strong>be</strong>r freiere Werke<br />

bis zu experimentellen Atelierar<strong>be</strong>iten. Die Landesgalerie Niederösterreich<br />

gibt Einblick in nahezu alle Werkgruppen Mejchars.<br />

Ausstellung<br />

Elfriede Mejchar.<br />

Grenzgängerin der Fotografie<br />

Im Mai 2024 wäre Elfriede Mejchar 100 Jahre alt geworden.<br />

Aus Anlass dieses Jubiläums ehren die Landesgalerie Niederösterreich,<br />

das Wien Museum MUSA und das Museum der<br />

Moderne Salzburg die Fotografin mit einem bundesü<strong>be</strong>rgreifenden<br />

Ausstellungs- und Publikationsprojekt. Erstmals wird<br />

Mejchars Werk parallel in drei verschiedenen Museen gewürdigt.<br />

Retrospektive in Krems<br />

Elfriede Mejchar war fast vierzig Jahre im Dienst des österreichischen<br />

Bundesdenkmalamtes tätig. Ihre Aufga<strong>be</strong> lag in der fotografischen<br />

Dokumentation von Baudenkmälern und Kunstwerken. Ihr<br />

Während ihrer Reisen im Auftrag des Bundesdenkmalamts fand<br />

sie Motive in Vorstädten und abgelegenen Orten. Das Alltägliche<br />

und scheinbar Gewöhnliche faszinierte die Künstlerin. So entstanden<br />

die Serien der Hotelzimmer, Strommasten oder Vogelscheuchen.<br />

Ihr Interesse an den Relikten des Industriezeitalters zeigt<br />

sich etwa in der Serie „Wiener<strong>be</strong>rger Ziegelöfen“.<br />

Skurrile Stillle<strong>be</strong>n<br />

Mejchars experimentelle Ar<strong>be</strong>iten entstanden dagegen meist im<br />

Atelier. Die Motive reichen von Pflanzenstudien ü<strong>be</strong>r skurrile Stillle<strong>be</strong>n<br />

bis hin zu Collagen. Für die inszenierten Motive verwendete<br />

sie mitunter persönliche Gegenstände wie einen Teddybären, eine<br />

kopflose Lederpuppe ihrer Mutter oder einen Nerzkragen. Mit der<br />

Porträtserie „Künstler <strong>be</strong>i der Ar<strong>be</strong>it“ gibt Mejchar Einblick in die<br />

Bildrechte: © Landessammlungen NÖ (1, 2, 4 & 5)<br />

© Bundesdenkmalamt, Fotoarchiv-Wien, Foto: Inge Kirchhof (3)<br />

Le<strong>be</strong>ns- und Ateliersituation der Nachkriegsavantgarde.<br />

Unter den Porträtierten <strong>be</strong>finden sich Her<strong>be</strong>rt<br />

Boeckl oder Christa Hauer.<br />

Ausstellungen in Wien und Salzburg<br />

Parallel zur Landesgalerie legt das Wien Museum<br />

MUSA einen <strong>be</strong>sonderen Schwerpunkt auf Mejchars<br />

serielle, topografische Langzeitstudien der Peripherie<br />

Wiens („Im Alleingang. Die Fotografin Elfriede Mejchar“,<br />

18.04.-01.09.2024). Das Museum der Moderne<br />

Salzburg präsentiert die Künstlerin vornehmlich als<br />

Porträtistin („Poesie des Alltäglichen. Fotografien von<br />

Elfriede Mejchar“, 26.04.-15.09.2024).<br />

LAUFZEIT:<br />

13. April 2024 - bis 16. Februar 2025<br />

AUSSTELLUNGSSTANDORT:<br />

Museumsplatz 1<br />

3500 Krems an der Donau<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel. +43 2732 908010<br />

Mail: office@kunstmeile.at<br />

facebook.com/lgnoe<br />

instagram.com/landesgalerie_noe<br />

www.lgnoe.at<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

März bis Okto<strong>be</strong>r<br />

Di – So: 10.00 – 18.00 Uhr<br />

Novem<strong>be</strong>r bis Februar<br />

Di – So: 10.00 – 17.00 Uhr<br />

Montag geschlossen (außer an Feiertagen)<br />

24. & 31. Dez. sowie 01. Jänner geschlossen<br />

108 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 109


KULTURTIPP / BUNDESLAND<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

3<br />

5<br />

I LOVE DEIX<br />

Die Jubiläumsschau anlässlich<br />

Manfred Deix‘<br />

75. Geburtstags versteht<br />

sich als Ode an<br />

den Ausnahmekünstler.<br />

Ne<strong>be</strong>n Lieblingsmotiven<br />

und lange nicht gezeigten<br />

Originalen <strong>be</strong>leuchtet<br />

die Ausstellung auch<br />

weniger Bekanntes aus<br />

Deix‘ Schaffen.<br />

1<br />

4<br />

Manfred Deix (1949 – 2016)<br />

provozierte, schockierte<br />

und rüttelte an Tabus wie<br />

selten zuvor ein österreichsicher<br />

Künstler. Von Deix karikiert<br />

zu werden, galt a<strong>be</strong>r mitunter auch als<br />

Ehre. Da<strong>be</strong>i <strong>be</strong>schränkte sich der gebürtige<br />

St. Pöltner nicht auf <strong>be</strong>kannte Gesichter.<br />

Seine Cartoons zeigen genauso<br />

den Nachbarn von ne<strong>be</strong>nan. Dass die Betrachter:innen<br />

ü<strong>be</strong>r ihre eigenen Unzulänglichkeiten<br />

lachen können, ohne sich<br />

da<strong>be</strong>i angegriffen zu fühlen, zahlt auf die<br />

Beliebtheit des Künstlers ein.<br />

Das Multitalent im Fokus<br />

Bereits als Sechsjähriger verkaufte Deix erste<br />

„Nacktertzeichnungen“ an Mitschüler:innen.<br />

2<br />

Später war der Mit<strong>be</strong>gründer des Karikaturmuseum<br />

Krems als Multitalent Grafiker,<br />

Cartoonist und Dichter zugleich. Seine Werke<br />

wurden in Magazinen und Zeitungen wie<br />

Profil, Trend, Spiegel, Stern, Playboy, Die<br />

Zeit, Titanic oder News veröffentlicht. In der<br />

Jubiläumsschau „I Love Deix“ bildet das Karikaturmuseum<br />

Krems mit rund 160 Originalen<br />

das vielseitige Schaffen des Tierfreunds<br />

und passionierten Rauchers ab. „Der Katzenkönig“,<br />

Deix‘ echtem Kater Konrad nachempfunden,<br />

zählt zu den Highlights. Verschiedene<br />

Zeitgenossen wie Hermann Nitsch<br />

oder Jörg Haider <strong>be</strong>gegnen immer wieder im<br />

Oeuvre von Deix. Vom Zusammenle<strong>be</strong>n mit<br />

unzähligen Katzen oder von Freundschaften,<br />

etwa von jener mit Gottfried Helnwein, zeugen<br />

Fotografien aus dem Privatarchiv von<br />

Marietta Deix, der Witwe des Künstlers.<br />

In einer Reihe mit Joseph Beuys<br />

und Salvador Dalí<br />

Mit André Hellers Kunst-Jahrmarkt „Luna<br />

Luna“ thematisiert das Museum den internationalen<br />

Stellenwert des Karikaturisten.<br />

Deix ar<strong>be</strong>itete, genauso wie Keith Haring,<br />

Bildrechte: © Manfred Deix/Landessammlungen NÖ (1, 4 & 5) Privat<strong>be</strong>sitz Marietta Deix (2)<br />

Walter Skokanitsch © Kunstmeile Krems (2)<br />

Jean-Michel Basquiat, Sonia Delaunay oder Re<strong>be</strong>cca Horn,<br />

in den 1980er-Jahren an Hellers Projekt mit. 2023 wurde<br />

der avantgardistische Vergnügungspark in Los Angeles<br />

wiedereröffnet. Dass Deix auch ein talentierter Maler war,<br />

verdeutlicht die Gegenü<strong>be</strong>rstellung mit Künstler Werner<br />

Berg. Ausschnitte aus Österreichs erstem a<strong>be</strong>ndfüllenden<br />

Animationsfilm „ROTZBUB – der DEIX Film“ zeigen, wie<br />

das Phänomen Deix bis heute wirkt.<br />

(1) MANFRED DEIX, Endlich in Pension, 1987 (2) Porträtbild von MANFRED DEIX<br />

(3) Ausstellungsansicht der Jubiläumsschau„I Love Deix“ im Karikaturmuseum Krems<br />

(4) MANFRED DEIX, Der Katzenkönig, 1994 (5) MANFRED DEIX, Selbstporträt, 1996<br />

FACTS<br />

KARIKATURMUSEUM KREMS<br />

Ausstellung<br />

I Love Deix. Jubiläumsschau<br />

LAUFZEIT:<br />

17. Februar 2024 bis 01. Februar 2025<br />

AUSSTELLUNGSSTANDORT:<br />

Museumsplatz 3,<br />

3500 Krems an der Donau<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel. +43 2732 908010<br />

Mail: office@kunstmeile.at<br />

facebook.com/Karikaturmuseum.Krems<br />

instagram.com/Karikaturmuseumkrems<br />

www.karikaturmuseum.at<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

März bis Okto<strong>be</strong>r<br />

Mo – So: 10.00 – 18.00 Uhr<br />

Novem<strong>be</strong>r bis Februar<br />

Mo – So: 10.00 – 17.00 Uhr<br />

24. & 31. Dez. sowie 01. Jänner geschlossen<br />

110 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 111


KULTURTIPP / BUNDESLAND<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

HELDINNEN<br />

UND HELDEN<br />

DES ALLTAGS<br />

Schwarze Künstler:innen und deren Werk in der aktuellen internationalen<br />

Kunst ins Rampenlicht zu setzen ist ein Schwerpunkt<br />

der Kunsthalle Krems. Mit Thomas J Price lädt das Ausstellungshaus<br />

einen britischen Künstler ein, der mit seinen Ar<strong>be</strong>iten Dialoge<br />

ü<strong>be</strong>r gesellschaftspolitische Themen anstoßen möchte.<br />

4<br />

5<br />

Das multidisziplinäre Œuvre von Thomas J Price<br />

umfasst Ar<strong>be</strong>iten aus den Bereichen Film, Animation,<br />

Performance, Skulptur, Malerei und Fotografie.<br />

Zuletzt widmet sich der 1981 in London<br />

geborene Künstler intensiv dem Medium der figurativen<br />

Skulptur. In Büsten, Miniaturen und ü<strong>be</strong>rdimensionalen<br />

Bronzen verhandelt er Schwarze Identität und stärkt die<br />

Sichtbarkeit einer unterprivilegierten Gesellschaft.<br />

Inspiration durch Busfahrer:innen<br />

2<br />

wirken realistisch, sind mit alltäglichen Attributen<br />

wie Ringen und Uhren ausgestattet. Sie stellen die<br />

Indikatoren unserer Zeit dar.<br />

Den Anstoß zu Prices skulpturalen Köpfen gab seine Beobachtung<br />

von Londoner Busfahrer:innen. In ihren Fahrerkabinen erschienen<br />

sie ihm wie le<strong>be</strong>nde Büsten hinter dem Steuer. Seine<br />

ersten ganzfigurigen Bronzen sind kleinformatige Statuetten.<br />

Mit diesen Ar<strong>be</strong>iten analysiert Price den Stellenwert von Macht<br />

und Präsenz. Welche Bedeutung erlangen sie im Miniaturmaßstab?<br />

Die nackten Schwarzen Männer mit unterschiedlich geformten<br />

Körpern entsprechen nicht dem klassischen Ideal. Sie<br />

1<br />

3<br />

Bildrechte: © Thomas J Price, Courtesy the artist and Hauser & Wirth, Photo: Keith Lubow (1, 2); Ken Adlard (3, 4)<br />

Fiktive Porträts<br />

Thomas J Prices Skulpturen sind a<strong>be</strong>r keine naturalistischen<br />

Porträts, sondern konzeptuelle<br />

Kritiken in skulpturaler Form. Für seine jüngsten<br />

Ar<strong>be</strong>iten gewann er durch Open Calls Menschen,<br />

von denen er in einem ersten Schritt 3-D-S<strong>can</strong>s<br />

anfertigte. Diese fügte er dann digital zu fiktiven<br />

Porträts zusammen, die schließlich bildhauerisch<br />

umgesetzt wurden.<br />

Alltagsheld:innen<br />

Price verleiht seinen Figuren Präsenz und Macht,<br />

ohne sie zu heroisieren. Die Werke werden nicht auf<br />

Sockel gestellt, sondern ins Alltagsle<strong>be</strong>n integriert.<br />

Die Figuren tragen einfache Kleidung wie Hoodies<br />

und Sneaker, sind durch ihre Smartphones mit der<br />

Welt vernetzt und werden als isolierte Skulpturen<br />

im Raum platziert, wie etwa „Reaching Out“ (2020).<br />

Seine „Held:innen“ des Alltags sind in ihrer Monumentalität<br />

selbst<strong>be</strong>stimmt und weisen eine selbst<strong>be</strong>wusste<br />

Präsenz auf. Dem Künstler zufolge ha<strong>be</strong>n<br />

alltägliche Menschen die Kraft, die Welt neu zu gestalten.<br />

Ihnen setzt Price ein Denkmal.<br />

FACTS<br />

KUNSTHALLE KREMS<br />

Ausstellung<br />

Thomas J Price. Matter of Place<br />

LAUFZEIT:<br />

27. April bis 22. Septem<strong>be</strong>r 2024<br />

AUSSTELLUNGSSTANDORT:<br />

Museumsplatz 5<br />

3500 Krems an der Donau<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel. +43 2732 908010<br />

Mail: office@kunstmeile.at<br />

facebook.com/kunsthalle.krems<br />

instagram.com/kunsthalle.krems<br />

www.kunsthalle.at<br />

(1) THOMAS J PRICE, Through a Steady Gaze, 2023<br />

(2)THOMAS J PRICE, A Place Beyond, 2023<br />

(3) THOMAS J PRICE, Mixed Feelings About Bus Drivers, 2004<br />

(4) THOMAS J PRICE, Man on a Horse (Kings Avenue), 2011<br />

(5) THOMAS J PRICE, Licked (Filmstill), 2001<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

März - Okto<strong>be</strong>r<br />

Di – So: 10.00 – 18.00 Uhr<br />

Novem<strong>be</strong>r - Februar<br />

Di – So: 10.00 – 17.00 Uhr<br />

Montag geschlossen (außer an Feiertagen)<br />

24. & 31. Dez. sowie 01. Jänner geschlossen<br />

112 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 113


KULTURTIPP / BUNDESLAND<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

EGON SCHIELES<br />

RADIKALE<br />

NACKTHEIT<br />

Die Stadtgemeinde Tulln an der Donau ist stolz auf ihren <strong>be</strong>rühmtesten<br />

Sohn und lädt mit dem Egon Schiele Geburtshaus<br />

und dem Egon Schiele Weg zum Wandeln auf den Spuren des<br />

Ausnahmekünstlers ein. Das Egon Schiele Museum zeigt heuer<br />

bis dato wenig ausgestellte Akte von Schiele und macht die<br />

Nacktheit zum Thema.<br />

Am 12. Juni 1890 erblickte Egon<br />

Schiele als Sohn des Bahnhofsvorstehers<br />

das Licht der Welt in<br />

Tulln an der Donau und verbrachte<br />

rund ein Drittel seines viel zu<br />

kurzen Le<strong>be</strong>ns in dieser Stadt. Wer also wie zu<br />

Egon Schieles Zeiten stilecht mit der Bahn anreist,<br />

kann am Bahnhof „Tulln an der Donau“ mit einer<br />

Zwei-Euro-Münze ein kleines interaktives Museum<br />

<strong>be</strong>suchen. Der Rundgang durch Wohnzimmer,<br />

Schlafzimmer, Kinderzimmer und Küche<br />

der großbürgerlichen Wohnung erzählt mittels<br />

Soundduschen aus Egon Schieles Kindheit.<br />

Auf dem Weg<br />

Weiter geht es auf dem Egon Schiele Weg mit insgesamt<br />

13 Stationen, wie etwa dem Friedhof mit<br />

dem Familiengrab, zum Stadtmuseum Tulln mit<br />

Virtulleum, Römermuseum und der Dokumentation<br />

zum kaiserlichen Frauenstift. Die kostenlose<br />

Virtulleum-App <strong>be</strong>gleitet durch die Geschichte<br />

der Stadt. Der Egon Schiele Weg führt weiter an<br />

die Donaulände zum Egon Schiele Museum.<br />

Egon Schiele. Nackt!<br />

Das Egon Schiele Museum direkt am Donauufer<br />

und damit am Donauradweg widmet sich der<br />

Biografie und dem Frühwerk des Ausnahmekünstlers.<br />

Die Schatzkammer präsentiert mit<br />

rund einem Dutzend jährlich wechselnden Originalwerken<br />

Themen aus Egon Schieles Le<strong>be</strong>n.<br />

In der heurigen Saison von 17. Mai bis 13. Okto<strong>be</strong>r<br />

2024 werden hochkarätige Leihga<strong>be</strong>n aus<br />

Bildrechte: © Privat<strong>be</strong>sitz, NÖ Museum Betrieb GmbH, Stadtgemeinde Tulln (2),<br />

Theo Kust, Bezahlte Anzeige<br />

einer Privatsammlung gezeigt, von denen viele<br />

erst ein einziges Mal zu sehen waren.<br />

Stationen eines Le<strong>be</strong>ns<br />

Im O<strong>be</strong>rgeschoß des Hauses <strong>be</strong>leuchten Werke<br />

von Erwin Osen die Geschichte von Egon Schieles<br />

Künstlerfreund, der sein Schaffen maßgeblich <strong>be</strong>einflusst<br />

hat. Fünf audiovisuelle Stationen mit Originalstimmen<br />

seiner Schwestern Melanie und Gerti und<br />

seiner Schwägerin Adele Harms nehmen auf jene<br />

Forschungsreise mit, die die Texanerin Alessandra<br />

Comini in den 1960er-Jahren unternommen hat.<br />

FACTS<br />

EGON SCHIELE STADT TULLN<br />

tulln.at/schiele<br />

EGON SCHIELE MUSEUM:<br />

Donaulände 28<br />

3430 Tulln<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel. +43 (0)2272 64 570<br />

Mail: info@schielemuseum.at<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Di – So: 10.00 – 17.00 Uhr<br />

Öffentliche Führungen jeden 2.<br />

und 4. So im Monat um 13:00 Uhr<br />

instagram.com/egonschielemuseum<br />

facebook.com/EgonSchieleMuseum<br />

EGON SCHIELE GEBURTSHAUS:<br />

Bahnhofstraße 69, Stiege 1/Top 3<br />

3430 Tulln<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel. +43 (0)2272 690135<br />

Mail: stadtamt@tulln.gv.at<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

April - Okto<strong>be</strong>r<br />

Täglich 09:00 - 20:00 Uhr<br />

Novem<strong>be</strong>r - März<br />

Täglich 09:00 - 17:00 Uhr<br />

EGON SCHIELE, Mädchenakt gegen farbiges Tuch, 1911 schielemuseum.at schiele-geburtshaus.at<br />

114 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 115


KULTURTIPP / BUNDESLAND<br />

OBERÖSTERREICH<br />

2<br />

3<br />

GAME OVER,<br />

VERSCHLUNGENE BEZIEHUNGEN<br />

UND UNERWARTETE WENDUNGEN<br />

Das Museum Angerlehner stellt mit drei Einzelpräsentationen die zeitgenössische<br />

Malerei in den Fokus. Der Bogen spannt sich ü<strong>be</strong>r Space Invaders<br />

<strong>be</strong>im Künstler TOMAK, ü<strong>be</strong>r Versatzstücke aus Werken barocker<br />

Künstler:innen <strong>be</strong>i Bianca Regl, ü<strong>be</strong>r eine Reise durch die verschiedenen<br />

Phasen von Beziehungen mit dem Maler Henk Stolk.<br />

4<br />

5<br />

TOMAK<br />

| GAME<br />

OVER –<br />

PRESS<br />

START<br />

Nicht länger nur Rundumschlag,<br />

sondern eine<br />

regelrechte Tour de<br />

Force durch sein künstlerisches<br />

Schaffen präsentiert<br />

TOMAK mit<br />

GAME OVER - PRESS<br />

START und verwandelt<br />

die große Ausstellungshalle<br />

des Museums<br />

Angerlehner in ein<br />

formgegossenes Panoptikum<br />

seiner innersten<br />

Denkprozesse.<br />

Die von Antonio Rosa<br />

de Pauli kuratierte<br />

Ausstellung zeigt Einblicke<br />

in die intensive<br />

philosophische Auseinandersetzung<br />

von<br />

TOMAK mit dem Konzept der Mensch-Maschine, welche ihre<br />

Schatten weit in unsere Gegenwart vorauswirft und <strong>be</strong>deutende<br />

moralische, gesellschaftliche, sowie künstlerische Fragen <strong>be</strong>züglich<br />

der Rolle der Maschine im Informationszeitalter stellt.<br />

Noch ist es a<strong>be</strong>r noch nicht so weit, scheint TOMAK zu warnen,<br />

noch ist der Stecker nicht gezogen, noch ist das Spiel nicht aus -<br />

GAME OVER - PRESS START.<br />

BIANCA REGL |<br />

UNEXPECTED TURNS<br />

Mit Unexpected Turns<br />

widmet das Museum<br />

Angerlehner der o<strong>be</strong>rösterreichischen<br />

Künstlerin<br />

Bianca Regl erstmals<br />

eine Einzelausstellung<br />

in den Grafikräumen<br />

des Museums. Die e<strong>be</strong>nso<br />

von Antonio Rosa de<br />

Pauli kuratierte Ausstellung<br />

Unexpected Turns<br />

spannt da<strong>be</strong>i einen Bogen<br />

von den früheren<br />

Werkserien der in Wien<br />

und Peking ar<strong>be</strong>itenden<br />

Künstlerin, bis hin zu<br />

ihren jüngsten Ar<strong>be</strong>iten,<br />

welche sie erstmals<br />

präsentieren wird. In<br />

ihren großformatigen<br />

figurativen Ölmalereien<br />

referenziert die Künstlerin<br />

nicht nur Werke aus<br />

dem Barock, sondern<br />

setzt sich vor allem mit der Far<strong>be</strong> als natürliche Einheit, als „ungebrochene<br />

Harmonie“ auseinander.<br />

HENK STOLK | VERSCHLUNGENE BEZIEHUNGEN<br />

Mit seiner expressiv-figurativen Malerei nimmt uns Henk Stolk mit<br />

auf eine Reise durch die verschiedenen Phasen von Beziehungen:<br />

1<br />

Von der ersten Begegnung ü<strong>be</strong>r körperliche und<br />

seelische Verschlingungen bis zur geheimnisvollen<br />

Energie, die von Lie<strong>be</strong>nden ausgeht ü<strong>be</strong>r Gefühle<br />

wie Leidenschaft, Geborgenheit und einem Begehren,<br />

das in der Lie<strong>be</strong> fürs Le<strong>be</strong>n die Erfüllung<br />

findet. Manches Mal muss a<strong>be</strong>r auch Abschied von<br />

der Muse genommen werden, um eine neue Begegnung<br />

möglich zu machen. Das Karussell der Lie<strong>be</strong><br />

dreht sich, in der von Maria Reitter-Kollmann kuratierten<br />

Ausstellung, immer weiter bis zum Schluss.<br />

Zu den Ausstellungen wird ein umfangreiches<br />

Programm angeboten, von Workshops mit den<br />

Künstler:innen, ü<strong>be</strong>r <strong>Art</strong> Talks und Konzerte.<br />

(1) TOMAK, Press Start I, 2024, 150x160 cm, Öl, Acryl, Siebdruck auf Leinwand © TOMAK<br />

(2) Außenansicht Museum Angerlehner © Monika Löff<br />

(3) Kunstvermittlung im Museum Angerlehner © Horst Stasny<br />

(4) HENK STOLK, Monument der Frau, Acryl, Öl auf Leinwand, 2023, 230 x 130 cm © Henk Stolk<br />

(5) BIANCA REGL im Atelier ©Simon Larsen<br />

FACTS<br />

MUSEUM ANGERLEHNER<br />

Ausstellung<br />

TOMAK | GAME OVER – PRESS START<br />

BIANCA REGL | UNEXPECTED TURNS<br />

HENK STOLK | VERSCHLUNGENE BEZIEHUNGEN<br />

LAUFZEIT:<br />

REGL & STOLK: 28.04. - 06.10.2024<br />

TOMAK: 26.05. - 13.10.2024<br />

AUSSTELLUNGSSTANDORT:<br />

Ascheter Straße 54,<br />

4600 Thalheim <strong>be</strong>i Wels<br />

facebook.com/museumangerlehner/<br />

instagram.com/museumangerlehner/<br />

www.museum-angerlehner.at<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel. +43 7242 224422 0<br />

Mail: office@museum-angerlehner.at<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Mo. - Fr.: auf Anfrage (für Gruppen)<br />

Sa.: 14:00 - 18:00 Uhr<br />

So.: 10:00 - 18:00 Uhr<br />

116 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024 www.art-quarterly.com<br />

www.art-quarterly.com<br />

FRÜHJAHR/SOMMER 2024 AQ 117


KULTURTIPP / KÄRNTEN<br />

DAS MUSEUM IM LAVANTHAUS<br />

- ein Spiegel der Region<br />

DAS MUSEUM IM LAVANTHAUS IST EIN UNIVERSAL-<br />

MUSEUM EN MINIATURE. NATUR UND KULTUR DER<br />

REGION LAVANTTAL WERDEN HIER IN IHRER<br />

GROSSEN VIELFALT DARGESTELLT.<br />

UNTERWEGS<br />

REISE IN DIE SAMMLUNG<br />

Die Volkskultur –<br />

etwa Hausformen,<br />

Schwarzhafnerei,<br />

Dialekt und Tracht –<br />

kommt da<strong>be</strong>i e<strong>be</strong>nso<br />

zur Geltung wie die hohe Kultur,<br />

man denke nur an die Landschaftsmalerei<br />

eines Markus<br />

Pernhart oder an die Literatur<br />

von Gerhart Ellert und Christine<br />

Lavant. Auch Filmgeschichte<br />

wird präsentiert, in Person von<br />

Maria und Maximilian Schell; die<br />

jüngsten Diskussionen um den<br />

Schauspieler zeigen, dass sich in<br />

musealen Themen stets aktuelle<br />

Sensibilitäten spiegeln.<br />

Zur Kultur zählt auch das Wirtschaftsle<strong>be</strong>n.<br />

Ne<strong>be</strong>n dem Bergbau<br />

legt das Museum einen Schwerpunkt<br />

auf die Landwirtschaft und<br />

verschiedene Handwerks<strong>be</strong>rufe.<br />

Hierzu wird ein neues Vermittlungskonzept<br />

vorgestellt – es gibt<br />

nun eine Konsole, mit der Objekte<br />

anvisiert und audio-visuelle Erklärungen<br />

zu den Handwerkszeugen<br />

abgerufen werden können.<br />

Ein Höhepunkt der Saison ist<br />

die Sonderausstellung zum Lavanttal<br />

als Vogelparadies – die<br />

Stand- und Zugvögel werden<br />

in atem<strong>be</strong>rau<strong>be</strong>nden Fotografien<br />

präsentiert und spannende<br />

Informationen zu Le<strong>be</strong>nsräumen<br />

und Le<strong>be</strong>nsweisen geboten.<br />

Stars der regionalen Ornis wie<br />

Bienenfresser und Wiedehopf<br />

werden <strong>be</strong>sonders hervorgeho<strong>be</strong>n,<br />

und auch die Rolle der<br />

Vögel in Mythos, Religion und<br />

Kultur wird aufgezeigt.<br />

FACTS<br />

MUSEUM IM LAVANTHAUS<br />

Vogelparadies Lavanttal<br />

LAUFZEIT:<br />

22. Juni 2024 - 31. Okto<strong>be</strong>r 2025<br />

STANDORT:<br />

St. Michaeler Straße 2,<br />

9400 Wolfs<strong>be</strong>rg<br />

facebook.com/MuseumImLavanthaus<br />

instagram.com/museumimlavanthaus<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Mittwoch bis Sonntag:<br />

10:00 – 17:00 Uhr<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel: +43 4352 537 333<br />

www.wolfs<strong>be</strong>rg.at<br />

www.museum-lavanthaus.at<br />

Bildrechte: © Museum im Lavanthaus / Gebhard Brenner<br />

AB 09. 03. 2024<br />

lgnoe.at<br />

Maria Egner, Frühling an der Donau mit Blick gegen Stift Melk, 1904/06 © Landessammlungen NÖ<br />

118 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.com


KULTURTIPP / KÄRNTEN<br />

WERNER BERG –<br />

CHRISTINE LAVANT<br />

Die schicksalhafte Lie<strong>be</strong>s<strong>be</strong>ziehung<br />

der<br />

<strong>be</strong>iden Künstler in<br />

den Jahren 1950-1955<br />

fand in Hunderten<br />

von Briefen ihren Niederschlag.<br />

Die Bildnisse Christine Lavants<br />

zählen zu den Hauptwerken<br />

Werner Bergs und werden ne<strong>be</strong>n<br />

zahlreichen seiner Ölbilder<br />

und Holzschnitte e<strong>be</strong>nso gezeigt,<br />

wie viele Dokumente und<br />

Fotos zum Le<strong>be</strong>n der Dichterin.<br />

Die Ausstellung zeigt, wie die<br />

Zeit und das Umfeld dieser<br />

im Grunde unmöglichen Lie<strong>be</strong><br />

ihren Niederschlag im jeweiligen<br />

Werk gefunden ha<strong>be</strong>n. Die<br />

einmalige Zusammenschau mit<br />

<strong>be</strong>deutenden Leihga<strong>be</strong>n aus öffentlichen<br />

und privaten Sammlungen<br />

fokussiert den Blick<br />

auf das jeweils große Werk der<br />

<strong>be</strong>iden neu und gibt Einblick in<br />

Träume und Hoffnungen, Aufschwünge<br />

und Abstürze der<br />

außergewöhnlichen Verbindung<br />

zweier <strong>be</strong>sonderer Menschen,<br />

macht a<strong>be</strong>r auch deren<br />

zutiefst <strong>be</strong>rührende, prekäre<br />

Le<strong>be</strong>ns- und Ar<strong>be</strong>its<strong>be</strong>dingungen<br />

sichtbar.<br />

Begleitet wird die Ausstellung<br />

von der autorisierten, kritischen<br />

Veröffentlichung des gesamten<br />

Briefwechsels der <strong>be</strong>iden Künstler<br />

und der umfassenden biografischen<br />

Dokumentation Klaus<br />

Amanns, die erstmals das komplexe<br />

Le<strong>be</strong>n der Dichterin anhand<br />

vieler Originaldokumente vorstellt<br />

und in einem neuen Licht<br />

erscheinen lässt. Die Ausstellung<br />

wird so zu einem einmaligen Ereignis<br />

sowohl für Literatur- und<br />

Kunstwissenschaft wie auch für<br />

das interessierte Publikum.<br />

Im Skulpturengarten des Museums<br />

wird die Ausstellung „Hortensia –<br />

der Atem der Bronze“ gezeigt.<br />

Die Kunst-Fassaden-Aktion, diesmal<br />

mit Werner Berg/Christine Lavant-Motiven,<br />

wird auch im Jahre<br />

2024 durchgeführt. Da<strong>be</strong>i erweitern<br />

großflächige Fassadengestaltungen<br />

die Ausstellung in die Innenstadt.<br />

Ein solches, ein ganzes städtisches<br />

Ensemble <strong>be</strong>stimmendes Ü<strong>be</strong>rgreifen<br />

der Präsentation in den öffentlichen<br />

Raum stellt mittlerweile ein<br />

Alleinstellungsmerkmal der Kulturstadt<br />

Bleiburg/Pli<strong>be</strong>rk dar.<br />

1<br />

(1) WERNER BERG, Christine Lavant, 1951 © Bildrecht Wien<br />

(2) WERNER BERG, Im Fenster, 1949 © Museum Moderner Kunst Kärnten<br />

2<br />

Christian Schad, Selbstbildnis mit Modell, 1927, Tate: Leihga<strong>be</strong> einer Privatsammlung 1994,<br />

Foto: Benjamin Hasenclever, München © Christian Schad Stiftung Aschaffenburg/Bildrecht, Wien 2024<br />

GLANZ<br />

FACTS<br />

WERNER BERG MUSEUM<br />

Werner Berg - Christine Lavant<br />

LAUFZEIT:<br />

01. Mai - 31. Okto<strong>be</strong>r 2024<br />

STANDORT:<br />

10. Okto<strong>be</strong>r Platz 4<br />

A-9150 Bleiburg<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Di - So: 10 - 18 Uhr<br />

Feiertags geöffnet!<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel: +43 4235/2110-27<br />

Mail: bleiburg.museum@ktn.gde.at<br />

UND ELEND<br />

NEUE SACHLICHKEIT<br />

IN DEUTSCHLAND<br />

24.05.–29.09.2024<br />

www.werner<strong>be</strong>rg.museum<br />

Mit freundlicher<br />

Unterstützung von<br />

Förderer<br />

Partner des<br />

Leopold Museum<br />

120 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.com<br />

MuseumsQuartier Wien<br />

U3 Volkstheater<br />

www.leopoldmuseum.org


KULTURTIPP / KÄRNTEN<br />

SOMMERAUSSTELLUNG<br />

SCHLOSS WOLFSBERG<br />

DIE KÜNSTLER KEVIN A. RAUSCH UND MANFRED MÖRTH<br />

FUSIONIEREN UND ERSCHAFFEN DAMIT EINE WUNDERBARE<br />

SOMMERAUSSTELLUNG AUF SCHLOSS WOLFSBERG.<br />

Kevin Rausch, geboren in Wolfs<strong>be</strong>rg,<br />

studierte an der Wiener<br />

Kunstschule, derzeit lebt und ar<strong>be</strong>itet<br />

er in Wien und Pillersdorf.<br />

Ausstellungen unter anderem<br />

„Flags vor Future“ (2021 Istanbul, 2023 St.<br />

Moritz), „Nichts kommt von nachts“ (Köppe<br />

Contemporary, Berlin 2019), „Seeing the invisible<br />

(2021 Linguaglossa/Sicily), „you <strong>can</strong> also<br />

die in Paris“ (Paris 2023), „snapshots“ (Stadtgalerie<br />

Klagenfurt, 2023), „afterglow“ (Napoli,<br />

2023), Als „<strong>Art</strong>ist in Residence“ wirkte er 2022<br />

an der Cité internationale des arts in Paris.<br />

Andre Lindhorst (Kurator Berlin) zu Kevin<br />

Rausch: „Was er malt, das setzt sich erfrischend<br />

ab von vielem in der Gegenwartskunst.<br />

Besonders <strong>be</strong>eindruckt hat mich die<br />

<strong>Art</strong> und Weise, wie Kevin Rausch den Raum<br />

in seinen Bildern darstellt. Raumstimmungen<br />

und Raumempfindungen – wie er sie malt –<br />

lassen sich oft gar nicht in Worte fassen.“<br />

1<br />

neug<br />

mehr<br />

er<br />

wecken.<br />

Manfred Mörth, geboren 1960 in Griffen ist seit<br />

1986 freischaffender Maler. Der Autodidakt<br />

ist seit 2013 in der Kulturabteilung der Stadtgemeinde<br />

St. Andrä tätig. Mit größeren Ausstellungen<br />

war Mörth unter anderem in Wien,<br />

Karlsruhe und Laibach/Ljubljana vertreten.<br />

2<br />

(1) KEVIN A. RAUSCH, Installation<br />

(2) MANFRED MÖRTH, Installation<br />

FACTS<br />

SCHLOSS WOLFSBERG<br />

Sonic Re<strong>be</strong>llion Fusion<br />

Kevin A. Rausch & Manfred Mörth<br />

LAUFZEIT:<br />

27. Juni - 25. August 2024<br />

STANDORT:<br />

Schloss 1<br />

9400 Wolfs<strong>be</strong>rg<br />

www.wolfs<strong>be</strong>rg.at<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Di - So: 10 - 17 Uhr<br />

INFORMATIONEN:<br />

Tel: +43 52 537 234<br />

Mail: kultur@wolfs<strong>be</strong>rg.at<br />

Kunst & Kulinarik auf Schloss Wolfs<strong>be</strong>rg<br />

www.region-lavanttal.at<br />

MUSEEN erforschen –<br />

Kultur hautnah erle<strong>be</strong>n.<br />

Die vier Museen der Wien Holding – das Mozarthaus Vienna, das<br />

Kunst Haus Wien, das Jüdische Museum Wien und das Haus der<br />

Musik – machen Kunst und Kultur auf eine ganz <strong>be</strong>sondere Weise<br />

erlebbar. Tickets erhältlich <strong>be</strong>i www.wien-ticket.at oder direkt <strong>be</strong>i<br />

den Museen.<br />

www.wienholding.at<br />

122 AQ FRÜHJAHR/SOMMER 2024<br />

www.art-quarterly.com


LILI PAUL-RONCALLI<br />

DIE WELTWEIT ERSTEN PERMANENTEN<br />

FUR AUGENBRAUEN<br />

*<br />

DE/AT:<br />

*abhängig vom Haut- und Haartyp sowie täglicher Pflegeroutine.<br />

AT:

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