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E_1931_Zeitung_Nr.001

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12 AUTOMOBIL-REVUE

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MOTOR OIL das Oel des Kenners nicht russend, kältebeständig bis minus 25°, vorzügl. für Winterbedarf Ernst Hürlimann, Wädenswil Abteilung Oele und Benzine MB Wir hatten bereits Gelegenheit, uns auf dieses Urteil im Kanton Bern zu berufen, mussten aber bei den richterlichen Behörden eine ablehnendo Stellungnahme bemerken. Wir empfehlen Ihnen doshalb, die Ausrüstung Ihrer Wagen der neuen bernischen Verkehrsordnung anzupassen. * Anfrage 970. Umfang der Garantie. Ich. habe einen Occasionswagen mit sechsmonatiger Garantie gekauft von einer Garage mit dem mündlichen Versprechen, dass innerhalb dieser Frist anfällige Reparaturen (ohne Karosserie) kostenlos ausgeführt werden. Für eine Reparatur dos Magneten (Kurzschlu&s) stellt mir nun die Garage eine Rechnung von rund 30 Fr. Die gedruckte Garantie lautet «... Teile des Chassis werden ersetzt, die infolge Material- oder Arbeitsfehlers defekt geworden sind.> Vom Motor etc. ist im Garantieschein gar nichts gesagt. Ich habe den Eindruck, dass die Garantie Blendwerk ist für den unerfahrenen Käufer und dadurch die Aufmerksamkeit von den sensibleren Teilen des Wagens ablenken will. Würde ich bei Gerichtsentscheid zur Zahlung verhalten und damit «Hängemann» bleiben? L. in B. Antwort: Die Garantieerklärung umfasst nur diejenigen Teile, für welche sie gegeben wird. Nach dem Wortlaute der gedruckten Garantie würde sich diese nur auf Teile des Chassis beziehen, nicht aber auch auf den Motor. Sollte mündlich eine weitergehende Garantie vereinbart worden sein, so müssten Sie dies durch Zeugen klar beweisen. Sofern Ihnen dies aber nicht möglich ist, so müssen wir Ihnen empfehlen, die Rechnung der Garage zu begleichen. Anfrage 971. Strafrechtliche Haftung des Wageneigentümers für Bussen des Chauffeurs. Kürzlich fuhr einer meiner Chauffeure durch den Kanton Thurgau. Nun erhalte ich vom Bezirksamt Bischofszell einen Bussenzettel wegen zu schnellem Fahren Der Chauffeur war nur drei Tage bei mir, und ich weiss jetzt nicht, wo er sich aufhält. Muss ich die Busse nun selbst bezahlen, oder kann ich es verweigern? Der Bussenzettel ist an mich ausgestellt. A. S. , Antwort: Wahrscheinlich ist Ihr Wagen bei der Kontrolle im Kanton Thurgau nicht angehalten worden, sondern die kontrollierenden Organe begnügten sich mit der Notierung der Nummer. Deshalb ist die Bussenverfügung auf Ihren Namen ausgestellt worden. Im allgemeinen soll die Busse gegen denjenigen verfällt werden, der die strafbare Handlung, d. h. die Geschwindigkeitsübertretung, begangen hat. In Ihrem Falle also der fehlbare Chauffeur. Hingegen sehen einzelne Kantone in den Ausführungserlassen zum Autokonkordat vor, dass der Eigentümer des Fahrzeuges strafrechtlich verantwortlich erklärt werden kann, wenn der Widerhandelnde selbst nicht zur Verantwortung gezogen werden kann. Wir empfehlen Ihnen deshalb, dem zuständigen thurgauischen Bezirksamte sofort in eingeschriebenem Briefe mitzuteilen, wer den Wagen am fraglichen Tage geführt hat (mit Angabe von Namen, Vornamen, Beruf, ev. Heimatort) und beizufügen, dass Ihnen leider der gegenwärtige Aufenthaltsort des Fehlbaren unbekannt sei. Andrerseits wollen Sie den zuständigen thurgauischen Behörden durch Zeugen (Namen, Vorname, Beruf und genaueAdrosso eines jeden nennen) ein einwandfreies Alibi für Ihre Person beibringen, woraus hervorgeht, dass Sie am fraglichen Teige die betreffende Kontrollstrecke zur angegebenen Zeit nicht befahren haben können. _ Mit dieser Begründung suchen Sie bei der zuständigen Behörde höflich nach, die Bussenverfügung gegen Sie, mangels Vorliegens des subjektiven Tatbestandes, aufzuheben, und gegen den fehlbaren Onauffeur zu erlassen. Wir empfehlen Ihnen, in Ihiem Schreiben noch besonders zu betonen, dass der fehlbare Chauffeur nur 3 Tage bei Ihnen in Diensten stand und Sie gegenwärtig nicht in der Lage seien, über seinen Aufenthaltsort nähere Mitteilungen machen zu können. • •ndeluulnclustvae Motorschmierung im Winter. Im Winter und speziell, wenn die Temperatur unter 0° C sinkt kann der Unterhalt eines Wagens in bezug auf Schmierung grosse Schwierigkeiten bieten. Die Viskosität eines Oeles nimmt in dem Masse zu, als die Temperatur sinkt. Es gibt also einen Moment, wo das Oel so dickflüssig geworden ist, dasa es durch das Schmiersystem nicht mehr bis in den Motor dringt. Das kommt auch vor beim Anlassen des Motors, wenn das Oel kalt ist; nun aber genügt ein Funktionieren ohne Schmiermittel während einiger Sekunden, um den Motor unbrauchbar zu machen. In diesem Moment tritt somit dio Oelverteilung als Hauptsache in den Vordergrund, und es kann nötig sein, sich ein Schmiermittel zuzulegen, welches imstande ist, bei noch so niedriger Temperatur sofort eine richtige und sparsame Schmierung zu gewähren. Aus diesem Grunde schreiben die meisten Oelfabrikanten auf ihren Schmiertabellen einen Wintertyp vor. Der Begriff «Winter» soll jedoch nicht im strikten Sinne des Kalenders aufgefasst werden, sondern erstreckt sich auf alle Zeitpunkte, in welchen die Temperatur unter 0° C. sinkt. Dieser Wintertyp bleibt bei niedrigen Temperaturen flüssig und kann durch das Schmiersystem sofort beim Anlassen des Motors verteilt werden. Sie reduziert die Reibungs widerstände, welche beim Anlassen eines kalten Motors zu überwinden sind, auf ein Minimum und erlaubt zugleich, den elektrischen Anlasser ohne ahnorme Beanspruchung für die Batterie zu benützen. Dieser letztere Punkt ist sehr wichtig im Winter, denn die Leistungen eines Akkumulators sinken gewaltig mit der Temperatur. Ausserden) braucht der Motor zur Erwärmung nur ganz kurze Zeit leer laufen gelassen zu werden. Er kommt rasch auf seine minimale Arbeitstemperatur und gehorcht jeder Bewegung des Gashebels mit der gleichen Leichtigkeit wie im Sommer; dies ist um so vorteilhafter, als ja die Vergasung im Winter sowieso schlecht ist. Für die grosse Kälte hat die Vacuum Oil Company S.A.F. Gargoyle Mobile»! «Arctic» vorgesehen, welches durch seinen grossen Flüssigkeitsgrad ein Anlassen des kalten MotoTs sehr erleichtert. Das Getriebe und die Hinterachse benötigen die gleiche Pflege wie der Motor. Man verwende für deren Schmierung Gargoyle Mobiloil CW, welches bei niedrigen Temperaturen flüssig bleibt und trotzdem eine wirksame Schmierung der Zahnräder, selbst bei höchsten Drücken, gewährleistet. Seine Verwendung garantiert vollkommene Schmierung schon von der ersten Umdrehung an, verringert jeden Widerstand beim Anfahren und ermöglicht ein leichtes Schalten selbst während, der erössten Kältet ' Ein neuer Autobusbetrieb ist in Zürich zwischen dem Waldhaus und dem Grand Hotel Dolder vorgesehen. Die bisherige Verbrodung wurde durch einen privaten Trambetrieb besorgt. Dessen Schienenmaterial sollte einer gründlichen Renovation unterzogen werden und haben die Besitzer beschlossen, eine Verbindung mittels Omnibus einzurichten. Das Gesuch um Aufhebung der Tramkonzession ist von den Zürcher Behörden genehmigt, und nunmehr auch vom Bundesrat sanktioniert worden. So verschwindet eine weitere, wenn auch kleine Strassenbahn aus dem Zürcher Stadtbild. z. Die Winterrouten der Alpenpost Die fortschreitende Technik im Bau von Omnibussen und der wachsende Wintersportverkehr ermöglichten es, den Winterbetrieb der Postautos von Jahr zu Jahr mehr auszudehnen. Ohne die zahlreichen Postkurse des Mittellandes, die in jeder Jahreszeit veri kehren, zu erwähnen, werden die nachstehenden Postrouten in den Voralpen oder; Alpen betrieben: Ollon-Chesieres, Bex-Les Plans, Troistorrents - Morgins, Orsieres - Champex, Sion- Hauderes, Sierre-Ayer, Brünig-Hasliberg- Reuti, Schwarzenburg - Guggisberg - Riffenmatt, Altdorf - Unterschächen, Einsiedeln- Oberiberg, Nesslau-Buchs, Chur-Tschiertschen, Chur-Lenzerheide-Tiefencastel, Reichenau-Flims Waldhaus-Ilanz, Tiefencastel- Mühlen (Bivio), Thusis-Splügen, St. Moritz- Maloja-Castasegna, Schuls-Landeck (vom 14. Dez. bis 7. April Fernpass-Garmlsch). Zu diesen Winterkursen gehört auch eine Schlittenpost, von Mesocco nach St. Bernhardin-Dorf, die vom 15. Dez. bis 28. Februar zirkuliert. Zu den Autoposten zählen elf Routen, die in der ersten Betriebswoche, vom 15.—21. Dezember, 4144 Reisende und in der zweiten Betriebswoche, vom 22. bis 28. Dezember, eine Frequenz von 9539 Postreisenden aufwiesen. Die erste Betriebswoche verzeichnete gegenüber der ent« sprechenden Woche des Vorjahres eine Zunahme von 145 Reisenden, die zweite eine solche von 1668 Reisenden. Die Frequenzen der Postlinie Nesslau-Buchs, die 1929 noch nicht im Bulletin der Oberpostdirektion standen, sind dabei nicht berücksichtigt wor« den. Die grössten Mehrfrequenzen der ersten Betriebswoche entfallen auf die Postkurse Schuls-Pfunds und Chur-Lenzerheide, in der zweiten Betriebswoche auf St. Moritz-Maloja und Chur-Lenzerheide. lt. Bernischer Strassenverkehr Im Winter. Das bernische Strassenverkehrsamt überw mittelt uns die nachstehende Publikation: An die Gemeindebehörden: Bei starkem Schneefall sind die Strassen rasch und so breit als möglich zu öffnen und die nötigen Ausweichstellen zu schaffen. An die Automobilfahrer und Lastwagenführer: Zur Erzielung einer breiten Fahrbahn ist nach Schneefall auf der Strasse von Anfang an rechts zu fahren. Damit wird die Bildung von Geleisen vermieden. Strassensperrungen, Steckenbleiben, Unfälle, Beschädigungen und Anstände mit den übrigen Strassenbenützern werden so verhütet. An die Führer von Fuhrwerken: Bei Dunkelheit ist das vorgeschriebene Licht anzuzünden. IT «»an UM A *•#»!* *•«•*«*> TO&JRaSVHK Touren-Antworten: T. A. 613. Luxemburg. Ich habe letztes Jahr auf der Fahrt nach Brüssel, die mich awJ> durch Ijtxemburg führte, folgende Strecke benützt: Basel, Napoleonsinsel, Colmar, Col du Bonhomme. St. Die, Baccarat, Luneville, Nancy, Pont-ä-Mousson. Metz, Thionville, Luxemburg (330 km). Die Strassen sind auf dieser Route alle sehr gut und landschaftlich ist dio Strecke besonders nach Colmar sehr interessant. Für die Rückfahrt wählen Sie mit Vorteil bis Nancy die gleiche Route und fahren von dort über Charmes, Epinal, Remiremont, le Thillot, Ballon d'Alsace, Beifort, Altkirch, nach Basel zurück (345 km). Grenzformalitäten: Luxemburg steht mit Belgien in Zollunion. Sie lösen also ein belgisches Triptyk, das dann auch für Luxemburg gültig ist. Es ist nicht notwendig, den Pass visieren zu lassen. E. M. in B. Touren-Fragen: T. F. 614. Berlin-Rom. Da ich im Frühling geschäftlich nach Berlin fahren muss, von dort aber möglichst schnell nach Rom gelangen möchte, um mich einer direkt von der Schweiz aus startenden Studiengesellschaft anzuschliessen, stelle ich folgende Fragen: Gibt es eine gut zu befahrende, direkte Verbindung Berlin-Rom? Welches ist sie und in welcher Zeit ist sie bei einem Tagesdurchschnitt von 300 bis 350 km zu bowältigen.2 H. St. ia L.

N»l - 1931 '•Tourismus Touristische Erleichterungen im Verkehr zwischen Italien und der Schweiz. In diesen Tagen ist in Rom zwischen der Schweiz und Italien ein Abkommen über den Grenzverkehr mit Motorfahrzeugen unterzeichnet worden, das eine wesentliche Erleichterung für den Automobilverkehr über unsere Südgrenze darstellt. Die schweizerischen Automobile können während eines Jahres bis zu 90 Tagen gänzlich steuerfrei in Italien verkehren, und zwar wird das Jahr vom Tage der ersten Einreise an gerechnet. Wenn das Auto zwischendurch das Land wieder verlässt, so werden die einzelnen Aufenthalte zusammengezählt. Nach Ablauf der 90 Tage muss ein Zwölftel der Jahressteuer für den laufenden Monat und dann je ein Zwölftel für jeden in Italien verbrachten oder angebrochenen Monat entrichtet werden. Ferner verpflichten sich beide Staaten, in dem Abkommen gegenseitig von Motorfahrzeugen keinen internationalen Ausweis für die Dauer von 90 Tagen zu verlangen. Man wird also in einem Jahre 90 Tage in Italien mit den schweizerischen Fahr- und Führerausweisen fahren können. Das Fahrzeug muss aber nebst den nationalen Polizeischildern mit dem Nationalitätsschüd versehen sein; schweizerische Wagen mit dem Buchstaben CH, italienische Wagen mit dem Buchstaben I. Für Lastwagen geht das Abkommen weniger weit. Nur diejenigen, die in den Grenzkantonen oder in den Kantonen Waadt und Genf immatrikuliert sind, geniessen die Steuerfreiheit und auch diese nur für Fahrten in den italienischen Grenzprovinzen und in der Provinz Mailand. Es werden auch einige Zollfragen geregelt, die namentlich für die Grenzgebiete von Bedeutung sind. Ferner hat eine Einigung stattgefunden über verschiedene Fragen der konzessionierten Personentransportunternehmungen, u. a. über die Haftpflichtversicherung. Der Abschluss der Vereinbarung fällt auf schweizerischer Seite in die ausschliessliche Zuständigkeit des Bundesrates. Das Abkommen wird noch von beiden Regierungen ratifiziert und tritt in Kraft, sobald die Ratifikationsurkunden ausgetauscht sind. -L Ritt itJS..is«l*«3* Beförderungen und Mutationen. STABSOFFIZIERE. Zo Oberstleutnants die Majore • Long Constant, Dailly (alte Eint.), Cdt. gr. can. Id. mot 2 (neue Eint.) : ä d. Cdt. Garn. St. Maurice. Neuhaus Hennann, Thun, Kdt Seh. Mot Kan. Abt 6 : Kdt Seh. F. Hb. Abt. 3. Dnerst Arnold, Bülach, Kdt. Seh. Mot. Kan Abt 8- s. D. Kdt Mot. Lastw. Kol. V/4. (Weitere Beförderungen von Subalternoffizieren Nummer 2.) Gründung einer Sektion Genf der Angehörigen des Motorwagendienstes. Am 22. Dezember traten in Genf Angehörige des MotorwaRendienstes der Armee zu einer ersten Versammlung zusammen, in welcher eine Sektion konstituiert wurde. Di© Sektion hat den Zweck, Angehörige des Motorwagendienstes kameradschaftlich zusammenzufassen und einen gemeinsamen Unterstützungsdienst für Erwerbslose zu organisieren. Im weitern wird der Weiterbildung der Mitglieder durch technische Kurse über das Motorfahrzeug besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Tätigkeit der Sektion, zu deren Präsident Feldweibel Markiewicz ernannt wurde, beginnt demnächst mit einem Film über den Matorwagendienst. lt. Der Regierungsvorschlag. Der luzernische Regierungsrat legte dem Grossen Rate (ohne durch eine Motion aufgefordert worden zu sein!) einen Bericht über den zukünftigen Ausbau des luzernischen Strassennetzes vor. Als Vorläufer dieses Regierungsvorschlages kann man allerdings eine Strassenbau-Initiative ansehen, die aus liberalen Kreisen lanciert wurde. Der Bericht der Regierung und die Strassenbau-Initiative stehen im Gegensatz. Das Ausbäuprogramm umfasst die Strassenbautätigkeit in den Jahren 1931 bis 1936 und gilt nur für die eigentlichen luzernischen Kantonsstrassen. Massgebend für den Umbau sind einmal die Wichtigkeit des Strassenzuges und die Eignung der bestehenden Anlage für den heutigen Motorfahrzeugverkehr, dann der Zustand und die laufenden Unterhaltskosten der bestehenden alten Schotterfahrbahn, und schliesslich der Ausbau von Innerortsstrecken zur Beseitigung der Staub- und Kotplage. Das Minimalprogramm der Regierung umfasst die nachstehenden Positionen: Ausbau der Durchgangsstrasse von Wolhusen bis Trubschachen in den Jahren 1931 bis 1933. Für die 26 Kilometer ist eine Kostensumme von 1,8 Millionen in das Budget gesetzt. Die Strasse befindet sich momentan in schlechtem Zustande und bedarf einer ganzen Anzahl Korrekturen, so dass nach dem Ausbau mit einer Verminderung der Unterhaltskosten von 80 000 auf 35 000 Franken gerechnet werden darf. Die 22 Kilometer lange Strasse Wolhusen- Willisau-Huttwil soll in den Jahren 1931 bis 1936 mit einem Kostenaufwand von 1,3 Millionen ausgebaut werden. Diese Strasse ist heute wegen ihres schlechten Unterbaues mit jährlichen Unterhaltskosten von 56 000 z. Verf. Kdt. St Gotth. Bes. Steiner Ernst, Zürich, Kdt. Seh. Mot Kan. Abt 4- a. D. Rück Julius, Lausanne, Kdt. Schatzungsplatz 7: bleibt Gjrr Karl, Zug, Stab 4 Dir. Chef M. W. D.: Sektion M. W.D. Hoth Hans, Bern, Stab 2. Div. Chef M.W. D.: Sektion M. W D. Zu Majoren die Hauptleute : lEiohenberger Henri, Bern, Kdt. Fest. Art. Kp. 12 : Stab Mot. Art. R. 8, zuget. Stabsof. Kleiner Alfred, Innertkirchen, Kdt. Seh. Mot. Kan. Bttr. 13: z. D. Chuard Jean, Lausanne, Pc. auto. de l'arme'e 1 : Cdt pc. auto. de Tarmee 1. Lehmann Ewald, Bern, Kdt. a. i. Schatzungsplatz 4: Kdt Schatzungsplatz 4. Neueinteilungen ohne Beförderung. Die Oberstleutnants: Tardent Eugene, Lausanne, E. M. G.: Cdt. gr. can. Id. auto. 2. Bossart Beda, Zürich, Kdt. F. Art Abt. 24: Kdt. Seh. Mot. Kan. Abt. 8. Nicola Walter, Thun, Kdt Art. Beob. Kp. 3: Kdt. Seh. Mot. Kan. Abt. 5. Hugentobler Otto, Jegenstorf, Stab Seh. ATt. R 2, raget. Stabsof. : Kdt. Seh. Mot. Kan. Abt. 4. Bodmer Hans, Zürich, Kdt a. L Mot Art. Abt. 2: Kdt Mot Art. Abt. 2. Kunz Robert, Thun, Kdt. Armee-Mot.-Fahiz.-Park 1: Sektion M. W D. Süerli Alfred, Dietikon, Stab 5. Div. Chef M. W. D.: E. D. Marmy Charles, Neuchätel, Cdt. ffr. cam. auto. 2: E. M. 2me div. Chef service auto. Die Majore: Halter PauL Wil, Kdt. Mot. Lastw. Abt. 6: Stab 5. Div. Chef M. W D a. i. Mäder Hermann, Baden, Kdt. Mot. Lastw. Abt. 4: Stab 4. Div. Chef M.W.D. a. i. HAUPTLEUTE UND SUBALTERNOFFIZIERE. Motorbatterien. Zu Hauptleuten die Oberleutnants : Jennj Hans, Wortlauten, Kdt. a. i. Seh. Mot Kan. Bttr. 6 Kdt. Seh. Mot. Kan. Bttr. 6. Rychener Herbert, Hausen a.A., F. Bttr. 70: Kdt. Seh. Mot Kan. Bttr. 14. Gräser Emil, Zürich, Seh. Mot Kan. Bttr. 21: Kdt. Seh. Mot. Kan. Bttr. 21. Glättli Edwin, Schönenwerd, Kdt. a. i. Seh. Mot. Kan. Bttr. 10 : Kdt. Seh. Mot. Kan. Bttr. 10. Dupoiis Henri, Yverdon, Bttr. ob. auto. 91: Cdt. Bttr. ob. auto. 91. EgK Heinrich, Zürich, Seh. Mot. Kan. Bttr. 14: Kdt Seh. Mot. Kan. BttT. 16. Motorwagentruppe. Zum Hauptmann der Oberleutnant: Ommerli Carl, WinferUmr, Mot. Lastw. KoL V/4 : Sl abaxu Luzerns Strassenbau-Programm Sturzenegger Hugo, Bern, Kdt. Mot. Art. Abt. 4: Franken belastet, eine Summe, die sich nach der Verbesserung auf 22 000 Franken reduzieren wird. Die schmale Seetatstrasse, die heute weder im Unterbau noch im Fahrbahnbelag genügt, soll in den nächsten sechs Jahren (unter Beteiligung der die Strassen benutzenden Bundesbahnen!) wieder in den verkehrstüchtigen Zustand gebracht werden. Von den 25 Kilometer dieser Strassenstrecke sind erst zwei Kilometer ausgebaut. Der luzernische Staat stellte dafür 22 Millionen in Voranschlag. Die Kantonsstrasse Rothenburg-Münster und die Rottalstrasse führen teilweise über schlechten Moosböden. Die Regierung will im Jahre 1931 die Korrektion dieser 10 Kilometer langen Strassenstrecke beginnen. Kostenpunkt: 0,8 Millionen. Ebenfalls im Jahre 1933 will der Regierungsrat mit dem Ausbau der Strassen Dagmersellen-Willisau, Gettnau-Sursee und Alberswil - Grosswangen ansetzen. Diese Strassenstrecken machen rund 25 Kilometer aus und können des geringen Verkehrs wegen in billigerem Ausbauverfahren mit einem Gesamtkostenbetrag von 0,75 Millionen verbessert werden. Weitere 0,5 Millionen setzt die Regierung ÄUTOMOBTL-REVUE für den Ausbau von Innerortsstrecken aus. Das Programm 1931—1936 umfasst total 112 Kilometer und erfordert einen Aufwand von 7,2 Millionen, d.h. pro Jahr 1,2 Millionen. Zur Deckung der Kosten stehen aus dem Benzinzollanteil des Kantons und aus den Motorfahrzeugsteuern (nur 75 Prozent!) jährlich ca. 1 Million Franken zur Verfügung. Aus allgemeinen Staatsmitteln müssen daher mindestens 200 000 Franken für den Strassenbau erübrigt werden. Das gesamte ausgebaute Kantonsstrassennetz wird Ende 1936 eine Länge von 197 Kilometer umfassen, wofür der Staat total 12,3 Millionen Fr. zu bezahlen hat. Für ein weiteres Ausbau- Programm nach 1936 kommt ein Rest von 83 Kilometer Kantonsstrassen in Betracht. • Der jährliche Strassenunterhalt verschlingt 600 000 Franken, das Vierfache der Vorkriegsjahre. Diese Summe kann durch den Ausbau der wichtigsten Strassen erheblich reduziert werden. Benzintankanlagen - Wagenheber - Luftsäulen Fettpressen - Rotor-Kompressoren System Weber usw. Aibisrieden-Ziirich Letzigrabenstrasse 16 Verlangen Sie kostenlose Beratung und unverbindliche Offerte! Construction de CÄRS Alpins, Omnibus et Foureons der scnu/6LZ6r. riGrKunrt« erbringt durch Zuverlässigkeit und hohe Leistungen einen weitern Beweis vertrauenswürdiger, einheimischer Arbeit. Si YOUS dcsirez avoir unc voiture solide et elegante en meme temps adr. YOUS ä la qui YOUS donnera entiere sahsiao tion par un travail soigne ä prix tres avantageux. Croquis et devis sans engagements. Camions livres rapidement ä prix sans concurrence. 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