Gemeindebrief Oktober/November 2010 - Evangelische ...

ev.kirche.bad.krozingen.de

Gemeindebrief Oktober/November 2010 - Evangelische ...

Gemeindebrief

der Evangelischen

Kirchengemeinde

Bad Krozingen

Alles, was lebt, drängt zur Ernte hin

M a r t i n B u B e r

Oktober | November 2010


Adressen und Telefon-Nummern

Anschrift des

Evangelischen Pfarramts

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

( 0 76 33 / 32 42

Fax 0 76 33 / 15 01 01

ev.kirche.bad.krozingen@

t-online.de

Evangelisches Pfarramt I Pfarrer Gerhard Jost Litschgistraße 3

( 0 76 33 / 32 42

Evangelisches Pfarramt II

(Kurseelsorge)

Pfarrer Peter Widdess Thürachstraße 1

( 0 76 33 / 1 49 69 und 32 42

Hardtstraße 27, BK-Schlatt

( 0 76 33 / 9 38 68 60

Pfarrerin

Hardtstraße 27, BK-Schlatt

Gerhild Widdess ( 0 76 33 / 9 38 68 60

Seelsorge am Herz-Zentrum

und in der Theresienklinik

Evangelisches Gemeindebüro Ines Oehler und

Schwarzwaldstraße 7

Gabriele Thiel ( 0 76 33 / 32 42

Gemeindediakonin Gabi Groß Merowingerstraße 6

( 0 76 33 / 32 42 und 15 07 11

Kantorin Susanne Konnerth In den Mühlenmatten 7

( 0 76 33 / 93 81 86

Kirchendienerin Christa Korpel

Evangl. Kindergarten

„Sonnenstrahl“

Evangl. Kindergarten

„Regenbogen“

Sprechstunde des

Sozialabeiters

Heike Bangerter Kolpingstraße 2

( 0 76 33 / 39 35

Regina Merkel Am Alamannenfeld 16

( 0 76 33 / 80 65 75

Gerhard Stichling jeden ersten Dienstag im Monat

von 10 – 12 Uhr im Gemeindehaus.

Er steht ansonsten in der Diakonie

Müllheim für alle Fragen zur Verfügung.

( 0 76 31 / 17 77 40, Mo/Mi/Fr (9–12

Uhr), Mo/Do (14–16 Uhr)

Spendenkonten der Kirchengemeinde

Geldinstitut Zielgruppe Konto-Nummer BLZ

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen 10.645.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Jugendarbeit)

17.855.1 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Krankenpflegefond)

10.113.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Kindergarten „Regenbogen“ 35 06 45 08 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Alten- und Krankenhausseelsorge 35 65 06 01 680 615 05

Volksbank Staufen Gemeindefest 11.295.11 680 923 00

Volksbank Staufen Ökumenischer Helferkreis 11.721.40 680 923 00

Volksbank Staufen Kurseelsorgezentrum 3711.43784.2 680 923 00

Sparkasse Staufen Kindergarten „Sonnenstrahl“ 90.1175.0 680 523 28

Sparkasse Staufen Förderverein für Kirchenmusik 9.425.489 680 523 28

Volksbank Breisgau Süd Förder- und Hilfsfonds der Evangelischen

Kirchengemeinde Bad Krozingen e.V. 16 55 73 680 615 05

2 Oktober | November 2010


Das Wort für Sie

as

ist der

Mensch,

dass du seiner gedenkst,

und des Menschen Kind,

dass du dich seiner

annimmst? P s a l M 8 , 5

Wenn ich den Himmel sehe,

den Mond, die Sterne – was

ist da der Mensch? Die uralte

Frage. Sie stellt sich heute

ganz neu. Wir wissen von der

erdrüc kenden Weite des Alls.

Es ist mit Lichtjah ren nicht

mehr zu messen. Der Kosmos

predigt uns, dass wir eine Null

sind. Was ist der Mensch?

Nichts ist er, wenn die Weite

des Alls das letzte ist, was gilt.

Wenn Gott ist, ist er grö ßer als

das, was er schuf. Muss seine

Größe nicht noch mehr erdrücken

als das große All?

Glaubende haben die Gewissheit,

dass er uns ganz nahegekommen

ist in seinem Sohn.

Daß Gott sich hineinbeugt in

unsere Winzigkeit, dass er uns

lieb hat, uns, den Staub des

Kosmos – das ist das Schönste,

was uns blühen kann.

Nichts an Gott ist mehr erdrückend,

darum auch nicht

die Weite des Raumes. Man

wird frei, kann aufatmen,

durchatmen, ge borgen sein.

Was ist der Mensch? Von

Gott gewollt ist er. Von Gott geschaffen

ist er. Von Gott geliebt

ist er.

Ich darf mich freuen über

mich selbst. Darf mich empfangen

aus Gottes Hand. Lobt unseren

Gott!

Herr, das ist das Größte,

nicht dass du so groß bist, sondern

dass du uns, die wir so

klein sind, unendlich liebst.

Du wirst wie wir. Lässt dir

unser Elend auf egen. Gehst

ans Kreuz. Durch unseren Tod

bist du gegangen und lebst in

Ewigkeit. In dir haben wir unseren

Tod schon hinter uns.

Du willst uns bei dir haben.

Wir wer den leben. Amen

Daß es mir so lange verborgen

blieb, wie ein Geheimnis,

von dem man nichts weiß. Ich

bin da.

Ich bin da wie das grüne

Gras, wie der Baum, wie der

Wind, wie der Regen, wie die

Sonne.

Es hat mir keine Mühe gemacht,

dazusein. Ich habe mich

nicht erdacht, entworfen, konstruiert,

erarbeitet. Ich habe

mich ein fach empfangen, unbemerkt,

wie von selbst, mühelos.

Daß wir das Eigentliche nur

empfangen können! Ich sehe

diese Welt um mich her. Daß

ich sehe, habe ich empfangen.

Ich höre Töne um mich herum.

Daß ich höre, habe ich empfan­

Oktober | November 2010 3


gen. Ich liebe einen Menschen.

Daß ich liebe, habe ich empfangen.

Sehen, Hören, Lieben, Leben

– unermessliche Geschenke:

gratis, kostenlos, um sonst.

Daß wir das Eigentliche nur

empfangen können und nicht

selber tun müssen, ist Gnade,

die vor uns am Werke war.

Das Ei gentliche fällt uns in den

Schoß, mühelos. Alles, was uns

täglich Mühe macht, ist wohl

nicht das Eigentliche. Es ist

nicht das We sentliche, bestenfalls

das Wichtige. Das Wichtige

darf wohl sein, mehr noch: es

muss ja sein. Doch wehe dem

Menschen, der seine Wichtigkeiten

zum Wesentlichen erhebt.

Er würde das Vergängliche

behan deln, wie man nur

das Ewige behandeln darf, das

Eigentliche.

Nichts Wesentliches geschieht,

wo uns das Wichtige

schon alles ist. Nichts also geschieht,

wo uns 1000 Wich­

Terminkalender

Oktober 2010

tigkeiten jagen. Das »Nichts«

aber geschieht wirklich. Es geschieht

an uns, prägt uns, formt

uns, ma nipuliert uns, zieht uns

immer mehr auf seine Seite. Da

fällt das Danken aus und das

Loben. Nur Beschenkte können

dank bar sein. Nur Dankbare

werden loben. Gott hat uns

viel geschenkt, in seinem Sohn

aber sich selbst. Ihn zu empfangen,

darin liegt das Geheimnis

des Lebens, das Geheimnis des

Lobens. In Ihm ist uns Ewigkeit

gege ben. Haben wir unser irdisches

Leben mü helos empfangen,

um wieviel mehr werden

wir das ewige Leben auch mühelos

emp fangen.

Vertrauen, das ist die Weise,

wie man Gott empfängt. Es ist

die Weise, wie man zum Danken

kommt, wie man zu loben

beginnt.

Samstag 02.10. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche Biengen

(Pfarrer Jost)

Sonntag 03.10. 10.00 Uhr Familiengottesdienst in der Christuskirche zum

18. Sonntag nach Trinitatis Erntedanktag mit Feier des Hl. Abendmahles

Erntedank

(Familiengottesdienstteam und Pfarrer Jost)

Kollekte für die Hungernden in der Welt

17.00 Uhr Kleine Kirche – Gottesdienst für die Allerkleinsten

unserer Gemeinde mit ihren Eltern und Großeltern.

4 Oktober | November 2010


Samstag 09.10. 10-12 Uhr Jungschar „Regenbogenbande“

Tag der offenen Tür im Kindergarten „Sonnenstrahl“

Sonntag

19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Tunsel

(Pfarrer Jost)

10.10. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche als Abschluss

19. Sonntag nach Trinitatis der Visitation mit anschließender Gemeindeversammlung

(Pfarrer Jost)

Kollekte für die Öffentlichkeitsarbeit in unserer

Gemeinde

parallel Kinderbetreuung im Jugendpavillon

anschl. Gemeinsames Mittagessen im Gemeindesaal

Montag 11.10. 19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Dienstag 12.10. 20.00 Uhr Konfirmanden-Elternabend im Gemeindehaus

Donnerstag 14.10. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 15.10 17.00 Uhr Start zur ersten Konfirmandenfreizeit des neuen Jahrgangs

im Münstertal

Sonntag 17.10. 10.00 Uhr Gesamtgottesdienst in der Christuskirche

20. Sonntag nach Trinitatis (Pfarrer Jost)

Kollekte für die Diakonische Initiative in unserem

Kirchenbezirk

parallel Kinderbetreuung im Jugendpavillon

Montag

20.30 Uhr Ökumenisches Taizégebet in der kath. Pfarrkirche

St. Alban

18.10. 15.00 Uhr Nachmittag der Älteren Generation im Gemeindesaal

Mittwoch 20.10. 19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche

Samstag 23.10. 10.30 Uhr Bezirks-Kinderkirchentag im Gemeindesaal

Sonntag 24.10. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche mit Pfr. Widdess

21. Sonntag nach Trinitatis

Kollekte für die Kirchenmusik in unserer

Gemeinde

parallel Kinderbetreuung im Jugendpavillon

Montag

19.30 Uhr Gospelkonzert des Chores „Purple Chariots“ der

Ludwigsgemeinde Freiburg

25.10. 19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Konfirmation

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2 0 11

Konfirmation

2 0 11


EVANGELISCHER

KIRCHENBEZIRK

Samstag 30.10. 15.15 Uhr Gottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Haus

(Pfarrer Jost)

16.15 Uhr Gottesdienst im Altenpflegeheim Siloah

(Pfarrer Jost)

Sonntag 31.10. 10.00 Uhr Reformationsgottesdienst in der Christuskirche

21. Sonntag nach Trinitatis (Pfarrer Jost)

Reformationstag

Kollekte für das Gustav-Adolf-Werk

heute keine Kinderbetreuung

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

November 2010

Donnerstag 04.11. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Samstag 06.11. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Biengen

(Pfarrer Widdess)

Sonntag 07.11. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer Wid-

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahrs dess)

Beginn der Friedensdekade

Kollekte für die Konfirmandenarbeit in unserer

Gemeinde

heute keine Kinderbetreuung

Montag 08.11. 19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Dienstag 09.11. 20.00 Uhr Reichspogromnacht – ökumenische Veranstaltung

zum 72. Jahrestag im Albaneum

Freitag 12.11. 18.00 Uhr Bezirkssynode des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald

Samstag 13.11. 17.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag

in der Trauerhalle des Friedhofs Bad Krozingen

(Pfarrer Disch, Pfarrer Jost)

19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Tunsel

(Pfarrer Widdess)

Sonntag 14.11. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Volkstrauertag mit Feier des

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahrs Hl. Abendmahles (Pfarrer Jost)

Kollekte für „Zeichen des Friedens“

parallel Kinderbetreuung im Jugendpavillon

anschl. Kirchencafé

6 Oktober | November 2010


Dienstag

17.00 Uhr „Lieder zur Nacht“ – Liederabend mit Werken

von Robert Schumann mit Susanne Konnerth (Klavier)

und Günter Daubenberger (Gesang) im Gemeindesaal

16.11. 19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn der Gebetsnacht

in Biengen (Diakon Borgas, Diakonin Groß,

Pfarrer Jost)

Mittwoch 17.11. 10.30 Uhr Stiller Gottesdienst im Altarraum mit Teilen von

Buß- und Bettag Brot und Wein (Pfarrer Widdess)

19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche

Donnerstag 18.11. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 19.11. 19.30 Uhr Erster Vorbereitungsabend für die Studienreise nach

Jordanien

Sonntag 21.11. 10.00 Uhr Kantatengottesdienst zum Toten- oder Ewigkeits-

Ewigkeitssonntag Sonntag in der Christuskirche unter Mitwirkung der

Kantorei (Pfr. Jost)

Kollekte für unsere eigene Gemeinde

parallel Kinderbetreuung im Jugendpavillon

anschl. Gemeinsames Mittagessen im Gemeindesaal

Montag

21.30 Uhr Ökumenisches Taizé-Gebet in der Christuskirche

22.11. 15.00 Uhr Nachmittag der Älteren Generation im Gemeindehaus

19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Samstag 27.11. 15.15 Uhr Gottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Haus

(Pfarrer Widdess)

16.15 Uhr Gottesdienst im Altenpflegeheim Siloah

(Pfarrer Widdess)

Sonntag 28.11. 10.00 Uhr Festlicher Gottesdienst zum Beginn des neuen Kir-

1. Sonntag im Advent chenjahres unter Mitwirkung des Kinderchores (Pfarrer

Widdess)

Kollekte für „Brot für die Welt“

parallel Kinderbetreuung im Jugendpavillon

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

Oktober | November 2010 7


Regelmäßige Veranstaltungen …

… in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Krozingen

Montags 15.00 Uhr Begegnungskreis

18.00 Uhr Sitzen in der Stille. Kontemplation

im Haus der Kurseelsorge

19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge

Dienstags 10.00 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat: Sprechstunde

des Sozialarbeiters im Gemeindehaus

Mittwochs 18 –19 Uhr Jugendband im Jugendpavillon (Bandraum)

20.00 Uhr Kantoreiprobe der Kantorei im Gemeindehaus*

Donnerstags 14.30 Uhr Spielenachmittag des Helferkreises im Gemeindehaus

an jedem ersten und dritten Donnerstag im

Monat

14.30 Uhr Kinderchorgruppe 3/Jugendchor (ab 5. Klasse)*

15.15 Uhr Kinderchorgruppe 2 (2. bis 4. Klasse)*

16.00 Uhr Kinderchorgruppe 1 (4 Jahre bis 1. Klasse)*

18.00 Uhr Treffpunkt der Jugend im Jugendpavillon*

20.00 Uhr Bläserkreisprobe im Gemeindehaus

Samstags 10 –12 Uhr Jungschar „Regenbogenbande“ (für 6 – 10jährige)**

15.15 Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

„Dietrich-Bonhoeffer-Haus“

16.15 Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

Siloah

Sonntags 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche

parallel dazu Kindergottesdienst*

Peter Widdess

Während dieser Gemeindebrief

entsteht, weiß noch niemand

von uns, wie es mit unserem

Freund und Kollegen Peter

Widdess weitergeht. Er war im

Gottesdienst im Parkstift am

20. August in Folge einer Gehirnblutung

gestürzt und befindet

sich seit dem 3. September

zu einer Reha­Maßnahme in Allensbach

am Bodensee. Dieser

* außer in den Ferien **14-tägig (siehe Veröffentlichungen)

Aufenthalt kann fünf bis acht

Wochen dauern. Wie lange, das

entscheiden die Therapeuten.

Wir wünschen ihm baldige und

vollständige Genesung, Gottes

Beistand in dieser schweren

Zeit und das Wissen darum,

dass eine betende und mitfühlende

Gemeinde hinter ihm

und seiner Frau steht.

8 Oktober | November 2010


Für unsere Biengener Gemeindeglieder

Sie sind herzlich zu unseren

monatlichen Gottesdiensten in

die katholische Kirche eingeladen.

Am Samstag, 2. Oktober

und 6. November, jeweils

um 19 Uhr kommen wir zusammen,

um uns an der Gemeinschaft

zu freuen und um

Gottes Wort als Hilfe für den

Alltag zu hören. Den Gottesdienst

im Oktober feiert Pfarrer

Jost mit Ihnen, den im November

Pfarrer Widdess.

Ein besonderer Gottesdienst

in jedem Jahr ist der ökumenische

Gottesdienst am

Vorabend des Buß- und Bettages

zum Auftakt der Ge-

Vorabend zum

Buß- und Bettag

Dienstag, den

16. November 2010

um 19.00 Uhr in der

katholischen Kirche Biengen

betsnacht. Am Dienstag, 16.

November um 19 Uhr sind

Sie herzlich eingeladen. Ein

kleines Team von evang. und

kath. Christen hat ihn vorbereitet

und führt ihn auch durch,

zusammen mit Diakon Rolf

Borgas, Pfarrer Jost und Gemeindediakonin

Gabi Groß.

Für unsere Tunsler Gemeindeglieder

Immer am zweiten Samstag im

Monat feiern wir in der katholischen

Kirche in Tunsel einen

evangelischen Gottesdienst.

Am Samstag, dem 9. Oktober

und Samstag, dem 13.

November kommen wir um

19 Uhr zusammen, um Gottesdienst

zu feiern. Das geschieht

auf vielfältige Weise. Den Gottesdienst

im Oktober leitet

Pfarrer Jost, dem im November

Pfarrer Widdess.

Dietrich-Bonhoeffer-Haus / Siloah

Für die Bewohner des Dietrich­

Bonhoeffer­Hauses und des Altenpfegeheimes

Siloah

Jeweils am letzten Samstag eines

jeden Monats feiern wir

mit den Bewohnern der Alten­

Herzlichen Glückwunsch …

… allen Gemeindegliedern, die

in den Monaten Oktober und

November Geburtstag haben,

gratulieren wir von Herzen.

heime der Stadtmission einen

Gottesdienst. Am Samstag, 30.

Oktober kommt Pfarrer Jost,

am Samstag, 27. November

Pfarrer Widdess.

Möge Gott Sie auch im neuen

Lebensjahr reich segnen und

Sie durch alle kommenden

Tage begleiten. Wir grüßen Sie

Oktober | November 2010 9


mit folgenden Zeilen von Jörg Zink:

Herzlichen Glückwunsch ...

Was Freunde und Nachbarn wünschen, das wissen wir ungefähr.

Auf den vielen Karten steht:

Herzliche Glückwünsche

und ein gutes neues Lebensjahr!

In der Tat. Das wäre es. Schön, wem es beschieden ist. Ein

erfolgreiches Jahr. Schön, wenn dir das genug ist. Ein gesundes

Jahr. Das wäre besonders wichtig. Ein fröhliches Jahr. Das

gilt wohl vor allem den Fröhlichen. Ein gutes Jahr. Das ist gut,

wenn einer weiß, was für ihn gut ist. Ein gesegnetes Jahr, das

ist das Beste, wenn wir nämlich Hände haben, die nicht mit

anderem angefüllt sind. Segen, dies vor allem, wünsche ich dir.

Bad Krozinger Herbstlauf

Im letzten Jahr wurden Dekan

Disch und ich von vielen

Gemeindegliedern angesprochen,

ob die Veranstalter des

Herbstlaufes uns um eine Ausnahmegenehmigung

gebeten

hätten, da sie ja zur Gottesdienstzeit

den Lauf starten. Das

Sonn­ und Feiertagsgesetz verbietet

öffentliche Veranstaltungen

zur Gottesdienstzeit. Da

uns dergleichen Anfragen aber

nie erreicht haben, suchten wir

das Gespräch mit dem Veranstalter.

Am 1. Februar fand es

im Rathaus mit Bürgermeister

Dr. Meroth, Roland Hinderle

und Peter Schäfer statt.

Wir kamen überein, dass ­ weil

diese Veranstaltung einen gemeinnützigen

Zweck hat­ sie

am Sonntagmorgen stattfinden

darf. Wer einen Gottesdienst

besuchen will, kann die Gottesdienste

am Samstagabend

in der katholischen Gemeinde

und bei uns besuchen. Auch

könnten die Kurseelsorger

beider Gemeinden einen ökumenischen

Wortgottesdienst

während des Herbstlaufes anbieten,

was uns aber angesichts

des Veranstaltungsablaufs nicht

sinnvoll erscheint.

Das Gespräch im Rathaus mit

den Verantwortlichen des

Herbstlaufs fand in einer ausgesprochen

guten und sachlichen

Atmosphäre statt.

Gleichwohl war es Dekan

Disch und mir ein Anliegen, die

Verwaltung des Rathauses darum

zu bitten, dass öffentliche

Veranstaltungen in Zukunft

erst nach den Gottesdiensten

in Bad Krozingen genehmigt

werden. Dazu gehören die Vorträge

des Bad Krozinger Kreises

ebenso wie Veranstaltungen

und Messen im Kurhaus.

10 Oktober | November 2010


Bibelgesprächskreis

Zu unserem Bibelgesprächskreis

laden wir alle 14 Tage am

Donnerstag von 15 – 16 Uhr

ins Gemeindehaus ein. Wir

beschäftigen uns in einer sehr

lebendigen Weise ab sofort

mit der Apostelgeschichte, erleben

die „Frühlingstage“ der

Gemeinde Jesu, entdecken so

viele Parallelen zur Gegenwart

und bringen unsere eigenen

Lebenserfahrungen mit ein.

Bibelgesprächskreis

14. Oktober 2010

4. und 18. November 2010

jeweils 15.00 Uhr

im Gemeindehaus

Wer Lust hat, einzusteigen, ist

uns sehr willkommen. Wir treffen

uns im Erdgeschoss des Gemeindehauses

am 14. Oktober,

4. November und am 18. November.

An jedem zweiten Sonntag im Monat …

… wollen wir nach dem Gottesdienst

Sie zu Kaffee, Tee und

ein wenig Gebäck einladen.

Wir treffen uns im Foyer der

Kirche und vor dem Gemeindesaal,

um unsere Bistrotische

stehend oder bei den beiden

Sitzgruppen, um über die Predigt

zu reden oder anderweitig

ins Gespräch zu kommen.

Auf diese Weise lernen wir uns

näher kennen und wachsen

Konfirmanden-Elternabend

Am Dienstag, 12. Oktober um

20.00 Uhr treffen wir uns zu

einem Konfirmandenelternabend

im Gemeindehaus. Das

Thema, das uns beschäftigen

wird, ist: Gott – das Fundament

allen Lebens. Dazu laden

wir alle interessierten Eltern

herzlich ein.

Kirchencafé

Sonntag, den

14. November 2010

in der Christuskirche

als Gemeinde zusammen. Ob

wir am 10. Oktober und am 14.

November mit Ihnen rechnen

können? Am 10. Oktober 2010

ist wegen der Visitation Gemeindemittagessen.

Konfi-Elternabend

Dienstag, den

12. Oktober 2010

im Gemeindesaal

Konfirmation

2 0 11

Oktober | November 2010 11


Lob- und Anbetungs-Gottesdienst

Impressum

Monatlich findet ein Lob­ und

Anbetungs­Gottesdienst am

zweiten Sonntag im Monat um

19 Uhr in der Christuskirche

statt. Wir singen neue Lieder

des Gesangbuches, haben Zeit

zur Stille und zum Gebet, betrachten

einen Bibeltext und

feiern miteinander im Kreis

um den Altar stehend das Hl.

Abendmahl. Wir freuen uns,

Zum Buß- und Bettag

Wir laden Sie ganz herzlich

zum Gottesdienst am Buß­ und

Bettag um 10.30 Uhr in unsere

Christuskirche ein. Pfarrer Widdess

leitet den Gottesdienst.

V.i.S.d.P und V.i.S.d.M.S.: Pfarrer Gerhard Jost

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

Lob- und Anbetungs-

Gottesdienste

Sonntag, den

31. Oktober und

28. November 2010

in der Christuskirche

wenn Sie sich uns anschließen

wollen, und zwar am Sonntag,

31. Oktober und am 28. November.

Gottesdienst

Mittwoch, den

17. November um 10.30 Uhr

in der Christuskirche

Unsere Hausbibelkreise

Art Ansprechpartner Uhrzeit und Tag Telefon

Frauenbibel-

Frau H. Albrecht 9.30 Uhr mittwochs 1 41 28

gesprächskreis Amselweg 4

im Gemeindehaus

im Gemeindehaus

vierzehntägig

Ökumenischer Heike Bund 20.00 Uhr montags 16 04 59

Hauskreis

vierzehntägig

12 Oktober | November 2010

© 2010 für die Gestaltung/dtp­Aufbau bei TypoGrafik: www.johannesklatt.de


Kinder- und Jugendarbeit

„Regenbogenbande“

Kids von 6 bis 10 Jahren sind

herzlich eingeladen zur Jungschar!

14­tägig am Samstagvormittag

von 10 – 12 Uhr, im Jugendpavillon,

Ev. Gemeindehaus

Wir treffen uns wieder am

9. Oktober und 20. November

2010!

„Treffpunkt“ für Jugendliche

Auch bei uns geht es wieder los

nach den Ferien:

Wann?

… immer donnerstags von

18 Uhr – 19.30 Uhr

Am 23. Oktober sind alle

Jungschar­Kinder herzlich eingeladen

zum „Bezirks­Kinderkirchentag“

hier in Bad Krozingen.

Auf euch freuen sich Linda,

Iris, David, Dustin, Peter und

Meike.

Wer kommt?

Jugendliche zwischen 14 und

19 Jahren.

Was geht?

Sich treffen zum Schwätzen

und buntes Freizeitprogramm:

Oktober | November 2010 13


Billard oder Dart spielen, Kickern,

Kochen und Essen, Filme

schauen, Diskutieren über

Gott und die Welt, Ausfüge machen

... Außerdem: Planen und

Vorbereiten von Aktionen, Gottesdiensten

und Freizeiten ...

Schau doch mal rein ... Wir

freuen uns auf Dich!

Alle Kreise finden im Jugendpavillon

statt. (Nicht während

der Schulferien.)

Betreuung für Kinder am Sonntagmorgen

An Sonntagen außerhalb der

Schulferien bieten wir für Kinder

zwischen 1 Jahr und 11

Jahren parallel zum Gottesdienst

am Sonntagmorgen eine

Betreuung im Jugendpavillon

an. Dort können die Kinder

spielen, malen, basteln, singen,

erzählen oder Geschichten hören,

während die Eltern in der

Kirche ganz in Ruhe mit der erwachsenen

Gemeinde Gottesdienst

feiern und der Predigt

lauschen können.

Da das KiGo­Angebot schon

seit längerer Zeit nur noch sehr

schwach angenommen wird,

sind wir dabei, für den Kindergottesdienst

ein neues Konzept

zu entwickeln. Am Sonn­

tagvormittag wird es keinen

klassischen Kindergottesdienst

mehr geben. Statt dessen gibt

es aber jeweils ein Betreuungs­

Angebot, bei dem die Mitarbeiter/innen

fexibel mit ihrem

Spiel­, Bastel­ oder Geschichten­Angebot

auf die Zahl, das

Alter und v.a. die Bedürfnisse

der anwesenden Kinder eingehen

können.

Am Sonntag, den 3. Oktober,

feiern wir aus Anlass des Entedankfests

mit der ganzen Gemeinde

einen Familiengottesdienst.

In den Herbstferien (31. Oktober

und 7. November 2010)

pausiert auch die Betreuung

am Sonntagmorgen.

Familiengottesdienst an Erntedank

Am Erntedankfest, am

Sonntag, den 3. Oktober,

feiern wir in der Christuskirche

einen Familiengottesdienst

zum Thema „Segen,

der zählt“. In diesem

Gottesdienst wollen wir darü­

Erntedank

Sonntag, den

3. Oktober 2010

ber nachdenken und uns darüber

freuen, wie reich Gott uns

segnet und uns mit seinen Gaben

beschenkt.

Zu diesem fröhlichen Gottesdienst,

in dem wir auch miteinander

Abendmahl feiern

werden, laden wir Jung und Alt

ganz herzlich ein!

14

10 Uhr in der Christuskirche

Oktober | November 2010


Kleine Kirche: „Wir feiern Erntedank“

Am Nachmittag des Erntedanktags,

am Sonntag,

dem 3. Oktober um 17 Uhr

sind die Kleinsten mit ihren

Eltern, Geschwistern

und Großeltern wieder zur

„Kleinen Kirche“ eingeladen.

Natürlich steht in diesem

Gottesdienst der wunderbar

geschmückte Erntealtar mit all

seinen bunten, vielfältigen Gaben

im Mittelpunkt. Lebendig

und ganz elementar können

Kleine und Große in diesem

Gottesdienst erfahren, dass

Gott für uns sorgt. Er dauert ca.

Ökumenische Taizé-Gebete

Zu äußerer und innerer Stille

finden, sich öffnen können für

Gott – dazu wollen unsere Taizé­Gebete

einladen. In ökumenischer

Gemeinschaft feiern

wir diese Gottesdienste mit Gesängen

aus Taizé, dem Hören

auf biblische Texte, Gebet und

Stille.

Am Sonntag, den 17. Oktober

feiern wir das Taizé­Gebet um

20.30 Uhr in der kath. Kirche St.

Alban und am 21. November

Kleine Kirche Erntedank

Sonntag, den

3. Oktober 2010

17 Uhr in der Christuskirche

30 Minuten. Im Anschluss gibt

es wieder ein Abendessen im

Gemeindesaal. Es wäre schön,

wenn alle, die mitessen wollen,

eine Kleinigkeit für das Buffet

mitbringen würden.

Wir freuen uns auf ganz kleine

und schon große Menschen,

die mit uns Gottesdienst feiern!

Ökum. Taizé-Gebete

Sonntag, den 17. Oktober

2010 um 20.30 Uhr in der

kath. Kirche St. Alban

Sonntag, den 21. November

2010 um 19.30 Uhr in der

Christuskirche

um 19.30 Uhr in der Christuskirche.

Herzliche Einladung!

Oktober | November 2010 15


„Um den Bahnhof steh’n 10 Zelte …“

... so begann das Lagerlied des

Kinderzeltlagers, das die Ev.

Kirchengemeinde Bad Krozingen

vom 9. bis 18. August 2010

in um den „Begegnungsbahnhof“

in Hasel veranstaltete.

Es stand unter

dem Motto „Abenteuer am

Bahnhof Hasel mit Jim Knopf

und Lukas“. Und im Laufe der

zehn Lagertage konnten die

60 Kinder im Alter von sieben

bis elf Jahren auch so manches

Abenteuer erleben.

Alles begann damit, dass sich

Jim Knopf und Lukas verfahren

hatten und anstatt in Lummerland

in Hasel angekommen

sind. Sie nahmen die Kinder

mit nach Lummerland und erzählten

ihnen von ihren Abenteuern.

Jeden Tag erlebten die

Kinder etwas anderes und waren

immer mit vollem Einsatz

dabei.

Hasel 2010

Impressionen vom

Kinderzeltlager in Hasel

vom 9. bis 18. August 2010

Als dann

Emma, die

Lokomotive von

Jim Knopf und Lukas,

geklaut wurde, begaben sich

die Kinder auf eine Detektiv­

Rallye und spürten Emma wieder

auf. Zur Feier des Tages luden

darauf hin Jim Knopf und

Lukas die Kinder ins Lummerland

ein und feierten ein gro­

16 Oktober | November 2010


ßes Fest mit allen Bewohnern

von Lummerland. So lernten

die Kinder dann auch noch

Frau Waas, Jim’s Mutter, den

König Alfons der Viertel­vor­

Zwölfte, Herr Ärmel und noch

viele weitere Freunde kennen.

Auch darüber hinaus gab es ein

buntes Programm­Angebot für

die Kinder: Mosaik­Bilder gestalten,

Schmuck machen, Bälle

und Figuren filzen, Zwerge

gießen, T­Shirts batiken, Windspiele

basteln, Papier schöpfen,

Floße bauen und

viele weitere kreative

Workshops waren ebenso beliebt

wie ganz verschiedene

Spiel­ und Sport­Angebote.

Zu den Höhepunkten zählte

am letzten Sonnentag bevor

der Regen einsetzte der Besuch

im Wehrer Freibad. Genauso

beliebt waren der Kino­Abend

oder die Disco. Und auch der

Ausfugstag mit der Fahrt von

Haltingen nach Kandern und

zurück mit der historischen

Museumsbahn „Chanderli“ war

für die Kinder beeindruckend.

Der obligatorische Besuch in

der Erdmannshöhle hat den

teilnehmenden Kindern ebenso

viel Spaß gemacht, wie die

Wanderung durch den Tunnel

Oktober | November 2010 17


Hasel 2010

oder die Waldspiele. Den Gottesdienst

in der Hasler Kirche

haben die Kinder mit einem

Lied bereichert.

Nicht nur den Kindern hat das

Lager dieses Jahr wieder gut

gefallen, sondern auch den 18

ehrenamtlichen Mitarbeiter/

innen um Gemeindediakonin

Gabi Groß, die durch ihren großen

Einsatz an Zeit, Ideen und

Liebe zu den Kindern diese

Freizeit erst möglich gemacht

haben. Sie machten auch die

Späße der Kinder am Bunten

Abend mit und sangen bei „Hasel

sucht den Superstar“ um

die Wette, posten bei „Hasel’s

next Topmodel“ und tanzten

mit den Kindern zum Fliegerlied.

Obwohl es in der zweiten

Lagerhälfte sehr viel geregnet

hat und in der vorletzten Nacht

sogar die Kinder aus einem der

Zelte in den Bahnhof „evakuiert“

werden mussten, weil Wasser

hineingelaufen war, haben

sich Kinder und Leiter nicht

18 Oktober | November 2010


die Laune verderben lassen

und die gemeinsame Zeit beim

Zeltlager genossen. Viele freuen

sich schon wieder auf das

Lager im nächsten Jahr. Und

eine Teilnehmerin, die sich am

Ende des Lagers nur schweren

Herzens getrennt hat, weil sie

im nächsten Sommer schon zu

alt ist für das Kinderlager, hat

beim Abschied versprochen:

„Wenn ich 14 oder 15 bin, dann

komme ich wieder als Mitarbeiterin!“

J a s M i n K i r c h e r

u n d G a B i G r o s s

Hasel 2010

Oktober | November 2010 19


Bezirks-Kinderkirchentag

… am Samstag, 23. Oktober

2010, 10.30 – 16 Uhr im Ev. Gemeindehaus

Bad Krozingen für

Kinder von 6 – 13 Jahren

Klein – und oho. Das Kleine

kommt groß raus

... ist das Motte des diesjährigen

Kinderkirchentags.

Wir schauen oft auf das Große,

Tolle und Herausragende. Das

Kleine, Unbedeutende übersehen

wir leicht. Dabei steckt

so oft im Geringen Großes,

im scheinbar Unbedeutenden

Wichtiges – auch bei uns Menschen

ist es so. Wenn wir mal

wieder das Gefühl haben: „Das

kann ich ja doch nicht.“ Oder

„Die anderen sind besser als

ich.“ dann dürfen wir uns von

Jesus ermutigen lassen, der gerade

das Kleine wahrgenommen

und im Unbedeutenden

Der Religionsunterricht für Erwachsene

beschäftigt sich seit

September mit der Person des

Mose. Dieser Kurs ist offen für

jeden, der sich für diese Thematik

interessiert. Anhand von

DVD’s, Folien und Texten nähern

wird uns der Frühzeit der

Geschichte Israels.

Die Termine sind: 11. Oktober,

25. Oktober, 8. und 22. Novem­

Bezirks-

Kinderkirchentag 2010

Samstag, den

23. Oktober 2010

in der Christuskirche

Großartiges entdeckt hat. Auf

seine Spuren wollen wir uns

begeben, wenn wir gemeinsam

Geschichten hören, spielen,

werkeln, singen, Gottesdienst

feiern – und dabei viel Großes

in scheinbar Kleinem entdecken!

Bist du dabei? Nähere Infos und

Anmeldeunterlagen bekommst

Du in der Jungschar, im Ev.

Pfarramt und bei Gemeindediakonin

Gabi Groß unter Telefon

15 07 11. Anmeldeschluss

ist der 18. Oktober 2010.

Unterwegs – Religionsunterricht für Erwachsene

© Bildnachweise

UNTERWEGS

… am Montag, den

11. und 25. Oktober und am

8. und 22. November 2010

jeweils 19.30 – 21 Uhr

ber. Jeder Abend beginnt um

19.30 Uhr und endet um 21 Uhr.

…u.a. WAZ Mediengruppe,

Gerhard Jost, Gerald Bihlmann,

ccvision und Johannes Klatt

20 Oktober | November 2010


Nachmittag der Älteren Generation

Monatlich einmal trifft sich die

ältere Generation unserer Gemeinde

zu einer Geburtstagsfeier.

Jene, die in den letzten

4 Wochen Geburtstag hatten,

wurden schriftlich eingeladen.

Die meisten melden sich leider

nicht für diesen Nachmittag

an. Aber die, die kommen,

erleben immer gehaltvolle und

kurzweilige zwei Stunden. Wir

beginnen mit dem Kaffeetrinken

und nehmen uns dafür

viel Zeit. Danach setzt dann

das Thema des Tages ein. So

freuen wir uns auf die Begegnung

mit Ihnen am Montag,

dem 18. Oktober um 15 Uhr

im Gemeindesaal. Das Thema

für diesen Nachmittag ist die

die Geschichte der Reformation.

Martin Luther wollte keine

Gemeinsames Mittagessen

Einmal im Monat laden wir

nach dem Gottesdienst zum

Mittagessen in den Gemeindesaal

ein. Eine Gruppe der

Gemeinde kocht ein preiswertes,

schmackhaftes Essen. Am

Sonntag, dem 10. Oktober (im

Anschluss an die Gemeindeversammlung

aus Anlass der

Visitation) und Sonntag, dem

21. November bitten wir Sie zu

Tisch. Die Preise sind familienfreundlich

gestaltet. Auch Getränke

halten wir für Sie bereit.

Das gemeinsame Essen dient

dem Kontakt untereinander

und dem Zusammenwachsen

in unserer Kirchengemeinde.

Nachmittage der

Älteren Generation

Montag, den

18. Oktober 2010 und

22. November 2010

um 15 Uhr im Gemeindesaal

neue Kirche gründen, sondern

seine Kirche, die er liebte und

an dessen Zustand er litt, reformieren.

Am Montag, dem 22. November

um 15 Uhr findet der nächsten

„Nachmittag der älteren

Generation“ statt. Pfarrer Jost

zeigt an diesem Nachmittag Bilder

der letzten Israelreise, die

im Mai stattfand und berichtet

über das, was er in diesem

Land an Neuem entdeckt hat.

Kurgäste sind jederzeit herzlich

willkommen.

Oktober | November 2010

Gemeinsames

Mittagessen

… am Sonntag, den

10. Oktober und

21. November 2010

in der Christuskirche

21


Israelreise 2011

s e e

G e n e z a r e t h

M i t B l i c K a u f

t i B e r i a s

Israelreise 2011

Die Prospekte für die letzte Israelreise,

die unter der Führung

von Pfarrer Jost stattfindet, sind

fertig und können im Gemeindebüro

abgeholt werden. Sie

findet vom 15. Oktober bis 1.

November 2011 statt. Dabei

bereisen wir das ganze Land

und geben in Eilat den interessierten

Mitreisenden die Gelegenheit

zu einem Tagesausfug

nach Petra/Jordanien oder zum

Katharinenkloster auf dem Si­

Israelreise 2011

15. Oktober bis

1. November 2011

nai. Da schon sehr viele ihr Interesse,

an dieser letzten Reise

teilzunehmen bekundet haben,

ist eine schnelle Anmeldung

nötig. Mehr als 40 Personen

nehmen wir nicht mit.

Das Programm ist weder anstrengend

noch zu voll gepackt.

Sie werden aber die Schönheit

des Landes in seiner ganzen

Fülle sehen. Für Rückfragen

steht ihnen Pfarrer Jost jederzeit

zur Verfügung.

22 Oktober | November 2010


Jordanienreise 2011

Ich habe mich am 26. Juli

schwarz geärgert. Da kam gegen

10 Uhr die Nachricht per

mail, dass Jordanien mit Wirkung

vom 1. Oktober 2010 die

Preise für Hotels und Eintritte

um 15% erhöht. Meine ganze

Kalkulation dieser Reise war

mit einem Schlage hinfällig.

Auch der Eintritt für den Besuch

von Petra wurde drastisch nach

oben gesetzt. Eine Nachfrage

bei anderen Veranstaltern,

was sie in solchen Situationen

machen, war: da wechseln wir

die Hotels und gehen von vier

auf drei Sterne herunter. Genau

aber das mache ich nicht.

Mir ist Hygiene und Sauberkeit

sehr wichtig. Trotz meiner geharnischten

Intervention bleibt

es bei der Erhöhung.

Die Folge nun: die Reisegruppe

ist auf 13 Personen zusammengeschmolzen,

16 ist aber

die Mindestzahl. Würde ich

aber absagen, darf ich aus meiner

Tasche 2000,– USD für den

Ausfall zahlen. Deshalb möchte

ich auf diesem Wege nochmals

herzlich zur Teilnahme an dieser

gut geplanten und vom Inhalt

her ausgezeichneten Reise

werben.

Der erste Vorbereitungsabend

findet am Freitag, 19.

November um 19.30 Uhr im

Gemeindehaus statt. Es wäre

schön, wenn Sie dabei sein

könnten.

Vorbereitungsabend

Jordanienreise 2011

Freitag, den

19. November 2010

iim Gemeindehaus

Jordanienreise 2011

5. bis 13. März 2011

Oktober | November 2010 23


Kirchenmusik

Sonntag · 3. Oktober 2010 · 10 Uhr · Christuskirche

Erntedank

Der Kinderchor und die Jugendband singen und spielen im Gottesdienst

zum Erntedanktag.

Mittwoch · 20. Oktober/17. November · 19.30 Uhr · Christuskirche

Abendgebet mit Kirchenmusik

Ein besonderes Highlight eines

jeden Monats ist das Abendgebet

mit Kirchenmusik. Unser

Kantorin musiziert mit Schülerinnen

und Schülern der Jugendmusikschule

auf hohem

Niveau. Dazwischen gibt es Le­

sungen, die zum Nachdenken

anregen. Eine gewinnbringende

halbe Stunde pro Monat. So

laden wir Sie ein am Mittwoch

20. Oktober und 17. November

jeweils von 19.30 – 20 Uhr. Ob

wir mit Ihnen rechnen können?

Sonntag · 24. Oktober 2010 · 19.30 Uhr · Christuskirche

Konzert mit den Purple Chariots

(Gospelchor der Ludwigsgemeinde

Freiburg)

Leitung: Helen Ens

Der Gospel­ und Spiritualchor

Purple Chariots wurde 1992 in

der Freiburger Ludwigskirche

von Helen Ens gegründet. Die

derzeit vierzig Sängerinnen

und Sänger im Alter zwischen

Anfang zwanzig und Ende

fünfzig singen in bis zu acht

Stimmen. Sämtliche Soli und

die Klavierbegleitung werden

von Chormitgliedern bestritten.

Seit 1995 führt der Chor

24 Oktober | November 2010


den Namen ycc . Dieser zeigt

mit der Farbe „purple“ (engl.

für Lila) die Zugehörigkeit zur

Evangelischen Landeskirche

und trägt dem englischsprachigen

Liedgut Rechnung. Der

zitierte „Chariot“ ist der feurige

himmlische Streitwagen des

Elias und der Israeliten. Dieses

hoffnungsvolle Element des Alten

Testaments prägt viele der

Spiritualtexte.

Das Repertoire der Purple

Chariots umfasst derzeit über

110 Stücke und wird in den

wöchentlichen Proben und in

einem intensiven jährlichen

Probenwochenende ständig

ausgebaut. Seit dem Bestehen

wurde das Liedgut den Zuhörern

in über hundert Auftritten

zum Vortrag gebracht. Im

Großraum Freiburg – von Em­

mendingen bis Bad Krozingen,

vom Kaiserstuhl bis St. Peter –

ist der Chor eine feste Größe.

Konzertreisen und Auftritte in

z. B. Köln, Essen, Fulda, Bamberg,

Prag, Lindau, Florenz haben

die Purple Chariots auch

weit über Freiburgs Stadtgrenzen

hinaus bekannt gemacht.

Helen Ens wurde in Winnipeg,

Kanada, geboren und studierte

dort Schulmusik. Sie unterrichtet

in Deutschland, singt

in verschiedenen Ensembles,

tritt regelmäßig solistisch auf

und leitet mehrere Chöre, darunter

zwei Gospelchöre. Helen

Ens hat sich der klassischen

Aufführungsweise der Spirituals

verpfichtet, die einen

Eindruck von der Wirklichkeit

der ursprünglichen musikalischen

Kunst der afrikanischen

Oktober | November 2010 25


Sklaven vermittelt. Aus ihrer

Heimat Kanada bringt sie immer

wieder neue Stücke und

interessante Arrangements mit,

durch die sich der Chor deutlich

vom Rhythm­and­Rhyme­

Stil der Mehrzahl der Gospelchöre

abhebt.

Das Konzert der „Purple Chariots“

wird als Benefizkonzert

für die Kirchenmusik der Ev.

Kirchengemeinde Bad Krozingen

veranstaltet. Der Eintritt ist

frei, am Ausgang wird um eine

Spende gebeten.

Sonntag · 14. November 2010 · 17 Uhr · Gemeindesaal

Lieder zur Nacht

Liederabend mit Werken von

Robert Schumann (200. Geburtstag)

und Hugo Wolf (150.

Geburtstag)

Tenor: Günter Daubenberger

Klavier: Susanne A. Konnerth

Eintritt frei –Spenden erbeten

Als Hugo Wolf am 13. März 1860

das Licht der Welt erblickte,

war Robert Schumann 46jährig

vier Jahre zuvor in der psychatrischen

Anstalt in Endenich

verstorben. Auch Hugo Wolf ereilte

das Schicksal, dem „Wahn“

zu verfallen 1903 in einer Nervenheilanstalt

viel zu früh.

Neben dieser Parallele stehen

diese beiden Musiker für den

Höhepunkt der romantischer

Liedkomposition im 19. Jahrhundert

nach Franz Schubert.

Zur Erinnerung an den 200sten

bzw. 150sten Geburtstag dieser

beiden Komponisten gestalten

Susanne Konnerth (Klavier)

und Günter Daubenberger (Bariton)

am 14. November 2010

einen Liederabend. Aus dem

umfangreichen Werk dieser

Tondichter werden Lieder zur

Nacht zu hören sein, die thematisch

von der Stille der Nacht

über die Nacht als Ort der Liebe

bis hin zur Parallele Nacht ­

Tod den Bogen spannen. Auch

wird die Nacht als Reich von Elfen

und anderen zauberhaften

Wesen in Liedern von Wolf und

Schumann erklingen.

Nach der Pause gibt es dann

Songs zum selben Thema aus

dem „American Songbook“ mit

Kompositionen u.a. von Harold

Arlen, Irving Berlin, Glenn Miller

und John Williams.

Lassen Sie sich einfangen vom

Zauber der Nacht, die der

Menschheit seit Anbeginn ein

Synonym sowohl für Dunkel

und Grauen als auch für Sehnsucht

und Träume ist.

Sonntag · 21. November 2010 · 10 Uhr · Christuskirche

Kantatengottesdienst

Johann Sebastian Bach „Gottes

Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Actus

Tragicus), BWV 106

Projektchor Cantus Omnibus,

Solisten, Orchester

Leitung: Susanne Konnerth

26 Oktober | November 2010


Die Kantate „Gottes Zeit ist die

allerbeste Zeit“ des erst 22jährigen

Komponisten Johann Sebastian

Bach ist ein krönender

Abschluss der alten musikalischen

Kantatenform (Zusammenstellung

kontemplativer

Texte mit einer eng an den

Text angelehnten Musik) und

zugleich ein genialer Aufbruch

in eine neue Kompositionsart

(motettischer, entfalteter Stil).

Diese Kantate zählt zu den bedeutendsten

Werken von Bach

und weist eine große Tiefe und

Intensität auf. Inhaltlich behandelt

die Kantate drei Teile: zunächst

die Unausweichlichkeit

des menschlichen Sterbens,

dann die Gewissheit der Auferstehung

und schließlich der

Lobpreis der göttlichen Dreieinigkeit.

Die Kantate ist symmetrisch

aufgebaut und die einzelnen

Abschnitte ordnen sich um die

in der Mitte stehende Chorfuge

mit Sopransolo „Es ist der alte

Bund“ ­ „Ja, komm, Herr Jesu“.

Weiterhin verwendet Bach unterschiedlichste

Stilmittel und

Symbole: Z.B. versinnbildlichen

die vier Chorstimmen Sopran,

Alt, Tenor und Bass die

suchende Seele, Glaubenszuversicht,

Heldenhaftigkeit und

Glaubensstärke. Die Blockföten

im Orchester wurden damals

aus Knochen geschnitzt

und symbolisieren den Tod,

der Dreier­Takt erinnert an die

Trinität und wirkt vollkommener

als ein „gerader“ Takt usw.

Sonntag · 28. November 2010 · 10 Uhr · Christuskirche

Adventssingen

Die Kantorei singt im Gottesdienst zum 1. Sonntag imAdvent.

Sonntag · 4. Juli 2010 · Haus der Kurseelsorge

Klingende Kirche

Familienkonzert im Haus der

Kurseelsorge

Eine „Klingende Kirche” der etwas

anderen Art erlebten zahlreiche

Zuhörer im Haus der

Kurseelsorge am 4. Juli in Bad

Krozingen. Von Dvorak bis

Hancock, so das Motto, vereinte

Jung & Alt in einem abwechslungsreichen

Programm. Die

Jüngsten starteten mit Musik

von Johann Hermann Schein,

Mozart und gefolgt vom „Kinderorchester”,

das mit seinen

Liedern zum Mitsingen einlud.

Eine schöne „Dumka” erklang

von einem Klavierquintett gespielt,

dem dann zwei Bands

folgten. Nachwuchs, der mit

viel Freude seine Songs interpretierte.

Zuletzt lud der „watermelon

man” von Herbie Hancock zu

Erfrischungen und natürlich zu

einem Stück Melone ein.

Nachlese

Oktober | November 2010 27


An dieser Stelle noch einmal

herzlichen Dank an alle Musi­

Visitation 2010

Alle sieben Jahre bekommen

die Gemeinden eines Kirchenbezirks

Besuch von dessen

Leitung. Das nennt man Visitation.

Nichts Unangenehmes,

nur Zeitaufwändiges und

wenn sie gut geleitet wird, ist es

eine fruchtbare und hilfreiche

Begegnung. Es kommen der

Dekan und der Schuldekan sowie

drei weitere Mitglieder des

Bezirkskirchenrates. Wir sind

gespannt auf die Woche vom

3. bis 10. Oktober. Eingeladen

sind alle zu den Gottesdiensten

am 3. und am 10. Oktober 2010

Am Montag gibt es eine Begegnung

aller, die in Bad Krozingen

evangelischen Religionsunterricht

erteilen. Außerdem

folgt eine Gemeindebeiratssitzung,

zu der alle haupt­ und ehrenamtlichen

MitarbeiterInnen

eingeladen sind. Zur Visitation

gehört auch die Überprüfung

Mein Martin Luther

… zum Reformationsfest

Wo ich anfangen soll, weiß ich

nicht.

»Mein Luther«, zum Bronzedenkmal

erstarrt, zur Streudose

wohlfeiler Zitate für allerlei

Interessen verformt, zum Heros

wie zum Prügelknaben verdammt,

überzeugt mich noch

immer ­ mit seinen Briefen, Predigten,

Schriften, Gesprächen,

reizt noch immer zum Wider­

kerinnen, Musiker & die Helfer

für den schönen Nachmittag !

u l r i K e f a B i a n

der Pfarramtsverwaltung, ob

z.B. alle Akten ordentlich geführt

wurden und ob im Pfarrbüro

Ordnung herrscht.

Auch eine Kirchengemeinderatssitzung

gehört dazu , bei der

die Hauptamtlichen (Diakonin

Gabi Groß und die beiden

Pfarrer) den Raum verlassen

müssen, damit der Kirchengemeinderat

ungestört über deren

Arbeit reden kann. Danach,

wenn alle wieder beisammen

sind, werden drei oder vier Ziele

benannt, die man in einem

konkreten Zeitraum ansteuern

will. Am Sonntag, dem 10. Oktober

nach dem Gottesdienst

werden diese vereinbarten Ziele

der Gemeinde im Rahmen

einer Gemeindeversammlung

vorgestellt. Mit einem gemeinsamen

Mittagessen danach endet

die Visitation.

spruch, bleibt noch immer ein

unbegreificher Mensch, der

sich bis zum letzten Atemzug

ganz der Gnade Gottes anvertraut.

Wir sind Bettler.

Mein Martin Luther ist der kernige

Prediger, der resi gnierte

Polemiker, der sanfte Poet, der

scharfsinnige Pu blizist ­ ein

liebevoller Briefschreiber, ein

geselliger Haus herr, ein depressiv­angstbesetzter

Mönch,

28 Oktober | November 2010


ein polternder Rechthaber, ein

überschwänglich fröhlicher

und sinnen freudiger Mensch,

ein tief innen getroster Christ,

ein hu morvoller Ehegemahl,

ein Wortgläubiger, der durchaus

zum Wortklauber wird.

»Ohne das Wort ist alles

nichts.« Also wagt er‘s

ganz aufs Wort, auch

in öffentlichen Dingen.

Den Predigern

rät er,

»die Zitzen herauszuziehen

und das einfache

Volk

mit Milch zu

speisen«, und

sie sollen so

frei in der Rede

sein, dass

sie

nicht fürchten, der Brotkorb

könnte höher gehängt werden.

Den Regierenden ist mit der

Kundgabe der Wahrheit, nicht

mit Gewalt zu begeg nen. Da

blieb er nach allen Seiten hin

unerschrocken. Da wurden

aus Freunden Feinde. Da wurde

er einsam in den Kämpfen

der Zeit, wo er klar sagte, was

er dachte, nie mandes Beifall

angesehen, ob des Herren

Omnes oder der hohen Herren.

Wer aber allen zu Gefallen

reden will, wird nichts mehr

zu sagen haben. Er wollte immer,

dass man seinen Namen

wegließe und sich nicht luthe­

Oktober | November 2010 29


isch, sondern Christ nennen

möge. Armer Luther, wurde

von den »groben Sachsen« in

Wittenberg bejubelt, verachtet,

vergessen, blieb ihnen treu, in

jeder Gefahr, in Hungers not,

Pest und Krieg. Mein Luther

ist ein Mensch, der ganz im

Leben steht UI ganz loslassen

kann. Am Lebensende lässt er

seinen Gefühlen freien Lauf:

»Nur weg aus dieser Sodoma!

Will also umherschweifen, eher

das Bettelbrot essen, ehe ich

meine arm alte letzte Tage mit

dem unordentlichen Wesen zu

Wittenberg martern und verunruhigen

will, mit Verlust meiner

sauren, teuren Arbeit.« Die

stete Todessehnsucht begleitet

den so im Leben Stehenden,

dass er gar in einem Brief an

den erkrankten Freund Myconius

schreiben kann: »So begehre

und bitte ich, dass mich

der liebe Gott an Eurer Statt

krank werden lässt und mich

ablegen. AbIegen heißt diese

meine Hütte, die nun ausgearbeitet,

ausgedient hat, die verzehrt

und kraftlos geworden

und deshalb untüchtig ist; ich

sehe es ja auch, dass ich niemand

mehr nützlich bin.« Das

sagt der, der gleichzeitig ein­

Reformationstag

schärft: »Man soll arbeiten, als

wollte man ewig leben, doch

so gesinnt sein, als sollten wir

diese Stunde sterben.«

Auch der Polemiker Luther

teilt die Resignation, die allen

Realisten eigen ist, und mahnt

immer wieder, die Gunst der

Stunde zu ergreifen. Auf dem

Hintergrund der unerwarteten

großen Chance bei der Neuvereinigung

Deutsch­ lands höre

ich seine bitterbös­wahre Polemik:

»Liebe Deutsche, kauft,

solange der Markt vor der Tür

ist, sammelt ein, weil es scheinet

und gut Wetter ist, braucht

Gottes Gnade und Wort, weil

es da ist. Denn das sollt ihr wissen:

Gotte Wort und Gnade ist

ein fahrender Platzregen, der

nicht wiederkommt, wo er einmal

gewesen ist. Er ist bei den

Juden gewesen, aber hin ist

hin. Sie haben nun nichts. Paulus

brachte ihn nach Griechenland.

Hin ist auch hin, nun haben

sie den Türken. Rom und

lateinisch Land hat ihn auch gehabt,

hin ist hin, sie haben nun

den Papst. Und ihr Deutschen

dürft nicht denken, dass ihr ihn

ewig haben werdet, denn der

Undank und Verachtung wird

ihn nicht lassen bleiben. Darum

greif zu und halt zu, wer

greifen und halten kann, faule

Hände müssen ein böses Jahr

haben.«

Eine tiefe Gewissheit mischt

sich mit einer Portion Trotz,

wenn er gegenüber allen seinen

Gegnern unnachgiebig

bleibt und sich am Ende seines

30

Am Reformationstag, Sonntag,

dem 31. Oktober 2010, treffen

wir uns um 10.00 Uhr in der

Christuskirche, wie an jedem

Sonntag zum Gottesdienst. In

der Mitte steht die Besinnung

auf das, was uns mit der Reformation

geschenkt worden ist.

Oktober | November 2010


Lebens nicht nur im Ton vergreift,

wenn er sich geradezu

zum höllischen Richter über die

Juden aufspielt. Hier wird die

Problematik einer Grundstruktur

offenbar, die in der frühen

Phase durchaus etwas Imponierendes

hat. »Es nehme meine

Last, Mühe und Arbeit auf sich,

wer da will; es verbrenne meine

Bü cher, wer Lust hat: ich frage,

was kümmert es mich?«

Mit der Musica vertreibt er

sich nicht die Zeit, sondern

den Teufel, den traurigen Gast.

Der Teufel hält es nicht aus, wo

Menschen singen. Sind wir da

nicht längst des Teufels? Und

mein Luther lässt die Sprache

Spielenachmittag für Senioren

Im Oktober spielen wir am

Donnerstag, den 7. und 21. und

im November am 4. und 18. November

2010 jeweils von 14.30

bis 16.30 Uhr. Wir bewirten unsere

Gäste mit Tee, Kaffee und

Gebäck.

Es wäre schön und im Hinblick

auf weitere Interessentinnen

und Interessenten vielleicht

hilfreich, wenn diese Termine

singen, un übertreffich. Da

stimmen stets Form und Inhalt

zusam men, so im Psalm

8: »Herr, unser Herrscher, wie

herrlich ist dein Name in allen

Landen.«

Mein Luther nennt Gott den

größten Narren der Narren,

dass er seine Sache mit dem

Wort und der Predigt ausrichtet.

„Wenn die Welt unser Predigtamt

verlacht, so lache du

mit«, ruft er mir zu. Nicht der

tote Buchstabe, das zugesprochene

Wort rührt das Herz an

und wird zum Wegwei ser. Was

ist nur los mit der Kirche des

Wortes?

f r i e d r i c h s c h o r l e M M e r

Spielnachmittag

für Senioren

donnerstags

7. und 21. Oktober und

4. und 18. November 2010

im Gemeindesaal

im Gemeindebrief bekannt gegeben

werden – was hiermit

geschehen ist.

Oktober | November 2010 31


Gedenken an die Reichspogromnacht 1938

Elie Wiesel – Eine Mutter

und ihre Tochter

„Wohin gehen wir? Weißt du

es?“

„Ich weiß es nicht, meine kleine

Tochter.“

„Ich habe Angst. Sag, ist es

schlecht, Angst zu haben?“ ,,Ich

weiß nicht; ich glaube nicht.“

„Ich hab noch nie in meinem

Leben solche Angst gehabt.“

„Noch nie.“

„Und ich werde nie wieder solche

Angst haben, hörst du? Nie

wieder.“ „Nie wieder.“ „Aber

ich möchte wissen, wohin wir

gehen. Du weißt es, nicht wahr?

Wohin gehen wir?“

„An das Ende der Welt, meine

kleine Tochter. Wir gehen an

das Ende der Welt.“

„Ist das weit?“

„Nein, eigentlich nicht.“

„Ich bin nämlich müde. Sag,

ist es schlecht, müde zu sein?“

„Alle sind müde, meine kleine

Tochter.“ „Auch Gott?“ „Das

weiß ich nicht. Du wirst ihn

selbst fragen.“

„Ich habe Durst. Ich habe

schrecklichen Durst.“ „Versuch,

nicht daran zu denken.“ „Das ist

unmöglich. Ich bin zu durstig.

Seit Tagen möchte ich etwas

trinken, ganz gleich was. Ich

möchte, dass es regnet. Dass es

schüttet.“

„Du bist schon groß, gib dir

Mühe. Denk an etwas anderes.“

„Aber ich brenne vor Durst.

Glaubst du, dass man uns zu

trinken geben wird?“ „Wahrscheinlich.

Die Offiziere sehen

liebenswürdig aus. Sie sind

freundlich.“ „Kann ich sie um

etwas zu trinken bitten?“

„Das darfst du nicht.“ „Du

drückst meinen Arm. Warum

drückst du ihn so fest?“ „Tue ich

dir weh?“ „Nein. Drück fester.“

„Du auch. Fester.“

„Im Zug hast du etwas gesagt.“

„Was habe ich denn gesagt?“

„Du hast von Trennung gesprochen.“

„Ja, ich habe von Trennung

gesprochen.“

„Ich habe es nicht genau verstanden.

Was hast du gesagt?“

„Ich habe gesagt, dass man uns

trennen wird. Ich habe gesagt,

dass wir alle einander nach

dem Krieg zu Hause wiedersehen

werden.“

„Was ist das, die Trennung? Ich

habe dieses Wort nicht in der

Schule gelernt.“ „Wenn Menschen,

die einander lieben,

nicht mehr beisammen sind,

sagt man, dass sie getrennt

sind. „

„Aber du und ich, wir bleiben

beisammen, nicht wahr?“ „Ja,

meine kleine Tochter. Ich verspreche

es dir.“ „Lange?“ „Sehr

lange. „

„Bis zum Ende des Krieges?“

„Bis zum Ende, mein kleines

Mädchen. „

„Sieh doch: die Schornsteine!

Die Flammen. Ich habe noch

nie so hohe, so schöne Flammen

gesehen. Was ist das dort

unten? Eine Fabrik?“

32 Oktober | November 2010


„Möglich. Es sieht so aus.“ „Was

für eine Fabrik?“ „Ich weiß es

nicht!“ „Warum fragst du nicht?“

„Ich habe gefragt.“ „Was hat

mau dir geantwortet?“ „Dass

man hier die Geschichte und

das Schicksal der Menschen

macht.“ „Wie macht man sie?

Womit?“ „Mit der Unschuld der

Welt, mein kleines Mädchen.

Mit der Unschuld der Welt

macht man die Geschichte; mit

ihr zerstört man sie.“ „Alle Leute

vor uns ... wie viele glaubst

du, sind es?“ „Keine Ahnung.“

„Tausend? Zehntausend?

Mehr?“ „Viel mehr.“ „Die Kolonne

hat kein Ende, sieh doch.“ d i e a l t e

s y n a G o G e

i n G e l s e n -

K i r c h e n

1 9 3 8

Oktober | November 2010 33


„Sie hat kein Ende. Und auch

keinen Anfang.“ „Ich finde das

... schön.“ „Sag das nicht, mein

kleines Mädchen. Sage nur das

nicht.“ „Die Tür, die Tür! Ich

will nicht hineingehen, ich will

nicht.“

„Du musst, mein süßes, kleines

Mädchen. Du folgst mir, du

musst.“

„Nein, ich muss nicht. Ich will

nicht! Ich werde weinen, ich

werde schreien.“ „Du bist schon

groß. Streng dich noch einmal

an, du kannst es.“

„Fliehen wir, schnell ...“ „Unmöglich,

mein Kind.“ „Bist

du sicher?“ „Sicher.“ „Warum

möchte ich weinen? Sag, warum?

Weißt du es?“ ,,Ich versuche,

es nicht zu wissen.“

„Bleiben wir einen Augenblick

stehen, bitte.“

„Einverstanden. Die anderen

drängen nicht, wir können sie

vorlassen. Warum willst du stehen

bleiben?“

„Um zu schauen. Ich bin acht

Jahre alt und will den blauen

Himmel mit seinen schwarzen

Sternen, den schwarzen Himmel

mit seinen rötlichen Sternen

ansehen. Ich will die Nacht

in der Feme sehen. Die Felder

und Wälder, die sich dem Morgenrot

öffnen werden. Und die

Hexen, die in ihre Hütten zurückkehren.

Und die Schäfer,

die noch schlafen, ich will sie

bei ihren Herden sehen. Und

die Jahr marktshändler, die Seiltänzer,

die dressierten Bären.

Ich will schauen, darf ich?“

„Du bist ein großes Mädchen

von acht Jahren; du siehst weiter

als ich.“

„Darf ich dich um etwas bitten?“

„Natürlich meine kleine

Tochter.“

„Sei nicht traurig. Nicht meinetwegen.

Ich hab genug gelebt.“

„Sag das nicht, mein süßes,

kleines Mädchen.“ „Aber es ist

wahr.“

„In deinem Alter bin ich ...“

„Das war vor langer Zeit. Jetzt

hat niemand mehr ein Alter.

Wir sind gleich alt. Wir lernen

alle die gleichen Fragen und

die gleichen Antwor ten. Wir

gehen alle durch die gleiche

Tür.“

„Du willst nicht mehr weinen?“

„Nein. Willst du wissen warum?

Weil ich finde, dass ich das Leben

nicht liebe.“ „Sag das nicht,

mein großes, kleines Mädchen.

Sag nichts mehr.“ „Gehen wir

weiter ... Glaubst du, dass sie

uns wehtun werden?“ „Ich

weiß es nicht.“ „Sag mir die

Wahrheit.“ „Ja, sie werden uns

wehtun.“ „Aber sie werden uns

nicht trennen?“

„Wir werden nicht mehr getrennt

werden.“ „Dann drück

meinen Arm sehr fest. Noch

fester.“ …

e l i e W i e s e l

e i n e M u t t e r u n d i h r e t o c h -

t e r , i n : d e i n a s c h e n e s h a a r

s u l a M i t h , d i c h t u n G ü B e r d e n

h o l o c a u s t ,

h r s G . v . d i e t e r l a M P i n G ,

M ü n c h e n 1 9 9 2 , s . 1 5 6 - 1 5 9

34 Oktober | November 2010


Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

Dienstag 9. November 2010,

20.00 Uhr im Albaneum – katholisches

Gemeindehaus. Der

Theologe Günther Saltin aus

Mannheim hält einen Vortrag

mit Bildern und Dokumenten

über Alfred Delp: Weg-

Kampf-Opfer.

Beeindruckend ist, wie Alfred

Delp aufrecht seinen Weg bis

zuletzt geht.Dies wird an die­

Gedenkfeier

Dienstag, den

9. November 2010

im Albaneum

sem Abend anschaulich entfaltet.

Es lädt ein die Evangelische

und die Katholischen Kirchengemeinden

in Bad Krozingen

Herbsttagung der Bezirkssynode

des Kirchenbezirks

Breisgau-Hochschwarzwald

Am Freitag, dem 12. November

2010 treffen sich alle Synodalen

um 18 Uhr im Evangelischen

Gemeindehaus in Bad Krozingen.

Gemeindeglieder sind

immer herzlich willkommen.

Die Tagesordnung ist umfänglich

und hat unter anderem

Bezirkssynode EVANGELISCHER

KIRCHENBEZIRK

Freitag, den

12. November 2010

um 18 Uhr im Gemeindehaus

das Thema, ob in Zukunft das

Dekanat des Kirchenbezirks in

Bad Krozingen sein soll.

Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag

Am Vorabend des Volkstrauertages

findet seit Jahren ein

ökumenischer Gottesdienst

statt. So treffen wir uns am

Samstag, dem 13. November

um 17.30 Uhr zu einem ökumenischen

Gottesdienst in

der Friedhofskapelle, der von

der Chorgemeinschaft musikalisch

umrahmt wird. Nach

dem Gottesdienst ziehen wir

Volkstrauertag

Samstag, den

13. November 2010

um 17.30 Uhr

in der Friedhofskapelle

zum Mahnmal. Bei schlechtem

Wetter wird Bürgermeister Dr.

Meroth seine Ansprache auch

in der Halle halten.

Oktober | November 2010 35


Gebet zum Volkstrauertag

Gott, wir sehnen uns nach

Frieden und erleben immer

wieder, wie leicht er zerbricht.

So schnell fällt ein Wort, das

den anderen verletzt und beleidigt,

herrscht lähmendes und

feindseliges Schweigen.

Darum bitten wir dich: Gott,

schenke uns deinen Frieden.

Wir kennen die Schrecken und

Grausamkeiten des Krieges,

wissen, wieviel Leid und Elend

er hervorruft und wie lange

Menschen unter den Folgen zu

leiden haben.

Wir sehen Bilder von Frauen

und Müttern, die um ihre

Kinder und Männer weinen

und denen der Hass das Herz

zerfrisst.

Wir sehen Menschen auf der

Flucht und das Elend in Lagern,

ihre Ver zweiflung und

Ohnmacht; wie sie ausgeliefert

sind und resignieren. Darum

bitten wir dich: Gott, schaffe

Frieden.

Wir leben in einer Welt, die

von Waffen starrt, in der immer

grausamere Waffen erfunden

und eingesetzt werden,

einer Welt, in der uns gesagt

wird, die Waffensysteme dienten

unserem Schutz und in der

verschwiegen wird, wie grausam

und unmenschlich ihre

Folgen sind.

Wir haben Angst, dass diese

Waffensysteme außer Kontrolle

geraten, dass der kleinste

Anlass eine große Katastrophe

auslöst.

Darum bitten wir dich: Gott,

zeige uns Wege zum Frieden.

Wir sind zerrissen und zerstritten

auf dem Weg zum Frieden.

Ohnmächtig gegenüber der

Gewalt und dem Hass.

Wir wollen den Frieden, und

beharren auf unserem Recht

und auf unseren Vorstellungen.

Es fällt uns schwer, den ersten

Schritt zu tun, uns verletzlich

und empfindsam zu zeigen.

Unser Misstrauen ist oft größer

als das Vertrauen in friedliche

Lösungen. Wir bitten dich:

mache uns zu Menschen, die

bereit sind, nach friedlichen

Wegen zu suchen, die schwach

und stark sein können, die

dem anderen ver trauen und

Gutes zutrauen und die sich

der Gewalt und dem Hass

verwei gern.

Gott, mache uns zu einem

Werkzeug deines Friedens.

Amen

36 Oktober | November 2010


Volkstrauertag – ein neues Kapitel

Jahrzehntelang war der Volkstrauertag

der Gedenktag für

die Getöteten der beiden Weltkriege.

Jüngeren Generationen

war der Tag kaum noch zu vermitteln.

In den letzten Jahren hat er

ein trauriges Kapitel dazubekommen:

Seit 1992 sind in den

Auslandseinsätzen der Bundeswehr

rund 90 Soldaten durch

Unfälle, Anschläge oder auf

andere Weise getötet worden,

knapp die Hälfte davon in Afghanistan.

Die Einsätze, in denen die Soldaten

ums Leben kamen, dienten

bzw. dienen der Sicherung

von Waffenstillständen oder

Friedensabkommen in: Ländern,

in denen vorher Krieg

herrschte, zum Beispiel in Kambodscha,

Georgien oder in den

Ländern des ehemaligen Jugoslawiens,

oder sollen den zivilen

Aufbau militärisch absichern.

Alle diese Einsätze werden von

einer großen Mehrheit der Bevölkerung:

mitgetragen, die

Zustimmung zum Afghanistan­Einsatz

ist in den letzten

Monaten in der Bevölkerung

geschwunden – nichti so sehr,

weil die Sinnhaftigkeit des Einsatzes

infrage gestellt wird, sondern

weil die „Erfolgsaussichten“

immer stärker in Zweifel

gezogen werden.

Diese Entwicklung gibt dem

Volkstrauertag ein neues Gesicht:

Neben die notwendige

Erinnerung (und daraus resul­

tierende Wachsamkeit) treten

Sensibilität und Aufmerksamkeit

für das aktuelle militärische

Handeln der Bundesrepublik.

Am 8. September 2009 wurde

am Berliner Verteidigungsministerium

ein zentrales Ehrenmal

der Bundeswehr eingeweiht,

das den über 3.100

Angehörigen der Bundeswehr

gedenkt, die im Dienst (auch

im Inland) ihr Leben verloren

haben.

Oktober | November 2010 37


Friedensdekade 2010

www.friedensdekade.de

38 Oktober | November 2010


Kirchengeld

Diesem Gemeindebrief liegt

ein persönliches Schreiben

bei, in dem wir erstmalig um

Ihr Kirchgeld bitten. Wir hatten

in unserer Finanzklemme beschlossen,

dieses künftig zu erheben,

wie es in sehr vielen Gemeinden

unserer Landeskirche

üblich ist. Wegen des Steuergeheimnisses

wissen wir nicht,

welche Gemeindeglieder, die

über Einkünfte verfügen, Steuern

zahlen und welche nicht.

Wer uns also als Steuerzahler

bereits unterstützt, der kann

diesen Brief umgehend in den

Papierkorb werfen. Die anderen

dürfen sich selbst einschätzen,

wie viel sie an Beitrag entrichten

wollen.

Ökumenischer Gottesdienst in Biengen

In jedem Jahr wird in Biengen

am Vorabend des Buß­ und

Bettages eine Gebetsnacht begangen,

die mit einem ökumenischen

Gottesdienst begonnen

wird. Dazu laden wir alle

herzlich ein auf Dienstag, 16.

November um 19 Uhr in die katholische

Pfarrkirche Biengen.

Die Durchführung des Gottesdienstes

liegt nicht nur in den

Händen von Diakon und Schuldekan

Rolf Borgas, Pfarrer Jost

und Gemeindediakonin Gabi

Groß, sondern bei einigen Gemeindegliedern

aus beiden

Ökum. Gottesdienst

Dienstag, den

16. November um 19 Uhr

Kath. Pfarrkirche Biengen

Gemeinden. Nach dem Gottesdienst

bleibt die Biengener

Kirche noch eine Stunde für

persönliche Gebete und Besinnung

geöffnet.

Oktober | November 2010 39


Gedanken zum Totensonntag

Kreuze.

Symbole

des

Leidens. Symbole

des Sterbens.

In so manchem Haus

gab es im zu Ende gehenden

Kirchenjahr

leidvolle Wochen.

Gab es ein schmerzliches

Ende. Gab es den letzten

Abschied, diese so unerbittlich

endgültige Trennung,

die wehtut.

Es gab Tränen um Menschen,

die von uns gingen.

Es gab Wunden im Leben.

Gott ­ wir klagen dir

unser Leid.

Wir bringen unseren

Schmerz vor

dich.

Wir treten an Gräber,

und die Erinnerung

lebt wieder

auf, die Erinnerung

an glückliche

Tage, die

nie wiederkehren

werden.

Die Erinnerung

an Zeiten,

wo Träume wahr wurden,


nun sind sie ausgeträumt.

Die Erinnerung an

dunkle Stunden lebt

auf, die uns zeigten,

wie grausam das Leben

manchmal sein

kann. Die Erinnerung

daran,

daß das

bestim­

mendeThema

unseres

Lebens Abschied

heißt, Vergänglichkeit,

hineinverfochtene

Schuld, unwiderrufiches

Ende.

Gott ­ wir bringen alles

Leiden und Sterben dieses

Jahres vor dich,

hier bei uns in den Häusern,

in den Kliniken, in

den Kriegs­ und Hungerländern.

Gott ­ wir klagen dir unser

Leid.

Totensonntag

21. November 2009

40 Oktober | November 2010


Gedenken zum Totensonntag

Viele Gemeindeglieder haben

wir in diesem Jahr zu Grabe

tragen müssen. Wir wollen im

Gottesdienst am 21. November

2010 um 10 Uhr in der Christuskirche

derer gedenken, die

nicht mehr unter uns sind und

uns, die wir noch Zeit haben,

trösten lassen durch das kraftvolle

Evangelium von Jesus

Christus. Für jeden Verstorbenen

zünden wir während des

Gottesdienstes eine Kerze an

und gedenken seiner. Folgende

Gemeindeglieder sind seit

dem letzten Totensonntag verstorben

und unter Gebet und

Segen zur letzten Ruhe gebettet

worden:

Unsere Verstorbenen

27.11.2009 Sergej Stepanov Hauptstraße 24

79588 Efringen-Kirchen

59 Jahre

14.12.2009 Alexander Susdorf Friedenstraße 22 58 Jahre

14.12.2009 Wilhelm Friebel Herbert-Hellmann-Allee 30 89 Jahre

14.12.2009 Margarete Manzke Breslauer Straße 4 97 Jahre

21.12.2009 Maria Leber Schlossgasse 1, 79219 Staufen 85 Jahre

05.01.2010 Siegfried Ellermann Römerstraße 1, Lahr 72 Jahre

19.01.2010 Walter Weise Hebelstraße 18 94 Jahre

22.01.2010 Gertrud Klumpp Kirchhofener Straße 7 96 Jahre

25.01.2010 Erna Sofie Schneegass Herbert-Hellmann-Allee 30 88 Jahre

25.01.2010 Iris Hürlimann-Ehlend Im Grün 3 51 Jahre

29.01.2010 Lieselotte Schacher Glöcklehofweg 26 82 Jahre

04.02.2010 Heinz Richter Wichernweg 2 91 Jahre

09.02.2010 Hans Gugel Hauptstr. 8, 79288 Gottenheim 73 Jahre

24.02.2010 Brigitte Peters Krozingerstraße 23,

79292 Pfaffenweiler

56 Jahre

25.02.2010 Irma Böckenhauer Wichernweg 2 95 Jahre

25.02.2010 Ursula Schulenburg Hebelstraße 18 87 Jahre

26.02.2010 Johanna Fritsch Herbert-Hellmann-Allee 30 83 Jahre

04.03.2010 Elke Dammone Hofstraße 14-16 52 Jahre

08.03.2010 Lidia Hooge St.-Ulrich-Straße 31 99 Jahre

10.03.2010 Gertrud Mühlhausen Hebelstraße 9 99 Jahre

11.03.2010 Max Bartsch Wichernweg 2 100 Jahre

18.03.2010 Hans-Günter Lenz Hebelstraße 20 83 Jahre

Oktober | November 2010 41


01.04.2010 Gerda Heinemann Schmiedeweg 16 89 Jahre

01.04.2010 Christine Strack Staufener Straße 5 46 Jahre

09.04.2010 Günter Schulze Staufener Straße 23 80 Jahre

10.04.2010 Helmut Ehrhardt In den Mühlenmatten 9 99 Jahre

13.04.2010 Hermann Nowak Thürachstraße 28 79 Jahre

27.04.2010 Marianne Hilliger Hebelstraße 18 89 Jahre

28.04.2010 Helga Sättele Am Schlosspark 15 77 Jahre

28.04.2010 Renate Borgmann Hebelstraße 18 102 Jahre

05.05.2010 Irma Rosenau Wichernweg 2 92 Jahre

12.05.2010 Charlotte Reime Hebelstraße 20 92 Jahre

12.05.2010 Günter Engwicht Weierweg 10, Freiburg 88 Jahre

17.05.2010 Anna Schmidt Herbert-Hellmann-Allee 30 85 Jahre

29.05.2010 Katrin Daniel Douglasienweg 3 36 Jahre

31.05.2010 Hannelore Maier Wichernweg 2 86 Jahre

01.06.2010 Hannelore Christ Hebelstraße 20 99 Jahre

02.06.2010 Erich Köthe Herbert-Hellmann-Allee 30 91 Jahre

15.06.2010 Hans-Henning Kämpfer Hebelstraße 18 90 Jahre

21.06.2010 Margot Markgraf Hebelstraße 18 88 Jahre

24.06.2010 Christoph Schneider Mühlenweg 2 a 80 Jahre

28.06.2010 Gertrud Diederichs Südring 22 90 Jahre

29.06.2010 Alexander Sagel Am Alamannenfeld 10 c 59 Jahre

30.06.2010 Lydia Votteler Wichernweg 2 85 Jahre

30.06.2010 Ingrid Horn Kirchhofener Straße 7 85 Jahre

05.07.2010 Martha Herbster Panoramastraße 6 87 Jahre

07.07.2010 Hildegard Butscher Kirchhofener Straße 7 88 Jahre

13.07.2010 Elmer Vogelsang St.-Gallener-Weg 8 57 Jahre

13.07.2010 Werner Möritz Lindenring 43 86 Jahre

22.07.2010 Edda Matuschinski Schnurbaumweg 1 89 Jahre

29.07.2010 Viktor Frank Breslauer Straße 12 63 Jahre

10.08.2010 Peter Neumann Johanniterstraße 10 68 Jahre

13.08.2010 Albert Weirich Oxelbeerweg 8 88 Jahre

15.08.2010 Kurt Fritz Hofmann Wichernweg 2 92 Jahre

23.08.2010 Margarete Damrow Hebelstraße 18 77 Jahre

03.09.2010 Gertrude Schick Merowinger Straße 2 83 Jahre

42 Oktober | November 2010


06.09.2010 Karin Wolter-Maier Kreuzgartenstraße 6,

79238 Ehrenkirchen

49 Jahre

06.09.2010 Somja Zinner Bahnhofstraße 21 82 Jahre

15.09.2010 Otto Possmann Herbert-Hellmann-Allee 30 90 Jahre

Christus spricht:

Ich bin die Auferstehung

und das Leben.

Wer an mich glaubt,

der wird leben.

Niemand wird ihn aus

meiner Hand reissen.

Gedenk-Gottesdienst

Sonntag, den

21. November um 19 Uhr

Christuskirche

Die Erde ist des Herrn

P s a l M 2 4

Oktober | November 2010 43


Haus der Kurseelsorge

Die Veranstaltungen …

Zeit für Geist und Seele

Quellgarten

„Lebendiges Wasser“:

„Bei dir ist die Quelle des

Lebens“

Für Kurgäste, Patienten

der Rehakliniken,

Urlauber und Gemeindeglieder

und Mitbürger

in Bad Krozingen

… im Haus der Kurseelsorge können in diesem Gemeindebrief

nicht aufgeführt werden, weil Pfarrer Widdess

nach einem nötigen Krankenhausaufenthalt nun eine Kur

antreten musste, von der wir noch nicht wissen, wie lange

sie dauert.

Bitte entnehmen Sie Neuigkeiten aus Plakatanschlägen,

Bekanntgaben im Gottesdienst und aus der Presse.

Wir sind mit unserem lieben Kollegen Peter Widdess im

Gebet verbunden und hoffen auf eine baldige völlige gesundheitliche

Wiederherstellung. Gott segne ihn.

44 Oktober | November 2010


Evangelische Gottesdienste in den Kliniken

Rheintalklinik dienstag, 16.30 Uhr im Seminarraum

… siehe Aushang

Schwarzwaldklinik … siehe Aushang

Theresienklinik … siehe Aushang

Gottesdienste im Herz-Zentrum und im Parkstift

Herz-Zentrum Bad Krozingen, Südring 15

Achten Sie bitte auf die hausinternen Bekanntmachungen

Parkstift St. Ulrich, Hebelstraße 18

… am Freitag, 1., 15. und 29. Oktober und am 12. und 26. November

2010, jeweils um 10 Uhr … siehe Aushang

Statistik unserer Kirchengemeinde

Taufen

01.08.2010 Erica Mattheis Lindenring 49 Bad Krozingen

07.08.2010 Lenox Krüger Schwarzwaldstraße 75 Bad Krozingen

29.08.2010 Leonie Hooge Chlodwigstraße 5 Bad Krozingen

29.08.2010 Angelina Trautwein Kirchhofener Straße 14 Bad Krozingen

29.08.2010 Dewald Trautwein Kirchhofener Straße 14 Bad Krozingen

02.10.2010 Nico Gorr Hausener Straße 11 Hartheim

Trauungen

31.07.2010 Matthias und Nicole Gerteiser,

geb. Nudischer

06.08.2010 Torsten und Sabrina Schay,

geb. Grässlin

07.08.2010 Vitali und Anastasia Helzer,

geb. Bredmann

14.08.2010 Markus und Marion Boll,

geb. Steitz

14.08.2010 Martin Maier und

Carolin Kayser

21.08.2010 Marcus und Constanze Joggerst

geb. Giebel

Mühlweg 6 Sölden

Danziger Straße 5 Heitersheim

Batzenbergstraße 3a Schallstadt

Römerstraße 19 Hartheim-

Feldkirch

Hochstetter Straße Breisach

10a

Hebelstraße 8 Bad Krozingen

Oktober | November 2010 45


St. Martin

04.09.2010 Stanislav und Olga Brakowski,

geb. Jaufmann

18.09.2010 Witali und Olga Rudi,

geb. Klesch

Berliner Straße 8 Kehl

Breslauer Straße 12 Bad Krozingen

Kirchenein- und -austritte

Kircheneintritte .......................................2 Kirchenaustritte ......................................3

Martin hat, als er seinen Mantel

mit dem Bettler teilte, Licht in

die Welt gebracht. Es gibt viele

Möglichkeiten, Licht in die Welt

zu tragen. Immer, wenn wir

jemanden trösten, der traurig

ist; wenn wir jemanden besuchen,

der einsam ist; wenn wir

jemandem zuhören, der jeman­

St. Martin

den zum Reden braucht; wenn

wir jemandem Hilfe anbieten;

wenn wir jemandem eine

Freude bereitem wenn wir mit

jemandem teilen; wenn wir unsere

Mitmenschen annehmen –

immer dann bringen wir Licht

in die Welt.

46

Donnerstag

11. November 2010

Oktober | November 2010


Danke …

Die Evangelische

Kirchengemeinde

Bad Krozingen

bedankt sich bei

ihrer größeren

Schwester und

Dekan Disch für

die hohe Aufmerksamkeit,

die unser

Fest in St. Alban

gewonnen hat.

Ihr habt damit

deutlich gezeigt,

wie nah wir uns

stehen und was

geschwisterliche

Verbundenheit

bedeutet.

48 Oktober | November 2010

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