Gemeindebrief Dezember 2005/Januar 2006 - Evangelische ...

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Gemeindebrief Dezember 2005/Januar 2006 - Evangelische ...

Gemeindebrief

der Evangelischen

Kirchengemeinde

Bad Krozingen

Gesegnete

Weihnachten

und ein

gesundes,

erfülltes

Jahr 2006

Dezember 2005 | Januar 2006


Adressen und Telefon-Nummern

Evangelisches Pfarramt I Pfarrer Gerhard Jost Litschgistraße 3

( 32 42

Evangelisches Pfarramt II

(Kurseelsorge)

Pfarrer Ulrich Schäfle ( 0 76 33/14 96 96 + 32 42

( privat: 07668/7368

Kranken- und Altenseelsorge Pfarrer Uwe Pippers Stockmattenweg 7a

Eschbach

( 0 76 34/3 56 70

Evangelisches Gemeindebüro Ines Oehler

Ulrike Ziegler

Schwarzwaldstraße 7

( 32 42

Gemeindediakonin Gabi Groß Merowingerstraße 6

( 32 42, ( Büro 15 07 11

Kantorin Susanne Konnerth In den Mühlenmatten 7

( 93 81 86

Kirchendiener und

Hausmeister

Evangl. Kindergarten

„Sonnenstrahl“

Evangl. Kindergarten

„Regenbogen“

Sprechstunde der

Sozialabeiterin

Tobias Urban Schwarzwaldstraße 7

(32 42 und 9 89 22 05

Heike Bangerter Kolpingstraße 2

( 39 35

Regina

Merkel-Teschner

Am Alamannenfeld 16

( 80 65 75

Monika Faller jeden Dienstag von

10 – 12 Uhr im

Gemeindehaus

Spendenkonten der Kirchengemeinde

Geldinstitut Zielgruppe Konto-Nummer BLZ

Volksbank Breisgau Süd Bad Krozingen 10.645.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Bad Krozingen/Krankenpflegefond 10.113.3 680 615 05

Volksbank Staufen Gemeindefest 11.295.11 680 923 00

Volksbank Staufen Ökumenischer Helferkreis 11.721.40 680 923 00

Volksbank Staufen Kurseelsorgezentrum 3711.43784.2 680 923 00

Sparkasse Staufen Kindergarten „Sonnenstrahl“ 90.1175.0 680 923 00

Volksbank Breisgau Süd Kindergarten „Regenbogen“ 35 06 45 08 680 615 05

Sparkasse Staufen Alten- und Krankenhausseelsorge 9.344.250 680 523 28

Sparkasse Staufen Förderverein für Kirchenmusik 9.425.489 680 523 28

Volksbank Breisgau Süd Förder- und Hilfsfonds der Evgl.

Kirchengemeinde Bad Krozingen e.V. 16 55 73 680 615 05

Dezember 005 | Januar 006


Das Wort für Sie

Da ich noch nicht ge- ge-

boren war, da bist du

mir geboren und hast

mich dir zu eigen

gar, eh ich dich

kannt, erkoren. Eh ich durch deine

Hand gemacht, da hast du

schon bei dir bedacht, wie du

mein wolltest werden.

3. Ich lag in tiefster Todesnacht,

du warest meine Sonne, die Sonne,

die mir zugebracht Licht, Leben,

Freud und Wonne. 0 Sonne,

die das werte Licht des Glaubens

in mir zugericht‘, wie schön sind

deine Strahlen!

8. Du fragest nicht

nach Lust der Welt

noch nach des

Leibes Freuden; du

hast dich bei uns

eingestellt, an unsrer

Statt zu leiden,

suchst meiner Seelen

Herrlichkeit

durch Elend und

Armseligkeit; das

will ich dir nicht

wehren.

9. Eins aber, hoff ich,

wirst du mir, mein

Heiland nicht versagen:

dass ich dich

möge für und für

in, bei und an mir

tragen. So lass mich

doch dein Kripplein

sein; komm, komm

und lege bei mir ein

dich und all deine

Freuden!

Gedanken zum Dichter

und seinem Lied

Geboren wurde Paul Gerhardt

1607 in Gräfenheinichen bei Wittenberg.

Dort gab es ein reiches

gottesdienstliches Leben mit

streng lutherischer Prägung. Vermutlich

hat er als Kind bereits in

der Kantorei seiner Gemeinde

mitgesungen, ebenso wie später

im Schulchor der sogenannten

Fürstenschule in Grimma, wo

er mit evangelischer und anderer

klassischer Kirchenmusik bekannt

wurde.

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Zunächst Erzieher in Wittenberg

und Berlin, wird er schließlich

1651 Pfarrer und Probst in Mittenwalde

und 1657 Pastor an St.

Nikolai in Berlin. Dort kommt

es 1666 zu seiner Amtsenthebung

durch den Großen Kurfürsten,

da Paul Gerhardt um

seiner Bindung an das lutherische

Bekenntnis willen nicht

bereit ist, die reformierte Lehre

als gleichberechtigt anzuerkennen.

Von 1669 bis zu seinem Tod

1676 ist er noch Pfarrer in der

zum damaligen Kursachsen gehörenden

Gemeinde Lübben an

der Spree.

Zur Höhe seines Liedschaffens

gelangte Paul Gerhardt nach den

Anfängen als Hauslehrer etwa

ab 16 3, vor allem aber in Mittenwalde

und Berlin, musikalisch

und verlegerisch gefördert

durch die Kantoren an St. Nikolai,

zuerst Johann Crüger und nach

dessen Tod 166 Johann Georg

Ebeling. Wir haben insgesamt

13 deutsche und 1 lateinische

Gedichte von Paul Gerhardt.

Grundlage seiner Dichtung ist

die lutherische Lehre, die sich

in seinen Liedern unmittelbar

in Glaubensgewissheit, Empfindung

und lebendige Anschauung

umsetzt.

Sein Lebensweg ist von viel Leid

überschattet: Mit 1 Jahren verliert

er die Mutter, im 30-jährigen

Krieg begegnet er Brandschatzung

und Pest, von fünf Kindern

sterben ihm vier, seine Frau wird

1668 mit 5 Jahren nach 13-jähriger

Ehe von Gott heimgeru-

fen, die Auseinandersetzung mit

dem Großen Kurfürsten belastet

sein „ehr- und friedliebendes Gemüt“

schwer.

Faszinierend in diesem Lied ist

der Gedanke, dass wir uns aufmachen

und ganz persönlich zur

Krippe gehen können. Faszinierend

war das schon für die Hirten

in der Heiligen Nacht: „Und

sie kamen eilend“; aber auch für

die Weisen aus dem Morgenland:

„da sie den Stern sahen, wurden

sie hocherfreut … und fanden das

Kindlein … und fielen nieder und

beteten es an.“, Paul Gerhardt

führt uns mit seinem Lied zur

Krippe. Wir können uns die in

Bethlehem vorstellen oder eine

der zahlreichen schönen Nachbildungen

der Krippenkunst! Da

stehe ich nun vor dem Kind aller

Kinder, bete an, halte Zwiesprache,

bringe meine Gaben, „mein

Geist und Sinn, Herz, Seel’ und

Mut“. Das heißt doch: ich bringe

mich selber - und zwar ganz und

so, wie ich bin und so, wie ich’s

empfangen habe. Nichts Eigenes

kann ich darbringen; nur das, was

mir zuvor geschenkt wurde.

Es hat sich mit mir verbündet,

bevor ich überhaupt etwas dazu

tun konnte. Es hat gleichsam

schon immer Ja zu mir gesagt.

Eine tiefe Freude überkommt

mich: Ich bin angenommen. Das

Kind in der Krippe und ich - wir

gehören zusammen. Nichts in

der Welt kann uns scheiden. Ich

bin geliebt!

Dezember 005 | Januar 006


Terminkalender

Dezember 2005

Samstag 03.12. 18.00 Uhr Ökumenischer Familiengottesdienst in der

kath. Kirche Hausen (Pfarrer Jost)

19.00 Uhr musikalischer Abendgottesdienst in der kath. Kirche

in Biengen (Pfarrer Jost)

Sonntag 04.12. 10.00 Uhr Familiengottesdienst in der Christuskirche mit Feier

2. Sonntag im Advent des Hl. Abendmahles (Pfr. Jost und Team)

Kollekte für unser Projekt „Brot–für–die–Welt“

15.00 Uhr ökumenischer Seniorennachmittag im Albaneum

17.00 Uhr Ökumenischer Adventsgottesdienst in der katholischen

Pfarrkirche St. Alban

Montag 05.12. 18.15 Uhr Übung der Stille, Kontemplation

Mit Pfr. U. Schäfle im Haus der Kurseelsorge

19.30 Uhr Ökumenischer Hausgebet im Advent

19.30 Uhr Religionsunterricht für Erwachsene im Gemeindehaus

Dienstag 06.12. 20.00 Uhr Konfirmandenelternabend im Gemeindehaus

Mittwoch 07.12. 16–17 Uhr „Wenn es nur einmal so ganz stille wäre ...“ (R.M. Rilke).

Stille suchen – Stille genießen – Stille lassen.

Mit Pfr. U. Schäfle. Haus der Kurseelsorge

Donnerstag 08.12. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 09.12. 15.00 Uhr Gottesdienst im St. Georgsheim (Klinik Sinnighofen)

Samstag 10.12. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Tunsel (Pfarrer

Jost)

Sonntag 11.12. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

3. Sonntag im Advent

Kollekte für unser Projekt „Brot-für-die-Welt“

10.00 Uhr Kindergottesdienst

anschl.: Kirchencafé im Gemeindehaus

17.00 Uhr Kirchenkonzert: „Musik im Advent“ mit allen Chören

der Kirchengemeinde in der Christuskirche

18.15 Uhr Übung der Stille, Kontemplation

Mit Pfr. U. Schäfle im Haus der Kurseelsorge

Freitag 16.12. 19.00 Uhr Jahresschlußfeier für alle Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter im Gemeindehaus

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Samstag 17.12. 18.00 Uhr Vorweihnachtlicher Gottesdienst in der kath.

Kirche in Schlatt (Pfarrer Jost)

Sonntag 18.12. 10.00 Uhr Gesamtgottesdienst in der Christuskirche

4. Sonntag im Advent (Pfarrer Jost)

Kollekte für unser Projekt „Brot-für-die-Welt“

10.00 Uhr Kindergottesdienst

19.30 Uhr Ökumenisches Taizégebet in der kath. Pfarrkirche

St. Alban

Montag 19.12. 18.15 Uhr Übung der Stille, Kontemplation

Mit Pfr. U. Schäfle im Haus der Kurseelsorge

19.30 Uhr Religionsunterricht für Erwachsene im Gemeindehaus

Mittwoch 21.12. 08.00 Uhr Ökumenischer Schülergottesdienst für die Realschüler

in der kath. Pfarrkirche St. Alban (Pfarrer

Disch, Pfarrer Jost)

16–17 Uhr „Weihnachten im Hause von Dietrich Bonhoeffer,“

Erinnerungen seiner Zwillingsschwester.

Vorgelesen von U. Schäfle. Haus der Kurseelsorge

19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche.

Worte: Pfarrer Jost. Orgelmusik: Kantorin Susanne

Konnerth

Donnerstag 22.12. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

17.00 Uhr Weihnachtlicher Gottesdienst für die Kinder des

Kindergartens Sonnenstrahl und ihre Eltern in der

Christuskirche

Freitag 23.12. 15.00 Uhr Vorweihnachtlicher ökumenischer Gottesdienst

im Altenpflegeheim „Sonnenhain“ (Pfarrer

Jost und Vikar Brandl)

Die Gottesdienste über die Festtage entnehmen Sie bitte der Seite 21

Mittwoch 28.12. 20.00 Uhr Festkonzert der Freiburger Barocksolisten in der

Christuskirche

Freitag 30.12. 09.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in St. Alban

Samstag 31.12. 17.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Feier des Heiligen

Abendmahles in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

Kollekte für unser Projekt „Brot-für-die-Welt“

6 Dezember 005 | Januar 006


Januar 2006

Sonntag 01.01. 10.00 Uhr Gottesdienst zur Jahreslosung 2006 –Neujahr–

Neujahr mit Feier des hl. Abendmahles in der Christuskirche

(Pfarrer Schäfle)

Kollekte für unser Projekt „Brot-für-die-Welt“

18.00 Uhr Segnungsgottesdienst zum Anfang des neuen Jahres

in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

Donnerstag 05.01. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 06.01. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Epiphaniasfest in der Christuskirche

mit Hl. Abendmahl (Pfarrer Jost)

Kollekte für unser Projekt „Brot-für-die-Welt“

19.30 Uhr Orgelkonzert am Epiphaniasfest in der Christuskirche;

An der Orgel: Kantorin Susanne Konnerth

Samstag 07.01. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Biengen (Pfarrer

Schäfle)

Sonntag 08.01. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche mit Pfarrer

1. Sonntag nach Epiphanias Schäfle

Kollekte für das Diakonische Werk der EKD - Beratungsprojekte

anschl.: Kirchencafé im Gemeindehaus

Montag 09.01. 18.15 Uhr Übung der Stille, Kontemplation

Mit Pfr. U. Schäfle im Haus der Kurseelsorge

19.30 Uhr UnTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindesaal

Mittwoch 11.01. 16.00 Uhr „Den Optimismus als Willen zur Zukunft soll niemand

verächtlich machen“. Im Gespräch mit Dietrich Bonhoeffer

(1906-1945) moderiert von Pfr. Schäfle. Im Haus

der Kurseelsorge

Samstag 14.01. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Tunsel (Pfarrer

Jost)

Sonntag 15.01. 10.00 Uhr Gesamtgottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer

2. Sonntag nach Epiphanias Jost)

Kollekte für Aufgaben der Weltmission

anschl.: Gemeindemittagessen im Gemeindehaus

19.00 Uhr Jugendbegegnungsgottesdienst des Kirchenbezirks

Müllheim in der Christuskirche

Dezember 005 | Januar 006 7


Montag 16.01. 15.00 Uhr Nachmittag der älteren Generation im Gemeindesaal

18.15 Uhr Übung der Stille, Kontemplation

Mit Pfr. U. Schäfle im Haus der Kurseelsorge

Dienstag 17.01. 20.00 Uhr Konfirmandenelternabend im Gemeindehaus

Mittwoch 18.01. 16.00 Uhr „ ... Dass unter bestimmten Umständen die Menschen

dumm gemacht werden bzw. sich dumm machen lassen“.

Im Gespräch mit Dietrich Bonhoeffer (1906-

1945), moderiert von Pfarrer Schäfle. Im Haus der

Kurseelsorge

19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche.

Worte: Pfarrer Jost. Orgelmusik: Kantorin Susanne

Konnerth

Donnerstag 19.01. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Sonntag 22.01. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche

3. Sonntag nach Epiphanias (Pfarrer Schäfle)

Kollekte für unsere Kinderarbeit in der Gemeinde

19.30 Uhr Ökumenisches Taizégebet in der Christuskirche

Montag 23.01. 18.15 Uhr Übung der Stille, Kontemplation

Mit Pfr. U. Schäfle im Haus der Kurseelsorge

19.30 Uhr UnTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Mittwoch 25.01. 16.00 Uhr „Wir können das Leiden anderer Menschen nur in ganz

begrenztem Maße wirklich mitleiden“ Im Gespräch mit

Dietrich Bonhoeffer (1906 -1945), moderiert von Pfarrer

Schäfle. Im Haus der Kurseelsorge

Freitag 27.01. 19.30 Uhr Vorbereitungsabend für die erste Reisegruppe nach

Israel (08.–25. Mai2006)

Sonntag 29.01. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfr. Jost)

4. Sonntag nach Epiphanias

Kollekte für besondere Aufgaben des Amtes für missionarische

Dienste

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

Dienstag 31.01. 19.30 Uhr Treffen aller Hauskreisteilnehmer im Gemeindehaus

8 Dezember 005 | Januar 006


Regelmäßige Veranstaltungen …

… in der Evangelischen Kirchengemeinde

Montags 15.00 Uhr Begegnungskreis

15.00 Uhr Jungschar Kirchenmäuse (5–7 Jahre)

18.30 Uhr Übung der Stille. Kontemplation.

Im Haus der Kurseelsorge

Dienstags 10.00 Uhr Sprechstunde der Sozialarbeiterin im Gemeindehaus

Mittwochs 18.00 Uhr Jugendchor im Gemeindehaus

20.00 Uhr Chorprobe der Kantorei im Gemeindehaus

Donnerstags 15.00 Uhr Kinderchor im Jugendpavillon ab 4 Jahre bis 1. Klasse

15.30 Uhr Kinderchor ab 2. Klasse bis 12 Jahre

18.00 Uhr Treffpunkt der Jugend im Jugendpavillon

19.30Uhr Mitarbeiterrunde der Jugendmitarbeiterlinnen im Jugendpavillon

Freitags 16.00 Uhr YoungTeens – Jungschar im Gemeindehaus

(11 - 13 Jahre)

Samstags 15.15Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

„Dietrich- Bonhoeffer-Haus“ (Pfr. Klein)

16.15 Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

Siloah (Pfr. Klein)

Sonntags 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche; parallel dazu Kindergottesdienst

im Jugendpavillon

Herzlichen Glückwunsch

Allen Gemeindegliedern, die in

den Monaten Dezember und Januar

Geburtstag feiern, gratulieren

wir ganz herzlich und wünschen

ihnen Gottes Segen auf

dem weiteren Lebensweg. Mögen

Sie noch lange gesund und

fröhlich unter uns sein.

Mit folgenden Worten grüßen

wir Sie herzlich:

Wir danken dir Gott,

dass Du Deine Güte und Dein Erbarmen

über uns aufgehen lässt

wie eine Sonne –Tag um Tag.

W i l h e l m W i l l m s

Dezember 005 | Januar 006 9


Für unsere Hausener Gemeindeglieder

Am Samstag, dem 03.12.05

feiern wir wieder in der katholischen

Kirche in Hausen unseren

monatlichen Familiengottesdienst,

der um 18 Uhr

beginnt.

Am Heiligen Abend findet

um 15 Uhr eine ökumenische

Kinderkrippenfeier in der

katholischen Kirche Hausen

statt. Dazu laden wir herzlich

ein.

Für unsere Biengener Gemeindeglieder

Wir freuen uns, Sie bei unseren

nächsten beiden Gottesdiensten

in der katholischen Kirche in Biengen

begrüßen zu dürfen. Am

Samstag, dem 03.12.2005 und

07.01.2006 findet jeweils um 19

Uhr der Gottesdienst statt. Beide

Gottesdienste feiert Pfarrer

Für unsere Tunseler Gemeindeglieder

Am Samstag, dem 10.12.05

und 14. 01.2006 finden um 19

Uhr unsere Gottesdienste in der

katholischen Pfarrkirche statt. Zu

beiden Gottesdiensten lädt Sie

Pfarrer Jost recht herzlich ein.

Für unsere Schlatter Gemeindeglieder

Zu einem vorweihnachtlichen

Gottesdienst in die Schlatter Kirche

laden wir Sie ganz herzlich

am Samstag, dem 17.12. um 18

Uhr (Samstag vor dem vierten

Adventssonntag) ein. Wir wol-

An jedem zweiten Sonntag im Monat …

… wollen wir nach dem Gottesdienst

Sie zu Kaffee, Tee und ein

wenig Gebäck einladen. Wir treffen

uns im Foyer der Kirche und

vor dem Gemeindesaal, um unsere

Bistrotische stehend oder bei

den beiden Sitzgruppen, um über

Jost mit Ihnen. Wir freuen uns,

wenn Sie trotz der Winterzeit

die Gottesdienste besuchen. Im

Dezember wollen wir über die

Gestalt des Josef nachdenken,

im Januar über das Neue, das

Neuwerden und Neusein.

Wir betrachten in beiden Gottesdiensten

Bilder, die uns auf ihre

Weise die Botschaft der Bibel auf

neue Weise nahe bringen. Wir

freuen uns auf Sie.

len über das Wunder der Weihnacht

nachdenken und uns darüber

freuen, dass Gott diese Welt

bis heute nicht losgelassen hat.

Pfarrer Jost feiert diesen Gottesdienst

mit Ihnen.

die Predigt zu reden oder anderweitig

ins Gespräch zu kommen.

Auf diese Weise lernen wir uns

näher kennen und wachsen als

Gemeinde zusammen. Ob wir am

11. Dezember und am 8. Januar

mit Ihnen rechnen können?

10 Dezember 005 | Januar 006


Kirchenbeleuchtung in der Vorweihnachtszeit

Vom 1. Sonntag im Advent bis

zum 6. Januar werden wieder

unsere Meistermann - Fenster in

der Christuskirche von außen

zu bewundern sein. Von 17–

Uhr ist die Kirche innen beleuchtet,

so daß die wunderbaren, farbigen

Fenster weithin sichtbar

sein werden.

199 hatte uns ein treues

Gemeindeglied diese

Anregung gegeben

und auch eine Spende

für die vermehrten

Stromkosten. Die Re-

Aktion „Brot für die Welt“

Am ersten Adventssonntag

( 7.11. 005) beginnt wieder die

neue Aktion „Brot für die Welt“.

Der Kirchengemeinderat hat aus

einer Liste, in welcher viele Projekte

ausführlich vorgestellt waren,

wieder eines herausgegriffen,

für das wir Sie interessieren

möchten und um Ihre diesjährige

„Brot für die Welt“- Spende

bitten. In dem Projektheft wurden

viele Brennpunkte der Not

ausführlich beschrieben. Wenn

wir nun eines herausgegriffen

haben, dann nicht, weil die anderen

weniger wichtig waren.

Wir wollen an dem Projekt, das

wir Ihnen nun im Folgenden beschreiben

möchten, auch innerlich

Anteil haben. Wir werden

von der Projektleitung von „Brotfür-die

–Welt“ über den Fortgang

auf dem Laufenden gehalten

und hängen alle bei uns eintreffenden

Berichte – übrigens

sonanz auf diese Idee war bisher

so überwältigend positiv, daß

wir uns entschlossen haben,

in jedem Jahr in der Adventszeit

die Fenster strahlen zu lassen.

Vielleicht locken sie ja so

manchen Passanten dann auch

einmal in die Kirche, z.B.

zu einem Gottesdienst.

Durch diese Beleuchtung

soll nicht die Kauflust

in Bad Krozingen

gesteigert werden, vielmehr

laden wir Sie zu

Stille und Besinnung ein.

schon seit Jahren – im Foyer der

Christuskirche aus. So wissen Sie

nicht nur, daß unser Geld angekommen

ist, sondern auch was

damit geschehen ist und weiter

geschieht.

Bis zum 06.Januar 006 bitten

wir in unseren Gottesdiensten

um Ihre Gabe. Die beiliegende

Spendentüte können Sie im

Gemeindebüro, in den Gottesdiensten

oder bei unseren

Kirchenältesten abgeben. Eine

Dezember 005 | Januar 006 11


Spendenbescheinigung erhalten

Sie dann, wenn Sie dieses

auf der Tüte vermerken.

Nun zu unserem Projekt, für das

wir Sie fünf Wochen lang um

Ihre Spende bitten wollen:

Behinderte integrieren

Reha-Zentrum Sternberg

in Palästina verhilft

zu Selbstbewusstsein

und Anerkennung

Jamila ist glücklich.

Endlich sind

die Ferien vorbei

und sie darf wieder

in die Schule

auf den Sternberg.

Auch für

ihre Mutter ist

es eine Erleichterung,

denn Jamila

ist schwer

behindert. Der

Sternberg ist ein

Rehabilitationszentrum

für körperlich

und geistig

behinderte

Kinder und Erwachsene. Die

Einrichtung liegt in der Westbank

etwa fünf Kilometer nördlich

von Ra-mallah an der Straße

nach Birzeit.

1867 von der Herrnhuter Brüderunität

in Jerusalem, einer freien

Kirche, als Leprastation gegründet,

wurde der Sternberg 1985

in ein Reha-Zentrum für Behinderte

umgewandelt. Seitdem hat

sich die Arbeit ständig weiterentwickelt.

Neben der Sonderschule

gibt es jetzt Kunst- und

Musiktherapie, therapeutisches

Reiten und Theaterkurse. Jamila

hat zum Beispiel in der Maltherapie

eine Möglichkeit gefunden,

ihre Gefühle und Bedürfnisse

auszudrücken.

Der Sternberg arbeitet nach

einem gemeinwesenorientierten

Ansatz. Es geht nicht nur darum,

jeden Einzelnen nach seinen

Möglichkeiten zu fördern.

Es geht auch um die Unterstützung

und Beratung der Familie.

Das Ziel ist es, Kinder, Jugendliche

und Erwachsene so weit

wie möglich in den häuslichen

Tagesablauf und das Dorfgeschehen

zu integrieren. Die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter versuchen

in der Familie, im Dorf

und bei Arbeitgebern die Vorurteile

gegenüber Behinderten

abzubauen. Es wurden Dorfkomitees

gegründet, lokale Treffpunkte

eingerichtet und Helfer

ausgebildet, die sich um die behinderten

Bewohner kümmern.

Gemeinsam zeigen sie, dass eine

Integration in eine Regelschule

oder in den beruflichen Alltag

1 Dezember 005 | Januar 006


durchaus funktionieren kann.

Seit dem Beginn der zweiten Intifada

schneiden allerdings unzählige

Kontrollposten und Straßensperren

den Bewohnerinnen

und Bewohnern immer wieder

den Weg ab. Das erschwert auch

dem Sternberg-Team die Betreuung

der insgesamt rund 200 behinderten

Menschen und ihrer

Angehörigen vor Ort.

Kostenübersicht

(zwei Jahre)

Gesamtkosten 120.539.--

Finanzierung

Brot für die Welt 90.078.-- €

Eigenbeitrag 16.716.-- €

Andere

Organisationen 13.745.-- €

Großen Erfolg hat der Sternberg

mit seinem landwirtschaftlichen

Berufsbildungsprogramm für

Männer. Da die meisten der Teilnehmer

aus dem ländlichen Bereich

stammen, können sie ihre

neu erworbenen Fähigkeiten im

Obst- und Gemüseanbau, in der

Bewässerung und in der Tierhaltung

gut einsetzen. Das gleiche

gilt für die Frauen, die Nähen,

Stricken und Hausarbeit erlernen.

Der Zusatzverdienst stärkt

ihr Selbstwertgefühl und verschafft

ihnen die Anerkennung

der Umwelt.

Dezember 2005 | Januar 2006 13


Unsere neue Praktikantin

Liebe Gemeinde,

ich bin die neue Praktikantin in

Ihrer Gemeinde. Mein Name

ist Antje Keil. Ich werde

mein Praktikum

voraussichtlich bis

Februar 006 unter

Anleitung von Gemeindediakonin

Gabi Groß ableisten.

Das Praktikum

geschieht im Rahmen

meines Studiums der Religionspädagogik,

das ich im

Oktober 00 an der evangeli-

Konfi rmanden-Elternabend

Zu zwei Konfirmandenelternabenden

laden wir die Eltern

dieses Jahrganges recht herzlich

auf Dienstag, den 6. Dezember

um 20 Uhr und Dienstag,

17. Januar um 20 Uhr ins Gemeindehaus

ein. Diese Abende

beschäftigen sich mit zentralen

schen Fachhochschule in Freiburg,

500 km von meiner Heimat

in Nordrhein-Westfalen

entfernt, begonnen

habe. Einen groben

Überblick über die

verschiedenen Arbeitsbereichekonnte

ich seit dem 1 .

September bereits erlangen,

und freue mich

nun auf weitere, für mich

sehr spannende Monate mit

Ihnen.

Themen des Glaubens. Wir freuen

uns, wenn interessierte Eltern

sich 90 Minuten Zeit zum

Gespräch und zum Nachdenken

nehmen. Außerdem wollen

wir über die bisher mit den

Konfirmanden gemachten Erfahrungen

reden.

Ökumenische Adventsfeier für alle Senioren

Ökumenische Adventsfeier für

Seniorinnen und Senioren

Zu einer besinnlichen Adventsfeier

am Sonntag, dem 4. Dezember

2005 (2. Sonntag im

Advent) um 15 Uhr im katholischen

Gemeindehaus „Albaneum“

laden wir unsere älteren

Gemeindeglieder recht herzlich

ein. Mitarbeiterinnen der evangelischen

und katholischen Kirchengemeinde

haben ein buntes

Programm zusammengestellt.

Beginnen wollen wir den Nachmittag

mit einem gemeinsamen

Kaffeetrinken.

Für diesen Nachmittag

erbitten wir Ihre

Kuchenspende. Bitte

geben Sie diese bis 14

Uhr im bei uns oder direkt

im Albaneum ab.

Herzlichen Dank für

Ihre Mithilfe.

Gern holen wir Sie daheim

ab, wenn Ihnen das Laufen zu

schwer fällt. Rufen Sie bitte beim

Evangelischen Pfarramt 3 bis

1 Dezember 005 | Januar 006


spätestens Freitag 02.12. 2005

um 12 Uhr an. Auf Ihr Kommen

freuen sich die Mitarbeiterinnen

des Begegnungs-

kreises der Evangelischen

Kirchengemeinde und die

katholische Frauengemeinschaft

St. Alban.

Ökumenischer Adventsgottesdienst

am 2. Sonntag im Advent

4. Dezember 2005

Im Anschluss an den Senioren-

Adventsnachmittag feiern wir in

der katholischen Pfarrkirche St.

Alban einen ökumenischen

Gottesdienst. Wie in jedem

Jahr wird er mit gehaltvoller Flötenmusik

umrahmt. Dieser Gottesdienst

hat in unseren beiden

Gemeinden bereits eine lange,

Hausgebet im Advent

Die Glocken aller Kirchen in

Baden-Württemberg läuten am

Montag, dem 5. Dezember

um 19.30 Uhr und laden ein,

zu Hause mit Nachbarn und

Freunden, alt und jung, Advent

zu feiern. Das will natürlich geplant

und vorbereitet sein. Anregungen

finden Sie dazu auf

den Faltblättern, die ab Anfang

gute und bewährte Tradition.

Der ökumenische Arbeitskreis

hat ihn – wie immer - gewissenhaft

vorbereitet. Er beschäftigt

sich mit der Hl. Barbara, da an

diesem Tag der „Barbaratag“ ist.

Der Gottesdienst beginnt um

17.00 Uhr und lädt alle Christen

in Bad Krozingen zu einer

vorweihnachtlichen Besinnung

ein.

Dezember in der Christuskirche

ausliegen oder im Büro abholbereit

sind.

Die Anleitung zum Hausgebet

eignet sich aber auch für Adventsfeiern

zu einer anderen

Zeit. Manche finden das Blatt

hilfreich zum Nachdenken und

zum stillen Betrachten.

UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

Es macht große Freude, alle 1

Tage so viele engagierte und interessierte

Gemeindeglieder unserer

und der katholischen Pfarrgemeinde

in unserem Gemeindesaal

zu sehen. Darum laden wir

zu folgenden Themen ein:

5. Dezember 2005

Johann Sebastian Bach

als Interpret der Bibel

mit unserer Kantorin

Susanne Konnerth

19. Dezember 2005

Besinnlicher Abschluss

vor Weihnachten

9. Januar 2006

Bruckner als „Gottes

Musikant“

23. Januar 2006

Mendelssohn-Bartholdy,

seine Herkunft,

sein Wirken

Dezember 005 | Januar 006 15


Wir treffen uns jeweils von 19.30

Uhr bis 1 Uhr alle 1 Tage am

Montag. Wer Interesse hat, mitzumachen,

möchte sich zuvor mit

Bibelgesprächskreis

Seit vielen Jahren trifft sich der

Bibelgesprächskreis alle 1 Tage

am Donnerstag von 15 Uhr an

für eine Stunde im Gemeindehaus,

um über das Buch des Propheten

Jesaja ins Gespräch zu

kommen. Jedes Mal entdecken

wir, wie spannend die Bibel ist

Lob- und Anbetungsgottesdienst

An jedem letzten Sonntag im

Monat trifft sich um 19 Uhr

eine kleine Schar im Altarraum

der Christuskirche zum gemeinsamen

Singen, Betrachten eines

Bibeltextes und zur Feier des

Heiligen Abendmahles. Diese

sehr persönlich und fröhlich gehaltenen

Gottesdienste sind eine

Nachmittag der Älteren Generation

Impressum

Im Dezember findet am .1 .

um 15 Uhr der ökumenische

Seniorennachmittag im katholischen

Gemeindehaus „Albaneum“

statt. Der nächste Nachmittag

der älteren Generation findet

am Montag, dem 16.01.2006

um 15 Uhr im evangelischen

Gemeindehaus statt. Pfarrer Jost

V.i.S.d.P.: Pfarrer Gerhard Jost,

Schwarzwaldstr. 7,

Pfarrer Jost in Verbindung setzen.

Ein Einstieg ist zu Beginn

einer jeden neuen Themeneinheit

sinnvoll.

und wie viel sie mit unserem alltäglichen

Leben zu tun hat. Deshalb

laden wir Sie auch zu diesem

Nachmittag ein, und zwar an

folgenden Donnerstagen:

5. Dezember, 19. Dezember,

9. Januar und 23. Januar

Quelle der Kraft für alle, die kommen.

So freuen wir uns, wenn Sie

sich uns am Sonntag, 29. Januar

anschließen. Herzlich willkommen!

Im Dezember ist der

letzte Sonntag im Monat der 1.

Weihnachtstag. Darum entfällt

an diesem Tag der Lob- und Anbetungsgottesdienst.

wird Ihnen wichtige Gedenktage

des Jahres 006 vorstellen und

näher erläutern. Außerdem wollen

wir die Jahreslosung miteinander

bedenken und einen Blick

in Gottes geheimnisvolle und

schöne Schöpfung tun. Schön,

wenn Sie sich zwei Stunden Zeit

nehmen.

79189 Bad Krozingen

16 Dezember 005 | Januar 006


Gemeinsames Mittagessen

An jedem dritten Sonntag im

Monat, nach dem Gesamt-Gottesdienst

(= Gottesdienst mit eingeschlossenerAbendmahls-feier)

ist der Gemeindesaal für alle

Gemeindeglieder geschmackvoll

gedeckt. Jeweils eine Gruppe

der Gemeinde kocht für Sie

ein preis-wertes, nahrhaftes Essen.

Wir laden Sie herzlich ein,

zu uns zu kommen, und zwar

am Sonntag, 15. Januar 2006

nach dem Gottesdienst. Im Dezember

findet wegen zu vieler

Veranstaltungen kein Gemeindemittagessen

statt.

Feier zum Jahresende für alle MitarbeiterInnen

Am Ende eines jeden Jahres laden

wir alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zu einem geselligen

Beisammensein ins Gemeindehaus

ein, um für den Einsatz

und die Mithilfe im zu Ende

gehenden Jahr zu danken. In diesem

Jahr treffen wir uns am

Freitag, dem 16. Dezember

um 19 Uhr

im Gemeindesaal.

Sollte Ihnen zu diesem Abend

aus Versehen keine schriftliche

Einladung zugegangen sein,

bitten wir dies zu entschuldigen.

Wir freuen uns, wenn Sie

trotzdem kommen. Gemeinsam

wollen wir zu Abend essen und

miteinander einen kurzweiligen

Abend , der heiter und besinnlich

zugleich sein soll, zubringen.

Wir bitten, um besser unsere Einkäufe

für diesen Abend planen

zu können, um Ihre Anmeldung

bis zum Montag, dem

12. Dezember im Gemeindebüro

Tel. 3242.

Samstag, 3. Dezember 005 · 19 Uhr · St. Leodegar Biengen

Musikalischer Abendgottesdienst

Blockflöte: Kerstin Bögner Orgel: Susanne Konnerth

Sonntag, 11. Dezember · 17 Uhr · Ev. Christuskirche

Konzert „Musik im Advent“

Herzliche Einladung zum Mitsingen

und Zuhören von alten

und neuen Advents- und Weihnachtsliedern!

Einige kirchenmusikalische

Gruppen unserer Gemeinde

(Kantorei, Cantus Omnibus,

Kinder- und Jugendchor,

Dezember 005 | Januar 006 17


Fischerman‘s Friends) und Orchestermusiker

aus der Region

musizieren dazu Werke von Johann

Sebastian Bach (Teile aus

dem Weihnachtsoratorium),

Dietrich Buxtehude (die Kan-

tate „Das neugebor´ne Kindelein“),

Samuel Scheidt und anderes.

Während des Konzerts wird

eine Kinderbetreuung angeboten.

Der Eintritt ist frei!

Mittwoch, 1. Dezember 005 · 19.30 Uhr · Ev. Christuskirche

12. Abendgebet und Kirchemusik

Orgel: Susanne Konnerth, Lesung:

Pfr. Gerhard Jost

Werke aus dem „Orgelbüchlein“

von Johann Sebastian Bach:

Herr Christ, der ein‘ge Gottessohn

BWV 601 (Advent)

Lob sei dem allmächtigen Gott

BWV 60 (Advent)

Vom Himmel hoch, da komm

ich her BWV 606 (Weihnachten)

Vom Himmel kam der Engel

Schar BWV 607 (Weihnachten)

In dulci Jubilo BWV 608

(Weihnachten)

Samstag, . Dezember 005 · 15 Uhr · Ev. Christuskirche

Krippenspiel des Kinderchors

am Heilig Abend

Zum ersten Mal wird der Kinderchor

unserer Gemeinde am .

Dezember 005 um 15.00 Uhr

im Familiengottesdienst ein musikalisches

Krippenspiel vorführen.

Das Singspiel „auf den Feldern

von Bethlehem“ erzählt in

traditioneller Form mit alten und

neuen Liedern von den Hirten,

die sich zum Stall auf den Weg

machen und dort den Heiland

der Welt finden.

Seit Oktober dieses Jahres übt

der Kinderchor in den Proben

und beim Übernachtungsfest in

den vergangenen Herbstferien

fleißig für den Heiligen Abend

und das Konzert am 3. Sonntag

im Advent. Herzliche Einladung

zum Zuhören!

Auf diesem Wege möchten wir

uns ganz herzlich für die Unterstützung

vieler Kinderchoreltern

in den Proben, bei Probenwochenenden

und Konzerten bedanken!

Mit Ihrer Hilfe wächst

der Kinderchor stetig zu einer

beständigen und bedeutenden

Gruppe unserer Gemeinde heran.

Freitag, 6. Januar 006 · 19.30 Uhr · Ev. Christuskirche

Orgelkonzert

Festliche und besinnliche Orgelmusik

zum Epiphaniasfest und

zur Jahreswende mit Werken von

Georg Friedrich Händel, Felix

Mendelssohn Bartholdy und Johann

Sebastian Bach

18 Dezember 005 | Januar 006


mit kurzer Einführung in die

Werke.

Orgel: Kantorin Susanne Konnerth

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Mittwoch, 18. Januar 006 · 19.30 Uhr · Ev. Christuskirche

Abendgebet und Kirchenmusik

Mitwirkende: jugendliche Musiker

und Pfr. Gerhard Jost (Lesung)

Während des vergangenen Jahres

erklang das gesamte „Orgelbüchlein“

von Johann Sebastian Bach

jeweils am 3. Mittwoch im „Abendgebet

und Kirchenmusik“.

Im Jahr 006 werden jugendliche

Musiker aus unserer Gemeinde

und der Musikschule Staufen/

südlicher Breisgau in Ensembles

und solistisch im „Abendgebet

und Kirchenmusik“ musizieren.

Wir möchten jungen Menschen

in diesem Rahmen Gelegenheit

geben, Ihr Können vorzutragen

und anderen damit eine Freude

zu machen. Wenn Du ein Instrument

spielst und mitmachen

möchtest melde Dich bitte bei

Kantorin Susanne Konnerth, Tel:

0 76 33 / 93 81 86.

Konzert auf dem reparierten Blüthner-Flügel

Mit einem Klavier- und Liederabend

wurde die abgeschlossene

Renovierung des Blüthner-

Flügels aus dem Jahr 1909 im

Gemeindesaal am 16. Oktober

gefeiert. Gerhard Jost und Susanne

Konnerth freuten sich, das

zahlreich erschienene Publikum

begrüßen zu können. Dem Förderverein

für Kirchenmusik e.V.

und der Ev. Kirchengemeinde

ist es zu verdanken, dass das Instrument

in diesem Herbst durch

den Klavierbaumeister Frank Michael

Kahl (Kirchzarten) noch

einmal überarbeitet und intoniert

werden konnte. Vor der

Pause des musikalischen Abends

berichtete er anschaulich über

die Geschichte der Leipziger Firma

Blüthner und seine Arbeit

an diesem Instrument. Mit dem

musikalischen Programm mit

Werken von Johann Sebastian

Bach (1. Satz der Ouvertüre h-

Moll, BWV 831), Robert Schumann

(Eichendorff-Liederkreis

op. 39) und Johannes Brahms

(Rhapsodie in h-Moll, op. 79)

zeigten Susanne Konnerth (Klavier)

und Günter Daubenberger

(Tenor) den neuen, vielseitigen

Klang des Flügels auf. Nach der

Pause, die bei Getränken und

Verköstigung Gelegenheit zu

Gespräch am und um den Flügel

bot, setzten die Musiker den

Raum „in Szene“, nämlich in die

Zeit des American Songbook mit

Lovesongs aus den zwanziger

und dreißiger Jahren.

Ulrike Fabian

Neue Reihe!

Dezember 005 | Januar 006 19


Ökumenischer Helferkreis

Vor Jahren hat sich in unserer

Stadt ein ökumenischer Helferkreis

gebildet, der es sich zur Aufgabe

gemacht hat, älteren Mitbürgern

bei der Erledigung ihrer

Alltagsgeschäfte schnell, unbürokratisch

und kostenfrei behilflich

zu sein. Ein Prospekt ist im

Gemeindebüro erhältlich, aus

dem hervorgeht, in welchen Fällen

der Helferkreis aktiv werden

Schülergottesdienst

kann. Für unsere Gemeinde ist

Frau Melitta Reinbold Tel. 15 06

9 Ansprechpartnerin. Sie können

aber auch im Gemeindebüro

Tel. 3 anrufen. Wir suchen

dringend Personen, die bereit

sind zur Mitarbeit, je nach

Zeit und persönlicher Kraft.

Bitte wenden Sie sich an Frau

Reinbold. Vielen Dank.

Am Mittwoch, dem 21. Dezem- rerinnen und Lehrern der Realber

2005 um 8.00 Uhr findet schule mit Dekan Disch und Pfar-

ein vorweihnachtlicher ökumerer Jost vorbereitet und gefeiert.

nischer Schülergottesdienst für Für die musikalische Begleitung

die Realschüler in der katho- sorgt die Musikgruppe der Reallischen

Pfarrkirche St. Alban statt.

Er wird gemeinsam von den Lehschule.

Vorweihnachtlicher Gottesdienst

Der Kindergarten „Sonnenstrahl“

feiert einen vorweihnachtlichen

Gottesdienst am Donnerstag,

22. Dezember um 17 Uhr in

der Christuskirche. Mit fröhlichen

Liedern, viel Licht und ei-

Am Heiligen Abend alleine?

Das ist nicht nötig. Denn bei uns

sind Sie ab 18.30 Uhr im Gemeindehaus

herzlich willkommen.

Dort bieten wir eine Weihnachtsfeier

für Alleinstehende

an, die an diesem

Abend gern mit anderen

Menschen zusammensein

möchten. Neben

einem Abendessen (vorherige

Anmeldung bis

ner biblischen Geschichte wollen

wir uns dem Wunder der

Weihnacht nähern. Wer gern

dazu kommen möchte, ist herzlich

eingeladen.

0.1 . 005 im Gemeindebüro

Tel. 3 ist deshalb dringend

erforderlich), Geschichten und

Besinnlichem soll es Zeit genug

zum Gespräch geben. Wir freuen

uns, wenn Sie kommen, um

am Fest der Geburt Christi nicht

allein zu sein.

0 Dezember 005 | Januar 006


Danken …

… möchten wir allen ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern, die alle auf ihre

Weise und ihrer Begabung entsprechend

sich in das Gemeindeleben

eingebracht haben. Unser

Kirche lebt davon. Wir sind

dankbar für die Fülle an Kreativität,

Ideen und das hohe Maß an

Zeitopfer, das viele von Ihnen erbringen.

Das ist uns nicht selbstverständlich.

Deshalb können

wir nur sagen „Vergelt’s Gott“.

… möchten wir allen, die am Prozess

der im Jahr 00 begonnenen

Zukunftswerkstatt teilnehmen.

Es ist erstaunlich, wie

viel gute Gedanken zustande gekommen

und bereits umgesetzt

worden sind. Unser Gemeinde

braucht Menschen mit Ideen,

Fantasie und Liebe.

Gottesdienste über die Festtage 2005

Samstag 24.12. 15.00 Uhr Christvesper in der Schwarzwaldklinik – Neurologie

– Heiliger Abend – (Pfarrer Schäfle)

15.00 Uhr Ökumenische Kinderkrippenfeier in der katholischen

Kirche in Hausen

15.00 Uhr Familiengottesdienst in der Christuskirche, gestaltet

vom Familiengottesdienstteam und Diakonin Groß,

unter Mitwirkung des Kinderchores

16.15 Uhr Christvesper in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

17.30 Uhr Christvesper in der Christuskirche

(Pfarrer Schäfle)

22.00 Uhr Christmette in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

Sonntag 25.12. 10.00 Uhr Festlicher Weihnachtsgottesdienst in der Chris-

– 1. Weihnachtstag – tuskirche mit Feier des hl. Abendmahles

(Pfarrer Schäfle)

Montag 26.12. 10.00 Uhr Gottesdienst zum 2. Festtag in der Christuskirche

– 2. Weihnachtstag – Christuskirche (Pfr. Jost)

10.30 Uhr Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst in der

Rheintalklinik (Flaig/ Manthey)

Mittwoch 28.12. 20.00 Uhr Festkonzert der Freiburger Barocksolisten in

der Christuskirche

Samstag, 31.12. 17.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Feier des Hl. Abend

– Silvester – mahles in der Christuskirche

Dezember 005 | Januar 006 1


Sonntag 01.01. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Neuen Jahr mit Feier des Hl. Abend-

– NeuJahr – mahles in der Christuskirche (Pfarrer Schäfle)

Gedanken zur Weihnacht

18.30 Uhr Gottesdienst mit Feier des Hl. Abendmahles am Neujahrstag.

Schwarzwaldklinik (Neurologie).

Pfarrer Schäfle

Weihnachten ist ein Segen

für uns Menschen.

Es ist Gott nicht gleichgültig, was aus uns wird.

Es lässt ihn nicht kalt, wenn wir ins Unglück stürzen.

Daher gibt er uns seinen Segen

und schenkt uns ein Kind,

das zum Lebensretter für uns wird.

So sollen auch wir nun diesen Segen weitergeben.

Wir sollen zum Segen werden für unsere Mitmenschen.

Kinder sollen ihre Eltern als Segen erfahren,

nicht als Fluch.

Das bedeutet für Eltern:

Zuwendung, Zeit, Ermutigung, Verständnis,

Vergebung, usw.

Wo einer das Leben des anderen heller macht,

wo er Menschen aufatmen und aufleben lässt,

da wird Segen.

Wie glücklich bin ich, wenn jemand zu mir sagt:

„Es ist ein Segen für mich, dass es dich gibt.“

So können wir Weihnachten heute

Wirklichkeit werden lassen.

So steht unser Leben unter einem guten Stern.

So wird Jesus auch heute wieder neu geboren.

Weihnachten ist an kein Datum

und an keinen Ort gebunden.

Weihnachten kann an tausend Orten geschehen.

Jedes Dorf und jede Stadt kann Bethlehem heißen.

Und jedes Herz – auch dein Herz – kann eine Krippe

sein, in der die Liebe geboren wird.

Dezember 005 | Januar 006


Die Sternsinger kommen!

Wie in jedem Jahr, so auch 006,

kommen die Sternsinger der katholischen

Pfarrgemeinde an unsere

Haustüren, singen ein Lied

und wünschen uns für 006 Gottes

Segen. Mit Kreide schreiben

sie an die Tür C+M+B 006, das

heißt: Christus mansionem benedicat,

zu deutsch: Herr segne

dieses Haus. Vom 4. – 6. Januar

Z u

folgenden

Gruppen sind

KinderundJugendliche

eingeladen:

K I R C H E N -

MÄUSE

für Kinder von 5-7 Jahren,

montags von 15.00-16.30 Uhr

YOUNG TEENS

Jungschar für 11-13Jährige,

freitags zwischen 16 Uhr und

17.30 Uhr

TREFFPUNKT

Jugendkreis für die Neukonfirmierten

und alle 14 bis 18 jährigen,

jeden Donnerstag von

18 Uhr bis 19.30 Uhr

MITARBEITERRUNDE

für alle Jugendmitarbeiter/

innen ca. 1 -tägig donnerstags

von 19.30 bis 21.30 Uhr zum

Planen, Vorbereiten, Besprechen

2006 kommen die Sternsinger in

der Zeit von 15 – 19 Uhr zu uns.

Eine Spende, um die sie bitten,

ist für ein Partnerschaftsprojekt

in der dritten Welt bestimmt.

von Konfi-Nachmittagen,

Freizeiten,

Jungscharen, besonderen

Aktionen ...

Alle Kreise finden im Jugendpavillon

statt. (Nicht während der

Schulferien.)

Dezember 005 | Januar 006 3


Kindergottesdienst

Kinderraum

Auch an allen vier Sonntagen

im Advent feiern wir Kindergottesdienst

und wollen

mit verschiedenen biblischen

Geschichten uns auf das Weihnachtswunder

einstim-men.

Dazu laden wir alle Kinder von

6–13 Jahren herzlich ein. Wir beginnen

gemeinsam mit den Erwachsenen

um 10 Uhr in der

Christuskirche und gehen vor

der Predigt in unseren KiGo-

Raum im Jugendpavillon, wo wir

Die kleinen Kinder (0–5 Jahre)

werden sonntags im Kinderhütedienst

betreut, wo sie malen, singen,

basteln, Geschichten hören

Familiengottesdienst im Advent

Am . Adventsonntag, den . Dezember,

feiern wir in der Christuskirche

einen Familiengottesdienst.

Dabei wird es um die

Erwartung und Vorfreude auf

Geschichten hören, Lieder singen,

beten, basteln und wo uns

verschiedene Überraschungen

erwarten.

Am Sonntag, den . Dezember

( . Sonntag im Advent) ist kein

KiGo, da feiern wir miteinander

Familiengottesdienst.

In den Weihnachtsferien machen

wir Pause. Ab 15. Januar erwarten

wir die Kinder dann wieder

zum Kindergottesdienst.

und miteinander spielen. Auch

der Kinderhütedienst hat in den

Weihnachtsferien Pause.

Weihnachten gehen. Gemeinsam

werden wir in diesem Familiengottesdienst

auch wieder

Abendmahl feiern.

Familiengottesdienst am Heiligen Abend

Taizé-Gebet

Im Familiengottesdienst am

.1 . wollen wir das Wunder

der Heiligen Nacht miteinander

erleben und feiern. Er beginnt

In der dunklen Zeit Lichter anzünden

und eine Stunde der

Ruhe erfahren – durch Stille,

das Singen von Taizé-Liedern,

durch Hören auf biblische Texte

und Gebet. Dazu laden wir sie

wieder ein bei unserem ökume-

um 15 Uhr. Kinder, Eltern und

Großeltern sind herzlich dazu

eingeladen. (Siehe auch der Hinweis

unter der Kirchenmusik)

nischen Taizé-Gebet am Sonntag,

den 18. Dezember 2005

um 19.30 Uhr in St. Alban und

am Sonntag, den 22. Januar

2006 um 19.30 Uhr in der

Christuskirche.

Herzliche Einladung!

Dezember 005 | Januar 006


JuBeGo (Jugendbegegnungsgottesdienst)

Am Sonntag, den 15. Januar

2006, um 19 Uhr laden wir Sie

ganz herzlich zum JuBeGo in

die Christuskirche ein. Dieser

von einem ökumenischen Team

engagierter Christen vorbereitete

und gestaltete Gottesdienst

spricht mit seiner mitreißenden

Musik und seinen abwechslungsreichenVerkündigungselementen

v.a. junge Menschen

an, aber auch Erwachsene und

ältere Menschen sind ganz herzlich

willkommen!

Festkonzert zum Jahresausklang

der

Freiburger Barocksolisten

Mit einem besonders festlichen

Programm und einer ganzen Reihe

illustrer Solisten lassen die

Freiburger Barocksolisten am

Mittwoch, 8. 1 . 005 um 0 Uhr

wieder das Jahr musikalisch ausklingen.

Exsultate, Jubilate

Festkonzert zum Jahresausklang

am 28 Dezember,

20 Uhr in der evang. Kirche

Bad Krozingen mit den Freiburger

Barocksolisten und

einer ganzen Reihe illustrer

Solisten.

Mit einem besonders festlichen

Programm lassen die Freiburger

Barocksolisten am Mittwoch,

den 8. Dezember um 0 Uhr

wieder das Jahr musikalisch in

Bad Krozingen ausklingen. Das

schon traditionsreiche Konzert

in der evangelischen Kirche

bietet in diesem Jahr nicht nur

wieder ein extrem farbiges und

vielfältiges Programm, sondern

gibt dem Ensemble und seinen

Hörern auch Gelegenheit, unter

dem Motto „Exsultate, Jubilate“

das vierzigjährige Bestehen der

Barocksolisten zu feiern. Dabei erklingen

unter Leitung von Günter Theis

Werke von Johann Sebastian Bach,

Georg Friedrich Händel, Domenico Cimarosa

and Wolfgang Amadé Mozart,

die durch die Fülle der Solopartien

aus dem Rahmen fallen und durch ihr

besonderes künstlerisches Format zu

den zentralen Werken der jeweiligen

Komponisten gezählt werden müssen.

Das gilt in besonderem Maße für Händels

Suite F-Dur „Wassermusik“, in der

Oboen, Violinen, Hörner und

Fagott mit Soloaufgaben betraut sind,

und auch für J.S. Bachs 5. Brandenburgisches

Konzert für konzertierendes

Cembalo, Solo-Flöte

und Solo- Violine, das sogar

als erstes Cembalokonzert der

Geschichte gilt. Domenico Cimarosas

Doppelkonzert kom-

Dezember 005 | Januar 006 5


pensiert seinen Mangel von

nur Soloflöten mit einer Fülle

von Klangwechseln im Orchester

und W. A. Mozart bietet immerhin

ein Holzbläserquartett

(Oboe, Klarinette, Horn und Fagott)

für die Solopartien auf. Da

diese Meisterwerke wegen des

instrumentalen Aufwandes auch

noch höchst selten zu hörende

Raritäten im Konzertbetrieb sind

sollte man sie sich nicht entgehen

lassen.

Die Freiburger Barocksolisten

musizieren in Kammerorchesterbesetzung.

Mit Solopartien

betraut sind diesmal Gesa

Maatz und Constanze v. Bauzsnern

(Querflöte), Günter The-

Israelreisen 2006

Am 08. Mai starten wir mit der

ersten Gruppe nach Israel. Ein

erlesenes Programm, das selbst

ich, der ich einige dutzend Gruppen

durchs Land geführt habe,

noch nie erlebt habe, wartet auf

die Mitreisenden. Viele Begegnungen,

viel Neues für die, die

schon ein oder mehrere male

da waren. Die zweite Gruppe

fliegt mit dem Flugzeug nach Tel

Aviv, das die erste Gruppe dann

abholt. Da die zweite Reise vom

Am 30. September 005 feierten

der Kindergarten Regenbogen

und der Kindergarten Sonnenstrahl

gemeinsam mit Herrn

Pfr. Jost einen Erntedankgottesdienst

in der ev. Christuskir-

is und Jochen Grabert (Oboe),

Walter Ifrim (Klarinette), Ildiko

Moog und Felix Borel (Violine),

Gottfried Bach (Cembalo), Henryk

Kalinski und Delphine Gauthier-Guiche

(Waldhorn) sowie

Matthias Maria Scholz (Fagott).

Eintrittkarten für EU 17,-- gibt

es im Vorverkauf wieder bei

der Buchhandlung Pfister, Bad

Krozingen Tel. (07633) 3 87

und im evang. Gemeindebüro,

Tel. (07633) 3 . Rentner,

Schüler u. Studenten erhalten

gegen Ausweis eine Ermäßigung

von EU 3,–.

Abendkasse ab 19.30 Uhr.

5. Mai bis 5. Juni dauert, also

kürzer als die erste Reise ist, wollen

wir als südlichsten Punkt das

Tote Meer ansteuern. Auch auf

diese Reisenden wartet ein beeindruckendes

Programm. Wer

sich noch kurzentschlossen

anmelden möchte, sollte das

umgehend tun.

Am 7. Januar findet für die erste

Reisegruppe der vorletzte Vorbereitungsabend

um 19.30 Uhr im

Gemeindehaus statt.

che in Bad Krozingen. Der Inhalt

dieses Gottesdienstes orientierte

sich an der Bedeutung des Erntedankfestes.

Thematisch stand in diesem Jahr

der Apfel als Erntefrucht im Mit-

6 Dezember 005 | Januar 006


telpunkt. Das Wachsen eines Apfelbaumes

aus einem kleinen

Kern, der dann wiederum Früchte

tragen wird, sollte zum einen

verdeutlichen wie wunderbar

die Schöpfung sein kann. Zum

anderen stand dieses Beispiel für

die vielen anderen Dinge über

die wir uns freuen und für die

wir danken wollen. Vor dem Gottesdienst

überlegten die Erzieherinnen

gemeinsam mit den

Kindern, welche Fürbitten im

Gottesdienst vorgetragen werden

sollten. Diese Fürbitten

schrieben wir auf „Papier-Äpfel“

und diese wurden dann an

die Apfelbäumchen gehängt.

Herr Pfr. Jost segnete während

des Gottesdienstes die zwei kleinen

Apfelbäume. Diese wurden

bereits im Außengelände der Kindergärten

eingepflanzt. Die Äpfel

mit den Fürbitten hängen noch

immer in den Zweigen der Bäumchen

und erinnern uns an den

gemeinsamen Gottesdienst.

Dezember 005 | Januar 006 7


Statistiken des Jahres 2005

Taufen

In diesem Jahr haben 34 junge

Erwachsene und Kinder getauft.

Wir freuen uns mit den Eltern

über das ihnen anvertraute junge

Leben und hoffen, daß Eltern

und Kinder den Weg zur Christuskirche

finden. Mögen sich die

getauften Erwachsenen in unserer

Gemeinde recht wohl und

heimisch fühlen.

Die Kinderbetreuung während

des Gottesdienstes ist eine überaus

hilfreiche Einrichtung, so

daß Eltern ihr Kind dort gut aufgehoben

wissen und sie selber

dem Gottesdienst folgen können.

Wenn sie dann größer ge-

23.01. Emilie Marie Käfer

27.02. Raphael Bernhard

03.04. Tobias Arnold

10.04. Sophie Falkenroth

08.05. Ânna Cekina

08.05. Caroline Werner

08.05. Stefanie Zehrer

08.05. Justin Raffington

08.05. Julian Schiller

29.05. Milena Reif

29.05. Denise Reif

29.05. Robin Reif

29.05. Luis Christian Thurau

26.06. Andreas Stich

03.07. Viktoria Doll

03.07. Noah Iven Keller

09.07. Robin Schwarzkopf

09.07. Jasmin Zimmerer

10.07. Noel Scherle

10.07. Jason-Luca Tausendfreund

worden sind, finden sie schnell

Anschluß im Kindergottesdienst,

der von engagierten Leuten unserer

Gemeinde mit viel Liebe

gestaltet wird. Den Erwachsenengottesdienst

beginnen wir

seit Oktober immer mit den Kindern,

die dann vor dem Predigtlied

in den Kindergottesdienst

gehen. Möge Gott allen Taufeltern

immer wichtiger werden

und das Zusammenwachsen zwischen

Ihnen und der Gemeinde

gelingen lassen.

Folgende Kinder wurden getauft

28 Dezember 2005 | Januar 2006


31.07. Marcello Wegner

31.07. Leya Graf

31.07. Allen Kemling

31.07. Jessica Kemling

04.09. Lena Noemi Volz

04.09. Luis Elias Drosdek

04.09. Mats Bürgi

11.09. Nikolai Trunov

25.09. Finja Charlotte Kunkler

02.10. Justus Maximilian Schoch

02.10. Julius Malte Bork

02.10. Tom Luca Emmanuel Fischer

09.10. Lars Wellmann

09.10. Alexa Sophie Goldschmidt

„Gott segnet, die ihm vertrauen,

die Kleinen und die Großen.“

Konfirmanden

37 Konfirmandinnen und Konfirmanden

wurden am 08. Mai

in der Christuskirche eingesegnet.

Es war eine erfreuliche und

große Gruppe, die nicht so „pflegeleicht“

wie frühere Gruppen

waren.. Wir bedauerten, daß wir

nicht mehr Zeit füreinander hat-

Mädchen

Angelika Bossler

Charlotte Brückner

Anna Cekina

Stella Christoph

Elena David

Fabienne Flaig

Janine Gutgsell

Melanie Hilfinger

Larissa Hornung

Laura Hornung

P S A L M 1 1 5 , 1 3

ten. Einige treffen sich seit der

Konfirmation im Jugendkreis

und halten auch durch den Gottesdienst

Kontakt zur Gemeinde.

Folgende Konfirmanden wurden

eingesegnet:

Dezember 2005 | Januar 2006 29


Katrin Kiefer

Jasmin Kircher

Katharina Kopp

Margarita Maier

Clarissa Nock

Annette Oehmke

Fabienne Pfefferle

Sina Richter

Bianca Scherrer

Bianca Spitzer

Caroline Werner

Natalja Zarembo

Stephanie Zehrer

Jungen

Guido Brückner

Cornel Falland

Jürgen Felker

Marcel Flaig

Sebastian Gerbl

Nikolas Heubeck

Peter Klingelmeier

Jonas Lorscheid

Justin Raffington

Julian Schiller

Jan Schlegel

Wolf-Hendrik Uhlbach

Niklas Volz

Andreas Wilde

„Gott stärkt mich mit Kraft

und weist mir den rechten Weg“

2. S A M . 22, 3 3

30 Dezember 2005 | Januar 2006


Trauungen

Viele Paare wurden in Bad

Krozingen standesamtlich getraut.

Den Weg zur Kirche finden

viele leider nicht mehr. Wer

es dennoch tut, muß gute Gründe

dafür haben. In einigen Gesprächen

wurde die Trauung

16.07. Patrick Hanuse

und Stephanie Kempf

06.08. Waldemar Hooge

und Ekaterina Damm

10.09. Uwe Werner Mayer

und Silke Rühle

03.09. Günter Hierholzer und

Tanja Wintermantel

08.10. Armin Huber

und Ludmilla Klassen

vorbereitet und über die Ehe

gesprochen. Möge Christus die

Brautleute segnen und ihre Mitte

sein.

Folgende Brautpaare wollten

ihre Ehe unter Gottes Wort und

Segen beginnen :

„ … dass Christus durch den Glauben

in euren Herzen wo wohne und

ihr in der Liebe eingewurzelt

und gegründet seid.“

Bestattungen

In einer so großen Gemeinde

mit drei Altenheimen und einem

hohen Altersdurchschnitt sterben

im Laufe eines Jahres viele

Menschen. Aber nicht nur ältere;

auch jüngere Menschen mußten

wir zu Grabe tragen. Ihre Namen

haben wir im letzten Gemeinde-

E P H E SER 3 , 1 7

brief bereits veröffentlicht und

im Gottesdienst am Totensonntag

verlesen. Nachfolgend nennen

wir Ihnen die Namen jener

Verstorbener, die im letzten Gemeindebrief

noch nicht aufgenommen

werden konnten:

19.09. Anna Früh 78 Jahre

23.09. Anneliese Büscher 84 Jahre

30.09. Linde Fischer 68 Jahre

04.10. Gudrun Tesar 100 Jahre

Dezember 2005 | Januar 2006 31


07.10. Hilmar Leonhardt 85 Jahre

21.10. Dora Grosch 92 Jahre

„ Meine Zeit steht in deinen Händen“

Kircheneintritte

Wir haben uns gefreut, daß 4

Bürger Bad Krozingens (wieder)

in unsere Kirche eingetreten

sind. Wir haben sie in Gegenwart

des Kirchengemeinderates aufgenommen

und ihnen segnend

P S A L M 3 1 , 1 6

die Hand aufgelegt. Nun hoffen

wir, daß sie sich in unserer Gemeinde

wohl zu fühlen beginnen

und mutige Schritte im Glauben

an Jesus Christus tun.

„ Christus spricht: Wer zu mir kommt,

den werde ich nicht hinausstoßen“

Kirchenaustritte

14 Menschen haben ihren Austritt

aus der Kirche erklärt. Das

tut uns leid. Von den wenigsten

kennen wir die Gründe für diese

Entscheidung. Wir halten weiterhin

die Türe unserer Kirche für

sie offen und laden sie ein, die

Gottesdienste zu besuchen und

J O HANNE S 6,3 7

am Leben der Gemeinde teilzunehmen.

Auch würden wir gerne

mit ihnen ins Gespräch kommen.

Denn es gibt auch triftige

Gründe, in der Kirche zu bleiben

bzw. wieder in sie einzutreten


„ Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes,

die in Christus Jesus ist, unserem Herrn“

R Ö M E R 8,32

Gedanken zum Jahreswechsel

Gott segne deinen Weg durch

das neue Jahr.

Er begleite deine sicheren,

aber auch deine tastenden

Schritte, deine

einsamen und die gemeinsamen

Wege, die

dunklen und die hellen

Pfade, die erfreulichen und

die leidvollen Wegstrecken. Gott

segne dich auf deinem Weg mit

einem langen Atem, der weiter

reicht als bis zur nächsten

Kurve, mit starker Hoffnung,

die dich nicht in

die Knie zwingt, wenn

Kreuze dein Leben belasten,

mit dem Mut, einfach

stehen zu bleiben, wenn du

Ruhe brauchst oder du dich neu

32 Dezember 2005 | Januar 2006


orientieren möchtest, mit der

nötigen Kraft, weiterzugehen,

wenn das Leben neue Ziele erfordert.

Gottes Segen umgebe dich auf

deinem Weg wie ein schützendes

Zelt.

Segnungsgottesdienst

Am Anfang des neuen Jahres

laden wir Sie nun zum achten

Mal zu einem Segnungsgottesdienst

in die Christuskirche ein.

Wir können so kommen, wie wir

sind, ob wir unsere körperlichen

Beschwerden vor Gott bringen

oder unseren seelischen Kummer,

die Ungewissheit über den

Gottes Segen nähre dich auf deinem

Weg wie das Brot und der

Wein.

Gottes Segen leuchte dir auf deinem

Weg wie das Feuer in der

Nacht.

Sei gesegnet und werde selbst

zum Segen für andere!

weiteren Weg oder andere Probleme

– jede und jeder, der es

möchte, kann zum Segen die

Hand aufgelegt bekommen und/

oder sich salben lassen, wie es in

Jakobus 5 steht. Wir feiern diesen

Gottesdienst am Sonntag,

dem 01. Januar 006 um 18 Uhr

in unserer Kirche. Auf Wunsch

Dezember 005 | Januar 006 33


holen wir Sie auch gerne ab und

bringen Sie heim.

Die Resonanz auf die bisherigen

Gottesdienste war so überraschend,

dass wir Ihnen dieses

Angebot an jedem ersten Sonntag

im neuen Jahr machen.

Ein Gottesdienst mit Segnung

und Salbung heißt in manchen

Gemeinden Heilungsgottesdienst

.

Mit dem Begriff Heilung verbinde

ich, dass wir in, durch, mit

Jesus Christus unser Heil erfahren

können. Man kann, muss

aber nicht krank sein, um der

Heil(ung) zu bedürfen. Wir alle

haben beispielsweise Ängste. Sie

gehören zu uns, denn wir müssen

sterben und Tod erwartet

uns. Unser Leben lang setzen wir

uns mit ihm auseinander. Zudem

ist unser Leben zerbrechlich.

Wir segnen und salben im Namen

Jesu Christi. Er heilt uns,

mehr noch, er ist unser Heil, der

gekreuzigte und auferstandene

Herr. Er hat die Angst erlitten

und überwunden. Das Kreuz,

das mit Salböl auf Stirn und Hände

gezeichnet wird, verbindet

jede/n Einzelne/n unmittelbar

mit dem Gekreuzigten.

Der Olivenbaum (Ölbaum) wurde

von alters her verehrt. Er ist

ein immergrüner Baum und wurde

darum zum Sinnbild ewigen

Lebens.

Die Frucht des Olivenbaums, die

Olive, und das aus ihr gewonnene

Öl war eines der Grundnahrungsmittel

der Menschen

in Palästina. Olivenöl war auch

Brennstoff. Der Tempelleuchter

(Menora, .Mose 7, 0) und die

Lampen zu Hause brannten dort

mit Olivenöl. Öl war also ein lebensnotwendiges

Produkt.

Mit duftenden Zusätzen vermischt

wurde das Olivenöl zu Salböl

( . Mose 30, - 5). In dieser

Form wurde es rituell gebraucht,

das berichtet uns die Bibel vielfach.

Zum Beispiel wurde Aaron (3

Mose 8,11) mit ihm zum Priester

geweiht. Samuel salbte Saul zum

König (1 Sam 10,1). Seit dem 3.

Jahrhundert wurde das Salben

mit Öl auch ein christlicher Ritus.

Es gab Krankensalbungen, wie

uns z.B. das Markusevangelium

6,1 berichtet. Im 1 Sam 16,13

wird erzählt, wie Samuel David

salbt und der Geist des Herrn

über ihn gerät.

Ob der Gottesdienst etwas heilt

oder nicht, hängt nicht davon

ab, wie intensiv der/die Gottesdienstbesucher/in

glaubt. Das

sehen charismatische und fundamentalistische

Gruppen bei

ihren Heilungsgottesdiensten

anders.

Der Heilungsgottesdienst ist

auch für Fremde oder Neugierige

geeignet, man braucht kein

spezifisch christliches oder gottesdienstliches

Vorwissen, um

sich zurechtzufinden.

Mit dem Segnungs- und Salbungsritual

entsteht eine besonders

innige Atmosphäre. Sie berührt

alle Gottesdienstbesucher.

So können sie etwas erfahren,

was sie in einem Gottesdienst

nicht erwarten, aber doch su-

3 Dezember 005 | Januar 006


chen. Jede einzelne Person ist

hier im Blick. Der Heilungsgottesdienst

hat ein Thema von all-

gemeinem Interesse. Fragen von

Krankheit und Gesundheit, von

Heilung gehen jeden an .

Gottesdienste im Herzzentrum und im Parkstift

Herzzentrum Südring 5

2. Advent 4. Dezember 10.00 Uhr Predigtgottesdienst

Donnerstag 8. Dezember 18.30 Uhr Ökumentisches Hausgebet

im Advent

4. Advent 18. Dezember 10.00 Uhr Predigtgottesdienst

Heilig Abend 24. Dezember 15.00 Uhr Christvesper

1. Christtag 25. Dezember 9.00 Uhr Abendmahlgottesdienst

Silvester 31. Dezember

Sonntag 8. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst zu Neujahr

Dezember 005 | Januar 006 35


Sonntag 15. Januar 10.00 Uhr Predigtgottesdienst

Sonntag 29. Januar 10.00 Uhr Predigtgottesdienst

Parkstift Hebelstraße 18

1. Advent 27. November 10.15 Uhr Predigtgottesdienst

2. Advent 11. Dezember 10.15 Uhr Predigtgottesdienst

1. Christtag 25. Dezember 10.15 Uhr Abendmahlgottesdienst

Neujahr 1. Januar 17.00 Uhr Gottesdienst zu Neujahr

Sonntag 22. Januar 10.15 Uhr Predigtgottesdienst

Achten Sie bitte auf alle hausinternen Bekanntmachungen!

Haus der Kurseelsorge

„Christus, Liebe aller Liebe“

Roger Schütz, Taizé

In der Reihe „musik und mystik“

im Haus der Kurseelsorge wurden

folgende Einsichten des Frére

Roger zur Kenntnis gebracht

(aus: „Liebe aller Liebe. Die Quellen

von Taizé)

„Christus, Liebe aller Liebe hat

sich dir eingebrannt. Und wenn

die Liebe Verzeihen ist, lebt dein

hart mitgenommenes Herz von

neuem auf. Die Betrachtung seiner

Vergebung wird zu einem

Strah1 der Güte in einem ganz

einfachen Herzen. Und die Heiligkeit

Christi ist nicht länger ein

unerreichbares Gut. Einer ist mitten

unter uns, den wir so wenig

Zeit für Geist und Seele

Quellgarten

„Lebendiges Wasser“:

„Bei dir ist die Quelle des Lebens“

Für Kurgäste, Patienten der

Rehakliniken, Urlauber und

Gemeindeglieder und

Mitbürger in Bad Krozingen

kennen., ...und ein Lebenshauch

kommt auf, der nie verweht ...

und dieses wenige genügt uns.

Hab keine Angst, nahe ist das

Vertrauen, mit ihm ein Glück.

Wäre das Vertrauen des Herzens

aller Dinge Anfang... Das Vertrauen

auf Gott, der Glaube, ist etwas

ganz Einfaches, so einfach, dass

alle es annehmen könnten. Es

ist wie ein Anlauf, den man tausendmal

nimmt. Denk daran, ein

für allemal: niemals setzt Gott

seinen Willen mit Drohgebärden

durch. Niemals will Christus,

dass sich irgendein Mensch

quält. Sollte dir das Leben aus

Gott ein Leben in Angst vor ihm

bedeuten, so prüfe dich. Gott ist

36 Dezember 005 | Januar 006


nichts als Liebe. Der Wille seiner

Liebe ist nicht wie ein Gesetz,

das mit harter Hand in Steintafeln

gemeißelt wurde. Durch den

Heiligen Geist ist es zutiefst in

das Herz des Menschen eingeschrieben.“

Im Taizé-Brief 00 („An den

Quellen der Freude“) hat er zum

Handeln aus diesem Geist ermutigt

:

Viele Jugendliche überall auf der

Erde dürsten nach Frieden, Gemeinschaft

und Freude. Sie kümmert

auch das unergründliche

Leid unschuldiger Menschen. Sie

übersehen insbesondere nicht,

dass die Armut auf der Welt zunimmt.

Nicht nur die Verantwortlichen

der Völker gestalten die Zukunft.

Ganz einfache Menschen, kleine

Leute können dazu beitragen,

eine Zukunft des Friedens und

des Vertrauens aufzubauen.

Mit noch so geringen Mitteln

lässt Gott uns Versöhnung stiften,

wo Gegensätze aufeinanderprallen,

und Hoffnung, wo

sich Besorgnis breit macht. Er

ruft uns auf, durch unser Leben

greifbar zu machen, dass er sich

des Menschen erbarmt.

Wenn Jugendliche durch ihr Leben

Frieden verbreiten, wird es

in ihrer Umgebung hell.

Einmal fragte ich einen Jugendlichen,

was in seinen Augen der

wesentliche Halt seines Lebens

sei. Er antwortete: „Die Freude

und die Güte des Herzens.“

Beunruhigung, Angst vor dem

Leiden können die Freude rauben.

Wenn sich in uns eine Freu-

de regt, die vom Evangelium

herrührt, bringt

sie frischen Lebensmut.

Nicht wir schaffen diese

Freude, sie ist eine

Gabe Gottes.

Durch den Blick voll

Vertrauen, mit dem

Gott auf unser Leben

schaut, wird sie unaufhörlich

neu geweckt.

Die Güte des Herzens

hat nichts Naives, sie

erfordert Umsicht. Sie

kann dazu führen, Risiken einzugehen.

Sie lässt keinerlei Verachtung

anderer zu.

Sie lenkt unser Augenmerk auf

die Ärmsten, die Leidenden,

die Qual von Kindern. Sie kann

mit dem Gesichtsausdruck, mit

dem Tonfall sagen, dass es jeder

Mensch nötig hat, geliebt

zu werden.

Ja, für unseren Weg legt Gott uns

einen Funken Güte in den Seelengrund,

der nur darauf wartet,

zur Flamme zu werden.

Die stille Zeit im Advent

möchte uns diesen „Funken

Güte“ in unserer Seele entdecken

lassen, der an Weihnachten

das „Licht der Welt“ erblicken

möchte- und wir voller

Freude hören: „Gott spricht:

Ich lasse dich nicht fallen und

verlasse dich nicht“ (Josua 1,

5b – Jahreslosung 2006)

Ich wünsche Ihnen und mir

einen wachen Geist und ein

offenes Herz

Ihr Pfarrer U. Schäfle

Dezember 005 | Januar 006 37

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