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Einführung in die Phonetik und Phonologie

Einführung in die Phonetik und Phonologie

Karl

Karl Heinz Wagner 17.04.2008 Einführung in die Phonetik und Phonologie Artikulations-Prozess: Teil 2 Vibranten Ein Vibrant ist ein Laut, bei dem ein flexibles Organ (z.B. Zungenspitze oder Zäpfchen) Z pfchen) wiederholt gegen ein anderes schlägt, schl gt, oder zwei flexible Organe (z.B. Unter- Unter und Oberlippe) gegeneinander. Der Erzeugungsmechanismus ist der gleiche wie bei der Vibration der Stimmfalten (Bernoulli-Effekt). (Bernoulli Effekt). Passiver Artikulator Aktiver Artikulator [] Vibrationslaute Ein weiterer Typ von Verengungslauten wird durch die Vibranten (engl. trill) trill) gebildet. Dabei schlägt schl gt ein flexibles Organ wiederholt gegen ein anderes, wie in dem gerollten apikalen [r] des Italienischen, Spanischen und in verschiedenen deutschen Dialekten; oder zwei flexible Organe schlagen gegeneinander, wie z.B. die Lippen bei einem bilabialen Vibranten []. [] . Passiver Artikulator Aktiver Artikulator Artikulationsprozess: Teil 2 1 Flap [r] Manche Sprecher des Britischen Englischen verwenden einen Flap für f r das /r/ in intervokalischer Stellung in Wörtern W rtern wie very very oder unmittelbar nach dem dentalen Frikativ // // in Wörtern rtern wie three three ([ [i]). ). Viele Amerikaner ersetzen das intervokalische /t/ in Wörtern W rtern wie city city durch einen Flap: [si] [s i].

Karl Heinz Wagner 17.04.2008 Ein Flap ist eine kurzzeitige ballistische Bewegung eines flexiblen Organs gegen einen passiven Artikulator. Passiver Artikulator Aktiver Artikulator Laterale Öffnung [] Lateral vs. Zentral Munddach Zunge [aa] [aa] [asa] Zentrale Öffnung Lateral vs. Zentral Bei lingualen Lauten, d.h. solchen die mit der Zunge artikuliert werden, können k nnen wir im Hinblick auf die ‘transversale transversale’ Dimension zwei Möglichkeiten M glichkeiten der Lokalisierung der Ver- engung unterscheiden. Die Enge kann mit der Zungenmitte gebildet werden oder an den Zungenrändern. Zungenr ndern. Erstere Laute heißen hei en zentral, zentral, letztere lateral (aus lateinisch latus,--eris latus, eris ‘Seite Seite’). ). Sibilanten Es besteht ein deutlicher akustischer Unterschied zwischen Frikativen wie /s/ und // // auf der einen Seite und // // auf der anderen. Erstere weisen einen hohen Anteil an hochfrequenter akustischer Energie auf. Dadurch erhalten sie eine charak- teristisch zischende Qualität. Qualit t. Laute mit einer derartigen akustischen Struktur werden durch das auditive Merkmal sibilant (aus lat. sibilare sibilare ‘zischen, zischen, pfeifen’) pfeifen ) bezeichnet. Sibilanten Sibilanten Sibilanten (Zischlaute) sind Frikative (// //) und Affrikaten (/t/ /t/), die eine vergleichsweise starke Konzentration akustischer Energie mit hohen Frequenzen aufweisen. Am einfachsten lassen sich diese Laute durch Aufzählung Aufz hlung aussondern. Im Englischen handelt es sich um die folgenden Segmente: [+sibilant]: /s z t t d d/ / Beispiele: sip sip zip zip ship ship pleasure pleasure chip chip gin gin Artikulationsprozess: Teil 2 2

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