Unser Umgang mit der Vergangenheit - Österreichs Bundesheer

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Unser Umgang mit der Vergangenheit - Österreichs Bundesheer

Kommentar

Liebe Kameraden und Freunde,

geschätzte Leserinnen und Leser!

Die Ausbildung der Grundwehrdiener des

Einrückungstermins Jänner 2013 neigt sich schon

wieder ihrem Ende zu.

Unsere Soldaten haben schon viel erlebt, beispielsweise

Gebirgskampf bei der Übung Capricorn13, den

Gebirgsjäger-Gefechtsdienstleistungsbewerb und

wohl als Höhepunkt die Teilnahme an der Großübung

EURAD13, die unter

internationaler Beteiligung

auf dem Truppenübungsplatz

Allentsteig

stattfindet. Daneben waren

sie mehrfach an die Schulen

und Akademien des

Bundesheeres abgestellt

und konnten auch hier

Gefechtstechnik auf

höchstem Niveau erlernen

und erleben. Unsere

Beordertenwaffenübung

(BWÜ) im Juni wird das Bild

abrunden und den Abschluss

der gefechtstechnischen

Ausbildung bilden.

Wir haben uns im Sinne des

Auftrags des Wahlvolkes

zur Beibehaltung der

Wehrpflicht sehr bemüht,

unsere jungen Kameraden

zu fordern und zu fördern.

Nach dem Motto „Nichts ist

für Soldaten so attraktiv wie

das Militär“ haben wir versucht, den Kameraden einen

interessanten und eben attraktiven Grundwehrdienst

zu bieten. Als Gradmesser des Erfolges mag vielleicht

die Tatsache dienen, dass sich eine erkleckliche

Anzahl von ihnen für unseren Auslandseinsatz im

Kosovo freiwillig gemeldet hat.

Die Vorbereitung dieses Einsatzes als 29.

österreichisches Kontingent bei der Kosovo Force

(AUCON29/KFOR) wird unsere Herausforderung

für den Sommer. Die Verantwortlichkeit des JgB24

(HGeb) reicht von der Personalaufbringung über die

Ausbildung bis hin zur Entsendung, wobei wir mit vielen

Dienststellen des Bundesheeres zusammenarbeiten.

Die Planung hiezu ist abgeschlossen, viele Soldaten

des Bataillons haben sich

freiwillig gemeldet. Das

macht mich einerseits stolz,

andererseits wissen wir

aber auch, dass diejenigen,

die daheim bleiben die

Aufträge weiter zu erfüllen

haben werden.

Wir haben viel zu tun,

packen wir’s an!

Berg Heil!

Ihr Bataillonskommandant

Jörg Rodewald, Oberst

WiKi

Waffenübungen dienen der Erhaltung und Vertiefung

des Ausbildungsstandes, der Aus--und Weiterbildung

von Kader und Mannschaftsfunktionen, und der

Durchführung von Übungen im Rahmen der Mobilmachungsorganisation.

Als Partnerverband des Milizbataillons „Tirol“ sind wir

auch für die Aufbringung und Ausbildung der Soldaten

dieses Bataillons verantwortlich.

Das Jägerbataillon Tirol ist in Absam beheimatet und

das einzige Milizbataillon im Bundesland. Der Verband

ist aus den beiden territorialen Jägerbataillonen

21 und 22 hervorgegangen.

Das Schwergewicht der Ausbildung (und der Übungen)

liegt auf Einsatzszenarien im Inland. Unter anderem

der Schutz wichtiger Gebäude und Einrichtungen

sowie der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz.

Außerdem bereiten sich die Tiroler darauf vor, zusammen

mit den Pionieren, bei Katastrophenfällen rasch

Hilfe leisten zu können.

Für die Gebirgsausbildung nutzt das Bataillon den

Truppenübungsplatz Lizum/Walchen als Ausbildungsbasis.

Wichtige Informationen zum Dienst in der Miliz:

www.bundesheer.gv.at/miliz/pdf/miliz_service.pdf

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