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HDTV 30 Full-HD-TVs im Test (Vorschau)

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NR. 1 JANUAR/FEBRUAR 2011 www.hdplustv.de Deutschland: 4,99 Österreich: 5,75 Schweiz: SFR 10,00 BeNeLux: 5,90<br />

Italien, Spanien, Slowenien: 6,75 Griechenland: 7,60 Slowakei: 8,00<br />

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<strong>Test</strong>: Denon AVR-4311<br />

und Marantz SR7005<br />

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mobilen Format erleben<br />

<strong>30</strong><br />

<strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-<strong>TVs</strong><br />

<strong>im</strong> <strong>Test</strong><br />

B&O<br />

LG<br />

Loewe<br />

Metz<br />

Panasonic<br />

Philips<br />

Samsung<br />

Sharp<br />

Sony<br />

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Punkt gebracht. Überaus ausführlich gehen wir auf<br />

Loewes aktuelle Connect-LED-Reihe ein, die das Fernsehvergnügen<br />

<strong>im</strong> ganzen Haus ermöglicht. In die Kategorie<br />

XXL fällt Philips’ Kinofernseher Cinema 21 : 9<br />

Platinum inklusive unseres <strong>Test</strong>berichts, der wirklich<br />

alle technischen Merkmale beleuchtet. Als wäre das<br />

nicht genug, versuchen auch JVC und Sharp <strong>im</strong> bereits<br />

üppig besetzten 3-D-Markt Fuß zu fassen und<br />

beide Hersteller beweisen, dass eine späte Produkteinführung<br />

keinesfalls qualitative Nachteile mit sich bringt. Haben Sie schon den<br />

passenden Fernseher oder Projektor für sich entdeckt, lohnt ein Gang zum Fachhändler,<br />

um die neuen Audioreceiver von Denon und Marantz Probe zu hören –<br />

mehr Ausstattung und Klang boten die Mittel- und Oberklasse noch nie. Den<br />

vollendeten Bild- und Tongenuss garantieren <strong>im</strong> Anschluss die aktuellen Filme<br />

auf Blu-ray, wie Warners Blockbuster „Inception“. Das Team der <strong>HD</strong>+TV wünscht<br />

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Ausgabe 2/2010<br />

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Editorial 3<br />

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<strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer etablieren<br />

11<br />

19 XX 40<br />

Sonys Google TV<br />

Der Suchmaschinenriese will das Fernsehen durch<br />

die nahtlose Verknüpfung zum Internet revolutionieren,<br />

Sony und Logitech sind mit an Bord<br />

07<br />

Jetzt auch in 3-D<br />

Pay-TV-Sender Sky startet den ersten 3-D-Kanal und<br />

überarbeitet zugleich das <strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Angebot. Selbst ohne<br />

Zwangsreceiver soll der Empfang möglich sein<br />

<strong>30</strong><br />

Fotos für die Ewigkeit<br />

Moderne digitale Bilderrahmen lassen Ihre Fotos in<br />

neuem Glanz erstrahlen, doch nur wenige Modelle<br />

können in der Bildqualität überzeugen<br />

43<br />

06 // Kommentar<br />

07 // Google TV von Sony und Logitech<br />

09 // Bild und Ton vereint: Bose Videowave<br />

10 // Netzwerkstreaming mit Apple TV<br />

11 // Leserwahl 2010/2011<br />

17 // Kurzmeldungen<br />

STANDARDS<br />

03 // Editorial<br />

37 // <strong>HD</strong>+TV-Abo<br />

53 // Heftnachbestellung<br />

86 // Fachhändlerverzeichnis<br />

88 // <strong>Test</strong>übersicht<br />

92 // <strong>Test</strong>hintergründe<br />

94 // Marktübersicht<br />

96 // Frequenzübersicht <strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Sender<br />

98 // <strong>Vorschau</strong>/Impressum<br />

18 // Kommentar<br />

19 // Blu-ray-<strong>Test</strong>s<br />

„Inception“<br />

„Zurück in die Zukunft“-Trilogie<br />

„Alien Anthology“<br />

„Mary & Max“<br />

„Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“<br />

„Drachenzähmen leicht gemacht“<br />

„Knight And Day“<br />

„Die Schöne und das Biest“ u. v. a.<br />

26 // „Avatar“: 3-D-Blu-ray und Special Edition<br />

28 // Spielehöhepunkte<br />

„Mass Effect 2“<br />

„Fable III“<br />

<strong>30</strong> // Sky-<strong>HD</strong>-Angebote<br />

32 // Kommentar<br />

33 // Loewe Multiroom-Videostreaming<br />

36 // Brillenlose 3-D-Fernseher<br />

38 // Ein Jahr <strong>HD</strong> Plus<br />

40 // Alle Infos zu HbbTV<br />

43 // Digitale Bilderrahmen<br />

46 // Einstellungshilfen<br />

4 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de<br />

Titelbild: Loewe, JVC, Philips, Warner


<strong>30</strong> <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Fernseher <strong>im</strong> <strong>Test</strong><br />

Unsere Jahresübersicht liefert Ihnen die Vor- und Nachteile der getesteten Fernseher <strong>im</strong> kompakten<br />

Format. Zudem erfahren Sie in ausführlichen <strong>Test</strong>s alles über die aktuellsten Modelle<br />

49<br />

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78 76<br />

48 // Kommentar<br />

49 // <strong>Test</strong>übersicht <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-<strong>TVs</strong><br />

58 // Fernsehbild richtig opt<strong>im</strong>ieren<br />

60 // Philips 58PFL9955H<br />

64 // Loewe Connect 40 LED 200 DR+<br />

66 // Sharp LC-46LE925E<br />

70 // Toshiba 55WL743<br />

72 // Samsung PS50C6970<br />

74 // Panasonic TX-P42GT20E<br />

76 // LG 15EL9500<br />

78 // JVC DLA-X3<br />

82 // Denon AVR-4311<br />

84 // Marantz SR7005<br />

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Medienmagazin berichtet jeden Monat über<br />

alles Wissenswerte rund um das Digital-TV. Die<br />

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In dieser Ausgabe 5


Die große <strong>HD</strong>+TV-Leserwahl<br />

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Internetprogramm<br />

Wir präsentieren die ersten Geräte mit Google TV und<br />

zeigen, wie sich die Internet-TV-Hybriden <strong>im</strong> Alltag schlagen<br />

Bild und Ton aus einer Hand<br />

Bose präsentiert den ersten Fernseher für den Film- und<br />

Musikgenuss. Dabei überzeugt nicht nur der Klang<br />

Apple TV, die Zweite<br />

Steve Jobs bezeichnet Apples Streaming-Ansatz lediglich als<br />

Hobby, wir haben uns das Gerät näher angeschaut<br />

Dennis Schirrmacher<br />

Redakteur<br />

Mit nahezu allen aktuellen Flachbildfernsehern<br />

kann man Internetinhalte<br />

abrufen, aber will man das überhaupt?<br />

Denn bewegt man sich in einem<br />

Browser durch das Netz, schreckt vor<br />

allem die Eingabe von Adressen über<br />

die Fernbedienung ab. Der Ansatz von<br />

Google TV in Form einer vollwertigen<br />

Mini-Tastatur und ausgereifte Bedienoberfläche<br />

macht hier schon Lust<br />

auf mehr. Wenn ich vom Sofa aus <strong>im</strong><br />

Internet unterwegs bin, will ich aber,<br />

wie vom Computer gewohnt, das<br />

Internet in allen Facetten nutzen und<br />

gleichzeitig sollte das Erlebnis gemütlich<br />

sein. In so einem Fall greife ich<br />

dann doch lieber zu Apples iPad, denn<br />

bequemer kann das Surfen <strong>im</strong> World<br />

Wide Web kaum noch ausfallen und<br />

der Flash-Verzicht ist in der Praxis weit<br />

weniger einschränkend als gedacht.<br />

Vor allem die Bedienung von Apples<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Tafel geht unglaublich<br />

flink von der Hand. HbbTV und<br />

Google TV sind aber schon Schritte in<br />

die richtige Richtung und lassen auf<br />

eine sinnvolle und vor allem komfortable<br />

Verknüpfung von Fernsehen und<br />

Internet hoffen.<br />

Tipp des Monats: iPad<br />

Bitte berühren: Ob gemütlich<br />

auf dem Sofa<br />

oder in der Küche be<strong>im</strong><br />

Kochen, Apples iPad lässt<br />

Sie überall komfortabel<br />

<strong>im</strong> Netz surfen. Der Handschmeichler<br />

ist flink bei<br />

der Sache und die Bedienung<br />

einsteigerfreundlich<br />

Bilder: Apple, Auerbach Verlag, Bose, Sony<br />

6 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Internet-TV startet durch<br />

Google will das Internet ins Wohnz<strong>im</strong>mer bringen und Sony sowie Logitech sind mit von<br />

der Partie. So wurden jüngst kompatible Fernseher, Blu-ray-Player und Set-Top-Boxen vorgestellt.<br />

Dank eines durchdachten Bedienkonzeptes gelingt die Verschmelzung von Fernsehen<br />

und Internet so elegant wie noch nie.<br />

VON DENNIS SCHIRRMACHER<br />

In Nordamerika bietet Sony ab sofort vier Edge-LED-LCDs an, die auf Google TV<br />

ausgelegt sind. Mit dem Blu-ray-Player NSZ-GT1 können Sie Ihren bestehenden<br />

Flachbildfernseher für die Symbiose von Internet und Fernsehen fit machen<br />

Logitech offeriert zur Aufrüstung die Revenue-Box. Darüber hinaus können Sie<br />

aus zwei Mini-Tastaturen wählen und über die Webcam mit Freunden chatten.<br />

Dank vollwertiger Tastaturen geht die Bedienung flüssig von der Hand<br />

Neues 7


Der Hauptbildschirm ist flexibel und Sie können ihn nach<br />

Belieben anpassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein<br />

Fernsehprogramm oder eine Internetseite verknüpfen<br />

Eingaben finden bequem über eine vollwertige Mini-<br />

Tastatur statt. Im Bild sehen Sie den Ansatz von Sony.<br />

Diverse Handys können ebenfalls als Signalgeber dienen<br />

Geben Sie einen Suchbegriff ein, sucht Google TV medienübergreifend.<br />

Damit Sie nicht die Übersicht verlieren, zeigen<br />

aussagekräftige Icons den Ursprung des Ergebnisses an<br />

Bei den Applikationen können Sie sich <strong>im</strong> umfangreichen<br />

Android Shop bedienen. Der Chrome-Browser ist vorinstalliert<br />

und das Surfen macht dank Mini-Tastatur richtig Spaß<br />

Mitte dieses Jahres klopfte Google<br />

vorsichtig an die Wohnz<strong>im</strong>mertür<br />

an und versprach eine nahtlose<br />

Verknüpfung von Internet und Fernsehen. Der<br />

Suchmaschinenriese liefert dabei den Software-<br />

Unterbau in Form des offenen Betriebssystems<br />

Android – Sony und Logitech sind für die Hardware<br />

verantwortlich. Diese wurde nun unlängst<br />

vorgestellt und vor allem die Fernbedienungsansätze<br />

mit vollwertiger QWERTZ-Tastatur lassen<br />

uns erwartungsvoll in die Zukunft blicken. Denn<br />

so scheint eine bequeme Bedienung gesichert<br />

und selbst längere Chats mit Freunden sind vorstellbar.<br />

Hierzulande soll Google TV 2011 starten,<br />

ein konkreterer Termin wurde noch nicht<br />

verkündet.<br />

Fließende Grenzen<br />

Zukünftige Geräte werden aus der für Google<br />

typischen Suchmaske gesteuert und Sie greifen<br />

neben den Internetfunktionen auch mittels Texteingaben<br />

auf die gespeicherten Fernsehsender<br />

zu. Das hört sich zunächst ungewohnt an, könnte<br />

<strong>im</strong> Alltagsbetrieb aber durchaus fruchten. Denn<br />

so geben Sie ein Schlagwort ein – etwa Fußball –<br />

und werden bei einem Treffer auf Wunsch umgehend<br />

auf einen passenden Kanal umgeleitet oder<br />

können Aufnahmen programmieren. Im gleichen<br />

Zuge durchstöbert Google TV auch das Internet<br />

und Portale, wie etwa die Mediatheken der Fernsehsender,<br />

und offeriert Ihnen so einen medialen<br />

Rundumschlag ohne Grenzen. Damit Sie dabei<br />

nicht die Übersicht verlieren, werden die Ergebnisse<br />

mit aussagekräftigen Icons versehen, sodass<br />

der Ursprung auf den ersten Blick ersichtlich ist.<br />

Der Startbildschirm ist individuell gestaltbar und<br />

Sie können ihn mit Lesezeichen, Fernsehsendern<br />

und Apps garnieren. Für genügend Abwechslung<br />

ist <strong>im</strong> Übrigen gesorgt, denn es kann aus mehr<br />

als 100 000 Applikationen gewählt werden. Dem<br />

Betriebssystem entsprechend kommt hier der<br />

Android Shop zum Einsatz. Das Angebot soll<br />

für kompatible Geräte laut Google 2011 starten.<br />

Von Werk aus sind bereits Anwendungen wie<br />

etwa Youtube und Twitter installiert, außerdem<br />

haben Sie Zugriff auf Video-on-Demand-Dienste.<br />

Wie es um die Inhaltevielfalt in Deutschland<br />

steht, wurde derweil noch nicht kommuniziert.<br />

Google teilte mit, dass man derzeit auf der Suche<br />

nach Kooperationspartnern sei. In jedem Fall ist<br />

aber der hauseigene Chrome-Browser installiert,<br />

so können Sie sich wie vom Computer gewohnt<br />

durch das Internet bewegen. Da Chrome HTML5<br />

und Flash unterstützt, sind Sie perfekt für die<br />

Videowiedergabe auf Seiten wie etwa Youtube<br />

gewappnet. Alle Angebote sind <strong>im</strong> Übrigen parallel<br />

zum Fernsehprogramm abrufbar, die jeweilige<br />

Sendung wird dann in ein kleines Fenster<br />

innerhalb der Anwendung eingebettet.<br />

Google-TV-Hardware<br />

Sony startet mit der Edge-LED-LCD-Reihe NSX-<br />

GT1 und dem Blu-ray-Player NSZ-GT1 inklusive<br />

Mini-Tastatur ins neue Internet-TV-Zeitalter. Das<br />

Design der LED-LCDs schmeichelt dem Auge<br />

mit abgerundeten Ecken und mittels einer optional<br />

erhältlichen Halterung können Sie den<br />

Fernseher auch an der Wand montieren. Die<br />

Geräte warten selbstverständlich mit aktuellen<br />

Ausstattungsmerkmalen auf: So garantiert<br />

etwa ein Lichtsensor, der die Leuchtkraft<br />

abhängig vom Umgebungslicht regelt, eine<br />

stets opt<strong>im</strong>ale Bildqualität bei moderatem<br />

Leistungsbedarf. Darüber hinaus können Sie<br />

Medien von USB-Datenträgern abspielen und<br />

per DLNA Musik, Videos und Fotos von Ihrem<br />

Computer über das Netzwerk abrufen –<br />

natürlich auch in <strong>HD</strong>-Qualität. Die Anbindung<br />

an das Internet findet kabellos per WLAN statt<br />

und mit acht Gigabyte Speicher bietet die NSX-<br />

GT1-Serie genügend Platz für diverse Applikationen.<br />

In Nordamerika sind die Flachbildfernseher<br />

bereits auf dem Markt und in den Größen<br />

24, 32, 40 und 46 Zoll erhältlich. Preislich pendeln<br />

sich die Geräte zwischen 600 und 1 400<br />

US-Dollar ein. Preise für Deutschland sind indes<br />

noch nicht bekannt. Die neuen LED-LCDs<br />

verfügen auch über <strong>HD</strong>MI 1.4, an dieser Stelle<br />

ist aber nur der Audio Return Channel nutzbar<br />

und 3-D-Inhalte können nicht dargestellt<br />

werden. Wenn Sie Ihren bestehenden Flachbildfernseher<br />

Google-TV-tauglich machen<br />

wollen, bietet Logitech mit der Revenue-Box<br />

eine externe Lösung an. Die Navigation erfolgt<br />

ebenfalls über eine spezielle Fernbedienung<br />

mit vollständiger Tastatur nebst Touchpad.<br />

Als Recheneinheit kommt bei allen Google-<br />

TV-tauglichen Geräten ein CE-4100-Atom-<br />

Prozessor von Intel zum Einsatz. Diese Prozessorfamilie<br />

trifft man auch bei den beliebten<br />

Netbooks an. Bei dem CE 4100 handelt es sich<br />

aber um eine besondere Version, bei der auch<br />

die Chips für die Audio- und Videoausgabe<br />

integriert sind. Zudem greift ein spezieller Decoder<br />

dem Prozessor bei der Verarbeitung von<br />

Videos <strong>im</strong> H.264-Format unter die Arme und<br />

eine spezielle Grafikeinheit ist für die Berechnung<br />

von 3-D-Bildern verantwortlich. Die Ausgabe<br />

von <strong>HD</strong>-Video- und -Audioinhalten ist so<br />

problemlos möglich.<br />

Konfrontationskurs<br />

Vor allem die Bedienungsansätze machen Lust<br />

auf mehr und da Google TV die Platzierung<br />

von Internetinhalten neben klassischen Fernsehprogrammen<br />

mit echtem Mehrwert löst,<br />

scheint sich der Suchmaschinenriese mit Erfolg<br />

<strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer einzunisten. In Nordamerika<br />

stellen sich jedoch bereits die ersten Fernsehsender<br />

quer und sperren Google TV aus. Auch<br />

in Deutschland formieren sich Medienrechtler<br />

gegen Google TV, da sie die Videoverbreitung<br />

über das Internet als Gefahr für die Free-TV-<br />

Anbieter sehen. Dass der Widerstand die<br />

Ausmaße der Google-Street-View-Debatte<br />

ann<strong>im</strong>mt, ist aber unwahrscheinlich, da in diesem<br />

Fall nicht das Privatrecht einzelner Bürger<br />

beeinträchtigt wird.<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Logitech<br />

8 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Visuelle Sinfonie<br />

Audiospezialist Bose begibt sich auf neues Terrain, denn<br />

der Hersteller kombiniert mit dem Videowave-Entertainment-System<br />

erstmals voluminösen Klang mit hochauflösenden<br />

Bildern.<br />

VON CHRISTIAN HILL<br />

Bilder: Bose<br />

Zehn Jahre Entwicklung sind eine halbe<br />

Ewigkeit, doch betrachtet man das Ziel<br />

von Bose, <strong><strong>HD</strong>TV</strong> mit hohen Klangansprüchen<br />

zu kombinieren, ist dies durchaus ein<br />

nachvollziehbarer Zeitraum. Zumal Bose dabei<br />

nicht die Benutzerfreundlichkeit und die Ausstattung<br />

außer Acht lassen will. Hierzu zählt<br />

vorrangig das innovative Bedienkonzept über<br />

die Clickpad-Fernbedienung. Bose hat den Signalgeber<br />

vollkommen entschlackt und übrig<br />

blieben nur die nötigsten Tasten. Das Steuerkreuz<br />

besteht statt der klassischen 5-Tasten-Anordnung<br />

aus einem berührungsempfindlichen<br />

Bedienfeld. Wird dieses betätigt, umgibt das<br />

komplette Bild ein umrahmendes Menü, das<br />

die zusätzlichen Funktionen des gerade aktiven<br />

Geräts anzeigt. Durch Bewegung des Daumens<br />

auf dem Tastenfeld wandern Sie durch die einzelnen<br />

Menüpunkte auf dem Bildschirm. Ist die<br />

gewünschte Funktion hervorgehoben, reicht<br />

ein Klick auf die OK-Taste, um diese auszulösen.<br />

One-Click-Wonder<br />

Das neue Bedienkonzept möchte vor allem<br />

eines schaffen: Ordnung <strong>im</strong> Chaos der Fernbedienungen.<br />

Bose löst dieses Problem über eine<br />

direkte Geräteerkennung und die Anpassung<br />

des Bildschirmmenüs. Das Videowave-System<br />

ist in der Lage, verbundene externe Geräte<br />

zu erkennen, und bettet die entsprechenden<br />

Funktionen in das Menü auf dem Bildschirm<br />

ein, das bei Berührung des Tastfelds erscheint.<br />

Daraufhin genügt es, die gewünschte Option<br />

auszuwählen und das Bose-System löst das<br />

entsprechende Verhalten am externen Gerät<br />

aus. Um eine Option aus dem Bildschirmmenü<br />

auszuwählen, muss nicht <strong>im</strong>mer eine Wanderung<br />

über das einrahmende Bedienelement<br />

stattfinden. Wenn Sie sich nach etwas Übung<br />

die Position einer best<strong>im</strong>mten Funktion eingeprägt<br />

haben, genügt es, die etwaige Richtung<br />

auf dem Tastfeld anzuwählen und Sie können<br />

die entsprechende Auswahl sofort treffen. Bose<br />

verzichtet zudem bei der Clickpad-Fernbedienung<br />

auf den Infrarotemitter und nutzt stattdessen<br />

Funksignale, um die Befehle weiterzugeben.<br />

Somit lassen sich alle peripheren Geräte<br />

verstecken, ohne dass deren Bedienung eingeschränkt<br />

wird. Der Anschluss der Zusatzgeräte<br />

erfolgt dabei nicht am Flachbildschirm selbst,<br />

sondern über eine externe Konsole. Diese besitzt<br />

für diesen Zweck auf der Rückseite drei<br />

<strong>HD</strong>MI- und zwei Komponenteneingänge sowie<br />

dazu passend jeweils eine optische und eine koaxiale<br />

Digitalaudioschnittstelle. Hinzu kommen<br />

Videocinch, USB und ein vierter <strong>HD</strong>MI-Eingang<br />

an der Gerätefront. Die Kommunikation mit<br />

dem Flachbildschirm wird über ein proprietäres<br />

Kabel von Bose hergestellt, das <strong>im</strong> Standfuß des<br />

Entertainment-Systems verschwindet. Im Lieferumfang<br />

ist zudem ein externes iPod-Dock enthalten,<br />

das ebenfalls über eine eigene Schnittstelle<br />

mit der Konsole verbunden wird.<br />

Effektvolle Klangwolke<br />

Im Inneren des Videowave-Entertainment-Systems<br />

<strong>im</strong>plementiert Bose sämtliche Lautsprecher<br />

komplett unsichtbar. Das Herzstück bildet<br />

der aus sechs Lautsprechern bestehende Subwoofer,<br />

dessen Tiefen durch einen patentierten<br />

Luftkanal (Waveguide) verstärkt werden. Hinzu<br />

kommen Mittel-/Hochtöner <strong>im</strong> oberen Gehäusebereich,<br />

die den Klang nach allen Seiten abstrahlen.<br />

Das Besondere ist die automatische<br />

Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten.<br />

Die Technik AdaptiQ misst die akustischen Eigenschaften<br />

des Raumes und passt den Frequenzgang<br />

entsprechend an. Durch Reflexionen<br />

der Schallwellen wird die Illusion von<br />

raumfüllendem Sound erzeugt. Die diffuse<br />

Klangkulisse hüllt den Zuschauer gänzlich ein,<br />

ähnlich der Wirkungsweise eines Soundprojektors.<br />

Das großzügige Lautsprecherpaket lässt<br />

natürlich die D<strong>im</strong>ensionen des Bildschirms gegenüber<br />

anderen Flachbild-<strong>TVs</strong> anwachsen. Mit<br />

einer Tiefe von etwas mehr als 15 Zent<strong>im</strong>etern<br />

und einem Gewicht von knapp 44 Kilogramm<br />

sind die Maße des 46-Zoll-Displays deutlich<br />

stattlicher als aktuell üblich. Zwar ist über das<br />

Lautsprechersystem viel in Erfahrung zu bringen,<br />

über die Spezifikationen des LCD-Panels<br />

schweigt sich Bose jedoch aus. Dies lässt vermuten,<br />

dass bei der Bildqualität des Videowave<br />

Abstriche gegenüber den derzeitigen Referenz-<br />

<strong>TVs</strong> gemacht werden müssen. Fakt ist, dass<br />

es sich be<strong>im</strong> Display um ein konventionell mit<br />

CCFL-Beleuchtung betriebenes LCD-Panel mit<br />

100-Hertz-Technologie handelt. Bose verlangt<br />

vom Kunden 6 998 Euro für das Entertainment-<br />

System – ein stolzer Preis, der sich zuallererst<br />

durch den Benutzerkomfort und die Klangqualität<br />

auszahlen soll.<br />

Über die Clickpad-Fernbedienung steuern Sie Ihr komplettes<br />

Entertainment-System. Das Navigationskreuz<br />

reagiert auf Berührung<br />

Auf dem 46-Zoll-Display ist das einrahmende Bildschirmmenü<br />

gut zu erkennen. Das Bild wird nicht beschnitten,<br />

sondern entsprechend verkleinert<br />

Blick ins Innere: Das Gehäuse ist vollgestopft mit modernster<br />

Lautsprechertechnik, welche den ganzen Raum mit<br />

diffusem Klang versorgt<br />

Fünfmal High Definition: An <strong>HD</strong>MI-Anschlüssen mangelt<br />

es nicht, zumal sich hinter der Frontklappe noch weitere<br />

Anschlüsse verbergen<br />

Neues 9


Streaming-Zwerg<br />

Das neue Apple TV sieht nicht nur schick aus, es lässt sich<br />

auch ohne Fachwissen innerhalb weniger Sekunden einrichten.<br />

Im Betrieb überzeugen die s<strong>im</strong>ple Bedienung und<br />

das aktuelle Filmangebot.<br />

VON DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Im Vergleich zum Vorgänger ist die Mediabox um rund 80<br />

Prozent geschrumpft. Sie können das Gerät auch über das<br />

iPhone respektive den iPod touch steuern<br />

Das Filmangebot ist aktuell und Neuerscheinungen kosten<br />

in der <strong>HD</strong>-Version rund fünf Euro Leihgebühr. Die Qualität<br />

ist hochwertig, verfehlt aber das Niveau einer Blu-ray<br />

Neben der Onlinevideothek haben Sie auch Zugriff auf<br />

das Videoportal Youtube, Podcasts und unzählige Internetradiosender<br />

Apple TV verfügt selbstverständlich über WLAN. Auch der<br />

derzeit schnellste N-Standard wird unterstützt, so ist Ihr<br />

Internetanschluss der l<strong>im</strong>itierende Faktor<br />

Die aktuelle Version von Apple TV ist so<br />

klein, dass das Gerät problemlos auf<br />

einer Handfläche Platz findet. Für den<br />

bequemen Betrieb liegt dem Streaming-Client<br />

neuerdings eine aus Aluminium gefertigte Fernbedienung<br />

bei. Das Gerät wechselt für rund 120<br />

Euro den Besitzer.<br />

Potenter Mini<br />

Rückseitig erwarten Sie neben dem Stromanschluss<br />

noch ein <strong>HD</strong>MI-Ausgang, eine optische<br />

Schnittstelle für die digitale Tonausgabe und ein<br />

Ethernet-Anschluss für den kabelgebundenen<br />

Zugang zum Internet. Natürlich können Sie auch<br />

kabellos per WLAN Kontakt zum World Wide<br />

Web und zu Ihrem He<strong>im</strong>netzwerk aufnehmen.<br />

Die Mini-USB-Buchse ist indes nur für Servicezwecke<br />

nutzbar und Sie können leider keine<br />

externen Sticks oder Festplatten anschließen,<br />

um darauf abgelegte Medien abzuspielen. Der<br />

YUV-Ausgang zur analogen Videoausgabe aus<br />

der ersten Apple-TV-Generation ist nicht mehr<br />

vorhanden und auch die interne Festplatte fiel<br />

Kürzungen zum Opfer. Die Entwicklung ist aber<br />

nur konsequent, denn das neue Apple TV soll ab<br />

sofort als reiner Streaming-Experte fungieren.<br />

Vorbildlich: Das Gerät hat keinen Lüfter verbaut<br />

und gliedert sich so lautlos in Ihre He<strong>im</strong>kinokette<br />

ein. Zudem ist der marginale Leistungsbedarf<br />

von lediglich sechs Watt hervorzuheben. Wenn<br />

Sie über einen iPod touch oder ein iPhone verfügen,<br />

können Sie mittels einer passenden<br />

App auch auf den Mobilgeräten durch die<br />

Menüs von Apple TV zappen.<br />

Zugriff aufs Wesentliche<br />

Aus dem Menü haben Sie Zugang zu einer umfangreichen<br />

Onlinevideothek, in der Sie Filme<br />

mieten können. In Sachen Aktualität schlägt<br />

sich das Angebot wacker und in der Regel sind<br />

die Filme nahezu zeitgleich mit der Blu-ray-Veröffentlichung<br />

online verfügbar. Inhalte werden<br />

allerdings nur in der „kleinen“ <strong>HD</strong>-Auflösung<br />

von 1 280 × 720 Bildpunkten dargestellt, die <strong>Full</strong>-<br />

<strong>HD</strong>-Auflösung wird von Apples Kleinstem nicht<br />

unterstützt. Filme kosten rund fünf Euro und<br />

sind nach dem Kauf für <strong>30</strong> Tage abrufbar. Haben<br />

Sie einen gestartet, ist dieser noch 48 Stunden<br />

verfügbar. Ältere <strong>HD</strong>- und SD-Filme sind einen<br />

Euro günstiger. Neuerdings müssen Medien von<br />

Ihrem Computer nicht mehr synchronisiert werden,<br />

denn Sie können Ihre Filme, Bilder und Musik<br />

direkt auf das Gerät streamen. Voraussetzung<br />

dafür ist natürlich, dass der Computer eingeschaltet<br />

ist und Sie iTunes nutzen. Wie von Apple<br />

gewohnt, werden nur Formate wie etwa Quickt<strong>im</strong>e<br />

wiedergegeben, während Sie auf den mittlerweile<br />

weitverbreiteten Container für <strong>HD</strong>-Formate<br />

MKV verzichten müssen. Auch das beliebte<br />

DivX-Format bleibt außen vor. Neben der Onlinevideothek<br />

und dem Streaming Ihrer Medien haben<br />

Sie auch Zugriff auf das Videoportal Youtube<br />

oder den Bilderdienst Flickr. Typisch iTunes, steht<br />

Ihnen auch die Welt des Internetradios offen –<br />

der Wunschsender kann nebenbei be<strong>im</strong> Stöbern<br />

in den Angeboten laufen, die Wiedergabe<br />

stoppt in diesem Fall nicht.<br />

Nachbesserungsbedarf<br />

In Nordamerika ist Apple TV wesentlich attraktiver<br />

als in hiesigen Gefilden, denn dort<br />

können Sie bereits aktuelle Serien in <strong>HD</strong>-<br />

Qualität erstehen. Eine Folge kostet rund<br />

einen US-Dollar. In Deutschland bleibt Ihnen<br />

derzeit nur der umständliche Weg über<br />

iTunes. So müssen Sie die Folge zunächst am<br />

Computer käuflich erwerben und können<br />

sie erst dann mit Apple TV als Stream abrufen.<br />

Zudem fehlt hierzulande die Kooperation<br />

mit dem Onlinevideoverleih Netflix, bei dem<br />

Sie gegen eine monatliche Grundgebühr Filme<br />

auf allen Apple-Geräten schauen können. Vor<br />

allem wundern wir uns über die Abstinenz der<br />

für Apple typischen Apps, die die Flexibilität der<br />

Hardware <strong>im</strong>mens steigern würden. Auch die<br />

Airplay-Funktion arbeitet noch unzureichend<br />

und Sie können lediglich Musik auf iPhone und<br />

Co. streamen. Ein kommendes Update soll die<br />

Kompatibilität aber erweitern. Für den Zugriff<br />

auf das Videoangebot von iTunes eignet sich das<br />

neue Apple TV hervorragend, nur kreiden wir<br />

den Serienschwund in Deutschland an und auch<br />

die l<strong>im</strong>itierte Bildausgabe mit 1 280 × 720 Pixeln<br />

ist in <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Zeiten nicht mehr ganz zeitgemäß.<br />

Am Ende können wir gut nachvollziehen, warum<br />

Steve Jobs Apple TV lediglich als „Hobby“<br />

bezeichnet. So fühlt es sich für den Endnutzer<br />

zwar schon ganz rund, aber eben noch nicht<br />

zu Ende gedacht an. Für Apple-Fanatiker, die<br />

sich der iTunes-Infrastruktur voll und ganz hingeben,<br />

ist der Streaming-Client aber durchaus<br />

eine lohnende Investition.<br />

Bilder: Apple, Auerbach Verlag<br />

10 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Leserwahl 2011<br />

Welche Fernseher, Projektoren, AV-Receiver<br />

und Player konnten Sie dieses Jahr am meisten<br />

begeistern? St<strong>im</strong>men Sie ab und wählen Sie Ihre<br />

Produkte und Filme des Jahres. Mit etwas Glück<br />

gewinnen Sie einen der zahlreichen Preise <strong>im</strong><br />

Gesamtwert von über 50 000 Euro!<br />

Ende April dieses Jahres lud der Auerbach Verlag sämtliche Größen der Branche zu<br />

einem Galaabend nach Leipzig und verlieh insgesamt 28 Trophäen an die von Ihnen,<br />

liebe Leser, gewählten Vertreter der Unterhaltungselektronik. Nun ist es wieder so<br />

weit, Sie haben die Wahl: Helfen Sie mit, jene Unternehmen auszuzeichnen, die sich<br />

Ihrer Meinung nach besonders engagieren, um ihre Kunden zufriedenzustellen oder<br />

gar mit ihren Produkten zu begeistern. Ihre St<strong>im</strong>me entscheidet, wer <strong>im</strong> kommenden<br />

Jahr auf dem Siegertreppchen steht und einen Preis für sich verzeichnen darf.<br />

Natürlich gehen Sie dabei nicht leer aus, denn mit der Einsendung Ihres St<strong>im</strong>mzettels<br />

nehmen Sie automatisch an unserem großen Gewinnspiel teil – mit der Chance auf<br />

sagenhafte Preise für Ihr He<strong>im</strong>kino <strong>im</strong> Gesamtwert von über 50 000 Euro!<br />

Vergessen Sie be<strong>im</strong> Ausfüllen bitte nicht, Ihre Adresse einzutragen, damit wir Ihnen<br />

<strong>im</strong> Falle eines Gewinns Ihren Preis zukommen lassen können. Im Anschluss an den<br />

Fragebogen finden Sie übrigens eine Auflistung der Gewinne.<br />

Die Aktion erstreckt sich über folgende Publikationen des Auerbach Verlags: <strong>HD</strong>+TV,<br />

BLU-RAY MAGAZIN, DIGITAL FERNSEHEN, DIGITAL TESTED, AUDIO TEST und ist<br />

zeitnah auch online zu finden unter www.digitalfernsehen.de.<br />

Neues 11


Auerbach-Produktwahl 2010/2011<br />

Kreuzen Sie Ihre Produktfavoriten an; bitte nur ein Kreuz pro Unterkategorie<br />

Liebe Leser!<br />

Nachdem die letztjährige Gala ein riesiger<br />

Erfolg war und sich alle Beteiligten gern<br />

an den Abend erinnern, geben wir Ihnen<br />

die Gelegenheit, dieses Mal persönlich<br />

dabei zu sein. Wenn Sie das untenstehende<br />

Kästchen ankreuzen, nehmen Sie an<br />

der Verlosung von 3 × 2 Karten für den<br />

Leserwahl-Galaabend teil. Die Veranstaltung<br />

wird am 14. April 2011 in Leipzig<br />

stattfinden. Wir freuen uns auf Sie!<br />

Flachbildfernseher<br />

Flachbildfernseher bis 37 Zoll<br />

LG 37LE5500<br />

Loewe Connect 32 LED<br />

Metz Sirius 37 LED 100 Twin R<br />

Panasonic TX-L37D28EW<br />

Philips 37PFL8605K<br />

Samsung UE37C6700<br />

AV-Receiver<br />

AV-Receiver bis 1500 Euro<br />

Denon AVR-3311<br />

Harman Kardon AVR 460<br />

Marantz SR5005<br />

Onkyo TX-SR608<br />

Pioneer SC-LX53<br />

Sony STR-DA3600ES<br />

Blu-ray<br />

Bildreferenz<br />

Avatar (Fox)<br />

Oben (Disney)<br />

Inception (Warner)<br />

Shutter Island (Concorde)<br />

Iron Man 2 (Concorde)<br />

Inglourious Basterds (Universal)<br />

Ich möchte an der Verlosung von Karten für<br />

die Gala der Leserwahl 2011 teilnehmen<br />

Projektoren<br />

Projektoren ab 2000 Euro<br />

Benq W6000<br />

Epson EH-R2000<br />

Infocus SP8602<br />

JVC DLA-X3<br />

Mitsubishi Diamond 3D<br />

Optoma <strong>HD</strong>87<br />

Panasonic PT-AE4000E<br />

Samsung SP-A8000<br />

S<strong>im</strong>2 Grand Cinema MICO 50<br />

Sony VPl-VW90<br />

Blu-ray-Player<br />

Player bis 600 Euro<br />

Denon DBP-1611UD<br />

LG BX580<br />

Onkyo BD-SP808<br />

Panasonic DMP-BDT<strong>30</strong>0EG<br />

Philips BDP8000<br />

Pioneer LX-53<br />

Samsung BD-C6900<br />

Sharp BD HP90S<br />

Sony BDP-S770<br />

Sharp LC-37LE320E<br />

Sony KDL-37EX705<br />

Technisat Techniline 32 <strong>HD</strong><br />

Toshiba 37XV743<br />

Flachbildfernseher bis 52 Zoll<br />

B&O Beovision 10-46<br />

LG 47LX9500<br />

Loewe Individual Compose 46 LED<br />

Metz Caleo 47 LED 100 twin R<br />

Panasonic TX-P50V20E<br />

Philips 46PFL9705K<br />

Samsung UE46C8790<br />

Sharp 46LE925<br />

Sony KDL-46NX715<br />

Technisat <strong><strong>HD</strong>TV</strong> 46<br />

Toshiba 46WL768<br />

Flachbildfernseher Spezial<br />

B&O Beovision 7-55<br />

LG 47LEX8<br />

Loewe Reference 52<br />

Metz Pr<strong>im</strong>us 55 LED 200<br />

Panasonic TX-P50VT20E<br />

Philips Cinema 21: 9 Platinum<br />

Samsung UE55C9090<br />

Yamaha RX-V1067<br />

AV-Receiver bis <strong>30</strong>00 Euro<br />

Arcam AVR500<br />

Denon AVR-4311<br />

Harman Kardon AVR 760<br />

Marantz SR7005<br />

Onkyo TX-NR5008<br />

Special Award 3-D<br />

JVC<br />

LG<br />

Panasonic<br />

Philips<br />

Samsung<br />

Sharp<br />

Sony<br />

Toshiba<br />

<strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Anbieter<br />

öffentlich-rechtliche TV-Anstalten<br />

Unitymedia<br />

<strong>HD</strong> Plus<br />

Kabel BW<br />

Kabel Digital Home<br />

Sky Deutschland<br />

Tele Columbus<br />

Für <strong>im</strong>mer Shrek (Paramount)<br />

Evangelion 2.22 (Universum)<br />

Küss den Frosch (Disney)<br />

Tortuga (Polyband)<br />

Tonreferenz<br />

Prince Of Persia (Disney)<br />

Alice <strong>im</strong> Wunderland (Disney)<br />

Der Ring des Nibelungen (Naxos)<br />

Wo die wilden Kerle wohnen (Warner)<br />

Green Zone (Universal)<br />

Phil Collins – Going Back (Edel Records)<br />

Sherlock Holmes (Warner)<br />

Zombieland (Sony Pictures)<br />

2012 (Sony Pictures)<br />

Der Soldat James Ryan (Paramount)<br />

Bonus<br />

Alien Anthology (Fox)<br />

Minority Report (Fox)<br />

Percy Jackson: Diebe <strong>im</strong> Olymp (Fox)<br />

Der Zauberer von Oz (Warner)<br />

Der Herr der Ringe – Trilogie (Warner)<br />

Die Blechtrommel (Director’s Cut) (Kinowelt)<br />

Unsere Ozeane (Universum)<br />

Zurück in die Zukunft (Universal)<br />

Total Recall (Jubiläums-Edition) (Kinowelt)<br />

Toshiba BDX3100<br />

Sony KDL-52HX905<br />

T-Home (Deutsche Telekom)<br />

In meinem H<strong>im</strong>mel (Paramount)<br />

Name:<br />

Vorname:<br />

Einfach Fragebogen ausfüllen, ausschneiden und per Post<br />

einsenden an:<br />

Straße:<br />

PLZ:<br />

E-Mail:<br />

Telefon:<br />

Ort:<br />

Hausnummer:<br />

Auerbach Verlag und Infodienste GmbH<br />

Stichwort: „Auerbach-Produktwahl 2010/2011“<br />

Lauchstädter Straße 20<br />

04229 Leipzig<br />

Einsendeschluss ist der 25. Februar 2011. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Die<br />

Teilnahme am Gewinnspiel ist nur mit Einsendung des Originalcoupons möglich. Die Auslosung erfolgt<br />

unter Ausschluss des Rechtswegs. Mitarbeiter des Auerbach Verlags und deren Angehörige sind von der<br />

Teilnahme ausgeschlossen. Jeder Teilnehmer darf nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen.<br />

12 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Gewinnen Sie ...<br />

VIDEO<br />

Sharp<br />

Samsung<br />

UE40C8790,<br />

BD-C6900<br />

Loewe<br />

Aquos LC-46LE925E,<br />

BDH-P90S<br />

Connect 32 LED in Hochglanz-Weiß<br />

(mit Tischfuß)<br />

Panasonic<br />

Toshiba<br />

TX-P50VT20E<br />

40WL768<br />

Mitsubishi<br />

Optoma<br />

Harman Kardon<br />

Onkyo<br />

HC3900<br />

PK <strong>30</strong>1<br />

AVR 460<br />

TX-SR608<br />

Marantz<br />

JVC<br />

LG<br />

Logitech<br />

SR5005<br />

GZ-HM335<br />

E720 Opt<strong>im</strong>us Chic<br />

Squeezebox ebox Touch<br />

Audio Reference<br />

Oehlbach<br />

Sommer Cable<br />

Infocus<br />

Van den Hul:<br />

<strong>HD</strong>MI Flat 180,<br />

<strong>HD</strong>MI Ult<strong>im</strong>ate,<br />

Mainstream,<br />

WELL Hybrid,<br />

Compolink<br />

XXL Black Connect<br />

Hicon <strong>HD</strong>MI1.4<br />

CA-Backpack-Univ<br />

Neues 13


Gewinnen Sie ...<br />

AUDIO<br />

Teufel<br />

Bose<br />

System 8 THX Ultra 2<br />

Lifestyle T20<br />

Dali<br />

Philips<br />

Set Fazon SAT 5.1<br />

HTS9540<br />

Canton<br />

Elac<br />

GP Acoustics<br />

Swans<br />

Karat 795 DC<br />

FS 187<br />

KEF KHT8005<br />

D3.1,<br />

M10,<br />

S3W<br />

Nubert<br />

Clearaudio<br />

Denon<br />

B&O<br />

nuVero 4<br />

Concept<br />

CEOL<br />

BeoSound 3<br />

Weitere Gewinne<br />

Quadral<br />

Platinum M2<br />

G&BL<br />

2 x B lack-Wiper<br />

1 x Blue boa<br />

Linn<br />

100 Downloads<br />

bei Linn Records<br />

Audiovox<br />

Heco: Metas XT <strong>30</strong>1<br />

Sonos<br />

S5<br />

TAD Audio<br />

Geneva: Lab Model S<br />

PSB<br />

Alpha B1<br />

Audiodata<br />

AudioVolver-Einmessung<br />

mit Peter Schippers<br />

Beyerdynamic<br />

T 50 P<br />

Sennheiser<br />

RS 180<br />

14 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Gewinnen Sie ...<br />

SAT<br />

Dream Mult<strong>im</strong>edia<br />

DM8000 (mit Festplatte und DVD-Brenner)<br />

VU+ (HM-Sat)<br />

VU+ Solo <strong><strong>HD</strong>TV</strong> PVR, VU+ Duo<br />

<strong><strong>HD</strong>TV</strong> PVR, Arion AC-2710 <strong><strong>HD</strong>TV</strong><br />

USB PVR, Arion AF-52<strong>30</strong> V<strong>HD</strong>-IR<br />

Axing<br />

je 1 Stück<br />

AVM 5-00,<br />

AVM 6-00,<br />

TAA 3-00,<br />

SPU 48-01,<br />

SPU 58-09,<br />

SES 56-09<br />

Vantage<br />

Homecast<br />

Sky Vision<br />

Inverto<br />

VT-1<br />

HS2100, HS9000<br />

Logisat ogisat4500<strong>HD</strong>PVR PVR, 75-cm-<br />

Humax-Spiegel mit Quad-LNB<br />

2 × Inverto Volksbox<br />

Faval<br />

Technotrend<br />

Smart<br />

Wisi<br />

eviado one<br />

2 × TT-micro S815 <strong>HD</strong>+<br />

Smart VX 10,<br />

CX 42<br />

4 × OR180A<br />

Humax<br />

Nanoxx<br />

Opticum<br />

Telestar<br />

iCord <strong>HD</strong>+, <strong>HD</strong>-Fox<br />

3 × Nanoxx Alpha <strong>HD</strong><br />

3 × Opticum <strong>HD</strong> X403p<br />

Telestar Diginova <strong>HD</strong>+<br />

in Schwarz<br />

Weitere Gewinne<br />

Strong<br />

Sl<strong>im</strong> Sat SA 62,<br />

Receiver SRT 7805<br />

Spaun<br />

SMS 52403 NF<br />

Fuba<br />

ODE 100 CI+<br />

Kathrein<br />

UFS 931sw/<strong>HD</strong>+<br />

GSS<br />

PDSP 508<br />

Triax-Hirschmann<br />

S-<strong>HD</strong> 100<br />

Satshop 24<br />

Laminas OFC 1200<br />

Vizyon<br />

10000 <strong>HD</strong><br />

Ferguson<br />

Ariva 200<br />

Atevio<br />

Atevio 200<br />

Astro At Strobel<br />

SAM 58 ECO Switch<br />

Microelectronic i NH<br />

Micro m45 T <strong>HD</strong>MI<br />

Neues 15


Gewinnen Sie ...<br />

ENTERTAINMENT<br />

Universal<br />

Paramount<br />

3 × Blu-ray „Shrek“-Quadrilogie + Promo-Items (Fanpakete),<br />

kt)<br />

3 × Blu-ray „Drachenzähmen leicht gemacht“<br />

20th Century Fox<br />

5 × Blu-ray „Zurück in die Zukunft“ – 25th Anniversary Trilogie,<br />

5 × Blu-ray „Psycho“– Quersteelbook<br />

1 × Blu-ray „Alien Anthology“,<br />

3 × Blu-ray „Avatar“ – Extended Collector’s Edition<br />

Warner<br />

Polyband<br />

5 × Blu-ray „Inception“,<br />

5 × Blu-ray „Wo die wilden Kerle wohnen“,<br />

5 × Blu-ray „Sherlock Holmes“<br />

10 × Blu-ray „Megaschwärme”<br />

Walt Disney<br />

Concorde<br />

3 × Blu-ray „Oben”,<br />

3 × Blu-ray „Alice <strong>im</strong> Wunderland”<br />

5 × Blu-ray „Briefe an Julia“,<br />

5 × Blu-ray „Mr. Nobody“,<br />

5 × Blu-ray „Die Girls von St. Trinian“,<br />

5 × Blu-ray „Die Girls von St. Trinian 2“<br />

Universum<br />

Naxos<br />

3 × Schweißbänder,<br />

2 × Blu-ray „Evangelion 2.22”,<br />

3 × Blu-ray „Streetdance 3D”<br />

5 × DVD „Turandot“,<br />

5 × DVD „Pogorelich”,<br />

5 × DVD „Verdi: Otello”<br />

Sony Pictures<br />

Kinowelt<br />

5 × Blu-ray „Friendship”<br />

3 × Fanset „Männer die auf Ziegen starren“<br />

(bestehend aus T-Shirt + Blu-ray),<br />

1 × Fanset der „Saw I–VI Blood Drive Edition“ (bestehend aus<br />

Blu-ray-Box mit 6 Filmen + Fanartikel zur „Saw“-Reihe)<br />

16 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Die größten 3-D-Fernseher der Welt<br />

Der LCD-Panel-Hersteller AU Optronics hat<br />

einen für Kinofilme opt<strong>im</strong>ierten Flachbildfernseher<br />

<strong>im</strong> 21 : 9-Format mit einer rekordverdächtigen<br />

Bildschirmdiagonale von 71 Zoll<br />

(180 Zent<strong>im</strong>eter) und einer Auflösung von<br />

3 840 × 2 160 Pixeln angekündigt. Das LED-LC-<br />

Display soll berührungsempfindlich sein und<br />

sich per Fingerzeig steuern lassen. Der Riese<br />

stellt auch 3-D-Inhalte mittels Polfilterverfahren<br />

dar und 200 Hertz (Hz) sollen stets scharfe<br />

Bilder garantieren. Über eine Markteinführung<br />

ließ der Hersteller indes nichts verlauten. Auch<br />

Samsung beteiligt sich am Größenvergleich<br />

und schickt ein 70-Zoll-Gerät ins Rennen.<br />

Dabei setzt der Hersteller ebenfalls auf die<br />

U<strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Auflösung und 200 Hz. Bei der 3-D-<br />

Darstellung kommt jedoch das bislang übliche<br />

Verfahren mit Shutter-Brillen zum Einsatz. Ein<br />

Termin zur Markteinführung steht noch aus.<br />

LGs 3-D-fähiger 72-Zöller (72LEX9) kommt mit<br />

1 920 × 1 080 Pixeln daher und soll <strong>im</strong> ersten<br />

Quartal 2011 erscheinen. Das jüngst vorgestellte<br />

82-Zoll-Gerät des Herstellers wird dagegen<br />

voraussichtlich nie in Serie gehen.<br />

Arte: 3-D, <strong><strong>HD</strong>TV</strong> und Internet<br />

Wie der Sender bei seiner Jahresprogrammpressekonferenz<br />

ankündigte, sollen 2011<br />

zwei weitere 3-D-Produktionen ins Programm<br />

gebracht werden. Schon die 3-D-Ausstrahlungen<br />

in diesem Jahr waren nach Aussage<br />

von Programmdirektor Christoph Hauser ein<br />

großer Erfolg. Arte hatte <strong>im</strong> Sommer zwei alte<br />

Hitchcock-Filme in 3-D ausgestrahlt, dabei kam<br />

aber lediglich die veraltete Anaglyphentechnik<br />

zum Einsatz. 2011 sollen eine Aufzeichnung<br />

eines Konzerts von Marina & The Diamonds sowie<br />

ein Film von Werner Herzog über die Grotte<br />

von Chauvet gezeigt werden. Hauser kündigte<br />

außerdem für 2012 die Ausstrahlung eines 3-<br />

D-Kinofilms von W<strong>im</strong> Wenders an, ferner sollen<br />

einige hochauflösende ARD- und ZDF-Produktionen<br />

2011 ihre Premiere bei Arte feiern. Außerdem<br />

plant der Sender eine kostenlose App<br />

für Smartphones, die zur Mediathek des Senders<br />

führen soll. Auch die Zusammenarbeit mit<br />

Youtube verläuft laut Arte erfolgreich. Dort betreibt<br />

der Sender einen eigenen Kanal. Mit der<br />

Videoplattform sei eine Gewinnrückführung an<br />

die Urheberrechtsgesellschaften geplant.<br />

Deutsche TV-Plattform diskutiert 3-D-TV<br />

Im Zuge eines Symposiums der Deutschen TV- zeichnen sich die gleichen Schatten wie be<strong>im</strong><br />

Plattform kündigten Experten bis 2012 die Aufschaltung<br />

von rund zehn 3-D-Sendern über die schlicht an Inhalten. In den vergangenen zehn<br />

<strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Start vor einigen Jahren ab, denn es fehlt<br />

Satellitenplattform Astra an. Die Anzahl geeigneter<br />

Bildschirme in den Haushalten soll indes und die ersten umfangreichen Erfahrungen mit<br />

Jahren wurden nur rund 60 3-D-Titel produziert<br />

kontinuierlich zunehmen, denn wie die GfK ermittelte,<br />

wurden 2010 in einem Zeitraum von erst zur Fußball-WM 2010 gesammelt werden.<br />

plastischen Live-Sportveranstaltungen konnten<br />

vier Monaten 100 000 3-D-taugliche Fernseher Dennoch geht die Entwicklung rasant voran<br />

verkauft. Analysten schätzen, dass 2015 25 und seit Sommer dieses Jahres wird bereits an<br />

Millionen Haushalte über ein derartiges Gerät der <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Übertragung von 3-D-Inhalten gearbeitet.<br />

In diesem Fall wird selbstverständlich<br />

verfügen. Dennoch sieht Dr. Andreas Bereczky,<br />

Produktionsdirektor ZDF, den Trend kritisch. Es ein neues Empfangsgerät vorausgesetzt.<br />

Bilder: Arte, AU Optronics, Deutsche TV-Plattform, <strong>HD</strong>MI Licensing LLC<br />

<strong>HD</strong>MI-Bezeichnung ohne den Vermerk 1.4<br />

Für eine bessere Markttransparenz verkündete nun für Verkäufer verpflichtend, den Kunden<br />

die <strong>HD</strong>MI Licensing LLC bereits <strong>im</strong> Sommer über die Möglichkeiten des Kabels aufzuklären.<br />

Fernab der beabsichtigten Transparenz soll<br />

dieses Jahres ein Werbeverbot für den Zusatz<br />

„<strong>HD</strong>MI 1.4“ für <strong>HD</strong>MI-Kabel. Seit Anfang November<br />

greift diese Vorschrift nun und Kabel mit genwirkt werden, denn viele Anbieter bewar-<br />

auch einem verzerrenden Wettbewerb entge-<br />

aufgedruckten Versionsnummern müssen vom ben 3-D-fähige Kabel explizit mit <strong>HD</strong>MI 1.4a,<br />

Markt genommen werden. Um die Einhaltung obgleich auch alle <strong>HD</strong>MI-1.3-Strippen mit der<br />

zu garantieren, gaben die Lizenzgeber jüngst plastischen Darstellung kompatibel sind. Bei<br />

die Kooperation mit Grenz- und Zollbehörden den Endgeräten sind die Regeln weniger streng,<br />

bekannt. Fortan kommen Logos zum Einsatz, so ist etwa die Kennzeichnung einer Buchse,<br />

die den Einsatzzweck erläutern sollen, etwa die mit dem Audio Return Channel (ARC) kompatibel<br />

ist, nicht „<strong>HD</strong>MI Standard with Ethernet“. Zudem ist es<br />

verpflichtend.<br />

Neues 17


Rückkehr nach Pandora<br />

Gute Nachrichten für alle, die nicht genug bekommen<br />

können von James Camerons „Avatar“. Die „Extended<br />

Collector‘s Edition“ bietet Extras satt und die 3-D-Blu-ray<br />

ist nun ebenfalls erhältlich, wenn auch auf Umwegen<br />

Tiemo Weisenseel<br />

Redakteur<br />

Ripley returns<br />

Das Flehen der Fans wurde endlich erhört – die „Alien<br />

Anthology“ befördert die beliebte Reihe ins <strong>HD</strong>-Zeitalter<br />

Zurück in die Zukunft<br />

Pünktlich zum 25. Jubiläum erscheint die Trilogie auf Blu-ray –<br />

erleben Sie Marty und Doc Brown in High Definition<br />

Sky startet durch<br />

Mit neuen Programmpaketen und erweiterten Empfangsmöglichkeiten<br />

will Sky seine Vorreiterrolle <strong>im</strong> Pay-TV stärken<br />

Das Kinojahr 2010 stand bisher ganz<br />

<strong>im</strong> Zeichen erfolgreicher Remakes<br />

und Fortsetzungen. Der Gedanke,<br />

dass diese Entwicklung in direktem<br />

Zusammenhang mit dem Streik der<br />

amerikanischen Drehbuchautoren vor<br />

drei Jahren steht, liegt natürlich nahe –<br />

wenn die kreativen Köpfe Hollywoods<br />

eine Kunstpause einlegen, dann setzt<br />

man in den Chefetagen der großen<br />

Studios notgedrungen verstärkt auf<br />

Altbewährtes. Insbesondere bekannte<br />

und beliebte Filme und Serien aus den<br />

1980er Jahren erlebten ein geradezu<br />

frappierendes Revival: Die Draufgänger<br />

aus dem „A-Team“ feierten ebenso ihr<br />

Comeback wie Meister und Schüler<br />

in „Karate Kid“ – Adrien Brody und<br />

Laurence Fishburne hauchten der Geschichte<br />

der „Predators“ neues Leben<br />

ein. Allen gemeinsam ist erfreulicherweise,<br />

dass sie wirklich jede Menge<br />

Spaß machen, einer neuen Generation<br />

von Kinogängern klassische Figuren<br />

und Geschichten zeitgemäß nahebringen,<br />

gleichzeitig aber auch genügend<br />

Nostalgie und Atmosphäre bewahren,<br />

um Fans der Originale glücklich zu machen.<br />

Schauen Sie einfach mal rein!<br />

Tipp des Monats: Walhalla Rising<br />

Mads Mikkelsen brilliert<br />

in diesem außergewöhnlichen<br />

Exper<strong>im</strong>ent<br />

zwischen Arthouse-Perle<br />

und verstörend-brutalem<br />

Wikingerepos.<br />

Kein Film zum Wohlfühlen,<br />

aber auf jeden Fall<br />

einer, der sich lohnt.<br />

Bilder: 20th Century Fox Home, Panasonic, Sky, Universal Pictures Home<br />

18 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Blu-ray-Höhepunkte<br />

Neben hochintelligenten und brachialen Actionfilmen mit Witz stellen wir Ihnen auf den<br />

folgenden Seiten auch familienkompatible An<strong>im</strong>ationsfilme für kuschelige Weihnachtsabende<br />

vor – darunter echte Klassiker.<br />

VON LYDIA FISCHER, FALKO THEUNER, THILO NEUBACHER UND TIEMO WEISENSEEL<br />

Inception<br />

Es gab wohl kaum einen Film<br />

in den letzten Jahren, der mit<br />

so viel Spannung erwartet<br />

und mit so vielen Vorschusslorbeeren<br />

bedacht wurde wie<br />

„Inception“. Die eigentliche<br />

Überraschung be<strong>im</strong> Release<br />

<strong>im</strong> Sommer war dann, dass<br />

Christopher Nolans visionärer<br />

Bilderrausch rund um Realität und Virtualität dem<br />

<strong>im</strong>mensen Hype nicht nur gerecht wurde, sondern<br />

die hochgesteckten Erwartungen von Kinogängern<br />

und Kritikern gar noch übertraf. Man kann sich völlig<br />

in dieser Geschichte verlieren, ganz und gar eintauchen<br />

in eine hochkomplexe Welt zwischen Wirklichkeit<br />

und Fantasie, in der sich Ebene auf Ebene<br />

türmt und man schon all seine sieben Sinne beieinanderhaben<br />

sollte, um nicht den Überblick über den<br />

vertrackten Plot zu verlieren. Denn der Wirtschaftsspion<br />

Cobb (Leonardo DiCaprio) dringt in die Träume<br />

von Menschen ein, um dort vertrauliche Informationen<br />

zu rauben und die Trennung von Traum<br />

und Realität fällt dem Zuschauer mit jeder Minute<br />

schwerer. An dieser Stelle wollen wir aber nicht zu<br />

viel verraten. Die überwältigenden Schauwerte, die<br />

man sich <strong>im</strong> Vorfeld angesichts der spektakulären<br />

Trailer erwartet hatte (morphende und verformte<br />

Architektur; ganze Städte, die wie von Geisterhand<br />

auf den Kopf gestellt werden), halten sich eher in<br />

Grenzen – dennoch setzt der Film auch hier beeindruckende<br />

Akzente. Abgesehen von James Camerons<br />

„Avatar“ hatte man <strong>im</strong> Kino seit „Matrix“ nicht<br />

mehr dieses überwältigende Gefühl, etwas völlig<br />

Neues und bisher Unvorstellbares zu sehen und zu<br />

erleben. Die eigentliche Stärke von „Inception“ ist allerdings<br />

die Komplexität und die intensive Emotionalität<br />

der Story, in die man sehr „tief“ hineingezogen<br />

wird. Was Christopher Nolan hier für ein Feuerwerk<br />

an Ideen zündet, wie virtuos er die verschiedenen<br />

Traum- und Realitätsebenen inszeniert, miteinander<br />

verquickt und gegenschneidet, muss man einfach<br />

gesehen haben.<br />

Gleichzeitig mit der regulären Blu-ray ist auch die<br />

l<strong>im</strong>itierte „Briefcase-Edition“ erschienen, die dem<br />

Aktenkoffer aus dem Film nachempfunden ist, der<br />

die komplizierte Apparatur beherbergt, mit der<br />

Leonardo DiCaprio und Co. ihr Handwerk der Traummanipulation<br />

überhaupt erst bewerkstelligen können.<br />

Im edlen Koffer aus Metall ist passenderweise<br />

die Steelbook-Variante des Films enthalten, zusätzlich<br />

verschiedene Sammelkarten mit Postermotiven,<br />

der berühmte Metallkreisel aus dem Film sowie DVD<br />

und Digital Copy. Highlight der Bonusabteilung ist<br />

der Extraction-Modus, ein interaktives Feature, mit<br />

dem während des Films circa 90 Minuten an Extras<br />

zur Verfügung stehen. Außerdem kann man<br />

sein eigenes Unterbewusstsein mit führenden Wissenschaftlern<br />

auf dem Gebiet der Traumforschung<br />

erkunden, sich die Vorgeschichte des Films in an<strong>im</strong>ierter<br />

Form zu Gemüte führen und in jeder Menge<br />

Konzeptzeichnungen und Werbematerial stöbern.<br />

Bilder: Warner Home Video<br />

Vertrieb:<br />

Warner Home<br />

Bildformat: k. A., 2.40 : 1<br />

Tonformat: DD 5.1, DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

5.1 (engl.)<br />

Regie: Christopher Nolan<br />

Darsteller: LeonardoDiCaprio,<br />

Joseph Gordon-Levitt<br />

Laufzeit: 148 min Bild VORSCHAU<br />

FSK: ab 12 Jahren Ton VORSCHAU<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Bonus VORSCHAU<br />

Empfehlenswert, weil: Christopher<br />

Nolan ein nahezu perfektes Meisterwerk<br />

gelungen ist, das virtuos zwischen<br />

Traum und Wirklichkeit respektive zwischen<br />

Anspruch und Action changiert.<br />

Defi nitiv der Film des Jahres!<br />

Anzahl der Blu-ray Discs<br />

Inhalte 19


Zurück in die Zukunft – 25th Anniversary Trilogie<br />

Vertrieb: Universal Pictures Home<br />

Empfehlenswert, weil: das hochaufl<br />

Bildformat: VC-1, 1.85 : 1<br />

ösende Wiedersehen mit drei<br />

Tonformat: DTS 5.1, DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1 (engl.)<br />

unvergesslichen Klassikern dank aufgefrischter<br />

Technik und pr<strong>im</strong>a Bonusabteilung<br />

Regie: Robert Zemeckis<br />

schöner und unterhaltsamer<br />

ist als je zuvor.<br />

Darsteller:<br />

Michael J. Fox, Christopher<br />

Lloyd, Lea Thompson<br />

Laufzeit: 342 min Bild<br />

FSK: ab 12 Jahren Ton<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Bonus<br />

Auch nach einem Vierteljahrhundert<br />

ist „Zurück in<br />

die Zukunft“ noch <strong>im</strong>mer<br />

ein Garant für beste Spielfilmunterhaltung.<br />

Die perfekte<br />

Mischung aus lockerem<br />

Coming-of-Age-Drama und<br />

überdrehter Zeitreisekomödie<br />

wirkt frisch und unverbraucht<br />

wie bei der Premiere und gewinnt durch<br />

den hohen Nostalgiefaktor nur noch hinzu. Sicher,<br />

Teil zwei und drei haben nicht mehr ganz den fantastischen<br />

Drive und die mitreißende Ideenvielfalt<br />

des Originals, doch beachtenswerte Sequels sind<br />

sie allemal. Gönnt man sich die gesamte Trilogie<br />

an einem gemütlichen Filmabend – am besten<br />

mit guten Freunden, die die Filme ebenso mögen<br />

wie man selbst – dann wird man sich ganz schnell<br />

wieder daran erinnern, dass dies eine der gelungensten<br />

und zeitlosesten Filmreihen überhaupt ist.<br />

Das digitale Remastering des ursprünglichen Materials<br />

hat den Filmen sichtlich gutgetan: Die Bilder<br />

wirken lebendig und farbenfroh, der Sound klingt<br />

(mit Ausnahme der deutschen Synchro) gehörig aufgemöbelt<br />

und zeitgemäß aus den Boxen. Das Highlight<br />

der „Anniversary“-Trilogie ist aber ganz klar<br />

das circa zweieinhalbstündige Bonusmaterial. Die<br />

umfangreiche Extraabteilung gefällt unter anderem<br />

mit exklusiv für die Jubiläumsausgabe produzierten<br />

Featurettes: „Die Physik und ‚Zurück in die Zukunft’“<br />

beschäftigt sich zum Beispiel mit den naturwissenschaftlichen<br />

Aspekten der Trilogie, während „Geschichten<br />

aus der Zukunft“ in sechs ausführlichen Teilen<br />

die Schauspieler und kreativen Köpfe hinter dem<br />

Projekt zu Wort kommen lassen. Die Extras vermitteln<br />

ein ganz ähnliches Gefühl wie die Filme selbst: Es<br />

ist, als ob man viele gute alte Bekannte wiedertreffen<br />

würde, die man zwar schon eine ganze Weile nicht<br />

mehr gesehen hat, über die man sich aber gerade<br />

deshalb umso mehr freut. So plaudern beispielsweise<br />

Regisseur Robert Zemeckis und Koproduzent Steven<br />

Spielberg munter aus dem Nähkästchen und man erfährt,<br />

dass uns allen das schl<strong>im</strong>me Schicksal erspart<br />

blieb, die „Zurück in die Zukunft“-Reihe als „Spaceman<br />

From Pluto“ in den Kinos zu sehen, was Sidney<br />

Sheinberg, der damalige Chef von Universal, tatsächlich<br />

vorgeschlagen hatte; dem Erfolg der Reihe wäre<br />

dies sicherlich nicht zuträglich gewesen.<br />

Alien Anthology – Facehugger Edition<br />

Als Ridley Scott 1979 „Alien –<br />

Das unhe<strong>im</strong>liche Wesen aus<br />

einer fremden Welt“ in die<br />

Kinos brachte, erweiterte er<br />

die Grenzen der Science-Fiction<br />

in einem Maße, das das<br />

gesamte Genre für <strong>im</strong>mer<br />

verändern sollte. Der gezielte<br />

Einsatz von Horror-, Actionund<br />

Suspense-Elementen formte ein zeitloses Meisterwerk,<br />

das bis heute nichts von seiner unerreicht<br />

klaustrophobischen Atmosphäre eingebüßt hat. Das<br />

Design des Aliens (gestaltet vom schweizerischen<br />

Ausnahmekünstler H.R. Giger) hatte eine ungeahnte<br />

Bildkraft und entwickelte sich quasi über Nacht zu<br />

einer unverwechselbaren Marke der Popkultur.<br />

Hinzu kam mit der Figur der Ellen Ripley – perfekt<br />

besetzt mit einer knallharten Sigourney Weaver –<br />

die erste weibliche Actionikone der Kinogeschichte.<br />

Vertrieb: 20th Century Fox Home<br />

Empfehlenswert, weil: Teil eins und<br />

Bildformat: MPEG-4, 1.85 : 1 / 2.35 : 1 zwei zu den besten Science-Fiction-Filmen<br />

aller Zeiten gehören – die Sequels<br />

Tonformat: DTS 5.1, DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

5.1 (engl.)<br />

aus den Neunzigern sind „nur“ gute<br />

Genrekost. Die Box ist in jedem Fall ein<br />

Regie: diverse<br />

Geschenk an alle Fans.<br />

Darsteller: Sigourney Weaver, Lance<br />

Henriksen, John Hurt<br />

Laufzeit: 487 min Bild<br />

FSK: ab 16 Jahren Ton<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Bonus<br />

Die größte Überraschung in Sachen Bild ist vielleicht,<br />

dass den Transfers das Kunststück gelingt,<br />

in allen vier Teilen das exakt gleiche Feeling zu<br />

verbreiten, was der gesamten Tetralogie ein bisher<br />

unerreichtes Maß an Schlüssigkeit und Zusammengehörigkeit<br />

verleiht. Ganz gleich, ob man sich das<br />

Original von 1979 oder einen der Nachfolger anschaut:<br />

Die Schärfe ist auf gutem bis sehr gutem<br />

Niveau, eine stets sichtbare leichte Kornstruktur (bei<br />

Teil vier übrigens am markantesten) verleiht den Bildern<br />

den typisch griffigen, dreckigen „Alien“-Look.<br />

Be<strong>im</strong> Sound ist dagegen eine stetige Steigerung zu<br />

hören: Während Teil eins noch sehr zurückhaltend<br />

mit Raumklang und Effekten ist, drehen die Sequels<br />

ordentlich auf und erreichen mit druckvollerem<br />

Sound, mehr Subwoofer-Einsatz und lebendiger<br />

Surround-Einbindung sehr gute <strong>Test</strong>werte. Das<br />

absolute Prunkstück der Sammlung ist aber die Extra-Abteilung.<br />

Allein mit der detaillierten Auflistung<br />

sämtlicher enthaltener Bonusfeatures hätten wir<br />

zwei Seiten füllen können – das gesamte Material<br />

zu sichten, ist eine halbe Lebensaufgabe und wird<br />

jedem „Alien“-Jünger die Freudentränen in die Augen<br />

treiben. Enthalten ist das komplette Bonusmaterial<br />

der DVD-Box „Alien Quadrilogy“ aus dem Jahre<br />

2003 plus Unmengen an neuen, Blu-ray-exklusiven<br />

Inhalten, die komplett in High Definition präsentiert<br />

werden. Alles in allem also die beste Fassung der<br />

Reihe, in Bild, Ton und Extras. Punkt.<br />

Bilder: 20th Century Fox Home, Universal Pictures Home<br />

20 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Jeden Tag Weihnachten mit Sky:<br />

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Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe wenn es regnet?<br />

Mary, ein achtjähriges Mädchen<br />

mit einem „Kacka“-<br />

farbenen Muttermal auf der<br />

Stirn, wohnt in Australien.<br />

Ihre Eltern haben nur wenig<br />

Zeit für sie: Der Vater arbeitet<br />

in einer Teebeutelfabrik, wo<br />

er die Fäden an die Beutel<br />

heftet, und stopft in seiner<br />

Freizeit totgefahrene Tiere aus, die er am Rand der<br />

Schnellstraße findet. Ähnlich Mutter Vera, die ständig<br />

von ihrem Lieblingsgetränk Sherry („ein Tee für<br />

Erwachsene, der ständig gekostet werden muss“)<br />

alkoholisiert ist. Mary fühlt sich allein und wünscht<br />

sich einen Freund, der ihr das Leben erklärt. Ohne<br />

lange zu überlegen, blättert sie in einem Telefonbuch<br />

und findet die Adresse von Max Horovitz,<br />

dem sie kurz darauf einen Brief mit eigenartigen<br />

Fragen schreibt. Max lebt in New York, leidet am<br />

Vertrieb: Ascot Elite Home<br />

Empfehlenswert, weil: „Mary & Max“<br />

Bildformat: MPEG-4, 1.85 : 1 ein einfühlsamer An<strong>im</strong>ationsfi lm für<br />

Tonformat: DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1<br />

Erwachsene ist, der mit einer großen<br />

Portion schwarzem Humor menschliche<br />

Regie: Adam Elliot<br />

Probleme in all ihrer Hässlichkeit<br />

darstellt.<br />

Sprecher: Gundi Eberhard, Helmut<br />

Krauss, Boris Aljinovic<br />

Laufzeit: 92 min Bild<br />

FSK: ab 12 Jahren Ton<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Bonus<br />

Asperger-Syndrom, hat einen unsichtbaren Freund<br />

namens Mr. Ravioli und findet Menschen einerseits<br />

interessant, andererseits verwirrend. Von Marys<br />

Brief ist er total aufgewühlt, freut sich jedoch und<br />

antwortet ihr so schnell wie möglich. Obwohl die<br />

beiden Tausende Kilometer voneinander getrennt<br />

sind, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die für<br />

Kraft und Freude <strong>im</strong> eigenen Leben sorgt. Auch visuell<br />

ist dieses Phänomen <strong>im</strong> Film gut zu erkennen:<br />

Marys Umfeld ist braun wie ihre Lieblingsfarbe, nur<br />

wenige bunte Töne sorgen für Akzente. Max wiederum<br />

lebt in einer Welt, die vollkommen schwarz<br />

und weiß ist. Durch Geschenke seiner neuen Freundin,<br />

beispielsweise eine rote Bommel, gelangen<br />

nach und nach bunte Farben in sein tristes Leben.<br />

Die einzelnen Knetfiguren und Kulissen sind sehr<br />

liebevoll und detailreich gestaltet, angefangen bei<br />

den skurrilen Haustieren bis hin zu Häusern samt Inventar.<br />

Soundtechnisch enttäuscht der Film, da nur<br />

wenige Effekte eine leichte Räumlichkeit erzeugen,<br />

der Ton ansonsten stark auf die Front abgemischt<br />

ist. Untermalt wird der einfühlsame An<strong>im</strong>ationsfilm<br />

mit Musik von James Last, Nana Mouskouri, Bert<br />

Kaempfert sowie des Penguin Cafe Orchestras.<br />

Im Bonusteil trumpft die Blu-ray mit einem tollen<br />

Extra auf: Auf der Disc ist der Oscar®-prämierte<br />

Kurzfilm „Harvie Krumpet“ enthalten. Außerdem<br />

befinden sich u. a. alternative Enden und ein T<strong>im</strong>elapse-Clip<br />

auf der Scheibe.<br />

Disneys Eine Weihnachtsgeschichte (3-D)<br />

Wer kennt sie nicht, die scheinbar<br />

unendlich oft verfilmte<br />

Geschichte von Ebenezer<br />

Scrooge, dessen miesepetriges<br />

Weihnachtsempfinden<br />

von drei He<strong>im</strong>suchungen in<br />

die feierlichste St<strong>im</strong>mung seines<br />

Lebens gewandelt wird?<br />

Robert Zemeckis‘ („Zurück<br />

in die Zukunft“) Interpretation wagt sich jedoch<br />

wesentlich weiter in die traumwandlerische Läuterung<br />

des alten Griesgrams, als dies standardmäßige<br />

Dickens-Verfilmungen bisher taten. So tief, dass<br />

selbst Sigmund Freud seine wahre Freude daran gehabt<br />

hätte. So gestaltet sich beinahe der komplette<br />

Film als märchenhafte Verfolgungsjagd durch das<br />

nächtliche London, die sich schrittweise in einen<br />

wahrhaften Albtraum verwandelt. Fliegt J<strong>im</strong> Carreys<br />

CGI-Scrooge zunächst noch durch herzerwärmende<br />

Vertrieb:<br />

Disney Home<br />

Bildformat: MVC, 2.40 : 1<br />

Tonformat: DD 5.1,<br />

DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1 (engl.)<br />

Regie: Robert Zemeckis<br />

Darsteller: J<strong>im</strong> Carrey, Colin Firth,<br />

Gary Oldman<br />

Laufzeit: 95 min Bild<br />

FSK: ab 12 Jahren<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Empfehlenswert, weil: dieser Weihnachtstraum<br />

in 3-D seine volle Stärke<br />

ausspielt. Disneys erste Blu-ray 3D ist<br />

wie eine Freifahrt durch eine Themenpark-Attraktion,<br />

die Sie auf keinen<br />

Fall verpassen sollten.<br />

Ton<br />

3-D-<br />

Effekt<br />

Kindheitserinnerungen, wandeln sich die Bilder zu<br />

bitterschwarzen Trauergemälden, die den Horror der<br />

Zukunft in einer beängstigenden Endgültigkeit präsentieren.<br />

Scrooge hat sein Leben verpasst, etwas,<br />

das dem Zuschauer garantiert nicht passieren wird,<br />

denn der Film ist ein echtes 3-D-Ereignis, das man<br />

am besten mit Freunden und Familie erlebt. Durch<br />

die zahlreichen Flugsequenzen, die eine perfekte<br />

Demonstration dessen geben, was ein richtiger 3-D-<br />

Einsatz <strong>im</strong> Film bewirken kann, gestaltet sich das<br />

Filmschauen als schwindelerregende Achterbahnfahrt,<br />

die es in solch einem Schärfegrad derzeit auf<br />

keiner anderen 3-D-Blu-ray zu entdecken gibt.<br />

Von Überanstrengung kann hier trotzdem nicht die<br />

Rede sein, denn die Filmemacher fanden genau den<br />

Mittelweg zwischen Entspannung und purer Begeisterung.<br />

Die räumliche Tiefe so vorsichtig und zugleich<br />

wirkungsvoll einzusetzen, ist eine echte Meisterleistung.<br />

Der Anblick der detailliert ausstaffierten<br />

Inneneinrichtungen sowie der samtig fallenden<br />

Schneeflocken, die in scheinbar grenzenlosen Tiefenebenen<br />

übereinandergelegt wurden, ist so real, dass<br />

man sich glatt in der virtuellen Weihnachtswelt verliert<br />

und den Alltag unbemerkt hinter sich lässt. Mit<br />

ihrer ersten 3-D-Blu-ray legen die Disney Studios also<br />

einen mehr als ordentlichen Start hin. Das 3-Disc-Set<br />

besteht aus der Blu-ray 3D (inklusive 3-D-Kurzfeature),<br />

der normalen Film-Blu-ray samt weiterem Bonusmaterial<br />

sowie einer Digital Copy auf DVD.<br />

Bilder: Ascot Elite Home, Disney Home<br />

22 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Drachenzähmen leicht gemacht<br />

Vertrieb: Paramount Home<br />

Empfehlenswert, weil: der drollige<br />

Bildformat: MPEG-4, 2.35 : 1 CGI-Spaß mit liebenswerten Figuren<br />

Tonformat: DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1<br />

und einer gelungenen Coming-of-<br />

Age-Story aufwartet. Zudem wird die<br />

Regie: Dean DeBlois,<br />

humanistische Botschaft angenehm<br />

Chris Sanders<br />

unaufdringlich vermittelt.<br />

Darsteller: Dominic Raacke,<br />

Emilia Schüle<br />

Laufzeit: 98 min Bild<br />

FSK:<br />

ab 6 Jahren<br />

Ton<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Bonus<br />

„Drachenzähmen leicht gemacht“<br />

erweist sich bei genauerem Hinsehen<br />

nicht nur als leichte Unterhaltungskost<br />

für die ganz Kleinen, sondern<br />

als wirklich gelungene Comingof-Age-Geschichte,<br />

die auch dem<br />

erwachsenen Publikum eineinhalb<br />

Stunden gelungene Kinokost bietet.<br />

Zentrum des bunten Treibens auf<br />

einer entlegenen Wikingerinsel <strong>im</strong><br />

hohen Norden ist der junge Hicks,<br />

aus dessen Sicht die gesamte Geschichte<br />

erzählt wird. Er ist anders<br />

als seine Altersgenossen: kleiner,<br />

schmächtiger, bei Weitem nicht so<br />

draufgängerisch, wie man das von<br />

einem anständigen Nordmann erwarten<br />

sollte. Das traditionelle Ritual<br />

des Übergangs – das titelgebende<br />

„Drachenzähmen“, das den Wikingernachwuchs<br />

ins Mannesalter<br />

überführen soll – bereitet ihm eher<br />

Bauchschmerzen als Vergnügen.<br />

Doch als es ihm gelingt, mit einem<br />

jungen Exemplar des sagenumwobenen<br />

Nachtschattendrachen eine<br />

tiefe Freundschaft und Vertrauensbasis<br />

aufzubauen, sind seine Zweifel<br />

an der Lebensart seines Volkes,<br />

das in den Drachen lediglich einen<br />

todbringenden Feind sieht, endgültig<br />

geweckt. Wie von komplett<br />

am Computer erstellten An<strong>im</strong>ationsfilmen<br />

nicht anders gewohnt,<br />

glänzt auch „Drachenzähmen leicht<br />

gemacht“ mit nahezu perfekten<br />

Bildparametern. Abzüge gibt es<br />

be<strong>im</strong> Schwarzwert, dunkle Flächen<br />

wirken nicht <strong>im</strong>mer so überzeugend<br />

und satt, wie man sich das wünschen<br />

würde; des Öfteren schleicht sich ein<br />

leichter Grünstich ein. Die Soundkulisse<br />

punktet mit starker Räumlichkeit<br />

und sehr präziser Signalortung –<br />

besonders in den Luftschlachten<br />

bekommen die Boxen und der Subwoofer<br />

jede Menge zu tun. Der ausführliche<br />

Audiokommentar mit optionaler<br />

Bild-in-Bild-Option vermittelt<br />

jede Menge Wissenswertes rund um<br />

die Produktion des Films. Die kurzen<br />

Featurettes über die englischen Originalsprecher<br />

und den technischen<br />

Aufwand hinter den Drachen sind<br />

nett, aber eben auch nicht mehr.<br />

AB 13. DEZEMBER ERHÄLTLICH<br />

Demnächst auf<br />

Bilder: Paramount Home<br />

Anzeige<br />

Anzahl der Blu-ray Discs Inhalte 23<br />

© 2010 Warner Bros. Entertainment Inc. All rights reserved.


Knight And Day<br />

June Havens (Cameron Diaz)<br />

ist das nette Mädchen von<br />

nebenan. Als sie in der Eröffnungssequenz<br />

des Films<br />

ihren Traummann Roy Miller<br />

(Tom Cruise) gleich zwei<br />

Mal über den Haufen rennt,<br />

weiß sie noch nicht, dass dies<br />

der Beginn einer atemlosen<br />

Hetzjagd ist, die sie und den Zuschauer quer über<br />

den halben Erdball mitnehmen wird. Grund für all<br />

die Aufregung ist der sogenannte Zephyr, eine mysteriöse<br />

Erfindung von unschätzbarer Bedeutung,<br />

die die Energieknappheit auf der Erde für <strong>im</strong>mer<br />

beenden würde … die eigentlich aber nur existiert,<br />

damit das Drehbuch von einer spektakulären Verfolgungsjagd<br />

zur nächsten springen kann und sich<br />

auch sonst um Dinge wie Realität und Plausibilität<br />

keine allzu großen Sorgen mehr machen muss. Tom<br />

Vertrieb: 20th Century Fox Home<br />

Empfehlenswert, weil: die temporeich<br />

Bildformat: MPEG-4, 2.35 : 1<br />

inszenierte Daueraction und die<br />

amüsanten Wortgefechte zwischen<br />

Tonformat: DTS 5.1, DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

Cruise und Diaz für gute Unterhaltung<br />

5.1 (engl.)<br />

sorgen – die Blu-ray glänzt mit tollen<br />

Regie: James Mangold Bildern und starkem Sound.<br />

Darsteller: Tom Cruise, Cameron Diaz<br />

Laufzeit: 110/117 min Bild<br />

FSK: ab 12 Jahren Ton<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Bonus<br />

Cruise und Cameron Diaz entwickeln als ungleiches<br />

Gespann aus abgezocktem Superagenten und völlig<br />

überfordertem Sidekick eine hochamüsante und<br />

mitreißende Energie. Schon in Cameron Crowes<br />

„Vanilla Sky“ (2001) deuteten die beiden an, dass<br />

es ordentlich knistern kann zwischen ihnen, und<br />

das beweisen sie hier erneut. Der leichte Romantic-<br />

Comedy-Einschlag funktioniert also durchaus und<br />

sorgt zwischen all den Explosionen und Schießereien<br />

<strong>im</strong>mer wieder für das nötige Quäntchen Abwechslung<br />

und Auflockerung.<br />

Passend zum schicken Blockbuster-Stil des Films<br />

zeigt sich auch der Transfer auf Blu-ray von seiner<br />

besten Seite. Mit Adleraugen kann man ab und an<br />

min<strong>im</strong>ales Bildrauschen wahrnehmen; das war es<br />

dann aber auch schon mit der Kritik. Die abwechslungsreichen<br />

Schauplätze und Sets erstrahlen in einer<br />

farbenprächtigen und geschniegelten Brillanz,<br />

dass es ein wahrer Augenschmaus ist. Die Umsetzung<br />

des Sounds bleibt leicht hinter diesem superben<br />

Niveau zurück, doch auch für das he<strong>im</strong>ische<br />

Surround-System bietet „Knight And Day“ zahlreiche<br />

Möglichkeiten, so richtig aufzutrumpfen –<br />

sei es während der dynamischen Schusswechsel,<br />

der aggressiv abgemischten Autoverfolgungsjagden<br />

oder der reichlich vorhandenen Explosionen<br />

und Handgemenge. Die durchgehend in <strong>HD</strong> vorliegenden<br />

Extras beschäftigen sich mit den Stunts,<br />

den Drehorten sowie der actionreichen Story.<br />

Die Schöne und das Biest<br />

Es kommt nicht darauf an, wie<br />

jemand aussieht, denn wahre<br />

Schönheit kommt von innen.<br />

Diesen Rat hätte sich wohl<br />

der Prinz zu Herzen nehmen<br />

sollen. Im ganzen Land galt er<br />

als oberflächlich und gefühlskalt.<br />

Eines Tages klopfte eine<br />

hässliche Bettlerin an seine<br />

Schlosstür und bat um Obdach. Er wies sie ab und<br />

zur Strafe verwandelte sie ihn in ein unansehnliches<br />

Biest und sein Personal in Gebrauchsgegenstände.<br />

Der Fluch wird nur dann gebrochen, wenn er bis zu<br />

seinem 21. Geburtstag eine Frau findet, die ihn von<br />

ganzem Herzen liebt. Eine Aufgabe, die fast aussichtslos<br />

erscheint – fast. Eines Tages verirrt sich der<br />

Erfinder Maurice <strong>im</strong> Wald und wird von einer Meute<br />

hungriger Wölfe angegriffen. Er flüchtet in das gespenstische<br />

Schloss des Biestes und wird von diesem<br />

Vertrieb:<br />

Walt Disney Home<br />

Bildformat: MPEG-4, 1.78 : 1<br />

Tonformat: DTS-<strong>HD</strong> HR 7.1<br />

Regie: Gary Trousdale, Kirk Wise<br />

Sprecher: Jana Werner, Matthias<br />

Freihof, Joach<strong>im</strong> Kemmer<br />

Laufzeit: 85/92 min Bild<br />

FSK: ab 0 Jahren<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Empfehlenswert, weil: sich hinter dem<br />

schönen und mit eingängiger Musik<br />

untermalten Zeichentrickfi lm, der den<br />

Menschen lehrt, nicht nur auf Oberfl<br />

ächlichkeiten zu achten, ein zeitloses<br />

Märchen verbirgt.<br />

Ton<br />

Bonus<br />

in den Kerker geworfen. Mittlerweile sorgt sich die<br />

wunderschöne Belle um ihren Vater Maurice und<br />

macht sich auf die Suche nach ihm. Sie erreicht das<br />

Schloss, findet ihren kranken Vater <strong>im</strong> Gefängnis und<br />

bietet sich an, <strong>im</strong> Austausch für ihn bei dem Biest zu<br />

bleiben.<br />

Die Restauration von „Die Schöne und das Biest“<br />

gestaltete sich nicht so aufwendig wie die der Vorgänger<br />

aus Disneys „Diamond Collection“. Bereits<br />

bei seiner Produktion wurde der Klassiker komplett<br />

digital mit dem Computersystem CAPS (Computer<br />

An<strong>im</strong>ation Production System) gezeichnet und<br />

gespeichert. Dieses Programm ermöglichte es den<br />

Zeichnern, die Kamera frei durch den Raum zu bewegen.<br />

Die wohl berühmteste mit dieser Technik gestaltete<br />

Sequenz ist die Tanzszene <strong>im</strong> Ballsaal. Für die<br />

Blu-ray wurden die originalen Tonspuren zu einem<br />

neuen 7.1-Mix abgemischt. Durch die Neuaufteilung<br />

der Instrumente entsteht der Eindruck, mitten <strong>im</strong> Orchester<br />

zu sitzen.<br />

Passend zur Weihnachtszeit segnet uns die Blu-ray<br />

mit vielen Extras. Schon <strong>im</strong> Menü kann sich der Zuschauer<br />

aussuchen, ob er die originale Kinofassung<br />

oder die um das Lied „Mensch sein“ erweiterte<br />

Special-Extended-Variante anschauen möchte. Als<br />

Bonbon obendrauf gibt es zusätzliche Szenen, einen<br />

alternativen Anfang, Einblicke in das Broadway-Musical,<br />

eine Dokumentation über die Entstehung des<br />

Klassikers, ein Entdeckerspiel und vieles, vieles mehr.<br />

Bilder: 20th Century Fox Home, Walt Disney Home<br />

24 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Das A-Team – Der Film<br />

Seit der Erstausstrahlung<br />

der Actionserie <strong>im</strong> US-amerikanischen<br />

Fernsehen sind<br />

27 Jahre vergangen und die<br />

damaligen Zuschauer sollten<br />

inzwischen etwas älteren<br />

Datums sein. Gerade deswegen<br />

entschied sich Regisseur<br />

Joe Carnahan, dem Projekt<br />

mehr Ernsthaftigkeit und Konsistenz zu verleihen,<br />

um den Kern der Serie einer neuen Zuschauergeneration<br />

zu eröffnen, selbst wenn sie noch nie etwas<br />

von dem sympathischen Militärquartett gehört<br />

hat. Ergo widmen sich die ersten zehn Minuten<br />

der mehr oder weniger spontanen Entstehung des<br />

Teams, das sich stets brachial und kreativ für das<br />

Gute einsetzt.<br />

Dem Actionbombast merkt man seine computergenerierte<br />

Ader nur bedingt an, was u. a. an den über-<br />

sättigten Farben, dem hochgeschraubten Kontrast<br />

und dem gedämpften Weißwert liegt. Kanten und<br />

Konturen zeichnen sich, von einigen Fokusschwächen<br />

abgesehen, klar und deutlich ab, während<br />

der Nachteinsätze verdecken <strong>im</strong>mense Schwarzflächen<br />

jedoch die Feinheiten. Eine uneingeschränkte<br />

Brillanz kann man dem Ton leider nicht bescheinigen.<br />

Der Actionscore ist grundsätzlich sehr hoch<br />

eingepegelt und übt durchgängigen Druck auf die<br />

Ohren aus. Dialoge geraten hier geringfügig ins<br />

Hintertreffen. Auf der Blu-ray sind zwei Schnittfassungen<br />

des Films abgelegt. Am besten Sie schauen<br />

sich zunächst die knapp 14 Minuten längere Extended<br />

Version an und heben sich die Kinofassung<br />

für eine spätere zweite Session auf. Hier können<br />

Sie nämlich noch zusätzlich den „Action-Modus“<br />

aktivieren, sprich Joe Carnahans Audiokommentar<br />

genießen und am unteren Bildrand die Stadien von<br />

Hannibals Plänen mitverfolgen.<br />

LASSEN SIE SICH KEINE<br />

NOTE ENTGEHEN<br />

Der ausgezeichnete UD9004 Blu-Ray Player<br />

Vertrieb: 20th Century Fox Home Empfehlenswert, weil: der Film für all<br />

Bildformat: MPEG-4, 2.35 : 1 jene, die ausgelassene, humorvolle Action<br />

mögen, ein absoluter Riesenspaß<br />

Tonformat: DTS 5.1<br />

ist. Das nostalgische Serienfeeling lässt<br />

Regie: Joe Carnahan<br />

der neue Kinofi lm aber nicht gänzlich<br />

wiederauferstehen.<br />

Darsteller: Liam Neeson,<br />

Bradley Cooper<br />

Laufzeit: 119/133 min Bild<br />

FSK:<br />

ab 12 Jahren<br />

Ton<br />

Starttermin: 10.12.2010<br />

Bonus<br />

Centurion<br />

Ein Survival-Film, der <strong>im</strong> Jahr<br />

117 vor Christus spielt – das<br />

ist durchaus neu. Etwas gebräuchlicher<br />

ist allerdings<br />

die Machart des Streifens,<br />

die an den Look von Genrevertretern<br />

wie „Gladiator“<br />

erinnert. Michael Fassbender<br />

spielt den Centurion Quintus<br />

Dias, den Anführer einer kleinen Truppe von<br />

Römern, die auf schottischem Gebiet einen Großangriff<br />

der Pikten überleben. Doch das rettende<br />

Lager ist noch einige Tagesmärsche entfernt und<br />

ein paar besonders hartnäckige Piktenkrieger sind<br />

ihnen bereits dicht auf den Fersen. Der Grund: Bei<br />

einer Befreiungsaktion ihres Generals tötet einer<br />

von Quintus’ Männern den jungen Thronfolger des<br />

Piktenführers Gorlacon (Ulrich Thomsen). Dieser<br />

ist davon berechtigterweise gar nicht begeistert<br />

und setzt mit der stummen Assassinin Etain (Olga<br />

Kurylenko) seinen besten Spürhund auf die flüchtigen<br />

Römer an. Was uns bei „Centurion“ wirklich<br />

überrascht, ist die beeindruckende Schärfe. Durch<br />

sie kommen die rauen Details exzellent zur Geltung.<br />

Das liegt aber auch an dem außergewöhnlichen<br />

Kontrast, der glasklare Konturen zeichnet, ohne zu<br />

einem zu großen Detailverlust oder einer Einbuße<br />

von Plastizität zu führen. Durch die entsättigten<br />

Farben entsteht eine ganz individuelle Atmosphäre,<br />

düster und schwerfällig, durchzogen von den purpurroten<br />

Striemen der Blutfontänen. Die FSK-Freigabe<br />

ist durch abgeschlagene Gliedmaßen <strong>im</strong> Sekundentakt<br />

gerechtfertigt. Die stärkste Soundarbeit<br />

findet auf den vorderen Kanälen statt, beispielhaft<br />

verdeutlicht durch die markante Schlachtensequenz<br />

zu Beginn des Films. Gezielte Rundumeffekte sind<br />

zwar vorhanden, täuschen aber trotzdem nicht über<br />

eine sporadische Flachheit hinweg.<br />

Bilder: 20th Century Fox Home, Highlight<br />

Vertrieb: Highlight Empfehlenswert, weil: „Centurion“<br />

Bildformat: MPEG-4, 2.35 : 1 wie ein Medley aus vielen guten<br />

Schlachten-Epen daherkommt und bildlich<br />

Tonformat: DTS-<strong>HD</strong> HR 5.1<br />

beeindruckend wirkt. Durch seine<br />

Regie: Neil Marshall<br />

Splatternote erlangt er allerdings eine<br />

individuelle Qualität.<br />

Darsteller: Michael Fassbender,<br />

Dominic West<br />

Laufzeit: 97 min Bild<br />

FSK: ab 18 Jahren Ton<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Bonus<br />

Anzeige<br />

www.marantz.de<br />

Anzahl der Blu-ray Discs


Avatar – Extended Collector‘s Edition und Blu-ray 3D<br />

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk<br />

macht James<br />

Cameron aktuell all jenen, die<br />

von seiner visuell und tricktechnisch<br />

bahnbrechenden<br />

Science-Fiction-Oper „Avatar“<br />

gar nicht genug bekommen<br />

können. Im Gegensatz zur in<br />

puncto Ausstattung enttäuschenden<br />

Erstveröffentlichung <strong>im</strong> Frühjahr 2010 hat<br />

man sich diesmal in Sachen Bonusmaterial so richtig<br />

ins Zeug gelegt. Der inzwischen mit weitem Abstand<br />

erfolgreichste Film der Kinogeschichte (über 2,7<br />

Milliarden Dollar an den Kassen weltweit) erscheint<br />

in der Extended Collector‘s Edition auf drei prall gefüllten<br />

Blu-rays. Disc eins bietet den Film in gleich<br />

drei unterschiedlichen Versionen: So hat man die<br />

Wahl zwischen der Originalversion, der erweiterten<br />

Kinofassung (die mit acht zusätzlichen Minuten Anfang<br />

September noch einmal in unsere Kinos kam)<br />

und dem völlig neuen Extended Collector‘s Cut, der<br />

mit insgesamt 16 Minuten an zusätzlichen Szenen<br />

aufwartet, inklusive eines alternativen Anfangs auf<br />

der Erde. Auf den Scheiben zwei und drei kann<br />

man dann so richtig eintauchen in die fantastische<br />

und komplexe Welt von Pandora – insgesamt acht<br />

Stunden an Extras versprechen die Vollbedienung<br />

mit Making-ofs, geschnittenen Szenen, Interviews<br />

und sonstigen Bonusschmankerln. Ach übrigens:<br />

Wenn Sie die reguläre Blu-ray von „Avatar“ bereits<br />

Ihr Eigen nennen und Sie sich schon vorab einen<br />

kleinen Einblick in das neue Bonusmaterial der Extended<br />

Collector‘s Edition verschaffen wollen, dann<br />

haben Sie ab sofort Gelegenheit dazu: Einfach die<br />

Disc einlegen und unter dem Menüpunkt „Live Extras“<br />

per BD-Live verschiedene Clips streamen oder<br />

downloaden.<br />

Technisch gesehen ist das Set nahezu perfekt. Sowohl<br />

die Realaufnahmen als auch die CGI-Sequenzen<br />

fügen sich sehr gut zusammen. Beides besitzt<br />

eine unglaubliche Kanten- und Detailschärfe, die<br />

wir bisher in diesem Maße noch bei keinem Blockbuster<br />

auf Blu-ray gesehen haben. In Begleitung<br />

der kräftigen und ausgeglichenen Farben ist die<br />

Optik ein wahres Fest für die Augen. Der Klang der<br />

Scheibe erscheint fast surreal gut. Alles, was der<br />

Zuschauer von Pandora sieht, hört er auch – und<br />

darüber hinaus noch viel mehr. Jeder kriegerischen<br />

Auseinandersetzung und Flugsequenz wohnt eine<br />

berauschende räumliche Tiefe inne, mit atemberaubenden<br />

Rundumeffekten. Aber auch die stilleren<br />

Szenen glänzen mit einem breiten Soundspektrum<br />

und einer akkuraten Projektion des Raumes.<br />

Endlich: Der 3-D-Pr<strong>im</strong>us für zu Hause<br />

Nun ist die Katze also aus dem Sack! Panasonic<br />

sicherte sich in Bezug auf „Avatar“ eine weltweite<br />

Partnerschaft mit Fox und darf nun als einziger<br />

Hardware-Hersteller die lang ersehnte Blu-ray 3D<br />

mit seinen Geräten bündeln. Für Na’vi-Fans bedeutet<br />

dies, dass der Kauf von Panasonic-Geräten auf<br />

unbest<strong>im</strong>mte Zeit die einzige Möglichkeit bleibt,<br />

zu Hause in die weite 3-D-Welt Pandoras einzutauchen.<br />

Selbst die Tatsache, dass die Aktion vorerst<br />

auf den Zeitraum vom 1. November 2010 bis zum<br />

8. Januar 2011 eingegrenzt ist, gibt noch lange keinen<br />

Hinweis auf die separate Blu-ray-3D-Veröffentlichung.<br />

Auf einer Presseveranstaltung zum Release<br />

der Extended-Edition-Blu-ray verkündete James<br />

Cameron sogar, dass die dreid<strong>im</strong>ensionale Variante<br />

von „Avatar“ wahrscheinlich erst in ein bis zwei<br />

Jahren separat auf den Markt komme.<br />

Ein besseres Zugpferd für seine Home-Cinema-<br />

Hardware hätte sich Panasonic kaum aussuchen<br />

können. So wie „Avatar“ die Kinobetreiber reihenweise<br />

dazu brachte, ihre Säle mit teurer Digitaltechnik<br />

und Silberleinwänden auszustatten, könnte<br />

auch die perfekte 3-D-Blu-ray He<strong>im</strong>kinobesitzer zu<br />

der einen oder anderen Neuanschaffung bewegen.<br />

Noch dazu wurde der Film so sorgfältig mit dem<br />

räumlichen Effekt versehen, dass er sich ausnahmslos<br />

natürlich anfühlt und die Augen nie überstrapaziert.<br />

Käufer von Panasonics 3-D-Fernsehern, Bluray-Playern<br />

oder Home-Cinema-Anlagen können<br />

ihre Geräte online registrieren und benötigen dafür<br />

lediglich den der Hardware beiliegenden Code sowie<br />

einen Internetzugang. Nach der Anmeldung<br />

wird die wertvolle Scheibe per Post an die angegebene<br />

Adresse geliefert und die Pforten Pandoras<br />

öffnen sich. Über die Ausstattung der 3-D-<br />

Scheibe sowie die Länge des Films gaben Panasonic<br />

und Fox leider noch nichts bekannt. Es ist jedoch<br />

mehr als wahrscheinlich, dass es die ursprüngliche<br />

Kinofassung sein wird.<br />

Vertrieb: 20th Century Fox Home<br />

Empfehlenswert, weil: die Extended<br />

Bildformat: MPEG-4, 1.78 : 1 Collector‘s Edition endlich den würdigen<br />

Rahmen für den erfolgreichsten<br />

Tonformat: DTS 5.1, DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

5.1 (engl.)<br />

Film aller Zeiten bietet. Die Technik ist<br />

absolute Referenz und das Bonusmaterial<br />

Regie: James Cameron<br />

diesmal mehr als reichlich.<br />

Darsteller: Sam Worthington,<br />

Zoe Saldana<br />

Laufzeit: 162/170/178 min Bild<br />

FSK: ab 12 Jahren Ton<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Bonus<br />

Bilder: 20th Century Fox Home<br />

26 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


ALLES IN BLAU<br />

Blu-ray – Hintergründe, Produkte, <strong>Test</strong>s<br />

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Spielehöhepunkte in <strong>HD</strong><br />

In diesem Monat kommen Freunde von opulent präsentierten Geschichten gleich doppelt auf<br />

ihre Kosten: Die Space-Opera „Mass Effect 2“ ist demnächst auch für die PS3 verfügbar und<br />

bietet umfangreiche Sonderinhalte. „Fable III“ für Xbox 360 fühlt sich dagegen wie ein waschechtes<br />

Rollenspielmärchen an, das Sie ganz nach Ihren Vorlieben regieren können.<br />

VON DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Mass Effect 2<br />

Besitzer einer Playstation 3,<br />

die zudem noch Science-<br />

Fiction- und Rollenspielfans<br />

sind, werden in den<br />

kommenden Wochen<br />

das Haus nur noch sporadisch<br />

verlassen, denn<br />

die Weltraumsaga „Mass<br />

Effect 2“ wird endlich für<br />

Sonys Konsole umgesetzt und entpuppt sich als<br />

wahrer Zeitfresser – <strong>im</strong> positiven Sinne. Der erste<br />

Teil bleibt Sony-Jüngern aber weiterhin vorenthalten.<br />

Damit der Einstieg in Teil zwei reibungslos<br />

vonstattengeht, wird Ihnen die Hintergrundgeschichte<br />

in Form eines interaktiven Comics<br />

nähergebracht. Im Zuge dessen wird auch eine<br />

Kernkomponente von „Mass Effect“ eingeführt:<br />

Entscheidungen aus vorangegangenen Teilen<br />

beeinflussen die komplette Trilogie. Auf der PS3<br />

treffen Sie diese sozusagen <strong>im</strong> Schnelldurchlauf.<br />

An der Geschichte hat sich indes nichts geändert<br />

und Sie setzen sich in klassischer Rollenspielmanier<br />

mit starkem Actioneinfluss gegen die feindlich<br />

gesinnten Reaper, die ganze Kolonien abernten, zur<br />

Wehr. Dabei arbeiten Sie eng mit der undurchsichtigen<br />

Cerberus-Organisation zusammen und müssen<br />

unzählige moralische Entscheidungen fällen –<br />

also überlegen Sie gut. Die Playstation-3-Version<br />

soll laut Casey Hudson, Projektchef von „Mass<br />

Effect 2“, qualitativ mindestens dem Stand der<br />

Xbox-360-Fassung gerecht werden. Das Entwicklerteam<br />

hat <strong>im</strong> eigens dafür eingerichteten <strong>Test</strong>raum<br />

die Versionen für Xbox 360 und Playstation 3<br />

parallel installiert, um grafische Unterschiede sofort<br />

ausfindig zu machen (sämtliche Bilder stammen von<br />

der PS3-Version). Dank des <strong>im</strong> Vergleich zur DVD <strong>im</strong>mens<br />

gesteigerten Speicherplatzes der Blu-ray (bis<br />

zu 50 Gigabyte) kann „Mass Effect 2“ das Microsoft-Pendant<br />

sogar an einigen Stellen überholen.<br />

Auf Letzterer mussten Sie schließlich noch mit zwei<br />

Discs jonglieren. Bei der PS3-Fassung befindet sich<br />

alles auf einer Blu-ray Disc und Sie können neben<br />

der deutschen Synchronisation auch das englische<br />

Original abspielen, was der Atmosphäre sehr zugutekommt.<br />

Zudem wurde der Soundtrack qualitativ<br />

hochwertig codiert. Auf der Festplatte beansprucht<br />

„Mass Effect 2“ rund acht Gigabyte Speicher und<br />

laut Hudson können die Ladezeiten in manchen<br />

Fällen sogar einige Sekunden kürzer als bei der<br />

Xbox-360-Version ausfallen. Das Spiel dürfte in<br />

jedem Fall ein Pflichtkauf für alle PS3-Besitzer werden<br />

und auch ein Jahr nach der Veröffentlichung<br />

der Xbox-360-Fassung kann der Titel grafisch mithalten<br />

– die <strong>im</strong>mersive Inszenierung des Science-<br />

Ficton-Epos ist über alle Zweifel erhaben und nahezu<br />

zeitlos, die Darstellung von M<strong>im</strong>ik und Emotionen<br />

gelang noch keinem Rollenspiel menschlicher.<br />

Der dritte Teil ist <strong>im</strong> Übrigen für Ende 2011 angekündigt,<br />

die PS3-Version wurde jedoch noch nicht<br />

mit einem Zeitfenster bedacht.<br />

Hersteller: Electronic Arts<br />

Empfehlenswert, weil: das „Mass<br />

Bildformat: 16 : 9, 720p Effect“-Universum wie ein schwarzes<br />

Tonformat: Dolby Digital 5.1<br />

Loch wirkt und Spieler unerbittlich in<br />

seinen Bann zieht. Zudem wartet die<br />

Genre: Action-Rollenspiel<br />

PS3-Version mit umfangreichem Bonusmaterial<br />

auf.<br />

<strong>HD</strong>-Konsole: Playstation 3,<br />

Xbox 360<br />

Spielzeit: ca. <strong>30</strong> Stunden Bild VORSCHAU<br />

USK: ab 16 Jahren Ton VORSCHAU<br />

Starttermin: 20. Januar 2011 Flair VORSCHAU<br />

Bilder: Electronic Arts<br />

28 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Fable III<br />

Bilder: Microsoft<br />

Wie fühlt es sich eigentlich an,<br />

ein König zu sein? Bei „Fable III“<br />

können Sie dies am eigenen Leib<br />

erfahren, bis dahin müssen Sie<br />

aber viele Abenteuer durchleben<br />

und zwischenmenschliche<br />

Beziehungen pflegen. Die Interaktionsmöglichkeiten<br />

mit den<br />

Einwohnern muten jedoch oft<br />

pathetisch und mitunter auch albern an. Der dritte<br />

Vertreter des bewusst seichten Rollenspiels, das sich<br />

eher wie ein Action-Adventure spielt, setzt 50 Jahre<br />

nach „Fable II“ an und Sie kämpfen gegen den<br />

eigenen Bruder, der sich in seiner Herrscherposition<br />

wie ein Tyrann aufführt. Das Kampfsystem ist wie<br />

gewohnt s<strong>im</strong>pel gehalten und jeweils über einen<br />

Knopf werden Schwertattacken und Magieangriffe<br />

ausgelöst. So stellen sich schnell Erfolgserlebnisse<br />

Hersteller: Microsoft<br />

Empfehlenswert, weil: „Fable III“ den<br />

Bildformat: 16 : 9, 1 080p Spagat zwischen einsteigerfreundlichem<br />

Tonformat: Dolby Digital 5.1 Märchen und tiefgehendem<br />

Videospiel spielend schafft und das<br />

Genre: Action-Adventure<br />

Ursache-Wirkung-Prinzip der Handlungen<br />

weiter ausbaut.<br />

<strong>HD</strong>-Konsole: Xbox 360<br />

Spielzeit: ca. 20 Stunden Bild<br />

USK: ab 16 Jahren Ton<br />

Starttermin: erhältlich<br />

Flair<br />

ein – eingefleischte Rollenspielfans wird das Kampfsystem<br />

jedoch nicht zufriedenstellen: „Fable III“ ist<br />

nämlich, wie so viele Spiele heutzutage, gewollt<br />

einsteigerfreundlich gehalten. Das Interface wurde<br />

komplett generalüberholt und glänzt nun durch<br />

Abwesenheit. So gibt es <strong>im</strong> Spiel keine klassischen<br />

Menübildschirme mehr und ein Druck auf die Starttaste<br />

befördert Sie umgehend in einen Altarraum.<br />

Hier n<strong>im</strong>mt man Spieleinstellungen vor und rüstet<br />

seinen Charakter mit Kleidung und Waffen aus.<br />

Der Kooperationsmodus ist ein elementarer Teil des<br />

Spiels. Dabei spielen Sie die Geschichte entweder<br />

mit einem Freund online über Xbox Live oder direkt<br />

vom Sofa aus zu zweit. Grafisch fallen bei „Fable III“<br />

<strong>im</strong> Vergleich zum Vorgänger vor allem die schärferen<br />

Texturen auf. Die Charaktermodelle wirken aber <strong>im</strong>mer<br />

noch etwas kantig. Die deutsche Synchronisation<br />

ist auf hohem Niveau, kann aber mit den prägnanten<br />

Sprechern der Originalversion, wie etwa John Cleese,<br />

nicht mithalten. Die Spielweise macht sich wie in<br />

Teil zwei äußerlich bemerkbar, etwa in der Form von<br />

Narben auf dem Charakter; neuerdings passen sich<br />

zudem die benutzten Waffen den Handlungen an.<br />

Insgesamt ist „Fable III“ eine logische Weiterentwicklung<br />

des zweiten Teils und vor allem die globalen<br />

Auswirkungen Ihrer Taten auf Ihr künftiges<br />

Königreich machen Albion und Umgebung für mehr<br />

als nur einen Ausflug interessant.<br />

Anzeige


H<strong>im</strong>mlische Neuigkeiten<br />

Mehr <strong>HD</strong>, endlich 3-D, neue Verschlüsselung, weniger Gebühr: Das sind die Fakten, die<br />

die aktuelle Entwicklung von Pay-TV-Anbieter Sky charakterisieren. Wir fassen alle Änderungen<br />

und Neuigkeiten zusammen.<br />

VON CHRISTIAN HILL UND RICARDO PETZOLD<br />

Welcher <strong>HD</strong>-Sender kommt mit welchem Sky-Paket?<br />

„Sky Welt“ – Basispaket „Sky Film“ „Sky Sport“<br />

Bilder: Sky Deutschland AG<br />

<strong>30</strong> <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Die Sensation gleich vorweg: Sky hat<br />

den ersten 3-D-Sender in Deutschland<br />

in Betrieb genommen. Diese<br />

Tatsache ist aber schon das Aufsehenerregendste<br />

daran – die Fakten der Sky-3-D-Ausstrahlung<br />

sind etwas ernüchternder. Gesendet<br />

wird das Signal <strong>im</strong> Side-by-Side-Verfahren mit<br />

einer Auflösung von 1 080i50, was bedeutet,<br />

dass das 3-D-Bild nur über die halbierte horizontale<br />

Auflösung verfügt und auf die Skalierungsfähigkeiten<br />

des 3-D-Fernsehers angewiesen ist.<br />

Des Weiteren ist das Programmangebot noch<br />

sehr überschaubar: Eine Handvoll Sendungen<br />

aus dem Bereich Film, Sport und Dokumentation<br />

rotieren in einer Dauerschleife und werden<br />

nur von einem Informationsblock unterbrochen,<br />

der von Marcel Reif moderiert wird.<br />

Hin und wieder gibt es das 3-D-Konzert der<br />

Fantastischen Vier oder den Film „Final Destination<br />

4“ zu sehen. Auch wenn die Inhalte noch<br />

fehlen, so kann dem ersten 3-D-Sender Deutschlands<br />

trotz der Side-by-Side-Einbußen zumindest<br />

ein durchweg gutes 3-D-Bild bescheinigt<br />

werden. Die Darstellungen haben einen nicht zu<br />

übertriebenen Effekt; sollten doch Bildfehler auftreten,<br />

liegt das meist an der 3-D-TV-Elektronik.<br />

Weniger für mehr<br />

Das Beste an Sky 3D jedoch ist: Als Abonnent<br />

erhalten Sie den Sender nahezu gratis. Wer keinen<br />

3-D-Fernseher sein Eigen nennt, bekommt<br />

aber nur die nebeneinandergequetschten Bilder<br />

zu Gesicht. Erfreulich ist, dass das Abo-Modell<br />

mehrfach zugunsten der Kunden erneuert wurde.<br />

Der wohl mächtigste Schritt ist dabei die Änderung<br />

von Preis und Angebot des Basispaketes.<br />

Dieses bekommen Abonnenten nun bereits für<br />

16,90 Euro <strong>im</strong> Monat – und zwar inklusive der<br />

vier <strong>HD</strong>-Sender. Mit drei Dokumentationskanälen<br />

(Discovery <strong>HD</strong>, National Geographic <strong>HD</strong>,<br />

History <strong>HD</strong>) und einem Sportangebot (Eurosport<br />

<strong>HD</strong>) ist die Palette zwar nicht breit gefächert,<br />

doch sowohl Preissenkungen als auch<br />

<strong>HD</strong>-Zugabe werden wohl einige Sky-Pess<strong>im</strong>isten<br />

erneut über ein Abo nachdenken lassen. Darüber<br />

hinaus fährt der Münchener Sender <strong>im</strong><br />

Bereich <strong>HD</strong>-Ausstrahlung ein neues Konzept.<br />

Nachdem das Upgrade auf hochauflösende Sender<br />

in der Anfangszeit von Sky <strong>HD</strong> noch zehn<br />

Euro pro Monat Aufpreis kostete, lenkte Sky<br />

plötzlich ein und bot es bis zum 16. November<br />

als kostenlose Zugabe an. Je nach abonniertem<br />

Paket wurden dann z. B. die <strong>HD</strong>-Sportsender<br />

mitgeliefert. Ein Paket aus „Sky Welt“ und „Sky<br />

Film“ kostet nun 32,90 Euro inklusive der acht<br />

<strong>HD</strong>-Sender. Um die Kunden ohne <strong>HD</strong>-Möglichkeiten<br />

nicht zu verärgern, konnte alternativ<br />

auch ein weiteres Sky-Paket statt der <strong>HD</strong>-Inhalte<br />

kostenlos hinzugenommen werden. Das Komplettpaket<br />

inklusive aller <strong>HD</strong>-Sender kostete<br />

nach diesem Preismodell 44,90 Euro monatlich.<br />

Darüber hinaus hat Sky das Angebot des eigenen<br />

<strong>HD</strong>-Portfolios in den letzten Monaten sukzessive<br />

aufgestockt. Mittlerweile strahlt der<br />

Pay-TV-Anbieter insgesamt zwölf <strong>HD</strong>-Sender<br />

aus, wenn man den 3-D-Sender hinzun<strong>im</strong>mt. Zur<br />

ursprünglichen Gruppe hinzugekommen sind die<br />

Sender Sky Cinema Hits <strong>HD</strong> und Sky Action <strong>HD</strong><br />

<strong>im</strong> Filmpaket sowie Sky Sport <strong>HD</strong> 2 und ESPN<br />

America <strong>HD</strong> <strong>im</strong> Sportpaket. Freude an den neuen<br />

Sendern haben derzeit nur Sky-Abonnenten,<br />

die ihre Programme über Satellit beziehen oder<br />

Kunde des baden-württembergischen Anbieters<br />

Kabel BW sind. Wie bereits bei den <strong>im</strong><br />

Sommer neu aufgeschalteten Filmsendern sind<br />

aktuelle Sky-<strong>HD</strong>-Programmerweiterungen bei<br />

Kabel Deutschland, der Pr<strong>im</strong>acom und Unitymedia<br />

sowie in vielen weiteren Kabelnetzen<br />

nicht verfügbar.<br />

Neue Wege<br />

Den kompletten Dezember über werden<br />

Sky Christmas und Sky Christmas <strong>HD</strong> die<br />

Sender Cinema Hits und Cinema Hits <strong>HD</strong><br />

ersetzen und die Zuschauer mit einem abwechslungsreichen<br />

<strong>HD</strong>-Programm überraschen.<br />

Das Angebot ist breit gefächert und beinhaltet<br />

Highlights wie die Trilogie „Der Pate“ oder<br />

die Filmklassikerreihe „Sissi“ erstmalig in nativem<br />

<strong>HD</strong>. Als krönender Abschluss des Jahres<br />

fl<strong>im</strong>mert James Camerons Rekordfilm „Avatar“<br />

für die Sky-Kunden über die Mattscheibe.<br />

Doch nicht nur inhaltlich tut sich etwas, auch<br />

einigen aktuellen technischen Entwicklungen<br />

musste die Sendergruppe Rechnung tragen.<br />

Das Gros der aktuellen Fernsehgeräte ist mit<br />

CI-Plus-Schnittstellen ausgestattet. Das wurde<br />

für viele Sky-Abonnenten zum Problem, denn<br />

der Empfang des Pay-TV-Anbieters war nur<br />

über inoffizielle Umwege möglich und der<br />

parallele Zugriff auf die privaten <strong>HD</strong>-Sender<br />

zog meist einen Modulwechsel nach sich.<br />

Um diese Mankos zu beheben, hat sich Sky dazu<br />

durchgerungen, ebenfalls CI-Plus-Module zu unterstützen.<br />

Leider ist das zertifizierte Sky-CI-Plus-<br />

Modul (Sat-Empfang) derzeit an einen Exklusivvertrieb<br />

mit den Anbietern Humax und Technisat<br />

geknüpft, der zum Jahresende aber ausläuft.<br />

Weitere Kooperationen über den 31.12. hinaus<br />

sind laut Sky bereits in Planung. Einzig Kunden<br />

von Kabel Deutschland wird das CI-Plus-Modul<br />

ohne Zwangsbindung angeboten.<br />

Weitere Kanäle<br />

Spekuliert werden darf über die Aufschaltung<br />

von zwei weiteren <strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Kanälen bei Sky. Auf<br />

dem neu angemieteten Transponder des Satelliten<br />

Astra 19,2 Grad Ost fügte der Pay-TV-Provider<br />

bereits zwei Platzhalter ein. Zudem wurde<br />

die Lizenz für einen weiteren eigenen Spartenkanal<br />

mit dem Arbeitstitel Sky C beantragt. Ein<br />

zusätzlicher Sportsender scheint ebenfalls in den<br />

Startlöchern zu stehen, viele Sky-Partner haben<br />

sich dazu bekannt, ihr Programm zukünftig<br />

hochauflösend anzubieten. Sender wie Fox <strong>HD</strong>,<br />

AXN <strong>HD</strong>, TNT Film <strong>HD</strong> oder Syfy <strong>HD</strong> sind heiße<br />

Kandidaten für eine zukünftige <strong>HD</strong>-Ausstrahlung<br />

innerhalb der Sky-Plattform.<br />

Deutschlands erster 3-D-Sender kommt von Sky und wird<br />

bis Ende des Jahres für jeden Abonnenten mit Zusatzpaket<br />

automatisch freigeschaltet<br />

Die Programmschleife des 3-D-Senders ist noch eingeschränkt.<br />

Das Side-by-Side-Signal wird derzeit mit Film-,<br />

Sport- und Dokumaterial gefüttert<br />

Jahresabschlussgeschenk: Sky beglückt seine Kunden <strong>im</strong><br />

Dezember unter anderem mit dem Megablockbuster<br />

„Avatar“ oder erstmals der „Sissi“-Trilogie in <strong>HD</strong><br />

Die Umstellung auf CI Plus sorgt für Erleichterung bei Besitzern<br />

von Fernsehgeräten. Leider ist die freie Verfügbarkeit<br />

derzeit nur <strong>im</strong> Kabel-Deutschland-Abo gewährleistet<br />

Inhalte 31


Videotext 2.0<br />

HbbTV soll das Beste aus der Welt des Fernsehens und des<br />

Internets vereinen. Wir zeigen Ihnen das Potenzial der internetgestützten<br />

Plattform und die bestehenden Nachteile<br />

Fotos <strong>im</strong> neuen Glanz<br />

Digitale Bilderrahmen kommen in Zeiten von iPad und Co.<br />

fast aus der Mode. Fast, wie unser <strong>Test</strong> beweist<br />

Mehr <strong>HD</strong>-Vielfalt<br />

Die <strong>HD</strong>-Plus-Plattform feiert Geburtstag: Wir ziehen Bilanz<br />

und überprüfen die Empfangsmöglichkeiten<br />

3-D ohne Brille<br />

Toshiba präsentiert die ersten 3-D-<strong>TVs</strong> <strong>im</strong> kompakten Format<br />

ohne Brillenzwang. Kann die Bildqualität überzeugen?<br />

Christian Trozinski<br />

Chefredakteur<br />

Manchmal kommen einem als <strong>Test</strong>er<br />

Zweifel: Ist ein <strong>Test</strong>produkt wirklich<br />

„sehr gut“, wenn in Internetforen über<br />

die mangelnde Qualität bei der Serienproduktion<br />

gewettert wird? Kann<br />

man guten Gewissens lobende Worte<br />

für ein Produkt finden, wenn der Hersteller<br />

durch Stellenstreichung und Gewinnmax<strong>im</strong>ierung<br />

für negative Presse<br />

sorgt? Ganz sicher sind <strong>Test</strong>s von technischen<br />

Produkten eines nicht: Sie sind<br />

keine moralische Instanz und besitzen<br />

auch keine uneingeschränkte allgemeine<br />

Gültigkeit. Und wie sollte es auch<br />

anders sein? Selbst 100 Prüfexemplare<br />

wären doch nur ein Puzzleteil in Zeiten<br />

der Massenproduktion. Und die Frage<br />

nach der Moral eines Herstellers führt<br />

unweigerlich zur Frage nach der Moral<br />

der Konsumenten, die ein günstiges<br />

Produkt jederzeit einem teureren vorziehen,<br />

solange die Qualität vergleichbar<br />

ist. Die Gewinnmax<strong>im</strong>ierung beginnt<br />

somit nicht in den Unternehmen,<br />

sondern in unseren Geldbörsen – und<br />

wenn wir ehrlich sind, machen wir täglich<br />

reichlich Gebrauch davon.<br />

Tipp des Monats: Gran Turismo 5<br />

Nach über fünf Jahren<br />

Entwicklungszeit und unzähligen<br />

Verschiebungen<br />

ist der Traum eines jeden<br />

Autosammlers endlich Realität<br />

– dank 1 000 original<br />

modellierten Fahrzeugen<br />

und etlichen Tuning-Optionen<br />

ein Lebenswerk.<br />

Bilder: Auerbach Verlag, SES Astra, Sony, Toshiba<br />

32 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Fernsehen <strong>im</strong> ganzen Haus<br />

Das Wohnz<strong>im</strong>mer hat Loewe bereits erobert, nun folgt der Rest des Hauses. So schauen Sie<br />

dank cleverer Streaming-Ansätze einen angefangenen Film <strong>im</strong> Schlafz<strong>im</strong>mer zu Ende und<br />

auch das Internet kommt dabei nicht zu kurz.<br />

VON DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Loewe<br />

Ortsunabhängig und ohne Unterbrechung fernsehen: Loewes Follow-me-<br />

Funktion erlaubt es Ihnen, eine Sendung auf dem Fernseher <strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer zu<br />

pausieren und ohne Unterbrechung <strong>im</strong> Nebenraum zu Ende zu schauen<br />

Alle LED-Geräte der Connect-, Art- und Individual-Reihe sollen bis Ende des Jahres<br />

per Onlineaktualisierung HbbTV-tauglich sein. So sind Sie bestens für den Videotext<br />

des 21. Jahrhunderts gerüstet<br />

Wissen 33


Um eine Sendung in einem anderen Z<strong>im</strong>mer zu Ende zu<br />

schauen, müssen Sie auf der Fernbedienung des Hauptfernsehers<br />

lediglich „Pause“ drücken<br />

Anschließend aktivieren Sie die Follow-me-Funktion. Der<br />

Fernseher schaltet in den Energiesparmodus oder Sie stellen<br />

dank Doppeltuner ein weiteres Programm dar<br />

Bei Ihrem Zweitgerät wählen Sie nun das DR-Archiv aus,<br />

die aktuelle Sendung ist orange markiert und wird über Ihr<br />

Netzwerk direkt auf den TV gestreamt<br />

Der Fernseher <strong>im</strong> Nebenz<strong>im</strong>mer muss für diesen Vorgang<br />

lediglich in Ihr He<strong>im</strong>netzwerk eingebunden sein, ein Antennenkabel<br />

ist nicht vonnöten<br />

Loewe baut seine Entertainment-Infrastruktur<br />

stetig aus, derzeit steht alles <strong>im</strong> Zeichen<br />

der Vernetzung. So kommunizieren<br />

Loewe-Geräte untereinander, um Medien auszutauschen<br />

oder auf Onlineinhalte zuzugreifen.<br />

Jüngst stellte der Hersteller den Video-Multiroom-<br />

Ansatz vor, bei dem Ihnen das aktuelle TV-Programm<br />

sozusagen durch die Wohnung folgt.<br />

Flexible Programmplanung<br />

Bekanntlich sind die Geschmäcker verschieden<br />

und so kommt es vor allem be<strong>im</strong> allabendlichen<br />

Fernsehen allzu oft zu ausufernden Diskussionen.<br />

Loewes Allheilmittel dagegen nennt sich<br />

DR-Plus-Streaming – eine Symbiose aus zeitversetztem<br />

Fernsehen (T<strong>im</strong>e-Shift) und einer Aufnahmefunktion<br />

nebst Medienverteilung über Ihr<br />

He<strong>im</strong>netzwerk (Streaming). Die einzige Voraussetzung<br />

dafür ist, dass Sie die Fernseher in Ihr<br />

Netzwerk einbinden. Dies geschieht entweder<br />

kabelgebunden oder kabellos per WLAN. Bei<br />

Bedarf können Sie die Datenpakete auch durch<br />

Ihre Stromleitung quetschen. Dafür benötigen<br />

Sie die sogenannten Powerline-Adapter diverser<br />

Hersteller. Ihr Fernseher <strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer dient<br />

bei Loewes Konzept als Server und offeriert auf<br />

der Festplatte gespeicherte Sendungen für andere<br />

<strong>TVs</strong> des Herstellers. Um dem Familienstreit<br />

vorzubeugen, kann <strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer auf diese<br />

Weise etwa ein Fußballspiel angeschaut werden,<br />

während <strong>im</strong> Gästez<strong>im</strong>mer ein aufgezeichneter<br />

Film gezeigt wird. Zudem ist es möglich, das derzeit<br />

laufende TV-Programm auf einen anderen<br />

Loewe-Flachbildfernseher <strong>im</strong> Nebenraum weiterzuverfolgen,<br />

das Zweitgerät benötigt noch nicht<br />

einmal einen TV-Anschluss. So können Sie etwa<br />

einen Film <strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer beginnen und auf<br />

Wunsch <strong>im</strong> Schlafz<strong>im</strong>mer dank T<strong>im</strong>e-Shift ohne<br />

Unterbrechung zu Ende schauen. Dafür müssen<br />

Sie lediglich die Pause-Taste auf der Fernbedienung<br />

des Hauptgeräts drücken und die Followme-Funktion<br />

aktivieren. Inzwischen können Sie<br />

auch noch andere Sachen erledigen, denn es<br />

spielt keine Rolle, wie lange die Unterbrechung<br />

dauert, die Größe der verbauten DR-Plus-Festplatte<br />

ist hier der einzige l<strong>im</strong>itierende Faktor. Der<br />

Massenspeicher ist selbstredend Voraussetzung<br />

für die Funktion. Der Fernseher <strong>im</strong> Nebenz<strong>im</strong>mer<br />

benötigt hingegen keine Festplatte, er muss<br />

lediglich mit Ihrem Netzwerk verbunden sein.<br />

Bei dem TV-Gerät wählen Sie anschließend den<br />

Menüpunkt „DR-Archiv“ aus, die aktuelle Sendung<br />

ist <strong>im</strong> Übrigen orange hervorgehoben. Das<br />

Hauptgerät <strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer schaltet sich <strong>im</strong><br />

Zuge des Vorgangs in einen Strom sparenden<br />

Stand-by-Modus, der Leistungsbedarf pendelt<br />

sich bei rund 36 Watt ein. Während das zeitversetzte<br />

Fernsehen <strong>im</strong> Hintergrund läuft, können<br />

Sie am Hauptgerät auch die Quelle wechseln<br />

und so etwa eine Blu-ray schauen; die Wiedergabe<br />

auf dem Zweitfernseher wird in diesem<br />

Fall nicht unterbrochen. Das Videostreaming des<br />

aktuellen Fernsehprogramms über Ihr He<strong>im</strong>netzwerk<br />

ist freilich in <strong>HD</strong>-Qualität möglich, auch<br />

der Ton wird ohne Qualitätsverlust übertragen.<br />

Da die max<strong>im</strong>ale Datenrate eines <strong>HD</strong>-Senders<br />

rund zwölf Megabit pro Sekunde (MBit/s) beträgt,<br />

ist auch die Übertragung mittels WLAN<br />

kein Problem, da der Standard bis zu 54 MBit/s<br />

verarbeitet. Dank des Doppeltuners können Sie<br />

<strong>im</strong> Wohnz<strong>im</strong>mer freilich auch ein anderes Programm<br />

in <strong>HD</strong>-Qualität schauen und darüber<br />

hinaus jederzeit den Status des Streams einsehen.<br />

Das Vor- sowie Zurückspulen während des<br />

Vorgangs ist problemlos möglich, die privaten<br />

<strong>HD</strong>-Sender, wie etwa Pro Sieben <strong>HD</strong>, werden<br />

aus lizenzrechtlichen Gründen nicht über das<br />

Netzwerk übertragen. Der Follow-me-Ansatz<br />

funktioniert in der Praxis verlässlich und so, wie<br />

von Loewe gedacht. An einer Stelle sehen wir<br />

aber noch Verbesserungsbedarf: Wenn Sie sich<br />

dazu entscheiden, <strong>im</strong> Schlafz<strong>im</strong>mer eine andere<br />

Sendung <strong>im</strong> Stream zu verfolgen, muss dies auf<br />

dem Hauptfernseher in Gang gesetzt werden,<br />

nur leider wird der DR-Archiv-Menüpunkt nicht<br />

in Echtzeit aktualisiert und Sie müssen das Zweitgerät<br />

erst aus- und wieder einschalten, damit die<br />

Sendung anwählbar ist.<br />

TV als Streaming-Client<br />

Unter dem Punkt „Media Home“ versteckt sich<br />

<strong>im</strong> Menü die Oberfläche für das Streamen von<br />

Medien über den Flachbildfernseher. Dabei setzt<br />

Loewe auf den Network-Mediaplayer-Standard<br />

(NMP). Dieser erlaubt es Ihnen, die Medienbibliotheken<br />

von Computern sowie Netzwerkspeichern<br />

(NAS) zu durchsuchen und auf die Inhalte<br />

direkt vom Fernseher aus zuzugreifen. Als Server-Software<br />

liegt dem Gerät eine Lizenz für den<br />

„Twonky Media Server“ bei. Nach der Installation<br />

dieser Anwendung auf Ihrem Computer können<br />

Sie neben Musik und Bildern auch <strong>HD</strong>-Videos<br />

übertragen. Neuerdings ist es zudem möglich,<br />

Videos von USB-Datenträgern abzuspielen. Hier<br />

werden nicht nur gängige Formate wie etwa<br />

Xvid, sondern auch <strong>HD</strong>-Filme <strong>im</strong> MKV-Container<br />

erkannt. Im <strong>Test</strong> konnten wir den Fernseher sogar<br />

zum Abspielen von hochauflösenden Filmen<br />

<strong>im</strong> Apple-Quickt<strong>im</strong>e-Format überreden.<br />

Internetausflug<br />

Den Unterbau für die Onlineinhalte bildet das<br />

Media-Net-Portal. Dank des integrierten Opera-<br />

Browsers können Sie, ähnlich einer Computeranwendung,<br />

frei <strong>im</strong> Internet surfen. Der Browser<br />

ist über den CE-HTML-Ansatz für die Darstellung<br />

von Internetseiten auf großen Bildschirmen opt<strong>im</strong>iert,<br />

nur die Navigation über die Fernbedienung<br />

erweist sich in der Praxis als etwas hakelig.<br />

Über die vorinstallierten Applikationen haben<br />

Sie Zugriff auf eine Wettervorschau, Nachrichtendienste<br />

wie etwa Bild.de, Sportticker und die<br />

Mediatheken verschiedener Sender. Abgerundet<br />

wird das Angebot von unzähligen Podcasts<br />

und Internetradiosendern. Natürlich sind bereits<br />

jetzt zahlreiche Applikationen über Ihren Loewe-<br />

Fernseher abrufbar, <strong>im</strong> Zuge des neuen Media-<br />

Net-Angebots wurden aber viele Anwendungen<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Loewe<br />

34 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


optisch überarbeitet sowie hinsichtlich Interface<br />

und Bedienung opt<strong>im</strong>iert. Damit Sie <strong>im</strong>mer alles<br />

<strong>im</strong> Blick haben, können Sie Ihre Lieblingsanwendungen<br />

in einer Favoritenliste speichern sowie<br />

Inhalte thematisch durchsuchen. Neue Angebote<br />

werden indes automatisch hinzugefügt;<br />

eine manuelle Aktualisierung ist nicht notwenig.<br />

HbbTV noch dieses Jahr<br />

Trotz High-End-Flachbildfernseher müssen Sie<br />

derzeit <strong>im</strong>mer noch mit dem vor allem grafisch<br />

völlig veralteten Videotext vorliebnehmen. Der<br />

HbbTV-Standard (Hybrid Broadcast Broadband<br />

TV) will dies ändern und Loewe ist mit seinen<br />

Fernsehern an vorderster Stelle mit dabei: Der interaktive<br />

Dienst soll noch dieses Jahr in Form einer<br />

Aktualisierung für alle LED-Modelle der verschiedenen<br />

Serien des Herstellers bereitstehen.<br />

HbbTV ist internetbasiert und glänzt mit umfangreichen<br />

mult<strong>im</strong>edialen Inhalten, die Grenzen<br />

zwischen Fernsehen und Internet sind daher fließend.<br />

Loewe will dem internationalen Standard<br />

durch den integrierten „MediaText“ gerecht<br />

werden. Dieser ergänzt das Fernsehprogramm<br />

etwa um Video-on-Demand-Angebote in Form<br />

der Mediatheken von ZDF und Co. Zudem wurde<br />

die elektronische Programmzeitschrift (EPG) einer<br />

Generalüberholung unterzogen, neben einer<br />

umfangreichen Suchfunktion gibt es nun auch<br />

<strong>Vorschau</strong>bilder. Künftig erstrahlt der alteingesessene<br />

Videotext hochauflösend und bietet sogar<br />

Fotos, etwa bei Nachrichtenmeldungen. Der<br />

neue MediaText verfügt über einen Rückkanal,<br />

so können Sie zum Beispiel Einkäufe in Internetshops<br />

tätigen. Das eigentliche Fernsehprogramm<br />

läuft während der Nutzung von HbbTV-Inhalten<br />

<strong>im</strong> Hintergrund weiter. Außerdem werden auf<br />

Tastendruck senderspezifisch programmbegleitende<br />

Informationen in Form von Bild, Text, Ton<br />

und Video eingeblendet. Einzige Einschränkung:<br />

Das HbbTV-Angebot ist derzeit nur über Kabel<br />

und Satellit abrufbar.<br />

Zukunftsfernsehen<br />

Loewe ist mit seinen aktuellen Flachbildfernsehern<br />

nicht nur technisch am Puls der Zeit, auch<br />

die inhaltlichen Angebote und Möglichkeiten<br />

st<strong>im</strong>men. So bereichert der Hersteller den TV-<br />

Alltag um sinnvolle Elemente und treibt die Entwicklung<br />

gleich an mehreren Fronten voran. Der<br />

Praxistest verlief ohne Probleme und die Verteilung<br />

des TV-Programms eignet sich besonders<br />

für einen Mehrpersonenhaushalt. Um das DR-<br />

Plus-Streaming in Verbindung mit der Followme-Funktion<br />

nutzen zu können, müssen Sie sich<br />

dem Hersteller aber voll und ganz hingeben,<br />

denn das Angebot funktioniert ausschließlich<br />

mit Loewe-Fernsehern.<br />

Loewes Internetangebote sind direkt über den Fernseher<br />

abrufbar. Dank des Opera-Browsers können Sie auch <strong>im</strong><br />

Internet surfen<br />

Bereits heute können Sie mit vielen Loewe-Fernsehern online<br />

Daten abrufen. Viele Applikationen wurden grafisch<br />

nochmals überarbeitet<br />

Anzeige<br />

Die streng l<strong>im</strong>itierte A100-Serie<br />

erhalten Sie nur bei folgenden Händlern:<br />

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Bamberg Saturn, Bergisch Gladbach Hifi Elements, Berlin HiFi <strong>im</strong> Hinterhof,<br />

Berlin King Music, Berlin Triangle, Berlin Saturn, Berlin -Alexanderplatz<br />

Saturn, Berlin-Charlottenburg Media Markt, Berlin-Mitte Media Markt,<br />

Bielefeld HiFi Linzbach, Bonn Wyrwas Studio-Technik, Braunschweig Saturn,<br />

Bremen Media Markt, Bruchsal Audio Video Konzept, Burghaun Media<br />

Markt, Chemnitz Media Markt, Cottbus Home Entertainment World, Dachau <br />

Hifi-Profis, Darmstadt Techno-Land, Deizisau Happy Cinema, Delingsdorf <br />

Fernseh Berlet, Dortmund EP:Radio Hanel, Dresden Media Markt, Dresden <br />

Radio Koerner, Dresden Hifi Studio Am Stadttheater, Duisburg Hifi Referenz,<br />

Düsseldorf Hifi-Audio Schmidt, Düsseldorf Hifi Senf, Eisenach Media Markt,<br />

Erfurt Hifi Spezialist Pawlak, Essen Hifi-Profis, Frankfurt Saturn, Frankfurt <br />

Vlad<strong>im</strong>ir Golubov, Frankfurt/Oder Saturn, Frankfurt/Main Media Markt, Freiburg<br />

Sound Reference, Gräfelfing Herba electronic, Gronau Saturn, Gummersbach<br />

Fernseh Berlet, Hagen Saturn, Hagen Fidelity, Hamburg Hifi<br />

Studio Am Hofweg, Hamburg HiFi Studio Bergedorf, Hamburg Saturn,<br />

Hamburg Thomas Electronic, Hamburg Auditorium GmbH, Hamm Art &<br />

Voice, Hannover Media Markt, Hannover Schlegelmilch, Hassfurt Expert-<br />

Esch, Heidelberg Media Markt, Henstedt-Ulzburg Media Markt, Heppenhe<strong>im</strong> <br />

He<strong>im</strong>kino Aktuell, Herne Media Markt, Herzogenrath Media Markt, Hildeshe<strong>im</strong><br />

Saturn, Iserlohn Roehlig He<strong>im</strong>elektronik, Jena Saturn, Karlsruhe MD Sound<br />

Electronic, Karsbach/Weyerfeld Sound Brothers, Kassel elektrowelt 24, Köln <br />

MSP Hifi Studio, Köln Saturn, Köln M + K, Landshut Media Markt, Leipzig <br />

Uni-Hifi, Leipzig Saturn, Leverkusen Media Markt, Lübeck Media Markt, Ludwigsburg<br />

Hicke & Hoeppner, Ludwigsfelde Media Markt, Lüneburg Hifi-Profis,<br />

Mainz Expert Galerie, Mannhe<strong>im</strong> Musikhaus Geiermann, Mayen Hi-Art,<br />

Metzingen-Neuhausen Knicker & Wortmann, Minden Hifi Regler, Münchberg <br />

Hifi Concept, München Media Markt, München Saturn, München Auditorium,<br />

Münster Hifi Keller, Murr Saturn, Neckarsulm Media Markt, Nürnberg <br />

Media Markt, Offenburg hifi & hifi, Oldenburg Media Markt, Osnabrück-Belm <br />

Expert Beverungen, Paderborn Sandforth, Paderborn Radio Bruckner, Pirmasens<br />

Octomedia, Rastatt EURONICS XXL, Ratingen O. Moldenhauer, Recklinghausen<br />

Klang Galerie, Regensburg Media Markt, Rostock Media Markt,<br />

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Lammersdorf Saturn, Solingen He<strong>im</strong>kino, St. Ingbert Saturn, Stuttgart Blang<br />

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3-D ohne Brille<br />

Es klingt wie der Traum eines jeden 3-D-Fans: Toshiba<br />

präsentierte in Japan die plastische Darstellung ohne<br />

Hilfsmittel, bremste aber trotz allem die Euphorie.<br />

VON CHRISTIAN TROZINSKI<br />

Toshiba veröffentlicht mit dem 12GL1 und 20GL1 zwei<br />

3-D-Fernseher, die eine plastische Darstellung brillenlos<br />

ermöglichen. Die Technik dahinter ist sehr kostspielig<br />

Neun Bildpunkte werden zu einem Superpixel zusammengefasst.<br />

Mittels Polfilter werden die Lichtwellen der<br />

Superpixel selektiert und gerichtet weitergeleitet<br />

GRIN Lens<br />

Ein zusätzlicher Mikrolinsenfilter kümmert sich um die exakte<br />

Abstrahlung der neun Perspektiven. Dadurch sinkt die<br />

effektive Auflösung des Displays um den identischen Faktor<br />

Der Polarisationsfilter kann in Zonen angesteuert werden.<br />

Während einer Bild-in-Bild-Darstellung erleben Sie das<br />

Hauptbild dreid<strong>im</strong>ensional, das Fenster dagegen in 2-D<br />

Den staunenden Besuchern der japanischen<br />

Elektronikmesse CEATEC<br />

präsentierte Toshiba zwei Fernseher<br />

in den Bilddiagonalen zwölf und 20 Zoll, die<br />

nicht nur aufgrund der überschaubaren Größe<br />

aus der Masse der 3-D-Fernseher herausragten.<br />

So offenbarte das Datenblatt die unglaubliche<br />

Auflösung der Fernseher: Während<br />

das 12-Zoll-Modell 12GL1 mit 1,5 Millionen<br />

Bildpunkten fast die <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Spezifikationen<br />

erreicht, überflügelt das 20-Zoll-Modell 20GL1<br />

diese Vorgabe um das Viereinhalbfache. Ganze<br />

neun Millionen Bildpunkte überziehen die<br />

Display-Fläche. Doch gilt dieser technische<br />

Aufwand weniger der 2-D- als vielmehr der<br />

3-D-Darstellung, denn Toshiba ermöglicht die<br />

Abbildung der plastischen Bilder ohne Brille –<br />

und dies für mehrere Sitzplätze gleichzeitig.<br />

Vom Pixel zum Superpixel<br />

3-D ohne Brille klingt trivial, denn die Bilder für<br />

das linke und rechte Auge müssen nur <strong>im</strong> richtigen<br />

Winkel zum Betrachter wandern. Die Praxis<br />

ist aber weitaus komplizierter: Zunächst gilt<br />

es, für unterschiedliche Sitzpositionen entsprechende<br />

Bilder zu generieren. Toshiba berechnet<br />

aus dem Eingangssignal neun Ansichten, um<br />

die Illusion einer plastischen Darstellung be<strong>im</strong><br />

Umherwandern sicherzustellen, dabei wird aus<br />

jeweils neun Bildpunkten ein sogenanntes Superpixel<br />

erzeugt. Die effektive Auflösung des<br />

Displays reduziert sich <strong>im</strong> 3-D-Betrieb um den<br />

gleichwertigen Faktor, d. h., es stehen be<strong>im</strong><br />

20GL1 für jeden Sitzplatz nur noch effektiv eine<br />

Million Bildpunkte bei der dreid<strong>im</strong>ensionalen<br />

Darstellung zur Verfügung. Im Falle des 12-Zoll-<br />

Modells sind es gar nur noch 150 000 Bildpunkte.<br />

Mittels leistungsfähiger Prozessoren wie dem<br />

Cell-Chip, der derzeit nur in Sonys Playstation 3<br />

Verwendung findet, erzeugt Toshiba die notwendigen<br />

Perspektiven in Echtzeit. Doch mit der<br />

reinen Berechnung ist das Ziel der brillenlosen<br />

3-D-Darstellung noch lange nicht erreicht.<br />

In neue Bahnen gelenkt<br />

Damit die Bilder die Augen <strong>im</strong> richtigen Winkel<br />

erreichen, müssen zunächst die von den<br />

Bildpunkten ausgehenden Lichtwellen gerichtet<br />

abgestrahlt werden, damit sich die<br />

3-D-Informationen nicht überlagern und somit<br />

verloren gehen. Ein Polarisationsfilter<br />

sorgt dafür, dass einzig emittiertes Licht, das<br />

<strong>im</strong> 90-Grad-Winkel einfällt, weitergereicht<br />

wird. Der Polfilter kann darüber hinaus <strong>im</strong><br />

2-D-Modus deaktiviert werden, um die Helligkeit<br />

nicht negativ zu beeinträchtigen. Es können<br />

sogar einzelne Bildanteile unabhängig angesprochen<br />

werden, um während einer Bild-in-<br />

Bild-Darstellung 2-D und 3-D kombiniert auszugeben.<br />

Für den wahrgenommenen 3-D-Effekt<br />

ist eine Mikrolinsenschicht verantwortlich, Toshiba<br />

setzt hierzu GRIN-Linsen (Gradient-Index-<br />

Linsen) ein. Diese bieten den Vorteil, dass die<br />

Lichtbrechung nicht durch Krümmung der Oberfläche,<br />

sondern mittels Materialzusammensetzung<br />

gelingt. Somit können diese Linsen planar<br />

und mikroskopisch klein gefertigt werden –<br />

bei 27 Millionen Subpixeln ein absolutes Muss.<br />

Bildqualität<br />

Erste Eindrücke bescheinigen dem 20GL1 einen<br />

guten 3-D-Eindruck, der jedoch trotz<br />

der neun generierten Perspektiven abhängig<br />

vom Standpunkt ist. Diesen zu finden, fällt<br />

nicht <strong>im</strong>mer leicht, denn durch die geringe<br />

Bildgröße reicht meist eine Kopfbewegung<br />

aus und der plastische Eindruck schwindet.<br />

Toshiba empfiehlt einen Sitzabstand von rund<br />

einem Meter. Was bereits überzeugt, ist die<br />

Aufbereitung des Signals, denn während aktuelle<br />

3-D-Fernseher meist dazu tendieren,<br />

einzelne Elemente stark hervorzuheben, diese<br />

aber collagenartig voneinander trennen, gelingt<br />

dem 20GL1 eine durchweg natürliche Abbildung.<br />

Zudem entfallen die Nachteile einer<br />

Shutter-Brille, wie z. B. geringere Bildhelligkeit<br />

oder Fl<strong>im</strong>mern. Das kleinere Modell 12GL1 kann<br />

dagegen als reine Technikdemo angesehen werden,<br />

denn der Bildeindruck ist nicht annähernd<br />

so gut wie be<strong>im</strong> großen Bruder. Nachteilig ist bei<br />

beiden Displays die zwanghafte Darstellung von<br />

neun Perspektiven <strong>im</strong> 3-D-Modus: Selbst wenn<br />

Sie allein vor dem Fernseher sitzen, generiert<br />

dieser neun Ansichten. Eine gezielte Abst<strong>im</strong>mung<br />

und Aufwertung der Auflösung ist nicht<br />

möglich. Die Markteinführung außerhalb Japans<br />

steht noch in den Sternen, mit Preisen von umgerechnet<br />

1 400 bis 2 500 Euro peilt Toshiba den<br />

Nischenmarkt an. In den kommenden Monaten<br />

werden stattdessen die bezahlbaren 3-D-Großbild-LED-LCDs<br />

für Aufsehen sorgen, und dies<br />

ganz traditionell mit Brillen.<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Toshiba<br />

36 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


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Umstrittenes Erfolgsrezept<br />

He<strong>im</strong>lich, aber keinesfalls still und leise mausert sich die häufig kritisierte <strong>HD</strong>-Plus-Plattform<br />

zu einer festen Größe <strong>im</strong> deutschen <strong>HD</strong>-Alltag. Mit <strong>im</strong>mer größerer Programmvielfalt und<br />

vereinfachten Empfangsmöglichkeiten will Astra auch die letzten Kritiker überzeugen.<br />

VON CHRISTIAN HILL<br />

Mit Legacy-Modul für <strong>HD</strong> Plus geeignete Receiver<br />

PVR/2 100 CI <strong>HD</strong>,<br />

<strong>HD</strong> 200 CI, <strong>HD</strong> 190 CI,<br />

<strong>HD</strong> 225 CI<br />

PVR/2 100 CI <strong>HD</strong>,<br />

SL 100 <strong>HD</strong>, SL 90 <strong>HD</strong><br />

Imperial <strong>HD</strong> 2 Plus,<br />

Imperial <strong>HD</strong> 2 CI<br />

iCord <strong>HD</strong><br />

1600 <strong>HD</strong> C,<br />

1700 <strong>HD</strong>, 1900 <strong>HD</strong>/<br />

<strong>HD</strong> II, 4400 <strong>HD</strong> PVR,<br />

4500 <strong>HD</strong> PVR<br />

DSR 6600 <strong>HD</strong>C<br />

<strong>HD</strong>-1000 SCI,<br />

<strong>HD</strong>-1100 SCI,<br />

<strong>HD</strong>-2000 SCI<br />

Diginova <strong>HD</strong>, TD <strong>30</strong>00<br />

<strong>HD</strong>, TD 3500 <strong>HD</strong>,<br />

Telsky S <strong>30</strong>0 <strong>HD</strong><br />

<strong>HD</strong>CI 2010<br />

M150/M150 Plus/<br />

M150/12, M160,<br />

M200, M100/2<strong>HD</strong><br />

Köln II SB 981 <strong>HD</strong>,<br />

Bonn SB 966 <strong>HD</strong><br />

UFS 903, UFS 904, UFS<br />

912, UFS 922<br />

<strong>TVs</strong> Achat 7-in-1,<br />

Saphir 7-in-1 und<br />

Rubin 7-in-1<br />

EasyOne S-<strong>HD</strong> 2,<br />

EasyOne TC-8000 <strong>HD</strong><br />

MX 04 <strong>HD</strong>CI, MX 92 Digicorder <strong>HD</strong> S2,<br />

Digicorder <strong>HD</strong>,<br />

Digit <strong>HD</strong>-8S<br />

<strong>HD</strong> 1100, <strong>HD</strong> 6000 S,<br />

<strong>HD</strong> 7100 S/TS, <strong>HD</strong> 8000<br />

S/TS/CS, <strong>HD</strong> 8500 S, VT-1<br />

OR 234, OR 285,<br />

OR 294<br />

TV-Modellreihen ST01<br />

und STC02<br />

CI 400 <strong>HD</strong><br />

SDR400 <strong>HD</strong>,<br />

SDR502 <strong>HD</strong>,<br />

SDR621 <strong>HD</strong><br />

TT-select S950 <strong>HD</strong><br />

PVR, TT-select S850<br />

<strong><strong>HD</strong>TV</strong><br />

Bilder: Kathrein, Legacy, RTL 2, SES Astra, Sport 1<br />

38 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Rechtzeitig vor dem ersten Geburtstag<br />

der <strong>HD</strong>-Plus-Plattform wurde der Internetshop<br />

bereitgestellt. Dies geschah<br />

nicht ohne Grund, denn mit dem Jubiläum fiel<br />

für die ersten Nutzer von <strong>HD</strong> Plus auch der<br />

Hammer, denn das kostenlose Startangebot<br />

zur Einführung versprach lediglich ein Jahr freie<br />

Nutzung der Sender. Dieser Zeitraum ist nun natürlich<br />

vorüber und für einige heißt es jetzt zum<br />

ersten Mal, die jährliche Nutzungsgebühr in<br />

Höhe von 50 Euro zu entrichten. Eine Verlängerung<br />

des Abonnements ist aber auch ohne das<br />

Hinterlassen der eigenen Adressdaten – sprich<br />

anonym – möglich. Dazu muss lediglich <strong>im</strong><br />

Fachhandel eine entsprechende Verlängerungsgutschrift<br />

erworben werden. Diese enthält sowohl<br />

eine einmalige Kartennummer und zur zusätzlichen<br />

Sicherheit eine verdeckte, 16-stellige<br />

PIN-Nummer. Mit diesen beiden Zahlenkombinationen<br />

kann man online auf der Webseite der<br />

<strong>HD</strong>-Plus-Plattform seine Zugangsberechtigung<br />

verlängern oder reaktivieren. Kleiner Tipp hierzu:<br />

Um den vollen Berechtigungszeitraum effektiv<br />

auszuschöpfen, warten Sie zunächst auf<br />

eine entsprechende Nachricht Ihres Empfangsgerätes<br />

und aktivieren Sie erst dann die Verlängerung.<br />

Die Nachricht erscheint in der Regel<br />

einige Tage vor dem Ablauf des Abonnements.<br />

Es werde <strong>HD</strong><br />

Neben den Zugangscodes lässt sich ebenfalls<br />

das heiß ersehnte Legacy-Modul erwerben,<br />

welches einer Reihe von Satellitenreceivern und<br />

Fernsehmodellen auf Basis der CI-Norm (nicht<br />

CI Plus) die Entschlüsselung der <strong>HD</strong>-Plus-Programme<br />

ermöglicht. Diese <strong>HD</strong>-fähigen Geräte<br />

kamen bereits vor dem Start der Plattform auf<br />

den Markt, wurden aber in weiser Voraussicht<br />

der jeweiligen Hersteller unter Nutzung der<br />

Update-Funktion vorbehaltlich für <strong>HD</strong> Plus fit<br />

gemacht (siehe Liste updatefähiger Receiver<br />

auf der vorherigen Seite). Hierfür ist jedoch <strong>im</strong><br />

Vorfeld zwingend eine Aktualisierung der jeweiligen<br />

Receiver-Firmware notwendig. Dieser<br />

Vorgang geschieht entweder automatisch oder<br />

per Download der nötigen Dateien direkt von<br />

der Herstellerseite des Empfangsgerätes. Das jeweilige<br />

Update ist meist namentlich als „Legacy<br />

Modul Firmware“ gekennzeichnet. Der Webshop<br />

der <strong>HD</strong>-Plus-Plattform weist vor dem Kauf<br />

ausdrücklich auf das nötige Update der eigenen<br />

Hardware hin. Und mehr noch: Vor dem Kauf<br />

wird durch Auswahl des eigenen Receiver-Modells<br />

aus einer vorgegebenen Liste geprüft, ob<br />

der Empfänger überhaupt geeignet ist. Somit ist<br />

ein Fehlkauf nahezu ausgeschlossen. Das Modul<br />

selbst schlägt mit einem Preis von 99 Euro<br />

zu Buche. Dies sind <strong>im</strong>merhin 20 Euro mehr als<br />

Besitzer von Geräten mit CI-Plus-Unterstützung<br />

entrichten müssen. Die Betreiber der <strong>HD</strong>-Plus-<br />

Plattform rechtfertigen den höheren Preis durch<br />

einen erhöhten Entwicklungsaufwand und die<br />

Verwendung anspruchsvollerer Technik, was<br />

jedoch in Insider-Kreisen nicht ohne Kritik gesehen<br />

wird. In beiden Fällen (sowohl bei Kauf<br />

eines Legacy- als auch eines CI-Plus-Moduls) ist<br />

<strong>im</strong> Kaufpreis bereits eine Karte <strong>im</strong> Wert von 50<br />

Euro enthalten. Diese ist freigeschaltet und muss<br />

nicht manuell aktiviert werden. Mit der ersten<br />

Nutzung <strong>im</strong> Gerät wird die Karte <strong>im</strong> System<br />

der Plattform automatisch registriert, ab diesem<br />

Zeitpunkt tickt dann die Uhr, bis nach Ablauf<br />

der Jahresfrist eine Auffrischung der Zugangsberechtigung<br />

fällig wird.<br />

Digitale Fesseln<br />

Mit dem Legacy-Modul und der damit verbundenen<br />

Freischaltung von <strong>HD</strong> Plus retten die Nutzer<br />

sogar liebgewonnene Vorteile in den Fernsehalltag,<br />

die mit einer CI-Plus-Kombination<br />

nicht möglich sind. Dies betrifft vor allem die<br />

Besitzer von Empfangsgeräten, die Programme<br />

aufzeichnen oder für die Aufnahme von<br />

Signalen vorbereitet sind (PVR-ready). Denn <strong>im</strong><br />

Gegensatz zu CI-Plus-Geräten gelten mit dem<br />

Legacy-Modul nicht die rigorosen Aufnahmeeinschränkungen.<br />

Das System erlaubt somit das<br />

Mitschneiden der Programminhalte der Sender<br />

für eine spätere Betrachtung – einzig das<br />

Spulen und Überspringen von Werbung bleibt<br />

untersagt. Damit wollen die Privatsender, die<br />

ihren Gewinn aus Werbung erwirtschaften, das<br />

Überspringen ebenjener profitablen Einnahmequelle<br />

unterbinden. Des Weiteren werden<br />

die Aufnahmen verschlüsselt abgelegt. Damit<br />

wird eine spätere Nachbearbeitung oder die<br />

Wiedergabe z. B. am he<strong>im</strong>ischen PC verhindert.<br />

Kurzum: Es gelten auch mit der Legacy-Lösung<br />

weitreichende Einschränkungen für die Nutzer,<br />

die den Betreibern bereits seit dem Start<br />

der <strong>HD</strong>-Plus-Plattform die Kritik der Free-TV-<br />

Anhänger einbrachten.<br />

Netzwerkzuwachs<br />

Trotz der Beschränkungen kann die <strong>HD</strong>-Plus-<br />

Plattform einen stetigen Zuwachs an Inhalten<br />

verbuchen. Bereits am 1. November ging<br />

der DSF-Nachfolgesender Sport 1 in seiner<br />

hochauflösenden Variante auf Sendung – und<br />

setzte von Anfang an auf <strong>HD</strong> Plus. Mit RTL 2 <strong>HD</strong><br />

schickt die RTL-Sendergruppe schon ihren dritten<br />

<strong>HD</strong>-Ableger ins Rennen um die (<strong>HD</strong>-Plus-)<br />

Zuschauergunst. Einziger Wermutstropfen für<br />

Astras Ambitionen: Der Pay-TV-Anbieter Sky<br />

ist bislang noch nicht in der <strong>HD</strong>-Plus-Familie<br />

angekommen. Dennoch versammelt sich ein<br />

Jahr nach dem Start schon ein ansehnliches<br />

Grüppchen an <strong>HD</strong>-Programmen auf der <strong>HD</strong>-<br />

Plus-Plattform. Die Sender sehen in der Gebühr<br />

eine Chance, die entstehenden Mehrkosten zu<br />

decken und den Werbepartnern sowie Filmverleihern<br />

eine sichere Plattform zur Verfügung zu<br />

stellen, die den Rechteinhabern mehr Optionen<br />

eröffnet als die Verbreitung übers Free-TV.<br />

Bleibt nur zu hoffen, dass dadurch der Anteil<br />

an nativem <strong>HD</strong>-Material stetig steigt und manche<br />

fragwürdigen Nutzereinschränkungen in<br />

Zukunft gelockert werden.<br />

Das Legacy-Modul wurde von vielen <strong>HD</strong>-Willigen sehnlichst<br />

erwartet, denn dieses ermöglicht bei einigen <strong>HD</strong>-<br />

Receivern erst das Entschlüsseln der privaten <strong>HD</strong>-Sender<br />

Nachwuchs: Mit RTL 2 <strong>HD</strong> und Sport 1 <strong>HD</strong> füllt sich langsam,<br />

aber stetig das Angebot der <strong>HD</strong>-Plus-Plattform mit<br />

weiteren Sendern<br />

Der Kathrein UFS 922 war einer jener Receiver, die erst per<br />

Update und Legacy-Modul fit für die Entschlüsselung von<br />

<strong>HD</strong>-Plus-Programmen wurden<br />

Der <strong>HD</strong>-Plus-Kunde wird automatisch vom System darauf<br />

hingewiesen, dass sich der Berechtigungszeitraum dem<br />

Ende zuneigt<br />

Wissen 39


Neue Programmzeitschrift<br />

Der Start von HbbTV zur diesjährigen IFA kam für viele überraschend schnell, dabei ließ die<br />

Einführung <strong>im</strong> TV-Bereich noch mehrere Monate auf sich warten. Wir haben der Plattform<br />

unter die Haube geschaut und zeigen Ihnen die aktuellen Möglichkeiten.<br />

VON CHRISTIAN HILL UND THOMAS KÖHRE<br />

Mehr Übersichtlichkeit, bessere Grafiken, moderne Navigation – das sind die<br />

wesentlichen Punkte, mit denen HbbTV die programmunterstützenden Informationen<br />

zeitgerecht aufbereiten will<br />

Die Privatsender sehen in der Plattform noch andere Chancen. Sie dient vor allem<br />

auch als neue Werbeplattform, die aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit an Attraktivität<br />

gewinnt<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Ping 24/7<br />

40 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Seit der viel beachteten Messe ist es verdächtig<br />

ruhig um HbbTV geworden.<br />

Dies mag in erster Linie an der geringen<br />

Anzahl verfügbarer HbbTV-Endgeräte und der<br />

niedrigen Verbreitung des Angebotes liegen.<br />

Vielerorts gleichen die erweiterten Informationsoberflächen<br />

noch einer Baustelle, die<br />

Möglichkeiten des neuen Standards könnten<br />

dagegen vielfältiger kaum sein. Voraussetzung<br />

ist lediglich ein digitaler TV-Anschluss sowie<br />

der Zugang zum Internet. HbbTV-Signale sind<br />

dank Netzwerkzugriff unabhängig vom Übertragungsweg<br />

und somit auch über DVB-T und<br />

IPTV empfangbar, allerdings ist das Angebot<br />

derzeit auf DVB-C und DVB-S beschränkt.<br />

Vom Teletext zu HbbTV<br />

Der Teletext in seiner bekannten Form wird<br />

parallel zum laufenden TV-Programm ausgestrahlt.<br />

Dazu wird die sogenannte Austastlücke<br />

<strong>im</strong> TV-Format PAL ausgenutzt. Die Seiten<br />

werden vom Teletextdecoder <strong>im</strong> Empfangsgerät<br />

ausgewertet. Meist werden die Textseiten<br />

<strong>im</strong> Gerät auch zwischengespeichert, um einen<br />

schnellen Seitenzugriff zu ermöglichen. Ein<br />

völlig anderer Ansatz wird bei HbbTV verfolgt:<br />

Die Inhalte gelangen via Internet auf das Endgerät.<br />

Das Internet, wie Sie es vom Computer<br />

her kennen, besteht größtenteils aus dem<br />

WWW, dem World Wide Web. Die Angebote<br />

werden mit dem Internetbrowser, beispielsweise<br />

dem Internet Explorer, dargestellt. Mit einer<br />

1:1-Portierung auf den Fernseher werden Sie<br />

also hinsichtlich der Bedienung nicht glücklich.<br />

HbbTV wählt einen eleganten und bedienungsfreundlichen<br />

Weg: Die Inhalte werden wie be<strong>im</strong><br />

Videotext redaktionell vorbereitet auf die Reise<br />

geschickt. Jeder HbbTV-Anbieter nutzt dabei<br />

eine an die eigenen Bedürfnisse und Inhalte angepasste<br />

Form. Im Gegensatz zur Teletextnavigation<br />

erfolgt die Bedienung mithilfe des Steuerkreuzes,<br />

der OK-Taste und der vier Farbtasten.<br />

Der klassische Seitenzugriff mit den Zifferntasten<br />

tritt in den Hintergrund und ist nur noch<br />

be<strong>im</strong> Zwischenweg vonnöten.<br />

Doppelt verbunden<br />

Das klassische Rundfunksignal gleicht einer Einbahnstraße<br />

– ein Rückkanal zur Kommunikation<br />

mit dem Sender fehlt. Genau dieser wird aber<br />

für eine interaktive Erweiterung, wie HbbTV sie<br />

leisten will, benötigt. Hier muss die Breitbandverbindung<br />

des Internets zu Hilfe genommen<br />

werden. Die TV-Station als Anbieter signalisiert<br />

lediglich über das Sendesignal, dass Informationen<br />

in Form von HbbTV-Inhalten abrufbar sind.<br />

Will der Zuschauer dieses Angebot nutzen,<br />

reicht ein Tastendruck auf der Fernbedienung,<br />

um die Informationen über eine Internetverbindung<br />

abzurufen. Dies hat den Vorteil, dass die<br />

Datenflut wesentlich größer sein kann als be<strong>im</strong><br />

aktuellen Videotext, zudem werden die Transponder<br />

des Senders nicht zusätzlich belastet.<br />

Die praktisch grenzenlosen Kapazitäten des Internets<br />

bieten den Stationen alle Möglichkeiten,<br />

die Zusatzinformationen zeitgemäß zu gestalten<br />

und ebenjenen Rückkanal aufzubauen, über<br />

den eine Interaktion mit dem Inhalteanbieter<br />

stattfinden kann.<br />

Mehrsprachig<br />

CE-HTML ist die Sprache, die die Verknüpfung<br />

von Internet und Fernsehen benutzerfreundlich<br />

und vielseitig zugleich bewältigen soll. Zum<br />

Baukasten gehört XHTML, eine erweiterbare<br />

Auszeichnungssprache, die grob die Anordnung,<br />

Einbettung und Darstellung von Informationen<br />

regelt. Für die Designfeinheiten leiht sich<br />

HbbTV die Spezialsprache CSS aus und wandelt<br />

diese für Bedürfnisse von Fernsehgeräten ab.<br />

CSS TV Profil 1.0 sorgt für ausreichend große<br />

Buchstaben und Bilder, sodass diese auch bei<br />

einem vergrößerten Abstand zum Apparat gut<br />

erkennbar sind. Zusätzlich löst es wichtige Navigationsfragen,<br />

denn der Zuschauer ist nicht<br />

auf eine Tastatur angewiesen. Ebenfalls nicht<br />

vergessen wurde eine Skriptsprache, die die gegenseitige<br />

Kommunikation ermöglicht und auf<br />

Benutzereingaben reagiert. Dies eröffnet erst<br />

den weiten Kosmos der Interaktion bis hin zu<br />

möglichen E-Commerce-Anwendungen. Optisch<br />

verbessert gibt sich der bisherige Teletext<br />

<strong>im</strong> HbbTV-Format. Die Inhalte werden <strong>im</strong> Design<br />

des HbbTV-Angebots des jeweiligen Programmanbieters<br />

dargestellt. Zu vielen Textseiten<br />

gibt es kleine Bilder oder Infografiken, wie<br />

man es aus dem WWW kennt. Das wichtigste<br />

Plus ist aber die größere Schrift – sie ist nun perfekt<br />

auf großen Flachbildfernsehern zu erkennen.<br />

Die Navigation mittels der Zifferntasten ist<br />

hier weiterhin möglich, alternativ nutzen Sie das<br />

Steuerkreuz auf der Fernbedienung. Die Seiten<br />

laden ebenso schnell wie be<strong>im</strong> bisherigen Teletext,<br />

aber man ist hier nicht auf eine max<strong>im</strong>ale<br />

Zeichenzahl beschränkt. Mehrseitige Nachrichten<br />

blättern Sie mit dem „Weiter“-Knopf um.<br />

Die Textseiten können außerdem mit Videomaterial<br />

versehen werden, wodurch der Textanbieter<br />

Nachrichtenclips aus den News-Sendungen<br />

des Programms beifügen kann. Mit einem<br />

Tastendruck sind sie abrufbar und starten quasi<br />

sofort. Nebenbei läuft das aktuelle Programm in<br />

einem kleinen Fenster weiter.<br />

Großes Zögern<br />

Auf die automatisch eingeblendeten Hinweise<br />

der HbbTV-Inhalte be<strong>im</strong> Anwählen eines Senders<br />

stößt der Zuschauer noch selten. Lediglich<br />

acht Kanäle sowie alle dritten Programme der<br />

ARD stellen bereits die internetgestützten Applikationen<br />

bereit. Wer auf HbbTV zugreifen<br />

möchte, benötigt einen der wenigen verfügbaren<br />

Receiver mit entsprechender Unterstützung.<br />

Einen großen Anstieg an Zugriffen wird<br />

es erst geben, wenn die Funktionen in einem<br />

netzwerkfähigen Fernsehgerät zu Ihnen nach<br />

Hause kommen. Philips zeigt in diesem Punkt<br />

die fortgeschrittensten Ansätze und kündigte<br />

Die Menüleiste erscheint nach dem Drücken der roten<br />

Taste auf der Fernbedienung. Mit dem Steuerkreuz und den<br />

farbigen Tasten navigieren Sie durch das HbbTV-Angebot<br />

Die klassische Darstellung des Videotextes können Sie in<br />

Details beeinflussen: Dank der Skriptsprache CSS verändern<br />

Sie Textfelder und Schriftfarbe<br />

Den größten Fortschritt stellt die optische Aufwertung von<br />

Informationen durch hochauflösende Grafiken dar. Diese<br />

waren <strong>im</strong> Teletext nur ein unansehnlicher Pixelbrei<br />

Das ZDF beschränkt sein HbbTV-Angebot größtenteils auf<br />

Videobeiträge vergangener Sendungen. Die Suche wird<br />

durch sinnvolle Einteilungen in Kategorien erleichtert<br />

Wissen 41


Die ARD erweitert sukzessive das Angebot. Ein Beispiel ist<br />

der Liveticker von Eins Extra. Dabei kann der Zuschauer<br />

z. B. die Nachrichtenkategorien selbst best<strong>im</strong>men<br />

Neben den Fernsehsendern der ARD-Gemeinschaft werden<br />

auch die per Fernsehfunk verbreiteten Radiokanäle mit<br />

rud<strong>im</strong>entären HbbTV-Inhalten erweitert<br />

Onlineshopping über den Fernseher mit Hoerbuch-direkt.tv.<br />

Dieser Shop ist zurzeit nur auf der Plattform von Videoweb<br />

zu erreichen, setzt aber auf die gleichen Technologien<br />

Durch den Rückkanal sind auch interaktive Anwendungen,<br />

wie z. B. Umfragen per Fernbedienung, möglich, wie sie<br />

bereits vom Sender Pro Sieben eingesetzt werden<br />

ein baldiges Update für die Geräte mit Net-TV-<br />

Plattform an. Weiterhin unterstützen aktuelle<br />

TV-Modelle von Loewe und Sharp die HbbTV-<br />

Optionen nach Net-TV-Vorbild. Doch was genau<br />

erwartet den geneigten Nutzer hinter den<br />

neuen Möglichkeiten des „roten Knopfs“?<br />

Der erste Kontakt<br />

Werden HbbTV-Inhalte auf dem aktuellen Programm<br />

angeboten, erscheint innerhalb weniger<br />

Sekunden nach dem Einstellen des Kanals ein<br />

roter Knopf auf dem Bildschirm. Dieser weist<br />

darauf hin, dass die rote Taste auf der Fernbedienung<br />

gedrückt werden soll, um das Menü<br />

des HbbTV-Angebots einzublenden. Auf allen<br />

Geräten mit HbbTV sehen die Anwendungen<br />

gleich aus. Auch die Inhalte und die Benutzerführung<br />

unterscheiden sich nicht. Allein dieser<br />

Fakt ist ein großes Plus für die neue Technologie.<br />

Vergleicht man das Durcheinander bei den<br />

verschiedenen Programmoberflächen und firmeneigenen<br />

Standards bei Flachbildfernsehern,<br />

so wird schnell klar, dass nur ein standardisierter<br />

Weg wie HbbTV zielführend ist.<br />

Volles Programm<br />

Das ZDF bietet hauptsächlich Videoschnipsel<br />

aus dem eigenen Programm bzw. Eigenproduktionen<br />

zur nachträglichen Betrachtung an. Dies<br />

erinnert sehr an die aus den Internetauftritten<br />

des ZDF bekannten Mediatheken. Lediglich<br />

Darstellung und Navigation der HbbTV-Inhalte<br />

wurden der veränderten Umgebung angepasst.<br />

Zudem zeigen sich die Kategorien der Beiträge<br />

verfeinert und ermöglichen eine effektivere<br />

Suche von best<strong>im</strong>mten Videoschnipseln. Das<br />

Erste verfolgt einen anderen Ansatz be<strong>im</strong> Exper<strong>im</strong>ent<br />

HbbTV. Die Sendergruppe orientiert<br />

sich hierbei an dem der Technologie zugrundeliegenden<br />

Gedanken, also der Modernisierung<br />

des betagten Videotextes. Im Prinzip wird der<br />

gleiche Inhalt wie <strong>im</strong> Teletext geboten, jedoch<br />

ist dieser anschaulicher dargestellt, leichter auf<br />

dem Bildschirm lesbar und mit echten Bildern<br />

oder Videos versehen – ein wesentlicher Fortschritt<br />

gegenüber dem alten Angebot. Darüber<br />

hinaus hat natürlich auch die ARD die Mediathek<br />

für die HbbTV-Plattform umgesetzt und<br />

erlaubt das nachträgliche Anschauen verpasster<br />

Sendungen. Zusätzlich zeigt sich die ARD exper<strong>im</strong>entierfreudiger<br />

als die öffentlich-rechtlichen<br />

Kollegen. So erlaubt es der obligatorische Programmführer<br />

beispielsweise, bei einer Sendung<br />

von Interesse einen Marker zur Erinnerung zu<br />

setzen. Über den Knopf „Mag ich“ werden Ihre<br />

favorisierten Themen oder Genres verewigt.<br />

Beide Aktionen werden in einem persönlichen<br />

Bereich zusammengefasst und erinnern dann<br />

an Sendungen oder schlagen Beiträge aus dem<br />

aktuellen Programm vor, die den Vorlieben<br />

des Zuschauers entsprechen. Darüber hinaus<br />

steht es dem Nutzer frei, der Oberfläche jederzeit<br />

ein anderes Aussehen oder eine größere<br />

Schrift zu verpassen. Die ARD erweitert ihr<br />

HbbTV-Angebot ständig, so ist inzwischen der<br />

Liveticker von Eins Extra ebenfalls als HbbTV-<br />

Programm anwählbar. Dieser kann interaktiv<br />

an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.<br />

Die Inhalte erreichen Sie über alle Sender des<br />

ARD-Verbundes hinweg, auch über die digital<br />

verbreiteten Radiokanäle der Rundfunkgemeinschaft.<br />

Diese sind naturgemäß gegenüber den<br />

TV-Sendern <strong>im</strong> Umfang eingeschränkt und dürfen<br />

auch nicht als Konkurrenz zum digitalen terrestrischen<br />

Rundfunk DAB verstanden werden.<br />

Private Verbreitung<br />

Nur wenige private Kanäle haben bislang das<br />

Potenzial von HbbTV erkannt. Das Spektrum<br />

reicht dabei von liebevoller Umsetzung bis hin<br />

zur Baustelle <strong>im</strong> <strong>Test</strong>betrieb. Letzteres bekommt<br />

man auf Anixe geboten. Die meisten Funktionen<br />

sind hier noch nicht mit sinnvollen Inhalten versehen<br />

oder enden in einer Sackgasse. Das ganze<br />

Gegenteil erwartet den Besucher bei RTL.<br />

Der Privatsender ist HbbTV-Anbieter der ersten<br />

Stunde und hat sich viel Mühe bei der Umsetzung<br />

gegeben. Das Angebot ist optisch sehr<br />

schick. Ein Nachrichtenüberblick in Videoform<br />

ist ebenso vorhanden wie Trailer und Eigenwerbung.<br />

Die Angebote von Pro Sieben und Sat 1<br />

ähneln sich wie ein Ei dem anderen, sind weniger<br />

umfangreich, exper<strong>im</strong>entieren aber auch<br />

mit den technischen Möglichkeiten. So kann<br />

der Nutzer z. B. an einer Umfrage teilnehmen<br />

oder Mini-Spiele ausprobieren. Allen Angeboten<br />

gemein ist der Einfluss von Werbung. Störend<br />

werden Werbeeinblendungen dann, wenn<br />

sie Inhalte und Bedienkonzepte beeinflussen –<br />

so geschehen etwa bei RTL, wo großflächige<br />

Werbung für Eigeninhalte überwiegt. Zusätzlich<br />

eröffnet die Plattform eine ganz neue D<strong>im</strong>ension<br />

der Senderfinanzierung: direkte Einnahmen<br />

über eingebundene Onlineshops. Der Musikkanal<br />

Yavido macht es vor: Über den eigenen<br />

Musikshop können Sie Lieder und komplette Alben<br />

entsprechend der gerade <strong>im</strong> TV-Programm<br />

laufenden Musikstücke kaufen. Natürlich muss<br />

sich der Nutzer zur Regelung der Zahlungsmodalitäten<br />

vorher per Internet <strong>im</strong> Shop registriert<br />

haben. Auch RTL hat Pläne zur Nutzung von<br />

HbbTV auf dem eigenen Homeshoppingsender<br />

bekannt gegeben und bereits einen <strong>Test</strong>betrieb<br />

gestartet. Zum Zeitpunkt der Drucklegung wurde<br />

dieser jedoch wieder eingestellt.<br />

H<strong>im</strong>mlische Zuversicht<br />

HbbTV enthält viel Potenzial für die Verschmelzung<br />

von Internet und Rundfunk. Eine Umsetzung<br />

ist dabei auch mit wenigen technischen<br />

Mitteln möglich. Dies beweist das Angebot des<br />

kleinen Spartensenders Bibel TV. Das Angebot<br />

ist zwar klein, steht jedoch <strong>im</strong> Einklang mit dem<br />

restlichen Profil. Solche Beispiele lassen hoffen,<br />

dass den Zuschauern in naher Zukunft ein breites<br />

Angebot an HbbTV-Diensten von den Kanälen<br />

zur Verfügung gestellt und das normale Rundfunkprogramm<br />

ansprechend ergänzt wird.<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Ping 24/7<br />

42 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Digitale Erinnerung<br />

Das Jahr ist fast vorüber und was liegt näher, als es mit Schnappschüssen der vergangenen<br />

Monate Revue passieren zu lassen? Digitale Fotorahmen sind eine Methode, dies umzusetzen.<br />

Wir haben aktuellen Modellen genauer auf das Pixel geschaut.<br />

VON CHRISTIAN HILL<br />

Braun DigiFrame 1560<br />

Ausstattung<br />

Größe<br />

Aufl ösung<br />

Interner Speicher<br />

Besonderheiten<br />

Preis<br />

Bildqualität<br />

Bildschärfe<br />

Bildkontrast<br />

Farbdarstellung<br />

Blickwinkel<br />

15 Zoll (38 cm)<br />

1 024 × 768 Pixel<br />

1000 MB<br />

großes Display,<br />

399 Euro<br />

gut<br />

befriedigend<br />

gut<br />

befriedigend<br />

Kodak Pulse<br />

Ausstattung<br />

Größe<br />

Aufl ösung<br />

Interner Speicher<br />

Besonderheiten<br />

Preis<br />

Bildqualität<br />

Bildschärfe<br />

Bildkontrast<br />

Farbdarstellung<br />

Blickwinkel<br />

10,4 Zoll (26 cm)<br />

800 × 600 Pixel<br />

512 MB<br />

Touchscreen, WLAN,<br />

Onlinebildergalerie<br />

190 Euro<br />

befriedigend<br />

befriedigend<br />

gut<br />

befriedigend<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Braun, Kodak, Sony<br />

Sony DPF-VR100<br />

Ausstattung<br />

Größe<br />

Aufl ösung<br />

Interner Speicher<br />

Besonderheiten<br />

Preis<br />

Bildqualität<br />

Bildschärfe<br />

Bildkontrast<br />

Farbdarstellung<br />

Blickwinkel<br />

10,2 Zoll (26 cm)<br />

1 024 × 600 Pixel<br />

2000 MB<br />

LED-Beleuchtung,<br />

Lagesensor<br />

199 Euro<br />

sehr gut<br />

gut<br />

gut<br />

gut<br />

Sony DPF-XR100<br />

Ausstattung<br />

Größe<br />

Aufl ösung<br />

Interner Speicher<br />

Besonderheiten<br />

Preis<br />

Bildqualität<br />

Bildschärfe<br />

Bildkontrast<br />

Farbdarstellung<br />

Blickwinkel<br />

10,2 Zoll (26 cm)<br />

1 024 × 600 Pixel<br />

2000 MB<br />

LED-Beleuchtung, Lagesensor,<br />

<strong>HD</strong>MI-Ausgang<br />

249 Euro<br />

sehr gut<br />

sehr gut<br />

gut<br />

gut<br />

* kalibrierbar<br />

Wissen 43


Auch bei den digitalen Fotorahmen ist die Edge-LED-Technik<br />

angekommen. Das ermöglicht schmalere Geräte und die Beleuchtung<br />

gelingt aufgrund geringer Display-Größen genauer<br />

Ein wichtiges Kriterium sind die verfügbaren Schnittstellen.<br />

Deswegen sollte vor dem Erwerb auf den passenden<br />

Einschub für die eigene Speicherkarte geachtet werden<br />

Erleichterte Bedienung: Viele digitale Bilderrahmen verfügen<br />

über eine Fernbedienung, welche das Erfühlen der<br />

Tasten an der Geräterückseite erspart<br />

Sonys Hochleistungsgrafikchip BionZ sorgt für eine blitzschnelle<br />

interne Bildverarbeitung und ermöglicht kleine<br />

Bearbeitungsvorgänge wie z. B. das Drehen eines Fotos<br />

Den digitalen Fotorahmen hängt <strong>im</strong>mer<br />

noch das Image an, nur Spielzeug<br />

mit veralteten Komponenten aus der<br />

Flachbildschirmproduktion zu sein. Dies <strong>im</strong>pliziert,<br />

dass Qualität und Ausstattung nicht mehr<br />

auf der Höhe der Zeit sind und deshalb ernsthaft<br />

den Spaß an der Sache schmälern könnten. Fakt<br />

ist, dass eine Vielzahl von verschiedenen Modellen<br />

auf dem Markt angeboten wird und ständig<br />

neue Geräte hinzukommen. Das zeigt, dass<br />

doch ein Interesse seitens der Kunden besteht<br />

und der resultierende Konkurrenzkampf sich<br />

eher positiv auf die Qualität auswirken sollte.<br />

Tatsächlich sind die Entwickler nicht unkreativ<br />

und versuchen, mit Besonderheiten wie Mult<strong>im</strong>edia-Fähigkeiten,<br />

berührungsempfindlichem<br />

Bildschirm oder Internetanbindung das Interesse<br />

der Fotofreunde zu wecken. Doch was nützt<br />

die beste Zusatzausstattung, wenn die Urlaubsschnappschüsse<br />

nicht in ausreichender Qualität<br />

dargestellt werden können?<br />

Lichtbild-Goliath<br />

Der Vertreter der Firma Braun Photo Technik<br />

fällt <strong>im</strong> <strong>Test</strong> vor allem durch seine Größe auf.<br />

Mit 15 Zoll (38 Zent<strong>im</strong>eter) Bilddiagonale übertrifft<br />

der DigiFrame 1560 alle anderen Konkurrenten<br />

bei Weitem und ist somit auch größer als<br />

reguläre Fotobilderrahmen. Die ebenso mächtige<br />

Bautiefe lässt auf ein aus CCFL-Leuchtmitteln<br />

bestehendes Hintergrundlicht und die<br />

damit einhergehenden Probleme schließen.<br />

Das Gerät ist sowohl für die Wandmontage als<br />

auch den Standbetrieb geeignet. Der entsprechende,<br />

<strong>im</strong> Lieferumfang enthaltene Ständer<br />

ist mit seiner einfachen Schraubverbindung<br />

schnell am DigiFrame 1560 befestigt. Bei der<br />

Wandanbringung sollte beachtet werden, dass<br />

das Gerät durch die hohe Bautiefe (vier Zent<strong>im</strong>eter)<br />

von der Wand absteht. Außerdem<br />

besitzt der DigiFrame 1560 keinen internen<br />

Akku, das heißt, der Rahmen benötigt für<br />

den Betrieb eine permanente Netzverbindung.<br />

Dementsprechend hängt das Kabel<br />

fortwährend vom Rahmen herunter, was den<br />

optischen Gesamteindruck unter Umständen<br />

sehr stören kann. Die durchgängig aufrechterhaltene<br />

Netzverbindung kann außerdem zu<br />

einigen Kosten führen. Im normalen Alltagsbetrieb<br />

benötigt der Braun etwas mehr als 15<br />

Watt (W), was angesichts der Größe und des<br />

CCFL-Hintergrundlichts ein akzeptabler Wert<br />

ist. Sollte der Rahmen mit der beiliegenden<br />

Fernbedienung deaktiviert werden, verringert<br />

sich der Verbrauch jedoch lediglich auf<br />

fünf Watt, was keinesfalls ökologischen und<br />

ökonomischen Normen moderner Haushaltsgeräte<br />

entspricht. Besser ist es, auf die Bequemlichkeit<br />

des Fernbedienens zu verzichten<br />

und den Netzschalter am Gerät zu nutzen. Der<br />

DigiFrame 1560 lässt sich <strong>im</strong> Übrigen komplett<br />

ohne Signalgeber steuern, das Tastenfeld befindet<br />

sich auf der Rückseite und erfordert zur<br />

Blindbedienung etwas Übung. Der Braun besitzt<br />

für alle gängigen und in Digitalkameras<br />

verwendeten Arten von Speicherkarten eine<br />

adäquate Schnittstelle. Sollte die Karte doch<br />

nicht passen, hilft der USB-Anschluss weiter.<br />

Wer die Speicherkarte sowohl zum Fotografieren<br />

als auch für den Betrieb <strong>im</strong> Rahmen verwenden<br />

will, wird sich über den integrierten<br />

Festspeicher freuen. So kann der Rahmen selbst<br />

dann weiterhin Bilder zeigen, wenn die Speicherkarte<br />

gerade <strong>im</strong> Fotoeinsatz ist. Das Rahmendesign<br />

weicht etwas vom üblichen Aussehen der<br />

digitalen Fotodarsteller ab: Das LC-Display wird<br />

nicht von spiegelndem Kunststoff, sondern von<br />

mattschwarzem Acryl umrandet. Ebenso matt<br />

erscheint jedoch auch die Bildqualität. Dunkle<br />

Bildpartien auf den Fotos zeigen sich aufgehellt,<br />

worunter der Kontrast leidet. Darüber<br />

hinaus besitzt die Hintergrundbeleuchtung<br />

nicht das ausreichende Potenzial, um direkt<br />

einfallendem Licht Paroli zu bieten. Zusätzlich<br />

schwindet bei seitlicher Betrachtung der opt<strong>im</strong>ale<br />

Bildeindruck – für ein unverfälschtes Bilderlebnis<br />

sollte der Betrachter frontal vor dem<br />

Rahmen stehen. Die Skalierung großer Fotos<br />

meistert der DigiFrame 1560 bis zu einer Originalgröße<br />

von 16 Megapixeln zur vollen Zufriedenheit.<br />

Sie sollten dabei jedoch darauf achten,<br />

dass Sie in den Basiseinstellungen des Gerätes<br />

keine Verzerrung des Bildseitenverhältnisses<br />

aktivieren. Die Bedienoberfläche selbst könnte<br />

eine Überarbeitung vertragen: Hintergrund,<br />

Schrift und verwendete Grafiken erinnern<br />

an vergangene Zeiten und die Auswahlmöglichkeiten<br />

für die Ausgestaltung der Diashow<br />

sind sehr begrenzt. Der DigiFrame 1560 ist<br />

ebenfalls in der Lage, Musik und Videos (<strong>im</strong><br />

Format MPEG-1, -2 oder -4) wiederzugeben.<br />

Für den nötigen Klang sorgen integrierte Stereolautsprecher,<br />

die naturgemäß nicht an<br />

Hi-Fi-Klang herankommen.<br />

In Berührung bleiben<br />

Der digitale Fotorahmen Kodak Pulse sticht<br />

durch zwei Details aus dem <strong>Test</strong>feld hervor,<br />

wovon das vordergründig auffälligste Ausstattungsmerkmal<br />

der Touchscreen ist. Mit Ausnahme<br />

der Inbetriebnahme bzw. des Ausschaltens<br />

werden sämtliche Funktionen des Pulse über<br />

den berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert.<br />

Dazu ist der Nutzer nebenbei bemerkt<br />

sogar gezwungen, denn eine Fernbedienung<br />

wie bei den Konkurrenten sucht man vergeblich<br />

<strong>im</strong> Lieferumfang. Demgegenüber ist die Steuerung<br />

des Rahmens über den Bildschirm sehr ansehnlich<br />

geraten. Das Gerät reagiert meist sehr<br />

direkt auf Eingaben, die Anzahl der bei Berührung<br />

erscheinenden Steuerelemente ist übersichtlich<br />

und deren Symbole sind ausreichend<br />

groß gestaltet. Innerhalb der Diaschau reagiert<br />

der Bildschirm auch auf Wischgesten und erlaubt<br />

das Vor- oder Zurückspringen innerhalb<br />

der Bilderreihenfolge. Das Auslösen von speziellen<br />

Funktionen durch Gesten mehrerer Finger<br />

(Multitouch) ist hingegen nicht möglich. Ober-<br />

44 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


flächlich betrachtet sind die Möglichkeiten<br />

des Kodak Pulse eingeschränkt. Die Arten<br />

der Diaschau-Gestaltung sind begrenzt<br />

und Mult<strong>im</strong>edia-Funktionen, wie z. B. das<br />

Abspielen von Musik oder Videos, beherrscht<br />

das Gerät nicht. Dafür glänzt der<br />

Rahmen mit einer anderen Besonderheit:<br />

Er kann über das he<strong>im</strong>ische Funknetzwerk<br />

kommunizieren. Mithilfe der einmaligen<br />

Identifikationsnummer des Geräts kann<br />

sich der Besitzer des Rahmens kostenfrei<br />

eine Onlinebildergalerie be<strong>im</strong> Hersteller<br />

Kodak einrichten. Der Clou dabei: Sobald<br />

eine Veränderung an dieser Onlinegalerie<br />

vorgenommen wird, wird dies auch vom<br />

Rahmen registriert und der Inhalt der Diaschau<br />

dementsprechend geändert. Noch<br />

einfacher geht diese Geräteinhaltsanpassung<br />

per E-Mail, denn bei der Registrierung<br />

des Rahmens erhält der Nutzer eine<br />

eigene E-Mail-Adresse, über die Fotos ganz<br />

einfach direkt an den Rahmen geschickt<br />

werden können. Zusätzlich überwacht der<br />

Kodak Pulse auf Wunsch die eigene oder<br />

auch jede beliebige Facebook-Galerie auf<br />

Veränderungen und gleicht die Diaschau<br />

an. Die Bilder werden auf den internen<br />

Festspeicher abgelegt, der jedoch mit<br />

512 Megabyte nicht mehr zeitgemäß<br />

ausfällt. Um Platz zu sparen, rechnet das<br />

Gerät die Bilder auf die Bildschirmauflösung<br />

(800 × 600 Bildpunkte) um. Dies<br />

geschieht ebenfalls, wenn man Bilder von<br />

externen Speichermedien auf den Festspeicher<br />

transferiert; dies kann vom Nutzer<br />

nicht verhindert werden. Bei näherer Betrachtung<br />

der Bilder lässt sich dadurch<br />

eine durchgängige Unschärfe beobachten.<br />

Der leicht verschwommene Eindruck stört<br />

besonders an Objektkanten und Linien.<br />

Großer Vorteil des Bildschirms ist seine<br />

nicht spiegelnde Oberfläche. In Kombination<br />

mit einer ausreichenden Leuchtkraft<br />

kann bis zu einem gewissen Maß externen<br />

Lichtquellen getrotzt werden. Leider<br />

schwinden auch be<strong>im</strong> Kodak Pulse Farbsättigung<br />

und Kontrast bei seitlicher Betrachtung.<br />

LED-Traumpaar<br />

Sonys Vertreter <strong>im</strong> <strong>Test</strong> machen ihren großen<br />

Geschwistern, den Flachbildfernsehern<br />

des Herstellers, so einiges nach. Sofort<br />

fällt ins Auge, dass die digitalen Bilderrahmen<br />

der neuesten Generation optisch<br />

an das min<strong>im</strong>alistische, kantige Design<br />

der Monolith-TV-Modellreihe angepasst<br />

wurden. Ein verchromter Metallstab als<br />

Standhilfe rundet dabei das Konzept ab.<br />

Bei den technischen Merkmalen beginnen<br />

die Augen aber ebenso zu leuchten. Das<br />

LED-Hintergrundlicht erhellt die Bildfläche<br />

und ermöglicht gleichzeitig das schmale<br />

Design. Bedingt durch die geringe Bildfläche<br />

fällt die Ausleuchtungsgenauigkeit<br />

besser aus als bei den großen TV-Brüdern<br />

und natürlich ist der Stromspareffekt<br />

ebenfalls zu spüren. Der durchschnittliche<br />

Verbrauch liegt bei unter fünf Watt<br />

(0,1 W <strong>im</strong> Stand-by). Trotz des geringen<br />

Verbrauchs strahlen die Farben kräftig und<br />

das Bild ist äußerst kontrastreich. Gerade<br />

hier offenbart sich der feine Unterschied<br />

zwischen beiden Modellen: Während sich<br />

VR100 und XR100 äußerlich sowie auf<br />

dem Datenblatt wie eineiige Zwillinge<br />

gleichen, zeigt der XR100 für ein Produkt<br />

dieser Kategorie einen wahrhaft erstaunlichen<br />

Kontrast, vor allem durch das satte<br />

Schwarz und die hohe Bildhelligkeit. Der<br />

VR100 kann hier nicht ganz mithalten.<br />

Ermöglicht wird dem XR100 dies durch<br />

einen hocheffektiven Kontrastfilter, der<br />

Rest- und Streulicht filtert; darüber hinaus<br />

kann er eine höhere Blickwinkelstabilität<br />

aufweisen. Sieht man von diesem Aspekt<br />

ab, machen beide Modelle einfach nur<br />

Spaß – sei es durch die einfache Bedienung<br />

(vielen Sony-Kamera-Besitzern wird<br />

die Menüstruktur bekannt vorkommen),<br />

die umfangreiche Zahl an Darstellungsmöglichkeiten<br />

oder die besonderen Details<br />

und Extras. So haben beide Rahmen<br />

z. B. einen Hochleistungsgrafikchip integriert,<br />

der eine saubere Bildverarbeitung<br />

garantiert.<br />

Zwiespältiger Schnappschuss<br />

Die Stichprobe <strong>im</strong> Segment der digitalen<br />

Fotorahmen hatte alles zu bieten: Das<br />

Spektrum der <strong>Test</strong>ergebnisse reicht von<br />

„Technik vergangener Tage“ bis hin zu<br />

„vergleichbar mit aktuellen Spitzenfernsehern“.<br />

Gerade der größte Vertreter<br />

konnte nicht mit Aktualität oder besonderen<br />

Ideen glänzen. CCFL-Hintergrundlicht,<br />

zu hoher Stromverbrauch, wenig<br />

Möglichkeiten und überholtes Gerätedesign<br />

sind einige der Kritikpunkte. Manche<br />

davon treffen auch auf das Kodak-Gerät<br />

zu, jedoch rettet sich dieser Rahmen mit<br />

Touchscreen, WLAN und Internetfunktionen<br />

in die Gegenwart. Dies kann aber<br />

nicht über die mittelmäßige Panelqualität<br />

und die unzureichende Bildverarbeitung<br />

hinwegtäuschen. Die beiden Sony-Vertreter<br />

bildeten hier den Silberstreif am<br />

Horizont. Moderne Panels mit LED-Hintergrundlicht<br />

und hohem Kontrast, ein<br />

geringer Verbrauch und das ansehnliche<br />

Design lassen die Sparte der digitalen<br />

Bilderrahmen wieder in einem besseren<br />

Licht erscheinen. Es sind diese innovativen<br />

Kleinigkeiten wie die Drehung der<br />

Bilder mittels Lagesensor sowie das gute<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis, mit denen<br />

Sony den Zweiflern den Wind aus den<br />

Segeln n<strong>im</strong>mt.<br />

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© 2010 Warner Bros. Entertainment Inc. All rights reserved.


Einstellungshilfen für<br />

Fernseher & Projektoren<br />

Loewe Connect 40 LED 200 DR+<br />

Kontrast<br />

0 – 20 (je nach Raumhelligkeit)<br />

Farbintensität 10<br />

Farbtemperatur Soft<br />

Helligkeit 10<br />

Schärfe 2<br />

Digitale Rauschreduktion<br />

(DNC)<br />

Aus<br />

Filmglättung Video Ein, Film Aus<br />

Bildformat<br />

16 : 9 PC (<strong>HD</strong>)<br />

VBD+<br />

Ein<br />

Auto-D<strong>im</strong>mung-Raum je nach Wunsch<br />

Image Active Aus<br />

Samsung PS50C6970<br />

Modus<br />

Film<br />

Zellhelligkeit 20<br />

Kontrast 100<br />

Helligkeit 55<br />

Schärfe 15<br />

Farbe 50<br />

Farbton (G/R) G50/R50<br />

Öko-Lösung je nach Wunsch<br />

Schwarzton<br />

Aus<br />

Opt<strong>im</strong>alkontrast Aus<br />

Gamma 0<br />

Expertenmuster Aus<br />

Nur RGB-Modus Aus<br />

Farbraum<br />

Auto<br />

R/G/B-Offset 26/23/21<br />

10P Weißabgleich Aus<br />

Hautton 0<br />

Kantenglättung Aus<br />

Farbtemp. Warm 2<br />

Digit. Rauschfilter Aus<br />

MPEG-Rauschfilter Aus (Hoch bei Artefakten)<br />

<strong>HD</strong>MI-Schwarzanp. Gering<br />

Filmmodus<br />

Auto<br />

Motion Judder Canceller Aus<br />

Einbrennschutz Voreinstellungen<br />

LG 15EL9500<br />

Helligkeit 50<br />

H. Schärfe 60<br />

V. Schärfe 60<br />

Farbe 50<br />

Tint 0<br />

Bildmodus isf Expert 1<br />

Hintergrundbeleuchtung<br />

100<br />

Kontrast 100<br />

Experteneinstellungen<br />

Dynamischer<br />

Kontrast<br />

Aus<br />

Rauschunterdrückung<br />

Aus<br />

Gamma<br />

Mittel<br />

Schwarzwert Tief<br />

Echtes Kino<br />

Ein<br />

Tru Motion 100 Hz Hoch<br />

Farbstandard <strong>HD</strong><br />

Farbskala<br />

Standard<br />

Konturverstärkung Tief<br />

xvYCC<br />

Automatisch<br />

Expertenmuster Aus<br />

Farbfilter<br />

Aus<br />

Farbtemperatur Warm<br />

Methode<br />

2-Punkt<br />

Muster<br />

Außen<br />

Kontrast R/G/B 0/–5/–11<br />

Helligkeit R/G/B 0/–9/0<br />

Farbmanagement alles 0<br />

Philips 58PFL9955H<br />

Smart Bild<br />

Kino<br />

Kontrast 60–100<br />

Helligkeit 48<br />

Farbe 48<br />

Schärfe 2<br />

Rauschunterdrückung Aus<br />

Farbweiß<br />

Warm oder Personalisiert<br />

(127, 108, 85)<br />

Perfect Pixel <strong>HD</strong><br />

Perfect Natural<br />

Motion<br />

Aus<br />

400 Hz Clear LCD Ein<br />

Opt<strong>im</strong>ale Auflösung<br />

Aus<br />

Dynamic Contrast Aus oder Min<strong>im</strong>um<br />

Dynamische Hintergrundbeleuchtung<br />

Opt<strong>im</strong>ales Bild<br />

Gamma 0 (alternativ +1)<br />

Weitere Einstellungen<br />

Aus<br />

Lichtsensor<br />

je nach Wunsch<br />

Toshiba 55WL743<br />

Panelhelligkeit 100<br />

Kontrast 95<br />

Helligkeit 0<br />

Farbe 0<br />

Farbton 0<br />

Schärfe 5<br />

3-D-Farbmanagement Aus<br />

Schwarz/Weiß-Level 0<br />

Gamma-Einstellung 0<br />

Rauschunterdrückung Aus<br />

Resolution+ Ein, Stufe 3<br />

Filmstabilisierung Standard<br />

Experten-Modus alles Standard<br />

Farbtemperatur 2<br />

R/G/B-Offset –3/–3/2<br />

R/G/B-Gain 4/–12/0<br />

Helligkeitssensor je nach Wunsch<br />

Dynamische Hintergrundbeleuchtung<br />

Aus<br />

46 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Sharp LC-46LE925E<br />

AV-Modus<br />

OPC<br />

Hintergr.-Bel.<br />

Film<br />

je nach Wunsch<br />

je nach Wunsch<br />

Panasonic TX-P42GT20E<br />

Modus<br />

THX<br />

Kontrast 60<br />

Helligkeit 0<br />

Farbe <strong>30</strong><br />

Schärfe 4<br />

Colour-<br />

Management<br />

Aus<br />

Eco-Modus<br />

P-Nr<br />

Panel<br />

Erweiterte<br />

Einstellungen<br />

je nach Wunsch<br />

Aus<br />

Ein<br />

alles Standard<br />

Kontrast 31<br />

Helligkeit 0<br />

Farbe 0 – 5<br />

Farbton 0<br />

Schärfe + 2<br />

Farbeinst. – Farbton alles 0<br />

Farbeinst. –<br />

Farbsättigung<br />

alles 0<br />

Farbeinst. – Farbwert 0<br />

Farbtemperatur Tief, alles 0<br />

Scanning Backlight<br />

200<br />

Hoch oder Scan<br />

Quad Pixel Plus Aus<br />

Gamma-Anpassung 0<br />

Film-Modus<br />

Aus oder fortgeschritten<br />

Niedrig<br />

Aktiver Kontrast Aus<br />

Rauschunterdrückung<br />

Aus<br />

Schwarz/Weiß Aus<br />

OPC-Bereich Je nach Wunsch<br />

JVC DLA-X3<br />

Bild-Modus<br />

Kino<br />

Kontrast 0<br />

Helligkeit 0<br />

Farbe 0<br />

Farbton 0<br />

Farbtemperatur 6 500 K<br />

Offset R/G/B 0/1/–5<br />

Gamma<br />

Normal<br />

Optik Helligkeit je nach Wunsch<br />

Schärfe 25<br />

Detail-Aufwertung 25<br />

Farbbereich<br />

Standard<br />

Clear Motion Drive Aus<br />

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Wissen 47


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15EL9500<br />

Loewe<br />

Connect 40 LED<br />

200 DR+<br />

Panasonic<br />

TX-P42GT20E<br />

Ausgezeichnet<br />

90<br />

Sehr gut<br />

88<br />

Gut<br />

81<br />

Gut<br />

83<br />

Gut<br />

80<br />

82<br />

84<br />

76<br />

64<br />

74<br />

Produkt Bewertung Seite<br />

Philips<br />

58PFL9955H<br />

Samsung<br />

PS50C6970<br />

Sharp<br />

LC-46LE925E<br />

Toshiba<br />

55WL743<br />

Projektoren<br />

JVC<br />

DLA-X3<br />

Sehr gut<br />

85<br />

Gut<br />

78<br />

Gut<br />

79<br />

Gut<br />

74<br />

Sehr gut<br />

86<br />

60<br />

72<br />

66<br />

70<br />

78<br />

Gut zu wissen<br />

Welchen Fernseher soll ich mir kaufen?<br />

Mit dieser Frage werden unsere <strong>Test</strong>er<br />

fast täglich konfrontiert. Da es den<br />

perfekten Fernseher noch nicht gibt,<br />

bieten wir Ihnen auf den folgenden<br />

Seiten einen umfangreichen <strong>Test</strong>überblick.<br />

Statt einzig auf die Wertung zu<br />

schielen, sollten Sie unsere Angaben<br />

zu den Vor- und Nachteilen aufmerksam<br />

studieren, denn kein <strong>Test</strong>system<br />

kennt Ihre maßgeblichen Vorlieben.<br />

Im Zuge des zu erwartenden positiven<br />

Endjahresgeschäfts reduzierten<br />

gleich mehrere Anbieter ihre unverbindlichen<br />

Preisempfehlungen, darunter<br />

Panasonic, Samsung und Sony. Wir<br />

haben die bis zum Redaktionsschluss<br />

vorliegenden Korrekturen in unsere<br />

<strong>Test</strong>- und Marktübersicht eingepflegt –<br />

ein Blick lohnt sich also. In unserer<br />

letzten Ausgabe haben sich zwei Fehler<br />

bei den Anschlussgrafiken eingeschlichen:<br />

LGs LED-LCD 47LX9500<br />

verfügt nicht wie angegeben über<br />

einen Kopfhöreranschluss. Der Metz<br />

Sirius ist zudem nicht mit drei<br />

Komponentenschnittstellen gesegnet –<br />

die Angabe bezieht sich auf die Scartanschlüsse.<br />

Was sich hinter den<br />

Messdiagrammen unserer<br />

TV- und Blu-ray-<br />

Player-<strong>Test</strong>s verbirgt und<br />

welche Details Sie bei einer<br />

individuellen Bewertung<br />

in der Praxis beachten<br />

sollten, erfahren Sie<br />

auf Seite 92.<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Philips<br />

48 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


TV-Erlebnis nach Maß<br />

Die Flachbildgeneration 2010 wartete mit allerlei technischen Kabinettstückchen auf. Neben<br />

Trendthemen wie der ultraflachen Bautiefe und dem energiesparenden Verbrauch hielt die<br />

3-D-Darstellung Einzug. Unsere Übersicht zeigt Ihnen auf einen Blick die wichtigsten Vorund<br />

Nachteile sowie Ausstattungsdetails der getesteten Geräte – so finden Sie garantiert<br />

Ihren Wunschfernseher.<br />

VON CHRISTIAN TROZINSKI<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Loewe, Panasonic, Sony<br />

Sämtliche getesteten Fernseher entsprechen den <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Spezifikationen und<br />

bieten 1 920 × 1 080 Bildpunkte. Neben der pixelgenauen Darstellung offerieren<br />

die Fernseher die Verarbeitung aller gängigen Bildformate<br />

Nicht <strong>im</strong>mer erzielen Sie mit den Voreinstellungen ein opt<strong>im</strong>ales Bildergebnis.<br />

Abgesehen von Hinweisen zur Voreinstellung finden Sie auf den Seiten 58 und 59<br />

die wichtigsten Hintergrundinformationen für eine gelungene Bildopt<strong>im</strong>ierung<br />

Kaufberatung 49


Kompaktklasse: LCD-Fernseher bis 32 Zoll<br />

Loewe Xelos 32 SL DR+<br />

Preis 2 000 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

32 Zoll (82 cm)<br />

Maße<br />

79,6 × 60,2 × 9,5 cm<br />

Gewicht<br />

18 kg<br />

Farben<br />

Chromsilber, Schwarz<br />

Bildtechnologie<br />

LCD (100 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

90–150 W/0,5 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, intern<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

nein/nein<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und<br />

Bildschärfe<br />

· gute Tonqualität<br />

· blickwinkelstabil (horizontal)<br />

· entspiegelte Frontscheibe<br />

· Doppeltuner und integrierte<br />

Festplatte<br />

· umfangreiche Programmarchivierung<br />

· DiSEqC (1.0) und Unicable<br />

· Bild-in-Bild-Darstellung<br />

· Radiomodus<br />

· benutzerfreundliche Bedienung<br />

Nachteile<br />

· Kontrastdarstellung befriedigend<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· Leistungsaufnahme befriedigend<br />

· Ausleuchtung der Randbereiche<br />

· Bautiefe vergleichsweise hoch<br />

· keine Netzwerk- und Internetfunktionen<br />

· eingeschränkte Mult<strong>im</strong>edia-<br />

Unterstützung über USB<br />

· kein Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Loewes Xelos 32 SL DR+ meistert den Fernseh- und <strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Empfang<br />

spielend, dank Doppeltuner sind Programmwechsel während einer<br />

Aufnahme kein Problem<br />

Ausstattung/Verarbeitung 16/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 16/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 80 von 100<br />

Einstellungshilfen<br />

0–20 (je nach Schärfe 2<br />

Kontrast<br />

Raumhelligkeit) Rauschreduktion Aus<br />

Farbintensität 10 Image+ Aus<br />

Farbtemperatur Soft<br />

Video Ein,<br />

Filmglättung<br />

Helligkeit 10<br />

Film Aus<br />

Loewe Connect 26 LED<br />

Preis 1 400 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

26 Zoll (66 cm)<br />

Maße<br />

68,7 × 51 × 9,4 cm<br />

Gewicht<br />

10,5 kg<br />

Farben<br />

Schwarz, Silber, Weiß<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (50 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

40–50 W/0,3 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/nein<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und statische<br />

Bildschärfe<br />

· gute Blickwinkelstabilität<br />

(horizontal)<br />

· Bildfl äche entspiegelt<br />

· gute Tonqualität<br />

· alle Tuner integriert<br />

· DiSEqC (1.0)<br />

· Bild-in-Bild<br />

· Radiomodus<br />

· energiesparend<br />

· Internet, Netzwerk<br />

· große Formatunterstützung<br />

(USB und Netzwerk)<br />

· benutzerfreundliche Bedienung<br />

Nachteile<br />

· Bewegtbildschärfe nur auf<br />

50-Hz-Niveau<br />

· Farbeindruck leicht unausgewogen<br />

· mäßige Schwarzdarstellung und<br />

eingeschränkte Helligkeit<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· keine Festplattenaufzeichnung<br />

und Doppeltuner<br />

· kein WLAN<br />

· kein Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Loewes Connect 26 LED eignet sich ideal als Zweitfernseher <strong>im</strong><br />

Nebenz<strong>im</strong>mer. Im Verbund mit anderen aktuellen Loewe-Fernsehern<br />

übertragen Sie Programminhalte vom Hauptgerät über das Netzwerk<br />

Ausstattung/Verarbeitung 16/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 16/20<br />

Wiedergabequalität 45/60<br />

Wertung 77 von 100<br />

Einstellungshilfen<br />

Kontrast 20 Schärfe 2<br />

Farbintensität 10 Rauschreduktion Aus<br />

Farbtemperatur Soft<br />

Helligkeit 10<br />

Image+ Aus<br />

Panasonic TX-L32D28ES<br />

Preis 1 099 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

32 Zoll (82 cm)<br />

Maße<br />

79,5 × 53,6 × 4,5 cm<br />

Gewicht<br />

17 kg<br />

Farben<br />

Weiß-Silber<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

60–115 W/0,2 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, extern<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Panasonics TX-L32D28ES schlägt die Brücke zwischen Fernsehen und<br />

Internet. Die Edge-LED-Beleuchtung garantiert einen energiesparenden<br />

Betrieb<br />

Ausstattung/Verarbeitung 15/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 17/20<br />

Wiedergabequalität 47/60<br />

Wertung 79 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und<br />

Bildschärfe<br />

· blickwinkelstabil (horizontal)<br />

· Bildfl äche nur leicht spiegelnd<br />

· alle Tuner und Festplattenaufzeichnung<br />

· DiSEqC (1.0) und Unicable<br />

· benutzerfreundliche Bedienung<br />

· energiesparend<br />

· fl ach und leicht<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· SD-Schnittstelle<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Nachteile<br />

· Blaustich <strong>im</strong> Schwarz<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· SD-Bildverarbeitung mit Schwächen<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Formate eingeschränkt<br />

· Festplatte und WLAN extern (USB),<br />

nicht beiliegend<br />

· keine automatische Audio-Dynamikanpassung<br />

· Standfuß starr<br />

· Verarbeitung zweckmäßig<br />

Einstellungshilfen<br />

Modus True Cinema Schärfe 4<br />

Kontrast 35–55 Farbton Warm<br />

Helligkeit 0 P-NR Aus<br />

Farbe <strong>30</strong> Gamma 2.2–2.4<br />

Bilder: Loewe, Panasonic, Philips, Samsung, Sony<br />

50 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Philips 32PFL7605H<br />

Preis 999 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

32 Zoll (82 cm)<br />

Maße<br />

77,7 × 47,2 × 4,2 cm<br />

Gewicht<br />

11,6 kg<br />

Farben<br />

Silber (Aluminium)<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (100 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

45–110 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Philips‘ 32PFL7605H überzeugt nicht nur <strong>im</strong> Preis-Leistungs-Verhältnis,<br />

sondern auch <strong>im</strong> Bild. Aufseiten der Ausstattung müssen Sie jedoch<br />

Kompromisse eingehen<br />

Ausstattung/Verarbeitung 15/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 16/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 79 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und<br />

Bildschärfe<br />

· gute Blickwinkelstabilität<br />

(horizontal)<br />

· Bildfl äche nur leicht spiegelnd<br />

· akzeptable Tonqualität<br />

· Ambilight<br />

· energiesparend<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· SD-Schnittstelle<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Nachteile<br />

· Schwarzdarstellung nicht opt<strong>im</strong>al<br />

· Software-Schwächen<br />

· kein Satellitentuner<br />

· keine Programmaufzeichnung<br />

· keine Bild-in-Bild-Option<br />

· WLAN extern (USB), nicht<br />

beiliegend<br />

Einstellungshilfen<br />

Smart Bild Standard Clear LCD Ein<br />

60–100 (je nach Opt<strong>im</strong>ale<br />

Kontrast<br />

Aus<br />

Raumhelligkeit) Aufl ösung<br />

Helligkeit 50 Dynamic Contrast Aus oder Min<strong>im</strong>um<br />

Farbe 50 Dyn. Hintergrundbel.<br />

Opt<strong>im</strong>ales Bild<br />

Schärfe 2<br />

Farbweiß Warm Farbopt<strong>im</strong>ierung Aus<br />

<strong>HD</strong> Natural Motion Aus Gamma 0<br />

Philips 32PFL9705K<br />

Preis 1 499 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

32 Zoll (82 cm)<br />

Maße<br />

76,7 × 52,6 × 6,6 cm<br />

Gewicht<br />

17 kg<br />

Farben<br />

Silber (Aluminium)<br />

Bildtechnologie<br />

Direct-LED-LCD (200 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

45–120 W/0,1 W (Stand-by))<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Philips‘ 32PFL9705K verfügt als einziger TV seiner Klasse über eine<br />

vollwertige LED-Hintergrundbeleuchtung und Ambilight. Die Kontrastdarstellung<br />

ist mustergültig<br />

Ausstattung/Verarbeitung 17/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 51/60<br />

Wertung 83 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und<br />

sehr gute Bildschärfe<br />

· sehr gute Kontrastdarstellung<br />

und Helligkeit<br />

· Bildfl äche nur leicht spiegelnd<br />

· gute Tonqualität<br />

· Ambilight<br />

· alle Tuner<br />

· DiSEqC (1.0)<br />

· energiesparend<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· SD-Schnittstelle<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· gute Verarbeitung<br />

Einstellungshilfen<br />

Nachteile<br />

· eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Software-Schwächen<br />

· 60-Hz-Darstellung mit Rucklern<br />

(<strong>Test</strong>modell)<br />

· keine Programmaufzeichnung<br />

· keine Bild-in-Bild-Option<br />

Smart Bild Standard <strong>HD</strong> Natural Motion Aus<br />

60–100 (je nach Clear LCD Ein<br />

Kontrast<br />

Raumhelligkeit) Opt<strong>im</strong>ale<br />

Aus<br />

Helligkeit 50<br />

Aufl ösung<br />

Farbe 50 Dyn. Hintergrundbel. Opt<strong>im</strong>ales Bild<br />

Schärfe 2 Farbopt<strong>im</strong>ierung Aus<br />

Farbweiß Warm Gamma 0–1<br />

Samsung UE32C8790<br />

Preis 1 399 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

32 Zoll (82 cm)<br />

Maße<br />

76,9 × 53,8 × 2,7 cm<br />

Gewicht<br />

15 kg<br />

Farben<br />

Silber (Aluminium)<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (100 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

50–110 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, extern<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Samsungs UE32C8790 ist lediglich 2,7 Zent<strong>im</strong>eter tief und beinhaltet<br />

dennoch fast alles, was ein moderner Fernseher benötigt<br />

Ausstattung/Verarbeitung 17/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 80 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung, Bildschärfe<br />

und Kontrastdarstellung<br />

· SD-Bildverarbeitung über Standard<br />

· alle Tuner und Festplattenaufzeichnung<br />

· DiSEqC (1.2)<br />

· Bild-in-Bild<br />

· energiesparend<br />

· fl ach und leicht<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Talent<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Nachteile<br />

· Ausleuchtung nicht perfekt<br />

· fehlende Detailnachschärfung<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· stark eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· Bildfeineinstellungen komplex<br />

· viele Anschlüsse über Adapterkabel<br />

· Festplatte und WLAN extern (USB)<br />

Einstellungshilfen<br />

Modus Film Gamma 0<br />

Kontrast 95 Hautton –5<br />

Helligkeit 45 Hautton –5<br />

Schärfe 20–<strong>30</strong> Farbtemperatur Warm 2<br />

Farbe 50 <strong>HD</strong>MI-Schwarzanp. Gering<br />

Farbton G50/R50<br />

Unschärfeminderung 8,<br />

Motion Plus<br />

Schwarzton Aus<br />

Judder-Min<strong>im</strong>ierung 0–3<br />

Opt<strong>im</strong>alkontrast Aus oder Niedrig Farbraum Auto<br />

Sony KDL-32EX705<br />

Preis 899 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

32 Zoll (82 cm)<br />

Maße<br />

81,1 × 53,9 × 6,7 cm<br />

Gewicht<br />

12,7 kg<br />

Farben<br />

Schwarz-Silber<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (100 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

55–90 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung, Bildschärfe<br />

und Kontrastdarstellung<br />

· gute Zwischenbildberechnung<br />

· Bildfl äche nur leicht spiegelnd<br />

· alle Tuner, DiSEqC (1.0)<br />

· Bild-in-Bild<br />

· energiesparend<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· günstig<br />

Nachteile<br />

· Blausch<strong>im</strong>mer <strong>im</strong> Tiefschwarz<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Tonwiedergabe leicht blechern<br />

· keine Programmaufzeichnung<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Formate eingeschränkt<br />

· WLAN extern (USB)<br />

· Verarbeitung zweckmäßig<br />

Sonys KDL-32EX705 gehört zu den günstigsten Marken-LED-LCDs. Dennoch<br />

lassen Bildqualität und Ausstattung nur wenige Wünsche offen<br />

Ausstattung/Verarbeitung 15/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 46/60<br />

Wertung 76 von 100<br />

Einstellungshilfen<br />

Hintergrundlicht je nach Wunsch Farbton 0<br />

Kontrast Max Farbtemperatur Warm 2<br />

Helligkeit 46 Schärfe 20<br />

Farbe 50 Motionfl ow Standard<br />

Kaufberatung 51


Exklusive Unterhaltung<br />

Samsung UE55C9090<br />

Preis 5 999 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

55 Zoll (140 cm)<br />

Maße<br />

129,6 × 87,3 × 0,8 cm<br />

Gewicht<br />

25,5 kg<br />

Farben<br />

Silber (Aluminium)<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

85–195 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, extern (beiliegend)<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern (beiliegend)<br />

3-D-Darstellung<br />

ja<br />

Samsungs UE55C9090 gehört zu den flachsten Fernsehern der Welt<br />

und bietet dennoch eine gute Bildqualität – in 2-D und 3-D. Die Fernbedienung<br />

eignet sich als Zweitmonitor<br />

Ausstattung/Verarbeitung 19/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 16/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 83 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung, Bildschärfe<br />

und Kontrastdarstellung<br />

· SD-Bildverarbeitung über Standard<br />

· 3-D-fähig, Wandlung von 2-D zu 3-D<br />

· Festplattenaufzeichnung<br />

· DiSEqC (1.2)<br />

· Fernbedienung als Zweitmonitor<br />

· Bild-in-Bild-Darstellung<br />

· energiesparend, ultrafl ach und leicht<br />

· exklusives Design, gute Verarbeitung<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN (USB-<br />

Adapter liegt bei)<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Talent<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Einstellungshilfen<br />

Nachteile<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· fehlende Detailnachschärfung<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· stark eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· Bildfeineinstellungen komplex<br />

· kein Sat-Tuner<br />

· viele Anschlüsse über Adapterkabel<br />

· Festplatte und WLAN extern (USB)<br />

· Display nicht ohne Standfuß<br />

installierbar<br />

· mäßige Tonqualität<br />

Modus Film Hautton –5<br />

Kontrast 95 LED Motion Plus Kino<br />

Helligkeit 45 Farbtemperatur Warm 2<br />

Schärfe 20–<strong>30</strong> <strong>HD</strong>MI-Schwarzanp. Gering<br />

Farbe 50<br />

Unschärfeminderung 8,<br />

Motion Plus<br />

Farbton G50/R50<br />

Judder-Min<strong>im</strong>ierung 0–3<br />

Gamma 0 Farbraum Auto<br />

Loewe Individual 40 Compose LED<br />

Preis 4 000 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

40 Zoll (102 cm)<br />

Maße<br />

100 × 61,7 × 6 cm<br />

Gewicht<br />

23,4 kg<br />

Farben<br />

Schwarz, Silber, Weiß<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (400 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

70–150 W/0,2 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, intern<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, intern<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Loewes Individual 40 Compose LED 400 DR+ lässt sich flexibel konfigurieren:<br />

Neben dem Standfuß und den Lautsprechern best<strong>im</strong>men Sie<br />

auch die Farbe des Fernsehers und der Seitenblenden<br />

Ausstattung/Verarbeitung 19/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 16/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 83 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung, Bildschärfe<br />

und Kontrastdarstellung<br />

· gute Tonqualität<br />

· Mehrkanalaudiodecoder<br />

· Doppeltuner und integrierte Festplatte<br />

· umfangreiche Programmarchivierung<br />

· DiSEqC (1.0) und Unicable<br />

· Bild-in-Bild-Darstellung<br />

· Radiomodus<br />

· energiesparend<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· große Formatunterstützung <strong>im</strong><br />

Netzwerk<br />

· benutzerfreundliche Bedienung<br />

· exklusives Design, gute Verarbeitung<br />

· zahllose Konfi gurationsmöglichkeiten<br />

Nachteile<br />

· stark eingeschränkter<br />

Betrachtungswinkel<br />

· Blaustich <strong>im</strong> Tiefschwarz<br />

· Farbabbildung nicht exakt<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· eingeschränkte Mult<strong>im</strong>edia-<br />

Unterstützung über USB<br />

· kein Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Einstellungshilfen<br />

Kontrast<br />

0–20 (je nach Schärfe 2<br />

Raumhelligkeit) Rauschreduktion Aus<br />

Farbintensität 10–11 Image+ Ein<br />

Farbtemperatur Soft Filmglättung Video Ein, Film Aus<br />

Helligkeit 9–10 VBD+ Ein<br />

B&O Beovision 10-40<br />

Preis 5 7<strong>30</strong> Euro<br />

Bilddiagonale<br />

40 Zoll (102 cm)<br />

Maße<br />

100,9 × 94,5 × 6,4 cm<br />

Gewicht<br />

45 kg<br />

Farben<br />

Schwarz, Silber, Weiß, Blau, Orange<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

95–205 W/0,8 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S (optional)<br />

CI Plus<br />

nein<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

nein/nein<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

B&Os Beovision 10-40 bietet eine tolle Bild- und Tonqualität in einem<br />

ungewöhnlichen Design. Auch <strong>im</strong> ausgeschalteten Zustand ein echter<br />

Hingucker, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht<br />

Ausstattung/Verarbeitung 16/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 79 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildschärfe und<br />

Kontrastdarstellung<br />

· Bildfl äche mit akzeptabler<br />

Spiegelung<br />

· gute Tonqualität<br />

· Mehrkanalaudiodecoder<br />

· vernetzbar mit weiteren<br />

B&O-Geräten<br />

· einfache Einbindung externer<br />

Geräte mit Infrarotsteuerung<br />

· exklusives Design, erstklassige<br />

Verarbeitung<br />

· umfangreiche Konfi gurationsmöglichkeiten<br />

Nachteile<br />

· Bildabst<strong>im</strong>mung ab Werk<br />

nicht neutral<br />

· wichtige Einstellungen nur <strong>im</strong><br />

Servicemenü abrufbar<br />

· eingeschränkter Betrachtungswinkel<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· Rahmen spiegelt auffällig<br />

· spartanische Ausstattung (kein<br />

Internet, Mult<strong>im</strong>edia, Bild-in-Bild,<br />

integrierter Speicher)<br />

Einstellungshilfen<br />

Farbe –3 B/W Expander 000<br />

Flesh Tone 000<br />

Gain R/G/B 255/223/200<br />

DCTI 001<br />

Offset R/G/B <strong>30</strong>/43/50 Peaking 000<br />

Bilder: B&O, Loewe, Samsung<br />

52 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


NR. 4 JULI/AUGUST 2009 www.hdplustv.de Deutschland: 4,99 Österreich: 5,75 Schweiz: SFR 10,00 BeNeLux: 5,90<br />

Italien, Spanien, Slowenien: 6,75 Griechenland: 7,60<br />

100 LCD-<br />

UND PLASMA-<br />

TVS AUF<br />

EINEN BLICK<br />

Ihr Ratgeber für Audio, Video und He<strong>im</strong>kino<br />

NR. 4 JULI/AUGUST 2010 www.hdplustv.de Deutschland: 4,99 Österreich: 5,75 Schweiz: SFR 10,00 BeNeLux: 5,90<br />

Italien, Spanien, Slowenien: 6,75 Griechenland: 7,60 Slowakei: 8,00<br />

NR. 5 SEPTEMBER/OKTOBER 2009 www.hdplustv.de Deutschland: 4,99 Österreich: 5,75 Schweiz: SFR 10,00 BeNeLux: 5,90<br />

Italien, Spanien, Slowenien: 6,75 Griechenland: 7,60 Slowakei: 8,00<br />

NR. 5 SEPTEMBER/OKTOBER 2010 www.hdplustv.de Deutschland: 4,99 Österreich: 5,75 Schweiz: SFR 10,00 BeNeLux: 5,90<br />

Italien, Spanien, Slowenien: 6,75 Griechenland: 7,60 Slowakei: 8,00<br />

NR. 3 MAI/JUNI 2010 www.hdplustv.de Deutschland: 4,99 Österreich: 5,75 Schweiz: SFR 10,00 BeNeLux: 5,90<br />

Italien, Spanien, Slowenien: 6,75 Griechenland: 7,60 Slowakei: 8,00<br />

„Avatar“ auf Blu-ray: <strong>Vorschau</strong> <strong>im</strong> Heft<br />

NR. 6 NOVEMBER/DEZEMBER 2010 www.hdplustv.de Deutschland: 4,99 Österreich: 5,75 Schweiz: SFR 10,00 BeNeLux: 5,90<br />

Italien, Spanien, Slowenien: 6,75 Griechenland: 7,60 Slowakei: 8,00<br />

Ausgabe verpasst?<br />

Glück gehabt! Jetzt unseren Nachbestellservice nutzen!<br />

Ausgabe 4.2009<br />

NEUES | INHALTE | WISSEN | KAUFBERATUNG<br />

<strong>HD</strong>MI-NEUHEIT<br />

Kabellose Bild- und Tonübertragung<br />

vorgestellt<br />

BLU-RAY 2.0<br />

Aktuelle Player mit allen<br />

Funktionen <strong>im</strong> Vergleich<br />

Kino, Fernsehen, Internet<br />

Flachbildfernseher für jede Gelegenheit <strong>im</strong> <strong>Test</strong>: Loewe, Panasonic,<br />

Philips, Samsung und Sony erweitern Ihre Ansprüche<br />

Ausgabe 5.2009<br />

NEUES INHALTE WISSEN KAUFBERATUNG<br />

LCD- und SCHÄRFE-PLUS BLU-RAY-GENUSS<br />

Plasma-<strong>TVs</strong> LCD-<strong>TVs</strong> mit 200 Hertz Denons DVD-A1UD genügt<br />

<strong>im</strong> Überblick von Sony und Toshiba höchsten Ansprüchen<br />

Ausverkauft<br />

Ökotrend: LED-LCDs schonen Umwelt und Geldbeutel<br />

CI Plus: Neuer Verschlüsselungsstandard für <strong><strong>HD</strong>TV</strong><br />

Ausgabe 6.2009<br />

Ich bestelle die angekreuzten<br />

Hefte der <strong>HD</strong>+TV und bezahle je<br />

Exemplar fünf Euro per Vorkasse:<br />

bar (den Betrag habe ich in bar<br />

beigelegt)<br />

Banküberweisung (den Betrag<br />

habe ich auf folgendes Konto überwiesen:<br />

Hypovereinsbank Leipzig,<br />

BLZ: 8 60 200 86,<br />

Konto-Nr.: 357 721 <strong>30</strong>0)<br />

AUF BLU-RAY<br />

„Changeling“, „Frost/Nixon“<br />

AUDIO-MÖBEL<br />

Fernsehklang aufgefrischt<br />

<strong>HD</strong>-CAMCORDER<br />

Canon und Sony <strong>im</strong> Duell<br />

Echtes Kinoerlebnis mit dem Philips<br />

Cinema 21:9<br />

AUF BLU-RAY PANASONIC Z1<br />

„Watchmen“, „The Wrestler“ Edel, flach, hochwertig<br />

FÜR FILM & MUSIK<br />

Teufels kompaktes THX-Set<br />

Panasonic Z1: Ultraflacher Plasmafernseher<br />

mit Wireless <strong>HD</strong>MI<br />

Stromsparweltmeister: Sharp LED-<br />

LCD schont Umwelt und Geldbeutel<br />

Ihre Daten:<br />

Ausgabe 1.2010<br />

Ausgabe 2.2010<br />

Ausgabe 3.2010<br />

Name<br />

Vorname<br />

NEUES INHALTE WISSEN KAUFBERATUNG<br />

Sharp Quattron: Vierfarbtechnik<br />

für LCDs<br />

PREISTIPP<br />

Referenzplasma von<br />

Panasonic mit THX<br />

DENON CARA<br />

AV-Receiver und Blu-ray-<br />

Player in einem Gehäuse<br />

Straße, Hausnummer<br />

3-D-Fernseher <strong>im</strong> XXL-<strong>Test</strong><br />

Panasonic und Samsung entführen Sie in die dritte D<strong>im</strong>ension<br />

Player, Brillen, Blu-rays: So starten Sie ins 3-D-Zeitalter<br />

PLZ, Ort<br />

AUF BLU-RAY<br />

„Der Herr der Ringe“ u. v. a.<br />

AUGENÖFFNER<br />

Neue Fernseher von Philips<br />

SONY MONOLITH<br />

TV-Skulptur mit LED-Technik<br />

Unsere Besten: Die Flachbildtestsieger<br />

2009 <strong>im</strong> <strong>HD</strong>+TV Vergleich<br />

Ausgabe 4.2010<br />

NEUES INHALTE WISSEN KAUFBERATUNG<br />

<strong>HD</strong> IM KABEL VIER FARBEN ALLESKÖNNER<br />

Programminhalte und Zeigt Sharps Quattron- Schlank und prall gefüllt:<br />

Anbieter <strong>im</strong> Vergleich<br />

Technik Vorteile <strong>im</strong> Bild? Samsung UE46C8790<br />

CI PLUS<br />

Aufzeichnung mit<br />

Hindernissen<br />

HÖRGENUSS<br />

Design und Klang<br />

mit Loewe Reference<br />

3-D-PLAYER<br />

Samsung C6900 und<br />

Panasonic BDT<strong>30</strong>0<br />

<strong>Test</strong>: Stromspar-LED-LCDs<br />

Bild- und Tonvergleich der superflachen Fernseher<br />

<strong>HD</strong>-Tuner, Internet, Mult<strong>im</strong>edia und 3-D inklusive<br />

AUF BLU-RAY PANASONIC VT20<br />

„Warner Premium Collection“ Bildpr<strong>im</strong>us in 2-D und 3-D<br />

B&O<br />

LG<br />

Panasonic<br />

Samsung<br />

Sharp<br />

Sony<br />

Toshiba<br />

BESSER ALS KINO<br />

JVC <strong>HD</strong>950 mit 21:9-Optik<br />

Großer LED-LCD-Vergleich +<br />

Plasmapr<strong>im</strong>us von Panasonic<br />

Alle Hintergründe zum <strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Programmstart<br />

+ Metz Pr<strong>im</strong>us 55 <strong>im</strong> <strong>Test</strong><br />

Ausgabe 5.2010<br />

NEUES INHALTE WISSEN KAUFBERATUNG 5 JAHRE TV-TESTS<br />

LCD- und<br />

KOMPAKTKLASSE THX-FERNSEHER<br />

Plasma-<strong>TVs</strong><br />

32-Zoll-LCDs von Loewe und Panasonics bester 42-<br />

<strong>im</strong> Überblick<br />

Philips <strong>im</strong> Vergleich<br />

Zoll-Plasma <strong>im</strong> Bildcheck<br />

<strong>HD</strong> PERFEKT<br />

Bilddiagonale und Sitzabstand<br />

richtig wählen<br />

3-D-SOUND<br />

Denon AVR-3311 mit<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4 und DSX<br />

INTERNET-TV<br />

IPTV und HbbTV verändern<br />

Ihren Fernsehalltag<br />

ENTERTAINER<br />

Loewe Individual Compose<br />

Loewe<br />

Panasonic<br />

Philips<br />

Samsung<br />

Sony<br />

LED-LCDs mit 400 Hertz und 3-D-Unterstützung<br />

IFA-Highlights: 13 neue Modelle vorgestellt<br />

TEST: PREMIUM-<strong>TVs</strong><br />

LED ULTRAFLACH<br />

Samsung UE55C9090<br />

3-D AUF BLU-RAY<br />

Wir testen die ersten Filme<br />

Sonys LED-LCD der Serie HX905<br />

begeistert in 2-D und 3-D<br />

Sie können auch bestellen unter:<br />

www.filmkaufen.de/hdplustv<br />

XXL-<strong>Test</strong>: 3-D-TV-Premieren von<br />

Panasonic und Samsung<br />

Ausgabe 6.2010<br />

NEUES INHALTE WISSEN KAUFBERATUNG 5 JAHRE TV-TESTS<br />

<strong>TVs</strong> und<br />

3-D VERBESSERT METZ SIRIUS<br />

Projektoren<br />

Panasonics VT20-Serie <strong>HD</strong>-Tuner, Festplatte und<br />

<strong>im</strong> Überblick<br />

<strong>im</strong> kompakten Format<br />

LED-Beleuchtung inklusive<br />

<strong><strong>HD</strong>TV</strong> XXL<br />

Die besten Angebote,<br />

die günstigsten Preise<br />

SPARZWANG<br />

Sinn und Unsinn der<br />

EU-Stromsparrichtlinie<br />

LCD INTERN<br />

Alles über 400 Hertz,<br />

3-D und LED-Backlight<br />

LG EXKLUSIV<br />

3-D-Projektor sorgt für<br />

Premiere <strong>im</strong> He<strong>im</strong>kino<br />

KLANGDOPING<br />

Blu-ray-Komplettsysteme<br />

LG<br />

Metz<br />

Panasonic<br />

Philips<br />

Samsung<br />

Sony<br />

Beste Darstellungsqualität in 2-D und 3-D<br />

Große Bilder, geringer Stromverbrauch<br />

rbrau TEST: LED-LCD-Elite<br />

OLED KOMMT<br />

Erste Fernseher vorgestellt<br />

AUF BLU-RAY<br />

Kinoblockbuster <strong>im</strong> <strong>Test</strong><br />

LED-LCD-Elite: <strong>TVs</strong> von LG, Metz,<br />

Philips, Samsung und Sony <strong>im</strong> <strong>Test</strong><br />

Einfach Coupon ausschneiden, in Druckschrift ausfüllen und per Post einsenden.<br />

Datum, Unterschrift<br />

Bitte gewünschte Ausgabe(n) ankreuzen:<br />

2005<br />

1.2005<br />

2006<br />

1.2006<br />

2.2006<br />

3.2006<br />

4.2006<br />

5.2006<br />

6.2006<br />

2007<br />

1.2007<br />

2.2007<br />

3.2007<br />

4.2007<br />

5.2007<br />

6.2007<br />

2008<br />

2.2008<br />

3.2008<br />

4.2008<br />

5.2008<br />

6.2008<br />

Bitte einsenden an:<br />

Auerbach Verlag<br />

und Infodienste GmbH<br />

– Leserservice –<br />

Lauchstädter Straße 20<br />

04229 Leipzig<br />

2009<br />

1.2009<br />

2.2009<br />

3.2009<br />

4.2009<br />

6.2009<br />

2010<br />

1.2010<br />

2.2010<br />

3.2010<br />

4.2010<br />

5.2010<br />

6.2010


Großes Bild, geringer Verbrauch<br />

LG 47LE7500<br />

LGs 47LE7500 ist ein günstiges Mult<strong>im</strong>edia-Talent. Schwächen in der<br />

Ausstattung, Verarbeitung und Wiedergabequalität sind deshalb zu<br />

verschmerzen<br />

Preis<br />

1 899 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

47 Zoll (119 cm)<br />

Maße<br />

112,8 × 75,4 × 3,4 cm<br />

Gewicht<br />

27,5 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (100 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

55–1<strong>30</strong> W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Ausstattung/Verarbeitung 14/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 46/60<br />

Wertung 75 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung<br />

· blickwinkelstabil (horizontal)<br />

· energiesparend<br />

· fl ach<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· Bluetooth<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Talent<br />

· günstiger Marktpreis (1 100 Euro)<br />

Nachteile<br />

· Bewegtbildschärfe befriedigend<br />

· Kontrastdarstellung befriedigend<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· träges LED-D<strong>im</strong>ming<br />

· Kontrastfilterscheibe spiegelt stark<br />

· Tonwiedergabe blechern<br />

· kein Sat-Tuner<br />

· WLAN extern (USB)<br />

· Verarbeitung zweckmäßig<br />

· kein Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Einstellungshilfen<br />

Modus Film Tru Motion Judder 0, Blur 5<br />

Beleuchtung<br />

je nach<br />

LED-Local-<br />

Raumhelligkeit D<strong>im</strong>ming<br />

Aus<br />

Kontrast 100 Dyn. Kontrast Aus<br />

Helligkeit 50 Schwarzwert Tief<br />

V./H.Schärfe 60 Farbskala Standard<br />

Farbe 50 Farbtemperatur Warm<br />

Tint 0 Gamma 2.2<br />

Panasonic TX-L42V20E<br />

Preis 1 399 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

42 Zoll (107 cm)<br />

Maße<br />

103,4 × 69,8 × 3,9 cm<br />

Gewicht<br />

21,5 kg<br />

Farben<br />

Silber<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

55–120 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, extern<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern (beiliegend)<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und Bildschärfe<br />

· blickwinkelstabil (horizontal)<br />

· Bildfl äche nur leicht spiegelnd<br />

· alle Tuner und Festplattenaufzeichnung<br />

· DiSEqC (1.0) und Unicable<br />

· benutzerfreundliche Bedienung<br />

· energiesparend<br />

· fl ach und leicht<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· SD-Schnittstelle<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Nachteile<br />

· Blaustich <strong>im</strong> Schwarz<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· SD-Bildverarbeitung mit Schwächen<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Formate eingeschränkt<br />

· Festplatte und WLAN extern (USB)<br />

· fehlerhafte Deaktivierung des<br />

Displays <strong>im</strong> Musikmodus<br />

· keine automatische Audio-Dynamikanpassung<br />

Panasonics TX-L42V20E bietet aus allen Blickwinkeln ein überzeugendes<br />

Bild – die IPS-Paneltechnologie macht es möglich. Die integrierten<br />

TV-Funktionen lassen externe Receiver überflüssig erscheinen<br />

Ausstattung/Verarbeitung 16/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 17/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 81 von 100<br />

Einstellungshilfen<br />

Modus True Cinema Schärfe 4<br />

Kontrast 35–55 Farbton Warm<br />

Helligkeit 0 P-NR Aus<br />

Farbe <strong>30</strong> Gamma 2.2–2.4<br />

Samsung UE46C7700<br />

Preis 1 999 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

46 Zoll (117 cm)<br />

Maße<br />

109,2 × 72,4 × 3 cm<br />

Gewicht<br />

19,1 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

65–175 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, extern<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern<br />

3-D-Darstellung<br />

ja<br />

Samsungs UE46C7700 kombiniert eine gute 2-D- und 3-D-Darstellung<br />

in einem flachen Gehäuse. Auch die Ausstattung weiß zu beeindrucken,<br />

der Fernseher ist ein echtes Mult<strong>im</strong>edia-Talent<br />

Ausstattung/Verarbeitung 18/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 81 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung, Bildschärfe<br />

und Kontrastdarstellung<br />

· SD-Bildverarbeitung über Standard<br />

· 3-D-fähig, Wandlung von 2-D zu 3-D<br />

· alle Tuner und Festplattenaufzeichnung<br />

· DiSEqC (1.2)<br />

· Bild-in-Bild<br />

· energiesparend<br />

· fl ach und leicht<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Talent<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Nachteile<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· fehlende Detailnachschärfung<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· stark eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· Bildfeineinstellungen komplex<br />

· viele Anschlüsse über Adapterkabel<br />

· Festplatte und WLAN extern (USB)<br />

Einstellungshilfen<br />

Modus Film Gamma 0<br />

Kontrast 95 Hautton –5<br />

Helligkeit 45 Kantenglättung Aus<br />

Schärfe 20–<strong>30</strong> Farbtemperatur Warm 2<br />

Farbe 50 <strong>HD</strong>MI-Schwarzanp. Gering<br />

Farbton G50/R50<br />

Unschärfeminderung 8,<br />

Motion Plus<br />

Schwarzton Aus<br />

Judder-Min<strong>im</strong>ierung 0–3<br />

Opt<strong>im</strong>alkontrast Aus oder Niedrig<br />

Schattendurchz. 0<br />

Farbraum Auto<br />

Bilder: LG, Panasonic, Samsung, Sharp, Sony, Toshiba<br />

54 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Sharp LC-46LE820E<br />

Preis 1 599 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

46 Zoll (117 cm)<br />

Maße<br />

112,7 × 78,5 × 3,9 cm<br />

Gewicht<br />

<strong>30</strong> kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (100 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

60–1<strong>30</strong> W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein, T<strong>im</strong>e-Shift intern<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/nein<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Sharps LC-46LE825E kommt <strong>im</strong> edlen Design daher und besitzt dank<br />

des penibel justierbaren Lichtsensors ein großes Energiesparpotenzial.<br />

Die Bildfläche spiegelt leider auffällig<br />

Ausstattung/Verarbeitung 15/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 46/60<br />

Wertung 76 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Kontrastdarstellung<br />

· gute statische Bildschärfe<br />

· T<strong>im</strong>e-Shift<br />

· energiesparend<br />

· fl ach, gutes Design und gute<br />

Verarbeitung<br />

· netzwerkfähig<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Talent<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· Lichtsensor fl exibel abst<strong>im</strong>mbar<br />

Nachteile<br />

· Farbdarstellung verfälscht<br />

· Bewegtbildschärfe befriedigend<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Kontrastfilterscheibe spiegelt stark<br />

· wenig Formate <strong>im</strong> Netzwerk<br />

· kein Sat-Tuner<br />

· magere Ausstattung<br />

· Tonwiedergabe leicht blechern<br />

Einstellungshilfen<br />

AV-Modus Film Schärfe +2<br />

Hintergrundbel.<br />

je nach<br />

Raumhelligkeit<br />

Farbtemperatur Tief<br />

Kontrast 31 Gamma 0<br />

Helligkeit 0 Aktiver Kontrast Aus<br />

Farbe +2 Fine Motion Aus<br />

Farbton 0 Filmmodus Aus oder Niedrig<br />

Sony KDL-46NX705<br />

Preis 1 899 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

46 Zoll (117 cm)<br />

Maße<br />

112,7 × 74,8 × 6,4 cm<br />

Gewicht<br />

27,8 kg<br />

Farben<br />

Schwarz, Weiß<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (100 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

50–120 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, intern<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Sonys KDL-46NX705 ist ein echter Hingucker und überzeugt mit einem<br />

guten Bild. Komplett wird der Fernseher aber erst durch den aktiv<br />

betriebenen Monolith-Standfuß<br />

Ausstattung/Verarbeitung 16/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 79 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung, Bildschärfe<br />

und Kontrastdarstellung<br />

· gute Zwischenbildberechnung<br />

· alle Tuner, DiSEqC (1.0)<br />

· Bild-in-Bild<br />

· energiesparend<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN (intern)<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· Bilderrahmendesign<br />

· Monolith-Standfuß mit<br />

Aktivlautsprechern<br />

Nachteile<br />

· Blausch<strong>im</strong>mer <strong>im</strong> Tiefschwarz<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· stark eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· Tonwiedergabe leicht blechern,<br />

Monolith-Standfuß nur optional<br />

gegen Aufpreis<br />

· keine Programmaufzeichnung<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Formate eingeschränkt<br />

· Kabelabdeckung liegt nur NX805-<br />

Modellen bei<br />

Einstellungshilfen<br />

Hintergrundlicht je nach Wunsch Schärfe 20<br />

Kontrast Max Motionfl ow Standard<br />

Helligkeit 45 Schwarzkorrektur Aus<br />

Farbe 50 Verb.<br />

Farbton 0<br />

Kontrastanh.<br />

Aus oder Niedrig<br />

Farbtemperatur Warm 2 Gamma 0<br />

Sony KDL-55NX815<br />

Preis 2 699 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

55 Zoll (140 cm)<br />

Maße<br />

127,6 × 80 × 3,2 cm<br />

Gewicht<br />

32,2 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

60–140 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, intern<br />

3-D-Darstellung<br />

ja<br />

Sonys KDL-55NX815 erscheint trotz opulenter Bildgröße wie ein<br />

schlanker Bilderrahmen und arbeitet obendrein sehr Strom sparend.<br />

Sogar die 3-D-Darstellung meistert der Fernseher<br />

Ausstattung/Verarbeitung 18/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 81 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und<br />

Kontrastdarstellung (Spaltend<strong>im</strong>ming)<br />

· sehr gute Bildschärfe<br />

· gute Zwischenbildberechnung<br />

· 3-D-fähig, Wandlung von 2-D zu 3-D<br />

· alle Tuner, DiSEqC (1.0)<br />

· Bild-in-Bild<br />

· energiesparend<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN (intern)<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· Bilderrahmendesign, schmaler<br />

Rahmen<br />

· geringe Bautiefe<br />

· Monolith-Standfuß mit<br />

Aktivlautsprechern<br />

Nachteile<br />

· Blausch<strong>im</strong>mer <strong>im</strong> Tiefschwarz<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· stark eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· Tonwiedergabe leicht blechern,<br />

Monolith-Standfuß nur optional<br />

gegen Aufpreis<br />

· keine Programmaufzeichnung<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Formate eingeschränkt<br />

Einstellungshilfen<br />

Hintergrundlicht je nach Wunsch Schärfe 20<br />

Kontrast Max Motionfl ow Klar<br />

Helligkeit 45 Schwarzkorrektur Aus<br />

Farbton 0 Verb. Kontrastanh. Aus oder Niedrig<br />

Farbtemperatur Warm 2 Gamma 0<br />

Toshiba 46VL733G<br />

Preis 1 599 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

46 Zoll (117 cm)<br />

Maße<br />

114 × 75,6 × 4,9 cm<br />

Gewicht<br />

22,5 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (100 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

60–1<strong>30</strong> W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern (beiliegend)<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Toshibas 46VL733G erhalten Sie bereits ab 1 100 Euro. Der Lichtsensor<br />

bzw. die Bildhelligkeit lässt sich auf jeden Raum perfekt abst<strong>im</strong>men.<br />

Davon abgesehen ist die Ausstattung etwas eingeschränkt<br />

Ausstattung/Verarbeitung 13/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 14/20<br />

Wiedergabequalität 46/60<br />

Wertung 73 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Kontrastdarstellung<br />

· gute statische Bildschärfe<br />

· energiesparend<br />

· netzwerkfähig, Youtube, WLAN<br />

· SD-Schnittstelle<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· Lichtsensor fl exibel abst<strong>im</strong>mbar<br />

· günstiger Marktpreis (1 100 Euro)<br />

Nachteile<br />

· Bewegtbildschärfe befriedigend<br />

· Blausch<strong>im</strong>mer in dunklen<br />

Bildbereichen<br />

· Ausleuchtung leicht fl eckig<br />

· eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· Tonwiedergabe blechern<br />

· wenig unterstützte<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Formate<br />

· CI-Plus-Unterstützung <strong>im</strong> <strong>Test</strong><br />

nicht fehlerfrei<br />

· kein Sat-Tuner<br />

· zweckmäßige Verarbeitung<br />

Einstellungshilfen<br />

Modus Film Schärfe 10<br />

Panelhelligkeit<br />

je nach Raumhelligkeit<br />

Gamma 10<br />

Kontrast 100 Resolution+ Ein, Stufe 4<br />

Helligkeit –8 Active Vision M100 Ein<br />

Farbe 5 Filmstabilisierung Standard<br />

Farbton 0 Farbtemperatur 5<br />

Kaufberatung 55


Für Wohnz<strong>im</strong>mer und He<strong>im</strong>kino<br />

B&O Beovision 7-40<br />

Preis 12 810 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

40 Zoll (102 cm)<br />

Maße<br />

108 × 124 × 17 cm<br />

Gewicht<br />

45 kg<br />

Farben<br />

Schwarz, Silber, Rot, Blau, Dunkelgrau<br />

Bildtechnologie<br />

LCD (100 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

140–260 W/1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S (optional)<br />

CI Plus<br />

nein<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

nein/nein<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

B&Os Beovision 7-40 offeriert eine superbe Verarbeitung, ausgereifte<br />

Bildqualität und Referenzklang zum stattlichen Preis eines Mittelklassewagens<br />

Ausstattung/Verarbeitung 20/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 51/60<br />

Wertung 86 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildschärfe und guter Kontrast<br />

· Bildfl äche mit akzeptabler<br />

Spiegelung<br />

· akzeptable Blickwinkelstabilität<br />

(horizontal)<br />

· Bild-in-Bild-Darstellung<br />

· exzellente Tonqualität (Referenz)<br />

· Mehrkanalaudiodecoder<br />

· integrierter Blu-ray-Player<br />

· He<strong>im</strong>kinosteuerung (z. B. Projektor)<br />

· einfache Einbindung externer Geräte<br />

· erstklassige Verarbeitung<br />

· 55-Zoll-Modell mit Direct-LED-<br />

Beleuchtung<br />

Einstellungshilfen<br />

Nachteile<br />

· Bildabst<strong>im</strong>mung ab Werk nicht<br />

neutral<br />

· wichtige Einstellungen nur <strong>im</strong><br />

Servicemenü abrufbar<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· kaum integrierte TV- und<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Funktionen<br />

· Stromverbrauch vergleichsweise<br />

hoch<br />

· Luxus-Preispunkt<br />

· sehr hohe Bautiefe<br />

· kein Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Helligkeit Mitte CTI Off<br />

Kontrast Max<strong>im</strong>um Chroma Lowpass Off<br />

Farbe Mitte Movie Mode Auto<br />

White Point R/G/B 255/227/196 AGC On<br />

Grey Point R/G/B 27/29/36 Comp-Filter On<br />

Sharpness Level 14<br />

Off (nur 32- und<br />

Adap. Backlight<br />

VPLL<br />

Off<br />

40-Zoll-Modell)<br />

Metz Sirius 42 LED 200 Twin R<br />

Preis 3 999 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

42 Zoll (107 cm)<br />

Maße<br />

104,6 × 80,2 × 11,7 cm<br />

Gewicht<br />

36 kg<br />

Farben<br />

Schwarz-Silber (Aluminium)<br />

Bildtechnologie<br />

Direct-LED-LCD (200 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

70–175 W/0,9 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, intern<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

nein/nein<br />

3-D-Darstellung<br />

nein<br />

Metz‘ Sirius 42 LED 200 Twin R legt den Fokus auf den Fernsehempfang<br />

und die tadellose Wiedergabe der Inhalte. Die Voreinstellung<br />

überrascht mit einer überaus neutralen Farbabbildung<br />

Ausstattung/Verarbeitung 17/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 16/20<br />

Wiedergabequalität 50/60<br />

Wertung 83 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung, Bildschärfe<br />

und guter Bildkontrast<br />

· neutrale Farben ab Werk<br />

· gute Tonqualität<br />

· akzeptable Blickwinkelstabilität<br />

(horizontal)<br />

· Doppeltuner und integrierte<br />

Festplatte<br />

· umfangreiche Programmarchivierung<br />

· DiSEqC (1.0) und Unicable<br />

· Bild-in-Bild<br />

· Radiomodus<br />

· benutzerfreundliche Bedienung<br />

· gute Verarbeitung<br />

Nachteile<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· hohe Bautiefe<br />

· keine Netzwerk- und Internetfunktionen<br />

· stark eingeschränkte Mult<strong>im</strong>edia-<br />

Unterstützung<br />

· kein Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Einstellungshilfen<br />

Helligkeit 50 Bildschärfe 3<br />

Kontrast 80 Bildverbesserung Aus<br />

Energieschema<br />

Bildqualität, bildinhaltsabhängig<br />

Aus (Film)<br />

Stark (Video),<br />

Bewegungskor.<br />

Farbstärke 53 Dyn. Kontrast Aus<br />

Farbeindruck Warm Dyn. Bildschärfe 0<br />

Panasonic TX-P50VT20E<br />

Preis 2 199 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

50 Zoll (127 cm)<br />

Maße<br />

122,4 × 81 × 9 cm<br />

Gewicht<br />

<strong>30</strong>,5 kg<br />

Farben<br />

Schwarz-Bronze<br />

Bildtechnologie<br />

Plasma (100 Hz/600 Hz sfd)<br />

Stromverbrauch<br />

65–440 W/0,2 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, extern<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern (beiliegend)<br />

3-D-Darstellung<br />

ja<br />

Panasonics TX-P50VT20E bietet eine sehr gute Bildqualität aus allen<br />

Blickwinkeln. Bildschärfe und 3-D-Darstellung gehören zur Referenz<br />

am Markt<br />

Ausstattung/Verarbeitung 18/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 14/20<br />

Wiedergabequalität 53/60<br />

Wertung 85 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und sehr<br />

guter Bildkontrast<br />

· gleichmäßige Ausleuchtung<br />

· exzellente Bildschärfe (Referenz)<br />

· uneingeschränkt blickwinkelstabil<br />

· exzellente 3-D-Darstellung<br />

· 3-D-fähig, Brillen liegen bei<br />

· alle Tuner und Festplattenaufzeichnung<br />

· DiSEqC (1.0) und Unicable<br />

· benutzerfreundliche Bedienung<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· SD-Schnittstelle<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· günstig<br />

Nachteile<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· Max<strong>im</strong>alhelligkeit eingeschränkt<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· leichtes Bildfl<strong>im</strong>mern und<br />

Pixelrauschen<br />

· SD-Bildverarbeitung mit Schwächen<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Formate eingeschränkt<br />

· Festplatte und WLAN extern (USB)<br />

· keine automatische Audio-Dynamikanpassung<br />

· hohe max<strong>im</strong>ale Energieaufnahme<br />

· Wärmeabgabe, Lüfter<br />

· 2-D-zu-3-D-Wandlung nur bei 46-<br />

und 42-Zoll-Modellen<br />

Einstellungshilfen<br />

Modus<br />

THX, True Cinema<br />

Schärfe<br />

oder Normal<br />

4<br />

Kontrast 35–55 Farbton Warm<br />

Helligkeit 0 P-NR Aus<br />

Farbe <strong>30</strong> (26 Normal) Gamma 2.2<br />

Bilder: B&O, LG, Metz, Panasonic, Philips, Samsung, Sony<br />

56 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Philips 46PFL9705K<br />

Preis 2 999 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

46 Zoll (117 cm)<br />

Maße<br />

108,8 × 70,7 × 6,9 cm<br />

Gewicht<br />

25 kg<br />

Farben<br />

Silber (Aluminium)<br />

Bildtechnologie<br />

Direct-LED-LCD (400 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

85–200 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, intern<br />

3-D-Darstellung<br />

ja<br />

Philips‘ 46PFL9705K zeigt die hellsten und kontrastreichsten Bilder<br />

der aktuellen Flachbild-TV-Generation. Die Tonqualität steht dem<br />

Gebotenen in nichts nach<br />

Ausstattung/Verarbeitung 18/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 14/20<br />

Wiedergabequalität 53/60<br />

Wertung 85 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und sehr<br />

gute Bildschärfe<br />

· exzellente Helligkeit und Kontrastdarstellung<br />

(Referenz)<br />

· Bildfl äche nur leicht spiegelnd<br />

· 3-D-fähig<br />

· gute Tonqualität<br />

· Ambilight<br />

· alle Tuner, DiSEqC (1.0)<br />

· energiesparend<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· SD-Schnittstelle<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· gute Verarbeitung<br />

Einstellungshilfen<br />

Nachteile<br />

· stark eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Bewegtbildschärfe stark abhängig<br />

von Betriebstemperatur<br />

· Mängel bei Ausleuchtung und LED-<br />

Ansteuerung abhängig von Gerät<br />

· Software-Schwächen<br />

· keine Programmaufzeichnung<br />

· keine Bild-in-Bild-Option<br />

Smart Bild Standard <strong>HD</strong> Natural Motion Aus<br />

Kontrast<br />

60–100 (je nach Clear LCD Ein<br />

Raumhelligkeit) Opt<strong>im</strong>ale Aufl ösung Aus<br />

Helligkeit 48 Dynamic Contrast Aus oder Min<strong>im</strong>um<br />

Farbe 48 Dyn. Hintergrundbel. Opt<strong>im</strong>ales Bild<br />

Schärfe 2 Farbopt<strong>im</strong>ierung Aus<br />

Farbweiß Warm Gamma 0–1<br />

Samsung UE46C8790<br />

Preis 2 499 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

46 Zoll (117 cm)<br />

Maße<br />

109,2 × 72,4 × 2,7 cm<br />

Gewicht<br />

19,1 kg<br />

Farben<br />

Silber (Aluminium)<br />

Bildtechnologie<br />

Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

65–175 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

ja, extern<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern<br />

3-D-Darstellung<br />

ja<br />

Samsungs UE46C8790 bietet trotz geringer Bautiefe eine ausgefeilte<br />

Bilddarstellung und akzeptable Tonqualität. Einer der besten<br />

Edge-<br />

LED-LCDs am Markt<br />

Ausstattung/Verarbeitung 18/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 49/60<br />

Wertung 82 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung, Bildschärfe<br />

und Kontrastdarstellung<br />

· Spaltend<strong>im</strong>ming kaschiert<br />

Ungenauigkeiten der Ausleuchtung<br />

· SD-Bildverarbeitung über Standard<br />

· 3-D-fähig, Wandlung von 2-D zu 3-D<br />

· alle Tuner, Festplattenaufzeichnung<br />

· DiSEqC (1.2)<br />

· Bild-in-Bild-Darstellung<br />

· energiesparend, fl ach und leicht<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Talent<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

Einstellungshilfen<br />

Nachteile<br />

· fehlende Detailnachschärfung<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· stark eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· Bildfeineinstellungen komplex<br />

· viele Anschlüsse über Adapterkabel<br />

· Festplatte und WLAN extern (USB)<br />

Modus Film LED Motion Plus Kino<br />

Kontrast 95 Farbtemperatur Warm 2<br />

Helligkeit 45 <strong>HD</strong>MI-Schwarzanp. Gering<br />

Schärfe 20–<strong>30</strong><br />

Unschärfeminderung<br />

Farbe 50<br />

Motion Plus<br />

8, Judder-<br />

Farbton G50/R50<br />

Min<strong>im</strong>ierung 0–3<br />

Gamma 0<br />

Hautton –5<br />

Farbraum Auto<br />

Sony KDL-46HX905<br />

Preis 2 799 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

46 Zoll (117 cm)<br />

Maße<br />

112,7 × 72,7 × 6,7 cm<br />

Gewicht<br />

36,2 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie<br />

Direct-LED-LCD (400 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

55–140 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern<br />

3-D-Darstellung<br />

ja<br />

Sonys KDL-46HX905 bietet eine beeindruckend plastische und scharfe<br />

Darstellung. In 2-D und 3-D eine sichere Bank. Für den guten Ton ist<br />

der Monolith-Standfuß jedoch Pflicht<br />

Ausstattung/Verarbeitung 17/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 15/20<br />

Wiedergabequalität 51/60<br />

Wertung 83 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung, sehr gute<br />

Kontrastdarstellung<br />

· exzellente Bildschärfe (Referenz)<br />

· gute Zwischenbildberechnung<br />

· 3-D-fähig, Wandlung von 2-D zu 3-D<br />

· exzellente 3-D-Darstellung<br />

· alle Tuner, DiSEqC (1.0)<br />

· Bild-in-Bild-Darstellung<br />

· energiesparend<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· Bilderrahmendesign<br />

· Monolith-Standfuß mit<br />

Aktivlautsprechern<br />

Nachteile<br />

· Ausleuchtung in Randbereichen<br />

nicht perfekt<br />

· stark eingeschränkter Blickwinkel<br />

· Kontrastfi lterscheibe spiegelt<br />

· Tonwiedergabe leicht blechern,<br />

Monolith-Standfuß nur optional<br />

gegen Aufpreis<br />

· keine Programmaufzeichnung<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Formate eingeschränkt<br />

· WLAN extern (USB)<br />

· Infrarotsteuerung für 3-D extern<br />

· Kopfbewegungen mindern 3-D-<br />

Qualität<br />

Einstellungshilfen<br />

Hintergrundlicht je nach Wunsch Schärfe 20<br />

Kontrast Max Motionfl ow Klar<br />

Helligkeit 48 Schwarzkorrektur Aus<br />

Farbe 50 Kontrastanhebung Aus oder Niedrig<br />

Farbton 0 Gamma 0<br />

Farbtemperatur Warm 2 Dyn. LED-Steuerung Standard<br />

LG 47LX9500<br />

Preis 2 999 Euro<br />

Bilddiagonale<br />

47 Zoll (119 cm)<br />

Maße<br />

108,6 × 71,6 × 3,2 cm<br />

Gewicht<br />

26,7 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie<br />

Direct-LED-LCD (400 Hz)<br />

Stromverbrauch<br />

60–170 W/0,1 W (Stand-by)<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz.<br />

nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA/Wi-Fi<br />

ja/ja, extern<br />

3-D-Darstellung<br />

ja<br />

LGs 47LX9500 füllt die Bildfläche nahezu rahmenlos aus. Dank<br />

umfangreicher Einstellungsmöglichkeiten gelingt die Farbdarstellung<br />

punktgenau<br />

Ausstattung/Verarbeitung 16/20<br />

Benutzerfreundlichkeit 16/20<br />

Wiedergabequalität 48/60<br />

Wertung 80 von 100<br />

Vorteile<br />

· gute Bildabst<strong>im</strong>mung und<br />

guter Bildkontrast<br />

· punktgenaue Farbabbildung<br />

· blickwinkelstabil (horizontal)<br />

· energiesparend<br />

· fl ach, schmaler Rahmen<br />

· Internet, Netzwerk, WLAN<br />

· Bluetooth<br />

· Mult<strong>im</strong>edia-Talent<br />

· 3-D-fähig, Brille liegt bei<br />

Nachteile<br />

· Blausch<strong>im</strong>mer <strong>im</strong> Schwarz<br />

· Bewegtbildschärfe befriedigend<br />

· LED-Segmente teilweise sichtbar<br />

· Zwischenbildberechnung mit<br />

Artefakten<br />

· Kontrastfilterscheibe spiegelt stark<br />

· mäßige Tonqualität<br />

· kein Sat-Tuner<br />

· WLAN extern (USB)<br />

· kein Audiorückkanal (<strong>HD</strong>MI)<br />

· mäßige 3-D-Qualität<br />

Einstellungshilfen<br />

Bildmodus ISF Tru Motion Judder 0, Blur 5<br />

Beleuchtung<br />

je nach<br />

Raumhelligkeit<br />

LED-Local-D<strong>im</strong>ming Ein<br />

Kontrast 95 Dyn. Kontrast Aus<br />

Helligkeit 48 Schwarzwert Tief<br />

V./H.Schärfe 60 Farbskala Standard<br />

Farbe 50 Farbtemperatur Warm<br />

Tint 0 Gamma 2.2<br />

Kaufberatung 57


Opt<strong>im</strong>ieren Sie Ihr TV-Bild<br />

Voreinstellungen und Einstellungshilfen sind lediglich Kompromisse auf dem Weg zum besten<br />

Fernseherlebnis in den eigenen vier Wänden. Mit unseren Tipps gelingt die professionelle Kalibrierung<br />

binnen weniger Minuten.<br />

VON CHRISTIAN TROZINSKI<br />

Normgerechte <strong>Test</strong>bilder finden Sie kostenlos unter www.burosch.de. Zugespielt<br />

über USB-Datenträger oder als <strong>Test</strong>disc gelingt die <strong>HD</strong>-Darstellung pixelperfekt<br />

Neben dem Farb- und Kontrasttestbild (links) finden Sie auch den Fokustest: Bildschärfe,<br />

Bildbeschnitt und Skalierung lassen sich besonders exakt überprüfen<br />

Bilder: ... Burosch, Sharp<br />

58 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


Voreinstellung<br />

Nahezu jedes Fernsehermodell bietet<br />

vorgefertigte Einstellungen, die mit<br />

„Dynamik“ (auch „Kühl“), „Standard“<br />

oder „Kino“ (auch „Weich“)<br />

bezeichnet werden. „Dynamik“ ist<br />

der Modus mit der größten Leuchtkraft,<br />

das Bild wirkt hell, aber bläulich;<br />

Farben, Kontraste sowie Schärfe sind<br />

maßlos überbetont (Bild oben) und<br />

das Gesamtergebnis wirkt künstlich.<br />

„Standard“ erscheint <strong>im</strong> direkten Vergleich<br />

milder und kommt dem natürlichen<br />

Abbild der Wirklichkeit deutlich<br />

näher. „Kino“ ergibt den neutralsten<br />

Eindruck, das Bild wirkt aber kontrastschwächer<br />

und dunkler (Bild unten).<br />

Eine neutrale Voreinstellung bietet die<br />

opt<strong>im</strong>alen Voraussetzungen für eine<br />

nachfolgende Bildopt<strong>im</strong>ierung.<br />

Helligkeit<br />

Der Helligkeitsregler beeinflusst nicht<br />

die Helligkeit des Bildes, sondern die<br />

Differenzierung der Schwarzbereiche.<br />

Eine zu hohe Regelung reduziert den<br />

Kontrast, dunkle Bereiche wirken grau<br />

(Bild oben). Ist der Wert zu niedrig,<br />

sehen Sie keinerlei Abstufungen in<br />

dunklen Szenen (Bild unten). Die richtige<br />

Helligkeit ist dann erzielt, wenn<br />

der Hintergrund des <strong>Test</strong>bildes sowie<br />

die letzte Graustufe tiefschwarz<br />

erscheinen und alle weiteren Kästen<br />

voneinander zu unterscheiden sind.<br />

Der sogenannte <strong>HD</strong>MI-Schwarzwert<br />

(erweitert oder eingeschränkt) beeinflusst<br />

die abgebildeten Graustufen,<br />

die Abst<strong>im</strong>mung von Bildquelle und<br />

Fernseher sollte deshalb <strong>im</strong>mer den<br />

gleichen Wertebereich aufweisen.<br />

Kontrast<br />

Erhöhen Sie den Kontrast so lange,<br />

bis das Bild brillant sowie plastisch<br />

erscheint und alle hellen Graustufen<br />

gleichzeitig sichtbar bleiben. Ein zu<br />

hoher Kontrast verschluckt Abstufungen<br />

(Bild oben), ein zu geringer<br />

Wert lässt das Bild flau erscheinen<br />

(Bild unten). Ein Hinweis an alle Plasma-TV-Besitzer:<br />

Durch die Vielzahl<br />

an weißen Flächen reduziert die Elektronik<br />

die Helligkeit automatisch. Anhand<br />

des Burosch-<strong>Test</strong>bildes können<br />

Sie auch die Tonwertverteilung (Gamma)<br />

beurteilen. Ist der Gammawert zu<br />

hoch, vermischen sich die schwarzen<br />

Felder. Bei einem niedrigen Gammawert<br />

grenzen sich die schwarzen Felder<br />

stark voneinander ab oder helle<br />

Bereiche sind nicht zu unterscheiden.<br />

Farbe<br />

Um die Farbsättigung richtig einzustellen,<br />

sollten Sie die Farbe zunächst<br />

reduzieren: Das Burosch-Farbtestbild<br />

erscheint matt (Bild oben). Nun muss<br />

der Farbregler so weit nach rechts justiert<br />

werden, bis alle Farben klar erkennbar<br />

sind, die Ränder der Kästen<br />

aber nicht verschw<strong>im</strong>men. Die Farbsättigung<br />

ist dann zu hoch, wenn<br />

die Abgrenzungen der mittleren<br />

Farbkästen nicht mehr sichtbar sind<br />

(Bild unten). Einige Modelle bieten<br />

die Wahl des Farbraums zwischen<br />

„Normal“ und „Erweitert“ (auch<br />

„x.v.Color“). Der „normale“ Farbraum<br />

entspricht meist dem Videostandard<br />

und zeigt die korrekten Farben, was<br />

zum Beispiel Naturaufnahmen zu<br />

mehr Natürlichkeit verhilft.<br />

Farbtemperatur<br />

Das Mischverhältnis der drei Grundfarben<br />

ist für die neutrale Graustufendarstellung<br />

verantwortlich. Rot,<br />

Grün und Blau <strong>im</strong> gleichen Verhältnis<br />

ergeben je nach Helligkeit Weiß, Grau<br />

oder Schwarz. Mit den Burosch-<strong>Test</strong>bildern<br />

„Helligkeit“ und „Kontrast“<br />

können Sie dies überprüfen. Im Idealfall<br />

entsprechen Graustufen der Quelle.<br />

Wechseln Sie auf die Farbtemperatur<br />

„Normal“ oder „Kalt“, werden<br />

Sie einen deutlichen Blauüberschuss<br />

bemerken (Bild oben). Ist der Wert zu<br />

niedrig, färbt sich der Bildinhalt rötlich<br />

(Bild unten). Für eine neutrale Darstellung<br />

der Quelle ist eine Farbtemperatur<br />

von rund 6 500 Kelvin Pflicht,<br />

was meist der Voreinstellung „Warm“<br />

oder „Warm 2“ entspricht.<br />

Bildschärfe<br />

Mit dem Schärfetestbild können Sie<br />

den Mittelweg aus Schärfe und Natürlichkeit<br />

finden. Drehen Sie zunächst<br />

den Regler nach links: Das Bild wird<br />

unscharf (Bild oben). Erhöhen Sie nun<br />

die Schärfe, bis um feine Linien weiße<br />

Ränder zu sehen sind (Bild unten). Reduzieren<br />

Sie daraufhin die Schärfe, bis<br />

die Doppelkonturen verschwinden.<br />

Um die Quelle möglichst genau abzubilden,<br />

sollten Sie die Schärfe direkt<br />

am Fernseher und nicht vom Sitzplatz<br />

aus einstellen. Spielen Sie die Bilder in<br />

<strong>HD</strong>-Qualität zu, sollte das Bildformat<br />

„Nicht skaliert“ gewählt werden. Falls<br />

Sie die <strong>Test</strong>bilder via DVD zum Fernseher<br />

weiterleiten, n<strong>im</strong>mt die Signalverarbeitung<br />

(Skalierung) Einfluss auf die<br />

Bildung von Doppelkonturen.<br />

Kaufberatung 59


Philips 58PFL9955H<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Aufsehenerregend<br />

Mit dem ersten Fernseher <strong>im</strong> Kinoformat sorgte Philips anno 2009 für Furore, doch die Technik<br />

erwies sich als dezent veraltet. Mit dem Cinema 21 : 9 Platinum legt der Hersteller nun nach,<br />

moderne LED-Beleuchtung und 3-D-Unterstützung sind mit an Bord.<br />

VON CHRISTIAN TROZINSKI<br />

Der Cinema 21 : 9 Platinum erfüllt weit mehr als He<strong>im</strong>kinoansprüche: Sämtliche Tuner sind ebenso mit an Bord wie Netzwerk-,<br />

WLAN- und Internetunterstützung. Sogar eine Bild-in-Bild-Option hat Philips integriert<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Philips, Warner<br />

60 <strong>HD</strong>+TV | 1.201111 1|www www.hdplustv.de<br />

de


58PFL9955H<br />

Hersteller<br />

Philips<br />

Preis<br />

4199 E uro<br />

Info<br />

www.philips.de<br />

Bilddiagonale 58 Zoll (147 cm)<br />

Maße ( B/H/T) 146 × 67 × 7 cm<br />

Gewicht<br />

29 kg<br />

Farben<br />

Schwarz (Aluminium)<br />

Bildtechnologie Direct-LED-LCD (400 Hz)<br />

Auflösung<br />

2560 × 1080 Pixel<br />

Formatwahl (<strong>HD</strong>MI) variabel, kein Overscan<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4 (ARC) ja<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

Empfindlichkeit Sat gut ( –83 dBm)<br />

DiSEqC 1.0<br />

Unicable<br />

nein<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz. nein<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA<br />

ja<br />

Wi-Fi<br />

ja (intern)<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Formate DivX, MPEG-1 bis -4,<br />

WMV, AVI, MKV, JPEG,<br />

MP3, WMA, WAV, AAC<br />

Internetdienste HbbTV, Videoload,<br />

Tagesschau, Bild.de,<br />

Youtube, Wetter.com,<br />

Kino.de, QTom, Arte,<br />

Daily Motion, Tom Tom,<br />

Internetbrowser u. v. a.<br />

3-D-Darstellung ja (Sender intern,<br />

zwei Brillen liegen bei)<br />

3-D-Formate Frame-Packing,<br />

Side-by-Side, Top-Bottom<br />

Mit einem edlen schwarzen Rahmen<br />

samt Aluminiumblende und dem<br />

zeitlosen Design punktet die Neuauflage<br />

des Philips Cinema 21 : 9 bereits nach dem<br />

Auspacken. Trotz seiner opulenten Ausmaße ist<br />

das diesjährige Modell schlank und keinesfalls ein<br />

Schwergewicht, sodass auch eine Wandmontage<br />

infrage kommt. Praktisch: Der Standfuß kann zur<br />

Wandaufhängung genutzt werden. Aufseiten der<br />

Anschlüsse hätten wir uns eine andere Platzierung<br />

gewünscht, so erschwert der seitliche Sat-Tuner-<br />

Eingang die unsichtbare Zuführung des Kabels.<br />

Vergleicht man den Cinema 21 : 9 Platinum mit seinem<br />

Vorgänger, stechen drei Unterschiede hervor:<br />

Die Bildfläche wirkt noch größer (zwei Zoll Differenz),<br />

der Rahmen spiegelt nun nicht mehr und die<br />

Bildfläche ist anders beschichtet. Letzteres gereicht<br />

dem neuen Modell nicht nur zum Vorteil, denn<br />

Philips entschied sich für eine spiegelnde Bildfläche.<br />

Wir sehen in der diffus sowie dezent reflektierenden<br />

Kontrastfilterscheibe der 16 : 9-Modelle<br />

Vorteile <strong>im</strong> Praxisbetrieb. 3-D-Einsteiger stellt der<br />

Cinema 21 : 9 aufseiten der Ausstattung wunschlos<br />

zufrieden: Neben einem integrierten Infrarotsender<br />

liegen dem Fernseher, <strong>im</strong> Gegensatz zur Angabe <strong>im</strong><br />

Handbuch, zwei 3-D-Brillen bei, sodass Sie gleich<br />

ins plastische Fernseherlebnis starten können.<br />

Auf diese LEDs können Sie bauen<br />

Mit rund 2 <strong>30</strong>0 LEDs und 288 unabhängig d<strong>im</strong>mbaren<br />

Segmenten weist der Cinema 21 : 9 Platinum<br />

die derzeit komplexeste LED-Hintergrundbeleuchtung<br />

des LCD-Marktes auf. Gemessen an der<br />

Bildgröße fällt das feinmaschige Netz aus Leuchtdioden<br />

aber nicht filigraner als das der 16 : 9-Brüder<br />

der 9000er-Serie aus, die sich zwar mit rund<br />

1 800 LEDs und 224 Segmenten begnügen müssen,<br />

aber <strong>im</strong> Falle des 46-Zoll-Modells auch eine um 25<br />

Prozent kleinere Bildfläche besitzen. Der Vergleich<br />

zum 46-Zoll-Modell ist deshalb naheliegend, da<br />

der 46PFL9705K und der Cinema 21 : 9 Platinum<br />

nahezu exakt die gleiche Bildhöhe aufweisen – der<br />

58-Zoll-Koloss ist somit ein in die Breite gezogener<br />

46-Zoll-Fernseher. Während wir in unserer letzten<br />

Ausgabe noch das hochfrequente Störgeräusch bei<br />

hohen Helligkeiten monierten, zeigte der Cinema<br />

21 : 9 einen nahezu geräuschlosen Betrieb.<br />

Mehr drin, als das Auge sieht<br />

Philips spendiert dem Cinema 21 : 9 sämtliche derzeit<br />

angesagten Finessen. Der Kombituner verarbeitet<br />

DVB-T-, Kabel- und Satellitensignale in SD sowie<br />

<strong>HD</strong>. Über die DiSEqC-Unterstützung greifen Sie auf<br />

vier LNBs gleichzeitig zu, die Satellitenpositionen<br />

Astra 19,2 Grad Ost, 23,5 Grad Ost, 28,2 Grad Ost<br />

und Türksat 42 Grad Ost sind bereits voreingestellt.<br />

Im <strong>Test</strong> wurden alle Sender trotz des langwierigen<br />

und etwas umständlich ablaufenden automatischen<br />

Suchlaufs erkannt, auch die privaten <strong>HD</strong>-<br />

Inhalte über die CI-Plus-Verschlüsselung sowie der<br />

Pay-TV-Dienst Sky wurden ohne externen Receiver<br />

in bester Qualität dargestellt. Als praktisch erweist<br />

sich die nahezu stufenlose Beschneidung von Bildrändern,<br />

was insbesondere TV-Programmen zugutekommt,<br />

die <strong>im</strong> Randbereich mit Bildfehlern<br />

aufwarten. Sogar an eine Bild-in-Bild-Option wurde<br />

gedacht, Sie können wahlweise eine externe<br />

Quelle samt dem Internetportal Net TV anzeigen<br />

oder diese Inhalte mit dem laufenden Fernsehprogramm<br />

kombinieren. Die Fenstergrößen sind dabei<br />

aber strikt vorgegeben und die Tonwiedergabe ist<br />

auf das Hauptfenster beschränkt. Die Benutzeroberfläche<br />

wirkt sehr modern, bis auf eine Aufzeichnungsfunktion<br />

werden Sie keine Fernsehoptionen<br />

missen. Schwachstelle ist die teilweise stockende<br />

Navigation innerhalb der etwas verspielt<br />

wirkenden Fenster, dies gilt insbesondere während<br />

der <strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Darstellung über die integrierten Tuner.<br />

Die <strong>im</strong> Handbuch beschriebene HbbTV-Unterstützung,<br />

die mult<strong>im</strong>ediale Dienste der Sender grafisch<br />

angemessen aufbereitet, war zum <strong>Test</strong>zeitpunkt<br />

noch nicht verfügbar. Das reichhaltige Internetangebot<br />

der Plattform Net TV wartet dagegen mit<br />

interessanten Inhalten und gut angepasster grafischer<br />

Oberfläche auf, fordert <strong>im</strong> Vergleich zu spezialisierten<br />

Geräten aber mehr Geduld vom Nutzer<br />

ein. Als Philips-Alleinstellungsmerkmal weist auch<br />

der Cinema 21 : 9 das nach links und rechts sowie<br />

nach oben abstrahlende Ambilight auf. Dieses aktivieren<br />

Sie sowohl <strong>im</strong> Betrieb als auch <strong>im</strong> Stand-by-<br />

Modus, worauf fortan die rückseitig installierten<br />

LEDs zu leuchten beginnen. Je nach Einstellung färben<br />

sich die LEDs gemäß dem Bildinhalt und sorgen<br />

damit für eine visuelle Ausweitung der Bildfläche.<br />

Dank vorab anwählbarer Wandfarbe erscheinen<br />

die projizierten Lichter auch bei bunten Hintergründen<br />

in den korrekten Farbtönen. Leider n<strong>im</strong>mt der<br />

Lichtsensor keinen Einfluss auf die Intensität des<br />

Ambilights, sodass Sie in den Abendstunden manuell<br />

nachregeln sollten.<br />

Format wechsle dich<br />

Obwohl der Cinema 21 : 9 mit knapp 2,7 Millionen<br />

Bildpunkten mehr Bildinformationen als vergleichbare<br />

Fernseher darstellen kann, müssen alle<br />

Signale, ganz gleich von welcher Quelle, in das<br />

Superbreitbildformat umgewandelt werden, was<br />

zu Schärfeeinbußen führt. Kritiker des 21 : 9-Formats<br />

führen an, dass es keine <strong>HD</strong>-Inhalte gibt, die<br />

tatsächlich <strong>im</strong> 21 : 9-Format gespeichert sind, denn<br />

sämtliche Filme auf Blu-ray werden <strong>im</strong> Bildseitenverhältnis<br />

16 : 9 abgelegt – sollten sich schwarze<br />

Balken <strong>im</strong> Bild befinden, werden auch diese<br />

verewigt. Eine pixelgenaue Zuspielung von Computergrafiken<br />

<strong>im</strong> Format 2 560 × 1 080 Pixel ist<br />

ebenfalls nicht möglich, die Eingänge akzeptieren<br />

max<strong>im</strong>al die <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Auflösung. Über das Autoformat<br />

versucht der Fernseher, sämtliche Seitenverhältnisse<br />

automatisch anzupassen: 16 : 9-Inhalte<br />

werden pixelperfekt und ohne Bildbeschnitt dargestellt,<br />

erkennt der Fernseher schwarze Balken<br />

in Filmen, vergrößert er das Bild, ohne es zu verzerren<br />

oder zu beschneiden. Je nach Format wird<br />

die komplette Bildfläche ausgefüllt, Kinofilme erstrahlen<br />

so opulent wie <strong>im</strong> Lichtspielhaus und die<br />

D<strong>im</strong>ension ist mit der eines 65-Zoll-Fernsehers <strong>im</strong><br />

16 : 9-Seitenverhältnis vergleichbar. Nachteil der<br />

automatischen Anpassung ist das Einfrieren der<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft Kaufberatung 61


Neben 3-D-Blu-rays verarbeitet der Cinema 21 : 9 Platinum auch 3-D-TV-Programme fehlerfrei.<br />

Das passende Format „Nebeneinander“ müssen Sie manuell anwählen<br />

Bildgröße bei wechselnden Formaten: Werden beispielsweise<br />

Untertitel in den schwarzen Balken angezeigt, verkleinert<br />

die Zoom-Automatik das Bild, schaltet aber unter Umständen<br />

nicht wieder in den Vollbildmodus zurück. Zeigen sich<br />

abhängig vom Film dauerhafte schwarze Balken, können Sie<br />

das Ausfüllen der Bildfläche erzwingen. Ebenso können Sie<br />

sämtliche Quellen <strong>im</strong> festen 21 : 9-Format darstellen. Der Fernseher<br />

erlaubt die Verzerrung auf die Bildbreite, eine abgestufte<br />

Verzerrung, die lediglich die Randbereiche dehnt, und die<br />

verzerrungsfreie Vergrößerung, die jedoch mit einem großen<br />

Bildbeschnitt einhergeht. Filme wie „Avatar“ und „The Dark<br />

Knight“, die ganz oder teilweise in 16 : 9 vorliegen, <strong>im</strong> Kino<br />

aber auch in der 21 : 9-Fassung zu erleben waren, machen auf<br />

dem Philips-Fernseher eine außerordentlich gute Figur und das<br />

Superbreitbild verfehlt trotz Bildbeschnitt seine Wirkung nicht.<br />

Schalten Sie zusätzlich das nach hinten abstrahlende Ambilight<br />

ein, werden Sie verblüfft wohlbekannte Filmszenen <strong>im</strong><br />

sprichwörtlich völlig neuen Licht bestaunen. Damit Untertitel<br />

nicht der Formatschere zum Opfer fallen, sollten Sie einen<br />

Philips-Blu-ray-Player mit Untertitelverschiebung erwerben.<br />

Im <strong>Test</strong> klappte die automatische Untertitelanpassung zwar<br />

nicht, aber die manuelle Korrektur zeigte ein tadelloses Ergebnis.<br />

Für das Verständnis wichtige Übersetzungen und Informationen<br />

wandern aus den schwarzen Balken direkt ins<br />

Bild.<br />

Philips spendiert dem Kinofernseher neben der Internetplattform Net TV einen Bild-in-Bild-<br />

Modus. Statt externer Quellen können Sie auch gleichzeitig das TV-Programm einblenden<br />

Quellen <strong>im</strong> <strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Format können Sie ohne Bildbeschnitt abbilden. Sollten die Bildränder jedoch<br />

Fehler aufweisen, hilft die stufenlose Vergrößerung des Bildes, diese auszublenden<br />

Neben der pixelgenauen Darstellung <strong>im</strong> 16 : 9-Format erlaubt der Cinema 21 : 9 Platinum, die<br />

volle Bildbreite auszunutzen. Über den automatischen Formatabgleich gelingt dies komfortabel<br />

Zwischen Größe und Qualität<br />

Der Cinema 21 : 9 bietet eine exzellente Durchzeichnung, ohne<br />

den Bildkontrast zu mindern. Brillante Details führen zwar zur<br />

Anhebung des Schwarzwertes, die Aufhellung ist aber meist<br />

nicht sichtbar, da das Auge aufgrund der Gesamthelligkeit diesen<br />

Effekt kaum wahrn<strong>im</strong>mt. Selbst kritische Filmsequenzen<br />

oder eigens vom ehemaligen Plasmahersteller Pioneer zusammengestellte<br />

Videosequenzen meisterte der Cinema 21 : 9 mit<br />

Bravour. Lediglich durch praxisferne <strong>Test</strong>bilder konnten wir<br />

die lokal d<strong>im</strong>mbaren LEDs in die Irre führen, so zeigte eine<br />

Graufläche mit zehnprozentiger Helligkeit eine kontinuierliche<br />

Abdunklung bis zum Verschwinden der Bildinformation.<br />

Auch Sonys Playstation 3 <strong>im</strong> Bildschirmschonerbetrieb brachte<br />

die Hintergrundbeleuchtung aus dem Tritt und die LEDs reduzierten<br />

unregelmäßig und abwechselnd die Helligkeit. Der<br />

max<strong>im</strong>ale Dynamikspielraum zwischen Schwarz und Weiß<br />

innerhalb eines Bildes gelingt dem Philips souveräner als vergleichbaren<br />

Plasmafernsehern, erst bei filigranen Details, wie<br />

einem Sternenh<strong>im</strong>mel oder einer nächtlichen Skyline, kann<br />

sich die Konkurrenztechnologie etwas besser in Szene setzen.<br />

Kameraschwenks und schnell ablaufende Bildinhalte zeigten<br />

nur min<strong>im</strong>ale Unschärfen bzw. farbige Nachzieher, sodass der<br />

Cinema 21 : 9 den derzeitigen Referenzen eng auf den Fersen<br />

bleibt. Voraussetzung ist die Aktivierung der 400-Hertz-<br />

Bildverarbeitung Clear LCD, die wandernde Schwarzbalken<br />

einfügt (nicht mit bloßem Auge sichtbar). Die optionale Bewegungsglättung<br />

Perfect Natural Motion sollten Sie hingegen<br />

ignorieren, da bereits in der niedrigsten Stufe Artefakte den<br />

Filmgenuss trüben und der Kinolook verfremdet wird. Infolge<br />

der umfangreichen Bildverarbeitung gelingen Eingaben mit<br />

leichten Verzögerungen, was reaktionsschnellen Videospielen<br />

nicht <strong>im</strong>mer entgegenkommt.<br />

Die Quelle macht‘s<br />

Da der Fernseher feinste Details hervorhebt und nur begrenzt<br />

Bildfehler ausmerzt, steigert die Bildvergrößerung ebenso die<br />

Sichtbarkeit von Artefakten oder Filmkorn. Selbst <strong>HD</strong>-Material<br />

weiß mit geringen Datenraten nicht <strong>im</strong>mer zu überzeugen, so-<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Philips, Warner<br />

62 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

dass der Fernseher geradezu nach hochwertigen<br />

<strong>HD</strong>-Quellen wie der Zuspielung von Blu-rays<br />

lechzt. Je fehlerfreier die Quelle, desto unscheinbarer<br />

wirken die Nachteile der Skalierung – bei<br />

klinisch reinem Material, wie <strong>im</strong> An<strong>im</strong>ationsfilm<br />

„Drachenzähmen leicht gemacht“, spielt der<br />

21 : 9-Modus seine ganzen Stärken aus. Umgekehrt<br />

eignet sich der Cinema 21 : 9 nur begrenzt<br />

für SD-Material, auch DVDs stoßen infolge der<br />

Kontrast- und Schärfebrillanz des Fernsehers<br />

schnell an die technologischen Grenzen. Natürlich<br />

können Sie sämtliches Material auch in<br />

16 : 9 darstellen, um die Qualität erträglicher<br />

zu gestalten.<br />

Kinogetreu<br />

Bei der Farbwiedergabe leistet sich der Cinema<br />

21 : 9 bereits in der Voreinstellung keine Ausrutscher,<br />

neben natürlichen, min<strong>im</strong>al <strong>im</strong> Grünbereich<br />

abweichenden Farbtönen zeigte sich<br />

auch die Darstellung von Graustufen neutral.<br />

Im Praxisbetrieb schwankt die Farbdarstellung<br />

min<strong>im</strong>al, da eine wechselnde Größe von Bildelementen<br />

eine ebenso abweichende Farbtemperatur<br />

hervorruft. Dieser Effekt ist jedoch vorrangig<br />

bei feinen Schriftzügen, wie bei einem<br />

Filmabspann, zu beobachten: Die Buchstaben<br />

sch<strong>im</strong>mern leicht kühl. Damit der Filmgenuss am<br />

Ende nicht enttäuscht, sollten Sie die Aufstellung<br />

des Fernsehers mit Bedacht wählen; aufgrund<br />

des eingeschränkten Blickwinkels ist die<br />

frontale Positionierung auf Augenhöhe Pflicht,<br />

um ein Ausbleichen des Bildes und die Bildung<br />

einer Aura um helle Details zu vermeiden. Der<br />

Betrachtungsabstand sollte zwischen 2,5 und<br />

vier Meter betragen. Tonal zeigt sich der Cinema<br />

21 : 9 ausgeglichen, statt einer Lautsprecherleiste<br />

strahlen die Hochtöner nach unten ab, während<br />

die Mitteltöner den Schall rückseitig zur<br />

Wand reflektieren. Selbst Kinofilme weisen ein<br />

ansprechendes Fundament auf, sodass der Fernseher<br />

auch als Alleinunterhalter dienen kann.<br />

Der feine Unterschied<br />

Verglichen mit dem 46PFL9705K erscheint die<br />

Bildhelligkeit des Cinema 21 : 9 dezent gedrosselt,<br />

<strong>im</strong> <strong>Test</strong> betrug der Helligkeitsunterschied<br />

je nach Bildkomposition zwischen fünf und 25<br />

Prozent. Be<strong>im</strong> Wechsel in den 21 : 9-Modus verliert<br />

der Cinema 21 : 9 zusätzlich an Brillanz und<br />

opfert weitere 15 Prozent seiner Reserven – der<br />

Stromverbrauch bleibt nach dem Bildwechsel<br />

jedoch nahezu konstant. Verglichen mit konkurrierenden<br />

LED-LCDs und Plasmas fällt die<br />

Brillanz des Cinema 21 : 9 <strong>im</strong>mer noch stattlich<br />

aus, gegen den 46PFL9705K zieht er aber den<br />

Kürzeren. Wechselt man vom 21 : 9- in den<br />

16 : 9-Modus, erkennt man einen kleinen Nachteil<br />

der eingefügten schwarzen Rahmen: Durch<br />

die begrenzte Anzahl an Leuchtdioden bewirken<br />

die künstlichen Begrenzungen eine geringe<br />

Abdunklung der Randbereiche. Auch vollflächig<br />

abgebildet zeigen sich die Ränder etwas dunkler<br />

als die Bildmitte, die Ausleuchtungsgenauigkeit<br />

beträgt knapp 70 Prozent. Von den unregelmäßigen<br />

Helligkeitsflecken der Edge-LED-LCD-<br />

Konkurrenz bleiben Sie aber verschont. Im<br />

Vergleich zum 46PFL9705K zeigten sich auch<br />

Vorteile <strong>im</strong> <strong>Test</strong>, denn wir konnten weder einen<br />

dunklen Schatten <strong>im</strong> unteren Bildbereich<br />

noch Schwächen bei der Bewegtbildschärfe<br />

kurz nach dem Einschalten ausmachen –<br />

beide Phänomene plagten unser <strong>Test</strong>modell<br />

des 46PFL9705K in der letzten Ausgabe. Einen<br />

dezenten, je nach Intensität der Hintergrundbeleuchtung<br />

weiß sch<strong>im</strong>mernden Streifen von<br />

knapp einem Mill<strong>im</strong>eter Breite am rechten Bildrand<br />

erspähten wir aber auch hier.<br />

3-D als Gratisbeigabe<br />

Der Übergang in die plastische Bilddarstellung<br />

gelingt mit dem Cinema 21 : 9 nahtlos, die<br />

3-D-Bildqualität konnte uns aber nicht vollends<br />

überzeugen. In Sachen Brillanz und Bildruhe<br />

spielt der Kinofernseher in vorderster Reihe,<br />

denn trotz deutlichem Helligkeitsverlust durch<br />

die Shutter-Brillen erstrahlen Bilder angenehm<br />

hell. Der Fernseher führt <strong>im</strong>mer eine 60-Hertz-<br />

Konvertierung durch, wahlweise mit und ohne<br />

Zwischenbildberechnung. Diese zeigt spürbar<br />

weichere Bewegungsphasen, neigt aber zur Artefaktbildung.<br />

Nicht überzeugend fällt derzeit<br />

die Bildtrennung aus, Informationen des linken<br />

und rechten Bildes sch<strong>im</strong>mern mit Intensitäten<br />

von vier bis acht Prozent be<strong>im</strong> jeweils falschen<br />

Auge durch. Dies führt zu regelmäßigen Doppelkonturen<br />

und Geisterschatten, was die Betrachtung<br />

abhängig vom zugespielten Material<br />

eher anstrengend gestaltet. Mangels Konvertierung<br />

von 2-D zu 3-D sind Sie auf echtes 3-D-<br />

Material angewiesen, dank neuester Software<br />

klappt der Aufruf des 3-D-Menüs in Verbindung<br />

mit den 3-D-TV-Programmen fehlerfrei.<br />

Eine Frage des Formats<br />

Mit dem Philips Cinema 21 : 9 erleben Sie sämtliche<br />

Bildformate in der richtigen Relation, was<br />

nicht zuletzt der Kinofilmdarstellung zugutekommt.<br />

Mangels echter Superbreitbildformate<br />

bedingt diese Darstellung die Nachbearbeitung<br />

sämtlicher Quellen, was <strong>im</strong> Gegensatz zur pixelgenauen<br />

Abbildung leichte Unschärfen nach<br />

sich zieht. Auch die Autoformaterkennung<br />

leistet sich Aussetzer, Philips spendierte der<br />

Fernbedienung aber eine Seitenformat-Direktwahltaste.<br />

Verglichen mit dem Vorjahresmodell<br />

gelingt Philips ein echter Qualitätssprung und<br />

nicht zuletzt dank der reichhaltigen Ausstattung<br />

und ausgereiften LED-Hintergrundbeleuchtung<br />

reiht sich der Cinema 21 : 9 Platinum in die Riege<br />

der besten Flachbildfernseher ein.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

19/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

14/20<br />

Wiedergabequalität<br />

52/60<br />

Wertung 85 von 100<br />

Kontrast (nativ) Min: 800 : 1, Max: 12 000 : 1<br />

Gleichm. Ausleuchtung 70 %<br />

Kontrasteindruck<br />

Blickwinkel 120°/150°<br />

He<strong>im</strong>kino/Tageslicht<br />

Kontrastfilterscheibe<br />

Stromverbrauch<br />

Betrieb 95 W 245 W<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by 0,1 W<br />

0 W > 1 W<br />

Min<strong>im</strong>al schwankende Farbtemperatur. Seitlich betrachtet<br />

deutlich zu kühle Farbgebung (untere Grafik)<br />

Erweiterter Farbraum <strong>im</strong> Grünbereich. Seitlich betrachtet<br />

(kleines Dreieck) erscheinen Rottöne violett<br />

Gammaverlauf entspricht dem Eingangssignal. Seitlich betrachtet<br />

bleichen Tief- und Mitteltöne aus (oberer Graph)<br />

Wärmebild<br />

ausreichend/ausreichend<br />

sehr gut/sehr gut<br />

kontrastopt<strong>im</strong>iert, spiegelnd<br />

Luminanz<br />

± 5 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft Kaufberatung 63


Connect 40 LED 200 DR+<br />

Loewe Connect 40 LED 200 DR+<br />

Hersteller<br />

Loewe<br />

Preis<br />

3600 Euro<br />

Info<br />

www.loewe.de<br />

Bilddiagonale 40 Zoll (102 cm)<br />

Maße (B/H/T) 100,2 × 66,6 × 6,6 cm<br />

Gewicht<br />

26 kg<br />

Farben<br />

Weiß, Schwarz, Silber<br />

Bildtechnologie Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Auflösung<br />

1920 × 1080 Pixel<br />

Formatwahl (<strong>HD</strong>MI) variabel, kein Overscan<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4 (ARC) nein<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

Empfindlichkeit gut (–84 dBm)<br />

DiSEqC 1.0<br />

Unicable<br />

ja<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz. ja<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA<br />

ja<br />

Wi-Fi<br />

ja (intern)<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Formate DivX <strong>HD</strong>, MKV, H.264, MPEG-1<br />

bis -4, Xvid, MP3, WMA, FLAC<br />

Internetdienste HbbTV, Focus TV, ZDF, BR,<br />

Internetradio, Browser,<br />

Video Podcasts, Web TV,<br />

Filmtrailer.com u. a.<br />

3-D-Darstellung nein<br />

3-D-Formate –<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Mult<strong>im</strong>edialer Tausendsassa<br />

Der neueste Sprössling der Connect-Serie wird seinem Namen mehr als gerecht und verteilt<br />

sogar das laufende Fernsehprogramm über Ihr Netzwerk. Auf der Empfangsseite lässt der<br />

Fernseher keine Wünsche offen und auch äußerlich kann der Edge-LED-LCD voll überzeugen.<br />

VON DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Fernsehen für Genießer: Dank des verbauten Doppeltuners und zweier CI-Schächte reagieren ere<br />

nSie<br />

flexibel el und<br />

Sendungen nehmen Sie auf die interne Festplatte mit 250 Gigabyte Speichervolumen auf<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Disney, Loewe<br />

64 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

Loewes neue Connect-LED-Serie erreichte<br />

unser <strong>Test</strong>labor in strahlendem Weiß und<br />

edlem Finish. Typisch für Loewe zeigen<br />

die Anschlüsse nach unten, was die Montage<br />

etwas erschwert. Dafür kann der Fernseher aber<br />

problemlos an einer Wand angebracht werden.<br />

Fernsehtalent<br />

Der 40-Zöller eignet sich für den digitalen Fernsehempfang<br />

über Kabel, Antenne und Satellit.<br />

Dank des Doppeltuners können Sie während<br />

einer Aufzeichnung ein anderes Programm<br />

schauen oder die überaus flexible Bild-in-Bild-<br />

Funktion aktivieren. Ferner steuern Sie mit<br />

DiSEqC 1.0 bis zu vier LNBs an. Dank zweier<br />

CI-Plus-kompatibler CI-Schächte reagieren<br />

Sie flexibel be<strong>im</strong> Empfang und können unterschiedliche<br />

Pay-TV-Plattformen ohne einen<br />

Modulwechsel darstellen. Sendungen werden<br />

auf der internen Festplatte abgelegt, die über<br />

einen Speicherplatz von 250 Gigabyte verfügt.<br />

Aufnahmen werden entweder auf Knopfdruck<br />

gestartet oder Sie programmieren diese direkt<br />

aus der übersichtlichen elektronischen Programmzeitschrift<br />

(EPG). Dabei können Sie nicht<br />

nur eine Vor- und Nachlaufzeit festlegen, sondern<br />

auch best<strong>im</strong>men, ob Sie die Sendung nur<br />

einmal oder z. B. wöchentlich aufzeichnen wollen.<br />

Findet eine Aufnahme <strong>im</strong> Stand-by-Modus<br />

statt, pendelt sich der Leistungsbedarf bei rund<br />

36 Watt (W) ein. Neuerdings bietet der Edge-<br />

LED-LCD die Mitschnitte <strong>im</strong> Netzwerk an und<br />

Sie können diese mit anderen Loewe-Fernsehern<br />

als Stream abrufen. Lesen Sie dazu auch<br />

unseren ausführlichen Artikel ab Seite 33. Es<br />

ist sogar möglich, die T<strong>im</strong>e-Shift-Funktion bei<br />

privaten <strong>HD</strong>-Sendern zu nutzen und die Inhalte<br />

während des Vorgangs vor- und zurückzuspulen.<br />

Aufnahmen lassen sich ebenfalls realisieren,<br />

allerdings sind diese nur so lange abrufbar,<br />

wie die Sendung läuft.<br />

Scharf und kontraststark<br />

Be<strong>im</strong> Connect 40 LED 200 DR+ strahlen die<br />

Strom sparenden LEDs aus dem Rahmen heraus<br />

und der Edge-LED-LCD gibt sich mit einem<br />

Durchschnittsbedarf von unter 100 W zufrieden.<br />

Die Voreinstellungen sind weitestgehend präzise,<br />

aber nicht perfekt und Sie müssen mit leicht<br />

verschobenen Farben vorliebnehmen. Eine Kalibrierung<br />

ist an dieser Stelle nicht möglich. Die<br />

Edge-LED-Technik hat Loewe gut <strong>im</strong> Griff und<br />

die Ausleuchtung fällt annähernd homogen<br />

aus. In dunklen Bereichen neigt der Fernseher<br />

allerdings zu einer leicht fleckigen Helligkeitsverteilung.<br />

Wie für LCDs typisch, bricht der<br />

Bildeindruck von der Seite betrachtet ein und<br />

ein starker Blaustich durchzieht das Bild. Aus<br />

frontaler Sicht kann das Gebotene aber überzeugen,<br />

hier fällt vor allem der Kontrast positiv<br />

auf. Dank der Funktion VBD Plus gelingt dem<br />

Fernseher aufgrund des geschickten Einsatzes<br />

der Hintergrundbeleuchtung <strong>im</strong> Zusammenspiel<br />

mit der Bildelektronik die Steigerung der Energieeffizienz,<br />

ohne Bildinhalte flau darzustellen.<br />

Einziges Manko unseres <strong>Test</strong>geräts: Die Signalverarbeitung<br />

an den <strong>HD</strong>MI-Eingängen war nicht<br />

auf den videoopt<strong>im</strong>ierten, sondern auf den erweiterten<br />

<strong>HD</strong>MI-Modus geeicht, wie man ihn<br />

von einer PC-Zuspielung kennt. Dessen ungeachtet<br />

gefallen sowohl der satte Schwarzwert<br />

als auch die kontrastopt<strong>im</strong>ierte Frontscheibe –<br />

somit bleibt der gute Kontrasteindruck abends<br />

wie tagsüber erhalten. Da die Bildfläche leider<br />

spiegelt, sollten Sie die Aufstellung mit Bedacht<br />

wählen. Bei der Zuspielung von SD-Material leistet<br />

der Edge-LED-LCD ganze Arbeit und zeigte<br />

DVDs sowie Fernsehprogramme in guter Qualität.<br />

Halbbilder wurden stets fl<strong>im</strong>merfrei umgewandelt<br />

und die Skalierung auf die <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Auflösung<br />

(1 920 × 1 080 Pixel) gelingt ansprechend<br />

scharf. Apropos scharf: Loewes neue Connect-<br />

Serie arbeitet selbst feinste Details hervor und<br />

dank 200-Hertz-Zwischenbildberechnung verwischen<br />

schnelle Bewegungen nicht. Leider<br />

lässt die Bildberechnung Bewegungen flüssiger<br />

erscheinen, was auf Kosten des typischen Filmlooks<br />

geht und obendrein in Filmen zu Artefaktbildungen<br />

führt.<br />

Neu aufgelegt<br />

Loewe hat nicht nur die Streaming-Optionen<br />

ausgebaut, neuerdings können Sie neben Musik<br />

und Fotos auch Videos von USB-Sticks abspielen.<br />

Die Formatvielfalt lässt keine Wünsche offen<br />

und neben dem gängigen Xvid-Format werden<br />

auch <strong>HD</strong>-Filme <strong>im</strong> MKV-Container und sogar<br />

Apples Quickt<strong>im</strong>e-Format dargestellt. Darüber<br />

hinaus wurden die Internetfunktionen überarbeitet<br />

und ausgebaut. In erster Linie hat Loewe<br />

dabei die optische Präsentation angepasst. Der<br />

Internetausflug mithilfe des Opera-Browsers gestaltet<br />

sich allerdings nicht ganz opt<strong>im</strong>al. Zum<br />

einen ist die Eingabe von Adressen über die<br />

Fernbedienung mühselig, zum anderen werden<br />

einige Seiten nicht korrekt dargestellt. Ende des<br />

Jahres soll mit einer Aktualisierung Loewes sogenannter<br />

MediaText freigeschaltet werden, der<br />

sich an den Vorgaben des HbbTV-Standards orientiert.<br />

Im Zuge dessen erstrahlt der Videotext<br />

inklusive Bildern in neuem Glanz und auch der<br />

EPG wird optisch renoviert. Der Loewe Connect<br />

40 LED 200 DR+ ist in den Farben Weiß, Schwarz<br />

und Silber erhältlich und lässt sich mit vielen<br />

Standfüßen kombinieren. Dementsprechend<br />

macht der Edge-LED-LCD äußerlich einiges her,<br />

und wie der <strong>Test</strong> zeigte, st<strong>im</strong>men auch die inneren<br />

Werte. So erhalten Sie einen ausgereiften<br />

Fernseher, bei dem die Bildqualität überzeugt<br />

und der vor allem in Sachen Ausstattung keine<br />

Wünsche offen lässt.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

19/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

16/20<br />

Wiedergabequalität<br />

48/60<br />

Wertung 83 von 100<br />

Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 4000 : 1<br />

Gleichm. Ausleuchtung 80 %<br />

Kontrasteindruck<br />

Blickwinkel 120°/150°<br />

He<strong>im</strong>kino/Tageslicht<br />

Kontrastfilterscheibe<br />

Stromverbrauch<br />

Betrieb 70 W 150 W<br />

ausreichend/ausreichend<br />

gut/sehr gut<br />

kontrastopt<strong>im</strong>iert,<br />

stark spiegelnd<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by<br />

Farbtemperatur von Werk aus nahezu neutral. Von der<br />

Seite betrachtet starker Blaustich <strong>im</strong> Tiefschwarz (unten)<br />

Bei frontaler Sitzposition ist die Gammakurve opt<strong>im</strong>al. Bei<br />

Abweichungen bleicht das Bild aus (oberer Graph)<br />

Wärmebild<br />

0,3 W<br />

0 W > 1 W<br />

Luminanz<br />

+ 5 %<br />

+ 10 %<br />

– 10 %<br />

+5 %<br />

+ 5 %<br />

± 0 %<br />

Alle Farben sind leicht verschoben. Von der Seite betrachtet<br />

bleibt der Farbeindruck weitestgehend stabil<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft Kaufberatung 65


LC-46LE925E<br />

Sharp LC-46LE925E<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Hersteller<br />

Sharp<br />

Preis<br />

2399 Euro<br />

Info<br />

www.sharp.de<br />

Bilddiagonale 46 Zoll (117 cm)<br />

Maße (B/H/T) 112,7 × 78,5 × 3,9 cm<br />

Gewicht<br />

45 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Auflösung<br />

1920 × 1080 Pixel<br />

Formatwahl (<strong>HD</strong>MI) eingeschränkt, kein Overscan<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4 (ARC) ja<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

Empfindlichkeit Sat sehr gut (–85,5 dBm)<br />

DiSEqC 1.0<br />

Unicable<br />

nein<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz. nein, T<strong>im</strong>e-Shift intern<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA<br />

ja<br />

Wi-Fi<br />

ja (extern, beiliegend)<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Formate MPEG-2, MPEG-4, MOV,<br />

MKV, DivX, H.264, JPEG, MP3<br />

Internetdienste QTom, Yavido, Kicker.de,<br />

AV-magazin.de, Volkswagen,<br />

Golfdigital.tv, Boersenzeitung.de,<br />

Screendreams,<br />

Arte, Meteoconsult, Browser,<br />

Autozine, Dailymotion,<br />

Lieferservice.at, Wetter.net,<br />

Myalbum.com, Wetter.com u. a.<br />

3-D-Darstellung<br />

ja (Sender intern, Brille<br />

beiliegend)<br />

3-D-Formate Frame-Packing, Side-by-Side,<br />

Top-Bottom<br />

Vierte Farbe trifft 3-D<br />

Nach der vierten Pr<strong>im</strong>ärfarbe Gelb folgt nun 3-D. So scheint zumindest die logische Schlussfolgerung<br />

von Sharp zu sein. Neben diesen beiden Merkmalen überzeugt der Edge-LED-LCD mit<br />

einer ausgereiften Bewegtbildschärfe sowie Internetfunktionen und streamt nun auch Videos<br />

über Ihr Netzwerk.<br />

VON DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Der integrierte Lichtsensor ermöglicht die exakte Abst<strong>im</strong>mung der Bildhelligkeit: Über zwei Regler st<strong>im</strong>men<br />

Sie den Einflussbereich entsprechend Ihren Lichtverhältnissen ab<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Sharp, Stock.xchng<br />

66 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

Innerhalb weniger Monate betritt Sharp gleich<br />

zwe<strong>im</strong>al Neuland <strong>im</strong> Flachbild-TV-Bereich.<br />

Nach der Einführung des vierten Subpixels<br />

in Form der Farbe Gelb folgt nun die dritte D<strong>im</strong>ension.<br />

Der Edge-LED-LCD LC-46LE925E setzt<br />

dabei erstmals auf seitlich installierte Leuchtdioden,<br />

die <strong>im</strong> 3-D-Betrieb stetig von oben nach<br />

unten wandernd ausgeschaltet werden. Das<br />

sogenannte Scanning-LED-Backlight kommt der<br />

Bewegtbildschärfe <strong>im</strong> herkömmlichen Betrieb<br />

zugute. Darüber hinaus soll der Ansatz <strong>im</strong> 3-D-<br />

Betrieb das Übersprechen min<strong>im</strong>ieren und ein<br />

angenehmes Seherlebnis garantieren.<br />

3-D erlebt<br />

Die gefürchteten Geisterbilder sind trotz der innovativen<br />

Technik nicht komplett ausgemerzt,<br />

sie treten allerdings nur vereinzelt und mit vertretbaren<br />

Intensitäten auf. Die Helligkeit des<br />

Bildes ist ebenso mustergültig wie die ungemein<br />

plastische Wiedergabe und der LC-46LE925E<br />

beeindruckt mit knackigen, greifbaren Darstellungen.<br />

Zuspielungen werden zudem flackerfrei<br />

mit 60 Bildern pro Sekunde je Auge dargestellt,<br />

einzig externe Lichtquellen fl<strong>im</strong>mern. Die Konvertierung<br />

von Filmen auf einer 3-D-Blu-ray mit<br />

48 Bildern pro Sekunde geht zwar nicht ohne<br />

Ruckler vonstatten (60-Hertz-Wandlung), <strong>im</strong><br />

Menü können Sie aber eine zweistufige Bewegungsglättung<br />

hinzuschalten. Nach der Aktivierung<br />

läuft das Bild spürbar flüssiger, leider<br />

greift die Glättung nicht stabil ein und neigt<br />

zu Artefakten. Wenn keine nativen 3-D-Inhalte<br />

vorliegen, können Sie die Konvertierung von<br />

2-D zu 3-D bemühen. Der Ansatz lässt sich in<br />

16 Stufen anpassen und verleiht Szenen spürbar<br />

mehr Plastizität. Dennoch analysiert die Konvertierung<br />

den Bildinhalt oft nur unzureichend und<br />

insbesondere dunkle, schattierte Bildbereiche<br />

werden falsch hervorgehoben. Dadurch scheinen<br />

Objekte in der Luft zu schweben, was zu<br />

fehlerhaften Bildkompositionen führen kann.<br />

Eine Brille liegt dem Gerät bei und der zur Synchronisierung<br />

nötige Infrarotsender ist <strong>im</strong> Fernseher<br />

integriert.<br />

Opt<strong>im</strong>iert<br />

Bei der herkömmlichen Zuspielung greift dem<br />

LC-46LE925E eine 200-Hertz-Zwischenbildberechnung<br />

unter die Arme. Auf diese Weise<br />

werden zusätzliche Bilder erzeugt und das<br />

Scanning-LED-Backlight erzielt durch eingefügte<br />

Schwarzphasen ein nochmals verbessertes<br />

Ergebnis. Die Bewegtbildschärfe ist auf hohem<br />

Niveau, min<strong>im</strong>ale Verwischer bei schnellen Bewegungen<br />

müssen Sie dennoch in Kauf nehmen.<br />

Eine Bewegungsglättung lässt sich optional<br />

hinzuschalten. Erfreulich: Diese neigt erst in<br />

der höchsten Stufe zur Bildung von Artefakten.<br />

Die Aufwertung von SD-Material – etwa bei<br />

DVD-Playern als Zuspieler – gelingt dem LED-<br />

LCD zufriedenstellend. Die Skalierung auf die<br />

<strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Auflösung (1 920 × 1 080 Pixel) schafft<br />

er sauber, nur Filmmaterial wandelt der Fernseher<br />

nicht fl<strong>im</strong>merfrei um. Bei einer Videozuspielung<br />

werden die Halbbilder hingegen etwas effizienter<br />

zusammengefügt. Die weiteren inneren<br />

Werte können ebenfalls überzeugen: So erlaubt<br />

Sharps Top-LED-LCD-Modell das Streaming von<br />

Videos gemäß DLNA-Spezifikation, wenn auch<br />

nur in SD-Auflösung über den „Windows Media<br />

Player“. Bei den verbauten Empfängern bleiben<br />

keine Wünsche offen: Dank DVB-T-, DVB-S- und<br />

DVB-C-Tuner nebst CI-Plus-Schnittstelle können<br />

Sie <strong>im</strong> Fernsehalltag flexibel agieren. Der Empfang<br />

von RTL <strong>HD</strong> und Co. funktionierte <strong>im</strong> <strong>Test</strong><br />

problemlos, auch Sky lässt sich mit dem Sharp<br />

LC-46LE925E verlässlich decodieren. Über den<br />

internen Speicher (acht Gigabyte) ist zudem<br />

zeitversetztes Fernsehen (T<strong>im</strong>e-Shift) möglich.<br />

Bei <strong>HD</strong>-Plus-Angeboten ist die Funktion allerdings<br />

gesperrt. Leider wird be<strong>im</strong> Aufrufen des<br />

elektronischen Programmführers (EPG) stets<br />

das laufende Programm ausgeblendet und Zusatzinformationen<br />

zur Sendung können Sie<br />

nicht direkt aus dem EPG, sondern nur über die<br />

„P.Info“-Taste abrufen. Wer weiß, was er will,<br />

kann den EPG nach Genre oder Datum durchsuchen.<br />

Hinter dem Label Aquos Net Plus warten<br />

diverse Internetextras auf ihren Einsatz. So können<br />

Sie über Applikationen etwa Wetterprognosen<br />

abrufen und sogar per Browser, wie vom PC<br />

gewohnt, durch das Internet surfen. Die Eingabe<br />

mittels Fernbedienung ist jedoch nicht opt<strong>im</strong>al<br />

gelöst und anspruchsvolle Seitenlayouts bauen<br />

sich schleppend auf. Praktisch: Der WLAN-USB-<br />

Adapter liegt dem Gerät als Gratiszubehör bei.<br />

Nicht opt<strong>im</strong>al<br />

Bei der Aufstellung des Sharp-Displays sollten<br />

Sie in jedem Fall den instabilen Blickwinkel und<br />

die extrem spiegelnde Frontscheibe beachten.<br />

Richtig positioniert überzeugt der LC-46LE925E<br />

aber mit einem knackigen und scharfen Bild. Im<br />

Hinblick auf die Verarbeitung sammelt der LED-<br />

LCD Pluspunkte. Dass es nicht zu einer Spitzenwertung<br />

gereicht hat, liegt an der fehlerhaften<br />

Farbabst<strong>im</strong>mung des Displays. Sharps Vierfarbtechnik<br />

produziert inkorrekte Farbtöne, die keiner<br />

Vorlage entsprechen und leicht blauviolette<br />

Hautfarbdarstellungen provozieren. Je nach<br />

Bildmodus werden einzelne Farbtöne unnatürlich<br />

hervorgehoben, während der Rest fast farblos<br />

erscheint – gerade aufwendig produzierte<br />

Kinofilme wirken dadurch entstellt. Klänge gibt<br />

der flache Edge-LED-LCD leicht blechern wieder.<br />

Auch die Ausleuchtungsgenauigkeit lässt infolge<br />

der unüblichen LED-Anordnung zu wünschen<br />

übrig. Unter dem Strich erhalten Sie einen guten<br />

Fernseher, dessen 3-D-Funktionen durchdachter<br />

ausfallen als die 2-D-Darstellung.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

17/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

15/20<br />

Wiedergabequalität<br />

47/60<br />

Wertung 79 von 100<br />

Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 3500 : 1<br />

Gleichm. Ausleuchtung 70 %<br />

Kontrasteindruck<br />

Blickwinkel 120°/150°<br />

He<strong>im</strong>kino/Tageslicht<br />

Kontrastfilterscheibe<br />

Stromverbrauch<br />

Betrieb 80 W 140 W<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by<br />

Neutrale Farbtemperatur, bei seitlicher Betrachtung (unterer<br />

Graph) Blaustich<br />

Perfekter Gammaverlauf. Bei einer Blickwinkelveränderung<br />

bleichen dunkle Bildbereiche aus (oberer Graph)<br />

Wärmebild<br />

0,1 W<br />

ausreichend/ausreichend<br />

gut/gut<br />

kontrastopt<strong>im</strong>iert,<br />

stark spiegelnd<br />

0 W > 1 W<br />

Luminanz<br />

± 0 %<br />

– 60 %<br />

+ 40 %<br />

– 45 %<br />

± 0 %<br />

– 10 %<br />

Farben erscheinen auch <strong>im</strong> Filmmodus durch Luminanzabweichungen<br />

verfremdet. Seitlich betrachtet bleichen sie aus<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft Kaufberatung 67


Sharp Quattron: Bildvergleich<br />

Sharps Vierfarbtechnik ist bislang einzigartig am Markt, durch vier Subpixel statt drei soll die<br />

Farbdarstellung präziser als mit vergleichbaren LCD-Fernsehern gelingen. Wir haben Originalbilder<br />

des Films „Inception“ mit der Darstellung durch die Quattron-Technik verglichen.<br />

VON CHRISTIAN TROZINSKI<br />

Bildmodus „Film“<br />

Bildmodus „Standard“<br />

68 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


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55WL743<br />

Toshiba 55WL743<br />

Hersteller<br />

Toshiba<br />

Preis<br />

2899 Euro<br />

Info<br />

www.toshiba.de<br />

Bilddiagonale 55 Zoll (139 cm)<br />

Maße (B/H/T) 134,3 × 88,5 × 5 cm<br />

Gewicht<br />

<strong>30</strong> kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />

Auflösung<br />

1920 × 1080 Pixel<br />

Formatwahl (<strong>HD</strong>MI) variabel, kein Overscan<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4 (ARC) ja<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

Empfindlichkeit Sat sehr gut (–88 dBm)<br />

DiSEqC 1.0<br />

Unicable<br />

nein<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz. nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA<br />

ja<br />

Wi-Fi<br />

ja (extern, beiliegend)<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Formate DivX, MP3, JPEG<br />

Internetdienste Youtube<br />

3-D-Darstellung nein<br />

3-D-Formate –<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Genügsamer Großbildriese<br />

Mit 55 Zoll (139 Zent<strong>im</strong>eter) Bilddiagonale ist der WL743 kaum zu übersehen. Die riesige Bildfläche<br />

wird dabei von wenigen, in den Rahmen verbauten Leuchtdioden erhellt, was zugleich<br />

Vor- und Nachteile mit sich bringt.<br />

VON CHRISTIAN HILL UND DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Ein riesiges e Bild, integrierte i rte<br />

Tuner, WLAN und verführerisch eri<br />

h geringe Marktpreise: reise:<br />

Toshibas 55WL7435WL743<br />

ist<br />

trotz<br />

Detailschwächen en infolge der Edge-LED-Beleuchtung ein faires Angebot<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Toshiba<br />

70 <strong>HD</strong>+TV | 1.201111 | www.hdplustv.de


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

Die Ausstattung des 55WL743 lässt<br />

aufseiten des Empfangs wenig zu<br />

wünschen übrig. Alle Tuner-Varianten<br />

sind vorhanden und besonders das Satellitenempfangsteil<br />

fällt positiv auf. Jedoch wäre eine<br />

größere Auswahl an Sortierfunktionen wünschenswert<br />

gewesen. Im Gegensatz dazu ist<br />

die Gestaltung des elektronischen Programmführers<br />

(EPG) gelungen: Der EPG zeigt in unterschiedlichen<br />

Ansichten die Sendungen der<br />

nächsten acht Tage an. Ist ein Titel zu lang, wird<br />

er bei der Markierung durch eine kleine Einblendung<br />

in voller Länge präsentiert. Darüber hinaus<br />

besitzt der EPG eine Erinnerungsfunktion.<br />

Diese Erinnerung kann auch als Aufnahmet<strong>im</strong>er<br />

deklariert werden, eine integrierte PVR-Funktion<br />

besitzt der 55WL743 allerdings nicht. Im Bereich<br />

der Verarbeitung vermag Toshibas aktuelle<br />

TV-Generation nicht zu punkten: Das Gehäuse<br />

wirkt mit Ausnahme des stabilen Standfußes<br />

alles andere als edel und die klapprige Fernbedienung<br />

bedarf dringend einer Überarbeitung.<br />

Größe ist nicht alles<br />

Bereits be<strong>im</strong> Auspacken hatten wir unsere Bedenken,<br />

dass die überd<strong>im</strong>ensionale Bildfläche<br />

gleichmäßig durch die <strong>im</strong> Rahmen integrierten<br />

LEDs ausgeleuchtet wird, und nach den ersten<br />

<strong>Test</strong>sequenzen und Filmbildern wurden unsere<br />

Vorurteile teilweise bestätigt. Positiv ist,<br />

dass die Leuchtdioden tatsächlich in der Lage<br />

sind, eine hohe Max<strong>im</strong>alhelligkeit zu generieren,<br />

sodass der Fernseher unter Tageslichtbedingungen<br />

trotz Spiegelungen ein plastisches<br />

Fernsehbild zeigt. Enttäuschend ist hingegen<br />

die ungenaue Ausleuchtung, die besonders in<br />

dunklen Sequenzen ersichtlich wird und die<br />

Bildfläche fleckig erscheinen lässt. Zudem werden<br />

dunkle Bildbereiche vom 55WL743 aufgehellt<br />

dargestellt. Zwar können Sie die Hintergrundbeleuchtung<br />

Ihrem Wohnraum gemäß<br />

anpassen und der flexible Lichtsensor kann<br />

diesen Vorgang nach der Kalibrierung automatisch<br />

übernehmen, doch der Bildkontrast<br />

überzeugt in den Abendstunden nicht. Eine<br />

Spezialität von Toshiba ist die Farbkalibrierung<br />

<strong>im</strong> Expertenmodus. Der Hersteller verspricht,<br />

sowohl Pr<strong>im</strong>är- als auch Sekundärfarben unabhängig<br />

voneinander perfekt regulieren zu<br />

können. Dies hat der 55WL743 theoretisch<br />

auch nötig, denn eine erste Farbmessung ergab,<br />

dass sämtliche Pr<strong>im</strong>ärfarben den Zielpunkt<br />

verfehlen. Farbton und Luminanz können <strong>im</strong><br />

Menü in <strong>30</strong> Stufen verändert werden, jedoch<br />

wurde schon be<strong>im</strong> ersten Versuch des Nachjustierens<br />

klar, dass sich durch Veränderung der<br />

Parameter maßgeblich die eigenen Vorlieben<br />

bedienen lassen. Unser Messdiagramm in der<br />

Randspalte zeigt deshalb den Originalfarbraum,<br />

der mit leicht abweichenden Farbtönen und einer<br />

tiefseeblauen Darstellung aufwartet. Schon<br />

eine geringe Abweichung von der frontalen Betrachtungsposition<br />

wird vom Panel mit Verfälschungen<br />

des Bildeindrucks quittiert; durch die<br />

stattliche Bildgröße zeigen Bildecken bei geringem<br />

Sitzabstand ebenfalls flauere Kontraste <strong>im</strong><br />

Vergleich zur Bildmitte.<br />

Scharfe Unterhaltung<br />

Wer der Meinung ist, dass ein großes Fernsehergehäuse<br />

automatisch zu einem voluminösen<br />

Klang führt, der wird vom 55WL743 enttäuscht.<br />

Der Ton ist blechern und kann den Raum keineswegs<br />

mit kraftvollem Klang ausfüllen. Daran<br />

ändern auch die Equalizerfunktion und das<br />

integrierte Dolby Volume nichts, auch wenn<br />

Letzteres vorlaute Filmsoundtracks oder Werbeeinblendungen<br />

überaus gelungen auf Z<strong>im</strong>merlautstärke<br />

reduziert. He<strong>im</strong>kinobesitzer nutzen<br />

deshalb den Audiorückkanal der <strong>HD</strong>MI-Schnittstelle.<br />

In Sachen Bildschärfe gehört Toshibas<br />

LED-LCD dagegen zur gehobenen Mittelklasse.<br />

Ob Resolution Plus bei statischen Bildinhalten<br />

oder Active Vision M200 Pro bei Objektbewegungen:<br />

Dem Fernseher gelingt es, ein akzeptables<br />

Maß an Schärfe und Detail aus dem<br />

Bildmaterial herauszukitzeln. Die Zwischenbildberechnung<br />

hat gegenüber vorherigen Serien<br />

nochmals an Qualität zugelegt. Die Bildwiederholfrequenz<br />

wird auf 200 Hertz (Hz) erhöht und<br />

Nachzieheffekte zeigen sich reduziert. Leider<br />

ist Active Vision an die ebenfalls vorhandene<br />

Bewegungsglättung gekoppelt. Belässt man<br />

diese jedoch auf dem Wert „Standard“, verhindert<br />

man, dass Artefakte den guten Eindruck<br />

stören oder der Filmlook verloren geht. Kleine<br />

Abstriche müssen bei der Vollbildkonvertierung<br />

gemacht werden, die die Halbbildsignale nicht<br />

<strong>im</strong>mer sicher zu einem fl<strong>im</strong>merfreien Ganzen<br />

zusammenwebt. Die Skalierung von Bildern auf<br />

die Auflösung des Toshiba-Panels gelingt hingegen<br />

gut, auch wenn aufgrund der Bildgröße<br />

jeder Bildfehler des Signals deutlich zutage tritt.<br />

Etablierte Mittelklasse<br />

Der ganz große Wurf ist Toshiba mit dem<br />

55WL743 nicht gelungen. Gerade die überd<strong>im</strong>ensionale<br />

Bildfläche in Kombination mit der<br />

Edge-LED-Beleuchtung bereitet dem Hersteller<br />

noch einige Probleme – insbesondere die fleckige<br />

Ausleuchtung und eine nur befriedigende<br />

Schwarzdarstellung können Filmfreunden<br />

den Spaß verderben. Abseits dessen macht die<br />

Geräteelektronik aber auch Sprünge nach vorn.<br />

Gerade die 200-Hz-Technologie erzeugt etwas<br />

schärfere Bilder als die Vorgänger und das Problem<br />

bei der Akzeptanz von CI-Plus-Modulen<br />

gehört der Vergangenheit an. Darüber hinaus<br />

kann der 55WL743 einen entscheidenden Vorteil<br />

aus der LED-Beleuchtung ziehen: Der Verbrauch<br />

zeigt sich so sparsam wie selten zuvor.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

14/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

14/20<br />

Wiedergabequalität<br />

46/60<br />

Wertung 74 von 100<br />

Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: <strong>30</strong>00 : 1<br />

Gleichm. Ausleuchtung 75 %<br />

Kontrasteindruck<br />

Blickwinkel 120°/150°<br />

He<strong>im</strong>kino/Tageslicht<br />

Kontrastfilterscheibe<br />

Stromverbrauch<br />

Betrieb 85 W<br />

ausreichend/ausreichend<br />

gut/sehr gut<br />

kontrastopt<strong>im</strong>iert, spiegelnd<br />

Bei seitlicher Betrachtung sch<strong>im</strong>mert das Bild kühl (unterer<br />

Graph), sonst gut kalibrierbar<br />

Der Farbraum zeigt leichte Abweichungen, Blau erscheint<br />

tiefseefarben. Ausbleichen bei seitlicher Betrachtung<br />

Exakte Tonwertverteilung, aber Aufhellung des Bildes bei<br />

seitlicher Betrachtung (obere Linie)<br />

Wärmebild<br />

150 W<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by<br />

0,3 W<br />

0 W > 1 W<br />

Luminanz<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

-15 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft<br />

Kaufberatung 71


PS50C6970<br />

Samsung PS50C6970<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Hersteller<br />

Samsung<br />

Preis<br />

1699 Euro<br />

Info<br />

www.samsung.de<br />

Bilddiagonale 50 Zoll<br />

Maße (B/H/T) 121,5 × 79,8 × 2,9 cm<br />

Gewicht<br />

28,5 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie Plasma<br />

Auflösung<br />

1920 × 1080 Pixel<br />

Formatwahl (<strong>HD</strong>MI) variabel, kein Overscan<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4 (ARC) ja<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

Empfindlichkeit Sat sehr gut (–88,4 dBm)<br />

DiSEqC 1.2<br />

Unicable<br />

nein<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz. ja, extern<br />

Bild-in-Bild<br />

ja<br />

DLNA<br />

ja<br />

Wi-Fi<br />

ja, extern<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Formate DivX 3–6, Xvid, MPEG-1 bis -4,<br />

MKV, MP4, 3GP, PS, TS, VOB,<br />

WMV 9, H.264, MKV, JPEG,<br />

MP3, WMA, AAC, JPEG<br />

Internetdienste Google Maps, Twitter,<br />

Skype, Picasa, Ghetty<br />

Images, Youtube u. a.<br />

3-D-Darstellung ja (Sender intern)<br />

3-D-Formate<br />

Frame-Packing, Side-by-Side,<br />

Top-Bottom, Schachbrett,<br />

Line-by-Line<br />

Elegantes Großbilderlebnis<br />

Samsungs aktueller Plasmagigant brüstet sich nicht nur mit einer riesigen Bilddiagonale, sondern<br />

will auch mit dreid<strong>im</strong>ensionalen Bildern zu einem vertretbaren Preis überzeugen. Darüber<br />

hinaus ist er bestens für den Fernsehalltag gerüstet und n<strong>im</strong>mt sogar Sendungen auf –<br />

Zeit für eine intensive Begegnung.<br />

VON DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Die Voreinstellungen sind nicht opt<strong>im</strong>al, lassen sich aber weitestgehend in den Tiefen des Menüs<br />

anpassen. Bei<br />

der TV-Ausstattung kann der Plasma voll überzeugen und Sie können sogar Satellitendrehanlagen anlagen<br />

ansteuern<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Samsung<br />

72 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

Nach der Anlieferung des Plasmas<br />

sollten Sie ohne zu zögern zum Telefon<br />

greifen und einen guten Freund anrufen,<br />

denn mit einer Bilddiagonale von fast 1,3<br />

Metern stellt sich das Gerät zu zweit wesentlich<br />

einfacher auf. Der Helfer kann dann auch<br />

gleich zum Fernsehabend verweilen, denn der<br />

PS50C6970 zeigt sich großzügig ausgestattet.<br />

Für den 3-D-Genuss <strong>im</strong> Duo benötigen Sie das<br />

passende Zubehör: Samsungs Starterkit, bestehend<br />

aus zwei Brillen und dem An<strong>im</strong>ationsfilm<br />

„Drachenzähmen leicht gemacht“, eignet sich<br />

zur Demonstration der neuen Technik hervorragend.<br />

Der zur Synchronisierung nötige Sender<br />

ist indes intern verbaut.<br />

Fernsehprofi<br />

Besonders Besitzer einer drehbaren Satellitenanlage<br />

werden sich über den Plasma freuen, denn<br />

dieser unterstützt DiSEqC 1.2 und so können Sie<br />

verschiedene Satelliten direkt ansteuern. Damit<br />

Sie auch keine Sendung verpassen, zeichnet der<br />

PS50C6970 mit einer angeschlossenen USB-<br />

Festplatte Inhalte auf, und bei Druck auf die<br />

Pausetaste aktivieren Sie das zeitversetzte Fernsehen<br />

(T<strong>im</strong>e-Shift). Letzteres funktioniert auch<br />

bei den privaten <strong>HD</strong>-Sendern wie etwa RTL <strong>HD</strong>,<br />

genauso wie das Vor- und Zurückspulen. Ganze<br />

Sendungen können Sie jedoch nicht aufzeichnen,<br />

dies haben die Sendeanstalten aus lizenzrechtlichen<br />

Gründen gesperrt. Be<strong>im</strong> Empfang<br />

von Sky über CI Plus ist die Aufnahmefunktion<br />

ebenfalls gesperrt. Aufnahmen können Sie ferner<br />

bequem aus der elektronischen Programmzeitschrift<br />

(EPG) programmieren. Diese ist sehr<br />

übersichtlich gehalten, be<strong>im</strong> Aufrufen wird<br />

die aktuelle Sendung nicht unterbrochen und<br />

stattdessen in ein kleines Fenster eingebettet.<br />

Da das Gerät keinen Doppeltuner verbaut hat,<br />

können Sie die Bild-in-Bild-Funktion nur für<br />

externe Zuspielungen, etwa von einem Blu-ray-<br />

Player, nutzen. Signale in Standardauflösung<br />

werden gebührend aufgearbeitet. Hier kann sowohl<br />

die Skalierung auf die <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Auflösung<br />

(1 920 × 1 080 Pixel) als auch das De-Interlacing<br />

bei Video- und Filmmaterial überzeugen. Qualitätsfanatiker<br />

kommen dennoch um eine externe<br />

Aufwertung nicht herum.<br />

Bleibender Eindruck<br />

Die Grundeinstellungen in Bezug auf die Bildqualität<br />

sind leider nicht opt<strong>im</strong>al und Sie müssen<br />

mit einem eingeschränkten Farbraum auskommen.<br />

Eine normgerechte Kalibrierung ist<br />

an dieser Stelle nicht perfekt möglich. Auch<br />

die Farbtemperatur kann <strong>im</strong> Auslieferungszustand<br />

kaum überzeugen und produziert ein<br />

leicht grünliches Bild. Im <strong>Test</strong>labor konnten wir<br />

dies jedoch in den Tiefen des Menüs und mithilfe<br />

unseres Messequipments annähernd opt<strong>im</strong>ieren.<br />

Der ermittelte Kontrast bewegt sich<br />

wertungstechnisch nur auf LCD-Niveau. Dies<br />

ist dem nicht opt<strong>im</strong>alen Schwarzwert und der<br />

eingeschränkten Helligkeit zuzuschreiben. Der<br />

größte Kritikpunkt an Samsungs Plasma sind jedoch<br />

die auftretenden Geisterbilder. Dabei verweilen<br />

statische Einblendungen an Ort und Stelle<br />

und sch<strong>im</strong>mern mit geringer Intensität nach.<br />

Eigentlich haben die Hersteller das umgangssprachlich<br />

bezeichnete „Einbrennproblem“<br />

bereits seit einiger Zeit <strong>im</strong> Griff, be<strong>im</strong><br />

PS50C6970 „brannten“ sich Inhalte jedoch derart<br />

schnell ein, dass wir <strong>im</strong> <strong>Test</strong> mit den ständigen<br />

Geisterschatten vorhergehender Bilder<br />

leben mussten. Das ist besonders bei Videospielen<br />

in Form von statischen Anzeigen fatal. Be<strong>im</strong><br />

Blickwinkel kann der Plasmafernseher wieder<br />

vollends begeistern – das Bild bleibt aus allen<br />

Perspektiven unverfälscht. Auch die Bewegtbildschärfe<br />

konnte uns mit nur min<strong>im</strong>alen farbigen<br />

Nachziehern überzeugen.<br />

Brille auf<br />

Wie sich <strong>im</strong> <strong>Test</strong> herausstellte, hat Samsung die<br />

3-D-Technik plattformübergreifend <strong>im</strong> Griff und<br />

der Plasmafernseher fasziniert mit einer schönen<br />

Tiefenstaffelung. Das gefürchtete Ghosting<br />

hält sich in Grenzen und <strong>im</strong> <strong>Test</strong>labor maßen wir<br />

geringere Übersprechwerte als bei Samsungs<br />

LED-LCDs. Einzig die Bildhelligkeit wusste lediglich<br />

<strong>im</strong> dunklen He<strong>im</strong>kino zu überzeugen.<br />

Samsung konvertiert eingehende Signale einer<br />

3-D-Blu-ray in 60 Hertz, das Bild ist aufgrund<br />

der höheren Bildwiederholrate flackerfrei, externe<br />

Lichtquellen oder Sonnenlicht sollten Sie<br />

<strong>im</strong> 3-D-Modus jedoch meiden. Der Konvertierungsprozess<br />

verursacht Mini-Ruckler, denen Sie<br />

mit einer Bewegungsglättung entgegenwirken<br />

können. Erfreulicherweise arbeitet diese nahezu<br />

artefaktfrei. Wenn Sie über kein natives<br />

3-D-Material verfügen, können Sie die Konvertierung<br />

von 2-D zu 3-D hinzuschalten, die jede<br />

Zuspielung in die dritte D<strong>im</strong>ension verlagert. Der<br />

Prozess analysiert das Bild anhand best<strong>im</strong>mter<br />

Faktoren und ordnet geeigneten Objekten entsprechend<br />

Tiefe zu. Das klappt in der Praxis auch<br />

meist glaubwürdig, nur wird die Konvergenz der<br />

beiden Bilder ohne Unterlass neu ausgerichtet,<br />

was auf Dauer ermüdender wirkt als eine echte<br />

3-D-Zuspielung. Die Intensität können Sie in<br />

zehn Stufen festlegen. Der Empfang von Sky 3D<br />

funktioniert einwandfrei, Sie müssen lediglich<br />

den Side-by-Side-Modus manuell aktivieren.<br />

Abschließend bleibt zu sagen, dass der Plasmafernseher<br />

in Sachen Bildqualität vor allem durch<br />

das auffällige Nachleuchten Punkte verliert und<br />

auch in Sachen Kontrastdarstellung keine Bestwerte<br />

erzielt. Vom Fernsehstandpunkt aus gesehen<br />

liefert Samsung mit dem PS50C6970 aber<br />

ein rundes Produkt ab, das in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

kaum Wünsche offenlässt.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

18/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

13/20<br />

Wiedergabequalität<br />

47/60<br />

Wertung 78 von 100<br />

Kontrast (nativ) Min: 500 : 1, Max: 4000 : 1<br />

Gleichm. Ausleuchtung 95 %<br />

Kontrasteindruck<br />

Blickwinkel 120°/150°<br />

He<strong>im</strong>kino/Tageslicht<br />

Kontrastfilterscheibe<br />

Stromverbrauch<br />

Farbtemperatur erst nach Kalibrierung mit speziellem<br />

Messequipment nahezu neutral<br />

Leicht eingeschränkter Farbraum. Typisch für Plasmas: Die<br />

Farben bleiben auch seitlich betrachtet neutral<br />

Opt<strong>im</strong>aler Gammaverlauf. Bei einer Blickwinkelveränderung<br />

bleiben alle Details erhalten und das Bild bleicht nicht aus<br />

Wärmebild<br />

sehr gut/sehr gut<br />

gut/befriedigend<br />

kontrastopt<strong>im</strong>iert, spiegelnd<br />

Betrieb 95 W 345 W<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by 0,1 W<br />

0 W > 1 W<br />

Luminanz<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft<br />

Kaufberatung 73


TX-P42GT20E<br />

Panasonic TX-P42GT20E<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Hersteller<br />

Panasonic<br />

Preis<br />

1299 Euro<br />

Info<br />

www.panasonic.de<br />

Bilddiagonale 42 Zoll (107 cm)<br />

Maße (B/H/T) 102,9 × 69,3 × 8,2 cm<br />

Gewicht<br />

23,5 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie Plasma (100 Hz/600 Hz Sfd)<br />

Auflösung<br />

1920 × 1080 Pixel<br />

Formatwahl (<strong>HD</strong>MI) variabel, kein Overscan<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4 (ARC) ja<br />

Tuner<br />

DVB-T, DVB-C, DVB-S<br />

Empfindlichkeit Sat sehr gut (–88 dBm)<br />

DiSEqC 1.0<br />

Unicable<br />

ja<br />

CI Plus<br />

ja<br />

Festplattenaufz. ja, extern<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA<br />

ja<br />

Wi-Fi<br />

ja, extern<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Formate AVC<strong>HD</strong>, DivX, MPEG-2,<br />

MKV, JPEG, MP3, AAC<br />

Internetdienste Daily Motion, Tagesschau,<br />

Eurosport, Bild, Skype,<br />

Youtube, Picasa,<br />

Bloomberg, QTom,<br />

Acetrax<br />

3-D-Darstellung ja (Sender integriert)<br />

3-D-Formate Frame-Packing,<br />

Side-by-Side, Top-Bottom<br />

Verlockendes Angebot<br />

Panasonic gilt als einer der 3-D-Pioniere und bietet seit der ersten Stunde ausgereifte Plasmafernseher<br />

für das stereoskopische Filmerlebnis an. Dem neuesten Streich liegen die Brillen zwar<br />

nicht bei, dennoch kann das Preis-Leistungs-Verhältnis voll und ganz überzeugen.<br />

VON DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Panasonics 3-D-Einstiegsplasma hat den<br />

zur Synchronisierung ng mit den 3-D-Brillen nötigen Sender eingebaut,<br />

eba<br />

die Nasengestelle elle<br />

le müssen<br />

sen Sie ej<br />

jedoch separat te<br />

erwerben<br />

rben<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Panasonic<br />

74 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

Mit dem TX-P42GT20E bietet<br />

Panasonic einen attraktiven Plasmafernseher<br />

zum echten Einstiegspreis<br />

an. Dabei wurde an nichts gespart und<br />

das Gerät überzeugt sowohl <strong>im</strong> 2-D- als auch<br />

3-D-Betrieb mit plastischen Bildern. Einzig die<br />

3-D-Brillen müssen Sie nachkaufen, der zur Synchronisierung<br />

nötige Infrarotsender ist derweil<br />

intern verbaut.<br />

Fernsehtalent<br />

Dank des integrierten Triple-Tuners sind Sie auf<br />

keinerlei externe Empfangsgeräte angewiesen<br />

und mithilfe der CI-Plus-Schnittstelle genießen<br />

Sie mit geeignetem Modul und Smartcard auch<br />

die privaten Sender in <strong>HD</strong>. Einzig die Bild-in-Bild-<br />

Option der VT20-Modelle ist dem Rotstift zum<br />

Opfer gefallen. Über eine externe USB-Festplatte<br />

können Sie auf Knopfdruck Aufnahmen tätigen<br />

oder das zeitversetzte Fernsehen (T<strong>im</strong>e-Shift)<br />

nutzen. Bei Sendern der <strong>HD</strong>-Plus-Plattform wird<br />

beides aus lizenzrechtlichen Gründen unterbunden,<br />

mangels Doppeltuner ist auch ein Senderwechsel<br />

während der Aufnahme untersagt. Die<br />

gewünschten Inhalte können Sie bequem über<br />

den elektronischen Programmführer (EPG) anwählen.<br />

Praktisch: Ihre Lieblingsserie müssen<br />

Sie nur einmal vormerken, der TX-P42GT20E<br />

n<strong>im</strong>mt sie dann automatisch wöchentlich auf.<br />

Die Ansicht bietet zudem die Möglichkeit, das<br />

Programm der kommenden Tage einzusehen –<br />

einer weitreichenden Planung steht so nichts<br />

<strong>im</strong> Weg. Natürlich zeichnet der Plasma auch <strong>im</strong><br />

Stand-by-Modus Sendungen auf, der Leistungsbedarf<br />

pendelt sich in diesem Fall bei rund 26<br />

Watt (W) ein. Der Empfang des Bezahlfernsehens<br />

Sky verlief <strong>im</strong> <strong>Test</strong> ohne Probleme, be<strong>im</strong><br />

CI-Plus-Empfang sind Aufzeichnungen aber<br />

untersagt. Bei der Aufwertung von DVDs und<br />

SD-Fernsehsendern zeigt das Gerät Schwächen,<br />

eine externe Zuspielung und Konvertierung von<br />

SD-Signalen in die <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Auflösung verhalf<br />

den Bildern zu einer besseren Bildruhe und Bildschärfe.<br />

Zudem arbeitet der De-Interlacer nicht<br />

effizient und es kommt zu vermehrtem Kantenfl<strong>im</strong>mern.<br />

Bei Videomaterial schlägt sich der<br />

verbaute Chip eine Spur besser als <strong>im</strong> Filmbetrieb.<br />

Mult<strong>im</strong>edial können Sie den TX-P42GT20E<br />

über USB oder SD-Karte mit gängigen Formaten<br />

füttern, selbstverständlich werden auch <strong>HD</strong>-<br />

Videos, etwa <strong>im</strong> MKV-Format, abgespielt. Bei<br />

Apples Quickt<strong>im</strong>e-Container muss das Gerät<br />

aber passen. Auf die Internetfunktionen, wie<br />

zum Beispiel Youtube, können Sie auch kabellos<br />

zugreifen. Der WLAN-Adapter ist jedoch nur separat<br />

erhältlich.<br />

Schön anzusehen<br />

Nach dem ersten Einschalten empfiehlt es sich,<br />

in den THX-Bildmodus zu wechseln, denn dieser<br />

bietet die besten Voreinstellungen. So ist das<br />

Bild in allen Helligkeitsbereichen von Farbstichen<br />

befreit und der Farbraum ist nahezu opt<strong>im</strong>al<br />

abgest<strong>im</strong>mt. Wie sich <strong>im</strong> <strong>Test</strong>labor herausstellte,<br />

st<strong>im</strong>men aber die Helligkeitswerte nicht und so<br />

erscheinen etwa Grüntöne leicht neonfarben.<br />

Die Kalibrierung <strong>im</strong> „Professionell“-Modus<br />

schafft keine Abhilfe, weshalb Sie mit leicht<br />

verfremdeten Farben vorliebnehmen müssen.<br />

Der TX-P42GT20E überzeugt mit einem satten<br />

Schwarz und knackigen Kontrasten <strong>im</strong> abgedunkelten<br />

Wohnz<strong>im</strong>mer – das Niveau der VT-<br />

Serie wird nur knapp verfehlt. Die Helligkeit ist<br />

verglichen mit LED-LCDs eingeschränkt, Filme<br />

<strong>im</strong> 21 : 9-Format zeigen sich brillanter als eine<br />

vollflächige 16 : 9-Darstellung. Störendes Nachleuchten<br />

heller Elemente konnten wir <strong>im</strong> Praxistest<br />

nicht beobachten, auch Videospiele mit<br />

Statusanzeigen oder Senderlogos hinterlassen<br />

keine unschönen Geisterbilder. Bei naher Betrachtung<br />

fällt lediglich das Pixelrauschen negativ<br />

auf, während ein leichtes Bildfl<strong>im</strong>mern und<br />

Farbabstufungen unabhängig von der Sitzposition<br />

zu beobachten sind. Dagegen bewegt sich<br />

die Bildschärfe auf einem sehr hohen Niveau<br />

und einzig min<strong>im</strong>ale farbige Nachzieher lassen<br />

die aktuellen Referenzen vorbeiziehen. Der Bildeindruck<br />

ist auf allen Sitzplätzen gleichwertig<br />

und die Darstellung sehr natürlich, wie es für<br />

einen Plasma-TV typisch ist.<br />

Dreid<strong>im</strong>ensional gesehen<br />

Diesen Eindruck können wir auch der 3-D-<br />

Darstellung attestieren. Lediglich die mangelnde<br />

Leuchtkraft <strong>im</strong> 3-D-Modus schmälert die<br />

plastische Erfahrung. In einem Raum mit reduziertem<br />

Umgebungslicht zeigt sich jedoch ein<br />

greifbares und angenehmes Bild. Die Synchronisation<br />

zwischen Brille und Display ist wie von<br />

Panasonic gewohnt nahezu perfekt ausbalanciert<br />

und Sie werden von lästigen Doppelkonturen<br />

(Crosstalk) nahezu komplett verschont. So<br />

zeigen sich selbst komplexe 3-D-Szenen sauber<br />

ausgearbeitet und auf Wunsch können Sie die<br />

60-Hertz-Wiedergabe aktivieren, um das Erlebnis<br />

nahezu flackerfrei zu gestalten. Die Mini-<br />

Ruckler <strong>im</strong> Zuge der Konvertierung halten sich<br />

in Grenzen, bei Bedarf können Sie eine Bewegungsglättung<br />

aktivieren, die jedoch zur Artefaktbildung<br />

neigt. Auch der GT20E wartet mit<br />

einer Konvertierung von 2-D zu 3-D auf, der Ansatz<br />

kann in der Praxis aber nicht <strong>im</strong>mer überzeugen.<br />

Je nach Bildinhalt gelingt die Ebenendarstellung<br />

nicht korrekt und Objekte scheinen<br />

von der eigentlich beabsichtigten Komposition<br />

gelöst <strong>im</strong> Raum zu schweben. Panasonic setzt<br />

mit dem günstigen GT20E dennoch ein Zeichen –<br />

der Plasma-TV ist ein echter Preistipp. Einzig<br />

der hohe Leistungsbedarf von bis zu 370 W und<br />

die nicht opt<strong>im</strong>alen Farben unseres <strong>Test</strong>geräts<br />

schmälern den Gesamteindruck min<strong>im</strong>al.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

16/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

14/20<br />

Wiedergabequalität<br />

50/60<br />

Wertung 80 von 100<br />

Kontrast (nativ) Min: 500 : 1, Max: 6000 : 1<br />

Gleichm. Ausleuchtung 90 %<br />

Kontrasteindruck<br />

Blickwinkel 120°/150°<br />

He<strong>im</strong>kino/Tageslicht<br />

Kontrastfilterscheibe<br />

Stromverbrauch<br />

Betrieb 60 W<br />

Leicht schwankende Farbtemperatur <strong>im</strong> THX-Modus. Im<br />

Betrieb jedoch nicht störend<br />

Das Farbdiagramm täuscht: Die Luminanz der Farben Grün,<br />

Gelb und Cyan ist übertont<br />

Die nahezu perfekte Gammakurve garantiert eine opt<strong>im</strong>ale<br />

Durchzeichnung auch bei seitlicher Betrachtung<br />

Wärmebild<br />

sehr gut/sehr gut<br />

sehr gut/befriedigend<br />

kontrastopt<strong>im</strong>iert, spiegelnd<br />

370 W<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by<br />

0,2 W<br />

0 W > 1 W<br />

Luminanz<br />

± 0 %<br />

+ 35 %<br />

± 0 %<br />

+ 20 %<br />

+ 15 %<br />

± 0 %<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft<br />

Kaufberatung 75


15EL9500<br />

Hersteller<br />

LG<br />

Preis<br />

1999 Euro<br />

Info<br />

www.lg.de<br />

Bilddiagonale 15 Zoll (38 cm)<br />

Maße (B/H/T) 35,1 × 23,5 × 0,4 cm<br />

Gewicht<br />

1,6 kg<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bildtechnologie AMOLED (100 Hz)<br />

Auflösung<br />

1920 × 1080 Pixel<br />

Formatwahl (<strong>HD</strong>MI) variabel, kein Overscan<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4 (ARC) nein<br />

Tuner<br />

DVB–T, DVB–C<br />

Empfindlichkeit Sat –<br />

DiSEqC –<br />

Unicable –<br />

CI Plus<br />

nein<br />

Festplattenaufz. nein<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

DLNA<br />

nein<br />

Wi-Fi<br />

nein<br />

Mult<strong>im</strong>edia-Formate DivX <strong>HD</strong>, MP3, MPEG-4, JPEG,<br />

MKV, H.264, Quickt<strong>im</strong>e<br />

Internetdienste –<br />

3-D-Darstellung nein<br />

3-D-Formate –<br />

LG 15EL9500<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Kleiner Fernseher ganz groß<br />

LG wagt sich in den OLED-Markt und will trotz kleiner Bilddiagonale für offene Münder<br />

sorgen. Dabei müssen Sie in Sachen Ausstattung zwar Kompromisse eingehen, schwelgen<br />

jedoch in puncto Bildqualität in ungekannten Superlativen. Folgen Sie uns in die Zukunft<br />

der Bilddarstellung.<br />

VON DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Die OLED-Technik garantiert ein nahezu perfektes Bild<br />

und merzt die Defizite aktueller TV-Technologien Tech<br />

konsequent<br />

aus. Mangels Kopfhörerbuchse rbuchs<br />

und<br />

<strong>HD</strong>MI ARC können Sie edie<br />

blechernen Klänge<br />

nur schwer beseitigen<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Disney, LG<br />

76 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

LGs OLED 15EL9500 erreichte die Redaktion<br />

in einem Mini-Paket und die darin<br />

versteckte schwarze Schachtel mutet wie<br />

ein Schuhkarton an. Mit einer Bautiefe von lediglich<br />

0,4 Zent<strong>im</strong>etern (cm) ist der LG-Fernseher<br />

der dünnste TV der Welt. Die Bilddiagonale von<br />

nur knapp 38 cm ist jedoch weit weniger rekordverdächtig<br />

– dennoch ist der 15EL9500 derzeit<br />

das größte OLED-TV-Gerät. Fernab des Formats<br />

ist die Bildqualität schlicht atemberaubend und<br />

der Fernseher beeindruckt mit einer exzellenten<br />

Bildschärfe nebst knackigen Kontrasten.<br />

Spartanisch<br />

LGs OLED verfügt lediglich über seitliche Anschlüsse<br />

und ist mit einem <strong>HD</strong>MI-Eingang nebst<br />

USB-Schnittstelle alles andere als üppig ausgestattet.<br />

Weil die Mini-<strong>HD</strong>MI-Variante eingesetzt<br />

wurde, benötigen Sie zudem ein spezielles Kabel,<br />

um etwa einen Blu-ray-Player anzuschließen.<br />

Dieses liegt dem Gerät zum Glück bei. Da<br />

es sich lediglich um die <strong>HD</strong>MI-1.3-Schnittstelle<br />

handelt, müssen Sie auf den Audio Return Channel<br />

(ARC) verzichten; der Fernseher stellt ferner<br />

auch keine dreid<strong>im</strong>ensionalen Bilder dar. Vor<br />

allem das Fehlen des ARCs ist ärgerlich, denn<br />

der Klang ist aufgrund der min<strong>im</strong>alen Bautiefe<br />

sogar dem eines Küchenradios unterlegen. Für<br />

den TV-Empfang steht Ihnen jeweils ein DVB-Tund<br />

DVB-C-Tuner zur Verfügung, ein CI-Plus-<br />

Slot ist leider nicht verbaut. Analoge Zuspieler<br />

sind aufgrund fehlender Anschlüsse <strong>im</strong> Übrigen<br />

ganz ausgeklammert. Schließen Sie einen USB-<br />

Datenträger an, gibt sich der OLED jedoch flexibel<br />

und Sie können neben gängigen Formaten<br />

auch <strong>HD</strong>-Inhalte, etwa <strong>im</strong> MKV- und Quickt<strong>im</strong>e-<br />

Container, wiedergeben.<br />

Bilder aus der Zukunft<br />

Die Vorteile der OLED-Technik offenbaren sich<br />

zunächst durch die Abwesenheit typischer Bildfehler:<br />

Sie erspähen kein Pixelfl<strong>im</strong>mern, keine<br />

Farbblitzer, Farbabstufungen oder Artefakte infolge<br />

einer umfangreichen Bildnachbearbeitung.<br />

Doch wie bei den meisten Fernsehern kommen<br />

Sie auch bei LGs 15EL9500 nicht um eine Feineinstellung<br />

herum, denn <strong>im</strong> Auslieferungszustand<br />

fällt der Grünstich ins Auge, dem Sie dank<br />

einer umfangreichen ISF-Kalibrierung effektiv<br />

entgegenwirken können. Die Farbtemperatur<br />

können Sie über eine zehnstufige Korrektur<br />

nahezu mustergültig einstellen, lediglich in dunklen<br />

Bildbereichen ist noch ein min<strong>im</strong>aler Farbstich<br />

wahrzunehmen. Der von Werk aus leicht<br />

erweiterte Farbraum lässt sich mittels Farbmanagement<br />

nur bedingt anpassen; auffällig ist vor<br />

allem die zu niedrige Luminanz von Rot. Dennoch<br />

überzeugt die Farbigkeit <strong>im</strong> Filmbetrieb auf<br />

ganzer Linie. Der Kontrast ist nahezu opt<strong>im</strong>al:<br />

Weiß erstrahlt stets brillant und schwarze Bildinhalte<br />

wirken trotz nicht ganz perfekter Messwerte<br />

zu keinem Zeitpunkt aufgehellt. Da jeder<br />

Bildpunkt selbstleuchtend ist, können sämtliche<br />

Pixel je nach Bildinhalt individuell in der Leuchtkraft<br />

angepasst werden. Die Bildpunkte werden<br />

dennoch wie bei der LCD-Technik über die Dauer<br />

eines Bildes kontinuierlich „gehalten“, bis das<br />

nächste Bild eine neue Information liefert, was<br />

zu einem fl<strong>im</strong>merfreien Fernsehgenuss führt. So<br />

wird die Bildschärfe aber maßgeblich von der<br />

Bildwiederholfrequenz best<strong>im</strong>mt und trotz der<br />

extrem zügigen Schaltzeit schleichen sich Unschärfen<br />

bei schnellen Bewegungen ein. Abhilfe<br />

schafft hier LGs Tru-Motion-100-Hz-Funktion,<br />

die eine exzellente Bildschärfe garantiert. Da es<br />

sich – <strong>im</strong> Gegensatz zu den LED-LCD-Modellen<br />

des Herstellers – nicht um eine klassische Zwischenbildberechnung<br />

handelt, die Bewegungen<br />

glättet und den typischen Kinolook zerstört,<br />

können Sie diese Funktion getrost aktivieren,<br />

denn Artefakte sowie Eingabeverzögerungen<br />

treten nicht auf. Lediglich bei 50-Hertz-Material<br />

konnten wir diese Missstände ausmachen. Trotz<br />

der „kleinen“ Auflösung von 1 366 × 768 Bildpunkten<br />

kann sich die statische Bildschärfe sehen<br />

lassen, denn durch die geringe Bildschirmgröße<br />

ist die Pixeldichte sehr hoch und <strong>im</strong> Menü<br />

können Sie zusätzlich die Feinheit von vertikalen<br />

bzw. horizontalen Linien anpassen. LG setzt bei<br />

der Bilderzeugung verschiedene Filterschichten<br />

ein, um die Leuchtdichte sowie Farbechtheit der<br />

OLED-Bildschirme zu opt<strong>im</strong>ieren. Der Ansatz<br />

des Herstellers ist löblich, von der Seite betrachtet<br />

erhalten Bilder jedoch einen leichten Rotstich<br />

und der Farbraum ist vor allem <strong>im</strong> Grünbereich<br />

etwas eingeschränkt. Ein weiteres Novum der<br />

OLED-Technik: Die leuchtstarken Bilder gehen<br />

nicht mit einem hohen Leistungsbedarf einher;<br />

LGs 15EL9500 gab sich <strong>im</strong> Schnitt mit etwa<br />

<strong>30</strong> bis 40 Watt zufrieden und bleibt auch vergleichsweise<br />

kühl. Einizg der Standfuss heizt sich<br />

auf und strahlt so auf die Bildfläche ab.<br />

Vorfreude<br />

LGs 15EL9500 erringt trotz nicht vorhandener<br />

Tonqualität und kleinen Abst<strong>im</strong>mungsmängeln<br />

wie dem nicht ganz perfekten Blickwinkel mühelos<br />

die höchste bislang vergebene Wertung<br />

<strong>im</strong> Bereich der Wiedergabequalität und demonstriert<br />

damit eindrucksvoll, wie überlegen<br />

die OLED-Technik gegenüber etablierten LED-<br />

LCDs sowie Plasma-<strong>TVs</strong> arbeitet. Mit diesem<br />

kompakten Monitor erleben Sie eine bemerkenswerte<br />

Bildqualität, die in Sachen Brillanz<br />

ihresgleichen sucht. So merzt die Technik die<br />

Nachteile heutiger Bildverfahren konsequent aus<br />

und erzeugt allzeit leuchtstarke sowie scharfe<br />

Bilder. Nun muss nur noch die Bildfläche vergrößert<br />

und die Ausstattung aufgestockt werden –<br />

dann ist die OLED-Technik endlich bereit für das<br />

Wohnz<strong>im</strong>mer.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

10/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

16/20<br />

Wiedergabequalität<br />

55/60<br />

Wertung 81 von 100<br />

Kontrast (nativ) Min: 1000 : 1, Max: 35000 : 1<br />

Gleichm. Ausleuchtung 90 %<br />

Kontrasteindruck<br />

Blickwinkel 120°/150°<br />

He<strong>im</strong>kino/Tageslicht<br />

Kontrastfilterscheibe<br />

Stromverbrauch<br />

Betrieb 25–45W<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by 0,3 W<br />

0 W > 1 W<br />

Nach Kalibrierung nahezu neutrale Graustufen. Seitlich<br />

betrachtet wärmere Bilddarstellung (unterer Graph)<br />

Frontal gesehen gut abgest<strong>im</strong>mter Farbraum. Von der<br />

Seite betrachtet sind Grüntöne etwas ungesättigt<br />

Wärmebild<br />

sehr gut/sehr gut<br />

sehr gut/sehr gut<br />

kontrastopt<strong>im</strong>iert, stark<br />

spiegelnd<br />

Luminanz<br />

± – 10 x %<br />

± x 0 %<br />

± x 0 %<br />

± x 0 %<br />

± x 0 %<br />

± x 0 %<br />

Bei frontaler Betrachtung perfekte Gammakurve. Seitlich<br />

betrachtet werden Mitteltöne min<strong>im</strong>al verschluckt<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft<br />

Kaufberatung 77


DLA-X3<br />

Hersteller<br />

JVC<br />

Preis<br />

3999 Euro<br />

Info<br />

www.jvc.de<br />

Maße (B/H/T) 45,5 × 17,9 × 47,2 cm<br />

Gewicht<br />

14,7 kg<br />

Farben<br />

Schwarz, Weiß<br />

Bildtechnologie D-ILA<br />

Projektionschip 3 × 0,7 Zoll D-ILA<br />

(3. Generation)<br />

Lampe<br />

220 W<br />

Lebensdauer 3500 h<br />

Auflösung<br />

1920 × 1080 Pixel<br />

1080p24 ja<br />

Formatwahl (<strong>HD</strong>MI) variabel, kein Overscan<br />

Projektionsabstand 2,7–5,5 m (2 m Bildbreite)<br />

Lens-Shift<br />

80 % vertikal,<br />

34 % horizontal<br />

Zoom/Fokus<br />

motorisiert<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4<br />

ja<br />

Bild-in-Bild<br />

nein<br />

3-D-Darstellung ja (Sender extern)<br />

3-D-Formate Frame-Packing,<br />

Side-by-Side, Top-Bottom<br />

JVC DLA-X3<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Drei hoch drei<br />

JVC wagt den nächsten großen Schritt <strong>im</strong> Projektionsbereich und veröffentlicht gleich drei<br />

neue Modelle mit 3-D-Unterstützung. Das Einsteigergerät namens DLA-X3 kostet stattliche<br />

4 000 Euro und dürfte be<strong>im</strong> Großteil der He<strong>im</strong>kinobesitzer bereits Profiambitionen bedienen.<br />

VON CHRISTIAN HILL UND CHRISTIAN TROZINSKI<br />

Am Anschlussfeld auf der Rückseite findet sich die 3-D-Sync-Schnittstelle. Über das Tastenfeld in der Mitte lassen<br />

sich Funktionen direkt am Gerät bedienen und rechts befindet sich eine Klappe für das schnelle Wechseln der Lampe<br />

DISPLAY LINK<br />

Bilder: Auerbach Verlag, JVC<br />

78 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft


Nach dem Auspacken erstrahlt JVCs<br />

DLA-X3 in einem für den He<strong>im</strong>kinobereich<br />

nicht alltäglichen weißen Gewand.<br />

Damit fühlt sich das Gerät auch in Wohnz<strong>im</strong>mergefilden<br />

wohl. Erst auf den zweiten Blick<br />

fällt auf, dass das Gehäuse in drei verschiedenen<br />

Weißtönen erstrahlt, Frontblende, Seitenteile<br />

und Gehäuseoberseite unterscheiden sich dabei<br />

in der Helligkeit des Weißtons. Wer es lieber<br />

klassischer mag, kann den DLA-X3 auch <strong>im</strong><br />

he<strong>im</strong>kinoüblichen Schwarz erwerben.<br />

Zurück in die Zukunft<br />

Be<strong>im</strong> Design der neuen Projektorreihe haben<br />

sich die Entwickler am lange zurückliegenden<br />

Modell <strong>HD</strong>1 orientiert; das auffälligste Merkmal<br />

ist die wieder in der Mitte befindliche Optik.<br />

Die Linse selbst wird <strong>im</strong> Stand-by durch eine<br />

Schutzblende in Gehäusefarbe verdeckt. Wird<br />

der Projektor aus dem Dornröschenschlaf erweckt,<br />

fährt die Blende mit einem nicht überhörbaren<br />

Motorengeräusch zur Seite weg. Dies<br />

ist zugleich der mit Abstand lauteste Ton, den<br />

der DLA-X3 von sich gibt, denn <strong>im</strong> alltäglichen<br />

Gebrauch surren die Lüfter kaum wahrnehmbar<br />

und werden selbst bei hoher Lampenhelligkeit<br />

von der He<strong>im</strong>kinoanlage übertönt. In beiden Gehäuseseiten<br />

befinden sich durchgehende Kühlkanäle.<br />

Die Luft wird <strong>im</strong> hinteren Teil eingesaugt<br />

und mit der aufgesogenen Wärme vorn ausgeblasen.<br />

Bei einer wandnahen Installation sollte<br />

auf eine ausreichende Luftzufuhr geachtet werden.<br />

Die Änderung des Designs umfasst auch<br />

die Verlagerung der Anschlüsse – diese sind nun<br />

rückseitig integriert. Den sonst üblichen VGA-<br />

Eingang sucht man vergeblich, an dessen Stelle<br />

prangt der 3-D-Sync-Anschluss, der in Kombination<br />

mit dem externen Infrarotsender das Tor<br />

zur plastischen Bilddarstellung eröffnet. Zudem<br />

kann der DLA-X3 zwei 12-Volt-Trigger vorweisen,<br />

die wir be<strong>im</strong> Vorgänger noch schmerzlich<br />

vermissten. Im regulären Betrieb pegelt sich der<br />

Leistungshunger des Projektors bei etwas mehr<br />

als 2<strong>30</strong> Watt (W) ein, was angesichts der gesteigerten<br />

Lampenleistung ein akzeptabler Wert ist.<br />

Leuchtet die neu entworfene Lampe mit voller<br />

Leistung, steigt der Verbrauch auf etwa 310 W<br />

und das Betriebsgeräusch ist wahrnehmbar. Der<br />

Wechsel zwischen Normal- und Hochleistungsmodus<br />

ist nun ohne Verzögerung möglich.<br />

Schnellstart<br />

Die Optik verfügt über einen ausreichend<br />

großen Zoom-Bereich sowie horizontalen und<br />

vertikalen Lens-Shift. Äußerst hilfreich ist die<br />

komplett fernbedienbare Optik des Projektors.<br />

Bildgröße, Fokus und Ausrichtung steuern Sie<br />

bequem vom Sitzplatz aus oder überprüfen die<br />

Gelungen ist die in zwölf Punkten korrigierbare Gammakurve.<br />

Die Kalibrierung kann sowohl für Weiß als auch für<br />

die Pr<strong>im</strong>ärfarben vorgenommen werden<br />

Der Infrarotemitter zur Synchronisation der Shutter-Frequenz<br />

der Brille ist nicht Bestandteil der Grundausstattung.<br />

Das Anschlusskabel ist mit 3 Metern etwas zu kurz geraten<br />

Anzeige


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

Kontrast (nativ) Min: 400 : 1, Max: 15 000 : 1<br />

Gleichm. Ausleuchtung 80 %<br />

Shading<br />

nein<br />

Regenbogeneffekt nein<br />

Betriebsgeräusch leise (20–25 dB)<br />

Bildbreite e mpf. 2–3 m<br />

Stromverbrauch<br />

Betrieb 2<strong>30</strong> W 310 W<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by<br />

Im Tiefschwarz nicht schnurgerade, aber beeindruckend<br />

nah an der D65-Norm bereits <strong>im</strong> Auslieferungszustand<br />

In Richtung Grün aufgezogener Farbraum, der wegen des<br />

fehlenden Farbmanagements nicht korrigiert werden kann<br />

Die Gammakurve kann in zwölf Stufen besonders exakt<br />

kalibriert und auf das Eingangssignal abgest<strong>im</strong>mt werden<br />

Wärmebild<br />

0,6 W<br />

0 W > 1 W<br />

Luminanz<br />

+ 10 %<br />

– 10 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

± 0 %<br />

+ 10 %<br />

Feineinstellungen direkt an der Leinwand. Die<br />

Möglichkeit der anamorphen Vorverzerrung<br />

freut Besitzer von Vorsatzlinsen: das Bildseitenverhältnis<br />

kann sowohl horizontal als auch vertikal<br />

gestreckt werden. Ist die Montage vollendet,<br />

müssen Sie nur wenig Kalibrierungsarbeit<br />

leisten. Im Benutzerprofil finden Sie mit „Kino“<br />

eine gute Voreinstellung, hier wird das Bild standardkonform<br />

mit 6 500 K temperiert. Der Helligkeitsgewinn<br />

be<strong>im</strong> Wechsel in den hohen Lampenmodus<br />

beträgt circa 35 Prozent, wird aber<br />

durch den höheren Geräuschpegel und eine<br />

reduzierte Lampenlebensdauer erkauft.<br />

Optionsdschungel<br />

Mit Fachkenntnis und entsprechendem Equipment<br />

kann über eines der Benutzerprofile das<br />

letzte Quäntchen Genauigkeit aus dem DLA-X3<br />

herausgeholt werden. Nötig ist dies z. B. bei der<br />

Gammakurve, die nicht der <strong><strong>HD</strong>TV</strong>-Norm gleicht,<br />

sondern eine tiefere Mitteltonabst<strong>im</strong>mung vorweist<br />

und damit den Richtwerten der Kinos<br />

nacheifert. In einer grafisch ansprechenden<br />

Aufmachung kann die Zieleinstellung in zwölf<br />

Stufen den persönlichen Vorlieben angepasst<br />

werden. Etwas ungenauer verhält es sich mit der<br />

Korrektur der Farbtemperatur, sodass min<strong>im</strong>ale<br />

Abweichungen in Kauf genommen werden müssen.<br />

Wie das Vorgängermodell wartet JVCs diesjähriges<br />

Einstiegsgerät nicht mit einem Farbmanagement<br />

auf, dieses wird erst vom DLA-X7 und<br />

DLA-X9 unterstützt. Unsere Messung bescheinigt<br />

dem DLA-X3 einen aufgezogenen Farbraum,<br />

der allerdings nicht so kräftige Resultate<br />

hervorbringt wie bei den Vorgängermodellen.<br />

3-D ohne Geisterbilder<br />

Mit Spannung haben wir uns dem Hauptnovum<br />

des DLA-X3 – der 3-D-Fähigkeit – gewidmet. Bei<br />

Zuspielung einer entsprechenden Blu-ray wechselt<br />

der Projektor automatisch in den richtigen<br />

3-D-Modus. Auffällig ist der Wechsel in ein speziell<br />

für den 3-D-Betrieb eingerichtetes Bildprofil.<br />

Dieses aktiviert sowohl einen höheren Lampenmodus<br />

als auch eine höhere Farbtemperatur,<br />

was aufgrund des zu erwartenden Helligkeitsverlustes<br />

und der Farbbeeinflussung durch die<br />

Shutter-Brillen verständlich ist. Allerdings wird<br />

auch der Farbraum erweitert und eine spezielle<br />

Gammakurve angewählt. Dadurch erscheint der<br />

Gesamteindruck verfremdet und der Schwarzwert<br />

wird in Mitleidenschaft gezogen. Sie<br />

sollten deshalb nicht zögern, eine abweichende<br />

Voreinstellung zu wählen, denn die 3-D-Darstellung<br />

des DLA-X3 weiß daraufhin vom ersten<br />

Moment an zu überzeugen. Die räumliche Tiefe<br />

ist beeindruckend und der 3-D-Effekt wirkt niemals<br />

anstrengend für die Augen. Die Bildqualität<br />

glänzt trotz aktivierter Shutter-Brille mit einer<br />

hervorragenden Helligkeit. Für den opt<strong>im</strong>alen<br />

Bildgenuss <strong>im</strong> 3-D-Betrieb ist der hohe Lampenmodus<br />

aber Pflicht, <strong>im</strong> opt<strong>im</strong>ierten He<strong>im</strong>kino<br />

wirken Bildbreiten von zweieinhalb Metern nicht<br />

zu dunkel, bei geringem Reflexionsfaktor der<br />

Leinwand sollte die Bildbreite auf zwei Meter<br />

begrenzt werden. Das kontrastreiche, plastische<br />

und stets scharfe Bild lässt das 3-D-He<strong>im</strong>kino<br />

zum derzeit unnachahmlichen Erlebnis werden,<br />

denn kein konkurrierender Projektor <strong>im</strong><br />

vierstelligen Preissegment bietet eine vergleichbare<br />

Bildbrillanz. Zudem liegt der Crosstalk mit<br />

Werten von ein bis drei Prozent <strong>im</strong> Bereich der<br />

derzeitigen 3-D-Referenzen. Echtes 3-D-Material<br />

bei der Zuspielung ist allerdings zwingend<br />

erforderlich, eine Wandlung von 2-D zu 3-D bietet<br />

der DLA-X3 nicht. Der zur Synchronisation<br />

nötige Infrarotemitter arbeitet sowohl direkt als<br />

auch indirekt reflexiv über die Leinwand. Somit<br />

ist dessen Position <strong>im</strong> Raum frei wählbar, was<br />

angesichts des kurzen Verbindungskabels auch<br />

unbedingt notwendig ist. Das 3-D-Zubehör<br />

müssen Sie gesondert erwerben, wobei der<br />

Emitter mit 79 Euro und die Brille mit 179 Euro<br />

zu Buche schlagen. Wer etwas Geld be<strong>im</strong> Zusatzequipment<br />

sparen möchte, kann statt zur<br />

JVC-Originalbrille anderen Modellen von Xpand<br />

den Vorrang geben. So funktionierten z. B. die<br />

Shutter-Brillen von Philips ausgezeichnet <strong>im</strong> Zusammenspiel<br />

mit dem DLA-X3.<br />

Auch in 2-D erstklassig<br />

Die Justierung der drei bilderzeugenden D-ILA-<br />

Panels gelang ohne Tadel, an kontraststarken<br />

Konturen sind nur min<strong>im</strong>ale Farbsäume auszumachen.<br />

Der Projektor erlaubt ein behutsames<br />

Nachschärfen von Konturen sowie die Verbesserung<br />

der Bewegtbildschärfe. Die aktuelle<br />

Modellreihe ist in der Lage, Schwarzbilder in<br />

die normale Bildfolge zwischenzuschalten, was<br />

Nachzieheffekte wirkungsvoll reduziert ohne<br />

Artefakte zu provozieren – Kinofilme weisen<br />

daraufhin aber ein deutliches 48-Hertz-Flackern<br />

auf. Je nach Voreinstellungen zeigen sich außerdem<br />

leichte farbige Doppelkonturen. Zusätzlich<br />

ist eine Zwischenbildberechnung aktivierbar, die<br />

jedoch mit Artefakten zu kämpfen hat. Die Skalierung<br />

von SD-Material klappt überraschend<br />

gut und die Vollbildkonvertierung kommt nur<br />

bei 50-Hertz-Zuspielung ab und zu aus dem<br />

Takt. Gestört wird der sehr gute Gesamteindruck<br />

lediglich von dezentem Pixelrauschen<br />

sowie geringfügig sichtbaren Farbabstufungen.<br />

Die Messungen der Helligkeit und des Schwarzwerts<br />

ergaben zwar keine sichtbare Verbesserung<br />

<strong>im</strong> Vergleich zur letzten D-ILA-Generation,<br />

dies stellt angesichts der tadellosen Leistungen<br />

aber keinen Kritikpunkt dar. Aufgrund der hohen<br />

Gesamthelligkeit erscheint der Kontrasteindruck<br />

trotz schwankenden Schwarzwerts nahezu<br />

makellos, sodass der DLA-X3 nicht nur für<br />

3-D-Einsteiger eine Empfehlung ist.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

18/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

16/20<br />

Wiedergabequalität<br />

52/60<br />

Wertung 86 von 100<br />

Bilder: Auerbach Verlag, JVC<br />

80 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


AVR-4311<br />

Denon AVR-4311<br />

Hersteller<br />

Denon<br />

Preis<br />

2199 Euro<br />

Info<br />

www.denon.de<br />

Maße<br />

43,4 × 17,1 × 41,4 cm<br />

Gewicht<br />

17,3 kg<br />

Farben<br />

Premium-Silber, Schwarz<br />

Vorverstärkerausgänge 11 Kanäle (Cinch)<br />

Lautsprecheranschlüsse 11 Kanäle<br />

Endstufen<br />

9 Kanäle<br />

Impedanzumschaltung ja (4 Ohm/6 Ohm/8 Ohm)<br />

Einmessautomatik Audyssey MultEQ XT32<br />

<strong>HD</strong>-Audio-Decoder ja (Dolby True <strong>HD</strong>/Digital<br />

Plus, DTS-<strong>HD</strong> MA/HR)<br />

Klangregelung Equalizer für alle Kanäle<br />

Decoder-Höhenkanäle ja (Audyssey DSX und<br />

Dolby Pro Logic IIz)<br />

Dynamikkompr<strong>im</strong>ierung ja (Audyssey Dynamic<br />

Volume, Dolby Volume)<br />

THX-Zertifikat nein<br />

Multiroom<br />

3 Zonen<br />

<strong>HD</strong>MI-Ausgänge 2<br />

<strong>HD</strong>MI-Wandlung ja<br />

<strong>HD</strong>MI-Skalierung ja<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4<br />

ja<br />

A/V-Synchronisierung ja (bis zu 200 ms)<br />

Bildmenü als Overlay ja<br />

DLNA ja (Version 1.5)<br />

Wi-Fi<br />

nein<br />

Internetradio ja<br />

Streaming-Formate WAV (24 Bit/96 kHz), WMA,<br />

MP3, FLAC (24 Bit/96 kHz),<br />

Ogg Vorbis, AAC<br />

iPod/USB<br />

ja (Direktanschluss)/ja<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Bereit für die Zukunft<br />

Der Denon AVR-4311 ist das, was man unter dem Prototyp eines modernen AV-Receivers versteht.<br />

Er verbindet vorbildlich neueste und etablierte Funktionen in einem Gehäuse. Warum<br />

also jedes Jahr einen günstigen AV-Receiver kaufen, wenn man auch mit einem Mal ein solides<br />

und zukunftsträchtiges Gerät erwerben kann?<br />

VON TORSTEN PLESS UND DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Denons AVR–4311 präsentiert sich <strong>im</strong> gewohnten Gehäusedesign wahlweise in Silber oder<br />

Schwarz. Neu ist die Fernbedienung mit beleuchteten Tasten und LC-Display<br />

Dank seiner umfangreichen Ausstattung steht der Anschlusskreativität nichts<br />

<strong>im</strong> Weg, der Receiver verteilt seine Signale auf bis zu drei Zonen<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Denon, Stock.xchng<br />

82 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

Der Denon AVR-4311 hat von allem<br />

ein bisschen mehr. Das Verhältnis<br />

der <strong>HD</strong>MI-Eingänge zu seinen -Ausgängen<br />

beträgt sieben zu zwei, wodurch gleich<br />

zwei Räume parallel mit einem Videosignal<br />

versorgt werden können. Den passenden Ton<br />

liefern die elf Lautsprecheranschlüsse in Verbindung<br />

mit den neun integrierten Endstufen.<br />

Entweder erweitert man sein 7.1-Surround-Set<br />

um zwei Höhen- oder Weitenlautsprecher oder<br />

man ergänzt seinen He<strong>im</strong>kinoraum um zwei<br />

weitere Stereozonen. Der audiophile Anwender<br />

wird sich besonders über den analogen Mehrkanaleingang<br />

freuen. Auch die Vorverstärker-Ausgangssektion<br />

ist mit zwei Subwoofer-Anschlüssen<br />

sowie den Höhen- und Weitenkanälen<br />

üppig bestückt. Im Preamp-Modus umgeht der<br />

AVR seine eigene Endstufensektion und bietet<br />

sich externen Endstufen an. Die Vielzahl an<br />

Anschlussmöglichkeiten wird noch um einen<br />

Phonovorverstärker ergänzt, der sich auf MM-<br />

Schallplattenspieler spezialisiert hat. Ist der Receiver<br />

an ein Bildausgabegerät angeschlossen,<br />

zeigt sich Denons typisches User-Interface als<br />

Overlay-Menü. Die Steuerung erfolgt über eine<br />

neue Fernbedienung, die auf ihrer Front ein LC-<br />

Display zur Quellenanwahl trägt. Wird der Receiver<br />

mit dem Netzwerk verbunden, eröffnen<br />

sich völlig neue Möglichkeiten. Im <strong>Test</strong> konnten<br />

wir JPEG-Bilder von der Fotodatenbank Flickr<br />

sowie vom Computer aus auf einen angeschlossenen<br />

Fernseher streamen. Auch die kabellose<br />

Musikübertragung via UPnP-Protokoll und<br />

über das kostenpflichtige Apple-Airplay-Update<br />

funktionierte tadellos. iTunes erkannte den Denon-Receiver<br />

sofort und die abgespielten Titel<br />

wurden auf dem Fernseher angezeigt. Die Musikbibliothek<br />

wird zukünftig auch vom iPod und<br />

iPhone anwählbar sein, während die kostenfreie<br />

Denon-Remote-App bereits jetzt die Receiver-<br />

Steuerung ermöglicht. Einziger Wermutstropfen<br />

des Netzwerkreceivers ist die fehlende Unterstützung<br />

von Last.fm in Deutschland. Um musikalisch<br />

trotzdem auf dem Laufenden zu bleiben,<br />

bieten sich die Vielzahl an Internetradios wie<br />

beispielsweise Radiodenon.com und der kostenpflichtige<br />

Musikdienst Napster an.<br />

Videoverwalter<br />

Der AVR-4311 ist auch <strong>im</strong> Videobereich auf dem<br />

aktuellsten Stand der Technik und leitet 3-D-<br />

Zuspielungen problemlos weiter. Für die Videoverarbeitung<br />

zeichnet ein Anchor-Bay-ABT2015-<br />

Chip verantwortlich, der mit nahezu durchweg<br />

sehr guter Leistung überzeugt. So werden SD-<br />

Zuspielungen sichtbar aufgewertet und neben<br />

der Skalierung auf die <strong>Full</strong>-<strong>HD</strong>-Auflösung ist<br />

auch das De-Interlacing auf hohem Niveau. Video-<br />

und Filmzuspielungen werden automatisch<br />

erkannt, lediglich komplexe Szenen bringen den<br />

Chip aus dem Tritt. Die Rauschunterdrückung<br />

arbeitet leider zu zaghaft und verringert Bildrauschen<br />

nur bedingt. Bei der Bildbearbeitung gefiel<br />

uns der sogenannte Erweiterungsregler am<br />

besten, denn über diesen erscheinen Bilder um<br />

einiges schärfer. Ein exzessiver Einsatz provoziert<br />

jedoch Doppelkonturen.<br />

Neue Einmessung<br />

Neben der neunkanaligen Endstufe sorgen nicht<br />

zuletzt die vielen kleinen Bauteile für den Klang<br />

des Receivers. Die AL24-Processing-Plus-Technologie<br />

soll den Abstand zum Quantisierungsrauschen<br />

vergrößern und die Denon-Link-4-Verbindung<br />

stabilisiert digitale Taktschwankungen.<br />

Eine der größten Innovationen des Receivers ist<br />

sein neues Einmesssystem Audyssey XT32. Hatte<br />

der Vorgänger noch die eine oder andere Schwäche,<br />

soll nun der Denon AVR-4311 zeigen, was<br />

eine automatische Einmessung zu leisten vermag.<br />

Zu Beginn müssen – sofern angeschlossen –<br />

beide Subwoofer auf einen Schalldruckpegel<br />

von max<strong>im</strong>al 75 Dezibel (dB) begrenzt werden.<br />

Ist dies geschehen, geht der weitere Einmessverlauf<br />

wie gewohnt vonstatten. Die gemessenen<br />

Abstände wurden mit äußerster Genauigkeit ermittelt,<br />

doch der bereits lineare Frequenzverlauf<br />

in unserem Hörraum wies nach der Einmessung<br />

eine Abweichung in den unteren Mitten auf und<br />

brachte den Subwoofer zum leichten Dröhnen.<br />

Dennoch erzielte das neue System ein exzellentes<br />

Ergebnis. Um nicht nur He<strong>im</strong>kinobesitzer<br />

zufriedenzustellen, <strong>im</strong>plementierte Denon die<br />

intelligente Dynamikkompr<strong>im</strong>ierung Dolby Volume.<br />

Im direkten Vergleichstest mit Audysseys<br />

Dynamic Volume konnte uns auch dieses Mal<br />

die Dolby-Variante mit einem zurückhaltenderen<br />

Bassbereich mehr überzeugen. Bei Deaktivierung<br />

sämtlicher Klang- und Dynamikveränderungen<br />

erfuhren wir ein weitgehend ausgeglichenes<br />

Frequenzbild ohne drastische Abweichungen.<br />

Details wurden fein aufgelöst wiedergegeben,<br />

ohne dabei zu präsent zu wirken. Besonders<br />

Bewegungsabläufe ließen sich exakt nachvollziehen,<br />

selbst über die Breite der Lautsprecher<br />

hinaus. In unserem Messlabor wurde der<br />

Klangeindruck mit einem referenzverdächtigen<br />

Wert von –83 dB bei der Übersprechdämpfung<br />

bestätigt. Bass<strong>im</strong>pulse wurden kräftig und dabei<br />

trocken reproduziert, ohne den Raum zu stark<br />

anzuregen. Nur eine leichte tiefmittige Färbung<br />

zog sich durch unseren Hörtest, die dem<br />

Receiver etwas an Natürlichkeit nahm. Auch<br />

<strong>im</strong> zweikanaligen Betrieb steht der AVR-4311<br />

seinen Mann und profitiert dabei von den hervorragenden<br />

Übersprechwerten, die für eine<br />

weitläufige Bühne sorgten. Wer es noch audiophiler<br />

mag, kann dank des integrierten <strong>HD</strong>MI-<br />

Decoders seinen SACD-Player direkt mit dem<br />

Denon verbinden und <strong>im</strong> Pure-Audio-Modus<br />

unverfälschtes Stereo genießen.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

20/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

17/20<br />

Wiedergabequalität<br />

53/60<br />

Wertung 90 von 100<br />

Verstärkerleistung 85 Watt<br />

Frequenzgangabweichung +/–0,48 dB<br />

SNR bei –20dB<br />

74 dB (<strong>HD</strong>MI)<br />

Übersprechen<br />

–83 dB (<strong>HD</strong>MI)<br />

Dynamikverhalten 74 dB<br />

Videoverarbeitung sehr gut<br />

Höreindruck<br />

sehr gut (Film und Musik)<br />

Stromverbrauch<br />

Betrieb 90 W 210 W<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by 0,1 W<br />

6 dB<br />

0 dB<br />

–6 dB<br />

<strong>30</strong> Hz<br />

0 W > 1 W<br />

Vor Einmessung<br />

Screenshot 1<br />

Die Verfärbung der unteren Mitten ist kaum messbar, die<br />

Einmessung gelingt durchaus präzise<br />

Mit einer zusätzlichen Stereoendstufe kann der Denon AVR-<br />

4311 bis zu einem 11.2-Surround-Set ausgebaut werden<br />

Wärmebild<br />

100 Hz 250 Hz 500 Hz 1 kHz 4kHz<br />

10kHz 20kHz<br />

Nach Einmessung<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft Kaufberatung 83


SR7005<br />

Marantz SR7005<br />

Hersteller<br />

Marantz<br />

Preis<br />

1699 Euro<br />

Info<br />

www.marantz.de<br />

Maße<br />

44 × 18,7 × 40,6 cm<br />

Gewicht<br />

13 kg<br />

Farben<br />

Schwarz, Silber<br />

Vorverstärkerausgänge 7 Kanäle (Cinch)<br />

Lautsprecheranschlüsse 11 Kanäle<br />

Endstufen<br />

7 Kanäle<br />

Impedanzumschaltung ja (6 Ohm/8 Ohm)<br />

Einmessautomatik Audyssey MultEQ XT<br />

<strong>HD</strong>-Audio-Decoder ja (Dolby True <strong>HD</strong>/Digital<br />

Plus, DTS-<strong>HD</strong> MA/HR)<br />

Klangregelung Equalizer für alle Kanäle<br />

Decoder-Höhenkanäle ja (Audyssey DSX und<br />

Dolby Pro Logic IIz)<br />

Dynamikkompr<strong>im</strong>ierung ja (Audyssey Dynamic<br />

Volume)<br />

THX-Zertifikat nein<br />

Multiroom<br />

3 Zonen<br />

<strong>HD</strong>MI-Ausgänge 2<br />

<strong>HD</strong>MI-Wandlung ja<br />

<strong>HD</strong>MI-Skalierung ja<br />

<strong>HD</strong>MI 1.4<br />

ja<br />

A/V-Synchronisierung ja (bis zu 200 ms)<br />

Bildmenü als Overlay ja<br />

DLNA<br />

ja<br />

Wi-Fi<br />

nein<br />

Internetradio ja<br />

Streaming-Formate WAV (24 Bit/96 kHz),<br />

WMA, MP3, FLAC, Ogg<br />

Vorbis, AAC<br />

iPod/USB<br />

ja (Direktanschluss)/ja<br />

AUSGABE 1.2011<br />

Marantz trumpft auf<br />

Mit dem SR7005 hat Marantz einen neuen AV-Receiver <strong>im</strong> Programm, der die aktuellen Tugenden<br />

dieser Geräteklasse enthält. Von der Wiedergabe 3-D-basierten Videomaterials bis hin<br />

zum Datenstreaming aus dem Netzwerk ist sein Funktionsumfang breit gefächert. Ob dabei die<br />

Wiedergabequalität Schritt halten kann?<br />

VON TORSTEN PLESS UND DENNIS SCHIRRMACHER<br />

Hinter der aufklappbaren Frontblende verbirgt sich das Informationsdisplay des AV-<br />

Receivers. Das Mini-Display zeigt lediglich die Quelle und Lautstärke<br />

Das Anschlussterminal ist reichhaltig bestückt. Bei zwei <strong>HD</strong>MI-Ausgängen<br />

fällt auch die fehlende S-Video-Schnittstelle nicht ins Gewicht<br />

Bilder: Auerbach Verlag, Marantz<br />

84 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


<strong>Test</strong>ergebnisse<br />

Jüngst wurde Marantz‘ SR-Serie um den<br />

neuen AV-Receiver SR7005 erweitert, der<br />

nun die Spitzenposition der Reihe einn<strong>im</strong>mt.<br />

Seine Verarbeitung zeugt von hoher<br />

Qualität und bis auf die seitlich angebrachten<br />

geschwungenen Kunststoffteile ist das Chassis<br />

aus Aluminium gefertigt. Optisch hervorstechend<br />

ist das kreisförmige Mini-Display,<br />

das den Quelleneingang und die eingestellte<br />

Lautstärke anzeigt. Das vollwertige Display versteckt<br />

sich ebenso wie einer der sechs <strong>HD</strong>MI-<br />

Eingänge, eine USB-Schnittstelle sowie weitere<br />

AV-Schnellanschlüsse hinter der Blende. Die Gerätesteuerung<br />

erfolgt entweder über die Fernbedienung<br />

mit beleuchtetem Tastenfeld oder<br />

über Marantz‘ kostenfreie iPod-App „Wizz“.<br />

Angeschlossen wird der Apple-MP3-Player am<br />

USB-Port. Über die Ethernet-Schnittstelle n<strong>im</strong>mt<br />

der AV-Receiver Kontakt zum weltweiten Datennetz<br />

auf und streamt Bilder und Musikfiles<br />

von DLNA-spezifizierten Geräten. Die Kooperation<br />

zwischen Marantz und Apple ermöglicht<br />

es, auf eine iTunes-Bibliothek zuzugreifen, egal<br />

ob sich diese auf einem Mac, PC oder Apple-<br />

Handy befindet. Die neue Streaming-Technologie<br />

hört auf den Namen Apple Airplay und ist<br />

für 49 Euro per Software-Update zu erwerben.<br />

Damit kann die fehlende Gapless-Funktion des<br />

AV-Receivers während des UPnP-Streamings<br />

wirkungsvoll umgangen werden. Zusätzlich<br />

bietet der Marantz SR7005 eine umfangreiche<br />

Liste an Internetradiostationen, die sich nach<br />

Genre und Region ordnen lassen und in eigenen<br />

Favoritenlisten abgespeichert werden können.<br />

Alternativ dazu werden die Onlinedienste<br />

Napster und Last.fm unterstützt. Während ersterer<br />

einen kostenpflichtigen Account erfordert,<br />

wird letzterer von Marantz in Deutschland leider<br />

nicht unterstützt.<br />

3-D-Weiterleitung<br />

Das Anschlussterminal des Marantz SR7005<br />

n<strong>im</strong>mt bis zu elf Lautsprecher auf, die je nach<br />

Konfiguration über die sieben Endstufen betrieben<br />

werden. Das klassische 5.1-Surround-<br />

Set kann entweder über jeweils zwei Back-<br />

Surround-, Höhen- oder Weitenkanäle ergänzt<br />

werden. Ermöglicht wird dies unter anderem<br />

durch die Surround-Formate Audyssey DSX und<br />

Dolby Pro Logic IIz. Bis zu zwei Subwoofer finden<br />

an den Vorverstärkerausgängen Anschluss,<br />

die beiden werden jedoch parallel betrieben<br />

und können nicht unabhängig voneinander angesteuert<br />

und eingemessen werden. Die reine<br />

Audiodatendecodierung übern<strong>im</strong>mt ein 32-Bit-<br />

DSP-Prozessor von Analog Devices, während für<br />

die Videosignale ein ABT2015 von Anchor Bay<br />

zum Einsatz kommt. Dank <strong>HD</strong>MI-1.4-Schnittstelle<br />

leitet der SR7005 3-D-Signale an Ihren Fernseher<br />

weiter. SD-Quellen werden zudem sichtbar<br />

aufgewertet, bei der Skalierung auf die <strong>Full</strong>-<br />

<strong>HD</strong>-Auflösung mit 1 920 × 1 080 Bildpunkten<br />

vermissten wir dennoch das letzte Quäntchen<br />

Schärfe. Der De-Interlacer arbeitet verlässlich<br />

und erkennt die Zuspielung von Film- und Videomaterial<br />

automatisch. Bei Letzterem kommt es<br />

allerdings zu leichtem Kantenfl<strong>im</strong>mern und bei<br />

komplexen Filmszenen greift der Ansatz nicht<br />

stabil ein. Bei der weiteren Bildverarbeitung<br />

kann vor allem die Enhance-Funktion überzeugen,<br />

denn so lassen Sie Zuspielungen spürbar<br />

schärfer erscheinen. In hohen Stufen bilden sich<br />

jedoch Doppelkonturen. Die Rauschunterdrückung<br />

arbeitet zu zaghaft, wenig dynamisch<br />

und somit nur selten effizient.<br />

Kraftvolle Wiedergabe<br />

Der Audioeinmessvorgang beruht auf dem<br />

MultEQ-XT-Verfahren von Audyssey. Die tonale<br />

Balance kann durch den 9-Band-Equalizer <strong>im</strong><br />

Nachhinein manuell angeglichen werden. Das<br />

Ergebnis der Messung zeigte sich klanglich in<br />

gewohnter Qualität, mit leichten Anhebungen<br />

der Präsenzen und unteren Mitten. Im Hörtest<br />

fiel dies nicht negativ ins Gewicht und unterstrich<br />

besonders actionreiche Szenen mit zusätzlichem<br />

Nachdruck. Deaktiviert man den MultEQ<br />

XT, zeigt sich das wahre Gesicht des Marantz,<br />

welches uns <strong>im</strong> Hörtest sogar noch besser gefiel.<br />

Im Surround-Betrieb baute sich ein Klangbild<br />

auf, das den Hörer vollkommen umgibt.<br />

Vom leichten Hang eines verstärkten Höhenbereichs<br />

profitiert vor allem die Detailgenauigkeit<br />

und Transparenz in der Wiedergabe. In einer<br />

Jackie-Chan-typischen Kampfszene konnten<br />

zudem die Bass<strong>im</strong>pulse überzeugen, die gewitterartig<br />

auf den Hörer einschlagen. Eine leichte<br />

Anhebung <strong>im</strong> Grundtonbereich verlieh vor allem<br />

Sprecherst<strong>im</strong>men eine angenehme Klangfarbe.<br />

Lediglich das Dynamikverhalten ist bei höherpreisigeren<br />

Geräten noch etwas besser. Preisklassenunüblich<br />

steht der Klangeindruck <strong>im</strong> Stereobetrieb<br />

der Mehrkanaldarbietung in nichts<br />

nach. Vor allem <strong>im</strong> Pure-Sound-Modus merkt<br />

man, dass der Marantz SR7005 nicht versucht,<br />

mit einer übertriebenen Bassanhebung modern<br />

zu klingen, sondern schön ausgeglichen spielt.<br />

SACD-Besitzer müssen leider mit gewandelten<br />

PCM-Klängen vorliebnehmen, denn der<br />

Marantz verarbeitet den DSD-Datenstrom nicht.<br />

Sollte die tonale Balance bereits von vornherein<br />

durch schlecht aufgelöste MP3-Files unterbunden<br />

werden, profitieren diese vom MDAX2-Modus.<br />

Freunde des kreisenden Vinyls kommen mit<br />

dem Marantz ebenfalls auf ihre Kosten, denn<br />

der Phono-Vorverstärkereingang eignet sich<br />

ideal für Plattenspieler. Der Marantz SR7005<br />

versteht es, alte und neue Audiotechnologien<br />

in hervorragender Qualität wiederzugeben und<br />

widerstrebt damit dem Trend, eine Videozentrale<br />

mit beiläufigen Audiofunktionen zu sein.<br />

Ausstattung/<br />

Verarbeitung<br />

19/20<br />

Benutzerfreundlichkeit<br />

17/20<br />

Wiedergabequalität<br />

52/60<br />

Wertung 88 von 100<br />

Verstärkerleistung 80 W (1 % T<strong>HD</strong> an 8 Ohm)<br />

Frequenzgangabweichung +/–0,037 dB<br />

SNR bei –20dB<br />

75 dB (<strong>HD</strong>MI)<br />

Übersprechen<br />

–67 dB (<strong>HD</strong>MI)<br />

Dynamikverhalten 79 dB<br />

Videoverarbeitung sehr gut<br />

Höreindruck<br />

sehr gut (Film und Musik)<br />

Stromverbrauch<br />

Betrieb 85 W<br />

Über den Marantz-Webcontroller lässt sich der AV-<br />

Receiver bequem vom Computer aus steuern. Sämtliche<br />

Einstellungsmöglichkeiten stehen Ihnen offen<br />

Wärmebild<br />

195 W<br />

< 100 W > 400 W<br />

Stand-by 0,1 W<br />

6 dB<br />

0 dB<br />

–6 dB<br />

<strong>30</strong> Hz<br />

0 W > 1 W<br />

Vor Einmessung<br />

100 Hz 250 Hz 500 Hz 1 kHz 4kHz<br />

10kHz 20kHz<br />

Nach Einmessung<br />

Typisch für den MultEQ-XT-Einmessvorgang ist die Anhebung<br />

der hohen und tiefen Frequenzen. Die oberen<br />

Mitten werden hingegen leicht abgeschwächt<br />

Bewertungsschlüssel: 100–95: Referenzklasse, 94–90: ausgezeichnet, 89–85: sehr gut, 84–70: gut, 69–55: befriedigend, 54–40: ausreichend, 39–0: mangelhaft Kaufberatung 85


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Ausgabe <strong>im</strong> Fachhandelsverzeichnis geführt. Bitte liefern Sie mir ab der nächstmöglichen Ausgabe<br />

_______ Exemplare der <strong>HD</strong>+TV (Verkaufspreis 4,99 Euro).<br />

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86 <strong>HD</strong>+TV | 1.2011 | www.hdplustv.de


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11<br />

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Emsdetten<br />

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Essen<br />

Borowski GmbH<br />

Antennen- und Elektrotechnik<br />

Weidkamp 178<br />

45356 Essen<br />

Telefon: (0201) 18 52780<br />

Fax: (0201) 1 8527849<br />

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Gelsenkirchen<br />

Hitseller.de GmbH<br />

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45881 Gelsenkirchen<br />

Telefon: (0209) 15 780929<br />

Fax: (0209) 1 5780939<br />

URL: www.hitseller.de<br />

E-Mail: info@hitseller.de<br />

Herne<br />

He<strong>im</strong>kino Aktuell<br />

Hülsstr. 9<br />

44625 Herne<br />

Telefon: (02325) 94 0049<br />

Fax: (02325) 94 0053<br />

URL: www.<strong><strong>HD</strong>TV</strong>ision.de<br />

E-Mail: info@he<strong>im</strong>kinoaktuell.de<br />

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Köln<br />

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An Groß St. Martin 5<br />

50667 Köln<br />

Telefon: (0221) 9 257020<br />

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Telefon: (069) 88 8609<br />

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74376 Gemmrighe<strong>im</strong><br />

Telefon: (07143) 84 1401<br />

Fax: (07143) 84 1400<br />

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Wörthstr. 45<br />

81667 München<br />

Telefon: (089) 4 470774<br />

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PLZ 9<br />

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93354 Siegenburg<br />

Telefon: (09444) 98 1782<br />

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In unserer Übersicht finden Sie eine Auswahl bislang getesteter Produkte mit<br />

einer Wortbewertung, welche die Vor- und Nachteile auf den Punkt bringt.<br />

Alle Komponenten sind in alphabetischer Reihenfolge geordnet. Die Nachfolgeprodukte<br />

ersetzen bei gleicher oder besserer Bewertung ** den Vorgänger.<br />

In dieser Ausgabe <strong>im</strong> <strong>Test</strong>: Loewe Connect 40 LED 200 DR+<br />

Modell Ansicht/Preis/Ausgabe <strong>Test</strong>urteil Wertung*<br />

TV-Geräte<br />

Bang &<br />

Olufsen<br />

Beovision 7-40<br />

Bang &<br />

Olufsen<br />

Beovision<br />

10–40<br />

LG<br />

15EL9500<br />

LG<br />

47LX9500<br />