Mi. , 11-12 - Institut für Politikwissenschaft - Johannes Gutenberg ...

politik.uni.mainz.de

Mi. , 11-12 - Institut für Politikwissenschaft - Johannes Gutenberg ...

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Institut für Politikwissenschaft

Frank Gadinger

Sprechstunde: Mi. , 11-12 Uhr Uhr, SB II 05-431

Mail: gadinger@politik.uni-mainz.de

Tel.: 06131/39-25445

Internationale Beziehungen

Seminar im Grundstudium, Wintersemester 2006/2007

Mittwoch, 12-14 Uhr, SB II 05-432

Für den Erwerb eines Scheins müssen folgende Leistungen erbracht werden:

1) regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit

2) Anfertigung einer Hausaufgabe (Kurzpapier zu einem ausgewählten Konflikt) nach

der zweiten Seminarsitzung (2 Seiten)

3) Mitarbeit in einer Referatsgruppe (Kurzreferat von max. 20 Min.) + Anfertigung

eines Handouts (1-2 Seiten); Rolle als „Experte“ in der entsprechenden Seminarsitzung

=> Leitung der Seminarsitzung

4) Hausarbeit bzw. Ausarbeitung eines Referats (10-12 Seiten): Anwendung einer

Theorie der IB an einem konkreten politischen Fallbeispiel

Teil I: Grundlagen

25.10.2006 Organisatorisches und Einführung in das Seminar

Vergabe der Referate; Einteilung in Referatsgruppen; Überblick zur Thematik

01.11.2006 Sitzung entfällt: Allerheiligen

08.11.2006 Was ist internationale Politik

und welche Akteure sind daran beteiligt?

Pflichtlektüre für alle: Lauth/Zimmerling 2001; Czempiel 1996a

Leitfragen:

Was ist internationale Politik?; Was unterscheidet sie von internationalen

Beziehungen, von transnationaler Politik, von Außenpolitik? Wie unterscheiden

sich die Begriffsbestimmungen der beiden Texte?; Welche Sachbereiche der

Politik unterscheidet Czempiel?; Nennen Sie Beispiele für aktuelle internationale

Konflikte in den einzelnen Politikfeldern.

15.11.2006 Konflikte und ihr Austrag

Pflichtlektüre für alle: Efinger/Rittberger/Zürn 1988: 42-62

Leitfragen:

Wie definieren die Autoren Konflikt bzw. was verstehen sie darunter?; Was ist

ein Konflikt?; Auf welche Arten können Konflikte ausgetragen werden?; Warum

ist es sinnvoll, Konflikt und Konfliktaustrag zu unterscheiden?; Wie verhalten

sich Konflikt und Politik zueinander?

1


22.11.2006 Einführung: Handeln und Strukturen

Pflichtlektüre für alle: Hollis 1995: 13-39

Weiterführende Lektüre: Wight 2002; Little 1991; Hollis/Smith 1990; Mayer

2003

Leitfragen:

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen sozialen Strukturen und individuellem

Handeln?; Welche beiden (Extrem-) Positionen in der Literatur können

unterschieden werden? Welche der Positionen finden Sie plausibler? Versuchen

Sie ein eigenes Beispiel zu finden, um eine der Positionen zu illustrieren

Erster schriftlicher Leistungsnachweis: ein Kurzpapier zu einem selbst gewählten Konflikt,

in dem Sie die Analyse eines politischen Konflikts kompakt skizzieren; Umfang: 2 Seiten

(Abgabe: 29.11.2006)

Teil II: Denkschulen der Internationalen Beziehungen und ihre Anwendung

II - 1

Der Realismus

29.11.2006 Neorealismus

Pflichtlektüre für alle: Waltz 1979: 79-128

Referat 1: Der Realismus als Denkschule: ein Überblick

Empfohlene Literatur: Waltz 1979; Morgenthau 1963: 48-74; Grieco 1997,

Masala 2005

Leitfragen:

Was ist ein System, was ist eine Systemstruktur? Welche drei Merkmale

kennzeichnen die Struktur eines Systems? Wie sind diese drei Merkmale beim

internationalen System ausgeprägt (im Gegensatz zum innerstaatlichen System)?

Für Waltz kommt der Anarchie im internationalen System ganz zentrale

Bedeutung zu. Was ist Anarchie? Welche Analogie benutzt Waltz, um die

Funktionsweise anarchischer Systeme zu erläutern? Was ist das vorrangige Ziel

von Akteuren in einem anarchischen System?

Welches der drei Strukturmerkmale ist im internationalen System variabel (kann

also im internationalen System unterschiedliche Werte annehmen)? Erleichtert

oder erschwert die Struktur des internationalen Systems internationale

Kooperation? Warum?

06.12.2006 Der Realismus und das Ende des Kalten Krieges

Pflichtlektüre für alle: Mearsheimer 1990

Referat 2: Das Ende des Kalten Krieges als Testfall für den Neorealismus

Empfohlene Literatur: Mearsheimer 1990; Lebow 1994; Waltz 1993

Leitfragen:

Welche Erklärungsprobleme hat der Neorealismus mit dem Ende des Ost-West-

Konflikts? Inwieweit finden sie die Kritik von Richard Ned Lebow stichhaltig, der

Neorealismus habe als Theorie der IB versagt? Welche Argumente führt Lebow

2


für seine These an? Wie verteidigt Mearsheimer den Neorealismus als nach wie

vor aussagekräftige Theorie der IB? Welche Voraussagen macht Mearsheimer

für die 1990er Jahre? Wie begründet er diese? Mearsheimer gilt als offensiver

Realist während Waltz dem defensiven Realismus zuzuordnen ist. Was ist der

Unterschied?

Wie steht Waltz zur Diskussion in den IB um den Neorealismus? Wieso bleibt

Waltz entspannt, trotz aller Kritik? Was ist das zentrale Argument Waltz’ für eine

längere Lebensdauer seiner Theorie?

II – 2

Der Institutionalismus

13.12.2006 Der rationalistische Institutionalismus

Pflichtlektüre für alle: Keohane 1998, Hasenclever/Mayer/Rittberger 1997: 23-

59

Referat 3: Regimetheorie

Empfohlene Literatur: Hasenclever/Mayer/Rittberger 1997; Sprinz 2003; Zangl

2003

Leitfragen:

Was sind internationale Institutionen? Was sind internationale Regime? Welche

zentralen Mechanismen wirken in einem Regime? In welchen Grundannahmen

stimmen Neorealismus und rationalistischer Institutionalismus (Regimetheorie)

überein?

Parallele Interessen sind zwar eine notwendige, jedoch noch keine hinreichende

Bedingung für gelungene Kooperation. Was sind die zentralen Hindernisse, die

kollektive Kooperation verhindern können?

Was ist eine Gefangenen-Dilemma-Situation? Inwieweit können Regime dazu

beitragen, diese „problematische soziale Situation“ zu überwinden?

20.12.2006 Internationale Umweltpolitik in der Regimetheorie (Bsp.: Ozonregime)

Pflichtlektüre für alle: Gehring/Oberthür 1997: 9-25; Breitmeier 1997: 27-44

Referat 4: Das Kyoto-Protokoll (Internationales Regime zum Schutz des Klimas)

Empfohlene Literatur: Oberthür/Ott 2000, Ott 1997: 201-218

Leitfragen:

Wieso sind Umweltprobleme ein besonders gutes Beispiel für „problematische

soziale Situationen“? Inwieweit können Umweltregime diese überwinden oder

zumindest steuern?

Was sind die Ursachen für die Erfolgsgeschichte des Ozonregimes bzw. des

Montrealer Protokolls?

Welche Akteure waren bei der Bildung des Regimes entscheidend? Wie wurde ein

Interessenausgleich (Stichwort: Nord-Süd-Konflikt) erreicht?

Wie schätzen Sie die Wirkung und Effektivität des Ozonregimes ein?

Was sind generelle Erfolgbedingungen für eine effektive Regimebildung?

Fokus der Referatgruppe: Worin liegen die Ursachen, dass beim Kyoto-Protokoll

- im Gegensatz zum Ozonregime – eher von einer Geschichte des Scheiterns zu

sprechen ist? Wieso ist es beim Kyoto-Protokoll weitaus schwieriger einen

Interessenausgleich zu erreichen?

3


II – 3

Der Liberalismus

10.01.2007 Der Liberalismus in den IB: der Siegeszug des Demokratischen Friedens

Pflichtlektüre für alle: Czempiel 1996b

Referat 5: Das Forschungsprogramm „Demokratischer Friede“ in den IB

Empfohlene Literatur: Russett 1993: 1-42; Russett 1998, Russett/Oneal 2001,

Hasenclever 2003

Leitfragen:

Was ist nach Czempiel "Kants Theorem"? Wie wird es begründet? Welchen

politikwissenschaftlichen Befund gibt es über den Zusammenhang von

"Demokratie" und "Frieden"? Formulieren Sie diesen Zusammenhang als

kausalen Zusammenhang der Form x → y.

Zu welchem besonderen Verständnis des "Staates" leitet laut Czempiel das

Kantsche Theorem an? Wie unterscheidet sich dieses Staatsverständnis von dem

der bisher kennen gelernten Denkschulen? Wenn man den Staat so betrachtet:

Welche Bedingungen gibt es für eine friedliche Außenpolitik? Warum sind die

heutigen Demokratien demnach (noch immer) nicht friedlich? Gibt es für

Czempiel auch Friedensursachen außerhalb des Staates?

Fokus der Referatsgruppe:

Bruce Russett gilt als einer der Begründer des Forschungsprogramms

„Demokratischer Friede“. Wie unterscheidet sich der Ansatz von Russett vom

theoretischen Zugang Czempiels? Worin liegt der Unterschied zwischen einer

monadischen und einer dyadischen Erklärung des Demokratischen Friedens?

Wie geht Russett mit den zentralen Begriffen Krieg und Demokratie methodisch

um?

Welchen Zusammenhang sehen Russett/Oneal zwischen einer demokratischen

Staatsform, Interdependenz und der Mitgliedschaft in internationalen

Organisationen? Worin sehen Sie Stärken bzw. Schwächen des Modells?

17.01.2007 Widersprüche im Demokratischen Frieden

Pflichtlektüre für alle: Brock 2006

Referat 6: Überblick zur kritischen Debatte zum DF

Empfohlene Literatur: Geis 2001; Mansfield/Snyder 1995; Oren 1995

Leitfragen:

Warum führen gerade Demokratien Kriege? Was sind die Gründe dafür?

Bestimmen Sie die Position von Lothar Brock zu dieser Problemstellung und

fassen Sie seine kritischen Einwände zusammen. Was ist mit Antinomien des

Demokratischen Friedens gemeint?

Fokus der Referatsgruppe:

Welche Problemstellungen ergeben sich aus einer unhinterfragten

Interdependenz von Demokratie und Frieden? Welche realpolitischen

Konsequenzen könnten sich aus dem „Naturgesetz: Demokratien führen keine

Kriege gegeneinander“ nach Mansfield/Snyder ergeben? Auf welches kritische

Problem weisen Mansfield/Snyder hin? Inwieweit lassen sich die Thesen von

Mansfield/Snyder auf die gegenwärtige US-amerikanische Außenpolitik

übertragen? Was bedeutet all dies für die Forschungspraxis der IB?

4


Die Kritik von Ido Oren am demokratischen Frieden ist in ihrer Argumentation

fundamental. Inwieweit greift Oren die Wissenschaft der IB an ihren Wurzeln an?

Wie begründet er seine Kritik? Warum ist diese Kritik in den USA äußerst

unpopulär?

II – 4

Konstruktivistische Ansätze in den IB

24.01.2007 Der Konstruktivismus im Mainstream der IB: Alexander Wendt

Pflichtlektüre für alle: Wendt 1992

Referat 7: Die konstruktivistische Wende durch Alexander Wendt?

Empfohlene Literatur:

Wendt 1992; Ulbert 2003

Leitfragen:

Erinnern Sie sich zurück an den Neorealismus. Laut Waltz ist das

Ordnungsprinzip des internationalen Systems die Anarchie. Welche Folgen hat

die anarchische Struktur für die internationale Politik? Können Sie sich

vorstellen, inwiefern Wendt sich von diesem Verständnis abgrenzt, wenn er

seinen Aufsatz "Anarchy is what states make of it" nennt?

Was unterscheidet Wendts Auffassung von Selbsthilfe von der, die Waltz vertritt?

Wie sieht die Verbindung zwischen Anarchie und Selbsthilfe aus der Sicht von

Waltz und aus der Sicht von Wendt aus? Welche Bedeutung haben

"Bedeutungen" für das Verhalten von Akteuren (und damit auch für die

internationale Politik) und wie entstehen sie? Lassen Sie sich ein Beispiel für

diesen Zusammenhang einfallen (oder übernehmen Sie eines aus dem Text).

Welche Rolle spielen vor diesem Hintergrund Institutionen?

Wendt hält offensichtlich wie Waltz das heutige internationale System für ein

Selbsthilfesystem. Wie könnte es dazu geworden sein? Ist eine Veränderung des

Systems weg von einem Selbsthilfesystem leicht möglich oder schwierig oder gar

unmöglich? Warum? Welche Rolle spielt dabei der Kulturbegriff?

Warum ist Wendt mit seinem konstruktivistischen Ansatz so populär in den IB?

31.01.2007 Die Kuba-Krise aus einer konstruktivistischen Perspektive

Pflichtlektüre für alle: Weldes 1996

Referat 8: Die Kuba-Krise aus konstruktivistischer Perspektive

Empfohlene Literatur: Weldes 1996, Campbell 1998: 1-14, 207-228.

Leitfragen:

Erläutern Sie die Argumentation von Weldes: inwieweit kann aus

konstruktivistischer Sicht von der sozialen Konstruktion des „nationalen

Interesses“ der USA gesprochen werden? Was ist damit gemeint? Wie wird

anhand der Kuba-Krise der Unterschied zwischen physischen und sozial

konstruierten Bedrohungen erläutert? Wie unterscheidet sich diese

konstruktivistische Argumentation von einer realistischen Theorieperspektive?

Fokus der Referatsgruppe:

Warum ist der theoretische Zugang Weldes in konstruktivistischer Hinsicht

5


adikaler als der Konstruktivismus Wendts?

Inwieweit sind Bedrohungen für die außenpolitische Identität eines Landes

wichtig? Ziehen Sie bei dieser Frage auch die Argumente David Campbells

heran. Beziehen Sie dieses Argument auf die gegenwärtige Außenpolitik der USA.

07.02.2007

Die IB bewegt sich jenseits der großen Denkschulen!

Sicherheit als Sprechakt: der Ansatz der Kopenhagener Schule (Wæver)

und seine Auswirkungen für die Forschungspraxis

Pflichtlektüre für alle: Wæver 1995

Referat 9: Security Studies als innovatives Forschungsfeld der IB

Empfohlene Literatur: Smith 2005; Booth 2005; Williams 2003

Leitfragen: Was zeichnet den Paradigmenwechsel neuerer Security Studies aus

im Gegensatz zum traditionellen Sicherheitsbegriff wie ihn beispielsweise

Realisten vertreten? Was versteht die Kopenhagener Schule (bzw. Waever) unter

Securitization (Versicherheitlichung)?Welche Konsequenzen hat die

Verschiebung des Referenzobjektes von der staatlichen zur individuellen Ebene?

Was sind die Erfolgsbedingungen eines Sprechaktes der Versicherheitlichung?

Versuchen sie Beispiele aus der politischen Praxis zu finden, in denen Prozesse

von Securitization ablaufen (US-Außenpolitik)?

14.02.2007

1) Vorbereitung der Hausarbeit

Wie schreibe ich eine Hausarbeit? Wie finde ich eine interessante

Fragestellung? Wie vermeide ich typische Fehler?

Die Sitzung bietet die Möglichkeit alle Fragen zur Hausarbeit eingehend zu

diskutieren. Zudem werde ich an Beispielen illustrieren, was eine gute

Hausarbeit auszeichnet.

2) Bilanz und Schlussdiskussion: Gegenüberstellung und kritische

Bewertung aller behandelten IB-Theorien

Evaluierung des Seminars

Hilfestellungen

Bitte benutzen Sie in diesem Seminar unbedingt die folgenden Hilfestellungen:

• "Reader+": https://www.zdv.uni-mainz.de/ReaderPlus/

Hier finden Sie: viele Texte der Pflichtlektüre zum Download und aktuelle

Mitteilungen zum Seminar (der Reader+ ist eingerichtet; die Veranstaltungsnummer

ist 2517, das Passwort zur Selbstregistrierung ist „latour“). Diese Forum kann

zudem genutzt werden, um Handouts der Referate bzw. weitere Literatur allen

Seminarteilnehmern zur Verfügung zu stellen.

• Weiterführende Literatur: Alle Bibliotheken auf dem Campus stehen Ihnen offen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen in der Powi-Bibliothek und in der UB

angeboten werden! Dort steht Ihnen gratis das gesammelte Wissen von Generationen

von Politikwissenschaftlern zur Verfügung. Die Literaturlisten zum Seminar bieten

Ihnen einen gezielten Einstieg für die Literatursuche zu Ihrem Thema.

6


• Sprechstunde: Nutzen Sie bei allen Fragen zum und Problemen mit dem Seminar

meine Sprechstunde (Mi, 11-12 Uhr). Dies gilt vor allem für die Referatsgruppe,

die spätestens (!) eine Woche vor ihrem Referatstermin bei mir in der

Sprechstunde erscheinen sollte. Zum Termin in der Sprechstunde sollten Sie bereits

einige Ideen/Vorschläge für die Gestaltung der Seminarsitzung entwickelt haben.

Kürzere Anfragen beantworte ich gerne per Mail. Ansonsten gilt als Grundregel:

Wenn meine Bürotür offen steht, bin ich ansprechbar!

Voraussetzungen für den Scheinerwerb:

• Regelmäßige und aktive Teilnahme

Sie dürfen zweimal entschuldigt fehlen, jedoch nie unentschuldigt! Nach den

neuen Regeln des Instituts gilt die Teilnahme ab der zweiten Sitzung als

verpflichtend: wenn sie danach aussteigen bzw. keine Hausarbeit abgeben, gilt

dieser Kurs als nicht bestanden! Zur Vorbereitung lesen Sie die im Seminarplan

angegebenen Pflichtlektüretexte. Dazu finden Sie auf dem Seminarplan einige

Leitfragen, die es Ihnen erleichtern sollen, die zentralen Inhalte der Texte zu erfassen.

Sie sollten dazu in der Lage sein, die Leitfragen zu beantworten. Selbstverständlich

können Sie auch gerne weiterführende Lektüre lesen.

• Eine schriftliche Hausaufgabe (Konfliktpaper)

• Der erste Teil des Seminars (Grundlagen) wird durch eine kurze schriftliche

Hausaufgabe abgeschlossen. Die Aufgabe besteht in der Anfertigung eines

Kurzpapiers zu einem selbst gewählten Konflikt (2 Seiten). Da wir in der

dritten Seminarsitzung ein Fallbeispiel durchsprechen, sollte es Ihnen möglich

sein, die zentralen Kategorien zu einem anderen Konflikt in Kurzform

analytisch zusammenzufassen.

• Teilnahme an einer Referatsgruppe

• Die Referatsgruppe gestaltet den kompletten Ablauf einer Seminarsitzung.

Wie Sie dabei vorgehen, bleibt im Wesentlichen Ihnen überlassen. Von den

Teilnehmern wird erwartet, dass sie nicht nur Kenntnisse über ihr

Referatsthema besitzen, sondern die Rolle als „Experte“ zum übergeordneten

Thema der Sitzung (z.B. der Realismus) einnehmen können. Vorgegeben ist

nur, dass eine oder zwei Person/en aus der Referatsgruppe ein Kurzreferat von

max. 20 Minuten hält sowie die gemeinsame Anfertigung eines Handouts (2

Seiten). Die Gestaltung der Sitzung sollte mit mir in der Sprechstunde vorab

geklärt werden.

• Hausarbeit.

• In der Hausarbeit analysieren Sie ein selbst gewähltes realpolitisches

Fallbeispiel aus der Sicht einer Denkschule der IB. Zentrale Aufgabe ist die

Verknüpfung von Theorie und Empirie in den IB. Dabei können Sie ein

Beispiel aus dem Seminar benutzen, können aber auch ihre Kreativität unter

Beweis stellen. Länge: 10 (max. 12) Seiten. Letzter Abgabetermin: 16.

April 2007! – Dieser Termin muss unbedingt eingehalten werden!

Scheinnote: Hausarbeit: 70%; Sitzungsgestaltung der Referatsgruppe: 20%;

Konfliktpapier 10%. Aktive und konstruktive Beteiligung an den Sitzungen wirkt sich

natürlich positiv aus!

Bei sehr guten mündlichen Leistungen kann sich die Gesamtnote um bis zu einer halben

Note verbessern!!

7


LITERATUR

Gute Einführungs- bzw. Überblicksliteratur:

Baylis, John/Smith, Steve (Hrsg.) 2004: The Globalization of World Politics, 2. Aufl., Oxford: Oxford

University Press.

Carlsnaes, Walter/Risse, Thomas/Simmons, Beth (Hrsg.) 2002: Handbook of International Relations, London:

Sage.

Hay, Colin 2002: Political Analysis. A Critical Introduction, Houndmills: Palgrave.

Hellmann, Gunther/Wolf, Klaus Dieter/Zürn, Michael (Hrsg.) 2003: Die neuen Internationalen Beziehungen,

Forschungsstand und Perspektiven in Deutschland, Baden-Baden: Nomos.

Jackson, Robert/Sorensen Georg 1999: Introduction to International Relations, Oxford: Oxford University Press.

Krell, Gert 2004: Weltbilder und Weltordnung. Einführung in die Theorie der internationalen Beziehungen,

Baden-Baden: Nomos.

Neumann, Iver/Waever, Ole (Hrsg.) 1996: The Future of International Relations, Masters in the Making?,

London: Routledge.

Nye, Joseph S. 2000: Understanding International Conflicts: An Introduction to Theory and History, New York:

Longman.

Russett, Bruce/Starr, Harvey 1996: World Politics: The Menu for Choice, New York: Freeman.

Schieder, Siegfried/Spindler, Manuela (Hrsg.) 2003: Theorien der internationalen Beziehungen, Opladen: Leske

& Budrich.

Schlichte, Klaus 2005: Einführung in die Arbeitstechniken der Politikwissenschaft, Opladen: Leske & Budrich.

Wichtige Zeitschriften:

American Political Science Review; Blätter für deutsche und internationale Politik; Foreign Affairs; Foreign

Policy; International Organization; International Security; International Studies Quarterly; Internationale

Politik; Journal of Peace Research; Journal of Conflict Resolution; Leviathan; Millennium: Journal of

International Studies; Review of International Studies; Security Studies; Strategic Studies; Zeitschrift für

Internationale Beziehungen; Zeitschrift für internationale Politik; Politische Vierteljahresschrift.

Theorien (allgemein):

Czempiel, Ernst-Otto 1981: Internationale Politik. Ein Konfliktmodell, Paderborn: Schöningh.

1996a: Internationale Beziehungen: Begriff, Gegenstand und Forschungsabsicht, in: Knapp, Manfred/Krell,

Gert (Hrsg.): Einführung in die Internationale Politik. Studienbuch, 3. Aufl., München/Wien:

Oldenbourg, 2-26.

Efinger, Manfred/Rittberger, Volker/Zürn, Michael 1988: Internationale Regime in den Ost-West-Beziehungen:

Ein Beitrag zur Erforschung der friedlichen Behandlung internationaler Konflikte, Frankfurt/M.: Haag +

Herchen.

Frei, Daniel 1973: Einführung: Wozu Theorien der internationalen Politik?, in: Frei, Daniel (Hrsg.): Theorien

der internationalen Beziehungen, München: Piper, 11-21.

Haftendorn, Helga 1996: Die Sehnsucht nach der Kristallkugel. Über Leistungsfähigkeit und Versagen der

Theorie der internationalen Politik, in: Internationale Politik 8/1996, 3-7.

Hollis, Martin 1995: Einleitung: Probleme der Struktur und des Handelns, in: ders.: Soziales Handeln: Eine

Einführung in die Philosophie der Sozialwissenschaften, München: Oldenbourg, 13-39 (englisches

Original: Hollis, Martin 1994: Introduction: Problems of Structure and Action, in: ders.: The Philosophy

of Social Science: An Introduction, Cambridge: Cambridge University Press, 1-22).

Hollis, Martin/Smith, Steve 1990: Explaining and Understanding International Relations, Oxford: Clarendon

Press.

King, Gary/Keohane, Robert O./Verba, Sidney 1994: Designing Social Inquiry. Scientific Inference in

Qualitative Research, Princeton, NJ: Princeton University Press.

Lauth, Hans-Joachim/Zimmerling, Ruth 2001: Internationale Beziehungen, in: Mols, Manfred/Lauth, Hans-

Joachim/Wagner, Christian (Hrsg.): Politikwissenschaft: Eine Einführung, 3., neu bearb. und erw. Aufl.,

Paderborn: Schöningh, 135-174.

Lebow; Richard Ned 1996: Kriege und Erdbeben. Kann Theorie der internationalen Politik konfliktpräventiv

wirken?, in: Internationale Politik 8/1996, 17-20.

8


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Colorado: Westview Press.

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Nye, Joseph 1999: Understanding International Conflicts, New York: Longman.

Risse-Kappen, Thomas 1996: Konfliktprävention durch Theorie?, in: Internationale Politik 8/1996, 8-16.

Wight, Colin 2002: Philosophy of Social Science and International Relations, in: Carlsnaes, Walter/Risse,

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Realismus:

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Grieco, Joseph M. 1990: Cooperation among Nations. Europe, America, and Non-Tariff Barriers to Trade,

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Keohane, Robert O. 1984: After Hegemony. Cooperation and Discord in the World Political Economy,

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1989: International Institutions and State Power. Essays in International Relations Theory, Boulder, CO:

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Geis, Anna 2001: Diagnose: Doppelbefund – Ursache ungeklärt? Die Kontroversen um den demokratischen

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Rosato, Sebastian 2005: Explaining the Democratic Peace, in: American Political Science Review 99:3, 467-472.

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