September 2014.pdf

Oeverblick

Volksfest | Thedinghausen shandlung emeindebürgermeister Gerd Schröder und seine weitere Zukunftsplanung Zur offiziellen Markteröffnung gehört auch eine Rede des Samtgemeindebürgermeisters. Foto: pf Was waren die schwierigsten und die schönsten Begebenheiten, die Sie im Rahmen ihrer Amtszeit mit dem Thänhuser Markt verbinden? Oh, das ist aber schwierig, das jetzt so aus dem Stegreif zu beschreiben. In den Anfängen war das Schwierigste, die Umleitung des Straßenverkehrs hinzukriegen. So richtig große Schwierigkeiten gab es aber eigentlich nie, aber es gab immer etliche Kleinigkeiten, die natürlich geregelt werden mussten und immer wieder Herausforderungen für die Beteiligten waren. Aber das ist alles gut gemeistert worden, und so kann ich immer nur sagen: Der Thänhuser Markt ist jedes Jahr wieder schön. Da gibt es gar nicht ein besonderes Ereignis, das herausragt. Wo wird man Sie nach ihrer Amtszeit am ehesten noch auf dem Markt antreffen? Oder benötigen sie danach erst einmal eine Markt­Pause? Ein Pause vom Markt werde ich sicherlich nicht brauchen, denn der ist ja nur einmal im Jahr, und wenn man geborener Thedinghäuser ist, dann geht man da hin. Man fährt da nicht in den Urlaub oder verabschiedet sich irgendwo auf die Gartenterrasse, sondern man ist einfach dabei. Wie in den vergangenen Jahren, wird sicherlich der längste Aufenthalt wieder im Landfrauenzelt sein, bei einem schönen Glas Wein. Am 1. November übernimmt Harald Hesse Ihr Amt. Was ist Ihr erster Eindruck von Ihrem Nachfolger? Das ist schwer zu sagen. Wir kennen uns jetzt seit einiger Zeit, und ich glaube, er ist menschlich sehr in Ordnung. Ich hoffe natürlich, dass er den Anforderungen, die das Amt an ihn stellt, gewachsen ist. Er hat ja auch durchaus nicht unerhebliche politische Erfahrungen im Kreistag und im Achimer Stadtrat gesammelt vor vielen Jahren. Insofern kennt er die Kommunalpolitik und die Kommunalverwaltung. Im Übrigen hat er auch eine Verwaltungsausbildung, ist Diplom­ Verwaltungswirt und wird sich sicherlich in die Materie einarbeiten, um dann zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde zu handeln. Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger für die Aufgabe als Samtgemeindebürgermeister mit auf den Weg geben? Darüber habe ich mir jetzt noch keine Gedanken gemacht, das muss ich aber noch tun. Aber letztlich ist es wichtig, dass man sich selbst treu bleibt im Hinblick darauf, was man meint und denkt. Und dass man den Weg, den man immer gegangen ist, auch weiterhin geht und nicht meint, weil man Samtgemeindebürgermeister ist, ist man etwas Besonderes. Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach Ihrer beruflichen Tätigkeit als Samtgemeindebürgermeister? Ich habe sehr viele Hobbys, die in den letzten Jahren sehr brach lagen. Da werde ich so einiges wieder aufleben lassen. Ich weiß noch gar nicht so genau, was ich zuerst und zuletzt machen möchte, weil einfach sehr viel vorhanden ist, auf das ich aufbauen kann und woran ich wirklich Freude haben werde, wenn ich mich dem mal ganz in Ruhe widmen kann. Ob das nun die Fischerei ist im Sommer oder das Segeln, oder auch im Winter der Heimatverein, meine Arbeit im Erbhof­Förderkreis oder in der Fischereigenossenschaft. Ich spiele ja außerdem auch noch Tischtennis. Ich könnte mal wieder zum Training gehen, was ich bisher praktisch gar nicht mehr gemacht habe. Ich sehe dem sehr gelassen entgegen und werde sicherlich keinen Tag Langeweile haben. (lc) www.oeverblick.de Överblick ∙ Das Kulturmagazin 19

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine