Unsere Kirche 2/2012 Mai bis Juni - Evangelische Kirchengemeinde ...

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Unsere Kirche 2/2012 Mai bis Juni - Evangelische Kirchengemeinde ...

Unsere Kirche

2/2012

Gemeindebrief der ev. Kirchengemeinde Watzenborn-Steinberg

Jugend

Jugend

musiziert

musiziert

Nr. 110 • Mai/Juni 2012


Impressum

Herausgeber

Ev. Kirchengemeinde Watzenborn-Steinberg

Zur Aue 30

35415 Pohlheim

Tel 06403/963190

Fax 06403/963194

www.christuskirche-pohlheim.de

Pfarrbüro

Frau Renate Zulauf

Zur Aue 30

35415 Pohlheim

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Fax 06403/963194

pfarrbuero@christuskirche-pohlheim.de

Öffnungszeiten

Di 9.00-12.00 Uhr

Mi 9.00-12.00 Uhr

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Pfarrerin Jutta Hofmann-Weiß

Zur Aue 32 • 35415 Pohlheim

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Redaktion

Dr. Ernst-Ulrich Huster, Roger Schmidt

Pfarrerin Jutta Hofmann-Weiß (V.i.S.d.P.)

Adelheid Wehrenfennig

Brigitte Wolni

Gestaltung und Satz

Eva Saarbourg • Blickfang Mediengestaltung

Pohlheim • Tel. 06403-68826

www.blickfangimnetz.de

Druck: Druckhaus Harms e.K.

Martin-Luther-Weg 1 • 29393 Gross Oesingen

www.gemeindebriefdruckerei.

Auflage: 2500 Exemplare

Fotos:

Titel ............................................................................... A. Klein

Seite 4+5 .................................................. Volker Eckhardt

Seite 7 .......................................................... Roger Schmidt

Seite 8 ................................................................ fotolia.com

Seite 12+13 ................................................................ A. Klein

Seite 14+15 ............................................................... A. Klein

Seite 17 ............................................................. K. H. Schmitt

Konto

Sparkasse Gießen (BLZ51350025), Nr. 242002684

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben in erster

Linie die Meinung der Autorin bzw. des Autors und nicht

unbedingt die der Redaktion wieder.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 1. Juni 2012

Liebe Gemeindeglieder!

Liebe Leserin! Lieber Leser!

Die Kunst eines erfüllten

Lebens ist die Kunst

des Lassens: Zulassen-

Weglassen-Loslassen

Wie halten Sie es

mit dieser Kunst

des Lassens

An die erste Stelle

hat Ernst Ferstl,

der Verfasser des

Spruchs, das Zulassen

gestellt.

Nach unserem Lebensalter geordnet

könnte das Zulassen im Lauf

unseres Lebens so aussehen:

• ich lasse es zu, dass ich geboren

werde

• ich lasse zu, dass Vater oder

Mutter mich an der Hand nehmen

und mir zeigen, wo es lang

geht

• ich lasse zu, dass jemand sein

Leben mit mir teilt

• ich lasse zu, dass meine Kinder

etwas wagen, ihre Fähigkeiten

ausprobieren

• ich lasse zu, dass jemand etwas

für mich tut und mir hilft

• ich lasse zu, dass ich mich verändere,

älter werde

• ich lasse zu, dass mein Leben zu

Ende geht

Zulassen, das bedeutet, etwas geschehen

lassen und es annehmen,

sich nicht dagegen wehren. Ja, es

vielleicht sogar dankbar anzunehmen.

Keine leichte Sache, wo wir

doch so gern alles selbst in die

Hände nehmen.

Als nächstes wird das Weglassen

genannt. „Weniger wäre mehr

gewesen“, so sagt man ja. Weglassen

bedeutet demnach: Auf

etwas verzichten, ganz bewusst

sagen, das brauche ich nicht, das

will ich nicht.

Weglassen bedeutet, zu unterscheiden

zwischen dem, was mir wichtig

ist und dem, was unwichtig für

mich ist und dann auf das Unwichtige

zu verzichten. Wenn ich das

wage, lebe ich befreiter, leichter, zufriedener.

Ich verschwende meine

Energie nicht mehr, sondern nutze

sie für das, was ich wirklich

brauche.

Als letztes wird das Loslassen

genannt. Das ist für viele das

Schwerste, denn Loslassen tut

weh. Es beinhaltet Trennung

und Abschied.

Menschen, die man lieb hat, muss

man loslassen: Kinder, die erwachsen

werden, Partner, die sterben, …

Die Jugend und die Gesundheit

muss man irgendwann loslassen.

Loslassen bedeutet, etwas aus der

Hand geben, akzeptieren, dass eine

enge Verbindung sich löst, sich

verändert.

Als Christen können wir getrost

die Kunst des Lassen einüben,

denn wir wissen: Wir sind in Gottes

Hand geborgen. Wir können

zulassen, geschehen lassen, was

kommt, Gott ist für uns da, er begleitet

uns und er hilft uns.

Wir können weglassen, denn was

ist wichtiger als Gottes Liebe zu

haben. Das allein zählt.

Wir können loslassen, Gott sorgt

für uns. Er wird auch für die da

sein, die wir lieb haben. Und wenn

wir unser Leben loslassen müssen,

wissen wir, dass wir zu ihm gehen,

in ein neues anderes Leben.

Die Kunst eines erfüllten Lebens

ist die Kunst des Lassens: Zulassen-Weglassen-Loslassen

Viele gute Erfahrungen beim

Einüben dieser Kunst wünscht

Ihnen Ihre Christine Specht

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Unsere Kirche 2/2012

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Die

Der Gospel- und Kirchenchor der

Christuskirche beim Pop-Oratorium

Gebote

10von Dieter Falk in Düsseldorf

„Liebe ist das Gebot, alles ist gut,

wenn der Eine den Andern liebt.“

unbedingt dabei sein, beim Pop-

Oratorium „Die 10 Gebote“ von

Dieter Falk und Michael Kunze am

12. Februar 2012 in Düsseldorf im

ISS Dome.

„Liebe ist das Gebot. Liebe allein schließt alles ein.

Liebe weiß und vergibt.“

Diese Textzeilen sind von mehr als

2600 Sängerinnen und Sängern zu

hören gewesen, und man bekam

eine Gänsehaut. Es klang trotz der

großen Vielzahl der Sängerinnen

und Sänger schön harmonisch,

rhythmisch sauber und: wir waren

ein Teil davon.

Wir, dass sind 23 Personen aus

Gospel- und Kirchenchor der

Christuskirche Watzenborn-Steinberg

mit unserer Chorleiterin

Yoerang Kim-Bachmann. Als wir

von dem Beteiligungsprojekt der

evangelischen Kirche hörten, waren

wir ganz begeistert und wollten

In der Handlung geht es um Mose

und das Volk Israel von seinem Auszug

aus Ägypten bis zum Einzug in

das Gelobte Land. Diese Geschichte

wurde in Popmusik verpackt, gespielt

vom jungen Orchester NRW und einer

Rockband. Dazu kamen wunder bare

Musical-Darsteller, die die Geschichte

lebendig machten. Doch am beeindruckendsten

war der weiß gekleidete

Massenchor, der die Bühne praktisch

einrahmte und ebenfalls einen besonderen

Bühneneffekt mit Goldfolie

oder Knicklichtern bot.

In zwei Vorstellungen sahen etwa

14000 Zuschauer das Musical und

gingen mit dem Satz im Ohr „Liebe

ist das Gebot, alles ist gut, wenn der

Eine den Andern liebt.“ nach Hause.

Eine Stärkung in gemütlicher Runde

Es hat uns riesig viel Spaß gemacht,

auf solch eine Weise diese Geschichte

aus der Bibel zu singen. Dafür haben

wir die Extra-Proben in Düsseldorf

und Essen gerne auf uns genommen,

um dabei sein zu können. Es

war für uns als Gruppe ein besonderes

Projekt, und wir sind sicherlich

noch ein Stückchen enger zusammengewachsen,

und bis jetzt

klingt es auch bei uns noch nach

„… alles ist gut, wenn der Eine

den Anderen liebt.“

Carmen Steinmüller

4 Unsere Kirche

2/2012

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Kantorin Yoerang Kim-Bachmann

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Als Yoerang Kim-Bachmann damals im Jahr 1995 mit 23 Jahren aus Südkorea

erstmals nach Deutschland kam, konnte sie nicht ahnen, dass das

Schicksal sie im Jahre 2004 in unsere Kirchengemeinde nach Watzenborn-

Steinberg führen würde. Ein glücklicher Umstand für unsere mittelhessische

Gemeinde, wie man heute feststellen kann. In einer christlichen Atmos phäre

in Seoul groß geworden, ist Yoerang glücklich mit ihrer eigenen Familie hier

zu sein. Sie ist auch dankbar, dass sie ihre Liebe zur Musik mit ihrer Arbeit

in der Kirchengemeinde und im Dekanat an die Gemeinde hier und darüber

hinaus weitergeben kann.

Wie sind sie zur Musik gekommen

Y. Kim-Bachmann: Zufall! Meine

Eltern hatten wenig Geld und

Musik wurde zuhause nicht gemacht.

Dafür hatte ich eine Tante

mit einer Musikschule und dort

lernte ich Klavier. Dadurch spielte

ich auch in unserer Kirche in

Seoul oft an der Orgel.

Wie ging es weiter

Y. Kim-Bachmann: Ich konnte später

Kirchen musik studieren und lernte

in meinen Studien dabei die deutschen

Komponisten, wie Johann

Sebastian-Bach mit ihren Werken,

schätzen. Diese großen deutschen

Musiker waren ein Grund, warum

ich immer nach Deutschland wollte.

Dazu lernte ich auch schon in Korea

die deutsche Sprache am Goethe-

Institut.

Was waren ihre Stationen

in Deutschland

Y. Kim-Bachmann: Als ich 1995

nach Deutsch land kam, war meine

erste Station die Uni Heidelberg,

bevor ich im April 1996 nach

Düsseldorf ging. Dort studierte ich

Kirchenmusik und Chorleitung.

War Düsseldorf wichtig für sie

Y. Kim-Bachmann: Ja, sehr (lacht).

Dort lernte ich auch Claudius,

meinen heutigen Ehemann, kennen.

Er und unsere beiden Kinder

geben mir bei meiner umfangreichen

musikalischen Arbeit, die nötige

Entspannung.

Was bedeutet für sie Musik

Y. Kim-Bachmann: Ich bekomme mit

der Musik ein großes Glücksgefühl.

Sie gibt mir eine innere Ruhe und

Unsere Kirche

Zfid Zufriedenheit, hitdie mir hilft, mich ih

auch weiterzuentwickeln.

Beschreiben sie ihre Arbeit

in der Kirchengemeinde.

Y. Kim-Bachmann: Zunächst einmal

habe ich mich sehr gefreut, dass

ich in Watzenborn-Steinberg sehr

gut aufgenommen wurde. Für die

Arbeit mit den Sängerinnen und

Sängern kann man anerkennend

sagen, dass sie bis heute immer

meine Stärken gelobt und meine

Schwächen unterstützt haben.

Es ist wichtig, dass gegenseitiges

Vertrauen und Akzeptanz da ist.

Was sind die nächsten Ziele

mit dem Kirchenchor

Y. Kim-Bachmann: Im Mittelpunkt

steht in diesem Jahr der 90. Geburtstag

des Kirchenchores. Wir

planen, neben Auftritten bei

Gottesdiensten, am 18. November

2012 ein „Best of-Konzert“ des

Kirchenchores mit So listen und

Orchester. Das wird der Höhepunkt

im Jahr der Kirchen mu sik mit den

Highlights aus vorangegangenen

Kirchenchor-Konzerten wie „Elias“

sein. Darauf freuen sich die SängerInnen

und auch ich.

„Ich bin dankbar,

dass ich zu Ehren

Gottes Musik

machen kann.“

„Ich liebe

meine

Familie!“

„Die richtigen

Töne lernte ich

in Korea und

Deutschland.“

Was ist für sie noch wichtig

Y. Kim-Bachmann: Wesentlich ist

für mich der Glauben der aus dem

Herzen kommt. Dass ich mit meiner

Musik zu Ehren Gottes spielen

darf, ist ein Privileg und macht

mich dankbar. In Pohlheim möchte

ich noch viele Jahre bleiben.

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Himmel, Erde,

Luft und Meer ...

... zeugen von des Schöpfers Ehr;

meine Seele, singe du,

bring auch jetzt dein Lob herzu.

Seht, das große Sonnenlicht,

wie es durch die Wolken bricht;

auch der Mond, der Sterne Pracht

jauchzen Gott bei stiller Nacht.

Seht, wie Gott der Erde Ball

hat gezieret überall.

Wälder, Felder, jedes Tier

zeigen Gottes Finger hier.

Seht, wie fliegt der Vögel Schar

in den Lüften Paar bei Paar.

Blitz und Donner, Hagel, Wind

seines Willens Diener sind.

Seht, der Wasserwellen Lauf,

wie sie steigen ab und auf;

von der Quelle bis zum Meer

rauschen sie des Schöpfers Ehr.

Ach, mein Gott, wie wunderbar

stellst du dich der Seele dar!

Drücke stets in meinen Sinn,

was du bist und was ich bin.

Text: Joachim Neander 1680

Melodie: Georg Christoph Strattner 1691

Wie der

Neandertaler

zu seinem Namen kam

Im August des Jahres 1856 finden zwei Steinbrucharbeiter beim

Kalkabbau in einer Grotte mitten im Bergischen Land in einem

Tal, durch das der Fluss Düssel führt, die Überreste eines Skeletts.

Ein Naturforscher stellt fest, dass diese 16 Knochen die fossilen

Überreste früherer menschlicher Vorfahren sind, die in der Eiszeit

lebten.

S

chon damals weiß er

um die Bedeutung des

Fundes, auch wenn

dies zunächst heftig

umstritten ist. Erst acht Jahre nach

dem Fund erhält dieses Urzeitwesen,

oder das, was davon übrig geblieben

ist, einen Namen. Die 42.000 Jahre

alten Überreste nennt man nach

dem Tal des Fundortes, dem

Neandertal, Neandertaler. Von

dem Neandertal ist heute wenig

bis nichts übrig geblieben. Im

Zuge der Industrialisierung wurden

Hügel und Täler abgebaut.

Wie kommt

das Tal zu

diesem Namen

Doch, wie kommt das Tal zu diesem

Namen Es hat tatsächlich etwas

mit dem Lieddichter Joachim Neander

zu tun. Er wird 1650 in Bremen

in eine düstere, schwere Zeit hineingeboren.

Der Dreißigjährige

Krieg ist gerade zu Ende gegangen.

Das Land ist weitgehend verwüstet.

Truppen plündern und stecken in

Brand, was übrig geblieben ist.

Krankheit und Seuchen vernichten

ebenfalls Leben. Und auch Joachim

Neander bleibt nicht verschont, seine

Eltern sterben früh.

In dieser Notzeit finden viele Menschen

wieder den Weg in die Kirche.

Evangelisches Leben blüht auf. Es

ist die Stunde der großen Prediger,

die die Menschen zu einem neuen

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Leben und vertieften Glauben

aufrufen. Gedanken, die auch bei

Joachim Neander die Wirkung nicht

verfehlen. Er studiert Theologie,

kann das Studium aber mangels

Geldes nicht abschließen und wird

Hauslehrer in Frankfurt, später, mit

24 Jahren, Rektor der Lateinschule

in Düsseldorf und Prediger an der

dortigen Kirche.

Nach dem Vorbild der Erweckungsprediger

sammelt er eine kleine Gemeinde,

einen Hauskreis, um sich.

In privaten Erbauungstreffen wird

gebetet, gesungen und die Bibel

ausgelegt. Dies führt zur Kritik

seitens der Düsseldorfer Gemeinde.

So geht Neander mit seinem Kreis

in das wildromantische Tal, durch

das das Flüsschen Düssel fließt.

Hier kann er unbeobachtet seine

kleine Gemeinde unterweisen. Aber

auch das bleibt nicht ohne Folgen.

Die SchÖpfung

– ein

Bilderbuch

Gottes.

Die Düsseldorfer Gemeinde belegt

ihn mit Kanzelverbot. Neander

sucht sich eine neue Stelle, kehrt

zurück nach Bremen und stirbt

dort bald mit 30 Jahren.

Das Tal jedoch, durch das er mit

seinem Kreis wanderte und seine

Erbauungsstunden abhielt, wird

zum Gedenken und aus Dankbarkeit

mit seinem Namen belegt:

Neandertal. Und eben hier finden

1856 die Arbeiter die Reste des Urzeitmenschen,

der so letztlich seinen

Namen nach Joachim Neander

erhält: der Neandertaler.

Man kann nun aus seinen Liedern

einiges über seinen Glauben und

sein Gottesbild erfahren. So auch

aus dem Lied: Himmel, Erde, Luft und

Meer zeugen von des Schöpfers Ehr

Dieses Lied ist wie alle anderen

Lieder Neanders ein Lob-und Danklied.

Er ruft in seinen Texten zum

Lobe Gottes auf, nennt als Gründe

die Erschaffung der Menschen,

Gottes Schöpfung und den Erhalt

des eigenen Lebens. So auch in

dem Lied, das so unglaublich

bekannt geworden ist: „Lobe den

Herren, der alles so herrlich regieret,

der dich auf Adelers Fittichen

sicher geführet.“

Er wirkt deshalb so glaubwürdig

und überzeugend, weil er die Not

am eigen Leib durchlebt und

durchlitten hat.

Joachim Neander sieht in der Natur

Gottes Schöpfung. Er sieht die

Schöpfung wie ein Bilderbuch

Gottes an. Und diese Bilder sind

umso erstaunlicher, wenn wir bedenken,

dass die Menschen damals

in seiner Zeit in der Hauptsache

Verwüstung um sich herum hatten.

Gerade ihnen will Neander Hoffnung

und Zuversicht vermitteln, sozusagen

einen anderen Blick auf diese

Welt. Eine Welt wie Gott sie gemeint

und geschaffen hat. Der Mensch

kann sie zerstören auf unterschiedliche

Weise, aber Neander will den

Blick auf das Naheliegende lenken:

auf Gottes Gegenwart in seiner

Schöpfung.

Deutlich wird in den Strophen: Jedes

Detail in der Natur ist ein Gleichnis

des Handelns und der Liebe Gottes.

Alles: Himmel, Erde, Luft und Meer

spiegeln Gottes Handeln wider. Ein

Hinweis, dass wir die Schöpfung viel

intensiver wahrnehmen sollen und

nicht alles als so selbstverständlich

betrachten.

Denn Joachim Neander geht es eben

nicht nur um bloße Naturromantik.

Das Lied endet mit dem Vers: Drücke

stets in meinen Sinn, was du bist und

was ich bin. Gerade das kann man

von der Schöpfung lernen, angesichts

der Kräfte und Mächte: Wie

verletzlich unsere Welt ist und wie

klein und verletzlich wir eigentlich

sind. Und mich bringt es auch immer

wieder zum Nachdenken darüber,

welche Verantwortung wir unserer

Welt gegenüber haben, wenn

ich an Themen wie Klimawandel

oder Atomenergie denke. Und ich

denke, wir können uns in diesen

Tagen, in denen die Natur wieder

so richtig erblüht anstecken lassen

zum Lob Gottes.

Jutta Hofmann-Weiß

Informationen zum Lied aus: den Kummer sich vom

Herzen singen von Beate und Winrich Scheffbuch

DrÜcke stets in meinen Sinn,

was du bist und was ich bin.

10 Unsere Kirche

2/2012

11


2012

Wir werden

konfirmiert

Lisa Schneider

012

13

Liv Hagmann

Luca Mendez

Maximilian Jung

Marius Kosaca

Nina Marlin Porsche

Michelle Ullmann

Mika Keßler

Nina Schindler

Lukas Tiedemann

Jannis Wißner

Jannik Wittmann

Fabienne Zulauf

Annika Jung

Aeneas Günther

Bruno Steup

Hannah Schäfer

Huschke Dingeldey

Jonathan Sommer

Jaron Bornhäuser

Julia Wollmann

Julia Mühleck

Vanessa Walter

Wiebke Freese

Sebastian Ullner

Lennart Matheis

Laura Wallenfels

Julien Dechert

2012


Jugend

musiziert

... auch in unserer

Kirchengemeinde

Jeden Freitag stürmen sie das

Gemeindehaus – gut gelaunte

plappernde Jungs und Mädchen.

Manche haben ihre Instrumente

unter dem Arm, andere tragen

ihr Instrument bei sich: ihre

Stimme. Und es dauert nicht

lange, dann geht es los ...

Und dann gibt es ja auch noch die

Auftritte. Die Jugendband spielt vor

allem in den Familien– und Jugendgottesdiensten.

An Weihnachten

zum Beispiel haben einige das Kindermusical

super unterstützt. So lernen

alle Instrumente zu spielen und zu

singen. Und man lernt, wie in einem

Chor oder einem Orchester auch,

aufeinander zu hören. Alle müssen

„im Takt“ sein, um miteinander Musik

zu machen.

Herzliche Einladung

zur Jugendband!

r Freitag 16.00 Uhr für die Jungen

r Freitag 16.45.00 Uhr für die Mädchen

Im Thomashaus. Kinder und Jugendliche

ab der 4. Klasse sind herzlich willkommen.

Sich immer wieder vor der Gemeinde

zu präsentieren, dazu braucht es

manchmal auch ein bisschen Mut.

Und den haben sie. Uns macht es

jedenfalls immer wieder sehr viel

Freude, die Jugendband in unseren

Gottesdiensten zu erleben. Sie macht

unsere „Musikszene“ reicher und lebendig.

Es ist einfach toll zu erleben,

mit wie viel Freude die Jugendlichen

miteinander musizieren. Wir sind

Frau Kim-Bachmann auch sehr

dankbar für diese Arbeit. Weiter so!

Jutta Hofmann-Weiß

Bei Aeneas

klingt das Alt

Saxophon, bei

Julien die Trompete

und bei Jan Michel das

Schlagzeug. Ninos und Max singen.

Unsere Kantorin Frau Kim-Bachmann

hat auch immer noch für jeden

Einzelnen ein wenig Zeit, um

die Fertigkeit am eigenen Instrument

zu fördern und die Töne einzuüben.

Nach einer guten dreiviertel Stunde

sind die Mädchen dran. Chantal,

Tamara, Karolin, Lea und Justine.

Auch sie kommen genauso fröhlich

zur Probe, und ich höre sie oft singend

nach Hause gehen.

14

Unsere Kirche

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Umsiedlung der Diakoniestation

in den „Residenzpark Neue Mitte“

Zum 1. April 2012 ist die Diakoniestation

in ihre angemieteten neuen

Diensträume im „Residenzpark Neue

Mitte“ in Pohlheim eingezogen. Sie

befindet sich jetzt auch im Einkaufsund

Sozialzentrum von Pohlheim

und rückt dadurch auch etwas näher

in die Mitte ihres Einzugsgebietes.

Mit dem Umzug erhielt die Diakoniestation

auch neue Telefonnummern.

Diese werden in den Pohlheimer und

Fernwalder Nachrichten rechtzeitig

mitgeteilt. Wichtig: Die Diakoniestation

ist auch weiterhin für eine

Übergangszeit von ca. sechs Monaten

unter den bisherigen Telefonnummern

zu erreichen.

Am 12. Mai wird ein Tag der offenen

Tür veranstaltet, zu dem jedermann

herzlich eingeladen ist. Die Einladung

erfolgt noch über die Presse.

An dieser Stelle sagen wir unserem

bisherigen Vermieter Herrn Karl

Sommer ein ganz herzliches Dankeschön

dafür, dass wir uns über elf

Neues aus der

Diakoniestation

Fernwald-Pohlheim

Jahre bei ihm gut aufgehoben fühlen

konnten und er uns alle Wünsche

freundschaftlich und zuvorkommend

erfüllt hat.

Wechsel bei der stellvertretenden

Pflegedienstleiterin

Frau Dorle Dircks-Spehrer ist seit dem

01. November 2011 unsere neue

stellvertretende Pflegedienstleiterin.

Sie ist eine erfahrene Krankenschwester

und folgt mit halber Stelle Nicole

Hemmerling nach, die nach nur 13

Monaten ausgeschieden ist, um anderenorts

eine Leitungsstelle zu

übernehmen.

Frau Dircks-Spehrer ist 45 Jahre alt

und stammt aus St. Peter-Ording.

Sie hat am Kreiskrankenhaus Heide

im Jahr 1992 ihre Krankenpflegeausbildung

absolviert und hat dort

bis 1995 gearbeitet. Nach ihrem Umzug

in den Lahn-Dill-Kreis hat Frau

Dircks-Spehrer in der Zeit von 1995

– 2010 als Krankenschwester bei dem

Pflegedienst Wetzlar gearbeitet. Im

Juni 2010 hat Frau Dircks-Spehrer

die Weiterbildung zur Pflegedienst-

leitung im Umfang von

1090 Stunden begonnen,

die sie im April 2012 abschließen

wird. Parallel dazu

ist Frau Dircks-Spehrer als

Pflegegutachterin bei der

Knappschaft Siegen und als

Honorardozentin an der Altenpflegeschule

der Diakonie

in Wetzlar tätig. Sie

passt sehr gut in unser Team,

hat sich inzwischen schon gut

eingearbeitet und bereits als

Pflegeberaterin qualifiziert.

Zivildienstleistende bzw.

Freiwilliges Soziales Jahr

Unser letzter Zivildienstleistende,

Johannes Schmitt aus Pohlheim, ist

am 30. April 2011 ausgeschieden.

Dem Zivildienst folgt der Bundesfreiwilligendienst,

der auch für Erwachsene

gilt. Die Regelungen hierzu

sind leider erst am 01.07.2011 in

Kraft getreten. Die Zahl der Interes -

s enten für diesen Dienst war im

Sommer 2011 daher noch gering.

Inzwischen sind aber bereits alle

35.000 Stellen besetzt. Um bei der

Suche nach einer Unterstützungskraft

(Stationsassistenten) für die

Diakoniestation nicht leer auszu gehen,

haben wir uns noch zusätzlich

beim Diakonischen Werk als Stelle

anerkennen lassen, die auch Bewerber

für ein freiwilliges soziales

Frederik Broers und Dorle Dircks-Spehrer

Jahr einstellen darf. Dies war eine

vorausschauende Entscheidung, die

zum Erfolg geführt hat, denn zum

01. September 2011 konnten wir

Frederik Broers aus Pohlheim für

ein Freiwilliges Soziales Jahr einstellen.

Auch er hat sich inzwischen

schon gut eingearbeitet und ist mit

viel Freude bei der Arbeit.

Die Kosten für die Beschäftigung

einer Person im Rahmen des Freiwilligen

Sozialen Jahres entsprechen

in etwa den Kosten, die im Falle einer

Fortführung der Zivildienststelle

entstanden wären und werden vereinbarungsgemäß

von den beiden

Fördervereinen übernommen.

K.-H. Schmitt, Vorstandsvorsitzender

16 Unsere Kirche

2/2012

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Himmelfahrt – Gottesdienst

17. Mai 2012 um 11.00 Uhr

auf dem Segelflugplatz

Auf Gott hören – Miteinander Gott loben -Gemeinschaft erfahren

Beim Open-air Gottesdienst

Für Essen und Trinken ist wie gewohnt bestens gesorgt

Es lädt ein: Ev. Kirchengemeinde, Ev. Stadtmission,

Freie ev. Gemeinde, Segelfliegergruppe Steinkopf

Petrus-Kibiwo 2012

Petrus-Kibiwo 2012

Viele 5-12 Jährige und auch das Kibiwo-

Mitarbeiter-Team freuen sich schon wieder

auf die nächste Kinderbibelwoche!

Die Petrus-Kibiwo findet in diesem Jahr vom

7. – 10. August 2012 (letzte Ferienwoche) statt.

Am 12. August ist dann der Kibiwo-Abschlussgottesdienst

und anschließend das große Kibiwo-

Abschluss- und Gemeindefest. Wir werden wieder den Anfang und den Schluss

eines Kibiwotages in der Christuskirche erleben, die Kleingruppen verteilen sich

aufs Thomashaus, die Kirche und die Volkshalle.

Weitere Infos folgen in einem persönlichen Brief an die 5-12 jährigen Kinder!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Pfarrer Alexander Klein (06403-96 31 92

oder alexander.klein@christuskirche-pohlheim.de).

Bitte

Termin

vormerken!

Herzlich Willkommen im neuen

Konfirmandenkurs 2012/2013

Herzliche Einladung zu unseren nächsten

Konzerten in der Christuskirche.

Freitag, 4. Mai 2012 um 19.00 Uhr

Orgelmusik und Saxophon | Daniela & Friends

Freitag, 1. Juni 2012 um 19.00 Uhr

Orgel und Chor | Ev. Kirchenchor Watzenborn-Steinberg

unter der Leitung von Yoerang Kim-Bachmann

Sonntag, 6. Mai 2012 um 10.00 Uhr

Sonntag Kantate mit Gospel Chor „Joyful Voices“

Am 22.05.2012 um 19.00 Uhr findet in

unserem Thomashaus ein Informations- und

Anmeldeabend für den neuen Konfirmandenkurs

statt. Dazu sind die Jugend-lichen mit ihren Eltern

herzlich eingeladen.

Der Kurs startet nach den Sommerferien. Eingeladen sind in der Regel Jugendliche,

die zu Beginn des Kurses die 8. Klasse besuchen und hier in Watzenborn-Steinberg

wohnen. Auch Jugendliche, die noch nicht getauft sind,

können selbstverständlich teilnehmen und werden während des Kurses

noch getauft. An diesem Abend gibt es viele Infos zum zeitlichen

und inhaltlichen Rahmen der Konfirmandenzeit, und man kann auch alle

möglichen Fragen miteinander besprechen.

Pfarrer A. Klein und Pfrn. J. Hofmann-Weiß

18 Unsere Kirche

2/2012

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& Leid

Freud & Leid

Taufen

18.03.2012

Noah Katz

Nelkenweg

Text: Jesaja 40,31

Liana Gradwohl

Heinrich-Lübke-Ring

Text: 2. Mose 23,20

Viktoria Graf

Asterweg

Text: Josua 1,9

Lubov Graf

Asterweg

Text: Psalm 62,3

Antonia Schäfer

Büchnerstraße

Text: 2. Timotheus 1,7

Bestattungen

Gerhard Ludwig Jung

76 Jahre, Fortweg

verstorben am 01.02.2012

Text: Psalm 4,9

Bestattungen

Karl Häuser, 84 Jahre

Limeshof

verstorben am 03.02.2012

Text: Psalm 65 10

Lotte Skotsch, geb. Terber,

85 Jahre, Sudetenlandstraße

verstorben am 03.02.2012

Text: 2. Mose 33, 14

Anna Sommer, geb. Crößmann

93 Jahre, Bahnhofstraße

verstorben am 02.03.2012

Text: Sprüche 5,21

Helene Johannette Fuhrmann

geb. Müller, 91 Jahre, Fortweg

verstorben am 13.03.2012

Text: Psalm 139,16

Hans Schäfer, Bahnhofstraße

verstorben am 23.03.2012

Text: Psalm 139,8

Heinz Reich, 88 Jahre

Richard-Wagner-Str.

Verstorben am 28.3.2012

Text: 1. Korinther 13,13

Gottesdienste & Termine

Mai 2012

06.05. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Sonntag Kantate mit dem Gospelchor

(Dekan Frank-Tilo Becher)

12.05. Tag der offenen Tür der Diakoniestation in den neuen Räumen Neue Mitte 5

13.05. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmandinnen und

Konfirmanden (Pfr. A. Klein, Pfrn J. Hofmann-Weiß)

17.05. 11.00 Uhr Gottesdienst zu Himmelfahrt auf dem Segelflugplatz

20.05. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufen (Pfrn. J. Hofmann-Weiß)

22.05. 19.00 Uhr Anmeldung – und Infoabend für den neuen

Konfirmandenjahrgang

24.05. 20.00 Uhr Glaubenskurs: Expedition zum Ich im Thomashaus

(Pfr. A. Klein)

27.05. 10.00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation

(Pfrn. J. Hofmann-Weiß, Pfr. A. Klein)

28.05. 11.00 Uhr ökumenischer Dekanats-Gottesdienst auf dem Schiffenberg

31.05. 15.00 Uhr: Andacht in der Seniorenwohnanlage Berliner Str. (Pfr. A. Klein)

Juni 2012

Mai / Juni 2012

03.06. 10.00 Uhr Gottesdienst (Pfrn. J. Hofmann-Weiß, Pfr. A. Klein)

10.06. 10.00 Uhr Gottesdienst (Pfr. A. Specht)

17.06. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufen (Pfrn. J. Hofmann-Weiß)

24.06. 10.00 Uhr Gottesdienst (Pfr. i. R. S. Klein und Pfr. A. Klein)

20

Unsere Kirche 2/2012

21


Unsere Gemeindeveranstaltungen

In der Christuskirche

Sonntag

10.00 Uhr Gottesdienst

10.00 Uhr Kindergottesdienst

Im Thomashaus

Montag

19.30 Uhr Frauenkreis, 14-tägig (gerade Wochen)

Mai / Juni 2012

Donnerstag

19.15-19.45 Uhr „Mittendrin“. Abendandacht in der Christuskirche.

Singen, Stille, Gebet (jeden 1. Do. im Monat)

Dienstag

9.00-12.00 Uhr Büroöffnungszeit (Frau Zulauf)

10.00 Uhr Mutter-Kind-Kreis

16.00 Uhr Konfirmandenunterricht

20.00 Uhr Kreativkreis (ungerade Wochen)

20.00 Uhr „Ansprech Bar“ (im Jugendcafé, 2. und 4. Di. im Monat)

Mittwoch

9.00-12.00 Uhr Büroöffnungszeit (Frau Zulauf)

9.30 Uhr Patchwork-Treff (jeden 1. Mi. im Monat)

10.00 Uhr Mutter-Kind-Kreis

14.30 Uhr Seniorenclub (jeden 1. Mi. im Monat)

19.30 Uhr Kirchenchor

Donnerstag

15.00-18.30 Uhr Büroöffnungszeit (Frau Zulauf)

16.15 Uhr Krümeljungschar (Kindergartenkinder)

20.00 Uhr Gospelchor

Freitag

15.00 Uhr Mädchenjungschar (Schulkinder ab 4. Klasse)

16.00 Uhr Jugendband

17.30 Uhr Jungenjungschar (Schulkinder ab 4. Klasse)

20.00 Uhr Jugendtreff (14-17 Jahre)

Der Kindergottesdienst und die Gruppenstunden finden in den Ferien nicht statt!

Die Christuskirche ist täglich geöffnet.

Ansprechpartner

Diakonie .................... Pfr. Alexander Klein Tel. 06403/96 31 92

Diakoniestation ........... Pflegedienstleiterin Hannelore Görtz Tel. 06403/64 911

Frauenkreis ................ Roswitha Löhrke, K.-Adenauer-Str. 12 Tel. 06403/6 17 45

Gemeindebrief ............ Pfrn. Jutta Hofmann-Weiß Tel. 06403/96 31 91

Gemeinde-Treff ........... Pfrn. Jutta Hofmann-Weiß Tel. 06403/96 31 91

Gospelchor ............... Volker Eckhardt Tel. 06403/68 22 9

Leitung: Yoerang Kim-Bachmann Tel. 0179/97 67 611

Kinder- und

Jugendarbeit .............. Pfr. Alexander Klein Tel. 06403/96 31 92

Kindergottesdienst .... Ursula Barnikol, Ludwigstraße 63 Tel. 06403/69 01 99

Kirche / Küster ........... Bernhard Happel, Herderstr. 2 Tel. 06403/6 49 36

Kirchenchor .............. Wolfgang Schmandt, Gießener Str. 20 Tel. 06403/6 42 45

Leitung: Yoerang Kim-Bachmann Tel. 0179/97 67 611

Kirchenvorstand ...... Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster Tel. 06403/61 415

Pfr. Alexander Klein Tel. 06403/96 31 92

Kreativkreis ............ Adelheid Wehrenfennig, Steinstr. 43 Tel. 06403/6 32 70

Mutter-Kind-Kreis ...... Pfr. Alexander Klein Tel. 06403/96 31 92

Organisten ................. Yoerang Kim-Bachmann Tel. 06403/5049336

oder 0179/97 67 611

Hartmut Stapf Tel. 06403/6 44 85

Seniorenclub ............. Barbara König, Schillerstr. 15 Tel. 06403/6 32 40

Edith Krombach, Neuhöfer Weg 8 Tel. 06403/96 38 41

Telefon-Seelsorge ...... Tag und Nacht Tel. 0800-111 0 111

22 Unsere Kirche

2/2012

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Evangelisch – was ist das

E

l h

li

Konfirmation

s

was ist das

Das Wort Konfirmation kommt aus der

lateinischen Sprache. Es bedeutet Bekräftigung

oder Stärkung. Der Konfirmandenunterricht

wendet sich an Mädchen und

Jungen, die etwa 14 Jahre alt werden. Die

Gemeinden laden sie ein. Sie können

Inhalte des Glaubens kennenlernen.

Es ist eine Zeit, in der man viele Fragen

stellen kann und gemeinsam an

Antworten arbeitet. Als Säugling oder

Kleinkind kann man nicht bewusst Ja

zur Taufe sagen. Das holt man in der

Konfirmation nach. Es soll eine gut

durchdachte Entscheidung sein. Mit 14

Jahren ist man religionsmündig. Mit der

Konfirmation trifft man als Jugendlicher

also auch eine rechtlich selbstständige Entscheidung.

Der ein- bis zweijährige

Konfirmandenunterricht geht mit einem Konfirmationsgottesdienst

zu Ende. Diesen festlichen

Abschluss nennt man auch „Einsegnung“. Das zeigt,

dass die Konfirmation vor allem eine Segenshandlung ist.

Sie ist die Erneuerung und Vergewisserung der Taufzusage. Mit der Konfirmation

erhalten die Konfirmierten kirchliche Rechte. Zum Beispiel können sie nun

selbst Pate oder Patin werden. Die Kinder dürfen nun selbst entscheiden.

Aus: „Evangelisch. Was ist das“, Christian Butt, ©2011 by Calwer Verlag, Stuttgart. www.calwer.com

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