Handwerk - Das Magazin der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen

vestisches.handwerk.de

Handwerk - Das Magazin der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen

Vestisches

Handwerk

September 2010

Das offizielle Magazin der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen

Josef Ambrozy

Führt die

Innung in Dorsten

Papst Benedikt

Geschenk

aus Haltern

Michael Rawe

Erfolgreich mit

Innovationskraft


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Leserinnen und Leser,

der Begriff „Fachkräftemangel“ hat meiner Ansicht nach

gute Chancen, das Wort des Jahres 2010 zu werden. Seit

Wochen lesen und hören wir in den Medien, was wir Handwerksmeister

seit Langem befürchten. Nämlich dass wir

nicht mehr die Mitarbeiter bekommen, die wir für die Weiterentwicklung

unserer Unternehmen brauchen.

Die Kreishandwerkerschaft steuert seit vielen Jahren

mit verschiedenen Instrumenten gegen diesen Trend. So

veranstalten wir bereits zum zehnten Mal am 7. Oktober

unseren Tag der offenen Werkstatt „Handwerk live“. Mehr

als 1.200 Schüler werden wieder durch unsere Ausbildungswerkstätten

gehen, um sich über Karrierechancen im

Handwerk zu informieren. Seit Langem bieten wir Schulen

hier bei uns in den Werkstätten Praktikumswochen an. Der

Erfolg gibt uns dabei recht.

Aber diese Bemühungen reichen bei Weitem nicht aus.

Wir müssen noch stärker als in der Vergangenheit in den

Schulen, aber auch bei den Eltern deutlich machen, warum

der Handwerksberuf die erste Wahl ist. Dabei dürfen

wir uns nicht alleine auf die bundesweite Imagekampagne

verlassen, sondern müssen hier vor Ort deutlicher Flagge

zeigen. Die Kreishandwerkerschaft bietet daher allen Innungen

und Innungsfachbetrieben an, sie bei Aktionen zur

Nachwuchsgewinnung zu unterstützen.

Wie schrieb es jüngst der Unternehmerverband Handwerk

NRW so schön in einer seiner Publikationen: „Handwerkliches

Können bleibt gefragt und sichert den Weg in

eine gute berufliche Zukunft.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Spaß mit

unserer neuen Ausgabe des „Vestischen Handwerks“.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Hans-Walter Bugzel

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Nr. 19 September 2010

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Editorial

Hans-Walter Bugzel,

Kreishandwerksmeister

im Vest Recklinghausen.

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���� �������������� ������������ Vestisches Handwerk 3


Impressum

Herausgeber:

Kreishandwerksmeister Vest Recklinghausen

Hans-Walter Bugzel

Verlag und Redaktion:

Haidhausen-Verlag

Grafik.PR.Werbung GmbH

Niederlassung Herten

Lise-Meitner-Straße 11, AufEwald, 45699 Herten

Tel.: 0 23 66 / 8 87 09 - 0

Fax: 0 23 66 / 8 87 09 - 19

redaktion@haidhausen-verlag.de

ISSN 1862-6246

Verlagsrepräsentant:

Dr. Hans-Georg Geißdörfer

Verantwortliche Redaktion:

Sophia Immohr, Otto Lerchenmüller, Oliver Mau

Schlussredaktion:

Renate Da Rin, Eva Nix

Gesamtherstellung und Anzeigen:

Haidhausen-Verlag

Grafik.PR.Werbung GmbH

Niederlassung Herten

Anschrift wie Verlag und Redaktion

info@haidhausen-verlag.de

Anzeigen:

Michael Hamdorf, mh@haidhausen-verlag.de

Dr. Hans-Georg Geißdörfer,

anzeigen@haidhausen-verlag.de

Verantwortlich:

Sophia Immohr, Tel.: 0 23 66 / 88 70 9 - 14

Mitarbeiter dieser Ausgabe:

Florian Adamek, Susanne Ahlgrimm, Joachim

Bachmann, Monika Blankenburg, Dr. Frank

Bruxmeier, Sahar Erol, Petra Föhn, Karl-Heinz

Gosciek, Susanne Höltken, Sophia Immohr, Peter

Kempen, Otto Lerchenmüller, Oliver Mau, Karla

Mehlan, Andreas Mnich, Marie-Luise Münch,

Carina Schmidt, Stephanie Tykwer, Ralf Ullrich

Titelfoto: Oliver Mau

Konzeption, Grafik, Design:

Haidhausen-Verlag

Grafik.PR.Werbung GmbH

Grafik, Satz, Reinzeichnung:

Tom Stahlhut

Aboservice:

Haidhausen-Verlag

Grafik.PR.Werbung GmbH

Niederlassung Herten

Lise-Meitner-Straße 1, AufEwald, 45699 Herten

Fax: 0 23 66 / 8 87 09 - 19

info@haidhausen-verlag.de

Vier Ausgaben inkl. Versand kosten 3 16,–.

Einzelverkaufspreis 3 4,–

Ausgabe September 2010, Auflage 3.000

Postalischer Versand an die Innungsmit glieder

der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen.

Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag

enthalten.

Inhalt

27

Reportage und Hintergrund

Viel Arbeit für das Handwerk im Vest

Handwerk aktuell

Wechsel im Vorstand 6

Falsches Zeichen aus Berlin 6

Aufgeklebt und aufgestellt 7

Rat und Service

Ausbildung für die Ausbildung 26

Nachhilfe in der Lehrzeit 26

Jetzt nachrüsten! 28

Recht und Finanzen

Bekleidungsvorschriften ändern? 22

Gehaltserhöhung bei befristeten Mitarbeitern 22

Vestischer Marktplatz

Mehr als nur Zahlen 30

Aus zwei mach eins 30

4 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


13

Innungen heute

Audienz beim Papst

6 8

Handwerk aktuell

Falsches Zeichen aus Berlin

Arbeitsschutz

Die Verantwortung trägt der Meister 18

Innungen heute

Neues für die Herren 10

Zwischen Frankiermaschine und Briefpapier 11

Goldener Meisterbrief für Paul Schüttler 12

Tschüss, Herr Übach 12

Audienz beim Papst 13

Meisterkurse 13

Dienstleistungen für Privatpersonen 13

Bühne frei 14

Dorstener Elektrotechniker auf Reisen 14

Zeit für Nachwuchs 14

Fachbauleiter und Fertigungsplaner 15

Studienfahrt nach Bamberg 15

Nr. 19 September 2010

26

Rat und Service

Ausbildung für die Ausbildung

Reportage und Hintergrund

Starker Zusammenhalt

Meister von morgen

Gasometer-Torten zum Genießen 19

Bäcker feiern 19

Sebastian Winkler räumt ab 19

Reportage und Hintergrund

Starker Zusammenhalt 8

Alles für den Handwerker 16

Handwerk ist erfolgreich 20

Viel Arbeit für das Handwerk im Vest 27

Großhandel Energie

Planung mit nur einem Klick 25

Wärmedämmung zum Anfassen 25

Grünes Licht 25

Inhalt

Vestisches Handwerk 5


Handwerk aktuell

Wechsel

Neues Mitglied im Vorstand

Wechsel im Vorstand der Kreishandwerkerschaft:

Hans-Walter Bugzel

verabschiedete Dieter Schnabel als

stellvertretenden Kreishandwerksmeister

in den Ruhestand und bedankte

sich für sein Engagement.

Die Mitglieder des Vorstands

wählten Michael Martin zu Schnabels

Nachfolger. Der Obermeister der

Recklinghäuser Bäcker-Innung steht

ab sofort dem Kreishandwerksmeister

helfend zur Seite. Gemeinsam

mit Stellvertreter Theo Ribbrock wird

Michael Martin auf offiziellen Veranstaltungen

Hans-Walter Bugzel vertreten.

Infotipp

Kreishandwerkerschaft

Recklinghausen

Verwaltungsleiter Dr. Frank Bruxmeier

Tel.: 0 23 61 / 48 03 32

ZUKUNFTSZENTRUM. HERTEN

Sprechen sich gegen das

neue Reformpaket aus:

v. l. Jürgen Hegering, Uwe

Hauptreif und Hans-Walter

Bugzel.

Michael Martin ist neuer

stellver tretender Kreishandwerksmeister.

Das ZukunftsZentrum Herten

Falsches Zeichen aus Berlin

Handwerk im Vest kritisiert Gesundheitspolitik

Gemeinsam mit dem Regionaldirektor

der Vereinigten IKK, Uwe

Hauptreif, und Jürgen Hegering,

Tischlermeister und Mitglied des Verwaltungsrates

der Vereinigten IKK,

diskutierte Kreishandwerksmeis-

ter Hans-Walter Bugzel über das

neue Reformpaket zur Finanzierbarkeit

der gesetzlichen Krankenversicherung.

„Durch die angekündigte Beitragserhöhung

wird die gerade einsetzende

Konjunkturbelegung im heimischen

Handwerk gedrosselt, vielleicht sogar

abgewürgt”, sagt Hans-Walter Bugzel.

Die Beitragserhöhung für den Gesundheitsfonds

sei ein falsches Signal

zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt.

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und eine Keimzelle für zukunfts fähige Technologien

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Werkstatt- und den Technikumbereichen

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Den Aufgabenschwerpunkt

im ZZH bildet die Umwelt technologie.

Die technolo gischen Arbeitsfelder der

angesiedelten Unternehmen beinhalten:

• Zukunftsenergien

• Brennstoffzellenentwicklung

• Umwelttechnik

• Mikroelektronik und IT

Kontakt

ZukunftsZentrum Herten · Konrad-Adenauer-Str. 9-13 · Telefon: 0 23 66/305-0

Fax: 0 23 66 /3 05-100 · E-Mail: zzh@herten.de · Internet: www.zzh-herten.de

Jürgen Hegering, Vertreter des

Vestischen Handwerks im Verwaltungsrat

und Mitglied im Haupt- und

Finanzausschuss der Vereinigten IKK,

bringt gute Nachrichten aus dem Verwaltungsrat

mit: „Die IKK bleibt 2010

ohne Zusatzbeitrag.“ Die rund 2.800

IKK-versicherten Betriebe aus dem

Kreis Recklinghausen können sich in

diesem Jahr ganz auf den Aufschwung

und die Konjunkturbewegung im

Handwerk konzentrieren.

Infotipp

Kreishandwerkerschaft

Recklinghausen

Kreishandwerksmeister

Hans-Walter Bugzel

Tel.: 0 23 61 / 48 03 32

6 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


Aufgeklebt und aufgestellt

Unterstützer für Imagekampagne gesucht

Von großen Werbetafeln blicken Neandertaler,

auf den Betriebswagen

der Handwerker leuchtet der rote

Aufkleber und im Fernsehen wird der

Werbespot ausgestrahlt. Vor einem

halben Jahr ist die Imagekampagne

des Deutschen Handwerks gestartet

und seitdem überall in Deutschland

präsent. Damit das so bleibt, suchen

Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften

weitere Unterstützer.

Thomas Kluwe, stellvertretender

Obermeister der Elektro-Innung Recklinghausen,

macht es vor. Auf seinen

Betriebswagen wird künftig neben

dem roten Kampagnen-Logo auch ein

weiterer Aufkleber prangen: „Wenn

die Arbeit ruft, kaum zu bremsen“

steht jetzt auf einem seiner Wagen.

„Die Aufkleber sollen zeigen: Hier ist

das Handwerk“, erklärt Dr. Frank Bruxmeier,

Verwaltungsleiter der Kreis-

Nr. 19 September 2010

handwerkerschaft. Rund zweihundert

Betriebswagen transportieren diese

Botschaft bereits auf ihren Wegen

durch den Kreis Recklinghausen und

die Region. Viele weitere sollen noch

folgen. Die Aufkleber gibt es kostenlos

bei der Kreishandwerkerschaft.

So kann es jeder sehen: Thomas Kluwe (l.) beklebt seinen Betriebswagen.

Dr. Frank Bruxmeier hilft dabei.

Betriebe, die einen Standort an

einer viel befahrenen Straße haben,

sind aufgerufen, Werbeplakate aufzustellen.

Die Bereitstellung und Aufstellung

der Werbeträger wird durch

die Handwerkskammer Münster organisiert.

In Einzelfällen wird eine Unterstützung

durch baurechtliche Beratung

und Kontaktaufnahme mit den

Behörden angeboten.

Infotipp

KH Recklinghausen

Verwaltungsleiter Dr. Frank Bruxmeier

Tel.: 0 23 61 / 48 03 32

Handwerk aktuell

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Vestisches Handwerk 7


Reportage und Hintergrund

Starker Zusammenhalt

Josef Ambrozy ist seit 14 Jahren Obermeister in Dorsten

„Strippenzieher“: Josef

Ambrozy ordnet die elektrischen

Leitungen für den

neuen Stromkasten.

Hier gibt es neuen Saft

für die Steckdose. Damit

der Strom wieder fließen

kann, werden neue Steckdosen

angeschlossen.

In Dorsten lebt es sich anders. Ländlich, beschaulich und

ruhig. Und vor allem beständig. Da ist es nicht verwunderlich,

dass auch bei der Innung für Elektrotechnik auf

Altbewährtes und Bekanntes gesetzt wird. Bereits seit

vierzehn Jahren ist ihr Obermeister im Amt.

Josef Ambrozy ist erst der dritte Obermeister der 1950

gegründeten Dorstener Innung. Damals noch der Dorstener

Kreishandwerkerschaft angehörig, führte Leo Bormann die

Elektromeister an. Ihm folgte sein Sohn, dann übernimmt

1996 Josef Ambrozy. Seit 1981 ist der heute 63-Jährige eh-

renamtlich in der Innung tätig, seit 1987 sitzt er im Vorstand.

„Der Zusammenhalt der Mitglieder ist bei uns noch

stärker als in anderen Innungen“, sagt Josef Ambrozy und

erklärt: „Das liegt sicher auch an dem eher ländlichen Gebiet.“

Der Dorstener Elektro-Innung gehören 25 Mitglieder

an. Ein Zusammenschluss mit der Recklinghäuser Innung

steht für Ambrozy nicht zur Debatte. „Der Sinn einer Innung

ist doch die Probleme vor Ort innerhalb eines kleinen

Gremiums zu besprechen und zu lösen. Und das geht nur,

wenn wir auch in Dorsten bleiben“, erklärt der Elektromeister.

Hier in Dorsten kennt man sich: der Obermeister seine

Mitglieder, der Meister seine Kunden, der Geselle den Azubi.

So soll es bleiben – „so klappt es auch gut“, sagt Josef

Ambrozy.

Dennoch funktioniert die Zusammenarbeit mit den

Recklinghäusern. Die Ausbildung des Elektro-Nachwuchses

findet gemeinsam in der Lehrwerkstatt bei Lehrmeister Gunter

Schubert statt. „Zu Herrn Schubert hat unser Meister-

8 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


eisitzer Victor Stojanovic einen kurzen Draht“, so Ambrozy.

Für die Gesellenprüfung haben die Dorstener einen eigenen

Prüfungsausschuss. „Wir sind benachbart und befreundet“,

unterstreicht der 63-Jährige die Kooperation zwischen Dorstenern

und Recklinghäuser.

Trotz aller Beständigkeit, in den Elektroberuf ist Josef

Ambrozy eher gestolpert. „Eigentlich wollte ich ja Autoschlosser

werden“, erzählt der Vater einer Tochter. Ein Freund

von ihm begann seine Lehre als Elektriker. „Der hat mir dann

erzählt, dass man in der Ausbildung 30 DM mehr verdient

als in der Autoschlosserlehre.“ Kurzerhand wechselt Ambrozy

den Berufswunsch. 1962 beginnt er seine Lehre bei der

Dorstener Firma Hoesch, 1976 folgt die Meisterprüfung. „Einen

Tag später habe ich mich selbstständig gemacht“, erzählt

Josef Ambrozy.

In zweieinhalb Jahren wird Ambrozy etwas kürzertreten.

Dann übergibt er nach 36 Jahren den Betrieb an einen Mitarbeiter.

„Aber ich werde als Seniorpartner noch im Boot bleiben“,

sagt der Obermeister. Ganz aufhören, das kommt für

ihn nicht in Frage. Trotzdem freut sich Josef Ambrozy schon,

mehr Zeit mit seinen Enkeln zu verbringen.

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Nr. 19 September 2010

Reportage und Hintergrund

Josef Ambrozy ist seit 14

Jahren der Obermeister

der Dorstener Innung für

Elektrotechnik.

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10 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


Zwischen Frankiermaschine und Briefpapier

Vestisches Handwerk, die Achtzehnte

Mitten in der Produktionsstätte des

FF Postversandservice feierte das

Vestische Handwerk das Erscheinen

der 18. Ausgabe. Handwerksnah und

mittendrin.

Gastgeber Benno Franz hatte das

Handwerk eingeladen, in seinem Betrieb

das Redaktionsfest zur 18. Ausgabe

des Vestischen Handwerks zu feiern.

Nach Grußworten von Verleger Otto

und des Gastgebers konnte zwischen

Frankiermaschine, Briefumschlägen und

Sortiermaschinen das Magazin gelesen,

diskutiert und rezensiert werden.

Benno Franz, Inhaber des FF Postversandservice,

lüftete das ein oder

andere Geheimnis der Maschinen und

erklärte die Produktionsabläufe in den

Räumen der alten Papiermühle an der

Springstraße in Recklinghausen. Ein leckeres

Büffet und kalte Getränke versorgten

die rund 50 Gäste des Abends.

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Innungen heute

Goldener Meisterbrief für Paul Schüttler

Obermeisterin gratuliert zum Jubiläum

Obermeisterin Dietlinde

Stüben-Endres (l.) überreicht

Paul Schüttler den

Goldenen Meisterbrief.

Kfz-Obermeisterin Dietlinde Stüben-Endres

hat Paul Schüttler, Mitglied

der Vestischen Innung des

Kfz-Gewerbes Recklinghausen und

Gelsenkirchen, den Goldenen Meisterbrief

verliehen.

Tschüss, Herr Übach

Bäcker verabschieden Berufsschullehrer

31 Jahre lang hat Martin Übach am

Herwig-Blankertz-Berufskolleg für

das Lebensmittelhandwerk unterrichtet.

Jetzt ist Schluss: Der Lehrer

verabschiedet sich in den Ruhestand.

Mit einem Blumenstrauß und

einem Geschenkkorb verabschiedeten

die Bäcker während der Freisprechungsfeier

„ihren“ Lehrer. „Tschüss,

Herr Übach“ – hallte es aus allen

Ecken.

Martin Übach ist erst durch ein

Zusatzstudium zum Lehrerberuf gestoßen.

„Eigentlich habe ich eine Ausbildung

im Metallbereich gemacht“,

erzählt der Berufsschullehrer.

Langeweile wird bei Bernd Übach

auch im Ruhestand ganz si-

cher nicht aufkommen. Der

63-jährige Recklinghäuser

freut sich auf sein erstes Enkelkind.

Im Jahr 1960 legte Paul Schüttler

erfolgreich die Meisterprüfung im

Kfz-Handwerk ab. Seine Ausbildung

machte er in Essen. Schüttler war

maßgeblich an der Entwicklung der

Anlasswiederholsperre beteiligt, die

Martin Übach (3. v. r.)

verabschiedet sich in den

Ruhestand.

Infotipp

Bäcker-Innung Recklinghausen

Innungsbetreuer Dr. Frank Bruxmeier

Tel.: 0 23 61 / 48 03 32

Sperre, die bei einer Wiederholung

des Startvorgangs ein Zurückschalten

des Fahrtschalters auf null (Zündung

aus) erfordert. Außerdem hatte er

schon 1965, lange bevor dies flächendeckend

eingeführt wurde, die Idee zu

einem Schülerpraktikum.

Zu den Gratulanten gehörten neben

Obermeisterin Dietlinde Stüben-

Endres auch Hans Otto Vogelsang,

Obermeister der Innung Dortmund,

der Geschäftsführer der Kfz-Innung

Dortmund, Heinz Derksen, und Marcus

Büttner, Geschäftsführer des Landesverbands

des Kfz-Gewerbes NRW

aus Düsseldorf.

Infotipp

Vestische Innung des Kfz-Gewerbes

Geschäftsführerin

Friederike Tanzeglock

Tel.: 0 23 61 / 9 39 47 13

Sterbefälle

Tischler-Innung Recklinghausen

Karl-Heinz Hütter,

Gladbeck, 4. Mai

Vestische Friseur-Innung

Josef Dingemann,

Recklinghausen, 4. Mai

Innung für Elektrotechnik Recklinghausen/Fachinnung

SHKK

Recklinghausen

Claus-Peter Crölle,

Oer-Erkenschwick, 13. Juli

Bäcker-Innung Dorsten

Bernhard Kleinespel,

Dorsten, 4. Mai

Maler und Lackierer-Innung

Recklinghausen

Heinz-Werner Hoffmann,

Recklinghausen, 14. Juli

Alexander Pöter,

Haltern am See, 15. Juli

Maler-Innung Dorsten

Josef Vortmann,

Schermbeck, 17. Juli

12 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


Audienz beim Papst

Halterner überreichen Deutschland-Stuhl

23 Handwerksmeister der WIR-

Gruppe aus Haltern am See sind

nach Rom gepilgert und haben während

einer Audienz beim Papst ei-

nen weiteren Miniatur-Deutschland-

Stuhl verschenkt.

Das ist ja wirklich schön“, sagte

Papst Benedikt XVI., als er den Stuhl

aus der kleinen Holzschatulle packte.

Zimmermeister Georg Rohlf und Beate

Mertmann, Vorsitzende der Bürgerstiftung,

hatten die Ehre, dem Heili-

Dienstleistungen für Privatpersonen

Veranstaltung der Handwerkskammer Münster

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe

„Management – Werkstatt“ organisiert

die Handwerkskammer

Münster in der Emscher-Lippe-Region

eine Veranstaltung zum Thema

Dienstleis tungen für Privatpersonen.

In der Veranstaltung werden den

Teilnehmern sowohl Marktinformationen

und Rahmenbedingungen als

auch Berichte aus der Praxis über

erfolgreiche Unternehmerkooperationen

in dem Bereich personen- und

haushaltsbezogener Dienstleistungen

präsentiert. Das Ziel der Veranstaltung

ist es, Möglichkeiten und

Chancen personen- und haushalts-

Nr. 19 September 2010

gen Vater das Geschenk persönlich zu

überreichen.

Die Miniatur-Deutschland-Stuhl-

Aktion wurde aus Freude über die

Deutsche Einheit initiiert und wird mit

dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit

im Oktober beendet. Die Auflage

ist auf 999 limitiert, von denen bereits

über 900 verkauft sind.

Infotipp

www.deutschlandstuhl.de

Zwischen Computer und

Werkstatt – die Veranstaltung

zeigt Chancen für das

Handwerk auf.

bezogener Dienstleistungen für das

Handwerk aufzuzeigen.

Veranstaltungsort: Handwerkskammer

Münster in der Emscher-

Lippe-Region, Vom-Stein-Straße 34,

45894 Gelsenkirchen-Buer.

Termin: Dienstag, 5. Oktober, 17 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung

wird gebeten.

Infotipp

Papst Benedikt XVI. nimmt

den Deutschland-Stuhl von

Beate Mertmann (3. v. r.)

entgegen.

Handwerkskammer Münster

Andreas Wojcik

Tel.: 02 09 / 3 80 77 41

www.hwk-muenster.de

Meisterkurse

Termine der KH

Die Kreishandwerkerschaft Recklinghausen

bietet ab dem 6. September

Vorbereitungslehrgänge auf die

Meisterprüfung in den Teilen 3a, 3b

und 4 an. Die Lehrgänge finden zweimal

in der Woche ab 18 Uhr statt und

umfassen 405 Stunden.

Infotipp

Kreishandwerkerschaft

Recklinghausen

Ralf Ullrich

Tel.: 0 23 61 / 48 03 17

Geburtstage

Innungen heute

50. Geburtstag

Ralf Kunkel, 3. Juli

Michael Erwig, 4. Juli

Uwe Peters, 24. Juli

Georg Förster, 2. August

Gundula Reintjes, 3. September

Martin Hunke, 25. September

Uwe Kampe, 29. September

Jörg Lorenz, 30. September

60. Geburtstag

Jutta Zimmer, 21. Juli

Johann Brauckhoff, 10. August

Johannes Steinberg, 11. August

Udo Dienert, 24. August

Marga Abromeit, 1. September

Lorenzo Nanni, 27. September

Paul Edelbrock, 30. September

65. Geburtstag

Jürgen Stralka, 28. Juli

Hans-Jürgen Kalthoff, 25. August

Klaus Börgers, 27. September

70. Geburtstag

Klaus-Otto Möller, 11. Juli

Klaus Szmania, 16. Juli

Werner Ostendorf, 2. August

75. Geburtstag

Hubert Leonhard, 30. Juli

Johannes Hofzumberge, 15. August

82. Geburtstag

Gerhard Pocholeck, 26. Juli

Rolf Hohoff, 28. Juli

Heinrich Loos, 7. September

Heinz Suchart, 8. September

83. Geburtstag

Theodor Pötter, 20. August

89. Geburtstag

Willy Langenfeld, 15. Juli

Vestisches Handwerk 13


Innungen heute

Bühne frei

Friseure präsentieren die Trends für 2011

Die Friseur-Lehrwerkstatt platzte in

den letzten Jahren bereits aus allen

Nähten. Jetzt zieht die Modepräsen-

tation der Vestischen Friseur-Innung

um. In die Stadthalle nach Oer-Erkenschwick.

Eine feste Größe in der Terminplanung der vestischen Friseure: die Modepräsentation der Innung.

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Wir kümmern uns drum!

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45699 Herten

Tel. 0 23 66/8 87 09-0

Alles was dem Kunden nutzt.

Nicht nur die Bühne wird größer,

auch die Show soll umfangreicher werden,

verspricht Innungsbetreuer Peter

Kempen. „Geplant ist auch eine Messe“,

erklärt Kempen. Ein zusätzliches

Bühnenprogramm neben der Modenschau

soll auch in den Pausen für Unterhaltung

sorgen.

Die Präsentation „Modetrends

Herbst/Winter 2011“ findet am Mittwoch,

den 22. September um 19.30

Uhr in der Stadthalle Oer-Erkenschwick

statt. Einlass ist bereits ab

18.30 Uhr. Weitere Informationen gibt

es auf der Homepage der Innung.

Dorstener Elektrotechniker auf Reisen

Bildungsreise nach Weimar

21 Mitglieder der Dorstener Innung

für Elektrotechnik sind gemeinsam

nach Thüringen gereist.

Gruppenbild mit Damen: Die Dorstener

Elektriker in Weimar.

Zeit für Nachwuchs

Jan Stobbe ist neuer Azubi bei der KH

Seit dem 1. September hat die

Kreishandwerkerschaft Recklinghausen

einen neuen Auszubildenden.

Jan Stobbe verstärkt das Team an

der Dortmunder Straße.

Wenn Sie am anderen Ende des

Telefons nun eine neue Stimme begrüßt,

dann ist es Azubi Stobbe. Drei

Jahre lang wird der 19-Jährige zum

Infotipp

Vestische Friseur-Innung

Innungsbetreuer Peter Kempen

Tel.: 0 23 61 /48 03 11

www.vestischefriseurinnung.de

Ziel der Bildungsreise im Juni waren

die Städte Weimar, Gotha und

Erfurt. Ausgiebige Stadtrundgänge,

Spaziergänge und Führungen standen

an diesem Wochenende auf der Tagesordnung.

Dabei durfte ein Besuch

auf der Burg Wartburg in Eisenach

nicht fehlen.

Infotipp

Innung für Elektrotechnik Dorsten

Innungsbetreuerin

Marie-Luise Münch

Tel.: 0 23 61 / 48 03 91

Bürokaufmann geschult. Jan Stobbe

wohnt in Herten und hat dort die Realschule

besucht.

Wir von der

Redaktion des

Vestischen Handwerks

wünschen

dem neuen Lehrling

alles Gute.

Infotipp

KH Recklinghausen

Dr. Frank Bruxmeier

Tel.: 0 23 61 / 48 0 3 32

www.kh-re.de

14 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


Fachbauleiter und Fertigungsplaner

Lehrgangsangebot des Fachverbands Tischler NRW

Um Mitarbeiter für verantwortungsvolle

Positionen zu qualifizieren,

startet der Fachverband Tischler

NRW Ende Oktober 2010 erstmals

einen Lehrgang zum „Fachbauleiter“

und Anfang November einen neuen

Lehrgang zum „Fertigungsplaner“.

Beide Kurse sind nach dem System

des „Blended Learning“ (integriertes

Lerrnen) aufgebaut, welches

Präsenzveranstaltungen im Haus des

Tischlerhandwerks in Dortmund an

Wochenenden mit Selbstlernphasen

via E-Learning kombiniert. Beide

Lehrgänge richten sich an Gesellen

im Tischlerhandwerk oder einem anderen

anerkannten holzbe- oder -verarbeitenden

Beruf. Voraussetzung ist

mindestens ein Jahr Berufserfahrung.

Die Weiterbildungen enden jeweils mit

einer Abschlussprüfung.

Die Fortbildung „Geprüfte/r Fachbauleiter/in

im Tischlerhandwerk“

startet am 29. Oktober und endet am

16. April. Der Lehrgang „Geprüfte/r

Fertigungsplaner/in im Tischlerhandwerk“

läuft vom 5. November bis

zum 9. April. Beide Kurse beinhalten

neun Präsenzveranstaltungen – freitagnachmittags

und samstags – im

Haus des Tischlerhandwerks in Dortmund.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal

zehn Personen begrenzt. Die

Kosten betragen pro Lehrgang 1.790

Euro zuzüglich Prüfungsgebühr.

Infotipp

Studienfahrt nach Bamberg

Baugewerbe-Innung auf Reisen

Vom 10. bis 12. September fahren

die Innungsmitglieder der Baugewerbe-Innung

Recklinghausen nach

Bamberg.

Die alte Kaiser- und Bischofsstadt

Bamberg gilt als eine der schönsten

Städte Deutschlands. Das „tausendjährige

Gesamtkunstwerk“ der Bamberger

Altstadt wurde 1993 in die

Liste des UNESCO-Weltkulturerbes

Nr. 19 September 2010

Fachverband des

Tischlerhandwerks NRW

Andrea Hartmann

Tel.: 02 31 / 91 20 10 14

aufgenommen. Den Mitgliedern der

Baugewerbe-Innung bietet sich an

diesem Wochenende die Möglichkeit,

die wunderschöne Natur- und Flusslandschaft

zu besichtigen.

Infotipp

Baugewerbe-Innung Recklinghausen

Innungsbetreuer: Ralf Ullrich

Tel.: 0 23 61 / 48 03 17

Innungen heute

Weiterbildung

hält zukunftsfähig:

Der Fachverband

des Tischlerhandwerks

hat

die passenden

Angebote.

Das alte Rathaus

in Bamberg.

Sozietät

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Vestisches Handwerk 15


Reportage und Hintergrund

Alles für den Handwerker

Das Institut für Weiterbildung und Beratung des vestischen Mittelstandes stellt seine Angebote vor

Wortreich, gestenreich,

engagiert: IWB-Geschäftsführer

Dr. Frank Bruxmeier.

Seit Juli letzten Jahres hat die Kreishandwerkerschaft

eine Tochter: die IWB Institut für Weiterbildung und Beratung

des vestischen Mittelstandes GmbH.

Das Institut ist eine 100-prozentige Tochter der Kreishandwerkerschaft

Recklinghausen und bietet für Handwer-

ker, Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler ein umfangreiches

Serviceangebot. Seit Kurzem ist das Institut

zertifiziert nach ISO 9001 und AZWV (Anerkennungs-

und Zulassungsverordnung Weiterbildung). Im Beirat sit-

Flower-Design Heinzerling

Nordcharweg 79 45657 Recklinghausen

Tel.: 0 23 61 / 2 29 28 www.heinzerling-re.de

zen Kreishandwerksmeister Hans-Walter Bugzel und seine

Stellvertreter. Im Gespräch mit dem Vestischen Handwerk

erklärt Geschäftsführer Dr. Frank Bruxmeier das Programm

des Instituts und die Vorteile für Innungsmitglieder. „Unser

Konzept basiert auf vier Säulen: ,Vermögen sichern‘,

,Lebensprofi werden‘, ,Stressfreie EDV-Anwendungen‘ und

,Neue Kunden gewinnen, Arbeitsabläufe verbessern‘‘‘, erzählt

der Geschäftsführer. Wir haben für Sie einige Angebote

des Instituts zusammengestellt.

Sie haben Fragen zur Rente,

Rehabilitation oder Altersvorsorge?

Wir helfen weiter.

Service-Telefon: 0800 1000 48011

Montag bis Donnerstag 8:00 - 19:30 Uhr

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16 Vestisches Handwerk Anzeige_Vestisches_ Handwerk, 93 breit, 89 hoch 4c.indd 1 September 2010 19.05.2010 Nr. 13:50:34 19


Vermögen sichern

„Wenn ich weiß, dass die nächsten Jahre gut laufen werden,

muss ich mein Unternehmen und mein Privatvermögen krisensicher

machen. Die meisten handeln viel zu spät.“

Das Institut bietet Seminare zu dem Thema „Vermögen

sichern – den Betrieb krisensicher machen“ an. Hier

geht es um Krisenfrüherkennung, Sicherung des Immobilienbesitzes

und Vorsorge. Zusätzlich zu den Seminaren

bietet das Institut auch eine Individualberatung an. Unternehmern,

die gerne ihren Besitz sichern wollen, wird ein

Konzept zur Absicherung des Unternehmers und seiner Familie

im Krisenfall erarbeitet. Das Institut hilft, das Privatvermögen

vor einer möglichen Insolvenz zu sichern.

Unternehmen übergeben

Das Handwerk steht vor einem Generationswechsel. Die

Betriebsübergabe ist ein schwieriges Thema.“

Einfach in den Ruhestand gehen – das geht selten.

Bevor der Betrieb übergeben werden kann, stehen zahlreiche

Termine beim Rechtsanwalt, Notar oder Steuerberater

an. Das Institut begleitet Betriebsübergaben. Sowohl

den Abgebenden als auch den Übernehmenden, Familienmitglieder

wie auch Betriebsfremde. Vom ersten Gespräch

zwischen zwei Parteien bis zur tatsächlichen Übergabe liegen

meist einige Jahre. Das Institut steht Ihnen zur Seite

und vermittelt die richtigen Ansprechpartner.

Zertifizierungen

„Mit einer Zertifizierung sollen die Stärken des Unternehmens

gestärkt werden. Das Unternehmen steht immer im Mittelpunkt.“

Das Institut steht Unternehmern zur Seite, die ihren

Betrieb zertifizieren lassen wollen. In Kooperation

mit einem Auditor wird das Unternehmen unter die Lupe

genommen. Die zentrale Frage: Wie wird produziert? Es

sollen keine neuen Betriebsabläufe installiert, sondern bestehende

Betriebsabläufe optimiert werden. Eine Zertifizierung

stärkt die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens

und reduziert Kosten.

EDV-Dienstleistungen

„Ohne Internet geht man heute im Wettbewerb verloren.“

Gemeinsam mit dem EDV-Partner der KH bietet das

Institut EDV-Lösungen für Windows und MAC an. Für

stressfreie Bedienungen sorgt ein Administrator, der auch

bei allen Wartungen und Problemen zur Seite steht.

Image stärken

„Immer mehr Kunden möchten sich den Handwerksbetrieb

vor Auftragserteilung anschauen.“

In nur zwei Minuten einen Einblick in den Betrieb gewähren?

Möglich ist das durch einen Imagefilm. Die Produktion

dieser Imagefilme übernimmt für Sie das Institut.

Nr. 19 September 2010

Im Angebot enthalten sind gebührenfreie Musik und die

Konvertierung in das Flash-Format inklusive html-Code

zum Einbau in Ihre Webseite.

Die nächsten Termine

Tücken und Fehler des Arbeitsvertrages

17. September, 15 Uhr, Sitzungszimmer der

Kreishandwerkerschaft.

Im Fall der Fälle:

Wie rette ich mein Privatvermögen bei einer

Unternehmerinsolvenz?

20. September, 10.30 bis 18.30 Uhr,

Sitzungszimmer der Kreishandwerkerschaft.

Multi-Jet-Motoren

Reportage und Hintergrund

Infotipp

IWB

Institut für Weiterbildung und

Beratung des vestischen

Mittelstandes GmbH

Geschäftsführer: Dr. Frank Bruxmeier

Tel.: 0 23 61 / 48 03 32

www.wirtschaftlicher-neustart.de

Vestisches Handwerk 17


Arbeitsschutz

Die Verantwortung trägt der Meister

Unzureichender Arbeitsschutz gefährdet Existenz

Handwerksbetriebe haben es in der

heutigen Zeit oft nicht leicht. Sie

müssen technisch auf dem neuesten

Stand sein, qualifiziertes Personal

finden, sich im harten Wettbewerb

durchsetzen und dabei unzählige

Vorschriften beachten.

Trotz allem steht die Sicherheit

immer an erster Stelle. Ob Brandschutz,

Fahrzeugsicherung oder Sicherheitsbekleidung:

Jedem Meister

und jedem Inhaber eines Handwerksbetriebes

muss klar sein, dass davon

die Existenz des ganzen Unternehmens

abhängen kann.

Die Arbeitsstätten-Verordnung,

die Baustellen-Verordnung und die

Unfallverhütungs-Vorschriften schreiben

sehr genau vor, wie vorbeugender

Brandschutz in Betrieben, auf Baustellen

oder in Werkstätten auszusehen

hat. Und auch in Sachen Fahrzeugeinrichtungen

müssen Vorschriften

eingehalten werden. Crash-Tests beweisen,

wie wichtig die Sicherung des

Prüfung von Feuerlöschern . Prüfung von Rauch-Wärme-Abzugsanlagen

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sicher und gesichert ist, sollten Sie

sich Unterstützung bei einem Fachmann

suchen.

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Sachen Brandschutz und

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18 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


Gasometer-Torten zum Genießen

Konditorengesellen feiern Freisprechung

Ganz im Zeichen „Kulturhauptstadt

Ruhr.2010“ stand die Gesellenprüfung

der Konditoren-Innung Reck-

linghausen. Die Prüflinge zauberten

Gasometer, Theater, Schrebergärten

und das Logo als süßes Gebäck.

Verena Firch ist die Umsetzung

des Prüfungsthemas am besten gelungen.

Sie hat die Gesellenprüfung

als Prüfungsbeste abgeschlossen. Insgesamt

fünf Konditoren konnte Obermeister

Dirk Sternemann zur bestan-

Sebastian Winkler räumt ab

Preisregen bei der Freisprechungsfeier der Tischler-Innung

Prüfungsbester, Preisträger des Johann-Heinrich-Riesener-Preises

und

Sieger des Wettbewerbs „Die gute

Form“ – für Sebastian Winkler war

es ein sensationeller Abend. Insgesamt

konnte Obermeister Jürgen

Vogt 21 Auszubildende und sieben

Holzarbeiter von ihren Lehrverträgen

freisprechen.

Die Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses,

Tischlermeister

Michael Bialas, Tischlermeister Wilhelm

Korte sowie Studienrat Hubert

Lappenküper, bescheinigten ihren

Prüflingen ein hohes Maß an Sensibilität

und Kreativität. Nicht nur Seba-

denen Prüfung gratulieren und die

Gesellenbriefe überreichen. Bestanden

haben auch drei Konditorei-Fach-

Die Prüfungsbesten der Konditoren: Verena Firch (2. v. l.) und Katharina

Nielsen.

Nr. 19 September 2010

verkäuferinnen, von denen Katharina

Nielsen die beste Gesellenprüfung

abgelegt hat.

Infotipp

Konditoren-Innung Recklinghausen

Innungsbetreuer: Peter Kempen

Tel.: 0 23 61 / 48 03 11

Glückwünsche für die

Prüfungsbeste. Anne Riewe

freut sich über das gute

Zeugnis.

Präsentieren im Ausstellungsraum der Sparkasse Vest die Prüfungsstücke:

(v. l.) Lars Uehlemann, Jürgen Vogt, Kevin Thieme, Jan

Grzybeck, Sebastian Winkler, Willi Korte, Guido Twachtmann und

Michael Bialas.

Meister von morgen

Bäcker feiern

33 Lehrlinge freigesprochen

Anne Riewe strahlte übers ganze Gesicht.

Denn: Uwe Oddey, stellvertretender

Bäcker-Obermeister, zeichne-

te die Bäckerei-Fachverkäuferin als

Prüfungsbeste aus.

Insgesamt haben 22 Bäckerei-

Fachverkäuferinnen ihre Prüfung erfolgreich

bestanden. Außerdem konnte

der stellvertretende Obermeister

gemeinsam mit Lehrlingswart Willi

Lensmann elf Bäckergesellen von den

Bindungen ihres Lehrvertrags freisprechen

und in die eigenständige Berufstätigkeit

entlassen.

Infotipp

Bäcker-Innung Recklinghausen

Innungsbetreuer: Dr. Frank Bruxmeier

Tel.: 0 23 61 / 48 03 32

stian Winkler, Auszubildender in der

Tischlerei Hegering, sondern auch Jan

Grzybeck (Schreinerei Kotzian) und

Kevin Thieme (Aloys Bialas) konnten

punkten. Jan Grzybeck wurde ausgezeichnet

mit dem zweiten Preis „Die

gute Form“, Kevin Thieme mit dem

dritten Preis. Belobigt wurde Lars Uehlemann

(Tischlerei Pennekamp).

Infotipp

Tischler-Innung Recklinghausen

Innungsbetreuerin:

Marie-Luise Münch

Tel.: 0 23 61 / 48 03 28

Vestisches Handwerk 19


Reportage und Hintergrund

Handwerk ist erfolgreich

Rawe Bad und Heizung – Konzept und Kompetenz

Am PC kann Michael Rawe

den Betriebszustand aller

Anlagen jederzeit online

checken.

Einer von drei Meisterbriefen,

die Andreas Rawe

erworben hat.

Vorzeigebetrieb, ja, das darf man wohl sagen, wenn

der Bundesumweltminister bereits zu Gast war, auf den

Dachboden stieg und Michael Rawe sehr aufmerksam

zuhörte. Die Kreishandwerkerschaft lotste Dr. Norbert

Röttgen an die Halterner Straße, denn da gibt’s was zu

sehen zum Thema Energiesparen, zum Thema Effizienz,

zum Thema innovatives Handwerk. Das wissen die Verantwortlichen

der Kreishandwerkerschaft, und das weiß

jetzt auch der deutsche Umweltminister.

Das macht schon stolz“, sagt Michael Rawe freimütig

– und er spricht natürlich auch für seinen Bruder Andreas.

Die Rawe-Brüder führen seit 2005 gemeinsam den Handwerksbetrieb

für Sanitär, Heizung, Klima und Klempnerei,

und das zweifelsfrei mit Erfolg. Erfolg, der sich herumgesprochen

hat, jetzt bis nach Berlin. „Hier zeigt sich, welche

Innovationskraft vom Handwerk ausgehen kann“, bilanzierte

Norbert Röttgen zu später Stunde seinen Besuch,

nachdem ihm der Betrieb, die Ideen und die Umsetzung

präsentiert worden waren.

Ausschlaggebend dafür ist eine Nische, in der sich Michael

Rawe eingerichtet hat, und zwar: Blockheizkraftwerke

(BHKWs). In diesem speziellen Bereich kennt sich weit und

breit niemand so gut aus wie der 42-Jährige. Das war mal

das persönliche Steckenpferd, das sich der Familienvater

gönnte. Daraus ist ein ernsthaftes betriebliches Standbein

geworden, in Zeiten, in denen Energieeffizienz und CO2-

Bilanzen eine immer größer werdende Rolle spielen.

„Natürlich hatte ich einen Wissensvorsprung durch

meine Tätigkeit bei Vaillant“, sagt Michael Rawe, der vor gut

fünf Jahren aus der großen weiten Berufswelt zurückkehrte

nach Recklinghausen, um gemeinsam mit seinem Bruder

seine Vorstellungen von einer modernen Betriebsführung

umzusetzen. Ein ungewöhnlicher Schritt für einen Diplomingenieur,

der in einem Weltkonzern wie Vaillant einen begehrten

Posten als Vertriebsingenieur hatte.

„Ja, aber der Kontakt zum Betrieb hier in Recklinghausen

bestand immer, die enge Verbundenheit zum elterlichen

Unternehmen war immer gegeben.“ Und eine Verabredung

mit dem nur ein Jahr jüngeren Bruder gab es.

„Wir haben immer gesagt: Wenn wir Ende 30 sind, klären

wir die Nachfolgeregelung.“ Aus dem Diplom-Ingenieur Michael

Rawe und dem dreifachen Handwerksmeister Andreas

Rawe wurde ein Duo.

Die gemeinsame Unternehmerschaft begann gleich mit

einer Weichenstellung, mit einem Neubau an der Halterner

Straße. Inklusive einer repräsentativen Ausstellung, inklusive

moderner Betriebsräume, inklusive innovativer Technik.

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (r.) lässt

sich bei seinem Besuch die Technik der Blockheizkraftwerke

erklären.

Und natürlich: einem Blockheizkraftwerk zur Energieversorgung

unterm Dach des Gebäudekomplexes.

Wenn das Blockheizkraftwerk anspringt, hört man ein

leises Säuseln, ein Brummen. Der Verbrennungsmotor, der

mit Gas betrieben wird, produziert dann Wärme für die

Heizung und die Warmwasserversorgung. Quasi als Abfallprodukt

entsteht dabei in Dynamomanier Strom.

„Die Kraft-Wärme-Kopplung erhöht die Effizienz der

Anlage natürlich enorm“, erklärt der Ingenieur. Diese

durchaus altbekannte Technik funktioniert bereits seit gut

20 Jahren, kommt in Schulen, Schwimmbädern und großen

Verwaltungsgebäuden zum Einsatz. Überall dort, wo rund

um die Uhr große Mengen Energie benötigt werden. „Einen

neuen Schub bekommt die Technik jetzt durch Mikro-

Blockheizkraftwerke, die auch für Privatkunden mit Ein- und

Zweifamilienhäusern immer interessanter werden“, gerät

Michael Rawe ins Schwärmen.

20 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


Denn moderne Steuerungstechnik erhöht die Wirtschaftlichkeit.

Die zwölf Anlagen, die die Firma Rawe derzeit

betreut, sind genau auf die Bedürfnisse der Kunden

eingestellt und laufen ausschließlich, wenn auch wirklich

Wärme benötigt wird. Dafür erstellt Michael Rawe genaue

Benutzerprofile und kann dann die Betriebszeiten anpassen.

„Und das ist das Know-how, das nur wenige Fachbetriebe

haben“, erklärt Michael Rawe. Für die optimale

Steuerung kann der Ingenieur für Versorgungstechnik den

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Betriebszustand aller Anlagen jederzeit online abrufen und

überprüfen. „Das ist die Kompetenz, die uns den entscheidenden

Vorsprung verschafft“, sagt Michael Rawe. Kompetenzen,

das ist ein Stichwort für den vierfachen Vater. Denn

die Kompetenzen werden an der Halterner Straße ständig

zielgerichtet ausgebaut. „Grundstein dafür ist, dass wir jedes

Jahr ausbilden. Zurzeit haben wir fünf Lehrlinge“, sagt

Rawe, und weiter: „Das stellt hohe Ansprüche an alle Mitarbeiter

im Betrieb.“

Das passt ins Konzept der Firma Rawe Bad und Heizung.

Ein Konzept rund um Kompetenzen auf allen Ebenen

im Betrieb, das offensichtlich aufgeht. Die letzten beiden

Lehrlinge absolvierten die Abschlussprüfung als beste im

Kreis, mit dem Know-how in Sachen BHKWs besteht ein

echtes Alleinstellungsmerkmal

und selbst Bundesminister

Dr. Norbert Röttgen

zeigte sich beeindruckt von

dem Handwerksbetrieb. „Ja,

Handwerk ist erfolgreich“,

sagt Michael Rawe.

Infotipp

Rawe Bad und Heizung

Halterner Straße 83

45657 Recklinghausen

Tel.: 0 23 61 / 1 36 60

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Zeit für mehr Rente –

Die SIGNAL IDUNA

minijobrente

Minijobber haben auf Grund ihres

geringen Entgelts kaum Möglichkeiten

die eigene Altersvorsorge zu

verbessern.

Mit der SIGNAL IDUNA minijobrente

erhalten Minijobber Zugang zur

staatlich geförderten Altersversorgung.

Der Handwerksbetrieb und der

Minijobber vereinbaren eine Erhöhung

der Arbeitszeit. Der Gegenwert

fließt dabei in die SIGNAL

IDUNA minijobrente.

Vorteile für Arbeitgeber

■ Keine Abgaben auf das höhere

Entgelt

■ Auch für mitarbeitende

Familienangehörige möglich

■ Attraktivität des Beschäftigungsverhältnisses

steigt

Vorteile für Minijobber

■ Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung

■ Der Status des Minijobs bleibt

erhalten

Reportage und Hintergrund

■ Kombinierbar mit der

„Riester-Förderung“

durch Aufstockung

■ Keine Abgaben auf das

höhere Entgelt

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Vestisches Handwerk 21


Recht und Finanzen

Bekleidungsvorschriften ändern?

Wenn Jeans und Turnschuhe im Unternehmen untersagt werden

Ein großes Unternehmen mit viel

Kundenverkehr, der unter anderem

auch in internen Besprechungsräumen

stattfindet, will Jeans und andere

Kleidungsstücke künftig generell

untersagen – unabhängig davon, ob

der Mitarbeiter persönlichen Kundenkontakt

hat oder nicht. Die Mitarbeiter

sind darüber ungehalten

und berufen sich auf das jahrelange

Gewohnheitsrecht. Zu Recht?

Solange es keinen Betriebsrat gibt,

entscheidet der Arbeitgeber im Rahmen

seines Direktionsrechts – mit zwei

Einschränkungen.

Der Arbeitgeber darf die gesetzlichen

Regelungen nicht brechen. Er

darf zum Beispiel nicht von einem Arbeitnehmer

mit geringem Lohn von

1.100,00 € brutto verlangen, zukünftig

nur noch in 3.000 Euro-Anzügen

am Arbeitsplatz zu erscheinen und dies

Eine allgemeine Gehaltserhöhung

für alle Mitarbeiter steht auch Mitarbeitern

im befristeten Arbeitsverhältnis

zu.

noch aus eigener Tasche zu bezahlen.

Und zweitens, der Arbeitgeber darf, sofern

ein Tarifvertrag für das Unternehmen

gilt, Regelungen aus diesem Tarifvertrag

nicht einfach einseitig brechen.

Wenn beide Punkte nicht zutreffen, ist

die Weisung wohl rechtens. Hinsichtlich

der Kostenübernahme haben die Gerichte

bereits mehrfach entschieden,

dass es Arbeitnehmern zuzumuten ist,

Kleidung, die sie auch im Privatleben

tragen könnten, selbst zu bezahlen.

Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs

kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmern

entgegenkommen, ohne

dass für die Bereitstellung der auch

privat zu tragenden Kleidung Lohnsteuer

oder Sozialversicherungsbeiträge

anfallen (Bundesfinanzgerichtshof

Veröffentlichung der Entscheidung vom

27.09.2006 AZ VI R 21/05). Der Arbeitgeber

darf daher den Mitarbeitern

Gehaltserhöhung bei befristeten Mitarbeitern

Mehr Geld für alle Mitarbeiter

Befristet beschäftigten Mitarbeitern steht auch eine Gehaltserhöhung

zu.

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alltagstaugliche Kleidung steuerfrei

überlassen, wenn das vorrangig seinem

betrieblichen Interesse entspricht. Das

ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die

Mitarbeiter bei der Arbeit einheitliche

Kleidung tragen sollen, um das Erscheinungsbild

des Unternehmens zu verbessern.

Denn befristet beschäftigte Mitarbeiter

dürfen nicht schlechter behandelt

werden als vergleichbare unbefristet

beschäftigte Mitarbeiter.

(§ 4 Abs. 2 Satz 1 Teilzeitbefristungsgesetz).

Wenn der Tarifvertrag vorgibt,

dass die Erhöhung für alle Arbeitnehmer

gilt, muss die Erhöhung sogar vorgenommen

werden. Die Befristung wird

dadurch nicht gefährdet.

Lediglich wenn der Tarifvertrag

Ausnahmen zulässt (was eher nicht

zu erwarten ist), können Arbeitgeber

hiervon abweichen. Sofern einer befristet

beschäftigten Kraft übertariflicher

Lohn gezahlt wird, kann die Erhöhung

hier quasi angerechnet werden.

Der Arbeitgeber kann die

Kleiderordnung im Betrieb

vorgeben. Ein Anzug kann

so zur Pflicht werden.

Ansprechpartner

KH-Rechtsabteilung

Ass. jur. Petra Föhn

Tel.: 0 23 61 / 48 03 21

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22 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19

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Vestisches Handwerk 23


BX_Recklinghausen-AZ-210x149.qxp:Layout 1 06.05.2010 14:05 Uhr Seite 1

In Recklinghausen für Sie da:

Neue Brillux Niederlassung in

Recklinghausen nutzt erneuerbare Energien

Ob es um aromatenfreie oder wasserlösliche

Lacke und Grundierungen, lösemittelfreie ELF-

Wandbeschichtungen, allergenfreie Materialien

oder innovative Wärmedämm-Verbundsysteme

geht – Qualität und Umweltschutz gehören bei

Brillux untrennbar zusammen. Einen Beitrag zu

nachhaltigem Klimaschutz leistet auch die neue

Brillux Niederlassung in Recklinghausen, denn

der Neubau ist mit modernster energieeffizienter

Gebäudetechnologie ausgestattet. Auch für

zwei neue Auszubildende eröffnen sich am

neuen Brillux Standort tolle Perspektiven.

Der Neubau auf dem ehemaligen Gelände der

Firma Linke und Ehring wurde mit modernster

Technologie in Form von zwei Luftwasserwärmepumpen,

die die Außenluft als Wärmequelle nutzen,

ausgestattet und entspricht sowohl der Energieeinsparverordnung

(EnEV) als auch dem Erneuerbare

Energien Wärmegesetz (EE-WärmeG). Wie innovativ

diese Technik ist, wird spätestens daran deutlich,

dass die Luftwasserwärmepumpe der Luft auch

dann noch Energie zum Heizen entzieht, wenn

diese sehr kalt ist. Insgesamt zwei Drittel ihrer

Energie bezieht sie auf diese Weise kostenfrei aus

der Umwelt. Das letzte Drittel wird mittels Strom

zugeführt. Im Ergebnis sorgen die Luftwasserwärmepumpen,

mit denen sich nicht nur heizen, sondern

auch kühlen und Warmwasser zubereiten

lässt, dafür, die CO 2-Emissionen des Gebäudes um

rund 30 % zu senken. Ein Vergleich mit anderen

Heizungstechnologien zeigt, dass die Wärmepumpe

auch kostenseitig vorbildlich ist, denn ihre verbrauchsgebundenen

Kosten betragen nur die Hälfte

dessen, was eine Öl- oder Gasheizung kosten

würde.

Neben der energiesparenden Anlagentechnik

kommt in dem neuen Niederlassungsgebäude in

Recklinghausen intelligente Gebäudeleittechnik

zum Einsatz. Diese überwacht nicht nur die Heiztechnik,

sie steuert auch die gesamte Beleuchtung.

Durch die Integration von Sensoren für Beleuchtungsmessungen,

Temperaturüberwachung und

viele Zeitprogramme wird das gesamte Gebäude

nutzungsoptimiert gesteuert. Um zukünftig noch

energieeffizienter im Bereich Gebäudeausrüstung

und -planung zu werden, wird der Energieaufwand

aufgezeichnet und analysiert. Geplant ist, auch

weitere Brillux Niederlassungen mit dieser modernen

Energie- und Gebäudetechnologie auszustatten.

Volles Programm auf einer Gesamtfläche von

1.557 Quadratmetern Raum für ansprechende

Produktpräsentationen, Raum für gute Gespräche –

und für die Auszubildenden die Gelegenheit, um

ganz viel Neues zu lernen und die ersten Schritte in

die berufliche Zukunft als Kauffrau/-mann im Großund

Außenhandel zu gehen. Die neue Niederlassung

in Recklinghausen mit insgesamt acht Mitarbeitern

ist nur eine der über 140 Niederlassungen

von Deutschlands führendem Vollsortimenter und

Direktanbieter im Lack- und Farbenbereich. Maler

und Stuckateure finden hier seit dem 6. April 2010

ein Komplettsortiment mit perfekt aufeinander ab-

Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag

7:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Freitag

7:00 Uhr bis 15:30 Uhr

gestimmten Produkten und Systemen für alle Aufgaben

ihres Handwerks. Ob Dispersionen, Lacke,

Holzlasuren und Holzschutzmittel, Putze, Dichtstoffe,

Kleber, Wandbekleidungen, Bodenbeläge,

Tapeten, Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS),

Spezialsysteme für Betonschutz und Betoninstandsetzung,

Bodenbeschichtungen, Creativ-Produkte,

CreaGlas Gewebe-System oder Werkzeuge – das

Sortiment umfasst mehr als 12.000 Profi-Produkte,

die höchste Ansprüche erfüllen und ein sicheres,

wirtschaftliches Arbeiten ermöglichen.

Der neue Standort liegt nur 300 Meter von der Autobahn

Abfahrt Recklinghausen/Herten entfernt und

ist sowohl von Herten und Recklinghausen als auch

von Marl ideal erreichbar.

Brillux GmbH & Co. KG · Hertener Straße 80 · 45657 Recklinghausen · Tel. +49 (0)2361 90591-0 · Fax +49 (0)2361 90591-15 · www.brillux.de · recklinghausen@brillux.de

24 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


Planung mit nur einem Klick

Die Planungssoftware „Viptool“

Das Programm für die TGA-Planung

„Viptool Engineering“ ist jetzt mit

einem Gebäudemanager erweitert

worden, mit dem sich die Heizlast

deutlich schneller als im reinen Tabellenverfahren

berechnen lässt.

Mit nur einem Klick setzt der Gebäudemanager

die mit Viptool Building

passend ausgelegten Heizkörper

und Flächenheizungen in die Zeichnung

ein.

Bei Flächentemperiersystemen

gehört außerdem ein detaillierter Verlegeplan

dazu. Mit dem neuen Modul

können ab sofort Schlitze, Durchbrüche

oder Bohrungen für Wände und

Decken automatisch generiert werden.

Darüber hinaus bietet Viega ab

sofort eine so genannte Softwarepflege

an, die sicherstellt, dass der Nutzer

immer das aktuellste Programm auf

dem Rechner hat.

Jörn Meisterjahn testet das

neue TGA-Planungsprogramm.

Infotipp

Viega GmbH & Co. KG

www.viega.de

Grünes Licht

Förderungen erneuerbarer Energien im Wärmemarkt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen

Bundestages hat seine Einwilligung

zur Aufhebung der qualifizierten

Haushaltssperre für das

Marktanreizprogramm (MAP) erteilt.

Konkret bedeutet das: Seit dem

12. Juli können beim Bundesamt

für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Perfekte Kombination

für maximale Leistung.

(BAFA) wieder Förderanträge nach der

neuen Richtlinie gestellt werden. Dazu

zählen unter anderem Solarkollektoren

zur kombinierten Warmwasseraufbereitung

und Heizungsunterstützung,

Solarkollektoren zur Kälte- und

Prozesswärmeerzeugung, Pelletkessel

und hocheffiziente Wärmepumpen.

Wärmedämmung zum Anfassen

Die Brillux KundenBox

Wie sichert man sich neue Aufträge

im Bereich Wärmedämmung? Unter

dem Motto „Alles über Wärmedämmung

– in nur einer Box“ bietet Brillux

seinen Kunden eine professionelle

Marketingunterstützung an.

Anschaulich: das neue Brillux-

Handmuster zur Wärmedämmung.

Großhandel Energie

Die Brillux KundenBox enthält

drei zentrale Elemente: das Marketingpaket

mit Broschüren, Flyern, Anzeigenvorlagen

und Pressetexten, die

Beratungsmappe zum gezielten Einsatz

im Kundengespräch und die Mustermappe.

Die Mustermappe ist mit

anschaulichen und herausnehmbaren

Handmustern ausgestattet.

Für zusätzlichen Mehrwert sorgt

der Online-Downloadbereich, der jedem

Käufer der KundenBox „Wärmedämmung“

kostenfrei zur Verfügung

steht. Die KundenBox „Wärmedämmung“

gibt’s in den Brillux-Niederlassungen

oder bei Ihrem Brillux-Verkaufsberater.

Infotipp

Brillux GmbH & Co. KG

www.brillux.de

Nicht mehr gefördert werden Anlagen

im Neubau, Solarkollektoren zur

reinen Trinkwassererwärmung oder

luftgeführte Pelletöfen, Scheitholzvergaserkessel

und weniger

effizienter Wärmepumpen. Infotipp

Die Förderkonditionen gelten

zunächst bis Ende 2011. www.erneuerbare-energien.de

Die komplexe Viega Systemwelt ist perfekt auf die vielfältigen Anforderungen der Praxis ausgelegt. Kernstück ist

dabei die weltbekannte Viega Presstechnik mit SC-Contur, die alle Installationssysteme sicher verbindet. Dies

garantiert unseren Kunden jederzeit eine wirtschaftliche Gesamtlösung und setzt in der Gebäudetechnik interna-

Nr. tional 19 Maßstäbe. September Viega. 2010 Eine Idee besser! www.viega.de

Vestisches Handwerk 25


Rat und Service

Klaus Efken (r.), Geschäftsführer

der Firma Gockeln,

hilft Schüler Dominik

Strohmeyer am ersten

Praktikumstag.

Ausbildung für die Ausbildung

Schüler lernen im Haus der Berufsvorbereitung Herten

Eine Ausbildung für die Ausbildung:

Im Haus der Berufsvorbereitung werden

20 Schüler in allen fachtheoretischen

und praktischen Inhalten fit

gemacht, die sie für ihren Start ins

Berufsleben benötigen.

Die Ausbildung erfolgt an zwei

Nachmittagen in der Woche bei den

Bildungsträgern CJD, rebeq und Ju-

Nachhilfe in der Lehrzeit

Die Agentur für Arbeit begleitet in der Ausbildung

Anforderungen, die ein Betrieb an

Bewerber für einen Ausbildungsplatz

stellt, sind groß. 100-prozentig

passende Bewerber gibt es nicht

in jedem Fall. Häufig verfügen junge

Menschen über die wesentlichen Voraussetzungen,

aber die Vier in Mathematik

reicht dann doch nicht.

„Wenn die grundsätzlichen Anforderungen

erfüllt werden, dann

können die ausbildungsbegleitenden

Hilfen (abH) der Agentur für Arbeit

dazu beitragen, dass ein Jugendlicher

während seiner Ausbildung zum Beispiel

im Fach Mathematik gezielt gefördert

wird“, erklärt Astrid Neese,

Vorsitzende der Geschäftsführung der

Recklinghäuser Arbeitsagentur. Dabei

kann der „Nachhilfeunterricht“ gleich

vom ersten Tag der Ausbildung an

besucht werden. „Die Förderung findet

außerhalb der Arbeitszeit statt,

gend in Arbeit sowie samstags bei der

IHK. Dabei gehen alle Schüler weiterhin

zur Schule. Als Belohnung winkt dafür

ein Ausbildungsvertrag. „Ziel ist eine

mindestens 80-prozentige Vermittlung

in die betriebliche Ausbildung“, legt

sich Alexandra Bretschneider, die das

Projekt koordiniert, fest. In den Ferien

sind ausreichend Praktika bei dem

Astrid Neese, Vorsitzende

der Recklinghäuser Arbeitsagentur,

bietet Firmen und

Azubis Hilfen an.

Unternehmen eingeplant, das sich verpflichtet,

dem Jugendlichen einen Ausbildungsplatz

zu ermöglichen, sofern

die Anforderungen eingehalten werden.

Für den nächsten Durchlauf, der

am 1. Februar wieder startet, sucht

Alexandra Bretschneider Handwerksbetriebe,

die sich am Projekt beteiligen.

„Wir freuen uns über Handwerksbetriebe

aus allen Gewerken“, sagt

die Koordinatorin. Das Projekt ist ein

Leuchtturmprojekt des Bundesprogramms

„Lernen vor Ort“ und wird kofinanziert

durch die Bundesagentur für

Arbeit, die Deutsche Bank Stiftung,

die Deutsche BP Stiftung, die Grohe

Stiftung, die Stadt Herten, die IHK-

Nordwestfalen und durch die Vestische

Arbeit.

Wenn auch Sie gerne einen doppelt

ausgebildeten Schüler einstellen

möchten, dann informiert Sie Alexandra

Bretschneider über alle weiteren Einzelheiten

des Projekts.

Infotipp

Haus der Berufsvorbereitung Herten

Alexandra Bretschneider

Kurt-Schumacher-Straße 2

45699 Herten

Tel.: 0 23 66 / 30 35 63

sodass der Jugendliche keine betrieblichen

Lehrinhalte versäumt“, so

Astrid Neese. Zudem sei das Angebot

für den Arbeitgeber und den Auszubildenden

kostenlos. „Gerade wenn

ein Betrieb kurzfristig einen Ausbildungsplatz

schafft, kann das Angebot

der ausbildungsbegleitenden Hilfen

dazu beitragen, dass mit dieser flankierenden

Unterstützung ein weiterer

junger Mensch die gute Chance auf einen

erfolgreichen Berufseinstieg hat.“

Infotipp

Die Arbeitgeber-Hotline der

Agentur für Arbeit Recklinghausen

Tel.: 01801 / 66 44 66

(Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise

höchstens 42 ct/min)

26 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


Viel Arbeit für das Handwerk im Vest

InnovationCity funktioniert nur mit regionaler Kompetenz

Einer aus Fünf – die Gewinnchancen im Deutschen Lotto-

und Totoblock sind ungleich schlechter, dabei sind

2,5 Milliarden Euro jetzt auch mal kein Pappenstiel. Kein

Wunder also, dass im Rahmen der Finalrunde um das

Modellprojekt InnovationCity Ruhr die Fieberkurve in

der Bewerbergemeinschaft Gelsenkirchen_Herten steigt.

Mit der InnovationCity Ruhr soll eine Modellstadt

entstehen, in der erstmals im Bestand weltweit richtungsweisende

Lösungen für Energieeffizienz angewendet werden.

In einem Projektgebiet, in dem 50.000 bis 70.000

Menschen leben, soll der CO2-Ausstoß im Rahmen eines

zehnjährigen Umbauprozesses um 50 Prozent reduziert

werden.

„Wir spüren eine große Begeisterung“, gibt Hertens

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel nach einer Informationsveranstaltung

vor Vertretern aus Einzelhandel, Handwerk,

Dienstleistungsbetrieben und Industrie zu Protokoll.

Das Glashaus in der Hertener Innenstadt war an diesem

Abend gut besucht, die Wortbeitrage interessiert, konstruktiv

und konkret. Allgemeiner Tenor: eine einmalige

Chance für die beiden Städte, bereits heute ein Stück Zukunft

zu gestalten.

Klar, dass in diesem Rahmen besprochen wurde, was

InnovationCity Ruhr mit sich bringen wird. In Kurzform:

viel Arbeit für das lokale Handwerk. Aber auch besondere

Herausforderungen, denn im Ruhrgebiet von morgen soll

heute schon die Technik der Zukunft verwendet werden.

Technische Lösungen von gestern werden in diesem Prozess

kaum Chancen besitzen.

Nr. 19 September 2010

Dietlinde Stüben-Endres

auf dem Gelände der ehemaligen

Zeche Westerholt,

mitten im InnovationCity-

Gebiet.

Vertreter aus Handwerk, Einzelhandel und Industrie informieren sich im Hertener

Glashaus über die ersten Ideen aus der Bewerbung für InnovationCity Ruhr.

Die Vestische Innung des Kfz-Gewerbes war im Glashaus

ebenfalls vertreten. Obermeisterin Dietlinde Stüben-

Endres könnte sich vorstellen, in der InnovationCity Ruhr

Gelsenkirchen_Herten ein neues Schulungszentrum der

Innung auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt

zu bauen. Dort könnte dann der Kfz-Nachwuchs ausgebildet

werden, der sich mit E-Mobility, Hybridantrieben

und Brennstoffzellenfahrzeugen auseinandersetzen muss.

Vor allem die energetische Umgestaltung der Bestandsgebäude

wird das regionale Handwerk über Jahre

beschäftigen, sollte der Zuschlag an Gelsenkirchen_Herten

gehen. Die Kompetenzen der Baugewerke und des

Baugewerbes werden entsprechend gefragt sein. Breit

angelegte Konzepte für die Reduzierung von CO2-Emissionen

müssen dann umgesetzt werden.

„In Gelsenkirchen_Herten werden alle mit anpacken,

damit wir den Zuschlag bekommen“, freut sich Uli Paetzel

über den Zuspruch. Mit im Rennen sind noch Bochum,

Bottrop, Essen und Mülheim. Harte Konkurrenz, entsprechend

wichtig ist

die Unterstützung.

Immerhin

winken bis zu

2,5 Mrd. Euro,

die sich aus Förder

mitteln und

priva ten Investitionenzusammensetzen

sollen.

Reportage und Hintergrund

Infotipp

InnovationCity Ruhr

Gelsenkirchen_Herten

Stadt Gelsenkirchen, Michaela Klee

Tel.: 02 09 / 1 69 44 86

Stadt Herten, Dr. Babette Nieder

Tel.: 0 23 66 / 30 35 39

www.gelsenkirchen-herten.de

Vestisches Handwerk 27


Rat und Service

Jetzt nachrüsten!

Bundesumweltministerium empfiehlt den Einbau von Dieselpartikelfiltern

Das Programm zur Förderung der

Nachrüstung von Diesel-Pkws mit

Partikelfiltern wird auch im Jahr 2010

fortgeführt.

Die Bundesregierung hat sich

auf die Fördermodalitäten verständigt.

Diesel-Fahrer erhalten 330 Euro,

Der nachträgliche Einbau

von Dieselpartikelfiltern

in Pkw und Nutzfahrzeugen

wird mit 330 Euro

gefördert.

Gemeinsam bis an die Spitze.

Werden Sie Mitglied bei der Nummer 1.

wenn sie ihren Pkw mit einem Filter

nachrüsten.

Gefördert wird die Nachrüstung

von Diesel-Pkws und zur Güterbeförderung

genutzter Diesel-Kraftfahrzeuge

mit einer zulässigen Gesamtmasse bis

zu 3,5 Tonnen (leichte Nutzfahrzeuge).

Der Zeitpunkt der Erstzulassung muss

bei Diesel-Pkws vor dem 1. Januar

2007 liegen, bei leichten Nutzfahrzeugen

vor dem 17. Dezember 2009.

Das Bundesumweltministerium

empfiehlt Diesel-Fahrern, ihre Nachrüstpläne

nicht zu lange aufzuschieben.

Das Förderprogramm reicht für etwa

160.000 Nachrüstungen. Ausgezahlt

wird die Förderung in der Reihenfolge

Mit Sicherheit und Qualität ans Ziel.

Wer einen Fuhrpark wirtschaftlich betreiben will,

muss steigende Kosten, gesetzliche Auflagen

und Betriebsrisiken erfolgreich meistern können.

Herausforderungen, bei denen Sie DEKRA seit

über 75 Jahren unterstützt. Wir übernehmen

gesetzliche Fahrzeugprüfungen sowie die Qualifizierung

Ihres Personals und stehen Ihnen in allen

technischen Fragen beratend zur Seite. Werden

Sie DEKRA Mitglied und profitieren Sie von den

Vorteilen einer starken Gemeinschaft.

www.dekra.de

Automotive Industrial Personnel

der eingegangenen vollständigen Antragsunterlagen.

Zudem werden nachgerüstete Fahrzeuge

vom Kfz-Steuermalus von 1,20

Euro pro angefangene 100 Kubikzentimeter

Hubraum befreit. Auch der Wiederverkaufswert

von Fahrzeugen erhöht

sich durch eine Nachrüstung.

Förderanträge können vom 1. Juni

2010 bis zum 15. Februar 2011 gestellt

werden. Die dafür notwendigen Antragsformulare

stehen unter www.pmsf.

bafa.de zur Verfügung.

Infotipp

www.bafa.de

www.bmu.de/partikelfilter

DEKRA Automobil GmbH

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28 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19


Opel Fahrzeuge für Firmenkunden: Das sind individuelle Konzepte zu hervorragenden Konditionen!

Mit unserer umfassenden Fahrzeugpalette – vom wendigen Kleinwagen über attraktive Geschäftsfahrzeuge

bis zu leichten Nutzfahrzeugen – bieten wir Ihnen für jeden Einsatz das passende Fahrzeug:

• repräsentative Geschäftswagen, z. B. den Opel Insignia

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Als Firmenkunde prootieren Sie in jedem Fall von unserem attraktiven Unternehmervorteil für Gewerbetreibende.

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Ihre Probefahrt!

Nr. 19 September 2010

Vestisches Handwerk 29


Vestischer Marktplatz

Mehr als nur Zahlen

Steuerberatung Wrobel und Ostgathe

Seit August ist Ursula Ostgathe neue

Partnerin der Steuerkanzlei Wrobel.

Gemeinsam mit Uwe Wrobel betreut

die 39-jährige Steuerberaterin Unternehmen

und Privatkunden.

„Lösungsorientiert und nah am

Leben“, so beschreiben Ursula Ostgathe

und Uwe Wrobel ihre Arbeit.

Wrobel ist seit 26 Jahren als Steuerberater

in Recklinghausen selbstständig.

Vor einem Jahr stieg Ursula Ostgathe

in die Kanzlei am Bruchweg mit

ein. Erst als Angestellte, jetzt als Partnerin.

„So hatten wir genug Zeit, uns

zu beschnuppern“, sagt die gebürtige

Marlerin und lacht.

Aus der Signal Iduna IKK und der

IKK Nordrhein ist seit dem 1. Juli die

Vereinigte IKK entstanden. Welche

Veränderungen durch diese Fusion

für das Handwerk entstehen, erklärt

der Vorstandsvorsitzende Werner

Terlohr.

Die Signal Iduna IKK und die IKK

Nordrhein haben fusioniert. Verstehen

Sie sich trotzdem weiterhin als

Partner des Handwerks?

Werner Terlohr: Die Signal Iduna

IKK und die IKK Nordrhein haben ihre

Wurzeln im Handwerk. Die Fusion ist

eine wichtige Entwicklung für das IKK-

System und unterstreicht die Position

der Vereinigten IKK als Partner des

Handwerks.

Welche Tarif- oder Leistungsänderungen

gibt es durch die Fusion?

Werner Terlohr: Das Motto unserer

Fusion lautet: Das Beste aus zwei

Die Kanzlei bietet von der Steuerberatung

über Lohn- und Finanzbuchhaltung

bis hin zu Existenzgrün-

Aus zwei mach eins

Signal Iduna IKK und IKK Nordrhein fusionieren zur Vereinigten IKK

Unser Leistungsspektrum:

Diplom-Finanzwirt

Werner F. Korte

Steuerberater

vereidigter Buchprüfer

Rechtsanwalt · FA StR

Gregor-B. Sprißler

Steuerberater

vereidigter Buchprüfer

Diplom-Kaufmann

Dr. Michael S. Korte

Steuerberater

Wirtschaftsprüfer

Neue Partner in der Steuerkanzlei:

Uwe Wrobel und

Ursula Ostgathe.

Steuerberatung Rechtsberatung Wirtschaftsprüfung Betriebswirtschaftl. Beratung

Rechnungswesen Handels- und Jahresabschlusserstellung Existenzgründung

Steuergestaltung Gesellschaftsrecht und -prüfung

Unternehmensberatung

Steuererklärung Erbrecht

Sonderprüfungen Due diligence

Steuerrechtsdurch- Familienrecht Unternehmensbewer- Mergers & Acquisitions

setzung

Arbeitsrecht tungen

Financial Planning

Steuerstrafrecht Immobilienrecht Treuhandtätigkeit Altersvorsorgeberatung

Rechtsanwalt

Dr. Thorsten Engel

Fachanwalt für

Arbeitsrecht

Andreas Belz

Steuerberater

Korte & Partner | Paulusstraße 24 / 24 a | 45657 Recklinghausen

Fon 0 23 61 / 92 91 - 0 | Fax 0 23 61 / 92 91 - 99 | E-Mail info@korte-partner.de

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.korte-partner.de

Werner Terlohr, Vorstandsvorsitzender

der Vereinigten

IKK.

Infotipp

Vereinigte IKK

www.vereinigte-ikk.de

dungsberatung, Betriebsberatung

und -planung sowie Unternehmensnachfolge

alle Leistungen, die selbstständige

Handwerker benötigen. Insgesamt

zehn Mitarbeiter, darunter ein

Auszubildender und eine Bilanzbuchhalterin,

unterstützen Ursula Ostgathe

und Uwe Wrobel.

Infotipp

Steuerkanzlei Wrobel & Ostgathe

Bruchweg 108

45659 Recklinghausen

Tel.: 0 23 61 / 9 24 60

www.wrobel-ostgathe.de

Welten zusammenfügen. Wir haben

Leistungen und Tarife beider Krankenkassen

verglichen und das jeweils

bessere Angebot für die Vereinigte

IKK übernommen.

Welche Vorteile haben die Betriebe

im Handwerk?

Werner Terlohr: Für rund

190.000 Betriebe und deren Mitarbeiter

bieten wir maßgeschneiderte

Gesundheitsförderung. Ob Dachdeckermeister

oder Friseurlehrling –

unsere Gesundheitsmanager wissen,

welche Tätigkeiten „ins Kreuz“ gehen,

und schaffen Abhilfe. Auch das

Bonusprogramm für Betriebe wird es

weiterhin geben. Übrigens: In Kürze

werden wir ein eigenes Zentrum für

Gesundheitsförderung gründen.

Wo wird diese Einrichtung entstehen

und welches Konzept steht dahinter?

Werner Terlohr: Das Zentrum in

Düsseldorf fasst verschiedene Maßnahmen

unter einem Dach zusammen:

zum einen alle Instrumente der

betrieblichen Gesundheitsförderung.

Zum anderen soll der Bereich der

Prävention von hier aus betreut und

organisiert werden. Unsere Kunden

profitieren so von gebündelten Kompetenzen

unserer Mitarbeiter und von

schnelleren Abläufen.

30 Vestisches Handwerk September 2010 Nr. 19

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