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18. Jahrgang • Mai 2008

Brandenburgisches

ÄRZTEBLATT

Offizielles Mitteilungsblatt der Landesärztekammer Brandenburg

5/2008

www.laekb.de

Wahl der Landesärztekammer Brandenburg 2008 – 2012:

Zugelassene Wahlvorschläge – S. 144 bis 147

Weitere Themen:

14. Kammerversammlung der 5. Legislaturperiode

Empfang in der Landesärztekammer: Einweihung des Neubaus und Verabschiedung

von Dr. Reinhard Heiber


Impressum/Inhalt

Impressum

Inhaber und Verleger:

Herausgeber:

Landesärztekammer Brandenburg

Präsident: Dr. med. Udo Wolter

Dreifertstraße 12, 03044 Cottbus

Telefon (0355) 78010-12

Telefax (0355) 78010-66

Dr. med. Udo Wolter

Zuschriften redaktioneller Art bitten wir, nur an den Herausgeber zu richten.

Für mit Autorennamen gekennzeichnete Beiträge wissenschaftlicher und standespolitischer

Art wird keine Verantwortung übernommen. Die darin geäußerten

Ansichten decken sich nicht immer mit denen des Herausgebers. Sie

dienen dem freien Meinungsaustausch innerhalb der Ärzteschaft. Die Zeitschrift

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verlangter Manuskripte erfolgt nur, wenn ein vorbereiteter Umschlag mit

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Änderungen redaktioneller Art bleiben vorbehalten.

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4iMEDIA Journalistenbüro Berlin-Brandenburg

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Zur Zeit gilt Preisliste Nr. 18, gültig ab 01.01.2008

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Brandenburgisches

Ärzteblatt

Das Brandenburgische Ärzteblatt erscheint monatlich. (Doppelnummer Juli/

August). Bezugsgebühr: jährlich € 40,20; ermäßigter Preis für Studenten

€ 30,15. Einzelpreis € 3,35.

Bestellungen bitte an die AVZ GmbH, Storkower Straße 127a, 10407 Berlin.

Die Kündigungsfrist für Abonnements beträgt 6 Wochen zum Ende des

Kalenderjahres. Für die Mitglieder der Brandenburgischen Ärztekammer ist

der Bezugspreis mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten.

Editorial 138

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik 139

14. Kammerversammlung der 5. Legislaturperiode 2004 – 2008:

Delegierte führen Facharzt für Innere Medizin wieder ein 139

Empfang in der Landesärztekammer

Gleich zwei Anlässe: Einweihung des Neubaus und Verabschiedung

von Dr. Reinhard Heiber 141

Zugelassene Wahlvorschläge für die Wahl der Kammerversammlung

(Wahlperiode 2008 – 2012) am 25. Juni 2008 144

Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten

sichert Fachkräftenachwuchs 147

Marburger Bund: 10 gute Gründe für eine bessere Bezahlung! 148

Wahlaufruf zur Kammerversammlung der Landesärztekammer

Brandenburg – Fraktion Freier Arztberuf („FAB“) 150

Hartmannbund: Kammerwahl Brandenburg 2008 –

„Gemeinsam erreichen wir mehr!“ 151

Liste der Arbeits- und Betriebsmediziner des Landes Brandenburg 152

Landesärztekammer präsentiert neuen Internetauftritt

Relaunch der Website www.laekb.de ist beendet 153

Im aktuellen Interview:

Dr. Jürgen Fischer: „Ich wünsche mir noch mehr Engagement

bei der Erzielung von Außenwirksamkeit.“ 154

Die Landesärztekammer Brandenburg stellt sich vor

Heute: Ein Einblick in die Akademie für ärztliche Fortbildung 155

Modellprojekt „Gemeindeschwester“ – Ziele und erste Ergebnisse 156

Nachgefragt: Brandenburgische Bundestagsabgeordnete

äußern sich zur Gesundheitsreform 158

Ankündigung: 111. Deutscher Ärztetag 2008 in Ulm 20. bis 23. Mai 159

Arzt und Recht 160

Aus der Fallsammlung der norddeutschen Schlichtungsstelle

Heute: Nicht indizierter Eingriff an der Brust bei Mastitis nonpuerperalis 160

Fortbildung 161

Fortbildungsveranstaltungen 161

Fortbildung für Arzthelferinnen 160

KVBB informiert 162

Landesgesundheitsamt 163

Daten zur MRSA-Epidemiologie in Kliniken

des Landes Brandenburg – Ausgangspunkt für regionale Netzwerke 164

Aktuell 147, 167, 168

Rezensiert 166/167

Personalia 168 – 170

Tagungen und Kongresse 170/171

Kalendarium 172

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Wenn Sie Ihren Text im Word erfassen, achten Sie bitte darauf, die Texte im

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die Vorlagen separat zusenden und im Text vermerken, wo das Bild stehen

soll. Am besten sind Fotos geeignet (Aufsichtsvorlagen).

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138, 153, 157, 159, 167, U1-U4

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

137


Editorial

Liebe Kolleginnen

und Kollegen,

unabhängig davon, wie jeder Einzelne dem Phänomen der Zeit

gegenübersteht, ob man sie vorausschauend als relativ lang

oder zurückblickend als relativ kurz betrachtet, kann man an

einer Tatsache nicht vorbei, sie vergeht. Im Alltag ist damit häufig

ein wehmütiger Rückblick auf Vergangenes und leider allzu

häufig ein nicht allzu rosiger Ausblick auf Kommendes verbunden.

Trotzdem müssen Pflichten erledigt und Aufgaben bewältigt

werden. Wie jeder Einzelne, so auch die Gesellschaft und

ihre Teilbereiche, in unserem Falle die verfasste Ärzteschaft.

So stehen die Brandenburger Ärzte nicht nur immer mal wieder

in der gesellschaftlichen Kritik, sondern in den kommenden Wochen

vor der Aufgabe, nach vier Jahren ein neues Parlament

für die Ärzte des Landes zu wählen. Hierbei benutze ich die

Formulierung – für die Ärzte – ganz bewusst. Bei all den Problemen,

die jeder einzelne Kollege mit der einen oder anderen

Standesorganisation oder -gesellschaft haben mag, sind diese

Gruppierungen aus uns selbst heraus die einzigen Kräfte, die

sich ihrer Bedeutung als Schutz, Sicherheit und Förderung bewusst

sind.

Im Rückblick auf nunmehr 15 Jahre berufspolitischer Arbeit seit

der Neuorganisation des Gesundheitswesens kann ich das aus

eigener Erfahrung nur bestätigen und biete mich für Rückfragen

vielleicht noch zögerlicher Interessenten als Kontaktperson an.

Diese 15 Jahre haben aber auch eines deutlich gemacht: Ohne

eine größere oder zumindest wachsende Zahl nachrückender

Kolleginnen und Kollegen wird die Arbeit der Selbstverwaltungsorgane

immer problematischer. Egal in welche Richtung

man schaut – Ärztekammer, Kassenärztliche Vereinigung,

Berufs- und Standesverbände, Fachgesellschaften, Ausschüsse

und Kommissionen – überall begegnet man bekannten Gesichtern,

immer häufiger heißt berufspolitisches Engagement Tanz

auf vielen Feiern mit der Problematik, ob sich die Vielzahl der

anfallenden Termine mit den weiterbestehenden Anforderungen

des Alltags in Übereinstimmung bringen lassen.

Deshalb freuen wir uns über jeden neuen Mitstreiter, in diesem

Sinne kollegiale Grüße, alles Gute, viel Kraft und unterstützen

Sie die Wahlen der Landesärztekammer Brandenburg.

In dieser Verantwortung sollten sie von jedem Mitglied unserer

Berufsgruppe so gut wie möglich unterstützt werden.

Sie merken, ich möchte Sie nachhaltig bitten, ja auffordern, sich

zahlreich und aktiv an der Wahl zur Landesärztekammer Brandenburg

zu beteiligen. Unterstützen Sie Kollegen, die sich zur

Wahl stellen und von denen Sie glauben, dass sie Ihre Interessen

vertreten und auch gegen möglichen Widerstand durchsetzen

können.

Ihr Volkmar Skerra

Wie in unserer Berufsgruppe ganz allgemein, geht auch an

unserem Parlament die Entwicklung mit einem allmählich steigenden

Durchschnittsalter nicht vorbei. Man zählt mit Ende

40 durchaus noch zu den „Jüngeren“. Ich rufe also vor allem

auch Kolleginnen und Kollegen in den ersten Berufsjahren (bei

aller selbstverständlicher Einsicht in die Schwierigkeiten und

Probleme des Berufseinstieges) auf, sich mit der Arbeit und den

Aufgaben der ärztlichen Selbstverwaltung vertraut zu machen

und das nicht selbstverständliche Engagement für eine aktive

Mitarbeit aufzubringen. Die Aufgaben und Möglichkeiten sind

vielfältig und interessant, es ist einen Versuch wert.

138 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

14. Kammerversammlung der 5. Legislaturperiode 2004–2008

Delegierte führen Facharzt für Innere Medizin wieder ein

Die 14. und letzte Kammerversammlung

der 5. Legislaturperiode 2004 bis 2008

fand am 19. April statt. Präsident Dr. Udo

Wolter begrüßte die 54 anwesenden Delegierten

zu einer umfangreichen Tagesordnung:

Das zweistufige Normsetzungsverfahren

der Bundesärztekammer und die

Teilnovellierung der Weiterbildungsordnung

der Landesärztekammer Brandenburg

(LÄKB) standen im Hotel Berliner Ring

in Dahlewitz zur Diskussion.

Aktuelle Gesundheitspolitik

In seinem letzten Bericht des Vorstandes

in der 5. Legislaturperiode gab der Kammerpräsident

einen Überblick über die gesundheitspolitischen

Entwicklungen der vergangenen

Monate. Reichlich Brisanz zeigten

die Diskussionen um den Gesundheitsfonds.

„Dieser ist eine umstrittene Größe geworden.

Besonders in den süddeutschen Bundesländern

gibt es heftigen Protest. Meiner

Meinung nach wird der Gesundheitsfonds

ein bürokratischer Moloch. Von der ursprünglichen

Idee, dass Geld in einen Topf

kommt, um die gesundheitliche Betreuung

zu gewährleisten, sind wir weit entfernt“,

lautete Dr. Udo Wolters Einschätzung.

Auch die aktuellen Diskussionen in den Medien

griff der Präsident auf: die Studie der

Universität Köln, nach der gesetzlich Versicherte

dreimal so lange auf einen Facharzttermin

warten müssten als privat Versicherte.

„Herr Lauterbach sollte wissen, wie man eine

Statistik erstellt, doch er hat hier Dinge miteinander

in Verbindung gebracht, die nichts

miteinander zu tun haben.“ Positiv schätzt

er dagegen die Tarifeinigung

des Marburger Bundes mit

der Vereinigung kommunaler

Arbeitgeberverbände ein.

„Wichtig ist, dass die Angleichung

der Gehälter von Klinikärzten

an das Westniveau erzielt

wurde. Hierfür haben wir

seit der Wende gekämpft.“

in Österreich, dann im Ausland. Vertreter

der LÄKB fahren deswegen Ende April

hin, um vor Ort Gespräche mit jungen Kollegen

zu führen und vielleicht sogar Verträge

mit ihnen für ihre Weiterbildungszeit

in Brandenburg abzuschließen“, berichtete

Dr. Wolter von den Plänen der Kammer.

Zweistufiges Normsetzungsverfahren

Diskussionsbedarf gab es beim vierten Tagesordnungspunkt,

als Ass. jur. Herbert

Krahforst, der Geschäftsführer der LÄKB,

den Delegierten das zweistufige Normsetzungsverfahren

näher erläuterte. Dieses

freiwillige Koordinierungsverfahren hat der

Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) gebilligt.

Jetzt gilt es die einzelnen Landesärztekammern

damit vertraut zu machen.

Für das Verfahren in Betracht kommen die

Berufsordnung, die Weiterbildungsordnung

und die Fortbildungsordnung. „Das Problem,

was dem Ganzen zugrunde liegt, ist, dass

trotz der durch den Deutschen Ärztetag beschlossenen

Musterordnungen, sich verstärkt

Abweichungen davon in den einzelnen Kammern

finden“, erklärte der Geschäftsführer.

Diese Abweichungen verursachen jedoch im

Hinblick auf die Rechtsanwendung Schwierigkeiten,

soweit es sich um Schnittstellen

zum europäischen Gemeinschaftsrecht handelt.

Ziel ist es nun, ein Koordinierungsverfahren

mit möglichst verbindlicher einheitlicher

Rechtssetzung vorzunehmen.

Kernpunkte dieses Verfahrens sind die Festlegung

eines zeitlichen und inhaltlichen Rahmens,

eine gemeinsame Zielstellung, ein

transparenter Beratungsweg und die Evaluation

der Ergebnisse. Das heißt: In einem

ersten Schritt findet eine Normentwicklung auf

Bundesebene statt, zu deren Ergebnis sich die

Landesärztekammern äußern. Die zuständigen

Gremien der BÄK entwickeln danach die

Normen in einem Vorentwurf und der Vorstand

der BÄK entscheidet, ob die Normsetzung

unmittelbar erfolgen kann. Ist das nicht

der Fall, diskutieren die Landesärztekammern

über den Entwurf und geben der BÄK eine

verbindliche Stellungnahme ab. Im dritten

Schritt kommt es dann zur Bildung eines gemeinsamen

Standpunkts auf Ebene der BÄK.

Der Vorstand der BÄK legt seinen gemeinsamen

Standpunkt als Beschlussvorlage für die

Musterordnung dem Deutschen Ärztetag vor.

Dieser beschließt schließlich mit eventuellen

Änderungen die entsprechende Musterordnung,

die in das Satzungsrecht der einzelnen

Kammern umzusetzen ist.

Unter den brandenburgischen Delegierten wurden

Stimmen laut, die vor allem die zeitliche

Spanne von etwa zwei bis drei Jahren, die das

Verfahren mit sich bringt, anmahnten. Man

müsse sich die Frage stellen, ob dieses nicht beschleunigt

werden kann. Aber auch Entscheidungen

einzelner Gruppen auf dem Deutschen

Ärztetag könnten das Verfahren am Ende zum

Scheitern bringen, meinten einige. „Wichtig ist,

dass wir, wenn eine solche Musterordnung auf

der Tagesordnung steht, unsere Experten in

den entsprechenden Fragen zum Ärztetag

schicken. Damit können wir einem Scheitern

vorbeugen“, meinte Dr. Wolter, der sich auch

über die Verfahrenslänge bewusst ist. „Es geht

um eine grundlegende Novellierung.

Und so etwas wie beim

Facharzt für Innere Medizin auf

den verschiedenen Ärztetagen

darf uns hier nicht passieren.“

Das neue Verfahrenskonzept

wurde schließlich im Grundsatz

zustimmend zur Kenntnis genommen.

Ein anderes wichtiges und

allgegenwärtiges Thema: der

Ärztemangel im Land Brandenburg.

„In Österreich beenden

viele junge Ärzte ihre

Ausbildung, finden dort aber

keine Arbeit. Die österreichische

Ärztekammer sorgt sich

um ihre ausgelernten Mediziner.

Jeder von ihnen soll einen

Platz als Weiterbildungsassistent

bekommen – wenn nicht

Dr. Udo Wolter (vorne): „Der Gesundheitsfonds wird ein bürokratischer Moloch.“

Facharzt für Innere Medizin

ohne Schwerpunkt

Gerade dieser stand auch auf

der Tagesordnung der letzten

Kammerversammlung der 5. Legislaturperiode.

Der 110. Deutsche

Ärztetag 2007 in Münster

hatte die Wiedereinführung der

Weiterbildung Innere Medizin

ohne Schwerpunkt beschlossen

– danach galt es für die einzelnen

Landesärztekammern, sich

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

139


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

hierzu zu positionieren und

den Beschluss möglichst ohne

gravierende Änderungen in

ihre Weiterbildungsordnungen

zu übernehmen. Brandenburg

ist eines der wenigen Bundesländer,

in denen die Entscheidung

hierzu noch aussteht.

Mit deutlicher Mehrheit –

35 Ja- zu 12 Nein-Stimmen –

beschlossen die Delegierten

die Aufnahme des Facharztes

für Innere Medizin in das Gebiet

Innere Medizin und Allgemeinmedizin

der Weiterbildungsordnung

der LÄKB und

entsprachen damit der Entscheidung

des Ärztetages. Des

Weiteren wird die Bezeichnung

„Schwerpunkt“ in allen

Facharzttiteln des Gebietes Innere

Medizin und Allgemeinmedizin

gestrichen – so die

Entscheidung der Kammerversammlung.

In einer dritten Abstimmung

einigte man sich auf die Einführung des

Begriffes „Hausarzt“, der in der Weiterbildungsordnung

hinter dem Facharzt für Innere

und Allgemeinmedizin in Klammern

gesetzt wird. Außerdem – so die letzte Entscheidung

der Delegierten hierzu – müssen

in dieser Weiterbildung sechs Monate im

Bereich Chirurgie obligat absolviert werden.

Neben dem Facharzt für Innere Medizin

standen weitere Teilnovellierungen auf der

Tagesordnung. Die Kammerversammlung

beschloss, dass Fachärzte alle Schutzimpfungen

ohne Berücksichtigung ihrer Gebietsgrenzen

durchführen können. Die Weiterbildung

der LÄKB beinhaltet –

so geben es die allgemeinen

Bestimmungen wieder – auch

den Erwerb von Kenntnissen

in präventiven Maßnahmen –

dazu gehören das Impfen und

das Erfassen des Impfstatus’.

Aufgrund einer neuen Richtlinie

der Europäischen Union (EU)

müssen notwendige Änderungen

in der Weiterbildungsordnung

vorgenommen werden,

die die Weiterbildung außerhalb

von Deutschland in Mitgliedsstaaten

der EU betreffen.

Hierauf einigte sich die Kammerversammlung.

Blick in das Podium: Dr. Hanjo Pohle (r.), neben ihm Dr. Volkmar Skerra (2.v.r.) und

Dipl.-Med. Hubertus Kruse.

Auch der Abschnitt zum Facharzt

für Allgemeine Chirurgie

bedurfte einer Anpassung. So

wurde eine klarstellende Formulierung

zu den Weiterbildungszeiten erforderlich,

um Rechtsunsicherheiten vorzubeugen.

Zuletzt einigten sich die Delegierten

auf Änderungen in der Zusatzweiterbildung

Psychotherapie – fachgebunden. Hierbei geht

es darum, dass die tiefenpsychologisch fundierte

Psychotherapie beziehungsweise die

Verhaltenstherapie durch entsprechend qualifizierte

ärztliche Psychotherapeuten weiterhin

gemäß Psychotherapie-Vereinbarung geleistet

werden können.

Weitere Beschlussfassungen

Den Delegierten zur Abstimmung lagen

zuletzt Änderungen der Gemeinsamen Bereitschaftsdienstordnung

der LÄKB und der

Kassenärztlichen Vereinigung

Brandenburg (KVBB) sowie der

Wahlordnung der LÄKB vor.

Erstere wurde bereits von der

KVBB mit ihren Änderungen,

die zum überwiegenden Teil

auf dem Anfang letzten Jahres

in Kraft getretenen Vertragsarztrechtsänderungsgesetz

basieren,

beschlossen. Die Kammerversammlung

stimmte dem

zu. Demnach kommen beide

Körperschaften überein, § 4

Absatz 5, in dem es um die

Übermittlung der Adressen der

nur privatärztlich tätigen Ärzte

seitens der LÄKB an die KVBB

geht, entgegen dem Wortlaut

eng auszulegen. Dies bedeutet,

dass es nur im Bedarfsfall

zur namentlichen Nennung

betroffener Privatärzte kommen

soll.

In der Wahlordnung der LÄKB wird festgelegt,

dass für je 150 Angehörige der LÄKB

ein Mitglied in die Kammerversammlung gewählt

werden wird.

Hinweis: Die nächste Kammerversammlung

findet am 6. September statt. Hierbei handelt

es sich um die erste und damit konstituierende

Kammerversammlung der sechsten Legislaturperiode

2008 bis 2012.

Hintergrund:

Das „Ulmer Papier“ steht auf der Tagesordnung

des 111. Deutschen Ärztetages 2008

in Ulm. Aus diesem Grund hatte der Vorstand

der LÄKB dieses auch

als Thema der Kammerversammlung

vorgesehen, um

mit den Delegierten über

brandenburgische Vorschläge

zum Papier zu diskutieren.

Am 18. April gab die BÄK

einen überarbeiteten Entwurf

der bisherigen Vorlage heraus

– zu kurzfristig, als dass

sich die Delegierten über deren

Inhalt ein Bild hätten machen

können. Ihnen wird der

neue Entwurf in den nächsten

Tagen zugeschickt.

Für angeregte Diskussionen war in der Pause Zeit: die Delegierten Dr. Frank Eberth,

Dr. Dietmar Groß, Dr. Rüdiger Croux und Dr. Klaus Bethke (v.l.n.r.).

Text und Fotos:

Anja Jüttner, 4iMEDIA

140 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Empfang in der Landesärztekammer

Gleich zwei Anlässe: Einweihung des Neubaus und Verabschiedung

von Dr. Reinhard Heiber

Die Geschäftsstelle der Landesärztekammer

Brandenburg (LÄKB) platzte am 4. April

förmlich aus allen Nähten: Zahlreiche Gäste

waren auf Einladung des Kammerpräsidenten

Dr. Udo Wolter zu einem Empfang nach

Cottbus gekommen, um dort der feierlichen

Einweihung des Neubaus beizuwohnen –

aber auch, um den ehemaligen Hauptgeschäftsführer,

Dr. Reinhard Heiber, offiziell

in den Ruhestand zu verabschieden.

In den neuen Räumen in der Dreifertstraße

begrüßte Dr. Wolter die über 100 Gäste aus

Wirtschaft, Kultur und Politik, die sich bei

einer Führung durch das Gebäude ein Bild

vom Ende letzten Jahres fertiggestellten Neubau

machen konnten – darunter waren auch

die Präsidenten der Landesärztekammern

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-

Pfalz. „Ich konnte am 5. Dezember 2007 als

erster mein Büro in diesem Neubau beziehen.

Und ich kann Ihnen sagen: Es war

schon ein tolles Gefühl“, betonte der Präsident

in seiner Begrüßungsrede, in der er

auch über die Geschichte des Neubaus

sprach. „Die Arbeitsaufgaben der Kammer

wuchsen in den vergangenen Jahren schnell

– allein schon durch den Mitgliederzuwachs

von rund 6.000 Ärzten damals auf über

10.000 Ärzte in Brandenburg. Wir gingen

somit schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken

einer Erweiterung der Geschäftsstelle

um. Und unsere Entscheidung für den

Neubau war richtig.“

Ehrennadel der Kammer für Dr. Heiber

Doch nicht nur der Neubau stand im Fokus

des Empfangs: Viele Gäste kamen auch

nach Cottbus, um Dr. Reinhard Heiber in

den Ruhestand zu verabschieden. Dieser

hatte bereits am 29. Februar seinen letzten

Arbeitstag in der Kammer gehabt – wurde

während des Empfangs von den Anwesenden

aber noch einmal offiziell verabschiedet.

Überrascht war der ehemalige Hauptgeschäftsführer

dann, als ihn Dr. Wolter

nach vorne bat. Der Vorstand der LÄKB hatte

beschlossen, Dr. Heiber für seine langjährige

Tätigkeit in der Kammer die Ehrennadel

der Landesärztekammer Brandenburg

zu verleihen. Der Präsident verlas dazu die

Laudatio:

Der Vorstand der Landesärztekammer Brandenburg

hat auf seiner Sitzung am 15. Februar

2008 beschlossen, in Anerkennung

für Ihr Engagement für die Ärzteschaft in

Brandenburg, Ihnen die Ehrennadel der Landesärztekammer

Brandenburg zu verleihen.

Sie, lieber Herr Dr. Heiber, waren der erste

Geschäftsführer einer in Selbstverwaltung

organisierten Ärzteschaft nach dem 2. Weltkrieg.

Nachdem einige Ärztinnen und Ärzte nach

der Wende im Juni 1990 die erste Ärztekammer

und damit die erste ärztliche Selbstverwaltung

der Bezirke Potsdam, Frankfurt/

Oder und Cottbus gründeten, wurde diesen

auch sehr schnell klar, dass eine effiziente

Verwaltung her musste, die die kommenden

Aufgaben zu realisieren hatte. Der erste

Kammerpräsident, Dr. Kirchner, sah sich in

seiner Wohnstadt Cottbus um und fand

dann sehr schnell einen geeigneten Kandidaten

für dieses Amt. Er favorisierte Sie, den

Direktor des Bezirksinstitutes für Sozialhygiene

und Datenverarbeitung/Gesundheitsinformation

in Cottbus.

Sie sind gelernter Krankenpfleger und haben

von 1966 bis 1971 ein Direktstudium an der

Humboldt-Universität Berlin, Sektion Medizin,

Bereich Medizinpädagogik absolviert.

1973 promovierten Sie mit einem sozialhygienischen

Thema – Belastungssituation

Jugendlicher – zum Dr. paed. Es schlossen

sich zwei Fernstudien an, zum einen auf dem

Gebiet Wissenschaftstheorie und -organisation

und von 1981 bis 1982 in Soziologie.

Sie waren damit kein medizinisch Unkundiger.

Sie brachten Wissen und Meinungen

aus Ihrer Zeit als Krankenpfleger und Medizinpädagoge

mit und, was für die neue

Ärztekammer Brandenburg wichtig war, viel

Erfahrung auf dem Gebiet der Organisation

im Gesundheitswesen.

Sicher ist es auch Ihr Verdienst, dass der

Sitz der Hauptgeschäftsstelle nach wie vor

Cottbus ist.

Mit viel Elan und Aufbruchstimmung erfolgte

dann der Aufbau der ärztlichen Selbstverwaltung.

Ihr Steckenpferd war die Erstellung

des Haushaltes der Ärztekammer. Jedes Jahr

die gleiche Herausforderung – Wie können

wir weiter effizient arbeiten, ohne die Ärztinnen

und Ärzte im Land Brandenburg

all zu sehr mit Beiträgen zu belasten Wie

können wir sinnvoll Rücklagen bilden, wie

müssen wir Veranstaltungen, Kurse, Seminare

kostengünstig kalkulieren Dazu mussten

die Mitarbeiter auf die neuen Aufgaben

vorbereitet werden. Mit dem Personalstand

musste man auch über lange Zeit zurechtkommen.

Jede Neueinstellung wurde vom

Vorstand kritisch bewertet und nur schweren

Herzens genehmigt.

Ihr Sachverstand auf dem Gebiet der Kalkulation

und Haushaltserstellung wurde in

der Bundesärztekammer auch gern genutzt.

Sie waren lange Jahre Mitglied der Mittelfristigen

Finanzkommission der Bundesärztekammer.

Eine Vielzahl von Neuerungen seit der Gründung

der Ärztekammer im Jahre 1990 mussten

Sie einplanen, große Veränderungen im

Gesundheitswesen in den letzten Jahren mussten

in die Kammerarbeit einfließen.

Als krönender Abschluss wurde dann noch

durch die Kammerversammlung die Erweiterung

der Hauptgeschäftsstelle durch einen

Neubau in Cottbus genehmigt. Mit viel Engagement

und Eifer knieten Sie sich im letzten

Jahr in dieses Projekt und konnten am

27.07.2007 mit vielen hier Anwesenden das

Richtfest dieses Neubaus feiern.

Für Ihre Aktivitäten zur Gestaltung der ärztlichen

Selbstverwaltung ist Ihnen die Landesärztekammer

Brandenburg für nunmehr

18 Jahre engagierter Tätigkeit zu großem

Dank verpflichtet.

Der Vorstand der Landesärztekammer hat

entschieden, Ihnen die Ehrennadel der Landesärztekammer

Brandenburg zu verleihen.

Cottbus, den 04.04.2008

Der Präsident

Zahlreiche Grußworte

Einen guten Start in seinen neuen Lebensabschnitt

wünschten Dr. Heiber auch zahlreiche

Gäste des Empfangs, die sich mit ihren

Grußworten an die Gastgeber wandten

– wie der Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer,

Prof. Dr. Christoph Fuchs,

der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen

Vereinigung Brandenburg, Dr. Hans-

Joachim Helming, Regierungsdirektor Jürgen

Becke oder aber der Dezernent für

Jugend, Kultur, Soziales in der Stadt Cottbus,

Berndt Weiße, der für den Standort der

Kammer dankte. „Ein wenig schade ist es

nur, dass die Cottbuser den Neubau in der

Geschäftsstelle von der Straße aus nicht

direkt einsehen können“, so Weiße.

Der ehemalige Geschäftsführer der Ärztekammer

Nordrhein, Dr. h.c. Gerhard Vogt,

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

141


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

würdigte in seinen Worten die Entwicklung

der Landesärztekammer Brandenburg: „Die

LÄKB kann inzwischen auf beinahe 18 Jahre

erfolgreiche Aufbaujahre zurückblicken.

Praktisch aus dem Nichts heraus haben

Ehrenamtler und hauptberuflich Tätige in

kürzester Zeit das volle Aufgabenspektrum

einer Ärztekammer auf die Beine gestellt.

Zu dieser imponierenden Leistung kann man

den Brandenburgern nur ganz herzlich gratulieren.“

Abschied in Dankbarkeit

Zuletzt wandte sich auch Dr. Reinhard

Heiber mit einer Rede an die Gäste des Empfangs:

Sehr geehrter Herr Präsident,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

in diesen Tagen bin ich oft gefragt worden,

ob ich mir Kammerarbeit so vorgestellt habe.

Im Frühjahr 1990 musste ich mich erst einmal

zu dem Begriff „Kammer“ verständigen.

Ich hatte bisher darunter etwas Kleines,

Dunkles und Unaufgeräumtes verstanden.

Das hat sich jedoch nicht bestätigt.

Zum Inhalt und den Aufgaben einer Ärztekammer

haben wir uns 1990 von Seiten der

Geschäftsstelle Hilfe aus der alten Bundesrepublik

geholt und – sehr bereitwillig erhalten,

gab es doch auch schon von dort Bemühungen,

die neuen Selbstverwaltungen

im Osten nicht allein zu lassen. Die Ansprechpartner

waren für uns damals vor allem

Nordrhein, Westfalen-Lippe, Berlin und

etwas später das Saarland. Ich erinnere mich

gern dieser ersten Kontakte der Jahre 1990

und 1991. Sie sind eng verbunden mit den

Namen Vogt (damaliger Geschäftsführer der

Ärztekammer Nordrhein), Schumacher (Verwaltungsdirektor

der Ärztekammer Nordrhein),

Speth (damaliger Hauptgeschäftsführer

der Ärztekammer Westfalen-Lippe)

und seinem kaufmännischen Verantwortlichen,

Herrn Schiwotz, sowie Herrn Kloppenborg

(damaliger Hauptgeschäftsführer der

Ärztekammer Berlin). Darüber hinaus entwickelten

sich vielfältige Beziehungen zu den

Geschäftsführungen in den anderen Bundesländern

bis zu freundschaftlichen Kontakten.

Sehr hilfreich war es für mich, 1990/91 an

zwei Kammerversammlungen in Düsseldorf

und Dortmund teilnehmen zu können, die

damals von den Präsidenten Prof. Bourmer

(Nordrhein) und Dr. Fritz (Westfalen-Lippe)

geleitet wurden.

Zu einer der ersten Kammerversammlungen

bei uns brachte dann Herr Speth als Gruß

der Kammer Westfalen-Lippe eine gravierte

Handglocke mit, mit der der Präsident unserer

Landesärztekammer heute noch seine

Delegierten nach der Pause an den Arbeitsplatz

bittet.

Die ersten Jahre des Kammeraufbaues waren

für alle sehr zeitaufwändig, aber retrospektiv

nicht schlecht. Viel Unterstützung

haben wir auch durch die Bundesärztekammer

erhalten, insbesondere vom Hauptgeschäftsführer

Herrn Prof. Fuchs. Er hat es

bestens verstanden, die Ostkammern in die

Gemeinschaft der westdeutschen Ärztekammern

zu integrieren, so dass die ärztliche

Selbstverwaltung im geeinten Deutschland

bald wieder eine Arbeitsgemeinschaft der

deutschen Ärztekammern sein konnte.

1992 mussten wir dann feststellen, dass

es ohne gelernte westdeutsche Rechtskenntnisse

nicht recht weiterging. Die Hilfe

auf Honorarbasis durch die Kammer Berlin

wurde durch juristische Kompetenz eines

westdeutschen Juristen ersetzt. Kein

schlechter Griff. Ich konnte mit Herrn Krahforst

ohne Ausnahme gut zusammenarbeiten

und wünsche ihm für seine neue

Berufung in der Landesärztekammer Brandenburg

eine gute Hand.

Als Aufgabe für mich und die Geschäftsstelle

habe ich es bis zum 29. Februar 2008 gesehen,

die Tätigkeit der gewählten Vertreter

der brandenburgischen Ärzteschaft verwaltungsmäßig

so gut wie möglich zu unterstützen

und die der Geschäftsstelle übertragenen

Aufgaben im Rahmen der ärztlichen

Selbstverwaltung mit allen Mitarbeitern bestmöglich

umzusetzen.

Vielleicht auch dadurch ist es gelungen, der

Landesärztekammer Brandenburg eine leistungsfähige,

gut ausgestattete und solide

finanzierte Geschäftsstelle zu übergeben.

Wichtiger als der Erfolg war für mich zumeist

das Gelingen zwischenmenschlicher

Beziehungen, denn hieraus erwachsen Interesse,

Mitwirkung der anderen und mit deren

Chancen gemeinsame Erfolge.

Der heutige Abtritt, meine Damen und

Herren, ist mein letzter Auftritt in der Landesärztekammer.

Das ist mir Anlass und

Bedürfnis zugleich, allen zu danken, die

ich in den vergangenen 17 Jahren begleiten

durfte und mit denen ich arbeiten

konnte. Das waren beide Präsidenten:

Dr. Kirchner und über 12 Jahre Dr. Wolter,

die die Richtung der Arbeit mit ihren

Vorständen und Kammerversammlungen

vorgegeben haben, damit die Geschäftsführung

mit den Referatsleitern und Mitarbeitern

den berufspolitischen Willen

umsetzen konnte.

Mein Dank gilt auch den Ehrenamtlern in

den Ausschüssen der Landesärztekammer,

den Delegierten der Kammerversammlung

und den Vorsitzenden und Geschäftsführungen

der Institutionen, Verbände und Körperschaften,

mit denen die Kammer zusammengearbeitet

hat. Hierzu zählen auch die

Vertreter der Aufsicht und all die Ungenannten,

die die Arbeit der Kammer und meine

Tätigkeit für die Selbstverwaltung der brandenburgischen

Ärzteschaft unterstützt haben.

Und ein wichtiger Anteil Dank soll von dieser

Stelle auch an meine Frau gehen, die es in

den vergangenen Jahren mit mir sicher nicht

immer leicht hatte. Vielleicht wird es nun

etwas besser.

Sehr geehrter Herr Dr. Wolter,

sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes der

Landesärztekammer Brandenburg – lassen

Sie mich Ihnen für die Ausgestaltung der

heutigen Abschiedsveranstaltung sehr herzlich

danken. Sehr verbunden bin ich auch all

den heutigen Rednern für die freundlichen

Worte.

Einen ganz lieben Dank an den Direktor des

Konservatoriums Cottbus, Herrn Zinke, und

sein Streichquartett für die schöne musikalische

Umrahmung.

Allen Anwesenden einen ganz persönlichen

Dank für Ihr Kommen und die mir übermittelten

Wünsche für die nächsten Jahre.

Schiller meinte: „Ein guter Abgang ziert die

Übung“.

Ich verabschiede mich in Dankbarkeit von

der Landesärztekammer Brandenburg und

wünsche Ihnen allen gesundheitlich und beruflich

allzeit alles erdenklich Gute.

Was ich mir wünsche Frei nach Hemingway:

„Gute Gesundheit und für die Dinge, die

nicht so gelaufen sind, ein schlechtes Gedächtnis.“

Ihr Reinhard Heiber

Dem offiziellen Teil des Empfangs in der Geschäftsstelle

folgte ein fröhlicher Ausklang

der Veranstaltung im Radisson SAS Hotel, zu

dem der Kammerpräsident einlud. Dies bot

den Gästen die Gelegenheit, sich miteinander

auszutauschen.

Text und Fotos: Anja Jüttner, 4iMEDIA

142 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Impressionen des Empfangs

Sorgten für die musikalische Umrahmung des Empfangs: das Streichquartett

des Konservatoriums Cottbus

Blick in die erste Reihe im Empfangsraum

Auch zu Gast in Cottbus: der

Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer,

Prof. Dr. Fuchs

Dr. Reinhard Heiber, Dr. Udo Wolter und Ass. jur. Herbert Krahforst (v.l.)

Dr. Reinhard Heiber: „Dies ist

mein letzter Auftritt in der Landesärztekammer

Brandenburg.“

Überreichte das Abschiedsgeschenk der Kammermitarbeiter

an Dr. Heiber: Personalratsvorsitzender

Carsten Richter (r.)

Dr. Heiber und der Präsident der Landeszahnärztekammer

Brandenburg, Dipl.-Stom. Jürgen

Herbert (r.)

Dr. Reinhard Heiber (r.) im Gespräch mit Prof. Dr.

Frieder Hessenauer, Präsident der Landesärztekammer

Rheinland-Pfalz

Dr. Heiber (l.) schreibt sich im Beisein des Kammerpräsidenten

in das Ehrenbuch der Landesärztekammer

Brandenburg ein.

Der Eintrag im Ehrenbuch

Dr. Udo Wolter (r.) überrascht Dr. Heiber mit

der Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg.

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

143


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Zugelassene Wahlvorschläge zur Kammerwahl 2008

Der Wahlausschuss hat die folgenden Wahlvorschläge zugelassen

und die Reihenfolge durch das Los bestimmt. Die Wahl ist somit an

diese Wahlvorschläge gebunden.

Die Wahlunterlagen werden den Kammerangehörigen im Mai 2008

zugesandt. Folgende Wahlhinweise sollten unbedingt beachtet werden:

Der Stimmzettel enthält in der Reihenfolge und unter der Nummer

ihrer Bekanntmachung die zugelassenen Wahlvorschläge mit den

festgestellten Angaben der Einzelbewerber und der ersten fünfzehn

Bewerber der Listenwahlvorschläge. Jeder Wahlvorschlag

erhält ein abgegrenztes Feld und auf der rechten Seite jeweils ein

zusätzliches Feld für die Kennzeichnung der Stimmabgabe.

Auf dem Stimmzettel hat der Wähler persönlich durch ein Kreuz im

vorgezeichneten runden Feld kenntlich zu machen, welchem Wahlvorschlag

er seine Stimme geben will. Jeder Wähler hat nur eine

Stimme, er darf entweder einen Einzelwahlvorschlag oder eine

Wahlliste ankreuzen. Es ist also nicht zulässig, innerhalb der Wahlliste

einzelne Personen durch Ankreuzen zu unterstützen, da der

Stimmzettel dann ungültig wäre.

Stimmzettel und Stimmzettelumschlag dürfen keinerlei Rückschlüsse

auf die Person des Wählers zulassen. Namentlich gekennzeichnete

oder abgestempelte Stimmzettel oder Stimmzettelumschläge

müssen als Verstoß gegen das Wahlgeheimnis gewertet

werden. Die Stimme wäre ungültig.

Der Stimmzettel ist in den grünen Wahlumschlag mit dem Aufdruck

„Stimmzettel“ zu legen, zu verschließen und in dem freigemachten

Wahlbriefumschlag, der gleichfalls zu verschließen ist, an den

Wahlleiter zu übersenden.

Die Stimme gilt als rechtzeitig abgegeben, wenn der verschlossene

Wahlbriefumschlag spätestens am Wahltag, dem 25. Juni 2008,

bis 17.00 Uhr beim Wahlleiter eingegangen ist.

Verspätet eingegangene Wahlbriefe müssen unberücksichtigt

bleiben.

Ass. jur. H. Krahforst

Landeswahlleiter

Zugelassene Wahlvorschläge für die Wahl der Kammerversammlung

(Wahlperiode 2008–2012) am 25. Juni 2008

Wahlvorschlag 1

Liste Marburger Bund

08. Stephan Wolter

Dorfstr. 57

16818 Katerbow

16. Dr. med. Dagmar Möbius

Carl-von-Ossietzky-Str. 1

03046 Cottbus

24. Dr. med. Jens Tokar

Zum Herrgottsgraben 21 a

16816 Neuruppin

01. Dr. med. Udo Wolter

Dorfstr. 69

16816 Buskow

02. Dr. med. Renate Schuster

Annenstr.24

15366 Neuenhagen

03. Dipl.-Med. Hubertus Kruse

Stadtwaldstr. 30

03149 Forst

04. Dr. med. Jürgen Fischer

Birkenweg 9

14929 Treuenbrietzen

05. Dr. med. Manfred Kalz

Gildenhaller Allee 10

16816 Neuruppin

06. Dipl.-Med. Andrea Kruse

Stadtwaldstr. 30

03149 Forst

07. Dipl.-Med.

Guido Salewski

Weinberge 9

15236 Frankfurt (Oder)

09. Dr. med. Hartmut Prahtel

Fehrbelliner Str.17

16816 Neuruppin

10. Dr. med. Sylvia Schache

August-Bebel-Str. 35

16348 Wandlitz

11. Dipl.-Med. Harald Wulsche

Birkenweg 2

16303 Schwedt, OT Zützen

12. MR Dr. med. Helmut Richter

Berliner Str. 69

14467 Potsdam

13. Prof. Dr. med. Eckart Frantz

Ringstr. 16

12203 Berlin

14. Dr. med. Steffen König

Wriezener Str. 9 B

16259 Oderaue

15. Dr. med. Ulrich Eggens

17. Dr. med. habil. Helge Steffen

Friedrich-Engels-Damm 113

15526 Bad Saarow

18. Dr. med. Reimund Parsche

Waldweg 2 A

16818 Altfriesack

19. Dr. med. Eckart Braasch

Dankelmannstr. 19

16225 Eberswalde

20. Holger Marschner

Zossener Damm 33

15827 Blankenfelde

21. Dipl.-Med. Karsten Juncken

Anna-Karbe-Weg 3

16244 Schorfheide,

OT Lichterfelde

22. Dr. med. Cornelia Schmidt

Virchowstr. 5

03044 Cottbus

23. Dr. med. Frank Kelle

Max-Mattig-Weg 34

03149 Forst

25. Dr. med.

Joachim-Michael Engel

Hauptstr. 22

04924 Kauxdorf

26. Dr. med. Ralf Dörre

Zeppelinstr. 14

16816 Neuruppin

27. Thomas Klinkmann

Schulgartenstr. 13

16303 Schwedt

28. Jendrik Puttke

Geschwister-Scholl-Str. 3 A

03046 Cottbus

29. Normann Kublik

Kieselwitzer Weg 9 b

15890 Bremsdorf

30. Dipl.-Med.

Frank-Michael Hanns

Gubener Str. 19

15890 Eisenhüttenstadt

31. Rolf Rahnefeld

Galvanistr. 13b, 10587 Berlin

144 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

32. Dipl.-Med. Dieter Karcher

Im Pannbusch 5 a

19322 Wittenberge

33. Dr. med. Michael Koschlig

Dorfaue 4

15755 Egsdorf

34. Dr. med.

Andrea Kretschmann

Küsselstr. 42

14473 Potsdam

35. Dipl.-Med. Gisela Kalz

Gildenhaller Allee 10

16816 Neuruppin

Wahlvorschlag 2

Liste Ärzteunion/

GFB Brandenburg

01. Dr. med. Michael Schierack

Sibeliusstr. 25

03044 Cottbus

02. MUDr./CS Peter Noack

Meisenweg 28

03044 Cottbus

03. Dipl.-Med. Frank-Ullrich

Schulz

Am Havelgut 36

14774 Brandenburg

04. Dr. med. Torsten Braunsdorf

Wilhelm-Pieck-Str. 57

03226 Vetschau

05. Dipl.-Med. Klaus-Dieter Priem

Storkower Str. 2 a

15526 Reichenwalde

06. Dipl.-Med. Ulrich Piatkowiak

Karl-Liebknecht-Str. 2

03099 Kolkwitz

07. Dipl.-Med. Udo Schumann

Erlenweg 10

14776 Brandenburg

08. Dipl.-Med. Michael Kirsch

Schwanstr. 8, 03046 Cottbus

09. Dr. med. Christina Semmler

Am Mühlenberg 19

14542 Werder

10. Dr. med. Bernhard Hausen

Lankenweg 23

14776 Brandenburg-

Kirchmöser

11. Dipl.-Med. Silke Felgentreff

Seminarstr. 3

03044 Cottbus

12. Dipl.-Med. Peter Büttner

Feldstraße 23

03044 Cottbus

Wahlvorschlag 3

Liste Havelländische

Ärzte/AHAA

01. Dr. med. Frank Krimphove

Braumannweg 11 a

14476 Potsdam,

OT Groß Glienicke

02. Dipl.-Med. Simone Aland

Kulmbacher Straße 61

14612 Falkensee

03. Dr. med. Eckhardt Lindner

Lilienthalstr. 68

14612 Falkensee

04. Dipl.-Med. Marion Zug

Vorholzstr. 59

14656 Brieselang

05. Dr. med. Detlef Göldner

Döberitzer Str. 50

14612 Falkensee

06. Dr. med. Christoph Borch

Berchtesgadener Str. 9

14612 Falkensee

Wahlvorschlag 4

Liste Brandenburger

Hausärzte/BDA

01. Dipl.-Med. Sigrid Schwark

Ute-Str. 1, 16321 Bernau

02. Dr. med. Volkmar Skerra

Moosglöckchenweg 6

14478 Potsdam

03. Dr. med. Ralph Schürer

An der Pirschheide 28

14471 Potsdam

04. Dr. med. Johannes Becker

Herschenzmühle 2

01945 Ruhland

05. Dr. med. Stephanie Lenke

Eigenheimweg 15

01968 Senftenberg

06. Dr. med. Renate Ehrke

Rehwinkel 7

16552 Mühlenbecker Land,

OT Schildow

07. Dipl.-Med. Astrid Tributh

Mangerstr. 15

14467 Potsdam

08. Dipl.-Med. H. Immo Römer

Waldstr. 7

16244 Schorfheide

OT Altenhof

09. Dipl.-Med. Michael Kayser

Neue Dorfstr. 9

16278 Frauenhagen

10. Dr. med. Frank Grünert

Elsterstr. 8

04924 Wahrenbrück

11. Dr. med. Reinhold Schrambke

Schlufter Str. 9

16244 Schorfheide,

OT Groß Schönebeck

12. Prof. Dr. med. Ulrich

Schwantes

Germendorfer Weg 21

16727 Oberkrämer,

OT Schwante

13. Dr. med. Sigrun Voß

Karl-Marx-Str. 2

16259 Bad Freienwalde

14. Dipl.-Med. Hartmut Kuske

Dorfstr. 2, 16321 Bernau,

OT Schönow

15. Lothar Kropius

Friedrich-Ebert-Str. 38

14913 Jüterbog

16. Dipl.-Med. Andreas Schwark

Ute-Str. 1, 16321 Bernau

17. Dr. med. Hans-Gunnar Haufe

Neu Premsliner Str. 9

19348 Perleberg, OT Quitzow

Wahlvorschlag 5

Liste der Arbeitsund

Betriebsmediziner

des Landes Brandenburg

01. Dr. med. Frank Eberth

Wernsdorfer Str. 162 B

15751 Königs Wusterhausen,

OT Niederlehme

02. Dr. med. Dietmar Groß

Ricarda-Huch-Str. 1

03050 Cottbus

03. Dipl.-Med. Leonore Stieber

Straußdorfer Weg 6

03130 Spremberg

04. Dr. med. Renate Fischer

Heringsdorfer Allee 8

15834 Rangsdorf

05. Dr. med. Kerstin Kunkis

Schillerstr. 25

16225 Eberswalde

06. MR Dr. med. Brigitte Pittasch

Muskauer Str. 54

03042 Cottbus

07 Sandra Werdermann

Finkenweg 22

16866 Kyritz

08. Dr. med. Matthias Wirth

Moßkopfring 11 A

12527 Berlin

09. Dr. med. Anke Sarnes

Köbisstr. 5

10785 Berlin

Wahlvorschlag 6

Liste Notärzte – Land –

Brandenburg

01. Torsten Reinhold

Am Siebgraben 4

16727 Oberkrämer

02. Arne Teschner

Friedrich-Schiller-Str. 22

16909 Wittstock

03. Lutz Thomas Dieckmann

Lenzener Str. 6

19322 Wittenberge

04. Dipl.-Med. Simone Beutel

Im Winkel 10

15537 Erkner

Wahlvorschlag 7

Liste Klinikum Niederlausitz

GmbH

01. Dipl.-Med. Ulrich Stopp

Lessingstr. 1

04910 Elsterwerda

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

145


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

02. Dipl.-Med.

Astrid Wollbrandt

Bockwitzer Str. 83

01979 Lauchhammer

03. Martin-Günther Sterner

Hirschwechsel 3

14532 Kleinmachow

04. Dr. med. Hartmut Fischer

Straße der Jugend 28 e

01968 Senftenberg,

OT Brieske

Wahlvorschlag 8

Liste Freie Arztberufe/FBA

01.Dr. med. Stephan Alder

Herthastraße 14

14482 Potsdam

02. Dr. med. Frank Berthold

Platanenstr. 26 A

15526 Bad Saarow

03. Dr. med.

Wolfgang Zahradka

Herrmann-Matern-Str. 96

16816 Neuruppin

04. MR Dr. med.

Wolfgang Loesch

Drevesstr. 17

14473 Potsdam

05. Dr. med. Martin Böckmann

Meraner Str. 7

10825 Berlin

06. Dr. med. Karl-Jürn von

Stünzner-Karbe

Gärtnerweg 4

15236 Sieversdorf

07. MR Dr. med.

Sigmar Scheerer

Alte Poststr. 12

15518 Heinersdorf

08. SR Dr. med. Klaus Ulrich

Wiesengrund 2

15913 Schwielochsee,

OT Goyatz

09. Dipl.-Med. Andrea Buse

Kolkwitzer Str. 92

03046 Cottbus

10. Dr. med. Wilfried Banusch

Schloßstraße 4

03226 Vetschau

11. Dr. med. Marianne Obst

Parzellenstr. 10

03046 Cottbus

12. Kang-Hyeb Lee

Nudower Dorfstr. 3

14532 Nuthetal, Nudow

13. Dr. med. Detlef Felgendreher

Bahnhofstr. 8

15306 Falkenhagen

14. Dr. med. Bettina Scheerer

Schinkelhof 3

15518 Behlendorf

15. Dariusz Wojciechowski

Eppinger Str. 19

14195 Berlin

16. Uwe Patzelt

Lindenstr. 9

15518 Alt Madlitz

17. Dr. med. Daniel Karaa

Schützenstr. 19

15848 Beeskow

18. Stephan Grundmann

Eichenring 16

14469 Potsdam

19. Dr. med.

Gottfried Leitenberger

Salzmannweg 16

14469 Potsdam

20. Dipl.-Med. Peter Dietrich

Blumensteg 5

14656 Brieselang

Wahlvorschlag 9

Liste MEDI Brandenburg

01. Manfred Küchen

Hauptstr. 37

16306 Berkholz

02. Dipl.-Med. Heinz Uhlmann

Florastr. 16

16565 Oranienburg,

OT Lehnitz

03. Dr. med. Martina Herrmann

Zur Nuthe 24

14478 Potsdam

04. Dr.-medic/Rum. Beate Unger

Krummenseer Weg 21

16356 Ahrensfelde,

OT Mehrow

05. Dr. med. Heiner Loos

Ulmenallee 30

16356 Ahrensfelde

Wahlvorschlag 10

Liste Hartmannbund

01. Elke Köhler

Erlenbusch 1

14913 Jüterbog

02. Dr. med. Hanjo Pohle

Ringstr. 40

14715 Mögelin

03. Dr. med.

Hans-Joachim Helming

Brandenburger Str. 51

14806 Belzig

04. Dr. med. Ullrich Fleck

Zum Unterhammer 4 b

14947 Gottow

05. MR Dr. med. Peter Wagner

Forstweg 33

14552 Michendorf,

OT Wilhelmshorst

06. Dipl.-Med. Rainer Hanisch

Dorfstr. 44

15528 Spreenhagen,

OT Braunsdorf

07. Dr. med. Lutz Höbold

Birkenstr. 11

14943 Luckenwalde

08. Dipl.-Med.

Ilona Weinmann

Pappelweg 5

14929 Treuenbrietzen

09. Priv.-Doz. Dr. med. habil.

Thomas Erler

Windmühlenweg 26 d

03099 Klein Gaglow

10. Dr. med. Ralf Haitsch

Forstweg 5 B

14806 Belzig

11. Dipl.-Med.

Thomas Pietzonka

Anhalter Str. 103

04916 Herzberg

12. Dipl.-Med.

Wolf-Rüdiger Weinmann

Pappelweg 5

14929 Treuenbrietzen

13. MR Dr. med. Werner Hessel

Gartenstr. 1 c

15848 Beeskow

14. Dr. med. Jörg Schache

August-Bebel-Str. 35

16348 Wandlitz

15. Dr. med. Martin Wehner

Parkstr. 6, 04916 Ahlsdorf

16. Ulrich Schwille

Dorfstr. 28

15848 Beeskow,

OT Schneeberg

17. Karin Bischoff

W.-Pieck-Str.40

14532 Stahnsdorf,

OT Sputendorf

18. Dr. med. Jörg Bischoff

W.-Pieck-Str.40

14532 Stahnsdorf,

OT Sputendorf

19. Dr. med. Gerlinde Wandel

Hauptstraße 15

14806 Locktow

20. dr. (MU Szeged)

Magdalena Walter-Stähler

Meiereifeld 21 a

14532 Kleinmachnow

21. Dr. med. Karsten Haitsch

Puschkinstr. 15

14806 Belzig

22. Dr. med. Jochen Neubauer

Am Ufer 1

14548 Schwielowsee,

OT Wildpark-West

23. Dipl.-Med. Katrin George

Karl-Liebknecht-Str. 12 c

01945 Ruhland

24. Dr. med. Veronika Heym

Karl-Marx-Str. 15

03172 Guben

25. Dr. med. Gerd-Jürgen Fischer

Th.-Müntzer-Damm 5

14532 Kleinmachnow

26. Dr. med. Hilger Müller

Jägersteig 28

14482 Potsdam

27. Dr. med. Cornelia Müller

Berliner Str. 10

03172 Guben

146 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Wahlvorschlag 11

Liste des Berufverbandes

der Ärzte des öffentlichen

Gesundheitswesens

01. Dr. med. Erich Hedtke

Paracelsusstr. 5

14712 Rathenow

02. Dr. med. Uwe Peters

Am Plessower See 51 a

14542 Werder

03. Dr. med. Klaus Bethke

Hermannsplatz 4

01968 Senftenberg

Abschluss des Wählerverzeichnisses

für die Wahl zur 6. Kammerversammlung

der Landesärztekammer Brandenburg

Das Wählerverzeichnis für die Wahl zur 6. Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg

wurde am 07.04.2008 16.00 Uhr abgeschlossen.

Die Anzahl der Eintragungen belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 10977, woraus sich eine Zahl von

73 Delegierten ergibt, die in die 6. Kammerversammlung zu wählen sind.

Ass. jur. H. Krahforst

Landeswahlleiter

Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten

sichert Fachkräftenachwuchs

Internetplattform der

Ärzte-Netze gestartet

Der NAV-Virchow-Bund bietet den fast 400

Ärztenetzen in Deutschland eine Kommunikations-

und Informationsplattform. Auf der Internetseite

www.deutsche-aerztenetze.de besteht

für interessierte Mediziner und Betreiber von

Ärztenetzen die Möglichkeit, sich über Gründung

und Betrieb von Netzverbünden zu informieren.

Die Homepage bietet neben aktuellen

Nachrichten und Veranstaltungen aus den

Netzen fachliche Informationen zu Netzgründung

und Netzbetrieb.

Für die breite Öffentlichkeit soll die Internetseite

einen ersten Anlaufpunkt darstellen, wo

sie sich über ärztliche Netze, Verbünde im

Gesundheitswesen oder Kooperationsmöglichkeiten

informieren kann. So gibt es unter

anderem eine Datenbank mit den Adressen

und Verantwortlichen nahezu aller Ärztenetze

in Deutschland.

Kontakt:

NAV-Virchow-Bund

Chausseestraße 119b, 10115 Berlin

www.nav-virchowbund.de

Medizinische Fachangestellte unterstützen

Ärztinnen und Ärzte bei der qualifizierten

ambulanten Patientenbetreuung und können

aufgrund ihrer modernisierten Ausbildung

von ständig wechselnden Verwaltungsarbeiten

entlasten.

In Vorbereitung auf das neue Ausbildungsjahr

2008/2009 bitten wir, zu prüfen, weitere

Ausbildungsplätze für diesen Ausbildungsberuf

anzubieten.

Die Ausbildung sichert den qualifizierten Berufsnachwuchs,

ist jedoch nicht an die Übernahme

in ein anschließendes Arbeitsverhältnis

in Ihrer Praxis gebunden.

Die Auszubildenden werden während ihrer

dreijährigen Ausbildungszeit an drei Tagen in

der Woche in der Arztpraxis ausgebildet und

besuchen an zwei Tagen die entsprechende

Berufsschule. Wenn in der Praxis mindestens

eine Arzthelferin oder eine Fachkraft mit medizinischem

Fachschulabschluss beschäftigt

ist, sind die Vorbedingungen erfüllt.

Sollten Sie die Möglichkeit einer Ausbildung in

Ihrer Praxis in Betracht ziehen, so stehen Ihnen

Neues Faltblatt für Pflegeinitiative

„Später beginnt jetzt“

Mehr als 90 Projekte unterstützen bereits

mit innovativen Ansätzen die „Pflegeinitiative

für das Land Brandenburg“ – bis November

wird diese unter dem Slogan „Später beginnt

jetzt“ noch weitergeführt. Aufgrund

der wachsenden Zahl Pflegebedürftiger soll

damit auf Probleme, Fragestellungen und

Lösungsansätze in diesem Bereich aufmerksam

gemacht und die gesellschaftliche Verantwortung

in der Pflege gestärkt werden.

In die Initiative – die im Juni 2007 gestartet

war – sind alle Akteure, die in Brandenburg

mit Betreuung und Pflege alter und behinderter

Menschen beschäftigt sind, einbezogen.

Projekte haben über die gesamte Laufzeit

der Pflegeinitiative die Möglichkeit, sich

daran zu beteiligen und sich für den Good-

Practice-Austausch zu empfehlen. Bewerbungsbögen

können über www.pflegeinitiative-brandenburg.de

angefordert werden.

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit

und Familie (MASGF) hat außerdem

ein Faltblatt herausgegeben, welches

die Mitarbeiterinnen des Referates Ausbildung

Arzthelferinnen/Medizinische Fachangestellte

der Landesärztekammer Brandenburg für die

Beantwortung Ihrer Fragen und den Versand

von Ausbildungsunterlagen gern zur Verfügung

(0355-78010-26/-27/-50).

Dipl. oec. Astrid Brieger

Referatsleiterin Ausbildung

ArzthelferInnen/MFA

Interessierten das Einreichen von Projekten

erleichtern soll. Diese kann im Internet unter

www.masgf.brandenburg.de angefordert

werden.

Die bereits eingereichten Projekte sind in

drei Schwerpunktbereiche unterteilt: Stärkung

der gesellschaftlichen Verantwortung

für Pflege und Betreuung, Aus-, Weiterund

Fortbildung in der Pflege sowie Sicherung

der Qualität von Pflege und Betreuung

– neue Wege beschreiten. Die Bandbreite

reicht von Projekten zur Einbindung

von Ehrenamtlichen in die Betreuung Pflegebedürftiger

über die Beratung von demenziell

Erkrankten und ihren Angehörigen

bis hin zu Projekten zur Förderung

von Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit

und Pflege.

Kontakt:

Ministerium für Arbeit, Soziales,

Gesundheit und Familie

Heinrich-Mann-Allee 103

14473 Potsdam

Aktuell

pm/AJÜ

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

147


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

10 gute Gründe für eine bessere Bezahlung!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Sie kennen meine Meinung zur Situation der

Ärzteschaft in Brandenburg, die ich bei jeder

Diskussion anbringe, um aufhorchen zu lassen.

Nach dem Motto: „Steter Tropfen höhlt

den Stein.“ muss ich heute wieder aufrütteln.

„Ein Arzt in Brandenburg behandelt die meisten

Patienten in der längsten Arbeitszeit

für das wenigste Geld.“

Warum

Es gibt gute Gründe, für eine bessere

Bezahlung einzutreten:

1. Warum spürbare

Einkommenserhöhungen

Der im Sommer 2006 abgeschlossene

TV-Ärzte/VKA hat keinesfalls, wie von

den Arbeitgebern behauptet, zu drastischen

Einkommenserhöhungen geführt.

Im Kern konnte der beabsichtigte

Lohnraub durch die angedrohte Einführung

des TVöD abgewehrt werden.

Nun ist es an der Zeit, einen wichtigen

Schritt hin zu leistungsgerechten Gehältern

zu machen. Es besteht dringender

Nachholbedarf. Der Marburger

Bund Landesverband Berlin/

Brandenburg arbeitet daran.

2. Im Ausland wird

besser bezahlt

Die deutschen Ärztegehälter sind

international nicht konkurrenzfähig.

Ein vergleichbarer Facharzt in den

Niederlanden verdient im Schnitt bis

zu 37%, in Großbritanien bis zu 50%

und in den USA sogar über 70%

mehr. Schlechte Einkommen hierzulande

führen zu Ärztefrust, Ärzteflucht

und Ärztemangel. Das Land Brandenburg

leidet hier besonders darunter.

3. Wichtiger Beitrag

gegen Ärzteflucht

Die schlechte Gehaltssituation führt

zu einer dramatischen Ärzteflucht ins

Ausland, die seit Jahren stetig zunimmt.

Waren es in 2001 noch 1.437

deutsche Ärzte, die auswanderten,

stieg diese Zahl im Jahr 2003 auf ca. 2.000, im

Jahr 2006 lag sie bereits bei knapp 2.600.

Mittlerweile beläuft sich die Gesamtzahl deutscher

Ärzte im Ausland auf rund 16.000.

4. Ärztemangel stoppen

Seit Jahren beklagen die Kliniken einen sich

verschärfenden Ärztemangel, den sie selbst

mit unzureichender Vergütung verursachen.

Laut repräsentativer Umfrage des Marburger

Bundes geben 68% der Mediziner an,

dass in ihren Abteilungen Arztstellen nicht

besetzt werden können, 21% davon bleiben

länger als ein Jahr vakant.

5. Nachwuchsmediziner halten

Es sind zuletzt die unzureichenden Verdienstmöglichkeiten,

die mit dazu beitragen, dass

sich immer mehr Medizinstudenten und frisch

approbierte Ärzte von der kurativen Medizin

abwenden. Bis zur Aufnahme der kurativen

Tätigkeit in der Klinik verlieren wir rund 50%

des Medizinernachwuchses.

6. Ärztefrust und Demotivation

bekämpfen

Schlechte Arbeitsbedingungen, überlange

Arbeitszeiten, millionenfach unvergütete Überstunden,

hohe selber zu tragende Fortbildungskosten,

aber auch zu niedrige Einkommen

tragen dazu bei, dass der Arbeitsplatz

Krankenhaus immer unattraktiver wird. Jeder

zweite Mediziner empfindet seine Situation als

schlecht bis sehr schlecht und 53% würden ihren

Job am liebsten an den Nagel hängen.

7. Wettbewerbsfähigkeit

der Kliniken sichern

Höhere Ärztegehälter in den Krankenhäusern

leisten einen wichtigen Beitrag

zur Sicherung von deren Wettbewerbs-

und Überlebensfähigkeit. 10%

Einkommenssteigerung im Schnitt ist

genau das, was der Marburger Bund

mit einigen Klinikträgern bereits tariflich

vereinbart hat und ebenso die

Ost-West-Angleichung. Wer also erfolgreich

um die knappe „Ware“ Arzt

mitkonkurrieren möchte, der muss die

üblichen Marktpreise bieten.

8. Andere Berufsgruppen

profitieren auch

Jede unbesetzte Arztstelle führt zu

weniger Leistung in den Kliniken und

sinkenden Erlösen. Dies hat unweigerlich

auch Auswirkung auf die

übrigen Berufsgruppen. Schließlich

hängen von jedem ärztlichen Arbeitsplatz

sechs bis acht weitere

Jobs im Krankenhaus ab.

9. Kommunale Finanzsituation

stabil

Das künstliche „Armrechnen“ kann

man den Arbeitgebern nicht mehr abkaufen.

Die Gewerbesteuereinnahmen

sprudeln, dank der guten Konjunktur

hat sich die Finanzlage stabilisiert.

Erstmals seit 2000 verzeichnen die

Kommunen kein Jahresdefizit zwischen

Einnahmen und Ausgaben.

10. Faire Einigung am

Verhandlungstisch

Die gut begründete Forderung des

Marburger Bundes ist ein klares Signal

an die Arbeitgeber, faire und konstruktive

Tarifverhandlungen zu führen. Der Bundestarifabschluss

Marburger Bund/VKA ist für den

Landesverband Berlin/Brandenburg Anlass,

mit diesen Zahlen zu arbeiten und die Situation

der brandenburgischen Ärzteschaft zu

verbessern. Die Fluktuation der Kolleginnen

und Kollegen ist noch zu hoch. Ein Hin und Her

zwischen den Ländern lähmt auch die Arbeit

in den Kliniken.

Dr. Udo Wolter

148 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Seit der Gründung der Ärztekammer Brandenburg

im Juni 1990 sind die Mitglieder

des Marburger Bundes aktiv bei der Gestaltung

dabei. Gründungsmitglieder sind unter

anderem Dr. Udo Wolter und Dr. Renate

Schuster:

Wolter hatte sich bereits auf der Gründungsveranstaltung

im ehemaligen Bezirkskrankenhaus

Cottbus für die Bereiche Weiterbildung

und Fortbildung bereit erklärt, sich

zu engagieren. Er erstellte mit

weiteren Kollegen federführend

die erste Weiterbildungsordnung

im Land Brandenburg,

die bereits im Dezember

1990 auf der 2. Kammerversammlung

verabschiedet wurde.

Dadurch konnte die Ausbildung

zum Facharzt nach

DDR-Muster problemlos in die

Weiterbildung im Land Brandenburg

übergehen. Bis heute

gestaltet er verantwortungsbewusst

und auch die Interessen

der Kolleginnen und Kollegen

beachtend das Ressort

Weiterbildung.

Diese Aufgabe will Wolter noch

nicht aus der Hand geben und

kandidiert für die neue Amtsperiode

2008 bis 2012.

Schuster war ebenso seit der

Gründungsveranstaltung in Cottbus

für die Berufsordnung zuständig.

Sie meistert dieses Gebiet

bis heute fachkompetent und

Foto: A. Jüttner

engagiert. Sie ist seit 1992

Vorstandsmitglied der Landesärztekammer

und seit 1991 Vorsitzende des Ausschusses

Berufsordnung. Seit 1992 vertritt sie die Ärztekammer

auch in Sachen Berufsrecht in der

Ständigen Kommission Berufsordnung der

deutschen Ärzteschaft. Auch in der Ärzteversorgung

ist sie seit 1992 tätig und hat

hier seit dieser Zeit im Aufsichtsausschuss

mitgewirkt. Schuster kandidiert 2008 erneut

für die Kammerversammlung.

Auch andere Kolleginnen und Kollegen, die

im Marburger Bund organisiert sind, haben

wichtige Aufgaben in der Landesärztekammer

inne.

So ist Kollege Hubertus Kruse bereits seit

1992 Vorsitzender des Haushaltsausschusses

der Ärztekammer und wacht mit Argusaugen

darüber, dass die Beitragsbelastung

der Ärztinnen und Ärzte angemessen bleibt

und die Aufgaben der Kammer trotzdem

Wählen Sie die Liste Nummer 1 Marburger Bund!

problemlos erfüllt werden können. 2004

wurde er in den Vorstand gewählt. Auch er

kandidiert erneut 2008 für die Kammerversammlung.

Dr. Jürgen Fischer ist erst 2007 in den Vorstand

gewählt worden. Er hat die Position

von Dr. Manfred Kalz übernommen, weil dieser

seinen Vorstandssitz zurückgeben musste,

um dem neuen Heilberufsgesetz gerecht zu

werden. Er wurde am 13.01.2007 zum Verwaltungsausschussvorsitzenden

der Ärzteversorgung

Land Brandenburg gewählt.

Fischer ist seit 2000 im Ausschuss „Stationäre

Versorgung“ tätig und muss in dieser

Funktion mit den verschiedenen Krankenhausplänen

der Landesregierung klar kommen

und unseren Input dazu geben. Besonders

schwierig ist die

Aufgabe, weil die Ärztekammer

nicht direkt stimmberechtigter

Partner ist. Da aber auch

der Marburger Bund als Verband

der angestellten Ärzte

und Tarifpartner geladen ist,

kann diese Aufgabe gut kombiniert

werden. Auch Fischer kandidiert

wieder für die Kammerversammlung

2008 bis 2012.

Der Senior unter uns Marburger

Bündlern ist Dr. Manfred Kalz.

Er war einer der ersten Mitglieder

des Marburger Bund Landesverbandes

Berlin/Brandenburg

und ist seit 1992 in der

Kammerversammlung tätig. Zunächst

übernahm er den Ausschuss

„Stationäre med. Versorgung“.

1996 wurde er zum

Schatzmeister der Akademie für

Ärztliche Fortbildung der Landesärztekammer

Brandenburg

gewählt. Seit 2000 ist er der

Vorsitzende der Akademie. Von

1998 bis 2007 war er Vorstandsmitglied

der LÄKB.

Mit diesen und den anderen Kandidaten der

Liste 1 haben wir aktiv an der Gestaltung der

Arbeit der Landesärztekammer mitgewirkt.

Dass das so bleiben kann, hängt von Ihnen

ab.

Wählen Sie die Liste 1

Marburger Bund bis zum 25.06.2008!

Dr. Udo Wolter Dr. Renate Schuster Dipl.-Med. Hubertus Kruse Dr. Jürgen Fischer

Dr. Manfred Kalz

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

149


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Wahlaufruf zur Kammerversammlung der Landesärztekammer

Brandenburg – Fraktion Freier Arztberuf („FAB“)

– Dr. Stephan Alder – Vorsitzender der Fraktion FAB –

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir als Fraktion der Brandenburger Landesärztekammer

wollen uns für eine neue Wahlperiode

2008–2012 vorstellen.

Wir sind eine besondere Fraktion, unabhängig

von den großen Verbänden wie Marburger

Bund oder Hartmannbund, NAV-Virchow-

Bund, Medi oder Hausärzteverband.

Wir haben ein eigenes Profil und kooperieren

bei Bedarf pragmatisch mit den anderen

Fraktionen.

Wir sind offen für ambulant und stationär

tätige Ärzte, für selbständige wie für angestellte

KollegInnen. Wir verteidigen die

freie ärztliche Berufsausübung und vertreten

Interessen, die in anderen Verbänden

oft weniger Gehör finden.

Besonderes Augenmerk werfen wir auf die

Qualität der Arzt-Patient-Beziehung. Diese

professionelle Arzt-Patient-Beziehung ist und

bleibt zentraler Bestandteil unseres Arztberufes.

Vertreter aller Fachgebiete, großer wie kleiner,

„normaler“ wie exotischer, sind bei uns

willkommen. Derzeit gehören zu uns Ärzte

für Allgemeinmedizin, für Ärztliche Psychotherapie

und Psychiatrie, für Anästhesiologie

und Intensivmedizin, für Labormedizin und

Mikrobiologie, für Pathologie und für Betriebsmedizin

an – eine bunte Mischung und

das ist gut so!

In den verschiedensten Ausschüssen und natürlich

im Vorstand leisten wir wichtige Arbeit.

Auch in den nächsten vier Jahren bleibt uns die

Spannung erhalten: wir werden die Auswirkungen

der noch frischen Reformgesetze –

Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) und

Vertragsarztrechtsänderungsgesetz

(VÄndG) – erleben und

begleiten, dabei die Rahmenbedingungen

und das Selbstverständnis

unserer ärztlichen Berufsausübung

zu verteidigen

und mit zu gestalten versuchen.

Wir sehen sehr deutlich die gefährliche

Entwicklung im Gesundheitswesen,

die der Bedeutung

des Wohls des Menschen

die finanzielle Gewinnspanne

voransetzt. Eine große Herausforderung,

für die engagierte

Mitstreiter in unserer Fraktion

und in der Körperschaft gefragt

sind!

Seit der Wahl 2004 – für die

Legislaturperiode 2004–2008

– stellte die Fraktion „Freier Arztberuf“ 10 der

insgesamt 64 Delegierten in der Kammerversammlung.

Unsere Delegierten waren:

Stephan Alder (Fraktionsvorsitz FAB; Mitglied

im Vorstand der Kammerversammlung;

Mitglied im Ausschuss für Satzung und für

Psychosoziale Versorgung; Menschenrechtsbeauftragter;

verantwortlich für die Ausbildung

der Arzthelferinnen und Arzthelfer;

Aufsichtsausschuss des Ärzteversorgungswerkes),

Wilfried Banusch (Schlichtungsausschuss

und Widerspruch),

Frank Berthold (Stellvertreter des Fraktionsvorsitzes

FAB; Berufsordnungsausschuss,

Gebührenordnungsausschuss; Aufsichtsausschuss

des Ärzteversorgungswerkes),

Andrea Buse (Qualitätssicherung – Betriebsmedizin),

Adolf Fiebig (Haushalt),

Wolfgang Loesch (Vorsitzender des Ausschusses

für Psychosoziale Versorgung,

Weiterbildung),

Marianne Obst (Gebührenordnung und

Akademie),

Sigmar Scheerer (ambulante Versorgung),

Klaus Ulrich (Vorsitzender Schlichtungsausschuss),

Wolfgang Zahradka (stationäre

Versorgung, Aufsichtsausschuss).

Es werden einige neue Kolleginnen und Kollegen

hinzu kommen. Dazu gehören unter anderem

die Allgemeinärzte Herr Felgendreher, Frau

Scheerer, Herr Lee, die Internisten Herr von

Stuenzner, Herr Karaa, die Psychiater/Nervenärzte

Herr Böckmann, Herr Leitenberger und

Herr Grundmann, der Neurologe Herr Patzeld.

Die Delegierten der Fraktion FAB in der 5. Legislaturperiode

Darüber freuen wir uns sehr, wird doch

dadurch frischer Wind in unsere Fraktion

und dann auch in die Kammerversammlung

kommen.

Nach vielen Jahren engagierter Mitarbeit

verabschieden wir uns von Herrn Fiebig und

Frau Mereck. Wir möchten ihnen auch an

dieser Stelle ganz herzlich für die geleistete

Arbeit danken.

Als Grundhaltung für unser ärztliches Tun

formulierten wir 2004: „Qualität und Selbstbewusstsein“.

Damit waren Kompetenz, Autonomie

und Kollegialität mitgedacht. Daran

wird sich im Jahr 2008 nichts ändern.

■ Wir bereiten uns jetzt auf die neue Legislaturperiode

2008–2012 vor. Was gibt es da zu

tun Wir diskutierten die Aufgabenfelder der

zahlreichen Ausschüsse, in denen wir arbeiten.

Damit jeder sich ein Bild machen kann,

wollen wir hier die einzelnen kurz nennen:

1. Berufsordnung

2. Schlichtung

3. Satzung

4. Haushalt

5. Qualitätssicherung

6. Gebührenordnung

7. Stationäre Versorgung

8. Ambulante Versorgung

9. Weiterbildung

10. Widerspruch

11. Psychosoziale Versorgung.

12. Die Akademie für ärztliche Fortbildung, die

Ethik-Kommission und die vielen Prüfungskommissionen

sind weitere Betätigungsfelder,

die nicht nur von Delegierten unserer

Landesärztekammer ausgefüllt

werden.

Als landesweite Aktivität gilt

die Arbeit auf dem Deutschen

Ärztetag, der jedes Jahr einmal

stattfindet.

Als Dauerthema beschäftigte

uns die Thematik der Weiterbildungsordnung

um die strittigen

Fragen zwischen den

Fachärzten für Allgemeinmedizin

und Innere Medizin.

Foto: A. Jüttner

Das vom SGB V vorgeschriebene

Fortbildungszertifikat wird

2009 für alle Ärztinnen und

Ärzte auf Antrag ausgestellt

werden. Da wird eine besondere

Aufgabe auf die Akademie

150 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

für ärztliche Fortbildung und den amtierenden

Vorstand zukommen. Auch die Probleme um

den elektronischen Arztausweis werden uns

noch vehement beschäftigen.

Wichtiger noch sind politische Ausrichtungen

und Fragen der Menschenrechte, die in den

Bereichen der ärztlichen Begleitung von Polizeieinsätzen,

im Asylverfahren, aber auch im

Umgang mit Menschen ohne Versicherung

und darüber hinaus für Menschen eine Rolle

spielen, die illegal in Deutschland leben.

Nicht zuletzt erhalten die emotional bewegenden

Themen, wie das der häuslichen Gewalt

und die Sorge um Kinder und Jugendliche,

einen großen Stellenwert.

■ Zuletzt gelangen die Ergebnisse der Ausschussarbeiten

zum Vorstand. Dieser berät

bei strittigen Themen und nimmt Stellung.

■ Die Wahl zur neuen Kammerversammlung

für 73 Delegierte erfolgt durch Sie per

Briefwahl bis zum 25.06.2008. Dem Ergebnis

zufolge können wir dann für vier

Jahre als Delegierte der neuen Ärztekammer

Brandenburg für Sie und mit Ihnen berufspolitisch

wirksam werden.

Wir sind berufspolitisch für:

1. eine weitestgehend geschlossen handelnde

Ärzteschaft und gegen die Spaltung

der Ärztinnen und Ärzte.

2. Qualitätssicherung und Honorargerechtigkeit

und gegen eine Aushöhlung ärztlicher

Standards aufgrund Gewinn maximierender

Motive.

3. eigenständige, wie auch verbundene Entwicklungen,

ambulanter und stationärer

Arbeit.

4. die Wahrung der freien Arztwahl in

Deutschland.

5. für stabile Kammerbeiträge und Transparenz

bei den Ausgaben wie Einnahmen.

6. für Qualitätssicherung verbunden mit Demokratie

im Krankenhaus.

7. Reduktion der Bürokratie auf die wirklich

ärztliche Tätigkeit. Wir müssen wieder

mehr als Ärzte arbeiten können und nicht

als Bürokraten.

8. die Reduktion der Allmacht der Krankenkassen

und gegen den unbezahlten Service

der Eintreibung der Praxisgebühr, die

besser Kassengebühr heißen müsste.

9. eine Europa-offene Politik, die die hohen

ärztlichen/medizinischen Standards

Deutschlands bewahrt.

Wir sind berufspolitisch gegen:

10. die Praxisgebühr, die eine Kassengebühr

ist, – akzeptieren aber die gesetzliche

Realität.

11. die am 09.11.2007 beschlossene Einschränkung

der ärztlichen Schweigepflicht

im Rahmen des Telekommunikations-Überwachungsgesetzes

und fordern

die vollständige Wiederherstellung der

ärztlichen Schweigepflicht, die sich im

Wesen nicht vom Seelsorger und Rechtsanwalt

unterscheidet.

Unser Aufruf ist: Melden Sie sich zur Wahl!

Bleiben Sie oder werden Sie politisch aktiv!

Wählen Sie am besten uns!

Ihre Kollegen vom FAB (2008–2012)

Alder; Berthold; Zahradka, Loesch, Scheerer,

Ulrich, Böckmann, von Stünzner, Buse;

Banusch; Obst; Lee; Karaa, Felgendreher,

Grundmann, Dietrich.

Kammerwahl Brandenburg 2008 „Gemeinsam erreichen wir mehr!“

Elke Köhler

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Honorarreform 2009, Deprofessionalisierung,

Vertragsarztrechtsänderungsgesetz – die

aktuellen und in Zukunft noch vor uns liegenden

gesundheitspolitischen Herausforderungen

zeigen: Die Ärzteschaft muss geschlossen

auftreten und mit einer Stimme

sprechen. Der Hartmannbund übernimmt als

Vertreter aller Ärztinnen und Ärzte diese

Verantwortung.

Im politischen Raum ist er geschätzter Gesprächspartner.

Denn die Politik weiß: Wir

tragen maßgeblich zum innerärztlichen

Interessenausgleich bei. Zugleich lässt der

Hartmannbund keinen Zweifel daran, dass

ein „divide et impera“ mit ihm nicht zu machen

ist.

Wir sind überzeugt davon, dass auch die

Interessen des Einzelnen in einer starken Gemeinschaft

am besten aufgehoben sind. Entsprechend

sind die Ziele des Hartmannbunds

klar definiert: politische Einflussnahme im

Sinne der Ärzteschaft und individuelle Unterstützung

jedes einzelnen Mitglieds in allen

Bereichen der ärztlichen Berufsausübung.

Der Hartmannbund unterstützt seine Mitglieder

konkret bei der Stärkung ihrer wirtschaftlichen

und sozialen Rahmenbedingungen.

Im Jahre 2006 hat der Verband die

Palette seiner Dienstleistungen quantitativ

und qualitativ noch einmal verbessert. Ob

Rechtsberatung, steuerrechtliche Fragen, Berufshaftpflichtversicherung,

Seminare zur

Niederlassung, Abrechnungsseminare, betriebswirtschaftliche

Probleme – zu all dem

berät der Hartmannbund kompetent und

qualifiziert. Der Verband bietet starke Leistungen

mit starken Partnern. Speziell auf die

Interessen der angestellten Ärzte ist das Anfang

vorigen Jahres eingerichtete Referat

„Stationäre Versorgung und Tarifangelegenheiten“

zugeschnitten. Und Medizinstudenten

– den Ärzten von morgen – offeriert der

Hartmannbund übrigens ein eigenes, breit

angelegtes Serviceangebot, das sie sowohl

in der Ausbildung als auch beim Einstieg ins

Berufsleben wesentlich unterstützt.

Die Hartmannbund-Fraktion in der Kammerversammlung

pflegt innerärztlich gute Kontakte

zur Kassenärztlichen Vereinigung. So ist

Dr. Hans-Joachim Helming deren Vorsitzender

und Dr. Hanjo Pohle Delegierter der

Vertreterversammlung. Regelmäßig finden

gemeinsame Sitzungen der Kassenärztlichen

Vereinigung und der Landesärztekammer

statt. Ebenso regelmäßig suchen wir den Kontakt

zum Gesundheitsausschuss des Landtages

und erörtern im Rahmen der Sitzungen

der Freien Berufe mit dem Ministerpräsidenten

gemeinsam die aktuellen Probleme

der brandenburgischen Ärzteschaft. So nehmen

wir auf die Politik im Land Brandenburg

erfolgreich Einfluss.

Überhaupt: Trotz mancher Enttäuschung darf

der Dialog mit der Politik nicht abreißen. Auf

Bundesebene pflegen wir beispielsweise Kontakt

mit den Mitgliedern des Gesundheitsausschusses

des Bundestages, so etwa mit

Dr. Margrit Spielmann oder mit Dr. Marlies

Volkmer. Auch Innenminister Frank-Walter

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

151


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Steinmeier gehört zu unseren Gesprächspartnern.

Und natürlich stehen wir auch mit

anderen Ärzteverbänden in regem Austausch.

Der Verband ist ein ernstzunehmender Player

in der Gesundheitspolitik und in den

Medien präsent. Unsere Standpunkte kennen

nicht nur Leser von Fachzeitschriften,

sondern sie bestimmen die öffentliche Diskussion

in überregionalen Tageszeitungen

sowie in Funk und Fernsehen maßgeblich

mit. Fernsehzuschauer konnten sich davon

2007 unter anderem in der Talkshow „Johannes

B. Kerner“ überzeugen. Der Vorsitzende

des Hartmannbunds, Dr. Kuno Winn,

verschaffte in der Diskussion mit Dr. Werner

Bartens, dem Autor des „Ärztehasserbuchs“,

den Problemen und Forderungen

der Ärzte eindringlich Gehör. Zum gleichen

Thema warnte ich als Vorsitzende des Landesverbands

Brandenburg im Polittalk

„Klipp und Klar“ des Rundfunks Berlin-Brandenburg

vor der Pauschalisierung eines

ganzen Berufsstandes und konnte die Diskussion

zum Beispiel auf die aktuellen

Arbeitsbedingungen der Kollegen in den

Krankenhäusern lenken.

Der Hartmannbund agiert deutschlandweit

auf allen gesundheitspolitischen Ebenen, national

und regional. Ich selbst werde dieses

Jahr zum 20. Mal als Delegierte zum Deutschen

Ärztetag nach Ulm fahren und dort

für die Interessen aller Ärzte in Brandenburg

einstehen. Lassen Sie uns geschlossen auftreten

und mit einer Stimme sprechen, denn:

Gemeinsam erreichen wir mehr!

Ihre Elke Köhler

Vorsitzende des

Hartmannbund-Landesverbands

Brandenburg

und Vizepräsidentin

der Landesärztekammer Brandenburg

Liste der Arbeits- und Betriebsmediziner des Landes Brandenburg

Dr. Frank Eberth

Königs-Wusterhausen/

OT Niederlehme

Dr. Dietmar Groß

Cottbus

DM Leonore Stieber

Spremberg

Dr. Renate Fischer

Rangsdorf

Dr. Kerstin Kunkis

Eberswalde

MR Dr. Brigitte Pittasch

Cottbus

Sandra Werdermann

Kyritz

Dr. Matthias Wirth

Berlin

Dr. Anke Sarnes

Berlin

Wir setzen uns ein für:

- die Interessen aller Arbeits- und Betriebsmediziner, vor allem den Erhalt der besonderen qualifikationsbedingten Befugnisse

- die Stärkung des Fachgebietes und Nachwuchsgewinnung durch die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen

- die qualitätsgesicherte betriebsärztliche Betreuung aller Arbeitnehmer in Brandenburg

- die angemessene Vergütung arbeitsmedizinischer Leistungen

- die arbeitsmedizinische Weiter- und Fortbildung auf hohem Niveau

- die Einbeziehung der arbeitsmedizinischen Fachkundigen in alle Belange der Prävention und des betrieblichen Gesundheitsschutzes

Wir sind gegen:

- den Rückzug aus entscheidenden Gremien und damit einen zunehmenden Bedeutungsverlust der Arbeitsmedizin

- verantwortungslose Bescheinigungsmedizin zu Dumpingpreisen

152 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Landesärztekammer präsentiert neuen Internetauftritt

Relaunch der Website www.laekb.de ist beendet

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Die Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB)

hat in den vergangenen Monaten ihr Internetportal

www.laekb.de vollständig überarbeitet.

Seit April ist das Ergebnis nun für

den Nutzer sichtbar.

Eine übersichtliche Navigation, zielgruppenorientierte

Portale und jede Menge Informationen

rund um die LÄKB: Das ist der neue

Internetauftritt der Kammer, der aber wie gewohnt

unter der Adresse www.laekb.de zu

finden ist. Hauptportale für die Zielgruppen

– Ärzte, Arzthelferinnen/Medizinische Fachangestellte,

Bürger und Presse – leiten den

Nutzer direkt zum entsprechenden Informationsangebot,

wo Beiträge

und Dokumente zum Herunterladen

zusammengestellt

sind. Hilfreich bei der

Suche nach speziellen Informationen

auf der Website

sind auch grafische

Sinnbilder – so genannte

Icons –, die auf spezielle

Angebote hinweisen.

Durch diese sind die Arztsuche,

der Fortbildungskalender,

die Job-Börse

für Arzthelferinnen/Medizinische

Fachangestellte

sowie der interne Bereich

mit dem Fortbildungskonto

und dem Qualitätssiegel

schnell erreichbar.

Gut informiert über Aktuelles

zur Berufs- und Gesundheitspolitik

sowie zur Arbeit

der Ärztekammer wird der

Internetnutzer auch durch

den E-Mail-Newsletter der

Landesärztekammer, der

kostenlos über die Website

angefordert werden kann.

Um keine Meldung zu verpassen,

die im Internetauftritt

neu veröffentlicht

wird, kann zudem der

kostenlose RSS-Newsfeed

(Really Simple Syndication)

abonniert werden.

Hierbei handelt

es sich um einen Service,

der – wie bei einem

Nachrichtenticker –

Überschriften mit einem

Textanriss und einem

Link zur Originalseite

enthält. Der Nutzer

kann über diesen Link

die vollständige Meldung

lesen.

Hinweis:

Die von Ihnen unter

Favoriten oder Lesezeichen

gelisteten Seiten

sind nicht mehr

unter der gespeicherten

Adresse aufgrund

der Umstrukturierung

des gesamten Angebotes

erreichbar.

Bitte nutzen Sie die

Volltextsuche und die

Navigation über die Portale, um sich in

unserem Angebot neu zu orientieren.

Hintergrund:

Im Juli 2007 begannen die Vorbereitungen

für die komplette Überarbeitung des

Internetauftrittes. Der Relaunch wurde gemeinsam

mit der DGN Service GmbH

durchgeführt, wobei diese zur Erstellung

und Implementierung eines neuen Designs

für die Website der LÄKB beauftragt wurde.

Die Befüllung und Überführung der Inhaltselemente

von der bisherigen in die

neue Website war Aufgabe der LÄKB –

speziell der Verantwortlichen für das Internet,

Karin Legler.

Karin Legler,

Sachbearbeiterin Internet in der LÄKB

Anja Jüttner, 4iMEDIA

Anzeige

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

153


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Im aktuellen Interview:

Dr. Jürgen Fischer: „Ich wünsche mir noch mehr Engagement bei der

Erzielung von Außenwirksamkeit.“

Er ist seit acht Jahren der Vorsitzende des

Ausschusses stationäre medizinische Versorgung:

der Arzt für Innere Medizin Dr.

Jürgen Fischer. Dem Brandenburgischen

Ärzteblatt gibt er einen Einblick in die Ausschussarbeit.

Dr. Jürgen Fischer

Foto: Anja Jüttner

1. Herr Dr. Fischer, wo genau liegt das Betätigungsfeld

des Ausschusses stationäre

medizinische Versorgung

Wir beschäftigen uns – wie es der Name

schon sagt – mit Fragen, die die stationäre

Betreuung betreffen. Ein Betätigungsfeld ist

zum Beispiel die Entwicklung der ärztlichen

Tarife. Im vergangenen Jahr ging es vor

allem darum, den Arzttarif des Marburger

Bundes auch im Land Brandenburg durchzusetzen,

was in vielen Kliniken auch gelungen

ist. Wir versuchen zudem als Ärztekammer

und damit als Ausschuss für stationäre

Versorgung bei der Landesbettenplanung

ein Mitspracherecht zu erlangen. Dort, so

erhoffen wir uns, soll unser ärztlicher Sachverstand

mit einfließen.

2. Was hat Sie bewogen, im Ausschuss mitzuarbeiten

Da ich stationär tätig bin und Kammermitglieder

generell dazu angehalten sind, sich

ehrenamtlich auch in Ausschüssen zu betätigen,

lag es für mich nahe, mich der stationären

Versorgung zu widmen. Seit zirka

acht Jahren mache ich jetzt diese Aufgabe

als Vorsitzender.

3. Wie viele Mitglieder unterstützen Sie

Außer mir gehören noch vier weitere Kollegen

dem Ausschuss an. Die Probleme, die

wir in unserer alltäglichen Arbeit erkennen,

werden hier diskutiert und dann an den Vorstand

der Kammer weiter getragen, wenn

wir der Auffassung sind, die Kammer müsste

wirksam werden. Zum Beispiel bemühen wir

uns, bei dem Thema Bettenplanung einen

besseren Kontakt zum Gesundheitsministerium

aufzubauen. Hierbei gab es Ende letzten

Jahres ein Treffen im Ministerium, wo wir

bestimmte Probleme der stationären Versorgung

angesprochen haben. Das sollte auch

eine Auftaktveranstaltung für einen künftig

regelmäßigen Kontakt sein, da unserer Meinung

nach ein Bedarf hierfür besteht. Über

das Ministerium wollen wir versuchen, mehr

Einfluss auf die Krankenhausplanung zu

gewinnen.

4. Wie genau muss man sich die Arbeit des

Ausschusses vorstellen

Es gibt keine festgelegten Treffen. Wir kommen

in der Regel zweimal im Jahr zusammen

– bei Bedarf auch häufiger. Als

Vorsitzender des Ausschusses bei der Landesärztekammer

nehme ich zudem an Treffen

der Bundesärztekammer teil. So gibt

es dort einen Krankenhausausschuss, eine

Ständige Kommission DRGs und ebenfalls

Beratungen zum Thema Krankenhausplanung.

Die Ergebnisse daraus bilden die

Grundlage für Diskussionen im Ausschuss

für stationäre Versorgung. Unsere Aufgabe

ist es, dass wir uns über bestehende Probleme,

die die stationäre Versorgung betreffen,

austauschen. Dabei ist es uns wichtig, dass

die Ausschussmitglieder aus verschiedenen

Krankenhäusern und Bereichen kommen.

5. Wie haben sich die Zuständigkeiten verändert

Welche Aufgaben standen zu Beginn

im Mittelpunkt

Den Ausschuss beschäftigen immer aktuelle

gesundheitspolitische Themen. In den letzten

Jahren ging es vor allem um die DRG-

Einführung, wobei wir uns mit dem neuen

Abrechnungssystem und dem großen bürokratischen

Aufwand, der dahinter steckt,

beschäftigt haben. Ein großes Thema der

vergangenen Jahre war auch das Arbeitszeitgesetz

und dessen Umsetzung in den

Kliniken. Im letzten Jahr stand für uns die

Durchsetzung der Ärztetarife im Mittelpunkt.

6. Welche Aufgaben werden aus Ihrer Sicht

in Zukunft hinzukommen Von welchen Entwicklungen

ist das abhängig

Darüber eine Aussage zu treffen, ist schwierig.

Es wird natürlich immer um Themen wie

die Entwicklung der Bettenplanung in der

brandenburgischen Krankenhauslandschaft

gehen. Ein anderes großes Thema ist der

zunehmende Ärztemangel auch in den Kliniken

und die immer weitere Verdichtung

der Arbeit verbunden mit immer größer

werdendem bürokratischen Aufwand. Es ist

bekannt, dass sich die finanzielle Lage in

vielen Kliniken immer weiter verschlechtert,

wobei noch nicht sicher abzusehen ist, inwieweit

das Ende der Konvergenzphase

bei der Abrechnung über DRG im Jahr

2009 die Situation weiter verschlechtern

wird. Aber es gibt natürlich auch jedes Jahr

Schwerpunktthemen. Dies ist vor allem von

der gesundheitspolitischen Lage abhängig.

7. Stichwort: Nachwuchs für den Ausschuss.

Welche Voraussetzungen muss dieser mitbringen

Zuerst müsste er berufspolitisch interessiert

sein – das ist natürlich die Grundvoraussetzung.

Er müsste des Weiteren möglichst aus

dem stationären Bereich kommen. Denn aus

meiner Sicht lassen sich eventuelle Probleme

am besten entdecken und einschätzen, wenn

man selbst auf diesem Gebiet arbeitet.

8. Was wünschen Sie sich für die Zukunft

des Ausschusses

Ich wünsche mir noch mehr Engagement bei

der Erzielung von Außenwirksamkeit. Der

Weg zu einem besseren Kontakt mit dem

Gesundheitsministerium sollte weiter gegangen

werden, um dort eine Plattform und

mehr Gehör für die bestehenden Probleme

in der stationären Versorgung zu finden.

Herr Dr. Fischer, vielen Dank für das Gespräch.

Mit dem Ausschussvorsitzenden sprach Anja

Jüttner [4iMEDIA].

Ausschuss stationäre

medizinische Versorgung:

Dr. med. Jürgen Fischer

Treuenbrietzen (Vorsitzender)

Dipl.-Med. Andrea Kruse

Forst

Dr. med. Harald Schultz

Wustermark

Dipl.-Med. Wolf-Rüdiger Weinmann

Belzig

Dr. med. Wolfgang Zahradka

Neuruppin

154 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Die Landesärztekammer Brandenburg stellt sich vor

Heute: Ein Einblick in die Akademie für ärztliche Fortbildung

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Nach der Weiterbildung in der Aprilausgabe

hat das Brandenburgische Ärzteblatt diesmal

an die Tür der Akademie für ärztliche Fortbildung

in der Landesärztekammer Brandenburg

(LÄKB) geklopft. Lesen Sie, welche Mitarbeiterinnen

wofür zuständig sind.

Die Akademie für ärztliche Fortbildung der

Landesärztekammer Brandenburg ist eine unselbstständige

Einrichtung, die auf der Grundlage

eines Statutes sowie der Geschäftsordnung

der Landesärztekammer Brandenburg

tätig wird. Sie hat die Aufgabe, die Kammerangehörigen

und medizinischen Assistenzberufe

in ihrer gesetzlichen Fortbildungspflicht zu

unterstützen. Die Akademie ist verantwortlich

für die Zertifizierung von Fortbildungen, das

elektronische Führen der Fortbildungspunktekonten

für die brandenburgischen Ärzte sowie

das Ausstellen von Fortbildungszertifikaten.

Doris Piesker

Leiterin Akademie für

ärztliche Fortbildung

Anstellung bei der LÄKB

seit August 1991

Aus den Aufgabengebieten

und Zuständigkeiten:

· Planung und Koordinierung von Fort- und

Weiterbildungsveranstaltungen, wissenschaftlichen

Tagungen und Kongressen

· Realisierung der Aufgaben aus der statutgemäßen

Arbeit des Akademievorstandes

im Auftrag des Vorsitzenden

· Teilnahme an Sitzungen der Akademie

· Koordinierung der Zusammenarbeit mit dem

Kultus- und Bildungsministerium gemäß brandenburgischem

Weiterbildungsgesetz

· Umsetzung der Kammerbeschlüsse zum

Haushaltsplan der Akademie

· Erarbeitung von Fortbildungsangeboten

· Umsetzung der Beschlüsse der Kammer

zur Fortbildungszertifizierung

Angelika Enderling

Sachbearbeiterin

Fortbildung

Anstellung bei der LÄKB

seit September 1994

Aus den Aufgabengebieten

und Zuständigkeiten:

· verantwortlich für die kontinuierliche und fristgerechte

Bearbeitung der Anträge der Kliniken

des Landes zur Zertifizierung von Fortbildungsveranstaltungen

und Vergabe von Fortbildungspunkten

(Vollständigkeit der Unterlagen,

Produktneutralität, inhaltliche Prüfung)

· Organisation und Betreuung von Fort- und

Weiterbildungsveranstaltungen in den

Bereichen Notfallmedizin, Strahlenschutz,

Schmerztherapie, Suchtmedizin, Transfusionsmedizin

und Hämotherapie

· Bearbeitung der Anträge auf Erteilung der

Fachkunde Rettungsdienst

· bedarfsgerechte Beantragung zur Anerkennung

der Fortbildungen der Akademie

entsprechend den Bildungsfreistellungsgesetzen

der Länder

· Pflege der Fortbildungspunktekonten

der Kammermitglieder

· Erstellung beantragter Fortbildungszertifikate

Monika Linke

Sachbearbeiterin

Fortbildung

Anstellung bei der LÄKB

seit August 1992

Aus den Aufgabengebieten

und Zuständigkeiten:

· Erstellung des Fortbildungskalenders und Zuarbeiten

für das Brandenburgische Ärzteblatt

· Bearbeitung des Posteingangs der Akademie

· Vorbereitung der Vorstandssitzungen der

Akademie

· elektronische Erfassung von Fortbildungsanträgen

· Organisation von Fort- und Weiterbildungskursen

(Allgemeinmedizin, medizinische

Assistenzberufe)

· statistische Aufstellungen zu Fortbildungsveranstaltungen

· Registrierung von Zahlungseingängen

Silke Ermler

Sachbearbeiterin

Fortbildung

Anstellung bei der LÄKB

seit März 1994

Aus den Aufgabengebieten

und Zuständigkeiten:

· verantwortlich für die kontinuierliche und

fristgerechte Bearbeitung der Anträge auf

Zertifizierung von Fortbildungsveranstaltungen

für den niedergelassenen Bereich

und Vergabe von Fortbildungspunkten

(Vollständigkeit der Unterlagen, Produktneutralität,

inhaltliche Prüfung)

· elektronische Erfassung von Fortbildungspunkten

in das individuelle Register der

Kammerangehörigen

· Bearbeitung der Anträge zur Ausstellung

eines Fortbildungszertifikates

· Organisation und Betreuung von Fortbildungsveranstaltungen

in den Bereichen

Sonographie, Sozialmedizin und psychosomatische

Grundversorgung

Beatrice Paulitz

Sachbearbeiterin

Fortbildung

Anstellung bei der LÄKB

seit März 2006

Aus den Aufgabengebieten

und Zuständigkeiten:

· elektronische Erfassung anerkannter Fortbildungen

in das individuelle Register der

Kammermitglieder

· vorbereitende Tätigkeiten zur Ausstellung

der Fortbildungszertifikate

· Kontakte mit Antragstellern

· Flyererstellung für Fortbildungsveranstaltungen

· Erstellung des Punktekontos für abgehende

Mitglieder

Text und Fotos: Anja Jüttner, 4iMEDIA

Frühere Ausgaben:

April 2008: Weiterbildung

März 2008: Ärztliche Qualitätssicherung

sowie Fachkunden Strahlenschutz

und Kenntnisstandsprüfungen

Februar 2008: Landesgeschäftsstelle

Qualitätssicherung

(LQS Brandenburg)

Januar 2008: Referat Arzthelferinnen/

Medizinische

Fachangestellte

Dezember 2007: EDV und Internet

November 2007: Buchhaltung

September 2007: Meldewesen/

Berufsregister

Juli/August 2007: Sekretariate Präsident,

Hauptgeschäftsführer

und Juristischer

Geschäftsführer

Mai 2007: Rezeptionssekretärin

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

155


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Modellprojekt „Gemeindeschwester“

Ziele und erste Ergebnisse

DAGMAR ZIEGLER

Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit

und Familie des Landes Brandenburg

Dagmar Ziegler

Foto: MASGF

Das von der Landesregierung Brandenburg

initiierte Modellprojekt „Gemeindeschwester“

hat verschiedentlich für Aufregung im Gesundheitswesen

gesorgt, aber auch positive

Reaktionen aus anderen Bundesländern hervorgerufen.

Dabei wurden einige Informationslücken

und Missverständnisse über die Ziele

und Inhalte dieses Forschungsprojektes deutlich.

Deshalb gleich zu Beginn eine Klarstellung:

Es geht nicht um den Aufbau einer „Dritten

Säule“ in der ambulanten medizinischen

Betreuung neben oder anstelle der hausärztlichen

Versorgung und auch nicht um eine

Konkurrenz zu bestehenden Pflegediensten. Es

geht um die Prüfung der Frage, inwieweit

nichtärztliche Gesundheitsberufe in enger Abstimmung

mit den Hausärztinnen und Hausärzten,

diese in der medizinischen Versorgung

vor allem älterer Menschen unterstützen und

entlasten können. Das schließt die Prüfung so

wichtiger Fragen wie die ein, welche berufsrechtlichen

Voraussetzungen und Qualifikationen

eine solche Tätigkeit erfordert.

Ausgangspunkt des Modellprojekts ist zum

einen die demographische Entwicklung, zum

anderen die niedrige Arztdichte in den ländlichen

Regionen Brandenburgs. Bis zum Jahr

2030 wird die Bevölkerung in Brandenburg

gegenüber dem Jahr 2004 um zirka 13 Prozent

sinken. Gleichzeitig werden bis dahin

mehr als ein Drittel der Brandenburger

65 Jahre und älter sein und die Zahl der

Hochbetagten von 80 Jahren und älter wird

stark zunehmen. Dieser Trend gilt zwar

deutschlandweit, verläuft aber in Brandenburg

und den anderen neuen Bundesländern

wegen der ungünstigeren Altersstruktur und

der Abwanderung junger Menschen in zugespitzter

Form. Die Alterung der Bevölkerung

wird zwangsläufig mit einer Zunahme an

chronisch kranken und multimorbiden Patienten

einhergehen, was den Behandlungsbedarf

vor allem in der hausärztlichen Versorgung

entsprechend verändert und erhöht.

Diese Entwicklung trifft in Brandenburg auf

die bundesweit geringste Arztdichte in der

ambulanten Versorgung mit derzeit 825 Einwohnern

je Vertragsarzt (Bund: 640). Rund

170 Hausarzt- und 20 Facharztsitze sind aktuell

in Brandenburg unbesetzt. Bereits heute

sind viele Praxen überlastet, können keine Termine

mehr vergeben oder müssen lange Wartezeiten

einräumen. Diese Entwicklung wird

sich in den kommenden Jahren noch dadurch

verschärfen, dass etwa ein Drittel der Hausärzte

in Brandenburg 60 Jahre und älter sind.

Mit jedem in den Ruhestand gehenden Hausarzt

wächst nicht nur die Zahl der Patienten

pro Praxis, sondern auf dem Land auch der

räumliche Versorgungsradius ihrer verbleibenden

Kolleginnen und Kollegen.

Vor diesem Hintergrund können wir nicht darauf

warten, dass durch irgendeine plötzliche

Fügung jüngere Ärztinnen und Ärzte auf einmal

die Vorzüge der Mark Brandenburg entdecken

und sich dort zahlreich niederlassen

wollen. Auch lässt sich das Problem nicht allein

durch eine verbesserte Vergütung für die hausärztliche

Versorgung lösen, die zweifelsohne

dringend erforderlich ist und mit der ab 2009

geltenden Regelung auch ermöglicht wird. Attraktivere

Arbeitsbedingungen für Hausärzte

lassen sich auch durch Entlastung von bestimmten

Tätigkeiten erreichen, die durch Kooperation

und Vernetzung der Arztpraxen mit

nichtärztlichen Gesundheitsberufen entstehen

können. Nicht alle Aufgaben der Krankheitsund

Therapieüberwachung sowie der Vorbeugung

und Betreuung muss der Hausarzt selbst

erbringen; vieles kann delegiert werden, ohne

dass damit die ärztliche Gesamtverantwortung

in Frage gestellt wird.

Im Unterschied zu anderen europäischen Ländern,

wie z.B. in Skandinavien, den Niederlanden

oder der Schweiz, verfügen wir über keine

Erfahrungen zu den damit verbundenen Fragen

der praktischen Umsetzung. Außerdem

lassen die besonderen Strukturen unseres Vertragsarztsystems

keine einfache Übertragung

der dort praktizierten Modelle zu. Wir wissen

nicht genau, welche Qualifikationen die mit

diesen arztunterstützenden Tätigkeiten betrauten

Fachkräfte benötigen und wie sich die Arbeitsabläufe

und Abstimmungen zwischen den

verantwortlichen Hausärzten und den nichtärztlichen

Gesundheitsberufen konkret gestalten.

Auch müssen die berufsrechtlichen Voraussetzungen

und Haftungsprobleme geprüft

werden, die sich notwendig in diesem Zusammenhang

stellen. All das wird derzeit im

Rahmen von Modellprojekten nicht nur in

Brandenburg, sondern auch in Mecklenburg-

Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt erprobt.

Diese Vorhaben sind zeitlich befristet.

Sie werden durch das Institut für Community

Medicine der Universität Greifswald wissenschaftlich

begleitet und aus Mitteln des

Europäischen Sozialfonds sowie der jeweiligen

Sozialministerien der Bundesländer und zunehmend

von verschiedenen Kostenträgern ambulanter

medizinischer Versorgung finanziert.

In Brandenburg läuft seit Juli 2006 am Medizinischen

Versorgungszentrum Lübbenau das

Modellprojekt „Gemeindeschwester“, in dem

drei ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

eng mit im MVZ praktizierenden

Hausärzten zusammenarbeiten. Sie haben in

Abstimmung mit dem jeweiligen Hausarzt und

auf dessen Weisung bisher rund 2.250 Hausbesuche

durchgeführt. Dort überprüfen sie

den allgemeinen Gesundheitszustand und den

Krankheitsverlauf der Patienten. Sie führen bei

den rund 250 Patienten, die von den Hausärzten

für das Modellprojekt ausgewählt wurden,

vom jeweiligen Hausarzt angeordnete

krankheits- und therapieüberwachende sowie

vorbeugende und betreuende Tätigkeiten

durch. Zu ihnen gehören insbesondere eine

standardisierte Einschätzung des allgemeinen

Befindens, die Messung verschiedenster Vitalwerte,

die Entnahme von Untersuchungsmaterialien

sowie die Beurteilung und Behandlung

von Wunden. Zu den vorbeugenden und betreuenden

Tätigkeiten gehören insbesondere

das geriatrische Assessment, die Medikamentenanamnese,

die Sturzprophylaxe, die Schulung

an telemedizinischen Geräten sowie eine

schmerztherapeutische Versorgung. Die Kommunikation

mit dem Hausarzt wird durch zeitnahe

gemeinsame Fallbesprechungen und mit

Hilfe von Laptop und Webcam sichergestellt,

so dass im Bedarfsfall schnell geprüft werden

kann, ob und ggf. in welcher Frist ein persönlicher

Arztkontakt erforderlich ist. So kann

für Patienten, die wegen zu großer Entfernung

bzw. ihres Gesundheitszustandes nicht oder

nur unter erschwerten Bedingungen in die

Sprechstunde kommen können, eine kontinuierliche

gesundheitliche Betreuung sichergestellt

werden.

Die beteiligten Hausärzte bewerten die Versorgungsqualität

im Modellprojekt durch den

Einsatz der Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

als hochwertig. Sie werden von Haus-

156 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


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besuchen entlastet und berichten von einer positiven Resonanz ihrer

Patienten. Die überwiegend chronisch kranken und multimorbiden Patienten

mit einem Durchschnittsalter von 76 Jahren sind in ihrer Mobilität

eingeschränkt bzw. immobil und profitieren vom Einsatz der Gesundheits-

und Krankenpflegerinnen. Es hat sich auch gezeigt, dass es

nicht zu Überschneidungen mit den Aufgaben der Pflegedienste

kommt. Ein Vergleich deren Leistungsspektrums mit dem des Modellprojekts

macht deutlich, dass sich die Aufgaben beider deutlich voneinander

unterscheiden. Es hat sich herausgestellt, dass

· die Mehrzahl der Patientinnen und Patienten nicht im Sinne des

SGB XI pflegebedürftig sind,

· die im Modellprojekt tätigen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

keine Grundpflege und keine hauswirtschaftlichen Verrichtungen

durchführen,

· bei den Behandlungspflegeleistungen und der häuslichen Krankenpflege

kein Parallelangebot besteht.

Da die bisherigen Erfahrungen mit dem Projekt „Gemeindeschwester“

insgesamt gezeigt haben, dass es ein funktionierendes Modell

zur Entlastung von Hausärzten insbesondere in ländlichen Regionen

ist, wird eine 2. Modellprojektphase in einer hausärztlich unterversorgten

bzw. von Unterversorgung bedrohten Region des Landes

Brandenburg gemeinsam von der Landesregierung, der Ärzteschaft

und den Kostenträgern im Land angestrebt.

Dipl. Finw. FH ROBERT WOLF

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Fürstenau 4

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Dr. med. Christian Jäkel

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Wir beraten im ärztlichen und zahnärztlichen Berufs-, Vertragsarzt-

und Haftungsrecht, bei Kooperationen und gemeinsamer

Berufsausübung, einschließlich MVZ und Gesellschaftsrecht

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wir Sie im Arzneimittel- und Medizinprodukterecht sowie zur

Medizinprodukteaufbereitung. Gern sind wir für Sie auch im

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Zahnärzte gegen Vorwürfe in Disziplinar- und Strafverfahren.

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Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

157


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Nachgefragt: Brandenburgische Bundestagsabgeordnete äußern sich

zur Gesundheitsreform

Ärzteblatt lässt Politiker zu Wort kommen

Viel wurde diskutiert über das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz

(GKV-WSG), welches

zum 1. April 2007 in Kraft trat. Nach gut einem

Jahr ist es an der Zeit, eine erste Bilanz

zu ziehen. Das Brandenburgische Ärzteblatt

befragte aus diesem Grund die brandenburgischen

Bundestagsabgeordneten: Wie beurteilen

diese das deutsche Gesundheitswesen,

Wie sieht es mit einer ausreichenden

medizinischen Versorgung in der Zukunft

aus, Welche Vorteile hat die brandenburgische

Bevölkerung von der Gesundheitsreform

– Von 21 brandenburgischen Bundestagsabgeordneten

melden sich an dieser

Stelle Vertreter von vier Parteien in Interviews

oder mit Statements zu Wort. Den

Anfang machen Ernst Bahr (SPD) und Dr.

Dagmar Enkelmann (DIE LINKE).

Ernst Bahr (SPD):

„Die Reform ist erfolgreich, aber eben nur

als Kompromiss.“

ERNST BAHR – Zur Person:

1. Wie sehen Sie die Zukunft des Gesundheitswesens

Ernst Bahr: Die Grundausrichtung stimmt. Es

wird aber mehr konstruktive Begleitung der

Beteiligten – Ärzte, Pharmazeuten, etc. – erwünscht,

um die Wirksamkeit der Reform zu

erhöhen.

2. Wird es noch eine ausreichende medizinische

Versorgung geben – besonders in Brandenburg,

dem Bundesland mit der geringsten

Arztdichte

Ernst Bahr: Es liegt in erster Linie in der Zuständigkeit

der Kassenärztlichen Vereinigung,

eine ausreichende medizinische Versorgung

zu sichern. Geschieht das nicht zufriedenstellend,

werden wir jedoch gesetzliche Regelungen

schaffen müssen.

3. Wie beurteilen Sie die Entwicklung der

Gesundheitskosten

Ernst Bahr: Die Gesundheitskosten könnten

sich nach den bisherigen Reformen moderater

entwickeln als ohne, wenn alle Kostenträger

die Potenziale verantwortungsbewusst

handhaben. Aber es wird wegen der immer

besseren Medikamente, medizinischen Geräte

und Heilmethoden eine Kostensteigerung

geben. Dämpfend könnte eine Patientenquittung,

die Auskunft über die jeweilige Behandlung

und deren Kosten gibt, wirken. Sie

würde auch das Verantwortungsbewusstsein

der Patienten für ihre Gesundheit stärken.

· Diplomlehrer für Mathematik/Astronomie

· 1990 bis 1994 Landrat im Kreis Neuruppin

· Mitglied des Bundestages seit 1994

· 1998 bis 2002 Sprecher der Landesgruppe der brandenburgischen

Abgeordneten und der Landesgruppe der ostdeutschen Abgeordneten

der SPD-Fraktion

· Mitgliedschaft in Gremien des Bundestages:

· Ordentliches Mitglied im Rechnungsprüfungs- und Haushaltsausschuss

· Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz

4. Inwiefern wurde mit der Reform das anvisierte

Ziel „Stärkung des Wettbewerbs“

erreicht

Ernst Bahr: Der Wettbewerb ist deutlich gestärkt

worden. Krankenkassenmitglieder können

nun z.B. jederzeit die Kasse wechseln

und dabei ihre Altersrückstellungen in einen

anderen Tarif oder zu einem anderen Versicherungsunternehmen

im Umfang des Basistarifs

übertragen. Das erleichtert einen Wechsel

ohne finanzielle Verluste und erhöht somit

auch den Wettbewerb.

5. Welche Vorteile hat die brandenburgische

Bevölkerung von der Reform

Ernst Bahr: Wir haben uns dafür eingesetzt,

dass das Solidaritätsprinzip der gesetzlichen

Krankenversicherung erhalten bleibt, die allgemeine

Versicherungspflicht zum 01. Januar

2009 durchgesetzt wird, keine Leistungskürzungen

erfolgen, keine weiteren Zuzahlungen nötig

werden und der Wettbewerb erhöht wurde. Das

sind alles Vorteile der Reform, die auch der

Brandenburger Bevölkerung zugute kommen.

6. Ist die Gesundheitsreform in Ihren Augen

gescheitert oder hat sie die Erwartungen –

negativen wie positiven – erfüllt

Ernst Bahr: Die Reform ist erfolgreich, aber

eben nur als Kompromiss. Das Ziel muss

weiterhin die solidarische Bürgerversicherung

sein. Sie bleibt unser Modell für eine sozial

gerechte Finanzierung unseres Gesundheitswesens.

Gerade vor dem Hintergrund, dass

der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft

zunimmt.

7. Wie beurteilen Sie die aktuelle Diskussion

um den Gesundheitsfonds

Ernst Bahr: Der Gesundheitsfonds sichert als

Kompromiss die Finanzierbarkeit und die Beitragsstabilität.

Zurzeit gibt es keine umsetzbare

Alternative dazu.

Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE):

„Diese Gesundheitsreform ist untauglich.“

Bevor die Gesundheitsreform von der Großen

Koalition durchs Parlament gejagt wurde,

hatte ich im November 2006 Ärzte, Krankenkassen

und Patienten meines Wahlkreises im

Barnim und Märkisch-Oderland zu Gesprächen

eingeladen. Der Tenor war einhellig: Die

Gesundheits„reform“ wird neue Belastungen

für die Bürgerinnen und Bürger mit sich bringen,

zugleich werden aber die Bedingungen

für Ärzte und Krankenhäuser keineswegs verbessert.

Für mich war nach diesen Gesprächen klar:

Diese Reform hat vergessen, dass Gesundheit

etwas mit Menschen, ihren Sorgen zu tun hat

und nicht mit Budgets, Fallpauschalen und

anderen betriebswirtschaftlichen Größen. Für

Zuwendung an die Patienten und den Berufsethos

der Mediziner wird kein Platz mehr

sein. Auch das Versprechen, die Gesundheitsreform

werde die Beiträge zu den Krankenkassen

senken, war unglaubwürdig. Der

zu diesem Zweck zwischen den Kassen angefachte

Wettbewerb wird – im Gegenteil –

noch die Reste an solidarischem Ausgleich

unter sich begraben.

Verlierer sind die Patientinnen und Patienten,

die in wachsendem Umfang Leistungen, Zuzahlungen

und Praxisgebühren aus eigener

Tasche zahlen müssen. Das Netz von Praxen

und Krankenhäusern bekommt immer mehr

und größere Löcher. Gerade außerhalb der

158 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Städte wird der Arzt „um die Ecke“ zur Ausnahme,

ist das nächste Krankenhaus geschlossen

oder behandelt nur noch ausgewählte

Krankheiten oder Patienten. Schon

jetzt gilt in einigen Regionen der neuen

Länder: Wer nicht privat versichert ist oder

seine Behandlung nicht aus eigener Tasche

bezahlt, bekommt über Monate keinen Arzttermin.

Diese Entwicklung hin zu einer Zwei-

Klassen-Medizin kann nicht akzeptiert werden.

DR. DAGMAR ENKELMANN – Zur Person:

· Diplomhistorikerin

· 1. Parlamentarische Geschäftsführerin

· seit 1998 Stadtverordnete in Bernau

· Mitglied des Bundestages von 1990 bis 1998 und seit 2005

· Mitgliedschaften in Gremien des Bundestages:

· Ordentliches Mitglied im Ältestenrat, im Wahlprüfungsausschuss und

im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung

Es ist nur schwache Genugtuung, dass die

Zweifel vor jetzt nach der Reform wiederkehren

und das mit einer Wucht, dass das

Kernstück der „Reform“ – der Gesundheitsfonds

– auf dem Spiel steht. Gründe dafür

gibt es genug: Der Fonds soll angeblich

„unwirtschaftliche“ Kassen zwingen, eine

Kopfpauschale einzuführen. Tatsächlich sollen

aber die Arbeitgeber von steigenden

Kosten abgekoppelt werden. Der Gesundheitsfonds

spaltet mit seinen Wahltarifen die

Solidargemeinschaft. Wer jung und gesund

ist, kann sich mit „Teilkasko“-Tarifen Geld erstatten

lassen, während chronisch Kranke

draufzahlen müssen.

Diese Gesundheitsreform ist untauglich. Sie

ist kein Schritt hin zu einer solidarischen Bürgerversicherung,

die allen den gleichen Zugang

zum medizinischen Fortschritt öffnet.

Dies bleibt das Ziel der LINKEN.

Die Reihe wird im nächsten Brandenburgischen

Ärzteblatt fortgesetzt.

Nachgefragt hat: Anja Jüttner, 4iMEDIA

Fotos: Deutscher Bundestag

TOP I:

TOP II:

TOP III:

TOP IV:

TOP V:

TOP VI:

111. Deutscher Ärztetag 2008 in Ulm

20. bis 23. Mai

Donauhalle Messe Ulm, Großer Saal, Böfinger Straße 50, 89073 Ulm

Tagesordnung:

Gesundheits-, Sozial- und ärztliche Berufspolitik – Gesundheitspolitische Leitsätze der Ärzteschaft

Situation pflegebedürftiger Menschen in Deutschland am Beispiel Demenz

Arztbild der Zukunft und Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen

Auswirkungen der Telematik und elektronischen Kommunikation auf das Patient-Arzt-Verhältnis

Sachstandsbericht zur (Muster-)Weiterbildungsordnung

Tätigkeitsbericht der Bundesärztekammer

TOP VII: Bericht über die Jahresrechnung der Bundesärztekammer für das Geschäftsjahr 2006/2007

TOP VIII: Entlastung des Vorstandes der Bundesärztekammer für das Geschäftsjahr 2006/2007

TOP IX: Haushaltsvoranschlag für das Geschäftsjahr 2008/2009

TOP X: Wahl des Tagungsortes für den 113. Deutschen Ärztetag 2010

ELISABETH HERWEG-PRÜSSE

Rechtsanwältin

ARZTRECHT

Tätigkeitsschwerpunkte: Arzthaftung, Vertragsrecht, Berufsrecht

Individuelle Terminvereinbarung

Am Schragen 29, 14476 Potsdam

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Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

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Arzt und Recht/Fortbildung

Aus der Fallsammlung der norddeutschen Schlichtungsstelle

Heute: Nicht indizierter Eingriff an der Brust bei Mastitis nonpuerperalis

Kasuistik:

Bei einer 42-jährigen Frau wurde im Jahre

2004 in der gynäkologisch-geburtshilflichen

Abteilung eines Kreiskrankenhauses wegen

zunehmender Schmerzen an der rechten

Brust ein mamillenferner, zwerghuhneigroßer

Tumor aus dem oberen inneren Quadranten

entfernt. Die zuvor durchgeführte

Mammographie hatte zystische bzw. pseudozystische

Strukturen mit zarten Wandverkalkungen

ohne Anhalt für Bösartigkeit gezeigt.

Aus der Vorgeschichte der Patientin

war eine Kontusion der rechten Brust mit

Hämatombildung aus dem Jahre 1998 bekannt.

Der Eingriff gestaltete sich problemlos. Nach

Blutstillung und Spülung der Wunde mit Desinfektionslösung

wurde eine Drainage platziert

und zur Submammärfalte herausgeleitet.

Vier Tage später verließ die Patientin die Klinik,

nachdem das Drain entfernt worden war.

Der feingewebliche Befund ergab eine teilweise

granulozytäre, fortdauernd granulierende,

fibrosierende Mastitis. Es ließ sich

nicht sicher entscheiden, ob der Prozess im

ursächlichen Zusammenhang mit dem klinisch

angegebenen Trauma stand oder Folge

einer destruierenden Galaktophoritis war.

Ab dem 12. Tag entwickelte sich zu Hause

nach leichtem Temperaturanstieg eine langwierige

und schmerzhafte Wundinfektion mit

Entleerung von stinkendem Eiter. Die Patientin

stellte sich erneut in der Klinik vor. Dort erfolgte

ambulant die Spülbehandlung der Wunde

mit Wasserstoffperoxid in mehreren Sitzungen.

Eine Abstrichentnahme zur Keimbestimmung

wurde nicht dokumentiert.

Später wurde diese Behandlung durch eine

niedergelassene Ärztin fortgesetzt. Die Wunde

säuberte sich nur sehr langsam und schloss

sich erst nach über 50 Tagen vollständig.

Die Patientin sah die schwere Wundinfektion

durch ärztliche Fehler bei der Operation bedingt

und wandte sich an die Schlichtungsstelle.

Für die in Anspruch genommene Klinik machte

der Chefarzt der Abteilung deutlich, dass

man bei dem schmerzhaften Tumor von einem

Restzustand des Traumas aus dem Jahre

1998 ausgegangen sei. Vor der Naht habe

man die Wunde zweimal mit einer antiinfektiven

Lösung gespült. Auch bei Einhaltung aller

antiseptischen Kriterien könne eine Wundinfektion

nicht völlig ausgeschlossen werden.

Der gynäkologische Gutachter kam zu der

Feststellung, dass bei der Klinikaufnahme der

Patientin typische Symptome einer Mastitis

nonpuerperalis (MNP) vorgelegen hätten.

Das Krankheitsbild umfasse alle bakteriellen

und abakteriellen Entzündungen der Brust

außerhalb der Stillperiode und sei mit einer

Reihe gutartiger Brusterkrankungen assoziiert.

So würden fibrozystische Mastopathien,

Makromastie, Galaktorrhö, Brustverletzungen

sowie Einnahme von Östrogenen oder

Tranquilizern als begünstigende Faktoren

gelten. Ein weiterer begünstigender, wenn

nicht sogar auslösender Faktor wäre die persistierende

oder intermittierende Hyperprolaktinämie.

Deshalb sollte bei jedem Verdacht

auf MNP eine Prolaktinbestimmung

veranlasst werden. Im Hinblick auf den klinischen

Befund und die bei der Patientin bestehenden

prädisponierenden Faktoren hätte

seitens der behandelnden Ärzte an die Diagnose

einer MNP gedacht werden müssen. Da

es sich bei der Patientin nicht um ein Rezidiv

handelte und keine Abszedierung vorlag,

wäre nur eine konservative Therapie mit

Antiphlogistica, Antibiotika und Prolaktinhemmern

als Primärtherapie angezeigt gewesen.

Letztere sollten auch bei normalen

Prolaktinwerten verabfolgt werden, da es

durch erhöhte Sensibilität der Prolaktinrezeptoren

zu verstärkter Sekretion kommen kann.

Die Operation wäre nicht indiziert gewesen.

Es sei unverständlich, warum von keinem

der behandelnden Ärzte die MNP in Betracht

gezogen wurde. Unter konservativer

Behandlung hätte nach drei bis vier Tagen

Beschwerdefreiheit erzielt werden können.

Die Behandlung der postoperativen Wundheilungsstörung

wäre nicht sachgerecht erfolgt.

Eine Keimbestimmung sei nicht dokumentiert.

Als adäquate Therapie hätte eine

gründliche Wundrevision mit breiterer Öffnung

und Abtragung von Nekrosen sowie anschließender

Spülung durchgeführt werden

müssen, eventuell ergänzt durch eine systemische

Antibiose. Zwingend geboten wäre

die Gabe eines Prolaktinhemmers zur Unterdrückung

von Sekretabsonderung in die Wunde

gewesen.

Die Schlichtungsstelle schloss sich den gutachterlichen

Erwägungen an und gelangte

abschließend zu der Feststellung, dass den

behandelnden Ärzten Fehler anzulasten

sind. Da an die MNP nicht gedacht wurde,

ist statt der gebotenen konservativen Primärbehandlung

eine nicht indizierte Operation

durchgeführt worden, in deren Folge es zur

langwierigen Wundinfektion kam.

Es wurde eine außergerichtliche Regulierung

des Schadenersatzes empfohlen. Ansprüche

ergaben sich aus dem überflüssigen Eingriff

sowie einer Verlängerung der Behandlungsdauer

um sieben bis acht Wochen.

Prof. Dr. med. Hans Dietrich Methfessel

Ärztliches Mitglied der Schlichtungsstelle

für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen

Ärztekammern

Hans-Böckler-Allee 3, 30173 Hannover

Fortbildung für Arzthelferinnen

Erwerb der Sachkunde gemäß § 4 Medizinprodukte-Betreiberverordnung (40 Stunden)

16./17. Mai 2008 und 27./28. Juni 2008 in Potsdam;

10./11. Oktober 2008 und 14./15. November 2008 in Potsdam

Beginn ist jeweils am Freitag um 9.00 Uhr; Teilnehmergebühr: je 360 €

Auskunft: Landesärztekammer Brandenburg, Referat Fortbildung, Postfach 101445, 03014 Cottbus

Telefon: 0355/7801024, Fax: 0355/7801044, E-Mail: akademie@laekb.de

160 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Fortbildung

Fortbildungsangebot

Akademie für

ärztliche Fortbildung

Fachkundeseminare

Rettungsdienst je 80 P

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB und Richtlinie der

LÄKB über die Eignungsvoraussetzungen

für die im Rettungsdienst

mitwirkenden Ärzte

(anerkannte Bildungsfreistellungsveranstaltung)

Voraussetzung für die Zulassung

12 Monate klinische

Tätigkeit

(Nachweis bitte einreichen)

Wochenkurs

2. bis 9. Juni 2008

3. bis 10. Nov. 2008

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: je 500 €

Kursleiter: A. Nippraschk,

Neuruppin; Dr. med.

G. Schrot, Treuenbrietzen;

Dr. med. E.-G. Stellke, Beeskow

Seminar

Leitender Notarzt 40 P

gemäß Richtlinie der LÄKB

zur Qualifikation des Leitenden

Notarztes

1. bis 5. Dez. 2008

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr: 700 €

Kursleiter: A. Nippraschk,

Neuruppin

Weiterbildungskurs

Allgemeinmedizin

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

Block 14: 24. Mai 2008 8 P

Block 18: 26./27. Sept. ‘08 12 P

Block 19: 8. Nov. 2008 8 P

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr:

10 €/Stunde

Kursleiter: Dr. med.

R. Schrambke, Schorfheide;

OMR Dr. med. V. Puschmann,

Storkow

Intensivvorbereitung

auf die Facharztprüfung

Allgemeinmedizin

21. Mai 2008

15. Okt. 2008

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr: je 60 €

Kursleiter: Dr. med.

R. Schrambke, Schorfheide

3 P

Sozialmedizin

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

Aufbau D (VII/VIII - GH) 80 P

15. bis 26. Sept. 2008

Grundkurs B (III/IV - CD) 80 P

3. bis 14. Nov. 2008

Ort: Bernau

Teilnehmergebühr: je 440 €

Kursleiter: Prof. Dr. med.

J.-U. Niehoff, Potsdam

Spezielle Schmerztherapie

(80 Stunden) 80 P

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

laufender Kurs

6./7. Juni 2008

5./6. Sept. 2008

10./11. Okt. 2008

Beginn jeweils 9.00 Uhr

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 195 €/Block

Kursleitung: Dr. med.

G.-J. Fischer, Teltow; Dr. med.

U. Böhme, Eisenhüttenstadt

Sonographie-Kurse

Abdomen

je 30 P

nach den Richtlinien der

Kassenärztlichen Bundesvereinigung

und der DEGUM

Grundkurs

18. bis 21. Sept. 2008

in Potsdam

Kursleiter: Prof. Dr. med.

J. Hierholzer, Potsdam

6. bis 9. Nov. 2008

in Potsdam

Kursleiter: Dr. med.

B. Kissig, Potsdam

Aufbaukurs

19. bis 22. Juni 2008

in Potsdam

20. bis 23. Nov. 2008

in Potsdam

Kursleiter: Prof. Dr. med.

J. Hierholzer, Potsdam

6. bis 9. Nov. 2008

in Luckenwalde

Kursleiter: Dipl.-Med.

M. Paura, Luckenwalde

Teilnehmergebühr:

je 340 €

Kurse im Strahlenschutz

gemäß Röntgenverordnung

Grundkurs im

Strahlenschutz

17 P

22./23. Okt. 2008

Ort: Cottbus

Spezialkurs im

Strahlenschutz

17 P

24./25. Okt. 2008

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr: je 280 €

Röntgen-Aktualisierungskurs

für Ärzte (8 Stunden)

8. Nov. 2008 in Dahlewitz

Teilnehmergebühr: 120 €

Leitung: Doz. Dr. med. habil.

C.-P. Muth, Cottbus

9 P

Grundkurs Palliativmedizin

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

laufender Kurs

Teil 3: 23./24. Mai 2008 14 P

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 180 €/Block

Spezifische

Schmerzpsychotherapie

Teil 1: 13./14. Juni 2008 16 P

Teil 2: 11./12. Juli 2008 16 P

Teil 3: 5./6. Sept. 2008 16 P

Teil 4: 17./18. Okt. 2008 16 P

Teil 5: 7./8. Nov. 2008 16 P

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 920 €

Leitung: MR Dr. med.

W. Loesch, Potsdam

Impfseminar

5 P

28. Mai 2008

5. Nov. 2008

jeweils 15.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Dahlewitz

Leitung: Prof. Dr. med. H. Koch,

Beeskow; Dr. med. R. Schrambke,

Schorfheide

Fortbildung für Arzthelferinnen

21. Mai 2008

8. Okt. 2008

jeweils 15.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Neuruppin

Teilnehmergebühr: je 30 €

Leitung: Dr. med. H. Wiegank,

Neuruppin

Moderatorentraining

für Qualitätszirkelleiter

24. Mai 2008

8 P

Ort: Potsdam

Leitung: W. Dalk,

Universität Rostock

Teilnehmergebühr: 80 €

Psychosomatische Grundversorgung

(80 Stunden)

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

laufender Kurs

7./8. Juni 2008 16 P

5./6. Juli 2008 16 P

Ort: Potsdam

laufender Kurs

31. Mai/1. Juni 2008 16 P

21./22. Juni 2008 16 P

13./14. Sept. 2008 16 P

25./26. Okt. 2008 16 P

Ort: Potsdam

28./29. Juni 2008 16 P

23./24. Aug. 2008 16 P

20./21. Sept. 2008 16 P

15./16. Nov. 2008 16 P

13./14. Dez. 2008 16 P

Ort: Potsdam

Psychosomatische Grundversorgung

(80 Stunden) im

Fachgebiet Frauenheilkunde

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

14./15. Juni 2008 16 P

12./13. Juli 2008 16 P

16./17. Aug. 2008 16 P

13./14. Sept. 2008 16 P

6./7. Dez. 2008 16 P

Ort: Potsdam

Kursleiter: Dr. med. R. Kirchner,

Cottbus

Forum für den Hausarzt

und das Praxispersonal 8 P

25. Okt. 2008 in Neuruppin

14. März 2009 in Dahlewitz

17. Okt. 2009 in Neuruppin

Leitung: Dr. med. R. Schrambke,

Schorfheide

Ihre Anmeldung richten

Sie bitte an die

Landesärztekammer

Brandenburg,

Referat Fortbildung,

Postfach 101445,

03014 Cottbus,

Fax: (0355) 7801044,

E-Mail: akademie@laekb.de,

Internet: www.laekb.de.

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

161


KVBB informiert

Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen

für den Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg

Übersicht der für weitere Zulassungen gesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen

Die Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschusses per 05.03.2008 für die Arztgruppen in den jeweiligen Planungsbereichen

bis einschließlich des Beschlusses Nr. 06/08. Die für Zulassungen gesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen sind mit einem

„X“ gekennzeichnet. Die Anzahl der möglichen Zulassungen in vormals geschlossenen Planungsbereichen ist in Klammern (...) gesetzt.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß der Bedarfsplanungs-Richtlinie eine Überversorgung dann angezeigt ist, wenn durch einen Vergleich

zwischen der für den Planungsbereich maßgeblichen allgemeinen Verhältniszahl für die Arztgruppe und der für den Planungsbereich ermittelten örtlichen Verhältniszahl

eine Überschreitung von 10 v.H. festgestellt wird. Insofern ist nicht grundsätzlich davon auszugehen, dass für die in der Übersicht noch nicht gesperrten

Planungsbereiche/Arztgruppen eine Unterversorgung angezeigt ist. Wir empfehlen daher dringend jedem niederlassungswilligen Arzt, sich vor der

Antragstellung in der KV-Brandenburg, Geschäftsbereich Qualitätssicherung/Sicherstellung, über die jeweilige Versorgungssituation zu informieren.

Planungsbereiche/

Arztgruppen

Anästhesie Augen Chirurgie

Fachä.

Intern

Frauen

HNO

Hautkrank

Kinder Nerven Orthopädie Psychoth.

Potsdam/Stadt X X X X X X X X X X X 3* X X (1)

Brandenburg/Stadt/

Potsdam-Mittelmark

X X X X X X X X X X X 2* X X

Havelland X X X X X X (1) X X X X X X

Oberhavel X X X X X X X X X X X 4* X X (6)

Ostprignitz-Ruppin X X X X X X X X X X X 2* X X

Prignitz X X X X X X (1) X X X X 1* X X

Teltow-Fläming (2) X X X X X X X X X 5* X X

Cottbus/Stadt X X X X X X X X X X X 9* X X X

Dahme-Spreewald X X X X X X X X X X X 3* X X

Elbe-Elster X X X X X X X X X X X 1* X (1)

Oberspreew.-Lausitz X X X X X X X X X X X 4* X X

Spree-Neiße X X X X X (1) X X X X 4* X (1)

Frankfurt/Stadt/

Oder-Spree

X X X X X X X X X X X 7* X X X

Barnim X X X X X X X X X X X 5* X X

Märkisch-Oderland X X X X X (1) X X X X X 5* X X (19)

Uckermark X X X X X X X X X X X 3* X X

In Regionen der dunkel gekennzeichneten Bereiche werden Zulassungen gefördert.

Öffentliche Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen gemäß §103 Abs. 4 SGB V

In Gebieten, für die der Landesausschuss der Ärzte

und Krankenkassen eine Zulassungssperre angeordnet

hat, schreibt die KV Brandenburg gem. §103

Abs. 4 SGB V nach Antragstellung folgende Vertragsarztsitze

zur Nachbesetzung aus:

Bewerbungsfrist bis 03.06.2008

Fachrichtung: Chirurgie

Planungsbereich: Elbe-Elster

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 17/2008

Fachrichtung: Chirurgie

Planungsbereich: Spree-Neiße

Zeitpunkt: 01.01.2009

Bewerbungskennziffer: 18/2008

Fachrichtung: Radiologie

Planungsbereich: Oberhavel

Zeitpunkt: Januar 2009

Bewerbungskennziffer: 19/2008

Fachrichtung: Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Planungsbereich: Dahme-Spreewald

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 20/2008

Fachrichtung: Kinder- u. Jugendmedizin

Planungsbereich: Brandenburg an der Havel

/St./ Potsdam-Mittelmark

Zeitpunkt: Juli 2009

Bewerbungskennziffer: 21/2008

Fachrichtung: Allgemeinmedizin

Planungsbereich: Frankfurt (O.)/St./

Oder-Spree

Zeitpunkt: 01.07.2008

Bewerbungskennziffer: 22/2008

Diagn.

Radiol.

Urologie

Hausärzte

* Zulassungsmöglichkeit ärztl. Psychotherapeuten

Fachrichtung: Allgemeinmedizin

Planungsbereich: Cottbus/Stadt

Zeitpunkt: 01.04.2009

Bewerbungskennziffer: 23/2008

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim Geschäftsbereich

Qualitätssicherung/Sicherstellung der Kassenärztlichen

Vereinigung Brandenburg, Ansprechpartnerin: Karin

Rettkowski, Tel.-Nr.: 0331/2309-320 oder Gisela Koch,

Tel.-Nr. 0331/2309-321.

Die schriftliche Bewerbung für die ausgeschriebenen

Vertragsarztsitze ist zwingend erforderlich. Sie muss die

Bewerbungskennziffer, die Anschrift, die Telefonnummer,

die Facharztanerkennung sowie Angaben zum möglichen

Praxisübernahmezeitpunkt enthalten.

Unter dem Stichwort „Ausschreibung“ sind die Unterlagen

bei der KV Brandenburg, Friedrich-Engels-Str. 103/

104, 14473 Potsdam, einzureichen.

Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in der

Warteliste eingetragene Ärzte nicht automatisch als Bewerber

für die ausgeschriebenen Vertragsarztpraxen gelten.

162 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Infektionsschutz

Landesgesundheitsamt

Infektionskrankheiten/lmpfschutz/Krankenhaushygiene (März 2008 – Auszug)

INFEKTIONSGESCHEHEN

Im März wurden 62 ätiologisch geklärte Häufungen

mit insgesamt 625 Erkrankten (E) aus 17

Kreisen übermittelt. Dabei war die Zahl der Norovirus-Geschehen

mit 27 Häufungen bei insgesamt

434 E noch immer hoch, aber gegenüber

den Vormonaten (98 Häufungen mit 1.694 E im

Januar und 44 Häufungen mit 509 E im Februar)

rückläufig. Überwiegend waren Alten- und

Pflegeeinrichtungen betroffen.

Weiterhin wurden übermittelt: 21 Rotavirus-Häufungen

(142 E, überwiegend aus Kindertagesstätten),

8 Influenza-Häufungen, 4 Keuchhusten-

Häufungen (8 E), eine E.-coli-Enteritis-Häufung

(3 E) und eine Häufung durch Salmonella Typhimurium.

EINZELERKRANKUNGEN (AUSZUG)

Eine klinisch-labordiagnostisch bestätigte Meningokokken-Infektion

(Serogruppe B) übermittelte

Brandenburg/Havel. Der 23-jährige Mann wurde

mit Kopfschmerzen, hohem Fieber sowie makulopapulösem

Hautausschlag stationär aufgenommen.

Die Erregerisolierung erfolgte kulturell

im Blut. 5 Personen erhielten eine medikamentöse

Prophylaxe. Eine klinisch-labordiagnostisch

bestätigte Listeriose übermittelte Dahme-Spreewald.

Der 47-jährige Mann (Grunderkrankungen:

Diabetes mellitus, Leberzirrhose, chronischer

Alkoholabusus) erkrankte mit Fieber,

Atembeschwerden und einer Gastroenteritis mit

spontaner bakterieller Peritonitis und septischem

Verlauf. Während der stationären Behandlung

wurde im Ascitespunktat Listeria monocytogenes

(Serovar 4b) kulturell nachgewiesen. In der Lebensmittelanamnese

wurde u.a. der Verzehr von

eingefrorenem, selbst geangeltem Fisch sowie

Salami angegeben.

Listerien sind ubiquitär vorkommende grampositive

Stäbchenbakterien. Sie werden vom Tier auf

den Menschen übertragen. Neben direktem

Tierkontakt sind Infektionen durch

kontaminierte Lebensmittel möglich (z.B.

Rohfleischerzeugnisse, Rohmilchprodukte,

roher Fisch). Die Keime können sich bei

Kühlschranktemperaturen vermehren. Da

sie das Lebensmittel nicht verderben,

werden Listerien nicht an Geruchs- oder

Geschmacksveränderungen erkannt. Als

typische Lebensmittelinfektion können sie

zu schweren Krankheitsverläufen wie Sepsis

und Meningitis führen. Besonders gefährdet

sind Schwangere, Neugeborene,

ältere oder abwehrgeschwächte Menschen.

Infizierte Personen können die

Erreger über längere Zeit mit dem Stuhl

ausscheiden. Zur Therapie stehen Aminopenicilline,

ggf. in Kombination mit Aminoglykosiden,

oder Rifampicin zur Verfügung.

Wichtigste präventive Maßnahmen

sind eine gute Küchenhygiene und die

Erkrankungsfälle (pro 100.000)

200

180

160

140

120

100

80

60

40

20

0

Vermeidung sog. Risikolebensmittel bei Schwangeren

und Abwehrgeschwächten. Eine Impfprophylaxe

steht nicht zur Verfügung.

Der labordiagnostische Nachweis von Listeria

monocytogenes ist nach § 7 Infektionsschutzgesetz

(IfSG) bei direktem Nachweis aus Blut,

Liquor oder anderen normalerweise sterilen

Substraten sowie aus Abstrichen von Neugeborenen

namentlich meldepflichtig. Dem Gesundheitsamt

wird gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 IfSG

auch der Verdacht und die Erkrankung an einer

akuten infektiösen Gastroenteritis ohne labordiagnostischen

Nachweis gemeldet (infektiöse

Gastroenteritis bei einer Person, die im Lebensmittelbereich

tätig ist, sowie bei einem epidemiologischen

Zusammenhang mehrerer Erkrankungen).

unter 5

5 bis 9

männlich

10 bis 14

15 bis 19

Lyme-Borreliose 2007

20 bis 24

25 bis 29

weiblich

30 bis 39

Altersgruppe

40 bis 49

50 bis 59

60 bis 69

über 69

Infektionskrankheit Fälle Kumulativwert

31.12.2007–

30.03.2008*

Lyme-Borreliose 26 126

Campylobacter-Enteritis 89 314

E. coli-Enteritis (ohne EHEC) 18 62

Hepatitis C 6 25

Influenza 112 354

Listeriose 1 1

Meningokokken-Infektion 1 6

Norovirus-Infektion 780 5655

Pertussis 97 383

Rotavirus-Infektion 574 2398

Salmonellose 84 233

Tuberkulose 7 20

Yersiniose 14 37

* vorläufige Zahlen (durch Nachmeldungen kann es

Differenzen zwischen der Summe der Einzelmonate

und dem aktuellen Kumulativwert geben)

LYME-BORRELIOSEN 2007

(KURZINFO MIT ABBILDUNG)

Im Berichtsjahr 2007 standen Lyme-Borreliosen

mit 2.227 übermittelten Erkrankungen (87 Fälle

pro 100.000 Einwohner) im Land Brandenburg

an vierter Stelle der meldepflichtigen Erkrankungen.

Die Anzahl der übermittelten Fälle liegt seit

Jahren auf hohem Niveau (2005: 2.306 E,

2006: 2.193 E). Die Mehrheit der Betroffenen

(73%) konnte einen Zeckenstich in der Anamnese

angeben. Bei 91% der Patienten (2.019 E)

wurde ein Erythema migrans und bei 1% (32 E)

eine frühe Neuroborreliose diagnostiziert. Die

Altersverteilung der übermittelten Lyme-Borreliosen

zeigte zwei Gipfel. Wie in den Vorjahren

wurden die höchsten altersspezifischen Inzidenzen

in der Altersgruppe 50+ mit einem Maximum

bei den 60- bis 69-Jährigen beobachtet

(159 Fälle pro 100.000 dieser Altersgruppe).

Hohe Neuerkrankungsraten zeigten auch Schulkinder

im Alter von 5 bis 9 Jahren (81 Fälle pro

100.000 dieser Altersgruppe). Frauen erkrankten

häufiger als Männer (55% vs. 45%), wobei

in der Geschlechtsverteilung eine Altersabhängigkeit

zu erkennen ist. Im Grundschulalter waren

mehr Jungen betroffen gegenüber mehr

Frauen im Erwachsenenalter (s. Abb.). Die meisten

Lyme-Borreliosen wurden aus Oder-Spree

(302 E), Märkisch-Oderland (235 E) und Potsdam-Mittelmark

(209 E) übermittelt. Betroffen

waren alle Kreise. Nach einem milden Winter

und bei einem besonders warmen Frühling wurden

2007 bereits ab März mehr Erkrankungen

als im gleichen Zeitraum der Vorjahre gemeldet.

Die meisten Fälle wurden 2007 im Juni übermittelt,

während der Erkrankungsgipfel in den

Vorjahren meist im Juli lag. Besonders gefährdet

sind Personen, die durch ihre Lebensweise

gegenüber Zecken exponiert sind (Arbeiten im

Wald, naturnahe Lebensweise, Spielen in freiem

Gelände, Gartenarbeit). Auf die Vorsichtsmaßnahmen,

wie das Tragen geschlossener Kleidung

und das regelmäßige Absuchen des Körpers

nach Zecken nach dem Kontakt mit

Büschen oder Gras, wird ausdrücklich

hingewiesen. Bei unklaren fieberhaften

Erkrankungen, Erythemen und Gelenkbeschwerden

sollte auch nach Zeckenstichen

gefragt werden. Bei Zeichen einer

Infektion sind die aktuellen Therapieempfehlungen

der Fachgesellschaften zu

beachten, z.B. unter

www.p-e-g.org, www.cdc.gov,

www.rki.de und

www.lgl.bayern.de/gesundheit/

nrz_borrelien.htm

Für die Erkrankung oder den Tod an

einer Borreliose sowie den Erregernachweis

von Borrelia burgdorferi sp. besteht

im Land Brandenburg eine namentliche

Meldepflicht gemäß erweiterter

Meldepflichtverordnung (InfKrankMV).

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

163


Landesgesundheitsamt

Daten zur MRSA-Epidemiologie in Kliniken des Landes Brandenburg

– Ausgangspunkt für regionale Netzwerke

Gabriele Ellsäßer, Margret Seewald Landesgesundheitsamt Brandenburg im LASV Zossen

Hintergrund:

In den letzten 20 Jahren hat die Prävalenz von

resistenten Erregern deutlich zugenommen.

Insbesondere der dramatische Anstieg multiresistenter

Keime (MRE) schränkt dabei die

therapeutischen Möglichkeiten erheblich ein.

MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus

aureus) ist einer der häufigsten multiresistenten

Erreger nosokomialer Infektionen, der diese

Entwicklung in typischer Weise aufzeigt.

Staphylococcus aureus besiedelt physiologischerweise

Haut und Schleimhäute besonders

im Nasen- und Rachenraum. Der Mensch

selbst, aber auch Tiere (Hunde, Katzen, Rinder,

Schweine), kommen als Reservoir für

Staphylococcus aureus in Frage.

Nationale und regionale Häufungen, aber

auch Häufigkeitsverteilungen innerhalb einer

Einrichtung können dabei erheblich variieren.

Aktuelle epidemiologische Daten und

Trends sind z.B. dem EARSS (European Antimicrobial

Resistance Surveillance System)-

Netzwerk (http://www.rivm.nl/earss) zu

entnehmen. In dieser Datenbank werden aus

mikrobiologischen Laboratorien verschiedener

europäischer Länder Daten eingespeist

und ausgewertet (Tabelle 1).

Tabelle 1

MRSA-Häufigkeit

Jahr % MRSA Datenbasis Land

2005 27,2 EARSS Frankreich

2006 38,5 EARSS Italien

2006 1,3 EARSS Niederlande

2006 25,2 EARSS Spanien

2006 16,0 EARSS Deutschland

2004 22,6 PEG Deutschland

Die Daten der PEG (Paul-Ehrlich-Gesellschaft;

http://www.p-e-g.org) weisen für Deutschland

bereits einen MRSA-Anteil von über 20%

an allen Staphylococcus aureus-Isolaten aus.

In diesen Resistenzanalysen wird bei den Isolaten

aus mikrobiologischen Untersuchungsproben

nicht nach Kolonisation oder Infektion

differenziert. Das Auftreten von weiteren Resistenzen

gegenüber anderen Antibiotika-

Klassen (z.B. Glykopeptide, Lincosamide,

Fluorchinolone, Oxazolidinone) schränkt die

therapeutischen Optionen zusätzlich ein. Für

die Bewertung dieser auf Labordaten beruhenden

Resistenzstatistik, insbesondere aber

auch in der vergleichenden Analyse mit klinikeigenen

Labordaten, ist zu beachten, dass

die ermittelten MRSA-Isolate „fallbereinigt“

(keine copy-strain) sind. Darüber hinaus sind

diese Labordaten immer abhängig vom Probeneinsendeverhalten

der Einrichtung, d.h.,

Art, Menge des Untersuchungsmaterials und

das Anforderungsprofil nehmen deutlich Einfluss

auf den ermittelten MRSA-Anteil.

Das Nationale Referenzzentrum (NRZ) für

Surveillance von nosokomialen Infektionen erhebt

darüber hinaus in Kooperation mit dem

Robert Koch-Institut (RKI) auf der Basis des

Krankenhaus-Infektions-Surveillance-Systems

(KISS) auf Patienten- und Behandlungstage

bezogene MRSA-Daten auf Intensivstationen

(http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/

mrsa.htm). Mit dieser Datenbeschreibung

werden die MRSA-Belastung, der Kolonisationsdruck

und die nosokomialen Übertragungsraten

deutlich (Tabelle 2).

Tabelle 2

MRSA-Raten aus dem MRSA-KISS-Modul mit 133 teilnehmenden

Kliniken, Stand 20.07.07

MW Q1 Median Q3

MRSA-Inzidenzdichte 0,89 0,39 0,68 1,10

(MRSA-Fälle pro 1.000

Patienten)

MRSA-Prävalenz bei Aufnahme

(mitgebrachte MRSA-Fälle

pro 100 Patienten) 0,52 0,24 0,40 0,58

mittlere tägliche

MRSA-Last

(stationäre MRSA-Patiententage

pro 100 Patiententage)

1,40 0,56 1,08 1,72

MRSA-Tage-assoziierte

nosokomiale MRSA-Rate

(nosokomiale MRSA-Fälle pro

1.000 MRSA-Patiententage) 18,94 14,29 20,67 26,95

MRSA-Kolonisationen/-Infektionen in Kliniken

treten insbesondere bei sog. Risikopatienten

auf wie Immunsupprimierte oder Patienten

auf Intensivstationen mit zurückliegender

oder noch laufender Antibiotikatherapie. Häufige

Klinikaufenthalte oder chronische Hautläsionen/Wunden

stellen zusätzliche Risikofaktoren

für eine MRSA-Kolonisation dar.

Veränderungen der bakteriellen Resistenz spiegeln

die Antibiotika-Anwendungsgewohnheiten

und das Hygieneverhalten wider.

Daneben spielen aber auch Vancomycin-resistente

Enterokokken (VRE) sowie multiresistente

Enterobacteriaceae (u.a. ESBL-Produzenten)

und resistente Pseudomonaden eine

wichtige Rolle.

Eine namentliche Meldepflicht für Infektionen

durch die oben genannten multiresistenten

Erreger (MRE) nach §6 oder für deren Erregernachweis

nach §7 des Infektionsschutzgesetzes

(IfSG) besteht nicht. Nach §23 IfSG

gibt es eine krankenhausbezogene Dokumentationspflicht

für Keime mit speziellen

Resistenzen. Dazu gehören auch Staphylococcus

aureus-Isolate mit Oxacillin-/Methicillin-Resistenz.

Lediglich besteht eine nichtnamentliche

Meldepflicht nach IfSG §6 (3)

bei gehäuftem Auftreten nosokomialer Infektionen,

bei denen ein epidemischer Zusammenhang

wahrscheinlich ist oder vermutet

wird.

Landesweite statistische Erfassungen von

MRE-Infektionen oder Todesfällen sowie Angaben

zu MRE-Übertragungsraten in den

stationären Einrichtungen gibt es nicht. Damit

ist auch die Datenlage zu multiresistenten

Erregern (MRE) einschließlich MRSA im

Land Brandenburg nicht ausreichend. Um

diese Situation insbesondere unter dem

Aspekt der Prävention und Patientensicherheit

zu klären, fand im Jahr 2007 eine Befragung

der Krankenhäuser statt.

Methodik

Der Fragebogen wurde von der Arbeitsgruppe

Krankenhaushygiene im Ministerium für

Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des

Landes Brandenburg (MASGF) und dem Landesgesundheitsamt

(LGA) erstellt. Dabei wurden

auch Inhalte aus den Befragungen in

Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Euregio-Netzwerkprojektes

MRSA und des Erfassungsmoduls

MRSA-KISS berücksichtigt.

Mit Unterstützung der Brandenburger Krankenhausgesellschaft

erfolgte unter Wahrung

der Anonymität der Teilnehmer die Datenerhebung.

Es wurden insgesamt 62 Brandenburger

Krankenhäuser angeschrieben.

Die Teilnahme war freiwillig. Zu folgenden

Bereichen wurden Fragen gestellt: Allgemeine

Fallzahlen und Behandlungstage, Anzahl

der MRSA-Fälle und MRSA-Behandlungstage,

MRSA-Aufnahme-Screening einschließlich

Labormethode, MRSA-Surveillance mit

Differenzierung zwischen mitgebrachten und

nosokomialen MRSA-Fällen sowie den MRSA-

Übertragungsraten. Ein separater Fragenkomplex

beschäftigte sich mit der Kommunikation

zum MRSA-Trägerstatus bei Verlegungen in

andere Abteilungen und/oder Einrichtungen.

Darüber hinaus wurden Fragen zur Häufigkeit

anderer MRE, zum MRE-Aufnahmescreening

sowie zum Einsatz des OPS-Kodes (8-987)

für die krankenhaushygienische Komplexbehandlung

von MRE gestellt. Zur Wahrung der

164 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Landesgesundheitsamt

Anonymität wurde auf eine Stratifizierung

der teilnehmenden Krankenhäuser nach

Fachabteilungen und Bettenzahl verzichtet.

Dafür wurde zur Beurteilung des Umfanges

des in den Kliniken eingeführten MRSA-

Screenings die Anzahl der Nasenabstriche

erfragt. Die Befragung wurde im Zeitraum

von September bis Oktober 2007 durchgeführt

und erfasste retrospektiv Daten aus dem

Jahr 2006.

Ergebnisse

Von den 62 angeschriebenen Kliniken haben

37 Einrichtungen (59,7%) an der Erhebung

teilgenommen. Es wurden 319.381 stationär

behandelte Fälle erfasst, darunter 1.723 Patienten

mit MRSA. Insgesamt wurden 29.814

MRSA-Belegtage dokumentiert. 44,5% der

MRSA-Fälle wurden als mitgebracht und

12,2% als nosokomial erworben beurteilt.

Bei 44,3% der MRSA-Patienten war eine

derartige Differenzierung nicht möglich (Tabelle

3). In 17 Krankenhäusern war ein standardisiertes

Aufnahmescreening für MRSA

analog den RKI-Empfehlungen etabliert. Von

den Kliniken mit etabliertem Screening fand

darüber hinaus in 11 Einrichtungen eine

MRSA-Surveillance mit Erfassung und Analyse

der mitgebrachten und der nosokomialen

MRSA-Fälle statt. So konnten 211 Patienten

als nosokomial erworbene MRSA-Fälle

identifiziert werden, von denen 156 (73,9%)

eine nosokomiale MRSA-Infektion entwickelten.

Bei 55 (26,1%) Patienten wurde der

MRSA-Nachweis als Kolonisation bewertet.

Tabelle 3

Ergebnisse der Befragung Brandenburger Kliniken zur MRSA-

Epidemiologie 2006 (Teilnehmer n=37)

Anzahl

Patienten: 319.381

MRSA-Patienten: 1.723

MRSA-Belegtage: 29.814

Kliniken mit standardisiertem

MRSA-Aufnahme-Screening: 17

Kliniken mit standardisiertem Aufnahme-

Screening und MRSA-Surveillance: 11

Die Krankenhäuser mit RKI-analogem MRSA-

Aufnahmescreening und einer kontinuierlichen

MRSA-Surveillance wurden als eine

Analysengruppe (= Gruppe 1) zusammengefasst.

Sie waren hinsichtlich der Ergebnisse

zur MRSA-Prävalenz/-Inzidenz vergleichbar

zu den Häusern, die am bundesweiten MRSA-

KISS-Modul teilnehmen (s. Tabelle 4). Kliniken

ohne MRSA-Surveillance und/oder ohne

standardisiertes MRSA-Aufnahmescreening

(= Gruppe 2) zeigten bezüglich der angegebenen

Schätzwerte deutliche Abweichungen

von den Ergebnissen der Gruppe 1 bzw. den

MRSA-KISS-Modul-Daten. In der Regel wurden

dabei die MRSA-Prävalenzen bei Aufnahme

als zu hoch und analog die MRSA-Inzidenzen

(kolonisierte und infizierte Patienten)

als zu niedrig eingeschätzt. Eine weitere

Analyse der Übertragungsraten und die differenzierte

Analyse der nosokomialen Fälle

erfolgten daher nicht in Gruppe 2. Eine Stratifizierung

der Teilnehmer nach dem Umfang

der MRSA-Screening-Maßnahmen auf der

Basis von Nasenabstrichen pro 1.000 Patiententage

konnte nicht vorgenommen werden,

da in der Regel die Angaben zur Anzahl der

Nasenabstriche nicht fallbereinigt waren.

Tabelle 4

Ergebnisse der Befragung Brandenburger Kliniken zur MRSA-

Epidemiologie 2006

Gruppe 1 (Kliniken mit standardisiertem MRSA-Aufnahme-Screening)

Anzahl Kliniken

Patienten: 189,816 17

Patiententage: 1.672.728 17

MRSA-Patienten 1.244 17

MRSA-Patiententage: 23.239 13

nosokomiale MRSA-Fälle: 271 11

Unabhängig davon, ob ein MRSA-Aufnahmescreening

standardisiert und routinemäßig

oder nur bei speziellen Fragestellungen

etabliert war, gab der überwiegende Anteil

der Teilnehmer (n = 31) an, als Standardlabormethode

die konventionelle Kultur mit

Selektion von chromogenen Nährmedien

anzufordern. In einer Einrichtung wurde das

MRSA-Screening mit molekularbiologischen

Methoden durchgeführt. 5 Einrichtungen

konnten keine Angaben zur Labormethodik

machen.

Von den 37 teilnehmenden Einrichtungen

führten 8 Kliniken an, dass, wenn die Entscheidung

für ein MRSA-Screening getroffen

wurde, diese Patienten bis zum Vorliegen

des Laborergebnisses von den Mitpatienten

isoliert wurden (präventive Isolation). Bei negativem

Ergebnis wurde die Isolation aufgehoben,

bei positivem Ergebnis wurden die

weiteren hausspezifischen Hygieneregelungen

umgesetzt. Die mittlere Verweildauer

der erfassten MRSA-Patienten (nicht DRGbezogene

Verweildauern!) lag zwischen 17

und 25 Tagen pro MRSA-Fall gegenüber

einer durchschnittlichen Verweildauer von

9,7 Tagen bei den teilnehmenden Kliniken.

Die Kommunikation über den MRSA-Trägerstatus

eines Patienten bei Aufnahme wurde

von 22% der 37 Teilnehmer als unzureichend

beurteilt. Nur 5 Einrichtungen gaben

an, dass der MRSA-Trägerstatus ihnen immer

mitgeteilt wird.

10 Kliniken konnten zur Häufigkeit anderer

multiresistenter Keime (außer MRSA) exakte

Angaben machen. Dabei wurden 110

Patienten mit MRE-Kolonisation und/oder

-Infektion erfasst. Bei den erfassten Keimen

dominierten Enterobacteriaceae (ESBL-Produzenten

und/oder kombinierte Resistenzen)

mit 40 Fällen, gefolgt von 19 Fällen mit

multiresistenten Pseudomonas aeruginosa

und 8 Fällen mit Vancomycin-resistenten

Enterokokken (VRE). Ein MRE-Aufnahmescreening

(außer MRSA) führte eine Klinik

für VRE und ESBL durch. Von einer weiteren

Klinik wurde angegeben, nur bei bekanntem

MRE-Trägerstatus in der Anamnese

oder im Rahmen einer Ausbruchssituation

ein gezieltes MRE-Screening durchzuführen.

Die Möglichkeit, die speziellen und teilweise

aufwendigen Maßnahmen bei MRE-

Patienten über die krankenhaushygienische

Komplexzifferabrechnung für MRE (OPS-

Kode 8-987) zu dokumentieren, wurde von

6 Kliniken als „häufig genutzte Kodierung“

eingestuft. In 6 Einrichtungen wurde bisher

diese Komplexziffer nicht kodiert. 12 Kliniken

gaben an, diese Möglichkeit nur selten

einzusetzen.

Diskussion

Die Befragung der Krankenhäuser im Land

Brandenburg ermöglicht einen Einblick

über die gegenwärtige Situation zum

MRSA-Screening und zu den MRSA-Inzidenzen.

Die hohe Rücklaufquote (59,7 %)

zeigt das Interesse und die Bedeutung dieses

Themas für die Krankenhäuser. Nur 11

Kliniken der insgesamt 37 Teilnehmer können

Angaben zu MRSA-Infektions- und

Übertragungsraten in ihrer Einrichtung machen,

die auch eine gute Übereinstimmung

zu den MRSA-KISS-Daten zeigen. Zusammenfassend

ist festzustellen, dass nur Kliniken

mit einem standardisierten MRSA-Aufnahmescreening

und Surveillancemethoden

qualitätsrelevante Aussagen zu ihrem

MRSA-Hygienemanagement machen können.

Die deutliche Liegezeitverlängerung

von MRSA-Patienten sowie die Rate nosokomial

verursachter MRSA-Infektionen mit

immer geringer werdenden therapeutischen

Optionen wirken sich zum Teil dramatisch

auf die weitere individuelle Lebensqualität

der Betroffenen aus. Darüber hinaus haben

derartige Verläufe auf die strukturellen und

prozessualen Geschehen sowie auf die Ergebnisqualität

der Krankenhäuser einen

nicht zu unterschätzenden Einfluss. Kliniken

und Folgeeinrichtungen müssen auf der

Basis externer Evidenz sowie unter Berücksichtigung

hausspezifischer Besonderheiten

und vorhandener Ressourcen wissenschaftlich

basierte Antibiotika- und Hygienekonzepte

etablieren. Dabei muss die unzureichende

Kommunikation bei Verlegung

und/oder Aufnahme verbessert werden.

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

165


Landesgesundheitsamt/Rezensiert

Ausblick:

Die 79. Gesundheitsministerkonferenz

(30.06.2006) widmete sich der Prävention

von nosokomialen Infektionen durch MRSA

und empfahl zur strukturellen Verbesserung

der Situation die Bildung von regionalen

Netzwerken. Auf dieser Basis fand

am 30. Januar 2008 in Potsdam die Auftaktveranstaltung

zum landesweiten Projekt

„Aufbau eines regionalen Netzwerkes

zur Prävention von nosokomialen MRSA-

Infektionen/-Kolonisationen und anderer

multiresistenter Erreger“ mit Brandenburger

Krankenhäusern und Gesundheitsämtern

statt. Ziel dieses Netzwerkes ist es, zunächst

regionale Netzwerke zu initiieren,

die unter Koordinierung der zuständigen

Gesundheitsämter Kliniken, stationäre Rehaund

Pflegeeinrichtungen zu diesem Themenkomplex

zusammenbringen. Es soll in den

stationären medizinischen Einrichtungen ein

standardisiertes MRSA-Aufnahmescreening

Rezensiert

Die ärztliche Begutachtung

Jürgen Fritze/Friedrich Mehrhoff (Hrsg.)

Steinkopff Verlag, 2008

Siebte, vollständig überarbeitete Auflage;

901 Seiten

mit 90 Abbildungen,

208 Tabellen und 178 Bildtafeln

und einem Sachwortverzeichnis

ISBN 978-3-7985-1563-5;

Preis: 179,95 €

Die 1982 durch Eugen

Fritze herausgegebene

1. Auflage der „ärztlichen

Beurteilung Beschädigter“

liegt nunmehr

– herausgegeben

vom Humanmediziner

Prof. Dr. J. Fritze Frankfurt

am Main/Köln und

dem Juristen F. Mehrdorff,

Berlin – in der 7. Auflage vor. Bei dieser

Sisyphus-Arbeit unterstützen die Herausgeber

85 Spezialisten aller Disziplinen, mit Adressen

quer durch die Republik, und mit einer

leichten Betonung auf Bochum; verständlich,

wenn man weiß, dass der Herausgeber der

1. Auflage aus Bochum stammt.

Mit der Überarbeitung des Handbuches war

eine Straffung und die Anordnung der Beiträge

nach Organsystemen sowie die Strukturierung

der Inhalte nach Epidemiologie, Symptomatik,

Pathogenese, Therapie und Prognose

verbunden. Der Rezensent kann aber dennoch

konstatieren, dass – auch unter modernen,

aktualisierten Gesichtspunkten – die

schon in der 1. Auflage des ,Fritze’ postulierten

Ziele, nämlich: ‚diese „Ärztliche Begutachtung“

als Orientierungshilfe für den Gutachter

und eine kontinuierliche MRSA-Surveillance

implementiert werden. Regionale Schulungsmaßnahmen

aller Beteiligten zu MRE sind

in der Planung. Dabei soll auch auf eine Teilnahme

der Kliniken an der Aktion „Saubere

Hände“ motivierend hingearbeitet werden

(http://www.aktion-sauberehaende.de).

Die in den Einrichtungen bestehenden Hygienekonzepte

sollen nach anerkannten Qualitätsmarkern

in den Netzwerkgruppen geprüft

werden. Da die Ausbreitung von MRE

nicht mehr auf Kliniken allein beschränkt ist,

werden zum jetzigen Planungsstand im weiteren

Verlauf die niedergelassenen Ärzte,

ambulanten Pflegeeinrichtungen, die Krankentransport-

und Rettungsdienste sowie Vertreter

der Krankenkassen und der Kassenärztlichen

Vereinigung miteinbezogen. Für

die nächsten Wochen ist eine Befragung der

Rehabilitationskliniken und medizinischen

Laboratorien zum Thema MRE vorgesehen.

und gerecht für die Begutachteten zu gestalten’,

umfassend erreicht worden sind.

Der in 37 Kapitel gegliederte ‚Fritze’ beschreibt

ausführlich und umfassend den gesamten

Bereich der ärztlichen Begutachtung,

beginnend mit einer historischen Übersicht

im Kapitel 1: Allgemeine Grundlagen, das

darüber hinaus so grundlegenden Inhalte

wie eben Form und Inhalt des ärztlichen Gutachtens

und die Pflichten und Rechte des Arztes

als Gutachter enthält, und endend mit

dem Kapitel 37: Gutachtenhonorare. Dazwischen

liegend wird die ganze Bandbreite –

der für die Erstellung eines Gutachtens zwingend

notwendigen Sachverhalte – ausführlich

und übersichtlich, organbezogen dargestellt.

Wichtige Hinweise werden zur

schwierigen Materie der Aktengutachten –

der Gutachten ohne persönliche Untersuchung

– und zur Qualitätssicherung ärztlicher

Gutachten gegeben.

Ohne einzelne Kapitel besonders hervorheben

zu wollen, scheint dem Rezensenten

aber das Kapitel 4: Funktionsprüfung und

Diagnostik als Grundlagen der Begutachtung,

auch vom Umfang her und seiner Bedeutung

im Entstehungsprocedere eines Gutachtens

nach, besonders adäquat und gut

gelungen.

Das Kapitel 21: Krankheiten der weiblichen

Geschlechtsorgane sowie die folgenden Kapitel

22–24 (Begutachtung bei Verdacht auf

Sexualdelikt, Weibliche und männliche Fertilitätsstörungen

und Risiken der assistierten

Fertilisation und das Kapitel Geburtshilfe)

waren für den Rezensenten aus nahe liegenden

Gründen besonders interessant. Zum

Ein Hauptziel ist, damit die Patientensicherheit

und das Überleitungsmanagement zwischen

ambulanten, stationären und pflegerischen

Einrichtungen zu optimieren.

Literatur beim Verfasser:

Korrespondenzadresse:

Dr. Margret Seewald

Landesgesundheitsamt Brandenburg im LASV

Wünsdorfer Platz 3, 15806 Zossen

Tel.: 033702/71150, Fax: 033702/71101

E-Mail:

margret.seewald@lga.brandenburg.de

Ansprechpartner für das MRSA-Netzwerk:

Dipl.-Med. Gudrun Stange

Dr. Margret Seewald

Landesgesundheitsamt Brandenburg im LASV

Wünsdorfer Platz 3, 15806 Zossen

Tel.: 033702/71170, Fax: 033702/71101

E-Mail: gudrun.stange@lga.brandenburg.de

Kapitel Geburtshilfe z.B. ist anzumerken,

dass die unkommentiert belassene Darstellung

von – heute nicht mehr so sehr üblichen

– Hormonbestimmungen bzw. -verläufen im

sonst sehr hilfreichen WESTIN-Bogen zur

Beschreibung des Schwangerschaftsverlaufs

in einer zukünftigen Auflage neu überlegt

werden sollte. Dies gilt auch für die hier aufgeführte

– als Untersuchungsmethode heute

überwiegend nicht mehr eingesetzte – Amnioskopie.

Besonders wichtig erscheint das Kapitel 26:

Krebserkrankungen, vor allem wegen seiner

Aktualität und auch deswegen, weil – neben

dem Eingehen auf alle möglichen Tumor-Entitäten

auch auf die versicherungs-medizinisch

noch immer bedeutsame Tumorentstehung

durch ionisierende Strahlen im Uranerzbergbau

(WISMUT) eingegangen wird.

Der jedem Kapitel nachgestellte Literaturbzw.

Quellen-Nachweis ist meist aktuell,

manchmal zu umfänglich, wie z.B. nach

dem Kapitel 23: über gutachtliche Aspekte

der Fertilitätsstörungen, gelegentlich, z.B.

nach Kapitel 22: Begutachtung nach Sexualdelikten,

hätte man sich, der Bedeutung des

Sachverhaltes entsprechend, ein ausführlicheres

Literaturverzeichnis gewünscht. Ein

übersichtliches Sachverzeichnis, welches einen

schnellen Zugriff auf das gesuchte Problem

ermöglicht, schließt das – mit 901 Seiten

gut zu bewegende – Werk ab. Wer sich

mit Begutachtungsfragen künftig auseinander

zusetzen hat, wird es ohne den ‚Fritz'

schwer haben.

S. Rummler

Hamburg

166 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Rezensiert/Aktuell

Zitatenschatz Zwilling

21.05.–21.06.

Ralph Schneider

Humboldt-Verlag, 2007, 160 Seiten

12,5 × 18,0 cm, kartoniert

€ (D) 7,90

ISBN 978-3-89994-110-4

„Bildung kommt von

Bildschirm und nicht

von Buch, sonst heiße

es ja Buchung.“ (Dieter

Hildebrandt, geb.

am 23. Mai 1927)

In dieser Reihe

gibt es 12

Bände. Für

jedes Sternzeichen

wurden für jeden Tag 30

Zitate von Autoren zusammengestellt,

die genau an diesem Tag geboren

wurden. Im Januarheft BÄB

erschien bereits die Vorstellung des

Sternzeichens Wassermann.

Unter dem Sternzeichen melden

sich viele Bekannte zu Wort, wie

bereits Dieter Hildebrandt einleitend.

Die Autoren der Zitate sind am

Ende alphabetisch mit kurzen biographischen

Angaben abgedruckt.

Bekannte Zwillinge sind John F.

Kennedy (29.05.1917): „Es gibt

nur eins, was auf Dauer teurer ist

als Bildung: Keine Bildung.“; Paul

McCartney (18.06.1942): „All you

need is love…“; Inge Meysel

(30.05.1910): „Neugierde heißt:

Ohren spitzen, Augen aufmachen,

Fragen stellen.“; und auch SARTRE

(21.06.1905): „Der Mensch ist

nichts anderes, als wozu er sich

macht.“

Dr. Udo Wolter

Neuruppin

Hauptstadtkongress

Medizin und Gesundheit 2008

Vom 4. bis 6. Juni schaut die Gesundheitswirtschaft

wieder nach Berlin – Grund: Der

Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit

2008. Mit rund 6.900 Teilnehmern war der

Kongress im vergangenen Jahr so gut besucht

wie nie zuvor in den vergangenen zehn

Jahren und auch diesmal präsentiert er sich

als das Branchentreffen der Gesundheitswirtschaft.

Eingeladen sind Ärzte, Pflegekräfte,

Manager, Physiotherapeuten sowie Vertreter

aus Gesundheitspolitik, Gesundheitswirtschaft,

Industrie, Verbänden und Versicherungen.

Veranstaltungsort ist das Internationale Congress

Centrum (ICC) Berlin.

Drei Fachkongresse umfasst der Hauptstadtkongress

2008:

· Kongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation

2008

· Deutscher Pflegekongress 2008

· Deutsches Ärzteforum 2008

Als „gesundheitspolitisches Dach“ fungiert

das Hauptstadtforum Gesundheitspolitik mit

dem Forum der Versicherungen. Dieses lädt

die Besucher der drei Fachkongresse zum

interprofessionellen Meinungsaustausch ein.

Alle weiteren Informationen zum Kongress

finden Sie im Internet unter www.hauptstadtkongress.de.

AJÜ

Broschüre zur Praxisabgabe

und Praxisübernahme

Ärzte, die sich mit der Abgabe ihrer Praxis

auseinander setzen, müssen dabei zahlreiche

Entscheidungen von großer juristischer

und wirtschaftlicher Tragweite treffen. Um

betroffenen Ärzten eine Orientierungshilfe

an die Hand zu geben, hat der NAV-

Virchow-Bund die Broschüre „Die Übergabe

der Praxis. Praxisabgabe/Praxisübernahme“

neu aufgelegt. Von der zeitlichen Koordination

für die Praxisabgabe über die

gezielte Nachfolgersuche bis hin zur korrekten

Übergabe von Patientenunterlagen – alle

diese Themen werden darin aufgegriffen.

Außerdem bietet die 42-seitige Broschüre

Informationen darüber, welche betriebswirtschaftlichen

und steuerlichen Überlegungen

getroffen werden müssen, wie der

Praxiswert ermittelt werden kann

und welche vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten

es gibt.

Gegen eine Schutzgebühr von

9 Euro (Mitglieder des NAV-Virchow-Bundes)

beziehungsweise

15 Euro (Nicht-Mitglieder) kann

die Broschüre bestellt werden:

NAV-Virchow-Bund

Abteilung Service,

Postfach 10 26 61

50466 Köln

E-Mail: info@nav-virchowbund.de

pm/AJÜ

Häufigster Grund für

Krankenhausaufenthalt:

Herzinsuffizienz

Insgesamt 17 Millionen Patienten

wurden im Jahr 2006 im Krankenhaus

vollstationär behandelt. Dabei

war mit 317.000 Fällen krankheitsbedingt

die Herzinsuffizienz

der häufigste Grund für einen stationären

Krankenhausaufenthalt –

so das Statistische Bundesamt. An

zweiter Stelle liegt die Herzerkrankung

Angina pectoris (301.000),

gefolgt vom Krankheitsbild „psychische

und Verhaltensstörungen

durch Alkohol“ (299.000).

Durchschnittlich lag das Alter der Behandelten

bei 52 Jahren. Von den rund 17 Millionen

Patienten waren 53,4 Prozent weiblich

und 46,6 Prozent männlich. Bezogen auf

100.000 Einwohner gab es 2006 insgesamt

19.651 Behandlungsfälle – 0,1 Prozent

mehr als im Vorjahr (19.629).

pm/AJÜ

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

167


Personalia/Aktuell

Wir gratulieren zum Geburtstag im Mai

92 Jahre

SR Heinz Meyer

Senftenberg-See

90 Jahre

MR Dr. med. Kurt Berwing

Rheinsberg

86 Jahre

Dr. med. Marlis Silbersiepe

Kleinmachnow

85 Jahre

Dr. med. Ingeborg Dähn

Bernau

84 Jahre

Dr. med. Klaus Herrmann

Kleinmachnow

Christian Kolbow sen.

Liebenwalde

82 Jahre

SR Dr. med. Hans-Joachim

Kramer

Bad Liebenwerda

80 Jahre

SR Dr. med. Wolfgang Heinz

Rathenow

Dr. med. Eva-Renate Herbert

Liebenwalde

SR Dr. med. Walter Kurzeja

Rathenow

Dr. sc. med. Siegfried Mach

Lindow

79 Jahre

MR Dr. med. Friedrich Buchar

Cottbus-Willmersdorf

OMR Dr. sc. med. Klaus Eichler

Frankfurt (Oder)

MR Dr. med. Siegfried Helbig

Strausberg

Dr. med. Wolfgang Weidig

Lübbenau

78 Jahre

Annemarie Forbrig

Ahrensfelde

SR Dr. med. Liselotte Krüger

Angermünde

MR Dr. med.

Markus Markiewitz

Bad Freienwalde

Dr. med. Imogen Nachbar

Blankenfelde

MR Dr. med. Rudolf Scholz

Fürstenwalde

77 Jahre

SR Wolfgang Germer

Casekow

Dr. med. Gert Hermanny

Kallinchen

Dr. med. Gisela Klett

Wandlitz

Dr. med. Rainer Matthes

Erkner

SR Dr. med. Ursula Müller

Zeuthen

Dr. med. Harald Wagnitz

Potsdam

76 Jahre

SR Dr. med. Christa Buggel

Potsdam

SR Inge Krause

Eberswalde

75 Jahre

MR Dr. med. Horst Schambach

Wusterwitz

Dr. med. Barbara Stobbe

Potsdam

Prof. Dr. med. Dr. sc. nat.

Dipl.-Psych. Ewald Strauß

Potsdam

Dr. med. Klaus Trottnow

Woltersdorf

Dr. med. Evamaria Trülzsch

Wildau

70 Jahre

Brigitte Beyreiss

Cottbus, OT Kiekebusch

Gerd Ertel

Rathenow

Dr. med. Elisabeth Fischer

Frankfurt (Oder)

Dr. med. Klaus Frenzel

Bad Saarow

Dr. med. Thomas Gündel

Frankfurt (Oder)

Helga Kuhlemann

Ahrensfelde

Karin Kumm

Rathenow

Dr. med. Helmut Lang

Kleinmachnow

Dr. med. Karin Lellinger

Glienicke

Dr. med. Burghard Pockrandt

Putlitz

MR Dr. med. Heinrich Reinhold

Lübben

MR Klaus Uhl

Grünewalde

SR Dr. med. Elisabeth Vallentin

Prenzlau

Dr. med. Horst Wesuls

Groß Lindow

Renate Wesuls

Groß Lindow

65 Jahre

Dr. med. Renate Barthelmes

Zeuthen

MR Dr. med. Elke Chesin

Eisenhüttenstadt

Dr. med. Walter Dornberger

Berlin

Dr. med. Gerd-Jürgen Fischer

Kleinmachnow

Dr. med. Adelheid Grün

Mahlow

Dr. med. Ursel Günther

Schwedt

Dr. med. Ortwin Hörandel

Bad Saarow

Dr. med. Rüdiger Jira

Grünheide/Mark/

OT Freienbrink

Dr. med. Rudolf Kleemann

Cottbus

Dr. med. Volker Krastel

Wildau

Prof. Dr. med. habil.

Bernd Lößner

Magdeburg

MR Peter Lubig

Potsdam

Dr. med. Volker Müller

Treuenbrietzen

Steffen Rehm

Teltow

Dr. med.

Maria-Elisabeth Remitschka

Senftenberg

Dr. med. Wulf Reuter

Panketal, OT Schwanebeck

Heide Schiffermüller

Potsdam

Isolde Schiller

Neuzelle

Dr. med. Dietmar Schröpfer

Potsdam

Dr. med. Pia Seiler

Dobra

Heidemarie Solf

Kleinmachnow

Dr. sc. med. Bernd Storbeck

Rietz-Neuendorf,

OT Alt Golm

Siegfried Urban

Potsdam

60 Jahre

Dr. med. Beate Clausnitzer

Ladeburg

Dr. med.

Joachim-Michael Engel

Kauxdorf

Rainer Lanzenberger

Glienicke

Wir bitten unsere Leser, die

nicht mit der Veröffentlichung

einverstanden sind, um rechtzeitige

(bis 15. des Vormonats)

Mitteilung (schriftlich oder telefonisch

unter 0355/7 80 10 18

oder E-Mail:

angelika.winzer@laekb.de).

Ausbildungspreis des Landes Brandenburg 2008

Für das Land Brandenburg loben die Partner

des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses

für das Jahr 2008 sieben Preise zur Unterstützung

der betrieblichen Ausbildung aus.

Diese sind jeweils mit 1.000 Euro dotiert.

Auswahlkriterien hierfür sind Konstanz und

Qualität der Ausbildung, ehrenamtliches Engagement

des Ausbildungsbetriebes, innovative

Ausbildungselemente, Arbeit mit Kooperationspartnern

sowie interkulturelles Engagement.

Dabei ist es nicht zwingend erforderlich,

alle Kriterien zu erfüllen.

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen des

Landes Brandenburg. Die Bewerbungen sollen

außer den Angaben zu den Auswahlkriterien

Informationen zum Unternehmen – insbesondere

zur Ausbildungsentwicklung und

zu Beschäftigungszahlen – enthalten.

Bis zum 31. August 2008 sind Bewerbungen

möglich. Den entsprechenden Bewerbungsbogen

finden Sie unter: www.ausbildungskonsensbrandenburg.de.

Kontakt:

Ministerium für Arbeit, Soziales,

Gesundheit und Familie

Carola Mahncke

Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam

E-Mail:

carola.mahncke@masgf.brandenburg.de

168 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Personalia

Die LÄKB betrauert den Tod der Kolleginnen und Kollegen

MR Hans-Diether

Bockenkamm

Diensdorf-Radlow

geboren: 09.04.1937

verstorben: 03.11.2007

OMR Dr. sc. med.

Gerhard Bohnenstengel

Klein Schulzendorf

geboren: 26.11.1924

verstorben: 14.02.2008

Dr. med. Barbara Bormann

Bad Saarow

geboren: 10.04.1943

verstorben: 26.07.2007

Prof. Dr. sc. med.

Ernst Georg Braun

Falkensee

geboren: 23.07.1927

verstorben: 29.11.2007

Dr. med.

Christa-Maria Engst

Brandenburg

geboren: 28.09.1949

verstorben: 06.01.2008

Dr. med. Marianne Fiedler

Lübbenau

geboren: 17.04.1939

verstorben: 29.09.2007

OMR Dr. med.

Gerhard Fricke

Cottbus

geboren: 12.03.1924

verstorben: 05.01.2008

Dipl.-Med.

Elisabeth Gottschalck

Rathenow

geboren: 01.10.1951

verstorben: 02.01.2008

Prof. Dr. med.

Dietrich Habeck, Templin

geboren: 06.03.1925

verstorben: 22.12.2007

Joachim Haferburg

Cottbus

geboren: 16.02.1944

verstorben: 18.03.2008

Margarete Hansch

Frankfurt (Oder)

geboren: 23.03.1938

verstorben: 14.09.2007

Dr. med. Guido Henke

Falkensee

geboren: 16.05.1932

verstorben: 16.05.2007

Dr. med. Ulrike Isensee

Berlin

geboren: 13.02.1970

verstorben: 13.10.2007

Dipl.-Med. Klaus Keller

Cottbus

geboren: 15.07.1954

verstorben: 21.01.2008

Dr. med. Ursula Klaue

Erkner

geboren: 28.02.1937

verstorben: 16.01.2008

SR Dr. med.

Wolfgang Kretzschmar

Schwarzheide

geboren: 25.10.1935

verstorben: 06.01.2008

MR Dr. med. Adolf Lasslop

Cottbus

geboren: 29.10.1941

verstorben: 21.10.2007

Siegmund Leksan

Nordwestuckermark

OT Weggun

geboren: 19.01.1929

verstorben: 15.09.2007

SR Dr. med.

Erich Hans Mayer

Bernau

geboren: 17.12.1909

verstorben: 07.07.2007

Dipl.-Med.

Christina Müller

Jüterbog

geboren: 06.11.1952

verstorben: 24.10.2007

Dipl.-Med.

Ingelore Oelke

Perleberg

geboren: 09.07.1953

verstorben: 09.08.2007

OMR Dr. med.

Hans-Jürgen Rentsch

Angermünde

geboren: 25.02.1925

verstorben: 28.08.2007

MR Dr. med. Heinz Riedel

Cottbus

geboren: 17.10.1915

verstorben: 28.09.2007

Dipl.-Med.

Liane Saebelfeld

Herzberg

geboren: 14.04.1958

verstorben: 29.12.2007

Dr. med. Rainer Schurath

Forst

geboren: 06.02.1943

verstorben: 28.11.2007

Dr. med. Peter Steindel

Glienicke

geboren: 26.05.1941

verstorben: 20.02.2008

Dr. med. Eckart Stier

Werder

geboren: 19.08.1936

verstorben: 16.03.2007

Dr. med. Jochen Trebus

Jüterbog

geboren: 17.10.1950

verstorben: 04.11.2007

Dr. med. Reinhard Unger

Schwedt

geboren: 14.09.1944

verstorben: 06.05.2007

Doris Wilke

Stolzenhagen

geboren: 30.09.1940

verstorben: 10.08.2007


Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

169


Personalia/Tagungen und Kongresse

Klinikum Ernst von Bergmann

gGmbH: Personelle Veränderungen

Neuer Chefarzt in der Klinik für Dermatologie

und Allergologie

Dr. med. Markus Krause ist seit 1. April der

neue Chefarzt der Klinik für Dermatologie

und Allergologie am Klinikum Ernst von

Bergmann. Damit hat er die Nachfolge von

Prof. Dr. med. Roland Niedner angetreten.

Dr. Krause war zuletzt als Oberarzt in der

Abteilung Dermatochirurgie, Klinik für Dermatologie

an der Charité Berlin tätig.

In der Zusammenarbeit im Kopf- und Hautzentrum

und mit dem Zentrum für Onkologie

Dr. med. Markus Krause

und Strahlenheilkunde will Dr. Krause die

Klinik für Dermatologie und Allergologie weiter profilieren – besonders

in den fünf Schwerpunkten Dermatoonkologie, Allergologie,

Phlebologie, Klassische Dermatologie und Ästhetische Dermatologie.

Ziel ist es, auf allen diesen Gebieten qualitativ hochwertige Leistung

– fachlich auf universitärem Niveau und mit modernsten Diagnoseund

Behandlungsmethoden – zu bieten.

Seit 1996 arbeitete Dr. Krause, der verheiratet und Vater dreier

Kinder ist, als Assitenzarzt an der Klinik für Dermatologie des Universitätsklinikums

Magdeburg. Dort absolvierte er auch seine Facharztausbildung

und promovierte im Jahr 2002. Dr. Krause wechselte

2003 an die Charité Berlin, Klinik für Dermatologie, wo er seit 2004

als Oberarzt in der Abteilung Dermatochirurgie tätig war.

Der Mediziner ist im Vorstand der Berliner Dermatologischen Gesellschaft

– Gesellschaft für Dermatologie in Berlin und Brandenburg e.V.

(BDG) und Mitglied der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft

(DDG).

Pflegedirektorin verabschiedet

sich vom Klinikum

Nach 40 Jahren Tätigkeit für das Klinikum Ernst von Bergmann in

Potsdam geht Pflegedirektorin Helga Kuler in Altersteilzeit.

Sie begann 1968 als Hilfsschwester auf der Frauenurologischen

Station im ehemaligen Bezirkskrankenhaus Potsdam. 1972 wechselte

Helga Kuler erst als Krankenschwester und noch im gleichen Jahr

als Stationsschwester in die Gastroenterologie. Im Jahr 1988 wurde

sie Oberschwester – Abteilungsschwester – der Medizinischen Klinik.

Die Berufung zur stellvertretenden Leiterin des Pflegedienstes erfolgte

1991. In den vergangenen 15 Jahren arbeitete Helga Kuler als Leiterin

des Pflegedienstes für das Klinikum.

Kontakt:

Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH

Charlottenstraße 72

14467 Potsdam

www.klinikum-ernst-von-bergmann-potsdam.de

pm/AJÜ

Land Brandenburg

und Berlin

Perioperative Diagnostik und Therapie

von Gerinnungsstörungen

14. Mai 2008

Nichtinvasive Beatmung

21. Mai 2008

Analgosedierung auf der

Intensivstation

28. Mai 2008

Neuromonitoring bei kritisch

kranken Patienten

4. Juni 2008

Intensivtherapie bei Drogennotfällen

11. Juni 2008

Anästhesie bei Erkrankungen

der Schilddrüse

18. Juni 2008

Frühe enterale Ernährung

25. Juni 2008

jeweils 16.45 Uhr

Ort: Konferenzraum M-Haus

Leitung und Auskunft: Dr. med.

H. Angerer, Klinik für Anästhesie

und Intensivmedizin, Ruppiner

Kliniken, Fehrbelliner Straße 38,

16816 Neuruppin

Telefon: (03391) 39 35 10

Fax: (03391) 39 85 09

Schmerz und Psyche –

der schwierige Patient

21. Mai 2008, 17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Johanniter-Krankenhaus Belzig

Auskunft: Landesarbeitsgemeinschaft

Onkologische Versorgung

Brandenburg e.V., G.-Mendel-

Straße 10–11, 14469 Potsdam

Telefon: (0331) 2 70 71 72

E-Mail: post@lago-brandenburg.de

Internet: www.lago-brandenburg.de

10. Berlin-Brandenburgische

Ultraschalltagung

16 P

23./24. Mai 2008 in Neuruppin

Teilnehmergebühr: auf Anfrage

Leitung und Auskunft: Dr. Nürnberg,

Ruppiner Kliniken, Fehrbelliner

Str. 38, 16816 Neuruppin

Telefon: (03391) 39 32 10

Fax: (03391) 39 32 02

E-Mail:

d.nuernberg@ruppiner-kliniken.de

5. Bad Saarower Kolposkopiekurs

23./24. Mai 2008 18 P

Ort: Krankenpflegeschule

Bad Saarow

Teilnehmergebühr: 200 €

Leitung und Auskunft: Dr. Budner,

HELIOS Klinikum, Pieskower Straße

33, 15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 32 01

Fax: (033631) 7 32 00

E-Mail:

marek.budner@helios-kliniken.de

Geriatrisches Praxismanagement

24. Mai 2008, 9.00 bis 16.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 50 €

Basiskurs Altersmedizin

Block 1: 30./31. Mai 2008

Block 2: 27./28. Juni 2008

Block 3: 5./6. Sept. 2008

Block 4: 26./27. Sept. 2008

Block 5: 17./18. Okt. 2008

Block 6: 14./15. Nov. 2008

Teilnehmergebühr: 200 €/Block

Hilfsmittelversorgung

in der Geriatrie

7. Juni 2008, 9.00 bis 17.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 100 €

DRG’s in der Geriatrie

10. Juni 2008, 9.00 bis 16.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 240 €

Systematische Behandlung zentraler

Fazialis- und Hypoglossusparesen

nach dem PNF-Prinzip

13./14. Juni 2008

Teilnehmergebühr: 200 €

Ort und Auskunft: Geriatrische

Akademie Brandenburg/Ev. Krankenhaus

„Gottesfriede“,

Frau Frase, Schleusenstraße 50,

15569 Woltersdorf

Telefon: (03362) 77 92 25

Fax: (03362) 77 92 09

E-Mail:

info@geriatrie-brandenburg.de

Internet:

www.geriatrie-brandenburg.de

8. Jahrestagung Norddeutsche

Gesellschaft für Otorhinolaryngologie

und zervikofaziale Chirurgie

23. bis 25. Mai 2008

Ort: Audimax der Brandenburgischen

Technischen Universität Cottbus

Leitung und Auskunft: Prof.

Dr. med. Th. Eichhorn, Klinik für

Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten,

Kopf- und Halschirurgie,

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 28 49

Fax: (0355) 46 27 78

E-Mail: T.Eichhorn@ctk.de

Internet: www.ndg-hno.de

Neue Aspekte zum

Nierenzellkarzinom

4 P

24. Mai 2008, 10.00 bis 13.00 Uhr

Ort: Waldhotel Cottbus

Leitung: Dr. med. B. Hoschke

Auskunft: Urologische Klinik,

Carl-Thiem-Klinikum,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 21 06

Fax: (0355) 46 20 53

E-Mail: urologie@ctk.de

Chancen und Risiken neuer

Vertrags-, Versorgungs- und

Kooperationsformen – Ärztenetze

24. Mai 2008, 0.00 bis 16.00 Uhr

Ort: Seminaris Seehotel Potsdam

170 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang


Tagungen und Kongresse

Teilnehmergebühr: 85 Euro

Leitung: Dipl.-Med. A. Schwark

Auskunft: I. Thiele, KV Comm,

G.-Mendel-Straße 10–11,

14469 Potsdam

Telefon: (0331)7 30 57 94

Fax: (0331) 2 30 92 88

Grundlagen der Beatmung

25./26. Mai 2008

Teilnehmergebühr:

390 € zzgl. MwSt.

Flexible Endoskopie insbesondere

NOTES

28./29. Mai 2008

18./19. Juni 2008

Teilnehmergebühr: je 150 €

Nahttechniken und Lappenplastiken

im Kopf-/Halsbereich

29. bis 31. Mai 2008

Teilnehmergebühr:

995 € zzgl. MwSt.

Minimalinvasive Chirurgie

5./6. Juni 2008

Teilnehmergebühr:

120 € zzgl. MwSt.

Herzchirugische Techniken

5./6. Juni 2008

Teilnehmergebühr: 150 €

Transplantation Operative

Procedures

12. bis 16. Juni 2008

Teilnehmergebühr: 600 €

Kolorektalchirurgie – minimalinvasive

Operationsverfahren

17. Juni 2008

18. Juni 2008

Teilnehmergebühr:

je 400 € zzgl. MwSt.

Interdisziplinäre Intensivmedizin –

Hands-on Seminarwoche

23. bis 27. Juni 2008

Teilnehmergebühr:

950 € zzgl. MwSt.

Video-Mediastinoskopie

und -thorakoskopie

27. Juni 2008

Teilnehmergebühr:

350 € zzgl. MwSt.

Ort und Auskunft: HCx Consulting

GmbH, Trainingszentrum

Groß Dölln,

Döllnkrug 2, 17268 Groß Dölln

Telefon: (039882) 4 99 18

Fax: (039882) 4 99 19

E-Mail:

g.paetz@medizin-im-gruenen.de

Internet:

www.medizin-im-gruenen.de

Der maligne Pleuraerguss

28. Mai 2008, 16.00 Uhr

Ort: Hörsaal Haus 33

Leitung und Auskunft: Dr. med.

Prediger, 3. Medizinische Klinik,

Carl-Thiem-Klinikum,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 24 62

Fax: (0355) 46 20 47

Notfälle bei Patienten mit

implantierten Defibrillatoren

und Schrittmachern

29. Mai 2008,

18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Konferenzraum M 209

Leitung und Auskunft: Dr. med.

F. Otte, Zentrale Notaufnahme

Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstraße 72

14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 50 51

Fremdheit und der Konflikt

um die Identität

10 P

30./31. Mai 2008

Ort: Hotel Am Griebnitzsee

Potsdam

Teilnehmergebühr: 80 €

Auskunft: Brandenburgische

Gesellschaft für Psychotherapie,

Dr. med. Alder,

Stephensonstraße 16,

14482 Potsdam

Telefon: (0331) 7 40 95 00

Vom Symptom zur Diagnose –

instruktive Kasuistiken und

interaktives TED-Quiz 6 P

31. Mai 2008, 9.45 bis 15.00 Uhr

Leitung, Ort und Auskunft: PD

Dr. G. Ebersbach, Kliniken Beelitz

GmbH, Paracelsusring 6a,

14547 Beelitz-Heilstätten

Telefon: (033204) 2 27 81

Fax: (033204) 2 27 82

E-Mail: libuda@parkinson-beelitz.de

12. Berlin-Brandenburger

Impftag

6 P

31. Mai 2008 in Potsdam

Leitung und Auskunft:

Prof. Dr. med. Weinke,

Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstraße 72,

14467 Potsdam

Telefon (0331) 2 41 62 02

Fax: (0331) 2 41 62 00

Ambulante und stationäre

Hospizarbeit

4. Juni 2008, 16.00 bis 18.00 Uhr

Ort, Leitung und Auskunft:

Frau PD Dr. med.

R. Lenzen-Großimlinghaus,

Evangelisches Zentrum

für Altersmedizin,

Weinbergstraße 18/19,

14469 Potsdam

Telefon: (0331) 2 77 70

Fax: (0331) 2 77 74 44

E-Mail:

info@altersmedizin-potsdam.de

Urologische Tumorkonferenz

10. Juni 2006, 19.00 Uhr

Ort: Konferenzraum

Auskunft: Dr. med. Höbold

(0331)62 00 71

89. Klinische Fortbildung für hausärztlich

tätige Allgemeinmediziner

und Internisten

16. bis 21. Juni 2008

Ort und Auskunft: Kaiserin-

Firedrich-Stiftung für das

ärztliche Fortbildungswesen,

Robert-Koch-Platz 7,

10115 Berlin

Telefon: (030) 30 88 89 20

Fax: (030) 30 88 89 26

E-Mail:

kfs@kaiserin-friedrich-stiftung.de

Workshop Psychoonkologie

20. Juni 2008,

14.30 bis 18.30 Uhr

Ort: Fürstenwalde

Leitung und Auskunft: Dr. med.

G. Heinrich, Domgasse 1,

15517 Fürstenwalde

Telefon: (03361) 34 32 07

Schlafstörungen, chronische

Müdigkeit, Erschöpfung und

Leistungsinsuffizienz

21. Juni 2008,

10.00 bis 12.00 Uhr

Leitung, Ort und Auskunft:

Prof. Dr. Linden,

Reha-Zentrum Seehof,

Lichterfelder Allee 55,

14513 Teltow

Telefon: (03328) 34 56 79

Fax: (03328) 34 55 55

Tagungsbericht der Jahrestagung

der Deutschen Gesellschaft für

Neurochirurgie

26. Juni 2008

Neuigkeiten zur

Neuromodulation

24. Juli 2008

jeweils 15.00 Uhr

Ort: Konferenzraum

Neurochirurgie

Leitung und Auskunft: Dr.

C. Schoof, Carl-Thiem-Klinikum,

Klinik für Neurochirurgie,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 31 11

Fax: (0355) 46 31 12

E-Mail: C.Schoof@CTK.de

Fachgebundene Psychotherapie –

Tiefenpsychologie

Beginn: 9. Aug. 2008

Theoriewochenenden im

St. Johanneshaus Cottbus

Lehrtherapie, Supervision

und Balintgruppen in Berlin

und Land Brandenburg

Auskunft: Dr. med. R. Kirchner, Finsterwalder

Straße 62,

03048 Cottbus

Telefon: (0355) 47 28 45

Fax: (0355) 47 26 47

E-Mail: Dr.Kirchner@batap.de

Internet: www.batap.de

3. Gastroenterologisches Seminar

5. bis 7. Sept. 2008 in Potsdam

Teilnehmergebühr: 100 €

Leitung und Auskunft: Prof. Dr.

T. Weinke, Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstraße 72,

14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 62 02

Fax: (0331) 2 41 62 00

E-Mail: tweinke@klinikumevb.de

Doppler- und Duplexsonographie

Interdisziplinärer Grundkurs der

Gefäße einschl. Farbkodierung

24. bis 26. Okt. 2008

5. bis 7. Dez. 2008

Abschlusskurs der extrakraniellen

hirnversorgenden Gefäße

21./22. Nov. 2008

Aufbaukurs der extrakraniellen

hirnversorgenden Gefäße

16. bis 19. Jan. 2009

Ort: Berlin

Leitung: Dr. med. E. Becker

Telefon: (030) 86 20 75 65

E-Mail: info@dopplerkurs.de

Internet: www.dopplerkurs.de

23. Gefäßchirurgisches

Symposium

4. bis 8. Nov. 2008 in Berlin

Teilnehmergebühr: 150 €

Auskunft: Frau Gussmann,

Schleusenweg 43,

14532 Kleinmachnow

Telefon: (033203) 8 00 74

Fax: (033203) 8 00 75

E-Mail: gussmann@t-online.de

Andere Bundesländer

Dopplersonographie-Kurse

Interdisziplinärer Grundkurs

30. Mai bis 1. Juni 2008

in Dresden

26. bis 28. Sept. 2008

in Rostock

28. bis 30. Nov. 2008

in Dresden

Kombinierte Aufbaukurse

(hirnversorgende Gefäße)

5. bis 7. Dez. 2008

in Chemnitz

(periphere Gefäße)

24. bis 26. Okt. 2008

in Chemnitz

Leitung und Auskunft: Prof. Dr.

med. habil. Schweizer, Klinik

für Innere Medizin I, Krankenhaus

Küchwald, Bürgerstraße 2,

09113 Chemnitz

Telefon: (0371) 33 34 25 01

Fax: (0371) 33 34 25 67

E-Mail: j.schweizer@skc.de

Angaben erfolgen ohne Gewähr!

Im Zweifel fragen Sie bitte beim

Veranstalter nach.

Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

171


Kalendarium

Kalendarium Juni 2008

1. Sonntag

2. Montag

· Potsdam:

2.–9.6. Fachkundeseminar Rettungsdienst

· Praxis Pickert, Buschmühlenweg 3,

Frankfurt (Oder):

20.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· MR Dr. Scheerer/Dipl.-Med.

C. Dietrich, Müncheberger Straße 11,

15344 Strausberg:

19.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

3. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Städt. Klinikum Brandenburg:

15.30 Uhr Nicht-invasive Koronardiagnostik

mittels multi-slice-CT

· Dr. Kerber, Dessauer Straße 12,

Luckenwalde:

19.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Konferenzraum DRK-Krankenhaus

Luckenwalde: 19.00 Uhr

Urologische Tumorkonferenz

4. Mittwoch

· Z-Haus Ruppiner Kliniken Neuruppin:

16.00 Uhr Interdisziplinäre

Falldemonstrationen typischer

Mammabefunde

· Städt. Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Praxis Dr. Kirchner,

Finsterwalder Straße 62, Cottbus:

16.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Praxis MR Dr. Loesch,

Großbeerenstraße 109, Potsdam:

Qualitätszirkel Potsdamer

Psychotherapeuten

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Intedisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie Klinikum

Frankfurt (Oder): 15.00 Uhr

Interdisziplinäres Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Uckermark Schwedt: 15.30 Uhr

Interdisziplinäres onkologisches Konsil

· Z-Haus Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Haus 5 Radiologie Carl-Thiem-Klinikum

Cottbus: 15.30 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Evangelisches Zentrum für

Altersmedizin: 16.00 Uhr Ambulante

und stationäre Hospizarbeit

5. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

6. Freitag

· Potsdam:

6./7.6. Schmerzmedizin

· Cottbus:

6./7.6. Psychosoziale Onkologische

Versorgung

7. Samstag

· Potsdam:

7./8.6. Psychosomatische

Grundversorgung

· Woltersdorf: 9.00 Uhr Hilfsmittelversorgung

in der Geriatrie

8. Sonntag

9. Montag

· Dipl.-Med. G. Weischet,

R.-Luxemburg-Straße 30, Neuruppin:

19.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

10. Dienstag

· Konferenzraum Panorama Städt.

Klinikum Brandenburg:

15.45 Uhr Klinisch pathologischanatomische

Konferenz

· Woltersdorf:

9.00 Uhr DRG’s in der Geriatrie

· Konferenzraum DRK-Krankenhaus

Luckenwalde: 19.00 Uhr

Urologische Tumorkonferenz

11. Mittwoch

· Sana-Kliniken Sommerfeld: 15.15 Uhr

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz

· Städt. Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Praxis Doz.Dr. Zimmermann,

Breitscheidstraße 41, Bernau:

18.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Intedisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie Klinikum

Frankfurt (Oder): 15.00 Uhr

Interdisziplinäres Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Uckermark Schwedt:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

onkologisches Konsil

· Z-Haus Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Haus 5 Radiologie Carl-Thiem-

Klinikum Cottbus: 15.30 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Pritzwalk:

17.00 Uhr Onkologisches Konsil

· Radiologischer Röntgendemoraum

Städt. Klinikum Brandenburg:

15.45 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Klinikum Frankfurt (Oder):

15.00 Uhr 5. Interdisziplinäre

HNO-Weiterbildung

12. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

· Konferenzraum Verwaltungsgebäude

HELIOS Klinikum Bad Saarow:

8.00 Uhr Aktuelles aus der

Schulter-Chirurgie

13. Freitag

Potsdam:

13./14.6. Schmerzogene

Psychotherapie

· Woltersdorf:

13./14.6. Systematische Behandlung

zentraler Fazialis- und Hypoglossusparesen

nach dem PNF-Prinzip

14. Samstag

· Herzberg:

14./15.6. Hypnoseaufbaukurs

zu Heilzwecken

15. Sonntag

16. Montag

· Feuer- und Rettungswache

Brandenburg: 17.00 Uhr

Technische Hilfsmittel zur Reanimation

17. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Städt. Klinikum Brandenburg:

15.30 Uhr Meningitis neoplastica

18. Mittwoch

· Städt. Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Konferenzraum MEDIAN Klinik

Dahlwitz-Hoppegarten:

12.00 Uhr Interdisziplinäre

MEDIAN-Schmerzkonferenz

· Praxis Dr. Loesch,

Großbeerenstraße 109, Potsdam:

17.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Rathenow:

Qualitätszirkel Psychosomatik/

Psychotherapie

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Intedisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie Klinikum

Frankfurt (Oder): 15.00 Uhr

Interdisziplinäres Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Uckermark Schwedt: 15.30 Uhr

Interdisziplinäres onkologisches Konsil

· Z-Haus Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Haus 5 Radiologie Carl-Thiem-

Klinikum Cottbus: 15.30 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

19. Donnerstag

· Potsdam:

19.–22.6. Sonographie-Aufbaukurs

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

20. Freitag

· Hotel Seegarten Gründheide:

Lungenerkrankungen

21. Samstag

· Potsdam:

21./22.6. Psychosomatische

Grundversorgung

· Reha-Zentrum Seehof Teltow:

10.00 Uhr Schlafstörungen,

chronische Müdigkeit, Erschöpfung

und Leistungsinsuffizienz

22. Sonntag

23. Montag

24. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

25. Mittwoch

· Städt. Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Praxis MR Dr. Loesch,

Großbeerenstraße 109, Potsdam:

Qualitätszirkel Psychosomatik

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow:

15.45 Uhr Intedisziplinäres

Tumorkonsil

· Institut für Radiologie Klinikum

Frankfurt (Oder):

14.00 Uhr Fallbesprechung

in der Diagnostik von Erkrankungen

der Mamma

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Uckermark Schwedt:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

onkologisches Konsil

· Z-Haus Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Haus 5 Radiologie Carl-Thiem-

Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Radiologischer Röntgendemoraum

Städt. Klinikum Brandenburg:

15.45 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

26. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

· Carl-Thiem-Klinikum, Neurochirurgie:

15.00 Uhr Tagungsbericht der

Jahrestagung der Deutschen

Gesellschaft für Neurochirurgie

27. Freitag

· Neuruppin:

27./28.6. Psychosoziale

Onkologische Versorgung

· Potsdam:

6. Potsdamer Hospiztag

· Woltersdorf:

27./28.6. Basiskurs Altersmedizin

28. Samstag

· Potsdam:

28./29.6. Psychosomatische

Grundversorgung

29. Sonntag

30. Montag

172 Brandenburgisches Ärzteblatt 5/2008 · 18. Jahrgang

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