Wie unser Dispoteam dafür sorgt, dass gute ... - Würth Logistics

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Wie unser Dispoteam dafür sorgt, dass gute ... - Würth Logistics

www.wurth-logistics.com Ausgabe 2/2012„In der Spedition sind die Mitarbeiter nachLändern organisiert. Bei uns hat jeder Kundeseinen ‚Kümmerer’. Der regelt alles vonA bis Z.“ Kathrin Pestel steuert LKWs inganz Europa. Auch, wenn es eng wird.Wer die Transportströme kontrolliert,kann sie sinnvoll zusammenfassen unddamit spürbar effizienter und günstigergestalten. Das ist seit über 10 Jahren dieGrundidee hinter Würth Logistics. DasTeam „Internal Sales & Operations“ sorgtdafür, dass diese gebündelten WarenströmeTag für Tag fliessen. Zeitgenau. Mehrals 350.000 Sendungen pro Jahr. Zu findenist das Team im Würth Haus in Churim Grossraumbüro im zweiten Stock,eine Gruppe von modernen Schreibtischenlinks hinten. Auf jedem Tisch stehenzwei Flachbildmonitore. SchickeRegale in Anthrazit trennen die Bereicheab. Elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterbilden das operative Herzstück der Logistikoptimierer.Drei steuern die LuftundSeefracht, zusammen mit den Teamsin Shanghai und in Bremen. Sieben koordinierendie gesamten Landverkehre.Davon sitzen vier einen Stock tiefer. Siearbeiten als „Implant-Team“ direkt beimgrössten Kunden, der Würth Internal AG.Verantwortlich für das Team ist PatriziaEhrbar. Die grosse Frau ist seit über 15Jahren Managerin bei Würth, meistensim Internalen Vertrieb. Die blitzschnelleDenkerin kommt rasch auf den Punkt.Ihr offenes Lachen steckt an. Ihr Arbeitsplatzverrät exzellente Organisation. 2010wechselte sie zu Würth Logistics. “Hierkann ich wirken und verwirklichen unddas mit einem fantastischen Team.“Jedem Kundenseinen KümmererKlarheit: „Alle normalen Abläufe sind ineinem SOP detailliert festgehalten und mitallen Partnern abgestimmt.“ Bino Heinz istfür die See- und Luftfracht verantwortlich.Bis zum Schneechaos sei alles nach Plangelaufen, sagt Pestel: „Sogar die bürokratischenZollformalitäten in italienischenHäfen hatten wir berücksichtigt.“ Als dieHälfte der Panele abtransportiert war …Streik! Unangekündigt! Der Hafen war zu.„Das war wie Wildwest in Oberbayern.Wir haben trotzdem versucht, die Moduleüber Schleichwege rauszubekommen.Kam ein Fahrer durch, informierte er unsüber Funk. Wir schickten die anderen los.Aber meistens war dieses ‚Loch‘ schonwiedervon den Streikposten gesperrt.”Kathrin Pestel ist eine quirlige Frau. Undsie mag ihre Aufgaben hier: „In der Speditionsind die Mitarbeiter nach Ländernorganisiert. Bei uns hat jeder Kunde seinen‚Kümmerer’ für alles von A bis Z.Deshalb haben wir es mit vielen Ländernzu tun. Am Morgen telefoniere ich mitSpanien, mittags mit Finnland und amNachmittag habe ich jemanden aus derTürkei an der Strippe. Wir arbeiten fürKollegen aus dem Konzern aber auch fürexternen Kunden. Diese Abwechslungliebe ich!“ Ein dickes Plus sei die tolleZusammenarbeit mit den LKW-Kollegen,aber auch mit den anderen. Sich gegenseitigzu helfen verstehe sich von selbst.Seefracht: Fokusauf FrachteinkaufSee- und Luftfracht sind das Metier vonBino Heinz. Er ist 33 Jahre jung und leitetdas Team hier. Startet er um 7 Uhr in derFrüh seinen PC, warten 70 bis 80 Nachrichtenim Posteingang. „Wir betreuenKunden rund um den Globus. Da passierthalt vieles, wenn bei uns Nacht ist.“Einen grossen Teil des Tagesgeschäftsorganisieren die Büros in Shanghai, Bremenund bald auch in den USA. In Churlaufen alle Fäden zusammen.Das Team Internal Sales & Operation sorgt dafür, dass die gebündelten WarenströmeTag für Tag fliessen. Zeitgenau. Mehr als 350.000 Sendungen pro Jahr steuern sie vomSchreibtisch aus.„Neben dem Tagesgeschäft arbeiten wiran verschiedenen Projekten. Jeder vonuns kümmert sich um drei oder vierSchlüsselkunden.“ Viel Zeit investierensie gemeinsam mit der Einkaufsabteilungin den Frachteinkauf. Im volatilenSeefracht-Markt fordere das Thema sehr,erklärt Heinz: „Für unsere Kunden kämp-


www.wurth-logistics.comAusgabe 2/2012die Speditionspartner. Ob Strecke oderKonditionsrahmen, alle Sendungeneiner Route bündelt Würth Logisticsauf jeweils einen Partner. Vereinbartsind fixe Abfahrtstage und Maximallaufzeitenfür alle PLZ-Gebiete. „AlleTransporte zwischen Deutschland undSpanien geben wir etwa an Schenker.Der Spediteur holt ab, bündelt die Sendungenin seinem Hub in Schweinfurtund organisiert den Hauptlauf.“Die Standardabläufe hat das Team im Alltagrasch erledigt. Stebler: „Hauptsächlicharbeiten wir daran, unseren Kundendas Leben zu erleichtern. Indem wir fürsie die Ausnahmen gut managen, wennes mal schneller gehen muss oder wennes irgendwo ein Problem gibt.“Bunter MitarbeitermixBreite PerspektiveAls besonders wertvoll in ihrem Alltagerleben die Leute von Internal Sales &Operation ihr beruflich bunt zusammengesetztesTeam. Bino Heinz: „Es ist derbesondere Mix aus erfahrenen Speditionsfachleutenwie Kathrin und ganz normalkaufmännisch ausgebildeten Leutenwie mir, die unsere Qualität ausmacht.Implant-Team beim Grosskunden WürthInternal: Vier Leute managen pro Monatüber 11.000 Sendungen. Sandro Steblerist einer davon.Zusammen sehen wir mehr, auch überden Tellerrand hinaus. Wir betrachtenAbläufe und Themen automatisch ausden verschiedenen Perspektiven von Verlader,Empfänger und Transporteur. DasResultat sind gut funktionierende undpragmatische Lösungen.“ Kathrin Pestelergänzt: „Anders als bei Speditionen läuftbei uns alles an einem Ort zusammen,Seefracht, Luftfracht, LKW. Wir kriegenalso mit, was bei den anderen läuft undunterstützen einander.“„Was-geht-besser-Telefonkonferenz“„Auch wenn auf unseren Visitenkarten‚Operation‘ steht, wir sind alles andereals reine Abwickler“, sagt Patrizia Ehrbar.„Unser Kurs heisst ‚agieren‘. Besser gehtimmer. Optimieren und bessere Lösungenzu suchen ist ein fortwährender Prozess.Diesen wichtigen Grundsatz habenwir heute in unserem Team verankert undbauen ihn permanent weiter aus.“ Konkretgeschieht das etwa im systematisiertenDialog mit den Kunden. Mit WürthIndustries North America gibt es alle dreiWochen eine „Was-geht-besser-Telefonkonferenz“.Alle am Prozess Beteiligtennotieren sich im Alltag potenzielle Themen.In der Konferenzschaltung arbeitensie diese durch und vereinbaren dienächsten Schritte. Ehrbar: „Das hat zweiEffekte. Erstens spüren unsere Kunden,dass wir uns um ihre Abläufe permanentbemühen. Und zweitens – in unseremTeam gibt es keinen langweiligen Alltag!“Die Managerin ist überzeugt: Das Konzeptder Würth Logistics hat viel Zukunft.In einem wirtschaftlich schwierigenUmfeld rücken Kosten und dieFrage, wie man sie reduzieren kann,in den Fokus. „Und genau das bietenwir unseren Kunden wie kein Zweiter!“Die entscheidende Rolle spielen auchin Zukunft die Mitarbeiterinnen undMitarbeiter – trotz automatisierter Standardabläufe.Denn „exzellenter Kundenservicelebt von Beziehungen undpraktischer Intelligenz. Service heisst,sich in den Kunden hineinzudenken undentsprechend zu agieren. Das kann keinComputer.“ Kunden von Würth Logisticswerden also auch morgen ‚ihren‘ engagiertenKümmerer haben.Mehr Transparenz, einfachere Abläufe:Seit ein paar Monaten können Lieferantenihre Sendungen an Würth direkt im TMISerfassen.Drehpunkt ChurUnd wie ging die Sache in Italien aus,Frau Pestel? „Im Laufe der Woche habeich mich zum Dreh- und Angelpunktgemacht. Die Baustelle bei Rom, dasHafenlager in Genua, die verschiedenenFuhrunternehmer und LKW-Fahrerund der Kunde – alle Fäden liefen beimir zusammen. Ich stellte sicher, dassdie Module im Hafen zur richtigen Zeitabholbereit waren. Ich informierte dieArbeiter auf der Baustelle, wann sie mitder nächsten Lieferung rechnen können.Tag für Tag gingen so etwa 15 Ladungenauf die Reise. Am Donnerstag zeichnetesich schon ab, dass wir es schaffen werden.Am Freitag klingelte dann meinTelefon. Der Fahrer der letzten Ladungmeldete ‚Erfolgreich zugestellt!‘ Als ichden Hörer auflegte, lehnten sich meineKollegen zu mir rüber und fragten: ‚Habenwir jetzt die alte Kathrin wieder?‘“Würth Logistics AG, Aspermontstrasse 1, Postfach, CH-7004 ChurT +41 (0)81 558 38 00, F +41 (0)81 558 10 00info@wurth-logistics.com, www.wurth-logistics.com

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