Pfarrblatt Juli 2016

pagatrufer

Wer vor Neuem Angst hat,

bleibt immer hinter seinen Möglichkeiten zurück.


Liebe Pfarrbewohner!

Liebe Pfarrbewohner!

Vor genau 30 Jahren kündigte

Papst Johannes Paul II. einen

Weltgebetstag der Religionen für

den Frieden an. Daraus entstand

das Weltgebetstreffen für den

Frieden, ein interreligiöses Treffen

von hohen Geistlichen verschiedener

Religionen in der italienischen

Stadt Assisi, das zum

ersten Mal am 27. Oktober 1986

veranstaltet wurde. Es folgten

drei weitere Treffen für den Frieden.

In St. Stefan veranstaltet heuer

die Neue Mittelschule ein

Weltprojekt Mitte Juni und lädt

zu einer interreligiösen Feier in

die Rosenhalle ein. Die Schüler

präsentieren zuvor schon 22

Staaten unserer Erde in großer

Vielfalt. Der Sonntag, der 12.

Juni 2016, steht ganz im Zeichen

der Weltreligionen, wo

nach jetzigem Stand an diesem

Vormittag Vertreterinnen und

Vertreter fast aller Weltreligionen

anwesend sein werden.

Im Gebet und in der gemeinsamen

Friedenssuche geht es um

die Einsicht, dass wahrer Friede

die Machbarkeit durch Menschen

übersteigt und deswegen

nur in Verbindung mit jener Wirklichkeit

gefunden werden kann,

an die alle – jeder auf seine Weise

– glauben.

Ich denke, dass sich viele aus

unserem Ort dazu angesprochen

fühlen sollen, um mit zu beten

und ein Klima zu schaffen, wo

der Friede in den Familien gelebt

wird. So sollen sich viele Menschen

den Worten des Hl. Franz

von Assisi anschließen, wenn er

betet: „Oh Herr, mache mich zu

einem Werkzeug Deines Friedens,

dass ich Liebe übe, da wo

man mich hasst.“

Mit herzlichen Segenswünschen

grüßt Sie Ihr Pfarrer

Pfarrfest mit Treffen der Priester- und Ordensleute

aus unserer Pfarre.

Am 21. August dieses Jahres

findet wieder unser Pfarr- und

Sommerfest statt. Dabei gilt es,

zwei liebe Mitmenschen aus unserer

Pfarre besonders in den

Vordergrund zu stellen, die die

Aussage von Papst Franziskus,

„gute Seelsorger müssten wie

gute Theologen nach Volk und

Straße riechen“, schon lange

wahr gemacht haben.

Es sind dies Sr. Maria Riedl und

P. Dr. Josef Keler.

Sr. Maria Riedl feierte in diesem

Jahr ihren 50. Geburtstag

und 25 Jahre Ordensjubiläum.

Zwei Ereignisse, die im Leben

eines Menschen doch von großer

Bedeutung sind. Nachdenklich

macht, dass nach dem Ordenseintritt

von Sr. Maria kein

Mädchen, keine Frau mehr aus

unserer Pfarre den Weg einer

katholischen Ordensschwester

angetreten hat. Daher scheint

es mir besonders wichtig, das

BEGEGNUNG

Ordensjubiläum gebührend zu

feiern und wieder auf den schönen

Beruf (Berufung) der Ordensschwester

aufmerksam zu

machen.

Mit einer weiteren Persönlichkeit

aus unserem Ort gilt es auch

zu feiern. P. Dr. Josef Keler hat

am 3. Mai dieses Jahres das „Goldene

Ehrenzeichen der Republik

Österreich“ erhalten. Zahlreiche

Personen aus St. Stefan im Rosental,

angeführt von Pfarrer

und Bürgermeister, durften diese

wunderschöne Feier in Wien

miterleben. Unzählige besondere

Tätigkeiten von P. Dr. Josef Keler,

die in der Laudatio „unseres“ em.

Erzbischof Dr. Alois Kothgasser

erwähnt wurden, machten es der

Republik wohl unmöglich, P. Dr.

Josef Keler bei Auszeichnungen

und Ehrungen zu übersehen.

Wenn Sie Näheres über das

ereignisreiche, wirkungsreiche

und intensive Leben von P. Dr.

Josef Keler erfahren wollen, lesen

Sie bitte auf der Hompage

der Pfarre nach und bestaunen

Sie die tollen Fotos von Sepp

Prödl.

So sind Sie auch in diesem

Jahr wieder ganz herzlich eingeladen,

zum Festgottesdienst

in die Kirche und zur weltlichen

Feier beim Pfarrzentrum zu kommen.

Franz Suppan, Schulstraße

Es gibt keinen Weg

zum Frieden, denn

Frieden ist der Weg.

Mahatma Gandhi

2


Mitten im Leben

„Wertschätzende Kommunikation“

Unsere Sprache, unsere Kultur

und unsere Identität sind sehr

eng miteinander verknüpft. Was

und wie wir sind, ob als Einzelperson,

als Gruppe oder als Nation,

wird von der Art und Weise

mitbestimmt, wie wir uns mit

Worten ausdrücken. Sprache ist

aber auch etwas sehr persönliches,

da wir mit ihr einen Teil

von uns selbst preisgeben,egal

ob wir persönlich miteinander

sprechen, telefonieren oder Berichte

und E-Mails schreiben.

Gesellschaftliche Entwicklungen

und Veränderungen, historische

Ereignisse, vieles schlägt sich in

unserem Sprachgebrauch nieder.

Durch die allgemeine Unzufriedenheit

mit Politik, Arbeit

oder Glaube, aber auch durch

unerfüllte eigene Bedürfnisse

ist derzeit eine sehr negative

Stimmung in der Bevölkerung

spürbar. Es ist zu beobachten,

dass die derzeitige Situation einige

zu einer raueren Wortwahl

hinreißen lässt. „Wutpostings“

werden ins Netz gestellt, bis hin,

dass menschenverachtende

Aussagen getroffen werden. Es

wird zunehmend eine trennende

Sprache gesprochen, über andere

Menschen geurteilt oder deren

Verhalten kritisiert. Besonders

über und gegenüber Flüchtlinge

werden lebensfremde Aussagen

getroffen. Gerade wir als Christen

sollen eine wertschätzende

Kommunikation führen. Es geht

um eine respektvolle Sprache,

die verbindet, die Beziehungen

so gestaltet, dass jeder davon

profitiert. Es geht um ein respektvolles

Miteinander auf Augenhöhe

und um Zufriedenheit. Eine

wertschätzende Sprache ist unserer

Identität und Kultur würdig,

aber auch wichtige Grundlage für

erfolgreiche Integration.

Viele tausende Asylwerber

und Asylanten sind in unserem

Land zu versorgen und zu integrieren.

Zweifelsohne, zu den

Flüchtlingen gibt es nicht nur

sprachliche Unterschiede, sondern

auch in Kultur, Glaube und

Lebenseinstellung. Die Politik

ist gefordert, die Rahmenbedingungen

für eine lebenswürdige

Unterbringung und Integration

der Asylwerbern und Asylberechtigten

zu sorgen. Integration im

engeren Sinn kann jedoch nur

durch die Gesellschaft erfolgen.

Ein Zusammenpferchen in großen

Quartieren und Wegsperren der

Flüchtlinge ist für eine funktionierende

Integration kontraproduktiv.

Integration funktioniert nur in

der Fläche und durch intensive

Kommunikation. Federführend

in unserer Pfarre ist das Kernteam

für Hilfe und Integration von

Zugereisten bemüht. Wir sind

jedoch alle gefragt, auch den

Asylsuchenden und Anderssprachigen

menschlich und unvoreingenommen

gegenüberzutreten.

Eine wertschätzende Sprache

mit und über Asylsuchende und

Anderssprachige schafft ein positives

Klima für ein Miteinander

und für Integration.

Öffnen wir Christen unsere

Herzen und zeigen Menschlichkeit,

geben wir den Asylanten

eine Chance und engagieren

wir uns in unserer Pfarre für Integration.

Wir leisten dadurch

einen großen Beitrag am Nächsten

und für unsere Gesellschaft.

Die besten Dinge im Leben sind

bekanntlich die, die man nicht für

Geld bekommt.

Michael Löffler, Geschäftsführender

Vorsitzender des PGR

Pfarrsommerfest am 21. August

Gemeinsamer Einzug mit der Marktmusik in die Pfarrkirche - Erzbischof

em. Dr. Alois Kothgasser wird den Festgottesdienst zelebrieren.

Wie auf der vorigen Seite angeführt, gibt es auch heuer wieder Jubiläen

zu feiern.

Danach findet ein gemeinsames Zusammentreffen im Pfarrzentrum

sowie am Vorplatz statt.

Speisen und Getränke sind ausreichend vorhanden. Der Familienkreis

sorgt dafür, dass den Kindern nicht langweilig wird. Er ist heuer

im Pastoralraum im Pfarrzentrum stationiert.

Die Pfarrbevölkerung ist herzlich zum Mitfeiern eingeladen!

3 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Sich für Verständnis und Toleranz einsetzen

12 Personen aus St. Stefan begleiten Flüchtlinge

Das Kernteam

Wie der Name schon sagt –

hoppla, das ist derzeit gar nicht

so klar. Wörter, die mit Kern…

beginnen, sind momentan eher

zweideutig. Also UNSER Kernteam

besteht aus 12 Personen.

Das ist einerseits biblisch, andererseits

nicht mehr wirklich ein

Kernteam, weil es schon etwas

zu groß ist. Macht aber nichts,

wir nennen es trotzdem so, weil

es auch noch etliche andere Personen

gibt, die bereit sind, bei

Bedarf mitzuarbeiten.

Wobei mitzuarbeiten? Kurz

gesagt bei der Unterbringung

und Integration von Flüchtlingen.

Warum wir das tun, ist im

Beitrag von Eva Böhm nachzulesen.

Anfangs haben wir den

Informationsabend veranstaltet,

weil wir einerseits informieren

möchten und andererseits auch

auf der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten

sind. Letztere

haben wir bisher in St. Stefan

nicht gefunden, wir suchen aber

weiter. Und da in unserer Pfarre

bzw. Gemeinde noch keine Asylwerber

wohnen, unterstützen wir

die Familie Hirschmann bei der

Betreuung und Integration „ihrer“

irakischen Asylwerber. Weil

beim Deutschunterricht beide

Seiten sehr fleißig sind, gibt es

große Fortschritte, etwas problematische

(Zahn)-Arztbesuche

wurden auch schon begleitet und

bei der Gestaltung der Freizeit

versuchen wir uns auch zu engagieren.

Wir treffen uns regelmäßig, tauschen

unsere Erfahrungen aus,

versuchen vordringliche Anliegen

zu bearbeiten und sind nach wie

vor bemüht, SIE zu informieren

und zu Verständnis und Hilfsbereitschaft

zu motivieren.

Wenn Sie eine Unterbringungsmöglichkeit

anzubieten haben

oder einfach nur einen Tipp, wen

man noch fragen könnte, wenn

Sie sich in irgendeiner Weise engagieren

möchten, wenn Sie Informationen

benötigen, wenn…

…dann melden Sie sich in der

Pfarrkanzlei unter der Telefonnummer

8329 oder per Mail an

die Adresse kernteam@aon.at

Stefan Fink

Warum ich mich im

Kernteam für Asylwerber

engagiere

Mir ist es ein Anliegen, Menschen,

die vor terroristischen

Regimen und dem Krieg fliehen

müssen, zu helfen. Menschen,

die eine derartig beschwerliche

und lebensgefährliche Reise auf

sich genommen haben, möchte

ich gerne, gemeinsam mit anderen,

eine hoffnungsfrohe Zukunftsperspektive

geben.

Ich will aufzeigen, dass es

in jeder Gemeinde Menschen

gibt, die in solchen Zeiten ihre

Herzen und Häuser nicht volkommen

verschließen, sondern

Mut, Menschlichkeit und auch

gelebtes Christentum in den Vordergrund

stellen.

Weitere Gründe, die mir spontan

einfallen, sind:

• Weil ich mir, wenn ich selber auf

der Flucht wäre, auch Menschen

wünsche, die mir und meiner Familie

ihre Türen öffnen, die mir zu

essen geben, mir ein Bett zum

Schlafen anbieten und Kleidung

zum Anziehen geben.

• Weil ich es schön finde, von

anderen Kulturen zu hören, von

Ländern erzählt zu bekommen,

die ich nicht einmal wirklich gut

aus meinem Geographieunterricht

kenne, weil es wunderbar

ist, in die Musikwelt anderer, mir

fremder Kulturen einzutauchen.

• Weil Österreich schon in der

K.u.K. Monarchie ein Vielvölkerstaat

war und sich unsere Kul-

2.a Klasse

turen daher schon sehr lange immer

wieder neu gemischt haben.

In vielen Familien ist dies ja auch

bis heute an den Familiennamen

ablesbar, die uns aber zum Teil

schon so vertraut sind, dass sie

eben nicht mehr fremd klingen.

BEGEGNUNG

4


• Weil ich mir wünsche, dass

diese Menschen, die den Weg

zu uns gefunden haben, wirklich

gut integriert werden – und das

funktioniert sicher nur, indem sie

ganz bewusst in unserer Gemeinde

aufgenommen und nicht

ausgesperrt werden.

• Weil es mir wichtig ist, sich in

einer Gesellschaft, die alles hat,

was sie zum Leben braucht (und

meist noch viel mehr), von der

Not anderer berühren zu lassen

und dafür dann auch aktiv zu

werden.

Wenn wir ins Gespräch kommen,

finden sich ganz sicher noch viel

mehr Gründe. So lade ich auch

dich/Sie dazu ein: Versuchen wir

doch gemeinsam, diesen Menschen

eine echte Chance für das

Mitleben in unserer Gemeinde, in

unserem Land zu geben.

Eva Böhm

Fremdsein

Istanbul, Marokko, Dubai – egal,

wie die arabischen Länder und

Orte auch heißen mögen. Verweilt

man dort, umgibt dich ein

Zauber an fremder Sprache und

Kultur. Kein hastiges Treiben,

langsam zieht eine exotische

Welt an dir vorbei. Gaukler,

Schlangenbeschwörer, die Luft

durchwoben von orientalischer

Musik, welche imaginär auffordert,

dich im Rhythmus zu wiegen.

Dazwischen hört man den

Muezzin weit über das Land rufen.

Er fordert zum Gebet auf.

Du bist auf Urlaub. Weit weg

von zu Hause. Eine höchst angenehme

Abwechslung, andere

Länder, deren Bewohner und

ihre Kultur kennenzulernen. Man

lässt sich kulinarisch verwöhnen

und ist hoch erfreut, wenn man

mit Einheimischen in Kontakt

kommt.

Nun ist ein Teil dieser Menschen,

die man in freudiger Erwartung

besucht hat, zu uns gekommen.

Nicht unter so angenehmen

Voraussetzungen, wie man sie

selbst einmal gehabt hat.

Sie sind geflüchtet. Manche,

um ihr Leben zu retten. Und

wieder andere hoffend auf eine

bessere Zukunft, welche ihr

Land nicht mehr bieten kann.

Ihre Dörfer und Städte sind dem

Erdboden gleichgemacht. Anverwandte

verschleppt und ermordet.

Sie haben sich auf den Weg

gemacht. Auf einen Weg der

Ungewissheit. Ungewiss, ob sie

überhaupt ankommen und was

sie dort denn erwartet.

Viele Ehrenamtliche haben

den Ansturm an Flüchtlingen, so

gut es geht, aufgefangen. Aber

jetzt, wo es um die Verteilung,

um die Aufnahme in den unterschiedliche

Regionen geht, wird

das Christsein hart auf die Probe

gestellt. Gedanken wandern wirr

durch viele Köpfe: „Was wollen

diese Menschen von uns? Wie

lange bleiben sie? Unser Arbeitsmarkt

ist jetzt schon überfordert.

Wie viele Terroristen sind unter

ihnen? Und erst der Islam. Was

wird aus unserer Demokratie und

unseren Frauenrechten?“

Unzählig sind die negativen

Prognosen, welche auch noch

von so mancher politischen Ebene

und den Medien angefacht

werden.

Letztendlich alles Vermutungen.

Sie sind Fremde, und wir verstehen

sie nicht, und viele wollen sie

auch gar nicht verstehen.

Langsam, aber stetig, schleicht

sich Argwohn ein und mündet

eventuell in Fremdenhass.

„Wir müssen uns schützen“, höre

ich immer wieder. Im Klartext: „

Der Mensch muss sich vor dem

Menschen schützen.“

Ist doch irgendwie paradox.

Uns geht es gut, und selbst

für die, die nicht begütert sind,

wird gesorgt. Teilen und Beziehungsarbeit

sind angesagt. Gute

Administration ist notwendig. Integration,

sie wird sicherlich nicht

einfach sein.

Ich habe einmal einen Satz in

einer Diskussion aufgeschnappt,

welcher lautetet:

„Was bringst du mit, damit wir

gemeinsam die Zukunft gestalten

können?“

Klingt doch gut. Macht neugierig

und unser Leben sicher vielfältiger.

Ursula Markovic

5 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Vier Männer – eine

fremde Sprache –

ein fremdes Land

Ali, Abbas, Karrar und Ahmed

kommen aus dem Irak und wohnen

seit einem halben Jahr in

Jahrbach. Zuvor waren die vier

Männer in einem Großquartier in

Wien. Bei ihrer Ankunft am 23.

Dezember 2015 war die erste

Kontaktaufnahme sehr mühsam,

da die Asylwerber nur Arabisch

und die Quartiergeber Deutsch

sprachen. Irgendwie ist es gelungen,

dass man sich von Beginn

an verständigen konnte, auch

wenn zu diesem Zeitpunkt die

Sprache eine große Hürde war.

Es gelang sehr schnell, Personen

zu finden, die sich bereit

erklärten, ehrenamtlich beim

„Deutsch lernen“ mitzuhelfen.

Seither werden die Männer wöchentlich

von mehreren Personen

in Deutsch unterrichtet. Für die

daran Beteiligten ist es auch eine

persönliche Bereicherung, mit

diesen Menschen zu lernen und

zu arbeiten. Es ist schon erstaunlich,

welche Fortschritte beim Erlernen

der deutschen Sprache in

so kurzer Zeit gemacht wurden.

Abbas und Karrar besuchen mittlerweile

einen Deutsch-Kurs in

Feldbach. Aufgrund des bisher

Erlernten konnten sie in den Kurs

für Fortgeschrittene einsteigen.

Von Woche zu Woche werden die

Deutschkenntnisse besser und

umfangreicher. Damit eine gute

Integration möglich ist, muss in

erster Linie die Sprache des neuen

Landes erlernt werden. Diese

Tatsache ist den irakischen Männern

vollkommen bewusst. Mit

großem Ehrgeiz lernen sie eifrig

eine neue Sprache, ein neues

Land und deren Menschen kennen.

Mittlerweile sind schon kleinere

Unterhaltungen mit ihnen

möglich. Was besonders auffällt:

Jedes Mal, wenn man zum

Deutsch-Kurs oder auch zu Besuch

kommt, gibt es eine sehr

BEGEGNUNG

herzliche Begrüßung. Ali, Karrar

und Abbas – Ahmed wohnt jetzt

in Graz – sind sehr dankbar für

jede Unterstützung, die sie von

vielen Menschen – auch aus unserer

Gemeinde – bekommen.

Franz Hohl

Das Megaphon ist eine Straßenzeitung,

die in Graz und einigen

anderen Städten in der Steiermark

von ca. 300 Menschen in

sozialer Not direkt auf der Straße

verkauft wird. So auch beim

Euro-Spar Riedl in St. Stefan i. R.

Die Hälfte des Verkaufspreises

von 2,50 Euro bleibt bei den Verkäufern.

Dieses Geld ist schwer

erarbeitet, denn mehr als sechs

Zeitungen sind pro Tag kaum zu

verkaufen.

Das Megaphon ist ein Projekt der

Caritas Graz. Der Grundgedanke

von „Megaphon“ lautet „Hilfe zur

Selbsthilfe“. Durch den Verkauf

dieser Zeitung will die Caritas für

Menschen in schwierigen Situationen

einen Rahmen schaffen,

in dem sie ihr Leben aktiv und

selbstbestimmt in die Hand nehmen

können.

Das Herkunftsland der meisten

VerkäuferInnen ist Nigeria.

Ich habe mich mit dem Megaphon-Verkäufer

in St. Stefan unterhalten

und möchte Ihnen hier

Auszüge aus diesem Gespräch

bringen.

Sein Name ist Bright Owie und

er kommt aus Nigeria. Er ist 42

Jahre alt und ist bereits vor neun

Jahren aus Nigeria nach Europa

gekommen. Seit einem Jahr und

8 Monaten lebt er in Graz, wo er

mit einer Ungarin verheiratet ist.

Er lebt in einer Wohngemeinschaft

mit zehn bis zwölf anderen

Personen.

Er kam allein nach Europa - seine

Familie lebt noch in Nigeria und

er konnte sie letzten Winter besuchen.

Der Grund für seinen Aufbruch

nach Europa war, dass er der Armut

in Nigeria entkommen wollte

und dort auch keine Perspektive

für seine Zukunft gesehen hat.

Er wollte einfach ein besseres

Leben haben. Ob ihm das gelungen

ist, konnte er mir nicht sagen.

Er hat bis zum 15. Lebensjahr in

Nigerien die Schule besucht und

danach als Bäcker gearbeitet. Er

hat selbst das Brot gebacken und

verkauft.

Neben seiner Arbeit als Megaphon-Verkäufer

arbeitet er als

Austräger bei der Kleinen Zeitung

- durch Freunde hat er diesen Job

bekommen. Er trägt also mitten in

der Nacht Zeitungen in Graz aus,

kommt dann mit dem Bus nach

St. Stefan und danach besucht er

zweimal wöchtenlich eine Schule

von ISOP, um Deutsch zu lernen.

Diese Schule muss er ein Jahr

besuchen - sechs Monate hat er

bereits hinter sich. Erst wenn er

eine Prüfung über seine Deutsch-

Kenntnisse abgelegt hat, kann er

sich um einen Job bewerben.

Ich glaube, Hansi Riedl verdient

auch ein DANKE, denn er bietet

Bright Owie Platz vor seinem

EuroSpar-Markt, gibt ihm immer

wieder etwas zu essen und trinken

sowie des Öfteren Geld.

Therese Friedl

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Bergwanderung 2016 der Pfarre St. Stefan i. R

auf den Sadnig (2.745 m), leichtere Alternativtouren möglich

Termin: Samstag 13. – Sonntag 14. August 2016

Übernachtung im Fraganter Schutzhaus

Infos unter: http://www.fraganter-schutzhaus.at

Anmeldung: ab sofort bei Michael Löffler 0676 / 874 26 670

Teilnahme auf Eigenverantwortung!

Bitte rasch anmelden, begrenzte Teilnehmerzahl.

Fotos: www.fraganter-schutzhaus.at

Foto: Maria Roßmann

Katharina Neuhold aus der

Tageswerkstätte Stephanus

Ich heiße Katharina Neuhold und wohne in Maierdorf bei Gnas. In der

ASO-Klasse in Feldbach waren meine Lieblingsfächer Zeichnen und

Malen. Meiner Mama helfe ich zu Hause beim Putzen, Wäsche aufhängen

oder beim Kochen. Am Wochenende fahre ich gerne mit meiner

Mama in die Stadt. Wir gehen dann zusammen frühstücken oder einkaufen.

Seit Dezember 2000 arbeite ich nun schon in der Tageswerkstätte

Stephanus, zuerst in der Backwerkstatt und nun in der Hauswirtschaft.

Meine Bezugsbetreuerin ist Christine Schantl aus St. Stefan/R. Mit ihr

lerne ich die Mittagstische richtig decken. Frische Blumen werden jeden

Tag auf die Tische gestellt. In der Tageswerkstätte Stephanus sprechen

wir vor dem Mittagessen gemeinsam das Tischgebet, bevor wir uns in

die Pause begeben, danken wir für die gute Mahlzeit, die uns unser

Koch täglich frisch zubereitet. Gerne machen wir auch Produkte aus

Ton, die es beim Blütenfest zum Kaufen gibt. Mit meiner Behinderung

werde ich wahrscheinlich nie in einem Betrieb angestellt und alleine

arbeiten können. Deswegen bin ich froh, dass es bei Stephanus viele

verschiedene Werkstätten gibt, wo ich noch viel lernen kann.

Es freut mich, dass ich dieses Jahr zusammen mit meinem Arbeitskollegen

Markus Schwarzenegger auf dem Plakat für das Blütenfest zu

sehen bin. Ich freue mich wenn viele Gäste zum Fest kommen und uns

beim Tanzen zuschauen oder mit uns plaudern.

Katharina Neuhold, 33 Jahre

7 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Ein Fest der besonderen Art,

ein WELTFEST, wird zwischen

dem 10. und 12. Juni 2016 in St.

Stefan im Rosental gefeiert. Die

Schülerinnen und Schüler der VS

St. Stefan i. R. und Jagerberg,

der Neuen Mittelschule und der

Musikschule St. Stefan i.R. und

die Kinder des Kindergartens laden

zu diesem dreitägigen Weltfest,

das ganz im Zeichen der

Toleranz und des friedlichen Miteinanders

steht, ein.

Wir leben heute in einer Welt

der Vielfalt, die einerseits geprägt

ist von Globalisierung und Pluralität

und andererseits von einer

Individualisierung der Lebensentwürfe,

Wünsche und Hoffnungen.

In einer solchen Welt

bedarf es eines großen Maßes

an Toleranz, die ein respektvolles

und konfliktfreies Klima schafft.

Doch Toleranz ist keine angeborene

Eigenschaft, die den Menschen

in die Wiege gelegt wird.

Ganz im Gegenteil, Toleranz will

gelernt sein. Unsere Aufgabe als

Pädagoginnen und Pädagogen

ist es daher, unsere Kinder zu

unterstützen, sich die Kompetenz

der Toleranz anzueignen und die

Bedürfnisse anderer als gleichberechtigt

betrachten zu lernen.

Unser Weltprojekt gibt den Schülerinnen

und Schülern die Möglichkeit,

in fremde Kulturen zu blicken,

Kontakte zu Menschen aus

anderen Ländern zu knüpfen und

so den eigenen Horizont zu erweitern.

Sie lernen Heterogenität

nicht als Bedrohung, sondern als

Chance für die Vielfalt von Ideen

und Kultur zu sehen.

Agnes Dotter, Direktorin der NMS

BEGEGNUNG

8


In drei Tagen um die Welt!

Die St. Stefaner Bildungsinstitutionen

Kindergarten, Volksschule,

Neue Mittelschule und Musikschule

- in enger Zusammenarbeit mit

der Gemeinde und der Pfarre - sowie

die Volksschule Jagerberg feierten

gemeinsam ein WELTFEST,

das drei Tage lang dauerte. „All

you need is love“ ertönte es zum

Auftakt am Freitagabend - gespielt

vom Orchester der MS St. Stefan,

gesungen von den Schulchören

der VS St. Stefan, der VS Jagerberg

und der NMS St. Stefan.

Anschließend präsentierten die

Schülerinnen und Schüler aller

genannten Pflichtschulen 21 Länder

unserer Erde und luden am

darauffolgenden Samstag ein, mit

ihnen auf eine interessante Weltreise

zu gehen.

Viele „Reiselustige“ und Interessierte

kamen auch am Samstag,

um mit den Volksschulklassen

von Österreich nach Ungarn,

Schweiz, Italien, Frankreich, Niederlande,

Rumänien, Großbritannien,

Irland und schließlich nach

Schweden zu reisen. Über die

Grenzen Europas hinaus schauten

die Schüler und Schülerinnen

der NMS. In beeindruckenden

Präsentationen nahmen sie die

zahlreichen Besucher mit in den

Senegal, nach Kanada, Mexiko,

Japan, Australien, Ägypten, China,

Chile, Brasilien und schließlich

in die Krisenregion Syrien-Afghanistan.

Internationale Spezialitäten

und Länderspezifisches gab es

nicht nur auf der Bühne, sondern

auch rund um das Festgelände an

21 Ständen zu bestaunen. Durch

die aktive Mithilfe vieler Eltern

und Mitarbeiter der Gemeinde,

das besondere Engagement aller

Lehrerinnen und Lehrer und den

beeindruckenden Einsatz aller

Schülerinnen und Schüler konnte

dieses Fest zu einem unvergesslichen

Erfolg werden.

„Von Mensch zu Mensch eine

Brücke bauen“ ertönte es am

Sonntag von den Kindern des Kindergartens

St. Stefan zur Eröffnung

des interreligiösen Dialoges

am dritten Tag des Festes. Vertreterinnen

und Vertreter des Judentums,

des Buddhismus, der Evangelischen

Kirche, des Islam und

der Römisch-katholischen Kirche

erläuterten ihre Glaubenssätze

und die Philosophie hinter ihren

Religionen. Allen Anwesenden

wurde bald klar - alle Menschen

wollen FRIEDEN und LIEBE. Mit

einem gemeinsam gesprochenen

Friedensdekalog endete diese interessante

Veranstaltung, die vom

Gemischten Chor, von der Marktmusik

St. Stefan und vom Chor

der NMS musikalisch umrahmt

wurde.

Möge es uns gelungen sein,

die Schülerinnen und Schüler

durch das Kennenlernen fremder

Menschen, Kulturen, Traditionen

und Religionen ein Stück weiter

zu Toleranz und einem friedlichen

Miteinander hinzuführen!

Im Namen aller mitwirkenden PädagogInnen

Waltraud Rauch, Direktorin der VS

9 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Wir gratulieren zum

Geburtstag

juli

Lechner Frieda (85), Rohrbach

Frieß Margareta (75), Aschau

Luttenberger Heribert (85), Maiersdorf

Puntigam Zita (75), Edelhof

Schantl Maria (85), Aschau

Liendl Gottfried (70), Trössengraben

Wallner Maria (80), Rohrbach

august

Zach Anna (85), Frauenbach

Trummer Johanna (75), Alteggerstraße

Schlögl Erwin (75), Krottenberg

Hiebaum Josef (75), Gigging

Widmar Frieda (80), Trössengraben

Hofer Marianne (70), Schichenauerstraße

Schantl Josef (70), Muggental

Moik Helmut (75), Maiersdorf-Ost

Pichler Franz (70), Sonnensiedlung

BEGEGNUNG

september

Url Ludmilla (85), Lichendorf

Schöllnast Maria (95), Lichendorf

Partl Manfred (75), Gluchenegg

Reinhart Maria (85), Trössengraben

Ertler Johann (70), Pölzengraben

Credo:

...dem Schöpfer des Himmels und der

Erde

Ist alles planlos oder Schöpfung?

Bin ich zufällig oder gewollt?

Von der Antwort hängt alles ab;

der tiefe Sinn meines Lebens.

Weil es den Schöpfer gibt,

hat alles Leben ein Ziel.

Weil Gott mich wollte,

gibt er auf mich acht.

Michael Becker

April - Pfarrkaffee ..

Emsiges Treiben - Tische und Sessel werden aufgestellt.

Jeder Handgriff sitzt. Kinder laufen durch die Tischreihen.

Ein kleiner Knirps lässt sich von der älteren Schwester Huckepack

tragen. Schulkinder greifen bereits ordentlich an

Einteilung - wer kocht Kaffee.

Wenn Sie das so lesen, werden sie vielleicht sagen, das

spielt sich doch bei jedem Pfarrkaffe ab und ich muss Ihnen

recht geben

Jedoch einen Unterschied gibt es, die junge Aschauer

Generation hat diesmal die Verantwortung übernommen.

Ich lächle insgeheim, denn es ist wunderschön, dies zu

beobachten. Es beruhigt einen. Man weiß, es geht weiter.

Sie nehmen die Herausforderung an. Sie zeigen soziales

Engagement.

Es gibt ein Wir und das Bestreben des Miteinanders.

Ja da kann ich nur den Refrain eines Liedes als Abschluss

schreiben.

Singt mit mir ein Halleluja, singt mir ein Dankeschön.

Ihre Ursula Markovic

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Das Sakrament der Taufe haben empfangen

Raphael Karl Benz

Tirol

Emilia Voller

Dollrath

Mia Marchl

Lichtenegg

Lea Haas

Gigging

TAUFTERMINE

09.07., 20.08., 03.09., 17.09.

jeweils um 11.00 Uhr

Noah Schup

Am Südhang

Luca Rauch

Baumgarten

Wir gedenken unserer Verstorbenen

april

Gottfried Mailänder (63), Steinbach

Erna Windisch (73), Rohr

mai

Maria Hesch (82), Feldkirchen

Josef Schmid (82), Muggental

Josefa Trummer (89), Krottendorf

Erna Hiebaum (75), Feldbacherstraße

Josef Rauch (90), Trössengraben

Bekehrung zur Erde

Vielleicht wird uns die große Liebe verändern, die

wir für die Erde empfinden, und der große Schmerz,

den wir spüren über all das, was ihr angetan wird.

Die stärkste Veränderungskraft aber erwächst für

die meisten Gläubien noch immer aus der Liebe,

die sie zu Gott, dem „Gott des Lebens“ haben. Aus

dieser Liebe heraus werden neue Einsichten für die

Theologie erwachsen darüber, wie sehr alles von

Gott Geschaffene miteinander verbunden ist.

Bärbel Wartenberg-Potter

11 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


P fa r r k a l e n d e r Kirchba c h

Gottesdienstzeiten: Jeden Freitag um 19.00 Uhr Gottesdienst, jeden 1. Donnerstag

im Monat um 19:00 Uhr Gebet und Meditation.

Seniorengebet: Jeden Mittwoch 9:30 Uhr in der Pfarrkirche

Kanzleistunden: Mittwoch 8:00 - 12:00 Uhr und Freitag 16:00 - 18:30 Uhr

Sa, 02.07.

So, 03.07.

Sa, 09.07.

So, 10.07.

Sa, 16.07.

So, 17.07.

Sa, 23.07.

So, 24.07.

Sa, 30.07.

So, 31.07.

Sa, 06.08.

So, 07.08.

Sa, 13.08.

So, 14.08.

Mo, 15.08.

Sa, 20.08.

So, 21.08.

Sa, 27.08.

So, 28.08.

juli

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Wortgottesfeier

pfarrsommerfest

9:00 Uhr Heilige Messe mit Kan.

Msgr. Mag. Josef Bierbauer

19:00 Uhr Wortgottesfeier

8:30 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe in der St.

Anna Kirche

christophorussonntag

9:00 Uhr Heilige Messe in der St.

Anna Kirche

19:00 Uhr Wortgottesfeier

8:30 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe im Rüsthaus

Breitenbuch anlässlich „90

Jahre FF Breitenbuch“

august

19:00 Uhr Wortgottesfeier

10:00 Uhr Heilige Messe

11:00 Uhr Taufsamstag

Keine Abendmesse oder Wortgottesfeier

10:00 Uhr Heilige Messe

Mariä Aufnahme in den Himmel

10:00 Uhr Heilige Messe mit Kräutersegnung

19:00 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Heilige Messe

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Wortgottesfeier

8:30 Uhr Heilige Messe

Sa, 03.09.

So, 04.09.

Sa, 10.09

So, 11.09.

Sa, 17.09.

So, 18.09.

Sa, 24.09.

So, 25.09.

september

19:00 Uhr Wortgottesfeier

10:00 Uhr Heilige Messe

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Wortgottesfeier

ehejubiläumssonntag

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Heilige Messe

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Wortgottesfeier

8:30 Uhr Heilige Messe

oktober

Sa, 01.10. 15:00 Uhr Erntedankfeier und 15

Jahre Pflegeheim Zerlach (im Pflegeheim)

19:00 Uhr Wortgottesfeier

So, 02.10. Erntedank

9:45 Uhr Segnung der Erntegaben

vor dem Gemeindeamt; anschl.

Prozession zur Pfarrkirche

10:00 Uhr Heilige Messe

Pfarrverbandswallfahrt nach Eichkögl

Sonntag, 4. September

Treffpunkt: 6:30 Uhr Toter Mann

11:30 Uhr Heilige Messe in Eichkögl

Spenden für das Pfarrzentrum St. Stefan

Pfarrkaffee Aschau/Höllgrund 650,00 €

Begräbnis Josef Schmid 233,00 €

sonstige Spenden 25,00 €

Redaktionsschluss: Freitag, 2. September

BEGEGNUNG

12


P fa r r k a l e n d e r St. Stefa n i. R.

Gottesdienstzeiten: Jeden Mittwoch und Donnerstag ist um 19:00 Uhr Heilige Messe

Jeden ersten Freitag im Monat ist um 19:00 Uhr Heilige Messe

Kanzleistunden: Mittwoch und Freitag 8:00 - 12:00 Uhr

Sprechstunden: Pfarrer Mag. Christian Grabner: Mittwoch 8:30 - 12:00 Uhr

Dipl. PAss Christian Schenk: Mittwoch 9:00 - 12:00 Uhr

Sa, 02.07.

So, 03.07.

Fr, 08.07.

Sa, 09.07.

So, 10.07.

Sa, 16.07.

So, 17.07.

Sa, 23.07.

So, 24.07.

Sa, 30.07.

So, 31.07.

Sa, 06.08.

So, 07.08.

Sa, 13.08.

So, 14.08.

Mo, 15.08.

Sa, 20.08.

So, 21.08.

Sa, 27.08.

So, 28.08.

juli

19:00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

9:30 Uhr Seniorengebet

19:00 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe in der St.

Michaelskirche - Bergfest

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

august

19:00 Uhr Heilige Messe

stefanisonntag

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

19:00 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Heilige Messe

18:00 Uhr Wallfahrt nach

Schichenau mit Kräutersegen

19:00 Uhr Heilige Messe

priesterjubiläum - pfarrsommerfest

9:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

Sa, 03.09.

So, 04.09.

Sa, 10.09.

So, 11.09.

Sa, 17.09.

So, 18.09.

Sa, 24.09.

So, 25.09.

Sa, 01.10.

So, 02.10.

september

19:00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

19:00 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

ehejubiläumssonntag

10:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe in der St.

Michaelskirche - Michaelssonntag

und Erntedank

oktober

19:00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

10:00 Uhr Heilige Messe in der St.

Michaelskirche - Weisenbläsertreffen

Pfarrverbandswallfahrt nach Mariazell

Montag, 4. Juli

Abfahrt: 6:30 Uhr vor dem Pfarrzentrum

Anmeldung bei Herrn Josef Url sowie im

Pfarrhof Kirchbach und St. Stefan i. R.

Impressum:

Medieninhaber, Redaktion und Hersteller:

Röm. kath. Pfarramt, 8083 St. Stefan im Rosental, Parkring 7

Redaktion und Layout:

Mag. Bernadette Nagl, Mag. Dr. Therese Friedl

Herstellungsort: Scharmer Druck, Feldbach

13 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Kennen Sie unsere Pfarre?

In diesem Pfarrblatt stelle ich Ihnen wieder ein Kreuz vor,

das erst vor kurzer Zeit neu und wunderschön hergerichtet

bzw. restauriert worden ist. Um Ihnen bei der Lösung

ein bisschen behilflich zu sein, möchte ich Ihnen bekannt

geben, dass sich das Kreuz in einer ehemaligen Katastralgemeinde

unserer Marktgemeinde befindet. Auch der Hintergrund

des Bildes könnte ein wenig helfen

Meine Frage nun: Wo steht das vorgestellte Kreuz?

Wenn Sie die Lösung und ev. auch etwas über die Entstehung,

Pflege und Geschichte wissen, schicken Sie mir ein

Mail (franzsuppan@aon.at), rufen mich an (03116/81188)

oder bringen die Lösung in den Pfarrhof (03116/8329).

Viel Freude beim Mitmachen und Lösen der Aufgabe!

Franz Suppan, Schulstraße

Mariazellgeher 2016

Wieder machten sich elf Personen als

Fußwallfahrer unter der Regie von Erwin

Schlögl auf den Weg nach Mariazell. Am

Fronleichnamstag, 29.5.2016, erteilte um

6:00 Uhr GR Pf. Franz Sammer beim

„Mariazellermarterl“ in Schichenau den

Teilnehmern den Wallfahrersegen. Am

Samstag, dem 28. Mai, erreichten die

Fußwallfahrer glücklich und ohne Probleme

Mariazell. Während der gesamten

Wallfahrt hatten sie herrliches Wetter und

es gab keine Unfälle oder Erkrankungen

unterwegs. So feierten alle zusammen

mit „unserer“ Sr. Maria Riedl dankbar

den Abschlussgottesdienst in der Basilika

Mariazell.

Franz Suppan, Schulstraße

Gottesdienst für Ehejubilare

Sonntag, 25.09. um 10:00

Uhr in der Pfarrkirche

Zu diesem Dankgottesdienst für

Ehejubilare laden wir besonders jene

Paare ein, die heuer das 25., 40., 50.

oder 60. Ehejubiläum feiern.w

Anmeldung bis 16.09. in der Pfarrkanzlei

(Tel. 8329).

BEGEGNUNG

14


Neues aus Kirchbach

DIE WIENER – Ein Hörgenuss

4 Philharmoniker musizierten wieder

in Kirchbach

In guter Tradition servieren Musiker aus den Reihen

der Wiener Philharmoniker nunmehr schon

seit 14 Jahren einem konzertbegeisterten Publikum

musikalische Feinkost in Kirchbach. Fachkundig

begleitete Klaus Aringer von der Kunstuniversität

Graz die Werke.

Zu Beginn erklangen Kompositionen der Wiener

Klassik. Mozarts Clemenza-Ouverture und ein

D-Dur Divertimento von Josef Haydn. Schubert

schrieb 1827 anlässlich eines Graz Besuches seinen

Grätzer Galopp. Nach der Pause bezauberten

„Die Wiener“ unter Günther Seiferts Leitung das

Konzertpublikum in der ausverkauften Kirchbacher

Pfarrkirche mit seiner Zuckergoscherlpolka. Walzer-,

Polka- und Galoppklänge von den Strauss-

Brüdern und Joseph Lanner wurden mit Wiener

Charme intoniert. Mit dem Ungarischen Tanz Nr.

5 von Johannes Brahms endete das vom begeisterten

Publikum mit lang anhaltendem Applaus bedachte

Konzert der Wiener.

Danach erfreuten Josef Fürnschuss und sein

Team viele Konzertbesucher mit kulinarischen Leckerbissen

erlesenster Art. Dem Hörgenuss folgte

damit ein entsprechend hochwertiger Gaumengenuss.

Alois Doppan

Fotos: Helmut Vanek

Eltern-Kind-Turnen

Eltern-Kind-Turnen ist Bewegung und Spaß beim gemeinsamen

Spielen und Turnen und Platz zum Austoben. Alles,

was der Turnsaal hergibt, kann ausprobiert werden.

Falls du Lust hast, komm einfach vorbei und mach mit –

es macht dir bestimmt viel Spaß!

Wer kann teilnehmen? Kinder von 1 – 6 Jahre

Wann: Jeden Montag von 15 – 16 Uhr (Start ist am 19.

September)

Wo: Turnsaal der NMS

Kosten: 3 Euro pro Einheit

15 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Gedankensplitter

Peter Seewald

Der Geist weht, wo er will - lautet eine

wesentliche Botschaft von Pfingsten.

Es muss wohl auch so gewesen sein,

als zur Überraschung vieler der argentinische

Kardinal Jorge Mario Bergoglio

2013 zum Papst gewählt wurde und

setzte sich mit der Namenswahl Franziskus

fort. Er wählte den Namen eines

Heiligen, dessen Glaubens- und Lebenszeugnis

zum Programm in seinem

Pontifikat wurde.

Ein neuer Geist kehrte in die Kirche

ein: die Hinwendung zum Menschen mit

seinen Nöten. Seither weht tatsächlich

auch in der Kirchenleitung von Rom ein

neuer Wind, und es herrscht allgemein in

der Weltkirche eine Aufbruchsstimmung,

eine neue Begeisterung.

Seine Herzlichkeit, Einfachheit, sein

Auftreten mit heiterem Gemüt wirken

echt. Dem entsprechend darf sich der

Papst einer Welle an Wohlgesinnung erfreuen,

auch wenn er stets mahnend seine

Stimme erhebt und unser Gewissen

aufrüttelt: etwas zu tun für die Armen,

die Not Leidenden, Ausgestoßenen,

Verfolgten, Heimatlosen oder wenn er

etwa bei der Verleihung des Karlspreises

einfordert, „eine Kultur des Dialogs zu

fördern, die uns erlaubt, den Fremden,

den Migranten, den Angehörigen einer

anderen Kultur als Subjekt zu betrachten,

dem man als anerkanntem und geschätztem

Gegenüber zuhört.“

Ein Appell, der gerade gegenwärtig

für Österreich und Europa von hoher

Bedeutung ist. Er selbst geht mit gutem

Beispiel voran.

Ich wünsche einen erholsamen Urlaub!

Alle Details entnehmen Sie bitte dem Programmheft

oder unserer Homepage:

st-stefan.graz-seckau.at

BEGEGNUNG

16


Rückblick Goldenes Ehrenzeichen der

Republik Österreich für Pater Keler

Pater Josef Keler, früherer Provinzial

und Missionsprokurator der

Salesianer Don Boscos und rund

30 Jahre Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft

der Missionierenden

Orden wurde am 3. Mai 2016 im

Palais Niederösterreich in Wien mit

dem Goldenen Ehrenzeichen für

Verdienste um die Republik Österreich

ausgezeichnet.

Die Laudatio bei der Verleihung hielt der emeritierte

Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser.

Er würdigte u.a. Kelers Einsatz für

den Aufbau der Ordensgemeinschaften in den

ehemaligen Ostblockländern und sein Engagement

für die Länder des Südens.

In seiner Funktion als Missions-Verantwortlicher

der Orden war P. Keler auch mit Papst

Johannes Paul II. und Mutter Teresa zusammengetroffen.

Erzbischof Kothgasser sagte in

seiner Laudatio wörtlich: „Was mich und viele

Menschen, die dem Geehrten begegnet sind,

besonders beeindruckt, ist sein salesianischer

Geist, seine Kontaktfreudigkeit, sei Gottvertrauen

und sein erfrischender Humor.“

Fotos: Sepp Prödl

Sr. Brigitta Raith, Regionaloberin

der Missionarinnen Christi

im Kongo besucht uns am 17.

und 18. September.

Sr. Raith wird mit uns den Gottesdienst

feiern und die Homilie halten

- anschließend wird sie uns

über Mission heute informieren.

Samstag, 17. September: 19:00

Uhr Gottesdienst, anschließend

Lichtbildervortrag im Pfarrsaal.

Sonntag, 18. September: 8:30

Uhr Lichtbildervortrag im Pfarrsaal,

um 10:00 Uhr Gottesdienst

in der Pfarrkirche.

Sr. Raith besucht uns schon zum

zweiten Mal und wird von ihrem

Wirken und ihren Fortschritten

berichten..

Die gesamte Pfarrbevölkerung

ist herzlich eingeladen.

17 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Rückblick Firmung

Mit 16 Firmlingen aus St. Stefan pilgerten mit den Bewohnern

aus dem Pflegeheim Zerlach nach St. Anna .

Die Bewohner hatten sichtlich Spaß an diesem Ausflug und

die Jugendlichen konnten ihre Stärke unter Beweis stellen.

Einige kamen dabei ins Schwitzen, als sie den Hügel nach

St. Anna erklommen. Nach einer Maiandacht in der Kirche

konnten wir uns im Freien bei Gebäck und Saft stärken, bevor

wir uns wieder auf den Rückweg machten.

Christian Schenk

Dass die Firmung ein wunderbares Fest

war, ist vielen Menschen zu verdanken.

Eine gute und abwechslungsreiche Vorbereitungszeit

fand einen schönen Abschluss

am Firmtag.

Wir hoffen jedoch, dass Gottes Geist weiterwirkt.

BEGEGNUNG

18


Rückblick Firmung

19 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Rückblick Kinder-Maiandacht

Am 14. Mai wurde beim Roßmann-Kreuz eine Kindermaiandacht

abgehalten. Gemeinsam gingen wir vom Pfarrzentrum zum Roßmann-Kreuz.

Die Kinder brachten Blumen und schmückten damit

das Kreuz. Anschließend wurde die Maiandacht gefeiert. Alle

Kinder waren sehr motiviert und sangen lautstark die ihnen bekannten

Lieder mit.

Da die Begeisterung so groß wird, wird es auch im nächsten Jahr

eine Kindermaiandacht geben.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Fotos: Sepp Prödl

BEGEGNUNG

20


Rückblick Fronleichnam

Rückblick Pfarrverbandswallfahrt

nach Trössengraben

21 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Rückblick Erstkommunion

2.b Klasse

2.a Klasse

BEGEGNUNG

22


Rückblick Erstkommunion

Bei der Vorstellung der Erstkommunionkinder in der Pfarrblatt-Ausgabe Februar bis April ist leider ein Fehler

passiert. In der 2. Reihe v.l.n.r heißen die Kinder Jasmin und Bianca Niederl (und nicht Platzer). Bitte

entschuldigen Sie unseren Fehler.

23 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Rückblick Muttertag

Zum Muttertag überreichten Kinder im

Pfarrhof allen Frauen Rosen.

BEGEGNUNG

24

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