Pfarrblatt September 2016

pagatrufer

Liebe Pfarrbewohner!

Lesen Sie gerne Bücher? Manche

tun das leidenschaftlich und

gerne, andere können wenig mit

Büchern anfangen. In vielen Büchern

werden Daten gesammelt

und es wird etwas aufgeschrieben

über unser Leben (Taufe,

Firmung, Hochzeit, Sterbetag

…). Aus einem Buch allerdings

hören wir immer wieder etwas

oder lesen sogar selbst darin,

das ist das „Buch der Bücher“,

die Bibel. Das Wort Bibel kommt

aus dem altgriechischen βιβλία

biblia „Bücher“, daher wird sie

auch Buch der Bücher genannt.

Dieses Buch ist für uns Christen

die Heilige Schrift. Worte aus dieser

Schrift sind für uns lebendige

Begleiter unseres Lebens. Viele

Menschen lesen ein Wort aus der

Heiligen Schrift, das ihnen Mut

und Kraft gibt, ja ihr Leben verändert

hat. Es sind also nicht tote

Buchstaben, sondern lebenspendende

Worte. Wir erkennen also

diesen großen Schatz, den wir

Christen mit diesem Buch haben.

Die Bibelausstellung, die in unserem

Pfarrzentrum zu sehen ist,

befasst sich mit der Geschichte

und dem Umfeld dieses Buches,

wo alle Sinne angesprochen

werden sollen. Ich bin sehr dankbar

für diese Gelegenheit, den

Ursprüngen dieses Buches so

nahe zu kommen und empfehle

allen, diese Ausstellung zu besuchen.

Ob wir es merken oder nicht, unser

christliches Handeln wird von

der Heiligen Schrift bestimmt. Es

freut mich immer, wenn diese

geistliche Kraft unser Pfarrleben

bestimmt. So danke ich allen,

die beim Pfarrsommerfest mitgeholfen

haben, um dieses Fest

auf die Beine zu stellen, ja mehr

noch, um diesem Fest ein persönliches

Gesicht zu geben. Der

Anlass, dass sich seit Jahren am

Sonntag nach dem Großen Frauentag,

die Priester und Geistlichen

Schwestern aus St. Stefan

treffen, ist nicht nur Tradition,

sondern Freude für uns alle. Der

Festgottesdienst mit Erzbischof

Dr. Alois Kothgasser zeichnet

diesen Tag aus. Genauso auch

die musikalische Gestaltung dieses

Festes und anschließend

die kulinarische Begegnung.

Beide haben eine hohe Qualität

und dienen zur Freude der Menschen.

Die vielen Aktivitäten, die wir über

das ganze Jahr setzen und für die

ich sehr dankbar bin, haben eine

Quelle, aus der wir schöpfen.

Das ist das WORT GOTTES, das

wir aus der Bibel vernehmen. Sie

ist Inspiration und Freude unseres

christlichen Lebens. Lassen

wir diese Quelle nicht versiegen,

sondern schöpfen wir täglich und

reichlich davon.

Mit diesem Wunsch grüßt Sie

herzlich

Pfarrer

Singen ist ein wesentliches Element,

durch das die Gemeinschaft

in einer Gottesdienstfeier

besonders intensiv erlebt werden

kann. Mit seinen Liederbüchern

„Lobet den Herrn“ (1975), „Du

wirst ein Segen sein“ (1993) und

„du mit uns“ (2006) war und ist

das Haus der Stille ein wichtiger

Wegbereiter des Neuen Geistlichen

Liedes in Österreich.

In der aktuellen Neuauflage „du

mit uns 2“ (2015) wurden wieder

76 neue einstimmige und mehrstimmige

Lieder in das Repertoire

aufgenommen. Der Theologe

und Liedermacher Hans Waltersdorfer

hat für dieses Liederbuch

auch selbst wieder einige Lieder

beigesteuert. Er wird an diesem

Abend einen Querschnitt aus

diesem reichhaltigen Liedgut vorstellen

und zum gemeinsamen

Singen anregen.

Mehr zur Person:

www.werkstatt-waltersdorfer.at

Mehr zum Liederbuch:

www.du-mit-uns.at

BEGEGNUNG

2


Mitten im Leben

Erntezeit – Zeit zum Danken

Bald wird die Herbstsonne wieder

durch den bunten Blätterwald

leuchten. Die Natur belohnt uns

jetzt in der Erntezeit für unsere

Arbeit am Feld, im Garten und

im Wald. Die Erntezeit sollte man

zum Anlass nehmen, um Gott zu

danken - für die Natur, für das

tägliche Brot, für die Fähigkeit,

mit den Händen Arbeit verrichten

zu können und für das Wissen,

das man an andere weiter geben

kann.

Erntedank kann dazu verhelfen,

nicht am „Ich“ zu klammern, sondern

das „Du“ der Menschen im

Blick zu behalten. Das große

„Du“ Gottes unterstützt alles

menschliche Bemühen. Der

rücksichtsvolle Umgang mit unseren

Mitmenschen und der Natur

sowie die Gemeinschaft sind

die wichtigste Grundlage für ein

humanes Leben.

Mit Dankbarkeit schaue ich auf

das vergangene Arbeitsjahr in

unserer Pfarrgemeinschaft zurück

und sage wie im Gedicht von

„Friedhelm Geiß“ einmal DANKE!

Danke, für das großartige Engagement,

für die gelebte Gemeinschaft,

für das große Wohlwollen,

die guten Worte, die Herzlichkeit

und die Gebete.

Michael Löffler, gesch. Vorsitzender

des PGR

Sag doch einfach mal Danke

Sag doch einfach mal Danke –

und du siehst mit neuen Augen.

Sag doch einfach mal Danke –

und der Konkurrenzkampf hat ein Ende.

Sag doch einfach mal Danke –

und die Rechthaberei verstummt.

Sag doch einfach mal Danke –

und die Atmosphäre wird spürbar wärmer.

Sag doch einfach mal Danke –

und du lernst, was glauben bedeutet.

Sag doch einfach mal Danke –

und du durchbrichst die Selbstverständlichkeit.

Sag doch einfach mal Danke –

und du kannst wieder aufatmen.

Sag doch einfach mal Danke –

und die Gesichter werden fröhlicher.

Sag doch einfach mal Danke –

und lass dich beschenken.

Sag doch einfach mal Danke –

und denk nicht: Wie muss ich‘s vergelten?

Sag doch einfach mal Danke - zu einem Menschen.

Sag doch einfach mal Danke - zu Gott!

Sag doch einfach mal Danke - sag‘s doch!

Friedhelm Geiß

3 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Kann ein Buch von gestern auf

Fragen von heute Antwort geben?

Wer regelmäßig zum Gottesdienst geht, wird

sich manchmal diese Frage gestellt haben – und

manchmal wird die Antwort ein „Ja“ und manchmal

ein „Nein“ sein. Probleme von heute – Umwelt, Arbeitslosigkeit,

Bevölkerung, Nationalismus und andere

- waren in biblischer Zeit unbekannt, aber wir

müssen heute eine Antwort darauf finden.

Auf der anderen Seite aber müssen gerade wir

Christen uns auch bewusst sein, dass die Bibel

selbst Fragen an uns stellt: Wie hältst du es mit

der Menschenwürde? Wird aus deinem Tun ersichtlich,

dass der Mensch Ebenbild Gottes ist?

Traust du dich an die große Hoffnung zu glauben,

dass die Welt in Gottes Hand ist? Warum gibt es –

im Kleinen wie im Großen - immer wieder so viel

Streit? Warum schlägst du deinen Bruder und deine

Schwester?

Auf diese und ähnliche Fragen gibt es durchaus

mehrere Antworten; die Bibel zwingt uns zu keiner

einzigen, aber sie entlässt uns nicht so einfach

ohne unser Nachdenken.

Damit verändert sich die Fragerichtung: Es geht

nicht mehr darum, an die Bibel und ihre Geschichten

zu „glauben“, es geht vielmehr darum, ob wir

bereit sind, in diesen Spiegel zu schauen.

Wenn wir die Heilige Schrift so sehen, dann kann

sich vieles ändern. Religion wird dann nicht „Jenseitskunde“,

sondern eine Einladung, die Welt mit

anderen Augen anzuschauen. Wir können dann die

Hoffnung haben, dass Gott auch auf unseren krummen

Zeilen seine Geschichten schreibt – und dann

wird das Lesen der Heiligen Schrift zu einer Motivation

für ein Leben, das sich nicht nur an den schnell

wechselnden Moden ausrichtet, sondern den Blick

für ein kräftiges, hoffendes und solidarisches Leben

bewahrt und immer wieder stärkt.

Anton Schrettle

Ein Spielfeld für alle! Frieden braucht

Ideen, Mut und Gebet.

Pfarrer Hermann Glettler stellte in seiner Predigt beim

Schulschlussgottesdienst des BG/BRG/MG Dreihackengasse

Projekte für den Frieden aus Israel vor. Inzwischen

ist Mag. Glettler Bischofsvikar für Caritas und

diakonale Dienste sowie Bischofsvikar für Evangelisation

und missionarische Initiativen. Ihm verdanken wir,

dass wir das Gedächtnisprotokoll vom Gespräch mit

Father Raeed Abusahlia, General Director der Caritas

in Bethlehem von Jakob Kabas erhielten. Der folgende

Beitrag greift einige Gedanken daraus auf.

Eindrücke einer Israel-Palästina-Reise

im Juni 2016

Aus der Hoffnung auf die Auferstehung sind Friedensprojekte

Herzensanliegen von Father Raeed Abusahlia,

General Director der Caritas in Bethlehem:

Einfache Friedenstauben aus Olivenholz, die in einer

der Caritas-Werkstätten gemacht werden.

Spiele für den Frieden: Die Caritas hat in der Jerusalemer

Altstadt den ersten grünen Spielplatz für Fußball,

Basketball und Tennis geschaffen. Dieser steht

allen Kindern, unabhängig von Religion und Herkunft,

zur Verfügung. Die Idee im Hintergrund ist, wenn die

Kinder in der Lage sind, miteinander zu spielen, werden

sie auch in der Lage sein, als Erwachsene vernünftig

miteinander umzugehen.

Mit einer Stimme: Es wurde ein Chor, bestehend

aus 110 christlichen, muslimischen und jüdischen Kindern,

gebildet, die Lieder für den Frieden aus je ihrer

eigenen Tradition gesungen haben. Der Chor war auf

Tournee in Frankreich und hat im Mai zahlreiche Konzerte

in französischen Städten gegeben.

Licht für den Frieden: Es wurden von der Caritas

100.000 Lampen für christliche Kirchen weltweit verteilt.

Bedingung ist, dass auch das Öl für diese Lampen

aus der Region kommt. Diese Lampen sollen so

lange in den Kirchen brennen, bis Frieden im Nahen

Osten herrscht.

BEGEGNUNG

4


Die Caritas arbeitet mit 82 hauptamtlichen Mitarbeitern

in der Westbank, dem Westjordanland und dem Gazastreifen.

Es braucht jede Menge Fundraisingaktivitäten,

um monatlich die Löhne auszahlen zu können.

Es gibt fünf Tätigkeitsbereiche der Caritas:

Sozialarbeit für arme Familien im Gazastreifen:

Nach drei Kriegen sind die Menschen physisch, psychisch

und auch wirtschaftlich am Boden. Die Bevölkerungsdichte

im Gazastreifen liegt bei 5000 Menschen

pro km 2 , Steiermark 75/km 2 . Rund 2 Millionen

Menschen leben auf 360 km 2 . Die Caritas versucht

den Menschen zu helfen beim Stärken der Hoffnung

für die Zukunft, dem Aufbau von Infrastruktur und in

der Lebensgestaltung.

Stationäre und mobile medizinische Versorgungseinrichtungen:

Es geht um die Versorgung von Verwundeten

mit Langzeitfolgen sowie von Kranken. Im

Gazastreifen müssen die Infrastruktureinrichtungen

von Nichtregierungsorganisationen zur Verfügung gestellt

werden, weil es keine offizielle öffentliche Verwaltung

gibt.

Bildung insbesondere Schulen: Es gibt sehr viele

Kinder. Wie sagt Father Raeed: „Trotz der hoffnungslosen

Situation haben die Menschen immer noch

Kinder. Aber was bleibt ihnen übrig, sie haben keine

Arbeit, nur 5 Stunden am Tag gibt es Strom und sie

haben auch keine Fernsehgeräte, also haben sie Zeit

für den Nachwuchs.“

Jugendarbeit: Die Arbeitslosenrate liegt bei 60%.

Rund 43% der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre! Es

gibt Bildungs- und Beschäftigungsprojekte als Grundlage

für Selbstentfaltung, Selbstwirksamkeit und für

FRIEDEN.

Mikrokredite für Familien für den Wiederaufbau:

Rund 46.000 Häuser wurden teilweise zerstört, mehr

als 15.000 Häuser vollständig. Mehr als 450.000 Menschen

mussten mit Hilfe der Caritas in Notquartieren

untergebracht werden. Mit Hilfe der Mikrokredite können

Familien die notwendigsten Dinge wieder einkaufen,

Schüler/innen und Student/innen das Schuljahr

beginnen.

Father Raeed bedankt sich bei der Reisegruppe für ihr

Kommen, um zu sehen, zu hören, zu begreifen und zu

verstehen, was es heißt, Zeugnis für Christus zu geben.

Eine Reise ins Heilige Land zu machen ist ein Zeichen

der Solidarität und Stärke. Es stärkt die Reisenden im

Zeugnis ihres Glaubens an Christus und es stärkt die

palästinensischen Christ/inn/en für die Arbeit hier im

Heiligen Land. Es ist die Aufgabe und Verantwortung

aller Christen und Christinnen weltweit, dass die Heiligen

Stätten nicht kalt, leblos und geistlos werden. Es

leben insgesamt immer noch rund 50.000 Christen und

Christinnen in der Region. „Ich danke euch dafür, dass

ihr euch auf den Weg in das Heilige Land gemacht habt.

Auch wenn ihr in der Komfortzone wart, saubere Betten,

täglich gut und ausreichend zu essen hattet, ist das für

uns ein Zeichen der Solidarität und ein Glaubenszeugnis,

das auch uns stärkt. Ich danke euch dafür und bitte

euch, auch nach der Rückkehr nicht Partei zu ergreifen

für eine der Seiten des Konfliktes, sondern unablässig

für den Frieden in diesem Land zu beten.“

Das Caritas Babyhospital in Betlehem

Im Spital werden Menschen, unabhängig von ihrer

religiösen oder sozialen Herkunft, aufgenommen.

Wichtig war von Anfang an die Einbindung der Mütter

in den gesamten Prozess. Das Einzugsgebiet des

Spitals umfasst ca. 350.000 bis 400.000 Kinder. 2015

wurden 39.965 Kinder im Spital behandelt, der Großteil

ambulant.

In der Einrichtung arbeiten 245 Angestellte, davon

fünf aus dem Ausland. Die Tagesambulanz muss man

sich wie eine erweiterte Facharztpraxis für Kinderheilkunde

vorstellen. Es wird niemand abgewiesen. Von

den Familien werden pro ambulanten Besuch drei

Dollar Grundversorgung verlangt, dies aber auch nur,

wenn die Familien finanziell dazu in der Lage sind.

Grundsätzlich werden Kinder bis zum 14. Lebensjahr

betreut (Ausnahmen gibt es, z. B. bei chronischen Erkrankungen).

Die Kinder kommen aus der Westbank.

Besonders für Neugeborene werden ein Hör- und ein

Hüfttest angeboten. Für chirurgische Eingriffe gibt es

Kooperationen mit einem Spital in Ostjerusalem. Über

die Jahre haben sich auch sehr gute Kooperationen

mit einem israelischen Spital ergeben, wo beide

Seiten in erster Linie das Kindeswohl im Auge haben.

Derartige Maßnahmen erfordern aber immer

eine Umlagerung der Kinder am Checkpoint.

Das Spital wird zu 90% über Spenden finanziert. Die

Hauptaufgabe im Fundraising liegt in der Finanzierung

der laufenden Kosten. Die diesjährige Sozialaktion

Nazareth der Katholischen Jugend unterstützt das

Caritas Babyhospital in Bethlehem!

5 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Gewaltbereit oder „Kultur der Liebe“?

Die Zusammenhänge von

Religion(-smissbrauch) und Gewalt

reflektiert in einem Interview

der Innsbrucker Dogmatikprofessor

Jozef Niewiadomski. Das

Gespräch mit ihm fand wenige

Tage (am 22. 9. 2001) nach den

Attentaten des 11. September

2001 statt und zeigt, dass es

selbst unter der unmittelbaren

Betroffenheit durch diese Ereignisse

bereits möglich war, sehr

differenziert zu analysieren:

Ist das, was sich an Hintergrund

zu diesen Anschlägen zeigt,

wirklich Religiosität oder nicht

vielmehr Perversion von Religion

und auch des Islam?

Niewiadomski: Wir haben heute

in der Welt eine Reihe von

sozialen, ethnischen und politischen

Konflikten, in denen religiöse

Aspekte eine Rolle spielen.

Vielfach wird das auch von den

verantwortlichen Religionsführern

als Missbrauch verurteilt. …

In manchen islamischen Gruppen

gibt es bis heute die Tradition

eines doppeldeutigen Martyriums.

Das heißt, Menschen,

die als Selbstmordattentäter im

Kampf gegen die Ungläubigen

sterben, gelten als Märtyrer und

kommen direkt in den Himmel.

Aus dieser Tradition, die in manchen

Gruppen von Kindesbeinen

an vermittelt wird, schöpfen His-

bollah oder Osama Bin Laden

ihre zerstörerische Kräfte.

Wie kann die demokratische Welt

auf diese Bedrohung dann überhaupt

reagieren?

Niewiadomski: Natürlich muss

die demokratische Welt auf den

religiösen Terror auch politisch

antworten. Eindrücklich möchte

ich aber davor warnen, diese

Auseinandersetzung als „Kampf

zwischen Gut und Böse“, der

alle Mittel rechtfertigt, zu führen.

Denn dann begibt sich der Westen

in Gefahr, unter umgekehrten

Vorzeichen einen quasireligiösen

Kampf zu führen, was die

Terroristen und ihre Mitläufer in

ihrem „Glauben“ nur bestätigt.

Ich denke, dass wir in der Antwort

auf diese Anschläge tiefer

gehen müssen. Wir brauchen

eine kritische Hinterfragung der

„Selbstgerechtigkeit“ unseres

wirtschaftlichen Systems. Und

wir müssen uns ernsthaft fragen,

welche Kräfte unser Sein

und Handeln wirklich bestimmen,

nachdem die Religion im öffentlichen

Leben und in unserer Erlebnisgesellschaft

zu einem Privathobby

degradiert wurde.

In der Auseinandersetzung mit

anderen Kulturen ist es zu wenig,

unser Wohlstands-Erfolgsrezept

zu verkaufen. Diese Katastrophe

fordert meines Erachtens zu einer

Rückbesinnung auf die positiven

Kräfte von Religion geradezu

heraus. Gewaltminderung,

Gewaltverzicht, Solidarität, soziale

Gerechtigkeit, Menschenrechte,

Achtung vor dem Leben

– diese Grundwerte unserer Zivilisation

bauen letztlich auf dem

Glauben an einen liebenden Gott

auf. Wenn es stimmt, dass diese

Terroranschläge sich gegen

die westliche Zivilisation richten,

dann kann die eigentliche Antwort

nur darin liegen, diese Zivilisation

als eine „Kultur der Liebe“

zu vertiefen und sie als Antithese

zu Hass und Gewalt auch erfahrbar

zu machen.

Aus: Religion begleitet. Religion

AHS 8. S. 121.

Nazareth – Hilf uns helfen!

Die Katholische Jugend feiert den

70. Geburtstag mit einer besonderen

Tafel Schokolade! Mit der

großen Sozialaktion „Nazareth“

sollen das Caritas-Babyhospital

in Betlehem und die Syrien-Nothilfe

der Franziskaner im Heiligen

Land unterstützt werden.

Zusammen mit dem Obdacher

Chocolatier Josef Kern hat

die Jugendstelle eine steirische

„Nazareth“-Schokolade kreiert.

Der Reinerlös jeder Tafel fließt in

das Projekt! Die Schoko gibt es

im Junge-Kirche-Büro oder unter

jungekirche@graz-seckau.at zu

einer Mindestspende von € 3,-

pro Tafel.

(Aus Kirche konkret. September

2016)

BEGEGNUNG

6


„… zu richten die Lebenden und die Toten“

Zu den wichtigsten Sätzen über

Gott gehört, dass die Welt und

die Geschichte Gott gehört und

dass Gott das letzte Wort über die

Geschichte spricht – als „Richter“

der Geschichte. Dass es im Gericht

um die Gerechtigkeit geht,

vor allem für jene, denen Unrecht

widerfahren ist, und dass es bei

diesem Gericht darum geht, alles

wieder ins „Richtige“ zu stellen

– und sogar die Verbrecher so

mit ihrem Unrecht zu konfrontieren,

dass sie dem Recht durch

Umkehr die Ehre geben, haben

wir aus unserem christlichen Bewusstsein

verdrängt.

Die Würzburger Synode

schreibt, dass in der Botschaft

vom Gericht Gottes sich der

spezifisch christliche Gedanke

von der Gleichheit aller Menschen

ausdrückt. Es geht um die

Gleichheit aller Menschen in ihrer

praktischen Lebensverantwortung

vor Gott. Da alle Menschen

vor Gott für ihr Leben verantwortlich

sind, wird denen, die

Unrecht leiden, zu einer unverlierbaren

Hoffnung. Dieser

christliche Gleichheitsgedanke

ist auf Gerechtigkeit für alle aus,

damit weckt er auch immer neu

das Verantwortungsbewusstsein

für diese Gerechtigkeit, die stärker

als der Tod ist. Das Gericht

Gottes ist die Hilfe Gottes zur

Selbstfindung des Menschen,

es ist die Befreiung aus dem

Unschuldswahn und Weckung

aus dem Schlaf des Gewissens

– nämlich bereits heute und hier!

In vielen Psalmen hören wir

Hilfe- und Racheschreie, in denen

die Beter ihr Leiden am Unrecht

und an der Hochmütigkeit

der Gewalttätigen herausschreien.

Es sind oft leidenschaftliche

Schreie und Klagen, die aus der

Grundüberzeugung stammen,

dass Gerechtigkeit geschehen

muss – zumindest durch einen

Gott, der die Erde als „Lebenshaus“

für alle geschaffen hat,

über dem Gott als „Sonne der

Gerechtigkeit“ aufgehen will, die

das Böse vertreibt. Wenn die

Beter zu ihrem Gott als gerechten

Richter schreien, verwehren

sie sich selbst „die Rache“. Sie

appellieren an einen Gott, der

als Gott des Rechts überprüft,

entscheidet und straft, um die

gestörte Rechtsordnung wiederherzustellen

und zu verteidigen.

Es schwingt zumeist sehr viel an

Emotionalität in den „Strafwünschen“

der Beter mit, weil sich in

ihnen die ganze Verletztheit der

Leidenden und der Zweifel an

„Gott und Welt“ ausspricht.

Das Vertrauen der Beter in Gott

hängt eng mit dem Verständnis

zusammen, dass Gott durch

das Unrecht selbst betroffen, ja

in Frage gestellt ist. Die Beter

fordern Gott heraus, Partei zu

ergreifen! Gott soll sich als gerechter

und Gerechtigkeit schaffender

Gott mitteilen. Gerade

weil sich Gott als solcher mitteilen

soll, kann dieser Gott auf

die verdiente Strafe verzichten,

sogar dann, wenn das Urteil und

die Strafe schon verkündet ist.

Das Ende des Jona-Buches zeigt

dies: Gottes Sache ist es auch,

dass sein Gericht nicht den Tod

des Sünders will, sondern dass

er ihn in Umkehr von seiner Sünde

lässt und das Leben findet.

Nach Zenger, Erich: Ein Gott der

Rache? Feindpsalmen verstehen.

Freiburg im Breisgau 1998.

Herder Verlag. S. 129ff.

Alle Fotos von Israel: Herbert Keimel

7 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


ebenso in die biblische Alltagswelt wie verschiedene

Gewürze, Hölzer, Gegenstände, Getreide, Sand,

Steine, Speisen und Getränke. Ein Erzählzelt und

ein Zelt mit Gewürzen vermitteln einen Hauch der

orientalischen Lebenswelt.

Wer es gerne moderner hat, kann bei den einzelnen

Stationen mit dem Handy oder auch einem

zur Verfügung stehenden Tablet anhand eines QR-

Codes weitere Informationen abrufen oder eine ganze

Reihe von Apps zu den jeweiligen Themen ausprobieren.

Mit Erscheinen dieses Pfarrblattes haben im Vorfeld

der Ausstellung bereits einige Veranstaltungen

stattgefunden. Am 5. Juni wurde das Programm im

Rahmen eines Bibelsonntags vorgestellt und einige

trafen sich auf dem Markusweg zum Haus der

Stille. Anton Schrettle ging in seinem Vortrag der

Frage nach, ob ein Buch von gestern auf Fragen

von heute Antwort geben kann. In den letzten Tagen

fanden ein Workshop zur Herstellung Biblischer Figuren

und ein Lichtbildervortrag über Israel statt.

Noch nicht zu spät ist es hoffentlich für den Liederabend

mit Hans Waltersdorfer am 7. Oktober

und ganz besonders geht es natürlich um die Bibelausstellung,

die am Freitag, den 28. Oktober eröffnet

wird:

Expedition Bibel – Eine Wanderausstellung

ist seit vielen Jahren unterwegs durch Österreich

und auch andere Länder.

Etwa 800.000 Menschen hat die Wanderausstellung

Expedition Bibel des Bibelwerkes Linz bisher angelockt

und bei sehr vielen einen neuen Zugang zur

Bibel eröffnet. Die Ausstellung ermöglicht eine Entdeckungsreise

mit allen Sinnen. Der Unterschied zu

vielen anderen Ausstellungen besteht darin, dass die

einzelnen Ausstellungsstücke berührt werden sollen.

Die Besucherinnen und Besucher werden mit Informationstafeln

auf historische und kulturelle Details

hingewiesen. Darüber hinaus sprechen ganz unterschiedliche

Angebote alle Sinne an, ziehen mitten ins

Geschehen hinein und motivieren zum Entdecken.

Für Kinder geben eigene Kindertafeln einen Einblick

in die Welt von damals aus der Sicht der Bibelziege

Ezi. Diese Lebenswelt kann auch durch Spiele

und Rätsel entdeckt werden.

Jüdische Kultgegenstände wie das Widderhorn

oder Gebetsriemen laden zum Kennenlernen des Judentums

und damit unserer christlichen Wurzeln ein.

Zahlreiche Bibelübersetzungen in verschiedenen

Sprachen zeigen die weltweite Verbreitung der Bibel

und streichen den ökumenischen Aspekt hervor.

Memorys, Puzzles und andere Spiele entführen

Fotos und Titelseite: Stefan Fink

BEGEGNUNG

8


23. Oktober

Sonntag der Weltmission

„Baut eine bessere Welt auf, eine Welt der Gerechtigkeit

und Solidarität“ (Papst Franziskus).

Am Sonntag der Weltmission stellen wir das diesjährige

Beispielland INDIEN ein wenig im Gottesdienst

vor. Nach dem Gottesdienst bieten wir wieder

Schokopralinen und Fruchtgummibonbons der

Jugendaktion zum Kauf an: süß und sauer, faire

Power! Zwei kleine Möglichkeiten, unsere Welt ein

wenig gerechter zu machen und solidarisch zu sein.

Mutter Teresa von Kalkutta wurde zuweilen vorgeworfen,

dass ihre Arbeit nur ein Tropfen im Ozean

sei. Sie erwiderte, zumindest ein Tropfen Hoffnung

ist mehr geworden.

Arbeitskreis Weltkirche

Einladung zum Gottesdienst für ältere und

kranke Menschen am Elisabethsonntag

Die Eucharistiefeier findet am 13. November um 14

Uhr in der Pfarrkirche statt. Ich lade Sie dazu recht

herzlich ein und hoffe, dass Sie sich dafür Zeit

nehmen, um ein Innehalten in besonderer Tiefe zu

erfahren. Im Gottesdienst kann das Sakrament der

Krankensalbung empfangen werden.

Christus - ich bin berührt an Stirne und Händen,

doch am meisten im Herzen.

Christus - ich bin berührt und spüre deine unermessliche

Wärme und Sorgfalt, wie du mir begegnest.

Christus - ich bin berührt vom inneren Frieden, der

von dir ausgeht und mich erfüllt.

Christus - ich bin berührt von deiner Weisheit und

hoffe, dass auch sie in mir zum Tragen kommt.

Christus - ich bin berührt von deiner unermesslichen

Geduld.

Christus - ich bin berührt von dem Wissen, dass

tiefer Glaube in mir verwurzelt ist.

Christus - ich bin berührt und erfüllt mit Freude, mit

dir eine Einheit bilden zu dürfen.

Ich freue mich auf ein zahlreiches Kommen. Auch ein

Abholen von zu Hause ist möglich. Tel. 0680 3030620

Für den Sozialkreis: Ursula Markovic

Sanierung Kirchturmdach

Gottes Wort

zeige dir Weg und Richtung

sei dein Stern in der Dunkelheit

stärke dich an schwachen Tagen

führe dich im Nebel

begleite dich durch Wüsten

reiche dir Erfrischung

öffne deine Augen und Ohren

schenke dir Geborgenheit

blühe in deinem Herzen.

(Quelle unbekannt)

Im Zuge der Begutachtung der

Kirchturmeindeckung mit Fachfirmen

und der Bauabteilung der Diözese

wurde festgestellt, dass eine

Sanierung der Dacheindeckung

durch Aufbringen eines Anstriches

nicht von langer Beständigkeit

wäre, es wurde die Neueindeckung

mit Kupfer empfohlen.

Nach intensiver Abstimmung mit

der Bauabteilung unserer Diözese

und der Zusage der fachlichen und

finanziellen Unterstützung hat der

Wirtschaftsrat unserer Pfarre die

Neueindeckung des Kirchturmes mit Kupferblech

beschlossen. Bis Ende dieses Jahres erfolgt die

Ausschreibung der erforderlichen Baumaßnahmen.

Mit den Bauarbeiten wird nach Vorbereitung und bei

entsprechendem Wetter voraussichtlich im April 2017

begonnen.

Nachdem ein wesentlicher Anteil der Baukosten durch

unsere Pfarre zu tragen ist, bitte ich um entsprechende

Unterstützung unseres dringend notwendigen Vorhabens.

Michael Löffler, gschf. Vorsitzender PGR

9 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Wir gratulieren zum

Geburtstag

Den Bund der Ehe schlossen

oktober

Opferkuch Maria (85), Feldbacherstraße

Fink Franz (80), Aschau

Niederl Franz (70), Reichersdorf

Fössl Johann (70), Steinberg

Luttenberger Maria (70), Schichenauerstraße

Marbler Johann (85), Schichenauerstraße

Leitgeb Theresia (70), Trössengraben

Wallner Franz (75), Schichenauerstraße

Seidl Helena (70), Feldbacherstraße

Prödl Frieda (70), Reichersdorf

Fink Ernestine (70), Greith

november

Pölzl Irmgard (80), Alteggerstraße

Neubauer Marianne (80), Höllgrund

Ladenstein Erika (75), Feldbacherstraße

Ettl Rosina (75), Feldbacherstraße

Rothschedl Wilhelm (70), Schulstraße

Schranger Josef (80), Dollrath

Roßmann Ottilie (75), Gigging

Manfred und Petra Hödl, Lichendorf

Christian Obendrauf und Franziska

Platzer, Edelhof

Daniel Gollner und

Veronika Lampl,

Alteggerstraße

Christian Schörkl und Claudia

Hötzl, Feldbacherstraße

BEGEGNUNG

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Das Sakrament der Taufe haben empfangen

Valentin Wallner

Höllgrund

Helena Komanova

Sonnensiedlung

Kilian Feichtgraber

Kleeweg

Johannes Obendrauf

Edelhof

Mia Kothgasser

Leibnitz

Anna Hirschmann

Gigging

Luca Niederl

Gigging

TAUFTERMINE

15.10., 29.10., 19.11.

Wir gedenken unserer Verstorbenen

juni

Johann Kindlhofer (78), Schulstraße

juli

Theresia Monschein (93), Aschau

Herbert Rechberger (75), St. Nikolai

august

Felix Donnerer (54), Lichteneggerstraße

Anton Pein (87), Lichendorf

Gottfried Moik (79), Maiersdorf

september

Johann Mauser (84), Schichenauerstraße

11 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


P fa r r k a l e n d e r Kirchba c h

Gottesdienstzeiten: Jeden Freitag um 19.00 Uhr Gottesdienst, jeden 1. Donnerstag

im Monat um 19:00 Uhr Gebet und Meditation.

Seniorengebet: Jeden Mittwoch 9:30 Uhr in der Pfarrkirche

Kanzleistunden: Mittwoch 8:00 - 12:00 Uhr und Freitag 16:00 - 18:30 Uhr

oktober

Sa, 01.10. 15:00 Uhr Erntedankfeier und 15

Jahre Pflegeheim Zerlach

19:00 Uhr Heilige Messe

So, 02.10. erntedankfest

9:45 Uhr Segnung der Erntegaben

vor dem Gemeindeamt, anschließend

Prozession zur Pfarrkirche

10:00 Uhr Heilige Messe

Sa, 08.10. 11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Heilige Messe

So, 09.10. 10:00 Uhr Heilige Messe

Sa, 15.10.

So, 16.10.

Sa, 22.10.

So, 23.10.

Mi, 26.10.

Sa, 29.10.

So, 30.10.

Mo, 31.10.

Di, 01.11.

Mi, 02.11.

Sa, 05.11.

So, 06.11.

Fr, 11.11.

18:00 Uhr Kinderwortgottesfeier

8:30 Uhr Heilige Messe

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Heilige Messe

Weltmissionssonntag

8:30 Uhr Heilige Messe

nationalfeiertag - Tag für

ältere und kranke Menschen

10:00 Uhr Heilige Messe mit Krankensalbung

19:00 Uhr Wortgottesfeier

8:30 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

november

allerheiligen

10:00 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Gräbersegnung am

Friedhof

Allerseelen

19:00 Uhr Heilige Messe; anschl.

Lichterprozession auf den Friedhof

Pfarrgemeinderatsklausur in Seggauberg

19:00 Uhr Wortgottesfeier

10:00 Uhr Heilige Messe

17:00 Uhr Laternenfest

Sa, 12.11.

So, 13.11.

Sa, 19.11.

So, 20.11.

Sa, 26.11.

So, 27.11.

Sa, 03.12.

So, 04.12.

september

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

Vorstellung der Firmlinge

christkönig

8:30 Uhr Heilige Messe

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Wortgottesfeier mit

Adventkranzsegnung

1. adventsonntag

8:30 Uhr Heilige Messe

dezember

6:00 Uhr Rorate

2. adventsonntag

9:30 Uhr Beichtgelegenheit

10:00 Uhr Heilige Messe

Kinderwortgottesdienste

in St. Stefan

12. November

10. Dezember

jeweils um 18:00 Uhr

In spielerischer Form gehen wir auf spezielle

Bibelstellen ein und setzen uns mit religiösen

Themen auseinander. Unser Ziel ist es, in den

Kindern die Neugier auf Jesus und seine Kirche

wecken.

Redaktionsschluss: 28. Oktober

BEGEGNUNG

12


P fa r r k a l e n d e r St. Stefa n i. R.

Gottesdienstzeiten: Jeden Mittwoch und Donnerstag ist um 19:00 Uhr Heilige Messe

Jeden ersten Freitag im Monat ist um 19:00 Uhr Heilige Messe

Kanzleistunden: Mittwoch und Freitag 8:00 - 12:00 Uhr

Sprechstunden: Pfarrer Mag. Christian Grabner: Mittwoch 8:30 - 12:00 Uhr

Dipl. PAss Christian Schenk: Mittwoch 9:00 - 12:00 Uhr

Sa, 01.10.

So, 02.10.

Sa, 08.10.

So, 09.10.

Fr, 14.10.

Sa, 15.10.

So, 16.10.

Sa, 22.10.

So, 23.10.

Di, 25.10.

Sa, 29.10.

So, 30.10.

Di, 01.11.

Mi, 02.11.

Sa, 05.11.

So, 06.11.

Oktober

19:00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

10:00 Uhr Heilige Messe in der St.

Michaelskirche - Weisenbläsertreffen

19:00 Uhr Heilige Messe

erntedankfest

8:45 Uhr Treffpunkt beim Parkplatz

Gemeindeamt und Kaufmann; 9:00

Segnung der Erntegaben bei der

Marktlinde, anschließend Dankgottesdienst

in der Pfarrkirche (Erntewagen:

St. Stefan i. R.)

9:30 Uhr Seniorengebet

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

Sonntag der Weltmission

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Festgottesdienst zum

Nationalfeiertag

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

november

allerheiligen

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Wortgottesdienst am

Friedhof und Gräbersegnung

18:00 Uhr Allerseelenandacht

Allerseelen

19:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

Sa, 12.11.

So, 13.11.

Sa, 19.11.

So, 20.11.

Sa, 26.11.

So, 27.11.

Sa, 03.12.

So, 04.12.

18:00 Uhr Kinderwortgottesdienst

19:00 Uhr Heilige Messe

Elisabethsonntag

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Gottesdienst für ältere

und kranke Menschen

19:00 Uhr Heilige Messe

christkönig

10:00 Uhr Jugendgottesdienst

Vorstellung der Firmlinge

19:00 Uhr Heilige Messe mit

Adventkranzsegnung

1. adventsonntag

Beichtgelegenheit

10:00 Uhr Heilige Messe

dezember

19:00 Uhr Heilige Messe

2. adventsonntag

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

Spenden für das Pfarrzentrum

Pfarrkaffee Bibelausstellungsteam 695,00 €

Stefanisonntag 145,00 €

Seniorenturnen in St. Stefan für Damen und Herren

Start: 19. Oktober; jeden Mittwoch von 16:30

bis 17:30 Uhr

Ort: Turnsaal der NMS St. Stefan i. R.

Beitrag: 3 Euro pro Person /Stunde

Auf euer Kommen und Mitmachen freut sich

Cäcilia Hödl

Impressum:

Medieninhaber, Redaktion und Hersteller:

Röm. kath. Pfarramt, 8083 St. Stefan im Rosental, Parkring 7

Redaktion und Layout:

Mag. Bernadette Nagl, Mag. Dr. Therese Friedl

Herstellungsort: Scharmer Druck, Feldbach

13 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Meine Erfahrung als Zivildiener bei Stephanus

Mein Name ist Andreas Zirkl und

ich wohne in Dollrath. Da ich im

Dezember 2015 meinen Zivildienst

bei der Tageswerkstätte

Stephanus begonnen habe und

diesen nun abschließe, möchte

ich die Gelegenheit nützen und

einige meiner Eindrücke schildern.

Als es um die Entscheidung ging,

in welchem Bereich ich meinen

Zivildienst absolviere, hatte ich

zunächst Bedenken, ob eine Arbeit

in dieser Einrichtung das

Richtige für mich ist. Das Kennenlernen

des Hauses und die

positive Atmosphäre überzeugten

mich jedoch schnell, meinen

Zivildienst bei Stephanus zu machen.

In den letzten neun Monaten

war ich der Wäschegruppe zugeteilt

und durfte dort zwei betreute

Mitarbeiter bei ihrer Arbeit

unterstützen und durch den Tag

begleiten. Beeindruckt hat mich

besonders, wie strukturiert ein

Tag bei Stephanus eingeteilt wird

und abläuft, beispielsweise durch

den täglichen Morgenkreis als

gemeinsamer Start in den Tag.

Besonders positiv empfunden

habe ich den respektvollen und

herzlichen Umgang unter allen

Mitarbeitern. Aufregend waren

auch die einzelnen Feste unterm

Jahr (Begegnung im Haus der

Lichter und Düfte, Blütenfest,…),

bei denen die betreuten Mitar-

beiter ihre hergestellten Produkte

und Künste zur Schau stellen

und verkaufen durften. Im Jahresverlauf

wurden verschiedene

Workshops angeboten, die neue

Eindrücke und Erfahrungen gaben.

In einem Workshop durfte

ich kennenlernen, wie es sich anfühlt,

in einem Rollstuhl zu sitzen

und dadurch auf andere angewiesen

zu sein und diesen blind

zu vertrauen.

Natürlich kostete die Arbeit, den

betreuten Mitarbeitern bei den

alltäglichen Hürden zur Seite zu

stehen, manchmal viel Geduld

und Mühe, jedoch war es immer

schön zu erleben, wie dankbar

sie auch bei kleinsten Gesten

sind. Von dieser Wertschätzung

konnte ich sehr viel mitnehmen.

Genau diese Momente sind der

Grund, weshalb mir der Zivildienst

bei Stephanus so gut gefallen

hat.

Andreas Zirkl, ehemaliger Zivildiener

bei Stephanus

SEGEN

Vertrauen sei in dir

tief wie die stille Erde,

tief wie die funkelnden Sterne,

tief wie die sanfte Nacht.

Mond und Sterne mögen ihr

heilendes Licht über dich ausgießen.

Tiefes Gottvertrauen sei mit

dir.

BEGEGNUNG

Sei freundlich und sanft zu dir

selber,

du bist ein Kind der Schöpfung,

du hast ein Recht darauf, hier

zu sein.

Lass dich bestärken in deinen

Fähigkeiten

und die Schönheit deines Körpers

bejahen.

Halte Frieden mit deiner Seele.

Lebe sorgfältig, versuche auf

dich zu vertrauen.

Möge der Wind dir den Rücken

stärken,

Sonnenschein deinem Gesicht

viel Glanz

und Wärme geben.

Lass dir gewiss werden,

dass du in Gott gesegnet bist.

Gottes Segen sei mit dir!

(Quelle unbekannt)

14


Neues aus Kirchbach

15 Jahre Pflegeheim Zerlach

Seit 1. August 2001 ist das Pflegeheim Zerlach nun schon „in

Betrieb“ und ist in diesen 15 Jahren für viele Menschen zu

einem neuen Zuhause geworden.

158 Frauen und Männer sind ins Pflegeheim eingezogen

und haben ihren Lebensabend da verbracht. 121 Personen

waren vorübergehend da. 122 Personen aus dieser großen

Hausgemeinschaft sind verstorben.

39 Mitarbeiterinnen sind zurzeit damit beschäftigt, die Bewohnerinnen

und Bewohner im Pflegeheim zu betreuen und

für sie zu sorgen.

Seit 10 Jahren arbeiten wir erfolgreich mit der Caritas zusammen

und profitieren vom Knowhow und dem lebendigen

Austausch mit der großen Organisation.

Am 18. Oktober bekommen wir das Gütesiegel „Hospiz und

Palliative Care“ vom Land Steiermark und dem Hospizverein

Steiermark verliehen. Damit findet ein zweijähriger, intensiver

Lern- und Veränderungsprozess seinen vorläufigen

Höhepunkt.

Das sind viele gute Gründe, „Danke“ zu sagen:

Erntedankfest mit Dankgottesdienst und anschließender

Agape am Samstag, dem 1. Oktober 2016, um 15.00 Uhr

im Pflegeheim Zerlach.

Brigitte Pichler, Hausleitung

Friedhof: Müll trennen –

Geld sparen

Am Friedhof gibt es drei Sorten

Müll, die getrennt und extra entsorgt

werden: Restmüll, Biomüll

(Müllgrube) und Metallmüll (Kerzendeckel

aus Metall). Vor allem

in der Tonne für Metallmüll landet

sehr viel an Restmüll. Die Folgen

sind, dass entweder die Entsorgungskosten

beim Restmüll steigen,

da mehr Tonnen zusammen

kommen, oder dass durch das

händische Nachsortieren und

Trennen des Mülls ein mehr an

Arbeitszeit zustande kommt. Daher

die große Bitte an alle, Müll

entsprechend zu sortieren und zu

entsorgen.

Am Grab

Der Enkel, sehr klein

und gar nicht richtig traurig,

er harkt die Erde über Opa.

Langsam, nicht zu sanft,

vor allem gleichmäßig, so

hat es Großvater immer gern.

Wenn er seinen Rücken kratzt.

Und manchmal, mit dem kleinen

Finger,

kitzelt Enkel seinen Opa.

So wie immer.

Lutz Rathenow

15 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


10. Steirische Jugendsingtage in St. Stefan

Gedankensplitter

Peter Seewald

In der heutigen Zeit werden eine Unmenge

an Büchern, Schriften und Informationen

angeboten, in denen wir Rat

suchen oder durch die wir uns Hilfe versprechen.

Vielleicht sind die folgenden Redensarten

bekannt, die so selbstverständlich

verwendet werden: „Wolf im Schafspelz“,

„Stein des Anstoßes“, (am liebsten

würde ich ihn) „zum Tempel hinausjagen“,

„von Pontius zu Pilatus laufen“, „sein

Licht nicht unter den Scheffel stellen“,

„seine Hände in Unschuld waschen“

oder wenn im Zusammenhang mit Sittenverfall

von „Sodom und Gomorrha“

die Rede ist. Allen ist gemeinsam, sie

stammen aus Schriften der Bibel. Sie

gilt als das Buch, das am weitesten auf

der Welt verbreitet ist und in rund 2400

Sprachen übersetzt wurde. Bei uns fristet

dieser Weltbestseller aber ein eher

verkümmertes Dasein, oder täusche ich

mich?

Zugegeben, ich habe die Redensarten

im Buch „So bunt ist unser Glaube“ aufgelesen.

Wer eine Zuordnung sucht,

hier eine Lösungshilfe - es könnte ein

erster Schritt sein, hierbei einen Schatz

an interessanten Geschichten und guten

Gedanken aus dem Verborgenen

zu heben: 1 Petr 2,8; Mt 27,24; Lk 23,

6 – 11; Joh 2,15; Mt 7,15; Mt 5,15.

Mit dem Wort des bekannten Fernsehdoktors

Prof. Hademar Bankhofer

gesprochen: „Probieren Sie es einfach

aus!“ – irgendwo aufschlagen und lesen!

Doch wie bei jedem Medikament

ein „Warnhinweis“: Kann zu positiven

Nebenwirkungen für Ihr Leben führen

und vielleicht auch etwas lesesüchtig

machen.

Viel Vergnügen beim Schmökern.

BEGEGNUNG

Am Wochenende vom 19. u. 20. November 2016 feiern wir

das 10-jährige Jubiläum der Jugendsingtage, die in dieser

Form in der Steiermark einzigartig sind und in Zusammenarbeit

mit dem Steirischen Chorverband durchgeführt werden.

Als Referent konnte wieder Patrik Thurner, Gesangslehrer

an unserer Musikschule, gewonnen werden und so freuen

wir uns auch heuer auf zahlreiche Anmeldungen. Gemeinsamer

Start ist am Samstag, 19. November um 8.45 Uhr im

Pfarrzentrum. Wie schon die Jahre zuvor werden wir den

Jugendgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr musikalisch gestalten.

Weiters dürfen wir am Sonntag, 20. November um

17 Uhr zu einem «Jubiläumskonzert mit den Teilnehmern

der 10. Jugendsingtage» in die Pfarrkirche einladen. Als

«Special Guest» wird der Beatboxer Ivory Parker, bestens

bekannt durch diverse Fernsehshows im ORF und Mitglied

der «Massive Beats Crew», mit seinen Beatboxkünsten den

10. Jugendsingtagen den richtigen Rhythmus verleihen.

Informationen & Anmeldungen:

marlene.kaufmann@gmx.net oder 0664 45 73 616

gerhard.obendrauf@gmx.at oder 0664 10 46 243

Diözesaner Bibeltag

„Grausamer oder barmherziger Gott? Gottesbilder der Bibel“

lautet der Titel des diözesanen Bibeltages am 11. Februar

2017 im Bildungshaus Schloß Seggau (9:00 bis 17:00 Uhr).

Am Vormittag hält Dr. Dominik Helm (Katholische Fakultät

der Universität Augsburg) den Hauptvortrag, am Nachmittag

gibt es verschiedene Worskhops. Veranstaltet wird der Bibeltag

u. a. vom Pastoralamt der Diözese.

16


Rückblick

Bergwanderung auf den Hohen Sadnig (2745 m) in den Hohen Tauern

Die zweitägige Bergwanderung

der Pfarre führte uns heuer in

die Hohen Tauern. Nachdem uns

Herr Pfarrer Christian Grabner

im Kirchhof den Reisesegen erteilt

hatte, reisten wir (30 wanderbegeisterte

Männer und Frauen)

am 13. August ins Mölltal.

Ausgehend von Innerfragant

(1090 m) ging es über einen

steilen Waldweg zum Fraganter-

Schutzhaus (1820 m). Nach einer

kurzen Stärkung bei der Hütte

machten wir uns in Richtung

Schobertörl auf (2360 m). Drei

Personen aus der Gruppe erklommen

am späten Nachmittag

noch die Makerni Spitze (2644 m).

Wieder beim Schutzhaus angekommen,

bezogen wir Quartier

und genossen das köstliche

Abendessen. Am Sonntag, nach

dem Hüttenfrühstück und dem

Morgenlob, machten wir uns bei

wolkenlosem und traumhaftem

Bergwetter zum Sadnig auf.

Im Bereich der Melenböden teilte

sich die Gruppe. Ein Teil wählte

den Aufstieg über den Rudi-Maier-Weg,

welcher im Zick-Zack

steil eine Geröllhalde hinauf bis

zum Beginn der Felszone führte.

Gesichert durch einige Stahlseile

führte der Aufstieg zum Kammrücken

und entlang diesem über

den kleinen Sadnig (2626 m) zum

Gipfelaufbau des Hohen Sadnig.

Der Großteil der Gruppe wählte

den Aufstieg über die Sadnigscharte

(2484 m). Von der Scharte

führte der Weg zunächst über

leichte Aufschwünge, später über

Blockwerk hinauf zum Gradoz

(Vorsadnig, 2696 m) und schließlich

in leichter Kletterei zum Gipfel.

Den Hohen Sadnig (2745 m) erreichten

wir beinahe zeitgleich.

Bei traumhaftem Wetter genossen

wir die tolle Aussicht – unter

anderem zum Großglockner und

die Pasterze.

Für den Abstieg, zurück zum Fraganter-Schutzhaus,

wählten wir

den Weg über die Sadnigscharte

und schlussendlich den Waldweg

nach Innerfragant, wo wir

mit wohltemperierten Getränken

empfangen wurden.

Wir durften wieder eine tolle

Bergwanderung und eine gute

Gemeinschaft erleben.

Michael Löffler

17 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


termine

Die Eltern-Kind-Gruppe ist für viele Eltern eine

ideale Möglichkeit, sich gegenseitig zu stärken und

Erfahrungen auszutauschen.Was passiert in der

Eltern-Kind-Gruppe?

- gemeinsam singen, spielen, basteln

- Erfahrungen austauschen

- Gemeinschaft erleben

- andere Meinungen hören

- gemeinsam Zeit verbringen

Termine für 2016

21.09., 5.10., 19.10., 2.11., 16.11., 30.11., 14.12.

jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr

Wo: Schichenauerstraße 1 (Obergeschoß des

Feuerwehrhauses)

Buchausstellung

Kreative Bastelausstellung und Verkauf

Samstag, 26. November, 18.00 - 20.30 Uhr

Sonntag, 27. November, 9.00 - 12.00 Uhr

im Pfarrzentrum (Eingang Brunnenseite)

Eltern-Kind-Bildung

Für die EKI-Gruppe:Therese Friedl

Im Rahmen der Eltern-Kind-Bildung finden folgende

Veranstaltungen statt:

Gemüsetigeralarm! Ernährung der ein- bis dreijährigen

Kinder.

20. Oktober, 18:00 bis 21:00 Uhr im Pfarrzentrum

Anmeldungen bis 13. Okt. unter 0650 6602049

Erste Hilfe bei Säuglings- und Kindernotfällen.

9. Nov. 18:00 bis 21:00 Uhr im Rot-Kreuz-Haus

Weihnachtsbasteln

mit dem Familienkreis

Samstag, 19. November, 15 - 17 Uhr

im Pfarrzentrum St. Stefan i. R.

(Eingang Brunnenseite)

Fröhliches und Besinnliches zur Adventzeit

Lesung mit Gottfried Hofmann-Wellenhof

1. Dezember, 19:00 Uhr im Pfarrzentrum

Alle Veranstaltungen werden für den Familienpass

angerechnet.

Von seinen Eltern lernt man

lieben, lachen und laufen.

Doch erst, wenn man mit Büchern

in Berührung kommt,

entdeckt man, dass man Flügel hat.

Helen Hayes

Bilderbuchkino

19. Oktober, 15:00 Uhr

30. November, 15:00 Uhr

im Pfarrzentrum

BEGEGNUNG

18


Rückblick

Am 28. Juni fand

der diesjährige

Sommerausflug

der Katholischen

Frauenbewegung

unserer Pfarre

statt. 48 Frauen

und unser Herr

Pfarrer nahmen

sich die Zeit, an

diesem Ausflug

teilzunehmen. Der

erste Halt war die

Kirche von St. Veit

am Vogau, wo uns

Pf. Strohmeier ein

wenig Geschichtliches

und einige

Besonderheiten seiner Kirche erklärte. Nach einer

kurzen Andacht fuhren wir zu unserem nächsten

Ziel nach St. Ulrich im Greith. Dort betreibt die Familie

Gosch eine der ältesten Heidelbeerplantagen

und wir erfuhren viel Interessantes über diese Kultur.

Nach einem ausgezeichneten Mittagessen im

Berghof in St. Peter im Sulmtal ging es zum Weingut

Jöbstl in Gamlitz/Sernauberg. Herr Jöbstl erzählte

mit viel Humor nicht nur die Geschichte seines

Weingutes, sondern auch, wie früher die Weinberge

in der Südoststeiermark bewirtschaftet wurden.

Nach einer Führung durch den kleinen, aber feinen,

Weinkeller konnten wir in der großen Laube,

von der aus man einen schönen Ausblick über die

südsteirischen Weinberge hat, vier Weinsorten verkosten,

wobei Frau Jöbstl jeden Wein vorstellte und

uns auch das richtige Verkosten von Weinen lehrte.

Es war ein gemütlicher Ausklang eines gelungenen

und interessanten Tages.

Weihe der Hauskapelle der Familie Niederl in Greith

Mit einem von Pfarrer Franz Brei zelebrierten Gottesdienst

und einem vom Kameradschaftsbund

organisierten Zeltfest wurde die Hauskapelle der

Familie Niederl in Greith geweiht.

19 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Rückblick

JuMi Lager 2016 in St. Radegund

Vom 24. – 29. Juli ging es wieder

mit 42 Kindern nach St. Radegund

zum Ministranten- und

Jungscharlager. Für das Wohlergehen

der Kinder sorgten sechs

BegleiterInnen, 3 Köchinnen und

„unsere Oma“. Bei diversen Spielen

und Wettbewerben wurde

das Können der Kinder gefordert.

Natürlich wurde auch wieder der

Schöckl bezwungen, dieses Mal

aber gingen alle die Lifttrasse

hoch. Respekt für diese Leistung!

Als „Belohnung“ gab es wieder

die Fahrt mit dem Hexenexpress.

Auf den Abstieg verzichteten wir

und nahmen die Gondel.

Mit Pfarrer Christian Grabner

feierten wir eine zweigteilte Heilige

Messe. Wir begannen im

Freien, doch ein heranziehendes

Gewitter veranlasste uns in Haus

zu gehen. Das Wetter war eigentlich

gar nicht so schlecht, der Regen

störte uns kaum bei unserem

Programm. Ein Fußballspiel im

Regen hat auch etwas Besonders,

das gibt es nicht alle Tage.

Danach wurde aber eine warme

Dusche „angeordnet“.

So ein Lager ist für die Kinder

immer etwas Besonderes und

bleibt unvergesslich. Um dies

weiterhin zu ermöglichen, bitte

ich schon jetzt Sie als Leser und

Leserin dieser Zeilen, sich zu

überlegen als Begleitperson mitzufahren.

Das Lager findet vom

30. Juli bis 4. August 2017 statt.

Ein riesengroßes Danke an alle

Personen, die dieses Lager ermöglicht

haben.

PA Christian Schenk

Bergfest in Trössengraben

2. Weisenbläser-Treffen

in Trössengraben

Am 2.10. findet das 2. Weisenbläser-Treffen

im Schulhof

in Trössengraben statt.

10:00 Uhr Gottesdienst in

der St. Michaelskirche, anschließend

Weisenblasen

am ehm. Schulgebäude

und Unterhaltung bis in die

Abendstunden mit verschiedenen

Musikgruppen.

Das traditionelle Bergfest, war wieder sehr gut besucht. Den

Festgottesdienst feierte diesmal Geistl. Rat Sammer. Dank des

Zusammenhaltes war es wieder ein gelungenes Fest, denn der

Glaube ist die lebendige Beziehung zu Gott.

Elfi Gasper

BEGEGNUNG

20


Rückblick

Jugendreise nach Assisi

49 Personen machten sich am Abend des 17. Juli

voller positiver Erwartungen und mit einer gehörigen

Portion guter Laune auf in die Stadt des Hl. Franziskus.

Die Erlebnisse lassen sich schwer für jemanden

beschreiben, der nicht dabei gewesen ist - einige Jugendliche

haben es trotzdem versucht:

Die Woche in Assisi war für mich ein sehr schönes

Erlebnis. Ich habe viele neue Leute kennengelernt.

Die Stadt hat mir sehr gut gefallen. Am Abend sind

wir oft auf den Platz vor der Kirche Santa Chiara gegangen

und haben musiziert. Besonders gefallen hat

mir die Nachtwanderung auf den Monte Subasio (das

ist der Berg, an dessen Fuß sozusagen Assisi liegt).

Wir waren eine große Gruppe und trotzdem hat es

keinen Streit gegeben und es ist immer gute Laune

verbreitet worden, was allen positiv aufgefallen ist.

Diemut Suppan

Die Assisi Reise war auf jeden Fall sehr lustig. Wir unternahmen

nicht nur tolle Ausflüge, sondern stärkten

auch unsere Gemeinschaft. Am besten gefiel mir die

Nachtwanderung auf den Berg Monte Subasio, bei der

wir uns gegenseitig motivierten nicht aufzugeben, um

diese Herausforderung zu schaffen.

Larissa Hödl

Ich kann mit Sicherheit behaupten, dass wir eine unvergessliche

Woche in Assisi hatten! Im Laufe der

Woche wuchs unsere Gemeinschaft immer näher

zusammen und uns war nie langweilig. Das Programm

war zwar manchmal anstrengend, aber wir

hatten immer Spaß und wir haben sehr viel gesehen.

Wir hatten auch genug Freizeit um zu chillen!

Kurz gesagt: Es hat alles gepasst, es war immer lustig

und ich würde gerne ein zweites Mal mitfahren.

Sebastian Zangl

Die Reise nach Assisi war für uns ein großartiges Erlebnis.

Durch viele gemeinsame Gruppenspiele lernten

wir rasch viele neue Menschen kennen. Neben Besichtigungen

so mancher Kirchen und Orte, die mit dem Hl.

Franziskus zu tun haben, durften wir auch viel Abenteuerliches

erleben, wie z.B. die Nachtwanderung auf den

„Monte Subasio“ oder den Tagesausflug nach Rom.

Uns hat diese Reise wirklich gut gefallen und wir sind

sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, dabei

sein zu dürfen.

Lena Weiß und Julia Nöst

Ich glaube. ich kann sagen, dass ich es bereuen würde,

wenn ich nicht nach Assisi mitgefahren wäre, denn

nicht nur die vielen Sehenswürdigkeiten machten diese

Reise unvergesslich, sondern auch die Menschen,

die dabei waren.

Es war eine unglaubliche Reise. Wir teilten uns oft in

kleine Gruppen auf, wo wir uns noch besser kennenlernten.

In diesen Gruppen mussten wir gegen die anderen

Teams antreten, indem wir alle möglichen Freizeitaktivitäten

ausprobierten.

Madleen Neuwirth

Die Assisi Reise habe ich als sehr lustig empfunden, da

wir viel von der Stadt gesehen haben und auch Rom

besichtigt haben, aber wir konnten auch im zwischenmenschlichen

Bereich sehr viele Erfahrungen sammeln.

Was ich im Nachhinein auch cool finde, ist, dass sich

aus den Jugendlichen, die in Assisi dabei waren, eine

feste Gemeinschaft gebildet hat, in welcher wir auch

nach der Reise viel von unserer

Freizeit miteinander verbringen.

Matthias Kleinschuster

Viele Eindrücke in Form von Bildern

finden Sie übrigens auf unserer

Pfarrhomepage.

(http://st-stefan.graz-seckau.at/

fotos?m=16031&d=jugendreiseassisi-2016-1)

Vielen Dank allen Unterstützern

und Unterstützerinnen, besonders

aber an Günter Nagl und

Anja Hirschmann und unserem

jugendlichen Begleiterteam! Ohne

sie wäre diese Reise nicht möglich

gewesen.

Manfred Url

21 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Rückblick

Jubiläumssonntag und Pfarrsommerfest

Wie die Zeit vergeht! Zum 35. Mal

fand am 21. August unser Jubiläumssonntag

und Pfarrfest statt.

Und vor fünf Jahren wurde dieses

Fest „neu“ – wie wir es jetzt

kennen – ausgerichtet.

Heuer war am Jubiläumssonntag

in der Früh nicht gerade

„schönes“ Wetter. Es regnete in

Strömen und das Wasser floss

in „Bächen“ ums, durchs und teilweise

auch im Festgelände und

in den Zelten. Und dann höre

ich die Worte von einer der vielen

engagierten MitarbeiterInnen:

„Hab´ Sonne im Herzen, ob‘s

stürmt oder schneit!“ Ich denke,

mit dieser Einstellung und

Motivation gelingt einem viel im

Leben. Und so war es dann auch

beim Fest. Ich bin sehr dankbar

für diese Worte und Einstellung,

die offensichtlich auch alle MitarbeiterInnen

bei diesem Fest

haben. Wir mussten doch einige

Herausforderungen lösen, die

wieder, Dank der unkomplizierten

und geschickten Mithilfe vieler

„Hände“, bravourös gemeistert

wurden.

Und wie Herr Erzbischof Kothgasser

beim Festgottesdienst

gemeint hat, predigt er ganz

einfach so lange, bis es schön

wird. Und tatsächlich. Am späten

Vormittag hörte der Regen

wirklich auf, zeitweise blinzelte

tagsüber sogar die Sonne durch

und es war angenehm warm für

den Rest des Festes. Alles blieb

im Trockenen. Wie so ein erzbischöflicher

Gedanke doch Wirkung

hat! Ich denke, ausreichend

Grund um zufrieden und dankbar

zu sein.

Drei Jubilare feierten IHREN Ehrentag

in IHRER Heimatpfarre

mit einem Festgottesdienst, zelebriert

von „unserem“ Erzbischof

em. Dr. Alois Kothgasser.

BEGEGNUNG

In den letzten vier Jahren, heuer

und solange ich im Festkommitee

dafür verantwortlich bin, werde

ich es mir nicht nehmen lassen,

dass wir uns bei folgenden Mitwirkenden

bedanken. Schließlich

haben wir auch um deren Mithilfe

gebeten!.

Dem Liturgiekreis und den Organisatoren

des Gottesdienstes,

dem Mesner, den Ministranten,

dem Chor, den Musikern und

der Organistin, der Marktmusik,

den vielen unzähligen und

ehrenamtlichen Helfern, den

Teamsprechern und den Mitarbeitern

sämtlicher Ortschaften,

den „jugendlichen“ und „junggebliebenen“

Kellnern, dem

Familienkreis für die Kinderbetreuung,

den enormen Mehlspeis-

und Kuchenspendern der

gesamten Pfarrbevölkerung,

den Spendern einer „Pfarrsau“,

dem „Mehlspeis-Packerl“ Verpackungs-

und Verkaufsteam, vielen

„flexiblen“ Gewerbetreibenden

und Selbstvermarktern für

ihre Produktspenden, unzähligen

Helfern und Gönnern, die ihre privaten

Autos, Traktore, Anhänger,

Hubstapler, Maschinen, Geräte,

Zelte, Kühlgeräte, Ausschankbars

zur Verfügung gestellt haben,

allen die irgendeinen Transport

mit ihrem Privatfahrzeug

übernommen haben, den Aufund

Abbauteams, den beiden

„Pfarr-Marketenderinnen“, dem

Team rund um den Geschirrspülwagen,

dem Müll- und Abfallentsorger,

dem Kassierteam,

der Schankmannschaft und

dem Versorgungs- und Nachschubteam,

den Mitarbeitern der

Weinbar, unseren beiden „Pfarrelektrikern“,

dem Kaffee- und

Kuchenteam und der über 30-

köpfigen Küchenbrigade samt

Vor- und Nacharbeiterinnen sowie

dem Küchenreinigungsteam

am Sonntag Nachmittag.

Ein besonderer Dank gilt auch

unseren irakischen Asylwerbern

aus Jahrbach, die tatkräftig mitgearbeitet

haben. Danke an die

vier befreundeten Burschen, die

vom ersten Aufbautag am Donnerstag

Abend an bis einschließlich

„am Tag danach“ eine enorme

Leistung erbracht haben!

Danke an alle, die am 22. August

das Festgelände und unser

Pfarrzentrum wieder auf „Hochglanz“

gebracht haben.

Ja - ganz einfach ALLEN …

… ein herzliches Vergelt´s

Gott, die in irgendeiner Art und

Weise wiederum zum großen

Erfolg und Gelingen dieses

Festtages beigetragen haben!

Schön, dass auch Gäste aus unserem

Pfarrverband Kirchbach

gekommen sind.

Die riesige Anzahl der Besucher

des Festes ist die größte Anerkennung

und Würdigung für das

Bemühen aller Mitwirkenden unseres

Jubiläumsonntags.

Für das Festkomitee: Heinz Hödl

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23 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Rückblick

Lustig, spannend, kreativ, sportlich, interessant...

... das war das Ferienprogramm 2016 für Kinder & Jugendliche

BEGEGNUNG

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