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Zukunft Ausbildung 01/2017

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AUSBILDUNG – EINE INVESTITION IN DIE ZUKUNFT

VOLKSFREUND S P E Z I A L

Ausbildung

Vom Hörsaal

zur Werkbank

DUALES STUDIUM

NUTZT DER ERFAHRUNG

Das ABC

der Ausbildung

WAS BERUFSSTARTER

WISSEN MÜSSEN

Vom Müller

zur Erzieherin

BERUFE IM PORTRAIT

S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G , D O N N E R S T A G , 2 6 . 0 1 . 2 0 1 7

Er gehört zum Leben

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Start in eine Zeit voller

Möglichkeiten

Nach der Schule ist vor der Schule – sozusagen. Denn ausgelernt hat man

noch lange nicht. Doch jetzt, mit dem ersten schulischen Abschluss in der

Tasche, hat man selbst die Wahl, in welchem Bereich man sich weiterbilden

und letztendlich auch Fuß fassen möchte. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Zukunft Ausbildung“ unterstützt bei der Suche nach dem richtigen Beruf, der Bewerbung

und gibt Tipps für den Berufsalltag während der Ausbildung. Denn wer

sich rechtzeitig und vor allem ausführlich über die diversen Optionen informiert,

hat beste Aussichten seinen Traumberuf zu finden.

!

!

!

Frisch von der Schulbank auf

in den Job! Aber was möchte

ich eigentlich machen? Mit

dem Abschluss in der Tasche

ist man meist noch sehr jung

und hat sich vielleicht noch

nicht viele Gedanken über die

berufliche Zukunft gemacht.

Der Abschluss kommt tatsächlich

oftmals schneller als man

denkt. Dann sind klar diejenigen

im Vorteil, die bereits

während der Schulzeit einen

Blick in Unternehmen und Berufe

geworfen haben – ob im

Rahmen eines Schulpraktikums

oder aber auf Eigeninitiative

in den Schulferien. Natürlich

kreisen die Gedanken

dann eher um Schwimmbad,

Skifreizeit und Co. – doch das

„Reinschnuppern“ muss ja

nicht die ganzen Ferien über

andauern. Meist genügen

schon ein paar Tage, um sich

einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Möchte man einen tieferen

Einblick in einen Job bekommen,

ohne dass man sich direkt

für die Ausbildung entscheidet,

kann man nach der

Schule etwa auch eine längere

Praxisphase von einigen Monaten

einlegen. Dabei sammelt

man Erfahrungen, die den

Schritt in die Arbeitswelt erleichtern.

Verläuft das Praktikum

gut, die Tätigkeit gefällt

und man zeigt sich engagiert,

kann zudem beim Arbeitgeber

gepunktet werden. Und wer

weiß – vielleicht winkt dann

sogar als Belohnung nach dem

Praktikum ein Ausbildungsvertrag.

Keine Panik

nach dem Abschluss

Man hat kein Praktikum absolviert,

sein Abschlusszeugnis in

der Tasche – allerdings keinen

blassen Schimmer, wohin der

Weg jetzt führen soll? Jetzt gilt

es, bloß nicht in Panik zu verfallen

und nicht zu versuchen,

krampfhaft „irgendetwas“ zu

finden.

Zunächst einmal kann man

sich beispielsweise in seinem

privaten Umfeld umhören und

nach einer Einschätzung fragen.

Schließlich kennen Freunde,

Geschwister und Eltern einen

am besten und haben vielleicht

Anregungen für die berufliche

Zukunft.

Auch mit seinen Lehrern kann

man das Gespräch suchen –

sie kennen nicht nur die Persönlichkeit,

sondern auch die

schulischen Leistungen. Weitere

Hilfestellung gibt es etwa

durch Berufswahltests in Berufsinformationszentren,

die

gezielt die beruflichen Vorlieben

herausfiltern und Berufe

vorschlagen. Auch Berufsinformationstage

und -messen, ob

allgemein für Ausbildungssuchende,

Abgänger und Abiturienten,

oder spezielle Veranstaltungen

von Betrieben

selbst kann man besuchen

und sich vor Ort persönlich beraten

lassen.

Nützliche Links

im Internet

Im Internet gibt es zahlreiche

Seiten, die Jugendliche und ihre

Eltern ausführlich zum wichtigen

Thema Berufswahl informieren.

Umfassende Anlaufstellen

für die Berufswahl sind die Berufsinformationszentren

der

Agentur für Arbeit. Auch online

finden sich unter

http://berufenet.arbeitsagentur.de

anschauliche Beschreibungen,

Statistiken und Rahmenbedingungen

zu geregelten

Ausbildungsgängen und

beruflichen Tätigkeiten.

Ob Überblick oder detaillierte

Infos – das Portal der Arbeitsagentur

bietet beides.

Unter www.planet-beruf.de

bietet die Agentur für Arbeit

konkrete Tagesabläufe für einzelne

Berufe an.

Auf dgb-jugend.de/

schule/berufswahl findet man

nützliche Informationen zu

Ausbildung und Studium, darunter

auch Informationsmaterial

zum Runterladen, Hinweise

zur Finanzierung von Studium

und Ausbildung oder auch

zum Werdegang an einer

Hochschule. Viele Links bieten

zudem weiterführende Informationen.

Es empfiehlt sich auch ein

Klick auf die Website der

Handwerkskammer Trier unter

hwk-trier.de – hier finden sich

vielfältige Infos rund um Ausund

Weiterbildung sowie ein

Infoservice für Schüler, Eltern

und Lehrer: Welche Ausbil-

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Zukunft Ausbildung // 3

dungsberufe kommen infrage?

Wie findet man Praktikumsplatz

und Lehrstelle? Es gibt

Informationen zu Schüler- und

Elterntagen sowie zur Ausbildungsberatung

der Handwerkskammer.

Die Homepage der Trierer

Industrie-und Handelskammer

ihk-trier.de bietet unter der

Rubrik „Ausbildung“ ein Infoportal

rund um das Thema –

beispielsweise zu Chancen,

Perspektiven und Inhalten einer

dualen Ausbildung sowie

eine Lehrstellenbörse.

Die Antworten in

Zukunft Ausbildung

Wenn man sich im Vorfeld informiert,

kann man mit konkreten

Vorstellungen zu den

Berufsberatungszentren und

Messen gehen und das persönliche

Gespräch mit den Experten

suchen. Denn erstmal

gilt es, sich durch den großen

Dschungel der verschiedensten

Berufsfelder durchzukämpfen.

Vielleicht entdeckt

man dabei eine Sparte, die

man vorher gar nicht kannte.

Denn die Angebote wachsen,

genau wie die Spezialisierungen

auf Fachbereiche. Nur weil

die Eltern einen Beruf nicht

kennen, heißt das noch lange

nicht, dass man ihn nicht erlernen

kann. Hat man schließlich

seinen Weg eingeschlagen,

geht es ans Eingemachte:

Die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch

stehen an.

Auch hierzu gibt „Zukunft Ausbildung

Tipps und nimmt die

Angst vor diesen neuen Hürden.

Sind diese genommen,

geht es weiter: Wie verhält

man sich im Job, und was

muss man alles wissen? Auf

den nächsten Seiten des Magazins

gibt es die Antworten.

Mit dem Schulabschluss hat man den ersten

Gipfel erfolgreich erklommen. Oben angekommen

hat man die Qual der Wahl. Wo soll der

berufliche Weg hingehen? Was möchte man

noch alles lernen? Welche Fähigkeiten will

man nutzen? „Zukunft Ausbildung“ hilft beim

Weg durch den Berufswahl-Dschungel.

IMPRESSUM

Sonderveröffentlichung der

Volksfreund-Druckerei

Nikolaus Koch GmbH

vom 26. Januar 2017

REDAKTION

PR-Redaktion TMVG

LAYOUT UND PRODUKTION

PR-Redaktion TMVG

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4 // Zukunft Ausbildung

Rechtzeitig zur Berufsberatung

Berufsberatung hilft bei Ausbildungsplatzsuche

Die Schulzeit neigt sich dem

Ende entgegen. Das letzte

Halbjahr mit vielen wichtigen

Prüfungen und Klassenarbeiten

steht an. Der Endspurt in

der Schule ist jedoch gleichzeitig

auch die Aufwärmphase

fürs Berufsleben. Wer nach

der Schulzeit richtig durchstarten

möchte, sollte sich jetzt

schon sputen. Denn in den

meisten Unternehmen ist die

Bewerberauswahl längst im

Gange. Deshalb heißt es jetzt:

Wunschberuf aussuchen, für

Ausbildung oder Studium entscheiden

und die Bewerbung

auf die begehrten Lehrstellen

starten!

„Wer in diesem Jahr die Schule

verlässt und eine Ausbildung

absolvieren möchte, sollte

sich unbedingt spätestens

jetzt bewerben“, empfiehlt

Christine Ferber, Berufsberater

der Agentur für Arbeit Trier.

„Und allen, die 2018 den Abschluss

machen, raten wir, mit

der beruflichen Orientierung

zu beginnen, Praktika zu absolvieren

und die Angebote

der Berufsberatung wahrzunehmen.“

Waren es früher in

erster Linie Großbetriebe, die

mit langer Vorlaufzeit nach geeignetem

Nachwuchs Ausschau

hielten, wird dies zunehmend

auch zur Strategie

für kleine und mittlere Unternehmen.

Denn angesichts der

demografischen Entwicklung

und des wachsenden Fachkräftebedarfs

wird es für die Firmen

immer schwieriger, ihre

Ausbildungsplätze zu besetzen.

„Für die Jugendlichen ist

das natürlich ein großer Vorteil“,

erklärt Christine Ferber.

Ihre Chancen, erfolgreich in

den Beruf zu starten, waren

seit Jahrzehnten nicht mehr so

gut wie heute.

Gute Chancen

in der Region

In der Region Trier gibt es jedes

Jahr über 3600 freie Ausbildungsstellen

in mehr als

240 unterschiedlichen Berufen.

Ferbers Rat an die jungen

Leute und ihre Eltern: „Vereinbaren

Sie einen individuellen

Termin mit der Berufsberatung.

Wir helfen bei der Suche

und Vermittlung der passenden

Lehrstelle – und zeigen

auch Alternativen und Unterstützungsmöglichkeiten

auf,

wenn es irgendwo hakt.“

So einfach geht’s zum

persönlichen Gespräch:

Entweder in der Schulsprechstunde

bei dem

verantwortlichen Berufsberater

anklopfen

oder die kostenlose Servicenummer

wählen:

0800/4 5555 00

Das Team der Arbeitsagentur Trier unterstützt bereits bei der Wahl

eines Ausbildungsberufs. FOTO: AGENTUR FÜR ARBEIT

Die Verbandsgemeindewerke Konz sind seit vielen Jahren ein

zuverlässiger Versorgungspartner für Betriebe und Haushalte in der

Verbandsgemeinde Konz. Unsere Leistungen schaffen Nutzen und

sind unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens.

Du hast Interesse an Biologie, Chemie, Physik und hast ein gutes

technisches Verständnis – dann starte deine berufliche Zukunft

am 01. August 2017 mit einer Ausbildung zum/zur

Fachangestellten für Bäderbetriebe

Fachkraft für Abwassertechnik

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Ausführliche Informationen zu unseren

Stellenangeboten findest du im Internet unter

www.konz.eu/stellenangebote

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Verbandsgemeinde Konz, Am Markt 11,

54329 Konz – Telefon: 06501/83137


Zukunft Ausbildung // 5

... und donnerstags ins BiZ

Info-Reihe im Berufsinformationszentrum (BiZ) gibt interessante Einblicke in verschiedene Berufsfelder

Das letzte Schuljahr ist aufregend

und anstrengend zugleich.

Vielleicht befindet man

sich gerade mitten im Lernstress

für die Abiturklausuren.

Gleichzeitig ist jetzt der richtige

Zeitpunkt, um sich um seine

berufliche Zukunft zu kümmern

und einen Ausbildungsoder

Studienplatz zu finden.

Damit die Entscheidung für einen

Beruf nicht ganz so

schwer fällt, heißt es … und

donnerstags ins BiZ!

Die Info-Reihe im Berufsinformationszentrum

(BiZ) der

Agentur für Arbeit Trier stellt

verschiedene Berufsbilder vor.

Praktiker berichten aus ihrem

Arbeitsalltag und erklären,

welche Einstiegs- und Aufstiegschancen

die unterschiedlichen

Berufe bieten.

Einen Überblick über alle Veranstaltungsangebote

der

Agentur für Arbeit Trier findet

man im Internet unter:

www.arbeitsagentur.de/trier

Die Bundeswehr stellt sich vor

26. Januar, 16 bis 18 Uhr

Kaufmännische Privatschule Eberhard

2. Februar, 16 bis 18 Uhr

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

9. Februar, 16 bis 18 Uhr

Die Landespolizei Trier zu Besuch im BiZ

2. März, 16 bis 18 Uhr

Nach der Schule ins Ausland – Au-Pair und Work & Travel

9. März, 16 bis 18 Uhr

Studiengänge Physio- und Ergotherapie

sowie Logopädie an der Hochschule Trier

30. März, 16 bis 18 Uhr

Zoll und Bundespolizei stellen sich vor

6. April, 15 bis 16.30 Uhr (Bundespolizei), 16.30 bis 18 Uhr (Zoll)

ASW – die Berufsakademie Saarland:

Vorstellung der dualen Studiengänge Betriebswirtschaft,

Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen

4. Mai, 16 bis 18 Uhr

DieBerufsberatungderBundesagenturfürArbeit.TestemitunsdeineStärken-gemeinsamfindenwirheraus,welcherBerufzudirpasstundwasdichweiterbringt.Dasist

wichtig,dennmiteinerAusbildungwirstduzurgefragtenFachkraft.Informieredichjetzt

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6 // Zukunft Ausbildung

Neun modernisierte Ausbildungsberufe

Berufliche Bildung für Herausforderungen der Digitalisierung gut gewappnet

Vom „Anlagenmechaniker Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik“

bis zum „Rollladenund

Sonnenschutzmechatroniker“

– mit neun modernisierten

dualen Ausbildungsberufen

hat im vergangenen August

offiziell das neue Ausbildungsjahr

begonnen.

Praxisnah und

arbeitsmarktrelevant

„Die permanente Modernisierung

der dualen Ausbildungsberufe

in Zusammenarbeit von

Bund, Ländern, Sozialpartnern

und Kammern ist ein Markenzeichen

des weltweit anerkannten

dualen Ausbildungssystems

und zeigt, wie dynamisch

und anpassungsfähig es

ist“, betont Friedrich Hubert

Esser, Präsident des Bundesinstituts

für Berufsbildung

(BIBB). „Diese Flexibilität sichert

zum einen die Innovations-

und Wettbewerbsfähigkeit

des Wirtschaftsstandortes

Deutschland. Zum anderen

werden Jugendlichen und jungen

Erwachsenen praxisnahe

und arbeitsmarktrelevante

Qualifikationen vermittelt, die

von den Betrieben nachgefragt

werden und die ihnen attraktive

Beschäftigungsmöglichkeiten

eröffnen.“

Die zunehmende Digitalisierung

der Arbeitswelt, so Esser

weiter, sei für die berufliche

Bildung Chance und Herausforderung

zugleich. „Da die

sich verändernden Qualifikationsanforderungen

an die Beschäftigten

bereits jetzt in die

Fortschreibung der Berufe einfließen,

ist die berufliche Bildung

für die neuen Herausforderungen

gut gewappnet.“

Gleichzeitig biete die Digitalisierung

die Chance, die berufliche

Bildung noch attraktiver

zu gestalten.

328 duale

Ausbildungsberufe

DIE IM JAHR 2016 MODERNISIERTEN

AUSBILDUNGSBERUFE

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik;

Dachdecker; Fachkraft für Veranstaltungstechnik; Fischwirt;

Graveur; Hörakustiker; Mediengestalter Digital und Print; Metallbildner;

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker

Insgesamt können Jugendliche

und junge Erwachsene aus einer

Gesamtzahl von 328 anerkannten

dualen Ausbildungsberufen

auswählen. Wie anpassungsfähig

die duale Berufsausbildung

in Deutschland

ist, verdeutlicht die Tatsache,

dass das BIBB seit 2003 insgesamt

243 Ausbildungsordnungen

überarbeitet und an

die aktuellen wirtschaftlichen,

technologischen und gesellschaftlichen

Anforderungen

angepasst hat. Dabei wurden

insgesamt 206 Ausbildungsordnungen

modernisiert und

37 Ausbildungsberufe neu geschaffen.

Aktuell arbeitet das Bundesinstituts

für Berufsbildung an

der Modernisierung von neun

weiteren Ausbildungsordnungen,

die voraussichtlich im

Ausbildungsjahr 2017 in Kraft

treten werden. Darunter befinden

sich zum Beispiel die Ausbildungsberufe

des Einzelhandels-

sowie des Automobilkaufmanns

und des Verfahrenstechnologen.

Informationen zu den modernisierten

Ausbildungsberufen

des jeweiligen Jahres findet

man auf der Internetseite

des Bundesinstituts für Berufsbildung:

www.bibb.de/neue-berufe

QUELLE: BIBB

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Fit für die Technik rund um die Show

Aktualisierte Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Sie arbeiten dort, wo die Events stattfinden: an Veranstaltungsstätten,

beim Messebau, in Theatern und Produktionsbetrieben

für Hörfunk, Film und Fernsehen:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik.

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik

sind viel unterwegs:

Sie sorgen dafür, dass Licht,

Sound und Bild stimmen, dass

die nötigen Systeme, Aufbauten

und Abläufe konzipiert

und realisiert werden. Die modernisierte

dreijährigen Ausbildung

greift nun die vielfältigen

Innovationen beispielsweise

bei den Präsentations-,

Bild- und Wiedergabetechniken

auf.

Technische

Kompetenzen und

Projektmanagement

Technische Neuerungen der

Bühnen-, Beschallungs- und

Beleuchtungstechnik wurden

in die Ausbildungsordnung

aufgenommen. Auch der Einsatz

von Medien- und Präsentationstechnik

bei Veranstaltungen

hat eine große Bedeutung

bekommen: Heute ist es

selbstverständlich, dass Grafiken,

Logos und Videosequenzen

zum Beispiel bei Messen,

Konzerten und anderen Events

per Medieneinsatz in die Veranstaltung

integriert werden.

Weiterhin erhält die Fachkraft

für Veranstaltungstechnik klarere

Verantwortungen im Bereich

der Energieversorgung –

von der Planung des Energiebedarfs

bis zum Abbau nichtstationärer

elektrischer Anlagen.

Zudem ist die Arbeit heute

stärker projektorientiert

und es werden Kompetenzen

erworben, um im eigenen Arbeitsbereich

Projektabläufe

unter Beachtung von technischen

und organisatorischen

Schnittstellen zu planen, bei

der Aufgabenverteilung und

dem Personaleinsatz mitzuwirken,

Arbeitsabläufe zu koordinieren

und Mitarbeitende auch

sicherheitstechnisch zu unterweisen.

Gute Aussichten auf

dem Arbeitsmarkt

Ausbildungsbetriebe wünschen

sich von Bewerbern für

diesen Beruf Kenntnisse in

Mathematik und Physik. Auch

die englische Sprache spielt

im zunehmend internationaler

werdenden Geschäft eine

wichtige Rolle. Schließlich

sollte auch die Bereitschaft

zur Arbeit an wechselnden Orten

und zu unüblichen Zeiten

vorhanden sein, ebenso wie

Teamfähigkeit und Kundenori-

Was macht

eigentlich

entie-

rung.

Denn

fertig

ausgebildete

Fachkräfte arbeiten

beispielsweise bei Rundfunkund

Fernsehanstalten, Messebauunternehmen,

Technikdienstleistern

oder Theatern.

Die Berufsaussichten sind gut.

Viele Veranstaltungstechniker

sind auch freiberuflich tätig.

Zudem stehen verschiedene

Karrierewege offen. So ermöglicht

ein Abschluss als Meister

für Veranstaltungstechnik,

auch größere Veranstaltungen

zu konzipieren, sicher durchzuführen,

zu überwachen und

dabei Führungsaufgaben zu

übernehmen.

QUELLE: BIBB

ein...?


Ran an den Stift – oder an die Tasten

Was muss ich beim Bewerbungsschreiben alles beachten?

8 // Zukunft Ausbildung

? ?

?

Ob klassisch per Post, per

E-Mail oder über ein Bewerbungs-Formular

im Internet

– es gibt einige Regeln,

die man stets beim

Bewerbungsschreiben beachten

sollte. Wer damit

bereits positiv auffällt und

aus der Masse heraussticht,

hat bessere Chancen

auf ein Vorstellungsgespräch.

Hier ein paar Tipps

zur schriftlichen Bewerbung:

// Anfang und Ende

Bewerbungen, die mit „Sehr

geehrte Damen und Herren“

eingeleitet werden, wandern

oftmals auf den hinteren Stapel.

Wer hingegen seine Bewerbung

an den konkreten Ansprechpartner

richtet, signalisiert,

dass er sich mit den

Kommunikationswegen und

Kontaktinformationen des Unternehmens

auseinandergesetzt

hat. Außerdem fühlt man

sich selbst doch beim eigenen

Namen eher angesprochen als

bei einer allgemeinen Anrede,

oder? Am Ende des Anschreibens

kann man freundlich um

ein persönliches Gespräch bitten.

Denn das Vorstellungsgespräch

ist natürlich das Ziel

der Bewerbung.

// Vollständig und seriös

Wer schreibt? Wer möchte sich

vorstellen? Und wie erreiche

ich den Bewerber? Damit der

Personalleiter die Fragen nicht

selbst beantworten muss, sollte

darauf geachtet werden,

dass man alle wichtigen Kontaktdaten

übermittelt. Fehler

in Telefon- oder Handynummer

könnten hierbei fatal sein.

Reagiert der Bewerber nicht

auf eine E-Mail und hat keine

sonstigen Kontaktdaten angegeben,

kann das zu einem

Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren

führen.

Außerdem zu beachten: Mit einer

E-Mail-Adresse bestehend

aus dem Name der Lieblingsband

oder einem Spitznamen

wirkt man nicht sonderlich seriös.

Auch das fällt Personalchefs

möglicherweise negativ

ins Auge.

// Passend und präzise

Von größter Bedeutung ist es,

die Stellenausschreibung intensiv

zu studieren und das

Bewerbungsanschreiben

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Soziale Netzwerke

darauf anzupassen. Es geht

nicht um eine brillante Selbstdarstellung,

sondern darum,

die Kenntnisse, Qualifikationen

und Interessen vorzustellen,

die sich auf den Ausbildungsplatz

beziehen.

Außerdem wollen die Personalverantwortlichen

so rasch

wie möglich die Persönlichkeit

des Bewerbers erfassen. Manche

nehmen sich für die erste

Durchsicht einer Bewerbung

gerade mal 30 Sekunden bis

zwei Minuten Zeit. Entscheidend

ist also, kurz und knapp,

aber dennoch präzise die Eignung

für die Ausbildung zu

nennen. Auch bei den sogenannten

Soft Skills sollte man

zurückhaltend sein, falls sie

keinen Bezug zur Ausschreibung

haben.

// Fehlerfrei

Als Selbstverständlichkeit wird

ein fehlerfreies Bewerbungsschreiben

vorausgesetzt. Ob

bei einem ausführlichen Motivationsschreiben

oder auch

bei stichwortartigen Antworten

im Online-Bewerbungsformular.

Ist man in Sachen

Grammatik und Orthografie

nicht ganz sicher, kann man

Freunde, Geschwister oder die

Eltern über die Bewerbung lesen

lassen. Nicht gerne gelesen

werden zudem Allgemeinplätze

und Füllsätze, wie etwa

„Mit großem Interesse habe

ich Ihre Stellenausschreibung

zur Kenntnis genommen“. Das

kann jeder sagen. Interessant

wird eine Bewerbung erst

dann, wenn klar dargestellt

wird, was den Bewerber von

allen anderen unterscheidet.

Übrigens: Für ein gelungenes

Bewerbungsanschreiben muss

man sich nicht als perfekt hinstellen

– das ist kein Mensch.

// Fakten

Der Lebenslauf ist neben dem

Anschreiben das Aushängeschild

der Bewerbung. Daran

Immer beliebter in puncto digitaler Bewerbung werden übrigens auch die sozialen

Netzwerke, in denen heutzutage fast jeder vertreten ist. Diese sollten allerdings sehr

gezielt und ihrem Charakter entsprechend eingesetzt werden. So ist es in Berufs-

Netzwerken wie Xing wichtig, die individuellen Fähigkeiten und Stärken sachlich und

übersichtlich darzustellen. Auf Facebook darf die Eigendarstellung hingegen etwas

persönlicher ausfallen. Grundsätzlich sollte man die sozialen Medien allerdings eher

mit Vorsicht bedienen und seinen Online-Auftritt stets gut im Blick behalten. Das Internet

vergisst schließlich nichts und so muss man sich grundsätzlich im Vorfeld

überlegen, ob man auch in einigen Jahren noch hinter den Fotos, Videos und Meinungen

stehen wird, die man dort veröffentlicht.

erkennt man den Werdegang,

Abwege, neue berufliche Wege

und sieht, welche praktischen

und welche theoretischen

Kenntnisse vom Bewerber bezüglich

des Berufs erworben

wurden.

Hier gilt: Übersichtlich soll es

sein. Ein Lebenslauf über mehrere

Seiten, mit den AGs aus

der Grundschule oder übermäßig

vielen für den Beruf unwichtigen

Qualifikationen

kann erschlagen.

Relevante Kenntnisse und Erfahrungen

hingegen, die etwa

zum Ausbildungswunsch hingeleitet

haben, können im Bewerbungsschreiben

ausführlich

erläutert werden – und

später auch im persönlichen

Vorstellungsgespräch.

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10 // Zukunft Ausbildung

Was macht

eigentlich

ein...?

Wenn Facebook und Co.

zum #Beruf werden

Für ihn gehören Facebook,

Twitter und Instagram zum

Arbeitsalltag: der Social

Media Manager.

Zwar ist es keine offizielle Berufsbezeichnung,

die Definition

der Aufgaben wird nach wie

vor diskutiert, dennoch wird

die Position immer beliebter.

Immer mehr Unternehmen

etablieren das Tätigkeitsprofil.

Ausbildungs- und Studiengänge

für Social Media Manager

schießen wie Pilze aus dem

Boden, die Zahl der Bewerber

und Interessenten steigt. Während

man früher meist Praktikanten

an „dieses Facebook“

setzte, sind heute viele Agenturen

auf den Bereich spezialisiert

und Großunternehmen

sind mit Fachpersonal gut aufgestellt.

Social Media Manager sind

wesentlich dafür mitverantwortlich,

wie ein Unternehmen

in der Öffentlichkeit wahrgenommen

wird, konzentrieren

sich dabei aber hauptsächlich

auf Internet-Plattformen, Communities

und Blogs. Damit die

Außenwahrnehmung nicht nur

möglichst positiv, sondern

auch nachhaltig ist, müssen

zunächst gut durchdachte

Konzepte und Strategien entwickelt

werden. Das Ziel wird

vom Marketingleiter oder Geschäftsführer

festgelegt. Im

Allgemeinen geht es um Markenbildung

und um die Steigerung

der Zahl der Website-Besucher.

Neben Konzeption und

Redaktion sind weitere Aufgaben

zum Beispiel Monitoring,

Reporting, Analyse, Krisenkommunikation,

interne Kommunikation,

Blogger Relations,

Networking, Präsentation oder

Beratung. Dabei muss eng mit

der PR-Abteilung und dem

Marketing des Unternehmens

zusammengearbeitet werden.

Um Social Media Manager zu

werden, reicht es also nicht,

viele Freunde auf Facebook zu

haben. Eine feste Ausbildung

für den Beruf des Social Managers

gibt es nach wie vor

nicht. Grundlage für diesen

Beruf ist meist ein kommunikationswissenschaftliches

oder wirtschaftswissenschaftliches

Studium, wo man mit

Marketingthemen konfrontiert

wird. Allerdings ist im Social

Media Marketing auch viel

Platz für Quereinsteiger aus

geisteswissenschaftlichen Studiengängen

oder dem PR-Bereich.

Auch bestimmte persönliche

Eigenschaften sind für

diesen Beruf wichtig: Flexibilität,

Offenheit und Freude an

der Kommunikation, hohe

Stressresistenz, Neugier und

durchaus auch ein Spieltrieb.

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für Bildungseinrichtungen,

Arbeitgeber und auch Eltern,

um eine klischeefreie Berufs-

und Studienorientierung

aufzubauen.

Noch immer wird die Berufswahl

häufig von Geschlechtermustern

in den Köpfen bestimmt.

Dabei sollten junge

Menschen Berufe finden, die

zu ihren Stärken passen und

ihnen Spaß machen – frei von

Klischees und Geschlechterzuweisungen.

Das neue Web-

Portal www.klischee-frei.de

informiert und unterstützt bei

der Berufs- und Studienwahl

ohne einschränkende Vorurteile.

Im Mittelpunkt stehen dabei

allein die Interessen und

Fähigkeiten. Das neue Portal

bietet gebündelte Informationen

und praktische Hinweise

für Bildungseinrichtungen, Arbeitgeber

und auch Eltern, um

eine klischeefreie Berufs- und

Studienorientierung aufzubauen.

„Bildung ist der Weg zu

mehr Chancengerechtigkeit“,

sagt Bundesbildungsministerin

Johanna Wanka. Wanka

hebt hervor, dass das Bewusstwerden

eigener Rollenbilder

der Anfang vom Ende

stereotyper Leitbilder ist: „Junge

Menschen sollen die Möglichkeit

bekommen, sich frei

und offen für ihren individuellen

Berufsweg entscheiden zu

können. Ich lade daher alle

ein, das neue Portal zu nutzen“,

sagt Wanka.

„Die Aufteilung in Männerund

Frauenberufe mit unterschiedlicher

Wertschätzung

passt nicht mehr zu einer modernen

Gesellschaft mit vielfältigen

Potenzialen. Berufsund

Studienwahl ist individuelle

Lebensplanung: Junge

Frauen und Männer stellen

wichtige Weichen im Hinblick

auf Erwerbsbeteiligung, Partnerschaftlichkeit,

Einkommen

und Alterssicherung. Zur

selbstbestimmten Gestaltung

gehört das gesamte Berufswahlspektrum“,

sagte Bundesministerin

Manuela Schwesig

anlässlich des Starts des Web-

Portals. „Eine Klischee gelenkte

Berufswahl kann in berufliche

Sackgassen führen. Das

ist persönlich unbefriedigend.

Es ist aber auch für uns alle

unbefriedigend, denn Wirtschaft

und Gesellschaft brauchen

junge Frauen und Männer

dort, wo ihre persönlichen

Talente und Neigungen liegen“,

so Bundesarbeitsministerin

Andrea Nahles.

Das unter dem Dach des Bundesinstituts

für Berufsbildung

in Zusammenarbeit mit dem

Kompetenzzentrum Technik-

Diversity-Chancengleichheit

entwickelte Web-Portal ist die

Kommunikationsplattform der

Initiative „Nationale Kooperationen

zur geschlechtergerechten

Berufs- und Studienwahl“,

die von den drei Bundesministerien

für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend, für Bildung

und Forschung sowie für

Arbeit und Soziales initiiert

wurde.

Ausbildungsbeginn:01.09.2017

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Zukunft Ausbildung // 13

Dezent, pünktlich, offen

Das sollten Bewerber in einem Vorstellungsgespräch beachten

? ?

?

Welche Kleidung ist

angemessen?

Dezente Garderobe ist angesagt,

um nicht negativ aufzufallen.

Nicht „auftakeln“, sondern

gepflegt erscheinen. Das

heißt für die Mädels

unter anderem, dezent

mit Schminke,

Schmuck und Parfüm

umzugehen. Die jungen

Männer sollten einen

Drei Tage-Bart rasieren.

Piercings sollten

gegebenenfalls

rausgenommen werden.

Auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch...

Pünktlichkeit ist das höchste

Gebot bei einem Vorstellungsgespräch.

Viel zu früh oder

auch nur etwas zu spät zu erscheinen

ist unhöflich. Am

besten ist man etwa fünf bis

(maximal) zehn Minuten eher

da. Um nicht schon völlig gestresst

anzukommen, ist es

wichtig, den Anfahrtsweg vorher

zu planen. Um sicher zu

gehen, kann man den Weg

auch einmal vorher abfahren.

Was erwartet mich im

Gespräch?

Der Gesprächspartner will einen

kennenlernen: Es

gilt, natürlich und selbstbewusst

zu sein. Wenn

man versucht, Freunden

oder Eltern den eigenen

Lebenslauf interessant

vorzutragen, wie man es

auch bei einem Bewerbungsgespräch

machen

sollte, ist das eine gute

Übung. Ihre Reaktionen zeigen

an, wie überzeugend der Auftritt

ist. Generell werden weitere

Fragen über den Lebenslauf

hinaus gestellt, um sich

detaillierter über den Bewerber

zu informieren.

Beliebte Fragen von Personalchefs:

Die Fragen der Personaler lassen

sich grob in drei Blöcke

einteilen: Erstens, „erzählen

Sie von sich“. Zweitens, „warum

bewerben Sie sich hier?“

Und drittens, „warum sollten

wir Sie nehmen?“

Fragen, die man als Bewerber

stellen kann:

Selbst Fragen zu stellen ist

wichtig. Damit zeigt man dem

Chef sein Interesse an der

Stelle und dass man sich mit

dem Berufsbild auseinandergesetzt

hat. Ein paar Beispiele:

Wie lange dauert die Probezeit?

Ist eine Übernahme

nach der Ausbildung möglich?

Wie ist die Arbeitszeit geregelt?

Wie läuft die Ausbildung

ab? Wo ist die Berufsschule?

Diese Themen sind tabu:

Manchmal werden auch Fragen

gestellt, die man nicht beantworten

muss, nämlich zu

Religionszugehörigkeit, politischer

Einstellung und Parteizugehörigkeit,

Gewerkschaftszugehörigkeit,

Sexualität, Familienplanung

oder Schwangerschaft.

Auf die Körpersprache achten:

Nicht verschlossen oder abwesend

wirken. Die Hände niemals

in der Hose oder in der

Jackettasche, hinter großen

Handtaschen oder hinter dem

Rücken verstecken.

Mit der App der Bundesagentur

für Arbeit „Bewerbung:

Fit fürs Vorstellungsgespräch“

von

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Wissenswerte zum

Thema Vorstellungsgespräch

direkt aufs

Smartphone oder Tablet gebracht.

In Videos erhalten

Bewerber nützliche Informationen

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und zum Ablauf eines Vorstellungsgesprächs.

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14 // Zukunft Ausbildung

Zum sozialen Traumberuf

Von der Gastro-Theke ins Flüchtlings-Jugendheim: Anna Petter

Man kann es Zufall nennen, Schicksal oder glückliche Fügung: Der jungen

Trierer Restaurantfachfrau Anna Petter hat eine Zigarettenlänge genügt, um in

ein neues Leben bei der Johanniter-Unfall-Hilfe hinein zu

stolpern. Hier hat man ihr eine passende ausbildungsbegleitende

Arbeitsstelle geschaffen, sodass sie nach

Jahren in der Gastronomie doch noch werden konnte,

was sie eigentlich schon immer sein wollte: Erzieherin.

< Der Alltag mit jungen Flüchtlingen

lebt von spontanen Gesprächen.

„Wir sind immer für

die Kids da und ansprechbar“,

sagt die frisch ausgebildete Erzieherin

Anna Petter (Mitte), die

seit Sommer in einem Wohnprojekt

der Johanniter-Unfall-Hilfe

in Waldrach arbeitet.

An der Mauer des Waldracher

Gutshofs, auf dem Anna Petter

seit dem Sommer arbeitet, behauptet

noch immer ein

Schild, das hier eine Weinschenke

zu finden wäre. Dabei

hat sich das große alte Gebäude

im Herzen des Ortes in letzter

Zeit gehörig gewandelt.

Genau wie die kleine junge

Frau darin, die auf das Klingeln

hin die schwere Holztür

öffnet: In der „guten Stube“

links vom Eingang sitzen

längst keine durstigen Gäste

mehr, sondern – seit Juni – mal

mehr, mal weniger von einem

runden Dutzend junger Flüchtlinge,

die minderjährig allein

nach Deutschland gekommen

Einstellungssache

WIR BILDEN AUS!

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Abitur oder Sekundarabschluss I

Interesse an technischen

Zusammenhängen

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Voraussetzung:

Ausbildungsdauer:

Sekundarabschluss I

Gute Mathematikkenntnisse

und Interesse an technischen

Zusammenhängen

3 Jahre

Sekundarabschluss I

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Gute Mathematikkenntnisse

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im zweiten Anlauf

Zukunft Ausbildung // 15

sind und die nun Hilfe für einen

ronomin für prompten Nach-

hat im Juli 2016 ihre Ausbildung zur Erzieherin

guten Start in Deutschschub

im Weinglas sorgt, sonronomin

land und beim Übergang ins dern sie ist Ansprechpartnerin,

Erwachsenenleben brauchen. Unterstützerin, Vertraute und

Und Anna Petter ist längst Nach-dem-Rechten-Seherin in

ERZIEHER

nicht mehr die flinke Service- einer Person für die Jugendlichen

– Erzieherin eben.

Seele, die als gelernte Gast-

abgeschlossen? ?

?

Was macht

eigentlich

ein...?

< Auch Schreibtischarbeit

gehört bei

Anna Petter zum Job.

Unter anderem ist sie in

Waldrach für die Dienstplanung

des Teams zuständig.

Sozialarbeit statt Kita

In einem jungen Neuner-Team

aus gelernten Erziehern und

Diplom-Pädagogen sind sie

hier in Waldrach im Auftrag

der Johanniter-Unfall-Hilfe für

die 15 bis 18-Jährigen aus Syrien,

Afghanistan, Somalia und

Pakistan da.

Dass Anna Petter heute dabei

sein kann, verdankt sie ihrer

offenen Art, einer ebenso aufgeschlossenen

Kollegin und

dem besonderen Engagement

ihres Ausbildungsbetriebs, der

nun auch weiter ihr Arbeitgeber

ist. Dabei hätte vor ein

paar Jahren wohl niemand geglaubt,

dass die heute 25-Jährige

ihren ursprünglichen Berufstraum

Erzieherin doch


16 // Zukunft Ausbildung

< Die alten Tische des ehemaligen Gasthauses

in Waldrach zusammengeschoben

und zur Tischtennisplatte umfunktioniert:

Als Erzieher sollte man einfallsreich sein

und spontan. Auch wenn man – wie hier –

plötzlich zum Match gefordert wird.

noch wahr werden lassen würde:

„Ich liebe Kinder, aber insgesamt

fünf Jahre Ausbildung

– das war mir einfach zu lang

für den Weg in den Kindergarten“,

begründet die sympathische

Frau mit den freundlichen

braunen Augen ihre ursprüngliche

Entscheidung nach dem

Schulabschluss als Restaurantfachfrau

ihr Glück zu machen.

Rückenproblem hätten

sie dann aber aus der noch

jungen Karriere katapultiert.

„Dann hatte ich ein Vorstellungsgespräch

bei einem Unternehmen

im gleichen Gebäude

wie mein jetziger Arbeitgeber,

die Johanniter-Unfall-Hilfe“,

erzählt sie schmunzelnd.

Leider stellte sich heraus, dass

die angebotene Akquise-Arbeit

dieser Firma überhaupt

nicht das war, was Anna Petter

sich vorgestellt hatte – oder

zum Glück. Bei einer anschließenden

Frust-Zigarette vor der

Tür sei sie ins Gespräch mit einer

jetzigen Kollegin gekommen,

die sofort das Johanniter-

Herz in ihr erkannte: „Die war

sich sicher, dass ich zu den Johannitern

passe – und wenn

es passt, man hier auch eine

Stelle für mich passend machen

könnte und nahm mich

direkt mit zum Abteilungsleiter

der Jugendhilfe“. So kam es –

und noch besser.

FSJ und

Teilzeitausbildung

„Zuerst habe ich mich in einem

Freiwilligen Sozialen Jahr

ausprobiert, habe als Schulbegleitung

für autistische Kinder

gearbeitet und mehr und mehr

weitere Aufgaben übernommen.

Als dann meine Schwester

zur Erzieherin umschulte,

habe ich erfahren, dass ich mit

meiner abgeschlossenen

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Zukunft Ausbildung // 17

Fragen klären, Hausaufgaben

begleiten: Als Erzieherin ist

Anna Petter bei allen

Problemen für die jungen

Flüchtlinge da.

Gastro-Lehre selbst auch nur

noch drei Jahre die Erzieherschule

besuchen musste“, erzählt

Anna Petter. Tatsächlich

hat sie schließlich eine verkürzte

Teilzeitausbildung machen

können: „Dafür haben

die Johanniter mir in Absprache

mit meiner Schule eine extra

passende Teilzeitstelle in

der Nachmittagsbetreuung einer

Grundschule geschaffen“,

schwärmt sie. Ihrem ursprünglichen

Traum im Kindergarten

zu arbeiten, sei sie mittlerweile

entwachsen: „Nach den

Grundschulkindern, bin ich

jetzt mit den Jugendlichen in

Waldrach sehr glücklich“, sagt

Petter lächelnd.

Hier ist sie nun als Vollzeitkraft

im Dreischicht-System in

die Rund-um-die-Uhr-Begleitung

der Jungs eingebunden.

Von Hausaufgabenhilfe

bis Hochseilgarten-

Highlight

Am Computer des Betreuerzimmers

macht sie unter anderem

die Dienstplanung. Hier

steht auch ein Bett für die

Nachtschicht. Immer wieder

kommt ein junger Mann vorbei,

meldet sich ab oder zurück

im Haus. Schon von weitem

hört man die Jungs über

die frisch abgeschliffenen alten

Dielenböden knarzend näher

kommen. An der noch

recht nackten Flurwand hängt

eine Fotokollage vom gemeinsamen

Ausflug in einen Hochseilgarten.

Der Duft von Zimtschnecken

steigt durch die

drei Stockwerke mit ihren vielen

Zimmern.

Unten werkelt eine Kollegin

von Anna Petter in der Großküche

des ehemaligen Gasthauses:

„Das gehört auch dazu.

Mit den Jugendlichen kochen,

den Tisch decken, für

Ordnung sorgen“.

Im Flur hängt der Putzplan fürs

ganze Haus: Küche, Montag –

Mohammad, Freitag – Ali… „Es

geht um die Anleitung zum Erwachsenwerden

in Deutschland.

Dazu gehört auch die

Verselbstständiger-Gruppe für

die über 17-Jährigen, die ihren

eigenen gemeinsamen Wohnbereich

haben und bald ausziehen

und ganz viel Deutschlernen“

, erzählt Petter. „Bei

den Hausaufgaben helfen, bei

Behördengängen, Arztbesuchen,

aber auch einfach mal

zum gemeinsamen UNO-Spielen

anregen oder mit allen

Schwimmen gehen“, nennt die

Erzieherin ein paar ihrer Aufgaben.


18 // Zukunft Ausbildung

Wie läuft`’s diese Woche bei den

Jungs mit der Erfüllung ihrer

Putzpflichten? Erzieherin Anna

Petter (rechts) tauscht sich mit

den Kolleginnen Anne Blaeser

(links) und Elisabeth Girr aus.

Tischtennis auf

Gastro-Tischen

Es gäbe immer eine Menge zu

tun und vieles sei noch im

Wachsen in der jungen Einrichtung.

„Aber es wird immer

wohnlicher und die Arbeitsprozesse

laufen gut, auch wenn

manchmal noch Erfindungsgeist

gefragt ist“, erzählt Anna

Petter aus ihrem Erzieher-Alltag.

So wie unten im gemeinsamen

Wohnbereich.

Dort spielen zwei Jugendliche

auf einer aus

zurückgelassenen Gästetischen

zusammengeschobenen

Behelfstischtennisplatte

ein Match. Plötzlich wird die

Erzieherin zum Spiel gefordert

– und kann souverän punkten.

„Man muss sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen,

authentisch sein, die Arbeit

mit Menschen lieben, Ruhe

bewahren können, sich einfühlen,

aber auch abgrenzen

können“, beschreibt die junge

Frau einige Anforderungen an

sich in ihrem Beruf. Auf einem

der beiden strahlend roten

Samtsofas im Wohnzimmer

nimmt der 18-jährige Golam

neben ihr Platz. Er will noch

ein paar Fragen besprechen.

Ganz anders,

aber genau richtig

Daneben liegt auf einem Stuhl

eine kleine bemalte Leinwand:

Ein Engel in einer Fantasiewelt.

Anna Petter hat Leinwände

und Farbe besorgt und einer

ihrer Schützlinge hat das

Bild gestaltet: „Malen und

Zeichnen ist mein eigener Ausgleich.

Toll ist, dass man sich

als Erzieherin und speziell hier

immer wieder ganz persönlich

einbringen kann“, sagt sie:

„Man gestaltet seinen Arbeitsplatz

auch ein Stück weit

selbst“. Ob sie eventuell irgendwann

noch ein Pädagogik-Studium

an die Erzieherausbildung

anhängen sollte,

ist sie sich unsicher: „Ich

fürchte, das könnte mir zu

theoretisch sein. Außerdem

fühle ich mich hier und mit

meinem Arbeitgeber, den Johannitern,

einfach pudelwohl

– sicher, in einem familiären

Kollegium eingebunden und

endlich als Erzieherin“, sagt

sie lachend. Am beruflichen

Ziel ihrer Träume sei es jetzt

„irgendwie ganz anders, als

ich es mir ursprünglich gedacht

hatte, aber auf jeden

Fall gerade genau richtig“.

TEXT UND FOTOS: REGINA LÜDERS

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Was macht

eigentlich

ein...?

Wer zuerst mahlt: der Müller

Zukunft Ausbildung // 19

Einem bekannten Lied zufolge

ist ja angeblich das Wandern

des Müllers Lust. In Wirklichkeit

soll aber in diesem Beruf

mittlerweile vor allem die moderne

Technik zur Mehlherstellung

Freude bereiten.

Als Produktions- und Verfahrenstechnologe

in der Mühlenund

Futtermittelwirtschaft – so

die volle Berufsbezeichnung –

ist die Aufgabe, aus Getreide

fachgerecht die jeweils passenden

Mehle für Brot und

Backwaren, Soßen, Fertig- und

Babynahrung sowie Futtermittel

herzustellen.

Hightech für

Naturprodukte

In der hochindustrialisierten

Welt haben nur wenige der

traditionsreichen alten Handwerksberufe

überlebt. Die

Müllerei gehört dazu, denn sie

hat es verstanden, sich die Errungenschaften

moderner

Technik zunutze zu machen.

Der Beruf des Müllers verlangt

Wenn auch die romantische Mühle am rauschenden Bach längst

durch halb- oder vollautomatisierte Betriebe ersetzt worden ist –

ohne vollwertige Mühlenerzeugnisse wäre die Ernährung hierzulande

eine ganz andere.

heute mehr Köpfchen als Kraft,

eine Tatsache, die auch Mädchen

den Zugang zu diesem

vielseitigen Beruf ermöglicht.

Müller verbinden heutzutage

handwerkliche Tradition mit

Spitzentechnologie. Denn bis

zum Endprodukt Mehl braucht

es eine Menge Technik und

Know-how. Produktqualität

und -Sicherheit stehen dabei

immer im Vordergrund. Daher

nehmen die Laborarbeit und

IT-basierte Prozesse bei dieser

Arbeit auch einen großen

Raum ein.

Schon bei der Anlieferung des

Getreides prüft man es im Labor

unter anderem auf Feuchtigkeit,

Eiweißgehalt und Stärkeeigenschaften.

Die eigentliche

Produktion läuft dann

computergesteuert und fast

automatisch ab. Daher ist die

Bedienung und Wartung solcher

Steuerungsanlagen ein

wesentlicher Aspekt der Ausbildung.

Als Müller ist man

sehr gefragt – in Lebensmittel

verarbeitenden Gewerben genauso

wie im Maschinenbau.

Daten und Fakten

Art der Ausbildung:

dual (Berufsschule und

Betrieb)

Zuständige Stelle:

IHK oder HWK

Dauer:

3 Jahre, Verkürzung auf

2-2,5 Jahre möglich

Gesellen-/Abschlussprüfung:

Die Ausbildung schließt

mit einer Gesellen-/Abschlussprüfung

ab.

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Ausbildungsinhalte:

Während der dreijährigen Ausbildung lernen Sie

verschiedene Fachbereiche kennen und werden in

das Tagesgeschäft eingebunden. Dabei machen Sie

sich mit den Prozessen in den Bereichen Finanz- und

Rechnungswesen, Einkauf, Verkauf, Arbeitsvorbereitung,

Logistik und Personalwesen vertraut.

Voraussetzungen:

Realschulabschluss/Fachabitur, Kommunikationsfähigkeit, Spaß an

Projekt- und Teamarbeit, sicheres Zahlenverständnis, Leistungsbereitschaft,

Offenheit und Ehrlichkeit.

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10 MB) senden Sie bitte an Herrn Daniel Stockemer:

d.stockemer@bbk-hagebaucentrum.de

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Gewerbegebiet Granahöhe

Sauerwiese 2, 54332 Wasserliesch

Tel.: 06501/9440-200

www.bbk-hagebaucentrum.de


20 // Zukunft Ausbildung

VorbereitungistdasAundO–

eineOrientierungshilfefürdieschriftlicheAuswahlprüfung

WersitztaktuellalsBundesministerfürGesundheitim

deutschen Bundeskabinett? Wie viel sind 12,5 Prozent

von 240 Euro und wie war das nochmal mit der Kommasetzung?

Keine Angst – man kann nicht alles wissen.

Doch bei sogenannten Auswahltests fühlen die

ArbeitgeberihrenBewerberngerneaufdenZahn.Wer

hier unter anderem mit einem guten Allgemeinwissen

glänzt, der punktet und hat bessere Chancen auf einen

Ausbildungsplatz als seine Mitbewerber. Von den

Lehrinhalten aus der Schule wird man dabei sicherlich

profitieren.Allerdingskannmansichnichtimmeralles

merken und sollte sich auch über den Unterricht hinaus

Wissen aneignen. Denn in einer schriftlichen AuswahlprüfungkönnenFragenzuwahrlichjedemThema

gestelltwerden.

Eine Orientierungshilfe und zugleich ein Übungsheft

ist die Broschüre der Bundesagentur für Arbeit. Darin

wird die Auswahlprüfung (oft auch Auswahltest oder

Einstellungstest) vorgestellt und darauf vorbereitet.

DieOrientierungshilfezuAuswahltests–InformationenfürJugendliche,Training,TippsundTaktikgibtes

im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für

ArbeitTrier.

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Zukunft Ausbildung // 21

//RECHNEN

Ganz gleich, welcher Beruf angestrebt

wird, Multiplikation, Prozentrechnung,

Dreisatz und Rechnen mit Bruchzahlen

sollten keine Probleme bereiten. Sie

werden gerne in den Tests abgefragt.

TIPP: Auch Maßeinheiten und die Berechnung

nochmal genauer anschauen!

BEISPIELAUFGABEN

1. 49736 · 79 =

2. Bitte kürzen:

135

72

3. Hans erhält auf sein Guthaben 6 Prozent Zinsen; das sind 3 Euro in drei Monaten.

Wie hoch war sein Guthaben?

4. Ein Wanderer legt 300 Meter in 6 Minuten zurück. Wie viel Kilometer schafft er

in zwei Stunden?

BEISPIELAUFGABE

Finde die richtige Schreibweise heraus und kreuze den entsprechenden Buchstaben vor

der richtigen Lösung an!

1.

a) schlieslich

b) schlislich

c) schlißlich

d) schließlich

2.

a) Enthaltestelle

b) Endhaldestelle

c) Endhaltestelle

d) Enthaldestelle

3.

a) Karusell

b) Karussell

c) Karrussel

d) Karrussell

//DEUTSCH

Auf gute Rechtschreibkenntnisse wird

von vielen Betrieben großer Wert gelegt.

Neben Diktaten und Lückentexten

findet man hier auch häufig Texte, die

etwa auf Wortdreher überprüft werden

müssen.

//ALLGEMEIN

WISSEN

Recht oft werden die Bewerber zu den

Themen Politik, Wirtschaft, Geschichte

und Erdkunde befragt. Die Themenbereiche

Musik, Literatur und Kunst werden

seltener geprüft.

BEISPIELFRAGEN

1. Wo haben die Vereinten Nationen (UNO) ihren Sitz?

2. In welchem Jahr begann die Französische Revolution?

3. Wer ernennt in der Bundesrepublik Deutschland die Bundesminister?

4. Wie heißt der längste Fluss der Welt?

5. Auf welchen Physiker geht die Relativitätstheorie zurück?

6. Aus welchem nicht mehr unabhängigen Land kommt der Dalai-Lama?

7. Wer schrieb den Roman „Die Blechtrommel“?

8. Welcher aus Spanien stammende Maler gilt als bedeutendster Vertreter der

Modernen Kunst?

BEISPIELAUFGABE

Finde zu einem Wort unter vier Lösungsvorschlägen ein zweites

Wort, das die gleiche oder eine ähnliche Bedeutung hat.

1. STREBEN

a) wollen b) wünschen c) sehnen d) hoffen

2. NATURWISSENSCHAFT

a) ausprobieren b) spekulieren c) behaupten d) erforschen

3. LÜGE

a) Zweifel b) Unwahrheit c) Verschlagenheit d) List

//PSYCHOLOGISCHE

FÄHIGKEITEN

Bei psychologischen Fähigkeitstests können auch solche

für die Ausbildung und den Beruf wichtigen Eigenschaften

beurteilt werden, über die schulähnliche schriftliche Prüfungen

keine Aussagen zulassen. Außerdem haben diese

Tests den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer sorgfältigen Entwicklung,

die nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten

erfolgt, einen zuverlässigeren und gültigeren Vergleich

von Personen erlauben als mehr oder weniger willkürlich

zusammengestellte Aufgabensammlungen.


22 // Zukunft Ausbildung

Auf in die Praxis:

Der Übergang von dem

Dasein als Schüler in den

Alltag als Auszubildender

ist spannend. Und

dennoch gilt es, ein paar

Regeln zu beachten, um

souverän den Arbeitstag

zu meistern.

Ein gutes Verhältnis zu den

Kollegen erleichtert den Berufsalltag

ungemein. Man geht

offener mit Fragen und Fehlern

um, allerdings sollte eine gewisse

Distanz nicht überschritten

werden. Gerade Auszubildende

sollten das beachten.

Schließlich befindet man sich

nicht mehr mit Gleichaltrigen

auf dem Pausenhof und

quatscht über das Wochenende.

Hier eine kleine Hilfe für

den Alltag:

Pünktlichkeit

Während der gesamten Ausbildungszeit

sollte man sich an

Das gute Verhältnis trägt zu einem angenehmen Arbeitsklima bei. Doch das Büro ist kein Pausenhof:

Geschichten vom Party-Wochenende gehören nicht an den Konferenztisch.

die Arbeitszeit halten. Das gilt

auch, wenn die Züge mal ausfallen

oder eine Mitfahrgelegenheit

absagt. Sich frühzeitig

um Alternativen kümmern ist

angesagt und zeigt dem Arbeitgeber

zudem, dass man

seine Ausbildung als Priorität

sieht. Sollte dennoch mal etwas

dazwischen kommen –

wie eine Panne – dann bitte

unbedingt im Betrieb anrufen

und die Verspätung ankündigen.

Das gilt auch für berufliche

Termine: Kunden warten

lassen ist unhöflich und auch

diese möchten informiert werden,

wenn etwas dazwischenkommt.

Andernfalls immer

frühzeitig auf den Weg machen,

Strecke und gegebenenfalls

Parksituation im Voraus

prüfen. Zuverlässigkeit ist das

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Wie verhalte ich mich am Arbeitsplatz

„Dresscode“

Wird auf der Arbeit ein gewisser

Dresscode vorgeschrieben,

etwa Hosenanzug oder Hemd,

muss man sich natürlich daran

halten. Ist man häufig in Kontakt

mit Kunden, ist es ebenfalls

angebracht, auf sein Äußeres

zu achten und einen gepflegten

Eindruck zu machen.

Die neuesten und teuersten

Klamotten wird wohl niemand

erwartn – aber frisch gewaschen

und gebügelt sollte die

Kleidung sein. Auch, wenn

man vielleicht zum Ausbildungsbeginn

von zu Hause

ausgezogen ist und nun selbst

für die Wäsche verantwortlich

ist. Wer Arbeitskleidung im Beruf

tragen muss, der hat’s natürlich

etwas leichter – doch

auch diese sollte immer in einem

einwandfreien Zustand

sein.

Höflichkeit und Respekt

So gut man sich auch mit den

Kollegen versteht, als Auszubildender

sollte man mit dem

„Du“ solange warten, bis die

Kollegen es anbieten. Die gewohnten

Höflichkeitsrituale

wie die Begrüßung mit der

Hand beim ersten Treffen, das

obligatorische Bitte und Danke,

aussprechen lassen, sich

für Fehler entschuldigen – all

das ist Ausdruck von Höflichkeit

und Respekt und auch

von den Jüngsten in der Runde,

den Azubis, erwartet.

Von Fehlern lernt man

In der Ausbildung ist man, um

einen Beruf zu erlernen. Daher

sollte man von vorneherein

diese Lernbereitschaft mitbringen

und auch demonstrieren –

etwa indem man sich wichtige

Abläufe notiert. Mit Fehlern

und Kritik sollte man offen

umgehen, nachfragen und diese

ernst nehmen.

Und keine falsche Scheu vor

Fragen: Hindern diese bei der

Arbeit, bitte direkt auf die Kollegen

zugehen. Stehen die Fragen

hinten an, ist es übrigens

auch eine gute Option, diese

erst zu notieren und dann mit

den gesammelten Fragen

zum Ausbilder zu gehen.

Distanz wahren

Für die Atmosphäre und

auch für das effektive Lernen

am Arbeitsplatz ist es hilfreich,

wenn man sich gut mit seinen

Kollegen versteht. Das nimmt

die anfängliche Anspannung

im neuen Umfeld. Doch man

sollte seinen Kollegen immer

eine gewisse Distanz wahren:

Zukunft Ausbildung // 23

? ?

?

Geschichten vom

Wochenende, Lästereien

über Lehrpersonen

oder gar

andere Mitarbeiter

sind absolut fehl am Platz. Darüber

hinaus gehört das

Handy in die Hosentasche und

nicht auf den Schreibtisch.

Selbstverständlich zudem:

Wenn im Internet gesurft wird,

dann nur der Arbeit wegen,

nicht aber privat.

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24 // Zukunft Ausbildung

Hilfe, wenn es in der

Ausbildung mal

schwierig wird

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) unterstützen

bei Problemen während der Lehre

Eine wichtige Etappe auf dem

Weg in eine erfolgreiche Zukunft

ist eine Ausbildung. Deshalb

ist es ein Grund zum Feiern,

wenn der Lehrvertrag unterzeichnet

ist und der erste

Tag als Azubi in greifbare Nähe

rückt. Nicht selten weicht der

berechtigten Vorfreude jedoch

die Ernüchterung, wenn die

Ausbildung anspruchsvoller ist

als erwartet oder sich die guten

Noten in der Berufsschule

einfach nicht einstellen wollen.

„Der Schritt von der Schule in

die betriebliche Ausbildung ist

groß und für die meisten Jugendlichen

mit vielen Veränderungen

verbunden“, erklärt

Berufsberater Frank Stange.

„Sie finden sich nun in der Arbeitswelt

der Erwachsenen

wieder, haben mit erfahrenen

Kollegen zu tun und müssen

sich an neue Unterrichtsfächer

in der Berufsschule gewöhnen.

Das klappt nicht immer

reibungslos.“

Immer optimistisch

bleiben

Lehrlinge sollten jedoch bei

Problemen während der Ausbildung

– egal ob sie direkt zu

Beginn der Lehre auftreten

oder erst zu einem späteren

Zeitpunkt – nicht sofort das

Handtuch werfen. Auf dem

Weg zum erfolgreichen Berufsabschluss

werden sie beispielsweise

durch die ausbildungsbegleitenden

Hilfen

(abH) der Agentur für Arbeit

unterstützt. Ein spezieller Unterricht

zusätzlich zur Berufsschule

hilft dabei, Sprach- und

Bildungsdefizite abzubauen

und theoretische oder praktische

Inhalte besser zu erlernen.

Durch eine sozialpädagogische

Begleitung können

auch Schwierigkeiten im Betrieb

oder im sozialen Umfeld

Es ist ganz normal, dass

sich mit einem neuen sozialen

Umfeld, einem

vielleicht fremden Aufgabenbereich

und der

Berufschule nebenbei

neue Hürden auftun.

Doch davon sollte man

sich nicht verunsichern

lassen auf seinem Weg

zum Traumberuf.

bewältigt werden. Die ausbildungsbegleitenden

Hilfen sind

für Auszubildende und deren

Lehrbetriebe kostenlos.

Weitere Informationen gibt es

bei der Berufsberatung telefonisch

unter 0800/4555500

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Zukunft Ausbildung // 25

Entwicklung der

tariflichen

Ausbildungsvergütungen

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen

sind 2016 erneut

deutlich gestiegen. Jedoch hat

sich der Anstieg im Vergleich

zu den Vorjahren insgesamt

etwas abgeschwächt.

859 Euro brutto im Monat verdienten

die Auszubildenden

durchschnittlich in Westdeutschland.

Das bedeutet ein

Plus von 3,2 Prozent gegenüber

dem Vorjahr. In Ostdeutschland

erhöhten sich die

tariflichen Ausbildungsvergütungen

allerdings um 4,9 Prozent

auf durchschnittlich 807

Euro im Monat. Der Abstand

zum westlichen Tarifniveau hat

sich im Osten damit verringert.

Für das gesamte Bundesgebiet

lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt

2016 bei

854 Euro pro Monat (+ 3,4 Prozent).

Zu diesen Ergebnissen

kommt das Bundesinstitut für

Berufsbildung (BIBB).

Wer verdiente 2016

am meisten?

Besonders hoch lagen 2016

die tariflichen Ausbildungsvergütungen

in den Berufen des

Bauhauptgewerbes – zum Beispiel

Maurer – mit monatlich

1042 Euro im Gesamtdurchschnitt.

Sehr hohe tarifliche

Vergütungen wurden beispielsweise

auch in den Berufen

Kaufmann/frau für Versicherungen

und Finanzen

(einheitlich: 1028 Euro) oder

etwa Medientechnologe (einheitlich:

963 Euro) gezahlt.

Unterschiede in den

Berufsgruppen

Aufgrund der guten Wirtschaftslage

in Deutschland,

vor allem aber auch wegen der

weiter wachsenden Schwierigkeiten

vieler Betriebe, ihre

Ausbildungsplätze zu besetzen,

wurden die tariflichen

Ausbildungsvergütungen in

den letzten Jahren deutlich angehoben.

In Ausbildungsberufen

mit großem Bewerbermangel

– zum Beispiel im Lebensmittelhandwerk,

in der Gastronomie

und der Reinigungsbranche

– waren 2016 sowohl

überdurchschnittliche als auch

unterdurchschnittliche Erhöhungen

zu beobachten. In den

Berufen Restaurantfachmann/

Restaurantfachfrau und Koch

wurden die Vergütungen stark

angehoben. Ein beträchtliches

Plus war im Beruf Fachkraft für

Systemgastronomie in Ostdeutschland

mit 9,0 Prozent

zu verzeichnen, in Westdeutschland

gab es einen Anstieg

um 4,0 Prozent. Im Beruf

Gebäudereiniger bewegte sich

der Zuwachs in West- und Ostdeutschland

mit 3,0 Prozent

beziehungsweise 3,5 Prozent

dagegen unter dem Durchschnitt.

Zwischen den Ausbildungsbereichen

gab es in West- und

Ostdeutschland nach wie vor

deutliche Unterschiede. Überdurchschnittlich

hohe Ausbildungsvergütungen

wurden

2016 im Öffentlichen Dienst

(einheitlich: 929 Euro) sowie

in Industrie und Handel (gesamt:

921 Euro) erreicht. Unter

dem Gesamtdurchschnitt lagen

beispielsweise die Vergütungen

im Bereich der freien

Berufe (gesamt: 769 Euro).

QUELLE: BIBB

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse gibt es unter:

https://www.bibb.de/ausbildungsverguetungen-2016

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und mit Entwicklungspotential? Dann bist du bei uns genau

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Folgende Ausbildungsplätze in unseren Ferienparks haben wir noch

für 2017 zu vergeben:

Ausbildungsplätze:

• Koch/Köchin (Leiwen)

• Einzelhandelskaufmann/-frau (Leiwen)

• Kauffrau/-mann für Tourismus & Freizeit (Leiwen)

• Koch/Köchin (Kröv)

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26 // Zukunft Ausbildung

Zwischen Hörsaal und Werkbank

Das duale Studium nützt der praktischen Berufserfahrung

Ein duales Studium verbindet

die Ausbildung in einem Unternehmen

mit dem Studium

an einer Hochschule. Mittlerweile

gibt es verschiedene

Modelle des dualen Studiums:

Ausbildungsintegriert:

Diese ist die bevorzugte und

bekannteste Variante. Ein Bachelorstudium

an einer Hochschule

beziehungsweise Berufsakademie

steht neben der

Ausbildung in einem Partnerbetrieb.

Ausbildungsplan und

Studienplan sind aufeinander

abgestimmt. Studien- und Berufsabschluss

werden gleichzeitig

erreicht.

– Praxisintegriert

beziehungsweise kooperativ:

Bei dieser Variante läuft neben

dem Studium keine Ausbildung,

sondern ein Langzeitpraktikum.

Auch mehrere kurze

Praktika in verschiedenen

Unternehmen sind möglich.

– Berufsintegriert/Berufsbegleitend:

Diese beiden Varianten sind

besonders für Leute geeignet,

die bereits in beruflicher Vollzeittätigkeit

sind. Sie absolvieren

eine Art Fernstudium, das

aber auch ohne Abschluss der

Fachhochschulreife beziehungsweise

allgemeinen

Hochschulreife möglich ist.

Der Arbeitgeber stellt dafür Arbeitsstunden

zur Verfügung.

Welche Vorteile bietet

ein duales Studium?

Es gibt verschiedene Modelle des dualen Studiums.

Die Vorteile sind vor allem die

praktische Berufserfahrung.

Sie ist eines der ausschlaggebendsten

Kriterien bei späteren

Arbeitgebern. Des Weiteren

wird durch das gleichzeitige

Studieren und Absolvieren

der Ausbildung viel Zeit gespart.

Auch von Vorteil ist das

gezahlte Gehalt. Oftmals bietet

sich auch die Chance, direkt

in dem Unternehmen zu

bleiben. Diese Art des Studiums

lohnt sich für alle, die

schnell ins Berufsleben einsteigen

und Karriere machen

möchten, kein Problem mit einem

hohen Arbeitspensum haben

und keine wissenschaftliche

Laufbahn planen.

Wie ist der

Studienablauf?

Üblicherweise beginnt der

Weg des dualen Studenten

nach Beendigung seiner schulischen

Laufbahn mit dem Suchen

einer Ausbildungsstätte.

Ist diese gefunden, kann die

Bewerbung an der Hochschule

erfolgen. Die universitäre Wissensvermittlung

gelingt nun

auf dem dualen Wege: Der

Student wird etwa tagsüber in

den Vorlesungssälen sitzen

und in der Ferienzeit arbeiten.

Oder er geht einem geregelten

Beruf nach und widmet sich

nur an einem oder zwei Tagen

pro Woche der Theorie. Die

Möglichkeiten sorgen natürlich

auch für ungleichmäßige

Abläufe des Studiums. Im Regelfall

wird dessen Dauer zwischen

sechs und zehn Semestern

betragen. Das hängt von

der Fachrichtung und der jeweiligen

Hochschule ab. Das

Studium selbst wird mit einer

Abschlussprüfung beendet.

Dem Absolventen steht es nun

frei, einen Beruf zu ergreifen

oder das Studium weiterzuführen.

Welche Fächer gibt es?

Durch duale Studiengänge

sind bisher die Bereiche Technik,

Wirtschaft und Sozialwesen

abgedeckt. Das Spektrum

reicht hierbei von Maschinenbau,

Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen,

über

Bauwirtschaft, Immobilienwirtschaft

und Tourismusmanagement

bis hin zu Sozialmanagement

und Sozialer Arbeit.

Bewerbungstipps

fürs duale Studium

Einen Platz für ein duales

Studium sichert man sich in

der Regel über den Arbeitgeber

des ausbildenden

Unternehmens. Jedes Unternehmen

legt individuelle

Kriterien fest, nach denen

die Dualstudenten eingestellt

werden. Diese Kriterien

sollte man möglichst

zu einem Großteil erfüllen

können. Wichtig ist im Anschreiben

der Bewerbung

vor allem, dass man die

persönliche Motivation zum

Ausdruck bringt, weshalb

man das duale Studium angehen

möchte. Aussagen

wie „reinschnuppern“ oder

„mal schauen“ drücken Ungewissheit

aus, die der Arbeitgeber

nicht sehen

möchte. Für ihn ist ein

Dualstudent eine Investition.

Nur wenn er den Eindruck

hat, dass der Bewerber

es ernst meint und auf

Dauer auch einen Mehrwert

für das eigene Unternehmen

darstellen kann, ist er

bereit dazu, den Bewerber

als künftigen Dualstudenten

unter Vertrag zu nehmen.

Die Bewerbung für ein duales

Studium beinhaltet ansonsten

dieselben Bestandteile

wie eine normale Bewerbung

um eine Ausbildung

oder einen neuen Job.

Benötigt wird also ein fehlerfreies

Bewerbungsschreiben

und ein tabellarischer

Lebenslauf. In den Anhang

gehören neben dem Abschlusszeugnis

die Praktikumszeugnisse

und eventuelle

weitere Zertifikate.

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Tag der offenen Tür

Freitag, 3. Februar 2017


Fünf Gründe, die zeigen: Eine Ausbildung im

Handwerk ist immer die richtige Wahl

Handwerk bietet beste Zukunftschancen

Rund 200 000 Handwerksbetriebe müssen in den

nächsten zehn Jahren an eine Nachfolge-Generation

übergeben werden. Gerade kleinere, alteingesessene

Betriebe geben jungen Talenten so die

Chance, sich zu entwickeln und zügig Führungsverantwortung

zu übernehmen.

Handwerk schafft Zufriedenheit

und Selbstbestimmung

Am Ende eines Arbeitstages oder

wenn ein Auftrag beendet ist, können

Handwerker das Ergebnis ihrer

Arbeit unmittelbar betrachten.

Wenn auch der Auftraggeber zufrieden

ist, verschafft das Geleistete

eine große Befriedigung. In

wenigen anderen Berufen kann

zudem so selbstbestimmt gearbeitet

werden: Flache Hierarchien in

den Betrieben ermöglichen jungen

Menschen Raum zur Entfaltung.

Familienfreundlichkeit wird großgeschrieben.

Ein weiterer Pluspunkt:

Mit der Ausbildung zum

Meister bietet sich die Möglichkeit,

der eigene Chef zu sein.

Handwerk ist vielfältig

Mit über 130 Ausbildungsberufen

bietet das Handwerk vielfältige

Möglichkeiten für junge Menschen

mit den unterschiedlichsten Interessen

und Talenten, sich zu entfalten.

In modernen und spannenden

Berufen können sie ihre Ideen

in die Tat umsetzen.

Handwerk macht sich bezahlt

Die Qualifikation zum Meister zahlt sich aus:

Das durchschnittliche Lebenseinkommen eines

Handwerksmeisters liegt ungefähr gleichauf

mit dem eines Fachhochschulabsolventen.

Dies ergab eine Studie des IAB (Institut für Arbeitsmarkt-

und Berufsforschung). Was viele

nicht wissen: Seit einigen Jahren ist der Meisterbrief

als „Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung“

anerkannt und eröffnet so die

Möglichkeit für einen Studienabschluss.

Zukunft Ausbildung // 27

!

Handwerk integriert

technische Entwicklungen

Natürlich gibt es im Handwerk

Berufe mit großer Tradition wie

etwa Steinmetz oder Goldschmied.

Doch in fast allen

Handwerken sind heute modernste

Technologien unerlässlich.

Komplexe Produktionsprozesse,

beispielsweise im Bereich

Medizintechnik oder in

der Luft- und Raumfahrtbranche,

erfordern Präzision und

technisches Know-how. Daher

verbindet die Ausbildung im

Handwerk oftmals Tradition

und High-Tech – eine spannende

und abwechslungsreiche

Kombination. Handwerk bedeutet

lebenslanges Lernen, gerade

in Berufen, in denen sich

stetig weiterentwickelnde Technologien

eine Rolle spielen.

QUELLE: DAS HANDWERK

Ausbildung zum/zur Altenpfleger/-in

Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/-in

Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau

für Büromanagement

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30 // Zukunft Ausbildung

Vom Steckling zur ausgewachsenen Pflanze

Grüner Beruf lockt in die Baumschule – vielfältige und jahreszeitenabhängige Tätigkeit

Ein Praktikum ist der beste Weg, sich ein erstes Bild von einem Ausbildungsberuf und -betrieb zu

machen. FOTO: BGL

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Mechatroniker – ein Großteil

der jungen Menschen entscheidet

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den Ausbildungsberufen. Dabei

bietet das duale System eine

breite Vielfalt an Ausbildungsgängen

in verschiedensten

Branchen und Tätigkeitsfeldern.

Laut einer aktuellen

Studie der Leuphana Universität

Lüneburg im Auftrag von

Greenpeace befürworten 60

Prozent der jungen Generation

zwischen 15 und 24 Jahren

nachhaltige Werte: Umweltschutz,

zukunftsorientiertes

Wirtschaften und soziale Gerechtigkeit

stehen hoch im

Kurs. Dafür engagieren sie

sich allerdings eher spontan

im Rahmen von kurzfristigen

Aktionen. Weniger bewusst ist

den Meisten, dass dieses Interesse

auch bei der Berufswahl

zur zündenden Idee führen

kann. Eine Ausbildung zum

Baumschulgärtner etwa bietet

einen Arbeitsplatz nah an der

Natur, für und mit Pflanzen.

Gleichzeitig ist der Beruf zukunftsfähig:

Das in der Gesellschaft

wachsende Umweltbewusstsein

führt dazu, dass die

Nachfrage nach attraktiven

und robusten Pflanzen, die

auch mit den Veränderungen

des Klimawandels fertig werden,

zunimmt. Diese werden

von Baumschulen professionell

herangezogen und kultiviert

– vom Steckling bis zum

ausgewachsenen Baum oder

Strauch.

Vermehren, veredeln,

schneiden

Auch in den Baumschulbetrieben

spielt Umweltschutz eine

wichtige Rolle. Aus ökonomischen

und ökologischen Gründen

gilt es, mit Ressourcen

wie Wasser und Dünger sparsam

und möglichst effektiv

umzugehen.

Die Tätigkeiten während der

Ausbildung sind vielfältig und

richten sich nach der jeweiligen

Jahreszeit: Bodenpflege,

Vermehrung und Veredelung,

Pflanzarbeiten und Topfen,

Schneiden und Roden sind

ebenso Thema wie Züchtung

oder Verkauf. Viele Baumschulen

haben sich spezialisiert –

zum Beispiel auf die Produktion

einer bestimmten Pflanzengruppe.

Es lohnt sich daher,

zunächst ein oder zwei freiwillige

Ferienpraktika zu machen,

um das Betriebsklima und die

Aufgabenbereiche kennenzulernen.

Jetzt ist die beste Zeit,

sich für das Frühjahr schlau zu

machen und zu bewerben.

Eine Ausbildung zum Baumschulgärtner bietet einen Arbeitsplatz

nah an der Natur, für und mit Pflanzen. Gleichzeitig ist der Beruf

zukunftsfähig. FOTO: BDB


Die Kaffee-Profis

Zukunft Ausbildung // 31

Mit Geschmackssinn und Geschick: Der Barista ist ein Meister des Heißgetränks

Jede Bar hat meist einen Barkeeper, der speziell ausgebildet

ist. Dazu gehört das Wissen um all die Getränkesorten und deren

professionelle Zubereitungsmethoden. Auch in einem Café

oder in einer Espressobar sind Fachkräfte am Werk, die rund

um das Thema „Kaffee“ ausgebildet sind. Die genaue Berufsbezeichnung

lautet: Barista.

Der Begriff Barista kommt aus

dem Italienischen und heißt

übersetzt Barkeeper. Dort bezeichnet

der Beruf allerdings

eine Person, die jegliche Art

von Getränken serviert. Erst

durch den englischen Sprachraum

kam der Begriff Barista

nach Deutschland und meint

hier ausschließlich jemanden

der als Kaffeespezialist tätig

ist.

Die Ausbildung

zum Barista

Der Barista ist ein Traumberuf

für Kaffeeliebhaber. Denn der

Barista muss nicht nur die professionelle

Zubereitung von

Kaffee oder Kaffeespezialitäten

beherrschen, sondern sich

Ein Barista ist ein Meister der „Latte Art“,

der kunstvollen Verzierung des Kaffees.

auch das theoretische Wissen

dazu aneignen. Darunter fallen

Kenntnisse über die zahlreichen

Kaffeesorten, die unterschiedlichen

Röstungen und

Kaffeeherstellungsverfahren.

In der Barista-Ausbildung werden

unter anderem folgende

Themen vermittelt: die Geschichte

des Kaffees, das Basiswissen

rund um die Kaffeebohne,

die Röstungs- und

Mahlverfahren sowie die Zubereitungsarten,

die verschiedenen

Kaffeespezialitäten und

die unterschiedlichen Maschinen,

die zur Herstellung

der Kaffeespezialitäten

genutzt

werden. Auch die

optimale Beratung

von Kunden darf

nicht fehlen und

wird trainiert. Oftmals

erlernen die

zukünftigen Barista

noch durch eine Zusatzausbildung

das

kunstvolle Verzieren

der fertigen Kaffeegetränke,

welches

als Latte Art bezeichnet wird.

Dabei zaubern diese durch geschicktes

Eingießen der Milch

Was macht

eigentlich

ein...?

oder mit Hilfe von Schablonen

und/oder Stiften Motive wie

Herzen oder Blumen auf die

Oberfläche des Kaffees.

Wer Interesse hat, diesen Beruf

zu erlernen: Zahlreiche Kaffeeschulen

bieten Kurse, Seminare

oder Ausbildungen an.

Um hier Qualität und anerkannte

Zertifikate zu bekommen,

sollte man sich vorher

auf der Internetseite des Deutschen

Kaffeeverbandes

(www.kaffeeverband.de) oder

des europäischen Interessenverbandes

für Kaffeespezialitäten

SCAE (www.scaedeutschland.de)

informieren.

Wir sind ein erfolgreiches, dynamisches, mittelständisches Unternehmen.

Tradition und Innovation runden unser Firmenprofil ab. Deutschlandweit führen

wir Arbeiten in den Bereichen des Kanalbaus, des Hochwasserschutzes und des

Tief- und Wasserbaus durch.

Zum Ausbildungsbeginn 2017 suchen wir

Auszubildende (m/w) zum/zur

● Straßen- und Tiefbaufacharbeiter/-in

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guten Hauptschul- oder Realschulabschluss? Dann freuen wir uns, Sie bei Ihrem Start

in das Berufsleben zu begleiten.

Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher, interessanter und zukunftssicherer

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Bevor es losgeht...

Vor dem „Work & Travel“-Trip gibt es einiges vorzubereiten

Mit einer Work & Travel-Auszeit warten belebender Kulturkontakt,

intensive Reiseerlebnisse, neue Freundschaften,

eine Fremdsprache, die man hinterher gut beherrschen

wird und sehr viel Lebenserfahrung.

Bevor es aber in den Flieger

geht, müssen noch ein paar

grundsätzliche Dinge geklärt

werden. Manche Länder bieten

jungen Reisenden unkomplizierte

Möglichkeiten, sich etwas

dazu zu verdienen, andere

haben sehr strenge Regulierungen.

Entsprechend muss vor Ausreise

mehr oder weniger Zeit

eingeplant werden, um die geforderten

Visumsformalitäten

zu erledigen.

Sprachkenntnisse sind oft von

entscheidender Bedeutung.

Südamerika ganz ohne Spanisch-

bzw. Portugiesisch-

Kenntnisse zu bereisen, ist

nicht empfehlenswert, da dort

kaum Englisch gesprochen

wird. Auch in den europäischen

Ländern der Romania

sollte man gute Sprachkenntnisse

mitbringen: Italien, Spanien,

Portugal oder Frankreich

ohne entsprechende Vorkenntnisse

zu bereisen ist nicht

sinnvoll. Skandinavien oder

Osteuropa dagegen kann man

guten Gewissens bereisen,

wenn man die Landessprache

noch nicht beherrscht und sich

dort erst Grundkenntnisse aneignen

will.

Es sollte nur mit gutem Versicherungsschutz

gereist werden.

Abkommen zwischen der

deutschen Versicherung und

ausländischen Partnerversicherung

gewähren eine medizinische

Notfallversorgung

(Achtung, auf ausreichende

Gültigkeit der Laufzeit achten!)

Es sollte geklärt werden, was

diese „Notfallversorgung“ einschließt,

in manchen Ländern

ist das nämlich recht wenig.

Für Übersee empfiehlt sich,

auf eine hundertprozentige

Kostenübernahme ohne

Selbstbehalt zu achten. Vor allem

in den englischsprachigen

Ländern sind die Behandlungskosten

sehr teuer und es

kann auch bei kleineren medizinischen

Versorgungen zu

enormen Kosten kommen. Neben

einer Krankenversicherung

ist auch eine Unfall- und

Haftpflichtversicherung nötig,

wenn man im Ausland arbeiten

will. Manche Arbeitgeber

werden diese vor Abschluss

eines Arbeitsvertrages verlangen.

Wer sich für ein Land entschieden

hat, muss klären, ob zwischen

Deutschland und dem

Zielland ein Abkommen für

„Working Holiday Visa“ besteht

und unter welchen Bedingungen

diese zu beantragen

sind. Unkompliziert ist

dies für Australien und Neuseeland

möglich, Kanada und

die USA haben die Hürden höher

geschraubt. Nach Südamerika

geht es nur mit einem

Touristenvisum.

Diese Zusammenfassungen

decken nur die „Standardfälle“

ab. Je nachdem, in welchen

Ländern man etwa sonst

schon war, werden teilweise

noch weitere medizinische

Nachweise gefordert.

Es ist also unabdingbar, sich

rechtzeitig um die Visumsformalitäten

zu kümmern, um auf

mögliche Hürden noch frühzeitig

reagieren zu können. Wer

mit den Formalitäten überfordert

ist oder auf Nummer sicher

gehen will, kann sich von

Organisationen helfen lassen.


















Ein

Job mit

Heldenpotenzial!

Mit einer Ausbildung bei uns wählst du einen Beruf

mit Zukunft. Der bietet dir einen abwechslungsreichen

Berufsalltag mit interessanten Aufgaben, direktem

Kundenkontakt und dem Umgang mit moderner Technik.

Damit wirst du zum/zur gefragten (Fach-)Mann/Frau!

Mach

deine

Ausbildung

bei uns!

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54295 Trier

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Ihr Start in die Berufswelt

Sie stehen kurz vor Ihrem Schulabschluss und vor dem Einstieg ins Berufsleben?

Sie sind auf der Suche nach einem Einstieg mit glänzenden Zukunftsperspektiven?

Dann sollten wir uns kennen lernen...

Berufsausbildung 2017

Zum 01.08.2017 bieten wir folgende Ausbildungsplätze (an jeweils unterschiedlichen Standorten) an:

• Berufskraftfahrer (m/w) (Standort: Wittlich)

• Personaldienstleistungskaufmann (m/w) (Standorte: Hanau, Nürnberg)

• Kaufmann für Spedition & Logistikdienstleistung (m/w) (Standorte: Ludwigsfelde, Wittlich/Wecker)

• Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) (Standorte: Wittlich, Koblenz, Waldbröl, Nürnberg, Schwäbisch Hall)

• Kaufmann für Büromanagement (m/w) (Standort: Nürnberg)

Voraussetzungen:

• Guter Schulabschluss (Mittlere Reife oder Abitur/Fachabitur)

• Gute Allgemeinbildung

• Eigeninitiative und Engagement, Aufgeschlossenheit

• Führerschein Kl. B (zwingend erforderlich bei Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann (m/w))

Duales Studium 2017 - Theorie und Praxis optimal verknüpft

In Kooperation mit der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) in Mannheim und Lörrach

bieten wir folgende Bachelor-Studiengänge an:

• Duales Studium BWL - Industrie (Standort: Koblenz + weitere Standorte)

• Duales Studium BWL - Transport, Spedition & Logistik (Standorte: Wittlich/Wecker + weitere Standorte)

• Duales Studium BWL - Personalmanagement (Standort: Koblenz + weitere Standorte)

Im Dreimonatsrhythmus wechseln Sie zwischen Hochschule und Betrieb und erwerben so theoretisches

Wissen und praktische Berufserfahrung. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab.

Voraussetzungen:

• Gute allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (Bewerber mit allgemeiner Fachhochschulreife

müssen erfolgreich den Eignungstest der DHBW bestehen)

• Ein gutes Verständnis für Zahlen sowie gute Englischkenntnisse

• Eigeninitiative und Engagement, Aufgeschlossenheit

• Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen

Unser Angebot:

• Eine qualifizierte Berufsausbildung bzw. ein Duales Studium in einem modernen Logistik- und Dienstleistungsunternehmen

mit Top-Perspektiven

• Freiraum zur persönlichen und beruflichen Entwicklung

Interessiert?

Dann freuen wir uns auf die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen per Email an: bewerbung@elsen-logistics.com

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ELSENGmbH&Co. KGInternationale Spedition

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Blick in deine

Zukunft mit FUTURE

Sechste Info- und Ausbildungsmesse

der Agentur für Arbeit Trier

am 9. und 10. Juni

Die Info- und Ausbildungsmesse FUTURE – Blick in deine

Zukunft der Agentur für Arbeit Trier wird am 9. und am

10. Juni zum sechsten Mal veranstaltet. Individuell gestaltete

Ausstellungsstände und die Möglichkeit, auf der

groß angelegten Aktionsfläche in verschiedene Ausbildungsberufe

hineinzuschnuppern, sind das Aushängeschild

der Orientierungsmesse in der Agentur für Arbeit.

Auch im kommenden Sommer

bietet die FUTURE Ausbildungssuchenden

wieder spannenden

Einblicke in Lehrberufe

und Studiengänge. Freitags

von 14 bis 17 Uhr und samstags

von 10 bis 15 Uhr präsentieren

zahlreiche Firmen aus

der Region ihre Ausbildungsund

Studienberufe. Ein solches

Stelldichein der Wirtschaft

gibt es nicht so oft:

Über 50 Unternehmen schicken

unter dem Motto „Blick

in deine Zukunft“ junge Menschen

auf Entdeckertour und

versprechen Einsicht in die

Welt interessanter Studienfächer

und Berufe mit guten Zukunftsperspektiven.

Die Messe

gibt Jugendlichen und ihren Eltern

die Gelegenheit, sich über

Ausbildungschancen zu informieren

und Einstellungsvoraussetzungen

zu erfragen.

Beste Aussichten auf

eine Lehrstelle

In der Region stehen ausbildungsinteressierten

jungen

Menschen jährlich rund 3600

Ausbildungsplätze in annähernd

240 Berufen zur Verfügung

– eine breite Palette an

Möglichkeiten, bei der es

schwer fällt, den Überblick zu

behalten. Heribert Wilhelmi,

Leiter der Arbeitsagentur Trier:

„Unsere Messe bietet neutrale

und individuelle Informationen

über die unterschiedlichsten

Berufsbilder. Jugendliche, die

bereits wissen, wohin die Reise

gehen soll, können sich

während der FUTURE einen

der begehrten Plätze für ein

Schnupperpraktikum sichern

oder sich auf dem Weg zum

Ausbildungsplatz wichtige

Pluspunkte verschaffen.“

Berufe zum Anfassen

und Mitmachen

Die fünfte FUTURE ist mit einem

neuen Konzept an den

Start gegangen: noch mehr

Praxis, noch mehr live erleben

und noch mehr Highlights zum

Mitmachen. Dies wurde von

den etwa tausend Jugendlichen

so gut angenommen,

dass die Arbeitsagentur auch

in diesem Sommer das interaktive

Konzept beibehalten

wird. Dazu wird am 9. und 10.

Juni erneut ein Programm aus

der Präsentation von circa 50

regionalen Ausbildungsunternehmen

mit über 100 verschiedenen

Berufen, einer Berufelive-Aktionsfläche,

dem Bewerbungsstyling

und Bewerbungsfotoshooting,

dem Bewerbungsmappencheck

und

der Berufs- und Studienberatung

angeboten.

Fotoshooting

für die Bewerbung

„Das Foto ist die Visitenkarte

einer jeden Bewerbung und

hinterlässt einen bleibenden

Eindruck beim Arbeitgeber“,

weiß Organisatorin Isabell Juchem.

„Deshalb ist ein gutes,

aussagekräftiges Foto, das die

Persönlichkeit des Bewerbers

rüber bringt, ein Muss“. Bei

der FUTURE können die jungen

Besucher ein solches Bewerbungsfoto

vom Profi erhalten.

Allerdings sollten sie das

passende Outfit nicht vergessen.

Das Styling gibt es dann

direkt vor Ort gratis dazu.

Mit Berufsberatung zum

Traumberuf

Zum abwechslungsreichen

Veranstaltungsprogramm gehört

darüber hinaus die individuelle

Berufs- und Studienberatung,

die jungen Leuten

wichtige Tipps für ihre Zukunftsplanung

gibt. Gemeinsam

mit den Schülern finden

die Experten heraus, welcher

Beruf zu ihnen passt und ob

ein Studium oder eine Ausbildung

die richtige Wahl sind.

Wer seine Bewerbungsunterlagen

dabei hat, kann diese vom

Profi checken lassen, bevor er

sie im Anschluss vielleicht direkt

am Messestand seines

Wunschbetriebes abgibt.

Egal in welche Richtung der

Berufswunsch auch geht, bei

der FUTURE können sich Jugendliche

und Eltern über die

Karrierechancen in der Region

schlau machen und die entscheidenden

Tipps mit nach

Hause nehmen.

Weitere Informationen zum

Veranstaltungsprogramm und

den teilnehmenden Unternehmen

gibt es unter:

www.future-ausbildung.de

Freitag: 14 bis 17 Uhr

Samstag: 10 bis 15 Uhr

Agentur für Arbeit Trier,

Dasbachstraße 9

Unternehmen werben, Schüler suchen: Die Info- und Ausbildungsmesse

Future der Trierer Agentur für Arbeit ist immer gut besucht.

TV-FOTO: SEBASTIAN STEIN


Stechen, meißeln, lasern:

Gestalten mit Metall

Die Druckplatte für die

Banknote, der Siegername

im Pokal, die Botschaft

im Ehering: Das

sind Aufgaben und Ausbildungsinhalte

für Graveure.

Sie setzen dabei

verstärkt computergestützte

Programmierungen

sowie Lasertechniken

ein – neben traditionellen

Graviertechniken,

die den Beruf bis heute

auszeichnen. Das Bundesinstitut

für Berufsbildung

hat die Ausbildung

zum Graveur gemeinsam

mit den Sozialpartnern

und Sachverständigen

aus der betrieblichen

Praxis auf den neuesten

Stand gebracht.

Graveure: Ihre Arbeiten kennt

jeder, denn sie sind es, die

Motive für Briefmarken, Münzen

und Banknoten auf Druckplatten

und Prägestempel

übertragen und überarbeiten.

Auch bei der Herstellung von

Beschilderungen sind sie gefragt,

wenn es gilt, Frontplatten,

Bedientableaus und Schilder

für Innen- und Außenbereiche

anzufertigen, zu gravieren,

farbig auszulegen und zu bedrucken.

Weiterhin versehen

sie Schmuck-, Zier- und Kunstgegenstände

aus Metall,

Kunststoff und Porzellan mit

Beschriftungen, Ornamenten

oder bildlichen Darstellungen.

Wo arbeiten

Graveure?

Graveure arbeiten in metallund

kunststoffverarbeitenden

Handwerks- und Industriebetrieben

oder in kunsthandwerklichen

Betrieben. Fachkräfte

können sich im Anschluss

zum Graveurmeister

Was macht

eigentlich

ein...?

weiterqualifizieren. Zudem besteht

die Möglichkeit einer

Weiterbildung zum Industriemeister

Metall und zu fachspezifischen

Studiengängen.

Neue Programme und

neue Materialien

FOTO: BIV GALVANISEURE, GRAVEURE

UND METALLBILDNER, WWW.BIV.ORG

Eine Modernisierung der dreijährigen

Ausbildung war mit

Blick auf die Entwicklungen in

der betrieblichen Praxis, die

Berufsstruktur und die Ausbildungsinhalte

notwendig.

Wachsende Materialvielfalt,

neue Verfahren der Materialbearbeitung,

der Einsatz von

Lasern sowie CAD- und CNC-

Programmierungen verändern

die beruflichen Tätigkeiten der

Graveure. Auszubildende lernen

daher künftig unter Einbeziehung

dieser Neuerungen alles

über den Werkstückentwurf,

das manuelle und digitale

Anfertigen technischer

Zeichnungen und Muster, das

Anfertigen von Modellen und

Formen bis hin zum Bearbeiten

von Werkstücken durch

spanende und oberflächenverändernde

Verfahren. Weiterhin

wurden die bisherigen

Schwerpunkte „Flachgraviertechnik“

und „Reliefgraviertechnik“

aufgehoben. Neu ist

auch, dass die zweiteilige „gestreckte

Abschlussprüfung“

künftig das traditionelle Modell

der Zwischen- und Gesellenprüfung

ablöst. Im Zuge einer

zunehmenden Dienstleistungsorientierung

erhält zudem

der Kundenbezug verstärkte

Aufmerksamkeit.

QUELLE: BIBB

Wir suchen Dich als AZUBI für:

Altenpfleger/-helfer (m/w)

Kaufmann / -frau für Büromanagement

Hauswirtschafter (m/w)

und FSJ ler (m/w) für:

Sozialdienst / Pflege


36 // Zukunft Ausbildung

Erasmus plus: Europas beliebtes Bildungsprogramm

Das neue Programm der EU für allgemeine Bildung,

Jugend und Sport heißt Erasmus+ und

läuft von 2014 bis 2020. Studenten, Auszubildende,

Schüler und Bildungspersonal: Erasmus

plus fördert mit einem Gesamtbudget von 14,7

Milliarden Euro unterschiedliche Zielgruppen.

Erasmus plus, das EU-Programm

für allgemeine und berufliche

Bildung, Jugend und

Sport, öffnet bis 2020 neue

Perspektiven für die Mobilität

Lernender und unterstützt junge

Menschen und Lernende

dabei, beschäftigungsrelevante

und interkulturelle Kompetenzen

zu erwerben. Zudem

fördert Erasmus plus die europäische

sowie internationale

Bildungszusammenarbeit und

hilft den teilnehmenden Ländern

bei der Modernisierung

ihrer Bildungssysteme und der

Jugendarbeit. Internationale

Berufserfahrungen sind immer

häufiger Teil des beruflichen

Anforderungsprofils.

Auslandsaufenthalte in der beruflichen

Aus- und Weiterbildung

stellen eine hervorragende

Möglichkeit dar, internationale

Berufskompetenzen zu

erwerben. Zurzeit beteiligen

sich die 28 Mitgliedstaaten

der EU sowie Island, Norwegen,

Liechtenstein, die Türkei

und ehemalige jugoslawische

Republik Mazedonien an Erasmus

plus. An der internationalen

Mobilität und Zusammenarbeit

im Hochschulbereich

können sich auch die Drittstaaten

beteiligen.

Nicht nur für

Studierende

Erasmus plus bündelt die früheren

non-formalen und formalen

Bildungsprogramme der

EU und macht sie überschaubarer,

leichter zugänglich und

besser nutzbar. Für das auf

sieben Jahre angelegte Programm

stellt die europäische

Kommission ein Gesamtbudget

von knapp 14,8 Milliarden

Euro bereit. Für Erasmus plus

sind in Deutschland drei nationale

Behörden verantwortlich

(Bundesministerium für Bildung

und Forschung, Bundesministerium

für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend sowie

die Kultusministerkonferenz).

Vier nationale Agenturen sind

für dessen Umsetzung zuständig

– darunter die Nationale

Agentur „Jugend für Europa“,

die Nationale Agentur im Pädagogischen

Austauschdienst

(PAD) der Kultusministerkonferenz,

die Nationale Agentur für

EU-Hochschulzusammenarbeit

beim DAAD und die Nationale

Agentur „Bildung für Europa“

beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

Die Bundesregierung

hat das Ziel einer jährlichen

grenzüberschreitenden

Mobilitätsquote von zehn Prozent

in der Berufsbildung bis

2020 formuliert. Derzeit sind

in Deutschland circa 4,7 Prozent

der Jugendlichen in beruflicher

Erstausbildung international

mobil.

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Wir suchen Auszubildende

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Eine Frage von Sekunden

Zukunft Ausbildung // 37

Das Bewerbungsfoto verlangt eine professionelle Aussage – keine Urlaubsbilder!

Das Bewerbungsfoto kann

Türöffner zum Job sein. Ist

es gelungen, vermittelt es

Personalverantwortlichen

einen positiven ersten Eindruck

einer Person und

weckt Interesse.

gestellt. Ein begrüßendes und

Natürlichkeit ausstrahlendes

Lächeln wirkt gewinnend. Zusammen

mit einem wachen,

Bildes. „Es muss die der angestrebten

Tätigkeit angemessene

Kompetenz transportieren“,

sagt er. Bewerber sollten des-

daran, wie sich Bewerber präsentierten.

Das gelte selbstverständlich

auch für die Aufnahme

selbst. Urlaubsfotos

Wenn wir einem Menschen begegnen,

entscheidet sich

schon in wenigen Sekunden,

ob wir ihn sympathisch finden.

Genauso geht es Personalverantwortlichen

beim ersten

Blick auf das Foto in den Bewerbungsunterlagen.

Signale,

die vom Bild ausgehen, beeinflussen

unmittelbar die Entscheidung,

ob die abgebildete

Person in die engere Auswahl

für ein Vorstellungsgespräch

kommt oder nicht. Ein wesentliches

Signal ist der Blick der

oder des Porträtierten, denn

darüber wird der Kontakt mit

dem Betrachter des Fotos her-

Ein natürliches Lächeln wirkt auf Bewerbungsfotos wie in natura.

offenen Blick vermittelt es

künftigen Arbeitgebern den

Eindruck einer motivierten bis

begeisterungsfähigen Persönlichkeit.

Für Michael Minuth,

Personal-Leiter der Agentur für

Arbeit Trier, zählt neben der

persönlichen vor allem die

professionelle Aussage des

halb sehr auf ein passendes

Outfit achten. „Sich im Nadelstreifenanzug

für eine Bewerbung

als Hausmeister ablichten

zu lassen, kann Ausschlusskriterium

sein“, weiß

Minuth. Je höher das Niveau

der angestrebten Position,

desto höher sei der Anspruch

oder laienhafte Schnappschüsse

seien nicht geeignet.

Minuth rät, für Bewerbungsfotos

genauso viel Sorgfalt aufzubringen

wie für die Bewerbungsunterlagen

insgesamt:

„Wenn Bewerber zeigen, dass

sie Zeit und Mühe investieren,

signalisieren sie Interesse“.

Fitfürdie

APOTHEKE

AusbildunganderPTA-SchuleTrierimBeruf

Pharmazeutisch-technische

AssistentinnenundAssistenten(PTA)

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TagderoffenenTür:11.Februar2017

Info-Nachmittage:26.Januar&22.Februar2017

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38 // Zukunft Ausbildung

Mit moderner Medizintechnik Patienten versorgen

Medizintechnische Geräte

und Instrumente werden

zu Untersuchungen oder

Behandlungen eingesetzt.

Medizinprodukte können

auch gesundheitliche

Schwächen ausgleichen.

Im Bereich Medizintechnik

gibt es zahlreiche Chancen.

Die Medizintechnik ist in

Deutschland ein wichtiger

Wirtschaftszweig. Die Unternehmen

stellen ganz unterschiedliche

Medizinprodukte

her, zum Beispiel Verbandstoffe,

Röntgengeräte, EKG-Schreiber,

Prothesen, Herzschrittmacher,

Zahnersatz oder Hörgeräte.

Circa Zweidrittel der Medizinprodukte

werden ins Ausland

exportiert. Wegen des

steigenden Alters der Bevölkerung

steigt jedoch auch in

Deutschland die Nachfrage

nach Medizinprodukten.

Geschickt und präzise

Für interessierte Haupt- und

Realschüler gibt es im Bereich

Handwerk folgende Ausbildungsmöglichkeiten:

Augenoptiker passen Sehhilfen

wie Brillen und Kontaktlinsen

individuell an die Kunden

an.

Chirurgiemechaniker stellen

medizinische Instrumente her,

zum Beispiel chirurgische

Scheren und Pinzetten für

Operationen.

Hörakustiker passen Hörsysteme

an die Bedürfnisse der

Kunden an und reparieren Hörhilfen.

Orthopädieschuhmacher fertigen

spezielle Schuhe oder Einlagen,

die bei Fußkrankheiten

oder Fehlstellungen der Füße

getragen werden.

Orthopädietechnik-Mechaniker

stellen künstliche Gliedmaßen,

orthopädietechnische

Hilfsmittel und Bandagen her.

Zahntechniker fertigen Zahnersatz,

Schienen und Zahnspangen

an.

Bei allen Berufen ist es wichtig,

dass man handwerkliches

Geschick und technisches Verständnis

mitbringt. Es wird mit

traditionellen Werkzeugen wie

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten

gibt es?

Bei Handwerksberufen ist es naheliegend, die Meisterprüfung

in dem jeweiligen Beruf abzulegen, zum Beispiel

als Augenoptikermeister oder Orthopädieschuhmachermeister.

Ebenso ist je nach Ausgangsberuf eine

Weiterbildung als Techniker der Fachrichtung Medizintechnik

denkbar. Kaufmännische Inhalte stehen bei einer

Weiterbildung als Betriebswirt für Management im

Gesundheitswesen im Vordergrund, während bei einer

Weiterbildung als Technischer Fachwirt auch technische

Inhalte dazukommen. Nach einer abgeschlossenen

Ausbildung und ein paar Jahren Berufserfahrung

kann man – auch ohne Hochschulreife – ein Studium

beginnen, zum Beispiel im Bereich Medizin-, Orthopädie-

oder Rehatechnik.

Im Operationssaal ist die Medizintechnik allgegenwärtig.

Hammer, Feile oder Zange,

aber auch an computergesteuerten

Maschinen und mit modernen

Werkstoffen gearbeitet.

In einigen Berufen hat

man direkt Kontakt zu Kunden

und Patienten. Daher sollte

man also freundlich und aufgeschlossen

sein.

Gewusst wie –

Medizintechnik

anwenden

Neben den Fachkräften, die

Medizinprodukte herstellen,

gibt es auch Berufe, bei denen

die Bedienung der teilweise

komplizierten medizintechnischen

Geräte im Mittelpunkt

der Tätigkeit steht. Diese

Fachkräfte arbeiten häufig in

medizinischen Versorgungszentren

oder Krankenhäusern.

Die Ausbildung erfolgt meist

an Berufsfachschulen im Bereich

Gesundheitswesen, dafür

braucht man in der Regel

einen mittleren Bildungsabschluss.

Folgende Möglichkeiten

bieten sich:

Anästhesietechnische Assistenten

überwachen im Operationssaal

zum Beispiel Narkosegeräte

und EKG-Monitore.

Medizinisch-technische Assistenten

für Funktionsdiagnostik

bedienen eine Vielzahl von

Geräten, die die Körperfunktionen

des Patienten messen,

zum Beispiel Geräte zur Messung

des Lungenvolumens.

Medizinisch-technische Radiologieassistenten

erstellen

Röntgenaufnahmen und führen

nuklearmedizinische Untersuchungen

durch.

Operationstechnische Angestellten

(dual) und operationstechnische

Assistenten assistieren

bei Operationen, zum

Beispiel sorgen sie dafür, dass

die benötigten Instrumente

vorhanden sind.

Für alle diese Berufe ist es

wichtig, dass man sehr verantwortungsbewusst

ist und sorgfältig

arbeitet. Ebenso sind

technisches Verständnis und

Interesse für Biologie Voraussetzung.

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit,

www.planet-beruf.de)

Die Herstellung von Scheren und Pinzetten für Operationen ist die

Aufgabe des Chirurgiemechaniker.


Zukunft Ausbildung // 39

Bewerbungsmappe: Wenn der erste Eindruck zählt

Die Bewerbungsmappe ist sehr oft das Erste, was

der Personalentscheider von dem Bewerber sieht.

Der erste Eindruck ist dabei auch der wichtigste.

Die Mappe repräsentiert denjenigen, der sich bewirbt

mit seiner Persönlichkeit, seinen Kenntnissen

und Fähigkeiten.

Die Mappe: Wenn „vollständige

Bewerbungsunterlagen“ erwartet

werden, soll man die

Bewerbungsmappe aus Anschreiben,

Lebenslauf, Zeugnisse

und Nachweise aufbauen.

Auch wenn man sich per

Mail bewirbt, sollten diese Unterlagen

nicht fehlen. Bewerbungsmappen

gibt es in verschiedenen

Qualitätsstufen,

vom einfachen Klemmhefter

aus Kunststoff bis zur hochwertigen

dreiteiligen Bewerbungsmappe

aus Karton. Im

Allgemeinen gilt, je anspruchsvoller

die Stelle, desto hochwertiger

die Bewerbungsmappe.

Zum Standard-Sortiment

zählen Farben wie Schwarz,

Dunkel- oder Hellgrau, Dunkelblau

und Weinrot. Für welche

Farbe man sich entscheidet,

ist letztlich Geschmackssache.

Ein Tipp: Man kann eine Farbe

wählen, die der Logo-Farbe

des künftigen Arbeitgebers besonders

nahe kommt. Vermeiden

sollte man doppelseitig

bedruckte Unterlagen, da Unternehmen

in der Regel den

Einzelblatteinzug verwenden,

um ihre Bewerbungsunterlagen

zu vervielfältigen.

Deckblatt: Das ist kein Muss

und sollte bei der Bewerbung

per E-Mail ganz weggelassen

werden. Da muss der Empfänger

nur noch mehr scrollen.

Ein Deckblatt macht etwa

dann Sinn, wenn im Lebenslauf

kein Platz mehr für die

Kontaktdaten ist. Dann sollte

man aber auch eine Kurzbe-

schreibung über sich hinzufügen.

Foto: Ein Foto darf bei der Bewerbung

in Deutschland nicht

mehr verlangt werden, dennoch

ist es üblich. Die Investition

in ein professionelles Foto

ist empfehlenswert.

Anschreiben: Das Anschreiben

ist die Gelegenheit zu glänzen

– mit den eigenen Erfahrungen.

Lebenslauf: Das Herz der Bewerbung

ist der Lebenslauf.

Dabei fängt man mit der Gegenwart

an und arbeitet sich

rückwärts durch.

Zeugnisse: Kopien genügen

und müssen nicht beglaubigt

werden. Die Kopien der Zeugnisse

und Arbeitsproben müssen

beste Qualität aufweisen.

Unterlagen nur einmal verwenden:

Ein geschultes Auge

sieht sofort, wenn man Unterlagen

wiederverwendet hat.






















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1957-2017


Physiotherapie

Die praktische Ausbildung oder das duale Studium führen zum Beruf

Was macht

eigentlich

ein...?

Physiotherapeuten helfen anderen Menschen wortwörtlich

wieder auf die Beine – aber nicht nur das. Sie sind echte Allrounder:

Sie beugen mit ihrer Therapie Verletzungen vor, unterstützen

die Entwicklung des Bewegungsapparats und steuern

Einschränkungen entgegen.

Der Rücken schmerzt, die

Schulter lässt sich nicht mehr

so gut mobilisieren und auch

die Haltung ist eher schief als

aufrecht – der Bewegungsapparat

des Menschen gerät oftmals

in Mitleidenschaft. Etwa

durch zu langes und falsches

Sitzen am Arbeitsplatz, zu wenig

sportliche Betätigung oder

schlichtweg eine falsche Haltung.

Doch nicht nur dann sind

es die Physiotherapeuten, die

mit ihrer Bewegungstherapie

wieder zu mehr Beweglichkeit

und Stabilität des menschlichen

Körpers verhelfen. Behandelt

werden Menschen mit

eingeschränkter Bewegungsfähigkeit.

Daher zählen zu den

Patienten oftmals Ältere, Verletzte,

Kranke oder behinderte

Menschen. Physiotherapeuten

arbeiten aber auch präventiv

und im Allgemeinen bezwecken

sie mit ihrer Arbeit die

Entwicklung, den Erhalt aber

auch die Wiederherstellung

verschiedener Bewegungsabläufe

und Funktionen.

Daher kommen sie in Arzt-Praxen,

Krankenhäusern, Reha-

Einrichtungen, aber auch etwa

in Seniorenresidenzen, Fitnessstudios

oder Wellness-Hotels

zum Einsatz. Zudem gibt

es die Möglichkeit, sich als

Physiotherapeut selbstständig

zu machen.

Voraussetzungen

für die Tätigkeit

Die therapeutischen Bewegungs-

und Mobilisationsmaßnahmen

von den Therapeuten

werden etwa durch Gymnastik,

Massagen, Behandlungen mit

Wärme oder Kälte, Elektround

Hydrotherapie oder auch

Atemübungen ergänzt. Dafür

arbeiten Physiotherapeuten

vor allem bei kranken Menschen

mit den behandelnden

Ärzten zusammen. Gleichzeitig

sind sie es, die eng mit den

Patienten in Kontakt stehen,

die Entwicklung miterleben

und versuchen, positiv zu beeinflussen.

Dafür müssen nicht

nur die Fachleute Geduld mitbringen,

auch die Patienten

müssen motiviert mitarbeiten.

Denn nicht immer stellen sich

schnell Erfolge und erste positive

Effekte während des Therapiezeitraums

ein. Daher sollte

man für den Beruf aufgeschlossen

und kommunikativ

sein, keine Scheu vor dem engen

Kontakt mit den Patienten

haben und motivierend auf

diese einwirken können.

Die zweite wichtige Komponente

liegt auf dem Gesundheitsbereich.

Wer in der Schule

in den Fächern Biologie und

Sport fleißig war und dafür eine

Neigung hegt, wird bei der

Ausbildung davon profitieren.

Schließlich werden unter anderem

die Funktionsweisen

der Muskeln und Gelenke gelehrt.

Körperliche Fitness

kommt dem Beruf ebenso zugute.

Die Ausbildung zum Physiotherapeuten

ist eine praktische

Berufsausbildung, die an

Berufsschulen für Physiotherapie

stattfindet. Zudem kann

man mittlerweile durch ein

Studium an der Hochschule

den Beruf dual erlernen und

Zusatzqualifikationen erlangen.

Die Ausbildung ist normalerweise

nicht vergütet und es

können Kosten anfallen. Hierfür

kann man finanzielle Unterstützung,

wie etwa BAföG, beanspruchen.

Tradition in Präzision.

Die Josef Lubig GmbH bearbeitet Metall nach Kundenwunsch mittels spanabhebender Fertigungsverfahren. Die Komplettbearbeitung von

Dreh- und Frästeilen in Klein- und Großserien, Oberflächen- und Wärmebehandlung und die Montage komplexer Baugruppen bieten wir unseren

Kunden. Neben einem modernen Maschinenpark setzen wir hierzu leistungsfähige CAD-, ERP- und CAQ-Software sowie zeitgemäße

Reinigungstechnik ein. Auch bei der Entwicklung und Verbesserung von Produkten stehen wir unseren Geschäftspartnern zur Seite.

Derzeit beschäftigen wir rd. 110 Mitarbeiter am Standort Deuselbach.

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Auszubildende (m/w)

zum Zerspanungsmechaniker für Drehautomatensysteme

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

sowie

zur Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Zerspanungstechnik

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Voraussetzungen für die Ausbildung sind:

• Haupt- oder Realschulabschluss • gute Noten in Mathematik, Physik und Deutsch

• Spaß am Umgang mit Metall, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis

Interesse?

Dann sende Deine vollständige Bewerbung mit Kopien Deiner letzten Zeugnisse – gerne per Email (PDF-Format) – an:

JOSEF LUBIG GMBH | Personalabteilung | Neulandstraße 1 | 54411 Deuselbach | personal@lubig.de | Homepage: www.lubig.de


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Was macht

eigentlich

ein...?

Besuch bei einer

Modistin

Modistenmeisterin

Charlotte Müller bringt die

Hutmode in die Region

Eine zierliche Dame und ein pompöser Hut. Dieses

Bild der jungen Coco Chanel hat die Modewelt geprägt.

Was mit einem Hutatelier begann, wurde zu einem

der angesehensten Modehäuser der Welt.

Die 29-jährige Charlotte Müller wirkt ebenso grazil,

wenn ihre selbst gefertigten Hutkreationen ihr Haupt

schmücken. Während Coco Chanel ihr erstes Hutatelier

allerdings in Paris eröffnete, wagte Charlotte

Müller diesen Schritt kürzlich in Mehring.

In ihrem Atelier unweit des elterlichen

Restaurants kreiert

die junge Modistin seit

Oktober letzten Jahres individuelle

Kopfbedeckungen, getauft

auf den Namen Hauptsache

Charlotte. Betritt man den

Raum durch die original erhaltene

alte Holztür, fallen die

Herzstücke direkt ins Auge:

die rustikale Theke am Eingangsbereich

sowie der große

Werktisch weiter hinten im

taubenblauen Raum. Dort

tummeln sich dann auch ein

großer schwarzer Hut, der auf

eine Form gezogen ist, sowie

Werkzeuge wie Scheren, Nadeln

und bunte Fäden. Man

taucht also in die Welt einer

Modistin ein – klassisch und

vintage.

Vom Hutmacher

zum Modisten

Mit ihrem Hutatelier gehört

die Frau von der Mosel nun zu

einer kleinen – wenn auch exklusiven

– Gruppe. In der Region

ist sie die einzige Hutmacherin,

die Kopfbedeckungen

vom Entwurf bis zur Fertigung

in Eigenregie herstellt und im

eigenen Laden verkauft. Dabei

hat der Beruf eine lange Tradition:

Zur Schaffenszeit Coco

Chanels gab es die Hutmacher,

die die Hüte gezogen und geformt

haben. Die Putzmacher

und Modisten waren für die

Garnitur zuständig. Seit 1969

werden diese drei Tätigkeiten

unter der Berufsbezeichnung

„Modist“ vereint.

Geduld, Kreativität, ein Gespür

für Mode, Fingerspitzengefühl

und handwerkliches Geschick

sind Voraussetzungen, die

man dafür mitbringen muss.

Dessen war sich auch Charlotte

bewusst, als sie sich für den

Schritt in die Modewelt entschied.

Heute arbeitet die junge

Dame aus Mehring drei Tage

die Woche in einem Hutladen

in Luxemburg. Die restliche

Zeit der Woche werkelt sie

in ihrem Atelier. „Hier kann

man mir gerne bei der Arbeit

zusehen“, so die Modistin: Die

verschiedenen Schnitte fertigt

sie selbst an und auch bei den

Materialien legt sie Wert auf

Variation. Arbeitet sie etwa mit

Filz, wird dieser mit Wasserdampf

befeuchtet und lässt

sich so wunderbar über eine

der verschiedenen Holzköpfe

in Form ziehen. Nach dem

Trocknen wird der Hut dann

stabil. Außerdem rattert die alte

Nähmaschine, wenn die

Krempe oder Garnituren angebracht

werden: Federn, Perlen,

Pailletten und Knöpfe – ob für

Strohhut, Wintermütze oder

Haarschmuck für verschiedene

Anlässe. Alles entsteht mit Liebe

zum Detail und Kreativität.

Der

Schritt in die

Modisten-Welt

Gerade das Kreative führte

Charlotte Müller in die Modewelt.

Und ihre Mutter war es

schließlich, die sie zu ihrem

Traumberuf brachte: „Für die

Hochzeit meiner Schwester

ließ sich meine Mama einen

Hut in Luxemburg anfertigen.

Als sie nach Hause kam, sagte

sie zu mir: Charlotte, das wäre

was für dich! Das musst du

machen“, sprudelt es aus der

Modistenmeisterin raus. Und

nach drei Tagen Einblick in die

Welt der Formen, Stoffe und

Schnitte war auch sie selbst

vom Hutfieber infiziert. Nach

ihrer Ausbildung in Essen verschlug

es die modebewusste

Dame erst einmal nach München.

„Das war ein kleiner

Traum. Ich wollte einmal dort

leben und arbeiten.“

Doch der Zufall führte sie vier

Monate später zurück an die

Mosel. „Bei einem Heimatbesuch

und Stadtbummel durch

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Zukunft Ausbildung // 43

Trier traf ich zufällig wieder

auf die Modistin aus Luxemburg,

die in dem Atelier arbeitet,

in dem ich zum ersten Mal

einen Einblick in den Beruf bekam.

Sie erzählte mir von einer

freien Stelle und seit November

2011 arbeite ich dort.“

Dabei gewährt ihr jetziger Arbeitgeber

der jungen Frau alle

Freiheiten, die sie haben

möchte: So machte sie zwischenzeitlich

zwei Monate

lang Station in der Modisten

Werkstatt an der Oper Düsseldorf.

Dort kreierte sie beispielsweise

die Krone für den

König aus dem Stück ’Prinzessin

auf der Erbse’. „Die Arbeitsbedingungen

dort sind

ganz anders: Die Hüte müssen

bühnentauglich sein und sie

müssen auf Perücken passen.“

Außerdem konnte die Modistin

dort mit anderen Materialien

arbeiten. Auch für ihre

Meisterausbildung hielt ihr

Chef ihr den Rücken frei und

begrüßt es ebenso, dass sie

sich nun neben ihrer Tätigkeit

in Luxemburg in Mehring

selbstständig gemacht hat. All

das weiß die ehrgeizige junge

Frau zu schätzen.

Und von ihrem Talent zeugen

auch mehrere Auszeichnungen:

Zweimal gewann sie den

ersten Preis beim Leistungswettbewerb

des Modisten

Handwerks und 2011 wurde

Charlotte Müller erste Kammersiegerin,

erste Landesssiegerin

und schließlich sogar

dritte Bundessiegerin beim

Leistungswettbewerb des

deutschen Handwerks. Die

zierliche Blondine versteht etwas

von ihrem Handwerk. Und

mit ihrem Können möchte sie

vor allem eins erreichen: den

Hut wieder in den Mittelpunkt

rücken.

Nur Mut zum Hut

„Bei meiner Oma durften früher

drei Accessoires nicht fehlen,

wenn sie im Winter aus

dem Haus gegangen ist: Mantel,

Schirm und Hut“, lacht

Charlotte. Das Problem sei

heute, dass sich viele einen

Hut einfach nicht zutrauen.

„Ja, man fällt damit auf, und

ja, alle schauen. Aber weil es

gut aussieht“, weiß sie. Das A

und O sei, dass man sich mit

seinem Hut wohlfühle. Das sei

wie mit jedem Modestück.

Und sicherlich gehöre etwas

Selbstbewusstsein dazu, wenn

Die Ausbildung zum Modisten

… ist dual angelegt. Die dreijährige Lehre findet in

einem Betrieb und in der Berufsschule statt. Neben

Ateliers oder Fertigungshallen, in denen Hüte und

Kopfbedeckungen hergestellt werden, finden Modisten

auch Anstellung etwa in Opernhäusern oder

beim Film. Zu ihrem Handwerk gehört die Anfertigung

jeglicher Kopfbedeckungen, vom Strohhut bis

hin zum Kopfschmuck für die Braut. Außerdem reparieren

sie diese und führen Änderungen durch. Für

die Konzeption der verschiedenen Schnitte und Arbeit

mit diversen Materialien sind Kreativität, Sorgfalt

und handwerkliches Geschick gefragt.

man sich das erste Mal an ein

größeres und auffälliges Modell

heranwage. Sie selbst

trägt fast immer eine Kopfbedeckung.

Ihre Mutter ist ebenso

eine leidenschaftliche Hutträgerin

und ihr Vater liebt die

selbstgemachten Kappen.

Doch egal, für welchen Kopfschmuck

man sich entscheide,

wichtig sei, dass Modell, Farbe

und Stil zur Person passen.

Nur Mut zum Hut – so in etwa

lautet das Credo von Charlotte

Müller. Und mit ihrem Hutatelier

hat sie selbst Mut zum

Hut bewiesen. Chapeau!

TEXT UND FOTOS: LISA JÄGER

Wir bilden gerne aus

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44 // Zukunft Ausbildung

Welcher Job ist der Richtige? Ausbildung

oder Studium? Oder doch lieber im Ausland

Erfahrungen sammeln? Und wie soll

man sich bewerben, um seine Erfolgschancen

zu erhöhen? Zu diesen Themen

gibt es viele Bücher und Ratgeber, die

hilfreiche Tipps geben. Hier eine kleine

Auswahl.

Hilfe und Tipps

aus der

Buchhandlung

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Dieser sehnsüchtige Blick aus dem Fenster, wenn einmal

mehr der Kollege nervt, der Computer abstürzt, der Alltag

langweilt, und man sich fragt, ob man nicht besser

Surflehrer geworden wäre. Oder Biobauer. Jannike Stöhr

hört auf zu grübeln und handelt. Innerhalb eines Jahres

testet sie dreißig Jobs und berichtet in

„Das Traumjob-Experiment“ (Eichborn-

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Pathologin, Hebamme, schaut Menschen

über die Schulter, die ihrem Job mit Leidenschaft

nachgehen. Und findet etwas,

mit dem sie nicht gerechnet hat. Jannike

Stöhr nimmt den Leser mit auf ihre Reise,

begleitet von Zweifeln, Überraschungen,

Durchhängern und Erfolgen.

Anhand zahlreicher Mustertexte, Textbausteine und Fallbeispiele

greift der Duden-Ratgeber „Professionelles Bewerben“

alle wichtigen Fragen von der Stellensuche bis

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gibt es auch bei Arbeitszeugnissen:

Welche Geheimklauseln gibt es

und wie übersetzt man sie? Eigene Kapitel

erklären die Besonderheiten der

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Zukunft Ausbildung // 45

Ein Ratgeber zur Entscheidungsfindung: „1000 Wege nach

dem Abitur“ (Stark Verlag) informiert sowohl über die klassischen

als auch über weniger bekannte Ausbildungsmöglichkeiten.

Hilfreiche Tests bieten Orientierung bei der Frage,

welcher Weg individuell am besten

passt. Aktuell legen immer mehr Schüler

nach dem Abitur ein sogenanntes „Gap Year“

ein. Auf diese Entwicklung gehen Dieter

Herrmann und Angela Verse-Herrmann besonders

ein mit Infos und nützlichen Online-

Linklisten zu Volunteering, Au-pair, Sprachreisen

und Work-and-Travel-Programmen.

Das Bewerbungsgespräch ist ein Paartanz, der nach bestimmten

Regeln funktioniert. Wer weiß, was auf ihn zukommt,

hat die besten Erfolgsaussichten. Mit „Das erfolgreiche

Bewerbungsgespräch“ (Campus Verlag)

zeigt Martin John Yate, wie ein Bewerbungsgespräch

funktioniert und vermittelt

Strategien, wie man auf heikle und unerwartete

Fragen am besten reagiert. Die vorgestellten

Musterantworten können vom Leser

auf seine persönliche Situation zugeschnitten

werden. Übungen, Beispiele, Anleitungen

und Tipps helfen Bewerbern, die Ratschläge

erfolgreich in der Praxis umzusetzen.

Vom „Covering Letter“ bis zu Unterschieden zwischen USA

und England, ob Führungsposition oder Ferienjob, Projektarbeit

oder Praktikum: Wer sich bei internationalen Unternehmen

bewirbt, muss bestimmte, länderspezifische Standards

beachten. Klaus Schürmann und Suzanne

Mullins zeigen in „Die perfekte Bewerbungsmappe

auf Englisch“ (Stark Verlag)

anhand zahlreicher kommentierter Beispiele,

wie man seine Bewerbungsunterlagen

für Job, Festanstellung oder Führungsposition

im englischsprachigen Ausland

perfekt vorbereitet. Mit einem Extra auch

für Studienbewerber und Praktikanten.

Alle reden davon, doch was heißt eigentlich „Soft Skills“?

Und warum sind sie so wichtig? Antworten finden Jobanfänger

in dem Ratgeber „Bin gut angekommen. Die wichtigsten

sozialen Spielregeln für Azubis“ (Bildung und Wissen

Verlag) Zu Beginn wird jeweils eine Geschichte

aus dem Alltag eines Azubis erzählt:

von dem am Small-Talk verzweifelnden

Tobias, dem Teamwork von Britta und

Niko, dem kritikscheuen Marco und von Danielas

Problemen mit den falschen Klamotten.

Danach werden die einzelnen Themen

besprochen und man kann mit kleinen Fragebögen

eigene Kompetenzen analysieren.

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46 // Zukunft Ausbildung

Auf dem Weg zur Reittherapeutin

Die wundersame Beziehung zwischen Mensch und Pferd

Denise Herresthal ist 26 Jahre jung und war schon immer vernarrt in Pferde.

Bereits als Kind wollte sie unbedingt „Pferdereiterin“ werden. Das Ziel hat

sie längst erreicht: Mit sechs Jahren saß sie zum ersten Mal im Reitunterricht

auf einem Pferderücken. Diese Faszination hält bis heute an. So sehr, dass

die studierte Psychologin zurzeit eine Fortbildung zur Reittherapeutin macht.

Ihre Passion wird also zum Beruf.

„Reiten ist ein Ausgleich für

mich: Man ist in der Natur, abgelenkt

von alltäglichen Dingen

und wird auf dem Rücken

des Pferdes gefordert. Das habe

ich nicht nur bei mir selbst

bemerkt, sondern auch bei

Freunden, wenn ich sie mit zu

den Pferden genommen habe.

Diese Lebewesen haben einfach

eine ausgleichende Wirkung

auf uns Menschen“, erzählt

Denise.

Die besondere Beziehung zwischen

Mensch und Pferd ließ

die 26-Jährige von Kindesbeinen

an nicht los. Daher steckt

sie momentan mit Herzblut in

ihrer Fortbildung

zur Reittherapeutin.

Ein Schlüsselerlebnis auf dem

Weg dorthin war eine besondere

Begegnung in ihrem Reitunterricht

zwischen einem

Zwillingspaar und einem Pferd.

Eines der beiden Mädchen litt

unter einer Fehlstellung der

Beine, die Oberschenkelmuskulatur

war unterentwickelt.

Als es sah, wie die Schwester

ohne Probleme auf dem Tier

reiten konnte, wollte das Mädchen

mit der körperlichen Einschränkung

das auch leisten.

Zunächst wurde es mit dem

Rollstuhl an das Pferd herangeschoben,

damit es sich beim

Putzen dem Tier nähern und

ein Vertrauensverhältnis aufbauen

konnte. Ihr Wunsch war

es jedoch, selbst zu reiten.

Und tatsächlich saß das Kind

nach einiger Zeit auf dem Pferderücken.

„Das hat sie nicht

nur körperlich weitergebracht.

Auch psychisch hat sie sich

entwickelt. Sie konnte stolz

darauf sein, es von dem Rollstuhl

in den Sattel geschafft

zu haben“, beobachtete Denise.

Pferde als soziale

Wesen

Und genau darauf zielt die

Reittherapie ab: Sie verbessert

das Verhalten und Leben der

Menschen, auf physischer wie

auch auf psychischer und sozialer

Ebene. So können auch

Leute, die nicht von Alltag und

Arbeit abschalten können,

durch den Umgang mit dem

Pferd, lernen loszulassen und

zu entspannen. „Denn die

Kommunikation zwischen

Mensch und Pferd ist eine

ganz besondere, die es seit jeher

gibt. Dies beruht unter anderem

auf der gleichen Sozialstruktur:

Pferde sind auch soziale

Wesen, die in der Herde

leben“, erklärt die angehende

Reittherapeutin. „Außerdem

// Reittherapeut

Die Ausbildung zum Reittherapeuten findet in verschiedenen Einrichtungen

statt, da die Qualifikation an sich kein staatlich anerkannter

Ausbildungsberuf ist. Daher variieren auch die Anforderungen

an die zukünftigen Reittherapeuten sowie die Lehrinhalte.

Das Handwerk der Reittherapeuten, das heilpädagogische und

therapeutische Reiten, ist eine Form der tiergestützten Therapie.

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verhalten sie sich immer analog

zu ihrem Gegenüber. Dadurch

sind Pferde authentisch

und für uns Menschen gut einzuschätzen.“

Das wiederum

gebe dem Menschen, oder bei

der Reittherapie dem Klienten,

Sicherheit. Sie bekommen ihr

eigenes Verhalten aufgezeigt

und kommunizieren auf einer

Ebene miteinander. Nur so

kann das so wichtige Vertrauensverhältnis

entstehen.

Die Ergänzung zum

Studium

Im September 2012 hat Denise

ihr Psychologie-Studium an

der Universität in Luxemburg

begonnen, zuvor hatte sie eine

Ausbildung zur Europasekretärin

abgeschlossen. „Damals

hatte ich mich auch auf den

Studiengang Tiermedizin beworben.

Aber jetzt bin ich froh,

dass ich während meines Studiums

unangenehme Schauplätze

wie Schlachthöfe nicht

erleben musste“, gesteht sie.

Den reittherapeutischen Ansatz

hat sie, wann es nur möglich

war, in ihr Psychologie-

Studium einfließen lassen – ob

in theoretischen

Arbeiten oder in

der Praxis. Beispielsweise

organisierte

die 26-Jährige

während eines

Praktikums bei einer Beratungsstelle

für Kinder

krebskranker Eltern einen Ponytag.

„Die Pferde haben die

Kinder alles vergessen lassen.

Plötzlich haben sie über Dinge

gesprochen, die sie sonst verschwiegen

haben. Die Kinder

haben sich vollkommen auf

das Erleben mit dem Pferd

konzentriert und so Hemmungen

fallen lassen.“

Nach ihrem Bachelor-Abschluss

im Februar 2016 hat

Denise die Fortbildung zur

Reittherapeutin begonnen. Danach

möchte sie ihren Master

in Psychologie machen und

sich anschließend zum Psychotherapeuten

ausbilden lassen.

„Die Fortbildung zum

Reittherapeuten passt wie ein

Puzzleteil perfekt in meine Berufsbahn.

Irgendwann möchte

ich ganz klassisch als Psychotherapeutin

arbeiten und Gesprächstherapie

anbieten. Die

Was macht

eigentlich

ein...?

Reittherapie

möchte ich dann

nutzen, um einen

besseren Zugang

zum Klienten zu

bekommen und

ganzheitlich helfen

zu können.“

Als tiergestützte

Therapie ist das therapeutische

Reiten nämlich anerkannt.

„Für jedes Problem gibt

es einen passenden

Charakter“

Ihre Fortbildung absolviert Denise

Herresthal auf einem Reithof

in Luxemburg. Seit gut einem

Jahr assistiert sie fast jeden

Dienstag bei Therapiestunden

dort und konnte daher

schon lange Zeit in die

Aufgaben einer Reittherapeu-

tin reinschnuppern und erste

Praxiserfahrungen sammeln.

Die Fortbildung selbst ist in

Blockseminare gegliedert. Um

diese abzuschließen, muss

Denise eine bestimmte Anzahl

an Praxisstunden nachweisen,

Übungen und Reittherapie-

Stunden auf Video festhalten

und einreichen. Gleichzeitig

übt sie für die Endprüfung im

Februar. Besser gesagt sie und

ihr Pferd üben gemeinsam.

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48 // Zukunft Ausbildung

Denn zur Reittherapie gehört

nicht nur eine fähige Therapeutin,

sondern auch ein passendes

Therapie-Pferd. Mit ihrem

eigenen, Ranga, hat die

angehende Reittherapeutin einen

geeigneten Therapiepartner

an ihrer Seite. Seit 2012

sind die beiden unzertrennlich.

Bis zu vier Mal pro Woche

führt ihr Weg zu dem Stall, in

dem Ranga als sogenannter

Einsteller untergebracht ist.

Dann steht nicht nur Reiten

auf dem Programm, sondern

auch Bodenarbeit und alles

andere, was das Wohl ihres

Pferdes anbelangt.

Wie man sein Pferd als Therapiepferd

ausbildet, wurde im

ersten Seminarblock gelehrt.

„Meiner Meinung nach gibt es

„Pferde verleihen uns

die Flügel,

die wir brauchen“

(unbekannt)

für jedes Problem einen passenden

Charakter. Ranga ist

zum Beispiel sehr sensibel

und vorsichtig. Wenn sich ihr

eine Frau ängstlich nähert, ist

sie ebenso zurückhaltend. Die

beiden können sich so wiedererkennen

und Empathie aufbauen“,

so Denise. Auch mit

impulsiven Pferden könne man

erfolgreich Reittherapie ausüben.

„Legt ein Pferd die Ohren

an, ist es verärgert. Dann

kann man eine Brücke zum

Klienten aufbauen, indem man

ihn fragt, was ihm missfällt“,

erklärt Denise. Generell sei es

ganz wichtig, dass Pferd und

Mensch sich erst einmal kennenlernen,

bevor der Therapieplan

erstellt und mit dem therapeutischen

Reiten begonnen

wird.

„Die Chemie muss stimmen

und meist suchen die

Klienten sich von vornherein

das für sie richtige

Pferd aus. Natürlich kann

man kein kleines Kind auf

einen wilden Hengst setzen.

Dann muss man ganz

offen darüber sprechen.

Denn neben dem Vertrauen

zwischen Tier und

Mensch steht die Sicherheit

bei der Reittherapie

an erster Stelle.“

TEXT: LISA JÄGER




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Wichtig bei der Praktikumssuche

Keine Lust im Praktikum nur dem

Kaffee beim Tropfen in die Kanne

zuzuschauen?

Berufsorientierung als Praktikant – Kriterien für eine gute Stelle

Praktikanten sind gern gesehene,

weil kostenlose oder

kostengünstige, Arbeitskräfte.

Bei der Entscheidung, wo man

sich einbringen möchte, sollte

man daher nicht nur dem

Bauchgefühl vertrauen. Wer

nicht wochenlang als gelangweilter

Kaffeekocher darben

möchte, sollte im Vorfeld auf

ein paar Faktoren achten.

Klar ist, dass gerade kleine

und mittelständische Unternehmen

aufgrund mangelnder

finanzieller und personeller

Ressourcen oft nicht alle Rahmenbedingungen

perfekt machen

können, dafür kann man

hier vielfach quasi im Rundum-Blick

schon in kurzer Zeit

in die unterschiedlichsten Aspekte

einer Arbeit hineinschnuppern.

Bei großen Unternehmen

sind auch die Praktikantenstellen

oft klarer geregelt.

Aber was man am Ende

von der Praktikumszeit hat,

hängt auch immer von den

Menschen ab, die einen in dieser

Zeit begleiten und von der

Passung der Arbeitsrichtung

zu den eigenen Interessen.

Ein formelles Kriterium bei

der Praktikumssuche kann

sein, ob es ein Vorstellungsgespräch

gibt, in dem man sich

Zeit für dich nimmt. Informiert

sich der Arbeitgeber umfangreich

über deine Qualifikation

und Motivation? Und vor allem:

Kannst du dir vorstellen,

eine gewisse Zeit als Praktikant

in dem Unternehmen mitzuwirken?

Gibt es einen schriftlichen

Praktikumsvertrag, der die

Dauer deines Praktikums beinhaltet,

deinen Betreuer sowie

Lernziele benennt, Angaben

über die Vergütung sowie zur

Arbeitszeit, Urlaubs- und

Krankheitsregelungen enthält?

Das wäre gut!

Das Praktikum sollte leistungsgerecht

vergütet werden.

Bei freiwilligen Praktika ist der

Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet,

den Mindestlohn zu

zahlen. Pflichtpraktika hingegen

müssen nicht vergütet

werden – jedoch sollten dir in

diesem Fall zumindest keine

Mehrkosten entstehen.

Ähnlich verhält es sich mit

dem Urlaubsanspruch. Freiwillige

Praktika verpflichten das

Praktikumsunternehmen, dem

Praktikanten anteiligen Urlaub

zuzusprechen. Handelt es sich

jedoch um ein Pflichtpraktikum,

ist der Urlaub ebenfalls

Verhandlungssache.

Spätestens am ersten Arbeitstag

solltest du über deine

Rechte und Pflichten im Unternehmen

aufgeklärt werden.

Dazu gehören Arbeits- und Ruhezeiten,

die Verschwiegenheitspflicht

sowie die Weisungsgebundenheit.

Im Idealfall

ist ein Großteil dieser Dinge

bereits in deinem Praktikumsvertrag

aufgeführt.

Dir sollte ab dem ersten

Tag ein persönlicher Mentor

zur Seite stehen, der dir hilft,

dich mit deinem Tätigkeitsbereich

vertraut zu machen und

bei Fragen als erster Ansprechpartner

dient.

Gut ist, wenn du zu Beginn

deines Praktikums einen Überblick

über den Unternehmensaufbau

und die verschiedenen

Prozesse bekommst. Eine fundierte

Einführung in deinen

Aufgabenbereich sowie die

Vorstellung deiner Kollegen

sollten nicht fehlen.

Im Verlauf deines Praktikums

lernst du verschiedene

Aufgabenbereiche kennen. Dabei

ist es wichtig, dass deine

Tätigkeiten vielseitig und anspruchsvoll

sind. Nach einer

gewissen Einarbeitungszeit

sollte der Praktikant auch eigenverantwortliche

Projekte

umsetzen können und dürfen.

Spätestens nach der Hälfte

der Praktikumsdauer solltest

du in einem persönlichen

Feedbackgespräch von deinem

Mentor beurteilt werden. Dies

ist auch der richtige Zeitpunkt,

um über eventuelle Übernahmechancen

zu sprechen.

Nach Beendigung des Praktikums

hat der Praktikant Anspruch

auf ein schriftliches

Zeugnis, das vom Praktikumsunternehmen

ausgestellt wird.

Das Praktikumszeugnis sollte

Angaben über die Stellenbezeichnung,

die Dauer, Inhalte

und das Ziel des Praktikums

enthalten. Ebenso sollten die

erworbenen Fertigkeiten des

Praktikanten sowie fachbezogene

und persönliche Kompetenzen

dargestellt werden.


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Das ABC der Ausbildung

Was Berufsstarter wissen müssen – Von A wie Ausbildungsvertrag bis Z wie Zeugnis

Es ist geschafft: Endlich ist ein Ausbildungsplatz im

Lieblingsjob gefunden. Nun beginnt das Berufsleben.

Was ein Schulabgänger in den ersten Tagen und Wochen

seiner beruflichen Laufbahn beachten sollte, steht

im Ausbildungs-ABC.

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50 // Zukunft Ausbildung

Ausbildungsvertrag

Als Azubi hat man neue Rechte,

aber auch Pflichten. Welche

das sind, steht im Ausbildungsvertrag.

Wer vor

dem 18. Geburtstag eine

Ausbildung beginnt,

braucht die Unterschrift

der Eltern

oder gesetzlicher

Vertreter.

Berichtsheft

In vielen Berufsausbildungen

muss der Azubi

ein Berichtsheft

führen. Anhand

des Berichtshefts

können die Prüfer

nachvollziehen, was

der Jugendliche während

der Ausbildung in der Firma

gelernt hat – und ihre

Fragen daran anpassen. Um

das Berichtsheft kommen Azubis

sowieso nicht herum. Sie

müssen es zur Anmeldung der

Abschlussprüfung vorlegen.

Erstuntersuchung

Die ärztliche Untersuchung ist

nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

für alle unter 18-

Jährigen, die eine duale Ausbildung

beginnen wollen, verpflichtend.

Sie ist kostenlos

und kann vom eigenen Haus-

arzt vorgenommen werden.

Führungszeugnis

Unter Umständen fordert der

Ausbildungsbetrieb ein polizeiliches

Führungszeugnis des

Azubis an. Dieses beantragt er

bei der Stadt- oder der Gemeindeverwaltung.

Jugendarbeitsschutzgesetz

Azubis, die noch nicht 18 Jahre

alt sind, fallen unter das Jugendarbeitsschutzgesetz.

Sie

genießen besonderen Schutz.

Zum Beispiel haben sie Anspruch

auf eine Ruhepause

von einer Stunde am Tag.

Krankmeldung

Ist ein Lehrling krank, muss er

den Betrieb, am besten den

Ausbilder oder das Personalbüro,

unmittelbar zum Arbeitsbeginn

am Morgen telefonisch

informieren oder informieren

lassen. Bei den meisten Betrieben

muss spätestens am

dritten Krankheitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

vom Arzt eingereicht

werden. Die Formalitäten stehen

im Ausbildungsvertrag.

Mehrarbeit

Überstunden sind in der Ausbildung

nicht vorgesehen.

Sollten dennoch einmal welche

anfallen, so muss der Arbeitgeber

die Regelungen des

Jugendarbeitsschutz- und des

Arbeitszeitengesetzes einhalten.

Zudem ist er verpflichtet,

die Mehrarbeit extra zu vergüten

– mit Geld oder Freizeit.

Nebenjob

Falls der Lehrling einen Nebenjob

ausführen möchte, muss

er den Ausbildungsbetrieb darüber

informieren und dessen

Einverständnis abwarten. Achtung:

Auch im Nebenjob gilt

für alle, die noch keine 18 Jahre

alt sind: Die zulässige

Höchstarbeitszeit von 40 Stunden

pro Woche darf nicht

überschritten werden!

Probezeit

Die Probezeit ist im Ausbildungsvertrag

festgelegt, sie

dauert in der Regel zwei bis

vier Monate. In dieser Zeit

prüft die Ausbildungsfirma, ob

der Azubi für die Stelle geeignet

ist. In der Probezeit kann

ihm jederzeit, ohne Angabe

von Gründen, schriftlich gekündigt

werden. Genauso

kann der Lehrling jederzeit

schriftlich kündigen.

Rente

Schon Azubis sammeln Beitragszeiten

für die Rente.

Wichtig ist es daher, die Rentenbescheide,

die jeder Arbeitnehmer

am Jahresende erhält,

gut aufzubewahren. Denn nur,

wer am Ende des Berufslebens

seine Beiträge in die Rentenkasse

lückenlos nachweisen

kann, bekommt das ihm zustehende

Ruhegeld.

?

Schulpflicht

Während der Ausbildung ist

der Azubi dazu verpflichtet,

die Berufsschule zu besuchen.

Je nach Ausbildungsberuf findet

der Unterricht an ein oder

zwei Tagen pro Woche oder als

Blockunterricht statt.

Verschwiegenheitspflicht

In jedem Betrieb zählen vertrauliche

Angelegenheiten

zum Betriebsgeheimnis. Der

Azubi ist verpflichtet, Betriebsgeheimnisse

für sich zu behalten

und diese nicht nach außen

zu tragen.

Wohngeld

Unter bestimmten Voraussetzungen

hat ein Azubi Anspruch

auf Wohngeld, wenn er

eine eigene Wohnung hat und

kein BAföG, keine Ausbildungsvergütung

sowie keine

Berufsausbildungsbeihilfe erhält.

Den Wohngeldzuschuss

beantragt er bei seiner Gemeinde

oder Stadt.

Zeugnis

Wie in der Schule erhält der

Azubi von der Berufsschule

ein Zwischen- und ein Abschlusszeugnis.

Nach bestandener

Abschlussprüfung gibt

es ein Zeugnis von der Berufsschule,

der IHK (Industrie- und

Handelskammer) oder HWK

(Handwerkskammer) und ein

Ausbildungszeugnis vom Betrieb.

TEXT: MECHTHILD SCHNEIDERS


52 // Zukunft Ausbildung

Ein Spezialist für drei Bereiche

Vom einfachen Anschluss

bis zur großen Versorgungsanlage:

Anlagenmechaniker

für Sanitär-, Heizungs-

und Klimatechnik

(SHK) statten Haushalte

und Betriebe mit Wasseranschlüssen

und Sanitäranlagen

aus. Bei der Suche

nach einem attraktiven

Ausbildungsplatz in dieser

Branche hilft nun auch die

Initiative Azubi-Plus-SHK.

Als Anlagenmechaniker für Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik

(SHK) ist man Spezialist

in drei Bereichen. Von der

Trinkwasserinstallation bis zur

Heiztechnik, von industriellen

Anlagen bis zu Solarthermie,

von Energieeffizienz bis Komfort

umfasst das Berufsbild alles,

was mit der Sanitär- und

Heizungsinstallation im Wohnhaus

sowie in öffentlichen

oder gewerblichen Bauten zu

tun hat. Die Chancen, hier einen

guten Berufseinstieg mit

Aufstiegsmöglichkeiten zu finden,

sind gut. Die Branche

boomt: In der Heizungstechnik

spielt heute Energieeffizienz

eine zentrale Rolle. Die Anforderungen

an die Trinkwasserhygiene

und -sicherheit sind in

den letzten Jahren stark gewachsen.

Und im Industrieund

Gewerbebereich sind oft

technisch anspruchsvolle, sehr

individuelle Lösungen gefragt.

Die Nachfrage nach aufwendigen

Badmodernisierungen ist

ebenfalls groß.

Mehrwert

für SHK-Azubis

Die Berufsaussichten in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

(SHK)-Branche sind gut, denn im Zuge der Energiewende und des

demographischen Wandels boomt das Geschäft. FOTO: DJD/ZVSHK

Die KHS Haustechnik-Großhandels-GmbH

hat die Initiative

Azubi-Plus-SHK gestartet,

um den Azubis in dieser Branche

noch mehr anzubieten.

Neben der Berufsschule erhalten

170 Lehrlinge der 43 Handwerksbetriebe

zusätzliche Einweisungen

in neueste Techniken,

Industrie-Lehrgänge für

mehr Fachwissen, Kurse zur

Förderung der Sozialkompetenz

und Arbeitssicherheit,

Ersthelfer-Ausbildungen bis

hin zum Erwerb des Führerscheins

für Arbeitsbühnen. Außerdem

wird man mit Azubi-

Plus SHK automatisch Mitglied

einer festen Auszubildenden-

Gruppe der eigenen Stadt

oder Region. Auf diese Weise

erhöhen die teilnehmenden

Betriebe die Qualität ihrer

Ausbildungen signifikant: eine

Offensive gegen den Nachwuchs-

und Fachkräftemangel.

Qualitätsstandard sind hier etwa

zwei Ausbilder, die als unabhängige

und vertraute Ansprechpartner

immer zur Verfügung

stehen. Außerdem wird

– auch mit einem zusätzlichen

Freizeitprogramm – so richtig

viel Kollegialität gelebt.

www.azubiplusshk.de

Das Kreiskrankenhaus St. Franziskus Saarburg GmbH ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung mit 209 Planbetten und

10 Fachabteilungen. Rund 600 Mitarbeiter versorgen jährlich knapp 19.000 Patienten im stationären und ambulanten Bereich.

DabeiverbindenwirmoderneMedizinmiteinerpersönlichen,familiärenAtmosphäre.UnsereGesundheits-undKrankenpflegeschule

liegt in direkter Nähe zum Klinikum, weshalb 95% der praktischen Ausbildung zentral und vor Ort absolviert werden.

STARTENSIEMITUNSINEINENBERUFMITZUKUNFT

Als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in sind Sie der ersteAnsprechpartner für die Patienten und stehen in engem

Austausch mit unseren Ärzten. So vielfältig und praktisch wie der Beruf ist auch Ihre Ausbildung bei uns:

Ausbildung:

Fachliche Praxisausbildung in allen medizinischen Fachabteilungen

sowie der ambulanten und stationären Altenpflege

Sie bringen mit:

• eine erfolgreiche abgeschlossene Schulausbildung

(Mittlerer Bildungsabschluss)

• oder eine mind. 2-jährige abgeschlossene Berufsausbildung

• Gesundheitliche Eignung

• Sensibilität gegenüber unseren Patienten

• Verlässlichkeit, Teamfähigkeit, Engagement

Beginn:

01. Oktober 2017

Dauer:

3 Jahre

Wir bieten:

• praxisnahe Unterrichtseinheiten mit dem Einsatz digitaler Medien

• eine individuelle Betreuung und Lernberatung

• eine direkte und zentrale Theorie-/Praxisvernetzung

• interdisziplinäre Zusammenarbeit

• ein sehr gutes Betriebsklima

Ausbildungsvergütung nach TVöD

• beste Karrierechancen

• vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten nach erfolgreichem Abschluss

• nach erfolgreichemAbschluss die Gleichwertigkeit der Fachhochschulreife

in Rheinland-Pfalz, sowie eine einmalige Sonderzahlung

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Passbild.

Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau Jung, unter 06581/82-2771 oder s.jung@kreiskrankenhaus-saarburg.de

Bewerbungen richten Sie an: Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Kreiskrankenhaus St. Franziskus Saarburg GmbH · Schulleitung Frau

Jung · Graf-Siegfried-Straße 115 · 54439 Saarburg


Zukunft Ausbildung // 53

Früh Verantwortung übernehmen

Ausbildung in der Systemgastronomie: Von der Ernährungslehre bis zum Marketing

Die so genannte Systemgastronomie hat in den vergangenen

Jahren Aufschwung erfahren. Und es dürfte wohl

kaum einen Jugendlichen geben, der nicht schon einmal

in Schnellrestaurantketten gegessen hat. Doch wer von

ihnen hat sich dabei Gedanken über eine Ausbildung in

den Unternehmen der Systemgastronomie gemacht?

Die Kenntnisse bei den jungen

Frauen und Männern über die

Berufsmöglichkeiten in der

Systemgastronomie sind häufig

unzureichend und mit Vorurteilen

behaftet. Denn eine

Ausbildung zum Fachmann

oder zur Fachfrau für Systemgastronomie

beinhaltet weit

mehr als das Bedienen der

Fritteuse und des Grills, die

Essensausgabe oder das Kassieren.

Vielmehr hat dieser

Ausbildungsberuf eine breite

kaufmännische Ausrichtung

und die späteren Berufsperspektiven

sind sehr gut. So

können ausgebildete Fachleute

für Systemgastronomie bereits

nach kurzer Zeit Verantwortung

für den reibungslosen

Geschäftsablauf und die Personalführung

eines Restaurants

übernehmen. Fortbildungen

zum Fachwirt im Gastgewerbe

oder zum Betriebswirt

sind ebenso möglich. Während

der dreijährigen Ausbildung

stehen unter anderem

Ernährungslehre

und Warenkunde,

Umweltschutz, Mitarbeiterschulung,

Umsetzung und

Die Ausbildung in der Systemgastronomie ist breitgefächert und bietet gute

Berufsaussichten. FOTO: DJD/MCDONALD’S DEUTSCHLAND INC.

Kontrolle von betrieblichen

Standards, Kostenanalyse

oder Marketing auf dem Schulungsplan.

Es gibt viele Ausbildungsbetriebe,

die zu den

besten Arbeitgebern gehören.

Fachkraft im

Gastgewerbe in der

Systemgastronomie

Fachkraft im Gastgewerbe in

der Systemgastronomie ist ein

weiterer Ausbildungsberuf,

der viel Abwechslung und gute

Berufsaussichten verspricht.

Nach der zweijährigen Ausbildung

umfasst das Tätigkeitsfeld

der Allround-Kräfte unter

anderem den Empfang, die Beratung

und Betreuung der

Gäste, die Zubereitung

der Speisen,

Planung von

Veranstaltungen

oder die Annahme

und Kontrolle von

Waren. Wer Lust

auf etwas mehr

Karriere hat, kann

beispielsweise mit

dem dritten Ausbildungsjahr

den

IHK-Abschluss

zum Fachmann für

Systemgastronomie

erlangen.

Der Übergang von

der Schule ins Arbeitsleben

stellt eine große

Veränderung dar. Eine neue

Umgebung und neue Menschen,

der lange Arbeitstag

und die Übernahme von Verantwortung

sind für die Neulinge

nicht immer leicht zu

meistern. Dies weiß auch

McDonald’s-Franchisenehmerin

Birgit Boogs. Daher versucht

sie gemeinsam mit den

Ausbildungsleitern die jungen

Frauen und Männer bestmöglich

zu unterstützen. So bekommt

jeder Azubi einen Paten

aus dem Unternehmen an

die Seite gestellt, an den er

sich bei Schwierigkeiten wenden

kann. Bei monatlichen

Treffen tauscht man sich über

die Ausbildung in der Schule

und dem Betrieb aus. Wichtiger

als Zeugnisnoten sind Birgit

Boogs die Motivation und

die soziale Kompetenz der jungen

Menschen. Zur Motivation

tragen auch Projekte wie der

„Azubi-Tag“ bei. Einmal pro

Monat darf dabei jeder Auszubildende

einen Tag im Unternehmen

alleine planen und eine

Schicht übernehmen, wie

dies im späteren Berufsalltag

der Fall ist. Dadurch lernen die

Jugendlichen schon früh mit

Verantwortung umzugehen.

„Learning by doing“ heißt es

für sie auch während der

sechs Monate, in denen sie für

einen ganz bestimmten Bereich

– etwa das Bestellsystem

– verantwortlich sind. Während

dieser Zeit können sie eigene

Ideen und Strategien

entwickeln. Nach dem halben

Jahr und einer konstruktiven

Manöverkritik übergeben sie

den Bereich an den nächsten

Auszubildenden.

ist mehr als Kühlschränke und KFZ-Klimatisierung

Unschlüssig was dich bei uns erwartet? Lerne uns

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Jetzt schon zum Ausbildungsstart August 2017

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54 // Zukunft Ausbildung

Schraubenschlüssel und Computer

Für Mechatroniker gibt es kaum Grenzen nach oben Was macht

Die neuen Hybrid- und Elektrofahrzeuge,

immer mehr

Elektronik an Bord, neue High-

Tech-Werkstoffe, neue Servicekonzepte

und Reparaturmethoden:

Wer heute eine Ausbildung

zum Kfz-Mechatroniker

absolviert, hat mit dem

„Autoschrauber“ vergangener

Tage nicht mehr viel gemeinsam.

Natürlich wird der

Schraubenschlüssel auch

künftig nicht zur Seite gelegt

werden, doch der Computer ist

als Werkzeug in der Kfz-Werkstatt

gleichberechtigt an seine

Ob im technischen oder kaufmännischen Bereich: Für Ausbildungen

in der Kfz-Branche interessieren sich heute Frauen und Männer.

FOTO: DJD/ZENTRALVERBAND DEUTSCHES KRAFTFAHRZEUGGEWERBE

Seite getreten. Denn die Berufsbilder

rund um die Mobilität

haben sich wesentlich weiterentwickelt.

Sie bieten daher

vielfältige Perspektiven für

junge Menschen, die sich einen

guten Start in ein erfolgreiches

Arbeitsleben wünschen.

Wer seine berufliche Zukunft

in der Kraftfahrzeugbranche

sieht, dem eröffnen sich heute

verschiedene Ausbildungsund

Aufstiegsmöglichkeiten.

Die klassische duale Ausbildung

findet im Kfz-Betrieb einerseits

und in der Berufsschule

andererseits statt.

Während im Betrieb das praktische

Lernen überwiegt,

bringt die Schule vor allem die

theoretischen Inhalte auf den

Punkt. Zusätzlich gibt es heute

aber auch noch überbetriebliche

Ausbildungsstätten, in denen

man seine Fähigkeiten

und Fertigkeiten ausweiten

und vertiefen kann.

eigentlich

ein...?

Kaum Grenzen

nach oben

Und mit den Karrieremöglichkeiten

ist nach der Ausbildung

noch lange nicht Schluss. Über

Weiterbildungen kann man

sich höher qualifizieren, etwa

für Berufsbilder wie den geprüften

Kfz-Servicetechniker,

den Kfz-Meister oder für Tätigkeiten

in der Beratung und im

Verkauf von Fahrzeugen und

Teilen. Zukunftsperspektiven

eröffnet das elfmonatige Studium

zum Kfz-Betriebswirt an

der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft

im Kraftfahrzeuggewerbe

(BFC) in Northeim.

Erfolgreiche Absolventen

können anschließend zusätzlich

den Bachelor of Business

Administration (BBA) in

den USA erwerben.

Erfahrung–Kompetenz–Aktualität

UnsereSchulestehtseitüber65Jahrenfür:

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brauchen.

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✓ führtzurMittlerenReife

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EinjährigeHöhereBerufsfachschule

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✓ Voraussetzung:MittlereReifebzw.(Fach-)Abitur

UnserKurssystemzurberuflichenBildung

z.B.Tastschreiben,Buchführung,WordundExcel

InformationenundTerminvereinbarungunter:

Kfm.PrivatschuleEberhard,Balduinstr.8,54290Trier

Tel.:065173485

www.privatschule-eberhard.de

Wir sind eine Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung aller

Altersstufen. Zu unserem Konzept gehören die Grundpfeiler Arbeiten,

Wohnen, Betreuen und Fördern.

Arbeiten bedeutet für uns sinnvolle Beschäftigung, die sich an den

individuellen Fähigkeiten und Neigungen des Einzelnen orientiert.

Wohnen ist bei uns Heimat, Geborgenheit, Sicherheit. Unser Ziel ist es,

jungen wie alten Menschen ein Zuhause zu geben.

Der Aufbau von Vertrauen und Respekt voreinander sowie ein persönlicher

Zugang zueinander stehen für uns im Vordergrund unseres Betreuungsauftrages.

Neigungen erkennen, Fähigkeiten und Fertigkeiten entdecken, entwickeln

und entfalten – darin besteht der Kern einer erfolgreichen Förderung.

Zur Umsetzung dieser Ziele arbeiten in unserem interdisziplinär besetzten

Team 180 Mitarbeiter an Standorten im gesamten Kreis Trier-Saarburg.

Werden Sie ein Teil dieses Teams!

Wir bieten Ihnen eine Ausbildung mit Perspektive in einem Beruf mit

Zukunft und der Weiterbeschäftigungsmöglichkeit nach der Ausbildung.

Zum 01.08.2017 suchen wir:

• Auszubildende

für den Beruf Heilerziehungspfleger/-in

• Praktikanten/Praktikantinnen

für den Beruf Erzieher/-in

Sollten Sie Interesse haben, so bitten wir um schriftliche Bewerbung an:

Lebenshilfe Trier-Saarburg e. V.

Granastraße 113, 54329 Konz

info@lebenshilfe-trier-saarburg.de

www.lebenshilfe-trier-saarburg.de

Wir sind Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD)


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